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Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

Extra SdK REALDEPOT Entscheidende Wochen bei der

Lufthansa

Metro aG

der Handelsriese in der Krise DAX-Rauswurf, Gewinnwarnung, ein Aktienkurs auf dem Niveau der Finanzkrise – die Metro AG steckt tief in der Krise. Die Anleger warten weiter auf eine klare Lösung für die chaotische Konzernstruktur Seite 6

CENtrotEC Sustainable aG

Von altlasten befreit Die von uns im Juli bei Kursen um 12,50 Euro erstmalig vorgestellte CENTROTEC Sustainable AG entwickelt sich operativ sehr erfreulich. Dennoch kann der Aktienkurs bislang nur mäßig profitieren und notiert bei aktuell 14 Euro noch weit unter unserem Kursziel von 20 Euro Seite 8

News

www.anlegerPlus.de | Nr. 21 2012 | ISSN 2191-5091

21 | 2012 iNHaLtSVErZEiCHNiS

SEitE

Editorial

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Kurzmeldungen

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Unternehmensmeldungen Metro AG

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Shareholder Value Btlg. AG

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CENTROTEC Sustainable AG

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CTS Eventim AG

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Technische Analyse

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SdK Extra SdK Realdepot

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HV-Termine

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Impressum

CtS Eventim aG

Marktführer mit Wachstumspotenzial Die im SDAX notierte CTS Eventim AG ist Europas Marktführer im Ticketing und in 20 Ländern aktiv. Über die Systeme der Eventim-Gruppe werden jährlich europaweit insgesamt über 100 Mio. Veranstaltungstickets für mehr als 140.000 Events vermarktet Seite 9

KUrZMELdUNGEN Gefährdete Aktien | Investmentfonds im Euroraum | Weiter steigende Insolvenzen | Unwirksame Versicherungsklauseln | Leichte Steigerung der ZEW-Konjunkturerwartungen | Mehr Leistungsempfänger | Gestiegene Schulden in Europa

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Am Ziel vorbei

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Editorial

G IN ST INE E V L IN ON UE SE L R VA Ö R r B en: FÜ rtne ntier UM npa äse TR edie pr N ZE d M un

Liebe Leserinnen und Leser, seit feststeht, dass Peer Steinbrück der neue Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahlen im nächsten Jahr sein wird, ist eine Debatte über seine Nebeneinkünfte der letzten Jahre entbrannt. So soll Steinbrück mindestens mehrere Hunderttausend Euro für Vorträge erhalten haben. Genüsslich weidet sich die Koalition an der Tatsache, dass Steinbrück die erhaltenen Honorare nicht im Detail veröffentlichen will, und stößt damit eine Debatte an, die seit Tagen die Medienlandschaft dominiert. Dabei geht die gesamte Diskussion am Ziel vorbei. Nebeneinkünfte müssen erlaubt sein Es ist unbestritten, dass unsere Bundestagsabgeordneten recht ordentlich verdienen. Dafür sind sie aber verpflichtet, die Ausübung ihres Mandats in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit zu stellen. Das ist nur selbstverständlich, denn als gewählte Bürgervertreter haben die Abgeordneten die Pflicht, ihre Arbeitskraft in erster Linie dem Wohl der Bundesrepublik Deutschland zu widmen. Es gibt aber keinen ersichtlichen Grund, warum Abgeordnete auf Nebeneinkünfte verzichten sollten – sei es aus ihrer vorherigen beruflichen Tätigkeit heraus oder aus Nebeneinkünften wie im Fall Peer Steinbrück. Ebenso wenig ist zu verstehen, warum die erzielten Einkünfte im Detail offengelegt werden sollen. Viel entscheidender ist doch die Frage, ob die Abgeordneten – trotz Nebenbeschäftigung – ausreichend Zeit für ihre Hauptaufgabe, nämlich die Parlamentsarbeit, aufbringen. Die Messgröße für solide Abgeordnetenarbeit – insbesondere für einen Kanzlerkandidaten – muss doch sein, ob er in den letzten Jahren seine Arbeit im Bundestag ordentlich gemacht hat oder ob die Beschäftigung mit Nebenjobs keine Zeit mehr ließ für die gesetzlich verpflichtende Arbeit. Steinbrücks Leistung sehr durchwachsen Im Fall Steinbrück ist das Bild einigermaßen ernüchternd. Auf der Internetseite www.abgeordnetenwatch.de sind seit März 2011 gerade einmal vier Redebeiträge aufgeführt, der fünfte dürfte Steinbrücks Bundestagsrede in der letzten Woche gewesen sein. Auch was die Ausschussarbeit betrifft, kommt Steinbrück nicht gut weg: Er ist Mitglied im Ausschuss „Angelegenheiten der Europäischen Union“ und stellvertretendes Mitglied im Kultur- und Medien-Ausschuss. Viel Arbeit sieht anders aus. Von den 66 Abstimmungen seit Dezember 2009 verpasste Steinbrück immerhin 12. Diese Daten lassen viel eher darauf schließen, dass Peer Steinbrück in den letzten Jahren sein Amt als Bundestagsabgeordneter im Schongang absolvierte und viel Zeit für seine Vortragsreisen nutzte. Bleibt die Frage, warum dieses Thema nicht von den anderen Bundestagsparteien aufgegriffen wird. Die Antwort liegt nahe und stimmt nicht hoffnungsvoll: Möglicherweise haben Abgeordnete durch alle Fraktionen einen ähnlichen Track-Record wie Steinbrück. Das wäre ein Armutszeugnis für unser Land. Ihr

Daniel Bauer

2 | AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012

Value-Experten hautnah erleben 24.11.2012, Frankfurt am Main Hörsaalzentrum Goethe Universität Frankfurt Campus Westend • Tiefe Einblicke in die Strategie der erfolgreichsten europäischen Value Investoren und Fondsmanager • Direkter Austausch mit den Fondsmanagern und Value-Investoren auch ausserhalb der Vorträge • Vorträge und Podiumsdiskussionen, Informationsstände … Weitere Infos und Tickets unter

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KUrZMELdUNGEN

Gefährdete aktien Mit der Umstrukturierung des Freiverkehrs an der Frankfurter Börse droht rund 1.000 titeln der ausschluss vom Handel. Zum 17.12.2012 droht rund 1.000 Aktien und aktienvertretenden Zertifikaten der Ausschluss vom Handel im Open Market genannten Freiverkehr der Börse Frankfurt. Nach der Umstrukturierung des Open Market müssen die Titel für den Verbleib im Freiverkehr ein Erstlisting an einem anerkannten Handelsplatz vorweisen. Dieser Nachweis ist bei rund 1.000 Titeln noch nicht erbracht. Wegen zahlreicher Verdachtsfälle auf Marktmanipulation hat die Börse Frankfurt den Freiverkehr neu strukturiert: Das Teilsegment First Quotation Board wurde geschlossen und das bisherige Second Quotation Board ist seit dem 1.10.2012 mit verschärften Regeln das alleinige Quotation Board. Unter www.boerse-frankfurt.de/ om veröffentlicht die Frankfurter Börse wöchentlich eine Liste der Papiere, die die Voraussetzungen zum Verbleib (noch) nicht erfüllen. Anleger der betroffenen Werte sollten bei den Gesellschaften nachfragen, ob diese einen Wechsel in andere Segmente der Frankfurter Börse oder an andere Handelsplätze planen. Denn ist das nicht der Fall, wird es schwer werden, die Papiere nach Einstellung des Börsenhandels zu verkaufen. Auf der tendenziellen Ausschlussliste stehen Aktien wie die gefallene Kursrakete De Beira (heute Panex Resources) und andere Aktien, die aggressiv über Cold Calls oder Spamfax beworben wurden.

investmentfonds im Euroraum ohne Geldmarktfonds war der Bestand von investmentfondsanteilen im Euro-Währungsgebiet im august um 16 Mrd. Euro höher als im Juli 2012. Im August 2012 belief sich der Bestand von Investmentfondsanteilen im Euro-Währungsgebiet (Euroraum) auf 6.283 Mrd. Euro gegenüber 6.267 Mrd. Euro im Vormonat Juli. Der Bestand an Geldmarktfonds stieg im selben Zeitraum von 964 Mrd.

