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SWISS UNIHOCKEY

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14


Impressum

Herausgeber: swiss unihockey Ostermundigenstrasse 69 Postfach 621 3000 Bern 22 Tel. 031 330 24 44 Fax 031 330 24 49 info@swissunihockey.ch Konzeption und Redaktion: Monika Reinhard-Brand (Geschäftsstelle) Layout: Fresch Identity, Bern Fotos: Fabian Trees, Beatrice Flückiger, André Burri

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

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Inhaltsverzeichnis

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

swiss unihockey: Wir über uns

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Der Zentralvorstand

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Jahresbericht Zentralpräsident

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Jahresbericht Auswahlen

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Jahresbericht Nationalliga

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Jahresbericht Regionalliga

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Jahresbericht Sport & Technik

11

Jahresbericht Finanzen

12

Jahresbericht Marketing

13

Jahresbericht Geschäftsstelle

14

Jahresbericht Ethik

15

Jahresbericht Verbandsgericht

16

Jahresbericht Disziplinarkommission

17

Jahresrechnung Bilanz 2013

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Jahresrechnung Erfolgsrechnung 2013

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Erläuterungen zur Jahresrechnung 2013

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Bericht der Revisionsstelle

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Sportlicher Anhang

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Winner-Tableau 2013/14

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A-Nationalmannschaft Herren

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A-Nationalmannschaft Damen

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swiss unihockey: Wir über uns

Unihockey inspiriert, hat eine positive

Innerhalb dieser Strukturen entwickelt der

braucht es auch die Judikative, welche si-

Ausstrahlung und entfacht die Leiden-

Zentralvorstand

Führungsgremium

cherstellt, dass bei einer Nichteinhaltung der

schaft beim Fan, Besucher und Sportler.

die strategische Ausrichtung des Uniho-

vorgegebenen Regelungen die Fehlbaren in

swiss unihockey setzt sich als Verband

ckeysports in der Schweiz nach innen nach-

die Schranken gewiesen werden.

aktiv dafür ein, dass diese Werte erhalten

haltig und positioniert diese nach aussen

und weiterentwickelt werden.

in den Gefässen Politik, Wirtschaft, Sport

Das Bestehen all dieser Gefässe dient einzig

und Medien. Die Kommissionen wieder-

und alleine dem Ziel, die notwendigen Rah-

Für eine nachhaltige und gesunde Entwick-

um haben die taktische Aufgabe, die für ei-

menbedingungen zu schaffen, damit der

lung im Unihockey-Sport baut der Verband

nen geordneten Spielbetrieb notwendigen

Unihockeysport in einem definierten und

auf ein solides Fundament. Dieses bilden

Rahmenbedingungen in Form von Regle-

kontrollierten Umfeld gespielt und gelebt

unsere Vereine mit ihren Spielerinnen und

menten, Weisungen und Planungsgrund-

werden kann.

Spielern. Die ganzen Verbandsstrukturen

lagen zu schaffen und die Geschäftsstelle

werden folglich konsequent auf die Bedürf-

von swiss unihockey sorgt für die operative

nisse unserer Mitglieder ausgerichtet.

Umsetzung der Vorgaben. Last but not least

als

Delegiertenversammlung

Verbandsrat

Zentralvorstand

Rechtspflegeorgane – Disziplinarkommission – Verbandsgericht

Kommissionen – Marketing – Finanzen – Internet – Kontrollausschuss

Geschäftsstelle

Sportausschuss

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Sportliche Fachkommissionen – Ausbildungskommission und Nachwuchskommission – Technische Kommission – Schiedsrichterkommission

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Der Zentralvorstand

Als strategisches Gremium agiert der Zentralvorstand von swiss unihockey mit Weitsicht. Er handelt mit Bedacht, antizipiert frühzeitig zukünftige Entwicklungen und setzt Leitplanken für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung des Unihockeysports.

Der Zentralvorstand mit Geschäftsführer (v.l.n.r.): Joe P. Stöckli, Andreas Iseli, Daniel Brunner, Susanna Krenger, Mark Wolf, Daniel Bareiss, Jörg Beer, Daniel Bollinger.

Zentralpräsident Daniel Bareiss

Geschäftsstelle Daniel Bollinger

Chef Auswahlen Mark Wolf

Nationale und regionale Auswahlen

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

Präsident Regionalliga Joe P. Stöckli

Regionalligapräsidentenkonferenz

Präsident Nationalliga Andreas Iseli

Nationalligakomitee

Chef Sport & Technik Daniel Brunner

Sportausschuss

Chefin Finanzen Susanna Krenger – Finanzen – Kontrollausschuss – Internet

Chef Marketing Jörg Beer

Marketing

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GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

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Jahresbericht Zentralpräsident

President’s Day, Verbandsstrategie, Rekordmitgliederzahl, König Fussball, sexuelle Übergriffe, Superfinal und noch vieles mehr: Das Verbandsjahr 2013/14 wurde wiederum durch verschiedene Ereignisse geprägt. Transparenz will gelebt sein. Transparenz wird oft dort klein geschrieben, wo sich negative oder vermeintlich negative Auswirkungen ergeben können oder dort wo Angst herrscht, in ein Wespennest zu stechen. Sexuelle Übergriffe sind ein Thema, das in der breiten Öffentlichkeit immer noch eine Tabuexistenz führt. Jeder Sportverband ist davon betroffen, jeder Verein wird mit grosser Wahrscheinlichkeit irgendwann in seiner Geschichte mit diesem Thema konfrontiert werden. Es ist Zeit, darüber zu sprechen, aufzuklären, Vorwürfen oder Beobachtungen konsequent nachzugehen und die Leitfäden von Swiss Olympic entsprechend anzuwenden. Die Position des Verbandes ist klar: Nulltoleranz. Die Definition von Nulltoleranz wurde den Vereinen zugestellt, ergänzt mit entsprechenden Leitfäden, wie mit diesem zentralen Thema in Zukunft umgegangen werden soll.

terien das Prädikat „hervorragend“ verdient hat. Ausgezeichnet organisiert, perfekt passende Infrastruktur, sehr viele Zuschauer, spannende Spiele, ein gewinnbringender Funktionärsanlass und als Novum in der Geschichte von swiss unihockey: der erste President’s Day. Über 100 Präsidentinnen und Präsidenten trafen sich zu einem Informations- und Meinungsaustausch. Das Feedback der Anwesenden war äusserst positiv. Der erste President’s Day wird nicht der letzte sein. Der zweite folgt bereits anlässlich des Champions Cup 2014 vom kommenden Oktober in Zürich. Einführung Superfinal Der Superfinal kommt! Es braucht Mut und Wille für Veränderungen. Die Damen- und Herren-Vereine der NLA haben letzten Herbst grünes Licht für den Superfinal gegeben. Kompliment! Bereits überlegen andere Sportverbände, ob sie es uns gleichtun sollen. Nach Mut und Wille brauch es jetzt Solidarität, Motivation, Einsatz und Professionalität. Wir alle können den Superfinal zu einem ganz grossen Anlass werden lassen. Tun wir es.

Strategiepapier 2014-18 Wer heute nicht weiss, was morgen geschieht, wird morgen nicht stolz sein, auf das was heute passiert. Das Strategiepapier 2014-2018 war eine zentrale Aufgabe des Zentralvorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das Ergebnis - eine klare Definition von Zielfeldern verbunden mit messbaren und machbaren Zielen und mit definierten Leitplanken (Prämissen). Das Strategiepapier wird anlässlich der Mitgliederversammlungen 2014 kommuniziert. Zum ersten Mal wurde die Strategie auch den verschiedenen Gremien zur Durchsicht vorgelegt. Ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn der Zentralvorstand für die Strategie zuständig ist, soll und muss diese von den Gremien getragen werden können.

Umbruch Wir befinden uns in einem Umbruch. Die Akzeptanz von Sportarten wie der unseren oder auch Volley-, Hand- oder Basketball nimmt zu. König Fussball hat seit längerer Zeit ein Imageproblem. Vorbei die Zeiten, wo der Cupfinal Wochen im Voraus ausverkauft war. Vorbei die Zeit, wo es für Familie Schweizer „normal“ war am Wochenende ein Fussballspiel zu besuchen. Bitte versteht mich richtig - auch ich bin ein grosser Fussballfan. Und auch ich weiss, dass wenige Randalierer viel kaputt machen können. Aber solange der Fussballverband und die Vereine dies nicht in den Griff bekommen - solange wird sich der generell Sportinteressierte immer mehr davon abwenden und Alternativen suchen. Wir und andere Sportarten geben diese Alternativen.

Schritt zur Basis Ein weiterer Schritt zur Basis fand anlässlich der Euro Floorball Tour in Schaffhausen statt. Eine EFT, die in sämtlichen Bewertungskri-

Rekordmitgliederzahl 30 000 – eine stolze Zahl. Zum ersten Mal in der Geschichte von swiss unihockey haben wir die Zahl von 30 000 lizenzierten

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Spielerinnen und Spielern übertroffen. Der Vergleich mit anderen Sportarten ist nicht einfach. Je nach Verband werden zum Beispiel auch Funktionäre als Lizenzierte gezählt. Nach den neuesten und bereinigten Zahlen ist Unihockey der zweitgrösste Mannschaftssportverband der Schweiz. Direkt hinter „König“ Fussball – mit grossem Abstand - jedoch vor Volleyball, Eishockey und Handball. Wichtiger ist jedoch, dass wir uns nach einer Phase der Konsolidierung wieder weiterentwickeln. Unihockey ist und bleibt eine unglaublich attraktive Sportart mit grossem Wachstums- und Vermarktungspotenzial. Vorausgesetzt wir machen alle unseren Job. Und zwar richtig. Dankeschön! Herzlichen Dank an meine Zentralvorstandskollegin und -kollegen. Ich schätze eure offene und direkte Art und die Kultur, die wir in den letzten drei Jahren zusammen geformt und gelebt haben. Ein grosser Dank gilt auch den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle. Sie haben es verstanden, den erhöhten Ansprüchen gerecht zu werden und den Umbruch ohne Aussenwirkung zu bewerkstelligen. Einen speziellen Dank an all die Funktionäre, Trainer, Präsidenten, und, und, und. Alle jenen, die sich tagtäglich ehrenamtlich für unseren Sport einsetzen. Herzlichen Dank euch allen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen erholsamen Sommer und freue mich bereits heute auf die kommende Saison.

