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Mai 2013

feelgood’snews

Familiengeschichten Anforderungen an die moderne Familie

Champion werden Mit Freizeitsport gewinnen

Im Reich der Düfte Wie Parfüms verzaubern

Momentaufnahmen aus dem Leben von heute

© gettyimages


Liebe Leserin, lieber Leser Das moderne Leben stellt die Menschen vor grosse Herausforderungen. Jeder sucht nach Anerkennung in der Arbeitswelt und im sozialen Umfeld. Individualität, Freiheit und Selbstverwirklichung haben einen

Allen Geburtsstatistiken zum Trotz hat die traditionelle Familie nicht ausgedient, sie befindet sich vielmehr im Wandel und nimmt neue Formen an, beispielsweise als Patchwork-, Stief- oder Adoptivfamilie. Verbunden damit stellen sich für Eltern und Kinder unterschiedliche Herausforderungen. Doch unabhängig, welche Aufgaben anstehen, schenkt das Familienleben unvergessliche Momente – seien es die gemeinsamen Abend­ essen, die kurzweiligen Gutenachtgeschichten oder der wöchentliche Bummel über den Flohmarkt. In der aktuellen Ausgabe von feelgood’s news sind wir den Herausforderungen «Familie» und «Leben» nach­ gegangen und haben für Sie verschiedene Moment­ aufnahmen gemacht. Wussten Sie, dass Optimismus zum Teil erlernt werden kann oder weshalb Sie mit dem «richtigen» Duft besser überzeugen? Möchten Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun, so bietet der Breitensport vielfältige Möglichkeiten. Wir zeigen Ihnen welche. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen mit unserem neuen Magazin und freuen uns, Ihre Fragen in unserer Apotheke zu beantworten.

hohen Stellenwert. Passt eine Familie noch

Herzliche Grüsse

in dieses Konzept? Wie die sinkende Ge-

Ihre Apothekerin/Ihr Apotheker

burtenrate zeigt, entscheiden sich immer weniger Paare für Kinder.

Die nächste Ausgabe erscheint im Juni 2013. Herausgeber und Anzeigen: Winconcept AG, Untermattweg 8, 3027 Bern, Tel. 058 852 82 00, contact@winconcept.ch; Projektleitung, Koordination und Gestaltung: STO Pharmawerbung AG, Gallusstrasse 33a, 9501 Wil; Redaktion: Irène Herbst, STO Pharmawerbung AG, Wil; Druck: Vogt-Schild Druck AG, Derendingen; Adressänderungen: Bitte wenden Sie sich an Ihre Feelgood’s Apotheke. Weitere Themen wie auch das aktuelle Magazin finden Sie auch unter: www.feelgoods-apotheken.ch


In dieser Ausgabe Aktuell

Feelgood’s Viva

Beauty

Die heutige Familie befindet sich im Wandel, neue Formen entstehen. Erfahren Sie Ratschläge für ein harmonisches Zusammenleben.

Der Breitensport, die sportliche Betätigung in der Freizeit, leistet den wichtigsten Beitrag zur Fitness und zur Gesundheit.

Parfüms lösen unmittelbar Gefühle aus. Düfte, ihre Wirkung und die Kunst sie einzufangen, beschäftigen den Menschen seit vielen Jahren.







Inhalt

Seite 5

Seite 17

Aktuell  Unter einer Decke Julia will im Spital gebären

Seite 21

Seite 5 9

Spinnen und andere Ungetüme

12

Tipps & Tricks

15

 Feelgood’s Viva Champion über die eigene Fitness

17

Beauty Faszinierende Welt der Düfte

21

Im Fokus Auf Nimmerwiedersehen! 

25

Kreuzworträtsel

26

Wohlbefinden Halb voll – halb leer?

27

Gewusst warum? Was tun gegen fettige Haare?

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Aus dem Leben Wenn es schwarz vor Augen wird

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Apotheke heute

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Fit im Kopf? Haben Sie Probleme, sich zu konzentrieren? Haben Sie auch schon wichtige Termine ver­ gessen, mitten im Laden bemerkt, dass der Einkaufszettel zu Hause liegen geblieben ist oder Sie können sich an bestimmte Namen nicht mehr erinnern? Nachlassende Konzentration und Vergesslichkeit sind erste Symptome für einen Sauerstoffmangel des Gehirns. Treten solche Beschwerden auf, ist es Zeit, durch entsprechende Massnahmen ein weiteres Fortschreiten zu verhindern. Zum Glück lassen sich Gehirn und Gedächtnis trainieren. Lernen Sie jeden Tag Neues, um das Gehirn zu fordern. Tägliche körperliche Aktivität an der frischen Luft hilft, die Durchblutung des Gehirns zu fördern, und sorgt gleichzeitig für eine ausreichende Sauerstoff­versorgung.

Neben diesen Massnahmen bietet auch die Natur eine gute Möglichkeit, Ihre mentale Fitness zu steigern. Ginkgo wird seit Jahren zur Verbesserung der Gehirnleistung eingesetzt. Tebofortin intens aus dem OriginalGinkgo-Spezialextraxt EGb 761 ist ein pflanzliches Arzneimittel, das bei Beschwerden wie Konzen­ tra­ tionsmangel und Vergesslichkeit angewandt wird. Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass Ginkgo auch bei gesunden Menschen zu einer Verbesserung der Gedächtnisleistung, der Belastbarkeit, der Konzentration sowie der Informationsverarbeitung unter Zeitdruck führt.


Aktuell 5

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Unter einer Decke

Die Familie steht im Mittelpunkt des Lebens, ganz egal ob gross, zusammengewürfelt oder mit einem alleinerziehenden Elternteil. Durch Trennungen und neue Lebensgemein­ schaften entstehen neue Verbindungen. Was kann man für ein harmonisches Familien­ leben tun?

Auf den ersten Blick erscheint die Familie als leicht zu beschreibende Institution, doch auf den zweiten Blick merkt man, dass es so einfach nicht ist. Die Mit­glieder einer Familie charakterisieren sich nicht länger durch ihre biologischen Zugehörigkeiten: Adoptionen, künstliche Befruchtung, gleichgeschlechtliche Eltern beispielsweise lassen neue Familienformen entstehen – die Familie befindet sich im Wandel. Alleinerziehende Eltern Familien mit nur einem Elternteil werden immer häufiger. Anders als früher wird diese Form des Sorgerechts heutzutage meist selbst durch die Eltern gewählt und ist gewollt. Alles unter einen Hut zu bringen – die Erziehung der Kinder, die Bewältigung des Alltags, das

eigene Gefühlsleben – das alles fordert alleinerziehende Mütter und Väter heraus. Ratschläge für eine Verschnaufpause: Wechseln Sie sich in der Betreuung der Kinder ab, falls das möglich ist. Eine gute Organisation ist das A und O. Regen Sie die Solidarität zwischen alleinerziehenden Müttern und Vätern an. Sofern Sie die Möglichkeit haben, beziehen Sie die Grosseltern mit ein. Gehen Sie auf Schnäppchenjagd bei Tauschbörsen, Flohmärkten und Outlets, achten Sie auf herabgesetzte Waren, erstehen Sie Spielzeug, Kleidung oder Angebote für Freizeitaktivitäten günstig in Onlineshops. Fortsetzung Seite 7


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Die Beziehungen innerhalb der Familie sind im Wandel Helfen Sie sich in Ihrem Freundeskreis gegenseitig. Erkundigen Sie sich nach einem Ferienlager. Befreien Sie sich von Schuldgefühlen und glauben Sie an sich. Patchworkfamilie – eine komplexe Harmonie Das Zusammenleben einer Patchworkfamilie ist nicht einfach, da alle Mitglieder verschiedene Hintergründe haben. Das Gleichgewicht ist fragil und gleicht einem Spagat zwischen zwei oder drei Familien. Der Erfolg hängt hauptsächlich von der Fähigkeit der Erwachsenen ab, Hindernisse zu überwinden und eine neue Familiengeschichte zu schreiben. Ratschläge für den Weg zum Ziel: Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie sie lieb haben und nehmen Sie sich Zeit für sie. Unternehmen Sie so oft wie möglich etwas gemeinsam, damit ein Familiensinn entsteht. Seien Sie geduldig und lassen Sie jedem die Zeit, seinen Platz zu finden. Legen Sie Wert auf Respekt und (ver-)urteilen Sie nicht. Finden Sie Ihren Platz, ohne zu versuchen, den fehlenden Elternteil zu ersetzen. Finden Sie die goldene Mitte hinsichtlich Autorität. Bei wichtigen Entscheidungen bezüglich Schule oder Gesundheit sind die biologischen Eltern zuständig.

