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UPDATE Garantie für Sicherheit. Bei Swiss Life sind Vorsorgegelder 100 Prozent sicher. Dazu gibt es weitere Vorteile, die Banken nicht bieten können // Seite 5

Einfach, schnell, online. Swiss Life Business Direct ist die Vorsorgelösung für Start-ups, die von A bis Z online funktioniert // Seite 8

Top für Pensionskassen. Die Swiss Life Anlagestiftung bietet auch kleinen Kassen moderne Konzepte und eine starke Performance // Seite 9

Informationen für Kunden von Swiss Life // Sommer 2013 Inhalt Vorsorge Kundengelder werden bei Swiss Life nach klaren Richtlinien angelegt. Priorität hat die Sicherheit // Seite 1 Sicherheit bei Swiss Life hat einen Namen: Gebundenes Vermögen // Seite 4 Wer die Vorsorge in sicheren Händen wissen möchte, kann sich garantiert auf Swiss Life verlassen // Seite 5 Service Wie man einen Fonds managt und welche Tipps man bei der Anlage in einen Fonds beachten sollte // Seite 6 Swiss Life Business Direct: So einfach versichern sich Start-ups heute // Seite 8 Patrick Frost investiert das Geld, mit dem Swiss Life-Kunden für ihre Zukunft vorsorgen.

Wie schläft man als Hüter von 150 Milliarden Franken? Als Chief Investment Officer von Swiss Life trägt Patrick Frost eine enorme Verantwortung. Er muss Sicherheit und Rendite unter einen Hut bringen. Dabei setzt er auf die Kompetenzen seines Teams und stellt sicher, dass die zahlreichen Vorschriften eingehalten werden. weiter auf Seite 2

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Vom Best Select-Ansatz der Swiss Life Anlagestiftung profitieren auch mittlere und kleine Kassen // Seite 9 Zukunft Gewinnen Sie Tickets für das Konzert des Nationalen Jugendblasorchesters mit Übernachtung // Seite 10 So fängt Zukunft an: Über das Paradies von Downhiller Patrick Ambühl // Seite 11


2 Interview: Dajan Roman

Wenn ich bei Swiss Life versichert bin, legen Sie mit Ihrem Team mein Geld an. Wie muss ich mir das vorstellen, was machen Sie genau? Bevor wir konkret investieren können, müssen wir an die Vorschriften denken. So geben Gesetz und Regulator die groben Leitlinien vor und sagen, wie viel wir in Anleihen, Aktien, Immobilien etc. anlegen dürfen. Diese Vorschriften sind je Land – wir sind ja vor allem in der Schweiz, Frankreich und Deutschland tätig – verschieden. Ein Beispiel: In der Schweiz dürfen wir nicht mehr als 25 Prozent in Liegenschaften investieren und nicht in Hotels oder Stadien. Auf Basis dieser lokalen Vorschriften erstellen dann so genannte Investmentkomitees pro Land einen Vorschlag, wie die Gelder angelegt werden sollen. Zum Beispiel so: Wir favorisieren Unternehmensanleihen und streben 40% solcher Anleihen in unserem Portfolio an. Solche Leitplanken erarbeiten wir zwei Mal jährlich. Diese werden von der Konzernleitung genehmigt und danach auch vom Verwaltungsrat bewilligt. Innerhalb dieser Leitplanken von Konzernleitung und Verwaltungsrat entscheiden und investieren Sie? Grundsätzlich ja, aber ich entscheide nicht alleine. Einerseits tauschen wir uns eng mit dem CFO (Finanzchef) und dem Chief Risk Officer (Chef der Risikokontrolle) aus. Schliesslich wirkt sich eine Investition auf Bilanz, Renditen, Solvenz, etc. aus. Andererseits erhalte ich von meinen Bereichsleitern Vorschläge: So macht der Leiter des Portfoliomanagements innerhalb der erwähnten Leitplanken einen groben Vorschlag, wie er in Anleihen investieren will: Wie viel in Schweizer Franken, wie viel in Staats- und Firmenanleihen. Dasselbe passiert auch in den ausländischen Währungen wie Euro und Dollar. Zu diesen Vorschlägen gebe ich schliesslich mein ok oder eben nicht.

