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Schweizer Landtechnik

Januar September 2011 2012


23.– 26. Februar 2012 St.Gallen 12. Internationale Fachmesse für Nutztierhaltung, landwirtschaftliche Produktion, Spezialkulturen und Landtechnik

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Messeangebot Nutztierhaltung, Tierzucht Landwirtschaftliche Architektur Hof- und Stalleinrichtungen Futterkreislauf Milchproduktion Fleischproduktion Reb-, Obst- und Gemüsebau, Spezialkulturen Produktion von erneuerbarer Energie Biolandbau Tierausstellung Fachveranstaltungen im Forum, Halle 3.1 Sonderschau/Sonderthemen «Biolandbau hat Zukunft», Halle 9.1.2 «Genomische Selektion», Halle 9.0 «Energie – Energieeffizienz» Kurzdemonstrationen von AgroscopeFachleuten: «Forschung macht wettbewerbsfähig», Halle 3.1

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Serco Landtechnik AG Niedermattstrasse 25 4538 Oberbipp Telefon 058 434 07 07 info@sercolandtechnik.ch www.sercolandtechnik.ch


Editorial • Inhalt Januar 2012

Editorial Willi von Atzigen

Stärken und Ziele Die Delegierten des SVLT haben sich im letzten September mit der Genehmigung der Statutenrevision hervorragende Voraussetzungen für zukünftige Entwicklungen geschaffen. Sie sind darauf angelegt, dank zeitgemässeren und schlankeren Verbandsstrukturen neue Tendenzen und Entwicklungen im Interesse der produzierenden Landwirtschaft schnell und effektiv aufzugreifen und praktikable Lösungen zu finden. Zeitgleich mit der Delegiertenversammlung hat auch unsere Fachzeitschrift «Schweizer Landtechnik» ein klares Layout mit mehr Bildern und neuen Rubriken erhalten. Dies steigert die Attraktivität und lädt zum Lesen ein. Dank guter Rahmenbedingungen konnte die Redaktion die Seitenzahlen im vergangen Jahr stark steigern und wesentlich mehr Inhalte bieten. Dies schlägt sich auch im ausführlichen Jahresinhaltsverzeichnis in der Heftmitte nieder. Mit dem ART-Bericht «Maschinenkosten» am Schluss dieser Landtechnik werden die Grundlagen für die Entscheidungsfindung zur Hand gegeben. Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, mit den eigenen Zahlen zu rechnen und unternehmerisch zu entscheiden. Verlässliche Zahlen sind unabdingbar. Wenn es aber darum geht, Chancen zu packen, braucht es auch die unternehmerische Intuition oder sagen wir das unternehmerische Bauchgefühl. Mit den besten Wünschen für ein gutes neues Jahr Willi von Atzigen, Direktor

Ausgabe Nr. 2 erscheint am 9. Februar 2012

n

Markt

5 9

Gülletechnik verhindert Ammoniakverluste KoWe-Hydraulik- und Gülletechnik

n

Management

10 16 18

Gülleausbringung – ein Kostenvergleich Winterdienst ART 747 Maschinenkosten im Griff

n

Plattform

20

Unkrautregulierung: welches Hackgerät wählen? Hinweise: Swiss Expo und Agrovina

23

n

11 n

SVLT

24–26 Kurse: CZV, G40, Stapler 27 Reportage K 25 30 Programm Werkstattkurse Riniken 32

Jahresinhaltsverzeichnis

n

Sektionen

34 34 36 37

Generalversammlungen SH, SO, GR, FR LU-CH, SG/AR/AI/G, ZH, LU LVLT: breites Betätigungsfeld Velovignette ist passé

n

Wissen

38 39

CTF an der Agritechnica Europäisches Netzwerk ICT-Agri

n

Sicherheit

40 44

Sicherheit bei neuen Maschinen Funktionelle Holzfällerbekleidung

47

ART-Bericht 747 Maschinenkosten

47 46

Impressum und Nachruf

Schleppschlauchverteiler und Gülleverschlauchung im Kampf gegen Stickstoffverluste beziehungsweise Bodendruck. Foto: Ueli Zweifel.

1 2012

Schweizer Landtechnik

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SCHLEPPSCHLAUCHVERTEILER

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Ein rundes Jubiläum feierte die Firma CLAAS im November 2011. Im Werk Harsewinkel lief der 30 000 JaguarFeldhäcksler vom Band. Anlässlich dieses Jubiläums präsentierte CLAAS ein Sondermodell des Jaguar 980 mit kompletter Ausstattung in schwarzer Sonderlackierung. Die Erfolgsstory des CLAAS Jaguar begann im Jahr 1972, als der erste zweireihige Selbstfahrhäcksler SF60 hergestellt wurde. Innerhalb von zwei Jahren wurden über 500 Einheiten verkauft. Seit langem ist CLAAS Marktführer bei selbstfahrenden Feldhäckslern. Heute ist jeder zweite Feldhäcksler, der auf den Markt kommt, ein CLAASJaguar. Um diese enormen Stückzahlen zu fertigen, arbeiten in Harsewinkel 50 Mitarbeiter an 16 Montagestationen. Diese Montagestationen erstrecken sich über eine Länge von 170 Metern. Um eine hohe Flexibilität zu erreichen, werden die CLAAS-Jaguar in einer Mixmontage nach Kundenwunsch gebaut. Beim CLAAS-Jaguar wirkt alles optimal zusammen – und jedes Detail trägt dazu bei, dem Kunden unter allen Erntebedingungen ein «absolut professionell und hochwirtschaftliches Häckseln» zu gewährleisten, wie Sie es von einem erstklassigen Feldhäcksler erwarten. Mit der CLAAS-Komfortkabine VISTA CAB bleibt Ihnen nichts vorenthalten. Ob

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Markt

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Gülletechnik verhindert Ammoniakverluste Über Jahrzehnte besorgten Prallteller die Gülleverteilung ab Fass. Nunmehr sind diese wegen der Ammoniakverluste verpönt und durch neue Verteilsysteme, allen voran durch die Schleppschlauchverteiler, ersetzt worden. Eine Praxisumfrage der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART hat bereits 2004 gezeigt, dass diese von 96 Prozent der Käufer gewählt worden sind, weil sie sich eine verbesserte Ausnutzung des betriebseigenen Stickstoffes versprechen. Ruedi Hunger

Die Landwirtschaft beziehungsweise die Nutztierhaltung verursacht nach Berechnungen von Fachleuten rund 90  Prozent der Ammoniakemissionen. Die restlichen zehn Prozent stammen aus Industrie, Gewerbe, Verkehr und Haushalten. Ein richtiges Güllemanagement reduziert die Ammoniak- und Geruchsemissionen merklich. Der richtige Ausbringzeitpunkt und eine günstige Witterung stehen im Vordergrund. Doch spielt auch die eingesetzte Technik eine entscheidende Rolle. Besonders schlechte Karten hinsichtlich Ammoniakverluste hat der Prallteller als Grundausrüstung am Güllefass. Ein Pralltellerverteiler kann aber nicht so ohne Weiteres gegen einen Schleppschlauchverteiler eingetauscht werden, wie man von einem Paar Halbschuhe in ein Paar Stiefel schlüpft.

Längsverteilung: Fassgrösse und Feldlänge

Das Schleppschuhverteiler-Aggregat kann bis 40% des Fasspreises ausmachen.

Die Verteilgenauigkeit in Längs- und Querrichtung beeinflusst letztendlich die Qualität der Düngung. Nebst der Ausbringtechnik beeinflussen die Eigenschaften der Gülle, das heisst der Trockensubstanzgehalt und das Fliessverhalten, die Verteilung. Die Fassgrösse bzw. die Fahrgeschwindigkeit ist so zu wählen, dass unnötige Überfahrten verhindert werden. Insbesondere sind Überfahrten zu vermeiden, die sich auf Parzellenüberfahrten ergeben, auf denen Restflächen mangels Güllevorrat unbegüllt bleiben. Die Fassgrösse ist gegeben. Also bleibt nur das Abstimmen von Fahrgeschwindigkeit 1 2012

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Markt

Tabelle 1: Mögliche Fahrstrecke in Abhängigkeit von Fassgrösse und SSV-Arbeitsbreite Fassgrösse (Liter)

toren regeln den Volumenstrom der Gülle, damit die vorher gewählte Ausbringmenge eingehalten wird.

Arbeitsbreite Schleppschlauchverteiler SSV

9

12

Wahl der Ausbringtechnik

15

Fahrstrecke mit einer Fassfüllung (Meter ) 4000

150

110

90

5000

185

140

110

7500

275

210

165

10 000

370

280

220

Tabelle 2: Transportleistung beim Ausbringen von Gülle in Abhängigkeit vom Fassvolumen, Fahrgeschwindigkeit und Hof-Feld-Entfernung Hof-FeldEntfernung

Fahrgeschwindigkeit

km

km/h

1

10 20

18 26

24 32

28 36

3

10 20

8 14

12 19

14 23

5

10 20

5 9

8 13

10 16

Fassvolumen (Liter)

6 000

9 000

12 000

Ausbringleistung (m3/h)

und Feldlänge. Immer reicht es aber nicht aus, nur die Zapfwellendrehzahl und die Fahrgeschwindigkeit anzupassen. Vor allem im Lohnunternehmerseg-

ment wird heute oft Steuerungs- und Regeltechnik eingesetzt. Dann ist es der Bordrechner, der den Durchfluss und die Fahrgeschwindigkeit misst. Stellmo-

• Schleppschlauchverteiler Die Schleppschlauchtechnik ist im Markt seit mehr als zwanzig Jahren bekannt. Sie ist laufend weiterentwickelt und verbessert worden. Der Verteilerkopf hat dabei eine zentrale Funktion, und es gibt von diesem viele unterschiedliche Konstruktionen mit demselben Ziel, nämlich die Gülle gleichmässig und verstopfungsfrei auf die einzelnen Schleppschläuche zu verteilen. Selbstschärfende und sich nachstellende Messer reduzieren den Aufwand. Als Richtwert kann davon ausgegangen werden, dass ein guter Verteiler 15 000 bis 20 000 m3 Gülle wartungsfrei verteilt. Eine hohe Ausbringgeschwindigkeit erfordert feste oder durch Federdruck geführte Schleppschläuche. Die Schleppschlauchverteiler müssen mit einem Tropfstopp ausgerüstet sein, damit keine Gülle auf Fahrwege und Strassen gelangt. Nach oben geklappte Schläuche sind eine gute, wenn auch nicht die billige Lösung. • Schleppschuhverteiler Der Schlauch ist in einen Schleppschuh integriert, vergleichbar mit einer

Ammoniak-Verluste beim Ausbringen von Hofdünger Art des Hofdüngers: Mist, Gülle, Ammoniumgehalt

Ausbringzeitpunkt: Frühjahr, Sommer, Herbst, Tageszeit

Witterung bei/nach Ausbringung: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windstärke, Niederschläge verwendete Technik: Breitverteiler, Schleppschlauch, Schleppschuh, Schlitzverteiler, Güllegrubber

Der Verteilkopf wird als Herz des Schleppschlauchverteilers und seiner Weiterentwicklungen bezeichnet.

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Markt

Schleppschar von einer Getreidesämaschine. Die Wirkung des Schleppschuhverteilers lässt sich auf dem Boden nachvollziehen, da die Gülle unmittelbar auf der Oberfläche abgelegt oder bei weicher Oberfläche wenige Zentimeter in den Boden eingearbeitet wird. Der Reihenabstand bewegt sich zwischen 18, 20 und 25 cm. Somit sind für 15 Meter Arbeitsbreite im Minimum 60 Schläuche beziehungsweise Schleppschuhe notwendig. Diese werden zusätzlich von Federelementen auf den Boden gedrückt, da deren Eigengewicht für ein genügendes Durchdringen der Grasstoppeln (Grasnarbe) nicht ausreicht. Durch Stützräder geführte Gestängehälften verbessern einen gleichmässigen Tiefgang. Aufgrund des höheren Eigengewichtes und des grösseren Fahrwiderstandes wird das ganze Gestänge massiver und kräftiger gebaut. Ein Schleppschuhverteiler kann je nach Arbeitsbreite und Fassgrösse bis zu 40 Prozent des kompletten Fasses kosten. Gegenüber dem Schleppschlauchverteiler lassen sich mit dem Schleppschuh die Ammoniakverluste nochmals um zehn bis dreissig Prozent senken. Erklärbar ist diese Verlustminderung auf Wiesen mit dem besseren Eindringen der Gülle in die Grasnarbe.

• Gülleinjektion oder Schlitzverteiler Gleich vorneweg: Ein Scheibenschlitzgerät ist massiv gebaut, hat ein beachtliches Eigengewicht und der Fahrwiderstand erhöht sich gegenüber dem Schleppschuh um einiges. Daher ist die Arbeitsbreite nochmals reduziert. Der Schlitzverteiler weist eine Vielzahl zweioder dreiteilig gewölbter Scheibenpaare auf. Diese drücken einen bis zu 5 cm tiefen Schlitz in den Boden. Die Schlitztiefe ist einstellbar. Beim Durchgang werden die Schnittkanten um 2–3 cm nach aussen gedrückt, damit entsteht ein ausreichender Hohlraum für die Gülle. Über speziell geformte Ausläufe fliesst die Gülle direkt in den geöffneten Schlitz. Der Schar- bzw. Schlitzabstand beträgt 18–20 cm. Da die Drillelemente einzeln gefedert aufgehängt sind, passen sie sich gut an die Oberfläche an. Die Schlitzformung durch Scheiben ist vorteilhafter als das Öffnen eines entsprechenden Schlitzes durch einen Zinken. Mit Scheibenschlitzverteiler können daher auch bestockte Getreidebestände durchfahren werden, ohne dass Getreidepflanzen nach oben gerissen werden. Je nach Konstruktion lassen sich mit dem Schlitzverteiler 10–30 m3 Gülle je Hektar ausbringen. Schlitzverteiler kommen hauptsächlich aus Holland.

n

Tabelle 3 : Zusammenfassende Vor- und Nachteile Schlitzverfahren

+ höchste Nährstoffverwertung + keine Futterverschmutzung – höheres Gewicht (= weniger Arbeitsbreite) – hohe Anschaffungskosten – grösserer Zugkraftbedarf Schleppschuhverfahren

+ Arbeitsbreite bis 15 m + geringerer Zugkraftbedarf + weniger Wartungsaufwand – Blattverschmutzungen in der Fahrspur Schleppschlauchverfahren

+ Arbeitsbreiten über 15 m möglich + in verschiedenen Kulturen einsetzbar – nur bedingte Bodenführung im Grünland

Im Gegensatz zur Schweiz werden in Holland und Dänemark Breitverteiler und normale Schleppschlauchverteiler nicht nur mit einer Negativempfehlung geächtet, sondern sind mit einem Verbot belegt. Bei trockenem Boden besteht beim Schlitzen der Grasnarbe die Gefahr, dass nach dem Durchschneiden von Wurzeln Trockenschäden entstehen. Bei schwerem, trockenem Boden kann die Gülleausbringung mit dem Schlitzgerät wegen des hohen Zugkraftbedarfs unter Umständen nicht möglich sein.

Grasbestandhöhe von 10 cm anstreben Die Höhe der Ammoniakverluste bei Verwendung unterschiedlicher Verteiltechniken variiert in Abhängigkeit der Bewuchshöhe. Untersuchungen (KTBL) in den neunziger Jahren haben ergeben, dass das Ausmass der Emissionen nicht allein auf die Technik, sondern auf weitere Faktoren zurückzuführen ist. Die Gülleausbringung auf offenen

Arbeitsweise der Schlitzscheiben In vorbereiteten Böden verschwindet die Gülle über die Schleppschuhtechnik rasch.

(Quelle: dlz 5/92)

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Boden führt demnach in jedem Fall zu höheren Verlusten. Während nach einer Breitverteilung auf 20 cm hohes Gras die Gülle am Grasbestand haften bleibt und vermehrt Ammoniak NH3 emittiert, wird bei der Schleppschuhausbringung die Freisetzung durch das Grasdach und die unmittelbare Berührung mit dem (feuchten) Boden gehemmt. Laut Unter-

Tabelle 4: Gras-TS-Erträge (dt/ha) nach KTBL-Schrift 272 LORENZ & STEFFENS Verteilverfahren

Jahresertrag

1. Schnitt

2. Schnitt

3. Schnitt

81.4

39.4

22.4

19.6

BV mit Abwaschen

79.9

38.4

21.8

19.7

Schleppschlauch

83.6

40.3

22.3

21.0

Breitverteiler BV

Schleppschuh

86.9

43.5

21.5

21.9

Schlitzverfahren

90.4

44.0

22.1

24.3

Tabelle 5: Verminderungspotenzial Potenzial zur Verminderung von Ammoniakemissionen mit verschiedener Ausbringtechnik

Einsatzgebiet

Tierart

Minderung in %

Ackerland – unbewachsen

Rind Schwein

8 30

– mit Bewuchs (> 30 cm)

Rind Schwein

30 50

Grünland – niedr. Bewuchs

Rind Schwein

10 30

– hoher Bewuchs (> 30 cm)

Rind Schwein

30 50

Ackerland

Rind Schwein

30 60

wie oben

Grünland

Rind Schwein

40 60

sehr steinige Böden

Grünland

Rind Schwein

60 80

steinige Böden, sehr trockener und verdichteter Boden, ++ Zugkraftbedarf

Güllegrubber

Ackerland

Rind Schwein

> 80 > 80

steinige Böden, sehr trockener und verdichteter Boden, ++ Zugkraftbedarf

Direkte Einarbeitung (innerhalb 1 Stunde !)

Ackerland

Rind Schwein

90 90

Egge, Grubber, Pflug

30–50

nur auf Grünland erhöhter Transportaufwand, mehr Energiebedarf

Minderungstechnik

Schleppschlauch

Schleppschuh

Gülleschlitz

Verdünnung

Grünland

Rind

Einschränkung Hangneigung nicht zu stark, Parzellenform, Parzellengrösse, dicke Gülle, Abstand, Fahrgassen, Bestandeshöhe

Die Emissionsminderungen, die sich durch einzelne Techniken erzielen lassen, beziehen sich auf die Ausbringung der Gülle mit Breitverteiler. Die Daten wurden in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen ermittelt. Quelle: aid-Heft «Ammoniakemissionen mindern», (Moos; LT Februar 2009)

suchungen beträgt die optimale Grashöhe für die Schleppschuhausbringung etwa 10 cm. Tabelle 4 zeigt, dass mit optimierter Technik vor allem beim ersten Schnitt deutlich höhere Erträge resultieren als beim zweiten und dritten Schnitt. Während sich Schleppschuh- und Schlitztechnik im zweiten Schnitt nicht abheben können, ist namentlich das Schlitzverfahren beim dritten Schritt wieder im Vorteil. n

Im Vergleich zum Schleppschlauchverteiler kann der Schleppschuhverteiler in der Regel weniger breit gebaut werden.

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bau, Hydrauliksysteme inklusive Steuerungen für Anlagenbau und -umbau in der Industrie und besonders auch für Schleppschlauchanlagen in der Landwirtschaft.

Das KoWe-Team mit Martin und Ruth Gfeller (3. und 4. von rechts). (Bilder: zVg)

Stark in Hydraulik und Gülletechnik Die KoWe Hydraulik Mechanik AG in Worb BE feierte im vergangenen Jahr den 20. Geburtstag. Die Schweizer Landtechnik sprach mit dem Firmeninhaber Martin Gfeller am Rande einer Informationsreise zum deutschen Landtechnikhersteller Annaburger. Interview: Ruedi Hunger Das Zwei-Personen-Unternehmen von Ruth und Martin Gfeller von damals ist zur mittelständischen Konstruktionswerkstätte (KoWe) mit neun Mitarbeitern herangewachsen. Die Produktionsschwerpunkte sind Gülletechnik und Hydraulikkomponenten. Schweizer Landtechnik: Was war für Sie die Motivation, dass Sie zusammen mit Ihrer Frau vor mehr als zwanzig Jahren die Firma gegründet haben? Martin Gfeller: Wir sahen damals, dass es viele Möglichkeiten für innovative Lösungen im Bereich der Hydraulik gab. Heute kann ich im Rückblick sagen, wir nutzten eine vorhandene Chance, die der Markt bot. Die Tätigkeit in der Gründerzeit beschränkte sich vorerst auf Unterhalt und Schweizer Landtechnik: Reparaturen von hydraulischen Anlagen. Sind Sie ein

Hydraulikspezialist? Die Tätigkeit unseres Unternehmens begrenzte sich nicht nur auf Unterhalt und Reparaturen von hydraulischen Anlagen. Aber durch unsere langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich wurden wir zu Hydraulikspezialisten. Von Beginn an war unser Unternehmen aber auch in den Bereichen Metallbau- und Schlosserarbeiten tätig. Heute beschäftigen wir ausgebildete Fachleute. Die Fachkompetenz und das Know-how auf dem Stand der Technik erwerben sie sich durch die stetige Weiterbildung. Im Verkaufsprogramm der KoWe Hydraulik AG finden sich sämtliche Hydraulikbaugruppen. Werden durch Sie auch ganze hydraulische Anlagen auf Fahrzeuge, Maschinen und Geräte aufgebaut? Ja, wir stellen auch komplette Anlagen her und montieren diese. So beispielsweise Tunnelschalungsanlagen für den Tage-

Ein zweites Standbein ist die Gülletechnik. Bereits kurz nach der Gründung der Firma vor zwanzig Jahren haben Sie mit der Herstellung von Gülleverteilern begonnen. Was war der Auslöser für diesen Schritt? Wir hatten einen Kunden, der auf der Suche nach einer leistungsfähigen Anlage zur Klärschlammverteilung war. Aus diesem Projekt konnten wir die nötigen Erfahrungen sammeln. Den ersten Schleppschlauchverteiler lieferten wir im Mai 1991 aus. Seither produzieren und entwickeln wir Schleppschlauchverteiler. Der Verkauf erfolgt sowohl direkt an den Kunden als auch über die Händler. Die Schleppschlauchverteiler verfügen über eine einfach zu bedienende elektro-hydraulische Steuerung aus unserem Haus. Weiter ist der EXA-CUT-Verteilerkopf von Vogelsang ein Kernstück unserer Schleppschlauchverteiler. Die KoWe Hydraulik AG ist Komplettanbieterin im Bereich Gülleverschlauchung. Steigen Sie demnächst auch in die Fassproduktion ein? Wir stellen auch Schleppschlauchverteiler und insbesondere elektrohydraulische Steuerungen für Güllefässer her. Bis heute beschränken wir uns auf den Bau, die Montage und auf Reparaturen von Fasszubehör. Unsere Firmenstruktur und die Grösse unseres Unternehmens erlauben uns vorerst nicht ganze Güllefässer zu bauen, aber Visionen diesbezüglich gibt es. Vielen Dank für das Gespräch.

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KoWe stellt Schleppschlauchverteiler und elektrohydraulische Steuerungen, aber (noch) keine Fässer her.

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Management

Bei der Gülleausbringung sind Kooperationen und Auftragserteilung an Dritte wirksame Strategien, um die Kosten zu senken und den Boden zu schonen. (Bild Strickhof)

Gülleausbringung – ein Kostenvergleich

Die Ausbringung der wirtschaftseigenen Dünger erfordert nicht nur hohes fachliches Wissen um die Grundlagen der Düngung, sondern auch eine ausgereifte und angepasste Technik für einen sach- und umweltgerechten Einsatz. Für die in der Praxis angewandten Verfahren für die optimale Ausbringung von Gülle verschaffen die hier gemachten Betrachtungen einen kalkulatorischen Überblick. Stephan Berger, Gerd Mayer* Die Kosten für die eigenen Maschinen der Landwirte, einschliesslich der Arbeitskosten, wurden auf Grundlage von Standardwerten pro Hektar kalkuliert. Dies harmonisierte die Kostenangaben für die eigenen Geräte der Landwirte. Diese sind in der Praxis nur schwer zu bestimmen, da viele Gerätetypen unterschiedlicher Hersteller und deutlich unterschiedlichen Alters eingesetzt werden. Soweit Massnahmen von einem Lohnunternehmer durchgeführt werden, sind die tatsächlich vom Landwirt bezahlten Kosten des Lohnunternehmers veranschlagt. Damit die folgenden Kostenberechnungen für eine möglichst grosse Anzahl an Betrieben von Nutzen sind, wurden Auslastungen von 1000 m3, 2000 m3, 4000 m3 und 6000 m3 pro Jahr zu Grunde *Fachstelle Landtechnik und Unfallfallverhütung, Strickhof, Lindau ZH

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gelegt. Als weiteres Kriterium wurde eine durchschnittliche Hof-Feld-Distanz von 1 km, 4 km und 7 km gewählt.

Mittels dieser gewählten Rahmenbedingungen kann ein Grossteil der landwirtschaftlichen Betriebe die Verfahrenskos-

Mit einem Fass kann die Gülle kostengünstig ausgebracht werden. (Bild: Ueli Zweifel)


Management

n

Tabellen: Kosten (CHF) der Gülleausbringung in Abhängigkeit Transportdistanzen und Auslastung (SSV = Schleppschlauchverteiler) Auslastung/Jahr 1000 m3

Distanz Hof–Feld 1 km

4 km

7 km

eigen- oder überbetrieblich mechanisiert, 6-m3-Fass inkl. SSV

7.73

8.48

10.80

Lohnunternehmer mit 12-m3-Fass inkl. SSV

ca. 2.85

ca. 4.10

ca. 7.20

3.50–4.50

6.50–7.50

7.50–8.50

verschlauchen eigen- oder überbetrieblich mechanisiert

6.29

15.40

18.15

Fassmiete 6 m3 inkl. SSV

4.72

6.47

8.79

verschlauchen mit Lohnunternehmer

Auslastung/Jahr 2000 m3 1 km

4 km

7 km

eigen- oder überbetrieblich mechanisiert, 6 -m3-Fass inkl. SSV

5.32

7.07

9.39

eigen- oder überbetrieblich mechanisiert, 12-m3-Fass inkl. SSV

5.27

6.27

7.86

ten für die jeweils verwendete Ausbringtechnik und Auslastung in den Berechnungstabellen nachlesen.

verschlauchen mit Lohnunternehmer

Begüllung mit dem Fass ist günstig Mit einem Fass kann die Gülle günstig ausgebracht werden. Dies gilt gleichermassen für arrondierte Betriebe, für kurze bis mittlere Feld-Hof-Entfernungen, für kleine oder grosse Parzellen und für kleine oder grosse Ausbringmengen. Gerade für den Einmann-Betrieb stellt diese Variante bei genügend grosser Auslastung eine wirtschaftliche Lösung dar. Je nach Gülleanfall eignet sich die lohnunternehmerische Dienstleistung besonders für geringe Mengen. Doch können einzelne Betriebsleiter über Maschinengemeinschaften selbst für eine genügend hohe Auslastung sorgen. Wer eine Auslastung von 5000 bis 6000 m3 erzielt, kann die Gülle sowohl in der Nähe als auch bei grösseren Wegdistanzen mit einem grösseren Fass wirtschaftlich ausbringen. Als günstige Variante erweist sich jederzeit die lohnunternehmerische Dienstleistung mit einem grösseren Fass. Aufgrund der hohen Schlagkraft insbesondere bei kurzen Wegdistanzen und grossen Ausbringmengen können günstige Tarife angeboten werden. Bei geringer Auslastung bietet sich die Fassmiete als günstige Variante an, auch für mittlere und grössere Wegdistanzen kann dies eine wirtschaftliche Alternative zur Eigenmechanisierung sein.

Bodenschonende Verschlauchung Verschlauchen ist für Betriebe mit arrondierten Flächen die günstigste und bo-

Distanz Hof–Feld

Lohnunternehmer mit 12-m3-Fass inkl. SSV

ca. 3.30

ca. 4.70

ca. 7.20

3.50–4.50

6.50–7.50

7.50–8.50

verschlauchen eigen- oder überbetrieblich mechanisiert

4.51

8.72

12.81

Fassmiete 12-m3-Fass inkl. SSV

3.26

4.19

5.69

Fassmiete 6 m3 inkl. SSV

4.72

6.47

8.79

Auslastung/Jahr 4000 m3

Distanz Hof–Feld 1 km

4 km

7 km

eigen- oder überbetrieblich mechanisiert, 6-m3-Fass inkl. SSV

4.50

7.25

8.57

eigen- oder überbetrieblich mechanisiert, 12-m3-Fass inkl. SSV

3.84

5.06

6.65

Lohnunternehmer mit 12-m3-Fass inkl. SSV

ca. 3.30

ca. 4.70

ca. 7.20

3.50–4.50

6.50–7.50

7.50–8.50

verschlauchen eigen- oder überbetrieblich mechanisiert

3.64

6.97

9.77

Fassmiete 12-m3-Fass inkl. SSV

3.26

4.19

5.69

4.72

6.47

8.79

verschlauchen mit Lohnunternehmer

3

Fassmiete 6 m inkl. SSV Auslastung/Jahr 6000 m3

Distanz Hof–Feld 1 km

4 km

7 km

eigen- oder überbetrieblich mechanisiert, 12-m3-Fass inkl. SSV

3.57

4.57

6.16

Lohnunternehmer mit 12-m3-Fass inkl. SSV

ca. 3.30

ca. 4.70

ca. 7.20

verschlauchen mit Lohnunternehmer

3.50–4.50

6.50–7.50

7.50–8.50

verschlauchen eigen- oder überbetrieblich mechanisiert

3.64

6.38

7.81

Fassmiete 12 m3 Fass inkl. SSV

3.26

4.19

5.69

2.00–4.50 CHF/m3 4.50–6.50 CHF/m3 6.50–........ CHF/m3

1 2012

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Management

denschonendste Variante. Allerdings muss hier, wie bei allen anderen Varianten, auf eine gute Auslastung der Technik grossen Wert gelegt werden. Für mittlere und grössere Distanzen ist die Variante Verschlauchung teurer als die Variante Fass. Bei der Verschlauchung in einer Maschinengemeinschaft braucht es mindestens 3000 m3 Ausbringmenge, damit Kostengleichheit gegenüber der Dienstleistung des Lohnunternehmers besteht. Für grössere Wegdistanzen lohnt sich die Gülleverschlauchung in Zusammenarbeit mit dem Lohnunternehmen ab Feldrand und der Transport mit einem Tankfahrzeug (LKW).

Kostengünstig und bodenschonend Beim Einsatz von grösseren Fässern und den damit einhergehenden höheren Achslasten, können Bodenverdichtungen die Folge sein. Insbesondere in den Monaten Februar bis Mai ist die Befahrbarkeit des Bodens oft schlecht und Ertragseinbussen sind die Folge. Als passende Zeitfenster für den Fasseinsatz bieten sich über das Jahr verteilt folgende Termine an: • Im Frühjahr nach dem ersten Schnitt vor Silomais, • auf das abgeerntete Stoppelfeld, • im Herbst auf abgeerntete Felder vor dem Pflügen oder Grubbern, • direkt nach der Saat oder • im Spätherbst auf Grünland bei abgetrocknetem Boden. Eine günstige und trotzdem bodenschonende Strategie ist die Kombination der Verfahren Fass und Verschlauchung. Doch beide Techniken anzuschaffen, macht aus Kostengründen keinen Sinn. Von Februar bis Mai ist die Verschlauchung in Bezug auf die Befahrbarkeit der Böden die bessere, aber teurere Variante. Die Dienstleistung des Lohnunternehmens kostet für arrondierte Flächen CHF 3.50.– 4.50.– /m3, bei grösserer Feldentfernung zwischen CHF 6.50– 8.50.–/m3. Mit einem optimal ausgelasteten Fass kostet der Kubikmeter bei Eigenmechanisierung oder einem Gemeinschaftsfass für arrondierte Flächen 3.50 bis 4.50.–/m3, bei grösserer Feld–Hof-Entfernung zwischen CHF 4.50 und 6.50.–/m3. Es bleibt festzuhalten, dass die Variante Fass gegenüber der reinen Verschlauchung mit ca. CHF 3.–/m3 weniger zu Buche schlägt. Bei einer Ausbringmenge von 50 m3/ha und Jahr können etwa 12

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Für den Schweizer Durchschnittsbetrieb bleibt die Fassgemeinschaft eine wirtschaftliche Lösung. Kombiniert mit dem Schleppschlauchverteiler werden die Einsatzzeitfenster grösser und Konflikte bei der Verfügbarkeit der Maschinen vermieden. (Bild: Ueli Zweifel)

CHF 150.–/ha eingespart werden. Somit wäre zur Deckung der durch die Verschlauchung entstehenden zusätzlichen Kosten ein Mehrertrag von mindestens 3 kg/a Weizen notwendig. Die Kombination beider Verfahren unter Einbezug eines Lohnunternehmens kann eine Strategie sein, um sowohl von einer günstigen als auch bodenschonenden Gülleausbringung zu profitieren: Im Frühjahr Verschlauchen durch den Lohnunternehmer, im Sommer und Herbst mit einem älteren oder überbetrieblich angeschafften Fass die Gülle in Eigenleistung ausbringen. Bei einer sehr geringen Auslastung eines eigen- oder überbetrieblich genutzten Fasses macht die Option Fassmiete erst recht Sinn.

Überbetriebliche Zusammenarbeit anstreben Wie die Berechnungen belegen, sinken durch eine höhere Auslastung die Kosten für die Gülleausbringung in erheblichem Masse. Bei unterdurchschnittlicher Auslastung macht es Sinn, gemeinsam mit einem oder mehreren Berufskollegen zusammen die Technik anzuschaffen. Nebst stark reduzierter Fixkosten sind als weiterer positiver Aspekt die verkürzten Arbeitszeiten zu nennen, welche durch die grösser dimensionierten Gemeinschaftsmaschinen erzielt werden. Für den Schweizer Durchschnittsbetrieb bleibt die Fassgemeinschaft eine wirtschaftliche Lösung. Kombiniert mit dem Schleppschlauchverteiler werden die Einsatzzeitfester grösser und Konflikte bei der Verfügbarkeit der Maschinen vermieden. Das Einrichten einer Verschlauchung erfordert einen hohen Zeitaufwand. Der

Arbeitskraftbedarf wächst, je grösser die Feld–Hof-Distanz ist. Die überbetriebliche Zusammenarbeit drängt sich in diesen Fällen aus Kostengründen und wegen des Arbeitskraftbedarfs geradezu auf. Jedoch darf man nicht vergessen, dass die Eigentümer über ein hohes Mass an Toleranz und Sozialkompetenz verfügen müssen, ansonsten ist eine solche Zusammenarbeit nur schwer vorstellbar.

Fazit Wer seine Gülleausbringung wirtschaftlich gestalten will, muss grossen Wert auf eine gute Auslastung der verwendeten Maschinen und Techniken legen. Eine pauschale Aussage, die für alle Betriebstypen zutreffend ist, kann nicht gemacht werden. Anhand der Berechnungen ist allerdings feststellbar, dass Kleinbetriebe mit «geringem» Gülleanfall sehr genau rechnen sollten. Vorhandene Maschinen sollten so lange möglich genutzt werden, spätestens bei anstehenden Neuanschaffungen sollte allerdings mit spitzem Bleistift gerechnet werden. Vor allem bei der Gülleausbringung bietet sich die Möglichkeit der Anschaffung einer Gemeinschaftsmaschine förmlich an. Im Vergleich zu anderen Maschinengattungen unterliegt die Gülleausbringung weniger saisonalen Spitzen. Dies sollte es den Berufskollegen ermöglichen, zum jeweils gewünschten Zeitpunkt die Gemeinschaftsmaschine nutzen zu können. Bedingt durch die hohe Schlagkraft und Auslastung ihrer Maschinen sind Lohnunternehmen bis auf wenige Ausnahmen (siehe Berechnungstabellen) eine wirtschaftliche Alternative in der Gülleausbringung. n


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In diesem Herbst dreht sich im Hause FELLA alles um eine kleine Scheibe: Die neue Überlastsicherung driveGUARD bietet dem Landwirt optimalen Schutz seines Scheibenmähwerks im Schadensfall. Durch ein einfaches, aber dennoch geniales Element werden teure Beschädigungen am und im Mähbalken verhindert, lange Ausfallzeiten vermieden und der Austausch von driveGUARD kostengünstig möglich gemacht. Fremdkörper auf landwirtschaftlichen Flächen, wie Steine oder andere schwere Gegenstände, sind ärgerlich, aber nie ganz zu vermeiden. Einmal mit dem Gutfluss in das Mähwerk eingebracht, können sie beträchtliche Schäden an den Antriebskomponenten anrichten. Stillstandszeiten und teure Reparaturen sind die Folge. FELLAs neues Überlastsicherungselement driveGUARD bietet die Lösung: Das driveGUARD-Element sitzt ausserhalb des Mähbalkens zugänglich auf der Mähscheibe. Ein zweiteiliger Profilflansch – verbunden durch das Überlastelement und einem Wälzlager – sorgt für die sichere Übertragung des Drehmoments. Das Überlastelement selbst ist eine Blechscheibe, die ebenfalls zweiteilig gestaltet ist. Der Sicherungsbereich zwischen innerem und äusserem Ring bietet durch Form und Blechstärke ein exakt definiertes Abscher-Drehmoment. Blockiert ein Fremdkörper die Rotation einer Mähscheibe, schert das drive-

GUARD-Überlastelement an den definierten Sollbruchstellen ab. Der Antriebsstrang ist somit unterbrochen, und die Mähscheibe dreht frei. Dabei ist die Mähscheibe zu jedem Zeitpunkt über den äusseren Teil des Profilflansches fest mit dem Mähbalken verbunden. Durch die Positionierung von driveGUARD ausserhalb des Mähbalkens werden teure Schäden am Getriebe, lange Ausfallzeiten und die Verunreinigung des Ölkreislaufs verhindert. Auch der Verlust der Mähscheibe wird sicher vermieden. Der Landwirt kann driveGUARD als Verschleissteil wie z. B. Mähklingen vorrätig erwerben und dieses selbstständig schnell und kostengünstig wechseln. «FELLA schafft mit driveGUARD eine sehr einfache Lösung, die die harte tägliche Arbeit unserer Kunden um ein Vielfaches sicherer und einfacher macht!» so Bernhard Kohl, Entwicklungsleiter bei der FELLA-Werke GmbH.

