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Der Newsletter für Kapitalanleger. Mit Wissen zu Werten.

# 05 2017

Börsenpflichtblatt der Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

# 05 2017

EQS Group AG

Auf dem Weg zum Global Player Seite 7

Fondsinvestments

Zeit für Value? Seite 12

FINDE UNS AUF FACEBOOK www.facebook.com/ AnlegerPlus

Biotechnologie

Jede Menge Kurstreiber Seite 16

HV-Bericht Allianz AG

Geschäfte auf Rekordniveau Seite 25

Kurzmeldungen

Nebenwerte

Realdepot

Ausschüttend & physisch | Quartalszahlen von Tesla | Kostensenkung bei db X-trackers | Zum Einkaufspreis auf gettex | Neues zum Einlagensicherungsfonds

EQS Group AG

Durchwachsene Zahlen bei Telefónica Deutschland

PALFINGER AG Siltronic AG


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EDITORIAL

Die Immobilienblase ist da Liebe Leserinnen und Leser, die Bundesbank warnt wegen der langanhaltenden Niedrigzinsen und der Renditejagd von Geldhäusern vor dem Entstehen einer gefährlichen Immobilienblase in Deutschland. Zwar schwächte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret seine Aussage gleich entscheidend ab und betonte: „Im Moment gibt es in Deutschland keine Immobilienblase, die die Finanzstabilität akut gefährdet“. Allerdings mache er sich als Bankenaufseher dennoch ernste Sorgen. Blase auch an der Börse? In den letzten Jahren seien die Preise für deutsche Wohnimmobilien kontinuierlich gestiegen, seit 2010 im Schnitt über ganz Deutschland gerechnet um etwa 30 %, sagte Dombret. Besorgniserregend dabei, die Preise haben 2016 schneller als noch 2015 zugelegt. Insbesondere in den Städten wird es brenzlig. In den 127 Städten des Indikators der Bundesbank seien die Preise seit 2010 um fast 50 % gestiegen, in den sieben Großstädten waren es gar mehr als 60 %. Diese Preise seien „zu einem guten Teil Übertreibungen“, wie Dombret ausführte. Dass die Immobilienblase längst schon auf den Aktienmarkt übergegriffen hat, zeigt sich an einigen Neuemissionen der letzten Zeit. Vor einem halben Jahr wurde zum Beispiel die GxP German Properties AG an der Börse eingeführt. Aus einem ehemaligen Mantel entstand durch die Einbringung eines Immobilienportfolios sowie einer begleitenden Barkapitalerhöhung zu einem Euro je Aktie ein Immobilienkonzern. Doch seit der Erstnotiz der jungen Aktien kennt der Aktienkurs nur eine Richtung: Nach Süden, aktueller Kurs 0,60 Euro. Grund ist möglicherweise die zu hohe Bewertung des Immobilienportfolios. Noch krasser treiben es die Initiatoren der jüngst gelisteten CONSUS Commercial Property AG. Ausweislich des Prospekts fanden in der nahen Vergangenheit vor dem Listing zwei Kapitalerhöhungen von Altaktionären statt. 20 Mio. Euro wurden zu einem Kurs von einem Euro je Aktie platziert, 30 Mio. Euro zu einem Kurs von 15 Euro je Aktie. Der Durchschnittskurs der Altaktionäre liegt also bei rund 2,30 Euro. Jetzt wurde das Papier gelistet, erster Kurs: 15 Euro. Bedenkenswert ist, dass die Gesellschaft bislang noch fast keine Immobilien erworben hat. Anleger bezahlen also Mondpreise für ein Unternehmen, das operativ noch am Anfang steht. Parallelen zum Jahr 2000 Erinnern Sie sich? In der Endphase des Neuen Marktes im Jahr 2000 wurde jede Aktie gekauft, deren Unternehmensname mit den Begriffen „Internet“, „Medien“ oder „Biotech“ zu tun hatte. Klassische Kennzahlen wie Umsatz oder Ergebnis spielten keine Rolle. Die meisten dieser Gesellschaften sind längst vom Kurszettel verschwunden, den Schaden hatten die Aktienkäufer. Daher: Augen auf beim Immobilienaktien-Kauf!

Auf Wachstumskurs Die ATOSS Software AG blieb auch im Jahr 2 016 auf Rekor dkur s . In m i t t l e r w e i l e 11 J a h r e n i n F o l g e haben wir unseren Gesamtumsatz ge s teiger t und uns er oper ati ve s Ergebnis weiter ausgebaut. Diesen Trend setzt ATOSS auch im ersten Quar tal 2017 konsequent for t. Bei Umsätzen von 11 Prozent über denen des Vorjahresquar tal s und einem Plus von 4 Prozent beim operativen Ergebnis blicken wir optimistisch in die Zukunft. Wir möchten auch in diesem Geschäftsjahr neue Maßstäbe setzen. ATOSS ist an langfristigen Zielen und nachhaltigem unternehmerischen Handeln ausgerichtet. Investitionen in unsere Mitarbeiter und unsere L ö s u n g e n s o w i e ko n t i n u i e r l i c h e Dividendenrendite und Wertzuwachs gehören daher für uns untrennbar zusammen. Seit 30 Jahren sind wir Vorreiter im Markt für Workforce Management und bedarfsorientierten Personaleinsatz. ATOSS Lösungen leisten bei r und 5.0 0 0 Kunden in über 40 Ländern einen messbaren Beitrag zu mehr Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit. Die ATOSS Aktie: ISIN DE0005104400, WKN 510440

Daniel Bauer stv. Chefredakteur T +49 89 4 27 71 0 | www.atoss.com


IN ALLER KÜRZE

Investment & Strategie 7 Nebenwerte EQS Group AG PALFINGER AG Siltronic AG 10 MyDividends-wikifolio Einzelwerte punkten 12 Fondsinvestments Zeit für Value?

Markt & Werte 16 Biotechnologie Jede Menge Kurstreiber 18 Technische Analyse DAX & Euro 20 Gastbeitrag Neue thematische Indexkonzepte

SdK EXTRA 22 SdK-Mitteilung 24 HV-Berichte Daimler AG Allianz SE 26 Realdepot Durchwachsene Zahlen

Rubriken

Kurzmeldungen Ausschüttend & physisch Der ETF-Anbieter ComStage (eine Tochter der Commerzbank) hat bzw. wird 30 ausgewählte ETFs hinsichtlich zweier Ausstattungsvarianten umstellen. ComStage ändert zum einen die Abbildungsmethode der ausgewählten ETFs, diese wird umgestellt von der synthetischen Abbildung (Aktien plus Total-Return-Swap) hin zur physischen Replikation. Zugleich wird dann auch die Ertragsverwendung von „thesaurierend“ (wiederanlegend) auf „ausschüttend“ geändert. Der ETF-Anbieter begründet die Umstellung mit einer verstärkten Investorennachfrage nach physisch replizierenden ETFs und – im Zuge des anhaltenden Niedrigzinsumfelds – Finanzprodukten mit Ausschüttungskomponente. Außerdem möchte man den Investoren vor dem Hintergrund der ab 1.1.2018 in Kraft tretenden Investmentsteuerreform „mit der ausschüttenden Ertragsverwendung ein optimales Investmentvehikel zur Verfügung zu stellen.“ Weitergehende Informationen zu der Umstellung und den betroffenen ETFs, die entweder schon umgestellt sind oder bis spätestens 8. Juni umgestellt werden, finden Anleger hier.

Quartalszahlen von Tesla

3 Editorial 4 Kurzmeldungen 28 HV-Termine 30 IR-Kontakt 38 Impressum Das Onli nächste n ersc emagaz h 6.6.2 eint a in m 017

4   AnlegerPlusNews  05 2017

Mehr Umsatz, aber auch mehr Verlust, so lassen sich die Zahlen von Tesla zum ersten Quartal 2017 zusammenfassen. Auf unserer Homepage anlegerplus.de haben wir kürzlich einen Bericht zu Tesla veröffentlicht. Der US-amerikanische E-Autobauer Tesla (ISIN US88160R1014) zog in puncto Marktkapitalisierung sogar zeitweilig an General Motors vorbei. Die Tesla-Aktie ist eine der aggressivsten und risikoreichsten Wetten auf eine goldene Zukunft, das zeigen auch die jüngsten Quartalszahlen. Das Model 3, heute noch Hoffnungsträger des Konzerns, soll demnächst erst in Produktion

gehen, und schon präsentierte Musk Details zum nächsten Vorhaben, dem Model Y, das Ende 2019 oder 2020 an den Start gehen soll. Ausgestattet werden soll das Model Y mit einem neuen Akku, der weniger Kabel benötigt (ca. 100 Meter) als die bisherigen Modelle (Modell S: ca. 3 km, Modell 3: ca. 1,5 km), was die Produktion vereinfachen würde. Zu den Zahlen: Tesla konnte im ersten Quartal 2017 25.051 Autos ausliefern und hat damit die Produktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um 64 % steigern. Der Umsatz lag bei 2,69 Mrd. USDollar (+50 %). Steigerungen wo man hinblickt, leider auch beim Verlust. Dieser lag bei 330 Mio. US-Dollar (Q1 2016: 282 Mio. USDollar). Die Steigerung des Verlustes führt Tesla auf die Einführung des Models 3 zurück. Auf die Aktie runtergebrochen ergibt sich bereinigt ein Verlust von 1,33 US-Dollar. Und auf die hergestellten Autos umgelegt ergibt sich rechnerisch ein Verlust von 13.000 US-Dollar pro hergestelltem Auto. Zahlen zum 2. Halbjahr hat das Unternehmen noch nicht prognostiziert, da in diesen Abschnitt der Produktionsstart des Modells 3 fällt. Erste Prognosen will man nach dem Modellstart im Juli bekanntgeben. Dem Aktienkurs setzen die Quartalszahlen zunächst etwas zu. Nach Veröffentlichung verlor der Kurs rund 10 % an Wert. Doch das ist schon wieder aufgeholt.

Kostensenkung Zum Geburtstag „10 Jahre db X-trackers ETFs“ senkt die Deutsche Asset Management (AM) die Kosten für einige ETF-­ Produkte ihres Portfolios. Die Deutsche AM ist eine der führenden ETFAnbieter in Europa und auch weltweit. Das Haus hat rund 300 Produkte im Portfolio und verwaltet mit passiven Anlageprodukten rund 70 Mrd. Euro. Zum 10-jährigen Jubiläum hat die Deutsche AM Anfang April die jährlichen Pauschalgebühren bei 28 ETFs reduziert, darunter ETFs auf bekannte Marktindizes wie MSCI Europe, MSCI Japan, MSCI Emerging Markets, Rus-


IN ALLER KÜRZE

sell 2000 und S&P-500-Indexfamilie. Ein Investment in den db X-trackers MSCI AC World Index kostet nun jährlich 0,40 % an Gebühren, nach zuvor 0,50 %. Eine vollständige Liste der ETFs, bei denen die Gebühren reduziert wurden, findet sich hier.

Zum Einkaufspreis An der Münchner Börse gettex können seit dem 3. April die 30 DAX-Werte ohne Spread gehandelt werden. „Alle Anleger bekommen DAX-Aktien zum Einkaufspreis“, kündigte Jochen Thiel, Vorstand der Bayerischen Börse AG, die Aktion Ende März an, die gemeinsam mit dem Market Maker Baader Bank AG auf die Beine gestellt wurde. Gültig ist die Einkaufspreisaktion für jede Order bis zu 10.000 Euro und terminiert ist sie zunächst bis 30. Juni 2017. Nicht ausschließen wollte die Börse München, dass man den vergünstigten Handel danach evtl. verlängern wird, denn DAX-Aktien gehören zu den meistgehandelten Aktien auf gettex. Auf gettex entfallen grundsätzlich die Maklercourtage und das Börsenentgelt. Das Anlageuniversum besteht u. a. aus 2.600 Aktien, mehr als 2.300 davon aus dem Ausland.

Neues zum Einlagen­ sicherungsfonds

Der Schutz für Unternehmen, Versicherungen und halbstaatliche Stellen, wie etwa Versorgungswerke, wird angepasst:

Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen unterliegen nicht mehr dem Einlagensicherungsfonds. Allerdings gilt für Papiere, die vor dem 1.10.2017 erworben wurden, ein Bestandsschutz.

Ab dem 1.1.2020 fallen Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten ebenfalls nicht mehr unter den Schutz des Sicherungsfonds. Ausgenommen davon sind Einlagen von Privatpersonen und Stiftungen. Aber auch hier ist ein Bestandsschutz für Einlagen, die vor dem Stichtag vereinbart wurden, vorgesehen.

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SIMONA AG Teichweg 16 55606 Kirn – ISIN DE0007239402 –

Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden unsere Aktionäre am Freitag, den 09. Juni 2017, um 11:00 Uhr zur ordentlichen Hauptversammlung in das Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, 55606 Kirn, ein. Tagesordnung 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses, des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzernlageberichts, der mit dem Lagebericht der SIMONA AG zusammengefasst ist, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2016 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2016

Der freiwillige Einlagensicherungsfonds der privaten Banken soll reformiert werden. Schon länger hegen einige Markakteure Zweifel an der Finanzkraft des freiwilligen Einlagensicherfonds, sollte ein größerer Akteur in die Knie gehen. Nun hat die Delegiertenversammlung des Bankenverbandes zum 1.10.2017 eine Reform des Einlagensicherungsfonds beschlossen, mit der „die Finanzkraft des Einlagensicherungsfonds für jene Kunden, die tatsächlich Schutz bedürfen“ gestärkt werden soll, so Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbandes Die Reform umfasst folgende Punkte: • Bankähnliche Kunden (bestimmte Wertpapierfirmen und Finanzinstitute) sowie Bund, Länder und Kommunen unterliegen nicht mehr dem Schutz der freiwilligen Einlagensicherung.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2016 5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017 Der vollständige Wortlaut der Tagesordnung mit den Vorschlägen zur Beschlussfassung sowie die Teilnahmebedingungen werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Unsere Aktionäre erhalten die ausführliche Tagesordnung über ihre Depotbanken. Den vollständigen Wortlaut der Einladung und die Teilnahmebedingungen finden Sie auch im Internet unter www.simona.de. Letzter Anmeldetag zur Hauptversammlung ist Freitag, der 02. Juni 2017. Kirn, im Mai 2017 SIMONA AG Der Vorstand

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AnlegerPlusNews  05 2017   5  


STADA Arzneimittel AG

STADA empfiehlt Annahme des Übernahmeangebots von Bain Capital und Cinven Vorstand und Aufsichtsrat der STADA empfehlen ihren Aktionärinnen und Aktionären die Annahme des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots der Nidda Healthcare Holding AG (NIDDA), der Erwerbsgesellschaft von Bain Capital und Cinven, für alle Aktien der STADA Arzneimittel AG: Attraktives Angebot von insgesamt 66,00 Euro je STADA-Aktie1) Prämie von knapp 49 Prozent auf den letzten unbeeinflussten Aktienkurs vom 09. Dezember 2016 Umfangreiche Investorenvereinbarung sichert die nachhaltige Stärkung des Geschäfts der STADA-Gruppe und die Fortsetzung der erfolgreichen Wachstumsstrategie Angebot kommt nur zu Stande, wenn mindestens 75 Prozent aller STADA-Aktien eingereicht werden

Annahmefrist gilt bis einschließlich 8. Juni 2017 Diese Information ist keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf von STADA-Aktien. Für das Übernahmeangebot sind ausschließlich die Angebotsunterlage und die darin enthaltenen Informationen sowie die Aussagen in der begründeten gemeinsamen Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat der STADA maßgeblich. Die begründete gemeinsame Stellungnahme und weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite unter www.stada.de/investor-relations/uebernahmeangebot. Die Angebotsunterlage und weitere Informationen können Sie auf der von Bain Capital und Cinven bereitgestellten Internetseite www.niddahealthcare-angebot.de abrufen. Gerne können Sie sich bei Fragen auch direkt an uns wenden: +49 6101 603 113 oder ir@stada.de

1) Einschließlich der für das Geschäftsjahr 2016 vorgeschlagenen Dividende in Höhe von 0,72 Euro je STADA-Aktie.


