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UNTERNEHMEN Aufbruchsstimmung bei der ALNO AG SdK REALDEPOT Glänzende Halbjahresergebnisse bei Essanelle

News

www.AnlegerPlus.de | Nr. 17 2012 | ISSN 2191-5091

17 | 2012

Nano-Effect Ltd.

INHALTSVERZEICHNIS

Neues aus Absurdistan

Editorial

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Kurzmeldungen

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Eigentlich beschäftigen wir uns nicht mit ausländischen Nebenwerten, auch wenn sie in Deutschland gelistet sind. Die neuesten Meldungen der in Frankfurt gelisteten Gesellschaft Nano-Effect Ltd., die über den renommierten Informationskanal www.dgap.de verbreitet wurden, möchten wir aber nicht unkommentiert stehen lassen Seite 6

Paragon AG

Starke Halbjahreszahlen Im Mai legten wir Ihnen die Aktie der Paragon AG bei Kursen um 8,50 Euro ans Herz. Ursache für unsere Kaufempfehlung waren die überraschend guten Zahlen des ostwestfälischen Automobilzulieferers für das letzte Geschäftsjahr. Doch trotz der guten Ergebnisse kam der Aktienkurs nicht in die Gänge Seite 7

Biotest AG

Die richtigen Wachstumsfaktoren Neue Produkte, internationale Expansion und eigene Medikamentenforschung: Der Pharma- und Diagnostikspezialist Biotest hat das Erfolgsrezept für die Zukunft gefunden. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an Seite 8

SEITE

Unternehmensmeldungen MIFA AG

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Nano-Effect Ltd.

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Paragon AG.

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Biotest AG

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Interview Biotest AG

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Technische Analyse

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SdK Extra HV-Bericht ALNO AG

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SdK Realdepot

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HV-Termine

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Impressum

15

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KURZMELDUNGEN Ein Plus von 8 Mrd. Euro | Auf Grund gelaufen | Inflationsgefahr nimmt ab | Brasilien-ETF | Weltwirtschaft schwächelt | Junges Girokonto


EDITORIAL Mittelstandsanleihen – eine Bestandsaufnahme

Liebe Leserinnen und Leser, „Zu einer ausgewogenen Vermögensdiversifizierung gehören Anleihen!“ – dieser Slogan gehört seit Jahrzehnten zu den Standardsätzen jedes Anlageberaters. Neben Aktien, Immobilien, Gold und Bargeld sollten Anleihen – je nach Risikoprofil des Anlegers gewichtet – in keinem Depot fehlen. Das Problem dabei ist derzeit jedoch, dass die Verzinsung deutscher Staatsanleihen und erstklassiger Unternehmensanleihen sehr bescheiden ausfällt. Mittelstandsanleihen im Kommen Diese Entwicklung nutzen seit etwa zwei Jahren immer mehr mittelständische Unternehmen und emittieren Anleihen mit vergleichsweise hohen Zinszahlungen. Viele Regionalbörsen haben mittlerweile eigene Segmente mit unterschiedlichen Transparenz- und Publikationsregeln eröffnet, um den Unternehmen Handelsplattformen bieten zu können. Auch deshalb fanden und finden die Mittelstandsanleihen ihre Käufer vorwiegend aus dem Bereich der Privatanleger. Erste Pleiten Doch bereits jetzt steht fest, dass einige Unternehmen – Transparenzlevel hin oder her – den Anleihezeichnern zu viel versprochen haben. Drei Unternehmen, die Anleihen emittiert haben, sind mittlerweile insolvent: Die Anleihen notieren nur noch im ein- oder niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Weitere werden folgen Doch das dürfte erst die Spitze des Eisbergs sein. Unternehmen, die in Niedrigzinsphasen bis zu 11,5 % Zinsen zahlen müssen,

um Geld zu bekommen, können nicht gut dastehen – sonst wäre es viel einfacher, niedrigere Zinsen in Form eines Bankdarlehens aufwenden zu müssen. Und auch wenn Unternehmen die hohen Zinsen in den nächsten Jahren bedienen können, steht am Ende die Rückzahlung der Anleihe im Raum. Man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, dass spätestens dann eine Reihe von Unternehmen genau diese Rückzahlung nie und nimmer leisten kann und Insolvenz anmelden wird. Schau genau Anleger sollten deshalb sehr genau darauf achten, wie sich die Bonität des anleiheemittierenden Unternehmens darstellt. Im Zweifel sollte auf den Anleihekauf verzichtet werden, denn eines ist sicher: Die nächste Hochzinsphase kommt bestimmt und dann ist es gut, noch genug Geld für den Kauf von Anleihen mit bester Bonität übrig zu haben. Ihr

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KURZMELDUNGEN

Ein Plus von 8 Mrd. Euro Im ersten Halbjahr 2012 hat der deutsche Staat ein Plus von 8,3 Mrd. Euro realisiert. Maßgeblich war ein Überschuss der Sozialversicherung. Laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrug der Finanzierungssaldo des Staates im ersten Halbjahr 2012 +8,3 Mrd. Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ergibt sich daraus eine Finanzierungsquote von +0,6 %. Maßgeblich für das positive Ergebnis war ein Überschuss der Sozialversicherung von 11,6 Mrd. Euro. Dem gegenüber stand ein Defizit von 3,3 Mrd. Euro der Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 sind die Staatseinnahmen um 2,9 % gestiegen. 2011 betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum allerdings noch 7,3 %, demnach hat sich die Zunahme verringert. Die staatlichen Ausgaben hingegen sind im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum nur wenig um 0,8 % gestiegen. Mehr als die Hälfte der gesamten Einnahmen (588 Mrd. Euro) waren Steuereinnahmen: 308,7 Mrd. Euro flossen daraus im ersten Halbjahr 2012 in die Staatskassen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist der Anstieg im ersten Halbjahr 2012 aber mit +3,8 % deutlich geringer ausgefallen als im ersten Halbjahr 2011 (+9,6 %). Die staatlichen Einnahmen aus Lohn- und Einkommenssteuer (109,1 Mrd. Euro) stiegen im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3 %, die aus Sozialbeiträgen (217,9 Mrd. Euro) um 2,8 %. Die Einnahmen aus Vermögenseinkommen hingegen sanken um 5,5 % auf 13,5 Mrd. Euro, da der von der Bundesbank an den Bundeshaushalt abgeführte Gewinn gesunken ist. Die staatlichen Ausgaben erhöhten sich im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 % auf insgesamt 579,7 Mrd. Euro. Die Ausgaben für monetäre Sozialleistungen (215,1 Mrd. Euro) nahmen um 0,6 % und für soziale Sachleistungen (106,6 Mrd. Euro) um 3,3 % zu. Auch für Vorleistungskäufe (+2,6 %) und Arbeitnehmerentgelte (+1,3 %) stiegen die Ausgaben. Ebenfalls deutlich zuge-

nommen haben die Ausgaben für sonstige laufende Transfers (+10,6 %), was hauptsächlich auf gestiegene Zahlungen an den EU-Haushalt zurückzuführen ist. Gesunken sind dagegen die Ausgaben für Bruttoinvestitionen (-10,1 %), für Subventionen (-6,2 %), für Vermögenstransfers (-17 %) und für Zinsen (-3,5 %).

