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September | 2005

Das Swissphone Magazin für Public Safety

AlarmierungQuo vadis?

Revolutionieren die neuen Techniken auch die Alarmierung der Feuerwehr? Seite 12

SatLink-BOS

Sichere Daten- und Sprachkommunikation Seite 4

IDEA

Verschlüsselte Alarmierung Seite 8

www.swissphone.com


INSIDE

IN HA LT

INSIDE

GLOBAL

Editorial

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Neue Geschäftsleitung bei Swissphone Systems

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Alarmierung – Quo vadis? Revolutionieren die neuen Techniken auch die Alarmierung der Feuerwehr?

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SOLUTIONS SatLink-BOS: Jederzeit sichere Daten- und Sprachkommunikation

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Pagingeinheit Swissphone ITC 1000: Eine Frage des Weitblicks

Erfolgsmesse INTERSCHUTZ 2005 Swissphone zeigte erweitertes Produktprogramm 16

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Rückblick auf die SUISSE PUBLIC 2005 in Bern

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News Ticker PMRExpo 2005 in Leipzig SICHERHEIT 2005 in Zürich TWC 2005 in Frankfurt

IDEA™: Verschlüsselte Alarmierung sorgt für Diskretion

EVENTS

Swissphone Telecom AG · Fälmisstrasse 21 · CH-8833 Samstagern · Telefon: +41 44 786 77 70 · Fax: +41 44 786 77 71 info@swissphone.com · www.swissphone.com


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Dipl.-Ing. Helmut Köchler, Dipl.-Ing. Andreas Berger, Präsident des Verwaltungsrates CEO

EDITORIAL Sehr geehrte Damen und Herren, werte Geschäftspartner, Sie halten die erste Ausgabe unseres Newsletters »s.press« in Händen. – »Noch eine Werbeschrift mehr!« wird der eine oder andere von Ihnen aufstöhnen. Wir versichern Ihnen jedoch – nicht ganz ohne Stolz – dass »s.press« nicht einfach nur ein Medium zur Präsentation von Produktneuheiten ist. Vielmehr bietet Swissphone Ihnen mit »s.press« wertvolle Informationen und Orientierungshilfen zu Trends, neuen Technologien und weiteren Rahmenbedingungen. Es erwartet Sie ein Querschnitt durch vielfältige Themen aus dem Bereich »Public Safety«, gut recherchiert und aufbereitet von Spezialisten unterschiedlicher Fachbereiche. Die Swissphone hat sich in den letzten Jahren vom Pager-Hersteller zum System-, Lösungs- und Dienstleistungs-Anbieter weiterentwickelt.

Unsere Unternehmensgruppe ist deshalb um weitere Tochterfirmen angewachsen. Dies bedeutet nicht nur eine Ausweitung unserer Aktivitäten im Produktebereich, sondern auch zusätzliche Expertise und die Möglichkeit, Synergien zu nutzen. »s.press« repräsentiert nicht zuletzt diese erweiterte Vielfalt und wird Ihnen fortan zweimal jährlich als Informationsquelle »made by Swissphone« zur Verfügung stehen.

Eine spannende und informative Lektüre wünschen Ihnen Helmut Köchler und Andreas Berger


SOLUTIONS

SatLink- BOS

Jederzeit sichere Daten- und Sprachkommunikation

Satellitengestützte Einsatzkommunikation

SatLink-BOS ermöglicht eine von terrestrischen Netzen unabhängige und jederzeit verfügbare Daten- und Sprachkommunikation über einen geostationären Satelliten. Das System wurde speziell für die besonderen Bedürfnisse von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) für die Einsatzkommunikation entwickelt.

Autor: Patrick Nagele · Product Manager


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Mitgeführt von einem Einsatzfahrzeug, kann SatLink-BOS in weniger als 15 Minuten an jedem beliebigen Ort in Europa aufgestellt und zu jeder Tages- oder Nachtzeit in Betrieb genommen werden. Somit erhalten zum Beispiel Einsatzleitfahrzeuge (ELW) nicht nur für Grossschadenslagen, sondern auch für den Standard-Einsatz eine Datenanbindung mit bis zu 1 Mbit/s (tarifabhängig) an die Leitstelle. SatLink-BOS ermöglicht somit erstmals abgesetzte, mobile Leitstellenarbeitsplätze mit voller Funktionalität, die jederzeit mit der Leitstelle »online« sind. Diese innovative Lösung ist auch stationär für die Redundanz von Kommunikationswegen zwischen verschiedenen Leitstellen einsetzbar.

Swissphone stellt diese gesicherten Satellitenverbindungen ausschliesslich für BOS-Organisationen zur Verfügung. Leistungsmerkmale von SatLink-BOS Sichere Übertragung durch Unabhängigkeit von terrestrischen Netzen Datenübertragung zwischen Einsatzleitwagen und Leitstelle Leitrechneranbindung Datenbankabfrage Telefonie über VoIP Internetzugriff Einfache Installation Nach 15 Minuten am Einsatzort betriebsbereit

Systemkomponenten Systemeinheit RTU

VSAT-S

Die Receiver/Transmitter Unit (RTU) enthält alle erforderlichen Baugruppen für Senden und Empfang, VoIP, Datenmanagement und VSATVersorgung. Alle Anschlüsse für VSAT, LAN und Telefonie befinden sich an der Frontseite.

Das stationäre Satellitenterminal VSAT-S besteht neben der RTU aus einer elliptischen Antenne mit Sende- und Empfangseinheit. Die Montage erfolgt entweder über einen Ausleger an einem vorhandenen Mast oder ein Rundrohr für die Dachmontage.

