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Der Newsletter für Kapitalanleger. Mit Wissen zu Werten.

# 3 2018

Börsenpflichtblatt der Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

# 3 2018

Nebenwerte

Kursziel überschritten Seite 6

Investment

Auf die Dividendenperlen ist Verlass Seite 8

Wissen

Crowdfunding Seite 16

FINDE UNS AUF FACEBOOK

HV-Bericht

Aurubis AG

www.facebook.com/ AnlegerPlus

Seite 19

Kurzmeldungen – Seite 4 Indizes für Familienunternehmen │ Neue ETFs

Nebenwerte – Seite 6 Baumot Group AG Lang & Schwarz AG

Realdepot – Seite 20 7C Solarparken auf Wachstumskurs


EDITORIAL

Vertrauen ist gut, Kontrolle wäre besser Liebe Leserinnen und Leser, demnächst könnte es in Deutschland zwei große Börsengänge geben. Nachdem die Siemens Healthineers AG, die die Medizinsparte der Siemens AG verkörpert, die Eckdaten für das IPO schon bekannt gegeben hat, strebt auch die Asset-Management-Tochter der Deutschen Bank, die DWS, an die Börse. Doch anders als die meisten Neuemissionen soll das neue Unternehmen als Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) notiert werden. Anleger werden benachteiligt Das ist jedoch nicht unbedingt anlegerfreundlich. Aktionäre einer KGaA haben nämlich weniger Einfluss auf die Geschäftsführung als Aktionäre in klassischen AGs. Dies liegt an der KGaA-Struktur: Auf der einen Seite gibt es die Aktionäre der KG, auf der anderen Seite einen persönlich haftenden Gesellschafter, der das Geschäft leitet und auch als Komplementär bezeichnet wird. Diese Struktur schützt vor feindlichen Übernahmen und begrenzt den Einfluss der außenstehenden Aktionäre. Zwar können sie an einer Hauptversammlung teilnehmen und auch einen Aufsichtsrat berufen. Das AR-Gremium hat allerdings nicht die Befugnis, den Vorstand der KGaA zu bestellen oder abzuberufen. Ihm kommt grundsätzlich lediglich eine Kontroll- und Beratungsfunktion zu. Abschlag gerechtfertigt Im Extremfall könnten Anleger ihrer Interessen nicht einmal dann durchsetzen, wenn der (vormalige) Großaktionär alle Aktien verkauft hätte. Dieser Nachteil wird sich in der Preisfindung beim Börsengang widerspiegeln. In einem Artikel des Handelsblatts wird ein „nicht namentlich benannter Anteilseigner“ der Deutschen Bank wird mit den Worten zitiert: „Die Deutsche Bank wird dafür bezahlen müssen, dass sie durch diese Struktur unter allen Umständen die

Kontrolle behält. Da kann man schon einen Bewertungsabschlag von 5 bis 10 Prozent erwarten“. Wenn das aber so ist, dann ist die Emission von Aktien einer KGaA ein schlechtes Geschäft für alle Beteiligten. Die Zeichner der Aktien verzichten auf Aktionärsrechte, die Deutsche Bank nimmt durch die Emission weniger ein, als bei einer klassischen Aktienemission möglich gewesen wäre und schadet damit ihren Aktionären.

mung erteilen muss und so die Macht der Bank einschränkt. In diesem Ausschuss, so der Plan, werden zwei Mitglieder der Deutschen Bank und zwei unabhängige Vertreter sitzen. Die neue KGaA soll zudem in eine klassische AG umgewandelt werden, sobald der Anteil der Deutschen Bank unter 40 % fällt. Damit möchte man Befürchtungen entgegentreten, dass die Bank aus einer deutlichen Minderheitsposition heraus letztlich über die Mehrheit regieren könnte. Ob diese Strategie zum Erfolg führt, ist jedoch fraglich. Solange die Deutsche Bank mehr als 50 % der Anteile hält, hätte sie ohnehin das Sagen bei der DWS.

Umwandlung möglich Die Deutsche Bank möchte einen Bewertungsabschlag jedoch weitgehend verhindern und kommt den potenziellen Investoren entgegen. Die Bank will neben dem AR ein weiteres Gremium in die Struktur ihrer Asset-Management-Tochter einziehen: einen Gemeinsamen Ausschuss, der bei wichtigen Strategiefragen seine Zustim-

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

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Dividendenbekanntmachung ISIN DE0005658009

Die ordentliche Hauptversammlung der Eisen- und Hüttenwerke AG hat am 2. März 2018 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016/17 in Höhe von 48.497.809,79 Euro wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von 0,75 Euro zuzüglich eines Bonus von 2,00 Euro je Stückaktie: Vortrag auf neue Rechnung

48.400.000,00 € 97.890,79 €

Die Dividende wird ab dem 7. März 2018 grundsätzlich unter Abzug von 25 % Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt. Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine „Nichtveranlagungsbescheinigung“ des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen „Freistellungsauftrag“ erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist. Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2022 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein. Andernach, im März 2018 Eisen- und Hüttenwerke AG Der Vorstand

AnlegerPlusNews  03 2018   3  


INHALT

Investment & Strategie

6 Nebenwerte Baumot Group AG Lang & Schwarz AG

8 MyDividends-wikifolio Auf die Dividendenperlen ist Verlass

Markt & Werte 10 Technische Analyse DAX 12 Indizes Stühlerücken mit Folgen

Gastbeitrag 14 Invest 2018 Anleger-Leitmesse mit Event-Charakter

Wissen 16 Crowdfunding Schwarmfinanzierung

SdK EXTRA 18 SdK Meldungen WCM AG und TLG Immobilien AG 19 HV-Bericht Aurubis AG 20 Realdepot 7C auf Wachstumskurs

Rubriken 3 Editorial 4 Kurzmeldungen 22 IR-Kontakt

Kurzmeldungen Indizes für Familienunternehmen Das neue Indexkonzept ATX Family der Wiener Börse startet mit 14 börsennotierten Unternehmen, bei denen Gründerfamilien, Vorstände oder Aufsichtsratsmitglieder zwischen 25 und 75 % der Aktien halten. Die Wiener Börse berechnet seit Mitte Februar drei neue ATX-Familienindizes. Das ATX-Family-Indexkonzept soll die Indexpalette um einen Barometer für die größten börsennotierten Familienunternehmen ergänzen, für das sich alle im Segment prime market notierten Gesellschaften qualifizieren. Zu Beginn besteht die Zusammensetzung aus 14 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, u. a. ANDRITZ, MAYR-MELNHOF Karton, Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment, PALFINGER und Zumtobel. Der Index wird als Kursindex (ISIN AT0000A1ZUD7) und als Performanceindex, also mit Einrechnung der Dividenden (ISIN AT0000A1ZUE5) bzw. der NettoDividendenzahlungen (ISIN AT0000A1ZUF2) berechnet. Laut Mitteilung der Börse plane UniCredit, strukturierte Produkte auf die neuen Benchmarks zu begeben. Mehr zu einzelnen Unternehmen des ATX-Family erfahren Sie in unserer Printausgabe vom 10. März.

Neue ETFs

30 Impressum 31 HV-Termine

Das Onli nächste n ersc emagaz h 12.4 eint a in .201 m 8

4   AnlegerPlusNews  03 2018

Mit den Produkten von der Deutschen Asset Management und State Street Global Advisors können Anleger an der Werteentwicklung von festverzinslichen Unternehmensanleihen partizipieren. Für ökologisch interessierte Investoren bietet UBS einen ETF mit hohem ESG-Rating an. Der Renten-ETF db X-Trackers USD High Yield Corporate Bonds ETF (ISIN IE00BDR5HM97)

von der Deutschen Asset Management repliziert physisch den Bloomberg Barclays US High Yield Very Liquid Index ex 144A. Er umfasst somit High-Yield-Schuldtitel, die von Unternehmen aus dem Finanz-, Versorgungs- und Industriesektor begeben werden und besondere Anforderungen in Bezug auf Laufzeit, Bonität und Liquidität erfüllen. Die Anleihen müssen ein Rating von Ba1/BB+/BB+ oder darunter aufweisen. Ausgenommen sind Wertpapiertranchen gemäß der Richtlinie 144A der US-Börsenaufsicht SEC. Die Ertragsverwendung ist ausschüttend, die laufenden Kosten werden mit 0,35 % ausgewiesen. Der von State Street Global Advisors emittierte SPDR Bloomberg Barclays Global Aggregate Bond ETF (ISIN IE00B43QJJ40) bildet die Entwicklung des Bloomberg Barclays Aggregate Bond Index nach. Er beinhaltet über 21.000 Staats- sowie Unternehmensanleihen, die von mehr als 2.400 Emittenten aus über 60 Industrie- und Schwellenländern ausgegeben werden. Sämtliche Anleihen verfügen über ein Investment-GradeRating. Während bei den Staatsanleihen der Fokus auf den USA liegt, stehen bei den Unternehmensanleihen Industrie und Finanzdienstleistungen im Mittelpunkt. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,10 % und die Ertragsverwendung ist ausschüttend. Für Anleger, die sich für Nachhaltigkeit interessieren, ist der UBS ETF – MSCI World Socially Responsible ETF (LU0950674332) gestartet. Der 404 Indexkomponenten umfassende Fonds berücksichtigt global Aktien von Unternehmen, die über ein hohes Rating in den Bereichen Umweltschutz, soziale Verantwortung und Unternehmensführung (ESG) verfügen. Die Replikation des entsprechenden Index ist physisch, wobei die Gewichtung einzelner Werte auf 5 % begrenzt ist. Die laufenden Kosten des thesaurierenden Fonds belaufen sich auf 0,38 % jährlich.


Geschäftsbericht 2017 Mehr zum Audi Geschäftsjahr 2017 Klicken Sie hier

traction


INVESTMENT & STRATEGIE

Nebenwerte – Unternehmensmeldungen 01 Baumot Group AG Ein ganz heißes Eisen Für lebhafte Diskussionen nicht nur bei Autofahrern, sondern auch bei Anlegern sorgt derzeit die Debatte um die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Während Besitzer von Dieselfahrzeugen hohe Kosten und Fahrverbote fürchten, hoffen findige Anleger darauf, einen Wert zu finden, der von einer anstehenden Hardwarenachrüstung profitieren könnte. Die im nordrheinwestfälischen Königswinter beheimatete Baumot Group (ISIN DE000A2DAM11) könnte zu diesem Kreis zählen. Geschäftsmodell Abgasnachbehandlung Baumot bezeichnet sich selbst als einen führenden Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung. Diese Produkte und Dienstleistungen setzt Baumot branchenübergreifend in den Geschäftsfeldern OEM (Erstausrüstung), Retrofit (Nachrüstung) und Aftermarket (Ersatzteile) ein. Zu den Branchen zählen insbesondere On-Road (z. B. Pkw, Lkw sowie Busse) und Off-Road (z. B. Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder stationäre Anlagen). Hervorgegangen ist die Gesellschaft aus der Twintec AG. Baumot Group (ISIN DE000A2DAM11)

Quelle: investing.com | Kurs am 13.3.2018: 1,72 Euro

6   AnlegerPlusNews  03 2018

Der Baumot-Vorstand müht sich redlich, auf das Geschäftsmodell der Firma hinzuweisen und die Baumot-Produkte anzupreisen. In diversen Pressemeldungen kommentiert das Unternehmen jede politische Entwicklung zum Thema DieselNachrüstung, natürlich nicht ohne auf das BNOx System von Baumot hinzuweisen, das über eine technisch überlegene Lösung zur Stickoxidreduktion verfügen soll. Fernsehberichte, z. B. im Nachrichtensender n-tv, stellen ebenfalls BaumotProdukte vor. Kein Wunder also, dass der Titel in allen Diskussionsforen zum Thema „Aktie“ hoch gehandelt wird und der Aktienkurs volatil hin und her schwankt. Katastrophales Zahlenwerk Ein Blick auf die Bilanzkennzahlen lässt jedoch keine großen Erwartungen aufkommen. Das Unternehmen schreibt nämlich seit Jahren Millionenverluste, zum 30.6.2017 lag die Eigenkapitalquote bei gerade einmal 9 %. Das Eigenkapital wurde mit einer Million Euro ausgewiesen. Liquide Mittel standen noch mit gut 0,46 Mio. Euro zu Buche. Darum platzierte die Gesellschaft im Juli 2017 eine Kapitalerhöhung, die gut 4 Mio. Euro in die Kasse spülte. Doch das eingesammelte Geld ist offenbar schon wieder aufgebraucht. Denn zur Finanzierung eines erhöhten WorkingCapital-Bedarfs muss man aktuell auf eine Brückenfinanzierung zurückgreifen. „Um diesen Liquiditätsbedarf zu decken, beabsichtigt der Vorstand und Großaktionär Roger Kavena, Aktien bei einem institutionellen Investor zu platzieren, um den Nettoerlös der Gesellschaft als Aktionärsdarlehen bei einer marktüblichen Verzinsung zur Verfügung zu stellen.“, so die Gesellschaft in einer Meldung vom 16. Februar. Und per 19. Februar hat der Vorstand Roger Kavena dann außerbörslich Aktien im Wert von 600.000 Euro zu einem Kurs vom 1,52 Euro je Aktie

verkauft. Der Börsenkurs lag an diesem Tag in einer Spanne von 1,60 Euro–1,83 Euro. Diese Meldungen signalisieren uns, dass Baumot trotz eines möglicherweise interessanten Produkts im Moment nicht optimal aufgestellt ist. Dennoch wird die Gesellschaft auf dem aktuellen Kursniveau von 1,72 Euro mit rund 52 Mio. Euro bewertet. Angesichts des bisher zur Verfügung stehenden Zahlenmaterials halten wir diese Bewertung trotz der heißen Story im Zuge des Dieselskandals für abenteuerlich hoch. Ein Engagement in die Aktie drängt sich für uns nicht auf.

