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Der Newsletter für Kapitalanleger. Mit Wissen zu Werten.

# 2 2019

Börsenpflichtblatt der Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

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Freizeitwerte SEITE 12

INTERVIEW: KLASSIK RADIO SEITE 16

VERSICHERUNGEN SEITE 18

ENTSPANNT INVESTIEREN MUSIK FÜRS DEPOT BRANCHE IM WANDEL

KURZMELDUNGEN (SEITE 4)

NEBENWERTE (SEITE 8)

HV-BERICHT (SEITE 22)

Neues KMU-Segment │ Hohe Fondskosten │ Stabiler ETF-Markt │ Intelligente Indexfonds │ Aktuelle Rechtsprechung

LUDWIG BECK PSI Software

thyssenkrupp AnlegerPlusNews  02 2019   1  


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wikifolios

AnlegerPlus wikifolios – Investieren Sie jetzt! Mit unseren drei wikifolios MyDividends, ETF-Taktik Offensiv und ETF-Taktik Defensiv ermöglichen wir es Anlegern, je nach Risikoneigung in unterschiedliche Anlagestrategien zu investieren. MyDividends investiert in Aktienwerte internationaler Dividendenchampions. Unsere beiden ETF-wikifolios investieren in alle Anlageklassen über alle Weltregionen hinweg, die mittels ETPs abgebildet werden können. Die Variante „Offensiv“ unterscheidet sich von der Variante „Defensiv“ durch einen höheren Aktienanteil.

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*Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei Schuldverschreibungen besteht das Risiko, dass der Emittent – im Falle von wikifolio ist das Lang & Schwarz – seinen Rückzahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann ( = Emittentenrisiko). Wenn dieser Fall eintritt, droht der Totalverlust des investierten Kapitals. Die wikifolio-Schuldverschreibungen unterliegen keiner Einlagensicherung oder Institutsgarantie.


EDITORIAL

Geht die IPO-Party weiter? Liebe Leserinnen und Leser,

ein verhältnismäßig reges Emissionsjahr 2018 liegt hinter uns. Trotz der auf Jahressicht negativen DAX-Performance zog es im vergangenen Jahr immerhin 18 Unternehmen neu an die Börse, die einen summierten Emissionserlös von 11,3 Mrd. Euro vorweisen konnten. Das war knapp dreimal so viel wie 2017 und die höchste Summe seit 2000, dem letzten Jahr des „Neuer-Markt“-Booms. Doch es ist fraglich, ob die gute Entwicklung auch im Jahr 2019 anhält. Dass 2018 ein gutes Jahr für Börsengänge war, lag u. a. an den beiden großen IPOs von Siemens Healthineers und Knorr-Bremse, die zusammen Aktien im Wert von 8 Mrd. Euro bei Investoren unterbringen konnten und damit zu den fünf größten Börsengängen weltweit zählen. Im Sog dieser „Lichtgestalten“ gelang es dann auch vielen anderen Unternehmen, den Kapitalmarkt anzuzapfen und Aktien zu platzieren.

auch einige abgesagte Börsengänge. Beispielsweise machten die Verantwortlichen von Springer Nature im Mai ebenso einen Rückzieher wie die Chefs von PRIMEPULSE, die im November die Reißleine zogen. In beiden Fällen wurde das schlechte Börsenumfeld als Begründung herangezogen. Sollte sich dieses Umfeld also verbessern, stünden die ersten Kandidaten für 2019 möglicherweise schon bereit.

Qualität gefragt

in der Warteschleife, die – sofern der Preis stimmt – eine Wellen­brecherfunktion für die anderen anstehenden Börsengänge übernehmen könnten. Denn eines ist klar: Ein funktionierender Kapitalmarkt will und braucht neue Investitionschancen, sofern es sich um gute Unternehmen handelt. Wir werden Sie über anstehende Neuemissionen regelmäßig informieren, sodass Ihnen keine Anlagechance verloren geht.

Neben dem Börsenumfeld wird es 2019 aber entscheidend darauf ankommen, dass die Qualität der Neuemissionen stimmt. Mit der Volkswagen-Sparte „Truck & Bus“ oder der Antriebssparte von Continental stehen jedenfalls zwei sehr interessante Spin-offs

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

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Schwache Performance

Doch genau dies führte zu Problemen: Von den 18 Börsengängen notierten am Jahresende gerade einmal vier im Plus, allen voran Siemens Healthineers mit einem Zugewinn von 30 % auf den Emissionspreis. Das war’s dann aber schon mit der Herrlichkeit. 14 Unternehmen konnten nicht nach dem Geschmack der Erstzeichner liefern und notierten zum Jahresende mit deutlichen Abschlägen zum Emissionspreis. Besonders krass zeigt sich das bei den Aktien der STS Group und von home24. Deren Notierungen gaben jeweils mehr als die Hälfte des Ausgabepreises ab. Die Papiere von Westwing, capsensixx und Serviceware notierten jeweils rund 30 % im Minus. Neben den schlecht laufenden – aber geglückten – Neuemissionen gab es 2018

Konzerüberschuss im Geschäftsjahr 2017/18 auf 4,3 Mio. Euro gesteigert Gewinn pro Aktie im Geschäftsjahr 2017/18 erreicht einen TOP-Wert von 1,33 Euro = Langfristinvestiment mit Zukunftspotenzial

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AnlegerPlusNews  02 2019   3  


INHALT

Investment & Strategie 8 Nebenwerte LUDWIG BECK PSI Software 10 MyDividends-wikifolio Vielversprechender Jahresauftakt 12 Freizeitwerte Spiel, Spaß und (Ent-)Spannung fürs Depot

Markt & Werte 14 Technische Analyse DAX & EURO 16 Interview Klassik Radio stimmt positiv 18 Versicherungen Branche im Wandel

SdK EXTRA 20 Realdepot Reichlich Potenzial vorhanden 22 HV-Bericht thyssenkrupp

Rubriken 3 Editorial 4 Kurzmeldungen 23 HV-Termine 24 IR-Kontakt 33 Impressum

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Neues KMU-Segment Die Wiener Börse hat ihre Marktsegmente für den Mittelstand neu geordnet: „direct market plus“ und „direct market“ lösen ab sofort „mid market“ und „other securities“ ab. Vier der acht im direct market plus notierten Unternehmen sind neu an der Wiener Börse: das Investorennetzwerk startup300 AG, das bereits an der Frankfurter Börse notierte Immobilienunternehmen EYEMAXX Real Estate AG, die VST Building Technologies AG, Anbieter von Hochbau-Verbundschalungstechnik, und Wolftank-Adisa Holding AG, eine Unternehmensgruppe im Bereich Tankanlagen. Die vier zuvor im Wiener mid market notierten Unternehmen Athos Immobilien AG, DWH Deutsche Werte Holding AG, Hutter & Schrantz Stahlbau AG und Sanochemia Pharmazeutika AG Teil sind ebenfalls Teil des direct market plus. Im Basis-Segment „direct market“, das geringere Anforderungen an die Emittenten stellt, sind zum Marktstart 23 Unternehmen handelbar. Im direct market plus müssen Unternehmen eine Mindestbestandsdauer von einem Jahr aufweisen, Jahresabschlüsse und Halbjahres-Zwischenberichte veröffentlichen, einen Unternehmenskalender führen und sich von einem Capital Market Coach begleiten lassen.

Kritik an Fondskosten

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Kurzmeldungen

4   AnlegerPlusNews  02 2019

Die EU-Wertpapieraufsicht ESMA hat erstmals einen Report zu Performance und Kosten von Anlageprodukten erstellt. Eine wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass die Fondskosten für Privatanleger höher liegen als für institutionelle Investoren. Der Schwerpunkt des ESMA-Berichts liegt auf Investmentfonds die dem UCITS-Regelwerk der EU unterliegen. Deren Marktvolumen belief sich laut ESMA Ende 2017 auf

9,7 Billionen Euro. Die Analyse umfasst die Daten von 76 % dieses Gesamtmarkts, also Fondsprodukte im Wert von insgesamt 7,6 Billionen Euro. Der Studie zufolge bewegt sich die Performance der Fonds im Großen und Ganzen analog zur Entwicklung der zugrundeliegenden Anlageklasse. Allerdings, passiv gemanagte Fonds schlugen bei der Performance die aktiven Produkte – aufgrund der höheren Kosten. Bei den Kosten für aktive Fonds schlagen der ESMA zufolge in erster Linie laufende Posten zulasten der Performance zu Buche, während einmalige Aufwendungen wie Ausgabeaufschläge eine geringere Rolle spielten. Von Land zu Land unterscheiden sich die durchschnittlichen Kosten recht stark: Anleger aus Deutschland und Großbritannien stehen mit einer durchschnittlichen Kostenquote von 1,75 % deutlich besser da als Spanier oder Italiener mit jeweils 2,26 %. Kritisch merkt die ESMA an, dass die Fondskosten für Privatanleger grundsätzlich höher seien als für institutionelle Anleger, im Durchschnitt doppelt so hoch. Dabei hat sich die Aufsichtsbehörde auf die Fahnen geschrieben, gerade private Haushalte stärker am Kapitalmarkt teilhaben zu lassen.

ETF-Markt 2018 stabil Der zur französischen Bank Société Générale gehörende ETF-Anbieter Lyxor hat den weltweiten ETF-Markt 2018 unter die Lupe genommen. Trotz der Börsenturbulenzen blieb das Marktvolumen 2018 weltweit mit einem Minus von 0,3 % auf 4,7 Billionen US-Dollar zum Vorjahr fast stabil. Die Mittelzuflüsse sanken zwar im Vergleich zu 2017 um 41 % auf 514 Mrd. US-Dollar, waren aber dennoch höher als in allen Jahren zuvor. Auf dem europäischen Markt fiel das ETF-Volumen um 0,4 % auf 633 Mrd. Euro zurück, während die Mittelzuflüsse um 52 % auf 45 Mrd. Euro abnahmen, immer noch das dritt-


IN ALLER KÜRZE

beste Ergebnis bislang. Entgegen dem allgemeinen Trend sind die Mittelzuflüsse bei europäischen ETFs auf US-amerikanische Aktien um 54 % auf 20 Mrd. Euro gestiegen. Mehr Geld als im Vorjahr floss in Europa 2018 außerdem in ETFs auf Staatsanleihen.

Cyberrisiken nehmen zu Cyberrisiken rücken zunehmend in den Blickpunkt der Unternehmen. Laut dem Allianz Risk Barometer 2019 gehören Cybervorfälle gemeinsam mit Betriebsunterbrechungen (je 37 % der Antworten) zu den größten Geschäftsrisiken weltweit.

Erstmals rangieren diese beiden Risiken im weltweiten Ranking nahezu gleichauf auf den Spitzenplätzen. Auf dem dritten Platz folgt die Angst vor Naturkatastrophen. Aus Sicht deutscher Unternehmen dominiert weiterhin das Risiko einer Betriebsunterbrechung (48  %) knapp vor Cyberrisiken (44  %). Die Sorge vor rechtlichen Veränderungen im Wirtschaftsumfeld, z. B. hervorgerufen durch Handelskriege, Zölle, Wirtschaftssanktionen oder den noch unsicheren Ausgang der Brexit-Verhandlungen, nimmt erstmals Platz drei im deutschen Ranking ein (35 %) und rangiert damit noch vor der Furcht vor Naturkatastrophen (28  %).

Intelligente und nachhaltige ETFs Neue ETFs, die seit kurzem an der Deutschen Börse gehandelt werden, fokussieren sich auf die Themen Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz. WisdomTree, Emittent börsengehandelter Fonds (ETFs) und Produkte (ETPs), hat gemeinsam mit der Nasdaq und der Consumer Technology Association (CTA) einen ETF aufgelegt, der Anlagechancen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) bieten soll. Der thesaurierende WisdomTree Artificial

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Intelligence ETF (ISIN DE000A2N7NJ6) weist laufende jährliche Kosten in Höhe von 0,40 % auf. Er bildet den Nasdaq CTA Artificial Intelligence Index nach, der weltweit derzeit 52 Werte umfasst. Der Index kann halbjährlich angepasst werden, um neu entstehende KI-Trends und in den Markt eintretende Unternehmen zu berücksichtigen. Ausschließlich „grüne“ Unternehmensanleihen bilden den Anlagehorizont des iShares USD Corp Bond SRI 0-3yr ETF (ISIN DE000A2MA043). Es handelt sich um auf US-Dollar lautende InvestmentGrade-Anleihen mit einer Laufzeit von 0 bis 3 Jahren, die bei den MSCI-ESG-Bewertungen die besten vier Ratingstufen erreichen. Die Gesamtkostenquote des thesaurierenden ETF beläuft sich auf 0,17  % p. a.

Bilanz-Fehlerquote stabil Im Jahr 2018 hat die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) 84 Prüfungen (Vorjahr: 99) abgeschlossen. Insgesamt lag die beanstandete Fehlerquote mit 15  % auf dem Niveau der Vorjahre. Indexunternehmen kamen dabei etwas schlechter weg. Bei 16 % der Unternehmen mit Indexzugehörigkeit fanden die Prüfer Fehler. Demgegenüber hat sich die Fehlerquote bei den Unternehmen ohne Indexzugehörigkeit wesentlich vermindert und beträgt 15 %. Die Nachschau für das Jahr 2017 konnte mit positiven Ergebnissen abgeschlossen werden, da die festgestellten Fehler im Folgeabschluss korrigiert und die erteilten Hinweise – soweit für die DPR erkennbar – umgesetzt wurden. Die Prüfungsschwerpunkte für 2019 werden neben den gemeinsamen europäischen Vorgaben der ESMA (Erlöse aus Verträgen mit Kunden, Finanzinstrumente und Leasing) der Konzernlagebericht und die Segmentberichterstattung sein.

6   AnlegerPlusNews  02 2019

Frauenquote steigt langsam Die seit 2016 geltende Geschlechterquote für Aufsichtsräte zeigt weiter ihre Wirkung: In den umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland ist die Frauenquote im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen. Wie das aktuelle DIW-Managerinnen-Barometer zeigt, legte der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen um über zwei Prozentpunkte auf knapp 27 % zu, bei den Top 100 ging es um mehr als drei Prozentpunkte auf gut 28 % nach oben. Allerdings vermuten die DIW-Expertinnen, dass einige Unternehmen nicht mehr tun als gesetzlich gefordert: Bei den DAX30-Unternehmen, bei denen viele das Minimum von 30 % bereits erreicht haben, stagnierte der Frauenanteil bei einem Drittel. Die Hoffnung, dass die vorgeschriebene Quote im Aufsichtsrat eine Strahlkraft auf die Vorstandsebene ausüben könnte, habe sich nicht erfüllt. Auch wenn in den Top-100-Unternehmen erstmals die 10-%-Marke geknackt worden sei, vollziehe sich diese Entwicklung weiterhin „im Schneckentempo“, kritisiert das DIW.

Börsen-Unwort „America first“ Zum 18. Mal hat die Börse Düsseldorf das Börsen-Unwort des Jahres küren lassen. Der siegreiche Begriff für das Jahr 2018 geht auf das Konto des US-Präsidenten. Das in den zwei Wörtern „America first“ zusammengefasste Wahlkampfversprechen werde von der Trump-Regierung aktiv umgesetzt. Dieser nationale Egoismus habe zwar 2018 zeitweise die US-amerikanische Konjunktur stimuliert, gleichzeitig jedoch die bisherige Weltwirtschaftsordnung gehörig durcheinandergewirbelt, so die Börse Düsseldorf. Dass Errungenschaften des Freihandels und der Globalisierung durch eine zunehmende Unsicherheit abgelöst wurden,

sei ein Zustand, den die international ausgerichteten Börsen nicht mögen würden. Aus diesen Gründen setzte sich „America first“ bei der Unwort-Wahl gegen Begriffe wie „Salami-Crash“, „Künstliche Intelligenz“ und „Soft Brexit“ durch, die auf den weiteren Plätzen folgten. Das Börsen-Unwort 2017 war übrigens „Bitcoin Boom“.