INVESTMENT & STRATEGIE

Nebenwerte – Unternehmensmeldungen 01 EQS Group AG Auf dem Weg zum Global Player

Der Vorstand der EQS Group AG, CEO Achim Weick (li.) und COO Christian Pfleger

Bild: © EQS Group AG

Fast kein deutsches börsennotiertes Unternehmen kommt an der Münchener EQS Group AG (ISIN DE0005494165) vorbei. Der Technologiekonzern will aber auch international weiter wachsen. Für Anleger bietet sich eine interessante Einstiegschance. Starke Wachstumsraten Die Im Jahr 2000 gegründete EQS Group ist ein führender internationaler Techno­logieanbieter für sogenannte „Digital Investor Relations“. Mehr als 8.000 Unternehmen weltweit vertrauen bei der Erfüllung ihrer Informationsanforderungen und Meldepflichten auf den Dienstleister. Zentrales Element der EQS-Technologie ist das EQS COCKPIT, eine cloud-­ basierte IR-Plattform, die die Arbeitsprozesse von IR-Managern digital abbildet, mit der Unternehmens-

website kommuniziert und Mitteilungen über eines der wichtigsten Financial Newswire verbreitet. Das Unternehmen verweist darauf, dass beim EQS-Geschäftsmodell bis zu 70 % der Umsätze wiederkehrend sind. Das liegt daran, dass EQS-Kunden in vielen Bereichen gesetzlichen Publikationsvorschriften unterliegen, die über das EQS COCKPIT abgewickelt werden. Um Umsatzwachstum zu erzielen, ist aber eine Expansionsstrategie erforderlich: Nach der Expansion nach Asien wurde der Schweizer Mitbewerber Tensid­AG übernommen, der 2016 einen Umsatzbeitrag von 2,15 Mio. Euro leistete. Außerdem konnte EQS die Mehrheit am Finanzportal ARIVA.DE übernehmen und zuletzt mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Frankreich geografisch weiter expandieren. Insgesamt konnte EQS den Konzernumsatz seit 2014 von 15,8 Mio. Euro auf zuletzt 26 Mio. Euro steigern. Starker Ausblick Für einen deutlichen Umsatzimpuls im Inlandsgeschäft sorgte im zweiten Halbjahr 2016 das Inkrafttreten der europäischen Marktmissbrauchsverordnung. Damit verbunden ist eine Ausweitung der Ad-hoc-Pflicht auf einen erheblich größeren Kreis von Emittenten sowie umfangreichere Insiderregelungen. Ebenfalls einen hohen Umsatz- und EBIT-Beitrag steuerte die Tochtergesellschaft ARIVA.DE AG bei. Die strategische Marktposition der EQS Group AG hat sich auch im Jahr 2016, nicht zuletzt durch die beschleunigte internationale Expansion, deutlich ver-

bessert. Der Umsatzanteil des Auslandsgeschäfts lag im Geschäftsjahr 2016 bei 22 %. Der EQS-Vorstand hat sich für das laufende Geschäftsjahr hohe Ziele gesetzt. Im Rahmen der internationalen Wachstumsstrategie soll ein zweistelliges Umsatzwachstum von 20 bis 25 % auf 31,2 bis 32,5 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Gleichzeitig sind für das Geschäftsjahr 2017 weitere Aufbau- und Expansionsaufwendungen in Höhe von rund 1 Mio. Euro vorgesehen, dennoch soll auch das bereinigte EBIT um 10 bis 20 % auf 3,6 bis 3,9 Mio. Euro steigen. Das Unternehmen hat 1,3 Mio. Aktien ausstehen, wovon 23 % dem Firmengründer und Vorstandsvorsitzenden Achim Weick zuzurechnen sind. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses von 51  Euro errechnet sich eine Marktkapitalisierung von 66 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der exzellenten Marktstellung sowie des profitablen Wachstumskurses erscheint uns diese Bewertung als günstig. Einstiegskurse sehen wir bis 52 Euro, das mittelfristige Kursziel taxieren wir bei 70 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 41 Euro platziert werden. ➤ EQS Group (ISIN DE0005494165) 54 € 49 € 44 € 39 € 34 € 29 €

2013

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24 €

Quelle: investing.com │ Kurs am 10.5.2017: 51,02 Euro

AnlegerPlusNews  05 2017   7  


INVESTMENT & STRATEGIE

02 PALFINGER AG Kursziel übertroffen

PALFINGER bietet Hebe-Lösungen für Nutzfahrzeuge und den maritimen Bereich.

Im November letzten Jahres stellten wir erstmals die österreichische PALFINGER AG (ISIN AT000758305) bei Kursen um 28,20 Euro in den Fokus. Ein halbes Jahr später hat der Aktienkurs unser Kursziel von 35 Euro gerissen, aktuell stehen gut 38 Euro zu Buche. Auf Grund der beeindruckenden operativen Entwicklung sollten noch höhere Kurse möglich sein. 2017 hervorragend angelaufen Der konsolidierte Umsatz der PALFINGER-­Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10,3 % auf PALFINGER (ISIN AT000758305) 40 € 35 € 30 € 25 € 20 €

2013

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Quelle: investing.com │ Kurs am 10.5.2017: 38,26 Euro

8   AnlegerPlusNews  05 2017

15 €

1,36 Mrd. Euro ausgeweitet werden – ein neuer Rekordwert. Trotz umfassender Restrukturierungsmaßnahmen und Integrationskosten in Nordamerika und im Marinebereich, die nach der Akquisition der Harding-Gruppe nötig wurden, konnte das EBIT auf einen Höchstwert von 106 Mio. Euro gesteigert werden. Der Jahresüberschuss lag bei 61,2 Mio. Euro und ermöglichte eine Dividendenzahlung von 0,57 Euro je Aktie, die bereits im März ausbezahlt wurde. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte das Unternehmen den Wachstumskurs fortsetzen und die operative Profitabilität ohne Restrukturierungskosten überproportional steigern. Der Umsatz erhöhte sich um 13,5  % auf 361,9 Mio. Euro, das um Restrukturierungskosten bereinigte EBITDA stieg um 18,7 % auf 50,9 Mio. Euro an. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 4,1 % auf 19,4 Mio. Euro, das Ergebnis je Aktie erreichte 0,52 Euro. Für das Gesamtjahr 2017 gibt sich die PALFINGER-Führung aufgrund des hohen Auftragseingangs im ersten Quartal optimistisch, eine Fortsetzung der insgesamt guten, jedoch regional unterschiedlich ausgeprägten Geschäftsentwicklung hinzubekommen. Das Management rechnet unverändert mit einer Umsatzsteigerung im Gesamtjahr 2017 und strebt eine zweistellige EBIT-Marge vor Restrukturierungskosten an. Die ergebnisbelastende Restrukturierung in Nordamerika und im Marine­bereich soll in den nächsten Monaten abgeschlossen werden. Kursziel angehoben Solange die Konjunktur – insbesondere die Baukonjunktur – brummt, geht es PALFINGER gut. Es ist also sehr gut möglich, dass das Geschäftsjahr 2017 ein neues Rekordjahr wird. Wir raten

Anlegern, die unserer Empfehlung gefolgt sind, die PALFINGER-Aktie weiter im Depot zu halten, das mittelfristige Kursziel heben wir auf 45 Euro an, das Stop-Loss-Limit sollte auf 30 Euro nachgezogen werden.

03

+ 500 %

Siltronic AG Kursrally ohne Ende

300-mm-silicumwafer von Siltronic

Eine fast unheimliche Kursrally hat die Aktie der Münchener Siltronic AG (ISIN DE000WAF3001) seit unserer Erstbesprechung im Februar 2016 hingelegt. Das Papier, das damals bei 12 Euro gehandelt wurde, steht mittlerweile bei stolzen 72,50 Euro und ein Ende der Rally ist nicht absehbar. Prognose angehoben Das Unternehmen hat 2016 gut abgeliefert. Wie im Jahr zuvor wurde ein Umsatz von 933 Mio. Euro ausgewiesen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 146 Mio. Euro und damit 18 % über dem Vorjahr (2015: 124  Mio. Euro). Die vorläufige EBITDA-Marge erreichte 16 %. Unter dem Strich steht ein Jahresüberschuss von 8,7 Mio. Euro, nachdem 2015 noch ein Fehlbetrag von −20,1 Mio. Euro zu verzeichnen war.

Bilder: © Rechts: Siltronic AG, Links: PALFINGER AG

+ 38 %


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Siltronic (ISIN DE000WAF3001) 80 € 66 € 52 € 38 € 24 €

Jun.´15

Okt.´15

Feb.´16

Jun.´16

Okt.´16

Feb.´17

10 €

Quelle: investing.com │ Kurs am 10.5.2017: 72, 50 Euro

Und auch 2017 läuft gut an. Im ersten Quartal konnte ein gegenüber dem Vorjahr um 17 % erhöhter Umsatz von 258 Mio. Euro erzielt werden, das EBITDA lag bei 53 Mio. Euro und hat sich damit gegenüber dem ersten Quartal 2016 mehr als verdoppelt. Die EBITDA-Marge erreichte 20,5 %. Der Periodengewinn im ersten Quartal 2017 lag bei 17 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein mit −11,5 Mio. Euro negatives Ergebnis zu verzeichnen war. Für das Gesamtjahr zeigt sich der Siltronic-­ Vorstand optimistisch und hebt seine Prognose leicht an. Der Umsatz soll jetzt bei mindestens 1,06 Mrd. Euro liegen, die EBITDA-Marge bei mindestens 23 %. Der ROCE wird deutlich über den Kapitalkosten liegen. Die Steuerquote wird bei 20 % oder etwas niedriger erwartet. Dies könnte unserer Schätzung nach zu einem Nachsteuerergebnis von rund 80 Mio. Euro oder 2,65 Euro je Aktie führen. Aktie halten Der Kursaufschwung der Siltronic-Aktie wird jetzt auch mit sehr guten Geschäftszahlen untermauert. Dennoch stellt sich die Frage, ob die aktuelle Bewertung von 2,2 Mrd. Euro gerechtfertigt ist. Schließlich ist das Unternehmen in einer­sehr zyklischen Branche unterwegs. Wir raten investierten Anlegern, die Aktie weiter zu halten, das Stop-Loss-Limit zur Gewinnabsicherung aber auf 57 Euro nach(-hi) zuziehen.

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INVESTMENT & STRATEGIE

Einzelwerte punkten MYDIVIDENDS Im April und Mai berichten die meisten Unternehmen über ihre Geschäftszahlen der ersten drei Monate 2017. Einige der Werte in unserem wikifolio ragten besonders heraus. Übermütig agieren wir aber nicht. Angesichts der hohen Börsenstände achten wir auch auf ausreichend Liquidität. ie Aktie von Novo Nordisk haben wir am 2.11.2016 zu einem Kurs von 31,98 Euro in unser wikifolio aufgenommen. Pharmawerte standen zu diesem Zeitpunkt unter keinem guten Stern. Insbesondere die Diskussion in den USA über zu hohe Arzneimittelpreise setzte die Branche unter Druck. Das Thema ist nicht vom Tisch, doch Novo Nordisk befindet sich seit Ende März im Aufwärtstrend und derzeit liegen wir mit der Aktie knapp 15 % im Plus. Novo Nordisk meldete am 3. Mai starke Quartalszahlen. Neue Produkte und Sparmaßnahmen wirkten sich positiv auf die Ergebnisse aus. So kletterte der Nettogewinn der Dänen in den ersten drei Monaten 2017 um 7 % auf 10,16 Mrd. Dänische Kronen (ca. 1,37 Mrd. Euro). Erwartet wurden lediglich 8,92 Mrd. Dänische Kronen. Der Umsatz verbesserte sich auf Basis lokaler Währungen um 3 % auf 28,5 Mrd. Dänische Kronen (ca. 3,83 Mrd. Euro). Angesichts des fulminanten Jahresauftakts hob der weltgrößte Insulinhersteller seine Prognose für das Jahresergebnis an. So soll der Umsatz nun währungsbereinigt um 0 bis 3 % zulegen

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(zuvor wurden −1 bis 4 % prognostiziert). Um 1 % angehoben wurde auch die Prognose für das operative Ergebnis. Hier rechnet Novo Nordisk nun mit einer Spanne von −1 bis 3 % statt bisher −2 bis 3 %. Novo Nordisk wurde 1923 gegründet und ist auf die Sektoren Diabetes und Hormonpräparate spezialisiert. Angesichts der weltweit steigenden Bevölkerung und der Zunahme an Diabeteserkrankungen sind wir unverändert zuversichtlich für Novo Nordisk. Erhöhter Jahresausblick Der Gesundheitskonzern Fresenius ist ebenfalls prima in das neue Geschäftsjahr gestartet und erhöhte Anfang Mai den Ergebnisausblick für das laufende Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis soll nun auf vergleichbarer Basis um währungsbereinigt 19 bis 21 % (bisher 17 bis 20 %) zulegen. 2016 wurde ein Ergebnis von 1,59 Mrd. Euro erzielt. Bei den Verkaufserlösen erwartet man einen Zuwachs um 15 bis 17 % nach 29,08 Mrd. Euro im Jahr 2016. Ambitioniert ist weiterhin der langfristige Ausblick. Bis zum Jahr 2020 soll der Konzernumsatz zwischen 43 und 47 Mrd. Euro erreichen. Angesichts der jüngsten Akquisitionen sind wir optimistisch, dass Fresenius die Ziele erreichen wird. Die Hauptversammlung findet morgen, am 12.5.2017, statt. Bei Fresenius steht die 24. jährliche Dividendenanhebung in Folge an. Die Ausschüttung wird um 13 % von 0,55 Euro auf nun 0,62 Euro je Aktie erhöht. Damit wandelt der DAX-Konzern auf den Spuren der Dividendenaristokraten. So nennt man Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren in ununterbrochener Folge ihre Dividende jedes Jahr erhöht haben. Starke Werte aus der zweiten Reihe Der MDAX-Wert FUCHS PETROLUB, bei dem mehr als die Hälfte der Stammaktien in Familienhand liegt, steigerte die Dividende Anfang Mai das 15. Jahr in ununterbrochener Folge. Der Schmierstoffhersteller hat seine Dividende für die Vorzugsaktie, die wir auch in unser wikifolio eingekauft haben, um 9 %


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auf 0,89 Euro erhöht. FUCHS möchte die Dividende jährlich steigern oder sie zumindest auf dem Niveau des jeweiligen Vorjahres halten. Das erste Quartal verlief verheißungsvoll. Der Umsatz legte in den ersten drei Monaten 2017 organisch um 12  % auf 618 Mio. Euro zu und das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 11 % auf 94 Mio. Euro. Für 2017 wird ein Umsatzwachstum im Bereich von 4 % bis 6 % erwartet. Der Betriebsgewinn soll zwischen 1 % und 5 % anwachsen. Im AnlegerPlus MyDividends-wikifolio liegt die Aktie derzeit mit rund 23 % im Plus. Anfang Mai gab Deutschlands größter Autovermieter Sixt eine bundesweite Kooperation mit dem Discounter Lidl bekannt. Vom 8. bis zum 13. Mai 2017 konnten Kunden an der Kasse in allen deutschen Lidl-Filialen Gutscheincodes im Wert von 49,90 Euro für entweder einen Pkw oder einen Transporter von Sixt erwerben. Damit stellte unser wikifolio-Wert einmal mehr seine pfiffigen Marketingideen unter Beweis. Die Aktion erhöht den Bekanntheitsgrad und sorgt für neue Kunden. Und die Aktie bei uns für Rendite im wikifolio. Seit dem Kaufzeitpunkt am 7.7.2016 liegt der Wert fast 27 % im Plus. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 ist Sixt optimistisch. Zuletzt ging der Konzern von einem leicht steigenden operativen Konzernumsatz sowie einem leicht steigenden Konzern-EBT aus. Im letzten Jahr erzielte der Münchner Konzern mit 218,3 Mio. Euro das höchste Konzernergebnis vor Steuern (EBT) in der Firmengeschichte. Komfortable Cash-Position Aktuell verfügen wir in unserem wikifolio über eine Liquidität von rund 20 %. Dies ist eine komfortable Cash-Position. Angesichts der relativ hohen Börsenstände fühlen wir uns wohl mit genügend „Pulver“ in der Hinterhand, um gegebenenfalls bei größeren Korrekturen aktiv zu werden. Werner W. Rehmet Depotmanager des MyDividends-wikifolios

Die Viscom AG Die Viscom AG entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige automatische optische (AOI) und röntgentechnische (AXI) Inspektionssysteme für die industrielle Elektronikfertigung und zählt weltweit zu den führenden Anbietern. Europaweit ist das Unternehmen in der automatischen optischen Inspektion von elektronischen Baugruppen führend. Viscom-Inspektionssysteme sind in nahezu allen Bereichen der Elektronikindustrie im Einsatz – von der Automobilelektronik über die Luft- und Raumfahrttechnik bis zur Industrieund Unterhaltungselektronik. Die Viscom AG ist seit Mai 2006 an der Frankfurter Börse gelistet. Listing: ISIN: Headquarter:

Regulierter Markt (Prime Standard) DE 000 7846867 Viscom AG Carl-Buderus-Straße 9 - 15 30455 Hannover ww.viscom.de

Hinweis: An der Veröffentlichung beteiligte Personen halten Anteile an dem MyDividends-wikifolio-Zertifikat.

Prognose 2017:

Umsatz: 80 - 85 Mio. € EBIT-Marge: 13 - 15 %


INVESTMENT & STRATEGIE

FONDSINVESTMENTS Nach rund zehn Jahren Underperformance gegenüber Wachstumsaktien haben Substanzwerte seit Mitte letzten Jahres eine kleine Renaissance erlebt. Zeichnet sich nun eine Trendwende zugunsten der Value-Strategie ab?

tar-Investor Warren Buffett, bekennender Value-Investor, packte die Valuestrategie simpel in diesen Satz: „Price is what you pay and value ist what you get.“ Value-Investoren investieren in unterbewertete Aktien, um diese dann bei Erreichen des fairen Wertes wieder zu veräußern. Weicht der Aktienkurs beim Kauf weit genug nach unten vom ermittelten tatsächlichen Wert des Unternehmensanteils ab, erwirbt man die Aktie mit einem Sicherheitspuffer – so der Hintergedanke – und muss nur noch abwarten, bis der wahre Wert erkannt wird und der Börsenkurs entsprechend steigt. Wert und Preis einer Aktie werden also streng unterschieden.

