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1910 Fairness 01/13 Das Vereinsmagazin des SV Fides St. Gallen


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Liebe Fideslerinnen und Fidesler

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ie erste Saisonhälfte verlief für den SV Fides sehr erfreulich. Das Herren 1 mischt ganz vorne an der Tabelle mit und darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur NLB machen. Das Frauen 1 ist auf gutem Weg den angestrebten Ligaerhalt zu schaffen. Die übrigen Aktivteams bei den Herren erfüllten die Erwartungen ebenfalls. Auch beim Nachwuchs läuft es zufriedenstellend, auch wenn sich dort die eine oder andere deutliche Niederlage nicht verhindern liess. Viel wichtiger allerdings ist es, dass wir bei den Jüngsten wieder eine ansehnliche Breite erreicht haben, die Anstrengungen im Bereich der U11- und U13-Mannschaften erste Früchte trägt, die U15-Junioren eine hervorragende Qualifikationsrunde gespielt haben und auch die U17- und U19-Junioren weitere Fortschritte erkennen liessen. Kurz: Sportlich liegt der SV Fides auf Kurs und

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Editorial


der Vorstand ist überzeugt, dass auch im Hinblick auf die nächste Saison, welche im Hintergrund bereits in Planung ist, mit viel Positivem gerechnet werden darf. Nach wie vor versuchen wir, in allen Bereichen mehr Breite zu gewinnen: mehr NachwuchsspielerInnen und -spieler, mehr Aktive, aber auch mehr Funktionäre, Schiedsrichter und Helfer für all unsere Anlässe. Diese Arbeit wird uns nie ausgehen, doch machen letztlich wir alle, die wir uns für den Verein engagieren, den SV Fides aus. Der Vorstand ist nur ein Teil eines grossen Ganzen, zu welchem alle, die beim SV Fides mitmachen, Sorge tragen sollten. Wir sind uns dabei bewusst, dass bereits sehr viele mitmachen und mithelfen und wir hoffen, dass dies so bleibt und wir noch mehr Leute finden, welche mit anpacken und helfen, den SV Fides zu gestalten. Fairness und Respekt – dies gehört zu jedem Sport, ja zu jeder Lebenssituation dazu – oder vielleicht muss man auch sagen: dies sollte dazu gehören. Nicht immer gelingt es uns, fair und respektvoll mit andern umzugehen. Gerade wenn in einem Spiel die Emotionen hoch gehen, ist es manchmal schwierig, fair zu bleiben und Mitspieler, aber und gerade auch Gegenspieler und Schiedsrichter zu achten. Dies gilt sowohl für beteiligte Spieler und Trainer als auch für Zuschauer. Für alle Fidesler sollte es selbstverständlich sein, gewisse Werte wie Fairness, Anstand und Respekt jederzeit hochzuhalten. Doch auch wenn wir uns alle dies stets von Neuem vornehmen, kann es vorkommen, einmal übers Ziel hinaus zu schiessen. In einem solchen Fall mit einer Entschuldigung zu reagieren, zeugt von wahrer Grösse. Wichtig ist aber Editorial

auch die Vorbildfunktion, welche gerade die Erwachsenen gegenüber unserem Nachwuchs einnehmen, sei es als Trainer oder Zuschauer. Wenn wir uns alle stets Mühe geben, auf und neben dem Feld zwar alles zu geben, aber stets im Rahmen der Regeln, im Rahmen von Fairness und Respekt, dann ist viel gewonnen. Quasi von Amtes wegen mit Fairness sind die Schiedsrichter betreut. Ihr Amt ist schwierig, wie jeder bezeugen wird, der auch schon einmal ein Spiel geleitet hat. Umso stolzer sind der Vorstand und alle Fidesler, dass mit Arthur Brunner und Morad Salah zwei Fidesler den Sprung zu EHF/IHF Schiedsrichtern gelungen ist – und dies notabene als jüngstes Duo aller Zeiten! Dies ist eine grossartige Leistung, die gar nicht genug gewürdigt werden kann. Der Vorstand gratuliert Arthur und Morad zu diesem grandiosen Erfolg und wünscht ihnen viele spannende, aber stets faire Spiele, welche sie auf internationalem Parkett demnächst werden leiten dürfen. Und natürlich hoffen wir, dass bald viele weitere Fidesler unserem Vorzeigeduo nacheifern. Es lohnt sich, (auch) auf die Karte Schiedsrichter zu setzen! Patrick Keller | Präsident

