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HV-Bericht getgoods.de AG SdK REALDEPOT K+S: Kurs schlägt Kapriolen

Bastei Lübbe AG

Ein Verlag geht an die Börse Sie lesen gerne Bücher von Dan Brown, seines Zeichens Autor von Büchern wie „Sakrileg“ oder „Illuminati“, oder es haben Ihnen die Erlebnisse des New Yorker FBI-Agenten Jerry Cotton angetan? Dann haben Sie einen Grund mehr, sich die bevorstehende Neuemission der Bastei Lübbe AG genauer anzuschauen. Seite 6

www.AnlegerPlus.de | Nr. 19 2013 | ISSN 2191-5091

19 | 2013 Inhaltverzeichnis

Seite

Editorial

3

Kurzmeldungen

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Unternehmensmeldungene Bastei Lübbe

6

Powerland

7

Wacker Chemie

8

Jetter

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Dividendenalyse

Wacker Chemie

Trendwende in Sicht EntDer Preisverfall bei Polysilizium und Halbleiterwafern setzte seit 2011 Umsatz und Margen von Wacker Chemie lange unter Druck. Jetzt stabilisiert sich das Kerngeschäft beim Spezialchemiekonzern – und liefert der Aktie wieder Kurstreiber. Seite 8

BASF

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SdK Extra HV-Bericht getgoods.de

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SdK Realdepot

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HV-Termine

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Impressum

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BASF SE

BASF schlägt den DAX Der Chemiegigant BASF SE zählt zu den beliebtesten Papieren in den Wertpapierdepots der deutschen Anleger. Obwohl die Aktie zu den konjunktursensiblen Werten gehört, sind Wertentwicklung und Dividendenhistorie beeindruckend. Seite 11

ook uf FacerePlb a s n u us e d eg fin book.com/Anl www.face

KURZMELDUNGEN Deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs | Banken gaben unbeliebte Aktien an Kunden | Keine Entscheidung über Managergehälter | ETF-Meldungen | Weniger Steuereinnahmen | Die BaFin informiert | Niedrigzinsen bedrohen Altersvorsorge


AnlegerPlus – Das Magazin für Kapitalanleger +

Diese Themen und mehr finden Sie in unserem Print-Magazin 8/2013:

FO KU S

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Fokus • Profitieren vom demografischen Wandel Wir können zwei grundsätzlich unterschiedliche Entwicklungen beobachten: Die Bevölkerung in den Industrieländern überaltert und schrumpft, in den Schwellenländern dagegen wächst eine junge, kaufkräftige Bevölkerungsschicht heran. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Megatrends für Ihr Depot erfolgreich nutzen können. Investment & Strategie •P  ortfoliotheorie Besonders in Zeiten stark schwankender Kurse kann die Minimum-Varianz-Strategie einen Weg zum Börsenerfolg darstellen. • Dividendenaristokraten Nicht nur die Höhe der Dividende ist wichtig, sondern auch Kontinuität und Dividendenwachstum: Wir zeigen Ihnen Europas Dividendenaristokraten. Markt & Werte • Auslandsbörse Nicht nur die Blue Chips in Österreich und der Schweiz sind interessant, auch ein Blick auf die zweite Reihe lohnt sich. • Charttechnik Chartanalyse oder Fundamentalanalyse – hier scheiden sich die Geister. Immer mehr Anleger zeigen Interesse an der Auswertung der Chartlinien.

Medien GmbH | info@kapitalmedien.de | +49 (0)89 2020846-20 | www.AnlegerPlus.de 2 | AnlegerPlus News 08 |Kapital 23.4.2013


Editorial

Flaute am IPO-Markt Liebe Leserinnen und Leser, mit dem IPO der Immobiliengesellschaft LEG kann Frankfurt zwar den – gemessen am Volumen – größten Börsengang des Jahres in Europa vorweisen. Doch die Per- spektiven für den Rest des Jahres sind mau. Trotz Börsenhöchstständen und einer extrem lockeren Geldpolitik wagen sich kaum noch Unternehmen an die Börse. Kandidaten gesucht Mit GROHE könnte noch einmal Leben in das IPO-Jahr 2013 kommen. Ob der Sanitärarmaturenhersteller aber tatsächlich den Börsengang wagt, ist noch längst nicht entschieden. Aus gut informierten Kreisen ist zu hören, dass derzeit drei Bieter am Kauf von GROHE interessiert sind, die jedoch nicht mehr als 3 Mrd. Euro bezahlen wollen. Die GROHE-Altgesellschafter wünschen sich jedoch deutlich mehr. Mit den Immobiliengesellschaften Vitus und Cerberus könnten zwei weitere Gesellschaften den Weg auf das Parkett wagen. Volumen hoch Unabhängig vom Gelingen der großen GROHE-Transaktion ist das Gesamtvolumen der diesjährigen Neuemissionen jedoch sehr ordentlich. So addieren sich die Emissionserlöse auf etwa 5 Mrd. Euro. Dafür sorgen die LEG, der Gabelstaplerhersteller KION, der Immobilienkonzern Deutsche Annington und der Chemiekonzern Evonik. Damit zeigt sich, dass Anleger grundsätzlich bereit sind, neue Aktien zu erwerben.

