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Der Newsletter für Kapitalanleger. Mit Wissen zu Werten.

# 5 2018

Börsenpflichtblatt der Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

# 5 2018

Nebenwerte

Interessantes aus der Energiebranche Seite 6

Geldanlage

Die Liquiditätssteuerung offener Immobilienfonds Seite 14

Fondsinvestments

Die Steuer macht den Unterschied Seite 16

FINDE UNS AUF FACEBOOK www.facebook.com/ AnlegerPlus

HV-Bericht

Deutsche Post AG Seite 21

Kurzmeldungen – Seite 4

Misstrauen gegen Finanzbranche│ Krypto-TradingApp│ Investmentfonds mit Zuflüssen│ Steuerfalle Kryptowährungen│ DAX im Ausland beliebt

Nebenwerte – Seite 6 technotrans AG Lechwerke AG

Realdepot – Seite 22

IFA: Fundamental deutlich unterbewertet

AnlegerPlusNews  05 2018   1  


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EDITORIAL

Pleiten, Pech und Pannen Liebe Leserinnen und Leser, Pleiten, Pech und Pannen, die Deutsche Bank kommt nicht zur Ruhe. Nach etlichen Gerichtsverfahren wegen diverser Marktvergehen wie Zinsoder Devisenmanipulationen in der Vergangenheit herrschte jüngst dann zur Abwechslung mal wieder Aufregung in der Chefetage. Der bisherige CEO John Cryan musste den Konzern verlassen, zum Nachfolger wurde Christian Sewing auserkoren, bisher Chef der Privat­ kundensparte. Dieser wiederum dürfte sich, wie die Aktionäre und Kunden der Bank, dann über die Meldung die Haare gerauft haben, dass das Institut 28 Milliarden Euro einfach mal so falsch überwiesen hat. Man fragt sich, wie es mit den Sicherheitsmechanismen einer Bank bestellt sein muss, die auf einen Schlag mehr Geld überweist als der gesamte Konzern an der Börse wert ist. Müssten Überweisungen in dieser Höhe nicht vom Vorstand genehmigt werden? HV mit Spannungspotenzial Diese und viele andere Fragen werden auf der Hauptversammlung am 24. Mai in Frankfurt diskutiert werden. Besondere Aufmerksamkeit dürfte dabei ein Ergänzungsantrag zur Tagesordnung erfahren. Dieser im Bundesanzeiger veröffentlichte Antrag richtet sich zum einen gegen die Person des Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner. Unter dessen Ägide wurden bereits mehrmals die Vorstandsvorsitzenden vorzeitig abgelöst. Und u. a. deshalb steht die Frage im Raum, ob Achleitner noch der richtige Mann für die exponierte Position des AR-Chefs ist. Doch das ist nicht der einzige Punkt des Ergänzungsantrags. Explizit wird darin die Vorbereitung der Abspaltung der Geschäftsbereiche Private & Business Clients, DWS und Deutsche Bank Securities,

Inc., Deutsche Bank New York Branch gefordert sowie die Vorbereitung der Verschmelzung mit einem Wealth Manager mit Schwerpunkt in Europa/Asien angeregt. Deutsche Bank reagiert Vielleicht hat der Vorstand der Deutschen Bank gerade deswegen jüngst eine Ad-hocMeldung veröffentlicht, die besagt, dass er strategische Anpassungen in der Unternehmens- und Investmentbank beschlossen habe. Die Bank will sich konsequenter auf stabilere Ertragsquellen konzentrieren und die Geschäftsfelder stärken, die für europäische und multinationale Kunden besonders relevant sind. Um die Ressourcen besser zu verteilen sowie Kapital und Bilanz effizienter zu nutzen, will die Bank andere Bereiche zurückfahren, in denen

der Vorstand im veränderten Marktumfeld keine nachhaltigen Wettbewerbsvorteile mehr sieht. Alle angeführten Themen sind es Wert, diskutiert zu werden. Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. wird im Rahmen der Deutsche Bank-HV ebenfalls vertreten sein und zu vielen Themen Stellung beziehen. Schon ein paar Tage vor der HV können Sie das Abstimmungsverhalten der SdK zu den Tagesordnungspunkten unter www.sdk.org/veroeffentlichungen/ abstimmungsverhalten nachlesen.

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

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03.05.18 12:54

AnlegerPlusNews  05 2018   3  


INHALT

Investment & Strategie

6 Nebenwerte technotrans AG Lechwerke AG

8 MyDividends-wikifolio Quartalsberichtssaison

10 Investmentfonds Banken und Versicherungen

Markt & Werte 12 Technische Analyse DAX & EURO 14 Geldanlage Offene Immobilienfonds 16 Fondsinvestments Steuerliche Besonderheiten

SdK EXTRA 20 Hypoport Das Unternehmen des Jahres 21 HV-Bericht Deutsche Post AG 22 Realdepot Deutlich unterbewertet

Wissen 24 EU-Verordnung Die DSGVO

Rubriken 3 Editorial 4 Kurzmeldungen 26 IR-Kontakt 33 HV-Termine 34 Impressum Das Onli nächste n ersc e-Mag a h 14.6 eint am zin .201 8

4   AnlegerPlusNews  05 2018

Kurzmeldungen Misstrauen gegen Finanzbranche

Investmentfonds mit Zuflüssen

Im globalen Vergleich sind deutsche Privatanleger gegenüber der Investment­ industrie besonders skeptisch.

In Deutschland verzeichneten offene Investmentfonds im Februar ein Plus von 11 Mrd. Euro.

Nach Angaben einer aktuellen Studie des CFA Institute hat in den vergangenen zwei Jahren das ohnehin schon geringe Vertrauen der deutschen Privatanleger in die Finanzbranche weiter abgenommen. Während 2016 noch 28 % auf die Glaubwürdigkeit von Ban­ ken, Versicherungen und deren Beratern setzten, sind es jetzt nur noch 24 %. Global gesehen ist die Entwicklung gegenläufig. Vor zwei Jahren vertrauten im Schnitt 42 % der Finanzindustrie, inzwischen sind es 44 %. Weltweit werden Robo-Advisors besonders kritisch gesehen, nur 22 % der Teilnehmer haben kein Problem mit einer digitalen Vermögensverwaltung. Assetmanager dagegen genießen bei 44 % der Anleger Vertrauen. Immer mehr Anleger gehen außerdem von einer neuen Finanzkrise im Laufe der kommenden drei Jahre aus. 2016 vertraten 33 % aller Befragten diese Meinung, inzwischen sind es schon 38 %. In Deutschland ist der Prozentsatz um einem Punkt auf 35 % gestiegen. Bei den weltweit 800 institutionellen Teilnehmern der Studie genießt die Finanzbranche dagegen mit 72 % deutlich mehr Vertrauen.

Netto 10,9 Mrd. Euro neue Gelder sammelten Investmentfonds im Februar 2018 ein. Von diesen Neuanlagen flossen 8,7 Mrd. Euro in Spezialfonds und 2,2 Mrd. Euro in Publikumsfonds, wie der Fondsverbandes BVI mitteilte. 41 % (900 Mio. Euro) der neuen Gelder in Publikumsfonds flossen im Februar in Rentenfonds, die damit am beliebtesten waren. Aus Aktienfonds wurden netto 200 Mio. Euro abgezogen. Wobei der Abfluss bei aktiv gemanagten Aktienfonds stattfand (−700 Mio. Euro), während Aktien-ETFs um 500 Mio. Euro zulegen konnten. Insgesamt verwalteten die Fondsgesellschaften Ende Februar ein Vermögen von 3 Billionen Euro, ein Drittel davon in Privatanlegern zugänglichen offenen Publikumsfonds. Die volumengrößte Gruppe innerhalb der Publikumsfonds sind laut BVI mit einem Vermögen von fast 400 Mrd. Euro Aktienfonds. In Mischfonds war Ende Februar 2018 ein Vermögen von 270 Mrd. Euro angelegt, in Rentenfonds 214 Mrd. Euro.

Krypto-Trading-App

Steuerfalle Krypto­währungen

Um den Handel mit digitalen Währun­­gen einfacher zu machen, startet die Börse Stut­tgart im Herbst dieses Jahres die App „Bison“.

Beim Kauf und Verkauf von digitalen Währungen sollten Anleger es genau nehmen, denn Spekulationsgewinne können steuerpflichtig sein.

Mit der Trading-App „Bison“ können Krypto­ währungen nach Angaben der Börse Stuttgart künftig über das Smartphone gebührenfrei, unkompliziert und sicher gehandelt werden. Ein Prototyp der App sei bereits entwickelt, das fertige Produkt soll ab Herbst kostenfrei zur Verfügung stehen. Mit der „Bison“-App soll ein Benutzerkonto innerhalb weniger Minuten zu eröffnen sein und Krypto-Wallets werden angeblich nicht mehr benötigt.

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) macht Anleger in einer aktuellen Presse­ information auf die steuerlichen Besonderheiten von Kryptowährungen aufmerksam: Rechtlich gesehen werden Geldbestände in Bitcoin & Co. weder als (Fremd-)Währung noch als Kapitalanlage, sondern als sonstige Wirtschaftsgüter behandelt. Gewinne und Verluste können daher für die Steuererklärung relevant sein, so der BdB.


IN ALLER KÜRZE

Wenn digitale Währungen innerhalb der Jahresfrist mit Gewinn verkauft werden, handelt es sich dabei um Spekulationsgewinne, die dem individuellen Einkommenssteuersatz unterliegen, betont der Verband. Ob dieser Gewinn durch Umtausch, beim Einkaufen oder an der Börse entsteht, mache für den Fiskus keinen Unterschied. Da für die Fest­ legung des zu versteuernden Betrags die Anschaffungskosten erforderlich sind, rät der Bankenverband Anlegern, den Anschaffungsvorgang genau zu dokumentieren und auf die sogenannte „First-in-first-out“-Methode (Fifo) zurückzugreifen. Hierbei wird davon ausgegangen, dass die zuerst erworbenen „Coins“ auch zuerst veräußert werden. Vorteilhaft für die Steuerberechnung ist, dass Gewinne aus Geschäften mit digitalen Währungen gegen Verluste aus an­deren Spekulationsgeschäften im selben Jahr gerechnet werden können. Verbleibende Gewinne sind bis zu einer Freigrenze (nicht Freibetrag) von 600 Euro pro Kalenderjahr steuerfrei. Beträgt der zu versteuernde Gewinn 601 Euro, wird auf den kompletten Betrag Einkommens­ steuer fällig.

DAX im Ausland beliebt Investoren aus dem Ausland besitzen inzwischen knapp 54 % der Aktien der DAX-Konzerne. Unter dem Motto „Wem gehört der DAX?“ hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young das Engagement der Aktionäre unter die Lupe genommen und festgestellt, dass der Anteil deutscher Anleger sinkt. Ende 2017 hielten ausländische Investoren 53,7 % der DAX-Aktien und damit 1,2  % mehr als im Jahr davor, während die Beteiligung inländischer Aktionäre um 1,9 % auf 35,8 % zurückging. 10,5 % der Aktien ließen sich nicht geografisch zuordnen. Bei fünf DAX-Unternehmen befinden sich mehr als 70 % der Aktien in ausländischer Hand, bei insgesamt 19 Unter­nehmen sind es 50  % oder mehr. Von den 36,1 Mrd. Euro, die DAX-­Kon­ zer­ne 2017 ausschütteten, ging der Re­kord­ wert von 19,4 Mrd. Euro an Aktionäre aus dem Ausland und stieg damit um 18  % im

Vergleich zu 2016. Die Dividendenzahlungen an deutsche Investoren leg­ten im selben Zeitraum nur um 9 % auf 12,9 Mrd. Euro zu. Auffällig ist, dass nordamerikanische Investoren ihr Engagement stärker steigern als europäische. Der Anteil der Anleger aus dem europäischen Ausland liegt zwar mit 28,2 % höher als derjenigen aus den USA

mit 20,5  %, doch im Vergleich zu 2010 ist Ersterer relativ konstant geblieben. Während nicht-deutsche europäische Investoren ihre Beteiligung in den letzten sieben Jahren um nur 1,2 % erhöhten, nahm der Anteil der US-Aktionäre bei DAX-Konzernen um 17,8 % zu. Die E&Y-Studie kann hier heruntergela­den werden. Anzeige

SIMONA AG Teichweg 16 55606 Kirn

– ISIN DE0007239402 –

Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden unsere Aktionäre am Freitag, den 08. Juni 2018, um 11:00 Uhr zur ordentlichen Hauptversammlung in das Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, 55606 Kirn, ein. Tagesordnung 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses, des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzern­ lageberichts, der mit dem Lagebericht der SIMONA AG zusammengefasst ist, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2017 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2017 4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2017 5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2018 6. Nachwahl zum Aufsichtsrat 7. Zustimmung zum Entwurf des Ausgliederungs­ und Übernahmevertrags zwischen der SIMONA AG als übertragendem Rechtsträger und der SIMONA Produktion Kirn GmbH & Co. KG sowie der SIMONA Produktion Ringsheim GmbH & Co. KG als übernehmenden Rechtsträgern betreffend die Ausgliederung der Betriebsteile Produktion Halbzeuge und Produktion Rohre und Formteile 8. Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB 2. Alt. Der vollständige Wortlaut der Tagesordnung mit den Vorschlägen zur Beschlussfas­ sung sowie die Teilnahmebedingungen werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Unsere Aktionäre erhalten die ausführliche Tagesordnung über ihre Depotbanken. Den vollständigen Wortlaut der Einladung und die Teilnahmebedingungen finden Sie auch im Internet unter www.simona.de. Letzter Anmeldetag zur Hauptversammlung ist Freitag, der 01. Juni 2018. Kirn, im Mai 2018 SIMONA AG Der Vorstand

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INVESTMENT & STRATEGIE

Nebenwerte – Unternehmensmeldungen 01

+430 %

technotrans AG Verfünffacher mit weiterem Potenzial Mehr als vier Jahre ist es her, dass wir die Aktie der technotrans AG bei Kursen um 7,90 Euro vorstellten und darauf hinwiesen, dass das Unternehmen den Weg zurück auf den Wachstumspfad geschafft haben könnte. Jetzt ist es amtlich: technotrans hat das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmenhistorie hinter sich gebracht, der Aktienkurs hat die 40-EuroMarke überschritten. Satte Ergebnissteigerung Der technotrans-Konzern blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück: Die Unternehmensgruppe konnte das operative Ergebnis (EBIT) 2017 um 79,2 % auf 17,4 Mio. Euro steigern und damit sogar die eigene Prognose übertreffen. Man wuchs erneut in sämtlichen Marktbereichen und verbesserte die Profitabilität deutlich. Unter dem Strich stand im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von 12,3 Mio. Euro, was einer Steigerung von 69 % gegenüber 2016 entspricht. Der Umsatz inklusive der 2016 getätigten Übernahmen stieg um 35,1 % auf technotrans (ISIN DE000A0XYGA7) 55 € 50 € 45 € 40 € 35 € 30 € 25 € 20 € 15 € 10 € 5€

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Quelle: investing.com │ Kurs am 8.5.2018: 41,50 Euro

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205,1  Mio. Euro. Das organische Wachstum summierte sich auf 12 %. Das Segment Technology erzielte ein Umsatzwachstum von 42,4 % auf 147,6 Mio. Euro. Dies entspricht einem Umsatzanteil von 72 %. Das Segment Services setzte seinen Wachstumskurs ebenfalls fort. Der Umsatz stieg hier um 19,4 % auf 57,5  Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet der Vorstand erneut Wachstum. Der Umsatz soll zwischen 212 und 220 Mio. Euro liegen, das operative Ergebnis (EBIT) ist in einer Bandbreite von 18 bis 20 Mio. Euro geplant. Neue Akquisitionen sind in der Umsatz- und Ergebnisplanung nicht berücksichtigt. Bis 2020 soll der Konzernumsatz dann auf 300 Mio. Euro steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen insbesondere die neuen Wachstumsmärkte des Konzerns künftig überproportionale Umsatzsteigerungen erbringen. Zu den wachstumsorientierten Maßnahmen zählen auch weiterhin die Akquisition komplementärer Geschäftsfelder, Technologien oder Produkte. Dabei strebt der Vorstand eine sukzessive Verbesserung der Umsatzrentabilität (EBIT-Marge) an. Aktie halten Auf Basis der 6,91 Mio. ausgegebenen Aktie und einem aktuellen Aktienkurs von 41,50 Euro wird technotrans mit etwa 290 Mio. Euro bewertet. Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Wachstumsperspektiven erscheint eine Bewertung mit einem 2019erKGV(e) von 19 angemessen. Dazu kommt in diesem Jahr noch eine Dividendenzahlung von 0,88 Euro je Aktie, die einer Dividendenrendite von 2,1 % entspricht. Aus unserer Sicht spricht derzeit nichts dagegen, die Aktien zu halten. Unser mittelfristiges Kursziel wird auf 60 Euro angehoben. Das Stop-Loss-Limit sollte zur Gewinnabsicherung auf 35 Euro nachgezogen werden.

