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Extra

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UNTERNEHMEN ATOSS erneut mit Rekordzahlen SdK REALDEPOT Krise 3.0 - Die Krise ist noch nicht vorbei

Steico SE

Interessante Einstiegschancen Wenig Freude hatten Aktionäre der Münchner Steico SE an ihrem Investment: Binnen eines Jahres verlor der Aktienkurs annähernd 70 % und notiert aktuell bei knapp über 4 Euro Seite 7

www.AnlegerPlus.de | Nr. 9 2012 | ISSN 2191-5091

9|2012 INHALTSVERZEICHNIS

SEITE

Editorial

2

Kurzmeldungen

3

Unternehmensmeldungen Software AG

6

Steico SE

7

Krones AG

8

Schaltbau Holding AG

9

Krones AG

Technische Analyse

(Wieder-) Einstieg in Sicht

SdK Extra

10

HV-Bericht

Im August letzten Jahres legten wir Ihnen die Aktie der Neutraublinger Krones AG ans Herz und empfahlen einen Einstieg bei 53 Euro. Dass es meist sinnvoll ist, ein Stop-Loss-Limit zu setzen, zeigte sich bei dieser Empfehlung

ATOSS Software AG

12

SdK Realdepot

13

Seite 8

HV-Termine

15

Vergleich

Schaltbau Holding AG

Über den Erwartungen

ERGO Impressum

16 19

Der Schaltbau-Konzern legte für das Geschäftsjahr 2011 überraschend gute Zahlen vor, die Prognosen wurden deutlich übertroffen. Der Aktienkurs unserer Empfehlung aus dem September 2011 konnte erfreulich zulegen und nähert sich unserem Kursziel an Seite 9

KURZMELDUNGEN Delisting der Babcock Borsing AG | Robuster Arbeitsmarkt | Spitzenreiter in Sachen Steuern | Neuer Index an der Deutschen AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 1 Börse | Positive Bilanz | Neun neue Lyxor-ETFs | Vielen Dank für die Teilnahme am Facebook-Gewinnspiel!


EDITORIAL Private Großinvestoren schlagen zu

Liebe Leserinnen und Leser, in den letzten Jahren sorgen prominente Privatinvestoren immer wieder für Aufsehen. So engagiert sich der SAP-Mitgründer Dietmar Hopp seit Jahren über seine Investmentgesellschaft Dievini bei deutschen Biotechnologiefirmen wie der Wilex AG oder der Agennix AG und Carsten Maschmeyer, seines Zeichens Gründer des Finanzdienstleisters AWD, bereichert in den letzten Monaten sein privates Portfolio gleich branchenübergreifend unter anderem mit Anteilen an der MIFA AG, der mic AG oder GCI Industrie AG.

Vom Unternehmer zum Investor Damit werden erfolgreiche Unternehmer zu Investoren. Sowohl Hopp als auch Maschmeyer haben in der Vergangenheit Großkonzerne aufgebaut und damit ihr unternehmerisches Können unter Beweis gestellt. Nach dem Ausstieg aus ihren Firmen, der beiden Hunderte von Millionen Euro, wenn nicht gar Milliardenerlöse, einbrachte, versuchen sie anderen Unternehmern eine Chance zu geben und gleichzeitig ihr Vermögen zu diversifizieren.

Investor nicht gleich Unternehmer Dass dies auch für Kapazitäten wie die beiden angesprochenen nicht so einfach ist, zeigt sich am Beispiel des Hopp-Investments Agennix AG, die früher unter GPC Biotech AG firmierte. Ende 2007 war Hopp in der Hoffnung auf eine baldige Zulassung eines Krebsmedikaments eingestiegen, Mitte 2008 entpuppte sich diese Hoffnung als unbegründet, die erwartete Zulassung wurde abgelehnt, der Aktienkurs fiel ins Bodenlose. Dennoch blieb Hopp seinem Investment treu und engagierte sich weiter auch in Form diverser Kapitalerhöhungen. Der Aktienkurs dankte dieses Engagement jedoch bislang nicht, unter dem Strich dürfte derzeit ein enormer Verlust für Hopp in den Büchern stehen.

Unternehmen können sich freuen Für die Unternehmensgründer, freien Aktionäre und Vorstände ist der Einstieg eines Privatinvestors jedoch ein Glücksfall. Meist geschieht der Anteilserwerb über den Weg einer Kapitalerhöhung, der frisches Geld in ein potenziell interessantes Geschäftsmodell bringt. Zudem können die Unternehmen darauf hoffen, zukünftig von den Netzwerken der Investoren zu profitieren. Nicht zuletzt stehen die neuen Anteilseigner oft auch „Gewehr bei Fuß“, wenn weitere Finanzierungsrunden nötig werden – wie das Beispiel der Agennix AG zeigt.

Folgen Sie den Investoren Für freie Aktionäre gilt es deshalb, die Handlungen der privaten Großinvestoren genau zu verfolgen – und es ihnen gleich zu tun. Damit eröffnet sich die Chance, von Netzwerk und Know-how von Hopp & Co. zu profitieren und die Wahrscheinlichkeit eines hohen Verlusts ihres Investments zu reduzieren. Ihr

Daniel Bauer Ad_210_81_020512_anl_plus_Layout 1 02.05.12 15:55 Seite 1

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KURZMELDUNGEN

Delisting der Babcock Borsig AG Seit September 2002 befindet sich die Babcock Borsig AG (ISIN DE0006638349) bereits in Liquidation. Nun hat der Insolvenzverwalter das Delisting der AG bekannt gegeben. Nach Zustimmung des Gläubigerausschusses hat der Insolvenzverwalter der Babcock Borsig AG am 17.4.2012 das Delisting des Unternehmens beschlossen. Somit wird die Börsennotierung der Babcock-Borsig-Aktien am regulierten Markt der Börse Düsseldorf (General Standard) beendet. Möglich ist das Delisting durch eine Änderung der Düsseldorfer Börsenordnung vom 21.3.2012. Laut dieser Änderung kann ein Insolvenzverwalter nun „ein anerkennenswertes Interesse am Widerruf der Zulassung“ geltend machen und so den vollständigen Rückzug vom regulierten Markt (Totaldelisting) ohne ein Kaufangebot an außenstehende Aktionäre sowie ohne Beschluss der Hauptversammlung beschließen. In diesem Fall wird das Delisting durchgeführt, weil der Insolvenzverwalter erklärt hat, dass ein Abschluss des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Babcock Borsig AG derzeit nicht absehbar sei. Laut Insolvenzverwalter besteht zudem keine Aussicht, die Gesellschaft nach Abschluss des Verfahrens weiterzuführen.

Robuster Arbeitsmarkt Sowohl im März als auch im April 2012 setzt sich die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt fort. Im Vergleich zum März 2011 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im März 2012 um 1,4 % und die Arbeitslosenquote sank im April 2012 um 0,2 Prozentpunkte auf 7 %.

als im März 2011. Nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung entspricht die Zahl vom März dieses Jahres einem Anstieg von 1,4 % gegenüber März 2011. Laut Destatis ist das die gleiche Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahresmonat wie schon im Februar 2012 nach einem Zuwachs von 1,5 % im Januar 2012. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl der Erwerbstätigen im März 2012 um 0,2 % (+102.000 Personen). Grund hierfür sei die einsetzende Frühjahrsbelebung, teilte Destatis mit. Im längerfristigen Vergleich sei die Entwicklung allerdings überdurchschnittlich ausgefallen: Laut Destatis betrug der Zuwachs in den letzten zehn Jahren im März gegenüber dem Vormonat durchschnittlich 58.000 Personen. Saisonbereinigt, also nach Abzug der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen, betrug der Zuwachs im März 2012 0,1 % (+37.000 Personen). Auch die Zahl der Erwerbslosen sank im Vorjahresvergleich: Im März 2012 waren mit 2,31 Mio. Deutschen rund 418.000

Personen weniger erwerbslos als im März 2011. Das entspricht nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung einem Rückgang um 15,4 %. Auch gegenüber Februar 2012 sank die Zahl der Erwerbslosen um 7,2 % (-177.000 Personen). Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse erhöhte sich die Zahl der Erwerbslosen im März 2012 gegenüber dem Vormonat allerdings um 0,4 % auf 2,38 Mio. Personen (+16.000 Personen). Laut Destatis ergibt sich somit für März 2012 eine bereinigte Erwerbslosenquote von 5,6 %. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Quote um 0,6 Prozentpunkte, während sie im Vergleich zum Februar 2012 unverändert blieb. Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) dauert die positive Grundtendenz auf dem Arbeitsmarkt auch im April weiter an. So ist die Zahl der Arbeitslosen von März auf April 2012 um 65.000 auf knapp 3 Mio. Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote fiel ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte und lag im April bei (Fortsetzung nächste Seite)

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H i n w e i s b e k a n n t m ac H u n g

Der Zwischenbericht über die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens für die Zeit vom 01.01.2012 bis 31.03.2012 liegt vor. Der Bericht kann über den Link www.rhoen-klinikum-ag.com/zwischenberichte, auf unserer Website www.rhoen-klinikum-ag.com unter der Rubrik Investoren > Finanzpublikationen > Zwischenberichte, bzw. über die Website der Deutschen Börse www.deutsche-boerse.com abgerufen werden. Druckexemplare können auf unserer Website unter der Rubrik Investoren > Finanzpublikationen > Bestellservice oder bei der RHÖN-KLINIKUM AG, 97615 Bad Neustadt a. d. Saale angefordert werden. Bad Neustadt a. d. Saale, den 26.04.2012 Der Vorstand

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im März 2012 insgesamt 41,2 Mio. Deutsche erwerbstätig. Das sind 572.000 Personen mehr

AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 3


KURZMELDUNGEN 7 %. Im Vergleich zum März 2011 nahm die Zahl der arbeitslosen Menschen um 115.000 ab. Saisonbereinigt stieg die Anzahl der Arbeitslosen aber von März auf April 2012 um 19.000 Personen. Laut BA liegt das zum einen an einem geringeren Einsatz von Arbeitsmarktpolitik. Des Weiteren lag der Zähltag innerhalb der Osterferien, weshalb Einstellungen nach den Ferien in dieser Rechnung nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Insgesamt bleibt laut BA die positive Grundtendenz aber bestehen. Dies zeige sich vor allem an der Entwicklung der Unterbeschäftigung. Als unterbeschäftigt zählen nämlich auch Personen, die zum Beispiel an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder aus anderen Gründen nicht als arbeitslos gelten (ohne Kurzarbeit). So wird ein umfassenderes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung vermittelt als über die Arbeitslosenzahl. Die Zahl der Unterbeschäftigten belief sich im April 2012 auf fast 4 Mio., das sind 347.000 Menschen weniger als noch im Vorjahr.