Setzen Sie möchlichst gemeinsam Regeln für die neue Familie auf und achten Sie auf deren Einhaltung. Tragen Sie Sorge zu Ihrer Zweisamkeit: Restaurantund Kinobesuche, ein Wochenende für Verliebte und anderes. Tun Sie sich etwas Gutes! Working mum Nach wie vor verzichten viele Frauen auf ein inten­ sives Arbeitsleben, weil sie Kinder bekommen und sich ihrer Familie widmen wollen. Manche von ihnen sind an beiden Fronten aktiv. Sie engagieren sich sowohl bei ihren Aufgaben zu Hause als auch bei der Arbeit 100-prozentig: Eine Gratwanderung, bei der sie ver­ suchen müssen, das Gleichgewicht zu halten. Ratschläge für den «Kombi-Job»: Organisieren Sie alles bestmöglich und setzen Sie Prioritäten. Nutzen Sie ruhige Augenblicke zu Hause, zum Beispiel wenn die Kinder schlafen, um zu entspannen. Lassen Sie sich helfen. Eine Aufgabenteilung ist unerlässlich. Organisieren Sie sich mit anderen berufstätigen Müttern, um die Kinder zu den verschiedenen Aktivitäten zu begleiten. Halten Sie immer einen Plan B bereit, für den Fall, dass Ihr Kind krank ist oder Sie bei der Arbeit aufgehalten werden. Nutzen Sie Pausenmomente ohne schlechtes Gewissen! Ihre Kinder werden es Ihnen sicher nicht übel nehmen, wenn es ab und zu Tiefkühlpizza gibt, ganz im Gegenteil! Sobald Ihre Kinder grösser werden, lassen Sie sie mithelfen (Zimmer aufräumen, staubsaugen, Geschirrspüler ausräumen). Vergessen Sie nicht, an sich selbst und an Ihr Paar­ leben zu denken. Wer hätte nicht gerne eine ausgeglichene Mutter? Weitere Informationen und Unterstützung bei der Kinderbetreuung www.elternclubschweiz.ch www.redcross.ch/activities/social/kid 

Sophie Membrez

Die Väter der «neuen Generation»

© gettyimages/istockphoto

Die Vaterrolle in der Familie unterliegt einer starken Veränderung. Die Väter der neuen Generation engagieren sich immer mehr. Manche arbeiten nicht mehr Vollzeit, wenn Kinder auf die Welt kommen, um die Aufgaben besser zu verteilen und es der Frau zu ermöglichen, ihren Beruf weiter auszuüben. Sie sind involvierter, verbringen viel Zeit mit ihren Kindern und widmen sich voll und ganz der Erziehung.

Die Familienangehörigen charakterisieren sich nicht immer durch ihre biologische Zugehörigkeit. Die heutige Familie befindet sich im Wandel.

Aktuell 7

Fortsetzung von Seite 5


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Aktuell 9

© gettyimages

Julia will im Spital gebären In wenigen Wochen wird Sophie oder Lukas zur Welt kommen. Die Eltern treffen die letzten Vorbereitungen. Sie fragen sich, wie wohl die Geburt verlaufen wird. Hier finden Sie Informationen und Tipps für eine Geburt

Sanft geboren zu werden, ist der beste Start fürs Leben Mama Julia und Papa Robert haben einen Geburtsvorbereitungskurs besucht und zu Hause ist alles vorbereitet: Wiege, Bettwäsche, Strampelanzüge, Windeln, Badewanne und vieles mehr. Das Baby ist bei der Krankenkasse angemeldet. Julia hat mit ihrem Arbeitgeber den Mutterschaftsurlaub vereinbart, Robert einen kurzen Vaterschaftsurlaub. Zur Vorfreude gesellt sich die Sorge betreffend der Geburt: Wird alles gut gehen? In der Schweiz wird ein grosser Teil der Schwangerschaften – rund 80 000 Geburten pro Jahr – von einem Frauenarzt, einem Hausarzt und/oder einer Hebamme (vor allem in ländlichen Gegenden) begleitet. Die Geburt findet meistens im Spital statt. Nur eine Minderheit der Eltern entscheidet sich für eine Hausgeburt oder eine

zum Wohle der ganzen Familie.

Geburt in einem Geburtshaus. Auch Julia und Robert entscheiden sich für die Geburt im Spital. Dort können sie auf ausgebildetes Personal zählen und das Neugeborene wird fachgerecht betreut. Zudem erhält die werdende Mutter Hilfe beim Stillen und Eltern sowie Baby können dank eines Familienzimmers (Roomingin) von Anfang an zusammen sein. Wenn die Wehen einsetzen Einige Wochen vor dem Geburtstermin erklärt die Hebamme den Eltern, was vor, während und nach der Geburt passiert. Wie man die Signale der bevorstehenden Geburt erkennt und wann man ins Spital fahren Fortsetzung Seite 11


Manchmal wollen Sie mit dem, was Sie tragen, auffallen.

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Aktuell 11

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sollte. Nämlich dann, wenn regelmässig alle drei bis fünf Minuten Wehen auftreten oder wenn die Fruchtblase platzt, was vor Beginn der Wehen passieren kann. Manchmal ist auch der Abgang des Schleimpfropfens ein Zeichen für die unmittelbar bevorstehende Geburt. Bei Blutverlust oder deutlich verminderten Kindsbe­ wegungen sollte man umgehend die Hebamme oder den Frauenarzt informieren. Natürliche Geburt Julia möchte ihr erstes Kind auf natürliche Weise (ohne Periduralanästhesie) und mit Robert an ihrer Seite zur Welt bringen, ohne jedoch medizinische Eingriffe von vornherein auszuschliessen. Sie kann zwischen einer ambulanten Geburt und einer Geburt mit einigen Tagen Spitalaufenthalt wählen. Für eine natürliche Geburt steht das Geburtsbett zur Verfügung, sie kann aber auch andere Positionen ausprobieren oder – je nach Spital – im Wasser gebären. Das Personal der Entbindungsstation wird ihr zu jeder Tages- und Nachtstunde beistehen. Zwischen den Wehen kann Julia vermutlich essen und trinken, idealerweise Kamillen- oder Melissentee. Die Hebamme wird während der Wehen und der Geburt immer anwesend sein. In Absprache mit dem Arzt wird sie beschliessen, ob die Geburt eingeleitet werden muss und/oder ob eine spezielle Behandlung notwendig ist oder das Kind mit Geburtszange, Saugglocke oder per Kaiserschnitt geholt werden muss. Robert kann dabei sein und bei der Geburt aktiv mithelfen.

Stillen und zurück nach Hause Während des Spitalaufenthalts, der in der Regel wenige Tage dauert, hilft das Team der Entbindungsstation Julia beim Stillen und zeigt den frischgebackenen Eltern, wie sie mit dem Baby umgehen sollen. Wenn sie wieder zu Hause sind, kommt bei Bedarf entweder die Hebamme oder die Kinderkrankenschwester vorbei, um noch weitere Unterstützung zu bieten, oder man kann sich an den Mütterberatungsdienst, Frauenarzt, Kinderarzt oder den pädiatrischen Notfalldienst des Spitals wenden. In den Apotheken arbeitet erfahrenes Personal, das die Eltern beraten kann. Sie finden dort alles Notwendige zum Stillen wie Kompressen, Brustwarzenschutz, Milchpumpe, Fläschchen, Tees und Stillkissen. Ausserdem alles für das Wohl des Neugeborenen, beispielsweise Schnuller und Pflegeprodukte, um einen roten Po, Koliken, Milchschorf und Zahnungsbeschwerden zu lindern sowie den Übergang zu Pulvermilch und Brei zu erleichtern. Lorenza Hofmann

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Im Spital unterstützt das Team der Entbindungsstation die frischgebackenen Eltern und zeigt, wie sie mit ihrem Kind umgehen sollen.

