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Der Newsletter für Kapitalanleger Mit Wissen zu Werten.

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Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

UNTERNEHMEN FORTEC Elektronik AG – Gute Stimmung SdK REALDEPOT Reverse Acquisition gescheitert!

MaN SE

rückt der Börsenabschied näher? Vor zwei Jahren war der Lastwagenbauer MAN noch ein eigenständiges und stolzes DAX-Mitglied. Jetzt rückt wohl der Börsenabschied immer näher. Denn Mehrheitsaktionär Volkswagen festigt den Griff auf die Münchner immer weiter Seite 7

News

www.anlegerPlus.de | Nr. 4 2013 | ISSN 2191-5091

4 | 2013 INHaLtSVErZEICHNIS Editorial

3

Kurzmeldungen

4

Unternehmensmeldungen MAN SE

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Deutsche Rohstoff AG

8

NORMA Group AG

9

Estavis AG

Deutsche rohstoff aG

Seltene Erden auch in Deutschland Eine interessante Depotbeimischung bietet aus unserer Sicht die im Entry Standard notierte Deutsche Rohstoff AG Seite 8

SEItE

Technische Analyse

12 11

SdK Extra SDK Meldung

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HV-Bericht FORTEC Elektronik AG

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SdK Realdepot

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HV-Termine

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Impressum

20

NorMa Group aG

MDaX-Kandidat im aufwind Die im April 2011 erstmals an der Börse notierte NORMA Group AG meldet gute Zahlen zum angelaufenen Geschäftsjahr. Der SDAX-Wert steht kurz vor dem Aufstieg in den MDAX Seite 9

OOK UF FACerEPlB us eg FINDE wU.faNceSboA nl /A ok.com ww

KUrZMELDUNGEN Neue iShares-ETFs | Maastrichtquote +0,2 % | Rekord bei Erwerbstätigen | Längere Handelszeiten an der Börse Stuttgart | ZEW-Indikator zeigt steigende Zuversicht | Inflationsrate gesunken | Lebensversicherung: Nachschlag einfordern


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MitMachen und Gewinnen Wählen Sie das Unternehmen des Jahres 2012! Zur Wahl für das Unternehmen des Jahres 2012 stehen 14 Gesellschaften, die in den zurückliegenden Jahren herausragende operative Leistungen erbracht und ihre Investoren fair am Erfolg beteiligt haben sowie über hervorragende Investor Relations verfügen: Aurubis AG, Bertrandt AG, ElringKlinger AG, Fresenius SE , Gerry Weber AG, Gesco AG, Hannover Rückversicherung AG, Hawesko Holding AG, K+S AG, Linde AG, Paul Hartmann AG, Rational AG, Software AG, Uzin Utz AG. Die Abstimmung erfolgt online und unter allen Teilnehmern an unserer Umfrage „Unternehmen des Jahres 2012“ verlosen wir als ersten Preis ein iPhone 5. Für die folgenden Plätze halten wir weitere interessante Preise im Einzelwert von bis zu 250 Euro bereit. Weitere Informationen finden interessierte Leser unter: www.sdk.org/unternehmen-des-jahres.

2 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013


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Editorial China im Kommen

Liebe Leserinnen und Leser, vor einigen Wochen sorgte eine Meldung für Aufsehen, die den Einstieg des chinesischen Staatsfonds bei der Daimler AG verkündete. Mittlerweile ist diese Meldung aus den Schlagzeilen verschwunden – auch weil bislang keine Stimmrechtsmitteilung bekannt wurde, die den potenziellen Einstieg untermauert. Dass China verstärkt in Europa investiert, ist jedoch schon lange kein Geheimnis mehr. Erster Schritt Staatsanleihen Die riesigen chinesischen Handelsbilanzüberschüsse werden schon seit Jahren dazu verwendet, Staatsanleihen von Euroländern zu kaufen. Mittlerweile dürfte sich das chinesische Engagement hier bereits im hohen dreistelligen Milliardenbereich bewegen. Damit schafft sich China ein enormes Drohpotenzial gegenüber den wichtigen Regierungen der Eurozone nach dem Motto: „Macht ihr nicht das, was wir wollen, werfen wir die Anleihen auf den Markt.“ Zweiter Schritt Infrastruktur Doch Anleihen alleine dürften den Machthunger Chinas nicht befriedigen. So ist es kein Wunder, dass sich die im chinesischen Staatsbesitz stehende Reederei Cosco am Athener Hafen Piräus beteiligt hat. Cosco will Piräus zum größten Hafen des östlichen Mittelmeers umbauen und verspricht sich vor allem von der strategischen Stellung auf dem Weg nach Europa und zum Balkan Vorteile. In Portugal übernahm das chinesische Staatsunternehmen Three Gorges Corp. einen wesentlichen Anteil am Energieversorger EDP und ist mittlerweile mit Abstand größter Aktionär. Weitere China-Investments in europäische Infrastrukturprojekte dürften folgen. Dritter Schritt? Mittelfristig könnte China also Europa politisch dominieren. Doch damit nicht genug. Da China nicht für Kreativität und Technologieführerschaft bekannt ist, dürfte sich das Reich der Mitte über kurz oder lang die Technologieführerschaft erkaufen. Ein erster Schritt in diese Richtung könnte der kolportierte Einstieg bei der Daimler AG sein. Doch der DAX ist voll von Unternehmen, die in ihrer Branche zwar den Weltmarkt dominieren, aber keinen Großaktionär haben. Siemens & Co. im Visier Bestes Beispiel hierfür ist die Siemens AG. Als Technologieführer im Eisenbahn- und Kraftwerksbau drängt sich der Einstieg Chinas förmlich auf. Als Automobilhersteller hat Daimler ebenfalls keinen Großaktionär mehr, die bisherigen arabischen Investoren suchen gerade das Weite. Auch Infineon, Linde oder die Allianz könnten potenzielle Ziele für chinesische Investoren sein. Dem Aktienkurs würde ein Einstieg guttun.

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KUrZMELDUNGEN

Neue iShares-EtFs auf Xetra sind fünf neue EtFs von iShares gestartet. Sie setzen auf aktienunternehmen mit geringer Volatilität sowie High-Yield-Unternehmensanleihen. Seit dem 11.2.2013 sind an der Deutschen Börse auf Xetra vier neue Aktienindex-ETFs und ein neuer Rentenindex-ETF des Emittenten iShares handelbar. Die vier Aktienindex-ETFs bilden die Wertentwicklung von Aktienunternehmen ab, die in der Vergangenheit eine geringe Volatilität aufgewiesen haben. Jeder ETF legt seinen Schwerpunkt auf unterschiedliche Märkte. Der Anleger kann so zwischen dem europäischen, dem amerikanischen und dem globalen Markt sowie den Emerging Markets wählen. Alle vier ETFs sind thesaurierend, d.h. erwirtschaftete Gewinne fließen direkt ins Fondsvermögen und erhöhen so den Wert der einzelnen Anteile. Der iShares MSCI Emerging Markets Minimum Volatility EtF (ISIN DE000A1KB2B3) bildet die Entwicklung des MSCI Emerging Markets Minimum Volatility Index ab. Der ETF hat eine Gesamtkostenquote von 0,40 % und die im Basisindex enthaltenen Unternehmen kommen aus den Emerging Markets. Europäische Unternehmen deckt der iShares MSCI Europe Minimum Volatility EtF (ISIN DE000A1KB2C1) ab. Sein Basisindex ist der MSCI Europe Minimum Volatility Index. Der ETF hat eine Gesamtkostenquote von 0,25 %. Der iShares MSCI World Minimum Volatility EtF (ISIN DE000A1KB2D9) bildet den MSCI World Minimum Volatility Index ab. Darin enthalten sind Aktienunternehmen aus aller Welt mit der in der Vergangenheit geringsten Volatilität. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,30 %. Der Schwerpunkt des vierten ETFs liegt mit dem Basisindex S&P 500 Minimum Volatility auf amerikanischen Unternehmen. Die Gesamtkostenquote des iShares S&P 500 Minimum Volatility EtF (ISIN DE000A1KB2E7) beträgt 0,20 %.

