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Newsletter

01 / 2008

SWISSPHONE

NEWS JU

ABE B IL Ä U M S A U S G

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Jahre Swissphon

Deutschland

NEU! Alarmierung + Rückmeldung + Lokalisierung = res.Q

Editorial Liebe Kunden und Freunde von Swissphone, vor genau 25 Jahren wurde im Norden Freiburgs die deutsche Swissphone-Niederlassung gegründet. Aufgrund der sich gut entwickelnden Nachfrage nach leistungsfähigen Funkmeldeempfängern konnte bereits 6 Jahre später der ‘Swissphone Industrial Park‘ im benachbarten Gundelfingen bezogen werden. Innovative Produkte, hohe Qualitätsmaßstäbe und engagierte Mitarbeiter, verbunden mit einer starken Markt- und Kundennähe haben uns zu einem führenden Anbieter der Alarmierung von Einsatzkräften werden lassen. Natürlich freuen wir uns, dass besonders in diesem Jahr eine Reihe von neuen Lösungen in den Bereichen Alarmierung und Einsatzkommunikation marktreif werden.

In der vorliegenden Jubiläumsausgabe der Swissphone NEWS stellen wir Ihnen nachfolgend mit dem res.Q ein absolutes Highlight vor. Ein multifunktionales Alarmierungsterminal, welches zusätzlich ein GSM/GPRS-Modul für die Rückmeldung, für die Ortung ein GPS-Modul und einen Lagesensor für Notfälle beinhaltet.

Jahre Swissphone

Deutschland

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Ihr Manfred Piontek

Verbinden, was zusammengehört: Alarmierung, Rückmeldung und Lokalisierung mit res.Q Alarmierungsinfrastruktur

Einsatzleitstelle

POCSAG

Alarmierungsterminal res.Q

GSM/GPRS

Auswertung Rückmeldung www.swissphone.de

Die Jubiläums-Sondermodelle

Rückmeldung/Bestätigung

Als erstes Modell einer neuen Gerätegeneration ermöglicht das res.Q-Terminal innovative und Ressourcen schonende Alarmierungsszenarien. Bei Eintritt eines Schadensereignisses steht die sekundenschnelle Alarmierung von Einsatzkräften in Form von Mannschaften, Gruppen und Einzelpersonen an erster Stelle. Was aber ist, wenn Ressourcen-, Kosten- oder Zeitdruck so groß sind, dass die bewährte, flächendeckende Alarmierung dem nicht mehr gerecht wird? Was ist zu tun, wenn der Disponent oder Kommandant zwingend wissen muss, ob der angeforderte Spezialist auch tatsächlich und zeitgerecht eintreffen wird? Was ist, wenn der Einsatzleiter darüber im Bilde sein muss, wie viele Einsatzkräfte ihm in diesem Moment zur Verfügung stehen und wie weit diese vom Einsatzort entfernt sind? Multifunktionales Alarmierungs-Terminal Der Alarmierungsspezialist Swissphone bringt mit dem res.Q die Antwort auf diese Fragen. Das multifunktionale Terminal erfüllt zum einen alle Erwartungen, welche Einsatzkräfte an einen leistungsstarken POCSAG-Empfänger stellen. Darüber hinaus ermöglicht res.Q technische und taktische Rückmeldungen und die Auswertung geografisch vordefinierter Alarmierungsbereiche. Ein Beispiel: In der Leitstelle trifft ein Notruf ein, der eine Notarztindikation erfordert. Aber auch ein „First Responder“ kann Leben retten. Gemäß der Schadenslage sendet die Leitstelle daraufhin den Alarmtext und die Koordinaten für den Zielbereich

Neues Ladegerät LGRA-Expert Das seit 1995 tausendfach eingesetzte Ladegerät LGRA-Professional wurde jetzt durch das neue LGRA-Expert abgelöst. Neu konzipiert hat Swissphone den Ladeschacht und die Arretierung für den Funkmeldeempfänger (diese Änderung gilt auch für Programmieradapter und Schnittstellengerät SGA). Die bewährte Elektronik wurde beibehalten. Im neuen Ladegerät können die Meldeempfänger mit und ohne Clip eingesetzt werden – besonders komfortabel für die BOSS-Modellreihe mit abnehmbarem Clipholster. Die Handhabung wird insgesamt ergonomischer. Der neue Ladeschacht mit den beiden federnden Niederhaltern ermöglicht ein einfaches Einstecken und Herausnehmen des Gerätes. Für Anwender, die bis dato das LGRA-Professional verwenden, stehen diese Vorteile ebenfalls zur Verfügung. Mit nur wenigen Handgriffen können Gehäuse-Oberteil und Ladeschacht gewechselt werden. Für dieses Umrüst-Set gibt es einen Einführungspreis und es ist bereits im Fachhandel erhältlich.

