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Schweizer Landtechnik

August 2009

ica n h ec t i r Ag erreise Les

Forstmesse Luzern – alles fßr den Wald


Die agrotron-vorteile. SerienmäSSig bei allen moDellen. Seit über zehn Jahren setzt der Agrotron dank konsequenter Entwicklung und Qualitätsverbesserung „Made in Germany“ Maßstäbe. Mit über 60.000 Stück ist die Agrotron-Baureihe einer der meistgebauten deutschen Traktoren, die in weit über 100 Millionen Betriebsstunden ihre Produktivität und Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz bewiesen hat.

Insgesamt 28 Modelle mit Leistungen von 100 bis 275 PS

Einfachste und intuitive Bedienung mit PowerCom S / V und ComforTip

Einzigartiges Freisicht-Konzept mit Großraum-Panoramakabine

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Sparsame und kraftvolle DEUTZ-Motoren

Wahlweise Lastschalt- oder stufenloses TTV-Getriebe

Höchster Fahrkomfort durch innovatives Federungskonzept

Zwei Ausstattungsvarianten Basic und ProfiLine

So urteilt Die preSSe: „… Was wir auch schon bei früheren Tests von Agrotron-Traktoren von DEUTZ-FAHR gelobt haben, ist die gute Abstimmung von Vorderachs- und Kabinenfederung.“ Agrar Technik Aktuell über den Agrotron X 720, November 2007

„… klappt man die Haube hoch, offenbart sich Motortechnik vom Feinsten: Der DEUTZ-Motor TCD 2012 mit TIER-III-Zertifikat hat CommonRail-Einspritzung, externe gekühlte Abgasrückführung, vier Ventile je Zylinder und 6,1 l Hubraum…“ PROFI über den Agrotron M 650, November 2007

„Sehr gute Sicht, geräumige Kabine und eine wirklich einfache Bedienung – Dinge, die andere derzeit bei Neuentwicklungen noch nicht hinkriegen, hat der Agrotron schon immer zu bieten!“ PROFI über den Agrotron M 640, März 2009

„Bei der Kabine setzt DEUTZ-FAHR in puncto Übersicht nach wie vor Maßstäbe.“ top agrar über den Agrotron K im Vergleichstest, Januar 2009

„Super (Zapfwellen-) Ausstattung mit vier Drehzahlen.“ top agrar über den Agrotron K im Vergleichstest, Januar 2009

AGRex Externe Abgasrückführung senkt den Verbrauch.

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Über zehn Jahre führend im Kabinenkonzept und in der Bedienung. Praxisgerechte Serienausstattung. Zuverlässige, elektronisch geregelte DEUTZ-Motoren und robuste, fein abgestimmte Getriebe und sparsam im praktischen Einsatz. Der Agrotron ist ein vernünftiges Stück Technik. Ein Traktor, in den die reiche Erfahrung von über 80 Jahren maßgeblicher Technologieführerschaft in der Landmaschinenindustrie geflossen ist und der Trends in der Traktorentechnik gesetzt hat. Eine Traktorenbaureihe, die heute zu den umfangreichsten und ausgereiftesten des Marktes gehört. Ihr Händler stellt Ihnen gerne die Modelle vor.

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VERNUNFT FÜHRT WEITER.


n Editorial

n Inhalt

Der goldene Schnitt

LT extra Sichere Holzerntetechnik ........................................... 5 Vorschau Forstmesse . ................................................ 9

Das Streben nach Harmonie ist ein menschlicher Zug. Wäh­ rend der goldene Schnitt für die Harmonie ein mathe­ matisches Sinnbild ist, lässt sich diese im Zusammenleben der Menschen nicht so genau definieren, weil der Standpunkt eine wichtige Rolle spielt. Der Holzweg hat etwas mit dem goldenen Schnitt zu tun und heisst in der Waldnutzung «Rückegasse». Sie wird bekanntlich auf jener Achse angelegt, auf der sich die besten Voraussetzungen für die Holzernte ergeben, aber nicht à priori der Weg weiterführt. Die Technik für die Holzernte und alles, was es zur Waldbewirtschaftung mit ihren vielen Facetten braucht, präsentiert sich an der Forstmesse in Luzern (Seite 9). Wie an jeder anderen Ausstellung steht zum Ersten die faszinierende Ideen- und Angebotsvielfalt im Mittelpunkt und zum Zweiten für den wirtschaftlichen Erfolg die Informations- und Erfahrungsgrundlage zum goldrichti­ gen Kaufentscheid – heute oder morgen. Der harmonische Weg führt nicht immer weiter. Dies geht in unserem Fall aus der geharnischten Reaktion des Waldwirt­ schaftsverbandes Schweiz und seines Präsidenten Max Bin­ der auf eine Studie und auf den Kommentar des WWF Schweiz hervor. Darin wird gefolgert, die gut zugänglichen Wälder würden komplett ausgeräumt und in ihrer Artenviel­ falt verarmen. Gefordert wird die Ökozertifizierung gemäss dem FSC-Label. Am Kongress des Waldwirtschaftsverbandes am Rande der Forstmesse sollen Informationen und Argu­ mente für die Debatte rund um die Zertifizierung ausge­ tauscht werden. Schlussendlich wird es weniger um den Königs- oder den Holzweg gehen, sondern um den goldenen Mittelweg. Ob es dann gerade der goldene Schnitt ist, bleibe dahin gestellt.

LT Aktuell Agrartechnikforum .................................................. 10 AgroSpot ................................................................. 11 Hoftechnik Mischwagen für den Dauereinsatz ........................... 13

Agritechnica Leserreise ........................................ 18 Sektionen LU, SO, FR, ZG, ZH .............................................. 21–22 SVLT Zu Unrecht gebüsst . ................................................ Leserreise nach Kolumbien . ..................................... Traktandenliste Delegiertenversammlung, G40 . ....... Traktorenfest vom 22. / 23. August ........................... Kursprogramm mit Ausschreibung K25 ....................

20 23 24 25 26

Sous la loupe Beharrungsvermögen auf der Kooperationsalp . ....... 28

Feldtechnik Kreiselzettwender und Schwader ............................. 31

Ueli Zweifel

Leistungspotenzial und Achslasten kontra Bodenschonung . .......................................... 36 Maschinenmarkt ............................................ 41 + 43 ART-Bericht 713 Wirtschaftliche Waldnutzung ................................... 45 Impressum ............................................................. 54 Titelbild: Auch wenn die grosse Waldarbeit ruht, sind doch Pflege­ massnahmen angesagt. (Bild: Ueli Zweifel)

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der andere Teleskopstapler Dank Heckzapfenwelle ist der sichere und zuverlässige Multifarmer Teleskopstapler und Traktor in einem. • • • • • • • •

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Forstmesse, Luzern: Halle 1, Stand 103

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Rückekrananhänger: Im Schwenkbereich des Ladekrans darf sich niemand aufhalten. (Bilder: BUL)

Sichere Holzerntetechnik In den letzten Jahren wurde nicht nur die Mechanisierung im Profiwald vorangetrieben, es kamen auch viele Neuheiten für Landwirte, die im Wald arbeiten, auf den Markt. Die Forstmesse ist das Schaufenster, um sich über Neuheiten und Verbesserungen an Maschinen und Geräten zu informieren.

Ruedi Burgherr, BUL Schöftland

An der Forstmesse gibt es viele Möglich­ keiten, Neuheiten und Weiterentwick­ lungen von Maschinen und Geräten zu sehen und zu studieren. Nicht nur die Leistungssteigerungen sind bemerkens­ wert, sondern insbesondere auch die Fortschritte bei Sicherheit und Ergonomie. Weniger Unfälle und mehr Gesundheit am Arbeitsplatz im Forst sind die positive Konsequenz davon. Es lohnt sich auf alle Fälle, die Maschinen zu testen, um im Nachhinein nicht enttäuscht zu sein.

«Profi» im eigenen Wald Die BUL fasst ihre Informationen zum Thema «Sicherheit bei der privaten

Waldarbeit» unter dem Titel Profi im ei­ genen Wald» zusammen. Dies be­deutet, dass es für eine zu Arbeit, die zu erledi­ gen ist, die nötigen Fähigkeiten und die passende Ausrüstung braucht. Also soll sich jeder private Waldbesitzer oder Be­ wirtschafter zwei Fragen stellen: • Bin ich fähig, eine Arbeit sicher auszu­ führen und steht mir die nötige Ausrüs­ tung zu Verfügung? oder • Muss ich die Arbeit einem Unterneh­ mer übergeben, der die Arbeit profes­ sionell ausführt? Wer sich dafür entscheidet, Waldarbeiten selber auszuführen, informiert sich unter dem Stichwort «Profi im eigenen Wald» über geeignete Massnahmen: • Die Kampagne für mehr Sicherheit im

Bauern- und Privatwald orientiert sich generell an den 5 Hauptpunkten. • Aus- und Weiterbildung • Persönliche Schutzausrüstung, PSA • Sichere Maschinen und Geräte • Ausreichende und korrekte Arbeitshilfsmittel • Organisation Arbeitsplatz, Personen, Umgebung

Ausbildung Es wird zunehmend wichtiger, dass sich Arbeitgeber Gedanken machen betref­ fend Sicherheit und Gesundheitsschutz auf ihrem Betrieb. Wer an einem Unfall z. B. wegen vernachlässigter Sicherheits­ massnahmen mitschuldig wird, kann zur Rechenschaft gezogen werden. Maschi­ nen und Arbeitsprozesse werden immer

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n LT extra komplizierter und das verlangt von den Verantwortlichen eine entsprechende Aus- und Weiterbildung. Mit einer verbesserten Aus- und Weiter­ bildung könnten viele Unfälle vermieden werden. Um die Ausbildung zu vereinfa­ chen, wurde mit Unterstützung des BAFU (Bundesamt für Umwelt) die Internetad­ resse www.holzerkurse.ch installiert. Eine Alternative ist die direkte Anmeldung bei einem Stützpunktbetrieb. Solche Betriebe führen laufend Kurse für verschiedene Anwender durch. Die Adressen sind auch im Jahresbericht der BUL zu finden.

Persönliche Schutzausrüstung Wer im Wald arbeitet, trägt die kom­ plette persönliche Schutzausrüstung. Dieser Appell richtet sich auch an Land­ wirte und private Holzer. Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören: • Forsthelm mit Gehör- und Gesichts­ schutz, ev. Nackenschutz • Handschuhe • Auffällige Forstbluse • Schnittschutzhosen • Forstschuhe oder -stiefel • Funktionelle Unterwäsche. In den letzten Jahren wurde die Forst­ kleidung stark weiterentwickelt und verbessert. Der Tragkomfort von Schnitt­ schutzhosen ist abhängig vom Oberstoff, vom Schnitt, von den Taschen sowie vom Schnittschutz. In den neuen Forstklei­ dern sind Hightech-Materialien verarbei­ tet und die Oberstoffe haben sich mas­ siv verbessert. Um der hohen Belastung standzuhalten, wird vorne an den Beinen Keflar oder Cordura verwendet. Für die

Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Komfort bei der Waldarbeit dank persönlicher Schutzausrüstung, guter Fachkenntnisse und funktioneller Schutzkleidung.

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weniger strapazierten Teile wie Rücken, Gesäss, Ärmel usw. werden elastische, atmungsaktive Materialien verwendet. In Forsthosen und Blusen der neuen Ge­ neration sind die Materialien exakt nach Anforderungen der Fachleute kombiniert, z. B. was Strapazierfähigkeit, Tragkomfort, Farben, Funktionalität und Bedarf an An­ zahl und Form der Taschen anbelangt. Bei der Unterwäsche kommt es auf den Trag­ komfort und auf die Verwendung von at­ mungsaktivem Gewebematerial an.

Holzerkurse leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unfallverhütung. Interessierte wenden sich an einen Stützpunktbetrieb oder informieren sich unter obiger Adresse,

Sichere Maschinen und Geräte Bei Maschinenkauf und bei -benutzung achte man darauf, dass ein Gerät keine Sicherheitsmängel aufweist. Grundsätz­ lich kann man davon ausgehen, dass Maschinen aus der EU (und der Schweiz) den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen. Ausschlaggebend ist, dass mit der Maschine eine Konformitätser­ klärung und eine Bedienungsanleitung in der Sprache des Kunden mitgeliefert werden. Man vergewissere sich, dass diese Unterlagen, die zu jedem Kauf ge­ hören, vorhanden sind. Im Übrigen gehört zu jeder Übergabe einer Maschine eine gezielte Instruktion durch den Verkäufer. Auch neue Mitar­ beiter oder Mieter sollen mit der Ma­ schine vertraut gemacht werden. Motorsäge: Die wichtigste Maschine für die Waldarbeit im Privatwald ist die Motorsäge. Leider werden von Landwir­ ten immer noch alte Motorsägen ohne die nötigen Sicherheitsausrüstungen verwendet. Die wichtigsten Sicherheitselemente der Motorsäge sind: Kettenbremse, Schwin­ gungsdämpfung, Kettenfangbolzen, Gas­ hebelsperre, Handschutz, Schalldämpfer und Kettenschutz. Eine gut geschärfte Kette erhöht die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit. Nebst der technischen Sicherheit bedingt korrektes Arbeiten mit der Motorsäge eine fundierte Aus­ bildung und vollständige persönliche Schutzausrüstung. Gerätebenzin: Trotz des grossen Preis­ unterschieds ist es von grösster Wichtig­ keit, spezielles Benzin zu verwenden. Es schützt wirksam vor der Einatmung von kanzerogenen Verbrennungsgasen und ist damit ein wichtiger Beitrag für die Ge­ sundheitsförderung. Bei der Verwendung von Gerätebenzin gibt es auch weniger Betriebsstörungen und Anlassschwierig­ keiten können vermieden werden. Seilwinde: Für die Waldarbeit braucht

es eine Seilwinde, um ergonomisch, si­ cher und bodenschonend arbeiten zu können, und eine gebrauchte Winde sollte den gleichen Sicherheitsanforde­ rungen genügen wie eine neue. Es ist unabdingbar, dass die Stärke der Seilwinde auf die Grösse des Traktors abgestimmt ist. Pro Tonne Zugkraft der Seilwinde sollten mindestens 10 kW zur Verfügung stehen. Dies ist nicht nur wegen der Stärke des Traktors notwen­ dig, sondern primär wegen des Leerge­ wichts. Für den Bauernwald sind Winden mit 6 bis 8 Tonnen Zugkraft ideal. Aus­ nahmsweise können auch kleinere Win­ den eingesetzt werden, insbesondere für kleinere Traktoren und Zweiachsmäher. Die angegebene Zugkraft wird nur in der untersten Seillage erreicht und nimmt gegen aussen, je nach Trommelgrösse, bis 30 % ab. Die technische Ausrüstung einer Seil­ winde muss folgende Bedingungen erfüllen: • Heckschutzgitter zum Schutz des Fahrers • Totmannschaltung • Seilbremse • Passendes Drahtseil • Rücke- und Polterschild Der Traktor muss auf jeden Fall mit einer Fahrerschutzvorrichtung ausgerüstet sein (Kabine, Schutzbügel oder -rahmen). Die Bedienung kann mechanisch, elek­ trohydraulisch oder per Funk erfolgen. Mit der Funkbedienung wird die Arbeit stark erleichtert und die Arbeitssicher­ heit erhöht, weil die bedienende Person Fahrzeug und Last besser überblicken kann. Die Reaktionszeit wird daher ver­ kürzt, denn die Bedienungsperson kann direkt reagieren, ohne das Kommando einer Hilfsperson entgegenzunehmen. Die Funkbedienung stellt aber höchste Anforderungen an den Fahrer, weil er gleichzeitig den Traktor und den Stamm beobachten muss. Dennoch: Wer öfters


LT extra n mit der Seilwinde arbeitet, sollte sich eine Funksteuerung leisten. Neue, grössere Seilwinden sind mit einem Seilausstoss lieferbar. Dies erleichtert das Rücken sehr, weil das Drahtseil besser aufgewickelt und die Kraft zum Lösen des Seils verringert wird. Seit ein paar Jahren sind auch Kunststoffwindenseile erhält­ lich. Diese sind noch teurer als Drahtseile, werden aber laufend verbessert. Unterhalt  : Wichtig ist es, den Un­ terhalt einer Seilwinde nicht zu ver­ nachlässigen, d. h. Drahtseile müssen ersetzt werden, wenn einzelne Litzen gerissen sind oder zu viele Seilspries­ sen vorstehen. Damit die Einstellung der Seilbremse stimmt, sollte man re­ gelmässig in die Fachwerkstatt, um die Sicherheitselemente prüfen zu lassen. Rückekrananhänger: Für Holztrans­ porte sind Rückewagen mit Kranaufbau­ ten am besten geeignet. Bedingt durch den tiefen Schwerpunkt lässt sich Holz auf diese Weise sicher transportieren. Die transportierbare Holzlänge ist be­ schränkt. Krananhänger dürfen nur bis zur Höhe des Schutzgitters nach vorn und der Rungen an den Seiten beladen werden. Im Schwenkbereich von Lade­ kranen darf sich niemand aufhalten. Auch im Wald gilt: kein Transport ohne Ladungssicherung. Mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen darf der Holztransport bis zum ersten Abneh­ mer oder für Berufskollegen durchgeführt werden. Generell können nur jene Holz­ transporte selber ausgeführt werden, für die auch die geeigneten Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Korrekte Arbeitshilfsmittel

CUTCONTROL – ein relativ unbekanntes, aber sehr nützliches Hilfsmittel zum Ablängen des Holzes.

In den letzten Jahren wurden Seilwinden punkto Sicherheit und Ergonomie stark verbessert. Eine Funkbedienung erleichtert die Arbeit, stellt aber hohe Anforderungen an die Bedienungsperson.

werden Holzschläge unter privaten Waldbesitzern gemeinsam organisiert und durchgeführt. Für diese Planung steht auch der örtliche Forstdienst zur Verfügung. Mit zur Organisation gehört ferner ein ­Sicherheitskonzept gemäss EKAS-Richt­

linie 6508. Diese Anforderung erfüllt agriTOP mit dem Modul Bauernwald. Damit erfüllt der Landwirt auch für Wald­ arbeiten die Anforderungen der EKASRichtlinie.  n

BUL an der Forstmesse Die BUL garantiert die Fachkompetenz, wenn es um Sicherheit und Gesund­ heit geht. Ein Besuch an der Forstmesse in Luzern, 20. bis 23. August, Halle 1, Stand 114 lohnt sich. Informationen über Kampagnen und Neuigkeiten betreffend Sicherheit und Ge­ sundheit finden Sie auch unter www.bul.ch. BUL, Postfach, 5040 Schöftland, Tel. 062 739 50 40 oder e-mail: bul@bul.ch

Nützliche BUL-Unterlagen Die Broschüre «Holzernte und Brennholzverarbeitung» informiert umfassend über Sicherheit bei der Waldarbeit, «Sicherheit ist kein Zufall» enthält das Pro­ duktesortiment der BUL.

Für sicheres Arbeiten braucht es auch eine Anzahl Hilfsmittel. Dazu gehören Axt, Spalthammer, Doppelmeter, Mess­ band, Fällkeile, Rückeketten, Umlenkrol­ len, Seilstruppen, Nothilfeset, Feilen usw. Diese Hilfsmittel müssen in ausreichender Menge und in sicherem Zustand verfüg­ bar sein. Defekte Geräte sind umgehend zu reparieren oder zu ersetzen.

Arbeitsorganisation Bevor mit einem Holzschlag begonnen wird, ist die Arbeit zu planen. Dazu gehö­ ren Schlagbewilligung, Fachkenntnisse, Ausrüstung, Bestimmen der Sortimente, Lagerplatz, die nötigen Hilfskräfte, Ab­ sperren des Holzschlages usw. Vermehrt

Forstmesse : Immer mehr Verfahren für die Brennholzverarbeitung kommen auf den Markt.

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LT extra n 20. Internationale Forstmesse Luzern vom 20. bis 23. August 2009

Tradition und Innovation Mit 30 000 Besuchern und 280 Ausstellern auf einer Gesamtfläche von 30 000 m2 hat sich die Forstmesse seit ihrer ersten Durchführung 1971 stetig weiterentwickelt. Sie ist auch heute, an ihrem 20. Jubiläum, die wichtigste Leistungsschau in der Schweiz und verbindet Tradition und Innovation.

Eintrittspreise Erwachsene Fr. 5.–, Gruppen ab 10  Personen, Lehrlinge, Studenten, AHV-Bezüger Fr. 10.–. Kinder bis 16  Jahre in Begleitung gratis.

Waldwirtschaft Schweiz an der Forstmesse 2009 Am gewohnten Standplatz (Halle 1 /  Stand 180) präsentiert der nationale Dachverband der Waldeigentümer sein Dienstleistungsangebot und Pro­ duktesortiment; weitere Informatio­ nen unter www.wvs.ch.  n

FSC-Kongress

Gezeigt werden neuste Entwicklun­ gen an Geräten und Verfahren in der Wald- und Holzwirtschaft. Hauptat­ traktion der Forstmesse ist jeweils die von wichtigen nationalen Verbänden und Bildungsanbietern als gemein­

Sonderschau «Treffpunkt Forst, Forêt, Foresta» Halle 1, Stand 170 Als attraktiver Treffpunkt organi­ siert die CODOC (Eidg. Fachstelle Koordination und Dokumentation Bildung Wald) zusammen mit den Verbänden und Bildungsanbietern eine Sonderschau. Sie ist dem Schwerpunktthema «Waldberufe im Trend» gewidmet. Besonderes Highlight ist das «Försterkino», welches ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Präsen­ tationen und Filmen bietet.

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Im Rahmen der Forstmesse organisiert der WVS einen Fachkongress zum Thema «Waldzertifizierung: Königsweg oder Holzweg» Freitag, 21. August 2009, 09.30 bis 12.00 Uhr Armee-Aus­bil­dungs­zent­rum, Aula Dufour, Murmatt­weg 6, 6000 Lu­ zern, vis-à-vis Forstmesse. In Forstkreisen gibt die Waldzerti­ fizierung gemäss den Labels FSC oder PEFC zu reden. Es stellen sich Fragen zu Kosten und Nut­ zen, Chancen und Risiken sowie zum gesellschaftlichen Stellen­ wert. Der Kongress soll Informa­ tionen und Argumente für die Debatte rund um die Zertifizie­ rung vermitteln. Zu Wort kom­ men Fachleute aus Forschung, Waldwirtschaft, Land- und Le­ bensmittelwirtschaft, Detailhan­ del sowie der Druckindustrie. Der Fachkongress ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Anschliessend Apéro.

Weitere Infos: www.railaway.ch/messen

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n Agrartechnikforum

Zu Gast auf der ­Domaine du Crest Das Agrartechnikforum wurde auf Initiative von Paul Steffen, dem Direktor der ART Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART gegründet. Anlässlich seiner jüngsten Zusammenkunft war es auf der Domaine du Crest in Jussy GE zu Gast.

Gerne beraten wir Sie: Olivier Berger

Im Rahmen des Forums, in dem verschiedene Institutionen wie Agroscope, Beratungsstelle für Unfallverhütung, Schwei­ zerische Hochschule für Land­ wirtschaft, Schweizerischer Landmaschinen-Verband und Schweizerische Metall Union vertreten sind (www.art. admin.ch – Agrartechnik­ forum), wurde über verschie­ dene aktuelle Themen und Projekte an der Agroscope ART diskutiert. Dazu gehörten die Neuerun­ gen im Maschinenkostenpro­ gramm und der neue Arbeits­ voranschlag. In letzterem sehe er ein wirksames Werkzeug zur Optimierung des landwirt­ schaftlichen Betriebes, führte Robert Stark von der For­ schungsgruppe Bau, Tier und Arbeit aus. Im Weiteren ging

es zum Beispiel um die Elektro­ nik in der Landtechnik. Martin Holpp von der Forschungs­ gruppe Agrartechnische Sys­ teme zeigte in einem Beispiel auf, wie drei Lohnunternehmer dank einer Kooperation und einer elektronischen Organisa­ tionslösung ihre Produktivität und somit ihre Einnahmen sig­ nifikant steigern konnten. Die elektronische Datenerfassung mit Standard-Agrarsoftware stosse noch oft an Grenzen, wenn Systeme verschiedener Hersteller miteinander kombi­ niert oder betriebsspezifische Abläufe dokumentiert werden sollen. Ähnliche Erfahrungen würden auch auf der Domaine du Crest gemacht. Auch andere Ausführungen der Forumsteil­ nehmer spiegelten sich in den praktischen Erfahrungen auf dem Betrieb der Domaine du Crest, was sich als sehr wert­ voll erwies.  n

Ostschweiz: Andreas Scherrer 032 636 66 23 Oberbipp: Robert Dürst 032 636 66 71

Mittelland und Zentralschweiz: Alfred Hofer 032 636 66 20

> PRODUKTE UND ANGEBOTE PUBLITEXT

Forsttechnik für Profis bei OTT Verschiedene Forstmaschinen von Binderberger, Fransgard und TP Linddana finden Sie an der Forstmesse Luzern vom 20. bis 23. August 2009 am Stand Freigelände F 137 bei OTT. Mit dem Säge- und Spaltprofi 520 von Binderberger wird die Brennholzverarbeitung zum Vergnügen. Der BrennholzVollautomat verarbeitet bis 10 m3 Holz in der Stunde. Die Holzscheitlänge kann zwischen 25 und 55 cm beliebig variiert werden. Die Maschine kann manuell oder im Vollautomatikbetrieb bedient werden. Binderberger ist der österreichische Maschinenspezialist für Brennholzfräsen, Holzspalter und neu auch Rückewagen.

