Page 1

Jahresbericht 2009.

Bild


Die Ganggelibrogg ist eine der 18 Brücken des St.Galler Brückenwegs. Durch die Zeiten wurden diese Verbindungen geschaffen. Das historische Kleinod «Ganggelibrogg» ist in seiner leicht in Schwingung zu versetzenden Art Ursprung vieler Erinnerungen. Gleichzeitig erinnert ihre filigrane Erscheinung daran, dass jeder Lebensweg eines Menschen auch Zäsuren kennt. Sozialversicherungen sind nicht selten Bestandteil sich verändernder Umstände. Sie geben oft auch jene Sicherheit, die den Start in einen neuen Lebensabschnitt erleichtert.


Inhalt.

Inhaltsverzeichnis

4

Qualität erbringen zu jeder Zeit Kennzahlen Kundenstruktur Ausgezeichnete Audits bestätigen die eingeschlagene Marschrichtung Breit gefächerte Kompetenzen werden genutzt Die Ausgleichskasse als Partnerin in verschiedenen Lebenslagen Arbeitsintensive Abklärungen im Bereich Ergänzungsleistungen Gleich zwei erfolgreiche Rezertifizierungen Von Werten, Menschen und Informationen Erläuterungen Beiträge Alters- und Hinterlassenenversicherung Erwerbsersatzordnung Familienzulagen Ergänzungsleistungen Invalidenversicherung Individuelle Prämienverbilligung Rechtsdienst Betriebsrechnung Verwaltungskostenrechnung Bilanz Revision, Genehmigung und Organisation

7 8 9 10 12 16 18 19 20 26 27 28 28 29 30 31 34 35 36 38 39 40


Qualität erbringen zu jeder Zeit.

freut, aber nicht überrascht, denn unsere regelmässigen Kundenbefragungen zeigen stets eine hohe Zufriedenheit mit den Dienstleistungen der SVA St.Gallen. Selbstverständlich wollen wir uns nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, denn unsere Gesellschaft ist in Bewegung und mit ihr sind es die Sozialversicherungen, unsere Produkte. Als kommende Herausforderungen seien an dieser Stelle die 11. AHV-Revision und die 6. IV-Revision genannt.

Die Bestätigung, dass wir in der Erbringung unserer Dienstleistungen sehr wohl auf dem richtigen Weg sind, lieferten uns beispielsweise die Audits des Bundesamtes für Sozialversicherungen, die sich vertieft mit der Leistung der IV-Stelle einerseits und mit jener des Regionalen Ärztlichen Dienstes anderseits auseinandergesetzt haben. Die Ergebnisse sind äusserst gut, was mich sehr

Abschliessend möchte ich allen Mitarbeitenden für ihren ausgezeichneten Einsatz gerade auch in stürmischen Zeiten danken. Sie machen es möglich, dass unsere Arbeit an der Leistung gemessen wird. Mein Dank geht auch an alle Anderen, die unser Tun im Dienste der Bevölkerung des Kantons unterstützend begleiten.

Linus Dermont, lic. oec. HSG Direktor

In diesem Zusammenhang zitiere ich gerne nochmals aus unserem Leitbild: «Wir verstehen neue Bedürfnisse und Anforderungen als Chance. Wir greifen gesellschaftliche, technologische und gesetzgeberische Entwicklungen auf.» Diesen hohen Ansprüchen wollen und müssen wir mehr als nur genügen – heute und in Zukunft.

7 Einleitung

Wie im Privatleben gibt es auch im beruflichen Leben ruhigere und bewegtere Jahre. Manchmal ist man in der glücklichen Situation, die Intensität einer Zeit selber beeinflussen zu können. Manchmal – und so ist es der SVA St.Gallen im Jahr 2009 ergangen – liegen die meisten Gründe für Veränderungen ausserhalb des eigenen Kompetenzbereiches. Dieses vergangene Jahr hat uns bewegt und erst langsam kehrt wieder jene Ruhe ein, um sich auf die wirklichen Herausforderungen konzentrieren zu können. Die zentrale Herausforderung ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die selbe: Wir setzen uns mit vollem Engagement, mit unternehmerischer Kompetenz, steter Leistungsbereitschaft und mit persönlicher Offenheit für unsere Kundinnen und Kunden ein. Mit dieser Aussage habe ich mir erlaubt, eine Passage aus unserem Leitbild leicht abgewandelt zu zitieren.


Kennzahlen.

Kennzahlen

8

2009 in Mio. CHF

2008 in Mio. CHF

AHV/IV/EO

757,2

728,7

ALV

124,1

115,8

FLG

0,7

0,7

2009 in Mio. CHF

2008 in Mio. CHF

AHV

963,6

903,1

IV

284,4

278,9

EO

44,4

39,2

FLG

14,4

13,1

2009 in Mio. CHF

2008 in Mio. CHF

162,3

145,9

2009 in Mio. CHF

2008 in Mio. CHF

259,1

241,8

4,2

3,7

2009 in Mio. CHF

2008 in Mio. CHF

Einnahmen

96,3

95,8

Ausgaben

101,4

90,6

2009 in Mio. CHF

2008 in Mio. CHF

Beiträge der Abrechnungspflichtigen

11,5

11,2

Übrige Einnahmen

48,2

43,0

Ausgaben

59,7

54,1

Sozialwerke des Bundes: Beiträge

Sozialwerke des Bundes: Leistungen

Individuelle Prämienverbilligung IPV

Ergänzungsleistungen EL AEL

Familienausgleichskassen

Verwaltungskosten


Kundenstruktur.