Aktie bleibt Deutschen fremd Trotz der langen Niedrigzinsphase und zwischenzeitlichen Rekordständen an den Börsen hat sich die Zahl der Aktionäre in Deutschland in den letzten Jahren nicht signifikant erhöht. Eine aktuelle Studie der Börse Stuttgart und des Deutschen Aktieninstituts hat die Einstellung der Menschen zur Aktienanlage untersucht. Im Fokus der Studie standen vor allem Nicht-Aktienbesitzer. Missverständnisse und Emotionen halten diese offensichtlich von der Aktienanlage ab – und zwar über alle Bildungs- und Einkommensschichten hinweg. Zudem kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass sich viele Menschen aus eigenem Antrieb nur ungern mit Gelddingen und erst recht nicht mit der Aktienanlage auseinandersetzen. 90 % der Nicht-Aktienbesitzer haben in den letzten Jahren die Aktienanlage nicht aktiv in Betracht gezogen. Immerhin rund 39 % würden, wenn ihnen 10.000 Euro langfristig frei zur Verfügung stünden, einen Teil davon in Aktien investieren, 57 % hingegen nicht. Die Wirksamkeit der Aufklärungskampagnen der letzten Jahre ist nach den Erkenntnissen der Studie begrenzt. Nur 29 % der Nicht-Aktienbesitzer sehen in langfristiger Aktienanlage einen Renditevorteil. Dagegen gehen 61 % der Nicht-Aktienbesitzer davon aus, dass Aktien unsicher und riskant sind. Die Erfahrung mit Aktien verändert diese Einstellungen: 71 % der Aktionäre sind der Meinung, dass Aktien oder Aktienfonds langfristig mehr Rendite als andere Anlageformen einbringen.


Winter Wotsch

Rechtsanwälte Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht

www.winterwotsch-kapitalanlagerecht.de

KONTAKT WinterWotsch Rechtsanwälte PartmbB berät und vertritt bundesweit Anleger, Aktionäre, Bankkunden sowie private und institutionelle Investoren in sämtlichen Bereichen des Bank- und Kapitalanlagerechts. Partnerinnen der Kanzlei sind die Fachanwältinnen Dr. iur. Andrea M. Winter, Alice D. Wotsch und Sarah Mahler. Müllerstr. 54 │ 80469 München Tel.: 089 / 326 300 111 Fax: 089 / 326 300 119 E-Mail: info@winterwotsch.de

Nachrangdarlehen als Instrumente zur Unternehmensfinanzierung werden gerne auch im Bereich der erneuerbaren Energien eingesetzt.

Mehr Durchblick bei Kontokosten Banken und Finanzdienstleister müssen noch besser über Gebühren von Bankkonten informieren, so fordert dies die EU-Zahlungskontenrichtlinie. Bankkunden sollen einen besseren Kostenüberblick erhalten. Neu ist, dass Kunden bei Kontoeröffnung mit einem „Entgeltinformationsblatt“ über die Gebühren informiert werden müssen. Die BaFin hat ein einheitliches Formular für Entgeltinformationen erarbeitet. Kunden profitieren damit von einer standardisierten Kostenübersicht bei Kontoeröffnung. Aber auch Bestandskunden sind zu informieren. Die Bank ist einmal jährlich

verpflichtet, Kunden eine Entgeltaufstellung zur Verfügung zu stellen. Darin müssen sämtliche Entgelte, Gebühren und Zinsen aufgelistet sein. Der Kunde muss einzelne Zahlungen damit nicht mehr selbst aus den verschiedenen Kontoauszügen ausfindig machen und addieren. Kunden müssen die jährliche Aufstellung aber aktiv bei der Bank anfordern. Mit dieser europaweiten Regelung können Bankkunden ihre Konten nun besser vergleichen. Ggf. erkennen Kunden bislang versteckte Kosten und können einen Wechsel der Bank in Erwägung ziehen.

Widerrufsrecht aktuell

Bild: © NanoStockk – istockphoto.com

Verbraucher nutzen immer öfter die Möglichkeit des Widerrufs, um sich von einem Vertrag zu lösen. Oft sind Widerrufsbelehrungen falsch. Die Verträge können dann noch nach Jahren widerrufen werden, z. B. Kfz-Finanzierung, Immo-biliendarlehen u. Ä. Eine Widerrufsbelehrung ist beispiels-weise bei leicht verderblichen oder nach Kundenspezifikationen hergestellten Waren (z. B. individuell produzierten Medikamenten) nicht notwendig. Dagegen dürfen Online-Apotheken beim Versand von Fertigmedikamenten das Widerrufsrecht nicht generell ausschließen.

So entschieden im November 2018 das LG und KG Berlin. Die Berliner Richter entschieden zudem, dass eine Telefonnummer des Verbrauchers beim Medikamentenversand erforderlich sei und dass auch ausländische Apotheken sich an das deutsche Verbraucherrecht und damit an das Widerrufsrecht zu halten haben. Bereits das Oberlandesgericht Naumburg urteilte im Juni 2017, dass bei Fertigmedikamenten ein Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden dürfe. Kunden haben also bei Online-Bestellung von haltbaren Fertigarzneien ein Widerrufsrecht.

orsicht bei Nachrangdarlehen

Nachrangdarlehen sind riskante Anlagen mit Totalverlustrisiko, da im Falle einer Insolvenz des Unternehmens die Forderungen der Gläubiger nachrangig sind. Nachranggläubiger werden erst berücksichtigt, wenn sämtliche erstrangigen Gläubiger befriedigt sind. Die Nachrangigkeit ist in den Verträgen oftmals nicht klar und nicht wirksam vereinbart. In vorformulierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind qualifizierte Nachrangklauseln häufig versteckt oder sie benachteiligen die Anleger unangemessen oder verstoßen gegen das Transparenzgebot. Anleger haben dann vertragliche Ansprüche, ohne dass die Nachrangklausel greift. Zudem können Schadensersatzansprüche bestehen, wenn die Genehmigung der BaFin, die für erlaubnispflichtige Bankgeschäfte erforderlich ist, nicht vorliegt. Im Bereich erneuerbare Energien wurden bereits vermehrt Anleger in qualifizierte Nachrangdarlehen „gelockt“: Gegen die Neckermann Neue Energien AG, die Bio Block Kraft GmbH sowie die Sunrise Energie GmbH und Gesellschaften der Grüne Werte Gruppe liegen Gerichtsurteile zugunsten der Anleger vor. Aktuell hat die Kanzlei WinterWotsch Urteile gegen die Grüne Werte Energie GmbH, Grüne Werte Wertzins 2 GmbH und Grüne Werte 3 GmbH erstritten. Den Anlegern wurden ihre Zins- und Rückzahlungsansprüche aus Darlehen zuge­s prochen. (-aw)

AnlegerPlusNews  02 2019   7  


INVESTMENT & STRATEGIE

Das Stammhaus von LUDWIG BECK am Münchener Marienplatz

Nebenwerte – Unternehmensmeldungen −5,81 %

LUDWIG BECK AG Starker Modekonzern mit kleinen Problemen Die deutsche Textilwirtschaft ist in großen Nöten. Regelmäßig kollabieren etablierte Konzerne. Zuletzt traf es die GERRY WEBER International AG, die einen Insolvenzantrag vermelden musste. Die LUDWIG BECK am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier AG, die wir am 23.4.2013 bei einem Kurs von 29,73 Euro erstmals besprochen haben, konnte sich dagegen dem Abwärtstrend bislang entziehen. Doch ganz ohne Probleme steht das Unternehmen nicht da.

8   AnlegerPlusNews  02 2019

Akquisition rechnet sich nicht Im Juni 2015 hatte LUDWIG BECK die WORMLAND-Gruppe übernommen, die insgesamt 15 deutsche TextileinzelhandelsFilialen in Bestlagen sowie einen zugehörigen Onlineshop betreibt. Explizit wurde auf die strategische Bedeutung dieser Akquisition hingewiesen, da WORMLAND im Gegensatz zu LUDWIG BECK auf den Bereich Herrenmode spezialisiert war. Doch die Akquisition rechnete sich nicht, wie sich jetzt herausstellt. Zwar wurden Unternehmensangaben zufolge bei der Sanierung von WORMLAND gute Fortschritte erreicht, ursprünglich erwartete Synergieeffekte ließen sich jedoch nicht in dem erwarteten Umfang realisieren. Deshalb wurde jetzt ein geordneter Verkaufsprozess für WORMLAND eingeleitet.

LUDWIG BECK (ISIN DE0005199905) 36 € 34 € 32 € 30 € 28 € 26 € 24 € 2016

2017

2018

Quelle: investing.com │ Kurs am 5.2.2019: 28,20 Euro

Dividende fällt aus LUDWIG BECK musste nach dieser Entscheidung bilanzielle Vorsorge treffen. Insbesondere soll der Beteiligungsbuchwert, mit dem WORMLAND bislang angesetzt

Bild: © sergeyryzhov- iStockphoto.com

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INVESTMENT & STRATEGIE

worden war, soweit rechtlich zulässig im Einzel- und Konzernabschluss 2018 abgeschrieben werden. Entsprechend erwartet LUDWIG BECK für 2018 nun einen Jahresfehlbetrag im Einzelabschluss in Höhe von rund −3,9 Mio. Euro und −0,8 Mio. Euro im Konzernabschluss. Da der Bilanzgewinn dementsprechend voraussichtlich 0 Euro betragen wird, ist für das Geschäftsjahr 2018 nicht mit einer Dividendenausschüttung zu rechnen. Aktie hält sich Trotz dieser unerfreulichen Meldungen hält sich die Aktie deutlich über unserem Stop-Loss-Limit von 25 Euro und notiert aktuell bei 28 Euro. Der Kapitalmarkt erkennt offensichtlich an, dass LUDWIG BECK mit der anstehenden Bereinigung wieder als hochprofitabler Münchener Bekleidungsspezialist mit angeschlossenem Onlineshop agieren will und vom Geschäftsmodell der Filialisierung künftig wieder Abstand nimmt. Wir glauben nach wie vor an die LUDWIG-BECK-Story. Die Aktie ist daher für uns eine Halteposition. Das mittelfristige Kursziel sehen wir bei 35 Euro, das Stop-Loss-Limit sollte bei 25 Euro belassen werden.

02 PSI Software AG Mit Energie voran Weitgehend unbeeindruckt von den Börsenturbulenzen des letzten Jahres zeigt sich die Aktie der Berliner PSI Software AG. Die Neunmonatszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr zeigen, warum das

so ist: Das Unternehmen befindet sich auf Wachstumskurs, ein Einstieg könnte sich mittelfristig lohnen. Geschäft läuft rund Der 1969 gegründete PSI-Konzern entwickelt und integriert Softwarelösungen und komplette Systeme für Energieversorger, Industrie und Infrastrukturbetreiber in den Bereichen Verkehr und Sicherheit. PSI zählt in Europa laut eigenen Angaben zu den führenden unabhängigen Lösungsanbietern für die Steuerung und Überwachung komplexer Netzinfrastrukturen bei Energieversorgern (Elektrizität, Gas, Öl, Wasser). Außerdem bietet PSI in der Stahlindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie und Logistik Branchenlösungen an. In den ersten neun Monaten 2018 konnte PSI einen Konzernumsatz von 141,6 Mio. Euro vermelden, 6 % mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) wurde um 22 % auf 10 Mio. Euro gesteigert, das Konzernergebnis erhöhte sich dank eines verbesserten Finanzergebnisses und geringerer Steuern um stolze 50  % auf 6,9 Mio. Euro. Gut sieht es auch beim Auftragseingang aus: Das ursprüngliche Ziel für das Gesamtjahr 2018 wird mit 210 bis 215 Mio. Euro deutlich übertroffen. Damit ist die Grundlage für weiteres Wachstum im Jahr 2019 gelegt. Da PSI dazu auf ein traditionell starkes Schlussquartal hoffen darf, ist das Management sehr zuversichtlich, das operative Ergebnisziel von 15 Mio. Euro und alle strategischen Transformationsziele zu übertreffen. Bilanziell gut aufgestellt Neben der ansprechenden operativen Entwicklung ist PSI bilanziell ebenfalls gut aufgestellt. Bei einer Bilanzsumme per

30.9.2018 von 197 Mio. Euro lag das Eigenkapital bei 83 Mio. Euro. Dies entspricht einer soliden Eigenkapitalquote von 42 %. Zum Stichtag verfügte die Gesellschaft, die so gut wie keine Finanzverbindlichkeiten bedienen muss, über liquide Mittel von 35,5 Mio. Euro. Größter Aktionär der Gesellschaft ist die Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, die 20,65 % der ausstehenden 15,7 Mio. Aktien hält. Als zweitgrößter Aktionär hält der Energiekonzern innogy 17,77 % der Aktien. Und auch die Mitarbeiter glauben an PSI. Sie halten ausweislich der Unternehmenshomepage knapp 10 % der PSI-Aktien. Aktie interessant Alles in allem vermittelt die PSI AG, die beim aktuellen Kurs von 16 Euro mit gut 250 Mio. Euro bewertet wird, ein sehr ordentliches Bild. Wir glauben, dass sich im laufenden Geschäftsjahr das Wachstum fortsetzen kann und halten deshalb die PSI-Aktie bei Kursen bis 16,50 Euro für interessant. Das mittelfristige Kursziel sehen wir bei 23 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 13 Euro platziert werden. (-hi) PSI Software (ISIN DE000A0Z1JH9) 21 € 19 € 17 € 15 € 13 €

2016

2017

2018

11 €

Quelle: investing.com │ Kurs am 5.2.2019: 16,35 Euro

AnlegerPlusNews  02 2019   9  


INVESTMENT & STRATEGIE

Jetzt geht’s los MYDIVIDENDS-WIKIFOLIO Der Start in das Börsenjahr 2019 verlief vielversprechend. Ob sich die positive Entwicklung fortsetzen wird, hängt auch von der Berichterstattung der Unternehmen für das Jahr 2018 ab. Die ersten Konzerne aus unserem AnlegerPlus MyDividends-wikifolio haben bereits Zahlen vorgelegt. en Anfang machte Mitte Januar Lindt & Sprüngli: Die Schweizer erzielten im Jahr 2018 ein solides Umsatzwachstum, das erneut über dem des Gesamtmarkts „Schokolade“ lag. Und das, obwohl sich die Rahmenbedingungen mit gesättigten Schokolademärkten in Europa und den USA nach wie vor als schwierig erwiesen. Das Premiumsegment wächst aber weiterhin und davon kann Lindt & Sprüngli profitieren. Der Umsatz der Lindt-&-Sprüngli-Gruppe legte 2018 um 5,5 % auf 4,31 Mrd. Schweizer Franken zu. Das organische Wachstum betrug 5,1 %. Besonders gut lief es in Europa mit einem Umsatzplus von 5,6 % (organisch). Dabei konnte Lindt & Sprüngli in sämtlichen Ländern Marktanteile hinzugewinnen und über dem Marktdurchschnitt wachsen. Rund um den Globus wurden knapp 50 zusätzliche Shops und Cafés eröffnet. Die Anzahl der Läden ist inzwischen auf 460 weltweit angestiegen. Lindt & Sprüngli erwartet mittel- bis langfristig ein Umsatzwachstum von 5–7 % und weiterhin eine kontinuierliche Verbesserung der operativen Gewinnmarge von 20–40 Basispunkten. SAP meldet vorläufige Zahlen Ende Januar veröffentlichte der DAX-Konzern SAP vorläufige Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2018. Europas größter IT-Konzern konnte den Umsatz demnach im letzten Jahr um 5 % auf 24,71 Mrd. Euro steigern. Das Betriebsergebnis kletterte um 17 % (IFRS) auf 5,71 Mrd. Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 4,09 Mrd. Euro (Vj. 4,05 Mrd. Euro). Sehr gut läuft es weiterhin im Cloudgeschäft. Hier stiegen die Umsatzerlöse (IFRS) um 32 % auf knapp 5 Mrd. Euro. Unser wikifolio-Wert mit Sitz in Walldorf beschäftigt über 96.000 Mitarbeiter. Die Märkte reagierten leicht verschnupft auf die Zahlen. Dies lag wohl auch an der Ankündigung eines Umbauprogramms, dem rund 4.400 Stellen zum Opfer fallen werden. Wir setzen weiter auf SAP. Der Konzern setzt auf wichtige Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Blockchain oder Quanten-Com-

10    AnlegerPlusNews  02 2019

puting. Seit dem Börsengang im Jahr 1988 beteiligt SAP die Aktionäre über eine Dividende am Unternehmenserfolg. In diesem Zeitraum wurde die reguläre Dividende nie gesenkt. Firmenchef McDermott bezeichnet SAP als das am stärksten wachsende große Cloudunternehmen. Henkel kurbelt das Wachstum an Der Konsumgüterkonzern Henkel will ab 2019 jährlich rund 300 Mio. Euro zusätzlich aufwenden, um das Wachstum zu beschleunigen. Das Management erwartet für 2019 ein organisches Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 %. Die bereinigte EBIT-Marge soll in der Bandbreite zwischen 16 und 17 % liegen. Der DAX-Konzern rechnet mit einem bereinigten Ergebnis je Vorzugsaktie im mittleren einstelligen Prozentbereich unter Vorjahresniveau bei konstanten Wechselkursen. Laut den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 belief sich der Umsatz von Henkel auf 19,9 Mrd. Euro nach 20 Mrd. Euro im Vorjahr. Der organische Umsatzanstieg ohne Einfluss von Währungseffekten und Akquisitionen/Divestments lag bei 2,4 %. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 1 % auf rund 3,5 Mrd. Euro. Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) stieg um 30 Basispunkte auf 17,6 %. Der Gewinn pro Vorzugsaktie legte bereinigt um 2,7 % zu. Obwohl der gedämpfte Ausblick für 2019, der am 21. Januar präsentiert wurde, für einen kleinen Kurseinbruch sorgte, betrachten wir Henkel unter Dividendengesichtspunkten weiterhin als sehr solide aufgestellt. Die Dividende wurde 2018 das achte Jahr in Folge angehoben. Wir erwarten auch in diesem Jahr eine Anhebung der Ausschüttung. Novartis im Blickfeld Auf unserer Beobachtungsliste steht der Schweizer Pharmariese Novartis. Ende Januar gab der Konzern eine Anhebung der Dividende um 2 % auf 2,85 Schweizer Franken (ca. 2,51 Euro) je Aktie bekannt. Es ist die 22. jährliche Dividendenanhebung in Folge seit


INVESTMENT & STRATEGIE

der Gründung von Novartis im Dezember 1996. Der Konzern aus Basel kündigte außerdem ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 10 Mrd. Schweizer Franken bis 2022 an. Novartis konnte 2018 den Gewinn um 64 % auf 12,61 Mrd. US-Dollar steigern. Der kräftige Zuwachs resultierte aus dem Verkauf der Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen mit dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline im Bereich nicht rezeptpflichtiger Medikamente. Der Umsatz stieg um 6 % auf 51,9 Mrd. US-Dollar. Bei konstanten Wechselkursen betrug der Zuwachs 5 %. Novartis plant die Abspaltung der Augenheilsparte Alcon im ersten Halbjahr 2019.