02 Lang & Schwarz AG Kursziel überschritten Sehr überzeugend entwickelt sich der Aktienkurs der Düsseldorfer Lang & Schwarz AG (ISIN DE0006459324), die wir letztmals im März 2016 besprochen haben und unseren Lesern bei Kursen um 18 Euro erneut ans Herz legten. Unser damals ausgerufenes Kursziel von 24 Euro ist längst Makulatur. Lang & Schwarz (ISIN DE0006459324)

2015

2016

2017

Quelle: investing.com | Kurs am 13.3.2018: 35,10 Euro

36 € 34 € 32 € 30 € 28 € 26 € 24 € 22 € 20 € 18 € 16 € 14 € 12 €


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Rekordergebnis avisiert Der Kursaufschwung seither hat seine Gründe: Das Geschäft des Wertpapierhandelsunternehmens entwickelt sich in den letzten Jahren hervorragend. Für das Geschäftsjahr 2017 meldete Lang & Schwarz einen Rekordüberschuss in Höhe von 8 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 70 % gegenüber dem Vorjahresergebnis in Höhe von 4,73 Mio. Euro. Umgelegt auf die Aktienzahl errechnet sich daraus ein Ergebnis je Aktie von 2,55 Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im Geschäftsjahr 2017 mit 11,3 Mio. Euro ebenfalls auf ein neues Rekordniveau. Das gemeldete Konzernergebnis beinhaltet zudem eine Rückstellung für Steuern in Höhe von 3,3 Mio. Euro, für die noch geprüft werden muss, ob sie wirklich in dieser Höhe Bestand haben muss. Es kann daher auch noch eine Erhöhung des Konzernergebnisses in entsprechender Höhe anfallen. Aktie halten Vom Spitzenergebnis 2017 sollen auch die Aktionäre profitieren, die eine Ausschüttung von 1,70 Euro je Aktie erhalten sollen. Vorstand Peter Zahn erläutert: „Unsere aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik werden wir auch für das Geschäftsjahr 2017 weiter beibehalten und planen, der am 12. Juli 2018 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von ca. 1,70 Euro je dividendenberechtigter Aktie vorzuschlagen.Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von etwa 66 % des ausschüttungsfähigen Gewinns der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft“, so Zahn. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses von gut 35 Euro errechnet sich somit eine sehr ansprechende Dividendenrendite von 4,8 %. Auch aus diesem Grund raten wir Anlegern, die unserer Vorstellung im März 2016 gefolgt sind, bei der Lang&-Schwarz-Aktie unbedingt dabeizubleiben. Wir glauben, dass die Erfolgsgeschichte noch nicht vorbei ist, und heben deshalb unser mittelfristiges Kursziel auf 45 Euro an, das Stop-Loss-Limit ziehen wir zur Gewinnabsicherung auf 28 Euro nach.

Capital Stage und CHORUS Clean Energy sind jetzt Encavis. renewable energy www.encavis.com


INVESTMENT & STRATEGIE

Auf die Dividendenperlen ist Verlass MYDIVIDENDS-WIKIFOLIO Mit großer Spannung wird jedes Jahr die Berichterstattung der Firmen zum abgelaufenen Geschäftsjahr erwartet. Dividendenjäger haben hierbei zudem die Ausschüttungsankündigungen im Blick. Die Dividendenwerte im AnlegerPlus MyDividends-wikifolio haben nicht enttäuscht.

m Mai wird der französische Brillenglashersteller Essilor eine Dividende in Höhe von 1,53 Euro je Aktie ausschütten. Damit wird die Dividende gegenüber dem Vorjahr (1,50 Euro) um 2 % angehoben. Es ist die 21. jährliche Dividendenanhebung in Folge. Essilor steigerte den Umsatz im Jahr 2017 um 5,3 % auf 7,49 Mrd. Euro. Der operative Ertrag kletterte um 1,5 % auf 1,25 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr wird ein Umsatzzuwachs auf vergleichbarer Basis um rund 4 % erwartet.

Ein deutscher Dividendenaristokrat Der DAX-Wert Fresenius wird für das abgelaufene Jahr 2017 eine um 21 % höhere Dividende von 0,75 Euro (Vorjahr 0,62 Euro) ausbezahlen. Damit wird der Gesundheitskonzern die Dividende das 25. Jahr in Folge anheben und steigt somit in den Kreis der Dividendenaristokraten auf. Dies sind Unternehmen, die mindestens 25 Jahre in Folge ihre Dividende angehoben haben. Die diesjährige Hauptversammlung findet am 18. Mai statt.

Fusion vor dem Abschluss Ende Februar gab Fresenius seine Jahreszahlen bekannt. Der Die Aktie von Essilor ist im EURO STOXX 50 gelistet. Das Umsatz legte im letzten Geschäftsjahr währungsbereinigt um augenoptische Unternehmen steht kurz vor dem Abschluss der 16 % auf 33,9 Mrd. Euro zu. Aus eigener Kraft, also organisch, Fusion mit dem italienischen Ray-Ban-Hersteller Luxottica, lag das Wachstum bei 6 %. Zukäufe trugen 10 % zum Ander für das erste Halbjahr 2018 erwartet wird. Essilor ist be- stieg des Umsatzes bei. Unter dem Strich stand ein bereinigtes reits jetzt der Hauptlieferant von BrillenKonzernergebnis von 1,86 Mrd. Euro in gläsern für Luxottica. Gründer und Chef den Büchern. Währungsbereinigt war dies der italienischen Firma Luxottica ist der ein Zuwachs um 21 %. Jetzt investieren! 82-jährige Leonardo Del Vecchio. Der Die weiteren Aussichten sind gut. Für das Milliardär gehört zu den reichsten ItaliGeschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius MyDividends enern und besitzt über seine Finanzholeinen Anstieg des Konzernumsatzes auf ding Delfin über 60 % der Anteile an währungsbereinigter Basis um 5 bis 8 %. LS9GPR Luxottica. Das Konzernergebnis soll, ebenfalls wähWKN rungsbereinigt, um 6 bis 9 % anwachsen. Die neue „EssilorLuxottica“ wird über Für den Zeitraum 2018 bis 2020 wird eine 140.000 Mitarbeiter beschäftigen und eidurchschnittliche jährliche Wachstumsra Investiertes Kapital nen Umsatz von über 15 Mrd. Euro sote (CAGR) des Umsatzes in einer Spanne wie ein EBITDA von annähernd 3,5 Mrd. von 7,1 bis 10,3 % angepeilt. Das KonzerZertifikategebühr p. a. 0,95 % Euro erwirtschaften. Wir sehen den Zunergebnis soll in diesem Zeitfenster etwas Performancegebühr 10 % sammenschluss positiv und erwarten eine stärker mit einem CAGR von 8,3 bis High Watermark 113,6 Fortsetzung der aktionärsfreundlichen 12,6 % zulegen. Die Börse hat die ErgebDividendenpolitik. nisse noch nicht honoriert. Auf Sicht der +

167.871 €

8   AnlegerPlusNews  03 2018


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letzten 12 Monate liegt die Aktie mit rund 11 % im Minus. Wir sind langfristig aber positiv gestimmt für unseren wikifolioWert. Die europäische Dividendenperle Den Status eines Dividendenaristokraten hat der weltgrößte Kosmetikkonzern L’Oréal schon längst erreicht. L’Oréal hebt seit über 30 Jahren die Dividende ununterbrochen an. In Europa belegen die Franzosen damit den Spitzenplatz unter den Dividendenperlen und aus unserer Sicht sollte sich daran so schnell auch nichts ändern. L’Oréal wird die Dividende in diesem Jahr um 7,6 % auf 3,55 Euro je Aktie erhöhen nachdem im letzten Jahr 3,30 Euro ausgeschüttet wurden. Die Ausschüttungen fließen übrigens im wikifolio den Barmitteln zu. Im letzten Jahr steigerte L’Oréal den Umsatz um 0,7 % auf 25,84 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Basis betrug der Zuwachs solide 4,8 %. Dabei verbessert man weiterhin die Profitabilität. Der operative Ertrag kletterte auf 4,68 Mrd. Euro nach 4,54 Mrd. Euro im Vorjahr. Dies sind 18 % des Umsatzes und damit 0,4 % mehr als im letzten Jahr (17,6 %). Sehr erfreulich ist, dass alle Divisionen zum Wachstum beitrugen und sich insbesondere in der zweiten Jahreshälfte das Geschäft beschleunigte. Der vergleichbare Umsatz legte im vierten Quartal um 5,5 % zu. Auch im laufenden Jahr will L’Oréal stärker wachsen als die Kosmetikbranche und ein Wachstum bei Umsatz und Gewinn erzielen. Größter Aktionär ist weiterhin Nestlé mit 23,12 % der Anteile. Die Schweizer sind seit dem Jahr 1974 an L’Oréal beteiligt. Aufgrund einer Vereinbarung war Nestlé bisher verpflichtet, diesen Anteil nicht darüber hinaus zu erhöhen. Nach dem Tod der L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt im Herbst 2017 kann Nestlé nun aber ab dem 21. März frei entscheiden, wie es weitergeht. Und man hält sich alle Optionen offen. L’Oréal selbst wäre an einem Rückkauf der Anteile sehr interessiert. Geld ist vorhanden, denn L’Oréal hat Bargeldreserven von 1,8 Mrd. Euro und hält darüber hinaus eine Beteiligung von 9 % am Pharmakonzern Sanofi. Wir könnten uns gut vorstellen, dass Nestlé die lukrative Beteiligung aber weiter hält, genau wie wir in unserem wikifolio. Das AnlegerPlus MyDividends-wikifolio weist seit der Auflage im Juni 2015 ein Kursplus von 10,9 % auf. Werner W. Rehmet Depotmanager des MyDividends-wikifolios

Investment Highlights 1

Klarer Fokus auf attraktive Kundenbranchen, insbesondere BioPharma und Labor

2

Marktführende Stellung in verschiedenen Technologiebereichen und renommierte Marke

3

Globale Präsenz mit starker Basis in den Wachstumsregionen

4

Erfolgreicher Track Record bei Allianzen und Akquisitionen

5

Hohe Kontinuität in Bezug auf Kunden, Mitarbeiter und Management

Performance 2017 + 9,3 % + 13,7 % + 8,5 % + 8,6 % + 12,8 % 1

Umsatz1 Auftragseingang1 EBITDA2 Ergebnis je Vorzugsaktie2 Kursentwicklung SRT33

Wechselkursbereinigt

2

Um Sondereffekte bereinigt

Kontakt: ben.orzelek@sartorius.com Tel.: +49.551.308.1668

www.sartorius.com

3

01.01.2017 bis 31.12.2017

ISIN | Börsenkürzel: DE0007165607 | SRT (Stammaktie) DE0007165631 | SRT3 (Vorzugsaktie)

Marktsegment: Prime Standard

© 2018 Sartorius AG


MARKT & WERTE

X

Tragfähige Erholung? DAX Ausgehend von der Unterstützung bei 11.920 Punkten haussierte der DAX ab Juli 2017 bis auf das damalige Allzeithoch bei 13.525 Punkten. Direkt nachdem die neue Höchstmarke ausgebildet war, sackte der Index allerdings an die Unterstützung bei 12.800 Punkten, die von der Käuferseite zunächst verteidigt wurde. b Dezember 2017 entwickelte sich eine wahre Kursachterbahn in Form einer sich ausweitenden Dreiecksformation, die ihren Höhe- und Wendepunkt im dynamischen Anstieg im Januar fand: Zum damaligen Zeitpunkt startete der Index eine Kaufwelle, die ihn ausgehend von der 12.745-Punkte-Marke über die Hürde bei 13.000 Punkten und kurzzeitig sogar über die 13.525-Punkte-Marke antrieb.

DAX (ISIN DE0008469008)

Mit dem Rückfall unter das alte Hoch und die obere Begrenzungslinie der Chartformation wechselte die Kursrichtung jedoch schlagartig. Binnen weniger Tage wurde der Index unter die Tiefs der Konsolidierung bei 12.745 Punkten und Anfang Februar bereits unter die Unterstützungen bei 12.390 und 12.250 Punkten abverkauft. An der 12.000-Punkte-Marke startete zwar eine erste Gegenbewegung. Diese wurde allerdings am Widerstand bei 12.575 Punkten abgebremst und der Index ging wieder in den freien Fall über. In der Spitze führte die Ende Februar einsetzende Verkaufswelle bereits unter die Haltemarke bei 11.920 Punkten. Doch ausgehend von einem neuen Jahrestief bei 11.831 Punkten starteten die Bullen in den letzten Tagen einen dynamischen Konter, der den Index aktuell wieder an den Bereich der Hürde bei 12.575 Punkten zurückführt. Ausblick Im Rahmen des jüngsten Anstiegs konnte der DAX die Unterstützung bei 12.250 Punkten ein weiteres Mal zurückerobern und zudem eine kurzfristige Abwärtstrendlinie überwinden. Der übergeordnete Abwärtstrend ist dennoch weiterhin intakt und eine erneute Verkaufswelle jederzeit möglich. Denn insbesondere der Bruch der mittelfristigen Aufwärtstrendlinien und das rasche Unterschreiten des Ausgangspunkts der letzten Rally bei 11.868 Punkten haben Verkaufssignale von hoher Tragweite generiert. Solange der Index jedoch nicht unter die 12.250-Punkte-Marke zurückfällt, ist die laufende Erholungsbewegung intakt und könnte zunächst bis 12.575 Punkte führen. An dieser Stelle treffen allerdings mit dem angesprochenen Widerstand, dem Zwischenhoch vom 26. Februar bei 12.601 Punkten und der unteren Begrenzungslinie der Dreiecksformation gleich mehrere Barrieren zusammen, die den Anstieg abbremsen könnten.