Unter der Federführung des Betriebsleiters Joseph Meyer (links) hat sich der Pachtbetrieb Domaine du Crest in den letzten 20 Jahren zu einem landwirtschaftlichen Unternehmen gewandelt. Eckdaten: 300 Hektaren Kulturland, Weinbau und Kelterung, 500 Schweine, 300 Pferde, 72 Hektaren Wald, 55 Hektaren Alp; hinzu kommen Getreidesammelstelle und Lohnarbeiten. (Bild: Matthias Schick)

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steller, hat eine grosse Produktpalette an Holzhackern für den Garten-, Park- und Forstbereich. Die Holzhacker bestechen durch ihre einfache, saubere Konstruktion und durch die hohe Qualität der Hackschnitzel. Die Hacker sind in verschiedensten Ausführungen für den Trak-

toranbau oder fest aufgebaut auf einem Anhänger mit integriertem Motor und neu auch auf Raupen mit Motor lieferbar. Haben wir Ihr Interesse geweckt und möchten Sie als Forstprofi von unseren Maschinen profitieren, dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, oder besuchen Sie uns an der Forstmesse. OTT Landmaschinen AG Industriestrasse 49 3052 Zollikofen Tel. 031 910 30 10 Fax 031 910 30 19 www.ott.ch


AgroSpot n samtwirkungsgrad von 10 % auf mehr als 50 % steigern (Grafik unten). Die Messergebnisse an der Versuchs­ anlage Agroscope Reckenholz-Tänikon ART zeigen einen deutlichen Zusam­ menhang zwischen der Luftgeschwin­ digkeit im Kollektor und der Strom- und Wärmeproduktion. Je höher die Luft­ geschwindigkeit, desto grösser der ge­ samte energetische Wirkungsgrad. Da jedoch gleichzeitig auch der Energiebe­ darf für den Lüfter zunimmt, muss für jede Anlage die optimale Luftgeschwin­ digkeit ermittelt werden. An sonnigen Tagen kann den Solarmodulen bis zu 4 kWh Wärme pro Quadratmeter ent­ zogen werden. Die Temperatur der So­ larzellen sinkt hierbei um etwa 15 °C, was eine Zunahme der Stromproduk­ tion um 6 Prozent zur Folge hat. Die Wärme lässt sich am besten für Trocknungszwecke, beispielsweise von Heu und Holzschnitzeln nutzen. Die erwärmte Luft besitzt ein höheres Sättigungsdefizit als die Aussenluft. Dies verkürzt die Trocknungszeit und entsprechend den Energiebedarf des Lüfters. Wenn keine oder nur eine pe­ riodische Nutzung der Wärme möglich ist, soll die Anlage so gebaut werden, dass eine natürliche Lüftung möglich ist. Diese lässt sich am einfachsten bei einem Sparrendach durch thermischen Auftrieb bewerkstelligen. Für hinterlüftete Indach-PhotovoltaikAnlagen gibt es drei gute Gründe: sie produzieren mehr Strom, liefern zusätzlich gratis Wärme und kom­ men in den Genuss von höheren Stromtarifen.  n

Versuchsanlage der ART mit acht im Dach integrierten Photovoltaikmodulen. (Bild: ART)

Photovoltaikmodule mit ­doppeltem Nutzen Integriert man Photovoltaikmodule ins Dach, anstatt sie auf dem Dach zu montieren, kann man mehr Sonnenenergie nutzen als bisher. Dies zeigen Versuche an der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART (Bild oben).

1100 1000 900 800 700 600 500 400 300 200 100 16:00

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* Forschungsanstalt Agroscope ART Reckenholz  Unter der Rubrik AgroSpot berichtet die Schweizer Landtechnik über aktuelle Forschungsprojekte der Agroscope ART Reckenholz-Tänikon

Messergebnisse am 5. Juni 2009. Die mittlere Luftgeschwindigkeit im Kollektor betrug 4,15 m/s, die Windgeschwindigkeit 1,47 m/s.

10:00

Übliche Aufdachanlagen verwandeln lediglich etwa 10 % der Sonnenener­ gie in Strom. Der Rest wird als Wärme durch Strahlung oder Konvektion an die Umgebung abgegeben. Ein Teil dieser Wärme lässt sich nutzen, indem im Kollektor zwischen Unterdach und Solarmodulen ein Luftstrom erzeugt wird. Gleichzeitig werden die Solar­ zellen gekühlt und produzieren mehr Strom (ca. 0,4 % pro °C Temperatur­ senkung. Dank der Wärmeproduktion,

die vier- bis fünfmal grösser ist als die Stromproduktion, lässt sich der Ge­

Leistung W / m2

Ludo von Caenegem*

Uhrzeit

Elektrische Leistung   

Wärmeleistung   

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Vor fünfzehn Jahren drehte sich die Diskussion hauptsächlich um die Anzahl horizontaler Mischschnecken im Mischer …

… heute beherrschen Vertikalmischer den Markt mit einem Anteil von schätzungsweise neunzig Prozent. (Bilder: Ruedi Hunger).

Mischwagen für den ­Dauereinsatz Studien belegen es: Je Milchkuh müssen jährlich 14 Tonnen Futtermasse bewegt werden und die Fütterung beansprucht gemäss Messungen an der ART Tänikon 15 bis 20 Prozent des gesamten Arbeitszeitbedarfs im Stall. Da ist es naheliegend, dass die Mechanisierung der Fütterung einen immer höheren Stellenwert erhält. Dazu bieten sich verschiedene Lösungen an, der Mischwagen ist eine davon.

Ruedi Hunger

Als Pioniere der Fütterung von tota­ len Mischrationen und der damit ver­ bundenen technischen Entwicklung gelten die italienischen Viehhalter. Damit lässt sich erklären, warum in der Anfangsphase mehrheitlich ita­ lienische Hersteller die Mischwagen­

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technik angeboten haben. In den 1990er-Jahren fand die neue Tech­ nik dann europaweit eine grosse Verbreitung.

Horizontalmischer machten den Anfang Noch vor zwölf oder fünfzehn Jahren drehten sich die Diskussionen haupt­ sächlich um die Anzahl horizontaler Mischschnecken in der Maschine. ­Angeboten wurden Mischsysteme mit 1 bis 4 Schnecken. Die letzten acht bis zehn Jahre waren geprägt vom Wandel hin zu den Vertikalmischern. Mit dem allmählichen Verschwinden niedriger Stalleinfahrten gibt es in­ zwischen weniger bauliche Hinder­ nisse für ihren Einsatz. Die Vertikal­

mischer haben heute laut Fachleuten gegen neunzig Prozent Marktanteil. Einzelne Hersteller haben sich aus­ schliesslich dieser Technik verschrie­ ben, so beispielsweise van Lengerich (Deutschland). Andere, wie Storti, der zu den Marktführern zählt, bieten nach wie vor fast die ganze System­ auswahl an.

Vertikalmischer werden immer grösser Alle Hersteller von Vertikalmischern betonen den Einbau robuster Antriebs­ getriebe für die Mischschnecken. Kuhn setzt auf das selbst entwickelte Win­ kelgetriebe, wie es bei Kuhn-Kreisel­ eggen verwendet wird. Futtermischer mit einer oder zwei vertikalen Misch­

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n Hoftechnik schnecken werden von allen Anbie­ tern hergestellt. Rund die Hälfte bie­ tet auch Giganten mit drei Schnecken an. Damit liegt das Fassungsvermögen einzelner Mischwagen im Bereich von grossen Ladewagen und darüber. Fa­ resin, JF/Stoll, RHM, Siloking und Trio­ liet bieten Mischbehältergrössen von 40 und mehr Kubikmeter an. Im obe­ ren Mittelfeld bis 30 Kubikmeter Inhalt sind beispielsweise Himel, Strautmann, Seko und Sgariboldi zu finden. «Schwei­ zerische» Grössen ab 5 Kubikmeter bieten die meisten Herstel­ ler an, namentlich auch Alieco, Holares, Luclar, Storti, Seko oder Walker. Ver­ schiedene Hersteller bauen Wagen, die nach modularem Konzept aufgebaut sind, d. h. wenn der Viehbestand nach dem Kauf grös­ ser wird, kann der Mischwagen um vier, sechs oder mehr Kubikmeter erweitert werden.

Es geht auch ohne Schnecken Der seit vielen Jahren bekannte irische Mischwagenhersteller Keenan setzt neuerdings auf Paddelmischer. Diese sollen eine besonders wiederkäuer­

Ueli Günthardt (rechts) ist Präsident der SVLT-Sektion Graubünden. Er ist zusammen mit seinem Bruder Werner vom elektrischen Antriebskonzept für ihren Mischwagen überzeugt. So wird kein Traktor blockiert, argumentieren sie.

gerechte Misch­ ration liefern, da mit diesem Mischsystem die einzelnen Futter­ komponenten besonders sorgfältig vermischt werden. Der französische Spezialist LucasG hat seinen QualimixPaddelmischer mit einem Ballenpro­ zessor ausgerüstet. Zwei übereinander liegende Schnecken am oberen linken Behälterrand lösen und verarbeiten

Erst waren es die französischen Umlaufmischer von LucasG, Jeantil und Kuhn, die auch zum Einstreuen in Stallungen verwendet wurden.

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auch Rundballen so, dass sie vom Mischpaddel nachher problemlos ein­ gemischt werden. Weitere Hersteller, wie Holares, Sgariboldi oder JF/Stoll «paddeln» ebenfalls. Die Südtiroler Brüder Marchese aus Bozen bauen im Alimix-RX eine Rührflügelwelle ein.

Mischen und was noch ? Mischen und Futter Austragen sind die Kernaufgaben des Mischwagens. Befüllen : Rund zwei Drittel der An­ bieter stellen aber auch Selbstbefüller her, die also die Futterkomponenten auch selber einfüllen. Ob ein Selbst­ befüller oder ein Fremdbefüller ange­ messen ist, muss von Betrieb zu Be­ trieb separat abgeklärt werden. «Ist ein Traktor mit Frontlader untätig in der Garage oder ist ein Teleskoplader vorhanden?», sind Fragen, die sich stellen. Klar ist, dass der Mischvor­ gang mit dem Fremdbefüller bereits nach dem Einfüllen der ersten Misch­ komponenten beginnen kann. Gezo­ gene Selbstbefüller sind also etwas benachteiligt, denn sie befüllen und mischen nicht gleichzeitig. Einstreuen : Erst waren es die fran­ zösischen Umlaufmischer von LucasG, Jeantil und Kuhn, die auch zum Ein­ streuen in Stallungen verwendet wur­ den. Heute werden Vertikalmischer


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n Hoftechnik mit einem mechanisch oder hydrau­ lisch angetriebenen Zusatzgebläse für diesen Zweck ausgerüstet. BvL, Mayer/Siloking und andere bieten ein Strohgebläse als Option zum Ein­ streuen an. Angehängt … Der schweizerische Durchschnitts­ betrieb wird den angehängten Misch­ wagen zur Lösung für seine Bedürf­ nisse einsetzen. Alle Hersteller bieten diese Ausführung an. In der Regel braucht er einen Traktor als Antriebs­ quelle. Die Grösse ist wählbar von 3 bis 60 Kubikmeter. … « Self Drive»… Als Alternative zum Selbstfahrer betei­ ligen sich Keenan mit dem «Self Drive» und LucasG mit seinem «Qualimix Au­ tonom» am Markt. Beides sind an sich gezogene Maschinen, die aber einen ei­ genen Motor aufgebaut haben. Damit muss der Traktor für die Mischarbeit nicht angehängt sein und er kann zum Befüllen eingesetzt werden, oder der vorhandene Teleskoplader wird nach dem Beladen zum Rangieren und Fut­ ter Austragen verwendet. Auch elekt­ rische Antriebskonzepte können einen Mischwagen vom Traktor unabhängig machen. Entsprechende Futtermischer bietet auch der Schweizer Hersteller Kuratli aus Untereggen (SG) an. Die Abhängigkeit vom «Stecker» schränkt den Einsatzradius allerdings ein.

… oder gar den Selbstfahrer Namhafte Hersteller sehen mit den grösser werdenden Betrieben einen Trend zum selbstfahrenden Futter­ mischwagen. Weniger Rüstzeiten und eine bessere Übersicht beim Frä­ sen sind die Vorteile, die den Selbst­ fahrer auszeichnen. Die Entnahme­ leistungen von Selbstfahrern sind beachtlich, fräsen sie doch bis 1400 Kilogramm Grassilage oder 3000 Ki­ logramm Maissilage pro Minute aus dem Fahrsilo. Die elektronisch ge­ steuerte Entnahme stoppt, wenn das gewünschte Ladegewicht erreicht ist. An Stelle einer Fräswalze rüstet BvL den 29-Kubikmeter-Maximus neu mit einer besonderen Strukturwalze aus. Im Eingriff stehen dabei 18 ver­ schleissfeste Zahnsegmente, die das Futter schonend aus dem Fahrsilo entnehmen. Die Frage ob Anhängemaschine oder Selbstfahrer ist auch eine Frage der Auslastung. Wenn kein Traktor für den Antrieb eines grossen Mischwa­ gens vorhanden ist, kann der Selbst­ fahrer eine sinnvolle Alternative sein. In naher Zukunft werden die Viehhal­ ter in der Schweiz allerdings kaum nur auf diese Karte setzen, da auf vielen Betrieben noch Traktoren vorhanden sind, die dank Mischwagen besser ausgelastet werden. Für Mischge­ meinschaften und Grossbetriebe sind Selbstfahrer jedoch eine interessante Lösung.

Täglich eine frische und saubere Anschnittfläche entscheidet vor allem im Sommer über Erfolg oder Misserfolg bei der Verfütterung von Silomais.

Gut geschliffen, ist halb geschnitten Zur Verarbeitung von Langgut und Rundballen sind Messer notwendig. Im Fall der V-Mix-Mischwagen von BvL werden diese Messer mit Hilfe einer elektronischen Steuerung hyd­ raulisch ein- und ausgeschaltet. Der Fahrer kann mit zwei Potenziometern am Bedienpult einstellen, in welchen Zeitabständen die Messer ein- und ausgefahren werden. Silagesäuren, Feuchtigkeit und Rei­ bung setzen dem Behältermaterial mehr oder weniger stark zu. Die Mate­ rialwahl bestimmt den Verschleiss und damit die Lebensdauer. Shelbourne Reynolds, der britische Hersteller auf dem europäischen Markt, hat bei der Typenreihe Powermix Pro den Behäl­ terboden verstärkt. JF/Stoll setzt bei seinen Mischwagen Feinkornstahl ein. Auch andere Hersteller haben beim Material qualitativ aufgerüstet. Für den industriellen Einsatz in Biogasan­ lagen bietet Sgariboldi ein Edelstahl­ blech aus INOX an.

Ohne Waage ist es ungenau Ein Mischwagen ohne Waage verleitet dazu, sich auf Erfahrungswerte zu verlassen. Doch Gewohnheiten sind nicht immer genau!

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Für die Fütterung von Hochleistungs­ tieren erweist sich eine Wiegeeinrich­ tung als sehr sinnvoll. Dabei sollte man diese dank grosser Ziffern auch aus


Hoftechnik n der Distanz gut lesen können. Dass diese Anforderung nicht immer erfüllt wird, wissen auch die Hersteller. Be­ reits vor gut zehn Jahren bot LucasG ein System an, das die Wiegedaten drahtlos aufs Display übertragen kann. Mit dem «Feed Manager» ist dies nun auch bei JF/Stoll möglich. Auf dem La­ defahrzeug kann der Fahrer das Dis­ play vor sich platzieren, so dass das Ladegewicht für ihn jederzeit ablesbar ist. Vielfach stehen Fütterungspläne und Rezeptplanung dem Anwender in der Software zur Verfügung. Selbst die drahtlose Datenübermittlung ins Büro ist heute möglich.

Selbstfahrer für die Grossen Der Nutzinhalt eines Mischwagens ent­ spricht nicht immer den Prospektanga­ ben der Hersteller. Zwar gibt es keine DIN-Norm-Angabe wie bei Ladewa­ gen, doch ist es nachvollziehbar, dass die Mischelemente nicht als Nutzinhalt gelten. Zudem benötigen auflösende Futterkomponenten aus dem Fahrsilo, der Rundballe oder vom Heustock

während und nach dem Mischvorgang zunehmend mehr Platz. Wenn innert nützlicher Frist eine homogene Mi­ schung erstellt werden soll, beschränkt sich die Volumenausnutzung je nach verwendeten Mischkomponenten auf 75 bis 90 Prozent. Zu kleine Men­ gen, bzw. zu grosse Mischwagen ver­ schlechtern das Mischresultat. Folglich

stellt sich vor dem Kauf die Frage nach der richtigen Mischwagengrösse. Laut Jennifer von der Maas, ART-Tänikon, gibt es keine allgemeingültige Regel zwischen eingesetzten Futtermitteln und Anzahl Kühe/m3. Dennoch kann als Faustzahl von vier bis sieben Kühen je Kubikmeter Behältervolumen ausge­ gangen werden.  n

Sicherheit im Fokus Selbstfahrende Futtermischwagen sind nicht nur Hofmaschinen, zunehmend wer­ den sie auch auf benachbarten Betrieben oder von Mischwagengemeinschaften genutzt. Folglich müssen sie den Strassenverkehrsvorschriften entsprechen. Dies betrifft die Signalisation, die Beleuchtung und die Bremsen. Der aus Breganze (I) stammende Hersteller Faresin stellte an der EIMA International 08 in Bologna eine 40-km/h-Version mit Allradantrieb und Vierradlenkung vor. Gleiches ist für andere Selbstfahrer erhältlich. Die Unterteilung in Arbeitsgeschwindigkeit (0 bis 10 km/h) und Fahrgeschwindigkeit (0 bis 40 km/h) ist Teil des Angebotes. Die zunehmende Technisierung der Innenwirtschaft stellt auch für Kinder eine Gefahr dar. Diese Gefahr sehen verschiedene Hersteller. Sie rüsten deshalb ihre Mischwagen serienmässig mit einem Kamerasystem aus. Auch für den Arbeits­ ablauf ist es dienlich, wenn die Bereiche Mischer und Rückfahrt vom Fahrer in der Kabine überwacht werden können. Gleiches gilt für das Strohgebläse, wie beispielsweise beim Verti-Mix von Strautmann.

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n Agritechnica

Agritechnica-Leserreise

Samstag, 7. – Montag, 9. Nov. 2009 Anschlussprogramm Dienstag 10. November : • Besuch Amazonen-Werke in Hasbergen-Gaste • Schloss und Gutsbetrieb Ippenburg bei Osnabrück Unsere Leserreise bietet Gewähr für einen optimalen Agritechnica-Messebesuch anlässlich der Exklusivtage am Sonntag und Montag. Weil die Agritechnica als führende landtechnische Fachmesse nur alle zwei Jahre stattfindet, ist der Besuch ein Muss nicht nur für Landtechnik-Spezialisten, sondern generell für alle, die an der modernen Produktionstechnik des Acker- und Futterbaus interessiert sind.

Die Messe ist mit 1850 Ausstellern, davon 828 aus dem Ausland, um die Hallen 25 und 26 gewachsen und be­ herbergt in der Halle 27 zum ersten Mal ein Zentrum für Futtererntetechnik. In einer speziellen «World Soil and Water Show» werden auf rund 500 m2 inno­ vative Konzepte der Bodenbearbeitung und Wassernutzung gezeigt.

Programm der Leserreise : Samstag, 7. November 2009 Bahnreise nach Hannover Individuelle Bahn- oder PW-Anreise nach Basel SBB bzw. Basel Badischer Bahnhof (Parkhaus mit guten Preisen) 14.02 h ab Zürich HB, 14.57 h an Basel SBB. 15.04 h ab Basel SBB mit direktem ICE/ 15.13 h ab Basel Badischer Bahnhof – ab hier Gruppenfahrt. 20.17 h Ankunft in Hannover – Zwei Übernachtungen im Stadtzentrum Hotelbezug und fakultatives gemeinsames Nachtessen Sonntag, 8. November 2009 (Exklusivtag) Agritechnica Ganztägiger Besuch der Agritechnica, mit Messeeintritt sowie Stadtbahnbillette zur Messe und zurück.

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Agritechnica n Montag, 9. November 2009 (Exklusivtag) Agritechnica/Bahnrückreise Nochmaliger fast ganztägiger Besuch der Agritechnica Rückfahrt mit ICE: 17.41 h ab Hannover HB. Umsteigen in Karlsruhe, Ankunft Basel Badischer Bahnhof 22.54 h, Basel SBB 23.00 h, Anschlusszüge nach Olten / Luzern, Bern / Freiburg und Zürich (24:00 h) sowie St.Gallen.

Fakultatives Zusatzprogramm

Oder Anschlussprogramm: Carfahrt (ca. 90 km) nach Osnabrück, Nachtessen und Übernachtung. Dienstag, 10. November 2009 Fachbesuche / Bahnrückreise Informative Werksbesichtigung der Amazonen-Werke auf Einladung des Land­ technikhersteller und des importierenden Unternehmens OTT Landmaschinen, Zollikofen. Mittagessen im Betriebsrestaurant (im Pauschalpreis inbegriffen). Besuch Schloss und Gutsbetrieb Ippenburg mit einer Führung durch den ­Betriebsleiter Christian Schulze und kleiner Imbiss. Busfahrt nach Dortmund, IC / ICE-Fahrt 17.37 h ab Dortmund mit Umsteigen in Köln nach Basel Bad Bahnhof 22.54 h, Basel SBB 23.00h – Anschlusszüge wie 9. November. Pauschalpreis Samstag bis Montag: CHF 790.– Bahnreise mit ICE in 2. Kl. ab Basel Badischer Bahnhof nach Hannover und zurück, inkl. ICE-Zuschläge und Platzreservationen / zwei Übernachtungen in guten Stadt­ hotels, Basis Doppelzimmer bei Doppelbelegung mit Bad oder Dusche/WC, inkl. Frühstück / Besuche der Agritechnica gemäss Programm / Auftragspauschale / aus­ führliche Unterlagen zur Reise und zur Agritechnica / Reisebegleitung durch Vertreter der «Schweizer Landtechnik». Pauschalpreis Samstag bis Dienstag, mit Besuch Amazonen-Werke und Ippenburg : CHF 997.– zusätzlich inbegriffen: Busfahrt Hannover-Osnabrück-Dortmund, Bahnrückfahrt ab Dortmund, eine Übernachtung in Osnabrück mit Nachtessen, Mittagessen am Dienstag. Nicht inbegriffen sind: die Bahn- oder PW-Anreise nach Basel Badischer Bahn­ hof / alle Mahlzeiten und Getränke / Einzelzimmerzuschlag: Hannover – 2 Nächte: CHF 250.– / Osnabrück – 1 Nacht: CHF 42.– / Obligatorische AnnullationskostenVersicherung (5 % vom Reisepreis).

Organisation und Durchführung: AGRAR REISEN 5001 Aarau Rohrerstr. 100 Tel. 062 834 71 51

Anmeldungen: So frühzeitig wie möglich, spätestens bis 1. Oktober 2009 ☞ Nachher nur noch auf telefonische Anfrage Bei Abmeldungen nach dem Versand der Rechnung wird eine Bearbeitungs­­gebühr von CHF 60.– pro Person (maximal CHF 120.–) erhoben. Zusätzlich können Annullationskosten bis zum vollen Reisepreis entstehen. Es gelten die allg. Reisebedingungen der AGRAR REISEN, die wir Ihnen auf Verlangen im Voraus oder spätestens mit der Rechnung zusenden. Reiseverlängerungen in Hannover sowie individuelle Arrangements auf Anfrage.  n

Besuch der Amazonen-Werke.

Die Maschinen und Geräte von Amazone sind in der Schweiz sehr bekannt und eingeführt. Sie werden von Ott Landmaschinen in Zollikofen, einem der grössten Landtechnikaus­ rüster (ohne Traktoren), importiert. Durch deren Vermittlung konnte die Schweizer Landtechnik eine Be­ triebsbesichtigung im Stammwerk von Hasbergen-Gaste vereinbaren. Der Besuch beim führenden Un­ ternehmen der Ackerbautechnik, kombiniert mit modernsten Elektro­ nikkomponenten, wird mit Sicher­ heit zur sehr lohnenden Ergänzung des Besuchs der Agritechnica. Daran schliesst sich die Besichtigung von Schloss und Gutsbetrieb Ippenburg, im Besitz der Familie des ehemaligen DLG-Präsidenten Phillip Freiherr von dem Bussche. Christian Schulze, der Leiter des Gutsbetriebs, vermittelt den Betriebsüberblick. Auch der wunderschöne Schlossgarten und der Imbiss im Schloss lohnen den Besuch.

Anmeldung an AGRAR REISEN, Rohrerstr. 100, 5001 Aarau, Fax 062 834 71 00 Ich/wir melde(n) mich an für die  Leserreise an die Agritechnica (ohne Anschlussprogramm

 zusätzlich: Teilnahme Anschlussprogramm Amazone, Ippenburg

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n SVLT Die Gesetzesparagraphen Art. 91 VTS Verbindungs­ein­rich­ tungen 1 «Verbindungseinrichtungen» sind Anhängerkupplungen an Zugfahr­ zeugen, Anhängevorrichtungen an Anhängern und Sattelkupplungen. ... 6 Die Anbringungsstelle der Verbin­ dungseinrichtung und die zulässige Stützlast werden vom Fahrzeug­ hersteller oder von der -herstellerin festgelegt. Die vom Hersteller oder von der Herstellerin der Verbin­ dungseinrichtung festgelegte Stütz­ last darf jedoch nicht überschritten werden.

Für Traktoren bis 45 km/h entfällt die Kennzeichnungspflicht des Zugmauls. Ein klares Gerichtsurteil, dass viele Traktorhalter vor Ärger und Strafverfolgung schützt. (Bild: Ueli Zweifel)

Zu Unrecht gebüsst

In Art 118 lit. h VTS ist jedoch fol­ gendes festgelegt: Art. 118 VTS Motorwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km / h    Für Motorwagen, deren Höchst­ geschwindigkeit 45 km / h nicht überschreiten kann, gelten fol­ gende Ausnahmen: ... h. Die Verbindungseinrichtung muss nicht gekennzeichnet sein (Art. 91).

Der landwirtschaftliche Strassenverkehr gehört zum Kerngeschäft des SVLT. Mit seiner Unterstützung bekam ein Landwirt und SVLT-Mitglied vor dem Kantonsgericht schlussendlich recht. Er war zu Unrecht gebüsst worden.

Stephan Stulz

«In der Praxis ist eine härtere Gangart der Polizei insbesondere bei der Überprüfung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen fest­ stellbar. Im Widerspruch dazu steht die Tatsache, dass ein vorgeworfener Geset­ zesverstoss in der Regel nur mit wenigen Verweisen auf das Strassenverkehrsgesetz erledigt wird», schreibt der Rechtsanwalt Stephan Stulz in seinem abschliessenden Bericht zu diesem Verfahren. Der konkrete Fall hat sich wie folgt zugetragen:

Sachverhalt Christoph G war, als er von der Polizei an­ gehalten worden war, mit seinem Traktor

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und einem Anhänger voll Kartoffeln unter­ wegs. Es folgte eine detaillierte Kontrolle der sicherheitsrelevanten Komponenten wie Beleuchtung, Rad- und Achslasten, Bremsen usw. an Traktor und Anhänger. Alles schien in Ordnung zu sein. Doch das Herstellerschild am Zugmaul, auf dem die garantierte Stützlast mit 1500 kg angege­ ben wurde, war verhängnisvoll: Die Polizei konstatierte durch eine mobile Achslast­ messung eine vermeintliche Stützlast von 2200 kg. Auf dieser Grundlage beanstan­ dete sie eine Übertretung der garantierten Stützlast um nahezu 50 % und erstattete Anzeige. Erst zu Hause wurde Christoph G be­ wusst, dass die Polizei beim Messen of­ fensichtlich nach dem Messverfahren für Sattelschlepper vorgegangen war, ohne

die bei Traktoren bauartbedingte Ge­ wichtsverlagerung durch die Vorderach­ sentlastung zu berücksichtigten. Obwohl er die Polizei darauf aufmerksam machte, büsste diese den Fahrzeuglenker wegen «Überschreitung der vom Hersteller zuge­ lassenen Stützlast um 650 kg». Auch eine Fachexpertise konnte die Strafverfolgungsbehörde trotz Darle­ gung der physikalischen Gesetzmässig­ keiten nicht umstimmen. Sie beharrte auf der Rechtmässigkeit der verhängten Busse und stützte sich dabei auf besagte Achslastmessung.

