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Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

HV-Bericht elexxion AG SdK REALDEPOT Entscheidende Wochen für EUROKAI

GERRY WEBER AG

Schlechtes Wetter bietet Chancen Eine der beeindruckendsten Unternehmerstorys stellt sicher die GERRY WEBER AG dar. Das nach wie vor von Firmengründer Gerhard Weber geführte Unternehmen ging 1989 an die Börse und konnte seitdem eine spektakuläre Entwicklung verzeichnen. Seite 10

Daimler AG

Strahlt der Stern bald wieder in altem Glanz? In den vergangenen Jahren jagten BMW und Audi dem Konkurrenten Daimler kontinuierlich Marktanteile im Premiumsegment ab. Jetzt will der schwäbische Autobauer insbesondere durch Innovationen in Sachen Antriebstechnik den Weg zurück auf die Überholspur finden, um an den Glanz früher Tage anknüpfen zu können. Seite 8

www.AnlegerPlus.de | Nr. 21 2013 | ISSN 2191-5091

21 | 2013 Inhaltverzeichnis

Seite

Editorial

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Kurzmeldungen

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Unternehmensmeldungene Bastei Lübbe

6

KHD Humboldt Wedag

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Daimler

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Gerry Weber

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Dividendenalyse L'Oréal

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SdK Extra HV-Bericht elexxion

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SdK Realdepot

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HV-Termine

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Impressum

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L'Oréal S.A.

Schönheit und Dividende Der weltweit größte Kosmetikkonzern L'Oréal wächst nicht nur in den Schwellenländern kräftig, sondern weist auch eine beeindruckende Dividendenhistorie auf. In den kommenden Monaten wird über den 30%-Anteil von Nestlé an L'Oréal entschieden. Seite 12

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KURZMELDUNGEN D  egussa Goldhandel stärkt Renommee | Warnung vor Gold International SE | BaFin Warnung | Weniger Insolvenzen | Altverluste aus Wertpapiergeschäften | Fondsgeschäft rückläufig | Zahlreiche neue ETFs gestartet | Austro-Konzerne streben Auslandsbörsennotiz an


Editorial

Angst und Bange – die öffentliche Verschwendung Liebe Leserinnen und Leser, dass der Mensch fremdes Geld leichter ausgibt als eigenes, ist eine Binsenweisheit. Und so ist es auch kein Wunder, wenn unsere Politiker und Beamten das ihnen aus Steuermitteln anvertraute Geld hin und wieder mit vollen Händen aus dem Fenster werfen. In aller Regel hat die Verschwendung nämlich keine Konsequenzen. Die krassesten Beispiele lassen sich in dem am 17.10.2013 erschienenen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler nachlesen (www.schwarzbuch.de). Über 100 Beispiele öffentlicher Steuergeldverschwendung werden angeprangert, von kleineren Fahrlässigkeiten lokaler Politgrößen bis hin zu Millionenlöchern, die unfähige Staatsdiener zu verantworten haben.

Doch nicht nur die ursprünglich veranschlagten Kosten mussten nach oben korrigiert werden, auch der für Oktober 2013 geplante Eröffnungstermin musste verschoben werden. Es geht noch schlimmer Dass viele Beamte aber auch nicht mit Geld umgehen können, wenn sie es lediglich sicher anlegen sollen, zeigen andere Beispiele: So veranlasste im Jahr 2000 der damalige Finanzdezernent der Stadt Frankfurt, 100 Mio. Mark in einen gemischten Fonds aus Aktien und Renten einzuzahlen. Doch diese Geldanlage ging finanziell richtig schief. Nach Angaben der Kämmerei betrug der Wert des Fonds Anfang dieses Jahres nur noch rund 42 Mio. Euro, also 9 Mio. Euro weniger als die ursprünglich investierte Summe. Hätte die Stadt ihr Geld nicht in diesem Spezialfonds angelegt, sondern in einer risikolosen Anlage, wäre das Vermögen der Stadt nach Berechnung des Hessischen Rechnungshofs heute sogar um etwa 40 Mio. Euro höher. Gründlich verspekuliert hat sich auch die Stadt Bad Bramstedt (14.000 Einwohner, Kreis Segeberg) bei der Aufnahme eines Kassenkredits in Schweizer Franken. Durch den Anstieg des Schweizer Franken entstand dem Steuerzahler ein Schaden von rund 140.000 Euro.

Über „Soda-Brücken“ und anderes Beeindruckend beispielsweise ist eine sogenannte „Soda-Brücke“ auf dem Autobahnrastplatz Vellern Süd an der A2. Die Brücke steht nämlich einfach so da, denn die Brücke stammt aus der „Frühzeit des deutschen Autobahnbaus“ und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Dabei hätte man den Denkmalschutz für die Brücke, die ohnehin nicht an ihrem angestammten Platz bleiben konnte, auch aufheben können. Doch mit dem Torso, der als „Soda-Brücke“ nun einfach so auf dem Parkplatz steht, weil es keine „alternativen standortnäheren Flächen“ gibt, wurden insgesamt rund 310.000 Euro auf dem Rastplatz abgestellt. Ein Abriss hätte etwa 108.000 Euro gekostet.

Haftungsregeln ändern Viele der vom Bund der Steuerzahler aufgezeigten Fälle belegen, dass hierzulande der Umgang mit Steuermitteln häufig lax gehandhabt wird. Dagegen hilft nur eines: Die Verantwortlichen für Verschwendung müssten viel leichter in Haftung genommen werden können – denn nur wenn es im eigenen Geldbeutel wehtut, achtet man auf die Ausgaben.

Weitaus teurer, aber nicht weniger ärgerlich ist die seit dem Jahr 2008 andauernde Sanierung des Deutschen Theaters in München. Für die Sanierung hatte der Münchner Stadtrat im Jahr 2008 ein Budget von 79,5 Mio. Euro genehmigt. Mittlerweile ist man bei Kosten in Höhe von 94 Mio. Euro angelangt.

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Daniel Bauer stv. Chefredakteur


KURZMELDUNGEN

Renommee gestärkt Degussa Goldhandel ist seit Anfang Oktober assoziiertes Mitglied der London Bullion Market Association. Die London Bullion Market Association (LBMA) koordiniert den Handel am Londoner Edelmetallmarkt, die gesetzten Standards für den Handel mit Gold und Silber sind weltweit anerkannt. Anfang Oktober wurde Degussa Goldhandel als assoziiertes Mitglied in die renommierte Vereinigung aufgenommen. Außerdem wurde dem Edelmetall-Handelshaus der „Good-Delivery-Status“ der LBMA zugesprochen, der als Qualitätssiegel für Gold- und Silberbarren fungiert.

