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Lignarius

Mitgliederzeitschrift Swiss Timber Engineers STE April 2018

Generalversammlung in Zürich Die 27. GV unseres Berufsverbandes fand am 2. März beim SRF in Zürich statt. Nach dem Willkommens-Apéro haben die 30 Teilnehmer auf einer spannenden Führung einen Einblick in die Welt des SRF erhalten. Der offizielle Teil der Generalversammlung erfolgte zügig und mit konstruktiven Diskussionen. Als krönender Abschluss hat die Naturwissenschaftlerin Aline Meier vom VSA/Eawag während dem Abendessen einen Vortrag zum Thema Aktivkohle gehalten und für einen interessanten Gedankenanstoss gesorgt.

Studentenvertretung

Die STE-Spurgruppe evaluiert An der GV wurden Luca Handlungsbedarf

Föhn und Mario Marty an der STE GV als neue BFH- Im Rahmen des STE-Forums Studierendenvertreter ge- trafen sich die Geschäftswählt. führer von 11 Holzbauingenieurbüros. Weiter dazu auf Seite 11. Weiter dazu auf Seite 5.

„Aktiv“ werden – Wertschöpfung mit Pflanzen- und Aktivkohle Bericht zu Aktivitäten rund um Pflanzenkohle und biogene Aktivkohle. Weiter dazu auf Seite 8.


Generalversammlung in Zürich Text: Olin Bartlomé Fotos: Frédéric Beaud Die 27. GV unseres Berufsverbandes fand am 2. März beim SRF in Zürich statt. Die gut 30 Teilnehmer haben sich um 15h zu einem Willkommens-Apéro eingefunden. Für die anschliessende Führung durch die Räumlichkeiten des SRF wurden zwei Gruppen gebildet und beide hatten die Möglichkeit verschiedene Studios, wie z.B. das von Tagesschau und 10vor10 und die Sportarena zu betreten. In der Regie durfte den Mitarbeitern über die Schulter geschaut werden und Zielgruppen-konform wurde uns auch die Schreinerei und die Malerei inkl. erstklassigem Lackierraum gezeigt. Die z.T. kritischen Fragen wurden durch die beiden Führer sehr kompetent beantwortet und ggf. konnte so noch die eine oder andere Stimme gegen No-Billag gewonnen werden.

Besichtigung der Regie

Die anschliessende GV wurde durch eine kleine Fachausstellung des STE Leistungspartners Holz + Funktion aufgepeppt. Bei der Begrüssung danke unser Präsident Olin Bartlomé dann auch in erster Linie den STE Leistungspartnern für ihre aktive Teilnahme am Vereinsleben und natürlich für deren Unterstützung. Durch die Traktanden haben die jeweils verantwortlichen Vorstandsmitglieder geführt und die Punkte können im Protokoll nachgelesen werden. Hervorzuheben gibt es folgenden Punkte:

Networking und Austausch an der GV

-- Noëmi Hug und Martin Glaunsinger wurden dankend aus dem Vorstand verabschiedet. Bei beiden hat sich die berufliche und private Situation derart verändert, dass sie der Meinung sind, nicht mehr genügend Zeit für das Vereinswesen aufbringen zu können. Olin Bartlomé dankte beiden für ihre Arbeit, insbesondere Noëmi für den Lignarius und was dieser heute ist und Martin für die Organisation der Kurse in den vergangen Jahren. -- Zwei neue Studierende-Vertreter wurden gewählt: Luca Föhn und Mario Marty. Beide werden nun für mindestens ein Jahr die Studierenden aus Biel vertreten und deren Wünsche und Bedürfnisse


einbringen. Luca hat die Vertiefungsrichtung PPM gewählt und Mario TST. Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit. Im faktisch gleichen Atemzug wurde der bisherige Studierenden-Vertreter Silvan Schweizer verabschiedet. Der Vorstand dankte ihm herzlich für seinen Einsatz. -- Als einer der letzten Punkte wurde von Olin noch die Diskussion unter den Teilnehmern angeregt, was sie zu einer allfälligen STE Geschäftsstelle meinen. Bekanntlich gab es das vor vielen Jahren schon einmal, sie wurde dann aber redundant, weil der STV einige der administrativen Aufgaben übernommen hatte. Dieser Support durch den STV ist - so hat es sich in der Diskussion gezeigt - aber offenbar in den letzten Jahren stark geschmolzen, wenn nicht gar komplett in der Sonne vergangen. Und so denkt der Vorstand, dass eine kleine Geschäftsstelle eine gute Sache wäre. Die Teilnehmer haben sich zur Idee allesamt positiv geäussert auch weil der STE in den letzten Jahren stark gewachsen ist, ein deutliches Umsatzplus verzeichnen konnte und in diesem Jahr mit einem Überschuss von CHF 2000 budgetiert wird.

