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Der Newsletter für Kapitalanleger Mit Wissen zu Werten.

Extra

Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

HV-Bericht CURANUM AG SdK REALDEPOT Ticker und Interview mit K + S

Dr. Hönle AG

Prognose bestätigt Nach neun Monaten des am 30.9.2013 endenden ­Geschäftsjahres legt die Gräfelfinger Dr. Hönle AG ordentliche ­Geschäftszahlen vor. Die bereits avisierte Umsatz- und Ergebnispro­gnose kann – wenn auch knapp – gehalten werden. Seite 6

Deutz AG

Übertroffene Erwartungen Mehr als überzeugende Halbjahreszahlen legt die Kölner DEUTZ AG vor. Die von uns Ende Mai erhoffte Turnaround-Story nimmt somit Fahrt auf. Seite 7

Salzgitter AG

Einstiegschance nach Katastrophenjahr? Die schwächelnde Stahlbranche hat ein neues Opfer gefunden: Der deutsche Stahlproduzent Salzgitter wartete Anfang August mit der zweiten Gewinnwarnung in diesem Jahr auf, woraufhin der Aktienkurs um fast 13 % einbrach. Seite 8

www.AnlegerPlus.de | Nr. 17 2013 | ISSN 2191-5091

17 | 2013 Inhaltverzeichnis

Seite

Editorial

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Kurzmeldungen

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Unternehmensmeldungene Dr. Hönle

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Deutz

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Salzgitter

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Hintergrund BDO AG

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Dividendenalyse Wal-Mart

12

SdK Extra HV-Bericht curanum

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SdK Realdepot

16

HV-Termine

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Impressum

21

ook uf FacerePlb a s n u us e d eg fin book.com/Anl www.face

KURZMELDUNGEN S  icheres Onlinebanking | Staat erzielt Überschuss | Gefühlte Inflation | Neues Webmagazin | Zwei neue ETFs | Börsensegmentwechsel | Zinsen für Staats­anleihen steigen | Die BaFin informiert


Wir halten Kurs. Zwischenbericht zum 30. Juni 2013* Jungheinrich Aktiengesellschaft Am Stadtrand 35 22047 Hamburg info@jungheinrich.de www.jungheinrich.de * Der vollst채ndige Bericht ist im Internet verf체gbar.

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Editorial

Ende der Berichtssaison Liebe Leserinnen und Leser, am 30. August 2013 endet die Berichtssaison für die Unternehmen, die am 30. Juni 2013 ihr Quartalsende hatten. Insbesondere diejenigen Gesellschaften, die im Prime Standard notieren, haben sich gegenüber der Deutschen Börse verpflichtet, die Anleger regelmäßig und pünktlich über den Geschäftsverlauf zu informieren. Es ist also klar, dass in den nächsten Tagen noch einige Quartalsberichte bevorstehen, insbesondere von kleineren Firmen. Indexwerte sind fast durch Die Unternehmen der deutschen Indizes haben die Berichterstattung größtenteils schon hinter sich. Und das ist auch gut so. Investoren wollen Informationen zeitnah von den Gesellschaften erhalten und nicht zwei Monate warten, bis sie dann mehr oder weniger veraltete Zahlen präsentiert bekommen. So gehörte beispielsweise die im MDAX notierte Krones AG mit der Veröffentlichung des Halbjahresberichts am 25. Juli zu den Ersten, die dem Markt das Zahlenwerk vorstellte. Noch schneller und somit vorbildlicher war der TecDAX-Wert Sartorius, der schon am 23. Juli berichtete. Anfang August folgten dann auch alle DAX-Werte, am 14. August war es die RWE AG, die als letzte den Quartalsbericht veröffentlichte. Nachzügler und Ausfälle Doch nicht alle Indexwerte nehmen die Berichterstattung zügig vor. Die LEG Immobilien AG beispielsweise kommt erst am 30. August, dem letztmöglichen Termin, mit den Zahlen an den Markt. Unschön gerade bei dieser Gesellschaft, die erst

Anfang 2013 an die Börse gelangte und seit noch kürzerer Zeit als Indexwert gelten darf. Im SDAX treffen wir auf die österreichische C.A.T. oil AG, die regelmäßig als letzte Gesellschaft ihr Zahlenwerk präsentiert. Doch das alles ist immer noch besser, als gar keine Veröffentlichung der Quartalszahlen. Die Praktiker AG ist bekanntermaßen in die Insolvenz gerutscht, ob und wann hier noch eine Berichterstattung erfolgt, steht in den Sternen. Sicher ist aber: Die Zugehörigkeit zum SDAX dürfte bald Geschichte sein. Englische Berichte Neben einer (zu) späten Berichterstattung gibt es noch ein weiteres Ärgernis zu beklagen. Das Regelwerk der Deutschen Börse erlaubt es ausländischen Gesellschaften, ausschließlich in Englisch zu berichten, selbst dann, wenn sie in einem deutschen Auswahlindex notiert sind. Konsequenz: Unternehmen wie die RTL Group kommunizieren ausschließlich in Englisch, eine deutsche Website oder einen Quartalsbericht in deutscher Sprache sucht man vergebens. Ähnlich sieht es bei GAGFAH und QIAGEN aus, die es ebenfalls nicht oder nur sehr eingeschränkt für nötig halten, das deutsche Anlegerpublikum in der deutschen Sprache zu informieren. Aktionärsfreundlichkeit erwünscht Wir würden uns wünschen, dass alle Gesellschaften ihre Anleger schnellstmöglich über den Geschäftsverlauf informieren, und das gerne auf Deutsch – das würde einen echten Beitrag zu mehr Transparenz liefern.

Daniel Bauer stv. Chefredakteur

AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 3


KURZMELDUNGEN

Sicheres Onlinebanking Laut einer Studie hat mehr als jeder dritte Internetnutzer in Deutschland Angst vor Betrug beim Onlinebanking. Vor allem bei den Älteren geht die Angst um, dass beim Onlinebanking etwas schief gehen könnte. 45 % der Senioren ab 65 Jahren befürchten, beim Onlinebanking Betrügereien zum Opfer zu fallen,­ wie eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM ergab. Die Internetnutzer zwischen 14 und 29 Jahren­ sind weniger furchtsam, unter ihnen fühlen sich 31 % von Betrug bedroht. Insgesamt haben 38 %, also mehr als jeder dritte Internetnutzer, Sicherheitsbedenken. Die Folge: 30 % der Befragten verzichten ganz bewusst auf Onlinebanking. Nach Informationen der Europäischen Statistikbehörde Eurostat nutzen 45 % der Deutschen Onlinebanking. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) gibt Nutzern unter http://bankenverband.de/­presse/ presse-infos/online-banking-aber-sicher Tipps für sicheres Online­banking.