Daniel Bareiss, Zentralpräsident

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Jahresbericht Auswahlen

Talentierte Nachwuchsauswahlspielerinnen und -spieler sind das Kapital von swiss unihockey. Um auch in Zukunft eine Topnation zu bleiben, müssen wir in erster Linie in die Ausbildung von zukünftigen Topspielern investieren. Grundlage dafür sind möglichst viele gemeinsame Aktivitätstage, gut ausgebildete Trainer, optimale Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit mit den Vereinen. Als Highlight der letzten beiden Jahre darf aus Sicht der Auswahlen von swiss unihockey sicherlich der WM-Finaleinzug der U19-Herren in Hamburg bezeichnet werden. Vor allem die Art und Weise, wie sich das junge Team präsentierte, hat begeistert. Einige Spieler haben in der Zwischenzeit schon den direkten Schritt ins erweiterte Kader der A-Nationalmannschaft geschafft. Dies ist ein deutlicher Beweis, dass sich die Auswahlphilosophie und -struktur allmählich etabliert. Die A-Nationalmannschaft der Herren steht nach der erfolgreichen Heim-WM (Dezember 2012) im Umbruch. Unter der Leitung von Petteri Nykky soll mit jungen Spielern ein Team für die WM 2016 aufgebaut werden. Nichtsdestotrotz wird aber auch in Göteborg 2014 um eine Medaille gekämpft. Die A-Nationalmannschaft der Damen hat sich an der WM 2013 in Ostrava in einem dramatischen Spiel in der Verlängerung die Bronzemedaille erkämpft. Nach der Enttäuschung an der Heim-WM 2011 ist dem

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neuen Trainerteam unter der Führung von Sascha Brendler der Turnover gelungen und das Team wusste in Tschechien spielerisch zu überzeugen. Die Basis für eine erfolgreiche Zukunft im Damen-Unihockey ist gelegt. Der mit der Auswahlstrategie 2012-16 eingeschlagene Weg hat sich bewährt und soll auch in Zukunft weiterverfolgt werden. Grosses Potential liegt noch in der individuellen Förderung von Talenten und dem qualitativen und quantitativen Ausbau der Auswahl-Aktivitätstage. Die Zusammenarbeit mit den Vereinen hat sich stets verbessert, trotzdem kann dieser Bereich sicherlich auch noch optimiert werden. Nur wenn alle zusammenarbeiten und wir gemeinsam das grosse Ziel WM-Gold anstreben, werden wir das Potential unserer Auswahlteams ausschöpfen können. Zielsetzung & Herausforderungen Auswahlen - Strategische Verantwortung für den Auswahlbereich - Führen der nationalen und regionalen Auswahlmannschaften - Entwicklung einer einheitlichen Auswahlphilosophie - Aufbau einer Leistungskultur (Performance Lifestyle) - Verantwortung für Trainerkader der Auswahlteams (A-Nati - U17) - Vertreter Chef Leistungssport gegenüber Swiss Olympic und BASPO

- Mitglied Fachgruppe Spielsportarten und EFT-OC des IFF Erreichtes - Erfolgreiches A-WM-Projekt und Resultatziel A-Nati Herren 2012 (Bronzemedaille) - Resultatziel U19-WM Herren in Hamburg 2013 (Silbermedaille) - Resultatziel A-WM Damen in Ostrava 2013 (Bronzemedaille) - Etablierung U17-Reginalauswahltrophy und U15-Finaltrophy Herren - Umsetzung Auswahlstrategie 2012-16 mit Auswahlmanual für Trainer - Überarbeitung Selektionsrichtlinien für Nachwuchsauswahlen Noch nicht erreichtes - Individualisierte Talentförderung - Standardisierte Leistungsdiagnostik, Controlling und Knowhow-Sicherung - Unterbau Nachwuchsauswahlen im Damenbereich

Mark Wolf, Chef Auswahlen

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Jahresbericht Nationalliga

Gute Zuschauerzahlen bei einzelnen grossen Events haben sich leider nicht im gewünschten Masse auf den Unihockey-Alltag ausgewirkt. Ausserdem gibt es grosse Unterschiede in der Entwicklung des Herren- und des Damen-Unihockeys. Die beiden letzten Saisons haben uns spannende und emotionale Meisterschaften beschert. Highlights waren in der Saison 2012/13 sicherlich der spektakuläre Meisterschaftsauftakt mit einem schwedischen Meisterschaftsspiel und anschliessendem Berner-Derby in der gut gefüllten Sporthalle Wankdorf in Bern (2500 Zuschauer) sowie die unvergessliche Heim-WM-Woche mit vielen Hühnerhautmomenten und einem ausverkauften Finaltag im Zürcher Hallenstadion (11 000 Zuschauer). Auch waren in beiden Saisons die Cupfinals jeweils ausverkauft (gut 3000 Zuschauer). Der Unihockeyalltag liess sich davon leider nicht im gewünschten Masse inspirieren und wir haben sowohl bei der Damen- wie auch bei der Herren-Meisterschaft konstante bis leicht sinkende durchschnittliche Zuschauerzahlen zu verzeichnen. Offenbar funktionieren einzelne grosse Events besser und als Reaktion haben die Präsidenten der Nationalliga beschlossen, ab der kommenden Saison die Meister bei den Damen und Herren in einem Playoff-Einzelfinalspiel, dem sogenannten Superfinal, zu erküren. Was jedoch in Schweden oder Tschechien bereits erfolgreich praktiziert wird, ist aufgrund der unterschiedlichen Ausgangslage bezüglich Sportinfrastrukturen und Sport-TV-Landschaften für die Schweiz noch lange kein Erfolgsgarant. Ich wünsche und erhoffe mir von einer solchen Veranstaltung eine generell breite nachhaltige Wirkung auf den Meisterschaftsbetrieb. Denn das ist das Tagesgeschäft, die Lebensader jedes einzelnen Vereins! In einem Nationalliga-Workshop haben wir beschlossen, zur Attraktivitätssteigerung des

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Meisterschaftsalltages etwas zu tun. Aktuell werden zum Thema Infrastruktur (Medienarbeitsplätze, VIP/Networkingzone und spezielle Unihockeyböden für den Meisterschaftsbetrieb) entsprechende Grundlagen respektive Konzepte erarbeitet. Eine weitere Arbeitsgruppe prüft die Machbarkeit und Möglichkeiten einer Ausdehnung der Meisterschaftszeit. Kontinuität bei den Herren, Gefälle bei den Damen Der Herren-Unihockeysport entwickelt sich sportlich wie organisatorisch kontinuierlich weiter. Das manifestiert sich auch darin, dass der Unterbau mit den Grossfeld-Nachwuchsmeisterschaften (U21/U18/ U16) alters-, leistungsmässig und geographisch breit abgestützt sind und die Differenz zwischen den besten 1. Liga-Teams und den schwächsten NLB-Mannschaften eher geringer wird. Sorge bereitet mir der Frauen-Unihockeysport. Trotz kompakter Ligagrösse von je nur acht NLA- und NLBTeams ist das Gefälle selbst innerhalb der Ligen weiterhin enorm gross und wir müssen uns mit Teamrückzügen und fehlenden Nachwuchsmannschaften beschäftigen. Offensichtlich sind die Bedürfnisse und Anforderungen der beiden Geschlechter - sicher auch aufgrund der Tatsache, dass lediglich ca. 15 Prozent aller Lizenzierten im Schweizer Unihockey Frauen sind - immer weniger vergleichbar. Meines Erachtens sollte zeitnah über eine «Entkopplung» des Damen- und Herren-Unihockey-Spitzensports nachgedacht werden. So kann jede Liga seinem individuellen Rhythmus folgen und die passenden Entwicklungsschritte gehen. Vor fünf Jahren bin ich damals als abtretender Klubpräsident des SV Wiler-Ersigen mit einem nationalligaerfahrenen Team angetreten, um den Unihockey-Spitzensport besser und bekannter zu machen. Ich habe fünf intensive Jahre als Präsident der Nationalli-

ga erlebt und wir haben uns sicherlich bei all unseren Aktivitäten und getroffenen Massnahmen an dem erwähnten Ziel orientiert. Ich musste aber auch lernen, dass dies bei der basisdemokratischen Organisation mit sehr unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen nicht immer einfach war. Die Aufstockung der Herren-NLA mit Einführung der 8er-Playoffs, die kürzlich beschlossene Aufstockung der HerrnNLB verbunden mit der Übernahme des NLA-Modus, verschiedene gelungene Mobiliar-Games und die Etablierung eines attraktiven Verbandssponsorenpakets sind meines Erachtens gelungen und gut für die Nationalliga. Leider nicht funktioniert hat das Swiss-Unihockey-Masters, welches wir aufgrund der geringen Resonanz und letztendlich fehlenden Unterstützung der Nationalliga nach zwei Austragungen bereits wieder absetzen mussten. Nun trete ich mit einer gewissen Wehmut nicht mehr zur Wiederwahl an. Es gibt auch zukünftig viele spannende neue Herausforderungen, welche neue Kräfte mit frischem Elan und Power in Angriff nehmen können. Ich danke meinen Wegbegleitern im Nationalligakomitee und dem Zentralvorstand für die vielen tollen gemeinsamen Stunden und den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle für die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit. Meinem Nachfolger wünsche ich an dieser Stelle viel Erfolg!