Mamas Koffer Packen Sie Ihren Koffer fürs Spital ungefähr 20 Tage vor dem Geburtstermin: Blutgruppenausweis, Krankenkassenausweis, Familienbüchlein für die Eintragung der Geburt sowie eventuell den Mutterschaftsausweis Bequeme Tages- und Nachtkleidung, die zum Stillen geeignet ist, Morgen- oder Bademantel, rutschfeste Hausschuhe sowie Unterwäsche und Stillbüstenhalter Körperpflegeprodukte Verschriebene Medikamente sollten Sie dem Pflegepersonal übergeben! Für das Neugeborene: Baumwollwäsche (Strampler, «Babyschlafsack»), Pyjama, Strümpfe oder Pantöffelchen, kleine Decke, Mützchen, Babytragetuch/Babysicherheitsschale, Babyhandschuhe, damit sich das Neugeborene nicht kratzt


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Aktuell 12

Spinnen und andere Ungetüme

Laura ekelt sich vor Spinnen, Noah hänselt sie. Er selbst hat zwar keine Angst vor Tieren, braucht jedoch, wenn es ums Einschlafen geht, ein beruhigendes Schlummerlicht. Was hat es auf sich mit Ängsten, Abscheu und Phobien während der Kindheit?

Laura und Noah sind Geschwister, doch reagieren sie unterschiedlich auf Krabbeltiere. Liegt es an der Erziehung der Eltern, wenn Knaben mutiger und Mädchen ängstlicher sind? Jedes Kind ist einzigartig. Ekel, Ängste und Phobien können angeboren oder aber die Folge von Erlebnissen sein. Dr. med. Michele Raggi, Kinderarzt, hat praktisch zwei Generationen von Kindern und Eltern begleitet und differenziert die Begriffe: «Angst ist ein Gefühl gegenüber einer Gefahr, einer neuen Erfahrung, etwas oder jemand Fremdem. Angst ist gut, denn Angst ist eine Art Schutz und sie ist vorübergehend. Ganz im Gegensatz zum Ekel, der immer wieder auftritt. Es ist ein negatives Gefühl, das durch eine erzieherische Begleitung überwunden werden kann. Eine Phobie

wiederum ist eine irrationale und obsessive Angst oder Abneigung in bestimmten Situationen (zum Beispiel ein Aufenthalt in einer Menschenmenge), vor Gegenständen (zum Beispiel Spritze), vor Tieren (zum Beispiel Spinnen, Insekten, Eidechsen) oder vor Personen (zum Beispiel Arzt, Zahnarzt). Eine Phobie ist ein starkes Unbehagen, das sich auf das Erwachsenenalter auswirkt, wenn es nicht überwunden wird.» Schützen oder begleiten? Das Verhalten der Eltern, Pädagogen und Erzieher ist entscheidend, um Kindern die Angst vor der Dunkelheit, dem Donner, einem Sprung ins Schwimmbad oder der Verarztung eines aufgeschürften Knies zu nehmen.


Ebenso braucht das Kind Unterstützung, um Abscheu vor Spinnen, Eidechsen oder einer «abstossenden» Speise abzubauen. «Gesunder Menschenverstand ist immer die beste «Therapie». Eltern, die ihre Kinder zu sehr in Schutz nehmen, übertragen ihre Ängste auf die Kinder und bremsen deren Selbständigkeit. Eltern sollen ihr Kind in den verschiedenen Entwicklungsstadien begleiten, ihnen zuhören, Erklärungen geben und sie beruhigen. Besonders wertvoll ist es, wenn Eltern ihren Kindern die eigenen Erfahrungen vermitteln, zum Beispiel den Kontakt mit einem Insekt oder das Probieren einer gewissen Speise», rät Dr. Michele Raggi. Alarmglocken Täuscht Ihr Kind öfters Bauchschmerzen vor, stimmt etwas nicht mehr. Es könnte Angst vor einer unbekannten Situation haben oder etwas mitteilen wollen. Versteift es sich schliesslich darauf: «Ich gehe nicht mehr zur Schule», sollten Sie der Sache auf den Grund gehen. Der Kinderarzt empfiehlt unbedingt ein Gespräch: «Es ist wichtig, darüber zu reden, ruhig und geduldig versuchen zu verstehen und mit der Lehrerin oder dem Lehrer zu sprechen. Zu suchen ist die Ursache in der Schule – Mobbing? Spott? Tadel? – aber auch zu Hause: Vielleicht hat das Kind einen Streit zwischen den Eltern oder andere Schwierigkeiten familiärer, beruflicher oder finanzieller Art mitbekommen? Das «nicht in die Schule gehen wollen» kann gedeutet werden als «ich möchte verstehen, was los ist und nahe bei meinen Bezugspersonen sein.»



Aktuell 13

Eine der besten Therapien: gesunder Menschenverstand

Wann einen Spezialisten hinzuziehen? Die kleine Schwester von Laura und Noah weint, wenn Mama, Papa oder der Babysitter sich entfernen. Dr. Michele Raggi erklärt: «Trennungsangst ist ange­ boren und bis zum Alter von 15 Monaten völlig normal. Hält sie länger an, ist es wichtig, mit dem Kind einfühlsam, aber gradlinig umzugehen.» Laura ihrerseits plagt die Angst vor Spinnen so sehr, dass sie jede Ecke ihres Zimmers absucht, bevor sie ins Bett geht und nachts oft verängstigt aufwacht. «Laura braucht Hilfe, ihre Abscheu gegen Spinnen entwickelt sich sonst zu einer Phobie. Man sollte sich im Allgemeinen an einen Kindheitsexperten wenden, wenn Ängste andauern und psychosomatische Reaktionen eintreten, etwa wenn das Kind sich verschliesst, schweigsam wird, nachts wieder einnässt, aufwacht, weint oder nicht zu trösten ist. Es ist wichtig, Unterstützung zu suchen, damit das Unwohlsein nicht chronisch und auf das Erwachsenenalter projiziert wird.» Lorenza Hofmann

Kinder suchen auch bei Kuschel- und Haustieren Sicherheit. Für Laura sind die Spinnen allerdings bereits zum Albtraum geworden.

Durch Ängste reifen

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Noah hört seinem Grossvater mit offenem Mund zu, während dieser ihm erneut «Das Rotkäppchen» vorliest. «Noah sucht eine gesunde, positive Spannung, die er in Neugierde umwandelt. Er weiss zwar bereits, was im Märchen passieren wird, doch bereitet er sich vor, hält seine Spannung unter Kontrolle, überwindet so die Furcht vor dem Wolf und erhöht seine Belastbarkeit. Das wird ihm später helfen, die Schwierigkeiten des Lebens in Angriff zu nehmen. Mit der Zeit wird er nicht mehr nach Licht fragen, um einzuschlafen», weiss Dr. Michele Raggi.