«Die Ansprüche unserer Kunden sind durch ein separates Vermögen, das sogenannte gebundene Vermögen, jederzeit zu 100 Prozent abgesichert.» Bis jetzt haben Sie mein Geld noch nicht investiert. Wie geschieht denn das eigentliche Investment? Nach dem ok wird das Team Portfoliomanagement aktiv. Ein Portfoliomanager entscheidet selbst, in welche Titel er zu welchem Preis und mit welcher Laufzeit investieren möchte. Meist kauft dieser die Titel elektronisch oder per Telefon über eine Bank. Und er managt über das Jahr hinaus seine Positionen. Wie wir alle wird er überwacht und muss per Ende Quartal mit seinem Portfolio gewisse Performancerespektive Renditevorgaben erfüllen. Sie sagten, dass es unterschiedliche Richtlinien gibt in den Ländern. Werden die Gelder separat angelegt? Ja, die Gelder werden separat pro Land angelegt. In der Schweiz etwa haben wir zwei grosse Töpfe: Einen für Gelder aus der Einzelversicherung und einen für Gelder aus der Kollektivversicherung.

Die Aufteilung der Anlagen ist zwar sehr ähnlich, die durchschnittliche Laufzeit der Kundengelder im Einzelversicherungsgeschäft ist aber etwas länger. Wird im Topf der Einzelversicherung aus der Schweiz nach verschiedenen Produkten unterschieden? Nein, sämtliche Produkte, bei denen Swiss Life die Gelder aktiv bewirtschaftet, also etwa bei einer Leibrente, landen in diesem Topf. Sind die Produkte fondsgebunden, fliessen die Gelder direkt in den oder die vom Kunden ausgewählten Fonds. Falls es sich um Swiss Life Fonds handelt, werden diese von uns gemanagt. Sie müssen eine gewisse Rendite erzielen. Wie können Sie gleichzeitig die Sicherheit der Kundengelder garantieren? Das Wichtigste ist: Die Ansprüche unserer Kunden sind durch ein separates


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Vermögen, das sogenannte gebundene Vermögen jederzeit zu 100 Prozent ab­ge­sichert. Zudem müssen wir Solvenz­ vorschriften beachten, die uns eine bestimmte Höhe des Eigenkapitals vorschreiben. Und wir werden auch von der FINMA «überwacht», die uns jährlich die Sicherheit unserer Kundengelder attestiert.

in der Schweiz – gute Renditen. Dasselbe gilt für Anleihen, die schon seit Jahren in unserem Bestand sind und entsprechend hoch verzinst werden. So können wir ältere Verträge mit einem hohen Garantiezins bedienen. Was wir anstreben, ist ein Laufzeiten-Ausgleich (der sogenannte «Duration-Match»): Wir wollen unsere lang laufenden Ver-

«In den letzten vier Jahren haben wir sehr attraktive Renditen erzielt – davon profitieren vor allem unsere Kunden.»

Dennoch: Als Kunde lege ich nicht nur Wert auf höchste Sicherheit, ich möchte auch eine Rendite. Ja, das ist so. Und genau darin liegt auch die Herausforderung, die wir in der Regel aber gut meistern. In den letzten vier Jahren haben wir für unsere Kunden sehr attraktive Renditen erzielt. Dann profitieren sie von der Überschussbeteiligung und erhalten mehr, als vertraglich vereinbart. Selbst in einem schwierigen Anlagejahr wie 2008 merkt der Kunde nichts davon, da er die vertraglich zugesicherte Rendite erhält. In diesem Fall springt der Eigenkapitalgeber, sprich der Aktionär, ein. Wie war es bei den tiefen Zinsen in den letzten Jahren noch möglich, Geld zu verdienen? Haben Sie Tipps, wie ich das privat nutzen kann? Im Moment erwirtschaften wir vor allem mit unseren Immobilien – das Immobilienportfolio von Swiss Life ist mit über 16 Milliarden Franken das grösste

pflichtungen gegenüber unseren Kunden mit möglichst ebenso lang laufenden Investitionen finanzieren. Dazu kommt, dass wir 2012 rechtzeitig in Aktien investiert haben. Für den Grossteil der Anlagen – über 40% – setzen wir aber auf Unternehmensanleihen. Diese laufen meist über eine längere Zeit und garantieren – im Vergleich zu Staatsanleihen – anständige Renditen. Das können wir aber nur, weil unsere Analysten die Firmen genau kennen und sie laufend intensiv prüfen. So wissen wir, in was wir investieren. Solche Möglichkeiten haben Private normalerweise nicht. Und auch bei den Immobilien bräuchte es ein ziemlich volles Portemonnaie, um in diesem Markt mitspielen zu können. Als CIO von Swiss Life managen Sie mehr als 150 Milliarden Franken. Wie fühlt sich das an? Ich mache es zum Glück schon ein Weilchen. Am Anfang hatte ich die eine oder

