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UNTERNEHMEN Gelingt Funkwerk der Turnaround SdK REALDEPOT Neuaufnahme AGROB Immobilien AG

Centrotec Sustainable AG

Investmentchance in Zukunftsmarkt Eine aus unserer Sicht sehr interessante Investmentchance tut sich derzeit bei der im SDAX notierten Centrotec Sustainable AG auf. Nachdem sich der Aktienkurs binnen eines Jahres in etwa halbiert hat, könnte sich der Einstieg lohnen. Seite 6

www.AnlegerPlus.de | Nr. 13 2012 | ISSN 2191-5091

13|2012 INHALTSVERZEICHNIS

SEITE

Editorial

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Kurzmeldungen

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Unternehmensmeldungen Centrotec Sustainable AG

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RENERCO AG

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Computec Media AG

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Andreae-Noris Zahn AG

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Technische Analyse

RENERCO AG

Squeeze out Im August 2010 stellten wir Ihnen die Aktie der Renewable Energy Concepts AG vor und empfahlen den Einstieg bei Kursen von 2,10 Euro. Jetzt meldet der Großaktionär das Squeeze-out-Verlangen an. Seite 7

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SdK Extra HV-Bericht Funkwerk AG

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Sdk Realdepot

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HV-Termine

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Impressum

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Computec Media AG

Dritter Anlauf zum Squeeze out? Unsere Spekulation darauf, dass der Mehrheitsaktionär die 95%-Schwelle anpeilt, ging bei der Computec Media AG letztes Jahr voll auf. Weiter hat sich in Richtung Squeeze out aber noch nichts getan und der Kurs ist wieder deutlich zurückgekommen. Eine erneute Chance zum Einstieg? Seite 8

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n And the Win

winnspiels Facbook-Ge s re se n u r e 4 Die Gewinn be auf Seite ieser Ausga d in n e rd e w eben! bekanntgeg

KURZMELDUNGEN Riskante Anlage in Prokon | Staatsverschuldung überschreitet Zwei-Billionen-Euro-Marke | Neue ETFs auf Xetra | Deutsche Preise knapp über Durchschnitt | Importpreise gestiegen | NPEX-Handelsplattform für Distressed Assets


EDITORIAL Kein Freibrief für Vorstände mehr!

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn die Hauptversammlungs-Hauptsaison die Sprecher der SdK noch bis Ende August in Atem hält, sind die Aktionärstreffen der großen deutschen Konzerne längst vorbei. In der Regel fanden diese bereits im April und Mai statt, einige wenige Nachzügler kamen im Juni dazu. „Deutschland AG“ … In früheren Jahren brauchten sich die Vorstände der deutschen Top-Unternehmen keine Gedanken über den Verlauf einer Hauptversammlung zu machen. Die Veranstaltung lief meist wie im Drehbuch ab, die einzelnen Tagesordnungspunkte erhielten regelmäßig Zustimmungsquoten von 99 % + X. Grund hierfür war zum einen die Tatsache, dass die deutschen Konzerne Überkreuzbeteiligungen hielten und der Vorstand der einen Gesellschaft im Aufsichtsrat der anderen Gesellschaft logierte. Zum anderen wurden kritische Punkte meist im Vorfeld der HV mit größeren Investoren abgesprochen. … funktioniert nicht mehr Doch die Zeit der „quasi-kommunistischen“ Abstimmungsergebnisse scheint endgültig vorbei zu sein. Wie ein Blick auf die diesjährigen Abstimmungsergebnisse der DAX-Werte zeigt, regt sich bei vielen Unternehmen Widerstand. So wurde der Aufsichtsrat der Deutschen Bank zwar (noch) entlastet, 67 Mio. Gegenstimmen zeigen aber, dass nicht nur Kleinaktionäre mit der Leistung von Börsig & Co. unzufrieden waren. Auch auf der HV der SAP AG stand der Aufsichtsrat im Fokus. 217 Mio. Stimmen oder 26,48 % des anwesenden Kapitals votierten gegen die Wahl von Hasso Plattner in den Aufsichtsrat. Bei der E.ON AG stand die Schaffung eines genehmigten Kapitals auf der Agenda: 12,05 % des anwesenden Kapitals, das sind immerhin 104 Mio. Aktien, stimmten gegen diesen Punkt.

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Zweite Reihe kommt noch schlechter weg Trotz der teilweise hohen Zahl von Gegenstimmen konnten die DAX-Vorstände ihre Beschlussvorschläge noch durchbringen. Dies sieht in der zweiten und dritten Reihe der deutschen Unternehmen schon ganz anders aus. Der Vorstand der MorphoSys AG wollte sich ein genehmigtes Kapital schaffen – und wurde abgestraft: Mit 32,2 % Nein-Stimmen verpasste der Antrag die notwendige ¾-Mehrheit. Ähnlich erging es dem Vorstand der PEH Wertpapier AG, 30,46 % der anwesenden Aktien lehnten hier ein neues genehmigtes Kapital ab. Transparenz ist nötig Die aufgezeigte Entwicklung ist aus Sicht der SdK sehr erfreulich. Vorstände sollten ihren Anteilseignern künftig viel offener und ausführlicher darlegen, warum einzelne Beschlussvorschläge notwendig sein sollen – ansonsten werden diese eben abgelehnt. Die Zeit der Freibriefe für Vorstände ist vorbei!

Ihr

Daniel Bauer

2 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012


KURZMELDUNGEN

Riskante Anlage Eine Studie des Wirtschaftsmagazins Capital weckt laut Bericht der Financial Times Deutschland Zweifel am Geschäftsmodell des Windenergie-Spezialisten Prokon. Laut Capital ergeben sich die guten Geschäftszahlen vor allem durch konzerninterne Geschäfte und außerordentliche Erträge.

Erträge in der Lage scheint, die Zinsen an die Investoren zu zahlen, dies allerdings pünktlich seit Jahren. Zu diesem Schluss kommt laut FTD auch Prof. Dr. Michael Olbrich in dem Gutachten zum Geschäftsbericht 2010 der Prokon-Gruppe: „Unseres Erachtens gelingt es der Prokon nicht nachzuweisen, dass die Verzinsung des Genussrechtskapitals in Höhe von derzeit 8 % operativ erwirtschaftet wird.“ Prokon hält in einer schriftlichen Stellungnahme entgegen, dass unter dem Begriff operativ nicht nur die reinen Erträge aus dem Stromverkauf verstanden werden dürften, wie die FTD schreibt. Das Unternehmen bezieht auch die hausinternen Geschäfte mit in das operative Ergebnis ein. Würde die Prokon-Gruppe

dung erstmals offiziell über die ZweiBillionen-Euro-Marke. Zum 31.3.2012 betrug sie 2.042 Mrd. Euro.

Seit dem 31.3.2011 stieg die deutsche Staatsverschuldung kontinuierlich an, am 31.3.2012 lag sie mit insgesamt 2.042 Mrd. Euro um 2,1 % über dem Wert von 2011. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mit. Auf den Bund entfällt mit 1.286 Mrd. Euro der größte Teil der Gesamtverschuldung, gegenüber dem Vorjahr stieg die Verschuldung um 1 %. Damit bleibt der Bund der größte öffentliche Schuldner, der Anstieg verlief insgesamt aber recht moderat. Weitaus stärker stieg die Verschuldung der Länder und Gemeinden im selben Zeitraum. Die SchulAnzeige den der Länder erhöhten sich um 23,8 Mrd. Euro auf knapp 623 Mrd. Euro, das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 4 %. Noch stärker verschuldeten sich die Gemeinden in Deutschland: Ihre Verbindlichkeiten lagen am 31.3.2012 mit 133 Mrd. Euro um 4,7 % über dem Vorjahreswert von rund 127 Mrd. Euro. Die Schulden der Rentenversicherung und anderer gesetzlicher Sozialversicherungen wurden in www.edding.com dieser Berechnung nicht berücksichtigt, wie Destatis mitteilt.