Wer dieser Strategie in den letzten Jahren folgte, konnte mit den Anlageergebnissen allerdings nicht ganz zufrieden sein. Die konkurrierende Growth-Strategie, die mehr auf stabiles Wachstum in der Zukunft fokussiert, lieferte deutlich bessere Ergebnisse. Stärke der GrowthOutperformance Wie stark die Wachstumsstrategie (Growth) in den letzten zehn Jahren die wertorientierte (Value) Titelauswahl übertroffen hat, lässt sich an einem interessanten ChartVergleich verdeutlichen (s. Seite 16): Im Jahr 2000 hat die Fondsgesellschaft JPMorgan mit dem Europe Strategic Growth

und dem Europe Strategic Value zeitgleich zwei Aktienfonds lanciert, die beide in ­Europa investieren, aber nach klar getrennten Stilen: wachstums- bzw. wertorientiert. Seit 2004 ist Michael Barakos bei JPMorgan für beide Produkte verantwortlich, die Qualität und Fähigkeiten des Fondsmanagers sind also identisch. Die starken Unterschiede in der Wertentwicklung der Fonds seit Anfang 2010 sind somit hauptsächlich auf die Art der Titelselektion zurückzuführen. Seit Sommer 2016 haben Substanzwerte allerdings einen Zwischenspurt eingelegt und besser als Wachstumstitel abgeschnitten. Anleger stehen jetzt vor der Frage, ob nun ein Wechsel auf die Value-Seite sinnFortsetzung auf Seite 14

12    AnlegerPlusNews  05 2017


INVESTMENT & STRATEGIE

Fondsvergleich: Value vs. Growth Seit Anfang 2010 hat sich der JPMorgan Europe Strategic Growth deutlich besser entwickelt als der JPMorgan Europe Strategic Value. Doch seit Sommer 2016 haben Substanzwerte-Fonds einen Zwischenspurt eingelegt. 170 % 160 % 150 % 140 % 130 % 120 % 110 % 100 % 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 %

JPM Europe Strategic Value JPM Europe Strategic Growth

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Anmerkung: 1.1.2007 = 100 % │ Quelle: finanzen.net │ Stand: 31.3.2017

voll erscheint. Fondsmanager Barakos gibt dazu eine Hilfestellung: „Zyklen, in denen sich Value überdurchschnittlich entwickelte, dauerten historisch rund 28 Monate an. Die längste Value-Rally hielt 80 Monate.“ Nach seiner Einschätzung könnte die jüngste Value-Renaissance daher erst der Beginn einer nachhaltigen Outperformance sein. „Substanzaktien werden noch immer mit einem Abschlag gegenüber Wachstumstiteln gehandelt, der so groß ist wie zuletzt während der Eurokrise“, begründet der Experte. Ein weiteres gewichtiges Argument für eine fortgesetzte Value-Outperformance nennt Fondsmanager Dr. Hendrik Leber von Acatis: „Im Angesicht steigender USZinsen lohnt sich die Investition in substanzstarke – im Gegensatz zu zukunfts-

orientierten – Aktien. [...] Steigende Zinsen sind gut für Value“, betont Leber. Und auch die EZB könnte vielleicht bald dem Beispiel USA folgen. Globale Value-Fonds In seinem Acatis Aktien Global Fonds setzt Leber derzeit stark auf IT-Werte (29 %) wie beispielsweise Oracle, Cisco oder Microsoft. Auch zyklische Konsumwerte (25 %) und Finanztitel (17 %) sind stark im Fonds vertreten. Rund die Hälfte des Fondsvermögens (53 %) hat der Fondsmanager aktuell in den USA investiert. Damit ist er – im Vergleich zum MSCI World Index – in dieser Region untergewichtet. Und vor Unsicherheiten, die er auf die Märkte zukommen sieht, ist ihm nicht bange: „Für uns als

Value-Investoren ist ein sehr stabiles Umfeld eher nachteilig. Wir mögen die Turbulenz, die uns den Kauf interessanter Aktien ermöglicht.“ Mit einem Anteil von rund 51 % ist auch Timothy Rankin, Manager des Franklin Mutual Global Discovery Fund, in den USA untergewichtet. Interessante Titel findet er ebenfalls in Europa (33 %), wobei er deutlich stärker als Leber auf Finanzwerte (25 %) setzt und mit rund 8 % eine deutlich höhere Kassenquote fährt, als dies aktuell beim Acatis-Fonds der Fall ist. Neben dem Kauf unterbewerteter Aktien versucht Rankin mit einem Teil des Fondsvermögens gezielt von Turnaround-Situationen und Unternehmensfusionen zu profitieren. Mehr Substanz in Europa Die Untergewichtung von US-Werten in den beiden global anlegenden ValueFonds kommt nicht von ungefähr. USAktien sind derzeit recht teuer, während europäische Substanztitel zwar ebenfalls nicht mehr preiswert, aber zumindest noch fair bewertet sind. Anleger, die einen weiteren Aufschwung von Value-Werten erwarten, können daher auch Fonds wie den JPM Europe Strategic Value ins Visier nehmen, die ausschließlich in Europa investieren. Fondsmanager Barakos hat nahezu die Hälfte des Fondsvermögens (44 %) in Finanzwerte wie HSBC, Banco Santander oder Allianz investiert. Titel also, die

Ausgewählte Value-Fonds: Weltweit & Europa Fondsname International Acatis Aktien Global Franklin Mutual Global Discovery

ISIN

DE0009781740 LU0260862726

Auflagedatum

21.5.1997 25.10.2005

Fondsvolumen in Mio. € 283 *1.073

Wertentwicklung p. a. 3J. 5J. 10J. 9,5 % 10,2 %

10,5 % 11,4 %

Europa JPMorgan Europe Strategic Value LU0107398884 14.2.2000 2.002 7,2 % 11,8 % Metropole Sélection FR0007078811 29.11.2002 1.719 2,9 % 9,1 % Nordea European Value LU0255610742 30.6.2006 1.380 8,0 % 10,2 % * in Mio. US-Dollar Quellen: Fondsvolumen - Daten der Fondsgesellschaften (Stand 28.2.2017), Wertentwicklung - FVBS Fundanalyzer (Stand 31.3.2017)

14    AnlegerPlusNews  05 2017

4,9 % 6,0 % 0,7 % 2,2 % 3,3 %


INVESTMENT & STRATEGIE

in den letzten Jahren stark unter Druck geraten sind, die jedoch von langsam wieder steigenden Zinsen profitieren dürften. Daneben setzt der Fondsmanager stark auf Industriebetriebe (Siemens) und zyklische Konsumgüter (Daimler), die von einem konjunkturellen Aufschwung profitieren sollen. Regional betrachtet haben Großbritannien (23 %), Frankreich (19  %) und Deutschland (13  %) die größten Gewichtungen im Fonds. Auf Industrie- (23 %) und zyklische Konsumtitel (18 %) setzt auch das Team um Tom Stubbe Olsen beim Nordea European Value Fund. Im Gegensatz zu JPM scheint man hier weniger überzeugt von Finanzwerten zu sein, jedenfalls machen diese im Fonds derzeit nur rund 5 % aus. Die hohe Liquiditätsquote von fast 20 % zeigt, dass man noch Pulver trocken hält, um bei günstigen Gelegenheiten nachkaufen zu können. Großbritannien ist mit (nur) 16 % auch bei Nordea größte Region, viele interessante Titel finden die Fondsmanager aus dem Norden allerdings in der Heimat: Schweden (13 %) und Dänemark (ebenfalls 13  %) folgen auf den beiden nächsten/folgenden Rängen. Heimatverbundenheit bei der Titelauswahl zeigt auch Isabel Levy. Sie ist bei der französischen Fondsgesellschaft Me­ tropole Gestion für den Metropole Selection verantwortlich. Fast ein Viertel des Fondsvermögens hat sie im Moment in Frankreich investiert – genauso viel wie in Großbritannien. Deutschland folgt mit einer Gewichtung von rund 16 % auf Platz drei. Auch Levy findet Substanzaktien vor allem unter den zyklischen Konsumwerten (22 %) und im Finanzwesen (21 %). Daneben hat sie den Energiesektor (13 %), u. a. mit Aktien von BP, Royal Dutch Shell und TOTAL, stärker gewichtet als die beiden Kollegen von JPMorgan und Nordea. Nachdem eine Präsidentschaft der eurokritischen Kandidatin Le Pen verhindert wurde, könnte der hohe Anteil französischer Werte hier für einen Gewinnschub sorgen.

Fazit Die Chancen für eine weiterhin bessere Performance von Value-Titeln stehen nicht schlecht. Für sie sprechen vor allem die nach wie vor günstigeren Bewertungen und die – in den USA bereits vollzogene und in Europa anstehende – Zins-

wende am Rentenmarkt. Erholt sich die Konjunktur in Europa weiter, dürften positive Gewinnrevisionen insbesondere Value-Werte anschieben. Alexander Rabe rabe-investmentberatung.de

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EINLADUNG ZUR HAUPTVERSAMMLUNG ISIN-Nr. DE0007042301 | WKN 704230 Wir laden unsere Aktionäre zu der am Mittwoch, 7. Juni 2017, 10:00 Uhr, im Kultur- und Kongresszentrum der Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt am Main, stattfindenden Ordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft ein. Tagesordnung 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 nebst den Lageberichten der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2016 (jeweils einschließlich der jeweiligen Erläuterungen zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB für das Geschäftsjahr 2016) sowie des Berichtes des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016 4 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016 5 Beschlussfassung über die Nachwahl zum Aufsichtsrat 6 Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG auch unter Ausschluss von Bezugsrechten 7 Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017 Die Einberufung zur Ordentlichen Hauptversammlung mit Tagesordnung wurde im Bundesanzeiger am 24. April 2017 im Volltext veröffentlicht. Weitere Informationen zur Hauptversammlung erhalten Sie auf unserer Website www.rhoen-klinikum-ag.com/hv. Bad Neustadt a. d. Saale, im April 2017 Der Vorstand


MARKT & WERTE

Jede Menge Kurstreiber BIOTECH Neue Produkte, hohe Preissetzungsmacht und eine im langjährigen Vergleich günstige Branchenbewertung: Warum Anleger sich jetzt Biotechaktien ins Depot legen können.

Mit Ingrezza zielt Neurocrine auf einen Nischenmarkt ab, den die Gesellschaft selbst angehen kann, ohne einen Marketing-Deal eingehen zu müssen. Die Behandlung hat ihren Preis: 60.000 USDollar im Jahr für die Behandlung mit der niedrigeren Dosis – die zuerst auf den Markt kommt – wird Neurocrine verlangen. Für die höhere Dosierung kursieren in Fachkreisen Summen in der doppelten Größenordnung. Damit hat Ingrezza das Potenzial, jährliche Spitzenumsätze im Milliardenbereich einzuspielen. Kein Wunder also, dass der Aktienkurs von Neurocrine seit Jahresanfang um 25 % zugelegt hat.

16    AnlegerPlusNews  05 2017

Milliardenprodukte­ Behandlungsmethoden existieren, in in der Pipeline den Vorzug eines beschleunigten ZuSolche Erfolgsstorys sind die Kurstrei- lassungsverfahrens. In den USA sichert ber für die Biotechbranche. Mehr als die der 1983 verabschiedete Orphan Drug Hälfte aller neu zugelassenen Arzneien Act über sieben Jahre einen exklusiven wird mittlerweile in den Laboren der Marktzugang für neue Heilmittel gegen Biotechbranche entwickelt. Während die Krankheiten, die jährlich im Schnitt Pharmaindustrie weiter unter Absatzein- bei weniger als 200.000 Personen dibußen durch Patentabläufe leidet, sind agnostiziert werden (in Europa: unter Biotechs häufig die Vorreiter bei neuen 230.000 neue Patienten). Außerdem Therapieansätzen. wird die Hälfte der klinischen Kosten Das gilt vor allem für Krankheiten wie steuerlich erstattet. Folglich hat sich Krebs, Multiple Sklerose, Hepatitis oder auch die Medikamentenentwicklung in erblich bedingte seltene Erkrankungen, den vergangenen zwei Jahrzehnten verfür die es bislang keine oder nur unzurei- ändert. Bestanden die neuen Heilmittel chende Behandlungsmöglichkeiten gibt. zunächst aus Antikörpern und Prote­ Für solche Innovationen sind Kranken- inen, stehen jetzt immer mehr Gen- und kassen und Versicherungen auch in Zei- Zelltherapien vor dem Durchbruch. ten des wachsenden Kostendrucks wei- Krebsmedikamente erzielen dabei die terhin bereit, hohe Innovationsprämien höchsten Umsätze. zu bezahlen. Der Gesundheitsmarkt Und das regulatorische Marktvolumen Umsatzwachstum Umfeld unterstützt (weltweit) neue Therapieansätze. Biotech 130 Mrd. US-Dollar 15 % So kommen Medika- Generika 140 Mrd. US-Dollar 10 % mente gegen lebens­ Pharma 610 Mrd. US-Dollar 3–5 % bedrohliche Erkran­ Medizintechnik 350 Mrd. US-Dollar 5% kungen, für die keine Dienstleistungen 7.000 Mrd. US-Dollar 2–10 % oder unzureichende Anmerkung: Stand 2014, Umsatzwachstum 2015–2017 (e)│Quelle: Deloitte

Bild: © Jezper - fotolia.com

ür Neurocrine Biosciences bedeutete der 11.4.2017 einen Höhepunkt in der 25-jährigen Firmenhistorie. An diesem Tag erhielt die kalifornische Biotechfirma von der US-Behörde FDA die Zulassung für ihr erstes in Eigenregie entwickeltes Medikament: Ingrezza. Es wird zur Behandlung einer Erkrankung eingesetzt, die als Nebeneffekt bei der Behandlung mit Psychopharmaka auftritt. Die davon Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren Bewegungen von Kopf und Gliedmaßen.


MARKT & WERTE

Sieben Biotechs mit der richtigen Dosis „Kurstreiber“ Unternehmen

ISIN

Kurs in €

Börsenwert in Mrd. €

EPS 2017e in €

EPS 2018e in €

KGV 2018e

Umsatz 2016 in Mrd. US- $

Operative Marge 2016

FCF 2016 in Mio. US-$

Alexion Pharma

US0153511094

114,81

26,10

5,30

6,66

17,2

3

43,10%

753

Amgen

US0311621009

150,03

109,60

12,48

12,68

11,8

23

49,80%

8.221

BB Biotech

CH0038389992

50,35

2,80

9,04

9,23

5,5

*10

negativ

*52,4

Biogen

US09062X1037

241,50

50,50

20,54

22,68

10,7

12

53,20%

2.863

Celgene

US1510201049

109,98

84,70

7,29

8,78

12,5

11

55,00%

2.731

Incyte Pharma

US45337C1027

109,23

22,10

-0,21

0,70

156

1

13,10%

204

Vertex Pharma

US92532F1003

105,64

25,90

1,89

3,58

29,5

2

0,60%

153

* in Mio. Schweizer Franken Anmerkung: EPS = Gewinn je Aktie | operative Marge = Umsatzrendite | FCF = Free Cashflow Quelle: Bloomberg, Unternehmensangaben │ Stand: 9.5.2017

Das Risiko streuen Aus Anlegersicht bieten Biotechs gerade einen besonders guten Einstiegszeitpunkt. Die durchschnittliche Bewertung liegt am unteren Ende der langjährigen Bandbreite. Demgegenüber steht ein konstant hohes Wachstum der Branche gegenüber anderen Gesundheitssektoren (siehe Tabelle Gesundheitsmarkt). Nach den rasanten Kursgewinnen der vergangenen Jahre bleiben die Investoren aus zwei Gründen außen vor. Zum einen sorgt die Unsicherheit über die künftigen Gesundheitsausgaben in den USA unter Präsident Trump für eine gedämpfte Stimmung. Zum anderen war der jüngste Kursauftrieb an den Finanzmärkten durch den strategischen Wechsel in zyklischere Branchen getragen.

Incyte Pharma oder Alexion Pharma. Diese Firmen verdienen Geld mit Produkten in Marktnischen und gelten als Übernahmekandidaten. Wer die Investments in Biotech streuen will, setzt entweder auf ETFs wie den First Trust NYSE Arca Biotech (WKN A0MMQQ) und den iShares Nasdaq Biotechnology­ (WKN 657791) oder auf die Aktie der Beteiligungsgesellschaft BB Biotech.

