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Peelingverfahren Chemical peeling - Tiefenpeeling mit TCA Der Begriff „Peeling“ kommt aus dem Englischen und bedeutet abschälen, d.h. die auf der Haut haftenden Hautschüppchen werden abgetragen und durch frische Hautzellen ersetzt. Mittels dieser Zellerneuerung wird die Haut geschmeidiger und straffer so dass z.B. auch Fältchen verschwinden können und es kommt zu einer echten Hautverjüngung. Es werden dabei unterschiedliche Säuren auf die zu behandelnden Areale aufgetragen. Dabei bestimmen die Art der Säure, ihre Konzentration und die jeweilige Einwirkzeit den Grad der Tiefenwirkung. Bei swissestetix bieten wir folgende medizinischen Peelings an: - Oberflächliches Peeling mit Glykolsäure bzw. Alphahydroxysäure (AHA) - Tiefenpeeling mit Trichloressigsäure (TCA) Störende Fältchen und Falten, tiefe Aknenarben oder Pigmentflecken sind die typischen Indikationen für ein Peeling. Hierbei wird Glykolsäure oder Trichloressigsäure unter standardisierten Bedingungen in der entsprechenden Konzentration auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen. Die zugrunde liegende Indikation, die Beschaffenheit der Haut und die Körperstelle bestimmen dabei die Auswahl des Peelings.

Wer eignet sich für ein Peeling? Frauen und Männer mit Akne, unreiner Haut und /oder Aknenarben oder anderen oberflächlichen Narben können von einer Peelingbehandlung profitieren. Sofern eine Lasertherapie nicht erfolgreich war, können auch Pigmentstörungen der Haut, insbesondere die sog. Altersflecken an Armen, Händen, Dekolletee und im Gesicht behandelt werden. Aber auch bei Hautalterung mit Falten und Fältchen sowie bei licht- und sonnengeschädigter Haut kommt diese Methode zum Einsatz. Auch nach operativer Gesichts- oder Lidstraffung oder in Kombination mit anderen ästhetischen Therapien (z.B. Laser, Botox oder Faltenunterspritzung) kann eine Peelingmethode einen zusätzlichen verjüngenden Effekt erzielen.

Die Beratung Während einer Beratung zum chemischen Peeling werden Ihre Vorstellungen und Wünsche sowie etwaige Bedenken und Kontraindikationen in Ruhe erörtert. Eine ausführliche Untersuchung der Hautstruktur samt Photodokumentation schliesst sich an. Auch andere bzw. ergänzende Therapieoptionen werden besprochen.

Wie funktioniert ein Peeling? Ein chemisches Peeling ist ein Eingriff in die Haut, um Falten, oberflächliche Narben und andere Zeichen der Hautalterung wie Altersflecken, Keratosen etc. dauerhaft zu beseitigen. Die Behandlung erfolgt ambulant. Auf die Gesichtshaut werden nach gründlicher Reinigung die Lösungen aufgetragen. Durchschnittlich dauert das Auftragen der Lösung für ein ganzes


Gesicht ca. 15 Minuten. In einigen Fällen können Schmerzmittel in den ersten Stunden nach dem Eingriff erforderlich sein. Im Rahmen des Erneuerungs-/ bzw. Heilungsprozesses in den ersten Tagen nach der Behandlung tritt Gewebsflüssigkeit aus und es können sich Krusten und Blasen bilden. Gelegentlich kommt es auch zu einer kurzfristigen Schwellung, insbesondere im Bereich der Augenpartie. Diese Nebenwirkungen sind aber selten und mit denen, von swissestetix verwendeten Techniken, auf ein Minimum reduziert.