Laut Recherchen des Wirtschaftsmagazins Capital bestehen Zweifel an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells des Ökoenergie-Anbieters Prokon, wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet. Ein von Capital in Auftrag gegebenes Bilanzgutachten des Instituts für Wirtschaftsprüfung der Universität des Saarlandes kommt zu dem Schluss, dass Bedenken daran bestünden „dass es sich bei der Prokon um ein seriöses Unternehmen handelt“. Denn laut FTD und Capital-Gutachten bringen der Betrieb Ein edding von Windrädern und die Herstellung für alle Fälle von Biokraftstoff die Summen für die Zinszahlungen an die Investoren nicht mal annähernd ein. Ausführlich besprochen wird das Gutachten zum Geschäftsbericht 2010 Die Klassiker zum Beschriften und Markieren der Prokon-Gruppe in Capital Heft 07/2012 (erschienen am 21.6.2012). neben den Einzelabschlüssen auch eine Folgendes Beispiel der FTD untermauert Konzernbilanz erstellen, dürften dort die diese Behauptung: Für das Kerngeschäft Gewinne aus internen Geschäften aber Windenergie wurde für das Geschäftsjahr gerade nicht ausgewiesen werden. Laut 2010 ein Überschuss von 54 Mio. Euro FTD entgegnet Prokon darauf, dass nach ausgewiesen. Vor außerordentlichen PosRücksprache mit dem Wirtschaftsprüfer ten lag dieser angeblich aber gerade mal noch keine Konsolidierungspflicht bebei 1,8 Mio. Euro, wie die FTD mitteilt. stehe. Sollte diese allerdings zukünftig Trotzdem wurden davon 37 Mio. Euro im Handelsgesetzbuch vorgeschrieben für die Genussrechtsgesellschaft fällig, werden, würde Prokon dem aber nachdamit die Investoren ihre Zinsen ausbekommen. In der Praxis erstellen Unterzahlt bekommen konnten. Auch langfrisnehmensgruppen wie Prokon dennoch tig betrachtet ergibt sich kein anderes üblicherweise einen Konzernabschluss, Bild, wie die FTD ausführt. Von August in dem konzerninterne Gewinne nicht 1999 bis Ende 2010 betrug das kumulierausgewiesen werden. te Gesamtergebnis der Windparks 74,8 Mio. Euro. An außerordentlichen Posten sind davon Zinsen an andere ProkonStaatsverschuldung Unternehmen sowie Ausschüttungen an frühere Windparkeigentümer abzuzieüberschreitet Zweihen – es bleibt ein Gewinn von 22,8 Mio. Billionen-Euro-Marke Euro übrig. In dem Zeitraum wurden an die Genussrechtsgesellschaft 61,3 Mio. Euro gezahlt. Die Zahlen zeigen, dass In den ersten drei Monaten dieses JahProkon nur mithilfe der außerordentlichen res stieg die deutsche Staatsverschul-

Neue ETFs auf Xetra Die Emittenten iShares und PIMCO Fixed Income Source haben jeweils einen neuen ETF aufs Parkett gebracht. iShares setzt mit seinem neuen ETF auf hohe Dividendenrenditen: Seit dem 21.6.2012 ist der ETF iShares Dow Jones Emerging Markets Select Dividend (ISIN DE000A1JXDN6) über Xetra handelbar. Benchmark ist der Dow Jones Emerging Markets Select Dividend Index, der Unternehmen aus der Region Emerging Markets enthält, die über ein stabiles Dividendenprogramm verfügen. In den Index werden ausschließlich Unternehmen aufgenommen, die in den letzten zwölf Monaten einen positiven Gewinn je Aktie ausweisen konnten sowie in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich eine Dividende ausgeschüttet haben. Der ETF ist thesaurierend und die GesamtkostenFortsetzung nächste Seite

AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012 | 3


KURZMELDUNGEN

quote beträgt laut Deutscher Börse 0,65 %. Der neue ETF des Emittenten PIMCO Fixed Income Source bildet die Wertentwicklung von deutschen Staatsanleihen ab: Mit dem PIMCO German Government Bond Index Source ETF (ISIN IE00B87LHK09) können Anleger an der Wertentwicklung von in Euro denominierten deutschen Staatsanleihen teilhaben. Diese müssen eine Restlaufzeit von mindestens einem Jahr sowie ein ausstehendes Volumen von mindestens 2 Mrd. Euro haben. Der PIMCO German Government Bond Index Source ETF ist thesaurierend und hat laut Deutscher Börse eine Gesamtkostenquote von 0,15%, Benchmark ist der Markit iBoxx Germany Index.

Importpreise gestiegen Die Preise für nach Deutschland importierte Produkte waren im Mai 2012 um 2,2 % höher als im Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat fiel der Einfuhrpreisindex jedoch um 0,7 %. Im Mai 2012 lagen die Preise für nach Deutschland importierte Produkte um 2,2 % über dem Niveau von Mai 2011. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Eine geringere Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr gab es mit +1,4 % zuletzt im Januar 2010 – im März 2012 betrug die Veränderung zum Vorjahr +3,1 %, im April 2012 noch +2,3 %. In der Betrachtung zum Vormonat fielen die Importpreise (Einfuhrpreisindex) im Mai 2012 jedoch um 0,7 %. Einen wesentlichen Anteil am Anstieg des Einfuhrpreisindex im Jahresvergleich hatten laut Destatis die um 7,7 % höheren Preise für die Einfuhr von Energie. Gegenüber dem Vormonat April 2012 haben sich diese jedoch um 3,7 % verbilligt. Das war der stärkste Preisrückgang bei Energieimporten gegenüber dem Vormonat seit September 2009. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag der Einfuhrpreisindex im Mai 2012 um 1,4 % über dem Niveau von Mai 2011. Gegenüber April 2012 betrug der Anstieg nur 0,2 %. Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es laut Destatis unter anderem bei Rohei-

4 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012

AND THE WINNER IS... Unser erstes Facebook-Gewinnspiel ist vorbei und wir freuen uns, nun die Gewinner bekannt geben zu können!! Viele unserer Fans auf Facebook haben getippt, wie der DAX zum Tagesschluss am 29.6.2012 stehen wird. Als Tagesschluss haben wir das Ende des XetraHandels um 17:30 Uhr festgesetzt. Der DAX schloss am 29.6. mit 6.416 Punkten und der erste Preis, das iPad 3, geht an Kerstin V. aus München! Der zweite Preis, ein Tankgutschein im Wert von 25 Euro, geht an David H. aus Mühldorf, den dritten Preis, einen AmazonGutschein in Höhe von 15 Euro, gewinnt Anja Z. aus München. Liebe Gewinner, bitte teilt uns nun per Mail an gewinnspiel@anlegerplus.de eure Adressen mit, damit wir die Preise verschicken können! Des Weiteren gab es noch fünf Jahresabos unseres Magazins AnlegerPlus sowie fünf Ausgaben des Max-Otte-Buchs „Erfolgreiches Value-Investieren“ zu gewinnen. Die Gewinner dieser Preise erhalten von uns eine Mail mit weiteren Informationen. Vielen Dank für eure Teilnahme und viel Spaß mit euren Gewinnen! Euer Redaktionsteam von AnlegerPlus

sen, Stahl und Ferrolegierungen (-7,6 %) sowie bei Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug (-3,2 %).

