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Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

HV-Bericht ARISTON Real Estate AG SdK REALDEPOT Quartalszahlen ohne große Überraschungen

technotrans AG

Gelungene Vorstellung Einen sehr guten Auftritt legte der Vorstandssprecher der technotrans AG Henry Brickenkamp, bei der Präsentation des Unternehmens im Rahmen des diesjährigen Eigenkapitalforums hin. Die Gesellschaft bietet trotz schwacher Neun-Monats-Zahlen eine interessante Einstiegsmöglichkeit. Seite 7

www.AnlegerPlus.de | Nr. 23 2013 | ISSN 2191-5091

23 | 2013 Inhaltverzeichnis

Seite

Editorial

3

Kurzmeldungen

4

Unternehmensmeldungene Hess

6

technotrans

7

Aareal Bank

8

Leserservice

Aareal Bank AG

Ist die Luft jetzt raus? Bis auf knapp 29 Euro ist die Aktie des Immobilienfinanzierers Aareal Bank Anfang November gestiegen. Seitdem ist das Papier unter Druck geraten – trotz kräftig gestiegener Quartalszahlen. Ist die Luft nun raus? Seite 8

Gläubigerausschuss

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Dividendenanalyse Danone

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SdK Extra HV-Bericht Ariston Real Estate

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SdK Realdepot

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HV-Termine

16

Impressum

17

DANONE

Der Appetit kommt mit der Dividende

Der Lebensmittelkonzern DANONE musste nach einem Lebensmittelskandal seine Jahres-ziele nach untern korrigieren. In der Zukunft will das Unternehmen vor allem in den aufstrebenden Ländern wachsen. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Seite 10

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KURZMELDUNGEN Strippenzieher der Finanzwelt | Verdacht auf Anlagebetrug | Steueroase Deutschland? | Gefahr für die Weltwirtschaft? | Steuerabkommen Deutschland-Schweiz | Überschuldung privater Haushalte | Höhere Mehrwertsteuer


AnlegerPlus – Das Magazin für Kapitalanleger +

Diese Themen und mehr finden Sie in unserem Print-Magazin 10/2013:

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Börsenpflichtblatt der Börsen Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

Nr. 10 2013 | 3,80 €

Realdepot Entscheidende Wochen für EUROKAI Recht Rechtsschutzversicherungsklausel unwirksam UnteRnehmen KDG-Übernahme heiß diskutiert

Börsenpsychologie Der Schlüssel zum Anlageerfolg

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Kapital Medien GmbH | info@kapitalmedien.de | +49 (0)89 2020846-20 | www.AnlegerPlus.de AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013 | 2


Editorial

Ende des Fiebers Liebe Leserinnen und Leser, In den letzten Jahren zog eine Emissionswelle von Mittelstandsanleihen über das Anlegerland. Wie zu Zeiten des Neuen Marktes im Bereich der Aktien gelang es im Anleihesegment so gut wie jedem Anbieter, seine Anleihe beim deutschen Anlegerpublikum zu platzieren. Fast einziges Kriterium: ein möglichst hoher Zinssatz. Doch diese Goldgräberzeiten für teilweise halbseriöse Emittenten scheinen sich dem Ende zuzuneigen.

GmbH. Vorwiegend Privatanleger hatten auf die Vision der Off-Shore-Windkraftanlagen gesetzt, die von Windreich projektiert wurden. Nach der Insolvenz der Gesellschaft müssen Anleiheinhaber jetzt bangen, in welcher Höhe sie aus der Insolvenzmasse entschädigt werden können. Immerhin notiert die Anleihe noch bei 11 %, sodass ein Totalverlust möglicherweise gerade noch so vermieden werden kann. Letzte Woche traf Anleiheinhaber der getgoods AG dasselbe Schicksal. Nach der Meldung der Insolvenz rauschte der Anleihekurs, der Anfang November noch bei 80 % notierte, nach unten, aktueller Stand: 7 %

Absagen häufen sich … Auch wenn es nach dem Ende der Sommerpause zumindest kurzfristig so schien, als ob der Anleihemarkt wieder erwachen würde, haben zwei Unternehmen kurz nacheinander die geplante Anleiheemission abgesagt. Es handelt sich dabei um das Agrarunternehmen TKS Union AG und um den Motorradbekleidungshersteller Hein Gericke Group GmbH. Während Hein Gericke lediglich von einer Verschiebung der Emission spricht, hat TKS die Emission komplett abgesagt. Grund für die Absage dürfte in beiden Fällen wohl eine mangelnde Zeichnungsbereitschaft der Anleger gewesen sein.

Selektion ist Trumpf Spätestens jetzt sollten Anleger, die Unternehmensanleihen kaufen wollen, wissen, dass eine derartige Anlageform eben nicht sicherer ist als eine solide Aktienanlage. Zeichner einer Anleihe profitieren – wenn es gut geht – zwar in Form von Zinszahlungen an ihrem Investment, wenn sie die Anleihe bis zur Endfälligkeit halten, sind Kurssteigerungen jedoch ausgeschlossen. Umso mehr muss das entscheidende Anlagekriterium für ein Anleiheinvestment die Solidität des Emittenten sein und eben nicht die Höhe des versprochenen Zinses. Wenn sich diese Erkenntnis am Markt durchsetzt, gelingt es „schwachen“ Unternehmen erst gar nicht, ihre Anleihen an der Börse zu platzieren. Das ist dann aber kein Schaden für Anleger!

… Unternehmenspleiten auch Einer der Gründe für die zunehmende Zurückhaltung der Anleger sind sicherlich die sich häufenden Ausfälle vermeintlich solider Emittenten. Bestes Beispiel: die Windreich

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013 | 3


KURZMELDUNGEN

Strippenzieher der Finanzwelt Wladimir Putin verdrängte Barack Obama von der Spitzenposition der „Forbes“-Liste der einflussreichsten Menschen der Welt. Aber nicht nur Politiker, sondern auch die Finanzwelt ist prominent auf der Liste vertreten. Putin, Obama, Papst Franziskus – sie alle sind vertreten in der Liste der mächtigsten Personen des US-Wirtschaftsmagazins „Forbes“. Doch nicht nur Politiker und Kirchenfürsten halten die Fäden der Macht in der Hand, auch die Banken- und Finanzwelt mischt kräftig mit und stellt 13 Vertreter. In den Top 10 sind folgerichtig gleich zwei einflussreiche Finanzakteure zu finden. Auf Rang sieben befindet sich der Vorsitzende der US-Notenbank Fed Ben Bernanke, auf Rang neun sein Kollege Mario Draghi, seines Zeichens Präsident der Europäischen Zentralbank. Ein weiteres bekanntes Gesicht findet sich auf Rang 13. Der Investor und CEO von Berkshire Hathaway Warren Buffett ist trotz des stolzen Alters von 83 Jahren berüchtigt für seinen Spürsinn für einträgliche Investments. Mit Christine Lagarde, der Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), und der designierten Fed-Chefin Janet Yellen sieht Forbes auch zwei Frauen in der Finanzriege der Mächtigsten. Sie rangieren auf den Rängen 35 und 72.