10    AnlegerPlusNews  03 2018

Quelle: Godmode-Charting | Stand: 13.3.2018

Sollte die Hürde dagegen nachhaltig überschritten werden, käme es zu einer Ausweitung der Erholung bis 12.620 Punkte und darüber bereits bis an den Widerstand bei 12.745 Punkten. Auf diesem Niveau sollte man sich allerdings auf die Reaktivierung des Abwärtstrends einstellen. Erst ein Ausbruch über die Hürde könnte den Index wieder in neutralere Regionen und damit in den Bereich um 13.000 Punkte führen. Sollte der DAX dagegen an der Hürde bei 12.575 Punkten nach unten abdrehen oder zuvor bereits unter 12.250 Punkte zurückfallen, wäre die Erholung zunächst unterbrochen. In der Folge könnte es zwar zu einem weiteren Anstieg an die aktuellen Hochs der Gegenbewegung kommen, anschließend sollte sich der Wert jedoch wieder in Richtung der 12.000-Punkte-Marke bewegen. Darunter dürfte der DAX die Tiefs vom Februar noch einmal testen. Bleibt eine Bodenbildung zwischen 11.831 und 11.920 Punkten aus, wäre der Abwärtstrend reaktiviert. In der Folge wäre mit Abgaben bis 11.688 Punkte und an die mittelfristige Aufwärtstrendlinie auf Höhe von 11.600 Punkten zu rechnen. Wird die Trendlinie ebenfalls unterschritten, sind bereits Kursverluste bis 11.400 Punkte einzuplanen. Thomas May GodmodeTrader.de

Tagesaktuelle Analysen zu den wichtigsten Basiswerten und Märkten sowie Trading-Services für verschiedenste Anlageinteressen finden Sie auf www.godmode-trader.de


Advertorial

„Beim Crowdlending entscheiden die Anleger selbst, wem und wofür sie ihr Geld zur Verfügung stellen.“ Christopher Grätz, CEO und Co-Founder der kapilendo AG

Crowdlending – eine Alternative für Anleger Christopher Grätz, CEO und Co-Founder der kapilendo AG

Investieren in den Mittelstand Beim Crowdlending werden kleinere Summen vieler Einzelner, der sogenannten Crowd, über eine Crowdlending-Plattform eingesammelt, um Projekte kleiner und mittelständischer Unternehmen zu finanzieren. Die Anleger verleihen ihr Geld dabei zu einem fest vereinbarten Zinssatz. Die Zinsen richten sich nach der Bonität des jeweiligen Unternehmens. Im Gegenzug für die Bereitstellung eines Unternehmenskredits bieten die kleinen und mittelständischen Unternehmen den privaten Geldgebern eine attraktive Verzinsung für ihr Anlagekapital. Die Laufzeiten liegen bei der Berliner CrowdlendingPlattform kapilendo zwischen 1 und 5 Jahren – wobei die Zinszahlungen quartalsweise während der Laufzeit oder am Laufzeitende erfolgen. Strenge Prüfkriterien machen Ihr Risiko kalkulierbar Bevor die Kreditprojekte der kleinen und mittelständischen Unternehmen auf kapilendo den Privatanlegern als Finanzierungsmöglichkeit vorgestellt werden, müssen die Projekte im Vorfeld einen mehrstufigen und professionellen Ratingprozess durchlaufen. Nur so ergibt sich ein valides Bild zu den Chancen und Risiken des einzelnen Projektes. Je nach Ergebnis dieser Überprüfung werden die Kreditprojekte in unterschiedli-

che Risikoklassen eingeteilt und anschließend mit allen für die Investoren relevanten Daten vorgestellt. Für den Anleger bedeutet das, die Risiken und die Sicherheit der jeweiligen Anlage besser einschätzen und kalkulieren zu können. Den Ausfallrisiken eines einzelnen Finanzierungsprojekts sollten Anleger durch eine systematische Diversifikation begegnen. Entscheiden Sie selbst Die Anleger entscheiden selbst, wem und wofür sie ihr Geld zur Verfügung stellen und lernen das Unternehmen und den Unternehmer digital kennen. In Kurz-Filmen stellt kapilendo seinen Anlegern die Finanzierungsprojekte, das Unternehmen und den Unternehmer vor. Die Geschäftsmodelle sind vielfältig und reichen von bekannten Markennamen wie der Gastronomiekette L´Osteria über klassische Mittelständler wie z.B. einen Produzenten von Federn- und Drahtbiegeteilen bis hin zu Wachstumsunternehmen wie der Graf Metternich-Quellen Karl Schöttker KG. Keine versteckten Kosten und Provisionen kapilendo bietet Anlegern nicht nur eine Anlageform ohne versteckte Kosten, Provisionen und Verwaltungsgebühren, sondern ist gänzlich kostenfrei für die Anleger. Wer als Investor also nach einer interessanten Ergänzung für ein bereits vorhandenes Aktien- und/ oder Anleiheportfolio sucht oder nach einer Alternative zum klassischen Festgeld, der findet im Crowdlending ein attraktives Anlagekonzept. Eine Anlage ist bereits mit kleinen Beträgen ab 100 Euro möglich. Die Diversifikation erfolgt so schon bei geringer Investitionssumme. kapilendo bietet eine Auswahl verschiedenster Projekte, so dass für jeden Risikoappetit etwas dabei ist.

Christopher Grätz Über kapilendo Die kapilendo AG ist ein Full-Service-Anbieter im Bereich Unternehmensfinanzierung. Etablierte Wachstumsunternehmen und kleine und mittelständische Unternehmen erhalten Zugang zu Nachrangkapital und klassischen Krediten durch private Anleger. Kapilendo hat seinen Sitz in Berlin und wurde im Januar 2015 gegründet. Hauptgesellschafter sind die Comvest Holding, die FinLab AG, Engel & Völkers Capital, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin und mehrere renommierte Business-Angels. Kontakt: kapilendo AG Joachimsthaler Str. 10 10719 Berlin Website: www.kapilendo.de Email: info@kapilendo.de

Bilder: © kapilendo

Rund zwei Billionen Euro liegen nahezu unverzinst auf Konten deutscher Bürger. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank macht viele Anlageformen unattraktiv. Das Crowdlending ist eines der wenigen Segmente, das nicht durch das expansive Anleihekaufprogramm der EZB verzerrt ist.


MARKT & WERTE

Stühlerücken mit Folgen INDIZES Die Deutsche Börse überprüft regelmäßig ihre Indizes nach den Auswahlkriterien „Freefloat-Marktkapitalisierung“ sowie „Handelsvolumen“. In Folge kommt es immer wieder zu Auswechslungen in den Auswahlbarometern. Wir sind der Frage nachgegangen, was nach dem Austausch mit den Aktien passiert. Das Ergebnis überrascht. lle drei Monate wird die deutsche Indexlandschaft aufgewirbelt. Denn exakt in diesem Turnus entscheidet die Deutsche Börse über die Zusammensetzung von DAX & Co. Investoren blicken gebannt auf die Entscheidungen, denn vor allem Fonds respektive ETFs, welche die Indizes exakt nachbilden, müssen diese dann entsprechend umschichten und umgewichten. Das hat in der Regel Einfluss auf die Kurse der entsprechenden Aktien. Historische Untersuchungen seit der Jahrtausendwende zeigen, dass das Gros der Indexaufsteiger sowohl vor der eigentlichen Entscheidung sowie nochmals, kurz bevor die Änderung umgesetzt wird, mit Kursavancen glänzte. Dagegen entwickelten sich die Absteiger unterdurchschnittlich. Dieser Effekt ist aber eher von kurzfristiger Natur, langfristig setzen sich in der Regel wieder die Fundamentaldaten durch. Frischer Wind Im vergangenen Jahr kam es insgesamt zu 17 Auswechslungen. Das Gros der Änderungen fand im SDAX statt. In dem Kleinwertesegment mussten sechs Unternehmen ihren Hut nehmen, im

MDAX waren es zwei und im TecDAX fand lediglich eine Auswechslung statt. In der ersten Börsenliga blieb dagegen alles beim Alten. Wir haben die Indexumstellungen genau unter die Lupe genommen und eine interessante Feststellung gemacht: In Summe entwickelten sich die Absteiger nicht schlechter als die Aufsteiger. Absoluter Spitzenreiter unter den Wechslern war der TecDAXRückkehrer AIXTRON. Der Spezialanlagenbauer kehrte exakt vor einem Jahr am 20. März nach einer kurzen Abstinenz von drei Monaten wieder in den Auswahlindex zurück. Die Kursrally ließ nicht lange auf sich warten. Ende April 2017 startete die Aktie einen Aufwärtstrend, welcher dem Titel bis heute ein Plus von mehr als 410 % bescherte. Der Kursanstieg hat aber weniger mit der Indexaufnahme als vielmehr mit der operativen Neuausrichtung zu tun. AIXTRON konzentriert sich insbesondere auf Wachstumsmärkte wie 3D-Sensorik oder die optische Datenübertragung. Mit Erfolg: 2017 legten die Erlöse um 17 % zu, beim Gewinn schaffte man den Turnaround. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand weitere Erlöszuwächse von 20 bis 35 % bezogen auf das fortgeführte Geschäft.

Auf- und Absteiger 2017 Unternehmen WKN Datum Index neu Index alt Kurs Performance seit Umstellung INDEXAUFSTEIGER 2017

bet-at-home.com AIXTRON MLP Grand City Property Metro Grand City Property Arountown Deliverty Hero

A0DNAY A0WMPJ 656990 A1JXCV BFB001 A1JXCV A2DW8Z A2E4K4

03.02. 20.03. 22.03. 19.06. 18.09. 18.09. 18.09. 18.09.

SDAX TecDAX SDAX SDAX MDAX MDAX SDAX SDAX

– – – – – SDAX – –

94,95 € 17,56 € 5,31 € 18,98 € 15,42 € 18,98 € 6,40 € 39,04 €

2,43 % 410,47 % -0,75 % 0,58 % -7,72 % 1,88 % 7,20 % 13,00 %

Braas Monier Building STRATEC Biomedical GFK ZEAL Network Bilfinger Rational Baywa WCM Amadeus

– STRA55 – TPP024 590900 701080 519406 A1X3X3 509310

03.02. 20.03. 22.03. 19.06. 18.09. 18.09. 18.09. 18.09. 18.09.

– – – – SDAX SDAX – – –

SDAX TecDAX SDAX SDAX MDAX MDAX SDAX SDAX SDAX

– 73,50 € – 28,35 € 37,38 € 533,50 € 30,05 € 3,91 € 87,50 €

Delisting 40,48 % Delisting 7,18 % 10,14 % -4,79 % -6,06 % 20,31 % 14,59 %

INDEXABSTEIGER 2017

Quellen: eigene Recherchen, finanzen.net | Stand: 13.3.2018

12    AnlegerPlusNews  03 2018


MARKT & WERTE

Positive und negative Vorzeichen Mit einem deutlich geringeren Kursplus abgeschnitten haben die SDAX-Newcomer bet-at-home, Aroundtown und Delivery Hero. Beim erstgenannten Wettspezialisten fiel der Zuwachs von 2,43 % im Vergleich zum Index, der in diesem Zeitraum 23 % avancierte, mickrig aus. Hohe Investitionen in die Markenbekanntheit, welche letztendlich auf den Gewinn lasten, bremsten die Aktie aus. Aroundtown und Delivery Hero schnitten dagegen seit ihrer Aufnahme Mitte September leicht besser ab als die Benchmark. Dem EssensLieferdienst Delivery Hero gelang nur zwei Monate nach dem IPO die Aufnahme in den SDAX. Seitdem bewegt sich der Titel peu à peu nach oben. Das Berliner Start-up, das in mehr als 40 Ländern aktiv ist und mehr als 150.000 Restaurants im Angebot hat, möchte auf operativer Ebene Ende des laufenden Jahres erstmals die Gewinnschwelle knacken, 2019 dann auch aufs Gesamtjahr gesehen. Analysten sind voller Lob für den Börsenjungspund. „Der Lieferdienst ist weltweit breit aufgestellt und profitiert vom langfristigen Trend hin zu Bestellungen und Lieferungen von Essen“, so Barclays-Analyst Andrew Ross. Das derzeitige Konsens-Urteil der Branche lautet auf „Outperform“. Weniger gut lief es für die Aufsteiger MLP und METRO, beide Aktien notieren seither im Minus. Auch Grand City Property kam nicht vom Fleck, obwohl der Immobilienkonzern innerhalb weniger Monate gleich zwei Indexaufstiege – zuerst in den SDAX, dann in den MDAX – vollzog.

„Absteiger“ bedeutet nicht gleich „absteigen“ Nun zu den Indexabsteigern. Ausgenommen Braas Monier Building und GFK, die beide aufgrund von Übernahmen vom Börsenzettel verschwanden, weisen fünf von sieben Absteigern eine positive Performance auf. Amadeus, WCM und STRATEC Biomedical gelangen sogar prozentual zweistellige Kursgewinne. Auch ZEAL Network und Bilfinger entwickelten sich mit einem Plus von rund 7 % bzw. 10 % besser als der Markt. Nicht besonders gut verkraften konnte RATIONAL den Abstieg aus dem MDAX. Zwar markierte der Großküchenbauer Anfang Oktober noch ein Allzeithoch bei 596,35 Euro, danach schlug der Titel aber den Rückwärtsgang ein. Da die Geschäfte aber weiterhin florieren, setzte der SDAX-Titel jüngst zur Wende an. Mit einem Umsatzanstieg von 14,5 % 2017 konnte Rational nicht nur die eigenen Erwartungen, sondern auch die der Analysten klar schlagen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte von 167 auf 188 Mio. Euro. Das war im Vergleich zum Umsatzwachstum zwar leicht unterproportional, allerdings wurde eine abnehmende Marge bewusst in Kauf genommen. Die Landsberger investieren derzeit nämlich kräftig in die Infrastruktur, um die hohe Wachstumsdynamik langfristig aufrechthalten zu können. Christian Ingerl

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GASTBEITRAG

Invest 13.–14. April 2018: Anleger-Leitmesse mit Event-Charakter Sind Messen in unserer digitalen Welt noch zeitgemäß? Ja, wenn sie Leitcharakter für eine Branche haben, inhaltlich ebenso spezifisch wie vielfältig ausgerichtet sind und offen für Innovationen bleiben – wie die Invest in Stuttgart. Hier ein kleiner Rundgang zwischen „Kryptoassets“ und „Stock Pitch Competition“.

Die Messe Invest ist wohl der einzige Ort in Deutschland, an dem sich einmal im Jahr das gesamte „Who is Who“ der hiesigen, aber auch internationalen Anlageszene trifft, um über die Zukunft der Kapitalanlage zu diskutieren und Themen anzudenken, die Investoren wirklich weiterbringen und den Horizont öffnen für die Problemlösungen von morgen. Hier können Anleger bei über 130 Ausstellern

14    AnlegerPlusNews  03 2018

und in knapp 300 Veranstaltungen den direkten Austausch mit hochkarätigen und bekannten Finanzexperten suchen und sich rund um das Thema Geldanlage informieren. Aussteller treffen auf private Anleger sowie Vermögensverwalter und können in Dialog mit namhaften Finanzbloggern und digitalen Vermögensverwaltern treten. Zu den Anbietern der Invest gehören Banken, Onlinebroker, Edelmetall- und Wertpapierhändler Fondsgesellschaften und börsennotierte AGs aus dem In- und Ausland, die ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Verschiedene Themenparks, interessante Fach- und Firmenvorträge, Workshops und hochkarätig besetzte Diskussionen zu aktuellen Anlagethemen runden das Informationsangebot der Invest in Stuttgart ab. Kompass im Anlage-Dschungel Das umfassende und vielseitige Veranstaltungs- und Vortragsprogramm reicht von Edelmetallen über Fonds, Vermögensverwaltung und nachhaltige Geldanlage bis hin zu Trading. Bekannte und

renommierte Experten sind vor Ort und zeigen dem interessierten Anleger auf, wie die wirtschaftlichen Perspektiven und die persönlichen Investments in Anlagemöglichkeiten wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe aussehen könnten. Auf der Invest 2018 bekommen Anleger die Gelegenheit, tief in die Finanzwelt einzutauchen und einen Überblick über Trends und Chancen zu gewinnen. Welche Themen bewegen derzeit die Finanzwelt, was sind die Herausforderungen für die Zukunft und welche Konsequenzen hat das für die persönliche Geldanlage? Welche Produkte eignen sich mit Blick auf das Anlageprofil und auf das aktuelle Marktgeschehen am besten? Und was ist zu beachten, um eine möglichst gute Rendite bei tragbaren Risiken zu erreichen? Auf diese Fragen gibt die Invest 2018 vielfältige Antworten. Innovative Konzepte Die Finanzbranche hat schon lange erkannt, dass sie auf bestimmte Anlegergruppen speziell zugehen muss. Das Thema

Bilder: © Messe Stuttgart

essen sind und bleiben wichtig. Sie bieten gerade für die Finanzbranche eine hervorragende Möglichkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Für Kunden schafft der persönliche Kontakt Vertrauen, und das ist auch heute noch die entscheidende Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Bei Investitionen möchte man schließlich wissen, mit wem man es zu tun hat. Deshalb lohnen sich Messen – sofern sie für ihre Branche wegweisend sind, die wichtigen Themen der Branche konsequent aufgreifen und den Besucher in kompakter Form über Innovationen und Trends informieren – so wie die Invest in Stuttgart.