02 Lechwerke AG Interessantes aus der Energiebranche Die Energiebranche befindet sich im Umbruch, die Aktienkurse der großen Energiekonzerne E.ON und RWE befinden sich seit Jahren auf Talfahrt. Völlig unbeeindruckt von dieser Entwicklung zeigt sich dagegen der Kurs der bayerischen Lechwerke AG (LEW). Er klettert von einem Höchststand zum anderen. Und dennoch könnte sich ein Einstieg noch lohnen. Energiekonzern ohne Atomkraft Ein Grund für die Kursstärke der LEWAktie liegt sicher darin, dass der Konzern den Strom vornehmlich aus ökologischer Produktion gewinnt und keine Atomkraftwerke betreibt. Das Unternehmen besitzt 36 Wasserkraftwerke an den Flüssen Iller, Lech, Wertach, Donau und Günz. Darüber hinaus verfügt die LEW über ein Stromnetz, das sich über weite Teile des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben erstreckt. LEW betreibt außerdem Internetzugänge über eine hochverfügbare Glasfaserinfrastruktur, bietet Unternehmenskunden Netzwerklösungen und betreibt ein Rechenzentrum sowie Funktechnologien. Das abgelaufene Geschäftsjahr des Energieunternehmens kann sich sehen lassen. Insgesamt gingen im Konzern Umsätze von 2,34 Mrd. Euro durch die Bücher. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei 190 Mio. Euro. Für Aktionäre bedeutet dies eine gegenüber dem Vorjahr um 0,20 Euro erhöhte Dividende von 2,80 Euro je Aktie, die nach der Hauptversammlung am 09. Mai fällig wird, so die Aktionäre dem Dividendenvorschlag zustimmen. Damit setzt LEW die progressive Dividendenpolitik der vergangenen Jahre fort.


Bilder: © freepik.com

INVESTMENT & STRATEGIE

Zukunftsvisionen mit Fragezeichen LEW-Vorstand Dr. Markus Litpher erläuterte im Rahmen einer kürzlich abgehaltenen Investorenkonferenz die mittelfristigen Chancen und Visionen des Vorstands. So sollen neben der Wasserkraft die Bereiche Fotovoltaik und Biomasse weiter ausgebaut werden. Investitionen in den Netzausbau sollen fortgesetzt werden, mehr als 190 Breitbandprojekte sollen den Anschluss von über 60.000 Haushalten und Betrieben ermöglichen. Als Schlüsseltechnologie der Energiezukunft bezeichnete Litpher die E-Mobilität. LEW verfügt bereits über 150 Ladepunkte in der Region und will das Ladenetz deutlich erweitern. Dabei liegt die Betonung auf „will“. Denn die LEW-Aktien liegen zu knapp 90 % bei der innogy SE. Diese soll, wie bekannt, im Rahmen einer Neuordnung der Ener-

giebranche zunächst an E.ON verkauft und anschließend zerteilt werden. Vertrieb und Netze von innogy gingen dann an E.ON. Inwieweit sich LEW aus den Konzernspielchen des Großaktionärs heraushalten kann, wird jedoch entscheidend dafür sein, wie es um die LEW-Zukunft bestellt ist. Zu diesem Themenkomplex konnte oder wollte Litpher im Rahmen der Investorenkonferenz jedoch nicht Stellung nehmen. Immerhin: LEW gehört eben nicht zu 100 % zu innogy! 6,74 % der Aktien hält die öffentliche Hand und 3,39 % der Aktien befinden sich im Streubesitz. Sollte es also zu einer Filetierung von LEW kommen, müssten unseres Erachtens die Vermögenswerte der Gesellschaft – wie bei einem Squeeze-out im Übrigen auch – offengelegt werden. Und diese könnten deutlich höher liegen, als es die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 3,3 Mrd. Euro hergibt.

Aktie spannend Alles in allem bietet die LEW-Aktie aus unserer Sicht derzeit mehr Chancen als Risiken. Beim aktuellen Kurs von 93,50 Euro siedeln wir das mittelfristige Kursziel bei 120 Euro an, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 80 Euro platziert werden. (-hi)

Lechwerke (ISIN DE0006458003) 100 € 95 € 90 € 85 € 80 € 75 € 70 € 65 €

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Quelle: investing.com │ Kurs am 8.5.2018: 93,50 Euro

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INVESTMENT & STRATEGIE

Berichtssaison verläuft vielversprechend MYDIVIDENDS-WIKIFOLIO Die Quartalsberichtssaison ist für Anleger immer spannend. Wie sind die Unternehmen ins Jahr gestartet oder setzten sich positive Trends aus dem Vorquartal weiter fort? Für unsere wikifolio-Werte verlief die Berichterstattung zum abgelaufenen Quartal durchaus vielversprechend. Und so befindet sich das AnlegerPlus MyDividends-wikifolio wieder in der Nähe seines Allzeithochs. er weltgrößte Insulinhersteller Novo Nordisk veröffentlichte Anfang Mai seine Zahlen zum ersten Quartal 2018. Dabei steigerten die Dänen den operativen Gewinn in lokalen Währungen gerechnet um 6 % auf 12,4 Mrd. dänische Kronen oder umgerechnet rund 1,7 Mrd. Euro. Das Ergebnis lag deutlich über den Erwartungen des Marktes. Prognosespanne angehoben Der Umsatz legte in lokalen Währungen gerechnet ebenfalls um 6 % zu. In dänischen Kronen ergab sich allerdings ein Rückgang um 5 % auf 26,9 Mrd. Kronen oder umgerechnet 3,61 Mrd. Euro. Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn um 6 % auf 10,8 Mrd. dänische Kronen (ca. 1,45 Mrd. Euro). Sehr erfreulich: Novo Nordisk hob auch seine Prognosespanne an. Der Pharmakonzern erwartet jetzt 2018 ein Umsatzwachstum in lokalen Währungen in einer Spanne von 3 bis 5 % nach zuvor 2 bis 5 %. Der operative Gewinn soll in einer Range von 2 bis 5 % (zuvor erwartet: 1 bis 5 %) zulegen. An der Börse stieg die Aktie daraufhin um über 5 %. Novo Nordisk wurde 1923 gegründet und ist auf die Sektoren Diabetes und Hormonpräparate spezialisiert. Die Aktionäre von Novo Nordisk freuten sich 2018 über die 20. jährliche Dividendensteigerung in Folge. Erwartungen des Marktes geschlagen Die Aktie des amerikanischen Technologiekonzerns Microsoft zählt mit einem Zuwachs von rund 95 % seit dem Kauf unverändert zu den besten Werten in unserem wikifolio. Wir schätzen den Dow-Jones-Wert aber vor allem auch wegen seiner Dividendenkontinuität. Der Softwareriese wird eine Quartalsdividende in Höhe von 42 US-Cent ausschütten. Die Auszahlung erfolgt am 14. Juni (Ex-Dividenden Tag: 16.5.2018). Im September 2017 gab der Konzern eine Dividendenerhöhung um 7,6 % auf den aktuellen

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Betrag bekannt. Seit der ersten Dividendenzahlung im Jahr 2003 erfolgte jedes Jahr eine Erhöhung. Deutlich über den Erwartungen liegende Quartalszahlen meldete Microsoft am 26. April. Der Umsatz wuchs um 16 % auf 26,8 Mrd. US-Dollar und der Gewinn legte um 35 % auf 7,4 Mrd. USDollar zu. Insbesondere die Erlöse mit der Cloud-Plattform Azure laufen prächtig. Diese haben sich mit einem Zuwachs von 93 % fast verdoppelt. Insgesamt profitierten die Aktionäre in den letzten drei Monaten von einem Anstieg der Dividendensumme und Aktienrückkäufen im Vergleich zum letzten Jahr um 37 % auf 6,3 Mrd. US-Dollar. Weltweit über 28.000 Kaffee-Shops Auch die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks veröffentlichte am 26. April ihre Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal im Fiskaljahr 2018. Der Umsatz von Starbucks stieg um 14 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 6 Mrd. US-Dollar. Auf vergleichbarer Basis lag der weltweite Umsatzzuwachs bei 2 % und in den wichtigen Einzelmärkten USA und China stiegen die Erlöse um ebenfalls 2 % bzw. um 4 %. Es wurden netto 468 neue Läden eröffnet (Neueröffnungen abzüglich Schließungen). Weltweit betreibt der Konzern jetzt 28.209 Läden. Der Gewinn legte um 1 % auf 660 Mio. US-Dollar zu. Das laufende Aktienrückkaufprogramm wurde um weitere 100 Mio. Aktien angehoben. Damit stehen nun insgesamt Mittel zum Rückkauf von 124 Mio. Aktien zur Verfügung. Im November 2017 erfolgte eine Erhöhung der Dividende um 20 % auf 30 USCent vierteljährlich. Im März 2010 startete der Konzern erstmalig mit der Zahlung einer Quartalsdividende. Zu Beginn lag die Dividende bei 5 US-Cent. Seitdem wurde die Dividende jedes Jahr angehoben. Auf das Jahr hochgerechnet werden 1,20 US-Dollar


INVESTMENT & STRATEGIE

ausbezahlt. Damit beträgt die Dividendenrendite beim derzeitigen Aktienkurs von 57,36 US-Dollar rund 2,1 %. Abendzustellung für Pakete ausgeweitet Unser wikifolio-Wert Deutsche Post DHL will seinen Paket-Zustelldienst in Deutschland ausweiten. So bietet der Konzern in Zukunft die Möglichkeit an, zu jeder Paketsendung eine Wunschzeit für die Zustellung zu vereinbaren. Zunächst können die Empfänger die Zustellung am Abend innerhalb eines Zeitfensters von 18 und 21 Uhr in 20 deutschen Ballungsgebieten buchen (kostenpflichtig) und dabei selbst bestimmen, wann sie ihr Paket erhalten möchten. Der Service soll nach und nach ausgeweitet werden.

Der DAX-Konzern hatte Ende April eine Dividende von 1,15 Euro je Aktie für das Jahr 2017 ausbezahlt (Vj. 1,05 Euro). Die Deutsche Post profitierte im letzten Geschäftsjahr weiterhin vom boomenden Onlinehandel und hat mit 1,3 Mrd. Stück so viel Pakete zugestellt wie nie zuvor. Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2017 ggü. 2016 um 5,4 % auf 60,4 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 7,2 % auf 3,74 Mrd. Euro. Im Geschäftsjahr 2020 wird ein EBIT von mehr als 5 Mrd. Euro erwartet. Werner W. Rehmet Depotmanager des MyDividends-wikifolios

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AMGEN BASF Bechtle BHP Billiton Coca-Cola Commonw. Bank of Australia Deutsche Post Essilor Fresenius FUCHS PETROLUB Vz. Henkel H&M Group Lindt & Sprüngli Microsoft NEMETSCHEK NIKE Novo Nordisk L’Oréal Procter & Gamble RATIONAL Reckitt Benckiser RELX Roche Royal Dutch Shell SAP Sixt Starbucks Stratec Biomedical Symrise

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3.151,15 € 2.569,23 € 4.437,30 € 2.718,00 € 3.526,00 € 2.302,35 € 3.476,10 € 2.871,25 € 3.351,05 € 3.210,27 € 3.160,65 € 1.427,60 € 5.290,00 € 5.659,29 € 8.672,80 € 3.475,62 € 4.071,80 € 3.989,00 € 2.421,00 € 3.580,57 € 2.628,00 € 2.672,25 € 1.935,00 € 2.934,00 € 2.891,43 € 7.211,00 € 1.448,85 € 3.276,45 € 3.555,25 €

143,23 € 85,64 € 73,96 € 18,12 € 35,26 € 46,05 € 34,76 € 114,85 € 67,02 € 45,86 € 105,36 € 14,28 € 5.290,00 € 80,85 € 108,41 € 57,93 € 40,72 € 199,45 € 60,53 € 511,51 € 65,70 € 17,82 € 193,50 € 29,34 € 96,38 € 72,11 € 48,30 € 72,81 € 71,11 €

Aktien Cash Gesamt

101.913,26 € 12.983,31 € 114.896,57 €

1.636,56 € 152,52 € 1.805,46 € -51,30 € -16,00 € -571,65 € 884,70 € -175,50 € 588,20 € 468,16 € 181,14 € -2.010,00 € 31,60 € 2.825,69 € 6.144,96 € 1.561,17 € 873,80 € 754,80 € -73,80 € 463,90 € -519,20 € 498,75 € -520,80 € 365,90 € 2.891,43 € 3.823,00 € -163,35 € 3.276,45 € 845,60 €

108,05 % 6,31 % 68,60 % -1,85 % -0,45 % -19,89 % 34,14 % -5,76 % 21,29 % 17,07 % 6,08 % -58,47 % 0,60 % 99,72 % 243,09 % 81,55 % 27,32 % 23,34 % -2,96 % 14,88 % -16,50 % 22,95 % -21,21 % 14,25 % -6,50% 112,84 % -10,13 % -2,85 % 31,21 %

2% 2% 4% 2% 3% 2% 3% 2% 3% 3% 3% 1% 5% 5% 8% 3% 4% 3% 2% 3% 2% 2% 2% 3% 3% 6% 1% 3% 3%

89 % 11 % 100 %

Stand: 8.5.2018 Hinweis: Das Fondsmanagement und an der Veröffentlichung beteiligte Personen halten Anteile an diesem wikifolio-Zertifikat und am im wikifolio enthaltenen Werten.

AnlegerPlusNews  05 2018   9  


INVESTMENT & STRATEGIE

Gut gestreut in die Finanzbranche investieren INVESTMENTFONDS Banken und Versicherungen waren bei Anlegern und Kunden noch nie so richtig beliebt. Weiteres Ansehen hat die Branche in der Finanzkrise verspielt. Nun könnte ein Blick auf den Sektor wieder lohnenswert sein. uropäische Finanzwerte haben sich von der Finanzkrise nur sehr langsam erholt. Lange lief der Sektor deutlich schlechter als der breite Markt. Inzwischen findet man europäische Finanzwerte wieder in vielen Value-Fonds und die Kurse ziehen an. Jenseits des großen Teiches lief die Erholung der Branche nach der Krise ohnehin deutlich rasanter ab. Große US-Banken konnten zuletzt Rekordergebnisse präsentieren. Licht am Ende des Tunnels Banken und Versicherungen gehören zudem zu den wenigen Unternehmen, die von steigenden Zinsen profitieren, weil dadurch ihre Margen steigen. Somit könnten sich die Aktien der Unternehmen gerade in einem zu erwartenden Umfeld leicht anziehender Zinsen relativ gut entwickeln und damit auch Investmentfonds, die auf die Branche setzen. Fidelity Global Financial Services Mit einem Fondsvermögen von über 1,6 Mrd. Euro ist der von Sotiris Boutsis gemanagte Fidelity Global Financial Services Fund einer der größten Finanzwerte-Fonds am Markt. Der bereits im Jahr 2000 aufgelegte Fonds ist langfristig einer der besten dieser Kategorie. Bei der Titelselektion kombiniert Boutsis fundamentales Stockpicking mit einer Top-Down Länder- und Sektoranalyse. Das führt im Ergebnis zu einem Fondsportfolio, das aktuell aus 71 Werten besteht. Der regionale Schwerpunkt liegt mit rund 47 % in Nordamerika, auf die zehn größten Positionen entfallen etwa 32 % des Fondsvermögens. Darunter finden sich Werte wie JPMorgan Chase (6,2 %), Bank of America (5,1 %) und Wells Fargo (4,2 %).

Jupiter Global Financials Guy de Blonay von Jupiter verwaltet in seinem Global Financials Fund zwar „nur“ ein Vermögen von 93 Mio. Euro, der Fonds kann aber langfristig vergleichbar gute Ergebnisse wie der von Fidelity vorweisen. Die Titelselektion erfolgt wie bei Fidelity mittels einer Kombination aus Top-down- und Bottom-up-Analyse, was am Ende zu vergleichbaren Ergebnissen führt: Der regionale Schwerpunkt liegt mit einem Anteil von 53 % auch hier in Nordamerika. Die drei größten Fondspositionen sind aktuell Bank of America (5 %), Morgan Stanley (4,9 %) und Citigroup (4,3 %). Auf die Top-10-Positionen entfallen 36,7 % des Fondsvermögens, das insgesamt in 77 Positionen investiert ist. Finanzsektor im Umbruch Etablierte Finanzdienstleistungsunternehmen leiden nicht nur unter niedrigen Zinsen, sie geraten auch durch neue Wettbewerber aus dem Technologiebereich mit innovativen Angeboten unter Druck. Zudem müssen sie in den nächsten Jahren dringend notwendige Investitionen für Hard- und Software und Themen wie Digitalisierung erhöhen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Profitieren werden davon vor allem die sogenannten Fintechs. Sie treten entweder in Konkurrenz zu den etablierten Banken und Versicherungen, helfen diesen bei der Modernisierung ihrer technischen Infrastruktur oder es ergeben sich interessante Kooperationen.