Kleine Börsengänge kommen Gemessen an diesen Volumina ist der aktuell anstehende Börsengang der Bastei Lübbe AG (siehe Bericht in dieser Ausgabe) sehr klein. Dennoch ist es sehr erfreulich, dass ein Familienunternehmen den Weg auf das Parkett findet. Ganz klein war der Börsengang der Advantag AG an die Börse Düsseldorf. Zeichner, die die Aktie zu 6 Euro zugeteilt bekommen haben, müssen jetzt aber damit leben, dass der Kurs mittlerweile bei unter 5 Euro angekommen ist. Venture Capital für den kleinen Geldbeutel Eine Premiere in Deutschland ist die bevorstehende Aktienemission des Online-Händlers URBANARA. Die läuft über Crowd- investing. Seit letztem Donnerstag können Anleger über die Internetplattform Bergfürst die Aktien zeichnen. Anlegern, die ein Investment in Risikokapital eingehen möchten, bietet sich über die Plattform ein interessanter neuer Weg einer Beteiligung. Allerdings auch ein sehr risikoreicher, so wie es für eine VentureCapital-Beteiligung eben charakteristisch ist. Denn die Aktien können nur über die außerbörsliche und nicht regulierte Handelsplattform Bergfürst gehandelt werden. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass wieder mehr innovative Unternehmen den Weg an die Börse suchen und der Markt für Neuemissionen wieder richtig in Schwung kommt.

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013 | 3


KURZMELDUNGEN

Auf Wachstumskurs Laut einer Konjunkturprognose der privaten Banken wächst die deutsche Wirtschaft nächstes Jahr wieder stärker. Bei der Vorstellung der Konjunkturprognose 2013/2014 des Bankenverbands prognostizierte Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer für das laufende Jahr eine Steigerung des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 0,6 %, für das kommende Jahr eine Wachstumsrate von 1,7 %. Grundlage der Entwicklung soll der private Konsum sein aufgrund der guten Arbeitsmarktentwicklung, steigender Löhne, einer moderaten Teuerungsrate sowie sehr niedriger Zinsen. Allerdings verursachen die Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise weiterhin Unsicherheit. Außerdem mahnte Kemmer an, dass mehr private und öffentliche Investitionen notwendig seien.

Banken gaben unbeliebte Aktien an Kunden Laut einer Studie luden Banken vor allem während der Finanzkrise unbeliebte Aktien bei ihren Kunden ab. Vor allem Banken, die mit einem „aktiven Vermögensmanagement“ für sich werben, handelten gegen das Interesse ihrer Kunden. Das fand Falko Fecht, Professor für Finanzwirtschaft an der Frankfurt School of Finance & Management, im Rahmen einer Studie heraus. Basierend auf Datensätzen der Deutschen Bundesbank aus den Jahren 2005 bis 2009 stellten die Wissenschaftler die These auf, dass Aktien, die z. B. wegen mangelnder Liquidität von den Banken abgestoßen wurden, vorzugsweise an Kunden weitergegeben wurden. Dies geschah beispielsweise im Rahmen der Anlageberatung oder über den Portfoliomanager. „Kunden von Banken mit Eigenhandel haben eine signifikant schlechtere Rendite ihres Aktienportfolios“, stellte Fecht fest. Banken und Bankenverbände reagierten auf die Studie mit dem Hinweis, dass der Eigenhandel

4 | AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013

so gut wie eingestellt sei. Allerdings, entgegnet Fecht, hielten die Banken immer noch erhebliche Aktienbestände.

Keine Entscheidung über Managergehälter Mit dem Scheitern im Bundesrat steht die Regulierung von Managergehältern vor dem Aus. Werden Gesetzesvorhaben nicht vor einer Bundestagswahl vom Bundesrat verabschiedet, verfallen sie automatisch. So ging es auch der Aktienrechtsnovelle, die u. a. Managergehälter begrenzen sollte. Der Bundesrat stimmte gegen die Neuregelung, bei der vorgesehen war, dass die Hauptversammlung obligatorisch über das Vergütungssystem für das Management abstimmen sollte. Bislang ist die Abstimmung optional und hat keine Rechtsfolgen. SPD und Grüne, die die Mehrheit im Bundesrat stellen, stellten sich gegen das Vorhaben, da ihnen die angedachten Änderungen nicht weit genug gingen. Mit dem Scheitern im Bundesrat muss ein erneutes Gesetzesvorhaben in diese Richtung den Gesetzgebungsprozess von vorn durchlaufen, bevor es erneut im Bundesrat zur Abstimmung steht. Der neue Bundestag kann einen neuen Anlauf unternehmen.

ETF-Meldungen db X-trackers hat sechs neue Indexfonds aufgelegt. Außerdem senkt der Anbieter UBS die Preise für Indexfonds. Seit Anfang letzter Woche sind sechs neue Exchange Traded Funds des Anbieters db X-trackers auf Xetra handelbar. Mit dem db X-trackers II Canadian Dollar Cash ETF (ISIN LU0892103994) bekommen Anleger erstmals Zugang zum kanadischen Dollar-Repozinssatz. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,20 %. Zwei neue ETFs ermöglichen Anlegern, an der Wertentwicklung der von der spanischen Regierung ausgegebenen

