Page 1

Der Newsletter für Kapitalanleger Mit Wissen zu Werten.

Extra

Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

UNTERNEHMEN Erst Liquidation, jetzt Sqeeze out SdK REALDEPOT Eurokrise abgehakt?

abercrombie & Fitch

Mehr Schein als Sein Die Elch-Marke Abercrombie & Fitch ist derzeit das vor allem bei Teenagern angesagteste Modelabel der Welt. Trotzdem ließ sich mit der Aktie bisher kein Geld verdienen. Im dritten Quartal gab es jedoch einen unerwarteten Lichtblick Seite 7

News

www.anlegerPlus.de | Nr. 24 2012 | ISSN 2191-5091

24 | 2012 iNHaLtSVErZEiCHNiS

SEitE

Editorial

3

Kurzmeldungen

4

Unternehmensmeldungen Abercrombie & Fitch

7

CENIT AG

8

FORTEC Elektronik AG

9

Analyse

FortEC Elektonic aG

Hauptversammlung verschoben Die ursprünglich für den 20.12.2012 geplante Hauptversammlung der FORTEC Elektronik AG wurde auf den 21.2.2013 verschoben. Das ist ärgerlich für die Aktionäre, die noch für dieses Jahr die Dividendenzahlung von 0,50 Euro je Aktie eingeplant hatten Seite 9

Fresenius SE Advertorial Charttechnik

10 12

SdK Extra HV-Bericht Tracom Holding AG

13

SdK Realdepot

14

HV-Termine

16

Impressum

17

Fresenius SE

deutsche dividendenperle Der Gesundheitskonzern Fresenius ist weiter auf Wachstumskurs und hat die Dividende jährlich ununterbrochen erhöht – und das seit 19 Jahren Seite 15

VIELEN DANK FÜR DIE TEILNAHME

innspiel (siehe Seite 4) an unserem Facebook Gew

KUrZMELdUNGEN Neuer Vorstandsvorsitzender bei der Kontron AG | Ablaufende Fristen | Stagnation und Erholung der deutschen Konjunktur | Importe teurer | Krank im Urlaub? | Weniger Umsatz in Groß- & Einzelhandel | Rezession im Euroraum | Inflation gesunken


S1

4

The HiRes Video Company

HiRes-Video-Komplettlösungen

Q 24

4 D2

24 M

D1 4

12 M

M

xD i

T2

4

sp la y

hochauflösend, digital & kosteneffizient aufzeichnen

MOBOTIX 2 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012

MOBOTIX AG • Kaiserstrasse • D-67722 Langmeil • Tel.: +49 6302 9816-0 • Fax: +49 6302 9816-190SOLUTIONS • info@mobotix.com • www.mobotix.com


Editorial „Fiscal Cliff“ Liebe Leserinnen und Leser, Anzeige

Auch wenn der US-amerikanische Wahlkampf endlich vorbei ist, kommt Präsident Obama nicht zur Ruhe. Ende des Jahres steht die nächste richtungsweisende Entscheidung an: Schafft es Obama nicht, sich mit den Republikanern zu einigen, greift ein ruinöses Sparprogramm, das die Wirtschaft abwürgt. Jahrelanger Streit … Im Kern geht es um die enorme Verschuldung der Amerikaner. Obama fordert seit Langem Steuererhöhungen für die Reichen des Landes, um das Haushaltsdefizit zu bekämpfen. Doch er konnte sich mit seiner Forderung bislang nicht durchsetzen, da das US-Repräsentantenhaus von den Republikanern dominiert wird, die die Zustimmung zu höheren Steuersätzen rigoros ablehnen.

Jahreskalender von Kindern mit

Behinderung

Jetzt kostenlos reservieren: Tel. 06294 428170 E-Mail: kalender@bsk-ev.org www.bsk-ev.org

… wird jetzt entschieden Kommt es bis zum Jahresende nicht zu einer Einigung, tritt automatisch eine Regelung in Kraft, die einschneidende Steuererhöhungen und Leistungskürzungen beinhaltet. Dies hatten die Parteien 2011 im Streit um die Schuldenobergrenze vereinbart, um sich bei der Sanierung der Staatsfinanzen gegenseitig unter Druck zu setzen. In den nächsten neun Jahren sollen die Einsparungen bei insgesamt über 1 Billion US-Dollar liegen, allein zum Jahresbeginn 2013 sollen Budgetkürzungen in Höhe von 65 Mrd. US-Dollar in Kraft treten. Zudem laufen Ende des Jahres Steuersenkungen aus, die noch aus der Bush-Ära stammen und die Obama 2010 verlängert hatte. Katastrophale Folgen Inklusive einer Reihe weiterer Maßnahmen belaufen sich die Einschnitte zum 1.1.2013 auf gigantische 560 Mrd. US-Dollar. Das US-Haushaltsdefizit von 1,3 Billionen US-Dollar würde sich auf einen Schlag fast halbieren. Doch die Kürzungen wären nur auf den ersten Blick ein Segen für den Staatssäckel. Denn so starke Einschnitte auf einen Schlag hält selbst die robusteste Konjunktur der Welt nicht aus. Die Einsparungen entsprechen rund 5 % der Jahreswirtschaftsleistung der USA. Sie übertreffen bei Weitem die Sparprogramme, die die Euro-Krisenstaaten wie Griechenland sich gerade verordnen. Die enormen Nachfrageausfälle würden die USKonjunktur blitzartig abwürgen – und damit auch die Steuereinnahmen. Entspannungssignale Dass derart gravierende Maßnahmen weder im Sinne der Regierung noch der Opposition sein können, liegt auf der Hand. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass – nachdem das Wahlkampfgetöse vorüber ist – erste Annäherungsschritte erzielt wurden. Wie zu hören ist, geben sich die Republikaner verhandlungsbereit. Dass bei einer finalen Einigung auch die Börsen profitieren werden, liegt nahe. Ihr

Daniel Bauer

AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012 | 3


KUrZMELdUNGEN

ViELEN daNK FÜr diE tEiLNaHME! am 30.11.2012 endete unser aktuelles Gewinnspiel auf Facebook. Wir möchten uns wieder herzlich für die rege teilnahme bedanken. Viele unserer Facebook-Fans haben mitgemacht bei unserem Gewinnspiel und einen Tipp abgegeben: Wie steht der DAX zu Börsenschluss am 28.12.2012 auf Xetra? Jetzt heißt es abwarten und hoffen, denn der Hauptpreis ist ein iPhone 5! Doch auch für alle, die nicht ganz richtig getippt haben, gibt es tolle Preise. Als zweiten Preis haben wir einen amazonGutschein im Wert von 25 Euro und als dritten Preis einen Gutschein für apples app-Store über 15 Euro. Des Weiteren verlosen wir noch Jahresabos unserer Zeitschrift AnlegerPlus sowie das Buch „Erfolgreiches Value-Investieren“ von Prof. Dr. Max Otte. Wir drücken jedenfalls allen Teilnehmern die Daumen! Die Gewinner der Hauptpreise werden mit Namen und Wohnort in den AnlegerPlus News 1/2013 veröffentlicht, die am 15.1.2013 erscheinen. Viel Glück wünscht die AnlegerPlus-Redaktion!

Neuer Vorstandsvorsitzender Bei der Kontron aG (iSiN dE0006053952) gibt es Bewegung in der Vorstandsriege. Nach einigen mehr als unglücklich zu bezeichnenden Aktionen wirft der bisherige Vorstandsvorsitzende der Kontron AG, Ulrich Gehrmann, das Handtuch. Wie das Unternehmen meldet, scheidet Gehrmann „aus persönlichen Gründen im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat“ zum 31.12.2012 aus. Nachfolger und neuer Vorstandsvorsitzender wird Rolf Schwirz, der zuletzt als CEO bei Fujitsu Technology Solutions tätig war. Das Unternehmen machte 4,5 Mrd. Euro Umsatz und Schwirz war für mehr als 14.000 Mitarbeiter verantwortlich.

