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Der Newsletter für Kapitalanleger. Mit Wissen zu Werten.

# 11 2015

Börsenpflichtblatt der Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

# 11  2015 Phoenix Solar AG

Hochspekulative Turnaround-Wette? Seite 6

NEMETSCHEK AG

Das Wachstum nährt das Wachstum

FINDE UNS AUF FACEBOOK www.facebook.com/ AnlegerPlus

Seite 8

Hapag-Lloyd AG

Zitterpartie bis zum Klang der Börsenglocke Seite 16

Kurzmeldungen

Nebenwerte

Realdepot

Mittelstand investitionsfreudig | Fünf-Punkte-Plan für VW | Austausch von Konteninformationen | Viel Arbeit für den Ombudsmann | Bekanntmachung der BaFin

Phoenix Solar AG SNP SchneiderNeureither & Partner AG

Wird ein Verkauf von RENK diskutiert?


Haben Sie eine Frage an ElringKlinger?

Fragen Sie doch den Vorstand! im CEO-Online-Chat am 3. Dezember um 17:00 Uhr

www.elringklinger.de/de/chat-mit-dem-ceo


EDITORIAL

Schwierige Berichtssaison Liebe Leserinnen und Leser, jetzt läuft sie wieder, die Berichtssaison. Ende Oktober gaben die ersten Gesellschaften ihre Neunmonatszahlen bekannt, bis Ende November sollte bei allen Unternehmen klar sein, wie die ersten drei Quartale des aktuellen Geschäftsjahres gelaufen sind. Neunmonatszahlen erfahren für gewöhnlich eine hohe Aufmerksamkeit. Dies liegt zum einen daran, dass die meisten Vorstandschefs nach einem Dreivierteljahr sehr genau wissen, wohin die Reise für das Gesamtjahr geht, zum anderen dauert es jetzt auch mindestens fünf weitere Monate, bis die Unternehmen über das Gesamtjahr Rechenschaft­ablegen. Gewinnwarnungen prägen das Bild Bei den bisher veröffentlichten Quartalszahlen zeigt sich eines ganz deutlich: Umsatz- und Gewinnwarnungen prägen das Bild, nur wenige Unternehmen können ihre Anfang des Jahres abgegebenen Prognosen halten. Wenig überraschend – da aus Sondersituationen herrührend – kommen die drastischen Warnmeldungen von VW, Stichwort „Abgasskandal“, und der Deutschen Bank, Stichwort „Klagerisiko“. In beiden Fällen mussten allein für das dritte Quartal Milliardenverluste verkündet werden­, eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2015 und wahrscheinlich auch 2016 rückt in weite Ferne. Daneben hat aber auch die Bayer AG eher überraschend zu kämpfen. Die Leverkusener erwarten aufgrund­der verhaltenen Konjunktur und dem Ölpreisrückgang­nunmehr einen leichten­Rückgang von Umsatz und EBIT im Jahr 2015.

Jahr eine Reduzierung­der Prognose, diesmal verbunden­mit einem einschneidenden­Restrukturierungsprogramm­ . Folge: Die Aktie­ stürzte ab. Ein ähnliches Schicksal ereilte die Anteilseigner von Wacker­ Neuson und dem Automobilzulieferer LEONI. Auch hier gaben die Aktien nach der Bekanntgabe von Umsatz- und Gewinnwarnungen deutlich nach. Die Liste der gekappten Prognosen setzt sich weiter fort: Mit HUGO BOSS, Biotest­und den Drägerwerken erwischte es drei weitere­Indexschwergewichte­. Lichtblicke gibt es auch Die Liste der Unternehmen, die ihre Prognose einhalten oder sogar steigern konnten, ist dagegen vergleichsweise dünn. adidas meldete hervorragende Geschäftsergebnisse im dritten Quartal 2015 und erhöhte gleich die Prognose für das Gesamtjahr, gleiches gilt für Sixt und die von uns bereits seit Längerem empfohlene SNP SchneiderNeureither & Partner AG. Kein Wunder, dass die Kurse dieser Aktien in die Höhe schossen. Liquidität treibt Märkte Auch wenn die Gewinnwarnungen die Prognoseanhebungen deutlich übertreffen, geht der Aktienmarkt nicht in die Knie. Dies liegt aus unserer Sicht daran, dass die Märkte seit Längerem mit Liquidität überschüttet werden. So lange dieses Szenario anhält, bleiben ausgewählte Aktien als Anlageform interessant. Es muss aber genau beobachtet werden, wann die Notenbanken ihre Zinspolitik ändern. Dann könnte ein Umdenken erforderlich sein. Daniel Bauer stv. Chefredakteur

Zweite Reihe macht Sorgen Auch viele Unternehmen aus den Indizes MDAX, SDAX und TecDAX mussten jüngst ihre Erwartungen drastisch reduzieren. So meldete die Manz AG Ende Oktober zum zweiten Mal in diesem Anzeige

assetmanager seit 20 jahren an d e r Bö rs e s e it 10 ja h r e n Lloyd Fonds wurde 1995 in Hamburg gegründet. 10 Jahre später, im Jahr 2005, erfolgte der Börsengang. In diesem Jahr feiert das Unternehmen seinen 20. Geburtstag. Seit Gründung wurden mehr als 100 Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 5 Mrd. Euro aufgelegt. Über 53.000 Investoren haben fast 2 Mrd. Euro Eigenkapital u. a. in die Investmentbereiche Schifffahrt, Immobilien, Flugzeuge und Windparks investiert. Im Bereich Schifffahrt zählt die Lloyd Fonds AG zu den führenden Assetmanagern.

AnlegerPlusNews  11 2015    3  

w w w. l l o y d f o n d s . d e


INHALT

Kurzmeldungen

Investment & Strategie 6 Nebenwerte Phoenix Solar AG SNP Schneider-Neureither & Partner AG 8 NEMETSCHEK AG 11 MyDividends-wikifolio Neuaufnahme Starbucks 14 ETF-wikifolios 16 Börsengang Hapag-Lloyd AG

Markt & Werte 18 Technische Analyse

SdK EXTRA

20 SdK-Meldungen 22 Depot-Contest 24 HV-Bericht UmweltBank AG 26 Realdepot

Mittelstand ist zuversichtlich

Viel Arbeit für den Ombudsmann

Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland vertrauen dem Aufschwung und tätigen mehr Investitionen.

Aufgrund der BGH-Entscheidung zu den Kreditbearbeitungsentgelten haben die Ombudsmänner der privaten Banken 2014 erheblich mehr Fälle bearbeiten müssen.

Laut dem KfW-Mittelstandspanel 2015 investierten die KMUs, kleine und mittlere Unternehmen (mit bis zu 500 Mio. Euro Jahresumsatz), in Deutschland 2014 so viel wie seit 2008 nicht mehr. Insgesamt betrugen die Nettoinvestitionen (nach Abzug der Abschreibungen) 48 Mrd. Euro. Allerdings konzentrieren sich diese Investitionen lauf KfW auf immer weniger Unternehmen. Nur noch 42 % der KMUs verfolgten 2014 Investitionsprojekte. Die Nettoinvestitionen bei Großunternehmen (ab einem Jahresumsatz von 500 Mio. Euro) beliefen sich 2014 dagegen auf -21 Mrd. Euro. Das Minus ergibt sich trotz gestiegener Bruttoanlageinvestitionen aufgrund erhöhter Abschreibungen. Wie in den Jahren zuvor zehren die Großunternehmen also an ihrer Substanz.

Fünf-Punkte-Plan für VW

28 HV-Termine

Wissen

In einer Telefonkonferenz mit Analysten hat der neue Volkswagen-Chef Matthias Müller einen Fünf-PunktePlan bekannt gegeben, der die Zugehörigkeit von VW zu den besten Automobilherstellern der Welt sichern soll.

31 Immobilien

Rubriken 3 Editorial 4 Kurzmeldungen 32 Impressum

Der n New ächste s ersc letter 17.1 heint a 2.20 m 1 5

4   AnlegerPlusNews  11 2015

Die ersten Schritte sollen bereits im Januar 2016 erfolgen. Zu den fünf Punkten zählen A) die Umrüstung der von der manipulierten Software betroffenen Dieselfahrzeuge, B) die sorgfältige Aufklärung des Skandals mithilfe der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte, C) die Einführung dezentraler Konzernstrukturen und eines Sparprogramms, D) eine Neuausrichtung der Unternehmenskultur und E) die Ankündigung einer „Strategie 2025“ Mitte 2016.

2014 gingen ca. 108.500 Beschwerden bei der Kundenbeschwerdestelle des Bankenverbandes (BdB) ein. Etwa 95 % der Beschwerden bezogen sich dabei auf die oben angesprochene BGH-Entscheidung (der BGH hat 2014 formularmäßig vereinbarte Bearbeitungsgebühren in Darlehensverträgen für unwirksam erklärt). In den letzten Jahren lag die durchschnittliche Anzahl der Beschwerden bei den Ombuds­ leuten der privaten Banken zwischen 6.000 und 8.000 Fällen. Der BdB hat aber offenbar umgehend auf die Beschwerdeexplosion reagiert, nach Angaben des Hauptgeschäftsführers des Bankenverbandes, Michael Kemmer, konnte man inzwischen schon ca. 80.000 Eingaben abschließend bearbeiten. Diejenigen Kreditnehmer, die Gebühren zurückerstattet bekommen haben, sollten aber Folgendes beachten: Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat Ende Mai in einem Anwendungsschreiben erlassen, dass Zinsen auf rückerstattete Kreditbearbeitungsgebühren als positive Kapitalerträge versteuert werden müssen.

Austausch von Konteninformationen Ende Oktober haben die Europäische Union und das Fürstentum Liechtenstein den automatischen Austausch von Bankkontendaten beschlossen. Wie die Schweiz wird auch Liechtenstein künftig Bankkonto-Informationen von Kunden aus der EU an die im Heimatland der Bankkunden ansässigen Finanzämter melden. Bereits im nächsten Jahr sollen die In-


IN ALLER KÜRZE

formationen gesammelt und dann ab 2017 an die Finanzämter übermittelt werden. Diese erhalten dann automatisch Angaben aller EU-Bankkunden, wie Namen, Anschriften, Steuer-Identifikationsnummer und Kontensalden, die in Vaduz ein Konto besitzen. Ähnliche Verhandlungen führt die Europäische Kommission derzeit auch mit Andorra, Monaco und San Marino.

Bekanntmachung der BaFin: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in zwei Fällen ein unerlaubtes Einlagengeschäft festgestellt und die im Rahmen dieser Geschäfte angenommenen Gelder zur Rückzahlung angeordnet. In einem weiteren Fall wurde einer Gesellschaft das Finanztransfergeschäft untersagt. Volkmar Betz, Waiblingen, schloss mit Dritten Darlehensverträge ab, in denen er sich

verpflichtete, die angenommenen Gelder an die Darlehensgeber zurückzuerstatten. Nach Einschätzung der BaFin hat er damit ein Einlagengeschäft ohne die notwendige Erlaubnis der Aufsichtsbehörde betrieben. Die BaFin hat nun angeordnet, dass er die Gelder vollständig an die Darlehensgeber zurückzuzahlen muss. Diese Anordnung ist sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig. Nach Ansicht der BaFin hat auch die Sabine Faltermeier KG, mit Sitz in Regensburg, ein Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis betrieben. Die KG hatte ebenfalls Darlehensverträge mit Dritten abgeschlossen und sich zur Rückzahlung der Gelder verpflichtet. Daher hat die BaFin auch die Sabine Faltermeier KG aufgefordert, die angenommenen Gelder unverzüglich zurückzuerstatten. Die Anordnung ist bestandskräftig. Die BalticPay Corporation mit Sitz in Lettland hat, laut BaFin, Zahlungsdienste im Inland erbracht, indem sie Gelder durch Lastschriften oder Überweisungen zugunsten

dritter Empfänger auf eigenen Konten im Inland übernahm und auf ihre Konten in Lettland übermittelte. Gesellschafter der BalticPay Corporation waren gemäß einer Mitteilung der BaFin die Herren Thomas Lennert und Jens Leinert. Gemäß § 1 Abs. 2 Nr.6 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) hat die BalticPay Corp. nach Einschätzung der BaFin mit dieser Tätigkeit ein Finanztransfergeschäft ohne die notwendige Erlaubnis betrieben. Außerdem habe die Gesellschaft von der zuständigen lettischen Behörde auch nicht die Erlaubnis gehabt, grenzüberschreitend tätig zu sein. Die BaFin hat daher die sofortige Einstellung der Geschäfte angeordnet. Diese Verfügung ist sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

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Die AVW Immobilien AG (WKN 508890) ist seit bald 40 Jahren in der Immobilienwirtschaft tätig und hat in dieser Zeit mehr als 130 Objekte mit einem Gesamtvolumen von über einer Milliarde Euro realisiert. Demografische Entwicklung und der sich wandelnde Markt sind für AVW der Ansporn, sich verstärkt auf die Kernkompetenz „Wohnen“ zu konzentrieren. Das

Unser Plan für die Zukunft ...

