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a golden piece of toilet paper

#2|unbezahlbar


MUSCHI KREUZBERG | WE MAKE THE CAKE | COM.BEDECK DICH

SONNTAG BERLIN | BLOOD CIRCUS | APFELSTRUDEL | WRESTLING STUFF | TRASH


INHALT

04 06 10 16 18 28 30 33 34 36 42

2012! ALLE TOT? NENN MICH PLUS EINS THE GIRL RIGHT NEXT DOOR TO HELL FASHION BEFORE PASSION DER LETZTE MACHT DAS LICHT AUS... DEATH BY SUPLEX THE BROWN SIDE OF THE MOON TAG 6.5 | FEHLSCHLAG PORN ME ROCK IS DEAD UNFASSBAR

FREQUENTLY ASKED QUESTIONS

FAQ

Seit Stunde Null der Suplex-Zeitrechung erreichen uns auf jedem erdenklichen Wege Fragen zu unserem Magazin. Wir haben uns mit

unseren Anwälten zusammengesetzt und jede einzelne der insgesamt über 400 Fragen beantwortet. Der ganze Katalog der Fragen und Antworten wird morgen von unseren Anwälten im Internet veröffentlicht, so dass sich die Bürger und Bürgerinnen selbst ein Bild machen können. Damit stehen wir für eine Transparenz, die neue Maßstäbe setzt und der Würde des Amtes eines Trashmagazins angemessen ist.

F: Ich habe gehört Suplex Magazine soll bald genau wie MTV kostenpflichtig werden. Stimmt das? A: Glaubt doch nicht alles, was euch Leute erzählen, die wir als Zäpfchen abgelehnt haben. Genau wie Facebook und das schlechte Wetter wird Suplex auch in der Zukunft kostenfrei bleiben. Nicht einmal wir würden dafür Geld bezahlen.

F: Ich bin kreativ. Kann ich bei Suplex Magazine mitmachen? A: Nein! F: Warum nicht? A: Darum. F: Was ist denn das für eine Antwort ? A: Na schön. Also, alle Suplexmitarbeiter sind genau wie Neo oder Anakin Skywalker – Auserwählte. Sie spielen nur nicht in miesen Fortsetzungen mit. Wenn du ein Auserwählter bist, wirst du irgendwann in der total ­langweiligen Redaktion sitzen und vielleicht sogar etwas sagen dürfen. Bis dahin in Geduld du dich üben musst.

F: Ich bin ein Model. Komme ich auf das Cover? A: Grundsätzlich durchlaufen unsere Covermodels ein strenges und hartes Auswahlverfahren. Ähnlich den Prüfungen in den 36 Kammern der Shaolin. Die wenigsten überstehen das unbeschadet. Der Preis ist also hoch, der Ruhm dafür umso größer. Bisher haben nur zwei die harten Prüfungen bestanden und sich als würdig erwiesen. Deshalb sind wir auch erst bei Ausgabe 2. Wir haben genug zu erzählen. An uns liegt es also nicht. Wenn du meinst, dieser Aufgabe gewachsen und eine angemessene Bürdenträgerin zu sein, dann schicke bitte sehr aussagekräftige Fotos und nicht zu viel Text an: info@suplex-magazine.de!

F: Ich studiere irgendwas mit Medien. Kann ich bei euch ein Praktikum machen? A: Nein. Selbst wir haben ein bisschen Anstand und halten uns deshalb auch keine Praktikanten die wir nicht bezahlen und auch später nicht einstellen, damit ihnen unsere Referenz nach dem Praktikum keinen Job bringt und sie dann Taxifahrer werden. Nichts gegen gebildete Taxifahrer – aber bei uns gibt es kein Praktikum. Wir sind nicht Berlin!

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2012!

ALLE TOT?

2012! Das letzte Level also!? Nichts da! Wenn die Kirche mit einem 41 Seiten langen Schriftstück den Limbus ­ abschaffen kann, dann können wir auch mit einem 48-seitigen Trashmagazin die ­ Apokalypse verhindern. Die Maya waren im Übrigen auch nur zu faul, ihren Kalender weiterzuführen, da sie genau wussten, dass sie nicht lange genug existieren ­ würden, um etwas davon zu haben. Nichts weiter als ein makabrer Scherz auf Kosten der gesamten Menschheit. Respekt an dieser Stelle!

Sollte die Erde wider Erwarten doch zugrunde gehen, dann haben wir hinlänglich exzessiv gefeiert und genug auf unserer To-do-Liste abgehakt, um nicht mit einem unausgeglichenen Gefühl abdanken zu müssen. In diesem Sinne wünschen wir ein weiteres durchzechtes Jahr und scheißen auf den Weltuntergang mit einem neuen golden piece of toilet paper in der Hand.


NENN MICH PLUS EINS


Spätestens am Montagabend drehen sich alle

Wer Eintritt blecht, gibt zu, dass er niemanden

Gedanken nur noch um das kurz bevorstehende

im Club kennt, der wichtig ist und ihn auf die

Wochenende.

Liste schreibt. Welch ein Armutszeugnis wäre das auch, an die Kasse zu kommen und bezahlen zu

Ein perfektes Party-Weekend will gut durchge-

­müssen?! Wer in der Partyszene jemand ist, steht

plant sein und dazu gehört vor allem die Frage,

auf der Gästeliste: Schließlich muss der Veran-

wo man denn nun hingeht.

stalter ja froh sein, die Party mit solch erlauchter

Wenn diese wichtige Frage tendenziell beantwor-

­Anwesenheit aufwerten zu können. Eigentlich

tet ist, beginnt spätestens ­Donnerstagnachmittag

sollte sich jeder so wie Paris Hilton & Co. dafür

der epische Kampf um die Plätze auf den Gäs-

bezahlen lassen, auf eine Party zu kommen. Da

telisten der Berliner Clubs. Als ginge es um eine

Berlin ja bekanntlich arm, aber sexy ist, geht das

­Goldmedaille bei den olympischen Spielen, wer-

natürlich nicht. Deshalb muss man sich mit freiem

den alle Register gezogen: Längst verschollen

Eintritt begnügen.

­geglaubte Telefonnummern, die Monate bis ­Jahre

Das Mindeste ist aber bitte +1. Wer geht denn

nicht oder gar noch nie gewählt wurden, sind

schon alleine weg und wie würde das aussehen,

plötzlich wieder da. Facebook-Freunde, zu denen

wenn die Begleitung zahlen muss? Was sollen

man keinen Kontakt hatte, seitdem man sie als

denn die Leute denken...?

Freund hinzugefügt und ihren Status umgehend auf „verbergen“ gestellt hat, kann man dann

Die absolute Erfüllung des Samstagabend ist es

doch anschreiben.

dann, gegen 0 Uhr gelangweilt in einer Bar oder Küche abzuhängen und beiläufig zu erwähnen,

Selbst Menschen, die sonst zu schüchtern sind,

dass man ja noch hier und da auf der Liste steht,

um ihren Bäcker nach Brötchen zu fragen, gehen

überlegt nochmal kurz hinzugehen, aber eigent-

aus sich heraus und schreiben fremden Nummern

lich keinen Bock hat. Und um das Ganze auf sei-

SMS-Nachrichten, nachdem sie diese mit Geheim-

nen Höhepunkt zu treiben, kann man dann noch

dienstmethoden über 100 Ecken erfragt haben.

gelangweilter fragen, ob jemand mitkommen oder am besten die Plätze gleich ganz haben will. Für

Wenn alle Arbeitslosen bei der Jobsuche so viel

diese Praxis bieten sich besonders Namen an, die

Ehrgeiz, Kreativität und Durchhaltevermögen

nicht eindeutig männlich oder weiblich sind, so

zeigen würden wie manche Clubgänger, müss-

wie Uli, René und Alex, oder solche, die in ­anderen

ten unsere Politiker endlich zugeben, dass es gar

­Ländern für das jeweils andere Geschlecht ver-

nicht genug Arbeitsplätze für alle gibt. Da wir mit

wendet werden, so wie Andrea in Italien oder

­Arbeit aber nichts zu tun haben wollen, bleibt

­Spanien. So kann man sich gleich noch als Kosmo-

unseren Volksvertretern dieser Offenbarungseid

polit aufspielen und hat ein Thema für den netten

glücklicherweise erspart.

