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Extra

Börsenpflichtblatt der Börsen München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und Düsseldorf

HV-Bericht Mensch und Maschine SE SdK REALDEPOT Sehr gute Zahlen dank schlechtem Wetter

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Auf dem Weg zum Weltmarktführer Die Pfeiffer Vacuum Technology AG wurde 1890 gegründet und stellt Vakuumpumpen her. Seit 2011 avanciert das Unternehmen zum Komplettanbieter für Vakuumtechnik Seite 6

INDUS Holding AG

INDUS geht in die Offensive Die Aktie des Beteiligungsunternehmens INDUS Holding AG aus Bergisch Gladbach hat ihre Schwächephase überwunden und notiert nunmehr auf Fünf-Jahres-Hoch. Damit hat der Markt die geplante Ertragsoffensive bereits vorweggenommen Seite 11

www.AnlegerPlus.de | Nr. 11 2013 | ISSN 2191-5091

11 | 2013 Inhaltverzeichnis

Seite

Editorial

3

Kurzmeldungen

4

Unternehmensmeldungen Pfeiffer Vacuum AG

6

Ecommerce Alliance AG

8

Leifheit AG

10

Indus Holding AG

11

Dividendenalyse CEWE COLOR Holding AG

12

SdK Extra HV-Bericht Mensch und Maschine SE

13

SdK Realdepot

14

HV-Termine

16

Impressum

18

CEWE COLOR Holding AG

Dividendenperle aus dem SDAX Die CEWE COLOR Holding AG zählt zu den soliden Dividendenzahlern aus dem SDAX. Seit 1997 wird ununterbrochen eine Dividende ausgeschüttet. Insgesamt hat sich die Dividende bis heute mehr als verdoppelt Seite 12

ook uf FacerePlb a s n u us e d eg fin book.com/Anl www.face

KURZMELDUNGEN Börsenindikator für Privatanlegerstimmung | Neuer UBS - Rohstoffindex - ETF | Index-Anpassungen | Warnsignale dubioser Angebote | Importpreise sinken


Damit Ihr Geld nicht rostet, wenn es einmal rastet.

Damit nicht wenn rastet.

Damit Ihr Geld nicht rostet, wenn es einmal rastet. 2,5 % p. a. Basiszins für Wertpapierübertrag von mind. 5.000,– Euro Extra-Zins von 1,0 % p. a., wenn Sie Ihr Depot bei Ihrer alten Bank schließen Bis zu 3,5 % Tagesgeldzinsen p. a. bis 25.000,– Euro Anlagesumme, 6 Monate garantiert

Die Anders Bank. | www.dab.com/depotwechsel Das Angebot gilt für Privatpersonen, die in den letzten 12 Monaten kein Depot und/oder kein Tagesgeldkonto bei der DAB Bank unterhielten. Ausgenommen sind professionelle Finanzdienstleister und von diesen betreute Depots. Sie erhalten 2,50 % Zinsen p. a. auf Ihr Tagesgeldkonto auf einen Betrag von max. 25.000 Euro, wenn Sie Wertpapiere mit Marktwert von mind. 5.000 Euro von einer Fremdbank zur DAB Bank übertragen oder durch Kauf bei der DAB Bank aufbauen und diesen Wertpapiersaldo bis zum Ablauf der Sonderverzinsung (Sonderverzinsungszeitraum = 01.07.13 - 31.12.13) halten. Eine Kombination von Übertrag und Kauf ist ebenfalls möglich. Interne Überträge zwischen DAB Bank Depots werden nicht berücksichtigt. Nicht bewertet werden geschlossene Fonds und Wertpapiere ohne Börsennotierung/Preisstellung der Investmentgesellschaft. Für einen vollständigen Depotübertrag mit Löschung des Depots bei der Fremdbank erhalten Sie eine zusätzliche Verzinsung i.H.v. 1,00 % p. a. (insgesamt dann 3,50 % p. a.) auf einen Betrag von max. 25.000 Euro. Um die zusätzlichen 1,00 % Sonderverzinsung zu erhalten, kreuzen Sie bitte direkt bei der Eröffnung das Kästchen „Weiterhin erteile ich Ihnen den Auftrag, mein Depot aufzulösen und abzuschließen“ auf dem Formular „Auftrag zum Einzug von Konto/Depot“ an. Alles Weitere übernimmt die DAB Bank für Sie. Nachträglich übermittelte Nachweise zur Löschung des Depots bei der Fremdbank benötigen wir spätestens am Stichtag für die Berechnung des Sonderzinses (= 30.06.13 für das 3. Quartal bzw. 30.09.13 für das 4. Quartal 2013). Die Gewährung der Sonderverzinsung (2,50 % bzw. 3,50 % p. a.) ist abhängig von den jeweils zum Quartalsultimo gehaltenen Wertpapiersalden (mind. 5.000 Euro). Falls Sie den Wertpapiersaldo nicht halten, verfällt die Sonderverzinsung für das folgende Quartal. Bis zum Start des Sonderverzinsungszeitraums am 01.07.13 und falls Sie die Bedingungen für die Sonderverzinsung nicht erfüllen, erhalten Sie den Zinssatz gemäß aktuellem Preis- und Leistungsverzeichnis (Stand 04/2013: 0,9 % p. a. bis 25.000 Euro, 0,5 % p. a. darüber).


EDITORIAL

Wohin geht die Reise? Liebe Leserinnen und Leser, „Sell in May and go away“ ist eine alte Börsenweisheit, die besagt, dass Anleger im Mai ihre Aktienpositionen reduzieren und die oft schwächeren Börsenmonate Juni bis September von der Seitenlinie aus betrachten sollten. das könnte umso mehr gelten, als der dAX beinahe täglich neue Höchststände erklimmt und sich viele Marktteilnehmer fragen, wie lange diese Entwicklung noch gut gehen kann. Die Wahrheit sieht anders aus doch in Wirklichkeit sieht die dAX-Performance gar nicht so gut aus. der dAX ist nämlich ein Performance-Index, während die meisten großen Indizes weltweit als Kursindizes dargestellt werden. der Unterschied in den Berechnungen ist die Einbeziehung der dividendenzahlungen. Bei Performance-Indizes werden die dividenden der Unternehmen mit einberechnet. Beim Kursindex (auch Preisindex genannt) hingegen werden lediglich die Kurse der Einzelwerte genommen. Bei den Einzelwerten kommt es regelmäßig zu dividendenausschüttungen, was zu Abschlägen im Kurs führt. der Kursindex ist also um diese dividendenabschläge bereinigt und notiert entsprechend tiefer als der Performance-Index.

