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Der Newsletter für Kapitalanleger. Mit Wissen zu Werten.

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Pharmaaktie: Merck

Neue Kurstreiber in der Pipeline 11

MyDividends-wikifolio: L’Oréal

Der König der europäischen Aristokraten 1

HV-Berichte

Daldrup&Söhne und HELLA 1

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Börsentag Hamburg

Eine Börse zum Anfassen Kurzmeldungen – Seite 4

Nebenwerte – Seite 6

www.facebook.com/ AnlegerPlus

Realdepot – Seite 22


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EDITORIAL

Der Nutzen von Aktienrückkaufprogrammen Liebe Leserinnen und Leser, deutsche Konzerne geben 2017 so viel Geld für Aktienrückkäufe aus wie seit der Finanzkrise nicht mehr, so eine Berechnung des Flossbach von Storch Research Instituts. Demnach kauften Unternehmen aus DAX und MDAX bis September Papiere im Wert von mehr als 4,2 Milliarden Euro zurück.

Gelder nicht in den Ausbau von Kapazitäten, die Forschung oder die Erschließung neuer Märkte investiert, sondern an der Börse „verschwendet“ werden. … aber auch Vorteilen Doch es gibt auch Gründe, die für ein Aktienrückkaufprogramm sprechen. So macht ein solches durchaus Sinn, um Mitarbeiterbeteiligungsmodelle auszustatten. Auch die Verwendung erworbener Aktien für Unternehmensakquisitionen kann vorteilhaft sein, da dann keine Kapitalerhöhung benötigt wird und so die Altaktionäre nicht verwässert werden. Alles in allem ist es also Abwägungssache, inwieweit Anleger Aktienrückkaufprogramme unterstützen sollten.

Das ist der höchste Wert seit dem Boom vor der Finanzkrise 2008, wenngleich noch weit vom damaligen Umfang entfernt. Damals hatten 16 deutsche Konzerne Aktien im Wert von 16,9 Milliarden Euro zurückgekauft. Dieses Jahr tätigten nur sechs der rund 80 Unternehmen solche Käufe. Die jüngsten Rückkäufe verteilen sich laut dem Institut auf sechs Unternehmen: Die Versicherer Allianz und Munich Re, die Industriekonzerne Siemens und GEA, den Sportartikelhersteller adidas sowie den Lichtspezialisten OSRAM. Mit den genannten 4,2 Milliarden Euro gaben die Firmen in den ersten knapp neun Monaten mehr Geld für die Programme aus als in manchen Vorjahren. 2016 etwa war das Volumen mit 2,5 Milliarden Euro deutlich niedriger. Rückkäufe mit Nachteilen, … Mit den Rückkäufen wollen Konzerne ihre Anteilseigner verwöhnen. Wenn die Papiere an der Börse stärker nachgefragt sind, steigt häufig auch der Aktienkurs. Zudem können sie so überschüssiges Geld an die Anteilseigner geben. Außerdem steigen meist auch Gewinn und Dividende je Aktie, da sich der erzielte Jahresgewinn nach einem Aktienrückkaufprogramm auf weniger ausstehende Aktien verteilt. Doch diese Art der „Aktionärsbeglückung“ hat viele Nachteile. Beispielsweise sinkt die Zahl der ausstehenden Aktien bei den rückkaufenden Unternehmen, sodass die Aktie ein knappes Gut wird, für das gegebenenfalls überhöhte Preise bezahlt werden. Zudem übersehen viele Konzernlenker, dass auch wieder schlechtere Zeiten kommen könnten, in denen das jetzt für Rückkäufe verwendete Geld dringend benötigt wird. Und es könnte der Eindruck entstehen, dass ein Aktienrückkauf die Überforderung des Managements belegt, da die

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

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AnlegerPlusNews 10 2017

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INHALT

Investment & Strategie 6 Nebenwerte

Kurzmeldungen Voltabox plant Börsengang

10 Einzelwerte

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Die paragon-Tochter Voltabox (ISIN DE000A2E4LE9) plant ihren Börsengang für den 13. Oktober.

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Markt & Werte 01

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14 Technische Analyse

SdK EXTRA

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16 SdK-Meldung 1

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18 HV-Berichte

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22 Realdepot

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WISSEN

Zwei deutsche Unternehmen gehen von der Börse.

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24 Börsentag Hamburg

Fondsabsatz steigt wieder

Rubriken 3 Editorial 4 Kurzmeldungen 25 HV-Termine

Delistings

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Aktienfonds verzeichnen in Deutschland die höchsten Zuflüsse seit Januar 2001.

26 IR-Kontakt 33 Impressum

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IN ALLER KÜRZE

Neue ETFs gelistet Die Emittenten BNP Paribas und Franklin Templeton bringen jeweils vier neue ETFs auf den Markt.

BNP Paribas Easy Equity Dividend US UCITS ETF BNP Paribas Easy Equity Dividend Europe UCITS ETF BNP Paribas Easy Equity Value US UCITS ETF

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Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF Franklin LibertyQ U.S. Equity UCITS ETF.

ETF-Tabelle ETF

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Easy MSCI World ex CW Ucits ETF

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HELLA ist ein global aufgestelltes, börsennotiertes Familienunternehmen mit über 38.000 Beschäigten an mehr als 125 Standorten in rund 35 Ländern. Der HELLA Konzern entwickelt und fertigt für die Automobilindustrie Produkte für Lichttechnik und Elektronik und verfügt über eine der größten Handelsorganisationen für Kfz-Teile, Zubehör, Diagnose und Serviceleistungen in Europa. Mit fast 7.000 Beschäigten in Forschung und Entwicklung zählt HELLA zu den wesentlichen Innovationstreibern im Markt. Darüber hinaus gehört der HELLA Konzern zu den Top 40 der weltweiten Automobilzulieferer sowie zu den 100 größten deutschen Industrieunternehmen. Konzernzahlen 2016/2017: Umsatzerlöse: Bereinigtes EBIT: EBIT: Ergebnis je Aktie:

6.585 Mio. € 534 Mio. € 507 Mio. € 3,08 €

Konzernzahlen 2015/2016: Umsatzerlöse: Bereinigtes EBIT: EBIT: Ergebnis je Aktie:

6.352 Mio. € 476 Mio. € 420 Mio. € 2,42 €

Weitere Informationen erhalten Sie von: Dr. Markus Richter߃Unternehmenssprecher HELLA KGaA Hueck & Co. Rixbecker Straße 75߃59552 Lippstadt, Deutschland Tel.: +49 (0)2941 38-7545߃Fax: +49 (0)2941 38-477545 Markus.Richter@hella.com߃www.hella.com


INVESTMENT & STRATEGIE

Nebenwerte – Unternehmensmeldungen +23 %

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Kursziel übertroffen In der Juli-Ausgabe 2016 (AnlegerPlus 6/2016) stellten wir die im MDAX notierte CTS EVENTIM AG & Co. KGaA (ISIN DE0005470306) neu vor und legten unseren Lesern die Aktie bei Kursen um 29,50 Euro ans Herz. Mittlerweile hat das Papier unser damals ausgerufenes Kursziel von 36 Euro überschritten und notiert aktuell bei knapp 36,50 Euro. Doch das Unternehmen entwickelt sich weiter sehr gut, sodass auch höhere Kurse in den Bereich des Möglichen rücken.

KURZPORTRÄT

Wachstumskurs setzte sich fort Nachdem CTS wie berichtet bereits 2015 ein Rekordjahr hinter sich gebracht hatte, setzte sich der Wachstumskurs 2016 unverändert fort. Trotz einer erwarteten rückläufigen Entwicklung im Segment Live-Entertainment führte das starke Wachstum im Segment Ticketing zu einer deutlichen Steigerung des normalisierten Konzern-EBITDA um 7,4 % auf 194,5 Mio. Euro, und das obwohl sich der Kon-

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zernumsatz mit 803 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau bewegte. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres zeigte der Konzern aber, dass CTS immer noch zu Umsatzsteigerungen in der Lage ist: Der Konzernumsatz kletterte nämlich um stolze 16 % auf 489 Mio. Euro, das normalisierte Konzern-EBITDA erhöhte sich dank eines starken TicketingGeschäfts – insbesondere im Onlinebereich – um 3,4 % auf 84,2 Mio. Euro. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg: „CTS EVENTIM blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Zum Wachstum hat insbesondere der Ausbau unserer digitalen und internationalen Aktivitäten beigetragen. Auf dieser Grundlage haben wir weltweit erstmals mehr als 20 Millionen Tickets allein über Onlinekanäle verkauft.“ Akquisition beschleunigt Internationalisierung Erklärtes Ziel des CTS-Vorstands ist es, die eingeschlagene Wachstumsstrategie fortzusetzen und CTS digitaler und internationaler zu machen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die jüngst verkündete Mehrheitsübernahme am italienischen

Promoter Vertigo. Mit dieser Akquisition ist CTS nunmehr auch im Segment Live Entertainment in Italien vertreten. Das Unternehmen ist dort bereits Eigentümer des führenden Ticketing-Anbieters Ticketone. CTS EVENTIM (ISIN DE0005470306) 45 € 40 € 35 € 30 € 25 € 20 €

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Vertigo wurde von den Brüdern Andrea und Stefano Pieroni gegründet. Beide verfügen über langjährige Erfahrungen im Live Entertainment-Bereich und waren in ihrer Laufbahn unter anderem in verantwortlicher Position für Live Nation Italy tätig. Andrea Pieroni ist zugleich der

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INVESTMENT & STRATEGIE

langjährige Promoter legendärer internationaler Künstler, darunter Iron Maiden, Metallica und David Gilmour. Zudem rief er 1997 Italiens größtes Rock- und MetalFestival „Gods of Metal“ ins Leben, das unter seiner Regie in den darauffolgenden 20 Jahren weltweite Bekanntheit erlangte. Die Pieroni-Brüder werden Vertigo weiter von Mailand aus führen. CTS erhält zwei Sitze im Board und wird das Unternehmen in seiner Medusa Music Group vollkonsolidieren. Die dort gebündelten Gesellschaften veranstalten mit dieser Transaktion Live-Events in insgesamt acht europäischen Ländern: neben Deutschland, Österreich und der Schweiz, Dänemark, Schweden, Finnland und den Niederlanden nunmehr auch in Italien. Im Segment Ticketing ist CTS in 25 Ländern aktiv.

wiesen, dass es sein Geschäft versteht. Deshalb ist die Prognose eines höheren Umsatzes und Ergebnisses als 2016 mehr als glaubhaft. Wir gehen davon aus, dass die jüngst getätigten Akquisitionen das Konzernergebnis auch künftig in die Höhe treiben können und für die Zukunft ordentliche Dividendenzahlungen garantieren. Unser mittelfristiges Kursziel heben wir daher auf 45 Euro an, das Stop-Loss-Limit sollte auf 30 Euro nachgezogen werden.

