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Seniorenverband Nordwestschweiz

Frühlingsausgabe 2018

Inhalt

Editorial

Editorial1

von SVNW-Präsident Lukas Bäumle

Ein Ort zum Verweilen

Liebe Leserin Lieber Leser

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Care-Migrantinnen4 Informationen aus dem Schweizerischen Verband für Seniorenfragen

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Kommentar zur Revision bei den Ergänzungsleistungen5 Der Tierpark Weihermätteli

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Alterspolitik und Anliegen der Senioren/innen

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SVNW-Jahresbericht 2017

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Arbeitsgruppe Gesundheit

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Gute Betreuung im Alter

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Die neue Basler Informationsstelle 14

Caritas Schweiz engagiert sich für faire Arbeitsbedingungen der Betreuungs­ personen aus dem Ausland. (Seite 4)

Sie halten die «Frühlingsausgabe» unseres autonom in den Händen, die Ihnen hoffentlich viele Informationen über Seniorenfragen, die uns alle beschäftigen, bringt. Nun werden die Tage «länger», es blüht und grünt allenthalben, und die kalten Wintertage, die uns in diesem Jahr besonders mühsam erschienen, sind vergessen. Man geht wieder in die Natur und hält sich mit Spazieren und Wanderungen fit. Wir wünschen Ihnen einen schönen, warmen und angenehmen Frühling. Der Frühling ist auch die Zeit der Jahresversammlungen, Mitgliederversammlungen, Delegiertenversammlungen oder Generalversammlungen – wie die Veranstaltungen auch heissen mögen – der verschiedenen Altersorganisationen. An diesen Versammlungen wird über das vergangene Berichtsjahr rechnungsmässig und inhaltsmässig Bilanz gezogen. Es ist immer wieder eindrücklich, mit welchem Engagement im Dienste der Seniorinnen und Senioren die jeweiligen Vorstände Programme zusammenstellen

Impressum Herausgeber Seniorenverband Nordwestschweiz SVNW www.svnw.ch Email: info@svnw.ch Präsident SVNW Lukas Bäumle Email: lukas.baeumle@besonet.ch Redaktion autonom Andreas Bitterlin (Vorsitz) Email: a.bitterlin@bluewin.ch Elisabeth Eicher Druck und Versand Schaub Medien AG, 4410 Liestal Auflage 7500 Exemplare Erscheint vierteljährlich

und organisieren. Altersorganisationen in den Gemeinden und Pensionierten-Vereinigungen der Firmen sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Altersarbeit. Neben dem geselligen Teil (Ausflüge, Besichtigungen und Reisen) engagieren sich diese Organisationen für die Anliegen der Seniorinnen und Senioren in ihrem Umfeld. Und vor allem und das ist sehr wichtig:

Neue Informationsstelle für Seniorinnen und Senioren (Siehe Seite 14)


die Alters­organisationen ein und sind in engem Kontakt mit dem Bund. Betreuung als «Service public» ist eine wichtige Forderung, die auch in dieser Ausgabe des autonom, insbesondere im Artikel «Gute Betreuung im Alter» (­ siehe Seite 13), noch eingehend behandelt wird. Mit der Überalterung der Bevölkerung und der viel längeren Lebenserwartung muss der Betreuung, die heute entweder freiwillig oder auf eigene Rechnung geleistet wird, eine gesetzliche Grundlage unterlegt werden. Pflege ist bekanntlich durch das Krankenversicherungsgesetz abgedeckt. Aber die Betreuung hat noch einen viel grösseren Stellenwert; die wenigsten Seniorinnen und Senioren sind pflegebedürftig, aber viele sind sehr wohl betreuungsbedürftig und benötigen in irgendeiner Form Hilfeleistungen. Sie sehen, liebe Leserin, lieber Leser, der SVNW wird sich auch im Jahr 2018 mit den verschiedensten Altersthemen beschäftigen müssen und wir werden dies mit grossem Engagement auch machen und unsere Stimme im Namen von Ihnen einbringen.

sie helfen, der Vereinsamung vorzubeugen. Man ist als Seniorin und Senior noch gefragt, nachdem man jahrelang in der Arbeitswelt seine Kontakte hatte. All diese Arbeit wird freiwillig und ohne Bezahlung geleistet in vielen tausend Arbeitsstunden. Die Delegiertenversammlung des SVNW fand übrigens am Donnerstag, 3. Mai 2018, in der Stiftung Hofmatt in Münchenstein statt. Zurzeit ist ein «Medienhype» betreffend «Zustände» in Alters- und Pflegeheimen im Gang. Tamedia mit den verschiedenen Zeitungen veröffentlicht in regelmässigen Abständen Zeitungsartikel über missliche Zustände in den Schweizerischen Altersund Pflegeheimen. Spardruck, zu wenig Personal, leere Betten oder zu hohe Preise für Kost und Logis sorgen für Verunsicherung bei den Seniorinnen und Senioren und ihren Angehörigen. Stets ertönt die Kritik, ein Grund für die Probleme sei

die letzte Reform der Pflegefinanzierung. Dem ist leider so. Altersorganisationen und Leistungserbringer haben sich in der IG Pflegefinanzierung zusammengetan und entsprechende Forderungen zur Verbesserung der Situation aufgestellt. Doch der Bund hat bisher gebremst: Er will warten, bis die erste saubere Evaluation der Reform vorliegt. Im Entwurf liegt der Bericht vor – und bestätigt die kritisierten Mängel. Die Veröffentlichung der Studie ist für die nächsten Monate angekündigt. Der zur Zeit laufende «Medienhype» verunsichert aber die Bevölkerung. Es ist an und für sich richtig, auf Mängel hinzuweisen, aber alles in allem haben wir in der Schweiz trotzdem noch eine gute Qualität der Leistungen in den Alters- und Pflegeheimen, das Personal engagiert sich. Aber es müssen Verbesserungen in der Finanzierung gemacht werden und dafür setzen sich 2

Ich wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen unseres autonom und einen schönen Frühling und Frühsommer. Beachten Sie bitte auch unsere Veranstaltungshinweise und unsere neue Homepage www.svnw.ch

Lukas Bäumle, Präsident SVNW


Seniorenverband Nordwestschweiz Öffentliche Informationsveranstaltung

Care – Migrantinnen – wer sind sie, was tun sie? Betreutes Wohnen zuhause dank Care-Migrantinnen? Referent: Beat Vogel, Caritas Care Montag, 28. Mai 2018, 16.00 –18.00 Uhr Kantonsbibliothek Baselland, Lesesaal Emma Herwegh-Platz 4, 4410 Liestal (gegenüber Bahnhof Liestal)

Ein Ort zum Verweilen Das «Bistro chez Fritz» des SVNW an der muba 2018

Fritz Kunzmann, der Namensgeber des «Bistro chez Fritz», mit einem Teil seiner engagierten und fleissigen Helferinnen und Helfer an der muba 2018.