Auswahl bleibt Trumpf Es stellt sich somit nicht die Frage, ob in den deutschen Aktienmarkt investiert werden soll, sondern nur, in welche Werte. Anleger, die auf Nummer sicher gehen und die Marktentwicklung als Ganzes mitnehmen wollen, sind mit Zertifikaten wie ETFs auf den dAX sehr gut aufgehoben. Allerdings ist mit IndexZertifikaten naturgemäß keine Outperformance gegenüber dem Referenzindex möglich. Spekulativere Naturen sollten deshalb auf ausgewählte Einzeltitel setzen, die einen hohen positiven Cashflow aufweisen, ordentliche dividenden ausschütten und noch nicht am All-Time-High angekommen sind. Verlustbegrenzung wichtig Egal welche Anlageform man wählt, eines bleibt wichtig: Setzen Sie sich Stop-Loss-Limits, die im Fall eines Kursrutsches greifen und das Kapital weitgehend erhalten. Bei unseren Empfehlungen ist diese Art der Risikobegrenzung unabdingbar, denn eine weitere – und sehr sinnvolle – Börsenweisheit lautet: „Gewinne laufen lassen – Verluste begrenzen.“

daniel Bauer stv. Chefredakteur

Noch Luft nach oben dadurch relativiert sich auch die Ansicht, dAX-Aktien seien mit den neuen Höchstkursen des dAX (Performance-Index) zu teuer. In Wirklichkeit notiert der dAX Kursindex noch 30 % unterhalb seines Allzeithochs aus dem Jahr 2000. das zeigt, dass der dAX gegenüber wichtigen Indizes wie dem dow Jones, der als Kursindex berechnet wird und im Bereich der All-Time-Highs notiert, noch deutliches Nachholpotenzial hat. Hinzu kommt, dass die Finanzmärkte derzeit mit Geld der Notenbanken geflutet werden und die Anleihezinsen auf Rekordtiefständen verharren – beste Aussichten für steigende Aktienkurse.

AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013 | 3


KURZMELDUNGEN

Die Börse Frankfurt präsentiert den Bull/ Bear-Index der Privatanleger, der die Marktmeinung 600 ausgewählter Privatanleger abbildet. Seit 2001 werden institutionelle Anleger im Rahmen des Bull/ Bear-Index nach ihrer Meinung zur Entwicklung des deutschen Aktienmarktes befragt. Fondsmanager, Vermögensverwalter und andere im Markt engagierte, professionelle Investoren geben dabei wöchentlich ihre Einschätzung zur aktuellen Stimmung und der zukünftigen Börsenentwicklung ab. Wie die Gruppe deutsche Börse mitteilte, gibt es nun auch einen Bull/ BearIndex der Privatanleger. dafür werden 600 ausgewählte Privatanleger, die im Markt engagiert sind, zu ihrer Meinung zur Marktentwicklung befragt. damit soll das tatsächliche Anlageverhalten widergespiegelt und konkretere Aussagen zur Marktstimmung ermöglicht werden. die ersten Ergebnisse der Befragung fielen pessimistisch aus. Mit 42,1 Punkten lag der Index unter der 50-Punkte-Marke, die einen optimistischen (über 50 Punkte) von einem pessimistischen (unter 50 Punkte) Markt trennt. Auch institutionelle Anleger sehen bei einem Indexstand von 43,9 Punkten keinen Grund für Optimismus.

Neuer UBS-ETF Der Emittent UBS ETFs plc hat sowohl für private als auch für institutionelle Anleger einen neuen RohstoffindexETF aufgelegt. Seit dem 24.5.2013 sind auf XETRA zwei neue UBS-ETFs handelbar, die erstmals Zugang zu Rohstoffsektoren der CMCIIndexreihe anbieten. der thesaurierende UBS ETFs plc CMCI Composite SF (USd) I-acc (ISIN IE00B56HZd74) richtet sich mit einer Gesamtkostenquote von 1,12 % primär an institutionelle Anleger, während der UBS ETFs plc CMCI Composite SF (USd) A-acc (ISIN IE00B53H0131) vor allem auf Privatanleger ausgerichtet ist. Hier beträgt die Gesamtkostenquote

4 | AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013

1,29 % und die Erträge werden ebenfalls thesauriert. Benchmark ist bei beiden ETFs der CMCI Composite Index aus der Indexreihe Constant Maturity Commodity Index (CMCI). Über die ETFs können Anleger an der Wertentwicklung von 28 Rohstoffkontrakten mit bis zu sieben verschiedenen Fristigkeiten in US-dollar teilhaben. die Gewichtung der fünf im CMCI enthaltenen Rohstoffsektoren Energie, Edel- und Industriemetalle, Landwirtschaft und Lebendvieh erfolgt zu zwei dritteln nach wirtschaftlichen Faktoren wie Inflationsraten sowie Bruttoinlandsprodukt in den USA, der EU und Japan und zu einem drittel nach Liquidität, gemessen an Open Interest und Marktvolumen.

Index-Anpassungen Am 5.6.2013 tagt turnusgemäß der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse. Auch wenn der nächste ordentliche Anpassungstermin der deutschen Börse für die Aufnahme von Unternehmen in einen der vier deutschen Indizes erst im September stattfindet, tagt der Arbeitskreis Aktienindizes turnusgemäß am Mittwoch, dem 5.6.2013. dabei wird entschieden, ob Umstellungen in dAX, MdAX, SdAX oder TecdAX anstehen. Aus Analystenkreisen ist zu hören, dass die im Februar 2013 emittierte LEG Immobilien AG in den MdAX aufrücken könnte, da sie die für die sogenannte „Fast-EntryRegel“ notwendigen Voraussetzungen hinsichtlich Marktkapitalisierung des Streubesitzes und Börsenumsatz erfüllt. der Börsengang des Wohnungskonzerns war mit rund 1,2 Mrd. Euro bisher einer der größten des Jahres in deutschland. Sollte LEG aufsteigen, wären insgesamt fünf Immobilienkonzerne im 50 Werte umfassenden MdAX vertreten, nämlich neben LEG die deutsche Wohnen AG, die Gagfah Group, die GSW Immobilien AG und die TAG Immobilien AG. Aus dem MdAX weichen müsste Analystenschätzungen zufolge die Hamburger

Hafen und Logistik AG (HHLA), da sie die geringste Kapitalisierung aller MdAXWerte aufweist. die HHLA dürfte somit in den SdAX absteigen und hier die IVG Immobilien AG verdrängen, die schon länger ein dasein als Pennystock fristet und aufgrund ihrer enorm hohen Verschuldung in die Bredouille geraten ist. Für den dAX und TecdAX werden keine Anpassungen erwartet. © wladi - Fotolia.com

Indikator für Privatanlegerstimmung

Warnsignale beachten Anleger lassen sich viel zu oft auf dubiose Angebote ein, nur um eine noch höhere Rendite zu erhalten. Um nicht auf Betrüger reinzufallen, sollten Anleger deshalb deutliche Warnsignale beachten. Gerade jetzt, in Zeiten historisch niedriger Zinsen, lassen sich Anleger auf der Suche nach höheren Renditen immer wieder auf dubiose Angebote ein. das beklagt der Bundesverband deutscher Banken, kurz: Bankenverband, in einer aktuellen Pressemitteilung. die Polizei konnte 2012 zwar mit 96,6 % fast alle erfassten Anlagebetrugsdelikte aufklären, die Geschädigten sahen ihr Geld jedoch meist nicht wieder. deshalb empfiehlt der Bankenverband, auf folgende deutliche Warnsignale zu achten: Der Telefonkontakt: Es ist zwar gesetzlich verboten, aber trotzdem versuchen viele unseriöse Anbieter, übers Telefon den ersten Kundenkontakt aufzubauen und im schlimmsten Fall sogar Produkte direkt via Telefon zu verkaufen. Anleger sollten sich hier gar nicht erst auf ein Gespräch einlassen und lieber gleich auflegen. Das Gewinnversprechen: Anlagebetrüger versprechen astronomische Renditen und wollen Anleger damit zu leichtsinnigen und unbedachten Entscheidungen verleiten. In solchen Fällen