Verdacht auf Anlagebetrug Die INFINUS-Gruppe steht nach Ermittlungen des sächsischen Landeskriminalamts unter Verdacht, Anlagebetrug begangen zu haben. Die Future Business KgaA, die zur INFINUS-Gruppe gehört, steht nach Presseberichten im Zentrum von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Anlage- betrug. Mehrere Verdächtige seien nach

4 | AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013

Angaben des Handelsblatts in Untersuchungshaft genommen worden. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen emittierte festverzinsliche Schuldverschreibungen und Genussrechte mit einer prognostizierten Rendite von 5 bis 8 % pro Jahr. Ein Totalverlust für die Anleger scheint möglich, gleichwohl muss wohl erst die weitere Entwicklung des Ermittlungsverfahrens abgewartet werden. Betroffene Anleger können sich einer kostenfreien Interessensgemeinschaft „INFINUS“ der CLLB-Anwälte anschließen. Das Ziel der Gesellschaft ist, Ansprüche zu bündeln und mit den bei Hausdurchsuchungen sichergestellten Vermögenswerten den entstandenen Schaden zu ersetzen. Außerdem werden alle Mitglieder der Interessengemeinschaft über den Fortgang des Verfahrens laufend informiert.

Steueroase Deutschland? Nach dem Schattenfinanzindex 2013 des Netzwerks Steuergerechtigkeit ist Deutschland unter den zehn schädlichsten Schattenfinanzzentren der Welt. Schlimmer als die Bahamas oder die Marshallinseln soll Deutschland laut Schattenfinanzindex 2013 sein, in dem es Platz 8 der weltweit führenden Steueroasen belegt. Begründet wird die schlechte Bewertung mit dem hohen Anteil an internationalen Geldströmen, geringer Transparenz und Lücken im Kampf gegen organisierte Kriminalität. Nach Schätzungen der „Schattenfinanzindex“-Autoren werden in Deutschland jährlich zwischen 29 und 57 Mrd. Euro gewaschen. Experten gehen davon aus, dass weniger als ein halbes Prozent davon sichergestellt werden kann. Das Netzwerk kritisiert außerdem fehlende Transparenz bei den Jahresabschlüssen privater Firmen und das hohe Verschleierungspotenzial über Stiftun-

gen. Deutschland mache es Bürgern aus anderen Ländern leicht, Vermögen vor dem eigenen Fiskus zu verbergen, so die Autoren.

Gefahr für die Weltwirtschaft? Die USA und der IWF kritisierten Deutschlands Exportüberschuss ungewöhnlich scharf. Deutschlands Wirtschaft als Bremse statt als Lokomotive? Im Devisenbericht, der Ende Oktober erschien, kritisieren die USA Deutschlands Wirtschaftspolitik ungewohnt scharf. Der starke Exportüberschuss sei ein Grund für die schleppende wirtschaftliche Erholung der Eurozone und belaste auch die Weltwirtschaft insgesamt. Der IWF bekräftigte die Kritik und regte eine gesetzliche Obergrenze in Deutschland für Exporte an. Das Bundesfinanzministerium wies die Kritik zurück und forderte anstatt einer gesetzlichen Senkung der deutschen Exporte eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit anderer Staaten.

Steuerabkommen Deutschland-Schweiz Nach dem Scheitern im deutschen Bundesrat beim letzten Versuch wagt die Schweiz einen neuen Anlauf für ein Steuerabkommen. 2009 scheiterte der Versuch eines Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz am rot-grünen Bundesrat. Gegenstand des Abkommens sollte eine pauschale und anonyme Nachversteuerung von deutschem Schwarzgeld in der Schweiz sein. Der schweizerische Bundespräsident Ueli Maurer zeigte sich vor Kurzem offen für neue Verhandlungen und hofft, dass sich das bilaterale Verhältnis durch ein solches Abkommen „beruhigt und normalisiert“. Die SPD, die damals


KURZMELDUNGEN

im Bundesrat noch gegen das Abkommen stimmte, zeigte während der Koalitionsverhandlungen Bereitschaft, das Abkommen noch einmal neu auf den Tisch zu bringen. Allerdings reagierte die Bundesregier- ung zurückhaltend auf den Vorstoß. Im Hinblick auf den künftigen automatischen Datenaustausch der EU mit der Schweiz seien die Voraussetzungen nun verändert, sagte Matthias Kotthaus, Sprecher des Finanzministeriums. Ob bilaterale Abkommen im Zuge dessen noch notwendig seien, könne er nicht einschätzen.

Überschuldung stagniert

nen Zahlungsverpflichtungen, die in absehbarer Zeit nicht beglichen werden können. Das entspricht 9,8 % der Gesamtbevölkerung gegenüber 9,7 % im Jahr 2012. Hauptursachen für die Überschuldung sind Arbeitslosigkeit, Krankheit, unangemessener Konsum oder gescheiterte Selbstständigkeit. Besonders Stadtbewohner sind von Überschuldung betroffen, den größten Anteil überschuldeter Bürger weisen Bremerhaven (19,84 %), Offenbach am Main (18,61 %) und Wuppertal (17,89 %) auf. Mit 4,81 % dagegen weist Schweinfurt die niedrigste Schuldnerquote auf.

der Mehrwertsteuersätze. Silberbarren unterliegen bereits dem vollen Mehrwertsteuersatz. Wer Gold kaufen will, kann dies dagegen weiterhin mehrwertsteuerfrei tun, solange es sich um sogenanntes Anlagegold handelt. Dazu zählen Goldbarren sowie Goldmünzen, die nach 1800 geprägt wurden, gesetzliches Zahlungsmittel sind oder waren und deren Marktpreis sich im Wesentlichen nach dem Goldgehalt bestimmt. Beim Kauf von Goldmedaillen, Goldschmuck oder historischen Goldmünzen dagegen fällt die Mehrwertsteuer an.

Höhere Mehrwertsteuer

Die Überschuldungsquote privater Haushalte hat sich zum Vorjahr kaum verändert. Der SchuldnerAtlas Deutschland 2013 der Creditreform zeigt, dass sich die Überschuldungsquote zum Vorjahr kaum verändert hat. Insgesamt haben in Deutschland 6,58 Mio. Privatperso-

Ab 2014 steigt die Mehrwertsteuer für Silbermünzen auf 19 %. Anleger, die in Edelmetalle investieren möchten, sollten den 31.12.2013 im Blick haben. Denn dann steigt die Mehrwertsteuer für Silbermünzen von 7 auf volle 19 %. Hintergrund dafür ist eine EU-Richtlinie zur Harmonisierung

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News, Analysen, Statistiken und Hintergrundberichte zu deutschen Unternehmensanleihen AnlegerPlus News 23 • | 19.11.2013 | 5 • www.bondguide.de • BondGuide • BondGuide-Flash


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UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Hess AG

Wirtschaftskrimi geht weiter Mit der Veröffentlichung eines vom Insolvenzverwalter der Hess AG (ISIN DE000A0N3EJ6), Rechtsanwalt Dr. Volker Grub, in Auftrag gegebenen Untersuchungsberichts geht der Skandal um die Gesellschaft in die nächste Runde.