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Vitamin D3 Für starke Knochen, kräftige Muskeln, gesunde Zähne. Vitamin D3 ist unentbehrlich für den Aufbau von starken Knochen, kräftigen Muskeln und gesunden Zähnen. Allen Säuglingen wird deshalb im ersten Lebensjahr Vitamin D3 in Tropfenform verabreicht, um die Rachitis (Knochenerweichung) wirksam zu verhindern. Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie empfiehlt für alle gestillten und nicht gestillten Säuglinge sowie Kleinkinder täglich genügend Vitamin D3 während mindestens des ersten Lebensjahres einzunehmen. Neu empfehlen Experten die Vorsorge mit Vitamin D bis ins dritte Lebensjahr fortzufahren. Vitamin D3: für Kind, Mutter, Vater und Grosseltern Vitamin D wird im Körper selber produziert, wenn genügend Sonnenstrahlen auf die Haut auftreffen oder es kann in sehr geringem Masse über die Nahrung aufgenommen werden. Die heutigen Lebensbedingungen (intensiver Sonnenschutz zur Verhinderung von Sonnenbrand, Luftverschmutzung, Essgewohnheiten, Bekleidung, erhöhte Lebenserwartung) führen aber zu

einem alarmierenden Vitamin-D-Mangel. Weit mehr als 50 Prozent der Bevölkerung – ob jung oder alt – weisen nach neuen Untersuchungen einen Vitamin-DMangel auf. Vitamin D ist nicht nur für starke Knochen, kräftige Muskeln und gesunde Zähne wichtig, heute ist be­kannt, dass ein Vitamin-D3-Mangel im Zusammenhang mit vielen chronischen Erkrankungen steht, so zum Beispiel mit: Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Muskelschwäche. Diese Erkenntnisse und die positiven Effekte von Vitamin D auf die Gesundheit führen dazu, dass Vitamin D von Experten als günstige Gesundheitsvorsorge in jeder Lebensphase betrachtet wird und nicht nur Säuglingen, sondern auch Erwachsenen in jedem Alter die Einnahme von Vitamin D3 empfohlen wird.

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Countdown für das Schwimmbad Bald beginnt die Badesaison, höchste Zeit, den Körper auf Bikinifigur zu trimmen. Das Rezept: Fettgewebe abbauen, Muskeln an den richtigen Stellen aufbauen. Am wirkungsvollsten geht dies beim Nordic Walking, auf dem Crosstrainer, beim Jogging, beim Inlineskaten oder auf dem Minitrampolin. Dreimal wöchentlich je 45 Minuten Training sind optimal. Als Ergänzung eignen sich Pilates, Yoga sowie Tanztraining. An den Kraftgeräten im Fitnesscenter kann man die Figur ebenfalls optimal modellieren.

Bleiben Sie rund um die Gesundheit aktuell informiert: www.feelgoods-apotheken.ch Wünschen Sie weitere Informationen oder saisonale Tipps? Gerne berät Sie Ihre Apothekerin/Ihr Apotheker.

Peinliche Gerüche Wer Mundgeruch verströmt, lässt seine Umgebung leiden und schafft sich keine Sympathien. Zahlreiche Ursachen können für die unangenehme Duftwolke verantwortlich sein: Essensrückstände, Medikamente, Entzündungen im Mund, Rauchen, Diabetes sowie verschiedene weitere Krankheiten. Zur Vorbeugung sind regelmässiger Einsatz von Zahnbürste, Zahnseide und Mundwasser besonders wichtig. Im Weiteren reduzieren Schwarztee sowie Salbei­ tee geruchbildende Bakterien. Wenn Mundgeruch sehr häufig auftritt, sollten Sie sich in Ihrer Apotheke beraten lassen oder einen Arzt aufsuchen.

Juckreiz kann einen zur Verzweiflung treiben, vor allem wenn er nicht nachlassen will. Unterschiedlichste Ursachen können ihn auslösen: verschiedene Allergien, Insekten- oder Pflanzengifte, Hauttrockenheit, Ekzeme, Parasiten, Diabetes und weitere Krankheiten sowie Nebenwirkungen von einzelnen Medikamenten. Bei lokalem Jucken wirkt eine kühlende Salbe aus Ihrer Apotheke lindernd. Gegen den lästigen Reiz hält man auch weitere Heilmittel für Sie bereit. Vorsicht, es drohen Komplikationen: Das Kratzen führt zu Hautverletzungen, die sich schmerzhaft entzünden können. Rasche und fach­ kompetente Behandlung ist daher wichtig.

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Quälender Juckreiz

Tipps & Tricks 15

In der Frühlingszeit werden die Ärmel wieder kürzer. Wirken dabei die Arme straff, zeigt man sie gerne. Um sie in Form zu bringen, sind im Minimum drei zehnminütige Trainingseinheiten pro Woche nötig. Nach sechs Wochen sind erste Erfolge sichtbar, nach zwölf Wochen sind die Arme in Topform. Praktische und preisgünstige Trainingsgeräte sind Wasserflaschen mit 1 bis 1.5 Liter Inhalt. Sie werden wie Hanteln eingesetzt. Auch Therabänder aus Latex eignen sich gut fürs Armtraining. Sie sind für wenig Geld in Sportabteilungen von Grossverteilern erhältlich. Ergänzen Sie Ihre Übungseinheiten mit Schwimmen, Nordic Walking oder einer anderen Ausdauersportart. Auf diese Weise wird zusätzlich im ganzen Körper Fettgewebe reduziert und Muskelmasse aufgebaut.

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Straffe Arme


Der Sommer

kann kommen. Lassen Sie sich die Freuden der schönsten Jahreszeit nicht nehmen. Müde und schmerzende Beine, blaue Flecken, Besenreiser oder gar Schwellungen und Krampfadern können Menschen jeden Alters treffen. Besonders achtsam sollten Sie bei familiärer Neigung zu Venenschwäche, bei langem Stehen oder hormonellen Veränderungen sein. Wichtig ist dann, dass Sie das Problem nicht vernachlässigen, sondern es beim ersten Anzeichen in Angriff nehmen. Hier hilft Hirudoid forte. Sein Wirkstoff MPS (Mucopolysac charidpolysulfat) durchdringt die Hautschichten und wirkt regenerierend auf das Bindegewebe. Dabei fördert er die Rückbildung von Blutergüssen und Schwellungen und lässt blaue Flecken schneller verschwinden. ®

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Feelgood’s Viva 17

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Champion über die eigene Fitness Während sportliche Spitzenleistungen im Rampenlicht stehen, leistet der eher unspektakuläre Breitensport den wichtigen Beitrag zur allgemeinen Fitness. Im Rahmen der sportlichen Betätigung in der Freizeit kann nämlich jeder etwas für die Gesundheit tun.

Unter Breitensport versteht man sportliche Aktivitäten, die der körperlichen Betätigung, dem Ausgleich von Bewegungsmangel sowie einfach dem Spass am Sport dienen. Bei gewissen Sportarten gehören allerdings auch Wettkämpfe dazu. Allen Aktivitäten gemein ist die Bewegung, die sich erwiesenermassen positiv auf Gesundheit, Ausgeglichenheit und Stressabbau auswirkt. Ebenfalls positiv sind die Begleiterscheinungen wie der Aufenthalt in der Natur oder in einer Gruppe. Das Bewusstsein für die zahlreichen Vorteile des Breitensports ist kontinuierlich gewachsen, sodass in den letzten Jahrzehnten vermehrt eine Förderung seitens öffentlicher Institutionen und Verbände zu beobachten war. Das hat zu einer Vielzahl an Sportveranstaltungen von regionaler oder nationaler Bedeutung geführt, bei denen das Mitmachen wichtiger ist als das Gewinnen.

Vom «slowUp» bis zum «Ironman» Ins Repertoire dieser Sportanlässe gehören schon seit Längerem verschiedene Laufveranstaltungen wie zum Beispiel der GP und der Frauenlauf von Bern, bei denen auch Freizeitsportler an den Start gehen. Weitere gros­ se Laufveranstaltungen sind der Marathon und der Silvesterlauf in Zürich, der Greifenseelauf oder die Marathonläufe von Luzern und Lausanne. Daneben gibt es eine Vielzahl regionaler und lokaler Volksläufe, die von Laufsport- oder Turnvereinen durchgeführt werden. Im Bereich Langlauf ist natürlich der Engadiner Skimarathon der herausragende Anlass, der jedes Jahr Zehntausende durch die atemberaubende Landschaft des Oberengadins führt.