Ausgewählte Fonds mit Fokus auf Banken, Versicherungen und Fintechs Fondsname

ISIN

Fidelity Global Financial Services A Eur LU0114722498 Jupiter Global Financials L Eur LU0262307480 Robeco Global FinTech Equities D EUR LU1700710939 Anmerkung: Wertentwicklung Stand 31.03.2018 in Euro, lfd. Jahr 9.5.2018

10    AnlegerPlusNews  05 2018

Volumen in Mio. €

1.757 102 205

Auflage- Kosten Wertentwicklung datum p. a. (TER) lfd. Jahr 2017 3 Jahre 5 Jahre

01.09.00 02.11.06 17.11.17

10 Jahre

1,93 % 0,08 % 9,3 % 13,4 % 62,7 % 92,1 % 1,72 % 4,80 % 15,0 % 9,5 % 58,8 % 101,7 % 1,67 % 9,07 % – – – – Quellen: morningstar.de, Daten der Fondsgesellschaften und FVBS FundAnalyzer


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Robeco Global FinTech Speziell auf diese Unternehmen ausgerichtet ist der neue Global FinTech Equities von Robeco. Er wird von Patrick Lemmens und Jeroen van Oerle verwaltet und hat in weniger als fünf Monaten bereits ein Volumen von über 170 Mio. Euro erreicht.

Bild: © Palto – istockphoto.com

Die einzelnen Werte werden nach fundamentaler Analyse, frei von einer Benchmark, ausgewählt. Lemmens und Oerle kategorisieren die Unternehmen ihres Anlageuniversums in „Gewinner“, „Wegbereiter“ und „Herausforderer“. Während die Firmen der ersten beiden Gruppen entweder bereits selbst im Bereich der Finanzdienstleitungen etabliert sind (z. B. Visa) oder etablierte Unternehmen mit ihren Diensten unterstützen (z. B. Temenos), sind die Herausforderer eher jüngere Unternehmen (Börsenkapitalisierung in der Regel unter 10 Mrd. US-Dollar), die mit ihren Lösungen zukünftige Gewinner werden können (z. B. Square). Das Fondsportfolio besteht aus 40 bis 70 Einzeltiteln. Der regionale Schwerpunkt liegt mit 67 % im Moment klar in den USA, wobei die Fondsmanager erwarten, dass Europa (aktuell 22 %) und Asien (11 %) mittel- bis langfristig an Bedeutung gewinnen werden. Die drei größten Positionen kommen mit SS&C Technologies, Worldpay und Alliance Data Systems aus dem Software und IT-Sektor. Aufgrund der hohen Gewichtung teurer Industrie- und Technologiewerte liegt das durchschnittliche KGV der Titel im Fintech-Fonds laut Analyse von Morningstar bei knapp 20 und damit deutlich über dem der reinen Finanzwerte-Fonds.

Künstliche Intelligenz inspirierende Lösungen

Der Beitrag ist im Rahmen des Fokustitels der aktuellen Ausgabe 4/2018 AnlegerPlus (Print) erschienen. Der Fokustitel lautet: Ban­ken und Versicherungen – Profiteure steigender Zinsen?

Viscom-Inspektionssysteme sind in nahezu allen Bereichen der Elektronikindustrie im Einsatz – von der Automobilelektronik über die Luft- und Raumfahrttechnik bis zur Industrieund Unterhaltungselektronik.

Alexander Rabe rabe-investmentberatung.de

Die Viscom AG Die Viscom AG entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige automatische optische (AOI) und röntgentechnische (AXI) Inspektionssysteme für die industrielle Elektronikfertigung und zählt weltweit zu den führenden Anbietern. Europaweit ist das Unternehmen in der automatischen optischen Inspektion von elektronischen Baugruppen führend.

Die Viscom AG ist seit Mai 2006 an der Frankfurter Börse gelistet. ADVERTORIAL Anleger können sich bei den drei besprochenen Fonds die sonst üblichen Ausgabeaufschläge sparen, indem sie Anteile über das kostengünstige AnlegerPlus Fondsdepot erwerben. Einmalanlagen sind ab 500 Euro möglich, Sparpläne können ab 25 Euro angelegt werden. Weitere Informationen dazu unter www.anlegerplus.de/fondsdepot.

Listing: ISIN: Headquarter:

Regulierter Markt (Prime Standard) DE 000 7846867 Viscom AG Carl-Buderus-Straße 9 - 15 30455 Hannover www.viscom.de

Prognose 2018:

Umsatz: 93 - 98 Mio. € EBIT-Marge: 13 - 15 %

AnlegerPlusNews  05 2018   11  


MARKT & WERTE

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Mittelfristig entscheidendes Niveau erreicht DAX Nachdem der DAX in den ersten Monaten des neuen Jahres in einer massiven Abwärtsbewegung bis in die unmittelbare Nähe seiner langfristigen Aufwärtstrendlinie eingebrochen war, stoppten die Bullen diesen Kurssturz an der 11.726-Punkte-Marke. DAX (ISIN DE0008469008) eit Ende März wendete sich das Blatt beim DAX DAX schrittweise zugunsten der Käufer­ (ISIN: DE0008469008) seite und der Index stieg zunächst über die frühere Unterstützung bei 11.920 Punkten und in Richtung der Hürde bei 12.250 Punkten an. Diese Marke wurde Anfang April mit einem dynamischen Kurssprung zurückerobert und damit zugleich die zentrale Abwärtstrendlinie seit dem Allzeithoch bei 13.596 Punkten überschritten. Anschließend kletterte der Index an den Widerstand bei 12.575 Punkten, scheiterte jedoch zweimal an der nächsthöheren Barriere bei 12.660 Punkten. Doch von diesem kleinen Doppelhoch ließen sich die Bullen nur vorübergehend in die Schranken weisen. Nach einer kurzen, raumgreifenden KorrekQuelle: Godmode-Charting, 07.05.2018 turbewegung setzte Ende April eine weitere KaufQuelle: Godmode-Charting | Stand: 7.5.2018 welle ein, die den Wert über 12.660 Punkte und den Widerstand bei 12.745 Punkten ausbrechen ließ. In Folge dieser Kaufsignale erreicht der DAX aktuell bereits Setzt der Index dagegen unter 12.745 Punkte zurück, wäre der die 12.951-Punkte-Marke und befindet sich damit wieder auf Teilanstieg seit Ende April unterbrochen und mit einer Korrektur dem Kursniveau des ehemaligen Allzeithochs aus dem Juni 2017. bis 12.660 Punkte und darunter bis 12.575 Punkte zu rechnen. An dieser Unterstützungszone hätten die Bullen gute Chancen, Ausblick den Aufwärtstrend fortzusetzen und erneut den Bereich um Der Aufwärtstrend beim deutschen Leitindex ist mit den jüngsten 12.950 Punkte anzusteuern. Ausbruchsbewegungen bestätigt worden. Dennoch hat der Index Bricht der DAX dagegen unter 12.575 Punkte ein, wäre ein kleijetzt einige charttechnische Hürden vor Augen, an denen es zu nes Verkaufssignal aktiviert, dem ein Abverkauf bis 12.250 Punkte einer deutlicheren Korrektur kommen könnte. Sollte es den Bul- folgen dürfte. Wird diese Unterstützung nicht zur Beendigung der len dagegen gelingen, den Index zum einen über der wichtigen Korrekturphase genutzt, sondern auf Tagesschlusskursbasis unterUnterstützung bei 12.745 Punkten zu halten und zugleich die schritten, wären die Chancen auf eine Fortsetzung des AufwärtsHürden bei 12.951 und 13.000 Punkten per Tagesschlusskurs zu trends zunichtegemacht. In der Folge müsste man sich auf eine durchbrechen, könnte sich die laufende Kaufwelle direkt fortset- steile Abwärtsbewegung bis an den Bereich um 11.920 Punkte zen. einstellen. Die auf diesem Niveau verlaufende langfristige Aufwärtstrendlinie sollte den Ansturm der Bären jedoch aufhalten. Ein wichtiger Zielbereich des derzeitigen Anstiegs liegt bei Thomas May 13.175 Punkten. An dieser Stelle dürfte es spätestens zu einer GodmodeTrader.de starken, mehrwöchigen Gegenbewegung kommen, die durchaus bis 12.660 Punkte zurückführen kann. Ein nachhaltiger Ausbruch über 13.175 Punkte würde dagegen mittelfristig weiteres Tagesaktuelle Analysen zu den wichtigsten Basiswerten und Aufwärtspotenzial bis 13.260 Punkte und schließlich bis an das Märkten sowie Trading-Services für verschiedenste Anlageinteressen finden Sie auf www.godmode-trader.de Allzeithoch bei 13.596 Punkten generieren.

12    AnlegerPlusNews  05 2018


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MARKT & WERTE

Talsohle durchschritten? EURO Ende Januar dieses Jahres erreichte das Devisenpaar Euro/US-Dollar nach dem Ausbruch über die Hürden bei 1,204 und 1,222 US-Dollar ein neues Verlaufshoch bei 1,253 US-Dollar. Nach einer Korrektur an die Unterstützung bei 1,222 US-Dollar wurde diese Marke erneut angelaufen, jedoch nicht mehr deutlich überschritten.

irekt nach einem Anstieg auf 1,255 US-Dollar setzte Mitte Februar ein weiterer Abverkauf ein, der das Devisenpaar Euro/US-Dollar diesmal unter die 1,222-US-Dollar-Marke drückte und damit ein kleines bärisches Doppelhoch aktivierte. Zwar konnten sich die Bullen bis Anfang April noch gegen die Folgen des Topbildungssignals zur Wehr setzen, doch bildete sich in dieser Zeit eine symmetrische Dreiecksformation aus, die zumindest die Unentschlossenheit der Marktteil­ nehmer widerspiegelte. Nachdem jedoch Ende April sowohl die mittelfristige Aufwärtstrendlinie als auch die untere Begrenzung der Dreiecksformation unterschritten wurden, kam deutlicher Verkaufsdruck in das Paar. Seither dominiert eine geradlinige Abwärtswelle, die Euro/US-Dollar unter die wichtigen Unterstützungen bei 1,215 US-Dollar und 1,204 US-Dollar einbrechen ließ. Aktuell steuert der Wert bereits auf die Haltemarke bei 1,187 US-Dollar zu, die von der Käuferseite verteidigt werden müsste, um ein weiteres Verkaufssignal zu verhindern. Ausblick Mit dem Ausbruch aus der Dreiecksformation ist im Bereich zwischen 1,240 und 1,255 US-Dollar eine Teilbewegung des großen Anstiegs seit 1,034 US-Dollar beendet worden. Ob damit jedoch die Korrektur der gesamten Aufwärtsbewegung seit Januar 2017 begonnen hat, muss zunächst noch abgewartet werden. Dennoch ist kurzfristig im Bereich von 1,187 US-Dollar mit einer Boden­ bildung und einer korrektiven Erholung zu rechnen. Nachdem das Paar seit Ende April in einem schmalen Abwärtstrendkanal wie ein Stein zu Boden sinkt, muss für ein erstes Anzeichen auf eine kurzzeitige Gegenbewegung zunächst dieser Trendkanal überschritten werden. Seine obere Begrenzungslinie verläuft aktuell im Bereich des Zwischenhochs bei 1,197 US-Dollar. Oberhalb der Marke dürfte die frühere Unterstützung bei 1,204 US-Dollar angesteuert werden. Sollte die Marke überschritten werden, könnte sich die Erholung beschleunigen und Euro/US-Dollar bis 1,215 und 1,222 US-Dollar klettern. Allerdings dürften die Bären dort erneut zuschlagen und den Wert in Richtung 1,187 US-Dollar abverkaufen.

EURO (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Quelle: Godmode-Charting, 07.05.2018 Quelle: Godmode-Charting | Stand: 7.5.2018

Ein Anstieg über 1,222 US-Dollar würde dagegen ein weitreichendes Kaufsignal generieren. In diesem Fall wäre der Einbruch der letzten Wochen neutralisiert und damit der Weg für einen Anstieg bis 1,243 US-Dollar und darüber bereits bis 1,255 US-Dollar frei. Etabliert sich Euro/US-Dollar in diesem Fall nachhaltig über 1,230 USDollar, könnte sogar der Aufwärtstrend seit Anfang 2017 reaktiviert werden und auf Sicht der kommenden Monate ein Anstieg in Richtung 1,274 US-Dollar gelingen. Sollte das Devisenpaar dagegen nach der angesprochenen Erholung oder aber direkt unter die 1,187-US-Dollar-Marke einbrechen, würde sich die Abwärtstrendphase bis 1,174 US-Dollar ausdehnen. An dieser Stelle hätten die Bullen nochmals die Chance, eine mehrtägige Erholung zu initiieren. Wird die Unterstützung dagegen ebenfalls gebrochen, stünde ein Abverkauf bis 1,155 US-Dollar auf der Agenda. Auf diesem Niveau entscheidet sich dann, ob der langfristige Aufwärtstrend fortgesetzt wird oder Euro/US-Dollar bei einem Bruch der Marke weiter bis 1,130 US-Dollar gedrückt wird. Thomas May GodmodeTrader.de

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AnlegerPlusNews  05 2018   13  


MARKT & WERTE

Die Liquiditätssteuerung offener Immobilienfonds GELDANLAGE Die Nachfrage von Anlegern nach offenen Immobilienfonds ist ungebrochen. Für die Stabilität und Rendite dieser Anlageklasse spielt die Liquiditätsquote eine bedeutende Rolle.

Wertentwicklung offener Immobilienfonds Jahr 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre

kumuliert

p. a.

5,6 % 13,3 % 14,3 % 28,3 % 55,7 % 103,7 %

5,6 % 4,2 % 2,7 % 2,5 % 3,0 % 3,6 %

Quelle: BVI, Wertentwicklungsstatistik | Stichtag: 31.3.2018

Liegenschaften in offenen Immofonds / geografische Verteilung Rhein-Main Rhein-Ruhr dt. Großstädte

4,7 % 6,1 % 17,3 %

sonstige dt. Städte sonstige Euro-Länder (ohne D) Frankreich

6,4 % 20,2 % 10,7 %

sonstige Nicht-Euro-Raum-Länder 8,5 % UK 11,4 % außeruropäische Länder 14,7 %

Quelle: BVI, Auswertung offener Immobilienfonds | Stichtag: 31.12.2017

14    AnlegerPlusNews  05 2018

Diese Thematik und einen Weg, die Kündigungsfrist zu umgehen, haben wir in den AnlegerPlus News 7/2017 beschrieben. Die Ausgabe kann unter www.anlegerplus. de/news/archiv eingesehen werden. Mehr oder weniger Liquidität Das Vermögen von Immobilienfonds setzt sich aus gehaltenen Immobilien und Liegenschaften, reservierter Liquidität für geplante/fixierte Ankäufe und Investitionen in den Bestand sowie freier Liquidität zusammen. Per Ende 2017 summierte sich die Liquidität der Produktklasse in Deutschland auf beeindruckende 17,5 Mrd. Euro. Fondsmanager stehen vor der Herausforderung, diese Liquidität richtig zu steuern. Auf der einen Seite hegen sie den Wunsch, ein hohes Maß an neuer Liquidität aufzunehmen, da sich so das Fondsvermögen, auf das sich auch die Berechnung Managementgebühr bezieht, erhöht. Zusätzlich schafft eine hohe Liquidität die Möglichkeit, einerseits Immobilien flexibel erwerben und andererseits gleichzeitig (auch eine größere Anzahl) Anleger auszahlen zu können, wenn diese einen Ausstieg wünschen. Auf der anderen Seite kämpfen Fondsmanager derzeit mit der Null- bzw. Negativverzinsung der gehaltenen Liquidität. In Zeiten, als am kurzen Ende noch Zinsen gezahlt wurden, hat Liquidität im Fonds noch einen Ertrag abgeworfen. Aktuell belastet die Kassenhaltung die Rendite, da sie entweder keinen oder gar einen negativen Beitrag dazu leistet. Eine unter-

durchschnittliche Rendite verkauft sich aber schlecht. Daher versuchen die Fonds derzeit eher, die Liquidi­tätsquote gering zu halten. Drei Wege zur Steuerung der Liquidität Wie bewerkstelligt das Fondsmanagement dies aber? Die nahe­liegendste Option ist, Immobilien für den Fonds zu erwerben. Aufgrund der langen Niedrigzinsphase ist der Markt allerdings sehr ausgedünnt. Um die verbliebenen Immobilien streiten sich nicht nur die Fonds untereinander, auch andere Investoren, wie Familiy Offices, Versicherungen oder Pensionsfonds, bieten mit. Wer den Zuschlag möchte, muss entweder zu höheren Preisen kaufen oder auf eine geringere Qualität der Objekte ausweichen. Das Fondsmanagement hat zur Begrenzung der Liquiditäts­ quote eine weitere Alternative. Es kann beispielsweise bestehende Kredite des Fonds tilgen. Die erste Frage, die sich stellt: Woher kommen diese Kredite überhaupt? In „normalen“ Marktphasen macht eine Kreditaufnahme zusätzlich zu den Anlegergeldern Sinn, wenn damit Immobilien erworben werden können, deren Rendite höher ist als die Kreditzinsen. Allerdings befindet sich dann auch ein neues Risiko im Fonds. Da im Moment kaum Objekte auf dem Markt sind, macht die Kreditaufnahme keinen Sinn und Fondsmanager sind dazu übergegangen, bestehende Kredite zu tilgen. Laut einer Untersuchung des

Bild: © freepik.com

ie Liquiditätsausstattung offener Immobilienfonds kann aus zwei Perspektiven bewertet werden. Da wäre einmal die des Fondsmanagements. Und es gibt die Sichtweise des Anlegers. Jeder Investor hat eine zweijährige Mindesthaltefrist sowie eine einjährige Kündigungsfrist zu beachten. Sollte der Fonds vor dem 22. Juli 2013 erworben worden sein, gilt zusätzlich ein Freibetrag von 30.000 Euro je Anleger und Kalenderhalbjahr (die Mindesthaltefrist und die Kündigungsfrist entfallen bis zu dieser Grenze).


