SVW Buwe Blatt Ausgabe 2 Saison 2022/2023

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1€ | Ausgabe 02 | Saison 2022/2023

1. Runde KSV Holstein Kiel Störche fliegen mittlerweile bundesweit



VORWORT

Liebe Waldhöfer, an erster Stelle möchten wir uns bei Euch für die Unterstützung am vergangenen Samstag bedanken. Von der ersten Sekunde an haben wir gespürt, dass wir eure volle Rückendeckung hatten. Das hat uns als Mannschaft immer weiter gepusht und schlussendlich den Unterschied zwischen einem Unentschieden und einem Sieg gemacht. Auch nach dem Ausgleich seid ihr da gewesen und habt uns die nötige Energie gegeben. Dafür möchten wir danke sagen! Erinnere ich mich an den DFB-Pokal 21/22 zurück, so denke ich gerne an unseren Erfolg in der 1. Pokalrunde gegen Eintracht Frankfurt, dem späteren Sieger der UEFA Europa League. Nun freue ich mich, fast genau ein Jahr später, an der Seitenlinie für den SV Waldhof Mannheim zu stehen und die Raute auf der Brust mit Stolz zu tragen. Das heutige Aufeinandertreffen gegen Holstein Kiel wird kein einfaches werden. Wir haben gegen gegen eine Mannschaft aus einer höheren Liga eine Chance haben. Wir werden wieder alles in die Waagschale werfen, um uns als Verein bestmöglich zu vertreten. Erst mit eurer Unterstützung können wir zum Team werden. Also lasst uns die Aufgabe anpacken und voller Enthusiasmus die Aufgabe starten!

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AUF GEHTS BUWE!

den Zweitligisten jedoch nichts zu verlieren und wissen, dass wir mit eurer Unterstützung im Rücken, auch

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Sportliche Grüße

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Christian Neidhart

03 04 05 06 07 08 09 10 11

VORWORT

Christian Neidhart

1 . S P I E L TA G FC Viktoria Köln

D E R WA L D H O F - S C H L A G E R DER wunderbare Waldhof

BF V-POKALFINALE Finale Türkspor

PORTRAIT Morten Behrens

HEUTIGER GEGNER KSV Holstein Kiel

POKAL SPLITTER Ein Blick in die 1.Runde

HISTORIE Rückblick

12 13 14 15 16 19 20 23

IN-TEAM SVW Splitter

S P I E L TA G

DFB-Pokal 1. Runde

S TAT I S T I K

Ein Blick in die 3. Liga

WA S M A C H T E I G E N T L I C H ? Kenneth Kronholm

MANNSCHAFT Kader und Trainerstab

U 2 3 / G E B U R T S TA G E

SV Waldhof II testet in der Vorbereitung sechsmal / Geburtstage der Mitglieder im August

SPONSOREN

CEG

Geburtstage

HISTORIE / NACHRUF Hans Tauchert / Rainer Scholz

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1. SPIELTAG SV Waldhof Mannheim - FC Viktoria Köln 3:1 (0:0)

Gohlke leitet den Sieg ein

(wy) Es waren drei Spieler, die aus dem Kader der letzten Saison verblieben sind, die die Tore im Carl-Benz-Stadion gegen den FC Viktoria Köln erzielten. Baris Ekincier (64.), Gerrit Gohlke (86.) und Dominik Kother (90.+2) hießen die Torschützen beim 3:1-Sieg zum Saisonauftakt und Debüt von Neu-Trainer Christian Neidhart im Carl-Benz-Stadion. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Youssef Amyn (73.) war nur ein kurzer Stimmungsdämpfer.

SVW-Trainer Christian Neithard beorderte drei Neuzugänge in die Startformation. Julian Riedel begann als Rechtsverteidiger, Berkan Taz und Baxter Bahn im offensiven Mittelfeld. Das Spiel begann mit viel Intensität und Tempo, der SVW setzte bereits in der 4. Minute ein erstes Ausrufezeichen: Martinovic bediente den gestarteten Baris Ekincier, doch der scheiterte aus spitzen Winkel am gut mitspielenden Kölner Schlussmann Ben Voll. Nur kurze Zeit später zeigte das Offensivpressing der Mannheimer seine Wirkung, als Marco Höger den Ball im Spielaufbau der Kölner stiebitzte und auf Bahn auflegte, dessen Direktabnahme aber am langen Eck vorbeizischte. Einmal musste im ersten Durchgang auch der Sicherheit ausstrahlende Schlussmann der Mannheimer Morten Behrens eingreifen, als Youssef Amyn aus 20 Metern abgezogen hatte. Während Waldhof in der Folgezeit nach Ideen für das Vorstoßen ins letzte Drittel suchte, kamen von den Kölnern bis zum Pausenpfiff keine nennenswerten Offensivbemühungen mehr. Chancen notierten nur die Mannheimer: Baris Ekinciers Kopfball hatte zu wenig Druck und Martinovics Drehschuss ging am Pfosten vorbei. Auch im zweiten Durchgang erwischte der SVW den besseren Start. Die größte

Chance hatte dann Berkan Taz, dessen Linksschuss von Ben Voll per Fußabwehr geklärt wurde. In der 64. Minute dann aber die Erlösung für die meisten der 7.868 Fans. Marcel Seegert hatte das Spiel mit einem langen Ball auf Martinovic eröffnet, dieser behauptete die Kugel und legte sie auf Ekincier ab, der aus 18 Metern mit einem feinen Linksschuss ins verwaiste Eck zum 1:0 traf. Die kalte Dusche folgte keine zehn Minuten später. Nach einem Eckball bekamen die Waldhof-Verteidiger den Ball nicht geklärt und Amyn stocherte das Leder über die Linie zum Ausgleich (73.). Als sich das Gefühl breitmachte, dass beide Teams den Temperaturen Tribut zollen musste, half den Blau-Schwarzen eine Standardsituation. Alexander Rossipal schlug einen Freistoß aus dem Halbfeld bis an die Grundlinie, Seegert köpfte zu Pascal Sohm und der verlängerte auf Gerrit Gohlke, der das Leder aus kurzer Distanz an die Unterkante der Querlatte und von dort über die Linie donnerte zum 2:1 (86.). Köln lief nochmals an und bot Räume, die Dominik Kother geschickt ausnutzte: Von Stefano Russo auf die Reise geschickt, schüttelte die KSC-Leihgabe seinen Verfolger ab, blieb auch vor dem Tor eiskalt und schob zum 3:1 ein (90.+2).

DATEN

Nach dem verdienten 3-1 Erfolg ließ sich die Mannschaft vor knapp 8.000 Zuschauern gebührend feiern

SV Waldhof: Behrens – Riedel (67.Sommer), Gohlke, Seegert, Rossipal – Russo, Höger, Ekincier (67.Kother), Bahn (80.Wagner), Taz (80.Winkler) – Martinovic (80.Sohm). FC Viktoria Köln: Voll – Koronkiewicz, Dietz, Greger, May – Sontheimer (63. Stehle), Fritz, Lankford (63.Saghiri), Philipp (79.Palacios), Amyn (79.Heister) – Hong. Tore: 1:0 Ekincier (64.), 1:1 Amyn (73.), 2:1 Gohlke (86.), 3:1 Kother (90.+2).

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Gelbe Karten: Höger, Seegert – Greger, Fritz. Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim). Zuschauer: 7.868


DER WALDHOF-SCHLAGER Der wunderbare Waldhof

Der Waldhof-Schlager Beim Heimspiel gegen den FC Viktoria aus Köln erklang die Melodie des Schlagersongs Layla durch die Lautsprecheranlage des Carl-Benz-Stadions.

Doch es war nicht die Chartversion des Hits, es war vielmehr die Waldhof Version „Der wunderbare Waldhof“, vertont von unserem Stadionschwätzer Stephan Christen. Nachdem wir von Anfragen zu dem Song beinahe ertrunken sind, haben wir nun hier und exklusiv in unserem Buwe Blatt den Songtext zu „Der wunderbare Waldhof“, der gewiss auch in den kommenden Spieltagen zu hören sein wird.