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Ein etwas anderes Konzept verfolgen die autofreien Erlebnistage «slowUp», die jeweils dezentral an mittlerweile 18 Orten in der ganzen Schweiz stattfinden. Auf rund 30 km autofreier Strasse bewegen sich Jung und Alt, Familien und Singles auf dem Fahrrad, per Inlineskates oder mit anderen emissionsfreien Fahrzeugen. Hier stehen die Bewegung und das gemeinsame Erlebnis in einer attraktiven Landschaft im Vordergrund. Weitere Highlights im schweizerischen Veranstaltungskalender sind die Bike Days im Mai, der Swiss Walking Event im September, beide in Solothurn, die geplante Swiss Skate Tour für Inlineskater mit verschiedenen Austragungsorten oder der Gigathlon quer durch die Schweiz mit den fünf Disziplinen Inlineskating, Laufen, Schwimmen, Mountainbiking und Velofahren. Sportlich abwechslungsreich mit Schwimmen, Radfahren und Laufen ist auch der Triathlon. Diese Sportart erscheint aufgrund ihrer Paradeveranstaltung, dem Ironman, für viele unerreichbar. Aber es muss ja nicht unbedingt das Originalprogramm sein. Viele Triathlonveranstaltungen bieten auch für Freizeitsportler angemessene Distanzen, die eine Teilnahme zum Vergnügen werden lassen.

Mitmachen ist wich­tiger als gewinnen

Tipp aus der Apotheke Gut gepflegt macht mehr Freude Bei Aktivitäten im Freizeitsport unterstützt Sie Ihre Apotheke mit fachkundiger Beratung: Hier finden Sie wärmende Cremes, um die Muskeln für die sportliche Betätigung vorzubereiten. Die Aufwärm-Massage fördert die Durchblutung und damit die Erwärmung der Muskulatur. Für die Pflege der Muskeln nach der Anstrengung erhalten Sie in Ihrer Apotheke Lotionen, Gels und Patches inklusive Tipps für die richtige Anwendung. Isotonische Getränke liefern die notwendige Flüssigkeit und sorgen für das Gleichgewicht im Mineralstoffhaushalt.

Triathlon selbst gemacht Wer sich nicht an einem organisierten Anlass beteiligen will, kann sich auf eigene Faust sein Breitensportprogramm zusammenstellen. Schliesslich geht es ja darum, der Champion über die eigene Fitness zu sein. Eine Möglichkeit ist der «Privat-Triathlon» mit jeweils einem Zehntel der Ironman-Distanzen. Dies bedeutet rund 400 Meter schwimmen im Frei- oder Hallenbad, 18 km radfahren und 4 km laufen. Für jede dieser Aufgaben benötigt man weniger als eine Stunde. Dabei ist es nicht notwendig, alle drei Disziplinen hintereinander zu betreiben. Das Programm kann auf verschiedene Tage verteilt werden, womit schon ein abwechslungsreiches Bewegungs-Wochenprogramm absolviert wäre. Die Distanzen können natürlich zu Beginn noch verkürzt und später gesteigert werden. Mit der Zeit kommt die Übung und damit vielleicht auch der Ehrgeiz, an einem Wochenende, den «persönlichen Ironman» oder auch die «Ironwoman» mit allen drei Disziplinen am Stück zu absolvieren. Nützliche Internetadressen www.schweizmobil.ch: Wandern, Velo, Mountainbike, Inlineskating, Kanu www.loipen-schweiz.ch: Langlauf www.laufkalender.ch: Liste der Laufveranstaltungen www.swisstriathlon.ch: Triathlon www.gigathlon.ch: Gigathlon 

Kurt Meyer

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Ob Sie als Erster durch die Zielgerade laufen oder als Freizeitsportler einfach Freude an der Bewegung haben – Ihre Gesundheit siegt auf jeden Fall!

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Faszinierende Welt der Düfte

Manche scheinen über eine magische An­ ziehungskraft zu verfügen, andere bereiten einfach nur Kopfschmerzen – Parfüms lösen unmittelbar Gefühle aus. Düfte, ihre Wirkung und die Kunst sie einzufangen, beschäftigen den Menschen seit vielen Jahren.

Die Anfänge des Parfüms führen rund 5000 Jahre zurück, in die Zeit der Hochkultur Ägyptens. Lange wurden die kostbaren Duftstoffe von Priestern gemischt, um sie den Göttern zu opfern und den Toten auf die letzte Reise mitzugeben. Erst unter der Pharaonin Hatschepsut (1490 bis 1469 v. Chr.) wurde der Wohlgeruch als Ausdruck des Lebens manifestiert und als fester Bestandteil reinigender Rituale etabliert. In Europa wurde 1580 im französischen Grasse das erste Laboratorium zur Herstellung von Düften eröffnet. Bis heute gilt Grasse als Zentrum der europäischen Parfümindustrie. Allerdings hat sich die Bedeutung des Parfüms gewandelt. Serge Lutens (71), einer der berühmtesten Parfümeure, hat es treffend formuliert: «Parfüm ist eine bewusst gewählte Identität.»

Düfte spiegeln Emotionen Um einen Überblick im olfaktorischen – also den Geruchssinn betreffenden – Dschungel zu bewahren, unterscheiden Parfümeure neun Duftfamilien: Zitrus (anregend), Grün (leicht und kühl), Fruchtig (GuteLaune-Düfte), Floral (herb-süss), Floriental (holzig und würzig), Orientalisch (intensiv, süss, exotisch), Fougère (fran­zösischer Farn, reine Herrendüfte), Chypre (französisch für Zypern, mediterrane Note), Holzig (herb). Manche dieser Düfte mag man, andere nicht. Das ist nicht etwa angeboren, sagen Geruchsforscher. Bis auf wenige Ausnahmen ist die eigene Erfahrung ausschlaggebend dafür, ob ein Duft positive oder negative Assoziationen weckt. Indem sie an etwas Erlebtes erinnern, Fortsetzung Seite 23


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können Düfte den Menschen unbewusst beeinflussen. Wenn die Schwester Ihres neuen Freundes Sie beispielsweise auf Anhieb «gut riechen kann», könnte es sein, dass Ihr Parfüm sie an ihre beste Freundin erinnert. Die hohe Kunst der Duftkomposition Ein Parfüm ist nie ein einzelner Duft, sondern eine kunstvoll abgestimmte Komposition, die je aus einer Kopf-, Herz- und Basisnote besteht. Die Kopfnote vermittelt den ersten, intensiven Eindruck und besteht aus leichten, hellen Dufttönen wie Limette, Minze oder Melisse. Die Herznote mit meist blumigen oder fruchtigen Komponenten hält sich rund zwei Stunden und macht anschliessend Platz für die unverwechselbare Note des Parfüms – die Basisnote (oft mit Holzen, Harzen, Gewürzen, Moschus, Ambra). Wie lange sich das Parfüm auf der Haut hält und wie intensiv der Duft ist, hängt von der Konzentration der verwendeten ätherischen Öle ab, die mit Alkohol verdünnt werden. Beim Parfüm entspricht die Duftstoff-Konzentration 15 bis 30 Prozent, beim Eau de Parfum sind es 10 bis 14 Prozent und beim Eau de Toilette 6 bis 9 Prozent. Je höher die Konzentration, desto teurer das Parfüm. Im Sommer sollten Sie von alkoholhaltigen Düften absehen, da diese unter Sonneneinstrahlung Flecken auf der Haut verursachen können. Weichen Sie auf so genannte Sunproof-Produkte aus, das sind leichte, alkoholfreie Sommerdüfte.