Euro auf 970 Mrd. Euro. Der Anstieg bei Transaktionen in den Investmentfonds lag mit 16 Mrd. Euro etwas über dem Anstieg von 13 Mrd. Euro der Transaktionen in Geldmarktfonds. Das teilte die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Auf Basis der Transaktionen errechnete sie für die Investmentfonds im August 2012 eine Jahreswachstumsrate von 1,7 % und für die Geldmarktfonds von 2,5 %. Betrachtet man die Anlageschwerpunkte separat, so ergibt sich die höchste Jahreswachstumsrate bei Rentenfonds von 6,9 %. Die Transaktionen in Rentenfondsanteilen lagen im August bei 17 Mrd. Euro. Rückläufig hingegen ist mit -2,8 % die Jahreswachstumsrate bei den Aktienfonds. Dort flossen 3 Mrd. Euro ab. Die gemischten Fonds legten um 3 Mrd. Euro zu, was einer Jahreswachstumsrate von 0,5 % entspricht.

Weiter steigende insolvenzen Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im Juli 2012 jeweils mehr Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen in deutschland. Im Juli 2012 gab es laut den deutschen Amtsgerichten 2.580 Unternehmensinsolvenzen. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Den Vorjahresvergleich für ganz Deutschland führt das Amt ohne Angaben des Saarlandes aus, da die saarländischen Gerichte im Juli 2011 zu wenig Insolvenzen gemeldet hatten und die Nachmeldungen erst im September 2011 erfolgten. Demnach gab es im Juli 2012 in Deutschland ohne Saarland 1,9 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im Juli 2011. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Juli 2012 mit 8.960 Fällen um 2,8 % über dem Vorjahresmonat. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen gab es im Juli 2012 insgesamt 13.783 Fälle, das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat von 2,5 %. Die voraussichtlich offenen Forderungen beliefen sich im Juli 2012 auf 3,6 Mrd. Euro. Im Juli 2011 lagen sie bei 2,2 Mrd. Euro. Für den Zeitraum Januar bis Juli 2012 schließt Destatis das Saarland wie-

der in den Vorjahresvergleich mit ein, da die fehlenden Angaben hier nur geringe Auswirkungen auf das Ergebnis hätten. Demnach wurden im Zeitraum Januar bis Juli 2012 in Deutschland 17.356 Unternehmensinsolvenzen gemeldet – das waren 2,2 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Verbraucherinsolvenzen gab es 58.710, was 2,9 % weniger sind als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt meldeten die Gerichte in dem Zeitraum 90.751 Insolvenzen und damit 3,1 % weniger als im Vorjahreszeitraum.

Unwirksame Klauseln der iV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einem weiteren Verfahren über die Wirksamkeit bestimmter Klauseln in Lebens- und rentenversicherungen entschieden. Geklagt hat ein gemeinnütziger Verbraucherschutzverein gegen einen deutschen Lebensversicherer. Dabei ging es um die Wirksamkeit von Versicherungsbedingungen, die u.a. die Rückkaufswerte, den Stornoabzug sowie die Verrechnung von Abschlusskosten (sogenannte Zillmerung) beinhalten. Betroffen sind Klauseln in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Kapital-Lebensversicherung, die aufgeschobene und die fondsgebundene Rentenversicherung für den Fall der Kündigung sowie der Umwandlung in eine beitragsfreie Versicherung. Der angeklagte Lebensversicherer verwendete Bestimmungen der genannten Art zeitweise zwischen 2001 und Ende 2006. Nun hatte derselbe Senat des Bundesgerichtshofs bereits im Juli 2012 in einem anderen gleichartigen Verfahren (IV ZR 201/10) entschieden, dass Bedingungen unwirksam sind, wenn sie Abschlusskosten mit den ersten Versicherungsprämien verrechnen. Denn da die Abschlusskosten zu einem erheblichen Teil aus Vermittlungsprovisionen bestehen, wird der Versicherungsnehmer dadurch unangemessen benachteiligt. Des Weiteren hat der Senat Klauseln für unwirksam erklärt, wenn sie nicht hinreichend deutlich zwischen dem Rückkaufswert und dem Stornoabzug differenzieren. Ist das der Fall, verstoßen sie laut Senat gegen das Transparenzgebot und sind demnach Fortsetzung nächste Seite

AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012 | 3


KUrZMELdUNGEN

unwirksam. Wegen dieser Bestimmungen sind außerdem Klauseln unwirksam, die vorsehen, dass dem Versicherungsnehmer nach allen Abzügen verbleibende Beträge unter 10 Euro nicht erstattet werden. Der Senat hat in der Klage des Verbraucherschutzvereins nun entschieden, dass die Grundsätze aus dem Juli-Urteil auch in diesem Fall angewendet werden müssen. Der betreffende Lebensversicherer darf sich nun nicht mehr auf die für unwirksam erklärten Klauseln berufen – weder bei der Abwicklung bestehender Verträge noch beim Neuabschluss.

Leichte Steigerung die ZEW-Konjunkturerwartungen für deutschland sind im oktober leicht gestiegen, die konjunkturelle Lage Anzeige

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wird allerdings wieder etwas schlechter beurteilt. Für Deutschland sind die ZEW-Konjunkturerwartungen im Oktober um 6,7 Punkte gestiegen und liegen nun bei -11,5 Punkten. Das ist der zweite Anstieg des Indikators in Folge, den das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) regelmäßig anhand von Umfrageergebnissen berechnet. Laut ZEW zeigt der Anstieg für Deutschland, dass sich die konjunkturellen Risiken aus Sicht der befragten Finanzmarktexperten etwas reduziert haben. Mit 45,5 % geht fast die Hälfte der befragten Experten davon aus, dass die gegenwärtige wirtschaftliche Lage auf Sicht von sechs Monaten unverändert bleiben wird. Die aktuelle konjunkturelle Lage für Deutschland bewerten

die Experten im Oktober etwas schwächer als im Vormonat. Der entsprechende Indikator fiel um 2,6 auf nun 10,0 Punkte. Für die Eurozone sind die Konjunkturerwartungen im Oktober im Vergleich zum Vormonat mit 2,4 Punkten minimal gestiegen und liegen nun bei -1,4 Punkten. Der Indikator für die aktuelle konjunkturelle Lage in der Eurozone ging dafür um 3,1 Punkte zurück und notiert im Oktober bei -79,4 Punkten. Das ZEW wertet die kleinen Schwankungen der Ergebnisse für die Eurozone als unverändert gegenüber dem Vormonat.