Stadionschwätzer Stephan Christen

DER wunderbare Waldhof Neulich in der Stadt stand da ein Mann, er hatte was blau-schwarzes an. Hey komm mal her sagte er zu mir, ich lad dich ein auf ein Eichbaum-Bier. Mein Junge ich hab ein Geheimnis für dich, was er von mir wollte wusste ich nicht. Ich sah nur das Grinsen in seinem Gesicht, was ich Dir jetzt zeige glaubst Du mir nicht. Ich hab nen Freund und der ist Fan vom SV Waldhof, die spielen schöner, besser, geiler La La La La La La La Waldhof La La La La der wunderbare Waldhof die spielen schöner, besser, geiler La La La La der wunderbare Waldhof La La La La La La La Waldhof La La La La La La La La La La Dann war es auch um mich geschehn, ich wollte den Waldhof spielen sehn. Ich geh in das Stadion die Buwe sind da, die Stimmung ist geil einfach wunderbar Ich hab nen Freund und der ist Fan vom SV Waldhof, die spielen schöner, besser, geiler La La La La La La La Waldhof La La La La der wunderbare Waldhof die spielen schöner, besser, geiler La La La La der wunderbare Waldhof La La La La La La La Waldhof La La La La La La La La La La

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BFV-POKALFINALE SV W qualifizierte sich gegen den Landesligisten für den DFB-Pokal

Ungefährdeter Finalsieg gegen den FC Türkspor (wy) Am Finaltag der Amateure erzielte der SV Waldhof Mannheim gegen den Landesligisten FC Türkspor Mannheim einen ungefährdeten und nicht überraschenden 3:0-Sieg und qualifizierte sich dadurch für den DFB-Pokal. In dessen erster Hauptrunde treffen die Blau-Schwarzen heute auf den Zweitligisten KSV Holstein Kiel. Dominik Kother (32.), Fridolin Wagner (70.) und Onur Ünlücifci (84.) erzielten vor 5.747 Zuschauern die Tore für den Drittligisten.

Mehr Nachbarschafts-Duell ging gar nicht. Im Finale des Badischen Verbandspokals standen sich der Drittligist SV Waldhof Mannheim und der Landesligist FC Türkspor Mannheim gegenüber. Die Spielstätten der beiden Klubs befinden sich nur rund 300 Meter entfernt. Und dennoch liegen Welten zwischen den beiden Finalisten. Sieben Jahre BundesligaZugehörigkeit gegen vier Jahre Siebtklassigkeit. Von der Suntat-Sportanlage, wo der FC Türkspor seine Heimspiele austrägt, sieht man die Rückseite der Osttribüne des Carl-Benz-Stadions empor ragen. Es ist mit Sicherheit so, dass die Drittliga-Spieler der BlauSchwarzen vor der Endspiel-Partie um die Badische Fußball-Krone kaum einen Türkspor-Spieler gekannt haben dürften. Andersherum waren die Waldhof-Profis natürlich jedem Spieler des Underdogs geläufig. Rahmi Çan Baş, Landesliga-Stürmer des FC Türkspor, steht für gewöhnlich bei den Heim- und Auswärtsspielen des SV Waldhof beim harten Kern im Fanblock. Für ihn ging ein Traum in Erfüllung. „Von der Tribüne sieht es immer so einfach aus. Aber wenn man auf dem Rasen steht, ist das nochmal ganz anders“, betonte Baş. Er war es auch, der dem FC Türkspor bei dem denkwürdigsten Spiel der Vereinsgeschichte das Sahnehäubchen hätte aufsetzen können. Sein Abschluss, nachdem er zuvor drei Spieler hatte stehen lassen, landete allerdings

nur am Außennetz. „Das war ein geiles Erlebnis. Wenn ich in dem Spiel getroffen hätte, hätte ich aber nicht gejubelt“, erklärt Baş dass er den Respekt zu seinem Herzensverein auch in diesem denkwürdigen Erfolgsfall gewahrt hätte. Wenngleich er nach Torerfolgen leer ausgegangen ist, so blieb ihm nach der Partie zumindest ein Souvenir vergönnt. „Marc Schnatterer hat mir sein Trikot geschenkt“, freute sich Baş, der dem Leibchen des früheren Heidenheimers in den heimischen vier Wänden einen Ehrenplatz zugewiesen hat. Sportlich war es eine klare Angelegenheit, auch wenn die Waldhof-Akteure sich an der vielbeinigen und robusten Türkspor-Abwehr abnutzten, um die Lücke zu finden. Waldhof-Schlussmann Jan-Christoph Bartels, der im ersten Durchgang selbst zweimal im Mittelpunkt des Geschehens stand, merkte, wie schwer sich seine Vorderleute taten. „Türkspor hat sich mit allen Spielern hinten reingestellt. Für uns war das nicht einfach und wir haben nicht die besten Lösungen gefunden“, so Bartels, der das Spiel und den am Ende ungefährdeten Sieg aber primär als Werbung für den Fußball in der Stadt Mannheim angesehen hat. „Es ist schon sehr respektabel, dass sie es so weit geschafft haben. Das muss man ihnen hoch anrechnen und war für die Stadt ein tolles Ereignis.“

DATEN

Einen ungefährdeten Sieg fuhr der SVW gegen den Nachbarn FC Türkspor Mannheim ein.

SV Waldhof: Bartels – Sommer, Verlaat, Seegert (82.Just), Rossipal – Höger (71.Ekincier), Russo – Schnatterer (71.Lebeau), Wagner, Kother (78.Ünlücifci) – Sohm. FC Türkspor Mannheim: Barreto – Noura (51.Karlidag), F.Yildirim, Itani, Cavradoglu, Manneh (78.Dinc) – Imre (78.Braun), Tesfagaber, Sabah – Bas, Seker (75.O.Yildirim). Tore: 1:0 Kother (32.), 2:0 Wagner (70.), 3:0 Ünlücifci (84.).

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Gelbe Karten: Höger – F. Yildirim. Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Bruchsal). Zuschauer: 5.747.


PORTRAIT Morten Behrens

„Öfter gegen Holstein Kiel gewonnen als verloren“ (wy) Spiel eins ist absolviert. Unterm Strich stehen ein 3:1Sieg gegen den FC Viktoria Köln, eine fehlerlose Leistung und die erste Feier-Runde vor der Otto-Siffling-Tribüne – Waldhofs neuer Torhüter Morten Behrens ist beim SVW angekommen. „Wir hatten uns gefreut, dass es endlich los geht. Die Stimmung war super, die Fans haben eine Choreo gemacht und ich hatte sie in der ersten Halbzeit im Rücken. Sie haben uns super eingeheizt und wir haben das Spiel erfolgreich gestaltet – kurzum: es hat Spaß gemacht“, sagt der Neuzugang, der vor wenigen Wochen auf Leihbasis vom SV Darmstadt 98 an den Alsenweg gewechselt ist. Dass dieser Schritt aufgrund der Rivalität beider Klubs nicht ganz frei von Störgeräuschen hätte ablaufen können, war ihm gar nicht so bewusst. „Das war mir gar nicht so bekannt. Aber in den letzten Jahren gab es auch kaum Spiele gegeneinander, so dass die Rivalität im Moment nicht so ausgeprägt ist. Im Endeffekt war aber alles kein Problem und ich bin beim SV Waldhof super aufgenommen worden“, so Behrens. Tim Schork hatte sich sehr um ihn bemüht und so ist Behrens neben dem weiteren Neuzugang Adrian Malachowski der einzige, der mit beiden Familienmitgliedern der Schorks zu tun hatte. „Zu Otmar Schork hatte ich ein gutes Verhältnis. Er wurde damals als Feuerwehrmann geholt und hat schnell gute Entscheidungen getroffen“, sagt Behrens. „Mit Tim Schork habe ich gute Gespräche geführt. Er baut gerade eine sehr gute Mannschaft zusammen.“ Hinter Behrens liegt eine schwierige Saison, die für ihn zumeist einen Platz auf der Ersatzbank bei den Lilien vorgesehen hat. In den ersten beiden Saisonpartien der vergangenen Spielzeit stand der 25-Jährige auf dem Platz – mit einem 0:2 gegen Jahn Regensburg und einem 0:3 beim Karlsruher SC ging der Auftakt dann aber daneben. Dann kehrte Stammkeeper Marcel Schuhen wieder zurück und nahm den Platz zwischen den Pfosten wieder ein. Im Juni 2022 entschied sich Behrens dann für eine Leihe in die 3.Liga