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Nachwuchs Fairness im Juniorenbereich

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airness bedeutet, anständiges Verhalten, sowie eine gerechte und ehrliche Haltung gegenüber anderen Menschen. Im Sport bedeutet dies, sich an die Spielregeln zu halten und ein anständiges und gerechtes Spiel zu führen. Handball ist ein harter Sport, jedoch kann man hart aber fair spielen. Für uns beim SV Fides ist es ein Muss, dass unsere Junioren sich nach einem härteren Foul beim Gegner entschuldigen. Weiter gehört es auch dazu die Entscheidungen des Schiedsrichter nicht anzweifeln und reklamieren und nach dem Spiel zum obligatorischen Handshakes gehen. Fairness geht aber über diese Punkte hinaus. Es beinhaltet den Respekt zu den Mitspielern, Trainern, Gegenspielern, Eltern, Spielleitern und auch gegenüber dem Verein. Unsere Junioren sollen von klein auf den Sinn des Fair-Plays lernen. Darum

U13-1 nach 20 Liniensprints, Rumpfübungen, 20 Stangenläufen, 3×3 Minutenläufen

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Nachwuchs


müssen unsere Trainer und Betreuer sich in der Vorbilds-Funktion sehen und dies unseren Jüngsten vorzeigen, wie man sich auf und neben dem Platz verhält. Für uns ist es sehr wichtig, dass sich unsere Junioren nicht nur während des Spiels korrekt verhaltet. Das Abmelden vom Training oder das nicht zu spät kommen, hat auch etwas mit Fairness zu tun. Auch der Verein muss gegenüber den Junioren, Betreuern und Eltern fair sein. Wir sind immer sehr stark bemüht, neue Spieler zu animieren, damit unsere Trainer mit einem starken und breiten Team arbeiten können. Für die Junioren und Eltern versuchen wir geeignete Trainingseinheiten und Sporthallen zu organisieren, natürlich stehen wir auch für alle anderen Anliegen zur Verfügung. Dass wir mit unserem Verein, bereits auf guten Weg mit dem Fariness-Gedanken sind, sieht man zum Beispiel bei der Strafen-Statistik der bisher gespielten Saison. Wir sind bei fast allen JuniorenMannschaften, jeweils eines der Teams mit den wenigsten Strafen in ihrer Gruppe. Wir werden uns auch in Zukunft stark um ein faires und respektvolles Verhalten beim SV Fides bemühen. Nicolas Scherrer | Juniorenchef

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Aktive HalbzeitBilanz

Herren 1 Das Herren 1 darf auf eine äusserst erfolgreiche erste Saisonhälfte zurückblicken. Nach 13 von 22 Runden steht das Team von Erwin Ganz punktgleich mit Leader Kruezlingen auf dem hervorragenden zweiten Rang, welcher zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigen würde. 10 Siegen stehen dabei nur 3 Niederlagen gegenüber. Unser Fanionteam wird in den verbelibenden Runden alles daran setzen, die Aufstiegsspiele zu erreichen, was ein toller Erfolg wäre. Drücken wir der Mannschaft die Daumen und unterstützen wir sie mit einem möglichst grossen Aufmarsch bei den Heimspielen! Frauen 1 Das Frauen 1, mit dem Ziel «Ligaerhalt» in die Saison gestartet, hat die Vorrunde mit 4 Punkten aus 8 Spielen abgeschlossen. Leider misslang der Start in die

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Aktive


Rückrunde mit drei aufeinanderfolgenden Niederlagen, wobei zwei unglücklich und wenig zwingend mit einem Tor verloren gingen. Die Moral und der Einsatz im Team stimmen aber nach wie vor und Trainer und Spielerinnen sind zuversichtlich, den angestrebten Ligaerhalt in den verbleibenden Spielen sicher zu stellen. Zudem winkt die Qualifikation für den Cupfinal des HRVOst Cups, was ein toller Erfolg wäre.

das Team im Mittelfeld, zweifellos ein schöner Erfolg. Allen Aktivteams wünscht der Vorstand einen erfolgreichen Abschluss der Saison 12/13. Hopp Fides! Patrick Keller | Präsident