Mehr Leistungsempfänger die Zahl der Empfänger von Grundsicherung ist 2011 um 5,9 % gestiegen. Zum Jahresende 2011 erhielten in Deutschland rund 844.000 Personen ab 18 Jahren Leistungen aus der Grundsicherung. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung werden nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“) gestattet. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Leistungsempfänger 2011 um 5,9 %. Laut Destatis wird die Grundsicherung vor allem von Rentnern ab 65 Jahren in Anspruch genommen. 29 Frauen und 22 Männer waren von jeweils 1.000 Personen in Deutschland auf die Leistungen angewiesen. Besonders betroffen waren Frauen in den alten Bundesländern (ohne Berlin): 32 von 1.000 Frauen ab 65 Jahren erhielten die Grundsicherung im Alter. In den neuen Bundesländern (inkl. Berlin) haben nur 19 von 1.000 Frauen die Leistungen bezogen. Deutschlandweit haben demnach am Jahresende 2011 von 1.000 volljährigen Einwohnern 12 Personen Leistungen der Grundsicherung bezogen. Die meisten Empfänger gab es in den Stadtstaaten Bremen (23 je 1.000 Einwohner), Berlin und Hamburg (jeweils 21 je 1.000 Einwohner). Die Bevölkerung in Thüringen und Sachsen nahm die Leistungen mit 7 von 1.000 Einwohnern am seltensten in Anspruch.

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KUrZMELdUNGEN

Gestiegene Schulden 2011 verringerte sich in Europa das öffentliche Defizit, während die Schulden stiegen. Wie das statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) mitteilt, hat sich 2011 das öffentliche Defizit sowohl im Euro-Währungsgebiet (Euroraum) als auch in der Europäischen Union (EU27) verringert. Der öffentliche Schuldenstand stieg dafür in beiden Gebieten an. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich das öffentliche Defizit – d.h. der fehlende öffentliche Überschuss – im Euroraum von 6,2 % im Jahr 2010 auf 4,1 % im Jahr 2011. In der EU27 sank das öffentliche Defizit von 6,5 % im Jahr 2010 auf 4,4 % im Jahr 2011. Der öffentliche Schuldenstand stieg im Euroraum hingegen, gemessen am BIP, von 85,4 % Ende 2010 auf 87,3 % Ende 2011. In der EU27 stieg er im selben Zeitraum von 80 % auf 82,5 %.

Nur drei Mitgliedstaaten wiesen 2011 Überschüsse als Prozent des BIP in den Staatsfinanzen aus: Ungarn (+4,3 %), Estland (+1,1 %) und Schweden (+0,4 %). Die niedrigsten öffentlichen Defizite verzeichneten 2011 Luxemburg (-0,3 %), Finnland (-0,6 %) und Deutschland (-0,8 %). Siebzehn Mitgliedstaaten wiesen dagegen ein Defizit von mehr als 3 % des BIP auf. Die Staaten mit den höchsten Defiziten davon waren 2011 Irland (-13,4 %), Griechenland und Spanien (je -9,4 %) sowie das Vereinigte Königreich (-7,8 %). Laut Eurostat verzeichneten 2011 insgesamt 25 Mitgliedstaaten gegenüber 2010 eine Verbesserung ihres Finanzierungssaldos im Verhältnis zum BIP und zwei eine Verschlechterung.

(108,1 %). Deutschland liegt mit 80,5 % auf Rang neun hinter Irland (106,4 %), Belgien (97,8 %), Frankreich (86 %), dem Vereinigten Königreich (85 %) und Ungarn (81,4 %). Die niedrigsten Verschuldungsquoten gab es in Estland (6,1 %), Bulgarien (16,3 %), Luxemburg (18,3 %), Rumänien (33,4 %), Schweden (38,4 %) und Litauen (38,5 %). Insgesamt verzeichneten laut Eurostat 2011 sechs Mitgliedstaaten eine Verbesserung ihres Finanzierungssaldos gegenüber 2010, während er sich bei 21 Mitgliedsstaaten verschlechterte.

Ende 2011 wiesen vierzehn Mitgliedstaaten eine Verschuldungsquote (öffentlicher Schuldenstand im Verhältnis zum BIP) von mehr als 60 % auf. Angeführt von Griechenland mit 170,6 % folgen Italien (120,7 %) und Portugal

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© Metro AG

UNtErNEHMENSMELdUNGEN

Da schien noch die Sonne auf den Hauptsitz der Metro Group in Düsseldorf. Inzwischen sind dunkle Wolken aufgezogen.

Metro aG

der Handelsriese in der Krise DAX-Rauswurf, Gewinnwarnung, ein Aktienkurs auf dem Niveau der Finanzkrise – die Metro AG (ISIN DE0007257503) steckt tief in der Krise. Die Anleger warten weiter auf eine klare Lösung für die chaotische Konzernstruktur. Schon fürs erste Halbjahr musste der Düsseldorfer Handelskonzern trotz 2 % Umsatzplus bereinigt einen Rückgang beim EBIT von 32 % und beim Nettogewinn von fast 60 % ausweisen. Inklusive Sonderbelastungen aus Restrukturierungsmaßnahmen und Wertminderungen auf eine Auslandstochter gab es sogar rote Zahlen. Trotzdem hieß es, für das Gesamtjahr strebe man weiter ein bereinigtes EBIT auf dem Vorjahresniveau von 2,37 Mrd. Euro an.

Lösung bleibt weiter aus Schon damals hatten viele Analysten eine Gewinnwarnung erwartet. Doch der erst seit Jahresanfang amtierende neue Vorstandschef Olaf Koch wollte wohl um jeden Preis den DAXAbstieg verhindern. Ende September musste die Aktie dennoch den DAX verlassen – und die Gewinnwarnung wurde nachgereicht: Das bereinigte EBIT werde nur bei rund 2 Mrd. Euro liegen, hieß es nun. Schuld sei vor allem das schwächere Geschäft in Südeuropa wegen der Schuldenkrise. Das Grundproblem ist aber ein strukturelles: Das Geschäft mit den Metro-Großmärkten läuft stabil, doch die Einzelhandelssparten kriseln dauerhaft. Und eine Lösung dafür gibt es nach wie vor nicht. So heißt es immer wieder abwechselnd, Galeria Kaufhof und Real sollen verkauft oder doch behalten werden. Bei den Elektromärkten wiederum tobt ein ewiger Kampf mit dem Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals um die „Eigenständigkeit“ der MediaSaturn GmbH.

Vorzugsaktie. Die Dividendenrendite bei der Vorzugsaktie (ISIN DE0007257537) würde 6,8 % betragen, wenn eine Kürzung ausbleibt. Doch Kritiker sagen schon lange, dass die Metro zu viel Geld ausschüttet – auf Geheiß des ewig klammen Großaktionärs Haniel.