zum SV Waldhof. Das Carl-Benz-Stadion war für ihn dabei kein unbekanntes Terrain. Schon in Diensten des 1.FC Magdeburg war er hier zweimal zu Gast – einmal vor Zuschauern und einmal im Geisterspiel. Das 1:1 aus der Saison 2019/ 20, damals eines der letzten Partien mit Zuschauern vor der Corona-Pause, hat er dabei noch gut in Erinnerung. „Das ist noch sehr präsent bei mir. Als gegnerischer Torhüter wurde ich ausgepfiffen. Letztlich ist das aber die Stimmung, die einen pusht“, sagt er rückblickend zum 1:1, in dem er eine zuverlässige und solide Leistung abspulte und dafür die Kicker-Note 3,0 erhielt. Ebenfalls sehr ausgeprägte Erinnerungen hat Behrens auch an Holstein Kiel, den heutigen Gegner in der 1.Runde des DFB-Pokals. Als Jugendspieler des VfB Lübeck trat der gebürtige Bad Segeberger des Öfteren gegen den KSV an und gestaltete die Partien zumeist siegreich. Die jüngsten beiden Auseinandersetzungen gab es in der Spielzeit 2015/ 16. Behrens spielte damals in der U19-BundesligaMannschaft des Hamburger SV und bezwang die Kieler mit 4:0 und 1:0 gleich zweimal. „Ich gehe davon aus, dass meine Bilanz gegen Kiel positiv ist“, vermittelt Behrens seinen Vorderleuten für das Pokalspiel ein gutes Gefühl. Dies hat er bereits in Spiel eins gegen den FC Viktoria Köln getan. Durch sein präsentes Auftreten, sein modernes Torwartspiel und seine gute Ballbehandlung bietet er ein ideales Gespann mit der Innenverteidigung um Marcel Seegert. Dass er gegen die Norddeutschen mehr zu tun haben könnte, als zuletzt gegen Viktoria Köln, davon ist er überzeugt. „Ich habe mir die ersten beiden Spiele von Kiel angeschaut. Sie haben eine starke Offensive, spielen guten Fußball und wollen den Ball halten“, weiß Behrens. Für ihn gilt es ebenso wie für seine Vorderleute, an die rauschenden Pokalspiele der letzten Jahre und das KölnSpiel anzuknüpfen. „Wenn wir das schaffen, dann ist etwas drin“, sagt er und pocht darauf, seine persönliche KielStatistik weiter aufzubessern.

Steckbrief: • Geburtstag: 01.04.1997 • Geburtsort: Bad Segeberg • Größe: 1,93 m • Position: Torhüter • Erstes Spiel für den SVW: 23.07.2022 gegen den FC Viktoria Köln (3:1) • Bisherige Vereine: SV Westerrade, VfB Lübeck, Hamburger SV (Jugend), Hamburger SV II, 1.FC Magdeburg, SV Darmstadt 98

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HEUTIGER GEGNER Zu Gast: KSV Holstein Kiel

Störche fliegen mittlerweile bundesweit (wy) Es ist eine Pflichtspielpremiere. Noch nie haben der SV Waldhof Mannheim und der KSV Holstein Kiel in einem Liga- oder Pokalspiel die Klingen gekreuzt. In der neuen Saison starteten die „Störche“ bereits in ihre sechste Zweitliga-Spielzeit. Zweimal klopften die Norddeutschen in den Relegationsspielen bereits ans Tor zur Bundesliga. Doch 2018 gegen den VfL Wolfsburg und 2021 gegen den 1.FC Köln blieb Kiel beide Male zweiter Sieger.

KSV Holstein Kiel Team 4. Reihe von links: Simon Lorenz, Marvin Obuz, Ahmet Arslan, Philipp Sander, Noah Awuku, Julian Korb, Aleksandar Ignjovski, Jonas Sterner, Finn Porath, Marco Komenda, Marcel Benger, Nico Carerra.

Die Geschichte: Mit dem KSV Holstein Kiel kommt ein Verein ins Carl-Benz-Stadion, der sich mit einem Meisterstern im Vereinswappen schmücken darf. 1912 errangen die Störche durch ein 1:0 gegen den Karlsruher FV im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft den ersten und bislang auch einzigen Meistertitel. Vom Eintritt in den Spielbetrieb im Jahre 1903 bis zur Einführung der Bundesliga 1963 waren die Kieler stets erstklassig. Es folgten elf Jahre Zweitklassigkeit, ehe der Klub 1974 ins Amateurlager abtauchte und dort einige Jahrzehnte verbrachte. 2009 meldete sich der KSV dann erstmals im bundesweiten Rampenlicht zu Wort. Durch den Aufstieg in die 3.Liga hatten die Kieler nun zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gegen Vereine aus dem ganzen Land anzutreten. 2017 wurde Kiel Vizemeister der 3.Liga und stieg in die 2.Bundesliga auf.

STECKBRIEF

Die Ehemaligen: Über 660 Kilometer liegen zwischen den Stadien des SV Waldhof Mannheim und der KSV Holstein Kiel. In den vergangenen Jahren war es auch nur ein Spieler, der die Distanz auf sich genommen hat: Kenneth Kronholm stand 2010/ 11 bei den Blau-Schwarzen und 2014 bis 2019 bei den Störchen unter Vertrag.

KSV Holstein Kiel Gegründet: 7. Oktober 1900 Vereinsfarben: Blau-Weiß-Rot Stadion: Holstein-Stadion (15.034 Plätze) Trainer: Marcel Rapp

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Die aktuelle Lage: Mit einem 2:2 beim BundesligaAbsteiger SpVgg Greuther Fürth haben die Kieler einen Teilerfolg zum Rundenstart erzielt. Lediglich zwei Neuzugänge hatte Trainer Marcel Rapp dabei in die Startformation befördert. Timo Becker, der vom FC Schalke 04 kam, dankte dies sogleich mit einem Torerfolg. Weiterhin lief Fiete Arp vom FC Bayern München II von Anfang an auf. Die Fluktuation im Sommer beim KSV Holstein war gering, so dass Trainer Rapp auf eine weitgehend eingespielte Mannschaft zählen kann. Mit Hauke Wahl, Marcel Benger, Kwasi Wriedt und Noah Awuku hat er aber auch vier Sorgenkinder, die möglicherweise noch länger ausfallen könnten. Das Besondere: Es gibt nicht viele Vereine, die eine positive Bilanz gegen den großen FC Bayern München vorweisen können. Und wenn, dann sucht man diese sicherlich in den Statistiken der Champions League. In Deutschland darf sich aber aktuell der KSV Holstein Kiel zu diesem erlesenen Kreis zählen. Die Norddeutschen besiegten den Bundesliga-Rekordmeister im Januar 2021 im DFBPokal mit 8:7 nach Elfmeterschießen – und das ausgerechnet noch unter Zuschauerausschluss.