Trashtalk mit dem Kassenpersonal. Am einfachsten wäre das Tauschen der Plätze, wenn alle mit dem

Es stellt sich aber die Frage, warum jemand un-

Nachnamen aufgelistet wären schließlich sind die

bedingt auf die Gästeliste will. Die einfachste

ja geschlechtsneutral. Gefährlich wird es dann aber,

Antwort lautet natürlich: um Geld zu sparen.

wenn man den Türstehern den Ausweis zeigen

Aber ganz ehrlich? Das glaubt euch eh keiner.

muss, weil man aufgrund der Zahnspange, die ei-

Bei den meisten Leuten geht es ums Prinzip.

nem die Ausbildung zum Bankkaufmenschen doch

Sie sind jemand und müssen nicht bezahlen.

noch ermöglichen soll, für 15 gehalten wird.

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Um die Vergabe, Weitergabe und das Tauschen der heißbegehrten Gästelistenplätzen etwas professioneller und moderner zu gestalten, haben wir uns etwas für den gemeinen Berliner Feierling ausgedacht. Gründet doch einfach eine FacebookGruppe, auf deren Pinwand man ­Gästelistenplätze suchen und bieten kann. Jeder postet einfach, was er sucht bzw. was er anbieten kann, und schon kann es losgehen. In dieser Gruppe könnte man auch gleich so etwas wie einen Dax-Index für die Top 10 der Berliner Clubs einführen. Also den Berliner Club-Index für die besten 10 der Stadt – denn selbstverständlich ist nicht jeder Gästelistenplatz gleich viel wert, sie sind die Aktien der Clubs. Der aktuelle Kurs wird immer donnerstags, also pünktlich zum Wochenende, neu berechnet und jeder weiß sofort, was sein Platz wert ist, bzw. was er für einen anderen hinblättern muss. Der Kurs wird dann durch Inflation und sonstige Schwankungen bestimmt. Wenn ein Club krass angesagt ist, steigt der Wert der Gästelistenplätze ins Unermessliche. Sollten dann jedoch Touristen das Ganze spitzkriegen und in den Laden stürmen, stürzt der Kurs ins Bodenlose. Schließlich hängt niemand, der cool ist, in einem Touri-Schuppen ab. Für alle, denen das jetzt genau wie die echte Börse zu kompliziert ist, haben wir noch einen anderen super Vorschlag. Wie wäre es, wenn ihr anstatt den DJs einfach sämtlichen Türstehern der Stadt die Monica Lewinski macht. Dann braucht ihr gar nicht mehr auf die Gästeliste sondern werdet, wie es sich für wirklich wichtige Party People gehört, gleich durchgewunken. In diesem Sinne ein Blumentopf-Zitat zum Abschluss: „Am Wochenende komme ich umsonst in jeden Club rein, ich bin der Gästelisten-Trojaner, nennt mich +1“

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Ich biete 3x GL für Freitag Watergate, gegen 1x GL fürs Berghain am Samstag. Bei Interesse bitte bis Freitag 20 Uhr melden, ansonsten gehe ich selbst.


Nadja 23 aus Berlin

L R I GH TN

T

EX

HE

GIR

T DO OR T O H E

LL hs SPLX: Was mac

t du denn gerade

so?

vollgefressenem vorm Laptop mit ze sit h Ic J: D N . Und ihr? Bauch und tippe dazu dich kommst du denn ie w , ito D : LX SP keln? t im Suplex zu rä ck na lb ha . r die Suicide Girls b ja ‘n Vorlauf fü ga es Na J: n D ei N da noch nie Außerdem hab ich auszuziehen... drin gesehen mich m le ob Pr Ihr etwa? . rne ausgezogen ir sehen dich ge ? SPLX: Nein, w er denn die Bild Wie findest du ] arer Fotograf [:) NDJ: Wunderb s; da ag m Nee im Ernst ich dung. icht, wenig Klei viel Blitz, viel Ges gehabt. gegen weniger ts ch ni en tt hä SPLX: Wir nächstes mal[:)] mir schon klar... NDJ: Ja das ist

...Mehr von Nadja auf suplex-magazine.de...


got so much clit ... ... no need for balls

Liebesbekundungen,

Anfragen und

unmoralische Angebote

nadja@suplex-mbitte an agazine.de

Bewirb dich mit Bild und Text unter girlnextdoor@suplex-magazine.de 11


1976 DAS BESTE JAHR Alle Jahre wieder, zu Silvester, macht man sich

IT IS NOT GAY

TO HAVE SEX WITH THESE MEN

AS A MAN Mike Patton | Frontmann / Faith No More Henry Rollins | Frontmann / Black Flag Slash | Gitarrist / Guns N´ Roses Tommy Lee | Drummer / Mötley Crüe

Gedanken zum vergangenen Jahr. „Lemmy“ Kilmister | Frontmann / Motörhead Meistens ist man froh, dass es vorbei ist. Irgendein Jahr, was lange her ist und an das

Bruce Willis (nur mit Unterhemd) | Schauspieler

man sich kaum erinnern kann, muss dann als das beste Jahr des eigenen Lebens herhalten.

Elliot Desgagnés | Frontmann / Beneath The Massacre

Doch so einfach ist das leider nicht.

Phil Anselmo | Frontmann / Pantera

Die „New Economics Foundation“, welche sich

Wayne Rooney | Fußballspieler / England

wissenschaftlich mit dem Thema Glück beschäftigt, hat gründlich gesucht und auch gefunden.

Bear Grylls | Abenteurer aus dem Fernsehen

Nach langen Abwägungen sämtlicher Faktoren

Heath Ledger † | Schauspieler / R.I.P.

kam sie zu dem Ergebnis, dass 1976 das beste Jahr überhaupt gewesen sein soll. Schade nur, dass wir da noch gar nicht geboren waren. Aber mal ganz ehrlich, wie soll auch 1976 das beste Jahr überhaupt gewesen sein? Star Wars, Punk Rock und den Oscar für Rocky gab‘s erst 1977. Also entweder haben sie sich gründlich verrechnet oder sie wissen einfach nicht, was im Leben wirklich zählt. Uns haben sie ja mal wieder nicht gefragt.