Deren Portfoliomix besteht aus höher gewichteten Kernbeteiligungen und kleineren Beteiligungen von Firmen, die mit ihren Technologien und Produkten vor dem Sprung auf den Markt stehen. Dazu kommen Aktionäre in den Genuss einer jährlichen Dividendenausschüttung. Stefan Riedel

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Wer in Einzelwerte investiert, muss einen langjährigen Anlagehorizont und eine gewisse Leidensfähigkeit bei Kursverlusten mitbringen. Im Schnitt schafft nur jeder achte Wirkstoff, der die klinischen Studien beginnt, den Sprung auf den Markt. Um dieses Risiko von Fehlschlägen besser abzufedern, sollten Branchengrößen, die mit zugelassenen Produkten bereits Geld verdienen, das Schwergewicht im Portfolio bilden. Bestenfalls eine spekulative Beimischung (mit einem höheren Kurshebel nach oben wie unten) sind Firmen, die mit ihren Kandidaten noch vor dem klinischen Durchbruch stehen. Was die Marktreife von Produkten angeht, bleiben US-Biotechs erste Wahl. Ein besonders gutes Risiko-Rendite-Verhältnis bieten derzeit Schwergewichte wie Celgene, Amgen und Biogen. Als spekulativere Beimischung eignen sich Vertex Pharma,

AnlegerPlusNews  05 2017   17  


MARKT & WERTE

X

Höher, schneller, weiter DAX Beim Blick auf den Kursverlauf des DAX dürfte es dem ein oder anderen Anleger so langsam schwindelig werden. Ein Allzeithoch folgt dem nächsten. Doch steht nun auch die saisonal schwache Zeit an. Ein Grund zur Vorsicht? ie Erleichterung über die Wahl Emmanuel Macrons zum neuen französischen Staatspräsidenten an den Finanzmärkten war groß. Doch der Großteil der Erleichterungsrally wurde bereits nach dem ersten Wahlgang abgespult. Der DAX sprang über das bisherige Allzeithoch bei 12.390 Punkten und beendete damit formal eine rund zweijährige Korrekturphase.

DAX (ISIN DE0008469008) DAX

(ISIN: DE0008469008)

DAX O: 12.758,50 H: 12.762,00 L: 12.659,70 C: 12.713,58 23.02.2015 - 08.05.2017 (2 Jahre, 1 Woche)

13.150

13.000,00 12.713,58 12.500,00 12.390,75

12.390

11.920

12.000,00 11.920,30

11.500,00 11.430,87

11.430

11.000

11.000,00 10.993,71

10.860

10.860,14 10.802,32

10.802

10.500,00 10.485,81 10.474,38 10.365,24

Im ersten Anlauf war der Deutsche Leitindex zuvor noch an der 12.390-Punkte-Marke gescheitert und hatte drei Wochen lang konsolidiert. Dabei erwies sich die Marke von 11.920 Punkten als tragfähige Unterstützung. Bei 11.941 Punkten startete der jüngste Aufwärtsimpuls. Trotz des überkauften Zustands sind aktuell keine Trendumkehrmuster im Wochenchart erkennbar. Die erste Wochenkerze im Mai ist stark bullisch zu werten und hat bereits weitere Hochs nach sich gezogen.

10.100-10.050

9.806,47

9.500,00 9.325,05

9.325

9.000,00

8.699,29

8.700

8.500,00 Apr

Ausblick Wie immer im Falle neuer Allzeithochs existieren keine klassischen Widerstände im Chart mehr. Der Weg des geringeren Widerstands zeigt somit klar nach oben. Dennoch kann man sich natürlich mithilfe charttechnischer Projektionsmethoden orientieren. Zunächst aber ein Hinweis zur Saisonalität: Mai und Juni sind unterm Strich eher Seitwärtsmonate im Index. Man sollte in den kommenden Wochen also unter saisonalen Aspekten nicht allzu viel vom Index erwarten, ehe der Juli zumeist ein positiver Monat ist. Unter Druck steht der DAX oftmals im August/September. In den kommenden Wochen wird es vorrangig darauf ankommen, dass der Index den Ausbruch über das alte Allzeithoch bei 12.390 Punkten bestätigt. Solange der DAX also über 12.390 Punkten notiert, ist im Zweifelsfall von einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung auszugehen. Um 12.400 Punkte liegt eine solide Unterstützungszone. Nach dem ersten Kaufimpuls hat der DAX hier mehrere Tage konsolidiert, ehe die Aufwärtsbewegung weiterging. Eine deckelnde Trendlinie wurde mit dem starken Start in den Monat Mai nach oben aufgehebelt, was für eine Trendbeschleunigung spricht. Mithilfe einer Trendkanalprojektion über die Tiefs aus dem Juni und November 2016 lässt sich das weitere Aufwärtspotenzial im DAX auf rund 13.150 Punkte festlegen. Vorgeschaltet könnte bereits die runde Marke von 13.000 Punkten Respekt bei den Bullen hervorrufen.

18    AnlegerPlusNews  05 2017

10.189,94 10.093,00 10.000,00

10.190

Jul

Okt

Jan '16

8.355

Apr

Jul

Okt

Jan '17

Apr

8.355,00

Quelle: Godmode-Charting, 09.05.2017 Quelle: Godmode-Charting | Stand: 9.5.2017

Selbst wenn der Index also weitere Hochs markiert, ist das Chance-Risiko-Verhältnis auf der Long-Seite derzeit ohne aktive Konsolidierung unzureichend. Spätestens im Bereich von 13.000 Punkten könnte der DAX eine mehrwöchige Verschnaufpause einlegen. Ein Rückfall unter die Marke von 12.390 Punkten gilt es aus Sicht der Käufer zu vermeiden. Denn dann würde sich das Ausbruchssignal als Fehlsignal herausstellen und der Verkaufsdruck könnte zunehmen. Einmal mehr könnte in diesem Fall die Marke von 11.920 Punkten als Unterstützung ins Spiel kommen. Sollte auch sie gerissen werden, würde das für eine größere Korrektur im Index sprechen mit potenziellen Zielen bei 11.430 und 11.000 bis 10.800 Punkten. Solange die beschriebenen Umkehrsignale aber nicht auftreten, sollten Anleger auf der Short-Seite vorsichtig agieren. Sentimentauswertungen über die vergangenen Wochen zeigen klar, dass die Marktteilnehmer dem Aufwärtstrend nicht trauen, sich massiv mit Shorts absichern, gegen den Trend spekulieren und damit auch einiges an Geld vernichten. Bastian Galuschka GodmodeTrader.de

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$

MARKT & WERTE

Der Macron-Effekt droht zu verpuffen EURO Das Währungspaar Euro/US-Dollar erholte sich zuletzt kräftig. Der Markt zeigte sich erleichtert über den Wahlsieg Emmanuel Macrons. Die Euphorie mit Kursen zeitweise über 1,100 US-Dollar scheint nun aber langsam zu verfliegen. as wurde nicht alles geschrieben im Vorfeld der Frankreich-Wahlen! Das Ende Europas und des Euro dürfte im Falle eines Wahlsiegs von Marine­Le Pen besiegelt sein. Das Schicksal Europas läge in den Händen der Franzosen. Nun, allen Weltuntergangspropheten zum Trotz haben sich die Franzosen für Emmanuel Macron, für Europa und damit auch für den Euro entscheiden. Kein Wunder, dass die europäische Leitwährung bereits nach dem ersten Wahldurchgang mit einem Freudensprung reagierte.

EURO (ISIN EU0009652759)

EUR/USD

(ISIN: EU0009652759) 1,2750 1,2740

EUR/USD O: 1,1012 H: 1,1014 L: 1,0900 C: 1,0906 24.11.2014 - 08.05.2017 (2 Jahre, 1 Woche)

1,2500 1,2440 1,2250

1,204

1,2040 1,2000

1,187

1,1870

1,171

1,164

1,1750 1,1713 1,1640

1,150

1,1500

1,1250

1,115 1,106

1,052

Jan '15

Ausblick Der ehemalige Widerstandsbereich zwischen 1,086 und 1,081 USDollar fungiert von jetzt an als neue Unterstützungszone. Ebenfalls bietet die jüngst gerissene Kurslücke im Chart bei 1,070 US-Dollar Halt. Ein kompletter Gapclose wäre dagegen aus Sicht der Käufer bereits wieder mit Vorsicht zu genießen. Das Währungspaar könnte in diesem Fall wieder deutlicher unter Druck geraten, wobei eine langfristige Unterstützungszone um 1,050 US-Dollar notiert. Diese ist sehr ausgeprägt, hat bereits zahlreichen Attacken der Bären standgehalten. Solange 1,050 US-Dollar halten, bewahren sich die Bullen die Chance auf eine langfristige Trendwende im Währungspaar. Unter 1,050 US-Dollar wird es dagegen zunehmend düster und die Mehrjahrestiefs im Bereich von 1,034 US-Dollar würden wieder näher rücken. Im ersten Schritt wäre es kurzfristig wichtig, dass die Unterstützungszone um 1,085 US-Dollar hält. Ansonsten wäre das positive Momentum, man könnte es auch den Macron-Effekt nennen, wieder komplett aus dem Markt gewichen.

1,1060 1,1000 1,0906 1,0859 1,0810 1,0750

1,086-1,081

Als Macron als designierter französischer Präsident feststand, sprang Euro/US-Dollar temporär sogar über die Marke von 1,100 US-Dollar. Doch die Rally im Vorfeld scheint schon einiges eingepreist zu haben. Schnell kam es zu Gewinnmitnahmen, wobei die Marke von 1,100 US-Dollar wieder deutlich unterschritten wurde. Dennoch ist den Käufern bei Euro/US-Dollar ein erster Befreiungs­ schlag gelungen. Denn der zuvor hartnäckige Widerstandsbereich zwischen 1,086 und 1,081 US-Dollar wurde überschritten und damit eine potenzielle mittelfristige Bodenbildung getriggert. Knapp unter dem Widerstand bei 1,106 US-Dollar ging den Bullen aber die Luft aus und das Währungspaar konsolidiert seither.

1,1148

1,0522 1,0503 1,0500 1,0459

1,046

1,0250 1,0210

1,021

1,0000 0,9862

0,986 Apr

Jul

Okt

Jan '16

Apr

Jul

0,9750 Okt

Jan '17

Apr

0,9621

Quelle: Godmode-Charting, 09.05.2017 Quelle: Godmode-Charting | Stand: 9.5.2017

Im großen Bild ist weiterhin die Range zwischen 1,15 US-Dollar und 1,05 US-Dollar bestimmend. Um das obere Ende dieser Seitwärtszone zu erreichen, müssen die Bullen neue Hochs bewirken. Im Fokus stünde dann im nächsten Schritt der Widerstand bei 1,106 USDollar. Ein Ausbruch darüber dürfte den Weg auf 1,115 US-Dollar freimachen. In diesem Fall steigen die Chancen für die Käufer rapide an, einen direkten Befreiungsschlag in Richtung 1,150 US-Dollar zu schaffen. Wenngleich die kurzfristigen Bewegungen immer wieder interessant erscheinen, muss an dieser Stelle einmal mehr gesagt werden, dass Euro/US-Dollar, solange es zwischen 1,150 und 1,050 USDollar hin und her pendelt, langfristig aus technischer Sicht ein eher uninteressanter Basiswert ist. Geduld ist hier gefragt. Bis ein neuer und vor allen Dingen nachhaltiger Trend entstehen kann, dürfte noch einige Zeit vergehen. Bastian Galuschka GodmodeTrader.de

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AnlegerPlusNews  05 2017   19  


MARKT & WERTE

Die Zukunft ins Portfolio holen

Somit ergeben sich auch für Investoren neue thematische Investmentoptionen. Denn wer Megatrends, die über kurz- und mittelfristige Entwicklungen, Wirtschafts-

Dr. Jan-Carl Plagge Head of Applied Research bei STOXX Limited

20    AnlegerPlusNews  05 2017

und Geschäftszyklen hinausgehen, frühzeitig identifiziert, hat die Möglichkeit von den erfolgreichen Unternehmen der kommenden Jahre und Jahrzehnte zu profitieren. Zu den aktuellen Megatrends zählen etwa der Klimawandel, die Digitali­ sierung, der demografische Wandel oder die Urbanisierung. Megatrends verändern ganze Industriezweige Der demografische Wandel ist ein gutes Beispiel für das wirtschaftliche Potenzial­ von Megatrends: Laut einer Studie der Vereinten Nationen kommen zur Bevölkerungsgruppe der über 65-jährigen bis 2030 etwa 390 Millionen Menschen hinzu.1 Vor diesem Hintergrund wird auch das Bedürfnis nach Produkten und Dienstleistungen speziell für Senioren stetig weiter wachsen. In den USA wird der Markt für diese zugeschnittenen Produkte bereits auf 7,1 Billionen US-Dollar geschätzt.2 Damit ist er bereits einer der größten Wirtschaftszweige.­ Bis 2020 wird sich dieser Wert voraussichtlich auf 15 Billionen US-Dollar mehr als verdoppeln. Die erwartete Bevölkerungsentwicklung, die mit immer präziseren Prognosen bestimmt wird, macht den demografischen Wandel daher zu einem langfristig interessanten Anlagethema. Ausgewählte Branchen und Sektoren können besonders von diesem Megatrend profitieren: Die Pharma­ industrie und die Gesundheitsbranche etwa werden zunehmend neue Therapien bei altersbedingten chronischen Krankheiten anbieten. Innerhalb der Freizeit- und Reisebranche werden bereits alternative Konzepte entwickelt, die speziell

auf die Anforderungen der älteren Zielgruppe zugeschnitten sind. Nicht zuletzt können auch Branchen profitieren, die erst auf den zweiten Blick von der demogra­ fischen Entwicklung verändert werden. Der Finanzsektor beispielsweise wird vermehrt Beratungsdienste und Anlageprodukte für die persönlichen Ersparnisse bis zum Lebens­ende herausbilden. Über Diversifikation verschiedene Branchen abdecken Das Potenzial von Megatrends ist deshalb so groß, weil sie sich gleich auf mehrere Branchen auswirken. Bei einem Investment lässt sich ein Megatrend daher am besten über eine branchenübergreifende Diversifikation abdecken. Anleger können so gleichzeitig die Risiken der Anlage reduzieren. Hierfür müssen zunächst die Unternehmen mit einem nennenswerten Umsatzanteil in einem dieser Wachstumsthemen identifiziert werden. Mit passiven Anlageprodukten auf Basis thematischer Indizes entgehen Anleger dieser Hürde und profitieren von einer breiten Diversifikation. STOXX schafft aktuell mit vier Themenindizes eine Investmentgrundlage für Megatrends wie demografische Entwicklung, Digitalisierung, Automatisierung und Robotics sowie neue Entwicklungen im Gesundheitswesen. Bei Letztgenanntem partizipiert der Index etwa an der Performance von Unternehmen, die sich schwerpunktmäßig mit dem Fortschritt in Bereichen wie Arzneimitteltherapien, Patientenbetreuung und Diagnosemöglich­ keiten beschäftigen.

Bild unten: © STOXX Limited

er Begriff „Megatrend“ geht auf den US-amerikanischen Politik­ wissenschaftler John Naisbitt zurück und beschreibt transformative Kräfte, die sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft auf der gesamten Welt grundlegend umwälzen und damit potenziell alle Bereiche unseres persönlichen Lebens verändern. Unternehmen, die die daraus entstehenden Bedürfnisse bedienen, können langfristig von diesen Megatrends profitieren.

Bild oben: © XtravaganT - fotolia.com

GASTBEITRAG Immer mehr Privatanleger greifen bei der Geldanlage auf Indexinvestments wie etwa ETFs zurück. Neue thematische Indexkonzepte ermöglichen es Anlegern, nun auch von zukünftigen Entwicklungen zu profi­tieren. Sie basieren auf den sogenannten „Megatrends“.


MARKT & WERTE

Damit Unternehmen in die Indizes aufgenommen werden, müssen sie strenge Vorschriften erfüllen. Mithilfe des führenden Marktanalyseanbieters FactSet und dessen Revere Business Industry Classification System (RBICS) werden die Umsätze der Unternehmen aufgeschlüsselt und fest definierten Themensektoren entsprechend der Megatrends zugeordnet. Lediglich solche Unternehmen, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes in einem dieser Sektoren erzielen, kommen für den jeweiligen Index in Frage. Dazu wählen die Indizes ausschließlich liquide Aktien aus. So wird eine Streu­ ­ besitz-Marktkapitalisierung von mindestens

200 Millionen Euro ebenso vorausgesetzt wie ein durchschnittliches Handelsvolumen von mehr als einer Million Euro über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg. Für ein möglichst breites Spektrum innerhalb der verschiedenen Themen enthalten die einzelnen Indizes mindestens 80 Unter­nehmen.

mehr Anlegern zugänglich. Passive Investments entwickeln sich auf diese Weise von der reinen Marktabdeckung zur Identifizierung der potenziellen Renditen von morgen.­ Dr. Jan-Carl Plagge 1

Über einen quantitativ gestützten Zugang zu Megatrends wird es Anlegern erheblich erleichtert, die themenbasierten Anlagen in ihr Portfolio aufzunehmen. So werden die wesentlichen Entwicklungen, die unsere Wirtschaft in Zukunft prägen, immer

2

United Nations (2015): World Population Ageing 2015. Bank of America Merrill Lynch (2014): The Silver Dollar Longevity Revolution Primer.

