Issuu on Google+

News Der Newsletter für Kapitalanleger Mit Wissen zu Werten.

Extra

Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

UNTERNEHMEN Sartorius mit großen Plänen SdK REALDEPOT Solide Geschäftszahlen bei der FHW AG

BayWa AG

Die richtigen Renditebringer gesät Gemischtwarenladen – das war einmal. MDAX-Mitglied BayWa setzt auf höhere Margen im Agrarhandel und auf mehr Auslandsgeschäft. Unter den Anlegern hat sich der Wandel zu mehr Profitabilität noch nicht herumgesprochen Seite 5

Rational AG

Wie gewohnt ohne Schwächen Ende März legte der Landsberger Industrieküchenhersteller Rational AG endgültige Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor und veröffentlichte eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr Seite 9

www.AnlegerPlus.de | Nr. 8 2012 | ISSN 2191-5091

8|2012 INHALTSVERZEICHNIS

SEITE

Editorial 2 Kurzmeldungen 3 Unternehmensmeldungen BayWa AG

5

Aixtron SE

6

Rational AG

7

Tradingstrategien Die CANSLIM-Strategie

8

Analyse Diebold Inc.

11

SdK Extra SdK sucht Zucker-Aktionäre!

12

HV-Bericht Sartorius AG

13

SdK Realdepot

14

HV-Termine

15

Impressum 16

Die CANSLIM-Strategie

Mit William O‘Neil die besten Aktien Amerikas identifizieren In der Börsengeschichte Amerikas gibt es unzählige Unternehmen, die rasend schnell zu multinationalen Großkonzernen heranwuchsen und ihre jeweiligen Branchen auf Jahre hinweg dominierten. Die Aktienkurse dieser Unternehmen vervielfachten sich. US-Börsenlegende William O‘Neil hat eine Strategie entwickelt, solche Firmen zu erkennen Seite 8

KURZMELDUNGEN Dritter Akt bei W.E.T. | Delisting der VARTA AG | Mehr Unternehmensinsolvenzen im Januar 2012 | Neue ETFs von iShares | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012 | 1 Steigende Umsätze im Fondshandel der Hamburger Börse | Forschungsprojekt an der Uni Speyer | Steuerfreie Zinsen dank Sparer-Pauschbetrag


Neue Geschäftsbericht-Trends

Liebe Leserinnen und Leser, vor nicht allzu langer Zeit, insbesondere nach der Baisse 2002–2003, galt es bei vielen Unternehmen als schick, den Geschäftsbericht auf das Nötigste zu reduzieren. Den Aktionären wurde dabei häufig verkauft, aus Kostengründen sei es besser, den Jahresbericht kurz zu halten. Doch die Zeiten der falschen Bescheidenheit sind jetzt vorbei.

Anzeige

Editorial

Eine

sichere

Verbindung Kooperation SdK & ROLAND Rechtsschutz

Anforderungen steigen Aufmerksamen Aktionären wird nicht entgangen sein, dass die Geschäftsberichte bei vielen Unternehmen jährlich dicker werden. So umfasste beispielsweise der Geschäftsbericht der Siemens AG im Jahr 2006 245 Seiten, im letzten Jahr waren es schon 416 Seiten. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Zum einen nutzen viele Gesellschaften den Geschäftsbericht wieder zunehmend als „Visitenkarte“ des Unternehmens, sodass besondere Mühe auf die Darstellung des Geschäftsmodells verwendet wird. Zum anderen aber werden viele Geschäftsberichte durch diverse Pflichtveröffentlichungen aufgebläht. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Teilen Jahresabschluss und Lagebericht tauchen jetzt regelmäßig „Nachhaltigkeitsberichte“, „CorporateGovernance-Erklärungen“ oder „Entsprechenserklärungen“ auf, die zwar inhaltlich oft pauschal abgefasst sind und sich Jahr für Jahr bis in den letzten Buchstaben gleichen, aber das Volumen der Berichte massiv steigern. Keine Freude für Aktionäre Interessierte Anleger müssen sich demzufolge durch einen Wust an Seiten arbeiten und können leicht den Überblick verlieren. Zudem steigen die Datenvolumen der Geschäftsberichte deutlich an, sodass allein der Download des Berichts einige Zeit dauert. Ein Ausdruck des von der Unternehmensseite heruntergeladenen Geschäftsberichts ist beinahe unmöglich. Aufteilung sinnvoll Einige Unternehmen haben auf diese Probleme bereits reagiert und teilen die Berichte auf. So kann man auf der Seite der Deutsche Wohnen AG einen Geschäftsbericht herunterladen, der sich vorwiegend mit den Pflichtangaben beschäftigt, in einem anderen Bericht mit der Überschrift „Magazin“ finden sich detailliert Angaben zum Geschäftsmodell. Ähnlich die Vorgehensweise bei der Edel AG, die Lagebericht und Finanzteil separat veröffentlicht hat. Die erst seit Kurzem im TecDAX notierte euromicron AG geht sogar noch einen Schritt weiter und veröffentlicht drei Teilberichte: Unternehmensprofil, Magazin und Finanzreport. Weitere werden folgen Wir halten die Strategie der Aufteilung der Berichte für sinnvoll. Jeder Anleger kann sich genau den Bericht herunterladen, der für ihn wichtig ist. Wir glauben und hoffen, dass sich zukünftig noch viel mehr Unternehmen dazu entscheiden, ihre Berichte in der aufgezeigten Form aufzuteilen – im Interesse ihrer Anleger.

Ihr

Harald Rotter

2 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012

Ein Rechtsstreit kann jeden treffen. Ganz gleich, ob im Privaten oder im Beruf, in der Ausbildung oder im Ruhestand. Die Vorteile für Sie: • Rabatt für SdK-Mitglieder • Rechtsschutz vom Spezialisten • Kompetenz und Erfahrung von rund 1300 Mitarbeitern • exakt auf Sie zugeschnittene Produkte • ServicePlus rund um die Uhr Interesse? Dann melden Sie sich bei uns unter versicherungen@sdk.org oder unter 0 89 - 20 20 846 0


KURZMELDUNGEN

Dritter Akt bei W.E.T. In der Ausgabe 1/2012 der AnlegerPlus News haben wir einen ausführlichen Bericht zu der außerordentlichen Hauptversammlung der W.E.T. Automotive Systems AG gebracht. Die Geschichte geht nun weiter. Die Deutsche Balaton AG ist mit 10 % an der W.E.T. Automative Systems AG (W.E.T.) beteiligt. Sie berief bereits die außerordentliche Hauptversammlung am 11.1.2012 ein, auf der einige Vorwürfe gegenüber dem Vorstand der W.E.T. aufkamen (s. AnlegerPlus News 1/2012). Gegen den in der Hauptversammlung im August 2011 beschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag legte die Deutsche Balaton AG vor dem Landgericht München I eine Anfechtungsklage ein und bekam dort Recht. Laut einer Ad-hoc-Meldung der W.E.T. vom 5.4. ist der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der W.E.T. und der Amerigon Europe GmbH nichtig. Die W.E.T. will gegen diese erstinstanzliche Entscheidung Berufung einlegen. Das in dem Vertrag vorgesehene Barabfindungsangebot in Höhe von 44,95 Euro je Stückaktie und die jährliche Ausgleichszahlung von 3,71 Euro brutto (3,17 Euro netto) je Stückaktie werden nun voraussichtlich bis auf Weiteres nicht in Kraft treten.

angebot zu machen. Wonach sich die Bargegenleistung richtet, ist noch nicht klar. Sie könnte sich nach dem höheren Wert aus dem gewichteten Drei-Monats-Durchschnitt des Börsenkurses der VARTAAktien vor Veröffentlichung dieser Ad-hoc-Meldung richten. Oder aber nach dem höheren Wert aus dem Wert pro Aktie, wie er sich auf Grundlage einer aktuellen Unternehmensbewertung der VARTA AG ergibt. Die HV soll im Mai 2012 in Hannover stattfinden.