Andreas Iseli, Präsident Nationalliga

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Jahresbericht Regionalliga

Wieder sind zwei Jahre vorbei. Wieder taucht das Gefühl auf, es sei wenig geschehen oder wenig erreicht worden. Ein Rückblick ist immer auch das Fundament für den Vorwärtsblick. Lässt man die vergangene Zeitperiode Revue passieren, so häufen sich erreichte Ziele mehr, als man zuvor vermutet hat. Ziele werden angestrebt, aber können nur etappenweise erreicht werden. Ebenso braucht es seine Zeit, da alle Funktionärsämter ehrenamtlich ausgeführt werden. Viele Punkte und Thematas sind in der Regionalliga politischer Natur, weisen aber einige sportliche Aspekte auf, die schliesslich im Sportausschuss (SPA) entschieden werden. Die Regionalliga ist zuständig für den Breitensport und für die Heranführung zum Spitzensport. Auch ist die Trennung zwischen Gross- und Kleinfeld, zwischen Herren und Damen, in keiner Art und Weise zu unterschätzen. Exakt in dieser Diversifizierung liegt die Schwierigkeit, die Regionalliga zielführend zu leiten. Aber just diese Kontroversen machen das Amt des Regionalliga-Präsidenten interessant. Breiten- auf Spitzensport angewiesen – und umgekehrt! In der Unihockeyszene verzeichnen diejenigen, welche nie Spitzensport betreiben wollen, aber nicht minder ihrem Können gerecht Erfolge feiern wollen, einen sehr grossen Anteil. Aus diesen Kategorien kristallisieren sich immer wieder hervorragende Talente heraus. Dies beweist eindeutig, dass der Breiten- auf den Spitzensport und der Spitzen- auf den Breitensport angewiesen sind. Diese Mechanismen greifen noch nicht überall optimal ineinander. Um aber die Basis besser zu spüren, startete die Regionalliga alternierend mit verschiedenen ligabezogenen Meetings, sowohl im Bereich Gross- als auch Kleinfeld, Damen und Herren. Solche ungezwungenen Aussprachen tragen stets mehr Früchte, als man vermutet. Aus den Meetings resultierten schon ansehnliche Resultate.

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Positive Wirkung durch Einführung von Playoffs Die Einführung der Playoff-Spiele in der 1. Liga GF zeigte sehr positive Wirkung. Die Vereine waren wirklich sehr positiv eingestellt und sind ob dieser Neuerung erfreut. Nicht zu vergessen ist auch die Ausweitung auf die zweite Liga. Dem Damen-Unihockey wurde in der Vergangenheit viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die grösste Schwierigkeit, um in die erste Liga aufzusteigen, stellt nach wie vor die Pflichtteamregelung dar. Die ganze Arbeit muss von unten herkommen. Die meisten Spielerinnen unter 21 Jahren spielen mehrheitlich schon im Fanionteam, was natürlich die Erstellung einer U21 erschwert. Erfreulicherweise wurde einer U17-Projektmeisterschaft zugestimmt. Um aber genügend Teams zu rekrutieren, benötigt es wiederum Zeit, haben doch einige Vereine schon im Juniorinnenbereich mit anderen Vereinen eine Zusammenarbeit beschlossen. Lassen wir diesem Gefäss Entwicklungszeit. Eine künftige Pflichtteamregelung einer U21 und/oder U17 wird schon länger angestrebt. Stark im Fokus stand in der vergangenen Berichtsperiode das Kleinfeld. Hier wurden sowohl bei den Herren als auch bei den Damen in der 1. Liga Playoffs eingeführt. Unverkennbar resultierte daraus die Verbesserung des Unihockeys. Die Spiele wurden intensiver und attraktiver. Auch die Gesetztenliste im Ligacup trug sehr viel zur Attraktivität des Unihockeysportes bei. Die grösste und einschneidenste Neuerung bei den Damen wurde in jüngster Vergangenheit beschlossen. Die von der Regionalliga vorgeschlagene Ligareform, welche übrigens auch ein Resultat des Damen-KF-Meetings ist, wurde seitens des SPA auf die Saison 2015/16 gutgeheissen, mit der kommenden Spielzeit als Übergangssaison.

Nicht zu vergessen sind die in der Vergangenheit vorbehandelten Thematas betreffend Partnerteams, Ausbildungsentschädigung und Lizenzierungskontingente. Diese Themen haben sehr grossen Einfluss auf die Weiterentwicklung des Unihockeysportes. Gründung der Kantonalverbände als Meilenstein Was aber immer noch nicht abgeschlossen ist, ist die Gründung der noch nicht vorhandenen Kantonalverbände. Im Hinblick auf die Regionalisierung ist dies ein wichtiger Meilenstein. Diesbezüglich wurden in der Vergangenheit viele Gedankengänge gemacht. Wie können die Regionen gestärkt werden? Wie tritt man den unihockeyanischen Randregionen entgegen? Viel Kopfzerbrechen bereitet mir dieses Unterfangen, haben wir es doch mit verschiedenen Kulturen, sei es geografischer oder sprachlicher Art, zu tun. Nichtsdestotrotz zeigte der erste President’s Day im November 2013, dass man mit dem Gedanken einer möglichen Umstrukturierung der Regionalliga auf dem richtigen Wege ist. Wenn man auch nicht immer gleicher Meinung war, danke ich allen sieben Regionenpräsidenten und dem RL-TK-Verantwortlichen für die intensive Zusammenarbeit und angeregten Diskussionen in den vergangenen Saisons. Ebenso ein grosses Dankeschön der Geschäftsstelle und allen freiwilligen Funktionären, Helfern und Helferinnen.

Joe P. Stöckli, Präsident Regionalliga

Der Seniorenmeisterschaft auf dem KF wurde nicht tatenlos entgegengeschaut. Da wurden Lösungsvorschläge erarbeitet, welche für eine künftige Seniorenmeisterschaft einfach zu handhaben wären. Gilt es doch hier, dass die ehemaligen Aktiven den Vereinen erhalten bleiben. Auch die Plauschmeisterschaft wurde verschiedentlich offen diskutiert.

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Jahresbericht Sport & Technik

Seit der letzten Delegierten-Versammlung agiert der Sportausschuss als eigenständiges Organ. Im Mittelpunkt seiner Arbeit standen bisher Themen aus dem Nachwuchsbereich. Mit der Statuten-Änderung anlässlich der letzten Delegierten-Versammlung wurden die Voraussetzungen geschaffen, damit der Sportausschuss (SPA) neu als eigenständiges Organ mit klar definierten Kompetenzen agieren kann. Die ersten Monate brachten für die Beteiligten ein «Sich-Finden» und «Aneinander-Gewöhnen» mit sich. Die Effizienz der Sitzungen konnte aber nach und nach verbessert werden. Durch das im Sommer 2013 gemeinsam erarbeitete kommissionsinterne Geschäftsreglement sind nun die Abläufe und Fristen sowie wo notwendig ein transparenter Vernehmlassungs-Prozess verbindlich festgelegt. Der Sportausschuss will mit seinen Entscheidungen die Rahmenbedingungen für alle Anspruchsgruppen möglichst optimal gestalten und stellt dabei die Bedürfnisse der Vereine sowie einen kontinuierlichen Entwicklungsweg für die Athleten in den Mittelpunkt. Es werden pragmatische Lösungen angestrebt, welche der Weiterentwicklung des Unihockey-Sportes dienen. In der Saison 2012/13 traf sich der SPA zu fünf Abend-Sitzungen und im Verlauf des Sommers kam ein zweitägiger Workshop dazu. In der Saison 2013/14 waren es dann vier Sitzungen und zwei eintägige Klausuren. Dominierend waren dabei die Themen aus dem Nachwuchsbereich, wo es um neue Spielgefässe oder Anpassungen von Spielformen ging. Daneben wurden aber auch die Sport-Schwerpunkte für die neue ZV-Strategie erarbeitet sowie diverse Reglements-Anpassungen vorgenommen. Gerne möchte ich nachfolgend auf zwei Schwerpunkt-Themen etwas detaillierter eingehen: Kinder-Unihockey Nachdem gegen Ende der Saison 2012/13 an den Roadshows zum Thema Kinder-Unihockey die Meinungen der Basis eingeholt

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wurden, konnten zum Saisonstart 2013/14 erste Anpassungen an der Spielform der Junioren D umgesetzt werden. Die Feedbacks der Beteiligten waren sehr gut und bekräftigten die Verantwortlichen, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Weitere Optimierungen - beispielsweise ein Split der Tabellen, um hohe Resultate einzudämmen - stehen bei den C- und D-Junioren vor der Umsetzung. Weiter konnte mit den Institutionen, welche freie Meisterschaften mit abweichenden Spielsystemen anbieten, eine Annäherung erzielt werden, was zu einer stark verbesserten und konstruktiven Diskussions-Kultur geführt hat, welche in erster Linie die Gemeinsamkeiten und Ziele in den Mittelpunkt stellt.

Die erste Gruppe erarbeitet die Kriterien für ein «Erfassungs-Label», welches Vereine mit guter Nachwuchs-Arbeit und guten Vereinsstrukturen finanziell belohnen soll. Der Startschuss für dieses Projekt kam dank dem konstruktiven Austausch der Regionalliga- und Nationalliga-Vertreter im Sportausschuss zustande.

Die Zukunft der Junioren C-/U14-Stufe Eine Arbeitsgruppe hat sich im Sommer 2013 intensiv mit der Junioren C- und U14-Stufe auseinandergesetzt und mehrere Modelle (neue Vollmeisterschaft auf dem Grossfeld, Parallel-Meisterschaft Klein-/ Grossfeld) ausgearbeitet, welche danach mittels einer Online-Umfrage den Vereinen zur Stellungnahme vorgelegt wurden. Aufgrund der Rückmeldungen wurde im Hinblick auf die Saison 2014/15 erstmals eine U14-Vollmeisterschaft ausgeschrieben. Leider trafen danach aber nicht genügend Anmeldungen ein, weshalb der Start der Vollmeisterschaft ein Jahr nach hinten geschoben wird. So kommt in der nächsten Saison weiter die von der Ausbildungskommission bevorzugte Variante «Parallel-Meisterschaft» zur Anwendung.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Mitgliedern des Sportausschusses ganz herzlich für die Zusammenarbeit bedanken. Das hohe zeitliche Engagement, welches sie für dieses Ehrenamt aufwenden, ist beeindruckend und kann nicht genügend gewürdigt werden.Der Dank geht aber auch an die sportlichen Fachkommissionen (Schiedsrichterkommission, Technische Kommission, Ausbildungs- und Nachwuchskommission) und die Geschäftsstellen-Mitarbeitenden aus der Sport-Abteilung. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit sowie den spannenden und gehaltvollen Austausch.

Zwei neue Arbeitsgruppen Die Auswirkungen der SPA-Beschlüsse der vergangenen zwei Jahre, werden periodisch überprüft und entsprechend kritisch hinterfragt. Sollte sich weiterer Handlungsbedarf zeigen, werden entsprechende Anpassungen und Korrekturen bei Gelegenheit vorgenommen.