Buchtipp «Das Parfum» von Patrick Süskind, Die Geschichte eines Mörders. Roman. Taschenbuch. Diogenes. ISBN 978-3-257-22800-7  Suzana Cubranovic

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«Parfüm ist eine bewusst gewählte Identität»

So finden Sie den Richtigen Wer im Laden steht und ziellos verschiedene Parfüms auf Duftstreifen sprüht, hat im wahrsten Sinne des Wortes die Nase ziemlich schnell voll. Überlegen Sie sich bereits vor dem Gang zur Parfümerie, welche Art von Düften Sie mögen. Welche Parfüms haben Sie zu Hause? Soll es wieder etwas in der Art sein oder wünschen Sie sich etwas Neues? Mögen Sie es sportlich oder lieber romantisch? Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten, aber vertrauen Sie auf Ihre eigene Nase und Ihren persönlichen Geschmack. Riechen Sie zwischen zwei Duftproben an Kaffeebohnen oder auch an der eigenen, unparfümierten Haut – das neutralisiert und macht die Nase wieder frei. Mehr als drei bis vier Parfüms sollten es trotzdem nicht sein. Ihren Favoriten sprühen Sie sich anschliessend auf die Haut, denn Eigenduft, Fettgehalt und pH-Wert der Haut beeinflussen den Duft individuell. Lassen Sie sich bei der Auswahl Zeit (testen Sie auch die Verträglichkeit!), es lohnt sich. Denn wer sich selbst gut riechen kann, ist glücklicher, selbstsicherer und wirkt entsprechend attraktiver.

Die «Nasen» Weltweit gibt es rund 2000 Parfümeure, die mittels verschiedener Verfahren Duftkompositionen mit klingenden Namen kreieren. Den «Nasen», wie die Parfümeure genannt werden, stehen dafür etwa 200 natürliche sowie rund 2000 synthetische Riechstoffe zur Verfügung. Zu den wichtigsten Duftbausteinen zählen Blüten, Früchte, Gewürze, Rinden, Harze, Blätter, Gräser, Moose, Beeren, Wurzeln, tierische Sekrete und Gourmand-Noten wie Schokolade, Zucker, Karamell. Übrigens: Die «Nasen» können nicht besser riechen als andere Menschen, sie sind lediglich besser trainiert und in der Lage, die einzelnen Düfte zu benennen.

Ein Parfümeur kann mit seiner geübten Nase über 2000 Riechstoffe unterscheiden, benennen und kunstvoll zu einer neuen Duftkomposition verbinden.

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Im Fokus 25

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Auf Nimmerwiedersehen!

Mit dem Rauchen aufzuhören, ist nicht so einfach. Trotz starkem Willen und grossen Bemühungen können Entzugssymptome auftreten. Wie Sie Ihr Ziel, rauchfrei zu leben, ansteuern, erfahren Sie in den folgenden Tipps.

Aufhören zu rauchen, erfordert einen eisernen Willen. Wer es schaffen will, sollte sich gut darauf vorbereiten – denn oft genügt das «Wollen» allein nicht. Ein Medikament kann unterstützend wirken. Falls es dennoch zu einem Rückfall kommt, darf man sich nicht entmutigen lassen: Die meisten Raucher nehmen drei- oder viermal Anlauf, bis sie endgültig vom Nikotin loskommen. Der Grund liegt in der doppelten Abhängigkeit: Verhaltensabhängigkeit, die mit den Gesten beim Rauchen zu tun hat. Körperliche Abhängigkeit, da der Organismus sich an das Nikotin gewöhnt hat. Medikamentöse Unterstützung Nikotinersatzpräparate: Der Tabakentzug hat doppelt so hohe Chancen zu gelingen, wenn Sie ein Nikotinpflaster anwenden. Ungefähr 16 bis 20 Prozent der Raucher schaffen es mit diesem Hilfsmittel, innerhalb eines Jahres mit dem Rauchen aufzuhören. Mehrere Studien belegen, dass die Wirksamkeit von Kaugummi und Pflaster ähnlich ist und eine jährliche Erfolgsquote von rund 20 Prozent verbucht. Kaugummis sind eher für Gelegenheitsraucher gedacht, Pflaster bei regelmässigem Tabakkonsum.

Der Wille allein reicht nicht immer aus

Microtab ist eine kleine Tablette, die man unter der Zunge zergehen lässt, damit sie ihren Inhalt, das Nikotin, während 20 bis 30 Minuten freigibt. Ein Nikotin-Inhalator ist ein neues Gerät, das gleichzeitig die Abhängigkeit von Nikotin und den mit dem Rauchen verbundenen Gesten bekämpft. Er ist nur auf Rezept erhältlich. Rezeptpflichtige Medikamente: Bupropion (Zyban) wirkt unterstützend bei der Entwöhnung. Vareniclin (Champix) dämpft das Verlangen nach einer Zigarette und steigert die Erfolgsaussichten der Entwöhnung. Erfolgversprechende Tipps und Tricks für den Alltag Legen Sie ein Datum fest (ausserhalb von Stress­ perioden!), an dem Sie mit dem Rauchen aufhören. Informieren Sie Ihr Umfeld über Ihr Vorhaben. Dank der Ermutigungen von nahestehenden Personen ist es leichter, durchzuhalten. Werfen Sie Zigarettenpackung und Feuerzeug weg, um nicht in Versuchung zu geraten. Meiden Sie Raucher und Orte, an denen geraucht wird. Treiben Sie Sport: Damit tun Sie aktiv etwas gegen Gewichtsprobleme und befreien sich von der Spannung, die mit den Entzugssymptomen einhergehen könnte. 

Sophie Membrez


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Halb voll – halb leer? Der Alltag steckt voller Tücken und Stolper­ steine, aber auch voller Chancen. Es ist eine Frage des Trainings, ob man ein Pessimist oder seines eigenen Glückes Schmid ist. Erfahren Sie, wie Sie zum Optimisten werden.

Die Grosseltern Debrunner sind mit ihren zwei Enkeln auf einer Bergtour. Der stundenlange Aufstieg wirkt ermüdend, es ist höchste Zeit für eine Rast. Oma verkündet: «Schaut, dort ist das Bergrestaurant, bald gibt es etwas zu essen und zu trinken.» Die 7-jährige Lea kommentiert missmutig: «Was, so weit müssen wir noch laufen?!» Ihre 9-jährige Schwester Alina wendet ein: «Oh toll, bald haben wir es geschafft.» Auch sonst haben die beiden oft unterschiedliche Sichtweisen: Lea ist eine kleine Pessimistin und lässt sich schnell ent­ mutigen. Alina dagegen liebt Herausforderungen und kann fast allem eine positive Seite abgewinnen. Optimismus kann man sich aneignen Die psychologische Forschung beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Frage, weshalb sich die Menschen in Optimisten und Pessimisten unterscheiden

lassen. Wichtigstes Ergebnis: Keine der zwei Grundhaltungen ist schicksalhaft vorgegeben. Prof. Martin Seligman ist einer der weltweit führenden Forscher im Bereich der so genannten «Positiven Psychologie». Gemäss dem Experten der University of Pennsylvania nährt sich der Optimismus aus drei Wurzeln: Aus einer vererbten Anlage, aus den aktuellen Lebensumständen und aus der persönlichen Entscheidung zu einer positiveren Sichtweise. Mit anderen Worten, das Glas halb voll zu sehen, kann man sich aneignen. Einstellungsveränderung erforderlich Wollen Sie eine optimistischere Grundhaltung gewinnen, sollten Sie Ihr Denken unter die Lupe nehmen. Oft ist die Ursache von Misserfolg eine ausgeprägt selbstkritische Haltung. Sie richtet das Augenmerk vor Fortsetzung Seite 29


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allem auf eigene Schwächen. Sie projiziert schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft. Schwarzseher werden oft Opfer von so genannten sich selbst erfüllenden Prophezeiungen: Sie konzentrieren sich bei einem Vorhaben auf das Misslingen. Kommt es zu einem Misserfolg, wird dieser automatisch als Bestätigung für das eigene Unvermögen oder für die schicksalhafte Pechsträhne gewertet. Es entwickelt sich eine Art Teufelskreis. Weil man nichts Gutes erwartet, stellt sich auch kaum ein Erfolg ein. Hier ein Beispiel: An der Universität von Chicago wurden 20 Studien zum Thema Einsamkeit ausgewertet. Alle kommen zum gleichen Schluss: Die Ursache für das Alleinsein ist nicht in erster Linie ein Mangel an Kontaktmöglichkeiten. Vielmehr spielt die Einstellung, man sei für andere nicht interessant und sympathisch genug, eine ausschlaggebende Rolle. Kein Wunder tut man sich bei dieser Einstellung schwer mit dem Knüpfen neuer Kontakte.