ITC 2000 als Multimaster-DAU: Wege zum Multimasternetz Mit Einführung der Multimaster-Technik (siehe auch Referenzprojekt in dieser Ausgabe) wurde für die Basisstation ITC 2000 eine Erweiterung zur satellitengestützten Synchronisation entwickelt. Bestehende Funknetze, welche DAU der Vorgängermodelle ITC 600 bzw. ITC 501 enthalten, können sukzessive auf ein Multimasternetz umgestellt werden. Bereits im Betrieb befindliche DAU des Typs ITC 2000 sind für die Umrüstung zum Multimaster-DAU bereits vorbereitet. Fünf Schritte zur Multimastertechnik: ))) Infrastruktur: Umstellung auf ITC 2000 ))) Leitstelle: Aktualisierung von DAG bzw. MAG ))) Festlegung Multimaster-DAU ))) Festlegung Zubringerstrecken ))) Aufrüstung der ITC 2000 an den Multimasterstandorten mit GPS-Zusatz

der Alarmierung. Der im res.Q integrierte GPS-Empfänger vergleicht seine Position mit den gesendeten Koordinaten und erkennt so, ob sein Träger als „First Responder“ in Frage kommt oder nicht. Auf diese Weise wird eine effiziente und gezielte Alarmierung möglich. Mit dem ebenfalls integrierten GSM-/GPRS-Modul kann die Einsatzkraft darüber hinaus eine Rückmeldung abgeben, ob sie am Einsatz teilnehmen kann oder nicht, oder auch nach wie vielen Minuten sie voraussichtlich eintreffen wird. Bei negativen Rückmeldungen kann das Einsatzleitsystem automatisch reagieren und weitere Kräfte alarmieren. Alarmierung in verschiedenen geografischen Bereichen (Geo-Alarm) Im Katastrophenfall kann durch den Geo-Alarm, der durch die Ortung der Einsatzkräfte erst möglich wird, das EinsatzmittelManagement verbessert und damit eine Effizienzsteigerung erreicht werden. So werden beispielsweise in einem von Hochwasser betroffenen Bereich Feuerwehren und weitere Kräfte alarmiert. In einem erweiterten Bereich werden Einsatzkräfte nur in Bereitschaft versetzt oder zusätzliche Kräfte zur Unterstützung gerufen. Diese taktische Alarmierungsaufteilung sichert die Ressourcen bei einer Eskalation. Die Kräfte im erweiterten Bereich können dann entsprechend schnell reagieren, wenn sie zum Beispiel zur Ablösung oder zu weiteren Maßnahmen gebraucht werden. GPS-Spezialantenne und Satellit: Nanosekundengenaue Synchronistation

Die Einführung der Multimastertechnik erlaubt die schnelle Alarmierung auch sehr großer Gebiete (bedingt durch die Regionalisierung von Leitstellen); sie gilt als Meilenstein bei Alarmierungssystemen in den letzten Jahren. Besonders hervorzuheben: ))) Synchronisation mit GPS-basierter Präzision auf Nanosekunden genau ))) dadurch exakt zeitgleiche Mehrfacheinspeisung möglich ))) Gruppierung beliebig vieler Teilnetze erlaubt schnelle Versorgung auch größter Gebiete ))) Unabhängigkeit von einzelnen Zubringerstrecken durch Havariekonzept

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Leitstellenlösungen

Neue Leitstellentechnik für Werksfeuerwehr Bosch Rexroth AG, Lohr

Die Swissphone Systems GmbH erhielt den Zuschlag für die Erneuerung der Leitstellentechnik der Sicherheitszentrale der Bosch Rexroth AG am Standort Lohr (Bayern). Mit diesem Auftrag – die Bosch Rexroth AG ist ein Unternehmen der Bosch-Gruppe – gewann Swissphone einen bedeutenden Kunden aus der Industrie. Als Sub-Unternehmer der Bosch Sicherheitssysteme GmbH stattet Swissphone zwei Disponentenplätze der Integrierten Leitstelle der Werkfeuerwehr, des betrieblichen Rettungsdienstes und des Werkschutzes aus. Die Leitstelle ist sowohl für den Standort Lohr als auch für diverse Standorte im Inland zuständig und hat u. a. folgende Aufgaben: ))) Abfrage des Notrufs 112 ))) Meldestelle für Störungen von Produktionsanlagen und aus dem Facility Management ))) Betriebliche Meldestelle bei Schadensereignissen und Unfällen weltweit

den betrieblichen Rettungsdienst, wobei der Rettungswagen auch im öffentlichen Rettungsdienst des Landkreises Main-Spessart eingesetzt wird. Weiterhin wird die Gefahrgut-Komponente (Gerätewagen Gefahrgut) für den Landkreis Main-Spessart gestellt. Der durch die Sicherheitszentrale zu koordinierende Fahrzeugpark umfasst einen kompletten Löschzug mit HilfeleistungsLöschfahrzeug, Sonderlöschmittelfahrzeug, Drehleiter 23-12 nB, Rettungswagen und diversen Sonderfahrzeugen. Die Bosch Rexroth AG in Lohr ist einer der weltweit führenden Anbieter für Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. In über 80 Ländern entwickelt, produziert und vertreibt die Drive & Control Company Komponenten und Systeme für die Industrieund Fabrikautomation sowie für mobile Anwendungen. Im vergangenen Jahr wurden mit mehr als 29.800 Mitarbeitern rund 4,9 Milliarden Euro umgesetzt.

Die Sicherheitszentrale wird derzeit komplett modernisiert. Die neue Technik wird redundant abgesichert sein und einen autarken Betrieb der Sicherheitszentrale gewährleisten. Die Technik wird so ausgelegt sein, dass auch entfernte Standorte die Funktionen über das Bosch Rexroth-Datennetzwerk mitnutzen können; die Einwahl wird über ein Web-Interface ermöglicht. Die Werkfeuerwehr am Standort Lohr beschäftigt 20 hauptberufliche und über 50 nebenberufliche Mitarbeiter. Sie ist zuständig für