Aktie halten Das CTS-Management unter dem Vorstandsvorsitzenden und Großaktionär Schulenberg hat in der Vergangenheit be-

Eine nicht gerade berauschende Kursentwicklung hat die Aktie der einst im TecDAX notierten QSC AG (ISIN DE0005137004) in den letzten Jahren

02 Turnaroundkandidat mit Kursfantasie

hinter sich. Notierte das Papier Anfang 2014 noch bei über 4 Euro, stehen aktuell gerade einmal 1,85 Euro zu Buche. Der Kursrückgang des einstigen Telekommunikationsdienstleisters lag an hausgemachten Problemen, die jetzt aber überwunden sein könnten, sodass ein Kursaufschwung möglich erscheint. Mittelstand im Visier QSC bezeichnet sich als „der Digitalisierer für den deutschen Mittelstand“ und wirbt damit, seine Kunden aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Cloud, Internet of Things, Consulting, Telekommunikation und Colocation sicher in das digitale Zeitalter zu begleiten. Das Unternehmen wurde 1997 als Beratungsgesellschaft gegründet. Nach dem Börsengang im April 2000 hat QSC zunächst ein bundesweites Breitbandnetz aufgebaut und schon bald damit begon-

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INVESTMENT & STRATEGIE

nen, weitere Grundsteine für das heutige umfassende Portfolio zu legen. 2006 wurde z. B. das Sprach- und Datennetz zu einem IP-basierten „Next Generation Network“ umgebaut. Gleichzeitig erfolgte die Akquisition des auf Richtfunk spezialisierten Netzanbieters Broadnet AG aus Hamburg. Vier Jahre später übernahm QSC den Housing- und Hosting-Spezialisten IP Partner AG aus Nürnberg und im Jahre 2011 den IT-Consulting- und IT-Out-

laufende Geschäftsjahr eine Trendwende ab. Nach sechs Monaten konnte das Unternehmen wieder ein positives Periodenergebnis verkünden. Bei Umsatzerlösen von 176 Mio. Euro lag das EBITDA bei 20,2 Mio. Euro, unter dem Strich steht ein Konzerngewinn von 1,1 Mio. Euro. Neben dem positiven Ergebnis zeigt auch der Free Cashflow, der sich im ersten Halbjahr 2017 um 16 % auf 6,4 Mio. Euro erhöhte, obwohl QSC mit 9,8 Mio. Euro deutlich mehr investierte (+42 %) als im Vorjahr,

Die QSC AG in Köln

sourcing-Anbieter INFO AG aus Hamburg. Die Verschmelzung dieser Unternehmen fand im August 2013 statt. Die QSC AG zählt damit zu den wenigen Anbietern, die vom Rechenzentrum bis hin zum Arbeitsplatz das gesamte Leistungsspektrum an IT und TK-Leistungen mit sogenannter Ende-zu-EndeQualität abdecken und ihren Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette anbieten kann. Gesamtjahr soll positiv werden Nach einigen schweren Jahren, in denen es dem QSC-Vorstand nicht gelang, profitabel zu wirtschaften, zeichnet sich für das

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dass die Richtung beim Unternehmen stimmt. Auch für das Gesamtjahr zeigt sich der QSC-Vorstand zuversichtlich, den operativen Turnaround anhand positiver Unternehmenszahlen zeigen zu können. So soll der Umsatz zwischen 355 und 365 Mio. Euro liegen, das EBITDA in einem Bereich von 36 bis 40 Mio. Euro und der Free Cashflow bei über 8,4 Mio. Euro. Die höchsten Umsatzzuwächse erwartet der Vertrieb auch in der zweiten Jahreshälfte im jüngsten Segment Cloud. Das Consulting und das TK-Geschäft mit Firmenkunden planen nach der Stabilisierung im ersten Halbjahr 2017 eben-

falls wieder mit steigenden Umsätzen. Darüber hinaus rechnet das TK-Geschäft mit Wiederverkäufern damit, einen Teil seiner Umsatzverluste aus dem ersten Halbjahr 2017 kompensieren zu können. Erneuter Versuch Alles in allem vermittelt das Unternehmen wieder einen guten Eindruck, der auch dadurch untermauert wird, dass QSC in den vergangenen drei schwierigen Jahren eine Dividende in Höhe von 0,03 Euro je Aktie an seine Anteilseigner ausgeschüttet hat. Mit positiven Unternehmenszahlen könnte hier mittelfristig sogar eine Steigerung in den Bereich des Möglichen rücken. Aber wir hatten das Unternehmen vor fast genau drei Jahren schon einmal auf unsere Nebenwerteliste gesetzt und damals fiel der Kurs relativ schnell unter die gesetzte Stopp-Marke. Daher ist Vorsicht angebracht und nur spekulative Naturen sollten sich den Turnaroundkandidaten derzeit näher anschauen. Auf dem aktuellen Kursniveau von 1,85 Euro wird das Unternehmen mit 230 Mio. Euro bewertet. Sollte der Turnaround nachhaltig gelingen, sind aus unserer Sicht deutlich höhere Kurse denkbar. Spekulativ orientierte Anleger finden bei Kursen um die 1,90 Euro eine interessante Einstiegsgelegenheit. Wir halten ein mittelfristiges Kursziel von 3 Euro für möglich, das StopLoss-Limit sollte bei 1,50 Euro platziert werden. (-hi)

QSC (ISIN DE0005137004) 5,0 € 4,5 € 4,0 € 3,5 € 3,0 € 2,5 € 2,0 € 1,5 €

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INVESTMENT & STRATEGIE

Mehr Marge und Dividende WACKER CHEMIE Der Münchener Spezialchemiekonzern Wacker Chemie will nach den Investitionen der Vorjahre jetzt wieder bei der Profitabilität zulegen. Für eine noch höhere Aktienbewertung muss das MDAX-Unternehmen aber neue Wachstumsimpulse liefern.

en Aktionären von Wacker Chemie bescherten die an den Börsen eher mauen Sommermonate neue Glücksgefühle. Von Mitte Juli bis Ende September schnellte die Aktie um 30 % auf den höchsten Stand seit August 2011. Der Kapitalmarkttag, den das MDAXUnternehmen am 4. Oktober abhielt, hat diesem Aufschwung fürs Erste einen Dämpfer versetzt.

Labortest bei Wacker Chemie

Der Grund für die Gewinnmitnahmen an der Börse? Das Management um Vorstandschef Rudolf Staudigl hat nach dem starken ersten Halbjahr 2017 die Prognosen für das Gesamtjahr nicht weiter angehoben. Im Gegenzug sorgen sich die Investoren um drei Belastungsfaktoren: Neben den gestiegenen Rohstoffpreisen und den niedrigen Verkaufspreisen für Polysilizium, den Rohstoff für Solarzellen, ist es der schwache US-Dollar. Eine Änderung von einem US-Cent schlägt sich bei Wacker mit bis zu 15 Mio. Euro weniger Umsatz und einem bis zu 5 Mio. Euro niedrigeren EBITDA nieder. Weniger Schulden, höhere Margen Langfristig verfolgt der Spezialchemiekonzern seine Strategie „Growth and Cash“. Will heißen: Nach den Investitionen der

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vergangenen Jahre sollen nun die Verbindlichkeiten heruntergefahren werden. Allein im Zeitraum Januar bis Juni 2017 verringerte sich die Nettoverschuldung von 992,5 auf 671 Mio. Euro. Zugleich erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 34,8 auf 44,2 %. Die Ziele für das operative Geschäft erklärt Staudigl folgendermaßen: „Wir bauen unsere Produktionskapazitäten weiter aus mit Investitionen, die unterhalb der Abschreibungen liegen. Für die Chemiebereiche streben wir eine Ziel-EBITDA-Marge von über 16 % an. Für unser Polysiliziumgeschäft liegt das Ziel bei über 30 %.“ Im Polysiliziumgeschäft, der margenstärksten Sparte, hat nach einer jahrelangen Flaute die Nachfrage wieder angezogen. Für die mit größerer Energieeffizienz arbeitenden Silizium-Monozellen beziffern Experten die jährlichen Wachstumsraten von 2016 bis 2021 auf höher als 20 %. Zugleich liefern die Geschäftsbereiche Silikone und Polymere solide Wachstumsraten. Die steigenden Rohstoffkosten gibt Wacker Chemie an die Endkunden weiter. So hat der Konzern im Oktober die Preise für Dispersionen, wie sie für Klebstoffe, Dichtstoffe, Farben und Materialbeschichtungen verwendet werden, um 10 % und für Silikone um bis zu 25 % angehoben. Darüber hinaus erschließt sich Wacker mit mehr „grünen“ Produkten wie Hochleistungssilikonen für Elektroautos, Klebstoffzusätzen für Windräder und Dispersionspulver für Wärmedämmsysteme neue Märkte. Dem monatelangen Produktionsausfall von Polysiliziumprodukten am USStandort Charleston – dort führte kürzlich ein technischer Defekt zu einer Wasserstoffexplosion – kann der Konzern nach eigenem Bekunden begegnen, weil man in signifikantem Umfang Vorräte aufgebaut

habe und damit Kundenanforderungen bis Jahresende abdecken könne. Sportliche Bewertung Womit wir bei der Aktienbewertung wären. Für ein Gewinnwachstum, das die Analystenschätzungen für die nächsten zwei Jahre im Schnitt bei 18 % ansetzen, bezahlen Anleger das 23-Fache des für 2018 erwarteten Gewinns je Aktie. Unter vergleichbaren Wettbewerbern ist Clariant aus der Schweiz mit einem KGV von 15 bei einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von 12 % und DSM aus den Niederlanden mit einem 2018er-KGV von 17 bei einem erwarteten Gewinnplus von 20 % bewertet. Fazit: Eine höhere Bewertung rechtfertigt die Wacker-Aktie erst dann, wenn das Unternehmen beim Gewinnschub weiter nachlegt. Es empfiehlt sich deshalb, das nächste Quartalsergebnis am 26. Oktober abzuwarten, wenn das Management aller Voraussicht nach die Geschäftsprognose für 2017 und darüber hinaus konkretisieren wird. Stefan Riedel

Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881) 120 € 110 € 100 € 90 € 80 € 70 € 60 €

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INVESTMENT & STRATEGIE

Neue Kurstreiber in der Pipeline MERCK Nach einer jahrelangen Produktflaute kommt Bewegung in die Medikamentensparte des DAX-Konzerns Merck. Schaffen die Hoffnungsträger den Durchbruch, steht die Aktie vor einer Neubewertung.

nders als bei den meisten anderen DAX-Unternehmen hat sich der Aktienkurs von Merck noch nicht vom Tief aus den Sommermonaten gelöst. Dabei steht die Pharmasparte des Darmstädter Unternehmens vor spannenden Zeiten und könnte der Gesellschaft einen Renditekick bescheren. Merck (ISIN DE0006599905) 120 € 110 € 100 € 90 € 80 € 70 € 60 €

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In den vergangenen Jahren wurde Merck an den Finanzmärkten vor allem als Mischkonzern wahrgenommen. Das Produktsortiment umfasst Medikamente und rezeptfreie Arzneien, Flüssigkristalle für Displays, Elektrochemikalien für die Chipproduktion, aber auch Pigmente sowie Reagenzien und Laborprodukte für die Pharmaforschung. Die Sparte Performance Materials ist global top bei den Flüssigkristallen, wie sie etwa in hochauflösenden Displays eingesetzt werden. Im Geschäftsfeld Laborausrüstung, dessen Abnehmer vor allem in der Pharmaindustrie angesiedelt sind, verstärkte sich Merck 2015 mit der 17 Milliarden US-Dollar schweren Akquisition des USUnternehmens Sigma-Aldrich. Neue Arzneien vor dem großen Sprung Dieser Mix garantiert Stabilität, sorgt aber auch für niedrigere Margen als bei reinen

Pharma- oder Biotechfirmen. Dementsprechend größer ist der Abschlag bei der Aktienbewertung. Aktuell kommt Merck auf ein 2018er-KGV von 15 und liegt damit knapp unter dem aktuellen Schnitt der Pharmabranche. Über Jahre galt die Pharmasparte als das Sorgenkind von Merck: Das 2008 zugelassene Krebsmittel Erbitux ist das bis dato letzte zugelassene Medikament, das jährliche Spitzenumsätze im Milliardenbereich einfuhr. Wer jetzt in die Aktie einsteigt, setzt darauf, dass der große Befreiungsschlag gelingt. Seit März 2017 ist in den USA das zusammen mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelte Medikament Avemulab als erste Behandlung einer seltenen und aggressiven Hautkrebsform zugelassen. Pfizer hatte Merck bei seinem Einstieg in die Kooperation vor zwei Jahren sofort 850 Mio. US-Dollar gezahlt. Bis zu zwei Milliarden US-Dollar an weiteren Zahlungen stehen Merck zu, wenn das Medikament in den USA auf dem Markt ist. Nächster Schritt ist die EU-Zulassung. Insgesamt neun klinische Studien gegen verschiedene Krebsarten befinden sich in der klinischen Endphase III. Drei davon sollen bis Mitte 2018 Resultate liefern. Für das Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad hat Merck bereits seit August Grünes Licht in Europa. In Deutschland und Großbritannien ist die Markteinführung im Oktober erfolgt. Bis 2025 rechnet Merck für Mavenclad in Europa mit jährlichen Spitzenumsätzen von bis zu 700 Mio. Euro. Ob Merck für Mavenclad in den USA einen Zulassungsantrag einreicht, will der Vorstand bis Ende 2017 entscheiden. Kurstreiber Pharmasparte Klar ist aber: Die Arzneien sind der Schlüssel für die ambitionierte Agenda, die Vorstandschef Stefan Oschmann gesetzt hat.

