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1109a_012_Fokus_0708a_028_FdAnalyse_5er 15.09.11 11:34 Seite 13

GELD & BÖRSE

Die Frage sei nicht, ob die staatliche Pension sicher ist, sondern was sie noch leisten kann, sieht Pensionskassenobmann Andreas Zakostelsky Handlungsbedarf. Pensionslücke 1989 und heute

Pensionslücke 28%

Pensionslücke 43% Pensionslücke +15%

€ 30.392,– netto 72%

€ 23.975,– netto 57%

ASVG-Pensionsantritt 1989

ASVG-Pensionsantritt 2011

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as müsse sich vor allem die gut verdienende Mittelschicht vor Augen halten, zeigt Zakostelsky am Beispiel eines Angestellten, der 1989 mit einem Letztbezug von 42.000 Euro pro Jahr in Pension ging, was dieser heute bei Pensionsantritt herausbekommen würde. Dazwischen liegen Pensionsreformen (längerer Durchrechnungszeitraum). 1989 erhielt der ASVG-Versicherte noch 72 Prozent seines Letztbezuges (30.392 Euro p. a.). Heuer müsste er sich mit 57 Prozent, 23.975 Euro, zufrieden geben (siehe Grafik). „Die Differenz zum Aktivbezug wird eher zunehmen, zumal die Babyboomgeneration der Jahrgänge 1959 bis 1963 in Pension geht und sich dadurch die Zahl der Erwerbstätigen zu Pensionisten, derzeit zwei zu eins, weiter in Richtung 1,5 zu eins verschiebt. Die Demografie gepaart mit der Staatsverschuldung ist ein Pulverfass!“

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September 2011

Zakostelsky sieht die Lösung in einem „Gesamtsystem für alle drei Säulen“, bei dem man sich vorerst politisch einigt, ob die Pensionshöhe 75, 80 oder 90 Prozent des Letztbezuges ausmachen soll, dann die Förderung der Vorsorge für das Gesamtsystem festlegt. wurf vorliegen. Arbeitnehmer werden künfFür die Reform der betrieblichen Vor- tig zwischen risikoreicheren und ärmeren sorge werde spätestens im Oktober ein Ent- Anlageportfolios wählen können.

Quelle: Fachverband der Pensionskassen 2011

Auswirkungen der beschlossenen Pensionsreformen 1989 bis 2011. Beispiel: Pensionsbezug Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von € 42.000,– p. a.

Pensionskassen-Obmann Andreas Zakostelsky: „Wenn man flexible Beiträge zulassen würde, würden sich mehr Unternehmen trauen, eine Pensionskasse für ihre Mitarbeiter einzurichten.“

Foto: Fachverband der Pensionskassen

„Wir müssen etwas tun gegen die Pensionslücke“

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Termine: 03.10. Wien, 06.10. Graz, 07.10. Salzburg Beginn: 18 Uhr Kostenfreie Anmeldung unter

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