4 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012

ablaufende Fristen das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch für Kapitalanleger gibt es noch einiges zu tun. Anleger, die ihre Kapitalerträge durch das Finanzamt steuerlich veranlagen wollen, müssen dafür ihre Jahressteuerbescheinigungen einreichen. Bis zur Einführung der Abgeltungssteuer 2009 erfolgte der Versand der Bescheinigungen durch die Banken noch automatisch. Seit die Abgeltungssteuer gilt, ist solch eine Bescheinigung nur noch erforderlich, wenn der Anleger sämtliche Kapitalerträge steuerlich veranlagen will. Das ist für Anleger mit einem Abgeltungssteuersatz von unter 25 % sinnvoll. Die Jahressteuerbescheinigung wird nun allerdings nicht mehr automatisch versandt, son-

dern muss bei der Bank angefordert werden – ebenso die Verlustbescheinigung. Diese benötigen Anleger, die Konten bei mehreren Banken unterhalten, da in diesem Fall keine automatische Verlustverrechnung durch die depotführende Bank erfolgen kann. Sowohl die Jahressteuerbescheinigung für 2012 als auch die Verlustbescheinigung für 2012 können Anleger nur noch bis zum 15.12.2012 bei ihrer Bank beantragen!

Stagnation und Erholung im vierten Quartal 2012 stagniert die deutsche Wirtschaft gegenüber dem Vorquartal, aber Erholung ist in Sicht. Eine deutliche Abkühlung der Konjunktur zeigt das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW): Im laufenden vierten Quartal 2012 stagniert die Wirtschaft gegenüber dem Vorquartal. Die deutsche Wirtschaft leide zurzeit vor allem unter der Nachfrageschwäche aus dem Euroraum und dem Rest der Welt, erklärt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „Deswegen halten sich die Unternehmen in Deutschland auch mit Investitionen zurück, das belastet die Wirtschaft zusätzlich“, beklagt Fichtner. Diese Nachfrageschwäche mache aber vor allem der Industrie zu schaffen, spezifiziert DIW-Deutschlandexperte Simon Junker. „Bei den Dienstleistungen ist eine starke Abkühlung bisher nicht abzusehen“, sagt Junker. Für die nächsten Monate erwartet das DIW mit einem Rückgang der Beschäftigung und einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit die Auswirkungen der Nachfrageschwäche auf den Arbeitsmarkt. Trotz allem trägt die Konsumnachfrage der Deutschen weiter kräftig zum Wirtschaftswachstum bei. Belastend wirkt vor allem die schwache Investitionstätigkeit. Die insgesamt trotz allem gute Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie merkliche Lohnzuwächse dürften die deutsche Konjunktur jedoch weiter stützen, so das DIW. Die Experten erwarten, dass sich die Konjunktur im nächsten Jahr wieder deutlich erholt. Grund dafür sei, dass sich in den großen Schwellenländern wie China eine Beschleunigung der Nachfrage abzeichne, erklärt Fichtner.


KURZMELDUNGEN

Zieht die Nachfrage nach deutschen Exporten wieder an, investieren Unternehmen auch mehr. Außerdem seien die Finanzierungsbedingungen aktuell außerordentlich günstig, meint Fichtner.

Importe teurer Im Oktober 2012 sind die Importpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 % gestiegen. Produkte zu importieren ist für Deutschland im Vorjahresvergleich teurer geworden: Im Oktober 2012 waren die Preise um 1,5 % höher als im Oktober 2011. Im September 2012 hatte die Veränderung zum Vorjahresmonat noch +1,8 % betragen, im August 2012 sogar noch +3,2 %. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber September 2012 fiel der Importpreisindex im Oktober um 0,6 %. Hauptsächlich liegt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr wieder an der Entwicklung der Importpreise für Energie – sie waren im Oktober 2012 um 3,3 % höher als im Oktober 2011. Im Vergleich zum September 2012 wurden die Energieimporte jedoch um 1 % billiger. Rechnet man die Energiepreise heraus, hätte der Importpreisindex im Oktober 2012 um 0,4 % über dem Stand von Oktober 2011 gelegen, sagt Destatis. Gegenüber September 2012 hätte der Index bei -0,4 % gelegen. Der Index für die Exportpreise lag im Oktober 2012 um 1,7 % über dem Stand von Oktober 2011 – genau wie im September 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat. Im August 2012 lag der Index 1,8 % über August 2011. Gegenüber dem Vormonat September 2012 fiel der Exportpreisindex im Oktober 2012 um 0,2 %.

Krank im Urlaub?

genau betroffen sind, ist laut Bundesversicherungsamt nicht bekannt. Der ADAC geht aber davon aus, dass es vor allem Versicherte von betrieblichen Krankenkassen treffen wird. Bei Reisen innerhalb Europas oder in Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat, gibt es an den gesetzlichen Leistungen keine Änderungen. Der ADAC hält diese aber nicht für ausreichend, denn die gesetzliche Krankenver-

sicherung würde innerhalb Europas nur einen Bruchteil der Behandlungskosten übernehmen und außerhalb Europas gar nichts zahlen. Die meist teuerste Leistung, der Krankenrücktransport in eine Klinik in Deutschland, ist ebenfalls nicht abgedeckt. So etwas kann bei einem Ambulanz-Sonderflug schon mal mehrere 10.000 Euro kosten – in Einzelfällen sogar bis zu 100.000 Euro, warnt der ADAC.

Anz Webinare_135x200_Layout 1 29.11.12 18:28 Seite 1

Fortsetzung nächste Seite

Anzeige

ACHTUNG, Know-how! Charttechnik-Webinarreihe für Einsteiger Webinar-Inhalte: n Struktur in den Chart bringen mit den richtigen Trend-, Widerstands- und Unterstützungslinien n Die erfolgversprechendsten Kursmuster n Das Einmaleins der Kurszielberechnung n Stoploss setzen mit System

Melden Sie sich jetzt an! Ihr Gutschein Code: 1WeChEin12 http://godmode-trader.de/go/Charttechnik

Ab Januar 2013 fällt der kostenlose weltweite Krankenschutz weg. Auslandsreisende sollten nächstes Jahr vor Reisebeginn ihren Versicherungsschutz prüfen, rät der ADAC. Denn die gesetzlichen Krankenkassen dürfen ab dem 1.1.2013 keinen kostenlosen weltweiten privaten Auslands-Krankenschutz mehr anbieten. Wie viele Versicherte

Eine Kooperation von

und +

*Die ersten 50 Teilnehmer sichern sich einen kostenlosen Platz in dieser Webinar-Reihe.

AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012 | 5


KUrZMELdUNGEN

Weniger Umsatz im Einzelhandel setzten die Unternehmen im oktober 2012 0,8 % weniger um als im Vorjahresmonat. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Oktober 2012 nominal 1,6 % mehr, aber real 0,8 % weniger um als im Oktober 2011. Im Vergleich zum September 2012 ist der Umsatz im Oktober kalender- und saisonbereinigt nominal um 2,5 % und real um 2,8 % gesunken. Nur im Internet- und Versandhandel wurde nominal und real mehr als im Vorjahresmonat umgesetzt (+2,7 % / +1 %). Auch im Großhandel sind die Umsätze gesunken, wie Destatis weiter mitteilt. Im dritten Quartal 2012 setzten die Großhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen nominal 0,8 % und real 2,4 % weniger um als im dritten Quartal 2011. Der Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) ist ein Indikator für die Industrieproduktion und den Export. Hier war der Umsatz im dritten Quartal dieses Jahres nominal um 1 % und real um 2,5 % niedriger als im Vorjahresquartal. Im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) lagen die Umsätze

nominal (-0,7 %) und real (-2,5 %) unter denen des dritten Quartals 2011.

rezession im Euroraum durch den drastischen Sparkurs wird der Euroraum in diesem und im kommenden Jahr in einer hartnäckigen rezession verharren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2012 im Euroraum durchschnittlich um 0,4 % zurückgehen und 2013 um 0,3 % sinken. Das ergab eine neue Gemeinschaftsstudie, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), das Observatoire Français des Conjonctures Economiques (OFCE) und der Economic Council of the Labour Movement (ECLM) durchgeführt haben. Laut der Studie wird das BIP in den Euro-Krisenländern am stärksten zurückgehen: Für Griechenland erwarten die Forscher 2012 einen Rückgang um 6,2 % und 2013 immer noch ein rückläufiges BIP um 3,7 %. Doch auch in Nicht-Krisenländern wird die Wirtschaft schrumpfen. Für die Niederlande rechnen die Forscher beim BIP mit einem Rückgang für dieses Jahr um 0,9 % und für nächstes Jahr um 0,4 %, in Belgien, so die Erwartungen, bleibt das Wachstum dieses und nächstes Jahr bei -0,2 %. Zwar würden die beiden größten EuroVolkwirtschaften Deutschland und Frank-

reich weiter wachsen, jedoch nur noch so schwach, dass davon wenig Impulse für den Euroraum ausgehen könnten. Die drei Forschungsinstitute führen die fortgesetzte Wirtschaftskrise wesentlich auf den in fast allen Euroländern gleichzeitig eingeschlagenen Sparkurs zurück.

Inflation gesunken Die Inflationsrate war im November in deutschland etwas niedriger als im gesamten Euroraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird im November 2012 die Inflationsrate in Deutschland bei 1,9 % liegen. Gegenüber Oktober 2012 sinkt der Verbraucherpreisindex dagegen vermutlich um 0,1 %. Für den Euroraum schätzt Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, die jährliche Inflationsrate im November 2012 auf 2,2 %. Im Oktober lag sie noch bei 2,5 %. Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum erwartet Eurostat, dass Energie mit 5,8 % (gegenüber 8 % im Oktober) die höchste Rate aufweist, gefolgt von Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak mit 3 % (gegenüber 3,1 %). Dienstleistungen und Industriegüter ohne Energie blieben mit 1,7 % und 1,1 % gegenüber Oktober 2012 stabil.

Anzeige

Swiss Life Pflege- & Vermögensschutz Die Pflegeversicherung, die sich auszahlt

Die wichtigsten Pluspunkte auf einen Blick: X»Geld-zurück-Garantie« Handlungsbedarf XPflegebedürftigkeit infolge von Demenz ist versichert für Männer XSofortzahlung von sechs Monats-Pflegerenten gemäß Pflegestufe III als Einmalzahlung bis 21.12.2012! XLebenslanger und weltweiter Versicherungsschutz Jetzt noch XSonderkonditionen für SdK-Mitglieder Geld sparen. Kooperation SdK & Swiss Life: versicherungen@sdk.org, Telefon 089-2020846-0 6 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012

Unisex


UNtErNEHMENSMELdUNGEN

abercrombie & Fitch

Mehr Schein als Sein Die Elch-Marke Abercrombie & Fitch (ISIN US0028962076) ist derzeit das vor allem bei Teenagern angesagteste Modelabel der Welt. Trotzdem ließ sich mit der Aktie bisher kein Geld verdienen. Im dritten Quartal gab es jedoch einen unerwarteten Lichtblick. Die Firma ist vor allem eins: hip. In den Filialen der Modekette Abercrombie & Fitch (A&F) und ihrem Ableger Hollister wummert Discomusik, der hauseigene Parfumgeruch liegt in der Luft und Jalousien verhindern, dass gar zu viel Licht in die heiligen Verkaufshallen dringt. Das Personal besteht zu einem großen Teil aus Models, die weniger für ihre Verkaufstalente bezahlt werden, sondern dafür, jung und schön zu sein. Denn A&F verkauft zwar Kleidung, in erster Linie aber ein Lebensgefühl von ewiger Jugend, Schönheit, Makellosigkeit. Das gilt genauso für die Filialen in Deutschland, wo A&F nach Düsseldorf und Hamburg am 25.10.2012 nun auch eine Filiale in München eröffnet hat. Nur die Bilanzen sahen nicht allzu rosig aus. Und mit der Aktie konnten langfristig orientierte Anleger zuletzt kein Geld verdienen.

aktie fährt achterbahn Von ihrem Allzeithoch im Dezember 2007 bei 84 US-Dollar ist das Papier noch immer weit entfernt. Zwar schoss der Titel Ende 2011 wieder über die Marke von 70 US-Dollar, doch danach ging es beständig bergab. Anfang August dieses Jahres schienen die Anleger der Aktie dann endgültig den Rücken gekehrt zu haben: Das Papier fiel auf 30 US-Dollar. Mit dieser Flucht bestraften die Anleger die enttäuschenden Zahlen von A&F im zweiten Quartal 2012. Demnach lag der Nettogewinn mit 15,5 Mio. US-Dollar unter dem Vorjahreswert von 32 Mio. US-Dollar. Der Umsatz verbesserte sich zwar auf 951,4 Mio. US-Dollar (Vorjahr 916,8 Mio. US-Dollar), doch ohne die Neueröffnungen von Filialen wären die Erlöse um 10 % gefallen.

Auch will A&F die Zahl der Neueröffnungen im Ausland zurückfahren und sich hier auf Märkte mit einer geringen Anzahl von Niederlassungen konzentrieren.

Starkes Ergebnisplus Der Plan scheint zu wirken. Als A&F Mitte November seine Bilanz für das dritte Quartal 2012 veröffentlichte, trauten Analysten und Anleger ihren Augen nicht. Umsatz und Ergebnis sind kräftig gestiegen: Der Überschuss kletterte von 50,9 Mio. auf 71,5 Mio. US-Dollar. Der Umsatz stieg von 1,08 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal auf nun 1,17 Mrd. US-Dollar. Zudem hat A&F seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Das Unternehmen stellt nun einen Gewinn je Aktie zwischen 2,85 und 3,00 USDollar in Aussicht statt 2,50 bis 2,75 US-Dollar wie zuvor. An der New Yorker Börse löste die Nachricht ein Kursfeuerwerk aus. Die A&F-Aktie schnellte am 16.11.2012 um satte 34 % (10 US-Dollar) in die Höhe. Doch trotz dieses Erfolgs bleibt die Performance des Papiers bisher mau. Selbst mit dem jüngsten Kurssprung steht seit Jahresbeginn ein Kursverlust von rund 12 % zu Buche. Damit liefert Abercrombie & Fitch ein gutes Beispiel dafür, dass sich Anleger vom medialen Hype um ein Unternehmen nicht in die Irre führen lassen sollten.

Stefan Siebert

Abercrombie & Fitch (ISIN US0028962076)

Weniger Neueröffnungen Der Konzern zeigte sich mit der Ergebnisentwicklung ebenfalls unzufrieden und verwies neben dem schwachen US-Markt auch auf die schwierige Lage in Europa. Analysten hatten zuvor ein EPS von 17 US-Cent sowie einen Umsatz von 994 Mio. USDollar erwartet. Im Anschluss kündigte der Konzern eine Reihe von Sparmaßnahmen an. So sollten in diesem Jahr nur noch 30 Niederlassungen der Tochter Hollister eröffnen anstatt der angekündigten 40.