NPEX-Handelsplattform für Distressed Assets In Deutschland geht eine Handelplattform für Distressed Assets an den Start. Damit ist erstmals ein fairer und transparenter Handel mit Not leidenden Lehman-Zertifikaten online möglich. Auf der neuen NPEX-Handelsplattform können Investoren Not leidende Aktiva online zum Verkauf zu einem vom Anleger zuvor festgesetzten Mindestpreis anbieten. Damit ist ein Verkauf zu fairen und transparenten Bedingungen sowie zum höchsten erzielbaren Preis möglich. In einer ersten Phase werden auf NPEX vor-

erst nur Distressed Assets von Lehman gehandelt. Die Einbeziehung von MadoffInvestments ist derzeit in Vorbereitung. Seit dem Konkurs von Lehman Brothers bleibt den Betroffenen keine andere Möglichkeit, als ihre Hoffnungen auf Zahlungen aus der Insolvenzmasse zu setzen (falls eine gültige Forderung fristgerecht beim Konkursverwalter eingereicht wurde). Diese Zahlungen aus der Insolvenzmasse sind jedoch in ihrer Höhe unsicher und mit Unwägbarkeiten behaftet. Der Verkauf auf dem ungeregelten „wilden“ Markt ist jedoch mit großen Gefahren verbunden. Es ist kaum möglich festzustellen, ob die Käufer zuverlässig sind und inwiefern diese über alle erforderlichen Genehmigungen verfügen. Außerdem ist es schwierig zu ermitteln, ob der angebotene Preis korrekt ist. Das hält viele Investoren, die noch Papiere von Lehman Brothers in ihrem Portfolio halten, vom

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KURZMELDUNGEN

Deutsche Preise knapp über Durchschnitt Das Preisniveau lag 2011 in Deutschland mit +3,4 % knapp über dem Durchschnitt der 27 EU-Mitgliedstaaten. Von den Nachbarländern sind nur Polen und die Tschechische Republik günstiger.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag 2011 das Preisniveau in Deutschland um 3,4 % über dem EUDurchschnitt. Laut Destatis sind die Lebenserhaltungskosten in den meisten deutschen Nachbarländern höher als in der Bundesrepublik – nur in Polen und der Tschechischen Republik sind sie niedriger. Europaweit ist es in der Schweiz am teuersten: Das Preisniveau liegt um 61,8 % über dem Durchschnitt. Etwas günstiger ist es in Norwegen und Dänemark, hier liegt das Preisniveau um 50,7 % bzw. 42,2 % über dem Durchschnitt. Am weitesten unter dem Durchschnitt liegt Mazedonien mit -54,8 %. Dort sind die Preise im Vergleich am günstigsten, dicht gefolgt von Albanien (-49,1 %) und Bulgarien (-49 %). Berechnet wird das Preisniveau über den Wert eines repräsentativen Warenkorbs. Die Angaben basieren nach Angaben von Destatis auf vorläufigen Ergebnissen zu

Kaufkraftparitäten und vergleichenden Preisniveaus, die das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) vor Kurzem veröffentlich hat.

© Tanja Bagusat - Fotolia.com

Verkauf ab. Diese Anleger können nun bedenkenlos den Verkauf ihrer Papiere ins Auge fassen. Die NPEX-Plattform ist eine Kooperation zwischen NPEX – der Nederlandsche Participatie Exchange (einem etablierten Anbieter von Handelsplattformen für Unternehmensbeteiligungen) – und dem europäischen Investorenschutzunternehmen Deminor. Weitere Informationen stehen auf der Internetpräsenz von Deminor unter www.deminor.com zur Verfügung.

2011 lag das Preisniveau in Deutschland über dem EU-Durchschnitt

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UNTERNEHMENSMELDUNGEN KURZMELDUNGEN

Centrotec Sustainable AG

Investmentchance in Zukunftsmarkt Eine aus unserer Sicht sehr interessante Investmentchance tut sich derzeit bei der im SDAX notierten Centrotec Sustainable AG (ISIN DE0005407506) auf. Nachdem sich der Aktienkurs binnen eines Jahres in etwa halbiert hat, könnte sich der Einstieg lohnen. Centrotec ist ein in mehr als 50 Ländern vertretenes Unternehmen, das sich auf energieeffiziente Gebäudetechnik spezialisiert hat. Mit ausgereiften Produkten und integrierten Systemlösungen aus den Bereichen Klima, Heizen und Lüften gelingt es Kunden, Energie einzusparen und den Lebenskomfort zu erhöhen. Dabei ist Centrotec einer der führenden Anbieter in diesem Gebiet und besetzt alle bei der globalen CO2-Diskussion relevanten Technologien und Systemlösungen zu moderner Energiespartechnologie in der Gebäudetechnik.

der Medizintechnik stark belastet. Zusätzlich wurde durch einen Anstieg der Materialeinstandspreise Druck auf die Ergebnismargen ausgeübt, sodass sich das EBIT auf lediglich 24,8 Mio. Euro (Vorjahr 36,2 Mio. Euro) belief. Die Beteiligung an der CENTROSOLAR Group AG belastete das Vorsteuerergebnis nicht liquiditätswirksam durch Sonderabschreibungen in Höhe von 15,0 Mio. Euro. Alles in allem brach das Vorsteuerergebnis auf -0,4 Mio. Euro (Vj. +34,5 Mio. Euro) ein, nach Steuern steht ein Verlust in Höhe von 9,4 Mio. Euro zu Buche.

Umsatzwachstum auf der Agenda

Erstes Quartal sieht besser aus

Im Geschäftsjahr 2011 konnte Centrotec den Konzernumsatz um 12,1 % auf 537,8 Mio. Euro steigern. Basis für das Wachstum bildete das größte Konzernsegment Climate Systems mit einer positiven Entwicklung beim Absatz von Energiesparlösungen mit einem Umsatzzuwachs von 15,1 % auf 381,8 Mio. Euro. Das zweite Kernsegment Gas Flue Systems blieb speziell bei seinen Randaktivitäten deutlich hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete trotz einer Umsatzsteigerung von 3,1 % auf 116,3 Mio. Euro einen vorübergehenden und überwiegend nicht liquiditätswirksamen Ergebnisrückgang. Das kleinste und zugleich nicht strategische Segment Medical Technology & Engineering Plastics erzielte operativ ein Umsatzwachstum von 13,3 % auf 39,7 Mio. Euro.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sieht die Centrotec-Welt schon wieder besser aus. Der Umsatz konnte um 10,2 % auf 123,7 Mio. Euro gesteigert werden, wobei insbesondere das Kernsegment Climate Systems mit Zuwächsen im deutschen Heizungsmarkt sowie im europäischen Markt für Klima- und Lüftungstechnik herausragt. Das operative Ergebnis wurde von den weiterhin hohen Materialeinstandspreisen belastet, lag aber durch erste positive Effekte der Portfoliobereinigung sowie der kontinuierlichen Ergebnisverbesserungsprogramme sowohl beim EBITDA von 9,2 Mio. Euro als auch beim EBIT von 4,1 Mio. Euro über den Vorjahreswerten.