Staat erzielt Überschuss Pünktlich vor der Wahl kommt die Erfolgsmeldung: Bund und Länder können deutliche Finanzierungsüberschüsse vermelden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erzielte der deutsche Staat im 1. Halbjahr 2013 nach vorläufigen Ergebnissen einen Finanzierungsüberschuss von 8,5 Mrd. Euro. Die Einnahmen des Staates beliefen sich im 1. Halbjahr 2013 auf 604,5 Mrd. Euro (+ 2,8 % ggü. Vorjahreszeitraum), die Ausgaben stiegen in diesem Zeitraum um 2,7 % auf 596,0  Mrd. Euro. Haupteinnahmequelle des Staates sind Steuern, sie machen gut die Hälfte der gesamten Einnahmen aus. Vor allem durch höhere Einnahmen aus Einkommens- und Vermögenssteuer belief sich der Zuwachs bei den Steuereinnahmen auf 3,8 %. Hintergrund für die guten Zahlen ist die im europäischen Vergleich insgesamt günstige Beschäftigungssituation und

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die stabile Wirtschaftsentwicklung in diesem Zeitraum, von der Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung profitierten. Die Länder erwirtschafteten im 1. Halbjahr 2013 einen Überschuss von 1,2 Mrd. Euro, nachdem im 1. Halbjahr des Vorjahres ein ausgeglichener Haushalt um 30  Mio. Euro verfehlt wurde. Die Gemeinden konnten ihren Überschuss im 1. Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 Mrd. Euro auf rund 5,3 Mrd. Euro erhöhen. Der Überschuss der Sozialversicherung belief sich auf 4,3 Mrd. Euro.

Gefühlte Inflation UniCredit hat die „gefühlte Infla­tion“ des Monats Juli berechnet. Diese weicht deutlich von den offiziellen Angaben zur Inflation ab. Laut Medienberichten hat die Großbank UniCredit die „gefühlte Inflation“ des Monats Juli 2013 berechnet. Dabei wurden gegenüber der offiziellen Berechnungsmethode Lebensmittel stärker gewichtet. Aufgrund der deutlichen Preissteigerungen bei Obst, Gemüse und anderen Nahrungsmitteln kommt die Bank auf eine „gefühlte Inflation“ von 2,9 %, also einen Prozentpunkt mehr als die offiziellen Angaben zur Inflation des Statistischen Bundesamts (Destatis). Allein im Juli stiegen die Lebensmittelpreise um durchschnittlich 5,7 %.

Neues Webmagazin Die Börse München präsentiert das neue Webmagazin www.suedseiten.de.­ Die Bayerische Börse AG präsentiert ein neues Webmagazin, das an das Printmagazin Südseiten angelehnt ist. In den Rubriken „Märkte“, „Momente“, „Meinungen“ und „Menschen“ soll ein umfangreicher Überblick über die Welt der Kapitalmärkte und der Börse gegeben werden. Die Texte stammen von Wirtschaftsredakteuren und Fachleuten aus der Finanzbranche, regelmäßig berichtet

Markus Koch aus New York über das Neueste von der Wall Street. Außerdem werden Unternehmen vorgestellt, die neu an der Börse München gelistet sind, wie aktuell OSRAM und Funkwerk.

Zwei neue ETFs Zwei neue Exchange Traded Funds (ETFs) bieten erstmals Zugang zu Schweizer-Franken-Anleihen ausländischer Emittenten. Zum immer größer werdenden Angebot an passiven Indexfonds kommen zwei neue dazu. Der Anbieter UBS brachte vor kurzem ETFs an den Markt, die Anlegern außerhalb der Schweiz erstmals die Möglichkeit bieten, an der Wertentwicklung von Schweizer-Franken-Anleihen ausländischer Emittenten mit Investmentgrade zu partizipieren, die aus den Sektoren Staatsanleihen, Anleihen von supranationalen Organisationen und Unternehmensanleihen stammen. Der Anleger kann zwischen den Restlaufzeitbändern 1 – 5 Jahren bzw. 5 – 10 Jahren wählen. Zum einen wurde der SBI Foreign AAA-BBB 1-5 UCITS ETF (CHF) (ISIN LU0879397742) vorgestellt, ein Rentenindex-ETF mit einer Gesamtkostenquote von 0,20 %. Der Ertrag wird ausgeschüttet, der SBI Foreign AAA-BBB 1-5 stellt die Benchmark dar. Zum anderen können Anleger nun Anteile des SBI Foreign AAA-BBB 5-10 UCITS ETF (CHF) (ISIN LU0879399441) erwerben. Auch hierbei beträgt die Gesamtkostenquote 0,20 % und der Ertrag wird ausgeschüttet. Als Benchmark fungiert der SBI Foreign AAA-BBB 5-10.

Börsensegmentwechsel Laut einer Ad-hoc-Mitteilung hat die Hasen-Immobilien AG einen Börsensegmentwechsel beschlossen. Der Vorstand der Augsburger HasenImmobilien AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, einen Wechsel des Börsensegments der Aktien der Gesellschaft einzuleiten. Der Wechsel


KURZMELDUNGEN

erfolgt vom regulierten Markt in das Qualitätssegment des Freiverkehrs m:access bei der Börse München. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Wechsel noch im laufenden Geschäftsjahr erfolgen wird.

Zinsen für Staats­ anleihen steigen Deutschland muss höhere Zinsen bezahlen, um Schulden aufzunehmen. Die Zinsen für deutsche Staatsanleihen erreichten am letzten Freitag erstmals seit März 2012 wieder die 2%-Marke. Der Anstieg ist rasant, denn noch vor einem Monat lag der Zins bei 1,5 %. Die höheren Zinsen machen zwar Staatsanleihen wieder attraktiver für Anleger, kommen aber teuer für den Bund. Der Zinsanstieg gilt jedoch nur für Anleihen mit langer Laufzeit, die Zinsen für Anleihen mit kur-

zer Laufzeit orientieren sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Einige Experten sehen mit dieser Entwicklung die Zinswende gekommen. „Das Zinstief liegt definitiv hinter uns“, äußerte Peter Schaffrik von der Royal Bank of Canada gegenüber der WELT.

Die BaFin informiert Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert über unerlaubte Finanzgeschäfte. Die BaFin hat der FS Financial Service Deutschland GmbH, Meerbusch/Krefeld, mit Bescheid vom 26.7.2013 aufgegeben, die von ihr unerlaubt erbrachte Anlage­vermittlung und beratung einzustellen. Die Mitarbeiter der Gesellschaft riefen unaufgefordert Personen an, um sie zum Erwerb von Wertpapieren zu bewegen. Den Angerufenen wurde

zunächst durch die Mitarbeiter Informationsmaterial zu einem bestimmten Wertpapier zugesandt. Darüber hinaus wurde den Angerufenen zugesagt, sie laufend über die Entwicklung der erworbenen Wertpapiere zu informieren. Danach rief der „Betreuer“ die potenziellen Kunden in zeitlich sehr kurzen Abständen an, um sie zum Kauf der Wertpapiere zu bewegen. Die Gesellschaft stellte die beworbenen Wertpapiere als für den Kunden geeignet dar und stützte bei Mehrfachkontakten diese Empfehlung auch auf ihr bekannte persönliche Umstände der Angerufenen zu deren bisherigem Kaufverhalten. Sie erbrachte somit die Anlagevermittlung und die Anlageberatung, ohne dass ihr die hierfür erforderliche Erlaubnis erteilt worden ist.