Bei unseren beiden amerikanischen Werten halten wir vorerst aufgrund der Problematik der Handhabung von Dividenden von US-Aktien innerhalb des wikifolio seitens der Emittentin Lang & Schwarz AG an der Praxis fest, die Aktie vor dem ExDividenden-Tag zu veräußern und danach wieder neu zu kaufen. Bei Microsoft erfolgt als nächstem US-Unternehmen am 20. Februar 2019 der Dividendenabschlag. Werner W. Rehmet Depotmanager des MyDividends-wikifolio

Jetzt investieren! MyDividends LS9GPR

WKN

203.352 € Investiertes Kapital

Zertifikategebühr p. a. Performancegebühr High Watermark

0,95 % 10 % 114,70

130

Kennzahlen

125

High Watermark 114,70 Erstellungsdatum 15.06.15 Indexstand 114,80 Performance seit Emission 14,60 % Performance 1 Jahr 5,40 % Performance 6 Monate -6,10 % Performance 3 Monate -1,20 % Performance 3 Monate -1,20 %

120 115 110 105 100 95

2016

2017

2018

90

Aktuelles Portfolio ISIN

Name

IE00B4BNMY34 DE000BASF111 DE0005158703 GB0000566504 US1912161007 AU000000CBA7 DE0005470306 DE0005552004 FR0000121667 DE0005785604 DE0005790430 DE0006048432 SE0000106270 CH0010570767 US5949181045 DE0006452907 DK0060534915 FR0000120321 DE0007010803 GB00B24CGK77 CH0012032113 GB00B03MLX29 DE0007164600 DE0007231334 DE000STRA555 DE000SYM9999 NL0000009355

ACCENTURE PLC BASF Bechtle BHP Billiton Coca-Cola Commonw. Bank of Australia CTS Eventim Deutsche Post Essilor Fresenius FUCHS PETROLUB Vz. Henkel H&M Group Lindt & Sprüngli Microsoft NEMETSCHEK Novo Nordisk L’Oréal RATIONAL Reckitt Benckiser Roche Royal Dutch Shell SAP Sixt Stratec Biomedical Symrise Unilever

Kurs

Stück-

Gesamt-

+/-

Depot-

(Bid)

zahl

wert

seit Kauf

anteil

20 40 60 150 100 50 100 100 25 50 70 30 100 1 70 80 100 20 7 40 10 100 30 100 45 50 60

2.740,00 € 2.632,84 € 4.428,30 € 2.945,85 € 4.320,90 € 2.318,70 € 3.786,10 € 2.607,10 € 2.776,25 € 2.346,55 € 2.908,15 € 2.616,63 € 1.391,90 € 5.452,50 € 6.498,66 € 9.904,80 € 4.273,00 € 4.334,00 € 3.892,07 € 2.711,20 € 2.310,50 € 2.769,50 € 2.766,93 € 5.631,00 € 2.691,45 € 3.775,25 € 2.906,10 €

137,00 € 65,82 € 73,81 € 19,64 € 43,21 € 46,37 € 37,86 € 26,07 € 111,05 € 46,93 € 41,55 € 87,22 € 13,92 € 5.452,50 € 92,84 € 123,81 € 42,73 € 216,70 € 556,01 € 67,78 € 231,05 € 27,70 € 92,23 € 56,31 € 59,81 € 75,51 € 48,44 €

Aktien Cash Gesamt

97.736,23 € 16.792,96 € 114.529,19 €

-113,26 € -474,76 € 1.796,46 € 176,55 € 778,90 € -555,30 € 330,20 € 15,70 € -270,50 € -416,30 € 166,04 € -362,88 € -2.045,70 € 194,05 € 3.665,06 € 7.376,96 € 1.075,00 € 1.099,80 € 775,40 € -436,00 € -145,30 € 201,40 € -133,08 € 2.243,00 € -363,60 € 1.065,60 € 62,40 €

-3,97 % -15,28 % 68,26 % 6,38 % 21,99 % -19,32 % 9,55 % 0,61 % -8,88 % -15,07 % 6,06 % -12,18 % -59,51 % 3,69 % 129,34 % 291,83 % 33,61 % 34,01 % 24,88 % -13,85 % -5,92 % 7,84 % -4,59 % 66,20 % -11,90 % 39,33 % 2,19 %

2% 2% 4% 3% 4% 2% 3% 2% 2% 2% 3% 2% 1% 5% 6% 9% 4% 4% 3% 2% 2% 2% 2% 5% 2% 3% 3%

85 % 15 % 100 %

Stand: 5.2.2019 Hinweis: Das Fondsmanagement und an der Veröffentlichung beteiligte Personen halten Anteile an diesem wikifolio-Zertifikat und am im wikifolio enthaltenen Werten.

AnlegerPlusNews  02 2019   11  


INVESTMENT & STRATEGIE

Spiel, Spaß und (Ent-)Spannung fürs Depot

FREIZEITBRANCHE Anfang März ist es wieder so weit: In Berlin öffnet die ITB ihre Pforten, die weltgrößte Tourismusmesse. Wir nehmen das zum Anlass, ganz allgemein einen Blick auf Aktien aus der Freizeitbranche zu werfen. iner der größten Tourismuskonzerne der Welt hat seinen Sitz in Deutschland: die TUI AG. Die Hannoveraner dürften gut gelaunt zur ITB erscheinen, denn im Geschäftsjahr 2017/2018, das bis Ende September lief, steigerten sie ihren Gewinn um fast 14 %. Auch die Aktionäre sollen etwas davon haben: TUI will die Dividende je Aktie von 0,65 auf 0,72 Euro heraufsetzen. Wer das Unternehmen bisher als Brexit-Verlierer sah, wurde damit zunächst eines Besseren belehrt. Seit der Fusion mit TUI Travel sind die Niedersachsen ja ein deutsch-britisches Unternehmen und haben sogar ihre Hauptbörse in London. Dennoch hat die Angst vor einem ungeordneten Brexit die Aktie unlängst wieder auf den tiefsten Stand seit Ende 2016 fallen lassen. Nun lockt sie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10 und fast 6 % Dividendenrendite. Schneller, höher, weiter Man kann seine Freizeit natürlich auch in der Heimat verbringen, z. B. mit sportlicher Betätigung. „Schneller, höher, weiter“ ist das Motto bei den Sportartikelherstellern: Seit Jahren ist adidas die Gewinnmaschine im DAX. Im Börsenjahr 2018 bescherte der Titel seinen Anlegern erneut einen Kursgewinn von fast 10 %. Mit einem KGV von 21 sind die Franken aber noch längst nicht überteuert. Dennoch gab es eine Aktie, die ihnen letztes Jahr die Show gestohlen hat: Die Notierung des kleinen Bruders PUMA stieg um 18 %. Die Herzogenauracher hatten nämlich eine kurstreibende Sonderstory im Köcher – den Ausstieg des Mehrheitsaktionärs KERING. Einerseits gab es zum Abschied der Franzosen eine fette Sonderdividende, andererseits gelang durch den gestiegenen Streubesitz der MDAX-Aufstieg. Theoretisch könnte die Outperformance der Raubkatze noch weitergehen, denn im Vergleich zu adidas sind die Margen geringer und es besteht entsprechendes Aufholpotenzial. Der einsame Pionier Vor allem im Fußballsegment sind adidas und PUMA Konkurrenten, nicht nur als Ausrüster, sondern auch als Anteilseigner: adidas ist mit gut 8 % am FC Bayern München beteiligt, PUMA mit 5 % am Erzrivalen Borussia Dortmund. Die Westfalen gingen 2000 als erster und einziger deutscher Fußballverein an die Börse. Die Beinahe-Insolvenz 2005 mag dazu beigetragen haben, dass bis heute kein anderer Bundesligaverein den Schritt aufs Börsenparkett wagen wollte.

12    AnlegerPlusNews  02 2019

Freizeitaktivitäten im Wandel der Zeit Im Vergleich zu 2013 hat Online-Shopping 2018 unter den monatlichen Freizeitaktivitäten am meisten zugelegt, aber auch Wellness und Sport stehen höher im Kurs. Von je 100 Befragten nennen als regelmäßige Freizeitaktivität: Monatliche Aktivitäten

2013 2018 Veränderung

Online-Shopping/E-Commerce

27

40

+46 %

Wellnessangebote

13

16

+20 %

9

11

+19 %

Fitnessstudio

15

17

+14 %

Jogging/Nordic Walking o. Ä.

19

21

+14 %

E-Books

Jährliche Aktivitäten

Camping/Caravaning

11

14

+29 %

Rock-/Popkonzerte o. Ä.

24

30

+24 %

5

6

+23 %

Auf einen Flohmarkt gehen

40

48

+22 %

Museum/Kunstausstellung

37

33

+22 %

Wochenendfahrt machen

54

64

+19 %

Spielhalle/Spielothek

Quelle: Freizeit-Monitor 2018 der Stiftung für Zukunftsfragen, Befragungsinstitut: GfK

Inzwischen ist die BVB-Aktie jedoch durchaus wieder ein Erfolgsmodell: Sportlich läuft es für den Tabellenführer der Bundesliga sehr gut und der Verein profitiert mit seinen Verkäufen auf dem Transfermarkt von den explodierenden Ablösesummen. Da diese Einnahmen und der sportliche Erfolg natürlich nicht planbar sind, wird die Volatilität der Aktie vermutlich aber hoch bleiben. Fantasie durch PKW-Maut Wer Dortmund live spielen sehen will, kann eine Karte dafür bei CTS EVENTIM erwerben. Gleiches gilt für Konzerte und Shows – der Ticketvermarkter ist breit aufgestellt und sogar selbst als Veranstalter tätig. Unlängst haben die Bremer jedoch einen ganz anderen Coup gemeldet: den Zuschlag für die Erhebung der PKWMaut in Deutschland. Analysten sehen dadurch weitere erhebliche Gewinnsteigerungen in der Zukunft – allerdings ist das mit einem KGV von 25 sicher zum Teil bereits eingepreist. Beim Konkurrenten DEAG Deutsche Entertainment AG ist die Story dagegen eine gänzlich andere: Der Konzertveranstalter kommt


INVESTMENT & STRATEGIE

nach dem Riesenflopp mit „Rock am Ring“ gerade aus einer dreijährigen Krise und ist nun eine klassische Turnaround-Story. Ob die Wende wirklich nachhaltig ist, muss sich noch zeigen. Daher eignet sich die Aktie nur für risikoaffine und spekulativ eingestellte Anleger. Angst um Ausschüttungen Risikoaffin und spekulativ sollte auch sein, wer die Dienste der betat-home.com AG in Anspruch nimmt. Für Anleger war der Onlineanbieter von Sportwetten, Casinospielen und Poker in den letzten Jahren zwar eine zuverlässige Geldmaschine durch sehr hohe Dividendenzahlungen. Nachdem sich die liquiden Mittel in den ersten neun Monaten 2018 aber um fast 30 % reduziert haben, geht die Angst um, die Ausschüttungen könnten demnächst deutlich kleiner ausfallen. U. a. das hat dem Aktienkurs arg zugesetzt. Dass diese Angst nicht unberechtigt ist, zeigte sich bereits am Beispiel der ZEAL Network SE. Der Anbieter von Lottoglücksspiel im Internet zahlt statt früher 0,70 Euro pro Quartal jetzt nur noch einmal jährlich 1,00 Euro (je Aktie). Das hat den Kurs natürlich ebenfalls stark gedrückt. Auch das Vorhaben, die ehemalige Tochter Lotto24 AG wieder zurückzukaufen, kommt an der Börse nicht gut an. Denn dies soll durch einen Aktientausch vollzogen werden, was zu massiver Verwässerung der Altaktionäre führen würde. Die auf dem Papier aktuell sehr niedrige Bewertung ist also mit Vorsicht zu genießen. TV-Aktien für Antizykliker Laut dem Freizeit-Monitor 2018 ist die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen in ihrer Freizeit Fernsehschauen. Weil sie heute jedoch immer öfter Serien und Filme auf Netflix oder Amazon Prime kon-

sumieren, stürzte dies die klassischen Fernsehsender in eine schwere Krise. Das sieht man eindrucksvoll an den Kursverläufen der ProSiebenSat1 Media SE und des Konkurrenten RTL Group SA. Wer die Totengesänge auf die klassische „Glotze“ für übertrieben hält, kann nun möglicherweise günstig einsteigen – den Mut zum antizyklischen Investieren vorausgesetzt. Doch genau wie bei den Glücksspielfirmen sollte man sich dabei nicht von hohen Dividenden locken lassen. ProSiebenSat1 hat bereits angekündigt, statt bislang fast den gesamten nur noch den halben Gewinn auszuschütten. Bei RTL sträubt sich wohl noch Großaktionär Bertelsmann gegen einen solchen Schritt. Die Frage ist nur, wie lange noch. Bald ein Dividenden-„Highlight“? Auch ein Kinobesuch gehört zum festen Freizeitprogramm vieler Menschen. Wer darauf an der Börse setzen wollte, konnte das lange Zeit mit dem Filmproduzenten CONSTANTIN MEDIEN AG tun. Nach einem zähen Machtkampf wurde die Firma schließlich von ihrem Schwesterunternehmen Highlight Communications AG übernommen. Zwar ist die ConstantinAktie immer noch börsennotiert, aber wer in das operative Geschäft der Mediengruppe rund um die Filme, den Sender Sport1 sowie Sport- und Eventvermarktung investieren möchte, muss nun zur Highlight-Aktie greifen. Das könnte sich durchaus lohnen: Führt die Neuordnung der Gruppe wie von den Analysten erwartet 2019 zu einem Gewinnsprung und einer entsprechenden kräftigen Dividendenerhöhung bei Highlight, wäre die Aktie mit einem KGV von 15 nicht teuer und es würden über 5 % Dividendenrendite locken. Stefan Müller

