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aktuell Die Kundenzeitschrift von SWICA 1– 2018

Kleine Übung, grosse Wirkung: Mindfulness

Zwischen Zu viel und Zu wenig

Wie der Patient zur optimalen Behandlung kommt

Darf es eine Niere sein?

Pro und Contra zur neuen Organspende-Initiative


EDITORIAL

Wie erreiche ich SWICA? Sie wählen den Kanal; wir sind für Sie da. Persönliche Beratung An einem unserer rund 50 Standorte: www.swica.ch/standorte Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr sante24 – für telefonische Gesundheitsberatung und medi­zinische Notfälle im Ausland Telefon: +41 44 404 86 86 Kundenservice 724 – für sämtliche Fragen und Meldungen an unseren Kundendienst Gratisnummer 0800 80 90 80 oder Telefonnummer der zuständigen Agentur auf Ihrer Versichertenkarte Kontaktaufnahme via Onlineformular www.swica.ch/melden für sämtliche administrativen Meldungen an unseren Kundendienst inkl. Adress­ änderungen

Willkommen im Hier und Jetzt Verfolgen Sie einen Riesenslalom am TV, während Sie diese Zeilen lesen, oder telefonieren Sie dabei? Dann können Sie vielleicht effektiv mehrere Dinge gleichzeitig tun. Die Gefahr dabei: Man macht letzten Endes nichts so richtig bewusst. Wir glauben jedoch, dass bewusstes Wahrnehmen von Handlungen, Gedanken und Gefühlen – also Achtsamkeit – Ruhe und Kraft verleiht. Aus diesem Grund unterstützen wir Achtsamkeitskurse und zahlreiche weitere Aktivitäten für einen besseren Umgang mit Stress und für ein besseres Wohlbefinden. Unser Ziel ist es, auch dieses Jahr achtsam auf die Anliegen unserer Kundinnen und Kunden einzugehen, damit wir ihre hohen Erwartungen erfüllen können. An dieser Stelle danke ich allen Versicherten, die uns für ein weiteres Jahr treu geblieben sind – und heisse all jene herzlich willkommen, die unsere Kundenzeitschrift zum ersten Mal erhalten haben. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

IMPRESSUM aktuell – Die Kundenzeitschrift von SWICA. Erscheint 4  pro Jahr Herausgeber: SWICA Gesundheitsorganisation, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur Redaktion: Silvia Schnidrig, Gioia Zogg, Martina Ruoss, Maximilian Comtesse Übersetzungsdienst: Véronique Decoppet, Sara Negro Konzept und Gestaltung: Wirz Brand Relations, Zürich Fotografie/Illustrationen: Kilian Kessler, Lea Hepp, Patrick Oberholzer, Getty Images Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch Auflage: 400 000 Exemplare Korrektorat und Druck: Stämpfli AG, Bern

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Dr. Reto Dahinden CEO

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NEWS SWICA Rechnungs-App

Mehr als 50 000 zufriedene Nutzer Schon probiert? Mit der praktischen SWICA RechnungsApp können Sie schnell, bequem und sicher Ihre Arzt­rechnungen und andere rechnungsrelevante Dokumente fotografieren und uns via Smartphone oder Tablet senden. Bereits über 50 000 Versicherte behalten so stets den Überblick über ihre eingereichten Rechnungen und den Bearbeitungsstand. Jetzt Mobile-Apps von SWICA herunterladen: www.swica.ch/app

Velokurse

Zusammenarbeit mit Pro Velo Als Kollektivpartner von Pro Velo unterstützen wir Velokurse für verschiedene Altersstufen, die schweizweit in 130 Ortschaften angeboten werden und ab dem 10. März 2018 gebucht werden können. Dank der Kooperation können die Kurse günstig angeboten werden. Pro-Velo-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 20 Franken. Sie profitieren über die Kollektivversicherung von SWICA zudem von attraktiven Prämienrabatten auf Zusatzversicherungen für die ganze Familie. www.swica.ch/de/provelo

Schwimmkurse

Helmaktion

Ab ins kühle Nass

Sicher auf der Strasse

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Es trainiert den Körper und erhöht das Wohlbefinden. Deshalb beteiligt sich SWICA mit grosszügigen Beiträgen an Abonnementen für Thermal- und Hallenbäder. Seit diesem Jahr erhalten Versicherte zudem bis zu 600 Franken an die Kosten von Schwimmkursen zurückerstattet, wenn die Schwimmschule mit einem schweizerischen Qualitäts­ label wie aQuality oder der Qualitätslizenz zertifiziert ist.