GASTBEITRAG

nutzen schon längst die Gunst der Stunde und sammeln das Geld von Kunden ein. Ist die Goldgräberstimmung berechtigt oder ist die Zeit des schnellverdienten Geldes mit den Cybermünzen schon vorbei? Hier eine Prognose: Das Thema dürfte zum Besuchermagneten werden und für kontroverse Diskussionen sorgen.

Sozial Media spielt zum Beispiel auch in der Finanzbranche eine wichtige Rolle. Mit der „Blogger Lounge“ geht das 2017 erfolgreich gestartete offene Diskussionsforum in die zweite Runde. Hier stellen sich nicht nur Top-Blogger aus der SozialMedia-Finanzwelt vor, sondern es werden auch Live-Interviews und Live-Postings während der Messe im Social Network geteilt. Mit Kolja Barghoorn, dem Betreiber des populären Finanzblogs „Aktien mit Kopf“, und weiteren Bloggern geht es um finanzielle Freiheit durch rationales Denken, um langfristiges Investieren sowie um das Aufspüren neuer Trends. Dabei wird auch das heißdiskutierte Thema rund um Kryptoassets auf der Agenda stehen. Unter Kryptowährungen versteht man unter anderem digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple oder Litecoin. Im Unterschied zu herkömmlichem Geld kaufen und handeln die Nutzer sie ausschließlich über das Internet. Die Währung besteht aus Zahlencodes, die sich mit jeder Transaktion neu verschlüsseln und dadurch als fälschungssicher gelten. Alles, was mit diesem Digitalgeld zu tun hat, löst bei vielen Anlegern derzeit einen Kaufreflex aus. Einige Börsen bringen jetzt auf dieser virtuellen Währung basierende Produkte in den Handel und Fonds

Wertvolle Rohstoffe und saubere Luft im Fokus Für Rohstoffanleger war 2017 ein gutes Jahr. Viele – wenn auch nicht alle – Rohstoffpreise stehen jetzt deutlich höher als im Vorjahr. Aber was wird in diesem Börsenjahr wichtig, welche Chancen bieten Gold, Silber, Kupfer, Öl, Gas und Minenaktien und welche Trends muss man erkennen? Auf der „Deutschen Rohstoffnacht“ beleuchten ausgewiesene Experten verschiedene Edelmetall- und Rohstoffthemen. Aktuelle Entwicklungen im Edelmetallsektor werden erörtert, interessante Unternehmen vorgestellt und Perspektiven aufgezeigt. Anleger und Profis, die für ihr Kapital nicht nur eine gute Rendite, sondern auch einen verantwortungsvollen Einsatz erwarten, finden im Rahmen der Invest auf der Messe „Grünes Geld“ ein breites Spektrum ökologischer Angebote. Rund zwanzig Anbieter präsentieren nachhaltige Investments, ökologisch und sozial verträglich. „Grünes Geld“ liefert Informationen und Angebote, gibt Tipps und zeigt Trends in einem dynamisch wachsenden Markt. Hier erfährt der Anleger, was wirklich nachhaltige, ethische Geldanlagen von den 08/15-Angeboten unterscheidet, was es mit „Crowd-Investments” auf sich hat und welche Anbieter auch halten, was sie versprechen.

Jobmesse“ und dem „Business Dating“ können Studierende und Young Professionals Kontakte zu namhaften Arbeitgebern aus der Finanzbranche knüpfen und die persönlichen Karrieremöglichkeiten ausloten. Besonders spannend und unterhaltsam dürfte erneut die „Stock Pitch Competition“ werden, in der Studierende nach Vorbild von US-Business Schools einer Jury in einem kurzen Vortrag ihre Vorschläge für jeweils ein Long- und ein Short-Investment präsentieren. Neben handfestem Business, Vorträgen und Networking gibt es auch noch andere schöne Dinge, die man auf dem Messeparkett der Invest tun kann: zum Beispiel tanzen. Auf der Invest Night im „Mash“, einer der größten und eindrucksvollsten Event-Locations in Stuttgart. Messen wie die Invest haben daher auch in der sich zunehmend digitalisierenden Finanzwelt ihren festen Platz – und die Invest 2018 in Stuttgart allemal. Sie ist und bleibt eine ideale Plattform für persönliche Kontakte. Bei kaum einer anderen Kommunikationsform bekommt der Anbieter so detaillierte Rückmeldungen wie auf einer Messe. Kunden können die Produkte in Live-Präsentationen persönlich erleben und finden mit emotionaler Ansprache immer noch die beste Inspiration. Zudem bieten Foren, Workshops und Abendveranstaltungen für Besucher und Veranstalter neben dem Erkenntnisgewinn ideale Plattformen zum fachlichen Austausch und zur Pflege von Netzwerken. Teoman Yanikoglu Projektleiter Invest

Invest bringt die Community zusammen Nach wie vor sind Messen ein wichtiges Instrument, um eben die Community zusammenzubringen, die für die Branche wichtig ist, um Informationen auszutauschen, Netzwerke zu bilden, weiterzuentwickeln und zu intensivieren. Deshalb bietet die Invest mit dem „Financial Career Recruiting Day“ eine Plattform für Unternehmen und den Finanz-Nachwuchs an. Im Rahmen der „Financial Career

AnlegerPlusNews  03 2018   15  


WISSEN

Crowdfunding SCHWARMFINANZIERUNG Was hat die Freiheitsstatue in New York mit der jungen internetbasierten Finanzierungsform Crowdfunding zu tun? Nun, es war ein bekanntes Vorläuferprojekt, denn das Einwandererland USA hatte 1885 kein Geld, um ein Podestal für die von Frankreich gespendete Freiheitsstatue zu errichten.

ew York ohne die Freiheitsstatue? Undenkbar. Doch erst ein Aufruf in der New York World von Verleger Joseph Pulitzer beschaffte das notwendige Kapital – von über 120.000 Spendern, von denen die meisten weniger als einen US-Dollar beisteuerten, um den Sockel für die Statue zu errichten. Auch der Genossenschaftsgedanke ist ein Wegbereiter für das Crowdfunding gewesen. Der Begriff wird jedoch tatsächlich 2006 erstmals verwendet. Eine der ersten FundraisingKampagnen über das damals gerade erst entstehende öffentliche Internet fand 1997 statt: die britische Rockband Marillion sammelte bei ihren Fans 60.000 US-Dollar ein, um ihre USKonzerttour zu finanzieren. Das klappte so gut, dass die Band die nachfolgenden Musikalben ebenfalls via Crowdfunding finanzierte. Die ersten Crowdfunding-Plattformen, die auch heute noch Bedeutung haben, wie Kickstarter oder Indiegogo, sind erst 2008/2009 gegründet worden.

Die Überzeugungsarbeit der Kapitalsuchenden war von Anfang an direkt an die potenziellen Nutzer und Geldgeber gerichtet – und oft so aufgesetzt, dass es nicht nur um Geld für die Finanzierung ging, sondern auch darum, manchmal sogar überwiegend, Feedback zu Produkten, Konzepten oder Dienstleistungen zu erhalten. Diese werden dann entsprechend den Wünschen und Vorlieben der potenziellen Kunden ausgerichtet. Man kann sich einen Direktvertrieb für z. B. nachhaltig und fair produzierte, nichtallergene Bio T-Shirts und Babywäsche vorstellen. Welche Farben sind in der aktuellen Saison von der über die Crowdfunding-Plattform erreichbaren potenziellen Kundschaft wirklich gefragt? Wie würde sich ein Frühbestellerrabatt von 15 % für die ersten 100 Kunden auswirken? Oder was wäre, wenn Investoren ab einer vernünftigen Mindestanlagesumme Rabatte auf Produktbestellungen erhalten?

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Bild: © John Anderson – fotolia.com

Anfänge der Innovation Crowdfunding Musik, Theater, Film und publizistische Vorhaben – in deren kreativer Projektfinanzierung sowie der treuen Fan-Basis liegen die Anfänge des kommerziellen internetbasierten Crowdfunding. Dies liegt auch an den spezifischen Begebenheiten. Ein Theaterstück bringt erst Einnahmen, wenn es nach den Proben und Vorbereitungen aufgeführt wird. Banken und Finanziers mögen solche aus ihrer Sicht risikobehafteten kleinen Projektfinanzierungen in der Regel nicht. Und da Zuschüsse für Kunst und Kultur seit Jahrzehnten kontinuierlich reduziert werden, waren und sind die mit dem Internet entstandenen Möglichkeiten zur Finanzierung und direkten Kommunikation ein Segen für die Kulturschaffenden. Schnell erkannten aber auch junge Unternehmer, Erfinder und Visionäre, dass Internet und Crowdfunding eine ganz neue Qualität für sie brachten. Fans, Interessierte und Gleichgesinnte bilden zwangslos und unkompliziert Interessengruppen, tauschen sich aus, führen weitere Affine heran, und manchmal bilden sich in „viraler“ Schnelligkeit Communities, die alles für eine Sache tun, wenn sie nur davon überzeugt sind.


WISSEN

Finanzierung, Marketing und Marktforschung Crowdfunding zur Unternehmens- oder Projektfinanzierung umfasst nicht nur Eigen- und Fremdkapital, sondern kann auch als Vorfinanzierung für Produkte und Services konzipiert sein oder als smartes Direktmarketing oder auch eine beliebige Kombination daraus. Das macht das Besondere aus und es bietet ganz neue Möglichkeiten, Geldgeber und Kunden zu finden und mit ihnen einen Dialog zu führen. Dazu kommen soziale Trends, auf die geschickte Kommunikatoren aufspringen können. In der modernen Soziologie spricht man von „Tribalism“, z. B. von Veganern, Hardcore-Rockern, OnlineGamern oder Extremsportlern. Diese Tribes sind lose und formieren sich fortlaufend neu rund um die Trends von morgen. Erfolg beim Crowdfunding heißt seine Finanzierungsziele, ob 10.000 Euro oder 1 Mio. Euro, zu erreichen. Dafür muss die Ansprache in Wort, Bild und Film emotional mitreißen, plausibel sein und darf nicht überzogen wirken. Zu viel Information wirkt abschreckend und nackte Zahlen und technisches Fachgelaber langweilen. Ein gutes Video, das Investoren mobilisieren kann, so zeigen etliche Studien, sollte nicht länger als drei Minuten sein, dabei sympathisch und informativ; vor allem muss es aber emotional ansprechen und begeistern. Dafür reicht eine Pflichtübung nicht, eine erfolgreiche CrowdfundingKampagne muss schon generalstabsmäßig geplant sein. Newsletter, Presseberichte, Messe-Events, Chats, Prototypen – alles, was das Interesse steigert und aufrechterhält, ist erlaubt und auch erforderlich. Das Kampagnen-Team muss kundenorientiert und kommunikativ, professionell und zuverlässig sein. Denn es gibt einen intensiven Wettbewerb der Kapitalsuchenden um die immer zu geringe Anzahl an Investoren. Formen des Crowdfunding Zum Crowdfunding-Markt zählen neben Eigenkapital, Fremdkapital und Vorverkäufen in der Unternehmens- und Projektfinanzierung auch Kredite von Privatpersonen an Privatpersonen, auch Peerto-Peer-Kredite genannt. Aufgrund der Diversifikationsmöglichkeiten selbst für kleine Beträge kann das Ausfallrisiko gesenkt werden. Dafür liegt die Verzinsung je nach Rating und Laufzeit doch bei einigen Prozenten mehr als bei der Bank. Schon seit Jahren haben sich auch ganze neue spezialisierte Crowdfunding-Kategorien etabliert. So gibt es eine Vielzahl von Immobilienplattformen mit unterschiedlicher Ausrichtung, ebenso Plattformen, die auf regenerative Energieprojekte fokussiert sind. Nicht zu vergessen sind auch

soziale oder Donation-Plattformen. Hier erhält der Geldgeber keinen materiellen Gegenwert. Dafür fließt sein Geld in aus seiner Sicht sinnvolle Projekte, wie ein Weihnachtsfest im Waisenhaus, den Kampf und die Öffentlichkeitsarbeit gegen Folter oder Luftverschmutzung oder für das Überleben von Bienen, Walen oder bedrohten Ureinwohnern. Seit Ende 2016 transformiert eine weitere Innovation, die Blockchain- oder Distributed-Ledger-Technologie, das Crowdfunding abermals. Denn nach dem Kryptowährungsboom von Bitcoin & Co. folgte schnell die Unternehmensfinanzierung durch sogenannte Token Sales oder Initial Coin Offerings (ICOs). Statt staatlicher Zahlungsmittel werden hier digitale Einzahlungen in Kryptowährungen verlangt. Dafür ist der Käufer der ICOs dann berechtigt, das zu erhalten, was in einem sogenannten „Smart Contract“ höchst unterschiedlich geregelt ist. Da es sich zumeist um eine „Black Box“ handelt und keine Sicherheiten, oft nicht einmal eine Finanzplanung, vorhanden sind, wurde durch den Mangel an Regulierung ein unebenes Spielfeld erzeugt. 2017 wurden in der globalen Start-up-Finanzierung mehr Mittel über ICOs aufgenommen als über die etablierten Kanäle Venture Capital und Angel Investoren. Der Schatten des Booms: viele Schwindler und Betrüger und hohe Verluste durch Hacker und Cyberkriminelle. Alexander Bosch

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AnlegerPlusNews  03 2018   17  


SdK EXTRA

Gewerbeimmobilien im Fokus, hier das Dresdner Zwinger-Forum der TLG AG

SdK beantragt Spruchverfahren für WCM-Aktionäre

Die Hauptversammlungen der WCM AG und der TLG IMMOBILIEN AG hatten dem Vertrag bereits am 22.11.2017 bzw. am 17.11.2017 zugestimmt. Am 09.02.2018 wurde dieser Vertrag ins Handelsregister eingetragen. Die außenstehenden Aktionäre der WCM AG sollen als Ausgleich eine Garantiedividende von 0,11 Euro je Aktie erhalten oder im Wege einer Abfindung nach § 305 AktG ihre WCM Aktien in Form eines Aktientausches im Verhältnis 23:4, also 23 Aktien der WCM AG gegen 4 Aktien der TLG Immobilien AG, tauschen können. Aus Sicht der SdK sind Ausgleich und Abfindung u.a. aufgrund folgender Punkte nicht angemessen: So wurden seitens der Unternehmensbewerter die künftigen Umsätze der WCM teilweise sogar rückläufig eingeschätzt, wohingegen die Kosten stetig steigen sollen. Im Ergebnis soll ausweislich des Angemessenheitsgutachtens die WCM AG ihre Ergebnisse der Geschäftsjahre 2015 und 2016 (bereinigt, vor Ertragssteuer) zukünftig nicht mehr erreichen können. Da aber auch für das Jahr 2018 Neuakquisitionen in einem Umfang von rund 150 Mio. Euro und somit ein Gesamtimmobilienbestand von rund 1 Mrd. Euro fest eingeplant sind, erscheint diese Annahme nicht tragbar. Ein weiterer Fehler besteht in Hinblick auf die Marktrisikoprämie. Die Gutachter halten eine Prämie „am oberen Ende der Bandbreite nach persönlichen Steuern i.H.v. 6 % für angemessen“. Diese dürfte deutlich niedriger im Bereich von 4,0 % bis 4,5 % anzusetzen sein, wodurch sich vor allem die Garantiedividende deutlich verbessern dürfte. Abschließend ist auf den Betafaktor einzugehen, der nach Einschätzung der SdK mit einem Wert von 0,375 für die WCM AG zu hoch angesetzt wurde. Je niedriger der Betafaktor angesetzt