Christoph G schaltet den SVLT ein Das SVLT-Mitglied Christoph G wandte sich an seinen Verband. Dieser bestätigte


SVLT n Nützliche SVLT-Interessenverstretung

Dank an Ueli Utiger

Der Fall zeigt: Es lohnt sich mitunter die Ermittlungstätigkeiten der Polizei sowie allfällige Anzeigen genau zu studieren und auch zu hinterfragen. Nicht zu un­ terschätzen sei in diesem Zusammenhang aber auch die zuweilen (akribische) Detailarbeit und Interessensvertretung durch den SVLT, schreibt der Rechtsanwalt Stephan Stulz, denn: «Wäre beispielsweise die Landwirtschaft nicht von der Kenn­ zeichnungspflicht ausgenommen worden, so hätten zahlreiche Landwirte früher oder später wohl mit einer oder mehreren Busse(n) zu rechnen.» Auch wenn sich diese Interessensvertretung nicht direkt in Franken und Rappen rechnen lässt, so ist es bei der zunehmenden Gesetzgebungsdichte doch notwen­ dig, dass die Interessen der Mitglieder des SVLT möglichst frühzeitig und gebün­ delt eingebracht werden.

(Bild: Ueli Zweifel )

zum einen die Richtigkeit der Argumen­ tation betreffend Gewichtsverlagerung durch die Entlastung der Vorderachse. Doch setzte er zweitens insbesondere auch deshalb alle Hebel zur Korrektur des Urteils in Bewegung, weil gar keine Ge­ setzesgrundlage vorlag, um den Landwirt zu büssen. Der SVLT hatte nämlich seinerzeit mass­ geblich darauf hingewirkt, dass «Verbin­ dungseinrichtungen» von landwirtschaftli­ chen Fahrzeugen grundsätzlich von dieser Kennzeichnungspflicht ausgenommen wurden. Diese Ausnahmebestimmung für Fahr­ zeuge bis 45 km/h gemäss Art 118 VTS liess die Einzelrichterin am Kreisgericht nicht gelten. Sie stützte sich weiterhin dar­auf, dass gemäss Art. 91 Abs. 6 VTS

«die vom Hersteller bestimmte Stützlast nicht überschritten werden darf.»

Freispruch vor dem Kantongericht Der Fall wurde ans Kantonsgericht wei­ tergezogen: Dieses verwarf die Rechts­ auffassung der Vorinstanz vollumfänglich und hielt fest, dass man sich nur strafbar macht, wenn die im Fahrzeugausweis ein­ getragenen Auflagen und Maximallasten nicht eingehalten werden. Es sei nicht zulässig, jemanden für eine Handlung zu bestrafen, die im Gesetz nicht vorgesehen und als strafbar bezeichnet ist. Das Ge­ richtsurteil der Vorinstanz wurde vollum­ fänglich aufgehoben.  n (Zusammenfassung des Schlussberichts des Ad­ vokaturbüros Stulz in Zürich.)

Sektionsnachrichten n Luzern Aktuelles Kursangebot: Mofa- und Traktorenprüfung Die Vorbereitungskurse für die Mofaund Traktor-Prüfung finden jeweils am Mittwochnachmittag statt. Die nächsten Termine: 2. September in Schüpfheim, 16. September in Willisau, 7. Oktober in Sursee und 28. Oktober in Hochdorf. Roller- und Autoprüfung Der Basistheoriekurs als Vorbereitung für die Roller- und Autoprüfung mit gratis Theoriefragen im Internet. Die nächsten Kurse: 29. August in Sursee und Hochdorf, 12. September in Willisau und 19. September in Luzern und Schüpf­ heim. Die praktische Grundschulung für

Roller und Motorrad findet jeweils am Samstag statt. Autoanhänger-Prüfung Nächste Vorbereitungskurse beginnen am 29. August in Sursee. Lastwagenprüfung Der Lastwagentheoriekurs dauert 32 Lek­­ tio­nen, während vier Wochen jeweils einen Tag pro Woche. Der Kurs ist modular aufgebaut und der Einstieg somit jede Woche möglich. Der nächste Kurs be­ ginnt am 10. September in Luzern. Achtung: Für die Lastwagenprüfung ohne Fähigkeitsausweis ist die Anmel­ dung nur noch bis 1. September möglich. Informieren sie sich bei uns. Infos und Anmeldung: Arthur Koch, Geschäftsstelle LVLT, Tel. 041 467 39 02, Internet: www.lvlt.ch

Der langjährige Verlagsleiter Ueli Utiger wird das Un­ ternehmen Fach­ medien Agrar im Laufe des Herbsts 2009 verlassen. Mit Wirkung per 1. Juli 2009 hat Ruedi Haudenschild, Chefredaktor des Schweizer Bauer, im Unterneh­ men nebst der publizistischen auch die kommerzielle Leitung inne. Ruedi Haudenschild und Daniel Banga, Werbeleiter beim Schweizer Bauer, übernehmen von Ueli Utiger die operativen und strategischen Aufgaben betreffend Schweizer Landtechnik / Technique Agricole. Wir freuen uns auf eine weiterhin sehr konstruktive Zusammenarbeit mit ihnen und dem ganzen Team von Fachmedien Agrar. Ohne darauf näher eintreten zu können, hängt das Ausscheiden von Ueli Utiger mit den Konzentrations­ bewegungen auf dem Mediensek­ tor zusammen. Bekanntlich gehört Fachmedien Agrar über die Espace Media Gruppe heute zu TAmedia. Über die Verbandszeitschrift gibt es die Geschäftsbeziehungen des SVLT mit Fachmedien Agrar, wo seit 2002 das Inseratengeschäft der Schweizer Landtechnik und der Technique Agri­ cole abgewickelt wird. Die Fäden aber sind über alle die Jahre bei Ueli Utiger zusammengelaufen. Einerseits hat er mit seiner aufbau­ enden Kritik und seinen Anregun­ gen die Schweizer Landtechnik und die Technique Agricole immer mit gros­sem Einsatz und steter Auf­ merksamkeit begleitet. Andererseits sind das gegenseitige Vertrauen und ein offener Informationsaustausch für die guten Geschäftsbeziehungen zum SVLT prägend gewesen. Herzlichen Dank dafür an die­ ser Stelle und alles Gute für die Zukunft. Für den SVLT: Max Binder Zentralpräsident, Willi von Atzigen, Direktor Für die Redaktion: Ueli Zweifel.

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n Sektionsnachrichten Solothurn Geschicklichkeitsfahren in Subingen

Fronleichnamsreise ins Salzkammergut

Über fünfzig Teilnehmer starteten am kantonalen Traktoren-Ge­ schicklichkeitsfahren in Subingen in den Kategorien Aktive und Junioren und absolvierten dabei einen anspruchsvollen Parcours mit neun abwechslungsreichen Posten. Derweil vergnügten sich die Familien mit ihren Sprösslingen beim Rasentraktorfahren und Kinder-Pulling.

Traditionsgemäss organisierte der Vorstand der Zuger Landtech­ nik zusammen mit dem Carunternehmen Albisser die diesjährige Fronleichnamsreise ins Salzkammergut. Es war eine gut organi­ sierte und sehr ausgewogene Reise. Das Urlaubsdomizil für die Zuger Reisenden war das Wellness­ hotel Gutjahr in Abtenau im Lammertal. Beim Besuch der landwirtschaftliche Schule Klessheim erklärte der Schuldirektor Johann Essl, dass auf dem 43 ha grossen Guts­ betrieb praktische Erfahrungen in der Landwirtschaft und in der Hauswirtschaft mit Gartenbau und Trachtenschneiderei gemacht werden können. Eine eigene Molkerei und Metzgerei stehe den Lernenden auch zur Verfügung. Im flexibilisierten Arbeitsmarkt sei die bestmögliche Qualifikation auch in der Landwirtschaft oberstes Gebot, meinte der Schuldirektor. In Salzburg erhielten der Dom sowie der grüne Markt mit riesigem Angebot an Obst, Gemüse, Butter und Eiern von Bau­ ern der Region unsere besondere Aufmerksamkeit. Mozarts Geburtshaus durfte auch nicht fehlen. Auf einem Milchschafbetrieb mit 200 Tieren am Wolfgangsee lernten die Besucherinnen und Besucher die Schafmilchproduk­ tion in der modern und absolut hygienisch ausgestatteten Hof­ käserei kennen. Die Fronleichnamsprozession in Abtenau krönte die Reise, und es war ergreifend, zu schauen wie das Gebet und die Landschaft während des Bittgangs durch Feld und Flur verschmolzen. Es war ein guter Aufenthalt in dieser eher unbekannten Region.  Josef Michel

Immer wieder attraktiv: Der Moment im Gleichgewicht auf der Wippe. (Bild zVg)

Die ersten 3 Plätze: Geschicklichkeitsparcours Kat. A: 1. Scheurer Andreas, Gren­ chen; 2. Schär Phillip, Wolfisberg; 3. Bieri Christoph, Grenchen Kat. B: 1. Flury Bruno, Halten; 2. Liechti Stefan, Ersigen; 3. Meister Markus, Matzendorf Kinderparcours: 1. Schaad Damian, Lommiswil; 2. Jäggi Lukas, Etziken; Flury Daniel, Luterbach Die erst- und zweitklassierten Solothurner der Kategorien A und B haben sich für die Schweizermeisterschaft vom 23. August in Gächlingen SH qualifiziert.

Fribourg Vorführung Schleppschlauchverteiler Mittwoch 9. September 2009, 9.00-12.00 Uhr

Jetschwil (Düdingen) ausgeschildert ab Düdingen und Tafers • Technische Entwicklung • Vorführung diverser Schleppschlauchverteiler • Kantonales Projekt zur Reduzierung der Ammoniakemissio­ nen in der Landwirtschaft (FRIAMMON) «Sinnvoll ausgebrachter Hofdünger spart Kunstdünger!» «Schleppschäuche reduzieren die Geruch- und Ammo­niak­ emissionen!» Organisation: Freiburgischer Verband für Landtechnik und das landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg, Station für Be­ ratung, Agrar- und Hauswirtschaft.

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Zug

August 2009  Schweizer Landtechnik

Zürich Strickhof Salat-Tag Mittwoch, 9. September 2009, Strickhof WinterthurWülflingen, 8.30 bis 15 Uhr Am Strickhof Salat-Tag wird über Themen im Salatanbau dis­ kutiert. Im Mittelpunkt steht ein Salatsorten-Versuch mit über 100 aktuellen Salatsorten. Die Veranstaltung wird durch eine Maschinendemonstration in den Bereichen Pflanz-, Hack und Erntetechnik ergänzt. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich.


SVLT n

Zuckerrohrtransport auf kolumbianisch. (Bild: Arthur Koch)

Fach- und Ferienreise nach ­Kolumbien Fach- und Ferienreise nach Kolumbien ? ? Ja, aber sicher, denn das noch wenig bereiste Land ist reich an Sehenswürdigkeiten und hat eine ausserordentlich vielfältige Landwirtschaft und Vegetation. Davon überzeugte sich eine kleine Gruppe auf einer Rekognoszierungsreise, begleitet vom sachkundigen kolumbianischen Reiseleiter Jairo Paz-Gomes und der liebenswürdigen Schweizer Übersetzerin Manuela Rüegg.

Ueli Zweifel

Kolumbien, im nordwestlichen Teil des südamerikanischen Kontinents gelegen, ist mit 1,1 Mio. km2 ziemlich genau dop­ pelt so gross wie Spanien und Frankreich zusammen. Die Bevölkerung beziffert sich auf 44 Mio. Menschen. Sie leben in ihrer grossen Mehrheit auf dem Hoch­ land mit der Hauptstadt Bogota. Die Kordilleren durchziehen dieses in NordSüdrichtung. Diese Region, die als sicher gilt und sich über mehrere Departemente erstreckt, ist Ziel der neuen Fach- und Ferienreise des SVLT. Einige Perlen entlang der Reiseroute: • Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Bogota und Besuch des Unternehmens

für Premium-Fleischwaren des Appen­ zeller Metzgers Hans Koller; • Fahrt in nördlicher Richtung mit Be­ such der Salzkathedrale in Zipaquirá und des gut erhaltenen Kolonialstädt­ chens Villa de Leyva; im Weiteren eindrückliche Besuche auf Landwirt­

schaftsbetrieben bei Einheimischen und beim deutschen Lebenskünstler und Top-Viehzüchter Kurt Schüssler, Besuch von Raquira, einem Flecken mit einer lebendigen Töpfer- und Kunsthandwerkertradition; • Inlandflug nach Popayan, der Haupt­ stadt des Departements Cauca, Stadtbesichtigung; Faszinierende Be­ gegnung mit dem Auslandschweizer Hans Auer, der zwar selbst Kaffee produziert, diesen aber in erster Linie direkt von Produzenten bezieht, um ihn ohne Vermischung in die Schweiz zu exportieren. Weitere spannende Besuche schliessen sich an und die «Finca» von Manuela Rüegg ist ein Bijou für sich. • Fahrt nach Silvia in den Kordillieren, wo die Indigenas der Guambianos ihre Stammlande würdevoll und autonom verwalten. Daran schliesst sich der Be­ such einer Käserei weit oben in den Bergen an. Hoch gehalten wird dort bei der Fabrikation die «Tecnologia Suiza». • In nördlicher Richtung gehts durch das Valle del Cauca ins tiefer gelegene und entsprechend wärmere Cali, der Hochburg des Salsa, und wieder mehr bergwärts ins Kaffeeanbaugebiet von Pereira, der Hauptstadt des Departe­ ments Risaralda. Auf diesem Reiseab­ schnitt versetzen einen nicht nur eine riesige Zuckerrohrfabrik mit vorbild­ lichen Sozialleistungen und Umwelt­ standards ins Staunen, sondern auch die immensen Zuckerrohrtransporte in den Plantagen und auf der Strasse. Die Kette mit vielen weiteren Perlen, zu denen auch die kulinarischen Genüsse gehören, schliesst sich mit einem In­ landflug nach Bogota zum Weiterflug via Paris zurück in die Schweiz oder zur Badeferienverlängerung an der Karibikküste.   n

Hinweis: In der nächsten Schweizer Landtechnik vom September erscheint ein ausführli­ cher Reisebericht. Der Ausgabe ist dann auch ein Reiseprospekt mit Preisangaben und Anmeldetalon beigefügt. Nach neuem Werbekonzept erhalten damit zum ersten Mal die Mitglieder aller Deutschweizersektionen des SVLT und d.h. vor allem auch alle Leserinnen und Leser der Schweizer Landtechnik die vollständigen Unterlagen, um diese Reise zu buchen. Die Reisetermine sind anfangs nächstes Jahr. Reiseveranstalter ist Bischofberger Info-Reisen mit der Geschäftsinhaberin Romy Obrist. Für Ungeduldige hier schon mal die Telefonnummer des Reisebüros: 044 384 93 93.

August 2009  Schweizer Landtechnik

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n SVLT

Kursorte und Kursdaten 2009 (Neuer Kursort: Sursee)

Einladung

zur 84. Delegiertenversammlung Samstag, 19. September 2009, um 9.00 Uhr Hotel Engel, Liestal BL Traktanden   1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler   2. Mitteilungen   3. Protokoll der 83. DV vom 13.09.2008   4. Jahresbericht 2008   5. Rechnung 2008   6. Arbeitsprogramm   7. Budget und Jahresbeitrag 2010   8. Ersatzwahlen   9. Ehrungen 10. Anträge * 11. Verschiedenes *G  emäss Art.17/10 der Statuten sind Anträge an den Zentralvorstand spä­ testens eine Woche vor der Sitzung, d.h. vor dem 11.9.2009 schriftlich dem Zentralpräsidenten oder dem Direktor einzureichen. Zur Delegiertenversammlung hat gemäss Artikel 5/1 der Statuten jedes Ver­ bandsmitglied Zutritt. Aktives Stimmrecht haben jedoch nur die Delegierten sowie die Mitglieder des Zentralvorstandes und der Kontrollstelle. Jedes Mit­ glied ist zur Teilnahme an der Delegiertenversammlung herzlich eingeladen.

Mit freundlichen Grüssen SCHWEIZ. VERBAND FÜR LANDTECHNIK – SVLT Der Zentralpräsident : Max Binder Der Direktor : Willi von Atzigen Fahrpraxis an. Die Kursinstruktoren sind Lastwagenfahrlehrer mit einer speziellen Aus- und Weiterbildung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge.

Unterstützt durch den Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) Kursgebühr: CHF 540.–, abzüglich Rückerstattung von CHF 100.– durch den Fonds für Verkehrssicherheit. Zum Kurs erforderlich: Führerausweise Kat F/G; Erster Kurstag: Traktor (30 oder 40 km/h) mit Fahrerschutz (Fahrzeug­ ausweis, Abgaswartungsdokumente nicht vergessen) Zweiter Kurstag: Traktor und land­ wirtschaftlicher Anhänger Der Fahrkurs G40 kann nach bestan­ dener Führerprüfung Kat. F / G be­ sucht werden. Er wird im Führeraus­ weis eingetragen und berechtigt ab dem 14.  Altersjahr zum Lenken von landwirtschaftlich immatrikulierten Traktoren und Ausnahmefahrzeugen bis 40  km/h. Die maximal fünf Teil­ nehmenden pro Kurs (zwei Tage mit 20 Lektionen) erleben eine intensive Schulung und eignen sich eine solide

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Wer den G40-Fahrkurs erfolgreich besucht hat, erhält von den Vaudoise Versicherungen einen Gutschein im Wert von CHF 100.– (Gültigkeitsdauer 2 Jahre). Dieser kann beim Abschluss einer Motorfahrzeughaftpflichtversicherung für sich selbst oder für ein Familienmitglied im gleichen Haushalt eingelöst werden. Die Vaudoise Versicherungen schen­ ken einen Gutschein in der Höhe von CHF 100.–, der beim Abschluss einer neuen Motorfahrzeugversicherungs­ police angerechnet wird. Bedingungen: Das Kursaufgebot und die Rechnung werden zwei Wo­ chen vor dem ersten Kurstag ver­ schickt. Bei Abmeldung von weniger als vierzehn Tagen vor Kursbeginn wird ein Unkostenbeitrag von CHF 60.– erhoben. Nichterscheinen am Kurs berechtigt den SVLT, das volle Kursgeld zu verlangen.   n

August 2009  Schweizer Landtechnik

Aarberg BE 13.08 + 18.08  10.09 + 15.09  Bazenheid SG 23.10 + 29.10 Biberbrugg SZ 22.10. + 27.10. Brunegg AG 30.09 + 06.10  29.10 + 03.11 Bülach ZH auf Anfrage  Bulle FR 27.08 + 01.09  21.10 + 27.10  Claro TI auf Anfrage Corcelles-près-Payerne VD 10.09 + 15.09 Courtételle JU 09.09 + 15.09  Düdingen FR 26.08 + 01.09  23.09 + 29.09  14.10 + 20.10  Erstfeld UR 17.09 + 22.09 Frauenfeld TG 20.08 + 25.08  03.09 + 08.09.  12.10 + 20.10  Gossau ZH 24.09 + 29.09  08.09 + 14.09 Hohenrain LU 09.10 + 13.10  Ilanz GR 14.08 + 19.08 Interlaken BE 03.09 + 08.09 Kägiswil OW 17.09 + 22.09 La Sarraz VD 02.09 + 08.09  24.09 + 29.09  29.10 + 03.11  Landquart GR 13.08 + 18.08  08.10 + 13.10 Langnau i.E. BE 13.08 + 18.08  28.08 + 01.09  24.09 + 29.09  15.10 + 20.10 Les Hauts-Geneveys NE 19.08 + 25.08  16.09 + 22.09 Lindau ZH 08.10 + 13.10

Lyss BE 15.10 + 20.10  05.11 + 10.11 Lyssach BE 10.09 + 15.09  22.10 + 27.10  29.10 + 03.11 Marthalen ZH 13.08 + 18.08 Mettmenstetten ZH 15.10 + 20.10 Moudon VD 20.08 + 25.08  10.09 + 15.09 Niederurnen GL 15.10 + 20.10 Nyon VD 12.11 + 17.11 Oensingen 01.10 + 06.10 Salez SG 03.09 + 08.09  29.10 + 03.11 S-Chanf GR auf Anfrage Schöftland AG 24.09 + 29.09 Schwarzenburg BE 27.08 + 01.09  22.10 + 27.10 Schwyz 17.09 + 22.09 Sitten VS auf Anfrage Sissach BL 13.08 + 18.08  10.09 + 15.09  05.11 + 10.11 Sitterdorf TG 15.09 + 22.09  22.10 + 27.10 Sursee LU 06.08 + 11.08  27.08 + 01.09  17.09 + 22.09  22.10 + 27.10  Tramelan JU 07.10 + 13.10 Tuggen SZ 10.09 + 15.09 Visp VS auf Anfrage Willisau LU 03.09 + 08.09  15.10 + 20.10 Zweisimmen BE 30.09 + 06.10 Zwingen BL 20.08 + 25.08

Anmeldung Fahrkurs G40 Kursort

Kursdatum

Name/Vorname Geburtsdatum Adresse PLZ, Wohnort Telefon Ich habe von den Teilnahmebedingungen Kenntnis genommen. Datum und Unterschrift Unterschrift der Eltern oder des Lehrmeisters Einsenden an: SVLT, Postfach, 5223 Riniken, Tel. 056 441 20 22, Fax 056 441 67 31, E-maill: info@agrartechnik.ch


SVLT n

Zum ersten Mal werden die Schweizermeisterschaften im Wettpflügen und im Traktorgeschicklichkeitsfahren gemeinsam durchgeführt. Die Fülle der Attraktionen lohnt den Festbesuch und verspricht zum eindrücklichen Erlebnis zu werden. Die Festrede hält SVLT-Zentralpräsident NR Max Binder.

Jeweils zwei Junioren und zwei Aktive haben sich in den kantonalen Ausschei­ dungen für die Schweizermeisterschaft im Traktorfahren qualifiziert. An den Start gehen Teilnehmenden aus 17 Sek­ tionen. Sie kämpfen dabei am Sonntag auf sieben praktischen Arbeitsposten und in einem Theorieteil um den Meis­ tertitel des besten Schweizer Traktor­ fahrers. Besonders attraktiv gestaltet sich erfahrungsgemäss der parallel zur Einzelwettbewerb ausgetragene Mann­ schaftswettkampf. Nebst dem Plausch fördert das Geschicklichkeitsfahren eine sichere Fahrweise und einen subtilen Technikeinsatz. Analog messen sich die besten Pflü­ ger aus der Schweiz im Handwerk der perfekten Pflugarbeit unter dem As­

pekt des sorgsamen Umgangs mit dem Ackerboden.

Programm: Am Samstag werden beim kantonalen Geschicklichkeitsfahren noch die besten Schaffhauser Traktorfahrer auserkoren. Anschliessend Abendunterhaltung. Am Sonntag finden die beiden Schwei­ zer Meisterschaften statt.

Zeitplan am Sonntag: • 9.00–15.00 Uhr: Schweizermeister­ schaft im Traktor-Geschicklichkeits­ fahren sowohl im Einzel- als auch im Mannschaftswettbewerb. • 10.00 Uhr: Prämierung der ge­ schmückten Traktoren für das Wettpflügen

• 11.00 Uhr: Start der Schweizermeis­ terschaft im Wettpflügen.  Die Parade mit Oldtimertraktoren (12.30 Uhr) und das Demopflügen mit Pferden und Oldtimertraktoren (15.30 Uhr) sind weitere Attraktionen. • 17.00 Uhr: Festrede Nationalrat Max Binder •1  8.00 Uhr: Rangverkündigung Zum Rahmenprogramm zählen eine Ma­ schinendemonstration, eine Ausstellung der Freunde alter Landmaschinen, ein Rasentraktor-Fahren, Hüpfburg, Strei­ chelzoo und Ausstellung mit PullingTraktoren. Gächlingen liegt im Klettgau (SH) und ist via Schaffhausen oder Waldshut (D) erreichbar.  n

August 2009  Schweizer Landtechnik

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Kurszentrum Riniken

SVLT

Tel. 056 441 20 22, info@agrartechnik.ch

ASETA

(in Klammern: Preise für Nichtmitglieder)

Werkstatt-Lehrgang K25 Umfassende Aus- und Weiterbildung in Schweisstechnik, Metallkonstruktion sowie Wartungs- und Reparaturdienst

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25 Tage, CHF 2250.– (3050.–) 5 Wochen intensive Praxis in der Werkstatt, aufgeteilt in 8 Module: • MAG-Schutzgas- und Elektrodenschweissen • Autogenschweissen, -schneiden, -hartlöten • Metallkonstruktionen nach eigenem Bedarf anfertigen • Bremsen, Beleuchtung und Aufbauten von Anhängern reparieren oder umändern • Gelenkwellen, Bodenbearbeitungs- und Futtererntemaschinen usw. reparieren • Dieselmotoren warten und reparieren • Traktoren, Hoflader warten und reparieren • Fahrzeugelektrik reparieren und nachrüsten Verlangen Sie den ausführlichen Kursbeschrieb 16.11. – 18.12.2009

Aktuelle Kurse Schweissen Elektrodenschweissen SES

2 Tage, CHF 540.– (740.–)

Stahl in verschiedenen Stärken und Positionen schweissen. Kenntnisse über Metalle, Elektroden und Hartauftragschweissen. 2.–3.11.2009 Schutzgasschweissen SMS

2 Tage, CHF 540.– (740.–)

MAG-Schweissen an Profilen von 3–8 mm und Blechen von 1–2 mm, in verschiedenen Positionen. Kenntnisse über Metalle, Drahtelektroden und Schutzgase. 28.–29. 10. 2009

Kursanmeldung Kurstyp (Buchstabenfolge) Kursdatum

Mitglied-Nr.