Biotechnologie in einem Protein-Produktionslabor in Corsier-sur-Vev

Vier Milliarden Euro Umsatz mehr mit neuen Produkten, so hat der Vorstand auf dem jüngsten Kapitalmarkttag nochmals bekräftigt, will Merck bis 2022 mit neuen Pharmaprodukte erzielen. Die Hälfte davon soll aus der Pharmasparte kommen. Keine neuen Aussagen machte Merck zur Zukunft des Consumer-Health-Geschäfts. Bis Anfang 2018 will der Vorstand über die Abspaltung der Sparte für rezeptfreie Medikamente entscheiden. Diese Sparte mit Markenprodukten wie dem Nasenspray Nasivin stellte zuletzt 13 % am Konzernumsatz und liefert seit 2012 ein jährliches Umsatzwachstum von 6 %. Als Interessenten gelten der US-Pharmakonzern Johnson&Johnson, der britische Konsumgüterriese Reckitt Benckiser und der Schweizer Nahrungsmittelmulti Nestlé. Mit den Einnahmen könnte Merck die Verbindlichkeiten aus der Akquisition von Sigma Aldrich weiter abbauen und zugleich mit kleineren Zukäufen die Pharmasparte weiter ausbauen. Stefan Riedel

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INVESTMENT & STRATEGIE

MYDIVIDENDS Zur Crème de la Crème unter den Dividendenwerten zählen Firmen, die über 25 Jahre in Folge ihre Dividende jedes Jahr angehoben haben. Diese sogenannten Dividendenaristokraten spielen auch im AnlegerPlus MyDividends-wikifolio eine wichtige Rolle. m AnlegerPlus MyDividends-wikifolio setzen wir vor allem auf Firmen, die über eine längere Zeit ihre Ausschüttung regelmäßig angehoben haben. In unserem Visier stehen besonders Aktien von Gesellschaften, die seit mindestens einem Vierteljahrhundert ihre Dividende Jahr um Jahr gesteigert haben, die sogenannten Dividendenaristokraten. Traditionell finden sich viele dieser Werte in den USA, denn USInvestoren haben die Dividendenstrategie schon lange für sich entdeckt. Der S&P 500 Aristocrats-Index z. B. beinhaltet 50 dieser Firmen, die mindestens 25 Jahre oder länger ihre Ausschüttung erhöht haben. Eine Garantie dafür, dass die Firmen auch in der Zukunft ihre Dividende anheben werden, gibt es allerdings nicht. Beispielsweise musste General Electric, die bis dahin dem Kreis der Aristokraten angehörte, während der Finanzkrise die Dividende kürzen.

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In Europa ist die Liste der Dividendenaristokraten deutlich kürzer. Aber es gibt sie, z. B. zählen Konzerne wie L’Oréal, Roche oder auch Vodafone dazu. Fresenius steht kurz vor der Aufnahme in den auserwählten Kreis. Der DAX-Konzern gab in diesem Jahr die 24. Dividendenerhöhung in ununterbrochener Folge bekannt. Wir zweifeln nicht daran, dass die Bad Homburger im kommenden Jahr die 25. Anhebung bekannt geben und damit in den Olymp der Aristokraten aufsteigen. Der König unter den Aristokraten Der weltgrößte Kosmetikkonzern L’Oréal hat in diesem Jahr die Dividende um 6,5 % auf 3,30 Euro erhöht (Vj. 3,10 Euro). Die Franzosen haben die Dividende damit über 30 Jahre in Folge angehoben. Damit hat L’Oréal die Königskrone der europäischen Aristokraten inne. Die Aktie ist seit dem 8.10.1963 an der Börse in Paris notiert. Was vielleicht nicht allen Anlegern bekannt ist: Der Schweizer Nahrungsmittelgigant Nestlé ist seit dem Jahr 1974 an L’Oréal beteiligt. Damals wurde nach der Regierungsübernahme der Sozialisten eine Verstaatlichung des Kosmetikgiganten durch den französischen Staat befürchtet. Aufgrund der Intervention des zweiten Großaktionärs von L’Oréal, der Familie Bettencourt, stiegen die Schweizer bei L’Oréal ein. Im Moment hält Nestlé noch rund 23 % der Anteile. Und aktuell wird wieder heiß diskutiert, was mit diesem Anteil passieren wird. Die Nummer 1 am Kosmetikmarkt Zu rund einem Drittel ist L’Oréal heute in der Hand der Bettencourt-Familie. Eugène Paul Louis Schueller gründete im Jahr 1909 den Kosmetikriesen mit Hauptsitz in Clichy. Am 21.10.1922 wurde seine Tochter Liliane geboren, die 1950 den französischen Politiker André Bettencourt heiratete. Nach dem Tod des Vaters 1957 erbte Liliane Bettencourt den Anteil des L’Oréal-Gründers. Am 21. September dieses Jahres starb Liliane Bettencourt im Alter


INVESTMENT & STRATEGIE

von 94 Jahren. Die einzige Tochter Françoise Bettencourt-Meyers ist nun die Erbin und damit wohl auch die vermögendste Frau der Welt. Der Kosmetikmarkt zählt zu den stabilen Wachstumsmärkten. In den letzten 24 Jahren wuchs der Sektor jährlich um 3 bis 5 %. In diesem Jahr wird ein Wachstum von rund 4 % erwartet. Insbesondere in den Schwellenländern besteht ein hoher Bedarf an Kosmetikartikeln. Während in den gesättigten Märkten der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an Schönheitsprodukten bei 182 US-Dollar pro Jahr liegt, beträgt dieser in den neuen Märkten bisher durchschnittlich nur 33 US-Dollar. Es gibt also viel Luft nach oben. L’Oréal ist unangefochtener Marktführer unter den internationalen Kosmetikunternehmen. Der Marktanteil liegt weltweit bei 12,6 %. Der Konzern vereint über 30 internationale Kosmetikmarken wie Garnier, Maybelline New York, Lancôme, Kiehl’s und Helena Rubinstein unter einem Dach. Die Kosmetikkette The Body Shop hat L’Oréal in diesem Jahr für eine Milliarde Euro an den brasilianischen Mitbewerber Natura Cosmeticos verkauft. Im ersten Halbjahr 2017 steigerte L’Oréal den Umsatz auf vergleichbarer Fläche um 4,3 % auf 6,56 Mrd. Euro. Unter dem Strich

wird mit Kosmetikprodukten auch einiges verdient, was sich letztendlich auch für die Aktionäre bemerkbar macht. L’Oréal steigerte die operative Marge von 2001 bis 2016 von 12,1 % auf 17,6 %. Im ersten Halbjahr 2017 stand ein Nettoertrag von 2,2 Mrd. Euro in den Büchern, ein Plus von 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Ertrag je Aktie lag bei 3,88 Euro, nach 3,59 Euro im Vorjahr. L’Oréal ist übrigens mit einem Anteil von 9,4 % der größte Aktionär von Sanofi. Immer wieder tauchen Gerüchte auf, die Franzosen könnten diesen Anteil versilbern, um wiederum Nestlé seinen Anteil an L’Oréal abzukaufen – das Thema bleibt spannend. So oder so sind wir froh, die Aktie im wikifolio zu haben. Wir sind uns sicher, dass der Wert uns und seinen Aktionären in der Zukunft noch viel Freude bereiten wird. Das AnlegerPlus MyDividends-wikifolio weist seit der Auflage im Juni 2015 ein Kursplus von 10,8 % auf. Werner W. Rehmet


MARKT & WERTE

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Neue Rekorde, alte Sorgen DAX Der DAX hat kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial. Allerdings ist aufgrund des starken Anstiegs ein direkter Trendwechsel nicht ausgeschlossen.

n den vergangenen Wochen konnte der DAX in einer fulminanten Aufwärtsbewegung die Baisse seit Mitte Juni neutralisieren und auf neue Höchststände klettern. Gleichzeitig hat dieser Anstieg ein Niveau erreicht, auf dem es jederzeit zu einer scharfen Abwärtswelle kommen könnte. Denn die bärischen Signale, die insbesondere der Bruch der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie im August ausgelöst hatte, sind immer noch aktiv. Zum damaligen Zeitpunkt war der Index ausgehend von einem neuen Rekordhoch bei 12.951 Punkten in einer zweigeteilten Abwärtsbewegung unter die Unterstützungen bei 12.490 und 12.390 Punkten eingebrochen und bis knapp unter die Haltemarke bei 11.920 Punkten gefallen. Mit der Rückeroberung dieser Marke startete Ende August eine erste Erholung, die den DAX wieder an die Kurshürden im Bereich von 12.300 Punkten zurückführte.