Herren 2 Die zweite Mannschaft des SV Fides befindet sich nach 11 von 16 Runden auf dem guten dritten Rang. Für einen Platz in der Aufstiegsrunde wird es wohl nicht mehr reichen, doch wird das Team auf jeden Fall darum kämpfen, den dritten Rang zu behaupten. Mit den Resultaten dürfen Trainer und Spieler auf jeden Fall zufrieden sein, auch wenn mit etwas mehr Wettkampfglück der eine oder andere zusätzliche Punkt wohl möglich gewesen wäre. Herren 3 und Herren 4 Die Teams des SV Fides in der vierten Liga, das Herren 3 und das Herren 4, trainieren zusammen und haben sich in der Startphase der Saison auch gegenseitig mit Spielern ausgeholfen. Sehr erfreulich war dabei, dass die knappen Kader mit Neuzugängen und Rückkehrern stetig aufgestockt werden konnten. Sportlich hat das Herren 3 nach wie vor alle Chancen, die Aufstiegsspiele zur 3. Liga zu erreichen. Sollten alle Spieler gesund bleiben, könnte dieses Ziel durchaus erreicht werden. Die vierte Mannschaft durfte diese Saison ebenfalls schöne Erfolge feiern. Mit elf Punkten aus ebenso vielen Spielen steht Aktive

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SV Fides Schülerturnier 2012


Fides Eltern-Zmorge Januar 2013


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SV Fides Sch端lerturnier 2012


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Kommunikation


Input Was könnte der Handball vom Schwingen lernen?

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ieses Jahr findet in Burgdorf der grösste Sportanlass der Schweiz statt – das «Eidgenössische». Der Begriff ist nicht erst seit dem Grosserfolg vor drei Jahren in Frauenfeld allen bekannt. Schwingen fasziniert die Schweiz. In der Emmental-Arena, dem grössten Stadion der Schweiz mit ca. 50‘000 Sitzplätzen, werden an drei Tagen über 250‘000 Besucher traditionelle Sportarten wie Schwingen, Hornussen und Steinstossen bestaunen. Keine Spur von Skandalen und Unsportlichkeiten. Was fasziniert die Menschen an diesen traditionellen Wettkämpften so? Und noch spannender, was kann oder muss der Handball vom Schwingen lernen? Im Kern steht hier doch die Frage, wie man einen Wettkampf oder im Handball ein Spiel bestreitet. Wie verhält man

Input

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Wir werden nicht ruhen

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sich gegenüber seinem Gegner, seinen Mitspielern, seinen Trainern oder auch den Zuschauern. Wer schon mal an einem Schwingfest dabei sein durfte ist fasziniert vom Umgang aller Besucher untereinander – ob Sportler oder Zuschauer. An erster Stelle ist nicht das «Was», also dass man miteinander kämpft und gewinnen möchte, sondern das «Wie», also wie man miteinander umgeht. Kurz um, es geht um Fairness! Auf Wikipedia wird der Begriff Fairness folgendermassen beschrieben: «Fairness drückt eine nicht gesetzlich geregelte Vorstellung individueller Gerechtigkeit aus. Fairness lässt sich mit akzeptierter Gerechtigkeit und Angemessenheit oder mit Anständigkeit gleichsetzen.» Eine Sportart, bei der Fairness und Respekt eine zentrale Rolle einnehmen, ist das Schwingen. Hier wird Fairness und Respekt nicht aus Zwang und Reglement (bspw. Handshake vor dem Spiel), sondern aus tiefem Selbstverständnis vorgelebt. Klar, diese Ideale gelten für alle Sportarten und Wettkämpfte. Das stimmt. Aber zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen doch zumeist erhebliche Lücken. Es wäre spannend wie man einige Grundelemente des Schwingens auch für den Handball gewinnen könnte. Wie wäre es, wenn man an einem Fides-Spiel unsere SpielerInnen nicht nur an ihren Trikots und ihrem sportlichen Können, sondern vor allem durch ihre Fairness dem Gegner gegenüber erkennen würde? Beispielsweise durch selbstverständliches Shakehands, sich beim Gegner entschuldigen, dem Gegner Input

wieder auf die Beine helfen, etc.? Eine Vision? Momentan sicherlich noch. Der SV Fides versucht aber in diesem Bereich ein erstes Pilotprojekt auf die Beine zustellen. Sehr gerne informieren wir euch zu gegebener Zeit wieder. Thomas Riklin | Sponsoring