AVW-Team arbeitet zukünftige Entwicklungen bereits jetzt in Baukonzepte ein, um den Bewohnern ein nachhaltiges Wohnen bieten zu können. In Kooperation mit der medaceum gmbh, Spezialisten der Gesundheitsbranche, legen sie den Fokus auf Planung und Umsetzung neuer Wohnformen wie „Wohnen mit Service“, „Betreutes Wohnen“ und „Wohnen auf Zeit“.

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AnlegerPlusNews  11 2015    5   Mehr Ideen. Mehr Leistung. Mehr wer t.


INVESTMENT & STRATEGIE

Nebenwerte – Unternehmensmeldungen 01 Phoenix Solar AG Hochspekulative Turnaround-Wette „Je höher die Chancen, desto größer das Risiko“, so lautet ein Leitspruch für jeden Aktienanleger. Im Fall der bayerischen Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) ist dieses Motto Programm. So konnte das früher im TecDAX notierte Unternehmen im dritten Quartal 2015 eine Trendwende vermelden, die – falls die Entwicklung nachhaltig ist – zu deutlich höheren Aktienkursen führen könnte.

„International aufgestellter Solarkonzern­

Phoenix Solar ist ein international tätiges Fotovoltaik-Systemhaus. Der Konzern entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Fotovoltaik-Großkraftwerken und ist in kleinerem Umfang Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Als Generalunternehmer im Solarkraftwerksbau (EPC) legt die Gesellschaft besonderen Wert auf budget- und termingerechte Errichtung und Übergabe ertragsoptimierter Fotovoltaik-Großanlagen. Mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten konnte das Unternehmen seit seiner Gründung Solarmodule mit einer Leistung von weit über einem Gigawatt absetzen.

Phoenix Solar (ISIN DE000A0BVU93) 30 € 25 € 20 € 15 € 10 € 5€ 0€

2011

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Quelle: finanzen.net | Kurs am 12.11.2015: 3,26 Euro

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2015

Solarkrise und ihre Folgen

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Phoenix Solar AG ist ein Sinnbild für die desaströse Marktentwicklung im Solarbereich. Erzielte das Unternehmen 2010 noch Umsätze von 635 Mio. Euro, davon 471 Mio. Euro in Deutschland, gingen 2014 gerade einmal 34 Mio. Euro durch die Bücher mit einem Inlandsanteil von kaum messbaren 3 Mio. Euro. Das 2010er-Ergebnis lag bei 24 Mio. Euro, in den Folgejahren 2011 – 2014 musste ein kumulierter Konzernverlust von 143 Mio. Euro verkraftet werden. Das führte dazu, dass das Eigenkapital Ende 2014 bereits negativ war. Doch der Vorstand reagierte und brachte eine Umstrukturierung auf den Weg. Diese sah vor allem eine Verlagerung der Geschäftsaktivitäten hin zum Bau von Solar-Großanlagen in den USA vor.

Die Umsatzerlöse werden am unteren Rand des Zielkorridors von 140 bis 160 Mio. Euro erwartet, das EBIT soll in einer Spanne von -1 Mio. Euro und +1 Mio. Euro liegen. Der Vorstandsvorsitzende Tim P. Ryan gibt sich entspannt: „Es wird jetzt immer deutlicher, dass wir tatsächlich halten, was wir versprochen haben. Starkes Wachstum dank hervorragender Leistung und Reputation, positiver Cashflow, im Quartal operativ schwarze Zahlen, fast ausgeglichenes Konzernergebnis: Das sind starke Hinweise dafür, dass Phoenix Solar wieder auf Spur ist – und dass wir große Fortschritte auf dem Weg zur Sicherstellung unseres Turnaround machen. Der Blick auf das gute Wachstum und die Fortschritte auf dem Weg zu unserem Turnaround im laufenden Jahr stimmt uns auch für die Zukunft optimistisch.“

Umsatz steigt wieder

Sehr spekulatives Investment

Erste Erfolge zeigten sich im jüngst veröffentlichten Zahlenwerk. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Umsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 82,2 Mio. Euro mehr als vervierfacht werden, wobei das Geschäftsfeld Kraftwerke einen Umsatzanteil von 79,2 Mio. Euro beisteuerte. Ertragsseitig stellen sich die Ergebnisse nach neun Monaten noch nicht so erfreulich dar. So lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei -3,5 Mio. Euro, unter dem Strich steht ein Periodenverlust von -6,4 Mio. Euro. Betrachtet man das dritte Quartal isoliert, lässt sich aber sehr wohl eine Trendwende erkennen, denn zum ersten Mal nach sechs Quartalen konnte der Vorstand wieder operativ schwarze Zahlen vermelden: Das EBIT lag im dritten Quartal 2015 nämlich bei 1,1 Mio. Euro. Neben dieser schönen Entwicklung spricht auch der Auftragsbestand, der zum 30.9.2015 bei 85,5 Mio. Euro lag, für das Unternehmen.

Vorstand zuversichtlich

Für das Geschäftsjahr 2015 geht der Vorstand davon aus, ein deutliches Umsatzwachstum im Konzern realisieren zu können.

Die Anzeichen dafür, dass das Unternehmen den Turnaround tatsächlich schaffen kann, mehren sich. Wenn dieser gelingt, ist die derzeitige Bewertung der Gesellschaft äußerst günstig: Bei einem aktuellen Aktienkurs von 3,26 Euro liegt der Börsenwert bei gut 24 Mio. Euro. Für Anleger, die an ein Wiedererstarken der Gesellschaft glauben, ist die Aktie bis 4 Euro daher eventuell ein spekulatives Investment wert. Das mittelfristige Kursziel sehen wir zunächst bei 8 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 3 Euro platziert werden. (-mf)

02 SNP Schneider-Neureither & Partner AG Kursziel in Sichtweite Im Januar dieses Jahres legten wir Ihnen die Aktie der Heidelberger Softwareschmiede SNP Schneider-Neureither & Partner AG (ISIN DE0007203705) bei Kursen um 14 Euro ans Herz und gaben ein mittelfristi-


INVESTMENT & STRATEGIE

ges Kursziel von 20 Euro vor. Mit aktuell gut 21 Euro ist dieses Niveau beinahe erreicht, sodass eine Neubewertung ansteht.

Kräftiger Wachstumsschub

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verzeichnet die SNP AG ein kräftiges Wachstum: Der Konzernumsatz stieg um satte 84 % auf 41,4 Mio. Euro, das operative Ergebnis (EBIT) kletterte um 526 % auf 3,8 Mio. Euro (Vj.: 0,6 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss nach Ablauf der ersten drei Quartale erreichte 2,3 Mio. Euro nach 0,4 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2014. Daraus errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 0,63 Euro. „Die SNP AG ist auf einem wachstumsstarken und nachhaltigen Weg. Das Unternehmen wird zunehmend zum präferierten und nachgefragten Partner auch bei großen und sehr komplexen Unternehmenstransaktionen. Unsere Strategie des Einsatzes einer breit angelegten, aber äußerst leistungsstarken Software zahlt sich zunehmend aus. Wir profitieren

dabei überproportional von der aus den Startlöchern kommenden Modernisierung der IT-Welten in den Unternehmen sowie der zunehmenden Digitalisierung. SNP ist herausragend aufgestellt, diese Potenziale zu nutzen. Und nicht zuletzt wirken sich unsere erfolgreichen Akquisitionen sowie der Ausbau unserer Marktstellung in Nordamerika positiv auf die Unternehmensentwicklung aus. Wir erwarten, dass diese Dynamik weiter zunimmt“, lässt sich der Vorstandsvorsitzende, Dr. Andreas Schneider-Neureither, stolz zitieren.

birgt. Zudem präsentiert sich der SNPVorstand im Rahmen des Ende November in Frankfurt stattfindenden Eigenkapitalforums den Analysten. Dies könnte für zusätzliche positive Impulse in der Aktie führen. Wir erhöhen unser Kursziel auf 25 Euro, das Stop-Loss-Limit sollte zur Gewinnabsicherung auf 16 Euro nachgezogen werden. (-mf)

SNP Schneider-Neureither & Partner (ISIN DE0007203705) 35 €

Prognose angehoben

Die Umsatzerwartung für das Jahr 2015 hat die Gesellschaft inzwischen auf 51 bis 53 Mio. Euro (zuvor 47 bis 49 Mio. Euro) angehoben, die Ergebnisprognose einer operativen EBIT-Marge von mindestens 6 % bleibt bestehen. Die positive Unternehmensentwicklung sollte sich unserer Einschätzung nach auch im kommenden Jahr fortsetzen, sodass auch die Aktie weiteres Aufwärtspotenzial in sich

30 € 25 € 20 € 15 € 10 € 5€

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Quelle: finanztreff.de | Kurs am 12.11.2015: 21,29 Euro

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INVESTMENT & STRATEGIE

Aussteigen, wenn’s am schönsten ist? NEMETSCHEK  Seit Jahren eilt die Aktie der NEMETSCHEK AG (ISIN DE0006452907) von Rekord zu Rekord. Kein Wunder, der Anbieter von Bausoftware ist auf dem Weg zum weltweiten Branchenführer mit zweistelligen Wachstumszahlen. „Effektivität und Effizienz gehören zu unserer Unternehmenskultur.“ Patrik Heider

Vorstandssprecher und CFOO der NEMETSCHEK AG

ie NEMETSCHEK Group ist ein laut eigenen Angaben weltweit führender Softwarehersteller für die AEC-Industrie (Architecture, Engineering, Construction). Mit 12 Marken erreicht man weltweit über mehr als 50 Standorte etwa 1,8 Mio. Nutzer in 142 Ländern. Die Internationalisierung, insbesondere in Asien sowie Nord- und Lateinamerika, steht dabei im Fokus der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Börsennotiert ist das Unternehmen seit dem Jahr 1999, heute findet sich die Aktie im TecDAX wieder. NEMETSCHEK (ISIN DE0006452907) 45 € 40 € 35 € 30 € 25 € 20 € 15 € 10 € 5€

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Quelle: finanzen.net | Kurs am 11.11.2015: 40,06 Euro

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2015

Die NEMETSCHEK Group ist Vorreiter und Innovationstreiber von Open BIM und 5D (digitale 3D-Planungsmodelle, ergänzt durch die Dimensionen Zeit (4D) und Kosten (5D)) und möchte neben­ organischem Wachstum auch weiterhin über sinnvolle Zukäufe wachsen, wie zuletzt 2013 durch den Erwerb der Data Design System mit Sitz in Norwegen. Durch diese Akquisition beispielsweise erweitert die NEMETSCHEK Group ihr Leistungsangebot­um die strategisch wichtige­Komponente der MEP-Lösungen für den Bauprozess. Dem Anspruch folgen Taten Seit seiner Gründung 1963 durch Professor Georg Nemetschek versteht sich das in München ansässige Unternehmen als Erneuerer und Anbieter von Produkten für „allerhöchste Ansprüche hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Qualität, Bedienungsfreundlichkeit und Anwendernutzen“. Dass es sich dabei nicht um hohle Marketingsprüche handelt, sondern NEMETSCHEK­ seinen Anspruch auch ernst meint, zeigt der weltweite Erfolg seiner Planungssoftware für Architekten und Ingenieure. Sie hat einst dazu beigetragen­, das physische

Zeichenbrett durch die Arbeit an einem Computerbildschirm zu ersetzen und damit deutlich flexibler zu gestalten. Bis heute hält das im TecDax notierte Unternehmen­an seinem Anspruch fest, ein Erneuerer in Sachen Bausoftware zu sein. 25 % des Umsatzes werden deshalb in Forschung und Entwicklung investiert. Jahresprognose angehoben Wie gut das Geschäft läuft, zeigt ein Blick auf die Bilanz des dritten Quartals. In den Sommermonaten 2015 lief es so gut, dass Firmenchef Patrik Heider die Prognose für das laufende Geschäftsjahr sogar erhöht hat. Der Vorstand erwartet nun, 2015 einen­ Umsatz von 278 bis 282 Mio. Euro zu erwirtschaften. Zuvor war er von einer Spanne zwischen 262 und 269 Mio. Euro ausgegangen, nach 218,5 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird in einer Bandbreite von 65 bis 67 Mio. Euro erwartet. Bisher waren maximal 65 Mio. Euro in Aussicht gestellt worden. „Wir haben im dritten Quartal unser Tempo noch einmal erhöht. Es zeigt sich immer deutlicher, dass sich unsere strategischen Investitionen in neue Marken, Lösungen Bild: © NEMETSCHEK AG