Freizeitbranche: ausgewählte börsennotierte Branchenvertreter Name adidas

bet-at-home.com

Borussia Dortmund CTS EVENTIM

CONSTANTIN MEDIEN

DEAG Deutsche Entertainment Highlight Communication Lotto24

ProSiebenSat1. Media PUMA

RTL Group TUI

ZEAL Network

ISIN Kurs

DE000A1EWWW0

200,90 €

KGV KGV Div-Rendite Div-Rendite 2018e 2019e 2018e 2019e 25

22

1,51 %

1,77 %

13

13

9,81 %

9,30 %

17 20 1,12 %

0,65 %

37,86 €

28

25

1,79 %

2,05 %

DE0009147207

1,89 €

-

94

-

-

DE000A0Z23G6

3,62 €

10 18

-

-

CH0006539198

4,80 €

18

16

3,67 %

5,50 %

DE000LTT0243

13,68 €

73

33

-

-

DE000PSM7770

15,71 €

7

8

7,00 %

7,31 %

DE0006969603

486,00 €

35 26

0,76 %

1,02 %

LU0061462528

48,70 €

10 10

8,42 %

8,39 %

DE000TUAG000

13,74 €

10

9

4,26 %

5,99 %

GB00BHD66J44

22,40 €

7

8

4,47%

4,47 %

DE000A0DNAY5

62,60 €

DE0005493092

9,29 €

DE0005470306

Quelle: finanzen.net, FactSet │ Stand: 5.2.2019

AnlegerPlusNews  02 2019   13  


MARKT & WERTE

X

Der Januar macht Mut DAX Nach einem miserablen vierten Quartal 2018 scheint die negative Stimmung im DAX zunächst wie weggeblasen. Der Jahresstart 2019 kann sich sehen lassen. Nun müssen die Käufer aber nachlegen. o enttäuschend der Jahresabschluss und letztendlich auch das Gesamtjahr 2018 im DAX verliefen, so positiv gestaltete sich der Auftakt in das Börsenjahr 2019. Vom Dezembertief aus stieg der DAX in der Spitze rund 10 % an, seit Jahresbeginn immerhin um 7 %. Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass negative Nachrichten kaum mehr zu Kursabgaben führen. Der Markt hat im vierten Quartal vieles Negative vorweggenommen und eingepreist. Die Stimmung war so schlecht, dass sogar positive Unternehmensnachrichten untergingen. Es wurden massive Depotbereinigungsverkäufe seitens der Institutionellen getätigt. Insofern war die Ausgangslage im Januar gar nicht so schlecht. Die schnelle Erholung setzte die Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse spekuliert hatten, unter Druck: Sie mussten ihre Shorts eindecken. Auf der anderen Seite wurden auch all jene auf dem falschen Fuß erwischt, die den Dezemberabverkauf noch nicht für Käufe genutzt, sondern auf tiefere Kurse spekuliert hatten. Genau diese Mechanismen stecken hinter den in den vergangenen Jahren immer häufiger auftretenden V-förmigen Kursbewegungen. Bereits im Dezember entstand im DAXWochenchart eine bullische Hammerkerze als Umkehrsignal. Im Anschluss eroberte der DAX die Marke von 10.800 Punkten zurück, konsolidierte etwas unter der Marke von 11.000 Punkten und überwand schließlich auch diesen Widerstand per Kurslücke. Dieses starke Signal hat bis dato Bestand. Zudem aktivierte der Index auf diese Weise eine mittelfristige Umkehrformation. Die Zeichen stehen damit auf weiter steigende Kurse. Ausblick Seit dem Zwischenhoch bei 11.323 Punkten konsolidierte der DAX über viele Tage. Dabei wurde die nun neue Unterstützung

14    AnlegerPlusNews  02 2019

DAX (ISIN DE0008469008)

DAX

(ISIN: DE0008469008)

Quelle: Godmode-Charting, 05.02.2019

Quelle: Godmode-Charting | Stand: 5.2.2019

bei 11.000 Punkten aber zu keinem Zeitpunkt unterschritten, ja nicht einmal erreicht. Der Kaufdruck ist also grundsätzlich weiter im Markt. Schafft es der Index nun auch, das bisherige Jahreshoch bei 11.321 Punkten hinter sich zu lassen, dürfte die nächste Rallystufe gezündet werden. Bei 11.430 Punkten läge für ein solch positives Szenario das nächste Ziel im Wochenchart. Dieser Widerstand hat es durchaus in sich. Denn der Ausbruch über dieses Hoch im Dezember 2016 verlängerte die damals laufende Rally noch einmal. Ähnliches könnte nun passieren. Oberhalb von 11.430 Punkten käme das Zwischenhoch bei 11.566 Punkten als Ziel ins Spiel. Dort könnte der DAX eine Weile konsolidieren. Gelingt im Anschluss auch der Ausbruch über diese Marke, würde der für den weiteren Jahresverlauf wichtigste Widerstand bei 11.850 Punkten ins Visier rücken. Als der DAX diese Marke im Oktober unterschritt, aktivierte er eine obere Trendwendeformation und ging anschließend in den freien Fall über. Solange der Index diese Marke also nicht zurückerobert, hat die Trendwende Bestand. Gelingt dage-

gen der Befreiungsschlag mit Kursen über 11.850 Punkten, wäre das Oktobersignal negiert und der Index dürfte bis zur Abwärtstrendlinie seit dem Allzeithoch ansteigen. Diese verläuft derzeit bei 12.400 Punkten und fällt in etwa mit dem Hoch aus dem Jahr 2015 bei 12.390 Punkten zusammen. Scheitert der DAX dagegen an den bisherigen Hochs, dürfte sich die Seitwärtsbewegung fortsetzen. Dabei wären Rücksetzer in den 11.000-Punkte-Bereich aus Sicht der Käufer unbedenklich. Erst wenn diese Marke fällt, wäre auch die mittelfristige Bodenformation zerstört. Ein erstes Ziel läge dann bei 10.800 Punkten. Hält auch diese Marke nicht, käme erneut die Unterstützung um 10.470 Punkte ins Spiel. Bastian Galuschka GodmodeTrader.de

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$

MARKT & WERTE

Die Geduldsprobe

EURO Seit Wochen kommt das Währungspaar nicht wirklich vom Fleck. Bullen wie Bären liefern sich einen harten Kampf, bislang kann sich aber keine Seite nachhaltig durchsetzen. Die charttechnischen Marken sind indes klar abgesteckt. eduld ist eine wichtige Tugend, will man an der Börse erfolgreich sein, heißt es so schön. In der Theorie ist das sicherlich richtig. In der Praxis dagegen ist es oftmals aber alles andere als leicht, als Anleger und speziell auch als Trader die Füße bei einem Basiswert still zu halten, bis ein charttechnischer Richtungsentscheid gefallen ist. Seit Oktober liefern sich Bullen und Bären beim Währungspaar Euro/US-Dollar einen harten Wettkampf. Als Sieger ist bislang aber keine Seite hervorgegangen. Immer wenn man dachte, eine Partei hätte sich durchgesetzt, folgte der Konter des anderen Lagers.

EURO (ISIN EU0009652759) EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Quelle: Godmode-Charting, 05.02.2019 Quelle: Godmode-Charting | Stand: 5.2.2019

Gerade die Verkäufer hatten jede Menge Möglichkeiten, das Währungspaar unter den maßgeblichen Support bei 1,130 USDollar zu drücken. Sämtliche Chancen wurde aber vergeben, es reichte allenfalls für temporäre Spikes unter diese Unterstützung, die schnell wieder hochgekauft wurden. Auf der anderen Seite schlugen auch die Versuche der Käufer, die charttechnisch massive Barriere bei 1,150 USDollar aus dem Weg zu räumen, fehl. Die Zinspanik in den USA, die noch im Oktober 2018 herrschte, legte sich seit her merklich. Zum Jahreswechsel erwarteten die Marktteilnehmer gemessen an den Fed Fund Futures nur noch maximal eine Zinserhöhung 2019. Inzwischen wird gar kein Zinsschritt mehr erwartet. Vielmehr nehmen die ersten Analysten schon das Wort „Zinssenkung“ in den Mund. Dies sollte den Euro eigentlich stützen. Die erneut sehr dovishen Äußerungen Mario Draghis im Zuge des letzten EZB-Zinsentscheids wirken dagegen einer Euro-Aufwertung entgegen. Und diese zwei Hauptfaktoren heben sich aktuell auf, was sich klar im Kursverlauf zeigt.

Ausblick Unter zyklischen Aspekten wäre durchaus ein Ende der langjährigen US-DollarAufwertungsphase zu erwarten. Noch lässt diese Trendumkehr jedoch auf sich warten. Aus der aktuellen Konstellation heraus bewahren sich Käufer wie Verkäufer bei Euro/US-Dollar Chancen. Als weiterhin maßgebliche Unterstützung dient die Marke von 1,130 US-Dollar. Sollte diese unterboten werden, liegt für die Euro/US-Dollar-Bullen auf Jahressicht noch ein wichtiger Fibonacci-Support bei 1,118 US-Dollar im Chart. Dort wäre die Aufwärtsbewegung der Jahre 2017 bis 2018 zu 61,8 % korrigiert. Bis zu dieser Marke könnte man die Bewegung seit dem Hoch im Jahr 2018 bei 1,255 US-Dollar also noch als Korrektur bewerten.

Parität um 1,033 US-Dollar entspräche. Es steht folglich einiges auf dem Spiel für die Euro/US-Dollar-Bullen. Die Lage entspannt sich dagegen, sollte Euro/US-Dollar die Seitwärtsphase der vergangenen Monate mit Kursen über 1,150 US-Dollar verlassen. Einzig das Zwischenhoch bei 1,157 US-Dollar dient dann noch als kurzfristiger Widerstand. Wird dieser ebenfalls genommen, winken zunächst Kurse um 1,165 und darüber 1,171 US-Dollar als weitere Ziele. Wiederum darüber wartet das Zwischenhoch aus dem September 2018 bei 1,182 USDollar als Barriere. Sehr positiv wäre im weiteren Jahresverlauf ein Anstieg über 1,187 US-Dollar zu werten. Dort verläuft unter anderem der seit dem Mehrjahreshoch bei 1,255 US-Dollar maßgebliche Abwärtstrend.

Fällt dagegen auch diese Unterstützung, wird es für die Anhänger der Theorie eines wieder aufwertenden Euros schwierig. Im Extremfall könnte das Währungspaar dann die komplette Aufwärtsstrecke seit 2017 rückabwickeln, was Kursen knapp über der

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Bastian Galuschka GodmodeTrader.de

AnlegerPlusNews  02 2019   15  


MARKT & WERTE

Wir sind ein digitales Wachstums­ unternehmen mit grandiosen Chancen. Ulrich R.J. Kubak Vorstand der Klassik Radio AG

Auf dem richtigen Weg INTERVIEW Die Klassik Radio AG stellt die Weichen auf Wachstum. Das Unternehmen brachte im Dezember 2017 den Streaming-Dienst Klassik Radio Select (KRS) an den Start und im MerchandisingBereich wurde das Kurzreise-Auktionsportal „Klassik Radio Auszeit“ geschaffen. Der Allein-Vorstand und Hauptaktionär Ulrich R.J. Kubak stellte sich unseren Fragen.

Welche Störfaktoren könnten dieser Entwicklung entgegenstehen? Wir sehen derzeit keine wesentlichen Störfaktoren, die uns daran hindern könnten, diese positive Entwicklung 2019 und darüber hinaus fortschreiben zu können. Klassik Radio ist der stärkste KlassikSender des Kontinents und erreicht

16    AnlegerPlusNews  02 2019

schon jetzt mehr als 6 Millionen Hörer alleine in Deutschland. Seit Januar 2019 kommt erstmalig die strategische Zusammenarbeit in der Vermarktung mit der ARD-Tochter AS&S zum Tragen. Ein historischer Moment, denn damit ist Klassik Radio Teil der stärksten RadioWerbekombi Deutschlands. Gleichzeitig dringen wir in weitere wachstumsstarke Geschäftsfelder vor – beispielsweise mit unserem Streamingdienst Klassik Radio Select oder unserer eigenen Konzertreihe „Klassik Radio Live in Concert“. Wie hoch ist der Anteil der Bartergeschäfte, bei denen Werbezeit auf den Radiokanälen gegen andere Leistungen getauscht wird? Sind diese bei den Umsatzzahlen eingerechnet? Im gesamten Jahr 2018 sind Bartergeschäfte mit einem ergebnisneutralen Umsatz in Höhe von ca. 3 Mio. Euro enthalten. Mit diesen Bartergeschäften können wir ohne Cash im Tausch mit Radiowerbung teure Werbekampagnen in Tageszeitungen, Magazinen und TV, z. B. für den Markenaufbau von Klassik Radio Select, schalten. Ein großer strategischer Vorteil,

da uns so die Kundenakquisitionen kein Marketinggeld verbrennen. Für 2019 planen wir Bartergeschäfte in etwa der gleichen Höhe wie 2018. Im Dezember 2017 startete das Unternehmen den StreamingDienst Klassik Radio Select, das im Konzern in das Segment „Sender“ eingegliedert ist. Wie ist hier der aktuelle Stand? Wir sind auf dem richtigen Weg und gewinnen täglich neue Kunden. Bis Ende Dezember 2018 wurde die Klassik-RadioSelect-App bereits 120.000 Mal installiert. Die Anzahl der zahlenden Kunden ist schon ordentlich vierstellig. Wie positionieren Sie sich gegenüber der etablierten Konkurrenz beim Musik-Streaming? Unser Streamingdienst verfügt über ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Mainstream-Streaminganbietern wie Spotify, Apple Music und Co.: Der Kunde bekommt nicht die Such-Qual aus 45 Millionen Titeln, sondern handkuratiert von Experten und Stars, für jede Stimmung und für jede Situation die richtige

Bild: © Klassik Radio AG

Herr Kubak, am 18. Dezember vermeldete Klassik Radio eine Anhebung der EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2018 und kündigte ein Rekordergebnis an. Wie erklärt sich dieser Erfolg? Es ist uns gelungen, stabil steigende Umsätze in der Werbezeitenvermarktung zu generieren. Auch unser Konzert- uns Merchandisinggeschäft hat sich sehr erfreulich und margenstark weiterentwickelt. So werden wir für das Geschäftsjahr 2018 voraussichtlich ein EBITDA über dem Rekordwert des Vorjahres von 1,7 Mio. Euro ausweisen können – und das unter Berücksichtigung der Aufwendungen für den Aufbau und Betrieb des Streamingdienstes in Höhe von über 0,8 Mio. Euro. Ohne dieses Venture wären wir bei über 2,5 Mio. Euro EBITDA.


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Musik geliefert. Ein inspirierender Bringdienst und kein nerviger Suchdienst. Diese Exklusivität wissen unsere Abonnenten zu schätzen, entsprechend positiv fällt die Reaktion unserer Kunden aus. Neben dem Kerngeschäft Sender verfügt Klassik Radio mit dem Segment „Merchandising“ über ein zweites Standbein. Auch im Bereich Merchandising greift unsere Digital-Strategie. Den sinkenden CD-Verkäufen begegnen wir neben unserem Streamingdienst mit einer Ausweitung unserer Aktivitäten in anderen Bereichen. So haben wir 2018 mit unserer selbst entwickelten Auktionsplattform Klassik Radio Auszeit einen zweiten Shop mit attraktivem Geschäftsmodell in den Markt erfolgreich eingeführt. 2018 wurden dort erstmalig sechsstellige Umsätze erzielt.

Wann können die Aktionäre wieder mit einer Dividendenausschüttung rechnen? Trotz kräftiger Ergebnisentwicklung sind wir mittlerweile ein digitales Wachstumsunternehmen mit grandiosen Chancen. Hier finanzieren wir bisher alles aus unserem eigenen Cashflow, völlig ohne die ansonsten üblichen Finanzierungsrunden. Mit Klassik Radio Select haben wir eine wohl einzigartige Chance, den Musik-Streamingmarkt weit über Deutschland hinaus mit zu prägen und uns ein attraktives Stück vom Markt herauszuarbeiten. Der Unternehmenswert kann sich dadurch signifikant erhöhen. Trotzdem werden wir unsere Dividendenpolitik stets – und rechtzeitig vor einer Haupt­ versammlung – überprüfen.