Auf Grund gelaufen Die MS RIKE GmbH & Co. KG fordert ihre Anleger auf, getätigte Auszahlungen zurückzuzahlen. Dadurch soll eine Insolvenz abgewendet werden. Seit einem Jahr liegt die MS RIKE nun schon nahe Hongkong ohne Beschäftigung vor Anker. Sogar der Verkauf des Containerschiffes ist möglich, sollten keine Aufträge reinkommen. Die Beteiligungsgesellschaft MS RIKE GmbH & Co. KG hat Anfang Juli 2012 deshalb ihre Anleger aufgefordert, Ausschüttungen in fünfstelliger Höhe zurückzuzahlen. Wie die CLLB Rechtsanwälte erklären, hat die Treuhandgesellschaft zu diesem Schritt aufgefordert, um eine Insolvenz zu vermeiden. Die Anleger haben die erhaltenen Ausschüttungen von 32 % allerdings nicht zurückgezahlt, weshalb die MS RIKE GmbH & Co. KG mit der finanzierenden Bank zur Sanierung eine Prozessstandschaftsvereinbarung geschlossen hat. Das ermächtigt die Gesellschaft die der Bank zustehenden Ansprüche gesetzlich geltend zu machen. Rechtsanwalt Christian Luber der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte hält dieses Vorgehen für unbegründet, da gegenüber den Anlegern kein unmittelbarer Anspruch besteht. Diese haben sich nämlich nur mittelbar über eine Treuhandgesellschaft an der MS RIKE GmbH & Co. KG beteiligt. Stattdessen können Anleger Schadensersatzansprüche stellen, wenn ihr Anlageberater beim Verkauf der Beteiligungen nicht ausreichend auf bestehende Risiken hingewiesen hat, so die Rechtsanwaltskanzlei. Die Anleger können in so einem Fall nicht nur die Rückabwicklung ihrer Beteiligung und Auszahlung des Investitionsbetrags geltend machen, sondern auch die Zinsen für eine ansonsten getätigte Alternativanlage beanspruchen.

Inflationsgefahr nimmt ab Laut Finanzmarktexperten dürfte die Inflationsgefahr für den Euroraum in den kommenden Monaten sinken. 228 Finanzexperten hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im August zu Inflation und Geldpolitik befragt. Die dritte der vierteljährlich erfolgenden Umfragen hat ergeben, dass die Inflationsgefahr für den Euroraum bis zum Jahresende zurückgehen dürfte. Für das Gesamtjahr 2012 prognostizieren die befragten Experten eine Inflationsrate von 2,25 %, in der Umfrage vom Mai hatten sie noch mit einer Inflation von 2,4 % gerechnet. Mit 2,25 % liegt die Einschätzung der Experten unter der tatsächlichen Inflationsrate für den Euroraum. Diese lag zur Jahresmitte bei 2,4 %, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Auch die Einschätzung für das Jahr 2013 haben die Experten nach unten korrigiert: Gingen sie im Mai noch von einer Inflationsrate von 2,5 % für 2013 aus, erwarten sie nun eine Rate von 2,15 %. Damit würde fast das EZB-Inflationsziel von knapp 2 % erreicht. Davon ausgehend glauben 83,9 % der befragten Experten, dass der EZB-Rat den so entstandenen Spielraum für Zinssenkungen nutzen wird. Sie erwarten schon bald ein weiteres Senken des Hauptrefinanzierungssatzes. Erst Anfang Juli hatte die EZB den Zinssatz um 25 Basispunkte auf 0,75 % abgesenkt.

Brasilien-ETF Ein neuer ETF des Emittenten UBS Global Asset Management bildet den MSCI Brazil Index ab. Mitte August hat UBS Global Asset Management auf Xetra einen neuen ETF gelistet. Der UBS-ETF MSCI Brazil basiert auf dem Index MSCI Brazil. Brasilien ist aktuell einer der wachstumsstärksten BRIC-Staaten und mit dem ETF können Anleger über alle Branchen hinweg in führende große und mittelgroße Unternehmen aus Brasilien investieren. Der MSCI Brazil Index umfasst 78 Large- und MidCap-Unternehmen des brasilianischen Fortsetzung nächste Seite

AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 | 3


KURZMELDUNGEN

Aktienmarktes und deckt ca. 84 % der Marktkapitalisierung im Aktienstreubesitz ab. Die Fondswährung ist in US-Dollar, gehandelt wird der UBS-ETF MSCI Brazil an der Deutschen Börse in Euro. Auch diesen ETF hat UBS in zwei Anlageklassen aufgelegt: Der UBS-ETF MSCI Brazil (USD) A (ISIN IE00B6SBCY47) richtet sich an Privatanleger, während der UBS-ETF MSCI Brazil (USD) I (ISIN IE00B7VZ2C84) für institutionelle Anleger vorgesehen ist.

Weltwirtschaft schwächelt Nach zwei Anstiegen in Folge ist der Indikator für das ifo Weltwirtschaftsklima im dritten Quartal gesunken. Anzeige

Sowohl die aktuelle Lage als auch den Ausblick für die kommenden sechs Monate beurteilten Experten für die Weltwirtschaft negativer als in den ersten beiden Quartalen 2012. So sank der Indikator für das Weltwirtschaftsklima des ifo Instituts gegenüber dem Vorquartal um knapp zehn Punkte und liegt nun im dritten Quartal 2012 bei 85,1 Punkten. Im ersten Quartal dieses Jahres lag er bei 82,4 Punkten und machte im zweiten Quartal einen Sprung auf 95 Punkte. Vor allem die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage hat das Weltwirtschaftsklima negativ beeinflusst: Der entsprechende Indikator sank im dritten Quartal 2012 auf 78,5 Punkte. Das ist der tiefste Stand in einem Zeitraum von zwei Jahren.