Quelle: www.wallstreet-online.de / Kurs am 4.12.2012: 34,80 Euro

AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012 | 7


© Andreas Haertle - Fotolia.com

UNtErNEHMENSMELdUNGEN

CENit aG

Potenzieller Übernahmekandidat Mit der Heiler Software AG und der itelligence AG wurden in den letzten Monaten Firmen aus dem Software- und IT-Bereich übernommen – und das mit enormen Aufschlägen zum Börsenpreis. Ein weiterer potenzieller Übernahmekandidat könnte die CENIT AG (ISIN DE0005407100) sein. Als Spezialist für Product Lifecycle Management (PLM), Enterprise Information Management und Application Management Services ist das Unternehmen seit 1988 aktiv. CENIT arbeitet u.a. für Kunden wie Allianz, BMW, Daimler, EADS Airbus, LBS, Metro oder VW – ein Großteil der Kunden kommt aber aus dem Mittelstand, insbesondere aus dem Umfeld der Automobilindustrie und dem Maschinenbau wie zum Beispiel Dürr, Georg Fischer oder Leoni.

Umsatz- und Ergebniswachstum Das Geschäft läuft gut: In den ersten neun Monaten 2012 konnte CENIT den Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 11 % auf 86,2 Mio. Euro steigern, das Nachsteuerergebnis kletterte sogar um 30 % von 3 Mio. Euro auf 3,95 Mio. Euro. Ursächlich für diese Entwicklung ist die hohe Nachfrage in der Fertigungsindustrie, was zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Bereich Product Lifecycle Management (PLM) führte. Neben einer gesunden Geschäftsentwicklung sticht bei CENIT die äußerst solide Bilanzstruktur ins Auge: Die finanzschuldenfreie Gesellschaft verfügt per 30.9.2012 über liquide Mittel von 22,5 Mio. Euro. Das entspricht 46 % der Bilanzsumme. Zudem fällt positiv auf, dass CENIT keine eigene Software aktiviert hat, was ein Zeichen für konservative Bilanzierung ist.

zwischen 20 und 25 % aus. Im vierten Quartal 2012 wird im PLM-Bereich ein gemäßigtes Wachstum erwartet, da das Berichtssegment unter anderem stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Entwicklungen der Branchen Automobil, Aerospace und Maschinenbau abhängig ist. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau von etwa 6,60 Euro wird CENIT mit 55 Mio. Euro bewertet. Diese Bewertung ist vor dem Hintergrund der prall gefüllten Kasse und des etablierten Geschäftsmodells sehr günstig und könnte Übernahmephantasien wecken. Die Aktie ist deshalb zum Kauf bis 6,90 Euro interessant, das mittelfristige Kursziel siedeln wir bei 9 Euro an, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 5,50 Euro gesetzt werden.

CENIT AG (ISIN DE0005407100)

Positiver ausblick Für das Gesamtjahr 2012 geht der CENIT-Vorstand von einer Steigerung im Jahresumsatz von rund 7 % sowie im EBIT

8 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 4.12.2012: 6,60 Euro


© nenovbrothers - Fotolia.com

UNtErNEHMENSMELdUNGEN

Das Landsberger Unternehmen liefert unter anderem Bauteile für in der Industrie genutzte Embedded PCs – wie zum Beispiel Motherboards.

FortEC Elektronik aG

Hauptversammlung verschoben Die ursprünglich für den 20.12.2012 geplante Hauptversammlung der FORTEC Elektronik AG (ISIN DE0005774103) wurde auf den 21.2.2013 verschoben. Das ist ärgerlich für die Aktionäre, die noch für dieses Jahr die Dividendenzahlung von 0,50 Euro je Aktie eingeplant hatten. Wie eine Rückfrage beim Unternehmen ergab, hatte der Vorstandsvorsitzende Dieter Fischer so viel mit der Abwehr des Übernahmeversuchs durch den Großaktionär TRM Beteiligungsgesellschaft mbH zu tun, dass bis dato keine Zeit zur Vorbereitung der Hauptversammlung blieb. Die TRM hält aktuell etwa 32 % des Aktienkapitals und hatte den freien Aktionären im Sommer ein Übernahmeangebot zu 8,20 Euro unterbreitet – der Vorstand riet jedoch von einer Annahme des Angebots ab.

Es dürfte spannend werden Ob Arbeitsüberlastung der einzige Grund für die Verschiebung der Hauptversammlung ist, lässt sich schwer verifizieren. Es steht aber einiges auf dem Spiel. Ausweislich der letztjährigen Hauptversammlungsprotokolle lag die durchschnittliche Präsenz der Aktionäre bei etwa 30 % und somit sehr niedrig. Es ist deshalb zu vermuten, dass der neue Großaktionär versuchen wird, seine Interessen auch gegen den Willen Fischers durchzusetzen. Die Hauptversammlung dürfte also spannend werden. Auch wenn bis Februar noch etwas Zeit ist, bleibt den Aktionären trotzdem die Vorfreude auf die dann zu beschließende

Dividendenzahlung. Der Aktienkurs hält sich ebenfalls stabil bei etwa 9,60 Euro, das ist 1 Euro mehr als bei unserer Empfehlung im September 2012. Wir halten an unserem mittelfristigen Kursziel von 13 Euro fest, das Stop-Loss-Limit ziehen wir auf 8 Euro nach.

FORTEC Elektronik AG (ISIN DE0005774103)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 4.12.2012: 9,74 Euro

AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012 | 9


© Fresenius SE

aNaLYSE

Die Wurzeln der Fresenius SE liegen auf der Zeil in Frankfurt am Main: Dieses Foto zeigt die Hirsch-Apotheke von Dr. Eduard Fresenius etwa zur Zeit der Firmengründung.

Fresenius SE

deutsche dividendenperle Der Gesundheitskonzern Fresenius (ISIN DE0005785604) ist weiter auf Wachstumskurs und hat die Dividende jährlich ununterbrochen erhöht – und das seit 19 Jahren.

Fresenius ist ein deutsches Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen. Die Geschichte des Konzerns geht auf das Jahr 1912 zurück, als Dr. Eduard Fresenius, Inhaber der HirschApotheke in Frankfurt am Main, das Pharmazieunternehmen Dr. E. Fresenius gründete. Ende 1981 erfolgte die Umwandlung in die Fresenius AG. Heute firmiert der Konzern als Fresenius SE & Co. KGaA. Die Aktie wurde im Jahr 2009 in den wichtigsten deutschen Börsenindex DAX aufgenommen. Die Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care (Anteil 30,3 %) ist dort bereits seit 1999 notiert. In diesem Jahr feiert Fresenius sein 100-jähriges Bestehen. Neben dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care gehören noch Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed zum Fresenius-Konzern. Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen. In 3.135 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care über 250.000 Dialysepatienten.