Klassik Radio ISIN:

Umsatz 2019e:

Ergebnis/Aktie 2019e: Op. Cashflow 2019e: KGV 2019e: Marktkap.:

18 Mio. Euro

0,45 Euro

2,4 Mio. Euro 17,2

37,4 Mio. Euro 11 € 10 € 9€ 8€ 7€ 6€ 5€ 4€

2016

Interview: Stephan Berninger

DE0007857476

2017

2018

3€ 2€

Quelle: investing.com, finanzen.net │ Stand: 5.2.2019

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Herr Kaiser kommt nicht mehr

VERSICHERUNGEN Längst vergangen sind die Zeiten, als die freundlichen Versicherungsvertreter vom Schlage eines Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer vor der Tür standen und die Kunden in allen Versicherungsbelangen berieten und betreuten. ür unsere jüngeren Leser kurz erklärt: Herr Kaiser war eine Sympathie und Seriosität ausstrahlende Werbefigur des genannten Versicherungskonzerns, der allabendlich von 1972 bis 2009 in den Werbeblöcken auftauchte und so in ganz Deutschland bekannt wurde. Nun, Herrn Kaiser gibt es nicht mehr und die Hamburg-Mannheimer auch nicht, sie ging im ERGO-Konzern auf. Die Branche hat sich verändert Ein deutscher Versicherungsmakler, der mit Aktentasche voll dicker Ordner von Tür zu Tür eilt, hat heute kaum mehr eine Chance. Die Versicherungskunden sind in der Regel internetaffin und schließen eine Versicherung beim Unternehmen ihrer Wahl per Mausklick ab – aber erst, nachdem sie sich die Angebote anderer Versicherer in Vergleichsportalen angeschaut haben. Wird es bald so sein wie in Asien? Dort stehen die Kunden auf schnelle Deals. Langes Überlegen und das Studium und Abwägen von tonnenweisem Papier sind in Fernost verpönt. Versicherungen werden in Asien digital und sofort abgeschlossen. Die Grundlage sind Standardversicherungen,

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die millionenfach kreiert wurden, viele mögliche Wechselfälle des Lebens abbilden und über das Internet verkauft werden. Wie Versicherung heute funktioniert, zeigt der seit 2017 an der Hongkonger Börse notierte Onlineversicherer ZhongAn Online P & C: ZhongAn setzt ganz auf digitale Automatismen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das führt zu Versicherungspolicen en masse und zu sehr niedrigen Preisen. ZhongAn gleicht mehr einem Internetunternehmen denn einem klassischen Versicherungskonzern. Die Versicherungsbranche wird sich also weiter wandeln. Zum einen ändern sich die Vertriebswege. Policen werden künftig ausschließlich übers Internet abgeschlossen; das spart die Provisionen der Vermittler. Auch Rückfragen der Kunden, Schadensmeldungen, Kündigungen etc. werden online abgewickelt. Zum anderen werden die Policen selbst, ihre Entwicklung und Ausgestaltung eine neue Grundlage haben. Dazu sammelt zum Beispiel ZhongAn eine große Menge an Daten von Internetgiganten wie Google und Amazon, um diese schier unvorstell-

baren Datenmengen in die Kreation neuer bedarfsgerechter Policen einfließen zu lassen. Das Internet der Dinge, die Telematik, tragbare Technologien – all das und noch viel mehr wird dabei zur Datengenerierung genutzt. Diese Daten werden dann dazu verwendet, maßgeschneiderte und attraktive Angebote für den Versicherungskunden zu vernünftigen Preisen zu entwerfen. Bestandskunden des chinesischen Konzerns erhalten ebenfalls überarbeitete, verbesserte Angebote. Nicht umsonst wird dem Versicherungsmarkt in China bis 2028 ein Wachstum von 12,9 % zugetraut. Im Vergleich zu Westeuropa mit einer Wachstumsprognose von nur 2,8 % ist dort Goldgräberstimmung angesagt, und nicht nur dort, sondern auch in allen anderen Schwellenländerregionen. Und das gute alte Europa? Asien entwickelt sich also zum weltgrößten Versicherungsmarkt. Für die traditionellen Versicherungskonzerne hierzulande stellt es hingegen eine große Herausforderung dar, mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Dabei stehen


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Allianz, Münchner Rück, Zurich & Co. gar nicht mal so schlecht in diesem Bereich da. Doch sie müssen begreifen, dass Digitalisierung mehr bedeutet als nur die Automatisierung von Prozessabläufen und die Erweiterung der Möglichkeiten, mit dem Kunden Kontakt aufzunehmen. Nur 13 % der befragten Versicherungsgesellschaften gaben in einer Studie des Marktforschers Lünendonk an, sich mit der Entwicklung von Produkten zu beschäftigen, die auf über das Internet der Dinge gesammelten Daten basieren. Daten, die der Versicherer mithilfe von Sensoren über die Beschleunigung und Geschwindigkeit ermittelt, könnten so in die individuelle Prämie für die Autoversicherung einfließen.

Die Versicherungsbranche muss aber schneller und besser auf die Wandlungsprozesse in ihrem Bereich reagieren, sonst machen Konzerne aus China auch in Europa und dem Rest der Welt das große Geschäft. Und wenn diese Konzerne auf Daten der Internetriesen zurückgreifen, werden Facebook, Google und Amazon sicher bald selbst mit eigenen Policen auf den Markt gehen. Dann kann es für die Tradi­ tionskonzerne richtig gefährlich werden. Der schnelle Markteintritt der Chinesen in Europa konnte bisher nur dank der vielen gesetzlichen Bestimmungen, die hierzulande zu beachten sind, verzögert werden. Das umfangreiche Kleingedruckte bei den Policen wird jedoch nicht auf Dauer davor schützen.

Die Anleger sind skeptisch An den Börsen fallen unsere Versicherungskonzerne durch relativ günstige Bewertungen auf. Das spiegelt die Skepsis der Anleger hinsichtlich der Zukunft der Versicherungen wider. Doch es gibt auch Versicherungsunternehmen, die in Sachen Digitalisierung ihre Hausaufgaben machen. Hier liegen die Chancen für die Anleger, günstig bewertete Aktien zu erwerben. Torsten Arends

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L A E R

Reichlich Potenzial vorhanden Die Aktie der Fernheizwerk Neukölln AG hat seit dem Kauf im Oktober 2011 rund 50 % an Wert gewonnen. Darüber hinaus flossen dem SdK Realdepot Dividenden im Wert von ca. 10 Euro je Aktie zu, sodass sich eine Gesamtrendite von rund 80 % ergibt. Die Aktie erscheint trotzdem noch deutlich unterbewertet. Die Fernheizwerk Neukölln AG überzeugt aufgrund ihres Geschäftsmodells, der Versorgung von Haushalten und Gewerbebetrieben mit Fernwärme und Strom, mit stabilen und gut planbaren Umsätzen. Da das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 37 Mio. Euro und einer Marktkapitalisierung von knapp 100 Mio. Euro zu den eher kleinen Gesellschaften an der Börse gehört, steht es nicht im Fokus institutioneller Investoren. Hinzu kommt, dass sich nur rund 19 % der 2,3 Millionen Aktien im Streubesitz befinden. Großaktionär Vattenfall hält über 80 % der Anteile. Somit bestimmen vor allem Privatanleger, in welche Richtung der Aktienkurs läuft. 2018 auf Kurs Ausgehend von den Geschäftszahlen zum 30.9.2018 müsste der Kurs unserer Einschätzung nach allerdings deutlich höher stehen. Denn das Jahr 2018 könnte demnach erneut ein hervorragendes werden. In den ersten neun Monaten 2018 hielt sich der Umsatz mit 21,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau, obwohl der Wärme- und Stromabsatz wegen der wärmeren Witterung rückläufig war. Das

operative Ergebnis (EBIT) ging aufgrund gestiegener Beschaffungskosten vor allem für Kohle gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Mio. Euro auf 8,0 Mio. Euro zurück. Für das Gesamtjahr 2018 rechnen wir mit einem leichten Umsatzanstieg auf 37,5 Mio. Euro. Das EBIT erwarten wir bei rund 10 Mio. Euro, woraus sich ein Jahresüberschuss von rund 6,5 Mio. Euro ergeben sollte. Bewerten heißt vergleichen Aus dieser Ergebnisschätzung errechnet sich ein KGV von rund 15. Dies erscheint auf den ersten Blick nicht günstig. Die Dividendenrendite, die bei einer erwarteten Ausschüttung von 1,60 Euro je Aktie zu aktuellen Kursen von 42,40 Euro rund 3,8 % beträgt, liefert ebenfalls kein dringendes Kaufsignal. Dennoch halten wir den aktuellen Kurs aufgrund der sehr soliden Umsatzqualität auf lange Sicht für eine attraktive Kaufgelegenheit: Ein Großteil des Umsatzes des Versorgers stammt von den Grundgebühren, die jeder Kunde zahlen muss, der ans Fernwärmenetz der Gesellschaft angeschlossen ist. Diese Gebühren fallen unabhängig vom

Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 33) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

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Bild: © Fotolia.com

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Wertpapiere der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Wertpapiere der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wer­t­ papierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanz­instrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar.


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tatsächlichen Verbrauch an. Somit ist die Fernheizwerk Neukölln AG noch weniger von konjunkturellen Schwankungen abhängig. Zudem ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die Kunden von heute auf morgen für eine alternative Versorgung, zum Beispiel über eine eigene Gas- oder Ölheizung, entscheiden, da dies mit hohen Umstiegskosten verbunden wäre und viele operative Nachteile mit sich brächte. Um einen fairen Vergleichswert für die Aktie ermitteln zu können, muss man daher zunächst Unternehmen finden, die ähnlich sichere Umsätze wie die Fernheizwerk Neukölln AG vorweisen können. Am ehestens lässt sich die Gesellschaft aus unserer Sicht mit Infrastrukturanbietern vergleichen. Dazu zählen zum Beispiel neben Kabelnetzanbietern (Kabel Deutschland) die Deutsche Telekom oder Autobahnbetreiber wie die italienische Atlantia. Deren Bruttobewertung (inkl. Schulden) liegt meist zwischen dem Sieben- bis Neunfachen des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA).

Für 2018 rechnen wir für die Fernheizwerk Neukölln AG mit einem EBITDA von ca. 15 Mio. Euro. Somit sollte der Bruttounternehmenswert bei 105–135 Mio. Euro liegen. Berücksichtigt man noch, dass die Gesellschaft quasi nicht verschuldet ist und zum 31.12.2018 über eine Nettoliquidität von rund 8 Mio. Euro verfügen dürfte, ergäbe sich daraus ein rechnerischer Wert je Anteil zwischen 49 und 62 Euro. Daher würden wir die Aktie bei einem Kurs von 55 Euro für fair bewertet halten. Zusätzlich darf nicht vergessen werden, dass sich das Fernwärmenetz von Jahr zu Jahr vergrößert. Somit steigen auch Umsatz und Ergebnis, in der Folge dann natürlich der faire Wert der Aktie ebenfalls. Das Warten auf „faire“ Kurse wird bislang mit der oben erwähnten Dividendenrendite belohnt. Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen erscheint ein Investment in die Fernheizwerk Neukölln AG daher als eine ideale Depotbeimischung.

TICKER TICKER TICKER TICKER TICKER TICKER TICKER TICKER AGROB: Prognose deutlich übertroffen Der Vorstand der AGROB Immobilien AG informierte Ende Januar 2019 darüber, dass die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2018 deutlich übertroffen werden wird. Anstatt eines prognostizierten Jahresüberschusses in Höhe von 1,8–2,0 Mio. Euro sollen tatsächlich ca. 2,4 Mio. Euro erzielt worden sein. Damit hat sich die erfreuliche Entwicklung der Gesellschaft wohl auch im Jahr 2018 fortgesetzt. Porsche: IPO der Nutzfahrzeugsparte rückt näher Der Volkswagen-Konzern treibt die Börsenpläne für die Nutzfahrzeugsparte voran. Mit Citi, Deutsche Bank, Goldman Sachs und JP Morgan wurden nun die Investmentbanken für einen Börsengang der Tochtergesellschaft Traton SE mandatiert. Traton soll rund 25 Mrd. Euro wert sein. Bei einer geplanten Platzierung von 20 bis 25 % der Anteile würde Volkswagen somit rund 6–7 Mrd. Euro erlösen. Ein Platzierungserfolg sollte sich positiv auf die Bewertung der Volkswagen AG auswirken und unserem SdK Realdepotwert Porsche Automobil Holding SE ebenfalls Auftrieb geben. SdK Realdepot Wertpapier WKN Kaufdatum Anzahl Kaufkurs Kaufsumme in Euro in Euro

Gold-Zack AG i.I. Wandelanleihe 768683 Fernheizwerk Neukölln AG 576790 AGROB Immobilien AG. Vz. 501903 K+S AG KSAG88 RENK AG 785000 IFA Hotel & Touristik AG** 613120 GAG Immobilien AG 586353 7C Solarparken AG A11QW6 Porsche Automobil Holding SE PAH003 Telefonica Deutschland Holding AG A1J5RX HORNBACH Baumarkt AG 608440 Zapf Creation AG A11QU7 ElringKlinger AG 785602 Uniper SE UNSE01 Essanelle Hair Group AG Nachbesserungsrechte -

13.04.11 100 19.10.11 200 26.06.12 800 30.07.13 350 10.03.14 100 19.05.14 5.000 02.06.14 100 03.07.15 4.148 01.09.15 150 24.02.16 1.000 10.08.16 200 22.05.17 500 19.07.17 300 09.02.18 300 28.03.11 500

*8,30 30,50 8,20 22,72 85,49 6,65 59,00 1,79 60,44 4,36 25,60 11,40 17,44 23,33 0,00

8.300 6.099 6.560 7.952 8.549 33.250 5.900 7.425 9.065 4.360 5.119 5.700 5.231 6.999 0,00

Kurs am Gesamtwert Veränderung 6.2.2019 6.2.2019 in % in Euro in Euro

*12,00 42,40 26,20 17,17 94,00 7,50 68,00 2,85 57,40 3,07 18,74 21,40 7,41 26,26 0,00

12.000 8.480 20.960 6.010 9.400 37.500 6.800 11.822 8.610 3.070 3.748 10.700 2.223 7.878 0,00

44,58 39,04 219,51 -24,43 9,95 12,78 15,25 59,22 -5,02 -29,59 -26,78 87,72 -57,50 12,56 -

angefallene Transaktionskosten: 1.434,43 Euro | Stückzinsen: 1,30 Euro | Zinsen (Verrechnungskonto): 23,01 Euro | abgeführte Steuern: 8.195,57 Euro Kontostand: 1835,85 Euro | Gesamtdepotwert: 159.231,72 Euro Veränderung seit 01/2011: 59,23 % | Veränderung lfd. Jahr: 9,64 % Anmerkung Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten, aber vor Steuern *Angaben in %; **Erwerb der Aktien erfolgte in zwei Tranchen: 19.5.2014 1.000 Aktien zu 10,16 Euro je Aktie, 27.11.2014 2.000 Stück zu 4,72 Euro je Aktie im Rahmen einer Kapitalerhöhung.

AnlegerPlusNews  02 2019   21  


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Einschneidende Veränderungen HV-BERICHT Die thyssenkrupp AG blickt auf ein turbulentes Geschäftsjahr zurück. Entsprechend vielfältig waren die Diskussionsgrundlagen auf der diesjährigen Hauptversammlung. Mit der geplanten Unternehmensteilung will das Management den Stahl- und Industriekonzern wieder voranbringen.