Die SRF betreibt eine eigene Schreinerei.

Der STE Vorstand auf Sendung


Beim anschliessenden Abendessen wurden die aktuellsten Neuigkeiten untereinander ausgetauscht und rege diskutiert. Als weitere Gedankenanregung hat die Naturwissenschaftlerin Aline Meier vom VSA/Eawag einen Vortrag zwischen Hauptgang und Dessert zu Aktivkohle gehalten. Mehr Infos dazu auch in diesem Lignarius auf Seite 8.

Aktivitäten 2018 STE Forum Treffen, Themen definieren, Arbeitsgruppen bilden HolzTalk 2-4 Holztalks zu aktuellen Themen/ Projekten MittagsTalk 3-5 MittagsTalks mit spannenden Themen

Bitte auch gleich vormerken: Die 28. GV findet am 1. März 2019 bei Stöckli Ski satt.

Auf die laufenden Veranstaltungen wird in den Bulletins oder im Lignarius genauer informiert. Gemeinsames Nachtessen im SRF Personalrestaurant.


Die STE-Spurgruppe evaluiert Handlungsbedarf Text: Andreas Burgherr Im Rahmen des STE-Forums trafen sich am 17.01.2018 im Olten unter der Moderation von Rene-Pierre Morand der KMG-HSG die Geschäftsführer von 11 Holzbauingenieurbüros. Holzbauingenieure sind in der Schweiz eine noch junge Branche, jedoch mit stetig wachsender Bedeutung. Die Holzbauprojekte werden immer grösser und komplexer, d.h. vieles ist neu und wird teilweise zum ersten Mal gemacht und ausprobiert. Dabei sollten der noch jungen Branche, wenn immer möglich, keine gröberen Fehler unterlaufen, da der Reputationsschaden grösser sein könnte, als in bereits etablierten Branchen. Aus diesem Grund lancierte der Verband der Holzbauingenieure STE im Jahr 2017 das STE-Forum. Gleichzeitig organisierte das KMU-HSG einen Informationsanlass im September 2017, in welchem über das bewährte Konzept der Erfahrungsaustauschgruppen informiert wurde. Daraus entstand die «Spurgruppe», welche sich im Januar das erste Mal traf. Ziel ist die Förderung des internen Erfahrungsaustausches sowie Diskussion über die relevanten Themen, welche die Ingenieurbüros beschäftigen, um die Branche, aber auch die einzelnen Holzbauingenieurbüros weiterzubringen. Gleichzeitig soll auch eine gemeinsame Haltung in offenen Handlungsfeldern gefunden werden, damit die besprochenen Anliegen der Holzbauingenieure in den verschiedenen Verbänden, Institutionen und/oder der Politik eingebracht werden können und dabei «eine gewichtige Stimme» erhalten. An diesem ersten Treffen wurden in einer regen Diskussion die wichtigsten Anliegen der Holzbauingenieure einmal gesammelt. Am nächsten Treffen im Juni sollen dann die Anliegen priorisiert und entsprechende Arbeitsgruppen gebildet resp. einberufen werden. Ab 2019 trifft sich die Gruppe 1x im Jahr. Die Mitglieder verpflichten sich über mehrere Jahre sich aktiv

einzubringen, damit eine gewisse Kontinuität gewährleistet bleibt. Ursprünglich war angedacht im STE-Forum gleichzeitig auch eine Plattform für die Holzingenieure in der Industrie (Betrieb/PPM) zu schaffen. Da die Berufsgruppe wesentlich heterogener ist und im Vorstand personelle Ressourcen eher knapp sind, hat man sich entschlossen, zunächst mit der Branche Holzbauingenieuren (Bau/TST) zu starten und erste Erfahrungen zu sammeln. Dem STE ist aber die Industrie- und Betriebsbranche ebenfalls ein grosses Anliegen.

Anregungen und Ideen wie eine Spurgruppe (oder mehrere) strukturell und inhaltlich aufgestellt sein könnten, sind jederzeit willkommen. Interessierte und Engagierte melden sich bitte bei Andreas Burgherr andreas.burgherr@swisstimberengineers.ch.