Microsoft


INVESTMENT & STRATEGIE

und Märkte auszahlen und wir dadurch die Basis für zukünftiges Wachstum schaffen“, kommentierte Firmenchef Patrik Heider die vorgelegten Quartalszahlen. Wachstumstreiber Ausland Als wichtigster Wachstumstreiber erweist sich das Geschäft im Ausland sowie der Verkauf von Softwarelizenzen. Aber auch bei Software-Wartungsverträgen konnte das Unternehmen zulegen. Besonders profitierte Nemetschek dabei von der neuen US-Tochter Bluebeam. Die Münchner hatten den Anbieter von Bausoftware im Oktober letzten Jahres für 100 Mio. USDollar gekauft – ein Glücksgriff, wie sich heute zeigt. Kein Schnäppchen mehr Bei den Investoren kamen die jüngsten Quartalszahlen sowie die Anhebung der Prognose so gut an, dass sie die Aktie auf ein neues Rekordhoch hievten. Damit hat

sich der Wert der NEMETSCHEK-Aktien seit Jahresbeginn bereits mehr als verdoppelt. Seit Beginn der Hausse vor knapp drei Jahren haben sich die Titel sogar verfünffacht. An der Börse wird die Zukunft des Unternehmens damit ähnlich positiv bewertet wie vom Vorstand selbst. Denn der sieht die Firma hervorragend aufgestellt, um auch weiterhin eine führende Rolle im Markt für Bausoftware zu spielen. Mit einem KGV von rund 34 für 2016 ist das Papier inzwischen aber kein Schnäppchen mehr. Und nach dem rasanten Anstieg der Aktie besonders in diesem Jahr trauen ihr die Analysten nur noch ein bescheidenes Kurspotenzial zu. Der Experte der Baader Bank empfiehlt den Anlegern sogar Kasse zu machen und auszusteigen, denn die zuversichtlichen Wachstumsaussichten seien bereits eingepreist und um die derzeitige Dynamik zu halten, werde

NEMETSCHEK­mehr investieren müssen, was den Gewinn belasten dürfte. Sollte die Entwicklung jedoch so rasant weitergehen wie in den letzten Monaten, dürfte dies eine Anpassung der Analystenprognosen und der Kursziele nach oben nach sich ziehen. Stefan Siebert

Kennzahlen KGV 2015e: 38,61 KGV 2016e: 33,54 KCV 2015e: 35,59 KCV 2016e: 30,01 KUV 2015e: 5,70 KUV 2016e: 5,12 Dividende 2015e: 0,43 Euro Dividende 2016e: 0,46 Euro Dividendenrendite 2015e: 1,41 % Dividendenrendite 2016e: 1,51 % Quelle: FacSet | Stand: 6.11.2015

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AnlegerPlusNews  11 2015    9  


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INVESTMENT & STRATEGIE

MyDividends-wikofolio: Neuaufnahme Starbucks MYDIVIDENDS  Neben der Chance auf künftige Dividendenanhebungen achten wir bei der Anlagestrategie­des MyDividends-wikifolios vor allem auch auf die Wachstumsperspektive der für das Depot ausgewählten Konzerne. Unser jüngster Zukauf ist hierfür ein Paradebeispiel.

tudien beweisen es immer wieder, der weitaus größte Teil der Rendite eines langfristigen Aktienengagements ergibt sich aus der Dividende. Die Höhe der Ausschüttung ist dabei nicht das entscheidende Kriterium, es zählt vielmehr die Dividendenkontinuität und regelmäßige Anhebungen der Dividende. Voraussetzung für regelmäßige Dividendenzahlungen sind naturgemäß stetige Einnahmezuflüsse. Und hier muss man das Geschäftsmodell­hinterfragen: Ist das Unternehmen in einem Markt tätig, der laufende Einnahmen und Ausschüttungen daraus überhaupt ermöglicht? Wie sieht es mit den Wachstumsmöglichkeiten aus, sowohl in den etablierten Märkten als auch in den aufstrebenden Ländern? Für unseren jüngsten Zukauf können diese Fragen mit JA beantwortet werden. Dividendenperle made in den USA Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks gab Ende Oktober­eine Erhöhung der Quartalsdividende um 25 % auf 20 US-Cent je Aktie bekannt. Zuvor wurden 16 US- Cent ausbezahlt. Auf das Jahr hochgerechnet werden künftig 0,80 US-Dollar ausbezahlt. Damit liegt die Dividendenrendite beim derzeitigen Aktienkurs von 61,67 US-Dollar (rund  57,61  Euro) bei 1,38 %.

schan. Im letzten Jahr betrug die Gesamtzahl der Neueröffnungen 1.677. Aktuell werden 23.043 (!) Läden weltweit betrieben (Stand: 27.9.2015). Aktie auf Allzeithoch Starbucks erwartet für das Fiskaljahr 2016 (Oktober 2015 bis September 2016) einen Ertrag von 1,84 – 1,86 US-Dollar je Aktie (GAAP). Der Umsatz soll um rund 10 % zulegen. Es sind 1.800 neue Shops geplant. Im kommenden Jahr sollen in großstädtischen Rewe-Märkten in Deutschland eigene Cafés eröffnet werden. Hohe Wachstumschancen gibt es in den aufstrebenden Ländern, z. B. in asiatischen Ländern. China soll eines Tages der größte Markt für Starbucks werden. Pläne gibt es aber auch für Europa. Noch vor Weihnachten soll ein Vertrag für den ersten Kaffeeshop in Italien unterzeichnet werden. Potenzial besteht auch noch im Ausbau der Restaurants. Nach Büroschluss ist bei vielen Verbrauchern Kaffee nicht mehr angesagt. Daher plant man nun Modelle für einen Alkoholausschank oder auch Snacks für den Abend. Seit Jahresanfang liegt die Aktie an der Wall Street mit knapp 50 % im Plus. Obwohl es hier auch mal zu einem Durchatmen (sprich einer Konsolidierung) kommen könnte, sehen wir noch großes Potenzial­für Starbucks in unserem wikifolio.

Dies erscheint nicht sehr hoch. Aber Starbucks startete erst im März 2010 mit der Zahlung einer Quartalsdividende. Zu Beginn lag die Ausschüttung bei 5 US-Cent. Damit hat sich die Dividende in den letzten fünf Jahren vervierfacht – das ist schon ein Wort. Wir betrachten Starbucks als eine Firma, die das Potenzial hat, zu einem künftigen Dividendenaristokraten zu reifen. Darunter versteht man Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren in Folge ihre Dividende jährlich erhöht haben.

Bei Telefónica sieht’s besser aus Der spanische Telekomkonzern Telefónica will für 2015 unverändert eine Dividende in Höhe von 0,75 Euro auszahlen, davon im vierten Quartal 2015 0,35 Euro als Aktiendividende und 0,40 Euro in bar im zweiten Quartal 2016. Dies gab der Konzern bei Vorlage der Quartalszahlen in Madrid Anfang November bekannt. Beim derzeitigen Aktienkurs von 12,11 Euro entspricht dies einer aktuellen Dividendenrendite von 6,19 %. Im Jahr 2016 ist eine Ausschüttung von 0,75 Euro in bar geplant­.

Starbucks steigerte im vierten Geschäftsquartal 2015 den Umsatz um 18 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf das Rekordniveau von 4,9 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,43 US-Dollar. Im letzten Quartal wurden 524 neue Läden eröffnet, inklusive der ersten Läden in Panama und Aserbaid

Telefónica war früher eine Dividendenperle unter den europäischen Großunternehmen. Doch die Finanzkrise und die hohe Verschuldung bereiteten Probleme. Hinzu kamen Preiskämpfe unter den Mobilfunkanbietern, die zu niedrigeren Margen führten. 2012 musste die Dividende sogar ausgesetzt werden.

AnlegerPlusNews  11 2015    11  


Auslandsmärkte

INVESTMENT & STRATEGIE

Aufwärtstrend sichtbar Seitdem tritt Telefónica auf die Kostenbremse und versucht das Schiff wieder ins Laufen zu bringen. Dies scheint auch langsam zu gelingen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (OIBDA) kletterte im letzten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 2,9 % auf 3,69 Mrd. Euro. Der Umsatz stieg um 11 % auf 11,9 Mrd. Euro. Organisch betrachtet ergab sich ein Zuwachs um 4,2 %. Die Ergebnisse lagen insgesamt über den Erwartungen des Marktes. Zum ersten Mal seit sieben Jahren stieg auch wieder der Umsatz im wichtigen Heimatmarkt Spanien (+ 0,2 %). Obwohl der Zuwachs niedrig ist, markiert er dennoch einen Wendepunkt. Ein großer Wachstumstreiber bleiben weiterhin die Märkte in Süd- und Mittelamerika. Hier verfügt Telefónica traditionell über ein starkes Standbein. Gut läuft es auch bei der deutschen Tochter Telefónica

Deutschland, die im letzten Jahr E-Plus für 8,6 Mrd. Euro übernommen hat und dadurch größter Mobilfunkbetreiber Deutschlands wurde. Obwohl die Aktie noch immer fast 50 % unter den Höchstkursen vor ziemlich genau acht Jahren notiert, ist eine Aufwärtstendenz erkennbar. Mit einer Verbesserung der konjunkturellen Situation in Südeuropa sollte es auch mit Telefónica wieder aufwärtsgehen. Dann könnte auch die Dividende wieder Fahrt aufnehmen. Aus diesem Grund ist die Aktie für uns einer der Top-Favoriten aus dem Telekomsektor und wurde ins AnlegerPlus MyDividends-wikifolio aufgenommen. Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de www.MyDividends.de

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LS9GPR

WKN

74.528 € Investiertes Kapital

Zertifikatgebühr p. a. Performancegebühr High Watermark

0,95 % 10,00 % 103,51

Kennzahlen

106 €

High Watermark 103,51 Erstellungsdatum 15.06.15 Indexstand 100,85 Performance seit Emission 5,86 % Performance 1 Jahr Performance 6 Monate Performance 3 Monate -0,61 %

104 € 102 € 100 € 98 € 96 € 94 € Juli 15

Aug 15

Sept 15

Okt15

Aktuelles Portfolio ISIN

Name

Aktien DE000BASF111 GB0000566504 US1912161007 AU000000CBA7 DE0005552004 DE0005785604 DE0005790430 DE000A13SX22 US5949181045 DE0006452907 FR0000120321 US7427181091 GB00B24CGK77 NL0006144495 CH0012032113 GB00B03MLX29 GB0004835483 US8552441094 ES0178430E18 DE0007664039

Cash

BASF BHP Billiton Coca-Cola Commonw. Bank of Australia Deutsche Post Fresenius FUCHS PETROLUB Vz. HELLA Microsoft NEMETSCHEK L‘Oréal Procter & Gamble Reckitt Benckiser RELX Roche Royal Dutch Shell SABMiller Starbucks Telefónica VOLKSWAGEN Vz.

