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FRAUEN NLB

SAISONVORSCHAU

Aufstieg

leicht gemacht

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Durch die Aufstockung der NLA reicht bereits der Gewinn einer Playoff-Serie, um ins Oberhaus aufzusteigen. Wer schlägt zu? Für genaue Progno­sen in der NLB der Frauen braucht es eine Glaskugel.

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Lara Eschbach (WaSa) vs. Livia Gerber (Floorball Riders).

TEXT: DAMIAN KELLER    FOTOS: CHLÄUS SCHMID, MICHAEL PETER

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orbereitungsturniere mit NLB-Teams der Frauen? Mangelware. Direkte Duelle in Testspielen im Sommer? Gibt es seit Jahren ebenfalls kaum. Die meisten Teams ziehen ihr Vorbereitungsprogramm fast im «Blindflug» durch – entsprechend schwierig sind jeweils die Prognosen für die Saison. Tatsache ist: Musste Frauenfeld letzte Saison auf dem Weg zum Aufstieg erst eine Halbfinal- und die Finalserie gegen die Floorball Riders gewinnen, um dann gegen BEO aus der NLA erfolgreich zu stechen, reicht dieses Jahr schon eine gewonnene Playoffserie. Zwei Teams steigen ohne Direktvergleich mit NLA-Teams auf. Noch selten war die Promotion so einfach. DAS PLAYOFF-QUARTETT Erster Kandidat für einen Platz an der Sonne ist Absteiger Berner Oberland, das mit zwei jungen Schwedinnen und der von den Wizards gekommenen Ela Piotrowska einmal mehr den direkten Wiederaufstieg anstrebt. Auch die Floorball Riders, die nach dem 1:3 in der Finalserie gegen Frauenfeld der NLB er-

Mit

Jubeln die Hot Chilis am Ende der Saison? halten blieben, gehören mit praktisch unverändertem Kader zu den Aufstiegsfavoriten. Dass sich die beiden Teams am BEO-Cup Ende August 2:2 trennten, passt ins Bild. Oder spielt Lejon Zäziwil den Spielverderber? Die Tormaschinerie lief letzte Saison auf Hochtouren und produzierte über 100 Treffer. Erst im Halbfinal war Schluss. Die von Frauenfeld im anderen Halbfinal ausgeschalteten Hot Chilis holten sich am Czech Open Schwung und mit Hanka Lackova von Piranha eine Schweizer Meisterin. Die Zürcherinnen gehören erneut zu den Playoff-Kandidaten.

PLAYOUTS VERMEIDEN Aufsteiger Uri legte eine beachtliche Premierensaison hin und verpasste die Playoffs nur knapp. Auch in dieser Saison wird viel von den ehemaligen Zugerinnen Regula Arnold (Topskorerin der Liga) und Mirta Limacher abhängen. Während sich bei den Urnerinnen kadermässig kaum etwas veränderte, wurde bei Basel Regio der Generationenwechsel eingeläutet – die Rücktritte von Noemi Mosimann (34), Corina Nüesch (33) und Lia Cadisch (39) lassen den Altersschnitt purzeln. Das verjüngte Team dürfte mit den Playoffs nichts zu tun haben. Das gilt auch für WaSa, das ebenfalls einen gehörigen Teil der älteren Generation durch Rücktritte verlor. Bleibt Aufsteiger Sportiva Unihockey Mendrisiotto Ligornetto, kurz SUM. Die Tessinerinnen hielten ihr Team zusammen und ergänzten es mit zwei Schwedinnen. Das Ziel dürfte im Minimum sein, die Playouts zu vermeiden. Denn obwohl in der übernächsten Saison die NLB auf zehn Teams aufgestockt wird, gibt es in dieser Saison noch AbstiegsPlayoffs gegen das beste Team der 1. Liga.

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