Das «Bistro chez Fritz» – ein beliebter Ort zum Verweilen.

Fritz Kunzmann, Vorstandsmitglied des SVNW, und seine freiwilligen Helferinnen und Helfer sorgten vom 20. – 29. April 2018 wie gewohnt top motiviert für ein gemütliches Ambiente am neuen Standort im Parterre der Rundhofhalle. Für die Gäste standen das Ausruhen auf dem Rundgang, Speis und Trank, animierte Gespräche, aber auch wichtige

hatte ich im Umfeld der Senioren immer wieder bewegende Momente erfahren und tolle Bekanntschaften machen können. Für mich ist dies einer der intimsten Orte der muba, welcher entschleunigt persönliche Gespräche zulässt und zum Verweilen einlädt.» Der SVNW mit seinem «Bistro chez Fritz» stand und steht hinter dieser Intention.

und interessante Informationen von kompetenten Fachleuten über das Älterwerden im Fokus. Wie schrieb doch der Messeleiter muba, Daniel Nussbaumer, in einem Flyer zur muba18: «Die muba will sich zwar modernisieren aber gerade auch den älteren Besuchern wieder mehr bieten. (…) Schon vor meiner Zeit als Messeleiter 3


Fotos: Alexandra Wey, Copyright Caritras Schweiz

Caritas Schweiz engagiert sich für faire Arbeitsbedingungen der Betreuungspersonen aus dem Ausland.

Care-Migrantinnen – wer sind sie, was tun sie?

Im Ausland rekrutierte Arbeitskräfte leisten Betreuungs- und Haushaltshilfe in der Schweiz. Immer mehr betagte Menschen möchten möglichst bis ans Lebensende und möglichst selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben. Es ist dabei oft bloss eine Frage der Zeit, bis sich eine Unterstützung im Haushalt, bei alltäglichen kleinen Verrichtungen, oder sogar eine Pflegehilfe aufdrängen. Viele Angehörige – sofern überhaupt vorhanden – sind aus familiären, beruflichen oder geographischen Gründen nicht in der Lage, die Zeit für eine Rundumbetreuung ihrer Eltern aufzubringen und dem gemeinsamen Wunsch, zu Hause zu bleiben und gut aufgehoben zu sein, nachzukommen. Es erstaunt deshalb nicht, dass die Nachfrage nach individueller Pflege und Betreuung zu Hause in den letzten Jahren stetig angestiegen ist. Pflege oder Betreuung Im ambulanten medizinisch-pflegerischen Bereich sind die Bedürfnisse unserer älteren Population weitgehend und gut durch öffentliche gemeinnützige und private Organisationen, wie die öffentliche Spitex und unzählige Anbieter von Hauspflege, abgedeckt. Sie werden auch anteilmässig durch die Krankenversicherer und die Kantone/Gemeinden mitfinanziert. Im Gegensatz dazu bezahlen die Kundinnen und Kunden zusätzliche Betreuungs- und Haushaltshilfeleistungen weitgehend selbst. Diese Tatsache, Rationalisierungsprozesse und die hohen Kosten von stationären Pflegeplätzen haben dazu geführt, dass Betroffene zunehmend nach kostengünstigeren Alternativen Ausschau halten.

Care-Migrantinnen So hat sich der Arbeitsmarkt in steigendem Mass für ausländische Arbeitskräfte, sogenannte Pflege-Migrantinnen/Care-Migrantinnen, geöffnet. Sie stammen meist aus osteuropäischen Ländern, haben bestenfalls bereits Erfahrung in der Pflege und Betreuung von betagten Menschen und werden vorab auf ihre Einsätze in der Schweiz, insbesondere durch Sprachkurse, vorbereitet. Die Care-Migrantinnen können einerseits über persönliche Kontakte und Bekannte gefunden, andererseits auch über spezialisierte in der Schweiz, aber auch im Ausland ansässige Agenturen gebucht werden. In der Schweiz ist eine Vermittlung nur durch eine in der Schweiz niedergelassene Firma legal. Dadurch werden grundsätzlich Rahmenbedingungen, wie die Anmeldung beim kantonalen Arbeitsamt, die Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, die Einhaltung des Mindestlohns und der Ruhezeiten, eher gewährleistet. Arbeitsbedingungen und Gesetz Was leider zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin fehlt, sind verbindliche Regelungen der Arbeits- und Freizeit sowie eine klare Definition des Bereitschaftsdienstes. Wie viele zu entlöhnende Arbeits- und Bereitschaftsstunden leistet eine Care-Arbeiterin, wenn sie rund um die Uhr im Haushalt ist und auch nachts abrufbar sein soll? Ist es nicht selbstverständlich, dass auch eine Care-Arbeiterin gerne einmal Feierabend hätte und Erholung braucht? Bis Mitte 2018 sollen die Kantone mit Unterstützung des Bundes ein Modell für 4

kantonale Normal-Arbeitsverträge für die Hauswirtschaft erarbeiten, um minimale Vorgaben für die Anrechnung der Präsenzzeit in der 24-Stunden Betreuung zu erzielen. (www.careinfo.ch) Caritas Die Caritas engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Care-Migrantinnen und für die Qualität von Pflege und Betreuung zu Hause und hat entsprechende Leitli­ nien erstellt. Caritas Schweiz hat vor 6 Jahren ein eigenes Projekt der Rundumbetreuung von älteren Menschen gestartet mit dem Ziel, faire Arbeitsbedingungen für diese ausländischen Betreuungspersonen zu schaffen. Aus einem Pool von sorgfältig ausgewählten und gut ausgebildeten Betreuerinnen und Betreuern aus dem europäischen Caritas-Netzwerk werden Care-MigrantInnen jeweils für 3 Monate in der Schweiz eingesetzt, wonach sie wieder für eine gewisse Zeit in ihre Familie zurückkehren. Sie werden nach schweizerischem Arbeitsrecht angestellt und versichert, erhalten einen fairen Lohn und bleiben in ihrem Heimatland integriert (www.caritascare.ch)

