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Der Newsletter für Kapitalanleger Mit Wissen zu Werten.

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Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

SdK REALDEPOT Kurzmeldungen zu K+S und Fernheizwerk Neukölln

OSRAM Licht AG

Kursziel erreicht Anfang September legten wir Ihnen die Aktie der Münchener OSRAM Licht AG zu Kursen um 32 Euro ans Herz. Unser mittelfristiges Kursziel von 38 Euro begründeten wir mit der Marktstellung des Unternehmens sowie vor allem dem bevorstehenden Aufstieg der Aktie in den MDAX. Jetzt, kaum zwei Monate später, hat das Papier unser Kursziel bereits erreicht. Investierte Anleger sollten dennoch dabei bleiben. Seite 6

STEICO SE

Auf Wachstumskurs Trotz des ansprechenden Zahlenwerks in den letzten Quartalen konnte die Kursentwicklung der STEICO SE bis in diesen Herbst nicht wirklich überzeugen. Die Ihnen vor mehr als einem Jahr zu Kursen von 4,50 Euro vorgestellte Aktie bewegte sich kaum. Mit der kürzlich erfolgten Veröffentlichung der Neun-Monats-Zahlen kam jedoch Leben in die Aktie. Und das mit gutem Grund. Seite 7

www.AnlegerPlus.de | Nr. 22 2013 | ISSN 2191-5091

22 | 2013 Inhaltverzeichnis

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Editorial

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Kurzmeldungen

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Unternehmensmeldungene OSRAM

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Steico

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GEA

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Technische Analyse

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SdK Extra SdK Realdepot

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HV-Termine

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Impressum

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GEA Group

Weniger ist deutlich mehr Die GEA Group richtet sich noch klarer auf margenstarke Geschäftsbereiche in der industriellen Prozesstechnik aus – was der Aktie des Maschinenbaukonzerns höheren Bewertungsspielraum eröffnet. Seite 8

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KURZMELDUNGEN A  ufbewahrungsservice Edelmetalle | Qualitätsgarantie für Anleger | Ansprüche bei S&K sichern | Neue ETFs | Die BaFin informiert | Inflation sinkt überraschend | GSW-Übernahme geglückt


AnlegerPlus – Das Magazin für Kapitalanleger +

Diese Themen und mehr finden Sie in unserem Print-Magazin 10/2013:

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Das Magazin für Kapitalanleger Mit Wissen zu Werten.

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Börsenpflichtblatt der Börsen Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

Nr. 10 2013 | 3,80 €

Realdepot Entscheidende Wochen für EUROKAI Recht Rechtsschutzversicherungsklausel unwirksam UnteRnehmen KDG-Übernahme heiß diskutiert

Börsenpsychologie Der Schlüssel zum Anlageerfolg

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Editorial

Kursbewegende Tage

Liebe Leserinnen und Leser, vom 11. bis 13.11.2013 findet in Frankfurt das diesjährige Eigenkapitalforum statt. Das professionellen Marktteilnehmern vorbehaltene Treffen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Unternehmer treffen Investoren“. Auf dieser Informations- und Netzwerkplattform trifft sich die komplette Community aus Unternehmern, Investoren und Analysten sowie der Finanzindustrie. Eigenkapital und Fremdkapital im Blickpunkt Das Programm bietet drei Tage lang Podiumsdiskussionen, Vorträge und Workshops zu den aktuellen Marktentwicklungen in der Unternehmensfinanzierung über den Kapitalmarkt. Am 11.11.2013 widmet sich das Eigenkapitalforum den Interessen nicht börsennotierter Unternehmen und bietet ihnen und den Venture-Capital- und Private-Equity-Investoren eine Plattform. Das Investor- & IR-Forum am 12.11.2013 rückt die aktuellen Herausforderungen börsennotierter Unternehmen in den Fokus. Am 13.11.2013 schließlich werden im Fremdkapitalforum die aktuellen Entwicklungen der Märkte für börsenplatzierte Unternehmensanleihen diskutiert. Viele Unternehmenspräsentationen Neben den allgemeinen Foren berichten Unternehmen verschiedener Größen und Branchen über ihre Geschäftsentwicklung und präsentieren ihre aktuellen Finanzkennzahlen. Equity- und Credit-

Investoren können an den drei Veranstaltungstagen kosten- und zeiteffizient die wichtigsten Entscheidungsträger von an der Börse gelisteten bzw. privaten Unternehmen treffen. Dabei ist die Aufteilung der Unternehmen nach Größe vorgegeben. Am Montag sind Aktienemittenten mit einer Marktkapitalisierung unter 100 Mio. Euro an der Reihe, am Dienstag und Mittwoch liegt die relevante Marktkapitalisierung bei über 100 Mio. Euro. Zudem präsentieren sich am Dienstag zahlreiche Gesellschaften aus DAX und MDAX.

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Meldungen machen Kurse Traditionell haben es sich viele Gesellschaften zur Regel gemacht, ihre Neun-Monats-Zahlen zeitgleich zur Präsentation auf dem Eigenkapitalforum zu veröffentlichen. Das bedeutet für Anleger, an diesen drei Tagen genau auf die bevorstehende Nachrichtenflut zu achten und bei entsprechenden Meldungen schnell zu reagieren. Nur so können Verluste (noch) vermieden und Kursgewinne eingefahren werden. Ein Verzeichnis der Gesellschaften, die sich auf dem Eigenkapitalforum befinden, ist auf der Webseite des Veranstalters hinterlegt (www.eigenkapitalforum.com). Wir werden berichten Selbstverständlich sind auch wir auf dem Eigenkapitalforum vertreten. Über interessante oder spektakuläre Unternehmensentwicklungen und Präsentationen werden wir Sie in den nächsten Ausgaben auf dem Laufenden halten!