Mit dem iShares Global High Yield Bond EtF (ISIN DE000A1KB2A5) erhalten Anleger Zugang zu in US-Dollar, Britischen Pfund, Kanadischen Dollar und Euro denominierten Unternehmensanleihen von Industrieländern, die ein Rating unterhalb von Investment-Grade aufweisen. Der Basisindex ist der Markit iBoxx Global Dev High Yield Capped Index. Die Restlaufzeit für neue Anleihen im Index beträgt mindestens 1,5 und maximal 15 Jahre. Der maximale Anteil einzelner Emittenten ist aus Gründen der Diversifizierung im Index auf 3 % beschränkt. Der ETF hat eine Gesamtkostenquote von 0,50 % und schüttet seine Erträge an die Anleger aus. Anzeige

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Bundesrepublik Deutschland 2012 rund 4,2 Mrd. Euro. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (2.643,9 Mrd. Euro) ergibt sich für den Staat eine Maastrichtquote von +0,2 %. Damit hat der Staat erstmals seit fünf Jahren wieder einen Finanzierungsüberschuss erzielt, teilt Destatis mit. Seit der Wiedervereinigung wurde insgesamt nur dreimal ein Überschuss erzielt. Der Finanzierungsüberschuss ergibt sich aus der Differenz der Einnahmen (1.194,1 Mrd. Euro) und der Ausgaben (1.189,9 Mrd. Euro) des Staates. Bund und Länder konnten laut Destatis ihre Defizite 2012 kräftig verringern und die Überschüsse bei den Gemeinden und der Sozialversicherung erhöhten sich weiter. Aufgeteilt auf die staatlichen Ebenen betrugen die Defizite des Bundes 12,2 Mrd. Euro und die der Länder 6,8 Mrd. Euro. Damit waren sie nur noch etwa halb so hoch wie 2011. Der Finanzierungsüberschuss der Gemeinden im Jahr 2012 betrug 6,1 Mrd. Euro nach 1,9 Mrd. Euro im Vorjahr. Bei der Sozialversicherung lag der Überschuss sogar bei 17 Mrd. Euro, nachdem im Vorjahr bereits mit 15,9 Mrd. Euro der bis dahin höchste Wert seit Beginn der 1990er-Jahre erreicht wurde. Unter Einbeziehung der Erträge und Aufwendungen aus Swapgeschäften und Zinsderivaten verringert sich der Überschuss um 0,1 Mrd. Euro auf 4,1 Mrd. Euro. Die Maastrichtquote bleibt laut Destatis trotzdem bei +0,2 %.

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Der Rentenindex-ETF von iShares ist eher etwas für risikobewusste Anleger.

4 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013

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Einen weiteren spannenden ETF des Emittenten iShares stellen wir in der kommenden Ausgabe AnlegerPlus 2/2013 ausführlich vor, die am 2.3.2013 erscheint und in ausgewählten Fachhandlungen zu beziehen ist. Dort nehmen wir multinationale Börsentitanen ins Visier.

Maastrichtquote +0,2 % Erstmals seit fünf Jahren erzielte die Bundesrepublik Deutschland einen Finanzierungsüberschuss. Er betrug rund 4,2 Mrd. Euro. Nach aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrug der Finanzierungsüberschuss der

rekordzahl Im vierten Quartal 2012 war die Erwerbstätigkeit in Deutschland auf dem höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Rund 41,9 Mio. Menschen mit Arbeitsort Deutschland waren im vierten Quartal 2012 erwerbstätig. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) ist das der höchste Stand der Erwerbstätigkeit in allen Quartalen seit der Wiedervereinigung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2012 um 320.000 Personen – das entspricht 0,8 %. Trotz der Rekordzahl fiel der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal schwächer aus als


KUrZMELDUNGEN

im ersten (+1,4 %), im zweiten (+1,2 %) und im dritten Quartal 2012 (+1,1 %). Gegenüber dem dritten Quartal 2012 erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2012 um 158.000 Personen (+0,4 %). Das liegt laut Destatis unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre im vierten Quartal (+253.000 Personen). Saisonbereinigt, also nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, lag der Zuwachs gegenüber dem Vorquartal bei 0,1 % (+24.000 Personen). Fast drei Viertel des Anstieges im vierten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal entfielen auf die Dienstleistungsbranche. Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne innerhalb der Dienstleistungsbereiche verzeichnete Destatis bei den öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit +105.000 Personen (+1,1 %), gefolgt von den Unternehmensdienstleistern mit +55.000 Personen (+1,0 %) sowie Information und Kommunikation mit +44.000 Personen (+3,5 %). Im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 61.000 Personen (+0,8 %), im Baugewerbe um 28.000 Personen (+1,1 %) und in der Land-, Forstwirtschaft, Fischerei um 4.000 Personen (+0,6 %). Die Zahl der Arbeitnehmer stieg im vierten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal um insgesamt 340.000 Personen (+0,9 %) auf 37,42 Mio. Personen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger hingegen sank im selben Zeitraum um 20.000 Personen (-0,4 %) auf 4,52 Mio. Personen.

Längere Handelszeiten Die Börse Stuttgart erweitert die Handelszeiten für alle in- und ausländischen aktien, Genussscheine sowie Investmentfondsanteile und EtPs. Ab dem 1.3.2013 können sämtliche inländische und ausländische Aktien sowie Genussscheine bis 22:00 Uhr gehandelt werden. Darüber hinaus sind ab dem Zeitpunkt auch sämtliche Investmentfondsanteile und Exchange Traded Products

(ETPs) von 8:00–22:00 Uhr handelbar. Vorher waren die Handelszeiten für diese Produkte von 8:00–20:00 Uhr. So können Anleger auch am späten Abend direkt auf Entwicklungen der amerikanischen Leitmärkte reagieren, erklärt Christoph Lammersdorf. Der Vorsitzende der Börse Stuttgart Holding GmbH meint: „Neben den ausländischen Aktien ist dies nicht zuletzt mit Blick auf die immer beliebter werdenden ETPs ein klarer Vorteil.“ Neben den verlängerten Handelszeiten stehen Anlegern an der Börse Stuttgart eine aktive Limitüberwachung sowie eine kostenfreie Kundenhotline zur Verfügung. Hier die neuen Handelszeiten im Überblick: - Aktien - Aktien im Handelssegment Freiverkehr Plus - ETFs, ETCs, ETNs - Investmentfondsanteile - Derivative Hebelund Anlageprodukte - Anleihen - Strukturierte Anleihen - Genussscheine

gesunken. Der Anstieg der Konjunkturerwartungen im Februar 2013 zeigt laut ZEW, dass die befragten Finanzmarktexperten für die nächsten Monate damit rechnen, dass sich die Wirtschaftslage wieder verbessert. Die aktuelle konjunkturelle Lage bewerten die Experten nahezu unverändert. Der entsprechende Indikator sank von Januar auf Februar um 1,9 Punkte und liegt nun bei 5,2 Punkten. Für die Eurozone sind die Konjunkturerwartungen ebenfalls gestiegen, wenn auch nur um 11,2 Punkte. Der entsprechende Indikator liegt im Februar 2013 demnach bei 42,4 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum bleibt nahezu unverändert bei -75,6 Punkten.

8:00 - 22:00 Uhr

Inflationsrate gesunken 8:00 - 22:00 Uhr 8:00 - 22:00 Uhr 8:00 - 22:00 Uhr 9:00 - 22:00 Uhr 8:00 - 18:00 Uhr 9:00 - 18:00 Uhr 8:00 - 22:00 Uhr

Laut der Börse Stuttgart können die Handelszeiten bei einzelnen Wertpapieren abweichen. Die individuell für ein einzelnes Wertpapier gültige Handelszeit finden interessierte Anleger bei den jeweiligen Stammdaten auf der Internetseite der Börse Stuttgart.

