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FRAUEN NLA

UHC DIETLIKON UND PIRANHA CHUR

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Berner Simone BETREUERSTAB: Wetter Thomas, Moser Marco, Heusser Tanja (Assistenztrainer), Bühler Corado (Goalietrainer), Schneebeli Matteo, Traber Eliane, Weber Melanie (Physio)

Hinten (v.l.n.r.): Eliane Traber (Physio), Janine Wüthrich, Christelle Wohlhauser, Evelyne Ackermann, Laura Bürgi, Kassandra Luck, Tanja Heusser (Assistenz-/Physistrainerin). Mitte (v.l.n.r.): Melanie Weber (Physio), Linda Pedrazzoli, Sindy Rüegger, Andrea Gämperli, Sereina Zwissler, Lucie Srotova, Simone Berner (Headcoach), Thomas Wetter (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Andrea Streiff, Julia Suter, Monika Schmid, Michelle Wiki, Jill Münger, Tanja Stella, Isabelle Gerig.

UHC Dietlikon: Mehr offensive Power  CHEFSACHE  Dietlikon kann auch diese Saison Meister werden, weil: Simone Berner ist da. Als Cheftrainerin legte sie mit 20 Siegen in Serie und dem Double-Gewinn eine traumhafte Premierensaison hin – und schon an den fünf Meistertiteln davor war sie als Spielerin massgeblich beteiligt gewesen. Mit dem ehemaligen Meistertrainer Marco Moser kehrt zusätzlicher Glanz in den Dietliker Trainerstab zurück. Mehr Gold geht nicht.  KOMMEN UND GEHEN  Weltmeisterin Linn Lundström und Vize-Weltmeisterin Laura Mertsalmi bildeten ein für alle Gegnerinnen unüberwindbares Bollwerk. In der Abwehr werden die Zürcher Unterländerinnen somit trotz des Comebacks von Janine Wüthrich verwundbarer. Vorne wird es dafür nach der

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Rückkehr von Schweden-Legionärin Michelle Wiki und dem Zuzug von Aergera-Lebensversicherung Christelle Wohlhauser noch mehr rumpeln als bisher. Wenn auch noch die ehemalige Internationale Julia Suter fit genug ist, dürften Stängelis zugunsten Dietlikons keine Seltenheit darstellen. Mit Kassandra Luck kam zudem eine fleissige Arbeitsbiene, die den Rücktritt Karin Güttingers kompensiert.  KNACKPUNKT  In der Qualifikation wird es Dietlikon krachen lassen. Kein anderes Team bringt auch nur annähernd drei vergleichbare Sturmreihen zusammen. Reicht das zur Titelverteidigung, wenn es im Superfinal hart auf hart geht? Und: Mit Champions Cup im Oktober und WM im Dezember ist die Belastung hoch – geht das spurlos am Team vorbei?

ROLF KERN ANDREA SCHMUTZ Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Cheftrainerin Simone Berner leistet in Dietlikon seit ihrem Amtsantritt hervorragende Arbeit. Sie stellt ihr Team für den Gegner unberechenbar ein und kann so jederzeit viel Druck erzeugen. Mit Michelle Wiki ist die Topskorerin aus dem Norden zurück, Isabelle Gerig und Andrea Gämperli werden immer besser – kein anderes Team ist mit solchen Waffen über drei Linien derart gefährlich wie die Zürcher Unterländerinnen. Der Titel geht somit über Dietlikon.

Offensiv ist kein Team so gut besetzt wie der UHC Dietlikon. Die Reihen in der Verteidigung sind nach den Abgängen von Laura Mertsalmi und Linn Lundström dafür eher dünn besetzt. Vieles deutet darauf hin, dass Dietlikon die Gegner offensiv überfahren wird. Besonders in engen Spielen könnte aber die wichtige Defensivarbeit das Zünglein an der Waage spielen. TIPP: QUALISIEGER UND SUPER­FINALIST

TOR 1 Münger Jill 29 Schmid Monika

CM GEB.  164 23.07.1998 176 16.02.1990

VERTEIDIGUNG  9 Wüthrich Janine 11 Bürgi Laura 37 Streiff Andrea 48 Walti Anna 51 Zwissler Seraina

167 163 167 175 174

02.11.1991 05.05.1991 12.06.1986 08.11.1997 01.04.1998

ANGRIFF  5 Gämperli Andrea 6 Wiki Michelle 7 Rieder Rahel 8 Frei Deborah 12 Stella Tanja 13 Pedrazzoli Linda (CH/ITA) 14 Rüegger Sindy 17 Ackermann Evelyne 18 Luck Kassandra 19 Suter Julia 23 Gerig Isabelle 24 Eisenegger Linda 26 Srotova Lucie (CZE) 35 Wohlhauser Christelle 54 Enzler Noëmi

184 173 158 168 170 170 180 168 166 163 168 165 170 169 170

05.04.1995 23.10.1989 07.04.2000 07.08.1999 17.04.1988 20.01.1994 14.06.1998 17.11.1991 19.09.1993 06.10.1990 05.12.1998 05.12.1998 09.09.1994 03.05.1991 28.07.1999

ZUZÜGE: Wiki Michelle (KAIS Mora, SWE), Srotova Lucie (Vítkovice, CZE), Luck Kassandra (Zug United), Wohlhauser Christelle (Aergera Giffers), Wüthrich Janine, Suter Julia (beide Comeback) ABGÄNGE: Mertsalmi Laura, Sundholm Ann-Sofie (beide Schweden), Walter Tanja (Skorpion Emmental), Zellweger Rahel, Güttinger Karin (beide Rücktritt), Lundström Linn (Rücktritt, Trainerin WaSa) Julia Sutter Kassandra Luck asdfasddf lsdkffjlsdkjd sdfldfksjdflk

Michelle Wiki

UHC DIETLIKON Vereinsadresse: Postfach 401, 8305 Dietlikon Website: www.uhcdietlikon.ch Gründungsjahr: 1983 Präsident: Andi Rebsamen Sportchef: Sascha Brendler Anzahl Teams: 8 Grösste Erfolge: CH-Meister 2003, 2006, 2007, 2008, 2009, 2017. Cupsieger 1992, 2002, 2006, 2008, 2009, 2015, 2016, 2017. EuropacupSieger 2007, 2008. Supercup-Sieger 2015, 2016 Heimarena: Hüenerweid, Dietlikon Hauptsponsor(en): Raiffeisen

Am längsten im Verein: Tanja Stella

Bullykönigin: Michelle Wiki

Hat grössten Fanclub: Andrea Gämperli

Grösster Hitzkopf: Tanja Stella

Am fleissigsten im Kraftraum: Julia Suter

Grösste Teamkassensponsorin: Andrea Streiff

Härtester Schuss: Andrea Gämperli

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Seraina Zwissler

unihockey.ch Nr. 131 - Saisonguide 2017/18  
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