Spitzenreiter in Sachen Steuern Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert aufgrund der neuesten Zahlen der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) erneut eine zügige Entlastung der deutschen Steuerzahler. Wie die OECD in einer Pressemitteilung vom 25.4.2012 erklärt, ist 2011 der Anteil von Steuern und Abgaben an den Gesamtarbeitskosten in Deutschland erstmals wieder gestiegen – nach einem kontinuierlichen Rückgang in den vergangenen Jahren. Nach Angaben der OECD erhöhte sich die Gesamtbelastung für einen ledigen Angestellten ohne Kinder mit einem durchschnittlichen Verdienst um 0,6 Prozentpunkte auf 49,8 %. Im Jahr 2000 lag die Gesamtbelastung noch bei 52,9 %. Innerhalb der 34 OECD-Länder weist nur Belgien eine höhere Gesamtbelastung auf (55,5 %), Deutschland liegt somit auf Rang zwei in Sachen Steuer- und Abgabenbelastung. Grund genug für den Bund der Steuerzahler (BdSt) den Gesetzgeber 4 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012

erneut aufzufordern, die Belastung der Steuer- und Beitragszahler zu reduzieren. Es gelte nicht nur die Steuerzahler zu entlasten, sondern auch im Steuerwettbewerb mit anderen OECD-Ländern zu bestehen. „Die hohen Einnahmen resultieren unter anderem aus den Steuereinnahmen aufgrund der kalten Progression“, kritisiert Reiner Holznagel, Vizepräsident des BdSt. Der Abbau der kalten Progression müsse deshalb engagiert vorangetrieben werden. Nach Angaben des BdSt kommen selbst Vertreter der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren Frühjahrsgutachten zu diesem Schluss. Der BdSt wertet das ebenso wie die Zahlen der OECD als „deutliche Signale für den zügigen Abbau der kalten Progression“.

Neuer Index an der Deutschen Börse Die Deutsche Börse hat einen neuen Index eingeführt: den DAX ex FinancialsIndex. Dieser richtet sich vor allem an institutionelle Anleger. Die Deutsche Börse hat am 26.4.2012 bekannt gegeben, einen neuen Index für institutionelle Anleger einzuführen: den DAX ex Financials-Index. Abgebildet werden die Aktien aller im deutschen Blue-Chip-Index DAX enthaltenen Unternehmen mit Ausnahme von Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen. Der neue Index soll sich vor allem an institutionelle Anleger richten, die in führende deutsche Unternehmen investieren wollen, ohne gleichzeitig ein Engagement im Finanzsektor einzugehen. Der DAX bildet die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes ab. Damit repräsentiert er rund 80 % der Marktkapitalisierung der deutschen börsennotierten Unternehmen. Der neue DAX ex FinancialsIndex enthält derzeit 24 der 30 DAXTitel, da die im DAX vertretenen Banken, Finanzdienstleister, Versicherungsunternehmen und Immobilienfinanzierer nicht mit eingeschlossen sind. Die Zuordnung der Unternehmen zu den ausgeschlossenen Bereichen erfolgt nach dem Klassifizierungsschema der Deutschen Börse.

Positive Bilanz Ein Jahr nach Einführung des Entry Standards für Anleihen zieht die Deutsche Börse eine positive Bilanz. Das Segment hat sich inzwischen zum Marktführer für Unternehmensanleihen etabliert. Im Verhältnis Emissionsvolumen und Anzahl der Emissionen hat sich der Entry Standard für Anleihen in den letzten zwölf Monaten zum deutschen Marktführer bei börsenplatzierten Unternehmensanleihen entwickelt. Wie die Deutsche Börse berichtet, haben inzwischen elf Unternehmen mit 13 Anleihen den Entry Standard genutzt. Das prospektierte Emissionsvolumen beträgt insgesamt rund 812 Mio. Euro, das platzierte Volumen gut 530 Mio. Euro. Laut Alexander von Preysing, Leiter des Bereichs Issuer Services der Deutschen Börse, hat sich der Entry Standard für Anleihen als Plattform für alternative Fremdkapitalaufnahme bewährt. „Gerade junge und mittelständische Unternehmen der Realwirtschaft können so über die Börse neues Kapital aufnehmen“, wird von Preysing in einer Pressemitteilung vom 25.4.2012 zitiert. Auch die Branchenverteilung in dem Segment ist breit gestreut: Vier Unternehmen sind aus dem Bereich Immobilien vertreten, zwei aus dem Maschinenbau sowie je ein Unternehmen aus den Bereichen Recycling, Gesundheits-/Sozialwesen, Solarstrom, Landwirtschaft und Bekleidung. Das durchschnittliche Emissionsvolumen beträgt 41 Mio. Euro, das gesamte Handelsvolumen 234 Mio. Euro. Nun ist auch im Zuge der Neusegmentierung des Freiverkehrs (Open Market) eine Weiterentwicklung der Zugangsregeln geplant. So soll für die Unternehmen im Entry Standard für Anleihen zukünftig eine fortlaufende Ratingpflicht gelten. Auch sollen bereits börsennotierte Unternehmen bei Notierung in dem Segment noch mal Unternehmenskennzahlen zur Kapitaldienstdeckung, Verschuldung und Kapitalstruktur vorlegen müssen. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Unternehmen direkt nach der Zeichnungsphase sowie fortlaufend Informationen über ihr platziertes Emissionsvolumen mitteilen und dass sich


KURZMELDUNGEN mindestens 10 % der Platzierung im Streubesitz befinden. Außerdem wird der Antragssteller die Nachweispflicht haben, ob das Unternehmen bezüglich Qualität und Börsenreife geprüft wurde. Hierfür werden den Emittenten rund 100 ListingPartner der Deutschen Börse als Berater zur Seite stehen.

Vielen Dank für die Teilnahme! Am 15.4.2012 endete unser erstes Gewinnspiel auf Facebook. Wir möchten uns herzlich für die rege Teilnahme bedanken. Viele unserer Facebook-Fans haben bei unserem Gewinnspiel mitgemacht und einen Tipp abgegeben: Wie steht der DAX zu Börsenschluss am 29.6.2012 auf Xetra? Jetzt heißt es abwarten und hoffen, denn der Hauptpreis ist ein iPad 3 16GB WiFi + 4G! Doch auch für alle, die nicht ganz richtig getippt haben, gibt es tolle Preise. Als zweiten Preis gibt es einen Aral-Tankgutschein im Wert von 25 Euro und als dritten Preis einen Gutschein von Amazon über 15 Euro. Des Weiteren verlosen wir noch Jahresabos unserer Zeitschrift AnlegerPlus sowie das Buch „Erfolgreiches Value-Investieren“ von Prof. Dr. Max Otte. Wir drücken jedenfalls allen Teilnehmern die Daumen! Die Gewinner werden mit Namen und Wohnort in der AnlegerPlusNews-Ausgabe 13/2012 veröffentlicht, die am 3.7.2012 erscheint. Viel Glück wünscht die AnlegerPlus-Redaktion!

Neun neue Lyxor-ETFs Der Emittent Lyxor International Asset Management hat neun neue ETFs auf Xetra gestartet. Die ETF-Serie soll zielgerichtetes Investieren in US-amerikanische Aktiensektoren ermöglichen. Seit dem 23.4.2012 sind neun neue ETFs von Lyxor International Asset Management auf Xetra im XTF-Segment handelbar. Die ETFs basieren auf der Sektorindex-Serie S&P 500 Capped 20 %, in der ausschließlich Unternehmen des Index S&P 500 enthalten sind. Der Anteil jeder nach der Streubesitz-Marktkapitalisierung gewichteten Aktie ist in der Sektorindex-Serie auf 20 % begrenzt. Die neuen Lyxor-ETFs ermöglichen Anlegern erstmals gezielt an der Wertentwicklung von amerikanischen Unternehmen aus verschiedenen Sektoren teilzuhaben. Folgende ETFs sind handelbar: • Nicht-Basiskonsumgüter Lyxor ETF S&P 500 Capped Consumer Discretionary Sector (ISIN FR0011192681)

• Industriegüter Lyxor ETF S&P 500 Capped Industrials Sector (ISIN FR0011192749)

• Basiskonsumgüter Lyxor ETF S&P 500 Capped Consumer Staples Sector (ISIN FR0011192715)

• Rohstoffe Lyxor ETF S&P 500 Capped Materials Sector (ISIN FR0011192780)

• Energie Lyxor ETF S&P 500 Capped Energy Sector (ISIN FR0011158161)

• Technologie Lyxor ETF S&P 500 Capped Technology Sector (ISIN FR0011192806)

• Finanzen Lyxor ETF S&P 500 Capped Financials Sector (ISIN FR0011192723)

• Versorger Lyxor ETF S&P 500 Capped Utilities Sector (ISIN FR0011192822).

• Gesundheitswesen Lyxor ETF S&P 500 Capped Health Care Sector (ISIN FR0011192848)

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Konzernkennzahlen

2011

2010

Geschäftsvolumen (brutto)

Mio. €

2.012,6

1.705,3

Umsatzerlöse

Mio. €

443,9

344,6

Ergebnisanteil der Konzernanteilseigner

Mio. €

4,5

2,4

Cashflow

Mio. €

6,6

4,7

Anzahl Aktien ohne Eigenbesitz

Mio. St.

3,044

3,044

Grundkapital

Mio. €

16,5

16,5

Eigenkapital (EK) der Konzernanteilseigner

Mio. €

47,2

44,3

%

28,9

29,0

Aktienkurs Jahresende

€/Aktie

11,33

10,20

Unverwässertes Ergebnis je Aktie

€/Aktie

1,46

0,80

Dividende je Aktie

€/Aktie

0,65*

0,50

Eigenkapitalquote

Bilanzpressekonferenz: 9. Mai 2012, Düsseldorf Hauptversammlung: 15. Mai 2012, Messe Essen

* Dividendenvorschlag

Erfolgreiches Wachstum ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis des richtigen Know-hows in Verbindung mit konzentrierter Arbeit. Hierfür steht NORD WEST. Als umsatz- und leistungsstarker, europaweit tätiger Einkaufsverband mit einem Geschäftsvolumen von 2 Milliarden Euro sind wir ein kompetenter Partner für Hersteller und mittelständische Fachgroßhändler. Attraktive Eigenmarken, maßgeschneiderte Marketingstrategien, perfekte Lagerlogistik sowie eine Vielzahl von Finanzdienstleistungen sind die Basis für permanente Leistungssteigerung unseres börsennotierten Unternehmens. Unsere dividendenstarke Aktie - WKN 677 550 - können Sie börsentäglich ordern. Für ausführliche Angaben besuchen Sie unsere Homepage www.nordwest.com. Dort finden Sie z.B. den Geschäftsbericht 2011. Informieren Sie sich, wir beraten Sie gerne!