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

AnlegerPlus News 22 08 | 5.11.2013 23.4.2013 | 3


KURZMELDUNGEN

Sicher aufbewahrt Degussa Goldhandel bietet einen neuen Service zur Aufbewahrung von Edelmetallen. Wer seine Edelmetalle nicht zu Hause oder im Bankschließfach lagern möchte, hat jetzt noch eine weitere Option. Degussa Goldhandel baut das Angebot zur Verwahrung von Edelmetallen aus und bietet neben den Schließfächern in einzelnen Niederlassungen auch die Einlagerung von Edelmetallen im zen- tralen Degussa-Wertlager an. Der große Vorteil ist die vollumfängliche Versicherung der gelagerten Edelmetalle, die bei einer Lagerung zu Hause oder im Bankschließfach oft nicht gegeben ist. Die eingelagerten Bestände verbleiben jederzeit im Eigentum des Kunden, werden getrennt voneinander verwahrt und bleiben so individuell identifizierbar.

Qualitätsgarantie Die Deutsche Börse richtet die Börse Frankfurt neu aus und verbindet den Handel mit einer Qualitätsgarantie. Seit 1.11.2013 bietet die Börse Frankfurt eine Qualitätsgarantie für Anleger beim Handel mit allen Titeln der deutschen Auswahlindizes DAX, MDAX und TecDAX, für internationale Aktien aus dem EURO STOXX 50 und S&P 100 sowie für rund 1.400 auf Xetra notierte ETFs und ETPs. Die Garantie gewährleistet, dass Anleger zu Preisen wie am jeweiligen Referenzmarkt oder besser kaufen oder verkaufen können, und gilt für alle Orders bis zu einem Volumen von 7.500 Euro. Bei Abweichungen wird die Differenz erstattet. Außerdem werden seit 1.11.2013 auch alle Zertifikate und Hebelprodukte unter dem Dach der Börse Frankfurt vermarktet. Wählen Anleger für Zertifikateorders den Börsenplatz Frankfurt aus, erhalten sie wie bisher im Premiumsegment eine in Europa einmalige Ausführungsgarantie. Insgesamt können Anleger damit mehr als eine Mio. Wertpapiere in Frankfurt handeln. Neben diesen Neue-

4 | AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013

rungen wird auch der Außenauftritt der Börse Frankfurt erneuert, indem unter anderem ein neues Logo für den Handelsplatz eingeführt wird.

Ansprüche sichern Geschädigte Anleger im Skandalfall um die S&K-Unternehmensgruppe sollten frühzeitig ihre Ansprüche sichern. Im Rahmen des S&K-Skandals hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt u. a. Luxusuhren, Goldbarren sowie Immobilien vorläufig wegen Betrugsverdachts gesichert. Geschädigte Anleger können nun ihre Ansprüche sichern, indem sie Nachweise wie z. B. Schadensersatzurteile, Vergleiche oder notarielle Schuldanerkenntnisse vorlegen. Je schneller die Nachweise vorgelegt werden, desto besser. Die Ansprüche werden nach Eingang bearbeitet, daher könnten Anleger, die zu spät dran sind, leer ausgehen, falls die Ansprüche die gesicherten Vermögenswerte übersteigen.

Neue ETFs Mit vier neuen ETFs erhalten Anleger Zugang zum britischen, kanadischen und japanischen Aktienmarkt. Der Anbieter UBS bietet seit Oktober vier neue ETFs an. Mit dem neuen MSCI United Kingdom 100 % hedged to EUR UCITS ETF (ISIN LU0950671239) und dem MSCI Canada 100 % hedged to EUR UCITS ETF (ISIN LU0950673284) erhalten Anleger Zugang zur Wertentwicklung des britischen und kanadischen Aktienmarkts und profitieren gleichzeitig von einer Absicherung gegen Wechselkursschwankungen zwischen Euro und Dollar. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,40 % bzw. 0,55 %, beides sind thesaurierende ETFs. Ebenfalls thesaurierend ist der MSCI Japan 100 % hedged to EUR UCITS ETF (ISIN LU0950672476). Darüber können Anleger an der Wertentwicklung des japanischen Aktienmarktes partizipieren. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,45 %.

Schließlich stellte UBS den MAP Balanced 7 UCITS ETF SF (USD) (ISIN IE00B95FFX04) vor, einen aktiv gemanagten ETF auf den Multi Asset Portfolio Index. Die Anlagestrategie des Fonds umfasst die Anlageklassen Anleihen, Aktien, Rohstoffe sowie Cash und die Gesamtkostenquote liegt bei 0,75 %.

Die BaFin informiert Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert über unerlaubte Geschäfte. Mit Verfügung vom 12.9.2013 hat die BaFin der East Properties Beteiligungsgesellschaft k. s. das weitere Betreiben des Einlagengeschäfts untersagt und die unverzügliche Abwicklung der unerlaubt betriebenen Geschäfte angeordnet. Die East Properties Beteiligungsgesellschaft verkaufte Kapitalanlageverträge, vor allem Beteiligungsverträge oder Verträge über partiarische Darlehen, die sich auf Investments an Immobilien in der Tschechischen Republik bezogen. Mit der Annahme des Anlagekapitals betreibt die East Properties Beteiligungsgesellschaft das Einlagengeschäft ohne BaFin-Erlaubnis und muss daher alle angenommenen Gelder zurückzahlen. Weiterhin ordnete die BaFin an, dass Jürgen Staudhammer, Berlin, das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft einstellt, und setzte einen Abwickler ein. Staudhammer bot Anlegern seit mehreren Jahren die Vermögensverwaltung durch „Börsengeschäfte“ auf der Grundlage eines „Geschäftsbesorgungsvertrags“ an. Da die Annahme des Anlagekapitals ohne Erlaubnis der BaFin erfolgte, müssen alle angenommenen Einlagen vollständig zurückgezahlt werden. Ebenso ohne Erlaubnis betreibt Michael Rogge, Horhausen, ein Einlagengeschäft. Er bietet Anlegern im Internet unter dem Firmennamen „Investorengruppe Westerwald“ den Abschluss eines „Investorenvertrags“ an, der laut Angebot als „Gewinndarlehen“ konzipiert sei und einen Grundge-