handelbaren Schuldtitel zu partizipieren. Der II iBoxx Spain UCITS ETF (ISIN LU0925589755) hat eine Gesamtkostenquote von 0,20 %, der II iBoxx Spain 1-3 UCITS ETF (ISIN LU0925589672) begrenzt die Laufzeit seiner Staatsanleihen auf drei Jahre, die Gesamtkostenquote beträgt 0,15 %. Mit den beiden ETFs II MTS Italy Aggregate 1-3 Years Ex-Bank of Italy UCITS (ISIN LU0877808211) mit einer Gesamtkostenquote von 0,15 % und dem II MTS Italy Aggregate 3-5 Years-Ex-Bank of Italy UCITS mit einer Gesamtkostenquote von 0,20 % bekommen Anleger Zugang zur Wertentwicklung italienischer Staatsanleihen. Schließlich wurde der II iBoxx Sovereigns Eurozone Yield Plus 1-3 ETF (ISIN LU0925589839) mit einer Gesamtkostenquote von 0,15 % vorgestellt, der Anlegern Zugang zu Euro-Anleihen der fünf renditestärksten Länder der Eurozone bietet. Außerdem senkt der Anbieter UBS die Verwaltungsgebühren für seine ETFs der Anteilsklasse A deutlich. Für zahlreiche Aktien- und Rentenindizes sinken damit die Preise. Auch die Genauigkeit der Indexnachbildung will UBS im Zuge der Preissenkung verbessern.

Weniger Steuereinnahmen Am Freitag wurde bekannt, dass der deutsche Fiskus im August überraschend weniger Steuereinnahmen verbuchen konnte. Schlechtes Timing vor der Wahl: Am Freitag musste Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ein überraschendes Minus von 2,4 % im August gegenüber dem Vormonat bei den Steuereinnahmen verkünden. Als Begründung wurden Sondereffekte genannt. Beispielsweise wurden zu hohe Vorauszahlungen von Unternehmen korrigiert, außerdem griff die EU-Kommission verstärkt auf ihr zustehende Steuergelder zurück. Zuvor hatte es seit Mai 2012 keinen Rückgang der Steuereinnahmen zum Vormonat gegeben. Die Opposition nutzte die


KURZMELDUNGEN

Tatsache zum Angriff und hielt der Regierung schlechte Etatplanung vor.

Die BaFin informiert Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert über unerlaubte Geschäfte. Wie die BaFin mitteilte, ist die ALPHA Real Investment GmbH & Co. KG kein Finanzdienstleistungsinstitut, das der Aufsicht der BaFin unterliegt. Das Unternehmen bezeichnet sich in seinem gegenwärtigen Internetauftritt als ein „von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistung mit hinterlegtem Prospekt autorisierter Finanzdienstleister“. Das Unternehmen, das im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim eingetragen ist, verfügt im Inland über keine zustellungsfähige Anschrift.

Niedrigzinsen bedrohen Altersvorsorge Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon warnt, dass nicht nur die Sparkassen, sondern vor allem die Sparer aufgrund des Niedrigzinsumfelds belastet werden. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) Georg Fahrenschon ist der Ansicht, dass die aktuell niedrigen Zinsen die Altersvorsorge der Sparer bedrohen könnten. Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten sagte er, die Niedrigzinsphase führe zu „deutlichen Lücken in der Altersvorsorge“. Die Sparkassen selbst verlieren laut Fahrenschon durch die niedrigen Zinsen jährlich etwa 500 Mio. Euro. Als Lösung schlägt Fahrenschon eine Förderung durch den Staat beim Kauf eines Eigenheims vor.

Vor allem auf kinderreiche Familien und mittlere Einkommen müsse eine solche Förderung zugeschnitten sein. Die Sparkassen versuchten zwar, Kunden mit alternativen Anlageformen vor Vermögensverlust zu schützen, allerdings seien diese beispielsweise für Wertpapieranlagen kaum zu gewinnen, obwohl diese eine wichtige Säule der Altersvorsorge seien. Der DSGV-Präsident resümiert, dass zwar fast alle Bürger als Steuerzahler und Sparer zur Stabilisierung des Finanzwesens herangezogen würden, von der Erholung der Aktienmärkte profitierten allerdings nur wenige.

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Bastei Lübbe AG

Ein Verlag geht an die Börse Sie lesen gerne Bücher von Dan Brown, seines Zeichens Autor von Büchern wie „Sakrileg“ oder „Illuminati“, oder es haben Ihnen die Erlebnisse des New Yorker FBI-Agenten Jerry Cotton angetan? Dann haben Sie einen Grund mehr, sich die bevorstehende Neuemission der Bastei Lübbe AG (ISIN DE000A1X3YY0) genauer anzuschauen.

Bastei Lübbe gibt Bücher, Hörbücher, E-Books und weitere digitale Produkte mit belletristischem und populärwissenschaftlichem Inhalt sowie periodisch erscheinende Zeitschriften in Form von Romanen und Rätselheften heraus. Weiterhin gehört zur Geschäftstätigkeit von Bastei Lübbe die Lizenzierung von Rechten und die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Geschenk-, Deko- und Merchandisingartikeln. Bastei Lübbe unterteilt seine Geschäftstätigkeit in die drei Segmente ‚Buch‘, ‚Non-Book‘ sowie ‚Roman- und Rätselhefte‘. Der Verlag vereint im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit derzeit 13 Labels verteilt auf die drei verschiedenen Segmente und deren Produktbereiche unter einem Dach.

je Aktie festgelegt. 5.300.000 Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils einem Euro werden zur Zeichnung angeboten, entsprechend liegt das Bruttoemissionsvolumen bei bis zu 58,3 Mio. Euro. 3.300.000 Aktien stammen dabei aus einer Kapitalerhöhung, die das Grundkapital von 10.000.000 Aktien auf 13.300.000 Aktien erhöht. Die übrigen bis zu 2.000.000 angebotenen Aktien stammen aus einer Umplatzierung von Aktien der Lübbe Beteiligungs-GmbH und einer möglichen Mehrzuteilungsoption. Die Verlegerfamilie bleibt dem Unternehmen auch nach dem IPO als stabiler Hauptaktionär treu.