andere schwierige Nacht. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit an diese hohen Summen. Wichtig ist, dass man schnell lernt, seinen Mitarbeitenden zu vertrauen – schliesslich kann man nicht überall selbst nachrechnen und entscheiden. Aber klar: Diese grosse Verantwortung beschäftigt mich schon. Es geht ja nicht nur um die hohen Summen, sondern auch um den Zweck der Gelder: Unsere Kunden sorgen für Ihre Zukunft vor. Was war Ihre beste Investition als Chief Investment Officer? Dass wir auch während der Krise ständig Immobilien dazugekauft haben, etwa für eine Milliarde pro Jahr. Das zahlt sich heute aus. Und Ihre Schlechteste? 2007 haben wir die Aktienquote erhöht, das hat sich mit Blick auf die folgende Krise als falscher Zeitpunkt erwiesen. Wie investieren Sie persönlich? Da investiere ich schon um einiges risikoreicher…(lacht). Mein erfolgreichstes Engagement überhaupt war die Investition in ein Start-Up eines WG-Kollegen.

Wie Swiss Life die Kundengelder zu Ihrer Sicherheit angelegt hat:

Aktien und Aktienfonds: 1,7% Alternative Anlagen 0,5% Liegenschaften 13% Hypotheken 4,6% Darlehen 8,0% Anleihen 70,5% (davon Staatsanleihen und Anleihen überstaatlicher Schuldner 29,7% sowie Unternehmen 40,8%) Flüssige Mittel und Übrige 1,7%


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Sicheres Vorsorgekapital

242 Prozent Solvabilität für 100 Prozent Sicherheit Sämtliche Versicherungsansprüche von allen bei Swiss Life versicherten Personen sind abgesichert. Doch wie sicher ist sicher? Beruhigend zu wissen, dass Swiss Life jederzeit alle Verpflichtungen erfüllen kann. Aus einem einfachen Grund: Jeder Franken ist zu mindestens 100% hinterlegt. Text: Dajan Roman

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ebensversicherungsgesellschaften mit Sitz in der Schweiz sind verpflichtet, alle gegenwärtigen und zukünftigen Versicherungsansprüche aller versicherten Personen durch ein gebundenes Vermögen sicherzustellen. Dieses Vermögen ist getrennt vom übrigen Geschäftsvermögen auszuweisen. Die Höhe des gebundenen Vermögens entspricht dem Gegenwert aller eingegangenen Verpflichtungen und muss jederzeit vollständig, das heisst mindestens zu 100%, durch Kapitalanlagen hinterlegt sein. Die FINMA kontrolliert regelmässig die Einhaltung dieser Anforderungen. Dies bietet den Versicherten grösstmögliche Sicherheit und geht weit über das hinaus, was Banken ihren Kunden offerieren: Das

gebundene Vermögen steht selbst bei einer Zahlungsunfähigkeit einer Gesellschaft stets in voller Höhe für die Erfüllung der Versichertenansprüche zur Verfügung. Swiss Life muss als Versicherungsgesellschaft die Zusammensetzung der Anlagen im Sicherungsfonds detailliert ausweisen. Ausserdem untersteht sie bei der Wahl der Anlagen strengen Anlagevorschriften. Der Sicherungsfonds muss immer zu mindestens 100% gedeckt sein. Solvabilität als zusätzlicher Trumpf Bundesgesetze schreiben vor, dass jede Versicherungsgesellschaft über eine genügend hohe Solvabilität verfügen muss. Das heisst, sie muss mit genügend Eigenmitteln ausgestattet sein.

Dies ist notwendig, um Abweichungen vom erwarteten Anlage-, Kosten- oder Risikoverlauf auffangen zu können. Auch die Einhaltung dieser Vorschriften wird regelmässig durch die FINMA kontrolliert. Die Swiss Life Gruppe weist per 31. Dezember 2012 eine Solvabilitätsquote von stolzen 242 Prozent aus.

Swiss Life hat für Sie die Bilanz gestärkt: Im vergangenen Jahr hat Swiss Life die Reserven weiter gestärkt und damit die Bilanz noch robuster gemacht. Sie dürfen sich also beruhigt zurücklehnen: Wir können alle zukünftigen Verpflichtungen selbst in einem weiterhin sehr tiefen Zinsumfeld jederzeit mit voller Sicherheit und ohne Probleme erfüllen.


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Garantiert Swiss Life

Keine Sorge um die Vorsorge Für die meisten Menschen steht bei der Vorsorge die Sicherheit im Vordergrund. Für uns auch. Sie können sich auf uns und unsere Garantien verlassen.

