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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

3. Jahrgang · Nummer 52 Auflage 92.000

www.darmstaedter-tagblatt.de

Montag, 21. Dezember 2015

Safe Harbor? Dropbox? Cloud? EUGH Urteil? BDSG?

Besuchen: Das Vivarium hat auch an Feiertagen geöffnet.

Babbeln: Iris Stromberger lebt Darmstadt auf der Bühne.

Debattieren: Der Marienplatz, ein Thema in der Stavo.

Spenden: PEAK erzielt Rekordspendensumme.

Ausgehen: Was man an Heiligabend unternehmen kann.

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Nicole Frölich ist ein freundlicher und warmherziger Mensch. Aber Sprüche wie diese bringen die Leiterin der Darmstädter Teestube dann doch auf Hundertachtzig und lassen sie energisch werden. „Ein totaler Quatsch“, seien die Stammtischparolen, die Flüchtlinge und Obdachlose gegeneinander ausspielen – für die einen werde alles gemacht und für die anderen nichts. Nicole Frölich muss es wissen. Sie kümmert sich tagtäglich um Obdachlose in Darmstadt.

Kostenlos ein warmes Essen für Obdachlose gibt es durch ehrenamtliche Initiative von Tina Benz und ihren Helfern am Darmstädter Hauptbahnhof. Foto: Arthur Schönbein

anzunehmen, so Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. Darüber hinaus biete die Stadt aber auch Leistungen an - wie die sozial-pädagogische Betreuung - die nicht in allen Städten Gang und Gäbe sind, erzählt Akdeniz stolz. Mehrere Einrichtungen und Ehrenamtliche kümmern sich seit Jahren um

das Wohl der Obdachlosen. Das Diakonische Werk Darmstadt alleine betreibt zwei Übernachtungsheime, die Bahnhofsmission, eine Drogenanlaufstelle im Herrngarten und die Teestube in der Alicestraße. Die Teestube wird vom Landeswohlfahrtsverband Hessen, die Übernachtungsheime von der Stadt Darmstadt

finanziert. Rund 55 Plätze, hauptsächlich für Männer werden im Zweifalltorweg angeboten. In der Otto-Röhm-Straße betreibt das Diakonische Werk ein Übergangshaus für 19 Frauen. Diese beiden Einrichtungen sind das ganze Jahr, auch an den Feiertagen, rund um die Uhr geöffnet. Frölich betont: „Es wird niemand wegge-

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Wer kümmert sich um die Obdachlosen in Darmstadt?

Von Georgeta Iftode

Obdachlosen wird etwas weggenommen, um es unerwünschten Fremden zu geben? Frölich ist davon überzeugt, „dass das Menschen sind, die irgendwelche Gründe suchen, um gegen Flüchtlinge zu wettern.“ Sie nimmt momentan eher eine noch größere Hilfsbereitschaft als vorher wahr: Selbst Institutionen, Läden und Menschen, die vorher nie an Wohnungslose gedacht haben, unterstützten jetzt das Diakonische Werk, das mehrere Einrichtungen für Obdachlose im Auftrag der Stadt betreibt. Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, sich der Wohnungslosen

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schickt, der eine Übernachtungsmöglichkeit sucht. Zur Not werden Isomatten und Schlafsäcke in den Aufenthaltsräumen aufgebaut und keiner muss draußen frieren.“ Auch die Drogenkontaktstelle im Herrngarten hat während der Feiertage tagsüber geöffnet. Die Teestube ist ein ambulantes Angebot und an Sonn- und Feiertage geschlossen. Rund um Weihnachten mehren sich die Angebote für die Wohnungslosen. In jeder der Einrichtungen organisieren Mitarbeiter eine Weihnachtsfeier. Vor allem die Weihnachtsfeier in der Teestube sei sehr beliebt, so Frölich. Dafür müssen sich Interessierte frühzeitig namentlich anmelden, denn die Plätze sind begrenzt. Ein Darmstädter Hotel spendet jährlich der Teestube ein feierliches Gänseessen.

„Wir ziehen alle an einem Strang“ Wichtig ist, dass alle, die in der Obdachlosenhilfe eingebunden sind, einen guten Kontakt zueinander haben, sagt Frölich. Die Stadt Darmstadt, das Diakonische Werk, Die Tafel und Ehrenamtlich um Tina Benz > Fortsetzung auf Seite 2

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1 500 Euro von STRABAG AG für „Du muss kämpfen!“: Jedes Jahr unterstützen die verschiedenen Standorte der STRABAG AG in Deutschland gemeinnützige Projekte und Einrichtungen. Der Bereich Rhein-Main-Neckar mit Sitz in Darmstadt richtet in diesem Jahr eine Spende in Höhe von 1 500 Euro an die Initiative „Du musst kämpfen!“ von Jonathan Heimes und Andrea Petkovic. Die gemeinnützige Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen in der Region zu helfen. Jonathan Heimes, der selbst seit elf Jahren gegen diese schwere Krankheit kämpft, hat die Initiative vor drei Jahren ins Leben gerufen. Dieser vorbildliche Einsatz des jungen Darmstädters hat auch die Verantwortlichen der STRABAG beeindruckt – er passt genau in die Vorstellung eines sozialen Engagements des Baukonzerns. In den Geschäftsräumen der STRABAG kam es jetzt zur feierlichen Scheckübergabe mit Johann von Keussler und von Seiten STRABAG der Manfred Weiss und des kaufmännischen Leiters Jens Peter Eickelkamp, der sagte: „Wir freuen uns, für diese wichtige Initiative einen kleinen Beitrag leisten zu können. Johnny ist ein Vorbild für uns alle. Er zeigt uns, was es heißt, selbst in einer solchen, scheinbar ausweglosen Situation nicht aufzugeben und darüber hinaus auch die anderen Betroffenen nicht zu vergessen“.  DT/Foto: Veranstalter

Vivarium und Mathildenhöhe freuen sich über Weihnachtsbesuch Weihnachten und Jahreswechsel: So haben städtische Einrichtungen geöffnet

Service Viele städtische Einrichtungen wie Mathildenhöhe, Vivarium oder Schwimmbäder sind auch über Weihnachten und an Silvester oder Neujahr als Ausflugsziele gefragt. Doch wann haben sie tatsächlich geöffnet und wann nicht? Das Darmstädter Tagblatt gibt einen Überblick über die wichtigsten Einrichtungen und deren Öffnungszeiten. Das Vivarium.