20-Euro-Marke im Blickpunkt Nicht minder spannend ist die Frage, ob bei der jetzt im MDAX gelandeten Stammaktie die 20-Euro-Marke hält. Im Moment sieht es so aus, wozu der feste DAX freilich wesentlich beiträgt. In der Vergangenheit boten die 20 Euro ebenfalls eine gute Unterstützung, selbst Anfang 2009. Die magische Marke ist aber auch fundamental bedeutsam, denn bei 19,70 Euro liegt der Buchwert. Eine dauerhafte Notiz unter Buchwert wäre einerseits ein klares Signal einer verfestigten Unternehmenskrise. Andererseits machen Kurse unter Buchwert die Aktie für klassische Value-Anleger umso interessanter, zumal die Metro einen hohen Substanzwert bietet: Dem aktuellen Börsenwert von 6,7 Mrd. Euro steht alleine schon ein Immobilienvermögen von 8 Mrd. Euro gegenüber. Trotzdem sollten nur mutige Investoren jetzt schon eine Anfangsposition eingehen. Vorsichtigere warten das Weihnachtsgeschäft ab, was für das operative Geschäft erneut zur Bewährungsprobe werden dürfte. Stefan Müller

Metro AG Stammaktie (ISIN DE0007257503)

droht eine dividendenkürzung? Dieses Durcheinander nervt nicht nur die Aktionäre, es schlägt sich auch im operativen Geschäft nieder: Im Geschäftsjahr 2011 verdiente die Metro trotz gestiegener Umsätze operativ kaum mehr als im letzten Jahr vor der Finanzkrise und netto sogar deutlich weniger. Und wie die jüngste Gewinnwarnung zeigt, scheint sich das Ertragsproblem weiter zu verschärfen. Droht damit nun auch eine Dividendenkürzung? Es wäre die erste seit dem Börsengang 1996. Für das vergangene Geschäftsjahr zahlte der Konzern 1,35 Euro pro Stamm- und 1,485 Euro pro

6 | AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 23.10.2012: 21,72 Euro


UNtErNEHMENSMELdUNGEN

Shareholder Value Beteiligungen aG

Konstanter aufwärtstrend

Wie an der Schnur gezogen, entwickelt sich der Aktienkurs der von uns erstmalig im Dezember 2009 zu 16,20 Euro empfohlenen Shareholder Value Beteiligungen AG (ISIN DE0006059967). Mittlerweile hat sich der Kurs auf 37 Euro mehr als verdoppelt – und das aus gutem Grund: Das Management verfolgt seit Jahren einen sehr erfolgreichen Kurs des Stock-Pickings.

Gewinnbringendes Konzept Die Shareholder Value Beteiligungen AG folgt einem Konzept, das auf langfristigen Investitionen in ausgewählte einzelne Unternehmen basiert – und nicht in ganze Branchen und Märkte. Dabei wird eine Konzentration auf höchstens 10 bis 15 Werte angestrebt, die aus dem Bereich der Small und Mid Caps stammen, d.h. kleinere und mittelgroße Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von bis zu 1 Mrd. Euro. Solche Aktien stehen aufgrund der begrenzten Anlagevolumina nur selten im Blickfeld der Banken und anderer institutioneller Großinvestoren. Entsprechend werden sie von deren Analysten eher vernachlässigt. Das eröffnet immer wieder außergewöhnlich günstige Anlagemöglichkeiten in exzellent positionierten Gesellschaften, die in ihren jeweiligen Nischen oftmals Weltmarktführer sind. Die Aktienauswahl konzentriert sich auf deutsche, Schweizer und österreichische Titel. Durch diese bewusste

regionale Beschränkung ist es möglich, die Märkte ausreichend sicher zu überblicken.

drittes Quartal überzeugt Der innere Wert der Shareholder Value Beteiligungen AG wurde im Verlauf des dritten Quartals 2012 auf den neuen Rekordwert von 35,62 Euro pro Aktie gesteigert. Er stieg damit seit Jahresbeginn um stolze 21,7 %. Die fünf größten Depotpositionen sind Pulsion, Update Software, WMF Vorzüge, Sto und Renk. Ein besonders glückliches Händchen bewies das Management mit seiner Position in Aktien der Heiler Software AG. Nach Quartalsende kündigte Heiler ein Übernahmeangebot der Informatica Deutschland AG zu 7,04 Euro pro Aktie an. Dieser Angebotspreis liegt 173 % über dem gewichteten durchschnittlichen Börsenkurs der Heiler-Aktie während der letzten drei Monate. Allein der daraufhin eingetretene Kursanstieg der Heiler-Aktie führte – isoliert betrachtet – bei der Shareholder Value Beteiligungen AG zu einem Anstieg des inneren Werts um 3,63 Euro pro Aktie.

ausblick positiv Aufgrund vieler negativer Signale wie z.B. der ifo-Konjunkturerwartung oder des VDMA-Auftragseingangs, die die Börsen derzeit unbeeindruckt lassen, hält das Management merkliche Kurskorrekturen für möglich, sieht sich aber mit der hohen Liquidität aus den laufenden und angekündigten Übernahmen gut aufgestellt. Bei sich bietenden Kaufgelegenheiten sollen neue Engagements eingegangen werden. Als Aktionär der Shareholder Value Beteiligungen AG kann man ruhig schlafen. Der Vorstand arbeitet sehr professionell, der innere Wert der Aktie steigt stetig und es gibt derzeit keinen ersichtlichen Grund, sich von der Aktie zu trennen. Anzeige

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© CENTROTEC Sustainable AG

UNtErNEHMENSMELdUNGEN

CENtrotEC Sustainable aG

Von altlasten befreit

Die von uns im Juli bei Kursen um 12,50 Euro erstmalig vorgestellte CENTROTEC Sustainable AG (ISIN DE0005407506) entwickelt sich operativ sehr erfreulich. Dennoch kann der Aktienkurs bislang nur mäßig profitieren und notiert bei aktuell 14 Euro noch weit unter unserem Kursziel von 20 Euro.

Die Strategie von CENTROTEC ist schon seit dem vierten Quartal 2011 die Bereinigung des Portfolios um eigene Randaktivitäten im Photovoltaik-Bereich. Danach bestand die einzige Verbindung der CENTROTEC zur Photovoltaik-Branche in der Beteiligung an der ebenfalls börsennotierten CENTROSOLAR Group AG. Anfang Oktober vermeldete CENTROTEC jetzt den außerbörslichen Verkauf ihres Anteils von 26,14 % an der CENTROSOLAR. Der Verkaufserlös der Anteile beläuft sich auf 6,3 Mio. Euro. Damit fokussiert sich CENTROTEC im Kernsegment Climate Systems mit ihren Tochtergesellschaften Wolf Heiztechnik, Brink Climate Systems und Ned Air auf energieeffiziente Heizungs-, Klima-, Lüftungstechnik sowie auf Solarthermie – das ist Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung und industrielle Prozesswärme durch Sonnenenergie. Des Weiteren ist das Unternehmen im zweiten Kernsegment Gas Flue Systems mit den Tochtergesellschaften Ubbink und Centrotherm Systemtechnik auf Abgassysteme für Brennwertheizungen sowie Luftkanalsysteme und Zubehör für Lüftungssysteme spezialisiert.