Ergebnisziel 2011 trotzdem verfehlt Das operative Ergebnis (EBIT) des Geschäftsjahres 2011 wurde durch überwiegend zahlungsunwirksame Sondereffekte in Höhe von insgesamt 9,0 Mio. Euro aus der Portfoliobereinigung im Segment Gas Flue Systems (insbesondere der Einstellung des Geschäfts im Photovoltaikbereich und weiterer Randaktivitäten) sowie der Schließung eines kleineren Geschäftsfeldes in Centrotec Sustainable AG (ISIN DE0005407506)

Gesamtjahr soll wieder profitabel sein Aufgrund der in 2012 bisher erreichten Umsatz- und Ergebniszahlen, die trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes in einigen, für die Konzernunternehmen wichtigen, Ländern erwirtschaftet wurden, erwartet die Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr insgesamt einen positiven Verlauf. So soll der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, das EBIT soll eine Größenordnung erreichen, die nah an das Niveau des Rekordjahres 2010 anknüpft. Dies würde ein EBIT von etwa 36 Mio. Euro bedeuten.

Einstiegschance nutzen

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 3.7.2012: 12,86 Euro

6 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012

Trotz der positiven Aussichten konnte sich der Aktienkurs in den letzten Wochen nicht merklich erholen und notiert aktuell bei etwa 12,50 Euro. Damit wird das Unternehmen mit 216 Mio. Euro bewertet. Sollte es dem Management gelingen, die avisierten Umsatz- und Ergebniszahlen einzuhalten, ist die Aktie auf diesem Niveau günstig bewertet. Interessant wäre deshalb ein Einstieg bis 13 Euro, das Kursziel bis zum Jahresende sehen wir bei 20 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 10 Euro platziert werden.


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

RENERCO AG

Squeeze out

Im August 2010 stellten wir Ihnen die Aktie der Renewable Energy Concepts AG („RENERCO“, ISIN DE0007660821) vor und empfahlen den Einstieg bei Kursen von 2,10 Euro. Jetzt meldet der Großaktionär das Squeeze-out-Verlangen an.

RENERCO versteht sich als Projektierer in den Bereichen Windenergie, Photovoltaik, Geothermie und Bioenergie. Dabei wird das gesamte Spektrum von der Projektentwicklung bis zur schlüsselfertigen Errichtung abgedeckt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen technische und kaufmännische Betriebsführung, Beratung im Anlagenbetrieb und Consulting zu vielen technischen und technisch-wirtschaftlichen Fragestellungen an.

deshalb eine außerordentliche Hauptversammlung stattfinden, in deren Rahmen über den Squeeze out entschieden werden soll. Anleger, die unserer Kaufempfehlung gefolgt sind, sitzen auf Buchgewinnen von über 50 %. Da wir uns gut vorstellen können, dass die Abfindungszahlung noch etwas höher ausfallen könnte, sollten Aktionäre dabeibleiben und die weitere Entwicklung abwarten.

BayWa-Einstieg und Zukäufe

Renerco AG AG (ISIN DE0007660821)

Neben der zukunftsträchtigen Ausrichtung stimmte uns vor allem der Einstieg der BayWa AG im Jahr 2009 positiv für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Die BayWa hatte seinerzeit knapp 88 % an der Gesellschaft übernommen und seitdem offensichtlich weiter zugekauft. Das half auch dem Aktienkurs, der seit unserer Empfehlung stetig anstieg und mittlerweile bei 3,25 Euro notiert.

Aktionäre sollen rausgeworfen werden Mittlerweile hält die BayWa AG über ihre Tochter, die BayWa r.e GmbH mehr als 95 % an1 der RENERCO Anz Börsenfuxx_210x138_Layout 21.05.12 17:03 AG. SeiteIm 1 Herbst 2012 soll

Quelle: Wallstreet Online, www.wallstreet-online.de / Kurs am 3.7.2012: 3,24 Euro

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UNTERNEHMENSMELDUNGEN KURZMELDUNGEN

Computec

Dritter Anlauf zum Squeeze out? Unsere Spekulation darauf, dass der Mehrheitsaktionär die 95%-Schwelle anpeilt, ging bei der Computec Media AG (ISIN DE0005441000) letztes Jahr voll auf. Weiter hat sich in Richtung Squeeze out aber noch nichts getan und der Kurs ist wieder deutlich zurückgekommen. Eine erneute Chance zum Einstieg?

Wer Anfang 2011 wie von uns empfohlen die Zukäufe des Mehrheitsaktionärs Jürg Marquard als Anlass nahm, um bei Computec auf weiter steigende Kurse zu setzen, wurde reich belohnt: Damals stand die Aktie des Anbieters von Magazinen und Internetseiten zum Thema Computerspiele noch bei 7,25 Euro, bereits im April wurden Kurse von 15 Euro erreicht – mehr als eine Verdopplung.

Erlöse um 7 %, das EBITDA halbierte sich sogar fast. Im Endeffekt sieht das Management daher derzeit ein Umfeld, in dem es vor allem um die nachhaltige Sicherung der Profitabilität gehe.

Noch kein Squeeze-out-Beschluss auf HV

Dass der Aktienkurs wieder gefallen ist, kommt dem Cosmopolitan-Herausgeber Marquard freilich nicht ungelegen, wenn er wirklich eine Komplettübernahme plant. Denn der Durchschnittskurs der letzten drei Monate wäre der Mindestpreis für eine Abfindung. Dass der Abfindungspreis am Ende unter 10 Euro liegt, notfalls durch Nachbesserung, ist aber weiterhin schwer vorstellbar. Insofern sind die jetzigen Kurse zwar durchaus wieder eine attraktive Einstiegschance, um ein drittes Mal auf den Squeeze out zu spekulieren – zumal Marquard die Computec-Anteile unlängst direkt auf die Marquard Media International AG übertragen hat. Das dient möglicherweise der formalen Vorbereitung auf die Komplettübernahme. Allerdings ist der Börsenhandel durch den nur noch mikroskopisch kleinen Streubesitz bereits extrem ausgedünnt und die Geld-BriefSpanne enorm. Ohnehin ist der Titel nur für spekulative Anleger geeignet, die auch Erfahrung mit solchen Micro Caps haben und natürlich immer streng limitieren. Stefan Müller

Wir spekulierten damals darauf, dass der 2005 durch ein Übernahmeangebot bei Computec eingestiegene Marquard die 95%-Schwelle anpeilt, um einen Squeeze out durchzuführen. Diese Spekulation ging auf der einen Seite voll auf, denn tatsächlich meldete Marquard Mitte 2011 einen Anteil von 95,07 %. Seitdem herrscht aber Funkstille. Der durch Marquards Käufe nach oben getriebene Aktienkurs kam daher auch wieder deutlich zurück, sodass wir im Oktober bei Kursen von 7,50 Euro eine „zweite Chance“ bei dem Papier sahen. Im Anschluss konnte der Titel wieder auf über 10 Euro steigen – das Niveau, wo auch Marquard zuletzt zugekauft hatte. Doch der Squeeze out lässt immer noch auf sich warten. Auch auf der ordentlichen Hauptversammlung (HV) am 26.6.2012 stand noch kein derartiger Beschluss zur Abstimmung.