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«Klarer Fokus auf Bedürfnisse unserer Kunden» Leasing, in der West- und Südschweiz gängiger als in der Deutschschweiz, bringt gegenüber der Eigentumsvorbehaltsfinanzierung weder Vor- noch Nachteile. Für die Landwirtschaft tätige Experten der Zürcher Kantonalbank erklären im Interview mit der Schweizer Landtechnik die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Finanzierungsformen. Dominik Senn

Ein neuer Traktor, ein Mähdrescher, ein Ackergerät oder eine Melkanlage im Stall fällig? Zumeist lautet die erste Frage: Wie finanziere ich diese Maschine? Besser wäre zu fragen: Ist diese Anschaffung rentabel? Die Frage nach der Rentabilität ist die zentrale Frage bei einem nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführten Unternehmen. Die Investition ist erst dann sinnvoll, wenn Liquidität, Stabilität und Rentabilität des Betriebs ausgewogen sind. Die Schweizer Landtechnik stellte unlängst die Möglichkeit der Eigentumsvorbehaltsfinanzierung dar (9/2011). Im folgenden Interview mit Experten der Zürcher Kantonalbank, Giorgio Ramoscelli, Verkaufsleiter, und Urs Mägert, Teamleiter Ver-

kauf Region Bern/Westschweiz, sollen das Finanzierungsleasing und die Unterschiede respektive Vor- und Nachteile gegenüber der Eigentumsvorbehaltsfinanzierung erläutert werden. Die Zürcher Kantonalbank ist schweizweit stark im Finanzierungsleasinggeschäft tätig. Wie stark im Vergleich mit den übrigen Banken? Giorgio Ramoscelli: Die Leasinglandschaft in der Schweiz ist stark im Umbruch und wird von der Situation an den Finanzmärkten geprägt. Ein wichtiger ausländischer Anbieter hat sich vor Kurzem aus dem Schweizer Markt zurückgezogen. Die Zürcher Kantonalbank ist seit 2006 schweizweit im Leasinggeschäft tätig und hat in dieser Zeit ihren Marktanteil sukzessive ausgebaut. Ein Vergleich mit den Grossbanken ist insofern schwierig, als wir in gewissen Segmenten, zum Beispiel der Finanzierung von Geschäftsflugzeugen, nicht aktiv sind und somit die hier möglichen Volumina nicht realisieren können. Bezogen auf das Segment Landwirtschaft haben wir uns in den letzten zwei Jahren zu einem der führenden Anbieter entwickelt.

Wieso sollte ein Basler, Genfer oder Walliser Landwirt an die Zürcher Kantonalbank gelangen? Ramoscelli: Die Zürcher Kantonalbank ist vorwiegend im Vertriebsleasing tätig und pflegt Partnerschaften mit Händlern und Produzenten in der ganzen Schweiz. Diese Partner empfehlen ihren Kunden, ihr Investitionsvorhaben mit uns zu besprechen. Unsere Kundenbetreuer sind lokal präsent und können sehr schnell einen Termin mit dem vermittelten Kunden vereinbaren. Dank unserer Erfahrungen in der Landwirtschaft verfügen wir über das notwendige Knowhow. Das erlaubt uns, im persönlichen Gespräch mit unseren Kunden individuelle Lösungen anzubieten. Ein Landwirt im Berner Seeland hat andere Bedürfnisse als der Landwirt im Baselland oder Wallis, und diesem Umstand tragen wir Rechnung. Nach einem Erstgeschäft kennen wir die Bedürfnisse des Kunden und können in der Folge seinen Finanzierungsbedarf an Landtechnik optimal decken. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Für den Kunden ist die geografische Herkunft des Leasinggebers in der Regel unerheblich. Was letztlich wirklich zählt, ist seine Fachkompetenz. Was sind die Merkmale des Finanzierungsleasings? Urs Mägert: Der Leasingvertrag ist eine Dreiparteienbeziehung. Der Leasinggeber erwirbt vom Lieferanten das vom Leasingnehmer ausgewählte Objekt mit dem Ziel, es dem Leasingnehmer für eine bestimmte Zeit zur Nutzung und zum Gebrauch zu überlassen. Die Zahlungsperiodizität kann monatlich, vierteljährlich, halbjährlich (in der Landwirtschaft sehr häufig) oder in besonderen Fällen jährlich sein. Weitere Zahlungsformen sind saisonal, degressiv und in sehr gut begründeten Fällen progressiv.

Giorgio Ramoscelli: «Wir wollen in der Branche Landwirtschaft weiterhin wachsen und Marktanteile hinzugewinnen.»

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Was sind die markanten Unterschiede gegenüber der Eigentumsvorbehaltsfinanzierung? Mägert: Beim Leasingvertrag kauft die Leasinggesellschaft das Objekt für den Kunden und ist somit dessen Eigentümerin. Bei Vertragsende stehen dem Kunden, unter der Voraussetzung, dass er seinen Verpflichtungen ordnungsgemäss nachgekommen ist, verschiedene Optionen zur Verfügung: – Verlängerung des Leasingvertrages – Rückgabe des Leasingobjektes In der Regel wird jedoch das Leasingobjekt dem Kunden zum Kauf angeboten. Bei der Kaufpreisrestfinanzierung, wie die Eigentumsvorbehaltsfinanzierung auch genannt wird, schliessen die drei Parteien einen gemeinsamen Finanzierungsvertrag als «Zusatz zum Kaufvertrag» ab. Im Kaufvertrag zwischen dem Lieferanten und dem Kunden werden die Höhe der Anzahlung beziehungsweise des Eintausches definiert. Die Bank bezahlt die Restschuld, schliesst mit dem Kunden den Abzahlungsvertrag ab und trägt ihr Eigentum im Eigentumsvorbehaltsregister ein. Kann man eine vergleichende Aussage über den Zinsendienst im Falle von Leasing und im Falle von Eigentumsvorbehaltsfinanzierung anstellen, eventuell in einem Rechenbeispiel? Ramoscelli: Grundsätzlich ist zu sagen, dass es preislich keinen Unterschied macht, ob der Kunde einen Investitionsgüterleasingvertrag oder eine Kaufpreisrestfinanzierung abschliesst. Entscheidend für die Höhe des Zinssatzes sind die Bonität des Schuldners und die Tragbarkeit der Finanzierung, nicht die Finanzierungsform. Weitere Einflussfaktoren sind Art des Objekts, Preis des Objekts, Vertragsdauer und -gestaltung. Unter welchen Umständen gehen Sie ein Finanzierungsleasing nicht ein? Mägert: Wenn die Kreditwürdigkeit und -fähigkeit und letztlich die Tragbarkeit nicht gegeben sind, lehnen wir die Finanzierung ab. Aus dem landwirtschaftlichen Abschluss muss ersichtlich sein, dass die Tilgung der zukünftigen Raten für den Betrieb, nebst allen anderen Verpflichtungen, problemlos möglich ist. Dazu sollte auch die Wirtschaftlichkeit der Investition nachgewiesen sein. Zudem muss das Objekt leasingfähig sein. Wir verleasen ausschliesslich mobile Investitionsgüter. Gute Occasionen gehören bei uns ebenfalls dazu.

In der Deutschschweiz herrschen grosse Vorbehalte gegenüber dem Begriff «Leasing». Nebst dem schlechten Ruf sieht man höhere Zinsen und hohe Tilgungsraten als Nachteile. Wie sehen Sie das? Ramoscelli: Das Investitionsgüterleasing ist heute bei fast allen Unternehmen eine anerkannte und beliebte Finanzierungsart. Wer die Meinung vertritt, dass Leasing für Firmen mit knappen finanziellen Mitteln gemacht sei, liegt falsch. Ebenso falsch ist die Meinung, dass Investitionsgüterleasing teuer ist. Die Unternehmer vergleichen heute bei Anschaffungen von Investitionsgütern die verschiedensten Finanzierungsalternativen, und die Tatsache, dass sich viele von ihnen für Leasing entscheiden, ist Beweis genug, dass das Leasing preislich konkurrenzfähig ist. Auf die Landwirtschaft bezogen trifft es zu, dass sich die Deutschschweizer Landwirte von den negativen Schlagzeilen über das Leasinggeschäft, welche fast ausschliesslich das Konsumgüterleasing mit Privatpersonen betreffen, im Durchschnitt mehr beeinflussen lassen als die West- und Südschweizer. Darum bietet die Zürcher Kantonalbank in der Landwirtschaft sowohl Leasing als auch Kaufpreisrestfinanzierung an. Wir sind aber zuversichtlich, dass die neue Generation von Landwirten solche Vorbehalte gegenüber Leasing abbauen wird. Zeichen in diese Richtung sind bereits erkennbar. Die Höhe der Tilgungsraten wird in einem persönlichen Gespräch mit dem Kunden bestimmt. Die Finanzierung wird nur dann abgeschlossen, wenn ersichtlich ist, dass die zu erwartenden Finanzierungskosten aus dem laufenden Ertrag bezahlt werden können. Man hört auch, Leasing bringe gegenüber dem Modell Eigentumsvorbehaltsfinanzierung steuerliche Nachteile. Können Sie das generell so bestätigen? Mägert: Nein, auf die gesamte Lebensdauer des Objektes bezogen, bringt keine der beiden Formen besondere Vor- oder Nachteile. Ein Thema ist bei mehrwertsteuerpflichtigen Landwirtschaftsunternehmen die bei der Kaufpreisrestfinanzierung sofortige beziehungsweise beim Leasing auf

Urs Mägert: «Wenn die Kreditwürdigkeit und -fähigkeit und letztlich die Tragbarkeit nicht gegeben sind, lehnen wir die Finanzierung ab.»

die Raten verteilte Abzugsmöglichkeit der bezahlten Mehrwertsteuer. Gibt es eine Regel über die Darstellung der Leasingverträge im landwirtschaftlichen Abschluss? Mägert: Beim Abzahlungsvertrag ist der Kunde Eigentümer des Objektes. Das Objekt wird als Anlagevermögen aktiviert, und gleichzeitig werden die zu bezahlenden Raten als Schuld passiviert (Fremdkapital). Das gleiche Vorgehen kann auch beim Leasing angewendet werden, obwohl die Leasinggesellschaft und nicht der Kunde Eigentümer des Objektes ist. Viel häufiger ist im Leasing jedoch der Fall, dass das Objekt nicht im Anlagevermögen aufgeführt wird, sondern dass die geleisteten Leasingzahlungen als Aufwand in der Erfolgsrechnung gebucht werden. Zur Schaffung der notwendigen Transparenz soll der Leasingnehmer seine Leasingverpflichtungen als Anhang zur Jahresrechnung anführen. Was sind die weiteren Ziele der Zürcher Kantonalbank in der Landwirtschaft? Ramoscelli: Unsere Arbeit ist noch längst nicht beendet. Wir wollen in dieser Branche weiterhin wachsen und Marktanteile hinzugewinnen. Dieses Ziel wollen wir durch einen klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Lieferanten und Kunden erreichen. ■ 1 2012

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Als im Jahre 2009 die Maschinenkostenberechnung der Forschungsanstalt Agroscope ReckenholzTänikon ART auf eine neue Basis gestellt wurde, haben sich die Richtwerte für die Schneeräumung stark verändert. Ruedi Hunger

Aufgrund der höheren Korrosionsbelastung bei Schneeräumungsarbeiten wird im Vergleich zu den Standard-Richtwerten ein doppelter Wartungsaufwand berechnet. Zudem ist neu auch bei kleineren Traktoren und Zweiachsmähern die Fronthydraulik eingerechnet. (Bild: Ruedi Hunger)

Verrechnungsansätze für die Schneeräumung ART-Kostenansätze 2011/12; gekürzte Version (Ansätze ohne rechtliche Verbindlichkeit) Traktoren (grüne Nr.), inkl. Fronthydraulik

Kostenansätze & Spannbreite1

30–36 kW (41–49 PS) 37–44 kW (50–60 PS) 45–54 kW (51–73 PS) 55–64 kW (74–87 PS) 65–74 kW (88–101 PS) 75–89 kW (102–121 PS) 90–104 kW (122–142 PS) 105–124 kW (143–169 PS) 125–149 kW (171–203 PS)

35.00 Fr./h (31–41) 41.00 Fr./h (36–48) 42.00 Fr./h (38–50) 47.00 Fr./h (43–55) 51.00 Fr./h (46–59) 57.00 Fr./h (52–66) 61.00 Fr./h (55–70) 67.00 Fr./h (bis 76) 80.00 Fr./h (bis 91) Schneeketten

Vorne (Paar) Hinten (Paar)

Die ART nennt folgende Gründe als Ursache für diese Veränderungen: • Reduktion der durchschnittlichen Motorbelastung von 60% auf 40%. Bei einem 75-kW-Traktor reduziert sich deshalb der Treibstoffverbrauch von vorher 15 Liter pro Stunde auf neu 10 Liter pro Stunde. • Abschreibung auf den effektiven Anschaffungswert, Einführung eines Restwerts und Anpassung der Auslastung (bei Traktoren heisst das: Reduktion der jährlichen Auslastung). Die neuen Verrechnungsansätze für die Schneeräumung wurden auf der Basis des ART-Berichts 747 (2011) berechnet. Als Grundlage wurde ein Dieseltreibstoffpreis von CHF 1.80 pro Liter angenommen. (Quelle der Angaben: ART-Publikation vom September 2011). Während der Wartungsaufwand verdoppelt wurde, bleiben die Reparaturkosten unverändert. Als Grund führt die ART das Fehlen der nötigen Grundlagen an. n

34.00 Fr./h 34.00 Fr./h Schneepflug zu Traktor

bis 41 kW (56 PS) 41–88 kW (56–120 PS) ab 88 kW (120 PS)

24.00 Fr./h (21–28) 36.00 Fr./h (31–43) 46.00 Fr./h (40–55)

Schneeschleuder zu Traktor2 41–80 kW (56–109 PS) ab 80 kW (109 PS)

39.00 Fr./h (34–47) 66.00 Fr./h (57–82) Salzstreuer

3-Punkt, Schleuderstreuer 3-Punkt, Salz- & Splitstreuer

15.00 Fr./h (13–19) 33.00 Fr./h (28–43) Traktorfahrer

Mittelwert Bereich, von bis Abend-/Nacht- und Feiertagzuschläge Mittlerer Ansatz (Zuschläge)

64.00 Fr./h 58.00 Fr./h 70.00 Fr./h 21.00 Fr./h 78.00 Fr./h

1 Schwankungsbereich entspricht einer 125%- bzw. 75%-Ø-Jahresauslastung; das heisst, je nach Intensität des Winters kann der Richtwert reduziert oder erhöht werden. 2 Der Ansatz für den Traktor ist um mindestens 15% zu erhöhen (Treibstoffverbrauch).

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Die Richtwerte sind gültig für landwirtschaftlich immatrikulierte Traktoren (grüne Nummer). Es obliegt dem Fahrzeugbesitzer, die rechtlichen Grundlagen genau abzuklären, betreffend erlaubte Arbeiten mit grüner Nummer. Für Traktoren mit weisser Nummer sind die Ansätze gemäss Haftpflichtversicherungsprämie und Schwerverkehrsabgabe anzupassen. (Bild: SVLT)


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«Je höher die Auslastung, desto geringer der Fixkostenanteil. Was wiederum tiefere Selbstkosten pro Arbeitseinheit nach sich zieht », Christian Gazzarin, Autor des ART-Berichtes Maschinenkosten 2011. (Bild Gautschi Lohnunternehmen, Herbetswil SO)

747: Maschinenkosten im Griff Landtechnik gibt es nicht zum Nulltarif und das Verflixte daran ist, dass Maschinen kosten, selbst wenn diese wenig benutzt werden. Der ART-Bericht 747* liefert eine umfassende Datensammlung, um entsprechend der Auslastung die Maschinenkosten zu berechnen, was am schnellsten online möglich ist. Ruedi Hunger

Mit dem jährlich erscheinenden ARTBericht zu den Maschinenkosten liegt jeweils eine aktuelle Datensammlung vor, die als Grundlage zur Entschädigung überbetrieblich eingesetzter Maschinen dient. Wie der Autor Christian Gazzarin einmal mehr betont, gilt auch für die neuste Ausgabe der Maschinenkosten * Ab Seite 47 dieser Schweizer Landtechnik ist eine gekürzte Fassung des ART-Berichtes, ohne die Tabellen 6–9, abgedruckt.

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2011, dass die Entschädigungsansätze lediglich als Richtwerte zu verstehen sind. Es handle sich um kalkulatorische Grössen, die unter den getroffenen Annahmen eine kostendeckende Benutzung der Maschine ermöglichen. Sehr oft wird es in der Praxis abweichende Voraussetzungen geben, die bei der Berechnung entsprechend berücksichtigt werden müssen. Die Arbeitsleistung bezieht sich nur auf die effektive Feldarbeitszeit. Bei der Tarif-

gestaltung und bei Diskussionen über die entsprechenden Entschädigungsansätze und die davon abgeleiteten Lohnunternehmertarife kann es zu Abweichungen kommen, weil die Zeiten für den Störfall, das Bereitstellen und die Wegstrecke mit Ausnahme der Transportgeräte nicht berücksichtigt sind. Die Entschädigungsansätze gelten pro Arbeitsdurchgang. Wenn beispielsweise aufgrund schwieriger Bodenbedingungen mit einem Bearbeitungsgerät ein zweiter Durchgang not-


Management

wendig wird, ist dieser im Normalfall nicht im Entschädigungsansatz inbegriffen. Die spezifischen Annahmen zu den Maschinen sind im Anhang zum ART-Bericht detailliert aufgeführt. Zudem werden in einer Tabelle ausführliche Annahmen zum Fassungsvermögen von Lade-, Häcksel- und Abschiebewagen gemacht. Die individuelle Tarifzusammenstellung durch den Maschinenbenützer wird erleichtert, indem die Zusatzausrüstung für Traktoren in Form von Doppelbereifung oder Frontausrüstung (Code 1020 bis 1025) anschliessend an die TraktorenGruppe (Code 1000 bis 1014) eingefügt wurde. Folglich muss im neuen ART-Maschinenkostenbericht weniger vor- und

n

rückwärts geblättert werden. Das Kapitel Obstbau wurde umfangreich aktualisiert. Dank Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Betriebswirtschaft des Verban des Schweizerischer Gemüseproduzenten (VSGP) konnten erstmals Spezialmaschinen für den Gemüsebau aufgeführt werden. Am Schluss des ART-Berichts 747 teilen sich die Kostenansätze für Gebäudeteile und mechanische Einrichtungen zwei Seiten. Unter Gebäudeteilen findet der Leser Heubelüftungsanlagen, Gärfuttersilo, Güllebehälter, Melkanlagen usw.; bei den mechanischen Einrichtungen Greifer- oder Teleskopanlagen, Silofräsen, aber auch Entmistungsanlagen oder Güllenrührwerke. n

ART-Trac: Excel-Kalkulationsprogramm Was vor einigen Jahren das Tarifat war, nämlich ein PC-Berechnungsprogramm für die eigenen Bedürfnisse auf dem Hof, ist heute das « ART-Trac ». Im neuen Excel-Kalkulationsprogramm können detaillierte und individuelle Maschinenkostenberechnungen durchgeführt werden (Download : www.maschinenkosten.ch). Solche Berechnungen sind ein wichtiges Mittel, um Maschinenkosten, auf den Betrieb bezogen, zu berechnen. Neben Einzelmaschinen können auch ganze Maschinenketten berechnet werden. Zusatzausrüstungen wie Doppelbereifung oder Fronthydraulik/Zapfwelle sind im Tabellenwerk neu anschliessend an die Traktoren bzw. Transporter aufgeführt.

2-Rad-Traktoren und Traktoren mit stufenlosem Antrieb sind in den gemittelten Anschaffungspreisen sowie in den Entschädigungsansätzen entsprechend ihrer Marktanteile berücksichtigt.

Die Arbeitsleistung der Miststreuer wird neu ausschliesslich in Fuder / Stunde und nicht mehr in Tonnen/Stunde berechnet.

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Unkrautregulierung: welche Hacke wählen? Die Auswahl an Hacken ist gross. Die Firmen stellen individuell auf die Betriebe abgestimmte Geräte zusammen. Welches Gerät ist für meinen Betrieb als Ergänzung zum Striegel am sinnvollsten? Diese Frage stellt sich bei der Umstellung oder bei der Neuausrichtung der Fruchtfolge im Biolandbau. Auch IP-Betriebe nutzen die Striegel- und Hacktechnik immer mehr. Hansueli Dierauer*

Normalerweise genügt bei der Umstellung in Betrieben mit vorwiegend Getreidebau die Anschaffung eines Striegels. In Fruchtfolgen mit dreijährigen Kunstwiesen und drei Jahren Ackerbau ist der Unkrautdruck so, dass die Wirkung des Striegels ausreichend ist, um die Unkräuter unter Kontrolle zu halten. Voraussetzung ist der frühe Einsatz. Der Striegel hat eine gute Wirkung gegen Unkräuter im Keimblatt- bis Zweiblattstadium. Ab dem Vierblattstadium, wenn die Unkräuter gut verwurzelt sind, lässt die Wirkung rapide nach. Betriebe mit längerer offener Fruchtfläche, weniger Kunstwiesen oder

humusreichen Böden haben oft Probleme mit Hohlzahn, Klebern, Kamillen und Ackerfuchsschwanz, Winden oder Quecken. Für solche Betriebe ist die Anschaffung einer Hacke für den Getreidebau eine Option. Da Hacken immer reihenabhängig arbeiten, muss das Getreide auf mindestens 16 cm Reihenweite gesät werden. Die Firma Schmotzer (GVS-Fried) bietet dazu seit Jahren Gänsefussscharen an Einzelparallelogrammen an. Eine gute, schlagkräftige Kombination ist die 6 m breite Scharhacke an der Front mit einem 6 m breiten Striegel im Heckanbau.

Hacken im Mais * Beratung Ackerbau, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick, Teil 2; der 3. und letzte Teil widmet sich den Abflamm- und Spezialgeräten.

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Der unkrautempfindliche Mais ist im Gegensatz zum Getreide eine traditionelle Hackfrucht mit 75 cm Reihenabstand. Bei dieser Kultur steht das Hacken im Vorder-

grund und der Striegel wird nur ergänzend, vor dem Auflaufen (blind striegeln) oder wenn der Mais gut verwurzelt ist (10 bis 15 cm Höhe) eingesetzt. Damit kann eine Wirkung in der Reihe erzielt werden. Anstelle des Striegels kann die amerikanische Sternhacke eingesetzt werden. Diese arbeitet ebenfalls reihenunabhängig und hat bei hoher Fahrgeschwindigkeit auch eine gute Wirkung in der Reihe. Diese Hacke lässt sich aber nur bis ca. 20 cm Wuchshöhe einsetzen. Danach gibt es Schäden an der Kulturpflanze. Der erste Hackdurchgang erfolgt ab dem Zweiblattstadium des Mais entweder mit einer Scharhacke mit Schutzrollen oder mit einer Sternhacke. Die Scharhacke hat den Vorteil, dass auch noch grössere Unkräuter abgeschnitten werden. Auch in steinigen Böden ist die Scharhacke gegenüber der Sternhacke im


Plattform

Der Moro Krustenbrecher hat mit 8–12 km/h eine hohe Flächenleistung. (Vertretung GVS-Fried AG, Koblenz)

Schmotzer Scharhacke für Heckanbau: Die Zahnschutzrolle ist jeweils am Parallelogramm befestigt und lässt sich hochklappen, wenn die Pflanzen genügend gross sind. (Vertretung GVS-Fried AG, Koblenz)

Die Sternhacke kann beim Weghäufeln mit der Fingerhacke kombiniert werden. (Vertretung für Hatzenbichler ist in der Schweiz die Althaus AG, Ersigen)

Das Schmotzer Scharhackgerät gibt es für den Frontanbau. (Vertretung GVS-Fried AG, Koblenz)

der Reihe weg. Im zweiten Durchgang werden die Sterne getauscht und schräg gestellt. Dadurch wird ein Häufeleffekt mit kleinen Dämmen erzielt. Die Unkräuter werden zugedeckt und sterben ab. Wichtig ist auch bei diesem Durchgang der rechtzeitige Einsatzzeitpunkt. Zu grosse Unkräuter überleben das Anhäufeln und wachsen munter weiter.

Trend zu 50 cm Reihenabstand

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Die Hatzenbichler Sternhacke kann in allen Dammkulturen und vor allem bei Mais eingesetzt werden. (Vertretung Althaus AG, Ersigen) (Bilder: Hansueli Dierauer/Werkfotos)

Vorteil. In einem zweiten Durchgang können die Schutzrollen hochgeklappt werden. Die Scharhacke kann auch noch mit einer Fingerhacke kombiniert werden. Diese greift zusätzlich in die Reihe ein. Für den Mais ist die Fingerhacke aber ein relativ teurer Zusatz. Ein besseres Resultat kann mit der Sternhacke erzielt werden. Dieses häufelt im ersten Durchgang von

Das Hackgerät sofort zur Hand Bei allen mechanischen Einsätzen darf nicht vergessen werden, dass es oft weniger auf das Gerät als auf die richtige Einstellung ankommt. Am wichtigsten sind die gute Beobachtung und der ideale Zeitpunkt der Intervention. Einerseits muss die Kulturpflanze gut sichtbar oder verwurzelt sein und andererseits die Unkräuter noch in einem möglichst frühen Stadium. Zudem müssen die Wetterbedingungen stimmen. Wenn all diese Faktoren erfüllt sind, kann ein sehr hoher Wirkungsgrad erreicht werden. Diese kann jedoch nie mit einem Herbi-

zideinsatz verglichen werden. Im Biolandbau gibt es immer eine «Restverunkrautung». Diese schützt vor Erosion und bietet Nützlingen flächendeckend Schutz. Da der ideale Zeitpunkt oft schneller kommt als angenommen, muss der Striegel oder die Hacke jederzeit zur Verfügung stehen. Besonders bei den Hackgeräten lohnt es sich, mehr als ein Hackgerät zu besitzen, um das Umstellen von Kultur zu Kultur zu vermeiden. Ein Hackgerät muss sofort einsetzbar sein – unkompliziert und griffbereit.

Alle anderen Hackkulturen werden heute auf 50 cm Reihenweite angebaut. In diesen Kulturen sind Scharhacken mit Gänsefussscharen an Parallelogrammen oder gefederte Zinken Standard. Wichtig ist bei der Scharhacke, dass der ganze Boden zwischen den Reihen durchschnitten wird. Die einzelnen Scharen müssen sich leicht überschneiden. Bei der Anschaffung eines Hackgerätes ist von der jährlichen Fläche und vom Traktor auszugehen. Es gibt Scharhackgeräte für Front- und Heckanbau. Beim Frontanbau ist die Steuerung über ein Visier möglich. Beim Heckanbau braucht es eine zusätzliche Person, die steuert. Bei grossen Flächen und überbetrieblichem Einsatz ist die Anschaffung einer Kamerasteuerung zu überlegen. Sobald die Reihen gut sichtbar sind, soll das erste Mal flach gehackt werden. In einem sehr kleinen Stadium sind Schutzscheiben empfehlenswert, denn beispielsweise Rüben ertragen kein Überschütten des Herzes. Spätere Hackdurchgänge können bis zum Reihenschluss erfolgen. Das Schmotzer Hackgerät kostet in der normalen Ausführung für den Front1 2012

Schweizer Landtechnik

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Plattform

Thyregod-Scharhackgerät mit Kamerasteuerung. (Vertretung, Daniel Wyss, Landtechnik, Ruppoldsriet)

oder Heckanbau 6-reihig (3 m Arbeitsbreite) rund 8000 Franken; mit einer Fingerhacke kombiniert, rund 12 000 Franken. Mit einer eingebauten Kamerasteuerung «Opitronic» mit Display und hydraulischer Lenkung kostet eine 6 m breite Scharhacke (8 x 75 cm) mit 9 Hackparallelogrammen, 39 Vibro-Hackmessern und 8 Schutzscheiben rund 30 000 Franken.

Die Fingerhacke erfasst das Unkraut auch in der Reihe. (Vertretung, Fobro-Kress in Hüswil und Althaus AG in Ersigen)

Eine neuere Entwicklung ist die Fingerhacke Dieses Gerät eignet sich besonders für Betriebe mit Feldgemüseanbau. Die Fingerhacke ist auch eine Maschine, die erst seit rund 10 Jahren auf dem Markt ist. Es ist die einzige Hacke, die direkt in die Reihen eingreift, das Unkraut in der Reihe erfasst und die Kulturpflanze stehen lässt. In Ergänzung mit der Sternhacke ist die

Wirkung sehr gut. Die «Finger» nutzen sich relativ schnell ab, was hohe Kosten verursacht. Fingerhacke, Trennhacke und die Hackbürste haben sich wegen den relativ hohen Anschaffungs- und Unterhaltkosten und der geringen Schlagkraft im grossflächigen Ackerbau nicht durchsetzen können. n

Striegel- und Hackgeräte für den grossflächigen Ackerbau in der Schweiz: Reihenunabhängige Geräte Typ

Hackstriegel

Rollhacken

Reihenabstand in Kulturen in cm Einsatz vorwiegend in Arbeitsweise

Wirkung in der Reihe Einstellung Aggressivität über Mineralisierung

Wirkungsbereich

Getreide und Dammkulturen

Mais Getreide und Soja reisst aus und ververschüttet, reisst aus schüttet, schichtet den Boden um ja, Rollscharen ja, Zinken arbeiten laufen auch in der überall gleich Reihe Winkel der Zinken oder Schrägstellung der über Hydraulik bzw. vertikal laufenden Stützrad Sterne gross, lockert gering, lockert oberfläverkrustete Böden chig, 2 bis 3 cm bis 5 cm gute Wirkung auf gute Wirkung auf Unkräuter im Unkräuter im KeimKeimblattstadium bis 2 blattstadium bis 2 Blattstadium Blattstadium

Reihenabhängige Geräte Scharhacke 16, Getreide | 50, Raps, Rüben, Sonnenblumen, Soja | 75, Mais Hackfrüchten (ohne Dammkulturen) schneidet ab und verschüttet nein, Schutzscheiben für kleine Pflanzen ja, bei Scharen mit Häufelkörper Federdruck an den Parallelogrammen oder über Stützrad bei Federzinken (je nach Modell verschieden) mässig, lockert 2 bis 3 cm

Sternhacke

Fingerhacke

75, Mais, Kartoffeln

50 oder 75, Feldgemüse, Soja, Rüben, Mais, Bohnen

Dammkulturen

Feldgemüse, Soja und Bohnen

reisst aus und verschüttet, schichtet den Boden um

verschüttet, reisst aus

nein, beim Weghäufeln ja, beim Anhäufeln mit schräg gestellten Sternen

ja, Finger greifen in die Reihen ein

Schrägstellung der vertikal laufenden Sterne

Schräglage der Räder, 30 ° ist aggressiv, 15 ° ist schonende Bearbeitung

gross, lockert verkrustete Böden bis 5 cm

gering, lockert oberflächig, 2 bis 3 cm

gute Wirkung auch auf grössere gute Wirkung auf Unkräuter gute Wirkung auf Unkräuter im Unkräuter und Gräser bis 4 Blattim Keimblattstadium bis 2 Keimblattstadium bis 2 Blattstastadium, dann starke Abnahme der Blattstadium dium Wirkung

Handhabung, Beurteilung

einfach; vielseitig einsetzbares Gerät; verursacht die geringsten Kosten aller Geräte, grösste Flächenleistung.

schweres Gerät Wirkung ähnlich Striegel, Einsatz begrenzt möglich, kann Kulturpflanze schädigen.

Übliche Arbeitsbreite

6, 9, 12 m

3m

Marken

Hatzenbichler Treffler Einböck

Yetter Moro

Weitere Informationen, technische Details und Preise

Bei den Vertretungen in der Schweiz: www.gvs-fried.ch (Schmotzer, Treffler) oder www.althaus.ch (Hatzenbichler) oder www.aebisuisse.ch (Einböck) oder www.fobrokress.com (Bärtschi, Kress, Treffler). Das gesamte Verzeichnis mit den Vertretungen in der Schweiz kann gratis unter www.bioaktuell. ch in der Rubrik Pflanzenbau–Ackerbau–Unkrautregulierung heruntergeladen werden.

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Schweizer Landtechnik

einfache Geräte, handlich, viele Variationsmöglichkeiten, Heckoder Frontanbau, mit oder ohne Kamerasteuerung.

schweres Gerät, Umstellung von an- zu weghäufeln erforderlich; nicht empfohlen in steinigen Böden.

3 (6 m in Kombination mit Striegel) 3 m Schmotzer Hatzenbichler Hatzenbichler Einböck Fobro-Kress Fobro-Kress

leichtes Gerät, lässt sich gut mit Sternhacke oder mit der Scharhacke kombinieren oder alleine anwenden. 3m Hatzenbichler Fobro-Kress


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Plattform

Swiss Expo 2012 in Lausanne Begehrte Fachmesse für Agrotechnik Swiss Expo vom 12. bis 15. Januar im Messezentrum Beaulieu Lausanne: Bereits ist die gesamte Ausstellungsfläche ausgebucht. Ausserdem schliesst sich auch die Waadtländer Genossenschaft La Forestière an. Dominik Senn Bereits vor dem Jahreswechsel waren sämtliche Ausstellungsflächen der Swiss Expo 2012 vergeben. Zum Zweck der Abrundung des Angebots der Fachmesse durch einen Forstwirtschaftssektor schliesst sie sich mit La Forestière, einer Genossenschaft von Waldeigentümern und Forstunternehmern, zusammen. Inskünftig wird an der Swiss Expo auch der Wald ein Thema sein; bis 2013 soll dieser Messebereich so weit ausgebaut werden, dass die Swiss Expo dann die einzige Westschweizer Fachmesse mit eigenem Forstwirtschaftssektor sein wird.

Die Swiss Expo besteht aus zwei Komponenten, einer Fachmesse für Agrotechnik und dem Internationalen Rinderwettbewerb. Hier versammeln sich jedes Jahr über 1000 Kühe, 120 Aussteller und mehr als 22 000 Besucher. Angesichts dieser Zahlen ist die Fachmesse im Messezentrum Beaulieu Lausanne mit Fug und Recht als traditionelles Januartreffen der Akteure der Viehzucht und der Landwirtschaft zu bezeichnen, das man nicht verpassen sollte. Weitere Informationen und Unterlagen unter www.swiss-expo.com. n

Anfahrt Öffentliche Verkehrsmittel der Region Lausanne: Das Kongress- und Messezentrum Beaulieu ist mit dem Bus ab SBB-Bahnhof Lausanne in 10 Minuten auf der Linie 2, 3 und 21 zu erreichen. Anfahrt mit dem Auto: Autobahn Richtung Lausanne-Nord, Ausfahrt Vennes oder Blécherette. Beschilderung «Beaulieu» folgen. Unterirdisches Parkhaus Beaulieu kostenpflichtig.

Die Swiss Expo besteht aus der Fachmesse für Agrotechnik (auf dem Bild nützliche Stallhelfer) und dem Internationalen Rinderwettbewerb. (Bild: Swiss Expo)

Agrovina 2012 in Martigny Die Agrovina vom 24. bis 27. Januar 2012 in Martigny ist der angesagte Treffpunkt all derer, die mit Weinbau und Obstbaufach zu tun haben. Gleichzeitig finden die 10. Schweizer Obstbautage statt.

Das Werbeplakat für die Agrovina 2012 in Martigny.

Dominik Senn

Den Besucher erwarten mehr als 200 hochkarätige Aussteller und drei Tage mit zahlreichen Vorträgen, in denen bedürfnisgerecht fachtechnisches Knowhow vermittelt wird. Jahr für Jahr entwickelt sich die Agrovina in Zusammenarbeit mit der SLV (Schweizerische LandmaschinenVerband) weiter und bietet den Besuchern eine qualitativ hochstehende Ausstellung mit einem breiten Spektrum an Angeboten und Lösungen in den abgedeckten Produktionssparten. Auch aus dem Ausland kommen Aussteller und Besucher an die Agrovina, weil die Fachmesse bereits einen beträchtlichen internationalen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Dank der aktiven Unterstützung durch

die zahlreichen Partner wie Agriscope Changins-Wädenswil, der Ingenieurschule Changins, Swisscofel (Verband des Schweizerischen Gemüse-, Früchte und Kartoffelhandels), der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) und dem Schweizerischen Obstverband bietet Agrovina eine Vortragsreihe an, die von den Fachleuten wegen ihres Informationsgehalts geschätzt wird. Über 200 Aussteller werden neue Technologien oder neue Methoden im Bereich Verpackung, Marketing oder Logistik zeigen. Die Ausstellung ist von Dienstag, 24. Januar, bis und mit Freitag, 27. Januar, jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. n

In Martigny werden neue Technologien des Weinbaus vorgestellt. (Bild: pd)

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Schweizer Landtechnik

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CZV – Kursangebote

SVLT ASETA

Obligatorische Weiterbildung für LKW-Fahrer Ladungssicherung 1 Tag, Fr. 295.– (Nichtmitglieder 320.–) In Theorie und Praxis werden die Grundlagen für das korrekte Beladen und Sichern ausgewählter Güter erarbeitet. Riniken AG Mi., 25.01.2012 Do., 02.02.2012

Pfäffikon SZ Mo., 20.02.2012

Landquart GR Fr., 27.01.2012

Hohenrain LU Do., 08.03.2012

Erste Hilfe 1 Tag, Fr. 295.– (Nichtmitglieder 320.–) Die Teilnehmenden lernen das korrekte Verhalten am Unfallort, die lebensrettenden Sofortmassnahmen und das Wiederbelebungsgerät «Automatisierter Externer Defibrillator» kennen. Wer über einen Führerausweis Kategorie C oder C1 (Motorwagen über 3,5 t) verfügt, ist nach Chauffeuren-Zulassungsverordnung CZV verpflichtet, innerhalb von fünf Jahren 35 Stunden (fünf Tage) obligatorische Weiterbildung nachzuweisen. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen:

www.fahrkurse.ch ARV1/DFS 1 Tag, Fr. 275.– (Nichtmitglieder 295.–) Die Teilnehmenden üben den Umgang mit dem «digitalen Fahrtenschreiber», gemäss neuster Arbeits- und Ruhezeitverordnung. Riniken AG Fr., 24.02.2012

Landquart GR Di., 14.02.2012

Wülflingen ZH Mi., 01.02.2012

Moudon VD Mo., 16.01.2012

Zollikofen BE Mo., 13.02.2012

Kursanmeldung CZV Kurs q ARV q Ladungssicherung q Erste Hilfe ankreuzen: q Unfall, Brand q Moderne Fahrzeugtechnik Kursort:

Kursdatum:

Name:

Vorname:

Strasse:

Nr.:

PLZ: Telefon:

Riniken AG Do., 26.01.2012 Mi., 08.02.2012 Pfäffikon SZ Mo., 23.01.2012

Hohenrain LU Do., 09.02.2012

Landquart GR Mi., 15.02.2012

Zollikofen BE Do., 19.01.2012

Moudon VD Di., 17.01.2012

Unfall/Brand 1 Tag, Fr. 395.– (Nichtmitglieder 420.–) Die Teilnehmenden erarbeiten in Theorie und Praxis die Grundlagen für das sichere und unfallfreie Fahren im Strassenverkehr. Der Berufsfahrer als Vorbild. Richtiges Verhalten in Strassentunnel. Korrektes Verhalten bei Verkehrsunfällen und Fahrzeugbränden. Riniken AG Mi., 29.02.2012

Wülflingen ZH Mo., 23.01.2012

Landquart GR Mo., 30.01.2012

Zollikofen BE Fr., 10.02.2012 Moderne Fahrzeugtechnik 1 Tag, Fr. 320.– (Nichtmitglieder 345.–) Wer ein Fahrzeug sicher führen, den Verschleiss und den Treibstoffverbrauch möglichst gering halten und Fehlfunktionen vermeiden will, muss die technischen Merkmale und die Funktionsweise der Sicherheitsausstattung kennen, ebenso die je nach Fahrzeug unterschiedlichen technischen Optionen. Landquart GR Di., 13.03.2012 Mi., 14.03.2012 Schaffhausen Mi., 22.02.2012

St.Gallen Mo., 19.03.2012

Schönbühl BE Fr., 20.01.2012

Othmarsingen AG Do., 16.02.2012

Echandens VD Mo., 06.02.2012 Di., 07.02.2012

Ort: Natel:

E-Mail: SVLT-Mitglied-Nr.:

Geburtsdatum:

q Ich will von den Tarifen für Mitglieder profitieren und werde Mitglied Nummer des Führerausweises (Feld 5 auf dem FAK):

Ich habe von den Teilnahmebedingungen Kenntnis genommen. Datum: Unterschrift: Einsenden an: SVLT, Ausserdorfstrasse 31, 5223 Riniken 10 2011 Schweizer Landtechnik 24Fax 056 462 32 01, E-Mail: zs@agrartechnik.ch, www.fahrkurse.ch

Die Preise verstehen sich inklusive Verpflegung, Kursunterlagen und Bescheinigung. Änderungen vorbehalten.