Warnung vor Gold International SE Die Verbraucherzentrale BadenWürttemberg sowie die SCHNIGGE AG warnen vor der Gold International SE. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Postbote an der Haustür eine Unterschrift verlangt. Allerdings sollte man genau aufpassen, was man da unter-

schreibt. Mit dem Postident-Verfahren der Deutschen Post versucht die Gold International SE, Verbrauchern fragwürdige Banksparpläne und andere Finanzverträge unterzuschieben. Zuvor wurden den Betroffenen per illegalem „Cold Call“, also einem unverlangten Werbeanruf, die genannten Produkte angepriesen. Mit einer Unterschrift an der Haustür bestätigt man dann aber nicht nur den Erhalt des Schreibens, sondern schließt gleich einen Vertrag ab, auch wenn davor per Telefon jegliche Zusendungen abgelehnt wurden. Verbraucher sollten daher keine Sendungen von der Gold International SE annehmen. Per Postident-Verfahren zugestellte Sendungen sollten generell nur dann quittiert bzw. angenommen werden, wenn „das Anliegen des Absenders bekannt ist und dem Verfahren vorher zugestimmt wurde“, rät die Verbraucherzentrale. Die Gold International SE behauptet außerdem nach Angaben von Verbrauchern, die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG sei ein möglicher Handelspartner. Die SCHNIGGE AG dementierte dies vehement und warnt ebenso vor unlauteren Praktiken durch die Gold International SE.

BaFin Warnung Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnt vor Kaufempfehlungen für Aktien der Hyper Secure Ltd. Laut BaFin werden derzeit die Aktien der Hyper Secure Ltd. (ISIN BMG4682E1093) in E-Mail-Newslettern massiv zum Kauf empfohlen. Die Empfehlung erfolgt mit dem Hinweis auf ein Gewinnpotenzial von 950 %. Gehandelt werden die Aktien in Deutschland im Freiverkehr der Börse Frankfurt sowie auf Xetra. Die Aufsichtsbehörde weist darauf hin, dass im Rahmen der Kaufempfehlungen möglicherweise unrichtige oder irreführende Angaben gemacht werden und/oder bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen werden. Aus diesem Grund hat die BaFin eine Untersuchung wegen des Verdachts der Marktmanipulation eingeleitet. Wir raten: Finger weg von diesem Investment.

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KURZMELDUNGEN

Weniger Insolvenzverfahren Im ersten Halbjahr 2013 ging die Anzahl der Insolvenzverfahren deutlich zurück. Insgesamt 70.990 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gingen im ersten Halbjahr 2013 bei den deutschen Amtsgerichten ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 7,8 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Von den beantragten Insolvenzverfahren entfielen 13.253 Anträge auf Unternehmen und 45.715 auf Verbraucher. Die übrigen Verfahren entfallen auf ehemals selbstständig Tätige und natürliche Personen als Gesellschafter, außerdem auf Nachlassinsolvenzverfahren bzw. Insolvenzverfahren über das Gesamtgut einer Gütergemeinschaft. Die voraussichtliche Höhe der Forderungen aller Unternehmensinsolvenzverfahren in den ersten sechs Monaten 2013 belief sich auf insgesamt 10,4 Mrd. Euro, die durchschnittliche Forderungshöhe pro Insolvenzverfahren liegt damit bei etwa 0,8 Mio. Euro. Bei den Verbrauchern liegt die voraussichtliche Höhe der Forderungen bei insgesamt rund 2,4 Mrd. Euro, durchschnittlich entspricht dies einer Verschuldung von etwa 53.000 Euro pro insolventem Verbraucher.

Altverluste aus Wertpapiergeschäften Anleger können letztmalig für die steuerliche Veranlagung des Jahres 2013 Altverluste aus Wertpapiergeschäften mit Veräußerungsgewinnen verrechnen. Wer noch auf Verlusten aus Wertpapiergeschäften sitzt, die vor der Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 angefallen sind, kann diese letztmalig in der Steuererklärung für das Jahr 2013 mit im Laufe dieses Jahres erzielten Wertpapierveräußerungsgewinnen (dazu zählen nicht Zinsen und Dividenden) verrechnen. Als Altverluste gelten Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren, die vor dem

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31.12.2008 gekauft und innerhalb eines Jahres wieder verkauft wurden. Wichtig für die steuerliche Veranlagung in der Einkommenssteuererklärung ist jedoch, dass diese Altverluste vom Finanzamt durch einen Verlustfeststellungsbescheid bestätigt und in den Steuererklärungen fortgeschrieben wurden. Ab dem Veranlagungsjahr 2014 ist mit dieser Verrechnungsmöglichkeit allerdings Schluss. Dann können Altverluste nur noch mit Veräußerungsgewinnen anderer Wirtschaftsgüter, wie zum Beispiel Devisen, Edelmetallen oder Immobilien, verrechnet werden. Wer darüber nachdenkt, aus diesem Grund Veräußerungsgewinne zu realisieren, sollte aber bedenken, dass Veräußerungsgewinne und -verluste bei derselben Bank seit Einführung der Abgeltungssteuer zunächst bankintern verrechnet werden. Die Gewinne stünden in dieser Konstellation dann nicht oder nicht in voller Höhe zur Verrechnung mit den Altverlusten zur Verfügung.

Anleihemarkt für spanische Mittelständler Seit Anfang Oktober gibt es einen Anleihemarkt für kleine und mittlere Unternehmen in Spanien. „Mercado Alternativo de Renta Fija“, kurz MARF – so heißt der erste Anleihemarkt in Spanien für kleine und mittlere Firmen. Der MARF soll für eines der grundlegenden Probleme der dortigen Wirtschaft Abhilfe schaffen und es Mittelstandsunternehmen ermöglichen, leichter an Geld zu kommen. Denn Banken agieren sehr zurückhaltend bei der Kreditvergabe. Gleichzeitig wird mit der Gründung eine Auflage des europäischen Rettungsschirms erfüllt. Zugang zum MARF sollen ausschließlich gesunde, nicht zu hoch verschuldete Unternehmen bekommen, die mindestens 50 Mio. Euro Jahresumsatz vorweisen können. Emittenten müssen verschiedene Transparenzkriterien erfüllen, beispielsweise einen von Rechnungsprüfern abgenommenen Jahresbericht vorlegen und weitere relevante Informationen

bekannt machen. Investieren können nur institutionelle Anleger, die Mindeststückelung beträgt 100.000 Euro.