KURZMELDUNGEN

empfiehlt der Bankenverband als Orientierungshilfe eine Rendite von bis zu 2 %, die sichere Anlagen derzeit liefern. denn auch zehnjährige Bundesanleihen liegen aktuell bei etwa 1,5 % Rendite. deutlich höhere Renditegarantien sollten als unseriös betrachtet werden. Die Provision: Überzogene Provisionsforderungen sprechen dafür, dass der Anlagespezialist eher den eigenen Gewinn als den des Kunden im Sinn hat. Wenn sich zeigt, dass Provisionen verschleiert oder falsch ausgewiesen sind, sollten Anleger unbedingt die Finger von dem Angebot lassen. Die Anschrift: Ist der Geschäftssitz von dem Vertragspartner oder dem Vermittler in einem exotischen Land, können geschädigte Anleger ihre rechtlichen Ansprüche nur schwer oder gar nicht durchsetzen. das ist ebenfalls ein Anzeichen für Anlagebetrüger. Der Abschluss: Anlagebetrüger setzen Anleger häufig damit unter druck, dass das Geschäft limitiert und eine sofortige Entscheidung nötig sei, um Spitzengewinne mitzunehmen. die Erfahrung des Bankenverbands zeigt aber, dass übereilte Entscheidungen oft vom Anleger bereut werden. Die Folgegeschäfte: Um potenzielle Anleger zu ködern, schütten Anlagebetrüger oft aus einem ersten Geschäft mit geringem Kapitaleinsatz stattliche Gewinne aus. dem Kunden wird in dem Zuge meist ein neues Angebot mit einer erheblich größeren Anlagesumme unterbreitet. Auch hier warnt der Bankenverband vor betrügerischer Absicht: Beim Folgegeschäft kann es passieren, dass der Anleger sein Geld nicht wiedersieht. Generell gilt: Wer auf einen Anlagebetrüger hereingefallen ist, sollte sofort bei der Polizei Anzeige erstatten.

Importpreise sinken Vor allem günstige Energieimporte führten im April 2013 zu niedrigeren Importpreisen als im April 2012.

Wie das Statistische Bundesamt (destatis) mitteilte, sanken die Importpreise im April 2013 im Vergleich zum April 2012 so stark wie zuletzt im November 2009. die Preise für nach deutschland importierte Produkte waren im April 3,2 % niedriger als im Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat März fiel der Einfuhrpreisindex im April 2013 um 1,4 %. Hintergrund dafür ist vor allem der niedrige Einfuhrpreis für Energie. Im April 2013 lag dieser um

11,7 % niedriger als im April des vorigen Jahres. Im Vergleich zu März 2013 sanken die Preise für Energieimporte um 4,4 %. Andere Produkte wie Rohkaffee und Steinkohle waren im Import ebenfalls deutlich günstiger als im April 2012. Auch die Ausfuhrpreise sanken im April im Vergleich zum Vorjahr, jedoch nur um 0,4 %. Zum Vormonat März 2013 fiel der Ausfuhrpreisindex um 0,2 %.

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BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877ISIN WKN

DE 0005261606 526 160

Dividendenbekanntmachung Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft hat am 23. Mai 2013 beschlossen, den im Jahresabschluss 2012 ausgewiesenen Bilanzgewinn zur Zah­ lung einer Dividende von EUR 0,40 pro Stückaktie zu verwenden. Die Dividende wird ab 24. Mai 2013 grundsätzlich unter Abzug von 25 % Kapital­ ertragsteuer und des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritäts­ zuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) ausgezahlt. Bei inländischen Aktionären wird die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer vorge­ nommen, wenn sie ihrer Depotbank eine Nichtveranlagungsbescheinigung des für sie zuständigen Finanzamts eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen Freistellungsauftrag erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist. Mit dem Steuerabzug gilt die deutsche Einkommensteuer für private Kapitalerträge als abgegolten (Einführung der so genannten Abgeltungsteuer zum 01.01.2009). Unabhängig davon kann auf Antrag die Dividende zusammen mit den übrigen Kapitalerträgen in die Einkommensteuerveranlagung einbezogen werden, wenn dies zu einer niedrigeren individuellen Einkommensteuer führt. Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer ein­ schließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbe­ trages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2017 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53225 Bonn, eingegangen sein. Bremen, im Mai 2013 BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877DER VORSTAND AnlegerPlus News 08 | 23.4.2013 | 5


© Pfeiffer Vacuum Pressebild

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Auf dem Weg zum Weltmarktführer

Lecksucher wie der ASM 340 werden z.B. bei der Produktion von Airbagkartuschen eingesetzt.

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG (ISIN DE0006916604) wurde 1890 gegründet und stellt Vakuumpumpen her. Seit 2011 avanciert das Unternehmen zum Komplettanbieter für Vakuumtechnik.

Viele Produkte und Artikel des täglichen Lebens können nur in speziellen Vakuumkammern unter druckbedingungen hergestellt werden, die mit denen im Weltraum vergleichbar sind. Pfeiffer Vacuum bietet entsprechende Lösungen aus einer Hand. die hergestellten Produkte werden durch enge Kooperation mit Kunden aus unterschiedlichen Branchen kontinuierlich optimiert. das ist nicht nur gut für die Kunden, sondern auch für die Aktionäre.

rückgang ist nahezu ausschließlich auf die Schwäche der Solarindustrie zurückzuführen. „Außerdem haben wir inzwischen auch alle mit dem Erwerb von adixen neu hinzugekommenen Vertriebsmitarbeiter auf die alte Pfeiffer-Vacuum-Philosophie eingeschworen, nicht unbedingt jeden Auftrag anzunehmen. Wir erkaufen uns keinen Auftrag, indem wir auf Profitabilität verzichten“, führte der Vorstandsvorsitzende Manfred Bender auf der Hauptversammlung (HV) am 28.5.2013 aus.

Geschäftsverlauf 2012

Konstante Ausschüttungsquote

2011 übernahm Pfeiffer Vacuum die Geschäftseinheit adixen von Alcatel-Lucent. durch diese Akquisition und die bereits zu Jahresbeginn 2010 vollzogene Übernahme des Göttinger Vakuumkammerherstellers Trinos Vakuum-Systeme GmbH stieß das Unternehmen in eine neue dimension vor. das Produktportfolio ergänzt das klassische Pfeiffer-Vacuum-Geschäft in wichtigen Schlüsselbereichen. durch die Akquisitionen avancierte das Unternehmen als Pfeiffer Vacuum Technology AG zum Komplettanbieter für Vakuumtechnik und scheint damit bestens gerüstet für künftiges Wachstum – nicht zuletzt aufgrund der technologisch führenden Stellung sowie einer ausgewogenen Struktur bezüglich Kundengruppen und Märkten.

2012 verbuchte Pfeiffer Vacuum trotz erheblicher Abschreibungen aufgrund der Neuerwerbungen einen Nettojahresgewinn von 45,25 Mio. Euro und damit zum dritten Mal in Folge einen Rekordgewinn in der über 120-jährigen Unternehmensgeschichte. davon wird ein großer Teil an die Aktionäre ausgeschüttet. Bei einer dividende von 3,45 Euro je Aktie nach 3,15 Euro im Vorjahr entspricht die Ausschüttungsquote 75 % des Konzerngewinns.