Name Adresse PLZ, Ort Telefon

Es ist nie zu spät für eine gründliche Aus- und Weiterbildung am Kurszentrum in Riniken. (Bild: Ueli Zweifel)

Fax

E-Mail Datum und Unterschrift q Ich will von den Tarifen für Mitglieder profitieren und werde Mitglied q Ich bringe folgende Maschinen, Geräte mit zum Kurs: Einsenden oder faxen an SVLT, Ausserdorfstrasse 31, 5223 Riniken, Fax 056 441 67 31

Kommunalbetrieb und Gartenbau

Unterhalt von Motorgeräten mit 4-Takt-Motoren MRG  1 Tag, CHF 220.– (320.–) Wartungsarbeiten an Motor, Rasenmäher, Bodenfräse. Messer schär­ fen. Kommunalmähbalken einstellen. Störungen beheben. Stilllegung für die Winterpause. 3. 9. 2009 Unterhalt von Maschinen mit Dieselmotoren MDM  1 Tag, CHF 220.– (320.–) Wartungsarbeiten am Motor und an der übrigen Maschine wie Ra­ sentraktor, Häcksler, Plattenvibrator, Grabenstampfer, Rau­pen­dum­ per. Warten der Hydraulikanlage. Messer schärfen. Stilllegungsarbei­ ten. 22. 10. 2009 Unterhalt von Motorsensen, Kettensägen und ­Heckenscheren MGK 1 Tag, CHF 220.– (320.–) Wartungsarbeiten am Motor. Pflege von Antriebswelle und Schwert. Schärfen der Kette, Mähscheibe, Heckenschere. Störungen behe­ ben. Stilllegung für die Winterpause. 1.  9. 2009, 9. 10. 2009

Werkzeuge

Werkzeuge schärfen und härten WSH  1 Tag, CHF 220.– (320.–) Meissel, Pickel, Metall- und Steinbohrer instand stellen. Schleifen von Baum- und Gartenscheren, Holzbearbeitungswerkzeuge, Hand- und Maschinenmesser. Schleifgeräteauswahl. 16. 9. 2009


NBR/ HNBR

auliköl

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Beste Verträglichkeit mit NBR und HNBR Elastomerdichtungen

Hydrauliköl

erfüllte Normen

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Hydrauliköl

Optimierter Verschleissschutz, Korrosionsschutz und hervorragendes Hochdruckverhalten

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Ausgezeichnet mit dem europäischen Umweltzeichen

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EU Eco-Label, Bosch Rexroth RD90221-1, VDMA 24568 HEES, DIN ISO 15380, DIN 51524-2,3, Swedish Standard SS 15 54 34, CAT BF-1 Anwendungen

G

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Blaser Swisslube AG

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u Tel. 034 460 01 01 Fax 034 460 01 00 www.blaser.com CH-3415 Hasle-Rüegsau Tel. 034 460 01 01 Fax 034 460 01 00 www.blaser.com CH-3415 Hasle-Rüegsau Tel. 034 460 01 0

> PRODUKTE UND ANGEBOTE

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>P

Anlageneffizienz erlaubt Preissenkung bei den kleinsten Bandsägewerken von Wood-Mizer

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Anlag Preis klein ken v

PUBLITEXT

GÜLLE-SEPARATOR

Vorhandene Ressourcen mit modernster Technologie sinnvoll Einnutzen neuer Ansatz

Nach einer Analyse des Zeit- und Arbeitsaufwandes in den europäischen Produktionsanlagen bietet Wood-Mizer seine kleinen Bandsägewerke LT10 und LT15 zu reduzierten Preisen an.

und Bandführungssysteme wie die leistungsstärkeren Maschinen des Unternehmens. LT15 wird geForstmesse, Luzern: wöhnlich von1,Landwirten, Halle Stand 198 Grundstücksbesitzern und Personen gekauft, die ihr eigenes Holz für den Gebrauch vor Ort verarbeiten. Die LT10 ist eine kompakte, «Hobbyartige» Anlage mit einem einfa-

GÜLLE-SEPARATOR

Vorhandene Ressourcen mit modernster Technologie sinnvoll Ein nutzen neuer Ansatz

Nach e Arbeits schen Woodkleinen werke LT15 z Preise

Ein n in K Einkau tion, M Transp ten ge

in Konstruktion, Einkauf, Produktion, Montage und Transport hat Kosten gespart.

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Laut Wood-Mizer hat die Prüfung während sechs Monaten zu wesentlichen Kostensenkungen ohne Qualitätseinbus- chen manuellen Ladesystem. Sie sen geführt. Ferner sagt das Un- wird gewöhnlich als «Einstiegsternehmen, die Einsparungen er- maschine für den Wochenend-Sämöglichten es ihm, diese beson- ger» angesehen. • Vollautomatische dere Produktpalette zu bewerben und Separierung neue Märkteder fürGülle seine Pro- • einfache Gülleausbringung Mobile und als stationäre • feste Phase Kompost • Güllevolumen um 15–30% dukte zu erschliessen. Sägewerke oder Einstreu verwertbar reduzieren Die•Preise derStickstoffverluste Sägewerke wurden • Einstellen des Trockenweniger Striegelgasse 2 drastisch reduziert. substanzgehalts • deutliche Geruchs6214 Schenkon (bis 35%) • starke Durchsatzleistung verminderung Die Anlagen der Reihe LT15 sind Tel. 041 921 13 01 einfach, werden manuell bedient www.woodmizer.ch und benutzen die gleichen Bänder www.mobilsaegen.ch

Laut Wood-Mizer hat die Prüfung während sechs Monaten zu wesentlichen Kostensenkungen ohne Qualitätseinbus- chen manuellen Ladesystem. Sie sen geführt. Ferner sagt das Un- wird gewöhnlich als «Einstiegsternehmen, die Einsparungen er- maschine für den Wochenend-Sämöglichten es ihm, diese beson- ger» angesehen. • Vollautomatische dere Produktpalette zu bewerben und Separierung neue Märkteder fürGülle seine Pro- • einfache Gülleausbringung Mobile und als stationäre • feste Phase Kompost • Güllevolumen um 15–30% dukte zu erschliessen. Sägewerke oder Einstreu verwertbar reduzieren Die•Preise derStickstoffverluste Sägewerke wurden • Einstellen des Trockenweniger Striegelgasse 2 drastisch reduziert. substanzgehalts • deutliche Geruchs6214 Schenkon (bis 35%) • starke Durchsatzleistung verminderung Die Anlagen der Reihe LT15 sind Tel. 041 921 13 01 einfach, werden manuell bedient www.woodmizer.ch und benutzen die gleichen Bänder www.mobilsaegen.ch

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Nach einer Analyse des Zeit- und Arbeitsaufwandes in den europäischen Produktionsanlagen bietet Wood-Mizer seine kleinen Bandsägewerke LT10 und LT15 zu reduzierten Preisen an.

PUBLITEXT

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n Sous la loupe

Der Nebel gibt doch noch einen Blick auf die Kooperationsalp frei. (Bilder: Ueli Zweifel)

Beharrungsvermögen auf der Kooperationsalp Die hohe Zeit der Alpwirtschaft ist in vollem Gang. Die Schweizer Landtechnik macht deshalb mit ihrem «Sous la loupe» auf der Kuhalp der Kooperation Ueschene im Berner Oberland Station. Dort bewirtschaften Gaby und Hans Rösti zwei «Senntümer».

Ueli Zweifel

Zur Familie gehören Erika, die als jüngste Tochter noch in Kandersteg zur Schule geht, Linda, die Tiermedizin studiert, und Daria, die gegenwärtig in Kanada weilt. Alle drei helfen in der Landwirtschaft tüchtig mit, wenn sie können, freuen sich die Eltern. Der Talbetrieb zuhinterst im Talkessel von Kandersteg ist 25 Hektaren gross.

Zu Gast in « Usser Ueschene » Die Beschreibung des Anfahrtswegs ist klar: Zuhinterst im Talboden von Kander­ steg führt die Fahrstrasse der Kooperati­ onsalp Ueschene zuerst hinauf zum unte­ ren Staffel «Usser Ueschene» und erreicht

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August 2009  Schweizer Landtechnik

oberhalb des «Alpbaches», der Talflanke folgend, den oberen Staffel «Inner Ue­ schene». Auf halbem Weg dazwischen befinden sich vier Alphütten. «Balme», so der Flurname, könne man wegen des fahrbaren Melkstandes mit blauem Dach nicht verpassen, sagt der Betriebsleiter und Meisterlandwirt Hans Rösti am Tele­ fon. Allein am Tage des Betriebsbesuchs Ende Juni lag so dichter Nebel in der nass­ kalten Luft, dass dies trotzdem geschah. Aber immerhin, wir fanden uns doch: In der Alphütte empfängt einen die Wärme des offenen Feuers, über dem Gaby Rösti im 340-Liter-Käsekessi die gebrochene Milch auf 51 °C erhitzt. Sie hat als Primar­ lehrerin zwar noch ein kleines Teilpensum an der Schule Kandersteg, konzentriert sich aber im Moment auf ihre Bäuerinnen­

rolle und auf die Herstellung von Berner Alpkäse mit Ursprungsbezeichnung. Das Handwerk erlernte sie unter anderem in einschlägigen Kursen am Inforama Hon­ drich bei Spiez.

Alpwirtschaft Die bis weit hinauf asphaltierte Erschlies­ sungsstrasse ist für alle an der Alpgenos­ senschaft Beteiligten das Rückgrat, um die Betriebe unten im Tal und oben auf der Alp parallel bewirtschaften zu können. Ein Senn für die Alpbewirtschaftung wie in früheren Jahren könne sich niemand mehr leisten. Auf der Ueschene-Alp wird rund die Hälfte der Milch verkäst und die an­ dere ins Tal gebracht. Gaby Rösti selbst produziert während dreier Monate täglich rund 3 Käselaibe à


Sous la loupe n 10–12 kg. Dabei ist die parallele Bewirt­ schaftung des Talbetriebs, namentlich was die Futterkonservierung betrifft, und des Alpbetriebs samt Käseherstellung nur möglich, weil sie hauptberuflich im Be­ trieb mitarbeitet und das Pensum an der Schule für den Moment auf ein Minimum reduziert hat. Hans Rösti hat auf der Alp im Jahr 2000 einen der schweizweit ersten fahrbaren 1 3 3-Tandem-Melkstände in Betrieb ge­ nommen. «Andere Konzepte sahen vor, die Ställe mit Vakuumleitungen auszurüs­ ten und die Melktechnik jedes Mal zu zü­ geln. Ich wollte jedoch eine Lösung ohne Standeimer, damit der Rücken geschont wird und auch eine Frau problemlos mel­ ken kann», erklärt er seine Zielstrebigkeit von damals.

Kooperationsalp Für die Ueschene-Alp sind im «Seybuch» 389 1/2 Kuhrechte für ca. 80 Sömme­ rungstage eingetragen. Diese verteilen sich auf nicht weniger als 85 Eigentümer. Kuhrechte sind zwar handelbar, werden in der Regel aber verpachtet. Sie verteilen sich auf der Ueschene-Alp auf 16 Alphüt­ ten beziehungsweise «Senntümer». Diese sind Eigentum der «Besetzer» der Alp und über Jahrhunderte hinweg im Baurecht auf Grund und Boden der Kooperations­ alp erbaut und erneuert worden. Zu den Vorteilen der Kooperationsalp zählt Hans Rösti das Aufeinander-angewiesensein. Gemeinsam wird beispielsweise die Güterstrasse instand gehalten und vom Geröll befreit, das die Seitenbäche auf ihren Querungen der Strasse abgelagert haben.

Doch Tradition und Regeldichte können die Entwicklung der Alpwirtschaft heute auch behindern, wenn technischer Fort­ schritt und neue Betriebskonzepte nur zö­ gerlich Einzug halten. «Auf einer Privatalp kann man als Besitzer und Bewirtschafter in mancherlei Hinsicht sehr viel flexibler reagieren», sagt Hans Rösti: «In einer Ko­ operationsalp mag hingegen ein Teil offen für Veränderungen sein, während der an­ dere bedächtig bis ablehnend reagiert.» Der Kuhbestand im Betrieb Rösti ist bei 54 Kuhrechten (28 Kühe und Jungvieh) verteilt auf zwei Alphütten auf der Ko­ operationsalp am grössten. Er könne zwar sein Vieh nirgends so günstig füt­ tern wie auf der Alp, wo er nebst der Arbeit, die täglich anfällt, lediglich eine Miete, d.h. ein «Bergtell» von 15 Franken pro Kuhrecht an die Kooperation bezahle, meint der Betriebsleiter. «Problematisch gestaltet sich allerdings die Fütterung der Kühe», fügt er an. «Ich habe es auf der Kooperationsalp nicht in der Hand, ihnen das beste Weidefutter zu bieten, weil die Tiere gemeinsam mit allen Senntü­ mern unterwegs sind.» Trotzdem erhält nur die beste Kuh im Melkstand etwas Ausgleichsfutter.

Ausblick Im Tagesgeschäft ist der tiefe Milchpreis fatal. Hans Rösti zieht den Abbau des Viehbestands um ein bis zwei Tiere in Er­ wägung. Doch er ist zuversichtlich, dass es auch wieder aufwärts gehen wird. Und am wirtschaftlichsten ist und bleibt die arbeitsintensive Produktion und Di­ rektvermarktung des Alpkäses nach alter Tradition.

Hans Rösti: «Auf der Kooperationsalp habe ich das günstigste Futter. Doch die Milchkühe kommen manchmal zu kurz.»

Bergmechanisierung : Diesen Frühling wurde es wetterbe­ dingt nötig, von einem Teil des ers­ ten Schnittes Ballensilage zu machen. Diese Tätigkeit ist die einzige, die Hans Rösti an einen Lohnunternehmer ver­ gibt. Im Übrigen leisten seit vielen Jah­ ren zwei Hürlimann-Traktoren 307XE (Jubiläumsmodell) und ein Hürlimann 470 ihren Dienst in der Raufutte­ rernte mit 4-m-Scheibenmähwerk, 4-m-Kreiselheuer, Kreiselschwader und Kurzschnitt-Agrar-Ladewagen LW 200. Vom ersten Schnitt gibt es Bodenheu und von den Folgeschnit­ ten Silage im Hochsilo. Hinzu kommen Güllefass und Berg­ mistzetter sowie ein Hoftrac. Seit der Erstellung des Boxenlaufstalls leisteten im Weiteren ein Schreitbag­ ger und ein Dumper sehr gute Dienste. Nicht zuletzt ist die Heckschaufel am Traktor ein überaus wichtiges Werk­ zeug, namentlich auf der Alp, um den Mist auf die Weiden zu fahren oder Steine und Geröll aus den Bachque­ rungen der Strasse zu entfernen.

Neuere Konzepte für eine rationellere Pro­ duktion in zentralisierten Ställen samt zen­ traler Alpkäserei haben es dabei schwer, sich durchzusetzen. Zum einen bleibt die Ungewissheit, ob die hohen Investitio­ nen langfristig tragbar bleiben und zum andern ist das Beharrungsvermögen der über Jahrhunderte gewachsenen und be­ währten Strukturen mit dezentraler Pro­ duktion sehr gross.  n

Gaby Rösti prüft die Konsistenz des Käsekorns.

August 2009  Schweizer Landtechnik

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Internet: www.meierag.ch E-Mail: info@meierag.ch vorm. Aecherli AG

062 756 44 77

Trelleborg, führender Hersteller von Landwirtschaftsreifen der Premiumklasse, hat sein Vertriebsteam mit dem 29-jährigen Diplomkaufmann Milos Odavic weiter ausgebaut. Als «Product Manager Galaxy Brand» ist er verantwortlich für den Vertrieb und die Positionierung der Marke Galaxy im Trelleborg-Produktportfolio und Ansprechpartner für die Kunden sowohl in der Erstausrüstung als auch im Ersatzgeschäft in Deutschland und der Schweiz. Odavic bringt aus seiner bisherigen Tätigkeit optimale Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit: Er war bereits seit 2006 in verantwortlicher Position bei GPX Tire Europa für Marketing und Vertrieb des jüngsten Sprosses aus dem Hause Trelleborg tätig. Milos Odavic ist in seiner neuen Position Rolf Christmann unterstellt, dem Managing Director Trelleborg Wheel Systems Germany. Dieser äussert sich sehr zufrieden, dass der ausgewiesene Galaxy-Fachmann vom Wechsel ins TrelleborgTeam überzeugt werden konnte: «Milos Odavic arbeitete in seiner vorherigen Position sehr intensiv mit den Galaxy-Kunden in ganz Europa zusammen. Seine in dieser Zeit erworbenen Kenntnisse, sein detailliertes Wissen um Kundenbedürfnisse und das umfassende Produkt-Know-how werden uns bei einer erfolgreichen GalaxyVermarktung unterstützen.» Die GPX International Tire Corporation und Trelleborg Wheel Systems sind eine strategische Verbindung eingegangen, mit der Trelleborg seit dem 1. April 2009

exklusiv den Vertrieb der Marke Galaxy für die Reifensegmente Landwirtschaft, Forst, AgroIndustrie und OTR in 25 europäischen Ländern übernimmt. Die Vereinbarung schliesst unter anderem folgende Galax-Produkte mit ein: radiale und diagonale Landwirtschaftsreifen, SkidSteer-Reifen, Forstreifen, Reifen für Rasen- und Gartenmaschinen, OTR-Reifen (Off-The-Road-Reifen

für Lader, Planierer, Baumaschinen), Reifen für Bagger und Teleskoplader sowie Reifen für andere Landwirtschafts- und Industriesegmente. GPX wird weiterhin seine Reifen für Industriegabelstapler und intermodale Terminals sowie die gesamte Palette Vollgummireifen in eigener Regie vertreiben. Trelleborg Wheel Systems GmbH Neckarstrasse 71 64711 Erbach Tel. (+49 6062) 95 94 62-80 Fax (+49 6062) 95 94 62-86 www.trelleborg.com


Feldtechnik n

Neue Schwadverfahren drängen auf den Markt oder werden wieder modern. Doch heute beherrscht der Doppelkreiselschwader zusammen mit dem Kreiselzettwender das Feld der Futterkonservierung. (Bilder: Ueli Zweifel)

Kreiselzettwender und Schwader garantieren beste Futterqualität An der Gras’09, dem ersten «internationalen Wiesenfest», ist alles versammelt, was auf dem Gebiet des Futterbaus Rang und Namen hat. Bewährte Grasmischungen und züchterische Verbesserungen sollen einem breiten Publikum vorgestellt werden. Doch was nützt die beste Futtermischung, wenn nicht eine optimale Technik für die rasche und doch schonende Ernte sorgt? Unser Überblick zeigt das neueste Angebot bei Kreiselzettwendern und Schwadern für eine immer effizientere und doch schonende Futterernte.

Gaël Monnerat, Ueli Zweifel

Beide Maschinentypen, die bei der Futter­ konservierung in aller Regel zum Einsatz kommen, haben in den letzten Jahren vom technischen Fortschritt profitiert. Dieser bezieht sich, wie könnte es anders sein, vor allem auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit und zielt aber auch sehr stark auf die schonende Futterbe­ handlung sowie auf mehr Sicherheit und Komfort.

Kreiselzettwender Beim Kreiselzettwender veränderte sich am Grundprinzip der Arbeitserledigung, wie es von FAHR entwickelt worden war, in den wesentlichen Punkten nichts. Doch

ist selbstverständlich ist die Grössenzu­ nahme augenfällig. Die damit verbundene Leistungssteigerung geht einher mit vie­ len technische Detailverbesserungen, um die Qualität der Arbeitserledigung sicher zu stellen. Zusätzliche Tasträder, die den Kreiselstütz­ rädern vorauslaufen, sorgen beispiels­ weise für eine optimale Bodenanpassung. Oder – je steiler der Anstellwinkel zwi­ schen Boden und Kreiselebene gewählt wird, je sauber, aber auch je aggressiver wird das Futter für den Zettvorgang auf­ gehoben. Dies kann von Vorteil sein bei langem und feuchtem Futter und ist un­ erwünscht, wenn dieses kurz, blattreich und schon eher angewelkt ist. Erst die werkzeuglose Verstellbarkeit des Anstell­ winkels und der Arbeitstiefe aber ani­

mieren dazu, die Kreisel am Gerät auch wirklich optimal zu positionieren. Da die Maschinen von 4 über 6 bis zu 8 Kreiseln angewachsen sind, gewinnt die gelenkige Bodenanpassung an Be­ deutung. Neue robuste Konstruktionen bieten zugleich hohe Funktionssicherheit und Flexibilität. Bei wachsender Kreisel­ zahl sind die Kreiseldurchmesser in den letzten Jahren tendenziell gesunken und entsprechend auch mit weniger Zinkenar­ men (4 oder 5) bestückt. Doch zeigt sich im Überblick auf Seite 32 auch, dass es viele Maschinen gibt mit wiederum grö­ sserem Kreiseldurchmesser und ausge­ rüstet mit 6, 7 oder gar 8 Zinkenarmen. Kleinere Kreiseldurchmesser mit kurzen Zinkenarmen bieten dem Vernehmen auch ein besseres Verteilbild des Futters.

August 2009  Schweizer Landtechnik

31


n Feldtechnik

Pöttinger

SIP

Kuhn

Krone

Vicon

Lely

Claas

VOLTO 870 T VOLTO 1050T

8,7 10

8 10

Lotus 300 Combi Lotus 520 Stabilo Lotus 600 Stabilo Lotus 600 Stabilo Combi Lotus 675 Stabilo Lotus 770 Stabilo Lotus 770 P Lotus 900 Lotus 900 S Lotus 900 Profi Lotus 1020 Lotus 1020 S Lotus 1020 Profi Lotus 1325 Lotus 1500 Profi Fanex 463 Fanex 523 Fanex 523 T Fanex 553 Fanex 603 Fanex 643 Fanex 683 Fanex 763 Fanex 833 T Fanex 903 Fanex 903 C Fanex 1103 C Fanex 1133 T KW 4,62 / 6 KW 5,52 / 4x7 KW 6,02 / 6 KW 6,72 / 6 KW 7,82 / 6x7 KW 7,92 / 8 KW 8,82 / 8 KW 5,52 / 4x7 T KWT 7,82 / 6x7 KWT 8,82 / 8 KW 11,02 / 10 T KW 13,02 / 12 T KW 15,02 / 14 T GF 22 NP GF 3701 GF 4201 MH GF 5001 T GF 5001 MH GF 5202 GF 5902 GF 6502 GF 7702 GF 8501 T GF 8501 TO GF 8501 MH GF 8501 MHO GF 10601 TO GF 13002 GF 17002 Spider 350 Spider 400 Spider 455 Pro Spider 555 Por Spider 615 Pro Spider 685 Pro Spider 815 Pro Spider 815 ZT Pro HIT 44 N 470N 540 N 610N 610NZ 690N 690NZ 800AZ 800NZ 810N 810NZ 910A 910AZ 910NZ TH 401 DS Hydro TH 431 D Hydro TH 601 D Hydro TH 450 D Hydro TH 540 D Hydro

300 520

2

TH 900 D Hydro TH 800 Trans TH 901 Trans TH 1101 Trans TH 790 TH 1100 TH 790 D Hydro TH 1100 Hydro TH 1300 Hydro TH 1150 Hydro TH 1800 Hydro

DP–GB

600 675 770

ZP ZP–UL ZP ZP–UL DP–GB AS / ZP DP–GB AS / ZP DP–GB ZP–UL AS / ZP

DP–GB

AS / ZP ZP–UL

DP–S DP GB AS ZP UL DP GB

ZP–UL DP GB ZP–UL ZP DP–S

DP–GB

ZP–UL

DP GB

DP GB AS DP GB DP–S DP–GB AS / ZP DP–GB AS / ZP ZP–UL

AS / ZP

6

900

7 8 6 8 6 7 6

1020 1325 1500 460 520 550 605 640 680 760 830 900 1100 460 550 600 670 780 790 880 550 780 880 1100 1300 1500 260 370 420 500 520 590 650 770 850 1060 1300 1720 340 400 450 550 620 700 950 950 400 440 520

4

6

8 4 6 8 4 6 8 10 12 14 2

1536,00–6

7 5

1636,50–8

6

6 7 6 7 5 6 7 5 6 7 6 6 4 6

6

7 5 6 5

8 10 12 16 4

6

4 6

6

5 6

8

5

4 6 4

5 6 7 5 5

6

6 7

8

4

520

– – – – – –

6

770

6

6 6 5 8 6 6 6 6 6 6

26 / 12,0–12 15 / 55–17 – – – – – – – – – –

2 260

50 680

340 695 830 930 960 1030 1335 2005 2030 2140 2130 2160 2280 2770 4070 500 530 410 620 655 710 855 890 850 1100 1400 1620 1090 570 680 750 860 980 1090 1180 630 1280 1480 1630 1870 2110 210 327 452 449 520 660 810 920 1185 1350 1470 1100 1170 1890 2550 2550 226 330 425 475 690 1085 1085 1400 270 384 420 670 695 700 725 825 780 940 960 1395 1415 1150 305 385 498 557 597

5 270 12 065 13 945 15 895 17 065 18 045 23 130 27 145 28 045 29 475 30 900 31 800 33 220 53 495 Auf Anfrage 11 200 11 900 11 700 14 200 16 200 16 700 20 100 21 800 19 500 23 800 29 200 39 600 28 900 9 150 11 100 13 550 14 150 16 900 18 450 19 850 13 700 25 350 27 250 35 050 41 200 47 750 4 180 7 680 10 240 9 540 11 150 12 180 14 910 17 600 21 880 26 030 28 790 23 650 25 520 36 760 53 430 65 710 6 187 7 230 9 985 10 738 12 804 13 805 17 936 19 335 9 250 10 280 10 980 13 690 14 880 15 430 17 180 21 950 18 950 18 950 20 850 24 150 25 650 23 200 9 704 10 107 13 624 10 551 11 055

Zinkenumstellung

Standard

10,0 / 75–15,3

18 / 8,5038

18 / 8,5038

288

– – – – – – – – –

240 217 250 280 285 299 255

1536,00–6 Ballonreifen

1636,50–8 Superballonreifen

1536,00–6 Ballonreifen 1636,50–8 Superballonreifen 1536,00–6

1636,50–8 1335,0–6 153600–6 1636,5–8 153600–6 1636,5–8

15 / 6,00–6 16 / 6,50–8 2316 / 6,50–8, 2318 / 8,50–8 16 / 6,50–8 2316 / 6,50–8, 2318 / 8,50–8 4316 / 6,50–8, 2318 / 8,50–8 6316 / 6,50–8, 2318 / 8,50–8

zentral via 1 Hebel

298

299

295

240 220 260 295 280 295 245 250 285

zentral hydraulisch

mechanisch

hydraulisch mechanisch hydraulisch mechanisch hydraulisch – – mechanisch mechanisch / hydraulisch

mechanisch hydraulisch mechanisch hydraulisch

300

10 / 80–12 – – – – – –

285

– – – 26312,00–12 10,0 / 75–15,3 13,0 / 55–16 – – – – – – – ja – – – – – – – 18,538,5–8 – – –

– – – Optional – – Optional

269 298 269 285 298

mechanisch hydraulisch mechanisch hydraulisch

233 244 270 255 296

– –

286 300

293

ja

300

hydraulisch

mechanisch 16 / 6,50–8

12316 / 6,50–8 10 PR

gezogen

278 hydraulisch 280

Preis 2009 (CHF Inkl. MwSt) 34 970

Grenzstreutuch h2)

298

Standard

Gewicht (kg)

28 514

1 360

300 284 289 287 298 263 293

16 / 6,5038 / 18 / 8,5038*

13 / 6,50–6

8

295

14 418 23 887

1 370

300 280 295 300

656 1 260

Grenzstreutuch m2)

255 275

16 / 6,5038 / 18 / 8,5038* 18 / 8,5038

16 / 6,5038

5 6 5 6 6

860

August 2009  Schweizer Landtechnik

10,00 / 75–15,310 PR

– – – – – – – – –

1636,5–8

18,538,5–8

6 6

8 10 12 14

1636,50 / 8,50–8

6

6

6

1636,50–8

153600–6

660 770

8

1536,00–6

5

6

298

285

6

4

770

860 1020 770 1020 770 1020 1270 1500 1750

20,538,0–10 6 PR

10 / 75–15,3

6 7

7

785 785

400 430 570 450

Radverstellung Grenzstreutuch m / h2)