Aufteilungspläne in der Kritik Unter der neuen Aufstellung rechnet das Management mit einer schnelleren und dynamischeren Entwicklung. Zudem sollen laut Kerkhoff mit diesem Schritt stille Reserven gehoben werden, die es ermöglichen, beide Konzernteile adäquat mit Kapital auszustatten. Der Vorstand hat sich für den Teilungsprozess einen strammen Zeitplan gesetzt: Bereits auf der kommenden Hauptversammlung Ende Januar 2020 sollen die Aktionäre gebeten werden, der Teilung zuzustimmen. Nach den internen Querelen des vergangenen Jahres ist hierbei positiv zu werten, dass beide Großaktionäre den Plan des Managements unterstützen. Aufseiten der Aktionäre war das Echo jedoch eher kritisch: Der HV-Sprecher der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Daniel Vos sah die Aufspaltung aus der Not heraus geboren. Kritik übten viele Aktionäre außerdem an den im Rahmen der Teilung zu erwartenden Kosten im hohen dreistelligen Millionenbereich. Zudem ver-

22    AnlegerPlusNews  02 2019

wiesen die Aktionäre auf die METRO AG, deren Aufteilung den Anteilseignern bisher lediglich Verluste bescherte. Joint-Venture auf der Zielgeraden Auf dem Prüfstand der Hauptversammlung stand auch ein im Sommer 2018 unterschriebenes gemeinsames Joint-Venture zwischen thyssenkrupp und Tata Steel . Durch die Zusammenarbeit entsteht die Nummer zwei in der europäischen Stahlindustrie. Der Vorstand sieht dadurch deutlich verbesserte Chancen im Wettbewerb mit den asiatischen Anbietern. Sobald die Transaktion komplett vollzogen ist, wird das Stahlgeschäft aus dem Konzern herausgelöst. Zwar befindet sich die EUKommission derzeit noch in der Prüfung des Zusammenschlusses, CEO Kerkhoff zeigte sich vor den anwesenden Aktionären dennoch zuversichtlich, die Transaktion bereits im Frühjahr abschließen zu können. Durch die Zusammenarbeit erhofft sich das Management jährliche Synergieeffekte in Höhe von 400 bis 500 Mio. Euro. Enttäuschende Geschäftszahlen Diese sind auch dringend notwendig. Denn die thyssenkrupp AG erreichte im abgelauthyssenkrupp (ISN DE0007500001)

Der neue CEO Guido Kerkhoff stand auf der thyssenkrupp-HV im Mittelpunkt.

fenen Geschäftsjahr 2017/18 zwar eine Umsatzsteigerung auf 34,8 Mrd. Euro, das Ergebnis blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Einmal mehr belasteten zusätzliche Rückstellungen für Kartell-Altlasten das Ergebnis. Für das laufende Jahr kündigte Kerkhoff ein bereinigtes EBIT von über 1 Mrd. Euro an, das im Vorjahr bei lediglich 706 Mio. Euro lag. Mit der neuen Aufstellung des Konzerns will das Management die Profitabilität bis zum Geschäftsjahr 2020/21 kräftig steigern und dann auch einen positiven Free Cashflow erwirtschaften.

27 € 25 € 23 € 21 € 19 € 17 € 15 € 13 € 2016

2017

Quelle: investing.com │ Stand: 5.2.2019

2018

Die Börse sieht die neuen Pläne derzeit eher skeptisch. Nach einem kurzen Sprung bei Bekanntgabe der Spaltungspläne geriet der Aktienkurs in den letzten Monaten deutlich unter Druck. Der geplante Konzernumbau wird thyssenkrupp mindestens ein Jahr beschäftigen. Ob sich die daraus erhofften Erfolge einstellen, bleibt jedoch abzuwarten. Thorsten Renner

Bild: © Quelle: thyssenkrupp AG

er neue Vorstandsvorsitzende Guido Kerkhoff warb in seinen Ausführungen auf der Hauptversammlung am 1. Februar in Bochum für eine Aufteilung des Konzerns. Aus thyssenkrupp soll ein fokussierter Industriekonzern und ein führender Werkstoffkonzern entstehen. Auf der einen Seite soll die thyssenkrupp Industrials AG als Industriegüterkonzern die Bereiche Aufzüge, Automobilzulieferergeschäft und Anlagenbau umfassen. Der zweite Konzern, die thyssenkrupp Materials AG, soll vor allem die Beteiligung am Stahl-Joint-Venture, den Materialhandel sowie das Marinegeschäft beinhalten.


LESERSERVICE

HV-Termine 2019 (bis 16. Mai)

Stand: 4.2.2019, ohne Gewähr: SdK Mitglieder können eine aktuelle HV-Terminliste per E-Mail unter info@sdk.org oder telefonisch unter 089 2020846-0 anfordern.

Februar

(ab 11.2)

11.02.19 11.02.19 12.02.19 12.02.19 13.02.19 13.02.19 13.02.19 14.02.19 15.02.19 18.02.19 19.02.19 20.02.19 20.02.19 20.02.19 21.02.19 21.02.19 21.02.19 22.02.19 26.02.19 27.02.19 28.02.19 28.02.19

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07.03.19 08.03.19 08.03.19 08.03.19 11.03.19 13.03.19 14.03.19 14.03.19 14.03.19 14.03.19 19.03.19 19.03.19 20.03.19 21.03.19 21.03.19 22.03.19 22.03.19 22.03.19 26.03.19 28.03.19 28.03.19 28.03.19 29.03.19 29.03.19

B.R.A.I.N. AG MVV Energie AG Palatium Real Estate AG Piper Deutschland AG Steinhoff International Holdings NV All for One Steeb AG DATAGROUP SE LS telcom AG Beta Systems Software AG Diebold Nixdorf AG (früher Wincor Nixdorf) ISRA VISION AG Carl Zeiss Meditec AG mic AG MeVis Medical Solutions AG Deutsche Konsum REIT-AG Eisen- und Hüttenwerke AG (EHW) DIC Asset AG Deutsche Industrie REIT-AG Dr. Hönle AG Deutsche Telekom AG Sartorius AG SANOCHEMIA PHARMAZEUTICA AG KPS AG Villeroy & Boch AG

München Frankfurt/Main Hannover Sülzetal Luxemburg Düsseldorf Berlin München Düsseldorf Frankfurt/Main München Sindelfingen Offenbach Bremen München Frankfurt/Main München Bremen Berlin Berlin Hamburg Hamburg

März Zwingenberg Mannheim Kaiserslautern Calden Amsterdam Leinfelden-Echterdingen Pliezhausen Lichtenau Berlin Paderborn Darmstadt Weimar München Bremen Berlin Köln Frankfurt/Main Berlin München Bonn Göttingen Eisenstadt München Merzig

April 03.04.19 04.04.19 05.04.19 08.04.19 08.04.19 10.04.19 11.04.19 11.04.19 11.04.19 12.04.19 16.04.19 17.04.19 17.04.19 17.04.19 17.04.19 18.04.19 18.04.19 24.04.19 25.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 26.04.19 29.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19

Nebelhornbahn AG Dinkelacker AG GUB Unternehmensbet. GmbH & Co. KGaA Henkel AG & Co. KGaA tick Trading Software AG Airbus Group SE MTU Aero Engines AG KHD Humboldt Wedag Vermögensverwaltungs-AG MPC Münchmeyer Petersen Capital AG Covestro AG PAUL HARTMANN AG Beiersdorf AG Axel Springer SE Ahlers AG Ferratum Oyj Siltronic AG PUMA SE Schaeffler AG SAF-HOLLAND S.A. Continental AG Bayer AG Merck KGaA RTL Group S.A GEA Group AG CORESTATE Capital Holding S.A. Sedlmayr Grund und Immobilien AG WashTec AG innogy SE DEUTZ AG Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG

Oberstdorf Stuttgart n. b. Düsseldorf Düsseldorf Amsterdam München Köln Hamburg Leverkusen Heidenheim Hamburg Berlin Düsseldorf Helsinki München Herzogenaurach Nürnberg Luxemburg Hannover Bonn Frankfurt/Main Luxemburg Oberhausen Luxemburg München Augsburg Essen Köln München

30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19 30.04.19

Nürnberger Beteiligungs-AG Jungheinrich AG ATOSS Software AG Schuler AG GERRY WEBER International AG Pyrolyx AG

Nürnberg Hamburg München Stuttgart Halle/Wesfalen München

Mai (bis 16.5) 02.05.19 03.05.19 03.05.19 03.05.19 03.05.19 03.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 07.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 08.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 09.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 10.05.19 13.05.19 13.05.19 14.05.19 14.05.19 14.05.19 14.05.19 14.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 15.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19 16.05.19

Dialog Semiconductor plc RWE AG BASF SE sino AG First Sensor AG NEXUS AG Deutsche Lufthansa AG TAG Immobilien AG FUCHS PETROLUB AG HOCHTIEF AG HAMBORNER REIT AG FRIWO AG Biotest AG Delticom AG RENK AG MyHammer Holding AG Allianz SE Hannover Rück SE Bilfinger SE Mensch und Maschine Software SE Deutsche Börse AG EnBW Energie Baden-Württemberg AG CTS EVENTIM AG Adler Modemärkte AG NATIONAL-BANK AG Süwag Energie AG HeidelbergCement AG adidas AG Talanx AG A.S. CRÉATION TAPETEN AG KION GROUP AG comdirect bank AG JOST Werke AG PRO DV AG NORDWEST AG DCI Database for Commerce and Industry AG Drägerwerk AG & Co. KGaA DMG MORI AG SGL Carbon SE Dürr AG FRoSTA AG technotrans SE AGROB Immobilien AG Scherzer & Co. AG E.ON SE GRENKE AG Volkswagen AG Uzin Utz AG AlzChem Group AG Deutsche Post AG TAKKT AG K+S AG RATIONAL AG Klöckner & Co SE AIXTRON SE SAP SE CompuGroup Medical SE Lechwerke AG (LEW) RIB Software SE paragon GmbH & Co. KGaA init innovation in traffic systems SE elmos Semiconductor AG Muehlhan AG Encavis AG Epigenomics AG Homag Group AG secunet Security Networks AG Verallia Deutschland AG Hypoport AG Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA BMW Bayerische Motoren Werke AG Vonovia SE ElringKlinger AG HUGO BOSS AG freenet AG LEONI AG SFC Energy AG Voltabox AG PSI Software AG Basler AG

London Essen Mannheim Düsseldorf Berlin Donaueschingen Bonn Hamburg Mannheim Essen Mülheim an der Ruhr Ostbevern Frankfurt/Main Hannover Augsburg Berlin München Hannover Mannheim München Frankfurt/Main Karlsruhe Bremen Aschaffenburg Essen Frankfurt/Main Wiesloch Fürth Hannover Gummersbach Frankfurt/Main Hamburg Neu-Isenburg Frankfurt/Main Dortmund Starnberg Lübeck Bielefeld Wiesbaden Bietigheim-Bissingen Bremerhaven Münster München Köln Essen Baden-Baden Berlin Ulm München Bonn Ludwigsburg Kassel Augsburg Düsseldorf Aachen Mannheim Koblenz Augsburg Filderstadt Delbrück Karlsruhe Dortmund Hamburg Hamburg Berlin Freudenstadt Essen Bad Wurzach Berlin Frankfurt/Main München Bochum Stuttgart Stuttgart Hamburg Nürnberg Brunnthal Delbrück Berlin Hamburg

AnlegerPlusNews  02 2019   23  


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INVESTOR RELATIONS Sie finden alle IR-Einträge auch im Internet auf www.Anleger-Guide.de

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adidas AG

Covestro AG

Investor Relations Adi-Dassler-Straße 1 91074 Herzogenaurach Tel.: +49 (0)9132 84-2920 Fax: +49 (0)9132 84-3127 E-Mail: investor.relations@adidas-group.com Web: www.adidas-group.com

Investor Relations Kaiser-Wilhelm-Allee 60 51373 Leverkusen Tel.: +49 (0)214 6009-2816 E-Mail: ir@covestro.com Web: www.investor.covestro.com/de/start/

adidas ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie mit den Kernmarken adidas und Reebok. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt knapp 57.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2017 einen Umsatz von rund 21 Milliarden €.

Mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt rund 16.200 Mitarbeiter.

DAX

DAX

Deutsche Telekom AG

Vonovia SE

Hannes Wittig Friedrich-Ebert-Allee 140 53111 Bonn Tel.: +49 (0)228 181-88880 E-Mail: investor.relations@telekom.de Web: www.telekom.com/ir

Rene Hoffmann Universitätsstraße 133 44803 Bochum Tel.: +49 (0)234 314-1629 Fax: +49 (0)234 314 888-1629 E-Mail: rene.hoffmann@vonovia.de Web: www.vonovia.de

Die Deutsche Telekom gehört mit 168 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 19 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Sie ist in über 50 Ländern vertreten. 2017 hat sie mit 216.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 74,9 Mrd. € erwirtschaftet; davon rund 66% außerhalb Deutschlands.

Vonovia ist mit einem Portfoliowert von 38,5 Mrd. € und 394.000 Wohnungen eins der größten europäischen Wohnungsunternehmen und stellt als moderner Dienstleister die Kundenorientierung in den Mittelpunkt. Seit 2013 börsennotiert, seit 2015 im DAX gelistet, sowie in den Indizes STOXX Europe 600, MSCI Germany, GPR 250 sowie EPRA/NAREIT Europe geführt. Vonovia beschäftigt 9.500 Mitarbeiter.

MDAX

MDAX

alstria office REIT-AG

Deutsche Wohnen SE

Ralf Dibbern Steinstraße 5-7 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 226341-329 Fax: +49 (0)40 226341-310 E-Mail: ir@alstria.de Web: www.alstria.de

Sebastian Jacob Mecklenburgische Str. 57 14197 Berlin Tel.: + 49 (0)30 897 86 5412 Fax: +49 (0)30 897 86 5419 E-Mail: ir@deutsche-wohnen.com Web: www.ir.deutsche-wohnen.com

Die alstria office REIT-AG ist der führende REIT und das nach Marktkapitalisierung größte deutsche Büroimmobilienunternehmen. Investitionsschwerpunkte sind Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. Eine erstklassige Mieterqualität und langfristige Mietverträge sichern die Stabilität der Erträge und ermöglichen eine attraktive Dividendenpolitik.

Die Deutsche Wohnen ist mit rund 160.000 Einheiten eine der führenden Immobiliengesellschaften in Deutschland. Der Fokus liegt auf der Bewirtschaftung und Entwicklung des Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien in attraktiven Metropolregionen. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT und STOXX® Europe 600 geführt.

24    AnlegerPlusNews  02 2019


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MDAX

Evonik Industries AG

FUCHS PETROLUB SE

Investor Relations Rellinghauser Straße 1-11 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 177-3146 Fax: +49 (0)201 177-3140 E-Mail: investor-relations@evonik.com Web: www.evonik.de

Thomas Altmann Friesenheimer Straße 17 68169 Mannheim Tel.: +49 (0)621 3802-1105 Fax: +49 (0)621 3802-7201 E-Mail: thomas.altmann@fuchs.com Web: www.fuchs.com/gruppe

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie mit mehr als 36.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie und kundennahe Innovationskraft stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Im Jahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 14,4 Mrd. Euro ein bereinigtes EBITDA von 2,4 Mrd. €.

FUCHS ist ein weltweit operierender Konzern mit deutschen Wurzeln, der Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten entwickelt, herstellt und vertreibt. 1931 als Familienunternehmen in Mannheim gegründet, firmieren heute unter dem Dach der FUCHS PETROLUB SE 58 operative Gesellschaften mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern.

MDAX

MDAX

HOCHTIEF Aktiengesellschaft

KION GROUP AG

Investor Relations Opernplatz 2 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 824 1870 Fax: +49 (0)201 824 9 1870 E-Mail: investor-relations@hochtief.de Web: www.hochtief.de

Investor Relations Thea-Rasche-Strasse 8 60549 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 20110-7361 E-Mail: ir@kiongroup.com Web: www.kiongroup.com

HOCHTIEF zählt zu den führenden global agierenden Bau- und Servicekonzernen. Der Konzern ist in den Bereichen Verkehr, Energie, sowie soziale/urbane Infrastruktur ebenso tätig wie im Minen-, PPP- und Service-Geschäft. Mit zirka 54.000 Mitarbeitern und Umsatzerlösen von rund 23 Mrd. Euro im Jahr 2017 ist HOCHTIEF weltweit auf entwickelte Märkte fokussiert

Die KION Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen. In über 100 Ländern optimiert die KION Group den Material- und Informationsfluss in Fabriken, Lagerhäusern und Vertriebszentren. Der Konzern ist Europas größter Hersteller von Flurförderzeugen, weltweit die Nummer Zwei und zudem führender Anbieter von Automatisierungstechnologie.

MDAX

MDAX

LANXESS AG

LEG Immobilien AG

Kennedyplatz 1 50679 Köln Tel.: +49 (0)221 8885-3262 Fax: +49 (0)221 8885-4944 E-Mail: ir@lanxess.com Web: www.lanxess.de

Burkhard Sawazki Hans-Böckler-Straße 38 40476 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4568-400 Fax: +49 (0)211 4568-22204 E-Mail: ir@leg.ag Web: www.leg.ag

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2017 einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 15.500 Mitarbeiter in 33 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 59 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen.

Die LEG ist ein führendes deutsches Wohnimmobilienunternehmen. Das Unternehmen zeigt ein überdurchschnittliches Wachstum und behauptet eine führende Profitabilität. Das defensive Geschäftsmodell wird durch eine langfristig gesicherte Finanzierung bei geringen Zinskosten gestützt. Durch organisches Wachstum und Akquisitionen wird eine attraktive Dividendenrendite mit Wachstumspotenzial generiert.