2012 lag der Fokus des Vorstands auf der Integration dieser Akquisitionen in das Unternehmen. Und die scheint zu glücken: Obwohl der Umsatz 2012 um gut 11 % rückläufig war, konnte das Ergebnis nach Steuern um 9 % und die Eigenkapitalquote um knapp 7 Prozentpunkte gesteigert werden. der Umsatz-

6 | AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013

diese Quote ist seit 2006 gleichgeblieben. Und mit einer Eigenkapitalquote von 65,8 % ist das Unternehmen für die Zukunft weiter bestens gerüstet. die liquiden Mittel sind höher als die Bankverbindlichkeiten, so dass praktisch keine Schulden bestehen. da ist es auch nicht verwunderlich, dass der Aktienkurs im abgelaufenen Geschäftsjahr weit besser lief als der TecdAX, in dem das Unternehmen gelistet ist: Auf Jahressicht stieg der Kurs um 38 %, der TecdAX um 21 %. Fortsetzung nächste Seite


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Verhaltenes erstes Quartal Im ersten Quartal 2013 halbierte sich der Umsatz von Pfeiffer Vacuum im Halbleitermarkt gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres, während die anderen Produktgruppen relativ konstant blieben. der Umsatz des ersten Quartals 2013 ist dennoch gegenüber dem Vorjahresquartal um 24,2 % auf 100 Mio. Euro zurückgegangen. Prognosen sagen allerdings eine Belebung des Halbleitermarktes im zweiten Halbjahr 2013 voraus, so dass auch Pfeiffer Vacuum mit einer anziehenden Nachfrage rechnet. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen Umsätze zwischen 420-450 Mio. Euro. Ein positiver Effekt war im ersten Quartal 2013, dass sich nach einigen Quartalen mit kontinuierlichen Rückgängen der Auftragseingang verbesserte. der liegt mit 104 Mio. Euro zwar deutlich unter den 137 Mio. Euro des Vorjahres, aber über den 97 Mio. Euro des Vorquartals. dennoch blieb der Vorstandsvorsitzende Bender auf der HV zurückhaltend, was den Ausblick für 2013 angeht, da man „derzeit noch nicht sicher sein kann, ob die Erholung des Halbleitermarkts in einem spürbaren Ausmaß noch in diesem Jahr kommt.“ des Weiteren litt die Gewinnspanne durch die Akquisitionen der letzten Jahre: Sie ging von einst 20 % auf 11,9 % (2011) zurück, weshalb einige Analysten Pfeiffer Vacuum nicht auf

ihrer Empfehlungsliste haben. Wir halten die Aktie für langfristig orientierte Anleger aufgrund Ihrer soliden Eigenkapitalbasis, der aktionärsfreundlichen Ausschüttungspolitik und der Geschäftsaussichten dennoch weiter für empfehlenswert. Zumal die EBIT-Marge 2012 gegenüber dem Vorjahr um knapp 3 % auf 14,7 % gesteigert werden konnte. Für 2013 erwartet Bender zwar nur eine Marge um 12 % – mittelfristig habe man jedoch deutlich ehrgeizigere Margenziele. Elmar Beßlich

Pfeiffer Vacuum Technology AG (ISIN dE0006916604)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 4.6.2013: 81,85 Euro

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Ein guter Gründ:

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© cirquedesprit - Fotolia.com

UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Ecommerce Alliance AG

Vor der Neubewertung Seit dem Crash des Neuen Marktes sind die Deutschen vorsichtig, was Internetfirmen angeht. Das wirkt sich auch auf E-Commerce-Unternehmen aus, obwohl sich hier ein Blick durchaus lohnen kann. Bestes Beispiel dafür ist die Ecommerce Alliance AG (ISIN DE000A1C9YW6).

Während in Amerika bereits wieder Milliardensummen für Übernahmen im Bereich des E-Commerce bezahlt werden, sitzt in deutschland die schlechte Erinnerung an die Zeiten des Neuen Marktes tief im Gedächtnis der Anleger. Börsennotierte Unternehmen aus diesem Bereich werden deshalb oft stiefmütterlich behandelt, auch wenn das Geschäftsmodell Erfolg verspricht. Ein gutes Beispiel dafür ist die Ecommerce Alliance AG.

Beteiligungen im E-Commerce Erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen sind in vielen Fällen Teil einer Beteiligungsgesellschaft oder Mediengruppe und für den freien Handel nicht zugänglich. Es gibt für interessierte Ecommerce Alliance AG (ISIN dE000A1C9YW6)

Anleger daher nur wenige Möglichkeiten, an den Chancen dieses dynamisch wachsenden „E-Commerce“-Marktes zu partizipieren. Eine dieser Möglichkeiten bietet die Ecommerce Alliance AG. Sie leitet eine Unternehmensgruppe, die mit unterschiedlichen E-Commerce-Geschäftsmodellen im deutschen und europäischen Markt aktiv ist. die Gruppe baut eine über die gesamte Online-Wertschöpfungskette ausgelegte starke Allianz auf. der Fokus liegt dabei auf den Geschäftsfeldern Ecommerce Brands, Ecommerce Services und Ecommerce Media. Bekannte Marken, die zum Beteiligungskreis des Unternehmens gehören, sind beispielsweise der Shopping-Club Pauldirekt oder der T-Shirt-Vertrieb Shirtinator.

Wachstum angesagt Für 2012 geht das Unternehmen von einem zweistelligen Umsatzwachstum aus, das EBITdA soll positiv sein. Genaueres werden Anleger am 5.6.2013 mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2012 erfahren. Wir rechnen mit einem Umsatz von mehr als 30 Mio. Euro bei einem allerdings nur marginal positiven EBITdA. doch die 2012er Zahlen sind – wenn auch noch gar nicht veröffentlicht – bereits Makulatur. denn 2013 dürfte sich das Unternehmen in neuen dimensionen bewegen.

Quelle: Charttool www.finanztreff.de / Kurs am 4.6.2013: 10,95 Euro

Fortsetzung nächste Seite

8 | AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

Erfolgreiche Exits und interessante Perspektiven Zum einen gelangen der Ecommerce Alliance AG Anfang des Jahres eine Reihe von Exits: Es wurden die Minderheitsanteile an der 52weine GmbH und der NetMoms GmbH veräußert und im März meldete die Gesellschaft dann den gewinnbringenden Ausstieg aus dem Onlineshop posterjack. Zum anderen sucht das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung und beabsichtigt die Fokussierung auf den stark wachsenden mobilen E-Commerce- und Smartphone-Markt. Ein wichtiger Baustein dieser Strategie dürfte der im März verkündete Einstieg ins Smartphone- und Tablet-Geschäft sein. dabei wurden mehrheitlich die Wap-Telecom GmbH aus Trier und die dazugehörigen Tochtergesellschaften Axxamo, Getmobile und Getsmart übernommen. die Wap-Telecom GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzvolumen von über 130 Mio. Euro und sollte so der Ecommerce Alliance AG für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz in ähnlicher Größenordnung bescheren.

Aktiendeal schont Kasse Finanziert wurde die Transaktion über eine Sachkapitalerhöhung, die die Barmittel der Gesellschaft schonte. Insgesamt wurden 519.413 neue Aktien aus genehmigtem Kapital ausgegeben, so dass das Grundkapital jetzt bei 2.077.655 Aktien liegt. Auf Basis dieser Aktienzahl und dem aktuellen Kurs von etwa 11 Euro wird das Unternehmen an der Börse derzeit mit rund 23 Mio. Euro bewertet – nicht viel, wenn man die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr und das Beteiligungsportfolio betrachtet. die Aktie ist für spekulative Anleger zum Kauf bis 12 Euro interessant, das mittelfristige Kursziel siedeln wir bei mindestens 20 Euro an und ein Stop-Loss-Limit sollte bei 8 Euro gesetzt werden.