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AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 5


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Dr. Hönle AG

Prognose bestätigt Nach neun Monaten des am 30.9.2013 endenden G ­ eschäftsjahres legt die Gräfelfinger Dr. Hönle AG (ISIN DE0005157101) ordentliche Geschäftszahlen vor. Die bereits avisierte Umsatz- und Ergebnisprognose kann – wenn auch knapp – gehalten werden.

© Dr. Hönle AG

In den ersten neun Monaten konnte die Hönle-Gruppe den Umsatz von 51,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 55,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr steigern. Dabei erwirtschaftete die Unterneh­ mens­gruppe ein Betriebsergebnis (EBIT) von 5,33 Mio. Euro nach 5,32 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das Konzerner­ gebnis belief sich auf 3,59 Mio. Euro, dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,63 Euro (Vj. 0,55 Euro). Die Eigenkapitalquote der Hönle-Gruppe betrug 60,9 % (Vj. 59,8 %).

Diversifizierung zahlt sich aus War Hönle vor einigen Jahren vorwiegend ein Zulieferer für die Druckmaschinenindustrie, ist es dem Vorstand mittlerweile gelungen, den Konzern wesentlich breiter aufzustellen. Neben dem Bereich „Geräte und Anlagen“, der das originäre HönleGeschäft abdeckt, ist das Unternehmen auch in den Segmenten „Glas und Strahler“ sowie „Klebstoffe“ tätig. Im Geschäfts­ bereich Druck gelang es der Gesellschaft trotz Sonderbelas­ tungen, die im Rahmen der Integration der im Januar akquirierten Grafix GmbH angefallen sind, einen positiven Ergebnisbeitrag zu erzielen. Im Bereich „Glas und Strahler“ wurde zur Verbesserung des Umsatz- und Ertragsniveaus ein umfangreiches Maßnahmenpaket eingeleitet. Dazu gehört der Ausbau der Vertriebsaktivitäten sowohl durch neue Vertriebspartnerschaften im nordamerikanischen Absatzmarkt als auch durch die personelle Verstärkung des eigenen Vertriebsteams. Positive Effekte aus diesen Maßnahmen werden sich voraussichtlich ab dem nächsten­ Geschäftsjahr bemerkbar machen. Sehr erfreulich

Dr. Hönle AG (ISIN DE0005157101)

stellte sich die Entwicklung bei den Klebstoffen dar. Kundenaufträge aus der Elektronikindustrie sollen im vierten Quartal zu einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung in diesem Segment beitragen.

100 Mio. Euro Umsatz im Visier Die Hönle-Gruppe ist mit den drei Geschäftsfeldern gut aufgestellt. Die Unternehmensgruppe ist zugleich in Märkten vertreten, die viel Potenzial für weiteres Wachstum bieten. Der Vorstand hält daher an seinem Ziel fest, in zwei Jahren die Umsatzschwelle von 100 Mio. Euro zu erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr wurde bislang ein Umsatz von 75 bis 80 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 8 bis 9 Mio. Euro prognostiziert. Jetzt konkretisiert der Vorstand diese Angaben und geht derzeit davon aus, jeweils den unteren Rand des Zielkorridors zu erreichen.

Aktie interessant Auf dem aktuellen Kursniveau von rund 11,25 Euro wird die Dr. Hönle AG derzeit mit gut 60 Mio. Euro bewertet. Das ist nicht viel, wenn man den Prognosen des Vorstands Glauben schenkt. Wir jedenfalls tun dies, da Hönle in der Vergangenheit eher konservativ berichtet hat. Die Aktie scheint deshalb interessant bis zu einem Kurs von 12 Euro, das mittelfristige Kursziel sehen wir bei 16 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 10 Euro gesetzt werden. Traderfox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 27.8.2013: 11,31 Euro

6 | AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013

Maximilian Fischer


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

DEUTZ AG

Übertroffene Erwartungen Mehr als überzeugende Halbjahreszahlen legt die Kölner DEUTZ AG (ISIN DE0006305006) vor. Die von uns Ende Mai erhoffte Turnaround-Story nimmt somit Fahrt auf. Der Aktienkurs des SDAX-Wertes hat mittlerweile knapp 50 % an Wert gewonnen und nähert sich mit Riesenschritten unserem Kursziel von 7 Euro. Doch das muss nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Die DEUTZ AG blickt auf ein starkes erstes Halbjahr 2013 zurück. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres konnte das Unternehmen den besten Auftragseingang in der heutigen Unternehmensstruktur verzeichnen. Mit 843,5 Mio. Euro erhöhte sich der Auftragseingang um gut 20 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2012. Der Absatz lag mit 85.907 verkauften Motoren zwar noch um 8,5 % unter dem Vorjahreswert, der Umsatz hat sich im Berichtszeitraum mit 662,1 Mio. Euro jedoch nur um 2,8 % gegenüber dem Wert des Vorjahres verringert. Ursache für diese Entwicklung ist ein zunehmender Anteil höherwertiger Motoren der neuen Emissionsstufen. Der Auftragsbestand lag zur Jahresmitte bei 352,9 Mio. Euro. Damit hat er den Vorjahreswert von 249,6 Mio. Euro um 41,4 % übertroffen und den Wert von Ende März um knapp 30 %.

Alle Finanzkennzahlen im zweiten Quartal verbessert DEUTZ konnte im zweiten Quartal 2013 alle relevanten Kennzahlen sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich verbessern. So belief sich der Umsatz im zweiten Quartal 2013 auf 372,2 Mio. Euro und lag damit um rund 28 % höher als im ersten Quartal 2013. Deutlich zugelegt hat auch das operative Ergebnis (EBIT), das 16,5 Mio. Euro beträgt und somit wieder deutlich ins Plus gedreht hat, nachdem im ersten Quartal noch -6,4 Mio. Euro ausgewiesen werden mussten. Auch der Free Cashflow entwickelt sich weiter­hin sehr positiv und stellt den besten Wert seit dem Jahr 2000 dar. Deutlich wird dies vor allem in der Nettofinanzposition, die zum 30. Juni 2013 -44,9 Mio. Euro betrug und sich damit im Jahresvergleich um satte 73,2 Mio. Euro verbessert hat.

einen höheren Umsatz, allerdings verbleiben Risiken in Europa und China. Die EBIT-Marge soll 3,0 Prozent übersteigen. Mit den bereits angeschobenen Wachstumsprojekten sowie dem steigenden Anteil höherwertiger Motoren der neuen Emissionsstufen am Gesamtabsatz haben wir die Basis für eine positive Umsatzentwicklung auch in den Folgejahren geschaffen“, lässt sich Leube zitieren.