Fondsgeschäft rückläufig Nach einem starken ersten Quartal 2013 ließ das weltweite Fondsgeschäft im zweiten Quartal kräftig nach. Wie der europäische Fondsverband EFAMA mitteilte, sank das globale Fondsvermögen im zweiten Quartal 2013 um 3,5 % auf 22,94 Bill. Euro gegenüber dem vorherigen Quartal. Hintergrund sind die drastisch zurückgegangenen Nettomittelzuflüsse, die nur noch 109 Mrd. Euro betrugen im Vergleich zu 320 Mrd. Euro im ersten Quartal. Vor allem Aktien- und Rentenfonds mussten deutliche Einbußen der Zuflüsse hinnehmen. Auch die Börse Hamburg zeigte sich unzufrieden mit dem Fondsgeschäft. Im September entwickelten sich die Fondsumsätze im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig, Anleger handelten Fondsanteile im Volumen von rund 71 Mio. Euro. Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg, sah dafür vor allem die unklaren Vorgaben für die Märkte aus den USA für ausschlaggebend. Vergleichsweise gefragt waren deutsche Aktien und auch offene Immobilienfonds standen im Fokus der Anleger.

Zahlreiche neue ETFs gestartet In den vergangenen zwei Wochen gaben viele Anbieter den Startschuss für neue Aktienfonds. Zwei neue Exchange Traded Funds (ETFs) stellte der Anbieter db X-trackers vor. Der II Australia SSA Bonds UCITS ETF (ISIN LU0494592974) ermöglicht Anlegern erstmals den Zugang zum australischen Anleihemarkt. Die Gesamtkostenquote beträgt erfreuliche 0,25 %. Mit dem neuen EUR Liquid Corporate 12.5 UCITS ETF (ISIN IE00B3Z66S39) können Anleger an


KURZMELDUNGEN

der Wertentwicklung einerseits von deutschen und französischen Staatsanleihen teilhaben, andererseits wird als zweite Komponente die Unternehmensbonität von 125 europäischen Unternehmen mit einem relativ geringen Kreditausfallrisiko herangezogen. Zugang zum asiatischen Markt erhalten Anleger mit zwei neuen Lyxor-ETFs. Der UCITS ETF Japan (TOPIX) – Daily Hedged D-EUR (ISIN FR0011475078) bildet die Wertentwicklung aller japanischen Aktien ab, die im Primärsegment der Tokioter Börse zum amtlichen Handel zugelassen sind. Chinesische A-Aktien sind seit Mitte Oktober mit dem UCITS ETF CSI 300 A Shares (ISIN FR0011526870) zugänglich. Ebenfalls den Fokus auf chinesische A-Aktien können Anleger mit dem ETF FTSE China A50 UCITS ETF (LU0947415054) des Anbieters ComStage richten. ComStage bietet außerdem den neuen ETF MSCI World with EM Exposure Net UCITS (ISIN LU0947416961) an, mit dem Investoren an der Wertentwicklung von 300 unterschiedlichen Unternehmen des MSCI World Index partizipieren können, die das höchste wirtschaftliche Engagement in den Schwellenländern aufweisen.

sich am Rande einer Messe in Wien dazu, „nach der EM gab es einige Wertberichtigungen, nun erwarten wir wieder steigende Gewinne in Polen,“ signalisierte er bezüglich des lokalen Geschäfts, „ein Listing ist für 2016 geplant“, woran schon heute gearbeitet werde. Der Raiffeisenkonzern stieg mit der Akquise der bereits etablierten Polbank vor zwei Jahren in den polnischen Markt ein. Die Immofinanz AG geht noch einen Schritt weiter, wie auf der Hauptversammlung Anfang Oktober 2013 bekannt gegeben wurde. Hier ist nach der Ausweitung der Notiz für den Mutterkonzern in Warschau, auch ein Börsengang der Tochter

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„Buwog“ in Frankfurt für das nächste Jahr in der Pipeline. Bei dem für 2014 geplanten Listing will die Immofinanz ihren Anteil in einem ersten Schritt von 100 auf unter 50 % reduzieren. Die Abgabe des Mehrheitsanteils soll via Spin off oder Initial Public Offering (IPO) erfolgen, jedoch abhängig vom Marktumfeld. Die BuwogGruppe hat insgesamt rund 33.500 Wohnungen im Bestand, davon circa 27.200 in Österreich und immerhin etwa 6.300 in Deutschland. Den deutschen Wohnimmobilienmarkt sieht man als wichtigsten Wachstumsmarkt an.

27.06.2013

12:47 Uhr

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Schließlich sind vier neue RentenindexETFs des Emittenten iShares gestartet, die allesamt auf kurzfristige Unternehmensanleihen setzen.

Austro-Konzerne streben Auslandsbörsennotiz an Die Raiffeisen Bank International AG plant eine Börsennotiz in Warschau und die Immofinanz-Tochter „Buwog“ soll in Frankfurt aufs Parkett. Die Warschauer Börse, einer der am schnellsten wachsenden Börsenplätze der Welt seit 1998, hat es den österreichischen Konzernen angetan. Nach dem Listing der Immofinanz AG vom Juni dieses Jahres, plant nun auch die RBI (Raiffeisen Bank International AG) den Gang dorthin. RBI- Finanzchef Martin Grüll äußerte

AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013 | 5


©Bastei Lübbe AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Bastei Lübbe AG

Billig eingekauft Überraschend günstig kamen die Zeichner der Bastei Lübbe AGAktie (ISIN DE000A1X3YY0) zum Zug. Nachdem die ursprüngliche Preisspanne, die sich auf einem Niveau zwischen 9 und 11 Euro bewegte, reduziert wurde, betrug der Emissionspreis der Aktie gerade einmal 7,50 Euro.

Durch die Emission flossen 24,75 Mio. Euro in die Firmenkasse. Nimmt man die Bilanz zum 30.6.2013 als Grundlage, verbessern sich die Bewertungsrelationen bei der Gesellschaft durch das IPO enorm.

Erstes Quartal lief gut So dürfte die Eigenkapitalquote nach dem IPO bei rund 45 % liegen, die Bilanzsumme sollte sich im Bereich von rund 120 Mio. Euro befinden, die Kassenposition liegt in etwa in derselben Höhe wie der Emissionserlös. Im ersten Quartal, das am 30.6.2013 zu Ende ging, erwirtschaftete Bastei Lübbe einen Konzernumsatz von 28,6 Mio. Euro, ein Anstieg von über 85 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist der enorme Umsatzanstieg auf die deutliche Steigerung im Bereich „Buch“. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 1,44 Mio. Euro oder 0,11 Euro je Aktie.