Mit Kontinuität nach oben

WKN 579 040 WKN 579 043 Der Qualitätswert im Prime Standard

Einzigartige Produkte, starke Marken, zukunftsweisende Innovationen im globalen Schmierstoffmarkt. Gerne senden wir Ihnen unsere aktuellen Informationen.

Laut einer Ad-hoc-Meldung der VARTA AG aus Hannover hat der Aufsichtsrat am 3.4.2012 einem Delisting der AG zugestimmt. Auf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung (HV) soll den Aktionären ein Beschlussvorschlag vorgelegt werden. Dieser würde den Vorstand ermächtigen, das Delisting durchzuführen. Das hieße, die Börsennotierung der Aktien der VARTA AG am regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zu beenden. Im Zuge des Delistings plant die Mehrheitsaktionärin GOPLA Beteiligungsgesellschaft mbH den außenstehenden Aktionären auf der HV ein Abfindungs-

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im Januar 2012 dafür niedriger als im Vorjahresmonat. Mit 8.236 Fällen lag sie 2,6 % unter dem Niveau von Januar 2011. Damit sind die Verbraucherinsolvenzen zum achten Mal in Folge gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Die Gesamtzahl der Insolvenzen (mit Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen) betrug im Januar 2012 12.635 Fälle. Das sind 1,3 % weniger als im Januar 2011. Laut Destatis schätzen die Gerichte die offenen Forderungen der Gläubiger im Januar 2012 auf 1,9 Mrd. Euro. Im Vorjahresmonat lag diese Summe bei 2,1 Mrd. Euro.

ETFs von iShares Der Emittent iShares hat vier Aktienindex-ETFs auf Xetra gestartet. Einer setzt auf Unternehmen aus Industrieund Schwellenländern. Die drei anderen sind auf verschiedene Rohstoffsektoren ausgerichtet.

Im Januar 2012 meldeten die deutschen Amtsgerichte mehr Unternehmensinsolvenzen als im Januar 2011. Die Verbraucherinsolvenzen hingegen waren im Januar 2012 niedriger als im Januar des Vorjahres.

Seit Anfang April sind vier neue Aktienindex-ETFs von iShares im XTF-Segment der Deutschen Börse handelbar. Der iShares S&P Commodity Producers Gold (ISIN DE000A1JS9D8) bildet die Wertentwicklung von Unternehmen nach, die ihre Einnahmen aus Gewinnung, Verarbeitung oder Transport von Gold erwirtschaften. Der iShares S&P Commodity Producers Oil & Gas (ISIN DE000A1JS9C0) hat hingegen die Wertentwicklung von Unternehmen, die ihre Einnahmen durch Gewinnung, Verarbeitung oder Transport von Öl und Gas machen, zur Grundlage. Die Wertentwicklung von Unternehmen, die im Agrarsektor ihre Gewinne erwirtschaften, bildet der iShares S&P Commodity Producers Agribusiness (ISIN DE000A1JS9B2) ab.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Januar 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 % angestiegen. Die deutschen Amtsgerichte meldeten insgesamt 2.321 Insolvenzen. Das letzte Mal sind die

Mit dem iShares MSCI ACWI (ISIN DE000A1JS9A4) können Anleger an der Wertentwicklung von Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern teilhaben. Der dem ETF zugrunde liegende Index MSCI ACWI All Country World Index umfasst insgesamt ca. 2.400 Unternehmen.

FUCHS PETROLUB AG www.fuchs-oil.de · Tel.: 0621/ 3802-0 contact@fuchs-oil.de

Delisting! Die VARTA AG plant die Börsennotierung ihrer Aktien am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zu beenden.

Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahresmonat im August 2010 gestiegen (+1,6 %).

Mehr Unternehmensinsolvenzen

AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012 | 3


KURZMELDUNGEN

Steigende Umsätze im Fondshandel

Forschungsprojekt an der Universität Speyer

An der Börse Hamburg stiegen die Umsätze im März auf fast 110 Mio. Euro. Offene Immobilienfonds und Aktienfonds sind immer noch besonders gefragt.

Das Internet hat inzwischen fast alle Bereiche des menschlichen Lebens erobert. Dieser Trend ist auch an den Banken und Finanzdienstleistern nicht vorbeigegangen. Mit dieser Thematik beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Qualität der elektronischen Wertpapierportale von Banken“ an der Universität Speyer.

Die Umsätze im Fondshandel stiegen an der Hamburger Börse von Februar auf März 2012 um 10,9 Mio. auf 109,8 Mio. Euro an. Besonders gefragt seien Aktienfonds und offene Immobilienfonds, teilte die Börse mit. „Die lockere Geldpolitik der Notenbanken in Europa und den USA hat den Handel bestimmt“, sagt Stefan Wildner. Der Makler (mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG) erklärt, dass kleine Schwächephasen nur kurz hielten und die Kurse ansonsten stetig stiegen: „Die Anleger nutzten solche Rücksetzer für einen vermeintlich günstigen Einstieg auf hohem Niveau.“ Der Umsatzspitzenreiter war wieder einmal der CS Euroreal (WKN 980500) mit einem Umsatzvolumen von 22 Mio. Euro. Der offene Immobilienfonds ist eingefroren, genauso wie der KanAm grundinvest (WKN 679180). Dieser erzielte einen Umsatz von 14,8 Mio. Euro. Auch bei der Performance schnitten zwei Immobilienfonds sehr gut ab, die sich beide in der Abwicklung befinden. Der Morgan Stanley P2 Value (WKN A0F6G8) erzielte eine Steigerung von 11,1 %, der KanAm grundinvest konnte um 7,1 % zulegen. Bei den Aktienfonds wurden der ETFlab DAX (WKN ETFL01) und der DWS Top Dividende (WKN 984811) bevorzugt. Die Fonds erzielten Umsätze von 1,9 und 1,1 Mio. Euro. Die nicht enden wollenden Schließungen von offenen Immobilienfonds zeigen nun auch Auswirkungen auf einige Dachfonds. So musste Anfang April die Fondsgesellschaft DWS ihren Dachfonds DWS ImmoFlex Vermögensmandat (WKN DWS0N0) einfrieren. Dieser hat mehr als 40 % des Fondsvermögens in den beiden Krisenfonds CS Euroreal und SEB ImmoInvest (WKN 980230) investiert. Beide Fonds sind bereits eingefroren, die Anteilrücknahme ist ausgesetzt. Und am 17.4.2012 erklärte auch der Emittent Allianz Global Investors (AGI) ihren Immobiliendachfonds Allianz Flexi Immo als eingefroren. Da sich unter den größten Positionen des Dachfonds inzwischen vier eingefrorene und vier in Abwicklung befindliche Immobilienfonds befinden, wurde die verfügbare Liquidität knapp.

Der Kauf von Produkten im Internet ist für viele Personen alltägliche Praxis. Auch bei Finanzdienstleistungen nutzen viele Menschen nicht mehr die klassische Filialbank, sondern greifen verstärkt auf die Internetseite ihrer Bank bzw. eine Direktbank zurück. Hierdurch hat ein Kunde einerseits viele Vorteile (ständige Erreichbarkeit, günstigere Konditionen etc.), andererseits muss der Kunde jedoch auch mehr Verantwortung übernehmen. Steht bei einer klassischen Filialbank einem Kunden immer ein Berater zur Seite und haftet ggf. für eine Falschberatung, so ist der Kunde im Internet sein eigener Herr und trägt die volle Verantwortung für seine Entscheidungen. Die Internetseiten der Banken unterstützen den Kunden bei Wertpapiergeschäften, indem sie viele Informationen und Tools wie beispielsweise Risikoanalysen bereitstellen. Aber nicht bei allen Banken sind die Internetseiten leicht verständlich, einfach zu bedienen und auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt der Universität Speyer an und untersucht, wie die Internetseite einer Bank im Wertpapierbereich gestaltet sein sollte. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen dazu beitragen, das Angebot und die Servicequalität der deutschen Banken im Bereich der Wertpapiere zu verbessern. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Forschungsprojekt unterstützen, indem Sie an einer anonymen Onlineumfrage teilnehmen. Die Umfrage wird ca. 10-15 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Unter allen Teilnehmern wird ein iPad 3, ein Amazon-Gutschein im Wert von 50 Euro, ein Jahresabo der Zeitschrift AnlegerPlus sowie das Buch „Erfolgreiches ValueInvestieren“ von Max Otte verlost. Den Fragebogen inklusive weiterer Informationen finden Sie hier.