Wachstumsstark und profitabel

Der Emissionserlös soll zum Teil in Zukäufe gesteckt werden. 5 – 15 Mio. Euro stehen dafür zur Verfügung. Weitere 15 Mio. Euro sollen für den Rechteerwerb von Spitzentiteln und Autoren verwendet werden, bis zu 5 Mio. Euro seien für die Entwicklung eigener Inhalte vorgesehen.

Für das am 31.3.2013 beendete Geschäftsjahr konnte die noch als GmbH & Co. KG firmierende Gesellschaft sehr gute Geschäftszahlen vorlegen. So belief sich der Umsatz auf 98,3 Mio. Euro, 19 % mehr als im Vorjahr, das Nachsteuerergebnis lag bei 7,3 Mio. Euro, eine Steigerung von 11,7 % gegenüber dem letzten Geschäftsjahr. Hauptumsatzträger mit 79 Mio. Euro war dabei der Bereich „Buch“. Im Geschäftsjahr 2012/2013 beschäftigte Bastei Lübbe im Durchschnitt 265 Mitarbeiter.

Zeichnungsfrist läuft Seit dem 17.9.2013 bietet sich jetzt interessierten Anlegern die Chance, Aktien der Gesellschaft zu zeichnen. Die Preisspanne für die öffentlich angebotenen Aktien wurde auf 9 – 11 Euro

6 | AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013

Akquisitionen geplant

Zeichnung interessant Zweifellos stellt die Aktie der Bastei Lübbe AG eine Bereicherung für den deutschen Kurszettel dar. Wir halten die Emissionsparameter zudem für attraktiv und halten die Aktie deshalb zur Zeichnung bis 11 Euro für interessant. Im vorbörslichen Handel werden derzeit allerdings Kurse von 10 Euro bezahlt, sodass die Chance besteht, die Aktie auch zu diesem Preis zu erhalten. Maximilian Fischer


© Powerland AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Was nützt die schöne Optik? Powerland erhielt noch kein Testat für die Bilanz 2012.

Powerland AG

Es wird nicht besser Mehrfach haben wir von einem Engagement in die chinesische Modefirma Powerland AG (ISIN DE000PLD5558) abgeraten. Grund für unsere Warnung war vor allem, dass der Wirtschaftsprüfer kein Testat erteilen wollte, da er nicht mit Sicherheit feststellen konnte, ob die ausgewiesenen liquiden Mittel der Gesellschaft überhaupt noch vorhanden sind. Diese und andere Punkte sollen jetzt von Ernst & Young als unabhängiger Prüfer geklärt werden.

Wie Powerland jetzt meldet, läuft die Prüfung durch Ernst & Young derzeit. Powerland will den Kapitalmarkt nach Abschluss und Auswertung der Ergebnisse umgehend über die weiteren Schritte unterrichten. Dass tatsächlich nicht alles in Ordnung sein kann, zeigt die Mitteilung, dass Powerland dabei ist, die internen Strukturen im Finanz- und Rechnungswesen deutlich zu verbessern. In diesem Zusammenhang hat Mitte Juli mit Jiang YaChen ein neuer Finanzvorstand seine Arbeit begonnen. Dies bedeutet unserer Einschätzung nach andererseits aber, dass die internen Strukturen bislang mangelhaft ausgeprägt waren.

kapazitäten im Zusammenhang mit der verzögerten Veröffentlichung des Jahresabschlusses.

Aktie meiden Die Powerland-Aktie hält sich derzeit wacker auf einem Kursniveau von 3,60 Euro. Offensichtlich gibt es immer noch genug Anleger, die der Gesellschaft vertrauen. Wir tun das nicht und empfehlen Anlegern, die noch investiert sind, die Aktien zu verkaufen. Maximilian Fischer

Halbjahreszahlen schlecht Die jetzt vorgelegten Halbjahreszahlen zeigen, dass es sich bei der Powerland wahrlich um kein Wachstumsunternehmen handelt. Auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen wurde zum Halbjahr beim Umsatz ein Rückgang um 4,6 % auf 90,3 Mio. Euro realisiert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im ersten Halbjahr 2013 signifikant um 26,7 % auf 12,1 Mio. Euro, das Nachsteuerergebnis nahm in ähnlicher Größenordnung auf 8,6 Mio. Euro ab. Schuld an diesem Zahlenwerk – sofern man es überhaupt glauben darf – sind Unternehmensangaben zufolge die verlangsamte Wachstumsdynamik in China, ein verschärftes Wettbewerbsumfeld und die hohe Bindung von Management-

Powerland AG (ISIN DE000PLD5558)

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 24.9.2013: 3,50 Euro

AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013 | 7


© Wacker Chemie AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Mit fast 10000 Mitarbeitern größter Produktionsstandort des WACKER-Konzerns: das Werk Burghausen. WACKER entwickelt ein neues Bindemittelsystem für biologisch abbaubare Verpackungen.

Wacker Chemie

Trendwende in Sicht Der Preisverfall bei Polysilizium und Halbleiterwafern setzte seit 2011 Umsatz und Margen von Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881) lange unter Druck. Jetzt stabilisiert sich das Kerngeschäft beim Spezialchemiekonzern – und liefert der Aktie wieder Kurstreiber.