VSAT-M Das mobile Satellitenterminal VSAT-M besteht neben der RTU aus einer elliptischen Antenne mit Sendeund Empfangseinheit sowie integrierter Sat-Finderund Einmesstechnik. Das hochstabile, wetterfeste Dreibeinstativ besitzt entsprechende Techniken für Einstellung von Azimut- und Elevationswinkeln, sowie einem Pendellot für die perfekte Ausrichtung. Der komplette Aufbau samt Inbetriebnahme ist in wenigen Minuten durch eine Person durchführbar.

Verbindungstechnik Die Verbindung vom mobilen Satelliten-Terminal zum Fahrzeug-Anschlussfeld erfolgt durch ein wetterfestes Spezialkabel (25 m) mit ummanteltem Stahlpanzerschlauch und kodierten Multipin-Steckern nach MIL-Standard. Für den sicheren Transport sorgt eine Kabeltrommel mit Buchsen für die Steckeraufnahme. Der Kabelsatz beinhaltet ebenfalls die bereits konfektionierten Verbindungskabel für das Fahrzeug.


SOLUTIONS

Intelligente Sirenensteuerungs- und Pagingeinheit Swissphone ITC 1000:

Eine Frage des

WEITBLICKS Wie alarmieren wir im Jahr 2010? Festhalten an einer in die Jahre gekommenen, aber bewährten analogen Alarmierungstechnologie? Weiterhin Analogpager kaufen? Sofortiger Umstieg auf die zukunftsweisende und flexiblere digitale Technologie? Gibt es die Möglichkeit eines »schleichenden« Übergangs? Welche Einsparungspotentiale bestehen? Fragen, die sich im Jahr 2005 jeder Beschaffer von Alarmierungsanlagen bzw. Alarmierungspagern stellen muss. Längst ist der Zug in Richtung digitale Alarmierung (POCSAG) aufgebrochen, ein Umstieg in die digitale Alarmierungswelt bloss noch eine Frage der Zeit. Abgesehen von den wesentlichen technischen Vorteilen sind es insbesondere die weit günstigeren Gesamtkosten, die für die digitale Alarmierung sprechen. Was also tun, wenn die bestehende analoge Alarmierungsanlage oder Empfänger ersetzt werden müssen? Wieder analoge Geräte beschaffen? Oder gleich auf POCSAG-Digitalalarmierung umsteigen und alle (funktionierenden) Fünftonpager auf einen Schlag ersetzen?

All in One Vier mögliche Betriebsvarianten charakterisieren die Innovations- und Leistungsfähigkeit, die im ITC 1000 steckt: Betrieb in der analogen Netzstruktur – als Auslöseeinheit für analoge Fünftonpager. – als Auslöseeinheit für analoge Fünftonpager und zusätzlich Auslöseeinheit für digitale POCSAG-Empfänger (Parallelbetrieb). – als Auslöseeinheit ausschliesslich für digitale POCSAG-Empfänger (Analog-Digital-Umsetzer). Betrieb in einem regionalen oder landesweiten synchronen POCSAG-Alarmierungsnetz (nach Aufrüstung mit optionalem Zusatzmodul).

Die Entscheidungshilfe kommt aus der Schweiz. Swissphone hat mit der intelligenten Sirenensteuerungs- und Pagingeinheit ITC 1000 (ITC = Intelligent Transceiver Controller) eine Lösung entwickelt, die eine analoge und digitale Alarmierungsmöglichkeit in einem einzigen Gerät vereint und daher alle gegenwärtigen und zukünftigen Optionen ermöglicht.

Besondere Bedeutung kommt vor allem der Möglichkeit des Parallelbetriebs des ITC 1000 als analogem und digitalem Alarmgeber zu: Bestehende analoge Fünftonpager lassen sich weiterhin verwenden und alarmieren, bei Neu- und Ersatzbeschaffungen von Empfängern kann gleichzeitig die modernere POCSAG-Digitalvariante gewählt werden. Trifft über die analoge Netzstruktur eine Alarmierungscodierung ein (von einer Bezirks-, Bereichs- oder


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Landeswarnzentrale), löst der ITC 1000 ensprechend der Alarmierungsadresse (z.B. »Stiller Alarm Gesamt«) sowohl die analogen Fünftonpager, als auch die digitalen POCSAG-Empfänger aus. Letztere erhalten vorbereitete und im Gerät abgespeicherte Alarmierungstexte aufs Pagerdisplay, z.B. »Gesamtalarm«. In Kürze wird ein Zusatzmodul für den ITC 1000 erhältlich sein, das über eine handelsübliche USBTastatur ermöglicht, frei definierbare Texte an die

Einfach und sicher Einfach in Bedienung, Wartung und Service – dies sind wesentliche Kriterien beim ITC 1000. Mittels LAN mit einem PC verbunden, kann das Gerät über einen Webbrowser konfiguriert, getestet und gewartet werden – mit stufenweiser Zugangsberechtigung. Ein internes Logbuch protokolliert jede Aktivität des ITC 1000 intern mit. Die integrierte Notstromversorgung des ITC 1000 ist für die sechsstündige Überbrückung von Netzausfällen ausgelegt. Einschubtechnik macht das Gerät überaus servicefreundlich. Über ein programmierbares I/O-Modul können Sirenen oder andere externe Geräte angesteuert werden. Dies geschieht über einen der acht Ausgänge. Damit lassen sich beispielsweise Türöffner betätigen, Hausdurchsagen hochfahren oder Beleuchtungen einschalten. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf wird mit dieser Steuerung unter anderem ein strassenseitig am Haus angebrachtes Leuchtschild »Feuerwehr im Einsatz« aktiviert.