Impressionen holzTalk bei Lignotrend

Fotos: Beat Strathmann

Wir heissen folgende Neumitglieder willkommen im STE Luca Föhn Mario Marty Steffen Manz Yannik Schläppi David Tschan Andreas Müller und Cornel Stocker


Was braucht es, damit Wald und Holz stärker genutzt werden? Text: Auszug aus dem Beitrag von Stefan Flückiger, aus dem Berner Wald 6/2018

lm NFP56 (Forschungsprojekt) wurden kürzlich die Ergebnisse in vier zusammenfassenden Berichten der Öffentlichkeit vorgestellt: -- Holzbeschaffung
 -- Weiterentwicklung
 und Holzbau -- innovative holzbasierte Materialien
 -- holzbasierte Bioraffinerie (inkl. Holzenergie)
 Die Themenbereiche auf der Holzverwendungsseite wurden vom Holzbau und der lndustrie mit lnteresse aufgenommen. Der Holzbau hat sich bereits seit «NFP 12 Holz» (ca. 1990) zur Vorzeigebranche mit internationaler Ausstrahlung entwickelt. NFP 66 wird in den drei Bereichen der Holzverwendung dem Holz neuen Schub geben. Holz hat Zukunft! Werden wir auch in der Lage sein, nötiges Holz aus dem lnland bereitzustellen? Der Programmteil «Holzbeschaffung» zeigt Probleme und Handlungsbedarf auf. Eine nachhaltige. unternehmerische Waldwirtschaft fehlt leider weitgehend - zum Schaden unserer Volkwirtschaft und unseres Waldes. Verbesserungen sind möglich, wenn Waldbesitzer dies wollen und die Forstpolitik/-verwaltungen sie unterstützen. Die Fakten zur Holzverwendung sind belegt. Die Schweizer Bevölkerung verbraucht rund 11 Mio. Kubikmeter Holz pro Jahr. Der Schweizer Wald kann über 8 Mio. Kubikmeter Holz pro Jahr nachhaltig liefern. Tatsächlich genutzt werden, weniger als 4 Mio. Kubikmeter genutzt, der Rest wird vom Ausland importiert. Teilweise stammt das Holz aus Wäldern, wo die Walderhaltung nicht gewährleistet ist. Die Schweizer Bevölkerung exportiert einen unnötig grossen ökologischen Fussabdruck. Waldbewirtschaftung und Holznutzung sind somit nicht nur eine schweizerische, sondern eine internationale Verantwortung. Mich persönlich hat insbesondere die Frage aus dem Forschungsbericht «Was braucht es, damit Wald und Holz stärker genutzt werden?», interessiert. Sie zeigt doch allfälligen Handlungsbedarf bei uns selber auf -

und kann wertvolle Folgerungen für unser eigenes Handeln geben. Dabei wurden sieben Stossrichtungen ermittelt, die einen Beitrag dazu leisten könnten, dass Wald und Holz stärker genutzt würden. Die Stossrichtung «Denkanstösse für die Senkung von Bewirtschaftungs- und Erntekosten» können Waldbesitzer und Forstdienst durch die Umsetzung der Entwicklungsstrategie direkt beeinflussen. Die Autoren haben zu diesem Thema vier beachtenswerte möglichen Lösungswege herausgearbeitet: -- Grössere Bewirtschaftungsflächen
 -- Forstliche Dienstleistungen
 -- Spezialisierung und Qualitätssteigerung
 -- Ausbildung Schlussfolgerung: «Das Schweizer Holz kann wohl nur dann zu geringeren Kosten und in grösseren, konstanten Mengen mobilisiert werden. wenn grössere Bewirtschaftungseinheiten die jeweils am besten geeigneten Erntemethoden einsetzen können. Es braucht also eine gewisse Konzentration, wenn nicht im Waldeigentum, so zumindest in der Bewirtschaftung. Ein erster Schritt in der Bewirtschaftung grösserer Waldflächen an einem Stück würde darin bestehen, dass Waldeigentümer ihr Nutzungsrecht an einzelne externe Bewirtschafter abtreten würden.» (NFP66, 2016)

Quellennachweis:
 NFP66. Lucienne Rey, Philippe Thalmann (2017): Holzbeschaffung und nachhaltige Holznutzung, Thematische, Synthese im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 66 «Ressource Holz», Schweizerischer Nationalfonds Bern