Die boomende Solarbranche bescherte Wacker Chemie sonnige Zeiten. Bis der Preisverfall bei Solarmodulen ab 2011 eine dramatische Wende einleitete. Der MDAX-Konzern erzielt mehr als die Hälfte seines operativen Gewinns und gut ein Viertel seiner Erlöse mit der Polysiliziumsparte, die den Grundstoff für Solarzellen liefert. Der zyklische Abschwung in der gesamten Chemiebranche und bei den Abnehmern in der Halbleiterindustrie tat ein Übriges. Die Folge: Umsatz und Rendite brachen ebenso ein wie der Aktienkurs.

Wacker Chemie AG (ISIN DE000WCH8881)

Solides Kerngeschäft Seit dem Frühjahr hellt sich die Lage wieder auf, wie das Zahlenwerk für das 2. Quartal 2013 untermauert. Mit 1,15 Mrd. Euro lag der Umsatz zwar noch um 6 % unter dem Vorjahreswert, toppte aber das Vorquartal um 7 %. Dieselbe Richtung schlägt der operative Gewinn (EBITDA) ein: Mit 188,2 Mio. Euro übertraf er das Frühjahrsquartal um 14 %. Positiv wirkte sich vor allem die saisonal verbesserte Nachfrage im Chemiegeschäft und hier vor allem aus der Baubranche aus. Dementsprechend zogen die Margen in den drei Chemiesparten zuletzt an. Zugleich zeichnet sich in der Solar- und Halbleiterindustrie eine Bodenbildung bei den Preisen ab. In den Blickpunkt der Investoren rückt wieder das Kerngeschäft, mit dem der Spezialchemiekonzern groß geworden ist. Das Unternehmen ist weltweit top bei Bindemitteln für Fassaden- und Innenfarben, die eine energiesparende Isolierung und einen besseren Brandschutz von Gebäuden ermöglichen. Oder bei Dispersionspulvern, mit denen Baukleber und Mörtel besser haften – und damit die Heizkosten von Gebäuden durch ein Wärmeverbundsystem um bis zur Hälfte reduziert werden.

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 24.9.2013: 72,50 Euro

8 | AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013


DIVIDENDENANALYSE

International breit aufgestellt

Weiteres Kurspotenzial

Ebenfalls aus dem Blickfeld geriet, dass Wacker dank der Investitionen in neue Produktionsstandorte sehr gut positioniert ist, um die Absatzmärkte direkt vor Ort zu bedienen. Das gilt vor allem für Asien, wo der MDAX-Konzern bereits 40 % des Gesamtumsatzes erzielt, und für die USA. Vom weltweit zweitgrößten Chemiemarkt verspricht sich Konzernlenker Rudolf Staudigl Energiekosten, die weit unter der Hälfte von denen in Deutschland liegen, und dazu eine Kursabsicherung im Dollarraum.

Das jüngste Zahlenwerk und die Anzeichen einer Erholung ließen den Aktienkurs im Monat Juli um 30 % nach oben schnellen. Seitdem konsolidiert der Titel im Bereich um 75 Euro. Gleichwohl bleibt das Gros der Analysten skeptisch und sieht das Erholungspotenzial weitgehend eingepreist. Ganze fünf Analysten empfehlen Wacker Chemie derzeit zum Kauf, acht sprechen sich für ein Halten aus und immerhin elf geben eine Verkaufsempfehlung ab.

Und dann wäre noch das künftige Potenzial der Solarenergie. Das sieht Staudigl vor allem in Schwellenländern wie China und Indien, der Region Südostasien oder auch Australien. In diesen sonnenreichen Regionen mache es der Preisverfall bei den Produktionskosten für Solarmodule erst möglich, dass Solarstrom ohne staatliche Förderungen zu wettbewerbsfähigen Preisen verkauft werden könne. Zugute kommt dem Spezialchemiekonzern auch, dass die EU ihren Handelsstreit mit China um Importzölle auf Solarmodule im August beigelegt hat.

Angesichts der wieder anziehenden Nachfrage in den meisten Geschäftsbereichen scheint das Potenzial für positive Überraschungen jedoch höher als ein erneutes Rückschlagsrisiko – zumal das für seine konservativen Prognosen bekannte Management die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr weiterhin dämpft. Stefan Riedel

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AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013 | 9


© JETTER AG

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Der Vorstand der Jetter AG.

Jetter AG

Überraschendes Übernahmeangebot Trotz unbefriedigender Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr und einem sukzessiven Kursrückgang bis auf etwa 4 Euro veröffentlichte die Schweizer Bucher Industries AG ein Übernahmeangebot für die schwäbische Jetter AG (ISIN DE0006264005) zu einem Preis von 7 Euro je Aktie.

Jetter entwickelt, produziert und vertreibt Systemlösungen für die Automatisierung im Maschinen- und Anlagebau. Im letzten Geschäftsjahr, das am 31.3.2013 endete, musste das Unternehmen einen herben Umsatz- und Ergebniseinbruch vermelden. Durch die Verschiebung von Großprojekten fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf 40 Mio. Euro, das Nachsteuerergebnis war mit -2,2 Mio. Euro tiefrot. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gingen 10,3 Mio. Euro durch die Bücher, das Ergebnis war mit 81.000 Euro zumindest leicht positiv.