ELW2 als mobile Leitstelle? Nicht nur als Führungsmittel der örtlichen Führungsstäbe oder der Einsatzleitung vor Ort kann ein ELW2 verwendet werden. Die reale Gefahr, dass auch die Leitstelle ausfallen oder überlastet sein kann ist vorhanden. Die Berufsfeuerwehr Osnabrück hat ein spezielles Konzept ausgedacht, um nicht nur die DIN Aufgaben zu erfüllen, sondern auch um eine Redundanz und Erweiterung zur bestehenden Leitstelle zu schaffen. Mit einem dreiachsigen Mercedes-Benz Atego 1324L rollt die mobile Leitstelle durch Osnabrück, darin enthalten sind vier FireCom-Arbeitsplätze für die Abwicklung der Kommunikation. Zwei dieser FireCom Arbeitsplätze verfügen zusätzlich über einen Einsatzleitrechner, sodass von hier aus die Einsätze „gemanagt“ werden können. Im Besprechungsraum ist ein fünfter Arbeitsplatz zur Bedienung des Beamers, Funk und Telefon vorgesehen. Wichtiges Merkmal: Ausreichend große Buttons in den Bildschirmmasken um mit den verbauten Touch Screens eine sichere und schnelle Bedienung von Telefonie, Funk, FMS und weitere Funktionen zu gewährleisten. Die Kommunikationsausstattung

Melder-Tester für analoge und digitale Funkmeldeempfänger Der Melder-Tester ist ein neu entwickeltes Prüfgerät für BOS-zugelassene Meldeempfänger. Damit kann der Programmierer oder Funkgerätewart in Sekundenschnelle nicht nur überprüfen, ob ein Melder auslöst, sondern auch Funktionen wie Displayanzeige, Vibration oder die Qualität des Lautsprechers kontrollieren. Im Grunde sind beim MelderTester zwei Prüfsender in einem kompakten Gehäuse zusammengefasst. Der MelderTester kann sowohl analoge 5-Ton Melder im 4m-BOS Band, wie auch digitale POCSAG Melder im 2m-BOS Band auslösen. Feuerwehren oder andere Rettungsdienste, die im Moment noch analog alarmieren, können nach einer Umstellung auf die digitale POCSAG Alarmierung diesen Prüfsender weiterhin nutzen, ohne erneut investieren zu müssen. Alle technischen Daten wie Schleifennummer oder Kanal werden einfach über die 10er Tastatur eingetippt. Der hohe praktische Nutzwert und die einfache Bedienung zeichnen dieses Gerät in besonderem Maße aus. Dadurch hebt sich der Melder-Tester von allen bisherigen Produkten dieser Art deutlich ab. Um unbeabsichtigte Fehlalarmierungen zu vermeiden, wurde die Reichweite auf ca. 1 Meter begrenzt.

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lässt sich sehen: Sauber verbaut in 19“ Technik bedient das FireCom System: 3x4m BOS-Funk, 3x2m BOS-Funk, ELA-Anlage, Sprachdokumentation, GSM-Telefonie, UMTS, ISDN, WLAN. Die PC-Technik setzt auf spezielle, leistungsfähige 19“ Rechner, die sehr leise sind und nur zwei Höheneinheiten haben. Dadurch wird wertvoller Bauraum gegenüber Standard-Industrie-PCs eingespart. Auch an die Zukunft ist gedacht: Eine Vorrüstung für SatLink-BOS ist bereits enthalten, sodass mittels einer terrestrisch unabhängigen Satellitenkommunikation eine Verbindung zur Leitstelle, auch bei Ausfall der zivilen Netze, hergestellt werden kann. Besucher der RettMobil in Fulda konnten sich von dem Fahrzeugkonzept und FireCom-Kommunikationssystem überzeugen.

Selbstausrichtendes SatLink-BOS Auf der Roadshow zeigte Swissphone neben dem bekannten SatLink-BOS auf Stativ auch eine Neuerung: Eine vollautomatisch selbstausrichtende Antenneneinheit, die in weniger als 7 min die Verbindung mit dem Satellit herstellt. Die Antenneneinheiten lassen sich z.B. auf dem Dach eines Einsatzleitwagens/Befehlskraftwagens montieren oder auch als Rucksackversion am Heck des Fahrzeuges montieren. Für die Rucksackversion ist eine spezielle Hebeanlage verfügbar, durch welche die gesamte Antenneneinheit in die Ausgangsposition gebracht wird. Auch bei dieser Antennenvariante wird die bewährte SatLink-RTU verwendet, um Daten-, Video und Sprachverbindungen zur Verfügung zu stellen.

Spezieller VPN Router für SatLink-BOS Das SatLink-BOS bietet ab sofort eine weitere Verbesserung der Datenkommunikation: Der neue SatLink VPN Router ist speziell für die Übertragungseigenschaften der Satellitenkommunikation ausgelegt. Mit integrierten Funktionen wie z.B. VPN Tunnel mittels IPsec, Verschlüsselung AES128 oder 3DES, HTTP-Beschleunigung (Internet), Kompression von Daten und der einfachen Konfigurationsoberfläche wird die vorhandene Bandbreite und Satellitentechnik optimal ausgenutzt. Der Anwender merkt einen spürbar schnelleren Webseitenaufbau. Parallel dazu können über einen gesicherten VPN-Tunnel Verbindungen zu internen Anwendungen (Datenbanken, Einsatzleitrechner, E-Mail,...) aufgebaut werden. Die Konfiguration per Weboberfläche vereinfacht die Wartung und erfordert keine Zusatzsoftware.