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SV Fides Schülerturnier 2012


Portrait Zwei fidesler pfeifen international! Was heisst es, als EHF- bzw. IHFSchiedsrichter wirken zu können? Arthur: Grundsätzlich bedeutet der EHF-Status, dass wir offizielle Wettbewerbsspiele der EHF leiten, der IHF-Status, dass wir solche der IHF leiten können. In der EHF beginnt ein neues Schiedsrichtergespann mit Juniorinnenbzw. Juniorenqualifikationsspielen für die Europameisterschaften und «einfacheren» Europacupspielen. Da die Saison bereits fortgeschritten ist, werden wir diese Saison kaum noch zum «Handkuss» im Europacup kommen. Fernziel sind selbstverständlich die «Top-ClassMatches» in der EHF: ChampionsLeague-Einsätze und A-Länderspiele an Europameisterschaften. Die IHF führt die Weltmeisterschaften, die Olympischen Spiele und den Super Portrait

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Globe ab. Durch den IHF-Status, den wir nun erreicht haben, besteht die Chance auf eine Nomination für eine Juniorinnenbzw. Junioren-WM in den nächsten ein, zwei Jahren. Selbstverständlich ist es aber unser erklärtes Ziel, einmal an einem A-Event zu pfeifen. Wie seid ihr überhaupt als Duo zur Schiedsrichterei gekommen? Morad: Wir spielten in derselben U19-Mannschaft beim SV Fides, als ich in einem Meisterschaftsspiel in Appenzell eine direkte (und aus meiner Sicht völlig ungerechtfertigte) rote Karte bekam. Nach dem Spiel war ich überzeugt, den Job besser machen zu können. Deshalb habe ich mich schliesslich mit Arthur für den Neuschiedsrichterkurs angemeldet. Arthur: Morad war am Anfang noch viel mehr Spieler als ich – so war ich meistens der «Böse» auf dem Feld. Es brauchte einige kleine «Tricks», um Morad vom Versuch der Teilnahme am nationalen Talentförderprojekt zu überzeugen. Mittlerweile hat sich diese «Unausgeglichenheit» aber verflüchtigt. Die Schiedsrichter sind meistens die Buhmänner – was gefällt euch trotzdem an dieser Aktivität? Morad: Als Spieler wären wir beide wohl nie auf das Niveau gekommen, das wir mittlerweile bereits pfeifen. Genau wie für die Spieler ist es auch für uns toll, ein Spiel vor knapp 2000 Zuschauern (wie letztes Jahr im Playofffinalspiel in Thun) zu leiten. Wir geniessen die Atmosphäre genauso, wie die Spieler. Ein Höhepunkt in dieser Hinsicht war sicher das Finalspiel des European Youth Olympic Festival

zwischen Dänemark und Deutschland, das wir geleitet haben. Das Spiel ging sogar in die Verlängerung. Arthur: Ein Spiel zu leiten, bedeutet Verantwortung. Die Verantwortung dafür zu tragen, dass ein Spiel gut über die Runden kommt, macht Spass. Dazu kommt, dass die Aufgabe sehr herausfordernd, deshalb aber wohl gerade auch interessant ist. Es gibt kaum andere Sportart, in welcher Schiedsrichter eine derart hohe Anzahl von Entscheidungen in so kurzer Zeit treffen müssen. Das sollten sich manchmal auch Offizielle, Spieler und Zuschauer überlegen, bevor sie Schiedsrichter beschimpfen. Morad: Natürlich sind gerade auch die internationalen Erlebnisse ein absolutes Highlight. Wir waren in den letzten fünf Jahren als Schiedsrichter bereits in Ungarn, Schottland, Spanien, Deutschland, Österreich, Schweden, in der Türkei und sogar in Indien! Habt ihr Handball-Schiedsrichter als Vorbilder? Arthur: Es gibt im Handball verschiedene Top-Paare – eines davon ist sicher das französische Gespann Lazaar/Reveret, die letzten Januar in Serbien das Halbfinale zwischen Serbien und Kroatien geleitet haben. Allerdings haben wir nicht ein einzelnes Gespann als Vorbild. Viel wichtiger ist die gute Zusammenarbeiten mit verschiedenen starken Persönlichkeiten (insb. ehemaligen Schiedsrichtern, die mittlerweile als Instruktoren junge Schiedsrichter ausbilden). Enorm viel für uns getan hat beispielsweise Roland Bürgi, ehemaliger internationaler