Jetter AG (ISIN DE0006264005)

Übernahme ohne Bedingungen Aktionäre hatten also bislang wenig Freude an ihrem Engagement, die Aktie dümpelte auch eher lustlos um die 4-EuroMarke, was der Gesellschaft einen Marktwert von etwa 13 Mio. Euro zubilligte. Völlig überraschend meldete Jetter am 9.9.2013 dann jedoch das Übernahmeangebot durch die Schweizer Bucher Industries zu einem Übernahmepreis von 7 Euro. Erfreulich dabei: Das Angebot steht nicht unter der Bedingung einer Mindestannahmequote. Bucher teilte aber mit, dass sich mehrere Aktionäre aus dem Kreis institutioneller Anleger verpflichtet haben, hinsichtlich sämtlicher von ihnen gehaltenen Aktien an der Jetter AG das Angebot anzunehmen. Zusammen mit den Aktien der Jetter AG, die die Bucher Industries AG bereits hält und die im Zusammenhang mit dem Angebot auf die Bieterin übertragen werden sollen, entspricht dies einem Anteil von 42,8 % des Aktienkapitals.

Faires Angebot Für Jetter-Aktionäre stellt sich jetzt die Frage, wie sie mit dem unerwarteten Angebot umgehen sollen. Vor dem Hintergrund der mäßigen Geschäftsentwicklung halten wir den angebotenen Preis von 7 Euro für fair.

Maximilian Fischer

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 24.9.2013: 6,93 Euro

10 | AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013


UNTERNEHMENSMELDUNGEN DIVIDENDENANALYSE

BASF SE

BASF schlägt den DAX Der Chemiegigant BASF SE (ISIN DE000BASF111) zählt zu den beliebtesten Papieren in den Wertpapierdepots der deutschen Anleger. Obwohl die Aktie zu den konjunktursensiblen Werten gehört, sind Wertentwicklung und Dividendenhistorie beeindruckend.

Die Aktie des weltweit größten Chemiekonzerns BASF ist in den Depots der Privatanleger bei der Münchner DAB Bank die Nummer 1 unter den Einzelwerten. Rund 4,3 % des in Aktien investierten Kapitals stecken in BASF-Papieren. Das Vetrauen ist nicht unbegründet. BASF schaffte im Zeitraum August 2003 bis Juli 2013 einen durchschnittlichen jährlichen Zugewinn (Kursgewinn + Dividende) für die Aktionäre in Höhe von 16,5 %, sofern die Dividende reinvestiert wurde.

BASF-Aktie lässt den DAX hinter sich Der DAX lag in diesem Zeitraum bei einem Plus von rund 9 %. Der Euro STOXX 50 schaffte „nur“ einen Zuwachs von 4,0 %. Der Chemiesektor legte in diesem Zeitfenster mit durchschnittlich 10,4 % pro Jahr zu (MSCI World Chemicals) und liegt damit ebenfalls hinter der Wertentwicklung von BASF. Von 2003 bis heute lag der durchschnittliche Anstieg der Dividende bei 16 %, wobei die Dividendenrendite immer über 3 % lag. Auf Basis des derzeitigen Aktienkurses von 73,18 Euro und der Ausschüttung für 2012 (2,60 Euro) beträgt die aktuelle Dividendenrendite 3,55 %.

Die Umsatzziele sind sehr ehrgeizig Der BASF-Umsatz kletterte im 1. Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 4 % auf 38,1 Mrd. Euro bei einem EBIT vor Sondereinflüssen in Höhe von 4,0 Mrd. Euro (+ 3 %). BASF will auch 2013 wieder wachsen und bei Umsatz und EBIT vor Son-

dereinflüssen die Werte des Jahres 2012 übertreffen. Das Unternehmen strebt in allen operativen Segmenten einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis an. Die längerfristigen Ziele sind durchaus ehrgeizig. Der Gewinn je Aktie soll bis 2015 auf 7,50 Euro klettern. Bei den Erlösen wird ein Zuwachs auf 80 Mrd. Euro prognostiziert. Bis 2020 soll der Umsatz um über 50 % auf 110 Mrd. Euro klettern. In der Region Asien-Pazifik soll sich der Umsatz bis dahin auf 25 Mrd. Euro verdoppeln. Die Ludwigshafener wollen immer mindestens 2 % über dem durchschnittlichen Wachstum des Chemiesektors liegen.

BASF setzt auf Forschung & Entwicklung Um die Ziele zu erreichen, sieht BASF Perspektiven in der Elektromobilität (Batterien) oder auch in der Nanotechnologie, der Biotechnologie und der Energiebranche. Dabei betrachtet sich BASF selbst nicht als Hersteller von Produkten, wie noch in den 80er-Jahren mit der Musikkassette, sondern vielmehr als Zulieferer für die Industrie. BASF unterstützt z. B. den Konsumgüterkonzern adidas mit energieeffizienten dämmenden Materialien zur Herstellung von Sportschuhen. Beschichtungen von BASF schützen auch die Oberfläche von Rotorblättern in der Windenergie vor den enormen Umweltbelastungen. Das Forschen nach neuen Anwendungsgebieten hat einen hohen Stellenwert bei BASF. Allein im Jahr 2012 lagen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei 1,7 Mrd. Euro.

HSBC stuft die Aktie auf „Overweight“ BASF SE (ISIN DE000BASF111)

Die Aktie selbst hat sich im bisherigen Jahresverlauf nicht so recht von der Stelle bewegt. Viele Analysten beurteilen die Papiere aber positiv. So hat die britische Investmentbank HSBC BASF in die Auswahlliste „Europe Super Ten“ aufgenommen. Die Einstufung lautet auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 82 Euro. Investoren sollten beachten, dass die Aktie zu den konjunktursensitiven Werten gehört. Die Dividende bietet aber eine gewisse Absicherung nach unten. Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de www.MyDividends.de

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 24.9.2013: 72,22 Euro

AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013 | 11


© getgoods.de

HV-BERICHT

getgoods.de hat den Anschluss zu den Branchengrößen geschafft.

getgoods.de AG

Hohe Wachstumsraten, aber Skepsis unter Anlegern Erstmals hatte mit der getgoods.de AG (ISIN DE0005560601) eine börsennotierte Gesellschaft zur Hauptversammlung (HV) nach Frankfurt an der Oder eingeladen. Das Online-Handelshaus hat sieben Jahre nach der Gründung schon zu den Branchengrößen aufgeschlossen.