KURZMELDUNGEN

winn von 6 % biete. Auch er muss die angenommenen Gelder unverzüglich und vollständig an die Anleger zurückzahlen.

Inflation sinkt überraschend Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, fällt der Verbraucherpreisindex im Oktober voraussichtlich überraschend niedrig aus. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Oktober 2013 nach vorläufigen Daten gegenüber Oktober 2012 um 1,2 % erhöht. Im Vergleich zum September 2013 sanken die Verbraucherpreise danach um 0,2 %. Die vergleichsweise niedrige Inflationsrate ist vor allem auf gesunkene Preise für Mineralölprodukte zurückzuführen.

Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln liegt allerdings voraussichtlich mit 4,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat weiterhin deutlich über der Gesamtteuerung. Die endgültigen Ergebnisse für den Oktober 2013 werden am 12.11.2013 veröffentlicht.

Übernahme geglückt Die Deutsche Wohnen AG übernimmt die GSW Immobilien AG durch Aktientausch. GSW-Aktionäre haben noch zwei Wochen Zeit, um Aktien umzutauschen. Im Sommer 2013 gab die Deutsche Wohnen AG ein Aktientauschangebot an die Aktionäre der GSW Immobilien AG ab. Seit gestern ist klar, dass die Übernahme geglückt ist. Denn bis zum 30.10.2013 nahmen 78,57 % der GSWAktionäre das Angebot an, für eine GSW-Aktie 2,55 neue Aktien der Deut-

sche Wohnen zu erhalten. Damit hat die Deutsche Wohnen die 75 % überschritten, die sie selbst zur Bedingung für das Übernahmeangebot gemacht hatte. Wie im deutschen Wertpapiererwerbsund Übernahmegesetz (WpÜG) geregelt, gibt es nun eine weitere zwei- wöchige Nachfrist zum Umtausch für die verbliebenen GSW-Aktionäre, die ihre Aktien noch nicht angedient haben. Bis zum 18.11.2013 um 24 Uhr können GSW-Aktien noch zum Umtausch eingereicht werden. Mit der Übernahme entsteht ein neuer Immobiliengigant. Die beiden MDAXGesellschaften werden nach der Fusion mit 150.000 Wohneinheiten zur Nummer zwei unter den privaten Wohnimmobiliengesellschaften Deutschlands aufsteigen, hinter der Deutschen Annington. Die Deutsche Wohnen und die GSW bewerten ihre Immobilien zusammen mit 8,5 Mrd. Euro.

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© OSRAM Licht AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

OSRAM Licht AG

Kursziel erreicht Anfang September legten wir Ihnen die Aktie der Münchener OSRAM Licht AG (ISIN DE000LED4000) zu Kursen um 32 Euro ans Herz. Unser mittelfristiges Kursziel von 38 Euro begründeten wir mit der Marktstellung des Unternehmens sowie vor allem dem bevorstehenden Aufstieg der Aktie in den MDAX. Jetzt, kaum zwei Monate später, hat das Papier unser Kursziel bereits erreicht. Investierte Anleger sollten dennoch dabei bleiben.

Grund für unsere positive Einschätzung ist ein Interview in der Börsenzeitung mit OSRAM-Finanzvorstand Dr. Klaus Patzak. Demzufolge will OSRAM die Kapitalrendite in den nächsten Jahren erheblich steigern. Zwar werde die Industrie bei den operativen Margen angesichts veränderter Wettbewerbsstrukturen kaum auf alte Spitzenniveaus zurückkommen, bei der Kapitalrentabilität seien die früheren Durchschnittswerte aber durchaus möglich. Für das Geschäftsjahr 2014/2015 hat der seit Juli börsennotierte Lichthersteller eine Kapitalrendite über den Kapitalkosten angekündigt. Patzak präzisiert nun, damit sei ein Wert von 10 plus x % gemeint. Positiv außerdem, dass nach Patzaks Aussagen das Einsparziel von 1 Mrd. Euro bis 2014/2015 übertroffen werden kann. Bei der Abarbeitung liege man über den Planvorgaben, sagte er.

Lichtbranche im Umbruch Die Lichtbranche erlebt derzeit einen Umbruch von der oligopolistisch strukturierten Glühlampenproduktion zur Herstellung von halbleiterbasierten Komponenten durch vielerlei Wettbewerber, den sogenannten SSL-basierten Bereich. Die Befürchtung von

OSRAM Licht AG (ISIN DE000LED4000)

Ein Interview mit dem Vorstand lässt Gutes hoffen für den Kurs des Lichtherstellers.

Investoren, OSRAM bleibe in diesem wachstumsstarken Markt defizitär, teilt Patzak nicht: „Für jede einzelne Produktgruppe gibt es bei Osram einen Plan, wann die Gewinnschwelle erreicht werden muss.“ Auf eine Jahreszahl für das gesamte Portfolio legte sich der Finanzvorstand jedoch nicht fest. Er wies darauf hin, dass das Unternehmen seine Wertschöpfungstiefe prüfen müsse. Es werde Fälle geben, bei denen OSRAM auf Produktzukäufe setze.