Die Stadtverwaltung bleibt an Heiligabend (24.) und an Silvester (31.) geschlossen.

Neujahrstag (1. Januar 2016) bleiben das Museum Künstlerkolonie und der Museumsshop geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag (26.) können das Museum KünstMathildenhöhe: An Hei- lerkolonie und der Museligabend (24.) und am 1. umsshop von 11 Uhr bis 18 Weihnachtsfeiertag (25.) so- Uhr besucht werden. wie an Silvester (31.) und am

Die Stadtbibliothek.

Vivarium: Das Vivarium bleibt an Heiligabend (24.) und an Silvester (31.) geschlossen. Am 1. und am 2. Weihnachtsfeiertag (25./26.) sowie am Neujahrstag (1. Januar 2016) öffnet der Tierpark von 9 Uhr bis 17 Uhr. Kassenschluss ist jeweils eine Stunde vorher.

Stadtbibliothek: Die Stadtbibliothek sowie die Stadtteilbibliotheken in Eberstadt und Kranichstein bleiben in der Zeit von Donnerstag (24.) bis einschließlich Samstag (2. Januar 2016) geschlossen. Ab Dienstag (5. Januar 2016) ist wieder zu den gewohnten Zeiten ge-

Die Mathildenhöhe.

öffnet. Während der Weihnachtsferien, vom 23. Dezember bis 08. Januar, bleibt die Fahrbibliothek in der Garage. Ab Dienstag (12. Januar 2016) fährt sie ihre Haltepunkte wieder zu den gewohnten Zeiten an. Die Leihfristen wurden entsprechend angepasst.

Nordbad und Bezirksbad Bessungen: Das Nordbad hat an den Weihnachtsfeiertagen von Donnerstag (24.) bis zum Samstag (26. Dezember) und auch am Silvester- und am Neujahrstag, 31. Dezember und 1. Januar 2016, geschlossen.

Fotos: Arthur Schönbein

Das Bezirksbad Bessungen hat von Montag (21.) bis Freitag (25.) und von Montag (28.) bis zum Neujahrstag (1. Januar 2016) geschlossen. An allen anderen Tagen haben die Bäder wie gewohnt geöffnet.  DT/ Quelle: Stadt Darmstadt


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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21. Dezember 2015

„Dialekt ist die Sprache des Herzens“ Iris Stromberger über Darmstadt, das Lachen und den Datterich

Stadtgesicht Von Susanne Király Ihr Repertoire ist vielfältig. Und so möchte man Iris Stromberger, die Tochter des großen Darmstädter Drehbuchautors („Diese Drombuschs“) und Schauspielers Robert Stromberger, eigentlich nicht sofort auf den Datterich ansprechen. Doch man kommt daran nicht vorbei. Denn ohne den Datterich gäbe es Iris nicht so, wie man sie kennt. Robert Stromberger suchte in den 50er Jahren für eine Datterich-Aufführung der Hessischen Spielgemeinschaft eine neue Darstellerin für das Marie­sche. Er fand sie in seiner späteren Frau Irmgard, die ihn fortan nicht nur auf der Bühne, sondern auch durchs Leben begleitete. 1958 kam Tochter Iris auf die Welt. Bei Strombergers gehörte das bekannteste Darmstädter Mundart-Stück untrennbar zur Familie. „Ich bin mit dem Datterich groß geworden“, sagt Iris Stromberger und erzählt, dass sie, wann immer möglich, bei den Proben unter dem Bühnen-Wirtshaustisch gesessen und zugehört habe. „Das fand ich unheimlich spannend, und ich konnte es nicht erwarten, endlich mitzuspielen.“ Obwohl

Iris Stromberger. 

sich Iris Stromberger sicher war, Schauspielerin werden zu wollen, absolvierte sie ein Studium, um ein zweites Standbein zu haben und auch, weil ihre Deutschlehrerin sie an der Eleonorenschule für Literatur und Sprache begeistert hatte. In

miert Stromberger und fügt hinzu: „Und ich habe in dieser Zeit, in der ich nicht in Darmstadt lebte, bei mir ankommen können.“ Dazu gehörte der Entschluss, ihr Repertoire auszudehnen und auch außerhalb des Dialektes aufzutreten. Aktuell tut sie das mit der Regie zu „Loriot’s Gesammelte Werke“ am Staatstheater Darmstadt und, gemeinsam mit Klarinettistin Irith Gabriely, in „Rab­ biner Witz und Klezmer Musik“. Am jüdischen Witz schätzt Iris Stromberger, dass er „voll Selbstironie und Lebensweisheit steckt. Es macht das Leben rund, wenn man es versteht, die Dinge bei unguten Verhältnissen aus der humorigen Perspektive zu betrachten. Das hilft.“ Das Lachen ist bei Strombergers Auftritten immer mit dabei. Sie lacht selber gerne, und ihr Lachen ist unverwechselbar: „Lachen hat eine ganz wichtige Funktion. Lachen hat etwas Befreiendes“, sagt StromberFoto: Arthur Schönbein ger. „Ich wünschte, es würde an den Theatern, im RahMainz und Göttingen er- men von guten Komödien, warb sie den Magister Arti- wieder mehr stattfinden.“ um in Germanistik, KomMundart ist Heimat paratistik (Allgemeine und vergleichende LiteraturwisIris Strombergers senschaft) und Amerikanischer Literatur. „Im Studium Herz schlägt in und für habe ich gelernt, Dinge auf Darmstadt. Von ihrem Balden Punkt zu bringen“, resü- kon aus können sie und ihr