46.343,94 €

12   AnlegerPlusNews  11 2015

46 %

Kurs

Stück-

Gesamt-

+/-

(Bid)

zahl

wert

seit Kauf

75,81 € 13,05 € 38,66 € 48,68 € 26,91 € 67,11 € 41,78 € 37,62 € 50,36 € 41,84 € 165,18 € 70,08 € 86,83 € 15,54 € 246,90 € 23,91 € 55,74 € 56,94 € 11,96 € 95,10 €

Gesamt

30 150 100 50 100 50 70 60 70 80 20 40 40 150 10 100 60 30 200 15

54.273,56 €

2.274,39 € 1.956,75 € 3.866,00 € 2.434,00 € 2.690,80 € 3.355,65 € 2.924,74 € 2.257,32 € 3.525,20 € 3.347,36 € 3.303,60 € 2.803,20 € 3.473,20 € 2.330,70 € 2.469,00 € 2.390,70 € 3.344,40 € 1.708,20 € 2.391,80 € 1.426,55 €

-142,32 € -812,55 € 324,00 € -440,00 € 99,40 € 592,80 € 182,63 € -341,28 € 691,60 € 819,52 € 69,40 € 308,40 € 326,00 € 157,20 € 13,20 € -177,40 € 507,42 € 96,00 € -221,20 € -1.110,60 €

100.617,50 €

100 %

Anteil in %

54 %

-5,89 % -29,34 % 9,15 % -15,31 % 3,84 % 21,46 % 6,66 % -13,13 % 24,41 % 32,42 % 2,15 % 12,36 % 10,36 % 7,23 % 0,54 % -6,91 % 17,89 % 5,95 % -8,47 % -43,77 %

2% 2% 4% 2% 3% 3% 3% 2% 4% 3% 3% 3% 3% 2% 2% 2% 3% 2% 2% 1%

Stand: 10.11.2015


INVESTMENT & STRATEGIE

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INVESTMENT & STRATEGIE

Lockere Geldpolitik stößt an Grenzen ETF-TAKTIK  An den Finanzmärkten häufen sich die Warnsignale. Wenn die Konjunktur schwächeln sollte, dürfte aufgrund des extrem niedrigen Zinsniveaus selbst eine weitere Lockerung der Geldpolitik wenig helfen.

n der letzten Ausgabe AnlegerPlus argumentierte ich an dieser Stelle, „warum Aktien immer noch erste Wahl sind“. Ich nannte Ihnen drei Gründe, die mich zu dieser Aussage veranlassten: A) die lockere Geldpolitik angesichts niedrigster Zinsen; B) unattraktive Anleiherenditen und C) fehlende Euphorie der Marktteilnehmer. Aus diesen Gründen hatten wir in unseren beiden ETF-wikifolios Ende August die Aktienquote erhöht und es besteht derzeit eine kleine Übergewichtung (3 – 4 %) der Aktien-ETFs gegenüber der neutralen Gewichtung­­­. Drei Warnsignale Doch die Lage an den Finanzmärkten ändert sich stetig und ist nun nicht mehr ganz so eindeutig, wie wir es uns gerne wünschen würden. Dazu drei Beobachtungen, die wir in den vergangenen Wochen gemacht haben­­­­: 1. Der europäische Fondsverband Efama vermeldet für das zweite Quartal 2015 einen Rekordabsatz von Fonds. 596 Mrd. Euro an Anlegergeldern flossen zwischen April und Juni in die Fondsbranche. Das waren noch einmal 5,7 % mehr als im ersten Quartal des laufenden Jahres. Dabei stießen vor allem Mischfonds bei Anlegern auf große Nachfrage­­­­. 2. Die Commerzbank-Tochter comdirect hat in ihrer monatlichen Auswertung der Käufe und Verkäufe ihrer Kunden festgestellt, dass es einen massiven Kaufüber-

14    AnlegerPlusNews  11 2015

hang gab. Jedes Mal wenn der DAX unter die 10.000-Punkte-Marke fiel, kauften Privatpersonen­­­­ nach. 3. Bis Mitte Oktober 2015 wurde auf dem M&A-Markt ein Übernahmerekord aufgestellt. Es wurden weltweit Übernahmen im Wert von 3,5 Bio. US-Dollar angekündigt. Dies ist schon jetzt mehr als im Jahr 2000 oder 2007. Diese Beobachtungen könnten der Vorbote für zukünftige Probleme sein. Insbesondere die hohe Übernahmeaktivität könnte ein Indikator­­­dafür sein, dass der Konjunkturzyklus­­­ in seine Spätphase eintritt­­­. Wenn Unternehmen aufgrund nachlassender Nachfrage mit den eigenen Produkten den Umsatz und Gewinn nicht mehr steigern können, versuchen sie dies dadurch zu kaschieren, dass sie den Umsatz einfach „übernehmen“, also Unternehmen aufkaufen. Dieses Verhalten war im Jahr 1999 und auch im Jahr 2007 zu beobachten. Sicherlich spielen für den aktuellen Übernahmetrend aber die günstigen Finanzierungsbedingungen ebenfalls eine bedeutende­­­ Rolle. Privatanleger sind zurück Das zunehmende Interesse an Fonds und Einzelaktien durch Privatanleger mahnt ebenso zur Vorsicht. Gerne ist es gerade diese Anlegergruppe, die zuletzt und damit häufig zu spät auf einen Trend setzt. Es sei daran erinnert, dass im Jahr 2000 der Absatz von Aktienfonds ein Allzeithoch erreichte – damals wollte jeder beim

Aktienboom­­­ dabei sein. Nun setzen Anleger­­­ wieder verstärkt auf die Börse, vorzugsweise über defensive Fondsvarianten wie Mischfonds­­­. Diese Fondsvariante hat in der Regel viele Anleihen im Portfolio, die in den vergangenen Jahren aufgrund der großzügigen Geldversorgung­­­ durch die Zentralbanken schon massiv überbewertet sind. Gleichzeitig zeigt das Nachkaufverhalten von Kunden­­­der comdirect Bank, dass Anleger im Falle einer schwachen Konjunktur an den Aktionismus der Zentralbanken glauben: Die Geldwächter werden schon wieder mehr Geld drucken, wenn es notwendig ist. Risiko lockere Geldpolitik Doch die lockere Geldpolitik stößt zunehmend an ihre Grenzen. Und Anleger sollten nicht außer Acht lassen, dass durch lockere Geldpolitik nichts geschaffen, sondern die Geldmenge nur ausgeweitet wird. Dies lässt sich allerdings nicht beliebig in die Zukunft fortschreiben und es mehren sich die Anzeichen, dass weiteres Wirtschaftswachstum trotz extrem lockerer Geldpolitik nur noch schwer erreicht werden kann. Vorerst bleibe ich bei den ETF-wikifolios bei Aktien leicht übergewichtet. Falls sich die vermuteten konjunkturellen Risiken bestätigen, würde ich die Aktiengewichtung jedoch wieder senken. Alexander Geschwindner Depotmanager der AnlegerPlus ETF-wikifolios


INVESTMENT & STRATEGIE

130 €

Kennzahlen

Jetzt investieren!

125 €

High Watermark 125,90 Erstellungsdatum 23.04.14 Indexstand 117,48 Perform. seit Emission  4,99 % Performance 1 Jahr 7,78 % Performance 6 Monate -3,77 % Performance 3 Monate -0,45 %

120 €

48.638 €

LS9GRT

115 €

WKN

110 €

Investiertes Kapital

Zertifikatgebühr p. a. Performancegebühr

105 € 100 € Mai 14 Aug 14

ETF-Taktik Offensiv

+

0,95 % 5,00 %

Nov 14 Feb 15 Mai 15 Aug 15

Aktuelles Portfolio – Offensiv ISIN

Name

Kurs

Stück-

Gesamt-

+/-

Anteil

(Bid)

zahl

wert

seit Kauf

in %

ETFs

99.582,59 €

85  %

LU0378449770

ComStage Nasdaq-100

44,60 €

310

13.826,00 €

5.634,56 €

68,79 %

LU0488317701

ComStage NYSE Arca Gold BUGS ETF

10,45 €

340

3.553,00 €

-2.311,66 €

-39,42 %

12 % 3%

LU0635178014

ComStage MSCI Emerging Markets TRN

32,60 €

340

11.084,34 €

1.051,28 €

10,48 %

9%

DE000A0S9GB0

Xetra Gold

32,70 €

315

10.300,50 €

-815,54 €

-7,34 %

9%

DE0002635307

iShares STOXX Europe 600

37,76 €

690

26.055,09 €

2.375,88 €

10,03 %

22 %

IE00B0M62Q58

iShares MSCI World

33,49 €

1.038

34.763,66 €

7.448,56 €

27,27 %

30 %

Cash

17.843,08 €   15 %        

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WKN

117.425,67 € 

100 %

Stand 10.11.2015

112 €

Kennzahlen

ETF-Taktik Defensiv

LS9GSL

Gesamt

2.143 €

Investiertes Kapital

Zertifikatgebühr p. a. Performancegebühr

0,95 % 5,00 %

110 €

High Watermark 111,11 Erstellungsdatum 23.04.14 Indexstand 107,15 Perform. seit Emission 1,42 % Performance 1 Jahr 2,69 % Performance 6 Monate -2,72 % Performance 3 Monate -0,55 %

108 € 106 € 104 € 102 € 100 € Mai 14 Aug 14

Nov 14 Feb 15 Mai 15 Aug 15

Aktuelles Portfolio – Defensiv ISIN

Name

Kurs

Stück-

(Bid)

zahl

ETFs

Gesamt-

+/-

Anteil

wert

seit Kauf

in %

46.516,93 €

LU0488317701

ComStage NYSE Arca Gold BUGS ETF

10,46 €

245

DE000A0S9GB0

Xetra Gold

32,71 €

278

DE0002635307

iShares STOXX Europe 600

37,75 €

387

DE000A1H53Q8

iShares MSCI World EUR Hedged

41,16 €

492

20.251,21 €

Cash

60.580,28 €

57 %

Gesamt

2.562,70 €

43 %

-1.660,86 €

-39,32 %

9.093,38 €

-716,96 €

-7,31 %

8%

14.609,64 €

1.240,31 €

9,28 %

14 %

1.857,63 €

10,10 %

19 %

107.097,21 €   100 %

2%

Stand 10.11.2015

AnlegerPlusNews  11 2015    15  


MARKT & WERTE

Der Börsenneuling Hapag-Lloyd zählt zu den größten Container-Reedereien der Welt.

Zitterpartie bis zum Klang der Börsenglocke BÖRSENGANG  Die Containerschifffahrtsgesellschaft Hapag-Lloyd hat im dritten Anlauf endlich den Sprung an die Börse geschafft. Doch für das IPO mussten die Hamburger den Anlegern große Zugeständnisse machen, sonst wäre der Börsengang erneut in die Hose gegangen.

16    AnlegerPlusNews  11 2015

US-Dollar (265 Mio. Euro) übrig. Wird die Mehrzuteilungsoption voll ausgeübt, erhöht sich der Bruttoemissionserlös auf etwa 304 Mio. Euro. Mehr Aktien als geplant Das Angebot an neuen Aktien bestand aus 13,2 Mio. neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung und zudem können noch bis zu 2 Mio. Aktien des Großaktionärs TUI im Rahmen einer Mehrzuteilung platziert werden. Bei insgesamt 118 Mio. Aktien bringt es die Hamburger Containerschiff-Reederei damit auf eine Marktkapitalisierung von ca. 2,4 Mrd. Euro. Bisher hielt die chilenische Reederei CSAV einen Anteil von 34 % an Hapag-Lloyd, der Unternehmer Klaus-Michael Kühne (Kühne & Nagel) war mit 21 % beteiligt, die Stadt Hamburg mit 23 %.

Bild: © Hapag-Lloyd AG

er Börsengang von Hapag-Lloyd war bis zuletzt fraglich. Denn mitten in die Börsenpläne platzte aufgrund der niedrigen Transportpreise eine Gewinnwarnung der weltweit größten Containerschiff-Reederei Maersk. Das verunsicherte die potenziellen Investoren der Hapag-Lloyd AG und sie waren nur noch zu einem deutlich niedrigeren Ausgabepreis, letztlich 20 Euro je Aktie, bereit, Aktien im Rahmen des Börsengangs zu zeichnen. Ursprünglich lag die Spanne für den Emissionspreis zwischen 23  und 29  Euro. Außerdem musste Hapag-Lloyd die Zeichnungsfrist verlängern, um die Aktien loszubekommen. Doch im dritten Anlauf nach 2004 und 2011 wollte man den Börsengang diesmal mit aller Macht retten und nahm einen geringeren Emissionserlös in Kauf. Von den ursprünglich geplanten 500 Mio. US-Dollar Emissionserlös blieben letztlich 300 Mio.


MARKT & WERTE

14 % gehörten TUI, die als einziger Großaktionär Aktien abgeben will. Die drei anderen Hauptaktionäre haben sich für zehn Jahre an den Konzern gebunden. CSAV und Kühne zeichneten für je 26 Mio. Euro neue Aktien. Nach dem IPO dürften sich somit ca. 11 % der Aktien im Streubesitz befinden. Weltweit Nummer vier Hapag-Lloyd gehört zu den großen Container-Reedereien in der Welt. Durch den Erwerb des (defizitären) Containerschifffahrtsgeschäfts der chilenischen Reederei CSAV im Jahr 2014 ist die Gesellschaft nach der Kapazität zur weltweit viertgrößten Reederei aufgestiegen. Hapag besitzt ein ausgewogenes Portfolio von Handelsrouten, was einen gewissen Schutz vor Marktschwankungen bietet. Zur Flotte gehören 188 Containerschiffe mit einer Gesamtkapazität von etwa 1 Mio. TEU (Standardcontainer). Nach Marktanteilen zählt die Container-Reederei zu den Marktführern bei den atlantischen und lateinamerikanischen Handelsrouten mit einer starken Präsenz in den Fahrtgebieten Fernost und Transpazifik. Durch die Mitgliedschaft in der G6 Alliance, weltweit die zweitgrößte Allianz, erreicht der Konzern Größenvorteile, um sich im fragmentierten Weltschifffahrtsmarkt zu behaupten.