operativ läuft es rund Neben der erfolgreichen Konzernumstrukturierung meldet CENTROTEC auch gute operative Zahlen. So stieg der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012 um 5,3 % auf 246,7 Mio. Euro und erreichte damit einen Höchstwert für ein erstes Halbjahr. Das Wachstum basiert weiterhin auf Zuwächsen im Kernsegment Climate Systems, insbesondere im Kernmarkt Deutschland und in ausgewählten Märkten und Produktbereichen im europäischen Markt für Klima- und Lüftungstechnik. Das operative Ergebnis erhöhte sich sowohl auf Ebene des EBITDA mit 11,3 % auf 19,3 Mio. Euro als auch beim EBIT mit 10,1 % auf 9,0 Mio. Euro deutlich überproportional zum Umsatz. Da im ersten Halbjahr die jetzt veräußerte CENTROSOLAR noch

8 | AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012

Der CENTROTEC-Vorstand Gert-Jan Huismann kann sich über eine positive Entwicklung freuen.

ein negatives Beteiligungsergebnis beisteuerte, lag das Vorsteuerergebnis mit 3,1 Mio. Euro etwa 1 Mio. Euro unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr und einem EBIT in der Bandbreite von 35 bis 40 Mio. Euro, anknüpfend an das Rekordergebnis des Jahres 2010. Nach der gelungenen Umstrukturierung sind die Altlasten aus dem Portfolio der CENTROTEC verschwunden und werden daher auch das Ergebnis nicht mehr belasten. Das sollte der Aktie mittelfristig Auftrieb verleihen. Wir halten an unserem Kursziel von 20 Euro fest, das Stop-Loss-Limit ziehen wir auf 11 Euro nach.

CENTROTEC Sustainable AG (ISIN DE0005407506)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 23.10.2012: 13,30 Euro


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CtS Eventim aG

Marktführer mit Wachstumspotenzial Die im SDAX notierte CTS Eventim AG (ISIN DE0005470306) ist Europas Marktführer im Ticketing und in 20 Ländern aktiv. Über die Systeme der Eventim-Gruppe werden jährlich europaweit insgesamt über 100 Mio. Veranstaltungstickets für mehr als 140.000 Events vermarktet.

Zur Eventim-Gruppe gehört außerdem das Segment Live-Entertainment mit der Planung, Organisation und Abwicklung von Konzertveranstaltungen, Konzerttourneen, Festivals und anderen Live-Events. Mehrheitsbeteiligungen an vielen der erfolgreichsten Konzertveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz, gute und langjährige Kontakte zu nationalen und internationalen Künstlern, erfolgreiche Open-Air-Festivals und zahlreiche weitere Veranstaltungen sichern der Eventim-Gruppe eine hervorragende Position als Marktführer in der europäischen Konzert- und Entertainmentbranche.

Geschäft läuft rund Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres konnte CTS Eventim (CTS) die Konzernergebniszahlen erneut verbessern. So erwirtschaftete der CTS-Konzern vom 1.1.–30.6.2012 einen Umsatz von 256,9 Mio. Euro, das EBITDA stieg von 41,2 Mio. Euro im Vorjahr um 26 % auf 52,0 Mio. Euro an. Das Konzernergebnis verbesserte sich unter dem Strich um knapp 4 Mio. Euro auf 21 Mio. Euro, wobei besonders auffällt, dass beide Kernsegmente zum Ergebnissprung beitragen konnten. Kein Wunder, dass sich der CTS-Vorstand zuversichtlich zeigt, auch für das Gesamtjahr ein Wachstum bei Umsatz und Ergebnis zu erzielen.

Nicht nur für Freunde der E-Gitarre: Europaweit vermarktet die Eventim-Gruppe pro Jahr mehr als 140.000 Events aller Art.

das Unternehmen unter Berufung auf vermeintliche Vertragsbrüche im Jahr 2010 gekündigt hat. CTS klagt auf Erfüllung des Vertrags und beantragt Schadensersatz. Eine Entscheidung in diesem Verfahren wird noch in diesem Jahr erwartet, wobei Marktgerüchte besagen, dass CTS Zahlungen im dreistelligen Millionenbereich erhalten könnte. Dies dürfte der Aktie einen sehr positiven Impuls verleihen.

analysten sind sich einig Auch zahlreiche Analysten sind sich einig: Die CTS-Aktie gehört ins Depot. Kursziele zwischen 26 und 32 Euro stehen im Raum. Keine einzige Verkaufsempfehlung für die CTS-Aktie ist in den letzten zwölf Monaten ausgesprochen worden. Wir schließen uns der Analystenmeinung an und sehen Kaufkurse bis 24 Euro. Das mittelfristige Kursziel sehen wir bei mindestens 32 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 20 Euro gesetzt werden.

CTS Eventim AG (ISIN DE0005470306)

Schiedsgerichtsverfahren birgt Fantasie Zusätzliche Fantasie für die Aktie liegt im derzeit laufenden Schiedsgerichtsverfahren, das CTS in Amerika gegen die Firma Live Nation Inc. führt. Im Kern geht es um die Erfüllung eines lang angelegten Kooperationsvertrags durch Live Nation, den

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 23.10.2012: 22,79 Euro

AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012 | 9


tECHNiSCHE aNaLYSE

MdaX – rally führt auf neues allzeithoch Der MDAX befindet sich seit Oktober 2011 in einem dynamischen aufwärtstrend und erreichte bereits im august den markanten Widerstand bei 11.258 Punkten. der ausbruch über die Marke entfachte im oktober eine weitere Kaufwelle, die den index auf ein neues allzeithoch bei 11.579 Punkten führte. Nach dem Ausverkauf auf die Unterstützung bei 7.636 Punkten im Oktober 2011 gelang den Bullen eine breit angelegte Bodenbildung, die mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 9.500 Punkten im Januar 2012 abgeschlossen wurde. Im Anschluss an dieses mittelfristige Kaufsignal stieg der Index zunächst an den Widerstand bei 10.803 Punkten an. Dort kam es zu einer ersten spürbaren Korrekturbewegung, die den MDAX an die mittelfristige Aufwärtstrendlinie zurückführte. Oberhalb der 9.800-PunkteMarke vollzog der Wert jedoch eine bullische W-Umkehr, die mit dem Anstieg über den Zwischenwiderstand bei 10.492 Punkten im Juli abgeschlossen wurde. Nach diesem Kaufsignal zeigte sich der MDAX wie entfesselt und sprang in einem steilen Kaufimpuls bis zur Kursbarriere bei 11.258 Punkten. Auf Höhe des Jahreshochs aus 2011 folgte eine ausgeprägte Seitwärtsphase. Innerhalb dieser oszillierte der Wert zwischen der Hürde bei 11.258 Punkten auf der Oberseite und der Unterstützung bei 10.803 Punkten. Seit Ende September wies dieser Verlauf die deutlichen Züge einer bullischen ansteigenden Dreiecksformation

auf, welche Anfang Oktober nach oben hin aufgelöst wurde. Dieses kurzfristige Kaufsignal führte zu einer weiteren Kaufwelle, die den Index sogar über das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2007 bei 11.493 Punkten ansteigen ließ.