Mann die Jubelschreie oder das Enttäuschungsstöhnen aus dem Stadion hören, wenn die Lilien spielen. „Dann holen wir ganz schnell unser Ipad heraus und sehen nach, wie es steht,“ erzählt Stromberger. Dass das Darmstädterische mehr und mehr aus dem Alltag verschwindet, tut ihr weh: „Unsere Sprache, das ist unsere Wurzel, und wie schön ist es, wenn man den Wurzeln Raum geben kann.“ Zur Erhaltung des Dialektes sieht Stromberger auch die Schulen in der Pflicht. In Friesland werde beispielsweise in der Grundschule Platt unterrichtet wie eine Fremdsprache. Ähnliches kann sie sich in Darmstadt auch vorstellen, zum Beispiel den Datterich zu spielen, mit jedem Jahrgang, in der Grundschule und im Gymnasium. „Nicht kopfig Dialekt lernen, sondern spielerisch, mit Spaß“, ist dabei ihr Credo, und sie ist überzeugt, dass das auch Migrationskindern bei der Integration helfe.

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Tageskalender 1914 zur Geschichte des Weltkrieges. 24. Dezember: Die Österreicher haben vom 11.-20. Dezember 43 000 russische Gefangene gemacht. Stadt und Land „Petroleumsversorgung“. Auch für die Landgemeinden des Kreises Darmstadt ist jetzt nach einer Bekanntmachung des Kreisamts vom 22. d. Mts. der Petroleumschein eingeführt. Die Scheine werden von den Bürgermeistereien ausgehändigt, soweit der Bedarf nachgewiesen und Petroleum verfügbar ist. Der Höchstpreis im Kleinverkauf beträgt nach wie vor 32 Pf., bei der Lieferung ins Haus 34 Pf. für das Liter. Kalender-Literatur Der 9. Jahrgang des Dürerbund-Kalenders, der „Gesundbrunnen für 2016“ ist erschienen. Durch eine kleine Auswahl vorzüglicher Gedichte und Feldpostbriefe, durch eine Sammlung von Aussprüchen der Führer auf allen Gebieten und aus allen Parteilagern, sowie durch mehrere besondere Aufsätze umreißt er zunächst ein klares Bild unserer großen, ernsten Zeit. Preis 60 Pf.

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Und überhaupt nur mit dem Dialekt bleibe der Darmstädter Humor so unverwechselbar: „Das Darmstädterische bringt vieles unglaublich auf den Punkt“, sagt Iris Stromberger und tut das dann selber: „Der Dialekt ist die Sprache des Herzens.“

Zusammengestellt von der Tagblatt-Redaktion

Unsere Stadtoberen denken offenbar wirklich an al-

les. Wege und Pfade im Herrngarten haben sie aufhübschen lassen - die Sanierung ist abgeschlossen. Neuer Kies ist ausgestreut. Bänke sind gestrichen. Die Abfalleimer sind jetzt vogelsicher. Hä? Wir spulen zurück: rehcislegov. Vogel-was? Die Stadt erklärt via Mitteilung: Die Einwurföffnung der neuen Müllbehälter sei nun so gestaltet, dass gefiederte Plagegeister den Inhalt nur sehr schwer herausziehen könnten. Wir klemmen uns an dieser Stelle billige Wortspiele, wie städtische Mülleimerbeauftragte zu Vögeln sind. Flattermänner trifft die Maßnahme jedenfalls hart.

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Wer kümmert sich um die Obdachlosen in Darmstadt? 30 Menschen um sich gesammelt, die mit Leib und Seele ihre Hilfe anbieten. In den Wintertagen, wenn die Temperaturen ins Minus rutschen, ziehen Benz und ihre Mannschaft durch die Darmstädter Straßen und verteilen warmes Essen und heiße Getränke an die Obdachlosen. An Weihnachten bekommen diejenigen, die ausschließlich auf der Stra-

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tauschen sich aus und unterstützen sich gegenseitig. Frölich: „Wir ziehen alle an einem Strang, denn wir wollen das beste für die bedürftigen Menschen erreichen“. Warum die Menschen obdachlos werden und wie sich die Zahlen in den letzten Jahren entwickelten, lässt sich statistisch nur schwer erfassen. Frölich nimmt aber eine Entwicklung wahr, die vor zehn oder fünfzehn Jahren nicht so akut war. Die stetig steigenden Mietpreise und Nebenkosten, teurer werdende Lebensmittel und Gehälter und Renten, die nicht Schritt gehalten haben, trieben viele in die Obdachlosigkeit, schätzt die Fachfrau. Hinzu komme, dass das Existenzminimum, das den Bedürftigen zusteht, bei bestimmten Regelverletzungen gekürzt werde und Mieten nicht mehr vom Staat

Die Darmstädter Tafel in der Pallaswiesenstraße.  Foto: Arthur Schönbein

übernommen werden, bedauert Frölich. Sie betont aber, dass das Jobcenter kein Interesse habe, Menschen in die Obdachlosigkeit zu treiben. Was die Anzahl der Obdachlosen angeht, rechnet Fröhlich mit einer Dunkelziffer, denn es gibt weder auf kommunalen Ebenen noch beim Bund Statistiken dazu: Frölich: „Es gibt viele Menschen, die keine Institution aufsuchen, bei Freunden übernachten und sich so durchs Leben schlagen“.

Aber nicht nur Institutionen wie das Diakonische Werk sorgen sich um die Obdachlosen, sondern auch Privatperson wie Tina Benz, die die Problematik erkannt hat und jeden Sonntag am Europaplatz in Darmstadt Obdachlose und Bedürftige mit warmen Mahlzeiten, Getränken, warmer Kleidung und einem warmen Wort unterstützt. Innerhalb von zwei Jahren hat Benz über das soziale Netzwerk Facebook eine Gruppe von

ße leben, einen Rucksack voller Pflegeartikel und Leckereien, berichtet die gelernte Friseurin Sabrina Heinig. Auch sie hilft jeden Sonntag, kocht zuhause für die Bedürftigen, schneidet Haare, hört sich Probleme und Sehnsüchte an - und schließt ihre Schützlinge manchmal auch einfach nur in die Arme.