In der Schweiz passieren jährlich 30 000 Velounfälle; ein Velohelm halbiert dabei das Risiko einer Kopfverletzung. Dennoch: Die Helmtragquote stagniert bei rund 46 Prozent. SWICA offeriert ihren Versicherten deshalb einen bfugeprüften KED-Helm zum Vorzugspreis von 20 Franken (10 Franken für Kinderhelme). Mehr Informationen zum Helm und zum Bestellablauf unter www.swica.ch/velohelm.

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F ok u s

Mehr hilft mehr! Oder? Welches ist die richtige Behandlung? Wie viel kostet eine Therapie? Wer bezahlt? Und: Deckt sich die Erwartung des Patienten mit dem, was er effektiv braucht? Eine optimale Versorgung ist herausfordernd und die Gründe für eine Über- oder Unterversorgung sind vielfältig. Ein Lösungsansatz für chronisch Kranke sind strukturierte Programme, die durch einen klaren Behandlungspfad zu mehr Lebensqualität verhelfen.

Dise ase-Manage mentInteressieren Sie sich für ein Sie den Kundenren aktie kont n Programm? Dan en; dieser ist rund um dienst für mehr Information ar. die Uhr telef onisch erreichb


Zu viele Medikamente, überflüssige Behandlungen oder vermeidbare Krankenhausaufenthalte können Betroffene gesundheitlich, psychisch und finanziell belasten. Doch während die einen mehr Pflege erhalten, als ihnen guttut, bleiben andere unterversorgt. Die Ursachen für eine Über- oder Unterversorgung lassen sich schwer identifizieren. Vor allem bei einer Überversorgung spielen Fehlanreize im Gesundheitssystem eine zentrale Rolle. Die meisten Akteure haben keine Spar­ anreize: Ärzte, Spitäler und Apo­ theken verdienen mehr, wenn sie mehr Leistungen erbringen. Gleichzeitig möchten Patienten im Krankheitsfall die Sicherheit haben, dass alle mög­ lichen Behandlungsoptionen aus­ geschöpft werden.

Bedürfnissen durch den Behandlungspfad. Gleichzeitig erhält er eine Ansprechperson, die niederschwellig erreichbar ist, seine Krankengeschichte kennt und die Behandlungen koordiniert. Vor allem bei chronisch kranken Menschen ist es relevant, dass sie als Partner ernst ge­ nommen werden und eine aktive Rolle im Entscheidungsprozess über­nehmen können. Sie erkennen dadurch, dass sie der Krankheit nicht

hilflos ausgeliefert sind und ihre Lebensqualität aktiv beeinflussen können. SWICA unterstützt verschiedene Netzwerkpartner, die Programme im Bereich Diabetes, COPD, Hypertonie (Bluthochdruck) und Schlaf anbieten.

Drei Fragen an … Dr. med. Adrian Rohrbasser, Arzt bei Medbase Wil, erklärt am Beispiel eines Diabetes­patienten, wie ein Disease-ManagementProgramm aussehen kann.

Aber auch die Ursachen einer Unterversorgung sind auf die Rahmen­ bedingungen unseres Gesundheits­ systems zurückzuführen. Ärztliche Konsultationen erfolgen oft unter hohem Zeitdruck. Zudem ist es aufgrund der komplexen Strukturen im Versorgungssystem für Ärzte und Patienten schwierig, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Diese beiden Faktoren haben zur Folge, dass der Patient häufig unzureichend in den Behandlungspfad miteinbezogen wird – gerade bei komplexen Behandlungen oder chronischen Krankheiten ist dies aber besonders wichtig.

Angenommen, Sie diagnostizieren bei einem Ihrer Patienten Diabetes. Was passiert dann? Am Anfang stehen ausführliche Informationen zur Diagnose und zu den Therapiemöglichkeiten. Danach machen wir zusammen mit dem Patienten eine Standort­bestimmung, bei der seine Ideen, Wünsche und Ängste besprochen werden. So können die Massnahmen auf seine Bedürfnisse abgestimmt werden.

Strukturiert gegen Über- oder Unterversorgung Damit Patienten mit chronischen Krankheiten optimal behandelt werden, existieren strukturierte Programme – sogenannte DiseaseManagement-Programme. Diese beruhen auf den Erkenntnissen der evidenzbasierten Medizin und führen den Patienten entsprechend seinen

Die Betreuung von Diabetes­ patienten ist komplex. Welche Behandlungskomponenten beinhaltet das Programm? Neben der ärztlichen Behandlung, die in Zusammenarbeit mit medizinischen Praxisassistenten erfolgen kann, ist die Betreuung und

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Schulung durch Physiotherapeuten und Ernährungsberater hinsichtlich Bewegung und Ernährung sehr wichtig. In komplexen Fällen werden Diabetes-Fachberater oder Diabetologen hinzugezogen.