„Aktiv“ werden –Wertschöpfung mit Pflanzen- und Aktivkohle An der STV GV 2018 hat die Umweltingenieurin Aline Meier vom VSA, dem Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute, aktuelle Aktivitäten rund um Pflanzenkohle und biogene Aktivkohle vorgestellt. Diese Materialien können neue Wege der Wertschöpfung aus Holz, holzigen Reststoffen und anderen biogenen Reststoffen aus Landschaftspflege, Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion generieren. Text: Nikolas Hagemann (Agroscope) und Aline Meier (VSA-Plattform) Schlüsseltechnologie dazu ist die Pyrolyse, das Erhitzen unter Ausschluss von Luft und Sauerstoff, meist bei Temperaturen zwischen 400 und 750 °C, die zur Verkohlung von Biomasse führt. Dabei bleibt die Feinstruktur der ursprünglichen Biomasse, wie zum Beispiel die einzelnen Fasern des Holzes, erhalten und bildet eine nun poröse Struktur mit grosser spezifischer Oberfläche von ca. 30-600 m2 je Gramm Kohle. Mittels Pyrolyse stellt man Pflanzenkohle her.

bessere Eigenschaften geben kann und dabei die endliche Ressource Sand oder das Bindemittel (Zement) eingespart werden kann. Einen Überblick über die vielen Einsatzmöglichkeiten bieten die „55 Anwendungen von Pflanzenkohle“ im Ithaka Journal. Zur Aktivierung wird Pflanzenkohle, oder auch direkt die Biomasse, auf über 800 °C erhitzt und zum Beispiel mit Dampf behandelt. Bei hohen Temperaturen wirkt Dampf oxidierend. So „verbrennt“ der Dampf

Pyreka-Forschungspyrolyse bei Agroscope; Bild: Fa. Pyreg

Baustelle der zukünftigen Pulveraktivkohle-Stufe auf der ARA Thunersee, Quelle: Michael Rindlisbacher, ARA Thunersee

Im Gegensatz zur Holzkohle ist man hier beim Ausgangsmaterial nicht auf Holz beschränkt. Entscheidender ist jedoch die Anwendung. Während Holzkohle verbrannt wird (energetische Verwertung), wird Pflanzenkohle stofflich verwertet. Damit wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, denn der enthaltene Kohlenstoff wird so dauerhaft gespeichert, z.B. im Boden oder Kompost, wo Pflanzenkohle hilft, Wasser und Nährstoffe zu speichern, oder im Beton, dem sie

Teile des Kohlenstoffs und vergrössert nochmals die spezifische Oberfläche auf oft deutlich über 1‘000 m2 je Gramm. Aktivkohle gewinnt gerade in der Schweiz an Bedeutung, da sie nun von immer mehr Abwasserreinigungsanlagen (ARA) in einer zusätzlichen Reinigungsstufe eingesetzt wird. Aline Meier begleitet und unterstützt diesen Prozess, der durch die Anpassung der Gewässerschutzgesetzgebung (seit Januar 2016) notwendig wurde. Es geht um die Entfernung von so-


genannten organischen Spurenstoffen. Im Alltag verwenden wir zahlreiche chemische Produkte wie Duschgel, Putzmittel oder Waschmittel und setzen Kopfwehtabletten, Antibiotika und Ähnliches ein, wenn es uns schlecht geht. Die Inhaltsstoffe dieser Produkte - organische Spurenstoffe - gelangen ins Abwasser und werden in heutigen ARA nur ungenügend abgebaut. Sie können jedoch bereits in geringen Konzentrationen eine schädliche Wirkung auf Wasserlebe-

wesen haben und sind auch in Trinkwasserressourcen zu finden. Um organische Spurenstoffe aus dem bereits gereinigten Abwasser zu entfernen, kann man entweder gasförmiges Ozon eintragen (Oxidation der Stoffe) oder Aktivkohle (Adsorption) einsetzen. Bisher wird Aktivkohle für ARA meist aus Stein- oder Braunkohle hergestellt und muss importiert werden. Nikolas Hagemann, eigentlich Pflanzenkohle-Forscher bei Agroscope, zeigt jedoch in einem vom Bundesamt

Hochwertiger Kompost aus Stallmist, aber ohne Kohle; Bild: W. Gerber/Universität Tübingen

Hochwertiger Kompost mit Pflanzenkohle, die Nährstoffe speichert und einen langfristigen Effekt des Komposts sicherstellt; Bild: W. Gerber/Universität Tübingen

Sägespäne vor der Pyrolyse; Bild: Agroscope

Pflanzenkohle aus Sägespänen; Bild: Agroscope


für Umwelt geförderten Projekt, dass man auch Aktivkohle aus Schweizer Holz herstellen kann. Mit einer kleinen Pyrolyse- und Aktivierungs-Anlage hat er aus kleinen Chargen Holz unterschiedlicher Qualität Aktivkohle hergestellt, die in ihrer Wirkung den importierten Kohlen in nichts nachstehen – jedoch eine bessere Umweltbilanz aufweisen und lokale Wert-

schöpfung ermöglichen. Gemeinsam wollen Agroscope und VSA nun diesen Ansatz nachhaltiger Aktivkohle weiterverfolgen und konkretisieren. Viele Reststoffe eignen sich zur Aktivkohleherstellung und es gilt für die Spurenstoffelimination einen Bedarf von rund 3.000 t pro Jahr zu decken.