Steigende Zuversicht Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen im Februar das dritte Mal in Folge gegenüber dem Vormonat – der Indikator steht nun bei 48,2 Punkten. Um 16,7 Punkte sind die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) von Januar auf Februar 2013 gestiegen und liegen nun bei 48,2 Punkten. Wie das ZEW mitteilt, ist das der dritte Anstieg in Folge. Zum Jahresende 2012 hatte sich die deutsche Konjunktur deutlich abgekühlt und das Bruttoinlandsprodukt war

Gegenüber Dezember 2012 ist die Infl ationsrate im Januar 2013 um 0,3 Prozentpunkte gesunken und liegt nun bei +1,7 %. Im Januar 2013 erhöhten sich die Verbraucherpreise in Deutschland um 1,7 % gegenüber Januar 2012. Die Inflationsrate liegt – gemessen am Verbraucherpreisindex – demnach bei +1,7 %. Im Dezember 2012 lag die Inflationsrate noch bei +2,0 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sank der Verbraucherpreisindex im Januar gegenüber Dezember 2012 um 0,5 %. Das bestätigt die vorläufigen Ergebnisse von Destatis vom 31.1.2013. Geprägt wurde die Inflationsrate auch im Januar 2013 von weiter gestiegenen Preisen für Nahrungsmittel und Energie. Auf diese beiden Bereiche ging mehr als die Hälfte der gesamten Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Januar 2013 gegenüber dem Vorjahresmonat insgesamt um 4,5 %. Vor allem für Gemüse (+8,6 %) und Obst (+7,9 %) mussten die Verbraucher mehr zahlen als im Vorjahr. Auch Fleisch und Fleischwaren (+6,4 %) sowie Fisch und Fischwaren (+5,1 %) waren im Januar 2013 deutlich teurer. Gesunken sind hingegen um 3,5 % die Preise für Speisefette und Speiseöle. Energie wurde im gleichen Zeitraum um 3,9 % teurer – davon Haushaltsenergie Fortsetzung nächste Seite

AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013 | 5


KUrZMELDUNGEN

+5,8 % und Kraftstoffe +0,5 %. Im Jahresvergleich erhöhten sich laut Destatis vor allem die Strompreise um +12,1 %. Auch bei Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+6,2 %) sowie bei festen Brennstoffen (+3,7 %) stiegen die Preise. Leichtes Heizöl dagegen wurde um 2,5 % billiger. Insbesondere durch die steigenden Strompreise wirkte sich die Energiepreisentwicklung im Januar 2013 wieder stärker auf die Inflationsrate aus als im Dezember 2012, erläutert Destatis. Ohne Berücksichtigung der Energiepreisentwicklung hätte die Inflationsrate im Januar 2013 bei +1,3 % gelegen. Die Abschaffung der Praxisgebühr zum Jahresanfang hat sich ebenfalls auf die Gesamtteuerung ausgewirkt. Allein dadurch verringerte sie sich im Januar 2013 um knapp 0,2 Prozentpunkte.

Nachschlag einfordern Haben Sie Ihre Lebens- oder rentenversicherung gekündigt? Dann können Sie einen Nachschlag verlangen.

Fünf große Versicherer müssen Millionen Kunden Geld zurückzahlen. Das ergaben die erfolgreichen Klagen der Verbraucherzentrale Hamburg gegen die Lebensversicherer Allianz (Az. 2 U 138/10), Deutscher Ring (Az. IV ZR 201/10), Ergo (Az. IV ZR 198/10), Generali (Az. IV ZR 202/10) und Signal Iduna (Az. IV ZR 200/10). Die Verbraucherschützer hatten gegen Klauseln in den Verträgen von Kapitallebens- und Rentenversicherungen geklagt, laut denen der Versicherer sämtliche Kosten einschließlich Vermittlerprovision von den ersten Beiträgen der Versicherungskunden einzieht. So baute sich in der Praxis in den ersten Jahren kein Vermögen durch die eingezahlten Beiträge auf, weil sie vollständig mit den genannten Kosten verrechnet wurden. Je früher ein Kunde seinen Vertrag dann kündigte, desto weniger Geld bekam er zurückgezahlt. Dazu kamen meist noch Stornogebühren, die bei Vertragsunterbrechung fällig wurden.

Die Betroffenen Kunden von Allianz, Deutscher Ring, Generali, Ergo, Signal Iduna oder deren Töchtern, die zwischen Mitte 2001 und Ende 2007 eine klassische Kapitallebensversicherung, eine klassische private Rentenversicherung oder eine fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen und diese beitragsfrei gestellt oder vorzeitig gekündigt haben, haben nach den genannten Urteilen nun ein Recht auf eine Nachzahlung. Entsprechende Klauseln in zwischen Ende Juli 1994 bis Mitte 2011 abgeschlossenen Verträgen waren durch den Bundesgerichtshof bereits 2005 für unzulässig erklärt worden. Wenn solche Verträge jetzt noch gekündigt werden, kann ebenfalls eine Nachzahlung vom Versicherer verlangt werden. Außerdem steht jedem Kunden die Rückzahlung der Stornogebühr zu.

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6 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013

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© MAN SE

UNtErNEHMENSMELDUNGEN

MaN SE

rückt der Börsenabschied näher? Der Lastwagenbauer MAN könnte sich bald vom Börsenparkett verabschieden.

Vor zwei Jahren war der Lastwagenbauer MAN (ISIN DE0005937007) noch ein eigenständiges und stolzes DAX-Mitglied. Jetzt rückt wohl der Börsenabschied immer näher. Denn Mehrheitsaktionär Volkswagen festigt den Griff auf die Münchner immer weiter.

Dabei war der Einstieg anfangs nur eine Notlösung: Im Jahr 2006 versuchte MAN den schwedischen Konkurrenten Scania zu übernehmen, an dem VW mit 19 % beteiligt war. Volkswagen kaufte kurzerhand 15 % der MAN-Aktien auf, um am neuen Lkw-Riesen zumindest die Sperrminorität zu besitzen. Doch im Januar 2007 zog MAN das Übernahmeangebot mangels Erfolg zurück. Nun hatte VW Minderheitsbeteiligungen an beiden Nutzfahrzeugherstellern und machte sich notgedrungen selber daran, deren Fusion einzuleiten. Peu à peu klaubte man die Mehrheiten an Scania und MAN zusammen. Bei den Münchnern war es 2011 soweit, als VW nach Überschreiten der 30%-Schwelle ein öffentliches Pflichtangebot vorlegen musste.

eigenen Nutzfahrzeugsparte wäre dann einfacher. Auch die Kosten der Börsennotiz würden eingespart. Allerdings ist auch Scania noch börsennotiert. Macht es Sinn, nur MAN von der Börse zu nehmen, die Schweden aber nicht? Beide Brummihersteller zu 100 % zu schlucken, wäre aber sehr aufwendig und teuer. Was Volkswagen den letzten MAN-Aktionären zahlen müsste, darüber kann derweil munter spekuliert werden. Mit Spannung wird das Wertgutachten für den Beherrschungsvertrag erwartet.

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag soll kommen

Allzu großzügig wird VW gemessen am bereits erreichten Börsenwert von MAN wohl nicht mehr sein. Immerhin sind die Münchner mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 20 schon sehr ambitioniert bewertet. Allerdings wird auch gemunkelt, der Lastwagenbauer stelle seine Lage derzeit schlechter dar, als sie ist – um den Aktienkurs für VW zu deckeln. Dennoch könnten langjährige MAN-Aktionäre darüber nachdenken, den Börsenrückzug ihrer Firma selbst vorwegzunehmen und in VW-Aktien umzuschichten. Operativ sind ja ohnehin die Wolfsburger der große Nutznießer der Lkw-Union. Und mit einem KGV von 7 ist der Autoriese im Gegensatz zu MAN äußerst günstig bewertet und seine Aktie weiterhin sehr chancenreich.

Volkswagen bot 95 Euro pro Stamm- und 59,90 Euro pro Vorzugsaktie, kaufte aber auch über die Börse weiter zu. Im Sommer 2012 besaß man schließlich etwas mehr als 75 % der Stimmrechte. Den DAX musste die MAN-Aktie daraufhin verlassen. Mit der 75%-Schwelle ist ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag möglich und den will VW nun auch einleiten. Dazu müssen die Wolfsburger ein unabhängiges Bewertungsgutachten erstellen lassen und dann ein Abfindungsangebot an die MAN-Aktionäre machen. Dabei muss mindestens der durchschnittliche Börsenkurs der vorangegangenen drei Monate gezahlt werden. Alternativ haben die Aktionäre Anspruch auf eine jährliche Garantiedividende, deren Höhe im Wertgutachten ebenfalls festlegt wird.

MaN schon hoch bewertet – VW nach wie vor sehr billig

Stefan Müller

MAN SE Stammaktien (ISIN DE0005937007)

95%-Schwelle noch dieses Jahr? Die Hauptversammlung von MAN im Sommer könnte den Beschluss bereits fassen. Laut Informationen der FAZ arbeitet VW aber auch schon am kompletten Börsenrückzug. Dazu bräuchte der Konzern eine Mehrheit von 95 %. Und die, so die Zeitung, plane er noch dieses Jahr mithilfe einer neuen Beteiligungsgesellschaft zu erreichen. In Wolfsburg heißt es dazu nur, man halte sich bei MAN „alle Optionen offen.“ Sinnvoll wäre ein Börsenrückzug, denn die Integration mit Scania und der VW-

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 26.2.2013: 88,30 Euro

AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013 | 7


UNtErNEHMENSMELDUNGEN

Deutsche rohstoff aG

Seltene Erden auch in Deutschland Eine interessante Depotbeimischung bietet aus unserer Sicht die im Entry Standard notierte Deutsche Rohstoff AG (ISIN DE000A0XYG76).

