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Der Newsletter für Kapitalanleger. Mit Wissen zu Werten.

# 3 2019

Börsenpflichtblatt der Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

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MyDividends-wikifolio SEITE 8

PALFINGER SEITE 12

MARKTBERICHT SEITE 14

SIXT UND COKE IM BLICKPUNKT GUT GERÜSTET FÜR DEN TURNAROUND FLUGZEUGFONDS IN TURBULENZEN

KURZMELDUNGEN (SEITE 4)

NEBENWERTE (SEITE 6)

HV-BERICHT (SEITE 20)

Mitteilungen der SdK │Klima beeinflusst Unternehmenspolitik│ Börsentag München│ Neue Indexfamilie

Hasen-Immobilien

ALBIS Leasing

CPU Software

AnlegerPlusNews  03 2019   1  


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Erfolgsstrategien für Einsteiger und Profis! Beim Börsentag München 2019 geben Ihnen renommierte Experten in zahlreichen Vorträgen und an den Ausstellerständen wertvolle Hinweise, wie Sie Ihr Geld langfristig sichern, aufbauen und vermehren können!

Samstag, 30. März 2019 09:30 – 17:30 Uhr im M O C | Atrium 3+4 Lilienthalallee 40 | 80939 München Organisiert durch

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EDITORIAL

Korrektur nach unten Liebe Leserinnen und Leser,

eine aufschlussreiche Studie veröffentlichte jüngst die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Laut dieser Studie müssen immer mehr deutsche börsennotierte Unternehmen ihre Umsatzoder Gewinnprognosen nach unten korrigieren. Im Jahr 2018 gaben die im Prime Standard gelisteten Unternehmen insgesamt 144 Gewinn- oder Umsatzwarnungen heraus – ein Anstieg um 55 % gegenüber 2017, als die Unternehmen in 93 Fällen bekannt machten, dass sie ihre selbstgesteckten Ziele nicht erreichen können. 2016 waren nur 63 Warnungen gezählt worden. Gut jedes dritte im Prime Standard gelistete Unternehmen – 34 % – hat 2018 seine Prognose unterjährig nach unten revidiert, jedes elfte Unternehmen veröffentlichte im Lauf des Jahres sogar zwei oder mehr Gewinn- oder Umsatzwarnungen.

Handel und Autoindustrie im Fokus

Eindeutig nach unten zeigte der Trend im vergangenen Jahr für Unternehmen aus den Bereichen Handel und Autoindustrie: 83 % der Groß- und Einzelhändler haben im vergangenen Jahr eine Warnung veröffentlicht, bei den Autoherstellern und -zulieferern lag der Anteil bei 75 %. Auf der anderen Seite musste kein einziges Immobilienunternehmen seine Prognosen nach unten korrigieren, während sechs von zehn Unternehmen aus dieser Branche ihre Prognosen unterjährig nach oben schraubten. Großkonzerne mit Milliardenumsätzen mussten im vergangenen Jahr ihre Prognosen besonders häufig nach unten anpassen und veröffentlichten gleichzeitig die wenigsten Aufwärtskorrekturen. Während 38 % der Unternehmen mit einem Jahresumsatz oberhalb der 1-Milliarde-Marke eine War-

nung herausgaben, vermeldeten nur 23 % von ihnen eine Umsatz- oder Gewinn­ erwartung. Umgekehrt schraubten immerhin 49 % der mittelgroßen Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 100 und 250 Mio. Euro ihre Prognose unterjährig nach oben – nur 29  % revidierten ihre Prognose nach unten. Doch wer glaubt, dass das Thema „Gewinnwarnung“ mit dem Jahr 2018 erledigt wurde, sieht sich getäuscht. Reihenweise setzten große deutsche Unternehmen ihre Prognosen bereits für 2019 nach unten. Zuletzt zum Beispiel der MDAX-Konzern Wacker Chemie, der darauf hinweist, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im laufenden Jahr voraussichtlich um 10 bis 20 % niedriger ausfallen wird als im Vorjahr. Die ebenfalls im MDAX gelistete Siltronic erwar-

tet für 2019 ein niedrigeres EBIT als im Jahr zuvor. Und einige konjunktursensitive Unternehmen wie Daimler mussten sogar eine Dividendenkürzung vermelden.

Vorsicht bleibt Trumpf

Aktienanleger sehen sich somit auch im laufenden Jahr einem herausfordernden Umfeld gegenüber. Wir versuchen die Risiken bei unseren Aktienanalysen im Nebenwertebereich durch Stop-Loss-Marken zu begrenzen. Dies bewahrt zwar nicht vor Verlusten, kann diese aber begrenzen, wenn die Märkte nach unten übertreiben.

Daniel Bauer stv. Chefredakteur Anzeige

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AnlegerPlusNews  03 2019   3  


INHALT

Investment & Strategie 6 Nebenwerte Hasen-Immobilien CPU Software 8 MyDividends-wikifolio Sixt und Coke im Blickpunkt

Markt & Werte 10 Technische Analyse DAX & EURO 12 PALFINGER Gerüstet für den Turnaround 14 Marktbericht Der A380 bringt Anleger in Turbulenzen 16 Rechtliches Kurzmeldungen

Gastbeitrag 18 Invest 2019 Jour Fixe der Selbstentscheider

SdK EXTRA 20 HV-Bericht ALBIS Leasing 22 Realdepot Trendwende nicht in Sicht 24 Börsenlandschaft Berlin Wahl- und Machtkämpfe

Rubriken 3 Editorial 4 Kurzmeldungen 26 IR-Kontakt 34 HV-Termine 35 Impressum CH

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4   AnlegerPlusNews  03 2019

Kurzmeldungen Mitteilungen der SdK

Das Amtsgericht Hamburg beabsichtigt, die Haikui Seafood AG wegen angeblicher Vermögenslosigkeit aus dem Handelsregister zu löschen. Die SdK wird im Namen eines betroffenen Aktionärs gegen die beabsichtigte Löschung fristgerecht Widerspruch erheben. Inhabern von Aktien der Linde PLC rät die SdK, die zu Unrecht erhobene Quellensteuer von den Depotbanken zurückzufordern. Die Haikui Seafood AG hat im Wege eines Börsengangs im Jahr 2012 mehrere Millionen Euro vor allem von Privatanlegern eingesammelt. Zuletzt wurde 2016 ein Jahresabschluss für 2015 veröffentlicht und darin ein Jahresüberschuss in Höhe von 7,3 Mio. Euro ausgewiesen. Nach den der SdK vorliegenden Informationen fand nie ein Insolvenzverfahren statt. Wenn nun aber die Gesellschaft nach § 394 FamFG gelöscht werden soll, stellt sich die Frage, warum die in der damaligen Bilanz ausgewiesenen Anteile sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wertlos sein sollen. Immerhin befanden sich zum Bilanzstichtag am 31.12.2015 im Konzern Sachanlagen in Höhe von ca. 35 Mio. Euro sowie Zahlungsmittel in Höhe von 90 Mio. Euro. Es ist nicht nachvollziehbar, wohin die Vermögenswerte verschwunden sein sollen. Die SdK will durch einen Widerspruch verhindern, dass die Gesellschaft aus dem Handelsregister gelöscht wird und damit rechtlich nicht mehr existiert. Im Wege eines Insolvenzverfahrens sollte nach Einschätzung der SdK der Verbleib des Vermögens durch einen Insolvenzverwalter überprüft werden. Hier finden Sie weitere Information zu dem Fall. Die Linde PLC hat im Dezember 2018 für das Geschäftsjahr 2018 eine weitere Zwischendividende von 0,825 US-Dollar pro Aktie ausgeschüttet. Die Dividende wurde bei einigen Banken mit der irischen Quellensteuer in Höhe von 20 % belastet. Nach Meinung der SdK ist diese Belastung fehlerhaft. Die Linde PLC hat zwar ihren Firmensitz in Irland, der steuerliche Sitz befindet sich allerdings im Vereinigten Königreich, so dass

eine etwaige Quellensteuerbelastung dort vorzunehmen wäre. Da jedoch das Vereinigte Königreich keine Quellensteuer erhebt, dürfte die Dividende entsprechend nicht belastet werden. Die SdK hatte deshalb Kontakt mit dem Unternehmen aufgenommen, das die steuerliche Auffassung der Schutzgemeinschaft vollumfänglich bestätigte. Es ist daher in diesem Fall von einer zu Unrecht erhobenen Quellenbesteuerung seitens der Depotbanken auszugehen. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Klima beeinflusst Unternehmenspolitik Klima- und Umweltfragen prägen immer stärker die Unternehmensstrategien, wie eine aktuelle Studie ergab, die über 800 europäische Unternehmen analysierte. Die Umweltorganisation CDP (Carbon Disclosure Project) hat in ihrer groß angelegten Studie Fortschritte in der Klimapolitik der zum Großteil börsennotierten Unternehmen festgestellt. 58 % gaben an, ihre Emissionen im Vergleich zum Vorjahr reduziert zu haben. Immerhin 10 % der Unternehmen haben sich eine ausgeglichene oder sogar positive Klimabilanz zum Ziel gesetzt. Bei 47 % fließen Klimaziele in die Vergütungspolitik für das Management ein. Eine breite Mehrheit von 80 % hat bereits Risiken identifiziert, die der Klimawandel für ihr Geschäft birgt. Gleichzeitig sehen 86 % der europäischen Unternehmen laut der Studie Chancen durch Produkte und Dienstleistungen, für die der Klimawandel erst die Nachfrage schafft. Das Interesse von institutionellen Investoren an Umweltthemen ist gewachsen. Die CDP hat 2018 so viele Datenanfragen von Investorenseite erhalten wie noch nie zuvor. 301 Investoren mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 41 Billionen US-Dollar holten Informationen ein. Unter den Investmentfonds verhalten sich einem Ranking von CDP zufolge französische Anbieter am klimafreundlichsten. Von den Top-10-Fonds aus diesem Ranking für europäische Aktienfonds kommen sieben aus Frankreich.


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IN ALLER KÜRZE

Börsentag München Am 30. März 2019 findet der diesjährige Börsentag München im MOC statt. Die kostenlose Finanzmesse wartet wieder mit zahlreichen Ausstellern und einem umfangreichen Vortragsprogramm auf. Steigen die Zinsen oder bleiben sie an der Nulllinie? Wie werden sich die Immobilienpreise entwickeln? Werden Edelmetalle wieder in der Wertschätzung, und damit auch im Preis, steigen? Können die Kryptowährungen ein Comeback feiern? Bleibt es bei dem enervierenden täglichen Auf und Ab der Aktienkurse? Das sind nur einige der Fragen, die am 30. März auf dem Börsentag München diskutiert werden. Antworten gibt es von den Experten an den Ständen der rund 100 Aussteller sowie auf den über 100 Vorträgen und Podiumsdiskussionen, die sich über den ganzen Tag erstrecken. Geöffnet ist die Finanzmesse im MOC im Norden Münchens am Samstag, den 30. März, von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr. SdK und AnlegerPlus sind mit einem Gemeinschaftsstand (Nr. 4.6.2) auf dem Börsentag vertreten und freuen sich über den Besuch ihrer Mitglieder und Leser.

Neue Indexfamilie Die Wiener Börse hat die Indexfamilie „Eastern Europe Traded Index“ (EETX) mit sechs neuen Indizes ins Leben gerufen. Der Fokus des EETX liegt auf den 40 größten Blue Chips der Märkte Russland, Zentral-, Ost- und Südost- Europa. Zu den größten Titeln der neuen Indexfamilie zählen Sberbank, Lukoil, Gazprom, Tatneft und Norilsk. Der EETX wird als Preisindex, Dividendenindex (TR) und Netto-Dividenden-Index (NTR) in Echtzeit in Euro sowie US-Dollar berechnet und veröffentlicht. Einzelne Unternehmen werden mit maximal 10 % gewichtet (UCITS II Regel). Alle Positionen über 5 % dürfen in Summe höchstens 40 % der Indexkapitalisierung ausmachen.

Investment Highlights 1

Klarer Fokus auf attraktive Kundenbranchen, insbesondere BioPharma und Labor

2

Marktführende Stellung in verschiedenen Technologiebereichen und renommierte Marke

3

Globale Präsenz mit starker Basis in den Wachstumsregionen

4

Erfolgreicher Track Record bei Allianzen und Akquisitionen

5

Hohe Kontinuität in Bezug auf Kunden, Mitarbeiter und Management

Performance 2018 + 13,2 % + 12,5 % + 14,7 % + 21,9 % + 36,9 % 1)

Umsatz1 Auftragseingang1 EBITDA2 Ergebnis je Vorzugsaktie2 Kursentwicklung SRT33

Wechselkursbereinigt

2)

Kontakt: ben.orzelek@sartorius.com Tel.: +49.551.308.1668

www.sartorius.com

Um Sondereffekte bereinigt

3)

01.01.2018 bis 31.12.2018

ISIN | Börsenkürzel: DE0007165607 | SRT (Stammaktie) DE0007165631 | SRT3 (Vorzugsaktie)

Marktsegment: Prime Standard

© 2019 Sartorius AG


INVESTMENT & STRATEGIE

Augsburger Immobilien stehen bei der Hasen-Immobilien AG im Fokus.

Nebenwerte – Unternehmensmeldungen Hasen-Immobilien AG Substanzimmobilien unter Buchwert Wenn in Deutschland von Immobiliengesellschaften die Rede ist, denkt man in erster Linie an die großen Player wie Vonovia, LEG oder Deutsche Wohnen. Doch daneben existieren auch interessante kleine, traditionelle und bestandhaltende Immobilienunternehmen wie die Augsburger Hasen-Immobilien AG. Ansprechender Immobilienbestand in Augsburg Die Hasen-Immobilien AG ist eine Beteiligungsholding, die ausschließlich im Immobilienbereich tätig ist. Die derzeitigen Unternehmensbeteiligungen erstrecken sich auf den Geschäftsbereich der Immobilien- und Bestandsverwaltung sowie auf den Bauträgerbereich. Nach dem Verkauf der Beteiligung an der Bauträgergesell-

6   AnlegerPlusNews  03 2019

schaft HI Wohnbau GmbH konzentriert sich das Unternehmen inzwischen schwerpunkt­­mäßig auf die Verwaltung des Immobilienbestandes. Da es sich bei der Gesellschaft um eine ehemalige Brauerei, die Augsburger Hasen-Bräu, handelt, verwundert es wenig, dass sich im Immobilienbestand einige Gaststättengebäude in Augsburg befinden. Darunter sind ältere und zum Teil in die Jahre gekommene Objekte, weswegen der Grundbestand weiter „optimiert“ werden soll. Dazu zählen unserer Einschätzung nach sowohl die Renovierung einzelner Gebäude in zentrumsnaher Lage als auch der Verkauf des einen oder anderen Objekts. Der Grundbesitz umfasste zum 31.12.2017 insgesamt zehn sogenannte Gaststättengrundstücke mit jeweils einer Gaststätte und Wohnungen, zwei Gaststätten und eine Wohnung in Teileigentum, zehn Wohn- bzw. Geschäftshäuser in Augsburg, zwei Baugrundstücke mit 1.647 m²,

unbebaute, gegenwärtig teilweise landwirtschaftlich genutzte Grundstücke mit insgesamt 44.510 m² sowie ein im Augsburger Stadtteil Haunstetten befindliches Logistikzentrum mit 28.408 m² Grundstücksfläche. Der Verkehrswert dieser Immobilien könnte deutlich über dem ausgewiesenen Buchwert liegen. Großobjekt in München Neben den Augsburger Immobilien ist die Gesellschaft seit einem guten Jahr im Hasen-Immobilien (ISIN DE000A1X3RR8) 245 € 230 € 215 € 200 € 185 € 170 € 155 € 2016

2017

2018

Quelle: investing.com │ Kurs am 12.3.2019: 220 Euro

140 €

Bild: © MichalLudwiczak- iStockphoto.com

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INVESTMENT & STRATEGIE

Münchener Zentrum positioniert. In bes­ ter Lage, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, wurde ein Objekt gekauft, das über ein neugebautes 4-Sterne-DesignHotel der 25hours-Hotelgruppe mit 165 Zimmern, eine Post-/Postbankfiliale, einen REWE-Markt und eine Filiale der Commerzbank verfügt. Aufgrund der sehr zentralen und attraktiven Lage des Gebäudes in der Landeshauptstadt München sollte eine gute Vermietbarkeit jederzeit gewährleistet sein. Des Weiteren besitzt das Objekt langfristiges Wertentwicklungspotenzial.