Aktie interessant Im Verhältnis zum Emissionspreis hat sich im Aktienkurs per Saldo wenig getan. Die Aktie notiert aktuell bei rund 7,50 Euro. Damit wird das Unternehmen mit etwa 100 Mio. Euro bewertet. Vor dem Hintergrund der guten Marktstellung des Unternehmens und dem von uns erwarteten positiven Newsflow in den nächsten Wochen ist die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau interessant. Das mittelfristige Kursziel siedeln wir bei mindestens 10 Euro an, ein Stop-Loss-Limit sollten Investoren bei 6,50 Euro setzen. Maximilian Fischer

Bastei Lübbe AG (ISIN DE000A1X3YY0)

Buchmesse sollte Impulse bringen Der Börsengang gelang gerade noch rechtzeitig, um das erhöhte Medieninteresse auch im Rahmen der alljährlich stattfindenden Frankfurter Buchmesse nutzen zu können. Diese fand in diesem Jahr vom 9. bis 13. Oktober statt. Die Frankfurter Buchmesse ist mit rund 7.300 Ausstellern aus mehr als 100 Ländern die größte Buch- und Medienmesse der Welt. Wir halten es für wahrscheinlich, dass das Bastei Lübbe-Management die Gelegenheit genutzt hat, um Akquisitionen anzubahnen und weitere Autorenrechte zuzukaufen.

6 | AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 22.10.2013: 7,50 Euro


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KHD Humboldt Wedag International AG

Übernahmeangebot „Mittelständischer Anlagebauer zum Buchwert“, so überschrieben wir im September 2012 eine Kaufempfehlung für die Kölner KHD Humboldt Wedag International AG (ISIN DE0006578008). Jetzt unterbreitet das chinesische Staatsunternehmen AVIC International Engineering Holdings den Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot.

KHD zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Ausrüstungen und Dienstleistungen für Zementproduzenten und verfügt über mehr als 155 Jahre Erfahrung im Zementanlagenbau. Zu den Kernkompetenzen des technologiefokussierten Konzerns zählen Verfahrenstechnik und Projektdurchführung.

somit über einen Kursgewinn von knapp 30 % freuen. Da wir die weiteren Absichten des Großaktionärs nicht abschätzen können, die prall gefüllte Firmenkasse jedoch Begehrlichkeiten wecken könnte, sollten sich Anleger überlegen, das Angebot anzunehmen.

Die Holdinggesellschaft KHD Humboldt Wedag International AG mit Sitz in Köln steuert dabei die international tätigen Tochtergesellschaften. Weltweit beschäftigt der Konzern über 750 Mitarbeiter und ist mit Kundenservicecentern in Wachstumsmärkten wie Indien, Russland und der Region AsienPazifik vertreten. Daneben werden Nord- und Südamerika vom Kundenservicecenter „Americas“ und die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) aus Köln heraus betreut.

Maximilian Fischer

KHD Humboldt Wedag International AG (ISIN DE0006578008)

Satter Kursaufschlag Wie aus der Angebotsunterlage des aktuellen Übernahmeangebots hervorgeht, bieten die Chinesen 6,45 Euro je Aktie. Damit wird der Anlagenbauer für die Zementindustrie mit gut 320 Mio. Euro bewertet. Eine Mindestannahmeschwelle für die Wirksamkeit des Angebots gibt es nicht. Anleger, die unserer Kaufempfehlung zu 5 Euro gefolgt sind, dürfen sich

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 22.10.2013: 6,35 Euro

AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013 | 7


© Daimler, Daimler AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Der Antriebsstrang der Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL (oben) im Vergleich zum aktuellen Entwicklungsstadium (unten) des Brennstoffzellensystems. Bei deutlich kompakteren Abmessungen wird die neue Technologie im Motorraum gängiger Fahrzeuge Platz finden.

Daimler AG

Strahlt der Stern bald wieder in altem Glanz? In den vergangenen Jahren jagten BMW und Audi dem Konkurrenten Daimler (ISIN DE0007100000) kontinuierlich Marktanteile im Premiumsegment ab. Jetzt will der schwäbische Autobauer insbesondere durch Innovationen in Sachen Antriebstechnik den Weg zurück auf die Überholspur finden, um an den Glanz früher Tage anknüpfen zu können.

Dass in der Vergangenheit immer mehr Käufer der Marke mit dem Stern den Rücken zugekehrt hatten, dürfte unter anderem an den zwischenzeitlichen Qualitätsproblemen sowie einer teils unzeitgemäßen Mercedes-Modellpalette gelegen

Daimler AG (ISIN DE0007100000)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 22.10.2013: 58,09 Euro

8 | AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013

haben. Aber auch die höheren Preise entpuppten sich eher als Bremsklotz denn als Wachstumstreiber.

Brennstoffzellen statt Batterien Um künftig wieder ganz vorne im Luxusauto-Segment mitspielen zu können, wollen die Stuttgarter künftig verstärkt auf emissionsfreie Elektro-Kraftfahrzeuge setzen, die ihren Energiebedarf nicht durch Batterien, sondern mittels Brennstoffzellen decken. Bereits seit einem guten Jahrzehnt experimentieren die Schwaben mit dieser Technologie, die nun kurz vor dem Durchbruch zu stehen scheint. Die ersten serienreifen Wasserstoff-Stromer will der Konzern spätestens in zwei bis vier Jahren vorstellen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Während batteriebetriebene Motoren kaum dreistellige Kilometerstrecken bewältigen können, schaffen Wasserstoff-Fahrzeuge mehrere 100 km. Und der Tankvorgang für eine Reichweite von etwa 500 km dauert


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nicht länger als drei Minuten. Für eine nennenswerte Marktdurchdringung ist allerdings ein flächendeckendes Netz von H2-Zapfsäulen erforderlich. Deshalb hat Daimler gemeinsam mit Linde sowie den Öl-Konzernen Shell, TOTAL und OMV die Initiative H2-Mobility ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2023 das Netz von aktuell 15 auf 400 Zapfsäulen auszubauen. In den Ballungsregionen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart sowie Rhein-Ruhr werden dann jeweils mindestens zehn Wasserstoff-Versorgungsstationen zu finden sein. Zwischen den Zentren soll wenigstens alle 90 Autobahn-Kilometer eine Wasserstoff-Tankstelle entstehen. Gelingt dies, hat Wasserstoff tatsächlich das Zeug, Benzin in absehbarer Zeit als Standardtreibstoff abzulösen.