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Einsatzmanagement

FIRECOM SatLink-BOS

Satellitenkommunikation bei Großveranstaltung Alljährlich findet in Neuhausen ob Eck (BaWü) das Southside Festival statt. Die Johanniter Unfallhilfe (JUH) stellte den Sanitätsdienst für mehr als 45.000 Besuchern mit über 300 Sanitätern, Rettungsassistenten und Notärzten im Zweischichtbetrieb sicher. Auf dem ehemaligen Militärflugplatzgelände wurde eine „feldmäßige“ Leitstelle errichtet um die KTWs, RTWs und NEFs auf dem Gelände zu disponieren und mit der örtlichen Leitstelle den Kontakt zu halten. Neben 2m / 4m BOS Funk wurden auch Nebenstellen der Telefonanlagen, z.B. in den Tower, verlängert. Aufgrund der Kabelwege konnte kein DSL-Anschluss für den Datenverkehr verwendet werden. Aus diesem Grund nutzten die Einsatzkräfte SatLink-BOS um eine breitbandige Datenverbindung in das Internet zu gewährleisten. Der Zugang wurde vor allem für das Feuerwehr-Informationssystem (FeWis) vom Deutschen Wetterdienst verwendet. Dadurch konnten frühzeitig Warnungen über Wettergefahren in der Einsatzleitung bekannt gemacht werden. Auch der Logistikbereich nutzte die Verbindung für kurzfristige Materialbeschaffungen und Zugriff auf interne Datenbanken. Die Einsatzkräfte berichten: „Der einfache und schnelle Aufbau des SatLink-BOS Systems hat uns beeindruckt. Auch bei starkem Regen konnten wir ohne Verbindungsabbrüche zuverlässig weiterarbeiten. Gerade in solchen Situationen ist eine stabile Verbindung unabdingbar. Als besonderen Vorteil konnten wir feststellen dass die breitbandige Verfügbarkeit von Internet „mitten auf dem Acker“ eine maximale Flexibilität bzgl. Aufbauort erlaubt.“

Satellitenkommunikation bei Ölschadensbekämpfung Im Herbst übte das Havariekommando in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt THW die Ölschadensbekämpfung im Rahmen der Übung „ÖL III“ in Lübeck-Travenmünde. Das Havariekommando ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer zum Unfallmanagement in der Nord- und Ostsee. Die Übungsziele umfassten sowohl das Errichten und Betreiben von Führungs- und Kommunikationsstrukturen als auch den aktiven Umgang mit Ölabwehrgeräten. Rund 1.000 Helfer waren daran beteiligt. Im Bereich der Kommunikation wurden neben analogen Relaisfunkstellen und Feldkabelbau auch Richtfunkstrecken in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei errichtet. Diese Verbindungen versorgten die mobilen Führungsstellen mit Telefonie, Fax und Datenverbindungen. Ein weiteres Highlight war der Test von Satellitenkommunikation. Auf Wunsch der Einsatzkräfte stellte Swissphone das SatLink-BOS zur Verfügung, um ein terrestrisch unabhängiges Kommunikationsmittel für den realen Einsatzfall ausgiebig zu testen. Nach kurzer telefonischer Einweisung in das System konnten die ungeschulten Helfer die Satellitenanlage erfolgreich in Betrieb nehmen. Die Einsatzkräfte merken in ihrem Erfahrungsbericht an: „Die Installation und Inbetriebnahme ist erheblich einfacher als gedacht. Es mussten keinerlei Einwahldaten o. ä. eingegeben werden. Ausrichten – Einschalten – Loslegen. Ein weiterer Punkt der uns auffiel war, dass es trotz teils heftigen Regens zu keinerlei Verbindungsabbrüchen an den zwei Testtagen kam. Wir stellen fest, dass das System für den feldmäßigen Einsatz in robuster und einfacher Weise geeignet ist“. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die terrestrische Unabhängigkeit von GSM, UMTS, aber auch Festnetzen. Diese Netze sind gefährdet durch Hochwasser, Brand, Erdbeben und anderen Gefahren. Ein häufiger Grund für die Nicht-Verfügbarkeit im Einsatzfall ist auch die Überlastung durch zivile Nutzer. Kurz notiert: EIB-Hausbussteuerung durch FireCom – Der Hausinstallationbus EIB ermöglicht die Steuerung von Rolläden, Lichtern, Relais, Dimmern per beliebigen Schalter und Taster. FireCom kann auch TETRA – Swissphone präsentierte die Anbindung von TETRA Endgeräten an das FireCom Kommunikationssystem. Damit können FireCom-Nutzer gelassen die TETRA Einführung abwarten.


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Flottenmanagement

Moderne Fahrzeugkommunikation mit Ortung und Datenübertragung

Mit dem Funkdatenmodul DiCal-FDM integriert Swissphone die Übertragung Routing-, Ortungs-, Status- und Patientendaten in einer kompakten Einheit. Verfügbar sind die Funkschnittstellen POCSAG, FFSK, GPRS und TETRA (in Vorbereitung). Die Funknetzwahl geschieht automatisch nach momentaner Verfügbarkeit bzw. nach einstellbaren Präferenzen. Einige wesentliche Merkmale: ))) Zyklische Positionsmeldung an die Leitstelle mit status- und entfernungsabhängiger abhängiger Zykluszeit ))) Auswertung einer leitstellenseitigen Broadcast-Anfrage (4m-Band, FFSK). ))) Manueller Statuswechsel auch über Navi-FB mit automatischer Positionsübertragung ))) Kompatibilität auf 4m-Luftschnittstelle zu anderen Fabrikaten ))) Kurztextanzeige bis 240 Zeichen je Meldung am Navigationsbildschirm mit Wiederabruf der letzten 99 Meldungen ))) Kurztextanzeige auch auf Zusatzdisplay (Option, falls kein Navigationssystem)