Operativ wird die Lage wieder schwieriger Stattdessen wurde eine Dividende von 0,50 Euro beschlossen, was zu einem entsprechenden Abschlag geführt hat. Zusammen mit dem schwachen Gesamtmarkt ist die Computec-Aktie unter sehr dünnen Umsätzen daher wieder auf 8,70 Euro gefallen. Auch die operative Lage stützt den Kurs nicht unbedingt: Im Geschäftsjahr 2011 verbuchten die Franken einen Umsatzrückgang von 4 % auf 26,8 Mio. Euro, das EBITDA sank um 12 % auf 5,2 Mio. Euro und der Konzerngewinn sogar um 41 % auf 4,1 Mio. Euro. Zwar legten die Onlineaktivitäten planmäßig zu, die Printmagazine litten aber an sinkendem Werbeaufkommen und höheren Papierpreisen. Auch im ersten Quartal 2012 sanken die

8 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012

Dritte Chance in Richtung Squeeze out?

Computec Media AG (ISIN DE0005441000)

Quelle: Wallstreet Online, www.wallstreet-online.de / Kurs am 3.7.2012: 8,13 Euro


ANZAG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Andreae-Noris Zahn AG

Squeeze out steht an Die Zentrale der ANZAG in Frankfurt/Main.

Nun steht also auch bei der Andreae-Noris Zahn AG („ANZAG“, ISIN DE0005047005) der Rausschmiss der freien Aktionäre bevor. Somit wird in Kürze ein weiterer traditionsreicher Milliardenkonzern vom deutschen Kurszettel verschwinden.

Die ANZAG ist einer der größten Pharmagroßhändler in Deutschland und verfügt mit 24 Niederlassungen über das dichteste Auslieferungsnetz in der Branche. Darüber hinaus ist die ANZAG in den Bereichen Healthcare-Logistik und Informationsdienstleistungen tätig. Mit über 2.500 Mitarbeitern und drei Auslandsbeteiligungen sowie einem jährlichen Konzernumsatz von über 4,2 Mrd. Euro gehört das Unternehmen zu den führenden Pharmagroßhändlern in Deutschland.

Großaktionär will alles Das von KKR beherrschte britische Pharmaunternehmen Alliance Boots erwarb die Anteile dreier bisheriger ANZAG-Eigentümer und hielt bis vor Kurzem knapp 82 %. Jetzt hat Alliance Boots über die deutsche Tochter Alliance Healthcare Deutschland Holdings 1 GmbH (AHDH1) weitere 1.508.462 Aktien der ANZAG und verfügt somit über insgesamt rund 96 % des Grundkapitals. Als nächster Schritt soll nunmehr der Squeeze out erfolgen, wie das Unternehmen mitteilt.

Kurs unter Buchwert Vor der Bekanntgabe der Squeeze-out-Absicht notierte die ANZAG-Aktie bei rund 28 Euro, jetzt hat sich der Kurs auf etwa 32 Euro erhöht. Das ist aber immer noch deutlich weniger als der Buchwert des Eigenkapitals der Gesellschaft, der ausweislich des soeben veröffentlichten Geschäftsberichts per 31.3.12 bei 34,10 Euro je Aktie liegt. Dies sollte aus unserer Sicht auch den Mindestpreis für die Abfindungszahlung darstellen. Es könnte sich als ANZAG-Aktionär also lohnen dabeizubleiben. Andreae-Noris Zahn AG (ISIN DE0005047005)

Quelle: Wallstreet Online, www.wallstreet-online.de / Kurs am 3.7.2012: 31,85 Euro

AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012 | 9


TECHNISCHE ANALYSE

DAX – Bullen schlagen zurück Kurz vor der mittelfristig entscheidenden Unterstützung bei 5.833 Punkten konnten die Käufer den im April 2012 etablierten Abwärtstrend abbremsen. Seither zog der DAX deutlich an und übersprang Ende Juni bereits den Widerstand bei 6.387 Punkten. Mit einem bullischen Doppelboden beendete der DAX im September 2011 einen mehrwöchigen steilen Kurseinbruch und konnte in der Folge zügig ansteigen. Im Verlauf dieser Gegenbewegung wurde im Januar 2012 durch den Bruch des Widerstands bei 6.387 Punkten ein Kaufsignal ausgebildet, das dem DAX zusätzlichen Schwung verlieh und den Index in der Spitze bis auf 7.194 Punkte ansteigen ließ. Erst der Bruch der Kreuzunterstützung bei 6.827 Punkten rief die Bären wieder auf den Plan und sorgte für eine mittelfristige Abwärtskorrektur. Wie erwartet setzte der DAX in deren Verlauf unter die Unterstützung bei 6.106 Punkten zurück und fiel bis 5.900 Punkte. An dieser Zwischenunterstützung leiteten die Bullen Anfang Juni jedoch eine Erholungsphase ein, die bis dato anhält. Mit der Rückeroberung der 6.106-PunkteMarke konnte dabei ein erstes Achtungszeichen gesetzt werden und der Wert ohne größere Gegenbewegung bis 6.387 und kurzfristig bereits in Richtung des anvisierten Widerstands bei 6.445 Punkten ansteigen. An dieser Stelle geriet die Erholung jedoch außer Takt und der Index fiel bis 6.106 Punkte

zurück. Diese wichtige Unterstützung wurde von den Bullen jedoch verteidigt und eine zweite Aufwärtsbewegung brach sich Bahn. Diese vollzog sich mit erhöhter Dynamik und verhalf dem DAX binnen weniger Tage zu einem Ausbruch über 6.445 Punkte. Übergeordnet bildete sich somit seit dem Tief bei 5.914 Punkten ein relativ steiler Aufwärtstrendkanal, der die Ambitionen der Käuferseite nach oben hin limitiert.

Ausblick Ob es sich bei diesem Aufwärtstrendkanal um eine bärische Flagge handelt, die für einen mittelfristigen Rückfall auf 5.914 Punkte sprechen würde, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Dennoch sollte man diese Möglichkeit trotz aller begründeten Eupho-

Thomas May

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DAX

(ISIN: DE0008469008)

Quelle: GodmodeCharting, 04.06.2012

Quelle: GodmodeCharting, Stand 4.6.2012

10 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012

rie nicht aus den Augen verlieren. Verbleibt der DAX nun jedoch oberhalb von 6.387 Punkten, dürfte der Wert entlang der oberen Begrenzungslinie des Aufwärtstrendkanals in Richtung 6.600 Punkte ansteigen. Ein zwischenzeitlicher Rücksetzer bis 6.387 Punkte kann dabei nicht ausgeschlossen werden, dürfte einen weiteren Anstieg jedoch nur zeitlich hinauszögern. Im Bereich von 6.600 Punkten könnte die Erholung jedoch bereits wieder enden und der DAX seine übergeordnete Abwärtsbewegung fortsetzen. Ein nachhaltiges Kaufsignal wäre erst oberhalb dieser Kurshürde aktiv und dürfte eine Kaufwelle bis 6.827 Punkte auslösen. Im Falle eines Scheiterns an 6.600 Punkten wäre ein Bruch der 6.387-Punkte-Marke ein erstes deutliches Zeichen für eine ausgeprägte Abwärtsbewegung. Diese könnte zunächst bis 6.230 Punkte führen. An dieser Stelle läge ein offenes Aufwärtsgap, welches geschlossen werden sollte, ehe eine weitere Aufwärtsbewegung einsetzen könnte. Setzt der DAX allerdings auch hierunter zurück, sind weitere Verluste bis 6.106 Punkte zu erwarten. Ein Rückfall unter diese wichtige Unterstützung wäre dabei stark bärisch zu werten und dürfte mindestens zu einem Abverkauf bis 5.914 Punkte führen. Darunter stünde die mittelfristige Zielmarke bei 5.833 Punkten auf der Agenda.e testen. Erst ein Ausbruch über 6.230 Punkte wäre in der derzeitigen Marktlage bullisch zu werten und dürfte einen raschen Anstieg bis 6.387 und darüber auf 6.445 Punkte auslösen. Dennoch würde erst ein Ausbruch über diese Marke für ein vorzeitiges Ende der Abwärtsspirale und einen mittelfristigen Anstieg bis 6.827 Punkte sprechen.