Doch auch die Erwartungen der nächsten sechs Monate haben sich eingetrübt, der Indikator sank hier von 101,8 Punkten im zweiten Quartal 2012 auf 91,2 Punkte. Des Weiteren sind die Inflationserwartungen für das Gesamtjahr 2012 im Weltdurchschnitt gesunken: Die Experten prognostizieren im dritten Quartal eine Inflationsrate von 3,4 % p.a., im zweiten Quartal dieses Jahres gingen sie noch von 3,6 % p.a. aus. Für die nächsten sechs Monate erwarten sie im Durchschnitt sinkende kurzfristige, aber leicht steigende langfristige Zinsen.

Junges Girokonto Fast jeder Jugendliche hat ein eigenes Girokonto. Das bringt bereits in jungen Jahren Erfahrung mit sich. Eine repräsentative Umfrage des Bankenverbands hat ergeben, dass 83 % der 14- bis 24-Jährigen ein eigenes Girokonto nutzen. Eine EC-Karte zum Geldabheben und bargeldlosen Bezahlen besitzen 60 % der Befragten. Der Bankenverband schlussfolgert aus der Umfrage, dass junge Leute über mehr Bankerfahrung verfügen als angenommen und gängige Finanzprodukte aktiv nutzen. Trotzdem gehen die 14- bis 24-Jährigen beim Thema Sparen lieber auf Nummer sicher: 67 % der Befragten legen ihr Geld auf einem Sparbuch an. In Aktien oder Wertpapiere investieren dagegen nur 10 % der Jugendlichen. Auch ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto ist mit 19 % in der Altersgruppe nicht weit verbreitet und eine Kreditkarte nutzen nur 17 %. Im Blick haben die Jugendlichen dagegen bereits die Wohnung oder das eigene Haus: Mit 24 % besitzt jeder Vierte einen Bausparvertrag. Die Altersvorsorge spielt für die jungen Leute allerdings weniger eine Rolle, wie der Bankenverband festgestellt hat. Lebensversicherungen und Riesterrenten sind bei den Befragten kaum verbreitet.

4 | AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG

Mit dem „Volks-E-Bike“ zu neuen Höhen Auf den Zukunftstrend „E-Bike“, also ein Fahrrad mit Elektromotor, setzt seit Mitte letzten Jahres die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (ISIN DE000A0B95Y8). Sogar die Bild-Zeitung machte sich für ein „Volks-E-Bike“ aus dem Hause MIFA stark. Seit 2004 ist die MIFA, einer der größten Fahrradhersteller Deutschlands, an der Börse notiert. Das Unternehmen produziert ein umfassendes Sortiment an qualitativ hochwertigen Fahrrädern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Auftragsfertigung für bonitätsstarke Großabnehmer wie Aldi, Metro oder OBI. Seit dem Geschäftsjahr 2011 werden auch Elektrofahrräder in größerem Volumen vertrieben. Im März 2012 hat die MIFA die Kontrolle über den Premium-Elektrofahrradhersteller Grace GmbH & Co. KG erworben. 76 % der Umsätze werden in Deutschland erzielt – außerhalb der Bundesrepublik setzt die MIFA ihre Fahrräder vor allem in West- und Nordeuropa ab, besonders in Frankreich, Österreich und den Beneluxstaaten.

E-Bike als Kassenschlager Mehr als jedes vierte in Deutschland produzierte Fahrrad stammt aus den MIFA-Werkstätten in Sangerhausen. Nach Stückzahlen ist die Anzahl an MIFA-Rädern bis 2011 auf 29 % gestiegen: 2011 hat das Unternehmen mehr als 644.000 Fahrräder verkauft. Daraus resultierte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatz von 100,5 Mio. Euro, der Jahresüberschuss lag bei 2 Mio. Euro. Mit klassischen Fahrrädern wurden dabei 86 % der Umsätze erzielt, lediglich 12 % mit E-Bikes. Doch der Trend geht zum E-Bike. Allein zwischen 2010 und 2011 stieg die Zahl der in Deutschland abgesetzten E-Bikes um 55 %; mittlerweile liegt der Marktanteil bei 8 % und soll 2012 weiter steigen. Und da E-Bikes durchschnittlich deutlich höhere Verkaufspreise aufweisen als herkömmliche Fahrräder, versprechen sie auch höhere Gewinnmargen. Zudem ist der Markt noch nicht voll besetzt, sodass überproportionales Wachstum möglich sein müsste. Dies hat die MIFA erkannt und im März den Berliner E-BikeHersteller Grace zu 51 % übernommen. Damit stößt die MIFA ins Premiumsegment für E-Bikes vor: Grace fertigt ausschließlich im hochpreisigen Segment, unter anderem exklusiv für den Automobilhersteller Daimler das smart E-Bike.

Nach Bereinigung von Sonderfaktoren im Zusammenhang mit der Grace-Akquisition ergibt sich ein EBITDA von 7,9 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2011: 7,5 Mio. Euro). Unter dem Strich bleibt ein Nachsteuerergebnis von 2,9 Mio. Euro. Bereits im Oktober 2011 war der Unternehmer Carsten Maschmeyer mit über 25 % bei der MIFA eingestiegen, im März 2012 meldete er einen Stimmrechtsanteil von 33 %. Im Juni dieses Jahres führte die MIFA eine Kapitalerhöhung durch, an der Maschmeyer nicht teilnahm, wodurch sein Anteil am Unternehmen auf 28,1 % verwässert wurde. Damit ist er aber immer noch größter Aktionär der Gesellschaft, gefolgt vom Alleinvorstand Peter Wicht, der 24,5 % der Anteile hält. Durch die zu einem Kurs von 7 Euro durchgeführte Kapitalerhöhung wurden 11,2 Mio. Euro erlöst, die vor allem zur Wachstumsfinanzierung verwendet werden sollen.

Neue Akquisition Und die MIFA lässt Taten sprechen: Letzte Woche meldete das Unternehmen den Kauf der wesentlichen Vermögenswerte der insolventen Steppenwolf Bikes GmbH sowie deren Markenrechte. Die Marke Steppenwolf steht seit 1995 für hochwertige sportliche Fahrräder im gehobenen Preissegment. Zum übernommenen Vermögen zählen insbesondere die Markenrechte und Kundenbeziehungen der Steppenwolf GmbH sowie die Geschäftsbereiche Sales, Marketing und Außendienst (Service). Der Kaufpreis wurde aus den Mitteln der Kapitalerhöhung getragen. Die MIFA ist also auf Wachstumskurs in einem Wachstumsmarkt. Neben dem positiven Marktumfeld scheint auch die Akquisitionsstrategie sinnvoll zu sein. Die Aktie empfiehlt sich deshalb zum Kauf bis 8,50 Euro. Das mittelfristige Kursziel sehen wir bei 12 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 6,80 Euro platziert werden. MIFA AG (ISIN DE000A0B95Y8)

Erstes Halbjahr mit Rekorden Konnte die MIFA im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 27.000 E-Bikes absetzen, waren es im ersten Halbjahr 2012 bereits 37.000 Stück. Das macht sich auch im Umsatz bemerkbar, der mit 80 Mio. Euro den höchsten Halbjahresumsatz seit dem Börsengang im Jahr 2004 darstellt. Dabei wurden mit E-Bikes durchschnittlich etwa viermal so hohe Absatzpreise erzielt wie mit konventionellen Fahrrädern. Der Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist die steuerungsrelevante Ergebnisgröße der MIFA und beträgt 7,0 Mio. Euro.