Kostenvorteile durch Größe Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete Hapag-Lloyd allerdings einen Nettoverlust von 604 Mio. Euro. Zudem gab es Abschreibungen bei 16 älteren Schiffen. Im 1. Halbjahr 2015 stieg die Transportmenge wegen der Zusammenlegung mit dem CSAVContainergeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29 % auf rund 3,7 Mio. TEU. Der Umsatz wuchs um 1,5 Mrd. auf etwa 4,7 Mrd. Euro. Durch die Fusion will Hapag-Lloyd jährliche Synergien von rund 350 Mio. Euro bis 2017 realisieren. Branchenkrise verstärkt sich In einem schwächelnden Markt mit stark umkämpften Preisen bieten große Allianzen Kostenvorteile. Doch die gigantischen Containerschiffe wirtschaften nur bei voller Beladung effizient und daran mangelt es bisher. Doch 2015 wollen die Hamburger, der Gewinnwarnung des Konkurrenten zum Trotz, im Transportgeschäft wieder schwarze Zahlen schreiben. Nicht spekulativ orientierte Investoren sollten dennoch erst einmal positive Signale aus der Branche abwarten, bevor sie ein größeres Investment in HapagLloyd-Aktien eingehen. Thomas Müncher

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AnlegerPlusNews  11 2015    17  


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MARKT & WERTE

Abwärtsrisiken dominant

EURO  Das Währungspaar hatte im Mai 2014 im Bereich 1,3560 US-Dollar eine mehrmonatige bärische Keilformation lehrbuchreif gen Süden hin aufgelöst, seitdem befindet sich Euro/US-Dollar innerhalb eines intakten langfristigen Abwärtstrends. Dieser beschleunigte sich massiv seit Jahresbeginn 2015 und führte Euro/US-Dollar im Frühjahr zeitweise sogar zurück unter die Marke von 1,500 US-Dollar.

Euro (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759) EUR/USD O: 1,0721 H: 1,0774 L: 1,0712 C: 1,0718 04.05.2015 - 11.11.2015 (6 Monate, 1 Tag)

usgehend von diesem Zwischentief im Bereich 1,0450 bis 1,0500 US-Dollar vom April 2015 befand sich das Währungspaar in den vergangenen Monaten innerhalb einer technischen Korrekturbewegung. Die im Mai genannten Ziele für diese technische Aufwärtskorrektur im übergeordneten Bärenmarkt wurden abgearbeitet, sowohl 1,1450 als auch 1,1690 US-Dollar wurden erreicht.

1,1700 1,1640 1,1600

1,150

1,1500 1,1400 1,1300 1,1200 1,1100 1,1060

1,1060

1,0900 1,0808 1,0800

1,08

Die Bewegung war jedoch nach der impulsiven Abwärtsbewegung von Mai 2014 bis April 2015 klar korrektiver Natur und damit eine technische Gegenbewegung im langfristigen Abwärtstrend. Ausgehend von diesem Zielbereich für die technische Korrektur des vorherigen Abwärtsimpulses ging es in den vergangenen Wochen nun wieder kräftig gen Süden, das Währungspaar hat seit dem Korrekturhoch schon wieder gut 1.000 Pips verloren. Jun

Ausblick Solange das Währungspaar nicht zügig die Marke von 1,0850 USDollar zurückerobern kann, ist aus charttechnischer Sicht eine direkte Fortsetzung auf der Unterseite wahrscheinlich. Früher oder später sollte das Tief vom April im Bereich 1,0450 US-Dollar erneut erreicht beziehungsweise sogar unterschritten werden. Ob dann zügig die Parität aufgesucht wird, ist aktuell noch nicht abzuschätzen. Gelingt den Bullen in den kommenden Tagen und Wochen ein schneller Konter zurück über 1,0850 US-Dollar, wäre für die Euro-Bullen eine technische Gegenbewegung in Richtung 1,1060 US-Dollar drin.

18    AnlegerPlusNews  11 2015

1,1000

1,0718 1,0700 Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Quelle: Godmode-Charting, 11.11.2015 Quelle: Godmode-Charting | Kurs am 11.11.2015

Richtig positiv wird das Bild im Tageschart langfristig allerdings erst bei einem Anstieg zurück über die Marke von 1,1500 USDollar. In dem Falle stünde auch wieder die 1,2000 US-Dollar Marke auf der Tagesordnung. Bis dahin dominieren allerdings die Abwärtsrisiken in den Bereich 1,0400 bis 1,0500 US-Dollar, das mittelfristige Chartbild ist eindeutig bärisch zu interpretieren.

Henry Philippson GodmodeTrader.de

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X $

MARKT & WERTE

Was folgt auf den goldenen Oktober?

DAX  Nach dem heftigen Kurseinbruch vom August, als der Dax innerhalb kürzester Zeit vom Bereich 11.620 Punkte bis auf 9.338 Punkte nachgab, gab es im September zunächst eine erste Erholungsbewegung zurück über 10.300 Punkte. Diese Erholungsbewegung wurde jedoch komplett wieder abverkauft, das deutsche Börsenbarometer markierte sogar ein marginales neues Bewegungstief Ende September.

DAX (ISIN DE0008469008)

DAX

(ISIN: DE0008469008)

DAX O: 10.843,68 H: 10.984,69 L: 10.843,68 C: 10.954,73 27.01.2015 - 11.11.2015 (10 Monate, 1 Tag)

11.800,00 11.620,00 11.600,00 11.400,00

m Bereich 9.330 Punkte wurde dann wieder gekauft und es bildete sich eine sogenannte Doppelboden-Formation aus, der eine impulsive Rallybewegung in den darauffolgenden Wochen folgte. Innerhalb dieser Haussebewegung gab es nach dem kräftigen Anstieg zunächst eine Konsolidierung im Bereich 10.000 bis 10.200 Punkte, die dann von einem weiteren Rallyimpuls in den Bereich 10.900 Punkte abgelöst wurde. Knapp unterhalb von 11.000 Punkten ließ die Aufwärtsdynamik dann jedoch bereits spürbar nach. Der mehrtägigen Konsolidierung unterhalb der 11.000-Punkte-Marke folgte dann am vergangenen Freitag, nach der Veröffentlichung der deutlich besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten, ein erneuter Rallyschub bis auf 11.050 Punkte. Feb

Mär

Durch den sehr starken US-Arbeitsmarktbericht wurde erneut Zinserhöhungsfantasie für den US-Dollar entfacht, die den Euro/ US-Dollar Wechselkurs wiederum auf Talfahrt schickte. Der exportlastige deutsche Leitindex wurde entsprechend gekauft – trotz einer zu diesem Zeitpunkt nachgebenden Wall Street. Zum Wochenauftakt gab es dann jedoch einen ersten kräftigen Rücksetzer zurück unter 10.750 Punkte. Ausblick Dennoch gibt es Hoffnung auf eine Fortsetzung der jüngsten Hausse. Gelingt es den Bullen, in den kommenden Handelstagen die Marke von 11.050 Punkten per Tagesschlusskurs zu überbieten, entstünden relativ zügig neue prozyklische Longsignale. Ein Tagesschlusskurs oberhalb der 11.050-Punkte-Marke würde einen Ausbruch über den mittelfristig relevanten Abwärtstrend seit dem Allzeithoch vom April bedeuten. In dem Falle wäre eine Fortsetzung der jüngsten Haussebewegung bis in den Bereich 11.500 bis 11.600 Punkte denkbar.

11.200,00 11.050,00 11.000,00 10.954,73 10.800,00 10.600,00 10.594,32 10.400,00 10.200,00 10.200,00 10.093,00 10.000,00

10.050 -10.093

9.800,00 9.756,90 9.600,00 9.400,00 9.338,20 9.325,05

9.338 Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

9.200,00

Quelle: Godmode-Charting, 11.11.2015 Quelle: Godmode-Charting | Kurs am 11.11.2015

Nach der Aufwärtsbewegung von über 1.600 Punkten innerhalb weniger Wochen ist das deutsche Börsenbarometer allerdings reif für eine technische Abwärtskorrektur. Ein Tagesschlusskurs unterhalb von 10.780 Punkten erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine zeitlich und preislich ausgedehntere Abwärtskorrektur. Im Bereich 10.500 Punkte befindet sich außerdem noch eine Kurslücke, die im Zuge solch einer Bewegung geschlossen werden könnte. Solange das deutsche Börsenbarometer allerdings nicht wieder unter 10.000 Punkte zurückfällt, bestehen mittelfristig gute Chancen für eine Fortsetzung der Haussebewegung. Oberhalb von 11.050 Punkten könnte man sich beim DAX dann auch wieder mit einem Anlauf auf ein neues Allzeithoch nördlich von 12.400 Punkten beschäftigen. Dafür ist es aktuell jedoch noch zu früh. Henry Philippson GodmodeTrader.de

Tagesaktuelle Analysen zu den wichtigsten Basiswerten und Märkten sowie Trading-Services für verschiedenste Anlageinteressen finden Sie auf www.godmode-trader.de

AnlegerPlusNews  11 2015    19  


SdK EXTRA

Keine Eile für geschädigte VW-Aktionäre­ Für die durch „Dieselgate“ geschädigten Aktionäre der VOLKSWAGEN AG besteht aus Sicht der SdK bis zum Beginn eines Musterverfahrens kein Zeitdruck in Bezug auf die Einreichung einer Schadensersatzklage. Zunächst sollten Anleger noch die Aufklärung des Sachverhalts rund um den Einsatz manipulativer­Software zur Verfälschung der Abgaswerte von Dieselfahrzeugen abwarten. Vor allem der Kaufzeitpunkt­der Aktien dürfte nach Meinung der SdK ausschlaggebend dafür sein, ob ein Schadensersatzanspruch­ besteht.

ie SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. rät Aktionären der VOLKSWAGEN AG, die aufgrund einer möglicherweise nicht rechtzeitig erfolgten­Kapitalmarktmitteilung in Bezug auf „Dieselgate“ einen Vermögensschaden erlitten haben, zunächst die weiteren Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin­) und die von der Gesellschaft selbst beauftragte Wirtschaftskanzlei­abzuwarten­.

In wie weit auch Aktionäre, die vor diesem Zeitpunkt Aktien erworben haben, einen Anspruch auf Schadensersatz haben, ist aktuell aus Sicht der SdK noch unklar. Daher sollten laut Markus­Kienle, Rechtsvorstand der SdK, zunächst „die laufenden externen und internen Ermittlungen abgewartet werden, bevor Anleger eine Schadensersatzklage einreichen. Andernfalls­ laufen sie Gefahr, dem schlechten Geld noch gutes Geld für die Kosten einer nicht aussichtsreichen Klage­hinterherzuwerfen.“

Aktuell bringen sich mehrere Rechtsanwälte in Stellung und werben bei geschädigten VW-Aktionären um Mandate­für eine Schadensersatzklage gegen die Gesellschaft­. Nach Einschätzung der SdK erscheint es zwar überwiegend wahrscheinlich, dass eine Vielzahl von Aktionären­der VOLKSWAGEN AG einen Schadensersatzanspruch haben dürfte. Jedoch besteht aus Sicht der SdK für die betroffenen Aktionäre­derzeit kein Zeitdruck. Nach Auskunft der von der SdK befragten Anwälte verjähren Ansprüche erst zum 31.12.2018. Prozesstaktisch­erscheint es aber sinnvoll, im Rahmen eines­absehbaren Musterverfahrens zumindest­die Verjährung zu hemmen. Dies ist innerhalb eines halben Jahres­ab dem Beginn­des Musterverfahrens­möglich. Aus Sicht der SdK ist es nicht ausgeschlossen, dass ein Schadensersatzanspruch für einen Teil der geschädigten Aktionäre bestehen könnte, je nachdem zu welchem Zeitpunkt diese die VW-Aktien erworben haben. Der niedersächsische Ministerpräsidenten Stephan Weil, Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft, wurde in mehreren Medien damit zitiert, dass bereits im Herbst 2014 die Problematik abweichender Schadstoffkonzentrationen bei VW bekannt war. Somit hätte VW nach Einschätzung der SdK zumindest zu diesem Zeitpunkt die Aktionäre über die Problematik informieren müssen. Dementsprechend dürften aus Sicht der SdK zumindest diejenigen Aktionäre, die ab Herbst 2014 Aktien erworben haben, einen Schadensersatzanspruch­gegen die Gesellschaft­haben.