Der ITC 1000 (Vorderansicht)

POCSAG-Empfänger zu senden. Als weitere Option für die Zukunft besteht die Möglichkeit, den von einer Alarmierungszentrale an den ITC 1000 digital übermittelten Meldungstext an die POCSAGEmpfänger weiterzuleiten. Bewährt im Praxistest Bei der Feuerwehr Wiener Neudorf, Bezirk Mödling, Niederösterreich, einer der einsatzstärksten Freiwilligen Feuerwehren in Österreich, setzt man mit dem ITC 1000 auf die Zukunft. Seit Februar steht die innovative Entwicklung aus dem Hause Swissphone bei dieser Feuerwehr im klaglosen (Probe-)Betrieb und ruft die Einsatzmannschaft teils über analoge Fünftonpager, teils über neue digitale POCSAG-Empfänger zum Einsatz – im Schnitt fast dreimal täglich. Auch im Landesfeuerwehrverband Salzburg begeistert der ITC 1000 im Praxistest. Im Feuerwehrhaus Wiener Neudorf ist die absetzbare Bedieneinheit des ITC 1000 im Alarmtisch eingebaut und mit dem Hauptgerät über USB2.0-Kabel (bis 50 m möglich) verbunden. Noch grössere Distanzen lassen sich über ISDN- oder Mehrdrahtleitung realisieren. Die Funktionen der Tasten am Bedienteil sind nach den Wünschen und Bedürfnissen der Anwender konfigurierbar. Das 19 Zoll-Gehäuse, konzipiert als Ersatz für alte Sirenensteuerungsanlagen, lässt sich in jeden entsprechenden Norm-Einschub einbauen. Autor: Markus Tögel · Marketing & Vertrieb

Die Vorteile auf einen Blick Mit optionalen Einschüben, etwa für ISDN- oder GSM-Karten (auch ein SMS-Versand wäre möglich) eröffnet der ITC 1000 Wege für die Nutzung weiterer Technologien. Die Vorteile des ITC 1000 auf einen Blick zusammengefasst: 100 % kompatibel zu verwendeten analogen Fünftonpagern Schleichender Umstieg (Migration) auf digitale Alarmierungstechnologie möglich Einspeisung von POCSAG-Meldungen einer Leitstelle möglich All in One-Box Offen für alle zukünftigen Entwicklungen Ein gerade bei Freiwilligen Feuerwehren sehr wesentliches Kriterium sind die Kosten. Auch hier überzeugt der ITC 1000, wie ein einfacher Vergleich zeigt: 23 analoge Standard-Empfänger (SWISSPHONE Memo plus) kosten ebenso viel, wie 23 POCSAGEmpfänger von Swissphone inklusive ITC 1000. Bei Swissphone hat die Zukunft bereits begonnen!


SOLUTIONS

IDEA – Verschlüsselte TM

Alarmierung sorgt für Diskretion


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Da Paging als Alarmierungstechnologie heutzutage im Sicherheits- und Rettungsbereich bei Polizei, Feuerwehr und Sanität eingesetzt wird, besteht das Bedürfnis, auch vermehrt vertrauliche Nachrichten zu übertragen. Aus diesem Grund hat Swissphone die Meldungsverschlüsselung unter Anwendung der IDEA™-Chiffrierung entwickelt, welche als Option in neue/bestehende Systeme implementiert werden kann. IDEA™ ist eine Entwicklung der ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) und bietet durch den 128-Bit-Schlüssel höchstmögliche Sicherheit.

Gefahrenszenario unverschlüsselter Nachrichten Das Versenden von unverschlüsselten Nachrichten birgt vielerlei Gefahren, von denen wir hier einige näher erläutern wollen.

Lauschangriff Szenario 1

Alarmierungs- und Informationsfluss Einsatzzentrale

Alarmzentrale

Sendestationen

Meldeempfänger

Attacke

Szenario 2a

Szenario 2b

Falschnachrichten dar. So können zum Beispiel Nachrichten von einer Drittperson aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt über einen eigenen Piratensender erneut übermittelt werden. Wie in Szenario 2 würden auch in diesem Fall die Einsatzkräfte der Alarmierung Folge leisten. Szenario 4: Ausspionierung von Kommandostrukturen Sind die Sendefrequenz und Adressen der Meldungen für eine Organisation einmal bekannt, kann über die empfangenen Mitteilungen auf die Kommandostruktur einer Organisation geschlossen werden. Mit diesem Wissen können Meldungen sogar den verschiedenen Funktionsträgern der Organisation zugeordnet werden und die Mitteilungen werden für die »Mitleser« leichter interpretierbar. Das Analysieren von Nachrichten wird so noch einfacher!

Angriffspunkte in einem Alarmierungs- und Informationssystem Ein Kommunikationssystem kann von aussen an verschiedenen Punkten attackiert werden. Auf nebenstehender Grafik sehen Sie den Alarmierungs- und Informationsfluss und mögliche Angriffspunkte (Szenarien) bzw. Arten von Angriffen (rote Pfeile). Umfangreichen Schutz bietet eine End-to-End Verschlüsselung.