Herausforderungen annehmen Pessimisten verallgemeinern oft misslungene Vorhaben. Sie lassen sich schnell entmutigen und neigen zu Passivität und zu Resignation. Ganz anders optimistisch eingestellte Menschen. Bei einer nicht bestandenen Prüfung, einer gescheiterten Diät oder einem anderen Fehlschlag analysieren sie die Gründe. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wagen sie einen neuen Versuch. Nur wer Herausforderungen annimmt, kann Erfahrungen sammeln, dadurch seine Fähigkeiten optimieren und schliesslich motivierende Selbstbestätigung erreichen. 

Seien Sie geduldig mit sich Das eigene Denken kann man nicht von einem Tag auf den anderen verändern, es braucht einige Wochen regelmässigen Übens. Der Geist speichert Misserfolge tiefer im Gedächtnis als bestandene Herausforderun-

Adrian Zeller

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Pessimismus ist kein schicksalhafter Wesenszug

gen. Machen Sie sich jeden Abend Notizen, welche Situationen Sie tagsüber gut gemeistert haben. Dies können auch kleine Ereignisse sein wie ein wohltuender Spaziergang, eine erfreuliche Zufallsbegegnung oder ein Schnäppchenkauf. Pessimisten neigen dazu, bei möglichen Missgeschicken immer die schlimmstmögliche Variante anzunehmen. Sie empfinden sich als Spielball von äusseren Einflüssen. Durch regelmässige Beschäftigung mit ihrer Denkweise erlangen sie allmählich eine wirklichkeitsgetreuere Sichtweise auf den Alltag. Und sie gewinnen mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten, Situationen positiv zu beeinflussen.

Schritte zu mehr Optimismus Übung macht den Meister: Lernen Sie neue Fertigkeiten Schritt für Schritt, so lassen sich Misserfolge durch Überforderung leichter vermeiden. Entspannen Sie sich regelmässig, dadurch werden Sie gelassener. Pessimistisches Denken führt zu ängstlicher Anspannung und zu Verkrampfung. Ein Missgeschick ist kein Beleg für Ihre Unfähigkeit, sondern ein kleiner Rückschritt auf dem Weg zum Erfolg. Pessimismus wirkt ansteckend, pflegen Sie vor allem Kontakte zu Menschen mit optimistischer Einstellung.

Optimismus kann man trainieren. Fortsetzung Seite 31

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Publireportage News & Empfehlungen 30

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Kaum sind die Haare gewaschen, hängen sie schon wieder schwer und ölig glänzend herunter. Die Frisur hält nicht, verliert an Volumen und wirkt strähnig. Auch die Kopfhaut fühlt sich fettig an, und es besteht die Gefahr, dass sich Bakterien und Pilze ansiedeln, die die Fette zersetzen. Dies kann zu Juckreiz, Schuppen, unangenehmem Geruch und Hautirritationen führen. Ausserdem erstickt die dicke Talgschicht die Haar­ wurzeln, mit Haarausfall als möglicher Folge. Betroffen von diesem unangenehmen Phänomen sind sowohl Frauen wie Männer. Hormonelle Störungen, unausgewogene Ernährung, aber auch äussere Einflüsse wie Umweltverschmutzung und ungeeignete, aggressive Haarpflegeprodukte können die Kopfhaut austrocknen und dadurch die Talgproduktion übermäs­sig anregen. Fettige Haare treten ausserdem häufig während der Pubertät auf. Sie sind eine Begleiterscheinung des normalen Reifungsprozesses. Die heranwachsenden jungen Leute sind dennoch dankbar für eine wirksame Behandlung aus der Apotheke. Als erste Massnahme empfiehlt sich die Anwendung eines speziellen Shampoos gegen fettige Haare und Schuppen. Diese Produkte wirken desinfizierend, schonen den natürlichen Schutzfilm der Haut und wirken ausgleichend auf die Talgdrüsen. Als Wirkstoffe dienen zum Beispiel Extrakte aus Brennnesseln, Meerestang, Schachtelhalm und Salbei. Aber auch synthetische Wirkstoffe helfen, die schützenden Hautfette auf ein gesundes Mass zurückzudämmen. Vermeiden sollte man zu häufiges Haarewaschen. Zweimal wöchentlich shampoonieren genügt. Eine anschliessende spezielle Haarspülung verhindert ra-

Gewusst warum? 31

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Was tun gegen fettige Haare?

Fettige Haare sind ein weit verbreitetes Pro­ blem. Der Grund liegt in einer übermässigen Talgproduktion der Kopfhaut, hervorgerufen durch hormonelle Einflüsse, falsche Ernäh­ rung oder ungeeignete Haarpflegeprodukte.

sches Nachfetten, dazu eine Haarpackung mit Heil­ erde, das beruhigt die Kopfhaut und mildert Rötungen und Juckreiz. Besteht gleichzeitig Haarausfall, kann die äusserliche Haarpflege mit Tabletten zum Einnehmen kombiniert werden. Es lohnt sich auch, mit der Apothekerin oder dem Apotheker mögliche Massnahmen zu besprechen, um die anfangs aufgeführten hormonellen und anderweitigen Einflüsse auf die Talgproduktion zu mildern.

Wussten Sie, dass …? Wollten Sie schon lange eine Frage zur Apothekertätigkeit oder zu Medikamenten stellen, sind jedoch nie dazu gekommen, oder möchten Sie über ein Gesundheits­ thema gerne mehr erfahren? Fragen Sie uns jetzt. Sie erhalten eine ausführliche schriftliche Antwort. Auszüge dieser Antwort können im Magazin feelgood’s news anonym publi­ziert werden. Schreiben Sie uns per E-Mail: contact@feelgoods-apotheken.ch oder per Post: Winconcept AG, Feelgood’s Leserfragen, Untermattweg 8, 3001 Bern


Publireportage Doetsch Grether AG 32

Kleine Hämorriden-Kunde Unser Darmausgang ist mit einem Verschlussmecha­ nismus ausgestattet. Er besteht aus dem Schliessmuskel und den Hämorridalpolstern. Bei den Hämorridalpolstern handelt es sich um Schleimhautpolster aus Arterien- und Venengeflecht, Bindegewebe und Muskelfasern, die ringförmig um den Darmausgang angelegt sind. Sie erfüllen die Aufgabe, den Schliessmuskel zu unterstützen und den Anus absolut dicht zu verschliessen. Im Normalzustand spüren wir die Hämorriden nicht. Das kann sich ändern, wenn die Hämorridalpolster anschwellen, sich vergrössern und ein lästiges Jucken, Brennen oder sogar Schmerzen verursachen. Untersuchungen haben gezeigt, dass rund 70% aller Erwachsenen im Laufe ihres Lebens hin und wieder von einem Hämorridalleiden betroffen sind. Ein fühlbares Anschwellen der Hämorridalpolster kann verschiedene Ursachen haben. Vielfach ist ein erhöhter Druck auf den Beckenboden der Auslöser für ein spürbares, in der Regel aber auch vorübergehendes Hämorridalleiden.

Mediziner unterscheiden beim Hämorridalleiden vier Schweregrade. Ein Hämorridalleiden leichteren Grades (Grad I und II) kann mit lidocainhaltigen Salben und Suppositorien gut behandelt werden und verschwindet nach ein paar Tagen wieder. Die Heilung unterstützen, aber auch Rückfällen vorbeugen, kann man durch eine ausgewogene Ernährung mit ballaststoffreicher Kost und Verzicht auf scharfes Würzen der Speisen. Eine weitere Vorbeugemassnahme ist die Beachtung der Analhygiene und die Anwendung desinfizierender Medizinaltüchlein nach jedem Stuhlgang.


Aus dem Leben 33

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Wenn es schwarz vor Augen wird

Ein plötzlicher Bewusstseinsverlust, die Er­ schlaffung der Haltemuskulatur und in der Folge ein Sturz. Diese Ohnmacht dauert in der Regel nur kurze Zeit, verläuft meist ohne grösseren Schaden und ist selten lebens­ gefährlich.