Gibt es in den klar strukturierten Betreuungsprogrammen auch Platz für individuelle Bedürfnisse? Es geht nicht darum, «bei allen ­Patienten alles zu machen», sondern die Massnahmen der Situation und den Zielsetzungen des Patienten individuell anzupassen. Darum wird der Physio­ therapeut nicht einfach «Sport» vorschlagen, sondern mit dem Patienten diejenigen sportlichen Tätigkeiten fördern, die ihm Freude bereiten. Schlussendlich hängt die Prognose wesentlich davon ab, welche Eigenverantwortung der Patient übernimmt. Unsere Aufgabe ist es, ihm das Wissen und die Kompetenz für eine hohe Lebensqualität im Alltag mitzugeben.

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ges u nd h eit

Den Moment bewusst erleben Hektik im Job, eine volle Familienagenda, viel Arbeit im Haushalt und stetige Erreichbarkeit: Stress ist zur Volkskrankheit geworden. Abschalten ist schwierig; ständig kreisen die Gedanken. Abhilfe schafft eine Form der Meditation, die immer populärer wird: Stressbewältigung durch Achtsamkeit.

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ma Achtsamkeit finden Mehr Informationen zum The weiz, dem Berufsverband Sie beim MB SR-Verband Sch Stressbewältigung für der Lehrerinnen und Lehrer verband.ch bsrw.m ww . keit durch Achtsam

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MBSR: Leicht in den Alltag integrierbar

ank Handys mit Flatrates sind wir nonstop online und kommunizieren über alles und jeden. Wir essen nebenbei, eilen von einer Sache zur anderen und verlieren uns selbst dabei aus den Augen. Für die Welt­ gesundheitsorganisation (WHO) zählt Stress zu den grössten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Früher ein typisches Managerleiden, fühlt sich heute bereits jeder vierte Erwerbstätige in der Schweiz gestresst und erschöpft.

MBSR wurde vom amerikanischen Molekular­biologen Jon Kabat-Zinn entwickelt. Im Zentrum steht die Förderung der Achtsamkeit mit dem Ziel, im Alltag bewusst mit Stress umgehen zu können. MBSR wird meistens in achtwöchigen Kursen vermittelt. Zwischen den Kursstunden üben die Teilnehmenden das Gelernte selbstständig zu Hause; was eine Voraussetzung für den Lernerfolg ist. MBSR beschäftigt sich mit alltäglichen Fragen und eignet sich für alle Menschen unabhängig von Alter, Beruf oder Lebenssituation. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben die positive Wirkung auf das psychische und physische Wohlbefinden nachgewiesen. Die Teilnehmenden sind weniger stressempfindlich und ängstlich, gelassener, lebensfroher und können sich besser entspannen. Der Kurs vermittelt eine Methode zur Selbsthilfe, ersetzt jedoch keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. SWICA unterstützt MBSR-Kurse bei SWICA-anerkannten Kursleitern. Versicherte erhalten aus den Zusatzversicherungen COMPLETA PRAEVENTA und OPTIMA jährlich bis zu 600 Franken an die Kurse zurückerstattet. Einige weitere Entspannungsmethoden, an denen sich SWICA beteiligt, sind auf der nächsten Seite kurz erklärt. Eine Übersicht aller anerkannten Methoden finden Sie online: swica.ch/de/gesundheitsvorsorge

Kraft tanken mit Meditation Für einen gesunden Lebensstil sind Ernährung und Bewegung, aber auch Entspannung wichtige Bausteine. Wir benötigen Pausen, um belastbar zu bleiben. Eine Möglichkeit, solche Oasen in den Alltag zu integrieren, ist Medi­ tation. Wer meditiert, «versinkt in sich selbst», tankt neue Kraft und löst sich von negativen Gedanken, Stress und Problemen. Es handelt sich dabei um eine spirituelle Praxis, mit der man durch Konzentrationsübungen tiefe Ent­ spannung und einen veränderten Bewusstseinszustand erreichen kann. Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation. Beliebt und gut erforscht ist «Mindfulness-Based Stress Reduction», abgekürzt MBSR. Übersetzt wird MBSR mit «Stressbewältigung durch Achtsamkeit» – es handelt sich also nicht um reine Meditation. Wer achtsam ist, nimmt die eigenen Handlungen, Gefühle und Gedanken bewusst wahr und verliert sich nicht in anderen Gedanken. Oder man konzentriert sich auf die Umwelt und erlebt den Moment intensiv. Ob Stress, Verluste oder andere schmerzhafte Lebens­ erfahrungen: Die Praxis der Achtsamkeit kann helfen, mit schwierigen Lebenssituationen besser umzugehen.