Szenario 3

Szenario 1: Lauschangriff durch Mitlesen von Nachrichten Nachrichten können von technisch versierten Personen empfangen und gelesen werden. Diesen Umstand können sich interessierte Kreise zu Nutze machen, indem sie Alarme abhören und analysieren. Rettungskräfte und insbesondere die Polizei haben aber ein grosses Interesse, dass ihre Aktivitäten und Nachrichten vertraulich bleiben. Szenario 2: Attacke durch Einspeisung von Falschnachrichten ins bestehende System Gelingt es dem Attackierer, sich Zugang zur Verbindung zwischen Einsatzzentrale und Alarmzentrale (oder Sendestation) zu verschaffen, kann er eigene Falschnachrichten einspeisen. Die Einsatzkräfte würden ausrücken, da die Alarmierung auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Sender und Empfänger basiert. Szenario 3: Attacke durch Wiedereinspielen von Nachrichten mit einem Fremdsystem Eine mögliche Gefahr stellt auch das Wiedereinspielen von Nachrichten respektive das Versenden von

Schutzmassnahmen und Lösungskonzepte Ein Alarmierungs- und Informationssystem muss so geplant werden, dass es den potentiellen Risiken sowie den Anforderungen einer Organisation gerecht wird. Ein Alarmierungssystem muss primär sicherstellen, dass alle benötigten Einsatzkräfte schnell, sicher und korrekt erreicht werden. Wird ein Alarmierungssystem zusätzlich als Informationssystem verwendet, steigt die Anforderung, insbesondere bezüglich Schutz von vertraulichen Nachrichten zwischen Sender und Empfänger. Der umseitige Erfahrungsbericht zeigt, welche Anforderungen die Kantonspolizei Bern an ein Kommunikationssystem stellt und warum sie sich für das IDEATM-System von Swissphone entschieden hat. Ausgeklügeltes Schlüsselmanagement optimiert eine End-to-End Verschlüsselung Sicherheit kann nicht alleine durch ein sicheres Schloss erreicht werden, man muss auch dafür sorgen, dass nur berechtigte Personen Zugang zum


SOLUTIONS

Schlüssel haben. Um den 128 Bit-Schlüssel herauszufinden, müssten während einer Trillion Jahre eine Million Computer pro Sekunde eine Million Kombinationen testen, um alle Kombinationsmöglichkeiten zu prüfen. Mit dem richtigen Schlüssel hingegen knackt man das sicherste Schloss im Nu. Man muss also dafür sorgen, dass nur wenige Personen Zugang zu den Schlüsseln haben und diese entsprechend gesichert sind. Zudem sollten die eingesetzten Schlüssel periodisch gewechselt werden, um die Sicherheit aufrecht zu erhalten. Swissphone hat dazu ein ausgeklügeltes Schlüsselmanagement entwickelt, welches auch sichere Schlüsselwechsel über die Luftschnittstelle ermöglicht. Die Meldeempfänger müssen dazu nicht eingesammelt werden, unnötiger Logistikaufwand entfällt. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, können die maximal 32 im DE920 IDEATM gespeicherten Schlüssel nie ausgelesen werden. Selbst wenn ein Pager verloren geht, sind die Schlüssel vor Missbrauch sicher. Integration in bestehende Umgebung Der DE920 muss entsprechend seiner Anwendung konfiguriert werden. Dies wird über einen Programmieradapter in Verbindung mit der Programmiersoftware oder dem sogenannten PSW Programming Interface gemacht. Beim IDEATM fähigen DE920 muss weiter definiert werden, welche Adressen verschlüsselte Meldungen empfangen und dechiffrieren können und mit welchen Schlüsseln. Sind alle nötigen Einstellungen vorgenommen, kann die Konfiguration über den Programmieradapter in den Pager programmiert werden und er ist für den Einsatz bereit. Gegenüber der Programmiersoftware PSW900 hat das PSW Programming Interface den Vorteil, dass es keine Einzelplatzlösung, sondern ein Softwaremodul mit flexibler Schnittstelle ist. Somit lässt es sich leicht in andere Softwarelösungen integrieren und mit bestehenden – auch zentralen – Datenbanken verlinken. Die Konfiguration der Meldeempfänger kann so zentral verwaltet werden, die eigentliche Programmierung aber nach wie vor dezentral erfolgen. Sowohl Datenpflege als auch -verwaltung vereinfachen sich somit erheblich.

Autor: Jürgen Bosshard · Product Manager

Erfahrungsbericht

Jürg Weber, Kantonspolizei Bern (Kapo BE) Swissphone: Welche Anforderungen stellte Kapo BE an das neue Informations- und Alarmierungssystem? Hr. Weber: Gemäss unserem Pflichtenheft wurden folgende Anforderungen gestellt: In einem Endgerät müssen drei Anwendungen kombiniert werden. Das System muss erstens zur schnellen Alarmierung von Gruppen, zweitens zur Information von Gruppen oder des gesamten Corps und drittens zusätzlich auch als Personenrufsystem zur direkten Suche von Einzelpersonen eingesetzt werden können. Die Meldungsübertragung muss zudem abhörsicher sein, das heisst, das Systemlayout muss zwingend eine End-to-End Verschlüsselung aufweisen. Als weitere Anforderung muss das Endgerät einfach bedienbar sein und durch Fehlmanipulationen des Bedieners darf eine sichere Alarmierung nicht gefährdet werden. Diese Anforderungen konkretisierten sich sehr rasch auf eine Paginglösung. Swissphone: Weshalb ist eine Verschlüsselung notwendig? Hr. Weber: Einige Fälle in der Praxis haben gezeigt, dass auch andere Dienste Interesse an unseren Meldungen zeigen. So gab es einen Fall, bei dem der Reporter einer Zeitung oft schneller am Unfallort eintraf als die Polizei- und Rettungsdienste. Mittels einem Empfänger für ca. 100 Euro, einem Standard PC und etwas Gratissoftware aus dem Internet ist es möglich, die Pager-Meldungen online mitzulesen. Diese, in Anführungszeichen offene Informationspolitik, ist ganz klar nicht im Sinne der Polizeiführung und sicher auch nicht des Beauftragten für Datenschutz. Also bleibt nur die Verschlüsselung der Meldungen. Swissphone: Wie wichtig ist für Sie ein ausgereiftes Migrations-Szenario? Hr. Weber: Die Verteilung der neuen Pager muss über eine Dauer von ca. 3 Monaten an die Benutzer erfolgen. Gleichzeitig muss die Handhabung und Bedienung instruiert werden. Das alte System ohne Verschlüsselung muss in der Umsetzungsphase parallel weiterbetrieben werden. Die Umschaltung auf chiffrierten Betrieb muss die technische Abteilung ohne Zutun der Endnutzer realisieren können. Es darf keinen Unterbruch im Betrieb geben.