G40

SVLT ASETA

Kursorte und Kursdaten 2012 Änderungen vorbehalten Aarberg BE 16.02 + 21.02 19.07 + 24.07 29.03 + 03.04 26.07 + 31.07 26.04 + 01.05 30.08 + 04.09 Bazenheid SG 22.03 + 27.03 09.08 + 14.08 03.05 + 08.05 11.10 + 16.10 28.06 + 03.07 18.10 + 23.10 Biberbrugg SZ 08.03 + 13.03 05.06 + 13.06 25.04 + 04.05 18.07 + 24.07 11.05 + 15.05 Brunegg AG 23.02 + 28.02 13.09 + 18.09 24.05 + 29.05 Bülach ZH 23.02 + 28.02 25.10 + 30.10 12.07 + 17.07 Bulle FR 28.03 + 04.04 13.09 + 18.09 26.04 + 01.05 26.09 + 03.10 09.05 + 16.05 04.10 + 16.10 23.05 + 30.05 18.10 + 23.10 06.06 + 13.06 24.10 + 31.10 15.08 + 22.08 Claro TI: sur demande Corcelles-près-Payerne VD 14.03 + 21.03 12.09 + 19.09 20.06 + 27.06 07.11 + 14.11 29.08 + 05.09 Courtételle JU 12.04 + 17.04 23.08 + 28.08 04.07 + 10.07 20.09 + 25.09 Düdingen FR 15.03 + 20.03 06.09 + 11.09 10.05 + 15.05 25.10 + 30.10 05.07 + 10.07 Frauenfeld TG 08.03 + 13.03 26.07 + 31.07 05.04 + 10.04 06.09 + 11.09 18.05 + 22.05 18.10 + 23.10 07.06 + 12.06 01.11 + 06.11 12.07 + 17.07 Gossau ZH 01.03 + 06.03 17.07 + 25.07 24.04 + 02.05 23.08 + 28.08 06.06 + 12.06 08.11 + 13.11 Hohenrain LU 29.03 + 03.04 23.08 + 28.08 10.05 + 15.05 25.10 + 30.10 28.06 + 03.07 Ilanz GR 26.04 + 01.05 16.08 + 21.08 Interlaken BE 19.04 + 24.04 23.08 + 28.08 Kägiswil OW 12.04 + 17.04 27.09 + 03.10 19.07 + 24.07 La Sarraz VD 19.04 + 24.04 23.08 + 28.08 10.05 + 15.05 06.09 + 11.09 07.06 + 12.06 Landquart GR 15.03 + 20.03 05.07 + 10.07 05.04 + 10.04 16.08 + 21.08 26.04 + 01.05 06.09 + 11.09 24.05 + 29.05 04.10 + 09.10 Langnau i. E. BE 16.02 + 21.02 12.07 + 17.07 08.03 + 13.03 09.08 + 14.08 15.03 + 20.03 20.09 + 25.09 19.04 + 24.04 04.10 + 09.10 31.05 + 05.06 08.11 + 13.11 14.06 + 19.06 Les Hauts-Geneveys NE 29.03 + 03.04 08.08 + 13.08 28.06 + 02.07 29.08 + 04.09 09.07 + 18.07 11.10 + 16.10

Lindau ZH 15.03 + 20.03 13.09 + 18.09 12.04 + 17.04 15.11 + 20.11 Lyss BE 13.09 + 18.09 15.11 + 20.11 01.11 + 06.11 Lyssach BE 09.02 + 14.02 06.09 + 11.09 29.03 + 03.04 18.10 + 23.10 31.05 + 05.06 15.11 + 20.11 14.06 + 19.06 Marthalen ZH 26.04 + 01.05 21.06 + 26.06 31.05 + 05.06 05.07 + 10.07 Mettmenstetten ZH 04.04 + 13.04 05.07 + 10.07 24.05 + 29.05 23.08 + 31.08 Moudon VD 25.04 + 02.05 09.08 + 14.08 24.05 + 29.05 18.10 + 23.10 12.07 + 17.07 Niederurnen GL 29.03 + 03.04 20.09 + 25.09 27.04 + 03.05 02.11 + 06.11 21.06 + 26.06 Nyon VD 22.03 + 27.03 22.11 + 27.11 15.11 + 20.11 Oensingen 01.03 + 06.03 19.07 + 24.07 10.05 + 15.05 02.11 + 06.11 Saanen BE 25.05 + 29.05 23.08 + 28.08 19.07 + 24.07 20.09 + 25.09 Salez SG 01.03 + 06.03 09.08 + 14.08 26.04 + 01.05 18.10 + 23.10 08.06 + 12.06 Schöftland AG 24.05 + 29.05 13.09 + 18.09 Schwarzenburg BE 01.03 + 06.03 07.06 + 12.06 12.04 + 17.04 16.08 + 21.08 10.05 + 15.05 18.10 + 23.10 Schwyz 29.03 + 03.04 05.07 + 10.07 Sion VS 08.06 + 12.06 25.10 + 30.10 06.09 + 11.09 Sissach BL 01.03 + 06.03 16.08 + 21.08 21.06 + 26.06 Sitterdorf TG 15.03 + 20.03 19.07 + 24.07 19.04 + 24.04 30.08 + 04.09 24.05 + 29.05 11.10 + 16.10 28.06 + 03.07 25.10 + 30.101 Sursee LU 15.03 + 20.03 09.08 + 14.08 26.04 + 01.05 23.08 + 28.08 10.05 + 15.05 06.09 + 11.09 08.06 + 12.06 02.11 + 06.11 05.07 + 10.07 Tramelan BE 21.06 + 26.06 27.09 + 02.10 16.08 + 21.08 01.11 + 06.11 Tuggen SZ 05.04 + 11.04 06.07 + 11.07 10.05 + 15.05 22.11 + 27.11 Visp VS 08.06 + 12.06 12.09 + 18.09 Willisau LU 22.03 + 27.03 18.05 + 22.05 03.05 + 08.05 20.08 + 04.09 Zweisimmen BE 25.05 + 29.05 23.08 + 28.08 19.07 + 24.07 20.09 + 25.09 Zwingen BL 01.03 + 06.03 16.08 + 21.08

Fahrkurs G40 Der Fahrkurs G40 kann nach bestan­ dener Führerprüfung Kat. F/G besucht werden. Er wird im Führerausweis ein­getragen und berechtigt ab dem 14.  Altersjahr zum Lenken von land­ wirtschaftlich immatrikulierten Trak­ toren und Ausnahmefahrzeugen bis 40 km/h. Die maximal fünf Teilneh­ men­den pro Kurs (zwei Tage mit 20 Lektionen) erleben eine intensive Schulung und eignen sich eine solide Fahrpraxis an. Die Kursinstruktoren sind Lastwagenfahrlehrer mit einer speziellen Aus- und Weiterbildung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge. Zum Kurs erforderlich: Führerausweise Kat. F/G Erster Kurstag: Traktor (30 oder 40 km/h) mit Fahrerschutz (Fahrzeug­ ausweis, Abgaswartungsdokumente nicht vergessen) Zweiter Kurstag: Traktor und land­ wirtschaftlicher Anhänger Kursgebühr: CHF 550.–, abzüglich Rückerstattung von CHF 100.– durch den Fonds für Verkehrssicherheit

Eine frühzeitige Anmeldung für den passenden Kursort und das pas­sen­ de Kursdatum lohnt sich. Die Kurs­ bestätigung zum G40-Fahrkurs gilt als Ausweis, mit dem ein 40-km/hTraktor (ohne Anhänger) zu Übungs­zwecken für die Dauer von einem Monat gefahren werden darf. Wer den G40-Fahrkurs erfolgreich besucht hat, erhält von der Vau­ doise-Versicherung einen Bon im Wert von CHF 100.– (Gültigkeitsdauer zwei Jahre). Dieser kann beim Abschluss einer Motorfahrzeughaftpflichtversicherung für sich selbst oder für ein anderes Familienmitglied im gleichen Haushalt eingelöst werden. Bedingungen: Die Bestätigung über die Durchführung eines ausgewählten Kurses und die Rechnungen werden rund zwei Wochen vor dem ersten Kurstag verschickt. Bei Abmeldung von weniger als 14 Tagen vor Kursbe­ ginn wird ein Unkostenbeitrag von CHF 60.– erhoben. Nichterscheinen am Kurs berechtigt den SVLT, das volle Kursgeld zu verlangen.  n

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen:

www.fahrkurse.ch

Anmeldung Fahrkurs G40 Kursort

Kursdatum

Name/Vorname Geburtsdatum Adresse PLZ, Wohnort Telefon

Mobile

Nummer des Führerausweises (Feld 5 auf dem FAK)

Ich habe von den Teilnahmebedingungen Kenntnis genommen. Datum und Unterschrift Unterschrift der Eltern oder des Lehrmeisters Einsenden an: SVLT, Postfach, 5223 Riniken, Tel. 056 462 32 00, Fax 056 462 32 01, E-Mail: info@agrartechnik.ch


Flurförder-Fahrzeuge

SVLT ASETA

Basisausbildung

Samstag + Montag, 14. + 16. Januar 2012

Am Centre de formation logistique in Marly FR finden ab Januar 2012 SUVA-anerkannte, zweitägige Staplerkurse statt. Es handelt sich dabei um eine Basisausbildung für Teleskop- und Gegengewichtsstapler.

deutsch/französisch

Voraussetzungen:

Mindestalter 18 Fahrpraxis mit Maschinen (Beispiel Traktoren) Sicherheitsschuhe obligatorisch

Kursinhalte:

• Gesetzliche Grundlagen • Inbetriebnahme und Kontrollen • Arten und Typen • Richtig fahren und stapeln • Kräfte am Stapler • Tragkraftdiagramme • Verhalten im Verkehr • Besondere Einsätze

Kurskosten:

Preis pro Teilnehmer: CHF 715.– (Nichtmitglieder: CHF 815.–). Pausen und Mittagessen sind im Preis inbegriffen

Kursort:

Centre de formation logistique Route de Fribourg 28 1723 Marly FR

Kursdaten

(max. 20 Personen)

Anmeldung Staplerkurs Kursdatum: Name:

Vorname:

Strasse:

Nr.:

PLZ/Ort: Telefon:

Natel:

E-Mail: SVLT-Mitglied-Nr:

Geburtsdatum:

q Ich will von den Tarifen für Mitglieder profitieren und werde Mitglied Nummer des Führerausweises (Feld 5 auf dem FAK):

Datum:

Unterschrift:

Einsenden oder faxen an SVLT, Ausserdorfstrasse 31, 5223 Riniken, Tel. 056 462 32 00, Fax 056 462 32 01, E-Mail: zs@agrartechnik.ch, www.fahrkurse.ch

Auf Anfrage werden 7 Stunden an die obligatorische Chauffeurenweiterbildung gemäss CZV (Chauffeurzulassungsverordnung) angerechnet (plus CHF 15.–).

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen:

www.fahrkurse.ch


SVLT

K25-Kursleiter Hansueli Schmid bespricht mit Beni Frei die elektrische Anlage am Traktor.

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(Bilder: Dominik Senn)

K25-Lehrgang: mit Verstand – Hand in Hand «Meh ufe, halt, jetz echli abe, stopp!» Beni steuert den Kran zentimetergenau auf und ab, während Daniel und Simon die mit Gurten angehängte Motorölwanne mit neuen Dichtungen unter dem Traktor richtig platzieren und verschrauben. Hand in Hand arbeiten die Jungs und beenden mit Schwung den Werkstattkurs K 25 vom Dezember 2011 am Kurszentrum des Schweizerischen Verbandes für Landtechnik in Riniken.

25 Tage und richtet sich vorwiegend an Personen, die technisch interessiert sind und einen Maschinenpark besitzen, den sie selber unterhalten wollen. Schmid: «Die Kursteilnehmer sind lernbegierig. Sie haben sich freiwillig angemeldet und wollen wissen, wie Unterhaltsarbeiten und Pflegemassnahmen auszuführen sind. Der Einsatz an den Kursen lässt sel-

Dominik Senn

Ein besonderes «Weihnachtsgeschenk» erhielten die Absolventen des WerkstattLehrgangs K25 in Riniken AG: Sie durften aus den Händen von Kursleiter Hansueli Schmid den begehrten Kursausweis entgegennehmen. «Es handelt sich nicht nur

um eine Teilnahmebestätigung, sondern auch um eine Referenz bei einer Stellensuche und berechtigt zum Eintrag im Berufsausweis», sagt er. Er erteilt seit 34 Jahren regelmässig den K25 (vormals K30), also seit 1977. Dieser dauert

Die an Gurten aufgehängte Motorölwanne hat neue Dichtungen erhalten; sie wird unter dem Traktor passgenau platziert.

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ten zu wünschen übrig. Ich staune oft, welche Fertigkeiten und welches Wissen die Teilnehmenden schon mitbringen.»

Drei Blöcke So war es auch diesmal. Gelernte Junglandwirte, ein Landschaftsgärtner und ein Elektromonteur bildeten die Gruppe, welche die Werkstatträume des Kurszentrums für einen Monat lautstark in Beschlag nahmen. Nach der Einführung durch Kursleiter Schmid ging es schnurstracks an die Erarbeitung der Kurselemente. Der K25 besteht aus den drei Blöcken Schweissen und Metallkonstruktionen, Landmaschinenreparaturen und Instandstellen von Anhängern sowie Traktorenwartung und -reparaturen. Viel Raum nahm die Einführung ins Elektro-, Autogen- und Schutzgasschweissen ein, Grundlage für den nachfolgenden Blockteil Metallkonstruktionen. Eifrig und mit viel Sachverstand fertigten die Kursabsolventen ihre Konstruktionen nach Wahl an: Ein Greiferzange, eine Ballenzange, eine Heckschaufel, eine Schüttgutschaufel für den Hoflader, eine für den Frontlader. Beni hatte dafür sogar seine Ballenzange mitgebracht, damit sein Kumpel Daniel nach diesem Vorbild einen Nachbau für dringenden Eigenbedarf konstruieren konnte. Ob dieser hält, wird sich weisen, denn testen konnte er ihn noch nicht, doch scheint er mindestens so robust zu sein wie das Original. «Bei den Landmaschinen führen wir alle erdenklichen Reparaturen aus», erläuterte Schmid im zweiten Block. Die Kursteilnehmer lernten, eine Anhängerbremse instand zu stellen. Sie erfuhren alles Nötige über Wälzlager, Dichtringe, Verbindungselemente, Ketten- und Riemenantriebe, Hyd-

raulikarmaturen, Achsen, Radlager Schutzteile und Überlastkupplungen, um die Elemente inskünftig nach Bedarf reparieren, ersetzen oder pflegen zu können. So lernten sie, wie Risse am Chassis geschweisst oder Aufbauten abgeändert werden können. Die Reparatur oder das Auswechseln von Gelenkwellen, Schieberohren und Verschleissteilen von Überlastkupplungen mittels relativ einfacher Werkzeuge und Einrichtungen dürfte für die Schüler ab sofort eine greifbare Option sein. Abschliessender Höhepunkt war Block drei mit dem Thema Traktorendieselmotoren reparieren, warten und einstellen, wozu selbstredend Kenntnisse über Kühlungs- und Kraftstoffanlage, Motorschmierung, Abdichtungen und die Ventilspiel-Einstellung erworben werden mussten. Etliche neuere und ältere TrakDank dem K25-Lehrgang schweisst Bert Schröder wie ein Profi.

Rinaldo Jappert und Christoph Geiselmann vom 5-Tage-Kurs montieren ein Rücklicht.

toren standen bereit, die Arbeitsschritt für Arbeitsschritt wieder flott gemacht wurden. Dazu gehörten das Instandstellen der Bremsen, Gelenke und Lager sowie der Vorderachslenkung.

Daniel Peter und Beni Frei am Göweil-Nachbau.

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Von jedem Kurselement beruflich und privat Nutzen ziehen Die Schweizer Landtechnik fragte K25-Kursteilnehmer nach der Motivation zum Kursbesuch und was sie lernten. Eins ist sicher: Jeder wird beruflich und privat Nutzen ziehen können. Dominik Senn

Schwerpunkt Fahrzeugelektrik Das blockübergreifende Thema Fahrzeugelektrik, das Schmid besonders am Herzen liegt, wurde zusammen mit zwei Kursabsolventen des Fünf-Tage-Kurses «Traktoren zur Motorfahrzeugkontrolle instand stellen» erarbeitet. Es sind dies Rinaldo Jappert, Gansingen AG, Landwirt, und Christoph Geiselmann, Oetwil a. S. ZH, gelernter Zimmermann, in Zweitausbildung Landwirt; er hat soeben die Ausbildung zum Agronom FH (Bachelor) an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft in Zollikofen abgeschlossen. Die K25-Absolventen sind damit in der Lage, die Beleuchtung, Blinkanlagen, Anlasserstromkreis und Vorglüheinrichtungen an Zugfahrzeugen und/oder Maschinen selber zu reparieren oder nachzurüsten. n

Werkstattkurs: jetzt anmelden Der nächste Werkstattkurs K25 in Riniken findet vom 20. Februar bis 23. März 2012 statt. Die ausführlichen Kursinformationen können verlangt werden beim SVLT, Ausserdorfstrasse 31, 5223 Riniken oder per E-Mail: zs@agrartechnik.ch. Das Kursprogramm, weitere attraktive Werkstattkurse und das Anmeldeformular sind in diesem Heft unter «Werkstattkurse» zu finden.

Beni Frei, Jahrgang 1992, Neftenbach ZH, ist gelernter Landwirt. Seit dem Sommer ist er für den Maschinenring Zürich im Temporäreinsatz in Gartenbau, Landwirtschaft und Industrie, wenn er nicht im elterlichen Bioackerbau- und Milchviehbetrieb benötigt wird. «Ich verrichte gerne unterschiedliche Arbeiten. So lerne ich viel. Ich sehe einige Anwendungsmöglichkeiten, wie Maschinen reparieren und Konstruktionen anfertigen. Auf Empfehlung meines Vaters und eines Nachbarn habe ich mich beim SVLT angemeldet. Jetzt kann ich sagen: Ich kann Schweissen, ich verstehe etwas von Elektrik, ich weiss, wie ein Traktor funktioniert und bin in der Lage, einen älteren Traktor auseinanderzunehmen. Ich habe zusammen mit meinem Kollegen Dani sogar eine funktionierende Ballenzange von Grund auf angefertigt.» Bert Schröder, 1987, Neunkirch SH, ist gelernter Landschaftsgärtner. Er ist derzeit beim Volg Hallau im Weinbau tätig. «Ich habe mich auf eigene Faust angemeldet. Ich war bereits vorher im Stahlbau bewandert und habe Maschinenlehrgänge über Kleinmaschinen im Kommunalbereich hinter mir, habe aber das Schweissen nicht erlernt. Ich wollte mich auch mit Hydraulikanlagen und der Funktion von Hydraulikzylindern vertraut machen. Es gibt viele Maschinen und Geräte im Landbau, und ich möchte sie auf Abruf selber reparieren können. Am Kurs konnte ich meine früheren Kenntnisse in der Motorenwartung wieder auffrischen; man vergisst mit der Zeit einige Dinge. Ich schätze, ich kann von jedem Kurselement früher oder später beruflich und privat Nutzen ziehen.»

Daniel Peter, 1992, Schlatt ZH, ist gelernter Landwirt. Er arbeitet auf dem elterlichen Milchwirtschaftsbetrieb mit. «Mein Wunsch ist es, in vielen verschiedenen Bereichen tätig zu sein. Ich habe vor, mich beim Maschinenring Zürich für Temporäreinsätze anzumelden. Ich hatte in der Schweizer Landtechnik einen Kursbericht gelesen. Ich war gespannt, zu sehen, was mir selber möglich ist zu reparieren oder zu konstruieren. Da ich eine Ballenzange benötige, beschloss ich, am Kurs teilzunehmen. Ich bereue es nicht. Ich habe viele praktische Fertigkeiten erlernt. Ich habe vor allem gelernt, mich etwas zu getrauen, beispielsweise einen Traktormotor vom Getriebe zu trennen und eine Dichtung einzubauen.» Simon Häller, 1990, Oberkirch LU, ist gelernter Elektromonteur und jetzt auf dem elterlichen Ackerbau- und Schweinezuchtbe trieb tätig. «Als Elektromonteur hatte ich nichts mit Motoren und Maschinen zu tun. Meine Eltern haben mich auf das K25-Kursangebot aufmerksam gemacht. Es gibt einige Maschinen zu warten auf unserem Betrieb, und wir haben eine grosse Werkstatt. Ich bin technisch interessiert und immer gespannt darauf, was ich antreffe, wenn ich etwas auseinanderschraube. Im Kurs habe ich erfahren, wie sehr mir das Schweissen nützlich sein wird. Beeindruckt hat mich, wie wir gemeinsam Danis Traktor instandgestellt und beschädigte Dichtungen ersetzt haben. Ich freue mich jetzt schon darauf, zuhause möglichst viel selber zu machen.»

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SVLT ASETA

Werkstattkurse

Kurszentrum Riniken Verlangen Sie die ausführlichen Kursinformationen bei: Schweizerischer Verband für Landtechnik (SVLT) Ausserdorfstrasse 31, 5223 Riniken, www.agrartechnik.ch zs@agrartechnik.ch, Tel. 056 462 32 00, Fax  056 462 32 01

Elektrodenschweissen SES 2 Tage, CHF 590.– (790.–) Stahl in verschiedenen Stärken und Positionen schweissen. Kenntnisse über Metalle, Elektroden und Hartauftragschweissen.      17.–18.1.2012; 29.–30.3.2012; 19.–20.6.2012  

Autogenschweissen/ Hartlöten SAL 2 Tage, CHF 590.– (790.–) Feinbleche und Röhren schweissen. Verzinkten Stahl, Kupfer und  Messing hartlöten. Schneidbrenner bedienen für Schneiddicke bis  50 mm.  22.–23.2.2012

Maschinen und Anhänger

Legende

Titel

Werkstattlehrgang K 25 Ausbildung in Schweisstechnik, Metallkonstruktionen, Wartungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen, Traktoren K 25 25 Lead Tage, CHF 2350.– (Nichtmitglieder CHF 2550.–) 5 Wochen intensive Praxis in der Werkstatt, aufgeteilt in   8 Module: •  MAG-Schutzgas- und Elektrodenschweissen •  Autogenschweissen, Schneidbrennen, Hartlöten  •  Metallkonstruktionen nach eigenem Bedarf anfertigen  •   BAutor remsen, Beleuchtung und Aufbauten von Anhängern reparieren  oder umändern •  Bodenbearbeitungsgeräte, Futtererntemaschinen reparieren •  Gelenkwellen, Hydraulikzylinder und -leitungen reparieren •  Dieselmotoren/Traktoren/Hoflader warten und reparieren •  Fahrzeugelektrik reparieren und nachrüsten Grundtext  n

Gelenkwellen und Kupplungen LGW  1 Tag, CHF 240.– (340.–) Schutzteile, Schieberohre, Kreuz- und Weitwinkelgelenke reparieren, Überlast- und Freilaufkupplungen prüfen und instand stellen.                                 9.3.2012 Mähwerke und Aufbereiter reparieren LMA  2 Tage, CHF 440.– (640.–) Scheiben-  und  Trommelmäher,  Doppelmesserbalken  reparieren.  Lager ersetzen. Aufbereiter, Anbaurahmen und Schutzvorrichtungen instand stellen.  12.–13.3.2012

Werkzeuge schärfen und härten WSH  1 Tag, CHF 240.– (340.–) Metall- und Steinbohrer schleifen. Schärfen von Holzerwerkzeugen,  Brennholzfräsenblättern,  Hand-  und  Maschinenmessern.  Schleifmittelwahl.  24.1.2012

Verlangen Sie den ausführlichen Kursbeschrieb. 20.2.–23.3.2012  

Schweissen Schutzgasschweissen SMS 2 Tage, CHF 590.– (790.–) MAG-Schweissen an Profilen von 3 bis 8 mm und Blechen von 1 bis  2 mm, in verschiedenen Positionen. Kenntnisse über Metalle, Drahtelektroden und Schutzgase.  7.–8.2.2012; 3.–4.4.2012; 7.–8.6.2012 

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 Zu reparierende Maschinen unbedingt mitbringen (auf Anmeldetalon vermerken)

Die Preise in Klammern sind für Nichtmitglieder!


Kommunal- und Gartenbaumaschinen

Hydraulik

Unterhalt und Reparatur von Maschinen mit Hydraulikanlagen MHR  2 Tage, CHF 440.– (640.–) Wartung  der  Hydraulikanlage  an  Minibagger,  Radlader,  Raupendumper. Gelenklager in Ausleger und Ladeschwinge ersetzen.  Zylinder und Leitungen reparieren. Öllecks abdichten. Wartungsarbeiten am Motor.                                                     12.–13.6.2012

Hydraulikzylinder und -armaturen HFZ  1 Tag, CHF 240.– (340.–) Wartung von Hydraulikanlagen, Zylinder reparieren, montieren von  Stahlrohr- und Schlauchleitungen. Pumpen, Ventile, Hydromotoren.   14.2.2012 Hydraulische Anhängerbremsen HAB  2 Tage, CHF 440.– (640.–) Einbauen und abstimmen vorbereiteter Bausätze an mitgebrachten  Anhängern, Druckfässern und weiteren Anhängermaschinen. 6.–7.3.2012

Unterhalt von Motorsensen, Kettensägen und Heckenscheren MGK  1 Tag, CHF 240.– (340.–) Wartungsarbeiten  am  Motor.  Pflege  von  Antriebswelle  und  Schwert. Schärfen der Kette, Mähscheibe, Heckenschere. Störungen beheben. Stilllegung für die Winterpause. 16.2.2012; 27.3.2012; 5.6.2012

Unterhalt von Motorgeräten mit 4-Takt-Motoren MRG  1 Tag, CHF 240.– (340.–) Wartungsarbeiten  an  Benzin-  und  Dieselmotoren,  Rasenmäher,  Rasentraktor, Bodenfräse. Messer schärfen. Kommunalmähbalken  einstellen. Störungen beheben. Stilllegung für die Winterpause. 12.1.2012; 14.6.2012

Traktoren und Hoflader Dieselmotoren warten und reparieren TDM  2 Tage, CHF 440.– (640.–) Wartungs- und Reparaturarbeiten an Kühl- und Kraftstoffanlage.  Einstellen  der  Ventile.  Abdichten  bei  Ölverlust.  Störungssuche  an  Starthilfe und Anlasser, Servicearbeiten zum Überwintern. 15.–16.3.2012 Traktoren zur MFK-Nachprüfung instand stellen TNP  5 Tage, CHF 950.– (1150.–) Lenkung,  Vorderachse,  Bremsen,  Kupplung  und  Beleuchtung  instand stellen. Abdichten bei Ölverlust am Motor, Getriebe, Allradachse oder Hydraulik.  19.–23.3.2012

 Eigene Maschinen, Geräte und Werkzeuge können in den Kursen gewartet und repariert werden.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen:

www.fahrkurse.ch

Elektrik und Beleuchtung

Kursanmeldung

Fahrzeugelektrik EFZ  1 Tag, CHF 240.– (340.–) Anhängerbeleuchtung nachrüsten und instand setzen, Richtungsanzeiger und Lichtanlage am Traktor reparieren. Störungen an Anlasser und Vorglühanlage beheben. 20.3.2012

Kurstyp (Buchstabenfolge) Kursdatum 

Mitglied-Nr.

Name Adresse PLZ, Ort Telefon 

Fax

E-Mail Datum und Unterschrift

Oldtimer restaurieren Traktoren und Einachser TOZ  5 Tage, CHF 950.– (1150.–) Einstell- und Abdichtarbeiten an Motor und Getriebe. Reparaturarbeiten an Vorderachse, Lenkung und Bremse. Elektrische Anlage und Beleuchtung instand stellen. 30.1.–3.2.2012 

q  Ich will von den Tarifen für Mitglieder profitieren und werde  Mitglied q  Ich bringe folgende Maschinen, Geräte mit zum Kurs:

Brief oder Fax an SVLT, Ausserdorfstrasse 31, 5223 Riniken, Telefon 056 462 32 00, Fax 056 462 32 01


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Jahresinhaltsverzeichnis 2011

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Nr. Seite

Hoftechnik  Artgerechte Tränkesysteme Experimentelle Melkwand optimiert die Melktechnik Diagnostik in der Melktechnik Milchkühlung und Wärmerückgewinnung Gülleseparierung und hohe Durchsatzleistung Gülleseparierung – Verfahrenstechnik Feststoffe aus der Gülle als Einstreu nutzen Die Weide ist der beste Stall Nutztiere in unserer Gesellschaft Automatische Milchviehfütterung Hoftracs, Hoflader, Teleskopstapler: starke Helfer Klimawandel und Stallbau Auf dem Prüfstand: Wärmerückgewinnung Feldtechnik Einzelkornsaat: Technik im Dienste der Präzision Futterqualität sichern, Wildtiere schonen Dünger streuen – aber bitte genau! No-Till: schonend und wirtschaftlich Spitzenklasse beim Mähdrusch Düsen-1x1: Schlüssel zum Erfolg Gerätetechnik für den Pflanzenschutz Technik für die Mineraldüngerausbringung Zweiachsmäher leistungsfähig, aber teuer Mähservice: Das A und O ist eine gute Auslastung Schweizer Pflügervereinigung tagte Kritik Schleppschlauchverteiler Michelin-Reifen: hart im Nehmen, weich im Geben Folien: hauchdünn, dehnbar und UV-stabil Bei der Ballensilage läuft es rund Quaderballenpressen Geräte zur Stoppelbearbeitung Erfolg mit der Zwischenkultur Mit Raufutter Geld verdienen Mit effizienter Sätechnik zu sicheren Feldaufgängen Der Mix machts aus «Nidsigänt» – mit dem Mond düngen Fliegendes Auge über Tänikon Der Pflug – Gerät für harte Arbeit Precision Farming gewinnt an Bedeutung Unkrautregulierung: striegeln statt spritzen «smart farming» verspricht Effizienzsteigerung Technik und Traktoren Vielfältiges Angebot von Rückezangen und -wagen Stufenlosgetriebe im Trend 60 Jahre Valtra: neue Modelle bei T- und A-Serie Valtra-ANTS-Konzeptfahrzeug 828 Vario – Traktor des Jahres Transporter: Ladewagenaufbauten Unterschiedliche Wege für saubere Dieselmotoren Traktorenproduktion Lindner Abgasrückführung – ein Widerspruch Traktorengeschäft läuft rund Schweizer Traktorentest Fahrwerk: Schlüssel zum Erfolg Kippen oder Schieben, Rollen oder Pendeln Merlo Multifarmer macht auch als Traktor gute Figur CH-Traktorimmatrikulationen im Aufwind

2 3 3 3 4 5 5 5 6/7 8 9 11 12 2 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 6/7 6/7 6/7 6/7 8 8 8 8 9 10 10 12

Betriebswirtschaft Maschinenkosten und Tarifgestaltung Schneeräumung: Vielleicht gehts ja morgen los Tiefe Maschinenkosten und Betriebserfolg Senkung der Maschinenkosten Maschinenkosten kalkulieren – Zukunft besser kennen Das Modell, Eigentumsvorbehaltsfinanzierung Werterhaltung grossgeschrieben Werkstatt Starten auf Anhieb Elektrodenschweissen nach bewährter Manier Damit die Funktionssicherheit erhalten bleibt Werkstattkurs K25: acht Module zum Erfolg Energie und Umwelt Biogasproduktion auf Effizienz getrimmt Planungs- und Betriebshilfe für Biogasanlagen «Biomasse Schweiz» aus der Taufe gehoben Software für Photovoltaik-Anlagenbau Mehr Wind in die Energiepolitik Strom sparen und Kosten senken gehen Hand in Hand Spannungsvolle Photovoltaik Unfallprävention Kettensägen: unerlässlich, aber nicht ungefährlich Safe at work Null Bock auf böse Überraschungen Waldwirtschaft Das richtige Gerät für die Stückholzaufbereitung Holz und Sonne: ein solides Traumpaar Bauern-Contracting «In jeder Stube ein Schweizer Christbaum» Freizeit und Sport Prachtsexemplare in Reih und Glied Bührer-Traktoren im Verkehrshaus der Schweiz Holzerwettkampf: starke Männer – dröhnende Motoren Traktorenfest: Interview mit Gabi Waldsburger Traktorenfest Frauenfeld Neuer Schweizer Meister im Wettpflügen ist der alte Verkehrshaus Luzern: Bührer lebt Ausstellungen SIMA: ausgezeichnete Innovationen Eurotier: Tiere und Energie auf Topniveau AGRAMA 2010: Schwerpunkt Innenmechanisierung SIMA: Innovationen 2011 Tier & Technik – Agrimesse Thun SIMA: Leitmaschine im Fokus Tier & Technik, St. Gallen Agrimesse, Thun «Holz alänge!» Forstmesse Luzern Forstmesse Luzern: Wald nachhaltig bewirtschaften OLMA 2011: Bern mit «Gringe u Gschichte» Agritechnica: im Bann der Innovationen Agritechnica: Neuheiten faszinieren die Fachwelt Suisse Tier, Luzern Agritechnica: fabelhafte Landtechnik Agritechnica: Feuerwerk der Gerätetechnik

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29 33 34 36 36 5 10 42 41 58 5 20 28

5 11 16 19 20 4 9 12 31 35 43 15 18 20 23 11 14 18 21 14 18 20 60 41 20 40 44

5 33 41 45 28 5 11 30 38 60 43 46 50 38 52

Nr. Seite 1 1 3 5 8 9 9 3 6/7 8 9

18 22 5 37 45 46 48

3 3 4 6/7 8 8 10

30 32 37 39 44 56 27

1 2 6/7 8 8 8 12

10 48 28

2 6/7 6/7 8 8 9 9 1 1 2 2 2 4 4 4 8 10 10 11 11 11 12 12

45 25 44 42 43 56 58

28 36 38 36

5 9 12 4

26 27 11 16 21 17 22 25 4 34 52 5 11 33 32 41


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Firmenporträts Fischer neue GmbH bleibt am Ball Felco: Weltklasse für Obstbaum- und Rebenschnitt GVS-Agrar: Qualität und Ideenreichtum Kurmann: «Die Dynamik ist essentiell» Haller Lohnunternehmer: 25-Jahr-Jubiläum Wälti Lohnunternehmer und Biobauer Maschinenmarkt und Hausmessen Sepp Knüsel; Mäder AG Brack, Teleskop-Hoflader Ostler K3 DeLaval: mehr Kuhkomfort Landtechnikhersteller – eine Standortbestimmung (Kutschenreiter) Fendt bringt neuen «kompakten Grosstraktor» John-Deere: volle Kraft in eine neue Leistungsdimension Messer: ein «Gülletag der besonderen Art» Highlights der Claas-Erntetechnik Schäffer-Lader – «so kompakt und stark wie möglich» Amazone-«Roadshow» erstmals in der Schweiz Arbeitsentlastung durch Ballenauflösegeräte Horsch: Technik für flache Bodenbearbeitung Ropa: 15-Meter-Verlademaus GVS Agrar AG: drei Traktoren verlost Pöttinger: von der Heuraupe zum Hochleistungsschwader Claas Axion 950 weltweit stärkster Standardtraktor Lohnunternehmer bei Serco Landtechnik AG Kuhn: kompakter Futtermischwagen Herbstmesse Agromont New-Holland-Traktorentage Neutraktorenmodelle an den Case/Steyr-«Power Tagen» Althaus-Wintermesse SVLT und Vernetzung Traktor des Jahres: Verlosung DeLuTa – erstmals mit dabei Modul Lohnarbeiten: Schlussexkursion Maschinenkurs «Die Maschine ist nur so gut wie ihr Fahrer» G40-Instruktorentag Leserreise Agritechnica Leserreise Südafrika – Lohnunternehmerreise Zusätzliche Verstärkung in der Redaktion Leserreise Südafrika – Vorschau Jahresbericht 2010: SVLT hisst die Segel neu Leserreise Agritechnica 2011 – Programme DV: alles für die moderne Berufsorganisation Südafrika: SVLT – Fach- und Ferienreise SVLT – Fach- und Ferienreise Oman/Dubai Freundnachbarliche Bande gestärkt Modul B75: up to date als Facharbeiter Lohnunternehmer Fitness für die Maschine G40-Instruktorentag Neu im SVLT-Vorstand: Ueli Günthardt Neu im Vorstand: Bernard Nicod Sektionen SH, GR, GR, AG, BS/BL, LU VS, FR, BS/BL, LU-CH, AG, ZH, SZ/UR, LU, SG/AR/AI/GL, SH VS, SH, GR, SZ/UR, AG SO, LU, Lohnunternehmer CH, AG, FR, ZG, BE, LU TG: Traktorenfest ZG, AG, SG/AR/AI/GL, ZH, LU, ZH, ZG, AG, LU: Kursangebot, SG/AR/ AI/ GL, ZH SG/AR/AI/GL, ZG, SG, SZ/UR, ZH, SO, AG, LU SG: Beziehung Mensch–Hund markant verbessert ZG, FR, SH, SG, SH, ZH, LU Vom Luzerner Traktorrad zur Maschinenring-Zentrale FR, LU, SG/AR/AI/GL, ZH, ZG

2 3 4 5 6/7 10

AG, BE, LU, SG/ AR/AI/GL, BS/BL, LU; LU-CH, ZH 11 ZH, SG/AR/AI/GL, SH, AG, BE, BS/ BL, GR, SZ/UR, ZH 12 ART-Berichte 733 – Maschinenkosten 2010/2011 1 731 – Physische Arbeitsbelastung auf Schweizer Milchviehbetrieben 2 735 – Energiebedarf bei Heizung und Lüftung mehr als halbieren 3 739 – Schleppschlauch- und Breitverteiler im Vergleich 4 738 – Zerkleinerung von Maisstroh und Fusarienbefall 5 743 – Haltung von Eringerkühen 6/7 741 – Mutterkühe betreuen, sicher fixieren, treiben 9 742 – Kälberaufzucht optimieren 10 749 – Milchproduktion auf Berg- und Hügelbetrieben in der Schweiz und Österreich 11 740 – Die Kosten der Grünlandpflege 12

40 38 28 40 26 37

2 2 5 6/7 8 8 8 9 9 10 11 11 11 11 11 11 11 11 12 12 12 12

42 44 45 47 50 52 54 16 52 24 43 48 50 52 54 56 59 61 48 49 50 51

1 3 4 5 6/7 8 8 8 9 9 9 10 10 11 11 12 12 12 12 12 1 2 3 4 4 5 6/7 8 8 9 9 10

30 24 26 36 34 24 35 55 30 31 34 4 32 29 36 7 8 18 24 26

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Regelmässig erscheinen: Kursprogramm Riniken Fahrkurs G40 CZV-Kursangebote Staplerkurse Im Bereich der Bilder: Traktorenstatistik Ausgaben 3, 6/7, 9, 12

Die Schweizer Landtechnik ist unter www.agrartechnik.ch auch online verfügbar.