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Analysehauses Scope zu 18 relevanten Immobilienfonds lag die Kreditquote per Ende 2017 nur noch bei 13,6 %, also deutlich unter dem zugelassenen Maximum von 30  %. Bleibt eine letzte Möglichkeit, die Liqui­ dität zu steuern: Der Fonds nimmt schlicht kein neues Anlegergeld mehr an. Und tatsächlich, der Großteil der Branche hat sich für diesen Weg entschieden. Aber wie gehen Fonds das an, werden tatsächlich keine neuen Gelder mehr angenommen? Die Antwort ist, Gelder werden nur noch bedarfsorientiert aufgenommen. Ist eine neue Immobilie für den Fonds gefunden, wird der Fonds einfach zwischenzeitlich wieder geöffnet. So teilt beispielsweise die Union Investment ihren Vertriebsbanken gewisse Kontingente für einen begrenzten Zeitraum zu. Diese können ihren Filialen oder Beratern dann ebenfalls Volumina weiterreichen, die dann den Kunden angeboten werden. Ist das Kontingent vollständig platziert, schließt der Fonds wieder. Optimale Quoten Doch welche Liquiditätsquote ist nun angebracht? Eine eindeutige Antwort da-

rauf gibt es nicht. Geprüft werden muss u. a., ob in einem Fonds noch viele Anleger investiert sind, die den 30.000-Euro-Freibetrag pro Halbjahr nutzen könnten. Da es folglich in diesen Fonds zu schnelleren und größeren Abflüssen kommen könnte, muss mehr Liquidität vorgehalten werden. Die großen und bekannten Fonds sind im Grunde alle von dieser Situation betroffen. Scope hält hier Liqui­d itätsquoten von 15-20 % für angemessen. Besser haben es Fonds, die nach dem 22.7.2017 aufgelegt wurden. Abflüsse sind mit mindestens einem Jahr Vorlauf­ zeit planbarer. Um die Rendite hoch zu halten, kann somit entsprechend die Liquidität reduziert werden. Im Jahresdurchschnitt sind nach Angaben von Scope für diese Fonds Quoten von 5-10  % angebracht. Insgesamt scheint die Liquiditäts­situation durch die neue gesetz­liche Regulierung deutlich stabiler als noch vor dem Ausbruch der Finanzkrise. Ob diese im Fall der Fälle einem nachhaltigen Abfluss von Geldern standhalten kann, wird die Zukunft zeigen. Eine Heraus­forderung unter Renditegesichtspunkten ist sie heute schon.

Christoph Richter

Immobilienfonds Europa Fondsname Deka-ImmobilenEuropa hausInvest UniImmo: Europa

ISIN

Fondsvolumen

DE0009809566 DE0009807016 DE0009805515

15 Mrd. € 13 Mrd. € 12 Mrd. €

Quelle: Scope, finanzen.net | Stand: Fondsvolumen 8.5.2018, Bruttoliquiditätsquote 31.12.2017

Bruttoliquiditätsquote 22,1 % 28,6 % 17,1 %

Auf Wachstumskurs Die ATOSS Software AG blieb auch im Jahr 2 017 auf Rekor dkur s . In m i t t l e r w e il e 12 J a h r e n in F o l g e haben wir unseren Gesamtumsatz ge s teiger t und uns er oper ati ve s Ergebnis weiter ausgebaut. Diesen Trend setzt ATOSS auch im ersten Quar tal 2018 konsequent for t. Bei Umsätzen von 12 Prozent über denen des Vorjahresquar tal s und einem Plus von 16 Prozent beim operativen Ergebnis blicken wir optimistisch in die Zukunf t. Wir möchten auch in diesem Geschäftsjahr neue Maßstäbe setzen. ATOSS ist an langfristigen Zielen und nachhaltigem unternehmerischen Handeln ausgerichtet. Investitionen in unsere Mitarbeiter und unsere L ö s u n g e n s o w i e ko nt i n u i e r l i c h e Dividendenrendite und Wertzuwachs gehören daher für uns untrennbar zusammen. S eit mehr al s 3 0 Jahren sind w ir Vorreiter im Markt für Workforce Management und bedarfsorientierten Personaleinsatz. ATOSS Workforce Management Lösungen leisten bei rund 5.500 Kunden in welt weit 42 Ländern einen messbaren Beitrag zu höherer Wertschöpfung und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Die ATOSS Aktie: ISIN DE0005104400, WKN 510440

T +49 89 4 27 71 0 | www.atoss.com


MARKT & WERTE

Fondsinvestments: Die Steuer macht den Unterschied

um 1.1.2018 wurde die Besteuerungssystematik von Publikumsfonds neu geregelt: Inländische Dividenden und Immobilienerträge werden zukünftig bei inländischen Fonds bereits auf Fondsebene mit einer Körperschaftssteuer in Höhe von 15 % belegt. Dadurch sollen deutsche und ausländische Fonds gleichgestellt und EU-Recht eingehalten werden. Was sich für Anleger ändert Als Ausgleich für diese steuerliche Mehrbelastung gewährt der Gesetzgeber Privatanlegern pauschale „Teilfreistellungen“. Diese reduzieren die Höhe der Besteuerung von Ausschüttungen (auch der Vorabpauschale, siehe dazu weiter unten) und – beim späteren Verkauf – von Veräußerungsgewinnen. Die Höhe der eingeräumten Freistellungsquoten richtet sich nach der in den Anlagebedingungen des jeweiligen Fonds festgelegten Mindestaktien- oder Immobilienquote.

16    AnlegerPlusNews  05 2018

Bei einem Investmentfonds mit mindestens 51 % Aktienanteil streicht der Anleger 30 % der Ausschüttung oder des Kursgewinns steuerfrei ein. Derartige Fonds werden dann der Kategorie Aktienfonds untergeordnet. Bei einem Mischfonds, der das Vermögen zu mindestens 25 % in Aktien anlegt, beträgt die Freistellung von der Abgeltungssteuer 15 %. Bei offenen Immobilienfonds gelten Teilfreistellungsquoten von 60 %, wenn der Fonds vor allem in inländische Immobilien investiert (mindestens 51 %); liegen die Anlagen zu mindestens 51 % in ausländischen Immobilien, erhöht sich die Quote sogar auf 80 %. Zusätzlich hat der Gesetzgeber jährliche Vorabpauschalen eingeführt. Diese greifen, wenn ein Fonds seine Erträge vollständig thesauriert oder nur zum Teil ausschüttet. Der Fiskus möchte dadurch zeitnah Zugriff auf seinen Steueranteil an nicht ausgeschütteten Erträgen erhalten.

Bei der Veräußerung der Fondsanteile wird die Pauschale mit der fälligen Abgeltungssteuer verrechnet. Ein Fallbeispiels zur Berechnung der Vorabpauschale findet sich im Beitrag „Was ändert sich 2018 für Publikumsfonds?“ auf anlegerplus.de. Die Vorabpauschale kann nie negativ werden und sie kann maximal so hoch sein wie die tatsächliche Wertsteigerung im Fonds. Aber Achtung: Die Berechnung und Abführung erfolgt von der depotführenden Stelle am Jahresanfang. Sofern kein Freistellungsauftrag greift, darf die depotführende Stelle ohne Rücksprache mit dem Anleger von dessen Verrechnungskonto Liquidität für die Steuerpauschale entnehmen. Das könnte das Konto im ungünstigsten Fall ins Minus führen. Also ist auf entsprechende Deckung zu achten. Zwischen den geleisteten Vorabpauschalen und dem späteren Verkauf der Fondsanteile kann zudem ein großer Zeitabstand liegen. Deshalb sollten Anleger die Infor-

Bild: © Sascha Remmers - fotolia.com

STEUERN Seit diesem Jahr gelten infolge der Investmentsteuerreform 2018 neue Regeln für die Besteuerung von Publikumsfonds. Die geänderte Steuersystematik sollte man besonders bei der Auswahl von Mischfonds im Blick haben.


MARKT & WERTE

mationen zum Abzug der Vorabpauschale gut aufbewahren und prüfen, ob diese beim Verkauf von der fälligen Abgeltungssteuer später tatsächlich zum Abzug gebracht wurden. Vor allem bei einem Wechsel der Depotbank muss darauf geachtet werden. Ach ja, beinahe hätten wir es vergessen. Die Vorabpauschale hat auch einen Vorteil. Zukünftig entfällt durch sie für ausländisch thesaurierende Fonds die Angabe der ausschüttungsgleichen Erträge in der Steuererklärung. Und dann wäre da noch der Wortbruch für Altanteile, also Fonds, die vor der Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 erworben wurden. Für diese gilt nämlich seit dem 1.1.2018 keine Befreiung von der Abgeltungssteuer mehr. Der sogenannte Bestandsschutz wurde also einfach mal so aufgehoben. Allerdings nur für Kursgewinne, die nach dem Jahreswechsel 2017/2018 entstanden sind. Aus diesem Grund wurden sämtliche Fonds in den Anlegerdepots zum 31.12.2017 fiktiv veräußert und gleich wieder neu angeschafft. Die bis dahin angefallenen fiktiven Kursgewinne blieben steuerfrei, die künftig entstehenden Kursgewinne unterliegen dann der Abgeltungssteuer. Für diese, nennen wir sie Altanteilsveräußerungsgewinne, wurde jedoch ein einmaliger Freibetrag von 100.000 Euro eingeräumt (200.000 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare mit einem Gemeinschaftsdepot). Dieser wird von der depotführenden Stelle bei der Veräußerung aber nicht berücksichtigt. Sondern die Verrechnung des Steuerabzugs mit dem Freibetrag muss über die Steuererklärung vorgenommen werden.

In der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend unbekannt ist der Fakt, dass es sich bei den oben beschriebenen Mindestaktienquoten für die steuerliche Teilfreistellung auf Anlegerebene um physische Aktienquoten handelt. D. h., der Fonds muss die Aktien auch tatsächlich im Portfolio besitzen. Und es geht dabei nur um die tatsächliche Aktienquote. Wenn der Fonds versucht, das Aktienrisiko durch den Einsatz von Derivaten zu begrenzen, hat dies keine Auswirkung auf die Quote und damit die steuerliche Einordnung. Beispielsweise könnte der Fondsmanager versuchen, durch Futures das Risiko einer tatsächlich gehaltenen Aktienquote von 30  % im Mischfonds auf 5 % zu reduzieren. Dann würde der Mischfonds dennoch weiterhin unter die Kategorie „30 % Aktienquote“ eingeordnet. Mit dem Ergebnis

für den Anleger, dass er auf Ausschüttungen, Vorabpauschalen und Veräußerungsgewinne dieses Fonds in den Genuss der Teilfreistellung in Höhe von 15 % kommt. Die steuerliche Einordnung der Fonds in eine steuerbegünstigte Kategorie erfolgt auf Antrag der Fondsgesellschaft. Manche Mischfonds haben auf die Beantragung einer Teilfreistellung verzichtet. Dies kann daran liegen, dass sie gemäß der im Fondsprospekt festgelegten Anlagerichtlinien keine Derivate nutzen können oder auch möchten (z. B. aus Kostengründen oder eigener Überzeugung), gleichzeitig aber die Flexibilität mit Blick auf niedrigere Aktienquoten nicht aufgeben wollen. Möglicherweise versuchen sie auch einfach nur die Änderung des Fondsprospekts zu

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Teilfreistellung hängt an der Aktienquote Die Investmentsteuerreform sollte die steuerliche Behandlung von Fondsanteilen für Privatanleger eigentlich einfacher machen. Herausgekommen ist ein Werk, das für den Anleger wenig vereinfacht, dafür aber viel an Eigeninitiative fordert. Im Übrigen auch bei der Auswahl von Mischfonds, wie wir nachfolgend aufzeigen.

AnlegerPlusNews  05 2018   17  


Beispielrechnung: Veräußerungsgewinn vor Steuern: 20.000 Euro (in den Varianten A, B und C) zu versteuernder Gewinn: • 20.000 Euro (Variante A) • 20.000 x 0,85 = 17.000 Euro (Vari­ ante B mit 15 % Teilfreistellung) • 20.000 x 0,70 = 14.000 Euro (Vari­ ante C mit 30 % Teilfreistellung) davon Steuer (28 %) 5.600 Euro (Variante A) 4.760 Euro (Variante B) 3.920 Euro (Variante C) Gewinn nach Steuern 14.400 Euro (Variante A) 15.240 Euro (Variante B) 16.080 Euro (Variante C)

vermeiden oder sie möchten nicht in eine höhere Risikoklasse eingestuft werden. Umgekehrt kann ein Fonds, der ein hohes Fondsvermögen aufweist, nicht problemlos auf eine Mindestaktienquote in Form physischer Aktien umstellen. Mit dem Zukauf größerer Aktienbestände über den Markt würde er die Kurse zu seinen Ungunsten in die Höhe treiben. Möglicherweise werden einige Fonds die Quoten daher über einen längeren Zeitraum behutsam aufbauen und erst dann eine Teilfreistellung beantragen. Der Einfluss auf die Nachsteuerrendite Anleger, die in einen Mischfonds investieren möchten, stehen seit diesem Jahr also

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vor der Wahl, für welche Alternative sie sich entscheiden sollen: A) einen Mischfonds, der sich keiner Aktienquote unterwirft und mit dem sich somit keine Teilfreistellung auf Anlegerebene ergibt B) einen Mischfonds mit einer Aktienquote von mindestens 25 % und einer Teilfreistellung von 15 % C) einen Mischfonds mit einer Aktienquote von mindestens 51 % und einer Teilfreistellung von 15 % (steuertechnisch gilt ein solcher Mischfonds dann als Aktienfonds) Diese Auswahl hat ganz konkrete Auswirkungen auf den ggf. anfallenden Veräußerungsgewinn nach Steuern. Nehmen wir an, ein Musteranleger investiert zu gleichen Teilen in die drei genannten Mischfondsalternativen und erzielt beim Verkauf jeweils einen Veräußerungsgewinn von 20.000 Euro. Nach Abzug der Abgeltungssteuer, dem Soli und Kirchensteuer (9 %), mithin einer steuerlichen Belastung von 28 % also, verbleiben ihm in Variante A) 14.400 Euro, in Variante B) 15.240 Euro und in Variante C) 16.080 Euro, siehe Kasten. Die Variante C) bringt eine um 11,67 % höhere Rendite als z. B. die Variante A und eine um 5,51 % höhere Rendite als die Variante B). Das Beispiel zeigt, dass die Anlagestrategie und die Anlagebedingungen eines Mischfonds ganz erheblichen Einfluss auf die Nachsteuerrendite haben. Die Teilfreistellung wirkt sich hier positiv aus und müsste von Fonds ohne Teilfreistellungseinstufung über eine Mehrrendite ausgeglichen werden, damit sie für Anleger weiterhin interessant bleiben. Um beim Beispiel von oben zu bleiben, müsste Fonds A) eine um 11,67 % höhere Vorsteuerrendite als Fonds C) erzie-

len, um mit Fonds C) konkurrieren zu können, und Fonds B) eine um 5,51 % höhere. Und diese Renditeberechnungen gelten auch ganz allgemein für die drei verschiedenen Mischfondskategorien (ohne Teilfreistellungseinstufung, Teilfreistellungseinstufung 15 %, Teilfreistellungseinstufung 30 %). „Um beispielsweise eine Vorsteuer-Rendite von 5 % p. a. bei einem Fonds mit 30 % Teilfreistellung zu erreichen, müsste der gleiche Fonds mit nur 15 % Teilfreistellung ein Ergebnis von 5,28 % pro Jahr (+5,51 % im Vergleich zu 5,00 %) erzielen. Ohne Teilfreistellung müsste er sogar 5,58 % pro Jahr (+11,67 % im Vergleich zu 5,00 %) erzielen“, hat die Fondsgesellschaft Sauren in einer Beispielrechnung (auch über verschiedene Renditeszenarien hinweg) errechnet. Fazit Für den Anleger bedeutet die „neue Welt“ der Investmentfondsbesteuerung, dass beim Verkauf von Mischfonds mit vergleichbarer durchschnittlicher tatsächlicher Aktienquote, aber in den Anlage­bedingungen unterschiedlich festgelegter Aktienquoten wegen daraus resultierender Teilfreistellungseinstufungen auf Anlegerebene unterschiedliche steuerlichen Belastungen entstehen. Und auch wenn steuerliche Gründe kein ausschlaggebender Punkt für Investments sein sollten, spielen sie hier nun doch eine Rolle, sofern es zu den beschriebenen Varianten alternative Mischfonds mit grundlegend ähnlicher Anlageausrichtung gibt. Christoph Richter