7 12

575

860

– 215 / 65–15 6 PR

16 / 6,5–8

8

685 AS

4

6

1636,5–8 10 PR 18,538,5–8 6 PR 1636,5–8 10 PR 1636,5–8 10 PR 18,538,5–8 6 PR

Einstellung Feldrand zetten

Bereifung Kreiselfahrwerk 1636,5–8 10 PR

Transportbreite

Zinkenträger je Kreisel 6 7

Bereifung Fahrgestell

Anzahl Kreisel 6

13

TH 680 D Hydro TH 800 D Hydro Fella

ZP–UL

7,5 7,7

VOLTO 1320 T

TH 540 T Hydro

32

AS / ZP

Arbeitsbreite cm

VOLTO 75 T VOLTO 770 T

Anbau1)

Typ

Kreiselheuer

555

11 279

782 919

15 707 19 025

1 080

22 988

1 237

22 757

1 608 1 676 790 990 890 1 090 1 305 1 860 2 038

29 522 35 141 14 779 22 988 18 297 26 748 32 197 48 727 53 888


Feldtechnik n Gras‘09 Vom 3. bis 6. September findet die Pre­ miere von Gras’09 statt, dem internati­ onalen Wiesenfest zur Raufutterpro­ duktion. Die Veranstaltung nimmt vor allem auch das 75-Jahre-Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus (AGFF) auf. Während 4 Tagen wird so die Region von Oensingen SO zum Schaufenster des schweizerischen Futterbaus. Ausstellungen und Diskussionsforen konzent­ rieren sich auf die Themen Bestandesführung, Sortenent­ wicklung, Grasmischungen, Futterproduktion, Futterquali­ tät und -konservierung Gras’09 bietet mit seinen verschiedenen Vorführungen so­ wohl für die interessierten Kreise (Donnerstag bis Samstag)

Diesbezüglich wird die hohe Arbeitsqua­ lität auch durch die einfache Möglichkeit der Zinkenverstellung gefördert. Bei klei­ nen Kreiseldurchmessern ergeben sich zudem Vorteile hinsichtlich des Klapp­ mechanismus, um die Maschine, auf­ gesattelt oder gezogen, auf der Strasse regelkonform zu überführen. Sehr vielfältig sind die technischen Lösun­ gen, um beim Maschineneinsatz höchste Wendigkeit zu erzielen, Wippbewegun­ gen zu dämpfen und ein spurgetreues Nachlaufen der Maschine zu garantieren. Zur Komfort- und Effizienzsteigerung ge­ hören auch zentral angesteuerte Grenz­ streueinrichtungen und Zwangslenkun­ gen der Stützräder. Für eine gute Verteilung des Futters ist es zudem wichtig, dass pro Mähschwad die Zinken von zwei benachbarten Krei­ seln das Futter ergreifen. Dabei soll der Traktor die Schwaden nicht überfahren. Die Tabellarische Darstellung der Her­ steller wiedergibt die vorteilhaftesten Verhältnisse von Mähwerksbreite zu den Kreiselzettwenderabmessungen.

als auch für das breite Publi­ kum (namentlich am Sonn­ tag) viele Attraktionen. Jeden Tag gibt es zwischen 9.30 und 10.30 Uhr eine erste Maschinenvorführung von Mähwerken mit Aufberei­ tung und Kreiselzettwender gefolgt vom Einsatz der Heu­ werbemaschinen in einer zweiten Maschinenvorführung am Nachmittag von 14.30 bis 15.30 Uhr. Im Einsatz gezeigt werden Kreiselzettwender, Kreiselschwader, Pressen sowie Ladewagen und Häcksler. Weitere Informationen finden sich unter www.gras09.ch. Die Maschinenvorführungen stehen unter dem Patronat von «Lohnunternehmer Schweiz». Der Fachverband ist an der Gras’09 mit einem eigenen Stand vertreten.

mehr mithalten. Deshalb werden heute in grossem Stil Doppelkreiselschwa­ der eingesetzt und Lohnunternehmer entschliessen sich oft sogar für 3- und 4-Fachkreiselschwader. Ein Kreiselschwader muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Zu erwähnen sind unter anderen: gute Arbeitsqualität, hohe Leistungsfähigkeit, Bedienfreund­ lichkeit sowie gute Hangtauglichkeit und zuverlässiger Einsatz unter Schonung der Grasnarbe. Als Topmodell wurde an der letzten Agritechnica von Krone der Swa­ dro 2000 mit sechs Kreiseln vorgestellt. Die Kreisel sind auf diesem Schwader mit

einer Zentralachse in V-Form angeord­ net. Er erreicht eine Arbeitsbreite bis zu 19 Metern und ist doch in der Lage, eine stras­senkonformen Transportbreite von 3 m beziehungsweise eine Transporthöhe von 3,99 m einzuhalten – notabene ohne Abnahme von Zinkenarmen. Für den Be­ trieb dieser Maschinen wird ein Traktor mit mindestens 130 PS empfohlen.

Die Rückkehr von ­Schwadrechen, Sternschwader, ­Bandrechen und Co. Nebst den nunmehr weit verbreiteten Doppelkreiselschwadern bieten die Kon­

Schwader Bei den zunehmend grösseren Flächen pro Schnitt wurde das Schwaden zum Engpass in der Futtererntekette. Das Mass der Flächenleistung diktierten dabei die Aufnahmekapazitäten von Grossraum­ ladewagen oder Feldhäcksler. Einkreisel­ schwader konnten den Rhythmus nicht Legende zur Tabelle links: 1)

2)

DP-S DP-GB AS / ZP ZP-UL –m –h

Dreipunkthydraulik starrer Anbau Dreipunkthydraulik mit Gelenk oder Schwenkbock Anhängung an Ackerschiene oder Zugpendel Unterlenkeranhängung (zweipunkthydraulik) mechanisch hydraulisch

Kreiselzettwender mit kleinem Kreiseldurchmesser und fünf Zinkenarmen für eine optimale Futteraufnahme und ein gleichmässiges Streubild. Spezielle Kraftflusslenker stabilisieren die Maschine im Einsatz.

August 2009  Schweizer Landtechnik

33


n Feldtechnik

SIP

Kuhn

Krone

Vicon

Lely

Claas

Swadro 710 / 26 Swadro 807 Swadro 810 Swadro 907 Swadro 1010 Swadro 1400 GA 300 G GA 300 GM GA 3201 G GA 3201 GM GA 3501 GM GA 4121 GM GA 4321 GM GA 4521 GM GA 4521 GTH GA 6002 GA 6622 GA 7922 GA 6520 GA 6501 GA 7501 T GA 7501 D GA 8020 GA 8521 STAR 300 STAR 350T STAR 360 / 10 STAR 400 / 11 STAR 430 / 12 STAR 470 / 13 STAR 430 / 12 V STAR 600 / 20 Eurotop 300 U Alpin Eurotop 340 Eurotop 340U Eurotop 340N Eurotop 380N Eurotop 421A Eurotop 421N

Pöttinger

Eurotop 461A

34

Eurotop 461N Eurotop 611a Eurotop 691a Eurotop 651a Eurotop 801a Eurotop 851a Eurotop 620a Eurotop 701a Eurotop 771a Eurotop 881a Eurotop 1252c

AS / ZP

ZP–UL

AS / ZP ZP–UL DP–GB ZP DP–S

ZP–UL

DP–GB AS / ZP

920–1020 580–650 670–760 500–760 / 830 320 350 380 390 420

DP–GB

430 460

AS / ZP

660–710

ZP–UL

DP–GB AS / ZP

ZP–UL

DP–S DP–GB DP–S DP–GB

ZP

UL DP–S DP–GB AS / ZP AS / ZP starr Schwenkbock Deichsel Schwenkbock Deichsel Schwenkbock Deichsel Unterlenker Deichsel Unterlenker

690–770 770–840 630 700 700–780 760–840 960–1090 950–1500 350 380 420 460 460 680 680–760 770–880 890–100 620 od. 23340 620 680 od. 23370 8000 970 1100–1350

420

2

1838,50–8 6 PR

11

4

4 MS

2

M SS

1

ES

12 14

L

13

MS

M

2

1

ES

SS 2

L

L

1–2 L L 1–2 L

11 13 9 10 11 12 11 12 13 2311 1311 / 1312 2311 2312 2311

MS

M

4 1

ES

MS

L

M

2312 2315 2313 / 2315 10

R SS

3 4

20 26

MS

1

R M

26 23 26 30 36 52

L

9

L

ES

M

10 12 13 10 11 12 11 10 11

R M

13

R

SS 2 MS

1

ES

2

SS L R

L+M

L

R

8 10 11 12 13 12 2310 (20) 8 10

1

16

Schwenkräd

4

Tandem

5

Octosense

4

Schwenkräder Pendel– Schwenkräder

3 Tandem Tandem 4

4

– – – – – – – –

1636,50–8 1838,50–8 1838,50–8

Quatro

1636,50–8 11,5 / 80–15,3

23Tandem Tandem

3

4

Tandem

3 4

1636,50–8 18 / 8,5–8 / 6 PR

Einzel

12

Tandem Einzel Tandem Einzel Tandem

24

SS / ES 20 M

24 52

3

Einzel

4

Tandem

10,0 / 75 18 / 8,5–8 / 6 PR 10,0 / 75

300 295

15,0 / 55–17

300

1536,00–6 Ballonreifen

500 / 50–17 – – –

295 275

1636,50–8 Superballonreifen

Tandem

1838,50–8 Hyperballonreifen

2 Räder pro Kreisel 2 Räd. vor, 4 Räd. hint. Tandem vor, 6 Räd. hint. 10,0 / 75–15,3 195 / 65 R 15 10,0 / 75315,3

495 220 230 295 300 350 255 250 255 380 390 150 164 168 199 220 220 208 173 100 100 200 200 200 200

Anschlag Kurbel Kurbel od. elekt. elektrisch

475

1636,50–8 Superballonreifen 431636,50–8 Superballonreifen 1536,00–6 1636,50–8

1536,00–6

2311,5 / 80–15,3 – – – – – – – – – – – – – –

Preis 2009 (CHF Inkl. MwSt)

Gewicht (kg)

Einstellung Arbeitstiefe

Transportbreite (cm) 4)

471 8 931 510 10 599 553 12 051 640 14 526 220 mechanisch 680 13 773 1 400 27 868 293 1 780 30 774 2 120 39 489 300 mech / hydrau- 4 140 76 611 lisch 30 989 mechanisch 1 600 1 900 35 078 297 mech / hydrau- 2 050 39 382 2 250 43 901 lisch 360 mechanisch 1 720 37 014 288 2 230 40 888 mech / hydrau296 2 625 51 863 lisch 195 705 9 960 220 765 11 160 Spindel 850 12 415 245 875 13 845 300 Oberlenker 565 15 630 2 240 28 310 2 400 31 705 285 Spindel 2 420 33 495 2 700 36 260 4 620 66 000 300 Hydraulisch 4 700 69 570 260 2 225 29 385 2 900 36 975 Spindel 245 3 040 40 900 120 300 6 900 175 mechanisch 420 8 550 160 540 12 200 460 9 750 175 hydraulisch 610 13 500 210 mechanisch 540 15 500 200 500 11 000 215 hydraulisch 660 15 200 1 350 28 600 245 1 390 30 600 1 575 32 000 mechanisch 1 990 41 200 1 520 28 100 1 540 31 400 285 1 590 34 900 1 850 40 500 2 650 68 300 hydraulisch 300 5 600 123 700 532 9 250 190 569 9 200 Kurbel 227 640 12 150 665 13 150 255 Anschlag 740 15 800 Kurbel 1 550 28 900 290 1 700 32 050 Kurbel od. 2 050 40 370 299 elekt. 2 800 56 800 200

1636,50–8

1838,50–8 3

500 / 50–17 – – – – 18 / 8,5–8 / 6 PR

15,0 / 55–17

Tridem 23Tandem Tridem – – – – – – – – – – – – – – – – – – Einzel

4

1636,50–8 18 / 8,5–8 / 6 PR

Tridem

3

15,0 / 70–18

10,0 / 75–15,3

4

4

Transportfahrwerk: Bereifung 10 / 75–15,3

1636,50–8

4 SS

August 2009  Schweizer Landtechnik

16 / 6,5–8 1536,00–6

Alpin

Tandem

4vo / 4Mi / 5hi

10 / 75–15,3 15,0 / 55–17

5 4 3

3vorne / 4hinten

15 / 55–17 – 10,00 / 75–15,310 PR 15 / 55–17 – – – – –

18,5 / 8,5–8 18,5 / 8,5–8 + 16 / 6,5–8

1636,5–8 18,538,5–8 L

4

16 / 6,5–8

Tandem

ES

MS

16 / 6,5–8 18,5 / 8,5–8

3

13

30

2

Tandem

13 15

DS DS / 23ES

4

– – – – – – 10,00 / 75–15,310 PR 15,0 / 55–17 oder 500 / 55–20 12 PR 10,00 / 75–15,310 PR

Contour–Fahrwerk 43 1838,50–8 6 PR Contour–Fahrwerk 1636,50–8 10 PR 43 / 63

14 11

1636,50–8 10 PR Contour–Fahrwerk 43 / 63

12

11

2

Kreiselfahrwerk: Bereifung

Kreiselfahrwerk: Bauart (Achse)

1636,50–8 10 PR

Contour–Fahrwerk 43

SS

460 620 690 640 760 850 590 710 780 860 1250

3

13

340 380

11

L

320 360 410 420 450 450 300–540 380–650 420–780 630–665 540–640 685–745 685–745 780 750–850 300 330 360 400 430 470 4309 340 –620 300

Doppelzinken je Arm

ES

Anzahl Zinkenarme

1

Schwadablage in Fahrtrichtung3)

Arbeitsbreite (cm) 350 380 420 460 460 350–630 620–690 680–750 990–1250 620–680 680–740 740–820 800–900 400–750 680 800 320–425 350–455 380–475 385–510 695–735 755–795 815–855

Schwadablage Möglichkeiten2)

DP–GB

Anzahl Schwadkreisel

Liner 350 S Liner 390 S Liner 430 S Liner 470 S Liner 470 T Liner 650 Twin Liner 1250 Profil Liner 1550 Twin Profil Liner 3000 Liner 2600 Liner 2700 Liner 2800 Liner 2900 Liner 750 Twin Liner 1650 Twin Liner 1750 Hibiscus 425 S Hibiscus 455 S Hibiscus 485 S Hibiscus 485 P Rotonde 510 CD Hibiscus 725 CD Classic Hibiscus 725 CD Hibiscus 805 CD Hibiscus 855 CD Hibiscus 1015 CD Profi Hibiscus 1015 CD Profi + Hibiscus 655 SD Classic Hibiscus 765 SD Hibiscus 765 SD Vario Andex 323 Andex 353 Andex 383 Profi Andex 393 Andex 423 Profi Andex 423 T Andex 433 Andex 463 Profi Andex 713 Evo Andex 713 Profi Andex 693 Vario Andex 773 Profi Andex 633 Andex 703 Andex 763 Andex 843 Andex 1103 Andex 1503 Swadro 35 Swadro 38 Swadro 42 Swadro 46 Swadro 46 T Swadro 700 Swadro 800 / 26 Swadro 900 Swadro 1000

Anbau1)

Typ

Marke

Schwader

manuell

hydraulisch – – – – – – – – Räder Kurbel Fahrwerk

1 600 1 800 1 980 2 800 2 920 4 600 272 286 347 360 435 540 700 815 880 1 120 1 465 1 705 1 920 1 260 1 532 1 590 2 895 2 850 280 390 490 550 560 570 600 1 480 250 330 350 350 380 680

30 200 30 600 37 650 52 050 69 000 92 500 5 610 6 520 6 460 7 200 8 120 9 660 12 070 14 390 15 760 24 020 28 440 35 990 32 820 25 150 31 770 33 490 49 580 50 720 6 143 7 639 9 038 9 576 10 437 10 975 11 892 19 368 6 140 7 170 7 650 7 330 8 390 13 120

1636,5–8

200

Kurbel

540

11 530

18,538,5–8

200

Fahrwerk

835

15 520

1636,5–8 div. – – – – – – – – –

– – –

200 200 200 300 300 300 300 300 300 300 300

650 1 400 1 550 1 770 1 890 2 200 1 000 1 500 1 770 1 980 5 400

14 250 25 350 29 770 27 340 33 120 39 280 22 780 26 950 31 470 35 650 84 950

10 / 75–15 6 Loch

500 / 50–17 14 PR 8 Loch

Kurbel Fahrwerk

Kurbel


Feldtechnik n

AS / ZP

8

1

ZP–UL

DP– pendelnd

900 600–660 680–760 760–810 1250 215 / 280 235 / 300 250 / 320 235 / 300 255 / 320 285 / 370

R ES / SS 2

SS

4 / 5

15 / 15

5

M

12 / 12

L / R

4312 – – – – – –

4 L / R

Achse

12 10 / 10 12 / 12 10 / 12 12 / 12

3 4

10 / 10 MS

3316 / 6,50–8

10,0 / 75–15,3

Dreirad

4

4316 / 6,50–8 4316 / 6,50–8 4318 / 8,50–8 3316 / 6,50–8 4316 / 6,50–8

4 Frontgerät 5

2316 / 6,50–8

– – – – – –

380 / 55–17 10,0 / 75–15,3 500 / 50–17 1536,00–6 1636,50–8

170 170 142 155 155 168 183 199 183 230 230 297 297 300

– – – – – – – – – – – – – –

340 378 360 420 440 510 582 635 540 1 250 1 380 1 550 1 580 2 100

6 760 8 020 7 258 8 020 9 367 9 224 10 865 12 152 12 400 24 968 27 643 28 234 30 526 35 000

300

2 900

58 970

298 299 298 298 230 250 265 280 300 310

– – – –

1 350 1 875 1 950 4 200 215 235 255 340 360 380

26 676 32 250 34 072 87 519 6 100 6 423 6 655 7 774 8 005 8 414

Zentral

Preis 2009 (CHF Inkl. MwSt)

Transportfahrwerk: Bereifung

Kreiselfahrwerk: Bereifung

Kreiselfahrwerk: Bauart (Achse)

Doppelzinken je Arm 4

650–700

4316 / 6,50–8 2316 / 6,50–8 4318 / 8,50–8 5318 / 8,50–8

– – – – – – – – – – –

2315 / 6,00–6

10

ES

630–700 770–840

3

Gewicht (kg)

DP–GB

340 360 340 360 380 385 420 450 420

Einstellung Arbeitstiefe

Kuesel

TS 2000 TS 671 TS 801 TS 880 TS 4000 Vario B210 / 4 Vario B230 / 4 Vario B250 / 4 Vario B250 / 5 Vario B270 / 5 Vario B300 / 5

DP–S

Schwadablage Möglichkeiten2)

Typ TS 301 DS TS 351 DS TS 301 DN TS 351 DN TS 391 DN TS 400 DN TS 426 DN TS 456 DN TS 425 T Hydro TS 1302 TS 1502 TS 1402 TS 1452 TS 1603

Transportbreite (cm)4)

Fella

Marke

4)

Anzahl Schwadkreisel

3)

Arbeitsbreite (cm)

2)

DP-S Dreipunkthydraulik starrer anbau DP-GB Dreipunkthydraulik mit Gelenk- doer Schwenkbock AS/ZP Anhängung an Ackerschiene oder Zugpendel ZP-UL Zweipunkthydraulik (Unterlenkeranhängung) ES Einzelschwad SS Doppelseitenschwad MS Mittelschwad L Links R Rechts M Mitte Je nach Gerät mit abgenommenen Zinkenträgern

Anbau1)

1)

Einige Hersteller haben in den vergan­ genen Jahren auch Schwader mit Quer­ förderbänder entwickelt. In der Regel handelt es sich um drei Bandeinheiten, die über eine unabhängige Pick-up ali­ mentiert werden. Auch diese Maschinen erreichen Arbeitsbreiten bis zu 9 Metern. Sie sind vor allem für die Trocknung von Luzernebeständen entwickelt worden, denn durch den sorgsamen Transport lassen sich die Bröckelverluste und der Anteil an Erdverschmutzung verringern. Ein anderer gewichtiger Vorteil dieser Geräte ist die Möglichkeit, das Futter von links oder von rechts auf den Schwad zu legen.  n

grösser waren als beim beim Sternrad. Keinen Unterschied konnte beim Besatz mit Fremdkörpern im Futter beobachtet werden. Ein altes Prinzip, das sich insbesondere im Alpenraum bewährt und auch gehalten hat, betrifft den Bandrechen oder Band­ heuer. Dieser wurde in den 80er-Jahren von der Firma Sepp Knüsel neuen techni­ schen Bedürfnissen angepasst und wieder ins Programm aufgenommen. Eine grosse Variabilität hinsichtlich Leistungsfähigkeit ergibt sich bei der Vario-Baureihe (sihe Tabelle) durch fünf Arbeitsbreiten zwi­ schen 2,10 und 3 Metern und breitem Laufband mit vier oder fünf Zinkenreihen. Auch lassen sich zwei zwei Bandrechen miteinander kombinieren. Anzahl Zinkenarme

Legende zur Tabelle:

Schwader für die Querförderung auf drei Bandeinheiten. (Bild: zVg)

Schwadablage in Fahrtrichtung3)

strukteure verschiedene andere Funk­ tionsprinzipien zum Schwaden an. So lässt sich neuerdings die Tendenz zur Verdoppelung der Schwadorgane auch beim Schwadrechen und beim Sternrad­ rechen beobachten. Verschiedene An­ bieter haben Maschinen mit Pick up und Querförderband im Angebot mit Arbeits­ breiten bis zu neun Metern. In Skandinavien brachte Elho den Schwad­ rechen wieder ins Spiel. Der Schwader Elho V-Twin 750 besteht aus zwei Tei­ len mit hydraulischem Antrieb, die auf einem gezogenen Chassis montiert sind. Die Arbeitsbreite der 300 Zinken auf den Schwadelementen kann zwischen 3 und 7,5 Metern variieren. Die notwendige Traktorleistung beträgt 55 PS. Verschiedene Konstrukteure schlagen heute Sternradschwader vor mit Ar­ beitbreiten bis zu 12 Metern. Diese Maschinen sind zwar für die Gross­ flächenbewirtschaftung in Amerika und in Osteuropa vorgesehen, doch generell zeichnen sie sich wie anno dazumal durch ihre einfache Bauweise und den geringen Leistungsbedarf aus. Die Hersteller emp­ fehlen dabei für eine optimale Schwad­ arbeit Fahrgeschwindigkeiten bis 22 km/h. Vergleichsuntersuchungen zwischen Krei­ selschwadern und von der Grösse her vergleichbaren Sternschwadern in Frank­ reich haben gezeigt, dass die Bröckelver­ luste beim Kreiselschwader wesentlich

August 2009  Schweizer Landtechnik

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n Feldtechnik

Landwirtschaftsreifen: mit Kraft und Leistung auf weichen Sohlen unterwegs. (Bilder: zVg)

Leistungspotenzial kontra ­Bodenschonung Die stetig wachsenden Landwirtschaftsbetriebe und der ökonomische Druck verlangen von der eingesetzten Technik immer mehr Leistungsfähigkeit. Deshalb werden die Maschinen mit schöner Regelmässigkeit grösser und schwerer. Welche technischen Mittel gibt es, um deren Auswirkungen auf den Boden so klein wie möglich zu halten?

Gaël Monnerat

Es gibt ganz unterschiedliche Mög­ lichkeiten, die Auswirkungen von schweren Maschinen auf den Boden zu beschränken, sie sind einerseits ag­ ronomischer und andererseits techni­ scher Natur. Grundsätzlich ist es am besten und auf jeden Fall empfehlenswert, den Boden vor der Bearbeitung abtrocknen zu las­ sen. Andere Möglichkeiten bestehen darin, die Grundbodenbearbeitung zu reduzieren und konservierende Anbau­ verfahren zu bevorzugen bis hin zur Direktsaat. Man kann auch von Jahr zu Jahr die Bearbeitungstiefe variieren. Diverse technische Lösungen bieten

36

August 2009  Schweizer Landtechnik

sich ebenfalls an. Sie reichen von der Reifenwahl bis hin zu den neuen Tech­ nologien der satellitengestützten Fahr­ zeuglenkung (Navigationsgeräte).

Auf die Reifen kommt es an Mit dem Fortschritt im Bereich der Mechanisierung sind die Anforderun­ gen an die Reifen gestiegen. Einerseits führte der Einsatz von immer schwere­ ren Fahrzeugen zur Notwendigkeit, den Bodendruck zu verringern. Andererseits brauchen die immer stärkeren Traktoren einen grösseren Flächenkontakt mit dem Boden, um die Motorenleistung auf den Boden zu übertragen. Diese beiden Fak­ toren zusammen veranlassten die Kons­ trukteure zur Entwicklung von gross di­ mensionierten Reifen.

An der SIMA 2009 präsentierten das INRA (Institut National de Recherche Agronomique), das ONF (Office National des Forêts), Arvalis (Institut du Végétal), das CIVC (Comité interprofessionnel du Vin de Champagne) und das ITB (Insti­ tut Technique de la Betterave) Untersu­ chungen zum Risiko der Bodenverdich­ tung im Ackerbau, aus denen ersichtlich wird, wie sich die einzelnen Arbeiten auf den Boden auswirken. Die Tests zeigen, wie stark Transportanhänger den Boden verdichten. Während der vergangenen Jahre konzentrierten sich die Anstren­ gungen vorwiegend auf Rübenvollern­ ter, Feldhäcksler und Mähdrescher, so dass heutzutage die schlimmsten Ver­ dichtungen oft von Transportanhängern verursacht werden.


Feldtechnik n

Technische Lösungen, um den Bodendruck entscheidend zu senken.

Will man das Problem der Bodenverdich­ tung wirksam angehen, so müssen alle Parameter in Betracht gezogen werden. Es bringt wenig, Anstrengungen hin­ sichtlich der Reifen von Traktoren und Erntemaschinen zu unternehmen, wenn die Transportanhänger nicht ebenfalls ihrer Nutzlast entsprechend ausgerüstet werden. Ebenso darf trotz breiter Reifen und Doppelbereifung nicht auf durch­ nässtem Boden gearbeitet werden. Lösungen für die Ausrüstung von Trans­ portanhängern gibt es. Reifenhersteller und Maschinenbauer entwickeln ständig neue Techniken, die Kontaktfläche zwi­ schen Fahrzeug und Boden zu steigern. Die Auswahl an mehrachsigen Fahrzeu­ gen (Tandem- oder Tridemanhänger) bietet heutzutage zahlreiche Varianten, von der Nachlaufachse über die Vier­ radachse bis zur Hundeganglenkung. Mit solchen Achsen kann ein Boden­ druck erreicht werden, der selbst für die schwersten Ernteanhänger unter einem Kilo pro Quadratzentimeter liegt.

der Traglast genügten, sondern auch den Kriterien der Transportgeschwindigkeit bei gleichzeitiger Bodenschonung ent­ sprachen. Beim Ausbringen von Mist und Gülle ist die Gefahr der Bodenverdichtung ebenfalls gross. Ganz allgemein sind Rei­ fen mit Radialstruktur verformbarer. Diese Eigenschaft führt zu einer grösseren Kon­ taktfläche und schont so den Boden.