Das Heidelberger Unternehmen will einen neuen Rohstoffproduzenten aufbauen. Schwerpunkte sind Gold, Öl & Gas und sogenannte Hightech-Metalle wie Wolfram, Zinn und Seltene Erden. Dabei befinden sich alle Projekte in politisch stabilen Ländern mit Schwerpunkt in Deutschland. Das Geschäftsmodell gründet auf der (Wieder-)Erschließung von Vorkommen, die bereits in der Vergangenheit gut erkundet worden sind. Die erste Produktion startete im Januar 2011.

des knappen Metalls Niob. 2013 soll die Seltenerden Storkwitz AG an die Börse gehen. Auch im Bereich der Zinnproduktion ist die Deutsche Rohstoff AG über ihre 61%-Tochter Tin International gut aufgestellt. Bei durchweg steigenden Weltmarktpreisen für Zinn dürfte der Abbau im sächsischen Erzgebirge ebenfalls erfreulich verlaufen.

Schwerpunkt Öl und Gas sowie Metalle

Neben Erfolg versprechenden Beteiligungen überzeugt bei der Deutschen Rohstoff AG das Management. Dr. Thomas Gutschlag, der sich als Direktor der Deutschen Börse einen Namen machte, verantwortet als Vorstand die Geschicke der Gesellschaft in den Bereichen Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Investor Relations und Transaktionen. Dr. Titus Gebel als weiterer Vorstand verantwortet die Bereiche Operatives Geschäft, Recht und Interne Organisation.

Das Geschäfts- und Beteiligungsmodell der Gesellschaft basiert auf den Schwerpunkten „Öl und Gas“ auf der einen Seite sowie „Metalle“ auf der anderen Seite. Die Deutsche Rohstoff AG beteiligt sich meist mehrheitlich an ausgesuchten Explorationsobjekten, die oft auch in Deutschland liegen. Mit Geld und Expertise durch ausgewiesene Experten wird die Werthaltigkeit der Bodenschätze geprüft und im Erfolgsfall, d.h., wenn sich der Abbau lohnt, die Beteiligung mit Gewinn veräußert oder mit Partnern weiterbetrieben.

Erfolgreiche Exits Am Beispiel der australischen Georgetown Goldmine wird das Geschäftsmodell ersichtlich. So wurde die vormals 100%ige Beteiligung im September letzten Jahres veräußert, nachdem die Mine in profitable Produktion gebracht wurde. Insgesamt 13 Mio. Euro zahlt der Erwerber jetzt. Am 12.9.2012 veräußerte das Unternehmen für 5 Mio. Euro einen 15%-Anteil an der Rhein Petroleum GmbH, die in Süddeutschland erfolgreich seismische Untersuchungen durchführte. An einem potenziellen Erfolg kommender Bohrmaßnahmen partizipiert die Deutsche Rohstoff AG durch den ihr verbleibenden Anteil von 10 % an der GmbH.

Solides Management

Dividende angekündigt Ungeachtet der Tatsache, dass sich die Deutsche Rohstoff AG als Beteiligungsgesellschaft im Aufbau befindet, hat das Management die Absicht geäußert, für 2012 erstmals eine Dividende zahlen zu wollen. Auch wenn diese Ausschüttung eher symbolischen Charakter haben dürfte, wird den Anlegern damit der unbedingte Wille zur nachhaltigen Profitabilität signalisiert. Bei einem aktuellen Kurs von etwa 14 Euro wird das Unternehmen mit 75 Mio. Euro bewertet. Das ist angesichts der Chancen, die sich dem Anleger bieten, nicht viel. Spekulativ orientierten Anlegern bieten sich bis 15 Euro Kaufkurse, das mittelfristige Kursziel sehen wir bei 25 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 11 Euro gesetzt werden. Deutsche Rohstoff AG (ISIN DE000A0XYG76)

aussichtsreiches Portfolio Doch auch das bestehende Portfolio bietet viele Chancen. So konnte die Seltenerden Storkwitz AG, an der die Deutsche Rohstoff aktuell 54,4 % hält, hervorragende Ressourcenschätzungen veröffentlichen. Im nördlich von Leipzig gelegenen Storkwitz wurde schon zu DDR-Zeiten nach Rohstoffen gesucht. Die Geologen fanden die einzige bekannte Lagerstätte von Seltenen Erden in Mitteleuropa. Ein unabhängiger Gutachter befand es jetzt als sehr wahrscheinlich, dass in der Storkwitzer Erde mindestens 20.000 Tonnen Seltene Erden liegen, plus 4.000 Tonnen

8 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013

Quelle: Wallstreet Online / Kurs am 26.2.2013: 14,20 Euro


© NORMA Group AG

UNtErNEHMENSMELDUNGEN

Der Vorstandsvorsitzende Werner Deggim sieht in einer Produktionshalle nach dem Rechten.

NorMa Group aG

MDaX-Kandidat im aufwind Die im April 2011 erstmals an der Börse notierte NORMA Group AG (ISIN DE000A1H8BV3) meldet gute Zahlen zum angelaufenen Geschäftsjahr. Der SDAX-Wert steht kurz vor dem Aufstieg in den MDAX.

NORMA ist ein internationaler Markt- und Technologieführer für hoch entwickelte Verbindungstechnik. Das Unternehmen fertigt ein breites Sortiment innovativer Verbindungslösungen in drei Produktkategorien (Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme) und beliefert etwa 10.000 Kunden in 90 Ländern mit rund 35.000 qualitativ hochwertigen Produkten und Lösungen. Zum Einsatz kommen die Verbindungsprodukte zum Beispiel in Fahrzeugen, Schiffen, Zügen, Flugzeugen und Haushaltsgeräten, in Motoren und Wasserleitungen sowie in Anwendungen der Pharma- und Biotechnologie-Industrie.

rekordjahr 2012 Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte NORMA einen Umsatz von 605 Mio. Euro verzeichnen, 4 % über dem vorhergehenden Geschäftsjahr. Trotz der volatilen Märkte in Europa konnte ein bereinigtes betriebliches Ergebnis (bereinigtes EBITA) von 105 Mio. Euro verzeichnet werden (2011: 103 Mio. Euro). Mit dem Ergebnis zeigte sich auch der Vorstandsvorsitzende, Werner Deggim, zufrieden: „2012 war für die NORMA Group ein starkes Geschäftsjahr. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im europäischen Raum sind wir weiter gewachsen“, lässt sich Deggim zitieren. „Dank unserer starken Innovationskraft werden wir auch künftig von den globalen Megatrends profitieren. Für die Einführung neuer Emissionsstandards, wie der Euro-6-Abgasnorm in Europa, stellen wir die erforderliche Verbindungstechnik bereit“, so Deggim weiter.

MDaX im Visier Nachdem der bisherige Großaktionär, der Finanzinvestor 3i, Mitte Januar seine Aktien bei institutionellen Anlegern platziert hat, liegt der Streubesitz von NORMA bei 100 %. Dies dürfte die Gesellschaft dafür qualifizieren, Mitte März in den MDAX aufzurücken. Dieser Aufstieg würde NORMA einen erheblichen Imagegewinn verschaffen und die Aufmerksamkeit für Gesellschaft und Aktie dürfte steigen. Bei einem aktuellen Kurs von 23,50 Euro wird NORMA mit 750 Mio. Euro bewertet. Das ist nicht zu viel angesichts der guten Aussichten für die Gesellschaft. Die Aktie empfiehlt sich bis 24 Euro zum Kauf, das Kursziel zum Jahresende sehen wir bei 30 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 20 Euro gesetzt werden.