Bild: © pixabay.com

Aufgrund des guten Zinsniveaus wurde 2016 eine entsprechende Finanzierung mit einer Hausbank abgeschlossen. Der Zins ist hierbei bis zur geplanten, vollständigen Rückführung des Darlehens festgeschrieben. Mit dem Kauf dieses Objekts werden sich die Nettomietumsätze innerhalb des Konzerns ab 2018 wesentlich erhöhen. Das hinzuerworbene Objekt erzielt eine Bruttoanfangsrendite von rund 4,7 %. Aktie unter Buchwert Ausweislich des Halbjahresberichts zum 30.6.2018 liegt das Konzerneigenkapital der Hasen-Immobilien AG bei 107 Mio. Euro. Bezogen auf die 480.000 ausstehenden Aktien errechnet sich somit ein Buchwert je Aktie von 223 Euro. Da wir davon ausgehen, dass die Augsburger Immobilien weitgehend abgeschrieben sind, im Wert aber gewonnen haben und die Münchener Immobilie nachhaltiges Wertsteigerungspotenzial besitzt, dürfte der eigentliche Buchwert der Aktie jedoch deutlich höher liegen. Demgegenüber steht ein aktueller Aktienkurs der marktengen Aktie von 220 Euro. Damit notiert das Papier unter seinem Buchwert.

Aus vorgenannten Gründen halten wir die Aktie der Hasen-Immobilien AG für langfristig orientierte Anleger zum Kauf bis 230 Euro für interessant. Das mittelfristige Kursziel sehen wir bei 300 Euro, ein Stop-Loss sollte bei 180 Euro platziert werden. Gehandelt werden sollte wegen der Marktenge grundsätzlich nur mit Limit!

CPU Software (ISIN DE000A0WMPN8) 2,30 € 2,00 € 1,70 € 1,40 € 1,10 €

02

2016

+63 %

CPU Software AG Kursziel erreicht Anfang Juli letzten Jahres legten wir spekulativ orientierten Anlegern die Aktie der Augsburger CPU Software AG bei Kursen um 1,22 Euro ans Herz. Das mittelfristige Kursziel bezifferten wir mit 2 Euro. Zwischenzeitlich hatte die CPU-Aktie dieses Ziel erreicht und notiert aktuell nahe dran. Wie ist mit der Position weiter zu verfahren? Ergebnisverbesserung angestrebt Der Kursanstieg ist fundamental untermauert. Ende August letzten Jahres veröffentlichten die Augsburger nämlich positive Halbjahreszahlen. Zum 30.6.2018 konnte CPU den Periodenüberschuss im Konzern um fast 0,23 Mio. Euro auf rund 0,1 Mio. Euro verbessern. Damit erfüllte der CPU-Vorstand das Versprechen eines positiven Ergebnisses, auch wenn sich der Konzernumsatz aufgrund gruppenweiter Konsolidierungseffekte auf gut 5,5 Mio. Euro leicht reduzierte.

2017

2018

0,80 €

Quelle: investing.com │ Kurs am 12.3.2019: 1,99 Euro

Für das Gesamtjahr 2018 wird mit einer anhaltend guten Entwicklung der Tochtergesellschaften CPU Bankensoftware AG sowie CPU Consulting & Software GmbH gerechnet, wobei die Ergebnisdynamik allerdings etwas nachlassen könnte. Kursziel angehoben Auf dem aktuellen Kursniveau von 2  Euro wird das Unternehmen mit gut 8 Mio. Euro bewertet. Sollte sich, wie vom Vorstand prognostiziert, mittelfristig eine Umsatzrendite von 3 bis 5 % realisieren lassen, ist diese Bewertung nach wie vor günstig. Allerdings gehört CPU zu den kleinen Playern am Markt, sodass negative Überraschungen nicht ausgeschlossen sind. Anleger, die seit unserer Erstbesprechung dabei sind, sollte dieses Risiko aber nicht beunruhigen. Es reicht aus, das Stop-Loss-Limit auf 1,50 Euro nachzuziehen. Bei einer weiterhin positiven operativen Entwicklung sind auf der anderen Seite Kurse von 3 Euro durchaus möglich. (-hi)

AnlegerPlusNews  03 2019   7  


INVESTMENT & STRATEGIE

Sixt und Coke im Blickpunkt

MYDIVIDENDS-WIKIFOLIO Die Aktie von Sixt ist gemessen an der Kursentwicklung einer der besten Werte im AnlegerPlus MyDividends-wikifolio. Der Konzern stellte vor wenigen Tagen eine neue Mobilitätsplattform vor. Bei Coca-Cola überzeugt uns die Dividendenhistorie: Die Dividende wurde das 57. Jahr in Folge erhöht. eit Kauf im Juli 2016 in das AnlegerPlus MyDividendswikifolio hat die Sixt-Aktie über 88 % zugelegt. Die jüngsten Nachrichten aus dem Hause Sixt klingen zudem aussichtsreich: Vor wenigen Tagen gab der Konzern den Startschuss für eine Mobilitätsplattform. Sixt bietet seinen 20 Millionen Kunden ab sofort in einer App die Möglichkeit, ein Auto zu mieten (Sixt rent), Carsharing (Sixt share) zu nutzen und Fahrdienste wie Taxis, Mitfahrgelegenheiten oder LimousinenServices (Sixt ride) zu buchen.

Das App-Prozedere ist einfach: Mit dem Smartphone wird das nächstgelegene Auto gesucht und nach Buchung direkt mit dem Smartphone aufgeschlossen. Abgerechnet wird sofort nach Nutzung. Der umständliche Weg über die Buchung eines Fahrzeugs in einem Ladengeschäft von Sixt entfällt. Für Sixt verspricht dieser Mobilitätsdienst einiges an Potenzial. Der Konzern verfügt über eine Flotte von weltweit rund 240.000 Fahrzeugen und dementsprechend auch eine starke Kundenbasis. Der Service soll im Jahr 2019 sukzessive ausgeweitet werden. Dabei sollen auch „digitale Stationen“ beispielsweise auf Parkflächen von Hotels oder Parkhäusern entstehen. Die Partner von Sixt können sich ebenfalls sehen lassen. Sixt kooperiert mit dem Fahrdienstvermittler Lyft, der gerade seinen Börsengang vorbereitet. Lyft ist Wettbewerber von Uber, jedoch noch deutlich kleiner als der Marktführer. Lange Dividendenhistorie Der Getränkekonzern Coca-Cola wird am 1.4.2019 eine Quartalsdividende von 0,40 US-Dollar pro Aktie an seine Aktionäre ausbezahlen (Ex-Dividenden-Tag ist der 14.3.2019). Damit stei-

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gert der Konzern die Dividendenausschüttung um 2,6 % oder 1 US-Cent. Der weltweit größte Softdrinkhersteller zahlt künftig auf das Jahr hochgerechnet 1,60 US-Dollar an seine Investoren. Das Unternehmen erhöht damit die jährliche Dividende zum 57-mal in ununterbrochener Folge. Seit dem Jahr 1920 erhalten die Aktionäre außerdem nun schon eine Dividende. Coca-Cola kündigte zudem ein neues Rückkaufprogramm über 150 Mio. Aktien an. Die Geschäftszahlen fielen indessen insgesamt durchwachsen aus: Im vierten Quartal 2018 sank der Umsatz um 6 % auf 7,06  Mrd. US-Dollar. Auf organischer Basis war dies ein Zuwachs sum 5 %. Im Jahr 2018 wurden 31,86 Mrd. US-Dollar Umsatz (Vj. 35,41 Mrd. US-Dollar) bei einem Nettogewinn von 6,43 Mrd. US-Dollar (Vj. 1,25 Mrd. US-Dollar) erzielt. Für das laufende Jahr wird ein Gewinn von bis zu 2,10 US-Dollar prognostiziert, was unter den Erwartungen der Analysten liegt. Wir halten Coca-Cola aber weiterhin für einen soliden Dividendenwert. Aufgrund der unveränderten Problematik der Handhabung von Dividenden von US-Aktien innerhalb des wikifolio seitens der Emittentin Lang & Schwarz werden wir die Aktie kurz vor dem Ex-Dividenden-Tag verkaufen und nach dem Abschlag der Dividende wieder in das wikifolio aufnehmen.

Bild: © Sict SE

Gute Aussichten Wir halten das für eine ausgezeichnete Idee. Insbesondere junge Menschen in Städten setzen auf Mobilitätsdienste und sehen diese zunehmend als Alternative für ein eigenes Auto. Der Markt für Mobilitätsdienstleitungen wird von PwC allein in Europa auf knapp 400 Mrd. Euro im Jahr 2030 geschätzt. Ein riesiger Markt, in dem etablierte Autokonzerne wie Daimler und BMW, aber auch zunehmend große Technologiekonzerne mitmischen wollen.


INVESTMENT & STRATEGIE

BHP zahlt Zwischendividende Jetzt investieren! Der australisch-britische Rohstoffkonzern BHP Group wird am 26.3.2019 eine konMyDividends stante Zwischendividende von 0,55 USDollar pro Aktie ausbezahlen (Ex-DiviLS9GPR 118,07 € WKN Kurs (Bid) denden-Tag war der 7.3.2019). Der Betrag setzt sich aus einer Minimumdividende in Höhe von 37 US-Cent und 18 US-Cent Bonus zusammen. Die Ausschüttungsquo Investiertes Kapital te beträgt 75 %. BHP Billiton zahlt seine Dividende in Form einer Zwischen- und Perf. seit Emission 24,3 % Performance 2019 11,4 % einer Schlussdividende aus. High Watermark 118,3 Die Gesamtdividende für das letzte GeStand: 13.3.2019 schäftsjahr lag bei 1,18 US-Dollar. Beim derzeitigen Aktienkurs von 20,52 Euro und der letztjährigen Ausschüttung beträgt die aktuelle Dividendenrendite 5,07 %. +

212.200 €

Bei BHP stand in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 ein um Sondereffekte bereinigter Gewinn nach Steuern von 3,7 Mrd. US-Dollar in den Büchern. Dies war

ein Rückgang um 8 % im Vergleich zum Vorjahr. Der bereinigte Gewinn pro Aktie fiel von 76,1 auf 70,4 US-Cent. Der Umsatz von BHP stieg im vergangenen Halbjahr leicht von 20,53 Mrd. US-Dollar auf 20,74 Mrd. US-Dollar. Aufgrund ungeplanter Produktionsausfälle in Bergwerken und Eisenerzminen in Australien sowie einer Kupfermine in Chile erwartet BHP im Jahr 2019 aber eine schwache Ertragslage. Obwohl sich die Aktie derzeit im Aufwärtstrend befindet, setzen wir den Wert unter Beobachtung. Anfang Februar gab Villeroy & Boch eine Anhebung der Dividende bekannt. Es ist die sechste jährliche Dividendenerhöhung in Folge. Wir nehmen die Aktie auf unsere Watchlist. Werner W. Rehmet Depotmanager des MyDividends-wikifolio

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MARKT & WERTE

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Aufwärtstrend erreicht zentralen Widerstand DAX Nachdem der DAX in der zweiten Jahreshälfte 2018 unter die wichtigen Unterstützungen bei 11.868 und 11.726 Punkten eingebrochen war, beschleunigte sich der übergeordnete Abwärtstrend und drückte den Wert auch unter den Support bei 11.148 Punkten. Im Anschluss fiel der Index an die langfristige Unterstützung bei 10.570 Punkten, die nach einer kurzen Erholung im Dezember ebenfalls unterschritten wurde. n der Spitze brach der DAX bis 10.279 Punkte ein, ehe eine dort einsetzende Konsolidierung zum Jahreswechsel nach oben aufgelöst und die 10.570-Punkte-Marke zurückerobert wurde. Dieser Anstieg wurde zum Startschuss für eine dynamische Gegenbewegung, die weiterhin andauert. In ihrem Verlauf durchbrach der Index die Hürden bei 10.830 und 11.148 Punkten und stieg zunächst bis 11.371 Punkte an. An dieser Stelle sorgte ein scharfer Kurseinbruch Anfang Februar für eine Schrecksekunde. Dieser Abverkauf wurde allerdings an der 10.830-PunkteMarke gestoppt und die steile Erholung fortgesetzt. Sie machte anschließend auch vor einer kurzfristigen Abwärtstrendlinie nicht Halt, nachdem zuvor das Zwischenhoch bei 11.371 Punkten aus dem Weg geräumt wurde. Die nächste markante Hürde auf dem Weg nach Norden, das Korrekturhoch aus dem Dezember 2018 bei 11.566 Punkten, konnte Anfang März bereits kurzzeitig überwunden werden, ehe es zu einer deutlicheren Gegenbewegung kam. Diese prägt den Kursverlauf im März und ließ den DAX wieder unter die 11.566-Punkte-Marke und an die Unterstützung bei 11.430 Punkten zurückfallen. Damit vollzog der Index den Pullback an die überschrittene Abwärtstrendlinie und das frühere Zwischenhoch bei 11.371 Punkten. Ausblick Solange es sich bei der aktuellen Gegenbewegung nur um den Rücklauf an die ehemaligen Hürden im Bereich von 11.371 bis 11.430 Punkten gehandelt hat, ist diese Korrektur bullisch zu werten. Hierfür darf der DAX jedoch nicht mehr nachhaltig unter 11.405 Punkte zurücksetzen und

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DAX (ISIN DE0008469008)

DAX

(ISIN: DE0008469008)

Quelle: Godmode-Charting, 12.03.2019

Quelle: Godmode-Charting | Stand: 12.3.2019

sollte vor allem in Kürze wieder über die 11.620-Punkte-Marke ausbrechen. Sollte dies den Bullen gelingen, wäre mit einem Angriff auf das neue Jahreshoch bei 11.676 Punkten und darüber bis an die Kursbarriere bei 11.726 Punkten zu rechnen. Dieses Zwischentief aus dem März 2018 stellt die zentrale Hürde für eine Fortsetzung der Erholung dar. Entsprechend hart umkämpft dürfte der Bereich sein. Kurzfristige Aufwärtsimpulse bis an die 11.800-Punkte-Marke könnten sich in diesem Fall mit scharfen Korrekturen bis 11.566 Punkte abwechseln. Gewinnen die Bullen den Schlagabtausch – und aktuell haben sie auch trotz der Korrektur die besseren Karten, könnte die Erholungsrally bis 11.868 Punkte führen. An dieser Stelle wäre mit einer weiteren Korrektur zu rechnen. Bei einem Ausbruch über die Marke wäre das nächste bullische Signal generiert und eine Kaufwelle bis 11.950 und 12.104 Punkte in den kommenden Wochen möglich.