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Swissphone: Wieso haben Sie sich für den DE920 mit IDEA™ Verschlüsselung entschieden? Hr. Weber: Er vereint unsere Anforderungen. Nebst dem Hauptargument Chiffrierung stimmen auch sämtliche von uns geforderten technischen Werte. Und ein sehr wichtiger Punkt: Die Service- und Unterhaltsstelle des Lieferanten ist in greifbarer Nähe. Swissphone kennt unseren Einsatz und die dafür notwendige Zuverlässigkeit des Gesamtsystems. Dadurch sind mögliche Anpassungen an den Geräten und der Bedienoberfläche rasch realisierbar. In enger Zusammenarbeit mit Swissphone konnten die Geräte noch besser unseren Bedürfnissen angepasst werden. Wir glauben, dass mit diesen kleinen Anpassungen der Software der Anwendernutzen und die Einfachheit der Bedienung weiter verbessert werden konnte. Swissphone: Wie verwalten Sie die Programmierdaten der Empfänger und insbesondere deren Schlüssel? Hr. Weber: Die Schlüsselverwaltung erfolgt zentral. Über das polizeiinterne Netz werden die Schlüssel verteilt und können durch den Endbenutzer an dezentralen Stellen über den ganzen Kanton verteilt abgeholt werden. Diese Funktion der Schlüsselverteilung und ebenso die dezentrale Programmierung der Pager wird über das Einsatzleitsystem AVANTI der EDS realisiert.

Autor: Ingo Schmuckli · Leiter Business Unit Products

Diese beiden Funktionen geben uns die Freiheit und Möglichkeit, geänderte Benutzeranforderungen in der zentralen Datenbank anzupassen. Die modifizierten Programmierfiles können dann durch den Benutzer selbstständig in seiner Dienstelle abgeholt werden. Zum Schutz gegen Missbrauch muss aber der Pager das erste Mal zwingend in unserer zentralen Werkstatt programmiert und erfasst werden. Sollte ein Empfänger gestohlen oder sonst irgendwie vermisst werden, kann er durch eine spezielle Software über die Luftschnittstelle schnell deaktiviert werden. Sollte er wieder auftauchen, kann der Pager auch wieder reaktiviert werden. Über die Zentralensoftware lässt sich auch die pagerinterne Zeit richten. Dies ist wichtig, da bei eingeschalteter Zeitauthentifikation nur Meldungen in einem eingeschränkten Zeitfenster angezeigt werden. Der Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit wird automatisch ausgeführt. Swissphone: Herr Weber, wir danken Ihnen für Ihre Ausführungen.


GLOBAL

Technologiematrix Europa 2005 Was passiert im Bereich digitaler Sprech- und Datenfunk?

Wie stark hat die digitale Alarmierung die analoge abgelöst? Land/Region

Analog

Digital

TETRA

Deutschland

Ausschreibungsverfahren

Österreich

Im Aufbau

Frankreich

TETRApol

Benelux

Niederlande und Belgien implementiert

Skandinavien

lokal bereits implementiert

UK & Irland

UK implementiert, Irland teilweise

Italien

Im Aufbau

Schweiz

TETRApol im Grenzgebiet

100%

0%

100%

Alarmierung

– Quo vadis?

TETRA, GSM und SMS – im Bereich Funk und Kommunikation ist in den letzten Jahren kaum ein Stein am anderen geblieben. Revolutionieren die neuen Techniken auch die Alarmierung der Feuerwehren? Von Brandrat Gottfried Bauer, Österreichischer Bundesfeuerwehrverband