Mercedes weltweit begehrt Bis dahin muss Daimler auf sein immer noch erstklassiges Image setzen. Wie populär die Produkte nach wie vor sind, belegt die Tatsache, dass Mercedes die weltweit bekannteste deutsche Marke ist. Entsprechend positiv entwickelten sich zuletzt die Absatzzahlen. Allein im September stiegen die Verkäufe weltweit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15,9 % auf einen historischen Monatsrekordwert von 142.994 Einheiten.

Überdurchschnittlich nachgefragt waren die Modelle mit dem Stern als Kühlerfigur vor allem außerhalb Europas. Nicht zuletzt deshalb plant Daimler die Eröffnung eines Werks im brasilianischen São Paulo, in dem die ersten Fahrzeuge ab 2016 vom Band laufen sollen. So soll offenbar der südamerikanische Kontinent erobert werden.

Neue S-Klasse als Cashcow Auftrieb dürfte das Daimler-Geschäft auch durch die neue S-Klasse erfahren. Schließlich sind die Gewinnmargen im Hochpreissegment bekanntlich erheblich üppiger als im Volumengeschäft. Die anfänglichen Verkaufszahlen schüren die berechtigte Hoffnung, dass die Top-Modellreihe zu einem echten Verkaufsschlager werden könnte. Bewahrheitet sich diese Annahme, sollte der Daimler-Konzern schon in Bälde zu seiner alten Ertragskraft zurückfinden. Trotz eines Kursplus von rund 50 % in den zurückliegenden zwölf Monaten hat die Daimler-Aktie längerfristig weiteres Aufwärtspotenzial. Stefanie Drosihn/Marc Nitzsche

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AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013 | 9


© GERRY WEBER International AG

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Der Kälteeinbruch in den Frühjahrsmonaten verzögerte den Verkauf der Sommerware auch bei GERRY WEBER.

GERRY WEBER AG

Schlechtes Wetter bietet Chancen Eine der beeindruckendsten Unternehmerstorys stellt sicher die GERRY WEBER AG (ISIN DE0003304101) dar. Das nach wie vor von Firmengründer Gerhard Weber geführte Unternehmen ging 1989 an die Börse und konnte seitdem eine spektakuläre Entwicklung verzeichnen.

Umsatz steigt – Ergebnis fällt

Ausweitung der eigenen Retail-Verkaufsflächen zurückzuführen. Insbesondere die Monate November 2012 bis April 2013 wurden jedoch von schlechten Wetterbedingungen für das GERRY WEBER-Geschäftsmodell belastet. Der milde Winter erschwerte den Verkauf der Herbst-/Winterware, gefolgt von einem nahezu einmaligen Kälteeinbruch in den Frühjahrsmonaten, sodass der Verkauf der Sommerware erst im Juni und Juli begann.

Nach neun Monaten des am 31.10.2013 endenden Geschäftsjahres erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 592,8 Mio. Euro gegenüber 554,4 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Umsatzerhöhung ist insbesondere auf die

Auf der Ergebnisseite schlagen die wetterbedingt unter den Erwartungen liegenden Umsätze sowie die Fortführung der Retail-Expansion durch: Das operative Ergebnis (EBIT) reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2012/13 im Vergleich

In den letzten 10 Jahren gelang es GERRY WEBER, den Konzernumsatz mehr als zu verdoppeln, das Ergebnis nach Steuern verfünffachte sich sogar. Kein Wunder, dass sich der Aktienkurs binnen 10 Jahren mehr als verzehnfacht hat. Im laufenden Geschäftsjahr scheint jedoch eine Ertragsdelle bevorzustehen.

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UNTERNEHMENSMELDUNGEN

GERRY WEBER AG (ISIN DE0003304101)

Quelle:TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 22.10.2013: 31,55 Euro

zum Vorjahr von 66,7 Mio. Euro auf 60,7 Mio. Euro, das Nachsteuerergebnis belief sich mit 40,8 Mio. Euro 8,3 % unter dem Vorjahresniveau.

Prognose reduziert Nach überdurchschnittlichen Wachstumssprüngen in den letzten Geschäftsjahren musste GERRY WEBER aufgrund der negativen wetterbedingten Rahmenbedingungen die selbstgesteckten Wachstumsziele für das laufende Geschäftsjahr leicht reduzieren. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 soll der Umsatz nunmehr um 6 % bis 7 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Dies würde einem Umsatz von etwa 850 Mio. Euro entsprechen. Auf Basis dieses Umsatzniveaus soll ein operatives Ergebnis (EBIT) von rund 105 Mio. Euro erreicht werden.

Wachstum steht an Und das Umsatzwachstum soll weitergehen. Nach der erfolgreichen Retail-Expansion in Österreich, den Niederlanden und Belgien setzt das Unternehmen seinen Expansionskurs im Ausland weiter fort. Für die kommenden Monate ist die Eröffnung von weiteren in Eigenregie geführten Läden in Polen sowie der Retail-Markteintritt in Tschechien, der Slowakei und Schweden geplant. Das Unternehmen verspricht sich von der Retail-Expansion eine bessere Kontrolle über das Markenimage sowie einen direkteren Zugang zum Endkunden. Retail-Vorstand Ralf Weber lässt sich hierzu zitieren: „Dank jahrelanger Erfahrung konnte das Unternehmen wichtige Kenntnisse über die Absatzmärkte gewinnen und die GERRY WEBER Marken bei den Kundinnen etablieren.“

Interessante Einstiegschance Auch wenn das Unternehmen in diesem Jahr die avisierten Ziele nicht ganz erreicht, steht doch fest, dass es sich um ein hochprofitables Wachstumsunternehmen handelt, dass auf lange Sicht sowohl im Umsatz auch im Ergebnis deutlich zulegen sollte. Interessierte Anleger nutzen deshalb das derzeit gedrückte Kursniveau der Aktie und kaufen bis zu einem Kurs von 31 Euro. Das Kursziel auf Jahressicht taxieren wir bei mindestens 40 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 27 Euro gesetzt werden. Maximilian Fischer

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AnlegerPlus News 21 08 | 22.10.2013 23.4.2013 | 11 | 11


DIVIDENDENANALYSE

L'Oréal S.A.