Werde aktiv! Hast du eine Idee für geeignete Ausgangsstoffe oder kennst du interessierte Firmen? Dann melde dich bei nikolas.hagemann@agroscope.admin.ch, aline.meier@vsa.ch oder olin.bartlome@s-win.ch.

Save the date 5. Netzwerk-Abend Alumni BFH mit «HALUNKE» - 30. Mai 2018 Alumni BFH organisiert bereits zum fünften Mal den Netzwerk-Abend Alumni BFH. Seien Sie am Mittwoch, 30. Mai 2018 im Bierhübeli Bern mit dabei. Erfahren Sie wie «Die Stadt der Zukunft» aussieht und wie sich’s darin lebt. Nach dem Netzwerk-Buffet wird Sie die achtköpfige Band HALUNKE mit ihren Mundartsongs in ihren Bann ziehen. Tragen Sie sich das Datum bereits in Ihrer Agenda ein. Weitere Informationen zum Event finden Sie unterwww.alumni.bfh.ch/ netzwerk.


STE Studentenvertreter Am Freitag 02.03.2018 wurden wir an der STE GV als neue Studierendenvertreter gewählt. Damit ihr euch ein Bild von uns machen könnt, stellen wir uns hier kurz vor. Der STE bedeutet für uns ein Netzwerk unter Fachleuten und vor allem für Studierende den Kontakt zur Berufswelt. Wir freuen uns den STE unter den Studierenden bekannter zu machen und an der AHB Biel zu vertreten.

Name: Föhn Vorname: Luca Geburtsdatum: 27.08.1992 Wohnort: Schwyz SZ Erlernter Beruf: Schreiner In Ausbildung zu: BSc Holztechnik Vertiefungsrichtung Product and Process Management (PPM)

Name: Marty Vorname: Mario Geburtsdatum: 30.09.1993 Wohnort: Kirchberg SG Erlernter Beruf: Zimmermann In Ausbildung zu: BSc Holztechnik Vertiefungsrichtung Timber Structures and Technology (TST)

Bereits früh begann ich mit Holz Verschiedenes zu konstruieren. Schnell war für mich klar, dass ich mich später in diesem Bereich verwirklichen möchte. Meine Schreinerlehre sehe ich nebst dem gelernten fachlichen Wissen als standhaftes Fundament fürs Leben. Während drei Jahren nach der Lehre habe ich verschiedenste Projekte im Bereich Küchen- und Innenausbau geplant und realisiert. Nun möchte ich mit meinem Studium weitere «holzfreundliche» Berufsfelder erschliessen. Als «Innerschwiizer» bin ich stark mit der Natur verbunden. Sportlich verbringe ich die Freizeit mit Biathlon und Biken. In Zukunft möchte ich die Digitalisierung vermehrt im Holzbau integrieren um damit neue Möglichkeiten zu schaffen.

Schon während meiner Kindheit auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb im schönen Toggenburg war für mich klar, dass ich später einmal etwas mit dem einzigartigen Baustoff Holz machen will. Nebst meiner Lehre zum Zimmermann absolvierte ich die Berufsmatura und durfte danach drei Jahre lang wertvolle Erfahrungen in der Planung und Ausführung von Holzbauprojekten sammeln, ehe es mich an die Berner Fachhochschule in Biel zog. Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten in der freien Natur. Sei es jetzt mit viel Tempo auf dem Mountainbike oder nicht minder ruhig als Leiter des Kinder- und Jugendverbands Jubla oder etwas entspannter beim Wandern. Mit meiner zukünftigen Tätigkeit als Holzbauingenieur möchte ich der breiten Bevölkerung das Holz mit aussergewöhnlichen Projekten näherbringen.


Leistungspartner 2018

Impressum Lignarius - die Mitgliederzeitschrift Swiss Timber Engineers Redaktion: NoĂŤmi Hug, noemi.hug@swisstimberengineers.ch Swiss Timber Engineers STE | Weinbergstrasse 41 | 8006 ZĂźrich www.swisstimberengineers.ch