Steuerfreie Zinsen Dank des Sparer-Pauschbetrags stehen jedem Bürger jährlich steuerfreie Zinsen zu. Um davon profitieren zu können, müssen die Sparer allerdings einen Freistellungsauftrag stellen. Grundsätzlich sind Zinsen steuerpflichtig, genauso wie Kursgewinne oder Dividenden. Der Sparer-Pauschbetrag ermöglicht jedoch jedem Bürger bis zu 801 Euro steuerfreie Zinserträge im Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag sogar auf 1.602 Euro. Für einen alleinstehenden Sparer wären dann bei einem Zinssatz von 2 % Erträge aus Ersparnissen von bis zu 40.050 Euro steuerfrei! Das teilt der Bundesverband deutscher Banken mit. Bei einem Zinssatz von 1,5 % können sogar Erträge aus einem Sparbetrag von 53.400 Euro steuerfrei bleiben. Für Ehepaare gelten auch hier jeweils die doppelten Beträge. Um von dem Sparer-Pauschbetrag zu profitieren, muss aber rechtzeitig ein Freistellungsauftrag beantragt werden. Den erteilt die jeweilige Bank. Andernfalls zieht die Bank von Kapitalerträgen 25 % Abgeltungssteuer ein. Zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Für die Sparer, die sich jetzt über zu viel gezahltes Geld ärgern: Mit der Einkommensteuererklärung können zu viel gezahlte Steuern wieder zurückgeholt werden.

4 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012


BayWa AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

BayWa AG

Die richtigen Renditebringer gesät Gemischtwarenladen – das war einmal. MDAX-Mitglied BayWa (ISIN DE0005194062) setzt auf höhere Margen im Agrarhandel und auf mehr Auslandsgeschäft. Unter den Anlegern hat sich der Wandel zu mehr Profitabilität noch nicht herumgesprochen. „Gott mit dir, du Land der BayWa“ – der Song der legendären bayerischen Kultband Biermösl Blosn besingt mit einem gehörigen Schuss Ironie das umfangreiche Produktsortiment des Agrarkonzerns für die Landwirte. Nichts mehr zu lachen haben seit Längerem die Aktionäre des MDAX-Mitglieds: Seit Anfang 2011 büßte die BayWa-Aktie 24,8 % und auf Zwölf-Monats-Sicht 13,6 % an Wert ein. Die Abwärtsbewegung setzte also weit vor dem Kurseinbruch an den Märkten vom vergangenen Sommer ein. Der MDAX verbesserte sich im selben Zeitraum um 3,4 bzw. 5,9 %.

Internationale Expansion … Es mutet geradezu paradox an: In einer Zeit, in der das operative Geschäft der BayWa neue Kaufargumente liefert, zeigen die Börsianer der Gesellschaft mit genossenschaftlichen Wurzeln die kalte Schulter. Auch wenn die BayWa in der breiten Öffentlichkeit vor allem als reiner Agrarhändler wahrgenommen wird: Die Weichen sind längst in Richtung stärkere internationale Ausrichtung und neue Geschäftsfelder mit höheren Margen gestellt. Dass etwa 80 % des Konzernumsatzes noch aus Süddeutschland und Österreich kommen, täuscht nicht darüber hinweg, dass die internationale Expansion durch Zukäufe längst im Gange ist. Jüngster Coup war die im März von den nationalen Behörden genehmigte Übernahme des neuseeländischen Obsthändlers Turners & Growers (T&G), eines der international führenden Exporteure von Äpfeln und Kiwis mit einer starken Marktposition in Asien. Der Kaufpreis von umgerechnet 1,15 Euro je Aktie entspricht gerade einmal 70 % des Buchwerts von T&G. Im Gegenzug bringt T&G eine starke operative Marge von 4 % mit – und stärkt so den umsatzstärksten Unternehmensbereich Agrar.

56 der 116 Gartenbaumärkte in ein Joint Venture mit der HellwegGruppe eingebracht. Die Betriebsimmobilien bleiben im Besitz der BayWa und werden vermietet. Damit das hierbei eingesetzte Kapital von etwa 110 Mio. Euro wieder in den Konzern fließt, will die BayWa ihre derzeit 50%ige Beteiligung ab 2017 auf 10 % reduzieren. Analyst Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe erwartet durch den Hellweg-Deal einen jährlichen Zufluss von 10 Mio. Euro beim operativen Gewinn sowie weitere 13 Mio. Euro durch T&G. Zur Orientierung: Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die BayWa einen operativen Gewinn von 151 Mio. Euro – ein strammes Plus von 17,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Ganze garniert mit einer attraktiven Bewertung Um für weitere Transaktionen gewappnet zu sein, wird die BayWa einen Teil des gigantischen Immobilienvermögens von 1,3 Mrd. Euro ausgliedern. Womit wir beim Börsenwert wären. Der entspricht lediglich dem Sechsfachen des operativen Gewinns von 2011. Auch das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 und das KGV für 2013 von 12 auf Basis der Konsensschätzungen lassen der Aktie angesichts steigender Agrarpreise und weiterhin robuster Nachfrage im Bausektor Spielraum nach oben. Und für die Aktionäre ist die geplante Anhebung der Dividende auf 0,60 Euro je Aktie ein kleiner Trost für die zuletzt mäßige Kursperformance. Stefan Riedel BayWa AG (ISIN DE0005194062)

… und Ausbau des Kerngeschäfts Im zweiten Geschäftsfeld Energie, das knapp ein Drittel der Konzernerlöse stellt, positioniert sich der Konzern unter der Marke BayWa r.e als Entwickler und Händler von Biogas-, Solar- und Windkraftanlagen. Damit soll der zunehmende Margendruck im Stammgeschäft mit Heizöl langfristig kompensiert werden. Im dritten Segment Bau wurde zum Jahresende 2011 der Schnitt vollzogen: Während der Baustoff-Fachhandel im Konzern bleibt, wurden

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 24.4.2012: 27,44 Euro

AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012 | 5


Aixtron SE

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Aixtron SE

Saure-Gurken-Zeit dank Auftragsboom vorbei? Nach den heftigen Kurseinbrüchen im vergangenen Jahr befindet sich die Aixtron-Aktie (ISIN DE000A0WMPJ6) seit einiger Zeit wieder auf Erholungskurs. Dennoch muss bezweifelt werden, ob die 2011er-Höchststände im Bereich von 30 Euro vorerst wieder erreicht werden. Das letzte Jahr wird den Aktionären des Maschinenbauers Aixtron ganz sicher nicht in bester Erinnerung bleiben. Immerhin kollabierten die Notierungen der Aktie zwischen Januar und Herbst in der Spitze um rund 70 %. Seither hat das Papier allerdings bereits wieder etwa 50 % an Boden gutgemacht und das, obwohl die letzten Geschäftszahlen alles andere als erfreulich ausfielen.

Rote Zahlen Denn im Schlussquartal des abgelaufenen Jahres ist die Gesellschaft mit Sitz in Herzogenrath zum ersten Mal seit mehreren Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Verantwortlich dafür waren vor allem Abschreibungen auf Lagerbestände in Höhe von 41,6 Mio. Euro, die aufgrund der bevorstehenden Einführung einer neuen Generation von Produktionsanlagen erforderlich wurden. Auch der Umstand, dass der um diesen Sondereffekt bereinigte Gewinn auf EBIT-Basis 24,7 Mio. Euro betrug, konnte die Anlegergemeinde nicht wirklich versöhnlich stimmen. Denn die Aufträge im vierten Quartal 2011 sind gegenüber dem vorherigen Vierteljahr um 64 % auf nur noch 29 Mio. Euro zurückgegangen. Zumindest in dieser Hinsicht ist jedoch Besserung in Sicht.