18    AnlegerPlusNews  03 2018

wird, desto höher fällt der durch die Unternehmensbewertung errechnete faire Wert des Unternehmens aus. Die historischen und damit belastbaren Daten der WCM AG liegen auch nach Ansicht der Gutachter deutlich über dem Niveau der Peer Group. Dennoch wird mit 0,375 ein Betafaktor angesetzt, der über dem Durchschnittswert und dem Median der Vergleichsgruppe liegt. Bei der TLG AG gehen die Gutachter hingegen von einer „ambitionierten Planungsrechnung“ aus. Dem erhöhten operativen Risiko tragen sie mit einer Erhöhung des Beta-Faktors um lediglich 0,03 Rechnung. Die zu Grunde gelegten Beta-Faktoren lassen sich somit bereits bei einer Einzelbetrachtung nicht rechtfertigen. Bei einem Vergleich beider Beta-Faktoren wird die Diskrepanz zwischen festgestellten Daten und erkannten Risiken einerseits und Bewertung dieser Umstände andererseits noch deutlicher. Der im Angemessenheitsgutachten errechnete Unternehmenswert der WCM AG, der die Grundlage für die Garantiedividende und u.a. für das Abfindungsangebot darstellt, ist daher deutlich zu niedrig angesetzt. Die SdK ist überzeugt, im Wege eines gerichtlichen Spruchverfahrens eine Nachbesserung der festgelegten Garantiedividende erreichen zu können. Daher wird die SdK in Kürze einen Antrag auf Einleitung eines Spruchverfahrens stellen. Die SdK ruft alle vom Beherrschungsvertrag betroffenen Mitglieder dazu auf, sich dem Spruchverfahren anzuschließen. Weitergehende Informationen erhalten Sie entweder per Telefon unter 089/2020846-0 oder unter info@sdk.org. München, den 21.2.2018 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

Hinweis: Die SdK hält Aktien der WCM AG und der TLG Immobilien AG

Bild: © TLG Immobilien

ie WCM AG hat einen Beherrschungsvertrag mit der TLG Immobilien AG geschlossen, die Garantiedividende und der Abfindungsbetrag sind aus Sicht der SdK nicht angemessen.


SdK EXTRA

Dividende im Kreuzfeuer der Kritik HV-BERICHT Bei der Aurubis AG steht mit dem geplanten Verkauf des Unternehmensbereichs Flachwalzprodukte ein größerer Einschnitt bevor. Damit will sich Aurubis zukünftig noch stärker auf das Verarbeiten von Rohstoffen und Extrahieren von Metallen konzentrieren. uropas größter Kupferkonzern möchte seinen Unternehmensbereich Flachwalzenprodukte verkaufen. Dazu befinde man sich, wie der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schachler auf der Hauptversammlung (HV) am 1. März in Hamburg betonte, in fortgeschrittenen Verhandlungen mit der Wieland-Werke AG. In diesem Rahmen unterzeichneten beide Parteien am 12. Februar 2018 ein sogenanntes Term Sheet, das die wesentlichen Eckdaten des Verkaufs beinhaltet. Das Segment mit Produktionsstandorten in Deutschland, den Niederlanden, Finnland und den USA umfasst immerhin ein Umsatzvolumen von rund 1,3 Mrd. Euro. Darüber hinaus sollen auch 50 % der Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG verkauft werden, womit die Wieland-Werke dort alleiniger Eigentümer werden. Während es in Bezug auf finanzielle Details des Vertrags vonseiten des Vorstands auf der HV keine Informationen kamen, gab man zumindest einen zeitlichen Ausblick für den Ablauf der Transaktion. So strebt das Aurubis-Management die Ausarbeitung eines konkreten Kaufvertrags bis April/Mai an. Danach werde sich noch eine Prüfung der Transaktion durch die verschiedenen Kartellbehörden anschließen, die bis zu einem halben Jahr dauern könne. Ausschüttung als zu gering bemängelt Die Verwaltung schlug den Aktionären für das Geschäftsjahr 2016/17 eine Dividendenerhöhung um 16 % auf 1,45 Euro

je Aktie vor. Während die Aktionäre das Management zwar für die vorgelegten Geschäftszahlen lobten, zeigten sie sich mit dem Dividendenvorschlag allerdings nicht einverstanden. Nicht nur Markus Neumann von der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., sondern auch weitere Redner hielten die Ausschüttungsquote von lediglich 28 % für zu gering. Angesichts der vorhandenen Liquidität kam die Forderung nach einer Mindestausschüttung von 2,00 Euro je Aktie auf. Der Vorstandsvorsitzende sieht Aurubis dagegen als attraktiven Dividendenzahler an, die Ausschüttungsquote solle sich in Zukunft aber am operativen Konzernergebnis orientieren. Mit Vision 2025 zu höherer Profitabilität Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Aurubis bei einem Umsatz von gut 11 Mrd. Euro ein operatives Konzernergebnis von 236 Mio. Euro. Dies entsprach einer Ergebnissteigerung von 43 % gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 setzte sich die positive Entwicklung bei einem Umsatzplus von 17 % fort. Das operative Konzernergebnis vervielfachte sich sogar auf 60 Mio. Euro entsprechend einem Ergebnis je Aktie von 1,33 Euro. In den kommenden Jahren strebt Aurubis eine weitere Verbesserung auf den Feldern Wachstum, Effizienz und Verantwortung an. Aus dem aufgelegten Effizienzsteigerungsprogramm erwartet der Vorstand bis zum Geschäftsjahr 2019/20 einen Projektbeitrag von kumuliert über 200

Arubis (ISIN DE0006766504) 90 € 80 € 70 € 60 € 50 € 40 € 2015

2016

2017

30 €

Quelle: investing.com | Kurs am 13.3.2018: 67,72 Euro

Mio. Euro. Zudem sollen interne und externe Wachstumsprojekte bis zum Jahr 2022/23 eine EBITDA-Steigerung um 200 Mio. Euro erbringen. Allein 80 Mio. Euro davon soll laut Vorstand die Umsetzung eines innovativen metallurgischen Prozesses beisteuern. Dieser ermöglicht Aurubis auch eine deutliche Ausweitung der Rohstoffbasis. Die jüngsten Geschäftszahlen kamen am Kapitalmarkt bisher dennoch nicht gut an. Der Kurs liegt aktuell rund 20 % unter dem Anfang des Jahres erreichten Allzeithoch. Angesichts der geplanten Effizienz- und Ergebnisverbesserungen in den kommenden Jahren und der starken Fokussierung erscheint die Aurubis-Aktie angesichts des Kursrücksetzers wieder attraktiver bewertet. Der Technologiekonzern ist nach wie vor fundamental gut aufgestellt in einem oligopolistischen Umfeld tätig und als langfristiges Basisinvestment geeignet. Thorsten Renner

AnlegerPlusNews  03 2018   19  


SdK EXTRA

K d S DEPOT

L REA

Bild: © Fotolia.com

7C-Vorstand hält Wachstumszusagen ein

INTERVIEW Die 7C Solarparken AG hat die nächste Phase starken Wachstums eingeleitet und kommt dem Ziel näher, 2019 den unternehmenseigenen Solarpark auf mehr als 200 MWp zu erweitern.

ie 7C Solarparken AG hat Ende Februar den Erwerb des Geschäftsbereiches Projektentwicklung von AMATEC bekannt gegeben. Damit hat der Vorstand die angekündigte erste Stufe des Wachstumsplans 2017–19 umgesetzt. Durch die Übernahme verfügt 7C Solarparken nun über eine 55 MWp große Projektpipeline, von der 15 MWp nahezu baureif sind. Zusätzlich zu den Solarprojekten wurden noch eine Bestandsanlage mit einer Leistung von 750 kWp und eine Kaufoption für drei Bestandsanlagen sowie 3 ha PV-Grundstücke erworben. Keine Verwässerung der Aktionäre Die Finanzierung der Transaktion erfolgte über die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens mit einem Volumen in Höhe von 25 Mio. Euro. Aus dem Erlös des Schuldscheins werden ca. 10 Mio. Euro für die Ablösung einer spezifischen Projektfinanzierung verwendet, 15 Mio. Euro sollen dem Eigenkapital für das Projektwachstum zugeführt werden. Die Laufzeit des Schuldscheindarlehens beträgt fünf Jahre (Tranche 1) bzw. 7 Jahre (Tranche 2), die überwiegend fixe Verzinsung ca. 2,8 % p. a.

Wachstumsweg vorgezeichnet Zeitgleich mit der Transaktion der Projektentwicklung von AMATEC hat 7C Solarparken den Kauf einer Solaranlage mit insgesamt 2 MWp Leistung bekannt gegeben. Die Anlage in der Nähe von Salzwedel in SachsenAnhalt soll ein jährliches EBITDA von 175.000 Euro erwirtschaften. Details zum Kaufpreis wurden nicht bekannt gegeben. Durch die Übernahme der Projektentwicklung von AMATEC sollte es der Gesellschaft gelingen, innerhalb der kommenden 12 Monate die Schwelle von 150 MWp zu erreichen. Die Wachstumsgeschwindigkeit bleibt damit hoch. Wir haben uns hinsichtlich der Übernahme und des Einstiegs in das Projektierungsgeschäft mit dem CEO Steven De Proost unterhalten. SdK: Herr De Proost, können Sie uns den Kaufpreis für die Übernahme des Geschäftsbereiches Projektentwicklung von AMATEC nennen? Steven De Proost: Den Kaufpreis haben wir nicht bekannt gegeben. Wir gehen davon aus, dass die Realisierung der Projekte

eines Investitionsvolumens von 25 Mio. Euro innerhalb der kommenden 18 Monate bedarf. Wird 7C Solarparken das erworbene Projektierungsgeschäft von der Muttergesellschaft aus betreiben? Wir haben dafür die AMATEC Projects GmbH gegründet, die den Geschäftsbereich betreiben wird. Die neue Gesellschaft wird die fünf Mitarbeiter von AMATEC übernehmen und auf die Gesellschaft gehen auch alle Verträge und Rechte über, die wir erworben haben. AMATEC verfügt über eine Projektpipeline von rund 55 MWp. Handel es sich dabei um viele kleinere Projekte? Die meisten Projekte, die sich bereits im fortgeschrittenen Stadium befinden, haben eine Leistung von 750 kWp. Das betrifft Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15 MWp. Wir planen aber auch größere Anlagen, die nach der Freiflächenausschreibungsverordnung gefördert werden. Diese werden wir jedoch erst später realisieren können. 2019 und 2020 will die

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Wertpapiere der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Wertpapiere der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wer­t­ papierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanz­instrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 30) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

20    AnlegerPlusNews  03 2018


SdK EXTRA

„Wir sehen kaum eine Änderung unseres Risikoprofils. Wir machen nur die reine Projektentwicklung.“

große Koalition aus CDU, CSU und SPD ja insgesamt zusätzliche Anlagen mit einer Leistung von 2 GWp fördern. Bei diesen Sonderausschreibungen wollen wir dabei sein.

Bild: © Privat

Sollen die Projekte zukünftig alle für die Erweiterung des eigenen Bestandes erstellt werden oder planen Sie, auch für Dritte Projekte zu errichten? Zunächst will ich einmal klarstellen, dass wir auch nach der AMATEC-Übernahme selbst keine PV-Anlagen errichten werden. AMATEC ist ein reiner Entwickler, der sich um Genehmigungsverfahren und den Erwerb der Flächen kümmert, und kein EPC-Unternehmen, das sich um das Beschaffungswesen, Ausführung der Bau- und Montagearbeiten kümmert. Die Anlagen, die wir erstellen, wollen wir nur für den Eigenbestand erstellen und nicht für Dritte. Was geschieht, wenn die aktuelle Projektpipeline von 55 MWp abgearbeitet ist? Wollen Sie dann dauerhaft weitere Projekte angehen? Zum normalen Geschäft eines Entwicklers gehört, dass sich die Pipeline regelmäßig ändert und diese auch wächst. Deswegen

Steven De Proost CEO der 7C Solarparken AG

haben wir auch die Mitarbeiter übernommen, um so zukünftig jedes Jahr Anlagen mit einer Leistung von 15 MWp aus eigener Entwicklung generieren zu können. Ändert sich durch den Einstieg in die Projektierung nicht auch das Risikoprofil des Gesamtkonzerns? Schließlich sind Projektierer und deren Projektpipeline doch immer von den politischen Rahmenbedingungen abhängig, und diese können relativ schnell wechseln. Die eigene Projektentwicklung mit fünf Mitarbeitern kostet uns ungefähr 500.000 Euro pro Jahr. Demgegenüber steht ein jährliches EBITDA aus unseren Anlagen von 30 Mio. Euro. Deswegen sehen wir kaum eine Änderung unseres Risikoprofils. Nochmal: Wir machen kein EPC, keine Montage, sondern nur die reine Projektentwicklung.

Sie haben noch einen weiteren Deal angekündigt. Mit was dürfen die Aktionäre in Zukunft noch rechnen? Auf dem letzten Investor Day haben wir bekannt gegeben, dass unser erster angestrebter Deal die Übernahme oder Kooperation mit einem Projektentwickler ist, um die Schwelle von 150 MWp zu überschreiten. Dies sollte mit einer alternativen Finanzierung, wie nun geschehen, umgesetzt werden. Das zweite Ziel, um die 200 MWpGrenze zu durchbrechen, soll anhand eins M&A-Deals oder über Co-Investitionen umgesetzt werden. Eine neue alternative Finanzierung wird es nicht geben, weil wir jetzt wieder einen normalen Verschuldungsgrad erreicht haben mit der Emission des Schuldscheins in Höhe von 25 Mio. Euro.