Im Herbst 2012 startete die Aktie der Hess AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Emissionspreis belief sich auf 15,50 Euro, der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung betrug 35,65 Mio. Euro und floss der Hess AG zu.

Kurze Börsengeschichte Bereits im Januar 2013 wurden Vorwürfe der Bilanzmanipulation laut, die über einen längeren Zeitraum mit Kenntnis des Vorstands durchgeführt worden seien. Im Februar stellte die Gesellschaft einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit. Der renommierte Rechtsanwalt Dr. Volker Grub wurde als Insolvenzverwalter der Hess AG bestellt. Grub ermittelte die im Insolvenzverfahren zu berücksichtigenden Verbindlichkeiten mit 104,9 Mio. Euro, darin enthalten seien Schadensersatzansprüche der Aktionäre anlässlich des Börsenganges mit 35,65 Mio. Euro. Die durch Grub ermittelten Vermögenswerte belaufen sich lediglich noch auf 32,75 Mio. Euro, sodass die Überschuldung rund 72,1 Mio. Euro betrage.

Untersuchungsbericht schafft Klarheit Jetzt veröffentlichte Grub einen Untersuchungsbericht, der die mutmaßlichen Bilanzierungstricks und Manipulationen des ehemaligen Hess-Managements detailliert beschreibt. Und dieser Bericht liest sich wie ein Lehrbuch der Bilanzmanipulation. So wurden Scheingeschäfte bilanziert und abgerechnet, Scheinrechnungen erstellt und Kreisgeschäfte, also Transaktionen im eigenen Unternehmensverbund, durchgeführt. Besonders erschreckend: Die Manipulationen begannen bereits im Jahr 2007. Fasst man die Bilanzberichtigungen zusammen, errechnet sich ein Gesamtberichtigungsbedarf auf Basis EBT für den genannten Zeitraum von knapp 45 Mio. Euro.

6 | AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013

Aktionäre können hoffen Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass die ehemaligen Vorstände Christoph Hess und Peter Ziegler die Aktien der Hess AG im Oktober 2012 mit falschen Bilanzzahlen an die Börse gebracht haben. Nach Ansicht des Insolvenzverwalters ist den Aktionären der Schaden zu erstatten, der ihnen durch den Kauf der Aktien entstanden ist. Die entsprechenden Forderungen können also zur Insolvenztabelle angemeldet werden und werden mit der noch erforderlichen Zustimmung des Gläubigerausschusses mit der Insolvenzquote bedient. Nicht untersucht wurde seitens des Insolvenzverwalters, inwieweit die geschädigten Aktionäre Ansprüche gegen die emittierenden Banken, die Vorstände, Aufsichtsräte und Berater haben.

Finger weg! Die Hess-Aktie ist mittlerweile auf einem Kursniveau von 0,03 Euro angekommen. Der faire Wert der Aktie liegt unseres Erachtens aber bei Null. Deshalb gilt weiterhin: Finger weg! Maximilian Fischer

Hess AG (ISIN DE000A0N3EJ6)

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 19.11.2013: 0,03 Euro


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

technotrans AG

Gelungene Vorstellung Einen sehr guten Auftritt legte der Vorstandssprecher der technotrans AG (ISIN DE000A0XYGA7), Henry Brickenkamp, bei der Präsentation des Unternehmens im Rahmen des diesjährigen Eigenkapitalforums hin. Die Gesellschaft bietet trotz schwacher Neun-Monats-Zahlen eine interessante Einstiegsmöglichkeit.

Die 1970 gegründete Gesellschaft ist ein weltweit agierender Systemanbieter für Flüssigkeiten-Technologie. Die Kernkompetenz, das Temperieren, Filtrieren und Separieren, Messen und Dosieren von Flüssigkeiten sowie die dazugehörende Steuerungs- und Prozesstechnik finden seit Jahren vorrangig in der Druckindustrie Anwendung. Zudem treibt der Konzern die Durchdringung neuer Märkte wie dem Lasermarkt und der Werkzeugindustrie voran.

Schwieriges wirtschaftliches Umfeld Heute beschäftigt die technotrans AG mit ihren 20 Tochtergesellschaften knapp 770 Mitarbeiter an 20 Standorten in 13 Ländern und zählt weltweit zu den größten Zulieferern von Peripheriegeräten für die Druckindustrie. In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld verringerte sich der Umsatz der technotrans 2012 um 7 % auf 91 Mio. Euro. Dennoch ist es dem Unternehmen gelungen, das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 12 % auf 5,4 Mio. Euro zu steigern.

Neun-Monats-Zahlen enttäuschen In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz in der technotrans-Unternehmensgruppe um 17,6 % auf 77,8 Mio. Euro. Dieses Wachstum ist in erster Linie auf die Akquisition der KLH Kältetechnik GmbH und ihrer asiatischen Schwestergesellschaften zum Jahresbeginn 2013 zurückzuführen. Das dritte Quartal 2013 steuerte 25,3 Mio. Euro zum Umsatz bei, ein Wachstum von 4,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Nach neun Monaten wurde ein EBIT in Höhe von 3,0 Mio. Euro erwirtschaftet (-12,0 % ggü. Vj.). Das EBIT im dritten Quartal betrug 0,8 Mio. Euro (Vj. 1,7 Mio. Euro). Dieser Rückgang wurde primär durch den unerwartet schwachen Geschäftsverlauf verursacht. Das Ergebnis je Aktie beläuft sich nach neun Monaten auf 0,25 Euro (Vj. 0,33 Euro). Mit diesem Abschneiden zeigt sich Brickenkamp nicht zufrieden: „Die gegenüber der ursprünglichen Planung unbefriedigende Umsatzentwicklung im Segment Technology resultierte überwiegend aus dem erneuten, unerwartet deutlichen Rückgang im Geschäft mit Kunden aus der Druckindustrie“, so Brickenkamp. „Die Aktivitäten in anderen Absatzmärkten entwickeln sich positiv, sind aber noch nicht in der Lage, diese

Größenordnung kurzfristig zu kompensieren“, lässt sich Brickenkamp weiter zitieren.