Bis 2020 will der Vorstandsvorsitzende, Gründer und Großaktionär Markus Rockstädt-Mies das Unternehmen zu einem Vollsortimenter ausbauen und damit in direkte Konkurrenz zu großen Plattformen wie Amazon oder Otto treten. Durch das breitere Angebot erhofft er sich auch einen besseren Ausgleich der saisonalen Schwankungen. In der Vergangenheit

getgoods.de AG (ISIN DE0005560601)

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 24.9.2013: 1,67 Euro

12 | AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013

hat es wegen der starken Fokussierung auf Unterhaltungselektronik einen extremen Schwerpunkt im Weihnachtsgeschäft gegeben. Der Online-Händler kauft deshalb immer neue Firmen zu. Der jüngste Neuerwerb war der Shoppingclub pauldirekt, durch den 1,2 Mio. neue Kunden auf die Liste genommen werden konnten.

Umsatz nähert sich 500 Mio. Euro 2012 konnte getgoods den Umsatz, teils organisch, teils durch die Zukäufe, auf 403 Mio. Euro (Vj. 194 Mio. Euro) mehr als verdoppeln. Rein organisch lag das Wachstum mit 27 % in etwa gleichauf mit dem Markt. Im ersten Halbjahr 2013 setzte sich der Aufwärtstrend mit Erlösen von 224 Mio. Euro (Vj. 173 Mio. Euro) fort. Im Gesamtjahr sollte sich die Marke von 500 Mio. Euro erreichen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen der Branche arbeitet getgoods auch profitabel. Im Jahr 2012 war das Ergebnis allerdings belastet durch Einmalkosten von rund 3 Mio. Euro aus einer Anleiheemission und einer Kapitalerhöhung. Das Jahresergebnis rutschte deshalb auf 1 Mio. Euro (Vj. 2,1 Mio. Euro) ab.


HV-BERICHT

Anleihe zur Wachstumsfinanzierung begeben Die Anleihe mit einem Volumen von 40 Mio. Euro dient der Wachstumsfinanzierung. Auf der HV regte sich allerdings Kritik an dem Kupon von 7,75 % – eine solche Rendite lässt sich im operativen Geschäft nicht annähernd erwirtschaften. Die Bedenken, dass spätestens die Rückzahlung im Jahr 2017 ein ernstes Problem darstellen könnte, teilt der Vorstandsvorsitzende nicht. Der Planung nach soll die Rückzahlung zum Teil über neue Kredite und im Übrigen aus dem operativen Geschäft erfolgen. Die Anleger sind allerdings skeptisch. Der Kurs der Anleihe (ISIN DE000A1PGVS9) ist mittlerweile auf 72 % abgerutscht.

Rätselraten um den neuen Investor Fragen warf auch die Kapitalerhöhung auf, über die im Dezember 2012 insgesamt 4 Mio. Aktien zu 2,90 Euro und damit leicht über dem damaligen Kurs platziert wurden. Großes Interesse gab es vor allem an der Identität des neuen Investors. In der Regel wird ja ein Abschlag auf den letzten Kurs verlangt und der Meldung nach wurden die Anteile komplett von einem institutionellen Anleger übernommen, der jetzt mit 22,4 % an getgoods beteiligt ist. In diesem Zusammenhang

kamen die Gerüchte zur Sprache, wonach der Media-MarktMitgründer Erich Kellerhals bei getgoods eingestiegen sein soll. Der Verwaltung ist aber nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden nicht bekannt, wer die Stücke gezeichnet hat.

Aktionäre skeptisch Zufrieden sein kann der neue Investor mit seinem Engagement nicht. Die Aktie hat seit seinem Einstieg ein Drittel an Wert eingebüßt. Viele Anleger sind skeptisch, was die weitere Ergebnisentwicklung angeht. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 verringerte sich der Gewinn, nicht zuletzt durch die Zinszahlungen auf die Anleihe, auf nur noch 1,5 Mio. Euro (Vj. 2,8 Mio. Euro); die Nettorendite beträgt damit weniger als 1 %. Der Planung nach sollen im Gesamtjahr 3,8 bis 5 Mio. Euro verdient werden. Damit würde das Ergebnis je Aktie zwischen 0,22 und 0,27 Euro liegen und die Aktie wäre mit einem KGV von weniger als 8 vordergründig günstig bewertet. Ein Engagement drängt sich wegen der unsicheren Ertragsperspektiven aber nicht auf. Matthias Wahler

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AnlegerPlus News 08 | 23.4.2013 | 13


REALDEPOT

Realdepot K+S: Kurs schlägt Kapriolen Einer wahren Achterbahnfahrt glich der Kurs der K+S-Aktie in den letzten Wochen. Nachdem die Vertriebsallianz zwischen Belaruskali und Uralkali durch Uralkali aufgekündigt worden war, ging es zunächst steil nach unten mit dem Kurs der K+S-Aktie.