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Das Unternehmen des Jahres 2017: Hypoport Die Hypoport AG wurde von Privatanlegern in Deutschland zum Unternehmen des Jahres 2017 gekürt. Zum sechsten Mal in Folge hatte die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. in den Magazinen AnlegerLand und AnlegerPlus News aufgerufen, das Unternehmen des Jahres zu küren. Unterstützt wurde die Umfrage von den Börsen München, Stuttgart, Tradegate Exchange und dem Börsentag in Hamburg. n der aktuellen Wahl entschieden sich 48,84 % der Teilnehmer für die Hypoport AG. Damit setzte sich der technologiebasierte Finanzdienstleister aus Berlin gegen die beiden DAX-Unternehmen Allianz SE und Infineon Technologies AG durch, die mit 10,85 % bzw. 8,0 % auf dem zweiten und dritten Platz der Anlegerauszeichnung landeten. Auf den weiteren Plätzen folgten OSRAM Licht AG (6,20 %), Basler AG, Deutsche Beteiligungs AG und Koenig & Bauer (jeweils 4,91 %) sowie Covestro AG und Wacker Chemie AG (beide 4,13 %) und paragon AG (3,1 %). Die Hypoport AG ist die Muttergesellschaft der Hypoport-Gruppe. Die Tochterunternehmen der Gruppe befassen sich mit dem Vertrieb von Finanzdienstleistungen basierend auf Finanz-Technologie (FinTech) und sind in vier Geschäftsbereiche gegliedert: Kreditplattform, Privatkunden, Institutionelle Kunden und Versicherungsplattform. Der SDAX-Konzern beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter. Die Aktie der Hypoport AG hat eine fulminante Entwicklung hinter sich. Seit März 2014 ist die Notierung um 1.380 % gestiegen. Ihr Allzeithoch markierte die Aktie Mitte Oktober 2017 bei rund 162 Euro. Ins Jahr 2017 ist der Wert bei etwa 77 Euro gestartet. Gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 (Steigerung des EBIT 2016 um 21 % auf 23,2 Mio. Euro und Anstieg des Konzernumsatzes um 13 % auf 156,6 Mio. Euro), die Ankündigung von zwei Akquisitionen, der Start einer Insurtech-Plattform und erneut sehr gute Halbjahreszahlen (ein Umsatzplus von 29 % auf 95,3 Mio. Euro im Vergleich zum 1. Hj. 2016 sowie eine Erhöhung des EBIT um 20 % auf 13,4 Mio. Euro) führten bis zum Ende des dritten Quartals 2017 zu einer Kursverdoppelung. Als die Hypoport AG in der Sparte Institu-

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tionelle Kunden für das dritte Quartal einen Umsatzrückgang sowie eine Gewinnwarnung bekannt gab und im vierten Quartal folglich nur ein geringes Umsatzplus ausweisen konnte, fiel der Kurs zwischenzeitlich allerdings etwas zurück. Für 2017 meldete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 195 Mio. Euro (+24 %) und ein EBIT auf Vorjahres­ niveau (23 Mio. Euro). Für das Jahr 2018 wird ein Umsatzwachstum auf 220 bis 240 Mio. Euro und ein EBIT zwischen 26 und 31 Mio. Euro erwartet.

Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. gratuliert der Hypoport AG zur Auszeichnung zum Unternehmen des Jahres und dankt allen Privatanlegern, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Ein ausführliches Interview mit dem Unternehmen des Jahres 2017 erschien in der Ausgabe AnlegerPlus (PRINT) vom 5. Mai. München, im April 2018 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger

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Profiteur des wachsenden Onlinehandels HV-BERICHT Die Deutsche Post AG profitierte in den vergangenen Jahren vom zunehmenden Online- und damit Versandhandel. In diesem Umfeld erarbeitet das Unternehmen dazu nachhaltige Lösungen: Das Elektromobil StreetScooter entwickelt sich zur Erfolgsgeschichte.

ie Fahrzeuge der Deutschen Post sind im Rahmen der Logistikdienstleistung ständig im Einsatz. Natürlich war und ist deshalb die E-Mobilität ein zentrales Thema. Zunächst hatte man in Kooperation mit einem Automobilhersteller versucht, Elektrofahrzeuge für die Zustellung der Postsendungen zu entwickeln. Die Zukunft ist (e)mobil Da dies jedoch nicht fruchtete, ging man selbst in die Entwicklung. Ende 2014 erwarb die Deutsche Post die StreetScooter GmbH, die einer Forschungsinitiative an der RWTH Aachen entsprang und sich mit der Entwicklung eines Elektrofahrzeugs für den Kurzstreckenbetrieb beschäftigte, und begann 2016 mit der Serienfertigung. Aktuell sind bereits mehr als 5.500 StreetScooter bei der Deutschen Post im Einsatz, teilte der Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Appel auf der diesjährigen Hauptversammlung (HV) am 24. April in Bonn den anwesenden Aktionären mit. Deutsche Post (ISIN DE0005552004) 43 € 38 € 33 € 28 € 23 € 18 €

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Quelle: investing.com │ Stand: 2.5.2018

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Lang­fristig soll die gesamte Flotte von rund 70.000 Fahrzeugen umgestellt werden. Dazu plant die Gesellschaft die Produktion auf bis zu 20.000 Fahrzeuge im Jahr zu erhöhen. Seit dem vergangenen Jahr wird der StreetScooter aufgrund entsprechen hoher Nachfrage auch an Dritte verkauft. Das Alternativangebot der deutschen Auto­ bauer in diesem Segment fällt weiter eingeschränkt aus. Aber auch sonst rückt das Thema Mobilität noch stärker in den Fokus. Es wurde dafür extra ein eigenes Vorstandsressort ins Leben gerufen. Im Zusammenspiel mit neuen Technologien geht es um die Entwicklung neuer Prozesse oder Formen der Mobilität. Entsprechend zeigte sich Dr. Appel auf der Hauptversammlung überzeugt, dass die Deutsche Post die Zukunft der Logistik schon heute erfinden wird. Gegenwind bei der Vorstands­vergütung Während dies von den Post-Aktionären gut aufgenommen wurde, gab es bei einem anderen Thema durchaus Verstimmungen. Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Wulf von Schimmelmann präsentierte auf der HV ein neues Vergütungssystem für den Vorstand, das u. a. eine Begrenzung der Bezüge des Vorstandsvorsitzenden auf 8 Mio. Euro und eines ordentlichen Vorstandsmitglieds auf 5 Mio. Euro vorsieht. Doch trotz der vorgeschlagenen Obergrenze stieß das neue Vergütungssystem auf wenig Gegenliebe bei den Aktionärsvertretern. Zwar goutierte man durchaus

die Begrenzung, allerdings hielten die Aktionärsvertreter das System insgesamt für zu intransparent und die Kriterien der Vergütung für nicht durchschaubar. Das vertretene Aktionariat winkte den Beschluss zwar letztlich durch. In einer Zustimmungsquote von lediglich 88 % kam die Unzufriedenheit vieler Aktionäre dann jedoch sichtbar zum Ausdruck. Weiteres Wachstum angestrebt Weiter zu den Geschäftszahlen. Im Geschäftsjahr 2017 steigerte die Deutsche Post den Umsatz um 5,4 % auf 60,4 Mrd. Euro. Zu diesem Wachstum haben alle Unter­nehmensbereiche beigetragen. Das EBIT verbesserte sich überproportional um 7,2 % auf 3,74 Mrd. Euro und erreichte damit beinahe exakt die Unternehmensprognose. Nach Steuern und Anteilen Dritter verblieb ein Jahresüberschuss von 2,7 Mrd. Euro entsprechend einem Ergebnis von 2,24 Euro je Aktie. Die Aktionäre durften sich über eine um knapp 10 % auf 1,15 Euro je Aktie angehobene Dividende freuen. CEO Frank Appel konkretisierte auf der HV außerdem den Ausblick für 2018 und die nähere Zukunft. Für das laufende Geschäftsjahr kündigte er ein EBIT von rund 4,15 Mrd. Euro an, wobei die Gesellschaft auch von einer Änderung bei der Bilanzierung von Leasingverträgen im Umfang von etwa 150 Mio. Euro profitiert. Bis zum Jahr 2020 soll das operative Ergebnis dann auf über 5 Mrd. Euro ausgeweitet werden. Thorsten Renner

AnlegerPlusNews  05 2018   21  


SdK EXTRA

SdDKEPOT

Fundamental deutlich unterbewertet Der vorgelegte Konzernjahresabschluss der IFA Hotel & Touristik AG (IFA) für das Jahr 2017 lässt weiterhin auf eine deutliche fundamentale Unterbewertung der Aktie schließen. Neben den hervorragenden Finanzkennzahlen des Jahres 2017 berichtet die Gesellschaft darin aber auch über Sachverhalte, die Fragen aufwerfen.

ie Geschäftszahlen des Jahres 2017 der IFA waren von mehreren Sonderfaktoren geprägt. So wurden die drei Hotels IFA Beach, IFA Dunamar und IFA Continental Ende Mai 2017 für einen Verkaufspreis in Höhe von 104,4 Mio. Euro veräußert. Dies führte zu einem außerordentlichen Ertrag in Höhe von 64,2 Mio. Euro. Die beiden verbliebenen Hotels IFA Faro und IFA Interclub Atlantic konnten 2017 die hervorragenden Ergebnisse des Vorjahres noch einmal übertreffen und ein operatives Ergebnis (EBITDA) in Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vj. 4,2 Mio. Euro) bzw. 2,4 Mio. Euro (Vj. 2,0 Mio. Euro) erzielen. Nach dem Mitte April nun auch noch das Interclub Atlantic für einen Verkaufspreis in Höhe von 62,8 Mio. Euro veräußert wurde, verbleibt nur noch das IFA Faro im spanischen Portfolio der IFA. Dieses Hotel dürfte mit seiner prominenten Lage am Leuchtturm von Maspalomas zu einem der am besten gelegenen Hotels auf Gran Canaria zählen.

Erfolgreiches Geschäftsjahr, mickrige Dividende Neben dem IFA Faro zählen eigentlich noch zwei weitere Hotels auf Gran Canaria zur IFA-Gruppe. Die beiden über die 50%-Beteiligung an der ANFI-Gruppe gehaltenen Hotels können aktuell allerdings nur als reine Finanzbeteiligung gesehen werden, da IFA keinerlei Durchgriffsrechte bei der Geschäftsführung hat. Das bislang einzige Hotel in der Dominikanischen Republik, das IFA Villa Bavaros, konnte trotz leicht rückläufiger Belegungsquote im Geschäftsjahr 2017 das operative Ergebnis deutlich auf 3,8 Mio. Euro (Vj. 2,2 Mio. Euro) steigern. Dies war vor allem dem starken US-Dollar zu verdanken. Die Deutschen Hotels konnten dagegen nicht an das Rekordjahr 2016 anknüpfen. So ging das operative Ergebnis dieser Sparte von 13,1 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 auf 11,9 Mio. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr zurück. Hauptverantwortlich hierfür waren gestiegene Aufwendungen für Personal und

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Wertpapiere der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Wertpapiere der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wer­t­ papierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanz­instrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 34) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

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L A E R


SdK EXTRA

Instandhaltungsmaßnahmen. Die beiden in Deutschland ansässigen Gesundheitsbetriebe konnten hingegen das operative Ergebnis leicht auf 0,8 Mio. Euro verbessern. Die drei österreichischen IFA-Hotels im Kleinwalsertal wiederholten das Ergebnis des Jahres 2016 und lieferten 2017 ein operatives Ergebnis in Höhe von 1,1 Mio. Euro ab. Wirtschaftlich gesehen war das Jahr 2017 also mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 28,2 Mio. erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr für IFA. Das nicht bereinigte Ergebnis (EBITDA) wurde vor allem durch den Verkauf der drei Hotels auf Gran Canaria mit 64,2 Mio. Euro positiv beeinflusst und betrug insgesamt 89,1 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern stellte sich auf 58,1 Mio. Euro ein. Dennoch sollten die Aktionäre ausgehend von diesem Ergebnis nur eine mickrige Dividende in Höhe von 12 Cent je Aktie (Vj. 13 Cent je Aktie) erhalten. Denn von den 58,1 Mio. Euro Konzernergebnis sind nur rund 2 Mio. Euro in der Holdinggesellschaft angekommen, da die Tochtergesellschaften keinerlei nennenswerten Ausschüttungen vorgenommen haben. Aktie unter Buchwert Der Buchwert je Aktie zum 31.12.2017 belief sich auf rund 11,92 Euro und liegt somit deutlich über dem aktuellen Börsen-

kurs von rund 11 Euro. Der Buchwert dürfte jedoch deutlich unter dem Substanzwert liegen, da davon auszugehen ist, dass auch die noch verbliebenen Hotelanlagen hohe stille Reserven enthalten. Alleine die Verkäufe der Bernsteinklinik und des Hotels Interclub Atlantic, welche sämtlich 2018 ertragswirksam werden, dürften zu einer weiteren Erhöhung des Buchwertes von rund 1,50 Euro je Aktie führen. Ertragssprung 2020 Aufgrund der hohen Investitionen in der Vergangenheit, vor allem in den Bau eines Luxushotels in der Dominikanischen Republik und in Grundstücke auf den Kanaren, dürfte es in den nächsten Jahren zu einem Ertragssprung kommen. Wir erwarten, dass ab 2020 das operative Ergebnis auf deutlich über 40 Mio. Euro jährlich ansteigen wird. Dies dürfte dann spätestens auch zu einem Kurssprung bei der Aktie führen. Geduld und Leidensfähigkeit ist jedoch weiterhin gefragt, vor allem da IFA immer wieder Geschäfte abschließt, die auch Fragen aufwerfen. In diese Kategorie fällt beispielsweise der Kauf von 12,39 % der Anteile an der Lopesan Hotel Management S.L. Der Hintergrund des Erwerbs ist völlig unklar und wird auf der nächsten Hauptversammlung hinterfragt werden müssen.