Die zweite Gruppe analysiert die bestehenden Regelungen bezüglich Lizenzierung, doppelter Spielberechtigung sowie Einsatzberechtigungen und versucht diese Themen (inkl. verwandter Bereiche wie «Partnerteams») auf eine neue und den heutigen Bedürfnissen der Sportart entsprechende Basis zu stellen.

Daniel Brunner, Chef Sport & Technik

Der Sportausschuss hat in den letzten Monaten zwei neue Arbeitsgruppen eingesetzt, welche sich je einem grösseren Thema angenommen haben. Gerne nutze ich die Gelegenheit, diese beiden Projektaufträge kurz vorzustellen.

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Jahresbericht Finanzen

Die Jahresrechnung 2013 schliesst massiv besser ab als budgetiert. Dafür hielten die Einführung eines Budgetprozesses, eine IT-Analyse und die Überarbeitung des TGB den Bereich Finanzen auf Trab. Bereits über ein Jahr ist vergangen seit der unvergesslichen Herren-WM in Bern und Zürich, welche der Finanzverantwortlichen im Vorfeld doch die eine oder andere bange Minute im Hinblick auf das finanziell schwer abschätzbare Abenteuer beschert hatte. Nicht nur in sportlicher Sicht war die Herren-WM ein toller Event. Ohne Berücksichtigung der Personalkosten war die Herren-WM auch aus finanzieller Sicht erfreulich. Hier möchte ich aber auch einmal die nicht zu unterschätzende, grosse zusätzliche Belastung solcher Grossanlässe für die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle erwähnen. Was dies bedeutet, lässt sich wohl am besten an den über 2000 Überstunden erahnen, welche grösstenteils aufgrund der Herren-WM angefallen sind. Im WM-Jahr 2012 schloss das Jahresergebnis mit einem Gewinn von Fr. 24 156.95 (Budget: Verlust von Fr. 81 206.00). Das Eigenkapital erhöhte sich auf Fr. 451 230.62. Einführung eines Budgetprozesses 2013 sollte ein Jahr ohne Grossanlass werden. Wer jedoch glaubte, man habe damit ein ruhigeres Jahr vor sich, wurde eines besseren belehrt! Mit der Einführung eines Budgetprozesses, einer IT-Analyse sowie der Überarbeitung des TGB warteten weitere Brocken auf die Verantwortlichen. Dazu galt auch weiterhin: Es muss gespart werden! Folglich war auch 2013 eines der Hauptanliegen die Optimierung der Aufwände. Damit ein Gefühl für die Kosten entwickelt werden kann, muss man sich mit den Zahlen bzw. Kosten befassen. Hierzu wurde im vergangenen Jahr ein Budgetprozess eingeführt mit dem Ziel, dass die Verantwortlichen der Kommissionen, Abteilungen, usw. sich mit den für ihre Bereiche anfallenden Kosten/Ausgaben auseinandersetzen und sich generell der Kosten bewusster werden, welche die jeweiligen Tätigkeiten/Aufgaben auslösen. Gleichzeitig soll auch die Verantwortung für das Budget übernommen wer-

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den. Wie oft bei neuen Prozessen klappte auch hier die Einführung nicht problemlos und es wird sich zeigen, in wie weit diese budgetierten Zahlen der Realität entsprechen. Bereits kurz nach der DV 2014 beginnt der Budgetprozess für das Jahr 2015. Aus den Erkenntnissen 2014 wird hier eine Optimierung im Ablauf und der Handhabung für die Budgetverantwortlichen angestrebt.

wendungen jedoch finanzierbar sein. Der Aufbau eines Controllings im Bereich Finanzen wurde 2013 ebenfalls in Angriff genommen. Damit soll dem Zentralvorstand wie auch der Geschäftsleitung ein Führungsinstrument gegeben werden, welches den Verantwortlichen ermöglicht, Veränderungen raschmöglichst zu erkennen und bei Bedarf entsprechend handeln zu können.

Jahresrechnung 2013 massiv besser als budgetiert Sehr erfreulich waren die Bemühungen Kosten einzusparen. Ein grosses Merci geht auch hier an die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle. Sie waren bestrebt, in ihren Bereichen die Kosten zu optimieren und trugen mit ihrem umsichtigen Verhalten bei, dass die Rechnung 2013 massiv besser abgeschlossen hat als budgetiert! Details dazu finden sich in den Erläuterungen zur Jahresrechnung. Das Rechnungsjahr 2013 schliesst mit einem Verlust von Fr. 30 564.75. Budgetiert wurde ein Verlust von Fr.  92 690.00. Das Eigenkapital des Verbandes wird sich somit auf Fr. 420 665.87 reduzieren.

Champions Cup 2014 mit grossem Defizit? Mit dem Champions Cup in Zürich steht swiss unihockey auch 2014 wieder ein internationaler Anlass bevor. Aufgrund der ersten Budgetzahlen wie auch der Erfahrungen bzw. der Zahlen der schwedischen und finnischen Organisatoren aus den Vorjahren muss hier mit einem grossen Defizit gerechnet werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Schweizer Unihockey-Szene und auch viele Nicht-Unihockeyaner den Weg nach Zürich finden werden!

Überarbeitung TGB, IT-Analyse, Aufbau Controlling 2013 wurde auch die im Jahr zuvor begonnene Überarbeitung der TGB fortgesetzt. Dabei musste festgestellt werden, dass es leider versäumt worden ist, die Reisekosten der Schiedsrichter, welche Bestandteil der Spielabgaben sind, der Teuerung anzupassen. Die Berechnung beruhte auf der Grundlage der ÖV-Preise von 2004, ausbezahlt wurden jeweils die effektiven Reisekosten. Seit dieser Zeit betrug die Erhöhung der ÖV-Tarife gemäss Angaben der SBB satte 14 Prozent! Die Anpassung an die aktuellen Reisekosten wurde nun vorgenommen und mit der von der SK beantragten Erhöhung der Spielleitungs-Entschädigung vom Verbandsrat verabschiedet.

Auch wenn ich mich wiederhole: Der Verband ist auf dem richtigen Weg, doch sollte auch weiterhin eine Kostenoptimierung angestrebt werden. Mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen muss sorgsam umgegangen werden, damit der Verband auch künftig eine gesunde finanzielle Basis hat!

Susanna Krenger, Chefin Finanzen

Weiter zeigten die Resultate der externen IT-Analyse einen Handlungsbedarf auf, welcher natürlich auch Auswirkungen auf die Finanzen haben wird. Aufgrund der in den letzten Jahren in diesem Bereich getätigten Rückstellungen sollten die anstehenden kurz- und mittelfristig notwendigen Auf-

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Jahresbericht Marketing

Das Ressort Marketing wurde anfangs 2013 innerhalb des Zentralvorstandes neu geschaffen und vereint die Themengebiete „Verbandsvermarktung“, „Kommunikation“ und „Events“ bei swiss unihockey. Die Steigerung des Bekanntheitsgrades von Unihockey in der Schweiz sowie die Sicherstellung einer nachhaltigen Verbandsfinanzierung durch attraktive Vermarktungsgefässe und aktive Vermarktungsaktivitäten sind die Hauptaufgaben des neuen ZV-Ressorts. Die Umsetzung dieser beiden Hauptaufgaben stellen die Fachmitarbeiter der Geschäftsstelle aus den Bereichen Marketing, Events und Kommunikation zusammen mit dem Chef Marketing sicher. Folgende Prämissen hat der Zentralvorstand im Rahmen der Definition der Verbandsstrategie dabei für den Marketingbereich definiert: - swiss unihockey positioniert sich gegenüber seinen Zielgruppen als moderner Sportverband und ist offen für neue Ideen zur Popularitätssteigerung des Unihockeys in der Schweiz sowie zur Steigerung der Einnahmen aus der Vermarktung. - swiss unihockey kommuniziert offen, transparent und zeitgerecht gegenüber internen und externen Zielgruppen und setzt dabei moderne und zielgruppengerechte Kommunikationsmittel ein. Die folgenden Ausführungen fassen die wichtigsten Marketingaktivitäten in der Berichtsperiode zusammen. Überprüfung Sponsoringangebot Zu Beginn des Jahres wurden die Sponsoringstruktur und das Sponsoringangebot mit den dazugehörenden Preisen eingehend geprüft und dabei einige Anpassungen vorgenommen. Eine nachvollziehbare Struktur mit verschiedenen Sponsoringkategorien bietet nun Gewähr dafür, dass ein modernes Angebot mit attraktiven Kommunikationsleistungen für potentielle Sponsoren und Werbepartner zur Verfügung gestellt werden kann. Gleichzeitig wurden auch die Akquisitionsmassnahmen intensiviert. Es zeigt sich aber deutlich, dass Unihockey nach wie vor ei-

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

nen sehr schweren Stand in der Gunst von potentiellen Werbepartnern aus der schweizerischen Wirtschaft hat – diese tätigen häufig ihre Sponsoringinvestments in etabliertere Publikumssportarten wie Fussball, Eishockey und Skisport. Einführung Mobiliar Topscorer Erfreulicherweise konnte aber die Partnerschaft mit dem bestehenden Hauptsponsor Mobiliar gleich um mehrere Jahre verlängert werden. Neu entwickelt wurde das Gefäss „Topscorer“ für die NLA-Teams der Herren und Damen. Die Mobiliar investiert damit – neben den klassischen Aktivitäten als Verbandssponsor - eine substantielle Summe in die Nachwuchsförderung der NLA-Vereine. Das Versicherungsunternehmen bestreitet übrigens sein Topscorer-Engagement auch bei den drei anderen Hallensportarten – Handball, Volleyball und Basketball. Diese Initiative der Mobiliar hat erfreulicherweise dazu geführt, dass die vier Hallensport-Verbände näher zusammengerückt sind und sich miteinander für gemeinsame Anliegen wie zum Beispiel vermehrte Medienpräsenz engagieren. Einstellung des Verbandsmagazins Ein richtungweisender Entscheid im Verbandsjahr 2013 war die Einstellung des verbandseigenen Unihockey Magazins „powerplay“ und der damit verbundene Beginn einer Medienpartnerschaft mit dem Fachmagazin „unihockey.ch“. Kosteneinsparungen und weitere Synergieeffekte bildeten die Grundlagen für diesen Entscheid. Neue Vergabepraxis bei Events Im Eventbereich wurde die Vergabepraxis von Verbandsanlässen auf eine neue Basis gestellt, die nicht nur Transparenz sicherstellen soll, sondern auch dazu führen soll, dass die Verbandsanlässe selbstragend sind und auch regionale Aspekte berücksichtigen. Die Vergabe der „Euro Flooball Tour“ der Herren nach Schaffhausen, des Cupfinals 2014 zum erneuten Male nach Bern sowie des IFF Champions Cups 2014 nach Zürich erfolgten bereits nach de neuen Vergabestandards.