NORMA Group AG (ISIN DE000A1H8BV3)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 26.2.2013: 25,24 Euro

AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013 | 9


tECHNISCHE aNaLYSE

DaX – Mehrfachboden lässt Bullen hoffen Der DaX setzte in den vergangenen Wochen von seinem Verlaufshoch bei 7.871 Punkten zurück und korrigierte den anstieg seit Mitte November 2012. an der markanten Unterstützung bei 7.600 Punkten kamen die Käufer regelmäßig in den Index zurück und verhinderten damit weitere abgaben. Im Rahmen einer steilen Kaufwelle stieg der DAX im September 2012 über das bis dahin gültige Jahreshoch bei 7.194 Punkten an und generierte somit ein weiteres mittelfristiges Kaufsignal. Zunächst erreichte der Index ein Rallyhoch bei 7.478 Punkten und ging in der Folge in eine mehrwöchige Seitwärtskonsolidierung über. Mit dem Rückfall unter 7.194 Punkte Anfang November kam es zu einem kurzfristigen Kursrutsch, der jedoch bei 6.950 Punkten aufgefangen wurde. Im Anschluss entwickelte sich eine weitere Kaufwelle, die mit dem Ausbruch über die Hürden 7.478 und 7.600 Punkte im Dezember gekrönt wurde. In der Folge dieser Kaufsignale stieg der Index auf ein neues Verlaufshoch bei 7.871 Punkten. Seit diesem Hoch befindet sich der Index in einer breit angelegten, seitwärts gerichteten Konsolidierung, die ihn an die mittelfristige Aufwärtstrendlinie zurückführte. An der Unterstützung bei 7.600 Punkten gelang den Bullen ein bullisch zu wertender Mehrfachboden, der für kurzfristig weiter steigende Kurse spricht. Um diese Bodenbildung erfolgreich abzuschließen, muss die Käuferseite in den

nächsten Tagen die kurzfristige Kursbarriere bei 7.871 Punkten überwinden.

ausblick Die laufende Handelswoche begann bereits mit einem Aufwärtsgap, welches das generell bullische Sentiment des Marktes unterstreicht. Können die Käufer diesen positiven Auftakt in einen Ausbruch über 7.871 Punkte ummünzen, wäre ein kurzfristiges Kaufsignal aktiviert. Zugleich wäre damit auch die Bodenbildungsphase der letzten Wochen erfolgreich beendet. In der Folge könnte der DAX zunächst bis zum Widerstand bei 8.000 Punkten ansteigen. Auf diesem Niveau könnte es zu einem kurzfristigen Pullback an die ehemalige Hürde bei 7.871 Punkten kommen, ehe sich der Aufwärtstrend von dort aus fortsetzen DAX (ISIN DE0008469008)

Quelle: GodmodeCharting, Stand 25.2.2013

10 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013

dürfte. Bei einem Ausbruch über 8.000 Punkte hätte sich der Index in die ideale Ausgangsposition für einen weiteren Aufwärtsimpuls bis 8.080 Punkte gebracht. Oberhalb dieser Marke könnte sich der Aufwärtstrend bereits bis zum Allzeithoch bei 8.151 Punkten fortsetzen. Aufgrund der übergeordneten Stärke des Gesamtmarktes wäre selbst ein mittelfristiger Anstieg über diese Rekordmarke denkbar. In diesem Fall könnte sich der DAX bereits bis 8.450 Punkte nach oben schrauben. Sollte der Index hingegen an der 7.871-Punkte-Marke scheitern, dürfte es zunächst zu einem weiteren Rücksetzer an das Unterstützungscluster zwischen 7.561 und 7.600 Punkten kommen. Ausgehend von dieser Supportzone dürfte sich der Index wieder nach Norden orientieren. Würde die 7.600-PunkteMarke dagegen nachhaltig durchbrochen, stünde zugleich auch die seit Juni gültige Aufwärtstrendlinie zur Disposition. Ein Rücksetzer unter diese Trendlinie würde ein mittelfristiges Verkaufssignal auslösen und zunächst zu einem Abverkauf bis 7.478 Punkte führen. Auf Sicht einiger Monate dürfte der Index jedoch bis 7.300 Punkte einbrechen, ehe es dort zu einer Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends kommen sollte. Thomas May (BörseGo AG)

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tECHNISCHE aNaLYSE

Währungspaar unterschritt dabei die mittelfristige Aufwärtstrendlinie. Dies könnte bereits ein erstes deutliches Indiz für eine ausgeprägte Korrekturphase darstellen und möglicherweise sogar für einen übergeordneten Trendwechsel sprechen.

ausblick

Euro – Langfristige aufwärtstrendlinie durchbrochen Das Devisenpaar Euro/US-Dollar stieg innerhalb des im Juli letzten Jahres begonnenen aufwärtstrends bis 1,371 US-Dollar an, konnte dieses hohe Niveau jedoch nicht verteidigen. Seit Ende Januar ist das Paar massiv unter Druck und brach in der vergangenen Woche unter die mittelfristige aufwärtstrendlinie ein. In den im Sommer 2012 begonnenen Aufwärtstrend kam mit dem erfolgreichen Ausbruch über die langfristige Abwärtstrendlinie und den Widerstand bei 1,315 US-Dollar im Dezember letzten Jahres neuer Schwung in das Währungspaar Euro/US-Dollar. Im Anschluss brach der Wert Ende Januar über die Kurshürde bei 1,345 US-Dollar aus. Damit generierte das Währungspaar ein weiteres Kaufsignal und stieg in der Spitze bis auf 1,371 USEUR REFERENZKURS (ISIN EU0009652759)

Dollar an. Zunächst kam es nach diesem Kaufimpuls zu einem leichten Rückgang an die Ausbruchsmarke bei 1,345 USDollar, allerdings gelang es den Bullen in der Folge nicht, die Aufwärtsdynamik der Vorwochen aufrechtzuerhalten. Vielmehr brach der Wert unter die ehemalige Widerstandsmarke ein und negierte damit die bullischen Vorzeichen. Seither befindet sich Euro/US-Dollar deutlich unter Druck und konnte auch die Unterstützung im Bereich von 1,330 US-Dollar nicht zu einer Stabilisierung nutzen. Ende Februar kam es zu einer weiteren Verschärfung der Abwärtsbewegung, der die 1,330-US-Dollar-Marke zum Opfer fiel. Im Anschluss wurde auch die wichtige Haltemarke bei 1,325 US-Dollar durchbrochen und damit ein kurzfristiges Verkaufssignal ausgebildet. In der vergangenen Woche setzte sich dieser Abverkauf fort und das

Sollte es der Käuferseite nicht umgehend gelingen, die 1,325-US-DollarMarke zurückzuerobern und damit das Verkaufssignal der letzten Tage zu negieren, dürfte es zu einem Rückfall unter die nächsttiefere Haltemarke bei 1,315 USDollar kommen. In diesem Fall könnte ein heftiger Verkaufsimpuls einsetzen, der das Paar bis auf 1,300 US-Dollar zurückführt. Bleibt dort eine Bodenbildung aus, könnte sich die Abwärtsbewegung bis 1,292 US-Dollar ausdehnen, ehe es an dieser Stelle zu einer mehrtägigen Erholung kommen dürfte. Ein Ausverkauf unter 1,292 US-Dollar hätte dagegen bereits einen tiefen Rücklauf an die im Dezember überschrittene Abwärtstrendlinie auf Höhe der Unterstützung bei 1,274 US-Dollar zur Folge. Können die Bullen dagegen die 1,325-US-DollarMarke zurückerobern, könnte eine Gegenbewegung bis 1,340 und darüber bis 1,345 US-Dollar führen. Allerdings wäre auf diesem Niveau bereits wieder mit aufkommendem Abgabedruck und einer Fortsetzung der kurzfristigen Baisse zu rechnen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die 1,345-US-Dollar-Marke würde derzeit für ein Ende der laufenden Abwärtsbewegung sprechen und ein Kaufsignal generieren. In der Folge dürfte das Währungspaar direkt wieder in Richtung 1,371 US-Dollar haussieren. Kann diese markante Hürde im weiteren Verlauf ebenfalls durchbrochen werden, wäre der mittelfristige Aufwärtstrend wieder aufgenommen und eine Kaufwelle bis zum Widerstand bei 1,386 US-Dollar zu erwarten. Thomas May (BörseGo AG)

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Quelle: GodmodeCharting, Stand 26.2.2013

AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013 | 11


© ESTAVIS AG

UNtErNEHMENSMELDUNGEN

EStaVIS aG

Kreativer Bestandshalter Die Berliner ESTAVIS AG (ISIN DE000A0KFKB3) hat sich mit der Akquirierung von Andreas Lewandowski als Vorstandsmitglied an die Neuausrichtung des Geschäftsmodells gewagt. Wir haben uns mit ihm über die neue Strategie unterhalten.

ESTAVIS-Vorstand Andreas Lewandowski will das Berliner Unternehmen mit Kreativität und Know-how zum Wohnspezialisten machen

2007 kam die ESTAVIS AG zu rund 28 Euro an die Börse. Schon kurz nach dem Börsengang stürzte die Aktie des Immobilienunternehmens, das den Fokus auf Wohnimmobilien in Deutschland und seine Geschäftsaktivitäten auf den strategischen Aufbau und die Bewirtschaftung eines Bestandsportfolios ausgerichtet hat, jedoch in einem beeindruckenden Tempo ab und erreichte im Juli 2009 bei 1,41 Euro einen vorläufigen Tiefpunkt. Auch wenn die Aktie aktuell wieder bei knapp 2 Euro steht, wird das die Erstzeichner kaum zufriedenstellen, bedeutet dies doch immer noch einen Verlust von 93 % gegenüber dem Emissionspreis.