NORDWEST Handel AG Berliner Straße 26–36 · 58135 Hagen Tel. +49 2331 461-1002 · Fax +49 2331 461-1009 E-Mail: info@nordwest.com · WKN 677 550

AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 5


Software AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Software AG

Wachstumspause schafft gute Einstiegschance Sechs Jahre ist die Software AG (ISIN DE0003304002) ununterbrochen gewachsen, nun weist sie für 2011 einen Umsatzrückgang aus und sieht auch noch keine Besserung für 2012. Das hat die Aktie wieder stark verbilligt, dabei hat das Unternehmen mittelfristig weiter sehr ehrgeizige Wachstumspläne. Um knapp 2 % gingen die Erlöse bei den Darmstädtern im Geschäftsjahr 2011 zurück, insgesamt setzte die Softwarefirma 1,09 Mrd. Euro um. Schuld am Rückgang ist die Datenbanksparte „Enterprise Transaction Systems“ (ETS), wo die Erlöse währungsbereinigt um 8 % auf 381 Mio. Euro sanken. Als Grund nennt die Firma eine im vierten Quartal eingesetzte Investitionszurückhaltung der Kunden wegen der schwieriger gewordenen Wirtschaftslage. Der in den letzten Jahren stark ausgebaute Geschäftsbereich „Business Process Excellence“ (BPE) konnte den Umsatz hingegen weiter steigern: Die Erlöse legten währungsbereinigt um 7 % auf 528 Mio. Euro zu.

Noch keine Besserung für 2012 in Sicht … Mit einem EBIT von 269 Mio. Euro konnte die operative Marge zudem auf 24,5 % gesteigert werden. Trotz des Umsatzrückgangs wurde mit einem Jahresüberschuss von 177 Mio. Euro deshalb auch erneut ein Rekordgewinn ausgewiesen. Wegen der Ausübung von Aktienoptionen ging der Gewinn je Aktie allerdings minimal zurück und sank von 2,06 auf 2,05 Euro. Die Dividende wird aber von 0,43 auf 0,46 Euro angehoben. Das neue Geschäftsjahr wird nach Ansicht des Managements im Großen und Ganzen ähnlich verlaufen wie 2011, allerdings hält man auch einen Gewinnrückgang für möglich: Der Konzernumsatz werde im Bereich -3 bis +3 % schwanken, so die Prognose, und die EBIT-Marge sich in der Spanne 23 bis 24,5 % bewegen. Die Sparte BPE soll dabei in der Bandbreite von 5 bis 15 % wachsen, bei ETS hingegen wird ein weiterer Rückgang von 7 bis 12 % erwartet.

Doch die Hoffnungen ruhen vor allem auf dem zweiten Halbjahr. Dann soll nämlich die neue Marketing- und Vertriebsoffensive in den USA erste Erfolge zeigen. Mit der Eroberung des US-Markts, auf dem das Unternehmen genauso viel Potenzial für seine Produkte sieht wie in Europa, will man mittelfristig auch wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren: Die auf Geschäftsprozesse spezialisierte BPE-Sparte soll ihre Erlöse bis 2015 verdoppeln, bei der Datenbanksparte ETS soll der Umsatz zumindest stabil bleiben. Damit will die Software AG bis 2015 eine EBIT-Marge von 30 % erreichen und den Nettogewinn verdoppeln.

Aktienkurs noch immer über dem von 2007 Darüber hinaus sind weiterhin alle zwei bis vier Jahre größere Akquisitionen geplant, was bei einer Nettoverschuldung von nahezu null auch problemlos umzusetzen ist. Dennoch hat die Börse heftig auf die aktuellen Probleme reagiert: Die Aktie ist seit Mitte 2011 um 40 % abgestürzt. Deshalb liegt das KGV für das laufende Jahr mittlerweile nur noch bei knapp 13 – sehr preiswert für Deutschlands zweitgrößten Softwarekonzern nach SAP. Trotz des Kurseinbruchs besteht bei den Anlegern auch noch längst kein Grund zur Panik: Der Titel notiert immer noch über seinem höchsten Stand aus dem Boomjahr 2007, als der DAX bei über 8.000 Punkten lag. Die Aktionäre können also gelassen bleiben und für Neuengagements mit langfristigem Anlagehorizont wirkt der Wert jetzt wieder sehr attraktiv. Stefan Müller

Software AG (ISIN DE0003304002)

… aber Gewinnverdopplung bis 2015 angepeilt Diese Prognose wurde nach dem ersten Quartal bestätigt, obwohl das einen Umsatzrückgang von 7 % brachte, die EBIT-Marge nur bei 21,5 % lag und der Periodenüberschuss um 10 % zurückging. 6 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 8.5.2012: 24,86 Euro


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Steico SE

Interessante Einstiegschance Wenig Freude hatten Aktionäre der Münchner Steico SE (ISIN DE000A0LR936) an ihrem Investment: Binnen eines Jahres verlor der Aktienkurs annähernd 70 % und notiert aktuell bei knapp über 4 Euro. Damit wird der Hersteller von ökologischen Bauprodukten derzeit mit überschaubaren 50 Mio. Euro bewertet. Dieses Niveau könnte eine interessante Einstiegschance für risikobewusste Anleger darstellen. Steico hat sich in einem zukunftsträchtigen Bereich der Bauindustrie positioniert. Als Systemanbieter für den ökologischen Hausbau bietet Steico eine branchenweit einmalige Produktvielfalt und Fertigungstiefe. Zum Kerngeschäft des Unternehmens zählen neben Holzfaser-Dämmstoffen auch Steg- und Schalungsträger als konstruktive Bauelemente sowie Furnierschichtholz als Handelsware. Daneben stellt der Steico-Konzern Hartfaserplatten her und ist im Holzhandel aktiv. Im Segment der Holzfaser-Dämmstoffe bezeichnet sich Steico sogar als europäischer Marktführer.

Umsatzsteigerung in 2011 – Ergebnis kann nicht Schritt halten In 2011 gingen 144,8 Mio. Euro durch die Bücher, eine Steigerung von 11,2 % gegenüber dem Vorjahr. Das Konzernergebnis lag bei 5,9 Mio. Euro, ein Rückgang von knapp 5 % gegenüber dem Vorjahr. Der Vorstand begründet den Ergebnisrückgang mit über den Erwartungen liegenden Aufwendungen bei der Inbetriebnahme neuer Produktionsanlagen sowie einem zunehmenden Wettbewerbsdruck in der Branche, der vor allem im vierten Quartal 2011 zu einer Verlangsamung des Wachstums geführt habe.

Gesunde Bilanzstruktur Unabhängig von der – auch für das Management – enttäuschenden Ergebnisentwicklung in 2011 stellt sich die Bilanzsituation der Steico SE sehr solide dar: Das Konzerneigenkapital liegt bei 92 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote beträgt ordentliche 64 %. Die Bankverbindlichkeiten liegen bei überschaubaren 25,8 Mio. Euro. Das Anlagevermögen – vorwiegend bestehend aus Grundstücken, technischen Anlagen und geleisteten Anzahlungen – beträgt 91 Mio. Euro und wird durch das Eigenkapital vollständig abgedeckt. In der Kasse liegen 6 Mio. Euro.

2012 soll besser werden Auch wenn die schlechte Witterung der ersten beiden Monate im laufenden Geschäftsjahr die Bautätigkeit in Europa deutlich beeinträchtigte, soll es im Gesamtjahr 2012 im Steico-Konzern spürbar aufwärtsgehen. So wird erwartet, dass die Umsätze im Jahresverlauf erneut wachsen werden. Auch die Ergebnisse dürften sich wieder verbessern, wobei Ergebnis-Margen klar oberhalb des Niveaus von 2011 erwartet werden.

Aktie interessant Wir gehen davon aus, dass im Lauf der nächsten Monate und Jahre die Isolierung von Gebäuden im Kontext der oft zitierten „Energiewende“ eine größere Beachtung finden wird. Genau in diesem Umfeld dürften sich große Chancen für Steico ergeben. Zudem ist die Gesellschaft ordentlich aufgestellt und bilanziell gesund. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Aktie als Kauf bis 4,50 Euro, das mittelfristige Kursziel sehen wir bei mindestens 8 Euro, ein Stop-Loss sollte bei 3 Euro gesetzt werden. Anzeige

SIMONA AG Teichweg 16 55606 Kirn – ISIN DE0007239402 –

Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden unsere Aktionäre am Freitag, den 22. Juni 2012, um 11:00 Uhr zur ordentlichen Hauptversammlung in das Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, 55606 Kirn, ein. Tagesordnung 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2011, Vorlage des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzernlageberichts, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2011 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2011 4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2011 5. Wahlen zum Aufsichtsrat 6. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012 Der vollständige Wortlaut der Tagesordnung mit den Vorschlägen zur Beschlussfassung sowie die Teilnahmebedingungen werden im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Unsere Aktionäre erhalten die ausführliche Tagesordnung über ihre Depotbanken. Den vollständigen Wortlaut der Einladung und die Teilnahmebedingungen finden Sie auch im Internet unter www.simona.de. Letzter Anmeldetag zur Hauptversammlung ist Freitag, der 15. Juni 2012. Kirn, im Mai 2012 SIMONA AG Der Vorstand www.simona.de/ir AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 7


Krones AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Krones AG

(Wieder-)Einstieg in Sicht Im August letzten Jahres legten wir Ihnen die Aktie der Neutraublinger Krones AG (ISIN DE0006335003) ans Herz und empfahlen einen Einstieg bei 53 Euro. Dass es meist sinnvoll ist, ein Stop-Loss-Limit zu setzen, zeigte sich bei dieser Empfehlung. Kurz nach unserem Bericht fiel die Aktie unter das Verkaufslimit von 48 Euro und wurde im Anschluss bis auf Kurse unter 40 Euro durchgereicht. Mittlerweile hat sich der Kurs wieder auf 43 Euro erhöht.