Sind Sie an umfassenderen Informationen zu diesem Betreuungskonzept interessiert, empfehlen wir Ihnen unsere öffentliche Veranstaltung «Betreutes Wohnen zu Hause dank Care-Migrantinnen» am 28. Mai 2018 in der Kantonsbibliothek in Liestal mit anschliessendem Apéro (siehe Inserat auf Seite 3). Dr.med.Catherine Dessemontet, Vorstandsmitglied SVNW


Schweizerischer Verband für Seniorenfragen SVS

Ergänzungsleistungs-Reform: Eingabe des Schweizerischen Verbandes für Seniorenfragen (SVS) zur Differenzbereinigung an den Ständerat Sehr geehrte Damen und Herren Ständerätinnen und Ständeräte der SGK –SR Die Ergänzungsleistungen (EL) sind aus Bundes- und Kantonsmitteln finanzierte individuelle Bedarfsrenten als verfassungsmässige Ergänzung zur AHV/IV. Sie werden zwar den jeweiligen persönlichen Verhältnissen der Rentner angepasst, aber auf sie besteht, anders als bei der Sozialhilfe, ein verfassungsmässiger Anspruch. Die Beachtung dieses Unterschiedes ist aus unserer Sicht ganz wichtig und kam unserer Meinung nach im Beschluss des Nationalrates zu wenig zum Ausdruck! Wir hoffen sehr auf eine umsichtige Differenzbereinigung, die eine ausgeglichene EL-Revision zulässt. Es besteht unseres Erachtens bei der EL-­Revision kein besonderer Zeitdruck für die Differenzbereinigungsrunde. Der Nationalrat hat aus der ursprünglich von uns mit Vorbehalt mitgetragenen EL-Reform eine Sparvorlage gemacht. Der Nationalratsbeschluss geht mit Einsparungen von ca. 700 Mio. CHF unseres Erachtens zu weit und wirkt bevormundend. 2016 waren es insgesamt 320’000 Personen, bei denen die AHV und IV oder anderweitige Einkünfte die minimalen Lebenskosten nicht deckten. In der Schweiz leben gemäss BFS über 29,3 % der Rentnerinnen und Rentner nur von AHV (inkl. EL und Hilflosen-Entschädigung).

Wir bitten Sie, Leistungskürzungen im Bereich vulnerabler Personen zu vermeiden. Diese führen zu einer unerwünschten und umständlichen Verlagerung in die Sozialhilfe. Aus unserer Sicht sollte der Ständerat näher bei seiner Linie der EL-Reform bleiben. Gestatten Sie uns, nur wenige wichtige Anliegen hervorzuheben: – Art 9 a 1ff.: Zur EL-Anspruchsberechtigung hat der Nationalrat ohne Vernehmlassung einen neuen Ansatz gewählt: Eine maximale Vermögensobergrenze von 100’000.– bzw. 200’000.– CHF. Diese Kapitalgrenze ist zu starr definiert und unter dem Aspekt Stadt/Agglomera­ tion/Land zu überprüfen. – Art. 9 1 ter: Der Nationalrat koppelt einen Abzug von 10 % bei Verbrauch des Vorsorgevermögens mit praktisch unveränderten Vorbezugsmöglichkeiten im BVG. Dies ist riskant und führt zu Sozialhilfefällen im Alter. Es wäre zumindest eine sehr starke Reduktion dieses Abzugs vorzusehen. – Art. 10 c 1 quinqies: Bezüglich der Mietzinsmaxima braucht es eine ausgewogene Lösung und unbedingt eine Streichung der Kürzungskompetenz von ­10 % für die Kantone. – Art. 10 f: Die Kosten für das betreute Wohnen sollten nicht den Kantonen überlassen werden, weil dies den Wohnortswechsel im Familienverband

z.B. mit pflegebedürftigen Eltern erschwert. – Art. 11 a 3: Vermögensverbrauch: Die Lösung des Nationalrates kommt einer «amtlichen Lebensführungskontrolle durch die Vollzugsstellen» gleich. Sie ist entmündigend und muss unbedingt angepasst und ihre Wirkung auf das Sparverhalten überprüft werden. Zum Beispiel, indem die Frist von 10 Jahren vor der Pensionierung auf 2 Jahre gesenkt wird. Oder, noch besser, dass die Frist nicht ab dem Zeitpunkt der Pensionierung, sondern ab dem Zeitpunkt des Antrages auf EL gewählt wird. Ausnahmen oder Übergangsfristen – z.B. Personen ab Alter 75 ausgenommen oder mit Übergangsfristen könnten diesen negativen Effekt mindern. – Art. 11 c: Die Senkung der Kapitalfreibeträge bei den EL geht zu weit; sie ist die Rücknahme einer vom Parlament beschlossenen Kompensation im Rahmen der Einführung der neuen Pflegefinanzierung. Das wirkt nicht vertrauensbildend. BVG Art47a: Positiv ist, dass ältere – Arbeitslose in der Pensionskasse des bisherigen Arbeitgebers verbleiben können. Wir hoffen sehr, dass Sie Verständnis für diese Anliegen aufbringen und dass diese in Ihren Beratungen Berücksichtigung finden.

Kommentar zur Revision bei den Ergänzungsleistungen Die Ergänzungsleistungen haben eine herausragende Bedeutung im System der sozialen Sicherheit und der Pflegefinanzierung. Mit grossem Unverständnis hat die Öffentlichkeit Mitte März von den Entscheiden des Nationalrates zur EL-Reform Kenntnis genommen. Mit Nettoeinsparungen von mindestens 900 Millionen wurde diese Reform zu einer nicht enden wollenden Kürzungsliste und ist vom bundesrätlichen Ziel der Beibehaltung

des Leistungsniveaus weit entfernt. Am offensichtlichsten hat sich der geplante Leistungsabbau im Nationalrat am Entscheid zu den Mietzinsansätzen manifestiert. Die Mietzinse sind seit 2001 um 24% gestiegen und dennoch will der Nationalrat die anrechenbaren Mietzinse kaum erhöhen. Vielmehr überlässt er es den Kantonen, diese sogar zu senken. Auch die Bestimmungen zur Prämienrückerstattung (Krankenkassen) sind inakzeptabel. Eine Vergütung der

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kantonalen Richt- anstelle der Durchschnittsprämie ist ganz einfach eine Kürzung um durchschnittlich 30 %. Es ist zu hoffen, dass der Ständerat hier Gegensteuer gibt (siehe Artikel auf der Seite 5), sonst müssen sich die Altersorganisationen zusammen mit andern Partnern überlegen, das Referendum zu dieser EL-Revision zu ergreifen.