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ie Investition in eine Lebensversicherung ist eine Investition in die eigene Zukunft: Man sorgt schon heute für morgen vor. Wer dies tut, will Sicherheit. Diese Sicherheit können wir Ihnen bieten, indem wir Ihnen Garantien geben. Zum Beispiel schreiben wir Ihnen über einen langen Zeitraum einen garantierten Zins gut. Und gleichzeitig sind Sie während der ganzen Laufdauer erst noch gegen Risiken wie Tod oder Erwerbsunfähigkeit abgesichert. Vorteile, die Ihnen eine Bank nicht bieten kann. Wie schaffen wir das? Wir investieren Ihr Geld gezielt und hauptsächlich in sichere und langfristige Anlagen (siehe Box auf Seite 3). Zu den sichersten Anlagen überhaupt gehören Staatsanleihen von finanzstarken Ländern – wie etwa die Bundesobligationen der Schweiz. Daneben legen wir einen grossen Teil unserer Kundengelder in Unternehmensanleihen an. Durch unser Analysten-Team kennen

Markus Leibundgut, Finanzchef Swiss Life Schweiz

wir die Unternehmen, in die wir Ihr Geld investieren, sehr gut. Wir prüfen diese laufend intensiv und wissen deswegen genau, wo wir Ihr Geld anlegen. Sowohl Unternehmens- als auch Staatsanleihen sind langfristige Investitionen, in denen Ihr Geld über einen längeren Zeitraum sicher angelegt ist. Markus Leibundgut, Finanzchef von Swiss Life Schweiz, sagt: «Wir achten sehr darauf, dass die Anlagen langfristig mit unseren Garantien übereinstimmen. Zusätzlich sichern wir unsere Anlagen mit Finanzinstrumenten ab. So erhöhen wir die Sicherheit nochmals.» Gebundenes Vermögen als Garantie Die Ansprüche unserer Kunden werden durch das sogenannte gebundene Vermögen sichergestellt. Dieses Vermögen muss jederzeit grösser sein als die Verpflichtungen von Swiss Life. Die strengen Vorschriften der FINMA (Finanzmarktaufsicht) sorgen ausserdem dafür, dass das gebundene Vermögen sicher angelegt wird. Markus Leibundgut:

«Wer sein Geld zu Swiss Life bringt, kann sich auf uns verlassen. Sein Geld ist bei uns sicher. Garantiert.»

Warum nicht einfach auf die Bank? Es stellt sich die Frage: Warum sollte man jeden Monat einen Betrag in eine Lebensversicherung einzahlen? Was sind die Vorteile? Schliesslich könnte man das Geld auch ganz einfach auf das Bankkonto einzahlen. Markus Leibundgut hat darauf eine eindeutige Antwort: «Wir erwirtschaften für unsere Kunden über eine lange Zeit nicht nur sehr stabile und vergleichsweise hohe Renditen, wir geben auch Sicherheitsgarantien ab. Zudem sind die Kunden zusätzlich gegen Risiken wie Tod oder Erwerbsunfähigkeit versichert. Das alles kann eine Bank nicht bieten.»


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Anlagefonds

Ein Tag im Leben eines Fondsmanagers Wer in einen Fonds investiert, sollte nicht nur genau wissen, in was er investiert, sondern auch auf seinen Bauch hören – sagt Sebastian Richner. Als Profi gibt er Ihnen gute Tipps. Text: Dajan Roman

Etwas später, nach der Eröffnung der Börsen in Europa, erhalte ich einen ersten Eindruck, wie der Tag verlaufen könnte. Danach gehe ich die Märkte noch einmal einzeln durch, studiere Berichte und lese sogenannte ResearchPapers.

Als Fondsmanager setzt Sebastian Richner auf Wissen und Intuition.

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er Begriff «Fonds» ist heutzutage in aller Munde. In der Regel wissen aber nur Spezialisten, wie ein Fonds genau funktioniert und worauf man achten muss. Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, wie ein Anlagefonds gemanagt wird? Sebastian Richner ist Fondsmanager bei Swiss Life und beschäftigt sich Tag für Tag mit Anlagefonds. Er sagt dazu: «Ich betreue vier verschiedene Anlagefonds, an denen unsere Kunden meist

über eine fondsgebundene 3a-Lebensversicherung beteiligt sind. Während der gesamte monatliche Sparbetrag in das Fondsvermögen fliesst, geht der Risikobetrag ins Versicherungskollektiv. Mein Tag beginnt in der Regel damit, dass ich mir einen Überblick über die Märkte verschaffe: Wie haben die Märkte in Übersee geschlossen? Stimmen die Bewegungen meiner Fonds mit jenen der Märkte überein oder gibt es unüblich starke Abweichungen?