Zurück auf dem Wachstumspfad Mittel- bis langfristig gibt sich Brickenkamp aber sehr optimistisch. Auch wenn der 2013er-Umsatz bei rund 102 Mio. Euro erwartet wird und die EBIT-Marge für das Gesamtjahr voraussichtlich nur rund 3,5 % erreichen wird, soll sich der Umsatz in den nächsten drei bis fünf Jahren verdoppeln und die EBITMarge auf 10 % gesteigert werden. Dies kann vor allem deshalb gelingen, weil auch für eine Umsatzverdoppelung keine zusätzlichen Verwaltungskosten entstehen würden, wie Brickenkamp betonte. „Die Wachstumsstory von technotrans ist vollständig intakt“, sagt Brickenkamp. „Wir haben die Erreichung unserer mittel- und langfristigen Ziele aus heutiger Sicht nur um ein Jahr verschoben.“

Aktie interessant Sollte es dem technotrans-Management tatsächlich gelingen, die im Rahmen der Unternehmenspräsentation auf dem Eigenkapitalforum kommunizierten Wachtsums- und Ergebnisziele zu erreichen, ist die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau von rund 7,90 Euro nicht teuer. Unter Berücksichtigung von 440.000 eigenen Aktien wird das Unternehmen auf diesem Kursniveau mit rund 52 Mio. Euro bewertet. Wer, wie wir, an die Wachstumsstory bei technotrans glaubt, kann die Aktie bis 8,20 Euro kaufen. Das mittelfristige Kursziel siedeln wir bei 13 Euro an, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 6,50 Euro platziert werden. Maximilian Fischer

technotrans AG (ISIN DE000A0XYGA7)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 19.11.2013: 7,90 Euro

AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013 | 7


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Aareal Bank AG

Ist die Luft jetzt raus? Bis auf knapp 29 Euro ist die Aktie des Immobilienfinanzierers Aareal Bank (ISIN DE0005408116) Anfang November gestiegen. Seitdem ist das Papier unter Druck geraten – trotz kräftig gestiegener Quartalszahlen. Ist die Luft nun raus?

Glaubt man Vorstandschef Wolf Schumacher, steuert die Wiesbadener Aareal Bank im laufenden Jahr auf einen Rekordgewinn zu. Das Betriebsergebnis vor Steuern werde 2013 mit rund 185 Mio. Euro in der Größenordnung des Rekordjahrs 2011 liegen, auch weil sich die Rückstellungen für faule Kredite in Grenzen halten. Bisher hatte die Aareal Bank mit 176 Mio. Euro Gewinn vor Steuern gerechnet – so viel wie 2012. Analysten hatten ihr im Schnitt mehr als 190 Mio. Euro zugetraut. Nach neun Monaten im laufenden Jahr stehen bereits 140 Mio. Euro (Vj. 130 Mio. Euro) zu Buche. Dabei schafft es die Bank sogar, trotz historisch niedriger Zinsen, ihren Zinsüberschuss weiter zu steigern auf 133 Mio. Euro, nach 119 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Sie profitierte hierbei von guten Margen im Kreditgeschäft bei gleichzeitig niedrigen Refinanzierungskosten.

Boomendes Neugeschäft Das Neugeschäft der Aareal Bank wächst wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr. Dabei macht sich vor allem das derzeit boomende Geschäft mit gewerblichen Immobilienkrediten bemerkbar. Zudem profitiert die Aareal Bank vom Rückzug der Konkurrenten wie der zur Commerzbank gehörenden Eurohypo. Dies mindert den Druck auf die Zinsmargen. Vorstandschef Schumacher schraubte auch das Ziel für das Neugeschäft nach oben: „Ein gutes Stück mehr als acht Milliarden Euro“ an neuen Krediten werde die Aareal Bank in diesem Jahr vergeben, mehr war es zuletzt vor der Krise. Mit 6,7 Mrd. Euro hat sie ihr bisheriges Jahresziel bereits Ende September erreicht. Allein von Juli bis September 2013 waren es 2,3 Mrd. Euro, eine Milliarde mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Und das, obwohl viele Kreditnehmer die niedrigen Zinsen nutzen und ihre Darlehen vorzeitig zurückzahlen. Doch das steigende Neugeschäft macht diese Abflüsse wieder wett. Die Bruttomargen bei neuen Krediten lägen zurzeit bei 2,5 %. 2 % habe die Aareal sich auch auf absehbare Zeit vorgenommen.

Dennoch baut die Bank noch immer auf Geld vom Staat. Eine stille Einlage des Bankenrettungsfonds SoFFin über 300 Mio. Euro bessert ihr Kapitalpolster um 2,3 Prozentpunkte auf, kostet aber 5 Mio. Euro Zinsen pro Quartal. „Wir wollen die SoFFin-Anleihe so schnell wie möglich zurückzahlen“, bekräftigte Finanzchef Hermann Merkens. Doch um die Hybridanleihe, mit der sie ersetzt werden solle, gebe es noch Unsicherheiten, etwa was die steuerliche Abzugsfähigkeit betrifft.

Dividende in Aussicht gestellt Die Analysten zeigten sich nach den Quartalszahlen überwiegend skeptisch. Für Dirk Becker vom Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Aareal Bank-Aktie nach den Zahlen kaum noch Luft nach oben. Der Immobilienfinanzierer habe die Erwartungen im dritten Quartal erfüllt. Andere Experten wie die der Société Générale haben die im MDAX notierte Aktie der Aareal Bank sogar auf „Verkaufen“ zurückgestuft. Erstmals seit Langem sollen die Aareal-Aktionäre für 2013 allerdings auch wieder eine Dividende erhalten. Analysten gehen im Schnitt von 50 Cent je Aktie aus (der SoFFin bekommt in diesem Fall nur einen etwas höheren Zins). Dies spräche wiederum für die Aktie und könnte einige Anleger anziehen. Für investierte Anleger könnte dies ein Grund sein, trotz des derzeit möglicherweise begrenzten Kurspotenzials weiterhin investiert zu bleiben. Stefan Siebert Hinweis: Der Autor hält Aktien der Aareal Bank AG

Aareal Bank (ISIN DE0005408116)

Stille Einlage des Staates Insgesamt hat die Aareal Bank im dritten Quartal 2013 48 Mio. Euro (Vj. 42 Mio. Euro) vor Steuern verdient. Die harte Kernkapitalquote erreichte Ende September 12,5 %. Damit erfüllen die Wiesbadener bereits jetzt die bis Ende 2018 geplanten Kapitalund Liquiditätsanforderungen nach Basel III.

8 | AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 19.11.2013: 26,87 Euro


Leserservice

Beteiligung am Gläubigerausschuss richtig nutzen Das Deutsche Institut für angewandtes Insolvenzrecht und die Kanzlei Buchalik Brömmekamp legen einen Leitfaden für die Arbeit in Gläubigerausschüssen vor

Der Gläubigerausschuss besitzt nach dem neuen Insolvenz- recht eine noch wichtigere Funktion. So ist er nach dem ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) das zentrale Steuerungsorgan für die Mitbestimmung der Gläubiger bei der Sanierung eines insolventen Unternehmens. Darüber hinaus sorgt er für die Auswahl des Insolvenz-/Sachverwalters.