Widersprüchliche Erfordernisse Während auf Asphaltstrassen ein Fahr­ zeug mit hohem Reifendruck leichter

läuft und schwerer beladen werden kann, ist die Situation in den Feldern genau umgekehrt. Hier muss der Rei­ fendruck möglichst niedrig sein, um die Bodenverdichtung so gering wie möglich zu halten. Bei der Auswahl der Reifen sind maximale Traglast und Höchstgeschwindigkeit wichtige Kri­ terien. Mit dem Reifendruck steigt die zulässige Belastbarkeit der Räder, soll aber der Boden geschont werden, so muss der Reifendruck verringert wer­ den, was wiederum eine Abnahme der höchstzulässigen Belastung bedeutet. Muss ein Fahrzeug oft vom Feld zur Strasse wechseln, wie das zum Beispiel bei Druckfässern, Dungstreuern und La­ dewagen der Fall ist, so stellt die Wahl der Reifen immer einen Kompromiss zwischen niedrigem Reifendruck und höchstzulässiger Belastung dar. Die höchste zulässige Radlast muss noch soviel Spielraum enthalten, dass auf der Strasse trotz eines möglichst niedrigen Reifendrucks schnell gefahren werden kann.

Grösserer Umfang, respekt­ voller Umgang Derzeit tendiert die Entwicklung zu Trak­ toren mit kleinen Felgen. Bei gleichblei­ bender Radgrösse bedeutet das, dass die Reifen voluminöser werden. Auf diese Weise kann der Reifenfülldruck niedrig gehalten werden, ohne dass die Belastbarkeit der Räder beeinträchtigt wird. Durch die Verringerung des Füll­

Geschwindigkeit mit Bodenschutz vereinbaren Die Anhänger werden nicht nur immer grösser, sie legen auch immer weitere Strecken zurück. Mit der Entwicklung von Traktoren, die Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h erreichen, mussten die Reifen­ hersteller ihre Produktpalette für land­ wirtschaftliche Anhänger so erweitern, dass sie den Erwartungen nicht nur bei

Der Luftdruck, die Radbelastung und die Zahl der Überfahren sind für die Gefahr der Bodenverdichtung bestimmend.

August 2009  Schweizer Landtechnik

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n Feldtechnik drucks vergrössert sich die Kontaktflä­ che der Reifen mit dem Boden, wodurch die Motorenleistung besser übertragen und das Durchdrehen der Reifen ge­ mindert wird. Die so erzielte Ersparnis an Treibstoff beträgt zwischen 10 und 20 Prozent. Ein Landwirt, der seine Böden schonen möchte, muss sich mit einem Fülldruck von 0,8 bar begnügen. Das heisst, dass er für lange Strecken auf Asphalt den Reifendruck erhöhen muss, da durch lange Fahrten bei hoher Geschwindigkeit die Reifen stark bean­ sprucht werden. Die Reifenverformung erzeugt eine Erhitzung, die grosse Schä­ den an der Reifenstruktur verursacht. Bei Arbeiten, für die oft zwischen Feld und Strasse gewechselt werden muss, wie zum Beispiel bei der Futterernte oder beim Ausbringen von Hofdünger, kann sich daher die Montage eines Druck­ regelungssystems als profitabel erwei­ sen, das gleichzeitig Treibstoff einspart und die schonende Bodenbearbeitung ermöglicht. Die Fruchtbarkeit der Böden zu erhal­ ten ist ein Problem, das den Gesamt­ betrieb betrifft. Zwar können entstan­ dene Schäden mit technischen Mitteln rückgängig gemacht werden, aber nur, wenn zum richtigen Zeitpunkt geeig­ nete Massnahmen ergriffen werden – was oft mit hohen Kosten verbunden ist – und wenn man der Natur die erfor­ derliche Zeit gibt, sich wieder zu erho­

Controlled Traffic Farming Tests, die von «Agriculture et Agroalimentaire Canada» durchgeführt wur­ den, haben gezeigt, dass beim Befahren die stärkste Bodenververformung von der ersten Radlast ausgeht. Die Räder der nachfolgenden Achsen hin­ terlassen weniger ausgeprägte Spuren. Dort wo der Boden schon verdichtet ist, rollen die Räder leichter und der Treibstoffverbrauch sinkt. Aus anderen Untersuchungen geht hervor, dass im Verlauf eines Jahres 80% der Boden­ fläche eines Feldes vom Befahren durch wenigstens ein Rad betroffen sind. Diese Beobachtungen machen die Vorteile von Führungssystemen deutlich, die das Befahren mit allen Fahrzeugen auf dieselben Spuren konzentrieren und so die Bodenverdichtung auf präzise Zonen beschränken. Zusätzlich können aus dem so entstandenen Verdichtungseffekt Treibstoffersparnisse von bis zu 20 Prozent erwachsen. Die Wirksamkeit solcher Systeme hängt klar von der Maschinenarbeitsbreite ab. Je grösser diese ist, desto grösser wird die nicht befahrene Fläche. Mit Grosstraktoren können die für die Strasse zulässigen Abmessungen zum Problem werden. Um die Motorenleistung auf den Boden zu übertragen, braucht das Fahrzeug grosse Kontaktflächen. Diese Schwierigkeit wird stan­ dardgemäss durch die Montage von Doppelrädern gelöst oder durch Raupen­ fahrwerke. Das Konzept «tri-six», mit dem Fendt seinen neuen Traktor ausge­ stattet hat, vergrössert die Kontaktfläche mit dem Boden durch die Montage von drei Radachsen.

len. Bei allen Feldarbeiten muss auf die Bodenschonung geachtet werden. Es ist sinnlos, Erntemaschinen bodenschutz­ gerecht auszurüsten, wenn die gleichen Kriterien bei den Transportanhängern vernachlässigt werden. Spezialachsen und breite Reifen sind teuer. Der Käufer muss daher die Vor­ teile solcher Investitionen sorgfältig gegen die bodenkundlichen Eigenschaf­

Weniger Bodenverdichtung durch die grosse Aufstandsfläche unter dem Gleisband. (Bild: zVg)

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August 2009  Schweizer Landtechnik

ten seiner Felder abwägen. Aber auch die beste Ausstattung kann dem Boden­ schutz nicht gerecht werden, wenn die Investition nur darauf abzielt, die Nut­ zungsbedingungen zu erweitern. Ge­ sunder Menschenverstand und Geduld werden niemals durch technische Fort­ schritte ersetzt werden können.  n Aus dem Französischen von Brigitte Corboz


Tour de Suisse mit

Tour de Suisse mit

Sonntag, 23.08.09, 16.30 – 17.00 Uhr 8214 Gächlingen SH

Sonntag, 23.08.09, 16.30 – 17.00 Uhr 8214 Gächlingen SH

Schweizermeisterschaft im Wettpflügen, Showprogramm

Schweizermeisterschaft im Wettpflügen, Showprogramm

Montag, 24.08.09, 19.30 – 22.00 Uhr 4153 Reinach BL

Montag, 24.08.09, 19.30 – 22.00 Uhr 4153 Reinach BL

3. – 29.08.09 Vorführwoche 23. – 29.08.09 Vorführwoche 23. – 29.0

AG

n.ch

en lo

Christian Schürch, Neuhof, Hauptstrasse 138

Christian Schürch, Neuhof, Hauptstrasse 138

Dienstag, 25.08.09, 19.30 – 22.00 Uhr 1321 Arnex-sur-Orbe VD

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Jean-Daniel Gauthey, route principale

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Mittwoch, 26.08.09, 19.30 – 22.00 Uhr 1299 Crans-près-Céligny VD

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Pierre Cretegny, Ferme du Château

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Donnerstag, 27.08.09, 19.30 – 22.00 Uhr 3427 Utzenstorf BE

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Heinz Hofstetter, Oberdorfstrasse 39

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Freitag, 28.08.09, 19.30 – 22.00 Uhr 5242 n: Lupfig AG r e z u se, L 3 Ueli Vogt, Holderhof s e e tm Fors eigeländ 8 Samstag, 29.08.09, 13.30 – 16.00 Uhr 19 8605 Gutenswil ZH Fr F d Stan

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Priska Schulthess, Grindelweg

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> PRODUKTE UND ANGEBOTE

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Standbesprechung für Forstmesse vom 20.8.09 bis 23.8.09 in Luzern

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Stand Forst bis 23

PUBLITEXT Fräsen & Metallbau AG Stocker

Als leistungsfähiges und bekanntes Unternehmen für Forstmaschinen ist die AEBI SUISSE mit Hauptsitz in 3236 Gampelen BE und seiner Niederlassung in 8450 Andelfingen ZH wieder an der Forstmesse 09 mit verschiedenen Neuheiten präsent. Standbeschrieb Forstmesse 09

Durch diese Kombination befindet sich das Gewicht des Woodcrackers auf dem Anhänger, und die Beschickung mit grossen Stämmen kann auch mit einem relativ leichten Kran erfolgen. Zangenöffnung 700 mm, min. Öldruck-Bedarf 180 bar.

Weiter werden die Seilwinden von , die Forstanhänger für 40 km/h mit den neuen Kranen und dem Fällkopf von , die HolzspaltAutomaten,www.silofraesen.ch die Holzspalter mit den funkgesteuerten Seilwinden von und die Teleskoplader von ausgestellt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der diesjährigen Forstmesse: im Freigelände 1, Stand F6

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Standbesprechung Forstmesse 2009

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Maschinenmarkt n n Vom «Sahli-Sensenhalter» zum Handelsunternehmen. Dieser Tage feiert das Handelsunter­ nehmen Sahli AG in Knonau ZH seinen 90. Geburtstag. Der Schmied und Ma­ schinenmechaniker Emil Sahli-Kummer erfand 1919 den später international patentierten «Sahli-Sensenhalter». Über die Jahrzehnte entwickelte sich aus der mechanischen Werkstätte das heutige Unternehmen mit rund 40 Mitarbeiten­ den. Es beliefert an die 3500 Kunden in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit rund 26 000 Ersatzund Verschleissteilen, die über Nacht geliefert werden. Die Produkte stammen von ca. 400 ausgewählten Lieferanten im In- und Ausland. Geleitet wird das Fa­ milienunternehmen heute in der fünften Generation von Claudio Buvoli-Sahli.

n Pöttinger AG Schweiz Wechsel in der Geschäftsleitung Nach fast 40 Jahren im Dienste der Produktpalette von Pöttinger ist der gelernte Kaufmann Ruedi Stöckli nun in den Ruhestand getreten. Seit 1. August leitet Hanspeter Hitz als neuer Geschäftsführer die Pöttinger AG Schweiz in Birmenstorf AG. Er will das Geschäft kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei knüpft er an eine beeindruckende Erfolgsgeschichte auf dem Schweizer Markt an. Ruedi Stöckli seinerseits bleibt nach wie vor Verwaltungsratspräsident der Pöttinger AG Schweiz. Vor allem in der Futtererntetechnik aber auch bei der Bodenbearbeitung und in der Sätechnik nimmt Pöttinger in der Schweiz eine Spitzenposition ein. Dies ist in hohem Masse Ruedi Stöckli zu verdanken. In unablässigem Kontakt mit der Kundschaft und den Händ­ lern einerseits und mit dem Pöttinger Stammhaus in Griesskirchen (A) ande­ rerseits hat er die Produktentwicklung und -pflege massgeblich mitgestaltet. Anfangs der 70er-Jahre wechselte Pöttinger zur aufstrebenden Firma Rapid in Dietikon. Dort wirkte Stöckli von 1972 bis 1975 als Produktmana­ ger und ab 1976 als Verkaufsleiter

n Deutz-Fahr Agrotron M410

insbesondere auch für die typischen Fut­ In einer Vorschau auf die nächste Agri­ terbaugebiete entwickelt worden. Trotz technica hat Deutz-Fahr der Fachpress seiner Leistung von 130 PS besticht in Erfurt (D) ihre Neuheiten innerhalb der Traktor durch seinen polyvalenten der Traktorbauriehen vorgestellt. Nebst Einsatz und durch die bescheidenen den Modellen, die schon in Paris gezeigt Abmessungen. wurden, nutzte der italienische Kon­ zern die Gelegen­ heit vor allem, um sein neues Modell Agrotron M410 vorzustellen. Dabei handelt es sich um eine Weiterent­ wicklung der MSerie. Als einziges Modell mit einem 4 -Zylindermotor ausgerüstet, ist der M410 mit 130 PS Deutz-Fahr Agrotron M410. (Bild: Gaël Monnerat)

für die Schweiz und Frankreich. Viele Maschinenvorführungen dienten dem Zweck der Verkaufsförderung. 300 verkaufte einreihige Maishäcksler und über 500 Ladewagen dokumentierten 1980 den Erfolg. Die Ladewagen bis maximal 35 m3 waren damals mit Rechen- und Ket­ tenförderern ausgerüstet. Auf Impulse aus der Schweiz ging namentlich auch die Tieferlegung des Ladewagenchas­ sis für eine verbesserte Hangtauglich­ keit hervor. Als Meilenstein bezeichnet Ruedi Stöckli den Verkauf des ersten Ladewagens an einen Schweizer Bau­ ern in Kanada (1978). Bei der Mähtech­ nik setzten sich in den 70er-Jahren die Kreiselmähwerke durch und in grossen Stückzahlen wurden Kreiselheuer (Li­ zenz Fahr) produziert. Parallel dazu brauchte der verstärkte Silomaisanbau eine leistungsfähige Erntetechnik. Zwei- und dreireihige Maishäcksler für den Heckanbau am Traktor sicherten sie. Zum Höhepunkt dieser Entwicklung wurde 1981 das vierreihige «MEX-Mobil» mit 240 PS als Selbstfahrer. Betrug Mitte der 70er-Jahre das jähr­ liche Umsatzvolumen von Pöttinger in der Schweiz noch rund 1,5 Mio. Fran­ ken, so resultierte bis Ende der 80erJahre fast eine Verzehnfachung auf 13 Mio. Heute sind es rund 21 Mio. Franken.

Neuanfang in Birmenstorf Im Zug der Reorganisationen und des Verlusts des Traktorengeschäfts bei Rapid vor sechs Jahren wurde die Pöttinger AG Schweiz als Tochterge­ sellschaft in Birmenstorf (Aargau) ge­ gründet. Für Ruedi Stöckli, der bislang vor allem im Verkauf tätig gewesen war, rückte die Geschäftsführung in den Mittelpunkt der beruflichen Tä­ tigkeit. Doch der Mitarbeiterstab und die Aus­sendienstleute verstärkten die Kundenzufriedenheit. Diese sei das wichtigste Gut der langfristig erfolgrei­ chen Geschäftsbeziehung, resümiert Ruedi Stöckli und ergänzt: «Sie kann nur Bestand haben dank dem weitver­ zweigten Händlernetz mit motivierten Fachleuten, die regelmässig zu Schu­ lungen zusammenkommen.»  n

Alles Gute zum Geschäftserfolg: Wechsel in der Führung von Pöttinger AG Schweiz von Ruedi Stöckli (rechts) zu Hanspeter Hitz. (Bild: Ueli Zweifel)

August 2009  Schweizer Landtechnik

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Erster Kompostumsetzer von Seko in der Schweiz

kohle-Luftfilter, Luftfedersitz und Joystick-Bedienung. Seko produziert seit über 20 Jahren Kompost-Mietenumsetzgeräte und Grüngutsammel- und Zerkleinerungswagen. Nebst einer grossen Anzahl dieser Schreddergeräte kommt nun in der Schweiz der erste selbstfahrende Umsetzer zum Einsatz.

Am 13. Mai 2009 hat die Firma Jacquet SA in Genf den Schlüssel für einen selbstfahrenden Kompost-Umsetzer Seko SCV 370-MD erhalten. Ausschlaggebend für den Kaufentscheid dieses Gerätes waren die hohen Wendeleistungen in schwierigen bzw. sehr feuchten Verhältnissen, die robuste und einfache Konstruktion und die günstigen Betriebskosten. Diese Investition wird die Qualität des Komposts deutlich verbessern und den Gärungsprozess reduzieren. Der grossdimensionierte und hydraulisch angetriebene Rotor bewältigt Kom- Schlüsselübergabe: F. Hofer (Techniker Grunderco), postmieten bis 3,7 m N. Gherardi (Verantwortlicher Gicor Jacquet SA), Breite, sogar noch J.-L. Cornier (Verantwortlicher Fahrzeugpark Jacquet SA), A. Carrilho (Maschinist Gicor Jacquet SA), mehr mit den hydrau- J.-C. Perrin (Verkaufsberater Grunderco), von links lisch bedienbaren Zu- nach rechts. weisblechen. Die Maschine kann vorne hydraulisch angehoben werden. Die Grunderco Umsetzleistung beträgt zwischen 1242 Satigny GE 500 und 1200 m3 pro Stunde. Um Tel. 022 989 13 30 auch auf unebenen Plätzen stabil 1438 Mathod VD zu bleiben, setzt Seko beim Fahr- Tel. 024 459 17 71 werk auf ein Kettenlaufwerk. Die Kabine, abklappbar für den LKW- 6287 Aesch LU Verlad, verfügt über spezielle Tel. 041 917 27 27 Merkmale: Klimaanlage und Aktiv- www.grunderco.ch


Maschinenmarkt n

Merlo bringt zwei neue Teleskoplader

Der neue P25.6, wie er Ende 2009 auf den Markt kommen soll. (Bild: Gaël Monnerat)

Merlo kündigt für die Agritechnica im November mit dem P25.6 und dem Multifarmer 40.9 CS zwei Neuheiten in Teleskopladersortiment an. Sie wurden im Entwicklungszentrum von Cuneo (Piemont), dem Stammsitz des italienischen Konstrukteurs vorgestellt. Zur Besichtigung vor Ort hatte der Schweizer Importeur Mahler Obfelden und die Firma Althaus AG in Ersigen eingeladen.

Gaël Monnerat

Die 1964 gegründete Merlo-Gruppe ist in erster Linie für ihre Teleskopla­ der bekannt, doch produzieren die rund 1000 Angestellten in Cueno

n 10 000 ha mit dem KRONE BiG M Im Frühling 2001 nahm das Lohnunter­ nehmen von Christian Giger aus Sevelen im St. Galler Rheintal den ersten Selbst­ fahrmäher BiG M II von Krone in Betrieb. Die Maschine mit einer Arbeitsbreite von 9,70 m und einer Motorleistung von 360 PS bewährte sich von Anfang an sehr gut und erbrachte erstaunliche Arbeitsleis­ tungen. Nach dem ersten Schnitt 2009 konnte das Lohnunternehmen Giger insgesamt eine Mähfläche von 10 000 ha vermelden. Die jährliche Einsatzflä­

auch Betonmischer, Kehrichtverdichter, Forsttraktoren und Raupenfahrzeuge. Vom Umsatz von fast 400 Millionen Euro im letzten Jahr realisierte das Unternehmen rund 30 Prozent in der Sparte Landwirtschaft und bei ähnlich gelagerten Anwendungen. Die Pro­

dukte, die speziell für die Landwirt­ schaft entwickelt werden, unterteilen sich in die Baureihen Turbofarmer und Multifarmer. Als Neuheit, die allerdings auch schon auf der SIMA in Paris ausgestellt wor­ den ist, bringt Merlo den Kompakt-Te­ leskoplader Panoramic P25.6 auf den Markt. Er wurde für enge Verhältnisse konzipiert, mit einer hervorragenden Manövrierbarkeit und hohen Stabilität trotz einer Breite von lediglich 1,80 m. Das Fahrzeug ist mit der geräumigen Merlo-Standardkabine ausgerüstet. Mit seiner Motorleistung von 68 PS hebt der P25.6 Lasten bis zu zweiein­ halb Tonnen auf eine Höhe von sechs Metern. Versehen mit einer Dreipunkt­ hydraulik und einer hydraulisch ange­ triebenen Zapfwelle, kann er auch als Traktor immatrikuliert werden. In der Multifarmer-Baureihe kommt neu das Modell 40.9 CS hinzu. Die Leistung wurde hier auf 140 PS erhöht. Ausgerüstet ist das Modell mit einer mechanischen Zapfwelle vorne und hinten sowie einer Dreipunkthydraulik mit 7000 kg Hebekraft. Der Fahrkom­ fort des «Teleskoptraktors» wird durch die hydropneumatische Kabinenfe­ derung CS (Cub Suspension) erhöht. Dabei bietet ein patentiertes System die Möglichkeit, die Federung während der Fahrt per Knopfdruck aus- oder einzuschalten. Wie seine Vorgänger wird der 40.9 CS als hydrostatisch an­ getriebener Landwirtschaftstraktor im­ matrikuliert und weist eine bewilligte Anhängelast von bis zu 20 Tonnen bei 40 km/h auf.

che beziffert sich trotz zum Teil kleiner Parzellen auf insgesamt von 1250 ha jährlich. Seit Mai 2008 steht bereits der dritte BiG M II im Einsatz, denn Christian Giger will auf den technischen Fortschritt wie zum Beispiel die Schwadzusammen­ führung nicht verzichten.  n Gutes Zusammenspiel zwischen Importeur, Händler und Kunde, v.l: Ivo Fausch, Verkaufsleiter GVS Agrar, Hans-Adam Giger, Christian Giger, Marco Hutter, Aussendienst GVS Agrar, Vater Hans Giger und Rolf Britschgi, LV Maschinencenter AG.

August 2009  Schweizer Landtechnik

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Mahler präsentiert erstmals den Hacker Chippo 5010 direct

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Seppi M. – Mulchgerät für jeden Einsatz! Der bekannte Südtiroler Mulchgerätespezialist Seppi M. zählt zu den Weltmarktführern im Bau von Mulchgeräten und blickt auf eine über 60-jährige Erfahrung zurück. Die hohe Produktqualität und eine durchdachte Bauweise vermögen auch höchsten Ansprüchen im harten Einsatz zu genügen. Forstmulchgeräte Für die unterschiedlichsten Einsätze bietet Seppi M. Forstmulcher in Arbeitsbreiten von 1 m bis 2,50 m an. Die leichten Forstgeräte MINIFORST eignen sich dank der kompakten Bauweise und des geringen Kraftbedarfs bereits für Traktoren und Zweiachsmäher ab 60 PS zur Pflege von Alpweiden mit starkem Bewuchs und zur Aufarbeitung von Holz bis 12 cm Durchmesser. Als Neuheit zeigen wir an der Messe die neue MULTIFORST mit langsam laufendem Rotor und Gehäuseauskleidung in Hardox. Hydraulische Mulchköpfe Für sämtliche Baggergeräte und Forstfahrzeuge bietet Seppi M. hydraulisch angetriebene Mulchgeräte in Arbeitsbreiten von 60 bis 300 cm an. Speziell interessant ist das Modell Miniforst Skid-Steer zum Anbau an Kompaktlader mit flottierendem Anbaurahmen.

Weidemulcher und Böschungsmulcher Zur regelmässigen Pflege der Weiden und Brachflächen bietet Seppi M. Rotormulchgeräte in Arbeitsbreiten von 85 cm bis 7,50 m für sämtliche Zweiachsmäher und für Traktoren von 20 bis 200 PS an. Ausgerüstet mit gehärteten Mul-

cherschlägeln und Gegenschneiden ist ein perfekter Schnitt und eine feinste Zerkleinerung des Mulchgutes gewährleistet. Der Import der gesamten Produkte von Seppi M. erfolgt durch die Firma Agro-Technik Zulliger GmbH. Besuchen Sie uns an der Forstmesse 2009 in Luzern, Freigelände Stand 142. Wir freuen uns auf Sie! Agro-Technik Zulliger GmbH Dörfli 3 4919 Reisiswil Tel. 062 927 60 05 Fax 062 927 60 06 www.seppi.com info@argrotechnikzulliger.ch

Anlässlich der Forstmesse zeigt Mahler einen interessanten Querschnitt aus seinem breiten Lieferprogramm. Zudem wird erstmals in der Schweiz der Holzhacker Chippo 5010 direct präsentiert. Aufgrund der wachsenden Nachfrage an hochwertigem Holzhackschnitzel ist die Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Hersteller Komptech und dem Schweizer Forstmaschinenspezialisten Mahler entstanden. Beim ausgestellten Modell handelt es sich um eine Aufbauvariante, die mit einer Antriebsleistung von 484 PS/320 kW direkt vom LKW angetrieben wird. Ein grosser Rotordurchmesser von 1050 mm macht eine Einlassöffnung von 750×1000 mm möglich. Sollte dies nicht ausreichen, dann kommt der am LKW aufgebaute, ausklappbare Holzspalter zum Einsatz. Die Antriebsvarianten der Chippo-Hacker sind vielseitig: Zapfwellenantrieb bis 500 PS, Direktantrieb mit 480 PS und separater Antrieb mit 710 PS. Als Option ist auch ein Austragsförderband lieferbar. Mahler zeigt eine weitere Neuheit an der Forstmesse: den Harvester Valmet 931. Mit seinem 260 PS starken Sisu-Dieselmotor verfügt er über ein hohes Drehmoment von 1070 U/min bei 1500 U/min. Der neue Kran CRH22 erreicht ein Hubmoment von 217 kNm. Von Valmet zeigt Mahler auch den Allround-Forwarder 840.4 mit der neuen Boogie-Generation.

Zu besichtigen ist auch der Rückeschlepper Camox F140 mit Klemmbank, der speziell fürs Rücken von schwerem Holz ausgelegt ist. Die Maschine verfügt über einen starken 10-t/m-Kran.

Der Teleskopstapler Merlo Multifarmer mit Heckzapfwelle und Dreipunktaufnahme ist ideal für alle Arbeiten auf und um den Forstwerkhof: Beladen, Stapeln, Ziehen, Antreiben, Rücken – alles ist mit dieser Allround-Maschine zu erledigen. Ein Suva-konformer Personenkorb ergänzt die Anwendungsmöglichkeiten. Greifer und Kräne von Cranab mit speziellen Messekonditionen sowie der funkferngesteuerte Mähprofi Irus Deltrak für den Steilund Schräghang runden das Ausstellungsprogramm ab. Der Mahler-Stand befindet sich im Freigelände.