Mitglieder der SVA St.Gallen

2009

2008

Selbständigerwerbende

18 589

18 471

Arbeitgeber

14 572

13 243

Nichterwerbstätige

19 391

19 384

Personen ohne Beitragspflicht im Berichtsjahr

19 788

18 742

183

190

72 523

70 030

Arbeitnehmer ohne beitragspflichtige Arbeitgeber Total

Bezügerinnen und Bezüger von Leistungen

IPV Leistungsbezüger IPV 131 551

18,4 %

FAK Leistungsbezüger FAK 22 803 49,9 %

MSE MSE 3Leistungsbezüger 940

7,1%

EO (ohne MSE) Leistungsbezüger EO 20 650 6,5%

EL/AEL Leistungsbezüger EL/AEL 17 146 IV Leistungsbezüger IV 19 066

7,7 % 1,7 %

AHV Leistungsbezüger AHV 48 365

8,7%

Jahr 2009 AEL AHV ALV EL EO

Ausserordentliche Ergänzungsleistungen Alters- und Hinterlassenenversicherung Arbeitslosenversicherung Ergänzungsleistungen Erwerbsersatzordnung

FAK FLG IPV IV MSE

Familienausgleichskasse Familienzulagen in der Landwirtschaft Individuelle Prämienverbilligung Invalidenversicherung Mutterschaftsentschädigung

Kundenstruktur

9


Ausgezeichnete Audits bestätigen die eingeschlagene Marschrichtung.

IV-Stelle

10

Zum zweiten Mal hat das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) bei der IV-Stelle der SVA St.Gallen ein Audit durchgeführt. Im Zentrum der Prüfung stand die Umsetzung der 5. IVG-Revision. Besondere Beachtung fanden dabei der Eingliederungserfolg, die Bearbeitungsdauer und die Pendenzen, die einheitliche Gesetzesanwendung, die Bekämpfung des Versicherungsmissbrauchs, das Qualitätsmanagement-System sowie die Zusammenarbeit der IV-Stelle mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst Ostschweiz (RAD). Für alle geprüften Kriterien erhielt die IV-Stelle die zweitbeste, bezüglich der Zusammenarbeit mit dem RAD sogar die beste Wertung. Hohe Fachkompetenz Die letzte Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) verlangte nach bedeutenden Umstrukturierungen. Die Organisation der IV-Stelle wurde den künftigen Anforderungen und den neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst, so dass in der täglichen Arbeit Qualität vor Quantität steht. In Zahlen fassbar sind die Vergleiche bezüglich Neurentenquote und Eingliederungserfolg. Seit dem 3. Quartal 2008 liegt die Neurentenquote unter dem gesamtschweizeri-

schen Durchschnitt und ist seitdem positiv sinkend. Auch beim Eingliederungserfolg schneidet die SVA St.Gallen besser ab als der Durchschnitt. Positiv aufgefallen ist der Stand der IV-Prozesse und der damit verbundenen Prozessbeschreibungen. Gelobt wurden weiter die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden, die Weiterentwicklung des Managementsystems sowie die als sehr offen empfundene Gesprächskultur. Dem Auditthema «Bekämpfung des Versicherungsmissbrauchs» (BVM) galt ein besonderes Augenmerk. Sowohl der Ablauf als auch die korrekte Anwendung der BVM-Instrumente wurden genau geprüft. Die Arbeit der dafür zusammengestellten, gut qualifizierten Fachgruppe wird positiv bewertet. Integration des RAD Anerkennung fand im BSV-Audit auch die sehr gute Integration des Regionalen Ärztlichen Dienstes ins Managmentsystem der IV-Stelle. Von der IV-Stellen- wie von der RAD-Leitung wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden gefördert und unterstützt. Dieses Zusammenwirken hat denn auch zu einer deutlichen Neurentenreduktion geführt.

Anzahl IV-Rentenbeziehende 2009 2008 2007

12 046 11 884 11 955


für die 6. IVG-Revision dar, welche unter anderem zum Ziel hat, laufende Renten systematisch daraufhin zu überprüfen, ob bei ihren Bezügerinnen und Bezügern ein Potenzial zur Wiedereingliederung vorhanden ist. Dem Grundsatz der 5. IVGRevision «Eingliederung vor Rente» wird schon heute in jedem Fall nachgelebt.

Die Auditergebnisse der IV-Stelle wie auch des RAD Ostschweiz unterstützen den eingeschlagenen Weg. Sie stellen auch Vorbereitungsschritte

Die IV-Stelle und der Regionale Ärztliche Dienst erreichen in Audits des Bundesamts für Sozialversicherungen sehr gute Bewertungen.

11 IV-Stelle

RAD steht ausgezeichnet da Erstmalig ist auch der RAD Ostschweiz vom BSV auditiert worden. Dabei sollten Erkenntnisse über Wirksamkeit, Qualität und Einheitlichkeit des RAD erlangt werden. Geprüft wurde die Arbeit des RAD in den Kantonen Graubünden, St.Gallen und Thurgau. Im Auditbericht wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der RAD Ostschweiz in allen geprüften Themen bestmögliche Ergebnisse erzielte. Die frühzeitige Integration der Ärztinnen und Ärzte in die Prozesse der 5. IVG-Revision, eine hohe Kommunikationskultur, der gute Kontakt zu den versicherten Personen und das Streben nach fachlich hoher Qualität kennzeichnen den RAD Ostschweiz. Gewisse Optimierungen sind einzig bei den gegenseitigen Dienstleistungen zwischen den IV-Stellen und dem RAD möglich. Der RAD Ostschweiz setzt sich aktuell aus insgesamt 40 Ärztinnen und Ärzten zusammen, die für fünf IV-Stellen der beiden Appenzell sowie der Kantone Graubünden, St.Gallen und Thurgau zuständig sind.


Breit gefächerte Kompetenzen werden genutzt.