Zeitablauf plötzlich einen negativen Cashflow erwirtschaften. Lewandowski sieht bei der Vermietbarkeit jedoch kein Risiko, wenn man den Mietern im Gegenzug etwas bietet. „Wenn ich irgendwo in Chemnitz einen Plattenbestand habe, der ordentlich ist und so richtig schön saniert, dann habe ich bei der Vermietbarkeit gar keine Probleme“, meint Lewandowski. Die Leute würden in solchen Anlagen gerne wohnen. Ein Selbstläufer sei das allerdings nicht: „Man muss sich anstrengen und kreativ sein – 08/15 funktioniert nicht.“

Doch nun soll mit dem neuen Vorstand Andreas Lewandowski alles anders werden. Im Mai 2012 wechselte der Chefeinkäufer der TAG Group zur ESTAVIS in den Vorstand und begann, bei dem Berliner Unternehmen ordentlich aufzuräumen.

Noch ist die ESTAVIS mit einer Marktkapitalisierung zum 31.12.2012 von 26,6 Mio. Euro recht klein und das Konzernergebnis des ersten Geschäftshalbjahres 2012/2013 (31.12.) liegt aufgrund der Umstrukturierung bei -2,7 Mio. Euro. Der Vorstand hält jedoch aktuell an seiner Prognose fest, im Gesamtjahr 2012/2013 ein „deutlich positives Konzernergebnis“ erzielen zu können. Die Anleger sollen allerdings erst am Gewinn beteiligt werden, wenn die ESTAVIS eine gewisse Größe erreicht hat. Das Endziel liegt bei einem verwalteten Bestand von 30.000 Wohneinheiten und „wenn alles gut läuft, könnten wir bis zum Jahresende 2013 schon 10.000 haben“, meint Lewandowski.

Weniger ist mehr „Ich habe den Luxus, dass ich wirklich aus der Immobilie komme“, erklärt Lewandowski. Das größte Problem der ESTAVIS sei gewesen, dass jemand wie er gefehlt habe. Die ESTAVIS sei aufgrund ihrer Struktur ein „Cashburner par excellence“ gewesen. Eine Menge Geld wurde in externe Berater gesteckt, die Finanzierungen im ehemaligen Kernsegment Projektentwicklung waren fehlerhaft und in den Bestand sei hingegen kein Geld investiert worden. „Wir haben dann als Erstes das komplette Development gestoppt und auch die angefangenen Projekte, die noch in der Pipeline waren, abgebrochen“, erzählt Lewandowski. „Die neue Geschäftsausrichtung liegt klar auf der Bestandshaltung.“ Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf Wohnanlagen in B-Städten. Dort sei der Kauf billiger als in A-Städten. Beim Kauf achtet Lewandowski darauf, dass die Objekte von vorneherein Cashflow positiv sind – und dass nach den laufenden Kosten und Tilgungen noch Gewinn übrig bleibt. Nun sind B-Städte zwar vom Kaufpreis her günstiger, aber das Wohnumfeld häufig weniger attraktiv. Daher besteht das Risiko von Leerständen und dass die Bestände in diesen Lagen im

12 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013

turnaround-Spekulation

Stephanie Wente

ESTAVIS AG (ISIN DE000A0KFKB3)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 26.2.2013: 2,01 Euro


SDK MELDUNG

SdK rät anleiheinhabern der SiC Processing GmbH zur Interessenbündelung Am 18.12.2012 hat die SiC Processing GmbH, die im März 2011 eine Anleihe begeben hat, die Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens nach §270b Insolvenzordnung beantragt. Das Amtsgericht Amberg hat dem Antrag am 20.12.2012 stattgegeben (AG Amberg, 261 IN 515/12). Zum vorläufigen Sachwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl, Eichendorffstraße 1, 90491 Nürnberg, bestimmt. Auf Antrag einiger Gläubiger soll demnächst ein gemeinsamer Vertreter der Anleihegläubiger gewählt werden. Dies soll in einer so genannten „Abstimmung ohne Versammlung“ gem. § 18 Schuldverschreibungsgesetz geschehen. Aus den Erfahrungen zurückliegender Insolvenzverfahren ist es aus Sicht der SdK für die Inhaber der Anleihen der SiC Processing GmbH ratsam, sich zu organisieren, um eine bestmögliche Wahrung ihrer Interessen im Insolvenzverfahren zu gewährleisten. Betroffenen Mitgliedern bietet die SdK an, sich unter www.sdk.org/sic.php für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren. Die SiC Processing GmbH ist nach eigener Darstellung der führende Anbieter für die Aufbereitung von gebrauchter Sägesuspension (= Slurry) aus der Photovoltaik- und HalbleiterIndustrie. Diese hat zum 1.3.2011 eine mit nominell 7,125 % rentierende Anleihe im Volumen von insgesamt bis zu 100 Mio. Euro begeben (ISIN DE000A1H3HQ1) Die Anleihe sollte zum 29.2.2016 zurückbezahlt werden.

Aufgrund des eröffneten Schutzschirmverfahrens hat die Gesellschaft jetzt drei Monate Zeit, dem Amtsgericht Amberg ein detailliertes Sanierungskonzept vorzulegen, über das nach Prüfung durch das Gericht die Gläubigerversammlung abzustimmen hat. Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang eine Pressemitteilung vom 25.1.2013. Darin hat die SiC Processing mitgeteilt, dass eine erfolgreiche Restrukturierung und die Zahlung einer Insolvenzquote an die Gläubiger von SiC Processing GmbH, also auch an die Anleiheinhaber, einer erheblichen Reduzierung der bei den chinesischen Tochtergesellschaften bestehenden Schulden bedürfe. Da die Sanierung der chinesischen Tochtergesellschaften außerhalb des Sanierungsverfahrens über die SiC Processing erfolgen muss, besteht hier eine zusätzliche Unsicherheit. Die SdK wird versuchen, das Insolvenzverfahren aktiv zu begleiten und die Interessen seiner von der Restrukturierung betroffenen Mitglieder zu vertreten – sowohl in der bereits beantragten Abstimmung ohne Versammlung als auch auf den, aller Voraussicht nach zukünftig stattfindenden, Gläubigerversammlungen. Ferner wird sich die SdK dafür einsetzen, dass ein unabhängiger Vertreter die Interessen der Anleiheinhaber in einem eventuellen Gläubigerausschuss wahrnehmen wird. Betroffenen SdK Mitgliedern bietet die SdK an, sich unter www.sdk.org/sic.php für einen kostenlosen Newsletter registrieren zu lassen. Außerdem können sich SdK Mitglieder mit ihren Fragen zur Restrukturierung gerne per E-Mail unter info@sdk.org oder Tel. 089 / 20208460 an die SdK wenden.

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anlegerplus AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013 | 13


HV-BErICHt

FortEC Elektronik aG

Gute Stimmung Die Befürchtungen, die Großaktionärin TRM könnte auf der Hauptversammlung der FORTEC Elektronik AG (ISIN DE0005774103) für Unruhe sorgen, erwiesen sich als unbegründet. Das Treffen verlief ruhig und war bereits nach zwei Stunden und in guter Stimmung beendet. FORTEC ist ein Systemzulieferer für Gerätehersteller von industriellen Hightech-Produkten für Industrieautomation, Telekommunikation, Informationstechnologien, Sicherheitstechnik, Medizintechnik und Automotive. Im Juli 2012 unterbreitete die TRM Beteiligungsgesellschaft den Aktionären ein Übernahmeangebot zu 8,20 Euro, welches das Management damals ablehnte. Von einem unerwünschten Übernahmeangebot wollte der Vorstandsvorsitzende Dieter Fischer aber nicht sprechen. Es ging nur um eine Neuordnung der Anteile innerhalb der Familie Knauf, die ein Pflichtangebot auslöste. Er begrüßte es, dass die Milliardärsfamilie FORTEC als Investor langfristig unternehmerisch begleiten will. Wehren würde er sich, wie er vor rund 80 Aktionären auf der Hauptversammlung (HV) darlegte, nur gegen „Heuschrecken“, die die Firma filetieren wollen. Im Übrigen hat das Übernahmeangebot die Aufmerksamkeit für die Aktie erhöht und den Kurs deutlich angeschoben. Schließlich war damit, wie es Georg Issels von der Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co. in seinem Redebeitrag formulierte, klar, dass der Kurs nicht mehr unter 8,20 Euro abrutscht. Scherzer hat die Beteiligung mittlerweile auf über 5 % ausgebaut. Die TRM hält 32,17 % und könnte nun auch ohne ein neues Angebot weiter aufstocken.