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SdK EXTRA

Aufruf zur HV-Teilnahme Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. ruft alle Aktionäre der Grammer AG zur Teilnahme an der am 24.5.2017 stattfindenden Hauptversammlung (HV) auf. Die SdK e.V. sieht aufgrund der Streitigkeiten im Aktionärskreis die positive wirtschaftliche Entwicklung der Grammer AG in Gefahr. Die Familie Hastor hat in den vergangenen Monaten mittelbar über zwei Beteiligungsgesellschaften mehr als 20 % der Aktien der Grammer AG erworben. Schon im Dezember 2016 hat die HastorFamilie im Rahmen einer Stimmrechtsmitteilung erklärt, dass sie eine Einflussnahme auf die Besetzung der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane der Grammer AG anstrebe. Mittlerweile ist bekannt, dass man beabsichtigt, fünf von sechs Aufsichtsräte der Kapitalseite durch eigene Vertreter zu besetzen und den Vorstandsvorsitzenden Müller abzulösen. Nach Meinung der SdK ist der erfolgreiche Wachstumskurs der vergangenen Jahren der Verdienst der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Grammer-Konzerns und der umsichtigen

Geschäftspolitik des amtierenden Vorstandsvorsitzenden, der wiederum erfolgreich durch die langjährigen Aufsichtsratsmitglieder kontrolliert und beraten wurde. Insofern ist die SdK der Ansicht, dass kein Grund besteht, dieses erfolgreiche Team auszutauschen. Ganz grundsätzlich vertritt die SdK die Position, dass die Zusammensetzung der Anteilseigner im Aufsichtsrat die Eigentümerstruktur der Gesellschaft widerspiegeln sollte. Es kann daher nicht angehen, dass die Familie Hastor fünf oder gar alle Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat stellen will, obwohl sie den Stimmrechtsmitteilungen zufolge offenbar nur rund 20 % bis maximal 30 % der Stimmrechte an der Grammer AG hält. Daher ruft die SdK alle Grammer-Aktionäre auf, ihr Stimmrecht auf der anstehenden HV am 24. Mai persönlich oder über einen Stimmrechtsvertreter auszuüben.

Ansonsten droht das Abstimmungsergebnis aufgrund der geringen HV-Präsenz der Vorjahre und dem Stimmrechtsanteil des neuen Großaktionärs schon im vornherein zu dessen Gunsten festzustehen. Die Hastor-­Familie hätte dann die Kontrolle über die Grammer AG erlangt. Alle Aktionäre können ihre Stimmrechte im Rahmen der HV auch kostenlos durch die SdK vertreten lassen. Wer die SdK mit der Wahrnehmung der Stimmrechte beauftragen möchte, findet unter www.sdk. org/­leistungen/stimmrechtsvertretung/ weitere Informationen dazu. Die SdK wird ihr geplantes Abstimmungsverhalten zur HV vorab unter www.sdk.org/veroeffentlichungen/abstimmungsverhalten/ veröffentlichen. München, im April 2017 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

Rickmers Holding AG Den Anleiheinhabern der Rickmers Holding AG drohen hohe Verluste ohne jegliches Wertaufholungspotenzial. Die Rickmers Holding AG hat am 19.4.2017 bekannt gegeben, dass die Gesellschaft mit den wesentlichen Gläubigern der Rickmers-Gruppe eine Verständigung über die finanzielle Restrukturierung erzielt hat. Die Restrukturierung wird jedoch nur dann umgesetzt, sofern die Inhaber der von der Gesellschaft emittierten Unternehmensanleihe (WKN A1TNA3) der finanziellen Restrukturierung zustimmen. Eine erste Abstimmung ohne Versammlung fand hierzu im Zeitraum 8. Mai bis 10. Mai 2017 statt.

22    AnlegerPlusNews  05 2017

Nach Meinung der SdK ist damit zu rechnen, dass die Anleiheinhaber durch die vorgesehene Restrukturierung hohe Verluste bezogen auf den ursprünglichen Nominalwert der Anleihen erleiden werden und in der Folge keinerlei Möglichkeiten der Wertaufholung mehr bestünden, sofern sich die wirtschaftliche Situation in der Schifffahrtsbranche bessern würde. Aufgrund der drohenden einschneidenden Maßnahmen ruft die SdK die betroffenen Anleiheinhaber zur Interessensbündelung

auf und hat speziell hierfür einen kostenfreien E-Mail-Verteiler unter www.sdk.org/­ rickmers eingerichtet. Darüber wurde schon ein erster Newsletter verschickt, ein weiterer wird zum Ergebnis der o. g. Abstimmung erwartet. München, im Mai 2017 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.


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SdK EXTRA

Geschäfte auf Rekordniveau HV-BERICHT Obwohl die Daimler AG (ISIN DE0007100000) im abgelaufenen Geschäftsjahr Rekordergebnisse erwirtschaftete, gab es angesichts diverser Vorgänge im Konzern auf der diesjährigen Hauptversammlung (HV) deutliche Kritik von Aktionärsseite.

Daher plant Daimler in den kommenden Jahren allein 10 Mrd. Euro in den Ausbau der Elektroflotte zu investieren. Bis 2022 sollen mindestens zehn neue Elektroautos in Serie gehen. Bis sich die Elektroautos am Markt aber mehrheitlich durchsetzen, legt Daimler großen Wert auf eine höhere Effizienz bei den Verbrennungsmotoren. Das Thema „autonomes Fahren“ wird Daimler nach Ansicht Zetsches ebenfalls

Aus der Daimler-Produktpalette: das M ­ ercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series 2012

beschäftigen. Hier sieht er Daimler bei Pkws, Trucks und Omnibussen in einer aktiven Vorreiterrolle. Trotz der zu erwartenden Veränderungen im Automobil­

24    AnlegerPlusNews  05 2017

bereich war der Vorstandsvorsitzende zuversichtlich, dass sich Daimler auch nach der technologischen Umwälzung an der Spitze der Branche behaupten kann. Wo Licht ist, ist auch Schatten Im vergangenen Jahr hatte die EUKommission im Rahmen des sogenannten Lkw-Kartells Geldbußen von knapp 3 Mrd. Euro verhängt. Davon entfiel mit gut 1 Mrd. Euro der größte Anteil auf die Daimler AG. Nicht nachvollziehbar war dabei für viele Aktionärsvertreter auf der HV, dass der Aufsichtsrat der Gesellschaft bisher keine Schadensersatzansprüche gegen aktuelle oder ehemalige Vorstände und Manager geltend macht. Die Aktionäre forderten den Aufsichtsrat daher auf, die Vorgänge noch einmal von einer unabhängigen Stelle überprüfen zu lassen. Diese bisherige Untätigkeit brachte dem Aufsichtsrat im Rahmen der HVAbstimmung „nur“ eine Entlastungsquote von 96,4 % ein. Auf wenig Gegenliebe stieß außerdem der Vorschlag, die Aufsichtsratsbezüge um 20  % anzuheben, während im Gegenzug trotz des Rekordergebnisses die Dividendenausschüttung mit 3,25 Euro je Aktie unverändert blieb. Und für weiteren Unmut auf der HV sorgte die Tatsache, dass in der Woche vor der HV die Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Daimler AG wegen des Verdachts des Betrugs beim Schadstoffausstoß von Dieselmotoren einleitete. Dr. Zetsche sicherte eine Kooperation mit den Behörden zu. Er betonte aber, dass weder das Bundesverkehrsministerium noch das Kraftfahrtbundesamt bei den Messungen Verstöße gegen geltendes Recht festgestellt hätten. Bleibt zu hoffen, dass Daimler ein Diesel-Gate à la ­Volkswagen­ erspart bleibt.

Neues Rekordergebnis An den Geschäftszahlen gab es dagegen wenig zu kritisieren. Bei einem Absatzanstieg um 5 % auf rund 3 Mio. Fahrzeuge erwirtschaftete Daimler im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3 % auf 153,3 Mrd. Euro. Das EBIT ging zwar leicht von 13,2 auf 12,9 Mrd. Euro zurück, bereinigt um Sonderfaktoren ergab sich jedoch ein Zuwachs von 13,8 auf 14,2 Mrd. Euro. Mit 8,8 Mrd. Euro erreichte das Konzernergebnis einen neuen Rekordwert. Für das laufende Jahr rechnet Daimler mit einem leichten Plus bei Umsatz und EBIT. Im ersten Quartal 2017 gelang dem Automobilbauer schon einmal ein erfreulicher Jahresauftakt. Auch wenn einige positive Sondereffekte in Höhe von knapp 700  Mio. Euro enthalten waren, lag das EBIT mit 4,0 Mrd. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 2,2 Mrd. Euro. Somit scheinen die Voraussetzungen erfüllt, dass Daimler auch in Zukunft ein attraktiver Dividendentitel bleibt. Bei einer Ausschüttung von 3,25 Euro bietet die Aktie auf dem aktuellen Niveau immerhin eine Dividendenrendite von rund 5 %. Thorsten Renner

Daimler (ISIN DE0007100000) 95 € 90 € 85 € 80 € 75 € 70 € 65 € 60 € 55 € 50 €

2014

2015

2016

Quelle: investing.com │Kurs am 10.5.2017: 68,77 Euro

Bild: © Daimler AG

or dem Hintergrund der anstehenden Transformation in der Automobilbranche hat die Daimler AG eine Weiterentwicklung des Unternehmens angestoßen. Dabei zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Dieter Zetsche auf der Hauptversammlung am 29. März in Berlin überzeugt, dass durch die verschiedenen Antriebsarten und neue Technologien die Mobilität in der Zukunft noch facettenreicher wird und somit auch ausreichend Chancen für Daimler bietet.


SdK EXTRA

Gut gerüstet für künftige Herausforderungen HV-BERICHT Die Allianz SE (ISIN DE0008404005) erzielte 2016 in einem schwierigen Zinsumfeld eine erneute Ergebnisverbesserung. Im Zuge der Transformation des Unternehmens soll die Profitabilität in Zukunft weiter ausgebaut werden. ie zunehmende Digitalisierung hält auch in der Versicherungsbranche Einzug. Die Kunden setzen einerseits stärker auf individuelle Beratungsleistungen, erfragen diese Dienstleistungen aber andererseits immer häufiger online. Diesem geänderten Kundenverhalten muss sich auch die Allianz stellen. Allerdings kann sie dies aus einer Position der Stärke heraus angehen. Der angestoßene Umbau des Konzerns fand zwar auf Mitarbeiterseite nicht überall Zustimmung, die Aktionärssprecher auf der Hauptversammlung (HV) am 3. Mai in München hielten dieses Vorgehen jedoch für richtig und absolut notwendig. Diese Konzentration auf eine stärkere Digi­ talisierung bringt neben Herausforderungen natürlich auch einen umfangreichen Kostenblock mit sich. Im Rahmen dieser angestrebten Transformation soll die Gesellschaft ihre Fitness und Zukunftsfähigkeit für die kommenden Jahre verpasst bekommen. Damit dies auch erfolgreich gelingt, investiert die Allianz jährlich knapp 100 Mio. Euro in die Weiterbildung der Mitarbeiter. Schwerpunkte sind neben der IT-Fähigkeit die Verbesserung der Kunden­ orientierung. Sollte die Allianz diesen herausfordernden Wandel schneller als der Wettbewerb hinbekommen, bestätigten die Aktionäre dem Unternehmen enorme Wachstumschancen, vor allem angesichts der enormen Größenvorteile der Allianz. Attraktive Dividendenpolitik Wie der Vorstandsvorsitzende Oliver Bäte auf der HV unmissverständlich klarstellte, spielt die Nachhaltigkeit im AllianzKonzern eine unverändert wichtige Rolle. Die Investitionen in erneuerbare Energien wurden folglich in den vergangenen fünf

Jahren mehr als verdreifacht. Daneben wurde der Energieverbrauch je Mitarbeiter gesenkt und der Mitarbeiter-EngagementIndex ausgebaut. Für dieses Engagement erhielt die Gesellschaft zahlreiche Auszeichnungen. Anzeige

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Die Allianz SE bietet ihren Anteilseignern eine attraktive Dividendenrendite. Im Normalfall strebt das Management eine Ausschüttung von 50 % des Ergebnisses, mindestens aber die Höhe des Vorjahresniveaus, an. Bei den sonstigen Mitteln liegt der Hauptverwendungszweck in der Wachstumsfinanzierung. Zur Reduzierung von überschüssigem Kapital bei nicht vorhandenen Investitionsmöglichkeiten setzt der Versicherer auf das Thema Aktienrückkauf. Vom aktuellen Aktienrückkaufvolumen über 3 Mrd. Euro setzte das Unternehmen bisher ein Volumen von 1,1 Mrd. Euro um.

Anhaltend positive Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr2016 legte Allianz eine starke Entwicklung im Kerngeschäft aufs Parkett. Das operative Ergebnis belief sich auf 10,8 Mrd. Euro und beim Jahresüberschuss für Anteilseigner kam das Unternehmen um 4,0 % auf 6,9 Mrd. Euro voran. Bei einem Ergebnis je Aktie von 15,10 Euro schüttete Allianz gemäß der Dividendenpolitik 7,60 Euro an die Anteilseigner aus. Die Solidität der Zahlen von Allianz unterstreicht die Solvabilitätsquote von deutlich mehr als 210 %. Sehr erfolgreich gestaltete sich auch der Start ins neue Geschäftsjahr 2017. Das operative Ergebnis im ersten Quartal verbesserte sich um stattliche 9,4 % auf 2,9 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand erneut mit einem operativen Ergebnis von 10,8 Mrd. Euro plus/ minus 500 Mio. Euro. Angesichts der hervorragenden Positionierung und der finanzkräftigen Ausstattung erscheint die Allianz SE gut für die künftigen Herausforderungen gerüstet. Thorsten Renner

Allianz (ISIN DE0008404005) 180 € 170 € 160 € 150 € 140 € 130 € 120 € 110 €

2013

2014

2015

2016

100 €

Quelle: investing.com │ Kurs am 10.5.2017: 173,95 Euro

AnlegerPlusNews  05 2017   25  


SdK EXTRA

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Durchwachsene Zahlen Die Telefónica Deutschland Holding AG hat durchwachsene Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres präsentiert. Die Dividende in Höhe von 25 Cent je Aktie, die in den kommenden zwei Jahren auch noch leicht ansteigen dürfte, stützt den Kurs jedoch. Entscheidend für die Zukunft des Unternehmens wird allerdings sein, ob dem Konzern der Wandel zum digitalen Telekommunikationsunternehmen gelingt.

ie Entwicklung von Telefónica Deutschland lässt sich kurz und knapp zusammenfassen: Zwar können immer mehr Kunden gewonnen werden, die wiederum auch mehr Leistung (Datenvolumen) abrufen. Dennoch geht der Umsatz aufgrund weiter sinkender Preise zurück. Auf den ersten Blick erscheinen die jüngst vorgelegten Quartalszahlen recht erfreulich: Die Anzahl der Mobilfunkkunden ist gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um 3,9 % auf 44,675 Mio. Kunden angestiegen. Die besonders ertragsreiche

Zielgruppe der LTE-Kunden mit hoher Geschwindigkeit zur mobilen Datennutzung ist sogar um 60,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 13,968 Mio. Nutzer emporgeschnellt. Trotz dieser erfreulichen Kundenentwicklung hat sich der Umsatz von Telefónica Deutschland jedoch gegenüber dem Vorjahreswert erneut rückläufig entwickelt. Der Umsatz betrug im ersten Quartal 2017 1,771 Mrd. Euro und damit lag er um rund 87 Mio. Euro unter dem Niveau des ersten Quartals 2016. Der Umsatzrückgang verteilt sich auf alle Geschäftsbereiche der Gesellschaft. Das Festnetzgeschäft büßte 30 Mio. Umsatz ein, der Handel mit

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Wertpapiere der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Wertpapiere der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wer­t­ papierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanz­instrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 38) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

26    AnlegerPlusNews  05 2017

Bild: © Fotolia.com

L A E R


SdK EXTRA

Hardware15 Mio. Euro und auch das Mobilfunkgeschäft musste aufgrund des harten Wettbewerbs Einbußen in Höhe von 44 Mio. Euro hinnehmen. Nur die sonstigen Erträge stiegen um zwei Millionen Euro an. Kosten unter Kontrolle – Dividendenerhöhung angekündigt Der schwachen Umsatzentwicklung steht glücklicherweise eine positive Kostenentwicklung gegenüber. Deshalb konnte die operative Marge von 21,1 % im Vorjahrszeitraum auf 22,6 % gesteigert werden. Dies führte zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses (OIBDA, Operating Income before Depreciation and Amortization) im ersten Quartal 2017 von 401 Mio. Euro (Q1 2016: 392 Mio. Euro). Da die durch die E-Plus-Übernahme erzielbaren Synergieeffekte bis 2019 nun 900 Mio. Euro p. a. anstatt 800 Mio. Euro p. a. betragen sollen, könnte ein weiterer Anstieg des operativen Ergebnisses möglich sein.

über digitale Produkte erzielten Umsatzbeiträge nicht erwähnenswert. In Zukunft sollte jedoch die Vernetzung von Maschinen untereinander, von Mensch und Maschine und die Verwertung der aus den aktiven Mobilfunkkarten gewonnen Daten wieder zu einem Umsatzwachstum führen können. Zuletzt hat man hier mit der Übernahme von Minodes den Geschäftsbereich der Telefónica NEXT, in der die neuen Dienste der Telefónica Deutschland gebündelt sind, deutlich stärken können. Durch die Minodes erhält man Know-how im Sammeln von Bewegungsdaten über Wifi, die für Einzelhändler wichtige Informationen zum Einkaufsverhalten und zur Werbeplatzierung liefern können. Dieses Know-how dürfte zukünftig wichtig für Telefónica­ Deutschland werden.