Bilanzielle Gesundung schreitet voran Bilanziell ist die Gesellschaft mittlerweile gut aufgestellt. Die Nettofinanzposition von minus 595 Mio. Euro zum 30.6.2012 konnte zum 30. Juni dieses Jahres auf plus 108 Mio. Euro gedreht werden, die Eigenkapitalquote nähert sich der 50-%-Marke. „Das ist sehr ansehnlich“, so Patzak im Interview. Für das Geschäftsjahr, das am 30.9.2013 endete, sollen schwarze Zahlen präsentiert werden. Bereits nach neun Monaten belief sich das Nachsteuerergebnis auf 62 Mio. Euro. Dennoch werden Aktionäre auf eine Dividende verzichten müssen.

Höhere Kurse möglich Ungeachtet dessen dürfte es sich lohnen, die erste OSRAMHauptversammlung nach dem Börsengang am 27.2.2014 in München zu besuchen. Aktionären bietet sich hier zum ersten Mal die Gelegenheit, dem OSRAM-Management live zu begegnen. Wichtiger allerdings dürfte der 12. November dieses Jahres werden. Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz werden die Jahresergebnisse des am 30.9.2013 beendeten Geschäftsjahres bekannt gegeben. Wir erhoffen uns positive News und halten Kurse bis 44 Euro für die OSRAM-Aktie für möglich, das StopLoss-Limit ziehen wir zur Gewinnabsicherung auf 33 Euro nach. Maximilian Fischer

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 5.11.2013: 39,26 Euro

6 | AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

STEICO SE

Auf Wachstumskurs Trotz des ansprechenden Zahlenwerks in den letzten Quartalen konnte die Kursentwicklung der STEICO SE (ISIN DE000A0LR936) bis in diesen Herbst nicht wirklich überzeugen. Die Ihnen vor mehr als einem Jahr zu Kursen von 4,50 Euro vorgestellte Aktie bewegte sich kaum. Mit der kürzlich erfolgten Veröffentlichung der Neun-MonatsZahlen kam jedoch Leben in die Aktie. Und das mit gutem Grund.

Der STEICO-Konzern entwickelt, produziert und vertreibt ökologische Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Unternehmen ist dabei europäischer Marktführer im Segment der Holzfaser-Dämmstoffe. STEICO ist als Systemanbieter für den ökologischen Hausbau positioniert. Zum Kerngeschäft des Unternehmens zählen neben Holzfaser-Dämmstoffen auch Stegträger und Schalungsträger als konstruktive Bauelemente sowie Furnierschichtholz als Handelsware. Die Produkte des Münchener Unternehmens finden beim Neubau und bei der Sanierung von Dach, Wand, Decke, Boden und Fassade erfolgreich Verwendung.

Drittes Quartal mit Rekordzahlen, Neun-Monats-Bilanz positiv Mit 42,7 Mio. Euro konnte das Unternehmen im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Rekordumsatz erzielen (Q3 2012: 40,8 Mio. Euro). Das Rohergebnis kletterte auf 17,8 Mio. Euro gegenüber 16,0 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Trotz gestiegener Abschreibungen infolge der Investitionstätigkeit der

STEICO SE (ISIN DE000A0LR936)

vergangenen Jahre hat sich auch das EBIT sehr positiv entwickelt. Mit 4,6 Mio. Euro lag es um 64,3 % oberhalb des Vorjahresquartals, in dem es bei 2,8 Mio. Euro gelegen hatte. Auch für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres zeigt STEICO steigende Umsätze und Ergebnisse. So liegt der Neun-Monats-Umsatz bei 118,1 Mio. Euro, das EBIT liegt bei 8,6 Mio. Euro, rund 2 Mio. Euro höher als nach dem dritten Quartal 2012.

Ausblick positiv Die Geschäftsleitung rechnet damit, dass sich die positive Entwicklung auch im vierten Quartal fortsetzt – vorausgesetzt, die Bautätigkeit wird nicht durch einen frühen Wintereinbruch vorzeitig beeinträchtigt. Das Management erwartet für das Gesamtjahr 2013 Umsätze in Höhe von 150,0 bis 155,0 Mio. Euro, ein EBITDA von 20,0 bis 22,0 Mio. Euro und ein EBIT von 9,5 bis 10,5 Mio. Euro. Für 2014 strebt der Vorstand ein „solides Umsatzwachstum“ sowie eine Ergebnissteigerung an.

Aktie halten Die Aktie reagierte auf die Veröffentlichung der Neun-MonatsZahlen positiv und konnte deutlich über den charttechnischen Widerstand bei 5 Euro ausbrechen. Aktuell notiert das Papier bei rund 5,70 Euro. Auf Grundlage der 12,8 Mio. ausstehenden Aktien wird die Gesellschaft somit mit 73 Mio. Euro bewertet. Vor dem Hintergrund der vorgelegten Zahlen und des positiven Ausblicks ist diese Bewertung nicht zu teuer. Wir halten an unserem mittelfristigen Kursziel von 8 Euro fest und ziehen das Stop-Loss-Limit zur Gewinnabsicherung auf 4,50 Euro nach. Maximilian Fischer

Quelle: : www.finanztreff.de / Kurs am 5.11.2013: 5,85 Euro

AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013 | 7


© GEA Group

© GEA Group

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Ehemalige GEA Zentrale in Bochum. Neuer Hauptstandort der Segmente GEA Heat Exchangers und GEA Refrigeration Technologies.