Rahmen dieser Diskussion je eine Kandidatur für die U19-Weltmeisterschaft 2017 der Männer sowie derjenigen 2018 der Frauen beim internationalen Unihockey Verband IFF eingereicht. Superfinal beschlossen Ferner wurden zusammen mit einer Arbeitsgruppe aus verschiedenen NLA-Vertretern und Vertretern des Nationallia-Komitees sowie der Geschäftsstelle Konzeptansätze für einen „Superfinal“ zur Ermittlung des Schweizer Meisters bei den Herren und Damen erarbeitet. Dieser kommt im April 2015 erstmals zur Austragung und soll in der Kolping Arena in Kloten stattfinden. Erfreulicherweise hat sich das Schweizer Fernsehen ebenfalls hinter die Idee gestellt und seine Absicht geäussert, den Superfinal wenn immer möglich live zu übertragen. Die Vorbereitungsarbeiten von swiss unihockey für das neue Flaggschiff der schweizerischen Unihockey-Events laufen bereits auf Hochtouren. Initiative Olympia 202x Um der Entwicklung des Unihockey-Sports in der Schweiz generell weiteren Schub zu verleihen, wurde die Initiative „Olympia 202x“ ins Leben gerufen, für welche sich namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Sport engagieren. Das Ziel ist, den internationalen Verband im Bestreben zu unterstützen, die Sportart Unihockey in absehbarer Zukunft olympisch werden zu lassen.

Jörg Beer, Chef Marketing

Kandidaturen für internationale Events Der Zentralvorstand hat sich im Berichtsjahr auch mit der Austragung von weiteren internationalen Events befasst und im

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Jahresbericht Geschäftsstelle

Und jährlich grüsst der Geschäftsbericht. Eine gute Gelegenheit, um kurz innezuhalten, zurückzuschauen, positive und negative Ereignisse, Begegnungen oder Emotionen nochmals Revue passieren zu lassen. In unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft tut das gut – und es motiviert mit Überzeugung, Visionen und Dynamik in die Zukunft zu schauen.

Partnerschaften - Verlängerung laufender Verträge: Mobiliar, Rivella, Concordia, Adidas, Gast Reisen, SUVA, BASPO, Swiss Olympic - Abschluss neuer Verträge: Jordi Medienhaus, Unihockey für Strassenkinder, Tixtec - Laufende Aktivitäten zur Partnerakquise, punktuell auch mit Beizug von Vermarktungsagenturen

In einem Jahr wird swiss unihockey erst 30 Jahre alt! Oder schon 30 Jahre? Das ist wohl Ansichtssache. Zum Vergleich: Im Gründungsjahr 1985 wurde auch die Autobahnvignette lanciert, SAT1 ging auf Sendung, Boris Becker gewann zum ersten Mal in Wimbledon, der Commodore Amiga wurde vorgestellt und das Wrack der Titanic entdeckt. Egal ob 30 Jahre nun als lange oder kurze Zeitspanne angeschaut werden: Der Unihockeysport hat sich in dieser Zeit derart rasant entwickelt wie wohl kaum ein anderer Sportverband in der Schweiz. Wir sind mittlerweile bei erstmals über 30 000 lizenzierten Spielern angelangt und führen pro Saison über 18 000 Spiele durch, geleitet von gegen 1500 Schiedsrichtern. Auch die Medienpräsenz nimmt stetig zu, die Zuschauerzahlen sind tendenziell ansteigend, die Wahrnehmung in der Bevölkerung ist u.a. dank den beiden Heim-WMs 2011 und 2012 besser und langsam kommt auch etwas Bewegung in die Verbesserung bzw. den Ausbau der vorhandenen Hallen-Infrastruktur. Diese Aufzählung könnte beliebig verlängert werden. Ein Punkt ist mir aber noch besonders wichtig: Die positive Entwicklung wäre unmöglich ohne die tausenden von freiwilligen Helfer. Ihnen gebührt der allergrösste Dank! Ohne diese Basis wären wir nicht dort, wo wir heute sind.

Informatik - Terminkonforme Implementierung der IT-Aufbau- und Ablauforganisation auf Basis der IT-Analyse 2013 - Vollzug Lieferantenwechsel: Verbandslösung (neu: Technology Astronauts); Hosting (neu: Green); CMS (neu: Concrete5); IT-Support Geschäftsstelle (neu: Inhouse) - Projekte zur Effizienzsteigerung (für Vereine und Verband) und Weiterentwicklung sind angestossen und terminiert (Online-Spielbericht, Video-Plattform, Businessserver, Integration DK-Modul, Optimierungen im Vereinsportal und der Verbandslösung usw.)

Nun möchte ich aber nicht weiter zurückschauen sondern einen punktuellen Blick aus der Optik der Geschäftsstelle auf die vergangene Saison werfen: Organisation/Personal - Herzlich willkommen: Monika Reinhard, Reto Gyger, Carla Spielmann, Carla Scheidegger, Fabienne Christen - Auf Wiedersehen und alles Gute: Daniel Bitterli, Daniel Kupferschmied, Thomas Baumann, Simon Leuenberger, Ryan Winkler - Zahlen GS (Stand Mai 2014): 19 Mitarbeiter (davon 3 Praktikanten und 1 Aushilfe), total 1460 Stellenprozente

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

Sport - Integration der Basis (gemäss Beschlüssen der sportlichen Organen): Abholen der Vereinsmeinungen im Rahmen einer Roadshow; Überprüfung und Weiterentwicklung der Spielgefässe, vorwiegend bei den Junioren/Juniorinnen D, C, U14, U17 - Relaunch der Trainerausbildungen von swiss unihockey, insbesondere im Kinder-Trainer-, Torhüter- wie auch im Nationaltrainer-Bereich (NTA) - Professionalisierungsprojekte: Modernisierung der Selektionen, Ausbau der Label-Struktur, Einführung einer neuen flächendeckenden NLA-VideoaufnahmeLösung (erstmalig auch im Damenbereich), Einführung einer einheitlichen Reglemente-Editionslösung Kommunikation - Einführung GS-Update als Kommunikationsmittel gegenüber Verbandsfunktionären; geplanter Ausbau zu standardisiertem Newsletter - Redesign und Überarbeitung CI/CD-Manual: Visuals und kommunikative Umsetzungen für Events, Website, Verbands-Drucksachen usw. - Umfassender Relaunch (Layout, Design, Content) der Website www.swissunihockey. ch ist in Vorbereitung (Going-live Mitte 2014)

Marketing/Events - Mobiliar Topscorer: attraktive neue Sponsoring-Plattform mit viel Ausstrahlungskraft - Äusserst erfolgreiche Events im Breitenund Leistungssport: sehr gut ausgelastete Jugend-Camps, Teilnehmerrekord bei den Rivella Games, ausverkaufter Herren-Cupfinal mit Zuschauerrekord bei den Damen und im Ligacup, erfolgreichste Herren-EFT seit Start der Turnierserie in Schaffhausen - Lancierung von neuen Projekten/Events bzw. Weiterentwicklung bestehender Formate: IFF Champions Cup in Zürich (1.5.10.2014), Superfinal in Kloten (April 2015), Ausbau Rivella Games (mehr Turniere und mehr Teilnehmer), Ausschreibung/ Evaluation der LOK’s für zwei EFT-Turniere 2015 in der Schweiz, Vorbereitungen zur 30-Jahr-Feier von swiss unihockey Administration/Finanzen - Erstmalig durchgeführte Bereichsbudgetierung auf Basis der neu definierten Kostenstellenstruktur - Aufwändige Bereitstellung und Anpassung der technischen Infrastruktur und Software zur Abwicklung des gesamten Rechnungswesen im Zusammenhang mit der Einführung der Kostenstellenrechnung - Kennzahlen: 30 154 Lizenzierte (Vorjahr: 29 800), 418 Vereine (Vorjahr: 430), 2080 Teams (Vorjahr: 2052), 2119 Spielertransfers (Vorjahr: 1948) Und jetzt holen wir tief Luft und machen uns auf den Weg – auf den Weg zu einem noch professionelleren, noch attraktiveren und noch erfolgreicheren Sport! Gehen wir diesen Weg zusammen, zeigen wir, dass wir noch immer jung und dynamisch sind und dass wir noch immer bessere Ideen und Ansätze haben als die anderen. Ich bedanke mich bei allen, die in irgendeiner Funktion unserem Sport gedient haben und freue mich auf viele neue, erfrischende und spannende Begegnungen und Momente.

Daniel Bollinger, Geschäftsführer

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Jahresbericht Ethik

swiss unihockey setzt sich für eine hohe Qualität des Unihockey-Sports ein. Die konsequente Beachtung und Verfolgung von ethischen Prinzipien und dementsprechendes Handeln gehört für uns dazu und stellt einen wichtigen Schritt zu einem nachhaltigen Sport dar. Ethische Probleme können sich aus der Grundstruktur, dem Wesen und der Zielsetzung des Sports ergeben: Obwohl Sport ein hohes Potenzial hat für die Realisierung bedeutsamer menschlicher Werte, kann er diese gleichzeitig auch negativ beeinflussen. So kann Sport Sinn- und Wertvorstellungen verfehlen und pervertieren, zum Beispiel wenn sportlicher Ehrgeiz zu gesundheitlichen Schäden führt. Sport kann das Erleben und Zusammenleben fördern, gleichzeitig aber auch gegen Gebote der Mitmenschlichkeit verstossen, zum Beispiel durch Missachtung von Chancengleichheit, Diskriminierung oder unfaires Verhalten. Aus diesem Grund respektiert und unterstützt swiss unihockey die Ethik-Charta des Sports von Swiss Olympic vollumfänglich. Diese Ethik-Charta und deren nachfolgend erläuterten sieben Prinzipien sind eine Verpflichtung für alle: für gesunden, respektvollen und fairen Sport. 1. Gleichbehandlung für alle! Nationalität, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen. 2. Sport und soziales Umfeld im Einklang! Die Anforderungen in Training und Wettkampf sind mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar. 3. Förderung der Selbst- und Mitverantwortung! Sportlerinnen und Sportler werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt. 4. Respektvolle Förderung statt Überforderung! Die Massnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Sportlerinnen und Sportler.