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Unsere Welt der Funkkommunikation scheint in Aufruhr. In einigen europäischen Ländern sind digitale Bündelfunksysteme (TETRA) bereits realisiert, in anderen laufen Pilotversuche und Teststellungen. Der eindeutige Trend lautet: Ersatz der analogen Funknetze durch digitale Systeme. Doch viele Hoffnungen haben sich bisher nicht erfüllt. Wer eine Revolution der Feuerwehralarmierung durch TETRA oder auch GSM erwartete, wurde und wird enttäuscht. Von »Alarmierung« sprechen wir in Zusammenhang mit Notfällen. Alarmiert müssen alle Einzelpersonen und Mannschaften von Hilfs- und Rettungsorganisationen werden, die unmittelbar mit der Rettung, Hilfeleistung bzw. der Bekämpfung des Schadensereignisses betraut sind. Hilfeleistungspflichten und Zuständigkeiten sind dabei per Gesetz, Verordnungen und in Alarmplänen definiert. Anforderungen an ein Alarmierungssystem Im Notfall zählt jede Sekunde. Daraus ergibt sich für jedes Alarmierungssystem folgendes Anforderungsprofil: Rasche und einfache Übermittlung der Alarmmeldung, verzögerungsfrei, gleichzeitige Alarmierung aller erforderlichen Personen bzw. Personenkreise, absolute Zuverlässigkeit des Systems, 365 Tage im Jahr über 24 Stunden täglich, sichergestellte Erreichbarkeit der Hilfskräfte durch Flächendeckung und Gebäudedurchdringung des Funksignals (möglichst bis in Tiefgaragen hinein), Redundanz und Notstromversorgung aller kritischen Anlagenelemente, keine blockierenden Störeinflüsse durch andere Funknetze oder Sprechfunk, geringe Betriebskosten, rascher und zuverlässiger Service. Gerade im Bereich ehrenamtlicher, freiwilliger Hilfsund Rettungsorganisationen ist man auf die Akzeptanz der Alarmierungslösung beim Einzelnen angewiesen. Was erwarten Beschaffer und Benutzer von einem Alarmempfänger? Zuverlässigkeit beim Empfang der Alarmmeldungen (Reichweite, Indoor etc.), Tragekomfort des Alarmempfängers (u.a. geringe Größe, geringes Gewicht), Bedienungsfreundlichkeit, Wartungsfreiheit, lange Lebensdauer (> 7 Jahre).

Je besser diese Punkte erfüllt sind, umso höher ist auch die Tragbereitschaft von Alarmierungsempfängern. Ein Alarmpager, der ständig versagt, unhandlich und/oder bedienungsunfreundlich ist, landet über kurz oder lang in der Schublade – und die Hilfskraft ist im Ernstfall nicht mehr verfügbar. Digitale Funknetze wie TETRA können jedoch als Alarmierungs-Zubringer verwendet werden. Beim Versuch in Aachen wurde der Nachweis für diese Verknüpfbarkeit erbracht, allerdings besteht noch viel Optimierungsbedarf, was die Benutzeroberfläche der Alarmauslösung per EDV betrifft.

GSM und SMS? Nahezu jeder besitzt heute ein GSM-Handy. Können diese vorhandenen Geräte nicht auch für eine Alarmierung genützt werden? Die Vorteile lägen doch auf der Hand: Hohe Trageakzeptenz der Benutzer, Erreichbarkeit im gesamten GSM-Netz, weder Anschaffungs- noch Wartungskosten bei den Endgeräten für die Hilfsorganisation… In Vorarlberg hat man parallel zum bestehenden digitalen POCSAG-Alarmierungssystem das auf SMSÜbermittlung basierende digitale Informationssystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Kurzbezeichnung DIBOS, aufgebaut. Ing. Frank Magnes vom Amt der Vorarlberger Landesregierung, Fachbereich Katastrophenhilfe, hat beim dreijährigen Testbetrieb umfangreiche Erfahrungen sammeln können. Parallel zu den POCSAG-Pagern wird gleichzeitig automatisch die SMS-Übertragung ausgelöst. Die Erkenntnisse: Durchschnittlich benötigt die SMS-Info 15 bis 20 Sekunden länger als das POCSAG-Signal. Die Netz-Verfügbarkeit war bei diversen Grossereignissen (z.B. Tunnelunfall Amberg, Giftgasunfall Bahnhof Feldkirch, Grossbrand Löwenhotel Feldkirch) und diversen lokalen Kleinereignissen durch Überlastung nicht gegeben. Grösste Probleme mit dem SMS-Infosystem traten bei Ereignissen mit Verkehrsstaubildungen auf. Nationale und internationale Beispiele grossflächiger Mobiltelefon-Ausfälle machen überdies die Anfälligkeit von GSM-Systemen deutlich (z.B. Mobilcom-Ausfall 2001 in Tirol/Vorarlberg über 4 Stunden, Schweiz Totalausfall über 10 Stunden, Ausfall von GSM-Netzen in Tirol und Vorarlberg bei der Hochwasserkatastrophe im August 2005). Hinzu kommen Überlastungen an besonderen Tagen (Heiliger Abend, Silvester etc.) und bei Katastrophenfällen. Bei jedem Katastrophenereignis (Lassing, Kaprun, Hochwasser etc.)


GLOBAL

Gottfried Bauer, Brandrat

waren die Mobilfunknetze hoffnungslos überlastet. SMS-Informationen sind dann nicht übermittelbar. Nicht übersehen werden darf das Argument der Notstromversorgung. Die grossen Stromausfälle des Jahres 2003 in den USA, Italien und Grossbritannien haben dieses Sicherheitsmanko deutlich aufgezeigt. Eine weitere Schwachstelle beim GSM! Bei den Alarmierungskosten erweist sich SMS schliesslich als teure Variante: Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg hat 2003 rund 150.000 Einzelalarmierungen durchgeführt und damit zirka 1 Million POCSAG-Pager ausgelöst. Per SMS (0,12 Euro pro SMS) würde die gleiche Alarmierungsanzahl Kosten in der Höhe von rund 120.000 Euro verursachen! Erkenntnis Paging bleibt das Alarmierungsmittel der Wahl! Ein eigenes Alarmierungsnetz mit entsprechenden Ausfallsebenen und Notstromversorgung ist auch in Zeiten von TETRA und GSM absolut unverzichtbar und sinnvoll. Die Alarmierung per Pagern bleibt auch auf längere Sicht gesehen die beste und kostengünstigste Systemlösung. Alarmierung und Sprechfunk haben unterschiedliche Anforderungsprofile, die nicht in einen Topf geworfen werden dürfen. Beides ist notwendig – jedoch getrennt voneinander. Alarmierungssysteme müssen unabhängig von Bündelfunksystemen (TETRA) aufgebaut werden. Sinnvoll wären Schnittstellen von Alarmierungsnetzen zu TETRA- oder GSM-Netzen (wie beim SMS-Informationssystem Vorarlberg). Handys sind Telefone und nicht als Alarmierungsendgeräte konzipiert. SMS ist als Infosystem durchaus brauchbar, erfüllt aber nicht die an Alarmierungseinrichtungen zu stellenden Anforderungen hinsichtlich Schnelligkeit und sicherer Übertragung einer Alarmmeldung – bei der es um Sekunden geht. Paging bleibt das Alarmierungsmittel der Wahl. Damit ist auch innerhalb von Gebäuden eine gute Versorgung gewährleistet, dem Benutzer entstehen keine Kosten, die Empfänger sind klein und leicht und auch in elektronisch heikler Umgebung verwendbar. Binnen kürzester Zeit kann ein grosser Personenkreis alarmiert werden. Zu warnen ist vor so genannten »Bastel-Lösungen«. Bei der Auswahl des Systempartners sollte man die Kontinuität hinterfragen und überlegen, ob der Anbieter wohl noch in sieben Jahren am Markt vertreten sein könnte.