GEA Group

Weniger ist deutlich mehr Die GEA Group (ISIN DE0006602006) richtet sich noch klarer auf margenstarke Geschäftsbereiche in der industriellen Prozesstechnik aus – was der Aktie des Maschinenbaukonzerns höheren Bewertungsspielraum eröffnet. Die GEA Group hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Vom ehemaligen DAX-Mitglied Metallgesellschaft, das sich 1993 mit Öltermingeschäften in den USA verspekulierte und daraufhin kurz vor der Insolvenz stand, wandelte sich das

GEA Group (ISIN DE0006602006)

Unternehmen nach dem Verkauf einzelner Geschäftsbereiche in einen Spezialmaschinenbauer.

GEA entwickelt Prozesstechnik und Komponenten mit dem Schwerpunkt Wärme- und Stoffaustausch. Das Sortiment der insgesamt sechs Geschäftsfelder reicht von Anlagen für die Flüssigkeits- und Pulververarbeitung über Melkroboter und Eismaschinen bis zur Prozesstechnik für Pharmaprodukte wie Blutplasma oder Impfstoffe. Bei den Endmärkten entfallen 70 % auf die Nahrungsmittel- und Energiebranche.

Nächster Schritt: Ausstieg aus der Klimatechnik Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 5.11.2013: 32,54 Euro

8 | AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013

In Zukunft will sich der Konzern noch stärker auf die Abnehmermärkte in der weniger zyklischen Lebensmittelindustrie ausrichten. Zu diesem Zweck soll der Geschäftsbereich


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Heat Exchangers verkauft werden. Die Wärmetauscher stehen für ein Drittel des Konzernumsatzes, liefern jedoch operative Margen unter dem Konzernschnitt. Insider gehen von einem Verkaufspreis aus, der dem Achtfachen des operativen Gewinns entspricht, den diese Sparte erzielt. Das entspräche Einnahmen von mehr als 1 Mrd. Euro – und die will GEA für Zukäufe in der Prozesstechnik und den weiteren Schuldenabbau verwenden. Mit der niederländischen CFS hat GEA im März 2011 bereits einen führenden internationalen Hersteller von Einzelmaschinen und kompletten Produktionslinien für das Marinieren, Schneiden und Verpacken von Lebensmitteln zugekauft. Allerdings zog sich die Integration länger hin als erwartet. Für die zweite Jahreshälfte 2013 zeichnen sich jetzt schwarze Zahlen ab.

Zahlenwerk fürs dritte Quartal überzeugt Im abgelaufenen dritten Quartal hat der MDAX-Konzern die operative Marge stabil gehalten. Zugleich legte der Auftragseingang im Vorjahresvergleich um 9 % auf 1,5 Mrd. Euro zu. Bei konstanten Erlösen von 1,46 Mrd. Euro blieb unterm Strich ein Reingewinn von 83,3 Mio. Euro – was einem Rückgang von 6,6 % entspricht. Negativ wirkten sich Währungseffekte und eine auf 29 % deutlich gestiegene Steuerquote aus. Positiv überraschte dagegen die Sparte Food Solutions

mit schwarzen Zahlen. Darüber hinaus gelang es GEA, die Nettoverschuldung gegenüber dem Vorjahr von 621,7 auf 515,9 Mio. Euro herunterzufahren. Demgegenüber legte die Rentabilität wieder zu: Die Kapitalrendite, also das Betriebsergebnis im Verhältnis zum Gesamtkapital des Unternehmens, verbesserte sich weiter auf 19,7 %. Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an der bisherigen Zielvorgabe beim operativen Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fest, die von 700 Mio. Euro nach ca. 600 Mio. Euro im Vorjahr ausgeht. Dabei werden stabile Wechselkurse vorausgesetzt. Unberücksichtigt sind darin „Kosten für das Strategie- und Portfolioprojekt im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“, die sich insbesondere aus dem geplanten Ausstieg aus dem Heat-Exchanger-Geschäft ergeben.

Die Aktie hat weiter Luft nach oben Der Aktienkurs sprang nach Bekanntgabe der Zahlen auf ein neues Rekordhoch. Sollten die Margen in allen Geschäftsbereichen weiter zulegen, verdient die Aktie eine höhere Bewertung. Weniger Schulden, höhere Margen und die gute Auftragslage liefern die entsprechenden Kaufargumente. Das gilt umso mehr, wenn sich für die Wärmetauscher ein Abnehmer findet. 2014 sollte daher wieder ein spannendes Jahr für die GEA-Aktionäre werden. Stefan Riedel

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KW 35/36

BOND GU Der News letter

Inhalt

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6. Sep. 201 3 Ausgabe 18/2013

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AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013 | 9


TECHNISCHE ANALYSE

nen. Aufgrund der aktuellen Stärke des MDAX wäre ein Anstieg auf neue Allzeithochs somit nur mehr eine Frage der Zeit.

MDAX – in schwindelerregenden Höhen Eine gewaltige Kaufwelle, die im Jahr 2009 bei 4.119 Punkten ihren Ausgang genommen hat, hatte den MDAX in der Spitze bis in den Bereich des früheren Allzeithochs bei 11.493 Punkten geführt. Danach ging der Index bis zum Herbst 2011 in eine Korrektur über, die an der Unterstützung bei 7.636 Punkten endete. Seitdem haben die Bullen den Wert wieder fest im Griff und trieben ihn bereits im Dezember 2012 über das frühere Allzeithoch an. In einer dynamischen, langfristigen Kaufwelle jagt der Index seither gen Norden und erreichte Ende Mai dieses Jahres den neuen Rekordwert von 14.325 Punkten. Die anschließende Gegenbewegung wurde im Juli mit dem Bruch einer kurzfristigen Abwärtstrendlinie beendet und der MDAX zog weiter bis an die 15.000-Punkte-Marke an. Ausgehend von einem neuen Hoch setzte im August ein bullisch zu wertender Rücklauf an die 14.325-Punkte-Marke ein, die von der Käuferseite zu Aufbau neuer Positionen genutzt wurde.