Vier Neuaufträge seit Anfang März Vor allem im Reich der Mitte erfreuen sich die Produktionsanlagen von Aixtron wieder steigender Beliebtheit. Allein seit Anfang März hat das Unternehmen drei Neuaufträge aus China erhalten. Finanzielle Einzelheiten wurden aber nicht bekannt, sodass davon ausgegangen werden muss, dass sich das Ordervolumen in einem überschaubaren Rahmen hält. Dafür hat das Unternehmen allerdings auch noch einen weiteren Auftrag von der technischen Universität Ilmenau bekommen. Obgleich derartige Bestellungen zu Jahresbeginn nichts Außergewöhnliches sind und sogar Aixtron kurzfristig keine signifikante Erholung bei den Auftragseingängen sieht, kann

man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Investitionszyklus bei LED-Equipment die Talsohle durchschritten hat. Somit könnte die Gesellschaft das Schlimmste hinter sich haben.

Brodelnde Gerüchteküche Dies gilt umso mehr, falls sich die jüngsten Marktgerüchte bewahrheiten. So plant der taiwanesische LED-Chip-Produzent Formosa Epitaxy einem Zeitungsbericht zufolge den Kauf von sechs zusätzlichen MOCVD-Maschinen, um der wieder anziehenden Nachfrage nach LCD-TV-Hintergrundbeleuchtungen gerecht werden zu können. Zumindest ein Teil des Auftrags könnte dabei an Aixtron gehen. Und sollte sich auch noch das Gerücht bestätigen, dass Osram – ein traditioneller Kunde von Aixtron – ein LED-Werk in China errichten möchte, dürfte das Unternehmen die Umsatzschätzung für 2012 von derzeit etwa 300 Mio. Euro übertreffen. Um den Break-even zu erreichen, benötigt Aixtron Erlöse von etwa 275 Mio. Euro. Aller Voraussicht nach wird das Unternehmen also im Gesamtjahr 2012 schwarze Zahlen schreiben. Nichtsdestotrotz ist mit einem erheblich geringeren Gewinn als 2011 zu rechnen. Und nachdem die Aktie selbst auf Basis der durchschnittlichen Gewinnschätzungen der Analysten für 2013 ein KGV von ambitionierten 24 aufweist, scheint das weitere Aufwärtspotenzial des Papiers begrenzt zu sein. Marc Nitzsche

Aixtron SE (ISIN DE000A0WMPJ6)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 24.4.2012: 12,61 Euro

6 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012


UNTERNEHMENSMELDUNGEN Rational AG

Rational AG

Wie gewohnt ohne Schwächen Ende März legte der Landsberger Industrieküchenhersteller Rational AG (ISIN DE0007010803) endgültige Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor und veröffentlichte eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Wie von uns nicht anders erwartet zeigt Rational wieder einmal Stärke. Im Geschäftsjahr 2011 konnte Rational Umsatzerlöse in Höhe von 392 Mio. Euro vorweisen, eine Steigerung von 12 % gegenüber dem Vorjahr (Vj. 350 Mio. Euro). Zu dieser positiven Entwicklung haben alle Regionen der Welt beigetragen. Unter Berücksichtigung von Einmalbelastungen, hervorgerufen durch die Umstellung des gesamten Produktportfolios auf neue, effizientere Linien, wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 102 Mio. Euro (Vj. 106 Mio. Euro) erreicht. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 26 % (Vj. 30 %).

Dividendenerhöhung Traditionell verfügt Rational über einen hohen operativen Cashflow. Die liquiden Mittel werden ebenso regelmäßig an die Aktionäre ausgeschüttet. Zum 31.12.2011 beliefen sich die liquiden Mittel auf über 120 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 73 % (Vj. 75 %). Davon werden die Aktionäre in Form einer um 10 % auf 5,50 Euro je Aktie erhöhten Dividende profitieren. Bezogen auf den aktuellen Börsenkurs von

etwa 186 Euro errechnet sich eine Dividendenrendite von knapp 3 %. Trotz der geplanten Ausschüttung von rund 62 Mio. Euro bleibt die Liquiditätsausstattung des Unternehmens ausgezeichnet und garantiert so Flexibilität und Sicherheit für die Anteilseigner.

Wachstum soll weitergehen Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Vorstandsvorsitzende, Dr. Günter Blaschke, zuversichtlich: „Die Markteinführung der neuen Produktgenerationen verbessert unsere Wettbewerbsposition, daher gehen wir mit Zuversicht ins neue Jahr. Wir erwarten, trotz aller konjunkturellen Risiken, für 2012 und 2013 sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis ein moderates Wachstum“, lässt sich Blaschke in einer Pressemeldung zitieren. Auch wir glauben an eine Fortsetzung der Erfolgsstory bei Rational und sehen für die Aktie langfristig, ausgehend vom aktuellen Kursniveau, Potenzial. Das Kursziel bis Ende 2013 sehen wir bei 230 Euro.

Anzeige

Auf Ihr Tagesgeld mit bis zu 200.000 Euro erhalten Sie

Zinsen auf Ihr Tagesgeld bei der MERKUR BANK bei einem Depotwert bis 50.000 €

1,70 %

ab einem Depotwert von 50.000 €

2,45 %

ab einem Depotwert von 100.000 €

2,70 %

Zinssatz variabel; unverändert seit: 27.12.2011

2,70 % p.a. ab einem Depotwert von 100.000 Euro.

www.merkur-bank.de AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012 | 7


Die CANSLIM-Strategie

Mit William O‘Neil die besten Aktien Amerikas identifizieren

In der Börsengeschichte Amerikas gibt es unzählige Unternehmen, die von kleinen Gesellschaften mit wenigen Mitarbeitern zu multinationalen Großkonzernen heranwuchsen und ihre jeweiligen Branchen auf Jahre hinweg dominierten. Die Aktienkurse dieser Unternehmen vervielfachten sich. Welche entscheidenden Merkmale hatten diese Aktiengesellschaften, deren Kurse teilweise um mehrere 1.000 % stiegen, am Beginn ihrer großen Kursrallys? Das ist die Frage, der US-Börsenlegende William O’Neil nachging. Das Ergebnis seiner Recherchen ist die CANSLIM-Methode, ein siebenstufiger Investmentprozess, um die besten Aktiengesellschaften Amerikas ausfindig zu machen.

Was den erfolgreichen vom erfolglosen Anleger unterscheidet „Ein erfolgreicher Anleger lernt, das zu tun, was die meisten Anleger nicht zu tun bereit sind“, schreibt O’Neil. Die meisten Anleger verwenden keine Charts als Hilfe für ihre Investmententscheidungen. Sie schaffen es nicht, Aktien zu kaufen, die neue Hochs erreichen und haben nicht den Mut, alle Verluste konsequent auf 8 % zu begrenzen. Und noch weniger Anleger bringen es übers Herz, eine Aktie zu einem höheren Preis zurückzukaufen, die sie zuvor zu einem günstigeren Preis mit Verlust verkauft hatten. So verhalten sich 90 % der Anleger und diese 90 % sind bei ihren Börsengeschäften meist nicht sonderlich erfolgreich. O’Neil hat Folgendes gelernt: •

Der erfolgreiche Anleger kauft Aktien, wenn sie auf dem Weg nach oben sind, nicht wenn sie fallen. Er verbilligt auch niemals eine Aktie, wenn sie gefallen ist, sondern kauft erst dann nach, wenn die Aktie über dem Kaufpreis notiert.

Der erfolgreiche Anleger kauft Aktien, die in der Nähe ihrer Jahreshochs notieren und verfällt nicht dem psychologischen Irrtum, Aktien für günstig zu halten, die stark gefallen sind.