Weitere Darmstädter Hilfs- und Anlaufstellen für Obdachlose: Amt für Soziales und Prävention: Kontakt: Tel.: 06151 / 13-2500, EMail: amt-fuer-soziales-und-praevention@darmstadt.de; Neue Wohnraumhilfe: Kontakt: Elisabeth-Selbert-Str. 26, Tel: 06151 78077-0, Email: kontakt@neue-wohnraumhilfe.de, Webseite: www.neue-wohnraumhilfe.de. Die Darmstädter Tafel: Die Tafel versorgt überwiegend Bedürftige, die dort registriert wurden und einen Abholausweis besitzen. Rund 400 Personen können auf diese Weise für sich oder Angehörige einmal wöchentlich Waren für zwei Euro einkaufen. Die Darmstädter Tafel ist vom 23.12.15 bis 4.1.16 geschlossen. Die Darmstädter Tafel stößt inzwischen an ihrer Kapazitätsgrenze. Weitere ehrenamtliche Helfer werden dringend gesucht. Kontakt: Bismarckstraße 100, Tel: 06151/898289, Email: tafel-da@gmx.de. geta

Abflug Tagblatt-Autor und Lilien-Experte Stephan Köhnlein

ist sauer. Völlig zu Recht. Sein Fahrrad wurde ihm gestohlen, am Rande des Paulusviertels. Natürlich ist das ärgerlich. Einen Verdacht hat Köhnlein auch. Das Rad sei ganz sicher von Eintracht-Fans geraubt worden, mutmaßt der Autor. Nach den Lilien-Fahnen im Hinspiel werde beim nächsten Derby nun wahrscheinlich der Drahtesel im Stadion verbrannt. Eine – nun ja – heiße Theorie. Was wir nur hinter vorgehaltener Hand sagen: So lange das Spiel wieder 1:0 für Darmstadt ausgeht, könnten wir gut damit leben.

Info

Wichtig ist aufm Platz

Regional: Kultur, Sport, Unterhaltung

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM

Sparkasse Dieburg spendet dem Elisabethen-Hospiz: Über eine Spende in Höhe von 5 000 Euro von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg freut sich das Darmstädter Elisabethen-Hospiz. Das Darmstädter Hospiz ist maßgeblich auf Spenden angewiesen, denn die Krankenkassen übernehmen nur 90 Prozent der Kosten für den Hospizaufenthalt. Die übrigen zehn Prozent müssen über den Träger erwirtschaftet werden. Im Falle des Elisabethen-Hospizes sind dies mehr als 120 000 Euro im Jahr. Damit sind lediglich die Fixkosten abgedeckt. Da das Hospiz seinen Gästen auch eine Vielzahl an Zusatzangeboten bieten möchte, wie etwa verschiedene Therapieformen, kommen hierfür weitere Kosten dazu. Mit der Spende der Sparkasse Dieburg, überreicht von Sparkassen-Direktor Manfred Neßler, wird für

Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien)

ein weiteres Jahr die Musiktherapie für die Hospiz-Gäste erhalten werden können. Der Vorsitzende des Evangelischen Hospiz-Vereines, Friedhelm Menzel, betonte die Bedeutsamkeit dieser Therapieform: „Für Menschen in der letzten Lebensphase ist Musik ein wichtiges Gut - zur Bewältigung, zur Stimulation der Sinne, zur Ermutigung.“ Geschäftsführer Michael Keller ergänzte: „Wir sind sehr dankbar, mit dieser großzügigen Spende un-

Flop

seren Hospiz-Gästen dieses Angebot weiterhin machen zu können.“  DT Unser Foto: Mitglieder des Hospizbeirates nahmen die Spende der Sparkasse Dieburg entgegen (von links: Barbara Akdeniz, Mathias Pfisterer, Rainer Hofmann, Manfred Neßler, Michael Keller, Birgit Steindecker, Friedhelm Menzel, Marion Großklaus-Seidel, Heiko Depner, Insa Planteur)  DT/Foto: Veranstalter

Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 493 08 14 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834

Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as) Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Katja Jans (kaja), Susanne Király (kir), Phil Henri Klüh (phil), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Walter Schwebel (wsw), Sandra Russo (sar) Bildredaktion, Layout: Arthur Schönbein (City-pix Ltd.) Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Urheberrecht von Gestaltung, Satz und Ausführung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vorbehalten.

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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Unsere Expertise: Erfahrung seit 1950.

„Charity-Baum“ bei Galeria Kaufhof Darmstadt erfüllt Weihnachtswünsche bedürftiger Menschen: Einen ganz besonderen Weihnachtsbaum hatte die Galeria Kaufhof Darmstadt in der 3. Etage aufgestellt. Der „Charity-Baum“ wurde bestückt mit 175 Wunschzettelkarten, auf denen Kinder der Institutionen „Flüchtlingshilfe“ SKA Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. und „FitKids Darmstadt“ – Diakoni-

sches Werk für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ihre Weihnachtswünsche notiert hatten. Kunden und Mitarbeiter konnten bis zum 15. Dezember die darauf beschriebenen Geschenke im Wert von etwa 15 Euro erwerben. Diese wurden heute, schön verpackt an Martin Gerbes, Geschäftsführer des SKA e.V., Sozialstadträtin Barbara Akdeniz, Marina Rotärmel, Leiterin Clearingstelle für Asylsuchende sowie an Rainer