Stationär

) Split-Screen-Darstellung: Meldung (5 Zeilen zu je 19 Zeichen) und Karte parallel ))) Auswahl ‚Kurztextanzeige’ und ‚Statuseingabe’ per Navi-Fernbedienung ))) Hotkeys für ‚Letzte Meldung’, Gesamttextdarstellung/VollbildKarte ))) manuelle Statuseingabe auch per Navi-Fernbedienung ))) Taktische Kurzinformation signalisiert Statusquelle (FDM oder Handhörer) ))) Voreinstellung der präferierten Wege für Hin- und Rückübertragung. Parametrisierbarkeit seitens Leitstelle. ))) Mobile Datenübertragung per FFSK und GPRS (Bsp. Patientendaten) über transparenten Datenkanal ))) Ortung mittels externem GPS-Empfänger auch ohne Navigationssystem möglich ))) Kilometerstandeingabe zum Abgleich mit Tacho ))

DiCal-FDM bietet im neuen, unverwüstlichen Edelstahlgehäuse noch besseren Störabstand und kann an jedem Ort im Fahrzeug montiert werden.

Einsatzfahrzeuge

Funknetze (wählbar)

Leitstelle

Endgeräte Automatische Funknetzwahl nach: Digital POCSAG

• Verfügbarkeit • Datenvolumen • Kosten

Funkdatenmodul Abrechnungsstelle

Kommunikationszentrale

GPS-Antenne

Navigation & Kurztext

GSM

Analog 4 m

Mobile PC

Krankenhaus

Digital TETRA

Intelligente mobile Lösungen mit dem WenkPad von Tech2Go WenkPad Rescue revolutioniert das Rettungswesen in Dresden, Ratingen, Landkreis Bitterfeld Anhalt Zerbst und Leipzig. Robuste Mobile PC’s verbessern die Behandlungsqualität im Rettungswagen. Statt auf Papier halten hier die Notärzte der Rettungsorganisationen jetzt alle Einsatzinformationen mit dem digitalen Notarztprotokoll auf Windows-CE-net Basis fest. Die digitalen Daten stehen im Gegensatz zu geschriebenen Protokollen für wichtige Qualitätsanalysen und Abrechnungen zur Verfügung. Darüber hinaus reduziert sich die Erfassungszeit für die Daten glatt um die Hälfte. Die Alarmierung kann digital übernommen werden und Daten können über das Funkdatenmodul DiCAL-FDM von Swissphone direkt in die Abrechnungsstelle, in den Leitsystemrechner und das Krankenhaus übertragen werden. Die medizinischen Daten aus dem Defibrillator können somit über modernste Kommunikationstechnologien vor Eintreffen des Patienten in das Krankenhaus übermittelt werden. Die Navigationssteuerung ist ebenfalls in der Gesamtlösung von WenkPad Rescue mit integriert. Somit wurde ein wirklich gesamtheitlicher und durchgängiger Arbeitsprozess ohne Medienbruchstellen umgesetzt.

Tablet PC

„Unsere Lösung wird alle Belange des Rettungswesens positiv beeinflussen, beispielsweise auch die Aus- und Fortbildung“, resümiert Medizinalrat Haacke, Berufsfeuerwehr Dresden, die Vorteile und den Nutzen der Gesamtlösung. „Sogar eine ISO 9000-Zertifizierung des Rettungsdienstes wäre möglich.“ Die Lösungsarchitektur Die Gesamtlösung umfaßt in der letzten Ausbaustufe 63 mobile PC`s, mit denen sämtliche Fahrzeuge des Rettungsdienstes ausgestattet sind. Die Geräte der Feuerwehr sind spritzwassergeschützt, desinfizierbar und schockresistent. Festplatten oder Diskettenlaufwerke gibt es keine, dafür allerdings eine Infrarotschnittstelle, mehrere serielle Anschlüsse, Bluetooth, EtherNet, W-Lan und GPRS/ UMTS. Betriebssystem und Anwendung sind im ROM bzw. DRAM untergebracht. Optional können die Geräte mit Barcode und RFID Lesern bestückt werden. „Wir setzen Windows CE.net auch deshalb in unseren Produkten ein, weil es absolut sicher und stabil läuft“, erklärt Dr. Robin Jacobitz, Projektleiter von Tech2go, der für die Einführung von WenkPad Rescue auf Lieferantenseite verantwortlich war. Die Software der mobile PC`S spiegelt jeweils den Einsatzbereich der Fahrzeuge wieder. So stehen im Notarztwagen andere Dokumente elektronisch zur Verfügung als in einem Krankentransportwagen, dessen Fahrer nur ein Protokoll ausfüllen muß. Nach Schichtende werden die Daten vom Einsatzpersonal via Koppelrechner in eine Orale Datenbank überspielt. Jeweils ein Oracle Server ist in jeder der vier Wachen stationiert. Die Dresdner Feuerwehr wählte Oracle aufgrund ausreichender Dimensionen und leichter Bedienbarkeit. So können Ad-hoc-Abfragen mit Hilfe der effizienten Assistentenfunktionen von Sachbearbeitern selbst durchgeführt werden. Von den Servern in den Wachen werden die Daten auf den zentralen Server der Hauptwache übertragen. Dort werden sie aufgenommen und direkt der Einsatzleitzentrale und dem Leistelleninformationssystem für die Abrechnung zur Verfügung gestellt. Die Administrierung wird automatisch aus der WenkPad Rescue Datenbank Server gesteuert. Weitere Informationen bei Swissphone und unter www.tech2go.eu