10 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012

Übernahmekampf um rhön-Klinikum Fresenius Kabi ist Marktführer in der Infusionstherapie und in der klinischen Ernährung in Europa. Die Helios Kliniken Gruppe ist eines der größten Klinikunternehmen Europas mit insgesamt 72 eigenen Krankenhäusern. Die Klinikgruppe verfügt über mehr als 23.000 Betten und beschäftigt über 43.000 Mitarbeiter. In diesem Jahr versuchte Fresenius die fränkische Klinikkette Rhön-Klinikum zu übernehmen und mit Helios zu Deutschlands größtem privaten Klinikbetreiber zusammenzuführen. Der Übernahmeversuch scheiterte aber letztendlich an den Wettbewerbern Asklepios Kliniken, B. Braun Melsungen und Sana Kliniken, die gleichzeitig Minderheitsaktionäre von Rhön-Klinikum sind. Vamed, der vierte Unternehmensbereich von Fresenius, ist weltweit im Projekt- und Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen tätig. Rund um den Globus sind hier insgesamt über 163.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, davon ein großer Teil in den USA.


aNaLYSE

Höchstes Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte Die Fresenius-Maschine läuft auf Volldampf. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 16,5 Mrd. Euro bei einem Ergebnis von 770 Mio. Euro. Ende Oktober wurde das höchste Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte gemeldet. Im Gesamtjahr 2012 erwartet Fresenius ein währungsbedingtes Umsatzplus von 12 bis 14 %. Das Ergebnis soll um 14 bis 16 % zulegen – ebenfalls währungsbereinigt. Die Bilanz der letzten zehn Jahre ist beeindruckend. Der Umsatz hat sich zwischen 2002 und 2011 mehr als verdoppelt, das operative Ergebnis (EBIT) mehr als verdreifacht und der Gewinn sogar mehr als verfünffacht.

Für das Jahr 1993 wurde erstmals eine Dividende in Höhe von 7 Eurocent ausgeschüttet. Damit beträgt der Anstieg der Dividende bis zum heutigen Zeitpunkt rund 1.257 %. Insgesamt erfolgte in diesem Jahr die 19. Dividendenerhöhung in ununterbrochener Folge. Auch für das Jahr 2012 ist mit einer weiteren Anhebung der Ausschüttung zu rechnen. Seit Jahresanfang weist die Aktie ein Kursplus von rund 20 % auf. Wer seine Nerven schonen will, hat mit einer defensiven Aktie wie Fresenius bisher ein prima Hausmittel zur Hand. Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de www.MyDividends.de

Fresenius SE (ISIN DE0005785604)

dividendenperle im daX Für das abgelaufene Jahr 2011 erhielten die Aktionäre eine um 10 % erhöhte Ausschüttung von 0,95 Euro (Vorjahr 0,86 Euro). Damit liegt die aktuelle Dividendenrendite beim derzeitigen Börsenkurs von 88,21 Euro bei mauen 1,08 %. Investoren, die eine hohe Dividende suchen, reißt das sicher nicht vom Hocker. Unter dem Gesichtspunkt regelmäßiger Steigerungen der Ausschüttung (Dividendenkontinuität) ist Fresenius aber Spitzenreiter im DAX.

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 4.12.2012: 88,49 Euro Anzeige

Das große Jahressonderheft von AnlegerPlus erscheint am 22. Dezember 2012

Ein unverzichtbares Kompendium für alle Kapitalanleger inkl.

rzbuch a w h c S 2012 Börse

Preis: 4,50 Euro

Bestellen Sie AnlegerLand jetzt vor: Schreiben Sie uns, unter Angabe Ihrer Adresse, und bestellen Sie das Sonderheft AnlegerLand unter leserservice@AnlegerPlus.de vor. AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012 | 11


adVErtoriaL

Know-how! Charttechnik-Webinarreihe für Einsteiger Anleger können an der Börse leicht den Überblick verlieren: Bei welchem Wert kann ich einsteigen? Wann und wie lange/bis wann soll ich meine Position halten? Wo und wie entsteht ein Trend? Wie kann man Kursbewegungen eingrenzen und schnell erkennen, um in einer neuen Aufwärtsbewegung frühzeitig investiert zu sein? Die Charttechnik kann eine Vielzahl der Fragen, die sich dem Anleger an der Börse stellen, beantworten, wenn man sie beherrscht. In einer dreiteiligen Webinarserie (ab dem 21.1.2013), die AnlegerPlus zusammen mit Godmode-Trader.de für Sie veranstaltet, lernen Sie die wesentlichen Grundlagen, um selbst Kursverläufe interpretieren und bessere Anlageentscheidungen treffen zu können.

Im dritten und abschließenden Teil werden wir das Thema der Kurszielermittlung und Korrekturzielermittlung unter die Lupe nehmen, um das Timing Ihrer Anlageentscheidungen weiter zu verfeinern.

Was bringt Chartanalyse?

An einem Webinar können Sie bequem von zu Hause aus teilnehmen. Sie benötigen dazu lediglich einen PC und einen Internetanschluss. Über eine Webinarsoftware, die Sie in Ihrem Internetbrowser einfach und sicher starten können und von uns zur Verfügung gestellt bekommen, öffnet sich auf Ihrem Bildschirm ein Fenster. Darin können Sie nun die Bildschirmansicht des Referenten live sehen und dessen Ton live hören, wie in einem Radiobeitrag mit Videoübertragung. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, über ein Textfenster direkt Fragen an den Referenten zu stellen und so genau die Themen anzusprechen, die für Sie von Interesse sind. Die Webinare werden selbstverständlich auch aufgezeichnet und stehen Ihnen nach Abschluss weiterhin zum Abruf zur Verfügung. Damit verpassen Sie keinen Themenblock, sollten Sie an einem Termin nicht teilnehmen können. Gleichzeitig können Sie sich Passagen aus den Webinaren auch zu einem späteren Zeitpunkt ansehen und so Ihr Wissen vertiefen. Thomas May (BörseGo AG)

Die Chartanalyse kann den Blick für Situationen im Kursverlauf schärfen, an denen besondere Bewegungen, Trends oder Korrekturen entstehen. Sie ist auch die einzige Form der Marktanalyse, die den Anleger beim Timing der Ein- und Ausstiege unterstützt. Und dies in allen Zeitebenen, also im kurzfristigen Bereich ebenso wie beim langfristigen Investment. Letztlich hilft sie, den Kursverlauf so einzugrenzen, dass Anlageentscheidungen unter Angabe konkreter Zielbereiche und Verkaufslevel entspannter getroffen werden können.

die lukrative Welt der Chartanalyse Unsere Webinarserie beschäftigt sich im ersten Teil kurz mit grundlegenden Fragen zum Börsenhandel. Wie „funktioniert“ die Börse? Wie entsteht ein Aktienkurs? Auf welche Arten lässt sich der Aktienkurs darstellen? Danach steigen wir schon tiefer in die Materie ein und setzen uns mit der ständigen Abfolge von Trend und Korrektur an den Weltmärkten auseinander: In welche Phasen lässt sich ein Trend gruppieren und mit welchen Methoden spürt man frühzeitig neue Trendphasen auf? Außerdem klären wir die Frage, an welchen Punkten der Kurs eines Wertpapiers wieder eine andere Richtung einschlagen könnte und wie man selbstständig solche Widerstände und Unterstützungen im Kursverlauf identifiziert. Im zweiten Teil des Webinars befassen wir uns intensiv mit Kursformationen – wiederkehrende Muster im Verlauf eines Aktienkurses, mit denen Sie die Fortsetzung eines Trends oder eine Trendwende frühzeitig erkennen und erfolgreich handeln können. Wohin soll die Reise gehen?

12 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012

Was ist ein Webinar und wie funktioniert es?

Melden Sie sich hier für die CharttechnikWebinarreihe für Einsteiger an: http://godmode-trader.de/go/Charttechnik. Die Kosten hierfür betragen 39,90 Euro. Die ersten 50 Teilnehmer sichern sich einen kostenlosen Platz in dieser Webinarreihe. Den notwendigen Gutscheincode finden Sie auf Seite 5.

Eine Kooperation von : +


HV-BEriCHt

SQEEZE oUt tracom Holding aG

Erst Liquidation, jetzt Die Tracom Holding AG (ISIN DE000A0V9KH4) ist manchen Anlegern vielleicht noch eher unter dem früheren Namen ComRoad ein Begriff. Der Anlegerbetrug durch den damaligen Vorstand der ComRoad AG Bodo A. Schnabel war einer der großen Skandale am Neuen Markt. Nun verschwindet das Unternehmen von der Börse.