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Schweizer Landtechnik

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Sektionsnachrichten

Generalversammlungen Donnerstag, 12. Januar 2012, 20 Uhr Restaurant Altes Schützenhaus, Schaffhausen

Dienstag, 24. Januar 2012, 10.30 Uhr Restaurant Eintracht, Kestenholz

Dienstag, 7. Februar, 20 Uhr Restaurant Bahnhof, Untervaz

Mittwoch, 8. Februar 2012, 9.30 Uhr Auberge du Lavapeson, Granges-Paccot 09.30-11.00 Uhr: Versammlung FVLT 11.00-11.30 Uhr: Konferenz «Ratschläge für den Kauf einer neuen Maschine» mit Florent Bossel, Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) 11.30-13.30 Uhr: Aperitif und Mittagessen (ohne Getränke) offeriert 13.30-15.30 Uhr: Besichtigung der Baustelle Poyabrücke.

werden Fragen der Ausrichtung des Betriebes, Beurteilung von möglichen Investitionen (Vorzüglichkeit) und die Kalkulation der Maschinenkosten und Dienstleistungen behandelt. Nebst der Vermittlung von Grundlagen wird auch für den Erfahrungsaustausch genügend Zeit eingeplant. Der Kurs eignet sich für Betriebsleiter und Personen, die sich im Lohnunternehmen mit Betriebsführungsfragen beschäftigen. Themen − Auswahl und Beurteilung möglicher Investitionen − Methodik der Maschinenkostenkalkulation und Anpassung der Daten − Mögliche Auslastung von Maschinen auf Grund der möglichen Einsatztage − Optimale Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der minimalen Gesamtkosten − Kostenberechnung eines Arbeitseinsatzes als Grundlage für Angebotspreise Kosten: CHF 190.– (inkl. Kursunterlagen) Anmeldung bis spätestens 13. Januar 2012 an: Lohnunternehmer Schweiz, Ausserdorfstr. 31, 5223 Riniken; Fax 056 462 32 01 oder E-Mail lohnunternehmen@agrartechnik.ch.

SG, AI, AR, GL

Kreisversammlungen Januar/Februar

✂ OBLIGATORISCHE ANMELDUNG für die Generalversammlung der FVLT vom 8. Februar 2012 Name:

Vorname:

Versammlung: ❏ ja

❏ nein

Mittagessen: ❏ ja

❏ nein

Besichtigung am Nachmittag: ❏ ja ❏ nein Anmeldung bis am 20. Januar 2012 (Anmeldeschluss bitte einhalten) an: FVLT, Laurent Guisolan, Rte de Grangeneuve 31, 1725 Posieux laurent.guisolan@fr.ch – 026 305 57 53

➢ Keine separate Einladung mit der grünen Karte ➢ Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr Montag, 16. Januar 2012, Rest. Egg, Herisau Mykotoxine im Tierfutter Referent: Daniel Staubli, Multiforsa AG Mittwoch, 25. Januar 2012, Rest. Hörnli, Grabs Energie vom Scheunendach: Sonnenenergie für Warmwasseraufbereitung, Heizungsunterstützung Referent: Peter Schibli, Fa. Heizplan AG Montag, 30. Januar 2012, Rest. Toggenburgerhof, Kirchberg Ertragreiche und wertvolle Naturwiesenbestände/Mäusebekämpfung Referentin: Nathalie Roth, LZSG Flawil Freitag, 3. Februar 2012, Rest. Anker, Brunnadern Ertragreiche und wertvolle Naturwiesenbestände/Mäusebekämpfung Referentin: Nathalie Roth, LZSG Flawil Freitag, 10. Februar 2012, Rest. Rössli, Dietfurt Energie vom Scheunendach: Sonnenenergie für Warmwasseraufbereitung, Heizungsunterstützung Referent: Peter Schibli, Fa. Heizplan AG

ZH Lohnunternehmer Schweiz: «Mach das Richtige richtig!» Donnerstag, 9. Februar 2012, 9 bis 17.30 Uhr SVLT-Verbandszentrum, Ausserdorfstr. 31, Riniken AG Mit dem Leitgedanken «Mach das Richtige richtig» bietet Lohnunternehmer Schweiz eine Weiterbildung an, welche Lohnunternehmer in Betriebsführungsfragen unterstützen. Am Kurstag 34

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Schweizer Landtechnik

Theorieprüfung Kat. G, Traktorenprüfung Kurs 1: 25. Februar 2012 Kurs 2: 23. Juni 2012 Kurs 3: 18. August 2012 Kurs 4: 1. Dezember 2012 jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr


Sektionsnachrichten

Zum einen wird am Vorbereitungskurs die Theorie der Kate gorie G vermittelt. Zum anderen lernen Sie nebst der Unfallverhütung die wichtigsten Grundkenntnisse des Traktors kennen. Veranstalter: SVLT Zürich, Eschikon, Postfach, 8315 Lindau Voraussetzungen: Teilnahme frühestens 3 Monate vor dem 14. Geburtstag möglich! (Nothelfer- und Verkehrskundeausweis ist in dieser Kategorie noch nicht vorgeschrieben). Beitrag: Fr. 100.–, für Mitglieder des SVLT Zürich Fr. 80.–. Inbegriffen sind eine Lern-CD sowie eine kleine Mittagsverpflegung mit Getränk. Ort: Strickhof, Eschikon 21, 8315 Lindau Infos, Anmeldung: SVLT Zürich, Eschikon, Postfach, 8315 Lindau, Telefon 052 354 98 01, www.svlt-zh.ch

Praktischer Einsatz von Hebefahrzeugen 23.1.2012, 8.30 bis 16 Uhr Strickhof Lindau Verschiedene Bautypen von Hebefahrzeugen sicher handhaben, Einsatzmöglichkeiten und -grenzen abschätzen, Lasten sicher aufnehmen, transportieren und abstellen, Regeln und Sicherheitsvorschriften anwenden, einlösen und versichern von Hebefahrzeugen. Dieser Kurs wird von agriTOP anerkannt. Veranstalter: Strickhof, Schweizerischer Verband für Landtechnik SVLT Zürich, Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft Auskunft: Walter Blum oder Stephan Berger, Strickhof/SVLT, 052 354 99 52 Beitrag: Fr. 160.– inkl. Verpflegung Anmeldung: Strickhof Kurssekretariat, Postfach, 8315 Lindau, 052 354 98 22, www.strickhof.ch Anmeldeschluss: 13. Januar 2012

Hebefahrzeugkurs für Frauen 24. Januar 2012, 8.30 bis 16 Uhr Strickhof Lindau Verschiedene Bautypen von Hebefahrzeugen sicher handhaben, Einsatzmöglichkeiten und -grenzen abschätzen, Lasten sicher aufnehmen, transportieren und abstellen, Regeln und Sicherheitsvorschriften anwenden. Dieser Kurs wird von agriTOP anerkannt. Veranstalter: Strickhof, Schweizerischer Verband für Landtechnik SVLT Zürich, Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft Auskunft: Walter Blum oder Stephan Berger, Strickhof/SVLT, 052 354 99 52 Beitrag: CHF 160.– inkl. Verpflegung Anmeldung: Strickhof Kurssekretariat, Postfach, 8315 Lindau, 052 354 98 22, www.strickhof.ch Anmeldeschluss: 13. Januar 2012

Wärme aus dem Wald 21. Februar 2012, 10 bis 15.30 Uhr Strickhof Lindau Der Kurs informiert über die wichtigsten Aspekte und Aktualitäten der Holzenergie und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf, wie die Holzenergienutzung zu einem sinnvollen Zusatzerwerb für die Landwirtschaft werden kann, anschl. Anlagebesichtigung.

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Veranstalter: Holzenergie Schweiz, Strickhof, Schweizerischer Verband für Landtechnik SVLT Zürich Referat: Andreas Keel, Holzenergie Schweiz Auskunft: Walter Blum, Stephan Berger, Strickhof/SVLT, 052 354 99 16 Beitrag: CHF 40.– inkl. Verpflegung Anmeldung: Strickhof Kurssekretariat, Postfach, 8315 Lindau, 052 354 98 22, www.strickhof.ch Anmeldeschluss: 14. Januar 2012

Staplerprüfung Kurs 2: 16.2./17.2.2012, 8 bis 17.30 Uhr Strickhof Lindau Dieser Kurs ist nur für Personen ab 18 Jahren bestimmt, welche den Stapler bereits sachgerecht beherrschen. Inhalt: schriftliche Theorieprüfung mit 72 Fragen und praktische Prüfung. Der Kurs wird von der SUVA anerkannt, jedoch nicht von der CZV (keine anrechenbare Weiterbildung für Lkw-Chauffeure). Veranstalter: Strickhof, Schweizerischer Verband für Landtechnik SVLT Zürich Auskunft: Gerd Mayer, Strickhof/SVLT, 052 354 99 16 Beitrag: ca. CHF. 450.— (je nach Teilnehmerzahl), exkl. Verpflegung Anmeldung: Strickhof Kurssekretariat, Postfach, 8315 Lindau, 052 354 98 22, www.strickhof.ch Anmeldeschluss: Kurs 2: 16. Januar 2012

LU Aktuelles Kusangebot Die Vorbereitungskurse für die Mofa- und Traktorenprüfung finden jeweils Mittwochnachmittags statt. Kurskosten inkl. Lernplattform im Internet für Mitglieder Fr. 50.–. Nächster Termin: 8. Februar 2012 in Sursee Theorieprüfung online lernen für Fr. 29.– Grundkurse für Roller und Motorräder finden fast jeden Samstag und monatlich an einem Wochentag in Sursee statt. Termine: 14./21. Januar 2012; 28. Januar und 4. Februar 2012; 25. Februar und 3. März 2012 VKU: Verkehrskundeunterricht im ganzen Kanton Termine: 16./18./23. und 25. Januar 2012 in Sursee 31. Januar, 2./7. und 9. Februar 2012 in Willisau Kombipaket für Rollerfahrer: Theorie online lernen/Grundkurs 8 Lektionen/VKU nochmals billiger als im Einzelpreis Der Lastwagentheoriekurs dauert 32 Lektionen, während vier Wochen jeweils einen Tag pro Woche. Der Kurs ist modular aufgebaut und der Einstieg jede Woche möglich. Der nächste Kurs beginnt ab 13. Januar 2012, jeweils in Luzern. Infos und Anmeldung: LVLT Fahrschule, Sennweidstrasse, 6276 Hohenrain, 041 467 39 02 / info@lvlt.ch / www.lvlt.ch

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Kleine Ursache – grosse Wirkung

Franz Xaver Zemp von der Luzerner Verkehrspolizei: «Auf einer landwirtschaftlichen Fahrt werden im Grundsatz Güter vom Hof bis zum ersten Abnehmer und vom Endverkäufer bis auf den Hof transportiert.»

Breites Betätigungsfeld Zu einem Höhepunkt im Sektionsjahr des Luzerner Verbandes für Landtechnik wurde die Einladung zur SVLT-Delegiertenversammlung. Ueli Zweifel

Zur GV konnte der Luzerner Sektionspräsident Anton Moser im vollbesetzten Brauereisaal in Sursee einmal mehr weit über hundert Mitglieder und zahlreiche Gäste willkommen heissen. Hinsichtlich Mechanisierung erklärte er, es gelte einen guten Mittelweg zu finden zwischen Effizienzsteigerung und Arbeitserleichterung einerseits und der drohenden Übermechanisierung andererseits. Um die Kosten im Griff zu haben, biete sich die überbetriebliche Mechanisierung von der Nachbarschaftshilfe über Maschinenringe bis zu den Lohnunternehmen an. Das Verbandsgeschehen liess der Geschäftsführer Josef Erni Revue passieren: «Der Vorstand behandelte die Verbandsgeschäfte in drei Sitzungen und leistete zusammen mit vielen Helferinnen und Helfern einen Grosseinsatz im Zusammenhang mit der Durchführung der SVLT-Delegiertenversammlung.» Einmal im Jahr werde zudem ein Informationsaustausch mit Verkehrsexperten des Strassenverkehrsamtes und insbesondere mit der Verkehrspolizei gepflegt. Damit gelinge es, zu guten und sachdienlichen Lösungen zu kommen. 36

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Im Anschluss an die Jahresversammlung wies Franz Xaver Zemp, Chef des Fachbereichs Verkehr bei der Luzerner Kantonspolizei, unter dem Thema «Landwirtschaft und Strassenverkehr: kleine Ursache – grosse Wirkung» auf eine Reihe von Unterlassungen hin, die sich an der Schnittstelle Landwirtschaft und Strassenverkehr unfallträchtig auswirken können. Dabei streifte er unter anderem die Themen korrekte Beleuchtung der Fahrzeuge, wirksame Bremsleistungen auf Traktoren und Anhänger sowie die lebensrettende Schutzfunktion von Überrollbügeln und Traktorkabinen.

und auch der neue Haushaltdienst. Beim Betriebshelfer-Pool ist man mit einer relativ bescheidenen jährlichen Prämie von CHF 100.– vorteilhaft versorgt, wenn Krankheit und andere Unwägbarkeiten das Arbeiten verhindern. Im Tätigkeitsprogramm vorgesehen sind unter anderem am 29. April ein kantonales Geschicklichkeitsfahren, kombiniert mit einer attraktiven Ausstellung von Oldtimer-Traktoren, und eine Exkursion der Maschinenringzentrale für ihre Mitglieder am 7. Juni 2012.

Sympathien können man sich nach wie vor mit der Geste verschaffen, landwirtschaftliche Fahrzeuge bei starkem Verkehrsaufkommen nach Möglichkeit auszustellen, um grosse Kolonnenbildungen zu vermeiden.

Aktivitäten In der Berichtsperiode wurden unter Federführung von Arthur Koch 110 Pflanzenschutzgeräte für den Feldbau und 120 Geräte für den Pflanzenschutz im Obstbau geprüft. Mit 190 Teilnehmenden bei den Kat.-F/G-Fahrkursen und 195 Teilnehmenden am Onlineangebot «Theorie 24» sowie an weiteren Kursen für Rollerfahrer beziehungsweise Chauffeure hat zudem die LVLT-Fahrschule im Rahmen der Sektionsaktivitäten einen hohen Stellenwert. Neuerdings sind in Zusammenarbeit zwischen der Fahrschule des LVLT und dem SVLT am Standort des LBBZ Hohenrain auch CZV-Kurse für Lastwagenchauffeure geplant. Im Rahmen der Sektionsaktivitäten wurde die «Luzerner Maschinenringzentrale» stark ausgebaut. Von grosser Bedeutung sind insbesondere der Betriebshelferdienst

Umsichtige Verbandsleitung: LVLT-Präsident Anton Moser und Geschäftsführer Josef Erni. Bilder: Ueli Zweifel

Perfekt organisiert Im Namen des SVLT dankte Direktor Willi von Atzigen für die tadellose Organisation und die hervorragenden Rahmenbedingungen für die Durchführung der Delegiertenversammlung im Campus Sursee des Schweizerischen Baumeisterverbandes. Damit habe man Gewähr geboten, dass die Verbandsgeschäfte, insbesondere auch mit der Verabschiedung der neuen Statuten, in einem sehr professionellen Rahmen zielstrebig abgewickelt werden konnten. n


SVLT

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Vignettenpflicht für Motormäher abgeschafft Seit Anfang dieses Jahres muss der Versicherungsschutz für Fahrräder nicht mehr mit einer Velovignette nachgewiesen werden. Für Schäden, die Radfahrerinnen und Radfahrer verursachen, werden künftig deren Haftpflichtversicherungen oder sie persönlich aufkommen müssen. Eine entsprechende Änderung auf Verordnungsebene hatte der Bundesrat an seiner Sitzung vom 12. Oktober 2011 beschlossen. Ruedi Hunger Der Bezug von Velovignette und Landtechnik ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Beim genaueren Hinsehen findet der Leser in der Verkehrsversicherungsverordnung (VVV) vom 20.11.1959 im 3. Teil, 2. Abschnitt, Artikel 37, die Vorschriften für «dem Fahrrad gleichgestellte Fahrzeuge». Neben Motorhandwagen sind dies, bezogen auf die Landwirtschaft, in erster Linie Motoreinachser, die nur von einer zu Fuss gehenden Person geführt und nicht für das Ziehen von Anhängern verwendet werden. Also umgangssprachlich ein Motormäher. Um im Fall eines Unfalles einen ausreichenden Versicherungsschutz zu haben, wurden Motormäher bisher mit einer Fahrradvignette versehen.

Deckungslücken verhindern Das Parlament hat im Herbst 2010 mit einer Änderung des Strassenverkehrsgesetzes beschlossen, die obligatorische Haftpflichtversicherung für Radfahrerinnen und Radfahrer abzuschaffen. Die anschliessend durchgeführte Anhörung interessierter Kreise durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) ergab mehrheitliche Zustimmung. Laut der geänderten Version vom 12. Oktober 2011, Art. 38b, sind Benützer von Motoreinachsern, die nur von einer zu Fuss gehenden Person geführt und nicht für das Ziehen von Anhängern verwendet werden, von der Versicherungspflicht nach

Für die wenigen Momente, in denen Motormäher auf öffentlichen Strassen und Plätzen unterwegs sind, ist ein ausreichender Versicherungsschutz notwendig.

Artikel 63 SVG ausgenommen. In einem Nachsatz wird erwähnt, dass sie aber nach Obligationenrecht haften.

Was passiert schon mit dem Motormäher? Beispielsweise könnte es sein, dass der Postbote auf der Zufahrt zum Hof von einer unachtsamen Person mit dem Motormäher angefahren und verletzt wird. Die Kostenfolge wäre unter Umständen sehr hoch. Laut Übergangsbestimmungen (VVV: Art. 60 Ziff. 3) bleibt ein Versicherungsschutz der bisherigen Velovignette bis zum 31. Mai 2012 erhalten, sofern die Vignette am Fahrzeug befestigt ist. Um eine Versicherungslücke zu verhindern, gilt es, in der verbleibenden Zeit mit der privaten Haftpflichtversicherung (oder Betriebshaftpflichtversicherung) Rücksprache zu nehmen und zu klären, ob für den Motormäher (und die

Fahrräder) der notwendige Versicherungsschutz vorhanden ist. n

Verkehrsversicherungsverordnung VVV ab 1.1.2012: Art. 38 Versicherung und Haftpflicht 1 Die Benützer der folgenden Motorfahrzeuge sind von der Versicherungspflicht nach Artikel 63 SVG ausgenommen: a Motorhandwagen; b Motoreinachser, die nur von einer zu Fuss gehenden Person geführt und nicht für das Ziehen von Anhängern verwendet werden; c Leicht-Motorfahrräder; d Behindertenfahrstühle mit elektrischem Antrieb und einer Höchstgeschwindigkeit bis 10 km/h.

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Wissen

Controlled Traffic Farming im Gemüsebau, ein Beispiel aus Holland.

(Quelle: Hans Henrik Pedersen)

Controlled Traffic Farming (CTF) «Controlled Traffic Farming» war ein stark diskutiertes Thema an der letzten Agritechnica. Insbesondere wurde es, mit Beteiligung der Agroscope ART Tänikon, im Rahmen einer Forumsveranstaltung aufgegriffen. Ruedi Hunger

Die Achslasten haben in den letzten Jah­ ren stark zugenommen, was sich nachtei­ liger auf den Boden auswirkt. Dabei können die Überfahrten während einer Vegetationsperiode so häufig sein, dass die Bodenbelastung sich mehr oder weni­ ger auf die gesamte Fläche auswirkt. Verbunden mit hohen Gewichten führen diese Überfahrten bei feuchten Bodenbe­ dingungen zu hohen Belastungen mit entsprechenden negativen Folgen. Gleich­ zeitig wird versucht, mit viel Energie (sprich: Treibstoff) den Boden wieder zu lockern und auf Vordermann zu bringen.

Australien als Vorbild Controlled Traffic Farming sieht in seiner optimalen Form vor, dass sämtliche Arbei­ ten ausschliesslich von permanenten Fahrgassen aus erfolgen. Zwischen den Fahrgassen wird der Boden nie mehr be­ fahren. Das bedeutet, dass der Boden zwischen den Fahrgassen (70 bis 90 Pro­ zent) auch nie mehr verdichtet wird. Damit lässt sich dank der besseren Durch­ wurzelung während Trockenperioden das noch vorhandene Bodenwasser besser 38

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pflanzenverfügbar machen. In Australien werden heute bereits mehrere Millionen Hektaren unter CTF­Bedingungen be­ wirtschaftet. Dabei werden einheitlich eine Dreimeterspur und eine schmale Be­ reifung verwendet. Bei dieser klassischen Umsetzung reduziert sich der Spuranteil auf eine Fläche von 15 Prozent.

dass sie laut Holpp nicht mehr generell aus der Produktion genommen werden muss, sondern weiter genutzt werden kann. Für die Praxis ergäbe sich daraus ein Anbausystem, das sowohl unter Mulch­ wie auch unter Direktsaatbedin­ gungen funktionieren könne. Erste Er­ gebnisse aus Dänemark, England und Holland sind vielversprechend. Vielver­ sprechend sind auch die Erfahrungen, die Hans Ole Rasmussen, Manager der Ingle­ by Farm in Rumänien, seit einigen Jahren mit CTF macht. Rasmussen betont, dass aber jedes bodenschonende System mehr Probleme mit Mäusen und Schnecken mit sich bringe.

Ohne GPS und RTK-Korrektursignal geht gar nichts! Controlled Traffic Farming, das gleichbe­ deutend ist wie «Konzentration allen Fahrverkehrs auf definierte und dauerhaf­ te Fahrspuren», ergibt nur Sinn, wenn wirklich genau Spur in Spur gefahren wird. Grundvoraussetzung ist daher eine automatische Spurführung mit hoher Genauigkeit. Martin Holpp betonte, dass zwischen Strip Till und CTF unterschieden werden soll. Strip Till bezieht sich auf die Streifen­ oder Schlitzsaat. Die Technik verfolgt das Ziel der Bodenschonung durch Teilflä­ chenbearbeitung, ist aber nicht an feste Fahrspuren gebunden. Zurzeit laufen CTF­Projekte in Deutschland, Dänemark, England, Holland und der Schweiz. (www.ctfeurope.eu) n

CTF für Europa Laut Martin Holpp von der Agroscope ART, Tänikon, kann das konsequente australische CTF­Verfahren in Europa (noch) nicht übernommen werden. Durch die Spurverbreiterung auf drei Meter reduzieren sich die Nutzlast und die maxi­ male Fahrgeschwindigkeit. Zudem entste­ hen gravierende Probleme im Strassen­ verkehr. Ein europäisches Modell könnte für Bear­ beitungsmaschinen eine einheitliche Ar­ beitsbreite von sechs Meter vorsehen. Düngung und Pflanzenschutz würden dann auf ein Vielfaches dieser Grundbrei­ te ausgelegt werden. Die Fahrspur für Traktor und Erntemaschine wird dadurch relativ breit. Das wiederum bedeutet,

Mit CTF bleiben 70 bis 90 Prozent der Ackerfläche von Überfahrten verschont.


Wissen

Europäisches Netzwerk ICT-AGRI Die Durchführung von Pflegemassnahmen im Ackerbau und auf Grünland ist aufwendig und häufig nicht sehr zielgerichtet. Statt nur die einzelnen unerwünschten Unkräuter zu spritzen, behandeln wir die ganze Fläche. Geht das nicht besser, einfacher, effizienter? Mit Elektronik ist heute so viel möglich – warum nicht auch hier? Prinzipiell schon, doch die Optimierung ist komplex und erfordert breit aufgestellte europäische Kooperationen. Martin Holpp, Thomas Anken, Robert Kaufmann*

Blacken, Äpfel & Co ART und Partner waren im Wettbewerb um die Forschungsgelder von ICT-AGRI erfolgreich. In den kommenden zwei Jahren wird in einem Projekt mit elf Partnern die Pflanzenerkennungstechnologie zur Verbesse-

rung des Nährstoffmanagements in Apfelanlagen weiterentwickelt. Die Identifizierung von Äpfeln und Blacken scheint nur auf den ersten Blick weit auseinander zu liegen. Auf den zweiten Blick bemerkt man die ähnlichen technischen Anforderungen und erkennt, dass die automatische Blackendetektion schon einen gewaltigen Schritt weitergekommen ist.

Die «sehende Spritze», die nur dort Unkraut bekämpft, wo es welches hat, die selbstständig Gräserherbizide auf Gräser und Kräuterherbizide auf Kräuter spritzt oder die Einzelstöcke von Blacken in einer Wiese erkennt und diese gezielt behandelt, ist zur Zeit noch ein Traum. Weshalb sind solche Maschinen noch nicht am Markt verfügbar? Erste Lösungen für einfachere Aufgabenstellungen existieren. Es gibt beispielsweise erste Pflanzenschutzgeräte mit Sensoren, die das Grün der Pflanzen vom gelb-braunen Boden unterscheiden. Sie werden in der Vorauflaufapplikation eingesetzt und spritzen nur dort, wo grüne Pflanzen stehen. Wesentlich komplizierter ist es, wenn bestimmte Pflanzenarten innerhalb eines Bestandes erkannt werden sollen, zum Beispiel Ungräser und Unkräuter im Getreide oder Blacken im Grünland. Erste Prototypen, wie der von ART und Partnern auf der Basis dreidimensionaler Bilderkennung entwickelte SmartWeeder, zeigen die prinzipielle Machbarkeit. Bis die Technik aber die gewünschten Erkennungsraten erreicht und Geräte im Markt eingeführt werden, braucht es noch einiges an Forschungsund Entwicklungsarbeit. Ein Blick auf die europäische Forschungslandschaft zeigt, dass bei diesem Thema vielerorts eine ähnliche Situationen herrscht. Erste erfolgreiche Schritte sind getan, für eine Weiterentwicklung fehlen jedoch häufig die notwendigen Ressourcen. Zu einer Verbesserung der Situation trägt das seit Mai 2009 von der EU finanzierte und von Partnern aus 22 europäischen Ländern getragene Forschungsnetzwerk «Informations- und Kommunikationstechnologien in der Landwirtschaft» (englische Abkürzung: ICT-AGRI) bei. Das Bundesamt für Landwirtschaft und Agroscope ART vertreten hierbei die Schweiz. ICT-AGRI fördert die Entwicklung und Einführung neuer Technologien für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und umweltfreundliche Landwirtschaft. Unter anderem werden aus nationalen Forschungsmitteln Ausschreibungen für europäische Forschungsprojekte finanziert. Diese Projekte bewirken eine Zusammenführung personeller und finanzieller Ressourcen und eine Erhöhung der Effizienz und Wirksamkeit europäischer Forschungsaktivitäten. ■ * M. Holpp, Th. Anken und R. Kaufmann sind Forscher an der Agroscope ART in Tänikon.

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Sicherheit

Sicherheitsrelevanz bei neuen Maschinen An der Agritechnica manifestierten sich im Bereich Sicherheit bemerkenswerte Entwicklungen. Die Tendenz grösser, breiter, höher, schwerer hat sowohl negativ als auch positiv sicherheitsrelevante Konsequenzen. Natanael Burgherr*, Ruedi Burgherr*

In der Tat bedeuten die Megadimensio­ nen neue Gefahren, erfordern aber gleichzeitig erhöhte Sicherheitsmassnah­ men. So werden Bremsen und Federun­ gen verbessert oder breite Maschinen lassen sich in einfacher Weise auf ver­ kehrskonforme Aussenmasse zusammen­ klappen, was für eine 4 m breite Maschine oft nicht der Fall ist. Betreffend Elektronik stellt sich die Frage, wie viele Aufgaben und Funktionen die Regelsysteme beim Arbeitseinsatz über­ nehmen können, bis hin zur gänzlichen Vertretung des Fahrers. Dies wurde ein­ drücklich demonstriert am Beispiel von zwei Fendt­Traktoren, der eine bedient, der andere ferngelenkt, exakt in der Spur und nach den Vorgaben des ersten. Die Elektronik muss absolut fehlerfrei funk­ tionieren, denn bei einer Abkoppelung des zweiten Traktors würde dieser zum unberechenbaren Gefahrenpotenzial. Si­ cherheit ist aber nicht immer eine Frage grosser Würfe. Oft sind es auch Details. Hier nennen wir Beispiele, die über kurz oder lang auch bei uns von Bedeutung sein werden.

* Sicherheitsexperten, BUL Schöftland

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Abdeckungen gegen Abwehen der Ladung Je nach Land darf die Ladung nicht abgeweht werden oder man muss sie aus hygienischen Gründen abdecken. So werden je nach Aufbau und Transportgut die verschiedensten Versionen angeboten, um diese Aufla­ gen zu erfüllen. Ziel ist, dass dies möglichst automatisch geschieht und das Befüllen oder Rangieren nicht be­ einträchtigt wird. In der Schweiz ist dies zurzeit für Fahrzeuge über 45 km/h vorgeschrieben.

Spiegel und Kameras Die Fahrzeuge mit Anhängern oder Anbaugeräten werden immer grösser und unübersichtlicher. Sie nähern sich immer mehr den Lastwagen an. Des­

Um tote Winkel zu vermeiden, reicht heute bei vielen landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen ein normales Spiegelpaar nicht mehr aus. Eine Lösung sind ergänzende Weitwinkelspiegel und Kameras, womit das Sichtfeld wesentlich vergrössert wird.


Sicherheit

halb werden auch die gleichen Anforde­ rungen an die Sichtbarkeit gestellt. Des­ halb nimmt auch bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen die Anzahl Spiegel zu. Die sogenannten Hauptspiegel werden er­ gänzt mit Nebenspiegeln, die spezifische Räume sichtbar machen. Mekra zeigte einen Spiegel mit einem integrierten, zu­ sätzlichen Weitwinkelspiegel. Aber auch die Anbieter unzerbrechlicher Spiegel zeigten mehr Varianten, als bisher be­ kannt waren. Doch viele Gefahren lassen sich nur mit Rückfahrkameras eliminieren, denn kein Spiegel erlaubt die Sicht hinter das Fahrzeug. Eine Neuentwicklung sind kleine Funkkameras mit einem Magnet­ fuss und einem kleinen Empfänger mit Bildschirm. Diese machen kurzfristige spezifische Punkte sichtbar, zum Beispiel das Zugmaul eines Mähdreschers.

Bei Gefahr warnt Sentinel Viele Unfälle im steilen Gelände könnten vermieden werden, wenn «Sentinel» auf dem Traktor montiert ist. Das von Cobo entwickelte System erkennt die Gelände­ neigung und warnt den Fahrer, wenn Kippgefahr droht. Um den Einfluss der Anbaugeräte zu berücksichtigen, erhal­ ten diese einen Chip, auf dem die wichti­ gen Maschinendaten wie Gewicht und Schwerpunkthöhe gespeichert sind. Wird eine Maschine gekoppelt, werden die Daten an Sentinel übermittelt und die Warnstufen an die neue Kinematik ange­ passt. Durch den eingebauten GPS­Sen­ der kann das Fahrzeug auch aus der Ferne beobachtet werden. Ein separates Display liefert dem Fahrer die nötigen Informationen. Für die Daten­

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übertragung soll es auch schon möglich sein, einen Terminal zu nutzen, der so­ wieso schon installiert ist. .

Bremsen, Zwangslenkung und Federung Leistungsstarke Traktoren bewegen immer höhere Anhängelasten, und dies bei wachsenden Fahrgeschwindigkeiten. Die Anforderungen an landwirtschaftliche Anhänger gleichen dadurch immer mehr jenen von Lkw­Anhängern, was den Ein­ satz sicherheitsrelevanter Produkte auch bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen immer wichtiger macht. Die neuen Brems­ systeme von Knorr und Wabco sind unter anderem mit dem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet. Bremsvorgänge wer­ den damit sicherer, da durch ABS das Blo­ ckieren der Räder bei Überbremsung oder rutschiger Fahrbahn und damit ein Aus­ brechen des Fahrzeugs verhindert wird. Durch die automatisch lastabhängige Bremse (ALB) wird die Bremskraft über die Federung gesteuert. Dies bedeutet, dass die Räder mit einer höheren Belas­ tung mehr bremsen als die weniger belasteten. Da bei starken Lenk­ und Ausweichmanö­ vern, insbesondere bei hohem Gewichts­ schwerpunkt des Anhängers, eine Kipp­ gefahr besteht, wurde zudem ein Rollstabilitätsprogramm integriert. Es er­ kennt kritische Situationen, bremst auto­ matisch einzelne Räder ab und verringert damit Geschwindigkeit und Querbe­ schleunigungen. Damit verbessert sich die Fahrzeugstabilität. Besonders von Vorteil ist dies bei Anhän­ gern mit zwangsgelenkten Achsen. Die

Herzstück des «Sentinel», einer Art Fahrerassistenzsystem, ist der Multisensor mit eingebauten Neigungssensoren und GPS. Über den Monitor (Abbildung) werden einerseits die Daten u.a. von den Anbaugeräten erfasst und andererseits die Informationen des «Sentinel»-Sensors übermittelt. Rote Kreise bedeuten eine grosse Kippgefahr; sind sie grün, ist alles i.O. So gibt das Gerät wertvolle Hinweise über die Befahrbarkeit in schwierigem Gelände. 1 2012

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Sicherheit

Lenksysteme für solche Achsen werden vermehrt elektronisch angesteuert. Dies ist nicht neu, wird aber laufend verbes­ sert. Hingegen setzt Scharmüller als An­ bieter von Anhängekupplungen und neu von Anhängerchassis mit Zwangslenkung auf eine rein mechanische Ansteuerung der Zwangslenkung.

Intelligentes Anhängerbremssystem Durch die starke Zunahme von Traktoren mit stufenlosen Getrieben hat sich ein neuer Unfallschwerpunkt herauskristalli­ siert: Beim Fahren wird das ganze Traktor­ anhängergespann mit dem Fahrhebel gebremst. Somit sind jedoch nur zwei Räder für die Bremsung des ganzen Ge­ wichts zuständig! In der Folge verlieren diese Räder die Bodenhaftung, und die Räder überstossen den Traktor. Das intel­ ligente Anhängerbremssystem von New Holland erhöht die Sicherheit durch eine automatische Aktivierung des Anhänger­ bremsventils. Dieses leitet selbsttägig die Abbremsung des Anhängers ein und sorgt so für eine ausgeglichene Bremsung zwischen Traktor und Anhänger. Durch die elektronische Modulierung der Anhängerbremsleistung ist eine ausgegli­ chene Abbremsung des Anhängerzugs gewährleistet und die Gefahr des Schie­ bens beseitigt. Dieses System erhöht die

Neue Modelle der gezogenen Kreiselheuer, im Bild ein Modell von SIP, sind mit einer seitlichen Abdeckung versehen, sodass Spitzen zum grössten Teil abgedeckt sind.

Fahrsicherheit bei Transportfahrten mit Traktoren, auf denen der Fahrer über das Getriebe oder den Motor bremsen kann. Jede Bremsverzögerung wird abgetastet und eine analoge Modulierung der An­ hängerbremse ausgelöst, um den Anhän­ ger so schnell und sicher wie möglich abzubremsen. Dank der geregelten

Bremskraftabstimmung ist der Bremsweg des Anhängerzugs prinzipiell derselbe wie bei der Solofahrt des Traktors.

Dauerbremse zum Nachrüsten «KL Maschinenbau» präsentierte eine verschleissfreie Dauerbremse, die einfa­ cherweise an der Fronthydraulik ange­ koppelt werden kann. Kernstück ist eine aus dem Nutzfahrzeugbereich bekannte Wirbelstrombremse. Dadurch wird es möglich, einen Traktor über längere Fahrten bergab zu bremsen, ohne die Betriebsbremse zu erhitzen. Diese wird geschont und ist im Notfall jederzeit voll wirksam. Wie bei den oben erwähnten stufenlosen Getrieben besteht auch hier die Problematik darin, dass nur zwei Räder des ganzen Anhängerzugs ge­ bremst werden.

Hoflader

Der entscheidende Vorteil des neuen Vertikal-Lift-Systems (VLS) von Weidemann ist die annähernd vertikale Senkbewegung des Teleskoparms, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Standsicherheit der Maschine führt.

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Eine positive Entwicklung haben die Hof­ lader gemacht. Mit wenigen Ausnahmen wurden nur Hoflader mit Kabine und Rückhaltesystem ausgestellt. Andere haben eine Steuerung, die es erst erlaubt wegzufahren, wenn die Sicherheitsgurte eingeklinkt ist. Sicherheitstechnisch muss auch gewährleistet sein, dass ein Weg­ fahren nicht möglich ist, wenn die Gurte «hinter dem Rücken» geschlossen ist. Wenn die Gurte nach dem Wegfahren geöffnet wird, muss die Maschine in die Ruheposition zurück. Ein solches System hat z.B. Thaler aufgebaut.


Sicherheit

Verschiedene Hersteller bauen neuerdings die aus dem Lastwagenbereich stammenden elektronischen Bremssysteme (EBS) mit ABS, Automatisch lastabhängige Bremse (ALB) und Roll-Stabilitätssystemen in landwirtschaftliche Anhänger ein. Damit wird mehr Sicherheit bei hohen Fahrgeschwindigkeiten, engen Kurven und Bremsmanövern geboten.