Setzt der Index dagegen unter 11.405 Punkte zurück, wäre die nächste Unterstützungszone im Bereich knapp über der 11.300-Punkte-Marke auszumachen. Dort verläuft eine langfristige Aufwärtstrendlinie, die der DAX im Januar erstmals zurückerobern konnte. Zugleich befindet sich dort auch die kurzfristige Aufwärtstrendlinie, die den Kursverlauf seit dem Zwischentief bei 10.863 Punkten auf der Unterseite eingrenzt. Wird dieser Bereich also nicht für einen weiteren Anstieg genutzt, dürfte der DAX erheblich unter Druck geraten und bis 11.244 und 11.148 Punkte einbrechen. Auf diesem Kursniveau könnten sich eine Stabilisierung und ein weiterer Anstieg anschließen. Thomas May GodmodeTrader.de

Tagesaktuelle Analysen zu den wichtigsten Basiswerten und Märkten sowie Trading-Services für verschiedenste Anlageinteressen finden Sie auf www.godmode-trader.de


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MARKT & WERTE

Schlagabtausch an zentraler Unterstützung EURO Mit dem Bruch der Unterseite eines Konsolidierungsdreiecks unter dem Rallyhoch bei 1,255 US-Dollar setzte beim Devisenpaar Euro/US-Dollar im April 2018 eine Trendwende ein, die in einer ersten Verkaufswelle bis an den wichtigen Unterstützungsbereich bei 1,155 US-Dollar führte. m Unterstützungsbereich konnte sich das Devisenpaar Euro/USDollar zunächst stabilisieren, ehe ein weiterer Abwärtsimpuls zu einem neuen Verlaufstief bei 1,130 US-Dollar führte. Im August des Vorjahres wurde die Marke zunächst noch verteidigt, die anschließende Erholung endete jedoch auf Höhe einer zuvor gebrochenen Aufwärtstrendlinie. Nach dem Rückfall unter den Widerstand bei 1,174 US-Dollar kam im Oktober weiterer Abgabedruck in den Wert und sorgte sogar für den Bruch der 1,130-US-Dollar-Marke. Zum damaligen Zeitpunkt fiel Euro/USDollar bis 1,121 US-Dollar zurück. Die folgenden Wochen waren von einer hochvolatilen Seitwärtsbewegung geprägt, in deren Verlauf die Bullen mehrfach die Chance hatten, mit dem Bruch der Hürden bei 1,145 und 1,151 US-Dollar eine Trendwende einzuleiten. Doch diese Ausbruchsversuche waren allesamt zum Scheitern verurteilt. Seit Jahresbeginn haben nun wieder die Bären das Kommando übernommen und den Wert in einer von starken Erholungen unterbrochenen Abwärtsbewegung unter die Supportmarken bei 1,130 US-Dollar und zuletzt auch unter die 1,121-US-Dollar-Marke abverkauft. Zwar konnte sich Euro/US-Dollar vom neuen Verlaufstief bei 1,117 US-Dollar in den vergangenen Tagen wieder lösen und die 1,121-US-Dollar-Marke zurückerobern. Die bärischen Vorzeichen bleiben jedoch hiervon unangetastet. Ausblick Unterhalb von 1,132 US-Dollar dominiert weiterhin die Verkäuferseite das Währungspaar Euro/US-Dollar. Solange diese Marke nicht überwunden wird, ist jederzeit mit einem Abtauchen unter das Tief bei

EURO (ISIN EU0009652759) EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Quelle: Godmode-Charting, 12.03.2019 Quelle: Godmode-Charting | Stand: 12.3.2019

1,117  US-Dollar zu rechnen. In der Folge dürfte der Wert seine Baisse bis 1,106 USDollar fortsetzen. Auf Höhe dieser langfristigen Unterstützung könnte es anschließend zu einer deutlichen Erholung kommen. Selbst eine mittelfristige Trendwende wäre an dieser Stelle möglich. Dagegen hätte ein nachhaltiger Abverkauf unter die Marke ein weiteres Verkaufssignal zur Folge. Die nächsten Ziele auf der Unterseite lägen in diesem Fall bei 1,094 und 1,085 US-Dollar. Die Unterstützung bei 1,085 US-Dollar, die noch aus den Jahr 2017 herrührt, wäre zudem die letzte signifikante Haltemarke vor dem Erreichen der mehrjährigen Tiefs aus dem Jahr 2017 bei 1,045 und 1,034 US-Dollar. Eine leichte Entspannung der charttechnischen Lage hätten auf der anderen Seite die Rückeroberung der 1,131-US-DollarMarke und der Anstieg über 1,135 USDollar zur Folge. Zwar wäre der Abwärtstrend der letzten Wochen damit nicht überwunden, aber zumindest eine Kon-

solidierungsphase zwischen der 1,117-USDollar-Marke und dem Widerstand bei 1,145 US-Dollar wahrscheinlich. Sollte es den Bullen in den kommenden Wochen gelingen, die 1,145-US-DollarMarke zu durchbrechen, hätten sie dagegen das erste signifikante Kaufsignal aktiviert. Anschließend könnte das Währungspaar zunächst an die Hürden bei 1,151 und 1,155  US-Dollar klettern. Auf diesem Niveau dürfte sich der weitere mittelfristige Verlauf bei Euro/US-Dollar entscheiden. Denn oberhalb dieser Kursbarrieren wäre der Weg für eine Kaufwelle bis 1,174 USDollar frei. Scheitern die Bullen dagegen an den Widerstandsmarken, stünde eine weitere Abwärtswelle auf der Agenda, die durchaus wieder bis 1,130 US-Dollar zurückführen könnte. Thomas May GodmodeTrader.de

Tagesaktuelle Analysen zu den wichtigsten Basiswerten und Märkten sowie Trading-Services für verschiedenste Anlageinteressen finden Sie auf www.godmode-trader.de

AnlegerPlusNews  03 2019   11  


MARKT & WERTE

Gut gerüstet für den Turnaround PALFINGER Der österreichische Kran-Spezialist PALFINGER ist mit seinen hydraulischen Kränen weltweit in der Erfolgsspur. Erholt sich das Seegeschäft, dürfte der Aktienkurs wieder steigen.

ekannt ist PALFINGER vor allem durch die auf Lkws montierten Krane mit Knickarm: Mit knapp 150 Modellen und einem Marktanteil von 35 % sind die Österreicher Weltmarktführer. Das 1932 gegründete Unternehmen stellt Hebe- und Ladekräne für Nutzfahrzeuge sowie im maritimen Bereich her. Die Fertigungs- und Montagestandorte befinden sich in Europa und Asien genauso wie in Nord- und Südamerika. Eine wichtige Rolle für den Salzburger Kranbauer spielt die Kundennähe: PALFINGER hat mehr als 5.000 Vertriebs- und Servicestützpunkte in über 130 Ländern. Gegenüber den Aktionären setzt man auf Konstanz: 59 % der Aktien befinden sich im Besitz der Familie Palfinger, der Streubesitz liegt bei 33,5 %. Der Konzern mit Sitz in Bergheim bei Salzburg beschäftigt weltweit knapp 11.000 Mitarbeiter. Konzernergebnis wieder positiv Im Geschäftsjahr 2018 konnte PALFINGER den Umsatz um 9,8 % auf 1,6 Mrd. Euro steigern. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um 22 % auf 158,2 Mio. Euro. Die EBITMarge verbesserte sich auf 9,8 % nach 8,8 % im Vorjahr. Nach einem Verlust von 11,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 war das Konzernergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 58 Mio. Euro wieder klar

12    AnlegerPlusNews  03 2019

positiv. Die Dividende soll um 4 Cent auf 0,51 Euro je Aktie angehoben werden. Auf Basis des aktuellen Kurses entspricht das einer Dividendenrendite von gut 2 %. Der Konzern rechnet mit einer Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung in den ersten Quartalen 2019. Umsatz und Profitabilität sollen weiter verbessert werden. Sorgenkind Seegeschäft Knapp 85 % der Umsatzerlöse erzielt der Mittelständler aus Österreich mit Lade-, Forst- oder Recyclingkränen an Land. Der deutlich kleinere Geschäftsbereich „Sea“ ist das Sorgenkind: Die Sparte litt in den vergangenen Jahren unter dem niedrigen Ölpreis. Öl- und Gasfirmen drosselten deshalb den Betrieb ihrer Bohrinseln, weshalb die Hebearbeiten zurückgingen. PALFINGER (ISIN AT0000758305) 44 € 40 € 36 € 32 € 28 € 24 € 2016

2017

2018

Quelle: investing.com │ Kurs am 12.3.2019: 24,55 Euro

20 €

Solide Dividendenpolitik Seit dem Höchstwert von 41 Euro im Juli 2017 fiel der Aktienkurs auf zuletzt unter 25 Euro. Im vergangenen Jahr gelang es dem Wertpapier auch nicht, die 200-TageLinie zu halten. Mit einem erwarteten moderaten 2020er-KGV von 10,5 scheinen die Risiken jedoch begrenzt. Ein steigender Ölpreis und eine erfolgreiche Restrukturierung könnten im „Sea“-Geschäft die Ertragslage verbessern. Für PALFINGER spricht zudem die nachhaltige Geschäftsführung und eine kontinuierliche Dividendenpolitik: Etwa ein Drittel des Jahresgewinns wird an die Aktionäre ausgeschüttet. Für langfristig orientierte Anleger war das Wertpapier neben den Dividendenausschüttungen bisher ein solides Investment: Seit dem IPO im Jahr 1999 hat sich der Aktienkurs mehr als verfünffacht. Thomas Müncher

Bild: © PALFINGER AG

Der Geschäftsbereich „Sea“ ist das Sorgenkind von PALFINGER.

Eigentlich wollte PALFINGER im Marinebereich stärker wachsen, weswegen einige Zukäufe getätigt wurden. Wegen der Marktschwäche ging aber der „Sea“-Umsatz 2018 dennoch um 10,2 % auf 216,3 Mio. Euro zurück. Das um Restrukturierungskosten bereinigte EBITDA lag nur bei 3,1 Mio. Euro. Der seit 2017 amtierende Vorstandschef Andreas Klauser hat deshalb eine Übernahme-Pause verordnet. Statt neuer Zukäufe sollen zunächst Synergien realisiert werden, wodurch sich die Gewinne überproportional verbessern sollen. Das Flaggschiff des Konzerns ist das Segment „Land“. Der Umsatz wuchs dort im vergangenen Jahr um 13,8 % auf 1,4 Mrd. Euro. Das EBITDA (um Restrukturierungskosten bereinigt) stieg um 13 % auf 232,8 Mio. Euro. Rund 50 % seiner Umsätze erwirtschaftete PALFINGER in EULändern. Der größte Einzelmarkt war mit knapp 20 % jedoch die USA. Hier wurde die Restrukturierung im ersten Halbjahr 2018 abgeschlossen, zudem profitiert man von Steuererleichterungen und dem Infrastrukturprogramm für die US-Wirtschaft.


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„Sensorik ist ein Innovationstreiber“ INTERVIEW mit Dr. Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG

Herr Dr. Rothweiler, First Sensor richtet sich strategisch auf die Umsetzung von Volumen und Skalen aus. Wie wollen Sie das in dem zergliederten Markt für Sensorikprodukte erreichen? Unser klares Ziel ist profitables Wachstum. Dafür ist Fokussierung ein wichtiges Stichwort. Wir konzentrieren uns deshalb auf unsere Stärken in Photonics, Pressure und Advanced Electronics. In diesen Bereichen entwickeln wir mit unserem Knowhow in Chip-Design und -Produktion sowie Microelectronic Packaging Sensorlösungen für unsere Schlüsselkunden und bieten darüber hinaus ein ausgewähltes Portfolio an Schlüsselprodukten an. Das sind plattformbasierte Standardsensoren, die von vielen Kunden geschätzt werden. Darüber hinaus bauen wir unseren Wertschöpfungsanteil durch Vorwärtsintegration aus. In welchen Anwendungsfeldern erkennen Sie eine hohe Nachfrage nach Ihren Produkten? Sensorik ist ein Innovationstreiber. Deshalb sind unsere Produkte grundlegend für das Wachstum unserer drei Zielmärkte Industrial, Medical und Mobility. In der Industrie 4.0 werden sie zum Beispiel gebraucht, um Interaktion mit Robotern zu steuern oder Wartungen einzuleiten, bevor ein Schaden entstanden ist. In der Medizintechnik tragen sie zu einer verbesserten Diagnose und individualisierten Behandlung dank mobiler E-Health-Geräte bei. Und in der Automobilbranche werden sie für eine verbrauchs- und schadstoffarme Grüne Mobilität und die Einführung des Autonomen Fahrens benötigt. Wie bereiten Sie sich auf diesen Wandel zum autonomen Fahren vor? Um die Einführung von Advanced Driver Assistance Systems und autonomen Fahrzeugen zu unterstützen, haben wir die Entwicklung unserer Avalanche-Photodioden für LiDAR-Systeme forciert und sind in dem Feld bestens positioniert, wie der kürzlich veröffentlichte Global APD Report zeigt. Gleichzeitig werden wir in den nächsten Jahren unseren Kameraumsatz signifikant steigern und bieten mit unserer Embedded Electronic Control Unit (ECU) eine Plattform für die Integration verschiedener Sensortypen und Softwareapplikationen.

Aktuell ist der Automotive-Markt belastet. Wie wirkt sich das auf das Geschäft von First Sensor aus? Die Herausforderungen, mit denen OEMs und Zulieferer konfrontiert sind, spüren wir natürlich auch. Aber wir sind in der Lage, Schwankungen über unsere beiden weiteren Zielmärkte auszugleichen. Für 2018 können wir voraussichtlich rund 155 Millionen Euro Umsatz ausweisen, das liegt genau im Rahmen unserer Planung. Durch die weitere Umsetzung unserer Strategie für profitables Wachstum wollen wir mittelfristig ein Umsatzplus von zehn Prozent pro Jahr realisieren. Dafür bauen wir unser Key Account Management zu Schlüsselkunden aus, investieren in neue Standardprodukte und erweitern unsere Produktionskapazitäten ebenso wie unsere internationale Präsenz, um unsere Marktanteile in Deutschland und Europa aber auch in Asien und Nordamerika zu erhöhen. Wie wollen Sie dabei eine verbesserte Profitabilität erreichen? Bei der Profitabilität haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und arbeiten gezielt an Projekten zur Verbesserung unserer operativen Exzellenz, zum Beispiel an der Reduzierung von Kleinteiligkeit, an Deckungsbeiträgen, Durchlaufzeiten oder Ausbeute. Dazu kommen Skaleneffekte, sodass wir bis 2020 eine nachhaltige EBIT-Marge von zehn Prozent erreichen wollen. Hier sind wir auf einem guten Weg: Nachdem die EBIT-Marge 2016 bei 6,7 Prozent und 2017 bei 7,2 Prozent lag, haben wir das vergangene Geschäftsjahr 2018 mit 7,9 Prozent abgeschlossen. Auf welche Aktivitäten können sich Ihre Aktionäre in diesem Jahr noch freuen? 2019 liegt der Fokus auf unseren Wachstumstreibern Druck, LiDAR und Kamera. Wir arbeiten unter anderem an den neuen Generationen unserer Produktfamilien L-Serie, H-Serie, Transmitter und senseEdge. Um weiter profitabel zu wachsen, werden wir unsere Produktionskapazitäten intern und in Zusammenarbeit mit externen Partnern weiter ausbauen.


MARKT & WERTE

Der A380 bringt Anleger in Turbulenzen AIRBUS „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, sang einst Reinhard Mey. Die steigenden Zahlen der Touristen, Geschäfts- und Privatreisenden, die mit den Fluggesellschaften im letzten Jahr wieder unterwegs waren, zeigen den wachsenden Bedarf an Flugkapazitäten. Speziell an großen Jumbojets mit individuellen Einrichtungsstandards (Sitzanordnung, zwei Etagen etc.) haben die Fluggesellschaften besonderes Interesse. ie Entwicklung des A380 war die Antwort von Airbus auf den wachsenden Bedarf verbunden mit speziellen Einrichtungsstandards. Der Erstflug fand am 27.4.2005 vor Tausenden von Zuschauern statt. Am 15.10.2007 wurde schließlich die erste Maschine des Typs an Singapore Airlines übergeben. Die Starts und Landungen des neuen Airbus lockten Massen von Flugzeugbeobachtern, sogenannte „Plane Spotter“, an und in den Medien wurde darüber werbewirksam berichtet. Der Airbus 380 ist ein vierstrahliges Großraumflugzeug mit zwei durchgehenden Passagierdecks. Er fasst bis zu 853 Passagiere und ist damit das größte in Serienfertigung produzierte zivile Verkehrsflugzeug in der Luftfahrtgeschichte. Die Reichweite des Riesenvogels beträgt 15.200 km, die Reisegeschwindigkeit etwa 900 km/h. Seit 2005 wird der A380 in Serienfertigung hergestellt. Bis zum 10.3.2018 wurden 331 Maschinen bestellt. Davon wurden bis Dezember 2018 immerhin 245 Maschinen produziert und 233 Stück ausgeliefert.