Weitere Informationen: W. Mahler AG Bachstrasse 27 8912 Obfelden Tel. 044 763 50 94 Fax 044 763 50 99 www.wmahler.ch info@wmahler.ch


ART-Bericht

Nr. 713 2009

Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Waldnutzung Vollkostenrechnungen für Sägereirundholz und Scheitholz sowie Holzschnitzel Gregor Albisser Vögeli, Helmut Ammann und Isabelle Brecht, Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Tänikon, CH-8356 Ettenhausen, E-Mail: gregor.albisser@art.admin.ch

Die Bereitstellung von Waldholz ist in vielen Landwirtschaftsbetrieben ein wichtiger Betriebszweig. Der vorliegende ART-Bericht enthält Vollkostenrechnungen für Sägereirundholz und Energieholz. Letzteres beinhaltet Scheitholz und Holzschnitzel. Neben den unterschiedlichen Verfahren der Holzaufarbeitung und ihren Verfahrenskosten werden auch Direkt- und Strukturkosten berücksichtigt. Diese belaufen sich auf 67 bis 72 Franken pro Festmeter für einen durchschnittlichen Landwirtschaftsbetrieb. Da bei der Waldbewirtschaftung typischerweise sowohl Sägereirundholz als auch Energieholz bereitgestellt werden, sind verschiedene Nutzungsarten unterscheidbar. In Abhängigkeit

vom Aufarbeitungsverfahren ist bei einer Konzentration auf Scheitholz ein zusätzliches Einkommen von 50 bis 572 Franken pro Hektare Wald möglich, wobei die Arbeitsverwertung (resultierender Stundenlohn) bei 2 bis 20 Franken pro Arbeitsstunde liegt. Eine weitere Nutzungsstrategie, die auf Sägereirundholz ausgerichtet ist und Holzschnitzel als Nebenprodukt beinhaltet, führt je nach Verfahren zu einem Einkommen von –53 bis +161 Franken pro Hektare. Die dabei erzielte Arbeitsverwertung hat eine Spannweite von –6 bis +32 Franken pro Stunde. Unter heutigen Preisverhältnissen ist die Verwendung von Laubholz als Energie und von Nadelholz als Sägereirundholz grundsätzlich wirtschaftlich sinnvoll. Abkürzungen

Abb. 1: Das Aufarbeiten von Energieholz bringt für viele Landwirte durch die bessere Arbeitsauslastung ein willkommenes Zu­ satzeinkommen im Winter. (Fotos: Isabelle Brecht, Agroscope ART)

AE

Arbeitseinheit (z. B. h oder Ster)

AKh

Arbeitskraftstunde

BAFU

Bundesamt für Umwelt

BUL

Beratungsstelle für Unfallver­ hütung in der Landwirtschaft

Fm

Festmeter (entspricht 1 m3 Massivholz = 1,4 Ster)

Fu

Fuder

ha

Hektare

kW

Kilowatt (entspricht 1,36 PS)

kWh

Kilowattstunde

m3

Kubikmeter

SHF

Selbsthilfefonds der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft

Sm3

Schnitzelkubikmeter (1 Fm ergibt 2,8 Sm3)

Th

Traktorstunde

WVS

Waldwirtschaft Schweiz (Dachorganisation der schweizerischen Waldeigentümer)

Inhalt

Seite

Problemstellung

46

Waldfläche, Holzvorrat und Holzverwendung

46

Berechnung der Verfahrenskosten

46

Verfahrenskosten für Säge­reirundholz

47

Verfahrenskosten der Scheit­holzproduktion

48

Verfahrenskosten der Holz­schnitzelproduktion

49

Direkt- und Strukturkosten der Waldbewirtschaftung

49

Vollkosten, Erlöse, Gewinn und Arbeitsverwertung

51

Verfahrenskombinationen

52

Schlussfolgerungen

52

August 2009  Schweizer Landtechnik

45


n ART-Bericht 713 Problemstellung Als Anbieter von Holz spielt die Landwirtschaft neben den Forstbetrieben eine wesentliche Rolle. Die entsprechenden Arbeiten lassen sich in idealer Weise in einen landwirtschaftlichen Betrieb integrieren. Aufgrund der arbeitswirtschaftlichen Re­serve im Winter kann so ein zusätzliches Einkommen erwirtschaftet werden (Abb. 1). Zudem führt das Aufarbeiten von Holz zu einer verbesserten Maschinenauslastung, was wiederum die Maschinenkos­ ten pro Arbeitseinheit senkt. Die hohen Preise von fossilen Energieträgern führten in den letzten Jahren in der Schweiz zu einer verstärkten Nachfrage von Energieholz zur Wärmegewinnung. Im Jahr 2006 wurde insgesamt sieben

Waldfläche, Holzvorrat und Holzverwendung Der Schweizer Wald bedeckt heute ungefähr 31 Prozent der Landesfläche, was einer Fläche von 1 245 000 Hektaren entspricht. Der durchschnittliche Holzvorrat im Schweizer Wald wird auf 354 m³ pro Hektare und der durchschnittliche Zuwachs an verwertbarem Holz auf 7,4 Mio. m³ pro Jahr geschätzt, was knapp 6 m³ Zuwachs pro Hektare ergibt. Die gesamte Holznutzung inklusive natürlicher Abgänge betrug 2006 zirka 5,7  Mio.  m³ Holz. Davon wurden 3,6 Mio. m³ als Stammholz und weitere 1,4 Mio. m³ als Waldenergieholz genutzt (BAFU 2008).

Berechnung der Verfahrenskosten Prozent des Wärmeenergiebedarfs aus Energieholz erzeugt (Kaufmann 2007). Um die Wirtschaftlichkeit und realisierbare Arbeitsverwertung der Holzproduktion abschätzen zu können, müssen die Kosten und Leistungen bekannt sein. Entsprechend beschäftigt sich der vorliegende Bericht mit den Selbstkosten (auch als Produktions- oder Vollkosten bezeichnet) der Energieholzproduktion auf Landwirtschaftsbetrieben. Wir unterscheiden dabei einerseits die Verfahrenskosten (Arbeits- und Maschinenkosten) für den einzelnen Festmeter und übrige Direktund Strukturkosten (z. B. Kosten der Sicherheitsausbildung für Waldarbeiten) andererseits.

Energieholz ist in der Regel naturbelassenes Holz aus der Waldwirtschaft sowie Restholz aus holzverarbeitenden Betrieben wie Zimmereien und Schreinereien. Waldenergieholz im Speziellen stammt aus verschiedenen Waldbewirtschaftungsformen wie Jungwuchspflege, Durchforstungen, Sturm- und Schadflächen, sicherheitsbedingte Eingriffe, Einzelnutzungen sowie normale Holzschläge. Damit gute Heizleistungen erzielt werden können, muss Energieholz möglichst trocken und gut gelagert werden (Abb. 2). Bei Waldenergieholz hat sich eine Lagerung während zweier Jahre an einem gut durchlüfteten und vom Regen geschützten Ort bewährt, wobei gespaltenes Holz besser trocknet als Rundholz.

Damit die Verfahrenskosten pro Festmeter (Fm = 1,4 Ster = 2,8 Sm3) für die Bereitstellung und den Transport von Sägereirundholz, Scheitholz und Holzschnitzel (Abb. 3) berechnet werden können, müssen die Kos­ ten und Arbeitsleistungen der eingesetzten Maschinen sowie der Arbeitszeitbedarf bekannt sein. Die in den ausgewählten Verfahren benötigten Maschinen sowie deren Kosten sind in Tabelle 11 im Anhang dargestellt. Die Entschädigungsansätze für die Maschinen umfassen sowohl die variablen als auch die fixen Kosten und stammen aus dem ART-Bericht Nr. 702 «Maschinenkos­ ten 2009» (Albisser et al. 2008). Der Arbeitszeitbedarf und die Arbeitsleis­ tungen der Maschinen wurden mit arbeitswirtschaftlichen Messungen (siehe Moritz und Goldberg 2008) erhoben. Die beiden Autoren stellten die Arbeitsabläufe und Verfahren bei der Ernte und Verarbeitung von Holz sehr detailliert dar. Dabei wurden unterschiedliche Verfahren zum Aufarbeiten des Holzes ausgewählt, die in der bäuerlichen Waldwirtschaft verbreitet sind und mit einer mittleren Mechanisierung ausgeführt werden können. Die untersuchten Verfahren beinhalten alle Arbeitsschritte, vom Fällen des Baums bis zum Ausliefern beim Kunden. Nur das Aufräumen und Entsorgen der Äste wurde in den Berechnungen nicht berücksichtigt. In den meisten der untersuchten Verfahren spielt der für die Holzernte und -aufarbeitung benötigte Arbeitszeitbedarf und

Abb. 2: Gespaltenes Scheitholz trocknet besser ab als ungespaltenes Holz. Damit gute Heizleistungen erzielt werden, sollte es zudem vor der Witterung geschützt zwei Jahre gelagert werden.

46

August 2009  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 713 n

Abb. 3: Waldenergieholz wird meist als Scheitholz oder als Holzschnitzel verkauft. die damit anfallenden Arbeitskosten eine bedeutende Rolle. In den folgenden Verfahrenskosten wird die eingesetzte Arbeit mit einem Lohnansatz von 27 Franken pro Stunde (Albisser et al. 2008) entschädigt. In Abhängigkeit der betrieblichen Arbeitssituation kann eine höhere Entschädigung der eingesetzten Arbeitszeit allenfalls Sinn machen. Dies gilt vor allem dann, wenn wegen der Waldarbeit auf einen besser entschädigten Nebenerwerb verzichtet wird. Zur vereinfachten Darstellung sind in den folgenden Verfahren Sägereirundholz, Scheitholz und Holzschnitzel jeweils nur die detaillierten Berechnungen des günstigsten und des teuersten Verfahrens angegeben. Die Unterschiede der Verfahrenskosten von weiteren Verfahren sind jeweils im Text erklärt.

Verfahrenskosten für Sägereirundholz Durch die Kombination der verschiedenen Arbeitsschritte zur Bereitstellung von Sägereirundholz resultieren insgesamt sechs mögliche Verfahren. Verglichen mit dem Scheitholz und den Holzschnitzel hat das Sägereirundholz den tiefsten Arbeitsaufwand und die günstigsten Verfahrenskos­ ten. Grundsätzlich ist zu beachten, dass je nach betrieblichen Eigenheiten (Hangneigung, fehlende Erschliessung, grössere Distanzen zwischen den Waldparzellen) unter Umständen nicht das kostengünstigste Verfahren eingesetzt werden kann. So ist in nicht befahrbaren Waldstücken der Einsatz einer

Seilwinde zum Rücken erforderlich, was sich jedoch in höheren Verfahrenskosten niederschlägt. Die Verfahrenskosten beim günstigsten Verfahren für Sägereirundholz betragen Fr. 33.– pro Fm (Tab.  1), dabei wird der Stamm mit einem Rückebock mit Zange an die Waldstrasse gerückt1. Beim teuersten Produktionsverfahren entstehen Verfahrenskosten von knapp Fr. 55.– pro Fm (Tab. 2), und ist somit 1,7 mal teurer als das günstigste Verfahren. Die Kostendifferenz von Fr. 22.– pro Fm hat folgende Ursachen: – Wenn zum Rücken anstelle des Rückebocks eine Seilwinde mit Funkfern1 

E in noch günstigeres Verfahren mit Kosten von Fr. 24.– pro Fm beinhaltet das Rücken des Baumstammes von Hand an die nahe Waldstrasse. Aus ergonomischen Überlegungen scheidet dieses Verfahren aus.

Tab. 1: Arbeitszeitbedarf und Kosten für günstigstes Sägereirundholzverfahren Sägereirundholz Kostengünstigstes Verfahren Arbeitsschritte und benötige Maschinen Baum fällen und ausasten mit Kettensäge (mittel, 4 kW)

AKh, Th und Maschinen je Fm Arbeitskraft AKh

Traktor Th

0.31

Maschineneinsatz 0.29 h

Rücken des ganzen Baumstammes zur Waldstrasse, mit Traktor (70 kW) und Rückebock mit Holzschleppzange, inkl. poltern

0.22

0.22

Total für Verfahren ohne Restarbeit, inkl. Eigen­arbeit je Fm

0.53

0.22

0.22 h

Kosten Arbeit Fr./Fm 8.40

Maschinen Fr./Fm 4.80

total Fr./Fm 13.20

5.90

13.90

19.80

14.30

13.90

33.00

Tab. 2: Arbeitszeitbedarf und Kosten für teuerstes Sägereirundholzverfahren Sägereirundholz Verfahren mit höchsten Kosten Arbeitsschritte und benötige Maschinen

AKh, Th und Maschinen je Fm Arbeitskraft AKh

Baum fällen und ausasten (gleich wie Tab. 1)

0.31

Baumstamm zur Waldstrasse rücken mit Traktor (70 kW) und Anbauseilwinde (6000 kp Zugkraft) mit Funkgerät

0.22

Traktor Th

Maschineneinsatz

Kosten Arbeit Fr./Fm

Maschinen Fr./Fm

total Fr./Fm

0.29 h

8.40

4.80

13.20

0.22

0.22 h

5.90

16.00

21.90

0.16 h

Transport der Stämme ins Zwischenlager mit Entladen und poltern, mit Traktor (70 kW) und Forstanhänger mit Kran

0.16

0.16

Total für Verfahren ohne Restarbeit, inkl. Eigen­arbeit je Fm

0.69

0.38

4.30

15.40

19.70

18.60

36.20

54.80

August 2009  Schweizer Landtechnik

47


n ART-Bericht 713 Tab. 3: Arbeitszeitbedarf und Kosten für günstigstes Scheitholzverfahren Scheitholz 50 cm Kostengünstigstes Verfahren Arbeitsschritte und benötige Maschinen

AKh, Th und Maschinen je Fm Arbeitskraft AKh

Traktor Th

Maschineneinsatz

Kosten Arbeit Fr./Fm

Maschinen Fr./Fm

total Fr./Fm

Baum fällen und ausasten (gleich wie Tab. 1)

0.31

0.29 h

8.40

4.80

13.20

Ablängen und aufsägen in Meterstücke, mit Kettensäge (mittel, 4 kW)

0.14

0.12 h

3.80

2.00

5.80

Meterstücke zu Waldstrasse rücken, mit Traktor (50 kW) und Kippschaufel

0.25

0.03

0.03 h

6.80

1.40

8.20

Spalten der Meterstücke, mit Traktor (50 kW) und hydraulischem Holzspalter

0.44

0.39

0.39 h

11.90

22.60

34.50

Meterspälten von Hand aufschichten und abdecken des Lagers

0.23

Aufladen der Meterspälten und Transport ab Lager zum Hof, mit Traktor (50 kW) und Pneuwagen (1-achsig, 7 t, hydr. Kippbar)

0.74

Verarbeitung der Meterspälten zu 50 cm Scheitholz mit Brennholzfräse, Elektromotor und Kleinholzspalter mit hydraulischem Spaltkeil

0.40 1.26

Abtransport Scheitholz zu Kunde inklusive abladen, mit Traktor (50 kW) und Pneuwagen (1-achsig, 7 t, hydr. Kippbar)

0.39

0.37

10.50

26.00

36.50

Totale Verfahrenskosten ohne Restarbeit, inkl. Eigenarbeit je Fm

4.16

1.01

112.40

93.30

205.70

2.97

0.72

80.30

66.60

146.90

entspricht totalen Verfahrenskosten je Ster

steuerung einsetzt wird, erhöhen sich die Verfahrenskosten um Fr. 2.– pro Fm. – Wird ein Forstanhänger mit Kran zugemietet, um die Stämme in ein 1000 Meter entferntes Lager zu transportieren, so erhöhen sich die Verfahrenskosten um Fr. 19.– pro Fm. Im Durchschnitt beträgt der Arbeitsbedarf bei allen sechs Verfahren der Sägereirundholzproduktion 0,67 AKh pro Fm bei mittleren Maschinenkosten von Fr. 22.– pro Fm. Dabei entstehen im Durchschnitt Verfahrenskosten von Fr. 40.– pro Fm.

Verfahrenskosten der Scheitholzproduktion Das Aufarbeiten von Scheitholz setzt sich aus mehr Arbeitsschritten zusammen als beim Sägereirundholz. Durch die Kombina-

6.20

0.22

tion aller möglichen Arbeitsschritte zur Bereitstellung von Scheitholz resultieren sehr viele Verfahren. Über alle Verfahren betrachtet werden durchschnittlich 4,5 AKh pro Fm benötigt. Im Mittel aller Verfahren betragen die Maschinenkosten Fr. 134.– pro Fm. Zusammen mit der Entschädigung für die eingesetzte Arbeit ergibt dies durchschnittliche Verfahrenskosten von Fr. 256.– pro Fm. Im Vergleich zum Sägereirundholz sind diese 6,4-Mal höher. Die Spannweite der Verfahrenskosten ist beträchtlich, sie beträgt vom günstigsten Verfahren mit Fr.  206.– pro Fm (Tab.  3) bis zum teuersten Verfahren mit Fr.  316.– pro Fm (Tab.  4) einen Kostenunterschied von 53 % oder Fr.  110.–. Verursacht wird diese Spannweite durch die grossen Unterschiede beim Arbeitszeitbedarf sowie den Einsatz von teuren Maschinen. Aus den detaillierten Berechnungen können folgende Verallgemeinerungen gemacht werden:

6.20

0.35 Fu

20.00

20.30

40.30

0.23 h 1.20 h

10.80 34.00

2.40 13.80

13.20 47.80

0.35 Fu

– Wird der ganze Baumstamm mit einer Seilwinde vom Fallort zur Waldstrasse befördert (Abb. 4), sind die mittleren Verfahrenskosten von Scheitholz um Fr. 14.– pro Fm höher, als wenn die Meterstücke mit einem Traktor und Kippschaufel transportiert werden. – Kann das Holz zum Trocknen in der Nähe des Fallortes gelagert werden, so sind die Verfahrenskosten um Fr. 15.– pro Fm im Durchschnitt tiefer, als wenn es im Vergleich in ein 1000 Meter entferntes Lager transportiert werden muss. – Werden die Meterscheite im Lager lose gelagert, sind die durchschnittlichen Verfahrenskosten um Fr.  43.– pro Fm geringer, als wenn sie gebündelt werden (Abb. 5). – Werden die Meterstücke mit zwei Frässchnitten zu 33 cm Scheitholz verarbeitet, sind die mittleren Verfahrenskosten um Fr. 27.– pro Fm höher im Vergleich zu

Tab. 4: Arbeitszeitbedarf und Kosten für teuerstes Scheitholzverfahren Scheitholz 33 cm Verfahren mit höchsten Kosten Arbeitsschritte und benötige Maschinen

48

AKh, Th und Maschinen je Fm Arbeitskraft AKh

Baum fällen und ausasten (gleich wie Tab. 1)

0.31

Baumstamm zur Waldstrasse rücken, Traktor und Seilwinde (gleich wie Tab.2)

0.22

Ablängen und aufsägen in Meterstücke (gleich wie Tab. 3)

0.14

Spalten der Meterstücke in Meterspälten (gleich wie Tab. 3)

0.44

Bündeln der Meterspälten und Transport ins Lager (1000 m entfernt) mit Traktor (50 kW) und Bündelgerät für Holz (1 m3), abdecken des Holzes Aufladen der Spältenbündel und Transport ab Lager zum Hof, mit Traktor (50 kW) mit Frontlader (schwer) und Klemmzange für Grossballen sowie Pneuwagen (1-achsig, 7 t, hydr. Kippbar) Verarbeitung der Meterspälten zu 33 cm Scheitholz mit Brennholzfräse (Elektromotor) und Kleinholzspalter mit hydraulischem Spaltkeil

0.48 1.86

Traktor Th

Maschineneinsatz

Kosten Arbeit Fr./Fm

Maschinen Fr./Fm

total Fr./Fm

0.29 h

8.40

4.80

13.20

0.22 h

5.90

16.00

21.90

0.12 h

3.80

2.00

5.80

0.39

0.39 h

11.90

22.60

34.50

0.29

0.14

1.00 m3

7.80

11.70

19.50

0.59 0.21

0.59 0.21

0.59 h 0.35 Fu

0.00 15.90 5.70

0.00 41.30 19.90

0.00 57.20 25.60

0.31 h 1.80 h

13.00 50.20

3.30 20.70

16.30 70.90

0.22

Abtransport Scheitholz zu Kunde in Paloxe, mit Traktor (50 kW) und Paloxe (1m3)

0.50

0.49

13.50

37.60

51.10

Totale Verfahrenskosten ohne Restarbeit, inkl. Eigenarbeit je Fm

5.04

2.04

136.10

179.90

316.00

entspricht totalen Verfahrenskosten je Ster

3.60

1.46

97.20

128.50

225.70

August 2009  Schweizer Landtechnik

1.00 m3


ART-Bericht 713 n

Abb. 4: Durch den Einsatz von Frontlader und Seilwinde kann die Arbeitsbelastung stark reduziert werden. Doch die hohen Maschinenkosten führen dazu, dass dieses Verfahren insgesamt die höchsten Kosten hat.

50 cm Scheitholz mit einem Frässchnitt. – Wird das Scheitholz lose zum Kunden transportiert, sind die Verfahrenskosten im Mittel um Fr. 15.– pro Fm geringer als beim Transport in einer Paloxe.

Verfahrenskosten der Holzschnitzelproduktion Im Vergleich zum Scheitholz führt der deutlich tiefere Arbeitsaufwand bei der Holzschnitzelproduktion zu günstigeren Verfahrenskosten. Der durchschnittliche Arbeitsbedarf aller Verfahren der Schnitzelproduktion beträgt 1,75 AKh pro Fm bei mittleren Maschinenkosten von Fr. 79.– pro Fm. Im Vergleich zum Scheitholz sind die durchschnittlichen Verfahrenskosten mit Fr. 127.– pro Fm knapp halb so hoch. Werden sie jedoch mit dem Sägereirundholz verglichen sind sie über 1,5-mal höher. Bei der Schnitzelproduktion ist die Spannweite der Verfahrenskosten ebenfalls beträchtlich. Die tiefsten Verfahrenskosten mit Fr.  78.– pro Fm (Tab.  5) sind sehr gering, dabei wird der Baumstamm mit einem Rückebock mit Zange an die Waldstrasse transportiert.2 Das teuerste Produktionsverfahren weist Fr. 177.– pro Fm aus (Tab. 6) und ist im Vergleich zum zweitgünstigsten

2 

 uch hier gibt es ein günstigeres Verfahren, A wobei der Baumstamm von Hand an die nahe Waldstrasse gerückt wird. Dabei betragen die Verfahrenskosten Fr. 69.– pro Fm.

Verfahren zirka 2,3-Mal teurer. Die Kostendifferenz von Fr. 99.– pro Fm hat folgende Ursachen: – Ob ganze Baumstämme oder Spälten gehackt werden, hat den grössten Einfluss auf die Verfahrenskosten. Bei Spälten sind sie im Schnitt Fr. 33.– pro Fm höher. – Kann das Holz in der Nähe des Fallortes zum Trocknen gelagert werden, sind die mittleren Verfahrenskosten um Fr.  15.– pro Fm tiefer, als wenn es in ein 1000 Meter entferntes Lager transportiert werden muss.

– Werden die Schnitzel mit einem Grosshacker (Abb. 6) im Lohn hergestellt, sind die Verfahrenskosten durchschnittlich um Fr. 6.– höher als mit einem zapfwellenbetriebenen Anbau- oder Anhängehacker (Abb.  1). Jedoch können dabei Stämme mit einem grösseren Durchmesser gehackt werden und die Arbeitsbelastung fällt geringer aus. – Können die Holzschnitzel beim Kunden in eine Grube gekippt werden, sind die Verfahrenskosten am geringsten. Wird bei einem ebenerdigen Lager ein Traktor mit Frontlader eingesetzt, erhöhen sie sich im Vergleich zur Grube um Fr. 9.50 pro Fm. Und wird zur Beschickung von einem Hochsilo ein Förderband benötigt, sind die Kosten im Durchschnitt um Fr. 22.60 pro Fm höher als beim Kippen in die Grube.

Direkt- und Strukturkosten der Waldbewirtschaftung Durch die Bewirtschaftung von Wald fallen neben den Arbeits- und Maschinenkosten weitere Direkt- sowie Strukturkosten an (Tab. 7). Dabei sind die Direktkosten für Sägereirundholz direkt von der aufgearbeiteten Holzmenge abhängig und betragen Fr.  1.– pro Fm als Beitrag für den Selbsthilfefond (SHF 2009). Beim Energieholz betragen die Direktkosten Fr. 6.25 pro Fm. Zur Kostenberechnung des Abdeckmaterials wurden Abdeckplanen (1,5 x 6 m) mit

Abb. 5: Durch das Bündeln der Meterscheite kann der Arbeitsbedarf und die Arbeitsbelas­ tung gesenkt werden.

August 2009  Schweizer Landtechnik

49


n ART-Bericht 713 Tab. 5: Arbeitszeitbedarf und Kosten für günstigstes Holzschnitzelverfahren Holzschnitzel Kostengünstigstes Verfahren Arbeitsschritte und benötige Maschinen

AKh, Th und Maschinen je Fm Arbeitskraft AKh

Traktor Th

Maschineneinsatz

Kosten Arbeit Fr./Fm

Maschinen Fr./Fm

total Fr./Fm

Baum fällen und ausasten (gleich wie Tab. 1)

0.31

0.29 h

8.40

4.80

13.20

Baumstamm am Stück rücken zur Waldstrasse, Rückebock (gleich wie Tab. 1)

0.22

0.22

0.22 h

5.90

13.90

19.80

Hacken der Stämme ab Langholzlager, mit Traktor (70 kW) und Holzhacker für Schnitzelholz (ab 5 mm)

0.22

0.14

0.13 h

5.90

13.80

19.70

0.35 Fu

Abtransport der Schnitzel zum Kunden mit Kippen in Grube, mit Traktor (50 kW) und Pneuwagen (1-achsig, 7 t, hydr. Kippbar)

0.31

0.14

8.40

17.20

25.60

Totale Verfahrenskosten ohne Restarbeit, inkl. Eigenarbeit je Fm

1.06

0.50

28.60

49.70

78.30

0.38

0.18

20.40

35.50

55.90

entspricht totalen Verfahrenskosten je Sm3

einem Neuwert von Fr. 39.– eingesetzt (Landi 2009). Diese Planen bedecken Meterstücke von insgesamt 6 Fm und werden auf 4 Jahren abgeschrieben. Eine weitere Kostenposition bei den Direktkosten Ener­ gieholz ist der Zinsanspruch pro Jahr für das gebundene Kapital von Fr. 3.– pro Fm während der zwei Jahre, in der das Holz im Lager abtrocknet. Als gebundenes Kapital wurden die durchschnittlichen Verfahrenskosten aller berechneten Verfahren bis zur Lagerung des Holzes zum Trocknen von Fr. 74.40 pro Fm und ein Zinssatz von 2 % eingesetzt. Dieser entspricht der durchschnittlichen Rendite einer zweijährigen Obligation der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Jahr 2008 (Nationalbank 2009). Die Direktkosten Wald beziehen sich auf die jährlichen Kosten einer Hektare Wald. Dabei fallen bei der Bestandespflege pro Hektare Wald 0,11 AKh Arbeit (bei einem Lohnansatz von Fr. 27.– pro h) sowie Fr. 4.40 für Material gegen den Wildverbiss und Fr. 11.40 für Baumsetzlinge an (Burri 2008). Weiter beträgt der Aufwand für Waldstrassen und Verbauungen Fr.  76.15 (Burri 2008). Die jährlichen Kosten für eine zweckmässige Sicherheitsausrüstung betragen Fr. 58.50 pro

Jahr und Betrieb. Diese setzt sich aus einer Schnittschutzhose (Neupreis Fr. 175.–), einer Forstjacke (Fr. 95.–), einem Forsthelm mit Gehörschutz und Schutzvisier (Fr. 75.–),­ ­­Forststiefel mit Schnittschutz (Fr.  165.–) und Lederwinterhandschuhe (Fr.  15.–) zusammen (BUL 2009). Zur Berechnung der Jahreskosten wurde für die Sicherheitsbekleidung eine Nutzungsdauer von 10 Jahren angenommen (bei einer Holzmenge von 17 Fm pro Jahr und Betrieb), ausser bei den Handschuhen nur 2 Jahre. Bei einer durchschnittlichen Waldfläche pro Referenzbetrieb von 2,61  ha (Hausheer Schnider und Roesch 2008) ergeben sich daraus Kosten für die Sicherheitsausrüstung von Fr. 22.40 pro Hektare Wald und Jahr. Der Beförsterungsbeitrag von Fr. 40.– pro Hektare (Burri 2008) wird meistens pauschal abgerechnet, wobei einige Kantone einen Teil dieses Beitrages übernehmen. Bei den eigenen Strukturkosten wurde der Betriebsführungsaufwand auf 1 AKh pro Hektare (bei einem Lohnansatz von Fr. 27.– pro Stunde) geschätzt. Er beinhaltet den Zeitaufwand für die Planung der Waldarbeit sowie den Holzverkauf pro Jahr. Als weiterer Kostenpunkt muss das gebundene Kapital für den Waldbesitz entschädigt werden.