SdK Realdepot Wertpapier WKN Kaufdatum Anzahl Kaufkurs Kaufsumme in Euro in Euro

Gold-Zack AG i.I. Wandelanleihe 768683 Fernheizwerk Neukölln AG 576790 AGROB Immobilien AG. Vz. 501903 K+S AG KSAG88 RENK AG 785000 IFA Hotel & Touristik AG** 613120 GAG Immobilien AG 586353 7C Solarparken AG A11QW6 Porsche Automobil Holding SE PAH003 Telefonica Deutschland Holding AG A1J5RX HORNBACH Baumarkt AG 608440 Zapf Creation AG A11QU7 ElringKlinger AG 785602 Uniper SE UNSE01 Essanelle Hair Group AG Nachbesserungsrechte -

13.04.11 100 19.10.11 200 26.06.12 800 30.07.13 350 10.03.14 100 19.05.14 2.000 02.06.14 100 03.07.15 4.000 01.09.15 150 24.02.16 1.000 10.08.16 200 22.05.17 500 19.07.17 300 09.02.18 300 28.03.11 500

*8,30 30,50 8,20 22,72 85,49 6,53 59,00 1,76 60,44 4,36 25,60 11,40 17,44 23,33 0,00

8.300 6.099 6.560 7.952 8.549 13.060 5.900 7.040 9.065 4.360 5.119 5.700 5.231 6.999 0,00

Kurs am Gesamtwert Veränderung 8.5.2018 8.5.2018 in % in Euro in Euro

*12,64 46,40 20,40 24,25 115,00 10,60 75,00 2,72 71,34 4,12 27,65 24,40 15,28 27,09 0,00

12.640 9.280 16.320 8.488 11.500 21.200 7.500 10.880 10.701 4.120 5.530 12.200 4.584 8.127 0,00

52,29 52,16 148,78 6,73 34,52 62,33 27,12 54,55 18,04 -5,50 8,03 114,04 -12,37 16,12 -

angefallene Transaktionskosten: 1.361,58 Euro  | Stückzinsen: 1,30 Euro | Zinsen (Verrechnungskonto): 23,01 Euro | abgeführte Steuern: 7.711,87 Euro Kontostand: 20.383,01 Euro | Startkapital: 100,000 Euro | Gesamtdepotwert: 17.1164,38 Euro Depotveränderun:   +71,16 % Anmerkung Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten, aber vor Steuern *Angaben in %; **Erwerb der Aktien erfolgte in zwei Tranchen: 19.5.2014 1.000 Aktien zu 10,16 Euro je Aktie, 27.11.2014 2.000 Stück zu 4,72 Euro je Aktie im Rahmen einer Kapitalerhöhung.

AnlegerPlusNews  05 2018   23  


WISSEN

Die Datenschutzgrundverordnung SERVICE Nach den Enthüllungen über den Umgang mit Mitgliederdaten bei Facebook erwarten über 80 % der Bundesbürger von der Politik, dass sie für besseren Datenschutz sorgt. So das Ergebnis zweier unabhängiger Umfragen von IBM und der Unternehmensberatung BearingPoint. Das erweckt den Eindruck, als ob sich die Befragten nicht darüber im Klaren sind, dass in einem Monat, ab 25. Mai, die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Behörden und Unternehmen anzuwenden ist. iese DSGVO verlangt von Behörden und Unternehmen den Nachweis, dass sie die – happigen! – Forderungen der Verordnung einhalten. Womöglich sind unter den erwähnten Datenschutz-Bewegten auch Berufstätige. Das würde passen: 74 % der Unternehmen halten die eigenen Mitarbeiter für die größte Schwachstelle. Dabei sind die Entscheider nicht besser: Ein Drittel der Unternehmen fällt Entscheidungen zur Digitalisierung, ohne vorab die damit verbundenen Risiken zu klären. Geschweige denn, diese auch noch zu bewerten. Wer von nix weiß, wendet auch nix an: In einer Untersuchung kommt der eco-Verband der Internetwirtschaft zu dem Ergebnis, dass ein Viertel der befragten Unternehmen ab 50 Mitarbeitern noch nicht einmal mit der Umsetzung der DSGVO begonnen hat. Und bei den Kleinstunternehmen – etwa Arztpraxen – ist es nach persönlicher Erfahrung des Autors nicht besser. DSGVO-Selbstcheck per Fragebogen Wer sich Klarheit über die Differenz zwischen Soll und Ist in seinem Unternehmen

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verschaffen will, dem hilft das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (LDA) aus Ansbach mit einem Fragebogen auf die Sprünge. Das Wichtigste ist demnach das Bewusstsein des Chefs – unter „I. Struktur und Verantwortlichkeit im Unternehmen“ fragt die Behörde: „ Gibt es das Bewusstsein im Unternehmen, dass Datenschutz Chefsache ist, beispielsweise durch • Vorhandensein einer Datenschutz­ leitlinie, • Beschreibung der Datenschutzziele, • Regelung der Verantwortlichkeiten, • Bewusstsein über Datenschutzrisiken • Transparenz über Zielkonflikte (z. B. zwis­chen Marketing- und Rechtsab­ teilung)“? Datenschutz ist Chefsache? Nach Artikel 5, Absatz 2 DSGVO haben die „Verantwortlichen“ eine „Rechenschaftspflicht“. Und „verantwortlich“ ist nicht etwa der „Admin“, sondern der, der „über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet“. Die Verantwortung erstreckt sich nicht allein auf eigenes Handeln, sondern auch auf das

der Mitarbeiter, Dienstleister und die von Dritten eingekaufte Software. Deshalb ist die Datenschutzleitlinie notwendig – dort wird beispielsweise dokumentiert, wer welche Datenverarbeitung verantwortet, welche Prozesse und Risiken damit verbunden sind und wie die Risiken vermieden oder wenigstens reduziert werden. Als Nächstes wollen die Datenschützer vom Amt wissen „Verfügt Ihr Unternehmen über einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten? • Wenn nein, warum nicht? • Wenn ja, ist geklärt, wann er von wem einzubeziehen ist? • Wenn ja, ist er schon gem. Art. 37 Abs. 8 DS-GVO der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet?“ Nach bisherigem Datenschutzrecht mussten Unternehmen ab 10 Mitarbeitern einen solchen Datenschutzbeauftragten bestellen. Nach dem künftig geltenden „Bundesdatenschutzgesetz (neu)“, (BDSG) der Deutschen Variante der DSGVO, gibt es diese Grenze immer noch. Die wird aber ein-


WISSEN

geschränkt: Wer zur Durchführung einer „Datenschutzfolgenabschätzung“ (DSFA) verpflichtet ist, hat „unabhängig von der Anzahl der [...] beschäftigten Personen [...] einen Datenschutzbeauftragten zu benennen“. Die Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA) Vorsicht ist bei „smarten“ oder „Tele-“ und „4.0“-Angeboten geboten! Denn die DSFA wiederum ist „insbesondere bei Verwendung neuer Technologien“ vorgeschrieben, wenn die Verarbeitung „aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat“. Im Vergleich zur gelben Schneckenpost ist die E-Mail schon recht neu. Noch neuer sind Glasfaserkabel und das „Internet der Dinge“. Wer immer seinen Kunden „smarte“ Dienste anbieten möchte, dem ist zuvor ein Blick ins Gesetz zu empfehlen. §47 BDSG (neu) verlangt nämlich „eine angemessene Sicherheit der personenbezogenen Daten“ – „hierzu gehört auch ein durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu gewährleistender Schutz vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung, unbeabsichtigtem Verlust, unbeabsichtigter Zerstörung oder unbeabsichtigter Schädigung“. Ergo: Das Risiko unbeabsichtigter Schädigungen (etwa durch einen „falschen“ Knopfdruck) oder unrechtmäßiger Verarbeitung (etwa durch Kriminelle) steigt parallel zur zunehmenden technischen Leistungsfähigkeit: Früher standen die Kundendaten noch zentnerschwer im Schrank und waren allein durch ihr physikalisches Gewicht geschützt. Heute reicht ein Mausklick, um Beute zu machen. Also Vorsicht vor den Telematik-Missionaren, die Ihnen einreden, Sie müssten sich mit der Digitalisierung sputen!

Das Risikomanagement „Erwägungsgrund 75“ der DSGVO nennt Risiken, „die zu einem physischen, materiellen oder immateriellen Schaden führen könnten“ – etwa „Diskriminierung“, „Identitätsdiebstahl oder -betrug“, „Ruf­ schädigung“ oder zu einem Kontrollverlust über die eigenen Daten. Solche Schäden befürchtet der Gesetzgeber außerdem bei Verarbeitung von Daten, „aus denen die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft hervorgehen, und genetische Daten, Gesundheitsdaten oder das Sexualleben oder strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten oder damit zusammenhängende Sicherungsmaßregeln“. Die Liste riskanter Datenverarbeitungen ließe sich noch deutlich verlängern. Wer nun meint, dieser Erwägungsgrund richte sich nicht an ihn, da er kein Arzt sei und deshalb auch keine Gesundheitsdaten verarbeite, dem sei eine Broschüre zum „Datenschutz im Hotelgewerbe“ des Rheinland-Pfälzischen Landesbeauftragten für den Datenschutz zur Lektüre ans Herz gelegt – häufig hat das Hotel nach Ansicht der Mainzer Behörde „sogar Kenntnis vom Gesundheitszustand des Gastes, von Krankheiten, Allergien oder Diäten“. Das Datenschutzmanagement-System muss deshalb beispielsweise festschreiben, dass der Gast der Verarbeitung dieser „besonderen Kategorien personenbezogener Daten“ (Art. 9 DSGVO) ausdrücklich zustimmt. Ansonsten ist die Verarbeitung nämlich untersagt. Genauso ist es eine gute Idee, wenn die Hersteller von Bio-Müsli, Bayerischen Trachten, Gartenzwergen, Harley-Davidson-Motorrädern und Springerstiefeln ihre Ware in neutrale Pakete packen. Analog gilt das für politische Vereinigungen, Gewerkschaften und die Anhänger der Chormusik. Irrelevant ist, ob sich der Verantwortliche tatsächlich in der Verantwortung sieht. Aus-

schlaggebend ist, ob er die Aufsichtsbehörde oder die Richterin davon überzeugen kann. Schließlich will die Ansbacher Behörde wissen: „Gibt es für jede Verarbeitungstätigkeit Angaben, mit der Sie die Rechtmäßigkeit Ihrer Verarbeitung nachweisen können, z. B. bezüglich Zwecken, Kategorien personenbezogener Daten, Empfängern und/oder Löschfristen (Art. 5 Abs. 2 DS-GVO)?“ Der Hintergedanke: Daten, die nicht erhoben werden, können nicht verloren gehen. Deshalb muss der Zweck der Verarbeitung definiert werden – und nur zu diesem Zweck dürfen die Daten genutzt werden. Hätte Facebook diesen Grundsatz beachtet, wäre dem Konzern so mancher Ärger erspart geblieben. Der Strafenkatalog Wer gegen die DSGVO verstößt, muss nach Artikel 83 mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 4 % des Jahresumsatzes oder 20 Millionen Euro rechnen, „je nachdem, welcher der Beträge höher ist“. Zusätzlich kann nach Artikel 82 Schadenersatz fällig werden; es sei denn, er kann nachweisen „dass er in keinerlei Hinsicht für den Umstand, durch den der Schaden eingetreten ist, verantwortlich ist“. Die Höchststrafe droht allerdings von den Kunden: 70 % der Verbraucher sollen angeblich Geschäftsbeziehungen aufgeben wollen, wenn ein Unternehmen in eine Datenpanne verwickelt würde. Der Facebook-Kurs stürzte vom 16. bis 27. März von 185,09 US-Dollar auf 152,20 US-Dollar, erholte sich seither aber wieder in Richtung alte Höchststände. Interessant ist: Der Kurs hat Kapriolen geschlagen, ohne dass ein Schaden eines einzigen Facebook-Mitglieds bekannt geworden wäre. Aber das kann ja noch kommen. Joachim Jakobs

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adidas AG

Covestro AG

Investor Relations Adi-Dassler-Straße 1 91074 Herzogenaurach Tel.: +49 (0)9132 84-2920 Fax: +49 (0)9132 84-3127 E-Mail: investor.relations@adidas-group.com Web: www.adidas-group.com

Investor Relations Kaiser-Wilhelm-Allee 60 51373 Leverkusen Tel.: +49 (0)214 6009-2816 E-Mail: ir@covestro.com Web: investor.covestro.com/de/start/

adidas ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie mit den Kernmarken adidas und Reebok. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt knapp 57.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2017 einen Umsatz von rund 21 Milliarden €.

Mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt rund 15.600 Mitarbeiter.

DAX

DAX

Deutsche Telekom AG

Vonovia SE

Hannes Wittig Friedrich-Ebert-Allee 140 53111 Bonn Tel.: +49 (0) 228 181-88880 E-Mail: investor.relations@telekom.de Web: www.telekom.com/ir

Rene Hoffmann Philippstraße 3 44803 Bochum Tel.: +49 (0)234 314-1629 Fax: +49 (0)234 314 888-1629 E-Mail: rene.hoffmann@vonovia.de Web: www.vonovia.de

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 165 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28,5 Millionen Festnetz- und 18,5 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Sie ist in über 50 Ländern vertreten. 2016 haben rund 218.300 Mitarbeiter einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro erwirtschaftet; rund 66% davon außerhalb Deutschlands.

Mit einem Portfoliowert von ca. 33,4 Mrd. € und 347.000 Wohnungen ist Vonovia Deutschlands führendes bundesweit aufgestelltes Wohnungsunternehmen. Vonovia stellt als modernes Dienstleistungsunternehmen die Kundenorientierung und Zufriedenheit seiner Mieter in den Mittelpunkt. Seit 2013 ist Vonovia börsennotiert, seit 2015 im DAX 30 gelistet und beschäftigt rund 8400 Mitarbeiter.

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alstria office REIT-AG

Brenntag AG

Ralf Dibbern Steinstraße 5-7 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 226341-329 Fax: +49 (0)40 226341-310 E-Mail: ir@alstria.de Web: www.alstria.de

Corporate Finance & Investor Relations Stinnes-Platz 1 45472 Mülheim an der Ruhr Tel.: + 49 (0)208 7828-7653 Fax: +49 (0)208 7828-7755 E-Mail: ir@brenntag.de Web: www.brenntag.com

Die alstria office REIT-AG ist der führende REIT und das nach Marktkapitalisierung größte deutsche Büroimmobilienunternehmen. Investitionsschwerpunkte sind Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. Eine erstklassige Mieterqualität und langfristige Mietverträge sichern die Stabilität der Erträge und ermöglichen eine attraktive Dividendenpolitik.

Brenntag ist Weltmarktführer in der Chemiedistribution. Als Bindeglied zwischen Chemieproduzenten und weiterverarbeitender Industrie liefert Brenntag seinen etwa 185.000 Kunden Distributionslösungen und Mehrwertleistungen für Industrie- und Spezialchemikalien. Mit einem Netzwerk von mehr als 530 Standorten in 74 Ländern erzielte die Gruppe einen Umsatz von 11,7 Mrd. Euro in 2017.

26    AnlegerPlusNews  05 2018


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Evonik Industries AG

FUCHS PETROLUB SE

Investor Relations Rellinghauser Straße 1-11 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 177-3146 Fax: +49 (0)201 177-3140 E-Mail: investor-relations@evonik.com Web: www.evonik.de

Investor Relations Friesenheimer Straße 17 68169 Mannheim Tel.: +49 (0)621 3802-1105 Fax: +49 (0)621 3802-7201 E-Mail: ir@fuchs-oil.de Web: www.fuchs-oil.de

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Evonik ist mit rund 35.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 12,7 Mrd. € ein bereinigtes EBITDA von 2,165 Mrd. €.

FUCHS PETROLUB entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten für nahezu alle Industrien und Anwendungsbereiche. Das Unternehmen, das 1931 in Mannheim gegründet wurde, beschäftigt weltweit rund 5.000 Mitarbeiter und ist der weltweit größte Anbieter unter den unabhängigen Schmierstoffherstellern.

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innogy SE

KION GROUP AG

Investor Relations Opernplatz 1 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 12-44794 E-Mail: invest@innogy.com Web: www.innogy.com

Investor Relations Thea-Rasche-Strasse 8 60549 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 20110-7450 E-Mail: ir@kiongroup.com Web: www.kiongroup.com

Die innogy SE ist ein führendes deutsches Energieunternehmen mit einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro (2016), mehr als 40.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in 16 europäischen Ländern. Mit ihren drei Geschäftsfeldern Erneuerbare Energien, Netz & Infrastruktur und Vertrieb adressiert innogy die Anforderungen einer modernen dekarbonisierten, dezentralen und digitalen Energiewelt.

Die KION Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen. In über 100 Ländern optimiert die KION Group den Material- und Informationsfluss in Fabriken, Lagerhäusern und Vertriebszentren. Der Konzern ist Europas größter Hersteller von Flurförderzeugen, weltweit die Nummer Zwei und zudem führender Anbieter von Automatisierungstechnologie.

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LANXESS AG

LEG Immobilien AG

Kennedyplatz 1 50679 Köln Tel.: +49 (0)221 8885-3262 Fax: +49 (0)221 8885-4944 E-Mail: ir@lanxess.com Web: www.lanxess.de

Burkhard Sawazki Hans-Böckler-Straße 38 40476 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4568-400 Fax: +49 (0)211 4568-22204 E-Mail: ir@leg.ag Web: www.leg.ag

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2017 einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 19.200 Mitarbeiter in 25 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 74 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen.