IV-Stelle

12

Die IV-Stelle der SVA St.Gallen konnte im zweiten Jahr der revidierten Gesetzgebung auf den Erfahrungen aus dem Jahr 2008 aufbauen. Dabei zeigte sich, dass das Instrument der Früherfassung seinen Zweck erfüllt. Von den gesamthaft 685 Früherfassungen führten 554 zu Anmeldungen bei der IV. Dieses frühzeitige Erkennen eines Invaliditätsrisikos erleichtert es, wirksame berufliche Massnahmen zu ergreifen. Von den mehr als 2 600 beruflichen Massnahmen im Berichtsjahr entfielen beinahe 1 600 auf Arbeitsvermittlungen und Berufsberatungen. Ein zweiter, wichtiger Komplex sind die Umschulungen und erstmaligen beruflichen Ausbildungen mit einer Gesamtzahl von mehr als 800. Im Rentenbereich erfolgten im Berichtsjahr 1 265 Zusprachen und 1 549 Abweisungen. Zahlenmässig war eine leichte Erhöhung der Leistungen festzustellen. RAD bietet wichtige Unterstützung Die RAD-Ärztinnen und -Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen der IV, insbesondere im Bereich Eingliederung und Rente. Die RADÄrztinnen und -Ärzte nehmen unmittelbar nach der Anmeldung mit den behandelnden Ärzten

Kontakt auf, um die Chancen für eine rasche (Wieder-) Eingliederung auszuloten und zu wahren. Diese Informationen werden mit den Eingliederungsverantwortlichen diskutiert, damit diese richtig auf die Versicherten zugehen und geeignete Massnahmen auswählen können. Bei offenen Fragen im Bereich der medizinischen Situation werden versicherte Personen untersucht oder Abklärungsaufträge an externe Gutachter erteilt. Die Gutachten werden im RAD einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Daneben wirkt der RAD beratend bei Entscheidungen der IV-Stelle mit, unterstützt Eingliederungsfachpersonen bei Fragen und pflegt Kontakt zu den behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Bei der Prüfung von Rentenansprüchen evaluiert der RAD die medizinische Situation gründlich – dabei wird genau beleuchtet, ob wirklich nur medizinische Gründe für eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit verantwortlich sind. Versicherungsmissbrauch bekämpfen Die SVA St.Gallen hat der «Bekämpfung des Versicherungsmissbrauchs» (BVM) schon früh eine ganz besondere Beachtung zukommen lassen. Seit Mai 2009 arbeitet ein Spezialist in Fragen des


Oberstes Ziel ist es, jegliche offensichtliche Art von Missbrauch zu bekämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist in jedem Fall grösste Sorgfalt beim Recherchieren notwendig, um über alle notwendigen Grundlagen für richtige und korrekte Entscheidungen zu verfügen. Die eigens dafür zusammengestellte, gut qualifizierte Fachgruppe widmet sich ausschliesslich Fällen, die Verdachtsmomente hinsichtlich eines Versicherungsmissbrauchs aufweisen. Die bisher gemachten Erfahrungen sind positiv und zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Alle paar Jahre werden IV-Renten revidiert. Dies bietet die Möglichkeit einer vertieften Überprüfung. Bereits bei Gesuchen um Neurenten wird verstärkt auf Widersprüche zwischen Verhalten und Diagnose oder auf seltsame Diagnosen geachtet. Externe Hinweise, die bei der SVA St.Gallen eingehen, werden in jedem Fall vom BVM-Team geprüft. Zwischen vier und sechs solcher Hinweise gehen wöchentlich ein und werden einer ersten Prüfung unterzogen.

Der Anteil anonymer Hinweise ist in der Tendenz steigend. Alle möglichen Verdachtsfälle werden nach Prioritäten behandelt. Zu beachten sind dabei die ökonomische Verhältnismässigkeit und die gesamte Ausgangslage. Die Bekämpfung des Versicherungsmissbrauchs ist ein gesetzlicher Auftrag. Sie kann aber nicht dazu führen, die IV finanziell zu sichern oder zu sanieren. Das konsequente Vorgehen gegen missbräuchlich bezogene Leistungen ist aber ein wichtiger Schritt, um IV-Bezügerinnen und -Bezüger von einem fälschlicherweise vorhandenen Generalverdacht zu befreien. Die SVA St.Gallen leistet damit insgesamt einen wertvollen sozialpolitischen Beitrag an die Gesellschaft.

Das konsequente Vorgehen gegen missbräuchlich bezogene Leistungen ist ein wertvoller sozialpolitischer Beitrag.

13 IV-Stelle

Versicherungsmissbrauchs bei der SVA St.Gallen. Ihm steht temporär ein interdisziplinäres Fachteam zur Seite, das auf das Jahr 2010 hin ausgebaut wird.


Wir leben in einer beschleunigten Gesellschaft, die sich in immer kürzeren zeitlichen Abständen an Veränderungen in allen Lebensbereichen anpassen muss. Neues löst Altes ab, auch wenn es sich oft viele Jahre lang bewährt hat. Was bleibt ist ein starkes Fundament, die Basis also, die allem Neuen den nötigen Halt geben soll. Diese beschleunigte Gesellschaft lässt kaum einen Lebensbereich aus. Die Empa in St.Gallen ist in ihren wissenschaftlichen Bereichen nur einer jener Orte, wo heute mit Sorgfalt für die Zukunft gedacht wird.


Die Ausgleichskasse als Partnerin in verschiedenen Lebenslagen.