Der erfolgreiche Anleger hat gelernt, dass es viel wichtigere Größen gibt als Buchwert, Dividendenrenditen oder das KGV einer Aktie. Bei der Identifizierung der erfolgreichsten Unternehmen Amerikas und der erfolgreichsten Aktien hatten diese häufig verwendeten Standardgrößen so gut wie keinen Vorhersagewert. Viel wichtiger ist es sicherzustellen, dass das Unternehmen in seiner Branche die Nr. 1 ist, über ein starkes Gewinnwachstum verfügt und die Aktie positive Preis- und Volumenänderungen zeigt.

8 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012

christophe BOISSON@fotolia.com

TRADINGSTRATEGIEN


Anzeige

TRADINGSTRATEGIEN

Große Kursrallys in der US-Börsengeschichte In seinem Buch „Wie man mit Aktien Geld verdient“ stellt William O’Neill 100 kommentierte Charts der größten Gewinneraktien an der Wall Street von 1880 bis 2008 vor. Durch das Studium dieser außergewöhnlichen Kursanstiege, insbesondere welche Merkmale und Gemeinsamkeiten die Titel im Vorfeld ihrer Kursrallys aufwiesen, konnte O’Neil die Eckpunkte seiner Anlagestrategie entwickeln. Es folgen einige Beispiele legendärer Börsengewinner: •

Xerox brachte den ersten vollautomatischen Kopierer für Normalpapier auf den Markt, der die Bürowelt revolutionierte. Von 1957 bis 1962 verzwanzigfachte sich die Aktie.

Die Aktie von FlightSafety International stieg ab Juni 1977 innerhalb der nächsten vier Jahre von 3,20 USDollar auf über 50 US-Dollar. Das Unternehmen entwickelte eine neue Art von Hightech-Simulatoren für Flug- und Schiffskapitäne. Trotz der heftigen BaissePhase 1977 erreicht die Aktie Mitte 1997ein neues 52-Wochen-Hoch und setzte ihren Kursanstieg daraufhin fort.

Der schnelle Aufstieg des Unternehmens Wal-Mart Stores begann im Juni 1980, als die Aktie über die 8-US-Dollar-Marke ausbrach und in den darauffolgenden drei Jahren unter einer massiven Zunahme des Handelsvolumens akkumuliert wurde. Im Juni 1983 überschritt Wal-Mart Stores die Marke von 80 US-Dollar. Eine Verzehnfachung in drei Jahren. Das Discountmarkt-Prinzip bescherte den Konsumenten günstige Preise und brachte 1,5 Mio. Amerikanern neue Arbeitsplätze.

Der Aktienkurs von Home Depot verhundertfachte sich von 1981 bis 2000. Aus einer anfänglichen Investmentsumme von 1.000 US-Dollar wurden 100.000 USDollar. Das Unternehmen wurde von zwei entlassenen Arbeitern eines Eisenwarenladens gegründet. Home Depot verkörpert die klassische Story des amerikanischen Traums und machte viele Aktionäre zu Millionären.

Bill Gates revolutionierte mit der von ihm gegründeten Firma Microsoft den Computermarkt beziehungsweise erschuf diesen Markt neu. Der Aktienkurs von Microsoft verhundertfachte sich von 1986 bis 1999. Die Aktie hatte am Beginn ihres großen Anstiegs alle Eigenschaften, die einen Gewinner ausmachten. Ein neues Produkt, hohe Umsatz- und Gewinnzuwächse sowie eine hohe Eigenkapitalrendite. Im Herbst 1986 brach die Aktie, begleitet von einem massiven Anstieg des Handelsvolumens, auf neue Hochs aus und begann ihre sagenhafte Rallybewegung. Der durchschnittliche Wochenumsatz vervierfachte sich während der Ausbruchsbewegung.

In volatilen Finanzmärkten sind Informationen besonders wichtig, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können: Informieren Sie sich bei rund 200 Ausstellern. Tauschen Sie sich mit anderen Experten zu Anlagetrends in allen wichtigen Anlageklassen aus. Erleben Sie bekannte Finanzexperten bei über 300 Veranstaltungen im begleitenden Rahmenprogramm.

SCHWERPUNKTE 2012: Live Trading Rohstoffe Bildungskongress Finanzen Edelmetalle Nachhaltige Geldanlage

SICHER AUF JEDEM PARKETT www.invest-messe.de

MESSE STUTTGART 27. – 29. APRIL 2012 MEDIENPARTNER

AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012 | 9


TRADINGSTRATEGIEN

CANSLIM: Der siebenstufige Investmentprozess von O’Neil, um die besten Aktiengesellschaften Amerikas zu identifizieren. C = Current big or accelerating quarterly earnings per share Die Unternehmen sollten einen deutlichen Gewinnzuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal vorweisen. Je höher, desto besser. O’Neil erwähnt einige Beispiele für den Gewinnanstieg, den Firmen vor dem großen Kursanstieg der Aktie gemeldet hatten. So stieg der Gewinn von Dell um 74 bzw. 108 % in den beiden Quartalen vor der großen Kursrally. Google meldete in den beiden Quartalen vor dem atemberaubenden Kursanstieg Gewinnzuwächse von 112 und 123 %. Apple meldete ein Quartal vor der großen Kursexplosion einen Gewinnzuwachs um 350 %. Wenn behauptet wird, dass die Börsen manchmal nicht die Fundamentaldaten widerspiegeln, so ist diese Aussage langfristig falsch. Große Kursanstiege von Aktien wachstumsstarker Unternehmen gingen in der Börsengeschichte Amerikas so gut wie immer mit dynamischen Steigerungen der Unternehmensgewinne einher.

A = Annual earnings increases Ein einzelner guter Quartalsgewinn kann sich im Nachhinein nur als Strohfeuer entpuppen. Um dies auszuschließen, sollte auch der jährliche Gewinnzuwachs so hoch wie möglich sein. Zudem sollte der Gewinn in den letzten drei Jahren zugelegt haben. O’Neil hat herausgefunden, dass die jährlichen Gewinnwachstumsraten bei den großen Kursgewinnern im Frühstadium des Anstiegs zwischen 1980 und 2000 im Median bei 36 % lagen.

N = New product, new enterprise or new service Was hatten 95 % der größten Kursgewinner, die O’Neil untersuchte, gemeinsam? Das Neue! Neue Unternehmen, neue Produkte, neues Management! Amerika wurde von tatkräftigen Unternehmern aufgebaut, die neue Produkte und neue Dienstleistungen ins Wirtschaftsleben einführten. Filmkamera, Glühbirne, Auto, Kühlschrank, Fernseher, Flugzeug, Computer, Software, Handys, Smartphones. All das sind Produkte, die zu Amerikas hervorragender Wachstumsbilanz beigetragen haben. Ein neues Produkt, das auf den Markt kommt, wie das iPad von Apple, ist zu Beginn an keine Wachstumsschranken gebunden. Noch kein Haushalt besitzt es. Ein komplett neuer Markt kann er-

schlossen werden, der dem Unternehmen gigantische Umsatz- und Gewinnzuwächse ermöglicht. Aktionäre sollten also gezielt nach Unternehmen suchen, die bedeutende neue Produkte entwickelt haben.

S = Supply and demand Wenn eine Aktie steigt, ist es für gewöhnlich positiv, wenn dieser Kursanstieg von steigendem Volumen begleitet wird. Ein charttechnischer Ausbruch aus einer Konsolidierungsformation sollte von einem Volumenanstieg begleitet werden, der in etwa 40 oder 50 % über dem normalen Umsatz liegt.

L = Leader or laggard Aktionäre sollten die Marktführer einer Branche kaufen, deren Aktienkurse hohe relative Stärke zeigen und die Sektorbewegung anführen. Die Marktführer haben meist die höchsten operativen Margen und gewinnen am schnellsten weitere Marktanteile hinzu. Sie dominieren die schwächeren Unternehmen. Oft suchen Börsianer sogenannte Nachzügler-Aktien, die noch am Boden liegen während die „Leader-Aktie“ täglich neue Hochs macht. Diese Methode, Nachzügler zu suchen, ist selten von Erfolg gekrönt.