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Leifheit AG

Traditionsunternehmen mit Dividendencharme Mit den Kernmarken „Leifheit“ und „Soehnle“ ist die in Nassau an der Lahn beheimatete Leifheit AG (ISIN DE0006464506) einer der führenden europäischen Anbieter von Haushaltsprodukten. Die Aktie des konservativ geführten Unternehmens bietet eine dividendenstarke Einstiegschance.

die im Jahr 1959 gegründete Leifheit AG ist seit 1984 börsennotiert. die bekannten Marken stehen für hochwertige und innovative Produkte mit hohem Gebrauchsnutzen und wegweisendem design. dabei fokussiert sich Leifheit auf die Bereiche Reinigen, Wäschepflege, Küche und Waagen. die Leifheit-Gruppe beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Leifheit trotz eines leichten Umsatzrückgangs ein stabiles Ergebnis erzielen. der Konzernumsatz erreichte 55,6 Mio. Euro – ein Rückgang von 4,2 %. das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieb in den ersten drei Monaten 2013 insbesondere aufgrund von positiven Währungseffekten mit 2,8 Mio. Euro auf dem guten Niveau des Vorjahres.

Altaktionäre melden Übernahmegespräche Im November 2012 meldeten die Mehrheitsgesellschafter HOME Beteiligungen GmbH, die mit rund 49 % am Grundkapital beteiligt ist, und MKV Verwaltungs GmbH, die rund 10 % an Leifheit hält, die Absicht, ihre Beteiligung an Leifheit außerbörslich zu veräußern. Unterstützt werden sollte der Verkaufsprozess durch BNP Paribas. die Gesellschaften, hinter denen die Unternehmerfamilien Schuler-Voith und Knapp-Voith stecken, gaben persönliche Gründe für ihre Entscheidung an. der Aktienmarkt reagierte sehr positiv auf diese Meldung, der Aktienkurs kletterte von rund 26 Euro auf bis zu knapp 36 Euro.

einen Verkauf erzielt werden konnte. der Aktienkurs geriet deutlich unter druck, aktuell notiert die Aktie bei nur noch etwa 30 Euro.

Hohe Dividendenrendite Auf Basis dieses Kursniveaus lässt sich die dividendenzahlung aber durchaus sehen. Auf der am 6.6.2013 stattfindenden Hauptversammlung steht eine Ausschüttung von 1,50 Euro je Aktie auf der Tagesordnung. das entspricht einer dividendenrendite von satten 5 %. doch nicht allein die dividendenzahlung erscheint attraktiv. Unter Berücksichtigung der 250.000 eigenen Aktien wird die Gesellschaft derzeit mit rund 140 Mio. Euro bewertet. das ist nicht zu viel, vor allem wenn man berücksichtigt, dass Leifheit keine Bankverbindlichkeiten aufweist und per 31.3.2013 über liquide Mittel von 38 Mio. Euro verfügt. Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich interessierten Aktionären die Aktie bis 31 Euro zum Kauf, unser mittelfristiges Kursziel liegt bei 40 Euro, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 25 Euro gesetzt werden.

Leifheit AG (ISIN dE0006464506)

Alles bleibt beim Alten Sehr überraschend kam dann am 23.5.2013 die Kehrtwende. Wie das Unternehmen mitteilte, werden die Großaktionärsfamilien ihre Beteiligung von rund 60 % an der Leifheit AG weiter halten, die im dezember 2012 ergebnisoffen begonnenen Verkaufsgespräche wurden gestoppt. Hintergrund dafür sei, dass trotz großen Interesses in- und ausländischer Investoren aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen keine Einigung über

10 | AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013

Quelle: Charttool www.finanztreff.de / Kurs am 4.6.2013: 27,50 Euro


UNTERNEHMENSMELDUNGEN

INDUS Holding AG

INDUS geht in die Offensive Die Aktie des Beteiligungsunternehmens INDUS Holding AG (ISIN DE0006200108) aus Bergisch Gladbach hat ihre Schwächephase überwunden und notiert nunmehr auf Fünf-Jahres-Hoch. Damit hat der Markt die geplante Ertragsoffensive bereits vorweggenommen.

Tatsächlich hat sich Firmenchef Jürgen Abromeit zum Ziel gesetzt, das derzeit aus 39 Beteiligungen bestehende Portfolio zu ergänzen und noch in diesem Jahr mindestens zwei Gesellschaften dazu zu kaufen. Gleichzeitig sollen die vorhandenen Töchter weiterentwickelt und deren Ertragsstärke ausgebaut werden. damit steht das Unternehmen nach der Konsolidierung der vergangenen Jahre vor einem neuen Wachstumsschub. dazu hat die Unternehmensführung einen Entwicklungsplan mit dem Namen „Kompass 2020“ erarbeitet, in dem die Wachstumsstrategie für die kommenden Jahre definiert ist. Zukaufen will INdUS in den Bereichen Automatisierung, Technik & Umwelt sowie in der Logistik. Gleichzeitig will INdUS seine Abhängigkeit vom stagnierenden deutschen Markt verringern, wo derzeit noch die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet wird, und stärker im Ausland expandieren – vor allem in Asien.

Budde-Gruppe gekauft Bereits im Januar ist INdUS mit der Akquisition der restlichen Anteile an der Budde-Gruppe ein guter Auftakt gelungen. „Mit Budde haben wir ein mittelständisches Unternehmen mit dem Fokus Logistik erworben und damit eines unserer definierten Zielsegmente erschlossen“, sagte Vorstandschef Jürgen Abromeit bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal Ende Mai. Nun soll noch eine zweite Übernahme erfolgen.

schuss kletterte im Jahresvergleich um knapp 9 % auf 12,3 Mio. Euro. Mit Blick auf die forcierte Akquisitionsstrategie bestätigte INUdS-Chef Abromeit den Ausblick für 2013. demnach will er den 2012 erzielten Umsatz von 1,1 Mrd. Euro leicht übertreffen. Angestrebt werden Erlöse von 1,1-1,3 Mrd. Euro. das operative Ergebnis von 2012 (106 Mio. Euro) soll nach den Worten Abromeits „mindestens“ erreicht werden. Bei den Anlegern des im SdAX notierten Unternehmens kommt die Strategie gut an und auch der Chart der INdUSAktie sieht vielversprechend aus: Mit dem durchbrechen des 2011er-Hochs (24,90 Euro) hat die Aktie den deckel gelüftet. diese zur Unterstützung mutierte Marke sollte nun nicht mehr gerissen werden, um das positive technische Szenario nicht zu gefährden. Ein neues technisches Kaufsignal würde die Aktie mit einem Anstieg über das Fünf-Jahres-Hoch bei 26,50 Euro liefern. Für Abromeit ist die Hausse der Aktie in den vergangenen Monaten ein Grund zur Freude. „dieser Vertrauensbeweis des Kapitalmarkts freut uns sehr, denn er zeigt uns, dass der Markt das bislang Erreichte sowie auch unsere Zielsetzungen honoriert“, so der Vorstand in seinem jüngsten Brief an die Aktionäre. Stefan Siebert Hinweis: der Autor hält Aktien der INdUS Holding AG.