Lukas Bäumle


Der Pr채sident der Stiftung Tierpark Weiherm채tteli und autonom-Gespr채chspartner, Jean-Luc Nordmann, vor dem Gehege der Diepolzer G채nse (siehe nebenstehender Artikel auf den Seiten 7 und 8) 6


Gepflegter Naturpark für Mensch und Tier.

Tierpark mit 200 Tieren ist Begegnungsstätte für Jung und Alt

Der Tierpark Weihermätteli bei der Psychiatrie Baselland in Liestal ist ein prächtiges Naherholungsgebiet. Die Stiftung «Tierpark Weihermätteli» ist neues institutionelles Mitglied des SVNW. Diese Mitgliedschaft beim Seniorenverband Nordwestschweiz gründet unter anderem darauf, dass zahlreiche Seniorinnen und Senioren Spass haben, die 200 Tiere von 20 verschiedenen Tierarten zu beobachten und einen Teil davon auch berühren zu dürfen. Der vier Hektar grosse Tierpark ist einerseits Genesungsort für die Patientinnen und Patienten der Psychiatrie Baselland und andererseits ein Naherholungsgebiet, welches der Bevölkerung kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung steht. Weil neben den Seniorinnen und Senioren auch viele Kinder mit ihren Eltern den Tierpark besuchen, kann der Stiftungsratspräsident Jean-Luc Nordmann im Gespräch mit der SVNW-Zeitung autonom mit Fug und Recht von einer «Begegnungsstätte für Jung und Alt» sprechen.

Angebote Der wunderbar in die Landschaft eingebettete Tierpark Weihermätteli kann individuell beim Flanieren rund um Weiher und entlang von Tiergehegen erkundet werden. Er bietet zusätzlich auch verschiedene Dienstleistungen an, an denen sich vor allem Kinder aber auch Erwachsene erfreuen:

Stiefel-Geissbock

Dartmoore-Pony und Besucherin.

Ohne Vorausbuchung: – Ponyreiten (jeden Mittwochnachmittag von 14.00 bis 16.00 Uhr) – Streichelzoo (steht tagsüber regelmässig zur Verfügung) – Kinderspielplatz Mit Vorausbuchung: – Kutschenfahrten (zwei-/vierspännig) – Laufen mit Eseln, Ponys, Lamas – Führungen Lamastube (kann mit Küche und –

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Geschirr für Anlässe mit maximal 40 Personen g ­ ebucht werden) – «Tiere auf Achse» (Mitarbeitende besuchen mit Ponys oder mit einem ­ Streichelzoo auch besondere Anlässe) Im Fokus: Alters und Pflegeheime Einige Alters- und Pflegeheime offerieren ihren betagten Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinsame Ausflüge in den Tierpark. Stiftungsratspräsident Jean-Luc Nordmann: «Als Ergänzung zu den Besuchen bei uns ist vorgesehen, dass wir künftig auch mit unserem Streichelzoo die Alters- und Pflegeheime aufsuchen und so im gewohnten Umfeld der Bewohnerinnen und Bewohner ein spannendes Erlebnis bieten können.» 24 Stunden geöffnet Der Tierpark Weihermätteli ist rund um die Uhr geöffnet für Interessierte. Die


mit Elefanten und anderen exotischen Grosstieren bietet das Weihermätteli verständlicherweise nicht.

Vietnamesisches Hängebauchschwein meisten Tiere verbringen die Nächte allerdings im Stall. Die Anlage ist aber auch von der Gestaltung her ein attraktives Gebiet für Spaziergänge. Einige Tierarten wie etwa die Enten und die Hirsche sind aber auch in der Nacht sichtbar in ihren Gehegen. Jean-Luc Nordmann: «Dort müssen wir bestimmte Vorkehrungen zum Schutz der Tiere treffen. Die Zäune müssen stabil bis zum Boden reichen, damit keine Füchse eindringen und Tiere von uns fassen können.»

Die professionelle Pflege des Parks Für die Pflege und den Unterhalt der Tiere und der Anlage sind 260 % Arbeitsstellen besetzt. Weitere 300  Stellenprozente sind für Menschen mit dem Bedarf an Betreuung bei der Arbeit. Und eine junge Frau absolviert eine Lehre als Wildtierpflegerin. Bei diesem Lehrangebot kooperiert das Weihermätteli mit dem Zoologischen Garten Basel und dem Tierpark Lange Erlen in Basel. Den Umgang der künftigen Wildtierpflegerin

Breite finanzielle Unterstützung Die laufenden Betriebskosten belaufen sich jährlich auf rund 500’000 Franken, welche durch Sponsoren- und Spendengelder sowie durch Einnahmen aus Dienstleistungen beglichen werden. An der Finanzierung sind beteiligt die Psychiatrie Baselland, der Kanton Baselland, umliegende Gemeinden, insbesondere die Einwohner- und die Bürgergemeinde Liestal, rund 400 sogenannte Patinnen und Paten, welche für ihre Patenschaften jährlich zwischen 50 und 500 Franken an den Betrieb beisteuern. Dazu kommen Legate und zahlreiche Einzelspenden.

Weitere Informationen inkl. Lageplan finden Sie unter www.tierpark-weihermaetteli.ch

Andreas Bitterlin, Vorstand SVNW

Alterspolitik und Anliegen der Seniorinnen und Senioren Informationen vom «runden Tisch» mit der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft Der kantonale «runde Tisch» ist das zwei Mal jährliche Zusammentreffen der Altersorganisationen im Kanton Basel-Landschaft mit den Spitzen der Verwaltung unter der Federführung des Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektors des Kantons Basel-Landschaft, Thomas Weber. Hier wird über alters­ politische Themen diskutiert und die Anliegen der Altersorganisationen im Namen der Seniorinnen und Senioren im Kanton Basel-Landschaft können eingebracht werden. An der Frühjahrssitzung vom 9. April 2018 wurde die jährlich stattfindende Tagung Alter vorbereitet. Sie findet in diesem Jahr zum 6. Mal statt und basiert jeweils auf dem Leitbild des Kantons Basel-Landschaft: «Älter werden gemeinsam gestalten». Dieses Jahr wird das Handlungsfeld 2 «Volkswirtschaft, Arbeit und Übergang

in die nachberufliche Lebensphase» unter dem Aspekt der Freiwilligenarbeit und von neuen Rollen finden, behandelt. Es werden Informationen über die verschiedenen Aspekte der Freiwilligenarbeit, den volkswirtschaftlichen Nutzen, Erfolgsfaktoren und Stolpersteine, Weiterbildung und Wertschätzung, gegeben. Gemeinden werden für ihre Rolle als Multiplikatoren sensibilisiert und 8

befähigt. Weiter wird über die Arbeit der Fachstelle Freiwilligenarbeit, Benevol, orientiert. Die Tagung findet am Mittwoch, 19. September 2018, ganztägig im Hotel Engel in Liestal statt. Sie ist offen für alle Seniorinnen und Senioren.