Schönheit und Dividende Der weltweit größte Kosmetikkonzern L'Oréal (ISIN FR0000120321) wächst nicht nur in den Schwellenländern kräftig, sondern weist auch eine beeindruckende Dividendenhistorie auf. In den kommenden Monaten wird über den 30-%-Anteil von Nestlé an L'Oréal entschieden.

L'Oréal S.A. (ISIN FR0000120321)

Tochter geht auf Einkaufstour Um in den aufstrebenden Märkten weiter zu wachsen, erwarb L'Oréal kürzlich über sein Tochterunternehmen The Body Shop insgesamt 51 % der Anteile an der brasilianischen FranchiseKette Empório Body Store. In den populären Läden werden künftig Artikel von The Body Shop sowie Produkte, die speziell für den brasilianischen Markt entwickelt werden, angeboten.

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 22.10.2013: 127,50 Euro

Der weltgrößte Kosmetikkonzern L'Oréal vereint 28 internationale Kosmetikmarken wie Garnier, Maybelline New York, Lancôme, Kiehl’s und Helena Rubinstein unter einem Dach. Das Unternehmen ist zwischenzeitlich der drittgrößte Konzern Frankreichs.

Seit 18 Jahren die Dividende erhöht L’Oréal hat in diesem Jahr seine Dividende um 15 % auf 2,30 Euro angehoben. Insgesamt war es das 18. Jahr in ununterbrochener Folge, dass die Franzosen ihre Ausschüttung erhöhten. Mit aktuell 1,86 % fällt die Dividendenrendite allerdings nicht sehr üppig aus. Dies liegt aber auch am hohen Aktienkurs, der seit Jahresanfang mit knapp 14 % im Plus liegt. Im ersten Halbjahr 2013 steigerte L’Oréal den Umsatz um 4,7 % auf 11,74 Mrd. Euro. Der Nettogewinn kletterte um 5,15 % auf 1,71 Mrd. Euro. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,94 Euro, gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 7,1 %. Das Unternehmen profitierte von Zugewinnen beim Marktanteil in den USA und in Westeuropa, aber vor allem von einer starken Nachfrage in den Schwellenländern. Mit steigendem Wohlstand wollen auch die Menschen in Asien, Lateinamerika oder Afrika Kosmetik kaufen. In Indien wird Shampoo z. B. noch in kleinen Briefchen verkauft.

In China ist die Marke Body Shop übrigens nicht vertreten, da China nur Kosmetik-Produkte akzeptiert, die zuvor in Tierversuchen getestet wurden, was The Body Shop aufgrund seiner Firmenphilosophie ablehnt. L’Oréal erwartet auch für 2013 einen Ergebnis- und Umsatzanstieg. Insgesamt wollen die Franzosen besser abschneiden als der weltweite Kosmetikmarkt.

Was geschieht mit dem Nestlé-Paket? Der Schweizer Nahrungsmittelgigant Nestlé S.A. ist seit dem Jahr 1974 mit knapp 30 % an L’Oréal beteiligt. Vor rund 40 Jahren wurde eine Verstaatlichung des Kosmetikgiganten durch den französischen Staat befürchtet. Aufgrund der Intervention des zweiten Großaktionärs von L’Oréal, der Familie Bettencourt, stiegen die Schweizer bei L’Oréal ein. Das Paket ist heute ca. 23 Mrd. Euro wert. Da im Frühjahr 2014 ein Aktionärspakt über ein Vorkaufsrecht zwischen Nestlé und den Bettencourts ausläuft, könnte Nestlé seinen Anteil versilbern. L’Oréal betont, dass das Unternehmen den Anteil aufgrund seiner Finanzkraft selbst übernehmen könnte. Konsumgütergiganten wie Procter & Gamble dürften ebenfalls großes Interesse haben.

Goldman Sachs erhöht das Kursziel L'Oréal selbst besitzt einen Anteil von 9 % am Pharmakonzern Sanofi. Das Paket ist knapp 9 Mrd. Euro wert. Sanofi überwies in diesem Jahr aufgrund der Beteiligung 327,5 Mio. Euro Dividenden an L'Oréal. Ein einträgliches Zusatzgeschäft. Goldman Sachs hat Anfang Oktober das Kursziel für L’Oréal von 159,00 auf 166,30 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de www.MyDividends.de

12 | AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013


HV-BERICHT

elexxion AG

Die Hoffnung stirbt zuletzt Bereits im letzten Schwarzbuch Börse äußerten wir uns sehr kritisch zur elexxion AG (ISIN DE000A0KFKH0) und stellten die Börsenreife des Herstellers von Dentallasern infrage. Schaut man sich die Entwicklung im Jahr 2012 an, verstärkt sich dieser Eindruck leider.

Im Halbjahresbericht 2012, der Ende September 2012 veröffentlicht wurde, war beim Laserspezialisten elexxion noch von einem „zweistelligen Umsatzwachstum“ die Rede.

2012 enttäuscht erneut Mitte Dezember wurde dann aber zurückgerudert, und es war plötzlich nur noch von Umsatzerlösen in Höhe von etwa 2 Mio. Euro die Rede. Letztlich belief sich der Umsatz auf 2,06 Mio. Euro (Vj. 2,70 Mio. Euro), ein Rückgang von 23 %! Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich auf 1,63 Mio. Euro (Vj. 1,30 Mio. Euro). Als Gründe wurden die Verzögerung des neuen Produktes perio green sowie die Neustrukturierung der Vertriebskanäle angegeben. Ein gar schauerliches Bild bietet die Bilanz zum Jahresende 2012: Das Eigenkapital lag gerade noch bei 1.349 Euro (Vj. 60.936 Euro), was einer Eigenkapitalquote von weniger als 1 % entsprach! Dank des Großaktionärs Peter Greither, der auch im Aufsichtsrat sitzt und das Unternehmen finanziell stützt, drohte elexxion allerdings keine Insolvenzgefahr.