Geld für Zukäufe hat INdUS allemal. die Firma verfügt über eine komfortable Liquidität von 107,5 Mio. Euro und eine Eigenkapitalquote von rund 39 %. darüber hinaus verlief das erste Quartal weitgehend erwartungsgemäß. der Umsatz legte im Jahresvergleich um gut 2 % zu. Vor allem im Maschinen- und Anlagenbau (+22 %) sowie in der Medizin- und Gesundheitstechnik (+13 %) sprudelten die Erlöse. die Sparten Bau/ Infrastruktur, Fahrzeugtechnik und Metalltechnik entwickelten sich hingegen rückläufig.

INDUS Holding AG (ISIN dE0006200108)

Ausblick bestätigt die Ertragssituation setzte sich mit einer EBIT-Marge von 9 % auf dem Niveau des vierten Quartals 2012 fort. der Über-

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 4.6.2013: 26,43 Euro

AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013 | 11


DIVIDENDENANALYSE

CEWE COLOR Holding AG

Dividendenperle aus dem SDAX Die CEWE COLOR Holding AG (ISIN DE0005403901) zählt zu den soliden Dividendenzahlern aus dem SDAX. Seit 1997 wird ununterbrochen eine Dividende ausgeschüttet. Insgesamt hat sich die Dividende bis heute mehr als verdoppelt.

CEWE COLOR wurde 1961 gegründet und ging im Jahr 1993 an die Börse. die Aktie ist heute im SdAX gelistet. der Konzern mit Sitz in Oldenburg ist vor allem in der Produktion von digitalbildern, CEWE Fotobüchern, personalisierten Geschenkartikeln und analogen Filmentwicklungen tätig. das Unternehmen ist mit 3.300 Mitarbeitern an 13 Produktionsstandorten in 24 europäischen Ländern präsent. Im letzten Jahr wurden rund 2,5 Mrd. Fotos, 5,6 Mio. Fotobücher sowie Foto-Geschenkartikel an über 34.000 Handelskunden ausgeliefert. CEWE COLOR erwirtschaftet rund 90 % des Ertrags im letzten Quartal des Jahres. Viele Kunden erstellen dann Fotobücher oder andere Foto-Geschenkartikel wie bedruckte T-Shirts und verschenken diese zu Weihnachten an ihre Liebsten.

Neues Geschäftsfeld soll Ertragskraft stärken Ein stabiles Geschäftsfeld ist die Abwicklung von Fotoarbeiten in drogeriemärkten oder Handelsketten. Im neuen Geschäftsfeld Online-druckservice werden hingegen Werbedrucksachen über verschiedene Vertriebsplattformen vermarktet. der Bereich wurde im Februar 2012 durch die Akquisition von Saxoprint gestärkt. CEWE COLOR erwartet sich von diesem wachsenden Markt des Online-drucks für Unternehmen, der bequem und schnell per Internet bestellbaren druckartikel, eine Stärkung der Ertragskraft. Für 2013 ist hier ein Umsatzzuwachs um 40 % auf 60 Mio. Euro geplant – und spätestens 2016 soll der Sektor mehr als 100 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften.

CEWE COLOR Holding AG (ISIN dE0005403901)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 4.6.2013: 34,97 Euro

12 | AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013

Erstmals eine halbe Milliarde Euro Umsatz CEWE COLOR hat im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 503,3 Mio. Euro erwirtschaftet (Vorjahr 469,0 Mio. Euro) und damit erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz erzielt. das Nachsteuerergebnis stieg um 1,3 % auf 18,8 Mio. Euro. Auch in dieses Jahr ist der Konzern gut gestartet. In den ersten drei Monaten legte der Umsatz der Niedersachsen um 11,6 % auf 106,6 Mio. Euro zu. das Ergebnis nach Steuern lag im ersten Quartal, dem traditionell schwächsten der vier Quartale eines Jahres, mit -6,78 Mio. Euro leicht über den Zahlen des Vorjahrs (-7,08 Mio. Euro). Für 2013 wird insgesamt ein Umsatzplus von bis zu 5 % erwartet.

Dividende hat sich verdoppelt Von 1997 (0,72 Euro dividende für 1996) bis heute wurde jedes Jahr eine dividende bezahlt. In diesem Zeitraum hat sich die Ausschüttungssumme mehr als verdoppelt. In diesem Jahr sollen 1,45 Euro an die Aktionäre ausbezahlt werden, was die Hauptversammlung am 5.6.2013 noch beschließen muss. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Anhebung um 3,6 %. Im letzten Jahr lag der Zuwachs bei 12 %. Auf Basis des aktuellen Börsenkurses von 34,95 (Stand: 29.5.2013) Euro entspricht die geplante Auszahlung einer dividendenrendite von 4,15 %. die derzeitige Marktkapitalisierung liegt bei 255 Mio. Euro. Seit Jahresanfang liegt die Aktie mit rund 11 % im Plus und weist trotz eines kurzen Einbruchs Ende Februar einen intakten Aufwärtstrend auf. Vom Höchstkurs bei über 50 Euro im Jahr 2006 ist der Titel allerdings noch ein gutes Stück entfernt. Größter Einzelaktionär mit einem Paket von 27,4 % ist heute die Erbengemeinschaft des Firmengründers.

Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de www.MyDividends.de


HV-BERICHT

Mensch und Maschine Software SE

Bis 2018 soll der Gewinn 1 Euro je Aktie erreichen Die Hauptversammlung der Mensch und Maschine Software SE (ISIN DE0006580806) in Weßling war in diesem Jahr mit etwa 100 Aktionären schwach besucht. Schuld waren wohl die vielen Konkurrenzveranstaltungen im nahen München.

An den Unternehmenszahlen kann es jedenfalls nicht gelegen haben, dass die Hauptversammlung (HV) so schwach besucht war. das Geschäft entwickelt sich nach der Umstellung des Geschäftsmodells, über die wir in AnlegerPlus 7/2011 berichtet haben, planmäßig positiv. Mit Zukäufen in Italien, Rumänien und Frankreich hat Mensch und Maschine (MuM) seine Stellung als einer der führenden europäischen Anbieter von CAd/CAMLösungen weiter ausgebaut. das Unternehmen ist nun an über 50 Standorten in 14 europäischen Ländern vertreten und verfügt über Vertriebsniederlassungen in Japan, Asien/Pazifik und in den USA. Wie Firmenchef Adi drotleff auf der HV ausführte, werden 2013 eventuell noch ein bis zwei Akquisitionen hinzukommen. Strategische Gründe für die Verbesserung der Marktposition sieht er allerdings nicht mehr. die Erwartungen aus der Veräußerung des distributionsgeschäfts scheinen sich ebenfalls zu erfüllen: Es sieht so aus, als ob zusätzlich zum fixen Preis von 18 Mio. Euro der komplette variable Anteil von 10 Mio. Euro vereinnahmt werden kann.