Quelle: www.wallstreet-online.de / Kurs am 28.8.2012: 7,89 Euro

AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 | 5


© Alterfalter - Fotolia.com

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Der Hersteller von rutschfesten Bodenbelägen begibt sich mit seinen aktuellen Ad-hoc-Meldungen auf unsicheren Grund.

Nano-Effect Ltd.

Neues aus Absurdistan Eigentlich beschäftigen wir uns nicht mit ausländischen Nebenwerten, auch wenn sie in Deutschland gelistet sind. Die neuesten Meldungen der in Frankfurt gelisteten Gesellschaft Nano-Effect Ltd. (ISIN GB00B5M0Q715), die über den renommierten Informationskanal www.dgap.de verbreitet wurden, möchten wir aber nicht unkommentiert stehen lassen.

„Übernahme (nur) Gerüchte“ – so lautet die Überschrift über einer Meldung, die es im negativen Sinn in sich hat. Den Rest der Meldung geben wir gerne unkommentiert und wortwörtlich ohne Korrekturen weiter: „Wenn die Gerüchte Küche brodelt, brodelt es mehr in den Köpfen als auf dem Herd. NANO EFFECT dementiert nicht, dass zur Zeit Verhandlungen laufen. Dennoch sollte man es dem Koch überlassen die Zutaten zu wählen und auf die fertige Mahlzeit warten. Wenn es geschmeckt hat, wird NANO EFFECT eine Empfehlung geben.“ Sie lesen richtig, diese Meldung ist eine offizielle Pressemeldung. Doch damit nicht genug. Am nächsten Tag legte NanoEffect noch einmal nach: „Laut Aussage von (Managing Director der NANO EFFECT) ist man ersucht auf Grund einer in Aussicht gestellten Übernahme an der zur Zeit gearbeitet wird, das OLD-TIMEHIGH für NANO EFFECT wiederzuerlangen. Die Marktka-

6 | AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012

pitalisierung erhält somit eine neue Bewertung. Die namentliche Bekanntgabe des Unternehmens steht, so der Managing Director der Nano Effect, unmittelbar bevor.“

Was haben die sich dabei gedacht? Diese Frage können wir leider nicht beantworten. Wir können uns aber gut vorstellen, dass den Verantwortlichen einige NanoPartikel zu Kopf gestiegen sind und sie deshalb diese Meldungen veröffentlicht haben. „Jeden Tag steht ein Dummer auf“, lautet ein weitverbreitetes Sprichwort unseriöser Verkäufer, die ihre überteuerte Ware an den Mann bringen wollen. In diesem Fall scheint es auch so, dass der eine oder andere Dumme rechtzeitig aufgestanden ist und Aktien der Nano-Effect aufgrund der Meldungen gekauft hat. Wir raten unseren Lesern jedoch dringend vor einem Engagement in dieser Aktie ab.


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Paragon AG

Starke Halbjahreszahlen Im Mai legten wir Ihnen die Aktie der Paragon AG (ISIN DE0005558696) bei Kursen um 8,50 Euro ans Herz. Ursache für unsere Kaufempfehlung waren die überraschend guten Zahlen des ostwestfälischen Automobilzulieferers für das letzte Geschäftsjahr. Doch trotz der guten Ergebnisse kam der Aktienkurs nicht in die Gänge.

Aktuell liegt die Paragon-Aktie bei gerade einmal 9 Euro. Doch im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres konnte das Unternehmen wieder überraschen: Der Umsatz steigerte sich um 12,8% auf 37,6 Mio. Euro (Vorjahr: 33,4 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss nach IFRS betrug 3,6 Mio. Euro und lag damit auf Vorjahresniveau – allerdings nur dann, wenn einmalige, positive Sondereffekte in Höhe von 0,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011berücksichtigt werden.

Beachtliche Eigenkapitalquote Mittlerweile nähert sich auch die Eigenkapitalquote des Unternehmens wieder an normale Verhältnisse an: Im ersten Halbjahr 2012 konnte sie auf 31,4 % (Vj. 18,2 %) verbessert werden. Das Beachtliche: Nach Aufhebung der Insolvenz im Mai 2010 lag sie noch bei sehr überschaubaren 3 %. Jetzt kann das Unternehmen mit vernünftigen Bilanzrelationen auch Kreditgeber wieder von sich überzeugen. Für die Zukunft geht Paragon von einer weiterhin robusten Entwicklung der Automobilindustrie und insbesondere der ParagonKunden aus. Trotz der überraschend guten Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2012 bleibt der Vorstand bei einer konservativen Jahresprognose: Das Umsatzwachstum soll im einstelligen

Prozentbereich liegen, die EBIT-Marge soll in Relation zum Vorjahr gleich bleiben.

Aktie bleibt interessant Auch aufgrund der Entwicklung im ersten Halbjahr 2012 bleiben wir bei unserer positiven Einschätzung der Paragon AG. Interessant bleibt die Aktie weiter zum Kauf bis 9,50 Euro, das Kursziel bis Jahresende liegt bei 12 Euro, das Stop-Loss-Limit erhöhen wir auf 7,50 Euro. Paragon AG (ISIN DE0005558696)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 28.8.2012: 9,20 Euro Anzeige

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AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 | 7


© Biotest AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Eine Maschine füllt die Biotest-Präparate in Glasfläschchen ab.

Biotest AG

Die richtigen Wachstumsfaktoren Neue Produkte, internationale Expansion und eigene Medikamentenforschung: Der Pharma- und Diagnostikspezialist Biotest (ISIN DE0005227235) hat das Erfolgsrezept für die Zukunft gefunden. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Mit Blutplasma ist Biotest groß geworden. Zu den Produkten der im SDAX gelisteten Gesellschaft zählen Gerinnungsfaktoren und Immunglobuline. Sie kommen bei Erkrankungen des Immunsystems und schweren Verletzungen, aber auch in der Blutbildung zum Einsatz.