MDAX-Fantasie In den letzten Wochen legte die DEUTZ-Aktie eine rasante Bergfahrt hin und notiert aktuell bei etwa 6,80 Euro, knapp unter dem von uns ausgerufenen Kursziel von 7 Euro. Auf diesem Niveau wird das Unternehmen mit rund 820 Mio. Euro bewertet. Damit erreicht die Marktkapitalisierung der Gesellschaft eine Größenordnung, die bald in den MDAX führen könnte, so berichtet zumindest die Börsenzeitung. Sollte der Index-Aufstieg gelingen, würden auch neue Investorengruppen auf das Unternehmen aufmerksam – mit vermutlich positiven Auswirkungen auf den Aktienkurs. Wir heben deshalb das mittelfristige Kursziel für die DEUTZ-Aktie auf 8 Euro an, das Stop-Loss-Limit ziehen wir zur Gewinnabsicherung auf 5,50 Euro nach. Maximilian Fischer

DEUTZ AG (ISIN DE0006305006)

Positive Entwicklung setzt sich fort Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal und des hohen Auftragsbestands bestätigt der Vorstandsvor­ sitzende, Dr. Helmut Leube, die Prognose für das Gesamtjahr 2013. „Wir erwarten für den weiteren Jahresverlauf eine gute Absatz-, Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Der Umsatz soll sich auf mindestens 1,4 Milliarden Euro belaufen, angesichts der guten Entwicklung bestehen darüber hinaus Chancen für

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AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 7


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Salzgitter AG

Einstiegschance nach Katastrophenjahr? Die schwächelnde Stahlbranche hat ein neues Opfer gefunden: Der deutsche Stahlproduzent Salzgitter (ISIN DE0006202005) wartete Anfang August mit der zweiten Gewinnwarnung in diesem Jahr auf, woraufhin der Aktienkurs um fast 13 % einbrach. Zwar konnte das Papier seine Verluste schnell wieder kompensieren. Bezüglich des weiteren Kursverlaufs sollten Anleger derzeit allerdings nicht zu viel erwarten.

Bereits im Mai 2013 verabschiedete sich Salzgitter von seiner Prognose eines kleinen Vorsteuergewinns 2013 und stellte stattdessen einen Verlust im mittleren zweistelligen Millionenbereich in Aussicht. Nachdem man in den ersten sechs Monaten jedoch schon einen Vorsteuerverlust von 298,7 Mio. Euro erwirtschaftete, rechnet die Gesellschaft für das Gesamtjahr 2013 nun mit einem Bruttoverlust um 400 Mio. Euro nach 29,4 Mio. Euro ein Jahr zuvor.

Diverse Belastungs­faktoren

Auch die 25-prozentige Beteiligung an dem Kupferproduzenten Aurubis brachte der Gesellschaft kein Glück, da die SalzgitterBilanz durch eine Neubewertung von Metallpreis-Absicherungsgeschäften sowie der stichtagsbezogenen Bewertung des

© Gina Sanders - Fotolia.com

Vor allem die anhaltende Wirtschaftskrise in Südeuropa sorgte für das katastrophale Ergebnis des Konzerns. Die größten Sorgen bereitet die Tochtergesellschaft PEINE GmbH, die primär

Stahlträger produziert und für etwa 60 % des Gesamtverlusts verantwortlich ist. Um dem Nachfrageeinbruch vornehmlich bei Langstahl gerecht zu werden, nahm Salzgitter jetzt Abschreibungen in Höhe von 185 Mio. Euro auf diesen Sektor vor. Gleichzeitig konnten aber auch keine nennenswerten Aufträge im Rahmen des Pipelinegeschäfts an Land gezogen werden. Gleiches gilt für das Präzisionsrohrgeschäft, das aufgrund der schwächelnden französischen Automobilindustrie einen deutlichen Rückgang verzeichnete.

Derzeit hat Salzgitter sowohl mit konjunkturellen als auch mit hausgemachten Problemen zu kämpfen.

8 | AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013


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VorratsvermĂśgens der Aurubis AG mit weiteren 60 Mio. Euro belastet wurde. AuĂ&#x;erdem hatte Salzgitter aufgrund des Baubooms in Spanien sehr groĂ&#x;e Kapazitäten im Bereich der sogenannten einfachen Stähle geschaffen, was sich nachträglich als ein groĂ&#x;er Fehler erwies. Als die Blase platzte, kollabierten die Bauaktivitäten in Spanien und damit auch die Nachfrage nach diesen Erzeugnissen. Zusätzlich belasten die mittlerweile viel zu hohen Strompreise in Deutschland die Gesellschaft.

Sparprogramm beschlossen Aus diesen GrĂźnden kĂźndigte der Konzern kĂźrzlich ein rigides Spar- sowie Restrukturierungs-Programm unter der Bezeichnung „Salzgitter AG 2015“ an, dem mindestens 1.500 der aktuell 25.272 Stellen zum Opfer fallen werden. Ebenso will Deutschlands zweitgrĂśĂ&#x;ter Stahlproduzent die Hälfte des sechskĂśpfigen Vorstands abbauen, sodass sich kĂźnftig die FĂźhrungsspitze lediglich aus einem Vorstandsvorsitzenden, einem Finanzvorstand sowie einem Vorstand fĂźr Personalfragen zusammensetzen wird. Die Gesellschaft verspricht sich durch diese MaĂ&#x;nahmen eine Verbesserung des Konzernergebnisses um 200 Mio. Euro.

Aktie bereits ­kaufenswert? Auf dem erkennbar reduzierten Kursniveau mĂśgen manche Anleger darĂźber nachdenken, sich einige Salzgitter-Aktien ins Depot zu legen. Allerdings ist ein solches Investment augenblicklich mit beträchtlichen Risiken behaftet, da mit einer signifikanten konjunkturellen Erholung insbesondere in SĂźdeuropa gegenwärtig wohl nicht zu rechnen ist. DarĂźber hinaus kĂśnnten sich auch die globalen wirtschaftlichen Wachstumsperspektiven als zu ambitioniert entpuppen. Abgesehen davon wird es Zeit brauchen, bis die SparmaĂ&#x;nahmen greifen und operative Umstrukturierungen umgesetzt werden kĂśnnen. Aus diesen GrĂźnden eignet sich die Aktie des Stahlproduzenten derzeit lediglich fĂźr mutige Anleger, die an eine baldige Renaissance der Stahlbranche glauben.

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Hintergrund

Wirtschaftsprüfer zu Schadensersatz verurteilt Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO AG wurde vom Landgericht Hamburg zu einer Schadensersatzzahlung von ­mindestens 40 Mio. Euro verurteilt. Das hat nicht nur einen massiven Reputationsverlust zur Folge, auch finanziell könnte es für BDO eng werden.