Wie alarmieren wir morgen? Wenn uns das gute alte Paging auch in Zukunft als sinnvolle Einrichtung erhalten bleiben wird, so zeichnet sich dabei dennoch eine »digitale Revolution« ab: Die langsamen, analogen Systeme (Fünfton) mit langen Frequenzbelegungszeiten werden durch digitales Paging ersetzt, das nur noch einen Bruchteil der Zeit für die Alarmübermittlung benötigt. Ein weiterer Vorteil: die Endgeräte sind zumeist kostengünstiger als die Analogempfänger. Ob die Meldung dann als Text am Display oder als vom Sprachgenerator erstellte Durchsage erfolgt, ist bloss noch eine Geschmacks- und letztendlich eine Preisfrage. Technisch sind beide Varianten möglich und längst realisiert. Was die Übertragswege betrifft, können satellitenbasierende Alarmierungsnetze die terrestrische Übertragung ersetzen oder ergänzen. Derartige Entwicklungen sind auch unter dem Gesichtspunkt der Ausfallsicherheit (Redundanz) von grosser Bedeutung. Vielleicht werden wir eines Tages auch ein organisationsübergreifendes Sprech- und Datenfunksystem wie TETRA (oder dessen Nachfolger) als Alarmierungs-Zubringer nutzen, woraus ein Synergieeffekt entstehen kann. In die Abhängigkeit dieser Technologie dürfen wir uns aber auch dann nicht begeben. In sicheren und eigenständigen Alarmierungsnetzen wird es immer auch eine Ausfallsicherheit in Form eines zweiten Alarmierungsweges geben müssen.

Autor: Gottfried Bauer · Brandrat Österreichischer Bundesfeuerwehrverband


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Swissphone Systems ist innerhalb der Firmengruppe das Kompetenzzentrum für Leitstellen-Systemlösungen mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen.

Neue Geschäftsleitung bei

Swissphone Systems Die Swissphone Systems GmbH hat mit Dipl.-Ing. Peter Berberich einen neuen Geschäftsführer, der seine Funktion per 1. Mai 2005 übernahm. Er bringt langjährige Erfahrung aus mittelständischem Umfeld in den Bereichen Entwicklung, Projektleitung und Vertrieb mit und war zuletzt seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer eines international tätigen IT-/Telekommunikations-Unternehmens.

Dipl.-Ing. Peter Berberich, Geschäftsführer

»Kompetente Beratung, faire Zusammenarbeit und zuverlässige Betreuung sind für uns als mittelständisches Unternehmen neben guten Produkten die Basis unseres Erfolgs. Diese ständig zu verbessern, habe ich mir zum Ziel gemacht.« Andreas Berger steht dem Unternehmen weiterhin als zweiter Geschäftsführer zur Verfügung.

Autor: Peter Berberich · Managing Director


EVENTS

Erfolgsmesse

INTERSCHUTZ 2005

Swissphone zeigte erweitertes Produktprogramm

Swissphone präsentierte sich auf der diesjährigen Interschutz mit einer breiten Produktpalette rund um Alarmierung und Einsatzmanagement. Auf dem zweistöckigen Stand in Halle 27 empfing das fachkundige Team, bestehend aus Spezialisten aus allen Bereichen der Swissphone-Gruppe, seine Besucher.


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Erfreuliche Bilanz der Messe: Ein enorm hoher Besucherandrang zeigte einmal mehr das grosse Interesse an Qualitätsprodukten rund um Alarmierung und Einsatzmanagement. Modernste Leitstellen-Software – der jüngste Geschäftsbereich der Swissphone-Gruppe – war eines der zentralen Themen auf dem SwissphoneStand. Gezeigt wurden Einsatzleitsysteme für Feuerwehr und Rettungsdienst sowie integrierte Leitstellen und deren Anbindung. Die Handhabung der auf die einzelnen Nutzergruppen abgestimmten Software-Lösungen secur.CAD/fire und secur.CAD/EMS wurde an mehreren Leitstellenplätzen demonstriert. Für die Besucher der erstmals stattfindenden »Interpolice« stand mit secur. CAD/police ebenfalls das passende Modul bereit. Die Software kann entweder für eine integrierte Leitstelle oder aber durch Kombination der einzelnen Module als gemeinsame Leitstelle für alle drei genannten Bereiche ausgelegt werden.