Achtsam im Alltag Während des Zähneputzens den Geschirrspüler ausräumen oder auf der Joggingrunde den Einkauf ­planen: Häufig erledigen wir vieles gleichzeitig und sind mit den Gedanken immer bereits einen Schritt ­weiter. Versuchen Sie deshalb ab und zu, sich bei Aufgaben auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. ­Nehmen Sie zum Beispiel den Weg zur Arbeit bewusst wahr, beobachten Sie die anderen Menschen, das ­Wetter. Oder essen Sie mit allen Sinnen: Wie schmeckt das Essen, wie ist seine Temperatur, wie ist es gewürzt? Es gibt im Alltag viele Situationen und Sinneseindrücke, die Sie bewusst wahrnehmen können.

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G es u nd h eit

Alltagstaugliche Entspannungsmethoden Entspannung ist wichtig für einen ausgeglichenen und gesunden Lebensstil. SWICA unterstützt deshalb verschiedene Angebote in diesem Bereich.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (PME) Entspannen durch Anspannen: Die Methode hilft, im Alltag leichter zu entspannen. Ergänzt mit anderen Therapien kann sie bei Kopfschmerzen, Ängsten und Bluthochdruck nützen.

Autogenes Training Ein mentales Training, um vom stressigen Alltag abzuschalten, innere Blockaden und Verspannungen zu lösen und zu einer positiven Lebens­ einstellung zu gelangen.

Yoga Qigong Die Meditation und Bewegungsübungen entspannen und kräftigen gleichermassen.

Die Übungen kräftigen und dehnen den Körper, regen den Kreislauf an, massieren die inneren Organe und bringen Körper und Geist in Einklang.

Atemgymnastik

Tai-Chi

Atemgymnastik entspannt, fördert die Konzentration, stärkt die Atemmuskulatur und erhöht die Atemleistung.

Die langsamen und fliessenden Bewegungen fördern die Konzentration und verbessern die Beweglichkeit.

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W I ssenswertes

Wenn der Schuh drückt … Auch letztes Jahr haben wir von unseren Ver­sicherten die besten Noten bezüglich Kundenzufriedenheit erhalten. Diese Bewertungen freuen uns und spornen uns an, jeden Einzelnen bestmöglich zu betreuen. Aus Beschwerden können wir lernen: Melden Sie sich, wenn Sie mit uns oder unserem Service unzufrieden sind – telefonisch, schriftlich oder online. Telefonische Rückmeldungen beantworten wir innerhalb von 24 Stunden, schrift­liche innerhalb von 48 Stunden. Unser telefonischer Kundenservice steht Ihnen jederzeit zur Verfügung – auch nach den offiziellen Bürozeiten und am Wochenende. Die Telefonnummer finden Sie auf der Versichertenkarte oder online unter «Kontakt». Versicherte, die mit ihrem Krankenversicherer unzufrieden sind, können Gratisnummer kostenlos die Dienste der Ombudsstelle Krankenversicherungen beanspruchen. Kundenservice 724: Die Ombudsstelle befasst sich mit allen Fragen und Problemen, die zwischen 0800 80 90 80 Versicherten und Krankenversicherungen auftreten können. www.om-kv.ch ww w.swica.ch/kontakt

Kampagne «Sicher gehen – sicher stehen» Mit zunehmendem Alter nehmen Muskelkraft und GleichgewichtSSINN immer mehr ab. Die Folge sind vermehrte Stürze – jährlich müssen deswegen rund 280 000 Menschen schweizweit ambulant oder stationär behandelt werden. Gerade bei älteren Menschen ist regelmässiges Gleich­ gewichts- und Krafttraining wichtig, um bis ins hohe Alter kräftig, mobil und unabhängig zu bleiben. Mit der Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen» sollen sie für ein regelmässiges Training begeistert werden. Auf der Kampagnen-Website gibt es eine breite Auswahl an Gruppen­k ursen, wie zum Beispiel Fitness, Gymnastik oder Tanz. SWICA bezahlt aus den Zusatzversicherungen COMPLETA PRAEVENTA und OPTIMA an viele dieser Angebote bis zu 600 Franken jährlich. www.sichergehen.ch

Vorsorgeuntersuchungen

Medizinische Check-ups sind oft aufwendig und kostspielig. Viele Versicherte sind unsicher, ob und was sie testen lassen sollen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn man ab dem 50. Lebensjahr beim Hausarzt einen Check-up machen lässt. Im Gespräch wird zuerst die Lebenssituation – dazu zählen die Familienanamnese, Arbeits­ situation, Ernährung, Schlaf oder Suchtmittel – ganzheitlich angeschaut. Darauf abgestimmt wird besprochen, welche Blutuntersuchungen und weiteren Tests im Rahmen der Früherkennung von Krankheiten sinnvoll sind. Im Gesetz ist festgehalten, welche Leistungen aus der Grundversicherung bezahlt werden. Sind anschliessend weitere Untersuchungen nötig, werden diese als Krankheitsbehandlungen abgerechnet. Falls Sie keinen Hausarzt haben, hilft Ihnen sante24, ein passendes Angebot zu finden. Pauschale Check-ups bei spezialisierten Anbietern sind oft nicht vollumfänglich versichert. Bitte klären Sie im Vorfeld, welche Kosten SWICA übernimmt.