Nach dem Tief bei 15,02 Euro konnte der Kurs innerhalb von nur zwei Wochen jedoch wieder auf 23,40 Euro zulegen. Ein Plus von 56 %. Grund hierfür waren Gerüchte, dass UralkaliGroßaktionär Kerimow seine Anteile an Uralkali verkaufen würde und es im Anschluss daran erneut zu einer Vertriebskooperation zwischen Uralkali und Belaruskali kommen könnte.

K+S AG (ISIN DE000KSAG888)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 24.10.2013: 20,74 Euro

Dadurch würde die bisherige Angebotsstruktur beibehalten werden und es wahrscheinlich bei Kalipreisen auf bisherigem Niveau bleiben können. Genau mit einem solchen Szenario haben wir in unserer ausführlichen Kaufbegründung zum Kauf der K+S-Aktie gerechnet. Wir gehen auch davon aus, dass es in den kommenden Wochen zu einer Übereinkunft der beiden Kaliproduzenten kommen wird. Sorgen bereitet uns hingegen das Ergebnis der hessischen Landtagswahl. Sofern die Grünen an einer neuen Landesregierung beteiligt werden, dürfte es zu erweiterten Umweltauflagen für K+S in Bezug auf die Einleitung von Abwässern in den Fluss Werra kommen. Dies könnte für K+S zusätzliche Aufwendungen bedeuten und noch sehr teuer werden.


REALDEPOT

SdK REALDEPOT Kursveränderung

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 23.9.2013 in Euro

Gesamtwert am 23.9.2013 in Euro

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

11,48

5.740,00

+ 34,4 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*10,91

10.910,00

+ 31,5 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19 .10.2011

30,50

6.09 9 ,00

33,00

6.600,00

+ 8,2 %

800

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

10,15

8.120,00

+ 23,8 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,55

4.400,00

- 17,9 %

300

Eurokai KGaA Vz.

570653

17.06.2013

19,60

5.879,00

21,95

6.585,00

- 12,0 %

350

K+S AG

KSAG88

30.07.2013

22,72

7.952,00

20,65

7.227,50

-9,1 %

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*20,56

1.028,00

- 74,1 %

Anzahl

Wertpapier

WKN

500

Essanelle Hair Group AG

100

8.000

50 5

Repower Nachbesserungsrechte Griechenland Strip**

angefallene Transaktionskosten: 490,53 Euro | Stückzinsen: -21,33 Euro | abgeführte Steuern: 4.145,88 Euro | Kontostand: 63.274,19 Euro Gesamtdepotwert: 118.049,57 Euro

Depotveränderung: +18,05 %

Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden.

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 17) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013 | 15


HV-TERMINE

Stand: 23.9.2013, Angaben ohne Gewähr, Quelle: http://www.sdk.org/hauptversammlung.php

September 25.09.2013 25.09.2013 26.09.2013 26.09.2013 27.09.2013 27.09.2013 30.09.2013

PARK & Bellheimer AG IMW Immobilien SE Dahlbusch AG Pilkington Deutschland AG Sonne+Wind Beteiligungen AG Elster Group SE Deutsche Wohnen AG

November Pirmasens Berlin Gelsenkirchen Gelsenkirchen Berlin Düsseldorf Frankfurt /Main

05.11.2013 Balda AG 08.11.2013 Ceotronics AG

Bielefeld Rödermark

Dezember 03.12.2013 KROMI Logistik AG 19.12.2013 KWS Saat AG

Hamburg Einbeck

Oktober 02.10.2013 02.10.2013 07.10.2013 09.10.2013 10.10.2013 10.10.2013 10.10.2013 15.10.2013 18.10.2013 28.10.2013

Medion AG Formycon AG GSC Portfolio AG Spielkarten-Fabriken AG, ASS Kabel Deutschland Holding AG elexxion AG eValue Ventures AG Adler Real Estate AG KTG Energie AG Backbone Technology AG

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H BondGuide -Musterde pot: Abfah H News zu rt (S. 6) aktuellen und gelist eten Bond H Notierte -Emissione Mittelstand n (S. 8) sanleihen H Impressum im Überb lick (S. 12) (S. 17) H Law Corne r: Die Neua uflage des Emittenten leitfadens (S. 18)

Betrüblicher scheint mir, dass die tigkeit bei Wahrnehmun der Berichte g der Wich rstattung jetzt nur in den Med noch 33% ien von 53% fiel. Das auf betrifft uns ist jetzt echt ganz konk mies, denn ret. Gleichzei das privater Inve tig sei aber storen weit die Nachfrag erhin Also wie e ein „wichtige denn nun: r Einflussf Private ja akto r“. pflegeleich gerne, aber t und als wenn, dann Bassin für nur Ladenhüte ansonste r? n unplatzie rbare

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14-tägig

23. Aug. 201 3 Ausgabe 17/2013

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IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer, Carolyn Friesl, Werner W. Rehmet (MyDividends),Stefan Riedel, Harald Rotter, Matthias Wahler Lektorat: Katja Utermöller-Staege Grafik, Layout, Produktion: Antonia Schmid Redaktionsschluss: 24.9.2013 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

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Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzins- trumenten abhängt, die dieser emittiert hat. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

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AnlegerPlus News 19 | 24.9.2013 | 17

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AnlegerPlus News 19/2013  

Die neue Ausgabe unseres Online-Finanzmagazins AnlegerPlus News ist da! Mit spannenden Beiträgen u.a. zu Wacker Chemie, BASF und Getgoods. V...

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Die neue Ausgabe unseres Online-Finanzmagazins AnlegerPlus News ist da! Mit spannenden Beiträgen u.a. zu Wacker Chemie, BASF und Getgoods. V...

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