14    AnlegerPlusNews  03 2019

Geschlossene Fonds als Finanzierungsmethode Mit 437 Mio. US-Dollar Listenpreis ist der A380 nun wirklich nicht aus der Portokasse der Fluggesellschaften zu bezahlen. Darum holte man Kapitalanleger mit an Bord. Über geschlossene Fonds konnten Anleger in einen A380 investieren und mit der langfristigen Vermietung des Fliegers auf attraktive Erträge hoffen und dabei gleich noch Steuern sparen. Man kennt das Prinzip von Schiffsfonds. Allerdings geht es bei einzelnen Flugzeugfonds um erheblich mehr Geld. In einem Fonds für einen A380 stecken beispielsweise knapp 400 Mio. US-Dollar. Etwa die Hälfte dieses Geldes ist typischerweise Eigenkapital von Privatanlegern. Für den Rest nehmen die Fonds meist Kredite von Banken auf. Das mit dem Anlegergeld und dem Kredit erworbene Flugzeug wird dann an eine Airline verliehen, die dafür Leasing­raten zahlt sowie Betrieb und Wartung übernimmt. Als Sicherheit wird in den Anlageprospekten meist auf die Flugzeuge verwiesen. Und natürlich wird den Anlegern die zu erzielende Rendite von bis zu 6 % im Jahr

schmackhaft gemacht. Doch diese Sicherheiten sind trügerisch, gerade bei Flugzeugen. Denn zum einen haben sich die Banken als Sicherheit für ihre Kredite in der Regel ein Pfandrecht an den Flugzeugen im Luftfahrzeugregister eintragen lassen, zum anderen sind gebrauchte Flieger aufgrund des Überangebotes nicht oder nur mit erheblichen Abschlägen veräußerbar. In schweren Turbulenzen Triebwerksprobleme, dünne Risse in den Flügeln, Probleme mit dem Kabineninnendruck etc. sorgten in der Vergangenheit für Rückrufaktionen bei den A380 und die Umkehr bereits gestarteter Maschinen. Auftragsstornierungen der Kunden waren die Folge. Erste Bedenken am A380 kamen bereits 2014 auf, inzwischen zweifelt die ganz Branche an dem Riesenvogel. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach dem hochgejubelten Jumbo von Brancheninsidern als schleppend bezeichnet wird. Die neueste Hiobsbotschaft diesbezüglich kam Anfang Februar 2019 von Qantas: Die australische Fluggesellschaft hat die Bestellung von acht A380-Passagiermaschinen


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MARKT & WERTE

zurückgezogen. Die Bestellung stammt noch aus dem Jahr 2006. In den vergangenen Jahren gab es zudem kaum neue Aufträge für den A380. Airbus fuhr die Jahresproduktion daher von zeitweise bis zu 30 Maschinen auf nur noch sechs Exemplare zurück. Das von Airbus verkündete Ende des A380 war also nur konsequent. Nun droht den Investoren von geschlossenen Flugzeugfonds auf den A380 ein Investitionsgrab. Wenn die Kunden des A380 von ihrem vertraglich vereinbarten Rückgaberecht Gebrauch machen und sich keine Neuabnehmer dafür finden, wird es brisant. Dann werden die Maschinen nämlich in ihre Einzelteile zerlegt und als Ersatzteillager genutzt. Der Markt wiederum wäre dann bei Weitem auch nicht mehr so lukrativ, weil einerseits das Angebot größer und andererseits die Nachfrage bei bestehenden Maschinen geringer werden würde. Beides wäre mit erheblichen Einschränkungen bei der zu erwartenden Rendite verbunden. Es ist bedauerlich, dass die meisten privaten Investoren den Markt und die Risiken, wie bei vielen Beteiligungen dieser Form, gar nicht kennen. Umso überraschender wird die neue negative Entwicklung für die Anleger sein. Fazit Geschlossene Fonds können sich für ihre Zeichner zu einem Finanzdesaster entwickeln, ohne dass sie Einfluss darauf nehmen können. Zwar gibt es einen Sekundärmarkt für derartige Fonds, aber dort können erhebliche Einbußen beim Verkauf entstehen. Offene Aktienfonds, wie z. B. unser NDACFonds, sind daher empfehlenswerter, da die breite Streuung auf verschiedene Branchen und Aktien sowie ständige Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten der Fonds ein Desaster dieser Größenordnung verhindern. Torsten Arends

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Winter Wotsch

Rechtsanwälte Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht

www.winterwotsch-kapitalanlagerecht.de

KONTAKT WinterWotsch Rechtsanwälte PartmbB berät und vertritt bundesweit Anleger, Aktionäre, Bankkunden sowie private und institutionelle Investoren in sämtlichen Bereichen des Bank- und Kapitalanlagerechts. Partnerinnen der Kanzlei sind die Fachanwältinnen Dr. iur. Andrea M. Winter, Alice D. Wotsch und Sarah Mahler. Müllerstr. 54 │ 80469 München Tel.: 089 / 326 300 111 Fax: 089 / 326 300 119 E-Mail: info@winterwotsch.de

Der Porsche 911 der Baujahre 2016 und 2017 soll mehr Treibstoff verbrauchen als bei der Typengenehmigung angegeben. Volkswagen erstattete daraufhin Selbstanzeige beim KBA.

Neuer Skandal für den VW-Konzern und seine Tochter Porsche: Volkswagen erstattet laut Presseinformationen wegen zu hoher Verbrauchswerte beim prestigeträchtigen Sportwagen Porsche 911 Selbstanzeige beim Kraftfahrtbundesamt (KBA). Der Porsche 911 der Baujahre 2016 und 2017 soll mehr Treibstoff verbrauchen als bei der Typengenehmigung angegeben. In der Folge ist auch der CO2-Ausstoß höher als angegeben. Welche Folgen ergeben sich daraus für die betroffenen Porsche-911-Besitzer? Neben einem höheren Treibstoffverbrauch und entsprechend höheren Kosten drohen zudem ein Rückruf ihrer Fahrzeuge durch das KBA sowie höhere Kfz-Steuern wegen des höheren CO2-Ausstoßes. Stellt das KBA aber nun einen erheblich höheren Verbrauch als angegeben fest, so sind die Fahrzeuge mangelhaft. Die Fahrzeugbesitzer haben dann insbesondere Rechte aus Sachmängelhaftung gegen den Händler und Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller. D. h., sie können von dem Hersteller Nacherfüllung oder Minderung verlangen oder falls dies nicht möglich ist, den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären. Zusätzlich können ihnen Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller der Fahrzeuge, also Porsche bzw. den Volkswagen-Konzern, zustehen. In Betracht kommen hier insbesondere Ansprüche aus sittenwidriger Schädigung gemäß § 826 BGB sowie Ansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 StGB (Betrug).

AnlegerPlusNews   03 2019 616    AnlegerPlus 02 2019

Hohes Risiko Die UDI-Gruppe wirbt mit ökologischen Geldanlagen und langjähriger Erfahrung. Hiervon fühlen sich besonders Anleger angesprochen, die nachhaltig und verantwortungsvoll investieren wollen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass nicht alle ökologischen Geldanlagen „im grünen Bereich“ liegen. Anders als der Begriff „FESTZINS“ vermuten lässt, sind entsprechend benannte Anlageprodukte der UDI zum Teil mit sehr hohen Risiken behaftet. Sie sind häufig als sog. Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt ausgestaltet. Das Risiko des Totalverlustes ist bei solchen Produkten be-

sonders hoch. Gerät eine UDI-Gesellschaft in wirtschaftliche Schieflage, kann sie Zinszahlungen und auch Darlehensrückzahlungen aussetzen (siehe hierzu auch den Beitrag ab Seite 22). Ist die Gesellschaft insolvent, treten die Forderungen der Anleger hinter die Forderungen anderer Gläubiger zurück. Anleger sollten spätestens beim Ausbleiben von Zinszahlungen stutzig werden und ihr „Grünes Investment“ vom Fachanwalt prüfen lassen. WinterWotsch Rechtsanwälte befasst sich seit Jahren mit „Grünen Anlagen“ und hat vielfach positive Urteile für Anleger erstritten.

Kapital und Zinsen einfordern Mehrere Urteile des OLG Stuttgart geben Anlegern der US Öl und Gas Namensschuldverschreibungen (NSV) des Stuttgarter Anbieters Energy Capital Invest berechtigte Hoffnung auf Auszahlung ihres Kapitals samt Verzinsung. Nach der „Zwangsumwandlung“ der Ansprüche in Aktien der Deutsche Oel & Gas S.A. schien das Anlegerkapital verloren. Bis heute sind die Aktien an keiner Börse platziert. Die Gerichte sind nun der Auffassung, dass die Beschlüsse zur „Umwandlung“ in Aktien unwirksam und die NSV vertragsgemäß zu erfüllen sind. Konkret heißt das, dass Anleger ihr

eingesetztes Kapital und die vereinbarten Zinsen (Tranche A/B) verlangen können. Aber auch Anleger, die eine bestehende Rückkaufoption für Aktien der Klasse B über die Dt. Oel & Gas GmbH & Co. KG ausgeübt haben, bekommen Rückendeckung aus Stuttgart. Die Auszahlung des Rückkaufspreises in Höhe von 121 % wurde versagt, da die Liquiditätslage keine Auszahlung zulasse und die Forderung nachrangig sei. Das Landgericht Stuttgart hat jetzt dieser Auffassung eine klare Absage erteilt und Anlegern den Rückkaufspreis zugesprochen. (-aw)

Bild: © 2019 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

elbstanzeige für Porsche 911


SdK EXTRA

AnlegerPlusNews  03 2019   17  


GASTBEITRAG

Invest 2019: Jour Fixe der Selbstentscheider

MESSE Zinserträge unter der Inflationsrate – das muss nicht sein. Die Messe Invest in Stuttgart informiert am 5. und 6. April bereits zum 20. Mal Privatanleger und Fachbesucher rund um das Thema Geldanlage und Vermögensaufbau.

Die jährlich 12.000 Besucher der Invest Stuttgart wollen dem nicht tatenlos zusehen und informieren sich als aktive Selbstentscheider bei ihrer Vermögensanlage über die vielfältigen Chancen, die sich für sie an den Kapitalmärkten ergeben können. Dieses Jahr brennt ihnen eine Frage unter den Nägeln: Waren die Märkte 2018 mit ihrem schwierigen letzten Quartal überverkauft? Der gute Börsenstart ins neue Jahr könnte das bestätigen, doch unzählige Unsicherheitsfaktoren bleiben: Der Handelskonflikt hat wieder an Fahrt aufgenommen, seit die USA beschlossen haben, Automobilexporte aus Europa mit höheren Zöllen

18    AnlegerPlusNews  03 2019

zu belegen. Steigende Zinsen in den USA, Konjunktursorgen in Europa, der Brexit und die immer wieder aufflammene Italien­ krise verunsichern die Anleger. Auf der Suche nach Rendite und verlässlichen Einkommensquellen erfordert es gerade in solchen Zeiten Mut, aber vor allem auch Marktüberblick, um am Ball zu bleiben. Inspiration für die Kapitalanlage Als Leitmesse und Kongress für Finanzen und Geldanlage informiert die Invest in ihrem Jubiläumsjahr deshalb schon zum 20. Mal über alle relevanten Aspekte der Geldanlage, klärt auf, welche Chancen und Risiken sich im aktuell volatilen Marktumfeld ergeben und animiert zum Handeln, indem sie die aktuellen – und auch künftigen – Trends der Finanzwelt aufdeckt. Das größte Branchentreffen im deutschsprachigen Raum bietet eine unverwechselbare Kombination aus digitaler und realer Welt, in der sich die Teilnehmer bei rund 140 Ausstellern sowie in 300 Veranstaltungen Anregung und Inspiration für ihre Kapitalanlage holen können. Im direkten Austausch mit hochkarätigen Finanzexperten, Finanzbloggern und Ausstellern bleiben keine Fragen offen: Hier finden Privatanleger und Fachbesucher Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt der Finanzanlagen.

Bild: © Börse Stuttgart

ine riesige Zahl, ein gigantischer Verlust: Von über 2.600 Mrd. Euro Geldvermögen in Deutschland knabbert die Inflation täglich ein kleines Stückchen Kaufkraft ab – denn das Geld liegt beinahe unverzinst auf Spar-, Sicht- und Termineinlagen, als Bargeld unter der sprichwörtlichen Matratze oder in sonstigen renditeschwachen Anlagen. Laut Statistik der Deutschen Bundesbank lag die durchschnittliche Rendite, die private Haushalte in Deutschland im Schnitt mit ihren Sparvermögen erzielen konnten, Anfang 2018 bei −0,8 %. Daran hat sich nichts Wesentliches geändert. Macht einen Wertverlust von 20,8 Mrd. Euro im Jahr.


GASTBEITRAG

Wer sich das Rahmenprogramm anschaut, erkennt auf den ersten Blick, dass die Invest weit mehr als eine Messe ist. Auf der Invest-Bühne erhalten Besucher über beide Tage wertvolle Finanztipps, Trendanalysen sowie interessante Vorträge zu aktuellen Branchentrends von Investmentprofis – moderiert von Manuel Koch, dem Gründer und Chefredakteur des OnlineSenders „MK Inside Wirtschaft“. Die Wirtschaftsexperten von ARD Börse und phoenix diskutieren auf der ARD-Bühne mit Moderator Markus Gürne aktuelle finanz- und wirtschaftspolitische Themen mit hochkarätigen Fachleuten – relevant, tiefgründig und spannend. Erklärtes Anliegen ist es, den Zuschauern näher zu bringen, wie Politik, Wirtschaft und Finanzen zusammenhängen und wie Börse und Wirtschaft in den Alltag eines jeden Einzelnen reichen. Solides Verhältnis von Risiko und Rendite Die in diesem Jahr erstmals veranstaltete „finanzenbühne“ thematisiert unter anderem, ob es nach dem starken Kursrutsch im Vorjahr 2019 wieder aufwärtsgeht und diskutiert wie stark Brexit und Handelsstreit das globale Wirtschaftswachstum bremsen. An beiden Messetagen treffen Besucher dort auf hochkarätige Gäste aus dem aktuellen Wirtschafts- und Börsengeschehen. In ihren Vorträgen widmen sich namhafte Referenten der optimalen Ausgestaltung einer Vermögensverwaltung, die im aktuellen Marktumfeld durch Stabilität und ein solides Verhältnis von Risiko und Rendite überzeugt. Spezielle Spannung verspricht wie in den Vorjahren die TradingBühne: Beim großen Live-Trading-Event handeln renommierte und erfolgreiche Trader in drei Sessions live an den weltweiten Finanzmärkten. Dieses einzigartige Event können die Besucher über eine große Leinwand hautnah mitverfolgen. Dabei erhalten sie wertvolle Tipps, Tricks und Kniffe zu den vorgeführten Strategien. Doch das ist nicht alles: In weiteren Vorträgen erfahren die Zuschauer, wie man ein erfolgreicher Trader wird und wie Trading zum Vermögensaufbau beitragen kann. Lust auf mehr machen Vortragstitel wie „Ohne Vola keine Cola – Einführung in das Volatilitätstrading“, „Erfolgreicher Trendhandel in Seitwärtsphasen“ oder „Muster in Märkten erkennen“. Besonders spannend gerade für Einsteiger in die eigenverantwortliche Kapitalanlage ist die Veranstaltung „Wie lege ich 10.000 Euro an? Geld anlegen in Nullzins-Zeiten“. Recht offensiv heißt es in der Ankündigung, Versicherer, Banken und Finanzvertriebe hätten ein leichtes Spiel, ihren arglosen Kunden Lebensversicherungen, Bausparverträge oder Fondspolicen „anzudrehen“. Am anderen Ende stehen Vorträge wie „Top Strategien für den FX-Handel“ oder auch „Aktienanleihen besser als Aktien?“. Hier ist für jeden etwas dabei.