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P ers ö nlic h

Alles neu: Unterstützung in einer ungewohnten Situation Ein schwerer Motorradunfall macht Dave Behrendt einen Strich durch seine Zukunftspläne. Mit viel Wille und Mut passt er sich der neuen Situation an – bis er sein Leben wieder selber gestalten kann.

Das Care eine Management ist ung für ist tle kostenlose Diens rte und deren SWICA-Versiche rund 85 Care Angehörige. Die e zweit bieten Hilf Manager schwei en ng in komplex bei der Bewältigu tuationen oder medizinischen Si bensin schwierigen Le . en phas


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«Nach einem solchen Erlebnis verändert sich die Bedeutung von langfristigen Plänen.»

uf die schönen Spätsommertage hin hatte sich Dave Behrendt ein Motorrad gekauft. Lange hatte er keines mehr gefahren, jetzt schien ihm der Zeitpunkt richtig. Nur drei Wochen später geschah der Unfall – danach war alles anders.

Der gelernte Mechatroniker aus Leipzig kommt im Sommer 2016 für eine neue Stelle bei Coop Schafisheim in die Schweiz. «Mein Vater arbeitete bereits seit Längerem dort und konnte mir die Arbeitsstelle als Betriebselektriker empfehlen», erinnert sich der 32-Jährige. Genau einen Monat ist er bei Coop angestellt, als er bei einem Freizeitausflug mit dem Motorrad verunglückt. Beim Überholmanöver verliert er die Kontrolle, rutscht weg und prallt gegen die Leitplanke. Mit dem Bein will er sich instinktiv abstützen und wegdrücken – ein fataler Fehler; noch auf der Unfallstelle verliert er seinen linken Unterschenkel. Eine Krankenschwester fährt im Auto hinter ihm und sieht, wie das Unglück passiert. Sie drückt ihm das Bein ab, bis die Ambulanz vor Ort ist. Trotzdem schwebt Dave Behrendt in Lebens­gefahr; er hat schwere Kopfverletzungen und zwei Halswirbel sind gebrochen. «An den Unfall kann ich mich nicht erinnern. Nur aufgrund der Aussagen der Unfallzeugen weiss ich, was passiert sein muss», erzählt Dave Behrendt. Im Spital wird er operiert und liegt für einen Tag im Koma. Erst als er aufwacht, zeigt sich, welches Glück er hatte. Die Kopfverletzungen haben keine bleibenden Schäden hinterlassen. «Während der Zeit im Spital sah ich viele Patienten, deren Kopfverletzungen schlimme Folgen hatten. Da bin ich vergleichsweise gut weggekommen», sagt Dave Behrendt er­leichtert. Trotzdem beginnen für ihn nun eine anstrengende Physiotherapie und eine lange Rehabilitationszeit, um sich an den neuen Bewegungs­ablauf ohne Unterschenkel zu gewöhnen. Dazu kommen anfänglich epileptische Anfälle, die ihm die Rehabilitation erschweren und wegen denen er den Führerschein abgeben muss. Doch trotz der grossen Aufgabe, die Dave Behrendt vor sich hat, lässt er sich nicht ent­mutigen. Sportlich, jung und leidenschaftlicher Bewegungsmensch, will er sich so schnell wie möglich an die neue Situation gewöhnen und wieder aktiv werden. Tatsächlich wird er zum Bilderbuchpatienten und macht schnell grosse Fortschritte.

«Für mich aus Deutschland war es eine grosse Hilfe, eine Vertrauensperson an der Seite zu haben, die sich im Schweizer System auskennt.»

Motiviert und lebensfroh, so hat ihn auch Fatma Incesu, Care Managerin bei SWICA, kennengelernt. Sie erinnert sich, dass er sich nie dem Selbstmitleid hingab, und ist überzeugt: «Diese positive Einstellung trotz der schweren Situation hat sicherlich zur schnellen Genesung und Anpassung an die neuen Umstände beige­t ragen.»