Ausgleichskasse

16

Die Ausgleichskasse der SVA St.Gallen arbeitet in verschiedenen Bereichen eng mit der Wirtschaft zusammen. Ein bewährtes Beispiel dafür ist das Partnerweb, ein neues Beispiel ist die Rückvergütung der CO2-Abgabe. Neu und herausfordernd war im Berichtsjahr auch die Umsetzung der gesetzlichen Neuerungen bei den Familienzulagen. Partnerweb – die geschätzte Dienstleistung Die SVA St.Gallen stellte ihren Arbeitgebenden das Partnerweb erstmals im Jahr 2005 für das Erfassen und das elektronische Übermitteln der Jahresabrechnung zur Verfügung. Bereits damals nutzten einige Hundert Arbeitgebende diese fortschrittliche Möglichkeit, um die wichtigsten administrativen Aufgaben im Verkehr mit der SVA St.Gallen unbürokratisch und sicher abzuwickeln. Seither hat sich das Partnerweb wesentlich weiter entwickelt. Nebst dem Erfassen und Übermitteln der Jahresabrechnung bietet die Internetanwendung auch die Möglichkeiten an, die Jahresabrechnung als ELM- oder Excel-Datei zu übermitteln, Lohnnachträge für die vergangenen Jahre zu melden, die Akontobeiträge im laufenden Jahr anpassen zu lassen, neue Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter anzumelden und Versicherungsausweise zu bestellen. Im Jahr 2009 reichten über 1 600 Arbeitgebende die Jahresabrechnung 2008 über das Partnerweb ein und meldeten auf diesem Weg 14 000 neu eintretende Mitarbeitende an. Bei der Jahresabrechnung 2009 und den Mitarbeiteranmeldungen zeichnet sich erneut ein Rekordwert ab. CO2-Abgabe Die CO2-Abgabe zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen wurde auf Anfang 2008 eingeführt. Die Einnahmen dieser Lenkungsabgabe auf fossilen Brennstoffen fliessen an die Haushalte und an die Wirtschaft zurück. Die Verteilung an die Haushalte erfolgt über die Krankenkassenprämien, diejenige an die Wirtschaft über die Ausgleichskassen. Auf der Grundlage der für 2008 abgerechneten Lohnsumme (Stand per 31. Oktober 2009) erhalten die Arbeitgebenden erstmals Mitte 2010 eine Rückvergütung. Verteilt werden aufgrund eines Bundesratsbeschlusses die Einnahmen der Jahre 2008 bis 2010. Die Rückverteilung dürfte nach einer Schätzung des Bundesamtes für Umwelt ca. 1,5 Promille der

Neue Aufgaben stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen, die in gewohnt hoher Qualität erbracht werden.


1 Jahr Familienzulagen-Gesetz Auf den 1. Januar 2009 ist das Bundesgesetz über die Familienzulagen in Kraft getreten. Es ist das erste Gesetz auf Bundesebene, das die Familienzulagen für die Arbeitnehmenden ausserhalb der Landwirtschaft gesamtschweizerisch regelt und den Kantonen in einigen Bereichen dennoch eine Besserstellung der Arbeitnehmenden auf kantonaler Gesetzesebene ermöglicht. Mit diesem Gesetz wurden auch gesamtschweizerisch für Nichterwerbstätige in bescheidenen Verhältnissen Familienzulagen eingeführt.

waren sämtliche Verfügungsdokumente, Erläuterungen und Merkblätter neu zu entwerfen und aufzulegen. Dank dem grossen Einsatz aller Beteiligten konnte die SVA St.Gallen das neue Gesetz erfolgreich umsetzen und die Neuerungen zeitgerecht einführen. Mehr Mitglieder gewonnen Im Berichtsjahr hat die Zahl der Mitglieder um rund 2 500 auf 72 523 zugenommen. Zum Vergleich: Im ganzen Kanton St.Gallen sind 88 255 Abrechnungspflichtige erfasst worden. Daraus ergibt sich, dass 15 732 Abrechnungspflichtige bei Verbandsausgleichskassen Mitglied sind.

Die Umsetzung des neuen Gesetzes war für die SVA St.Gallen und ihren Informatikdienstleister eine grosse Herausforderung : Einerseits mussten die EDV-Anwendungen den neuen Bestimmungen angepasst werden und auf der anderen Seite

Mitglieder der SVA St.Gallen 2009 2008 2007

72 523 70 030 66 710

17 Ausgleichskasse

Lohnsumme betragen. Die SVA St.Gallen konnte die dafür notwendigen Programmanpassungen zur Fixierung der Lohnsummen am 31. Oktober 2009 und zur Rückverteilung der Lenkungsabgabe Mitte 2010 erfolgreich abschliessen und ist bereit, die Rückvergütung an die Mitgliedsfirmen durchzuführen.


Arbeitsintensive Abklärungen im Bereich Ergänzungsleistungen.

Ausgleichskasse

18

Die Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige Einkommen die minimalen Lebenskosten nicht decken. Betagte, Hinterlassene und Behinderte sollen über die nötigen Mittel verfügen, um die Lebenshaltungskosten bestreiten zu können. In mehr als 15 100 Fällen sind im Jahr 2009 Ergänzungsleistungen ausbezahlt worden, davon in knapp 2000 Fällen ausserordentliche Ergänzungsleistungen. Davon haben knapp 2 000 Personen ausserordentliche Ergänzungsleistungen erhalten. Insgesamt wurden Leistungen von knapp CHF 260 Millionen ausgerichtet. In der Verarbeitung der EL-Fälle war die verantwortliche Prozesslinie im vergangenen Jahr sehr gefordert. Der Netto EL-Bezügerbestand nahm um über 830 Fälle zu. Daneben gab es vor allem im Bereich der Fallmutationen deutlich mehr Arbeit. Durchschnittlich 5,39 Mutationsvorgänge galt es im Berichtsjahr je leistungsbeziehender Person umzusetzen. In absoluten Zahlen ausgedrückt wurden mehr als 93 000 Mutationsvorgänge gezählt. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 waren es knapp 38 500, was

durchschnittlich 1,95 Fallmutationen ergab. Ein wesentlicher Grund für die Zunahme liegt bei der feineren Einteilung der Pflegestufen der Heime begründet und in der Zunahme bei Krankheits-, Behinderungs- und Zahnarztkosten. Es zeichnet sich ab, dass in der Zukunft sowohl die Nachfrage nach Ergänzungsleistungen als auch der Informationsaustausch mit den Versicherten noch intensiver werden. Schliesslich sind auch immer mehr Spezialfälle zu behandeln, die sich aus komplizierten Familien-, Finanz-, Wohn- und Betreuungsverhältnissen ergeben.


Gleich zwei erfolgreiche Rezertifizierungen.