Hände weg von «Schutzbügel Traktoren» Vermehrt werden Traktoren im unteren PS­Bereich ohne Kabine angeboten. Diese haben wohl einen Schutzbügel, der aber häufig noch abklappbar ist. Aus Sicherheitsgründen sind diese Traktoren ein Problem. Sie bieten dem Fahrer keinen ausreichenden Schutz gegen Sturz, herabfallende Gegenstände und gegen Wind und Wetter. Wenn solche Fahrzeuge als Hoftraktoren zusätzlich mit Frontlader ausgerüstet werden, steigt das Gefahrenpotenzial weiter an. Erste Ansätze waren vorhanden, dass auch für diese Traktoren eine Kabine angeboten wird. Die BUL und agriss wehren sich vehement dagegen, dass solche Traktoren ohne Kabine mit Front­ lader angeboten oder ausgerüstet werden.

Der in der Fronthydraulik gekoppelte elektrische Wirbelstromretarder ermöglicht die verschleisslose Bremsung eines landwirtschaftlichen Anhängerzuges. Problematisch ist jedoch, dass nur eine Achse gebremst wird. Der Retarder kann also die Betriebsbremse nicht ersetzen, nur ergänzen.

Problematisch ist die Entwicklung hin zu abklappbaren Kabinensystemen, wie sie zum Beispiel Weidemann und Giant an­ bieten. Sie erlauben es leider auch in ab­ geklapptem Zustand zu arbeiten; das heisst, es gibt keinen Zwang, sie nach einer niedrigen Durchfahrt wieder in die Schutzposition zu bringen. Es ist zu hof­ fen, dass hier noch bessere Systeme ent­ wickelt werden.

Teleskoplader: klein, aber fein Vermehrt werden Teleskopader mit einer maximalen Höhe von 2 m angeboten. So ist es möglich, auch niedrige Durchfahr­ ten zu passieren, und es wird möglich, einen Hoflader zu ersetzen. Teleskoplader sind grundsätzlich sicherer als Hoflader. Weidemann hat ein System entwickelt, das Teleskoplader in dieser Grössenord­ nung sicherer macht. Beim Absenken der Ladung wird der Teleskoparm automa­ tisch eingezogen. Dadurch wird ein Kip­ pen nach vorne beim Absenken vermie­ den, weil der Hebelarm kürzer wird.

Arbeitslichter

Die Zukunft ist elektrisch. Sowohl für die Erstausstattung als auch für die Nachrüstung entwickelt Walterscheid einen Generator. Mit einer Serienfertigung wird aber vorläufig noch nicht gerechnet.

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Da zunehmend Arbeiten nach Einbruch der Dunkelheit erledigt werden, wird eine gut Leuchtkraft und Ausleuchtung unerlässlich. Das Angebot an LED und Xenon­Lichtern steigt ständig. Die Zusatzlichter werden für verschiedene Ausleuchtungen angeboten, das heisst breite Lichtkegel für den Nahbe­ reich und schmale Lichtkegel für Fernlich­ ter. Deshalb müssen je nach Arbeitseinsatz

die entsprechenden Leuchten gewählt werden.

Elektrische Antriebe und Generatoren Erneut wurde die Möglichkeit elektrischer Antriebe gezeigt. Walterscheid stellte einen Generator für die Fronthydraulik vor, Fliegl einen elektrischen Zusatzan­ trieb für einen Anhänger. Beides war noch nicht praxisreif. Gemäss Walter­ scheid wird es noch rund vier Jahre dau­ ern, bis elektrische Antriebe oder Zusatz­ aggregate praxistauglich sind. Es ist zu hoffen, dass diese Zeit genutzt wird, um entsprechende Normen zu erarbeiten und nicht jeder Entwickler sein eigenes System entwickelt. Wenn also ein Gene­ rator an der Fronthydraulik einen Anhän­ ger antreiben soll, erfordert dies eine konstante Drehzahl von rund um 1000 U/ min. Dies bedeutet, dass ein Traktor mit Vollgas anfahren muss. Dies ist zurzeit mit einem mechanischen Getriebe nicht möglich, was den Einsatz sehr reduzieren würde. Zudem ist die Hochspannung bis 700 Volt nicht ungefährlich. Dies bedeu­ tet, dass bei Marktreife alles so sicher sein muss, dass Unfälle auszuschliessen sind. Für «Basteleien» bleibt dabei kein Platz. n

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Sicherheit

Die Schnittschutzhose blockierte die Motorsäge augenblicklich, ohne eine Beinverletzung zu verursachen.

Sichere und funktionelle Holzfällerbekleidung Laut Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft sind beim Holzfällen in 28 Prozent der Körperverletzungen die Beine betroffen. Verletzungen am Kopf machen etwa eine Viertel aus und in 17 Prozent der Fälle werden die Hände in Mitleidenschaft gezogen. Der persönlichen Schutzausrüstung kommt also eine grosse Bedeutung zu. Ruedi Hunger Für die Waldarbeit braucht es eine geeignete Schutzkleidung. Landwirte sind davon nicht ausgenommen. Das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung sollte zur Gewohnheit werden. Dies fällt umso leichter, als sich in den vergangenen Jahren der Tragkomfort ständig verbessert hat und die Arbeitsbekleidung immer hochwertiger geworden ist. Für die Waldarbeit werden inzwischen vielfach elastische Stoffe aus dem Sportbereich verwendet.

Arbeiten mit Kettensäge.

einer

handgeführten

Die Formen A und B sind für den professionellen Kettenführer gedacht. Der

Beinschutz Die Norm DIN EN 381-5 beinhaltet Anforderungen an die Schutzbekleidung beim 44

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Gemäss BUL-Broschüre 12 soll eine Jacke einen möglichst hohen Anteil Signalfarben aufweisen.


Sicherheit

Schnittschutz ist im Wesentlichen auf die Vorderseite der Beine beschränkt. Für Personen, die nur ausnahmsweise mit der Kettensäge arbeiten, ist die Form C (Beinschutz auf der Vorder- und Rückseite) empfohlen.

Moderne Textilien Grau/orange, kornblau/orange, rot/gelb, orange/schwarz, rot/schwarz, leuchtgelb sind Farben und Farbkombinationen, die bei Forstbekleidungen oft verwendet werden. Dabei kommen für die Herstellung verschiedene Hightech-Materialien infrage. Die Hersteller nennen sie: Aramid, Aramid-Kevlar, Coolmax-Anteile, Cordura- und Oxfordgewebe, ElasthanLycra, Polyester-Drykeep usw. Es sind Materialien, denen der Anwender entweder blind vertrauen muss oder aber sich ausführlich über deren Eigenschaften informiert. Schliesslich trägt man sie unter Umständen viele Arbeitstage und -stunden auf seinem Körper. Zusätzliche Schutzklassen für Schutzbekleidung nach EN 381

Kettengeschwindigkeit Klasse 0

16 m/s

Klasse 1

20 m/s (Standard)*

Klasse 2

24 m/s

Klasse 3

28 m/s

* Kettensägen mit Verbrennungsmotor können unter Volllast weit höhere Kettengeschwindigkeiten erreichen.

Modisch und bewegungsfreundlich Der Produktbereich Schutzbekleidung ist auch für Hersteller interessant. Dies widerspiegelt sich in der zunehmenden Anzahl der Anbieter. Nebst der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft BUL mit ihrem breiten

Onlineversandangebot bie- Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) für den ten auch Motorsägenhänd- Motorsägenführer umfasst folgende Einzelteile: ler die firmeneigenen Produkte an. Ein Versand1 Schutzhelm händler für Arbeitsbekleidung hat Forstbekleidung 2 Gehörschutz mit siebenschichtigem 3 Augen- und Gesichtsschutz Schutzmaterial im Angebot, 4 signalfarbene Arbeitsbluse das sehr leicht und angenehm zu tragen sei. Zudem 5 Arbeitshandschuhe machen reissfeste Kevlar6 Arbeitshose mit Schnittschutz Einsätze an den Knien die 7 festes Schuhwerk oder Schutzbekleidung besonForststiefel mit rutschhemmender ders robust. Husquarna Sohle verbesserte den Tragkom8 Erst-Hilfe-Material fort durch Massnahmen wie eine offene Schulterpartie zur Belüftung, innere Ärmelbündchen oder den Cordkragen. Speziell für Baumkletterer gibt es Arbeitsjacken mit einem Schnittschutz der Klasse 1 (20 m/s). Die dazu passenden Latzhosen Quelle: suvaPro «Profi» im eigenen Wald sind in den Knien mit Aramid verstärkt und erfüllen die Anforderungen Klasse 2, Erst kürzlich wurde erstmals ein spezieller Form C. Forsthelm der Öffentlichkeit vorgestellt, für dessen Entwicklung rund zwei MillioLeistungssportler als Massstab nen Franken investiert worden sind. Der Interforst vergleicht die Anforderungen, Protos Integral wird von der Firma Pfandie der Forstarbeiter stellt, mit denjenigen ner aus Hohenems (A) hergestellt. Pfandes Leistungssportlers: Nur das Beste ist ner betont, dass der neue Helm «am Kopf gut genug, denn Schutzbekleidungen mit und nicht wie bisher über dem Kopf hohem Tragkomfort garantieren bei Hitze sitzt». und Kälte ein optimales Körperklima. Der Duro-Schutzanzug von Kox ist an Schien- Bequemer Tragkomfort bein und im Bereich der Knie wasserdicht, Halbschuhe und Stiefel sind definitiv nicht das beugt nassen und kalten Knien vor. geeignet für Holzerarbeiten, Stattdessen Verschiedene Schutzhosen weisen im soll man feste Schuhe mit rutschhemKniegelenkbereich zur Belüftung einen mender Sohle oder entsprechende Reissverschluss auf, so auch die Solo- Forststiefel mit Stahlkappen tragen. VerSchnittschutzhosen, die dank einer zu- schiedene Neuentwicklungen aus pflegesätzlichen Verstärkung im Schuhbereich leichtem Material und geringem Gewicht gegen erhöhten Abrieb geschützt sind. beleben den Forstschuhmarkt. HightechStihl-Profi-Waldarbeiteranzüge überzeu- Schuhe sind dank Gore-Tex-Membran gen durch ein sportives Design. Durch wasserdicht und atmungsaktiv. sechslagigen Schnittschutz mit der High- Zur Motorsägenarbeit braucht es die getech-Faser Dyneema seien die Hosen, laut eigneten Handschuhe. Laut BUL-Statistik Stihl, zwanzig Prozent leichter als her- sind bei 17 Prozent der Holzerunfälle die kömmliche Wald- und Forstbekleidung. Hände betroffen. Handschuhe schützen Die Firma betont auch den hohen Trag- vor Verletzungen und dämpfen die Vibrakomfort ihrer Produkte. Für Maschinen- tionen der Motorsäge. Zum Teil werden führer empfiehlt sie Breidenbach-torc, Forsthandschuhe beim KFW (Kuratorium eine elastische Hose, die das Auf- und für Waldarbeit und Forsttechnik) auf ihre Einsatztauglichkeit geprüft. Absteigen von der Maschine erleichtere.

Um den Kopf statt auf dem Kopf Der neue Helm wurde mit einem Innovationspreis des deutsche Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik KFW ausgezeichnet.

n

Die Forstschutzhelme waren bisher ausschliesslich «aufgemotzte» Industriehelme, d.h. Bauhelme mit Zubehör. Laut BUL beträgt die Lebensdauer etwa fünf Jahre.

Fazit: Schutzbekleidungen von Fuss bis Kopf sind für Holzerarbeiten eine absolute Notwendigkeit. Zudem gilt: Auch mit Schutzbekleidungen sollen Forstarbeiten nie alleine ausgeführt werden. n 1 2012

Schweizer Landtechnik

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SVLT

Impressum

Nachruf Kaspar Hatt, Schaffhausen

Schweizer Landtechnik

Am 20. Dezember verstarb in Schaffhausen Kaspar Hatt in seinem 93. Lebensjahr. Er war von 1950 bis 1985 (während 35 Jahren!) Geschäftsführer der Sektion Schaffhausen und von 1971 bis 1988 Mitglied der damaligen Fachkommission 1 des SVLT. Als begeisternde und begeisterungsfähige Person packte Kaspar Hatt in Sachen Landtechnik überall tatkräftig zu. «Kaspar Hatt war für alles zu haben», fasst der ehemalige Schaffhauser Sektionspräsident Bernhard Neukomm dessen Wesensart zusammen. Als gelernter Landwirt entwickelte er früh ein Flair für die Landtechnik und führte an der landwirtschaftlichen Schule als Novum angehende Landwirte in die Schweisstechnik ein. Dort unterrichtete er auch das Fach «Landtechnik und Maschinenkunde». Seine Begabung und sein Know-how stellte er in den Sechzigerjahren als Kursleiter auch in den Dienst des SVLT-Kurszentrums in Riniken. In die ganze Schweiz strahlte seine Zielstrebigkeit im Zusammenhang mit der damals noch in den Kinderschuhen steckenden Führerprüfung Kat. F/G aus. Er entwickelte zusammen mit dem Strassenverkehrsamt Schaffhausen 1961 die ersten Fragebögen und Prüfungskonzepte. Im interkantonalen Verbund entstand daraus die grüne Fibel, mit der Tausende von Jugendlichen sich ihre Kenntnisse zum motorisierten Strassenverkehr aneigneten. Kaspar Hatt war, zusammen mit einem Kern von initiativen Persönlichkeiten, zu denen seitens des SVLT Ruedi Piller und Werner Bühler gehörten, ein Pionier der Maschinenvorführungen. Für Tausende von Landwirten bot sich damit eine willkommene Orientierungsmöglichkeit in einer Phase mit starkem Mechanisierungsschub. Der Verstorbene hatte sich im Übrigen vor allem auch als minutiöser Planer und Organisator von Fachund Ferienreisen einen Namen weit über die Kantonsgrenzen hinaus gemacht. Für seine grossen Verdienste um die Sache der Landtechnik verliehen die Sektion und der Schweizerische Verband für Landtechnik Kaspar Hatt 1986 die Ehrenmitgliedschaft. Wir werden Kaspar Hatt in bleibender Erinnerung behalten. Im Namen des SVLT Willi von Atzigen, Direktor

74. Jahrgang

Herausgeber Schweizerischer Verband für Landtechnik (SVLT), Willi von Atzigen, Direktor Redaktion Ueli Zweifel: red@agrartechnik.ch Dominik Senn: dominik.senn@agrartechnik.ch Tel. 056 462 32 50 Mitglieder- und Abodienste, Mutationen Postfach, 5223 Riniken Tel. 056 462 32 00, Fax 056 462 32 01 Internet: www.agrartechnik.ch Inserate Espace Media AG, Fachmedien Agrar Dammweg 9, Postfach, CH-3001 Bern Barbara Gusset, Tel. 031 330 30 17 Fax 031 330 30 57 E-Mail: inserate@agripub.ch, www.agripub.ch Anzeigenverkauf Daniel Sempach, Tel. 034 415 10 41 E-Mail: daniel.sempach@agripub.ch Andreas Schwab, Tel. 031 330 37 54 E-Mail: andreas.schwab@agripub.ch Anzeigentarif Es gilt Tarif 2012 Kombinationsrabatt: 25% bei gleichzeitigem Erscheinen in «Technique Agricole» Druck und Spedition Stämpfli Publikationen AG Wölflistrasse 1, 3001 Bern Produktionskoordination Roberto Bruno Erscheinungsweise 11-mal jährlich Abonnementspreise Inland: jährlich CHF 107.– (inkl. MwSt.) SVLT-Mitglieder gratis. Ausland: auf Anfrage

Bestellformular/Berufsbekleidung Kinder-Kombi, 100% Baumwolle blau-rot kombiniert

Alter Grösse CHF Anzahl Kombi, rot-schwarz, CHF 82.– Grösse 60% Baumwolle, 40% Polyester Anzahl Kombi, rot, CHF 60.– solange Vorrat Grösse 75% Baumwolle, 25% Polyester Anzahl Latzhose, rot, CHF 58.– Grösse 75% Baumwolle, 25% Polyester Anzahl T-Shirt, grau meliert, CHF 18.– Grösse 100% Baumwolle Anzahl

2 3 92 98 38.–

4 6 8 10 12 14 104 116 128 140 152 164 43.– 48.–

S = 44/46 M = 48/50 L = 52/54 XL = 56/58 44

46

44

46 S

56 48

50 M

52

54 L

56

58 XL

Ausgabe 2/2012 Plattform/Ausstellungen Vorschau auf Tier & Technik AS-Reifen: Möglichkeiten der Reifentechnik heute Markt Unterschiedliche Ausrüstungen bei Düngerstreuern Wissen Gülleunterfussdüngung: Technik, Einsatz, Erfahrungen

Unsere Preise verstehen sich ohne MwSt. und Versandkosten. Zahlung 30 Tage netto. Name

Vorname

Adresse PLZ/Ort Einsenden SVLT, Postfach, 5223 Riniken, Fax 056 441 67 31 12 2011 an Schweizer Landtechnik

Nr. 2/2012 erscheint am 9. Februar 2012 Anzeigenschluss 20. Januar 2012


ART-Bericht 747

Maschinenkosten 2011/2012 Gekürzte Fassung ohne Kostenansätze für Gebäudeteile und mechanische Einrichtungen sowie Anhang mit den Tabellen 6–9. Der vollständige ART-Bericht 747 ist online verfügbar.

September 2011

Autoren Christian Gazzarin, ART christian.gazzarin@art.admin.ch Impressum Herausgeber: Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Tänikon, CH-8356 Ettenhausen, Redaktion: Etel Keller, ART Die ART-Berichte/Rapports ART erscheinen in rund 20 Nummern pro Jahr. Jahresabonnement Fr. 60.–. Bestellung von Abonnements und Einzelnummern: ART, Bibliothek, 8356 Ettenhausen T +41 (0)52 368 31 31 F +41 (0)52 365 11 90 doku@art.admin.ch Downloads: www.agroscope.ch

Die neue Einteilung der Traktoren ermöglicht mit den Zusatzausrüstungen individuelle Konfigurationen (Fotos: Christian Gazzarin, ART).

Die vorliegende Datensammlung enthält Grundlagen und Richtwerte für die Ent­ schädigung überbetrieblich eingesetzter Landmaschinen. Die Entschädigungsan­ sätze sind ausdrücklich als Richtwerte zu verstehen. Sie sind kalkulatorische Grös­ sen, die unter den getroffenen Annahmen eine kostendeckende Benutzung der Maschine erlauben. Die Arbeitsleistungen beziehen sich nur auf die effektive Feldar­ beitszeit; entsprechend sind Stör­, Rüst­ und Wegzeiten (ausser Transportgeräte) nicht berücksichtigt.

Die Entschädigungsansätze gelten pro Arbeitsdurchgang. Die Treibstoffkosten sind inbegriffen. Für Kostenberechnungen im Einzelfall sind die Annahmen entsprechend der konkre­ ten Betriebssituation anzupassen. In der Praxis sind die verhandelten Entschädi­ gungsansätze zudem durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sodass sich mehr oder weniger grosse Abweichungen zu den ART­Ansätzen ergeben können.

ISSN 1661-7568

1 2012

Schweizer Landtechnik

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n ART-Bericht 747 Übersicht Der vorliegende Maschinenkostenbericht ist eine Datensammlung von mehr als 600 Maschinentypen. Im Hinblick auf den überbetrieblichen Maschineneinsatz sind im Bericht auch verschiedene Kennzahlen aufgeführt, welche die Grundlage für die Berechnung des Entschädigungsansatzes bilden. Für die praxisorientierte Nutzung wird der vorliegende Bericht idealerweise ergänzt durch den ART­ Bericht 728 «Maschinen kaufen» (Gazzarin 2010), der anhand praktischer Beispiele die Wirtschaftlichkeit des Maschinenkaufs untersucht, siehe www.agroscope.ch > Publikationen. Detaillierte, individuelle Berechnungen können im neuen Excel-Kalkulationsprogramm «ART-Trac» durchgeführt werden (Download: www.maschinenkosten.ch). Nach der Beschreibung der Kostenpositionen folgen zwei Beispielkalkulationen. Die wichtigsten Annahmen zu den Berechnungen sind in Tabellenform aufgeführt. Maschinenspezifische Annahmen befinden sich im Anhang nach der Datensammlung. Arbeitseinheiten und Abkürzungen Arbeitseinheit

Abkürzung

Stunde Hektare Kilometer Meter Laufmeter Kubikmeter Fuder Hochdruckballe, klein Rundballe Quaderballe, gross Tonne Sack Hektoliter Flasche Arbeitseinheit

h ha km m lm m3 Fu Ba Rb Qb t Sa hl Fla. AE

Beschreibung der Kostenelemente und Berechnungsmethodik Die Maschinenkosten können in fixe (vom Gebrauch unabhängige) Kosten und in variable (vom Gebrauch abhängige) Kosten unterteilt werden. Bei der Berechnung der Jahreskosten werden somit die Fixkosten «fix» pro Jahr ausgewiesen, während sich die jährlichen variablen Kosten je nach Nutzungsumfang (Anzahl Arbeitseinheiten) verändern. Die Anzahl Arbeitseinheiten (AE) entsprechen der Anzahl Stunden, Hektaren oder Volumeneinheiten, die mit einer Maschine pro Jahr ausführt werden, was auch mit dem Begriff «Auslastung» bezeichnet wird. Abbildung 1 und 2 zeigen die Kostenaufteilung pro Arbeitseinheit eines Traktors und eines Frontkreiselmähers in fixe und variable Kosten bei gegebener Auslastung. Je höher die Auslastung, desto geringer wird der Fixkostenanteil, was wiederum tiefere Selbstkosten pro Arbeitseinheit nach sich zieht (siehe auch ART-Bericht 728, Gazzarin 2010). 48

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Schweizer Landtechnik

Fixkosten Benötigte Daten für die Berechnung der fixen Kosten sind (Datensammlung, Tab. 1 und 2): – Neupreis / Anschaffungspreis – Abschreibungsdauer – Zinssatz für Entschädigung des benutzen Kapitals – Steuern / Gebühren, Versicherungen – Gebäudekosten (z. B. Maschinenremise) Die Fixkosten werden in einem hohen Masse durch die Abschreibung beziehungsweise den Neupreis bestimmt. An zweiter Stelle folgen die Zinskosten, während Versicherungen, Gebühren und Gebäudekosten etwas weniger ins Gewicht fallen. Der Abschreibungsbetrag entspricht dem jährlichen Wertverlust einer Maschine und bezieht sich somit auf den effektiven Anschaffungswert. In der Datensammlung wird der effektive Anschaffungswert grundsätzlich auf Basis der Brutto-Neupreise von maximal zehn vergangenen Jahren ermittelt. Im Weiteren wird der Abschreibungsbetrag von der Nutzungsdauer bestimmt. Der jährliche Nutzungsumfang (Auslastung) spielt dabei eine Rolle, indem oft genutzte Maschinen früher ersetzt werden müssen als wenig genutzte (begrenzte technische Nutzungsdauer). Jedoch verlieren auch wenig genutzte Maschinen an Wert, wenn Nachfolgemodelle hinsichtlich Schlagkraft und Arbeitskomfort besser sind oder eine bessere Kompatibilität aufweisen. Die Nutzungsdauer (= Abschreibungsdauer) ist daher zeitlich begrenzt, wobei bei einem geringeren Nutzungsumfang noch ein entsprechender Restwert berücksichtigt wird. Der Restwert bezieht sich dabei auf den Auslastungsgrad. Der Auslastungsgrad widerspiegelt die effektive Nutzung einer Maschine während der Abschreibungsdauer im Verhältnis zur (technisch) maximal möglichen Nutzung. Ein Traktor, der über die 15 Jahre Abschreibungsdauer 7500 Stunden genutzt wurde (entspricht einer jährlichen Auslastung von 500 Stunden), weist unter der Annahme einer maximal möglichen technischen Nutzung von 10 000 Stunden einen Auslastungsgrad von 75 Prozent auf. Ein Auslastungsgrad von 100 Prozent entspricht der Auslastungsschwelle. Diese wird folgendermassen berechnet: Auslastungsschwelle =

Beispiel Traktor:

Technische Nutzungsdauer Abschreibungsdauer

10 000 = 667 Stunden 15

Massgebend für den Auslastungsgrad sind also die jährliche Auslastung, die Abschreibungsdauer und die technisch mögliche Nutzungsdauer nach Arbeitseinheiten. Der Restwert orientiert sich an der Rücknahmepreisliste des Schweizerischen Landmaschinenverbandes (SLV 2009a und 2009b) und entspricht einem Eintauschwert oder Rücknahmepreis (kein Occasionspreis). Der Restwertfaktor ist auf maximal 25 Prozent des Neupreises begrenzt und ist folgendermassen abgestuft. Einzelne Maschinengruppen (z. B. grosse Erntemaschinen, Maschinen ohne Occasionsmarkt) weichen von diesen Richtgrössen ab (manuelle Anpassung). Die Zinskosten hängen vom effektiven Anschaffungswert, vom Zinsfuss und von der Nutzungsdauer (Abschreibungsdauer) ab. In Abhängigkeit von Nutzungsdauer und Zins-


ART-Bericht 747 n Auslastungsgrad

Restwertfaktor

Tief (< 60 %) Mittel (60–84 %) Hoch (85–100 %)

0,25 0,1 0

sicherungen wie Teil- oder Vollkasko, Maschinenbruch und Obhut sind im Entschädigungsansatz nicht eingeschlossen!

fuss kann der durchschnittlich zu verzinsende Anlagewert ermittelt werden. Bei den Maschinen kommt ein vereinfachter durchschnittlich zu verzinsender Anlagewert von 60 Prozent zur Anwendung. Für Maschinen mit Restwert wird der 60-%-Anlagewert nur für den Anschaffungspreis abzüglich Restwert verwendet. Der Restwert wird dann zusätzlich zu 100 Prozent gemäss Zinsfuss verzinst. Beispiel: Traktor (Nr. 1005) mit Anschaffungspreis von Fr. 91 000.–, Restwert 10 % (bzw. 9100), Zinsfuss 3,5 % Zins für Anschaffungspreis netto: (Fr. 81 900.– * 0,6 * 3,5 %) = Fr. 1719.90 Zins für Restwert: (Fr. 9100.– * 3,5 %) = Fr. 318.50 Total (gerundet): = Fr. 2038 Die Gebäudekosten berechnen sich aufgrund des Platzbedarfs und des Neubauwerts der Gebäude (Jahreskosten je m3). Der Platzbedarf wird bestimmt von den Abmessungen der Maschine und einem Funktionsraum, der Zugänglichkeit und Manövrierfähigkeit der entsprechenden Maschine gewährleistet. Der seitliche Freiraum beträgt je nach Maschine 15 bis 75 cm. Die Jahreskosten der Gebäude beziehen sich auf eine Holzremise oder – bei Traktoren – auf eine feuersichere Garage. Für grosse Erntemaschinen ist ebenfalls eine Holzremise eingerechnet unter der Voraussetzung, dass ausserhalb der Erntesaison der Treibstofftank entleert und die Batterie ausgebaut ist. Bei den Versicherungen und Steuern (inklusive Gebühren) wird einerseits bei jeder Maschine eine Feuerversicherungsprämie berücksichtigt (0,2 %). Für selbstfahrende Fahrzeuge gilt zudem eine Haftpflichtprämie sowie Steuern und Gebühren für Nummernschild, Verwaltung und Kontrolle. Prämien, Steuern und Gebühren können von Kanton zu Kanton anders bemessen sein. Ergänzende Ver-

Treibstoff Abschreibung, Zins

Variable Kosten Benötigte Daten für die Berechnung der variablen Kosten sind (Tab. 1, 2, 7 und 8, Datensammlung): – Treibstoffpreis (bei Motorfahrzeugen) – Treibstoffverbrauch (bei Motorfahrzeugen) – Wartungskosten – Reparaturkosten – Hilfsstoffe (z. B. Folie bei Wickelgeräten) Die variablen Kosten umfassen also Kosten, die direkt mit dem Gebrauch der Maschine anfallen. Darunter fallen die Treibstoff-, Wartungs- und Reparaturkosten. Die Treibstoffkosten hängen ab von: – Nennleistung des Motors und von dessen Treibstoffverbrauch – Motorbelastung – Treibstoffpreis Für den motorspezifischen Treibstoffverbrauch wird vereinfacht mit einem fixen Verbrauch pro Kilowattstunde (kWh) gerechnet. Die Motorbelastung gibt an, zu welchem Anteil das maximale Leistungsvermögen des Motors ausgeschöpft wird. Je nach Arbeit ist diese sehr unterschiedlich, sodass sich bei unterschiedlichen Arbeiten auch unterschiedliche Treibstoffverbräuche ergeben (Bsp. Transport mit leerem Wagen im Vergleich zu Grubbern). Der Treibstoffpreis entspricht dem Mittelwert aus 12 Monaten Treibstoff(Juli 2009 bis Juni 2010) und wird dem Landesindex für KonsuAbschreibung, Zins mentenpreise entnommen (Bundesamt für Statistik BFS). Die Wartung umfasst Arbeitszeit und Arbeitskosten, welche für die Instandhaltung der Maschine nötig sind (reinigen, schmieren, umstellen und einwintern). Die Reparatur­ kosten pro Arbeitseinheit werden wie bisher nach Reparaturen folgender Formel berechnet: Gebäude

Versicherung, Gebühren Anschaffungspreis

technische Nutzungsdauer

Wartung

x Reparaturfaktor

Abschreibung, Zins

Reparaturen Reparaturen Gebäude Versicherung, Gebühren

Wartung

Abb. 1: Abbildung 1: Aufteilung der Selbstkosten pro Stunde eines Traktors (Nr. 1006) mit 500 h jährlicher Nutzung

Gebäude

Versicherung, Wartung Gebühren

Abb. 2: Aufteilung der Selbstkosten pro Hektare eines Frontkreiselmähers (Nr. 9013) mit 100 ha jährlicher Nutzung 1 2012

Abschreibung,

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n ART-Bericht 747 Tab. 1: Annahmen zu Zins-, Gebäude-, Arbeits- und Treibstoffkosten

Tab. 2: Versicherung und Gebühren (abhängig von Betrieb und Kanton!)

Annahme

Einheit

Wert

Maschinengruppe

Arbeit Lohnansatz ohne Verpflegung Lohnansatz mit Verpflegung

Fr./Akh Fr./Akh

28 25

Lohnansatz ausserlandwirtschaftlich Angestelltenverhältnis Unternehmerverhältnis

Fr./Akh Fr./Akh

44–52 58–70

%

3.50 %

Zinskosten Zinsfuss Gebäudekosten Feuersichere Remise Neuwert Jahreskosten * Holzremise Neuwert Jahreskosten * Feuerversicherung Treib­, Brenn­ und Schmierstoffe Preis Diesel spezifischer Verbrauch Diesel Preis Benzin spezifischer Verbrauch Benzin Preis Akylatbenzin Preis Bio-Kettenöl Preis Propangas

Fr./m3 Fr./m3

280 15

Fr./m3 Fr./m3 %

130 7 0.2

Fr./l l/kWh Fr./l l/kWh Fr./l Fr./l Fr./kg

1.80 0.30 1.69 0.50 4.34 6.20 3.71

* 5,5 % vom Neuwert; Abschreibung 3,3 %; Zins 1,8 %; Reparaturen 0,3 %; Feuerversicherung 0,1 %

Mit dem Reparaturfaktor lässt sich die grobe Annahme, dass die Reparaturen über die gesamte technische Nutzungsdauer etwa dem Anschaffungspreis entsprechen, auf Erfahrungswerte korrigieren, wobei hier nur die Reparaturen in der Abschreibungsdauer zu berücksichtigen sind. Bei diversen Maschinen sind noch Hilfsstoffkosten wie Bindegarn (Ballenpressen), Folienmaterial (Ballenwickler), Kettenöl etc. in den Reparaturkosten einberechnet. Auf eine separate Berechnung der Schmierstoffkosten wird aufgrund der geringen Bedeutung verzichtet. Sie sind ebenfalls in den Reparaturkosten enthalten. Die Erhebungsmethodik der Reparatur- und Wartungskosten befindet sich derzeit in Überarbeitung (siehe dazu Albisser et al. 2009). Selbstkosten und Entschädigungsansatz Für eine Vollkostenbetrachtung (Selbstkosten) interessieren die Kosten je Arbeitseinheit (AE), also zum Beispiel Hektar oder Stunde. Während die variablen Kosten pro AE ausgewiesen sind, müssen die jährlichen Fixkosten durch die Anzahl AE (Auslastung) geteilt werden (Fixkosten je AE). Werden Fixkosten (je AE) und variable Kosten (je AE) 50

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Schweizer Landtechnik

Schild­ farbe

Haft­ pflicht­ prämie Fr.

Steuern + Ge­ bühren1 Fr.

Kosten Total Fr.

Traktoren 2 grün 360.– 120.– 480.– grün 920.– 100.– 1020.– Transporter 2 Motoreinachser grün 210.– 25.– 235.– weiss 320.– 270.– 590.– Gelände-Allzweckfahrzeug (ATV) weiss 1050.– 570.– 1620.– Geländefahrzeug2 Autoanhänger weiss 200.– 200.– Ausnahmefahrzeuge Selbstfahrer braun 350.– 150.– 500.– (z. B. Mähdrescher) Anhänger braun 100.– 100.– (z. B. Quaderballenpresse) Aufsitzsprühgerät grün 300.– 40.– 340.– Motorgeräte mit Vignette 10.– 10.– Fahrradvignette (z.B. Motormäher) 650.– 950.– 1600.– Traktoren (gewerblich) weiss3 Pauschale 110.– Schwerverkehrsabgabe (PSVA) pro Tonne Gesamtgewicht Landwirt. Anhänger grün 40.– (40 km/h) 1 Mittel aus 7 Kantonen (AG, BE, GR, LU, SG, TG, ZH) 2 Prämien für Teilkasko- / Vollkasko-Versicherungen ergeben einen Zuschlag in Prozent vom Neuwert von: 0,4 % / 0,6 % (Traktoren und Selbstfahrer), 0,4 % / 1 % (Transporter), 1,3 % / 0,5 % (Geländefahrzeug) 3 Erhöhung des Entschädigungsansatzes für gewerbliche Traktoren um Fr. 3.– bis Fr. 4.– In den Entschädigungsansätzen sind ergänzende Versicherungen (Teil­, Vollkasko, Maschinenbruch und Obhut NICHT eingeschlossen!

zusammengezählt, erhält man die Selbstkosten je AE. Sobald Maschinen überbetrieblich eingesetzt werden, kommen zu den Selbstkosten je AE noch Verwaltungs- und Risikokosten hinzu. Selbstkosten je AE plus Risiko- und Verwaltungszuschlag ergeben somit den Entschädigungsansatz je AE. Mit dem Entschädigungsansatz werden unter den getroffenen Annahmen die Kosten der überbetrieblichen Maschinennutzung gedeckt. Kaufschwelle Die Kaufschwelle entspricht dem Auslastungswert, bei dem zwischen Miete und Kauf eine Kostengleichheit besteht. Sie errechnet sich, indem die Fixkosten pro Jahr mit einem Mietpreis (Mietkosten je Stunde) abzüglich der eigenen variablen Kosten ins Verhältnis gesetzt werden: Kaufschwelle (AE) =

Fixkosten pro Jahr Mietpreis (je AE)–variable Kosten (je AE)

Liegt die Kaufschwelle bei einem Miststreuer beispielsweise bei 100 Fudern bedeutet dies, dass der Kauf eines Miststreuers ab einer Auslastung von 100 Fuder günstiger


ART-Bericht 747 n Tab.3: Beispiel Kostenberechnung für Traktor 70 kW (95 PS), Nr. 1005 Grunddaten Mittlerer Anschaffungspreis (Fr.) Zinsfuss (%) Anteil gebundenes Kapital Technische Nutzungsdauer (h) Auslastung (h/Jahr) Abschreibungsdauer (Jahre) Restwertfaktor Reparaturfaktor Gebäudebedarf (m3) Wartung (Arbeitsstunde/Arbeitseinheiten) Belastungsgrad Motor (%) Leistung (kW) Fixe Kosten Abschreibung brutto (Fr.) Auslastungsgrad (%) Restwertfaktor Restwert (Fr.) Abschreibung netto (Fr.) Zinskosten (Fr.) für Anschaffungspreis netto (ohne Restwert) für Restwert Gebäudekosten (siehe Tab. 1) Feuerversicherung (Tab. 1) Übrige Versicherungen / Steuern (Tab. 2) Total Fixkosten je Jahr, gerundet (Fr.) Variable Kosten je h Treibstoffverbrauch (Tab. 1) Treibstoffkosten (Tab. 1) Wartungskosten (Tab. 1) Reparaturen und Schmierstoffe (Fr.)

Daten 91 000 3.5 0,6 10 000 450 15 0,1 0,7 70 1/25 40 70 Formel

Berechnung (Beispiel)

Anschaffungspreis Abschreibungsdauer

91 000 15

Auslastung x Abschreibungsdauer x 100 technische Nutzungsdauer abgeleitet vom Auslastungsgrad Kapitel Fixkosten Anschaffungspreis x Restwertfaktor

91 000 x 0.1

Anschaffungspreis – Restwert Abschreibungsdauer

90 000 – 9100 15

Anschaff.preis netto x Anteil geb. Kapital x Zinsfuss (%)

81 900 x 0.6 x 0.035

Restwert x Zinsfuss (%)

9100 x 0.035

Gebäudebedarf x Gebäude-Jahreskosten

70 x 15

Anschaffungspreis x Prämie (%)

91 000 x 0.002

Haftpflichtprämie + Steuern

360 + 120

Formel

Berechnung

Leistung x spez. Treibstoffverbrauch x Motorbelastung (%)

70 x 0.3 x 0.4 = 8.41 l/h

Treibstoffverbrauch x Treibstoffpreis

8.41 l/h x 1.80 Fr./l

Arbeitsstunden pro Arbeitseinheit (h) x Lohnanssatz Anschaffungspreis x Reparaturfaktor technische Nutzungsdauer

Total Variable Kosten je h (Fr.) Total Variable Kosten je Jahr (Fr.)

1 x 28 25 91 000 x 0.7 10 000 22.61 x 450

Selbstkosten und Entschädigungsansatz je h Fixe Kosten je Arbeitseinheit (AE) Variable Kosten je AE Selbstkosten Fr. je h Risiko- und Verwaltungszuschlag, 10 % Entschädigungsansatz Fr. je h (gerundet)

400 x 15 x 100 10 000

Fixe Kosten Auslastung

9210 450

Fixe Kosten je AE + Variable Kosten je AE

20.47 + 22.61 43.08 x 0.1

Wert 6066.70 67,5 0,10 9100.– 5460.–

1719.90 318.50 1050.– 182.– 480.– 9210.– Wert 15.12 1.12 6.37 22.61 10175.– 20.47 22.61 43.08 4.31 47.–

kommt als dessen Miete. Berechnungsbeispiele finden sich im ART-Bericht 728 (Gazzarin 2010). Beispielrechnung und Begriffe In Tabelle 1 und 2 sind die Annahmen für die Kostenberechnungen aufgeführt. Das Kernelement des Maschinenkostenberichts, die Kostenberechnung für eine einzelne Maschine, ist in der Tabelle 3 dargestellt. Dabei handelt es sich um die beispielhafte Berechnung eines Entschädigungsansatzes von einem Traktor. Tabelle 4 klärt schliesslich in Kurzform die wichtigsten Begriffe bezüglich der Grunddaten und der berechneten Grössen der Maschinen. In einem weiteren Beispiel werden die Kosten für ein Verfahren kalkuliert (Tabelle 5). Solche Berechnungen sind insbesondere für Lohnarbeiten von Bedeutung.