DAX

Anfang September sorgte dann der Ausbruch über die Barriere bei 12.390 Punkten für eine massive Beschleunigung des Anstiegs, die den Wert direkt an den zentralen Widerstand bei 12.575 Punkten katapultierte. Nachdem auch diese Marke nach einer mehrtägigen Seitwärtsbewegung überwunden wurde, starteten die Bullen den nächsten Aufwärtsimpuls, der den Index über die Hürde bei 12.676 Punkten und zuletzt auch über das bisherige Allzeithoch antrieb. In den vergangenen Tagen konnte der neue Höchststand auf 12.996 Punkte getrieben werden. Ausblick Aufgrund der jüngsten Kaufsignale hat der DAX kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial. Allerdings steigt mit jedem Punkt, den der Index klettert, gleichzeitig auch das Risiko einer beginnenden Topbildungsphase. Aufgrund des starken Anstiegs ist sogar ein direkter Trendwechsel nicht ausgeschlossen. Zunächst haben die Bullen den Index jedoch weiter in der Hand und dürften ihn auf neue Hochs antreiben, solange die Zwischenunterstützung bei 12.820 Punkten nicht unterschritten wird. Ein erstes Ziel ist die 13.050-Punkte-Marke. Sollte sie erreicht, aber nicht überschritten werden, könnte dort eine Korrekturbewegung bis hin zu einer Trendwende einsetzen. Steigt der DAX dagegen auch über diese Marke an, käme es zu einer Rallyausdehnung bis 13.175 Punkte und darüber bis an das mittelfristi-

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DAX

(ISIN: DE0008469008)

Quelle: Godmode-Charting, 10.10.2017 10 10 01

ge charttechnische Kursziel bei 13.230 Punkten. Spätestens auf diesem Niveau sollte die Kaufwelle jedoch enden und der gesamte Anstieg seit Ende August zu weiten Teilen korrigiert werden. Würde den Bullen jedoch das Kunststück gelingen, dass sie den Index auch nachhaltig über 13.230 Punkte katapultieren, wäre von einer Jahresendrally von 13.375 bis 13.440 Punkten auszugehen. Sollte der DAX dagegen in den kommenden Tagen unterhalb der 13.230-Punkte-Marke nach Süden abdrehen – und dies ist die aktuell wesentlich wahrscheinlichere Variante –, könnte es zur Korrektur des Aufwärtstrends kommen. Ein erstes Warnsignal wäre dabei das Unterschreiten der steilen Aufwärtstrendlinie und der damit verbundene Bruch der 12.820-PunkteMarke. Dies hätte zunächst eine Abwärtsbewegung bis 12.730 Punkte zur Folge. Dort hätten die Bullen zwar nochmals die Chance, einen weiteren Anstieg einzuleiten. Dessen Potenzial wäre allerdings auf 13.230 Punkte begrenzt. Fällt der Wert im Anschluss auch unter diese Unterstützung zurück, wäre der ehemalige Widerstand bei 12.575 Punkten und der Ausgangspunkt der letzten Aufwärtsbewegung bei 12.551 Punkten das Ziel. Ein Abverkauf unter diese Zone würde das Ende der Kaufwelle seit Ende August besiegeln und zu einem Kursrutsch bis 12.336 und darunter bis 11.920 Punkte führen. Thomas May


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MARKT & WERTE

Zurück zum Jahreshoch? EURO Nach einer kurzen Stabilisierungsphase könnte vom Währungspaar Euro/ US-Dollar ein neues Hoch in Angriff genommen werden. eit Jahresbeginn befindet sich das Währungspaar Euro/US-Dollar in einer steilen Rally, die mit einer Bodenbildung im Bereich der mehrjährigen Tiefs bei 1,034 US-Dollar bzw. 1,045 US-Dollar begonnen hatte und sich mit dem Ausbruch über die langfristige Abwärtstrendlinie im Mai verstetigte. Als Ende Juni auch der starke Widerstand bei 1,130 US-Dollar aus dem Weg geräumt wurde, war das Signal zur mittelfristigen Trendwende nicht mehr zu übersehen. In den folgenden Wochen zog das Paar wie an einer Schnur gezogen über die wichtigen Barrieren bei 1,164 US-Dollar und 1,187 US-Dollar an und erreichte schließlich Ende August den zentralen Widerstand bei 1,204 US-Dollar. Dort angekommen versuchten die Bullen mehrfach, die Marke nachhaltig zu durchbrechen, mussten sich jedoch regelmäßig der Übermacht der Bären geschlagen geben. So entwickelte sich eine kurzfristige Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die auf eine vorübergehende Trendwende hindeutete. Mit dem Unterschreiten der 1,187-US-Dollar-Marke und dem gleichzeitigen Bruch der steilen kurzfristigen Aufwärtstrendlinie Ende September wurde das bärische Kursmuster aktiviert. Seither korrigiert das Devisenpaar den Anstieg der letzten Wochen und setzte in Richtung der markanten Unterstützung bei 1,164 US-Dollar zurück, die zugleich den Kurszielbereich der Formation darstellt. In den vergangenen Tagen unternahmen die Bullen schon die ersten Stabilisierungsversuche und könnten jetzt nach einer erfolgreichen Bodenbildung ein weiteres Kursfeuerwerk zünden. Ausblick Solange das Paar oberhalb der 1,164-US-Dollar-Marke verbleibt, haben die Käufer die Chance, eine weitere mittelfristige Aufwärtsbewegung zu initiieren. Ein erstes Signal für ein Ende der Korrektur seit Anfang September wäre der Anstieg über das Zwischenhoch bei 1,180 US-Dollar. Wird im Anschluss auch die Barriere bei 1,187 US-Dollar überwunden, wären die bärischen Vorgaben der SchulterKopf-Schulter-Formation neutralisiert und der Startschuss für einen Angriff auf die 1,204-US-Dollar-Marke gefallen. Nach einem Ausbruch über den Widerstand könnte der Wert entlang der Unterseite der gebrochenen Aufwärtstrendlinie zunächst bis 1,222 US-Dollar haussieren. Sollte die Trendlinie dabei sogar zurückerobert werden, wäre mit einer Beschleunigung der Aufwärtsbewegung zu

EURO

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EUR/USD

(ISIN: EU0009652759)

Quelle: Godmode-Charting, 10.10.2017

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rechnen, die auch vor der 1,222-US-Dollar-Marke nicht Halt machen dürfte. Somit würde ein Kaufimpuls bis 1,243 US-Dollar auf Sicht der kommenden Wochen wahrscheinlich. An dieser Widerstandsmarke sollte es zu einer stärkeren Gegenbewegung kommen, die durchaus wieder bis 1,204 US-Dollar zurückführen könnte, ohne den Aufwärtstrend seit Jahresbeginn zu gefährden. Ein direkter Anstieg über 1,243 US-Dollar wäre entsprechend noch bullischer zu werten und könnte das Währungspaar in den nächsten Monaten bis 1,263 und 1,274 US-Dollar antreiben. Selbst eine drastische Steigerung bis 1,300 US-Dollar ist bei einem erfolgreichen Überschreiten der 1,243-US-Dollar-Marke denkbar. Bei einem nachhaltigen Bruch der Unterstützung bei der 1,164-USDollar-Marke würde sich die charttechnische Lage dagegen vorübergehend weiter eintrüben. In diesem Fall dürfte es zu einem Abverkauf bis 1,145 US-Dollar und darunter bis an die wichtige Unterstützung bei 1,130 US-Dollar kommen. Dort sollte es den Bullen allerdings gelingen, den Wert zu stabilisieren und mittelfristig wieder an die aktuellen Jahreshochs zu kaufen. Unterschreitet das Paar dagegen auch 1,130 US-Dollar, wäre der Aufwärtstrend neutralisiert und ein steiler Einbruch bis 1,106 US-Dollar die Folge. Thomas May

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SdK EXTRA

Parteien äußern sich zum Aktionärsschutz Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) hat zusammen mit der Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V. (VzfK) sowie der Initiative Minderheitsaktionäre e.V. vor der Bundestagswahl die Parteien über gemeinsam erarbeitete Wahlprüfsteine zum Thema Schutz von Minderheitsaktionären befragt. Alle befragten Parteien haben sich dazu geäußert, die Antworten sind dokumentiert und über einen Link am Ende dieses Beitrags online abrufbar. So können Wähler und Anleger am Ende der Legislaturperiode überprüfen, ob sich die Parteien an ihre Aussagen gehalten haben. Eine Befragung der Parteien vor der Bundestagswahl hat ergeben, dass in Bezug auf den Schutz von Aktionären wenig Verbesserung zu erwarten ist. Die von der EU vorgelegte Aktionärsrechterichtlinie wollen zwar alle Parteien bis 2019 in nationales Recht umsetzen, weitergehende Änderungen des deutschen Gesellschafts- und Aktienrechts soll es aber nicht geben. Lediglich Bündnis 90/Die Grünen fordern stärkeren Schutz für Minderheitsaktionäre im Aktienrecht. Beim Thema Sammelklagen gehen die Meinungen auseinander, denn hier wollen SPD und Grüne Instrumente des kollektiven Rechtsschutzes einführen, während die FDP keinen Handlungsbedarf sieht. Die CDU möchte hingegen eine Musterfeststellungklage einführen, lehnt aber den bestehenden Entwurf des Justizministeriums weiter ab. Damit zeichnet sich noch nicht ab, wann den Empfehlungen der EU-Kommission (2013/396/ EU) und der Monopolkommission aus den Jahren 2014 und 2016 für die Einführung eines effektiven kollektiven Rechtsschutzes entsprochen wird. Die Anlegerschutzorganisationen „Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.“ (SdK), „Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V.“ (VzfK) sowie die „Initiative Minderheitsaktionäre e.V.“ hatten den Parteien mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl 2017 gemeinsam erarbeitete Wahlprüfsteine zum Thema Schutz von Minderheitsaktionären in deutschen Aktiengesellschaften vorgelegt. Als positiv soll vermerkt werden, dass von den angeschriebenen Parteien alle den Fragenkatalog beantwortet haben. Konkrete Stellung für den Schutz von Minderheitsaktionären und für verbesserten Rechtsschutz für Anleger beziehen nur Bündnis 90/Die Grünen. Die Rechtspolitiker der CDU wollen allerdings aktien-

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rechtsrelevante Reformen unter besonderer Berücksichtigung der Interessen von Minderheitsaktionären und Kleinanlegern durchführen. Alle anderen Parteien sehen den Status quo mehr oder weniger als ausreichend an. Lediglich bei der Vorstandsvergütung besteht weitgehend Einigkeit, dass es zukünftig mehr „say-on-pay“ für die Hauptversammlung geben soll. Beim Aktienrecht soll es nach Ansicht der SPD keine großen Änderungen geben. Die FDP möchte sowohl das Beschlussmängelrecht als auch das Spruchverfahren bezüglich ihrer Wirksamkeit überprüfen. Aber was genau das Ziel ist, bleibt im Verborgenen. Lediglich die Grünen positionieren sich eindeutig aufseiten der Minderheitsaktionäre. So wollen sie im Falle eines Delistings die Aktionäre besser schützen und die Angemessenheit eines verpflichtenden Kaufangebots davon abhängig machen, ob eine qualifizierte Mehrheit der herausgedrängten Aktionäre das Angebot annimmt. Daneben fordern sie eine gerichtliche Überprüfung der Angebotshöhe, also keine Bemessung am Börsenkurs, wie jetzt vorgeschrieben. Im Bereich des Kapitalmarktrechtes beteuern alle Parteien, dass es fair zugehen soll und Marktmissbräuche zu ahnden sind. Die Grünen erwägen eine zivilrechtliche Verantwortung beim Insiderhandel, auch die FDP scheint dafür offen. Alle Parteien wollen jedenfalls die Aktienkultur fördern, wobei die FDP die Möglichkeiten, im Rahmen der geförderten Altersvorsorge in Aktien zu investieren, ausgeweitet sehen will. Die CDU plädiert dafür, Kleinaktionäre vor missbräuchlichen und rechtswidrigen Entscheidungen von Geschäftsführern und Vorständen zu schützen. Ansonsten bleibt man entweder vage oder verweist auf eine Bestandsaufnahme nach der Wahl.