TECHNISCHE ANALYSE

Entwicklung sorgte Anfang Juli für eine steile Kaufwelle, die Euro/US-Dollar wiederum in den Bereich des Widerstands bei 1,274 USDollar führte.

Ausblick

Euro – Unterstützung wird verteidigt Das Währungspaar Euro/US-Dollar brach Anfang Juni 2012 auf ein neues Mehrmonatstief bei 1,228 US-Dollar ein und setzte damit die bärischen Vorgaben des Bruchs der wichtigen Unterstützung bei 1,300 US-Dollar vollständig um. Seit diesem Abverkauf konnte sich das Paar jedoch spürbar erholen. Ausgehend von der Unterstützung bei 1,260 US-Dollar gelang den Bullen in Euro/US-Dollar im Januar 2012 eine deutliche Erholung, die das Devisenpaar in einer steilen mittelfristigen Kaufwelle bis 1,345 US-Dollar ansteigen ließ. An dieser Hürde scheiterte der Wert und setzte bis Ende März an die Haltemarke bei 1,300 US-Dollar zurück. Von dieser konnte sich der Euro im Anschluss lösen, die Aufwärtsbe-

wegung endete jedoch bereits weit vor der 1,345-US-Dollar-Marke. Übergeordnet bildete sich in den folgenden Wochen ein absteigendes Dreieck, welches für eine aufkommende Marktschwäche sprach. Diese setzte sich im Mai letzten Endes durch und sorgte für einen massiven Einbruch, der Euro/US-Dollar weit unter 1,300 US-Dollar drückte. Bis Anfang Juni fiel das Devisenpaar in einer geradlinigen und engmaschigen Abwärtsbewegung bis 1,228 US-Dollar. Erst auf diesem Niveau gelang den Bullen eine Korrekturbewegung, die zunächst bei 1,274 US-Dollar mit einem kurzfristigen Doppelhoch endete. Die darauffolgende Abwärtskorrektur wurde von den Käufern bereits bei 1,240 US-Dollar abgebremst und damit wurden weitere Abgaben verhindert. Diese bullische

EUR REFERENZKURS (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Quelle: GodmodeCharting, 04.06.2012

Kann der Euro in den nächsten Tagen über der Unterstützung bei 1,260 US-Dollar verbleiben, könnte sich die laufende Erholung ein weiteres Mal bis 1,274 US-Dollar fortsetzen. Sollte dieser Widerstand überschritten werden, kann es sogar zu einem Anstieg bis 1,292 US-Dollar kommen. Alles in allem sind Kurse unter dieser Marke jedoch bärisch zu werten und die laufende Erholung lediglich als eine mittelfristige Gegenbewegung innerhalb des nach wie vor intakten Abwärtstrends zu sehen. In solchen Phasen wird der durch ein Verkaufssignal ausgelöste Kurseinbruch zur Seite hin abgearbeitet, ehe eine weitere Verkaufswelle die Fortsetzung des Abwärtstrends einleitet. Eine solche Abwärtsbewegung könnte selbst von 1,292 US-Dollar einsetzen und zu einem Rückfall auf 1,260 US-Dollar führen. Darunter dürfte die Unterstützung bei 1,240 US-Dollar angelaufen werden. Misslingt den Bullen auf diesem Kurslevel eine Bodenbildung, dürfte das Junitief bei 1,228 US-Dollar erneut attackiert werden. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Haltemarke würde ein weiteres Verkaufssignal ausbilden. In der Folge dürfte Euro/US-Dollar bis 1,200 US-Dollar abfallen. Auf mittlere Sicht sind jedoch weitere Verluste bis 1,186 US-Dollar zu erwarten, ehe dort eine Bodenbildung einsetzen kann. Die akute Gefahr eines Ausverkaufs des Devisenpaares bis weit unter 1,228 US-Dollar wäre erst bei einem deutlichen Ausbruch über die Kursbarriere bei 1,292 US-Dollar abgewendet. Sollte dies gelingen könnte Euro/US-Dollar die laufende Erholung bis 1,300 US-Dollar fortsetzen. Auf diesem Niveau dürfte es zwar zu einer massiven Gegenbewegung kommen, die durchaus bis 1,260 US-Dollar zurückführen kann. Dennoch wären mit dem Erreichen der 1,300-US-DollarMarke die Chancen deutlich gestiegen, dass Euro/US-Dollar auf Sicht der nächsten Monate einen Boden oberhalb von 1,228 US-Dollar ausbilden könnte. Thomas May

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Quelle: GodmodeCharting, Stand 4.6.2012

AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012 | 11


HV-BERICHT

Funkwerk AG wirbt um Vertrauen Gelingt der Turnaround?

Die Funkwerk AG (ISIN DE0005753149) befindet sich seit Jahren in einem Prozess der Neuausrichtung und Restrukturierung. Nur langsam beginnen sich Erfolge abzuzeichnen. Die Anleger sind noch skeptisch. Auf der Hauptversammlung 2012 am 22.6. in München war dies deutlich zu spüren.

Wundern kann die Zurückhaltung nicht. In den letzten Jahren machte der Anbieter von Kommunikations-, Informations- und Sicherheitssystemen wiederholt mit massiven Planverfehlungen und tiefroten Zahlen von sich reden. Große Schwierigkeiten ergaben sich insbesondere durch die starke Ausweitung der Gruppe ohne ausreichende Konsolidierung. Letztlich war der Konzern über vier Geschäftsbereiche und unzählige Produkte sehr breit aufgestellt. Die adressierten Märkte waren aber oft so klein, dass keine ausreichende Nachfrage generiert werden konnte, um tatsächlich Geld zu verdienen – geschweige denn anderweitige Verluste auszugleichen.

Strikte Fokussierung auf Kernbereiche Auf der Hauptversammlung (HV) warb das neue Vorstandsteam um Vertrauen. Mit der strikten Fokussierung auf die Kernbereiche Traffic & Control Communication (TCC), Security Communication (SC) und Automotive Communication (AC) soll die Gruppe wieder auf die Erfolgsspur zurückgeführt werden. Durch die Veräußerung aller anderen Aktivitäten hat sich der Umsatz binnen zwei Jahren auf 165 Mio. Euro nahezu halbiert; dafür sind die unrentablen Bereiche weitgehend verschwunden. Nach einem Jahr der Konsolidierung soll nun in 2013 die Rückkehr in die Gewinnzone gelingen. Erreichen will der Vorstand dies durch die klare Fokussierung auf Wachstumsfelder, das verstärkte Ausschöpfen von Synergiepotenzialen und die gezielte Internationalisierung mit der bekannten Marke „Funkwerk“. Es wird auch höchste Zeit, dass die Trendwende gelingt. Durch die hohen Verluste ist das Eigenkapital seit 2009 von 130 Mio. Euro auf 50 Mio. Euro drastisch zusammengeschmolzen. Mit einer Eigenkapitalquote von 30 % steht die Gruppe aber noch solide da und liquide Mittel sind ausreichend vorhanden.

nachgefragt werden. Im Segment SC hat das Unternehmen einen guten Namen bei der Überwachung und Sicherung von Anlagen und Institutionen. Erst vor Kurzem konnte ein Auftrag über 5 Mio. Euro für das neue Gebäude der Europäischen Zentralbank ergattert werden. Im AC-Geschäft verfügt Funkwerk mit der Compenser-Technologie, einem Signalverstärker für den Handyempfang im Pkw, schon seit Jahren über ein Alleinstellungsmerkmal. In vielen Fahrzeugen gehört diese Entwicklung mittlerweile zur Serienausstattung.