Innovationen und Alternativen Das offene Diskussionsforum „Blogger Lounge“ mit Live-Interviews und Live-Postings von Top-Bloggern der Finanz-Community geht nach dem großen Erfolg der Vorjahre 2019 in die dritte Runde: Zu Gast ist unter anderem Kolja Barghoorn, Autor des Finanzblogs „Aktien mit Kopf“. Gemeinsam mit anderen Bloggern wird er über die finanzielle Freiheit durch rationales Denken, langfristiges Investieren oder das Aufspüren von neuen Trends diskutieren. Wer es innovativ mag, schaut bei den „Neuen FinTech-Helden“ vorbei, wo Start-ups über die neuesten Entwicklungen und digitalen Trends für den Finanzsektor informieren. In dem Themenpark gibt es ausführlich Gelegenheit, innovative Ideen und digitale Lösungen für den Finanzsektor hautnah zu erleben. Der zunehmenden Nachfrage nach nachhaltigen Anlageformen sowie dem Wunsch der Anleger, mehr als „nur“ Rendite zu erwirtschaften, wird auf der Veranstaltung Grünes Geld entsprochen. Hier sind Anleger richtig, die gezielt nach Alternativen zu traditionellen Finanzprodukten suchen und zukunftsorientiert investieren wollen. Der Frage, ob es eine Finanzberatung explizit für Frauen geben sollte, widmet sich der Ladies' Day, ein Special mit Talkrunden und Vorträgen, das sich vor allem an das weibliche Publikum richtet. Mit dem Thementag „Jetzt handeln! Die Zukunftssicherung beginnt heute“ bietet die Börse Stuttgart wieder ein Programm, das speziell auf Frauen zugeschnitten ist. Bei der exklusiv für Frauen durchgeführten Guided Tour über die Messe erfahren Anlegerinnen, welche Strategie ihnen verschiedene Aussteller bieten. Hinzu kommen Talkrunden und Vorträge. Ein Get together gibt Gelegenheit für den Austausch untereinander, bei dem auch die Referentinnen für Fragen zur Verfügung stehen. Auf der nunmehr 6. Deutschen Rohstoffnacht schließlich beleuchten Experten verschiedene Edelmetall- und Rohstoffthemen. Die Experten arbeiten die Edelmetallmärkte und Minenunternehmen auf und liefern viele wertvolle Tipps und Anregungen für die Kapitalanlage. Abgerundet wird das Programm schon traditionell mit der Invest Night im „Mash“, einer der größten und eindrucksvollsten Event-Locations in Stuttgart. Teoman Yanikoglu Projektleiter Invest

AnlegerPlusNews  03 2019   19  


SdK EXTRA

Blick nach vorne gerichtet HV-BERICHT Über viele Monate war die Entwicklung der ALBIS Leasing AG vom Streit dreier großer Aktionärsgruppen über die künftige Ausrichtung geprägt. Nachdem dieser Zwist beigelegt ist, kann sich das Management jetzt wieder voll auf das operative Geschäft konzentrieren. er größte ALBIS-Aktionär ist der Firmengründer und langjährige Vorstandsvorsitzende Hans Otto Mahn. Über die Manus Vermögensverwaltung hält er 33 % der Anteile. Weitere 19 % sind dem Nürnberger Unternehmer Christoph Zitzmann zuzurechnen und der Hamburger Kaufmann Bernd Günther hat eine Beteiligung von gut 11 % gemeldet.

Personelle Veränderungen bringen Ruhe Beim offiziellen Start um 11 Uhr teilte der gerichtlich bestellte Versammlungsleiter Matthias Höreth den etwa 150 angereisten Aktionären mit, dass sich noch Gesprächsbedarf zwischen Aktionären ergeben habe. Der HV-Beginn wurde deshalb um 90 Minuten nach hinten verschoben.

20    AnlegerPlusNews  03 2019

Um 12:30 Uhr dann schließlich die überraschende Wendung: Die HV-Teilnehmer wurden darüber informiert, dass der Aufsichtsrat mit Bernd Dähling einen Aufhebungsvertrag geschlossen habe und dieser sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegen werde. Als Folge daraus zog der Aktionär Zitzmann seine Anträge betreffend Vertrauensentzug und Sonderprüfung zurück, was in der späteren Debatte einhellig begrüßt wurde. Bei der Neubesetzung des Aufsichtsrats, die nach den Rücktritten des Vorsitzenden Rolf Aschermann und des Aufsichtsratsmitglieds Marc Tüngler notwendig geworden war, konnte ebenfalls eine Einigung erzielt werden. Wider Erwarten wurde die HV nach diesem aufregenden Auftakt somit doch zu einer ruhigen Veranstaltung. Aktie spekulativ interessant Aus Sicht der Streubesitzaktionäre ist es sehr positiv zu werten, dass die Hauptaktionäre endlich an einem Strang zu ziehen scheinen. Der Fokus kann jetzt wieder auf das operative Geschäft gelegt werden. Und die Perspektiven hierfür klingen interessant: Nach dem Verkauf des

Im ersten Halbjahr 2018 konnte das Neugeschäft um 12,9 % auf 41,0 Mio. Euro ausgeweitet werden und Auftragsbestand lag zum 30.6.2018 mit 23 Mio. Euro um 50 % über dem Vorjahreswert. Der Gewinn entwickelte sich zwar rückläufig, was aber ausschließlich Sondereffekten geschuldet war. Auf bereinigter Basis erhöhte sich das Ergebnis pro Aktie um 3 Cent auf 0,16 Euro. Für das Gesamtjahr 2018 meldete ALBIS einen Anstieg des Neugeschäftsvolumens um nahezu 20 %. Im laufenden Jahr könnte die Ertragslage jedoch noch durch die jüngsten Veränderungen belastet sein. Mittel- und längerfristig sollten sich für die Aktie ausgehend vom aktuellen Kurs von 2,81 Euro aber Chancen ergeben. Matthias Wahler Der Autor hält Aktien der Gesellschaft.

ALBIS Leasing (ISIN DE0006569403) 4,50 € 4,00 € 3,50 € 3,00 € 2,50 € 2,00 € 1,50 € 2016

2017

Quelle: investing.com │ Stand: 12.3.2019

2018

1,00 €

Bild: © olm26250 - istockphoto.com

Unter den Großaktionären herrschten jedoch seit der Hauptversammlung (HV) 2018 Streitigkeiten (siehe hierzu auch Schwarzbuch Börse 2018). Wie verhärtet die Fronten waren, zeigte die Tagesordnung der für den 28.2.2019 einberufenen außerordentlichen HV: Zitzmann forderte unter anderem die Einleitung einer Sonderprüfung zur Untersuchung der Vorgänge rund um die Kapitalerhöhung im Jahr 2016 und den Vertrauensentzug gegenüber Vorstandssprecher Bernd Dähling. Mahn wollte ebenfalls eine Sonderprüfung. Ihm ging es allerdings um das Verhalten von Vorstand und Aufsichtsrat im Zusammenhang mit dem Ausschluss seiner Aktien auf der HV am 11.7.2018, die angeblich nicht rechtmäßig angemeldet gewesen seien. Außerdem gab es verschiedene Anträge für die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern. Es war also eine unruhige Veranstaltung zu erwarten.

Geschäftsbereichs Fahrzeugleasing konzentriert sich ALBIS nun auf das Leasing von beweglichen Wirtschaftsgütern für Gewerbekunden, worin bei weitgehend automatisierter Abwicklung dank der zu realisierenden Skaleneffekte einiges an Ertragspotenzial schlummert.


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SdK EXTRA

K d S DEPOT

L A E R

Trendwende nicht in Sicht Trotz starken Umsatzwachstums ging der Verfall der Marge bei ElringKlinger auch im vierten Quartal 2018 weiter. Der Vorstand scheut konkrete Aussagen zu den Gründen und bleibt bei der Prognose für die künftige Entwicklung überraschend unkonkret. Konkret wird der Geschäftsverlauf für die Aktionäre: Die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr soll gestrichen werden. Die Börse zeigte sich darüber wenig erfreut. Die ElringKlinger AG gab Mitte Februar die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bekannt. Mit Spannung waren diese erwartet worden. Denn die leidgeprüften Aktionäre erhofften sich nach mehr als zwei Jahren, in denen sie immer wieder Hiobsbotschaften verdauen mussten, endlich erste Anzeichen einer Trendwende.

einmal deutlich unter Druck. Die auf Jahresbasis bereits von 9 % auf 7 % revidierte Prognose für die operative Marge wurde mit 5,9 % nochmals deutlich unterschritten. Im letzten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres lag das operative Ergebnis nur noch bei 11,9 Mio. Euro. Bei einem erzielten Umsatz von 429,8 Mio. Euro entspricht dies einer operativen Marge von nur noch 2,8 %.

Doch die Hoffnungen wurden abermals enttäuscht. Statt der erhofften Trendwende sehen sich die Anleger nun mit der Streichung der in den Vorjahren konstanten Dividende in Höhe von 50 Cent je Aktie konfrontiert. Dass der Aktienkurs nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen um rund 15 % auf zeitweise unter 6 Euro zurückging, keine Überraschung. Seit dem Allzeithoch in Februar 2015 hat die Aktie bis heute gut 80 % an Wert verloren.

Von einer Trendwende keine Spur. Der Margenverfall beschleunigte sich in Q4 2018 sogar noch. Die Gründe für den Verfall sind vielseitig und teilweise bereits seit Längerem bekannt: Laut ElringKlinger belastet die starke Nachfrage in der NAFTA-Region das Ergebnis. Diese führt nämlich dazu, dass für den Transport der Produkte per Luftfracht höhere Frachtkosten in den NAFTARaum anfallen. Außerdem bereitet die Fertigung in der Schweiz große Probleme, die sich negativ auf das Ergebnis durchschlagen.

Margenverfall trotz Umsatzwachstum Die Enttäuschung an den Märkten ist nachvollziehbar. Auch im vierten Quartal 2018 konnte die Gesellschaft den Verfall der operativen Marge nicht stoppen. Im Gegenteil: Sie geriet sogar noch

Obwohl für diese bekannten Probleme vom Management stets Fortschritte bei der Lösung berichtet werden, sind diese auf der Ergebnisseite leider nicht sichtbar. Im Gegenteil: Steigende Mate-

Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 35) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

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Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Wertpapiere der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Wertpapiere der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wer­t­ papierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanz­instrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar.


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rialkosten und die Unsicherheit in der Automobilindustrie sorgten in den letzten Monaten für fallende Ergebnisse trotz erfreulichem Umsatzwachstum. Solide Bilanz verschafft Zeit – Dividende gestrichen Dank einer soliden Bilanz und einer Eigenkapitalquote von über 40 % belasten die Probleme ElringKlinger bisher „nur“ auf der operativen Ebene. Dies spiegelt sich in der Meldung wider, dass ein Bankenkonsortium der Gesellschaft einen Konsortialkredit in Höhe von 350 Mio. Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren gewährt hat. Damit sollte die Refinanzierung bestehender kurzfristiger Verbindlichkeiten und des operativen Geschäfts in den kommenden Jahren gesichert sein. Zeit, die das Management endlich nutzen muss, um das operative Geschäft von ElringKlinger wieder in die Spur zu bekommen und darüber hinaus neue Geschäftsfelder vom Status der Entwicklung in die Massenfertigung zu überführen. Positive Zukunftsaussichten? Denn bisher ist der Umsatz mit Komponenten für die Mobilität der Zukunft verschwindend gering. Häufig sind die Produkte hierfür bisher nicht in der industriellen Fertigung angekommen. Ob ElringKlinger in der neuen Mobilitätswelt mit den eigenen

Produkten rund um die Batterietechnik, Antriebsstrangsystemen und der Brennstoffzelle auch die Position einnehmen kann, wie das Unternehmen diese im Bereich der Zylinderkopfdichtungen heute schon inne hat, ist jedoch nicht vorherzusehen. Dies lässt der Vorstand die Analysten und Investoren auch deutlich spüren, indem auf ambitionierte Prognosen bezüglich der Entwicklung in diesem Segment verzichtet wird. Die Angabe eines Umsatzanteils in Summe von rund 25 % bis 2030 mit Produkten für die Mobilität der Zukunft scheint dem Kapitalmarkt jedoch nicht auszureichen. Oder aber man zweifelt ElringKlingers Fähigkeiten in diesem Segment grundsätzlich an. Letzteres halten wir für nicht gerechtfertigt, da ElringKlinger bei führenden Automobilkonzernen, auch den großen Herstellern von Elektroautos, bereits zu den Lieferanten zählt. Wir gehen daher davon aus, dass das Management die Transformation meistern wird. Zu wünschen wäre allerdings, dass der Vorstand in Zukunft detaillierter auf die Zukunft und vor allem die einzelnen Produktsegmente eingeht. Der Kapitalmarkt und die Investoren benötigen einen Einblick in die Kundenstruktur, gerade bezüglich der Nachfrage nach neuen, innovativen Produkten.

SdK Realdepot Wertpapier WKN Kaufdatum Anzahl Kaufkurs Kaufsumme in Euro in Euro

Gold-Zack AG i.I. Wandelanleihe 768683 Fernheizwerk Neukölln AG 576790 AGROB Immobilien AG. Vz. 501903 K+S AG KSAG88 RENK AG 785000 IFA Hotel & Touristik AG** 613120 GAG Immobilien AG 586353 7C Solarparken AG A11QW6 Porsche Automobil Holding SE PAH003 Telefonica Deutschland Holding AG A1J5RX HORNBACH Baumarkt AG 608440 Zapf Creation AG A11QU7 ElringKlinger AG 785602 Uniper SE UNSE01 Essanelle Hair Group AG Nachbesserungsrechte -

13.04.11 100 19.10.11 200 26.06.12 800 30.07.13 350 10.03.14 100 19.05.14 5.000 02.06.14 100 03.07.15 4.148 01.09.15 150 24.02.16 1.000 10.08.16 200 22.05.17 500 19.07.17 300 09.02.18 300 28.03.11 500

*8,30 30,50 8,20 22,72 85,49 6,65 59,00 1,79 60,44 4,36 25,60 11,40 17,44 23,33 0,00

8.300 6.099 6.560 7.952 8.549 33.250 5.900 7.425 9.065 4.360 5.119 5.700 5.231 6.999 0,00

Kurs am Gesamtwert Veränderung 12.3.2019 12.3.2019 in % in Euro in Euro

*12,00 44,00 23,70 15,30 93,00 6,90 73,00 2,82 57,12 2,93 17,52 21,40 6,06 25,44 0,00

12.000 8.800 18.960 5.355 9.300 34.500 7.300 11.697 8.568 2.930 3.504 10.700 1.818 7.632 0,00

44,58 44,29 189,02 -32,66 8,78 3,76 23,73 57,54 -5,49 -32,80 -31,55 87,72 -65,25 9,04 -

angefallene Transaktionskosten: 1.434,43 Euro | Stückzinsen: 1,30 Euro | Zinsen (Verrechnungskonto): 23,01 Euro | abgeführte Steuern: 8.195,57 Euro Kontostand: 1.835,85 Euro | Gesamtdepotwert: 153.095,85 Euro | Veränderung seit 1/2011: 53,10 % | Veränderung lfd. Jahr: 5,42 % Anmerkung Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten, aber vor Steuern *Angaben in %; ** Stückzahl resultiert aus mehreren Transaktionen, Kaufkurs ist ein Durchschnittskurs.

AnlegerPlusNews  03 2019   23  


SdK EXTRA

Die Linkspartei hat es auf Immobilien der Deutsche Wohnen abgesehen.

Wahl- und Machtkämpfe

BERLIN Im Schwarzbuch Börse 2018 der SdK wurde im vergangenen Dezember bereits über die eigenartige Vorstellung von Wirtschaftsförderung des Berliner Senats im Fall Hypoport berichtet. Jetzt gibt es wieder Neues vom Senat im Immobilienbereich und andere Berliner Skurrilitäten.

Zum besonderen „Lieblingsziel“ ist dabei die im MDAX notierte Deutsche Wohnen (ISIN DE000A0HN5C6) geworden, die in Berlin ihre Zentrale und ihren größten Wohnungsbestand hat sowie weitere Wohnungen kaufen möchte. Dies versucht der Berliner Senat bereits teilweise durch ein kommunales Vorkaufsrecht zu verhindern. Der Wahlkampf hat begonnen Durch die Linkspartei politisch unter Druck geraten, erklärte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) inzwischen, dass Berlin die ehemals landeseigene Wohnungsgesellschaft GSW (ISIN DE000GSW1111) zurückkaufen wolle, die seit der Übernahme 2013 zur Deutschen Wohnen gehört. 2010 war die GSW an die Börse gegangen.

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Da wird offenbar ein populistischer Hund nach dem anderen durchs Dorf gejagt. Dem Bürgermeister sollte klar sein, dass ein Rückkauf finanziell völlig ausgeschlossen scheint und die Deutsche Wohnen daran überhaupt kein Interesse haben dürfte, da sie selbst weiter wachsen will. Der Vorstand hat aber in einer vernünftigen Deeskalationsstrategie angeboten, vielleicht einzelne Objekte, die nicht mehr ins Portfolio passen, dem Senat bevorzugt anzubieten. Leider geht in der Diskussion die politische Heuchelei unter, dass es ausgerechnet der damalige Rot-Rote Senat von SPD und Linkspartei war, der 2004 die GSW an Finanzinvestoren verkauft und damit maßgeblichen Einfluss auf die Berliner Mietenstruktur aus der Hand gegeben hat. Die Linkspartei möchte die o.g. Enteignung nun sogar noch unter dem Marktpreis vollziehen. Damit würden am Ende natürlich auch die vielen Minderheitsaktionäre sogar ohne entsprechende Entschädigung enteignet werden. Machtkampf verschoben Ein weiteres Berliner Immobilienunternehmen hat zurzeit ganz andere Probleme. Als Gewerbeimmobilienbestandshalter steht die TLG IMMOBILIEN AG (ISIN DE000A12B8Z4) weniger im politischen Mittelpunkt als die Wohnungsgesellschaften. Seit dem Börsengang 2014 zum Ausgabepreis von 10,75 Euro hat sich die

Bild: © Deutsche Wohnen SE

eit einigen Wochen hat die Diskussion über die in der Tat deutlich zu schnell steigenden Mieten auf dem Berliner Wohnungsmarkt einen neuen, für Aktionäre bedenklichen, Höhepunkt erreicht. Die in Berlin im Rot-Rot-Grünen Senat mitregierende Linkspartei will einen Volksentscheid unterstützen, um die Enteignung der großen Immobiliengesellschaften ab einem Wohnungsbestand von 3.000 Wohnungen in der Hauptstadt durchzusetzen. „Vergesellschaftung“ nennt die Linkspartei dies verharmlosend.