Zukauf – oder höhere Dividende Wir haben in den letzten Jahren regelmäßig auf die günstige Bewertung der Aktie hingewiesen. Das Geschäft entwickelt sich schließlich seit jeher sehr solide. In der 30-jährigen Firmenhistorie hat es noch nie einen Verlust gegeben. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2011/2012 nochmals leicht auf 47,8 Mio. Euro (Vorjahr: 47,5 Mio. Euro). Ergebnisseitig konnte der Elektronikdienstleister indes wie angekündigt nicht an die Rekordwerte aus dem Vorjahr anknüpfen. Ein Überschuss von 2,2 Mio. Euro (Vj. 2,8 Mio. Euro) bedeutet aber immer noch das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte. Bei einer vergleichsweise hohen Präsenz von 47,38 % beschloss die HV einstimmig, aus dem Gewinn je Aktie von 0,75 Euro (Vj. 0,94 Euro) eine unveränderte Dividende von 0,50 Euro zu zahlen. Liquide Mittel sind ausreichend vorhanden: Auch nach der Ausschüttung ist die Kasse mit über 7 Mio. Euro oder rund 2,50 Euro je Aktie prall gefüllt. Wie schon des Öfteren kam die Forderung auf, das nicht benötigte Geld auszuschütten. Fischer bekräftigte jedoch seinen Plan, in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Übernahme realisieren zu wollen. Infrage kommt allerdings, das

14 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013

stellte er nochmals klar, nur ein erfolgreiches Unternehmen aus der gleichen Branche. Sollte sich dieses Vorhaben nicht realisieren lassen, will er das Geld ausschütten. „Wir halten Cash nicht als Selbstzweck“, lautete seine Aussage.

Energiewende als Wachstumstreiber Die insgesamt fünf Redner äußerten sich sehr zufrieden mit ihrem Unternehmen. „Es ist schön, einmal auf einer HV zu sein, auf der es nichts zu kritisieren gibt“, formulierte einer. Und es spricht alles dafür, dass sich die Erfolgsstory weiter fortsetzt. Für das laufende Jahr zeigte sich der Vorstand zwar mit Blick auf das wirtschaftliche Umfeld etwas zurückhaltend. In der ersten Jahreshälfte entwickelten sich Umsatz und Ergebnis leicht rückläufig und auch im Gesamtjahr sind wohl keine Zuwächse zu erwarten. Für die folgenden Jahre ist Fischer aber sehr positiv gestimmt. Als Wachstumstreiber Nummer eins sieht er die Energiewende, die zu neuen Anwendungen im Bereich Elektromobilität, intelligente Netze und Verbrauch führen sollte. Bei der Aktie könnte es nach der Rally der letzten Monate kurzfristig zu einer Konsolidierung kommen. Grundsätzlich sollte sich der positive Trend aber fortsetzen, zumal nun weit mehr Anleger das Unternehmen im Blick haben. Die Bewertung ist auch bei einem Kurs von 11 Euro noch nicht zu teuer. Das Gutachten, das Vorstand und Aufsichtsrat zur Beurteilung des Übernahmeangebots haben erstellen lassen, kommt auf einen fairen Wert von rund 17 Euro. Angesichts des andauernden Elektronik-Booms und neuer Zukunftschancen z.B. im Bereich erneuerbarer Energien erhöhen wir unser Kursziel auf 15 Euro, den Stop-Loss setzen wir bei 10 Euro. Matthias Wahler

FORTEC Elektronik AG (ISIN DE0005774103)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 26.2.2013: 11,10 Euro


rEaLDEPot

reverse acquisition gescheitert! Bereits in unserer letzten Ausgabe informierten wir über die bei unserem Depotwert COLEXON Energy AG anstehende außerordentliche Hauptversammlung (a.o. HV) am 15.2.2013. Hier sollte die 7C Solarparken NV zu 100 % gegen Hergabe von COLEXON-Aktien als Sacheinlage unter Bezugsrechtsausschluss der Altaktionäre eingelegt werden. Dieses hat zu massivem Widerstand des betroffenen Aktionariats und schlussendlich zur Ablehnung des umgekehrten Unternehmenserwerbs der 7C geführt.

Bewegungen im Vorfeld der HV Wie bekannt, entzündete sich die Kritik des COLEXON-Streubesitzes an der der Sacheinlage zugrunde gelegten Bewertung, die mangels Veröffentlichung des relevanten Gutachtens der Warth & Klein Grant Thornton AG zunächst nur in Teilen nachvollzogen werden konnte. Den freien COLEXON-Aktionären wäre dieser zufolge lediglich noch ein Anteil von 25,9 % am Grundkapital der neu aufgestellten COLEXON verblieben. Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. hat auf Basis verfügbarer Informationen demgegenüber einen fairen Anteil des Freefloats von ca. 34 % ermittelt. Die bestehende Unsicherheit führte zu etlichen Forderungen nach Veröffentlichung des Gutachtens sowie zu Sonderprüfungsanträgen der Aktionärin Viba sweets GmbH, welche die Gesamtumstände der Transaktion aufzuklären helfen sollten. Hierauf reagierte zuerst die nunmehr 23,15 % haltende Großaktionärin 7C, die sich in einem an die COLEXON-Verwaltung gerichteten Schreiben bereit erklärte, sich bei der Abstimmung über die in TOP 1 zusammengefassten zwei Kapitalherabsetzungen und eine Kapitalerhöhung der Stimme zu enthalten und diese Maßnahmen damit in das Ermessen des Streubesitzes stellte. Ferner veröffentlichte die COLEXON AG sodann das Gutachten. Kurz vor der HV stimmten sich ferner die Aktionärin Viba sweets GmbH sowie die SdK über eine gemeinsame Stimmrechtsausübung auf der a.o. HV ab und erstatteten die erforderlichen WpHG-Meldungen für die gemeinsam erreichten 13,14 %.

Sachliche Diskussion in einer langen Veranstaltung Die HV war mit etwa 50 Teilnehmern und einer Erstpräsenz von 47,21 % für COLEXON-Verhältnisse gut besucht. Die meisten Teilnehmer lauschten dabei gut vorbereitet den Ausführungen von anfangs Aufsichtsrat und Vorstand, die den 7C-Erwerbsvorgang in die fast abgeschlossenen, erfolgreichen Restrukturierungsbemühungen einbetteten. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nebulös blieben dabei nicht näher beschriebene Probleme bei zwei COLEXON-Solarparks. Neben der Diversifizierung durch ein größeres Kraftwerksportfolio sowie der verbesserten Realisierungsmöglichkeit von Eigenverbrauchslösungen sah der Vorstand auch Vorteile des Zusammengehens beim Ankauf neuer (Not leidender) Parks am Zweitmarkt. Nachfolgend bekamen Vertreter der 7C Solarparken NV Gelegenheit, das Unternehmen mitsamt seiner strategischen Ausrichtung zu präsentieren und ihre Sicht des angestrebten „Deals“ darzulegen. Nachverhandlungen der Konditionen des Erwerbsangebots schlossen sie dabei kategorisch aus, die Hauptversammlung sei schließlich keine „Messe“. In der anschließenden Generaldebatte äußerte nachfolgend das bisher nicht an den Verhandlungen über den Erwerb beteiligte freie Aktionariat seine überwiegend negative Sicht auf die Bewertungsfragen, wohingegen die Logik des vom Vorstand als „kein Synergiecase“ beschriebenen Zusammenschlusses wenig infrage gestellt wurde. Forderungen nach Nachbesserung wurden laut. Befragt zur Zukunft des im Gutachten nicht eingeplanten Projekt- und auf Abwicklung gestellten O&M-Geschäfts bei der COLEXON äußerte der Vorstand, dass sich Service und Wartung aktuell nicht mehr profitabel betreiben ließen und das in 2012 gewonnene Projekt in Südfrankreich (2,8 MWp) sich mangels Fremdfinanzierung nicht realisieren lasse. Der Verkauf der Projektrechte laufe derzeit. An Kosten würden für den 7C-Erwerbsvorgang voraussichtlich etwa 615.000 Euro für Rechtsberatung, Gutachten, HV usw. Fortsetzung nächste Seite

AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013 | 15


rEaLDEPot

anfallen, von denen Gutachterkosten anteilig durch die 7C getragen werden würden. Interessanterweise machte ein Vertreter der 7C im weiteren Verlauf der Veranstaltung dann noch Angaben zum Erwerb des zwischenzeitlich aufgestockten Aktienpakets. Die ursprüngliche Beteiligung wäre zu einem Preis von 0,329 Euro je Aktie als „reine Finanzbeteilung“ erworben worden, so die 7C-Repräsentanten.

abstimmung Nachdem sich eine aus dem Auditorium ins Gespräch gebrachte Kompromisslösung auf Basis von 30 % des Grundkapitals für die freien COLEXON-Aktionäre für die 7C als nicht verhandelbar erwies, schritt die Verwaltung zur Abstimmung. Zunächst stellte der Aufsichtsratsvorsitzende dabei die in TOP 1 enthaltenen drei Kapitalmaßnahmen wie bekannt gemacht als „Verbundlösung“ zur Abstimmung. Die 7C Solarparken NV machte hierbei, wie angekündigt, von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch. Die Entscheidung des Streubesitzes fiel sodann eindeutig aus: Für den Vorschlag stimmten ca. 0,142 Mio. Aktien, dagegen 4,109 Mio.