Da das operative Ergebnis auch die Grundlage für die Höhe der Dividende in den kommenden Jahren sein dürfte, könnten für die Aktionäre weiter leicht steigende Ausschüttungen möglich sein. Wir gehen davon aus, dass für die Geschäftsjahre 2017 bzw. 2018 Ausschüttungen in Höhe von 27 Cent bzw. 30 Cent je Aktie möglich sein könnten. Zukunft von digitalen Produkten bestimmt Um auch über 2020 hinaus attraktive Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten zu können, muss die Gesellschaft jedoch langsam die Umstellung auf digitale Produkte schaffen. Aktuell sind die

Telefónica Deutschland Holding AG „Telefónica Deutschland, notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard, ist gemessen an der Kundenzahl Marktführer unter den deutschen Mobilfunkanbietern. Das Unternehmen bietet Mobilfunk- und Festnetzdienste für Privat- und Geschäftskunden in Deutschland, einschließlich Telefonie, Daten- und Mehrwertdiensten.“ Quelle: telefonica.de

SdK Realdepot Wertpapier WKN Kaufdatum Anzahl Kaufkurs Kaufsumme in Euro in Euro

Gold-Zack AG i.I. Wandelanleihe 768683 Fernheizwerk Neukölln AG 576790 AGROB Immobilien AG. Vz. 501903 K+S AG KSAG88 RENK AG 785000 IFA Hotel & Touristik AG 613120 GAG Immobilien AG 586353 OLB Oldenburgische Landesbank AG 808600 7C Solarparken AG A11QW6 Porsche Automobil Holding SE PAH003 Telefonica Deutschland Holding AG A1J5RX HORNBACH Baumarkt AG 608440 Essanelle Hair Group AG Nachbesserungsrechte - Griechenland Strip A0LN5U

13.04.11 100 19.10.11 200 26.06.12 800 30.07.13 350 10.03.14 100 19.05.14 2.000 02.06.14 100 25.06.14 300 03.07.15 4.000 01.09.15 150 24.02.16 1.000 10.08.16 200 28.03.11 500 22.07.11 5

*8,30 30,50 8,20 22,72 85,49 6,53 59,00 21,29 1,76 60,44 4,36 25,60 0,00 *79,40

8.300 6.099 6.560 7.952 8.549 13.060 5.900 6.387 7.040 9.065,25 4.360 5.119 0 3.970

Kurs am Gesamtwert Veränderung 9.5.2017 9.5.2017 in % in Euro in Euro

*12,90 42,95 18,10 23,12 97,25 8,74 59,50 20,00 2,47 53,84 4,34 30,01 0,00 *20,54

12.900 55,42 8.590 40,84 14.480 120,73 8.092 1,76 9.725 13,76 17.480 33,84 5.950 0,85 6.000 -6,06 9.880 40,34 8.076 -10,91 4.340 -0,46 6.002 17,25 0 1.027,00 -74,13

angefallene Transaktionskosten: 899,89 Euro | Stückzinsen: -44,30 Euro | Zinsen (Verrechnungskonto):  23,01 Euro | abgeführte Steuern: 7.200,68 Euro Kontostand: 29.931,64 Euro | Gesamtdepotwert: 149.674,32 Euro Depotveränderung: +49,67 % Anmerkung Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten, aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 21 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden. ***Erwerb der Aktien erfolgte in zwei Tranchen: 19.5.2014 1.000 Aktien zu 10,16 Euro je Aktie, 27.11.2014 2.000 Stück zu 4,72 Euro je Aktie im Rahmen einer Kapitalerhöhung.

AnlegerPlusNews  05 2017   27  


LESERSERVICE

HV-Termine 2017 Stand: 9.5.17, ohne Gewähr; SdK Mitglieder können eine aktuelle HV-Terminliste per E-Mail unter info@sdk.org oder telefonisch unter 089 2020846-0 anfordern.

Mai 12.05.17 12.05.17 12.05.17 12.05.17 12.05.17 12.05.17 12.05.17 12.05.17 12.05.17 15.05.17 15.05.17 15.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 16.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 17.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 18.05.17 19.05.17 19.05.17 19.05.17 19.05.17 19.05.17 19.05.17 19.05.17 22.05.17 22.05.17 22.05.17 22.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17 23.05.17

(ab 12.5.)

BASF SE Beteiligungen im Baltikum AG CENIT AG Fresenius SE & Co. KGaA Klöckner & Co SE Nexus AG ProSiebenSat.1 Media SE SYNAXON AG technotrans AG Accentro Real Estate AG Carl Schlenk AG HCI HAMMONIA SHIPPING AG ad pepper media International N.V. alstria office REIT-AG CENTROTEC Sustainable AG DLB Anlageservice AG ElringKlinger AG Jungheinrich AG Muehlhan AG OHB SE PSI AG TAG Immobilien AG Verallia Deutschland AG Vonovia SE XING AG ZEAG Energie AG ADVA Optical Networking SE Basler AG bet-at-home.com AG Deutsche Börse AG EQS Group AG GxP German Properties AG KHD Humboldt Wedag Industrial Services AG Kulmbacher Brauerei AG LEG Immobilien AG Moninger Holding AG MorphoSys AG PAION AG SFC Energy AG SGL Carbon SE Shareholder Value Beteiligungen AG SICK AG Sinner Aktiengesellschaft Software AG Symrise AG 3U HOLDING AG AdCapital AG Amadeus FiRe AG AUDI AG Bremer Lagerhaus-Gesellschaft AG von 1877 Capital Stage AG DCI Database for Commerce and Industry AG Deutsche Bank AG Deutsche Real Estate AG Drillisch AG GfK SE Gladbacher Bank AG H&R GmbH & Co. KGaA NORDWEST AG Sektkellerei J. Oppmann AG United Internet AG Berentzen-Gruppe AG Cliq Digital AG DIERIG HOLDING AG Effecten-Spiegel AG GAG Immobilien AG mutares AG Wacker Chemie AG EUWAX AG GoingPublic Media AG UNIPROF Real Estate Holding AG VALORA EFFEKTEN HANDEL AG AFKEM AG BayWa AG centrotherm photovoltaics AG elumeo SE Energiekontor AG Evonik Industries AG Fraport AG GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft HUGO BOSS AG IFM Immobilien AG InVision AG

28    AnlegerPlusNews  05 2017

Mannheim Berlin Leinfelden-E. Frankfurt Düsseldorf Stuttgart München Schloß Holte-St. Münster Berlin Roth-Barnsdorf Hamburg Hoofddropp Hamburg Brilon Augsburg Stuttgart Hamburg Hamburg Bremen Berlin Hamburg Bad Wurzach Düsseldorf Hamburg Heilbronn Meiningen Hamburg Frankfurt/Main Frankfurt/Main München Berlin Köln Kulmbach Düsseldorf Karlsruhe-G. München Aachen München Wiesbaden Frankfurt/Main Waldkirch Karlsruhe-G. Darmstadt Holzminden Marburg Tuttlingen Frankfurt/Main Neckarsulm Bremen Hamburg Starnberg Frankfurt/Main Berlin Frankfurt/Main Fürth Mönchengladbach Hamburg Dortmund Würzburg Frankfurt/Main Hannover Düsseldorf Augsburg Düsseldorf Köln München München Stuttgart München Ettlingen Ettlingen Hamburg München Ulm Berlin Bremen Essen Frankfurt/Main Hannover Stuttgart Frankfurt/Main Düsseldorf

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KHD Humboldt Wedag International AG Koenig & Bauer AG Ludwig Beck am Rathauseck Textilhaus Feldmeier AG NORMA Group SE Pfeiffer Vacuum Technology AG PWO - Progress-Werk Oberkirch AG REALTECH AG SMA Solar Technology AG TLG Immobilien AG Adler Modemärkte AG Bilfinger SE Biofrontera AG cycos AG DocCheck AG edel AG First Sensor AG Grammer AG INDUS Holding AG init innovation in traffic systems SE ISRA VISION PARSYTEC AG LEIFHEIT AG Lloyd Fonds AG MAN SE Medigene AG Oldenburgische Landesbank AG Orbis AG QSC AG Sattler & Partner AG SCHUMAG AG SQS Software Quality Systems AG STINAG Stuttgart Invest AG Vossloh AG Württembergische Lebensversicherung AG aktiengesellschaft TOKUGAWA LANXESS AG Hapag-Lloyd AG Scherzer & Co. AG adesso AG Carl Zeiss Meditec AG Deutsche Pfandbriefbank AG Einbecker Brauhaus AG Epigenomics AG HolidayCheck Group AG Lotto24 AG Müller - Die lila Logistik AG Nordex SE Porsche Automobil Holding SE RIB Software SE SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE AG Wacker Neuson SE Aareal Bank AG CEWE Stiftung & Co. KGaA Deutsche Telekom AG Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG GFT Technologies SE IVU Traffic Technologies AG KUKA AG Mainova AG MediClin AG PNE WIND AG SNP Schneider-Neureither & Partner AG SÜSS MicroTec AG TOM TAILOR Holding AG Viscom AG wallstreet:online capital AG Zalando SE zooplus AG

Köln Würzburg München Frankfurt/Main Wetzlar Offenburg Wiesloch Kassel Berlin Aschaffenburg Mannheim Leverkursen Aachen Köln Hamburg Berlin Amberg Köln Karlsruhe Aachen Frankfurt/Main Hamburg München München Oldenburg Saarbrücken Köln Schorndorf Aachen Köln Stuttgart Düsseldorf Stuttgart Aachen Köln Hamburg Köln Dortmund Weimar München Einbeck Berlin München Hamburg Stuttgart Rostock Stuttgart Filderstadt Heilbronn München Wiesbaden Oldenburg Köln Berlin Stuttgart Berlin Augsburg Frankfurt/Main Frankfurt/Main Cuxhaven Leimen München Hamburg Hannover Berlin Berlin München

Juni 01.06.17 01.06.17 01.06.17 01.06.17 01.06.17 01.06.17 01.06.17 01.06.17 01.06.17 02.06.17 02.06.17 02.06.17 02.06.17 02.06.17 02.06.17 02.06.17

Alno AG Bechtle AG Fielmann AG freenet AG LPKF Laser & Electronics AG NEMETSCHEK SE Salzgitter AG Wüstenrot & Württembergische AG ZEAL Network SE Bastfaserkontor AG BAVARIA Industries Group AG Deutsche Wohnen AG Fair Value REIT AG OVB Holding AG R. STAHL AG Rocket Internet AG

Pfullendorf Heilbronn Hamburg Hamburg Hannover München Braunschweig Ludwigsburg London Berlin München Frankfurt/Main München Köln Neuenstein Berlin


LESERSERVICE

02.06.17 02.06.17 06.06.17 06.06.17 06.06.17 07.06.17 07.06.17 07.06.17 07.06.17 07.06.17 07.06.17 07.06.17 07.06.17 07.06.17 08.06.17 08.06.17 08.06.17 08.06.17 08.06.17 08.06.17 08.06.17 08.06.17 08.06.17 09.06.17 09.06.17 09.06.17 09.06.17 12.06.17 12.06.17 13.06.17 13.06.17 13.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 14.06.17 15.06.17 15.06.17 15.06.17 16.06.17 16.06.17 16.06.17 16.06.17 19.06.17 19.06.17 19.06.17 19.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 20.06.17 21.06.17 21.06.17 21.06.17 21.06.17 21.06.17 21.06.17 21.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 22.06.17 23.06.17 23.06.17 23.06.17 23.06.17 23.06.17 23.06.17 23.06.17 23.06.17 26.06.17 26.06.17 26.06.17 26.06.17 27.06.17 27.06.17 27.06.17 27.06.17 27.06.17 27.06.17 27.06.17 27.06.17

SLM Solutions Group AG windeln.de SE FALKENSTEIN Nebenwerte AG Geratherm Medical AG Integrata AG ADLER Real Estate AG ALBA SE EUROKAI GmbH & Co. KGaA Francotyp-Postalia Holding AG GELSENWASSER AG Jenoptik AG RHÖN-KLINIKUM AG SPARTA AG WASGAU Produktions & Handels AG Brenntag AG co.don AG EASY SOFTWARE AG MPC Münchmeyer Petersen Capital AG Schaltbau Holding AG Scout24 AG Sino-German United AG Uniper SE VTG Aktiengesellschaft fasson AG Simona AG Tele Columbus AG Webac Holding AG FORIS AG Hyrican Informationssysteme AG edding AG Formycon AG Probiodrug AG Air Berlin Plc Ernst Russ AG euromicron AG Evotec AG Halloren Schokoladenfabrik AG HSBC Trinkaus & Burkhardt AG SHF Communication Technologies AG Solarpraxis Neue Energiewelt AG Sto SE & Co. KG aA STRATEC Biomedical AG Ströer SE & Co. KGaA Berliner Effektengesellschaft AG mybet Holding SE Tradegate AG Wertpapierhandelsbank 3A Real Estate AG European Space Innovation AG quirin bank AG RR Analysis TopSelect AG adinotec AG Cash.Medien AG HAWESKO Holding AG Staatl. Mineralbrunnen AG BHS tabletop AG CANCOM SE Fernheizwerk Neukölln AG Funkwerk AG Krones AG Nymphenburg Immobilien AG Phoenix Solar AG publity AG SINGULUS TECHNOLOGIES AG Wirecard AG AURELIUS SE & Co. KGaA Custodia Holding AG Hamburger Hafen und Logistik AG Hesse Newman Capital AG LEWAG Holding AG MAX21 AG PVA TePla AG DVB Bank SE GK SOFTWARE AG InCity Immobilien AG MERCURIUS AG MERKUR BANK KGaA Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA PATRIZIA Immobilien AG SEVEN PRINCIPLES AG Splendid Medien AG STEICO SE Defama Deutsche Fachmarkt AG Einhell Germany AG FinLab AG FRoSTA AG Klassik Radio AG OTI Greentech AG UMT United Mobility Technology AG Vectron Systems AG Baader Bank AG plenum AG RCM Beteiligungs AG UET United Electronic Technology AG 11 88 0 Solutions AG Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG Bio-Gate AG DEAG Deutsche Entertainment AG Greiffenberger AG M1 Kliniken AG (früher M1 Beauty) Masterflex SE Nabaltec AG

Lübeck München Hamburg Frankfurt/Main Frankfurt/Main Berlin Köln Hamburg Berlin Gelsenkirchen Weimar Frankfurt/Main Hamburg Pirmasens Düsseldorf Berlin Mülheim a. d. Ruhr Hamburg München Berlin n.b. Essen Hamburg Hildesheim Kirn Berlin München Bonn Absage Ahrensburg Planegg Berlin London Hamburg Frankfurt/Main Hamburg Halle Düsseldorf Berlin Berlin Stühlingen Pforzheim Köln Berlin Berlin Berlin Köln Köln Berlin Köln München Hamburg Hamburg Bad Brückenau München München Berlin Erfurt Neutraubling München Fürstenfeldbruck Leipzig Frankfurt/Main München München München Hamburg Hamburg Beverungen Darmstadt Gießen Frankfurt/Main Schöneck Frankfurt/Main Frankfurt/Main München Geislingen Augsburg Köln Köln Feldkirchen Berlin Landau/Isar Darmstadt Bremerhaven Augsburg Berlin München Frankfurt/Main München Frankfurt/Main Sindelfingen Eschborn München Pforzheim Nürnberg Berlin Augsburg Berlin Gelsenkirchen Amberg

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pferdewetten.de AG Sanacorp Pharmaholding AG Westag & Getalit AG Zoologischer Garten Berlin AG Allgeier SE BBI Bürgerliches Brauhaus Immobilien AG Deufol SE Deutsche EuroShop AG Dürkopp Adler AG Joh. Friedrich Behrens AG MBB SE MS Industrie AG NanoFocus AG PEH Wertpapier AG Plan Optik AG STARAMBA SE Vita 34 AG Zapf Creation AG ABO Invest AG BAUER AG Bayerische Gewerbebau AG Bijou Brigitte modische Accessoires AG curasan AG DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG m4e AG MLP AG MPH Mittelständische Pharma Holding AG msg life AG Nanogate AG Sixt Leasing SE SURTECO SE UmweltBank AG VIB Vermögen AG BHB Brauholding Bayern-Mitte AG MAX Automation AG Sixt SE SYZYGY AG

Juli 03.07.17 03.07.17 03.07.17 03.07.17 04.07.17 04.07.17 04.07.17 04.07.17 05.07.17

Düsseldorf München Rheda-Wiedenbrück Berlin München Ingolstadt Hofheim Hamburg Bielefeld Ahrensburg Berlin München Oberhausen Frankfurt/Main Rennerod Berlin Leipzig Sonneberg Wiesbaden Schrobenhausen München Hamburg Aschaffenburg Frankfurt/Main Höhenkirchen Wiesloch Berlin Leinfelden-E. Saarbrücken München München Nürnberg Ingolstadt Ingolstadt Düsseldorf München Frankfurt/Main

(bis 5.7.)

CPU Softwarehouse AG EnBW Ostwürttemberg Donau Ries AG Fabasoft AG SolarWorld AG Amira Verwaltungs AG Manz AG USU Software AG WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG Ecommerce Alliance AG

Augsburg Ellwangen Linz Bonn München Filderstadt Ludwigsburg Berlin München

Künftige HV-Termine finden Sie auch im Internet unter www.sdk.org/veroeffentlichungen/hv-termine

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adidas AG

Infineon Technologies AG

Investor Relations Adi-Dassler-Straße 1 91074 Herzogenaurach Tel.: +49 (0)9132 84-3296 Fax: +49 (0)9132 84-3127 E-Mail: investor.relations@adidas-group.com Web: www.adidas-group.com

Verena Soos Am Campeon 1-12 85579 Neubiberg Tel.: +49 (0)89 234-20080 Fax: +49 (0)89 234-9552987 E-Mail: investor.relations@infineon.com Web: www.infineon.com

adidas ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie mit den Kernmarken adidas und Reebok. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt mehr als 60.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2016 einen Umsatz von 19 Mrd. €.