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MDAX

NEMETSCHEK SE

NORMA Group SE

Investor Relations Konrad-Zuse-Platz 1 81829 München Tel: +49 89 540459-0 Fax: +49 89 540459-444 E-Mail: investorrelations@nemetschek.com Web: www.nemetschek.com

Investor Relations Edisonstraße 4 63477 Maintal Tel.: +49 (0)6181 6102-741 Fax: +49 (0)6181 6102-7641 E-Mail: ir@normagroup.com Web: www.normagroup.com

Die Nemetschek Group ist Vorreiter für die digitale Transformation in der AEC-Industrie. Als weltweit einzige Unternehmensgruppe deckt Nemetschek mit ihren Softwarelösungen den kompletten Lebenszyklus von Bau- und Infrastrukturprojekten ab und führt ihre mehr als 5 Mio. Kunden in die Zukunft der Digitalisierung. Das Unternehmen ist im MDAX und TecDAX gelistet.

Als internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie sind wir ein strategischer Entwicklungspartner für unsere Kunden in über 100 Ländern mit einem integrierten Service-Vertriebsnetzwerk. Unsere Produkte umfassen Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme.

AnlegerPlusNews  02 2019   25  


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MDAX

Osram Licht AG

QIAGEN N.V.

Andreas Spitzauer Marcel-Breuer-Str. 6 80807 München Tel.: +49 (0)89 6213-4259 Fax: +49 (0)89 6213 3629 E-Mail: ir@osram.com Web: www.osram-group.de/en/investors

Dr. Sarah Fakih QIAGEN Straße 1 40724 Hilden Tel.: +49 (0)2103 29-0 Fax: +49 (0)2103 29-22000 E-Mail: ir@qiagen.com Web: www.qiagen.com

OSRAM ist ein weltweit führendes Hightech-Unternehmen. Das Portfolio reicht von High-Tech-Anwendungen auf der Basis halbleiterbasierter Technologien, bis hin zu intelligenten Lichtlösungen in Gebäuden und Städten. Seit Ende des Geschäftsjahres 2018, zählt OSRAM ca. 27.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Umsatz von mehr als 4,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und München notiert.

QIAGEN N.V. ist der weltweit führende Anbieter von Komplettlösungen zur Gewinnung wertvoller molekularer Erkenntnisse aus biologischen Proben. QIAGEN bedient weltweit mehr als 500.000 Kunden aus den Bereichen Molekulare Diagnostik, Angewandte Testverfahren, Pharma sowie Forschung. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 4.600 Mitarbeiter an über 35 Standorten.

MDAX

MDAX

RTL Group

Scout24 AG

Investor Relations 43, Boulevard Pierre Frieden 1543 Luxemburg Tel.: +352 (0)2486-5074 Fax: +352 (0)2486-5139 E-Mail: ir@rtlgroup.com Web: www.rtlgroup.com

Kai Knitter Bothestraße 11-15 81675 München Tel: +49 (0)89 444 56-3278 Fax: +49 (0)89 444 56-19 3278 E-Mail: ir@scout24.com Web: www.scout24.com

Die RTL Group ist ein führendes Unternehmen im Sender-, Inhalte- und Digitalgeschäft mit Beteiligungen an 60 Fernseh- und 30 Radiosendern, weltweiter Produktion sowie dynamisch wachsendem Digitalgeschäft. 2017 erzielte die RTL Group neue Rekordwerte: Umsatz stieg auf 6,4 Mrd. €, EBITDA auf 1.464 Mio. €. Wachstumstreiber waren vor allem das deutsche TV-Geschäft, Groupe M6 und Digitales.

Scout24 betreibt die führenden digitalen Marktplätze ImmobilienScout24 in Deutschland und AutoScout24 in Europa. Wir inspirieren die Menschen zu ihren besten Entscheidungen, wenn es darum geht, eine Immobilie oder ein Auto zu finden. Die Scout24 AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und wird an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A12DM80, Ticker: G24) gehandelt

Pantone 314

MDAX

MDAX

Siltronic AG

TAG Immobilien AG

Petra Müller Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Tel.: +49 (0)89 8564-3133 Fax: +49 (0)89 8564-3904 E-Mail: petra.mueller@siltronic.com Web: www.siltronic.com

Dominique Mann Steckelhörn 5 20457 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38032-305 Fax: +49 (0)40 38032-388 E-Mail: ir@tag-ag.com Web: www.tag-ag.com

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium und Partner vieler führender Chip-Hersteller. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Siltronic entwickelt und fertigt Wafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik.

Die TAG Immobilien AG ist ein im MDAX gelistetes Immobilienunternehmen. Unser Fokus liegt auf der Akquisition, Entwicklung und Bewirtschaftung von Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands. Neben dem aktiven Asset-Management der rund 84.000 Einheiten steht die wert- und renditeorientierte Optimierung des Portfolios im strategischen Fokus, um Investoren eine attraktive Anlageklasse zu bieten.

MDAX

SDAX

Uniper SE

ADLER Real Estate AG

Mikhail Prokhorov E.ON-Platz 1 40479 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4579-4484 Fax: +49 (0)211 4579-2082 E-Mail: ir@uniper.energy Web: www.uniper.energy

Tina Kladnik Joachimsthalerstraße 34 10719 Berlin Tel.: +49 (0) 30 39 80 18 423 Fax: +49 (0) 30 639 61 92 28 E-Mail: t.kladnik@adler-ag.com Web: www.adler-ag.com

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und knapp 13.000 Mitarbeitern. Ihr Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel.Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf.

Die ADLER Real Estate AG gehört mit mehr als 60.000 Wohnungen zu den führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Als integrierter Immobilienkonzern bietet ADLER seinen Mietern alle wohnungsnahen Dienstleistungen aus einer Hand an. Hervorgegangen ist die Gesellschaft aus den Frankfurter Adlerwerken, deren Geschichte bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht.

26    AnlegerPlusNews  02 2019


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SDAX

BayWa AG

CANCOM SE

Investor Relations Arabellastraße 4 81925 München Tel.: +49 (0)89 9222-3887 Fax: +49 (0)89 9212-3887 E-Mail: investorrelations@baywa.de Web: www.baywa.de

Sebastian Bucher Erika-Mann-Straße 69 80636 München Tel.: +49 (0)89 54054-5193 Fax: +49 (0)8225 9964-5193 E-Mail: Sebastian.Bucher@cancom.de Web: www.cancom.de

Der international tätige BayWa-Konzern hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Groß-/ Einzelhandel und Dienstleistungen. Hauptsitz der 1923 gegründeten Muttergesellschaft BayWa AG ist München. Die Geschäftsaktivitäten teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie.

Als Cloud Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider bietet CANCOM ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit Analyse, Beratung, Umsetzung und IT-Services. Unternehmen profitieren so von CANCOMs Lösungsknowhow für den New Style of Business beim Megatrend Digitalisierung. Die ca. 2.700 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

SDAX

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Deutsche Beteiligungs AG

DEUTZ AG

Thomas Franke Börsenstraße 1 60313 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 95787-307 Fax: +49 (0)69 95787-5307 E-Mail: thomas.franke@dbag.de Web: www.dbag.de

Christian Krupp Ottostraße 1 51149 Köln Tel.: +49 (0)221 822-5400 Fax: +49 (0)221 822-155400 E-Mail: ir@deutz.com Web: www.deutz.com

Die börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG legt geschlossene Private-Equity-Fonds auf und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum. Das von der DBAG verwaltete und beratene Kapital beträgt rund 1,8 Milliarden Euro.

Die DEUTZ AG ist ein unabhängiger Produzent von Diesel- und Gasmotoren in der Leistungsklasse von 25 bis 520 kW mit Hauptsitz in Köln. Seit nunmehr über 150 Jahren steht DEUTZ als Synonym für führende Technologie und qualitativ hochwertige Produkte. Wir beschäftigen 3.665 Mitarbeiter und sind in mehr als 130 Ländern vertreten.

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Drägerwerk AG & Co. KGaA

Hapag-Lloyd AG

Thomas Fischler Moislinger Allee 53-55 23542 Lübeck Tel.: +49 (0)451 882-2685 Fax: +49 (0)451 882-72685 E-Mail: Thomas.Fischler@draeger.com Web: www.draeger.com

Investor Relations Ballindamm 25 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 3001-2896 Fax: +49 (0)40 3001-73490 E-Mail: ir@hlag.com Web: www.hapag-lloyd.de

Dräger stellt Produkte der Medizin- und Sicherheitstechnik her. Damit schützen, unterstützen und retten wir auf der ganzen Welt das Leben von Menschen im Krankenhaus und bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden, im Bergbau sowie in der Industrie. Unser 1889 gegründetes Familienunternehmen besteht in fünfter Generation und hat sich zu einem globalen börsennotierten Konzern entwickelt.

Mit einer Flotte von 230 modernen Containerschiffen ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca.13.000 Mitarbeitern an 314 Standorten in 125 Ländern präsent. 180 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten.

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SDAX

Heidelberger Druckmaschinen AG

INDUS Holding AG

Lena Landenberger Gutenbergring 69168 Wiesloch Tel.: +49 (0)6222 8267-121 Fax: +49 (0)6222 8267-129 E-Mail: investorrelations@heidelberg.com Web: www.heidelberg.com

Julia Pschribülla Kölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Tel.: +49 (0)2204 4000-66 Fax: +49 (0)2204 4000-20 E-Mail: investor.relations@indus.de Web: www.indus.de

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist ein zuverlässiger Partner mit hoher Innovationskraft für die globale Druckindustrie und andere Industriebranchen. Seit über 160 Jahren stehen wir für Qualität und Zukunftsfähigkeit und gestalten die digitale Zukunft mit moderner Technologie, innovativen Geschäftsideen und digitalen Plattformen. Dafür sorgen weltweit rund 11.600 Mitarbeiter an 250 Standorten in 170 Ländern.

Seit 30 Jahren ist INDUS die führende börsennotierte Beteiligungsgesellschaft im deutschsprachigen Mittelstand. Wir erwerben überwiegend inhabergeführte Gesellschaften und unterstützen die Geschäftsentwicklung unserer mehr als 40 Unternehmen langfristig. 2017 erwirtschafteten die rund 10.200 Mitarbeiter der Gruppe einen Umsatz von über 1,64 Mrd. Euro.

AnlegerPlusNews  02 2019   27  


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Nordex SE

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Felix Zander Langenhorner Chaussee 600 22419 Hamburg Tel.: +49 (0)40 300 30 1000 Fax: +49 (0)40 300 30 1101 E-Mail: investor-relations@nordex-online.com Web: www.nordex-online.com

Dinah Reiss Berliner Straße 43 35614 Asslar Tel.: +49 (0)6441 802-1346 Fax: +49 (0)6441 802-1365 E-Mail: Dinah.Reiss@pfeiffer-vacuum.de Web: www.pfeiffer-vacuum.com/de/

Nordex SE ist ein globaler Anbieter von innovativen Onshore-Windenergieanlagen und hat gut 23 GW installiert. Die Gruppe erzielte 2017 einen Umsatz von ca. 3,1 Mrd. Euro und verfügt über Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und Indien. Das Produktportfolio mit Turbinen der 1,5- bis 4,8-MW-Klasse ist auf Länder mit begrenzten Ausbauflächen oder Netzkapazitäten ausgelegt.

Pfeiffer Vacuum (Börsenkürzel PFV, ISIN DE0006916604) ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuumlösungen. Neben einem kompletten Programm an hybrid- und magnetgelagerten Turbopumpen umfasst das Produktportfolio Vorvakuumpumpen, Lecksucher, Mess- und Analysegeräte, Bauteile sowie Vakuumkammern und -systeme.

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RATIONAL AG

Ströer SE & Co. KGaA

Stefan Arnold Siegfried-Meister-Str. 1 86899 Landsberg Tel.: +49 (0)8191 327-2209 Fax: +49 (0)8191 327-722209 E-Mail: ir@rational.com Web: www.rational-online.com

Investor Relations Ströer Allee 1 50999 Köln Tel.: +49 (0)2236 9645-324 Fax: +49 (0)2236 9645-6324 E-Mail: ir@stroeer.de Web: www.stroeer.com

RATIONAL hat sich durch Spezialisierung auf die thermische Speisenzubereitung, Fokussierung auf die Profiküche und die uneingeschränkte Kundennutzenorientierung als weltweiter Markt- und Technologieführer in seinem Segment mit einem Marktanteil von über 50% etabliert. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und erzielte 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 702,0 Mio. Euro.

Die Ströer SE & Co. KGaA ist ein führendes digitales Multi-Channel-Medienhaus und bietet werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte PremiumKommunikationslösungen an. Die Ströer Gruppe vermarktet und betreibt mehrere tausend Webseiten vor allem im deutschsprachigen Raum und betreibt rund 300.000 Werbeträger im Bereich „Out of Home“.

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Tele Columbus AG

TLG IMMOBILIEN AG

Leonhard Bayer Kaiserin-Augusta-Allee 108 10553 Berlin Tel.: +49 (0)30 3388-1781 E-Mail: Leonhard.Bayer@telecolumbus.de Web: www.telecolumbus.com/investor-relations/

Sven Annutsch Hausvogteiplatz 12 10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 2470-6089 Fax: +49 (0)30 2470-7446 E-Mail: ir@tlg.de Web: www.tlg.de

Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte werden mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Das Unternehmen ist seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

Die TLG IMMOBILIEN besitzt und vermietet Büro-, Einzelhandels- und Hotelimmobilien in Deutschland. Sie steht für strategische, wertorientierte Immobilienkompetenz und entwickelt ihr Portfolio kontinuierlich und wertschaffend durch Investitionen und Objektankäufe weiter. An Perspektivstandorten wie Berlin, Dresden oder Frankfurt/ Main ist sie für ihre Geschäftspartner vor Ort.

SDAX

SDAX

WashTec AG

XING SE

Karoline Kalb Argonstraße 7 86153 Augsburg Tel.: +49 (0)821 5584-0 Fax: +49 (0)821 5584-1135 E-Mail: kkalb@washtec.de Web: www.washtec.de

Patrick Möller Dammtorstraße 30 20354 Hamburg Tel.: +49 (0)40 419131-793 Fax: +49 (0)40 419131-44 E-Mail: patrick.moeller@xing.com Web: www.xing.com

WashTec ist nicht nur Weltmarktführer, sondern auch Innovationsführer im Bereich der Car Wash Industrie und ist in mehr als 70 Ländern weltweit präsent. Mit der größten installierten Maschinenbasis in Europa, einem kompletten Produktportfolio und einem flächendeckenden Servicenetzwerk mit über 600 eigenen Servicetechnikern ist WashTec der Markt- und Renditeführer in der Car Wash Industrie.

XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Mehr als 15 Millionen Berufstätige aus allen Branchen nutzen die Online-Plattform für Geschäft, Job und Karriere. Gegründet wurde das Unternehmen 2003 in Hamburg. Seit 2006 ist die XING SE börsennotiert.

28    AnlegerPlusNews  02 2019


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SDAX

PRIME STANDARD

zooplus AG

Adler Modemärkte AG

Investor Relations Sonnenstr. 15 80331 München Tel.: +49 (0)89/95006-100 Fax: +49 (0)89/95006-503 E-Mail: contact@zooplus.com Web-Adresse: http://investors.zooplus.com

Investor Relations Industriestraße Ost 1-7 63808 Haibach Tel.: +49 (0)6021 633-1828 Fax: +49 (0)6021 633-1417 E-Mail: investorrelations@adler.de Web: www.adlermode-unternehmen.com

zooplus ist Europas führender Internethändler für Heimtierbedarf mit Umsatzerlösen von 1,111 Mrd. Euro in 2017 und einer Geschäftsaktivität in 30 Ländern Europas. zooplus ist seit 2008 börsennotiert und seit 2011 im SDAX gelistet. zooplus vertreibt über 8.000 Produkte für alle wichtigen Heimtiergattungen und bietet eine Vielzahl interaktiver Content- und Community-Angebote an.