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

5. Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung! Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt. 6. Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe! Prävention erfolgt ohne falsche Tabus: Wachsam sein, sensibilisieren und konsequent eingreifen. 7. Absage an Doping und Suchtmittel! Nachhaltig aufklären und im Falle des Konsums sofort einschreiten. Im Rahmen der Strategieerarbeitung 20142018 hat swiss unihockey dem Thema Ethik eine hohe Gewichtung eingeräumt und daraus abgeleitet entsprechende Ziele formuliert. Gemäss neuem Verbandsfördermodell von Swiss Olympic und der damit verbunden über vier Jahre gültigen Leistungsvereinbarung sind zudem die Mitgliederverbände verpflichtet, ein Ethikkonzept zu erarbeiten und dem Dachverband vorzulegen bzw. regelmässig darüber Bericht zu erstatten. Die Verbandsführung von swiss unihockey ist sich einig, dass diese ethischen Massnahmen nicht primär aufgrund der Vorgabe von Swiss Olympic umgesetzt werden, sondern aus innerem Antrieb ein verstärkter Fokus auf diesen sensiblen Bereich notwendig und nachhaltig zielführend sein wird. Bereits jetzt unternimmt swiss unihockey einiges in Bezug auf die Bearbeitung von ethischen Themen. Dies geschieht allerdings noch nicht auf Basis einer konkreten Grundlage oder systematischen Planung in Verbindung mit den Verbandszielen. Folgende Themenbereiche werden bzw. wurden bearbeitet: - Unfallprävention zusammen mit der SUVA: Fairplay-Preise, Schutzbrillen, Sport Basics - Tabakprävention (Snus) zusammen mit cool&clean (Swiss Olympic) - Erarbeitung einer Respekt-Kampagne zusammen mit cool&clean sowie den Hallensportverbänden Volleyball, Handball, Basektball (Lancierung auf Saison 2014/15) - Definition und Kommunikation der Ver-

bandshaltung gegenüber sexuellen Übergriffen (konsequente Nulltoleranz) - Sensibilisierungskampagnen zusammen mit Swiss Olympic im Rahmen der Mitgliederversammlungen 2014 - Erste Bestrebungen mit Special Olympics im Zusammenhang mit der Annäherung bzw. Integration von Unihockey für Geistigbehinderte - Partnerschaft mit dem Verein Unihockey für Strassenkinder - Prüfung einer Projektzusammenarbeit im Bereich verstärkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs - Organisation des Champions Cup 2014 auf Basis des ecosport-Konzepts von Swiss Olympic - Explizite Verankerung des Bereichs Ethik und der Ethik-Charta in den Statuten von swiss unihockey Auf Basis eines geplanten und strukturierten Ethik-Checks wird swiss unihockey nun ermitteln, auf welche ethischen Themengebiete der Fokus in den nächsten Jahren schwergewichtig gelegt werden soll - daraus wird anschliessend das entsprechende Ethikkonzept abgeleitet. Wichtig ist dabei auch die Zusammenarbeit mit und die Unterstützung unserer Vereine. Wir möchten in den nächsten Jahren umfassende Hilfsmittel und Instrumente entwickeln, welche bei den Vereinen Wissen vermitteln, aufklären, Verbindlichkeiten schaffen und Verhalten und Verhältnisse im organisierten Sport beeinflussen. Ethik und Nachhaltigkeit soll ein integrierter Bestandteil im Sport und im Vereinsleben sein. Als Mitglied von Swiss Olympic können auch für uns drei durch den Dachverband proklamierte Werte viel bewirken, wenn sie gelebt werden: Höchstleistung – Freundschaft – Respekt.

Daniel Bollinger, Geschäftsführer

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Jahresbericht Verbandsgericht

Das Verbandsgericht stellt fest, dass die Rekurszahlen stagnieren. Dafür wird es öfter auch für Rechtsauskünfte ausserhalb eines Rechtsverfahrens kontaktiert. Wird die unabhängige Stellung, in der sich das Verbandsgericht mit seiner Tätigkeit befindet, in Betracht gezogen, kann es in seinem Aufgabenbereich nicht um Wachstum oder Steigerung als Zielsetzung gehen. Das Gericht hat und nimmt keinen Einfluss auf die mengenbezogene Entwicklung seiner Arbeit; die Einflüsse kommen von aussen. In qualitativer Hinsicht sind aber Zielvorgaben möglich. Diese lauten unverändert: - Hängige Rekursfälle mit einem hohen Mass an Wahrheitsfindung bearbeiten - Anstreben möglichst richtiger Beurteilung der Verbandsstreitigkeiten/Fälle Rekurszahlen stagnieren Seit der letzten Berichterstattung stellen wir fest, dass die Rekurszahlen eher stagnieren bzw. kaum zunehmen. Dass das Gericht somit weniger als noch vor fünf, sechs Jahren zu Sitzungen zusammentreten muss, ist an sich als positiver Effekt zu werten. Würde man aber untersuchen,

weshalb diese (statistisch erkennbare) Tatsache eingetreten ist, lässt sich keine eindeutige Antwort geben. Möglich ist eine gesteigerte Akzeptanz erstinstanzlicher Entscheide, vor allem wenn es um Bestrafungen im Administrativsektor geht (Fristverletzungen, SR-Unterkontingente usw.). Gerade in letzterem Bereich sind weniger Rekursverfahren festgestellt worden, als noch einige Jahre früher. Das Gericht wird öfter auch für Rechtsauskünfte ausserhalb eines Rekursverfahrens und teils auch telefonisch vor dem Einlegen eines Rekurses kontaktiert. Obwohl zu laufenden Verfahren vor deren Behandlung im Gremium keine Auskünfte erteilt werden, können gelegentlich Hinweise gegeben werden, welche dem Rechtssuchenden die Chancen eines späteren Rekurses beurteilbar machen. Für die Auslegung der bestehenden Verbandsregeln (Reglemente und Statuten) wird das Gericht ebenfalls hin und wieder angegangen.

Rudolf Buri, Präsident Verbandsgericht

Ein Rückblick auf die Tätigkeit in der vergangenen Berichtsperiode zeigen untenstehenden Zahlen:

Statistik

2012/13

2013/14

Total eingegangene Rekurse

4 Fälle

4 Fälle

Rückweisung an Vorinstanz zur Neubeurteilung

0 Fälle

0 Fälle

Nichteintreten

0 Fälle

0 Fälle

Rückzug vor Hauptverhandlung

1 Fall

0 Fälle

vom VG beurteilte Fälle

3 Fälle

4 Fälle

abgewiesene Rekurse

0 Fälle

2 Fälle

teilweise gutgeheissen/teilweise abgewiesen

2 Fälle

0 Fälle

gutgeheissene Rekurse

1 Fall

2 Fall

ausstehend (bei Abfassung Bericht)

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

Dank Auch dieses Jahr sei allen Vereinen, besonders ihren Spielerinnen und Spielern, für den fairen Sport ein Dank ausgesprochen. Allen Funktionärinnen und Funktionären, namentlich auch der DK, sei für die hilfreiche Zusammenarbeit gedankt. Besonderer Dank gilt auch meinen Richterkollegen für die tatkräftige Mitarbeit.

0 Fälle

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Jahresbericht Disziplinarkommission

Die Disziplinarkommission hatte im Vergleich zur Vorperiode weniger zu tun. Die meiste Arbeit resultierte aus Verstössen gegen das Wettspiel- und das Schiedsrichterreglement. Die Anzahl ausgesprochene Matchstrafen III blieb einigermassen stabil.

deckt wurden (6, Vorjahr 15). Die tatsächlich gemeldeten Fälle beim Lizenzmissbrauch lassen aufgrund der praktizierten Dreistigkeit allerdings vermuten, dass im Bereich „Spielen ohne notwendige Qualifikation“ einiges im Argen liegt.

Im den vergangenen zwei Jahren brachten die Disziplinarrichter bis zum 31.3.2014 rund 1363 Fälle zum Abschluss (zum Vergleich: Saison 09/10 und 10/11: 2583), die durch die Geschäftsstelle, die Schiedsrichterkommission oder durch Vereine gemeldet wurden. Der überwiegende Teil der Arbeit resultierte aus Verstössen gegen das Wettspielreglement (WSR) und Verstössen gegen das Schiedsrichterreglement (SRR).

Einigermassen stabil hielt sich die Zahl der ausgesprochenen bzw. bearbeiteten Matchstrafen III (MS3). Auffällig dabei war, dass in den obersten Ligen bzw. Stärkeklassen MS3 äusserst selten ausgesprochen wurden. Im Gegensatz zu den unteren Ligen (GF und KF), in welchen offenbar der Respekt der Spieler gegenüber Spielleitern und Gegenspielern fehlte, was zu verbalen Entgleisungen oder tätlichem Verhalten führte. In etlichen Fällen manifestierte sich das fehlende Unrechtbewusstsein in den eingereichten Stellungnahmen der bestraften Spieler: Die Spieler konnten oft nicht verstehen, weshalb gerade ihr Verhalten zu einer MS3 führte oder führten aus, weshalb sie sich sozusagen zu einer Aktion „genötigt“ sahen.