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Fatma Incesu unterstützt Dave ­Behrendt bei allen Fragen zum Thema Versicherung, IV und berufliche Eingliederung – eine grosse Hilfe für Dave Behrendt, der das deutsche Gesundheits- und Sozialsystem gewohnt ist. «Nachdem sich beim Gespräch mit dem Arbeitgeber herausstellte, dass ich meinen Job in Zukunft nicht mehr machen kann und momentan keine andere geeignete Stelle frei ist, war ich umso dankbarer für ihre Unterstützung», erinnert er sich. Zusammen mit dem Care Management, dem Arbeitgeber und der IV beschliesst Dave Behrendt, eine Umschulung zum Prozessfachmann zu beginnen. Das ist für ihn nicht nur eine spannende Herausforderung, sondern auch wichtig, um selbstständig zu bleiben: «Ich bin nicht gerne von anderen abhängig. Daher habe ich mich bei meiner körperlichen Reha so stark eingesetzt und darum ist es mir wichtig, beruflich wieder eigenständig zu sein.» Auch sein Zuhause im ländlichen Seon im Aargau hat Dave Behrendt aufgrund des Führerscheinverlusts aufgegeben und ist in die Basler Innenstadt gezogen, um mobil zu bleiben. Obwohl er inzwischen wieder Auto fahren kann, will er das Stadtleben nicht mehr missen. Seinem ursprünglichen Beruf trauert Dave Behrendt nicht nach: «Natürlich hatte ich mir meine Zukunft anders vor­ gestellt. Doch mein Verhältnis zu langfristigen Plänen hat sich nach meinem Unfall sowieso verändert. Heute nehme ich das Hier und Jetzt, wie es ist, und freue mich bei der Umschulung auf eine neue Herausforderung.»

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W ett b ewer b

Energie tanken inmitten der Alpen

eschluss Einsend ist am rz 31. Mä 2 018

Tauchen Sie ein in die Schweizer Bergwelt und geniessen Sie einen Tag lang das prämierte Wellness-Angebot des Waldhaus Flims Alpine Grand Hotel & Spa. SWICA verlost eine Übernachtung für zwei Personen. Neben Erholung wird im Bündner Bergdorf auch Sport grossgeschrieben: Im Skigebiet Flims Laax können Sie auf 235 Pistenkilometern die Alpenwelt entdecken. Im Sommer bietet das Hotel u.a. zahlreiche Tennisplätze und geführte Wanderungen an … oder erleben Sie eine Rafting-Tour durch die Rheinschlucht. Das erwartet Sie und Ihre Begleitung: • Eine Übernachtung (Doppelzimmer) im Hotel Waldhaus Flims inklusive Frühstück im Restaurant «The Grand» • Ein Abendessen in einem der hotel­ eigenen Restaurants (exkl. Getränke) • Eintritt in den 3000 m² grossen Waldhaus-Spa mit Innenpool, beheiztem Aussenerlebnisbad und Naturschwimmteich

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• Benützung der Waldhaus-Spa Saunalandschaft mit Aroma- und Dampfbädern, separatem Damen­ saunabereich und einzigartiger Erdsauna • 24 Stunden am Tag Zugang zum Fitnessbereich und Fitnesslektionen • Sommer: kostenfreie Nutzung der Aussentennisplätze sowie der Mountainbikes • Kostenfreie Minibar (Auswahl an alkoholfreien Getränken)

Mitmachen und gewinnen: Versuchen Sie Ihr Glück und nehmen Sie am Wettbewerb teil. Mailen Sie Ihre Kontaktdaten mit dem Betreff «Waldhaus Flims» an aktuell-wettbewerb@swica.ch oder senden Sie eine Postkarte an: Redaktion aktuell, SWICA Gesundheitsorganisation, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur.

Mit BENEVITA gewinnen Gewinnen Sie mit SWICA und dem BENEVITA Bonusprogramm einen dieser Preise:

Reise in den Norden  Erleben Sie Stockholm und Helsinki in ­einer spannenden Städtekombi­ nation. Sie und Ihre Begleit­ person reisen zuerst in die Trendstadt Stockholm. Am zweiten Abend übernachten Sie auf der Fähre nach Helsinki. Dort erleben Sie zwei aufregende Tage inklusive Sauna-Bike-Tour.

Zu Hause bekocht vom Profi  Mario Garcia, zwei­

facher Juniorenkochweltmeister und ehemaliger Teamchef der ­Schweizer Kochnationalmannschaft, kocht für Sie und Ihre sieben Freunde ein Galamenü.

Fitnessabo gewinnen  Weil

Fitness geistig und körperlich fit hält, verlost SWICA fünf FitnessJahresabos nach Wahl im Wert von je 1500 Franken.

www.swica.ch/gewinnen Teilnahmeschluss ist am 29. Juni 2018.