ähnliche Ergebnisse zeigten. Aus Sicht der SdK hätten dabei die Kapitalherabsetzungen zur Wiederherstellung der (Bar-)Kapitalerhöhungsfähigkeit und Verwertung der eigenen Aktien durchaus beschlossen werden können, dieses war aber vor allem wohl angesichts verloren gegangenen Vertrauens in der konkreten Situation nicht möglich. Nach dem Scheitern der Reverse Acquisition zogen die Aktionärin Viba sweets GmbH sowie die SdK aus Kostengründen ihre Unterstützung für Sonderprüfungsanträge zurück, die dann abgelehnt wurden. Eine Überraschung gab es bei den Wahlen zum Aufsichtsrat. Hier gab es neben den Verwaltungsvorschlägen noch einen Gegenvorschlag, Kandidaten der Viba sweets sowie der SdK zu wählen, die auf diese Weise ihre Bereitschaft, mehr Verantwortung für die AG zu übernehmen, dokumentierten. Trotz HVMehrheit der 7C wurde durch unterlassene Abstimmung bei unklarer Motivation per Gegenantrag final der SdK Vertreter in den Aufsichtsrat gewählt.

In einem zweiten Urnengang wurden direkt im Anschluss noch Einzelabstimmungen über die zwei Kapitalherabsetzungen und eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die im Wesentlichen

SdK rEaLDEPot anzahl Wertpapier

WKN

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 26.2.2013 in Euro

Gesamtwert am 26.2.2013 in Euro

Kursveränderung

500

Essanelle Hair Group AG

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

10,63

5.315,00

+

24,4 %

100

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*10,11

10.110,00

+

21,8 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

30,50

6.099,00

31,60

6.320,00

+

3,6 %

3.000

Dt. Immobilien Holding AG

747304

8.2.2012

1,88

5.640,00

2,60

7.800,00

+

38,3 %

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

10,20

8.160,00

+

24,4 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,56

4.480,00

-

16,4 %

Repower Nachbesserungsrechte

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

Griechenland Strip**

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*27,24

1.362,00

800 8.000 50 5

– -

65,7 %

angefallene transaktionskosten: 389,95 Euro Stückzinsen: -26,51 Euro abgeführte Steuern: 2.442,88 Euro Kontostand: 67.646,97 Euro Gesamtdepotwert: 113.655,85 Euro

DEPotVErÄNDErUNG:

+13,66 %

Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden.

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 20) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

16 | AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013


HV-tErMINE Stand: 26.2.2013, Angaben ohne Gewähr, Quelle: http://www.sdk.org/hauptversammlung.php

Februar 27.02.2013 28.02.2013 28.02.2013 28.02.2013

ESTAVIS AG Aurubis AG Brain Force Holding AG Infineon Technologies AG

Berlin Hamburg Wien München

11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr

Köln Berlin Weimar Münster Frankfurt/Main Lichtenau Köln Berlin Frankfurt/Main Mannheim Marburg/Lahn Leinfelden München Plymouth Hamburg Höhr Zürich ABGESAGT Darmstadt Hoofddorp Pliezhausen Zürich Eisenstadt Düsseldorf Berlin München Merzig Bremen Bremen Bremen Jena Frankfurt/Main Traunreut Frankfurt/Main Bremen Lauf

11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 09:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 16:00 Uhr 10:00 Uhr 13:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr n.a. 16:30 Uhr 10:30 Uhr 09:30 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 15:00 Uhr 17:00 Uhr 16:30 Uhr 16:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 12:30 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 09:30 Uhr

Bremen Stuttgart Berlin Oberstdorf Berlin Düsseldorf Hamm Hamburg Mannheim Oberhausen Düsseldorf Nürnberg Berlin Essen Göttingen Göppingen München Jena

14:30 Uhr n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a.

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april 02.04.2013 09.04.2013 10.04.2013 10.04.2013 11.04.2013 15.04.2013 17.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 18.04.2013 23.04.2013

ARTEMIS Global Capital SE Dinkelacker AG Daimler AG Nebelhornbahn AG wallstreet:online capital AG Henkel AG & Co. KGaA SMT Scharf AG Beiersdorf AG Bilfinger Berger SE GEA Group AG Gerresheimer AG Nürnberger Beteiligungs-AG OUT OF AFRICA AG RWE AG Sartorius AG Schuler AG Sky Deutschland AG Analytik Jena AG

23.04.2013 24.04.2013 24.04.2013 24.04.2013 25.04.2013 25.04.2013 25.04.2013 25.04.2013 26.04.2013 26.04.2013 26.04.2013 26.04.2013 26.04.2013 30.04.2013 30.04.2013 30.04.2013 30.04.2013 30.04.2013 30.04.2013 30.04.2013 28.03.2013

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A.S. Création Tapeten AG Drägerwerk AG & Co. KGaA E.ON SE MTU Aero Engines Holding AG Paul Hartmann AG Progeo Holding AG Software AG Epigenomics AG SFC Energy AG Talanx AG Ahlers AG Allianz SE Deutsche Lufthansa AG Dyckerhoff AG FRIWO AG Grenkeleasing AG HAMBORNER REIT AG Hannover Rückversicherung AG Hochtief AG PSI AG Saint-Gobain Oberland AG Softing AG TAKKT AG ZEAG Energie AG adidas AG Augusta Technologie AG Biotest AG CTS EVENTIM AG Fuchs Petrolub AG HeidelbergCement AG Lechwerke AG Metro AG Müller - Die lila Logistik AG Rational AG Wacker Chemie AG Nexus AG BMW AG edel AG K+S Aktiengesellschaft Klassik Radio AG Nordwest Handel AG Rheinmetall AG SHW AG

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14.05.2013 14.05.2013 14.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 15.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013 16.05.2013

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Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Maximilian Fischer,Thomas May (BörseGo), Stefan Müller, Harald Rotter, Matthias Wahler, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Grafik, Layout, Produktion: Annika Reiter Redaktionsschluss: 26.2.2013 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia. com, Technische Analyse: p!xel66@fotolia.com, TinoNeitz@fotolia.com, HV-Termine: auris@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichti-

gung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein. Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, d tition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus NEWS hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. 2. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 3. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 4. Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen 5. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. 6. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

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FOKUS • Technologieaktien Der DAX tritt seit Jahresbeginn auf der Stelle. Ganz anders der STOXX-Index für Technologieunternehmen. Er liegt aktuell mit 7 % im Plus. Wir stellen unseren Lesern in der Titelstory die wichtigsten Technologieunternehmen vor und wagen einen Blick auf die möglicherweise nächste Tech-Vision. INVESTMENT & STRATEGIE • Münchener Rück Dank ausgebliebener Großschäden steht der Rückversicherungsriese wieder topfit da. • Infrastrukturfonds Wegen ihres defensiven Charakters sind Infrastrukturinvestments beliebt. MARKT & WERTE • Stockpicking in Spanien Interessante Unternehmen mit hoher Wachstumsdynamik und günstiger Bewertung. • Anleihen Die sogenannte Collective Action Clause (CAC) bedeutet mehr Risiko für Privatanleger.

AnlegerPlus News 04 | 26.2.2013 | 21 Kapital Medien GmbH | info@kapitalmedien.de | +49 (0)89 2020846-20 | www.AnlegerPlus.de

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AnlegerPlus News 4/2013  

Viele spannende Berichte gibt es in der aktuellen Ausgabe der AnlegerPlus News. Zum Beispiel zum Lkw-Hersteller MAN u.v.m.

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