Breite Produktpalette statt Quantität Mit neuen Produkten und dem Ausbau der Marktpräsenz in den USA, in Osteuropa und im Nahen Osten will Biotest jetzt durchstarten. Von den Produktionsvolumina für Immunglobuline ist Biotest eine vergleichsweise kleine Nummer. Hier dominieren Marktgrößen wie Baxter, Grifols oder CSL. Umso mehr setzt Biotest auf eine breite Produktpalette. Zu den größten Umsatz- und Gewinntreibern zählt Intratect®, ein Immunglobulin zur Behandlung einer funktionalen Störung des Immunsystems. Mit Bivigam hat Biotest ein Pendant zu Intratect® für den US-Markt entwickelt. Weil die US-Behörde FDA wegen Emboliebildung bei einem bereits zugelassenen Produkt kurzfristig für Biotest ein weiteres Testsystem verlangt, verzögert sich die Zulassung aber mindestens bis zum Jahresende.

zur Prophylaxe von Hepatitis C und ein Produkt für Patienten mit schwerer Lungenentzündung. Und dann wären da noch die beiden Antikörper in der klinischen Entwicklung. Der am weitesten fortgeschrittene Kandidat BT-061 durchläuft gerade die Wirksamkeitsstudie zur Behandlung von rheumatoider Arthritis in der klinischen Phase II. Mit dem Pharmakonzern Abbott hat Biotest bereits im Vorjahr einen lukrativen Vertrag abgeschlossen, der neben erfolgsabhängigen Meilensteinzahlungen von bis zu 395 Mio. US-Dollar die gemeinsame Vermarktung in fünf europäischen Kernstaaten vorsieht. Aufgrund dieser Entwicklung eignet sich die Biotest-Aktie für Anleger mit einem langen Atem und die Vorzugsaktie bietet eine höhere Dividende als die Stammaktie. Stefan Riedel

Biotest AG Vz (ISIN DE0005227235)

Mit Antikörpern gegen Krebs und Rheuma Weitere Hoffnungsträger unter den für die Zukunft erwarteten Neuzulassungen unter den Immunglobulinen sind ein Präparat Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 28.8.2012: 41,40 Euro

8 | AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012


INTERVIEW

Wir halten an dem Ziel fest, in den USA gegenüber der Konkurrenz aufzuholen.

INTERVIEW

Der promovierte Mediziner Gregor Schulz ist seit 2003 Vorstandsvorsitzender der Biotest AG. Zuvor war der Spezialist für Immunologie in verschiedenen Managementfunktionen bei der Behringwerke AG und als Geschäftsführer der Biotechfirma CellGenix GmbH tätig.

AnlegerPlus News: Herr Professor Schulz, die Zulassung für Bivigam in den USA verzögert sich. Dabei will Biotest dort gegenüber der Konkurrenz aufholen. Gregor Schulz: An diesem Ziel halten wir fest. Bei den Immunglobulinen sind die USA mit einem Volumen von 40 % der größte Markt. Und anders als in weiten Teilen Europas ziehen dort die Preise weiter an. Wir fokussieren bestimmte Marktsegmente wie Patienten, die über Service-Organisationen zu Hause versorgt werden.

© Biotest AG

VITA PROF. GREGOR SCHULZ

Dazu bleibt der europäische Markt schwierig. Das stimmt, aber es ist ein heterogener Markt mit weiterhin stabilen Preisen in einzelnen Staaten wie Großbritannien oder der Schweiz. Dazu bleibt der ambulante Therapiebereich, der Präparate über öffentliche Apotheken bezieht, im Vergleich zu den sinkenden Preisen in den Krankenhäusern attraktiv. Woher soll dynamisches Wachstum kommen? Über hochpreisige Produkte, die sich nicht im Portfolio unserer Konkurrenten finden. Nehmen wir Hepatitis-B-Immunglobuline, bei denen wir mit Produkten wie Hepatect® oder Zutectra® führend sind. Dasselbe gilt für Cytotect® gegen Cytomegalie-Infektionen und Pentaglobin® als einziges Präparat dieser Art gegen Sepsis. Beabsichtigen Sie bald Zukäufe? Wir befinden uns in Verhandlungen, ohne unter Zeitdruck zu stehen. In jedem Fall werden wir nicht reine Forschung zukaufen, sondern Unternehmen mit einem bestehenden Geschäft. Das könnten Hersteller mit Vertriebsnetzen in Ländern sein, in denen wir noch nicht so stark sind, aber auch Firmen mit fertigen Produkten gegen weitere Infektionskrankheiten. Das Interview führte Stefan Riedel.

AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 | 9


TECHNISCHE ANALYSE

MDAX – Scheitern die Bullen am Hoch von 2011? Mit dem Ausbruch über den markanten Widerstand bei 10.492 Punkten beendeten die Bullen eine mehrwöchige korrektive Abwärtsbewegung im MDAX und trieben den Index über das Jahreshoch bei 10.977 Punkten an. Im Rahmen dieser Kaufwelle wurde in der vergangenen Woche der Widerstand bei 11.258 Punkten erreicht. Mit dem Anstieg über die ehemalige Unterstützung bei 9.500 Punkten setzte der MDAX seine Erholungsbewegung im Januar dieses Jahres fort und haussierte bis Mai auf ein neues Verlaufshoch von 10.977 Punkten. Damit wurden bereits weite Teile der starken Verluste des Kurseinbruchs vom Sommer 2011 aufgeholt, ehe es zu einer ersten mittelfristigen Korrektur kam. Diese führte den Index in einem schmalen Abwärtstrendkanal an die Ausbruchsmarke bei 9.500 Punkten zurück, konnte jedoch auf Höhe einer mittelfristigen Aufwärtstrendlinie gestoppt werden. Seit Anfang Juni stieg der MDAX entlang dieser Trendlinie an die Widerstandsmarke bei 10.492 Punkten an und konnte sie wenige Tage später nachhaltig durchbrechen. Getrieben durch dieses Kaufsignal setzten im Juli weitere Folgekäufe ein, die den Wert Ende Juli an und kurze Zeit später bereits über die 10.977-Punkte-Marke ansteigen ließen. In Folge dieses kurzfristigen Kaufsignals erreichte der Index in der vergangenen Woche die Kursbarriere bei 11.258 Punkten und konnte damit das Aufwärtspotenzial des Anstiegs voll 10 | AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012

ausschöpfen. Mit dem Anstieg an das Hoch des Jahres 2011 setzten jedoch auch erste Gewinnmitnahmen ein. Diese drücken den Index aktuell wieder in den Bereich der Unterstützung bei 10.977 Punkten.