Klassische Turnaround-Spekulation Produktseitig sind also die Voraussetzungen gegeben, um das Unternehmen profitabel zu führen. Die Aktionäre äußerten jedoch Bedenken, da Funkwerk selbst von der guten Konjunkturlage der letzten Jahre nicht profitiert hat – wie soll es dann erst in einem etwaigen Abschwung aussehen? Der Vorstand bat jedoch zu berücksichtigen, dass die letzten Jahre von Vorleistungen für neue Projekte im Automobilbereich und insbesondere von der Restrukturierung geprägt waren – dieses Thema ist nun hoffentlich beendet. Klappt die Rückkehr in die Gewinnzone, müsste die Aktie deutlich zulegen können. Sie hat in den letzten Jahren fast 90 % ihres Wertes eingebüßt und notiert nur noch bei der Hälfte des Buchwertes; dies zeigt die große Skepsis der Anleger. Die Funkwerk-Aktie ist eine klassische Turnaround-Spekulation. Matthias Wahler

Funkwerk AG (ISIN DE0005753149)

Durchaus interessante Produkte In der Gruppe finden sich durchaus interessante Produkte. Im Bereich TCC entwickelt Funkwerk beispielsweise Systemlösungen für Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen, die mit dem weltweit wachsenden Verkehrsaufkommen stark

12 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 3.7.2012: 3,13 Euro


SdK REALDEPOT

Neuaufnahme AGROB Immobilien AG Substanzwert mit Übernahmefantasie Vorstand der SdK ebenfalls Aktien Die Schuldenkrise wird mittelfristig nur der AGROB Immobilien AG hält. Die über ein Auseinanderbrechen des WähAGROB Immobilien AG ist eine reine rungsraumes oder die Einführung einer Immobilienbesitzgesellschaft, die im Transferunion, egal ob diese nun direkt Jahr ab. Diese beiden Effekte sollten Norden von München über einen größein Form von Transferleistungen, einer mittelfristig zu einem stark verbesserten ren Immobilienbestand verfügt. Die Gegemeinsamen Haftung für alle StaatsFinanzergebnis führen. Außerdem ist auf werbeimmobilien der AGROB haben sich schulden oder dem Aufkauf von maroder Hauptversammlung der Gesellschaft zu einem modernen Standort für bedeuden Staatsanleihen durch die Notenbank am 26.6.2012 für Ende Oktober 2012 ein tende Unternehmen der Fernseh-, Rundbesteht, zu lösen sein. Alle Lösungen erneutes Wertgutachten über den Immofunk- und Medienbranche entwickelt. haben aber eins gemeinsam: Es wird zu bilienbestand angekündigt worden. Wir drastischen Umwälzungen bei der Vererwarten hier eine Steigerung des Net Die wesentlichen Kaufgründe für unsere mögensverteilung innerhalb der BevölAsset Value zum letzten Wert (15,06 Euro) Transaktion liegen vor allem im günstikerung kommen. Wir halten es derzeit aus dem Jahre 2010. Zudem enthält die gen Zinsumfeld und in dem großen Abam wahrscheinlichsten, dass die PolitiAktie auch einen Schuss Übernahmestand des Kaufkurses zum sogenannten ker den aus ihrer Sicht bequemsten Weg fantasie, da der Großaktionär der Gewählen werden. Dieser führt in eine Anzeige sellschaft, die italienische Großbank Fiskalunion inklusive Stabilitätspakt UniCredit, mittelfristig einen Verkauf mit gegenseitigen Transferleistungen der Anteile plant. Die UniCredit hält und langfristig in eine Haftungsgeaktuell ca. 75 % der Stammaktien meinschaft aller Staaten. Da die Verund ca. 20 % der Vorzugsaktien. lockung für die Politiker aller Länder Sollte es zu einem Verkauf kommen, jedoch bestehen bleibt, mehr Geld dürften auch die außenstehenden auszugeben, als eigentlich vorhanAktionäre ein Übernahmeangebot den ist, werden einige Länder des erhalten. Da der NAV wesentlich Währungsraumes weiterhin die Stahöher liegt als der derzeitige Börbilitätskriterien brechen und es wird senkurs, könnte ein potenzieller am Ende so weit kommen, dass nur Verkaufspreis, zu dem die UniCredie „Notenpresse“ zur Lösung des dit bereit ist zu verkaufen, weit über Aus Visionen Werte schaffen. Problems infrage kommt. Dies wird www.hochtief.de den derzeitigen Notierungen liegen. langfristig zu einer steigenden InflaAuch im Falle einer kommenden Intion führen. flation dürfte die AGROB profitieren, da Net Asset Value (innerer Wert) begründann Sachwerte wie Immobilien als reladet. Der innere Wert der Aktie liegt derUm von diesem Szenario profitieren zu tiv inflationssichere Anlagen gefragt sein zeit bei 15,06 Euro. Da die Gesellschaft können, aber auch, um für den Fall eines dürften. die Immobilien mit einem hohen Anteil Auseinanderbrechens der Eurozone einian Fremdkapital finanziert hat und die Figermaßen abgesichert zu sein, haben wir Aufgrund der gegebenen Marktenge der nanzierung schrittweise erneuert werden uns am 26.6.2012 insgesamt 800 VorAktie weisen wir aber darauf hin, dass muss, da alte Bankdarlehen auslaufen, zugsaktien der AGROB Immobilien AG wir die Aktie nur strengst limitiert kaufen kommt der Gesellschaft das derzeitige (WKN 501903) gekauft. Der Kaufkurs lag würden! Wir beabsichtigen, die Aktie als Zinsumfeld mit unschlagbar günstigen bei 8,20 Euro. Wir möchten Sie bereits an Substanz- und Dividendenwert langfristig Bauzinsen zugute. Ferner baut die Gedieser Stelle darauf hinweisen, dass ein im Depot zu behalten. sellschaft die Verschuldung von Jahr zu für die Kaufentscheidung verantwortlicher

POWER & INNOV TION

AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012 | 13


SdK REALDEPOT

REALDEPOT TICKER

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AGROB Immobilien AG: Vorzugsdividende vereinnahmt Unser Depotneuling AGROB Immobilien AG hat aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 26.6.2012 am darauffolgenden Tag eine Dividende in Höhe von 16 Cent für die Stamm- und 21 Cent für die Vorzugsaktionäre ausgeschüttet. Für unsere 800 Vorzugsaktien haben wir so insgesamt 168 Euro brutto vereinnahmt. Nach Abzug von Steuern in Höhe von 44,31 Euro wurden dem Verrechnungskonto somit 123,69 Euro gutgeschrieben.