Nach der Umfirmierung im Jahr 2006 versuchten sich wechselnde Vorstände mehrmals an einer Neuausrichtung der Gesellschaft. Immer wieder wurden neue Geschäftsideen ausprobiert, bei denen der Misserfolg zumeist schon vorprogrammiert war. Erinnert sei an die absurden Pläne im Bereich Medizintechnik und Healthcare, die im Schwarzbuch Börse 2007 der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Erwähnung fanden. Im Juli 2011 beschloss die Hauptversammlung (HV) endlich die Liquidation der Gesellschaft, um zu retten, was noch zu retten ist. Sinnvoller wäre dieser Schritt natürlich schon vor Jahren gewesen – auch darauf hat die SdK im Schwarzbuch Börse hingewiesen. Mittlerweile ist die Liquidation weitgehend abgeschlossen. Es überraschte deshalb, dass auf der Tagesordnung der HV am 29.11.2012 nun auch noch der Squeeze out zu finden war. Natürlich kam in der Debatte die Frage auf, warum die Großaktionärin Midas GmbH diesen Beschluss noch für erforderlich hält. Eine Antwort darauf gab es allerdings nicht. Der Abwickler Ludwig Sonderhauser teilte lediglich mit, dass es für einen solchen Beschlussvorschlag keiner sachlichen Rechtfertigung bedarf. Die Entscheidung trifft allein die Mehrheitsgesellschafterin, die mit einer Beteiligung von 95,2 % die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt.

Verkauf mit Verlust Das Interesse der Aktionäre war nach vielen Jahren des Misserfolgs nur noch gering und zur letzten HV fanden sich nur 20 Aktionäre ein. Der Abwickler Sonderhauser berichtete, dass das Vermögen inzwischen weitgehend liquidiert ist. Als wesentliches Asset verblieb zuletzt noch die Beteiligung von 72,42 % an der Hallufix AG, die sich mit der Entwicklung von medizinisch-technischen Produkten insbesondere zur Korrektur von

Zehenfehlstellungen beschäftigt. Bereits im Oktober 2011 hatte Sonderhauser eine M&A-Agentur beauftragt, einen Käufer zu finden, was aber nicht gelungen ist. Letztlich blieb mit der Mitgesellschafterin Euracontact Consulting nur noch ein Interessent. Sie bot für die Anteile 2,4 Mio. Euro und übernahm die ausgereichten Darlehen zu nominal, was für Tracom insgesamt einen Mittelzufluss von 3,3 Mio. Euro bedeutet. Die Transaktion machte jedoch auf den Wertansatz der Hallufix eine Wertberichtigung von enormen 5 Mio. Euro erforderlich. Dennoch hält der Abwickler den Preis für angemessen und die HV stimmte dem Verkauf erwartungsgemäß mit großer Mehrheit zu.

Barabfindung festgelegt Nach dieser Transaktion ist die Abwicklung weitestgehend abgeschlossen. Nach Abzug der noch zu erwartenden Kosten ergibt sich für die Tracom ein Liquidationswert von 5,284 Mio. Euro oder, aufgeteilt auf die 10.265.000 ausstehenden Aktien, ein Betrag von 0,51 Euro. Dieser Preis wurde auch als Barabfindung im Rahmen des Squeeze out festgelegt und von der Treuunion München als angemessen bestätigt. Speziell die Aktionäre, die noch aus ComRoad-Zeiten engagiert sind, können damit natürlich nicht zufrieden sein. Sie haben den größten Teil ihres Geldes verloren. Es ist aber kein Ansatzpunkt zu erkennen, wie die Abfindung wesentlich erhöht werden könnte. Allenfalls die hochdefizitäre Veräußerung der Hallufix-Beteiligung könnte nochmals überprüft werden. Auf der HV gab es keine Gegenwehr. Das Treffen war bereits nach zwei Stunden beendet. Die traurige Geschichte findet so ein nicht minder trauriges Ende. Matthias Wahler

AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012 | 13


SdK rEaLdEPot

Eurokrise abgehakt? Die Eurokrise beschäftigt Europas Politiker weiterhin. Nach zähem Ringen wurden letzte Woche die nächsten Hilfszahlungen für Griechenland freigegeben. Im Zuge dessen wurde auch beschlossen, den Inhabern von griechischen Anleihen ein freiwilliges Übernahmeangebot zu unterbreiten. Das Angebot lag zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht vor, sodass wir aktuell nicht näher darauf eingehen können. Wir erwarten jedoch eher kein für uns akzeptables Angebot, da aus informierten Kreisen bereits durchsickerte, dass das Angebot unter den Börsenkursen von vergangenem Freitag liegen soll. Es wird daher spekuliert, dass das Angebot nur von Banken und Versicherungen vor allem aus Griechenland selbst angenommen werden wird, da diese unter großem politischen Druck stehen,

Griechenland auf diesem Wege bei der Entschuldung zu helfen. Dass in zweiter Konsequenz die Banken selbst dann wieder Löcher in ihren Bilanzen stopfen müssen, und dies nur über weitere Hilfen der Euroländer geschehen kann, wird dabei bisher außer Acht gelassen. Auch aufgrund dieser reinen Zahlenspielereien sehen wir die Eurokrise bisher als noch nicht gelöst an. Interessant ist aber zu beobachten, wie die Märkte mittlerweile auf Nachrichten zur Eurokrise reagieren. Diese nehmen die Nachrichten zwar zur Kenntnis, größere Kurssprünge blieben hingegen bei wichtigen Meldungen der letzten Zeit aus. Es scheint also, als würde die Bedeutung der Eurokrise für die Finanzmärkte an Bedeutung verlieren.

SdK rEaLdEPot anzahl Wertpapier

WKN

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 4.12.2012 in Euro

Gesamtwert am 4.12.2012 in Euro

Kursveränderung

500

Essanelle Hair Group AG

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

10,50

5.250,00

+

22,9 %

100

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*10,21

10.210,00

+

23,0 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

30,50

6.099,00

31,60

6.320,00

+

3,6 %

3.000

Dt. Immobilien Holding AG

747304

8.2.2012

1,88

5.640,00

2,36

7.080,00

+

25,5 %

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

9,20

7.360,00

+

12,2 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,59

4.720,00

-

11,9 %

Repower Nachbesserungsrechte

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

Griechenland Strip**

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*25,31

1.265,50

800 8.000 50 5

angefallene transaktionskosten: 389,95 Euro Gesamtdepotwert: 112.314,35 Euro

– -

68,1 %

Stückzinsen***: -26,51 Euro abgeführte Steuern: 2.442,88 Euro Kontostand: 67.646,97 Euro

dEPotVErÄNdErUNG:****

+12,31 %

*Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden; ***Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen – Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro; ****Depotveränderung nach Transaktionskosten aber vor Steuern

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 17) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

14 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012


SdK rEaLdEPot

TICKER

TICKER

TICKER

TICKER

TICKER

TICKER

TICKER

aGroB: NaV unter unseren Erwartungen

Gold-Zack: Neuer Zwischenbericht liegt vor

Zum Stichtag 31.10.2012 hat die AGROB Immobilien AG eine Neubewertung ihres Immobilienportfolios veranlasst. Dabei ergaben sich vor Einbeziehung der bekannten Risikoabschläge in der Summe Verkehrswerte in Höhe von insgesamt 130,2 Mio. Euro, eine Mehrung von 2,7 Mio. Euro im Vergleich zum Gutachten per 10/2010. Dies entspricht unter Berücksichtigung der Finanzverbindlichkeiten zum 30.6.2012 einem NAV von 16,13 Euro je Aktie. Der Anstieg ist vor allem auf die neuen Baurechte für die Süderweiterung zurückzuführen. Ohne diese wäre der NAV leicht zurückgegangen, was unsere Erwartungen etwas enttäuscht. Nichtsdestotrotz halten wir an der Aktie der AGROB AG fest, da uns die Bewertung und Sicherheit der Aktie immer noch attraktiv erscheinen.