Von 2003 bis 2005 hat die Wirtschafts­ prüfungsgesellschaft (WPG) BDO die Jahres­abschlüsse des inzwischen insolventen Flugzeugmotorenherstellers ­Thielert­ geprüft. Bereits 2006 wies die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. darauf hin, dass diese Abschlüsse aus ihrer Sicht massive Bilanzmanipulationen enthielten. Den Verantwortlichen wurde vorgeworfen, durch fiktive Umsätze und Aktivierung von Forderun-

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gen eine falsche und deutlich zu positive Unternehmensdarstellung erzeugt zu haben. Die entsprechenden Geschäftsberichte wurden 2008 in erster Instanz für nichtig erklärt. Die Manipulationen seien zwar, wie juve.de berichtet, Unternehmensgründer Frank Thielert zuzurechnen, BDO trage allerdings als Abschlussprüferin eine Teilschuld. Das Landgericht Hamburg verurteilte BDO deshalb im Juni in erster Instanz zur Zahlung von

40 Mio. Euro inkl. Zinsen. Ursprünglich forderten Thielert-Insolvenzverwalter Dr. Achim Ahrendt nebst dem niederländischen Investor Stichting Bewaarbedrijf Guestos 132 Mio. Euro aus Prospekthaftung sowie Pflichtverletzungen und un­erlaubter Handlung. Im selben Prozess, der die BDO betraf, wurde auch Frank Thielert dazu verurteilt, die von den Klägern geforderten


Hintergrund

„Fehleinschätzung der Sach- und Rechtslage“ Reeno Grummer, Leiter Markets, Sales & Communications bei BDO, betonte auf Nachfrage von AnlegerPlus, dass das „Urteil des Gerichts […] ersichtlich auf einer Fehleinschätzung der Sach- und Rechtslage“ beruhe. BDO sei davon überzeugt, dass das Urteil in der nächsten Instanz keinen Bestand haben werde. BDO hat nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bereits Berufung gegen das Urteil des Landgerichts eingelegt. Dass BDO die Sache bisher offenbar eher auf die leichte Schulter genommen hat, erkennt man daran, dass mindestens ein Wirtschaftsprüfer, der in die Thielert-Affäre involviert war, noch immer bei der Wirtschaftsprüfungs­ gesellschaft angestellt ist. Wolfgang Freiherr von Thermann fungierte für den manipulierten Thielert-Geschäftsbericht aus dem Jahr 2005 als verantwortlicher Wirtschaftsprüfer und ist laut Berufs­ register für Wirtschaftsprüfer auch heute noch für BDO tätig.

der Software AG. Insgesamt kam BDO laut Geschäftsbericht vom 30.6.2012 auf einen Umsatz von 192 Mio. Euro. In diesem Geschäftsbericht fällt allerdings noch etwas auf: Zwar sind in der Konzernbilanz „Sonstige Rückstellungen“ in Höhe von 24,4 Mio. Euro ersichtlich. Jedoch geht nicht daraus hervor, ob darin Rückstellungen für den ThielertProzess enthalten sind. Für den Fall, dass BDO trotz Berufung in diesem Prozess unterliegt, würden diese Rückstellungen zusammen mit dem Eigenkapital von etwa 12 Mio. Euro bei Weitem nicht ausreichen, um die mindestens 40 Mio. Euro Schadensersatz zu bezahlen. Daher dürfte wohl eine Kapitalerhöhung nötig sein, um bei Prozessniederlage einer Insolvenz zu entgehen.

Was würde bei einer ­Insolvenz passieren? Was würde jedoch passieren, wenn BDO rechtskräftig verurteilt würde und die Schadensersatzzahlungen nicht stemmen könnte? Laut Prof. Dr. Ballwieser, Lehrstuhlinhaber für Rechnungswesen und Prüfung an der LMU München, würden im Fall einer „Insolvenz von BDO […] Auflösung und grds. Widerruf der Anerkennung als WPG“ folgen. Eine Insolvenz von BDO würde also zum Verlust der

Anerkennung als Wirtschaftsprüfungs­ gesellschaft führen. „Damit kann sie auch nicht mehr prüfen“, resümiert Prof. Ballwieser.­

Reputationsverlust Inwiefern Unternehmen, die bisher von BDO geprüft wurden, Konsequenzen aus diesem Urteil ziehen werden, ist noch nicht bekannt. Äußern wollte sich AnlegerPlus gegenüber bislang nur die SYZYGY AG. Sie erklärte, man verfolge die aktuellen Entwicklungen aufmerksam und stehe diesbezüglich in Kontakt mit BDO. Den Wahlvorschlag an die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2014 werde man zu gegebenem Zeitpunkt sorgfältig prüfen. Aktuell sehe man aber keinen Anlass und keine Notwendigkeit, zu einem anderen Wirtschaftsprüfer zu wechseln, denn es seien keine Prüfer in das Thielert-Verfahren involviert, die für die SYZYGY-Prüfung zuständig sind. Prof. Dr. Ballwieser ist der Meinung, dass potenzielle Auftraggeber mit Sicherheit darüber nachdenken würden, ob sie die BDO in Zukunft als Wirtschaftsprüferin beauftragen. Mit Einlegen der Berufung wird der Sachverhalt in der nächsthöheren Instanz neu verhandelt, in diesem Fall am Oberlandesgericht.

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5 Mio. Euro in voller Höhe zu bezahlen. Er wurde außerdem kurz darauf aufgrund von „Fluchtgefahr“ während eines pa­rallel laufenden strafrechtlichen Prozesses, in dem es um Kapitalanlage- und Kreditbetrug sowie Urkundenfälschung geht, festgesetzt und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Auch der frühere Leiter der Buchhaltung bei Thielert Matthias­ H. wurde im Zuge dessen verhaftet, die ehemalige Finanzchefin Roswitha G. konnte die Verhandlung dagegen auf freiem Fuß verlassen.

Eigenkapital und Rückstellungen würden nicht ausreichen Das Urteil ist, obwohl noch nicht rechtskräftig, für den Ruf der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nicht sehr förderlich – und BDO hat viel zu verlieren. 2012 kamen die Aufträge für Abschlussprüfungen unter anderem von Kunden wie Vossloh, SolarWorld und

AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 11


© Wal-Mart Stores Inc.

DIVIDENDENANALYSE

Auch international, wie hier in Kanada, ist Wal-Mart erfolgreich.

Wal-Mart Stores Inc.

Wal-Mart – im Einkauf liegt der Gewinn Der Discounter Wal-Mart ist nicht nur einer der umsatzstärksten Konzerne weltweit, sondern auch der größte private Arbeitgeber. Für Dividendenjäger ist die Aktie interessant, denn die Ausschüttung wurde seit der ersten Zahlung 1974 jährlich erhöht.

Die Geschichte von Wal-Mart (ISIN US9311421039, NYSE: WMT) geht auf das Jahr 1950 zurück, als Sam Walton in der Kleinstadt Bentonville, Arkansas, seinen ersten Laden eröffnete. Der erste Wal-Mart-Supermarkt wurde dann im Jahr 1962 eröffnet. Der Name Wal-Mart leitet sich aus dem Ladennamen des Gründers (Walton‘s Market) ab. In den 80er-Jahren gelang dann mit riesigen Supermärkten (Hypermärkten) in den USA der Durchbruch. Während Wal-Mart auch in Ländern wie Kanada, Großbritannien und Mexiko sehr erfolgreich agiert, fasste der Konzern in Deutschland aufgrund der Konkurrenz durch METRO und Discounter wie Lidl und ALDI aber nie Fuß.