Dabei ist der Weltmarktführer in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik Krones gut positioniert, wie die Zahlen für das erste Quartal 2012 zeigen.

Umsatz, 5 % (Vorjahr 5,8 %). Trotz dieses leichten Rückgangs liegt das Ergebnis des ersten Quartals voll im Plan für das Gesamtjahr 2012.

Quartalszahlen gut

Ausblick positiv

So legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 % auf 648,6 Mio. Euro zu, wobei die Märkte in Osteuropa und Südamerika den größten Wachstumsbeitrag leisteten. Der Auftragseingang des Unternehmens stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 659,8 Mio. Euro. Von Januar bis März 2012 erwirtschaftete Krones ein Ergebnis vor Steuern von 32,5 Mio. Euro. Damit unterschritt das Ergebnis das hohe Vorjahresniveau von 35,2 Mio. Euro um 7,7 %. Im ersten Quartal 2012 betrug die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum

Auf Basis der Entwicklung der Krones-Märkte und der weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten geht Krones für 2012 von einem moderaten Umsatzwachstum von 2 % bis 4 % aus. Die EBT-Marge wird 2012 bei mehr als 5 % liegen. Unter der Voraussetzung einer weiterhin positiven Entwicklung der Weltwirtschaft rechnet Krones aus heutiger Sicht damit, seinen Wachstumskorridor, also ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 5 % bis 7 %, im Jahr 2013 wieder erreichen zu können und die EBT-Marge weiter zu steigern.

Krones AG (ISIN DE0006335003)

Dividende lockt Am 13. Juni findet die Hauptversammlung bei Krones statt. Den Aktionären wird eine Dividende von 0,60 Euro vorgeschlagen, ein Aufschlag von 50 % gegenüber der Vorjahreszahlung. Die Dividendenrendite liegt somit bei etwa 1,4 %. Mit der Dividendenanhebung setzt das Krones-Management ein Zeichen der Solidität und Ertragskraft. Sollten sich die Prognosen für 2012 bestätigen, ist die Aktie unbedingt kaufenswert (bis 45 Euro). Das mittelfristige Kursziel belassen wir bei 70 Euro, ein StopLoss-Limit sollte bei 40 Euro platziert werden.

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 8.5.2012: 40,00 Euro

8 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012


Schaltbau Holding AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Schaltbau Holding AG

Über den Erwartungen Der Schaltbau-Konzern (ISIN DE0007170300) legte für das Geschäftsjahr 2011 überraschend gute Zahlen vor, die Prognosen wurden deutlich übertroffen. Der Aktienkurs unserer Empfehlung aus dem September 2011 konnte erfreulich zulegen und nähert sich unserem Kursziel an.

Der Umsatz 2011 erhöhte sich um 13,6 % auf 318,4 Mio. Euro und lag damit über den prognostizierten 315 Mio. Euro. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug 9,38 Euro, deutlich über den avisierten 8,85 Euro. In das Jahr 2012 ist der SchaltbauKonzern gut gestartet. Für das Gesamtjahr wird einschließlich der am Jahresanfang erworbenen Tiefenbach GmbH ein Umsatzanstieg auf rund 350 Mio. Euro erwartet. Durch Integrationskosten und sonstige Einmalaufwendungen wird diese Akquisition im ersten Jahr nur einen geringen positiven Ergebnisbeitrag liefern. Im Geschäftsjahr 2012 fallen außerdem Vorleistungen im Personalbereich an, die notwendig sind, um die bereits eingeleiteten Wachstumsschritte erfolgreich fortzuführen. Das Ergebnis prognostiziert der Schaltbau-Vorstand bei 20,8 Mio. Euro, der Gewinn je Aktie wird auf 8,83 Euro veranschlagt.

Dividende steigt Angesichts der erneut positiven Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2011 und der weiterhin günstigen Perspektiven für die weitere Geschäftsentwicklung des Schaltbau-Konzerns soll den Aktionären auf der am 6. Juni stattfindenden Haupt-

versammlung ein Dividendenvorschlag von 1,80 Euro je Aktie unterbreitet werden. Dies ist ein Anstieg von 61 % gegenüber dem Vorjahr.

Aktie kaufenswert – Kursziel angehoben Vor dem Hintergrund der exzellenten Unternehmensentwicklung ist die Aktie auch bei einem aktuellen Kursniveau von 81 Euro nicht teuer. Auf Basis des 2011er-Ergebnisses errechnet sich ein KGV von günstigen 8,6. Da wir das Schaltbau-Management als sehr konservativ einschätzen, was die Ergebnisprognosen betrifft, sollte auch für 2012 ein deutlich höheres Ergebnis als die avisierten 8,83 Euro je Aktie erzielt werden. Für interessierte Anleger, die unsere Empfehlung bei 66 Euro übersehen haben, bietet sich daher aktuell noch ein Einstieg an. Das Kursziel heben wir um 10 Euro auf 100 Euro an, das StopLoss-Limit ziehen wir auf 75 Euro nach. Anzeige

REALTECH AG, Walldorf Wertpapier-Kenn-Nr.: 700 890 ISIN DE-000 700 8906

Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden hiermit die Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am Dienstag, dem 22. Mai 2012, 10.00 Uhr, im Best Western Palatin Kongresshotel GmbH, Ringstraße 17-19, 69168 Wiesloch, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Tagesordnung (Kurzfassung)

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses mit dem zusammen­ gefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des erläuternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und 5, 315 Abs. 4 HGB

2.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzge­ winns für das Geschäftsjahr 2011

3.

Entlastung der Mitglieder des Vorstands

4.

Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

5.

Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012

6.

Wahlen zum Aufsichtsrat

7.

Beschlussfassung über die Änderung der Satzung zur Vergütung des Aufsichtsrats

Die vollständige Einladung einschließlich der Tagesordnung mit den Beschlussvorschlägen der Verwaltung und den Bedingungen für die Teilnahme und die Ausübung des Stimmrechts einschließlich der Stimmrechtsvertretung sowie Hinweisen zu Tagesordnungsergänzungsverlangen, Gegenanträgen und Wahlvorschlägen durch Aktionäre ist im elektronischen Bundesanzeiger seit dem 05. April 2012 veröffentlicht und kann auf der Internetseite der REALTECH AG ➩ www.realtech.de unter dem Pfad „Investor Relations, Hauptversammlung, Hauptversammlung 2012“ eingesehen werden. Die vollständige Einladung ist auch bei der Anmeldestelle der Gesellschaft, REALTECH AG, c/o LBBW Landesbank Baden-Württemberg, Am Hauptbahnhof 2, D-70173 Stuttgart kostenfrei erhältlich. Des Weiteren kann der vollständige Text den Mitteilungen gemäß § 125 AktG entnommen werden. Diese erhalten die Aktionäre depotgeführter Aktien unaufgefordert von ihren depotführenden Kreditinstituten. Letzter Anmeldetag ist Dienstag, der 15. Mai 2012, 24.00 Uhr. Aktionäre haben ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und im Falle von Stammaktien zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen. Der Nachweisstichtag für depotgeführte Aktien ist der 01. Mai 2012, 00.00 Uhr MESZ. Walldorf, im April 2012 REALTECH AG - Der Vorstand

AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 9


TECHNISCHE ANALYSE

DAX –

Schwer unter Druck Der DAX scheiterte Anfang Mai am Widerstand bei 6.827 Punkten und setzt den Abverkauf der Vorwochen seither weiter fort. Wie erwartet wurde zuletzt auch die Unterstützung bei 6.387 Punkten attackiert. Mit einem Doppelboden knapp unterhalb der 5.000-Punkte-Marke konnten die Bullen den Abverkauf des DAX im September 2011 beenden. Zuvor brach der Index ausgehend vom Jahreshoch bei 7.600 Punkten um über 30 % ein und fiel damit unter die Tiefpunkte des Seitwärtsmarktes aus dem Jahr 2010 zurück. Mit dem Bruch einer kurzfristigen Abwärtstrendlinie Anfang Oktober konnte die im September etablierte Erholung ausgeweitet werden und ein Anstieg bis 6.430 Punkte erfolgen. Im Anschluss setzte der Index entlang einer mittelfristigen Abwärtstrendlinie zurück. Deren Bruch entfachte zum Jahreswechsel eine Kaufwelle, die den DAX in der Spitze bis 7.194 Punkte haussieren ließ. Erst mit dem Unterschreiten der bis dahin federführenden Aufwärtstrendlinie Anfang April auf einem Kursniveau von 6.991 Punkten wurde eine deutlichere Korrektur ausgelöst, die bislang anhält. Eine erste Verkaufswelle führte den Index dabei bis Ende April auf 6.500 Punkte zurück, ehe es von dort aus zu einem Wiederanstieg bis zum Widerstand bei 6.827 Punkten kam. An dieser Barriere gewannen die Verkäufer jedoch erwartungsgemäß wieder die Oberhand und setzten einen zweiten Abwärtsimpuls in Gang. Übergeordnet bildete sich im Index somit in den

10 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012

letzten Wochen ein abwärtsgerichteter Trendkanal, an dessen Unterseite der Index derzeit zurückfällt. Dabei dient die 6.387-Punkte-Marke aktuell als letzte signifikante Unterstützung vor einem möglichen weiteren Abverkauf.