Kostenloser Leitfaden bietet Orientierungshilfe Trotz seiner exponierten Stellung wissen viele Insolvenzgläubiger noch nicht, das Instrument richtig zu nutzen. Kreditgeber sitzen regelmäßig im Ausschuss – Lieferanten und Dienstleister (ungesicherte Gläubiger) sind allerdings selten vertreten. Für sie bleibt oft unbeantwortet, unter welchen Umständen es Sinn macht, sich an einem Gläubigerausschuss zu beteiligen. Dabei stellen sie in jedem Insolvenzverfahren der Zahl nach die größte Gruppe der Gläubiger. Das DIAI (Deutsches Institut für angewandtes Insolvenzrecht) und die Kanzlei Buchalik Brömmekamp haben nun einen Arbeitsleitfaden für Mitglieder des Ausschusses entwickelt. Darin werden die Rechte und Pflichten der Mitglieder aufgezeigt, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung genau erklärt, die Wahl des (vorläufigen) Sachwalters/Insolvenzverwalters beschrieben und Haftungsfragen beantwortet. Er bietet Hilfestellung und ist ein Nachschlagewerk, sollten im Umgang mit dem Verwalter/Sachwalter, eigenverwaltenden Schuldner, dem Insolvenzgericht und den Gläubigern Problemstellungen auftreten. Der Arbeitsleitfaden steht für einen kostenlosen Download auf den Internetseiten www.diai.org/ esug und www.buchalik-broemmekamp.de bereit.

ESUG ermöglicht Mitbestimmung Erst rund 380 Verfahren wurden seit Inkrafttreten des ESUG im März 2012 durchgeführt. Das ESUG betritt also in vielerlei Hinsicht Neuland. Eine gefestigte Rechtsprechung wird sich erst in einigen Jahren entwickeln und die Beschlüsse der Gerichte unterscheiden sich ganz erheblich. Gleichwohl bewegt sich der vorläufige Gläubigerausschuss mit seinen Mitgliedern nicht in einem rechtsfreien Raum. Die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich seit über einem Jahrhundert entwickelt und reichen von der Rechtsstellung bis zur Haftung des Mitgliedes. Jedoch sind mit dem ESUG völlig neue Aufgaben hinzugekommen, bei deren Bewältigung nicht auf gefestigte Grundsätze zurückgegriffen werden kann. Auch darüber informiert der Arbeitsleitfaden. „Mit dem ESUG hat der Gesetzgeber erkannt, dass die Mitwirkung und Mitbestimmung der wirtschaftlich Betroffenen frühzeitig erfolgen muss. Damit hat er tiefgreifend in die Abwicklung und Gestaltung von Insolvenzen eingegriffen. Jetzt müssen die Gläubiger ihre Rechte auch nutzen, denn sie können die Sanierung eines Unternehmens in ihrem Sinne mitgestalten“, sagt der Leitende Direktor des DIAI, Prof. Dr. Hans Haarmeyer.

Weitere Informationen: Deutsches Institut für angewandtes Insolvenzrecht e.V. Prof. Dr. Hans Haarmeyer hans.haarmeyer@diai.org Tel/Fax: 0228 - 359462

AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013 | 9


Bilder © DANONE

DIVIDENDENANALYSE

DANONE

Der Appetit kommt mit der Dividende Der Lebensmittelkonzern DANONE (ISIN FR0000120644) musste nach einem Lebensmittelskandal seine Jahresziele nach untern korrigieren. In der Zukunft will das Unternehmen vor allem in den aufstrebenden Ländern wachsen. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren.

Die Geschichte des französischen Getränke- und Lebensmittelkonzerns DANONE beginnt im Jahr 1919, als Isaac Carasso in Barcelona mit der Entwicklung einer Rezeptur für Joghurt, die Kindern bei Durchfallerkrankungen helfen soll, startete. Der Joghurt wurde in den ersten Jahren ausschließlich in Apotheken verkauft. Seine Joghurt-Linie benannte Carasso nach seinem Sohn Daniel, für den er die Koseform „Danon“ gebrauchte. Im Jahr 1967 erfolgte die Fusion mit dem Frischkäsespezialisten Gervais. Zu DANONE gehören heute Markenprodukte wie Actimel, FruchtZwerge, Obstgarten oder Dany Sahne. Neben den Milchprodukten ist auch die Babynahrung mit der Kernmarke Milupa hervorzuheben. Ein weiteres wichtiges Standbein ist die Wassersparte mit klangvollen Namen wie Evian oder Volvic.

Umsatzprognose nach unten korrigiert Der Pariser Konzern musste im Oktober 2013 seine Jahresziele aufgrund eines Babynahrungs-Skandals senken. Nach einer Warnung der Firma Fonterra aus Neuseeland, dem weltweit größten Exporteur von Milchprodukten, stoppte DANONE in wichtigen asiatischen Märkten den Verkauf von

10 | AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013

Babykost. Glücklicherweise war alles nur falscher Alarm. In den Produkten wurden keine lebensgefährlichen Bakterien gefunden. Dennoch fiel in der Folge der Umsatz mit der wichtigen Babynahrung im dritten Quartal 2013 um 13 %. DANONE rechnet nun damit, dass die Erlöse im laufenden Jahr, bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Akquisitionen, um 4,5 bis 5 % zulegen werden. Damit wurde die Erwartung von zuvor 5 % Wachstum leicht nach unten korrigiert. Der freie Cashflow soll sich in der Spanne von 1,5 – 1,6 Mrd. Euro bewegen. Der Umsatz von DANONE kletterte im letzten Jahr um 5,4 % auf das Rekordniveau von 20,87 Mrd. Euro. Der freie Cashflow übersprang 2 Mrd. Euro. Beide Zahlen haben sich in den letzten 5 Jahren verdoppelt. Die Märkte außerhalb Europas werden dabei immer wichtiger und stehen heute bereits für über 60 % der Umsätze.

Auf dem Weg in die aufstrebenden Märkte DANONE strebt mit hoher Dynamik in die Schwellenländer. So soll nun die Präsenz in Afrika ausgebaut werden.


DIVIDENDENANALYSE

Gemeinsam mit einer Investmentgesellschaft ist die Übernahme des westafrikanischen Milchverarbeiters Fan Milk International geplant. Darüber hinaus ist DANONE an der Übernahme des indischen Molkereiunternehmens Tirumala Milk, der zweitgrößten Molkerei des Landes, interessiert. Etablierte Märkte, wie die Vereinigten Staaten, werden aber nicht vergessen. So wurde nach der Übernahme des Gefrierjoghurt-Spezialisten YoCream nun auch YoCrunch, ein Marktführer im Bereich von Joghurts mit süßen und knusprigen Zutaten, akquiriert.

nach oben. Aufgrund der starken internationalen Präsenz und der ordentlichen Dividende ist die Aktie für Langfristanleger interessant.

Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de www.MyDividends.de

DANONE (ISIN FR0000120644)

Attraktive Dividende Die Franzosen hatten in diesem Jahr die Dividende um 4,3 % auf 1,45 Euro je Aktie erhöht. Beim derzeitigen Börsen- kurs von 54,27 Euro entspricht dies einer aktuellen Dividendenrendite von 2,67 %. Von 2002 (0,52 Euro) bis heute hat sich die Dividende fast verdreifacht. Nachdem der Aktienkurs in diesem Jahr kurz die 60-EuroMarke überschritten hatte, folgte ein Rücksetzer auf rund 52 Euro. Seitdem arbeitet sich der Wert wieder langsam

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 19.11.2013: 55,30 Euro

AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013 | 11


HV-BERICHT

ARISTON Real Estate AG

Die kritische Größe fehlt Aktionäre der ersten Stunde hatten an den Aktien der ARISTON Real Estate AG (ARE, ISIN DE000A0F5XM5) bislang keine Freude. Seit dem Börsengang im Jahr 2007 ist die Ergebnissituation sehr durchwachsen und die Aktie verlor zeitweise über 90 % an Wert.