Dabei wird ein Pachtzins von Fr. 72.– pro Hektare eingesetzt, was 3 % des Ertragswertes von Wald mit Fr. 2400.– entspricht3. Zudem fallen bei den eigenen Strukturkos­ ten noch der Zinsanspruch für das gebundene Eigenkapital bei der Bestandespflege an. Er beträgt Fr. 1.15 pro Hektare und Jahr, berechnet für eine Aufwuchszeit von 100 Jahren (Burri 2008) und einen Zinssatz von 2 % (Nationalbank 2009). Die fremden Strukturkosten umfassen neben der Aus- und Weiterbildung die Versicherungsbeiträge. Der Kurs «Holzernte Grundlagen» kostet pro Landwirt Fr. 1800.– und der Holzrückekurs Fr. 1600.–, kantonale Vergünstigungen wurden nicht berücksichtigt (WVS 2008b). Da aus Sicherheitsgründen nie eine Person alleine Bäume fällen oder rücken sollte, wurde bei der Berechnung der Aus- und Weiterbildungskosten angenommen, dass immer zwei Landwirte zusammen das Holz rücken, wobei aber nur einer den Kurs absolviert hat. Somit fallen nur die halben Holzrückekurskosten für die Vollkostenberechnung an. Bei einer Abschreibedauer von 20 Jahren und der oben  ach Auskunft von Ruedi Ryffli, Treuhand und N Schätzungen, Schweiz. Bauernverband Brugg.

3 

Tab. 6: Arbeitszeitbedarf und Kosten für teuerstes Holzschnitzelverfahren Holzschnitzel Verfahren mit höchsten Kosten Arbeitsschritte und benötige Maschinen Baum fällen und ausasten (gleich wie Tab. 1)

0.31

Baumstamm zur Waldstrasse rücken, Traktor und Seilwinde (gleich wie Tab. 2)

0.22

Ablängen und aufsägen in Meterstücke (gleich wie Tab. 3)

0.14

Spalten der Meterstücke in Meterspälten (gleich wie Tab. 3)

0.44

Transport der Spälten ins Lager mit Be- und Entladen, mit Traktor (50 kW) und Pneuwagen (1-achsig, 7 t, hydr. Kippbar), abdecken des Holzes Hacken der Spälten ab Lager, mit Traktor (70 kW) mit Holzhacker für Schnitzelholz (ab 5 mm) Abtransport der Schnitzel zum Kunden ins Hochlager, mit Traktor (50 kW) und Pneuwagen (1-achsig, 7 t, hydr. Kippbar)

Traktor Th

Maschineneinsatz

Kosten Arbeit Fr./Fm

Maschinen Fr./Fm

total Fr./Fm

0.29 h

8.40

4.80

13.20

0.22 h

5.90

16.00

21.90

0.12 h

3.80

2.00

5.80

0.39

0.39 h

11.90

22.60

34.50

0.66

0.06

0.35 Fu

17.80

14.20

32.00

0.30

0.21

0.13 h

8.10

17.30

25.40

0.43

0.14

0.35 Fu

11.60

17.20

28.80

0.15 h

0.22

Abladen der Schnitzel in Hochlager, mit Traktor (50 kW) und Förderband (10 m, Elektromotor, 2 kW) mit Zubringer

0.21

0.04

5.70

9.50

15.20

Totale Verfahrenskosten ohne Restarbeit, inkl. Eigenarbeit je Fm

2.71

1.06

73.20

103.60

176.80

0.97

0.38

52.30

74.00

126.30

entspricht totalen Verfahrenskosten je Sm3

50

AKh, Th und Maschinen je Fm Arbeitskraft AKh

August 2009  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 713 n Tab. 7: Direkt- und Strukturkosten der Waldbewirtschaftung Direktkosten Sägereirundholz

pro Fm

Beitrag für Selbsthilfefond

1.00 Fr.

Total Direktkosten Sàgereirundholz

1.00 Fr.

Direktkosten Energieholz

pro Fm

Kosten für Abdeckmaterial

3.25 Fr.

Zinsanspruch des geb. Eigenkapitals während Holzlagerung

3.00 Fr.

Total Direktkosten Energieholz

6.25 Fr.

Direktkosten Wald

pro ha und Jahr

pro Fm*

Kosten für Bestandespflege

18.75 Fr.

2.90 Fr.

Kosten für Waldstrassen und Verbauungen

76.15 Fr.

11.70 Fr.

Kosten für Sicherheitsausrüstung

22.40 Fr.

3.45 Fr.

Beförsterungsbeitrag

40.00 Fr.

6.15 Fr.

Total Direktkosten Wald

157.30 Fr.

24.20 Fr.

Eigene Strukturkosten Wald

pro ha und Jahr

pro Fm*

Betriebsführungsaufwand

27.00 Fr.

4.15 Fr.

Pachtzins für Wald

72.00 Fr.

11.10 Fr.

1.15 Fr.

0.20 Fr.

100.15 Fr.

15.45 Fr.

pro ha und Jahr

pro Fm*

Zinsanspruch des geb. Eigenkapitals für Bestandespflege Total eigene Strukturkosten Wald Fremde Strukturkosten Wald (pro ha und Jahr) Aus- und Weiterbildung Sicherheit

49.80 Fr.

7.65 Fr.

Versicherungen

118.85 Fr.

18.30 Fr.

Total fremde Strukturkosten Wald

168.65 Fr.

25.95 Fr.

Totale Direkt und Strukturkosten pro Fm* Sägereirundholz

66.60 Fr.

Totale Direkt und Strukturkosten pro Fm* Energieholz

71.85 Fr.

* bei 6.5 Fm Holzertrag pro ha Wald (BAFU 2008)

erwähnten durchschnittlichen Waldfläche von 2,61 ha ergibt dies Fr. 49.80 pro Hektare und Jahr an Kosten für die Sicherheitsausbildung. Weitere fremde Strukturkosten sind die Versicherungen mit Fr. 118.85 pro Hektare und Jahr. Als Berechnungsgrundlage

wurden dafür die Versicherungsbeiträge von Fr. 2724.– pro Jahr (ohne Hagel, Vieh, Gebäude und Mobiliar) pro Referenzbetrieb (Hausheer Schnider und Roesch 2007) durch die durchschnittliche Betriebsfläche von 22,92 ha (inklusive Wald) geteilt.

Abb. 6: Ein Grosshacker mit Kran erleichtert nicht nur die Arbeit, im überbetrieblichen Einsatz ist er auch kostengünstiger als die zapfwellenbetriebenen Anbau- oder Anhänge­ hacker.

Neben den Direktkosten für Energieholz von Fr. 6.25 pro Festmeter gilt es insgesamt, die weiteren Direkt- und Strukturkos­ten von Fr. 344.10 pro Hektare Wald zu berücksichtigen. Bei einer durchschnittlichen Nutzung von 6,5 Fm pro Jahr und Hektare Wald4 (BAFU 2008), belaufen sich diese Kosten auf Fr. 59.20 pro Fm. Werden diese Direkt- und Strukturkosten zu den jeweiligen Verfahrenskosten addiert, resultieren daraus die Vollkosten für die Aufbereitung von Holz aus den landwirtschaftlichen Wäldern.

Vollkosten, Erlöse, Gewinn und Arbeitsverwertung Ob die Vollkosten durch den Verkauf von Holz gedeckt werden können, zeigt der Vergleich mit den Verkaufspreisen. Diese sind für den Frühling 2009 in Tab. 8 dargestellt. Die Preisempfehlungen der für die Berechnung der Marktpreise genutzten Quellen (Agrigate 2009, WVS 2008a und 2009) gelten für das Scheitholz ab Hof. Für den Transport zum Kunden wird ein Zuschlag nach Zeitaufwand mit ortsüblichen Tarifen empfohlen. In den berechneten ScheitholzVerfahren betragen die Transportkosten zum Kunden durchschnittlich Fr.  34.– pro Fm. Dieser Betrag wurde zur Berechnung der Marktpreise zu den Preisempfehlungen addiert. Eine Auskunft über die Wirtschaftlichkeit der vorher dargestellten Verfahren geben die Berechnungen der Gewinne bzw. der Arbeitsverwertung (Tab. 9). Zur Errechnung des Gewinns werden die Vollkosten (inkl. der Arbeitskosten bzw. dem kalkulatorischen Stundenansatz von Fr.  27.–) vom Erlös des Holzverkaufs subtrahiert. Die Arbeitsverwertung als zweiter Indikator der Wirtschaftlichkeit zeigt auf, wie hoch bei jedem Verfahren der resultierende Stundenlohn ausfallen kann. Die Arbeitsverwertung wird errechnet, indem der Gewinn mit den Arbeitskosten addiert und anschliessend durch die eingesetzte Arbeitszeit dividiert wird. Aus Tabelle 9 ist ersichtlich, dass für Laubholz mit dem Aufarbeiten zu Scheitholz oder Holzschnitzel eine bessere Arbeitsverwertung erzielt werden kann, als wenn das Laubholz als Sägereirundholz verkauft wird. Beim Nadelholz hingegen ist das Bereitstellen von Sägereirundholz wirtschaftlicher als Scheitholz oder Holzschnitzel. Zudem muss festgestellt werden, dass nur bei den güns­ 4 

 ei 2,61 ha Wald ergibt dies 17 Fm Holz pro B Betrieb und Jahr.

August 2009  Schweizer Landtechnik

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n ART-Bericht 713 Tab. 8: Geschätzte Marktpreise für Holz im Frühling 2009 Holzart

Laubholz

Sägereirundholz*

pro Fm

33 cm Scheitholz, trocken**

pro Ster

209 Fr.

174 Fr.

pro Fm

293 Fr.

244 Fr.

10.5 Rp.

12.2 Rp.

pro kWh Brennwert 50 cm Scheitholz, trocken**

pro Ster

203 Fr.

168 Fr.

pro Fm

284 Fr.

235 Fr.

10.2 Rp.

11.8 Rp.

pro kWh Brennwert Holzschnitzel, trocken**

Nadelholz 99 Fr.

pro Sm3

56 Fr.

43 Fr.

pro Fm

157 Fr.

120 Fr.

pro kWh Brennwert

5.6 Rp.

6.0 Rp.

* ab Waldstrasse (Quelle: Burri 2008) ** zum Kunden geliefert und abgeladen (Quelle: Eigene Berechnungen nach Agrigate 2009, WVS 2008a und 2009)

tigsten Scheitholz- und Holzschnitzel-Verfahren mit Laubholz die Vollkosten gedeckt werden können.

Verfahrenskombinationen Bei der Waldarbeit fällt je nach Waldzusammensetzung und Alter der Bäume unterschiedliches Holz an, welches für Sägereirundholz geeignet ist oder sich nur als Energieholz aufarbeiten lässt. Zudem steht jeder Betriebsleiter vor der Entscheidung, wie viel Arbeitszeit er in die Bereitstellung von Holz einsetzen kann, und ob er das Gesamteinkommen verbessern oder eine möglichst hohe Arbeitsverwertung realisieren will. Diese Faktoren und die betrieblichen Voraussetzungen führen zu sehr unterschiedlichen Waldnutzungsstrategien, bei welchen die einzelnen Verfahren kombiniert werden. In Tabelle 10 sind beispielhaft acht Varianten von Verfahrenskombinationen dargestellt. Dabei wurden die Beispielholzerträge pro Hektare in Tabelle 10 so angenommen, wie

sie etwa einem schweizerischen Landwirtschaftsbetrieb im Durchschnitt entsprechen. Wenn die Topografie und Erschliessung die kostengünstigsten Arbeitsverfahren zulassen (Variante 1, 3, 5 und 7), wird alles Holz genutzt. Sind jedoch die teuersten Verfahren notwendig (Variante 2, 4, 6 und 8), macht es ökonomisch keinen Sinn mehr, das nur für Energiezwecke nutzbare Nadelholz zu bergen und aufzuarbeiten. Damit würde sowohl der Gewinn wie die Arbeitsverwertung reduziert. Bei der Nutzungsart «nur Scheitholz» (Variante 1 und 2) wird alles Holz zu Scheitholz aufgearbeitet. Dabei wird am meisten Arbeitszeit eingesetzt und die höchsten Zusatzeinkommen pro Hektare Wald können realisiert werden. Mit dem günstigsten Verfahren (Variante 1) erzielt der Betriebsleiter mit 28,3 Arbeitsstunden das höchste realisierbare Zusatzeinkommen mit Fr. 572.– pro Hektare Wald. Dabei nimmt er jedoch eine tiefere Arbeitsverwertung von Fr.  20.– pro Arbeitsstunde in Kauf. Wird hingegen in der Nutzungsart «Sägereirundholz und Scheitholz» das Nadelholz als

Sägereirundholz aufgearbeitet (Varianten 3 und 4), so verbessert sich die Arbeitsverwertung. Beim günstigsten Verfahren (Variante 3) steigt sie auf Fr. 26.– pro Arbeitsstunde bei einem Arbeitseinsatz von 13 Stunden pro ha. Jedoch sinkt dabei das Zusatzeinkommen auf Fr. 335.– pro Hektare Wald. Bei der Nutzungsart «Sägereirundholz und Holzschnitzel» wird das Nadelholz als Sägereirundholz und das Laubholz als Holzschnitzel bereitgestellt (Varianten 5 und 6). Dabei kann mit den günstigsten Verfahren (Variante 5) mit 5 Arbeitsstunden die höchste Arbeitsverwertung von Fr.  32.– pro Stunde erreicht werden. Die Resultate der Nutzungsart «nur Holzschnitzel» (Varianten 7 und 8) zeigen auf, dass sowohl die Arbeitsverwertung wie auch das Zusatzeinkommen tiefer sind, wenn das Nadelholz zu Holzschnitzel aufgearbeitet wird statt zu Sägereirundholz. Mit dem günstigsten Verfahren (Variante 7) sinkt die Arbeitsverwertung um Fr. 11.– im Vergleich zur Variante 5.

Schlussfolgerungen Die aufgeführten Verfahrenskostenrechnungen für Sägereirund- und Energieholz zeigen eine beachtliche Streuung zwischen dem jeweils günstigsten und teuersten Verfahren. Abgesehen von den natürlichen Bedingungen, welche die Verfahrenswahl einschränken kann, besteht ein beträchtlicher Spielraum, um Verfahrenskosten einzusparen. Unter der Annahme, dass pro Betrieb eine Holzmenge von 17 Fm bereitgestellt wird (2,61 Hektare Wald pro Betrieb sowie 6,5 Fm pro Hektare Wald) bewegen sich die Direktund Strukturkosten (Tab. 7) zwischen 67.– bis

Tab. 9: Vollkosten, Gewinn und Arbeitsverwertung für Waldholz je Fm Holzart Verfahren Details in Holzart

Sägereirundholz

Scheitholz

Holzschnitzel

50 cm 33 cm günstigstes teuerstes günstigstes teuerstes Tab. 3 Tab. 4 Tab. 5 Tab. 6 Laubholz Nadelholz Laubholz Nadelholz Laubholz Nadelholz Laubholz Nadelholz

günstigstes Tab. 1

teuerstes Tab. 2

Verfahrenskosten

33.00 Fr./Fm

54.80 Fr./Fm

205.70 Fr./Fm

316.00 Fr./Fm

78.30 Fr./Fm

Direkt- und Strukturkosten1

66.60 Fr./Fm

66.60 Fr./Fm

71.85 Fr./Fm

71.85 Fr./Fm

71.85 Fr./Fm

71.85 Fr./Fm

Vollkosten

99.60 Fr./Fm

121.40 Fr./Fm

277.55 Fr./Fm

387.85 Fr./Fm

150.15 Fr./Fm

248.65 Fr./Fm

Erlös Holzverkauf

99.00 Fr./Fm

99.00 Fr./Fm

284.00 Fr./Fm

235.00 Fr./Fm

293.00 Fr./Fm

244.00 Fr./Fm

157.00 Fr./Fm

120.00 Fr./Fm

157.00 Fr./Fm

120.00 Fr./Fm

Gewinn / Verlust

–0.60 Fr./Fm

–22.40 Fr./Fm

6.45 Fr./Fm

–42.55 Fr./Fm

–94.85 Fr./Fm

–143.85 Fr./Fm

6.85 Fr./ Fm

–30.15 Fr./Fm

–91.65 Fr./Fm

–128.65 Fr./Fm

4.60 Fr./ Ster

–30.40 Fr./Ster

–67.80 Fr./Ster

–102.80 Fr./Ster

2.40 Fr./Sm3

–10.80 Fr./Sm3

–32.70 Fr./Sm3

–45.90 Fr./Sm3

Arbeitsbedarf Arbeitsverwertung

0.53 AKh/Fm

0.69 AKh/Fm

25.90 Fr./AKh –5.50 Fr./AKh

4.16 AKh/Fm 28.60 Fr./AKh

16.80 Fr./AKh

5.04 AKh/Fm 8.20 Fr./AKh

–1.50 Fr./AKh

1.06 AKh/Fm 33.50 Fr./AKh

–1.40 Fr./AKh

176.80 Fr./Fm

2.71 AKh/Fm –6.80 Fr./AKh

–20.50 Fr./AKh

Beim Sägereirundholz sind die Direkt- und Strukturkosten tiefer, da dieses Holz nicht getrocknet werden muss und somit keine Direktkosten für Abdeck­ material und Zinsanspruch entstehen.

1

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August 2009  Schweizer Landtechnik


ART-Bericht 713 n Tab. 10: Verfahrenskombinationen Nutzungsart

Nur Scheitholz

Mögliche Verfahren

günstiste Variante 1

teuerste Variante 2

Sägereirundrundholz + Scheitholz günstiste Variante 3

teuerste Variante 4

Sägereirundholz + Holzschnitzel günstiste Variante 5

teuerste Variante 6

Nur Holzschnitzel günstiste Variante 7

teuerste Variante 8

Holznutzung pro ha und Jahr Nadelholz Laubholz

Sägereirundholz

4.2 Fm

Energieholz

0.6 Fm

4.2 Fm

4.2 Fm

4.2 Fm

Sägereirundholz

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

Energieholz

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

1.0 Fm

0.6 Fm

4.2 Fm

4.2 Fm

4.2 Fm

0.6 Fm

4.2 Fm

0.6 Fm

Vollkosten Sägereirundholz Verkaufte Menge Sägereirundholz Verkaufserlös

99 Fr./Fm

Vollkosten gemäss Verfahren Gewinn / Verlust Arbeitsbedarf Sägereirundholz gemäss Verfahren

4.2 Fm

4.2 Fm

4.2 Fm

4.2 Fm

415.80 Fr.

415.80 Fr.

415.80 Fr.

415.80 Fr.

418.30 Fr.

509.90 Fr.

418.30 Fr.

509.90 Fr.

–2.50 Fr.

–94.10 Fr.

–2.50 Fr.

–94.10 Fr.

2.2 AKh

2.9 AKh

2.2 AKh

2.9 AKh

Vollkosten Scheitholz (50 cm) Verkaufte Menge Nadelholz

4.8 Fm

4.2 Fm

Verkaufte Menge Laubholz

2.0 Fm

2.0 Fm

2.0 Fm

1128.00 Fr.

1024.80 Fr.

141.00 Fr.

Verkaufserlös Nadelholz gemäss Verfahren Verkaufserlös Laubholz gemäss Verfahren

0.6 Fm 2.0 Fm

568.00 Fr.

586.00 Fr.

568.00 Fr.

Vollkosten gemäss Verfahren

1887.30 Fr.

2404.70 Fr.

721.60 Fr.

775.70 Fr.

Gewinn / Verlust

–191.30 Fr.

–793.90 Fr.

–12.60 Fr.

–189.70 Fr.

28.3 AKh

31.2 AKh

10.8 AKh

10.1 AKh

Arbeitsbedarf Scheitholz gemäss Verfahren

586.00 Fr.

Vollkosten Hackschnitzel Verkaufte Menge Nadelholz

0.6 Fm

Verkaufte Menge Laubholz

2.0 Fm

Verkauferlös Nadelholz

120 Fr./Fm

72.00 Fr.

Verkaufserlös Laubholz

157 Fr./Fm

4.2 Fm 2.0 Fm

2.0 Fm

2.0 Fm

0.00 Fr.

504.00 Fr.

314.00 Fr.

314.00 Fr.

314.00 Fr.

314.00 Fr.

Vollkosten gemäss Verfahren

357.50 Fr.

497.30 Fr.

275.00 Fr.

1463.20 Fr.

Gewinn / Verlust

28.50 Fr.

–183.30 Fr.

2.8 AKh

5.4 AKh

26.00 Fr.

–277.40 Fr.

Arbeitsbedarf hackschnitzel gemäss Verfahren Total Gewinn / Verlust pro ha Totaler Arbeitsbedarf pro ha

–191.30 Fr.

–793.90 Fr.

–15.10 Fr. –283.80 Fr.

39.00 Fr. –645.20 Fr. 2.1 AKh

16.8 AKh

39.00 Fr. –645.20 Fr.

28.3 AKh

31.2 AKh

13.0 AKh

13.0 AKh

5.0 AKh

8.3 AKh

2.1 AKh

16.8 AKh

Arbeitsverwertung

20.20 Fr./ AKh

1.60 Fr./ AKh

25.80 Fr./ AKh

5.20 Fr./ AKh

32.20 Fr./ AKh

–6.40 Fr./ AKh

45.60 Fr./ AKh

–11.40 Fr./ AKh

Zusätzliches Einkommen pro ha

571.70 Fr.

49.90 Fr.

335.40 Fr.

67.60 Fr.

161.00 Fr.

–53.10 Fr.

95.80 Fr.

–191.50 Fr.

Fr. 72.– pro Festmeter (Fm). Damit machen sie zwischen 25 und 67 % der Selbst- beziehungsweise Vollkosten aus. Von entscheidender Bedeutung ist, dass die Direkt- und Strukturkosten auf möglichst viel geerntetes Holz aufgeteilt und somit die Selbst- beziehungsweise Produktionskosten gesenkt werden können. Weiteres Potenzial zur Kostensenkung besteht darin, dass sich die Energieholzproduzenten überbetrieblich organisieren und so wiederum ihre Strukturkosten senken können, zum Beispiel über eine Maschinengemeinschaft oder einen Maschinenring. Dabei kann eine noch bessere Maschinenauslastung erreicht werden. Wird der Verkauf und die Administration zentral geführt, sinken die Administrationskosten, und zum Teil sind durch die Bündelung des Angebots bessere Verkaufspreise realisierbar. Mit dem Bereitstellen von reinem Energieholz einerseits und einer Kombination von Sägereirundholz und Energieholz andererseits stehen den Landwirtschaftsbetrieben ganz

unterschiedliche Nutzungsarten zur Verfügung. Die Verfahren unterscheiden sich vor allem hinsichtlich des Arbeitsvolumens und des Einkommens. Die Wahl der Nutzungsart hängt typischerweise von der verfügbaren Arbeitskapazität ab. Wenn das Aufarbeiten von Waldholz ein möglichst hohes zusätzliches Einkommen generieren soll, so kann dieses Einkommen mit einem Einsatz von 28 Arbeitsstunden bis zu 572 Franken pro Hektare Wald betragen, wenn alles Holz zu

Scheitholz verarbeitet wird. Bei einer Kombination von Sägereirundholz und Holzschnitzel hingegen ist im besten Fall bei einem Arbeitseinsatz von fünf Stunden pro Hektare ein Arbeitsverdienst (realisierbarer Stundenlohn) von 32 Franken möglich. So kann die Bereitstellung von Holz bei kostengünstigen Verfahren und den angenommen Preisen ein attraktiver Betriebszweig darstellen, verglichen mit anderen landwirtschaftlichen Produktionsrichtungen.

Impressum Herausgeber: Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Tänikon, CH-8356 Ettenhausen Die ART-Berichte erscheinen in rund 20 Nummern pro Jahr. – Jahresabonnement Fr. 60.–. Bestellung von Abonnements und Einzelnummern: ART, Bibliothek, CH-8356 Ettenhausen. Telefon +41 (0)52 368 31 31, Fax +41 (0)52 365 11 90, doku@art.admin.ch, http://www.art.admin.ch Die ART-Berichte sind auch in französischer Sprache als «Rapport ART» erhältlich. ISSN 1661-7568. Die ART-Berichte sind im Volltext im Internet (www.art.admin.ch)

August 2009  Schweizer Landtechnik

53


n SVLT

Die Ausgabe 9 / 2009 ­ erscheint am 10. 9. 2009

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4 6 8 10 12 14 104 116 128 140 152 164 43.– 48.–

3 4 98 104 38.– 43.– 44

46

48

50

52

54

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58

44

46

48

50

52

54

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58

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M

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Unsere Preise verstehen sich ohne Versandkosten. Zahlung 30 Tage netto. Name Adresse Einsenden an SVLT, Postfach, 5223 Riniken, Fax 056 4416731

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71. Jahrgang Herausgeber Schweizerischer Verband für Landtechnik (SVLT), Willi von Atzigen, Direktor Redaktion Ueli Zweifel: red@agrartechnik.ch Gaël Monnerat: g.monnerat@agrartechnik.ch Mitglieder- und Abodienste, Mutationen Postfach, 5223 Riniken Tel. 056 4412022, Fax 056 4416731 Internet: www.agrartechnik.ch Inserate Espace Media AG, Fachmedien Agrar Dammweg 9, Postfach, CH-3001 Bern Barbara Gusset, Tel. 031 3303017 Fax 031 3303057 E-Mail: inserate@agripub.ch, www.agripub.ch Anzeigenverkauf Erich Brügger, Tel. 032 3383120 E-Mail: info@mbveb.ch Daniel Sempach, Tel. 034 4151041 E-Mail: daniel.sempach@agripub.ch Daniel Banga, Tel. 031 330 37 54 E-Mail: daniel.banga@agripub.ch Anzeigentarif Es gilt Tarif 2009 Kombinationsrabatt: 25% bei ­gleichzeitigem Erscheinen in «Technique Agricole» Druck und Spedition Weber Benteli AG, Industrie Bernstrasse Nord Bernstrasse 10, CH-2555 Brügg (Biel) Produktionskoordination François Faivre Erscheinungsweise 11-mal jährlich Abonnementspreise Inland: jährlich CHF 105.– (inkl. 2,3% MwSt.) SVLT-Mitglieder gratis. Ausland: CHF 130.–,  80.– Nr. 9 / 2009 erscheint am 10. September 2009 Anzeigenschluss: 19. August 2009


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