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Bruce Springsteen | Musiker / USA


GERÜCHTEKÜCHE Seit der letzten gemeinsamen Guns´n Roses Tour im Jahre 1993 wartet die Welt gespannt auf deren Wiederkehr. Die Gerüchte darum halten sich genauso hartnäckig wie Weihnachten und Verschwöhrungstheorien zur Mondlandung 1969. Gerade aber kocht die Suppe wieder mal besonders hoch. Gründe dafür gibt es tatsälich einige. So lies sich Mr. W. Axl Rose jüngst, betrunken in einer Bar, mit Fans filmen und plauderte munter aus dem Nähkästchen. Nebenbei gab er sogar zu, dass er das Buch von Gitterist Slash gelesen habe und das alles gut gelaunt anstatt, wie in den letzten Jahren üblich, sofort rot vor Zorn zu werden. Desweiteren konnte sich Bassist

Duff, in einem

Interview anlässlich der Erscheinung seines Buches das Grinsen, bei der Frage um eine Reunion, so gar nicht ­verkneifen. Das Ganze war so auffällig, dass sogar Stevie ­Wonder Verdacht geschöpft hätte. Es wurde gemunkelt, dass die Band bei der Halbzeitshow des Superbowls ihr Comeback geben könnte. Das wäre nicht ganz abwägig gewesen, da die Show immer ein Garant für große Auftritte ist. Allerdings wurde Madonna nun als großer Star angekündigt. Geeignete Anlässe für eine Guns´n Roses-Wiedervereinigung bietet das Jahr 2012 aber definitiv genug. Sowohl die großen Festivals im Sommer, als auch bombastische Indoor-und Stadion Events stehen an. Am geeigneten Rahmen soll es also nicht liegen. Abgesehen davon, dass eine Tour der Originalbesetzung wohl schneller ausverkauft wäre, als Axl “Fuck” sagen kann. Lange Rede kurzer Sinn: Egal ob mit Izzy oder Gilby, Steven oder Matt, mit oder ohne Dizzy. Das Suplex Team wünscht sich 2012 nichts sehnlicher als, entweder die Reunion von Guns´n Roses oder wenigstens den Weltuntergang. Denn in beiden Fällen würden endlich die peinlichen Auftritte von W. Axl Rose und seiner Castingband unter dem Namen Guns´n Roses aufhören.


ICH HATTE ES

NÖTIG! Einen Gewinner anlässlich unserer Verlosung:

„Ich hab es nötig!“ zu küren, ist uns nicht schwer gefallen. Die Bedürftigen aus allen Subkulturen der ganzen Welt haben sich bei uns ­beworben. Selbst der Papst wollte ein neues ­Profilbild made by Martin Landsmann, leider Gottes mussten wir ihm aus Loyalität zur Gegen­ partei absagen.

Anja,

unsere Gewinnerin, hingegen hat

uns mit ihrem Erscheinungsbild sofort zum Kotzen gebracht. Es wäre unmenschlich ­gewesen, ihre Internetpräsenz auf dem ­alten Stand zu lassen. Um ihr aber auch im realen Leben die ­Chance zu geben, einen potenziellen Partner fernab von Facebook und so weiter zu ­beeindrucken, haben wir den denkwürdigen Moment, in dem sie sich wie die Goldmarie aus Frau ­Holle mit einer wohlportionierten Ladung Hulkejakulat bekippt, festgehalten. Diese Szene steht für die Stärke und Anziehungskraft auf das andere Geschlecht, die sie nun durch das Suplex-Team und Martin erlangte.

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VERLOSUNG da, Endlich sind sie Cataritas! die bezaubernden d Needless Things Sierra Tequila un im verlosen exklusiv drei der süßen e Suplex Magazin Wrestlingkatzen. winnen. Ihr könnt also ge ach eine E-Mail Schreibt uns einf atarita“ an: mit dem Betreff „C azine.de Info@suplex-mag richtige Antwort e di und nennt uns e: auf folgende Frag kleinen Cataritas Wieso tragen die Wrestlingmasken? Antwort und etwas Mit der richtigen bald die eigene Glück winkt euch es! Catarita zu, Hombr Weitere Infos au

f: www.sierrateq

uila.com


FASHION

BEFORE PASSION


Es ist immer wieder belustigend, wie sich Mode­

Alters- und krankheitsbedingt tauscht er diesen

macher, Marketinger und eine ganze Hand voll

in letzter Zeit öfter gegen einen Jogginganzug,

weiterer

Berufsgruppen

Gedanken

­darüber

was aber auch viel Style beweist. Modisch auf

­machen, was nun eigentlich „cool“ ist bzw. wie

derselben Wellenlänge: Saddam Hussein. Ohne

man „cool“ wird.

Zweifel wurde hier ein sehr hoher Standard für künftige Diktatoren geschaffen. Man stelle sich

Dabei liegt die Antwort doch auf der Hand:

einfach vor, wie gut die Insel/Wüsten-Chefs in ih-

Betrachtet

ren besten Tagen im Kampfanzug made by Lager-

der

Suchende

aufmerksam

seine

­Umwelt, so stellt er fest: Vor allem die „Bad Guys“

feld oder Versace ausgesehen hätten!

sind die coolen Typen in der Nachbarschaft! In der politischen Weltgeschichte gibt es dafür

Nun, völlig aus der Luft gegriffen ist diese Idee

viele Beispiele. Insel-Revoluzzer Fidel Castro zog

nicht. Immerhin ließen sich schon die Nazis ihre

es stets vor, im Kampfanzug unterwegs zu sein,

Uniformen von Hugo Boss entwerfen...

anstatt sich in ein Sakko zu zwängen. Ohne Zweifel strahlen Castro wie auch Hussein mehr Coolness aus, als ihre politischen Gegenspieler Kennedy, Bush Vater oder Bush Sohn. Die amerikanischen Präsidenten sehen in ihren Anzügen einfach langweilig aus. Obwohl Anzüge in den USA durchaus eine schöne Tradition haben. Wir erinnern uns gern an die Bad Boys, die während der Prohibition Alkohol zu den trockenen Kehlen brachten: Al Capone und seine Jungs sahen in Nadelstreifen wirklich umwerfend aus. Kein Wunder, dass es damals so viele Bösewichte gab! Auch die Filmindustrie hat begriffen, wie dieses Spiel funktioniert. Star Wars ist am besten, wenn der komplett schwarz gekleidete, mit Maskenhelm und Leuchtstab ausgestattete Darth Vader allen die Show stiehlt! Da stören auch seine Atembeschwerden nicht. Solche Looser wie Superman oder Robin können sich zusammen mit Luke Skywalker vom Todesstern stürzen! Die Unterhose über der Hose zu tragen ist selbst bei Berliner Bad Taste Partys nicht mehr witzig und einen ­schwarzen Umhang schlägt so ein Clownskostüm schon gar nicht. Das weiß übrigens auch Batman. Die Fledermaus wird (theoretisch) von Rache angetrieben, ist also nach christlicher Definition eher der dunklen Seite der Macht zuzuordnen und somit ebenfalls im Kreise der Gutaussehenden. Fazit: Kleider machen also doch Leute!


E T Z T E L R DE DAS LICHT AUS... MACHT


Die Steinzeit, das römische Imperium, das ­finstere Mittelalter, Kriege und die eine oder andere Wirtschaftskrise... Für nichts? Jetzt soll alles vorbei sein? Wie genau dieses Ende aussieht, wissen wir noch nicht, aber ein guter Grund zum Feiern ist es definitiv.

// Da wir schlecht 7 Milliarden Menschen einladen konnten, haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Im Kreise unserer Liebsten trafen wir uns, um nicht nur den Jahreswechsel, sondern auch den Anfang vom viel zitierten „Ende“ zu feiern! Sehr gern hätten wir alle Teilnehmerinnen des Cover-Girl-Contest eingeladen, sehr gern hätten wir jedes Model auf das Cover gepackt, verdient hätten es alle! Letztlich haben wir eine Handvoll eingeladen und einen wirklich wilden Abgang zelebriert. Die Party war alles andere als jugendfrei... Für manche ist es ein Fluch, für andere ein Segen, wenn ein Fotograf mit seiner Ausrüstung am Ort des Geschehens ist. Wir finden es super, denn dieses ­Spektakel wollen wir euch nicht vorenthalten!