Mit rund 3900 Mitarbeitern und 180 Filialen in der DACH-Region sowie Luxemburg gehört die Adler Modemärkte AG zu Deutschlands führenden Textileinzelhandelsketten. ADLERs Alleinstellungsmerkmal ist die konsequente Ausrichtung des Produktund Leistungsangebots an den Bedürfnissen der wachsenden Zielgruppe der über 55-Jährigen hinsichtlich Modegrad, Passform, Funktionalität und Qualität.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

BAUER AG

Geratherm Medical AG

Christopher Wolf BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Tel.: +49 (0)8252 97-1218 Fax: +49 (0)8252 97-0 E-Mail: investor.relations@bauer.de Web: www.bauer.de

Martina Schramm Fahrenheitstraße 1 98716 Geschwenda Tel.: +49 (0)36205 98 111 Fax: +49 (0)36205 98 115 E-Mail: info@geratherm.com Web: www.geratherm.com

Die BAUER Gruppe ist mit über 110 Tochterfirmen führender Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Die Geschäftstätigkeit ist in drei zukunftsorientierte Segmente mit hohem Synergiepotential aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources.2017 verzeichnete der Konzern mit etwa 11.000 Mitarbeitern eine Gesamtkonzernleistung von 1,8 Mrd. Euro.

Geratherm Medical ist ein international ausgerichtetes Medizintechnikunternehmen mit den Geschäftsbereichen Healthcare Diagnostik, Medizinische Wärmesysteme, Cardio/Stroke und Respiratory. Wir verstehen uns als forschendes Medizintechnikunternehmen mit klarem Focus auf Produkte der medizinischen Diagnostik zur Generierung von Vitaldaten.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

GESCO AG

LUDWIG BECK AG

Oliver Vollbrecht Johannisberg 7 42103 Wuppertal Tel.: +49 (0)202 24820-18 Fax: +49 (0)202 24820-49 E-Mail: info@gesco.de Web: www.gesco.de

Metis Tarta Marienplatz 11 80331 München Tel.: +49 (0)89 206021-210 Fax: +49 (0)89 206021-610 E-Mail: mt@esvedragroup.com Web: www.kaufhaus.ludwigbeck.de

GESCO ist eine Industriegruppe mit Fokus auf Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie Mobilitäts-Technologie. Als im Prime Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

LUDWIG BECK gehört zur Spitze der deutschen Textil-Einzelhandelsunternehmen und erwirtschaftete im Jahr 2017 mit 451 Mitarbeitern auf insgesamt rund 12.400 qm Fläche und im Onlineshop einen Bruttoumsatz in Höhe von 99,0 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2017).

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

KPS AG

Masterflex SE

Isabel Hoyer Beta-Straße 10H 85774 Unterföhring Tel.: +49 (0)89 35631-0 Fax: +49 (0)89 35631-3300 E-Mail: ir@kps.com Web: www.kps.com

Investor Relations Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen Tel.: +49 (0)209 97077-0 Fax: +49 (0)209 97077-20 E-Mail: ir@MasterflexGroup.com Web: www.MasterflexGroup.com

KPS ist der europaweit führende Transformationspartner für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell innerhalb kürzester Zeit radikal auf den Kunden ausrichten und innovative, digitale Prozesse sowie Technologien implementieren wollen. KPS liefert von der Strategieberatung über branchenspezifische Prozessketten bis zur Implementierung modernster Technologien alles aus einer Hand.

Die Masterflex Group ist DER Spezialist für die Entwicklung, Produktion und Anwendungsberatung von Hightech-Schläuchen aus Kunststoffen. Eingesetzt werden die innovativen Verbindungen in fast allen Branchen. Aufgrund des breiten Kundenportfolios (etwa Maschinenbau, Luftfahrt oder Gebäudetechnik sowie zunehmend Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnik) ist das Geschäft wenig zyklisch.

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PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

OVB Holding AG

PSI Software AG

Brigitte Bonifer Heumarkt 1 50667 Köln Tel.: +49 (0)221 2015-288 Fax: +49 (0)221 2015-325 E-Mail: ir@ovb.eu Web: www.ovb.eu

Karsten Pierschke Dircksenstraße 42-44 10178 Berlin (Mitte) Tel.: +49 (0)30 2801-2727 Fax: +49 (0)30 2801-1000 E-Mail: ir@psi.de Web: www.psi.de/ir

Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvermittlungskonzerne. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die langfristige, themenübergreifende und vor allem kundenorientierte Finanzberatung privater Haushalte im Mittelpunkt der OVB Geschäftstätigkeit. OVB ist aktuell in 14 europäischen Ländern aktiv. 4.747 hauptberufliche Finanzvermittler betreuen 3,44 Millionen Kunden.

Der PSI-Konzern entwickelt und integriert auf der Basis eigener Softwareprodukte komplette Lösungen für die Optimierung des Energie- und Materialflusses und gliedert sich in die Segmente Energiemanagement (Energienetze, Energiehandel, Öffentlicher Personenverkehr) und Produktionsmanagement (Metallerzeugung, Automotive, Maschinenbau, Logistik).

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PRIME STANDARD

QSC AG

SLM Solutions Group AG

Arne Thull Mathias-Brüggen-Straße 55 50829 Köln Tel.: +49 (0)221 669-8724 Fax: +49 (0)221 669-8009 E-Mail: invest@qsc.de Web: www.qsc.de

Dennis Schäfer Estlandring 4 23560 Lübeck Tel: +49 (0)451 4060-3000 Fax: +49 (0)451 4060-3250 E-Mail: dennis.schaefer@slm-solutions.com Web: www.slm-solutions.de

Die Die QSC QSC AG AG ist ist der der Digitalisierer Digitalisierer für für den den deutschen deutschen Mittelstand. Mittelstand. Mit Mit jahrzehntelanger jahrzehntelanger Erfahrung Erfahrung und und Kompetenz Kompetenz in in den den Bereichen Bereichen Cloud, Cloud, Internet Internet of of Things, Things, Consulting, Consulting, Telekommunikation Telekommunikation und und Colocation Colocation begleitet begleitet QSC QSC ihre ihre Kunden Kunden sicher sicher in in das das digitale digitale Zeitalter. Zeitalter.

Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Maschinen und integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

SMT Scharf AG

SURTECO GROUP SE

Thorben Burbach – cometis AG Römerstrasse 104 59075 Hamm Tel.: +49 (0)611 20585-523 Fax: +49 (0)611 20585-566 E-Mail: burbach@cometis.de Web: www.smtscharf.com

Martin Miller Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 86647 Buttenwiesen Tel.: +49 (0)8274 9988-508 Fax: +49 (0)8274 9988-505 E-Mail: ir@surteco-group.com Web: www.surteco-group.com

SMT Scharf ist einer der weltweit führenden Anbieter für Transportlösungen und Logistiksysteme für den untertägigen Bergbau. Das Unternehmen ist auf Bahnsysteme und Sessellifte spezialisiert, die in Steinkohlebergwerken oder beim Abbau von Gold, Platin und anderen Erzen unter Tage eingesetzt werden. Zudem bietet SMT Scharf spezifische Transportlösungen für Tunnelbaustellen an.

Die SURTECO GROUP SE vereint als Beteiligungsgesellschaft führende nationale und internationale Marken der Oberflächentechnologie unter einem Dach. Der Konzern zählt in seinen Produktbereichen zu den Top-Adressen weltweit. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 690 Mio. €.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

SYGNIS AG

TOM TAILOR Holding SE

Investor Relations Waldhofer Straße 104 69123 Heidelberg Tel.: +49 (0)6221 3540-120 Fax: +49 (0)6221 3540-122 E-Mail: info@sygnis.com Web: www.sygnis.de

Viona Brandt Garstedter Weg 14, 22453 Hamburg Tel.: : +49 (0)40 589 56 449 Fax: +49 (0)40 589 56 199 E-Mail: viona.brandt@tom-tailor.com Web: www.tom-tailor-group.com

Die SYGNIS AG ist ein Life Science-Unternehmen für Tools und Reagenzien, das innovative Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert für die Proteomik- und Genomikforschung entwickelt bzw. vermarktet und Einzelzell- sowie Flüssigbiopsie-basierte NGS-Anwendungen und deren Nutzen in der klinischen Diagnostik einbringt.

Die TOM TAILOR GROUP ist ein internationales, vertikal ausgerichtetes Unternehmen für Casual Wear im mittleren Preissegment. TOM TAILOR wird über 453 Filialen, 185 Franchise-Geschäfte, 2.510 Shop-in-Shops und 7.082 Multi-Label-Verkaufsstellen in 31 Ländern vertrieben. BONITA verfügt über 772 Filialen und 82 Shop-in-Shop Flächen. Beide Marken sind auch über eigene Online-Shops erhältlich.

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GENERAL STANDARD

PRIME STANDARD GENERAL STANDARD

ALBIS Leasing AG

SURTECO GROUP SE Mainova AG

Investor Relations Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Tel: +49 (0)40 80 81 00-100 Fax: +49 (0) 40 80 81 00-179 E-Mail: ir@albis-leasing.de Web: www.albis-leasing.de

Martin Miller Christian Rübig Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 Solmsstraße 38 86647 Frankfurt Buttenwiesen 60486 am Main (0)8274 9988-508 Tel.: +49 (0)69 213-82008 (0)8274 9988-505 Fax: +49 (0)69 213-83020 ir@surteco-group.com E-Mail: investor-relations@mainova.de www.surteco-group.com Web: www.mainova.de

Die ALBIS Leasing Gruppe mit Sitz in Hamburg ist seit mehr als 30 Jahren am Markt und gehört in Deutschland zu den TOP-5 der unabhängigen Leasinggesellschaften. Für die unabhängige Leasing-Gesellschaft sind Schnelligkeit bei der Vertragsabwicklung und ausgeprägte Serviceorientierung wichtige Merkmale, um den Mittelstand optimal betreuen zu können.

Die moderner SURTECO GROUP SE vereint als Beteiligungsgesellschaft führende Als Energiedienstleister, traditionell verwurzelt mit der Stadt Frankfurtnationale und und internationale der Oberfl unter einemund Dach. Der ihrem Umland, liefertMarken die Mainova AG dieächentechnologie Energie für die Lebensqualität WirtschaftsKonzern zählt in seinen Produktbereichen zudabei den Top-Adressen weltweit. kraft des Rhein-Main-Gebiets. Mainova bündelt langjährige Erfahrung undIm umfasGeschäfts jahr 2017 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 690 Mio. €. sendes Know-how für alle Versorgungsbereiche – Strom, Erdgas, Wärme und Wasser.

GENERAL STANDARD

GENERAL STANDARD

SCHWEIZER ELECTRONIC AG

Uzin Utz AG

Investor Relations Einsteinstraße 10 78713 Schramberg Tel.: +49 (0)7422 512-302 Fax: +49 (0)7422 512-397 E-Mail: ir@schweizer.ag Web: www.schweizer.ag

Investor Relations Dieselstraße 3 89079 Ulm Tel.: +49 (0)731 4097-416 Fax: +49 (0)731 4097-45416 E-Mail: ir@uzin-utz.com Web: www.uzin-utz.de

Die Schweizer Electronic AG ist der drittgrößte Leiterplattenhersteller in Europa und steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz. SCHWEIZERs hochwertige Leiterplatten und innovative Lösungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik adressieren die Wachstumsmärkte Elektromobilität und Energieeffizienz.

Die Uzin Utz AG hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1911 vom regionalen Klebstoffhersteller zu einem weltweit agierenden Komplettanbieter für Bodensysteme entwickelt. Das Unternehmen bietet mit seinen sechs Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, Arturo, codex und RZ alles rund um die Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen aller Art.

SCALE

FREIVERKEHR

MPC Capital AG

CPU Softwarehouse AG

Stefan Zenker Palmaille 67 22767 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38022-4200 Fax: +49 (0)40 38022-4878 E-Mail: ir@mpc-capital.com Web: www.mpc-capital.de

Investor Relations August-Wessels-Straße 23 86156 Augsburg Tel.: +49 (0)821 4602-0 Fax: +49 (0)821 4602-179 E-Mail: cpu-ag@cpu-ag.com Web: www.cpu-ag.com

Die MPC Capital AG ist ein unabhängiger Asset- und Investment-Manager für sachwertbasierte Kapitalanlagen. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen entwickelt und managt die Gesellschaft sachwertbasierte Investitionen und Kapitalanlagen für internationale institutionelle Investoren und professionelle Anleger. Der Fokus liegt auf den Asset-Klassen Real Estate, Shipping und Infrastructure.

Der CPU-Konzern (CPU) ist ein Software- und Beratungshaus für Kunden aus dem Bankensektor, banknahe Institute, die Industrie, IT und Telekommunikation sowie die Öffentliche Hand. Die Angebotspalette der CPU umfasst dabei Software-Entwicklung, Consulting, IT-Dienstleistungen, TK Dienstleistungen sowie Personal-Dienstleistungen.

FREIVERKEHR

FREIVERKEHR

tick Trading Software AG

VIB Vermögen AG

Investor Relations Berliner Allee 59, 40212 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 781767 0 Fax: +49 (0)211 781767 29 E-Mail: IR@tick-TS.com Web: www.tick-ts.de

Petra Riechert Tilly-Park 1 86633 Neuburg/Donau Tel.: +49 (0)8431 9077-952 Fax: +49 (0)8431 9077-973 E-Mail: petra.riechert@vib-ag.de Web: www.vib-ag.de

Die tick-TS AG entwickelt und vertreibt Software für den professionellen Wertpapierhandel. Sie kooperiert u.a. mit der comdirect Bank AG, HSBC Trinkaus und der sino AG. Das Unternehmen weist für das GJ 2016/2017 Umsatzerlöse von rund fünf Millionen Euro aus. Im Dezember 2017 wurde die tick-TS AG in den Primärmarkt der Börse Düsseldorf aufgenommen. Börsenkürzel: TBX, WKN: A0LA30.

Die VIB Vermögen AG ist ein Spezialist für Gewerbe-, insbesondere Logistikimmobilien mit Fokus auf den süddeutschen Raum. Das Unternehmen verfügt über eine jahrzehntelange Kompetenz in Entwicklung, Erwerb und Verwaltung gewerblicher Immobilien. Diese spiegelt sich in nachhaltig profitablen Unternehmenszahlen wider, die sich auch in attraktiven Dividendenzahlungen auswirken.

AnlegerPlusNews  02 2019   31  


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– n e s s i – W n r MMeehhr Wisse ! e t i d n e ! R e t r i h d e n e m R r h e m • 11 Printausgaben AnlegerPlus pro Jahr inkl. Sonderausgabe AnlegerLand Sonderbeilage MyDividends einmal pro Jahr*

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für mindestens 12 Monate gültig und verlängert sich um weitere 12 Monate, wenn nicht 6 Wochen vor Bezugsende schriftlich wird.40,Die€, Abo-Prämie wird nach der Bezahlung der AnlegerPlus erscheint 11-mal im Jahr (inkl. AnlegerLand). Das Jahresabo gekündigt kostet im Inland im Ausland 50,€ (inkl. Portoanteil). Alle Preise inkl. MwSt. und Versand. Das Abonnement ist für mindestens 12Jahresrechnung Monate gültig undversendet. verlängert sich um weitere 12 Monate, wenn nicht 6 Wochen vor Bezugsende schriftlich gekündigt wird. Die Abo-Prämie wird nach der Bezahlung der Jahresrechnung versendet. Name / Vorname

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32    2019 B itAnlegerPlusNews t e p e r P os t an:  02 K api t al M edi en G m bH , H acke n stra ß e 7 b, 8 0 3 3 1 Mü n c h e n . Ode r pe r Fa x a n : (0 8 9 ) 2 0 2 0 8 4 6 -2 1

Tel ef o n: ( 089) 2020846 -2 0 , E -Ma il: L e se rse rvic e @An le ge rPlu s. de


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Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Torsten Arends (NDAC), Daniel Bauer, Stephan Berninger, Oliver Bönig, Bastian Galuschka (BörseGo AG), Wolfgang Hagl (H&I GmbH, -hi), Christian Ingerl (H&I GmbH, -hi), Stefan Müller, Werner W. Rehmet, Thorsten Renner, Harald Rotter, SdK Schutz­ gemeinschaft der Kapitalanleger e.V., Dr. Andrea Winter (WinterWotsch Rechtsanwälte PartmbB, -aw) Produktionsleitung: Natalia Solodovnikova Grafik und Layout: Katharina Ortner Redaktionsschluss: 6.2.2019 Bildnachweise: Titelseite: © Sergey Uryadnikov - Schutterstock.com, alberto - stock. adobe.com Realdepot: emu-coffee@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital ­Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlage­ziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. ­Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanz­ instrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzinstrumenten abhängt, die dieser emittiert hat. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im monatlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

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