I = Institutional sponsorship Die Investmentfonds Amerikas verwalten unzählige Milliarden von USDollar. Es ist positiv für Aktien, wenn sich zunehmend mehr Fonds und Institutionelle in dem Papier einkaufen und die Anzahl institutioneller Unterstützer Quartal für Quartal steigt. In den USA gibt es viele Finanzdienstleister, die solche Daten veröffentlichen. Morningstar.com veröffentlicht zum Beispiel die 24 größten Positionen aller Fonds.

M = Market direction Was nützt die beste Analyse einer Aktie nach den oben genannten Kriterien, wenn sich der Gesamtmarkt in einem Baisse-Trend bewegt und stark fällt? Etwa drei von fünf Ihrer Aktien würden in einem solchen Fall vermutlich unter die Räder kommen. Es ist darum wichtig, die Marktrichtung zu bestimmen. O’Neil nennt hierfür mehrere Möglichkeiten, die wir uns in einem der nächsten Strategieartikel anschauen werden.

Der Autor: Simon Betschinger, Jahrgang 1980, ist Diplom-Volkswirt (Uni Konstanz) und als Unternehmer aktiv. Börsenrelevante Projekte sind u.a. TraderFox.de und MasterTraders.de. TraderFox ist eine EchtzeitBörsensoftware für das systematische Trading nach Chartmustern. Als Trader kann Betschinger mittlerweile auf eine 13jährige Börsenerfahrung zurückgreifen.

10 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012


ANALYSE

Diebold Inc.

Die Finanzkrise hat dem Konzern natürlich zu schaffen gemacht, da die Bestellungen der Banken nicht mehr so sprudelten. Doch Diebold ist schon wieder auf Wachstumskurs. Hohes Potenzial in dem hart umkämpften Markt sehen Experten insbesondere in den Schwellenländern wie Brasilien, Indien oder China. In diesen Ländern ist die Verbreitung von Selbstbedienungsautomaten natürlich noch nicht so ausgebaut wie in den traditionellen Industrieländern. Neue Techniken beleben darüber hinaus das Ersatzgeschäft.

Weltmeister bei Dividenden

Diebold Inc.

Diebold beschäftigt heute rund 16.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2011 in fast 90 Ländern weltweit knapp 2,8 Mrd. US-Dollar an Umsatz. Der Nettoertrag betrug 144,8 Mio. Euro bzw. 2,24 US-Dollar je Aktie. Für das Jahr 2012 wurde zuletzt ein Umsatzwachstum von 3-5 % sowie ein Ertrag je Aktie (GAAP) in der Range von 2,182,41 US-Dollar prognostiziert. Das Unternehmen ist auch bei Aktienrückkäufen aktiv. Im Jahr 2011 wurden 3,6 Mio. eigene Aktien im Volumen von 108 Mio. US-Dollar zurückgekauft.

Vor über 150 Jahren gründete Karl Diebold in den USA ein Unternehmen für Safes und Schlösser. Heute ist Diebold Inc. (ISIN US2536511031) der größte Hersteller von Selbstbedienungsautomaten in den USA. Zu den Produkten zählen z.B. Geldautomaten, die im SB-Banking, im Einzelhandel oder auch an Tankstellen eingesetzt werden. In den USA heißen die Bankomaten ATMs – Automated Teller Machines. Zum Produktbereich zählt auch der Bereich Mobile-Banking (Mobiltelefone, Smartphones) sowie elektronische Wahlmaschinen.

Diebold steigerte zuletzt die Quartalsdividende von 28 US-Cent auf 28,5 US-Cent je Aktie. Dies war bereits die 59. jährliche Dividendenanhebung in ununterbrochener Folge. Obwohl Diebold hierzulande fast niemand kennt, ist dies Rekord unter den börsennotierten Konzernen in den USA! Damit liegt Diebold noch vor vielen etablierten Firmen wie Procter & Gamble, Coca-Cola oder 3M, die ebenfalls seit über 50 Jahren ihre Dividende Jahr für Jahr erhöhen. Das Unternehmen aus North Canton im US-Bundesstaat Ohio schüttet auf das Jahr hochgerechnet 1,14 US-Dollar an seine Investoren aus. Dies entspricht beim derzeitigen Kursniveau von 38,43 US-Dollar einer aktuellen Dividendenrendite von 2,97 %. Die Ausschüttungsquote liegt bei 50,8 % des Gewinns. Damit besteht durchaus Potenzial für zukünftige Dividendenanhebungen. Das durchschnittliche Wachstum der Dividende lag in den letzten zehn Jahren bei 5,8 % pro Jahr. Werner W. Rehmet

Chefredakteur MyDividends.de | www.MyDividends.de Anzeige Anz Pattern Scout 210x138_Layout 1 23.02.12 16:42 Seite 1

Es gibt hunderte gute TradingKandidaten – und ein Tool, das sie alle findet. Chartsignale im Realtime-Push mit dem Pattern Scout von GodmodeTrader.de – kostenlos! Überwachung von Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen Erkennung aller gängigen Chartmuster, Kerzenformationen & Trading-Strategien Darstellung von Chartsignalen und Kurszielen im Realtime-Push Möglichkeit, nur nach den Signalen suchen zu lassen, die zum eigenen Trading-Stil passen (Anlagehorizont, Renditeerwartung, Werte, Markterwartung)

Jetzt kostenlos BasicMember von GodmodeMembers werden und mit dem Pattern Scout täglich lukrative Trading-Kandidaten finden: www.godmode-trader.de/members AnlegerPlusvon News 08 | 24.4.2012 | 11 Der Mitgliederbereich GodmodeTrader.de


SdK MELDUNG

SdK sucht Zucker-&-Co.-Aktionäre! Die SdK bittet alle Aktionäre der Zucker & Co. AG sich bei der Schutzgemeinschaft unter info@sdk.org oder unter 089 2020846-0 zu melden. Die Zucker & Co. AG hatte vor über drei Jahren ihre letzte Hauptversammlung abgehalten, auf der die Liquidation der Gesellschaft beschlossen worden ist. Seitdem hat die Gesellschaft keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht oder andere für die Aktionäre relevanten Informationen bereitgestellt. Aus Sicht der SdK besteht die akute Gefahr, dass hier Geschäftsvorgänge aus der

nz_GB 210x138_Layout 1 13.02.12 15:40 Seite 1

Vergangenheit vertuscht werden sollen. Ferner ist nicht nachvollziehbar, warum die Liquidation einen so langen Zeitraum in Anspruch nehmen sollte. Zum Zeitpunkt des Liquidationsbeschlusses wurde schließlich mit einer schnellen Liquidation und einem deutlich positiven Liquidationserlös gerechnet. Die SdK strebt daher an, zusammen mit anderen Aktionären eine Hauptversammlung der Gesellschaft einzuberufen. Zu diesem Zwecke bitten wir betroffene Aktionäre, sich bei der SdK zu melden. Hinweis: Die SdK hält Aktien der Zucker & Co. AG.

Anzeige

• Aktuelle Geschäftsberichte von über 400 börsennotierten Aktiengesellschaften • Kostenlose, einfache Bestellung ohne Anmeldung • Lieferzeit nur 2 Werktage • Sammelbestellungen möglich

www.geschaeftsbericht-service.de Geschäftsberichte kostenlos direkt nach Hause bestellen. Soeben eingetroffen: Beta Systems Software AG / LS telcom AG / SINGULUS TECHNOLOGIES AG /

Geschäftsbericht 2011 Geschäftsbericht 2010/2011 Geschäftsbericht 2010

Weitere Informationen: Kristina Weber, weber@goingpublic.de GoingPublic Media AG • Hofmannstr. 7a • 81379 München • Tel.: +49 (0)89-2000 339-0 • Fax: +49 (0)89-2000 339-39 12 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012


Sartorius AG

HV-BERICHT

Sartorius mit großen Plänen Aktie auf bestem Weg in den TecDAX

Der Auftakt zur Hauptsaison ist für viele aktive Aktionäre die Hauptversammlung (HV) der Sartorius AG. Die HV ist nicht nur regelmäßig schnell beendet. Auch die Verpflegung lässt keine Wünsche offen. Und die Aktie glänzte in den letzten zwölf Monaten mit einer beeindruckenden Performance. Matthias Wahler Sartorius ist einer der weltweit führenden Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter. Kunden sind zum einen Unternehmen aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die auf das umfassende Angebot an Wäge- und Kontrolltechnik und eine Vielzahl von Geräten für die Messung von Feuchtigkeit, Dichte und Temperatur setzen. Beliefert wird außerdem die biopharmazeutische Industrie, vor allem mit Einwegprodukten und Verbrauchsmaterialien. Mit der Übernahme der auf den Bereich Liquid-Handling spezialisierten Biohit Oyj wurde Anfang 2012 das Laborgeschäft nochmals gestärkt – irgendein Produkt von Sartorius dürfte sich mittlerweile in jedem Labor finden. Aktuell gibt es nun Überlegungen, das traditionelle Geschäft mit der Wäge- und Kontrolltechnik zu veräußern und das Unternehmen komplett auf die Sparten Biotechnologie und Labortechnik zu fokussieren.