Aus dem neuen Zwischenbericht des Insolvenzverwalters der Gold-Zack AG geht hervor, dass die Insolvenz nun in 2014 abgeschlossen werden soll. Die Verzögerung um ein Jahr ist auf die Verzögerung im Insolvenzverfahren der Metallbank AG i. I. zurückzuführen, gegen welche noch eine Forderung vonseiten der Gold-Zack AG i. l. besteht. Ferner wurde angekündigt, dass der Insolvenzverwalter aktuell überprüft, wie auf die noch ausstehenden Anleihen die Nachzahlung der bereits erfolgten Zwischenausschüttungen vorgenommen werden kann. SdK Mitglieder können den Bericht des Insolvenzverwalters gerne per E-Mail unter info@sdk.org oder telefonisch unter 089 2020846-0 anfordern.

Anzeige

BayWa Stiftung – einfach spenden, doppelt helfen: • 0 % Verwaltungs kosten • Jede Spende wi rd von der BayWa AG verdop pelt

Bitte spenden Sie – wir brauchen starke Kinder! Die BayWa Stiftung fördert im In- und Ausland Bildungsprojekte rund um die Landwirtschaft. Damit vermittelt sie Kindern und Jugendlichen Werte und Wissen über gesunde Ernährung und erneuerbare Energie. Besuchen Sie unsere Homepage für weitere Informationen: www.baywastiftung.de


HV-tErMiNE Stand: 4.12.2012, ohne Gewähr

05.12.2012 05.12.2012 06.12.2012 06.12.2012 10.12.2012 10.12.2012 13.12.2012 13.12.2012 13.12.2012 13.12.2012 14.12.2012 14.12.2012 14.12.2012 14.12.2012 17.12.2012 17.12.2012 18.12.2012 18.12.2012 18.12.2012 18.12.2012 18.12.2012 18.12.2012 18.12.2012 18.12.2012 19.12.2012

KROMI Logistik AG Mox Telecom AG Sektkellerei Schloß Wachenheim AG Sloman Neptun Schiffahrts-AG HanseYachts AG Pittler Maschinenfabrik AG i.L. KWS Saat AG Acazis AG Stern Immobilien AG ARTEMIS Global Capital SE HumanOptics AG Injex Pharma AG Franconofurt AG Hoffmann AHG SE Bebra Biogas Holding AG SN Mineral Mining AG Hansen Sicherheitstechnik AG CANCOM AG Mannheimer AG Holding Andreae-Noris Zahn AG Oceanica AG Conergy AG KWG Kommunale Wohnen AG Varengold AG AIRE GmbH & Co. KGaA

Hamburg Ratingen Neustadt Bremen Greifswald Frankfurt/Main Einbeck München München München Erlangen Berlin Frankfurt/Main Karlsruhe Hamburg Düsseldorf München München Mannheim Frankfurt/Main Hamburg Hamburg Hamburg Hamburg Frankfurt/Main

11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:30 Uhr 09:00 Uhr 11:30 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 15:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 14:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr

20.12.2012 20.12.2012 20.12.2012 20.12.2012 20.12.2012 21.12.2012 21.12.2012 21.12.2012 27.12.2012 28.12.2012 28.12.2012 03.01.2013 04.01.2013 09.01.2013 10.01.2013 10.01.2013 10.01.2013 15.01.2013 18.01.2013 21.01.2013 23.01.2013 23.01.2013 25.01.2013 30.01.2013

RWL Solar AG MOBOTIX AG SinnerSchrader AG IVG REIT-AG MVS Miete Vertrieb Service AG AREAL AG Algosys Germany AG Cassona SE Recyc Commodities SE F. Reichelt AG Gemballa Holding SE Pandatel AG i.A. Girindus AG B+S Banksysteme AG Jupiter Techn. GmbH & Co. KGaA Essential Invest GmbH & Co. KGaA Klima Investment GmbH & Co. KGaA ESTAVIS AG ThyssenKrupp AG Wincor Nixdorf AG Siemens AG 118000 AG VERBIO Vereinigte BioEnergie AG Cloppenburg Automobil SE

Hamburg Winnweiler Hamburg Bonn Berlin Essen München Frankfurt/Main Frankfurt/Main Hamburg Neidlingen München Hannover München Schwäbisch Hall Schwäbisch Hall Schwäbisch Hall Berlin Bochum Paderborn München München Leipzig Düsseldorf

Anz_GB 210x138_Layout 1 04.10.12 10:50 Seite 1

10:00 Uhr

Anzeige

• Aktuelle Geschäftsberichte von über 400 börsennotierten Aktiengesellschaften • Kostenlose, einfache Bestellung ohne Anmeldung • Lieferzeit nur 2 Werktage • Sammelbestellungen möglich

www.geschaeftsbericht-service.de Geschäftsberichte kostenlos direkt nach Hause bestellen. Soeben eingetroffen: DUMPcar AG IPO.GO AG P & I Personal & Informatik AG

11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 11:00 Uhr 15:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 14:00 Uhr 09:30 Uhr 12:00 Uhr

/ / /

Geschäftsbericht 2011 Geschäftsbericht 2011 Geschäftsbericht 2011/2012

Weitere Informationen: Kristina Weber, weber@goingpublic.de GoingPublic Media AG • Hofmannstr. 7a • 81379 München • Tel.: +49 (0)89-2000 339-0 • Fax: +49 (0)89-2000 339-39 16 | AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012


iMPrESSUM

iMPrESSUM

iMPrESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover

weise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein. Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, d tition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate.

Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter

Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat.

Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Werner W. Rehmet (MyDividends), Stefan Siebert , Harald Rotter, Matthias Wahler, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Grafik, Layout, Produktion: Annika Reiter Redaktionsschluss: 4.12.2012 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia. com, HV-Termine: auris@fotolia.com

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus NEWS hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand!

Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis.

1. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. 2. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 3. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 4. Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen 5. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. 6. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicher-

Erscheinungsweise: Im zweiwöchentlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

Anzeigen-Service

Leser-Service

Ansprechpartner: Darius Hupka, Anzeigenleiter Tel.: +49 (0)89 2020846-18 Fax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: darius.hupka@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de

Ansprechpartner: Stephanie Wente Tel.: +49 (0)89 2020846-25 Fax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: leserservice@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de

Mitglieder-Service Ansprechpartner: Gabriele Appel Tel.: +49 (0)89 2020846-0 Fax: +49 (0)89 2020846-10 E-Mail: info@sdk.org Internet: www.sdk.org

AnlegerPlus News 24 | 4.12.2012 | 17


AnlegerPlus – Das Magazin für Kapitalanleger +

Diese Themen und mehr finden Sie in unserem Print-Magazin:

FOK US

FOKU S

Bestellen Sie gleich die aktuelle PrintAusgabe!