Platzierung letzte Saison:v Platz 9 (2.Bundesliga) Durchschnittsalter: 26,1 Jahre Historie: Noch keine direkten Vergleiche in Pflichtspielen

3. Reihe von links: Tim Höper, Andre Hönig, Marco Diekmann, Sebastian Süß, Patrick Erras, Benedikt Pichler, Lucas Wolf, Steven Skrzybski, Maximilian Hess, Timo Syroka, Tim Rosenthal, Timm Pflügler. 2. Reihe von links: Marcel Rapp, Dirk Bremser, Alexander Hahn, Patrik Borger, Mikkel Kirkeskov, Fin Bartels, Lewis Holtby, Johannes van den Bergh, Lasse Bork, Alexander Rudies, Tim Petersen, Timm Sörensen. 1. Reihe von links: Fiete Arp, Kwasi Wriedt, Marvin Schulz, Hauke Wahl, Timon Weiner, Thomas Dähne, Tim Schreiber, Alexander Mühling, Fabian Reese, Timo Becker, Stefan Thesker


HEUTIGER GEGNER

Der Trainer: Marcel Rapp

Der Stratege: Lewis Holtby

Für den gebürtigen Pforzheimer ist der KSV Holstein Kiel die erste Stelle als Cheftrainer. Zuvor war er bereits als Co-Trainer beim FC Nöttingen und in diversen JugendMannschaften der TSG Hoffenheim tätig. Als aktiver Profi landeten beim Karlsruher SC und bei Rot-Weiß Oberhausen insgesamt neun Zweitliga-Einsätze auf seinem Konto. Viel präsenter war er in der damaligen drittklassigen Regionalliga, wo er für den FC Carl Zeiss Jena, die KSC Amateure, den SC Pfullendorf und die Stuttgarter Kickers knapp 300 Spielen absolvierte. Noch als Spieler startete Rapp seine Karriere als Trainer, als er Michael Wittwer beim FC Nöttingen assistierte. 2017/ 18 führte er die A-Jugend der TSG Hoffenheim als Erster der Bundesliga Süd/ Südwest bis ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft, scheiterte dort aber am FC Schalke 04. 2020 wurde er, nach der Trennung von Alfred Schreuder, Interimstrainer der Bundesliga-Mannschaft der TSG. Anfang Oktober 2021 folgte Rapp auf den bei Holstein Kiel zurückgetretenen Ole Werner. Von Platz 15 führte er die Kieler bis zum Saisonende auf den 9. Rang in der 2.Bundesliga.

Lewis Holtby war eines der vielversprechendsten Talente des deutschen Fußballs. Seine fußballerische Ausbildung erfuhr er bei Borussia Mönchengladbach und Alemannia Aachen. Nach guten Leistungen in der 2.Liga folgte der Wechsel zu Schalke 04. Sein Durchbruch gelang jedoch erst nach Ausleihen nach Bochum und Mainz als Teil der sogenannten „Bruchweg-Boys“, als er mit André Schürrle und Ádám Szalai die Liga rockte. Nach zwei Jahren als Stammspieler beim FC Schalke wechselte der gebürtige Erkelenzer 2013 in die Heimat seines Vaters und schnürte für Tottenham Hotspur und den FC Fulham die Fußballschuhe. Mit seinem Wechsel zum FC Fulham traf er auf Trainer Felix Magath, doch auch die beiden konnten den Abstieg nicht verhindern. Von dort ging er zum Hamburger SV, mit dem er 2018 erstmals in die 2.Bundesliga abstieg. Trotzdem blieb er den Hanseaten treu, fand aber in der zweiten Saisonhälfte immer weniger ins Team und wurde zum Schluss in die zweite Mannschaft versetzt. Über die Station Blackburn Rovers landete Holtby im Sommer 2021 bei Holstein Kiel, für die er seitdem 21 Einsätze bestritt.

POKAL-SPLITTER Ein Blick in die 1.Runde

Wo sind unsere Ex-Spieler gefordert? SV RÖDINGHAUSEN (wy) Der westfälische Regionalliga-Klub empfängt in der 1.Hauptrunde die TSG Hoffenheim. In den Reihen des Außenseiters ist der gebürtige Mannheimer Mirko Schuster am Start, der von 2017 bis 2019 das blau-schwarze Trikot trug. Seine folgende Karriere führte über den aktuellen Drittliga-Neuling VfB Oldenburg zum SV Rödinghausen. Dort absolvierte er bislang 55 Spiele in der Regionalliga West und erzielte dabei fünf Tore. STUTTGARTER KICKERS Die Sehnsucht bei den Stuttgarter Kickers nach höherklassigem Fußball ist groß. Die Waldauer hängen nun bereits im fünften Jahr in der Oberliga Baden-Württemberg fest. Die Gelegenheit, sich bundesweit zu präsentieren, besteht nun mit der Partie gegen Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth. Mit dabei bei den „Blauen“ ist Lukas Kiefer, der von 2016 bis 2018 das Trikot des SV Waldhof Mannheim trug. 39 Spiele absolvierte der heute 29-Jährige für den SVW und lief dabei auch bei den Aufstiegsspielen gegen den SV Meppen auf. Vom Alsenweg kehrte Kiefer 2018 zu seinem Ausbildungsverein VfB Stuttgart II zurück. Über die Zwischenstation SSV Ulm 1846 ging es zu Beginn dieser Saison nun nach Degerloch.

TSV SCHOTT MAINZ Silas Schwarz dürfte einer der erfahrensten Spieler in den Reihen des Oberligisten TSV Schott Mainz sein. 93 absolvierte der Flügelflitzer bislang in der Regionalliga, vier davon in Diensten des SV Waldhof Mannheim. Bei den Blau-Schwarzen verdiente er sich zudem noch drei Drittliga-Einsätze. Im Sommer 2020 kehrte Schwarz zu seinem Ausbildungsverein TSV Schott Mainz zurück. Die Rheinhessen spielen jetzt in der 1.Pokalrunde gegen Hannover 96. KICKERS OFFENBACH Am letzten Tag der Wechselperiode in der Vorsaison war Rafael García vom SV Waldhof zu Kickers Offenbach gewechselt. Der Deutsch-Spanier wurde dort umgehend zur Stammkraft, verlor aber nach einer Knieverletzung den Anschluss. Dennoch stehen insgesamt 24 Einsätze im Arbeitsnachweis der vergangenen Saison. Beim SVW brachte er es auf 36 Spiele und markierte dabei sechs Treffer. Nun geht es für ihn in der 1.Runde des DFB-Pokals mit dem OFC gegen Zweitligist Fortuna Düsseldorf.

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HISTORIE BLICK INS ARCHIV

Am 31. Juli in der Waldhof-Chronik geblättert… (wy) Alles andere als ein ruhmreiches Datum ist der 31. Juli in der Waldhof-Historie. Fünfmal sind die Blau-Schwarzen im Ligabetrieb an diesem Tag angetreten, mehr als drei Tore und drei Remis sind dabei nicht herausgesprungen.

2021: Für die wenigen zugelassenen Gästefans war die Fahrt ins Stadion Rote Erde nach Dortmund eine wahre Kultreise. Für die Profis des SV Waldhof Mannheim stand in der Agenda ganz oben jedoch weniger die Fußball-Romantik als vielmehr das vorrangige Ziel, Punkte nach Mannheim mitzunehmen. Dies gelang nur zum Teil. Nach dem Rückstand durch Marco Pasalic (16.) war es Joseph Boyamba, der an alter Wirkungsstätte den Ausgleich erzielte (61.). In der Nachspielzeit forderten die Mannheimer vehement und berechtigt einen Strafstoß, der Pfiff von Schiedsrichterin Riem Hussein blieb jedoch aus.

1998: Das hatte man sich beim SV Waldhof anders vorgestellt. Zum Auftakt der Saison in der Regionalliga Süd gegen den SV Wacker Burghausen mussten sich die Blau-Schwarzen vor 6.500 Zuschauern mit einem dürftigen 1:1 begnügen. Es war weniger die Stärke des Gegners als vielmehr die noch nicht behobene Abschlussschwäche und der über sich hinauswachsende Burghausener Torhüter Kronenberg, die dem SV Waldhof den Rundenauftakt vermiesten. „Jockel“ Kirsten legte in der 31. Minute nach Flanke von Atilla Birlik das 1:0 vor, doch Dürres erzielte für die sogar dezimierten Bayern in der 74. Minute den Ausgleich.

1993: „Ich bin sehr enttäuscht, denn heute war mehr drin“, lieferte Waldhof-Trainer Jürgen Sundermann mit verkniffener Miene seine Spielanalyse von der 0:1-Niederlage bei Hertha BSC Berlin. Der SVW-Coach trauerte vor allem drei Szenen nach, in denen die Blau-Schwarzen einen Treffer hätten vorlegen müssen. Stattdessen hatten die Hauptstädter in der 44. Minute den einzigen Tagestreffer hingelegt: Herthas neuer Spielmacher Claus-Dieter Wollitz sah, wie sich Sven Demandt genau im richtigen Moment von Enrico Barth löste und traf aus spitzem Winkel über Kari Laukkanen hinweg ins Tor.