1 2012

Schweizer Landtechnik

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n ART-Bericht 747 Tab. 4: Erklärungen zu Spaltenüberschriften / Begriffsdefinitionen / Annahmen (blau = Ergebnisse) Überschrift Motoren- oder Arbeitsleistung

Spalte Nr. 2

Mittlerer Anschaffungspreis (Fr.)

3

Entschädigungsansatz Richtwert (Fr./h)

4

Entschädigungsansatz Richtwert (Fr./AE)

5

Entschädigungsansatz bei 125 % Auslastung (Fr./AE)

6

Entschädigungsansatz bei 75 % Auslastung (Fr./AE) Auslastung pro Jahr (AE)

7

Restwertfaktor

9

Nutzungsdauer nach Zeit (Jahre)

10

Nutzungsdauer nach AE

11

Reparaturfaktor

12

Motorbelastung (%)

13

Gebäudebedarf (m3)

14

Wartung

15

8

Erklärung Leistung einer Maschine in Kilowatt bzw. Arbeitseinheiten pro Stunde bei Vollbetrieb am Einsatzort. Parzellengrösse 2 ha. Rüst-, Weg- und Störzeiten sind dabei nicht berücksichtigt (Ausnahme: Transportmaschinen mit Wegzeiten; Hof-FeldEntfernung 1000 m). Entspricht dem effektiven Anschaffungswert, der aus dem Mittelwert von Neupreisen aus vergangenen Jahren errechnet wird. Maschinentypen, die zehn und mehr Jahre erhoben wurden, basieren auf dem Mittelwert der letzten zehn Erhebungsjahre. Bei jüngeren Maschinen gilt der Mittelwert der vorhandenen Erhebungsjahre. Neu aufgenommene Maschinen (bezeichnet mit #) basieren auf dem aktuellen Neupreis von 2011. Kostendeckende Entschädigung für die Benutzung einer Maschine je Stunde basierend auf einer vorgegebenen Auslastung (Spalte 8) inklusive Verwaltungsund Risikozuschlag von 10 %. Kursiv gedruckt, falls Auslastungswert in Stunden angegeben (= primäre Arbeitseinheit). Kostendeckende Entschädigung für die Benutzung einer Maschine je AE = Arbeitseinheit wie Hektaren, m3, Fuder etc. basierend auf einer vorgegebenen Auslastung (Spalte 8) inklusive Verwaltungs- und Risikozuschlag von 10 %. Alternative zur zeitlichen Arbeitseinheit «Stunde». Kursiv gedruckt falls Auslastungswert in der entsprechender AE angegeben (= primäre Arbeitseinheit). Entschädigungsansatz bei Basis 125 % der vorgegebenen Auslastung (Spalte 8) und konstantem Restwert (der auslastungsabhängige Restwert bleibt im Interesse der Nachvollziehbarkeit konstant). Nur berechnet, falls Auslastungsgrad kleiner als 100 % ist. siehe Spalte 6. Basis: 75 % der vorgegebenen Auslastung (Spalte 8). Nutzungshäufigkeit in primärer Arbeitseinheit (Stunden, Hektaren etc.). Grundlage sind überdurchschnittlich häufig genutzte Maschinen, was im überbetrieblichen Maschineneinsatz der Fall ist. Der Restwertfaktor multipliziert mit dem Neupreis entspricht einem Rücknahmepreis oder Eintauschwert. Der Abschreibungsbetrag auf Basis des Anschaffungspreises wird somit entsprechend korrigiert. Entspricht der Abschreibungsdauer. Abhängig vom technischen Fortschritt und von der Nutzungshäufigkeit. Lebensdauer oder technische Nutzungsdauer, bei der kein Eintauschwert mehr vorhanden ist bzw. übermässige Reparaturkosten anstehen. Korrekturfaktor zur Berechnung der Reparaturkosten über den Anschaffungspreis und die technische Nutzungsdauer. Berechnet erfahrungsbasierte Reparaturkosten pro Arbeitseinheit während der Abschreibungszeit. Genutzter Anteil der maximalen Motorleistung für die Berechnung des Treibstoffverbrauchs. Abhängig vom jeweiligen Arbeitsverfahren. Volumen der Maschine + entsprechender Funktionsraum zur Berechnung der Gebäudekosten. Wartungsaufwand in Stunden pro Arbeitseinheit bzw. Kehrwert des Bruchs. Anzahl Arbeitseinheiten pro Stunde Wartungsaufwand.

Tabelle 5: Vorgehen bei der Berechnung von Entschädigungsansätzen (EA) ganzer Verfahren. Beispiel: Mähkombination mit Aufbereiter 5,5 m (Front/Heck) mit 82-kW-Traktor, Arbeitsleistung 3,8 ha/h (siehe Stark et al. 2009); Auslastung gemäss Richtwert. Bedienung inklusive. EA/h 1. Schritt

3. Schritt 4. Schritt 5. Schritt

Auswahl der Maschinen Umrechnung auf h (3,8 ha/h) Auswahl Zugfahrzeug Umrechnung auf ha Bedienung Zwischentotal Zuschläge bei grossen Anfahrdistanzen

6. Schritt

Total (gerundet)

2. Schritt

Nr. 9020 Fr. 48.– * 3,8 Nr. 1016 Fr. 54.– / 3,8 Wahl Lohnansatz * Beispiel: Pauschal 15 %

* 44–70 Franken bei ausserlandwirtschaftlichem Einsatz oder als Lohnunternehmen

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1 2012

Schweizer Landtechnik

EA/ha Fr. 48.–

Fr. 182.40 Fr. 53.– Fr. 28.– Fr. 263.40 Fr. 39.51

Fr. 13.95 Fr. 7.37 Fr. 69.32 Fr. 10.40

Fr. 303.–

Fr. 80.–


ART-Bericht 747 n Neuerungen

Literatur

Auch dieses Jahr erfolgten weitere Überarbeitungen in verschiedenen Maschinenkategorien. Die Maschinengruppe der Traktoren ist im oberen Preissegment in engere Leistungsklassen unterteilt. Zudem erfolgte eine Vereinfachung, indem nicht mehr nach Antrieb (Zweirad oder Allrad) oder nach Getriebe (Schalt, Stufenlos) unterschieden wird. Die Zweirad-Traktoren und die stufenlosen Traktoren sind in den gemittelten Anschaffungspreisen sowie in den Entschädigungsansätzen entsprechend ihrer Marktanteile jedoch berücksichtigt. Eine individuelle Konfiguration des Traktors kann stattdessen einfach mittels der direkt angehängten Maschinengruppe «Doppelräder/Frontausrüstung» vorgenommen werden. Ein vollausgerüsteter Hügeltraktor mit 70 kW (95 PS) erreicht so zum Beispiel einen Entschädigungsansatz, der mit einem konventionellen 97-kW-Traktor (130 PS) vergleichbar ist. Die Kosten für Versicherungen und Steuern wurden komplett aktualisiert. Die Daten basieren auf grösseren Versicherungsgesellschaften beziehungsweise auf den Steuerregelungen von sieben grösseren Landwirtschaftskantonen. Die Maschinengruppe der Miststreuer ist neu nach nutzbarem Ladevolumen eingeteilt und wird ausschliesslich nach Fuder berechnet. Das Kapitel Obstbau erfuhr eine umfangreiche Aktualisierung mit neuen Maschinen und weiteren Anpassungen bei den Annahmen. Erstmals sind in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Betriebswirtschaft des Verbandes Schweizerischer Gemüseproduzenten (VSGP) Spezialmaschinen für den Gemüsebau aufgeführt.

– Albisser G., Gazzarin Ch. und Gärtner D., 2009. Maschinenkosten in der Praxis: Auslastung, Nutzungsdauer und Reparaturkosten ausgewählter Landmaschinen auf Schweizer Betrieben. ART-Bericht Nr. 711, Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Ettenhausen. – Bundesamt für Statistik BFS, 2011. Landesindex der Konsumentenpreise – Durchschnittspreise für Benzin und Diesel (Monatswerte), Bern. http://www.bfs.admin.ch. – Gazzarin Ch. und Albisser G., 2009. Maschinenkosten 2009/2010. ART-Bericht 717, Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Ettenhausen. – Gazzarin Ch., 2010. Wann lohnt sich der Maschinenkauf? Möglichkeiten zur Senkung der Maschinenkosten. ARTBericht Nr. 728, Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Ettenhausen. – Hilty R., Van Caenegem L., Herzog D., 2007. ART-Preisbaukasten 2007. Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Ettenhausen. – SLV, 2009a und 2009b. Rücknahmepreisliste für Traktoren bzw. Mähdrescher, Pressen und Pflüge. Schweizerischer Landmaschinenverband, 3000 Bern 6. – Stark, R., Schick, M. und Moriz, Ch., 2009. ART-Arbeitsvoranschlag 2009: Planungsinstrument zur Kalkulation des Personal- und Maschineneinsatzes auf landwirtschaftlichen Betrieben. Software Version 2009. Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Ettenhausen. – KTBL, 2008. Betriebsplanung Landwirtschaft 2008/09. Daten für die Betriebsplanung in der Landwirtschaft. 21. Auflage. KTBL, Darmstadt.

Neue Maschinen sind wie bisher mit dem Symbol «#» bezeichnet, wobei sich der Neupreis dieser Maschinen auf das aktuelle Jahr 2011 bezieht (kein Mittelwert aus mehreren Jahren). Es sind dies vereinzelte Motorfahrzeuge (Traktor 225 kW, Zweiachsmäher 70 kW), einige neue Miststreuer, Pumpfässer zu Transporter, diverse neue Spezialmaschinen für den Obstbau und sämtliche GemüsebauMaschinen.

1 2012

Schweizer Landtechnik

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n ART-Bericht 747 Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 1000 1001 1002 1003 1004 1005 1006 1010 1011 1012 1013 1014 1020 1021

1

* * * * *

1022 1023 1024 1025 1030 * 1032 1040 1041 1042 1043 1044 1045 1050 1051 1052 1053 1054 1055 1056 1057 1058 1059 1060 1061 1070 1071 1072 1073 1074 1075 1080 * 1081 1082 1083 1084 1085 1086 1087 1090 1100 1101 1102 1103 1104 1105 1120 1121 1122 1123 * 1130 * 1131 * 1124

Motorenoder Arbeitsleistung

Mittlerer Anschaffungspreis

2

Fr. 3

1. Motorfahrzeuge Traktoren (Standard) Traktor 30–36 kW (41–49 PS) 33 kW 43 000 Traktor 37–44 kW (50–60 PS) 41 kW 55 000 Traktor 45–54 kW (61–73 PS) 50 kW 65 000 Traktor 55–64 kW (74–87 PS) 60 kW 77 000 Traktor 65–74 kW (88–101 PS) 70 kW 91 000 Traktor 75–89 kW (102–121 PS) 82 kW 112 000 Traktor 90–104 kW (122–142 PS) 97 kW 127 000 Traktor 105–124 kW (143–169 PS) 115 kW 147 000 Traktor 125–149 kW (171–203 PS) 137 kW 179 000 Traktor 150–199 kW (204–271 PS) 175 kW 232 000 #Traktor 200–250 kW (272–340 PS) 225 kW 300 000 Doppelbereifung / Frontausrüstung Doppelbereifung zu Traktor bis 64 kW (87 PS), 2 900 vorne, 9.5 R 24/20 Doppelbereifung zu Traktor bis 64 kW (87 PS), 4 200 hinten, 230/95 R 40/30 #Doppelbereifung zu Traktor, ab 65 kW (88 PS), 3 700 vorne, 270/95 R 32/24 #Doppelbereifung zu Traktor, ab 65 kW (88 PS), 5 100 hinten, 230/95 R 44/34 Fronthydraulik mit Zapfwelle 9 600 Traktoren mit Forstausrüstung Forsttraktor 110 kW (150 PS) 90 kW 260 000 Schmalspurtraktoren Schmalspurtraktor, 2-Rad-Antrieb, 30 kW (40 PS) 30 kW 42 000 Schmalspurtraktor, 2-Rad-Antrieb, 45 kW (61 PS) 45 kW 52 000 Schmalspurtraktor, 4-Rad-Antrieb, 30 kW (40 PS) 30 kW 46 000 Schmalspurtraktor, 4-Rad-Antrieb, 45 kW (61 PS) 45 kW 62 000 Schmalspurtraktor, 4-Rad-Antrieb, 55 kW (75 PS) 55 kW 78 000 Spezialtraktoren und Raupenfahrzeuge (Obstbau, Rebbau) Traktor mit Knicklenkung, 25 kW (34 PS) 25 kW 44 000 Traktor mit Knicklenkung, 35 kW (47 PS) 35 kW 51 000 Traktor mit Knicklenkung, 45 kW (61 PS) 45 kW 72 000 Stelzentraktor, Diesel, 40 kW (54 PS) 40 kW 84 000 Stelzentraktor, Diesel, 50 kW (68 PS) 50 kW 113 000 Raupentraktor, Diesel, 30 kW (40 PS) 30 kW 53 000 Raupentraktor, Diesel, 50 kW (68 PS) 50 kW 65 000 Raupentransporter mit Brücke, Benzin, 4 kW 4 kW 9 000 (5 PS) Trägerfahrzeug mit Raupen, Diesel, 15 kW 15 kW 28 000 (20 PS) Trägerfahrzeug mit Raupen, Diesel, 25 kW 25 kW 52 000 (34 PS) Trägerfahrzeug mit Raupen, Diesel, 50 kW 50 kW 76 000 (68 PS) Zweiachsmäher (Hanggeräteträger) Zweiachsmäher, Diesel, 30 kW (41 PS) 30 kW 69 000 Zweiachsmäher, Diesel, 35 kW (48 PS) 35 kW 84 000 Zweiachsmäher, Diesel, 45 kW (61 PS) 45 kW 99 000 Zweiachsmäher, Diesel, 65 kW (88 PS) 65 kW 119 000 #Zweiachsmäher, Diesel, 70 kW (95 PS) 70 kW 151 000 Transporter Transporter, Diesel, 20 kW (28 PS) 20 kW 49 000 Transporter, Diesel, 30 kW (41 PS) 30 kW 59 000 Transporter, Diesel, 35 kW (48 PS) 35 kW 67 000 Transporter, Diesel, 40 kW (54 PS) 40 kW 76 000 Transporter, Diesel, 50 kW (68 PS) 50 kW 92 000 Transporter, Diesel, 60 kW (82 PS) 60 kW 111 000 Transporter, Diesel, 75 kW (102 PS) 75 kW 127 000 Doppelbereifung vorne od. hinten zu Transpor2 600 ter/Zweiachsmäher Umschlagmaschinen Hof-, Kompaktlader, mit Mistgabel, Diesel, 20 kW 47 000 20 kW (27 PS) Hof,, Kompaktlader, mit Mistgabel, Diesel, 44 kW 76 000 44 kW (60 PS) Teleskoplader, 50 kW (68 PS), ohne Anbau 50 kW 73 000 Teleskoplader, 75 kW (102 PS), ohne Anbau 75 kW 109 000 Hubstapler, selbstfahrend, Benzin, 15 kW (20 15 kW 27 000 PS) Motormäher und übrige Motoreinachser (Geräteträger), Schneefräse Motormäher, 1,6 m Balken, Benzin, 5 kW (7 PS) 33 a/h 8 900 Motormäher, 1,9 m Balken, Benzin, 10 kW 50 a/h 15 500 (13 PS) Motormäher, 1,9 m Balken, Benzin, 10 kW (14 50 a/h 21 000 PS) mit Hangausrüstung* Motormäher, 2,5 m Balken, Benzin, 12 kW 80 a/h 33 000 (16 PS) mit Hangausrüstung*, Doppelmessermähwerk Motormäher, 3,5 m Balken, Benzin, 20 kW 100 a/h 39 000 (27 PS) mit Hangausrüstung*, Doppelmessermähwerk Kleinmäher für Rebbau, Benzin, 5 kW (7 PS) 5 kW 7 200

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert Fr./h 4

Fr./AE 5

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

AE 8

10

11

AE 12

Fr./Jahr 19

Fr./AE 23

30.00* 36.00* 38.00* 43.00* 47.00* 53.00* 59.00* 65.00* 78.00* 98.00* 125.00*

300 h 300 h 350 h 400 h 450 h 500 h 500 h 550 h 550 h 600 h 600 h

0.25 0.25 0.25 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.00 0.00

15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15

10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h

4 490 5 483 6 353 7 954 9 210 11 163 12 474 14 192 17 013 22 858 28 955

12.12/h 14.38/h 16.47/h 19.47/h 22.61/h 25.83/h 28.70/h 33.59/h 39.94/h 50.80/h 65.00/h

2.90

150 h

0.00

18

4 000 h

270

0.85/h

3.90

150 h

0.00

18

4 000 h

386

0.98/h

3.50

150 h

0.00

18

4 000 h

333

0.93/h

4.50

150 h

0.00

18

4 000 h

457

1.07/h

2.80

400 h

0.10

18

10 000 h

721

0.77/h

91.00*

600 h

0.00

15

10 000 h

24 843

41.30/h

31.00* 35.00* 32.00* 39.00* 46.00*

250 h 300 h 250 h 300 h 300 h

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 15 15 15

10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h

4 038 4 893 4 359 5 658 7 047

11.66/h 15.80/h 12.02/h 16.70/h 18.74/h

34.00* 40.00* 53.00* 52.00* 68.00* 52.00* 59.00* 23.00*

250 h 250 h 250 h 300 h 300 h 200 h 200 h 75 h

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

12 12 12 12 12 12 12 12

8 000 h 8 000 h 8 000 h 10 000 h 10 000 h 8 000 h 8 000 h 2 500 h

4 681 5 424 7 338 8 661 11 377 5 482 6 655 966

11.75/h 14.70/h 19.22/h 18.44/h 23.50/h 19.73/h 20.33/h 8.45/h

35.00*

150 h

0.25

12

4 000 h

2 717

14.07/h

47.00*

200 h

0.25

12

6 000 h

4 868

18.17/h

63.00*

200 h

0.25

12

8 000 h

7 049

21.70/h

50.00* 50.00* 52.00* 58.00* 68.00*

200 h 250 h 300 h 350 h 400 h

0.25 0.25 0.25 0.25 0.10

15 15 15 15 15

8 000 h 8 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h

6 164 7 341 8 489 10 079 13 749

14.78/h 16.31/h 19.04/h 23.77/h 27.09/h

52.00* 54.00* 55.00* 60.00* 60.00* 62.00* 71.00* 2.70

150 h 175 h 200 h 200 h 250 h 300 h 300 h 150 h

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.00

15 15 15 15 15 15 15 18

10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h 4 000 h

5 504 6 389 7 046 7 764 9 018 10 532 11 801 239

10.13/h 12.60/h 14.32/h 15.36/h 18.64/h 21.02/h 25.22/h 0.82/h

34.00*

250 h

0.25

12

7 000 h

4 513

12.43/h

56.00*

250 h

0.25

12

7 000 h

7 244

21.76/h

44.00* 58.00* 22.00*

300 h 350 h 200 h

0.25 0.25 0.25

15 15 15

10 000 h 10 000 h 6 000 h

6 785 9 704 2 241

17.31/h 25.23/h 9.17/h

27.00 47.00

83.–/ha 93.–/ha

25 ha 35 ha

0.25 0.25

12 12

700 ha 1 000 ha

1 027 1 645

34.40/ha 37.61/ha

54.00

108.–/ha

40 ha

0.25

12

1 000 ha

2 134

45.14/ha

82.00

103.–/ha

55 ha

0.25

12

1 300 ha

3 247

34.91/ha

99.00

99.–/ha

70 ha

0.25

12

1 800 ha

3 856

34.47/ha

100 h

0.25

12

2 500 h

786

7.66/h

17.00

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

54

1 2012  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 747 n Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 1 1125 Einachser Benzin, 6 kW (9 PS) 1126 Einachser Benzin, 8 kW (11 PS) 1127 Einachser Benzin, hydraulischer Antrieb, 10 kW (14 PS) 1128 Schneefräse, Benzin, 10 kW (14 PS) 1129 Rasentraktor, Schnittbreite 90 bis 120 cm, 9–15 kW (13–20 PS) 1140 Motor-Kleingeräte 1141 * Kettensäge, Schwert 0,4 m, Benzin, 2 kW (3 PS) 1142 * Kettensäge, Schwert 0,5 m, Benzin, 4 kW (5 PS)

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

Motorenoder Arbeitsleistung

Mittlerer Anschaffungspreis

2 6 kW 8 kW 10 kW

Fr. 3 8 100 10 000 14 500

Fr./h 4 15.50 17.00 20.00

10 kW 12 kW

7 400 7 300

17.00 16.00

2 kW

1 050

13.00

4 kW

1 750

20.00

Fr./AE 5

16.10/l Benz. 12.30/l Benz. 11.30/l Benz. 13.10/l Benz. 17.70/l Benz. 10.90/l Benz.

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

AE 8 150 h 200 h 250 h

10 0.25 0.10 0.10

11 12 12 12

AE 12 4 000 h 4 000 h 4 000 h

Fr./Jahr 19 1 136 1 499 1 946

Fr./AE 23 6.47/h 7.96/h 10.10/h

120 h 150 h

0.25 0.25

12 12

4 000 h 4 000 h

804 810

8.32/h 9.31/h

50 h

0.00

10

1 500 h

136

8.96/h

60 h

0.00

10

1 500 h

222

14.26/h

70 h

0.00

10

1 500 h

265

16.79/h

60 h

0.00

10

1 500 h

302

14.05/h

60 h

0.00

10

1 000 h

200

7.94/h

100 h

0.00

10

1 500 h

274

10.66/h

50 h

0.00

10

800 h

156

10.61/h

40 h 175 h

0.00 0.00

12 8

800 h 4 000 h

131 463

9.76/h 11.17/h

5 kW

2 100

23.00

2 m3/h

2 400

21.00

Motorsense, Benzin, 2 kW (3 PS)

2 kW

1 400

12.50

1146

Forstfreischneider, Benzin, 3 kW (4 PS)

3 kW

2 000

14.50

1147

Rückensprühgerät, 12 l, Benzinmotor, 2 kW (3 PS) Blasgerät, Rucksackbläser, 3 kW (4 PS) Pflanzlochbohrer, Benzin, 4 kW (5 PS) Geländefahrzeuge und Viehtransporter

2 kW

1 100

15.00

3 kW 4 kW

1 100 2 800

14.50 15.00

14 500

25.00

150 h

0.25

12

4 000 h

2 106

8.25/h

22 500

34.00

150 h

0.25

12

4 000 h

2 818

12.39/h

41 000 53 000 65 000

32.00 55.00 65.00

14 000 km 14 000 km 14 000 km

0.10 0.10 0.10

12 12 12

250 000 km 250 000 km 200 000 km

6 550 7 713 9 296

0.26/km 0.27/km 0.50/km

12 000

16.00

100 h

0.25

15

5 000 h

1 086

3.80/h

13 500

15.50

120 h

0.25

15

5 000 h

1 201

4.10/h

16 500

16.50

140 h

0.25

15

5 000 h

1 430

4.70/h

1 850 1 500 1 950 6 600 4 900 1 200 4 000 1 650

4.40 4.50 4.60 9.40 7.80 4.90 9.70 5.60

100 h 60 h 100 h 100 h 100 h 60 h 60 h 60 h

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 15 15 15 15 15 15

5 000 h 4 000 h 5 000 h 5 000 h 5 000 h 5 000 h 4 000 h 5 000 h

226 192 240 582 473 169 460 203

1.77/h 0.94/h 1.79/h 2.72/h 2.38/h 1.64/h 1.16/h 1.73/h

1 450 2 900 9 500 2 300 2 500 9 100 6 100 11 500

4.50 6.90 16.50 3.70 4.60 12.00 8.40 12.00

60 h 60 h 75 h 100 h 120 h 120 h 120 h 150 h

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 15 15 12 12 12 12

4 000 h 4 000 h 4 000 h 4 000 h 4 000 h 4 000 h 5 000 h 4 000 h

188 299 832 253 363 894 627 1 108

0.92/h 1.29/h 3.78/h 0.86/h 1.19/h 3.68/h 2.38/h 3.70/h

8 000

12.50

150 h

0.10

12

2 500 h

928

5.36/h

5 100 11 000 28 000

10.00 17.50 45.50

80 h 80 h 80 h

0.25 0.25 0.25

15 15 12

5 000 h 5 000 h 3 000 h

558 1 010 2 653

1.95/h 3.16/h 8.17/h

15 000 23 000

24.00 36.00

120 h 120 h

0.10 0.10

12 12

2 000 h 2 000 h

1 603 2 433

8.06/h 12.06/h

37 000 25 000

46.00 39.00

150 h 120 h

0.10 0.10

12 12

2 500 h 2 000 h

3 909 2 639

15.36/h 13.62/h

64 000 7 600 27 000 4 100

66.00 15.00 33.00 34.00

150 h 100 h 100 h 50 h

0.10 0.10 0.25 0.00

12 10 12 3

3 000 h 1 500 h 4 000 h 150 h

6 628 988 2 543 1 468

16.05/h 3.93/h 4.78/h 1.11/h

5 400

34.00

50 h

0.00

4

200 h

1 481

1.10/h

50 a/h 80 a/h

3 400 10 500

17.00 32.00

34.00/ha 40.00/ha

30 ha 50 ha

0.00 0.00

12 12

1 000 ha 1 500 ha

404 1 180

17.40/ha 12.60/ha

30 a/h

1 450

7.80

26.00/ha

15 ha

0.00

12

400 ha

189

11.04/ha

1143 * Kettensäge, Schwert 0,6 m, Benzin, 5 kW (7 PS) 1144

Rindenschälgerät mit Motorsäge, 4 kW

1145

1148 1149 1160 1161 1162 1163 1164 1165

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2030 2031 2032 2033 2034 2035 2036 2037 2038 2039 2050 2051 2052 2053 2070 2071 2072 2073 2074 2075 2076 2077 2078 2079 2100 2101 2102 2103

Gelände-Allzweckfahrzeug, Benzin, 10 kW (14 PS) Gelände-Allzweckfahrzeug, Benzin, 15 kW (20 PS) Geländewagen, Pickup Diesel, 125 kW (170 PS) Geländewagen, Diesel, 100 kW (136 PS) Viehtransporter, 3,5 t, Diesel, 84 kW (um 130 PS) 2. Zusatzgeräte für Motorfahrzeuge Frontlader und Anbaugeräte Frontlader, leicht, ohne Anbaugerät, bis 48 kW (65 PS) Frontlader, mittel, ohne Anbaugerät, 49–66 kW (66–90 PS) Frontlader, schwer, ohne Anbaugerät, über 66 kW (90 PS) Mistgabel zu Frontlader, 1,7 bis 2 m Transportgabel für Grossballen zu Frontlader Erdschaufel zu Frontlader, 1,9 bis 2,5 m Siloschneidzange zu Frontlader Krokodilzange zu Frontlader, 1,2 bis 2,2 m Ballenspiess zu Frontlader Klemmzange für Grossballen zu Frontlader Palettgabel zu Frontlader Geräte für Dreipunktanbau Transportgabel für Grossballen Grossballengreifer Verteilgerät zu Flachsilo Kippschaufel Hecklader mit Mistgabel Hecklader, hydraulisch Hubstapler, Heckanbau, 3 m Hubhöhe Hubstapler, Heckanbau, Kippgabel, Seitenschieber, 3 m Hubhöhe Planierschild zu Traktor Zusatzgeräte zu Transporter Ladebrücke (Metall) Kippbrücke (Metall) Aufbaukran zu Kippbrücke, Dreipunktanbau Geräte für Schneeräumung Schneepflug zu Traktor bis 41 kW (56 PS) Schneepflug zu Traktor von 41–88 kW (56–120 PS) Schneepflug zu Traktor ab 88 kW (120 PS) Schneeschleuder zu Traktor ab 41–80 kW (56–109 PS) Schneeschleuder zu Traktor ab 80 kW (109 PS) Salzstreuer, bis 600 l Tellerstreuer für Salz und Split, 1000–1400 l Schneeketten zu Traktor, vorne (Paar), Bereifung 12, 4–28 Schneeketten zu Traktor, hinten (Paar), Bereifung mind. 34" Zusatzgeräte zu Motoreinachser Mähwerk, 1,9 m Breitspurmähwerk, Doppelmesser, zu Motor– Einachser, 2–2,5 m Mähbalken, 1,2 m

40 km/h 60 km/h 50 km/h

8.40/l Benz.

0.80/km 0.91/km 1.30/km

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

1 2012  Schweizer Landtechnik

55


n ART-Bericht 747 Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 2104 2106 2107 2108 2109 2110 2111 2112 2113

1 Kommunal-Mähbalken, 1,2 m Bandrechen 180 cm Bandeingrasvorrichtung, 1,9 m Einachsanhänger, 500 kg Nutzlast Triebachsanhänger, 1000 kg Nutzlast Bodenfräse Schneepflug, 1,3 m Schneefräse, 0,5–0,65 m Schneefräse, 1 m

Motorenoder Arbeitsleistung

2 30 a/h 50 a/h

Mittlerer Anschaffungspreis

Fr. 3 1 500 5 600 3 500 2 900 5 400 2 200 1 800 3 200 7 100

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert Fr./h 4 8.00 16.50 6.10 7.90 9.00 10.10 14.50

Fr./AE 5 27.00/ha 33.00/ha 36.00/ha 94.00/ha

3. Transport (* Stundenansätze können auch für Fuderansätze verwendet werden) 3000 * Transportanhänger (Angaben in Nutzlast) 3001 Anh. 1-achsig, 6 t 1 Fu/h 7 300 24.00* 3.90/t 3002 Anh. 1-achsig, 7 t, hydraulisch kippbar 1 Fu/h 16 500 42.00* 6.00/t 3003 Anh. 2-achsig, 5 t 1 Fu/h 12 000 38.00* 7.60/t 3004 Anh. 2-achsig, 5 t, hydraulisch kippbar 1 Fu/h 16 500 49.00* 9.80/t 3005 Anh. 2-achsig, 8 t 1 Fu/h 14 500 43.00* 5.40/t 3006 Anh. 2-achsig, 8 t, hydraulisch kippbar 1 Fu/h 20 500 57.00* 7.20/t 3007 Anh. 2-achsig, 10 t 1 Fu/h 19 000 49.00* 4.90/t 3008 Anh. 2-achsig, 10 t, hydraulisch kippbar 1 Fu/h 24 000 56.00* 5.60/t 3009 Anh. 2-achsig, über 10 t, hydraulisch kippbar 1 Fu/h 31 000 61.00* 4.10/t 3010 Anh. tandem, 2-achsig, 10 t, hydraulisch 1 Fu/h 25 000 53.00* 5.30/t kippbar 3011 Anh. tandem, 2-achsig, 15 t, hydraulisch 1 Fu/h 36 000 61.00* 4.00/t kippbar 3012 Autoanhänger 1 Fu/h 3 100 19.00* 13.00/t 3013 Lenk-Triebachsanhänger an Traktor, ohne 3 Fu/h 38 000 22.00 Aufbau 3020 * Muldenkipper, Hakengeräte (Nutzlast) 3021 Anh. tandem, 2-achsig, 12 t, hydraulisch 1 Fu/h 34 000 48.00* 4.00/t kippbar 3022 Anh. tandem, 2-achsig, 15 t, hydraulisch 1 Fu/h 41 000 60.00* 4.00/t kippbar 3023 Anh. 3-achsig (Tridem), 20 t, hydraulisch kippbar 1 Fu/h 83 000 91.00* 4.60/t 1 Fu/h 48 000 31.00* 3.10/t 3024 Hakengerät mit Container, 12 m3, 12 t 3040 Viehtransport- und Tränkewagen 3041 Viehtransportwagen für zwei Kühe 1 Fu/h 10 100 14.50* 14.50/Fu 3042 Viehtransportwagen bis 7 Grossviehpl. 1 Fu/h 20 000 31.50* 31.50/Fu 3043 Viehtransportwagen bis 11 Grossviehpl. 1 Fu/h 29 500 45.00* 45.00/Fu 3044 Tränkewagen, 500 l 1 900 2.70/Tag 3045 Tränkewagen, 700 l 2 700 3.30/Tag 3046 Tränkewagen, 2000 l 4 500 5.00/Tag 4000 4001 4002 4003 4004 4005 4006 4007 4020 4021 4022 4023 4024 4025 4030 4031 4032 4033 4034 4035 4036 4038 4039 4040 4050 4053 4054 4055 4056 4057 4058 4059 4070 4071 4072 4073 4074 4075 4076 4077

4. Bodenbearbeitung Grubber, Tiefenlockerer und Spatenmaschinen Untergrundlockerer, Drainagepflug, schwere 35 a/h Ausführung, 70 cm Tiefe Tiefenlockerer 3 m 55 a/h Grubber, 2,2 m, 7 Zinken 110 a/h Grubber mit Nachläufer, 2,5 m 119 a/h Grubber mit Nachläufer, 3 m 140 a/h Spatenmaschine, 2 m 30 a/h Spatenmaschine, 3 m 45 a/h Pflüge Pflug 2-scharig 32 a/h Pflug 3-scharig 47 a/h Pflug 4-scharig 62 a/h Pflug 5-scharig 78 a/h Pflug 6-scharig 93 a/h Eggen gezogen ohne Antrieb Scheibenegge gezogen, 2,5 m 121 a/h Scheibenegge gezogen, 3 m 142 a/h Scheibenegge, gezogen, 4 m 192 a/h Kurzscheibenegge mit Nachwalze, 3 m 95 a/h Kurzscheibenegge mit Nachwalze, 4 m 125 a/h Spatenrollegge, 2,5 m 150 a/h Federzinkenegge mit Krümler, 3 m 158 a/h Federzinkenegge mit Krümler, aufklappbar, 4 m 212 a/h Federzinkenegge mit Krümler, aufklappbar, 6 m 307 a/h Eggen mit Antrieb Bodenfräse mit Stabkrümler, 2,1 m 65 a/h Bodenfräse mit Stabkrümler, 2,5 m 76 a/h Kreiselegge mit Packerwalze, 2,5 m 92 a/h Kreiselegge mit Packerwalze, 3 m 109 a/h Kreiselegge mit Packerwalze, 4 m 140 a/h Zinkenrotor mit Packerwalze, 2,5 m 92 a/h Zinkenrotor mit Packerwalze, 3 m 109 a/h Walzen Glattwalze, 2,5 m 156 a/h Glattwalze, 3 m 184 a/h Glattwalze, 5 m 303 a/h Rauwalze, 2,5 m, einteilig, Dreipunktanbau 156 a/h Rauwalze, 3 m, einteilig, Dreipunktanbau 184 a/h Rauwalze, 6 m, dreiteilig, gezogen 365 a/h Rauwalze, 8 m, dreiteilig, gezogen 492 a/h

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

AE 8 15 ha 35 ha 20 ha 100 h 150 h 5 ha 40 h 60 h 100 h

10 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

11 12 12 12 12 12 15 12 12 12

AE 12 400 ha 800 ha 400 ha 4 000 h 4 000 h 150 ha 1 000 h 2 000 h 2 000 h

Fr./Jahr 19 195 700 428 406 728 246 240 368 811

Fr./AE 23 11.23/ha 9.80/ha 11.55/ha 1.44/h 2.28/h 36.00/ha 2.30/h 3.00/h 4.95/h

300 t 350 t 200 t 200 t 350 t 350 t 500 t 550 t 1 000 t 600 t

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

18 18 18 18 18 18 18 18 18 18

21 000 t 30 000 t 25 000 t 25 000 t 35 000 t 35 000 t 40 000 t 40 000 t 60 000 t 40 000 t

876 1 503 1 231 1 538 1 457 1 866 1 820 2 161 2 638 2 166

0.66/t 1.13/t 0.79/t 1.26/t 0.73/t 1.17/t 0.79/t 1.19/t 1.09/t 1.22/t

1 200 t

0.25

18

60 000 t

2 993

1.19/t

50 t 250 h

0.25 0.25

15 15

2 000 t 10 000 h

528 3 972

1.24/t 4.44/h

1 000 t

0.25

18

60 000 t

2 822

0.85/t

1 200 t

0.25

18

75 000 t

3 362

0.83/t

2 000 t 2 500 t

0.25 0.10

18 18

100 000 t 60 000 t

6 414 4 341

0.94/t 1.10/t

100 h 100 h 100 h 180 Tage 180 Tage 180 Tage

0.25 0.10 0.10 0.25 0.25 0.25

15 15 15 15 15 15

3 000 h 2 500 h 2 500 h 5 000 Tage 5 000 Tage 5 000 Tage

990 2 192 3 141 271 347 554

3.29/h 6.53/h 9.19/h 0.94/Tag 1.10/Tag 1.46/Tag

5 100

12.00

34.00/ha

20 ha

0.25

12

800 ha

510

5.66/ha

15 500 6 400 8 900 11 500 21 500 34 000

53.00 29.00 42.00 48.00 54.00 78.00

96.00/ha 27.00/ha 35.00/ha 34.00/ha 180.00/ha 170.00/ha

25 ha 40 ha 40 ha 50 ha 15 ha 25 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

12 12 12 12 12 12

900 ha 1 600 ha 1 600 ha 2 200 ha 800 ha 1 200 ha

1 604 731 995 1 283 2 019 3 180

22.82/ha 6.00/ha 7.25/ha 5.58/ha 29.68/ha 31.13/ha

11 300 19 000 28 000 39 000 51 000

35.00 55.00 76.00 105.00 137.00

108.00/ha 118.00/ha 123.00/ha 134.00/ha 147.00/ha

20 ha 30 ha 40 ha 50 ha 60 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

12 12 12 12 12

500 ha 800 ha 1 100 ha 1 400 ha 1 700 ha

1 153 1 929 2 772 3 877 5 225

40.90/ha 42.63/ha 42.85/ha 44.59/ha 46.40/ha

12 000 22 500 38 000 23 000 42 000 9 300 8 100 12 500 20 000

84.00 106.00 179.00 108.00 179.00 79.00 74.00 98.00 153.00

70.00/ha 75.00/ha 93.00/ha 114.00/ha 143.00/ha 53.00/ha 47.00/ha 46.00/ha 50.00/ha

20 ha 35 ha 45 ha 25 ha 35 ha 25 ha 25 ha 35 ha 50 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 15 12 12 15 15 15 15

1 800 ha 2 200 ha 3 000 ha 2 000 ha 2 800 ha 1 000 ha 1 200 ha 1 600 ha 2 400 ha

1 107 1 966 3 215 2 271 4 004 935 865 1 152 1 803

8.07/ha 11.63/ha 13.37/ha 12.90/ha 15.93/ha 10.70/ha 8.15/ha 9.21/ha 9.27/ha

8 500 12 500 12 500 17 000 30 000 15 500 18 000

60.00 79.00 75.00 99.00 164.00 89.00 103.00

93.00/ha 104.00/ha 81.00/ha 90.00/ha 117.00/ha 97.00/ha 95.00/ha

15 ha 20 ha 25 ha 30 ha 40 ha 25 ha 30 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