Nach dem Peeling Beim oberflächlichen Peeling mit Glykolsäure (AHA) ist nur von einer minimalen und sehr kurzfristigen kosmetischen Beeinträchtigung auszugehen. Diese können ganz fehlen und meist ist bereits nach wenigen Tagen keine wesentliche Beeinträchtigung mehr zu erwarten. Ihr behandelnder Arzt wird mit Ihnen individuell die Verhaltensmassregeln und die Wiedervorstellungstermine besprechen. Beim Peeling mit Trichloressigsäure gelten generell folgende Verhaltensmassregeln nach der Behandlung: Sie dürfen auf keinen Fall an der sich schälenden Haut zupfen oder kratzen. Mechanische Belastung sollte vermieden werden. Ebenso kann sich Rauchen ungünstig auswirken. Auch eine Massage der Gesichtshaut oder intensive sportliche Betätigung (Jogging, Tennis, u.ä.) ist ungünstig für den Heilungsprozess und sollte während der Wundheilungsphase unterbleiben. Shampoo sollte nicht auf das behandelte Areal kommen. Während der Heilungsphase dürfen Sie kein Make-Up verwenden. Die Haut sollte in der Nachbehandlungsphase nur mit den speziell vom behandelnden Arzt empfohlenen Kosmetika behandelt werden und erst wenn der behandelnde Arzt dies ausdrücklich genehmigt. Wichtig ist der konsequente Lichtschutz, um Pigmentveränderungen zu vermeiden. Dieser sollte strikt für die nächsten drei Monate erfolgen, ein Sonnenbad ist unbedingt zu vermeiden. Das endgültige Ergebnis ist meist nach zwei - drei Monaten zu beurteilen. Meist sind mehrere Sitzungen notwendig. Letztlich ist es immer eine individuelle Entscheidung, wann das persönliche Ziel erreicht ist.


Peelingverfahren Häufige Fragen zu Chemical Peelings Was versteht man unter der zu meidenden mechanischen Belastung nach der Behandlung? Auf jede Form von Rubbeln, Reiben oder mechanischem Wischen im Gesicht (etwa mit groben Waschlappen etc.) sollte in der ersten Zeit nach dem Peeling verzichtet werden.

Kann das Gesicht in den ersten Tagen nach der Behandlung zumindest mit Wasser gewaschen werden? Normalerweise kann das Gesicht relativ bald mit Wasser gewaschen werden; dies ist jedoch abhängig von Art und Tiefe des Peelings.

Empfiehlt es sich, das Gesicht nach der Behandlung zusätzlich zu kühlen? Ja, das Gesicht sollte zusätzlich unbedingt gekühlt werden, beispielsweise durch sogenannte Cool-Pads. Die Kühlung sollte jedoch keinesfalls mit Eis erfolgen.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Peelingverfahren und der Dermabrasio? Mit einem mittel-tiefen bis tiefen Peeling können etwa die gleichen Ergebnisse erzielt werden wie mit einer Dermabrasio. Der Unterschied besteht dabei in der Methode: Peelingverfahren glätten die Haut auf chemische Art und Weise, bei einer Dermabrasio erfolgt die Glättung durch mechanisches Schleifen.

Kann es durch das Auftragen der Säure zu allergischen Reaktionen auf der Haut kommen? Theoretisch ist eine allergische Reaktion möglich; diese Möglichkeit wird jedoch in der Regel bereits bei der Vorbehandlung erkannt und ausserdem im Beratungsgespräch besprochen.

Wie viel Zeit sollte zwischen zwei aufeinander folgenden Peelingbehandlungen liegen?


Die nötige Zeitspanne zwischen zwei Behandlungen ist abhängig von Art und Tiefe des Peelings sowie der Reaktion der Haut auf das Peeling und kann daher nicht pauschal veranschlagt werden.

Ab welchem Alter kann oder sollte man frühestens ein Peelingverfahren vornehmen lassen? Es gibt keine Altersgrenze für ein Peelingverfahren bei Erwachsenen. Im Beratungsgespräch wird geklärt, ob ein Peeling die geeignete Behandlung darstellt.


swissestetix Peelingverfahren