Ausblick Bei 10.935 Punkten befindet sich derzeit eine kleinere Unterstützung, die der Verkaufswelle der letzten Tage kurzfristig Einhalt gebieten dürfte. Ausgehend von dieser Preisregion könnte der Index ein weiteres Mal bis 11.258 Punkte ansteigen. Sollte ein Ausbruch über diese Hürde gelingen, wäre mit einem weiteren Anstieg bis 11.493 Punkte zu rechnen. Darüber hätte der MDAX auf mittlere Sicht bereits weiteres Aufwärtspotenzial MDAX (ISIN DE0008467416)

bis 11.650 und 11.700 Punkte. Allerdings ist es aktuell fraglich, ob sich ein Ausbruch über 11.258 Punkte ohne eine deutlichere Zwischenkorrektur vollziehen kann. Hierfür spricht unter anderem, dass der Rücksetzer der letzten Tage zu einem Unterschreiten der seit Anfang Juli gültigen Aufwärtstrendlinie geführt hat. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Wert zunächst an dieser Barriere scheitern dürfte und im Anschluss unter die Unterstützung bei 10.935 Punkten zurückfällt. In der Folge könnte sich die aktuelle Korrekturbewegung bis 10.803 und 10.740 Punkte fortsetzen. Von dieser Unterstützungszone aus dürfte sich der übergeordnete Aufwärtstrend jedoch fortsetzen und anschließend sogar zu einem erfolgreichen Anstieg über 11.258 Punkte führen. Fällt der MDAX hingegen auf Tagesschlusskursbasis unter die 10.740-Punkte-Marke zurück, wäre ein kleineres Verkaufssignal aktiv. Dies würde zu einem Test der wichtigen Kreuzunterstützung bei 10.492 Punkten führen. Würde diese Haltemarke nicht zu einem weiteren Anstieg genutzt werden, könnte nur mehr die Zwischenunterstützung bei 10.220 Punkten einen direkten Abverkauf bis 9.875 und 9.500 Punkte aushalten. Thomas May (BörseGo AG)

Tagesaktuelle Analysen zu den wichtigsten Basiswerten und Märkten sowie Trading-Services für verschiedenste Anlageinteressen finden Sie auf www.godmode-trader.de

MDAX

(ISIN: DE0008467416)

Quelle: GodmodeCharting, 27.08.2012 Quelle: GodmodeCharting, Stand 27.8.2012


TECHNISCHE ANALYSE

US-Dollar in den letzten Tagen bis an den anvisierten Widerstand bei 1,260 USDollar. Aktuell setzt das Währungspaar von dieser Kurshürde leicht zurück, könnte aber bereits ausgehend von 1,244 USDollar zu einem zweiten Ausbruchsversuch ansetzen.

Ausblick

Euro – Erholung trifft auf Widerstände Ende Juli setzte bei Euro/US-Dollar eine nachhaltige Erholungsphase ein, in deren Verlauf ein Ausbruch über eine mittelfristige Abwärtstrendlinie auf Höhe von 1,240 US-Dollar gelang. Getragen durch dieses Kaufsignal stieg die europäische Gemeinschaftswährung bis an den anvisierten Widerstand bei 1,260 US-Dollar. Der Euro befindet sich gegenüber dem US-Dollar seit Mai 2011 in einem weiteren übergeordneten Abwärtstrend, der den Wert bis zum Januar dieses Jahres auf 1,260 US-Dollar einbrechen ließ. Im Anschluss an eine Korrekturphase oberhalb von 1,300 US-Dollar wurde im Mai mit dem Unterschreiten dieser Marke ein mittelfristiges Verkaufssignal generiert. In dessen Folge fiel Euro/US-Dollar erneut

massiv zurück und brach im Rahmen dieser Abverkaufswelle unter die Unterstützung bei 1,260 US-Dollar ein. Doch knapp oberhalb der langfristig entscheidenden Unterstützung bei 1,186 USDollar kamen die Käufer Ende Juli wieder in das Devisenpaar zurück und leiteten ausgehend von 1,204 US-Dollar eine bis jetzt andauernde Erholung ein. Im Rahmen dieser Aufwärtsbewegung gelang der Ausbruch über den Widerstand bei 1,228 US-Dollar und in dessen Folge auch der Bruch einer mittelfristigen Abwärtstrendlinie. Nach einem bullischen Rücklauf an die seither als Unterstützung fungierende 1,224-US-Dollar-Marke, setzten die Käufer den kurzfristigen Aufwärtstrend fort und sorgten durch den erfolgreichen Ausbruch über 1,244 US-Dollar für einen weiteren Kaufimpuls. Dieser führte Euro/

EUR REFERENZKURS (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Nach einem erfolgreichen Pullback an den ehemaligen Widerstand bei 1,244 US-Dollar dürfte das Währungspaar wieder Fahrt aufnehmen und die Kurshürde bei 1,260 US-Dollar attackieren. Sollte ein Ausbruch über die Marke gelingen, wäre mit einer weiteren mehrtägigen Kaufwelle zu rechnen. Diese dürfe das Devisenpaar bis auf 1,268 US-Dollar antreiben. Darüber hätte der Wert weiteres Potenzial bis 1,274 US-Dollar. An dieser Stelle wäre mit einer mittelfristigen Richtungsentscheidung zu rechnen. Denn sollte es Euro/US-Dollar nicht gelingen, die Barriere zu überschreiten, könnte die übergeordnete Baisse wieder aufgenommen werden und ein deutlicher Kursrückgang einsetzen. Ein Anstieg über 1,274 US-Dollar wäre dementsprechend deutlich bullisch zu werten. In der Folge könnte das Paar auf mittlere Sicht bis 1,300 US-Dollar klettern. Sollten die Ausbruchsbemühungen der Käuferseite dagegen nicht von Erfolg gekrönt und die 1,260-US-Dollar-Marke nicht überwunden werden, wäre zunächst mit einem Rücksetzer unter 1,244 US-Dollar zu rechnen. In diesem Fall wäre eine Korrektur bis 1,228 US-Dollar die unmittelbare Folge. Hier könnten sich eine Stabilisierungsphase und ein anschließender weiterer Anstieg vollziehen. Wird die 1,228-US-Dollar-Marke dagegen unterschritten, dürfte das Währungspaar entlang der Oberseite der gebrochenen Abwärtstrendlinie auf 1,204 US-Dollar abfallen. Dort bestünde jedoch die Chance auf eine Ausbildung eines großen, bullisch zu wertenden Doppelbodens. Dieser wäre geeignet, den langfristigen Abwärtstrend vorzeitig zu stoppen. Thomas May (BörseGo AG)

Quelle: GodmodeCharting, 27.08.2012

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Quelle: GodmodeCharting, Stand 27.8.2012

AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 | 11


© ALNO AG

HV-BERICHT

andauernde Negativentwicklung endlich gestoppt werden. Der Konzernumsatz stieg vor allem dank einer starken Entwicklung des Auslandsgeschäfts um 4 % auf 231 Mio. Euro. Eine Glanzleistung ist das zwar noch nicht – die Branche wuchs ebenso stark. Jedoch drehte der Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 5,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (-8,5 Mio. Euro) ins Plus und der positive Trend setzt sich fort. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einem höheren Umsatz, einem EBITDA von mindestens 10 Mio. Euro und einem positiven Ertrag vor Steuern (EBT). Die Aktionäre äußerten sich mehrheitlich optimistisch: Im Vergleich zu den Vorjahren war nur wenig Kritik zu hören und sämtliche Beschlüsse wurden mit Mehrheiten über 99 % gefasst. Eine gewisse Aufbruchsstimmung war zu spüren.