10 10 10 10 10 10 10

600 ha 700 ha 800 ha 1 000 ha 1 400 ha 1 200 ha 1 400 ha

968 1 409 1 381 1 873 3 283 1 741 2 037

19.80/ha 24.23/ha 18.43/ha 19.80/ha 24.23/ha 18.30/ha 18.23/ha

4 100 4 700 11 000 4 100 4 800 15 500 25 000

25.00 28.00 80.00 36.00 39.00 119.00 185.00

16.00/ha 15.50/ha 27.00/ha 23.00/ha 21.00/ha 33.00/ha 38.00/ha

30 ha 35 ha 50 ha 20 ha 25 ha 50 ha 65 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

20 20 20 20 20 20 20

2 500 ha 3 000 ha 5 000 ha 1 500 ha 1 800 ha 3 600 ha 4 800 ha

367 413 1 117 367 419 1 321 1 971

2.22/ha 2.18/ha 1.80/ha 2.77/ha 2.73/ha 3.28/ha 3.83/ha

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

56

1 2012  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 747 n Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 4090 4091 4092 4093 4094 4095

1 übrige Geräte für Bodenbearbeitung Furchenpacker zu Mehrscharpflug, 1,3 m Huckepack-Grundausrüstung Frontpacker, 1,5 m Steinsammler mit Verladeband, 1,5 m Steinbrecher, 1,7–2,2 m

5000 5001 5002 5003 5004 5005 5010 5011 5012 5013 5014 5020 5021 5022 5023 5024 5030 5031 5032 5040 5041 5042 5043 5044 5045 5046 5060 5061 5062 5063 5065 5066 5080 5081 5082 5083 5090 5091 5092 5094 5100 5101 5102 5104 5106 5107 5120 5121 5122 5123 5124 5130 5131 5132 5133 5134 5140 5141 5142 5143 5144 5145 5146 5147 5150 5151 5152 5153 5154 5156

* * * * *

*

5. Saat, Pflege und Pflanzenschutz konventionelle Sämaschinen Sämaschine mit Fahrgassenschaltung, 2,5 m Sämaschine mit Fahrgassenschaltung, 3 m Sämaschine mit Fahrgassenschaltung, 4 m Aufbausämaschine, pneumatisch, 3 m Direktsämaschine, 3 m Sämaschinen für Grünland Grassämaschine, mechanisch, 3 m Grassämaschine, pneumatisch mit Walze, 3 m Grünland–Erneuerungsgerät, 2,5 m Grünland–Erneuerungsgerät, 3 m Einzelkornsämaschinen für Mais Einzelkornsämaschine, 4-reihig Einzelkornsämaschine, 6-reihig Einzelkornsämaschine, 8-reihig Streifenfräse für Maissaat, 4-reihig Einzelkornsämaschinen für Rüben Einzelkornsämaschine für Rüben, 6-reihig Einzelkornsämaschine für Rüben, 12-reihig Kartoffellege- und Pflanzsetzmaschinen Kartoffellegemaschine, 2-reihig Kartoffellegemaschine, 4-reihig Kartoffellegemaschine, automatisch, 2-reihig Kartoffellegemaschine, automatisch, 4-reihig Pflanzensetzmaschine, 2-reihig Tabaksetzmaschine, 2-reihig Bestellkombinationen und Zusatzgeräte Bestellkombinationen: Flügelschar + Zapfwellenegge +Sämaschine, 2,5 m Flügelschar + Zapfwellenegge + Sämaschine, 3m Vorbaugrubber + Streifenfräse, 4-reihig + Einzelkornsämaschine für Mais, 4-reihig + Düngerstreuer + Bandspritze, mit Huckepack Aufbau-Bandspritze, 400 l, 4-6-reihig Aufbau-Granulatstreuer, 4-6-reihig Hackstriegel Hackstriegel, 6 m hydraulisch, 9 m hydraulisch, 12 m Pflegegeräte für Mais Scharhackgerät für Mais, 4-reihig Sternhackgerät für Mais, 4-reihig Reihenmulchgerät für Mais, 75 cm, 4-reihig Pflegegeräte für Kartoffeln Kartoffelhack- und -häufelgerät, 4-reihig Dammformer für Kartoffeln, 4-reihig Dammfräse für Kartoffeln, 4-reihig Beetformer für Kartoffeln, 4-reihig Separator für Kartoffeln, 2-reihig Pflegegeräte für Rüben Rübenhackgerät, 6-reihig Sternhackgerät mit Vorschar für Rüben, 6-reihig Bürstenhackgerät, 5-reihig Reihenhackfräse, 50 cm, 5-reihig Pflegegeräte für Wiesen und Weiden Wiesenkamm bzw. Wiesenegge, 3 m Wiesenkamm bzw. Wiesenegge, aufklappbar, 4 m Wiesenkamm, bzw. Wiesenegge, aufklappbar, 6m Mäusevergasungsapparat, Benzin, 2 kW (3 PS) Mulchgeräte Schlegelmulcher Front od. Heck, 1,75–2 m Schlegelmulcher Front-/Heckanbau, 2,5 m Schlegelmulcher Front-/Heckanbau, 3 m Schlegelmulcher Front-/Heckanbau, 3,5 m Seitenmulcher, 1,55 m, mit Schwenkarm Seitenmulcher, 2 m, mit Schwenkarm Böschungsmäher mit Knickarm, 3-Punkt Pflanzenschutz Körnerstreuer Anbaufeldspritze, 9 m Balken, 500 l Fass Anbaufeldspritze, 12 m Balken, 600 l Fass Anbaufeldspritze, 15 m Balken, 800 l Fass Anbaufeldspritze, 21 m Balken, 800 l Fass

Motorenoder Arbeitsleistung

Mittlerer Anschaffungspreis

2

Fr. 3

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

Fr./h 4

Fr./AE 5

AE 8

10

11

AE 12

Fr./Jahr 19

Fr./AE 23

20 a/h 20 a/h

8 000 3 100 5 900 36 000 72 000

60.00 123.00

48.00/ha 15.00/ha 29.00/ha 300.00/ha 620.00/ha

25 ha 25 ha 30 ha 20 ha 20 ha

0.25 0.25 0.25 0.10 0.10

12 12 15 15 15

800 ha 1 200 ha 900 ha 500 ha 500 ha

810 276 542 3 430 6 259

11.40/ha 2.58/ha 7.96/ha 100.60/ha 246.20/ha

140 a/h 164 a/h 220 a/h 160 a/h 200 a/h

11 500 13 000 27 000 27 000 68 000

68.00 79.00 135.00 100.00 152.00

49.00/ha 48.00/ha 61.00/ha 62.00/ha 76.00/ha

30 ha 35 ha 50 ha 50 ha 150 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.10

15 15 15 15 12

900 ha 1 000 ha 1 800 ha 2 200 ha 3 000 ha

1 020 1 156 2 325 2 332 7 242

10.47/ha 10.60/ha 9.36/ha 10.16/ha 20.93/ha

164 a/h 164 a/h 140 a/h 164 a/h

5 800 10 400 11 500 13 500

68.00 70.00 75.00 87.00

41.00/ha 43.00/ha 53.00/ha 53.00/ha

20 ha 30 ha 30 ha 35 ha

0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 15 15

1 300 ha 1 300 ha 1 500 ha 1 800 ha

605 908 1 139 1 327

7.26/ha 8.40/ha 10.47/ha 10.30/ha

115 a/h 170 a/h 225 a/h 50 a/h

22 000 35 000 47 000 29 000

90.00 106.00 139.00 46.00

78.00/ha 62.00/ha 62.00/ha 90.00/ha

40 ha 80 ha 120 ha 60 ha

0.25 0.25 0.10 0.10

12 12 12 12

1 000 ha 1 700 ha 2 100 ha 1 000 ha

2 119 3 311 4 910 3 072

17.86/ha 15.15/ha 15.29/ha 31.80/ha

104 a/h 203 a/h

24 000 53 000

98.00 191.00

94.00/ha 94.00/ha

40 ha 80 ha

0.10 0.10

12 12

800 ha 1 600 ha

2 589 5 555

20.60/ha 16.05/ha

20 a/h 30 a/h 40 a/h 60 a/h

19.00 27.00 89.00 119.00

10 a/h

5 200 9 100 14 500 26 000 6 700 6 900

20.00

94.00/ha 90.00/ha 220.00/ha 200.00/ha 87.00/ha 200.00/ha

8 ha 15 ha 8 ha 16 ha 10 ha 4 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 15 15 15 15

250 ha 400 ha 250 ha 500 ha 300 ha 200 ha

489 850 1 193 2 150 611 626

24.40/ha 25.38/ha 53.40/ha 46.28/ha 18.17/ha 24.25/ha

65 a/h

37 000

73.00

110.00/ha

60 ha

0.10

12

1 100 ha

3 944

36.44/ha

75 a/h

45 000

90.00

120.00/ha

70 ha

0.10

12

1 200 ha

4 774

40.30/ha

50 a/h

57 000

83.00

170.00/ha

80 ha

0.00

12

1 000 ha

6 369

71.20/ha

28.00/ha 22.00/ha

25 ha 25 ha

0.25 0.10

12 12

600 ha 500 ha

400 308

9.70/ha 7.76/ha

4 100 3 100 395 a/h 556 a/h 718 a/h

7 800 12 000 17 500

87.00 121.00 177.00

22.00/ha 22.00/ha 25.00/ha

50 ha 75 ha 90 ha

0.25 0.25 0.25

15 15 15

2 000 ha 3 000 ha 4 000 ha

821 1 198 1 654

3.68/ha 3.76/ha 4.06/ha

125 a/h 140 a/h 125 a/h

6 300 11 500 28 000

43.00 70.00 87.00

34.00/ha 50.00/ha 70.00/ha

40 ha 40 ha 80 ha

0.10 0.10 0.10

15 15 12

900 ha 900 ha 1 200 ha

693 1 202 2 986

14.00/ha 15.58/ha 26.13/ha

80 a/h 65 a/h 65 a/h 70 a/h 30 a/h

8 800 13 500 25 000 11 000 91 000

39.00 53.00 113.00 42.00 138.00

48.00/ha 82.00/ha 170.00/ha 60.00/ha 460.00/ha

35 ha 20 ha 20 ha 20 ha 20 ha

0.10 0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 15 15 15

700 ha 1 200 ha 600 ha 2 000 ha 2 000 ha

939 1 215 2 095 961 7 396

17.06/ha 14.05/ha 52.80/ha 6.90/ha 46.90/ha

100 a/h 100 a/h 80 a/h 80 a/h

8 200 11 700 12 000 11 000

53.00 59.00 88.00 59.00

53.00/ha 59.00/ha 110.00/ha 74.00/ha

30 ha 30 ha 25 ha 25 ha

0.10 0.25 0.25 0.10

15 15 15 15

600 ha 900 ha 800 ha 600 ha

902 1 126 1 142 1 096

17.93/ha 15.80/ha 54.38/ha 23.50/ha

142 a/h 191 a/h

2 800 3 600

22.00 25.00

16.00/ha 12.00/ha

40 ha 60 ha

0.10 0.10

15 15

1 000 ha 1 400 ha

418 528

3.64/ha 2.99/ha

14.00/ha

80 ha

0.10

15

2 000 ha

765

3.10/ha

80 h

0.25

10

4 000 h

318

9.21/h

278 a/h

6 000

39.00

2 kW

2 100

14.50

52 a/h 87 a/h 102 a/h 115 a/h

7 500 12 100 14 100 18 000 12 000 14 000 36 000

12.00 32.00 44.00 62.00 19.00 22.00 40.00

23.00/ha 36.00/ha 43.00/ha 54.00/ha

50 ha 50 ha 50 ha 50 ha 100 h 100 h 150 h

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

12 12 12 12 12 12 10

1 600 ha 1 600 ha 1 600 ha 1 600 ha 3 000 h 3 000 h 3 000 h

759 1 210 1 437 1 826 1 173 1 393 3 857

6.09/ha 8.96/ha 10.21/ha 12.65/ha 5.40/h 6.07/h 11.00/h

200 a/h 240 a/h 253 a/h 358 a/h 402 a/h

1 400 10 000 13 600 21 500 41 000

30.00 79.00 82.00 97.00 95.00

14.00/ha 33.00/ha 32.00/ha 27.00/ha 24.00/ha

15 ha 40 ha 50 ha 100 ha 250 ha

0.25 0.25 0.25 0.25 0.10

12 15 15 15 15

2 000 ha 1 500 ha 3 000 ha 4 000 ha 5 000 ha

153 870 1 145 1 764 3 663

3.36/ha 8.13/ha 6.43/ha 7.10/ha 6.80/ha

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

1 2012  Schweizer Landtechnik

57


n ART-Bericht 747 Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 1 5157 Anhängefeldspritze, 18 m Balken, 2000 l Fass 5158 Anhängefeldspritze, 24 m Balken, 2500 l Fass 5159 Selbstfahrende Motorspritze, 15 m Balken,1500–2000 l Fass, Diesel, 50 kW (68 PS) 6. Düngung und Kompostierung 6000 Düngerstreuer (Mineraldünger) 6001 Einkasten-Düngerstreuer, 2,5 m 6002 Reihendüngerstreuer zu Hackgerät 6003 Schleuderstreuer, bis 500 l 6004 Schleuderstreuer, 500 bis 1000 l 6005 Schleuderstreuer, über 1000 l, mit Bordcomputer 6006 Reihenstreugerät zu Schleuderstreuer 6020 * Miststreuer 6021 #Aufbau-Seitenstreuer zu Transp., 2,5 m3 6022 Aufbau-Seitenstreuer zu Transp., 3,5 m3 6023 #Aufbau-Seitenstreuer zu Transp., 4,5 m3 6024 #Miststreuer m. Seitenstreuwerk, um 5 m3 6025 #Miststreuer m. Seitenstreuwerk, um 7 m3 6026 Miststreuer m. Walzenstreuwerk, um 8 m3 6027 #Mulden-Miststreuer, um 10 m3 6028 Mulden-Miststreuer, um 12 m3 6029 #Universalstreuer, um 14 m3 6030 Universalstreuer, um 16 m3 6031 #Universalstreuer, um 21 m3 6040 Mistkran (Hydrauliklader) 6041 Hydrauliklader, Dreipunktanbau, Zapfwellenantrieb 6042 Hydrauliklader, Elektromotor, 5,5 kW (7,5 PS) 6043 Hydrauliklader mit Zapfwellenantrieb 6050 Vakuumfässer 6051 Aufbau-Vakuumfass zu Transp., 2000 l 6052 Vakuumfass, 3000 l 6053 Vakuumfass, 4000 l 6054 Vakuumfass, 5000 l 6055 Vakuumfass, 6000 l 6056 Vakuumfass, 8000 l 6057 Vakuumfass, 10 000 l 6058 Vakuumfass, 12 000 l 6059 Pumpe als Zusatzausrüstung 6070 Pumpfässer 6080 Aufbau-Pumpfass zu Transp., 2000 l 6081 #Aufbau-Pumpfass zu Transp., 3000 l 6082 #Aufbau-Pumpfass zu Transp., 3500 l 6072 Pumpfass, 3000 l 6073 Pumpfass, 4000 l 6074 Pumpfass, 5000 l 6075 Pumpfass, 6000 l 6076 Pumpfass, 8000 l 6077 Pumpfass, 10 000 l 6078 Pumpfass, 12 000 l 6090 Fass mit Schleppschlauchverteiler 6091 9-m-Schleppschlauchverteiler + 5000-l-Fass 6092 12-m-Schleppschlauchverteiler + 6000-l-Fass 6093 12-m-Schleppschlauchverteiler + 8000-l-Fass 6094 12-m-Schleppschlauchverteiler + 10 000-l-Fass 6095 12-m-Schleppschlauchverteiler + 12 000-l-Fass 6100 Güllepumpen, Güllemixer und Separatoren 6101 Füllhilfe zum Fassfüllen, ohne Motor 6103 Tauchpumpe fahrbar, Elektromotor, 9 kW (12 PS) 6105 Einkolbenpumpe, doppelwirkend, inkl. EltroMotor + Agropilot 6107 Zweikolbenpumpe, doppelwirkend, inkl. EltroMotor + Agropilot 6108 Dreikolbenpumpe, einfachwirkend, inkl. EltroMotor + Agropilot 6109 Drehkolbenpumpe, Zapfwellenantrieb 6117 Drehkolbenpumpe, Elektromotor 15 kW/61 m3/h 6110 Schneckenpumpe, Elektromotor, 15 kW (20 PS) 6111 Schneckenpumpe, Zapfwellenantrieb, zweistufig 6113 Güllenmixer, Elektromotor, 7 kW (10 PS) 6114 Güllenmixer, Zapfwellenantrieb, 4-6 m 6115 Schiffschraubenrührwerk, Elektromotor, 7,5 kW (10 PS) 6116 Separator mit Dickstoffpumpe, Elektromotoren, 8 kW (11 PS) 6130 Geräte für Gülleverschlauchung 6131 Güllenwerfer, Dreipunktanbau, Handbedienung 6132 Güllenverteiler, Dreipunktanbau, mechanisch automatisch 6133 Güllenverteiler, Dreipunktanbau, elektronisch automatisch

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

Motorenoder Arbeitsleistung

Mittlerer Anschaffungspreis

2 323 a/h 412 a/h 360 a/h

Fr. 3 40 000 61 000 99 000

Fr./h 4 121.00 128.00 258.00

Fr./AE 5 37.00/ha 31.00/ha 72.00/ha

AE 8 150 ha 300 ha 250 ha

80 a/h 100 a/h 110 a/h 120 a/h

3 900 2 700 4 400 6 200 18 500 3 500

8.50 9.00 11.50 26.00

14.00/ha 10.50/ha 9.00/ha 10.50/ha 21.00/ha 18.00/ha

2.8 Fu/h 2.4 Fu/h 2.3 Fu/h 2.1 Fu/h 1.7 Fu/h 1.6 Fu/h 1.4 Fu/h 1.3 Fu/h 1.1 Fu/h 1.0 Fu/h 0.8 Fu/h

14 500 18 000 22 000 27 000 34 000 21 000 34 000 44 000 69 000 74 000 99 000

79.00 80.00 75.00 73.00 59.00 39.00 29.00 34.00 31.00 30.00 28.00

13 m3/h

15 000

13 m3/h 13 m3/h

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

10 0.10 0.00 0.10

11 15 15 12

AE 12 3 000 ha 5 000 ha 4 000 ha

Fr./Jahr 19 3 614 6 107 11 056

Fr./AE 23 9.88/ha 7.98/ha 20.98/ha

60 ha 40 ha 80 ha 100 ha 120 ha 30 ha

0.10 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 12 12 12 12

1 500 ha 1 500 ha 2 000 ha 2 400 ha 3 600 ha 1 500 ha

441 207 462 671 1 843 424

5.40/ha 4.60/ha 2.50/ha 2.69/ha 3.97/ha 2.57/ha

28.00/Fu 33.00/Fu 32.00/Fu 35.00/Fu 35.00/Fu 24.00/Fu 20.00/Fu 26.00/Fu 28.00/Fu 30.00/Fu 35.00/Fu

80 Fu 80 Fu 100 Fu 120 Fu 150 Fu 150 Fu 300 Fu 300 Fu 350 Fu 400 Fu 450 Fu

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.10 0.10 0.25 0.10 0.10

10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10

3 000 Fu 3 000 Fu 3 000 Fu 3 000 Fu 3 000 Fu 3 500 Fu 4 000 Fu 4 000 Fu 6 000 Fu 6 000 Fu 6 000 Fu

1 689 2 051 2 457 3 140 3 878 2 622 4 632 5 958 7 662 9 215 12 166

4.47/Fu 4.70/Fu 4.97/Fu 5.30/Fu 5.77/Fu 4.70/Fu 3.10/Fu 3.60/Fu 3.70/Fu 3.87/Fu 4.70/Fu

33.00

2.50/m3

60 h

0.25

15

2 000 h

1 358

7.40/h

23 000 23 500

43.00 51.00

3.30/m3 3.90/m3

80 h 60 h

0.10 0.25

15 15

2 000 h 2 000 h

2 340 2 197

9.45/h 9.63/h

6 m3/h 15 m3/h 18 m3/h 20 m3/h 22 m3/h 26 m3/h 29 m3/h 31 m3/h 25 m3/h

11 000 16 000 17 500 21 000 23 000 32 000 43 000 46 000 4 400

14.00 38.00 38.00 38.00 36.00 40.00 44.00 42.00 14.00

2.30/m3 2.50/m3 2.10/m3 1.90/m3 1.60/m3 1.60/m3 1.50/m3 1.40/m3 0.60/m3

800 m3 1 000 m3 1 300 m3 1 700 m3 2 200 m3 3 000 m3 4 000 m3 4 800 m3 3 000 m3

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.10

12 12 12 12 12 12 12 12 12

28 000 m3 22 000 m3 30 000 m3 36 000 m3 50 000 m3 75 000 m3 95 000 m3 115 000 m3 50 000 m3

1 238 1 753 1 964 2 317 2 537 3 387 4 492 4 822 437

0.56/m3 0.55/m3 0.43/m3 0.40/m3 0.32/m3 0.28/m3 0.28/m3 0.25/m3 0.37/m3

6 m3/h 12 m3/h 15 m3/h 15 m3/h 18 m3/h 20 m3/h 22 m3/h 26 m3/h 29 m3/h 31 m3/h

19 000 22 000 22 500 21 500 24 000 29 000 30 000 41 000 49 000 59 000

23.00 43.00 52.00 56.00 54.00 55.00 49.00 48.00 51.00 54.00

3.90/m3 3.60/m3 3.50/m3 3.70/m3 3.00/m3 2.80/m3 2.20/m3 1.90/m3 1.80/m3 1.80/m3

800 m3 1 000 m3 1 200 m3 1 000 m3 1 300 m3 1 700 m3 2 200 m3 3 200 m3 4 000 m3 4 800 m3

0.25 0.25 0.10 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

12 12 12 12 12 12 12 12 12 12

24 000 m3 24 000 m3 24 000 m3 22 000 m3 30 000 m3 36 000 m3 50 000 m3 75 000 m3 95 000 m3 115 000 m3

1 950 2 238 2 531 2 243 2 542 3 029 3 160 4 188 5 026 5 979

1.07/m3 1.01/m3 1.03/m3 1.16/m3 0.78/m3 0.76/m3 0.57/m3 0.40/m3 0.37/m3 0.35/m3

20 m3/h 22 m3/h 26 m3/h 29 m3/h 31 m3/h

45 000 51 000 74 000 80 000 86 000

43.00 47.00 56.00 55.00 52.00

2.20/m3 2.10/m3 2.20/m3 1.90/m3 1.70/m3

3 500 m3 4 000 m3 5 500 m3 6 500 m3 8 000 m3

0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

12 12 12 12 12

50 000 m3 60 000 m3 80 000 m3 100 000 m3 120 000 m3

4 956 5 629 7 916 8 512 9 108

0.56/m3 0.52/m3 0.53/m3 0.46/m3 0.41/m3

8 hl/min

2 900 14 000

15.00 38.00

30 h 50 h

0.00 0.00

15 15

1 500 h 2 000 h

323 1 318

2.95/h 8.40/h

20 m3/h

15 000

38.00

1.90/m3

50 h

0.00

15

2 000 h

1 422

5.80/h

50 m /h

28 500

58.00

1.20/m

60 h

0.00

15

2 000 h

2 633

8.50/h

30 m /h

22 000

53.00

3

1.80/m

50 h

0.00

15

2 000 h

2 064

7.20/h

70 m3/h 60 m3/h

9 000 16 200

28.00 36.00

0.40/m3 0.60/m3

50 h 60 h

0.00 0.00

15 15

2 000 h 2 500 h

891 1 565

7.30/h 6.58/h

60 m3/h 60 m3/h

17 000 13 000 4 800 4 700 11 500

47.00 40.00 10.00 11.00 21.00

0.80/m3 0.70/m3

50 h 50 h 120 h 120 h 120 h

0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

15 15 12 12 12

2 000 h 2 000 h 2 000 h 2 000 h 2 000 h

1 657 1 299 650 773 1 419

9.90/h 10.60/h 3.80/h 3.75/h 7.15/h

12 m3/h

45 000

16.50

1.40/m3

700 h

0.00

12

10 000 h

4 946

8.15/h

60 m3/h 60 m3/h

2 600 3 700

18.00 24.00

0.30/m3 0.40/m3

2 200 m3 2 200 m3

0.10 0.10

12 12

35 000 m3 35 000 m3

328 438

0.12/m3 0.16/m3

60 m3/h

5 000

31.00

0.50/m3

2 200 m3

0.10

12

35 000 m3

567

0.21/m3

3

3

3

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

58

1 2012  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 747 n Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 6134 6135 6136 6150 6151 6152 6153 6154 6155 6156 6157 6159 6160 6170 6171 6177 6172 6173 6174 6175 6180 6181 6182 6183

1 Schleppschlauchverteiler, Dreipunktanbau, 9 m Schleppschlauchverteiler, Dreipunktanbau, 12 m Schleppschlauchverteiler, Dreipunktanbau, 15 m Rohre und Schläuche PVC-Schlauch, 100 m, ø 75 mm PVC-Schläuche auf Dreipunkthaspel, 300 m, ø 75 mm PVC-Schläuche auf Dreipunkthaspel, 600 m, ø 75 mm PVC-Schläuche auf Dreipunkthaspel, 300 m, ø 90 mm PVC-Schläuche auf Dreipunkthaspel, 600 m, ø 90 mm PE-Rohr, 100 m, ø 75 mm PE-Rohre, ø 75 mm, auf Trommelwagen, 300 m PE-Rohr, 100 m, ø 90 mm Güllenröhren, 100 m, ø 72 mm Beregnung Beregnungspumpe zu Traktor, 100-m-Rohr Beregnungspumpe elektrisch 22–30 kW (30–40 PS) Beregnungsanlage, 37 Regner, 600-m-Rohr Beregnungsmaschine klein, 170-m-Schlauch Beregnungsmaschine mittel, 350-m-Schlauch Beregnungsmaschine gross, 450-m-Schlauch Kompostierung Abfallschredder, Zapfwellenantrieb Abfallschredder mit Aufbaumotor, Diesel, 30 kW (41 PS) Kompostwendemaschine, Zapfwellenantrieb

Motorenoder Arbeitsleistung

Mittlerer Anschaffungspreis

2 60 m3/h 60 m3/h 60 m3/h

Fr. 3 17 500 20 000 23 000

25 m3/h 60 m3/h

Fr./h 4

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

Fr./AE 5 1.20/m3 1.20/m3 1.10/m3

AE 8 2 500 m3 3 200 m3 4 000 m3

10 0.10 0.10 0.10

11 12 12 12

AE 12 45 000 m3 50 000 m3 60 000 m3

Fr./Jahr 19 2 244 2 632 3 063

Fr./AE 23 0.20/m3 0.25/m3 0.24/m3

1 900 8 800

0.30/m3 0.80/m3

2 000 m3 2 400 m3

0.00 0.00

8 8

25 000 m3 35 000 m3

281 1 393

0.10/m3 0.17/m3

60 m3/h

15 500

1.30/m3

2 800 m3

0.00

8

35 000 m3

2 434

0.27/m3

90 m3/h

12 000

0.80/m3

3 200 m3

0.00

8

45 000 m3

1 881

0.18/m3

90 m3/h

21 000

1.20/m3

4 000 m3

0.00

8

45 000 m3

3 276

0.28/m3

1 300 14 500 2 200 1 500

3.00 26.00 4.30 6.50

80 h 80 h 80 h 50 h

0.00 0.00 0.00 0.25

15 15 15 15

2 000 h 2 000 h 2 000 h 2 000 h

117 1 517 197 206

1.26/h 5.03/h 1.48/h 1.78/h

7 700 20 000

5.20 7.20

200 h 250 h

0.25 0.25

15 20

10 000 h 10 000 h

652 1 343

1.43/h 1.16/h

14 500 8 800 27 000 40 500

9.60 7.60 15.00 18.00

200 h 200 h 250 h 300 h

0.25 0.25 0.25 0.25

15 12 12 12

10 000 h 10 000 h 10 000 h 10 000 h

1 312 986 2 711 4 046

2.13/h 2.02/h 2.75/h 3.02/h

30 kW

32 000 53 000

70.00 95.00

100 h 150 h

0.25 0.25

8 8

2 500 h 2 500 h

4 121 7 198

22.00/h 37.96/h

250 m/h

34 000

57.00

0.20/m

120 h

0.25

8

3 000 h

4 418

14.83/h

159 000 184 000 224 000 250 000 330 000 387 000

300.00 350.00 400.00 430.00 520.00 560.00

250.00/ha 260.00/ha 280.00/ha 270.00/ha 300.00/ha 300.00/ha

80 h 80 h 85 h 90 h 100 h 110 h

0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

12 12 12 12 12 12

2 800 h 2 800 h 2 800 h 2 800 h 2 800 h 2 800 h

17 257 19 896 23 900 26 582 34 562 40 263

57.06/h 69.45/h 79.60/h 99.94/h 124.12/h 144.21/h

27 000 33 000 43 000 48 000 58 000

65.00 77.00 92.00 108.00 121.00

54.00/ha 58.00/ha 64.00/ha 64.00/ha 64.00/ha

85 ha 95 ha 105 ha 115 ha 140 ha

0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

12 12 12 12 12

2 500 ha 2 800 ha 3 100 ha 3 700 ha 4 200 ha

3 118 3 763 4 806 5 331 6 360

12.40/ha 12.89/ha 12.54/ha 12.09/ha 12.50/ha

380.00/ha 410.00/ha 450.00/ha

60 ha 80 ha 80 ha

0.10 0.10 0.10

12 12 12

1 000 ha 1 300 ha 1 300 ha

12 672 18 756 19 949

135.46/ha 142.28/ha 160.99/ha

135.00 160.00 192.00 220.00 120.00 80.00

135.00/ha 160.00/ha 160.00/ha 160.00/ha 85.00/ha 55.00/ha

70 ha 70 ha 100 ha 130 ha 30 ha 30 ha

0.00 0.00 0.10 0.00 0.25 0.25

10 10 10 10 10 10

800 ha 800 ha 1 200 ha 1 500 ha 1 500 ha 1 500 ha

5 597 6 458 9 266 12 889 2 069 1 358

44.86/ha 51.86/ha 53.40/ha 48.53/ha 9.80/ha 6.53/ha

10 500 6 800 5 900 58 000 10 700

51.00

23.00/ha 12.00/ha 10.50/ha 39.00/ha 51.00/ha

100 ha 120 ha 120 ha 190 ha 40 ha

0.00 0.00 0.00 0.25 0.10

12 12 12 12 12

1 000 ha 1 600 ha 1 600 ha 10 000 ha 800 ha

1 117 723 627 5 806 1 197

9.80/ha 4.80/ha 4.35/ha 4.76/ha 16.18/ha

73 a/h 119 a/h 40 a/h

14 000 19 500 27 000

117.00 180.00 220.00

160.00/ha 150.00/ha 540.00/ha

12 ha 20 ha 30 ha

0.10 0.10 0.25

15 15 15

250 ha 400 ha 4 000 ha

1 315 1 856 2 220

38.28/ha 43.68/ha 415.37/ha

6 a/h 7 a/h

34 000 71 000

40.00 77.00

670.00/ha 1100.00/ha

8 ha 10 ha

0.25 0.25

12 12

170 ha 220 ha

3 376 6 865

188.00/ha 286.18/ha

8 a/h

88 000

88.00

1100.00/ha

12 ha

0.25

12

250 ha

8 441

309.60/ha

8 a/h

125 000

120.00

1500.00/ha

12 ha

0.25

12

250 ha

11 734

428.00/ha

15 a/h

179 000

195.00

1300.00/ha

20 ha

0.25

12

500 ha

16 806

386.00/ha

2 t/h 2 t/h 2 t/h 2 t/h 2 t/h

90 8 400 10 500 20 000 4 600 9 300

7.60 9.20 17.00 6.00 10.00

18.50/Jahr 3.80/t 4.60/t 8.60/t 3.00/t 5.10/t

400 t 400 t 400 t 400 t 300 t

0.00 0.10 0.10 0.10 0.10 0.25

6 12 12 12 12 12

7 000 t 7 000 t 7 000 t 7 000 t 7 000 t

17 905 1 163 2 177 541 912

1.16/t 1.31/t 2.36/t 1.36/t 1.62/t

50 m3/h 58 m3/h

7. Getreide-, Raps- und Körnermaisernte 7000 * Mähdrescher (ohne Schneidwerk) 7001 Mähdrescher (129 PS, 95 kW) bei 3,9–4,2 m 120 a/h 7002 Mähdrescher (170 PS, 125 kW) bei 4,2–4,8 m 133 a/h 7003 Mähdrescher (204 PS, 150 kW) bei 4,8–5,2 m 143 a/h 7004 Mähdrescher (238 PS, 175 kW) bei 5,2–6 m 162 a/h 7005 Mähdrescher (299 PS, 220 kW) bei 5,2–6 m 175 a/h 7006 Mähdrescher (350 PS, 257 kW) bei >6 m 189 a/h 7020 Schneidwerke mit Wagen 7021 Schneidwerk, 3,9–4,2 m (mit Wagen) 120 a/h 7022 Schneidwerk, 4,2–4,8 m (mit Wagen) 133 a/h 7023 Schneidwerk, 4,8–5,2 m (mit Wagen) 143 a/h 7024 Schneidwerk, 5,2–6 m (mit Wagen) 168 a/h 7025 Schneidwerk, > 6 m (mit Wagen) 189 a/h 7040 Maispflückdrescher und -pflückvorrichtungen 7041 Maispflückdrescher, 90 kW (122 PS), 3-reihig 70 a/h 7042 Maispflückdrescher, 110 kW (150 PS), 4-reihig 97 a/h 7043 Maispflückdrescher, 110 kW (150 PS), 4-reihig 97 a/h mit Unterbauhäcksler 7044 Pflückvorsatz 4-reihig, ohne Unterbauhäcksler 100 a/h 7045 Pflückvorsatz 4-reihig, mit Unterbauhäcksler 100 a/h 7046 Pflückvorsatz 6-reihig, mit Unterbauhäcksler 120 a/h 7047 * Pflückvorsatz 8-reihig, mit Unterbauhäcksler 140 a/h 7050 Rapsschneidvorsatz, 5,40 m 140 a/h 7051 Sonnenblumenvorsatz, 5,40 m 140 a/h 7060 Strohbearbeitung, Schroter und Umladewagen 7061 * Strohhäcksler zu Mähdrescher 7062 Spreuverteiler zu Mähdrescher 7063 Strohverteiler zu Mähdrescher 7064 Umladewagen für Mähdruschprodukte, bis 11 t 7065 Strohhäcksler, 2,5–2,8 m Dreipunktanbau 100 a/h 8. Kartoffel-, Tabak- und Rübenernte 8000 Krautschläger und Abflammgeräte 8001 Kartoffelkrautschläger, 1,8 m, 2-reihig 8002 Kartoffelkrautschläger, 3 m, 4-reihig 8003 * Abflammgerät für Kartoffeln, 3 m, 4-reihig 8010 Kartoffelroder und -vollernter 8011 Kartoffelvollernter, klein, Kippbunker, 1-reihig 8012 Kartoffelvollernter, mittel, Rollbodenbunker, 1-reihig 8013 * Kartoffelvollernter, gross, Rollbodenbunker, 1-reihig 8014 Kartoffelvollernter mit Vorsortierung, Rollböden und Zusatzbunker, 1-reihig 8015 Kartoffelvollernter mit Überladeband, 2-reihig 8030 Diverse Geräte für Kartoffelernte 8031 Paloxe 8032 Paloxenkippgerät 8033 Dosierbunker zu Kartoffelsortiermaschine 8034 Kartoffelsortiermaschine mit Verleseband 8035 Förderband zur Paloxenfüllung mit Fallsegel 8036 Absackwaage für Kartoffeln 8050 Tabakernter

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

114 000 170 000 182 000 43 000 50 000 78 000 102 000 17 000 10 000

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

1 2012  Schweizer Landtechnik

59


n ART-Bericht 747 Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 8051 * 8052 * 8060 8062 8063 8064 8065 8067 8069 8080 8081 8082

9000 9001 9002 9003 9010 9011 9012 9013 9014 9015 9016 9026 9017 9018 9019 9020 9021 9022 9023 9025 9040 * 9041 9042 9043 9044 9045 9046 9060 9061 9062 9063 9064 9065 9066 9080 9081 9082 9083 9084 9085 9086 9087 9088 9089 9090 9091 9092 9100 9101 9102 9103 9104 9105 9106 9107 9120 9121 9122 9123 9124 9125

*

*

* *

1 Tabakernter, 2-reihig, ohne Lift, Benzin, (12 PS) Tabakernter, 2-reihig, mit Lift, Benzin, (12 PS) Rübenernte Zuckerrübenvollernter, gross, mit Bunker, 1-reihig, ohne Blattbergung Zuckerrübenvollernter gezogen, 2-reihig, Zuckerrüben–Köpfroder gestossen, 6-reihig Ladebunker gezogen, bis 20 m3 Zuckerrübenvollernter, selbstfahrend, 6-reihig, 24 m3, Diesel, 265 kW (360 PS) Futterrübenvollernter gezogen, 1-reihig Rübenreinigungsgeräte Zuckerrüben-Reinigungsband Zuckerrüben-Ladegerät, selbstfahrend, Diesel, 160 kW (218 PS)