Geschäftsjahr 2011 mit neuen Rekorden Auf der HV am 19.4.2012 konnte der langjährige Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg hervorragende Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 vermelden. Nach dem schon guten Vorjahr konnte der Umsatz um weitere 11 % auf 733 Mio. Euro ausgeweitet werden. Der Wachstumstreiber war vor allem der asiatische Markt, der nun schon fast ein Viertel zu den Umsätzen beiträgt. Asien und Nordamerika sollen auch künftig im Fokus stehen. Das operative Ergebnis stieg dank Skaleneffekten noch deutlich stärker um 31 % auf 112 Mio. Euro und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie legte auf 3,02 Euro (Vj. 2,29 Euro) zu. Im Gleichklang beschloss die HV eine Anhebung der Vorzugsdividende auf 0,82 Euro (Vj. 0,62 Euro), womit die Ausschüttungsquote aber weiterhin unter 30 % liegt. Dies war einer der wenigen Kritikpunkte vonseiten der Aktionäre.

als 50 %, womit die Nachfahren des Firmengründers Florenz Sartorius noch heute das Sagen haben. Daneben hat der Finanzinvestor Bio-Rad Laboratories in den letzten Jahren eine Beteiligung von 30 % aufgebaut. Weitere 7 % befinden sich im direkten Familienbesitz und 9 % der Anteile hält das Unternehmen im eigenen Bestand, der Streubesitz ist mit 4 % also sehr gering. Die stimmrechtslosen, dafür mit einer um 2 Cent höheren Dividende bedachten Vorzugsaktien befinden sich fast komplett im Freefloat.

Umsatz von 2 Mrd. Euro im Visier Insbesondere die Vorzugsaktie wies zuletzt eine beeindruckende Performance auf. Seit Anfang 2011 legte das Papier um 80 % zu und entwickelte sich damit um Längen besser als sämtliche Indizes. Mittlerweile ist die Vorzugsaktie ein heißer Anwärter auf den TecDAX. Eine Aufnahme in den Index würde dem Kurs vermutlich nochmals Auftrieb verleihen. Eigentlich ist die Bewertung bezogen auf den tatsächlichen Gewinn von 2,44 Euro (Vj. 1,82 Euro) je Aktie mit einem KGV von 20 aber schon heute nicht mehr günstig. Dies relativiert sich allerdings, wenn die Prognose von Kreuzburg eintrifft. Er veröffentlichte auf der HV eine Mittelfristplanung, wonach sich der Umsatz bis 2020 auf 2 Mrd. Euro nochmals verdreifachen und die Profitabilität weiter steigen soll. Geht diese Planung auf, eröffnet sich für die Aktie noch Potenzial. Sartorius AG - Vorzugsaktien (ISIN DE0007165631)

Stamm- und Vorzugsaktien notiert An der Börse sind von Sartorius zwei Aktiengattungen notiert. Von den stimmberechtigten Stammaktien vertritt der Aufsichtsratsvorsitzende Arnold Picot als Testamentsvollstrecker mehr

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 24.4.2012: 47,55 Euro

AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012 | 13


SdK REALDEPOT

Solide Geschäftszahlen ermöglichen Dividendenzahlung auf Vorjahresniveau Die Fernheizwerk Neukölln AG (FHW) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 25,9 Mio. Euro erzielen. Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 1 Mio. Euro ist vor allem auf die milde Witterung zurückzuführen, welche einen Absatzrückgang bei der Fernwärme in Höhe von 14 % gegenüber dem Vorjahr zur Folge hatte. Aufgrund des in der zweiten Jahreshälfte in Betrieb genommenen Blockheizkraftwerkes konnten auch Umsätze aus dem Absatz von Strom in Höhe von 0,4 Mio. Euro erzielt werden. Durch den Anschluss von 54 Neukunden an das Fernwärmenetz konnte der Gesamtanschlusswert um ca. 2 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Da der Materialaufwand durch den Absatzrückgangs ebenfalls rückläufig war, konnte ein operatives Ergebnis von 7 Mio. Euro verbucht werden (Vj. 7,1 Mio. Euro). Nach Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern blieben ca. 5,0 Mio. Euro als Jahresüberschuss übrig. Dank des soliden Ergebnisses soll eine unveränderte Dividende von 1,45 Euro je Aktie gezahlt werden. Dies entspricht einer Dividendenrendite von ca. 4,5 % bezogen auf den aktuellen Kurs von 32 Euro.

gewährleistet. Für das Jahr 2012 geht man aufgrund der bereits abgeschlossenen 22 Neukundenverträge von einem weiteren Anstieg der Kundenanzahl aus. Daher wird ein Umsatzanstieg aus der Wärmeversorgung in Höhe von rund 4 % erwartet. Positiv sollte sich durch Inbetriebnahme von neuen Blockheizkraftwerken auch der Umsatz aus dem Verkauf von Strom auswirken. Die daraus resultierenden Erlöse dürften gegenüber dem Vorjahr signifikant ansteigen und die 1-Mio.-Euro-Grenze überschreiten. Wegen höherer Kosten für den Bezug von Brennstoffen für die Heizkraftwerke und höherer Personalkosten sowie sonstiger betrieblicher Aufwendungen geht der Vorstand davon aus, dass das operative Ergebnis unter dem des Jahres 2011 liegen wird. Der Start ins Jahr 2012 ist jedoch aufgrund der kalten Witterung im ersten Quartal positiv verlaufen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand daher mit einem Jahresüberschuss, der die Zahlung einer soliden Dividende ermöglicht. Wir sehen die FHW-Aktie weiter als ein solides Basisinvestment mit einer hohen Dividendenrendite und stabilen Umsätzen und bleiben weiterhin investiert.

Bestens für die Zukunft gerüstet FHW hat sich mit der Errichtung und Inbetriebnahme von Blockheizkraftwerken in 2011 bereits auf die energiepolitische Wende eingestellt. Aktuell sieht der Vorstand noch ein hohes Neukundenpotenzial und eine starke Nachfrage nach Fernwärme. Dabei wird der Neukundenanschluss sowohl durch Verdichtungsmaßnahmen des bestehenden Fernwärmenetzes als auch durch den Netzausbau

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 16) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

SdK REALDEPOT Anzahl Wertpapier WKN Kauf- datum 2000

Kauf- kurs in Euro

CinemaxX AG

508570

27.01.2011

500

Essanelle Hair Group AG

661031

28.03.2011

100

Gold-Zack AG i.I. Wandelanleihe

768683

13.04.2011

*8,30

200 Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

500

Dt. Lufthansa AG

823212

20.12.2012

Dt. Immobilien Holding AG

747304

Repower Nachbesserungsrechte

3000 50 5

Griechenland Strip**

2,66

5.320,00

8,55

Gesamtwert Kursveram 24.4.2012 änderung in Euro + 32 ,33 %

3,52

7.040,00

4.272,00

9,21

4.605,00

+ 7,79 %

8.300,00

*9,11

9.110,00

+

9,76 %

30,50

6.099,00

32,00

6.400,00

+

4,94 %

8,86

4.432,00

9,66

4.830,00

+ 8,98 %

08.02.2012

1,88

5.640,00

2,28

6.840,00

+ 21,28 %

617703

04.08.2011

0,00

0,38

19,00

22.07.2011

*20,35

1.017,50

angefallene Transaktionskosten: 266,76 Euro Gesamtdepotwert: 102.426,71 Euro

Kauf- Kurs am summe .4.2012 in Euro in Euro

*79,40

0,00 3.970,00

– - 74,37 %

Stückzinsen***: -49,52 Euro abgeführte Steuern: 207,32 Euro Kontostand: 62.357,89 Euro