Die SdK wird ihre Mitglieder, die Verluste mit Investitionen in VW-Aktien erlitten­haben, über den weiteren Verlauf des Causa „Dieselgate“ informieren und gegebenenfalls deren Interessen im Wege einer Klagegemeinschaft juristisch durchsetzen­. SdK Mitglieder können­sich hierfür für einen kostenlosen­Infonewsletter­ unter www.sdk.org/volkswagen­registrieren.

20    AnlegerPlusNews  11 2015

Derweilen fordert die SdK VOLKSWAGEN zu einer transparenten Aufarbeitung­und schonungslosen Offenlegung der Vorgänge nach dem Vorbild des US-amerikanischen­DiscoveryVerfahrens auf. Sollte sich dabei herausstellen, dass die Gesellschaft den Kapitalmarkt zu spät informiert hat, fordert die SdK VOLKSWAGEN­auf, nicht nur betroffene­Kunden, sondern auch Streubesitzaktionäre, die nachweislich einen Anspruch auf Schadensersatz haben, im Wege einer außergerichtlichen Einigung­zu entschädigen.

München, im Oktober 2015 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

Hinweis: gekürzte und leicht geänderte Fassung


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SdK EXTRA

Information für Anleiheinhaber der Sympatex Holding GmbH Am 9. November 2015 fand die zweite Anleihegläubigerversammlung in Bezug auf die von der Sympatex Holding GmbH emittierten Unternehmensanleihe 2013/2018 (WKN A1X3MS) statt. Auf der Versammlung sollten die Anleiheinhaber zum einzigen Tagesordnungspunkt „Beschlussfassung über eine Anpassung der Regelung zur vorzeitigen Rückzahlung (Call-Option)“ abstimmen. Dadurch sollte dem Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, die ausstehende Anleihe vorzeitig zurückzahlen zu dürfen.

Wir holen für Sie die dicken Fische raus. Sind Sie im Assetmanagement tätig und haben manchmal den Eindruck, die wirklich entscheidenden Entwicklungen in der Flut an Nachrichten nicht gesehen zu haben? Dann sollten Sie Fonds & Finanzen lesen, den Assetmanagement-Newsletter der Börsen-Zeitung. Jeden zweiten Dienstag erhalten Sie bequem per E-Mail speziell recherchierte Berichte zum Thema Assetmanagement, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Bestellen Sie Ihr kostenloses und unverbindliches Probeabonnement unter: www.boersen-zeitung.de/fondsundfinanzen Kontakt: Leserservice Telefon +49 69 2732-191 leserservice@boersen-zeitung.de

Für die SdK kam der Vorschlag, die Anleihe vorzeitig zurückzahlen zu können, überraschend. Denn die Geschäftsentwicklung des Sympatex Konzerns in den zurückliegenden Monaten war nach SdK-Einschätzung nicht zufriedenstellend. Aufgrund der negativen wirtschaftlichen Entwicklung hatte die SdK bis vor kurzem sogar noch mit einer anstehenden Restrukturierung der Anleihe bzw. mit einer erhöhten Insolvenzgefahr für die Gesellschaft gerechnet. Daher erschien der von der Gesellschaft vorgeschlagene Tagesordnungspunkt, die Anleihe vorzeitig zu einem Kurs von 101 % zurückkaufen zu dürfen, aus Sicht der SdK absolut zustimmungsfähig. Leider konnte auf der Gläubigerversammlung mangels ausreichender Präsenz das nötige Quorum von 25 % nicht erreicht, und daher auch kein wirksamer Beschluss gefasst werden. Dadurch dürfte sich aus Sicht der SdK die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die zukünftigen Zinszahlungen und die reguläre Rückzahlung der Anleihe gefährdet sind. Interessierte Anleger halten wir über den weiteren Fortgang über einen kostenlosen Newsservice (Anmeldung unter www.sdk.org/sympatex) auf dem Laufenden.

München, im November 2015 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

Hinweis: Die SdK hält Anleihen der Sympatex Holding GmbH.

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Fonds Finanzen AnlegerPlusNews  11 2015    21   'HU$VVHWPDQDJHPHQW1HZVOHWWHUGHU%|UVHQ=HLWXQJ


SdK EXTRA

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Börsenspiel „SdK Trader 2016“ – traden und gewinnen PREMIERE  Liebe Anleger, wir laden Sie herzlich zum Börsenspiel „SdK Trader 2016“ ein. Beweisen Sie Ihr Geschick mit Ihrem eigenen Finanzprodukt auf wikifolio.com. Die erfolgreichsten Strategien werden auch belohnt, es besteht die Chance auf zahlreiche Sachgewinne in einem Gesamtwert von mehr als 3.000 Euro.

s ist soweit: Bereits in wenigen Wochen startet das Börsenspiel „SdK Trader 2016“. Zusammen mit wikifolio – der führenden europäischen Onlineplattform für Anlagestrategien von privaten Anlegern und professionellen Vermögensverwaltern – veranstaltet die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger ein exklusives Gewinnspiel. Als Hauptpreis winkt ein brandneues iPhone 6 von Apple. Trading-Contest mit attraktiven Preisen Nun heißt es dabei sein: Jeder Anleger, der über ein eigenes wikifolio verfügt, kann teilnehmen. Der Startschuss des Börsenspiels fällt am 1. Dezember 2015, der Zieleinlauf ist am 30. September 2016. Die Spielregeln sind rasch erklärt: Ob das Portfolio auf Branchen, Länder, Bluechips oder Small Caps ausgerichtet ist, spielt keine Rolle. Mitmachen kann jeder, der bis zum 30. Januar 2016 unter www. wikifolio.com ein wikifolio publiziert und dieses zur Teilnahme am SdK Gewinnspiel unter www.sdk.org/trader2016 anmeldet. Kosten fallen für die Teilnahme nicht an. Es können auch bereits bestehende wikifolios teilnehmen. Die Ermittlung des Sieger-wikifolios erfolgt über die Berechnung der durchschnittlichen NettoTagesperformance – also nach Abzug der Performancegebühren – der einzelnen wikifolios über die Dauer der Teilnahme am Gewinnspiel. Um in die Wertung des Trading-Contest und damit auch in die Verlosung einbezogen zu werden, muss das angemeldete wikifolio während des Gewinnspielzeitraums einige Bedingungen erfüllen.

22    AnlegerPlusNews  11 2015

Die nachfolgenden Leitlinien sollen dafür sorgen, dass diejenigen Anleger in den Genuss der ausgelobten Gewinne kommen, die eine solide Depotstrategie anbieten: A) Das Anlageuniversum darf nur Aktien, ETFs und/oder Fonds umfassen. B) Mindestens 50 % des durchschnittlich verfügbaren Kapitals wird in Aktien, ETFs oder Fonds investiert. C) Es wird in mindestens zehn unterschiedliche Wertpapiere investiert und zum Zeitpunkt des Kaufes müssen mindestens 2 % des Depotvolumens in jedes Wertpapier fließen. D) Zu guter Letzt darf das wikifolio keinen Verlust über 25 % ausweisen („Maximaler Verlust“). Dem Sieger-wikifolio winken eine größere Bekanntheit und ein größeres Anlagevolumen. Es wird zum einen im renommierten Börsenmagazin AnlegerPlus porträtiert, zum anderen investiert die SdK 10.000 Euro in das Sieger-wikifolio. Neben dem Hauptpreis winken den Teilnehmern am Börsenspiel zahlreiche weitere Sachpreise. Dazu zählen Geschenkgutscheine von dem edlen Weinhändler Hawesko ebenso wie Jahresabonnements der  

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SdK EXTRA

Finanzzeitschrift „AnlegerPlus“ sowie das Buch von Prof. Max Otte „Endlich mit Aktien Geld verdienen“. Mitmachen lohnt sich also! wikifolio – eine innovative Art der Geldanlage Das Börsenspiel „SdK Trader 2016“ steht ganz im Zeichen von „Social Trading“, das seit einigen Jahren das Trendthema an den Kapitalmärkten ist. Während in den vergangenen Jahrzehnten die Profis im Geheimen ihre Portfolios schnürten und verwalteten, steht nun die volle Transparenz im Vordergrund. Die Plattform wikifolio.com bietet ein Social-Trading-Portal, das neue Maßstäbe setzt. Die im Jahr 2012 gestartete Tradingplattform verfügt mittlerweile über 400 Mio. Euro investiertes Kapital, das abgewickelte Volumen beläuft sich auf immense 6,6 Mrd. Euro. Anleger können dort mit mehr als 40.000 Wertpapieren ihre individuelle Handelsstrategie eigenverantwortlich abbilden und öffentlich zeigen, wie erfolgreich die eigene Tradingstrategie ist. Darüber hinaus kommen Besitzer eines investierbaren wikifolios in den Genuss von Erfolgsprämien und können somit ihre Rendite zusätzlich aufbessern. Immer auf dem Laufenden Mit dem Börsenspiel „SdK Trader 2016“ haben Anleger, die über ein wikifolio verfügen oder noch eines eröffnen, aktuell zudem die Chance auf weitere Gewinne. AnlegerPlus begleitet das Börsenspiel als Medienpartner. Hier erfahren Sie alles Wichtige und können regelmäßig die Ranglisten einsehen. Wir berichten monatlich über die prozentualen Entwicklungen der wikifolios und informieren über aktuelle Geschehnisse. Dabei werden ganz besonders erfolgreiche wikifolios für unsere Leser von uns genauer analysiert. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, unterliegt das Börsenspiel dem wachsamen Auge der SdK. Mehr zu den Spielregeln erfahren Sie im Kasten „Das Börsenspiel auf einen Blick“. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen Ihnen viel Erfolg! Ihre SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

Der Zeitplan für das Börsenspiel SdK Trader 2016

Der Countdown läuft è 7. November 2015: Ab diesem Tag sind Anmeldungen möglich. Registrieren Sie Ihr wikifolio einfach unter www.sdk.org/trader2016. è 1. Dezember 2015: Das Börsenspiel „SdK Trader 2016“ startet. è 30. Januar 2016: Anmeldeschluss! Danach sind keine Registrierungen mehr möglich è 30. September 2016: Letzter Spieltag

Das Börsenspiel auf einen Blick Um erfolgreich am Börsenspiel „SdK Trader 2016“ teilnehmen zu können, gilt es einiges zu beachten. Hier die wichtigsten Regeln: 1. Registrieren

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen sie bei

www.wikifolio.com registriert sein und ein eigenes wikifolio publizieren.

2. Anmelden Das wikifolio können Sie unter www.sdk.org/trader2016 unter Angaben Ihrer persönlichen Daten zur Teilnahme am Gewinnspiel anmelden. Bereits vor Beginn des Gewinnspiels publizierte wikifolios können ebenfalls nach Anmeldung am Gewinnspiel teilnehmen. 3. Spielstart Am 1. Dezember 2015 geht es los. Ab diesem Zeitpunkt fließt die Performance aller angemeldeten wikifolios auf Tagesbasis in die durchschnittliche Bewertung ein. Eine Registrierung und Teilnahme am Gewinnspiel ist grundsätzlich bis zum 30. Januar 2016 möglich. 4. Ermittlung der Sieger-wikifolios Das Performance-Ranking erfolgt über die Berechnung der durchschnittlichen relativen Netto-Tagesperformance – also nach Abzug der Performancegebühren – der teilnehmenden wikifolios über die Dauer der Teilnahme am Gewinnspiel. 5. Teilnahme an der Verlosung Für die Verlosung der attraktiven Preise können nur jene wikifolios berücksichtigt werden, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, nachzulesen unter www.sdk.org/ trader2016. 6. Berichterstattung Damit Sie immer auf dem Laufenden bleiben, berichtet die Finanzzeitschrift „AnlegerPlus“ sowohl in der Print- wie auch der Online-Ausgabe (AnlegerPlus News) zweimal pro Monat über den Verlauf des Wettbewerbs. Hier erfahren Sie unter anderem, welche wikifolios sich zuletzt besonders gut geschlagen haben. Diese werden dann genau analysiert. Für den Fall, dass Fragen zum Gewinnspiel auftauchen, können Sie jederzeit über die E-Mail-Adresse info@sdk.org mit uns in Kontakt treten. AnlegerPlusNews  11 2015    23  


Bild: © UmweltBank AG

SdK EXTRA

Der ökologische Erfolg HV-BERICHT  Die an der Börse wenig bekannte UmweltBank AG (ISIN DE0005570808) hat sich der Finanzierung von Umweltprojekten verschrieben und davon so viel wie möglich. Mit dieser Ausrichtung­ist das Institut erfolgreich am Markt unterwegs. Die Aktie glänzt mit einer hervorragenden Performance­.

ktuell finanziert das Nürnberger Unternehmen mehr als 14.000 Umweltprojekte. Der Schwerpunkt liegt auf dem Solarbereich, Wind- und Wasserkraft und dem ökologischen Bauen. Der Umweltschutz ist sogar in der Satzung verankert und die UmweltBank garantiert, dass jeder angelegte Euro nur in Umweltprojekte fließt. Die Kundeneinlagen werden in Form von Krediten an Bauherren und Öko-Unternehmer ausgereicht – also das klassische Bankgeschäft weit weg von den Auswüchsen, die die großen Institute­in der Finanzkrise in Schwierigkeiten­gebracht haben.

pitalquote liegt mit 8,2 % deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen und mit einer Gesamtkapitalquote­von 10,8 % erfüllt die UmweltBank schon heute die ab 2019 geltenden­Mindestanforderungen nach Basel III.