Entweder kaufen oder verkaufen Im Verlauf des Tages erhalte ich dann die Zahlen zu meinen Fonds: Wie steht es um Zuflüsse und Abflüsse? Je nach Resultat muss ich nämlich aktiv werden auf dem Markt. Falls ich eine Meldung über grosse Abflüsse erhalte, muss ich Fondsbestandteile verkaufen, damit ich liquide genug bin, um die Fondsanteile auszahlen zu können. Umgekehrt verhält es sich bei Zuflüssen: In diesem Fall muss ich dazu kaufen, damit das Fondsvermögen – durch die Zuflüsse nun grösser – voll investiert bleibt. Die Titelselektion Die Herausgeberin des Fonds – in unserem Fall also Swiss Life – bestimmt bei der Lancierung das Grundgerüst der Fondsanlagen, sozusagen eine Ziel-Aufteilung der Investments. Auf monatlicher Basis entscheidet das Investmentkomitee über die Aufteilung innerhalb der definierten Zielquote. Zum Beispiel: Wenn bei einem Fonds eine Aktienquote zwischen 20 und 25 Prozent möglich


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Swiss Life SimplyCare So finden Sie den für Sie richtigen Fonds: Das Wichtigste überhaupt: Werden Sie sich Ihres Risiko­ profils bewusst. Wie gross dürfen die Schwankungen in Ihrem Portfolio sein? Sprich: Ab wann können Sie nicht mehr ruhig schlafen? Ihr Anlagehorizont sollte sich mit Ihrem Risikoprofil decken. Sie sollten auch schwierige Zeiten durchstehen können: Sinken die Fonds kurzfristig im Wert, darf das für Sie kein Problem sein. Auf keinen Fall sollten Sie gezwungen sein, die Fonds in einem solchen Moment zu verkaufen.

Diese klassischen Fehler sollten Sie vermeiden: Keine Systematik: Legen Sie die Regeln des Investierens vor der allerersten Investition fest und halten Sie sich eisern daran. Sonst kann es passieren, dass Ihnen die Psychologie in die Quere kommt. Wir nehmen nämlich Verluste und Gewinne unterschiedlich wahr. Wer sich jedoch stur an die Regeln hält, kann diesen typischen Fehler vermeiden: Etwa, dass man schlechte Aktien zu lange hält und gute Aktien zu früh verkauft. Mangelnde Diversifikation: Achten Sie auf eine angemessene Aufteilung Ihres Vermögens in Bargeld, Aktien, Obligationen, Immobilien, etc.

Und schliesslich: Kaufen Sie nur Fonds, die Sie verstehen. Sie sollten wissen, wie der Fonds investiert. Achten Sie immer auch auf Ihr Bauchgefühl: Haben Sie ein schlechtes Gefühl, lassen Sie besser die Finger davon.

ist, entscheidet das Komitee, ob wir näher zu 20 oder näher zu 25 Prozent gehen. Es bestimmt also, wo wir im Portfolio mehr Risiko eingehen und wo wir auf Sicherheit setzen. Die Selektion der einzelnen Titel erfolgt stets in Absprache mit meinem Vorgesetzten. Aufgrund der Leitlinien des Investmentkomitees ist aber in der Regel klar, welche Titel überhaupt in Frage kommen. Wenn man beispielsweise bei Aktien pessimistisch ist, kommen nur sogenannte «defensive

Modeprodukte: Lassen Sie sich von Modeerscheinungen bzw. Modeprodukten nicht blenden. Wenn man «unbedingt» und vor allem «jetzt» investieren sollte, ist Zurück­haltung angesagt.

Titel» in Frage, Titel also, die weniger schwankungsanfällig sind. Nestlé ist beispielsweise eine solche Aktie. Ich muss mit meinen Fonds die sogenannte «Benchmark-Rendite» schlagen. Das heisst, meine aktiv gemanagten Fonds müssen besser sein als Fonds, die lediglich die jeweiligen Indizes abbilden, was dem passiven Ansatz entspricht. Das ist auch gut so: Denn nur dann lohnt sich die Investition in einen aktiv gemanagten Fonds.»