12 | AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013

Wal-Mart ist der größte private Arbeitgeber weltweit Heute besuchen jede Woche 245 Mio. Kunden die 10.800 Geschäfte in weltweit 27 Ländern. Der Umsatz lag im letzten Jahr bei 466 Mrd. US-Dollar, ein Zuwachs um 5 % gegenüber dem Vorjahr. Nach den Ölgiganten Royal Dutch Shell und ExxonMobil ist Wal-Mart der umsatzstärkste Konzern der Erde. Das Unternehmen beschäftigt 2 Mio. Arbeitnehmer – dies entspricht in etwa der Einwohnerzahl Lettlands. Damit ist WalMart der größte private Arbeitgeber weltweit. Die Familie Walton gilt darüber hinaus als die reichste Familie der Welt.


DIVIDENDENANALYSE

Der Discounter zählt zu den ­Dividendenaristokraten Wal-Mart hat im Februar 2013 die Dividende um 18 % angehoben. Seit März 1974, als der Konzern seine erste Dividendenzahlung in Höhe von 5 US-Cents bekannt gab, wurde die Dividende jedes Jahr angehoben. Damit zählt das Unternehmen zu den sogenannten Dividendenaristokraten. Dies sind Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren ihre Dividende jährlich erhöhten.

um 0,3 %. Das Management begründete die Sparsamkeit der Verbraucher auch mit einer höheren Einkommenssteuer. Mit 60 % der Verkaufserlöse bleiben die Vereinigten Staaten weiterhin der wichtigste Absatzmarkt. Seit Jahresanfang liegt die Aktie an der Wall Street mit 7,8  % im Plus, während der Dow-Jones-Index ein Kursplus von 13,7 % aufweist. Vom bisherigen Jahreshoch ist die Aktie nun knapp 8 % entfernt. Die derzeitige Marktkapitalisierung beträgt 240  Mrd. US-Dollar. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Wal-Mart ein interessanter Dividendentitel.

Das Unternehmen schüttet 1,88 US-Dollar (ca. 1,40 Euro) auf das Jahr gerechnet an seine Investoren aus. Dies entspricht beim derzeitigen Aktienkurs von 73,55 US-Dollar einer aktuellen Dividendenrendite von 2,56 %. Im Fiskaljahr 2013 wurden für insgesamt 13 Mrd. US-Dollar eigene Aktien zurückgekauft sowie Dividenden ausgeschüttet.

Die Gewinnprognose wurde gesenkt

Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de www.MyDividends.de

Wal-Mart Stores Inc. (ISIN DE000A0XYG76)

Nach Bekanntgabe der Halbjahreszahlen Mitte August kam es zu einem kleinen Kurseinbruch, da Wal-Mart gleichzeitig die Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr 2014 von zuvor 5,20 – 5,40 US-Dollar auf nun 5,10 – 5,30 US-Dollar senkte. Der Umsatz soll insgesamt um 2 – 3 % zulegen. Auch hier wurde ursprünglich mehr erwartet. Der Discounter litt neben dem kalten Frühjahr auch unter der Kaufzurückhaltung vieler US-Konsumenten. Während die Verkäufe im Ausland in den letzten drei Monaten um 2,9 % auf 33 Mrd. Euro zulegten, kam es am heimischen Markt in den länger als 12 Monaten bestehenden Filialen zu einem Rückgang

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 27.8.2013: 54,67 Euro

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AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 13


AnlegerPlus – Das Magazin für Kapitalanleger +

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HV-BERICHT

CURANUM AG

Sachkapitalerhöhung trotz heftiger Kritik beschlossen Die Entwicklung der CURANUM AG (ISIN DE0005240709) machte in den letzten Jahren keine Freude. Die Integration der PHÖNIX Seniorenzentren GmbH im Zuge einer Sachkapitalerhöhung soll die Situation nun verbessern. Der Hauptversammlung (HV) im August wurden dazu aber keine belastbaren Zahlen vorgelegt, um die Konditionen der Sacheinbringung prüfen zu können.

Vorausgegangen war die mehrheitliche Übernahme der ­CURANUM AG durch die französische Korian S.A., die ihre deutschen Aktivitäten in der PHÖNIX GmbH bündelt. Sie hatte den CURANUM-Aktionären im Januar 2012 ein freiwilliges Übernahmeangebot zu 2,50 Euro unterbreitet und damit eine Beteiligung von 78,45 % an dem Betreiber von Seniorenresidenzen und Pflegeheimen aufgebaut. Mit der Integration von PHÖNIX wollen beide Seiten ihr Geschäft stärken und Synergieeffekte heben. Gemeinsam dürfte es auch leichter fallen, die stetig wachsenden regulatorischen Anforderungen in der Pflegebranche zu erfüllen. Prinzipiell ist gegen das Zusammengehen tatsächlich nichts einzuwenden – das Problem ist aber die Bewertung.

Keine belastbaren Zahlen Zur Beurteilung der Konditionen wurde den CURANUM-Aktionären auf der HV lediglich eine sechsseitige Fairness Opinion der wenig bekannten Investmentbank Freitag & Co. vorgelegt. Zahlen waren darin nicht enthalten, sondern nur die Versicherung, dass das verhandelte Eigenkapitalverhältnis von 1,00 zu 1,33 angemessen sei. Wie sich das Ergebnis ermittelt, war nicht nachzuvollziehen – und es erschien den vielen kritischen Rednern überhaupt nicht plausibel, dass die PHÖNIX GmbH ein Drittel mehr wert sein soll, obwohl die CURANUM AG bei wesentlichen Kennzahlen wie Umsatz, Ergebnis und Bettenzahl deutlich vorne liegt.

Gutachten ist noch nicht fertig Die Einschätzung stützt sich, das ergab sich aus der langen HV-Diskussion, zum einen auf die höhere Verschuldung von CURANUM. Außerdem werden veränderte regulatorische Anforderungen ab 2018/2019 zu rückläufigen Ergebnissen führen. Positiv für Phönix wirkt sich zusätzlich die größere Zahl an Einzelzimmern aus. Letztlich blieb es aber bei vagen Erklärungen. Als richtig frech empfanden die Aktionäre, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zwar als gerichtlicher Sacheinlagenprüfer bestellt worden ist. Sie hatte ihr Gutachten aber zur HV noch nicht fertig; es gab nur einen

finalen Entwurf, der die ermittelten Werte angeblich bestätigte. Der Forderung der Aktionäre, zumindest dieses Schreiben auszulegen, wollte der Vorstand auch nicht nachkommen. Dafür gibt es nach seiner Aussage keine gesetzliche Verpflichtung.