SdK Realdepot Wertpapier WKN Kaufdatum Anzahl Kaufkurs Kaufsumme in Euro in Euro

Gold-Zack AG i.I. Wandelanleihe Fernheizwerk Neukölln AG AGROB Immobilien AG. Vz. K+S AG RENK AG IFA Hotel & Touristik AG** GAG Immobilien AG 7C Solarparken AG Porsche Automobil Holding SE Telefónica Deutschland Holding AG HORNBACH Baumarkt AG Zapf Creation AG ElringKlinger AG Uniper SE Essanelle Hair Group AG Nachbesserungsrechte

768683 576790 501903 KSAG88 785000 613120 586353 A11QW6 PAH003 A1J5RX 608440 A11QU7 785602 UNSE01 –

13.04.11 100 19.10.11 200 26.06.12 800 30.07.13 350 10.03.14 100 19.05.14 2.000 02.06.14 100 03.07.15 4.000 01.09.15 150 24.02.16 1.000 10.08.16 200 22.05.17 500 19.07.17 300 09.02.18 300 28.03.11 500

*8,30 30,50 8,20 22,72 85,49 6,53 59,00 1,76 60,44 4,36 25,60 11,40 17,44 23,33 0,00

8.300 6.099 6.560 7.952 8.549 13.060 5.900 7.040 9.065 4.360 5.119 5.700 5.231 6.999 0,00

Kurs am Gesamtwert Veränderung 13.3.2018 13.3.2018 in % in Euro in Euro

*12,62 44,00 20,40 23,26 112,00 10,40 74,00 2,43 65,68 3,88 30,30 20,80 16,00 24,68 0,00

12.620 8.800 16.320 8.141 11.200 20.800 7.400 9.720 9.852 3.880 6.060 10.400 4.800 7.404 0,00

52,05 44,29 148,78 2,38 31,01 59,26 25,42 38,07 8,68 -11,01 18,38 82,46 -8,24 5,79 –

angefallene Transaktionskosten: 1.361,58 Euro | Stückzinsen: 1,30 Euro | Zinsen (Verrechnungskonto): 23,01 Euro | abgeführte Steuern: 7.711,87 Euro Kontostand: 20.383,01 Euro | Gesamtdepotwert: 165.491,88 Euro Depotveränderung: +65,49 % Anmerkung Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten, aber vor Steuern *Angaben in %; **Erwerb der Aktien erfolgte in zwei Tranchen: 19.5.2014 1.000 Aktien zu 10,16 Euro je Aktie, 27.11.2014 2.000 Stück zu 4,72 Euro je Aktie im Rahmen einer Kapitalerhöhung.

AnlegerPlusNews  03 2018   21  


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Kontakt

INVESTOR RELATIONS Sie finden alle IR-Einträge auch im Internet auf www.Anleger-Guide.de

DAX

DAX

adidas AG

Deutsche Telekom AG

Investor Relations Adi-Dassler-Straße 1 91074 Herzogenaurach Tel.: +49 (0)9132 84-3296 Fax: +49 (0)9132 84-3127 E-Mail: investor.relations@adidas-group.com Web: www.adidas-group.com

Hannes Wittig Friedrich-Ebert-Allee 140 53111 Bonn Tel.: +49 (0) 228 181-88880 E-Mail: investor.relations@telekom.de Web: www.telekom.com/ir

adidas ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie mit den Kernmarken adidas und Reebok. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt mehr als 60.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2016 einen Umsatz von 19 Mrd. €.

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 165 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28,5 Millionen Festnetz- und 18,5 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Sie ist in über 50 Ländern vertreten. 2016 haben rund 218.300 Mitarbeiter einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro erwirtschaftet; rund 66% davon außerhalb Deutschlands.

DAX

MDAX

Vonovia SE

alstria office REIT-AG

Rene Hoffmann Philippstraße 3 44803 Bochum Tel.: +49 (0)234 314-1629 Fax: +49 (0)234 314 888-1629 E-Mail: rene.hoffmann@vonovia.de Web: www.vonovia.de

Ralf Dibbern Bäckerbreitergang 75 20355 Hamburg Tel.: +49 (0)40 226341-329 Fax: +49 (0)40 226341-310 E-Mail: ir@alstria.de Web: www.alstria.de

Mit einem Portfoliowert von ca. 30 Mrd. € und 355.000 eigenen Wohnungen ist Vonovia Deutschlands führendes bundesweit aufgestelltes Wohnungsunternehmen. Vonovia Stellt als modernes Dienstleistungsunternehmen die Kundenorientierung und Zufriedenheit seiner Mieter in den Mittelpunkt. Seit 2013 ist Vonovia börsennotiert, seit 2015 im DAX 30 gelistet und beschäftigt rund 8.100 Mitarbeiter.

Die alstria office REIT-AG ist der führende REIT und das nach Marktkapitalisierung größte deutsche Büroimmobilienunternehmen. Investitionsschwerpunkte sind Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. Eine erstklassige Mieterqualität und langfristige Mietverträge sichern die Stabilität der Erträge und ermöglichen eine attraktive Dividendenpolitik.

MDAX

MDAX

Brenntag AG

Covestro AG

Corporate Finance & Investor Relations Stinnes-Platz 1 45472 Mülheim an der Ruhr Tel.: + 49 (0)208 7828-7653 Fax: +49 (0)208 7828-7755 E-Mail: ir@brenntag.de Web: www.brenntag.com

Investor Relations Kaiser-Wilhelm-Allee 60 51373 Leverkusen Tel.: +49 (0)214 6009-2816 E-Mail: ir@covestro.com Web: investor.covestro.com/de/start/

Brenntag ist Weltmarktführer in der Chemiedistribution. Als Bindeglied zwischen Chemieproduzenten und weiterverarbeitender Industrie liefert Brenntag seinen etwa 185.000 Kunden Distributionslösungen und Mehrwertleistungen für Industrie- und Spezialchemikalien. Mit einem Netzwerk von mehr als 550 Standorten in 74 Ländern erzielte die Gruppe einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro in 2016.

22    AnlegerPlusNews  03 2018

Mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt rund 15.600 Mitarbeiter.


IR-KONTAKT

MDAX

MDAX

Deutsche EuroShop AG

Evonik Industries AG

Patrick Kiss Heegbarg 36 22391 Hamburg Tel.: +49 (0)40 413579-20 Fax: +49 (0)40 413579-29 E-Mail: ir@deutsche-euroshop.de Web: www.shoppingcenter.ag

Investor Relations Rellinghauser Straße 1-11 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 177-3146 Fax: +49 (0)201 177-3140 E-Mail: investor-relations@evonik.com Web: www.evonik.de

Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Das MDAX-Unternehmen ist zurzeit an 19 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Der Marktwert der überwiegend in Innenstädten liegenden Center beläuft sich auf 3,9 Mrd. €.

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Evonik ist mit rund 35.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 12,7 Mrd. € ein bereinigtes EBITDA von 2,165 Mrd. €.

IR-Kontakt „Print & Online“

MDAX FUCHS PETROLUB SE

g

uchun

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Jahresbuchung

(10 Print-, 12 Newsausgaben, 12 Monate Online)

1.990 €

(5 Print-, 6 Newsausgaben, 6 Monate Online)

1.190 €

Halbjahresbuchung

Veröffentlichung auf www.Anleger-Guide.de

Investor Relations Friesenheimer Straße 17 68169 Mannheim Tel.:  +49 (0)621 3802-1105 Fax: +49 (0)621 3802-7201 E-Mail: ir@fuchs-oil.de Web: www.fuchs-oil.de FUCHS PETROLUB entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten für nahezu alle Industrien und Anwendungsbereiche. Das Unternehmen, das 1931 in Mannheim gegründet wurde, beschäftigt weltweit rund 5.000 Mitarbeiter und ist der weltweit größte Anbieter unter den unabhängigen Schmierstoffherstellern.

MDAX

MDAX

innogy SE

KION GROUP AG

Investor Relations Opernplatz 1 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 12-44794 E-Mail: invest@innogy.com Web: www.innogy.com

Investor Relations Thea-Rasche-Strasse 8 60549 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 20110-7450 E-Mail: ir@kiongroup.com Web: www.kiongroup.com

Die innogy SE ist ein führendes deutsches Energieunternehmen mit einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro (2016), mehr als 40.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in 16 europäischen Ländern. Mit ihren drei Geschäftsfeldern Erneuerbare Energien, Netz & Infrastruktur und Vertrieb adressiert innogy die Anforderungen einer modernen dekarbonisierten, dezentralen und digitalen Energiewelt.

Die KION Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen. In über 100 Ländern optimiert die KION Group den Material- und Informationsfluss in Fabriken, Lagerhäusern und Vertriebszentren. Der Konzern ist Europas größter Hersteller von Flurförderzeugen, weltweit die Nummer Zwei und zudem führender Anbieter von Automatisierungstechnologie.

MDAX

MDAX

LANXESS AG

METRO AG

Kennedyplatz 1 50679 Köln Tel.: +49 (0)221 8885-3262 Fax: +49 (0)221 8885-4944 E-Mail: ir@lanxess.com Web: www.lanxess.de

Investor Relations Metro-Straße 1 40235 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 6886-1051 Fax: +49 (0)211 6886-3759 E-Mail: Investorrelations@metro.de Web: www.metroag.de

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2016 einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 19.200 Mitarbeiter in 25 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen hat weltweit 74 Produktionsstandorte. Das Kerngeschäft bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen.

METRO ist als führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel in 35 Ländern mit mehr als 150.000 Mitarbeitern aktiv. Im Geschäftsjahr 2015/16 erwirtschaftete METRO einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Mit den Vertriebsmarken METRO/ MAKRO Cash & Carry und Real liefert das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für Bedürfnisse seiner Groß- und Einzelhandelskunden.

AnlegerPlusNews  03 2018   23  


IR-KONTAKT

MDAX

MDAX

LEG Immobilien AG

NORMA Group SE

Burkhard Sawazki Hans-Böckler-Straße 38 40476 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4568-400 Fax: +49 (0)211 4568-22204 E-Mail: ir@leg.ag Web: www.leg.ag

Investor Relations Edisonstraße 4 63477 Maintal Tel.: +49 (0)6181 6102-741 Fax: +49 (0)6181 6102-7641 E-Mail: ir@normagroup.com Web: www.normagroup.com

Die LEG ist ein führendes deutsches Wohnimmobilienunternehmen. Das Unternehmen zeigt ein überdurchschnittliches Wachstum und behauptet eine führende Profitabilität. Das defensive Geschäftsmodell wird durch eine langfristig gesicherte Finanzierung bei geringen Zinskosten gestützt. Durch organisches Wachstum und Akquisitionen wird eine attraktive Dividendenrendite mit Wachstumspotenzial generiert.

Als internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie sind wir ein strategischer Entwicklungspartner für unsere Kunden in über 100 Ländern mit einem integrierten Service-Vertriebsnetzwerk. Unsere Produkte umfassen Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme.

MDAX

MDAX

RATIONAL AG

RTL Group

Stefan Arnold Iglingerstraße 62 86899 Landsberg Tel.:  +49 (0)8191 327-2209 Fax: +49 (0)8191 327-722209 E-Mail: ir@rational-online.de Web: www.rational-online.com

Investor Relations 43, Boulevard Pierre Frieden 1543 Luxemburg Tel.: +352 (0)2486-5074 Fax: +352 (0)2486-5139 E-Mail: ir@rtlgroup.com Web: www.rtlgroup.com

RATIONAL hat sich durch Spezialisierung auf die thermische Speisenzubereitung, Fokussierung auf die Profiküche und die uneingeschränkte Kundennutzenorientierung als weltweiter Markt- und Technologieführer in seinem Segment mit einem Marktanteil von über 50% etabliert. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter und erzielte 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 613,0 Mio. Euro.

Die RTL Group ein führendes Unternehmen im Sender-, Inhalte- und Digitalgeschäft mit Beteiligungen an 56 Fernseh- und 31 Radiosendern, globalen Produktionsgesellschaften sowie dynamisch wachsendem Digitalgeschäft. 2016 erzielte die RTL Group neue Rekordwerte: Umsatz stieg auf 6,2 Mrd. €, EBITDA auf 1.411 Mio. €. Wachstumstreiber waren vor allem das deutsche TV-Geschäft und Digitales.

MDAX

MDAX

Ströer SE & Co. KGaA

TAG Immobilien AG

Investor Relations Ströer Allee 1 50999 Köln Tel.: +49 (0)2236 9645-324 Fax: +49 (0)2236 9645-6324 E-Mail: ir@stroeer.de Web: www.stroeer.com

Dominique Mann Steckelhörn 5 20457 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38032-305 Fax: +49 (0)40 38032-388 E-Mail: ir@tag-ag.com Web: www.tag-ag.com

Die Ströer SE & Co. KGaA ist ein führendes digitales Multi-Channel-Medienhaus und bietet werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte PremiumKommunikationslösungen an. Die Ströer Gruppe vermarktet und betreibt mehrere tausend Webseiten vor allem im deutschsprachigen Raum und betreibt rund 300.000 Werbeträger im Bereich „Out of Home“.

Die TAG Immobilien AG ist ein im MDAX gelistetes Immobilienunternehmen. Unser Fokus liegt auf der Akquisition, Entwicklung und Bewirtschaftung von Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands. Neben dem aktiven Asset-Management der rund 80.000 Einheiten steht die wert- und renditeorientierte Optimierung des Portfolios im strategischen Fokus, um Investoren eine attraktive Anlageklasse zu bieten.

MDAX

SDAX

Uniper SE

ADLER Real Estate AG

Herr Mikhail Prokhorov E.ON-Platz 1 40479 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4579-4484 Fax: +49 (0)211 4579-2082 E-Mail: ir@uniper.energy Web: www.uniper.energy

Dr. Rolf-Dieter Grass Joachimsthalerstraße 34 10719 Berlin Tel.: +49 (0)30 39801-810 Fax: +49 (0)30 63961-9228 E-Mail: r.grass@adler-ag.com Web: www.adler-ag.com

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und knapp 13.000 Mitarbeitern. Ihr Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf.

Die ADLER Real Estate AG gehört mit rund 50.000 Wohneinheiten zu den führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Als integrierter Immobilienkonzern bietet ADLER seinen Mietern alle wohnungsnahen Dienstleistungen aus einer Hand an. Hervorgegangen ist die Gesellschaft aus den Frankfurter Adlerwerken, deren Geschichte bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht.

24    AnlegerPlusNews  03 2018


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SDAX

SDAX

BayWa AG

Deutsche Beteiligungs AG

Investor Relations Arabellastraße 4 81925 München Tel.: +49 (0)89 9222-3887 Fax: +49 (0)89 9212-3887 E-Mail: investorrelations@baywa.de Web: www.baywa.de

Thomas Franke Börsenstraße 1 60313 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 95787-307 Fax: +49 (0)69 95787-5307 E-Mail: thomas.franke@dbag.de Web: www.dbag.de

Der international tätige BayWa-Konzern hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Groß-/ Einzelhandel und Dienstleistungen. Hauptsitz der 1923 gegründeten Muttergesellschaft BayWa AG ist München. Die Geschäftsaktivitäten teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie.