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Portrait


Arthur Brunner und Morad Salah

Spitzenschiedsrichter und mittlerweile in der höchsten Schiedsrichterkommission der IHF tätig. Was sind eure Ziele als Schiedsrichter? Morad: In der nächsten Zeit geht es vor allem darum, sowohl auf nationaler Ebene als auch im internationalen Geschäft stabile Leistungen über längere Zeit auf allen Stufen zu zeigen. Im nationalen Handball streben wir selbstverständlich das Aufgebot für einen Cupfinal bzw. einen Playofffinal an – das sind die Highlights auch für die Schiedsrichter. In EHF und IHF wollen wir uns langsam an die grösseren Aufgaben herantasten. Fernziel ist ein Finale an einem grossen Event – träumen darf man ja.

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Was bedeutet euch der SV Fides? Arthur: Fides hat uns von Anfang an auf unserem Weg als Schiedsrichter unterstützt – wir haben dem Verein viel zu verdanken. Auch wenn wir bereits Angebote hatten, für andere Vereine zu pfeifen: Wir würden den Verein nie wechseln! Morad: Ich spiele bei Fides schon seit mehr als 10 Jahren – ohne Fides wäre ich gar nie Schiedsrichter geworden. Wir sind deshalb schon auch etwas stolz, den Verein gegen aussen repräsentieren zu können. Übrigens war Fides in den letzten Jahren wohl der Verein, der am meisten Neu-Schiedsrichter gemeldet hat.

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Als Trainer der SG Otmar/Fides U15 Inter seid ihr auch im Juniorenbereich aktiv – bringt ihr das alles unter einen Hut? Morad: Wir sind beide Studenten - da findet man Zeit für vieles. Ganz nach dem Motto: Man findet immer Zeit, wenn man will. Natürlich kann das Ganze auch mal sehr intensiv werden. Dann muss man sich eine Auszeit gönnen. Arthur: Die Arbeit mit den Junioren macht unglaublichen Spass. Wir arbeiten zudem mit Andy Dittert und Thomas Frey zusammen – zwei tolle Typen, die unglaublich viel für den Handball getan haben. Die Aufbauarbeit mit den Jungs (ich arbeite mit den meisten nun schon 2–3 Jahre) zeigt mir, dass mit einem Konzept, viel Herzblut und Einsatz viel möglich ist. Nicht umsonst haben wir uns mit der Mannschaft soeben für die Finalrunde der besten vier Schweizer Teams qualifiziert. Im Ostschweizer Handball gibt es aber leider nach wie vor zu viele Leute die nur reden, statt etwas anzupacken. Der Handball in der Ostschweiz kann aber nur weiterkommen, wenn es Leute gibt, die anpacken – ich versuche diesen Weg zu nehmen.

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Portrait


Wollen sie die Arbeit des Sv Fides mit einem Inserat unterst端tzen? Dann melden Sie sich doch unter: sponsoring@svfides.ch Besten Dank f端r Ihre Unterst端tzung!


Agenda

Adressen

SV Fides Schülerturnier 8./9. Juni 2013 Halden-Areal

SV Fides St. Gallen 9000 St. Gallen

Fides-Biergarten am Openair St.Gallen 27. Juni – 30. Juni 2013 Sittertobel

Sekretariat/Finanzen Natascha Corradini T 071 477 19 64 sekretariat@svfides.ch Präsident Patrick Keller T 071 222 37 39 praesident@svfides.ch Sponsoring Thomas Riklin T 079 507 68 90 sponsoring@svfides.ch Kommunikation/Nachwuchs Philipp Riklin T 071 298 38 82 kommunikation@svfides.ch Organisation Philipp Köhli T 071 244 07 10 organisation@svfides.ch Vize-Präsident Roger Mayer T 078 617 39 52 nachwuchs@svfides.ch Grafik Jonas Niedermann T 076 516 52 48 info@niedermann.org


Ich bin umgezogen. Ich mรถchte gerne den SV Fides sponsoren. Ich mรถchte mich im Verein engagieren. Ich habe Anregungen. Ich mรถchte ein Feedback geben.

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