Griechenland-Strip Bezüglich der Zwangsumschuldung der ehemals im Realdepot gehaltenen Griechenlandanleihen mit Laufzeit bis August 2012 hat die SdK Anfang Juni 2012 Klage vor dem obersten griechischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Ziel ist es, den Zwangsumtausch rückgängig zu machen und somit die Anleihen zu 100 % plus Zinsen bedient zu bekommen.

Essanelle Hair Group AG: Dividendenzahlung Die Hauptversammlung am 21.6.2012 hat die Zahlung einer Dividende in Höhe von 50 Cent brutto je Aktie beschlossen. Dem Realdepot flossen dadurch 250 Euro brutto zu. Nach Abzug von Steuern in Höhe von 65,93 Euro wurden dem Verrechnungskonto 184,07 Euro gutgeschrieben.

SdK REALDEPOT Anzahl Wertpapier

WKN

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

2.000

CinemaxX AG

508570

500

Essanelle Hair Group AG

100

27.1.2011

2,66

5.320,00

4,28

8.560,00

+

60,9 %

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

9,34

4.670,00

+

9,3 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*9,42

9.420,00

+

13,5 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

30,50

6.099,00

31,15

6.230,00

+

2,2 %

500

Dt. Lufthansa AG

823212

20.12.2011

8,86

4.432,00

9,28

4.640,00

-

4,7 %

3000

Dt. Immobilien Holding AG

747304

8.2.2012

1,88

5.640,00

2,23

6.690,00

+

18,6 %

800

AGROB Immobilien AG Vz

501903

26.6.2012

8,20

6.560,00

8,05

6.440,00

-

1,8 %

Repower Nachbesserungsrechte

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*20,88

1.044,00

50 5

Griechenland Strip**

angefallene Transaktionskosten: 269,31 Euro Gesamtdepotwert: 104.533,17 Euro

Kurs am 3.7.2012 in Euro

Stückzinsen***: -38,01 Euro abgeführte Steuern: 472,00 Euro

Gesamtwert am 3.7.2012 in Euro

Kursveränderung

– -

73,7 %

Kontostand: 56.393,17 Euro

DEPOTVERÄNDERUNG:****

+4,53 %

*Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden; ***Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen – Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro; ****Depotveränderung nach Transaktionskosten aber vor Steuern

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 16) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

14 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012


HV-TERMINE Stand: 3.7.2012, ohne Gewähr 05.07.2012 Bijou Brigitte AG 05.07.2012 Hornbach-Aktiengesellschaft 05.07.2012 Fielmann AG 05.07.2012 Allgäuer Brauhaus AG 05.07.2012 IFA Hotel & Touristik AG 06.07.2012 Ultrasonic AG c/o BPG 06.07.2012 Hornbach Holding 06.07.2012 HELMA Eigenheimbau AG 06.07.2012 aap Implantate AG 06.07.2012 Nucletron Electronic AG 06.07.2012 BIEN-ZENKER AG 06.07.2012 Schweizer Electronic AG 06.07.2012 InTiCa Systems AG 06.07.2012 versiko AG 06.07.2012 asknet AG 06.07.2012 BHB Brauholding Bayern-Mitte AG 06.07.2012 NORDENIA International AG 09.07.2012 U.C.A. Aktiengesellschaft 09.07.2012 net mobile AG 09.07.2012 Textilgruppe Hof AG 10.07.2012 Eifelhöhen-Klinik AG 10.07.2012 Medigene AG 10.07.2012 Kunert AG 10.07.2012 Delignit AG 10.07.2012 BHG AG 10.07.2012 LensWista AG 10.07.2012 CR Capital Real Estate AG 10.07.2012 Agrar Invest Romania AG 11.07.2012 Nanofocus AG 11.07.2012 Amira Verwaltungs AG 11.07.2012 Bankverein Werther AG 11.07.2012 m4e AG 11.07.2012 InCity Immobilien AG Anz_GB 210x138_Layout 1 11.05.12 11:49 Seite 11.07.2012 Vereinigte Filzfabriken AG 12.07.2012 Köln-Düsseldorfer AG

Hamburg Landau Hamburg Kempten Duisburg Frankfurt/Main. Landau Lehrte Berlin München Frankfurt/Main Rottweil Passau Düsseldorf Karlsruhe Ingolstadt Greven München Düsseldorf Hof Bad Godesberg München Immenstadt Blomberg Bayreuth Berlin Berlin Frankfurt/ Main Oberhausen München Bielefeld Höhenkirchen Frankfurt/Main 1Hermaringen Köln

11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:30 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 13:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 14:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:30 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 09:00 Uhr 11:00 Uhr

12.07.2012 12.07.2012 12.07.2012 12.07.2012 12.07.2012 12.07.2012 13.07.2012 13.07.2012 13.07.2012 13.07.2012 13.07.2012 16.07.2012 17.07.2012 17.07.2012 17.07.2012 18.07.2012 18.07.2012 18.07.2012 18.07.2012 18.07.2012 18.07.2012 19.07.2012 19.07.2012 19.07.2012 19.07.2012 19.07.2012 19.07.2012 19.07.2012 19.07.2012 20.07.2012 20.07.2012 20.07.2012 20.07.2012 20.07.2012

pferdewetten.de AG hotel.de AG Münchener Tierpark Hellabrunn AG üstra AG Bayreuther Bierbrauerei AG Sloman Neptun Schiffahrts-AG C. Bechstein Pianofortefabrik AG Nymphenburg Immobilien AG Bürgerliches Brauhaus Lena Beteiligungs AG Vivanco Gruppe AG MDB AG i.L. CropEnergies AG Custodia Holding AG CineMedia Film AG USU Software AG YOUNIQ AG WIGE MEDIA AG Kur- und Verkehrsbetriebe AG Daldrup & Söhne AG HMS Bergbau AG Jodquellen AG Südzucker AG Joh. Friedrich Behrens AG VITA 34 International AG Kofler Energies Power AG Mologen AG Biogas Nord AG Jean Pierre Rosselet Cosmetics AG m-u-t AG Value-Holdings AG Girindus AG China Speciality Glass AG Realtime Technology AG

Kiel Nürnberg München Hannover Bayreuth Bremen Berlin München Ravensburg München Ahrensburg München Mannheim München München Ludwigsburg Frankfurt/Main. Köln Oberstdorf München Berlin Bad Tölz Mannheim Ahrensburg Leipzig Berlin Berlin Bielefeld Bremen Wedel Gersthofen Hannover Frankfurt/Main München

11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:30 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 14:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:30 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 13:00 Uhr 12:30 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 14:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 16:00 Uhr

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Geschäftsbericht 2011 Geschäftsbericht 2011 Geschäftsbericht 2011

Weitere Informationen: Kristina Weber, weber@goingpublic.de AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012 | 15 GoingPublic Media AG • Hofmannstr. 7a • 81379 München • Tel.: +49 (0)89-2000 339-0 • Fax: +49 (0)89-2000 339-39


IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer:

Daniel Bauer, Harald Rotter

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate.

Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Thomas May (BörseCo AG), Stefan Müller, Harald Rotter, Matthias Wahler, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Grafik, Layout, Produktion: Annika Reiter Redaktionsschluss: 3.7.2012 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@ fotolia.com

Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat.

Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis.

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1. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. 2. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 3. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 4. Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen 5. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. 6. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus NEWS hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK)

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16 | AnlegerPlus News 13 | 03.7.2012

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