SdK EXTRA

Sammelklagen weiter ein kontroverses Thema Beim kollektiven Rechtsschutz sehen SPD und Bündnis 90/Die Grünen konkreten Handlungsbedarf. Die SPD unterstützt den Entwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, der die Einführung einer Musterfeststellungsklage für Verbraucherverbände vorsieht. Dieser Gesetzentwurf von Justizminister Maas wurde von den Unionsministern blockiert. Die Rechtsexperten der CDU bejahen zwar die Notwendigkeit von Sammelklagen, wollen aber die Klagebefugnis wie bei der Anlegerklage direkt den Verbrauchern zuweisen. Die FDP ist Sammelklagen gegenüber sehr zurückhaltend und lehnt diese unter Hinweis auf unser Rechtssystem ab. Sie sieht die Gefahr einer Klageindustrie wie in den USA heraufziehen. Auch beim kollektiven Rechtsschutz sind die Grünen am weitesten. Sie hatten bereits 2014 den Entwurf für ein Gesetz zur Gruppenklage eingebracht, sind aber damals am Widerstand der Koalition gescheitert. Das nach wie vor aktuelle Vorhaben möchte den Schutz der Anleger weiter verbessern und effektives gemeinsames Klagen ermöglichen. Nach Abschluss des 5. Untersuchungsausschusses (Abgasskandal) wurde der Gesetzentwurf noch mal eingebracht, eine Befassung aber am 5. September 2017 abgelehnt. Konkrete Positionen zum Thema Vorstandsvergütung haben sowohl die SPD als auch die Grünen vorgelegt. Beide Parteien wollen, dass die Vergütungen der Vorstände in einem angemessenen Verhältnis zu den Gehältern des oberen Managements und der gesamten Belegschaft stehen. Die SPD möchte, dass die Haupt-

versammlung gestärkt wird und die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat gewahrt sind. Auch die FDP will die Eigentümerrechte durch größere Vergütungstransparenz und Übertragung von Kontrollkompetenz auf die Hauptversammlung stärken, dabei aber kein neues Feld für missbräuchliche Anfechtungsklagen eröffnen. Der erste Punkt im Aktien- und Kapitalmarktrecht, den sich eine neue Regierungskoalition wird vornehmen müssen, ist die Neubewertung des gegenwärtig geltenden Rechts beim Delisting, also dem Rückzug eines Unternehmens von der Börse. Das war bereits bei der Neuregelung im September 2015 so vorgesehen. Anlegerschützer fordern hier, wie übrigens auch die Grünen, eine Rückkehr zur Bewertung der Abfindung nach dem Ertragswert. Interessant zu sehen wird sein, wie in der nächsten Legislaturperiode das Beschlussmängelrecht reformiert werden soll. Dazu wird sicher erst mal das Ergebnis des Deutschen Juristentages im September 2018 abgewartet, bei dem dieses Thema im Zentrum steht. Nach den Ergebnissen der Umfrage halten sich die Parteien hierzu noch bedeckt. Außerdem stehen gegenwärtig noch die Ergebnisse eines Evaluierungsverfahrens der EU-Kommission zum kollektiven Rechtsschutz in Europa aus. SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Hier finden Sie die ausführlichen Antworten der Parteien.

KONTAKTDATEN

Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V. (VzfK) Hiddenseer Straße 9 10437 Berlin Deutschland Telefon: +49 30 39 50 94 28 Fax: +49 30 39 50 94 29 E-Mail: info@vzfk.de

SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Hackenstraße 7b 80331 München Deutschland Telefon: +89 20 20 846 0 Fax: +89 20 20 846 10 E-Mail: info@sdk.org

Initiative Minderheitsaktionäre e.V. Fasanenstraße 29 10719 Berlin Deutschland Telefon: +49 30 3300 2266 55 Fax: +49 30 3300 2266 99 E-Mail: info@initiative-minderheitsaktionaere.org

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SdK EXTRA

Volle Auftragsbücher HV-BERICHT Die Daldrup & Söhne AG hat ihren Aktionären in den letzten Jahren viel Geduld abverlangt, jetzt scheint es mit dem Bohrspezialisten aber wieder voranzugehen. Wir glauben, wir haben den Turnaround geschafft“, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Josef Daldrup, der mit seiner Familie auch der größte Aktionär ist, auf der Hauptversammlung (HV) am 30. August in München optimistisch. Von verschiedenen Projekten konnte er Positives vermelden. Ein Großteil der Klagen gegen Bohrprojekte, die die Entwicklung verzögert haben, konnte beigelegt werden, andere Projekte, wie das Kraftwerk in Landau, konnten wieder in Betrieb genommen werden und die vollen Auftragsbücher stimmen optimistisch für die Zukunft. Zahlen spiegeln Erfolg noch nicht wider Die HV-Redner aus dem Aktionariat fanden lobende Worte für diese Fortschritte, auch wenn der Erfolg in den Zahlen des Geschäftsjahres 2016 nur zum Teil sichtbar wurde. Die Gesamtleistung, die Daldrup als zentralen Indikator für die Leistungskraft ansieht, erhöhte sich deutlich auf 39,5 Mio. Euro (Vj. 26,4 Mio. Euro). Getragen wurde das starke Wachstum vor allem vom Kernbereich Geothermie. Der Materialaufwand erhöhte sich allerdings noch stärker. Daldrup & Söhne (ISIN DE0007830572) 15 € 14 € 13 € 12 € 11 € 10 € 9 € 8 €

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Belastend wirkten zudem höhere Mieten für Bohrequipment, die Kosten für Abraum- und Abfallbeseitigung sowie die Absicherung der Fündigkeitsrisiken. Das EBIT verbesserte sich deshalb nur leicht auf 0,95 Mio. Euro (Vj. 0,81 Mio. Euro). Die EBITMarge bewegt sich mit 2,4 % (Vj. 3,1 %) am unteren Ende der Prognose.

nicht aus dem Ruder laufen können. Inzwischen ist die Situation laut Daldrup so, dass Aufträge ausgesucht werden können. Die Preise können aber trotzdem nicht angehoben werden, da das Erneuerbare-EnergienGesetz die Rentabilität der Projekte deckelt und für den Kunden noch eine Rendite herausspringen muss.

Daldrup bat um Verständnis, dass entgegen der Ankündigung noch einmal auf eine Dividende verzichtet werden soll. Zwar würde die Liquiditätslage eine Ausschüttung erlauben und der Konzern ist mit einer Eigenkapitalquote von 50 % solide finanziert. Mit Blick auf den stark gestiegenen Auftragsbestand soll das Pulver aber besser trocken gehalten werden. Zudem denkt der Vorstand über eine größere Investition nach. Für 2017 glaubte Daldrup aber eine Dividende zusagen zu können. Aktuell sieht es gut aus. Der Auftragsbestand bewegt sich mit rund 65 Mio. Euro auf einem neuen Rekordniveau und am Tag vor der HV konnte ein neuer Großauftrag in Belgien in die Bücher genommen werden, womit sich das Orderbuch weiter füllt. Auch von der Stadt München gab es neue Bohraufträge.

Umsatz- und Ergebniszuwächse erwartet Für die Zukunft zeigte sich der Vorstand sehr optimistisch. Alle Geschäftsbereiche sind bis weit ins Jahr 2018 hinein gut ausgelastet. Zudem entwickelt sich das Unternehmen immer mehr von einem reinen Bohrdienstleister zu einem vollintegrierten Geothermiekonzern und mittelständischem Energieversorger. Für 2017 stellte Daldrup eine Gesamtleistung von rund 40 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von 2 bis 5 % in Aussicht. Und in den Folgejahren dürfte es mit Blick auf die vollen Auftragsbücher weiter nach oben gehen. An der Börse kommt dies gut an. Nach mehreren Jahren mit tendenziell rückläufigen Kursen hat der Aktienkurs die Talsohle durchschritten und nach oben gedreht.

Marktführer in Europa Sehr positiv wertet der Vorstand, dass „Daldrup“ in der Branche inzwischen eine Marke geworden ist und Daldrup & Söhne in der Geothermie der Marktführer in Europa. Es gibt kaum einen Investor, der nicht anfragt, zumal mit dem Alternative-Risiko-Transfer-Management-Konzept (ART-Konzept) zur Absicherung von Fündigkeitsrisiken etwas angeboten wird, was sonst keiner der Wettbewerber zu bieten hat. Zunehmend erkennen potenzielle Kunden auch den Vorteil, dass schlüsselfertige Projekte zum Festpreis realisiert werden, die Kosten also

Matthias Wahler

Hinweis: In der Ausgabe 8/2016 haben wir die Aktie der Daldrup & Söhne mit der Erstbesprechung in unsere Nebenwerterubrik aufgenommen. Die Besprechung erfolgte damals bei Kursen um die 8 Euro. Als Kursziel hatten wir 10 Euro ausgegeben. Der Stop-Loss liegt aktuell bei 7,20 Euro.


Wir freuen uns, die

Ludwig von Mises Institut Deutschland Konferenz 2017 anzukündigen:

„Small is beautiful - vom Vorteil kleiner politischer Einheiten“ Samstag, 21. Oktober 2017 10 Uhr bis 18 Uhr im Hotel „Bayerischer Hof“, München

Mit Beiträgen von: S.D. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Der Staat im dritten Jahrtausend Dr. Titus Gebel

Professor Dr. David Dürr Universität Zürich

Die viel zu große Schweiz und was dagegen zu tun wäre

Free Private Cities Ltd

Freie Privatstädte - die Zukunft gehört politikfreien Gemeinwesen

Professor Dr. Thorsten Polleit Universität Bayreuth, Ludwig von Mises Institut Deutschland

Andreas Marquart Ludwig von Mises Institut Deutschland

Small is beautiful - und friedlicher

Großer Staat entsteht großer Staat vergeht

Wir würden uns freuen, Sie zur 5. Konferenz des „Ludwig von Mises Institut Deutschland“ begrüßen zu können. Thorsten Polleit Präsident

Andreas Marquart Vorstand

Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V. Infos und Anmeldungen: www.misesde.org/konferenz2017


SdK EXTRA

Innovative Produktlösungen im Bereich Automobile

HV-BERICHT Die Probleme mit einem chinesischen Zulieferer sind bei der HELLA KGaA Hueck & Co. längst überwunden und das Unternehmen befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Angesichts der erwarteten Megatrends im Automobilbereich sollte dieser positive Trend auch in der Zukunft anhalten. ls Automobilzulieferer muss sich HELLA auf die Herausforderungen und neuen Technologien im Fahrzeugmarkt einstellen. Hierbei besitzt das Unternehmen den Vorteil, dass das Produktportfolio weitgehend technologieoffen ist. Entsprechend sind die Produkte zum großen Teil unabhängig von der Antriebstechnologie, was für das Unternehmen angesichts des Trends zum E-Auto einen großen Vorteil bedeutet. Das börsennotierte Familienunternehmen sieht zudem große Wachstumschancen durch die vier großen Megatrends autonomes Fahren, Effizienz und Elektrifizierung, Konnektivität und Digitalisierung sowie Individualisierung.

LED-Scheinwerfer in der Montagevorrichtung

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Der Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Rolf Breidenbach gab den Aktionären auf der Hauptversammlung (HV) am 25. September in Lippstadt einen guten Einblick in die Mobilität von morgen. Mit kamerabasierten Fahrassistenzsystemen sah er die Gesellschaft beim Thema autonomes Fahren gut aufgestellt. Die neuen Radarsensoren ermöglichen eine detaillierte 360-Grad-Umfelderkennung. Deutliche Fortschritte gibt es auch beim Thema Beleuchtung. HELLA präsentierte einen neuartigen LCD-Scheinwerfer, dessen Licht stufenlos und in Echtzeit digital an die verschiedensten Verkehrssituationen optimal angepasst werden kann. Darüber hinaus entwickelte das Unternehmen mit einem Partner einen Luftqualitätssensor, der ständig Daten zur Luftumgebung ermittelt. Ausbau des Partnernetzwerks Der grundlegende Wandel der Mobilität und die damit einhergehenden Innovationen können aber nicht alleine von HELLA gestemmt werden, auch wenn die Gesellschaft laut Dr. Breidenbach knapp 10 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Dennoch wird die Gesellschaft zunächst einmal die eigenen Produktions- und Entwicklungsstätten weiter ausbauen. Seit über 20 Jahren setzt HELLA im Rahmen der Netzwerkstrategie aber auch auf ein starkes Partnernetzwerk. Zukünftig möchte der Zulieferer dabei verstärkt auf offene und flexible Partnerschaften setzen. Als Beispiele nannte Dr. Breidenbach die Partnerschaft mit BreezoMeter beim Luftqualitätssensor oder mit ZF beim Themenkomplex Assistenzsysteme oder autonome Fahrfunktionen. Diese offenen Partnerschaften bieten HELLA einen enormen Vorteil, da sich das Unternehmen als Komplettanbieter positionieren kann, ohne sich Chancen auf Kooperationen mit anderen potenziellen Partnern zu verderben.