1987: Man musste schon lange zurückdenken, um sich an eine so beherzte Waldhöfer Leistung auf fremdem Platz zu erinnern, und trotz der Niederlage bi Bayer 04 Leverkusen (0:1) konnten die Schützlinge von Trainer Felix Latzke erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Stark bei den Mannheimern war vor allem die Abwehr mit einem hervorragenden Torwart Uwe Zimmermann und einem umsichtigen Libero Alfred Schön. Dazu hatten Roland Dickgießer mit Bum Kun Cha und Dimi Tsionanis mit dem raffinierten Klaus Täuber ihre Gegenspieler absolut im Griff. Lediglich Christian Schreier hatte einmal die Lücke gefunden und nach 38 Minuten das Tor des Tages markiert.

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HISTORIE Ha n s Ta u c h e r t t r a i n i e r t e e i n s t Wa l d h o f u n d Ho l s t e i n K i e l

Der Ballsport-Tausendsassa mit seinem Kuriosum (wy) Viele Gemeinsamkeiten gibt es nicht zwischen dem SV Waldhof Mannheim und der KSV Holstein Kiel. Da wäre zum einen das Blau in den Vereinsfarben. Oder Torhüter Kenneth Kronholm, der als wohl einziger Spieler beide Trikots getragen hat und in Kiel Kult-Status erreicht hat. Im April 1948 findet sich in den Annalen zudem eine Freundschaftspartie zwischen den beiden Klubs, die die Kurpfälzer mit 6:3 gewannen. Das war’s dann aber auch schon. In Pflichtspielen sind sich die beiden Vereine noch nie begegnet, auch im Pokal ist es Premiere. Doch da wäre noch Hans Tauchert, der in den 1930er Jahren und auch nach dem Zweiten Weltkrieg einer der größten FußballTrainer seiner Zeit war und einst für beide Vereine tätig war. Schon am 1. August 1928 legte der gebürtige Mecklenburger als unter der Leitung von Dr. Otto Nerz als erster Absolvent mit dem Sonderfach Fußball die Trainerprüfung ab. Bis zur Aberkennung seiner Amateureigenschaft hatte Tauchert bei Tennis Borussia Berlin gespielt, sich aber als Student bereits dem Training der beiden Mannschaften Preußen und Minerva Berlin gewidmet. 1930 übernahm er den SV Waldhof als 26-Jähriger und war fortan als Übungsleiter für alle Mannschaften zuständig - auch für das Handball-Team, das er 1933 zur Deutschen Meisterschaft führte. In der Saison 1935/ 36 holte Tauchert mit den Fußballern des SV Waldhof den Titel in der Gauliga Baden und nahm somit an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil. In der Gruppenphase ereilte die Blau-Schwarzen gegen Fortuna Düsseldorf, FC Hanau 93 und Kölner CfR allerdings das frühe Aus. Ein Jahr später qualifizierten sich die Blau-Schwarzen abermals für die

Endrunde, blieben aber erneut in der Gruppenphase hängen. Den größten Erfolg mit dem SV Waldhof feierte er 1935, als er im Tschammer-Pokal, dem Vorläufer des DFB-Pokals, das Halbfinale erreichte (0:1 gegen den 1.FC Nürnberg). 1937 verließ er den SV Waldhof und betreute ab 1945 mit Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach dem Zweiten Hans Tauchert Weltkrieg den Hamburger SV. Ein Kuriosum im deutschen Fußball, das heutzutage kaum denkbar wäre, fand in der damaligen Presse nur eine kurze Erwähnung. Das Sport-Magazin schrieb: „Mit Zustimmung des Hamburger Sportvereins hat sein Trainer Tauchert auch die Betreuung des in Abstiegsgefahr schwebenden deutschen Altmeisters Holstein Kiel übernommen.“ Tauchert war somit Trainer zweier in Konkurrenz stehender Vereine, die sich am 11. April 1948 sogar direkt gegenüberstanden. Während Holstein Kiel den Klassenerhalt bereits eingetütet hatte, ging es für den HSV um wichtige Punkte und auch Tore im Direktvergleich mit dem FC St.Pauli um die Meisterschaft der Oberliga Nord. Die Hamburger siegten letztlich unter Trainer Tauchert mit 5:0 gegen Holstein Kiel unter Trainer Tauchert. In der Folgezeit war er noch verantwortlich für den VfB Mühlburg, den 1.FC Saarbrücken, Viktoria Aschaffenburg und Borussia Dortmund. 1958 verstarb Tauchert nach einem Herzinfarkt in Dortmund im Alter von nur 54 Jahren.

NACHRUF Früherer Waldhof-Profi wurde auch zum Kiel-Schreck

Bundesliga-Legende Rainer Scholz verstorben (wy) Rainer Scholz, der frühere langjährige Bundesliga-Spieler des SV Waldhof Mannheim ist am 1. Juli im Alter von 67 Jahren verstorben. Scholz hatte seine fußballerische Ausbildung beim FC Bayern München genossen und war nach den Zweitliga-Stationen Kickers Würzburg und Hannover 96 im Sommer 1983 von Klaus Schlappner zum Rainer Scholz SV Waldhof geholt worden. Damals übernahm der seinerzeit 29-Jährige in der hauptsächlich aus jungen Spielern bestehenden Aufstiegsmannschaft die Verantwortung. „Er war sehr wertvoll, ein sehr engagierter, gewissenhafter Profi“, hat Schlappner in Erinnerung. „Er hat vom Charakter her gepasst und war ein Vorbild für die jungen Spieler.“ Rainer Scholz stand im Verein und bei der Mannschaft sinnbildlich für eine positive Ausstrahlung und blieb somit in bester Erinnerung. Von

1983 bis 1987 absolvierte Scholz 99 Bundesliga-Spiele für die Blau-Schwarzen und erzielte dabei drei Tore. Nach dem Trainerwechsel zu Felix Latzke verlor Scholz 1987 beim SV Waldhof seinen Stammplatz und folgte seinem Trainer Schlappner zum SV Darmstadt 98. „Er war immer sehr zugänglich, freundlich und hilfsbereit und die Nachricht von seinem Tod tut sehr weh“, sagt Schlappner. Neben „Schlappi“ war auch Scholz ein Protagonist des denkwürdigen Relegationsspiels um die Bundesliga-Zugehörigkeit 1988 zwischen dem SVW und dem SV Darmstadt 98. Im entscheidenden Elfmeterschießen traf Scholz gegen seinen Ex-Verein, während drei seiner Mitspieler verschossen und die Mannheimer somit Bundesligist blieben. Fünfmal in seiner Karriere spielte er mit Hannover 96 auch gegen Holstein Kiel und blieb dabei in vier Partien ungeschlagen. Nach seinem Karriereende in Darmstadt im Jahre 1992 stieg Scholz ins Trainergeschäft ein und führte unter anderem den VfR Bürstadt von der Landes- in die Oberliga. Scholz wurde am 22.Juli in Lohr am Main beigesetzt. 2022 | AUSGABE 02 | BUWE BLATT

11


IN-TEAM Wa l d h o f - S p l i tt e r

Marten Winkler kommt auf Leihbasis zum SVW Kurz vor dem Saisonstart gegen den FC Viktoria Köln ist der SV Waldhof Mannheim nochmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Der 19-jährige Marten Winkler wechselt auf Leihbasis von Hertha BSC zum SV Waldhof Mannheim an den Alsenweg. Der variabel einsetzbare Offensivspieler durchlief die Jugendabteilung der Hauptstädter und stand bereits in zwei Partien in der 1. Bundesliga auf dem Rasen. In den Jugend-Bundesligen erzielte der 1,84 Meter große, aus Frankfurter/ Oder stammende Angreifer, dazu in 41 Spielen 13 Tore und legte deren 13 auf. Nun soll der einmalige deutsche U18-Nationalspieler in der 3. Liga beim SV Waldhof Mannheim seine Qualitäten unter Beweis stellen. „Wir sind glücklich, dass wir mit Marten eine neue Alternative für unsere Offensivabteilung gefunden haben. Trotz seines jungen Alters hat Marten Qualitäten, die uns beim Erreichen unserer Ziele helfen können. Dazu erfüllt er die U23-Regel und wird uns dadurch mehr Flexibilität im Kader geben. Es ist nun unsere Aufgabe, Marten so schnell wie möglich in die Mannschaft zu integrieren“, sagte