// Es bleibt abzuwarten, was sich der liebe Gott – oder welche Instanz in dieser Sache sonst verantwortlich sein mag – für unser aller Ableben hat einfallen lassen.

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Die Liste der Möglichkeiten ist lang, auch wenn einige Eventualitäten ausgeschlossen werden können: Ein Komet oder eine Flut? Ganz im Ernst: Remakes waren schon immer langweilig, das gab es doch schon mal! Aliens? Wir können euch beruhigen. Diejenigen, die wir kennen, haben uns versichert, dass sie in Frieden kamen. ­­ Die Zarenbombe? (Na, wer kennt sich mit Kernwaffen aus...?!) Also wirklich, die 80er sind vorbei! Spannend bleibt es aber beim Thema Krankheiten: Die Pest hat schon bei ihrem letzten Versuch, die Menschheit auszurotten, Großes geleistet. Ein Comeback im neuen Gewand wäre durchaus denkbar. Auch Kriege und Waffengewalt haben in der Vergangenheit Erstaunliches vollbracht und ein enormes Durchhaltevermögen bewiesen. Respekt an dieser Stelle! Doch eigentlich handelt es sich hierbei eher um eine Art Kooperation. Hinter einer starken Erfolgsgeschichte steht auch immer ein schlauer Produzent, in diesem Fall der Mensch. Vielleicht sorgen wir ja selbst für ein lautes Ende? Ehrlich gesagt hat die Suplex Redaktion das schon einmal versucht, aber auch nachdem wir dreimal hintereinander den IRON MAIDEN Klassiker „Number Of The Beast“ bei Kerzenlicht vor einem Spiegel gehört haben, ist uns kein Eddy erschienen. Nicht mal Luzifer oder Elvis. Wir werden es noch mal mit „Billie Jean“ versuchen... Wer von euch noch nicht genug hat und das Ende/den Abschied nicht akzeptieren will, wer noch eine Zugabe möchte, für alle die den Hals nicht voll kriegen: keine Panik! In der nächsten Ausgabe stellen wir die besten Survival-Tipps vor, wenn es heißt: „Time to say good bye“ oder wie ich die Apokalypse überlebe.

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HRR R R


M

H A A UH


Z

ZZZZZ


Z ZZ Z Z Z


DEATH BY SUPLEX


British Bulldog

Yokozuna

David Boy Smith

Rodney Agatupu Anoa‘i

xx

02.10.1966

27. 11.1962 18.05.2002 Herzinfarkt

xx

23.10.2000 Herzinfarkt

Bam Bam Bigelow

Big Boss Man

Scott Charles Bigelow

Raymond „Ray“ Traylor

xx

01.09.1961 19.01.2007 Überdosis Kokain / Benzodiazepine

xx

02.05.1962 22.09.2004 Herzinfarkt

Owen Hart

Umaga

Owen James Hart

Edward Umar Fatu

xx

07.05.1965 23.05.1999 Unfall bei WWF PPV

xx

28.03.1973 04.12.2009 Medikamentenmissbrauch

Macho Man - Randy Savage

Chris Benoit

Randall Mario Poffo

Christopher Michael Benoit

xx

15.11.1952 20.05.2011 Tödlicher Autounfall durch Herzinfarkt

xx

21.05.1967 24.06.2007 Familiendrama / Selbstmord

Mr. Perfect

Eddie Guerrero

Curtis „Curt“ Hennig

Eduardo Gory Guerrero Llanes

xx

28.03.1958 10.02.2003 Überdosis Kokain

xx

09.10.1967 13.11.2005 Herzinsuffizienz

Road Warrior Hawk (LOD)

Miss Elizabeth

Michael James Hegstrand

Elizabeth Ann Hulette

xx

12.09.1958 19.10.2003 Herzanfall

xx

19.111960 01.05.2003 Drogen-Alkoholmissbrauch

Earthquake

Texas Tornado

John Anthony Tenta

Kerry Gene Adkisson

xx

22.06.1963 07.06.2006 Krebs

xx

03.02.1960 18.02.1993 Selbstmord

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Wer kennt sie nicht, diese öden ­Langstreckenflüge

In den 50er Jahren häuften sich in den USA und

mit schlechtem Essen und ohne Internet. Was wäre,

auch in anderen Teilen der Welt die Beobachtun-

wenn schon die Nazis damals schneller gewesen

gen von unbekannten Flugobjekten.

sind? Mit der Reichsflugscheibe einmal in Über-

So kurz nach dem Weltkrieg bot die angebliche

schallgeschwindigkeit ans andere Ende der Welt?

Naziauffangstation, die aufgrund ihrer strengen Geheimhaltung einen fruchtbaren Nährboden für

Laut einiger nicht tot zu kriegender Gerüchte hat

die absurdesten Theorien darstellte, eine geeigne-

dieses Flugobjekt tatsächlich existiert, eine Art Ufo

te Erklärung für UFO-Beobachtungen.

unter der Hakenkreuzfahne. Auch andere Geheimwaffen haben die Eis-Nazis Damit sollen die Obernazis, als die Russen im dann

dort angeblich erfunden, beispielsweise ein Ge-

doch nicht so ewigen Dritten Reich einmarschier-

wehr, das um die Ecke schießen kann.

ten, in ihr eiskaltes Exil geflogen sein. Die Angst vor diesen Super-Nazi-Waffen war auch Ins Neuschwabenland, und nein, das liegt nicht im

nach dem Ende des Krieges noch recht groß und

Prenzlauer Berg, sondern ganz real in der Antark-

Hitlers Leiche hatte man ja auch nie gefunden.

tis. 1938 startete Kapitän Alfred Ritscher, beauf-

Weiter angeheizt wurde die Eisnazi-Gerüchte

tragt von Göring, eine wissenschaftliche Expedition

durch zwei U-Boote der Reichsmarine, die erst im

in die südlichsten Gefilde unserer Erde.

Juli und August 1945 in Argentinien anlegten.

Dort sollten eigentlich die Walfangflotte ausge-

Hatten die vielleicht die Elite um Hitler in die Ant-

baut und nützliche U-Boot Stützpunkte gesucht

arktis gebracht? Ins Bild passen auch die Berichte

werden. Und da die selbsternannten Herrenmen-

über eine britische Operation namens „Tabarin“,

schen ja die ganze Welt unter sich haben wollten,

in der es englische Elitesoldaten mit den tiefgefro-

nahmen sie auch den vom ewigen Eis bedeckten

renen Nazis aufgenommen haben sollen. Natürlich

Kontinent in Beschlag und rammten ihre Fahnen

stand das alles unter strengster Geheimhaltung

in den Schnee. Inmitten des Königin-Maud-Lands

und kann deswegen nur wahr sein.

hinter den blumig klingenden Bergketten MühligHoffmann-Gebirge und Wolthat-Massiv an der at-

Aus diesen Gründen starteten die USA im Winter

lantischen Küste zwischen Südamerika und Afrika

1946/47 die Operation „Highjump“, um die übrig

soll eine Station names „Neuberchtesgarden“ auf-

gebliebenen Frostnazis platt zu machen. 4700 Sol-

gebaut worden sein – wie man sich denken kann in

daten, 33 Flugzeuge und 13 Schiffe landeten auf

einem weit verzweigten Tunnelsystem, das aus der

dem Südkontinent, was genau dort passiert ist,

Luft natürlich nicht zu erkennen ist.

muss natürlich streng geheim bleiben, das wisst ihr ja jetzt schon.