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Digitale Alarmierung

DiCal-Alarm

Netz & Endgeräte – alles neu im Siegerland Der Landkreis Siegen-Wittgenstein beschafft für die Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst eine durchgängige Gesamtlösung aus dem Hause Swissphone – Komplettverschlüsselung inbegriffen. Das Kreisgebiet besitzt durchaus eine anspruchsvolle Topografie. Um dennoch sehr gute Erreichbarkeit und höchste Verfügbarkeit zu erzielen, legte der Siegener Projektleiter Martin Schreier für die zu beschaffende Digitale Alarmierung im 2m-Band eine Softwaresimulation der Funkausbreitung zugrunde. Mit 35 digitalen Basistationen (DAU) und redundanten Einspeisestellen werden derzeit rund 3800 digitale Meldeempfänger von Swissphone alarmiert werden können. Die Alarmierungstexte werden mit der hochsicheren 128BitVerschlüsselung übertragen. So entspricht man den Datenschutzforderungen, insbesondere bei personenbezogenen Nachrichten; zudem ist ein verschlüsseltes Netz weit besser gegen Sabotage geschützt. Die Schlüssel können über die Luftschnittstelle zudem zyklisch gewechselt werden. Mit 48 Rufschleifen bietet der netzweit gewählte Meldeempfänger BOSS 910 V alle erforderliche Flexibilität bei der Umsetzung einer anspruchsvollen Alarm- und Ausrückeordnung (AAO). Dies vermeidet lästige Alarmzeitverlängerungen, wie sie bei Billig-Produkten aus Fernost aufgrund geringer Schleifenzahl bekannt sind. Für die Entscheidung waren neben der Schleifenzahl die Auswertessicherheit (Signalempfindlichkeit) und die Ergonomie wichtige Gesichtspunkte.

Großnetz in Schleswig-Holstein fertiggestellt Im Zuge der Regionalisierung von Leitstellen sind bietet Swissphone Konzepte zur schnellen Alarmausbreitung auch in sehr großen Gebieten, wie sie durch den Zusammenschluss mehrerer Landkreise entstehen. Neue Ausbreitungstechniken und erweitertes Netzmanagement sind beim Marktführer verfügbar. Die Basisstation (DAU, Digitaler Alarmumsetzer) ITC 2000 ist für diese Softwareupgrades in bestehenden Netzen vorgerüstet. Mit der neuen Netztechnik werden Alarme hinsichtlich der Ausbreitungszeit ebenso schnell flächendeckend gesendet, wie in klassischen Landkreisnetzen. Dies war ausschlaggebend bei der Ausstattung der Landkreise Pinneberg, Steinfurt und Dithmarschen, welche ein gemeinsames digitales Alarmierungsnetz von Swissphone errichteten. Um die Alarmierungszeiten möglichst kurz zu halten, wird das zu versorgende Gebiet in mehrere Teilnetze aufgeteilt. Beim patentierten Multimasterkonzept werden die Alarmierungsdaten auf die Master DAU der Teilnetze mit Zeitstempel übertragen. Die Aussendung erfolgt in den Teilnetzen dann synchron, da alle Masterstationen mit einem satellitengestützten Zeitnormal arbeiten. Die Teilnetze bestehen aus einem oder mehreren Aussenderingen. Alle DAU im Feld besitzen eine ID-Nummer. Der Ausfall eines Datenzubringers wird vom digitalen Alarmgeber DAG erkannt, es wird automatisch auf Notbetrieb umgeschaltet. Auch im Notbetrieb ist durch ein systemeigenes Einspeisung durch synchronisierte Master-DAU; Beispiel mit 2 Ringen Redundanzkonzept die Ausbreitung der Alarmierungswelle über alle restlichen DAU gewährleistet. Die Netzüberwachung wird durch den DAG III der Regionalleitstelle in Elmshorn übernommen. Dort wird der aktuelle Netzstatus des gesamten Funknetzkonstruktes angezeigt und protokolliert. In den drei Landkreisen gehen demnächst rund 6.000 digitale Meldeempfänger in Betrieb. Keine Chance für nichtautorisierte ‚Lauscher’: Für alle Endgeräte und die Infrastruktur wird das hochsichere Verschlüsselungsverfahren nach IDEA™ eingesetzt. Die OAP-Funktion (On Air Programming) erlaubt u.a. den automatisierten Wechsel von 32 Datenschlüsseln. +++ Vogtlandkreis/RZV Plauen: Erste Digitalalarm-Infrastruktur nach dem Multimaster-Verfahren mit 30 Basisstationen von Swissphone. Der Funkverkehrskreis wird über vier hochgenau synchronisierte Einspeisestellen mit Alarmierungen beschickt, welche dann in knapp 3 Sekunden über das Gesamtgebiet ausgebreitet werden. +++ Bodenseekreis: Das Landratsamt des Bodenseekreises erneuert die DigitalalarmInfrastruktur zur Alarmierung der Feuerwehren. Die Wahl fiel auf Swissphone-Technik mit insgesamt 29 Basisstationen ITC 2000. +++

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Analoge und digitale Meldeempfänger der Serien Quattro, BOSS, HURRICANE und res.Q Händler des Jahres 2007!