Ausblick Ausgehend von 6.400 Punkten dürfte der DAX kurzfristig in Richtung 6.580 Punkte und darüber gegebenenfalls bis 6.650 Punkte ansteigen. Auf diesem Niveau wäre allerdings mit einer weiteren Abwärtsbewegung bis 6.410 und 6.387 Punkte zu rechnen. Sollte der DAX jedoch direkt unter 6.387 Punkte zurücksetzen, könnte es in den kommenden Tagen direkt zu

einem massiven Ausverkauf bis unter die 6.200-Punkte-Marke kommen. Die Gefahr eines Verkaufsimpulses bis 6.120 und 6.106 Punkte wäre jedoch auch bei einer Erholung bis 6.580 Punkte und darüber nicht gebannt. Sollte die Unterseite des Abwärtstrendkanals also unterhalb von 6.400 Punkten durchbrochen werden, dürfte dieser Zielbereich relativ rasch erreicht werden. Lediglich bei 6.250 Punkten könnte es zu einer leichten Gegenreaktion und einem kurzfristigen Anstieg kommen. Wird im Anschluss die 6.106-Punkte-Marke erreicht, wäre dort mit einer Stabilisierung und einer übergeordneten Aufwärtsbewegung zu rechnen. Sollte diese signifikante Unterstützung dagegen ebenfalls durchbrochen werden, sind auf mittlere Sicht weitere Verluste bis 5.833 Punkte zu erwarten. Kann der Index dagegen über 6.650 Punkte zurückfinden, dürfte es zu einem weiteren Ausbruchsversuch über die Hürde bei 6.827 Punkten kommen. Allerdings wäre erst ein nachhaltiger Anstieg über diesen Widerstand bullisch zu werten. Ein solcher Ausbruch würde ein kurzfristiges Kaufsignal mit einem Ziel bei 7.000 Punkten nach sich ziehen. Darüber könnte der Index bereits wieder an das Jahreshoch bei 7.194 Punkten ansteigen. Thomas May

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DAX (ISIN DE0008469008)

DAX

(ISIN: DE0008469008)

Quelle: GodmodeCharting, 07.05.2012 Quelle: GodmodeCharting, Stand 7.5.2012


TECHNISCHE ANALYSE und setzte unter die kurzfristige Unterstützung bei 1,315 US-Dollar zurück. Zum Wochenauftakt löste der darauffolgende Bruch der wichtigen 1,300-US-Dollar-Marke einen massiven Ausverkauf aus, der Euro/US-Dollar bislang in der Spitze bis 1,296 US-Dollar einbrechen ließ. Damit wurde zugleich die Unterseite der Dreieckskonsolidierung durchbrochen und der Seitwärtsmarkt der Vormonate nach unten hin verlassen.

Ausblick

Euro –

Verkaufssignal belastet Der Euro befand sich seit Anfang März in einer bärisch zu wertenden Konsolidierungsphase oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 1,300 US-Dollar. Diese Marke wurde zum Wochenauftakt mit einem Abwärtsgap durchbrochen und so ein kurzfristiges Kaufsignal ausgebildet. Nach einem bärischen Rücklauf an die ehemalige Unterstützung bei 1,428 USDollar Anfang November 2011 kam das Währungspaar Euro/US-Dollar ein weiteres Mal massiv unter Druck und fiel in einer breit angelegten Verkaufswelle bis an die langfristig wichtige Unterstützung bei 1,260 US-Dollar zurück. Erst an dieser Haltemarke konnten die Käufer wieder erfolgreich

in das Geschehen eingreifen und eine Erholungsphase einleiten. In der Folge stieg Euro/US-Dollar bis zum März in den Bereich um 1,350 US-Dollar, prallte von dort jedoch nach unten hin ab. Bei 1,300 US-Dollar konnte dieser Abverkauf zunächst gestoppt werden und eine weitere Aufwärtsbewegung einsetzen. Dieser Vorgang wiederholte sich Anfang April ein weiteres Mal, wobei es den Käufern in diesem Fall nicht gelang, über den Zwischenwiderstand bei 1,330 US-Dollar anzusteigen. Übergeordnet bildete sich somit seit März ein bärisch zu wertendes absteigendes Dreieck, welches eine allgemeine Marktschwäche indizierte. Anfang Mai kam die europäische Gemeinschaftswährung erneut deutlich unter Druck

EUR REFERENZKURS (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Quelle: GodmodeCharting, 07.05.2012

Unterhalb der Widerstandsmarke bei 1,315 USDollar und einer nun unterschrittenen flachen Aufwärtstrendlinie bleibt der Euro stark angeschlagen. Auf kurze Sicht dürfte das Devisenpaar bis 1,292 US-Dollar zurücksetzen. Ausgehend von dieser Unterstützung könnte sich eine Erholung anschließen, die das gerissene Abwärtsgap schließen und zu einem Anstieg bis 1,310 und 1,315 US-Dollar führen könnte. Von dieser Kursbarriere dürfte das Devisenpaar jedoch erneut zurücksetzen. Wird im Anschluss die 1,292-US-Dollar-Marke nachhaltig durchbrochen, sind weitere Abverkäufe bis 1,280 US-Dollar und auf mittlere Sicht bis 1,260 US-Dollar die Folge. Auf diesem Niveau dürfte sich Euro/US-Dollar stabilisieren und eine Bodenbildung vollziehen. Sollte diese Marke dagegen dem Ansturm der Bären ebenfalls nicht standhalten, wäre ein langfristiges Verkaufssignal aktiv. In diesem Fall dürfte eine erste Verkaufswelle bis 1,245 US-Dollar führen. Langfristig hätte das Devisenpaar damit jedoch weiteres Abwärtspotenzial bis 1,210 US-Dollar generiert. In der derzeitigen Situation wäre erst ein nachhaltiger Ausbruch über das letzte Verlaufshoch bei 1,328 US-Dollar bullisch zu werten. Kann das Hoch des 1. Mai also überschritten werden, wäre dies ein klares Signal für ein Erstarken der Käuferseite. Im Anschluss dürfte Euro/USDollar zügig in Richtung 1,340 und 1,348 USDollar ansteigen. Auf diesem Niveau wäre mit einer leichten Zwischenkorrektur bis 1,330 USDollar zu rechnen, ehe es zu einem Ausbruchsversuch über 1,348 US-Dollar kommen dürfte. Ein Anstieg über diesen mittelfristigen Widerstand würde entsprechend ein Kaufsignal auslösen, welches zu Kaufwellen und einer mehrwöchigen Erholung bis 1,386 und 1,400 USDollar führen dürfte. Thomas May

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Quelle: GodmodeCharting, Stand 7.5.2012

AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 11


ATOSS Software AG

HV-BERICHT enorm wichtig, qualifiziertes Personal optimal einzusetzen. Dies klingt zunächst banal. Gerade in größeren Firmen gestaltet sich die Umsetzung aber hochkomplex. ATOSS hat zur Bewältigung dieser Aufgabe einen ausgefeilten Logarithmus entwickelt, der ständig weiterentwickelt wird. Jedes Jahr werden 20 % des Umsatzes in die Entwicklung investiert. Obereder sieht ATOSS klar als technologischen Marktführer und schätzt den Abstand zum Wettbewerb auf fünf Jahre.

Internationalisierung eröffnet zusätzliches Potenzial

Erneut mit Rekordzahlen

Cashbestand steigt auf 25 Mio. Euro Die ATOSS Software AG (ISIN DE0005104400) hat unsere Erwartungen voll erfüllt. 2011 war das sechste Rekordjahr in Folge und es sieht alles danach aus, als ob sich die Erfolgsgeschichte weiter fortsetzt. Auf der Hauptversammlung war vonseiten der Aktionäre viel Lob zu hören. Mit einem Umsatzanstieg von 8 % auf 31,6 Mio. Euro wuchs ATOSS erneut stärker als der Markt. Die EBIT-Marge blieb stabil bei rund 23 %, das Nettoergebnis erhöhte sich um 18 % auf 5,7 Mio. Euro und der Gewinn je Aktie stieg auf 1,43 Euro (Vorjahr 1,21 Euro), wovon mit 0,71 Euro (Vj. 0,60 Euro) wieder die Hälfte als Dividende beschlossen wurde. Nicht zum ersten Mal kam der Vorschlag, über eine Sonderausschüttung nachzudenken, nachdem die Kasse mit 25 Mio. Euro prall gefüllt ist – das sind stolze 6,30 Euro je Aktie. Seit 2003 gab es auch schon zweimal eine Bonuszahlung und insgesamt hat ATOSS seither 11,41 Euro pro Anteilsschein ausgeschüttet. Der Vorstand will aber ausreichend Liquidität vorhalten, um schnell auf Veränderungen in der Branche reagieren oder, sofern es sich ergibt, eine Akquisition finanzieren zu können. Das viele Geld ist konservativ in Festgeld, einigen ausgewählten Aktien und Gold angelegt.

Der Einsatz der Software bringt den Firmen durch die steigende Mitarbeiterproduktivität erhebliche Vorteile. Wichtig ist allerdings, die Lösungen an die Besonderheiten der jeweiligen Branche anzupassen. ATOSS hat den Fokus vor allem auf Gesundheitswesen, Handel, Gastronomie und Hotellerie gerichtet. Zuletzt konnten beispielsweise das Versandhaus Walz und die Maritim Hotels als Kunden gewonnen werden. Nachdem bislang über 90 % der Umsätze in Deutschland erwirtschaftet werden, soll in den kommenden Jahren die Internationalisierung vorangetrieben werden. Obereder setzt dabei auf Partnerschaften wie die mit der Wincor Nixdorf AG, die über Vertriebsstrukturen in 140 Ländern verfügt. Nachdem bisher schon im Inland große Erfolge gefeiert werden konnten, eröffnet dies erhebliches zusätzliches Potenzial.

Aktie immer noch attraktiv bewertet Im ersten Quartal 2012 ging es weiter voran. Der Umsatz hielt mit 7,8 Mio. Euro zwar nur das hohe Vorjahresniveau. Das margenstarke Softwaregeschäft wuchs jedoch um weitere 6 % und das EBIT verbesserte sich auf 2 Mio. Euro (Vj. 1,9 Mio. Euro). Der Gewinn je Aktie stieg, positiv beeinflusst von einem Teilverkauf des Goldbestandes, sogar um 15 % auf 0,39 Euro (Vj. 0,34 Euro) – ATOSS befindet sich also auf dem besten Weg, 2012 zum siebten Rekordjahr zu machen. Die Aktie hat auf den anhaltenden Erfolg reagiert. In den letzten drei Jahren hat sich der Kurs auf über 20 Euro mehr als verdoppelt. Mit Blick auf die enormen Wachstumschancen ist die Bewertung mit einem 2012er-KGV von etwa 13 aber immer noch moderat. Und steigt der Cashbestand weiter an, könnte es zusätzlich zur normalen Dividende auch wieder einmal eine Sonderausschüttung geben. Matthias Wahler

Hinweis: Der Autor hält Aktien der ATOSS Software AG.