Anfechtungsklage angekündigt Entsprechend der ermittelten Wertrelation beschloss die HV bei einer Präsenz von über 91 % eine Erhöhung des Grundkapitals der CURANUM AG von 42,5 Mio. Euro um 56,7 Mio. Euro auf 99,2 Mio. Euro. Alle neuen Aktien gehen an die Korian S.A. Deren Beteiligung steigt damit auf 90,77 % und somit über die Schwelle von 90 %, ab der nach der neuen Gesetzeslage ein Squeeze out möglich ist. Viele Aktionäre äußerten den Verdacht, dass die Bewertungsrelationen absichtlich so gedreht wurden, dass diese Marke überschritten wird; dies wies der Vorstand natürlich weit von sich. Er räumte aber ein, dass nach der Kapitalerhöhung ein Squeeze out möglich wäre. Insbesondere die Anwälte eines Investors, der heute noch mehr als 11 % am Grundkapital hält, sahen darin eine große Benachteiligung. Sie kündigten eine Anfechtungsklage an. Verschiedene andere Aktionäre gaben ebenfalls Widerspruch zu Protokoll des Notars, um Gegenmaßnahmen prüfen zu können. Der Beschluss wurde erwartungsgemäß gefasst. So schnell dürfte sich die Kapitalmaßnahme aber nicht umsetzen lassen. CURANUM AG (ISIN DE0005240709)

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 27.8.2013: 2,77 Euro

AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 15


REALDEPOT

Realdepot Ticker Essanelle im Plan Die Essanelle Hair Group AG konnte im ersten Halbjahr 2013 die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. So erhöhte sich nach sechs Monaten der Umsatz trotz zwei Geschäftstagen weniger um 0,8 % auf 63,3 Mio. Euro gegenüber 62,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2012. Bei den einzelnen Salonkonzepten hielt der Trend der vergangenen Jahre an. So verbesserte HairExpress im ersten Halbjahr die Umsätze um 3,5 % von 20,5 Mio. Euro auf 21,2 Mio. Euro. Die Marke Super Cut erwirtschaftete ebenfalls eine Steigerung um 1,1 % von 11,4 Mio. Euro auf jetzt 11,6 Mio. Euro. Das Konzept „essanelle – Ihr Friseur“ verzeichnete hingegen erneut einen Rückgang. So wurden mit den in Warenhäusern (Karstadt, Kaufhof) angesiedelten Shops noch 26,8 Mio. Euro Umsatz erzielt. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 27,4 Mio. Euro (-2,0 %). Die auf den Verkauf friseurexklusiver Produkte spezialisierten Beauty Hair Shops lagen mit Umsätzen in Höhe von 3,7 Mio. Euro um 5,9 % über dem Vorjahresniveau von 3,5 Mio. Euro.

Die Ertragskennzahlen der Essanelle Hair Group lagen – wie auch nach drei Monaten– im ersten Halbjahr unter dem Vorjahres­ niveau. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 4,3 Mio. Euro nach 4,8 Mio. Euro im Vorjahr (-10,3 %). Das Vorsteuerergebnis (EBT) liegt nach den ersten sechs Monaten 2013 bei 2,0 Mio. Euro nach dem Vorjahreswert von 2,5 Mio. Euro ( 18,7 %). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich somit auf 0,26 Euro nach 0,31 Euro im Vorjahr. Wir bleiben aufgrund der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells und der vorgelegten Halbjahreszahlen weiterhin bei der Einschätzung, dass die Essanelle-Aktie ein Basisinvestment für unser SdK Realdepot darstellt. Aufgrund der Einführung eines Mindestlohnes in der Branche wird es in den kommenden Quartalen spannend sein, wie sich dies auf die Essanelle auswirken wird. Einerseits kann dies sicherlich belastend wirken, wenn dadurch die Personalkosten ansteigen, andererseits zahlte Essanelle bisher relativ gesehen hohe Löhne. Daher könnte sich der Mindestlohn für Essanelle sogar positiv auswirken, da

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 21) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

16 | AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013


REALDEPOT

­Konkurrenten, die niedrigere Löhne gezahlt haben als Essanelle, nun eventuell die Preise stark erhöhen müssen und dadurch möglicherweise Kundschaft an Essanelle verlieren oder vielleicht sogar ganz vom Markt verschwinden werden.

Umsatz in den ersten sechs Monaten 1,17 Mrd. Euro (gegenüber Vj. -6 %). Im Geschäftsbereich Salz stieg der Umsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert deutlich um 21 % auf 899,7 Mio. Euro.

K+S: Halbjahreszahlen im Rahmen der Erwartungen

Das operative Ergebnis lag bei 440,5 Mio. Euro und damit rund 6 % unter dem Wert des Vorjahres. Das bereinigte Konzern­ ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 % bzw. 12,7 Mio. Euro auf 296,1 Mio. Euro zurück. Daraus ergibt sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie (der fortgeführten Geschäftstätigkeiten) zum Halbjahr 2013 in Höhe von 1,55 Euro (Vj. 1,61 Euro).

Die K+S-Gruppe konnte den Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2013 gegenüber dem Vorjahr um 4 % auf rund 2,15 Mrd. Euro steigern. Basis für das Umsatzwachstum waren hohe Absatzmengen in den beiden Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie der witterungsbedingte hohe Salzabsatz im ersten Quartal des Jahres­ 2013. Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesium­produkte erreichte der

Einen konkreten Ausblick für 2013 wagte das Unternehmen aufgrund der hohen Unsicherheiten nicht.

SdK REALDEPOT Kursveränderung

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 27.8.2013 in Euro

Gesamtwert am 27.8.2013 in Euro

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

11,30

5.650,00

+ 32,3 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*10,83

10.830,00

+ 30,5 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19 .10.2011

30,50

6.09 9 ,00

32,65

6.530,00

+ 7,1 %

800

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

9,90

7.920,00

+ 20,7 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,56

4.480,00

- 16,4 %

300

Eurokai KGaA Vz.

570653

17.06.2013

19,60

5.879,00

19,01

5.703,00

- 3,0 %

350

K+S AG

KSAG88

30.07.2013

22,72

7.952,00

19,35

6.772,50

-14,8 %

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*20,91

1.045,50

- 73,7 %

Anzahl

Wertpapier

WKN

500

Essanelle Hair Group AG

100

8.000

50 5

Repower Nachbesserungsrechte Griechenland Strip**

angefallene Transaktionskosten: 490,53 Euro | Stückzinsen: -21,33 Euro | abgeführte Steuern: 4.145,88 Euro | Kontostand: 63.274,19 Euro Gesamtdepotwert: 116.370,07 Euro

Depotveränderung: +16,37 %

Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | Depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden.

AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 17


REALDEPOT

Interview

© K+S AG

K+S ist der jüngste Neuzugang im Realdepot der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. . Wir befragten die Investor Relations der K+S AG zur aktuellen Situation und den Planungen für die Zukunft.

Mit dem Firstanker-Bohrwagen werden 1,2 Meter lange Gewindestangen in die Decken der Grubenbaue gesetzt. Sie verbinden die Salzschichten miteinander und geben ihnen so mehr Festigkeit.

SdK: Wie erklären Sie sich den anscheinenden Strategiewechsel der Uralkali, aus der Vertriebsgemeinschaft mit Belaruskali auszusteigen? K+S: Über die Motive von Uralkali wollen wir uns gar nicht an Spekulationen beteiligen. Es ergibt ökonomisch keinen Sinn. Uralkali hat sich mit dem überraschenden Strategieschwenk ins eigene Fleisch geschnitten, auch deren Aktienkurs ist in den vergangenen Tagen spürbar gesunken. Insgesamt schon heute ein teures Spiel für Uralkali. Gibt es aus Ihrer Sicht auch politische Motive zwischen Weißrussland und Russland, die diesen Strategiewechsel erklären könnten?