Internationalisierung im Fokus Das ausgefallene Design der ALNO-Küchen setzt sich auch im Innenleben fort.

ALNO AG

Aufbruchsstimmung Die Aktie der ALNO AG (ISIN DE0007788408) hatten wir in den AnlegerPlus News 14/2012 als spekulative Anlage empfohlen. Nach der Hauptversammlung (HV) am 21.8.2012, die umfangreiche Kapitalmaßnahmen auf den Weg brachte, sehen wir diese Einschätzung bestätigt. Matthias Wahler Der Vorstandsvorsitzende Max Müller warb um Vertrauen bei den rund 200 Aktionären, die sich in Pfullendorf zur HV eingefunden hatten. Die bilanzielle und finanzielle Sanierung ist nach seiner Überzeugung eine unerlässliche Bedingung, um auch die operative Entwicklung der Gesellschaft nachhaltig ins Positive zu drehen. Durch die Kapitalerhöhung im Volumen von 46,2 Mio. Euro, die der Großaktionär Whirlpool garantiert, kann der Küchenbauer sich quasi komplett entschulden. Aktuell ist praktisch das gesamte Vermögen, von den Markenrechten über Grundstücke und Gebäude bis hin zu Vorräten und Forderungen, an die Banken verpfändet. Werden diese Werte im dreistelligen Millionenbereich frei, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Denn bisher hat vor allem die fehlende Finanzierungsbasis die Entwicklung von ALNO gebremst.

In den kommenden Jahren will der Vorstand den Fokus auf die Internationalisierung der Gruppe legen. Aktuell liegt die Exportquote mit 26 % weit hinter dem Wettbewerb. In Europa sollen vor allem die Märkte in Großbritannien und der Schweiz stärker bearbeitet werden. In der Schweiz ist ALNO ab Oktober der einzige deutsche Hersteller, der die dortigen Normen im Küchenbau erfüllen kann. Von Vorteil sind zudem die geographische Nähe und die Währungsrelationen. Viel verspricht sich der Vorstand zudem von einem Joint Venture in China. Ein Schwerpunkt liegt überdies auf der Optimierung der Preisstruktur und des Vertriebs, um den Umsatz profitabler zu gestalten und noch besser auf die unterschiedlichen Ansprüche der Kunden eingehen zu können.

Kapitalmaßnahme blockiert Kurs Wir sehen nach der HV unsere Einschätzung bestätigt. Am Aktienkurs hat sich in den letzten Wochen zwar noch nicht viel getan – das war aber so schnell auch nicht zu erwarten. Schließlich kommen zu einem Ausgabekurs von 1,05 Euro in Kürze 44 Mio. neue Anteile auf den Markt, sodass dieser Kurs vor Abschluss der Kapitalmaßnahme kaum überschritten werden dürfte. Danach aber scheint der Weg frei. Die ALNO-Aktie ist bis zum einem Kurs von 1,05 Euro weiter für spekulative Anleger interessant. Hinweis: An der Entstehung des Beitrags beteiligte Personen halten Aktien der ALNO AG, siehe Hinweis auf Seite 15, Ziffer 5.

ALNO AG (ISIN DE0007788408)

Operativ geht es voran Nach Umsetzung der Kapitalmaßnahmen ist der Küchenbauer wieder solide aufgestellt – und auch operativ geht es voran. Im ersten Halbjahr 2012 konnte die schon über viele Jahre Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 28.8.2012: 1,07 Euro

12 | AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012


SdK REALDEPOT

Glänzende Halbjahresergebnisse bei Essanelle Die Essanelle Hair Group AG konnte im zweiten Quartal 2012 die positive Entwicklung des ersten Quartals fortsetzen. So lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2012 bei 62,8 Mio. Euro nach 63,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011. Mit Blick auf die gegenüber dem Vorjahr weggefallenen Umsätze der Top Ten Shops (2,4 Mio. Euro) ist diese Entwicklung als sehr positiv zu beurteilen. Bei den einzelnen Salonkonzepten steigerte HairExpress im ersten Halbjahr die Umsätze um 9,8 % von 18,7 Mio. Euro auf 20,5 Mio. Euro. Super Cut erwirtschaftete ebenfalls eine deutliche Steigerung um 8,3 % von 10,6 Mio. Euro auf 11,4 Mio. Euro. Das Konzept Essanelle – Ihr Friseur erreichte 27,4 Mio. Euro nach 28,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (-2,5 %). Auch die auf den Verkauf friseurexklusiver Produkte spezialisierten Beauty Hair Shops konnten zulegen und liegen mit Umsätzen in Höhe von 3,5 Mio. Euro um 6,0 % über dem Vorjahr, als 3,3 Mio. Euro erzielt werden konnten. Die Ertragskennzahlen konnte die Essanelle Hair Group wie bereits nach drei Monaten auch im ersten Halbjahr deutlich verbessern. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Vorjahresvergleich um 12,3 % von 4,3 Mio.

Euro auf 4,9 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) liegt nach den ersten sechs Monaten 2012 mit 2,5 Mio. Euro um 45,6 % über dem Vorjahreswert von 1,7 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie beläuft sich schließlich auf 0,33 Euro nach 0,22 Euro im Vorjahr. Der Vorstand geht aktuell davon aus, die Prognosen für das Gesamtjahr (Umsatzrückgang um 1–2 %, EBT von 5,5–6,0 Mio. Euro) jeweils am oberen Ende der Spannen zu erreichen. Unsicherheitsfaktoren bleiben dabei die große Bedeutung des vierten Quartals für Umsätze und Erträge sowie ein um zwei Tage kürzeres Weihnachtsgeschäft. Wir werten die vorgelegten Kennzahlen als sehr positiv. Aufgrund der in den kommenden Monaten zu erwartenden vollen Auslastung der in den letzten Jahren eröffneten neuen Shops des Konzeptes HairExpress gehen wir davon aus, dass die Prognose des Vorstands trotz des kürzeren Weihnachtsgeschäfts leicht übertroffen werden kann. Wir erwarten daher auch eine konstante bzw. leicht steigende Dividende für das Geschäftsjahr 2012. Die Essanelle-Aktie bleibt ein solides Basisinvestment mit Wachstums- und Übernahmefantasie.