An a ten r ta e a t Die auf der HV anwesenden Aktionäre zeigten sich weitgehend mit der Entwicklung bei HELLA zufrieden. Die Lippstädter erzielten im Geschäftsjahr 2016/17 ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzwachstum von 4,3 % auf 6,6 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT legte überproportional um 12 % auf 534 Mio. Euro – gleichbedeutend mit einer Marge von 8,1 % – zu. Auch das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter kletterte deutlich auf 342 Mio. Euro. Aus dem Ergebnis je Aktie von 3,08 Euro erhielten die Aktionäre eine um fast 20 % angehobene Dividende von 0,92 Euro. HELLA (ISIN DE000A13SX22) 55 € 50 € 45 € 40 € 35 € 30 €

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Und der positive Trend setzte sich auch im laufenden Geschäftsjahr fort. Das erste Quartal bescherte ein Umsatzwachstum von 4,9 % auf 1,6 Mrd. Euro und das bereinigte EBIT verbesserte sich ebenfalls um 5,6 % auf 125 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr plant das Management ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 10 % sowie eine bereinigte EBIT-Marge von etwa 8 %. Mit der Bedienung diverser Wachstumsthemen scheint HELLA gut gerüstet für die Zukunft. Thorsten Renner


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*Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei Schuldverschreibungen besteht das Risiko, dass der Emittent – im Falle von wikifolio ist das Lang & Schwarz – seinen Rückzahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann ( = Emittentenrisiko). Wenn dieser Fall eintritt, droht der Totalverlust des investierten Kapitals. Die wikifolio-Schuldverschreibungen unterliegen keiner Einlagensicherung oder Institutsgarantie.


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Operativ weiterhin auf gutem Weg Die IFA Hotel & Touristik AG hat im ersten Halbjahr erneut ein gutes operatives Ergebnis erwirtschaften können. Dank eines außerordentlichen Ertrags in Höhe von 65,5 Mio. Euro konnte ein Rekordergebnis erzielt werden. ie IFA Hotel & Touristik AG hat im ersten Halbjahr 2017 ein Rekordergebnis vorgelegt. Zurückzuführen war dies vor allem auf den Verkauf von drei Hotels auf Gran Canaria im Mai 2017 für 104,4 Mio. Euro. Dadurch wurde ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 65,5 Mio. Euro erzielt, der ausschlaggebend für das Rekordergebnis in Höhe von 73,2 Mio. Euro war. Die Zugpferde Sehr erfreulich entwickelte sich aber auch das verbleibende operative Geschäft der

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Haftungsausschluss

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Gesellschaft. Der IFA-Konzern konnte in weiten Teilen an die sehr guten Vorjahresergebnisse anknüpfen und über ein gutes erstes Halbjahr 2017 berichten. Sämtliche Regionen lieferten gute Beiträge, wobei sich insbesondere die spanischen und deutschen Hotels durch ausgezeichnete Ergebnisse hervortaten. In den deutschen Hotelbetrieben lag die Belegungsquote Ende des 2. Quartals mit 62 % über dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraums (VJ-Q. 61 %). Die Umsatzerlöse pro belegtem Zimmer der deutschen Hotels konnten mit 111 Euro ebenfalls über den Vorjahreswert

(damals 109 Euro) gehoben werden. Das EBITDA sank jedoch leicht und lag zum 30.6.2017 bei 3,9 Mio. Euro (Vj. 4,2 Mio. Euro. Die österreichischen Hotels im Kleinwalsertal konnten nach Ablauf des zweiten Quartals 2017 erneut eine positive Entwicklung vermelden. Das EBITDA der drei Betriebe lag zusammen unverändert zum Vorjahr bei 0,7 Mio. Euro. Die Zimmerbelegung in Spanien betrug im ersten Halbjahr 2017 durchschnittlich 93 % nach 92 % im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA aller spanischen Hotels


SdK EXTRA

Assetmanager IFA vor rosiger Zukunft Durch die Transaktionen der letzten zwei Jahre hat sich die IFA Hotel & Touristik AG von einem reinen Hotelbesitz- und Betriebsunternehmen immer mehr zu einem Assetmanager im Tourismusbereich gewandelt. Die aktuell im Besitz befindlichen 12 Hotels und drei Gesundheitsbetriebe liefern sicherlich in den kommenden Jahren weiterhin zuverlässige Umsatz- und Ergebnisbeiträge. Das operative Ergebnis (EBITDA) dürfte unserer Einschätzung nach trotz des letzten Aderlasses auch in Zukunft zwischen 22 und 28 Mio. Euro liegen. Hinzu kommt, dass nach der Fertigstellung des Neubauprojektes und der Renovierung des bestehenden Hotels in der Dominikanischen Republik das EBITDA noch einmal deutlich zulegen sollte. Hier rechnen wir ab 2020 mit

wurde zum 30.6.2017 mit 7,4 Mio. Euro (Vj. 8,3 Mio. Euro) errechnet. Die Vorjahreszahlen der spanischen Division sind jedoch nicht vergleichbar, da seitdem zusammen mit dem Hotel IFA Caterina und den im Mai verkauften drei Hotels insgesamt vier Hotels im ersten Halbjahr 2017 gar nicht mehr (IFA Caterina) bzw. nicht mehr vollständig konsolidiert worden sind. Das EBITDA der IFA-Anlage in der Dominikanischen Republik lag zum Ende des ersten Halbjahrs mit 2,9 Mio. Euro leicht unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 3,3 Mio. Euro. Dieser Rückgang ist u. a. auf diverse Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zurückzuführen. Dadurch sank die Belegung im ersten Halbjahr im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7 Prozentpunkte auf 80 %.

einem EBITDA-Beitrag in Höhe von 10 Mio. Euro jährlich. Viel Fantasie liegt zudem in der Beteiligung an der Anfi-Gruppe und den mit Abschlägen erworbenen Darlehen, welche mit Grundstücken u. a. auf Fuerteventura besichert sind. Hier erwarten wir in naher Zukunft, dass der Konzern an weitere Hotelprojekte gelangt bzw. die Anfi-Gruppe vollständig übernehmen kann oder mit Aufpreis an einen Investor weiterverkauft. Günstige Bewertung Die IFA-Aktie notiert aktuell bei Kursen zwischen 9 und 10 Euro. Das buchhalterische, den Aktionären zustehende Eigenkapital betrug zum 30.6.2017 rund 13,15 Euro je Aktie. Für einen Wachstumswert, den IFA mittlerweile darstellt, eine sehr günstige Bewertung, wie wir meinen.

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angefallene Transaktionskosten: 978,06 Euro | Stückzinsen: -44,30 Euro | Zinsen (Verrechnungskonto): 23,01 Euro | abgeführte Steuern: 7.469,30 Euro Kontostand: 26.462,93 Euro | Gesamtdepotwert: 157.688,73 Euro Depotveränderung: 57,69 %

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Der 22. Börsentag Hamburg

Börse zum Anfassen – 22. Börsentag Hamburg GASTBEITRAG Der Börsentag Hamburg ist die größte eintägige Finanzmesse Norddeutschlands und findet am Samstag, den 4. November von 9:30 bis 18:00 Uhr in der Handelskammer Hamburg statt.

er Hanseatische Börsenkreis der Universität zu Hamburg e.V. (HBK) ist ein studentischer gemeinnütziger Verein mit dem Vereinszweck, die Öffentlichkeit über relevante Kapitalmarktthemen aufzuklären. Mit diesem Hintergrund richtet der Verein einmal jährlich den Börsentag in Hamburg aus. Der Eintritt ist frei und die Finanzmesse bietet ein breit gefächertes Angebot. In diesem Jahr werden sich wieder viele bekannte Unternehmen in der Handelskammer präsentieren, beispielsweise die Beiersdorf AG, BNP Paribas, Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Citi Group Global Markets Deutschland AG und Goldman Sachs International. Das Angebot richtet sich an Kenner der Finanzwelt sowie auch an Börsenneulinge. Ergreifen Sie als Teilnehmer am Börsentag die Chance, Informationen, Einschätzungen und Meinungen aus erster Hand zu erhalten und mit Finanzexperten ins Gespräch zu kommen.

Besucher am Messetag

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Termin: Messezeit: Vorträge: Ort: Vorträge: Eintritt:

Samstag, 4.11.2017 9:30–18:00 Uhr 10:00–18:00 Uhr Handelskammer Hamburg Adolphsplatz 1 20457 Hamburg 64 Vorträge plus Speakers-Corner frei

Weitere Informationen zur Ausstellerliste sowie zum Vortragsprogramm und zur Anfahrt n en e nter er entag e

Das Vortragsprogramm beginnt um 10 Uhr und wird von der Hamburger Sparkasse durch Bernd Schimmer eröffnet. Es folgen Vorträge über die aktuelle Lage an den internationalen Finanzmärkten, über den Reiz von Comeback-Spekulationen, digitale Geldanlagen und viele weitere Themen, die die Finanzwelt aktuell bewegen. Weitere Programmpunkte sind das 1 x 1 der Börse sowie zwei Podiumsdiskussionen. Am Vormittag wird in der ersten Podiumsdiskussion über die Vor- und Nachteile von aktiven zu passiven Fondsmanagement gesprochen. Am Nachmittag moderiert der TV Börsenkorrespondent Holger Scholze die Podiumsdiskussion zum Thema „Ausblick für die Finanzmärkte im Jahr 2018“. Für die Diskussionsrunde sind renommierte Referenten mit Expertise in Finanz- und Kapitalangelegenheiten geladen, die mit ihrem Expertenwissen den Börsentag mit seinem Auftrag, zu informieren und zu vernetzen, bereichern. Gäste sind Prof. Dr. Wolfgang Maennig, der an der Universität Hamburg Wirtschaftspolitik lehrt, Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, Sönke Niefünd, Leiter der Vermögensverwaltung bei der Otto M. Schröder Privatbank AG, sowie Dirk Heß, ein erfahrender Börsen- und Finanzexperte der Citi Group AG. Ein weiterer Höhepunkt ist der Stargast Markus Koch, der in den USA vor Ort den US-Kapitalmarkt beobachtet. Für seinen

Vortrag „Die Wall Street zwischen Hoffen und Bangen“ reist der TV Börsenkorrespondent extra von New York nach Hamburg. Zusammen mit Danny Treffer wird in sportlichen 45 Minuten der US-Markt in seiner Fülle analysiert: Wie entwickelt sich die US-Konjunktur? Was bedeutet das für die Geldpolitik der US-Notenbank?