Wichtige Finanztermine finden Sie in unserem Unternehmenskalender im Internet: http://www.infineon.com/cms/de/about-infineon/investor/events/financial-calendar/

DAX

DAX

Linde AG

ProSiebenSat.1 Media SE

Investor Relations Klosterhofstraße 1 80331 München Tel.: +49 (0)89 35757-1321 Fax: +49 (0)89 35757-1398 E-Mail: investorrelations@linde.com Web: www.linde.com

Investor Relations Medienallee 7 85774 Unterföhring Tel.: +49 (0)89 9507-1502 Fax: +49 (0)89 9507-1521 E-Mail: Aktie@ProSiebenSat1.com Web: www.prosiebensat1.com

The Linde Group hat im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 17,944 Mrd. EUR erzielt und ist damit eines der führenden Gase- und Engineeringunternehmen der Welt. Mit rund 64.500 Mitarbeitern ist Linde in mehr als 100 Ländern vertreten. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet.

Die ProSiebenSat.1 Group zählt zu den erfolgreichsten unabhängigen Medienunternehmen in Europa mit einer starken Präsenz im TV- und Digitalmarkt. 2015 steigerte der Konzern seinen Umsatz um 13,4 Prozent auf 3,261 Mrd. Euro, das recurring EBITDA stieg um 9,2 Prozent auf 925,5 Mio. Euro. Die ProSiebenSat.1 Group hat ihren Hauptsitz in München/Unterföhring und beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiter.

DAX

MDAX

Vonovia SE

alstria office REIT-AG

Rene Hoffmann Philippstraße 3 44803 Bochum Tel.: +49 (0)234 314-1629 Fax: 49 (0)234 314 888-1629 E-Mail: rene.hoffmann@vonovia.de Web: www.vonovia.de

Ralf Dibbern Bäckerbreitergang 75 20355 Hamburg Tel.: +49 (0)40 226341-329 Fax: +49 (0)40 226341-310 E-Mail: ir@alstria.de Web: www.alstria.de

Mit einem Portfoliowert von ca. 24 Mrd. € und 338.000 eigenen Wohnungen ist Vonovia Deutschlands führendes bundesweit aufgestelltes Wohnungsunternehmen. Vonovia stellt als modernes Dienstleistungsunternehmen die Kundenorientierung und Zufriedenheit seiner Mieter in den Mittelpunkt. Seit 2013 ist Vonovia börsennotiert, seit 2015 im DAX 30 gelistet und beschäftigt rund 7.100 Mitarbeiter.

Die alstria office REIT-AG ist der führende REIT und das nach Marktkapitalisierung größte deutsche Büroimmobilienunternehmen. Investitionsschwerpunkte sind Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. Eine erstklassige Mieterqualität und langfristige Mietverträge sichern die Stabilität der Erträge und ermöglichen eine attraktive Dividendenpolitik.

30    AnlegerPlusNews  05 2017


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MDAX

MDAX

Brenntag AG

Covestro AG

Corporate Finance & Investor Relations Stinnes-Platz 1 45472 Mülheim an der Ruhr Tel.: + 49 (0)208 7828-7653 Fax: +49 (0)208 7828-7755 E-Mail: ir@brenntag.de Web: www.brenntag.com

Investor Relations Kaiser-Wilhelm-Allee 60 51373 Leverkusen Tel.: +49 (0)214 6009-2816 E-Mail: ir@covestro.com Web: investor.covestro.com/de/start/

Brenntag ist Weltmarktführer in der Chemiedistribution. Als Bindeglied zwischen Chemieproduzenten und weiterverarbeitender Industrie liefert Brenntag seinen etwa 185.000 Kunden Distributionslösungen und Mehrwertleistungen für Industrie- und Spezialchemikalien. Mit einem Netzwerk von mehr als 550 Standorten in 74 Ländern erzielte die Gruppe einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro in 2016.

Mit einem Umsatz von 12,1 Milliarden Euro im Jahr 2015 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt rund 15.800 Mitarbeiter.

MDAX

IR-Kontakt „Print & Online“

Deutsche EuroShop AG Patrick Kiss Heegbarg 36 22391 Hamburg Tel.: +49 (0)40 413579-20 Fax: +49 (0)40 413579-29 E-Mail: ir@deutsche-euroshop.de Web: www.shoppingcenter.ag

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Jahresbuchung

(10 Print-, 12 Newsausgaben, 12 Monate Online)

1.990 €

(5 Print-, 6 Newsausgaben, 6 Monate Online)

1.190 €

Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Das MDAX-Unternehmen ist zurzeit an 19 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Der Marktwert der überwiegend in Innenstädten liegenden Center beläuft sich auf 3,9 Mrd. €.

Halbjahresbuchung

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Evonik Industries AG

FUCHS PETROLUB SE

Investor Relations Rellinghauser Straße 1-11 45128 Essen Tel.: +49 (0)201 177-3146 Fax: +49 (0)201 177-3140 E-Mail: investor-relations@evonik.com Web: www.evonik.de

Investor Relations Friesenheimer Straße 17 68169 Mannheim Tel.: +49 (0)621 3802-1105 Fax: +49 (0)621 3802-7201 E-Mail: ir@fuchs-oil.de Web: www.fuchs-oil.de

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Evonik ist mit rund 35.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 12,7 Mrd. € ein bereinigtes EBITDA von 2,165 Mrd. €.

FUCHS PETROLUB entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten für nahezu alle Industrien und Anwendungsbereiche. Das Unternehmen, das 1931 in Mannheim gegründet wurde, beschäftigt weltweit rund 5.000 Mitarbeiter und ist der weltweit größte Anbieter unter den unabhängigen Schmierstoffherstellern.

MDAX

MDAX

KION GROUP AG

LEG Immobilien AG

Investor Relations Abraham-Lincoln-Straße 21 65189 Wiesbaden Tel.: +49 (0)611 770-450 Fax: +49 (0)611 770-230450 E-Mail: ir@kiongroup.com Web: www.kiongroup.com

Burkhard Sawazki Hans-Böckler-Straße 38 40476 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4568-400 Fax: +49 (0)211 4568-22204 E-Mail: ir@leg.ag Web: www.leg.ag

Die KION Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen. In über 100 Ländern optimiert die KION Group den Material- und Informationsfluss in Fabriken, Lagerhäusern und Vertriebszentren. Der Konzern ist Europas größter Hersteller von Flurförderzeugen, weltweit die Nummer Zwei und zudem führender Anbieter von Automatisierungstechnologie.

Die LEG ist ein führendes deutsches Wohnimmobilienunternehmen. Das Unternehmen zeigt ein überdurchschnittliches Wachstum und behauptet eine führende Profitabilität. Das defensive Geschäftsmodell wird durch eine langfristig gesicherte Finanzierung bei geringen Zinskosten gestützt. Durch organisches Wachstum und Akquisitionen wird eine attraktive Dividendenrendite mit Wachstumspotenzial generiert.

Veröffentlichung auf www.Anleger-Guide.de

AnlegerPlusNews  05 2017   31  


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MDAX

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METRO AG

NORMA Group SE

Investor Relations Metro-Straße 1 40235 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 6886-1051 Fax: +49 (0)211 6886-3759 E-Mail: Investorrelations@metro.de Web: www.metrogroup.de

Investor Relations Edisonstraße 4 63477 Maintal Tel.: +49 (0)6181 6102-741 Fax: +49 (0)6181 6102-7641 E-Mail: ir@normagroup.com Web: www.normagroup.com

Die METRO GROUP zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen: An über 2.200 Standorten in 32 Ländern Europas, Afrikas und Asiens arbeiten insgesamt rund 265.000 Mitarbeiter aus rund 180 Nationen. Unsere Vertriebsmarken sind METRO/ MAKRO Cash & Carry, Media Markt, Saturn, Real SB-Warenhäuser und Galeria Kaufhof und sie belegen in ihrem jeweiligen Segment führende Marktpositionen.

Als internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie sind wir ein strategischer Entwicklungspartner für unsere Kunden in über 100 Ländern mit einem integrierten Service-Vertriebsnetzwerk. Unsere Produkte umfassen Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme.

MDAX

MDAX

OSRAM Licht AG

RATIONAL AG

Investor Relations Marcel-Breuer-Straße 6 80807 München Tel.: +49 (0)89 6213-4875 Fax: +49 (0)89 6213-3629 E-Mail: ir@osram.com Web: www.osram-licht.ag

Stefan Arnold Iglingerstraße 62 86899 Landsberg Tel.: +49 (0)8191 327-2209 Fax: +49 (0)8191 327-722209 E-Mail: ir@rational-online.de Web: www.rational-online.com

OSRAM ist ein weltweit führender Lichthersteller. Das Portfolio reicht von High-TechAnwendungen auf der Basis halbleiterbasierter Technologien, wie Infrarot oder Laser, bis hin zu vernetzten intelligenten Beleuchtungslösungen in Gebäuden und Städten. OSRAM beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 2015 weltweit rund 33.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von knapp 5,6 Milliarden Euro.

RATIONAL hat sich durch Spezialisierung auf die thermische Speisenzubereitung, Fokussierung auf die Profiküche und die uneingeschränkte Kundennutzenorientierung als weltweiter Markt- und Technologieführer in seinem Segment mit einem Marktanteil von über 50% etabliert. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter und erzielte 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 564,2 Mio. Euro.

MDAX

MDAX

RTL Group

Ströer SE & Co. KGaA

Investor Relations 43, Boulevard Pierre Frieden 1543 Luxemburg Tel.: +352 (0)2486-5074 Fax: +352 (0)2486-5139 E-Mail: ir@rtlgroup.com Web: www.rtlgroup.com

Dafne Sanac Ströer Allee 1 50999 Köln Tel.: +49 (0)2236 9645-356 Fax: +49 (0)2236 9645-6356 E-Mail: dsanac@stroeer.de Web: ir.stroeer.de

Die RTL Group ein führendes Unternehmen im Sender-, Inhalte- und Digitalgeschäft mit Beteiligungen an 60 Fernseh- und 31 Radiosendern, globalen Produktionsgesellschaften sowie dynamisch wachsendem Digitalgeschäft. 2016 erzielte die RTL Group neue Rekordwerte: Umsatz stieg auf 6,2 Mrd. €, EBITDA auf 1.411 Mio. €. Wachstumstreiber waren vor allem das deutsche TV-Geschäft und Digitales.

Die Ströer SE & Co. KGaA ist einer der führenden Anbieter für Außen- und OnlineWerbung und bietet den werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte Premium-Kommunikationslösungen an. Die Ströer Gruppe vermarktet über 280.000 Außenwerbefl ächen und mehrere tausend Webseiten.

MDAX

MDAX

Südzucker AG

TAG Immobilien AG

Nikolai Baltruschat Maximilianstraße 10 68165 Mannheim Tel.: +49 (0)621 421-843 Fax: +49 (0)621 421-449 E-Mail: investor.relations@suedzucker.de Web: www.suedzucker.de

Dominique Mann Steckelhörn 5 20457 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38032-305 Fax: +49 (0)40 38032-388 E-Mail: ir@tag-ag.com Web: www.tag-ag.com

Südzucker ist das größte Nahrungsmittelunternehmen mit MDAX-Notierung. Mit einem Umsatz von rund 6,8 Milliarden Euro und rund 18.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt Südzucker zu den großen europäischen Nahrungsmittelkonzernen. In fast allen Geschäftsfeldern des breit diversifizierten Portfolios werden führende Marktpositionen eingenommen.

Die TAG Immobilien AG ist ein im MDAX gelistetes Immobilienunternehmen. Unser Fokus liegt auf der Akquisition, Entwicklung und Bewirtschaftung von Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands. Neben dem aktiven Asset-Management der rund 80.000 Einheiten steht die wert- und renditeorientierte Optimierung des Portfolios im strategischen Fokus, um Investoren eine attraktive Anlageklasse zu bieten.

32    AnlegerPlusNews  05 2017


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Uniper SE

ADLER Real Estate AG

Herr Mikhail Prokhorov E.ON-Platz 1 40479 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 4579-4484 Fax: +49 (0)211 4579-2082 E-Mail: ir@uniper.energy Web: www.uniper.energy

Dr. Rolf-Dieter Grass Joachimsthalerstraße 34 10719 Berlin Tel.: +49 (0)30 39801-810 Fax: +49 (0)30 63961-9228 E-Mail: r.grass@adler-ag.com Web-Adresse: www.adler-ag.com

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und knapp 13.000 Mitarbeitern. Ihr Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf.

Die ADLER Real Estate AG gehört mit rund 50.000 Wohneinheiten zu den führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Als integrierter Immobilienkonzern bietet ADLER seinen Mietern alle wohnungsnahen Dienstleistungen aus einer Hand an. Hervorgegangen ist die Gesellschaft aus den Frankfurter Adlerwerken, deren Geschichte bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht.

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SDAX

BayWa AG

Deutsche Beteiligungs AG

Investor Relations Arabellastraße 4 81925 München Tel.: +49 (0)89 9222-3887 Fax: +49 (0)89 9212-3887 E-Mail: investorrelations@baywa.de Web: www.baywa.de

Thomas Franke Börsenstraße 1 60313 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 95787-307 Fax: +49 (0)69 95787-5307 E-Mail: thomas.franke@dbag.de Web: www.dbag.de

Der international tätige BayWa-Konzern hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Groß-/ Einzelhandel und Dienstleistungen. Hauptsitz der 1923 gegründeten Muttergesellschaft BayWa AG ist München. Die Geschäftsaktivitäten teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie.

Die börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG legt geschlossene Private-Equity-Fonds auf und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum. Das von der DBAG verwaltete und beratene Kapital beträgt rund 1,8 Milliarden Euro.

SDAX

SDAX

DEUTZ AG

GfK SE

Christian Krupp Ottostraße 1 51149 Köln Tel.: +49 (0)221 822-5400 Fax: +49 (0)221 822-155400 E-Mail: ir@deutz.com Web: www.deutz.com

Bernhard Wolf Nordwestring 101 90319 Nürnberg Tel.: +49 (0)911 395-2012 Fax: +49 (0)911 395-4075 E-Mail: bernhard.wolf@gfk.com Web: www.gfk.com

®

Die DEUTZ AG ist ein unabhängiger Produzent von Diesel- und Gasmotoren in der Leistungsklasse von 25 bis 520 kW mit Hauptsitz in Köln. Seit nunmehr über 150 Jahren steht DEUTZ als Synonym für führende Technologie und qualitativ hochwertige Produkte. Wir beschäftigen 3.665 Mitarbeiter und sind in mehr als 130 Ländern vertreten.

GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Rund 13.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen und liefert in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um ihre Kunden zu verstehen. Im Jahr 2015 betrug der Umsatz der GfK 1,5 Milliarden Euro.

SDAX

SDAX

Grammer AG

Hapag-Lloyd AG

Ralf Hoppe Georg-Grammer-Straße 2 92224 Amberg Tel.: + 49 (0)9621 66-2200 Fax: +49 (0)9621 66-3200 E-Mail: investor-relations@grammer.com Web: www.grammer.com

Investor Relations Ballindamm 25 20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 3001-2896 Fax: +49 (0)40 3001-73490 E-Mail: ir@hlag.com Web: www.hapag-lloyd.de

Die GRAMMER AG mit Sitz in Amberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für Offroad-Fahrzeuge (Traktoren, Baumaschinen, Stapler), Lkw, Busse und Bahnen sowie von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung (Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen). Mit über 12.000 Mitarbeitern ist GRAMMER in 20 Ländern weltweit tätig.

Mit einer Flotte von 170 modernen Containerschiffen ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca. 9.300 Mitarbeitern an 365 Standorten in 120 Ländern präsent. 128 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten.

AnlegerPlusNews  05 2017   33  


IR-KONTAKT

SDAX

SDAX

INDUS Holding AG

TAKKT AG

Julia Pschribülla Kölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Tel.: +49 (0)2204 4000-70 Fax: +49 (0)2204 4000-20 E-Mail: wolter@indus.de Web: www.indus.de

Dr. Christian Warns, Benjamin Bühler Presselstraße 12 70191 Stuttgart Tel.: +49 (0)711 3465-8222 Fax: +49 (0)711 3465-8104 E-Mail: investor@takkt.de Web: www.takkt.de

Seit 30 Jahren ist INDUS die führende börsennotierte Beteiligungsgesellschaft im deutschsprachigen Mittelstand. Wir erwerben überwiegend inhabergeführte Gesellschaften und unterstützen die Geschäftsentwicklung unserer 46 Unternehmen langfristig. 2016 erwirtschafteten die rund 9.500 Mitarbeiter der Gruppe einen Umsatz von über 1,44 Mrd. Euro.