Ausblick Sollte der Index in den kommenden Tagen über der kleineren Unterstützung bei 15.704 Punkten verbleiben, dürfte sich die Rally der letzten Wochen mit unveränderter Aufwärtsdynamik fortsetzen. Bei einem Anstieg über 16.150 Punkte könnte der Index auf Sicht der nächsten Tage bereits bis 16.400 und 16.450 Punkte haussieren. Auf diesem Niveau wären Gewinnmitnahmen zu erwarten, die zu einer kurzfristigen Korrektur führen. Diese Gegenbewegung könnte den Index durchaus bis 15.704 Punkte zurückführen, ohne die aktuelle Aufwärtsbewegung auch nur im Geringsten infrage zu stellen. Kann der MDAX nach dem Ende dieser Gegenbewegung auch über den Bereich um 16.450 Punkte ausbrechen, dürfte sich die Kaufwelle auf mittlere Sicht sogar bis 16.700 Punkte und schließlich bis zur runden 17.000-Punkte-Marke ausdeh-

MDAX (ISIN DE0008467416)

Zu einer ersten nennenswerten Korrekturbewegung käme es dagegen, sollte der Index auf Tagesschlusskursbasis unter die Unterstützung bei 15.704 Punkten zurückfallen. Allerdings wäre das Abwärtspotenzial des Wertes zunächst auf 15.500 Punkte begrenzt. Auf diesem Niveau verläuft die mittelfristige Aufwärtstrendlinie, die den Index bereits wieder auffangen und eine neuerliche Kaufwelle auslösen dürfte. Doch selbst ein Bruch dieser Trendlinie wäre derzeit nicht negativ zu werten. Zwar dürfte der MDAX dann zunächst bis in den Bereich der Haltemarke bei 15.188 Punkten abverkauft werden. Dennoch sollte sich hier ein mittelfristiger, solider Boden bilden und nach einer Konsolidierungsphase ein weiterer Kaufimpuls einsetzen. Dieser könnte den Index entlang der Unterseite der gebrochenen Trendlinie in Richtung der 16.000-Punkte-Marke führen. Erst ein nachhaltiger Abverkauf unter 15.188 Punkte wäre derzeit als ein Anzeichen einer ersten größeren Schwächephase zu werten und dürfte Verluste bis 14.500 Punkte und gegebenenfalls bis 14.325 Punkte nach sich ziehen.

Tagesaktuelle Analysen zu den wichtigsten Basiswerten und Märkten sowie Trading-Services für verschiedenste Anlageinteressen finden Sie auf www.godmode-trader.de

MDAX

(ISIN: DE0008467416)

Eine weitere steile Kaufwelle beherrscht seither den Verlauf des Index, der im Rahmen dieses Anstiegs nur kurz von einer Konsolidierung unterhalb der 15.188-Punkte-Marke abgebremst wurde. Mit dem Ausbruch über diese Barriere wurde Mitte Oktober ein erneutes Kaufsignal generiert. Zuletzt stieg der MDAX bereits auf ein neues Rekordhoch bei 16.096 Punkten und scheint trotz der mehrmonatigen, explosiven Rally sein Aufwärtspotenzial noch lange nicht ausgeschöpft zu haben. Quelle: Godmode-Charting, 04.11.2013 Quelle: GodmodeCharting, Stand 4.11.13

10 | AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013


TECHNISCHE ANALYSE

Euro – – war die Hürde doch zu hoch? Nach einer erfolgreichen Bodenbildung im Sommer 2012 stieg das Währungspaar Euro/US-Dollar in einer dynamischen Aufwärtsbewegung über die langfristige Abwärtstrendlinie und bildete damit ein übergeordnetes Kaufsignal aus. In der Spitze erreichte das Devisenpaar im Anschluss an diesen Ausbruch ein Kursniveau von 1,371 US-Dollar – eine Marke, die über Monate hinweg die Oberseite einer Konsolidierungsphase bilden sollte. Denn ab Februar dieses Jahres ging der Wert in eine ausgeprägte Korrekturphase über, die erst mit der Vollendung eines bullischen Doppelbodens an der Unterstützung bei 1,274 US-Dollar beendet werden konnte. Seit Anfang Juli bestimmt die Käuferseite, angetrieben von dieser Trendwendeformation, wieder den Kursverlauf des Devisenpaares und trieb Euro/US-Dollar innerhalb weniger Wochen über die massiven Widerstände bei 1,325 US-Dollar und 1,345 US-Dollar. Diese Kaufsignale sorgten zuletzt für eine Verschärfung der Aufwärtsdynamik und ließen das Paar über das Jahreshoch bei 1,371 US-Dollar ausbrechen. Anschließend zog der Wert unmittelbar an den anvisierten, nächsthöheren Widerstand bei 1,386 US-Dollar an. Dort versagten den Bullen jedoch die Kräfte und Euro/US-Dollar ging kurz nach dem Erreichen dieser Marke in einen steilen Sinkflug über. In den vergangenen Tagen brach das Paar bis zur wichtigen Unterstützung bei 1,345 US-Dollar ein und droht aktuell sämtliche Gewinne der letzten Wochen mit einem Schlag wieder abzugeben.