Mann, Einrichtungsleiter des Diakonischen Werks „scentral“- Drogenhilfe Darmstadt und Dipl.-Sozialarbeiterin Heike Reineke übergeben. „Uns ist es wichtig, bedürftigen Menschen zu Weihnachten eine Freude zu machen. Es sind oftmals kleine Wünsche, die für sie von großer Bedeutung sind“, sagt Filialgeschäftsführerin Birgit Schäven.  DT/Foto: Kaufhof

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Zankerei trotz schwarzer Null Haushalt 2016 – Parteien einig: Flüchtlinge kein Wahlkampfthema

Politik Das zeichnete sich schon zu Beginn der Stadtverordnetenversammlung ab: Die Opposition wird dem Darmstädter Haushalt 2016 nicht zustimmen. Und so kam es auch. Die grün-schwarze Koalition verabschiedete das Zahlenwerk im Alleingang. Bei einem einzigen Thema gingen alle Stadtverordneten d‘accord: Redner jeder politischen Couleur appellierten an alle Fraktionen, Flüchtlinge nicht zum Wahlkampfthema bei den Kommunalwahlen im März 2016 zu machen. Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Karl-Heinz Böck, forderte, „der Gefahr, dass diese Problematik aus der rechtspopulistischen Ecke zum Thema des Kommunalwahlkampfs gemacht wird, gemeinsam entgegenzutreten“. Stolz, einen ausgeglichenen Haushalt anzukündigen, traten Politiker der Ko-

Einigkeit bei Hilfe für Flüchtlinge.

alitionsparteien ans Rednerpult. Der verabschiedete Haushaltsentwurf listet Ausgaben von 614,5 Millionen und Einnahmen von 614,9 Millionen Euro auf. Mit einem Plus von 432 000 Euro hat die grün-schwarze Koalition „die schwar-

Foto: Arthur Schönbein

ze Null“ geschafft. Das bedeutet, dass die Stadt kein weiteres Defizit anhäuft, die Einnahmen übersteigen leicht die Ausgaben. Während die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Hildegard Förster-Heldmann, und ihr Kollege von der

CDU, Hartwig Jourdan, den ausgeglichenen Haushalt als eine Errungenschaft der guten Haushaltsführung ihrer Koalition darstellten, pochten die Oppositionspolitiker darauf, dass die Haushaltskonsolidierung auf andere Faktoren zurückzuführen

sei. SPD-Fraktionschef Hanno Benz argumentierte, dass sprudelnde Steuereinnahmen, erlassene Schulden durch den Schutzschirm des Landes und Vorteile durch den geänderten kommunalen Finanzausgleich für die positive Bilanz sorgten. Eine

eigene Leistung sprach Benz der Koalition ab. Benz moniert, dass die Schulden im nächsten Jahr weiter steigen, obwohl die Stadt immer mehr einnimmt - und zwar von rund 718 auf 773 Millionen Euro. Benz: „Die Koalition konsolidiert nicht, sondern gibt immer mehr aus.“ Wolfgang Heinz (Uwiga) fügte hinzu, dass das niedrige Zinsniveau die Haushaltsführung erleichtere. Für erhitzte Gemüter sorgte auch das Thema Grundsteuer. Laut Benz verteile die grün-schwarze Koalition die Steuerlasten ungerecht, denn innerhalb von drei Jahren sei die Grundsteuer B – für bebaute Grundstücke – um insgesamt 44 Prozent erhöht worden. Vor allem Mieter und Hauseigentümer seien betroffen. Dagegen bleibe die Gewerbesteuer stets gleich. Mit einem Antrag forderte die SPD daher, die Gewerbe-

steuer auf 440 Punkte anzuheben und die Grundsteuer von 535 auf 460 Punkte reduzieren. Kämmerer Andre Schellenberg, befürchtete aber, dass IT-Firmen, Versicherungen und Banken bei einer Gewerbesteuererhöhung Darmstadt verlassen werden. Schellenberg: „Die klappen ihren Laptop zu und sind in 48 Stunden weg aus Darmstadt.“ Tim Huss (SPD) widersprach Schellenberg: „Weiterstadt hat einen niedrigeren Hebesatz. Die IT-Firmen bleiben aber wegen der besseren Anbindung in Darmstadt.“ Schließlich warnte Georg Hang (Uffbasse), die momentan gute Haushaltslage „nicht übermütig“ zu bewerten. Claudia Stricker (Piraten) pflichtete ihm bei und wies auf mögliche Einbrüche und unerwartete Gewerbesteuerrückzahlungen hin.  geta

MELDUNGEN AUS DER STADTVERORDNETENVERSAMMLUNG Die Flüchtlingssituation in Darmstadt: Rund 2100 Kontingentflüchtlinge, die ihren Status nach länger in Darmstadt bleiben werden, leben momentan in der Stadt. Davon sind inzwischen circa 300 Personen in der Jefferson-Kaserne untergebracht. Das sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) in der Stadtverordnetenversammlung (15. Dezember). Im Moment sei es so, dass Darmstadt 100 Personen pro Woche vom Land Hessen zugewiesen bekomme, so Partsch weiter. In den Kelley Barracks wurde am vergangenen Wochenende eine Außenstelle der Erstaufnahmestelle Gießen eingerichtet, in der etwa 300 Menschen untergebracht werden sollen. Das seien Flüchtlinge, die bislang in einer zelt­ ähnlichen Unterbringung in Bensheim gelebt haben, informierte Partsch. Und weiter: „Es ist damit zu rechnen, dass das Land Hessen die Kelley Barracks weiter ausbaut. Auch in der Starkenburg­kaserne werden Häuser errichtet, um weitere Erstaufnahmeplätze zu schaffen.“ Die Notunterkünfte in der Bürgermeister Pohl-Halle, der Hirtengrundhalle und der Notunterkunft in der Alsfelder Straße „werden leider weiterhin gebraucht“, bedauert der Oberbürgermeister. Derzeit seien dort rund 700 Menschen untergebracht. Außerdem wurde Darmstadt vom Land Hessen aufgefordert, Plätze für weitere 1000 Notunterkünfte einzurichten. Partsch:

„Aller Voraussicht nach aber erst Mitte Januar 2016. Eine Fabrikhalle in der Staudinger Straße wird bereits hergerichtet, sie bietet aber nur Platz für 500 Notunterkünfte. Eine andere Halle wird mit Hochdruck gesucht.“ Kein Rathaus am Marienplatz Der Traum derjenigen, die sich das Darmstädter Rathaus am Marienplatz wünschten, ist endgültig ausgeträumt. Das verriet Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) bei der Fragestunde in der Stadtverordnetenversammlung. Der Fraktionsvorsitzende der Uwiga Helmut Klett fragte, welche Kosten bislang die Projektierung des neuen Rathauses gekostete habe – inklusive Machbarkeitsstudien, Spesen, PR-Aktionen. „Rund 290 000 Euro“, antwortete Baudezernentin Cornelia Zuschke. Oberbürgermeister Partsch ergänzte und stellte klar: „Der Marienplatz wird als Ort eines neuen Rathauses nicht weiter verfolgt.“ Und weiter: Perspektivisch sei der Marienplatz, der derzeit als wilder Parkplatz genutzt wird, für die Wohnbebauung geplant. Hinsichtlich eines neuen Rathauses führe die Stadt weiterhin Verhandlungen über Alternativen, aber „wir haben andere Prioritäten wie Verkehrssituation, Stadt­entwicklung und die humanitäre Notlage“, so Partsch. Erschließungssatzung wird geändert Die Stadtverordneten haben die Erschließungssatzung für Gehwege geändert. Künftig gilt ein Gehweg erst dann

als endgültig hergestellt, wenn er gepflastert oder geteert ist. Das Stadtparlament machte damit einen Beschluss rückgängig, wonach auch Bürgersteige als befestigt gelten, die nur mit Bessunger Kies hergestellt sind. Die Wählervereinigung Uwiga hatte das seinerzeit so vorgeschlagen und unter anderem mit Kosteneinsparungen für die Anlieger begründet. Ausserdem könne Wasser besser versickern. Fachleute in den Behörden sahen das von Beginn an anders und hatten den Beschluss als Unfug gegeißelt: Bürgersteige haben im dritten Jahrtausend gepflastert zu sein. Anwohner kann der Beschluss bares Geld kosten. Wird eine Straße saniert

Der Marienplatz.

und dadurch der Gehweg nachträglich gepflastert, so mussten sie nach der alten Regelung laut Straßenbeitragssatzung 75 Prozent und die Stadt 25 Prozent der Kosten tragen. Nun gilt: Wird ein Gehweg gepflastert - und somit erstmalig hergestellt -, so müssen die Anwohner laut Erschließungsbeitragssatzung 90 Prozent der Kosten stemmen. Das sind häufig mehrere hundert Euro. Auch die Erhebungssätze für die Straßensanierung werden geändert. Stadtkämmerer Schellenberg erklärte, dass der bisherige Schlüssel zu kompliziert sei – 90 Prozent des Kostenbei-

trags wurde bei einer Straßensanierung nach dem Geschossflächenmaßstab unter den Hausbesitzern verteilt. Hierbei spiele der Bebauungsplan eine wichtige Rolle, bei vielen Bauten fehle dieser jedoch. Die Verwaltung müsse anrücken, um die genauen Parameter zu berechnen, was zeit- und kostenintensiv sei. Ab sofort zählt der Vollgeschossmaßstab - die Grundstücksgröße wird mit 25 Prozent pro erlaubtes Geschoss addiert. Das Erdgeschoss wird nicht berechnet. Schellenberg erklärte, dass sich die Beitragshöhe für die meisten Hausbesitzer geringfügig ändern werde. Die Vorlage wurde im Parlament zunächst zurückgestellt. geta

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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aufgeschäumten Lamellen, sondern auch die Luftschicht zwischen Fenster und Rollladen. Diese verhindert, dass Wärme entweicht, und schafft so eine angenehme Innentemperatur. Die Wärmedämmung ist nicht der einzige Vorteil, den Rollläden mit sich bringen: Neben dem generellen Schallschutz vermindern sie zusätzlich Regen- und Hagelgeräusche. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Rollläden den Schutz vor Einbrechern erhöhen. Auch das Eindringen störender Blicke in den privaten Wohnraum ist durch sie nicht mehr möglich. Im Sommer ist eine andere Funktion erwünscht: Velux Rollläden führen als außenliegender Sonnenschutz zu einer Hitzereduktion von bis zu 96 Prozent, bezogen auf die Wärmeeinstrahlung durch das Dachfenster. Wer es besonders komfortabel mag, entscheidet sich für elektrisch betriebene Rollläden, die sich spielend einfach per Funksteuerung bedienen lassen. Automatische Velux Rollläden bieten im Alltag außerdem die Möglich-

keit, feste Zeiten festzulegen, zu denen sich die Rollläden selbstständig öffnen und schließen. So kann man sich morgens bereits vor dem Aufstehen zur gewünschten Uhrzeit von den ersten Sonnenstrahlen wecken lassen. Wer sich erst im Nachhinein für die elektrisch betriebene Variante entscheidet, sollte auf solarbetriebene Rollläden zurückgreifen. Da sie kabellos funktionieren, ist die Montage sehr einfach, zusätzliche Elektroarbeiten sind nicht notwendig. Weitere Informationen unter www.Velux.de. akz-o

Eine Viertelmillion für gute Zwecke – PEAK auf Rekordkurs

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Mit seinem Social Sponsoring unterstützt der Premiumsponsor des SV Darmstadt 98 soziale Projekte in der Region – Zur Rückrunde wird das Engagement ausgeweitet.