Vortragsraum

Das weitere Programm auf der Finanzmesse umfasst neben vielfältigen Ausstellerständen und hochkarätigen Fachvorträgen auch die abwechslungsreiche Speakers-Corner mit Kurzvorträgen von beispielsweise Joachim Brandmaier, der den Stuttgarter Aktienbrief „Börse Aktuell“ vertritt. Am gleichnamigen Stand lädt die Börse Aktuell Verlags AG zu Gesprächen ein. Mehr Informationen finden Sie unter www.boersentag.de Fabian Ruch


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INVESTOR RELATIONS www.Anleger-Guide.de

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adidas AG

Deutsche Telekom AG

Investor Relations Adi-Dassler-Straße 1 91074 Herzogenaurach Tel.: +49 (0)9132 84-3296 Fax: +49 (0)9132 84-3127 E-Mail: investor.relations@adidas-group.com Web: www.adidas-group.com

Hannes Wittig Friedrich-Ebert-Allee 140 53111 Bonn Tel.: +49 (0) 228 181-88880 E-Mail: investor.relations@telekom.de Web: www.telekom.com/ir

adidas ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie mit den Kernmarken adidas und Reebok. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt mehr als 60.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2016 einen Umsatz von 19 Mrd. €.

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 165 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28,5 Millionen Festnetz- und 18,5 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Sie ist in über 50 Ländern vertreten. 2016 haben rund 218.300 Mitarbeiter einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro erwirtschaftet; rund 66% davon außerhalb Deutschlands.

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Verena Soos Am Campeon 1-12 85579 Neubiberg Tel.: +49 (0)89 234-20080 Fax: +49 (0)89 234-9552987

Vonovia SE Philippstraße 3 44803 Bochum Tel.: +49 (0)234 314-1629 Fax: 49 (0)234 314 888-1629 Web: www.vonovia.de

unserem Unternehmenskalender im Internet:

Mit einem Portfoliowert von ca. 30 Mrd. € und 355.000 eigenen Wohnungen ist Vonovia Deutschlands führendes bundesweit aufgestelltes Wohnungsunternehmen. Vonovia Stellt als modernes Dienstleistungsunternehmen die Kundenorientierung und Zufriedenheit seiner Mieter in den Mittelpunkt. Seit 2013 ist Vonovia börsennotiert, seit 2015 im DAX 30 gelistet und beschäftigt rund 8.100 Mitarbeiter.

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Brenntag AG

Ralf Dibbern Bäckerbreitergang 75 20355 Hamburg Tel.: +49 (0)40 226341-329 Fax: +49 (0)40 226341-310 E-Mail: ir@alstria.de Web: www.alstria.de

Corporate Finance & Investor Relations Stinnes-Platz 1 45472 Mülheim an der Ruhr Tel.: + 49 (0)208 7828-7653 Fax: +49 (0)208 7828-7755 E-Mail: ir@brenntag.de Web: www.brenntag.com

größte deutsche Büroimmobilienunternehmen. Investitionsschwerpunkte sind Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. Eine erstklassige Mieterqualität und langfristige Mietverträge sichern die Stabilität der Erträge und ermöglichen eine attraktive Dividendenpolitik.

Brenntag ist Weltmarktführer in der Chemiedistribution. Als Bindeglied zwischen Chemieproduzenten und weiterverarbeitender Industrie liefert Brenntag seinen etwa 185.000 Kunden Distributionslösungen und Mehrwertleistungen für Industrie- und Spezialchemikalien. Mit einem Netzwerk von mehr als 550 Standorten in 74 Ländern erzielte die 10 01

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Covestro AG

Deutsche EuroShop AG

Investor Relations Kaiser-Wilhelm-Allee 60 51373 Leverkusen Tel.: +49 (0)214 6009-2816 E-Mail: ir@covestro.com Web: investor.covestro.com/de/start/

Patrick Kiss Heegbarg 36 22391 Hamburg Tel.: +49 (0)40 413579-20 Fax: +49 (0)40 413579-29 E-Mail: ir@deutsche-euroshop.de Web: www.shoppingcenter.ag

Mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016 gehört Covestro zu den welt-

an 30 Standorten weltweit und beschäftigt rund 15.600 Mitarbeiter.

Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Das MDAX-Unternehmen ist zurzeit an 19 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Der Marktwert der überwiegend in Innenstädten liegenden Center beläuft sich auf 3,9 Mrd. €.

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Evonik Industries AG

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Investor Relations Rellinghauser Straße 1-11 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 177-3146 Fax: +49 (0)201 177-3140 E-Mail: investor-relations@evonik.com Web: www.evonik.de

Investor Relations Friesenheimer Straße 17 68169 Mannheim Tel.: +49 (0)621 3802-1105 Fax: +49 (0)621 3802-7201 E-Mail: ir@fuchs-oil.de Web: www.fuchs-oil.de

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Evonik ist mit 000 100 ders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Im 01 1 ein bereinigtes EBITDA von 2,165 Mrd. €.

und verwandte Spezialitäten für nahezu alle Industrien und Anwendungsbereiche. Das Unternehmen, das 1931 in Mannheim gegründet wurde, beschäftigt weltweit rund 5.000 Mitarbeiter und ist der weltweit größte Anbieter unter den unabhängigen

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Metro AG

Investor Relations Abraham-Lincoln-Straße 21 65189 Wiesbaden Tel.: +49 (0)611 770-450 Fax: +49 (0)611 770-230450 E-Mail: ir@kiongroup.com Web: www.kiongroup.com

Investor Relations Metro-Straße 1 40235 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 6886-1051 Fax: +49 (0)211 6886-3759 E-Mail: Investorrelations@metro.de Web: www.metroag.de

verbundenen Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen. In über 100 Ländern opti-

1 0 000 01 1 schaftete METRO einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Mit den Vertriebsmarken METRO/ MAKRO Cash & Carry und Real liefert das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für

Vertriebszentren. Der Konzern ist Europas größter Hersteller von Flurförderzeugen, weltweit die Nummer Zwei und zudem führender Anbieter von Automatisierungstechnologie.

MDAX A Gr Investor Relations Edisonstraße 4 63477 Maintal Tel.: +49 (0)6181 6102-741 Fax: +49 (0)6181 6102-7641 E-Mail: ir@normagroup.com Web: www.normagroup.com Als internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie sind wir ein strategischer Entwicklungspartner für unsere Kunden in über 100 Ländern mit einem integrierten Service-Vertriebsnetzwerk. Unsere Produkte umfassen Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme.

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Investor Relations Marcel-Breuer-Straße 6 80807 München Tel.: +49 (0)89 6213-4875 Fax: +49 (0)89 6213-3629 E-Mail: ir@osram.com Web: www.osram-licht.ag OSRAM ist ein weltweit führender Lichthersteller. Das Portfolio reicht von High-TechAnwendungen auf der Basis halbleiterbasierter Technologien, wie Infrarot oder Laser, 01 und erzielte einen Umsatz von knapp 5,6 Milliarden Euro.

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IR-KONTAKT

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MDAX A AG

Stefan Arnold Iglingerstraße 62 86899 Landsberg Tel.: +49 (0)8191 327-2209 Fax: +49 (0)8191 327-722209 E-Mail: ir@rational-online.de Web: www.rational-online.com RATIONAL hat sich durch Spezialisierung auf die thermische Speisenzubereitung, als weltweiter Markt- und Technologieführer in seinem Segment mit einem Marktanteil von über 50% etabliert. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter und erzielte 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 613,0 Mio. Euro.

Gr Investor Relations 43, Boulevard Pierre Frieden 1543 Luxemburg Tel.: +352 (0)2486-5074 Fax: +352 (0)2486-5139 E-Mail: ir@rtlgroup.com Web: www.rtlgroup.com Beteiligungen an 56 Fernseh- und 31 Radiosendern, globalen Produktionsgesellschaf01 Rekordwerte: Umsatz stieg auf 6,2 Mrd. €, EBITDA auf 1.411 Mio. €. Wachstumstreiber

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Ströer SE & Co. KGaA

TAG Immobilien AG

Investor Relations Ströer Allee 1 50999 Köln Tel.: +49 (0)2236 9645-324 Fax: +49 (0)2236 9645-6324 E-Mail: ir@stroeer.de Web: www.stroeer.com

Dominique Mann Steckelhörn 5 20457 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38032-305 Fax: +49 (0)40 38032-388 E-Mail: ir@tag-ag.com Web: www.tag-ag.com

bietet werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte Premiumtausend Webseiten vor allem im deutschsprachigen Raum und betreibt rund 300.000 Werbeträger im Bereich „Out of Home“.

Fokus liegt auf der Akquisition, Entwicklung und Bewirtschaftung von Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands. Neben dem aktiven Asset-Management der rund 80.000 Einheiten steht die wert- und renditeorientierte Optimierung des Portfolios im strategischen Fokus, um Investoren eine attraktive Anlageklasse zu bieten.

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Uniper SE

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Herr Mikhail Prokhorov E.ON-Platz 1 40479 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4579-4484 Fax: +49 (0)211 4579-2082 E-Mail: ir@uniper.energy Web: www.uniper.energy

Joachimsthalerstraße 34 10719 Berlin Tel.: +49 (0)30 39801-810 Fax: +49 (0)30 63961-9228 E-Mail: r.grass@adler-ag.com Web-Adresse: www.adler-ag.com

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tate AG

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr 0 1 000 stellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf.

0 000 Immobilienunternehmen in Deutschland. Als integrierter Immobilienkonzern bietet ADLER seinen Mietern alle wohnungsnahen Dienstleistungen aus einer Hand an. Her Her-

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BayWa AG Investor Relations Arabellastraße 4 81925 München Tel.: +49 (0)89 9222-3887 Fax: +49 (0)89 9212-3887 E-Mail: investorrelations@baywa.de Web: www.baywa.de Der international tätige BayWa-Konzern hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen 1 Segmente Agrar, Bau und Energie.

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bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht.

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Thomas Franke Börsenstraße 1 60313 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 95787-307 Fax: +49 (0)69 95787-5307 E-Mail: thomas.franke@dbag.de Web: www.dbag.de Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum. Das 1


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DEUTZ AG

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Christian Krupp Ottostraße 1 51149 Köln Tel.: +49 (0)221 822-5400 Fax: +49 (0)221 822-155400 E-Mail: ir@deutz.com Web: www.deutz.com

Ralf Hoppe

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92224 Amberg Tel.: + 49 (0)9621 66-2200 Fax: +49 (0)9621 66-3200 E-Mail: investor-relations@grammer.com Web: www.grammer.com

Leistungsklasse von 25 bis 520 kW mit Hauptsitz in Köln. Seit nunmehr über 150 Jahren steht DEUTZ als Synonym für führende Technologie und qualitativ hochwertige Produkte. Wir beschäftigen 3.665 Mitarbeiter und sind in mehr als 130 Ländern vertreten.

schinen, Stapler), Lkw, Busse und Bahnen sowie von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung (Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen). Mit über 12.000 0

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Investor Relations Ballindamm 25 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 3001-2896 Fax: +49 (0)40 3001-73490 E-Mail: ir@hlag.com Web: www.hapag-lloyd.de

Lena Landenberger

0 weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca.13.000 Mitarbeitern an 314 Standorten in 125 Ländern präsent. 180 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten.

tionskraft für die globale Druckindustrie und andere Industriebranchen. Seit über 160 Jahren stehen wir für Qualität und Zukunftsfähigkeit und gestalten die digitale Zukunft

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69168 Wiesloch Tel.: +49 (0)6222 8267-121 Fax: +49 (0)6222 8267-129 E-Mail: investorrelations@heidelberg.com Web: www.heidelberg.com

ng AG

Dafür sorgen weltweit rund 11.500 Mitarbeiter an 250 Standorten in 170 Ländern.