Rohmarge gesteigert das mit der Neuaufstellung des Geschäftsmodells verbundene Ziel, die Verbesserung der Marge, wurde erreicht. der Umsatz reduzierte sich im Geschäftsjahr 2012 mit der Aufgabe des margenschwachen distributionsgeschäfts zwar planmäßig nochmals kräftig auf 118,8 Mio. Euro (Vorjahr 191,7 Mio. Euro). die Rohmarge sprang hingegen wie angekündigt deutlich nach oben auf 53 % (Vj. 36,5 %). dennoch verminderte sich das Konzernergebnis auf 3,6 Mio. Euro (Vj. 6,8 Mio. Euro). Im Vorjahreswert waren allerdings Sondereffekte aus der Aufgabe des distributionsgeschäfts enthalten gewesen. darum bereinigt hat sich das Ergebnis je Aktie (EPS) des Geschäftsjahres 2012 auf 0,24 Euro (Vj. 0,09 Euro) mehr als verdoppelt. die Hauptversammlung, auf der es erstmals überhaupt keine einzige Wortmeldung gab, beschloss eine unveränderte dividende von 0,20 Euro. dieses Niveau soll laut drotleff solange beibehalten werden, bis eine Erhöhung aus dem Free Cashflow finanzierbar ist. Voraussichtlich wird das 2014 oder 2015 der Fall sein. Wichtig war dem Firmenchef der Hinweis, dass die dividende noch auf absehbare Zeit ohne Abzug der Abgeltungssteuer aus dem steuerlichen Einlagenkonto gezahlt werden kann.

Aktie mit Potenzial Für die Zukunft ist der Firmenchef sehr optimistisch gestimmt. Bis 2015 erwartet er aus organischem Wachstum und durch Akquisitionen wieder eine Umsatzausweitung auf rund 200 Mio. Euro. Bei einer Rohmarge von dauerhaft über 50 % ergibt sich daraus nach seiner Rechnung ein EBITdA von über 15 Mio. Euro und ein Nettoergebnis von rund 7,5 Mio. Euro, was etwa 0,50 Euro je Aktie entspricht. 2016 ist dann noch einmal ein Gewinnsprung zu erwarten, da dann die Schuldentilgung aus den vielen Akquisitionen des Jahres 2009 beendet ist. Spätestens 2018 soll das EPS laut drotleff etwa 1 Euro betragen. Für die Aktie würde schon ein Wert in der Nähe dieses Niveaus einiges Potenzial eröffnen, nachdem sie immer noch um die Marke von 5 Euro pendelt – in den letzten zwei Jahren hat sich per saldo beim Aktienkurs nichts getan, obwohl sich die geschäftliche Situation seither zweifellos verbessert hat. Wir stufen MuM nach wie vor als interessantes Investment ein. Selbst ohne Kursbewegungen gibt es eine attraktive Basisverzinsung von 4 %. Zudem scheinen die Risiken überschaubar. Fast die Hälfte der Anteile an der MuM hält der Gründer und Firmenchef Adi drotleff. Er sorgt seit vielen Jahren für Stabilität und eine langfristig solide Unternehmensentwicklung. Matthias Wahler Hinweis: der Autor hält Aktien der Mensch und Maschine SE.

Mensch und Maschine Software SE (ISIN dE0006580806)

Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 4.6.2013: 4,92 Euro

AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013 | 13


REALDEPOT

Sehr gute Zahlen dank schlechtem Wetter Während das schlechte Wetter für einen Umsatzrückgang bei COLEXON gesorgt hat (siehe hierzu die Ausgabe 10/2013 der AnlegerPlus News), trieb der erhöhte Heizbedarf die Umsätze und das Ergebnis der Fernheizwerk Neukölln AG nach oben. Infolge des höheren Fernwärmeabsatzes ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 1,9 Mio. Euro und damit um über 15 % gestiegen. die Erlöse aus der Stromeinspeisung lagen mit 0,5 Mio. Euro annähernd auf Vorjahresniveau. der Materialaufwand für Brennstoffe, Wärme- und Strombezug stieg folglich auch um 13 %. Positiv anzumerken ist, dass die Strombezugskosten gegenüber dem Vorjahr infolge der Eigenversorgung mit dem erzeugten Strom aus den neuen Blockheizkraftwerken um über 55 % gesenkt werden konnten. dem Anstieg der Materialaufwendungen von 0,8 Mio. Euro steht ein Umsatzanstieg von 1,9 Mio. Euro gegenüber, sodass sich per saldo ein Zuwachs in Höhe von 18 % und damit ein Rohertrag deutlich über dem Vorjahresniveau ergibt. das EBIT lag folglich per Ende April 2013 mit 4,2 Mio. Euro um 0,8 Mio. Euro über dem des Vorjahres. Für das Gesamtjahr sind wir daher optimistisch, dass das Ergebnis des Vorjahres entgegen den Planungen des Vorstandes übertroffen werden kann und somit erneut eine attraktive dividende gezahlt werden wird.

Ordentliche Zahlen Auch die AGROB Immobilien AG ist gut in das Geschäftsjahr 2013 gestartet, wie die Zahlen des ersten Quartals 2013 zeigen. die Auslastung der seit Jahresbeginn geringfügig auf 93.900 m² erhöhten Vermietungskapazitäten im Bereich der Hauptnutz-

14 | AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013

flächen hat sich aufgrund von Flächenrückgaben bei Ablauf des jeweiligen Mietvertrages zum Jahresende 2012 auf 96 % reduziert. Insofern ist auch die im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 4,2 % auf 2,73 Mio. Euro rückläufige Gesamtleistung dieser Entwicklung geschuldet. Hierzu beigetragen haben jedoch auch die neu verhandelten Mietverträge. dank eines erwartungsgemäß erneut rückläufigen Zinsaufwandes infolge reduzierter Verbindlichkeiten und günstiger Refinanzierungsbedingungen sowie eines wie im Vorjahr günstigen Schadenverlaufs in der Inanspruchnahme des Instandhaltungsbudgets ist es gelungen, den Gesamtaufwand trotz einer erhöhten Steuerposition nach 0,5 % im gesamten Vorjahr nochmals um 1,7 % auf 2,28 Mio. Euro weiter zu reduzieren. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung im Aufwandsbereich konnte damit der Rückgang in der Gesamtleistung der Gesellschaft nicht vollständig aufgefangen werden. demzufolge hat sich das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 14,9 % auf 456.000 Euro nach Steuern vermindert. Unterm Strich ergibt sich ein Periodenüberschuss für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von 341.000 Euro. dies entspricht im Vergleich zur überdurchschnittlich ertragsstarken Vorjahresperiode einem Rückgang von 24,4 %. Aufgrund der Solidität des Geschäftsmodells, anstehender Flächenerweiterungen, stabiler Mietverhältnisse und gleichzeitig immer günstiger werdender Refinanzierungsbedingungen halten wir die AGROB-Aktie weiterhin für ein Top-Investment auf dem Sektor der Immobilienaktien.


REALDEPOT

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Dividendengutschrift Fernheizwerk Neukölln Am 24.5.2013 wurde unserem, zum SdK Realdepot zugehörigen, Verrechnungskonto die dividendenzahlung der Fernheizwerk Neukölln in Höhe von 213,52 Euro netto gutgeschrieben. das entspricht einer dividende von 1,45 Euro (brutto) je Aktie

der Fernheizwerk Neukölln AG. Für unsere 200 Aktien flossen uns also 290,00 Euro brutto zu. Nach Abzug der Abgeltungssteuer (72,50 Euro) und des Solidaritätszuschlag (3,98 Euro) verbleiben die oben erwähnten 213,52 Euro netto.

SdK REALDEPOT Gesamtwert am 3.6.2013 in Euro

Kursveränderung

Kaufdatum

Kaufkurs in Euro

Kaufsumme in Euro

Kurs am 3.6.2013 in Euro

661031

28.3.2011

8,55

4.272,00

11,09

5.545,00

+ 29,8 %

Wandelanleihe Gold-Zack AG i. I.