Die börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG legt geschlossene Private-Equity-Fonds auf und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum. Das von der DBAG verwaltete und beratene Kapital beträgt rund 1,8 Milliarden Euro.

SDAX

SDAX

DEUTZ AG

GRAMMER AG

Christian Krupp Ottostraße 1 51149 Köln Tel.: +49 (0)221 822-5400 Fax: +49 (0)221 822-155400 E-Mail: ir@deutz.com Web: www.deutz.com

Ralf Hoppe Georg-Grammer-Straße 2 92224 Amberg Tel.: + 49 (0)9621 66-2200 Fax: +49 (0)9621 66-3200 E-Mail: investor-relations@grammer.com Web: www.grammer.com

®

Die DEUTZ AG ist ein unabhängiger Produzent von Diesel- und Gasmotoren in der Leistungsklasse von 25 bis 520 kW mit Hauptsitz in Köln. Seit nunmehr über 150 Jahren steht DEUTZ als Synonym für führende Technologie und qualitativ hochwertige Produkte. Wir beschäftigen 3.665 Mitarbeiter und sind in mehr als 130 Ländern vertreten.

Die GRAMMER AG mit Sitz in Amberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für Offroad-Fahrzeuge (Traktoren, Baumaschinen, Stapler), Lkw, Busse und Bahnen sowie von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung (Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen). Mit über 12.000 Mitarbeitern ist GRAMMER in 20 Ländern weltweit tätig.

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IR-Kontakt „Print & Online“

Hapag-Lloyd AG Investor Relations Ballindamm 25 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 3001-2896 Fax: +49 (0)40 3001-73490 E-Mail: ir@hlag.com Web: www.hapag-lloyd.de Mit einer Flotte von 230 modernen Containerschiffen ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca.13.000 Mitarbeitern an 314 Standorten in 125 Ländern präsent. 180 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten.

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Heidelberger Druckmaschinen AG

INDUS Holding

Lena Landenberger Gutenbergring 69168 Wiesloch Tel.: +49 (0)6222 8267-121 Fax: +49 (0)6222 8267-129 E-Mail: investorrelations@heidelberg.com Web: www.heidelberg.com

Julia Pschribülla Kölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Tel.: +49 (0)2204 4000-66 Fax: +49 (0)2204 4000-20 E-Mail: investor.relations@indus.de Web: www.indus.de

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist ein zuverlässiger Partner mit hoher Innovationskraft für die globale Druckindustrie und andere Industriebranchen. Seit über 160 Jahren stehen wir für Qualität und Zukunftsfähigkeit und gestalten die digitale Zukunft mit moderner Technologie, innovativen Geschäftsideen und digitalen Plattformen. Dafür sorgen weltweit rund 11.500 Mitarbeiter an 250 Standorten in 170 Ländern.

Seit 30 Jahren ist INDUS die führende börsennotierte Beteiligungsgesellschaft im deutschsprachigen Mittelstand. Wir erwerben überwiegend inhabergeführte Gesellschaften und unterstützen die Geschäftsentwicklung unserer mehr als 40 Unternehmen langfristig. 2016 erwirtschafteten die rund 9.500 Mitarbeiter der Gruppe einen Umsatz von über 1,44 Mrd. Euro.

AnlegerPlusNews  03 2018   25  


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SDAX

Tele Columbus AG

TLG IMMOBILIEN AG

Leonhard Bayer Kaiserin-Augusta-Allee 108 10553 Berlin Tel.: +49 (0)30 3388-1781 E-Mail: Leonhard.Bayer@telecolumbus.de Web: www.telecolumbus.com/investor-relations/

Sven Annutsch Hausvogteiplatz 12 10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 2470-6089 Fax: +49 (0)30 2470-7446 E-Mail: ir@tlg.de Web: www.tlg.de

Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte werden mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Das Unternehmen ist seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

Als ein führender Anbieter von Gewerbeimmobilien in Deutschland ist die TLG IMMOBILIEN AG auf Büro-, Einzelhandels- und Hotelobjekte spezialisiert. Das Unternehmen setzt strategisch auf wertorientiertes Wachstum durch Akquisitionen. U. a. in Berlin, Dresden und Frankfurt/Main ist die TLG IMMOBILIEN AG im Umfeld ihres hochwertigen Immobilienbestandes für ihre Geschäftspartner vor Ort.

SDAX

TecDAX

WashTec AG

CANCOM SE

Karoline Kalb Argonstraße 7 86153 Augsburg Tel.:  +49 (0)821 5584-0 Fax: +49 (0)821 5584-1135 E-Mail: kkalb@washtec.de Web: www.washtec.de

Beate Rosenfeld Erika-Mann-Straße 69 80636 München Tel.: +49 (0)89 54054-5193 Fax: +49 (0)8225 9964-5193 E-Mail: ir@cancom.de Web: www.cancom.de

WashTec ist nicht nur Weltmarktführer, sondern auch Innovationsführer im Bereich der Car Wash Industrie und ist in mehr als 70 Ländern weltweit präsent. Mit der größten installierten Maschinenbasis in Europa, einem kompletten Produktportfolio und einem flächendeckenden Servicenetzwerk mit über 600 eigenen Servicetechnikern ist WashTec der Markt- und Renditeführer in der Car Wash Industrie.

Als Cloud Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider bietet CANCOM ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit Analyse, Beratung, Umsetzung und IT-Services. Unternehmen profitieren so von CANCOMs Lösungsknowhow für den New Style of Business beim Megatrend Digitalisierung. Die ca. 2.700 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

TecDAX

TecDAX

Drägerwerk AG & Co. KGaA

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Thomas Fischler Moislinger Allee 53-55 23542 Lübeck Tel.: +49 (0)451 882-2685 Fax: +49 (0)451 882-72685 E-Mail: Thomas.Fischler@draeger.com Web: www.draeger.com

Dr. Karen Bogdanski Berliner Straße 43 35614 Asslar Tel.: +49 (0)6441 802-1346 Fax: +49 (0)6441 802-1365 E-Mail: Karen.Bogdanski@pfeiffer-vacuum.de Web: www.group.pfeiffer-vacuum.com

Dräger stellt Produkte der Medizin- und Sicherheitstechnik her. Damit schützen, unterstützen und retten wir auf der ganzen Welt das Leben von Menschen im Krankenhaus und bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden, im Bergbau sowie in der Industrie. Unser 1889 gegründetes Familienunternehmen besteht in fünfter Generation und hat sich zu einem globalen börsennotierten Konzern entwickelt.

Pfeiffer Vacuum ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuumlösungen. Sein Produktportfolio umfasst Turbopumpen, Vorpumpen, Mess- und Analysegeräte sowie Vakuumkammern und -systeme. Seit Erfindung der Turbopumpe durch Pfeiffer Vacuum steht das Unternehmen für Hightech-Lösungen in den Märkten Analytik, Industrie, Forschung & Entwicklung, Beschichtung sowie Halbleiter.

TecDAX

TecDAX

QIAGEN N.V.

Siltronic AG

Dr. Sarah Fakih QIAGEN Straße 1 40724 Hilden Tel.: +49 (0)2103 29-0 Fax: +49 (0)2103 29-22000 E-Mail: ir@qiagen.com Web: www.qiagen.com

Petra Müller Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Tel.: +49 (0)89 8564-3133 Fax: +49 (0)89 8564-3904 E-Mail: petra.mueller@siltronic.com Web: www.siltronic.com

QIAGEN N.V. ist der weltweit führende Anbieter von Komplettlösungen zur Gewinnung wertvoller molekularer Erkenntnisse aus biologischen Proben. QIAGEN bedient weltweit mehr als 500.000 Kunden aus den Bereichen Molekulare Diagnostik, Angewandte Testverfahren, Pharma sowie Forschung. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 4.600 Mitarbeiter an über 35 Standorten.

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium und Partner vieler führender Chip-Hersteller. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Siltronic entwickelt und fertigt Wafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik.

26    AnlegerPlusNews  03 2018

Pantone 314


IR-KONTAKT

TecDAX

TecDAX

SLM Solutions

XING SE

Dennis Schäfer Roggenhorster Straße 9c 23556 Lübeck Tel.: +49 (0)451 16082-1307 Fax: +49 (0)451 16082-250 E-Mail: dennis.schaefer@slm-solutions.com Web: www.slm-solutions.de

Patrick Möller Dammtorstraße 30 20354 Hamburg Tel.: +49 (0)40 419131-793 Fax: +49 (0)40 419131-44 E-Mail: patrick.moeller@xing.com Web: www.xing.com

Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Maschinen und integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens.

XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Mehr als 11 Millionen Berufstätige aus allen Branchen nutzen die Online-Plattform für Geschäft, Job und Karriere. Gegründet wurde das Unternehmen 2003 in Hamburg. Seit 2006 ist die XING AG börsennotiert.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

BAUER AG

GESCO AG

Christopher Wolf BAUER-Straße 1 (Postfach 12 60) 86529 Schrobenhausen Tel.: +49 (0)8252 97-1218 Fax: +49 (0)8252 97-0 E-Mail: investor.relations@bauer.de Web: www.bauer.de

Oliver Vollbrecht Johannisberg 7 42103 Wuppertal Tel.: +49 (0)202 24820-18 Fax: +49 (0)202 24820-49 E-Mail: info@gesco.de Web: www.gesco.de

Die BAUER Gruppe ist mit über 110 Tochterfirmen führender Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Die Geschäftstätigkeit ist in drei zukunftsorientierte Segmente mit hohem Synergiepotential aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. 2016 verzeichnete der Konzern mit etwa 10.800 Mitarbeitern eine Gesamtkonzernleistung von 1,6 Mrd. Euro.

GESCO ist eine Industriegruppe mit Fokus auf Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie Mobilitäts-Technologie. Als im Prime Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

LUDWIG BECK AG

KPS AG

Metis Tarta, esVedra Group Marienplatz 11 80331 München Tel.: +49 (0)89 206021-210 Fax: +49 (0)89 206021-610 E-Mail: ludwig.beck@esvedragroup.com Web: www.kaufhaus.ludwigbeck.de

Isabel Hoyer Beta-Straße 10H 85774 Unterföhring Tel.: +49 (0)89 35631-0 Fax: +49 (0)89 35631-3300 E-Mail: ir@kps.com Web: www.kps.com

LUDWIG BECK gehört zur Spitze der deutschen Textil-Einzelhandelsunternehmen und erzielte im Jahr 2017 mit 874 Mitarbeitern auf rund 28.600 qm Fläche und im Onlineshop einen Umsatz von 173,2 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2017). Neben dem Münchner Stammhaus sowie dem Onlineshop gehört seit Mai 2015 auch der führende Herrenmodeausstatter WORMLAND mit insgesamt 15 Filialen zur Modegruppe.

KPS ist europaweit die führende Unternehmensberatung für Business-Transformation und Prozessimplementierung im Handel. Das Unternehmen bietet durchgängige Strategie- und Prozessberatung zusammen mit langjähriger Kompetenz in der Umsetzung für die Bereiche Warenwirtschaft, E-Commerce und Kundenmanagement. Kunden vertrauen auf die KPS Rapid Transformation® Methode und die Branchenerfahrung der Berater.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

Masterflex SE

OVB Holding AG

Investor Relations Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen Tel.: +49 (0)209 97077-0 Fax: +49 (0)209 97077-20 E-Mail: ir@MasterflexGroup.com Web: www.MasterflexGroup.com

Brigitte Bonifer Heumarkt 1 50667 Köln Tel.: +49 (0)221 2015-288 Fax: +49 (0)221 2015-325 E-Mail: ir@ovb.eu Web: www.ovb.eu

Die Masterflex Group ist DER Spezialist für die Entwicklung, Produktion und Anwendungsberatung von Hightech-Schläuchen aus Kunststoffen. Eingesetzt werden die innovativen Verbindungen in fast allen Branchen. Aufgrund des breiten Kundenportfolios (etwa Maschinenbau, Luftfahrt oder Gebäudetechnik sowie zunehmend Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnik) ist das Geschäft wenig zyklisch.

OVB, einer der führenden europäischen Finanzvermittlungskonzerne, berät vor allem private Haushalte themenübergreifend bei der Existenzsicherung und Altersvorsorge, dem Vermögensaufbau, der Vermögenssicherung sowie beim Vermögensausbau. Mehr als 5.000 hauptberufliche Finanzvermittler betreuen rund 3,3 Mio. Kunden in 14 Ländern Europas. Die OVB Aktie ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE0006286560) notiert.

AnlegerPlusNews  03 2018   27  


IR-KONTAKT

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

PSI Software AG

QSC AG

Investor Relations Dircksenstraße 42-44 10178 Berlin (Mitte) Tel.: +49 (0)30 2801-0 Fax: +49 (0)30 2801-1000 E-Mail: ir@psi.de Web: www.psi.de/ir

Arne Thull Mathias-Brüggen-Straße 55 50829 Köln Tel.:  +49 (0)221 669-8724 Fax: +49 (0)221 669-8009 E-Mail: invest@qsc.de Web: www.qsc.de

PSI ist ein international führender Anbieter leittechnischer Software für die Megatrends Energie- und Ressourceneffizienz. Indem sie den Einsatz von Energie, Arbeit und Rohstoffen optimieren, erhöhen PSI-Lösungen die Wirtschaftlichkeit großer Infrastrukturen und komplexer Produktionsprozesse bei Versorgern, Industrie und Infrastrukturbetreibern.

Die QSC AG ist der Digitalisierer für den deutschen Mittelstand. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Cloud, Internet of Things, Consulting und Telekommunikation begleitet QSC ihre Kunden sicher in das digitale Zeitalter. TÜV- und ISO-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland und ein bundesweites All-IP-Netz bilden dabei die Grundlage für höchste Ende-zu-Ende-Qualität und Sicherheit.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

SMT Scharf AG

SURTECO SE

Thorben Burbach – cometis AG Römerstrasse 104 59075 Hamm Tel.: +49 (0)611 20585-523 Fax: +49 (0)611 20585-566 E-Mail: burbach@cometis.de Web: www.smtscharf.com

Martin Miller Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 86647 Buttenwiesen-Pfaffenhofen Tel.:  +49 (0)8274 9988-508 Fax: +49 (0)8274 9988-505 E-Mail: ir@surteco.com Web: www.ir.surteco.de

SMT Scharf ist einer der weltweit führenden Anbieter für Transportlösungen und Logistiksysteme für den untertägigen Bergbau. Das Unternehmen ist auf Bahnsysteme und Sessellifte spezialisiert, die in Steinkohlebergwerken oder beim Abbau von Gold, Platin und anderen Erzen unter Tage eingesetzt werden. Zudem bietet SMT Scharf spezifische Transportlösungen für Tunnelbaustellen an.