Keine Auflagen Im Berichtsjahr wurde die alle drei Jahre vorgeschriebene Rezertifizierung fällig. Diese fand im September statt und war insofern speziell, weil bereits mit Vorbereitungs- und Umbauarbeiten am Managementsystem begonnen wurde. Die Rezertifizierung erfolgte also quasi in einer «Baustellensituation». Zudem wurde erstmals nach der neuen ISO-Norm 9001: 2008 zertifiziert. Trotz dieser erschwerten Umstände konnten die Rezertifizierungen nach ISO und dem Datenschutzgütesiegel Good Privacy erfolgreich durchgeführt werden. Die Zertifizierungsstelle hielt fest, dass Kundenorientierung, Fachwissen und Prozessbeherrschung bei der SVA St.Gallen sehr hoch sind. Beide Zertifikate wurden ohne Auflagen für weitere drei Jahre erteilt.

Zertifizierungen nach ISO-Norm und Good Privacy müssen regelmässig erneuert werden. Alle drei Jahre erfolgt eine umfassende Rezertifizierung, welche darüber entscheidet, ob die Zertifikate auch weiterhin gültig sind. In den Zwischenjahren erfolgen ebenfalls externe Überprüfungen – allerdings in geringerem Umfang – bei denen auf Verbesserungspotenzial hingewiesen wird.

Kundenorientierung, Fachwissen und Prozessbeherrschung sind bei der SVA St.Gallen sehr hoch.

19 Services

Im zertifizierten Managementsystem der SVA St.Gallen werden sämtliche Arbeitsprozesse definiert und dokumentiert. Es enthält für jeden Arbeitsprozess ausserdem sämtliche vertiefenden Arbeitsbeschreibungen, Fachanweisungen, Formulare und weitere Dokumente, welche für die tägliche Arbeit benötigt werden. Die SVA St.Gallen hat ihr Managementsystem bewusst nach der ISO-Norm und dem Datenschutzgütesiegel Good Privacy zertifizieren lassen. Einerseits kann damit die Vollständigkeit und Konsistenz des Systems besser sichergestellt werden. Anderseits bedeuten solche Zertifizierungen auch, dass eine Kontrolle durch externe Zertifizierungsstellen erfolgt. Dies erhöht die an das Unternehmen gestellten Anforderungen und gibt allen Kundinnen und Kunden zusätzliche Sicherheit.


Von Werten, Menschen und Informationen.

Services

20

lich. Sie ist ein selbständiges Kompetenzzentrum für Sozialversicherungen mit dem Status einer öffentlichrechtlichen Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Die SVA St.Gallen führt in den Gemeinden AHV-Zweigstellen.»

Der Bereich Services ist für die internen Dienstleistungen für die Bereiche Ausgleichskasse und IV-Stelle zuständig. Im Jahresbericht wird auf spezielle Aspekte aus dieser Arbeit eingegangen. «Wir setzen auf Werte» Das neu geschaffene Leitbild der SVA St.Gallen ist die Grundlage und auch Ausdruck einer gemeinsamen Unternehmenskultur. Es setzt auf gelebte Werte gegenüber allen Bezugsgruppen. Ihnen wird deutlich gemacht, welche Erwartungen sie an die SVA St.Gallen stellen können. Gleichzeitig wird ein Rahmen für das Handeln aller gesetzt. Das Leitbild wird so zu einem verbindlichen, für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gleichen Umfang geltenden Ehrenkodex.

Die Dienstleistungen der SVA St.Gallen kommen allen Bevölkerungskreisen zugute. Das vollständige Leitbild ist auf der Internetseite der SVA St.Gallen zugänglich. Arbeiten bei der SVA St.Gallen Bei der SVA St.Gallen haben im Berichtsjahr 371 Personen gearbeitet – davon sind 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teilzeit tätig. Die Zahl der Vollzeitstellen hat sich gegenüber dem Vorjahr um sechs auf 323 erhöht. Die gesamte Belegschaft teilt sich auf in 238 Frauen und 133 Männer. Das Durchschnittsalter lag bei 40 Jahren; die Mitarbeiterinnen waren durchschnittlich 37 Jahre alt, die Mitarbeiter 44 Jahre alt. Die Fluktuationsrate betrug 7,6 Prozent. 43 Mitarbeitende arbeiten seit 20 oder noch mehr Jahren bei der SVA St.Gallen. Auf mehr als 30 Dienstjahre bringen es 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Durchschnitt liegt bei acht Jahren.

Bei der Erarbeitung des Leitbildes setzte die SVA St.Gallen auf eine breite Mitbeteiligung von Mitarbeitenden aus allen Bereichen. Das Resultat stellt in knapper, verständlicher Form dar, welche Ziele und Zielvorstellungen das Unternehmen hat. Allen Werten liegt die gemeinsame Mission zugrunde: «Die SVA St.Gallen ist im Auftrag des Bundes und des Kantons St.Gallen für die Umsetzung von Sozialversicherungsrecht verantwort-

Anzahl Vollzeitstellen 2009

323

2008 2007

317 300


Für die Vorgesetzten ist das Managementsystem aber auch ein zentrales Führungsinstrument. Es enthält verschiedenste Angaben zur Führung, regelt die Grundsätze im Betrieb und enthält die zu erreichenden Zielvorgaben. Mit den Instrumenten des Managementsystems wird die Erreichung der Zielvorgaben regelmässig überprüft und rapportiert. Dies erlaubt es den Führungskräften, rechtzeitig Korrekturmassnahmen einzuleiten, falls die Zielerreichung gefährdet ist. Seit der Einführung des Managementsystems im Jahr 2001 wird dieses elektronisch geführt. Damit haben die Mitarbeitenden einen raschen und einfachen Zugriff auf die Informationen. Die Aktualität des Managementsystems kann gut gewährleistet werden. Dies ist eine Voraussetzung, dass ein solches System in der täglichen Arbeitspraxis auch angewendet werden kann. Im Berichtsjahr

wurden nun Vorbereitungen getroffen, um das bisher in Form von mehreren hundert vernetzten Microsoft-Office Dokumenten geführte System in die Intranetplattform Piazza der SVA St.Gallen zu integrieren. Gleichzeitig mit der Integration sind weitere Optimierungen bei Darstellung und Auffindbarkeit der Informationen geplant. Erste Umsetzungsarbeiten wurden im Berichtsjahr noch begonnen und werden schwerpunktmässig im Jahr 2010 erfolgen. Piazza als Arbeitsinstrument Die Piazza – das Intranet der SVA St.Gallen – entwickelt sich seit ihrem Start im November 2008 kontinuierlich weiter und wird zu einem unentbehrlichen Arbeitsinstrument. Erfreulich ist ausserdem, dass die «Piazza» in einem offenen Benchmark des Instituts für Psychologie der Universität Basel auf den Spitzenplätzen rangiert. Mit dem «Intranet Satisfaction Questionnaire» wird die Benutzungszufriedenheit mit dem Intranet erfasst und in Relation zu anderen Unternehmen gesetzt.