Christian Neidhart, Cheftrainer des SV Waldhof Mannheim. „Ich freue mich sehr, dass ich die kommende Saison beim SV Waldhof Mannheim bestreiten kann. Das ist eine tolle Chance für mich, bei einem sehr ambitionierten Drittligisten meinen nächsten Schritt zu gehen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich von der ersten Sekunde an gepackt und mir vermittelt, dass man gebraucht wird. Jetzt liegt es an mir, mich in den Trainingseinheiten bestmöglich zu zeigen und die Mannschaft kennenzulernen“, erklärte Marten Winkler zu seiner Leihe zum SV Waldhof Mannheim. Im Ligaspiel gegen den FC Viktoria Köln feierte der 19-Jährige bereits sein Debüt.

Marten Winkler wird in Zukunft das Trikot des SVW tragen.

3. Runde im BFV-Pokal Der SV Waldhof Mannheim greift als klassenhöchster Verein und Titelverteidiger erst in der 3.Runde des Badischen Verbandspokals ins Geschehen ein. Klar ist bereits, dass der Gegner aus der Kreisliga und dem Kreis Odenwald kommen wird. Die Blau-Schwarzen müssen bei der SpG Götzingen/ Eberstadt antreten, die in der Auftaktrunde bei der SpG Welzbachtal mit 5:0 gewann.

Geburtstage im August 10.08.

Julian Riedel (31)

23.08.

Johannes Dörfler (26)

28.08.

Baxter Bahn (30)

12 BUWE BLATT | AUSGABE 02 | 2022

Jubiläum für Alexander Rossipal Linksverteidiger Alexander Rossipal feierte zum Ligaauftakt ein kleines Jubiläum. Gegen den FC Viktoria Köln bestritt der 26-Jährige sein 50.Drittligaspiel. Neue Vereine für Ex-Spieler Elf Abgänge der vergangenen Saison sind inzwischen bei neuen Vereinen untergekommen: Jesper Verlaat, Joseph Boyamba (beide TSV 1860 München), Marcel Costly, Justin Butler (beide FC Ingolstadt 04), Anton Donkor (Eintracht Braunschweig), Hamza Saghiri (FC Viktoria Köln), Marcel Gottschling (SSV Jeddeloh II), Mohamed Gouaida (RE Virton/ Belgien), Jan Just (VfR Aalen), Emmanuel Léonce Kouadio (FC Rot-Weiß Koblenz), Anthony Roczen (RSV Eintracht Stahnsdorf).


SPIELTAG 1. Runde

DFB-Pokal-Spiele DATUM Fr., 29.07.22

Sa., 30.07.22

HEIMMANNSCHAFT

:

GASTMANNSCHAFT

DATUM

Dynamo Dresden

:

VfB Stuttgart

So., 31.07.22

TSG Neustrelitz

:

Karlsruher SC

1.FC Kaan-M.

:

GASTMANNSCHAFT

Bremer SV

:

FC Schalke 04

Schott Mainz

:

Hannover 96

:

1.FC Nürnberg

SV Oberachern

:

Bor. M'gladbach

1860 München

:

Bor. Dortmund

SV Rödinghausen

:

TSG Hoffenheim

Viktoria Berlin

:

VfL Bochum

Blau-Weiß Lohne

:

FC Augsburg

SV Straelen

:

FC St. Pauli

1.FC K'lautern

:

SC Freiburg

VfB Lübeck

:

Hansa Rostock

Jahn Regensburg

:

1.FC Köln

:

Hamburger SV

FV Illertissen

:

1.FC Heidenheim

FCE Wernigerode

:

SC Paderborn

SV Elversberg

:

Bay. Leverkusen

K. Offenbach

:

F. Düsseldorf

Carl Zeiss Jena

:

VfL Wolfsburg

Stuttg. Kickers

:

Greuther Fürth

BSV Rehden

:

SV Sandhausen

SpVgg Bayreuth

So., 31.07.22

HEIMMANNSCHAFT

FV Engers 07

:

Arm. Bielefeld

E. Braunschweig

:

Hertha BSC

Erzgebirge Aue

:

1.FSV Mainz 05

So., 31.07.22

Waldhof Mannheim

:

Holstein Kiel

Mo., 01.08.22

Energie Cottbus

:

Werder Bremen

Chemnitzer FC

:

Union Berlin

FC Ingolstadt

:

Darmstadt 98

1.FC Magdeburg

:

E. Frankfurt

Di., 30.08.22

Teutonia 05

:

RB Leipzig

Mi., 31.08.22

Viktoria Köln

:

Bayern München

RÜCKBLICK

Holstein Kiel gegen SV Waldhof

Das erste Mal...

(wy) Holstein Kiel und der SV Waldhof Mannheim sind sich viele Jahrzehnte lang aus dem Weg gegangen. Im Frühjahr 1948 gab es dieses Freundschaftsspiel, in dem die Blau-Schwarzen bei ihrer Gastreise im Norden bei den Kielern, damals von Hans Tauchert trainiert, mit 6:3 gewannen. Das Sport-Magazin schrieb dazu folgenden Artikel:

2022 | AUSGABE 02 | BUWE BLATT

13


STATISTIK

3. Liga P

Verein

Sp.

S

U

N

T

Pkt.

1.

SV Elversberg (Auf)

1

1

0

0

5:1

3

2.

SV Waldhof Mannheim

1

1

0

0

3:1

3

3.

TSV 1860 München

1

1

0

0

4:3

3

4.

FSV Zwickau

1

1

0

0

3:2

3

5.

FC Ingolstadt 04 (Ab)

1

1

0

0

1:0

3

6.

1. FC Saarbrücken

1

1

0

0

1:0

3

7.

VfL Osnabrück (Ab)

1

1

0

0

1:0

3

8.

Erzgebirge Aue (Ab)

1

0

1

0

1:1

1

9.

Borussia Dortmund II

1

0

1

0

1:1

1

10.

SC Freiburg II

1

0

1

0

1:1

1

11.

SV Wehen Wiesbaden

1

0

1

0

1:1

1

12.

SV Meppen

1

0

1

0

1:1

1

13.

VfB Oldenburg (Auf)

1

0

1

0

1:1

1

14.

SG Dynamo Dresden (Ab)

1

0

0

1

3:4

0

15.

Hallescher FC

1

0

0

1

2:3

0

16.

MSV Duisburg

1

0

0

1

0:1

0

17.

SC Verl

1

0

0

1

0:1

0

18.

SpVgg Bayreuth (Auf)

1

0

0

1

0:1

0

19.

FC Viktoria Köln

1

0

0

1

1:3

0

20.

Rot-Weiss Essen (Auf)

1

0

0

1

1:5

0

Top 12 Torschützenliste Tore

P

Verein

Kevin Koffi

2

1.

SG Dynamo Dresden

24.046

Marcel Bär

2

2.

Rot-Weiss Essen

16.347

Dennis Borkowski

2

3.

VfL Osnabrück (Ab)

14.256

Luca Schnellbacher

2

4.

VfB Oldenburg

9.202

Adriano Grimaldi

1

5.

1. FC Saarbrücken

9.127

Semih Sahin

1

6.

SV Waldhof Mannheim

7.868

Nico Hug

1

7.

FSV Zwickau

6.795

Patrick Schmidt

1

8.

FC Ingolstadt 04

4.665

Sven Köhler

1

9.