ausblick Der massive Anstieg des MDAX dürfte in den kommenden Tagen leicht korrigiert werden und der Index bis 11.400 Punkte zurücksetzen. Doch selbst eine stärkere Gegenbewegung bis 11.258 Punkte würde den derzeitigen Anstieg nicht infrage stellen. Sollte im Anschluss an diese Gegenbewegung der Ausbruch über das neue Allzeithoch bei 11.579 Punkten gelingen, kann der Index auf kurze Sicht bis 11.735 Punkte ansteigen. Oberhalb dieser Marke könnte die lauMDAX (ISIN DE0008467416)

Thomas May (BörseGo AG)

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MDAX

(ISIN: DE0008467416)

Quelle: GodmodeCharting, 22.10.2012 Quelle: GodmodeCharting, Stand 22.10.2012

10 | AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012

fende Aufwärtsbewegung bis zu einem rechnerischen Kursziel von 11.930 Punkten führen. Auf diesem Niveau wäre mit einer mittelfristigen Korrektur zu rechnen. Diese könnte auf das frühere Allzeithoch bei 11.493 Punkten zurückführen. Im Anschluss an diesen Pullback hätte der MDAX ein langfristiges Aufwärtspotenzial bis 12.500 Punkte. Im aktuell massiv bullischen Umfeld wäre erst ein Abverkauf bis unter die markante Unterstützung bei 11.258 Punkten negativ zu werten. In diesem Fall würde der Index in den Seitwärtsmarkt der Vorwochen zurückfallen und entsprechend bis zur Haltemarke bei 10.977 Punkten zurücksetzen. An dieser Stelle dürften die Käufer jedoch wieder ins Geschehen eingreifen und den Wert stabilisieren. Ausgehend von 10.977 Punkten könnte bereits ein weiterer Kaufimpuls in Richtung des neuen Allzeithochs einsetzen. Sollte diese Marke dagegen unterschritten werden, wäre ein erstes Verkaufssignal aktiv. In der Folge könnte es zu stärkeren Abgaben bis 10.803 Punkte und darunter auf mittlere Sicht bis zur wichtigen Unterstützung bei 10.492 Punkten kommen.


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ausblick

Euro – Langfristiger abwärtstrend rückt in den Fokus das devisenpaar Euro/US-dollar befindet sich seit Monaten in einem starken aufwärtstrend und erreichte Ende September bereits den Widerstand bei 1,315 US-dollar. Seither wird der steile anstieg korrigiert. Von der oberseite nähert sich dabei die seit Mai 2011 bestehende abwärtstrendlinie. Mit dem Bruch des Kreuzwiderstands bei 1,228 US-Dollar vollendete Euro/ US-Dollar im August dieses Jahres eine bullische Schulter-Kopf-Schulter-Formation und setzte damit eine enorme Kaufwelle in Gang. Diese trieb das Devisenpaar innerhalb weniger Wochen über die Widerstände bei 1,260 und 1,300 USDollar und generierte damit mehrere mittelfristige Kaufsignale. Die Hausse setzte sich bis zum September fort und das

Währungspaar erreichte bereits die markante Hürde bei 1,315 US-Dollar, an der die Bullen zunächst jedoch scheiterten. Nach einer Korrektur an die mittelfristige Abwärtstrendlinie konnte Euro/US-Dollar bei 1,280 US-Dollar einen bullischen Doppelboden ausbilden und damit die einsetzende Korrekturphase beenden. Seit Mitte Oktober steigt das Währungspaar wieder dynamisch nach Norden und konnte zuletzt bereits den Widerstand bei 1,300 US-Dollar erfolgreich überwinden. Aktuell konsolidiert der Wert an diese Ausbruchsmarke zurück und scheint einen weiteren übergeordneten Kaufimpuls auszubilden. Dieser würde Euro/US-Dollar bereits an die langfristige Abwärtstrendlinie führen, die aktuell auf Höhe von 1,320 US-Dollar verläuft. Dort würde eine mittelfristige Richtungsentscheidung anstehen.

EUR REFERENZKURS (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Ausgehend von der Unterstützung bei 1,300 US-Dollar dürfte die Käuferseite den Wert erneut in Richtung 1,315 USDollar antreiben und einen weiteren Ausbruchsversuch über diese massive Hürde unternehmen. Sollte dieser von Erfolg gekrönt sein, wäre ein mittelfristiges Kaufsignal aktiviert. In der Folge dürfte das Devisenpaar über die langfristige Abwärtstrendlinie ansteigen und kurzfristig bis 1,328 US-Dollar haussieren. Nach einer leichten Korrektur dürfte sich der Aufwärtstrend bis an die Hochpunkte vom April dieses Jahres bei 1,337 USDollar ausdehnen. Sollte auch dieser Widerstandsbereich durchbrochen werden, stünde einem weiteren Anstieg bis 1,345 US-Dollar nichts mehr im Wege. Spätestens an dieser Stelle sollte man sich jedoch auf eine mehrwöchige korrektive Gegenbewegung einstellen, ehe sich der intakte Aufwärtstrend mittelfristig bis 1,360 US-Dollar fortsetzen dürfte. Sollte Euro/US-Dollar jedoch unter die wichtige Unterstützung bei 1,300 USDollar zurückfallen, könnte ein weiterer Ausbruchsversuch ausgehend von der Haltemarke bei 1,295 US-Dollar vollzogen werden. Ein Rücksetzer unter diese Kreuzunterstützung wäre dagegen kurzfristig bärisch zu werten. In diesem Fall würde das Paar die Seitwärtskonsolidierung der letzten Wochen fortsetzen und ein weiteres Mal bis 1,280 US-Dollar und darunter gegebenenfalls bis 1,274 USDollar korrigieren. Allerdings müssten die Bullen auf diesem Niveau wieder in das Geschehen eingreifen, um den mittelfristigen Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten. Denn sollte diese Unterstützung nachhaltig gebrochen werden, wäre mit einer deutlichen Abwärtsbewegung bis in den Bereich um 1,260 US-Dollar zu rechnen. Selbst eine Ausweitung des Abverkaufs bis 1,250 US-Dollar wäre in diesem Fall möglich, ehe es von dieser Marke aus zu einer weiteren mittelfristigen Aufwärtsbewegung kommen dürfte. Thomas May (BörseGo AG)

Quelle: GodmodeCharting, 22.10.2012

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Quelle: GodmodeCharting, Stand 22.10.2012

AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012 | 11


SdK rEaLdEPot

Entscheidende Wochen bei der Lufthansa Die in unserem Realdepot enthaltene Deutsche Lufthansa AG hat aufregende und für die mittelfristige Zukunft entscheidende Wochen hinter sich. So wurde im September bekannt gegeben, dass die direkten Europaverkehre der Lufthansa, die alle innerdeutschen und europäischen Verbindungen außerhalb der Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München umfassen, zum 1.1.2013 kommerziell und organisatorisch mit der Tochtergesellschaft Germanwings in einer Gesellschaft auf Basis der Germanwings GmbH zusammengeführt werden. Auch der Sitz der Gesellschaft, die zukünftig den Billiganbietern Konkurrenz machen soll, wurde geklärt: Die neue Gesellschaft wird ihren Sitz in Köln haben. Ab 2013 soll die neue Gesellschaft die Flugzeuge von Germanwings und die Flotte der Direct Services betreiben. Darüber hinaus werden die Flugzeuge der Eurowings GmbH im Auftrag der neuen Gesellschaft fliegen, sodass insgesamt rund 90 Flugzeuge die Direktverkehre in Deutschland und Europa abdecken. Im Oktober wurde dann bekannt gegeben, dass die neue Gesellschaft unter dem bereits bekannten Markennamen „Germanwings“ am Markt auftreten soll. Durch die Zusammenführung des innereuropäischen Flugverkehrs der Lufthansa mit der Tochtergesellschaft Germanwings dürfte es auf der Personalseite jedoch wieder vermehrt Ärger geben. Denn Medienberichten zufolge werden die Flugbegleiter bei der neuen Billiglinie bis zu 40 % weniger verdienen als bei der Konzernmutter. Das dürfte die aktuell unter dem Vorsitz von Bernd Rürup laufenden Schlichtungsverhandlungen mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO eher nicht erleichtern. Daher dürfte der Lufthansa eventuell noch einmal ein verschärfter Tarifkonflikt bevorstehen. Wir gehen jedoch fest davon aus,

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CoLEXoN errichtet Großanlage Die COLEXON Energy AG meldete zuletzt, dass sie für die „Deutsche See“ Fischmanufaktur eine Photovoltaik-Dachanlage mit einer Nennleistung von 77,175 kWp im Fischereihafen von Bremerhaven errichtet und in Betrieb genommen hat. Den Angaben zufolge zielt die Anlage vor allem auf die Versorgung des Kühlhaus-Neubaus am Standort Maifischstraße von „Deutsche See“ mit grünem Strom ab. Der auf dem Dach des Kühlhauses produzierte Solarstrom wird fast zu 100 % direkt verbraucht. Der Bau von Solaranlagen zur Deckung des Eigenbedarfs dürfte für stromintensive Gewerbe- und Industrieunternehmen in naher Zukunft immer interessanter werden, da durch die steigenden Stromkosten und die günstiger werdenden Solaranlagen der 12 | AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012

dass die Gewerkschaften und die Gesellschaft mittelfristig einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiss finden werden. Mehr Sorgen dürfte aus unserer Sicht langfristig der aufkommende Wettbewerbsdruck durch die aus dem arabischen Raum stammenden Fluggesellschaften machen. Nachdem die großen arabischen Airlines wie Emirates, Etihad und Qatar Airways mit Kampfpreisen Marktanteile erobert haben, gewinnen die Airlines auch in Europa immer mehr an Einfluss. So bestimmt Etihad seit seinem Einstieg bei Air Berlin, dem größten innerdeutschen Wettbewerber der Lufthansa, offensichtlich maßgeblich die Geschäftsstrategie der Gesellschaft. Kürzlich wurde zum Beispiel eine enge Partnerschaft zwischen Air France, Etihad und Air Berlin vereinbart. Das dürfte zu zunehmendem Konkurrenzdruck auf internationalen Strecken führen, da so das Netz der Etihad noch dichter gesponnen ist und damit mehr Städte angeflogen und diese auch häufiger frequentiert werden können. Ferner scheint die Lufthansa bisher nicht sonderlich interessiert zu sein, über eine Partnerschaft mit einer der arabischen Airlines den Konkurrenzdruck zu mindern. So hat sich der bisherige Lufthansa-Partner Qatar Airways für einen Beitritt zum Bündnis oneworld, das von der British Airways dominiert wird, entschlossen. Laut Aussage von Qatar-Chef Akbar Al Baker habe die feindliche Stimmung der Lufthansa gegenüber den arabischen Airlines den Ausschlag für einen Beitritt zu oneworld gegeben. Ob sich diese Strategie der Lufthansa auszahlt, wird sich wohl erst langfristig zeigen. Aufgrund des weiterhin bestehenden hohen Abstands zwischen dem Kurs- und dem Buchwert der Aktie bleiben wir mittelfristig trotzdem weiter in der Lufthansa-Aktie investiert.

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Punkt, an dem die Kosten für die Eigenerzeugung von Solarstrom geringer sind als die Bezugskosten von Stromanbietern, in den kommenden zwei bis vier Jahren erreicht werden dürfte.

Griechenland kauft bereits eigene anleihen zurück Wie das Wallstreet Journal Europe berichtet, hat die griechische Finanzagentur Ende September das Marktsentiment getestet und Anleihen Griechenlands im Nennwert von ca. 100 Mio. Euro zurückgekauft. Der durchschnittliche Rückkaufkurs lag dabei wohl etwas über 20 %. Das würde auch die stark steigenden Kurse der Griechenlandanleihen in den letzten Wochen erklären.

An


SdK rEaLdEPot

SdK rEaLdEPot anzahl Wertpapier

WKN

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 23.10.2012 in Euro

Gesamtwert am 23.10.2012 in Euro

Kursveränderung

500

Essanelle Hair Group AG

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

10,54

5.270,00

+

23,4 %

100

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*10,13

10.130,00

+

22,1 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

30,50

6.099,00

31,60

6.320,00

+

3,6 %

500

Dt. Lufthansa AG

823212

20.12.2011

8,86

4.432,00

11,09

5.545,00

+

25,1 %

Dt. Immobilien Holding AG

747304

8.2.2012

1,88

5.640,00

2,31

6.930,00

+

22,9 %

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

8,87

7.096,00

+

8,2 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,61

4.880,00

-

9,0 %

Repower Nachbesserungsrechte

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

Griechenland Strip**

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*23,38

1.169,00

3.000 800 8.000 50 5

angefallene transaktionskosten: 368,71 Euro

– 70,6 %

-

Stückzinsen***: -26,51 Euro abgeführte Steuern: 2.442,88 Euro Kontostand: 61.969,93 Euro

dEPotVErÄNdErUNG:****

Gesamtdepotwert: 111.771,81 Euro

+11,77 %

*Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden; ***Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen – Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro; ****Depotveränderung nach Transaktionskosten aber vor Steuern Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 15) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

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HV-tErMiNE Stand: 23.10.2012, ohne Gewähr

09.10.2012 11.10.2012 11.10.2012 11.10.2012 12.10.2012 12.10.2012 12.10.2012 16.10.2012 17.10.2012 17.10.2012 18.10.2012 19.10.2012 22.10.2012 24.10.2012 25.10.2012 25.10.2012 26.10.2012 26.10.2012 29.10.2012 30.10.2012 30.10.2012 30.10.2012 31.10.2012

Tantalus Rare Earths AG Kabel Deutschland Holding AG Rheintex Verwaltungs AG Kölner Bürgergesellschaft AG Gesundheitswelt Chiemgau AG GIG AG MAX21 AG Xerius AG nanoCrypt AG SYGNIS Pharma AG MCS Systeme AG Marseille-Kliniken AG Real2 Immobilien AG Piper + Jet Maintenance AG AQUAMONDI AG Bio-Gate AG RENERCO AG Rücker AG MAGNAT Real Estate AG ARISTON Real Estate AG CONET Technologies AG Octagon Energy AG 1ST RED AG