Lukas Bäumle


SVNW-Jahresbericht 2017 Der Seniorenverband Nordwestschweiz, gegründet 1999 als wichtige Stimme für Seniorenfragen in der Nordwestschweiz, sei es in der Alterspolitik, sei es als Sprachrohr der älteren Generation oder als Forum für Altersfragen, hatte 2017 einige Schwerpunkte: Das Berichtsjahr 2017 stand beim SVNW unter dem Motto «Wohnen im Alter». Anlässlich der Delegiertenversammlung vom 23. März 2017 bei den Seniorendiensten Allschwil-Schönenbuch referierte Ueli Mäder, Soziologe und emeritierter Professor der Universität Basel, über das Thema «Wohnen im Alter und dessen Finanzierung». Im Zentrum seiner Ausführungen stand das soziale Umfeld, das die Lebenszufriedenheit im Alter stark beeinflusst. Im statutarischen Teil wurde neben den üblichen Traktanden, Jahresrechnung, Revisionsbericht und Budget, das neue Spesenreglement und eine Statutenänderung in Bezug auf das Stimmrecht der Einzelmitglieder verabschiedet. Das langjährige Vorstandsmitglied Silvia Barandun trat an der Delegiertenversammlung zurück, an ihrer Stelle wurde Sabine Bürk einstimmig gewählt. Politischer Schwerpunkt im Berichtsjahr war die Mitarbeit beim neuen Gesetz über die Pflege und Betreuung im

Alter des Kantons Basel-Landschaft. Der Seniorenverband Nordwestschweiz wurde von der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion in die Erarbeitung des Gesetzes sehr gut mit einbezogen. Dieses Gesetz bringt den Seniorinnen und Senioren im Kanton Baselland eine moderne, der heutigen Zeit angepasste Grundlage für die dritte und vierte Lebensphase. Schwerpunkte sind die Bildung von Versorgungsregionen, um damit die Koordination unter den verschiedenen Leistungserbringern zu verbessern, die Anschubfinanzierung des Kantons für alternative Wohnformen im Alter wie das betreute und begleitete Wohnen und die Qualitätssicherung bei den Leistungserbringern. Die Festlegung einer Obergrenze der Ergänzungsleistung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Alters- und Pflegeheimen und damit verbunden die Einschränkung der Wahlmöglichkeit für einen Heimplatz war die weniger erfreuliche Aktion des Kantons. Zusammen mit

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unseren Partnern im Seniorenbereich konnten wir in diesem Bereich eine Verbesserung erzielen. Am 14. August zog sich der Vorstand zu einer Retraite zurück. Er befasste sich mit der Zukunft des SVNW: Welche Aufgaben in der Alterspolitik sind zu priorisieren? Welche Themen sollen behandelt werden? Für wen ist der SVNW da? Der Vorstand setzte sich intensiv mit diesen Fragen auseinander. Im Kommunikationsbereich war ein weiterer Schwerpunkt im Berichtsjahr die Erarbeitung und Aufschaltung der neuen Homepage www.svnw.ch. Auch Seniorinnen und Senioren benützen heute immer mehr die digitale Welt, um sich zu informieren. Hierzu ist eine aktuelle und moderne Homepage Voraussetzung. Unsere Verbandszeitschrift «autonom» informierte in drei Ausgaben über aktuelle politische und gesellschaftliche Altersthemen aus der Nordwestschweiz. An insgesamt 6 Vorstandssitzungen wurden die aktuellen Themen behandelt


und interne wie externe Geschäfte verabschiedet. Dabei zeigte sich, dass die im Jahre 2016 durchgeführte Ressortverteilung im Vorstand eine effiziente Arbeit ermöglicht. SVNW organisiert spannende Führungen und Veranstaltungen Die Mitglieder des SVNW rekrutieren sich bekanntlich aus Einzelmitgliedern, Pensionierten-Organisationen von Firmen, Seniorenorganisationen von Gemeinden und institutionellen Mitgliedern. Für die Einzelmitglieder führten wir im Berichtsjahr 6 Veranstaltungen durch. Höhepunkt war sicher am 27. Februar 2017 der Besuch im Bundeshaus in Bern mit der Führung von Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Im Weiteren fand eine Führung im Vivarium des zoologischen Gartens Basel, der Besuch des Autobahnstützpunktes der Polizei BL in Sissach, eine Führung im Basler Münster und zum Schluss des Jahres eine Führung durch das Harmoniummuseum in Liestal statt. Als Dank für die Solidarität zum SVNW fand im Dezember wie in jedem Jahr das Jahresschlussessen im Hotel Victoria in Basel statt. Neben den Veranstaltungen für Einzelmitglieder führt der SVNW auch öffentliche Veranstaltungen und Tagungen durch. Höhepunkt war die erstmals durchgeführte Fachtagung zum Jahresthema 2017 «Wohnen im Alter» am 15.11.2017 unter dem Titel «Wo wohne ich im Alter?» Nach der Begrüssung durch Lukas Engelberger, Vorsteher des

Gesundheitsdepartementes des Kantons Basel-Stadt, und einem Einführungsreferat durch Prof. Ueli Mäder diskutierten auf einem Podium unter der Moderation unseres Vorstandsmitgliedes Andreas Bitterlin namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung, von den Leistungserbringern und aus der Politik über mögliche, finanzierbare Wohnformen im Alter unter dem Motto «Ziel ist, so lange wie möglich in meiner angestammten Wohnform zu bleiben». Den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Fachtagung im Bethesda Spital wurden interessante Alternativen aufgezeigt. Der Vorstand SVNW hat beschlossen, solche Fachtagungen weiterhin durchzuführen, wenn aktuelle Themen vorhanden sind. Eine weitere, sehr gut besuchte Veranstaltung fand am 11.5.2017 zum Thema «Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung», bezogen auf den Kanton Basel-Landschaft, statt. Dies nachdem das Thema im Jahr 2016 für den Kanton Basel-Stadt behandelt wurde. Dass Ernährung im Alter ein wichtiges Thema ist, zeigte sich bei der gut besuchten Veranstaltung am 5.10.2017. Unter dem Titel: «gut Essen, gut Altern» erläuterte Prof. Kressig, wie Mangelernährung und Muskelschwund im Alter verhindert werden können. Gisela Konstantinidis für die Veranstaltungen und Führungen für Einzelmitglieder sowie Catherine Dessemontet für die öffentlichen Veranstaltungen sei für ihr Engagement an dieser Stelle herzlich gedankt.