Das in München ansässige, auf Gewerbeimmobilien fokussierte Unternehmen hält derzeit acht Immobilien mit einer Fläche von ca. 137.000 qm. Der Fair Value liegt laut Gutachten bei rund 110,3 Mio. Euro.

Nicht nur Top-Immobilien Neben einigen guten Objekten, die voll vermietet sind und einen stabilen Cashflow generieren, befinden sich im ARE-Portfolio aber leider auch einige Problemfälle. Als erstes ist die Logistik- immobilie in Bremen zu nennen, die schon seit Längerem zu über 80 % leer steht. Aufgrund der besonderen Spezifikation kommt diese Immobilie nur für einen sehr eingeschränkten Mieterkreis infrage. Größere Wertberichtigungen wurden bis dato trotz der unbefriedigenden Situation nicht getätigt, da von keinem strukturellen Leerstand ausgegangen wird. Gelingt es jedoch in absehbarer Zeit nicht, den Leerstand zu beseitigen, droht hier Abschreibungsbedarf. Sorgen bereitet auch das Fachmarktzentrum Freising, das zu etwa 20 % leer steht. Erfreulich ist dagegen die Entwicklung beim Baumarkt Freising. Nach der Pleite des Mieters Praktiker konnte ein Vormietvertrag mit einem anderen Baumarkt abgeschlossen werden. Das Jahresergebnis 2012 war nicht berauschend. Bei Mieterlösen von 9,7 Mio. Euro (Vj. 9,1 Mio. Euro) wurde ein Verlust von 0,7 Mio. Euro erwirtschaftet. 2011 wurde noch ein Gewinn von 1,5 Mio. Euro ausgewiesen.

Sonderprüfungsantrag Vom zweitgrößten Aktionär Pillar Securisation wurde ein Antrag auf Sonderprüfung gestellt, der verschiedene Punkte wie zum Beispiel Vertragsbeziehungen zu nahestehenden Personen, einzelne Projekte oder auch Beratungstätigkeiten des ehemaligen Vorstands Dr. Heß umfasste. Unter anderem der Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Daniel Bauer monierte, dass es nicht sein kann, dass ein Berater ein Mehrfaches der Vorstandsvergütung – Herr Lorenz bekam 2012 ein Salär von 120.000 Euro – einstreicht. Dr. Heß erhielt 2012 Bezüge von 393.000 Euro, 2011 waren es sogar 537.000 Euro! Die Verwaltung begründete die hohen Zahlungen damit, dass Dr. Heß für ARE u. a. Darlehensverzichte von über 10 Mio. Euro ausgehandelt hat. Natürlich erhielt der Sonderprüfungsantrag nicht die erforderliche Mehrheit, da der Großaktionär dagegen stimmte.

Fusion als Lösung? Laut Lorenz ist die ARE zu klein, um nachhaltig profitabel sein zu können. Deshalb werden immer mal wieder Gespräche bezüglich einer möglichen Fusion mit anderen Immobiliengesellschaften geführt, bislang jedoch ohne Ergebnis. Auch wenn der Aktienkurs mit derzeit einem Euro deutlich unter dem inneren Wert von etwa drei Euro notiert, eignet sich die ARE-Aktie derzeit nicht für eine Anlage. Reinhard Hock

Langwierige Bankverhandlungen Sehr lange dauerten die Verhandlungen mit den Banken zur Refinanzierung einzelner Objekte. Erst Anfang Mai 2013 wurde die Umschuldung erfolgreich umgesetzt, was bei ARE im laufenden Jahr zu einem positiven Ergebnisbeitrag von 3 Mio. Euro führt. Auf der Hauptversammlung (HV) Ende Oktober 2013 räumte Alleinvorstand Hans-Dieter Lorenz ein, dass die Liquiditätssitua- tion der Gesellschaft teilweise sehr angespannt war und sich das Unternehmen in einer existenzbedrohenden Lage befand. Nur durch Bürgschaften und Kredite der Familie Lorenz, die mit ca. 66 % auch Großaktionär der ARE ist, wurde das Überleben gesichert. Die zähen Verhandlungen waren auch der Grund, warum die HV erneut außerhalb der gesetzlichen Achtmonatsfrist abgehalten wurde.

12 | AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013

ARISTON Real Estate AG (ISIN DE000A0F5XM5)

Quelle: www.finanztreff.de

/ Kurs am 19.11.2013: 1,00 Euro


Realdepot

Realdepot

Quartalszahlen ohne große Überraschungen Mit K+S, AGROB und Essanelle veröffentlichten drei unserer SdK Realdepotwerte in den vergangenen zwei Wochen ihre Zahlen für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2013. Große Überraschungen gab es dabei jedoch nicht.

Essanelle: Ertragskennzahlen leicht unter Vorjahr Als erstes berichtete die Essanelle Hair Group AG am 11. November über den bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres 2013. In den ersten neun Monaten 2013 konnten die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter gesteigert werden. So erhöhte sich der Umsatz um 1,8 % auf 96,0 Mio. Euro nach 94,3 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum 2012. Bei den einzelnen Salonkonzepten verbesserte HairExpress die Umsätze um 5,6 % von 30,9 Mio. Euro auf 32,6 Mio. Euro. Super Cut erwirtschaftete ebenfalls eine Steigerung um 1,8 % von 17,1 Mio. Euro auf jetzt 17,4 Mio. Euro. Das Konzept essanelle Ihr Friseur erreichte in den ersten neun Monaten 40,4 Mio. Euro nach 41,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (-1,5 %). Die auf den Verkauf friseurexklusiver Produkte spezialisierten Beauty Hair Shops liegen mit Umsätzen in Höhe von 5,5 Mio. Euro um 4,6 % über dem Vorjahresniveau von 5,3 Mio. Euro. Die Ertragskennzahlen der Essanelle Hair Group liegen weiterhin unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erreichte nach den ersten neun Monaten des Jahres 2013 6,5 Mio. Euro nach 7,3 Mio. Euro im Vorjahr (-10,1 %). Das Vorsteuerergebnis (EBT) liegt bei 3,0 Mio. Euro nach einem Vorjahreswert von 3,7 Mio. Euro (-18,7 %). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich schließlich auf 0,39 Euro nach 0,49 Euro im Vorjahr.