Die SURTECO SE agiert als Holdinggesellschaft für eine Gruppe sich ergänzender Unternehmen, die sich auf die Herstellung dekorativer Oberflächenbeschichtungen für Möbel, Holzwerkstoffe und Fußböden spezialisiert haben. Der Konzern zählt in seinen Produktbereichen zu den Top-Adressen weltweit. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 640 Mio. € und ein Vorsteuerergebnis (EBIT) von ca. 41 Mio. €.

PRIME STANDARD SYGNIS AG

GENERAL STANDARD Mainova AG

Investor Relations Waldhofer Straße 104 69123 Heidelberg Tel.: +49 (0)6221 3540-120 Fax: +49 (0)6221 3540-122 E-Mail: info@sygnis.com Web: www.sygnis.de

Investor Relations Solmsstraße 38 60486 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 213-82008 Fax: +49 (0)69 213-83020 E-Mail: investor-relations@mainova.de Web: www.mainova.de

Die SYGNIS AG ist ein Life Science-Unternehmen für Tools und Reagenzien, das innovative Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert für die Proteomik- und Genomikforschung entwickelt bzw. vermarktet und Einzelzell- sowie Flüssigbiopsie-basierte NGS-Anwendungen und deren Nutzen in der klinischen Diagnostik einbringt.

Mainova - Dieser Name steht für Energie und Wasser Als moderner Energiedienstleister, traditionell verwurzelt mit der Stadt Frankfurt und ihrem Umland, liefert Mainova die Energie für die Lebensqualität und Wirtschaftskraft der ganzen Region. Genau so zuverlässig, wie es die Privat- und Geschäftskunden an einem der anspruchsvollsten Standorte Deutschlands, dem Rhein-Main-Gebiet, erwarten.

GENERAL STANDARD

GENERAL STANDARD

SCHWEIZER ELECTRONIC AG

Uzin Utz AG

Investor Relations Einsteinstraße 10 78713 Schramberg Tel.: +49 (0)7422 512-302 Fax: +49 (0)7422 512-397 E-Mail: ir@schweizer.ag Web: www.schweizer.ag

Investor Relations Dieselstraße 3 89079 Ulm Tel.: +49 (0)731 4097-416 Fax: +49 (0)731 4097-45416 E-Mail: ir@uzin-utz.com Web: www.uzin-utz.de

Die Schweizer Electronic AG ist der drittgrößte Leiterplattenhersteller in Europa und steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz. SCHWEIZERs hochwertige Leiterplatten und innovative Lösungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik adressieren die Wachstumsmärkte Elektromobilität und Energieeffizienz.

Die Uzin Utz AG hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1911 vom regionalen Klebstoffhersteller zu einem weltweit agierenden Komplettanbieter für Bodensysteme entwickelt. Das Unternehmen bietet mit seinen sechs Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, Arturo, codex und RZ alles rund um die Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen aller Art.

28    AnlegerPlusNews  03 2018


IMPRESSUM

SCALE

FREIVERKEHR

MPC Capital AG

CPU Softwarehouse AG

Stefan Zenker Palmaille 67 22767 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38022-4200 Fax: +49 (0)40 38022-4878 E-Mail: ir@mpc-capital.com Web: www.mpc-capital.de

Investor Relations August-Wessels-Straße 23 86156 Augsburg Tel.: +49 (0)821 4602-0 Fax: +49 (0)821 4602-179 E-Mail: cpu-ag@cpu-ag.com Web: www.cpu-ag.com

Die MPC Capital AG ist ein unabhängiger Asset- und Investment-Manager für sachwertbasierte Kapitalanlagen. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen entwickelt und managt die Gesellschaft sachwertbasierte Investitionen und Kapitalanlagen für internationale institutionelle Investoren und professionelle Anleger. Der Fokus liegt auf den Asset-Klassen Real Estate, Shipping und Infrastructure.

Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist ein zukunftsorientiertes Softwareund Consultingunternehmen für die Bankbranche. Die CPU und deren Konzernunternehmen entwickeln seit über 30 Jahren Software für Banken und erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Projektmanagement im Bankenumfeld.

IR-Kontakt „Print & Online“

FREIVERKEHR VIB Vermögen AG

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(5 Print-, 6 Newsausgaben, 6 Monate Online)

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Halbjahresbuchung

Veröffentlichung auf www.Anleger-Guide.de

Petra Riechert Tilly-Park 1 86633 Neuburg/Donau Tel.: +49 (0)8431 9077-952 Fax: +49 (0)8431 9077-973 E-Mail: petra.riechert@vib-ag.de Web: www.vib-ag.de Die VIB Vermögen AG ist ein Spezialist für Gewerbe-, insbesondere Logistikimmobilien mit Fokus auf den süddeutschen Raum. Das Unternehmen verfügt über eine jahrzehntelange Kompetenz in Entwicklung, Erwerb und Verwaltung gewerblicher Immobilien. Diese spiegelt sich in nachhaltig profitablen Unternehmenszahlen wider, die sich auch in attraktiven Dividendenzahlungen auswirken.

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IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Alexander Bosch, Wolfgang Hagl (H&I GmbH, -hi), Christian Ingerl (H&I GmbH, -hi), Thomas May (BörseGo AG), Birgit Paintner, Werner W. Rehmet, Thorsten Renner, Harald Rotter, SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., Teoman Yanikoglu Produktionsleitung: Natalia Solodovnikova Grafik und Layout: Natalia Solodovnikova, Margarete Steffan Redaktionsschluss: 13.3.2018 Bildnachweise: Titelseite: © diez-artwork - Fotolia.com Realdepot: emu-coffee@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital ­Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlage­ziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. ­Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzinstrumenten abhängt, die dieser emittiert hat. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im monatlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

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Ansprechpartner: Thomas Lutz, Anzeigenleiter Telefon: +49 (0)89 2020846-18 Telefax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: thomas.lutz@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de

Ansprechpartner: Dorota Rotter Telefon: +49 (0)89 2020846-25 Telefax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: leserservice@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de

Ansprechpartner: Gabriele Appel Telefon: +49 (0)89 2020846-0 Telefax: +49 (0)89 2020846-10 E-Mail: info@sdk.org Internet: www.sdk.org

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HV-Termine 2018 Stand: 8.3.18, ohne Gewähr; SdK Mitglieder können eine aktuelle HV-Terminliste per E-Mail unter info@sdk.org oder telefonisch unter 089 2020846-0 anfordern.

März

03.05.18 03.05.18 03.05.18 03.05.18 15.03.18 All for One Steeb AG Leinfelden-Echterdingen 03.05.18 16.03.18 DIC Asset AG Frankfurt/Main 03.05.18 16.03.18 Piper Deutschland AG Calden 04.05.18 16.03.18 Oldenburgische Landesbank AG Oldenburg 04.05.18 19.03.18 Beta Systems Software AG Berlin 04.05.18 20.03.18 Dürkopp Adler AG Bielefeld 04.05.18 20.03.18 tick Trading Software AG Düsseldorf 04.05.18 21.03.18 Dr. Hönle AG München 04.05.18 21.03.18 Lena Beteiligungs AG Oldenburg 04.05.18 22.03.18 C. Bechstein Pianofortefabrik AG Berlin 07.05.18 23.03.18 Villeroy & Boch AG Merzig 07.05.18 23.03.18 KPS AG München 08.05.18 28.03.18 ISRA VISION AG Darmstadt 08.05.18 08.05.18 08.05.18 08.05.18 08.05.18 08.05.18 03.04.18 TYROS AG Hamburg 08.05.18 05.04.18 Dinkelacker AG Stuttgart 08.05.18 05.04.18 Sartorius AG Göttingen 08.05.18 05.04.18 Daimler AG Berlin 08.05.18 06.04.18 Leonardo Venture GmbH & Co. KGaA Bensheim 08.05.18 06.04.18 Value-Holdings International AG Gersthofen 08.05.18 09.04.18 Henkel AG & Co. KGaA Düsseldorf 08.05.18 10.04.18 Carl Zeiss Meditec AG Weimar 08.05.18 10.04.18 SCY Beteiligungen AG Frankfurt/Main 09.05.18 10.04.18 Babylon Capital AG Bremen 09.05.18 11.04.18 Nebelhornbahn AG Oberstdorf 09.05.18 11.04.18 MTU Aero Engines AG München 09.05.18 11.04.18 Logwin AG Luxemburg 09.05.18 11.04.18 Airbus Group SE Amsterdam 09.05.18 11.04.18 AVW Immobilien AG Hamburg 09.05.18 12.04.18 MPC AG Hamburg 09.05.18 12.04.18 PUMA SE Herzogenaurach 09.05.18 13.04.18 Covestro AG Leverkusen 09.05.18 14.04.18 Trade & Value AG Herrenberg 09.05.18 16.04.18 KST Beteiligungs AG Stuttgart 09.05.18 17.04.18 Jungheinrich AG Hamburg 09.05.18 18.04.18 Axel Springer SE Berlin 09.05.18 18.04.18 RTL Group S.A Luxemburg 09.05.18 19.04.18 GEA Group AG Oberhausen 09.05.18 19.04.18 Siltronic AG München 09.05.18 19.04.18 Ekotechnika AG Wiesloch 09.05.18 19.04.18 Klosterbrauerei Königsbronn AG München 09.05.18 20.04.18 PAUL HARTMANN AG Heidenheim 09.05.18 20.04.18 Schaeffler AG Nürnberg 09.05.18 24.04.18 innogy SE Essen 09.05.18 24.04.18 Deutsche Post AG Bonn 13.05.18 24.04.18 Schuler AG Stuttgart 15.05.18 24.04.18 Ahlers AG Düsseldorf 15.05.18 24.04.18 Nürnberger Beteiligungs-AG Nürnberg 15.05.18 24.04.18 ISARIA Wohnbau AG München 15.05.18 25.04.18 Münchener Rück AG München 15.05.18 25.04.18 Gerresheimer AG Düsseldorf 15.05.18 25.04.18 Beiersdorf AG Hamburg 15.05.18 25.04.18 Pankl Racing Systems AG Kapfenberg 15.05.18 26.04.18 RWE AG Essen 15.05.18 26.04.18 DEUTZ AG Köln 15.05.18 26.04.18 HAMBORNER REIT AG Mülheim a. d. Ruhr 15.05.18 26.04.18 sino AG Düsseldorf 15.05.18 26.04.18 GERRY WEBER International AG Halle/Wesfalen 15.05.18 26.04.18 alstria office REIT-AG Hamburg 15.05.18 26.04.18 ATOSS Software AG München 15.05.18 26.04.18 SAF-HOLLAND S.A. Luxemburg 15.05.18 26.04.18 Eurofins Scientific AG Kraainem 15.05.18 26.04.18 IBU-tec advanced materials AG Weimar 15.05.18 26.04.18 Germania-Epe AG Gronau 15.05.18 27.04.18 Continental AG Hannover 16.05.18 27.04.18 Merck KGaA Frankfurt/Main 16.05.18 27.04.18 Sedlmayr Grund und Immobilien KGaA München 16.05.18 16.05.18 27.04.18 RENK AG Augsburg 16.05.18 27.04.18 Schwälbchen Molkerei Jakob Berz AG Bad Schwalbach 16.05.18 27.04.18 NEXUS AG Donaueschingen 16.05.18 27.04.18 Jost AG Lauf an der Pegnitz 16.05.18 16.05.18 16.05.18 30.04.18 WashTec AG Augsburg 16.05.18 16.05.18 02.05.18 Meyer Burger (Germany) AG Hohenstein-Ernstthal 16.05.18 03.05.18 LEONI AG Nürnberg 16.05.18 16.05.18 03.05.18 Linde AG München 16.05.18 03.05.18 HOCHTIEF AG Essen 16.05.18 03.05.18 HUGO BOSS AG Stuttgart

(ab 15.3.)

April

Mai

(bis 16.5.)

A.S. CRÉATION TAPETEN AG GRENKE AG Volkswagen AG Berentzen-Gruppe AG 3U HOLDING AG Süwag Energie AG BASF SE DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT Hypoport AG Drägerwerk AG & Co. KGaA comdirect bank AG Lotto24 AG SYNAXON AG Hannover Rück SE Basler AG Deutsche Lufthansa AG FUCHS PETROLUB AG Talanx AG TAKKT AG paragon AG Rheinmetall AG DCI AG Commerzbank AG EnBW Energie Baden-Württemberg AG Orbis AG Vita 34 AG Delticom AG CTS EVENTIM AG Encavis AG SHW AG Allianz SE adidas AG Vonovia SE Dürr AG Voltabox AG HeidelbergCement AG Koenig & Bauer AG RATIONAL AG Wacker Chemie AG E.ON SE Vossloh AG Mensch und Maschine Software SE KION GROUP AG Adler Modemärkte AG AUDI AG Lechwerke AG secunet Security Networks AG Intershop Communications AG SFC Energy AG NATIONAL-BANK AG Softing AG Value-Holdings AG Amira Verwaltungs AG K+S Aktiengesellschaft GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft LANXESS AG Bilfinger SE Biotest AG Müller - Die lila Logistik AG RIB Software SE CompuGroup Medical SE Homag Group AG Ludwig Beck AG DIERIG HOLDING AG PRO DV AG CENTROTEC Sustainable AG FRIWO AG Muehlhan AG Porsche Automobil Holding SE Uzin Utz AG Medigene AG pferdewetten.de AG Deutsche Börse AG KSB AG ElringKlinger AG Klöckner & Co SE AIXTRON SE init innovation in traffic systems SE Verallia Deutschland AG ProSiebenSat.1 Media SE MAN SE Symrise AG Oldenburgische Landesbank AG XING AG elmos Semiconductor AG PSI Software AG SICK AG SPORTTOTAL AG Sinner Aktiengesellschaft

Gummersbach Baden Baden Berlin Hannover Marburg Frankfurt am Main Mannheim Bielefeld Berlin Lübeck Hamburg Hamburg Schloß Holte-Stukenbrock Hannover Hamburg Frankfurt/Main Mannheim Hannover Ludwigsburg Delbrück Berlin Starnberg Frankfurt/Main Karlsruhe Saarbrücken Leipzig Hannover Hamburg Hamburg Heidenheim München Fürth Düsseldorf Bietigheim Bissingen Delbrück Heidelberg Würzburg Augsburg München Essen Düsseldorf München Frankfurt/Main Aschaffenburg Ingolstadt Augsburg Essen Jena München Essen München Gersthofen München Kassel Hannover Köln Mannheim Frankfurt/Main Stuttgart Filderstadt Koblenz Freudenstadt München Augsburg Frankfurt/Main Brilon Ostbevern Hamburg Stuttgart Ulm München Düsseldorf Frankfurt/Main Frankenthal Stuttgart Düsseldorf Aachen Karlsruhe Bad Wurzach München München Holzminden Oldenburg Hamburg Dortmund Berlin Waldkirch Nürnberg n.b.

AnlegerPlusNews  03 2018   31  


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