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Wie in jedem Jahr war der SVNW an der MUBA mit dem Bistro «chez Fritz» unter der bewährten Leitung von Fritz Kunzmann mit seinen vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus den Seniorenorganisationen präsent. Das Bistro war ein gesellschaftlicher Treffpunkt nicht nur für Seniorinnen und Senioren an der MUBA und wahrscheinlich der am besten besuchte Punkt an der Ausstellung. Im Berichtsjahr hatte der SVNW bei der Interessengemeinschaft Senioren Baselland, IGSBL, dem Zusammenschluss der Seniorenorganisationen in Baselland, den Vorsitz, was zusätzliche Arbeit im Austausch mit dem Kanton, den Gemeinden und den Leistungserbringern bedeutete. Das Berichtsjahr 2017 war, wie der Jahresbericht zeigt, ein intensives, arbeitsreiches Jahr mit vielen Höhepunkten. Diese Arbeit konnte nur mit einem engagierten Vorstand geleistet werden, dafür sei herzlich gedankt. Ein weiterer Dank geht an unsere Einzelmitglieder, die Seniorenorganisationen der Gemeinden und die Pensionierten-Vereinigungen der Firmen, die sich ebenfalls immer für den SVNW engagieren und wichtige Inputs zur Altersarbeit geben. Ohne unsere institutionellen Mitglieder und unsere Sponsoren könnte der SVNW seine wichtige Aufgabe in der Altersarbeit nicht erbringen, dafür sei ebenfalls herzlich gedankt.

Lukas Bäumle, Präsident SVNW


Arbeitsgruppe Gesundheit des Schweizerischen Seniorenrats: Jahresbericht 2017 Der Bundesrat hat seine gesundheitspolitischen Ziele für 2017 wie folgt formuliert: Handlungsfeld 1: Lebensqualität sichern: Ziel 1: Zeitgemäss Versorgungsange­ bote fördern Ziel 2: Gesundheitsschutz komplettieren Ziel 3: Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung intensivieren

Handlungsfeld 2: Chancen­ gleichheit und Selbstverantwortung stärken Ziel 4: Finanzierungsgerechtigkeit und Zugang stärken Ziel 5: Gesundheit durch Effizienzsteigerungen bezahlbar halten Ziel 6: Versicherte und Patientinnen und Patienten stärken

Handlungsfeld 3: Versorgungs­ qualität sichern und erhöhen Ziel 7: Die Qualität der Leistungen und Versorgung fördern Ziel 8: eHealth stärker einsetzen Ziel 9: Mehr und gut qualifiziertes Gesundheitspersonal

Handlungsfeld 4: Transparenz schaffen, besser steuern und koordinieren Ziel 10: Das System vereinfachen und Transparenz schaffen Ziel 11. Gesundheitspolitische Steuerung verbessern Ziel 12: Internationale Einbettung stärken

In Abstimmung mit den Zielen des Bundesrates 2017 werden im Zuge der weiteren Umsetzung der Agenda Gesundheit 2020 folgende prioritäre Ziele für das Jahr 2017 verfolgt: – Vernehmlassungsverfahren zum Bundesgesetz über die Registrierung von Krebserkrankungen und

Genehmigung der weiteren Arbeiten. – Erarbeitung eines Entwurfs einer nationalen Strategie im Bereich Chemikaliensicherheit. – Verabschiedung der Verordnungen zur Preisfestsetzung von Arzneimitteln und zur Vergütung von Arzneimitteln im Einzelfall. – Umsetzung der Verordnungen zur Einführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) – Inkraftsetzung des revidierten Transplantationsgesetzes und Beschluss zur Weiterführung des Aktionsplans. – Vorbereitung der Inkraftsetzung des revidierten Medinzinalberufsgesetzes (MedBG). – Vernehmlassungsverfahren zur Revi­ sion des Krankenversicherungsgesetzes betreffend die Zulassung im ambulanten Bereich. Vernehmlassungsverfahren zu den – Änderungen der Verordnung über die Festlegung und Anpassung von Tarifstrukturen in der Krankenversicherung (TARMED und Physiotherapie). Vernehmlassungsverfahren zu den – Änderungen der Verordnung über die Krankenversicherungen betreffend die Anpassung der Planungskriterien. – Erarbeitung von Massnahmen zur Dämpfung der Gesundheitskosten Die Arbeitsgruppe Gesundheit des SSR hat ihre Tätigkeit auf der Basis der gesundheitspolitischen Ziele des Bundesrates im Jahr 2017 durchgeführt. Organisatorisches Lukas Bäumle übernahm ab 4. Mai 2017 den Vorsitz der Arbeitsgruppe von Hansruedi Schönenberg. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind: Josef Senn (SVS), Vice-Präsident, Elisabeth Wandeler (VASOS), Protokoll, Marianne de Mestral (VASOS), Remo Gysin (VASOS), Hannes Baschung (SVS) und Johannes Reimann (SVS). Die Arbeitsgruppe Gesundheit behandelte bis heute an drei Sitzungen die aktuellen nationalen Gesundheitsthemen. Per Ende 2017 sind Marianne de Mestral 11

(VASOS), Remo Gysin (VASOS) und Hannes Baschung (SVS) aus der Arbeitsgruppe ausgetreten. Nachfolgerin von Hannes Baschung wird Elisabeth Striffeler, die bereits durch den SVS gewählt wurde. Alle Arbeiten und Projekte waren wie bis anhin von der Gesundheitspolitischen Agenda von Bundesrat und Parlament geprägt. Fachwissen und Erfahrung der Arbeitsgruppe Gesundheit-Mitglieder werden sehr geschätzt, dies zeigt die vermehrte Anfrage zur Mitarbeit in nationalen Projekt- und Arbeitsgruppen auf. Der Schweizerische Seniorenrat SSR ist ein für die Politik wichtiges Sprachrohr für die Politik. Details zu den Geschäften und Tätigkeit der Arbeitsgruppe 1. Flyer Arzt – Patient: Kontakt mit Linda Hadorn, FMH – Ziel: Neben einer schriftlichen Broschüre, Erarbeitung eines Apps – Finanzierung durch Careum und BAG – in Abklärung. Mitarbeit bei der Umsetzung elek­ 2.  tronisches Patientendossier, Bereich Datenschutz 3. Stellungnahme zum Ausführungsrecht Nationales Krebsregister Intervention zur Auflösung des Pro4.  jektes VIA der Gesundheitsförderung Schweiz 5. Stellungnahme zum Entwurf Schlussbericht Evaluation Neuordnung Pflegefinanzierung der Firma INFRAS 6. Stellungnahme zur TARMED-Revision Vernehmlassung zu den R ­ichtlinien 7.  «Betreuung und Behandlung von Menschen mit Demenz» Aktivitäten, Mitarbeit und Teilnahme an nationalen Projekten – Aktive Mitarbeit in BAG-Begleit­ gruppe – «Evaluation Neuordnung der Pflegefinanzierung». – Aktive Mitarbeit in IG Pflegefinanzierung und deren Leitungsgremium Teilnahme an Delegiertenversamm– lung CURAVIVA