Depotveränderung:****

+2,43%

*Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden; ***Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen – Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro; ****Depotveränderung nach Transaktionskosten aber vor Steuern

14 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012


HV-TERMINE Stand: 24.4.2012, ohne Gewähr

26.04.2012 26.04.2012 26.04.2012 26.04.2012 26.04.2012 26.04.2012 26.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 27.04.2012 30.04.2012 30.04.2012 30.04.2012 02.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 07.05.2012 07.05.2012 07.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012

Beiersdorf AG Renk AG Münchener Rück AG EnBW AG Gerresheimer AG Deutz AG Sektkellerei J. Oppmann AG Continental AG BASF SE Pankl Racing Systems AG Dürr AG Bayer AG CyBio AG PRO DV Software AG Germania-Epe AG Schwälbchen Molkerei AG Reederei Herbert Ekkenga AG Delticom AG MAGIX AG Agrar Invest Romania AG Epigenomics AG HeidelbergCement AG Ahlers AG Hochtief AG Hannover Rückversicherung AG Hugo Boss AG A.S. Création Tapeten AG PSI AG MTU Aero Engines Holding AG E.ON AG FRIWO AG Teleservice Holding AG Kizoo AG Paul Hartmann AG Drägerwerk AG & Co. KGaA Software AG Linde AG bet-at-home.com AG GIEAG AG Travel Viva AG SCI AG TAKKT AG ZEAG Energie AG United Labels AG ELMOS Semiconductor AG Deutsche Lufthansa AG Ludwig Beck Textilhaus AG Franconofurt AG edel AG OperaOne AG Allianz SE Dyckerhoff AG comdirect bank AG Softing AG Fuchs Petrolub AG Deutsche Post AG Shareholder Value Beteiligungen AG

Hamburg 10:30 Uhr Augsburg 16:00 Uhr München 10:00 Uhr Karlsruhe 10:00 Uhr Düsseldorf 10:00 Uhr Köln 10:00 Uhr Würzburg 10:00 Uhr Hannover 10:00 Uhr Mannheim 10:00 Uhr Kapfenberg 10:00 Uhr Bietigheim 11:00 Uhr Köln 10:00 Uhr Jena 10:00 Uhr Frankfurt/Main 11:00 Uhr Gronau 11:00 Uhr Bad Schwalbach 10:00 Uhr Bad Zwischenahn 11:00 Uhr Hannover 11:00 Uhr Berlin 10:30 Uhr Frankfurt/Main 11:30 Uhr Berlin 11:00 Uhr Heidelberg 10:00 Uhr Düsseldorf 11:00 Uhr Essen 10:30 Uhr Hannover 11:00 Uhr Stuttgart 10:00 Uhr Gummersbach 11:00 Uhr Berlin 10:00 Uhr Unterschleißheim 10:00 Uhr Essen 10:00 Uhr Ostbevern 10:00 Uhr München 10:00 Uhr Karlsruhe 10:00 Uhr Heidenheim 10:00 Uhr Lübeck 10:00 Uhr Darmstadt 10:00 Uhr München 10:00 Uhr Frankfurt/Main 14:30 Uhr München 12:00 Uhr Aschaffenburg 12:00 Uhr Usingen 10:00 Uhr Ludwigsburg 10:00 Uhr Heilbronn 10:30 Uhr Münster 11:00 Uhr Dortmund 10:00 Uhr Köln 10:00 Uhr München 10:30 Uhr Frankfurt/Main 15:00 Uhr Hamburg 10:30 Uhr Frankfurt/Main 10:00 Uhr München 10:00 Uhr Wiesbaden 10:00 Uhr Hamburg 11:00 Uhr München 10:00 Uhr Mannheim 10:00 Uhr Frankfurt/Hoechst 10:00 Uhr Frankfurt/Main 17:00 Uhr

09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012

K+S Aktiengesellschaft Kassel Württembergische Lebensvers. AG Stuttgart Data Modul AG München SFC Energy AG München paragon AG Delbrück DATAGROUP IT Services Holding AG Pliezhausen freenet AG Hamburg CompuGroup Medical AG Koblenz Fresenius Medical Care AG Frankfurt/Main WashTec AG Augsburg Bilfinger Berger AG Mannheim Saint-Gobain Oberland AG Bad Wurzach Biotest AG Frankfurt/Main Grenkeleasing AG Baden-Baden SGL Carbon SE Wiesbaden adidas AG Fürth AUDI AG Ingolstadt Prime Office REIT-AG München Landshuter Kunstmühle AG Landshut GBW AG München Fresenius SE & Co. KGaA Frankfurt/Main Fraport AG Frankfurt/Main Balda AG Bielefeld SPV Edelmetalle AG Neu-Ulm Scherzer & Co. AG Köln Mitteldeutsche Fahrradwerke AG Sömmerda Biofrontera AG Leverkusen Mergedmedia AG Friedewald Mergedmedia AG Friedewald SPV AG & Co. KGaA Königsbronn VALORA EFFEKTEN HANDEL AG Ettlingen Net SE München Fair Value REIT AG München Klassik Radio AG Augsburg Schwabenverlag AG Stuttgart Innstadt-Brauerei AG Passau Uzin Utz AG Ulm HAMBORNER REIT AG Mülheim a.d.R. IVG Immobilien AG Bonn Rheinmetall AG Berlin PNE WIND AG Cuxhaven Kulmbacher Brauerei AG Kulmbach Nordwest Handel AG Essen Loewe AG München Muehlhan AG Hamburg Lanxess AG Köln CTS EVENTIM AG Bremen Symrise AG Holzminden Deutsche Real Estate AG Berlin ProSiebenSAT.1 Media AG München TRANSRADIO AG Berlin SHW AG Heidenheim BKM Bausparkasse Mainz AG Mainz GTG Dienstleistungsgruppe AG i.L. Kassel ad pepper media International N.V. Hoofddorp, NL KST Beteiligungs AG Stuttgart DLB Anlageservice AG Augsburg

10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 09:00 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 14:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 14:00 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 09:30 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr

AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012 | 15


IMPRESSUM +

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate.

Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Simon Betschinger (TraderFox), Marc Nitzsche, Werner W. Rehmet (myDividends), Stefan Riedel, Harald Rotter, Matthias Wahler, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Grafik, Layout, Produktion: Linkable Redaktionsschluss: 24.4.2012

Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat.

Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, HV-Termine: auris@fotolia.com

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus NEWS hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK)

Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand!

Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen.

1. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. 2. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertent-

Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

wicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumen ten abhängt. 3. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 4. Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen 5. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten

Finanzinstrumente des Emittenten. 6. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstru mente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige

bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

Erscheinungsweise: Im zweiwöchentlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

Anzeigen-Service

Leser-Service

Mitglieder-Service

Ansprechpartner: Darius Hupka, Anzeigenleiter Tel.: +49 (0)89 2020846-18 Fax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: darius.hupka@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de

Ansprechpartner: Tanja Leonhardt Tel.: +49 (0)89 2020846-25 Fax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: leserservice@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de

Ansprechpartner: Gabriele Appel Tel.: +49 (0)89 2020846-0 Fax: +49 (0)89 2020846-10 E-Mail: info@sdk.org Internet: www.sdk.org

16 | AnlegerPlus News 08 | 24.4.2012


AnlegerPlus News Ausgabe 8/2012