TAKKT ist ein weltweit tätiges Portfolio von führenden B2B-Spezialversandhänlern für Geschäftsausstattung. Der Konzern verfolgt konsequent eine Strategie des profitablen Wachstums und erzielte 2015 zum ersten Mal einen Umsatz von über einer Milliarde Euro. Das Wachstum geht einher mit einer hohen EBITDA-Marge zwischen 12 und 15 Prozent, starken Cashflows und einer verlässlichen Dividendenpolitik.

SDAX

SDAX

Tele Columbus AG

TLG IMMOBILIEN AG

Elmar Baur Goslarer Ufer 39 10589 Berlin Tel.: +49 (0)30 3388-1781 E-Mail: elmar.baur@telecolumbus.de Web: www.ir.telecolumbus.com

Sven Annutsch Hausvogteiplatz 12 10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 2470-6089 Fax: +49 (0)30 2470-7446 E-Mail: ir@tlg.de Web: www.tlg.de

Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte werden mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Das Unternehmen ist seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

Als ein führender Anbieter von Gewerbeimmobilien in Deutschland ist die TLG IMMOBILIEN AG auf Büro-, Einzelhandels- und Hotelobjekte spezialisiert. Das Unternehmen setzt strategisch auf wertorientiertes Wachstum durch Akquisitionen. U. a. in Berlin, Dresden und Frankfurt/Main ist die TLG IMMOBILIEN AG im Umfeld ihres hochwertigen Immobilienbestandes für ihre Geschäftspartner vor Ort.

SDAX

TecDAX

WashTec AG

CANCOM SE

Karoline Kalb Argonstraße 7 86153 Augsburg Tel.: +49 (0)821 5584-0 Fax: +49 (0)821 5584-1135 E-Mail: kkalb@washtec.de Web: www.washtec.de

Beate Rosenfeld Erika-Mann-Straße 69 80636 München Tel.: +49 (0)89 54054-5193 Fax: +49 (0)8225 9964-5193 E-Mail: ir@cancom.de Web: www.cancom.de

WashTec ist der weltweit führende Anbieter von innovativen Lösungen für die Fahrzeugwäsche und ist in rund 60 Ländern weltweit präsent. Mit der größten installierten Maschinenbasis in Europa, einem kompletten Produktportfolio und einem flächendeckenden Servicenetzwerk mit über 500 eigenen Servicetechnikern ist WashTec der Markt-, Innovations- und Renditeführer in der Carwash Industrie.

Als Cloud Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider bietet CANCOM ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit Analyse, Beratung, Umsetzung und IT-Services. Unternehmen profitieren so von CANCOMs Lösungsknowhow für den New Style of Business beim Megatrend Digitalisierung. Die ca. 2.700 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

TecDAX

TecDAX

Pfeiffer Vacuum Technology AG

QIAGEN N.V.

Eerik K.D. Budarz Berliner Straße 43 35614 Asslar Tel.: +49 (0)6441 802-1346 Fax: +49 (0)6441 802-1365 E-Mail: Eerik.Budarz@pfeiffer-vacuum.de Web: www.group.pfeiffer-vacuum.com

Dr. Sarah Fakih QIAGEN Straße 1 40724 Hilden Tel.: +49 (0)2103 29-0 Fax: +49 (0)2103 29-22000 E-Mail: ir@qiagen.com Web: www.qiagen.com

Pfeiffer Vacuum ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuumlösungen. Sein Produktportfolio umfasst Turbopumpen, Vorpumpen, Mess- und Analysegeräte sowie Vakuumkammern und -systeme. Seit Erfindung der Turbopumpe durch Pfeiffer Vacuum steht das Unternehmen für Hightech-Lösungen in den Märkten Analytik, Industrie, Forschung & Entwicklung, Beschichtung sowie Halbleiter.

QIAGEN N.V. ist der weltweit führende Anbieter von Komplettlösungen zur Gewinnung wertvoller molekularer Erkenntnisse aus biologischen Proben. QIAGEN bedient weltweit mehr als 500.000 Kunden aus den Bereichen Molekulare Diagnostik, Angewandte Testverfahren, Pharma sowie Forschung. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 4.600 Mitarbeiter an über 35 Standorten.

34    AnlegerPlusNews  05 2017


IR-KONTAKT

Pantone 314

TecDAX

TecDAX

Siltronic AG

SLM Solutions Group AG

Petra Müller Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Tel.: +49 (0)89 8564-3133 Fax: +49 (0)89 8564-3904 E-Mail: petra.mueller@siltronic.com Web-Adresse: www.siltronic.com

Maximilian Breuer - cometis AG Roggenhorster Straße 9C 23556 Lübeck Tel.: +49 (0)611 205855-22 Fax: +49 (0)611 205855-66 E-Mail: breuer@cometis.de Web: www.slm-solutions.com

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium und Partner vieler führender Chip-Hersteller. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Siltronic entwickelt und fertigt Wafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik.

Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Maschinen und integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens.

TecDAX

PRIME STANDARD

XING AG

GESCO AG

Patrick Möller Dammtorstraße 30 20354 Hamburg Tel.: +49 (0)40 419131-793 Fax: +49 (0)40 419131-44 E-Mail: patrick.moeller@xing.com Web: www.xing.com

Oliver Vollbrecht Johannisberg 7 42103 Wuppertal Tel.: +49 (0)202 24820-18 Fax: +49 (0)202 24820-49 E-Mail: info@gesco.de Web: www.gesco.de

XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Mehr als 11 Millionen Berufstätige aus allen Branchen nutzen die Online-Plattform für Geschäft, Job und Karriere. Gegründet wurde das Unternehmen 2003 in Hamburg. Seit 2006 ist die XING AG börsennotiert.

GESCO ist eine Industriegruppe mit Fokus auf Produktions¬prozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie sowie Mobilitäts-Technologie. Als im Prime Standard börsen¬notierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

LUDWIG BECK AG

KPS AG

Metis Tarta, esVedra Group Marienplatz 11 80331 München Tel.: +49 (0)89 206021-210 Fax: +49 (0)89 206021-610 E-Mail: ludwig.beck@esvedragroup.com Web: www.kaufhaus.ludwigbeck.de

Isabel Hoyer Beta-Straße 10H 85774 Unterföhring Tel.: +49 (0)89 35631-0 Fax: +49 (0)89 35631-3300 E-Mail: ir@kps-consulting.com Web: www.kps-consulting.com

LUDWIG BECK gehört zur Spitze der deutschen Textil-Einzelhandelsunternehmen und erzielte im Jahr 2016 mit 892 Mitarbeitern auf rund 28.600 qm Fläche und im Onlineshop einen Umsatz von 177,1 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2016). Neben dem Münchner Stammhaus sowie dem Onlineshop gehört seit Mai 2015 auch der führende Herrenmodeausstatter WORMLAND mit insgesamt 15 Filialen zur Modegruppe.

KPS ist europaweit die führende Unternehmensberatung für Business-Transformation und Prozessimplementierung im Handel. Das Unternehmen bietet durchgängige Strategie- und Prozessberatung zusammen mit langjähriger Kompetenz in der Umsetzung für die Bereiche Warenwirtschaft, E-Commerce und Kundenmanagement. Kunden vertrauen auf die KPS Rapid Transformation® Methode und die Branchenerfahrung der Berater.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

Masterflex SE

OVB Holding AG

Investor Relations Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen Tel.: +49 (0)209 97077-0 Fax: +49 (0)209 97077-20 E-Mail: ir@MasterflexGroup.com Web: www.MasterflexGroup.com

Brigitte Bonifer Heumarkt 1 50667 Köln Tel.: +49 (0)221 2015-288 Fax: +49 (0)221 2015-325 E-Mail: ir@ovb.eu Web: www.ovb.eu

Die Masterflex Group ist DER Spezialist für die Entwicklung und Produktion von Hightech-Schläuchen aus Kunststoffen. Genutzt werden die innovativen Verbindungslösungen in fast allen Branchen. Aufgrund des breiten Kundenportfolios (Maschinenbau, Luftfahrt, Gebäudetechnik sowie zunehmend Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnik) ist das Geschäft vergleichsweise wenig zyklisch.

OVB, einer der führenden europäischen Finanzvermittlungskonzerne, berät vor allem private Haushalte themenübergreifend bei der Existenzsicherung und Altersvorsorge, dem Vermögensaufbau, der Vermögenssicherung sowie beim Vermögensausbau. Mehr als 5.000 hauptberufliche Finanzvermittler betreuen rund 3,3 Mio. Kunden in 14 Ländern Europas. Die OVB Aktie ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE0006286560) notiert.

AnlegerPlusNews  05 2017   35  


IR-KONTAKT

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

PSI AG

QSC AG

Investor Relations Dircksenstraße 42-44 10178 Berlin (Mitte) Tel.: +49 (0)30 2801-0 Fax: +49 (0)30 2801-1000 E-Mail: ir@psi.de Web: www.psi.de/ir

Arne Thull Mathias-Brüggen-Straße 55 50829 Köln Tel.: +49 (0)221 669-8724 Fax: +49 (0)221 669-8009 E-Mail: invest@qsc.de Web: www.qsc.de

PSI ist ein international führender Anbieter leittechnischer Software für die Megatrends Energie- und Ressourceneffizienz. Indem sie den Einsatz von Energie, Arbeit und Rohstoffen optimieren, erhöhen PSI-Lösungen die Wirtschaftlichkeit großer Infrastrukturen und komplexer Produktionsprozesse bei Versorgern, Industrie und Infrastrukturbetreibern.

Die QSC AG ist der Digitalisierer für den deutschen Mittelstand. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Cloud, Internet of Things, Consulting und Telekommunikation begleitet QSC ihre Kunden sicher in das digitale Zeitalter. TÜV- und ISO-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland und ein bundesweites All-IP-Netz bilden dabei die Grundlage für höchste Ende-zu-Ende-Qualität und Sicherheit.

PRIME STANDARD

PRIME STANDARD

SURTECO SE

SYGNIS AG

Martin Miller Johan-Viktor-Bausch-Straße 2 86647 Buttenwiesen-Pfaffenhofen Tel.: +49 (0)8274 9988-508 Fax: +49 (0)8274 9988-505 E-Mail: ir@surteco.com Web: www.surteco.com

Sebastian Paul Waldhofer Straße 104 69123 Heidelberg Tel.: +49 (0)6221 3540-125 Fax: +49 (0)6221 3540-127 E-Mail: investors@sygnis.de Web: www.sygnis.de

Die SURTECO SE agiert als Holdinggesellschaft für eine Gruppe sich ergänzender Unternehmen, die sich auf die Herstellung dekorativer Oberflächenbeschichtungen für Möbel, Holzwerkstoffe und Fußböden spezialisiert haben. Der Konzern zählt in seinen Produktbereichen zu den Top-Adressen weltweit. Im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 638 Mio. €.

Die SYGNIS AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Vermarktung von proprietären Technologien und bietet eine breite Palette verschiedener kommerzieller Produkte, die die wichtigsten Herausforderungen in der Molekularbiologie adressiert. Mit dem Erwerb der Expedeon Holdings, deckt SYGNIS nun den gesamten Arbeitsprozess der Molekularbiologie ab.

GENERAL STANDARD Mainova AG

GENERAL STANDARD Porsche Automobil Holding SE

Investor Relations Solmsstraße 38 60486 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 213-82008 Fax: +49 (0)69 213-83020 E-Mail: investor-relations@mainova.de Web: www.mainova.de

Frank Gaube Porscheplatz 1 70435 Stuttgart Tel.: +49 (0)711 911-11046 Fax: +49 (0)711 911-11819 E-Mail: frank.gaube@porsche-se.com Web: www.porsche-se.com

Mainova - Dieser Name steht für Energie und Wasser Als moderner Energiedienstleister, traditionell verwurzelt mit der Stadt Frankfurt und ihrem Umland, liefert Mainova die Energie für die Lebensqualität und Wirtschaftskraft der ganzen Region. Genau so zuverlässig, wie es die Privat- und Geschäftskunden an einem der anspruchsvollsten Standorte Deutschlands, dem Rhein-Main-Gebiet, erwarten.

Die Porsche Automobil Holding SE ist eine börsennotierte Holdinggesellschaft. Sie hält die Mehrheit der Stammaktien der Volkswagen AG, einem der weltweit führenden Automobilhersteller. Neben diesem Kerninvestment plant die Porsche SE, weitere strategische Beteiligungen entlang der automobilen Wertschöpfungskette zu erwerben.

GENERAL STANDARD

GENERAL STANDARD

SCHWEIZER ELECTRONIC AG

Uzin Utz AG

Investor Relations Einsteinstraße 10 78713 Schramberg Tel.: +49 (0)7422 512-302 Fax: +49 (0)7422 512-397 E-Mail: ir@schweizer.ag Web: www.schweizer.ag

Investor Relations Dieselstraße 3 89079 Ulm Tel.: +49 (0)731 4097-416 Fax: +49 (0)731 4097-45416 E-Mail: ir@uzin-utz.com Web: www.uzin-utz.de

Die Schweizer Electronic AG ist der drittgrößte Leiterplattenhersteller in Europa und steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz. SCHWEIZERs hochwertige Leiterplatten und innovative Lösungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik adressieren die Wachstumsmärkte Elektromobilität und Energieeffizienz.

Die Uzin Utz AG hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1911 vom regionalen Klebstoffhersteller zu einem weltweit agierenden Komplettanbieter für Bodensysteme entwickelt. Das Unternehmen bietet mit seinen sechs Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, Arturo, codex und RZ alles rund um die Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen aller Art.

36    AnlegerPlusNews  05 2017


IR-KONTAKT

SCALE

FREIVERKEHR

MPC Capital AG

SEVEN PRINCIPLES AG

Stefan Zenker Palmaille 67 22767 Hamburg Tel.: +49 (0)40 38022-4200 Fax: +49 (0)40 38022-4878 E-Mail: ir@mpc-capital.com Web: www.mpc-capital.de

Joseph Kronfli Erna-Scheffler-Straße 1a 51103 Köln Tel.: +49 (0)221 92007-0 Fax: +49 (0)221 92007-77 E-Mail: ir@7p-group.com Web: www.7p-group.com

Die MPC Capital AG ist ein unabhängiger Asset- und Investment-Manager für sachwertbasierte Kapitalanlagen. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen entwickelt und managt die Gesellschaft sachwertbasierte Investitionen und Kapitalanlagen für internationale institutionelle Investoren und professionelle Anleger. Der Fokus liegt auf den Asset-Klassen Real Estate, Shipping und Infrastructure.

Die SEVEN PRINCIPLES AG bietet als eines der führenden deutschen IT-Unternehmen innovative IT-Beratungsleistungen für die digitale Transformation der Geschäftsprozesse und Enterprise Mobility Lösungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln beschäftigt derzeit mehr als 500 festangestellte Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 83 Mio. Euro.

FREIVERKEHR

FREIVERKEHR

CPU Softwarehouse AG

VIB Vermögen AG

Investor Relations August-Wessels-Straße 27 86156 Augsburg Tel.: +49 (0)821 4602-0 Fax: +49 (0)821 4602-179 E-Mail: cpu-ag@cpu-ag.com Web: www.cpu-ag.com

Petra Riechert Tilly-Park 1 86633 Neuburg/Donau Tel.: +49 (0)8431 504-952 Fax: +49 (0)8431 504-964 E-Mail: petra.riechert@vib-ag.de Web: www.vib-ag.de

Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist ein zukunftsorientiertes Softwareund Consultingunternehmen für die Bankbranche. Die CPU und deren Konzernunternehmen entwickeln seit über 30 Jahren Software für Banken und erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Projektmanagement im Bankenumfeld.

Die VIB Vermögen AG ist eine der führenden Immobilien AGs in Süddeutschland. Das Unternehmen entwickelt, erwirbt und verwaltet seit über 20 Jahren gewerbliche Immobilien. Mit einem Vermietungsstand von rund 98 % werden attraktive Renditen erzielt. Seit dem Börsengang 2005 partizipieren die Aktionäre durch jährliche, kontinuierlich steigende Dividendenzahlungen am nachhaltigen Erfolg des Unternehmens.

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Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Wolfgang Hagl (H&I GmbH, -hi), Christian Ingerl (H&I GmbH, -hi), Eleonora Kovalevska, Bastian Galuschka (BörseGo AG), Dr. Jan-Carl Plagge, Alexander Rabe, Werner W. Rehmet, Thorsten Renner, Stefan Riedel, Harald Rotter, SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. Produktionsleitung: Natalia Solodovnikova Grafik und Layout: Stephanie Sabir, Natalia Solodovnikova Redaktionsschluss: 10.5.2017 Bildnachweise: Titelseite: © diez-artwork - Fotolia.com Realdepot: emu-coffee@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital ­Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlage­ziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. ­Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzinstrumenten abhängt, die dieser emittiert hat. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im monatlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

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38    AnlegerPlusNews  05 2017


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*Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei Schuldverschreibungen besteht das Risiko, dass der Emittent – im Falle von wikifolio ist das Lang & Schwarz – seinen Rückzahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann ( = Emittentenrisiko). Wenn dieser Fall eintritt, droht der Totalverlust des investierten Kapitals. Die wikifolio-Schuldverschreibungen unterliegen keiner Einlagensicherung oder Institutsgarantie.

AnlegerPlus News 05/2017  

Die neue Ausgabe der AnlegerPlus News ist da! Diesmal mit spannenden Beiträgen zu EQS Group AG, PALFINGER AG, Allianz SE u.v.m. Viel Spaß b...

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