– Teilnahme an der Tagung zum elektronischen Patientendossier – Teilnahme an den Orientierungsanlässen zum nationalen Krebsregister Die Themen «Gesundheit im Alter» waren auch im Jahre 2017 sehr vielfältig.

Verschiedene Gesundheitspolitische Entscheide wie Tarmed, Pflegefinanzierung etc. waren auch im Jahre 2017 nicht immer im Interesse der älteren Menschen. Der SSR und die Arbeitsgruppe Gesundheit wird sich noch vermehrt für die

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Anliegen der älteren Menschen engagieren müssen. Dank dem Engagement der Arbeitsgruppenmitglieder konnten die anfallenden Arbeiten erledigt werden.

Lukas Bäumle


Gute Betreuung im Alter Sie ist ein Muss, um die zukünftige Altersversorgung zu sichern Die Betreuung und die Pflege sind neben der Finanzierung der Altersvorsorge das zentrale Thema der Alterspolitik in der Schweiz. Dabei steht seit geraumer Zeit die Pflege im Fokus der gesundheits- und sozialpolitischen Diskussion. Die Betreuung hat bisher keinen Stellenwert. Dabei geht es um einfache Handreichungen bei den Seniorinnen und Senioren wie Einkaufen, finanzielle Angelegenheiten erledigen oder nur einfach Gesellschaft leisten. Im Hinblick auf den demografischen und gesellschaftlichen Wandel muss das Thema aber verstärkt in den Mittelpunkt der alterspolitischen Debatten rücken. Es braucht eine breite Auseinandersetzung über gute Betreuung im Alter. Folgende Problemstellungen werden sich in Zukunft noch viel stärker akzentuieren: – Immer mehr Menschen leben länger – Familien brauchen Entlastung – Seniorinnen und Senioren wollen selbstbestimmt leben – Steuerpolitik ist Sozialpolitik – Betreuung und Pflege klaffen auseinander Warum kann es mit der Betreuung im Alter so nicht weitergehen? Um ein zunehmendes soziales Ungleichgewicht im Alter zu vermeiden und allen

ein würdevolles Alter zu ermöglichen, ist in der Schweiz ein neues Verständnis für die Betreuung im Alter notwendig. Gefragt ist ein umfassendes, integratives Betreuungsverständnis. Welches sind die Forderungen? 1. Anrecht auf Betreuung gesetzlich verankern: Die Unterstützung von älteren Menschen in der Schweiz geht weit über pflegerische Leistungen hinaus. Deshalb muss auf Bundesebene die Betreuung gleichwertig wie das Pflegewesen als Teil der Grundversorgung gesetzlich verankert werden. 2. Integratives Versorgungsmodell: Die ambulante, die intermediäre und die stationäre Versorgung verfügen über Betreuungsangebote für Seniorinnen und Senioren. Der Zugang zu den Angeboten muss besser gemeinsam koordiniert werden. Dies ist leider heute nicht der Fall. 3. Bezahlbar für alle: Ein wesentlicher Teil kann sich den privaten Markt von Spitexanbietern nicht leisten. Es ist schwierig, die Übersicht über die Angebote zu haben. Betreuung und nicht nur Pflege – sie ist heute durch das KVG abgedeckt – muss ebenfalls finanziert werden können. Betreuung

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ist Service public. Dazu braucht es ef­ elche fiziente Finanzierungssysteme, w die Einkommensunterschiede berücksichtigten. Analog zur Logik der Hilflosen-Entschädigung könnte man Seniorinnen und Senioren einkommens- und bedarfsabhängige Zeitgutschriften zu­ teilen, mit denen sie Betreuungsleistungen einkaufen können. 4. Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen: Betreuung ist eine soziale Tätigkeit, die Gemeinschaftliches beinhaltet. An der Gesellschaft teilhaben ist Grundvoraussetzung, um nicht zu vereinsamen. 5. Professionalität und Anerkennung fördern: 2013 leisteten Angehörige in der Schweiz 42 Millionen Stunden Betreuungsarbeit für Verwandte und Bekannte. Dies wird kostenlos geleistet. Anerkennung auch finanzieller Art muss gefördert werden. 6. Präventionsarbeit ambulant und stationär: Durch Gesundheitsförderung und Prävention lassen sich die steigenden Kosten in der Langzeitpflege senken.

Lukas Bäumle


Damit sich ältere Menschen im Dickicht der Organisationen zurechtfinden Sie haben Fragen zum Älterwerden? Die neue Basler Informationsstelle «Info älter werden» hilft Ihnen weiter mit Informationen und Adressen von zuständigen Institutionen.

Hier, im Schmiedenhof 10, Basel, erfahren Sie, wer wofür zuständig ist für die Anliegen der Senioren und Seniorinnen. Rund 60 Organisationen bieten in Basel Dienstleistungen für ältere Menschen an. Der grosse und weitverzweigte Umfang des Angebots erschwert die Orientierung im differenzierten Zuständigkeitsspektrum. Dem leistet die neue Informationsstelle «Info älter werden», die von der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige (GGG Wegweiser) Basel im Auftrag des GesundheitsdeparInfo älteraufgebaut werden tementes Basel-Stadt worden ist, Abhilfe. Sie kann Fragestellern und -stellerinnen Auskunft erteilen, wer für Ohne Anmeldung, persönlich, kostenlos. deren Anliegen zuständig ist. Das neue Montag – Mittwoch 9.30 – 12.30 Uhr Angebot von GGG Wegweiser kann ohne Montag – Freitag 14.30 – 17.30 Uhr Voranmeldung telefonisch, per Mail oder «Info älter werden» bei einem Besuch im Schmiedenhof 10, GGG Wegweiser Basel,Imgenutzt werden. Schmiedenhof 10 4051 Basel