Da wundert‘s doch keinen mehr, wenn das auch noch in schnieker Hakenkreuzform angelegt wor-

Silbern schimmernd und um sich selbst drehend

den ist.

soll sie gewesen sein, die mysteriöse Flugscheibe. In der Mitte hatte sie sicher auch ein Hakenkreuz,

Die „Reichsflugscheibe“, eine fliegende Untertas-

pechschwarz in einem weißen Kreis auf leuchtend

se, soll in dieser geheimen Station entwickelt und

rotem Grund. Die Supernazis sind mit ihr natürlich

in dem unwirtlichen Land, in dem nichts existiert

längst vor den Amis und den Russen zum Mond

als ewiges kaltes Eis, getestet worden sein.

und zurück geflogen.

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Sicher waren sie damit mittlerweile auch schon auf Alpha Centauri, wir wissen es nur nicht, denn die Zeit der Offenbarung ihrer Existenz ist noch nicht gekommen. Doch die Vorbereitungen auf den Endsieg werden mittlerweile von den durch Inzucht vollkommen zu Übermenschen degenerierten Nachkommen übernommen worden sein. In aller Eisesstille werden sie uns alle plattmachen… Vielleicht kann man auch das Schrumpfen einiger Pinguin-Populationen auf dem Südpol mit den Eis-Nazis in Verbindung bringen. Irgendwie müssen die sich ja auch ernähren. Nicht zu vergessen: die Klimaerwärmung! Durch das unangemessen viele Heizen der unterirdischen Tunnelsysteme schmelzen natürlich Eis und Gletscher! Wie schön wäre das, wenn man einfach alles den Antarktis-Nazis in die Schuhe schieben könnte! Natürlich ist das alles weit hergeholter Verschwörungsblödsinn. Wahr ist allerdings, dass Nazis in der Antarktis waren, sie sollten dort aber nur nach einer geeigneten Stelle für den Aufbau einer Walfangstation suchen. Die Gerüchte und Theorien wurden hauptsächlich durch Übersetzungsfehler verursacht und durch die Nazi-Paranoia verschärft. Dennoch finden sich, auch in renommierten Zeitungen wie dem Suplex Magazine, immer wieder Artikel, die auf dieses Thema eingehen und die Erinnerung daran wach halten. Es gibt sogar Neo-Nazi-Stammtische, die sich regelmäßig treffen und auf die Wahrheit dieser Geschichte pochen. Da bleibt nur noch eins zu sagen: Und wenn die Südpol-Nazis nicht längst erfroren sind, dann träumen sie noch heute vom Endsieg. von Lina Balser

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PORN ME Wer kennt das nicht? Da denkt man sich, man hätte ein kleines geiles Video von ­einem ­heißen Mädel aus der Nachbarschaft im Netz gefunden,

welches

der

böse

Exfreund

aus

Rache hochgeladen hat, und freut sich, mit einem leicht ­schlechten Gewissen immer wieder dieses Einzelstück der einst so großen Liebe zu bestaunen. Und dann taucht in den Empfehlungen der Porno­streamseite des Vertrauens plötzlich noch ein zweites Video des “girl next door fucked” auf. Ist der Betrug erst aufgedeckt, dauert es nicht lang und es finden sich tonnenweise Clips der vor der Kamera etwas schüchternen und bitter betrogenen “beautiful ex with nice tits” auf. Aus der hübschen Ex des rachsüchtigen Unbekannten, dem man ja irgendwie doch zu Dank verpflichtet ist, wird in Minutenschnelle eine geschäftstüchtige Frau, die es offensichtlich mit Freude für Geld vor der Kamera treibt. Die Wahrheit ist: Du bist hier der ­Betrogene, denn sie hat dich verarscht und sich von der Kohle für die schmutzigen Filme sowohl die schöne Wohnung als auch das Studium finanziert. Irgendwann wird sie deine Chefin sein. Aber anders als in ihren Filmchen wird sie es nicht im Büro mit dir treiben, sondern dich einfach feuern, wenn du nicht spurst wie ein Hund. Jetzt ärgerst du dich über all die Male, als dich nach dem visuellen Genuss ihrer vorgegaukelten Privatsphäre das schlechte Gewissen geplagt hat. Wie konntest du nur darauf hereinfallen? Bis eben war sie doch die Dumme und nicht du. Aber was solls? Freu dich einfach. Die Illusion vom “sex with beautiful ex” ist geplatzt wie ein Kondom, aber dafür gibt es endlich neue Clips mit der bis dato unbekannten Schönheit und die Taschentücher sind sicher auch gerade irgendwo im Angebot. Letztendlich sammeln sich doch all deine Träume im Zellstoff...

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LIEBE IM OHR Gute Musik ist unbestritten der Grundstein für ein erfolgreiches Date. Mit dem richtigen Sound klappt einfach alles in Sachen Liebe, Sex und Verführung. Nur was ist die richtige Musik? Um diese Frage zu beantworten, hat unser Großmeister Mike Patton mit seinem Projekt Lovage schon 2001 ein Album aufgenommen und prompt eine endgültige Antwort gegeben. Passenderweise trägt die Platte auch gleich den Namen: Music To Make Love To Your Old Lady By. Wir versichern euch, der Titel verspricht nicht zu viel. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit dieser Scheibe bestens beraten. Man sollte jedoch nicht zu sehr mit der CD angeben, verrät der Titel doch alle Absichten.


l on the highway to hel l hel to y hwa he hig way to hell l on the highway to hel

L HEL

RoCK

easy living free e ticket on a one way rid nothing leave me be everything in my stride d rhyme need reason don‘t nee her do t nothing I would rat g down party time re too riends are gonna be the

g n g g

it top signs speeding lim n dow me w slo na ody‘s gon it n spi na gon el, whe a e und ody‘s gonna mess me ‚ro s due my d And now, the end is near pai satan d And so I face the final curtain ying in a rocking ban You cunt, I´m not a queer mama! look at me I´ll landstate my case, of which I´m certain e mis pro the to way my on I´ve lived a life that´s full under the I‘ve traveled each and every highway lights wher l e we stand nobody touc on the highway to hel And more, much more than this hes us at l I did it my way all hel sh to ay ow ghw down, shoo tout, spre l without ad fear m on the highway to hel Regrets, I´ve had a few we ‘r l hel e gonna ta ghway to ke what‘s But then again, too few to mention spread the word throug ours to I did, what I had to do hout the l th ey say the ba n‘t stop me And saw it through with out exemption we d guys wear ‘r e black ta gg ed I planned each chartered course and can‘t turn back l m on the highway to hel Each careful step along the highway you see us l comin‘ m on the highway to hel And more, much more than this an d you all I did it my way l hel to together ru y hwa hig the m on we‘re taki n for cove ng over th hell is town ‘m on the highway to There were times, I´m sure you knew re do When there was fuck fuck fuck-all elseheto we come re way through it all, when there was doubt ach for the But and you be nd I‘m goin down all tter listen your gun hell.. I shot it up or kicked it out well my fr you see ‘m on the highway to i I faced the wall and the world it‘s been sl ow do wn And did it my way be low, aimed