21 Services

Managementsystem als Führungsinstrument Das zertifizierte Managementsystem der SVA St.Gallen ist eine zentrale Sammlung aller wichtigen Informationen und schafft Einheitlichkeit und Transparenz. Für die Mitarbeitenden ist es deshalb eine wichtige Informationsquelle.


Das Leben kann viele Hindernisse mit sich bringen. Nicht alle Menschen haben die Kraft und die Möglichkeiten, solche selber zu überwinden. Die Produkte und Dienstleistungen der SVA St.Gallen können in solchen Fällen helfen. Was bleibt ist aber, dass jeder Mensch eigenverantwortlich seinen ihm möglichen Beitrag leisten muss. Die Fische in der Thur bei Bütschwil haben gelernt, die für sie erstellte Fischtreppe zu nutzen. Der Mensch bietet ihnen diese Hilfe – nicht zuletzt deshalb, weil er es war, der den Fischen den normalen Lebensweg verbaute.


Mehr als 50 Meter über dem Gonzenbach spannt sich das Guggenloch-Viadukt. Die heutige Brücke wurde im Jahr 1945 eingeweiht, vorher überspannte am selben Ort eine Eisenkonstruktion den tiefen Einschnitt in der Landschaft bei Lütisburg. Das ehemalige wie das bestehende Viadukt waren Konstruktionen ihrer Zeit, sind nicht für die Ewigkeit gebaut. Die Ähnlichkeiten zu unseren Sozialversicherungen sind unübersehbar. Sie sollen auch in Zukunft helfen, tiefe Einschnitte im Leben zu überbrücken.


Erläuterungen.

Erläuterungen

26

Beiträge Im Beitragswesen war eine Zunahme der Betreibungen festzustellen. Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Lage. Darauf weist auch die – wenn auch geringfügige – Zunahme der Zahlungsvereinbarungen hin. Alters- und Hinterlassenenversicherung Der Gesamtbetrag der AHV-Leistungen erhöhte sich mehr als die Anzahl der ausbezahlten einfachen Renten. Dieser Anstieg ist zurückzuführen auf die im üblichen Zweijahresrhythmus an die Lohn- und Preisentwicklung angepassten Renten. Die Erhöhung erfolgte auf Beginn des Berichtsjahres und machte durchschnittlich 3,2 Prozent aus. Familienzulagen an Arbeitnehmende Bei einer rückläufigen Zahl von Bezügerinnen und Bezügern haben sich die ausgerichteten Zulagen frankenmässig deutlich erhöht. Diese Zunahme liegt in der Erhöhung der Zulagen auf das Jahr 2008 begründet. Diese Erhöhung hat sich zum Teil erst bei der Verarbeitung der Jahresabrechnung 2008 anfangs 2009 ausgewirkt. Zulagen an Landwirte Seit 2009 werden alle Zulagen an Landwirte nach dem Bundesgesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft (FLG) ausbezahlt. Auf kantonalem Recht basierende Zulagen an Landwirte gibt es nicht mehr. Der in der Jahresrechnung ausgewiesene, negative Betrag bei den FAK-Leistungen an Landwirte geht auf diese gesetzlichen Änderungen zurück und ist verfahrenstechnisch begründet. Nach kantonalem Recht provisorisch ausbezahlte Zulagen für die Jahre vor 2009 wurden nach Eingang der Steuermeldung des Landwirts aufgrund der früher geltenden Einkommensgrenze nach FLG zu Zulagen nach Bundesrecht. Daraus ergaben sich Rückforderungen und entsprechend Einnahmen anstatt Ausgaben.


Beiträge.

Beiträge

27

2009 in CHF

2008 in CHF

AHV/IV/EO-Beiträge

757 214 684

728 661 332

ALV-Beiträge

124 098 775

115 794 455

FLG-Beiträge

711 854

686 739

FAK-Beiträge

96 270 166

95 760 760

978 295 479

940 903 286

2009

2008

286 745

285 216

Mahnungen

23 713

24 425

Betreibungen

10 506

9 673

Zahlungsvereinbarungen

2 182

2 080

Anzahl Kontrollen der Revisoren

2009

2008

Anzahl durchgeführte Kontrollen

1 422

1 347

Beitragsnachzahlungen

1 897 914

2 351 838

Beitragsrückzahlungen

612 263

492 651

Beitragsart

Total

Anzahl Rechnungen an Beitragspflichtige


Alters- und Hinterlassenenversicherung. Erwerbsersatzordnung.

Alters- und Hinterlassenenversicherung / Erwerbsersatzordnung

28

Alters- und Hinterlassenenversicherung Leistungsart

2009

2008

43 364

41 495

Zusatzrenten für Ehepartner

243

296

Kinderrenten

412

355

Witwen- und Witwerrenten

1 682

1 667

Waisenrenten

1 021

965

Hilflosenentschädigungen

1 643

1 626

Total

48 365

46 404

Gesamtbetrag

2009 in CHF

2008 in CHF

963 628 510

903 148 876

17 112 918

16 303 361

2009

2008

11 320

10 854

Beförderungsdienste

2 716

2 584

Mutterschaftsentschädigungen

3 940

3 669

Übrige Dienstleistungen

6 614

5 758

24 590

22 865

Einfache Renten

Gesamtbetrag AHV-Leistungen davon Hilflosenentschädigungen

Erwerbsersatzordnung Leistungsart Ordentliche Militärdienstleistungen

Total


Familienzulagen.