SV Wehen Wiesbaden

2.869

Ron Berlinski

1 1

10.

SC Freiburg II

Sebastian Müller

2.400

Rodney Elongo-Yombo

1

P

Name

1.

5.

Top 10 Zuschauerschnitt

14 BUWE BLATT | AUSGABE 02 | 2022

Zusch. Ø

Stand: 26.07.2022


WAS MACHT EIGENTLICH?

Kenneth Kronholm

STECKBRIEF

Sein Herz schlägt heute doppelt

• • •

Geburtstag: 14. Oktober 1985 Geburtsort: Fort Belvoir (USA) Vereine als Spieler: SG Oftersheim, SV Waldhof Mannheim (Jugend), VfL Wolfsburg II, FC Carl Zeiss Jena, VfR Wormatia Worms, Fortuna Düsseldorf, FSV Frankfurt, FC Hansa Rostock, SV Eintracht Trier, SV Waldhof Mannheim, SSV Jahn Regensburg, VfR Mannheim, SV 07 Elversberg, Holstein Kiel, Chicago Fire Spiele für den SVW: ohne Einsatz

Kenneth Kronholm

(wy) Kenneth Kronholm hat die Seiten gewechselt. 15 Vereine stehen in der langen Vita des US-Amerikaners, der in der Jugend bei der SG Oftersheim und beim SV Waldhof Mannheim das Tor hütete, und die sich wie eine Deutschland-Reise liest. Von Kiel bis Regensburg, von Trier bis Jena konnte der heute 36-Jährige die Rasenplätze der Nation kennenlernen. Nun aber, eine lange Leidenszeit mit zwei Kreuzbandrissen und einem Knorpelschaden später, jagt er nicht mehr den Bällen, sondern den Talenten hinterher. Kenneth Kronholm hat im Dezember vergangenen Jahres die Torwart-Handschuhe an die Wand genagelt und ist ins Spielerberater-Geschäft gewechselt. „Ich bin nach meiner Verletzung einfach nicht mehr wiedergekommen. Da war nix mehr drin. Jetzt habe ich meine eigene GmbH gegründet und bediene eine Nische“, sagt er. Die Transfer-Beziehungen zwischen Deutschland und der US-amerikanischen Major League Soccer haben nicht viele Berater im Programm, erklärt er. Da will er hineinschlüpfen und sich seine Beziehungen, die er in seiner aktiven Zeit in der MLS aufgebaut hat, zunutze machen. „Chicago Fire hatte mir das Angebot gemacht, als Torwart-Trainer und Scout reinzuschnuppern. Dafür bin ich sehr dankbar“, berichtet Kronholm von seinem sanften Übergang in den neuen Abschnitt. Mit dem aktiven Fußball hat er abgeschlossen. Nicht im Groll über seinen Körper, der im Herbst seiner Profi-Beanspruchung dem Leistungsniveau nicht mehr gewachsen war. Nicht im Groll über vergebene Chancen oder Weggabelungen, an denen er falsch abgebogen zu sein schien. Den letzten Transfer seine Laufbahn hat er vollzo-

gen – vom Fußballer zum Berater. „Ich bin froh, dass mir die Verletzungen nicht mit 25 passiert sind, denn es war eine harte Zeit und ich hatte damit zu kämpfen. Jetzt konnte ich relativ schnell switchen und war für eine neue Aufgabe bereit“, schildert Kronholm seinen Einstieg ins Beratergeschäft. Auch das Nomadenleben hat ein Ende. Mit seiner Frau, die er einst in Kiel kennengelernt hat, ist er in der Ostsee-Stadt heimisch geworden. Vor dem anstehenden DFB-Pokal-Spiel zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem KSV Holstein Kiel, zwei Herzensangelegenheiten in seiner Profi-Karriere, schlägt das Pendel seiner persönlichen Sympathie doch ein wenig mehr in Richtung der Norddeutschen. Hier ist er zum Kult-Torwart aufgestiegen, hier hat er Erfolge gefeiert und wurde auf Händen und Schultern getragen. „Es ist schwer. Waldhof ist der Verein, wo alles angefangen hat. In Kiel bin ich jetzt heimisch“, ist Kronholm hin- und hergerissen. Beide Vereine verfolgt er intensiv, die KSV Holstein sieht er im Pokal-Duell zwischen Zweit- und Drittligist leicht im Vorteil. „Kiel war bei der Zusammenstellung des Kaders sehr früh fertig. Als Außenstehendem würde mir das ein richtig gutes Gefühl geben“, sagt Kronholm, doch den SVW schreibt er dadurch trotzdem nicht ab. „Die 3.Liga ist einfach eine starke Liga und ich denke, an so einem Tag kommt es auf das Momentum an.“ Den weiten Weg von der Ostsee in die Kurpfalz wird er vermutlich nicht antreten. Die Daumen drücken wird er dennoch. Wem? Das ist egal. Er geht auf jeden Fall als Sieger aus diesem Spiel.

2022 | AUSGABE 02 | BUWE BLATT

15


WALDHOF-BUWE

SV WALDHOF MANNHEIM 07

1

23

3

30

4

5

6

Morten Behrens

Jan-Christoph Lucien Bartels Hawryluk

Julian Riedel

Adrian Malachowski

Marcel Seegert C

Stefano Russo

Torhüter

Torhüter

Torhüter

Abwehr

Mittelfeld

Abwehr

Mittelfeld

01.04.1997

13.01.1999

05.10.2000

10.08.1991

10.03.1998

29.04.1994

29.06.2000

1

0

0

1

0

1

1

Spielmin.

90 min

0 min

0 min

66 min

0 min

90 min

90 min

Tore G/G-R/R

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 1/0/0

0 0/0/0

Position geb. Spiele

10

11

13

15

Dominik Kother

7

Fridolin Wagner

Bentley Baxter Bahn

Pascal Sohm

Dominik Martinovic

Marc Schnatterer

Malte Karbstein

Mittelfeld

Mittelfeld

Angriff

Angriff

Angriff

Mittelfeld

Abwehr

16.03.2000 1

23.09.1997 1

28.08.1992 1

02.11.1991 1

25.03.1997 1

18.11.1985 0

30.01.1998 0

Spielmin.

24 min

9 min

81 min

9 min

81 min

0 min

0 min

Tore G/G-R/R

1 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

Position geb. Spiele

8

9

14 16

17

20

21

22

27

33

Johannes Dörfler

Baris Ekincier

Adrien Lebeau

Alexander Rossipal

Marten Winkler

Gerrit Gohlke

Berkan Taz

Mittelfeld

Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Angriff

Abwehr

Mittelfeld

23.08.1996

24.03.1999

08.07.1999

06.06.1996

31.10.2002

12.03.1999

19.12.1998

0

1

0

1

1

1

1

Spielmin.

0 min

66 min

0 min

90 min

9 min

90 min

81 min

Tore G/G-R/R

0 0/0/0

1 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

0 0/0/0

1 0/0/0

0 0/0/0

Position geb. Spiele

16 BUWE BLATT | AUSGABE 02 | 2022


37 Marco Höger Position geb. Spiele

Mittelfeld 16.09.1989 1

Spielmin.

90 min

Tore G/G-R/R

0 1/0/0

Christian Neidhart

Asif Saric

Theodoros Dedes

Dirk Stelly

Dennis Tiano

Yannick Heck

Tim Schork

Chef-Trainer

Co-Trainer

Co-Trainer

Athletik-Trainer

Torwart-Trainer

Teammanager

Geschäftsführer Sport

01.10.1968

15.01.1965

17.02.1990

12.05.1975

16.09.1985

04.08.1994

09.05.1990

Alexander Beyer

Konstantinos Cafaltzis

Position

Spielleiter

geb.

30.12.1979

Position geb.