München München Köln Köln Bad Endorf München Darmstadt Düsseldorf München Heidelberg Eltville Hamburg Köln Calden München Nürnberg München Wiesbaden Frankfurt/Main München Hennef München Hamburg

09:00 Uhr 11:00 Uhr 11:30 Uhr 09:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 13:00 Uhr 12:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 13:00 Uhr 11:00 Uhr

02.11.2012 07.11.2012 09.11.2012 09.11.2012 09.11.2012 13.11.2012 14.11.2012 15.11.2012 16.11.2012 16.11.2012 16.11.2012 19.11.2012 21.11.2012 23.11.2012 23.11.2012 26.11.2012 30.11.2012 05.12.2012 13.12.2012 20.12.2012 20.12.2012 21.12.2012

Ceotronics AG Balda AG Pixelpark AG MySPARTA AG FIHM AG wallstreet:online AG Tauris Beteiligungs AG Tognum AG AVW Immobilien AG flatex Holding AG mutares AG advides AG net-m privatbank 1891 AG MyContract 24 AG Derby Cycle AG Borussia Dortmund KREMLIN AG KROMI Logistik AG KWS Saat AG Fortec Elektronik AG SinnerSchrader AG HumanOptics AG

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14 | AnlegerPlus News 21 | 23.10.2012


iMPrESSUM

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Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Thomas May (BörseGo), Stefan Müller, Harald Rotter, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Grafik, Layout, Produktion: Annika Reiter Redaktionsschluss: 24.10.2012 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia. com, Technische Analyse: p!xel66@fotolia.com, TinoNeitz@fotolia.com, HV-Termine: auris@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichti-

gung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein. Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, d tition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus NEWS hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. 2. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 3. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 4. Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen 5. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. 6. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

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AK TIE N Aus dem täglichen Leben ist Chem der Chemiebran ie nicht wegzu che für die ges denken und ent amte Wirtschaf sprechend zentral konjunkturanfäll t. Genau deshalb gelten Ch ist die Rolle emiea ig. Was heißt das für den Anleger? ktien aber auch als sehr er Exportweltm eister Deutsch nicht nur mit land beliefert Autos und Ma die Welt Chemiegeschäft mit viel schinen tochter Winters eine Stagnation. Dafür soll lien und Chemie grundlegenderen Produkten , sondern auch die hall ihr Geschä – duktion in Lib ft kräftig steigern Öl­ und Gas­ ist dafür sogar erzeugnissen. Die BASF SE z. B. Chemika­ yen der , weil die Pro aus berichtigungen wieder anläuft. Im Gegenz und Lanxess gibt globale Branchenführer und Ludwigshafen ug fallen aber Wer ­ auf ein Ölproje es noch drei wei mit Linde, K+S rech kt t­ in DAX. Neben net Nor tere BASF mit neu große Chemie diesen Riesen en Rekordwer wegen an. Im Endeffekt konzerne tive finden sich abe treter bei den ten bei Umsatz r auch kleinere im gescm Ergebnis, aber einem sink Nebenwerten, und opera­ enden Nettoge die zwar weniger Ver­ aber in ihren spez hätzten Kurs­G win ewi umsatzstark sind n. iellen Nischen nn­ Mit Ver einem hältnis (KGV) aber nicht teue nicht minder glob , von r, al agieren. men. Dennoch zumal fast 4 % Dividenden 12 ist die Aktie Branche bes will es dem Tite rendite dazuko ser offenbar nicht m­ l Weil Chemiepro als der DAX gelingen, das letz im gegenwärtigen Börsenumfe April 2011 zu te Allzeithoch gesellschaften dukte so grundlegend für von 69,40 aus ld überwinden. Der moderne Industr sind dem beeindruckend Langfristchart Das spiegelt sich , hängt die Branche stark ie­ : In den letzten an verzwölffacht. zwanzig Jahren bleibt dennoch DAXsector Che auch am Aktienmarkt wid der Konjunktur. BAS hat sich die Akt er: micals war in anlage sein – vor F dürfte auch weiterhin ie lich volatiler als den letzten fün Der Subindex eine der DAX. Abe f sen günstig zusc allem für Anleger, die in schw gute Langfrist­ Höchststände r dafür ist er dies Jahren wesent­ achen Börsenp hlagen. geklettert, die ha­ beim DAX noc es Jahr auf neue lassen. Daraus kann man schl h auf sich war ießen, dass die industrie zwar ten sehr zyklisch, abe deutsche Chemie Die zeh n füh jeder Krise gest r ren Den Ch ärkt hervorgeht. so gut aufgestellt ist, dass sie ­ em iee xporte turabschwächun aus Die aktuell dro ure we ltw g eit * nicht vorbei: Der geht an der Chemiebran hende Konjunk­ Deutschland che natürlich Bra ist Exportweltm nch env erband VCI erw auc Jahr einen Pro eister, auch duktionsrückga artet im laufend h in der Chemie ng von 3 % und sätze. Doch auc branche. en Deutschland stagnierende Um h gegen einen die meisten deu „leichten“ Abs tschen Chemie chwung scheinen­ USA werte gut gew 150,60 appnet zu sein . Belgien Branchenführ 134,60 er Der Branchenfü mit fast 4 % Dividende 100,20 Kanada nrendite hrer BASF (ISI 73,20 macht, wie man N DE000BAS Frankreich F111) hat vorg gestärkt aus der Rezession 200 e­ 71 Krise kommt: Niederlande 9 brac Während der Nettogewinn halb hen die Umsätze um fast 65,90 20 % ein und Schweiz die Ludwigshaf ierte sich. Doch bereits ein der 63,40 Jahr später erzi ener neue Rek Großbritannien orderlöse und elten sie auch den bish im Jahr 2011 kon erigen Rekordg 60,70 nten ewinn des Jahres de die Pharma Irland spar 200 58 allerdings ähn te verkauft) knacken. Für 201 1 (damals wur­ Japan lich vorsichtig 2 ist der Konzern 57,60 wie der VCI Wert der expor und erwartet 0 tierten Güter 50 beim 100 * im Jahr 2011 (in Milliarden Euro) | Quelle : statista.com

150

, Statistisches

Bundesamt;

200

VCI

09 2012 Anlege

rPlus

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FOKUS

• Chemiewerte im Fokus

Deutsche Chemieerzeugnisse sind ein Exportschlager und ganz grundsätzlich enorm wichtig für moderne

Industriegesellschaften. Wir stellen die Branchenvertreter aus den Indizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX vor. INVESTMENT & STRATEGIE

• Numerologie Eine kurze Einführung in die Wissenschaft der Zahlensymbolik.

• Anlegerwissen Was versteht man unter Hedgefonds und welche Anlagestrategien verfolgen sie? MARKT & WERTE

• Offene Immobilienfonds Die Gründe für die Krise und Handlungsalternativen für private Anleger.

• Versicherung Die Einführung von UNISEX-Tarifen wird Versicherungsprodukte für Männer erheblich verteuern.

Kapital Medien GmbH | info@kapitalmedien.de | +49 (0)89 2020846-20 | www.AnlegerPlus.de

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AnlegerPlus News 21/2012  

Die brandneue Ausgabe AnlegerPlus News ist da! Diesmal u.a. mit einem Bericht zur kriselnden Metro Group und vielen weiteren spannenden Them...

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