Ein alter Bekannter Etwas überraschend, wenn auch nachvollziehbar aufgrund der ständigen Prognosenverfehlung, legte Anfang Juni 2013 der Vorstandsvorsitzende Per Liljenqvist sein Amt nieder. An seine Stelle wurde mit Martin Klarenaar ein alter Bekannter bestellt. Er war im Jahr 2002 Mitgründer von elexxion, führte das Unternehmen im Herbst 2006 an die Börse und war bis März 2008 im Vorstand. elexxion AG (ISIN DE000A0KFKH0)

Klarenaar stellte, wie er in der Hauptversammlung (HV) am 10.10.2013 ausführte, bei elexxion zunächst alles auf den Prüfstand. Im Zuge der Vertriebsneustrukturierung wurden fünf Mitarbeiter abgebaut, die Zusammenarbeit mit fast allen externen Beratern gekündigt und die Produktpipeline optimiert. Außerdem erfolgte Anfang Juli 2013 eine Kapitalerhöhung (die siebte seit dem IPO!) um 10 % unter Ausschluss des Bezugsrechts, da das Eigenkapital inzwischen negativ war. Die neuen Aktien wurden zu einem Euro bei Großaktionär Greither platziert, der seinen Anteil dadurch auf über 79 % ausgebaut hat. Nach Aussage des Vorstands müsste elexxion nun bis Ende 2014 durchfinanziert sein. Bei einem Planumsatz für 2014 von 3,6 bis 3,9 Mio. Euro soll dann auch endlich der Break-Even erreicht werden.

Kann perio green die Erwartungen erfüllen? Die Hoffnung, dass diese ehrgeizigen Ziele erreicht werden, ruht vor allem auf perio green. Dieser fotothermische Wirkstoff, der durch einen Dentallaser aktiviert wird, wurde zur schmerzarmen Behandlung von Weichgewebeerkrankungen, wie beispielsweise Parodontitis oder Periimplantitis, entwickelt. Da inzwischen etwa 70 % der Weltbevölkerung an Zahnfleischerkrankungen leiden, eröffnet sich für elexxion nach eigenen Angaben ein Markt mit einem potenziellen Volumen von 3 Mrd. US-Dollar. Vorstand Klarenaar berichtete auf der HV, dass die Markteinführung von perio green Anfang Oktober erfolgte. Derzeit läuft noch eine Studie der Universität Bonn, sodass die Wirksamkeit von perio green auch universitär belegt wird. Die Zwischenergebnisse der Studie sind laut Vorstand positiv, ebenso das Feedback der Referenzzahnärzte, die bereits mit dem Wirkstoff arbeiten. Demnach soll perio green den Konkurrenzprodukten, die auf fotodynamischen Prozessen basieren, überlegen sein und Klarenaar stellte dazu fest, dass es „derzeit nichts Besseres gibt“ als perio green. Der elexxion AG und seinen leidgeprüften Aktionären wäre es zu wünschen. Reinhard Hock

Hinweis: Der Autor hält Aktien der elexxion AG.

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 22.10.2013: 0,78 Euro

AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013 | 13


REALDEPOT

Realdepot Entscheidende Wochen für EUROKAI Nach einer ordentlichen Kursperformance seit Aufnahme in das SdK Realdepot steht der Logistikkonzern EUROKAI vor entscheidenden Wochen. Neben einer kolportierten Beteiligung an Terminals in Israel dürfte vor allem der JadeWeserPort in den Mittelpunkt rücken. Die Performance der EUROKAI-Vorzugsaktie seit der Aufnahme in unser SdK Realdepot im Juni 2013 kann sich sehen lassen. Neben einem Kurszuwachs von rund 14,3 % auf 22,40 Euro haben die Vorzugsaktionäre im Juni 2013 noch eine Dividende in Höhe von einem Euro je Aktie erhalten, sodass sich eine Gesamtperformance von 19,4 % errechnet. Wir sind aber der Meinung, dass in den kommenden Monaten noch einiges an Potenzial nach oben besteht, sofern es zu einigen aktuell absehbaren Entwicklungen kommt. Von hoher Bedeutung dürfte dabei die zukünftige Auslastung des von der Tochtergesellschaft EUROGATE betriebenen Terminals im JadeWeserPort in Wilhelmshaven sein. Wie die Wilhelmshavener Zeitung berichtet (http://www.wzonline.de/nachrichten/ newsdetails-allgemein/article/allianz-plant-mit-jadeweserport. html), scheint es derzeit Überlegungen der drei größten Reedereien der Welt (Maersk, MSC und CMA CGM) zu geben, das Containerterminal in Wilhelmshaven zusammen mit dem Terminal in Bremerhaven in das gemeinsam betriebene Liniennetz einzubinden. In beiden Häfen ist die EUROKAI-Tochter EUROGATE als Terminalbetreiber präsent. Vor allem für Wilhelmshaven,

14 | AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013

dem einzigen Tiefseewasserhafen Deutschlands, wäre dies ein enormer Fortschritt. Sofern Wilhelmshaven in den Liniendienst mit einbezogen werden würde, dürfte dies aus unserer Sicht für einen enormen Schub am Standort Wilhelmshaven sorgen und es könnte in absehbarer Zeit die Vollauslastung des Terminals erreicht werden. Dies würde für entsprechende Umsätze und Ergebnisbeiträge bei EUROGATE sorgen.

EUROGATE schielt nach Israel Für weiteres Wachstum könnten außerdem Terminals an neuen Standorten sorgen. Glaubt man Berichten der israelischen Tageszeitung Haaretz, so schielt EUROGATE auf den Betrieb von Terminals in den beiden größten israelischen Häfen Haifa und Ashdod. Bisher wird dort der Betrieb von staatlichen Gesellschaften abgewickelt. Jedoch wurde im Juni 2013 von der israelischen Regierung eine Ausschreibung gestartet, wonach in Zukunft auch private Betreiber in den Häfen Terminals betreiben dürfen. Laut Haarez ist EUROGATE interessiert und dabei, das Rennen um die beiden Häfen zu gewinnen. Wir bewerten dies ebenfalls positiv. Durch die Lage der beiden Häfen und die Nähe zum Suezkanal dürfte ein Terminalbetrieb in Israel ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen und das Risiko im EUROKAI-Konzern weiter diversifizieren. Wir halten also an unseren EUROKAI-Aktien fest und erwarten bei entsprechend positiven Meldungen in naher Zukunft einen sich weiter beschleunigenden Kursanstieg der Aktie.


REALDEPOT

SdK REALDEPOT Kurs am 21.10.2013 in Euro

Gesamtwert am 21.10.2013 in Euro

Kursveränderung

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

11,13

5.565,00

+ 30,3 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*11,01

11.010,00

+ 32,7 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19 .10.2011

30,50

6.09 9 ,00

32,60

6.520,00

+ 7,0 %

800

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

10,18

8.144,00

+ 24,2 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,58

4.640,00

- 13,4 %

300

Eurokai KGaA Vz.