Die Hinrunde war schon sehr gut. Und in der Rückrunde wird nochmal richtig Gas gegeben. Das gilt für das soziale Engagement des Darmstädter Technologieunternehmens PEAK – und hoffentlich auch für das sportliche Abschneiden des SV Darmstadt 98. Bei den PEAK-Spendenaktionen rund um die Heimspiele der Lilien kamen in den vergangenen eineinhalb Jahren knapp 150 000 Euro zusammen – allein in der Hinrunde der Bundesliga wurde nun fast so viel erlöst wie in der gesamten vergangenen Zweitliga-Saison. „Unser Ziel ist es, bis zum Ende der Saison die Marke von 250 000 Euro zu knacken”, sagt Axel Dohmann, CEO und Gründer von PEAK. „Ich bin sicher, dass die Fans dieses Ziel unterstützen und noch mehr Lose kaufen werden.” Unter dem Motto „Aus Überzeugung und Leidenschaft” unterstützt die PEAK Firmengruppe mit ihren kreativen Sponsoring-Aktionen ausgesuchte soziale Projekte und Initiativen in der Region. Zu jedem Heimspiel der Lilien kann sich eine Organisation präsentieren und im Stadion gegen eine Spende Lose abgeben. Pro erzieltem Lilien-Tor spendet PEAK für die Einrichtung zudem 500 Euro und weitere 250 Euro pro erreichtem Punkt. Der Verein stockt diese Summe dann nochmals auf.

Rekorde bei den Spielen gegen Bremen und Mainz In der Hinrunde profitierten ganz unterschiedliche soziale Projekte von der PEAK-Spendenaktion. Den Anfang beim ersten Bundesliga-Spiel der Lilien seit mehr als 33 Jahren machte im August die VSG Darmstadt, der größte Verein für Rehabilitations- und Gesundheitssport im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die höchste Spenden­ summe gab es beim stimmungsvollen 2:1-Erfolg gegen Werder Bremen: Das Demenzforum Darmstadt e.V. durfte sich über 7 203 Euro freuen. Die Partie gegen den FSV Mainz 05 ging zwar unglücklich mit 2:3 verloren, doch mit 4 279 Euro wurde dabei der höchste Betrag der Hinrunde über die Abgabe von Losen erzielt. Emotionaler Höhepunkt der Hinrunde war der 1:0-Derby-Sieg bei Eintracht Frankfurt. Und auch da gab es neben dem Sport einen weiteren Grund zur Freude: PEAK setzte ein Zeichen der Solidarität in der Region und spendete für das Lilien-Tor 500 Euro. Lilien-Kapitän und Torschütze Aytac Sulu legte nochmals 500 Euro drauf und verdoppelte somit die Spendensumme. Das Geld fließt an die Initiative „DU MUSST KÄMPFEN – Es ist

noch nichts verloren” von Jonathan „Johnny” Heimes, die sich für krebskranke Kinder und Jugendliche einsetzt. Wichtige Änderungen zur Rückrunde „Ich denke, der Erfolg kann sich sehen lassen. Das ist so in der Liga sicherlich einmalig”, sagt Dohmann mit Blick auf die Hinrunde. „Ohne Unterstützung des gesamten Vereins, all der ehrenamtlichen Helfer und der vielen anderen wäre es so nicht möglich gewesen – und schon gar nicht in einen anderem Verein.” Zur Rückrunde weitet PEAK sein Engagement nochmals aus. Dann spendet das Unternehmen auch bei jedem Auswärtsspiel 500 Euro pro Lilien-Tor. Und auch bei den Losen gibt es eine wichtige Änderung. Ab sofort nehmen automatisch alle Lose an einer Verlosung am Ende der Saison teil. Daher ist es ganz wichtig, die Lose nicht wegzuwerfen. Die Lose gibt es bei mobilen Sammlern im Stadion oder beim schwarzen PEAK-Zelt vor der Haupttribüne am A- und B-Block. Dort sind auch die „Johnny- Motivations-Bändchen“ erhältlich, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung mitteilt. DT

Der Schuster der Woche:

„Es muss nicht unbedingt viel Geld da sein.”

Aus wenig ganz viel machen - Dirk Schuster hat es geschafft. Das „Darmstädter Tagblatt“ präsentiert jede Woche einen Ausspruch des Lilien-Trainers für ein glückliches, erfolgreiches und erfülltes Leben oder einfach nur zum Schmunzeln.


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Was ist los an Heiligabend in Darmstadt? Tagblatt Tipps: Programm für Singles, Familien und Weihnachtsverweigerer

Ausgehen Von Susanne Király Weihnachten ist allerorten und Weihnachten ist das Fest der Familie. Das macht es schwer, Weihnachten alleine zu feiern, den Traditionen zu entfliehen oder einfach auszugehen, wenn man gar nicht feiert. Aber auch, wer mit der Familie feiert, freut sich über weihnachtliches Programm. Und in Darmstadt ist Heiligabend einiges los.

Auch wenn der Weihnachtsmarkt geschlossen hat, gibt es viele viele Möglichkeiten zum Ausgehen. 

Am 24. Dezember haben die Geschäfte und zahlreiche Restaurants noch bis Mittag geöffnet. Dann wird es langsam ruhig in der Stadt. Das Weihnachtsprogramm beginnt in den Kirchen mit den nachmittäglichen Christvespern. Zuvor laden die Paulusgemeinde um 15:00 Uhr, die Eberstädter Dreifaltigkeitskirche um 240.21515:30 und die Stadtkirchengemeinde um 16:30 zu ih-

rem traditionellen Turmblasen ein. Wer Heiligabend alleine ist, aber nicht alleine Weihnachten feiern möchte – für den bietet die Johannesgemeinde ihr „Heiligabend für alle“ im Gemeindehaus in der Kahlertstraße an. Ab 19 Uhr versammeln sich dort nun schon seit Jahren Alleinstehende, Familien und Obdachlose zum gemein-

samen Feiern. Das bunt ge- Gottesdienst. Es gibt Gemischte Publikum erwartet spräche, Musik sowie Geein festliches Buffet und ein schichten und Gebete rund weihnachtliches Programm. um das Thema „DurchhalOrganisiert wird diese In- ten“. Im Anschluss ist noch itiative rein ehrenamtlich. Zeit, beieinander zu bleiben, Jährlich kommen hier 80 bis bis es dann um 24 Uhr heißt: 100 Personen zusammen. „Last order“ und der Abend Der Jagdhofkeller lädt langsam zu Ende geht. Wer zum „Gottesdienst in der erst später zu einem GottesChristnacht“. Einlass ist be- dienst gehen kann oder will reits um Uhr und auf Johann Sebastian T+I 20:30. 52/15Um 22 240.240 eröffnet eine Glocke den Bach dabei nicht verzichten