om Witwenund Waisenpapie die Energiewen r de und der deu zum Absturzkandidat – Ein wesentliche die deutschen tsche Atom mau auss sstie s Kennzeichen Energievers tiegg haben Papiere der Ene das relativ solcher Geschäf rgieversorger, die orger schwer durchgeschütte tsmodelle bilität und sich lt. Ausgaben hohe Capex (Abkürzung lang e Zeit als erer Hafen für für Capital Exp ist auch die Altersvorsor Inbegriff der Sta Sta- Finanzan für längerfristige Anlagegüter viele Aktionäre enditure; ge galten, möc ). Die alysten für Nat nicht mehr anp hten bestehen: Die iona acke l Grid Belastun sbezüglich schätzen n. Daran kann volumiges Cap besseren Gelegen gen kein ex-P rogr Zwe amm ifel Ang heiten bei von zwischen 3,5 durch ein großnden sich gege bis 3,8 Mrd. GB nwärtig jenseits den Versorgungsunter- und esichts des großen Interesses P. von Versicherun der deutschen anderen Kap Grenzen. gsunternehm das aktuelle Kur italsammelstellen an den Net zbetreibern ersc en s-Gewinn-Verhä Allianz-Chef Mic heint vertretbar. Hin hael zu kommt, dass ltnis von National Grid von traut, dass die Allia Diekmann hat dem Handels zwö als es lf sich etw a die bei National Grid blatt jüngst anve nz in die Betreibe sorgungsnetzen rr- der wenigen deutsche Stromnetze betreibe – anders r von Strominve nde TenneT – börsengelisteten Ver- delt. Gut das von ihm gele stieren will. Diekmann mac und anderen Ver um einen Strom- und hte deutlich, dass itete Versicherun ist sich Jahr solid jedenfalls, dass das Unterne Gasnetzbetreiber hanMaße aus den gsunternehmen unsicheren und hme er in ope zun n rativ bere ehm er its endem stellt renditeschwachen siv verschuldeten nan nzie ziellller er Performance ein weiteres hat. Dennoch sollt und fina Anl in en Anleger vor gelten dem groß Staaten verabschieden wird. Als eihen von mas- Nationa dem Einstieg in Aussicht gel Grid PLC die en bess die zum Beispiel Stro Versicherer Investments in Infr ere Alternative lichung für Dezember 2012 erwartete Aktie der der definitiven mnetze. Die Mar astrukturnetze Regulierungsvo wie ten und Veröffen ktregulierer sorg ff trgab die en ows und Ausschü dort für stabile einbeziehen dann zu erwartende Kursrea en der Ofgem abwarttungen sicher sen und sich Inve er- analysten . Sollten die definitiven Ofg ktion in ihre Planung em-Vorschläge kritische Kom Theema Th ma befass- verb bei genauer ansehen stments in Infrastruktur- und men Finanztare ausl illigter Einstieg . Stromnetze einm nach einer Kur ösen, könnte eventuell ein Infrastrukturunte Außerhalb der deutschen Gre skorrektur geli nzen locken neb al rneh ngen. gerwerte. Außerde men zusätzlich auch attraktiv en Umtriebig m gibt es in dies bew e Belgier or- Verglich em Artikel in Itali ertete Versor en mit National Grid en einen günstig ersc der belgischen Fluxys eher defe heint eine Anlage in die Akt Gastransportnet nsiver Natur. ie Flux z Die Aktien der des Königreiche Belgiens sowie weitere Transpor ys betreibt das National Grid s. Damit operiert tnet sind sowohl in ten im Herzen das belgische Unt ze außerhalb London als auch des euro erne hme mit päischen Gasmar Mrd. GBP ger könnte kap ktes – strategisch n mitals ein Leichtge (britisches Pfund) ist Nationa italisierung von im Septem ein Transportnetzbetreiber kau günsti stiwicht. In England l Grid m ber Stromnetze betr , Wales und Sch alles andere Snam – für 2012 hat Fluxys – gemeins positioniert sein. Erst iebe am mit der itali 118 Mio. Euro Verbraucher vers n, während großbritannienw ottland werden Gesellsc weit ere 15 haft erworben. % an der Inte enischen orgen. Ein Stro eit Gasnetze den rcon Inte mne rcon nect tz dun nect orin gen den Neuengland or ndet staaten jene , welche das Gasnetzwerk des betreibt die Pipelineverbin Die Dividenden sich ebenfalls im Eigentum ins der britischen europäischen Kon von National Grid rendite des lauf Inseln tine zu veranschlage n sein. Auch in enden Jahres dürfte mit 6,4 . ist das Unternehmen auch anschließen. Neben dem Gas ntes an von Finanzan % unterneh transport den kommenden im Dienstleistu alysten mehr men ngsgeschäft für Jahr akti en v und betreibt zusä werden Flüs als Energiesiggas. Mit der tzlich ein LNG story von Nat 6 % eingeplant. Die Nachtei italienischen Sna -Terminal für ional Schulden des Unt le Fluxys, die m als festem ernehmens. Wei Grid sind die relativ hohen Entwicklung weit Partner plan terhin besteht erer voranzutreiben. eini Zusammen mit Infrastrukturprojekte in Eur t nalen Vorschläge ge Unsicherr- Endex wird opa Fluxys eine belg der in Amsterdam ansässige zur Höhe der Gas and Electrici n APXisch die e Gasbörse ins Liquidität und Leb Preistransparen ce of die Investoren ty Markets) – ein typisches z im Gas-Tradingen rufen, um in der staatlich en Regulierung Problem, dem sich Aufgrun zu erhöhen. unterworfenen Infraa- sollte d der defensiven Ausrichtung ein KGV von 18 und nicht als Hindern Stabilität des Geschäftes rührige Unterne is bei der hmen aus Brüssel angesehen werd Investition in das en. Denn es lock t!

Marktkap.**

ge in Infrastruktur- und rne entdecken die Anla dem massiven tsche Versicherungskonze barländern locken nach Nach den VER SOR GER Deu In fähr. n. unge stabile Anlagemöglichkeite Das kommt nicht von und diese bieten relativ Stromnetzunternehmen. ktien rgera Verso rtete ktiv bewe Kursrutsch wieder attra

5.364 ((-3-5 ((9341-387 ((137-

Umsatz 2011** 78389 ((-387 ((13.8 4931((839.

EBIT 2011** 2341 -355 73-.356 -3-5

10 2012 Anlege

10 2012 18 AnlegerPlus

rPlus

19

FOKUS

• Hochspannung für das Depot Die Atomkatastrophe in Japan und die darauf folgende Energiewende haben bei den Versorgern zu einem massiven Kursrutsch geführt. Die Unternehmen der Versorgerbranche scheinen sowohl national als auch international wieder attraktiv zu sein. Wir stellen Ihnen Branchenvertreter sowie ETFs und Fonds aus diesem Bereich vor. INVESTMENT & STRATEGIE

• Dividenden In der Schweiz finden sich einige hervorragende Unternehmen mit einer attraktiven Dividendenpolitik.

• Unternehmensanleihen Für viele Inhaber von Unternehmensanleihen leider Alltag: die Gläubigerversammlung. Wir erklären die rechtliche Position der Gläubiger. MARKT & WERTE

• Wertpapierhandel Erkenntnisse aus der Börsenpsychologie können dem Anleger helfen, Fallstricke bei Investmententscheidungen zu umgehen.

• Qualitätsaktie Villeroy & Boch Der traditionsreiche Keramikhersteller hat sich gesundgeschrumpft und in der Bilanz schlummern stille Reserven.

Kapital Medien GmbH | info@kapitalmedien.de | +49 (0)89 2020846-20 | www.AnlegerPlus.de

Profile for AnlegerPlus

AnlegerPlus News 24/2012  

Brandneu: Der aktuelle Online-Newsletter AnlegerPlus News mit vielen spannenden Themen rund um den Kapitalmarkt. Diesmal können Sie richtig...

AnlegerPlus News 24/2012  

Brandneu: Der aktuelle Online-Newsletter AnlegerPlus News mit vielen spannenden Themen rund um den Kapitalmarkt. Diesmal können Sie richtig...

Profile for swente
Advertisement