Ausblick Der massive Abverkauf seit Ende Oktober hinterlässt starke Zweifel an der Stabilität der letzten Aufwärtsbewegung bei Euro/ US-Dollar. Die Geschwindigkeit, mit der der Kurs des Währungspaares seit dem Erreichen der 1,386-US-Dollar-Marke nach unten durchgereicht wird, deutet auf den Beginn einer mittelfristigen Korrekturphase hin, die auf Sicht der kommenden Wochen wahrscheinlich nicht schon bei 1,345 US-Dollar beendet sein dürfte. Sollte das Paar jetzt also auch unter die Haltemarke bei 1,345 US-Dollar einbrechen, würde die seit Juli gültige Aufwärtstrendlinie attackiert. Deren Bruch dürfte endgültig die angesprochene Korrekturphase auslösen. In der Folge dieses Verkaufssignals wäre mit weiteren Verlusten bis an die Haltemarke bei 1,325 US-Dollar zu rechnen.

An dieser Stelle könnten die Bullen jedoch wieder in das Geschehen eingreifen und eine kurzzeitige Erholung bis 1,345 USDollar und darüber bis 1,365 US-Dollar auslösen. Spätestens auf diesem Niveau dürfte jedoch wiederum Abgabedruck aufkommen und Euro/US-Dollar erneut bis 1,325 US-Dollar einbrechen. An dieser Stelle könnte sich anschließend ein bullischer Doppelboden etablieren, der zum Ausgangspunkt für einen weiteren mittelfristigen Anstieg genutzt werden könnte. Wird im weiteren Verlauf auch diese wichtige Unterstützung gebrochen, könnte nurmehr der Unterstützungsbereich um 1,315 US-Dollar einen tiefen Rückfall auf 1,292 US-Dollar verhindern. Der aktuell angeschlagene Zustand des Währungspaares könnte nur durch eine unmittelbare Verteidigung der 1,345-USDollar-Marke und einen direkten Wiederanstieg über 1,365 US-Dollar verbessert werden. In diesem Fall könnte eine Erholung bis 1,371 US-Dollar führen. Bei einem Anstieg über diese Barriere käme es zu einem weiteren Angriff auf den Widerstand bei 1,386 US-Dollar. Ob dieser im zweiten Anlauf überwunden werden kann, ist aufgrund der aktuellen Marktschwäche jedoch zu bezweifeln. Sollte der Käuferseite dieses bullische Husarenstück dennoch gelingen, könnte das Devisenpaar beflügelt von diesem langfristigen Kauf- signal bis 1,400 US-Dollar haussieren. Thomas May (GodmodeTrader.de)

EUR Referenzkurs (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Quelle: Godmode-Charting, 04.11.2013

Quelle: GodmodeCharting, Stand 4.11.13

AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013 | 11


REALDEPOT

Realdepot Kurzmeldungen K+S: Kalimarkt scheint sich zu beruhigen Die in unserem SdK Realdepot befindliche K+S-Aktie hat in den letzten Handelstagen wieder Boden gut machen können und die 20-Euro-Marke wieder überschritten. Grund hierfür dürften sowohl die sich beruhigenden Spotpreise für Kaliumchlorid und die zuletzt positiven Marktaussagen des größten Produzentens Uralkali sein. Die Preise für sofort verfügbares Kaliumchlorid hatten sich auf dem weltgrößten Markt in China in den vergangenen Wochen bei 320 – 330 US-Dollar je Tonne eingependelt. Zuvor war es nach dem Bruch der Vertriebs- allianz zwischen Uralkali und Belaruskali zu stark volatilen und insgesamt fallenden Preisen gekommen. Auf dem für K+S wichtigeren brasilianischen Markt haben sich die Preise mittlerweile ebenfalls auf leicht höherem Niveau eingependelt. Der zuletzt eingetretene Preisrückgang stimmt derweil Uralkali optimistisch. Oleg Petrov, Uralkalis Vertriebsund Marketingleiter, sieht aufgrund des Preisrückgangs für das Jahr 2014 die Verkäufe von Kalidünger auf ein Zehnjahreshoch klettern. Konkret rechnet Uralkali mit einem Anstieg der auf dem Weltmarkt verkauften Menge von insgesamt 58 – 60 Mio. Tonnen. Dies dürfte in der Folge wieder zu steigenden Preisen führen. Wir rechnen weiterhin mit einer zukünftigen Annäherung zwischen Belaruskali und Uralkali und halten daher an der K+S-Aktie in unserem SdK Realdepot fest.

12 | AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013

Fernheizwerk: Privatisierung ade Der Volksentscheid über den Rückkauf des Berliner Stromnetzes ist gescheitert. Dies dürfte auch im Markt vorhandene Spekulationen, dass sich Vattenfall im Falle einer Verstaat- lichung des Stromnetzes ganz aus Deutschland verabschieden würde, beenden. Somit dürfte auch ein Verkauf der Beteiligung von Vattenfall an der Fernheizwerk Neukölln AG vom Tisch sein. Nach Angaben der Landeswahlleiterin stimmten am Sonntag 24,1 % der Berliner Wahlberechtigten für den Gesetzentwurf der Initiative Berliner Energietisch, mit dem der Berliner Senat zur Gründung eines Öko-Stadtwerks und einer Netzgesellschaft, welche das Stromnetz von Vattenfall erwerben müsste, gezwungen werden sollte. Damit wurde aber das nötige Quorum von 25 % der Wahlberechtigten knapp verfehlt. Die von SPD und CDU gebildete Landesregierung hatte sich gegen den Vorstoß ausgesprochen, weil sich ohnehin ein kommunales Unternehmen um das Stromnetz bewirbt und das Abgeordnetenhaus erst vor wenigen Tagen der Gründung eines Stadtwerks zustimmte. Wir rechnen nun eher mit weiteren Zukäufen von Vattenfall bei der Fernheizwerk Neukölln AG als mit einem Verkauf der Beteiligung. Da sich das Netz der Fernheizwerk Neukölln AG durch die Bebauung des Areals des ehemaligen Flughafens Tempelhof in den kommenden Jahren unserer Einschätzung nach stark erweitern dürfte und auch der Vertrieb von mit eigenen Blockheizkraftwerken produziertem Strom zusätzliche Umsatzbeiträge liefern dürfte, müsste der Unternehmenswert der Fernheizwerk Neukölln AG in den kommenden Jahren stetig zunehmen. Auch die bisherige Witterung im Jahr 2013 spricht aus unserer Sicht für gute Geschäftszahlen und somit für einen steigenden Aktienkurs.