BO N SCOTT

DI ME BA G DA EL e atRR you we‘rL deed is

the cowboy

s fro done again, I‘ve laughed and been a snide we‘ve won ain‘t talk ing no tall I´ve had my fill, my share of losing ca tale use high no And now, the tears subside on, your do s friend comin‘ for om I find it all so amusing you we‘re the cowboy To think, I killed a cat s fr pillage th And may I say, not in a gay way e village, tr but better ash the sc Oh no, oh no not me en not take it cause a gh out on me I did it my way ost town is fo where your und city used to be For what is a prat, what has he gotso out of th e da rkness and When he wears hats and he cannot sparks fly into the everywhere Say the things he truly feels in sight from my do ub le ba rr But only the words, of one who kneels el, 12 gaug can‘t lock e, me in your The record shows, I fucked a bloke cage And did it my way you see us comin‘ and you al l together run for co we‘re taki ver ng over th is town here we

SID VICIOUS


anarchy

ROCK´n´ROLL

Rennfahrer, Soldat, Gangmitglied oder Putzkraft in Fukushima – alles Berufe, bei denen ein schnelles Ableben nicht eben verwunderlich ist. Im Gegenteil ist der Tod in diesen Arbeitsgebieten stets präsent und hat schon so manchen von der Karriereleiter gestoßen. Doch auch wer als Musiker seine Brötchen verdient, sollte sich bewusst sein, dass der Sensenmann ein ständiges Mitglied der Roadcrew ist. Ich möchte der werten Suplex-Leserschaft an dieser Stelle gern das eine oder andere Beispiel in Erinnerung ­ rufen…

d tall

r within

o have land k k

ver

iend

om hell

d

rom hell

ne

light

…sollte sich jemand fragen, wieso ich für das Jahr 1977 nicht über einen ganz besonderen Tod geschrieben habe, sei hier gesagt: Ehre wem Ehre gebührt. Wer vollgestopft mit Pillen ­ und Hamburgern auf dem eigenen Scheißhaus abtritt, ist ­ sowieso der Meister aller Klassen und bedarf hier keiner näheren Erwähnung!

Doch 1977 sind noch andere Dinge passiert, zum Beispiel war Punk das ganz große Ding. Sid Vicious galt (und gilt noch immer!) vielen als die Personifizierung des Punk: ­ Der Viersaitenschläger der SEX PISTOLS sah scheiße aus, zerstörte Gegenstände, konnte kein Instrument spielen und tat es trotzdem! Aber Sid demolierte nicht nur Anstand, Moral, den guten Geschmack, 500 Jahre abendländische Musikgeschichte und seinen Bass, sondern auch sich selbst. Durch seinen Kumpel Johnny Rotten kam zu den Pistols und durch seine Freundin ­Nancy zum Heroin. Die Beziehungen zu Band und Freundin hielten nicht besonders lang, waren dafür aber umso intensiver. Auf der sagenhaften, alles zerstörenden USA Tour der Band (wenn ihr das Video dazu bekommt, kauft es!) kam es schließlich, wie es kommen musste: Im Oktober 1978 wurde die Leiche von Nancy im legendären New Yorker Chelsea Hotel gefunden, daneben Sid, ein Messer und viel Blut. Nun kann spekuliert werden, ob der völlig verstörte und zugedröhnte Musiker für den Mord verantwortlich gewesen ist oder nicht, bewiesen wurde es jedenfalls nie. Gegen Kaution kam Vicious schließlich wieder aus dem Knast und ballerte sich auf seiner Entlassungsparty mit einer Überdosis Heroin im zarten Alter von 22 Jahren von diesem Planeten.

DEaD

Nice to know: Den Stoff bekam er von seiner Mutter, also hört um Gottes Willen nicht auf eure Eltern!


HIGHWTA Y O HELL

EID

ghway to hell Wir alle wissen, dass Bon seine Sache mehr als gut gemacht hat to hell m on the highway und ganz rockstarmäßig war er auch im Feiern einer von den Gro-

ßen! Dies it führte dazu, dass er die Touren gegen Ende der 70er stop signs speeding lim Jahre nur n noch mit Aufputschmitteln überstand. Um anschließend dow me w slo na obody‘s gon wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen, wurden Beruhin it spi na gon el, whe a ike s me ‚round zu Hilfe genommen. Ein Kreislauf, der sicher nicht obody‘s gonna mesgungsmittel dues my d pai gesund ist, aber auch nicht für Bon Scotts Ende gesorgt hat. ey satan d g ban kin roc a in ing lay Das kam ganz unerwartet in einer kalten Februarnacht, als die me ey mama! look at Band für Aufnahmen zum neuen Album in London war. promise land the to way ‘m on my Bei dem AC/DC Sänger handelte es sich um einen äußerst trink-

‘m on the highway to I‘m on the highway to

festen Menschen, aber auch die brauchen irgendwann mal eine highway to hell hell Pause. Die genehmigte sich Scott auf dem Autorücksitz von y to hell Kinnear, der ihn nach einer zünftigen Sauftour in highwaAlistair l hel Camden durch die Stadt fuhr. Alistair bekam den rotzbesoffenen

Bon Scott nicht aus seiner Karre und ließ ihn einfach an Ort und Stelle schlafen, wobei der aufmerksame Suplex Leser hier schon hel merken sollte, dass diese Idee nicht die beste des Abends l I‘m on the highway to war: Immerhin war es Winter!! l hel to y I‘m on the highwa Der Rest l der Story ist fix erzählt: Bon Scott ist leider nie hel to y hwa hig the I‘m on l selbst aus diesem Auto ausgestiegen, denn am ­nächsten to hel ­wyieder von I‘m on the highwa Tag (19. Februar 1980) war er tot. Erstickt an seiner ­ eigenen way n all the Wobei nicht völlig geklärt ist, ob er vielleicht erfroand I‘m goin dowKotze. y to hell.. I‘m on the highwaren ist, denn das wäre er mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später. Offenbar wollte der Sensenmann hier lieber auf Nummer sicher gehen…

EID EID

ACK IN BLACK

ing easy living free ride son ticket on a one way be me ve lea g hin not ing stride ing everything in my need rhyme ‘t don son ‘t need rea „Highway To Hell“ wird heutzutage auf jedem Dorffest bis zum her do rat ld wou I g hin not n‘t Erbrechen durch die Boxen gedrückt und für die kurze Dauer e ing down party tim too dürfen sich selbst spießige Bankangestellte wie dieses Songs re the be na gon are friends harte Rebellen fühlen. Welch ein Segen für Bon Scott, dass er l to hel Verwurstung dieses eigentlich sehr guten Songs nicht mehr m on the highway die l hel to y hwa miterleben muss. the hig

don‘t stop me

Besonders interessant: Bei dem Album, das in diesen Tagen aufgenommen wurde, ­ handelte es sich um kein geringeres als „Back In Black“, welches ving „Thriller“ übrigens das zweitmeistverkaufte der Welt ist li ­ (nach easy livi ng free season ti cket on a …der Typ der da singt ist angeblich auch tot…). one way ri asking no de thing leav Darauf hätte Mr. Scott sicher einen getrunken… e me be taking ev erything in my stri don‘t need de reason do n‘t need ain‘t noth rhyme ing I woul d rather going down do party time my friend s