ATOSS Software AG (ISIN DE0005104400)

Großer Abstand zum Wettbewerb Der Vorstandsvorsitzende und Großaktionär Andreas Obereder sieht weiterhin beste Perspektiven für den Spezialisten für die Arbeitszeitoptimierung. Gerade in Zeiten kurzer wirtschaftlicher Zyklen, eines zunehmenden Fachkräftemangels und einer stetig steigenden Flexibilisierung im Arbeitsmarkt ist es für Unternehmen 12 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de/Kurs am 8.5.2012: 20,32 Euro


SdK REALDEPOT

Krise 3.0 – Die Krise ist noch nicht vorbei anderen Krisenländer der Eurozone, allen voran Spanien. In Spanien ist es jedoch nicht der Staat, der überschuldet ist, sondern die heimischen Banken stehen aufgrund des Platzens der Immobilienblase in Spanien vor der Pleite. Nun wurde zunächst diskutiert, dass Spanien selbst die heimischen Banken retten soll. Dies lehnt jedoch die spanische Regierung ab, da dies die Bonität des Landes weiter gefährden würde. Nun soll also der europäische Rettungsschirm 2.0, der ESM, den Banken unter die Arme greifen und diesen frisches Geld zur Verfügung stellen. Das Geld für diesen ESM kommt indirekt zu ca. einem Viertel wieder von der Bundesrepublik Deutschland. Frau Merkel hat dies deshalb abgelehnt und zunächst gefordert, dass Spanien selbst seine Banken retten soll. Nach kurzer Diskussion ist diese Position aber offenbar wieder einmal, wie so oft zuvor, in der Eurogruppe nicht mehrheitsfähig, und Frau Merkel scheint umzufallen. Rechnet man nun alle Hilfsmaßnahmen zusammen und betrachtet man noch die ungedeckten Schecks, welche die Südländer Deutsch-

land über das sogenannte Target-System der EZB gegeben haben, so dürfte sich das Risiko mittlerweile auf über 1 Billion Euro summieren. Der einzige Ausweg scheint also zu sein, die Zinsen auf Staatsanleihen niedrig zu halten, indem man alle anderen Anlageformen gegenüber den Staatsanleihen diskriminiert und gleichzeitig weiterhin die Gelddruckmaschine am Laufen hält. Letzteres dürfte zwangsläufig zu Inflation führen. Ist es da unwahrscheinlich, dass die Renditen auf Deutschlands Anleihen steigen und das Vertrauen in Deutschland und dessen Bonität schwinden wird? Für uns bedeutet dies: Wir müssen für unser Realdepot weiterhin Unternehmen suchen, die steigende Preise weitergeben können und über eine solide Bilanzstruktur verfügen bei gleichzeitig annehmbarer Bewertung. (Fortsetzung nächste Seite)

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Mitte April titelte die Wirtschaftspresse „Star-Investor John Paulson wettet gegen Deutschland“. Grundlage dieser Meldungen war der Kauf von sogenannten Kreditausfallversicherungen auf von der Bundesrepublik begebene Anleihen durch einen von John Paulson betreuten Hedgefonds. Paulsen war einer der ersten, welcher die amerikanische Immobilienblase vorhergesehen hatte und damit Milliarden verdiente. Nun wettet er also auf eine Bonitätsverschlechterung von Deutschland und somit auf ein gestiegenes Risiko, dass unsere Bundesrepublik pleitegeht. Wie kommt der Mann nur dazu? Die Zinsen auf Bundesanleihen fallen doch seit Jahren auf immer neue Rekordtiefs, und Deutschland ist doch der sichere Hafen in der Eurozone. Wer sich jedoch die Entwicklung der letzten Monate anschaut, wird zu dem Schluss kommen, dass der Mann mit seiner Wette wohl doch sehr gute Chancen haben wird. Nach der „Lösung“ des Griechenlandproblems durch die QuasiZwangsenteignung der Anleihegläubiger verlagert sich nun das Problem auf die

Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg

Wertpapier­Kennnummer 520000 ISIN DE0005200000

Dividendenbekanntmachung gemäß § 30b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 26. April 2012 hat beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2011 der Beiersdorf Aktiengesellschaft von 176.400.000,00 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,70 Euro je dividendenberechtigte Stückaktie zu verwenden und einen Betrag von 17.626.711,20 Euro in andere Gewinnrücklagen einzustellen.

Angaben zur Auszahlung der Dividende Die Auszahlung erfolgt am 27. April 2012 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie 5,5% Solidaritätszuschlag auf die Kapitalertragsteuer (Gesamtabzug 26,375%) über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Kreditinstitute. Bei inländischen Aktionären entfällt der Abzug der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlags, wenn sie ihrer Depotbank eine „Nichtveranlagungsbescheinigung“ des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen „Freistellungsauftrag“ eingereicht haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungs­ volumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist. Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags unter Berücksichtigung der Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat sowie unter Einhaltung der gesetzlichen Antragsfrist ermäßigen. Die Anträge sind beim Bundeszentralamt für Steuern, 53225 Bonn, zu stellen. Zahlstelle: Commerzbank AG, Frankfurt/Main Hamburg, im April 2012 Der Vorstand

Beiersdorf, Anzeige Dividendenbekanntmachung, Format 175 x 113 mm, 1 SF Reflex Blue, Ausdruck 100%, 20.04.2011

AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 13


SdK REALDEPOT

REALDEPOT TICKER

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TICKER

TICKER

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TICKER

CinemaxX: Dr. Kloiber kauft zu 4,40 Euro Bevor die Gesellschaft am 3. Mai wie erwartet die Zwischenmitteilung zum Verlauf des ersten Quartals 2012 veröffentlicht hat, wurde am Vortag noch eine überaus interessante Mitteilung bezüglich einer Wertpapiertransaktion des Aufsichtsratsvorsitzenden und Großaktionärs Dr. Kloiber veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass Herr Dr. Kloiber am 30.3.2012 außerbörslich insgesamt 350.000 Aktien der CinemaxX AG zu einem Kurs von 4,40 Euro erworben hat. Dies entspricht einem Aufschlag zum aktuellen Kurs von ca. 20 %. Wer der Verkäufer dieses Aktienpakets war, wurde hingegen bis zu Redaktionsschluss nicht bekannt. Mit dem Erwerb dieser Aktien hält Herr Dr. Kloiber nun mehr als 75 % an der CinemaxX AG. Eine Komplettübernahme durch Dr. Kloiber scheint dadurch wahrscheinlicher geworden zu sein. Das operative Geschäft läuft laut Zwischenmitteilung weiterhin im Rahmen der Erwartungen des Vorstands. Besonders erfreulich ist aus unserer Sicht, dass das Angebot abseits der klassischen Kinovorführungen, wie Live-Übertragungen aus Theatern und Opern, weiterhin wächst und gut bei den Kunden ankommt. Wir sehen den fairen Wert der Aktie daher weiterhin bei über 5 Euro und bleiben investiert.

SdK REALDEPOT Anzahl Wertpapier

WKN

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

2.000

CinemaxX AG

508570

500

Essanelle Hair Group AG

100

27.1.2011

2,66

5.320,00

3,90

7.800,00

+

46,6 %

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

9,30

4.650,00

+

8,9 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*7,52

7.520,00

-

9,4 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

30,50

6.099,00

32,99

6.598,00

+

8,2 %

500

Dt. Lufthansa AG

823212

20.12.2011

8,86

4.432,00

9,37

4.685,00

+

5,7 %

Dt. Immobilien Holding AG

747304

8.2.2012

1,88

5.640,00

2,31

6.930,00

+

22,9 %

Repower Nachbesserungsrechte

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*20,21

1.010,50

3000 50 5

Griechenland

Strip**

angefallene Transaktionskosten: 266,76 Euro Gesamtdepotwert: 101.777,71 Euro

Kurs am 8.5.2012 in Euro

Gesamtwert am 8.5.2012 in Euro

Kursveränderung

– -

74,6 %

Stückzinsen***: -49,52 Euro abgeführte Steuern: 207,32 Euro Kontostand: 62.357,89 Euro

DEPOTVERÄNDERUNG:****

+1,78 %

*Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden; ***Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen – Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro; ****Depotveränderung nach Transaktionskosten aber vor Steuern

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 19) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

14 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012


HV-TERMINE Stand: 8.5.2012, ohne Gewähr

09.05.2012 Allianz SE München 10:00 Uhr 09.05.2012 Dyckerhoff AG Wiesbaden 10:00 Uhr 09.05.2012 comdirect bank AG Hamburg 11:00 Uhr 09.05.2012 Softing AG München 10:00 Uhr 09.05.2012 Fuchs Petrolub AG Mannheim 10:00 Uhr 09.05.2012 Deutsche Post AG Frankfurt/Hoechst 10:00 Uhr 09.05.2012 Shareholder Value Beteiligungen AG Frankfurt/Main 17:00 Uhr 09.05.2012 K+S Aktiengesellschaft Kassel 10:00 Uhr 09.05.2012 Württembergische Leben AG Stuttgart 10:00 Uhr 09.05.2012 Data Modul AG München 10:00 Uhr 09.05.2012 SFC Energy AG München 10:00 Uhr 09.05.2012 paragon AG Delbrück 10:00 Uhr 09.05.2012 DATAGROUP IT Services Holding AG Pliezhausen 11:00 Uhr 09.05.2012 freenet AG Hamburg 10:00 Uhr 09.05.2012 CompuGroup Medical AG Koblenz 11:00 Uhr 10.05.2012 Fresenius AG & Co. KGaA Frankfurt/Main 10:00 Uhr 10.05.2012 WashTec AG Augsburg 11:00 Uhr 10.05.2012 Bilfinger Berger SE Mannheim 10:00 Uhr 10.05.2012 Saint-Gobain Oberland AG Bad Wurzach 10:30 Uhr 10.05.2012 Biotest AG Frankfurt/Main 10:30 Uhr 10.05.2012 Grenkeleasing AG Baden-Baden 11:00 Uhr 10.05.2012 SGL Carbon SE Wiesbaden 10:00 Uhr 10.05.2012 adidas AG Fürth 10:30 Uhr 10.05.2012 AUDI AG Ingolstadt 10:00 Uhr 10.05.2012 Prime Office REIT-AG München 10:00 Uhr 10.05.2012 Landshuter Kunstmühle AG Landshut 11:00 Uhr 10.05.2012 GBW AG München 10:30 Uhr 11.05.2012 Fresenius SE & Co. KGaA Frankfurt/Main 10:00 Uhr 11.05.2012 Fraport AG Frankfurt/Main 10:00 Uhr 11.05.2012 Balda AG Bielefeld 11:00 Uhr Anz_GB 210x138_Layout 1 13.02.12 11.05.2012 SPV Edelmetalle AG 15:40 Seite 1Neu-Ulm 09:00 Uhr 11.05.2012 Scherzer & Co. AG Köln 11:00 Uhr