Die LEG ist ein führendes deutsches Wohnimmobilienunternehmen. Das Unternehmen zeigt ein überdurchschnittliches Wachstum und behauptet eine führende Profitabilität. Das defensive Geschäftsmodell wird durch eine langfristig gesicherte Finanzierung bei geringen Zinskosten gestützt. Durch organisches Wachstum und Akquisitionen wird eine attraktive Dividendenrendite mit Wachstumspotenzial generiert.

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NORMA Group SE

RATIONAL AG

Investor Relations Edisonstraße 4 63477 Maintal Tel.: +49 (0)6181 6102-741 Fax: +49 (0)6181 6102-7641 E-Mail: ir@normagroup.com Web: www.normagroup.com

Stefan Arnold Iglingerstraße 62 86899 Landsberg Tel.: +49 (0)8191 327-2209 Fax: +49 (0)8191 327-722209 E-Mail: ir@rational-online.de Web: www.rational-online.com

Als internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie sind wir ein strategischer Entwicklungspartner für unsere Kunden in über 100 Ländern mit einem integrierten Service-Vertriebsnetzwerk. Unsere Produkte umfassen Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme.

RATIONAL hat sich durch Spezialisierung auf die thermische Speisenzubereitung, Fokussierung auf die Profiküche und die uneingeschränkte Kundennutzenorientierung als weltweiter Markt- und Technologieführer in seinem Segment mit einem Marktanteil von über 50% etabliert. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und erzielte 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 702,0 Mio. Euro.

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RTL Group

Ströer SE & Co. KGaA

Investor Relations 43, Boulevard Pierre Frieden 1543 Luxemburg Tel.: +352 (0)2486-5074 Fax: +352 (0)2486-5139 E-Mail: ir@rtlgroup.com Web: www.rtlgroup.com

Investor Relations Ströer Allee 1 50999 Köln Tel.: +49 (0)2236 9645-324 Fax: +49 (0)2236 9645-6324 E-Mail: ir@stroeer.de Web: www.stroeer.com

Die RTL Group ein führendes Unternehmen im Sender-, Inhalte- und Digitalgeschäft mit Beteiligungen an 57 Fernseh- und 31 Radiosendern, weltweiter Produktion sowie dynamisch wachsendem Digitalgeschäft. 2017 erzielte die RTL Group neue Rekordwerte: Umsatz stieg auf 6,4 Mrd. €, EBITDA auf 1.464 Mio. €. Wachstumstreiber waren vor allem das deutsche TV-Geschäft, Groupe M6 und Digitales.

Die Ströer SE & Co. KGaA ist ein führendes digitales Multi-Channel-Medienhaus und bietet werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte PremiumKommunikationslösungen an. Die Ströer Gruppe vermarktet und betreibt mehrere tausend Webseiten vor allem im deutschsprachigen Raum und betreibt rund 300.000 Werbeträger im Bereich „Out of Home“.

MDAX

SDAX

TAG Immobilien AG

ADLER Real Estate AG

Dominique Mann Steckelhörn 5 20457 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38032-305 Fax: +49 (0)40 38032-388 E-Mail: ir@tag-ag.com Web: www.tag-ag.com

Dr. Rolf-Dieter Grass Joachimsthalerstraße 34 10719 Berlin Tel.: +49 (0)30 39801-810 Fax: +49 (0)30 63961-9228 E-Mail: r.grass@adler-ag.com Web: www.adler-ag.com

Die TAG Immobilien AG ist ein im MDAX gelistetes Immobilienunternehmen. Unser Fokus liegt auf der Akquisition, Entwicklung und Bewirtschaftung von Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands. Neben dem aktiven Asset-Management der rund 80.000 Einheiten steht die wert- und renditeorientierte Optimierung des Portfolios im strategischen Fokus, um Investoren eine attraktive Anlageklasse zu bieten.

Die ADLER Real Estate AG gehört mit rund 50.000 Wohneinheiten zu den führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Als integrierter Immobilienkonzern bietet ADLER seinen Mietern alle wohnungsnahen Dienstleistungen aus einer Hand an. Hervorgegangen ist die Gesellschaft aus den Frankfurter Adlerwerken, deren Geschichte bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht.

SDAX

SDAX

BayWa AG

Deutsche Beteiligungs AG

Investor Relations Arabellastraße 4 81925 München Tel.: +49 (0)89 9222-3887 Fax: +49 (0)89 9212-3887 E-Mail: investorrelations@baywa.de Web: www.baywa.de

Thomas Franke Börsenstraße 1 60313 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 95787-307 Fax: +49 (0)69 95787-5307 E-Mail: thomas.franke@dbag.de Web: www.dbag.de

Der international tätige BayWa-Konzern hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Groß-/ Einzelhandel und Dienstleistungen. Hauptsitz der 1923 gegründeten Muttergesellschaft BayWa AG ist München. Die Geschäftsaktivitäten teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie.

Die börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG legt geschlossene Private-Equity-Fonds auf und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum. Das von der DBAG verwaltete und beratene Kapital beträgt rund 1,8 Milliarden Euro.

SDAX

SDAX

DEUTZ AG

GRAMMER AG

Christian Krupp Ottostraße 1 51149 Köln Tel.: +49 (0)221 822-5400 Fax: +49 (0)221 822-155400 E-Mail: ir@deutz.com Web: www.deutz.com

Ralf Hoppe Georg-Grammer-Straße 2 92224 Amberg Tel.: + 49 (0)9621 66-2200 Fax: +49 (0)9621 66-3200 E-Mail: investor-relations@grammer.com Web: www.grammer.com

®

Die DEUTZ AG ist ein unabhängiger Produzent von Diesel- und Gasmotoren in der Leistungsklasse von 25 bis 520 kW mit Hauptsitz in Köln. Seit nunmehr über 150 Jahren steht DEUTZ als Synonym für führende Technologie und qualitativ hochwertige Produkte. Wir beschäftigen 3.665 Mitarbeiter und sind in mehr als 130 Ländern vertreten.

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Die GRAMMER AG mit Sitz in Amberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für Offroad-Fahrzeuge (Traktoren, Baumaschinen, Stapler), Lkw, Busse und Bahnen sowie von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung (Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen). Mit über 12.000 Mitarbeitern ist GRAMMER in 20 Ländern weltweit tätig.


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Hapag-Lloyd AG

Heidelberger Druckmaschinen AG

Investor Relations Ballindamm 25 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 3001-2896 Fax: +49 (0)40 3001-73490 E-Mail: ir@hlag.com Web: www.hapag-lloyd.de

Lena Landenberger Gutenbergring 69168 Wiesloch Tel.: +49 (0)6222 8267-121 Fax: +49 (0)6222 8267-129 E-Mail: investorrelations@heidelberg.com Web: www.heidelberg.com

Mit einer Flotte von 230 modernen Containerschiffen ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca.13.000 Mitarbeitern an 314 Standorten in 125 Ländern präsent. 180 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist ein zuverlässiger Partner mit hoher Innovationskraft für die globale Druckindustrie und andere Industriebranchen. Seit über 160 Jahren stehen wir für Qualität und Zukunftsfähigkeit und gestalten die digitale Zukunft mit moderner Technologie, innovativen Geschäftsideen und digitalen Plattformen. Dafür sorgen weltweit rund 11.500 Mitarbeiter an 250 Standorten in 170 Ländern.

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INDUS Holding

Tele Columbus AG

Julia Pschribülla Kölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Tel.: +49 (0)2204 4000-66 Fax: +49 (0)2204 4000-20 E-Mail: investor.relations@indus.de Web: www.indus.de

Leonhard Bayer Kaiserin-Augusta-Allee 108 10553 Berlin Tel.: +49 (0)30 3388-1781 E-Mail: Leonhard.Bayer@telecolumbus.de Web: www.telecolumbus.com/investor-relations/

Seit 30 Jahren ist INDUS die führende börsennotierte Beteiligungsgesellschaft im deutschsprachigen Mittelstand. Wir erwerben überwiegend inhabergeführte Gesellschaften und unterstützen die Geschäftsentwicklung unserer mehr als 40 Unternehmen langfristig. 2016 erwirtschafteten die rund 9.500 Mitarbeiter der Gruppe einen Umsatz von über 1,44 Mrd. Euro.

Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte werden mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Das Unternehmen ist seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

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SDAX

TLG IMMOBILIEN AG

WashTec AG

Sven Annutsch Hausvogteiplatz 12 10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 2470-6089 Fax: +49 (0)30 2470-7446 E-Mail: ir@tlg.de Web: www.tlg.de

Karoline Kalb Argonstraße 7 86153 Augsburg Tel.: +49 (0)821 5584-0 Fax: +49 (0)821 5584-1135 E-Mail: kkalb@washtec.de Web: www.washtec.de

Als ein führender Anbieter von Gewerbeimmobilien in Deutschland ist die TLG IMMOBILIEN AG auf Büro-, Einzelhandels- und Hotelobjekte spezialisiert. Das Unternehmen setzt strategisch auf wertorientiertes Wachstum durch Akquisitionen. U. a. in Berlin, Dresden und Frankfurt/Main ist die TLG IMMOBILIEN AG im Umfeld ihres hochwertigen Immobilienbestandes für ihre Geschäftspartner vor Ort.

WashTec ist nicht nur Weltmarktführer, sondern auch Innovationsführer im Bereich der Car Wash Industrie und ist in mehr als 70 Ländern weltweit präsent. Mit der größten installierten Maschinenbasis in Europa, einem kompletten Produktportfolio und einem flächendeckenden Servicenetzwerk mit über 600 eigenen Servicetechnikern ist WashTec der Markt- und Renditeführer in der Car Wash Industrie.

TecDAX

TecDAX

CANCOM SE

Drägerwerk AG & Co. KGaA

Sebastian Bucher Erika-Mann-Straße 69 80636 München Tel.: +49 (0)89 54054-5193 Fax: +49 (0)8225 9964-5193 E-Mail: Sebastian.Bucher@cancom.de Web: www.cancom.de

Thomas Fischler Moislinger Allee 53-55 23542 Lübeck Tel.: +49 (0)451 882-2685 Fax: +49 (0)451 882-72685 E-Mail: Thomas.Fischler@draeger.com Web: www.draeger.com

Als Cloud Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider bietet CANCOM ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit Analyse, Beratung, Umsetzung und IT-Services. Unternehmen profitieren so von CANCOMs Lösungsknowhow für den New Style of Business beim Megatrend Digitalisierung. Die ca. 2.700 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

Dräger stellt Produkte der Medizin- und Sicherheitstechnik her. Damit schützen, unterstützen und retten wir auf der ganzen Welt das Leben von Menschen im Krankenhaus und bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden, im Bergbau sowie in der Industrie. Unser 1889 gegründetes Familienunternehmen besteht in fünfter Generation und hat sich zu einem globalen börsennotierten Konzern entwickelt.

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TecDAX

TecDAX

Pfeiffer Vacuum Technology AG

QIAGEN N.V.

Dinah Reiss Berliner Straße 43 35614 Asslar Tel.: +49 (0)6441 802-1346 Fax: +49 (0)6441 802-1365 E-Mail: Dinah.Reiss@pfeiffer-vacuum.de Web: www.group.pfeiffer-vacuum.com

Dr. Sarah Fakih QIAGEN Straße 1 40724 Hilden Tel.: +49 (0)2103 29-0 Fax: +49 (0)2103 29-22000 E-Mail: ir@qiagen.com Web: www.qiagen.com

Pfeiffer Vacuum ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuumlösungen. Sein Produktportfolio umfasst Turbopumpen, Vorpumpen, Mess- und Analysegeräte sowie Vakuumkammern und -systeme. Seit Erfindung der Turbopumpe durch Pfeiffer Vacuum steht das Unternehmen für Hightech-Lösungen in den Märkten Analytik, Industrie, Forschung & Entwicklung, Beschichtung sowie Halbleiter.

QIAGEN N.V. ist der weltweit führende Anbieter von Komplettlösungen zur Gewinnung wertvoller molekularer Erkenntnisse aus biologischen Proben. QIAGEN bedient weltweit mehr als 500.000 Kunden aus den Bereichen Molekulare Diagnostik, Angewandte Testverfahren, Pharma sowie Forschung. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 4.600 Mitarbeiter an über 35 Standorten.

Pantone 314

TecDAX

TecDAX

Siltronic AG

SLM Solutions

Petra Müller Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Tel.: +49 (0)89 8564-3133 Fax: +49 (0)89 8564-3904 E-Mail: petra.mueller@siltronic.com Web: www.siltronic.com

Dennis Schäfer Roggenhorster Straße 9c 23556 Lübeck Tel.: +49 (0)451 16082-1307 Fax: +49 (0)451 16082-250 E-Mail: dennis.schaefer@slm-solutions.com Web: www.slm-solutions.de

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium und Partner vieler führender Chip-Hersteller. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Siltronic entwickelt und fertigt Wafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik.

Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Maschinen und integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens.

TecDAX

PRIME STANDARD

XING SE

Adler Modemärkte AG

Patrick Möller Dammtorstraße 30 20354 Hamburg Tel.: +49 (0)40 419131-793 Fax: +49 (0)40 419131-44 E-Mail: patrick.moeller@xing.com Web: www.xing.com

Investor Relations Industriestraße Ost 1-7, 63808 Haibach Tel.: +49 (0) 6021 633-1828 Fax: +49 (0) 6021 633-1417 E-Mail: investorrelations@adler.de Web: www.adlermode-unternehmen.com

XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Mehr als 11 Millionen Berufstätige aus allen Branchen nutzen die Online-Plattform für Geschäft, Job und Karriere. Gegründet wurde das Unternehmen 2003 in Hamburg. Seit 2006 ist die XING AG börsennotiert.

Mit rund 3900 Mitarbeitern und 180 Filialen in der DACH-Region sowie Luxemburg gehört die Adler Modemärkte AG zu Deutschlands führenden Textileinzelhandelsketten. ADLERs Alleinstellungsmerkmal ist die konsequente Ausrichtung des Produktund Leistungsangebots an den Bedürfnissen der wachsenden Zielgruppe der über 55-Jährigen hinsichtlich Modegrad, Passform, Funktionalität und Qualität.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

BAUER AG

GESCO AG

Christopher Wolf BAUER-Straße 1 (Postfach 12 60) 86529 Schrobenhausen Tel.: +49 (0)8252 97-1218 Fax: +49 (0)8252 97-0 E-Mail: investor.relations@bauer.de Web: www.bauer.de

Oliver Vollbrecht Johannisberg 7 42103 Wuppertal Tel.: +49 (0)202 24820-18 Fax: +49 (0)202 24820-49 E-Mail: info@gesco.de Web: www.gesco.de

Die BAUER Gruppe ist mit über 110 Tochterfirmen führender Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Die Geschäftstätigkeit ist in drei zukunftsorientierte Segmente mit hohem Synergiepotential aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. 2016 verzeichnete der Konzern mit etwa 10.800 Mitarbeitern eine Gesamtkonzernleistung von 1,6 Mrd. Euro.

GESCO ist eine Industriegruppe mit Fokus auf Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie Mobilitäts-Technologie. Als im Prime Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

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PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

LUDWIG BECK AG

KPS AG

Metis Tarta, esVedra Group Marienplatz 11 80331 München Tel.: +49 (0)89 206021-210 Fax: +49 (0)89 206021-610 E-Mail: ludwig.beck@esvedragroup.com Web: www.kaufhaus.ludwigbeck.de

Isabel Hoyer Beta-Straße 10H 85774 Unterföhring Tel.: +49 (0)89 35631-0 Fax: +49 (0)89 35631-3300 E-Mail: ir@kps.com Web: www.kps.com

LUDWIG BECK gehört zur Spitze der deutschen Textil-Einzelhandelsunternehmen und erzielte im Jahr 2017 mit 874 Mitarbeitern auf rund 28.600 qm Fläche und im Onlineshop einen Umsatz von 173,2 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2017). Neben dem Münchner Stammhaus sowie dem Onlineshop gehört seit Mai 2015 auch der führende Herrenmodeausstatter WORMLAND mit insgesamt 15 Filialen zur Modegruppe.

KPS ist europaweit die führende Unternehmensberatung für Business-Transformation und Prozessimplementierung im Handel. Das Unternehmen bietet durchgängige Strategie- und Prozessberatung zusammen mit langjähriger Kompetenz in der Umsetzung für die Bereiche Warenwirtschaft, E-Commerce und Kundenmanagement. Kunden vertrauen auf die KPS Rapid Transformation® Methode und die Branchenerfahrung der Berater.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

Masterflex SE

OVB Holding AG

Investor Relations Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen Tel.: +49 (0)209 97077-0 Fax: +49 (0)209 97077-20 E-Mail: ir@MasterflexGroup.com Web: www.MasterflexGroup.com

Brigitte Bonifer Heumarkt 1 50667 Köln Tel.: +49 (0)221 2015-288 Fax: +49 (0)221 2015-325 E-Mail: ir@ovb.eu Web: www.ovb.eu

Die Masterflex Group ist DER Spezialist für die Entwicklung, Produktion und Anwendungsberatung von Hightech-Schläuchen aus Kunststoffen. Eingesetzt werden die innovativen Verbindungen in fast allen Branchen. Aufgrund des breiten Kundenportfolios (etwa Maschinenbau, Luftfahrt oder Gebäudetechnik sowie zunehmend Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnik) ist das Geschäft wenig zyklisch.