570653

17.06.2013

19,60

5.879,00

22,55

6.765,00

+ 15,1 %

350

K+S AG

KSAG88

30.07.2013

22,72

7.952,00

18,88

6.608,00

-16,9 %

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*20,32

1.016,00

- 74,4 %

Anzahl

Wertpapier

WKN

500

Essanelle Hair Group AG

100

8.000

50 5

Repower Nachbesserungsrechte Griechenland Strip**

angefallene Transaktionskosten: 490,53 Euro | Stückzinsen: -21,33 Euro | abgeführte Steuern: 4.145,88 Euro | Kontostand: 63.274,19 Euro Gesamtdepotwert: 117.707,07 Euro

Depotveränderung: +17,71 %

Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden.

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 17) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013 | 15


HV-TERMINE Stand: 21.10.2013, Angaben ohne Gewähr, Quelle: http://www.sdk.org/hauptversammlung.php

Oktober 23.10.2013 28.10.2013 29.10.2013 31.10.2013

DEMIRE AG Backbone Technology AG ARISTON AG Marseille-Kliniken AG

Dezember Frankfurt/Main Hamburg München Hamburg

November 04.11.2013 06.11.2013 07.11.2013 08.11.2013 11.11.2013 11.11.2013 13.11.2013 13.11.2013 15.11.2013 18.11.2013 20.11.2013 20.11.2013 21.11.2013 25.11.2013 28.11.2013

innovation.punks AG Nanogate AG Your Family Entertainment AG Ceotronics AG Rücker Immobilien AG ZAAB ENERGY AG i.A. China Speciality Glass AG Your Drinks AG FORIS AG L-KONZEPT Holding AG CONET Technologies AG Fanorakel AG Terex AG Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA Sektkellerei Schloß Wachenheim AG

03.12.2013 KROMI Logistik AG 19.12.2013 KWS Saat AG

Hamburg Einbeck

Januar 2014 17.01.2014 ThyssenKrupp AG

München Saarbrücken München Rödermark Remscheid München Frankfurt/Main Berlin Bonn Berlin Hennef München Düsseldorf Dortmund Trier

Bochum

Februar 2014 12.02.2014 TUI AG

Hannover

März - Mai 2014 06.03.2014 09.04.2014 13.04.2014 29.04.2014 07.05.2014 08.05.2014 09.05.2014 13.05.2014

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n

C.S.I. Frank

furt/Main

Liebe Lese

Leser,

H BondGuide

-Musterde pot: Abfah H News zu rt (S. 6) aktuellen und gelist eten Bond H Notierte -Emissione Mittelstand n (S. 8) sanleihen H Impressum im Überb lick (S. 12) (S. 17) H Law Corne r: Die Neua uflage des Emittenten leitfadens (S. 18)

Betrüblicher scheint mir, dass die tigkeit bei Wahrnehmun der Berichters g der Wich tattung in jetzt nur den Medien noch 33% von 53% fiel. Das auf betrifft uns ist jetzt echt ganz konk mies, denn ret. Gleichzeit das privater Inve ig sei aber storen weit die Nachfrage erhin ein Also wie „wichtige denn nun: r Einflussf Priva akto te r“. ja gerne, pflegeleich aber wen t und als n, dann nur Bassin für Ladenhüte ansonste r? n unplatzie rbare

was würd e ich nur mit all mein nicht imm er Zeit anfa er wieder ngen, käm neue Stud en mir den Schreibti ien zu Mitte lstandsan sch. Vielle leihen auf icht einfa wohl nich ch nur mal Ein Rechenbe t sein: The Urlaub? Es ispiel: Ein games mus soll ren Emittent möc t go on … (Median aller hte 40 Mio. Emissionen EUR platz Kapitalmarkte ienicht auf seit 2011 seiner Seite xperten sind ). Hat er die , platziert Medien sich hins Emissionstäti zuletzt bei er vielleicht ichtlich der gkeit bei zahlreichen nur ein Dritt weiteren besagten Anleihen einig. Eige el wie Rohstoff Mittelstan (u.a. Euro ntlich soga AG, Bion dsan boden, Deu leihe r reichlich energie Tauf n un- nich cometis-Kapi tsche skeptisch kirchen) oder ts (Wallenb talmarktp , besagt orn auch anel Adri das nung mal gar III/2013 („Ein a Wind). vestmentban Macht nach rund 25 Mio. e Befragun kern in Deu meiner Rech g von InEUR unte tschland“). Kollegen natürlich, r Business Zunächst in Wiesbade man hat eine plan. Vora danke an n, dass sie usgesetzt n. die als Quelle den BondGu nennen. ide auch mit Wie viel kostet demgege Also: Übe nübe Med r das erns ien und Priva r 90% der thafte Bem Befragten tanleger auf ca. 15 und ühen, erwarten Gara sein ntie e im bis zu 20 Seite zu hole versteht sich zweiten Halb Emissionen. n? – Ohn . jahr Halbjahr e Zum Verg (inklusive leich: Das Juli noch erste Viel ) markierte einen Reko Spaß beim mit 36 Emis rdwert, der Lesen wüns sionen schon über 2012 lag. cht Ihnen dem kom Die zitierte pletten Jahr Prognose kussionsbedü ist also eher rftig erschein konservativ. Dist der Ausb jahr 2014 lick auf das , bei dem drei Viertel erste Halb Falko Bozi sionen rech cevic nur noch Über Ihr Feed mit bis zu nen. Gem back zum essen am 10 EmisBondGuid das gefühlt Status quo freuen. Sich e würden ein vollständ anno 2013 erlich ist noch wir uns sehr iger Stillstand wäre banker halt nicht alles jedoch gern . Nun gut, perfekt, wir ... Stichwort e – mit Ihrer Investmentwollen Finanzkrise Hilfe – an Kont 2008. uns arbeiten. akt: news lette r@bondgu ide.de oder @goingpublic .de

redaktion

14-tägig

23. Aug. 201 3 Ausgabe 17/2013

VORWOR T

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Erscheint

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IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Florian Beckermann, Stefanie Drosihn, Maximilian Fischer, Carolyn Friesl, Reinhard Hock, Marc Nitzsche, Werner W. Rehmet (MyDividends), Harald Rotter Lektorat: Katja Utermöller-Staege Grafik, Layout, Produktion: Antonia Schmid Redaktionsschluss: 22.10.2013 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

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4. 5. 6. 7. 8.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzins- trumenten abhängt, die dieser emittiert hat. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

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AnlegerPlus News 21 | 22.10.2013 | 17


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AnlegerPlus News 21/2013  

AnlegerPlus News 21/2013 ist da! Mit spannenden Beiträgen zur Daimler, GERRY WEBER, L'Oréal und vielem mehr. Viel Spaß beim Lesen!

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