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L esertipp

n e t l a h o S Sie die in chach

Kilos

Wie lassen si ch im Alltag grossen Auf ohne wand schnel l und einfac einsparen od h Kalorien er zusätzlich verbrennen? Das sind die Tricks unsere r Leser, mit denen sie ihr Gewic ht halten.

S

Gartenarbeit

Zähne putzen Die Lust auf Süsses nach dem Essen lässt sich einfach «abstellen», indem man gleich danach die Zähne putzt. Das ist nicht nur gut für die Linie, sondern auch für die Zähne.

Kein Essen aus Tüten Unnötige Kalorien können beim Snacken vermieden werden, indem man alles schön auf einem Teller arrangiert. So sieht man direkt, was man isst, ohne den Bezug zur Menge zu verlieren. Eingesandt von: A. Schwarz, Zürich

Ich halte mich mit Gartenarbeit fit. Dabei verbrenne ich ein paar Kalorien und entspanne mich gleichzeitig im Grünen. Eingesandt von: M. Turrini, Bellinzona

Eingesandt von: B. A., Halten

Zucker reduzieren

Kleine Teller

Reduzieren Sie den Zuckeranteil in Rezepten. Das funktioniert fast immer, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

Auf grossen Tellern haben grosse Portionen Platz – und entsprechend viele Kalorien. Ein kleinerer Teller ist auch gut gefüllt, wenn weniger Essen darauf liegt.

Eingesandt von: S. Zuberbühler, Effretikon

Eingesandt von: M. Kuhn, Dättlikon

Das perfekte Dessert

aten Sie uns Ihr schnelles, Wir suchen die besten Desserts! Verr Senden Sie uns Ihren t. ezep leichtes und gesundes Lieblingsr an aktuell@swica.ch. sse Adre iger tänd volls mit il Tipp per E-Ma wählten Tipp mit SWICA belohnt jeden ausge­ n! nke Fra 100

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A nge b ot

Mehr Informationen unter www.swica.ch/ernaehrung

Gesunde Ernährung

Für jede und jeden etwas dabei Was wir essen, beeinflusst unsere Gesundheit massgeblich. Deshalb unterstützt SWICA Aktivitäten, die zu einer gesunden und ausge­ wogenen Ernährung beitragen. Ob in der Gruppe oder einzeln, ob mittels persönlicher Beratung oder online: Alle finden ein passendes Angebot, das im Alltag umsetzbar ist.

auf unser allgemeines Wohlbefinden. Denn alles, was wir essen, gelangt über unseren Verdauungstrakt in unseren Blutkreislauf. Nicht umsonst heisst es: «Du bist, was du isst.» Ob Sie Ihr Ernährungswissen erweitern, Ihr Wohlbefinden verbessern oder Ihr Körpergewicht verändern möchten: SWICA beteiligt sich neben der klassischen Ernährungs­ beratung mit einem finanziellen Beitrag an zahlreichen weiteren Massnahmen, von denen wir vier etwas näher vorstellen.

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ine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist nicht nur wichtig, um zahlreiche Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zu vermeiden, sie hat auch einen grossen Einfluss

Das Programm der Migros betrachtet Umfeld und Lebensstil umfassend und ganzheitlich. Essgewohnheiten werden zuerst hinterfragt und danach so geändert, dass sie in den persönlichen Lebensstil integriert werden können. Unter­ stützt werden Teilnehmende mit einem 1:1- Coaching. Aktuell wird das Weight-Management-Programm in über 40 Deutschschweizer Migros-Fitnesszentren angeboten.

Fast jeder, der sich schon einmal mit einer Gewichtsabnahme befasst hat, kennt Weight Watchers: Jedem Lebensmittel wird eine Anzahl Punkte zugeschrieben und je nach Geschlecht, Alter, Gewicht, Grösse und Bewegung darf man eine gewisse Punktzahl essen. Unterstützt werden die Teilnehmenden via persönlichen Coach, Treffen mit Gleichgesinnten, Magazin und App. Zurzeit profitieren abnehmwillige SWICA-Kunden bei Weight Watchers von einem Gratismonat.

Oviva bietet mit moderner und mobiler Technologie neue Ansätze in der Ernährungsberatung. Über die von Oviva entwickelte App haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ortsunabhängig mit den diplomierten Ernährungsberatern zu kommunizieren. Zudem können Mahlzeiten, Aktivitäten und Gewichtsverlauf einfach erfasst und überwacht werden. Das Programm bringt nachhaltige Erfolge mit gesunder Ernährung und moderater Bewegung.