Ein Ohnmachtsanfall – auch Synkope genannt – ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung (einige Sekunden bis wenige Minuten), die durch einen vorübergehenden Blut- und Sauerstoffmangel im Gehirn verursacht wird. Dabei erschlafft auch die Haltemuskulatur des Körpers. Der Reflex der Auffangbewegung fehlt und die betroffene Person stürzt. Hält der Bewusstseinsverlust länger an, spricht man von einer Bewusstlosigkeit. Mögliche Ursachen Am häufigsten kommen gefässbedingte Ohnmachten (vasovagale Synkopen) vor. Ursache ist eine Fehlregu­ lation der Blutgefässe, die bei sonst gesunden Menschen zu einem plötzlichen und abrupten Blutdruck­ abfall führt. Auslöser dafür können unter anderem Angst, Schmerz, psychischer Stress sowie Lampen­ fieber oder Platzangst sein.

Ein plötzliches Aufstehen aus einer liegenden Position kann den Kreislauf überfordern. Schwindel und manchmal ein vollständiger Bewusstseinsverlust sind die Folgen (orthostatische Synkope). Bei Herzerkrankungen ist es möglich, dass die Blutzufuhr zum Gehirn vorübergehend eingeschränkt wird und eine Bewusstlosigkeit eintritt, zum Beispiel bei Herzrhythmusstörungen oder Arteriosklerose. Eine durch eine Stoffwechselerkrankung (wie Diabetes) verursachte Unterzuckerung kann ebenfalls zu Bewusst­ losigkeit führen. Doch im Gegensatz zur kurz dauernden Ohnmacht tritt der Bewusstseinsverlust in diesem Fall langsam ein und nicht abrupt. Bei Entzündungen des Gehirns, Schlaganfällen, Hirntumoren/-verletzungen und Epilepsie kommt es manchmal zu Bewusstseinsstörungen. Auch gewisse Fortsetzung Seite 35


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Eine Ohnmacht ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung Medikamente wie Blutdrucksenker oder starke Schmerzmittel begünstigen Synkopen. Ebenfalls kann nach Alkohol- und Drogenkonsum beziehungsweise bei deren Entzug eine Bewusstlosigkeit auftreten.

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Welche Begleitsymptome treten auf? In der Regel treten keine klaren Warnsignale auf, die es Betroffenen erlauben, sich hinzusetzen oder hinzulegen, bevor der Bewusstseinsverlust eintritt. Allerdings beschreiben viele Betroffene, unmittelbar bevor sie bewusstlos werden, verschiedene Symptome: ein Leergefühl, ein Schwarzwerden vor Augen oder eine aufsteigende Hitze. Da der Verlust des Bewusstseins bereits in aufrechter oder Sitzposition eintritt, nimmt man den Sturz und das Aufschlagen auf den Boden nicht aktiv wahr – es gibt keine Auffangbewegung. Als Folge des Sturzes kann es daher zu Kopfverletzungen kommen.

Vorbeugende Massnahmen Bei harmlosen Erscheinungsformen, die eher bei jüngeren Menschen auftreten, gilt es Situationen zu vermeiden, die eine Ohnmacht auslösen können (beispielsweise langes Stehen in der Sonne, mangelnde Flüssigkeitszufuhr). Ohnmachten, die durch Kreislaufschwäche ausgelöst werden, kann am ehesten mit einem Kreislauftraining vorgebeugt werden, das regelmässige sportliche Betätigung, Kalt-Warm-Duschen und Bürstenmassagen beinhaltet. Wer Medikamente gegen hohen Blutdruck einnimmt, sollte langsam aufstehen, das heisst, erst eine sitzende Position einnehmen und schliesslich aufstehen. Patienten, die als Ursache von Synkopen eine Herzerkrankung haben, Epileptiker oder Patienten, die bestimmte Berufe ausüben, zum Beispiel Chauffeure, sollten vorbeugende und therapeutische Massnahmen zusammen mit dem Arzt besprechen. Ein Diabetiker muss beispielsweise lernen, allfällige Unterzuckerungssignale, die einer Ohnmacht vorangehen, zu erkennen, um rechtzeitig vorbeugende Massnahmen ergreifen zu können. Harmlose, kreislaufbedingte Ohnmachten brauchen keine Behandlung. Der Kreislauf stabilisiert sich in liegender Position automatisch. Die Betroffenen sind jedoch vollständig auf fremde Hilfe angewiesen. Kommt es häufig zu einem Bewusstseinsverlust, ist es ratsam, eine ärztliche Abklärung vorzunehmen. 

Alexandra Werder

Was tun, wenn jemand ohnmächtig wird? Lagern Sie die Person horizontal auf dem Boden. Das Hochlagern der Beine verbessert die Blutzufuhr zum Hirn. Öffnen Sie einengende Kleider. Lassen Sie die Person nicht allein. Bei Bewusstlosigkeit sind ärztliche Hilfe und Abklärung notwendig. Fehlt die Atmung oder ist der Puls nicht fühlbar, bringen Sie die Person in Rückenlage, um Wiederbelebungsmassnahmen einzuleiten. Holen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe oder alarmieren Sie den Notfall via Nummer 144. Sind Atmung und fühlbarer Puls vorhanden, bringen Sie den Patienten in Seitenlage. So wird verhindert, dass bei allfälligem Erbrechen der Mageninhalt in den Mund fliesst und in die Atmungsorgane gelangt.

Diabetiker können bei ersten Anzeichen von Unter­ zuckerung eine Bewusstlosigkeit durch Einnahme von Traubenzucker verhindern.

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In der Schweiz leidet rund die Hälfte der Erwachsenen an einer chronischen Erkrankung. Am häufigsten sind hoher Blutdruck, Heuschnupfen und andere Allergien, Arthrose, Arthritis, Depression, Asthma, Krebs, Diabetes und Osteoporose. Die genannten Leiden können mithilfe von Medikamenten normalerweise nicht geheilt, aber doch so gut behandelt werden, dass ein weitgehend normales Leben möglich ist.

Gute Begleitung durch Ihre Apotheke Chronisch kranke Menschen benötigen regelmässige Betreuung durch kompetente und einfühlsame Fachpersonen. Die Apotheke leistet wertvolle Hilfe für eine sichere und wirksame Arzneimitteltherapie.

Das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist, dass Patienten die richtigen Medikamente zum richtigen Zeitpunkt einnehmen. Das klingt einfach, ist es im Alltag aber nicht immer. Viele Patienten sind dankbar, dass ihnen die Apotheke mit ihren Dienstleistungen die Arzneimitteltherapie erleichtert. Zum Beispiel mit ganz praktischen Dingen wie der Hauslieferung, der Erneuerung von Rezepten und den sehr hilfreichen Dosiersystemen. Die Apotheke portioniert dabei die Medikamente für eine ganze Woche. Der Patient sieht auf einen Blick, wann er welche Medikamente eingenommen hat beziehungsweise noch einnehmen muss. Es gibt keine Doppelspurigkeiten, keine Verwechslungen und kein Vergessen. Unter bestimmten Voraussetzungen wird diese Dienstleistung von der Krankenkasse vergütet. Fragen Sie nach in Ihrer Apotheke! Polymedikations-Check Patienten, die über längere Zeit vier oder mehr Medikamente einnehmen müssen, sollten sich mit ihrer Apothekerin oder ihrem Apotheker zweimal jährlich zu einem Polymedikations-Check treffen. In ruhiger Atmosphäre machen Apothekerin oder Apotheker und Kunde gemeinsam eine Auslegeordnung, besprechen Dosierungen und Wirksamkeit, überlegen, ob etwas optimiert werden kann, und suchen nach Lösungen, wenn etwas Schwierigkeiten bereitet. Nutzen Sie den Polymedikations-Check! Er bringt Ihnen Sicherheit und die Gewissheit, die richtigen Medikamente gegen Ihre Krankheit einzusetzen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit:

Diese Gesundheit steck t an

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