SdK EXTRA

Gesellschaft gut entwickelt. Der Kurs hat sich seither mehr als verdoppelt und die Dividenden steigen kontinuierlich. Die Wachstumsperspektive des SDAX-Unternehmens ist nach der WCMÜbernahme weiterhin intakt. Trotzdem meldete die TLG am 21. Januar, dass der bereits im Aufsichtsrat (AR) vertretene Großaktionär Ouram Holding mit Sitz in Luxemburg die Einberufung einer außerordentlichen (ao) Hauptversammlung (HV) zur Abwahl von drei AR-Mitgliedern gestellt hat und zusammen mit einem schon vakanten AR-Sitz vier eigene Kandidaten vorschlagen möchte. Als völlig absurde Begründung wurde der angekündigte Rückzug des AR-Vorsitzenden genannt. Deswegen soll die Handlungsfähigkeit des AR bezweifelt worden sein, obwohl der AR nach eigenem Bekunden bereits einen „strukturierten Prozess“ zur Kandidatensuche mit Kenntnis von Ouram eingeleitet hat. Mit dieser Begründung von Ouram müsste Deutschland mit ao HVs überschwemmt werden. Noch unverständlicher wurde das Verlangen, da für den 21. Mai bereits die ordentliche HV mit ARWahlen terminiert ist. Am 31. Januar meldete die TLG dann aber die Rücknahme des Einberufungsverlangens. Im Hintergrund hatte man sich anscheinend vorerst auf die gerichtliche Bestellung eines weiteren OuramKandidaten für den vakanten AR-Sitz geeinigt. Der Machtkampf

dürfte aber nur bis zur HV im Mai vertagt sein. Wenn ein Großaktionärmit einem gemeldeten Stimmrechtsanteil von „nur“ 23,36 % versucht, den gesamten AR mit seinen Kandidaten zu beherrschen, ist dies für die anderen Aktionäre beunruhigend, da die dahinterstehenden Absichten völlig im Dunkeln liegen. Machtkampf eskaliert Ein weiteres Minderheitenverlangen zur Einberufung einer ao HV gab es bei Mologen (ISIN DE000A2LQ900). Schon am 21.11.2018 meldete die Gesellschaft den Antrag u. a. der Deutschen Balaton den AR-Vorsitzenden abwählen zu lassen und eine Sonderprüfung zu beschließen. Hintergründe hierfür waren Vorwürfe, dass der Großaktionär GDT bei der Ausgabe von Wandelanleihen und hinsichtlich des Sonderkündigungsrechts nach dem Kapitalschnitt im letzten Jahr bevorzugt worden sein könnte. Für Dienstag, den 26. Februar, war die HV bereits eingeladen. Am Sonntagabend davor gab die Gesellschaft jedoch die HV-Absage bekannt, da kurzfristig auch der Großaktionär ein Verlangen auf eine ao HV gestellt hatte, in dem er den AR von drei auf vier Personen zur Befriedung erweitern möchte. Der Vorschlag könnte vielleicht durchaus sinnvoll sein. Dennoch handelt es sich hierbei um ganz schlechtes Theater auf Kosten der Streubesitzaktionäre, da alle Beteiligten über drei Monate Zeit für eine vernünftige Lösung hatten. Michael Kunert Anzeige

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Hauptversammlungen Freier Zugang zum SdK Newsletterangebot Kostenlose juristische Erstberatung Anlagetipps im SdK Realdepot Kostenloser Bezug der Zeitschriften AnlegerPlus, AnlegerLand und Schwarzbuch Börse SdK Bonusprogramm SdK Geschäftsstelle, Hackenstraße 7b, 80331 München AnlegerPlusNews  03 2019   25   E-Mail: info@sdk.org http://www.sdk.org Tel. 089 - 20 20 8460


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INVESTOR RELATIONS Sie finden alle IR-Einträge auch im Internet auf www.Anleger-Guide.de

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adidas AG

Covestro AG

Investor Relations Adi-Dassler-Straße 1 91074 Herzogenaurach Tel.: +49 (0)9132 84-2920 Fax: +49 (0)9132 84-3127 E-Mail: investor.relations@adidas-group.com Web: www.adidas-group.com

Investor Relations Kaiser-Wilhelm-Allee 60 51373 Leverkusen Tel.: +49 (0)214 6009-2816 E-Mail: ir@covestro.com Web: www.investor.covestro.com/de/start/

adidas ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie mit den Kernmarken adidas und Reebok. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt rund 57.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2018 einen Umsatz von knapp 22 Milliarden €.

Mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt rund 16.200 Mitarbeiter.

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Deutsche Telekom AG

Vonovia SE

Hannes Wittig Friedrich-Ebert-Allee 140 53111 Bonn Tel.: +49 (0)228 181-88880 E-Mail: investor.relations@telekom.de Web: www.telekom.com/ir

Rene Hoffmann Universitätsstraße 133 44803 Bochum Tel.: +49 (0)234 314-1629 Fax: +49 (0)234 314 888-1629 E-Mail: rene.hoffmann@vonovia.de Web: www.vonovia.de

Die Deutsche Telekom gehört mit 168 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 19 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Sie ist in über 50 Ländern vertreten. 2017 hat sie mit 216.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 74,9 Mrd. € erwirtschaftet; davon rund 66% außerhalb Deutschlands.

Vonovia ist mit einem Portfoliowert von 38,5 Mrd. € und 394.000 Wohnungen eins der größten europäischen Wohnungsunternehmen und stellt als moderner Dienstleister die Kundenorientierung in den Mittelpunkt. Seit 2013 börsennotiert, seit 2015 im DAX gelistet, sowie in den Indizes STOXX Europe 600, MSCI Germany, GPR 250 sowie EPRA/NAREIT Europe geführt. Vonovia beschäftigt 9.500 Mitarbeiter.

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alstria office REIT-AG

Deutsche Wohnen SE

Ralf Dibbern Steinstraße 5-7 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 226341-329 Fax: +49 (0)40 226341-310 E-Mail: ir@alstria.de Web: www.alstria.de

Sebastian Jacob Mecklenburgische Str. 57 14197 Berlin Tel.: + 49 (0)30 897 86 5412 Fax: +49 (0)30 897 86 5419 E-Mail: ir@deutsche-wohnen.com Web: www.ir.deutsche-wohnen.com

Die alstria office REIT-AG ist der führende REIT und das nach Marktkapitalisierung größte deutsche Büroimmobilienunternehmen. Investitionsschwerpunkte sind Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. Eine erstklassige Mieterqualität und langfristige Mietverträge sichern die Stabilität der Erträge und ermöglichen eine attraktive Dividendenpolitik.

Die Deutsche Wohnen ist mit rund 160.000 Einheiten eine der führenden Immobiliengesellschaften in Deutschland. Der Fokus liegt auf der Bewirtschaftung und Entwicklung des Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien in attraktiven Metropolregionen. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT und STOXX® Europe 600 geführt.

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IR-KONTAKT

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Evonik Industries AG

FUCHS PETROLUB SE

Investor Relations Rellinghauser Straße 1-11 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 177-3146 Fax: +49 (0)201 177-3140 E-Mail: investor-relations@evonik.com Web: www.evonik.de

Thomas Altmann Friesenheimer Straße 17 68169 Mannheim Tel.: +49 (0)621 3802-1105 Fax: +49 (0)621 3802-7201 E-Mail: thomas.altmann@fuchs.com Web: www.fuchs.com/gruppe

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie mit mehr als 36.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie und kundennahe Innovationskraft stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Im Jahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 14,4 Mrd. Euro ein bereinigtes EBITDA von 2,4 Mrd. €.

FUCHS ist ein weltweit operierender Konzern mit deutschen Wurzeln, der Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten entwickelt, herstellt und vertreibt. 1931 als Familienunternehmen in Mannheim gegründet, firmieren heute unter dem Dach der FUCHS PETROLUB SE 58 operative Gesellschaften mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern.

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HOCHTIEF Aktiengesellschaft

KION GROUP AG

Investor Relations Opernplatz 2 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 824 1870 Fax: +49 (0)201 824 9 1870 E-Mail: investor-relations@hochtief.de Web: www.hochtief.de

Investor Relations Thea-Rasche-Strasse 8 60549 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 20110-7361 E-Mail: ir@kiongroup.com Web: www.kiongroup.com

HOCHTIEF zählt zu den führenden global agierenden Bau- und Servicekonzernen. Der Konzern ist in den Bereichen Verkehr, Energie, sowie soziale/urbane Infrastruktur ebenso tätig wie im Minen-, PPP- und Service-Geschäft. Mit zirka 54.000 Mitarbeitern und Umsatzerlösen von rund 23 Mrd. Euro im Jahr 2017 ist HOCHTIEF weltweit auf entwickelte Märkte fokussiert

Die KION Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen. In über 100 Ländern optimiert die KION Group den Material- und Informationsfluss in Fabriken, Lagerhäusern und Vertriebszentren. Der Konzern ist Europas größter Hersteller von Flurförderzeugen, weltweit die Nummer Zwei und zudem führender Anbieter von Automatisierungstechnologie.

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LANXESS AG

LEG Immobilien AG

Kennedyplatz 1 50679 Köln Tel.: +49 (0)221 8885-3262 Fax: +49 (0)221 8885-4944 E-Mail: ir@lanxess.com Web: www.lanxess.de

Burkhard Sawazki Hans-Böckler-Straße 38 40476 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4568-400 Fax: +49 (0)211 4568-22204 E-Mail: ir@leg.ag Web: www.leg.ag

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2017 einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 15.500 Mitarbeiter in 33 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 59 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen.

Die LEG ist ein führendes deutsches Wohnimmobilienunternehmen. Das Unternehmen zeigt ein überdurchschnittliches Wachstum und behauptet eine führende Profitabilität. Das defensive Geschäftsmodell wird durch eine langfristig gesicherte Finanzierung bei geringen Zinskosten gestützt. Durch organisches Wachstum und Akquisitionen wird eine attraktive Dividendenrendite mit Wachstumspotenzial generiert.

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NEMETSCHEK SE

NORMA Group SE

Investor Relations Konrad-Zuse-Platz 1 81829 München Tel: +49 89 540459-0 Fax: +49 89 540459-444 E-Mail: investorrelations@nemetschek.com Web: www.nemetschek.com

Investor Relations Edisonstraße 4 63477 Maintal Tel.: +49 (0)6181 6102-741 Fax: +49 (0)6181 6102-7641 E-Mail: ir@normagroup.com Web: www.normagroup.com

Die Nemetschek Group ist Vorreiter für die digitale Transformation in der AEC-Industrie. Als weltweit einzige Unternehmensgruppe deckt Nemetschek mit ihren Softwarelösungen den kompletten Lebenszyklus von Bau- und Infrastrukturprojekten ab und führt ihre mehr als 5 Mio. Kunden in die Zukunft der Digitalisierung. Das Unternehmen ist im MDAX und TecDAX gelistet.

Als internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie sind wir ein strategischer Entwicklungspartner für unsere Kunden in über 100 Ländern mit einem integrierten Service-Vertriebsnetzwerk. Unsere Produkte umfassen Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme.

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Osram Licht AG

QIAGEN N.V.

Andreas Spitzauer Marcel-Breuer-Str. 6 80807 München Tel.: +49 (0)89 6213-4259 Fax: +49 (0)89 6213 3629 E-Mail: ir@osram.com Web: www.osram-group.de/en/investors

Dr. Sarah Fakih QIAGEN Straße 1 40724 Hilden Tel.: +49 (0)2103 29-0 Fax: +49 (0)2103 29-22000 E-Mail: ir@qiagen.com Web: www.qiagen.com

OSRAM ist ein weltweit führendes Hightech-Unternehmen. Das Portfolio reicht von High-Tech-Anwendungen auf der Basis halbleiterbasierter Technologien, bis hin zu intelligenten Lichtlösungen in Gebäuden und Städten. Seit Ende des Geschäftsjahres 2018, zählt OSRAM ca. 27.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Umsatz von mehr als 4,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und München notiert.

QIAGEN N.V. ist der weltweit führende Anbieter von Komplettlösungen zur Gewinnung wertvoller molekularer Erkenntnisse aus biologischen Proben. QIAGEN bedient weltweit mehr als 500.000 Kunden aus den Bereichen Molekulare Diagnostik, Angewandte Testverfahren, Pharma sowie Forschung. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 4.600 Mitarbeiter an über 35 Standorten.

MDAX

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RTL Group

Scout24 AG

Investor Relations 43, Boulevard Pierre Frieden 1543 Luxemburg Tel.: +352 (0)2486-5074 Fax: +352 (0)2486-5139 E-Mail: ir@rtlgroup.com Web: www.rtlgroup.com

Kai Knitter Bothestraße 11-15 81675 München Tel: +49 (0)89 444 56-3278 Fax: +49 (0)89 444 56-19 3278 E-Mail: ir@scout24.com Web: www.scout24.com

Die RTL Group ist ein führendes Unternehmen im Sender-, Inhalte- und Digitalgeschäft mit Beteiligungen an 60 Fernseh- und 30 Radiosendern, weltweiter Produktion sowie dynamisch wachsendem Digitalgeschäft. 2017 erzielte die RTL Group neue Rekordwerte: Umsatz stieg auf 6,4 Mrd. €, EBITDA auf 1.464 Mio. €. Wachstumstreiber waren vor allem das deutsche TV-Geschäft, Groupe M6 und Digitales.

Scout24 betreibt die führenden digitalen Marktplätze ImmobilienScout24 in Deutschland und AutoScout24 in Europa. Wir inspirieren die Menschen zu ihren besten Entscheidungen, wenn es darum geht, eine Immobilie oder ein Auto zu finden. Die Scout24 AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und wird an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A12DM80, Ticker: G24) gehandelt

Pantone 314

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Siltronic AG

TAG Immobilien AG

Petra Müller Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Tel.: +49 (0)89 8564-3133 Fax: +49 (0)89 8564-3904 E-Mail: petra.mueller@siltronic.com Web: www.siltronic.com

Dominique Mann Steckelhörn 5 20457 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38032-305 Fax: +49 (0)40 38032-388 E-Mail: ir@tag-ag.com Web: www.tag-ag.com

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium und Partner vieler führender Chip-Hersteller. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Siltronic entwickelt und fertigt Wafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik.

Die TAG Immobilien AG ist ein im MDAX gelistetes Immobilienunternehmen. Unser Fokus liegt auf der Akquisition, Entwicklung und Bewirtschaftung von Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands. Neben dem aktiven Asset-Management der rund 84.000 Einheiten steht die wert- und renditeorientierte Optimierung des Portfolios im strategischen Fokus, um Investoren eine attraktive Anlageklasse zu bieten.

MDAX

SDAX

Uniper SE

ADLER Real Estate AG

Mikhail Prokhorov E.ON-Platz 1 40479 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4579-4484 Fax: +49 (0)211 4579-2082 E-Mail: ir@uniper.energy Web: www.uniper.energy

Tina Kladnik Joachimsthalerstraße 34 10719 Berlin Tel.: +49 (0) 30 39 80 18 423 Fax: +49 (0) 30 639 61 92 28 E-Mail: t.kladnik@adler-ag.com Web: www.adler-ag.com

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und knapp 13.000 Mitarbeitern. Ihr Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel.Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf.

Die ADLER Real Estate AG gehört mit mehr als 60.000 Wohnungen zu den führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Als integrierter Immobilienkonzern bietet ADLER seinen Mietern alle wohnungsnahen Dienstleistungen aus einer Hand an. Hervorgegangen ist die Gesellschaft aus den Frankfurter Adlerwerken, deren Geschichte bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht.