Dr. Ingo Reich

Tahir Yazgan

Tim Beidinger

Fred Haas

Cedric Schmidt

Mannschaftsarzt

Mannschaftsarzt

Betreuer

Betreuer

Betreuer

Physio

09.09.1977

23.10.1951

29.08.1968

20.09.1999

22.09.1959

31.07.1997



U23 S V W a l d h o f I I t e s t e t i n d e r Vo r b e r e i t u n g s e c h s m a l

Seegert-Team bislang mit weißer Weste (wy) Mit insgesamt sechs Testspielen will SVW-Trainer Nico Seegert sein Team auf die Verbandsliga-Saison vorbereiten. Bislang gab es in den Spielen zwei Siege und zwei Remis und erst ein Gegentor.

Jann Germies kommt gegen den Spieler aus Unter-Flockenbach einen Schritt zu spät. Im Hintergrund verfolgt Paul Schacherer die Situation.

Absolvierte Testspiele:

Ausstehende Testspiele:

SC Käfertal – SV Waldhof II

0:1

ASV Fußgönheim – SV Waldhof II

0:2

Sport-Union Neckarsulm – SV Waldhof II

1:1

SV Waldhof II – SV Unter-Flockenbach

0:0

Am gestrigen Samstag trat die U23 des SV Waldhof Mannheim beim Regionalliga-Aufsteiger VfR Wormatia Worms an (nach Redaktionsschluss). Der Abschluss vor dem Rundenstart beim FC Olympia Kirrlach (14.8.) erfolgt am Samstag, 6.August mit dem Vorbereitungsspiel beim Kreisligisten VfB Gartenstadt. Anstoß im Anemonenweg ist um 14 Uhr.

MITGLIEDER

August

Der Ehren- und Ältestenrat gratuliert den Mitgliedern zu den runden und besonderen Geburtstagen.

Baumann, Gerhard

01.08.1937

85 Jahre

Gusek, Bastian

24.08.1982

40 Jahre

Spatz, Uwe

08.08.1952

70 Jahre

Schuth, Melissa

24.08.2002

20 Jahre

Bittinger, Klaus

13.08.1962

60 Jahre

Elsenbruch, Christian

25.08.1957

65 Jahre

Clement, Rudolf

13.08.1939

83 Jahre

Apfel, Margaretha

28.08.1938

84 Jahre

Pannen, Raphael

13.08.1972

50 Jahre

Kerbs, Margot

28.08.1937

85 Jahre

Kiessling, Gisela

17.08.1938

84 Jahre

Rohn, Bernhard

28.08.1941

81 Jahre

Groß, Karl

18.08.1936

86 Jahre

Eichhorn, Sven

29.08.1972

50 Jahre

Kuhmann, Leon

21.08.2002

20 Jahre

Prokosch, Franz

29.08.1936

86 Jahre

Gelzenlichter, Leon

22.08.2002

20 Jahre

Jordan, Alfred

31.08.1938

83 Jahre

Schröder, Achim

31.08.1972

50 Jahre

Ickerodt, Peter

22.08.1957

65 Jahre

Gutschalk, Doris

23.08.1939

83 Jahre

2022 | AUSGABE 02 | BUWE BLATT

19


WERBEN & FÖRDERN

HAUPTSPONSOR

EXKLUSIVPARTNER

PREMIUM PARTNER

HERZBUWE-PARTNER

20 BUWE BLATT | AUSGABE 02 | 2022


WERBEN & FÖRDERN

BUSINESS PARTNER

TEAM PARTNER

MEDIENPARTNER

GESUNDHEITSPARTNER

REHA-PARTNER

DRUCK-PARTNER

BUSINESS CLUB

PROF. DR. MED. SWEN PIPER

2022 | AUSGABE 02 | BUWE BLATT

21


WERBEN & FÖRDERN

BUSINESS CLUB

Dr. Weber & Partner

Sie haben Interesse an einer Spieltagspartnerschaft? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

22 BUWE BLATT | AUSGABE 02 | 2022

Ansprechpartner: Markus Kompp Mobil: 0176-23381500 E-Mail: markus.kompp@svwm.de


CEG/CLUB DER 100

Reinhard Grimm feierte 70. Geburtstag (wy) In den 1970er Jahren gab es in der Region mit dem VfR OLI Bürstadt und dem SV Chio Waldhof zwei Klubs, die einen Firmennamen im Vereinsnamen trugen. Reinhard Grimm, der in der Jugend des SV Waldhof groß geworden ist und am 5. Juni seinen 70.Geburtstag feierte, ist einer der wenigen, der Reinhard Grimm für beide Vereine gespielt hat. Möglicherweise hätte er auch seine Karriere bei den Blau-Schwarzen beendet, wäre er in der Saison 1973/ 74 nicht mit SVW-Trainer Fips Rohr aneinandergeraten. „Menschlich und von der Spielweise her haben wir wahrscheinlich nicht zusammengepasst. Er hat mehr auf die Kraftpakete gesetzt“, sagt Grimm heute. Dabei zählte er 1972 zu der legendären Waldhof-Elf, die das Aufstiegsspiel in die Regionalliga Süd in Offenburg gegen den FC Singen 04 erfolgreich bestritt. „Das war ein phänomenaler Zuschauerzuspruch“, erinnert sich Grimm noch

CEG

gerne an die Partie vor 15.000 Zuschauern, von denen ein gehöriger Anteil aus Mannheim angereist war. Ab 1974 trug er das Trikot des VfR OLI Bürstadt, und gleich in der ersten Saison fuhren die Südhessen durch ein 3:0 gegen den SC Victoria Hamburg die Deutsche Amateurmeisterschaft ein. Zweimal stieg Grimm mit den Bürstädtern in die 2.Bundesliga auf und absolvierte am Ende 79 Ligaspiele im Unterhaus. Auf seinem Arbeitsnachweis findet sich genau ein Saisontreffer. „Das muss gegen Bayreuth gewesen sein“, liegt Grimm mit seiner Annahme genau richtig. Am 12. Mai 1978 erzielte Grimm beim 1:3 gegen die Oberfranken den Bürstädter Ehrentreffer. Ein schwerer Beinbruch und die darauffolgende Nicht-Berücksichtigung durch Trainer Dieter Strich läutete Grimms Karriereende im Alter von nur 30 Jahren ein. „Ich habe dann eine Arbeitsstelle angetreten und konnte das mit dem Fußballspielen nicht mehr überein bringen“, so Grimm. 2005 kehrte er als Betreuer der U19 unter Karl-Heinz Bührer zum SVW zurück. „Es hat mir Spaß gemacht und ich konnte der SVW-Jugend etwas zurückgeben“, sagt Grimm nicht ohne Stolz. 2009 erhielt er die Goldnadel für besondere Verdienste.

Werde Mitglied im Club der 100

Geburtstage August

IMPRESSUM

August

> profitiere von über 30 Jahren Erfahrung Schäfer, Harald

01.08.1959

63 Jahre

Esser, Reinhold

04.08.1949

73 Jahre

Beetz, Bernd

08.08.1950

72 Jahre

Spatz, Uwe

08.08.1952

70 Jahre

Bittinger, Klaus

13.08.1962

60 Jahre

Frank, Helga

16.08.1946

76 Jahre

Holdt, Wolfgang

17.08.1950

72 Jahre

Groß, Karl

18.08.1936

86 Jahre

Bender, Pia

29.08.1968

54 Jahre

Jordan, Alfred

31.08.1938

84 Jahre

> genieße die Tradition und Freundschaft echter SVW-ler > in unserem VIP-Raum an der Haupttribüne > nur 350 Euro pro Saison Kontaktieren Sie uns unverbindlich – gerne noch heute! Kontakt: Klaus Bittinger

klaus.bittinger@googlemail.com

Herausgeber

SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH Theodor-Heuss-Anlage 25, 68165 Mannheim

Redaktion

Andi Nowey, Adrian Lischka, Alexander Beyer, Thilo Eggentorp

Redaktionelle Verantwortung

Yannik Barwig

Fotos

Andi Nowey, Adrian Lischka, Holstein Kiel

Konzept & Design

BLIM GmbH www.blim.de

Druck

ZVD Kurt Döringer GmbH & Co.KG Eppelheimer Straße 82 / 69123 Heidelberg

Werbeanzeigen

SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH Daniel Martin (Tel.: 0621 / 41090-0)

2022 | AUSGABE 02 | BUWE BLATT

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