Prognose leicht verschlechtert Nach dem heutigen Stand rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von rund 2 % und mit einem Vorsteuerergebnis zwischen 5,0 und 6,0 Mio. Euro – während bisher 5,5 – 6,0 Mio. Euro erwartet wurden. Die Ergebnisprognose wurde damit für uns überraschend nach unten hin erweitert. Begründet wird dies mit der Wirkung des eingeführten Mindestlohns, dessen Wirkungen auf die Ertragskraft noch nicht abgeschätzt werden können. Wir halten vorerst an unserer Depotposition fest, da wir die Bewertung aufgrund der zu erwartenden hohen Dividendenrendite und der stabilen Erträge für nicht zu teuer halten, wird die weitere Entwicklung der Geschäftszahlen jedoch genau beobachten.

K+S: Spielball von Hedgefonds Die K+S-Gruppe hat von Juli bis September 2013 sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis die Werte des Vorjahres nicht erreichen können, die pessimistischen Prognosen mancher Marktteilnehmer wurden jedoch weit übertroffen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat K+S einen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu stabilen Umsatz von 2.972,5 Mio. Euro erreicht. Das operative Ergebnis EBIT I sank in diesem Zeitraum um 10,6 % auf 556,3 Mio. Euro. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte verzeichnete in den ersten neun Monaten

AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013 | 13


REALDEPOT

2013 einen Umsatzrückgang um 10 % auf 1.630,5 Mio. Euro. Der Absatz lag mit 5,43 Mio. t auf dem Niveau des Vorjahres. Im dritten Quartal 2013 sank der Umsatz um 18,5 % auf 456,7 Mio. Euro. Hierfür waren das niedrigere Preisniveau auf den Weltkalimärkten sowie negative Wechselkurseffekte im Überseegeschäft ausschlaggebend. Während der Umsatz von Kaliumchlorid im Berichtszeitraum deutlich rückläufig war, verringerten sich die Erlöse von Düngemittelspezialitäten nur leicht. Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte lag das operative Ergebnis EBIT I in den ersten neun Monaten mit 498,2 Mio. Euro um 17,8 % unter dem Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal führten niedrigere Preise infolge der Unsicherheiten auf dem Markt für kalihaltige Produkte sowie geringere Absatzmengen zu einem um 32,3 % rückläufigen Ergebnis.

Salzsparte legt operativ zu Im Geschäftsbereich Salz hingegen stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten mengen- sowie preisbedingt um 14,7 % auf 1.220,7 Mio. Euro an. Im dritten Quartal lag der Umsatz mit 321,0 Mio. Euro etwas über dem Vorjahresniveau, da positive Mengeneffekte durch währungsbedingte Umsatzrückgänge nahezu ausgeglichen wurden. Ein gutes Voreinlagerungsgeschäft in Europa sorgte in diesem Zeitraum bei Auftausalz für ein Umsatzplus von rund 28 %. Das operative Ergebnis EBIT I des Geschäftsbereichs Salz stieg hingegen in den ersten neun Monaten auf 68,8 Mio. Euro (9M/12: 38,6 Mio. Euro). Im dritten Quartal 2013 lag diese Kennzahl mit 9,2 Mio. Euro um 4,3 Mio. Euro über Vorjahr. Mengenbedingt höhere Ergebnisbeiträge aus dem Voreinlagerungsgeschäft konnten hierbei gestiegene Instandhaltungskosten mehr als ausgleichen.

Pessimisten wurden enttäuscht Die K+S-Gruppe hat also von Juli bis September 2013 sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis die Werte des Vorjahres erwartungsgemäß nicht erreichen können. Die von vielen Pessimisten (vor allem angelsächsischen Hedgefonds) erwartete große Enttäuschung ist aber ausgeblieben. Das operative Ergebnis des Kaliherstellers aus Kassel lag mit 116 Mio. Euro deutlich über den Prognosen der Analysten, die im Schnitt auf 94 Mio. Euro getippt hatten. Manche Pessimisten hatten K+S sogar nur 40 Mio. Euro zugetraut. Diese wurden durch die Bekanntgabe der Zahlen auf dem falschen Fuß erwischt. Dies führte nach der Bekanntgabe zu starken Eindeckungen unter Hedgefonds, die zuvor die Aktie leer verkauft hatten.

Zukunft unsicher Trotz der zuletzt positiven Signale aus Russland bezüglich der Mengen und Preisentwicklung auf dem Kalimarkt bleibt die Unsicherheit unter den Investoren hoch. Wir gehen weiterhin von einer vernünftigen Lösung im Kalistreit aus. Sollte sich diese abzeichnen, besteht aus unserer Sicht ein hohes Aufwärtspotenzial bei der Aktie der K+S-Gruppe.

14 | AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013

AGROB mit guten Aussichten Gute Zahlen meldete die AGROB Immobilien AG. Noch besser fiel jedoch der Ausblick aus. In den ersten neun Monaten 2013 ging die Gesamtleistung zwar auf 8,5 Mio. Euro und damit um 2,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Unterm Strich blieben jedoch mit einem Periodenüberschuss von 1,3 Mio. Euro 0,3 % mehr übrig als im Vorjahr. Der Ausblick auf die kommenden Jahre macht aus unserer Sicht Freude. So wurden die bis Ende 2014 auslaufenden Darlehen zu günstigeren Konditionen verlängert. Insgesamt strebt man mit der noch ausstehenden Prolongation der in 2015 fälligen Darlehen an, den durchschnittlichen Zinssatz bis Ende 2015 von aktuell 4,62 % auf 3,92 % zu reduzieren. Allein für die Jahre 2014 und 2015 können somit jährlich ca. 250.000 Euro an Zinskosten eingespart werden. Nach der Beendigung eines Mietverhältnisses zu Ende November 2013 beträgt die Leerstandsquote ca. 5 %. Jedoch befindet sich die Gesellschaft in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem Mieter, der ca. die Hälfte der dann leerstehenden Flächen anmieten würde. Dies würde ein sehr erfreuliches Ergebnis sein und dazu führen, dass die Gesellschaft 2014 eine sehr erfreuliche Entwicklung nehmen dürfte, da dann neben den erhöhten Mieterlösen auch die weiter reduzierten Zinsaufwendungen sich positiv auf das Ergebnis niederschlagen müssten.

Was macht der Hauptaktionär? Währenddessen dürfte auch die Übernahmefantasie durch die Spekulationen eines Börsengangs der HypoVereinsbank angeheizt werden. Wie man aus Italien vernehmen konnte, sei die Unicredit Group daran interessiert, ihre profitable Tochtergesellschaft, die Hypovereinsbank, gleichzeitig Großaktionär der AGROB Immobilien AG, an die Börse zu bringen, um die daraus resultierenden Erlöse zur Schuldentilgung und Aufstockung des Eigenkapitals der Unicredit zu verwenden. In dem Zusammenhang sollte jedoch auch ein Verkauf der Immobilientochter AGROB nicht ganz ausgeschlossen werden. Zuletzt waren jedenfalls viele hochvolumige Kauforders für die AGROB-Aktien im Markt.

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Realdepot

SdK REALDEPOT Kurs am 19.11.2013 in Euro

Gesamtwert am 19.11.2013 in Euro

Kursveränderung

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

11,26

5.630,00

+ 31,8 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*11,47

11.470,00

+ 38,2 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19 .10.2011

30,50

6.09 9 ,00

32,50

6.500,00

+ 6,6%

800

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

10,80

8.640,00

+ 31,7 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,58

4.640,00

- 13,43 %

300

Eurokai KGaA Vz.