768683

13.4.2011

*8,30

8.300,00

*10,63

10.630,00

+ 28,1 %

200

Fernheizwerk Neukölln AG

576790

19.10.2011

30,50

6.099,00

32,13

6.426,00

+ 5,4 %

800

AGROB Immobilien AG. Vz.

501903

26.06.2012

8,20

6.560,00

8,90

7.120,00

+ 8,5 %

COLEXON Energy AG

525070

31.08.2012

0,67

5.360,00

0,60

4.800,00

- 10,5 %

Repower Nachbesserungsrechte

617703

4.8.2011

0,00

0,00

0,38

19,00

A0LN5U

22.7.2011

*79,40

3.970,00

*24,23

1.211,50

- 69,5 %

Anzahl

Wertpapier

WKN

500

Essanelle Hair Group AG

100

8.000 50 5

Griechenland Strip**

angefallene Transaktionskosten: 426,96 Euro | Stückzinsen: -21,33 Euro | abgeführte Steuern: 3.959,15 Euro | Kontostand: 76.637,49 Euro Gesamtdepotwert: 116.348,14 Euro

DEPOTVERäNDERUNG: +16,35 %

Anmerkungen: Stückzinsen = Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen | Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro | depotveränderung = nach Transaktionskosten aber vor Steuern *Angaben in %; **der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden.

Hinweise auf potenzielle Interessenkonflikte die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 18) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft findet nicht statt.

AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013 | 15


HV-TERMINE

Juni 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 05.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 06.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 07.06.2013 10.06.2013 10.06.2013 10.06.2013 10.06.2013 11.06.2013 11.06.2013 11.06.2013 11.06.2013 11.06.2013 11.06.2013 11.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013

CeWe Color Holding AG design Hotels AG Gameforge Berlin AG Grammer AG HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG HWA AG Kontron AG KUKA AG Moninger Holding AG Oldenburgische Landesbank AG primion Technology AG Sinner AG Stada Arzneimittel AG telegate AG Wasgau Produktions & Handels AG zooplus AG Air Berlin Plc AIRE GmbH & Co. KGaA Alphaform AG Gerry Weber International AG JK Wohnbau AG Leifheit AG MAN SE MLP AG Phoenix Solar AG Schaltbau Holding AG SINGULUS TECHNOLOGIES AG Splendid Medien AG STRATEC Biomedical AG UMS AG USU Software AG YOC AG aleo solar AG Bavaria Industriekapital AG Eyemaxx Real Estate AG FRoSTA AG Geratherm Medical AG Hypoport AG Orbis AG SHS Viveon AG Simona AG Ultrasonic AG c/o BPG mbH Vectron Systems AG Carl Schlenk AG CPU Softwarehouse AG Kur- und Verkehrsbetriebe AG Staatl. Mineralbrunnen AG Herlitz AG Jungheinrich AG Masterflex SE MPC AG SKW Stahl-Metallurgie Holding AG United Power Technology AG Weber & Ott AG Adler Real Estate AG Conergy AG Evotec AG GAGFAH S.A. HCI Capital AG Heliocentris Energy Solutions AG Intershop Communications AG InVision AG KHd AG Mercurius AG Mineralbrunnen AG PATRIZIA Immobilien AG Plaut AG RHÖN-KLINIKUM AG

16 | AnlegerPlus News 11 | 4.6.2013

Oldenburg Berlin Karlsruhe Amberg Bergisch Gladbach Affalterbach Freising Augsburg Karlsruhe Bremen Stetten a.k.M. Karlsruhe Frankfurt/Main ABGESAGT Pirmasens München London Frankfurt/Main München Halle/Westfalen München Nassau München Mannheim Fürstenfeldbruck München Frankfurt/Main Köln Pforzheim Hamburg Ludwigsburg Berlin Oldenburg München München Bremerhaven Ilmenau Berlin Saarbrücken München Kirn Frankfurt/Main Frankfurt/Main Roth-Barnsdorf Augsburg Oberstdorf Bad Brückenau Berlin Hamburg Gelsenkirchen Hamburg München Frankfurt/Main Forchheim Hamburg Hamburg Hamburg Luxemburg Hamburg Berlin Apolda Ratingen Köln Frankfurt/Main Geislingen Augsburg Wien Frankfurt/Main

12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 12.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 13.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 14.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 17.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 18.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013 19.06.2013

Rücker AG S.A.G. Solarstrom AG Schulte Schlagbaum AG SHF AG STO AG Tomorrow Focus AG Adler Modemärkte AG bmp media investors AG Colonia Real Estate AG deutsche Steinzeug AG dVB Bank SE Gelsenwasser AG Hamburger Hafen und Logistik AG Koenig & Bauer AG TWINTEC AG UMT United Mobility Technology AG Vilmaris GmbH & Co. KGaA Wüstenrot & Württembergische AG Zoologischer Garten Berlin AG aap Implantate AG Berchtesgadener Bergbahn AG C.A.T.oil AG HCI HAMMONIA SHIPPING AG HQ Life AG Maier+Partner AG Marenave Schiffahrts AG POLIS Immobilien AG Seven Principles AG Surikate Mittelstands AG Südwestdeutsche Salzwerke AG Syzygy AG TAG Immobilien AG WILEX AG Amira Verwaltungs AG Baader Bank AG Cash.Medien AG deutsche Grundstücksauktionen AG edding AG Hanfwerke Oberachern AG Hawesko Holding AG Heidelberger Beteiligungsholding AG KWG Kommunale Wohnen AG LEWAG Holding AG MBB Industries AG Plan Optik AG SM Wirtschaftsberatungs AG Allgeier SE Bechtle AG Biofrontera AG CANCOM SE Capital Stage AG curasan AG GK Software AG GSW Immobilien AG Holcim (deutschland) AG InterCard AG Informationssysteme pferdewetten.de AG Sanacorp Pharmaholding AG SM Capital AG SMARTRAC N.V. STEICO SE Brenntag AG Curanum AG EUROKAI KGaA GBK Beteiligungen AG KRONES AG Merkur Bank KGaA Nanogate AG Nymphenburg Immobilien AG PVA TePla AG Süss MicroTec AG

Wiesbaden Merzhausen Wuppertal-E. Berlin Stühlingen München Aschaffenburg Berlin Hamburg Köln Frankfurt/Main Gelsenkirchen Hamburg Würzburg Königswinter München Hamburg Ludwigsburg Berlin Berlin Schönau a. K. Wien Hamburg Berlin ABGESAGT Hamburg Berlin Köln Osnabrück Heilbronn Frankfurt/Main Hamburg München München München Hamburg Berlin Hamburg Achern Hamburg Heidelberg Hamburg Beverungen Berlin Westerburg Sindelfingen München Heilbronn Leverkusen München Hamburg Aschaffenburg Schöneck Berlin Hamburg Villingen-S. Kiel München Gechingen Amsterdam München düsseldorf Bad Nenndorf Hamburg Hamburg Neutraubling München Quierschied-G. München Gießen München


HV-TERMINE Stand: 4.6.2013, Angaben ohne Gewähr, Quelle: http://www.sdk.org/hauptversammlung.php

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AnlegerPlus News 08 | 23.4.2013 | 17


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Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinflussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus News hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonflikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. 2. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 3. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 4. Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen: 5. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. 6. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von Finanzinstrumenten abhängt, die dieser emittiert hat. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende finanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im zweiwöchentlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen

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