DEATH

DAMAGEPLAN

E T HA

we‘re gonna take what‘s ours to have spread the word throughout the land they say the bad guys wear black we‘re tagged and can‘t turn back you see us comin‘ and you all together run for cover we‘re taking over this town

here we come reach for your gun and you better listen well my friend Ich möchte ja nicht den Klugscheißeryou raushängen lassen, aber see below, slow down durch been Rockstars es ist nicht abzustreiten, dass dieit‘s meisten cowboys from hel the we‘re you at aimed (mehr oder weniger…) Selbstverschulden abgetreten sind. Damit deed is done again, we‘ve won unsere Top 3 nicht zu eintönig wird, habe ich mir no noch einen tales friend tall ain‘t talking Sonderfall ausgesucht: cause high noon, your doom we‘re the for you Dimebag Darrell dürfte den meisten comin‘ eher als Gitarrist von cowboys from h ­ANTERA ein Begriff sein denn als Gründer von DAMAGEPLAN. Nun P pillage the village, trash the scene ist es oft so, dass sich Musiker, deren alte Band aufgelöst but better not take it out on me wurde, langweilen und nach neuen Beschäftigungen town is found cause a ghostsuchen.

where your city used to be and into the lig of the out So Im Idealfall gründen sie eine neue so Band. auchdarkness geschehen fly everywhere in sight sparks bei Pantera: Der ehemalige „Cowboy From Hell“ wollte noch mal from my double barrel, 12 gauge, frisch anfangen und fand sich mit seiner Combo auf den cage in your lock me can‘t neuen Bühnen kleiner Südstaatenklubs wieder. Eine dieser Bühnen war tall stand we where under the lights see us comin‘ you Columbus. die Villa Club im Zentrum von Mit Sicherall at Alrosa usdes nobody touches run for cover all together and within fear spread shootout, showdown, heit wäre es für die knapp 400 anwesendenyou Personen ein cooler this town over taking we‘re without Gig geworden, wäre nicht schon beim ersten Song ein gewisser we‘re gonna take what‘s ours to have Nathan Gale auf die Bühne geklettert.here Nathan war der Meinung, for your gun reach we come spread the word throughout the land well my friend, y listen better sein wear Leben zerstört wurde, alsand dieyou oben erwähnte Band black bad guys they say the dass below, down slow been it‘s back turn can‘t and we‘re tagged sich auflöste. Weil er den Gitarristen als Hauptschuldigen ausaimed at you we‘re the cowboys from hel machte, hielt er es nur für gerecht, auch Dimebags Leben zu deed is done again, we‘ve won comin‘ us see you beenden, was er mit vier Schüssen aus kurzer Distanz auch tat… tales friend tall no talking ain‘t and you all together run for cover high noon, your doom Opfer: ein Türsteher. ‚cause town Ein Fan, ein Roadie und over this we‘re taking Weitere

comin‘ for you we‘re the cowboys from hel

gun klingt eher nach Hollywood, als nach Heavy your forder reach here we come Das Ende Story listen well my friend and you better Metal-Amok: Ein Polizist (Konzertbesucher?!) griff zu seiner you see Waffe streckte Nathan mit einem einzigen Schuss aus sechs below, downund slow been it‘s from hell Entfernung Im immer noch gefülltem Konzertraum! cowboysnieder! we‘re the aimed at you Metern won we‘ve again, deed is done Mit Profis muss man arbeiten… tales friend no tall ain‘t talkingLeider bedeutete diese Aktion nicht nur das Ende von Mr. Darcause high noon, your doom rell, sondern auch von Damageplan. Es ist übrigens erstauncomin‘ for you we‘re the cowboys from hell

lich, welche Parallelen zu dem Fall John Lennon gezogen werden

the scenean anderer Stelle mehr wenn es heißt: trash pillage the village, können. Dazu vielleicht on me out it take but better not Die Top 3 Verschwörungstheorien der Rock N’ Roll-Geschichte. cause a ghost town is found be where your city used to so out of the darkness and into the light sparks fly everywhere in sight from my double barrel, 12 gauge, can‘t lock me in your cage you see us comin‘ and you all together run for cover

BOYS


Das ist Sonja. Sie gewann unseren Covergirlcontest. Sie ist das Maskottchen dieser Ausgabe, also seid nett zu ihr, wenn sie euch begegnet! Wir haben sie abgefĂźllt, sie mit Knallern beworfen und sie dabei auch noch fotografiert. Diese seelische Grausamkeit war alles andere als einfach zu ertragen, doch Sonja hat das Ganze mit Bravour gemeistert und uns zufriedengestellt. Darum mĂśchten wir uns auch an dieser Stelle bei ihr entschuldigen :

Sonja, es tut uns leid!

Es tut uns leid, dass wir dich so schlecht behandelt haben und das aller Welt zeigen. Noch viel mehr tut es uns aber leid, dass wir dich auf dem Cover so Ăźbel verschandelt haben.


Eure Wortspiele sind so 2001

Als ich die Tapas-Bar auf der anderen Seite der

tails oder schlimmer: bei Bionade, ­wahrscheinlich

Straße erblickte, hielt ich Barcelona für einen ver-

in der FickBar, und spielen sich gutgelaunt ­Ideen

tretbaren Namen. Zwar ist Katalonien nicht so sehr

zu. Ich möchte kotzen, weil ich mir auch noch

für Tapas bekannt wie Andalusien, aber sei’s drum.

vorstellen kann, was sie sich dabei denken. Sie

Barcelona ist eine schöne spanische Stadt, in Spa-

wollen mit ihrer Wortspielerei erreichen, dass ihr

nien gibt es Tapas, warum also nicht Barcelona?

Laden aus der Masse hervorsticht, dass er individu-

Als ich jedoch die Straßenseite gewechselt hatte,

ell, kreativ, leicht, postmodern und hip wirkt.

um die Tapas y Raciónes-Karte zu lesen, fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich sah, was ich

Vor allem aber möchte ich kotzen, weil ihnen nicht

zuvor überlesen hatte: das Leerzeichen zwischem

klar ist, dass ihre gerne als zweifarbige Stencils auf-

dem dritten und vierten Buchstaben: Bar Celona.

gemachten Schilder für einen Betrachter mit dem

Ohne mir das Angebot und die Preise näher anzu-

geringsten bisschen von Geschmack genau das

schauen ergriff ich die Flucht, denn ich konnte es

Gegenteil sind: Durchschnitt und Langeweile.

keine Sekunde länger ertragen. Ich bin nicht beson-

Denn diese Namen sind nicht kreativ. Schon in dem

ders wählerisch bei den Orten, an denen ich mein

Moment, in dem sie zum ersten Mal in der FickBar

Essen und mein Trinken zu mir nehme.

ausgesprochen werden, sind sie so abgegriffen und ausgelutscht wie der schwarze Stein in ­Mekka.

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Sie können billig sein oder teuer, heruntergekom-

Sie sind so amüsant und intelligent wie die Ka-

men oder frisch renoviert, absurd zusammenge­

lauer von Fips Asmussen. Vielleicht, aber hier will

stückelt eingerichtet oder durchdacht und ­designt.

ich mich nicht festlegen, war das vor zehn Jahren

Aber ich setze keinen Fuß in eine TrinkBar, EssBar,

noch anders. Vielleicht hängt die Erträglichkeit von

FressBar, EscoBar oder WunderBar und betrete

Namen von der Zeit ab und vielleicht war die ers-

ganz sicher keine Bar Celona. Wenn ich mir ein

te WunderBar des Planeten tatsächlich eine gute

neues Fahrrad (am liebsten eines von den altmo-

Idee. Heute aber, da sich jede Bar, jede Boutique,

dischen mit Gangschaltung) kaufen oder mein

jeder Second Hand- oder Fahrradladen mit einem

altes in Reparatur geben möchte, dann gerne

solchen Namen ziert, ist ein neues Wortspiel nur

bei Zweirad Brenner oder Jonnys Fahrrad-Shop

noch ein neues Ärgernis.