Tele Columbus AG

Frau Nina Wolf Kölner Straße 32 1 Tel.: +49 (0)2204 4000-73 Fax: +49 (0)2204 4000-20 E-Mail: investor.relations@indus.de Web: www.indus.de

Leonhard Bayer Kaiserin-Augusta-Allee 108 10553 Berlin Tel.: +49 (0)30 3388-1781 E-Mail: Leonhard.Bayer@telecolumbus.de Web: www.ir.telecolumbus.com

Seit 30 Jahren ist INDUS die führende börsennotierte Beteiligungsgesellschaft im deutschsprachigen Mittelstand. Wir erwerben überwiegend inhabergeführte

Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte werden mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Das Unternehmen ist seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

01 von über 1,44 Mrd. Euro.

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WashTec AG

Sven Annutsch Hausvogteiplatz 12 10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 2470-6089 Fax: +49 (0)30 2470-7446 E-Mail: ir@tlg.de Web: www.tlg.de

Karoline Kalb Argonstraße 7 86153 Augsburg Tel.: +49 (0)821 5584-0 Fax: +49 (0)821 5584-1135 E-Mail: kkalb@washtec.de Web: www.washtec.de

strategisch auf wertorientiertes Wachstum durch Akquisitionen. U. a. in Berlin, Dres-

WashTec ist nicht nur Weltmarktführer, sondern auch Innovationsführer im Bereich der Car Wash Industrie und ist in mehr als 70 Ländern weltweit präsent. Mit der größten installierten Maschinenbasis in Europa, einem kompletten Produktportfolio und 00 WashTec der Markt- und Renditeführer in der Car Wash Industrie.

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Beate Rosenfeld Erika-Mann-Straße 69 80636 München Tel.: +49 (0)89 54054-5193 Fax: +49 (0)8225 9964-5193 E-Mail: ir@cancom.de Web: www.cancom.de

Thomas Fischler Moislinger Allee 53-55 23542 Lübeck Tel.: +49 (0)451 882-2685 Fax: +49 (0)451 882-72685 E-Mail: Thomas.Fischler@draeger.com Web: www.draeger.com

Als Cloud Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider bietet CANCOM ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit Analyse, Beratung, knowhow für den New Style of Business beim Megatrend Digitalisierung. Die ca. 2.700 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

Dräger stellt Produkte der Medizin- und Sicherheitstechnik her. Damit schützen, unter unterstützen und retten wir auf der ganzen Welt das Leben von Menschen im Krankenhaus und bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden, im Bergbau sowie in der Industrie. 1 sich zu einem globalen börsennotierten Konzern entwickelt.

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Dr. Karen Bogdanski Berliner Straße 43 35614 Asslar Tel.: +49 (0)6441 802-1346 Fax: +49 (0)6441 802-1365

Dr. Sarah Fakih

1 40724 Hilden Tel.: +49 (0)2103 29-0 Fax: +49 (0)2103 29-22000 E-Mail: ir@qiagen.com Web: www.qiagen.com

Produktportfolio umfasst Turbopumpen, Vorpumpen, Mess- und Analysegeräte Analytik, Industrie, Forschung & Entwicklung, Beschichtung sowie Halbleiter.

mehr als 500.000 Kunden aus den Bereichen Molekulare Diagnostik, Angewandte Testverfahren, Pharma sowie Forschung. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 4.600 Mitarbeiter an über 35 Standorten.

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Siltronic AG

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Petra Müller Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Tel.: +49 (0)89 8564-3133 Fax: +49 (0)89 8564-3904 E-Mail: petra.mueller@siltronic.com Web-Adresse: www.siltronic.com

Roggenhorster Straße 9C 23556 Lübeck Tel.: +49 (0)611 205855-22 Fax: +49 (0)611 205855-66 E-Mail: breuer@cometis.de Web: www.slm-solutions.com

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium und Partner vieler führender Chip-Hersteller. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Siltronic entwickelt und fertigt Wafer mit einem Durch00 Nanoelektronik.

additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Maschinen und integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens.

TecDAX

PRIME STANDARD

G AG Patrick Möller Dammtorstraße 30 20354 Hamburg Tel.: +49 (0)40 419131-793 Fax: +49 (0)40 419131-44 E-Mail: patrick.moeller@xing.com Web: www.xing.com

Investor Relations Industriestraße 52-54 70565 Stuttgart Tel.: +49 (0)711 7825-3320 Fax: +49 (0)711 782544-4320 E-Mail: aktie@cenit.de Web: www.cenit.com 11

börsennotiert.

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1 Beratungshäuser entwickelt. Dabei ist das Unternehmen auf die Optimierung von Enterprise Information Management (EIM) und Application Management Services (AMS)


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Oliver Vollbrecht Johannisberg 7 42103 Wuppertal Tel.: +49 (0)202 24820-18 Fax: +49 (0)202 24820-49 E-Mail: info@gesco.de Web: www.gesco.de

AG

Marienplatz 11 80331 München Tel.: +49 (0)89 206021-210 Fax: +49 (0)89 206021-610 E-Mail: ludwig.beck@esvedragroup.com Web: www.kaufhaus.ludwigbeck.de -

Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

erzielte im Jahr 2016 mit 892 Mitarbeitern auf rund 28.600 qm Fläche und im Onlineshop einen Umsatz von 177,1 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2016). Neben dem Münchner Stammhaus sowie dem Onlineshop gehört seit Mai 2015 auch der führende Herrenmodeausstatter WORMLAND mit insgesamt 15 Filialen zur Modegruppe.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

KPS AG

a ter e

Isabel Hoyer Beta-Straße 10H 85774 Unterföhring Tel.: +49 (0)89 35631-0 Fax: +49 (0)89 35631-3300 E-Mail: ir@kps.com Web: www.kps.com

Investor Relations Willy-Brandt-Allee 300 1 Tel.: +49 (0)209 97077-0 Fax: +49 (0)209 97077-20

KPS ist europaweit die führende Unternehmensberatung für Business-Transformation und Prozessimplementierung im Handel. Das Unternehmen bietet durchgängige Strate-

novativen Verbindungen in fast allen Branchen. Aufgrund des breiten Kundenportfolios

die Bereiche Warenwirtschaft, E-Commerce und Kundenmanagement. Kunden vertrauen auf die KPS Rapid Transformation® Methode und die Branchenerfahrung der Berater.

PRIME STANDARD B

ng AG

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Brigitte Bonifer Heumarkt 1 50667 Köln Tel.: +49 (0)221 2015-288 Fax: +49 (0)221 2015-325 E-Mail: ir@ovb.eu Web: www.ovb.eu

Investor Relations Dircksenstraße 42-44 10178 Berlin (Mitte) Tel.: +49 (0)30 2801-0 Fax: +49 (0)30 2801-1000 E-Mail: ir@psi.de Web: www.psi.de/ir

OVB, einer der führenden europäischen Finanzvermittlungskonzerne, berät vor allem private Haushalte themenübergreifend bei der Existenzsicherung und Altersvorsorge, dem Vermögensaufbau, der Vermögenssicherung sowie beim Vermögensausbau. Mehr als 5.000 1 OVB Aktie ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE0006286560) notiert.

PSI ist ein international führender Anbieter leittechnischer Software für die Mega-

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

Infrastrukturen und komplexer Produktionsprozesse bei Versorgern, Industrie und Infrastrukturbetreibern.

QSC AG Arne Thull Mathias-Brüggen-Straße 55 50829 Köln Tel.: +49 (0)221 669-8724 Fax: +49 (0)221 669-8009 E-Mail: invest@qsc.de Web: www.qsc.de Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Cloud, Internet of Things, Consulting und Telekommunikation begleitet QSC ihre Kunden sicher in das digitale Zeitalter. TÜV- und

Martin Miller Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 Tel.: +49 (0)8274 9988-508 Fax: +49 (0)8274 9988-505 E-Mail: ir@surteco.com Web: www.ir.surteco.de 01 einen Umsatz von rund 640 Mio. € und ein Vorsteuerergebnis (EBIT) von ca. 41 Mio. €.

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GENERAL STANDARD Mainova AG

AG

Investor Relations Solmsstraße 38 60486 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 213-82008 Fax: +49 (0)69 213-83020 E-Mail: investor-relations@mainova.de Web: www.mainova.de

Investor Relations Waldhofer Straße 104 69123 Heidelberg Tel.: +49 (0)6221 3540-120 Fax: +49 (0)6221 3540-122 E-Mail: info@sygnis.com Web: www.sygnis.de

Mainova - Dieser Name steht für Energie und Wasser Als moderner Energiedienstleister, traditionell verwurzelt mit der Stadt Frankfurt und ihrem Umland, liefert Mainova die Energie für die Lebensqualität und Wirtschaftskraft

mikforschung entwickelt bzw. vermarktet und Einzelzell- sowie Flüssigbiopsie-basierte

erwarten.

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AG Investor Relations Einsteinstraße 10 78713 Schramberg Tel.: +49 (0)7422 512-302 Fax: +49 (0)7422 512-397 E-Mail: ir@schweizer.ag Web: www.schweizer.ag

Porscheplatz 1 70435 Stuttgart Tel.: +49 (0)711 911-11046 Fax: +49 (0)711 911-11819 E-Mail: frank.gaube@porsche-se.com Web: www.porsche-se.com Die Porsche Automobil Holding SE ist eine börsennotierte Holdinggesellschaft.

steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz. SCHWEIZERs hochwertige Leiterplatten und innovative Lösungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik adressieren die Wachstumsmärkte Elektromobilität und

führenden Automobilhersteller. Neben diesem Kerninvestment plant die Porsche SE, weitere strategische Beteiligungen entlang der automobilen Wertschöpfungskette zu erwerben.

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Uzin Utz AG

MPC Capital AG

Investor Relations Dieselstraße 3 89079 Ulm Tel.: +49 (0)731 4097-416 Fax: +49 (0)731 4097-45416 E-Mail: ir@uzin-utz.com Web: www.uzin-utz.de

Stefan Zenker Palmaille 67 22767 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38022-4200 Fax: +49 (0)40 38022-4878 E-Mail: ir@mpc-capital.com Web: www.mpc-capital.de

1 11 hersteller zu einem weltweit agierenden Komplettanbieter für Bodensysteme entwickelt. Das Unternehmen bietet mit seinen sechs Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, Arturo, codex und RZ alles rund um die Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen aller Art.

FREIVERKEHR t are

internationale institutionelle Investoren und professionelle Anleger. Der Fokus liegt auf den Asset-Klassen Real Estate, Shipping und Infrastructure.

FREIVERKEHR e AG

Investor Relations August-Wessels-Straße 27 86156 Augsburg Tel.: +49 (0)821 4602-0 Fax: +49 (0)821 4602-179 E-Mail: cpu-ag@cpu-ag.com Web: www.cpu-ag.com und Consultingunternehmen für die Bankbranche. Die CPU und deren Konzernunternehmen entwickeln seit über 30 Jahren Software für Banken und erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und

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gen AG

Petra Riechert Tilly-Park 1 86633 Neuburg/Donau Tel.: +49 (0) 8431 9077-952 Fax: +49 (0) 8431 9077-973 E-Mail: petra.riechert@vib-ag.de Web: www.vib-ag.de bilien mit Fokus auf den süddeutschen Raum. Das Unternehmen verfügt über eine die sich auch in attraktiven Dividendenzahlungen auswirken.


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Herausgeber: Redaktion: Chefredakteur: Stellv. Chefredakteur: Autoren dieser Ausgabe:

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Produktionsleitung: Gra n a t Redaktionsschluss: 10.10.2017 Bildnachweise: Realdepot: Kontakt: 0

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Die neue Ausgabe der AnlegerPlus News ist da! Diesmal mit interessanten Nebenwerteanalysen, dem AnlegerPlus MyDividends-wikifolio sowie Beit...