24    AnlegerPlusNews  11 2015

80 € 70 € 60 € 50 €

Rücktritt des Vorstandschefs Fragen taten sich auf der HV im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Horst P. Popp auf, der weiterhin beratend für das Institut tätig sein will. Diesbezüglich gibt es noch keine konkreten Regelungen. Aktuell besteht der früher aus vier Köpfen bestehende Vorstand nur noch aus zwei Personen, Goran Bašić und Stefan Weber, die gleichberechtigt agieren. Die Kritik des Sprechers der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. auf der HV an einer möglicherweise nicht ausreichenden Transparenz in der Vergangenheit nahm sich die Führungsriege zu Herzen. Die UmweltBank will künftig offener am Markt kommunizieren.

Wachstum und Dividende Mit dieser konsequenten Ausrichtung ist „Deutschlands grüne Bank“ seit vielen Jahren erfolgreich. Das Geschäftsvolumen wächst ebenso kontinuierlich wie der Gewinn und die Dividende. Auf der diesjährigen Hauptversammlung (HV) am 25. Juni konnte der Vorstand einen Jahresüberschuss­von 14,5 Mio. Euro (Vj. 13,4 Mio. Euro) präsentieren. Damit hat sich der Gewinn binnen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Die bilanzielle Aufstellung ist grundsolide. Die Kernka-

UmweltBank (ISIN DE0005570808)

Wiederholung der HV Insgesamt verlief die HV im Juni in ruhigen Bahnen. Aufgrund einer technischen Störung musste das Treffen aber abgebrochen werden, bevor alle Beschlüsse gefasst werden konnten. Die noch offenen Punkte mussten auf einer neuen, zum 25. September­einberufenen HV nachgeholt werden. Nachdem die Abläufe dies betreffend optimiert worden waren und außerdem ein technischer Dienstleister mit der Abwicklung der Abstimmungen beauftragt worden war, konnten das Wiederholungstreffen zügig und ohne Probleme abgehandelt­ werden.

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Quelle: yahoo.de | Kurs am 12.11.2015: 73,01 Euro

Starkes Gewinnwachstum Die UmweltBank-Aktie nahm in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung. Nach einer Kursverdreifachung binnen vier Jahren übersteigt die Marktkapitalisierung inzwischen die Marke von 400 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2015 konnte der Gewinn je Aktie auf 3,01 Euro (Vj. 2,22 Euro) erneut deutlich ausgeweitet werden und es spricht alles dafür, dass sich der positive Trend fortsetzt. Damit wäre die Aktie auch bei einem Kurs von über 73 Euro noch als interessant einzustufen. Zumal das Unternehmen bewiesen hat, dass es auch in schwierigen Zeiten Geld verdienen kann. Parallel zum steigenden­Gewinn wird die Dividende kontinuierlich angehoben. Für 2015 könnte sie bei Beibehaltung einer Ausschüttungsquote von 25 % rund 1,50 Euro betragen. Damit ist die Aktie auch aus Gesichtspunkten­der Dividendenrendite eine Überlegung wert. Matthias Wahler


JUBILÄUMSKONFERENZ 08. & 09. Dezember 2015 The Charles Hotel – Rocco Forte Hotels Sophienstraße 28 80333 München

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L REA

Wird ein Verkauf von RENK diskutiert? Die RENK AG hat ordentliche Zahlen für die ersten neun Monate 2015 präsentiert­. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte in den kommenden Monaten aber aufgrund der Krise bei VW die Spekulation über eine Trennung vom Großaktionär­ MAN stehen.

ie RENK AG hat in den ersten neun Monaten 2015 Umsätze in Höhe von 352 Mio. Euro und damit 5 Mio. Euro mehr als im entsprechenden Vorjahrszeitraum (347 Mio. Euro) erzielen können. Dieser Anstieg war vor allem auf die deutliche Umsatzsteigerung­um 33 Mio. Euro im Geschäftsbereich Fahrzeuggetriebe zurückzuführen. Die anderen Segmente mussten dagegen leichte­Rückgänge verkraften. Operativ erwirtschaftete RENK von Januar bis September 2015 ein Ergebnis in Höhe von 53 Mio. Euro (Vj.  50  Mio.  Euro). Das Ergebnis nach Steuern konnte gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres­um 1 Mio. Euro auf 35 Mio. Euro zulegen. Das Ergebnis je Aktie stellte sich nach drei Quartalen des laufenden Jahres somit auf 5,21 Euro nach 5,04 Euro im Vorjahreszeitraum­ein.

Für das vierte Quartal deuten sich ebenfalls gute Zahlen an. Denn der Auftragsbestand lag zum 30.9.2015 bei 838 Mio. Euro und damit ebenfalls über dem Vorjahreswert­(827 Mio. Euro.) Ordentliche Entwicklung Wir bewerten die vorgelegten Geschäftszahlen zum 3. Quartal 2015 also ordentlich. Im Vergleich zum dritten Quartal 2014 mussten zwar auf allen Ebenen Rückgänge verzeichnet werden, aufgrund der sehr guten Entwicklung im ersten Halbjahr 2015 lag RENK zum 30.9.2015 jedoch über den Vorjahreszahlen­. Bei einer von uns angenommenen normalen Entwicklung im laufenden vierten Quartal gehen wir davon aus, dass der Umsatz für das Geschäftsjahr 2015 bei rund 490 – 500 Mio. Euro liegen

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 32) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

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SdK EXTRA

wird. Das operative Ergebnis sollte sich zwischen 70 – 75  Mio. Euro einstellen, womit sich ein Ergebnis je Aktie von über 7  Euro ergeben könnte. Folgen der VW-Krise In den kommenden Monaten könnte unserer Einschätzung nach jedoch neben der geschäftlichen Entwicklung ein weiteres­ Thema im Fokus stehen, nämlich ein möglicher Verkauf der Anteile an RENK durch den Großaktionär MAN SE­­­­­­­­­. MAN hält aktuell 76 % der Anteile an RENK. Aufgrund der Krise bei der MAN-Mutter VOLKSWAGEN könnte aus unserer­Sicht ein Verkauf von nicht zum Kerngeschäft

zählenden Vermögenswerten auf der Agenda stehen. Diese Strategie könnte vor allem dann zum Tragen kommen, wenn sich die Milliardenbelastungen aus der „Dieselgate“Affäre tatsächlich in der von einigen Analysten angenommenen Größenordnung von 30 Mrd. Euro und mehr bewegen. Da RENK nur zu einem Teil Komponenten herstellt, die auch im VW-Konzern Verwendung finden, wäre ein Verkauf von RENK aus Sicht von VOLKSWAGEN­am wenigsten schmerzhaft und würde auf einen Schlag wohl rund 700 –  800 Mio. Euro in die Kassen der Tochter MAN spülen. Wir meinen daher­, dass VW dieses Szenario aktuell intern diskutiert­.

Realdepot Ticker 7C Solarparken: außerordentliche Hauptversammlung – Insiderverkauf Die 7C Solarparken AG hat für den 17.12.2015 ihre Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen die Wahl eines neuen Aufsichtsratsmitglieds, nachdem der bisherige Aufsichtsrat Karl-Heinz Einhäuser zum 17.12.2015 zurückgetreten ist, und die Wahl eines neuen Wirtschaftsprüfers. Dabei soll die KPMG AG durch die Baker Tilly Roelfs AG ersetzt werden. Für Herrn Einhäuser soll Frau Bridget Woods, Unternehmensberaterin aus London, in den Aufsichtsrat aufrücken. Derweil hat Frau Ann Van den Bossche, Ehe- oder Lebenspartnerin von Vorstandschef Steven De Proost, am 9.11.2015 insgesamt 24.500 Aktien zu einem Kurs von 2,26 Euro veräußert.

SdK Realdepot Wertpapier WKN Kaufdatum Anzahl Kaufkurs Kaufsumme in Euro in Euro

Gold-Zack AG i.I. Wandelanleihe 768683 Fernheizwerk Neukölln AG 576790 AGROB Immobilien AG. Vz. 501903 K+S AG KSAG88 RENK AG 785000 IFA Hotel & Touristik AG*** 613120 GAG Immobilien AG 586353 OLB Oldenburgische Landesbank AG 808600 7C Solarparken AG A11QW6 Porsche Automobil Holding SE PAH003 Essanelle Hair Group AG Nachbesserungsrechte - Griechenland Strip** A0LN5U

13.04.11 19.10.11 26.06.12 30.07.13 10.03.14 19.05.14 02.06.14 25.06.14 03.07.15 01.09.15 28.03.11 22.07.11

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*8,30 30,50 8,20 22,72 85,49 6,53 59,00 21,29 1,76 60,44 0,00 *79,40

8.300,00 6.099,00 6.560,00 7.952,00 8.549,00 19.590,00 5.900,00 6.387,00 7.040,00 9.065,25 0,00 3.970,00

Kurs am Gesamtwert Veränderung 12.11.2015 12.11.2015 in % in Euro in Euro

*12,50 35,60 13,61 23,62 102,00 4,93 56,05 17,81 2,13 38,43 0,00 *18,67

12.500,00 50,60 7.120,00 16,74 10.888,00 65,98 8.267,00 3,96 10.200,00 19,31 14.790,00 -24,50 5.605,00 -5,00 5.343,00 -16,35 8.520,00 21,02 5.764,50 -36,41 0,00 933,50 -76,49%

angefallene Transaktionskosten: 830,88 Euro | Stückzinsen: -44,30 Euro | Zinsen (Verrechnungskonto):  23,01 Euro | abgeführte Steuern: 6.766,51 Euro  Kontostand: 30.235,35 Euro | Gesamtdepotwert: 126.932,86 Euro Depotveränderung: + 26,93 %

Anmerkung Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten, aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 21 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden. ***Erwerb der Aktien erfolgte in zwei Tranchen: 19.5.2014 1000 Aktien zu 10,16 Euro je Aktie, 27.11.2014 2000 Stück zu 4,72 Euro je Aktie im Rahmen einer Kapitalerhöhung.

AnlegerPlusNews  11 2015    27  


LESERSERVICE

HV-Termine November 2015 – Mai 2016 Stand: 10.11.2015, ohne Gewähr; eine aktuelle HV-Terminliste finden Sie unter www.sdk.org/hauptversammlung.php. SdK Mitglieder können diese auch unter 089 2020846-0 telefonisch anfordern.

November (ab 17.11.15) 17.11.15

mergedmedia AG

19.11.15

Schloss Wachenheim AG

19.11.15

MDB AG i.L.

23.11.15

Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

24.11.15

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG

25.11.15

GTG Dienstleistungsgruppe AG i.L.