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

Motorenoder Arbeitsleistung

Mittlerer Anschaffungspreis

2 6 a/h 6 a/h

Fr. 3 18 500 47 000

Fr./h 4 25.00 29.00

Fr./AE 5 420.00/ha 490.00/ha

AE 8 6 ha* 12 ha*

20 a/h

61 000

86.00

430.00/ha

25 a/h 60 a/h 70 a/h 80 a/h

140 000 89 000 168 000 634 000

120.00 160.00 270.00 470.00

12 a/h

70 000

6 t/h 80 t/h

9. Raufutterernte (Gras und Silomais) Mähwerke und Bandrechen zu Zweiachsmäher Doppelmessermähwerk, 2,3 m 137 a/h Kreiselmähwerk, 2,2 m 137 a/h Bandrechen 130 a/h Mähwerke und Aufbereiter zu Traktoren Doppelmessermähwerk, 1,9 m 137 a/h Doppelmessermähwerk, Frontanbau, 2,5 m 180 a/h Kreiselmäher, Frontanbau, 2,5–3 m 200 a/h Kreiselmäher, 1,6–2 m 130 a/h Kreiselmäher, 2,1–2,6 m 172 a/h Mähkombination Front/Heck, 8 bis 10 m 603 a/h Mähaufbereiter, Frontanbau, 2,5–3 m 200 a/h Mähaufbereiter, Dreipunktanbau, 1,6–2 m 130 a/h Mähaufbereiter, Dreipunktanbau, 2,1–2,8 m 172 a/h Mähaufbereiter, gezogen, 2,5–3,1 m 201 a/h Mähkombination mit Aufbereiter, Front/Heck, 380 a/h 5–5,8 m Mähkombination mit Aufbereiter, Front/Heck, 603 a/h 8 bis 10 m Aufbereiter 2 m, Dreipunktanbau 120 a/h Intensivaufbereiter, Dreipunktanbau, 1,8 m 120 a/h Schlegelmäher, 1,5 m 70 a/h Zetten und Wenden Kreiselheuer, 3,5–4,5 m 280 a/h Kreiselheuer, 4,6–6 m 376 a/h Kreiselheuer, 6,1–7,5 m 469 a/h Kreiselheuer, 7,5–9 m 535 a/h Kreiselheuer, 9–13 m 674 a/h Schwadwender 100 a/h Schwaden Kreiselschwader, 2,8–3,3 m 139 a/h Kreiselschwader, 3,4–4,5 m 183 a/h Doppel-Kreiselschwader, Mittelablage, 5,5 bis 272 a/h 6,5 m Doppel-Kreiselschwader, Mittelablage, ab 6,5 m 287 a/h Doppel-Kreiselschwader, Seitenablage, 272 a/h 5,5–6,5 m Sternradrechen, 6,5–7,5 m 250 a/h Ladewagen 3 3.3 Fu/h Aufbau-Ladegerät zu Transp., 9,5 m DIN 3.0 Fu/h Aufbau-Ladegerät zu Transp., 13 m3 DIN 3 2.7 Fu/h Ladewagen mit Schneidvorrichtung, 15 m DIN 3 2.5 Fu/h Ladewagen mit Schneidvorrichtung, 20 m DIN 2.0 Fu/h Ladewagen mit Schneidvorrichtung, 25 m3 DIN 3 1.5 Fu/h Rotor-Ladewagen, 30 m DIN 3 1.2 Fu/h Rotor-Ladewagen, 35 m DIN 3 1.0 Fu/h Rotor-Ladewagen, 40 m DIN Kurzschnitt zu Ladewagen Dosierentladung zu Ladewagen 2 Fu/h Querförderband zu Ladewagen 2 Fu/h 3 4 Fu/h Mähladewagen, 8–12 m Häckselwagen, Abschiebewagen Häckselwagen mit Dosiereinrichtung, 25 m3 DIN 2.5 Fu/h Häckselwagen mit Dosiereinrichtung, 35 m3 DIN 1.8 Fu/h Häckselwagen mit Dosiereinrichtung, 45 m3 DIN 1.3 Fu/h Häcksel- bzw. Bunkeraufsatz zu Pneuwagen 1.5 Fu/h 2.5 Fu/h Abschiebewagen, 25 m3 DIN Abschiebewagen, 35 m3 DIN 1.8 Fu/h 1.3 Fu/h Abschiebewagen, 45 m3 DIN Pressen und Ballenerntegeräte Siloschlauchpresse mit Folie, ø 2,4 m 60 m3/h Hochdruckpresse (Kleinballen) 220 Ba/h 50 Rb/h Rundballenpresse klein, Schnurbindung, ø 0,5 m, 0,14 m3 25 Rb/h Rundballenpresse Festkammer, 1,4 m3 (Heu/ Stroh) 25 Rb/h Rundballenpresse Festk., Zusatzmesser, 1,4 m3 (Silo)

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

10 0.25 0.25

11 15 15

AE 12 500 ha 500 ha

Fr./Jahr 19 1 849 4 030

Fr./AE 23 75.69/ha 113.89/ha

30 ha

0.10

12

600 ha

6 702

164.00/ha

480.00/ha 260.00/ha 390.00/ha 590.00/ha

70 ha 80 ha 80 ha 200 ha

0.10 0.10 0.10 0.10

10 10 10 10

1 000 ha 1 400 ha 1 400 ha 5 000 ha

16 774 10 646 20 145 74 689

196.00/ha 104.68/ha 105.32/ha 161.63/ha

103.00

860.00/ha

12 ha

0.10

12

300 ha

7 562

154.00/ha

25 000 573 000

34.20 290.00

5.70/t 3.60/t

600 t 400 h

0.25 0.00

12 12

20 000 t 5 000 h

2 323 63 221

1.28/t 101.54/h

7 400 11 200 7 600

75.00 41.00 25.00

55.00/ha 30.00/ha 19.00/ha

30 ha 70 ha 70 ha

0.25 0.10 0.25

10 10 12

800 ha 1 000 ha 1 500 ha

849 1 372 781

21.40/ha 8.12/ha 5.84/ha

6 800 11 000 15 500 9 100 12 000 63 000 26 500 12 500 17 000 33 000 45 000

49.00 50.00 64.00 47.00 55.00 247.00 92.00 53.00 69.00 113.00 182.00

36.00/ha 28.00/ha 32.00/ha 36.00/ha 32.00/ha 41.00/ha 46.00/ha 41.00/ha 40.00/ha 56.00/ha 48.00/ha

50 ha 80 ha 100 ha 60 ha 85 ha 300 ha 100 ha 60 ha 90 ha 100 ha 180 ha

0.25 0.25 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10

1 200 ha 2 000 ha 1 200 ha 800 ha 1 200 ha 4 000 ha 1 200 ha 800 ha 1 200 ha 1 500 ha 2 800 ha

753 1 215 1 892 1 188 1 555 8 194 3 151 1 584 2 246 4 097 5 582

17.97/ha 10.55/ha 10.44/ha 12.78/ha 10.40/ha 10.01/ha 10.23/ha 10.78/ha 11.32/ha 10.20/ha 12.65/ha

79 000

300.00

50.00/ha

300 ha

0.10

10

4 000 ha

9 878

12.41/ha

7 500 12 500 7 000

25.00 36.00 27.00

21.00/ha 30.00/ha 39.00/ha

80 ha 80 ha 40 ha

0.10 0.10 0.10

12 12 10

1 200 ha 1 200 ha 600 ha

886 1 390 1 004

7.65/ha 9.73/ha 10.73/ha

9 200 11 000 16 500 22 000 33 000 13 000

45.00 53.00 75.00 91.00 135.00 20.00

16.00/ha 14.00/ha 16.00/ha 17.00/ha 20.00/ha 20.00/ha

120 ha 160 ha 200 ha 240 ha 300 ha 100 ha

0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.25

12 12 12 12 12 12

1 600 ha 2 100 ha 2 600 ha 3 000 ha 3 600 ha 4 000 ha

1 202 1 471 2 084 2 689 3 908 1 577

4.28/ha 3.55/ha 4.11/ha 4.23/ha 5.14/ha 2.56/ha

6 300 9 600 23 000

21.00 29.00 60.00

15.00/ha 16.00/ha 22.00/ha

80 ha 100 ha 160 ha

0.25 0.25 0.25

12 12 12

1 800 ha 2 400 ha 3 600 ha

792 1 099 2 509

3.50/ha 3.80/ha 4.53/ha

30 000 29 000

72.00 73.00

25.00/ha 27.00/ha

180 ha 160 ha

0.25 0.25

12 12

4 500 ha 3 600 ha

3 279 3 043

4.70/ha 5.53/ha

15 500

35.00

14.00/ha

180 ha

0.25

12

4 500 ha

1 905

2.42/ha

30 000 38 000 26 000 36 000 46 000 80 000 114 000 129 000 3 700 7 400 6 600 22 000

56.00 96.00 68.00 63.00 62.00 74.00 80.00 73.00 12.00 14.00 92.00

17.00/Fu 32.00/Fu 25.00/Fu 25.00/Fu 31.00/Fu 49.00/Fu 67.00/Fu 73.00/Fu 4.00/Fu 6.00/Fu 7.00/Fu 23.00/Fu

240 Fu 150 Fu 150 Fu 220 Fu 220 Fu 220 Fu 220 Fu 220 Fu 220 Fu 220 Fu 220 Fu 150 Fu

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25

12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12

6 000 Fu 6 000 Fu 6 000 Fu 6 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu

2 964 3 753 2 832 3 939 4 962 8 093 11 245 12 790 329 659 594 2 371

3.43/Fu 3.93/Fu 3.53/Fu 4.40/Fu 5.55/Fu 7.60/Fu 9.64/Fu 7.96/Fu 1.77/Fu 2.31/Fu 3.33/Fu 5.36/Fu

40 000 58 000 68 000 3 000 48 000 89 000 128 000

73.00 72.00 61.00 6.00 80.00 99.00 96.00

29.00/Fu 40.00/Fu 47.00/Fu 4.30/Fu 32.00/Fu 55.00/Fu 74.00/Fu

200 Fu 200 Fu 200 Fu 200 Fu 200 Fu 200 Fu 200 Fu

0.25 0.25 0.25 0.10 0.10 0.10 0.10

12 12 12 15 15 15 15

5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu 5 000 Fu

4 134 5 911 6 962 414 4 625 8 261 11 713

5.40/Fu 7.20/Fu 8.20/Fu 1.88/Fu 6.20/Fu 8.52/Fu 9.08/Fu

109 000 33 000 16 000

430.00 145.00 65.00

7.10/m3 0.66/Ba 1.30/Rb

8 000 m3 10 000 Ba 2 000 Rb

0.10 0.10 0.10

12 12 12

150 000 m3 150 000 Ba 35 000 Rb

11 276 3 609 1 674

5.04/m3 0.24/Ba 0.38/Rb

55 000

128.00

5.10/Rb

2 000 Rb

0.10

12

30 000 Rb

5 740

1.75/Rb

65 000

135.00

5.40/Rb

2 500 Rb

0.00

12

30 000 Rb

7 185

2.03/Rb

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

60

1 2012  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 747 n Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Motorenoder Arbeitsleistung

Code 1 2 9126 Rundballenpresse Vario, 2,1 m3 (Heu/Stroh) 20 Rb/h 3 20 Rb/h 9127 Rundballenpresse Vario, Zusatzmesser, 2,1 m (Silo) 3 60 Qb/h 9128 Quaderballenpresse mittel, 1,4 m 40 Qb/h 9129 Quaderballenpresse gross, 2 m3 3 9130 Rundballenpresse mit Wickelgerät, ø 1,2 m, 1,4 m 20 Rb/h 45 Rb/h 9131 Folienwickelgerät für kleine Rundballen, 3 ø 0,5 m, 0,14 m 22 Rb/h 9132 Folienwickelgerät für mittlere Rundballen, ø 1,2 m, 1,4 m3 22 Rb/h 9133 Folienwickelgerät für grosse Rundballen, ø 1,5 m, 2,1 m3 3 30 Qb/h 9134 Folienwickelgerät für Quaderballen, 1,2 m 9135 Press-Wickelkombination für Silomaisballen 30 Rb/h 9136 Ballenwagen zu Hochdruckpresse, 30–50 Ba 100 Ba/h 9137 Ballenlader 60 Ba/h 9138 Ballenladewagen 100 Ba/h 9139 Grossballen-Transportwagen 1 Fu/h 9140 Rundballen-Ladewagen, 12 Ballen 12 Rb/h 9141 Quaderballen-Ladewagen 12 Qb/h 9180 Feldhäcksler Mais/Gras (angebaut oder gezogen) 9181 Anbaumaishäcksler, 1-reihig 32 a/h 9182 Anbaumaishäcksler schwenkbar, 2-reihig 62 a/h 9183 Feldhäcksler gezogen, mit Maisgebiss, 2-reihig 62 a/h 9184 Maishäcksler, 3-reihig, Front- oder Heckanbau 80 a/h 9185 Maishäcksler, 4-reihig, Front- oder Heckanbau 100 a/h 9186 Feldhäcksler, Pick-up 2 m 280 a/h 9187 Feldhäcksler, Pick-up 3 m 300 a/h 9200 * Feldhäcksler selbstfahrend (Grundgerät) 9201 Selbstfahrender Häcksler 270 kW (367 PS) Grundgerät bei Maisernte, 4-reihig 100 a/h Grundgerät bei Grasernte, 3 m 286 a/h 9202 Selbstfahrender Häcksler, 360 kW (490 PS) Grundgerät bei Maisernte, 6-reihig 140 a/h Grundgerät bei Maisernte, 8-reihig 200 a/h Grundgerät bei Grasernte, 3 m 360 a/h 9220 Pickup und Maisgebiss für Feldhäcksler selbstfahrend 9221 Maisgebiss, 4-reihig 100 a/h 9222 Maisgebiss, 6-reihig 140 a/h 9223 Maisgebiss, 8-reihig 200 a/h 9224 3-m-Pick-up zu selbstf. Häcksler, 270 kW 286 a/h 9225 3-m-Pick-up zu selbstf. Häcksler, 360 kW 360 a/h

10000 10001 10002 10003 10004 10005 10006 10010 10011 10012 10013 10014 10015 10016 10030 10031 10032 10033 10034 10035 10049 10036 10037 10038 10039 10040 10041 10042 10043 10044

10. Futtereinlagerung, Futterentnahme und Fütterung (Innenwirtschaft) Gebläse und Dosiergeräte Häckselgebläse, Zapfwellenantrieb Vielzweckgebläse, Elektromotor, 11 kW (15 PS) Dosiergerät Zubringerband zu Gebläse und Dosiergerät, 3–3,5 m Dieselmotor, Occasion, Antrieb von Häckselgebläse oder Mühle, 175 kW (238 PS) Häckselgebläse mit aufgebautem Occasions– Dieselmotor, 175 kW (238 PS) Förderbänder und Kettenförderer Förderband, 6 m, Elektromotor, 1 kW (2 PS) Förderband, 10 m, Elektromotor, 2 kW (3 PS) Kettenförderer, 6 m, Elektromotor, 1 kW (2 PS) Kettenförderer, 10 m, Elektromotor, 2 kW (3 PS) Zubringer zu Förderband und Kettenförderer Steilförderer, 12,5 m mit Zubringer, Elektromotor Futterentnahme und Fütterung Futtermischwagen mit Messer und Waage, 7 m3 Futtermischwagen mit Messer und Waage, 10 m3 Futtermischwagen mit Messer und Waage, 12 m3 Futtermischwagen mit Messer und Waage, 14 m3 Futtermischwagen mit Messer und Waage, 16 m3 Futtermischwagen mit Messer und Waage, 25 m3 Futterfräs- und -mischwagen mit Waage, 7 m3 Futterfräs- und -mischwagen mit Waage, 10 m3 Futterfräs- und -mischwagen mit Waage, 12 m3 Futterfräs- und -mischwagen mit Waage, 14 m3 Futterfräs- und -mischwagen mit Waage, 16 m3 Futterfräs- und -mischwagen mit Waage, 18 m3 Fräsmischwagen, selbstfahrend, Diesel 12 m3, (100 kW, 136 PS) Siloentnahme- und Verteilgerät, 1,5 m3 Blockschneider für Fahrsiloentnahme, 1–1,4 m3

Mittlerer Anschaffungspreis

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

Fr. 3 65 000 69 000

Fr./h 4 144.00 142.00

Fr./AE 5 7.20/Rb 7.10/Rb

AE 8 1 700 Rb 2 000 Rb

10 0.10 0.10

11 12 12

AE 12 30 000 Rb 30 000 Rb

Fr./Jahr 19 6 939 7 337

Fr./AE 23 2.50/Rb 2.78/Rb

161 000 188 000 104 000 7 800

410.00 420.00 270.00 171.00

6.80/Qb 10.50/Qb 13.50/Rb 3.80/Rb

4 000 Qb 3 000 Qb 2 500 Rb 2 000 Rb

0.10 0.10 0.10 0.10

12 12 10 12

70 000 Qb 60 000 Qb 30 000 Rb 35 000 Rb

16 649 19 438 12 740 859

2.03/Qb 2.88/Qb 7.07/Rb 3.05/Rb

23 000

141.00

6.40/Rb

2 500 Rb

0.00

12

35 000 Rb

2 698

4.72/Rb

25 000

161.00

7.30/Rb

2 000 Rb

0.10

12

35 000 Rb

2 737

5.27/Rb

43 000 300 000 7 700 6 100 35 000 20 000 31 000 36 000

280.00 450.00 21.00

9.30/Qb 15.00/Rb 0.21/Ba 0.20/Ba 0.48/Ba 37.00/Fu 4.80/Rb 5.40/Qb

1 500 Qb 6 000 Rb 7 000 Ba 7 000 Ba 13 000 Ba 80 Fu 1 000 Rb 1 000 Qb

0.10 0.10 0.25 0.10 0.10 0.25 0.10 0.10

12 10 15 12 12 15 15 15

30 000 Qb 80 000 Rb 200 000 Ba 120 000 Ba 200 000 Ba 5 000 Fu 20 000 Rb 20 000 Qb

4 547 35 188 974 858 4 186 2 244 3 337 3 759

5.42/Qb 7.59/Rb 0.05/Ba 0.06/Ba 0.12/Ba 5.40/Fu 1.06/Rb 1.18/Qb

13 000 43 000 34 000 78 000 96 000 66 000 91 000

100.00 220.00 180.00 320.00 370.00 140.00 180.00

310.00/ha 350.00/ha 290.00/ha 400.00/ha 370.00/ha 49.00/ha 59.00/ha

7 ha 20 ha 20 ha 30 ha 40 ha 200 ha 220 ha

0.25 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

12 12 12 12 12 12 12

150 ha 400 ha 400 ha 600 ha 800 ha 3 000 ha 3 500 ha

1 381 4 659 3 765 8 138 10 032 6 952 9 465

83.33/ha 82.25/ha 75.00/ha 93.80/ha 86.80/ha 9.36/ha 10.96/ha

326 000

390.00

200 h

0.10

12

2 800 h

33 618

182.96/h

398 000

290.00 520.00

180 h

0.10

12

2 800 h

40 852

246.90/h

115.00/ha 120.00/ha 140.00/ha 46.00/ha 44.00/ha

120 ha 150 ha 175 ha 120 ha 150 ha

0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

10 10 10 10 10

1 250 ha 1 500 ha 2 000 ha 6 000 ha 6 000 ha

8 412 11 118 15 672 3 784 4 030

33.40/ha 36.33/ha 38.00/ha 9.90/ha 13.20/ha

20.00/Fu 4.00/Fu

100 h 50 h 50 h 50 h

0.00 0.10 0.25 0.10

12 12 15 12

1 200 h 1 000 ha 2 000 h 1 000 h

1 289 1 035 3 093 522

8.29/h 6.15/h 12.10/h 3.92/h

370.00

390.00/ha 370.00/ha 260.00/ha

66 000 88 000 124 000 29 000 31 000

115.00 170.00 280.00 130.00 160.00

11 kW 4 Fu/h 4 Fu/h

11 000 9 500 31 000 4 200

23.00 30.00 81.00 16.00

175 kW

23 000

69.00

150 h

0.10

12

3 000 h

2 426

46.87/h

175 kW

38 000

74.00

200 h

0.10

12

3 000 h

3 917

48.07/h

1 kW 2 kW 1 kW 2 kW

10 500 14 000 9 000 11 500 3 600 18 000

28.00 38.00 25.00 33.00 10.50 49.00

70 h 70 h 70 h 70 h 70 h 70 h

0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

12 12 12 12 12 12

1 200 h 1 200 h 1 200 h 1 200 h 1 200 h 1 200 h

1 387 1 917 1 238 1 668 463 2 482

5.53/h 7.28/h 4.78/h 6.03/h 2.96/h 9.28/h

2 Fu/h 2 Fu/h

41 000 47 000

32.00 37.00

16.00/Fu 18.50/Fu

400 Fu 400 Fu

0.10 0.10

12 12

8 000 Fu 8 000 Fu

4 425 5 092

3.50/Fu 3.87/Fu

2 Fu/h

54 000

42.00

21.00/Fu

400 Fu

0.10

12

8 000 Fu

5 837

4.31/Fu

2 Fu/h

59 000

40.00

20.00/Fu

400 Fu

0.25

12

10 000 Fu

5 769

3.88/Fu

2 Fu/h

66 000

44.00

22.00/Fu

400 Fu

0.25

12

10 000 Fu

6 427

4.23/Fu

2 Fu/h

89 000

58.00

29.00/Fu

400 Fu

0.25

12

10 000 Fu

8 551

5.38/Fu

2 Fu/h 2 Fu/h 2 Fu/h 2 Fu/h 2 Fu/h 2 Fu/h 4 Fu/h

54 000 64 000 68 000 73 000 84 000 87 000 213 000

42.00 48.00 52.00 48.00 56.00 56.00 108.00

21.00/Fu 24.00/Fu 26.00/Fu 24.00/Fu 28.00/Fu 28.00/Fu 27.00/Fu

400 Fu 400 Fu 400 Fu 400 Fu 400 Fu 400 Fu 1 400 Fu

0.10 0.10 0.10 0.25 0.25 0.25 0.10

12 12 12 12 12 12 12

8 000 Fu 8 000 Fu 8 000 Fu 10 000 Fu 10 000 Fu 10 000 Fu 20 000 Fu

5 753 6 810 7 235 7 015 8 036 8 338 22 358

4.31/Fu 4.93/Fu 5.18/Fu 4.58/Fu 5.13/Fu 4.41/Fu 8.87/Fu

5 m3/h 7 m3/h

14 000 13 000

17.00 22.00

3.30/m3 3.10/m3

700 m3 700 m3

0.25 0.25

12 12

15 000 m3 15 000 m3

1 386 1 241

1.05/m3 1.01/m3

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

1 2012  Schweizer Landtechnik

61


n ART-Bericht 747 Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 1 10045 Blockschneider für Fahrsiloentnahme, 3 1,5–1,9 m 10046 Rundballenschneider 10047 Abwickel- und Verteilgerät für Rundballen 10048 Futtermischer, Elektromotor, 4 kW (5 PS) 11000 11001 11002 11003 11004 11010 11011 11012 11013 11020 11021 11022 11023 11024 11025 11026 11027 11033 11028 11029 11030 11031 11032

11. Übrige Geräte in der Innenwirtschaft Stroheinstreu Strohballenfräse, Elektromotor, 5 kW (7 PS) Strohmühle Funkenlöscher zu Strohmühle Stroh-Einstreugerät Reinigungsgeräte Wisch- und Reinigungsmaschine, bis 2,25 m Hochdruckreiniger, Elektromotor, 3 kW (4 PS), bis 200 bar Hochdruckreiniger mit Heisswasser, Elektromotor, 4 kW (5 PS), bis 200 bar Diverse Geräte Generator, Benzinmotor, 4 kW (5 PS), 2000 W Generator, Dieselmotor, 7 kW (9 PS), 4000 W Generator, Zapfwellenantrieb, 12 kW Palettrolli Paletthubgabel, Dreipunktanbau Heizofen, ohne Öl, 100 000 kcal, 120 kW Feuchtgetreidemühle, Zapfwellenantrieb, Dreipunktanbau, ab 36 kW (50 PS) Körnerschnecke, 6 m, Elektromotor 1 kW (2PS) Sackzunähmaschine Schweissanlage, elektrisch Klauenpflegestand mobil, kippbar Fang- und Behandlungsanlage für Rindvieh mit Viertelkreis und Treibgang Elektronische Waage zu Fang- und Behandlungsanlage mit Wiegestäben

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

Motorenoder Arbeitsleistung

Mittlerer Anschaffungspreis

2 10 m3/h

Fr. 3 17 000

Fr./h 4 29.00

4 kW

3 800 11 000 8 800

4 kW 7 kW

10 t/h 10 t/h 120 Sä/h

12. Forstwirtschaft und Bauarbeiten 12000 * Sägen und Spalten (siehe auch mot. Kleingeräte) 12001 Kreissäge mit Elektromotor 12002 Kreissäge mit Zapfwellenantrieb 12004 Kleinholzspalter mit hydraulischem Spaltkeil 1 m3/h 12005 Holzspaltmaschine für Spälten, hydr., Zapfwel3 m3/h lenantrieb 12006 Seilzug zu Holzspaltmaschine für Spälten 3 m3/h 12007 Holzspalter für Spälten, fahrbar, Zapfwellen4 m3/h antrieb 12008 Holzspalter für Spälten, fahrbar, Aufbaumotor, 4 m3/h 10 kW (14 PS) 12009 * Bündelgerät für Holz, 1 m3 12010 Schneidspalter 3 m3/h 12011 Transportband zu Schneidspalter 3 m3/h 12012 Schäl– und Spitzmaschine für Pfähle 12020 Seilwinden und Transportzubehör 12021 Aufbauseilwinde zu Transporter, 3000 daN (kp) Zugkraft 12022 Anbauseilwinde, 4500 daN (kp) Zugkraft 12023 Anbauseilwinde, 6000 daN (kp) Zugkraft 12024 Rückegerät, 6000 daN (kp) Zugkraft 12025 Funkgerät zu Einfachwinde 12026 Funkgerät zu Doppeltrommelwinde 12027 Motorseilwinde mit Verankerung und Funkein24 kW richtung, Diesel, 24 kW (32 PS) 12028 Motorseilwinde, selbstfahrend mit Raupenan40 kW trieb, Diesel, funkgesteuert, 40 kW (55 PS) 12029 Motorseilwinde, selbstfahrend mit Kabine, 60 kW Raupenantrieb, Diesel, mit Funkeinrichtung, 60 kW (82 PS) 12030 Polterschild zu Frontlader 12031 Hydraulische Rückezange, Dreipunkt 12032 Forstanhänger mit Kran 12040 Holzhacker 12041 Holzhacker für Hackholz ab 5 cm 12042 Holzhacker für Schnitzelholz ab 5 mm 12043 Holzhacker mit Hacktrommel, für Schnitzelholz ab 5 mm 12050 Pflegen und Pflanzen 12051 Forstmulchgerät, bis 2,3 m 12052 Schlegelmäher für Jungwuchspflege, Benzin, 8 kW 8 kW (11 PS) 12053 Stockfräse 12054 Laubräumgerät 12055 Pflanzlochbohrer, Dreipunktanbau 12070 Baumaschinen 12071 Bagger mit Raupen, Occasion, 2,5 bis 5 t, 25 kW 25 kW (34 PS)

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

AE 8 1 000 m3

10 0.10

11 12

AE 12 20 000 m3

Fr./Jahr 19 1 795

Fr./AE 23 0.88/m3

13.50 26.00 23.00

50 h 50 h 50 h

0.25 0.25 0.25

12 12 12

4 000 h 4 000 h 3 000 h

506 1 119 937

2.35/h 1.39/h 2.32/h

5 400 8 300 6 100 20 500

20.00 30.00 22.00 48.00

50 h 50 h 50 h 50 h

0.10 0.10 0.10 0.25

12 12 12 12

800 h 800 h 800 h 4 000 h

586 881 620 1 986

6.80/h 9.70/h 7.50/h 4.01/h

7 800 2 700

27.00 10.50

50 h 50 h

0.25 0.25

12 12

1 200 h 2 000 h

827 282

7.90/h 3.90/h

6 000

18.00

60 h

0.25

12

2 000 h

597

6.50/h

2 400 14 000 3 900 920 1 700 8 300 11 500

7.20 23.00 6.60 4.30 6.70 5.00 56.00

80 h 80 h 80 h 50 h 40 h 200 h 500 t

0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.25 0.00

15 15 15 12 15 15 12

4 000 h 4 000 h 4 000 h 3 000 h 3 000 h 6 000 h 6 000 t

191 1 078 340 152 200 712 1 314

4.20/h 7.46/h 1.73/h 0.87/h 1.13/h 0.98/h 2.48/t

2 700 2 900 1 500 11 800 8 900

54.00 18.00 12.00

6.70/Tier 2.10/Tier

130 t 4 000 Sä 25 h 250 Tiere 500 Tiere

0.10 0.10 0.25 0.25 0.25

12 15 12 12 15

2 500 t 100 000 Sä 1 500 h 7 000 Tiere 20 000 Tiere

457 252 169 1 162 793

1.36/t 0.06/Sack 4.30/h 1.40/Tier 0.36/Tier

2.00/Tier

200 Tiere

0.25

12

5 000 Tiere

242

0.62/Tier

0.25 0.25 0.25 0.25

15 15 12 12

3 000 h 3 000 h 3 000 h 3 000 h

279 308 350 840

3.80/h 3.87/h 2.50/h 5.50/h

2 400

Fr./AE 5 2.90/m3

Restwertfaktor

5.60/t 5.40/t 0.15/Sack

3 000 3 200 3 300 8 100

10.30 11.00 10.40 17.50

10.40/m 5.80/m3

50 h 50 h 50 h 80 h

3 900 14 500

9.30 27.00

3.10/m3 6.80/m3

80 h 80 h

0.25 0.25

12 12

3 000 h 3 000 h

347 1 473

4.10/h 6.23/h

18 500

37.00

9.30/m3

80 h

0.25

12

3 000 h

1 829

10.56/h

4.60/m 8.00/m3 2.50/m3

400 m3 120 h 120 h 40 h

0.10 0.25 0.25 0.25

12 12 12 15

7 000 m3 3 000 h 3 000 h 2 000 h

478 1 771 540 500

2.95/m3 6.80/h 2.29/h 4.35/h

3

4 100 18 481 5 200 5 900

24.00 7.50 18.50

23 500

27.00

125 h

0.25

12

3 000 h

2 113

7.20/h

8 800 16 500 33 000 5 200 9 000 80 000

10.50 13.50 27.00 4.50 7.30 44.00

125 h 175 h 175 h 175 h 175 h 300 h

0.25 0.25 0.25 0.10 0.10 0.25

12 12 12 12 12 12

5 000 h 6 000 h 5 000 h 3 000 h 3 000 h 8 000 h

853 1 546 3 035 524 902 7 253

2.53/h 3.32/h 7.53/h 1.08/h 1.46/h 16.12/h

109 000

56.00

400 h

0.10

12

8 000 h

10 961

23.76/h

176 000

88.00

400 h

0.10

12

8 000 h

17 739

35.89/h

4 300 4 300 65 000

10.20 10.00 38.00

75 h 50 h 200 h

0.25 0.25 0.25

12 15 15

5 000 h 4 000 h 6 000 h

523 378 5 442

2.26/h 1.64/h 7.43/h

29 000 33 000 70 000

39.00 44.00 62.00

120 h 120 h 175 h

0.25 0.25 0.25

12 12 12

3 000 h 3 000 h 4 000 h

2 749 3 105 6 573

12.47/h 13.80/h 18.90/h

36 918 15 000

59.00 37.00

80 h 80 h

0.25 0.25

12 10

4 000 h 3 000 h

3 426 1 643

10.63/h 13.21/h

44 000 8 600 5 400

58.00 11.00 7.90

100 h 120 h 175 h

0.25 0.25 0.25

12 12 12

4 000 h 3 000 h 4 000 h

4 063 863 579

12.40/h 2.83/h 3.88/h

44 000

46.00

250 h

0.10

12

4 000 h

4 920

22.53/h

3

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

62

1 2012  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 747 n Bezeichnung und nähere Umschreibung der Maschine

Code 1 12072 Betonmischer, Zapfwellenantrieb

Mittlerer Anschaffungspreis

2

Fr. 3 5 000

Fr./h 4 7.60

Fr./AE 5

AE 8 120 h

10 000 12 000 13 500 7 000 9 500 2 500 25 000

26.00 20.00 34.00 44.00 29.00 11.50 36.00

33.00/ha 39.00/ha 43.00/ha 44.00/ha 58.00/ha 23.00/ha 180.00/ha

34 000

54.00

7 500 12 000 3 000

13. Obstbau Pflege Sichelmulchgerät fixe Bauweise, 2–3 m 80 a/h Sichelmulchgerät mit eins. Schwenkarm, 2–3 m 50 a/h Sichelmulchgerät mit beids. Schwenkarm 2–3,5 m 80 a/h Schlegelmulchgerät ohne Holzräumer, 1,3–2,7 m 100 a/h Schlegelmulchgerät mit Holzräumer, 1,3–2m 50 a/h #Holzräumer einseitig 50 a/h #Hackgerät für Baumreihe einseitig, mit Tastarm 20 a/h (Ladurner) 13008 #Hackgerät für Baumreihe beidseitig, mit 40 a/h Tastarm (Typ Ladurner) 13009 #Hackgerät für Baumreihe einseitig, ohne 50 a/h Tastarm (Typ Sandi) 13010 #Fadengerät für Blütenausdünnung 50 a/h 13011 #Wurzelschnittgerät, einseitig, hydraulisch 13020 * Spritzen 13021 Anbaugebläsespritze, 500-l-Fass 13022 Anhängegebläsespritze, 1000-l-Fass 13023 #Herbizidbalken einseitig, mit hydr. Breitenverstellung 13024 #Herbizidbalken beidseitig, mit hydr. Breitenverstellung 13025 #Herbizidfass, Aufsattelspritze 400 l 13030 Erntegeräte und Transportzubehör 13031 Baumschüttler mit Seil 5 Bäume/h 13032 Baumschüttler, hydraulisch angetrieben, Dreipunktanbau 13033 Mostobstauflesemaschine, 3 kW (4 PS) 0.8 t/h 13034 Aufsitz-Mostobstauflesemaschine, Benzin, 11 2.5 t/h kW (15 PS) 13035 #Erntewagen für 1 Grosskiste, für Erntezug (2-achsig) 13036 #Erntewagen für 1 Grosskiste (1-achsig) 13037 Erntewagen für 4 Grosskisten 13038 #Hebebühne einfach, selbstfahrend, elektrisch 13039 Hebebühne mittel, selbstfahrend, elektrisch 13040 Hebebühne schwer, selbstfahrend, elektrisch 13041 #Arbeitslift für Hochstammarbeiten 7 kW 13042 Obsterntemaschine mit Pflückbändern, Pluk-O8 kW Track, Benzin, 8 kW (11 PS) 13043 Leerkistenwagen zu Obsterntemaschine 13044 Packpresse, hydraulisch, fahrbar 13050 Diverse Geräte 13051 Pfahlrammer, bis 3,6 m 13052 #Grabenfräse für Baumpflanzung unter Hagelnetz 2.6 Fu/h 13053 #Kompoststreuer für Obstanlagen, um 3 m3 13054 Kirschen-Entstielgerät 250 kg/h 13055 #Folienmontagewagen für Kirschen 8 a/h 13056 #Folienwickelgerät für Witterungsschutz; Folie 8 a/h auf First (Kirschen) 13057 #Folienlegegerät für Beerenanbau, 1- oder 3-reihig (ohne Folie) 13000 13001 13002 13003 13004 13005 13006 13007

Entschädigungsansatz Zugrunde für die betreffende gelegte Maschine Aus­lastung pro Jahr für Richtwert Richtwert Richtwert

Motorenoder Arbeitsleistung

Restwertfaktor

Kosten

Nutzungsdauer nach Zeit in Jahren

nach Arbeit in Arbeitseinheiten

Total fixe

Total variable

10 0.25

11 10

AE 12 3 000 h

Fr./Jahr 19 557

Fr./AE 23 2.23/h

60 ha 60 ha 60 ha 25 ha 25 ha 25 ha 20 ha

0.10 0.10 0.10 0.25 0.25 0.25 0.25

12 12 12 12 12 12 10

1 000 ha 1 000 ha 1 000 ha 800 ha 800 ha 800 ha 800 ha

1 127 1 382 1 531 756 1 014 384 2 741

10.80/ha 12.40/ha 13.60/ha 9.80/ha 12.30/ha 5.30/ha 27.80/ha

135.00/ha

40 ha

0.25

10

1 000 ha

3 682

30.00/ha

24.00

48.00/ha

35 ha

0.25

10

1 000 ha

964

16.30/ha

31.00

61.00/ha 0.03/lm

25 ha 15 000 lm

0.25 0.10

12 12

800 ha 250 000 lm

1 180 396

8.60/ha 0.005/lm

14 000 24 000 4 200

52.00/ha 50.00/ha 29.00/ha

40 ha 70 ha 20 ha

0.10 0.25 0.25

12 12 12

800 ha 1 500 ha 1 500 ha

1 469 2 374 437

10.63/ha 11.48/ha 4.76/ha

6 000

42.00/ha

20 ha

0.25

12

1 500 ha

646

5.60/ha

4 600

35.00/ha

20 ha

0.25

12

1 500 ha

486

7.13/ha

0.25 0.25

12 12

5 000 Bäume 2 500 h

411 2 208

0.99/Baum 10.16/h

3 600 23 000

25.00 60.00

10 500 30 000

18.50 48.00

4.90/Baum 120 Bäume 50 h 23.00/t 19.00/t

120 h 120 h

0.25 0.25

12 12

2 500 h 4 000 h

1 019 3 370

8.19/h 15.49/h

1 700

4.50/Fu

75 Fu

0.25

15

6 000 Fu

207

1.13/Fu

1 200 5 400 17 000 33 000 60 000 39 000 57 000

3.50/Fu 11.00/Fu

75 Fu 75 Fu 400 h 400 h 400 h 300 h 600 h

0.25 0.25 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

15 15 12 12 12 12 10

6 000 Fu 6 000 Fu 8 000 h 8 000 h 8 000 h 5 000 h 8 000 h

155 630 1 816 3 448 6 167 4 003 6 738

1.07/Fu 1.56/Fu 2.25/h 3.05/h 4.40/h 6.89/h 13.26/h

400 h 200 Fu

0.10 0.25

12 15

8 000 h 6 000 Fu

1 159 2 442

2.49/h 6.40/Fu

100 h 40 h

0.25 0.10

15 12

4 000 h 800 h

1 733 1 192

6.12/h 17.18/h

430.00/ha 810.00/ha

80 Fu 50 h 6 ha 6 ha

0.25 0.25 0.10 0.10

10 12 12 12

3 000 Fu 2 500 h 100 ha 100 ha

2 177 556 1 606 2 898

4.70/Fu 3.68/h 122.80/ha 254.67/ha

0.06/lm

100 000 lm

0.10

12

2 000 000 lm

2 730

0.029/lm

7.50 13.00 22.00 22.00 27.00

8 700 30 000

5.90

20 000 11 500

26.00 52.00

18 000 5 700 12 000 25 000

91.00 16.50 34.00 65.00

25 000

20.00/Fu

35.00/Fu

* Stunden nach effektiver Uhrzeit, # 2011 neu aufgeführte Maschinen

1 2012  Schweizer Landtechnik

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Die neue 7R Revolution Viel MehrWert Die neuen Traktorenserien von John Deere bieten jetzt noch Mehr damit Sie die täglichen Arbeiten noch effizienter und komfortabler erledigen können. Nicht zuletzt dank dem Nur Diesel-Konzept, der hervorragenden Kraftstoffeffizienz, der leistungsstarken Hydraulik, der geräumigen Kabine und vielen weiteren Details wurde der John Deere 7280R zum Traktor des Jahres 2012 gewählt. Die Stäken des 7R finden Sie auch bei den Traktoren der Serien 5R und 6R die darauf ausgelegt sind Tag für Tag Bestleistungen zu erzielen.

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