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren erfolgten viele Meldungen - aufgrund der elektronischen Erfassung von Ereignissen durch die Spielleiter - digital. Nur noch wenige Rapporte wurden manuell erfasst. Dank der elektronischen Erfassung konnte der Aufwand für die Kontrolle der Daten erheblich reduziert werden. Andererseits bewirkte die elektronische Erfassung aber das Melden von Sachverhalten, die zu Zeiten des manuellen Rapportierens aufgrund ihrer geringen Schwere wohl eher nicht gemeldet worden wären, beispielsweise das Nichteinhalten der korrekten Reihenfolge (Trikotnummerierung) auf dem Spielbericht. Weniger Lizenzverstösse, Matchstrafen III stabil Ein markanter Unterschied zu den vergangenen Spielperioden bestand darin, dass in der Saison 2013/14 nur sehr wenige Verstösse gegen das Lizenzreglement (Spieler) ent-

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

Vor dem Hintergrund der eingeschränkten Akzeptanz ist es deshalb nicht erstaunlich, dass das Amt des Spielleiters nicht besonders populär war und die Vereine deshalb grosse Mühe bekundeten, die nötige Anzahl Schiedsrichter zu finden bzw. in vielen Fällen keine SR fanden: 216 (2010: 195; 2011: 202) Vereine haben in der Saison 2012/13 das Schiedsrichterkontingent nicht erfüllt. Die Zahl für die Saison 2013/14 war der DK zum Zeitpunkt des Verfassens des Berichts noch nicht bekannt.

Weniger Entscheide pro Verein Der Aufwand pro Verein veränderte sich im Vergleich zur Vorperiode: Zwar war beinahe jeder Verein durch einen Entscheid betroffen, allerdings nahm die Zahl der Entscheide pro Verein deutlich ab. Rund 15 Prozent der Entscheide betrafen Vereine aus der NLA/ NLB. Ungefähr 5 Prozent aller Sendungen wurden von den Empfängern nicht angenommen. In diesem Bericht nicht eingeschlossen sind die Arbeiten und Aufwendungen, die direkt durch die Geschäftsstelle behandelt werden (Matchstrafen II, div. Fristverletzungen usw.). Am Ziel der zeitnahen Weitergabe von Information an die Vereine über störende Situationen wird auch in der nächsten Periode festgehalten. Die Vereine sollen möglichst rasch Massnahmen zur Verhinderung von Wiederholungen ergreifen können. Die Disziplinarkommission möchte sich an dieser Stelle bei den Vereinen, der Geschäftsstelle und den Funktionären für die kooperative Zusammenarbeit bedanken.

Beat Haberthür, Disziplinarkommission

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Jahresrechnung Bilanz 2013 Bilanz in CHF per 31.12.2013 Vorjahr per 31.12.2012 Bezeichnung

Bilanz 2013

Bilanz 2012

AKTIVEN Liquide Mittel 1000

Kasse

1010

PC-Konto 30-18879-7

1015

PC-Konto 25-313864-8

1021

EEK 16 2.101.723.09

1022

Credit Suisse 595795-61-7

1025

Valiant Mietkaution

Total Liquide Mittel

1’759.30 2’980.70 1’429’535.38

458’678.86

12’463.20

24’971.90

147’270.72

769’961.02

0.00

21’746.34

19’498.00

19’468.75

1’610’526.60

1’297’807.57

Debitoren 1055

Vereinskontokorrent

1056

Debitoren Inland

311’808.95

1059

Delkredere

-58’000.00 -66’200.00

Total Vereinsdebitoren

846’919.74 793’106.67

1’100’728.69

530’889.00

1’257’795.67

Warenvorräte und übrige Forderungen 1062

Drucksachen

1065

Kontokorrent Verein Events

1.00 1.00

1070

PR-Artikel

1160

Debitor MWST

1180

Verrechnungssteuer

11’249.06

11’243.46

5’700.00 10’950.00 0.00

9’589.65

265.18 46.65

Total Warenvorräte/übrige Forderungen

17’215.24

31’830.76

Berichtigungen 1090

Transitorische Aktiven

1091

Travel Cash Cards Teamchefs

1094

Rekursvorschuss Verein

1099

Durchlaufkto. Abklärungen

Total Berichtigungen

238’481.70

1’033’373.05

3’010.10

6’084.26

0.00

-500.00

-4’495.80

-97’677.30

236’996.00

941’280.01

Anlagen 1100

Mobiliar

1110

Maschinen und Geräte

1120

EDV

92’220.00 184’440.00

1130

Spielmaterial (Banden/Boden)

23’600.00

1.00

1440

Sportgeräte und Zubehör

3’800.00

0.00

119’921.00

184’443.00

Total Anlagen

1.00 1.00 300.00

1.00

Total AKTIVEN

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

3’085’387.53

3’713’157.01

18


Bezeichnung

Bilanz 2013

Bilanz 2012

PASSIVEN

FREMDKAPITAL

Lieferanten 2000

Kreditoren

Total Lieferanten

238’235.74 717’324.98 238’235.74

717’324.98

Übrige Kreditoren 2020

Kautionen Neuvereine

2025

Schiedsrichterpool

222’800.00 157’200.00 457’000.00

468’000.00

75’000.00

0.00

32’133.35

25’133.35

2026

Depotgelder Vereine

2027

Fonds Nachhaltigkeit

2030

Kapital Aktionsfonds SML

2035

Quellensteuer

2121

Zahlgeld Mehrwertsteuer

Total Übrige Kreditoren

0.00

1’000.00

3’219.20 2’868.60 16’341.97

0.00

806’494.52

654’201.95

Rückstellungen 2087

Steuern

Total Rückstellungen

15’000.00 15’000.00 15’000.00

15’000.00

Berichtigungen 2090

Transitorische Passiven

Total Berichtigungen

1’090’441.40

1’360’849.46

1’090’441.40

1’360’849.46

Rückstellungen 2600

Rückstellungen

Total Rückstellungen

514’550.00 514’550.00 514’550.00

514’550.00

Eigenkapital 2150

Verbandskapital

Total Kaptial

451’230.62 427’073.67 451’230.62

427’073.67

Gewinn/Verlust

-30’564.75 24’156.95

Total PASSIVEN

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

3’085’387.53

3’713’157.01

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Jahresrechnung Erfolgsrechnung 2013

Bezeichnung

Rechnung 2012

Rechnung 2013

Budget 2013

Differenz

CHF CHF CHF CHF

E R T R A G

Beiträge Mitglieder

Ertragsminderungen

4’304’933.00

4’169’634.00

-1’361.75

4’045’500.00

124’134.00

-3’684.58 -10’000.00

6’315.42

Beiträge öffentlicher Bereich

289’515.00

172’473.70

159’000.00

13’473.70

Beiträge privatrechtlicher Bereich

736’018.29

620’195.54

700’000.00

-79’804.46

Werbeerträge

Erträge aus Veranstaltungen

465.34

13’366.34

500.00 12’866.34

2’705’448.42

446’451.93

362’000.00

84’451.93

Erträge Aus- und Weiterbildung

178’300.00

186’406.00

155’000.00

31’406.00

Diverse betriebliche Erträge

401’738.76

486’686.58

391’500.00

95’186.58

Total

E R T R A G

8’615’057.06

6’091’529.51

5’803’500.00

288’029.51

A U F W A N D

FINANZERGEBNIS Finanzertrag

-419.22

-637.95

Finanzaufwand

2’877.14

1’101.75

3’500.00 -2’398.25

463.80

3’000.00

Total Finanzergebnis

2’457.92

-500.00

-137.95

-2’536.20

ÜBRIGES ERGEBNIS

Betriebsfremder Ertrag

Betriebsfremder Aufwand Total

Übriges Ergebnis

-42’303.10

-9’198.85

0.00

-9’198.85

-801.25 0.00 0.00 0.00 -43’104.35

-9’198.85

0.00

-9’198.85

SPITZENSPORT WM/EM

201’216.22 100’306.82

Wettkämpfe

197’948.46 206’994.55 178’500.00 28’494.55

Training

142’369.57

82’010.03

64’500.00 17’510.03

55’468.79

24’432.15

32’000.00 -7’567.85

Sportmedizin Total Spitzensport

597’003.04

413’743.55

88’000.00 12’306.82

363’000.00

50’743.55

NACHWUCHSLEISTUNGSSPORT Juniorenweltmeisterschaft

20’049.66

57’169.29

42’000.00 15’169.29

Wettkämpfe

95’761.98

69’152.32

93’000.00 -23’847.68

Training

72’778.07

45’612.10

61’500.00 -15’887.90

Sportmedizin

11’519.73

21’069.59

6’150.00 14’919.59

Nachwuchsprojekte/Scouting

3’089.20

31’579.64

0.00 31’579.64

Total Nachwuchsleistungssport

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

203’198.64

224’582.94

202’650.00

21’932.94

20


Bezeichnung

Rechnung 2012

Rechnung 2013

Budget 2013

Differenz

CHF CHF CHF CHF

BREITENSPORT Wettkämpfe Training

9’374.00

3’829.00

18’000.00 -14’171.00

52’938.58

52’703.46

66’000.00 -13’296.54

Trophy / Kantonalauswahlen

39’204.01

55’579.08

52’000.00

3’579.08

Ausrüstung Auswahlteams

111’909.15

171’694.84

140’000.00

31’694.84

Total Breitensport

213’425.74

283’806.38

276’000.00

7’806.38

PERSONALAUFWAND

Löhne & Gehälter Mitarbeiter + Trainer

1’333’072.40

1’236’139.20

1’208’040.00

28’099.20

Honorare & Entschädigungen Externe

1’135’004.44

1’089’951.81

1’070’300.00

19’651.81

Sozialversicherungsaufwand

Übriger Personalaufwand

Total Personalaufwand

224’269.40 230’303.05 210’000.00 20’303.05 20’699.84 2’713’046.08

16’544.97 2’572’939.03

25’500.00

-8’955.03

2’513’840.00

59’099.03

REISE/REPRÄSENTATIONS/WARENAUFWAND Reiseaufwand Repräsentationsaufwand

Warenaufwand Merchandising / Ausbildung

Verbandsorgan

Internet / IT

702’670.91 685’367.92 626’500.00 58’867.92 51’738.37

64’526.31

80’000.00 -15’473.69

24’773.20

42’193.37

20’000.00

22’193.37

380’216.09 303’267.49 300’000.00 82’707.96

Total Reise/Repräsentations/Warenaufwand 1’242’106.53

218’901.14 1’314’256.23

150’000.00

3’267.49 68’901.14

1’176’500.00

137’756.23

SACHAUFWAND

Immobilien- und Raumkosten

305’500.52

302’104.67

262’000.00

40’104.67

Verwaltungsaufwand

198’698.82 146’989.19 260’500.00 -113’510.81

Sachversicherungen, Gebühren usw.