Rundumschutz für Ihre Gesundheit Gesundheitsvorsorge muss ebenso sicher wie flexibel sein. Swiss Life hat deshalb mit dem Krankenversicherer Sanitas eine Versicherungslösung entwickelt, die genau das kann: Swiss Life SimplyCare. Bedürfnisse ändern sich je nach Lebensphase. Mit Swiss Life SimplyCare bietet Ihnen Swiss Life eine Lösung, die sich Ihren Bedürfnissen flexibel anpasst – ein Leben lang. Hinter dem schweizweit einmaligen Produkt steckt das Know-how von Sanitas, einer der grössten Krankenversicherungen der Schweiz. Swiss Life SimplyCare kombiniert clever die Grundversicherung mit einer ambulanten und stationären Zusatzversicherung von Sanitas. Aus der umfangreichen Palette von Sanitas wählen Sie jene Versicherungslösungen, die für Sie und Ihre aktuelle Lebensphase stimmen. Immer richtig versichert «Mit Swiss Life SimplyCare ist man in jeder Situation richtig versichert», sagt Andreas Götz, Leiter Vertrieb und Kundenberatung von Sanitas. Weitere Vorteile: Um die Prämien zu optimieren kann man auf Ende Jahr den Anbieter der Grundversicherung wechseln, die Rechnungen aber weiterhin an Sanitas einsenden. Andreas Götz: «So bleibt es bei einem Ansprechpartner und unnötiger Papierkram entfällt.» www.swisslife.ch/simplycare


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Swiss Life Business Direct

Schweiz-Premiere für Jungunternehmer Haben Sie gerade Ihre eigene Firma gegründet? Brauchen aber noch eine Pensionskasse? Mit unserer neuen Online-Lösung sind Sie und Ihre Mitarbeitenden flugs vollversichert – und Sie können so richtig loslegen.

D

as ist echte Innovation: Mit Swiss Life Business Direct können Sie die berufliche Vorsorge für Sie und Ihre Mitarbeitenden komplett online eröffnen. Und wenn wir vollständig online sagen, dann meinen wir auch vollständig online – mit allem Drum und Dran. Sie schliessen den Vertrag online ab, kommunizieren online und führen auch die Verwaltung online durch – Sie haben während 24 Stunden Zugriff auf das System. Auch die Anmeldung wird durchgängig online abgewickelt: Eine Unterschrift ist nicht nötig, selbstverständlich kommt aber trotzdem ein rechtsverbindlicher Vertrag zustande. Angebot für Start-Ups Swiss Life Business Direct ist das richtige Angebot für Sie, wenn Sie als Jung-

unternehmer Gründer und Inhaber eines Start-Ups sind und zum ersten Mal für Ihr Unternehmen eine BVG-Lösung brauchen und noch über keine Vorversicherung verfügen. Der Anmeldeprozess ist kurz und intuitiv. Sie können an den verschiedenen Leistungen «schrauben» und sehen sofort, wie sich das auf den Preis auswirkt. So finden Sie bequem die richtige Lösung zum richtigen Preis. Ausserdem können Sie die von Ihnen gewählte Lösung mit dem Branchendurchschnitt vergleichen. Rundum versichert Mit Swiss Life Business Direct gehen Sie auf Nummer Sicher: Die Vollversicherung ist die sicherste Vorsorgelösung, die es gibt – weil Swiss Life alle Risiken für Sie übernimmt. Sie und Ihre Mitar-

beitenden geniessen einen Rundumschutz, die Vorsorgegelder sind jederzeit zu 100 Prozent garantiert.

Wir sind für Sie da: Falls Sie bei der Anmeldung zu Swiss Life Business Direct Fragen haben, können Sie jederzeit unseren Kundendienst kontaktieren. Und zwar wie es sich für eine OnlineLösung gehört, per E-Mail oder per Chat. Sie finden alle Angaben direkt bei der Eingabemaske. Sie sehen: Mit ganz wenigen Klicks kommen Sie für sich und Ihre Mitarbeitenden zu einer vollwertigen BVG-Lösung. Und das Beste daran: Swiss Life Business Direct ist das günstigste Vollversicherungsangebot der Schweiz. www.swisslife.ch/businessdirect


UPDATE // 9

Anlagestiftung Swiss Life

Die besten Verwalter für Ihr Geld Pensionskassen aufgepasst: Mit der Anlagestiftung Swiss Life profitieren auch kleine und mittlere Pensionskassen von modernen Anlagekonzepten – und von einer überdurchschnittlichen Performance. Text: Dajan Roman