28    AnlegerPlusNews  03 2019


IR-KONTAKT

SDAX

SDAX

BayWa AG

CANCOM SE

Investor Relations Arabellastraße 4 81925 München Tel.: +49 (0)89 9222-3887 Fax: +49 (0)89 9212-3887 E-Mail: investorrelations@baywa.de Web: www.baywa.de

Sebastian Bucher Erika-Mann-Straße 69 80636 München Tel.: +49 (0)89 54054-5193 Fax: +49 (0)8225 9964-5193 E-Mail: Sebastian.Bucher@cancom.de Web: www.cancom.de

Der international tätige BayWa-Konzern hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Groß-/ Einzelhandel und Dienstleistungen. Hauptsitz der 1923 gegründeten Muttergesellschaft BayWa AG ist München. Die Geschäftsaktivitäten teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie.

Als Managed-Services-Anbieter, Cloud-Architekt und Systemintegrator bietet CANCOM ein umfassendes IT-Produkt- und Dienstleistungsportfolio, um Unternehmen in die digitale Zukunft zu begleiten. Mit über 3.300 Mitarbeitern ist CANCOM in Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Großbritannien und den USA aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro.

SDAX

SDAX

Deutsche Beteiligungs AG

DEUTZ AG

Thomas Franke Börsenstraße 1 60313 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 95787-307 Fax: +49 (0)69 95787-5307 E-Mail: thomas.franke@dbag.de Web: www.dbag.de

Christian Krupp Ottostraße 1 51149 Köln Tel.: +49 (0)221 822-5400 Fax: +49 (0)221 822-155400 E-Mail: ir@deutz.com Web: www.deutz.com

Die börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG legt geschlossene Private-Equity-Fonds auf und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum. Das von der DBAG verwaltete und beratene Kapital beträgt rund 1,8 Milliarden Euro.

Die DEUTZ AG ist ein unabhängiger Produzent von Diesel- und Gasmotoren in der Leistungsklasse von 25 bis 520 kW mit Hauptsitz in Köln. Seit nunmehr über 150 Jahren steht DEUTZ als Synonym für führende Technologie und qualitativ hochwertige Produkte. Wir beschäftigen 3.665 Mitarbeiter und sind in mehr als 130 Ländern vertreten.

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SDAX

SDAX

Drägerwerk AG & Co. KGaA

Hapag-Lloyd AG

Thomas Fischler Moislinger Allee 53-55 23542 Lübeck Tel.: +49 (0)451 882-2685 Fax: +49 (0)451 882-72685 E-Mail: Thomas.Fischler@draeger.com Web: www.draeger.com

Investor Relations Ballindamm 25 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 3001-2896 Fax: +49 (0)40 3001-73490 E-Mail: ir@hlag.com Web: www.hapag-lloyd.de

Dräger stellt Produkte der Medizin- und Sicherheitstechnik her. Damit schützen, unterstützen und retten wir auf der ganzen Welt das Leben von Menschen im Krankenhaus und bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden, im Bergbau sowie in der Industrie. Unser 1889 gegründetes Familienunternehmen besteht in fünfter Generation und hat sich zu einem globalen börsennotierten Konzern entwickelt.

Mit einer Flotte von 230 modernen Containerschiffen ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca.13.000 Mitarbeitern an 314 Standorten in 125 Ländern präsent. 180 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten.

SDAX

SDAX

Heidelberger Druckmaschinen AG

INDUS Holding AG

Lena Landenberger Gutenbergring 69168 Wiesloch Tel.: +49 (0)6222 8267-121 Fax: +49 (0)6222 8267-129 E-Mail: investorrelations@heidelberg.com Web: www.heidelberg.com

Julia Pschribülla Kölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Tel.: +49 (0)2204 4000-66 Fax: +49 (0)2204 4000-20 E-Mail: investor.relations@indus.de Web: www.indus.de

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist ein zuverlässiger Partner mit hoher Innovationskraft für die globale Druckindustrie und andere Industriebranchen. Seit über 160 Jahren stehen wir für Qualität und Zukunftsfähigkeit und gestalten die digitale Zukunft mit moderner Technologie, innovativen Geschäftsideen und digitalen Plattformen. Dafür sorgen weltweit rund 11.600 Mitarbeiter an 250 Standorten in 170 Ländern.

Seit 30 Jahren ist INDUS die führende börsennotierte Beteiligungsgesellschaft im deutschsprachigen Mittelstand. Wir erwerben überwiegend inhabergeführte Gesellschaften und unterstützen die Geschäftsentwicklung unserer mehr als 40 Unternehmen langfristig. 2017 erwirtschafteten die rund 10.200 Mitarbeiter der Gruppe einen Umsatz von über 1,64 Mrd. Euro.

AnlegerPlusNews  03 2019   29  


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SDAX

SDAX

Nordex SE

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Felix Zander Langenhorner Chaussee 600 22419 Hamburg Tel.: +49 (0)40 300 30 1000 Fax: +49 (0)40 300 30 1101 E-Mail: investor-relations@nordex-online.com Web: www.nordex-online.com

Dinah Reiss Berliner Straße 43 35614 Asslar Tel.: +49 (0)6441 802-1346 Fax: +49 (0)6441 802-1365 E-Mail: Dinah.Reiss@pfeiffer-vacuum.de Web: www.pfeiffer-vacuum.com/de/

Nordex SE ist ein globaler Anbieter von innovativen Onshore-Windenergieanlagen und hat gut 23 GW installiert. Die Gruppe erzielte 2017 einen Umsatz von ca. 3,1 Mrd. Euro und verfügt über Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und Indien. Das Produktportfolio mit Turbinen der 1,5- bis 4,8-MW-Klasse ist auf Länder mit begrenzten Ausbauflächen oder Netzkapazitäten ausgelegt.

Pfeiffer Vacuum (Börsenkürzel PFV, ISIN DE0006916604) ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuumlösungen. Neben einem kompletten Programm an hybrid- und magnetgelagerten Turbopumpen umfasst das Produktportfolio Vorvakuumpumpen, Lecksucher, Mess- und Analysegeräte, Bauteile sowie Vakuumkammern und -systeme.

SDAX

SDAX

RATIONAL AG

Ströer SE & Co. KGaA

Stefan Arnold Siegfried-Meister-Str. 1 86899 Landsberg Tel.: +49 (0)8191 327-2209 Fax: +49 (0)8191 327-722209 E-Mail: ir@rational.com Web: www.rational-online.com

Investor Relations Ströer Allee 1 50999 Köln Tel.: +49 (0)2236 9645-324 Fax: +49 (0)2236 9645-6324 E-Mail: ir@stroeer.de Web: www.stroeer.com

RATIONAL hat sich durch Spezialisierung auf die thermische Speisenzubereitung, Fokussierung auf die Profiküche und die uneingeschränkte Kundennutzenorientierung als weltweiter Markt- und Technologieführer in seinem Segment mit einem Marktanteil von über 50% etabliert. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und erzielte 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 702,0 Mio. Euro.

Die Ströer SE & Co. KGaA ist ein führendes digitales Multi-Channel-Medienhaus und bietet werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte PremiumKommunikationslösungen an. Die Ströer Gruppe vermarktet und betreibt mehrere tausend Webseiten vor allem im deutschsprachigen Raum und betreibt rund 300.000 Werbeträger im Bereich „Out of Home“.

SDAX

SDAX

Tele Columbus AG

TLG IMMOBILIEN AG

Leonhard Bayer Kaiserin-Augusta-Allee 108 10553 Berlin Tel.: +49 (0)30 3388-1781 E-Mail: Leonhard.Bayer@telecolumbus.de Web: www.telecolumbus.com/investor-relations/

Sven Annutsch Hausvogteiplatz 12 10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 2470-6089 Fax: +49 (0)30 2470-7446 E-Mail: ir@tlg.de Web: www.tlg.de

Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte werden mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Das Unternehmen ist seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

Die TLG IMMOBILIEN besitzt und vermietet Büro-, Einzelhandels- und Hotelimmobilien in Deutschland. Sie steht für strategische, wertorientierte Immobilienkompetenz und entwickelt ihr Portfolio kontinuierlich und wertschaffend durch Investitionen und Objektankäufe weiter. An Perspektivstandorten wie Berlin, Dresden oder Frankfurt/ Main ist sie für ihre Geschäftspartner vor Ort.

SDAX

SDAX

WashTec AG

XING SE

Karoline Kalb Argonstraße 7 86153 Augsburg Tel.: +49 (0)821 5584-0 Fax: +49 (0)821 5584-1135 E-Mail: kkalb@washtec.de Web: www.washtec.de

Patrick Möller Dammtorstraße 30 20354 Hamburg Tel.: +49 (0)40 419131-793 Fax: +49 (0)40 419131-44 E-Mail: patrick.moeller@xing.com Web: www.xing.com

WashTec ist nicht nur Weltmarktführer, sondern auch Innovationsführer im Bereich der Car Wash Industrie und ist in mehr als 70 Ländern weltweit präsent. Mit der größten installierten Maschinenbasis in Europa, einem kompletten Produktportfolio und einem flächendeckenden Servicenetzwerk mit über 600 eigenen Servicetechnikern ist WashTec der Markt- und Renditeführer in der Car Wash Industrie.

XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Mehr als 15 Millionen Berufstätige aus allen Branchen nutzen die Online-Plattform für Geschäft, Job und Karriere. Gegründet wurde das Unternehmen 2003 in Hamburg. Seit 2006 ist die XING SE börsennotiert.

30    AnlegerPlusNews  03 2019


IR-KONTAKT

SDAX

PRIME STANDARD

zooplus AG

Adler Modemärkte AG

Investor Relations Sonnenstr. 15 80331 München Tel.: +49 (0)89/95006-100 Fax: +49 (0)89/95006-503 E-Mail: contact@zooplus.com Web-Adresse: http://investors.zooplus.com

Investor Relations Industriestraße Ost 1-7 63808 Haibach Tel.: +49 (0)6021 633-1828 Fax: +49 (0)6021 633-1417 E-Mail: investorrelations@adler.de Web: www.adlermode-unternehmen.com

zooplus ist Europas führender Internethändler für Heimtierbedarf mit Umsatzerlösen von 1,111 Mrd. Euro in 2017 und einer Geschäftsaktivität in 30 Ländern Europas. zooplus ist seit 2008 börsennotiert und seit 2011 im SDAX gelistet. zooplus vertreibt über 8.000 Produkte für alle wichtigen Heimtiergattungen und bietet eine Vielzahl interaktiver Content- und Community-Angebote an.

Mit rund 3900 Mitarbeitern und 180 Filialen in der DACH-Region sowie Luxemburg gehört die Adler Modemärkte AG zu Deutschlands führenden Textileinzelhandelsketten. ADLERs Alleinstellungsmerkmal ist die konsequente Ausrichtung des Produktund Leistungsangebots an den Bedürfnissen der wachsenden Zielgruppe der über 55-Jährigen hinsichtlich Modegrad, Passform, Funktionalität und Qualität.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

BAUER AG

GESCO AG

Christopher Wolf BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Tel.: +49 (0)8252 97-1218 Fax: +49 (0)8252 97-0 E-Mail: investor.relations@bauer.de Web: www.bauer.de

Oliver Vollbrecht Johannisberg 7 42103 Wuppertal Tel.: +49 (0)202 24820-18 Fax: +49 (0)202 24820-49 E-Mail: info@gesco.de Web: www.gesco.de

Die BAUER Gruppe ist mit über 110 Tochterfirmen führender Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Die Geschäftstätigkeit ist in drei zukunftsorientierte Segmente mit hohem Synergiepotential aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources.2017 verzeichnete der Konzern mit etwa 11.000 Mitarbeitern eine Gesamtkonzernleistung von 1,8 Mrd. Euro.

GESCO ist eine Industriegruppe mit Fokus auf Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie Mobilitäts-Technologie. Als im Prime Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

KPS AG

LUDWIG BECK AG

Isabel Hoyer Beta-Straße 10H 85774 Unterföhring Tel.: +49 (0)89 35631-0 Fax: +49 (0)89 35631-3300 E-Mail: ir@kps.com Web: www.kps.com

Metis Tarta Marienplatz 11 80331 München Tel.: +49 (0)89 206021-210 Fax: +49 (0)89 206021-610 E-Mail: mt@esvedragroup.com Web: www.kaufhaus.ludwigbeck.de

KPS ist der europaweit führende Transformationspartner für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell innerhalb kürzester Zeit radikal auf den Kunden ausrichten und innovative, digitale Prozesse sowie Technologien implementieren wollen. KPS liefert von der Strategieberatung über branchenspezifische Prozessketten bis zur Implementierung modernster Technologien alles aus einer Hand.

LUDWIG BECK gehört zur Spitze der deutschen Textil-Einzelhandelsunternehmen und erwirtschaftete im Jahr 2017 mit 451 Mitarbeitern auf insgesamt rund 12.400 qm Fläche und im Onlineshop einen Bruttoumsatz in Höhe von 99,0 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2017).

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

Masterflex SE

OVB Holding AG

Investor Relations Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen Tel.: +49 (0)209 97077-0 Fax: +49 (0)209 97077-20 E-Mail: ir@MasterflexGroup.com Web: www.MasterflexGroup.com

Brigitte Bonifer Heumarkt 1 50667 Köln Tel.: +49 (0)221 2015-288 Fax: +49 (0)221 2015-325 E-Mail: ir@ovb.eu Web: www.ovb.eu

Die Masterflex Group ist DER Spezialist für die Entwicklung, Produktion und Anwendungsberatung von Hightech-Schläuchen aus Kunststoffen. Eingesetzt werden die innovativen Verbindungen in fast allen Branchen. Aufgrund des breiten Kundenportfolios (etwa Maschinenbau, Luftfahrt oder Gebäudetechnik sowie zunehmend Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnik) ist das Geschäft wenig zyklisch.

Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvermittlungskonzerne. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die langfristige, themenübergreifende und vor allem kundenorientierte Finanzberatung privater Haushalte im Mittelpunkt der OVB Geschäftstätigkeit. OVB ist aktuell in 14 europäischen Ländern aktiv. 4.747 hauptberufliche Finanzvermittler betreuen 3,44 Millionen Kunden.

AnlegerPlusNews  03 2019   31  


IR-KONTAKT

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

PSI Software AG

QSC AG

Karsten Pierschke Dircksenstraße 42-44 10178 Berlin (Mitte) Tel.: +49 (0)30 2801-2727 Fax: +49 (0)30 2801-1000 E-Mail: ir@psi.de Web: www.psi.de/ir

Arne Thull Mathias-Brüggen-Straße 55 50829 Köln Tel.: +49 (0)221 669-8724 Fax: +49 (0)221 669-8009 E-Mail: invest@qsc.de Web: www.qsc.de

Der PSI-Konzern entwickelt und integriert auf der Basis eigener Softwareprodukte komplette Lösungen für die Optimierung des Energie- und Materialflusses und gliedert sich in die Segmente Energiemanagement (Energienetze, Energiehandel, Öffentlicher Personenverkehr) und Produktionsmanagement (Metallerzeugung, Automotive, Maschinenbau, Logistik).

Die QSC AG ist der Digitalisierer für den deutschen Mittelstand. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Cloud, Internet of Things, Consulting, Telekommunikation und Colocation begleitet QSC ihre Kunden sicher in das digitale Zeitalter.

PRIME STANDARD SIXT Leasing SE

PRIME STANDARD SLM Solutions Group AG

Stefan Kraus Zugspitzstr. 1 82049 Pullach Tel.: +49 89 74444 4518 Fax: +49 89 74444 84518 E-Mail: : ir@sixt-leasing.com Web: ir.sixt-leasing.de

Dennis Schäfer Estlandring 4 23560 Lübeck Tel: +49 (0)451 4060-3000 Fax: +49 (0)451 4060-3250 E-Mail: dennis.schaefer@slm-solutions.com Web: www.slm-solutions.de

Die Sixt Leasing SE ist Marktführer im Online-Direktvertrieb von Neuwagen sowie Spezialist im Management und Full-Service-Leasing von Firmenflotten. Privat- und Gewerbekunden nutzen die Online-Plattformen sixt-neuwagen.de und autohaus24.de, um günstig Neufahrzeuge zu leasen. Firmenkunden profitieren vom kostensparenden Leasing ihrer Flotte und einem leistungsstarken Fuhrparkmanagement.

Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Maschinen und integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

SMT Scharf AG

SURTECO GROUP SE

Thorben Burbach – cometis AG Römerstrasse 104 59075 Hamm Tel.: +49 (0)611 20585-523 Fax: +49 (0)611 20585-566 E-Mail: burbach@cometis.de Web: www.smtscharf.com

Martin Miller Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 86647 Buttenwiesen Tel.: +49 (0)8274 9988-508 Fax: +49 (0)8274 9988-505 E-Mail: ir@surteco-group.com Web: www.surteco-group.com

SMT Scharf ist einer der weltweit führenden Anbieter für Transportlösungen und Logistiksysteme für den untertägigen Bergbau. Das Unternehmen ist auf Bahnsysteme und Sessellifte spezialisiert, die in Steinkohlebergwerken oder beim Abbau von Gold, Platin und anderen Erzen unter Tage eingesetzt werden. Zudem bietet SMT Scharf spezifische Transportlösungen für Tunnelbaustellen an.

Die SURTECO GROUP SE vereint als Beteiligungsgesellschaft führende nationale und internationale Marken der Oberflächentechnologie unter einem Dach. Der Konzern zählt in seinen Produktbereichen zu den Top-Adressen weltweit. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 690 Mio. €.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

SYGNIS AG

TOM TAILOR Holding SE

Investor Relations Waldhofer Straße 104 69123 Heidelberg Tel.: +49 (0)6221 3540-120 Fax: +49 (0)6221 3540-122 E-Mail: info@sygnis.com Web: www.sygnis.de

Viona Brandt Garstedter Weg 14 22453 Hamburg Tel.: : +49 (0)40 589 56 449 Fax: +49 (0)40 589 56 199 E-Mail: viona.brandt@tom-tailor.com Web: www.tom-tailor-group.com

Die SYGNIS AG ist ein Life Science-Unternehmen für Tools und Reagenzien, das innovative Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert für die Proteomik- und Genomikforschung entwickelt bzw. vermarktet und Einzelzell- sowie Flüssigbiopsie-basierte NGS-Anwendungen und deren Nutzen in der klinischen Diagnostik einbringt.

Die TOM TAILOR GROUP ist ein internationales, vertikal ausgerichtetes Unternehmen für Casual Wear im mittleren Preissegment. TOM TAILOR wird über 453 Filialen, 185 Franchise-Geschäfte, 2.510 Shop-in-Shops und 7.082 Multi-Label-Verkaufsstellen in 31 Ländern vertrieben. BONITA verfügt über 772 Filialen und 82 Shop-in-Shop Flächen. Beide Marken sind auch über eigene Online-Shops erhältlich.

32    AnlegerPlusNews  03 2019


IR-KONTAKT

GENERAL STANDARD

PRIME STANDARD GENERAL STANDARD

ALBIS Leasing AG

SURTECO GROUP SE Mainova AG

Investor Relations Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Tel: +49 (0)40 80 81 00-100 Fax: +49 (0) 40 80 81 00-179 E-Mail: ir@albis-leasing.de Web: www.albis-leasing.de

Martin Miller Christian Rübig Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 Solmsstraße 38 86647 Frankfurt Buttenwiesen 60486 am Main (0)8274 9988-508 Tel.: +49 (0)69 213-82008 (0)8274 9988-505 Fax: +49 (0)69 213-83020 ir@surteco-group.com E-Mail: investor-relations@mainova.de www.surteco-group.com Web: www.mainova.de

Die ALBIS Leasing Gruppe mit Sitz in Hamburg ist seit mehr als 30 Jahren am Markt und gehört in Deutschland zu den TOP-5 der unabhängigen Leasinggesellschaften. Für die unabhängige Leasing-Gesellschaft sind Schnelligkeit bei der Vertragsabwicklung und ausgeprägte Serviceorientierung wichtige Merkmale, um den Mittelstand optimal betreuen zu können.

Die moderner SURTECO GROUP SE vereint als Beteiligungsgesellschaft führende Als Energiedienstleister, traditionell verwurzelt mit der Stadt Frankfurtnationale und und internationale der Oberfl unter einemund Dach. Der ihrem Umland, liefertMarken die Mainova AG dieächentechnologie Energie für die Lebensqualität WirtschaftsKonzern zählt in seinen Produktbereichen zudabei den Top-Adressen weltweit. kraft des Rhein-Main-Gebiets. Mainova bündelt langjährige Erfahrung undIm umfasGeschäfts jahr 2017 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 690 Mio. €. sendes Know-how für alle Versorgungsbereiche – Strom, Erdgas, Wärme und Wasser.

GENERAL STANDARD

GENERAL STANDARD

SCHWEIZER ELECTRONIC AG

Uzin Utz AG

Investor Relations Einsteinstraße 10 78713 Schramberg Tel.: +49 (0)7422 512-302 Fax: +49 (0)7422 512-397 E-Mail: ir@schweizer.ag Web: www.schweizer.ag

Investor Relations Dieselstraße 3 89079 Ulm Tel.: +49 (0)731 4097-416 Fax: +49 (0)731 4097-45416 E-Mail: ir@uzin-utz.com Web: www.uzin-utz.de

Die Schweizer Electronic AG ist der drittgrößte Leiterplattenhersteller in Europa und steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz. SCHWEIZERs hochwertige Leiterplatten und innovative Lösungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik adressieren die Wachstumsmärkte Elektromobilität und Energieeffizienz.

Die Uzin Utz AG hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1911 vom regionalen Klebstoffhersteller zu einem weltweit agierenden Komplettanbieter für Bodensysteme entwickelt. Das Unternehmen bietet mit seinen sechs Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, Arturo, codex und RZ alles rund um die Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen aller Art.

SCALE

FREIVERKEHR

MPC Capital AG

CPU Softwarehouse AG

Stefan Zenker Palmaille 67 22767 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38022-4200 Fax: +49 (0)40 38022-4878 E-Mail: ir@mpc-capital.com Web: www.mpc-capital.de

Investor Relations August-Wessels-Straße 23 86156 Augsburg Tel.: +49 (0)821 4602-0 Fax: +49 (0)821 4602-179 E-Mail: cpu-ag@cpu-ag.com Web: www.cpu-ag.com

Die MPC Capital AG ist ein unabhängiger Asset- und Investment-Manager für sachwertbasierte Kapitalanlagen. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen entwickelt und managt die Gesellschaft sachwertbasierte Investitionen und Kapitalanlagen für internationale institutionelle Investoren und professionelle Anleger. Der Fokus liegt auf den Asset-Klassen Real Estate, Shipping und Infrastructure.

Der CPU-Konzern (CPU) ist ein Software- und Beratungshaus für Kunden aus dem Bankensektor, banknahe Institute, die Industrie, IT und Telekommunikation sowie die Öffentliche Hand. Die Angebotspalette der CPU umfasst dabei Software-Entwicklung, Consulting, IT-Dienstleistungen, TK Dienstleistungen sowie Personal-Dienstleistungen.

FREIVERKEHR

FREIVERKEHR

tick Trading Software AG

VIB Vermögen AG

Investor Relations Berliner Allee 59 40212 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 781767 0 Fax: +49 (0)211 781767 29 E-Mail: IR@tick-TS.com Web: www.tick-ts.de

Petra Riechert Tilly-Park 1 86633 Neuburg/Donau Tel.: +49 (0)8431 9077-952 Fax: +49 (0)8431 9077-973 E-Mail: petra.riechert@vib-ag.de Web: www.vib-ag.de

Die tick-TS AG entwickelt und vertreibt Software für den professionellen Wertpapierhandel. Sie kooperiert u.a. mit der comdirect Bank AG, HSBC Trinkaus und der sino AG. Das Unternehmen weist für das GJ 2016/2017 Umsatzerlöse von rund fünf Millionen Euro aus. Im Dezember 2017 wurde die tick-TS AG in den Primärmarkt der Börse Düsseldorf aufgenommen. Börsenkürzel: TBX, WKN: A0LA30.

Die VIB Vermögen AG ist ein Spezialist für Gewerbe-, insbesondere Logistikimmobilien mit Fokus auf den süddeutschen Raum. Das Unternehmen verfügt über eine jahrzehntelange Kompetenz in Entwicklung, Erwerb und Verwaltung gewerblicher Immobilien. Diese spiegelt sich in nachhaltig profitablen Unternehmenszahlen wider, die sich auch in attraktiven Dividendenzahlungen auswirken.

AnlegerPlusNews  03 2019   33  


LESERSERVICE

HV-Termine 2019 (bis 21. Mai)

Stand: 8.3.2019, ohne Gewähr: SdK Mitglieder können eine aktuelle HV-Terminliste per E-Mail unter info@sdk.org oder telefonisch unter 089 2020846-0 anfordern.

März 19.03.19 19.03.19 20.03.19 21.03.19 21.03.19 21.03.19 22.03.19 22.03.19 22.03.19 25.03.19 26.03.19 26.03.19 27.03.19 28.03.19 28.03.19 28.03.19 29.03.19 29.03.19

(ab19.3.)

ISRA VISION AG Carl Zeiss Meditec AG mic AG MeVis Medical Solutions AG Deutsche Konsum REIT-AG Capital One AG Eisen- und Hüttenwerke AG (EHW) DIC Asset AG Deutsche Industrie REIT-AG Panamax AG Dr. Hönle AG Sonne+Wind Beteiligungen AG Oberstdorfer Bergbahn AG Deutsche Telekom AG Sartorius AG SANOCHEMIA PHARMAZEUTICA AG KPS AG Villeroy & Boch AG

Darmstadt Weimar München Bremen Berlin Frankfurt/Main Köln Frankfurt/Main Berlin München München Berlin Oberstdorf Bonn Göttingen Eisenstadt München Merzig

April 01.04.19 03.04.19 03.04.19 04.04.19 05.04.19 08.04.19 08.04.19 09.04.19 10.04.19 11.04.19 11.04.19 11.04.19 12.04.19 16.04.19 17.04.19 17.04.19 17.04.19 17.04.19 18.04.19 18.04.19 18.04.19 24.04.19 25.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 29.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19

SendR SE Nebelhornbahn AG TRIPLAN AG Dinkelacker AG GUB GmbH & Co. KGaA Henkel AG & Co. KGaA tick Trading Software AG Ekotechnika AG Airbus Group SE MTU Aero Engines AG KHD Humboldt Wedag Vermögensverw.-AG MPC Münchmeyer Petersen Capital AG Covestro AG PAUL HARTMANN AG Beiersdorf AG Axel Springer SE Ahlers AG Ferratum Oyj Siltronic AG PUMA SE KST Beteiligungs AG Schaeffler AG SAF-HOLLAND S.A. Continental AG Bayer AG Merck KGaA RTL Group S.A GEA Group AG CORESTATE Capital Holding S.A. Sedlmayr Grund und Immobilien AG JOST AG Schwälbchen Molkerei Jakob Berz AG WashTec AG innogy SE DEUTZ AG Münchener Rück AG Nürnberger Beteiligungs-AG Jungheinrich AG ATOSS Software AG Schuler AG GERRY WEBER International AG Pyrolyx AG IBU-tec advanced materials AG

Hamburg Oberstdorf Bad Soden am Taunus Stuttgart Schwäbisch Hall Düsseldorf Düsseldorf Wiesloch Amsterdam München Köln Hamburg Bonn Heidenheim Hamburg Berlin Düsseldorf Helsinki München Herzogenaurach Stuttgart Nürnberg Luxemburg Hannover Bonn Frankfurt/Main Luxemburg Oberhausen Luxemburg München Lauf Bad Schwalbach Augsburg Essen Köln München Nürnberg Hamburg München Stuttgart Halle/Wesfalen München Weimar

Mai (bis 21.5.) 02.05.19 03.05.19 03.05.19 03.05.19 03.05.19 03.05.19 06.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19

Dialog Semiconductor plc RWE AG BASF SE sino AG First Sensor AG NEXUS AG Schwabenverlag AG Deutsche Lufthansa AG TAG Immobilien AG FUCHS PETROLUB AG HOCHTIEF AG HAMBORNER REIT AG FRIWO AG Biotest AG

34    AnlegerPlusNews  03 2019

London Essen Mannheim Düsseldorf Berlin Donaueschingen Stuttgart Bonn Hamburg Mannheim Essen Mülheim an der Ruhr Ostbevern Frankfurt/Main

07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 13.05.19 13.05.19 14.05.19 14.05.19 14.05.19 14.05.19 14.05.19 14.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 17.05.19 17.05.19 17.05.19 17.05.19 17.05.19 20.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19 21.05.19

Delticom AG RENK AG MyHammer Holding AG SHW AG Allianz SE Hannover Rück SE Bilfinger SE Mensch und Maschine Software SE Deutsche Börse AG EnBW Energie Baden-Württemberg AG CTS EVENTIM AG Adler Modemärkte AG NATIONAL-BANK AG Süwag Energie AG Softing AG HeidelbergCement AG adidas AG Talanx AG A.S. CRÉATION TAPETEN AG KION GROUP AG comdirect bank AG JOST Werke AG PRO DV AG NORDWEST AG DCI AG DATA MODUL AG Drägerwerk AG & Co. KGaA DMG MORI AG SGL Carbon SE Dürr AG FRoSTA AG technotrans SE TTL Beteiligungs- und Grundbesitz-AG AGROB Immobilien AG Scherzer & Co. AG E.ON SE GRENKE AG Volkswagen AG Uzin Utz AG AlzChem Group AG Accentro Real Estate AG Deutsche Post AG TAKKT AG K+S AG RATIONAL AG Klöckner & Co SE AIXTRON SE SAP SE CompuGroup Medical SE Lechwerke AG (LEW) RIB Software SE paragon GmbH & Co. KGaA init innovation in traffic systems SE elmos Semiconductor AG Muehlhan AG Encavis AG Epigenomics AG Homag Group AG secunet Security Networks AG Verallia Deutschland AG Hypoport AG Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA BMW Bayerische Motoren Werke AG Vonovia SE ElringKlinger AG HUGO BOSS AG freenet AG LEONI AG SFC Energy AG Voltabox AG PSI Software AG Basler AG SPORTTOTAL AG Fresenius SE & Co. KGaA adesso AG EQS Group AG MAX Automation SE Westag & Getalit AG Fair Value REIT AG NORMA Group SE Telefónica Deutschland Holding AG 1 & 1 Drillisch AG S&T AG TLG Immobilien AG Varta AG pferdewetten.de AG ZEAG Energie AG SMT Scharf AG Regenbogen AG

Hannover Augsburg Berlin Heidenheim München Hannover Mannheim München Frankfurt/Main Karlsruhe Bremen Aschaffenburg Essen Frankfurt am Main München Wiesloch Fürth Hannover Gummersbach Frankfurt/Main Hamburg Neu-Isenburg Frankfurt/Main Dortmund Starnberg München Lübeck Bielefeld Wiesbaden Bietigheim-Bissingen Bremerhaven Münster München München Köln Essen Baden-Baden Berlin Ulm München Berlin Bonn Ludwigsburg Kassel Augsburg Düsseldorf Aachen Mannheim Koblenz Augsburg Filderstadt Delbrück Karlsruhe Dortmund Hamburg Hamburg Berlin Freudenstadt Essen Bad Wurzach Berlin Frankfurt/Main München Bochum Stuttgart Stuttgart Hamburg Nürnberg Brunnthal Delbrück Berlin Hamburg Nürburg Frankfurt/Main Dortmund München Düsseldorf Düsseldorf München Frankfurt/Main München Frankfurt/Main n. b. Berlin Ellwangen Düsseldorf Heilbronn Hamm Kiel


IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Torsten Arends (NDAC), Daniel Bauer, Oliver Bönig, Wolfgang Hagl (H&I GmbH, -hi), Christian Ingerl (H&I GmbH, -hi), Michael Kunert, Thomas May (BörseGo AG), Thomas Müncher, Larissa Platt, Werner W. Rehmet, Harald Rotter, SdK Schutz­gemeinschaft der Kapitalanleger e.V., Matthias Wahler, Teoman Yanikoglu (Projektleiter Invest) Produktionsleitung: Natalia Solodovnikova Grafik und Layout: Katharina Ortner Redaktionsschluss: 12.3.2019 Bildnachweise: Titelseite: © Sergey Uryadnikov - Schutterstock.com, alberto - stock. adobe.com Realdepot: emu-coffee@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital ­Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlage­ziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

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AnlegerPlusNews  03 2019   35  

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