– in der größten Not sogar Jonny’s Fahrrad –

Um die Wurzel dieses Übels zu finden, muss man

Shop mit überzähligem Apostroph. Nie aber würde

aber nicht in der Gastronomie, sondern im haar-

ich meinen fahrbaren Untersatz von einem Räder-

schneidenden Gewerbe suchen. Die Saat wurde

werk oder einem Zentralrad beziehen.

in der großen Friseurkrise der frühen 90er-Jahre

Denn wenn ich diese Namen sehe, möchte ich

ausgebracht. Dieses von Grunge, Metal, Deutsch-

­kotzen. Ich möchte kotzen, weil ich mir sie nur zu

punk und Hippietum geprägte Jahrzehnt war ein

gut vorstellen kann, die Kreativen, die sie sich aus-

Schock für die Branche, die durch die einst gigan-

denken. Ein paar Wochen, bevor sie den Laden auf-

tische Nachfrage nach 80er-Haarsprayfrisuren fette

machen, sitzen sie mit drei guten Freunden bei Cock-

Einnahmen gewohnt war.


Um einen Weg aus diesem haarigen Loch zu fin-

Salons skrupellos ausgebeuteten und ausgebilde-

den, dachte sich die Frisur-Industrie drei in glei-

ten Jungfriseurinnen den Weg zum eigenen Salon.

chem Maße menschenverachtende Strategien aus.

Strotzend vor dem, was sie für Kreativität hielten,

Zuerst erfand man immer neue Subkulturen und

stürzten sie sich in andere Branchen, in denen man

Trends mit aufwändigen Frisuren, die man auch

ohne Ausbildung eigene Läden aufmachen kann,

den jugendlichen Fans schneiden musste: auf Fri-

und nutzten die von den Kolleginnen erfundene

sur-Emo und Frisur-Hardcore folgten Frisur-Metal

Namensstrategie, um sich zu etablieren.

und schließlich Tokio Hotel. Die zweite Strategie war eine klassische Preissen-

So sprossen die ersten Boutiques und Bars mit den

kung, die dazu führte, dass ganze Straßenzüge nur

tollen Namen aus dem Boden und übten einen Kre-

noch aus 1-Euro-Läden und 10-Euro-Frisersalons

ativnamenkonkurrenzdruck auf etablierte Unter-

bestanden, die sich im Laufe der Jahre in 9-, 8-,

nehmen aus, die Schritt für Schritt nachzogen. Aber

7-, 6- und schließlich 5-Euro Salons verwandelten.

es kam noch schlimmere. Eine weitere große Blase,

Doch spätestens hier war die Grenze der Rentabi-

nämlich die der nach Berlin gezogenen Kreativstu-

lität erreicht – lohnenswerter als der 4-Euro-Salon

denten, war ebenfalls kurz vor dem Platzen, so dass

ist immer noch die Hartz-IV-Schlange im Amt. Die

Luft abgelassen werden musste. Diese strömte wie-

dritte Strategie schließlich waren ­Firmenschilder,

der in den Einzelhandel- und Gastronomiesektor

die nicht mit kleinen Zahlen, sondern mit klein-

und sitzt just in diesem Moment in der FickBar, um

geistigen Wortspielen auf sich aufmerksam mach-

neue Untaten zu planen.

ten. Diese sollten suggerieren, dass im Laden ­hinter dem Schild nicht einfach Haare geschnitten wurden wie in Inges Friseursalon für alte Damen, sondern junge, gut frisierte Hair-Stylists hip, kreativ und frisch die Schere schwingen. So nahm das Übel in Form der Friseursalons Hauptsache, Haarscharf, KammShot usw. seinen Lauf. Doch nach ein paar Jahren war nicht nur der Markt der zu schneidenden Köpfe, sondern auch das Reservoir der möglichen Salonnamen mit Haar-, Haupt-, Kamm-, Kopf- oder Schneid-Wortspielen erschöpft. Alle denkbaren Kombinationen waren schon von einem anderen Salon genutzt. Diese Verstopfung der örtlichen Gewerberegister versperrte der exponentiell wachsende Zahl, der von gewissenlosen Arbeitsamtangestellten in diesen Beruf hineinberatenen sowie von kehrkraftbedürftigen

von Du Mal

„Alter! Ich bin gerade in Dresdens ­Szeneviertel und hab einen Namenskoller. Wenn das Heft noch nicht im Druck ist, bitte ergänzen: UnFassBar, FormBar und OffenBar. Es ist alles so furchtbar...“ 43


WE HEART

a golden piece of toilet paper


are coming

2012 Watch out for the next mindblowing, super sexy

and mega freakish thrill, powered by Suplex Brothers!


IMPRESSUM Suplex Magazine Sebastian Kleber Eric Kläffling Marcel „Sonic“ Umlauft Lukas Reuss Boxhagener Str. 113 | 10245 Berlin Tel.: 030 / 755 260 57 www.suplex-magazine.de www.facebook.com/suplexmagazine info@suplex-magazine.de

Gestaltung | Eric Kläffling Redaktion | Sebastian Kleber, Marcel Umlauft Marketing | Lukas Reuss Fotografie | Martin Landsmann - Fotos:

„Suplex Brothers“

„Der letzte macht das Licht aus“

„Ich hab es nötig!“

www.martinlandsmann.de

Erscheinungsweise | versehentlich ................................................................................

Mitwirkende / Trittbrettfahrer Sven *********** | Organisation (DANKE!) Lina Balser | Artikel: „The Brown Side Of The Moon“ Du Mal | Artikel: „UnFassBar“ Stefan Nagott | Das nächste Mal bist du dran!

Danke an: Aus Platzgründen werden wir an dieser ­Stelle niemandem danken außer uns selbst und der gewaltigen Kompetenz unsererseits, die es uns ermöglicht das Suplex Magazine glänzen zu lassen.

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Vor über 200 Jahren wanderte eine große Gruppe an Chinesen nach Mexico aus. Man sagt, dass sie auch die Küche der Mexikaner stark beeinflussten. Die Chinesen brachten ­zudem die Katze mit nach Mexico. Sie bringt in ihrer M ­ ythologie Geld, Glück und Erfolg. Von Acapulco aus gelangten sie ins ca. 500 Kilometer e ­ ntfernte Jalisco, wo die Tequila-Agaven wachsen. Dort wurden sie von den Feldarbeitern, den Jimadores, gefüttert und gepflegt. Die Katze einer Hacienda hatte eine ganz besondere Vorliebe, sie schleckte die Margaritagläser nach den wilden Festen leer.­ Die Bewohner nannten sie daher liebevoll CATARITA. Da die Blätter der Agaven auf den Feldern sehr spitz sind, ­verletzten sich die Katzen oft schwer, wenn sie mit ihren ­empfindlichen Schnauzen zu nahe an die Pflanzen kamen. ­Deshalb begannen die Frauen der Jimadores eines Tages den Katzen Masken zu nähen. Ganz Jalisco ist voller Agavenfelder. Und so blieb es nicht aus, dass es zu Revierkämpfen unter den Katzen kam. Heute sagt man, dass diese Kämpfe der Ursprung des Mexican Wrestling, also des Lucha Libre, sind. Die CATARITA steht heute für Bars, in denen es gute SIERRA Margaritas gibt. SIERRA PALOMA (SIERRA Tequila + Paloma Lemonade)


ERST KOMMT DAS FRESSEN DANN DIE MORAL BURGERAMT FRIEDRICHSHAIN


Suplex #2