Die Anlagestiftung Swiss Life ist eine steuerbefreite Stiftung, die Gelder für steuerbefreite Vorsorgeeinrichtungen als exklusiven Anlegerkreis kollektiv anlegt und verwaltet. Spitze im Performancevergleich Im KGAST-Performancevergleich von Fundo/Lipper über ein und drei Jahre befinden sich alle acht Anlagegruppen der Anlagestiftung Swiss Life in den ersten beiden Quartilen, in elf von total fünfzehn Kategorien schnitten die Lösungen in diesen Zeiträumen jeweils im 1. oder 2. Rang ab. Die starke Performance hat auch 2012 das Wachstum der Anlagestiftung Swiss Life unterstützt. Mit knapp 25 Prozent gehörte sie laut dem KGASTPerformancevergleich von Fundo/Lipper im Kalenderjahr 2012 zu den am stärksten wachsenden Anlagestiftungen der Schweiz. Weiter zum Wachstum beigetragen haben auch attraktive Lösungen wie die Anlagegruppe «Aktien Protect», welche den Anlegern dank einer regelbasierten Absicherungsstrategie ein integriertes Risikomanagement bietet. Stephan Thaler, Geschäftsführer der Anlagestiftung Swiss Life, sagt: «Unsere Entwicklung in den letzten drei Jahren von rund einer Milliarde auf über drei Milliarden Franken ist ein Beleg dafür, dass wir unseren Kunden dank dem Best Select-Ansatz attraktive Anlagemöglichkeiten bieten.»

Best Select steht für bestqualifizierte Vermögensverwalter: Das Auswahlverfahren wird durch den unabhängigen Investment Consultant PPCmetrics begleitet. Die Entscheidung fällt ein Swiss Life-Gremium aus Anlage- und Produktspezialisten. Manager werden aufgrund objektiver Kriterien wie Erfahrung und Leistungen in der Vergangenheit ausgewählt. Best Select bedeutet regelmässige Überprüfungsprozesse nach bester institutioneller Praxis: Ein Asset Manager muss bestimmte Benchmark-Kriterien bezüglich Anlageresultate erfüllen. Bei unzureichender Performance wird der Asset Manager auf eine sogenannte «watch list» gesetzt. Sollte sich keine Verbesserung einstellen, wird der Austausch des Asset Managers in Erwägung gezogen. Best Select sichert die Umsetzung einer «Core Satellite Struktur» für Aktien Ein indexiertes Kernportfolio wird durch aktive Bewirtschaftung im Bereich kleinkapitalisierter und Schwellenländer-Aktienmärkten ergänzt.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

1.

Objektivierte Auswahl der bestqualifizierten Vermögensverwalter mit Unterstützung durch den führenden Investment Consultant PPCmetrics

2.

Transparenz und Sicherheit dank laufender Überwachung aller Vermögensverwalter durch den unabhängigen Investment Controller PPCmetrics

3. Zugang zu Anlage-Kernkompetenzen von Swiss Life in den Bereichen Immobilien, Obligationen und taktische Anlagesteuerung basierend auf eigenem Economic Research

4. Strukturierung der Anlagegruppen nach bester institutioneller Praxis (Core-Satellite-Ansatz) und unter Beizug innovativer Absicherungslösungen (Aktien Protect)

5. Hohe Glaubwürdigkeit und Motivation dank bedeutendem Engagement der Swiss Life eigenen Vorsorgeeinrichtungen


10 Jungfrau Music Festival

Blasmusik in all ihren Facetten Einmal im Jahr wird Interlaken zum Mekka der Blasmusikszene. Spitzenorchester und -ensembles bieten musikalische Leckerbissen. Swiss Life begleitet das Festival seit drei Jahren als Sponsorin.

Text: Andi Giger

D

ie Ursprünge der Blasmusik im 18. Jahrhundert liegen im militärischen Umfeld. Zweihundert Jahre später gibt es kaum einen Ort in der Schweiz ohne eigene Blasmusik. Über zweitausend Vereine pflegen mit Brassbands und Harmonien ein stilistisch breites Blasmusik-Repertoire. Und fördern gezielt den Nachwuchs. Heute lässt sich die Blasmusik längst nicht mehr aus unserer Kultur wegdenken. Zur Beliebtheit trägt auch das Jungfrau Music Festival bei. Der Verein Jungfrau Music Festival profiliert sich bereits seit elf Jahren mit diesem hochklassigen Festival mit nationaler und internationaler Beteiligung.

rivierten Künstlern und Newcomern zusammenzustellen. Neben den hochkarätigen Auftritten sind die Weiterbildung und der Austausch der Musiker und Jungmusiker ein wichtiger Bestandteil des Festivals. Sonderkonzerte und Projekte begeistern Jugendliche für das gemeinsame Musizieren. Nachhaltiges Sponsoringengagement Mit dem Jungfrau Music Festival engagiert sich Swiss Life für eine lebendige Schweizer Tradition. Dabei werden gezielt einheimische Musiker gefördert und unterstützt. Swiss Life kann einmal mehr sagen: «So fängt Zukunft an.» www.jungfrau-music-festival.ch

Vielschichtiges Programm Das Organisationskomitee schafft es jedes Jahr, ein buntes Programm mit ar-

Gewinnen Sie ein Wochenende im VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa inkl. Tickets für das Konzert des Nationalen Jugendblasorchesters der Schweiz.