11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012

Mitteldeutsche Fahrradwerke AG Biofrontera AG Mergedmedia AG Mergedmedia AG SPV AG & Co. KGaA VALORA EFFEKTEN HANDEL AG Net SE Fair Value REIT AG Klassik Radio AG Schwabenverlag AG Innstadt-Brauerei AG Uzin Utz AG HAMBORNER REIT AG IVG Immobilien AG Rheinmetall AG PNE WIND AG Kulmbacher Brauerei AG Nordwest Handel AG Loewe AG Muehlhan AG Lanxess AG CTS EVENTIM AG Symrise AG Deutsche Real Estate AG ProSiebenSAT.1 Media AG TRANSRADIO AG SHW AG BKM Bausparkasse Mainz AG GTG Dienstleistungsgruppe AG i.L. ad pepper media International N.V. KST Beteiligungs AG DLB Anlageservice AG

Sömmerda Leverkusen Friedewald Friedewald Königsbronn Ettlingen München München Augsburg Stuttgart Passau Ulm Mülheim a.d.R. Bonn Berlin Cuxhaven Kulmbach Essen München Hamburg Köln Bremen Holzminden Berlin München Berlin Heidenheim Mainz Kassel Hoofddorp, NL Stuttgart Augsburg

10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 14:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 14:00 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 09:30 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr

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VERGLEICH

ERGO Versicherung AG und ERGO Versicherungsgruppe AG Düsseldorf Bekanntmachung eines gerichtlichen Teilvergleichs in Spruchverfahren In den Spruchverfahren I.

1. 2. 3. 4.

5. 6. 7. 8. 9.

Az. 39 O 134/06 AktE (Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ERGO Versicherungsgruppe AG / VICTORIA Versicherung AG), ehemals Az. 40 O 58/02 u.a. … der Frau Carmen Barth-Weber, Delbrückstrasse 6 b, 14193 Berlin, des Herrn Rechtsanwalt Hans-Dieter Oermann, Wunsiedler Straße 18, 95199 Thierstein, der Omega Vermögensverwaltung GmbH, vertreten durch die Geschäftsführerin Ute Stein, Keferloher Straße 142, 80807 München, des Herrn Ferdinand Pesch, Falkenweg 12, 40670 Meerbusch, … des Herrn Dr. Ulrich Ronge, Alte Steige 17 a, 97204 Höchberg, des Herrn Rechtsanwalt Dr. Hans Norbert Götz, ReinholdSchneider-Straße 10, 76530 Baden-Baden, des Herrn Reinhard Onnasch, Fritschestraße 62, 10627 Berlin,

- Antragsteller -

Überprüfung der Angemessenheit von Barabfindung und Ausgleich („Spruchverfahren I“) und II.

ehemals Az. 40 O 181/02 u.a. AktE 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Verfahrensbevollmächtigte zu 1: Rechtsanwalt … zu 2, 9: Rechtsanwälte König, Alt-Moabit 115, 10559 Berlin, zu 4: Rechtsanwalt Dr. jur. Siegfried Zinkeisen, Herzogspitalstraße 13, 80331 München, zu 5: Rechtsanwältin Christiane Paffrath, Friedrichstraße 31, 40217 Düsseldorf, zu 6: Rechtsanwälte … zu 7: Rechtsanwalt Conzelmann, Ermelestraße 53, 72379 Hechingen, zu 8: Rechtsanwalt Dr. jur. Hans Norbert Götz, Lichtentaler Straße 3, 76530 Baden-Baden, gegen 1. 2.

die ERGO Versicherung AG, vertreten durch den Vorstand, Victoriaplatz 2, 40198 Düsseldorf, die ERGO Versicherungsgruppe AG, vertreten durch den Vorstand, Victoriaplatz 2, 40198 Düsseldorf,

- Antragsgegnerinnen – Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Gerhard Wirth / Dr. Thorsten Gayk, Rechtsanwälte Gleiss Lutz, Maybachstr. 6, 70469 Stuttgart, Vertreter der außenstehenden Aktionäre für die Barabfindung: Rechtsanwalt Folker Künzel, Am Bärenkamp 20 B, 40589 Düsseldorf, für den Ausgleich: Rechtsanwalt Dr. Andreas Urban, Rechtsanwälte Heuking Kühn Lüer Wojtek, Georg-Glock-Str. 4, 40474 Düsseldorf, wegen

16 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012

Az. 39 O 03/07 AktE (Ausschluss der Minderheitsaktionäre VICTORIA Versicherung AG / ERGO Versicherungsgruppe AG),

11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19.

des Herrn Ferdinand Pesch, Falkenweg 12, 40670 Meerbusch, des Herrn Heiner Stein, Keferloherstraße 142, 80807 München, des Herrn Dr. oec. Robert Goecke, Schafhäutlstraße 14, 80937 München, … der Frau Carmen Barth-Weber, als Rechtsnachfolgerin des Herrn Hermut Weber, Delbrückstrasse 6 b, 14193 Berlin, … … der Frau Adelheid Schulz, Gregor-Mendel-Straße 16, 51375 Leverkusen, des Herrn Dieter Schulz, Gregor-Mendel-Straße 16, 51375 Leverkusen, des Herrn Dr. Ulrich Lüdemann, Josephplatz 11, 90403 Nürnberg, des Herrn Karl Erich Müller, Heinrich-Doergens-Straße 7, 47802 Krefeld, der Frau Hildegard Müller, Heinrich-Doergens-Straße 7, 47802 Krefeld, der Frau Annelore Lohmann, Zechenplatz 2, 45527 Hattingen, … … der SCI AG, vertreten durch den Vorstand Oliver Wiederhold, Weilburger Straße 6, 61250 Usingen, des Herrn Dr. Ulrich Ronge, Alte Steige 17a, 97204 Höchberg, der Frau Martina Gais, Monschauer Straße 18, 46483 Wesel, der Schüma GmbH & Co. KG, vertreten durch die Proxymas HV-Service GmbH, diese vertreten durch den Geschäftsführer Stefan Schüpfer, Bachgasse 6-9, 97070 Würzburg,

- Antragsteller -, Verfahrensbevollmächtigte zu 1: Rechtsanwältin Christiane Paffrath, Friedrichstraße 31, 40217 Düsseldorf, zu 2: Rechtsanwälte Velte, Kalveram & Eichinger, Adalbertstraße 110, 80798 München, zu 3: Rechtsanwalt Dr. jur. Siegfried Zinkeisen, Herzogspitalstraße 13, 80331 München, zu 4: Rechtsanwalt … zu 5: Rechtsanwälte König, Alt-Moabit 115, 10559 Berlin, zu 8-10: Rechtsanwalt Dr. jur. Hans Norbert Götz, Lichtentaler Straße 3, 76530 Baden-Baden, zu 11-14: Rechtsanwälte Bergheim Pluta, Dachauer Straße 31, 80335 München, zu 15: Rechtsanwalt … zu 17, 18: Herrn Dipl.-Kfm. Jochen Knoesel, Ludwigstr. 22, 97070 Würzburg, zu 19: Rechtsanwalt Mellin, Wertheimer Straße 34, 97297 Waldbüttelbrunn,


VERGLEICH

gegen 1. 2.

die in dem Übertragungsbeschluss festgelegte Barabfindung in Höhe von jeweils 1.762,81 € je Stückaktie an der Victoria Versicherung AG (die „ursprüngliche Barabfindung“) nach näherer Maßgabe dieses Vergleichs zu erhöhen. Die Verfahrensbeteiligten des Spruchverfahrens I und des Spruchverfahrens II mit Ausnahme des Antragstellers zu 6. (Spruchverfahren I) und der Antragsteller zu 6. und 7. (Spruchverfahren II) sind mit dem nachfolgenden Vergleich unter Aufrechterhaltung ihrer jeweiligen Rechtsauffassungen einverstanden.

die ERGO Versicherung AG, vertreten durch den Vorstand, Victoriaplatz 2, 40198 Düsseldorf, die ERGO Versicherungsgruppe AG, vertreten durch den Vorstand, Victoriaplatz 2, 40198 Düsseldorf,

- Antragsgegnerinnen Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Gerhard Wirth / Dr. Thorsten Gayk, Rechtsanwälte Gleiss Lutz, Maybachstr. 6, 70469 Stuttgart, Vertreter der außenstehenden Aktionäre:

Dies vorausgeschickt, vereinbaren die Vergleichschließenden des Spruchverfahrens I und des Spruchverfahrens II was folgt: §1

Rechtsanwalt Folker Künzel, Am Bärenkamp 20 B, 40589 Düsseldorf wegen

Erhöhung der ursprünglichen Barabfindung und der ursprünglichen jährlichen Ausgleichszahlung 1.

Überprüfung der Angemessenheit der Barabfindung („Spruchverfahren II“) haben die Verfahrensbeteiligten mit Ausnahme der Antragsteller zu 6. (Spruchverfahren I) und zu 6. und 7. (Spruchverfahren II) am 20. April 2012 den nachfolgenden gerichtlichen

Die Hauptaktionärin verpflichtet sich – unter Erhöhung der ursprünglichen Barabfindung auf 2.150,00 € zuzüglich Zinsen in Höhe von 172,29 € in beiden Verfahren bis einschließlich zum 15. Mai 2012 (insgesamt 2.322,29 € in beiden Verfahren einschließlich Zinsen bis zum 15. Mai 2012) sowie der jährlichen Ausgleichszahlung auf 131,46 € – an sämtliche ehemaligen Aktionäre der Victoria Versicherung AG bzw. deren Rechtsnachfolger, a.

VERGLEICH geschlossen: I. 1.

2.

3.