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My Coach hilft, die eigenen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten spielerisch umzustellen, und eignet sich speziell für viel beschäftigte Personen – egal ob Singles, Paare oder Familien. Zur langfristigen Ernährungsumstellung erhalten die Teilnehmenden ­wöchentlich eine Box mit Ernährungsplänen, saisonalen und schnellen Rezepten, praktischen Einkaufslisten und Bewegungs-Challenges. Weiter findet eine tele­fonische Begleitung durch diplomierte Ernährungs­ berater statt und persönliche Erfolgsmessungen werden durch medizinische Partner vorgenommen.

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M onitor

Sélection N eues aus dem G esundheitswesen

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lich auf einer bwohl die Organspenderkarte Schweizer festhält oder die AngeBevölkerung O rgane hörigen über seinen der Organspende gegeneinfac h er Willen informiert. Nun über mehrheitlich spenden will das die Volks­ positiv eingestellt ist, initiative «Organspende wurden 2017 nur von 145 fördern – Leben retten» ändern. verstorbenen Personen Organe Die Initiative sieht vor, dass grundtransplantiert. Gleichzeitig warteten sätzlich jeder zum Organ­spender wird, rund 1500 Personen auf ein Spenderausser er verneint dies schriftlich organ. Jedes Jahr sterben hierzulande oder die Angehörigen lehnen es ab. rund 100 Personen, weil sie kein Organ Dadurch sollen mehr Organe zur erhalten haben. Verfügung stehen und Leben gerettet werden. Doch wollen die Schweizer Im heutigen System wird man zum automatisch Organspender sein? Organspender, indem man dies schrift-

PRO  «Es handelt sich nicht um eine automatische Organspende, sondern um eine vermutete Zustimmung. Die Entscheidungsfreiheit bleibt. Wer seine Organe nicht spenden will, kann sich in einem Register verbindlich eintragen lassen. Zudem finden die An­gehörigen­ gespräche wie heute statt. Dabei ist der Wunsch des Verstorbenen Mélanie Nicollier, Medienverantwortliche, zentral und Initiative «Organspende massgebend. fördern – Leben retten» Falls eine Person seinen Organspendestatus nicht gemeldet hat, haben die Angehörigen immer noch die Möglichkeit, die ­Organspende abzulehnen. Dieser Fall tritt dann ein, wenn die Ange­ hörigen Grund zur Annahme haben, dass die verstorbene Person gegen eine Organspende war.»

CONTRA  «Die Initiative könnte

dazu führen, dass Menschen Organe entnommen werden, die das nicht gewollt haben. In so einem Fall verletzen wir zudem die Menschenwürde, denn dies widerspricht Artikel 10 der Schweizerischen Verfassung und dem Menschenrecht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Ruth Baumann-Hölzle, Unversehrtheit Institutsleiterin der Schweizer Stiftung und auf BeDialog Ethik wegungsfreiheit. Dieses Problem spitzt sich bei der Organentnahme nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand weiter zu. Denn der Patient muss in diesem Fall für die Organentnahme vorbereitet werden, noch bevor er tot ist. Eine Organ­entnahme sollte aber eine freiwillige Spende sein.»

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Mehr Freiheit bei der Arztwahl Seit diesem Jahr kann der Arzt oder das Spital im ambulanten Bereich schweizweit frei gewählt werden, die Grundversicherung übernimmt die Kosten auch, wenn diese höher sind als der Tarif im Wohnkanton. Bis anhin musste eine allfällige ­Differenz vom Versicherten getragen werden. SafeZone.ch auch auf Französisch Die Online-Suchtberatung SafeZone.ch ist nach dem Erfolg in der deutschen und der italienischen Schweiz nun auch auf F­ ranzösisch verfügbar. Nutzer können dort ihre Fragen zum Thema Sucht und Substanzkonsum an Experten richten. Diese beraten persönlich und kostenlos online über E-Mail oder einen individuellen Chat. Die ­Anonymität ist gewährleistet, sodass die Nutzer offen über sehr persön­ liche Probleme sprechen können. Mehr schwere Velounfälle mit dem E-Bike 2016 wurden auf Schweizer ­Strassen 854 Velofahrende schwer verletzt, 24 starben. Dies zeigt der SINUS-Report 2017 der bfu (Beratungsstelle für Unfallver­ hütung). Seit zehn Jahren stagniert die Entwicklung, die Anzahl ­schwerer Unfälle stieg sogar leicht an. Da das E-Bike immer beliebter wird, haben sich die schweren Unfälle damit seit 2011 verdreifacht. Auch bei den Fussgängern nehmen die Unfälle zu.

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active4life

Ihre Vorteile auf einen Blick SWICA unterstützt Ihren aktiven und gesunden Lebensstil. Mit dem Aktivitätenprogramm active4life profitieren unsere Versicherten von rund 100 gesunden und vergünstigten Angeboten. Auf der Website www.swica.ch/active4life finden Sie sämtliche Angebote.

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