OVB, einer der führenden europäischen Finanzvermittlungskonzerne, berät vor allem private Haushalte themenübergreifend bei der Existenzsicherung und Altersvorsorge, dem Vermögensaufbau, der Vermögenssicherung sowie beim Vermögensausbau. Mehr als 5.000 hauptberufliche Finanzvermittler betreuen rund 3,3 Mio. Kunden in 14 Ländern Europas. Die OVB Aktie ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE0006286560) notiert.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

PSI Software AG

QSC AG

Investor Relations Dircksenstraße 42-44 10178 Berlin (Mitte) Tel.: +49 (0)30 2801-0 Fax: +49 (0)30 2801-1000 E-Mail: ir@psi.de Web: www.psi.de/ir

Arne Thull Mathias-Brüggen-Straße 55 50829 Köln Tel.: +49 (0)221 669-8724 Fax: +49 (0)221 669-8009 E-Mail: invest@qsc.de Web: www.qsc.de

PSI ist ein international führender Anbieter leittechnischer Software für die Megatrends Energie- und Ressourceneffizienz. Indem sie den Einsatz von Energie, Arbeit und Rohstoffen optimieren, erhöhen PSI-Lösungen die Wirtschaftlichkeit großer Infrastrukturen und komplexer Produktionsprozesse bei Versorgern, Industrie und Infrastrukturbetreibern.

Die QSC AG ist der Digitalisierer für den deutschen Mittelstand. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Cloud, Internet of Things, Consulting und Telekommunikation begleitet QSC ihre Kunden sicher in das digitale Zeitalter. TÜV- und ISO-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland und ein bundesweites All-IP-Netz bilden dabei die Grundlage für höchste Ende-zu-Ende-Qualität und Sicherheit.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

SMT Scharf AG

SURTECO SE

Thorben Burbach – cometis AG Römerstrasse 104 59075 Hamm Tel.: +49 (0)611 20585-523 Fax: +49 (0)611 20585-566 E-Mail: burbach@cometis.de Web: www.smtscharf.com

Martin Miller Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 86647 Buttenwiesen-Pfaffenhofen Tel.: +49 (0)8274 9988-508 Fax: +49 (0)8274 9988-505 E-Mail: ir@surteco.com Web: www.ir.surteco.de

SMT Scharf ist einer der weltweit führenden Anbieter für Transportlösungen und Logistiksysteme für den untertägigen Bergbau. Das Unternehmen ist auf Bahnsysteme und Sessellifte spezialisiert, die in Steinkohlebergwerken oder beim Abbau von Gold, Platin und anderen Erzen unter Tage eingesetzt werden. Zudem bietet SMT Scharf spezifische Transportlösungen für Tunnelbaustellen an.

Die SURTECO SE agiert als Holdinggesellschaft für eine Gruppe sich ergänzender Unternehmen, die sich auf die Herstellung dekorativer Oberflächenbeschichtungen für Möbel, Holzwerkstoffe und Fußböden spezialisiert haben. Der Konzern zählt in seinen Produktbereichen zu den Top-Adressen weltweit. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 640 Mio. € und ein Vorsteuerergebnis (EBIT) von ca. 41 Mio. €.

AnlegerPlusNews  05 2018   31  


IR-KONTAKT

PRIME STANDARD SYGNIS AG

GENERAL STANDARD Mainova AG

Investor Relations Waldhofer Straße 104 69123 Heidelberg Tel.: +49 (0)6221 3540-120 Fax: +49 (0)6221 3540-122 E-Mail: info@sygnis.com Web: www.sygnis.de

Investor Relations Solmsstraße 38 60486 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 213-82008 Fax: +49 (0)69 213-83020 E-Mail: investor-relations@mainova.de Web: www.mainova.de

Die SYGNIS AG ist ein Life Science-Unternehmen für Tools und Reagenzien, das innovative Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert für die Proteomik- und Genomikforschung entwickelt bzw. vermarktet und Einzelzell- sowie Flüssigbiopsie-basierte NGS-Anwendungen und deren Nutzen in der klinischen Diagnostik einbringt.

Mainova - Dieser Name steht für Energie und Wasser Als moderner Energiedienstleister, traditionell verwurzelt mit der Stadt Frankfurt und ihrem Umland, liefert Mainova die Energie für die Lebensqualität und Wirtschaftskraft der ganzen Region. Genau so zuverlässig, wie es die Privat- und Geschäftskunden an einem der anspruchsvollsten Standorte Deutschlands, dem Rhein-Main-Gebiet, erwarten.

GENERAL STANDARD

GENERAL STANDARD

SCHWEIZER ELECTRONIC AG

Uzin Utz AG

Investor Relations Einsteinstraße 10 78713 Schramberg Tel.: +49 (0)7422 512-302 Fax: +49 (0)7422 512-397 E-Mail: ir@schweizer.ag Web: www.schweizer.ag

Investor Relations Dieselstraße 3 89079 Ulm Tel.: +49 (0)731 4097-416 Fax: +49 (0)731 4097-45416 E-Mail: ir@uzin-utz.com Web: www.uzin-utz.de

Die Schweizer Electronic AG ist der drittgrößte Leiterplattenhersteller in Europa und steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz. SCHWEIZERs hochwertige Leiterplatten und innovative Lösungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik adressieren die Wachstumsmärkte Elektromobilität und Energieeffizienz.

Die Uzin Utz AG hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1911 vom regionalen Klebstoffhersteller zu einem weltweit agierenden Komplettanbieter für Bodensysteme entwickelt. Das Unternehmen bietet mit seinen sechs Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, Arturo, codex und RZ alles rund um die Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen aller Art.

SCALE

FREIVERKEHR

MPC Capital AG

CPU Softwarehouse AG

Stefan Zenker Palmaille 67 22767 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38022-4200 Fax: +49 (0)40 38022-4878 E-Mail: ir@mpc-capital.com Web: www.mpc-capital.de

Investor Relations August-Wessels-Straße 23 86156 Augsburg Tel.: +49 (0)821 4602-0 Fax: +49 (0)821 4602-179 E-Mail: cpu-ag@cpu-ag.com Web: www.cpu-ag.com

Die MPC Capital AG ist ein unabhängiger Asset- und Investment-Manager für sachwertbasierte Kapitalanlagen. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen entwickelt und managt die Gesellschaft sachwertbasierte Investitionen und Kapitalanlagen für internationale institutionelle Investoren und professionelle Anleger. Der Fokus liegt auf den Asset-Klassen Real Estate, Shipping und Infrastructure.

Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist ein zukunftsorientiertes Softwareund Consultingunternehmen für die Bankbranche. Die CPU und deren Konzernunternehmen entwickeln seit über 30 Jahren Software für Banken und erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Projektmanagement im Bankenumfeld.

TICK TRADING SOFTWARE

FREIVERKEHR

tick Trading Software AG

VIB Vermögen AG

Investor Relations Berliner Allee 59, 40212 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 781767 0 Fax: +49 (0)211 781767 29 E-Mail: IR@tick-TS.com Web: www.cpu-ag.com

Petra Riechert Tilly-Park 1 86633 Neuburg/Donau Tel.: +49 (0)8431 9077-952 Fax: +49 (0)8431 9077-973 E-Mail: petra.riechert@vib-ag.de Web: www.vib-ag.de

Die tick-TS AG entwickelt und vertreibt Software für den professionellen Wertpapierhandel. Sie kooperiert u.a. mit der comdirect Bank AG, HSBC Trinkaus und der sino AG. Das Unternehmen weist für das GJ 2016/2017 Umsatzerlöse von rund fünf Millionen Euro aus. Im Dezember 2017 wurde die tick-TS AG in den Primärmarkt der Börse Düsseldorf aufgenommen. Börsenkürzel: TBX, WKN: A0LA30.

Die VIB Vermögen AG ist ein Spezialist für Gewerbe-, insbesondere Logistikimmobilien mit Fokus auf den süddeutschen Raum. Das Unternehmen verfügt über eine jahrzehntelange Kompetenz in Entwicklung, Erwerb und Verwaltung gewerblicher Immobilien. Diese spiegelt sich in nachhaltig profitablen Unternehmenszahlen wider, die sich auch in attraktiven Dividendenzahlungen auswirken.

32    AnlegerPlusNews  05 2018


LESERSERVICE

HV-Termine 2018 Stand: 4.5.18, ohne Gewähr; Quelle: sdk.org SdK Mitglieder können eine aktuelle HV-Terminliste per E-Mail unter info@sdk.org oder telefonisch unter 089 2020846-0 anfordern.

Mai (ab 22.5.) 05.06.2018 ALBA SE 22.05.2018 22.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 23.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 24.05.2018 25.05.2018 25.05.2018 25.05.2018 25.05.2018 28.05.2018 28.05.2018 28.05.2018 28.05.2018 28.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 29.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 30.05.2018 31.05.2018 31.05.2018

bet-at-home.com AG IFM Immobilien AG Evonik Industries AG TAG Immobilien AG PWO - Progress-Werk Oberkirch AG Energiekontor AG STINAG Stuttgart Invest AG Aareal Bank AG Pfeiffer Vacuum Technology AG Zalando SE PAION AG Shareholder Value Beteiligungen AG SMT Scharf AG MyHammer Holding AG Effecten-Spiegel AG edel AG First Sensor AG ISRA VISION PARSYTEC AG Saint Gobain Isover G+H AG SMA Solar Technology AG Salzgitter AG Deutsche Bank AG OHB SE INDUS Holding AG Amadeus FiRe AG Bremer Lagerhaus-Gesellschaft AG United Internet AG Deutsche Real Estate AG H&R GmbH & Co. KGaA Bayer AG HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG wallstreet:online capital AG TLG Immobilien AG FORIS AG amalphi AG VALORA EFFEKTEN HANDEL AG Vivanco Gruppe AG MOBOTIX AG Fraport AG SGL Carbon SE Francotyp-Postalia Holding AG MediClin AG elumeo SE KHD Humboldt Wedag International AG SCHUMAG AG Einbecker Brauhaus AG Regenbogen AG Wacker Neuson SE Software AG Viscom AG SNP Schneider-Neureither & Partner AG STRATEC Biomedical AG NEMETSCHEK SE Epigenomics AG Mainova AG LEIFHEIT AG TOM TAILOR Holding SE IVU Traffic Technologies AG Ströer SE & Co. KGaA Eckert & Ziegler AG ADLER Real Estate AG DocCheck AG Heidelberger Beteiligungsholding AG SHF Communication Technologies AG LPKF Laser & Electronics AG Senvion S.A

Frankfurt/Main Frankfurt/Main Essen Hamburg Offenburg Bremen Stuttgart Wiesbaden Wetzlar Berlin Aachen Frankfurt/Main Hamm Berlin Düsseldorf Hamburg Berlin Aachen Ludwigshafen Kassel Braunschweig Frankfurt/Main Bremen Köln Frankfurt/Main Bremen Frankfurt/Main Berlin Hamburg Köln Bergisch Gladbach Berlin Berlin Bonn Moers Ettlingen Ahrensburg Winnweiler-Langmeil Frankfurt/Main Wiesbaden Berlin Frankfurt/Main Berlin Köln Aachen Einbeck Kiel München Darmstadt Hannover Leimen Pforzheim München Berlin Frankfurt/Main Frankfurt/Main Hamburg Berlin Köln Berlin Berlin Köln Heidelberg Berlin Hannover Luxembourg

05.06.2018

BayWa AG

05.06.2018 05.06.2018 05.06.2018 05.06.2018 05.06.2018 05.06.2018 05.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 06.06.2018 07.06.2018 07.06.2018 07.06.2018 08.06.2018 08.06.2018 08.06.2018 08.06.2018 08.06.2018 08.06.2018 11.06.2018 11.06.2018 12.06.2018 12.06.2018 12.06.2018 12.06.2018 12.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 13.06.2018 14.06.2018 14.06.2018 14.06.2018 14.06.2018 14.06.2018 14.06.2018 14.06.2018 15.06.2018 15.06.2018 15.06.2018 15.06.2018 18.06.2018 18.06.2018 18.06.2018 18.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 19.06.2018 20.06.2018 20.06.2018 20.06.2018 20.06.2018 20.06.2018 20.06.2018

Jenoptik AG adesso AG HelloFresh Deutschland SE & Co. KG Marenave Schiffahrts AG ZEAG Energie AG Phoenix Solar AG Spark Networks plc. STADA Arzneimittel AG Uniper SE PNE WIND AG VTG Aktiengesellschaft RHÖN-KLINIKUM AG WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG CEWE Stiftung & Co. KGaA KUKA AG Vapiano SE Delivery Hero AG WASGAU Produktions & Handels AG SÜSS MicroTec AG Bastfaserkontor AG Schaltbau Holding AG Geratherm Medical AG co.don AG windeln.de SE Rocket Internet AG Simona AG R. STAHL AG MOLOGEN AG Fair Value REIT AG HAWESKO Holding AG CCP AG Bechtle AG MERKUR BANK KGaA 11 88 0 Solutions AG Hamburger Hafen und Logistik AG Design Hotels AG Krones AG Wüstenrot & Württembergische AG EUROKAI GmbH & Co. KGaA ADVA Optical Networking SE euromicron AG zooplus AG Grammer AG HSBC Trinkaus & Burkhardt AG GELSENWASSER AG FALKENSTEIN Nebenwerte AG Amira Verwaltungs AG Defama Deutsche Fachmarkt AG MLP AG CANCOM SE Tradegate AG Wertpapierhandelsbank Berliner Effektengesellschaft AG SPARTA AG edding AG MagForce AG Deutsche Wohnen AG quirin bank AG SYZYGY AG SM Wirtschaftsberatungs AG Cash.Medien AG GIEAG Immobilien AG adinotec AG Sattler & Partner AG Sixt Leasing SE Varta AG EASY SOFTWARE AG Formycon AG SLEEPZ AG Nymphenburg Immobilien AG Delignit AG Coreo AG QIAGEN N.V. PVA TePla AG Sedlmayr Grund und Immobilien KGaA PATRIZIA Immobilien AG Ernst Russ AG Evotec AG Brenntag AG HolidayCheck Group AG GAG Immobilien AG

Juni (bis 20.6.) 01.06.2018 01.06.2018 04.06.2018 04.06.2018 04.06.2018 04.06.2018 05.06.2018 05.06.2018

InVision AG 7C SOLARPARKEN AG Scherzer & Co. AG S&T AG Kofler Energies AG Ferax Capital AG OVB Holding AG Nordex SE

Düsseldorf Köln Köln n.b. Berlin Frankfurt/Main Köln Rostock

München Köln Weimar Dortmund Berlin Hamburg Heilbronn Fürstenfeldbruck Berlin Frankfurt/Main Essen Cuxhaven Hamburg Bad Neustadt a.d. Saale Berlin Oldenburg Augsburg Köln Berlin Pirmasens München Berlin München Frankfurt/Main Berlin München Berlin Kirn Neuenstein Berlin München Hamburg Aschaffenburg Heilbronn München Essen Hamburg Berlin Neutraubling Ludwigsburg Hamburg Meiningen Frankfurt/Main München Amberg Düsseldorf Gelsenkirchen Hamburg München Berlin Wiesloch München Berlin Berlin Hamburg Hamburg Berlin Frankfurt/Main Berlin Frankfurt/Main Sindelfingen Hamburg München n.b. Schorndorf München Ellwangen Mülheim a.d. Ruhr Planegg Berlin München Blomberg Frankfurt/Main Venlo Gießen München Augsburg Hamburg Hamburg Düsseldorf München Köln

AnlegerPlusNews  05 2018   33  


IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Wolfgang Hagl (H&I GmbH, -hi), Christian Ingerl (H&I GmbH, -hi), Joachim Jakobs, Thomas May (BörseGo AG), Birgit Paintner, Alexander Rabe, Werner W. Rehmet, Thorsten Renner, Christoph Richter, Harald Rotter, SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalan­leger e.V. Produktionsleitung: Natalia Solodovnikova Grafik und Layout: Natalia Solodovnikova, Katharina Ortner Redaktionsschluss: 8.5.2018 Bildnachweise: Titelseite: © diez-artwork - Fotolia.com Realdepot: emu-coffee@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital ­Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlage­ziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. ­Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzinstrumenten abhängt, die dieser emittiert hat. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im monatlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

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