570653

17.06.2013

19,60

5.879,00

23,40

7.020,00

+ 19,4 %

350

K+S AG

KSAG88

30.07.2013

22,72

7.952,00

20,85

7.297,50

-8,23 %

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*23,14

1.157,00

- 70,9 %

Anzahl

Wertpapier

WKN

500

Essanelle Hair Group AG

100

8.000

50 5

Repower Nachbesserungsrechte Griechenland Strip**

angefallene Transaktionskosten: 490,53 Euro | Stückzinsen: -21,33 Euro | abgeführte Steuern: 4.145,88 Euro | Kontostand: 63.274,19 Euro Gesamtdepotwert: 119.793,57 Euro

Depotveränderung: +19,79 %

Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden. Hinweis: Markus Neumann, Mitglied des SdK Vorstands, sitzt im Aufsichtsrat der COLEXON Energy AG.

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 17) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013 | 15


HV-TERMINE

Stand: 18.11.2013, Angaben ohne Gewähr, Quelle: http://www.sdk.org/hauptversammlung.php

November 2013 20.11.2013 CONET Technologies AG Hennef 20.11.2013 Fanorakel AG München 21.11.2013 Terex Material Handling & Port Solutions AG Düsseldorf 25.11.2013 Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA Dortmund 26.11.2013 PRIMAG AG Düsseldorf Koblenz 26.11.2013 TC Unterhaltungselektronik AG 28.11.2013 Sektkellerei Schloß Wachenheim AG Trier 28.11.2013 Kölner Bürgergesellschaft AG Köln 28.11.2013 GBW AG München 28.11.2013 nextevolution AG Hamburg 29.11.2013 China BPIC Surveying Instruments AG Frankfurt am Main 29.11.2013 NameProtect AG Bremen 29.11.2013 Immovaria Real Estate AG Berlin 29.11.2013 BrainCloud AG Bremen 29.11.2013 Mandarin Capital AG Bremen

Dezember 2013 03.12.2013 03.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 06.12.2013 09.12.2013 10.12.2013 11.12.2013 13.12.2013 13.12.2013 18.12.2013 19.12.2013 19.12.2013 19.12.2013 20.12.2013

KROMI Logistik AG Cassona SE GSC Portfolio AG Generali Deutschland Holding AG QUESTOS AG ConValue AG Schraad Metallbau AG Konsortium AG N2 Nanotech AG HÖFT & WESSEL AG Webinstore AG GRETA AG AREAL Immobilien und Beteiligungs-AG Aurum Sachwerte AG HumanOptics AG SinnerSchrader AG KWS Saat AG AVW Immobilien AG Gigaset AG Acazis AG

Hamburg Frankfurt am Main Frankfurt am Main Köln Bremen Bremen Bremen Frankfurt am Main Bremen Hannover Berlin Berlin Essen Neu-Ulm Erlangen Hamburg Einbeck Hamburg München München

Januar 2014 08.01.2014 17.01.2014 20.01.2014 24.01.2014

B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ThyssenKrupp AG Wincor Nixdorf AG VERBIO Vereinigte BioEnergie AG

München Bochum Paderborn Leipzig

Februar 2014 06.02.2014 12.02.2014 12.02.2014 13.02.2014 19.02.2014 26.02.2014 27.02.2014

Cloppenburg Automobil SE TUI AG Metro AG Infineon Technologies AG Bertrandt AG Aurubis AG OSRAM Licht AG

Düsseldorf Hannover Düsseldorf München Sindelfingen Hamburg München

März 2014 06.03.2014 13.03.2014 14.03.2014 14.03.2014

buch.de internetstores AG LS telcom AG Eisen- und Hüttenwerke AG MVV Energie AG

16 | AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013

Münster Lichtenau Köln Mannheim

19.03.2014 20.03.2014 21.03.2014 21.03.2014 25.03.2014 27.03.2014 27.03.2014 28.03.2014

DATAGROUP AG Pliezhausen Sanochemia Pharmazeutica AG Eisenstadt Micronas Semiconductor Holding AG Zürich Villeroy & Boch AG Merzig Isra Vision AG Darmstadt All for One Steeb AG Leinfelden-Echterdingen Deutsche Beteiligungs AG - DBAG Frankfurt/Main Jost AG Lauf an der Pegnitz

April 2014 02.04.2014 04.04.2014 09.04.2014 09.04.2014 09.04.2014 10.04.2014 15.04.2014 16.04.2014 16.04.2014 17.04.2014 24.04.2014 25.04.2014 25.04.2014 25.04.2014 29.04.2014 29.04.2014 29.04.2014 29.04.2014 29.04.2014 30.04.2014 30.04.2014 30.04.2014 30.04.2014

Nebelhornbahn AG Oberstdorf Henkel AG & Co. KGaA Düsseldorf Dinkelacker AG Stuttgart Daimler AG Berlin Beta Systems Software AG Berlin Sky Deutschland AG München Schuler AG Göppingen Axel Springer AG Berlin RWE AG Essen Beiersdorf AG Hamburg KWG Kommunale Wohnen AG Hamburg Continental AG Hannover Pankl Racing Systems AG Kapfenberg Schwälbchen Molkerei Jakob Berz AG Bad Schwalbach EnBW Energie Baden-Württemberg AG Karlsruhe Analytik Jena AG Jena Deutsche Lufthansa AG Hamburg Delticom AG Hannover FRIWO AG Ostbevern Dürr AG Bietigheim-Bissingen Gerresheimer AG Düsseldorf Rational AG Augsburg SGL Carbon SE Wiesbaden

Mai 2014 (bis 12.5.2014) 02.05.2014 06.05.2014 06.05.2014 06.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 07.05.2014 08.05.2014 08.05.2014 08.05.2014 08.05.2014 08.05.2014 09.05.2014 09.05.2014 09.05.2014 09.05.2014 12.05.2014 12.05.2014 12.05.2014

BASF SE HAMBORNER REIT AG Ahlers AG TAKKT AG Hannover Rückversicherung SE HeidelbergCement AG National-Bank AG Deutz AG Biotest AG Hochtief AG Fuchs Petrolub SE Fuchs Petrolub SE Softing AG Talanx AG Grenkeleasing AG Leoni AG adidas AG Bilfinger SE Drägerwerk AG & Co. KGaA KTG Energie AG Merck KGaA Merck KGaA bet-at-home.com AG Data Modul AG Schwabenverlag AG

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Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Carolyn Friesl, Reinhard Hock, Werner W. Rehmet (MyDividends), Harald Rotter, Stefan Siebert Lektorat: Katja Utermöller-Staege Grafik, Layout, Produktion: Antonia Schmid Redaktionsschluss: 19.11.2013 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise:

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Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzins- trumenten abhängt, die dieser emittiert hat. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

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AnlegerPlus News 23 | 19.11.2013 | 17


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