SdK REALDEPOT Anzahl Wertpapier

WKN

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 28.8.2012 in Euro

Gesamtwert am 28.8.2012 in Euro

Kursveränderung

500

Essanelle Hair Group AG

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

10,41

5.070,00

+

18,7 %

100

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*9,91

9.910,00

+

19,4 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

30,50

6.099,00

32,00

6.400,00

+

4,9 %

500

Dt. Lufthansa AG

823212

20.12.2011

8,86

4.432,00

9,73

4.865,00

+

9,8 %

3000

Dt. Immobilien Holding AG

747304

8.2.2012

1,88

5.640,00

2,40

7.200,00

+

27,7 %

800

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

8,67

6.936,00

+

5,7 %

Repower Nachbesserungsrechte

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

Griechenland Strip**

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*20,73

1.036,50

50 5

angefallene Transaktionskosten: 344,20 Euro Gesamtdepotwert: 111.108,78 Euro

– -

73,9 %

Stückzinsen***: -38,01 Euro abgeführte Steuern: 2.406,87 Euro Kontostand: 67.265,41 Euro

DEPOTVERÄNDERUNG:****

+11,11 %

*Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden; ***Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen – Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro; ****Depotveränderung nach Transaktionskosten aber vor Steuern Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 15) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 | 13


HV-TERMINE Stand: 28.8.2012, ohne Gewähr

29.08.2012 Smart Grids AG 29.08.2012 Cleanventure AG 29.08.2012 L-KONZEPT Holding AG 29.08.2012 KAP Beteiligungs AG 29.08.2012 plenum AG 29.08.2012 Babylon Capital AG 29.08.2012 Demag Cranes AG 29.08.2012 KLEPPER Faltbootwerft AG 29.08.2012 Gateway Real Estate AG 29.08.2012 InVision Software AG 29.08.2012 Ecommerce Alliance AG 29.08.2012 CBF China Bio-Fertilizer AG 29.08.2012 MERIDIO Vermögensverwaltung AG 29.08.2012 DNI Beteiligungen AG 29.08.2012 DUMPcar AG 29.08.2012 GROUP Business Software AG 29.08.2012 Lang & Schwarz AG 29.08.2012 Bau-Verein zu Hamburg AG 29.08.2012 Aureum Realwert AG 29.08.2012 informica real invest AG 30.08.2012 Horus AG 30.08.2012 sunways AG 30.08.2012 Trading Evolution AG 30.08.2012 GESCO AG 30.08.2012 Bebra Biogas Holding AG 30.08.2012 OTRS AG 30.08.2012 Arn.Georg AG 30.08.2012 MIM Mondo Igel Media AG 30.08.2012 Deutsche Balaton AG 30.08.2012 BrainVestor AG 30.08.2012 N2 Nanotech AG 30.08.2012 BTBS Born to be styled AG 30.08.2012 Carthago Capital AG nz_GB 210x138_Layout 1 16.08.12 17:35 Seite 1 30.08.2012 European Space Innovation AG

Berlin Hamburg Berlin Frankfurt/Main Frankfurt/Main Bremen Düsseldorf Rosenheim Frankfurt/Main Ratingen München Hamburg Köln Köln Reichenau Frankfurt/Main Düsseldorf Hamburg Bremen Erfurt Köln Singen München Wuppertal Hamburg Bad Homburg Neuwied Hamburg Heidelberg Bremen Bremen Bad Homburg Bremen Bad Homburg

11:00 Uhr 15:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 13:00 Uhr 12:00 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 16:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 09:00 Uhr 10:30 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:30 Uhr 12:00 Uhr 11:00 Uhr 16:30 Uhr 14:00 Uhr 14:30 Uhr 11:00 Uhr 15:00 Uhr 16:30 Uhr 09:30 Uhr

30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 30.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012 31.08.2012

Brüder Mannesmann AG TTL Information Technology AG RM Rheiner Management AG Zhongde Waste Technology AG Biolitec AG afendis payment AG Areus International AG Bioenergy Capital AG Porta Systems AG CinemaxX AG Bremer Straßenbahn AG Real2 Immobilien AG Brilliant AG Stöhr & Co. AG 3A Real Estate AG RR Analysis TopSelect AG Mandarin Capital AG NanoStrategy AG Russia Total Return AG SWL Sustainabel Wealth Lab AG SHIGO ASIA AG ABAG Aktienmarkt Beteiligungs AG Immovaria Real Estate AG NorCom Information Technology AG CPU Softwarehouse AG Oceanica AG ADC GmbH & Co. KGaA Maier+Partner AG GDC AG Medion AG Aktiengesellschaft Bad Neuenahr Envio AG DTB - Deutsche Biogas AG ENDOR AG

Remscheid München Köln Frankfurt/Main Jena München Bremen Bad Homburg Bremen Hamburg Bremen Köln Gnarrenburg Frankfurt/Main Bad Homburg Bad Homburg Bremen Bremen Bad Homburg Essen Hamburg Bad Homburg Berlin München Augsburg Hamburg Frankfurt/Main Reutlingen Frankfurt/Main Essen Bad Neuenahr Hamburg Frankfurt/Main Landshut

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Weitere Informationen: Kristina Weber, weber@goingpublic.de 14 | AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 GoingPublic Media AG • Hofmannstr. 7a • 81379 München • Tel.: +49 (0)89-2000 339-0 • Fax: +49 (0)89-2000 339-39

10:30 Uhr 11:00 Uhr 15:00 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 13:00 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 15:00 Uhr 10:30 Uhr 12:00 Uhr 13:00 Uhr 11:00 Uhr 14:00 Uhr 09:00 Uhr 10:00 Uhr 14:00 Uhr 11:30 Uhr 16:15 Uhr 09:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 13:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr


IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer:

Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Thomas May (BörseGo), Stefan Riedel, Harald Rotter, Matthias Wahler, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Grafik, Layout, Produktion: Annika Reiter Redaktionsschluss: 28.8.2012 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@ fotolia.com, Technische Analyse: p!xel66@fotolia.com, TinoNeitz@fotolia.com, HV-Termine: auris@fotolia.com

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus NEWS hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK)

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AnlegerPlus News 17 | 28.8.2012 | 15


AnlegerPlus News 17/2012