Familienzulagen

29

2009 in CHF

2008 in CHF

Leistungen Erwerbsersatzordnung

25 724 383

22 224 366

Mutterschaftsentsch채digung

16 188 015

14 754 481

2 469 325

2 187 603

44 381 723

39 166 450

2009

2008

19 630

20 404

968

1 038

2 205

1 980

Total

22 803

23 422

Leistungen

2009 in CHF

2008 in CHF

96 584 486

83 803 487

FAK-Zulagen an Selbst채ndigerwerbende

5 129 299

5 658 961

FAK-Zulagen an Landwirte

- 345 517

1 109 007

FLG-Zulagen an Landwirte

14 392 094

13 056 075

115 760 362

103 627 530

Leistungen

Beitragsanteile Total

Familienzulagen Bez체gergruppen Arbeitnehmende Selbstst채ndigerwerbende Landwirte

FAK-Zulagen an Arbeitnehmende

Total


Erg채nzungsleistungen.

Erg채nzungsleistungen

30

Leistungsart

2009

2008

EL zu Altersrenten

8 617

8 116

AEL zu Altersrenten

986

867

EL zu Hinterlassenenrenten

316

306

EL zu Invalidenrenten

6 218

6 013

AEL zu Invalidenrenten

1 009

940

Total

17 146

16 242

Leistungen

2009 in CHF

2008 in CHF

141 410 314

129 097 599

1 667 165

1 390 051

117 736 352

112 749 540

2 486 803

2 296 337

263 300 634

245 533 527

EL an AHV-Rentner AEL an AHV-Rentner EL an IV-Rentner AEL an IV-Rentner Total


Invalidenversicherung.

Leistungsart

2009

2008

12 046

11 884

Kinderrenten

4 206

4 263

IV-Taggelder

1 292

1 292

Hilflosenentsch채digungen

1 522

1 476

Total

19 066

18 915

Geldleistungen

2009 in CHF

2008 in CHF

Renten, Hilflosenentsch채digungen, Taggelder

284 449 572

278 910 524

Total

284 449 572

278 910 524

2009 in CHF

2008 in CHF

132 750 268

138 204 270

Einfache Renten

Sachleistungen Total

Invalidenversicherung

31


Invalidenversicherung.

Invalidenversicherung

32

009

Massnahmen der Invalidenversicherung

7,3%

11,4 % Medizinische Eingliederungsmassnahmen Hilfsmittel

17,4 %

22,5%

Berufliche Eingliederungsmassnahmen Überige Massnahmen Renten und Rentenrevisionen

19,7 %

21,7%

Hilflosenentschädigung und Hilflosenentschä Medizinische Eingliederungsmassnahmen Hilfsmittel Berufliche Eingliederungsmassnahmen

MedizinischeJahr 2009 Eingliederungsmassnahmen Medizinische Eingliederungsmassnahmen

Übrige Massnahmen Überige Massnahmen

Hilfsmittel Hilfsmittel

Renten Renten und Rentenrevisionen Rentenrevisionen

Berufliche Eingliederungsmassnahmen Berufliche Eingliederungsmassnahmen

Hilflosenentschädigungen Hilflosenentschädigung und Hilflosenentschädigungen-Revisionen Hilflosenentschädigungen-Revisionen

Überige Massnahmen Renten und Rentenrevisionen

Jahr 2009 Hilflosenentschädigung und Hilflosenentschädigungen-Revisionen


Invalidenversicherung.

Invalidenversicherung

33

Massnahmen der Invalidenversicherung

Art

2009

2008

Medizinische Eingliederungsmassnahmen

3 164

3 127

Hilfsmittel

4 828

4 647

Berufliche Eingliederungsmassnahmen

5 999

5 302

Übrige Massnahmen

5 442

5 532

Renten und Rentenrevisionen

6 227

5 614

Hilflosenentschädigungen und Hilflosenentschädigungen-Revisionen

2 010

1 668

27 670

25 890

7 050

6 242

Total

Abweisende Beschlüsse


Individuelle Prämienverbilligung.

Individuelle Prämienverbilligung

34

Bezügergruppen

2009

2008

131 551

131 199

Prämienverbilligungen über EL

18 009

17 517

Prämienverbilligungen über Sozialhilfe

18 535

20 586

168 095

169 302

2009 in CHF

2008 in CHF

162 322 413

145 877 050

davon EL-Bezüger

57 993 900

53 236 006

davon aus Sozialhilfe

28 820 125

26 185 119

Ordentliche Prämienverbilligungen

Total

Beträge Total Prämienverbilligungen


Rechtsdienst.

Rechtsdienst

35

Einsprachen

2009

2008

206

197

AHV (Hilflosenentsch채digungen/Hilfsmittel)

16

20

EO

11

6

EL

434

407

26

12

2

7

IPV

296

316

Total

991

965

2009

2008

8

16

12

5

460

528

EO

1

0

EL

47

48

FAK/FLG

1

0

Schadenersatz (Art. 52 AHVG)

0

1

IPV

2

9

531

607

AHV (Beitr채ge/Renten)

FAK/FLG Schadenersatz (Art. 52 AHVG)

Beschwerden AHV (Beitr채ge/Renten) AHV (Hilflosenentsch채digungen/Hilfsmittel) IV

Total


Betriebsrechnung.