Am 21. Juli 2013 treten die grössten Schweizer Jugendmusik-Talente im Kursaal in Interlaken auf. Swiss Life verlost Tickets für zwei Personen inkl. zwei Übernachtungen im traditionsreichen 5-SterneHotel VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa (19. bis 21. Juli 2013). Erleben Sie das einzig­artige Konzert und geniessen Sie ein unvergessliches und luxuriöses Wochenende vor der malerischen Bergkulisse des Berner Oberlands. Um an der Verlosung teilzunehmen, kreuzen Sie einfach das entsprechende Feld der Antwortkarte (Lasche der hinteren Umschlagseite) an und senden Sie diese bis spätestens 12. Juli 2013 zurück. Oder nehmen Sie teil unter www.swisslife.ch/magazin Viel Glück! www.njbo.ch www.victoria-jungfrau.ch Das im letzten UPDATE verloste WellnessWeekend im Hotel Schweizerhof, Lenzerheide, gewann Willi Speck, Mönchaltdorf ZH


UPDATE // 11

So fängt Zukunft an.

Er braucht den Berg, um aufzustehen. Und er respektiert ihn. In Engelberg hat der Freerider und Downhiller Patrick Ambühl sein Paradies gefunden. Text: Dajan Roman

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er Patrick Ambühl trifft, möchte am liebsten auch gleich aufs Bike steigen und mit ihm eine Tour machen. Denn wenn «Whisky» – so wird er von seinen Freunden genannt – über seine Leidenschaft spricht, ist das hochgradig ansteckend. «Ohne die Berge, die Ruhe und die Natur könnte ich nicht leben. Ich brauche die Berge, um morgens überhaupt aus den Federn zu kommen», sagt der gebürtige Davoser. Nur in der Natur kann er abschalten und wirklich allein sein: «Dort draussen finde ich meinen Frieden». Vor Jahren hat Ambühl es mal in einer Stadt, in Luzern, probiert. «Aber nach zwei Monaten musste ich wieder weg. Zwar habe ich viele Berge gesehen, die waren mir aber alle zu weit weg», lacht Ambühl. Schon als Kind war «Whisky» lieber draussen als drinnen. Das habe er ganz einfach in den Genen: «Als Kind musste ich viele Tests wegen Hyperaktivität über mich ergehen lassen. Mein Vater sagte aber immer: Der muss sich einfach austoben können. Also hat er hinter dem Bauernhof mit einem alten Mähmotor einen Skilift für uns Kinder gebaut.» Das ist noch heute so: Der 32-jährige Ambühl braucht Bewegung, «sonst drehe ich durch.» In den Bergen ist Patrick Ambühl – egal, ob im Winter mit den Skis oder im Sommer mit dem Bike – kein Hang zu steil. Angst hat er nie, aber Respekt, grossen Respekt. «Wenn man dem Berg und dem Winter keinen Respekt zollt,

Berg und Bike gehören für Patrick Ambühl untrennbar zusammen.

wird es gefährlich. Man muss sich auskennen und stets wissen, was man tut». Ambühl weiss, wovon er spricht. Als ausgebildeter Patrouilleur ist er schliesslich oft mit Bergunfällen konfrontiert. Seit ein paar Jahren lebt sein Sohn Jérôme bei ihm und seiner Freundin in Engelberg. Mit Jérôme ist er gerne draussen, oft sitzen sie zusammen im Sattel. Ambühl schwärmt: «Wir haben das Paradies direkt vor der Haustüre.» Vieles ist also noch ganz ähnlich wie früher. Aber nicht alles: «Ich mache mir Gedan-

ken über die Zukunft und die Sicherheit meiner Familie – auch über die finanzielle Sicherheit.» Darum habe er nun auch eine Lebensversicherung, damit seine Familie im schlimmsten Fall wenigstens finanziell abgesichert sei. Ausserdem arbeitet er seit April fest als Abwart. Das erzählt Ambühl in ernstem Ton und fügt dann mit dem ihm eigenen Schalk hinzu: «Ich bin allgemein vorsichtiger geworden, aber das ist ja nicht unbedingt negativ.» www.bikeclub-engelberg.ch


Ich liebe das Risiko gehe ich nicht ein. Das Leben ist voller Wendungen. Unsere Vorsorge passt sich an. Swiss Life bietet für jeden Lebensabschnitt massgeschneiderte Lösungen an. Ob Sie gerade eine Familie planen, eine Firma gründen oder Ihre Vorsorge angehen möchten: Bei uns sind Sie gut beraten. www.swisslife.ch

Informationen für Kunden von Swiss Life // Sommer 2013  
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