Selbstverständlich wurden die Programme für internationales Publikum auch in englischer Sprache gezeigt. Ein weiteres Highlight wurde den Besuchern auf der Freifläche präsentiert: Vor der Halle stand ein ELW2 (Einsatzleitwagen) der Berufsfeuerwehr Leverkusen, ausgestattet mit dem Kommunikationsystem FireCom. Über ein Funkdatenmodul wurde vom Fahrzeug aus mit der Leitzentrale kommuniziert. Auch wurde hier das Produkt SatLink im Echtbetrieb gezeigt, über welches der Datenaustausch zwischen der stationären Leitstelle und dem Fahrzeug stattfindet.

Autor: Angelika Maier · Marketing

Alarmierung Im Spannungsfeld zwischen Notruf und Einsatz spielt die Alarmierung eine wesentliche Rolle. Swissphone präsentierte zahlreiche Produkte aus digitaler und analoger Alarmierungstechnik. So wurden an zwei getrennten Präsentationswänden digitale Melder aus der Baureihe DE900 , DE920/DE940 und DV500 sowie analoge 5-Ton-Melder RE429NT+ ausgestellt. Ein zentrales Thema war die Express-Alarmierung, ein beschleunigtes Verfahren für digitale Alarmierungsnetze. Beim Express-Betrieb werden Adresse und Text in einer Alarmmeldung verknüpft und angezeigt, was die Alarmierungszeit beträchtlich verkürzt. Die Pageralarmierung wird über den intelligenten Funkumsetzer ITC 1000 gesteuert. Der ITC 1000 dient zugleich als Sirenensteuerungs-Einheit und war ebenfalls Bestandteil der Präsentation.

Swissphone lud zur »Happy Hour« Nach den anstrengenden Messetagen lud Swissphone an zwei Abenden seine Kunden und Geschäftspartner zur »Happy Hour« ein, wo man bei Fassbier und einem Imbiss den Tag ausklingen liess.


EVENTS

Swissphone an der

und dem

SUISSE PUBLIC

Feuerwehrkongress

Auf zu neuen Ufern… Im Juni 2005 fanden gleich zwei bedeutende nationale Schweizer Events im Bereich Sicherheit statt – die Fachmesse »Suisse Public« für öffentliche Betriebe und Verwaltungen sowie der Feuerwehrkongress des Schweizerischen Feuerwehrverbandes. Die Swissphone Wireless war an beiden Events mit einem neuen Erfolg versprechenden Konzept vertreten.

Autor: Johanna Suter · Market Management


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Der Stand von Swissphone Wireless diente als Begegnungsstätte, die zum Verweilen und ungezwungenen Gedankenaustausch einlud. Frei nach dem Motto »Zeigen SIE es uns« wurde der Kunde nicht sofort mit Lösungen und Präsentationen konfrontiert, sondern ihm wurde erst einmal zugehört. Dank vorgängiger Einladung hatte das Swissphone Team die Möglichkeit, sich für jeden Kunden einzeln Zeit zu nehmen, um auf seine Bedürfnisse einzugehen. Je nach Bedarf wurden so die Swissphone-Produkte vom Meldeempfänger bis zu Alarmservern gezielt und individuell erklärt.

Bundespräsident Samuel Schmid (rechts) am Feuerwehrkongress 05 mit Swissphone Key Account Manager Benny Schwarz

Das Konzept stiess auf reges Interesse und die Besucher nahmen gerne die Gelegenheit wahr, sich in dieser unbefangenen Atmosphäre über die Qualitätsprodukte rund um Alarmierung und Einsatzmanagement zu informieren. Feuerwehrleute, Einkäufer, Sachbearbeiter sowie Fachkommissionen, Behörden und Experten trafen sich gleichermassen am Swissphone-Stand zum angeregten Informationsund Wissensaustausch. Am Feuerwehrkongress erfuhr der Messeauftritt der Swissphone ein weiteres Highlight: Der Bundespräsident Samuel Schmid, Vorsteher des Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, stattete sichtlich gut gelaunt dem Swissphone-Stand einen Besuch ab.

Diese erfreulichen Erfahrungen sind für die Swissphone Verpflichtung und Ansporn zugleich, den Anforderungen ihrer Zielgruppen auf höchstem Niveau gerecht zu werden. Swissphone Wireless freut sich, einen positiven Rückblick auf den Messemonat Juni 2005 werfen zu dürfen und die Swissphone-Gruppe auch in Zukunft sympathisch und professionell zu vertreten.

Produktinformation


EVENTS

Newsticker PMRExpo, Leipzig ( 08.- 10. November 2005 ) :

TETRA World Congress, Frankfurt (28.11.- 01. Dezember 2005):

Diese Messe mit Fachkongressen findet im CCL Congress Center Leipzig statt und bildet den Branchentreffpunkt in Mitteleuropa. Angesprochen werden u.a. Führungskräfte und Fachbesucher der BOS und Industrie sowie Städte und Gemeinden. Swissphone präsentiert Leitstellen-Software und BOS-Alarmierungslösungen.

Der Kongress für Public Safety-Anliegen im Bereich Sprech- und Datenfunk. Swissphone als Alarmierungsspezialist präsentiert am Stand C2 Leitstellensysteme und Alarmierungslösungen.

Sicherheit, Zürich ( 14.-16. November 2005 ) : Diese Schweizer Fachmesse für Sicherheit bietet mit einer Vielzahl an Fachvorträgen ein nationales Forum für Informationsaustausch für Experten der Sicherheitsbranche. Swissphone erwartet seine Besucher an Stand Nr. 6.130 und präsentiert integrierte Alarmierungslösungen und zukünftige Entwicklungen.

IMPRESSUM

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