Multiples Myelom: Stress lässt Tumorzellen sterben

Die moderne Krebstherapie sucht intelligente Ansätze, um die Krankheit zu behandeln und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten. Das gilt besonders für seltene, aggressive und komplexe Erkrankungsformen wie das mul­ tiple Myelom. Bei dieser unheilba­ ren Form des Blutkrebses kommt es trotz Ansprechen auf eine Behand­ lung immer wieder zu Rückfällen. Für die Lebensqualität der Pati­ enten sind daher möglichst lange Zeiten ohne das Fortschreiten der Erkrankung oder Symptome wie Müdigkeit, Schmerzen im Rücken, den Armen und Beinen sowie In­ fektanfälligkeit wichtig.

Ansatzpunkt Zellstoffwechsel

In den letzten Jahren haben vor allem sogenannte Proteasominhi­ bitoren die Überlebenszeit der Pa­ tienten verlängert. Ihr Wirkansatz

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ken Stress, dem sie auf Dauer nicht standhalten: Die Zellen sterben ab.

Wirkprinzip – neu durchdacht

Eine aktive Teilhabe am Leben ist ein wesentliches Therapieziel.

liegt im Zellstoffwechsel: Die von der Krebserkrankung betroffenen Zellen bilden vermehrt und oft falsch aufgebaute Eiweißstoffe, die normalerweise unter Mitwirkung der Proteasomen in der Zelle wie­ der abgebaut werden. Proteasom­ inhibitoren behindern den Abbau der Eiweißstoffe in der Zelle. Für die Zellen bedeutet der so ent­ standene Überschuss an zumeist falsch aufgebautem Eiweiß star­

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Amgen ist es nun gelungen, dieses Wirkprinzip intelligent weiterzu­ entwickeln. Der neue Therapie­ ansatz besteht in einer selektiven und irreversiblen Proteasom­Hem­ mung. Prof. Dr. med. Hermann Einsele, Direktor der Med. Klinik und Poliklinik II der Universi­ tätsklinik Würzburg: „Aktuelle Behandlungsleitlinien empfehlen, neuartige Therapieoptionen bei der individuellen Therapieent­ scheidung für einen Patienten mit einzubeziehen. Da das multiple Myelom bisher nicht heilbar ist, zielt die Behandlung darauf ab, die Erkrankung bestmöglich zu kon­ trollieren und die Lebensqualität des Betroffenen positiv zu beein­ flussen.“ DE­C­CARF­1115­118500 c

sein weihnachtliches Kult- raz in der Dieburger Straße. programm zeigt: „Ich find’s Von 11:30 bis 15 Uhr und von so schön, wenn der Baum 17 Uhr bis Mitternacht ist brennt.“ Um 19 Uhr ist Ein- auch das Djadoo am Viktolass, um 20:30 Uhr beginnt riaplatz mit seinen Leckereidas Stück, das auch an den en aus dem Mittleren Osten Abenden des 25. und 26. De- offen. Ebenso begrüßt das zembers zu sehen ist. Hei- mongolische Grillrestaurant ligabend um 23 Uhr heißt es Khan zu den üblichen Öffim Tanzclub Huckebein „We nungszeiten zwischen 11:30 bang the bells“. Hier gibt es und 23:30 Uhr seine Gäs„X-mas à la Huckebein“ mit te. Für alle, die Heiligabend DJ Stargate, der House, R´n`B mit der Familie feiern, aber und Danceclassics auflegt. auf ein Bierchen GRABERG & GÖRGzum AusVERLAG VON Auch der legendäre Club klang des Abends nicht verHillstreet No. 73 in der Hü- zichten wollen, ist das „Pillgelstraße freut sich auf Gäs- huhn“ am Riegerplatz ein Foto: Arthur Schönbein te und lädt ab 22 Uhr unter echter Insidertip. Hier trifft dem Motto „Christmas-Bash sich Heiligabend jährlich eiVERLAG VON GRABERG & GÖRG GMBH möchte, ist bei der Christmit Kemal“ ein. Fans der ne eingeschworene Gemein-Commerzba Schulstraße 47, 65795 Hattersheim www.gg-pressedienst.de nacht in der Stadtkirche gut Hattersheim Goldenen Krone e-mail: können schaft und lässt das FestBLZ 500 800 Postfach 1264, 65781 info@gg-pressedienst.de Geschäftsführer: Harwig Kurz Postbank Fr aufgehoben. Telefon Sie 06190/89020-0 beginnt sich dort ab 22 Uhr zum In- ausklingen. Telefax 06190/89020-30 Amtsgericht Frankfurt, HRB 51455 BLZ 500 100 um 23 Uhr und wird unter die-Club mit Dave Knife Mitwirkung der Darmstäd- einfinden. ter Kantorei gestaltet, die Sich Heiligabend mit die erste Kantate des Weih- Freunden im Restaurant nachtsoratoriums präsen- treffen, ist gar nicht so eintiert. fach, denn die meisten ha- Das VeranstaltungsproWeniger besinnlich wird ben ab Mittag geschlos- gramm für die Weihnachtsfeies am 24. Dezember im sen. Geöffnet ist aber am 24. ertage finden Sie unter halbNeun Theater, wenn durchgängig das persische www.partyamt.de das Komiker-Duo Kabbaratz Spezialitätenrestaurant Shi-

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