26.11.15

MERCURIUS AG

26.11.15

PRIMAG AG

Januar Friedewald

25.01.16

Wincor Nixdorf AG

Trier

26.01.16

Siemens AG

München

29.01.16

ThyssenKrupp AG

Dortmund

29.01.16

VERBIO Vereinigte BioEnergie AG

Paderborn München Bochum Leipzig

Bad Überkingen Kassel

Februar

Frankfurt/Main Düsseldorf

26.11.15

GBS Software AG

27.11.15

TC Unterhaltungselektronik AG

27.11.15

independent capital AG

Stuttgart

27.11.15

Aldea Assekuranzmakler AG

Stuttgart

30.11.15

Your Drinks AG

30.11.15

Vonovia SE

30.11.15

UMS United Medical Systems International AG

30.11.15

SEVEN PRINCIPLES AG

30.11.15

Balda AG

Frankfurt/Main Koblenz

Berlin Düsseldorf Hamburg Köln Hannover

02.02.16

B+S Banksysteme AG

München

09.02.16

TUI AG

Hannover

16.02.16

OSRAM Licht AG

17.02.16

Bertrandt AG

18.02.16

Infineon Technologies AG

München

18.02.16

Fortec Elektronik AG

München

23.02.16

Analytik Jena AG

24.02.16

Aurubis AG

02.03.16

Beta Systems Software AG

Dezember

Jena Hamburg Berlin

März

03.12.15

Agrar Invest Romania AG

04.12.15

Beteiligungen im Baltikum AG

08.12.15

Tiberius Holding AG

09.12.15

KROMI Logistik AG

10.12.15

AREAL Immobilien und Beteiligungs-AG

Essen

10.12.15

Sonne+Wind Beteiligungen AG

Berlin

Freiburg Berlin Bremen Hamburg

10.12.15

YOUNIQ AG

10.12.15

Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG.

11.12.15

Dubai Oasis Capital AG

11.12.15

HPI AG

15.12.15

InCity Immobilien AG

16.12.15

Kurfürstin Holding AG

17.12.15

KWS SAAT SE

Einbeck

17.12.15

MOBOTIX AG

Langmeil

18.12.15

AGS Portfolio AG

18.12.15

AVW Immobilien AG

22.12.15

CD Deutsche Eigenheim AG

28    AnlegerPlusNews  11 2015

München Sindelfingen

Frankfurt/Main München

04.03.16

Eisen- und Hüttenwerke AG

04.03.16

MVV Energie AG

16.03.16

Dr. Hönle AG

17.03.16

All for One Steeb AG

17.03.16

Kontron AG

23.03.16

ISRA VISION AG

31.03.16

Beiersdorf AG

München Flughafen

Berlin Hamburg Düsseldorf

München Leinfelden-E. Augsburg Darmstadt Hamburg

April

München Frankfurt/Main Bad Tölz

Köln Mannheim

01.04.16

Villeroy & Boch AG

06.04.16

Daimler AG

Merzig

07.04.16

Sartorius AG

11.04.16

Heinkel AG

11.04.16

Henkel AG & Co. KGaA

Düsseldorf

13.04.16

Nebelhornbahn AG

Oberstdorf

Berlin Göttingen Düsseldorf


LESERSERVICE

14.04.16

Schuler AG

20.04.16

RWE AG

Göppingen

20.04.16

Commerzbank AG

21.04.16

VOLKSWAGEN AG

Hannover

21.04.16

ISARIA Wohnbau AG

München

22.04.16

Pankl Racing Systems AG

Essen Frankfurt/Main

Kapfenberg

26.04.16

ATOSS Software AG

München

26.04.16

Nürnberger Beteiligungs-AG

Nürnberg

27.04.16

Münchener Rück

München

28.04.16

Deutsche Lufthansa AG

Hamburg

28.04.16

HAMBORNER REIT AG

Mülheim a.d. Ruhr

28.04.16

Drägerwerk AG & Co. KGaA

28.04.16

Gerresheimer AG

28.04.16

A.S. Création Tapeten AG

29.04.16

Bayer AG

Köln

29.04.16

BASF SE

Mannheim

29.04.16

Continental AG

29.04.16

Merck KGaA

29.04.16

cycos AG

Lübeck Düsseldorf Gummersbach

Hannover Frankfurt/Main

Mai

(bis 11.5.16)

03.05.16

Linde AG

03.05.16

Ahlers AG

Düsseldorf

München

04.05.16

Allianz SE

München

04.05.16

FUCHS PETROLUB SE

04.05.16

RATIONAL AG

04.05.16

HeidelbergCement AG

04.05.16

LEONI AG

06.05.16

DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT

06.05.16

CENIT AG

10.05.16

Hannover Rückversicherung SE

10.05.16

Uzin Utz AG

10.05.16

EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Karlsruhe

10.05.16

REALTECH AG

Wiesloch

10.05.16

Rheinmetall AG

10.05.16

Mensch und Maschine Software SE

Wessling Hannover

11.05.16

Talanx AG

11.05.16

K+S Aktiengesellschaft

11.05.16

Deutsche Börse AG

11.05.16

HOCHTIEF AG

11.05.16

CENTROTEC Sustainable AG

11.05.16

Kulmbacher Brauerei AG

11.05.16

Saint-Gobain Oberland AG

11.05.16

NATIONAL-BANK AG

11.05.16

elmos Semiconductor AG

11.05.16

Oldenburgische Landesbank AG

11.05.16

Braas Monier Building Group S.A.

11.05.16

Shareholder Value Beteiligungen AG

11.05.16

FRIWO AG

11.05.16

Lechwerke AG

Mannheim Augsburg Heidelberg Nürnberg Bielefeld Leinfelden-E. Hannover Ulm

Berlin

Kassel Frankfurt/Main Essen Brilon Kulmbach Bad Wurzach Essen Dortmund Oldenburg Luxemburg Frankfurt/Main Ostbevern Augsburg

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Das Web-Adressbuch für Deutschland 2016

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besten Web-Seiten aus dem Internet!

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Das Jahressonderheft von AnlegerPlus erscheint am 19. Dezember 2015

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Standpunktthema: Bargeldverbot

„Bargeld ist altmodisch und überholt.“

Erwin Huber Landtagsabgeordneter der CSU und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag

„Diktatur wird billiger.“

Professor Dr. Gerald Mann Professor für VWL und Studienleiter Bachelor an der FOM Hochschule in München, zum Thema Bargeldverbot

„Bitcoin bietet die Möglichkeit, Geld ohne Staat zu betreiben.“

Aaron Koenig Unternehmer und Buchautor

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AnlegerLand ’16 – Gastbeiträge zum Thema Bargeldverbot, Mobile Payment und Bitcoin von: Erwin Huber, Landtagsabgeordneter der CSU und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag, Dr. Gerald Mann, Professor für VWL und Studienleiter Bachelor an der FOM Hochschule in München, Dr. Jürgen Moormann,

Professor für Bankbetriebslehre an der Frankfurt School of Finance & Management sowie Aaron Koenig, Unternehmer und Buchautor.

Zudem informiert das Magazin über interessante Investmentthemen und Marktentwicklungen.


WISSEN

Der Traum von den eigenen vier Wänden IMMOBILIEN  Der Kauf einer Immobilie steht bei vielen Deutschen ganz oben auf der Wunschliste. Aber in welchen Fällen rechnet sich ein solcher Plan auch fürs Portemonnaie? Wir nennen die wichtigsten Faktoren, mit denen sich künftige Immobilienbesitzer beschäftigen müssen.

ie Aussicht, mietfrei in der eigenen Wohnung leben zu können, ist die Hauptmotivation für die meisten Hauskäufer. Ein zweites wichtiges Argument sind derzeit die günstigen Darlehenszinsen. Laut Bundesbank lagen sie Ende 2014 im Durchschnitt bei 2,2 %. Trotz einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren sind sogar Zinsen unter 1,8 % möglich. Bauzinsen sind derzeit historisch niedrig.

Modellrechnungen nicht immer realitätsnah Problematisch bei Immobilien sind Aussagen über ihren zukünftigen Wert. Pauschale Prognosen sind eher schwierig. Entscheidend hierfür sind Faktoren wie die Region sowie die Lage der Immobilie und natürlich ihr Zustand. Die Postbank schätzt, dass in Zukunft nur in einem Drittel der Landkreise eigene Häuser mit Gewinn verkauft werden können.

Eigenkapital spart Kosten Die Kehrseite der günstigen Finanzierungskosten sind hingegen die hohen Immobilienpreise. Besonders in Großstädten ziehen sie seit der Finanzkrise kräftig an. In Hamburg zahlten Käufer 2014 40 %, in München sogar 50 % mehr als noch 2010. In vielen Kleinstädten oder auf dem Land sind allerdings die Grundstückspreise gleichgeblieben oder sogar gefallen. „Das Objekt verliert wie das Auto schon beim Kauf an Wert“, warnt Max Herbst von der FMH Finanzberatung. Wer zu teuer kauft, muss eine geringere Wertsteigerung einkalkulieren.

Viele Wohnungen werden nach etwa 30 Jahren verkauft. Wurde bereits nach 15 Jahren das Darlehen getilgt, profitiert der Hauskäufer ab dem 16. Jahr voll von seiner Mietersparnis. In den weiteren Jahren bis zum Verkauf erzielt er dann „echte“ Gewinne – bei der im Beispiel oben erwähnten Eigentumswohnung sind das 10.000 bis 11.000 Euro pro Jahr. Die jährliche Rendite eines solchen Zahlungsplans ist ordentlich und kann bis zu 3 % betragen. Hinzu kommt noch der Verkaufserlös.

Zusätzlich fallen beim Immobilienerwerb noch Nebenkosten für den Notar, Grundbucheintrag, Grunderwerbssteuer und Maklergebühren an. Diese „Nebenkosten“ können zwischen 5 und 12 % vom Kaufpreis betragen. Und nach dem Kauf? Hausgeldzahlungen, Instandhaltungskosten etc. muss der neue Immobilienbesitzer künftig selbst tragen. Das gilt es ebenfalls einzukalkulieren. Ein weiterer Faktor für die Kosten-Nutzen-Analyse ist das Verhältnis von Eigen- und Fremdmitteln: Je kleiner die benötigten Kredite, desto weniger Zinsen muss der Hauskäufer bezahlen. Zudem sollte man eine Hypothek möglichst schnell zurückzahlen – am besten mit Tilgungssätzen von 4 bis 5 % pro Jahr. Renditekiller sind dagegen hohe Kredite mit langen Laufzeiten. Die Hauptertragsquelle des Hauskäufers ist seine Mietersparnis. Würde er zum Beispiel in einer 100-qm-Wohnung (Kaufpreis 300.000 Euro) für 1.250 Euro monatlich zur Miete wohnen, müsste er dem Vermieter jedes Jahr 15.000 Euro überweisen. In 30 Jahren sind das insgesamt rund 450.000 Euro. Steigt die Miete jedes Jahr um 1 %, kommen sogar etwa 520.000 Euro zusammen.

Modellrechnung lässt natürlich auch Risiken außer Acht, die im realen Leben manchmal vorkommen, z. B. die einer Ehescheidung. Andere Risiken sind ein Ortswechsel aus beruflichen oder persönlichen Gründen. Wird deswegen ein Eigenheim nur 15 Jahre genutzt, fällt die Verzinsung unseres Modells auf unter 2%. Und muss ein Haus nach nur wenigen Jahren mitten in der „Abzahlphase“ schnell versilbert werden, ist sogar ein Verlust möglich. Am wenigsten rentabel sind große Einfamilienhäuser in ländlichen Regionen, für die hohe Kredite mit langen Laufzeiten aufgenommen werden. Dann ist die Gefahr groß, dass das Leben in den eigenen vier Wänden zum Konsumartikel wird. Thomas Müncher

Experten-Tipp: Der Verband privater Bauherrn empfiehlt, jeden Monat einen Euro pro m2 Wohnfläche für Instandhaltungsmaßnahmen zurückzulegen.

AnlegerPlusNews  11 2015    31  


IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer (-mf), Alexander Geschwindner, Christian Ingerl (H&I GmbH), Eleonora Kovalevska, Thomas May (BörseGo AG), Thomas Müncher, Werner W. Rehmet, Harald Rotter, Stefan Siebert, Matthias Wahler Lektorat: Katja Utermöller-Staege Grafik, Layout, Produktion: Aneta Klimek, Natalia Solodovnikova, Melanie Kraus Redaktionsschluss: 11.6.2015 Bildnachweise: Titelseite: © diez-artwork - Fotolia.com Realdepot: emu-coffee@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital ­Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlage­ ziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. ­Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzinstrumenten abhängt, die dieser emittiert hat. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im monatlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

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Ansprechpartner: Larissa Platt, Mediaberaterin Telefon: +49 (0)89 2020846-19 Telefax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: larissa.platt@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de

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32    AnlegerPlusNews  11 2015


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