res.Q – Terminal mit Geo-Alarmierung

Gebiet Nord-West: Heckmann FunkmelderService GmbH, Straelen

Mit dem neuen res.Q-Funk-Terminal von Swissphone lässt sich die Alarmierung im 21ten Jahrhundert effizienter gestalten. Die Ressourcen werden immer weniger und die Menschen sind heute mobiler unterwegs. Das bedeutet, dass sich die Erreichbarkeitslage stündlich oder noch schneller ändert. Deshalb wird eine effiziente Alarmierung immer wichtiger. Mit dem res.Q-Terminal werden nur die Einsatzkräfte alarmiert, die sich im Einzugsbereich des Ereignisses aufhalten. Im Alarmfall übermittelt der Disponent gemäß der Schadenslage die Koordinaten für den Zielbereich der Alarmierung. Alle res.Q-Terminals, die sich in dem vorgegebenen Bereich aufhalten, alarmieren und melden automatisch über GPRS bzw. per SMS, dass sie erreicht wurden. Jede Einsatzkraft kann anschließend per Knopfdruck zurückmelden, ob und in welchem Zeitfenster er zum Einsatz kommt, oder ob er am Einsatz nicht teilnehmen kann. So erhält der Disponent eine Übersicht über die tatsächlich ausrückenden Einsatzkräfte. Wird die Einsatzstärke nicht erreicht, kann er unverzüglich weitere Kräfte in einem erweiterten Bereich nachalarmieren. Da sich diese Art der Alarmierung auf geografisch eingegrenzte Bereiche bezieht, spricht Swissphone hier von einer Geo-Alarmierung. Dabei definiert der Standort des Ereignisses, die Schadensart und der Schadensumfang die Größe des zu alarmierenden Bereiches.

Fachhandel und Systemhaus für BOS- und professionelle Funktechnik. Das Motto: Erfolgreich neue Wege gehen. Dabei im Blickpunkt immer den Kunden. Und Swissphone-Partner aus Überzeugung. Mit Rundum-Service bei Beschaffung, Finanzierung, Installation und Wartung. Das Ergebnis: bundesweit mehr als 15.000 Kunden. Von denen jeder einzelne gern wiederkommt.

Gebiet Süd: Blickle & Scherer, Karlsruhe Neben einem umfangreichen Angebot an Funkmeldeempfängern und Funkgeräten hat sich Blickle & Scherer insbesondere im Bereich der Funksystemtechnik spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise die funktechnische Ausrüstung von Einsatzleitzentralen und ELW, sowie die Planung, Projektierung und Ausführung von digitalen Alarmierungssystemen, Gleichwellenfunkanlagen, Gebäudefunkanlagen und digitalen Funksystemen wie z. B. TETRA. Über 25 Mitarbeiter an fünf Service- und Vertriebsstandorten gewährleisten Kundennähe und größtmögliche Erreichbarkeit im Einsatzfall. www.bsk-world.de

Gebiet Nord-Ost: ETF Eislebener Tele-Funk Kommunikationstechnik GmbH, Eisleben Die Eislebener Tele-Funk ist ein IT-Unternehmen mit Sitz in der Lutherstadt Eisleben (SachsenAnhalt), welches 1991 gegründet wurde und derzeit 32 Mitarbeiter sowie drei Auszubildende beschäftigt. Die Schwerpunkte der Tätigkeit von ETF liegen in den Fachgebieten Telekommunikationstechnik, Daten- und Netzwerktechnik sowie Funktechnik und Leitstellenbau. Die Kompetenz umfasst die Aufgaben von Planung über Realisierung bis hin zum 24-Stunden-Service. Auf dem Gebiet der Funktechnik wurden in letzter Zeit mehrere Infrastrukturen für digitale Alarmierung auf Basis des Systems der Firma Swissphone errichtet und in die dazugehörigen Leitstellensysteme integriert.

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Impressum

Fax Nr. 0761 5905-100 oder über newsletter@swissphone.de

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Herausgeber: Swissphone Telecommunications GmbH Industriestraße 51, 79194 Gundelfingen Telefon +49(0)7615905-0, Fax +49(0)7615905-100 Verantwortlich für den Inhalt: Manfred Piontek, Geschäftsführer Konzeption und Layout: srp. Werbeagentur, Freiburg Erscheinungsweise: 2 Ausgaben/Jahr © Swissphone Telecommunications GmbH, 2008 www.swissphone.de

Rückmeldung und Visualisierung Die Aufbereitung der Alarmmeldungen, die Auswertung der dazugehörigen Rückmeldeinformationen und deren grafische Darstellung samt Visualisierung auf einer Karte, können auf unterschiedliche Weise erfolgen. Die Spannweite reicht von der vollständigen Integration in ein Einsatzleitsystem über die Einbindung in einen Alarmgeber bis zur Nutzung der dedizierten Internetplattform DIGICOM.MAP. Letztere ist von jedem Internetfähigen PC aus nutzbar und so zum Beispiel eine interessante Lösung für Einsatzzentralen und Feuerwachen. Als mobile Lösung ist ein PAD mit Web-Zugang einsetzbar. Führungskräfte erhalten somit eine Übersicht über den Stand der laufenden Alarmierung. Warum setzt Stützpunktfeuerwehr Burgdorf auf den res.Q? Martin Rutschi, hauptamtlicher Kommandant dieser Feuerwehr: „Für uns steht zunächst ganz klar die reine Alarmierung im Vordergrund. Hier setzen wir auf ein Endgerät, das einfach zu bedienen und zuverlässig ist. Es muss jederzeit einwandfrei funktionieren. In einem zweiten Schritt muss ich wissen, wie viele Leute einrücken. Bisher habe ich mich hier auf Erfahrungswerte gestützt. Aufgrund der steigenden Mobilität oder auch an Wochenenden variieren diese Zahlen jedoch stark. Die Anzahl der innerhalb nützlicher Frist effektiv einrückenden Feuerwehrleute ist daher schwer abschätzbar. Genau hier ist der res.Q eine grosse Hilfe. Mittels Webtool oder PDA/Pager liefert er mir umgehend den aktuellen Statusbericht über die Mannschaftsstärke. Bei Bedarf kann ich sofort nachalarmieren lassen.“