Die frühere Victoria Versicherung AG (heute ERGO Versicherung AG) mit Sitz in Düsseldorf als abhängige Gesellschaft hat am 29. Oktober 2001 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit ihrer Hauptaktionärin, der ERGO Versicherungsgruppe AG (nachfolgend „Hauptaktionärin“), geschlossen. Die außerordentliche Hauptversammlung der Victoria Versicherung AG vom 17. Dezember 2001 hat dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zugestimmt. Ferner hat die außerordentliche Hauptversammlung der Victoria Versicherung AG vom 05. Juni 2002 die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der Victoria Versicherung AG auf die Hauptaktionärin gemäß §§ 327a ff. AktG beschlossen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde am 15. April 2002 in das Handelsregister der Victoria Versicherung AG eingetragen. Der Übertragungsbeschluss wurde am 18. Juli 2002 im Handelsregister der Victoria Versicherung AG eingetragen. Mit Eintragung des Übertragungsbeschlusses sind sämtliche Aktien der Minderheitsaktionäre der Victoria Versicherung AG auf die Hauptaktionärin übergegangen. Gegenstand des Spruchverfahrens I (39 O 134/06) vor dem Landgericht Düsseldorf ist die gerichtliche Überprüfung der Angemessenheit der im Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag festgelegten Barabfindung und des Ausgleichs gemäß §§ 304, 305 AktG. Gegenstand des Spruchverfahrens II (39 O 03/07) vor dem Landgericht Düsseldorf ist die Überprüfung der Angemessenheit der im Übertragungsbeschluss festgelegten Barabfindung gemäß §§ 327a ff. AktG. Die Hauptaktionärin hat sich im Interesse einer zügigen Beendigung der Spruchverfahren I und II bereit erklärt, die in dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag festgelegte Barabfindung in Höhe von jeweils 1.750,57 € je Stückaktie und die angebotene jährliche Ausgleichszahlung von 96,55 € je Stückaktie sowie

b.

c.

2.

die ihre Victoria Versicherung-Aktien in Annahme der im Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag festgelegten Barabfindung auf die Hauptaktionärin übertragen haben, einen weiteren Betrag in Höhe von 571,72 € (399,43 € Erhöhung zuzüglich 172,29 € Zinsen bis einschließlich zum 15. Mai 2012) je übertragene Victoria Versicherung-Aktie auszuzahlen. die aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags den jährlichen Ausgleich erhalten haben, über den gezahlten Ausgleich von 96,55 € hinaus einen weiteren Ausgleich von 34,91 € pro Aktie zu zahlen. deren Victoria Versicherung-Aktien aufgrund Eintragung des Übertragungsbeschlusses im Handelsregister auf die Hauptaktionärin übergegangen sind, einen weiteren Betrag in Höhe von 559,48 € (387,19 € Erhöhung zuzüglich 172,29 € Zinsen bis einschließlich zum 15. Mai 2012) je übertragene Victoria Versicherung-Aktie zu zahlen

Die Verpflichtung nach Abs. 1 gegenüber ehemaligen Aktionären der Victoria Versicherung AG bzw. deren Rechtsnachfolger, die nicht vergleichschließende oder ihnen gleichgestellte Antragsteller in den Spruchverfahren I oder II sind, steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass der jeweilige ehemalige Aktionär bzw. sein Rechtsnachfolger / seine Rechtsnachfolger bis zum 30. September 2012, spätestens aber innerhalb von fünf Monaten nach Veröffentlichung dieses Vergleichs gemäß § 7 Abs. 2 im elektronischen Bundesanzeiger schriftlich über seine / ihre depotführende Bank gegenüber der ERGO Versicherungsgruppe AG und der ERGO Versicherung AG erklären, dass mit der Erfüllung der sich aus diesem Vergleich ergebenden Verpflichtungen durch die Hauptaktionärin sämtliche Ansprüche aus und im Zusammenhang mit dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie aus und im Zusammenhang mit der Übertragung von Aktien auf die Hauptaktionärin aufgrund des Übertragungsbeschlusses, insbesondere Ansprüche auf Abfindung und Ausgleich einschließlich Ansprüche auf Zinsen gemäß § 305 Abs. 3 Satz 3 AktG sowie § 327b Abs. 2 AktG, abgegolten sind.

AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012 | 17


VERGLEICH

3.

Die Auszahlung der vorstehenden Beträge erfolgt über die Depotbanken der jeweiligen Aktionäre innerhalb von 20 Bankarbeitstagen in Düsseldorf nach Veröffentlichung des wesentlichen Inhaltes dieses Vergleichs im elektronischen Bundesanzeiger bzw. innerhalb von 20 Bankarbeitstagen nach Zugang der Erklärung nach Abs. 2 zuzüglich jeweils 0,0559 € täglich pro Aktie ab 16. Mai 2012 auf die Barabfindung. Eines entsprechenden Antrags der betroffenen Aktionäre bedarf es nicht.

2.

aus diesem Vergleich, als ob sie diesem von vornherein zugestimmt hätten. Weitergehende Rechte - etwa wegen der vorübergehenden Fortsetzung des Verfahrens – sind damit abgegolten. Der Vergleich gilt als Teilvergleich, sollten die Antragsteller der Spruchverfahren I und II, die an dem Abschluss dieses Vergleichs nicht teilnehmen, dem Vergleich nicht bis zum 15. Mai 2012 gemäß Abs. 1 beitreten. §5

§2 Abgeltung von Ansprüchen Mit der Erfüllung der sich aus diesem Vergleich ergebenden Verpflichtungen durch die Hauptaktionärin sind sämtliche Ansprüche der ehemaligen außenstehenden Victoria Versicherung-Aktionäre aus und im Zusammenhang mit dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie aus und im Zusammenhang mit der Übertragung von Aktien auf die Hauptaktionärin aufgrund des Übertragungsbeschlusses, insbesondere Ansprüche auf Abfindung und Ausgleich einschließlich Ansprüche auf Zinsen gemäß § 305 Abs. 3 Satz 3 AktG sowie § 327b Abs. 2 AktG, abgegolten. §3

… …. §6 Wirksamwerden des Vergleichs; Wirkung zugunsten aller außenstehenden Victoria Versicherung-Aktionäre 1. 2.

3.

Beendigung der Spruchverfahren 1.

2.

3.

Die vergleichschließenden Antragsteller der Spruchverfahren I und II erklären hiermit wegen der teilweise geäußerten Bedenken gegen die Möglichkeit, ein Spruchverfahren nach § 306 AktG a.F. durch Vergleich zu beenden, die Verfahren übereinstimmend für erledigt und nehmen für den Fall, dass eine Erledigterklärung nicht ausreichen sollte, höchst vorsorglich ihre Anträge zurück. Die gemeinsamen Vertreter der außenstehenden Aktionäre für die Barabfindung bzw. für den Ausgleich gemäß §§ 304, 305 AktG bzw. §§ 327a ff. AktG stimmen hiermit jeweils dem Vergleich zu und erklären unwiderruflich, dass sie auf eine eigene Beschwerde verzichten. Die gemeinsamen Vertreter erklären hiermit weiterhin, dass sie unwiderruflich auf die Fortführung des Verfahrens verzichten, soweit die bisher nicht am Vergleich beteiligten Antragsteller dem Vergleich rechtzeitig beitreten, ihre Anträge zurücknehmen oder eine in erster Instanz getroffene Entscheidung nicht mit der Beschwerde angreifen, oder soweit sämtliche von ihnen vertretenen nicht antragstellenden ehemaligen Aktionäre bzw. ihre Rechtsnachfolger Erklärungen nach § 1 Abs. 2 abgeben. Die gemeinsamen Vertreter der außenstehenden Aktionäre behalten sich ausdrücklich vor, dass sie – soweit die bisher nicht am Vergleich beteiligten Antragsteller eine in erster Instanz getroffene Entscheidung mit der Beschwerde angreifen – in zweiter Instanz einen diesem Vergleich entsprechenden Vergleich schließen. §4 Beitritt zum Vergleich

1.

Die Antragsteller der Spruchverfahren I und II, die an dem Abschluss dieses Vergleichs nicht teilnehmen, erhalten Gelegenheit, bis zum 15. Mai 2012 durch schriftsätzliche Erklärung gegenüber dem Landgericht zu den Verfahren, an denen sie beteiligt sind, diesem Vergleich beizutreten. Mit dem Beitritt gelten für sie dieselben Erklärungen als abgegeben und haben die Beitretenden dieselben Rechte der übrigen Antragsteller

18 | AnlegerPlus News 09 | 8.5.2012

Dieser Vergleich wird mit seiner gerichtlichen Protokollierung wirksam. Er entfaltet die Rechtswirkungen eines Vertrags zugunsten Dritter im Sinne von § 328 BGB im Verhältnis zu sämtlichen außenstehenden Victoria Versicherung-Aktionären. Die vergleichschließenden Antragsteller, die ihnen gleichgestellten Antragsteller, die gemeinsamen Vertreter und die Antragsgegner sind sich einig, dass dieser Vergleich hilfsweise und unabhängig von der Wirksamkeit des gerichtlichen Vergleichs als außergerichtlicher Vergleich wirksam sein soll. §7 Sonstiges

1.

2.

3.

Die ERGO Versicherungsgruppe AG und die ERGO Versicherung AG versichern, dass sie weder den Antragstellern in den Spruchverfahren I und II noch Dritten im Zusammenhang mit diesen Spruchverfahren irgendwelche sonstigen Zahlungen, Vergütungen oder sonstige Sondervorteile, gleich welcher Art unmittelbar oder mittelbar gewährt oder in Aussicht gestellt haben und zukünftig nicht gewähren werden, soweit nicht eine gerichtliche Entscheidung mit einer höheren Abfindung oder Ausgleich ergeht. Der vollständige Inhalt dieses Vergleichs wird unter namentlicher Nennung der Antragsteller (mit Ausnahme der Antragsteller zu 1. und 6. im Spruchverfahren I und zu 4., 6., 7., 14. und 15. im Spruchverfahren II sowie ohne § 5) unverzüglich durch die Antragsgegnerinnen und auf ihre Kosten im elektronischen Bundesanzeiger sowie in dem elektronischen Börsenpflichtblatt „AnlegerPlus NEWS“ des Verlags Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus), Hackenstraße 7b, 80331 München, bekannt gemacht. Soweit eine Bestimmung dieses Vergleichs unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden sollte, wird die Gültigkeit dieses Vergleichs im Übrigen hierdurch nicht berührt. Anstelle der undurchsetzbaren oder unwirksamen Bestimmungen gilt eine solche durchsetzbare und wirksame Bestimmung, die dem von den Parteien wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt.

Düsseldorf, im April 2012

ERGO Versicherung AG Der Vorstand

ERGO Versicherungsgruppe AG Der Vorstand


IMPRESSUM

+

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer:

Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Harald Rotter, Thomas May (BörseGo), Stefan Müller, Matthias Wahler, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Grafik, Layout, Produktion: Annika Reiter Redaktionsschluss: 8.5.2012 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, Technische Analyse: p!xel66@fotolia.com, TinoNeitz@fotolia.com, HV-Termine: auris@fotolia.com

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