104’398.82

118’319.42

164’700.00

-46’380.58

Rechts- und Beratungskosten

53’875.98

15’248.15

15’000.00

248.15

Unterhaltskosten Leasing Abschreibungen Total Sachaufwand

106’791.47 46’239.59 188’080.00 1’003’585.20

59’812.54 140’000.00 -80’187.46 34’898.42 121’748.46 799’120.85

29’000.00

5’898.42

60’000.00 61’748.46 931’200.00

-132’079.15

VERANSTALTUNGEN Total

Kosten Veranstaltungen

2’640’181.31

497’907.48

390’000.00

107’907.48

ABTEILUNGEN / PRÄMIEN Total Abteilungen/Prämien

19’000.00

24’472.85

40’000.0

-15’527.15

Total

A U F W A N D

8’590’900.11

6’122’094.26

5’896’190.00

225’904.26

Gewinn (+) / Verlust (-)

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

24’156.95

-30’564.75

-92’690.00

62’125.25

21


Erläuterungen zur Jahresrechnung 2013

ERTRAG Beiträge Mitglieder Die Anzahl der Teams und Spieler ist leicht gestiegen. Daher sind die Lizenzgebühren und die Turniergebühren höher ausgefallen als budgetiert. Die Differenz zum Vorjahr ist auf das Wegfallen des WM-Nachhaltigkeitsbeitrags von CHF 5.- pro Lizenz zurückzuführen. Beiträge öffentlicher Bereich Die Verbandsbeiträge von Swiss Olympic wurden 2013 pauschal abgerechnet. Der Mehrertrag kam aufgrund einer Sonderzuwendung zustande. Beiträge privatrechtlicher Bereich Die Einnahmen Sponsoring beinhalten 50 Prozent der Saison 2012/13 und 50 Prozent der Saison 2013/14. Die fixen Beiträge an die NLA-Vereine in der Saison 2012/13 waren höher als für die Saison 2013/14. Dies wurde jedoch bei der Budgetierung nicht berücksichtigt. Werbeerträge Die Produktionskosten für Beiträge der Sponsoren im Magazin „unihockey.ch“ wurden in Rechnung gestellt. Erträge aus Veranstaltungen Die Ticket-Einnahmen der Euro Floorball Tour in Schaffhausen fielen höher aus als budgetiert. Ebenfalls wurden noch einige Einnahmen der Herren-WM verbucht.

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

Diverse betriebliche Erträge - Die Kleider-Aktion für die Schiedsrichter wurde über swiss unihockey abgewickelt. Daher ist der sowohl der Ertrag als auch der Warenaufwand des Merchandisings höher ausgefallen als budgetiert. Das Merchandising wurde zum Teil eingestellt bzw. extern vergeben. - Das BASPO beteiligte sich am Kauf der Headsets für die Schiedsrichter. - Die Weiterverrechnung diverser Kosten an Sponsoren wurde ebenfalls nicht budgetiert. - Total wurden CHF 95 000.- mehr eingenommen als budgetiert. DAS TOTAL DER ERTRÄGE ÜBERSTEIGT DAS BUDGET UM CHF 288 000.–

AUFWAND Personalaufwand Für die Entschädigung von Trainern, Schiedsrichtern und Observern wurde mehr ausgegeben als budgetiert, was auch eine Erhöhung des Sozialversicherungsaufwandes nach sich zog. Total wurden CHF 59 000.- mehr ausgegeben als budgetiert. Reise/Repräsentation/Warenaufwand/IT - Die Reisekosten für Schiedsrichter und Observer sind total CHF 89 000.- höher als budgetiert. Bei den restlichen Reisespesen wurde dagegen erneut weniger ausgegeben. - Durch die 2013 begonnene Zusammenarbeit mit unihockey.ch konnten auch beim Verbandsorgan Einsparungen von rund

CHF 77 000.- gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. - Für die Entwicklung der IT-Hauptanwendungen wurden zusätzlich zum Budget Kosten von CHF 90 000.- vom ZV genehmigt. Sachaufwand Beim Verwaltungsaufwand (Büromaterial, Porti, Druckkosten, Übersetzungen) und den Unterhaltskosten im IT-Bereich konnten massive Einsparungen realisiert werden. Dies auch dank des vermehrten Kostenbewusstseins der Geschäftsstelle. Die Abschreibungen erfolgten nach den gesetzlichen Vorgaben und fielen höher aus als geplant. Die Einsparungen im Bereich Sachaufwand gegenüber dem Budget belaufen sich auf CHF 132 000.-. Veranstaltungen Bei den Veranstaltungen wurden CHF 108 000.- mehr ausgegeben (aber auch CHF 84 000.- mehr eingenommen) als geplant. Ein Grossteil des Mehraufwandes ist noch auf die WM 2012 und auf die Unterbringung der Teams an der EFT zurückzuführen. Diese Kosten wurden jedoch weiterverrechnet. Die Differenz von CHF 24 000.- ist auf die durchgeführten, jedoch nicht budgetierten Anlässe President‘s Day und Funktionärsanlass anlässlich der EFT in Schaffhausen zurückzuführen. DAS TOTAL DER AUFWENDUNGEN ÜBERSTEIGT DAS BUDGET UM CHF 225 900.–

22


Bericht der Revisionsstelle

GESCHĂ„FTSBERICHT 2013/14

23


GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

24


Sportlicher Anhang

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

25


GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

26


Winner-Tableau 2013/14

Meister Grossfeld Herren: SV Wiler-Ersigen Damen: piranha chur Kleinfeld Herren: UHCevi Gossau Damen: UHCevi Gossau Cupsieger Grossfeld Herren: Grasshopper Club Zürich Damen: Zug United Kleinfeld Herren: UHCevi Gossau Damen: UHC Oekingen Internationale Erfolge Herren A 4. Platz Euro Floorball Tour in Schaffhausen 4. Platz Euro Floorball Tour in Tschechien Damen A 3. Platz WM in Tschechien 1. Platz Polish Open 2. Platz Euro Floorball Tour in Schweden 3. Platz Euro Floorball Tour in Finnland Herren U19 3. Platz Euro Floorball Tour in Schaffhausen Damen U19 4. Platz WM in Polen 2. Platz Polish Cup 4. Platz Euro Floorball Tour in Schweden

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

27


A-Nationalmannschaft Herren

2013 13.09.2013

Oslo (NOR)

Schweden - Schweiz

6:3

Freundschaftsspiel

14.09.2013

Oslo (NOR)

Schweiz - Finnland

3:5

Freundschaftsspiel

15.09.2013

Oslo (NOR)

Norwegen - Schweiz

5:7

Freundschaftsspiel

01.11.2013

Schaffhausen (SUI)

Schweiz - Finnland

3:7

Euro Floorball Tour

02.11.2013

Schaffhausen (SUI)

Schweiz - Schweden

5:6 nP

Euro Floorball Tour

03.11.2013

Schaffhausen (SUI)

Schweiz - Tschechien

4:5 nP

Euro Floorball Tour

2014 29.01.2014

Bratislava (SVK)

Schweiz - Belgien

20:0

WM-Qualifikation

30.01.2014

Bratislava (SVK)

Slowakei - Schweiz

2:10

WM-Qualifikation

31.01.2014

Bratislava (SVK)

Serbien - Schweiz

0:12

WM-Qualifikation

02.02.2014

Bratislava (SVK)

Schweiz - Estland

9:4

WM-Qualifikation

25.04.2014

Ceska Lipa (CZE)

Finnland - Schweiz

3:1

Euro Floorball Tour

26.04.2014

Ceska Lipa (CZE)

Schweiz - Schweden

2:9

Euro Floorball Tour

27.04.2014

Ceska Lipa (CZE)

Tschechien - Schweiz

8:7

Euro Floorball Tour

GESCHĂ„FTSBERICHT 2013/14

28


A-Nationalmannschaft Damen

2013 13.09.2013

Rakoniewice (POL)

Tschechien - Schweiz

3:6

Polish Open

13.09.2013

Babimost (POL)

Schweiz - Polen

9:4

Polish Open

14.09.2013

Rakoniewice (POL)

Finnland - Schweiz

3:1

Polish Open

14.09.2013

Babimost (POL)

Schweiz - Slowakei

11:1

Polish Open

15.09.2013

Zbaszyn (POL)

Norwegen - Schweiz

1:2

Polish Open

01.11.2013

Göteborg (SWE)

Tschechien - Schweiz

4:7

Euro Floorball Tour

02.11.2013

Göteborg (SWE)

Schweiz - Finnland

5:6 nP

Euro Floorball Tour

03.11.2013

Göteborg (SWE)

Schweden - Schweiz

8:2

Euro Floorball Tour

07.12.2013

Brno (CZE)

Schweiz - Lettland

6:1

WM / Vorrunde

08.12.2013

Brno (CZE)

Tschechien - Schweiz

1:2

WM / Vorrunde

09.12.2013

Brno (CZE)

Norwegen - Schweiz

3:6

WM / Vorrunde

12.12.2013

Ostrava (CZE)

Schweiz - Deutschland

8:0

WM / Viertelfinal

14.12.2013

Ostrava (CZE)

Schweiz - Finnland

2:6

WM / Halbfinal

15.12.2013

Ostrava (CZE)

Schweiz - Tschechien

4:3 nV

WM / Bronzespiel

2014 25.04.2014

Eerikkilä (FIN)

Schweden - Schweiz

12:2

Euro Floorball Tour

26.04.2014

Eerikkilä (FIN)

Schweiz - Finnland

2:5

Euro Floorball Tour

27.04.2014

Eerikkilä (FIN)

Schweiz - Tschechien

6:3

Euro Floorball Tour

GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

29


swiss unihockey dankt seinen Sponsoren

Hauptpartner

Goldsponsoren

Neue Farbe: 60/100/45/30 Bisher: 55/100/20/0

Silbersponsoren

Ausr체ster

Pr채ventionspartner

Medienpartner

swiss unihockey Geschäftsbericht 2013/14  
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