Das Angebot Telefon 061 269 97 90 Rundkontakt@infoaelterwerden.ch 15 Teilzeit-Mitarbeitende sind auf der Basis von Freiwilligenarbeit bei «Info älter werden» tätig und leiten die Auskunftsinteressierten entsprechend der spezifischen Thematiken weiter an zuständige Institutionen – zum Beispiel bei Fragen zu Gesundheit, Finanzen, Pflege, Betreuung, Wohnen im Alter, Spitex, sozialen Fragestellungen und weiteren Themenkreisen. Diese Unterstützung wird jeweils im persönlichen Gespräch geleistet. Die Auskunftspersonen der

www.infoaelterwerden.ch

GGG Wegweiser können hierbei auf eine Datenbank mit 1200 Angeboten und 500 Organisationen des Sozialen Basel zurückgreifen.

sehr zufrieden mit «Info älter werden»,­ 39 sind zufrieden, 1 mässig zufrieden und 2 nicht zufrieden. Die Geschäftsleiterin von GGG Wegweiser, Barbara Heinz, freut diese Resonanz: «Das Angebot und die Beratungsqualität werden offensichtlich geschätzt; es werden hilfreiche Informationen vermittelt. Es ist nun wichtig, dass das Angebot noch besser bekannt gemacht wird.» Im Schmiendehof liegen zur Information Unterlagen in Form von Flyern und Broschüren auf.

Medienspiegel Auch verschiedene Medien haben die In Kooperation Existenzberechtigung von «Info älter mit dem Gesundheitsdepartement Kantons Basel-Stadt. werden» bejaht. So formulierte beiWie erreichen Sie «Info des älter werden»? spielsweise Telebasel: «Die Anlaufstelle Adresse: GGG Wegweiser, im Schmiedenhof 10, 4051 Basel. soll Orientierung bieten im Urwald der Telefon: 061/269 97 90 Organisationen und Dienstleistungen Mail: kontakt@älterwerden.ch für ältere Menschen.» Die Tageswoche nutzte ein anderes Bild: «Damit ältere Hohe Akzeptanz … Menschen mit ihren Fragen nicht im Das neue Dienstleistungsangebot ist Dunkeln gelassen werden.» In der BaMitte November 2017 in Betrieb genom- sellandschaftlichen Zeitung betonte die men worden und hat auf Anhieb Akzep- Kommissionspräsidentin von GGG Wegtanz gefunden. Bis Ende März haben ins- weiser, Gabi Mächler, die Kompetenz gesamt 358 Personen als Besucher im und Besonderheit des Angebots von der Schmiedenhof 10 und des Weiteren 244 Informationsstelle «Info älter werden»: per Telefon und 33 per E-Mail die Dienst- Die Dienstleistung sei es nicht, ältere leistung als Auskunftsstelle in Anspruch Menschen direkt zu betreuen, sondern genommen. sie mit ihren Problemen und Fragen an die richtige Stelle oder das richtige Angebot weiterzuleiten. … und hohe Zufriedenheit GGG Wegweiser hat bei den Besuchern, die älter sind als 55jährig, mittels Um- Pioniercharakter frage die Beurteilung des Angebots bazonline schrieb: Die Infostelle habe eruiert. 135 der insgesamt 187 über 55 mit ihrem Informationsangebot in der Jahre alten Besucherinnen und Besu- Schweiz Pioniercharakter, sagte der cher im Schmiedenhof 10 haben an der Basler Gesundheitsdirektor Lukas EnUmfrage teilgenommen, was einer sehr gelberger vor den Medien. % enthohen Teilnahmequote von 72  spricht. 93 der 135 Antwortenden sind Andreas Bitterlin, Vorstand SVNW

Info älter werden weiss, wer beim Älterwerden hilft.

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Ein Angebot des GGG Wegweisers.


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Viviers–Tournon. Busfahrt nach Viviers zur Einschiffung auf die Excellence Rhône. Am Abend nehmen wir Kurs auf Tournon. 2. Tag: Tournon–Lyon. Heute entdecken wir auf einer beschaulichen Fahrt mit der historischen Dampfbahn «Train de l´Ardèche» das wildromantische Doux-Tal.* Sie wurde zwischen 1886 und 1891 erbaut und führt entlang spektakulärer Abgründe. Am Nachmittag Wiedereinschiffung auf der Excellence Rhône und gemütliche Flussfahrt nach Lyon. 3. Tag: Lyon–Trévoux. Vormittags steht die Besichtigung von Lyon mit seinen römischen Ruinen und seiner Renaissance-Altstadt auf dem Programm.* Die Stadt liegt am Zusammenfluss von

Rhône und Saône und blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Nachmittag zur freien Verfügung oder fak. Führung zum Thema «Seide». Abends fahren wir weiter Richtung Trévoux. 4. Tag: Trévoux–Mâcon. Fahrt ins berühmte Weinanbaugebiet Beaujolais und Besichtigung eines malerischen Dorfes im berühmten ockerfarbenen Baustil. Weinverkostung bei einem lokalen Winzer und Rückfahrt nach Trévoux.* Weiterfahrt an Bord nach Mâcon. 5. Tag: Mâcon–Chalon-sur-Saône. Geführte Besichtigung der berühmten Klosteranlage von Cluny. Anschliessend Besuch des auf einer Insel im Fluss Grosne gelegenen Schlosses Cormatin.* Fahrt mit dem Bus zurück nach Mâcon. Heute Abend bringt uns die Excellence Rhône nach Chalon-sur-Saône. 6. Tag: Chalon-sur-Saône–Seurre. Auf einer geführten Besichtigung erleben wir Beaune und erkunden unter anderem das berühmte Hôtel-Dieu, ein Teil des Gebäudekomplexes Hospices Civils de Beaune.* Wir kehren zurück aufs Schiff und geniessen die Fahrt bis Seurre. 7. Tag: Seurre–St. Jean-de-Losne. Dijon ist bekannt für seinen Senf sowie für seine delikaten Cassis-Produkte. Auf einer geführten Stadtbesichtigung erfahren wir mehr über die Hauptstadt des Burgunds und verkosten lokale Erzeugnisse.* Rückkehr nach Seurre und Weiterfahrt an Bord bis nach St. Jean-de-Losne. 8. Tag: St. Jean-de-Losne–Arc-et-Senans– Schweiz. Ausschiffung in St. Jean-de-Losne. Wir reisen mit dem Bus nach Arc-et-Senans und besichtigen die dortige Saline. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machen wir uns auf die Rückfahrt zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

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