REALDEPOT

SdK REALDEPOT Gesamtwert am 5.11.2013 in Euro

Kursveränderung

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 5.11.2013 in Euro

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

11,49

5.745,00

+ 34,5 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*11,03

11.030,00

+ 32,9 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19 .10.2011

30,50

6.09 9 ,00

32,20

6.440,00

+ 5,6%

800

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

10,50

8.400,00

+ 28,1 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,56

4.480,00

- 16,4 %

300

Eurokai KGaA Vz.

570653

17.06.2013

19,60

5.879,00

23,50

7.050,00

+ 19,9 %

350

K+S AG

KSAG88

30.07.2013

22,72

7.952,00

21,10

7.385,00

-7,1 %

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*22,64

1.132,00

- 71,5 %

Anzahl

Wertpapier

WKN

500

Essanelle Hair Group AG

100

8.000

50 5

Repower Nachbesserungsrechte Griechenland Strip**

angefallene Transaktionskosten: 490,53 Euro | Stückzinsen: -21,33 Euro | abgeführte Steuern: 4.145,88 Euro | Kontostand: 63.274,19 Euro Gesamtdepotwert: 119.101,07 Euro

Depotveränderung: +19,10 %

Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden.

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 15) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013 | 13


HV-TERMINE Stand: 4.11.2013, Angaben ohne Gewähr, Quelle: http://www.sdk.org/hauptversammlung.php

November 06.11.2013 07.11.2013 08.11.2013 11.11.2013 11.11.2013 13.11.2013 13.11.2013 15.11.2013 18.11.2013 20.11.2013 20.11.2013 21.11.2013 25.11.2013 26.11.2013 26.11.2013 28.11.2013 28.11.2013 28.11.2013 28.11.2013 29.11.2013 29.11.2013 29.11.2013 29.11.2013 29.11.2013

Nanogate AG Your Family Entertainment AG Ceotronics AG Rücker Immobilien AG ZAAB ENERGY AG i.A. China Speciality Glass AG Your Drinks AG FORIS AG L-KONZEPT Holding AG CONET Technologies AG Fanorakel AG Terex AG Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA PRIMAG AG TC Unterhaltungselektronik AG Schloß Wachenheim AG Kölner Bürgergesellschaft AG GBW AG nextevolution AG China BPIC AG NameProtect AG Immovaria Real Estate AG BrainCloud AG Mandarin Capital AG

Saarbrücken München Rödermark Remscheid München Frankfurt/Main Berlin Bonn Berlin Hennef München Düsseldorf Dortmund Düsseldorf Koblenz Trier Köln München Hamburg Frankfurt/Main Bremen Berlin Bremen Bremen

Dezember 03.12.2013 03.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 04.12.2013

KROMI Logistik AG Cassona SE GSC Portfolio AG Generali Deutschland AG QUESTOS AG

Hamburg Frankfurt/Main Frankfurt/Main Köln Bremen

04.12.2013 04.12.2013 04.12.2013 06.12.2013 10.12.2013 11.12.2013 13.12.2013 13.12.2013 19.12.2013

ConValue AG Schraad Metallbau AG Konsortium AG HÖFT & WESSEL AG GRETA AG AREAL AG Aurum Sachwerte AG HumanOptics AG KWS Saat AG

Bremen Bremen Frankfurt/Main Hannover Berlin Essen Neu-Ulm Erlangen Einbeck

Januar 2014 08.01.2014 B+S Banksysteme AG 17.01.2014 ThyssenKrupp AG 20.01.2014 Wincor Nixdorf AG

München Bochum Paderborn

Februar 2014 06.02.2014 12.02.2014 12.02.2014 13.02.2014 19.02.2014 26.02.2014 27.02.2014

Cloppenburg Automobil SE TUI AG Metro AG Infineon Technologies AG Bertrandt AG Aurubis AG OSRAM Licht AG

Düsseldorf Hannover Düsseldorf München Sindelfingen Hamburg München

März 2014 06.03.2014 13.03.2014 14.03.2014 14.03.2014 21.03.2014 27.03.2014

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14 | AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013


IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Carolyn Friesl, Thomas May (GodmodeTrader.de), Stefan Riedel, Harald Rotter Lektorat: Katja Utermöller-Staege Grafik, Layout, Produktion: Antonia Schmid Redaktionsschluss: 5.11.2013 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise:

Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. 2. 3.

4. 5. 6. 7. 8.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzins- trumenten abhängt, die dieser emittiert hat. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

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AnlegerPlus News 22 | 5.11.2013 | 15

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AnlegerPlus News 22/2013  

Die neue Ausgabe der AnlegerPlus News ist da! Diesmal mit Beiträgen zu STEICO, GEA Group und OSRAM. Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redakti...

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Die neue Ausgabe der AnlegerPlus News ist da! Diesmal mit Beiträgen zu STEICO, GEA Group und OSRAM. Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redakti...

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