In vielen Netzen erreichbar PLL und Mehrkanalgeräte Mittlerweile hat Swissphone acht von zehn Gerätetypen mit PLLEmpfangstechnik ausgerüstet: BOSS 910, BOSS 920/Ex, BOSS 925, BOSS 940, Quattro Mi, Quattro, XLi, Quattro XLSi und das neue Terminal res.Q. Damit hat diese flexible Technologie in den Großteil der Meldeempfänger von Swissphone Einzug gehalten. PLL hat zum einen Vorteile in der Gerätedisposition – sie bringt kürzere Lieferzeiten – und zum anderen ermöglicht sie die Erweiterung der Produktpalette auf Mehrkanal-Ausführungen. Mit den Geräten BOSS 910MK, BOSS 925MK und Quattro MKSi bietet Swissphone derzeit drei Typen, die in mehreren Funkverkehrkreisen eingesetzt werden können. Ein echter Gewinn für Einsatzkräfte, die in verschiedenen Landkreisen oder Organisationen ihren Dienst verrichten. Diese benötigen jetzt nur noch einen Empfänger. Durch einfaches Umschalten auf das jeweilige Nutzerprofil sind der Empfangskanal und die Alarmadressen des zugehörigen Funkverkehrskreises aktiviert.

Mittlere Frequenz 173.020 MHz

Der Mehrkanal-Empfänger kann Kanäle im Bereich von 500 KHz oberund unterhalb von der mittleren Frequenz empfangen

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Alarmierung

Datenschutz rückt in den Vordergrund Nahezu ein Drittel der in den letzten Monaten ausgelieferten digitalen Meldeempfänger nutzen bereits die Verschlüsselung. Damit werden Alarmierungen abhörsicherer, der Datenschutz wird sichergestellt und dies auf wirtschaftliche Weise. Beispiele für BOSS-Projekte der letzten Monate: ))) BF Wuppertal 800 Stück ))) Landkreis Köthen-Bitterfeld 1.000 Stück ))) Landkreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen 6.000 Stück ))) Landkreis Siegen-Wittgenstein 4.000 Stück ))) Uniklinikum Mannheim für 1.200 Stück Wesentliche Beweggründe: ))) beste Empfängereigenschaften ))) Express-Alarm, er gewährleistet eine schnelle Alarmierung ))) Datenschutz der Funkübertragung mit IDEA-Verschlüsselung ))) Schutz der Programmierdaten durch Passwort im Empfänger ))) Ausreichende Anzahl RIC ))) Nutzerprofile ))) OAP (On-Air-Programming): Schalten von Sommer-/Winterzeit, Schlüsselwechsel, Profilwechsel IDEA™

Mittlerweile hat sich der BOSS 910 zum erfolgreichsten Neueinsteiger in der Swissphone-Meldeempfängerfamilie entwickelt. Er bietet alle wesentlichen Features und trifft genau die Ansprüche an einen modernen Meldeempfänger mit OAP und IDEA™. Der BOSS 910 verfügt über 12 RIC und eine PLL-Empfangstechnik mit 1 MHz Schaltbandbreite. Neben der Einkanal-Ausführung bietet Swissphone auch eine ZweikanalAusführung für Einsatzkräfte, die in mehreren Funkverkehrskreisen alarmierbar sein müssen. Daher ist der BOSS 900 nur noch in Stückzahlen ab 25 erhältlich. Der Grund ist die kundenspezifische Bequarzung. Mit seinen 8 RIC, ExpressAlarm und dem gut lesbarem Display bietet der BOSS 900 beste Vorraussetzungen für eine schnelle, zielgerichtete und sichere Alarmierung. Das Top-Gerät BOSS 925 mit PLL vereint alle Vorteile der digitalen Meldeempfängertechnologie von Swissphone. Das vollgrafikfähige Display erlaubt dem Nutzer eine Textdarstellung von 5 mal 16 oder 5 mal 20 bzw. 5 mal 21 Zeichen einzustellen. Die PLL-Empfangstechnik bietet eine Einkanalversion und eine MehrkanalAusführung mit mit bis zu neuen Kanälen. Der BOSS 925 lässt sich aus der Ferne über Funk schalten und die Uhrzeit und das Datum stellen. Die optionale IDEA™-Verschlüssung garantiert sichere end-to-end Datenübermittlung. Text-to-Speech heißt das Zauberwort: Der HURRICANE voice FS ist weltweit der einzige Meldeempfänger, der gesendete Texte in Sprache umwandelt und über den Lautsprecher wiedergeben kann. So kann man bei der Umstellung von der analogen auf die digitale Alarmierung die gewohnte Sprache bei behalten. +++ Klinikum Mannheim: Das Klinikum Mannheim erneuert seine Personenrufanlage und setzt dabei auf die digitale POCSAG-Übertragung mit modernster Sprachsteuerung. Eingesetzt wird das neue I.SEARCHSystem von Swissphone mit insgesamt 13 synchronen Sendern und einem Sprachserver, der eine innovative Spracherkennung und -steuerung ermöglicht. Das Klinikpersonal wurde mit 1.200 Stück BOSS 910Pagern mit weißem Gehäuse ausgestattet. +++

SNews 2008/1  

Swissphone News 2008/1

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