18 | AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013

Wie gesagt, da fehlt uns aus der Ferne sicher die Einsicht in das, was möglicherweise hinter den Kulissen passiert. Deswegen möchten wir uns an diesen Spekulationen nicht beteiligen. Kann Uralkali durch die Ausweitung der eigenen Kaliproduktion überhaupt den Weltmarktpreis bzw. die weltweiten Preise für Kaliprodukte beeinflussen? Wir agieren in einem sehr transparenten Markt mit wenigen Anbietern. Selbstverständlich kann jeder versuchen, seine Preise so zu setzen, wie er sie sich vorstellt. Letztlich bestimmt sich der Preis doch aus Angebot UND Nachfrage und wird nicht von einem einzelnen Unternehmen „gemacht“.


REALDEPOT

Die Stückkosten für Kali- und Magnesiumprodukte bei K+S betrugen von 2008 bis 2012 zwischen 170,8 Euro/t bis 273,6 Euro/t. In 2012 lagen diese bei 218,2 Euro/t. Sofern der Kalipreis unter diese Schwelle fallen würde, wie könnte K+S darauf reagieren? Wäre es möglich, die Kosten nach unten anzupassen, eventuell durch eine niedrigere Produktion durch vorläufige Stilllegung von teuren Produktionsstätten? Beim Thema Kosten ist ein Vergleich von Äpfeln mit Äpfeln wichtig. In unseren Veröffentlichungen zeigen wir sämtliche Kosten, die sich zwischen Umsatz und EBIT in der Gewinnund Verlustrechnung befinden. Unsere Wettbewerber zeigen häufig nur die reinen Produktionskosten, dabei übersieht man dann schnell, dass da noch Einiges fehlt, z. B. vollständige Frachtkosten und weitere Dinge. Außerdem produzieren wir in unseren Werken nicht nur das Standardprodukt MOP, das auch andere Hersteller produzieren. Unser Produktportfolio ist dank der besonderen Vorkommen in Deutschland erheblich diver­ sifizierter. Wir produzieren große Mengen Düngemittel, die kein Kali enthalten, oder Mischprodukte mit geringerem Kaligehalt, die dazu auch Magnesium, Natrium oder Schwefel enthalten. Wir produzieren auch hochreine Salze für die Chemieindustrie oder Pharma- und Lebensmittelhersteller. Das macht unsere Produkte einzigartig und uns robuster im Wettbewerb. Es würde also zu kurz greifen, einfach nur über die Stilllegung von Werken nachzudenken. Der Verbesserung der Kosteneffizienz in allen Teilen des Unternehmens gilt aber weiterhin besonderes­ Augenmerk. Im ersten Halbjahr zum Beispiel lagen die Kosten je Tonne bei knapp 206 Euro. Wie hoch werden die durchschnittlichen Stückkosten im Legacy Projekt nach dessen Fertigstellung sein? Die Produktions- und Logistikkosten in Kanada werden im eingeschwungenen Zustand bei rund 155 Kanadischen Dollar je Tonne liegen. Dazu kommt noch die Abschreibung und die sogenannten Mining taxes und Royalties, Letztere sind aber wiederum vom Kalipreis abhängig sind.

© K+S AG

Rechnen Sie damit, dass Uralkali wie bereits angedeutet erneut mit Belaruskali eine Vertriebsgemeinschaft eingehen wird, nur dieses Mal auf Basis einer Schweizer Gesellschaft? Es tut mir leid wenn ich mich wiederhole, aber hier wollen wir uns nicht an Gedankenspielen und Spekulation beteiligen.

Der Großlochbohrwagen treibt bis zu 7 Meter tiefe Löcher in das Gestein.

Wie gesagt, beim Vergleich der Kosten zwischen den verschiedenen Anbietern werden leider häufig Äpfel mit Birnen verglichen. Wir zeigen nicht nur die Kosten der Produktion, sondern all-in, also zum Beispiel auch inklusive Abschreibungen und Frachtkosten zu den Kunden in den verschiedenen Märkten.­ Unsere besondere Nähe zu unseren Kunden in Europa gibt uns hier einen Vorteil und auch in den für uns wichtigen Überseemärkten sind wir absolut konkurrenzfähig. Planen Sie, eigene Aktien zurückzukaufen? Wir haben die Ermächtigung und wir haben dank unserer konservativen Finanzplanung eine starke Bilanz, die es uns auch erlaubt, einmal schwierige Zeiten gut zu überstehen, ohne dass wir überhastete Entscheidungen treffen müssen. Der Aufbau unseres Werkes in Kanada ist für den Konzern ein wichtiges Projekt und wird über die nächsten Jahre insgesamt 4,1 Mrd. Kanadische Dollar an Investitionen kosten. Unsere ertragsorientierte Dividendenpolitik (Ausschüttungsquote von 40 – 50 % des adjustierten Nettoergebnisses nach Steuern) sorgt für eine attraktive Rendite. Pläne für Aktienrückkäufe haben wir derzeit nicht.

K+S AG (ISIN DE0005240709)

Droht ein Baustopp des Legacy Projektes, sofern die Kalipreise sich wirklich entsprechend den Aussagen von Uralkali entwickeln sollten? Wir werden ein solches wichtiges Vorhaben nicht aufgrund bloßer Spekulationen infrage stellen. Wie sehen Sie die K+S in Bezug auf die Stückkosten im weltweiten Wettbewerb positioniert? Wie lange laufen im Durchschnitt die Verträge mit Ihren Kunden, oder liefern Sie nur zu Spotmarktpreisen?

Quelle: www.finanztreff.de / Kurs am 27.8.2013: 19,39 Euro

AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 19


HV-TERMINE Stand: 26.8.2013, Angaben ohne Gewähr, Quelle: http://www.sdk.org/hauptversammlung.php

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Geschäftsbericht

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Weitere Informationen: Kristina Weber, weber@goingpublic.de GoingPublic Media AG • Hofmannstr. 7a • 81379 München • Tel.: +49 (0)89-2000 339-0 • Fax: +49 (0)89-2000 339-39

Geschäftsjah r 31. März zum 2012


IMPRESSUM

Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pflichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Stefanie Drosihn, Maximilian Fischer, Carolyn Friesl, Marc Nitzsche, Werner W. Rehmet (MyDividends), Harald Rotter, Matthias Wahler Lektorat: Katja Utermöller-Staege Grafik, Layout, Produktion: Stephanie Heinig Redaktionsschluss: 27.8.2013 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den spezifischen Anlagezielen, zur finanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor spezifische Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.

Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzins- trumenten abhängt, die dieser emittiert hat. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten.

Erscheinungsweise: Im zweiwöchentlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/

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AnlegerPlus News 17 | 27.8.2013 | 21

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