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Kunsthalle Z


Als Erweiterung zum bestehenden Wohnhaus von Frau Z. war eine Kunsthalle für zeitgenössische bildhauerische Werke und ein daran angeschlossenes Atelier zu entwerfen und in das parkähnliche Grundstück einzufügen. Die drei Erweiterungsbauten bilden ein Ensemble mit Haus Z. Durch ihre Grundrisstypologie sowie die einheitliche Materialisierung machen sie ihre Zusammengehörigkeit deutlich. Damit die Kunstwerke in ihrer Wesenheit erlebt werden können, soll sowohl ihr Entstehungsprozess als auch der Lebensweg des Künstlers sichtbar gemacht werden. Atelier und Kunsthalle sind deshalb Orte des Kunstentstehens. Massive Backsteinwände und filigrane Stahlkonstruktionen bringen den Werkcharakter der Gebäude zum Ausdruck. Der Weg führt den Besucher durch das Werk des Künstlers und verbindet Räume, Schwellenbereiche sowie Vor- und Rückblicke zu einer rhythmischen Sequenz der Raumerfahrung. Die Kunsthalle ist durch die großflächig verglaste Nordfassade natürlich belichtet, wodurch eine intensive Beziehung zwischen Innenraum und Garten, zwischen Kunst und Natur geschaffen wird. Entwerfen und Baukonstruktion | Prof. Michael Loudon | 3. Semester | mit David Lehnort



Kunsthalle Z