Betriebsrechnung

36

Sozialwerke des Bundes 2009 in CHF

2008 in CHF

AHV/IV/EO-Beiträge

757 214 684

728 661 332

ALV-Beiträge

124 098 775

115 794 455

FLG-Beiträge

711 854

686 739

882 025 313

845 142 526

Leistungen

2009 in CHF

2008 in CHF

AHV-Renten

946 515 592

886 845 515

17 112 918

16 303 361

Total AHV-Leistungen

963 628 510

903 148 876

IV-Renten

254 220 121

248 805 329

IV-Hilflosenentschädigungen

13 895 701

13 058 922

IV-Taggelder

16 333 750

17 046 273

284 449 572

278 910 524

EO/MSE-Entschädigungen

44 381 723

39 166 450

FLG-Zulagen

14 392 094

13 056 075

Total EO/MSE/FLG-Leistungen

58 773 817

52 222 525

1 306 851 899

1 234 281 925

Beiträge

Total Beiträge

AHV-Hilflosenentschädigungen

Total IV-Leistungen

Total


Betriebsrechnung.

Betriebsrechnung

37

Kantonale Familienausgleichskassen 2009 in CHF

2008 in CHF

94 239 467

92 904 866

2 129 937

2 245 207

- 99 238

610 687

96 270 166

95 760 760

2009 in CHF

2008 in CHF

96 584 486

83 803 487

Zulagen FAK-Selbständigerwerbende

5 129 299

5 658 961

Zulagen FAK-Landwirtschaft

- 345 517

1 109 007

101 368 268

90 571 455

2009 in CHF

2008 in CHF

259 146 666

241 847 139

4 153 968

3 686 388

Total EL-Leistungen

263 300 634

245 533 527

Individuelle Prämienverbilligung

162 322 413

145 877 050

Total IPV-Leistungen

162 322 413

145 877 050

Beiträge Beiträge FAK-Arbeitnehmende Beiträge FAK-Selbständigerwerbende Beiträge FAK-Landwirtschaft Total Beiträge

Leistungen Zulagen FAK-Arbeitnehmende

Total FAK-Leistungen

Übrige Sozialwerke Leistungen Ordentliche Ergänzungsleistungen Ausserordentliche Ergänzungsleistungen


Verwaltungskostenrechnung.

Verwaltungskostenrechnung

38

2009 in CHF

2008 in CHF

11 544 764

11 187 466

3 359 877

3 366 826

Kostenvergütungen Dritter

44 864 982

39 609 602

Total Ertrag

59 769 623

54 163 894

2009 in CHF

2008 in CHF

Personalaufwand

37 278 058

33 321 223

Sachaufwand

10 870 285

10 118 456

Raum-/Liegenschaftskosten

3 436 757

3 473 288

Dienstleistungen Dritter

3 810 738

3 344 236

540 829

557 734

Abschreibungen

3 814 740

3 300 539

Total Aufwand

59 751 407

54 115 476

18 216

48 418

Ertrag Verwaltungskostenbeiträge der Mitglieder Vermögenserträge

Aufwand

Passivzinsen/Kapitalkosten

Gewinn Verwaltungskostenrechnung


Bilanz.

Bilanz

39

2009 in CHF

2008 in CHF

Umlaufvermรถgen

3 955 236

4 011 709

Anlagevermรถgen

27 465 399

31 840 895

Total Aktiven

31 420 635

35 852 604

2009 in CHF

2008 in CHF

Kurzfristige Verbindlichkeiten

3 961 535

5 124 622

Langfristige Verbindlichkeiten

14 400 000

16 400 000

Kapital und Reserven

13 059 100

14 327 982

Total Passiven

31 420 635

35 852 604

Aktiven

Passiven


Revision, Genehmigung und Organisation.

Revision, Genehmigung, Organisation

40

Revision Die Finanzkontrolle des Kantons St.Gallen als Revisionsstelle der SVA St.Gallen hat die auf den 31. Dezember 2009 abgeschlossene Jahresrechnung in verschiedenen Revisionen geprüft. Die Revisonsstelle prüfte die Buchführung und die Jahresrechnung der SVA St.Gallen, der Kantonalen Familienausgleichskasse und der Familienausgleichskasse für Selbstständigerwerbende für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Rechnungsjahr. Genehmigung Die Verwaltungskommission genehmigt den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2009 der SVA St.Gallen sowie die Jahresrechnung und den Jahresbericht der Kantonalen Familienausgleichskasse an der Sitzung vom 22. April 2010. Sie leitet die Berichte und Rechnungen an den Regierungsrat zuhanden des Kantonsrats weiter. St.Gallen, 22. April 2010 Kathrin Hilber Präsidentin Gion Pieder Casaulta Aktuar

Verwaltungskommission Kathrin Hilber, St.Gallen (Präsidentin) Mitglieder Hans Bütikofer, Mogelsberg Daniel Gübeli, Goldingen Bruno Gutmann, St.Gallen Marianne Schättin, Mosnang Urs Schneider, Rüthi Andreas Zeller, Flawil

Geschäftsleitung Linus Dermont, St.Gallen (Vorsitz) Bruno Leutenegger, Wittenbach Susanne Schocher, Steinach (bis 06.2009) Michael Rimle, Wittenbach Peter Ringeisen, St.Gallen

Aktuariat Barbara Baumann, St.Gallen (bis 09.2009) Gion Pieder Casaulta, St.Gallen

Protokoll Carmen Studerus, St.Gallen


Die Voraussetzungen ändern sich und der Ursprung kann in Vergessenheit geraten. Das Bild spricht Bände, denn der neue Rhein im Diepoldsauer Durchstich nimmt noch keine 100 Jahre diesen Weg. Die heutige Brücke dient vor allem dem Individualverkehr, während in früheren Jahren neben den noch wenigen Autos auch eine Trambahn zwischen Diepoldsau und Heerbrugg hin- und herruckelte. Der stete Wandel ist ein prägendes Element unserer Gesellschaft. Auch die Ansprüche an die Sozialversicherungen werden diesem Wandel immer unterworfen sein.


SVA St.Gallen Brauerstrasse 54 9016 St.Gallen Telefon 071 282 66 33 Telefax 071 282 69 10 info@svasg.ch www.svasg.ch

/jahresbericht_2009  

http://www.svasg.ch/de/ueber_die_sva/zahlen_und_fakten/geschaeftsberichte/jahresbericht_2009.pdf