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Viele Schulabgänger träumen von Musterkarrieren in der Werbebranche oder hoffen auf den großen Durchbruch mit ihrer eigenen Musik. Kreative Berufe sind beliebter denn je. In jedem steckt Kreativität und der Wunsch sich auf diesem Weg selbst zu verwirklichen. Die Realität ist oftmals erschreckender: 32% Arbeitslosenquote und immer geringer werdende Einstiegsgehälter. Eine Branche die durch Praktikanten und Freelancer lebt. In der Musikindustrie dominieren große Labels und auch da ist es schwer den Durchbruch zu schaffen. Da stellt sich irgendwann die Frage ob man kreatives Kanonenfutter oder wirklich Kreativer sein will. Eine 80-Stunden- Woche kann nicht die Erfüllung sein, wenn man unter der Herrschaft chiquer Red-Dot-Eminenzen austauschbaren Mainstream produ-

in dieser ausgabe//

KUNST GRAFFITI FOTOGRAFIE MUSIK GRAFIK/ ILLUSTRATION STRASSENKULTUR aus dresden/ leipzig/ berlin PLUS 40min DVD MAGAZIN

ziert. Doch was ist die Kehrseite? Sich als selbstständiger Kreativer Projekt für Projekt aufzuhalsen um irgendwann ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen? Wenn der Weg zum Ziel wird, ist dann das Leben Kreativität oder ist man kreativ um zu leben?! Oftmals findet sich großes Potential bei Quereinsteigern und Kreativen, die mit aller Kraft, Initiative und ihrem eigenen Stil den großen Durchbruch erreichen wollen. Gerade solche innovativen Projekte und Arbeiten finden immer wieder großen Anklang beim Designinteressierten Publikum.

es stellen sich vor// BRUCEBANNERvsNORANALOG//fotografie/REVOLVR//taschen

SUPERFREUNDEISKAKAEKANORAKFARM/ KOMPL3XMADMARSUPERSTUPIDBROS//grafik/illustration

BLACKRED//bass/illustration

“ONENIGHTINBANGKOK“MOESUPERBIA>>>>>>>graffiti//

GOODGUYMIKESHundFILBURT kunstvonOSZOTHOMASPROCHNOWTILDAYORK

DOPPELDENK//////////// KANNrecords

auchdabeiWENTER/HOR/MZIN/ORTLOFF/ >>>>>>>>>>>>>>>>>RONK´N ROLL

mitdabei// MOE M Z I N M A D M A R B L A C K R E D GOODGUYMIKESCH und FILBURT R E V O LV R O R T L O F F S U P E R B I A FLAMATmusikvonKANNRECORDS GRANT schildert in dieser Dokumentation die Grundlagen des täglichen Strebens nach dem grossen Durchbruch und stellt einzelne Projekte, weiterführend zum Magazin, vor. Die Protagonisten beschreiben ihren Luxus und schildern das Leben, dass durch die Wahl des eigenen Weges geprägt ist. Kreativität zwischen Geld verdienen und Selbstverwirklichung. GRANT will Mut machen selbst zu entscheiden, was für einen bestimmt ist und zeigt kreative Energy, Erfolgsstories und vor allem Freude am ”Machen“ abseits des Mainstream. Von A wie Absturz auf Party bis Z wie Apfel+Z am nächsten Morgen. Keine Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten. Bitten um Verleih! Erlaubte Vervielfältigung, Vermietung, Aufführung, Sendung der DVD. No rights of the producer and of the owner of the work reproduced reserved. Authorised copying, hiring, lending, public performance and broadcasting of this DVD required.

viel spass- GRANT

www.myspace.com/

GRANTMAGAZINE ///5


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REVOLVRtaschen sind Taschen an den Hüften. Hüften auf Parties/am Strand/beim shoppen/Kippen draußen rauchen/ Handwärmer. REVOLVR ist ein Projekt aus Leipzig/nicht aus Berlin. Es beschäftigt sich, man könnte sagen, mit gehbarer Stadtkultur/Bewegkunst/Streetart..auch zu sehen in Leipzig: Kaputage/ArthurHoffmann-Straße, in Berlin im Silberfischer in der Oderberger Straße..Ansonsten: mikromarken.de und kaputage.com BALD AUCH: katjamarx.com


An meiner längsten Stelle bin ich 20cm lang und oben am Reißverschluss knapp 15cm breit. Meine Karabiner sind aus feinstem Metall und halten ganz hervorragend an den Gürtelschlaufen Eurer Jeans. Und bei den Mädels im Sommer an den Jeansröckchen! Meistens habe ich ein großes Innenfach gesichert durch einen Reißverschluss. In dieses Innenfach passen problemlos Zigaretten, Telefon, Schlüssel, eine Puderdose und ein Labello. Für sonstige kleine Heimlichkeiten habe ich bei den meisten Modellen noch ein kleines Innenfach dazubekommen. Natürlich auch gesichert durch einen Reißverschluss. 10\\


Ich sehe immer öfter Taschen von dir, die von Partypeople durch die Nacht getragen werden. Wieso Revolvr? Ist die Clubszene eine Wilde „Western“ Welt für dich? Ja, die Clubkultur stellt sich als wild und interessant für mich dar. Sie ist representativ für die schmutzige, dunkle Seite des Lebens, welche für mich genauso wichtig ist, wie die des Reinen. Inspiration beziehe ich meist dann, wenn ich von einer der beiden Seiten betroffen bin. Welche Rolle spielt Musik in deinem Leben und in deinem Schaffen? Musik ist insofern wichtig, dass ich mich am liebsten mit der Nähmaschine auf die Tanzfläche stellen möchte, um dort zu arbeiten, weil dort der Klang am besten ist. Musik kann dich mit ins Nimmerland nehmen, in dem du alles vergisst. Und wenn du dich dabei auf das Wesentliche konzentrierst, entstehen tolle Dinge.. Wie ich gehört habe bist Du Autodidakt, du hast sozusagen deine Hobby zum Beruf gemacht. Woher kommt deine Ambition zum schneidern? In einer Zeit wo man mit ApfelZ jeden Schritt rückgängig machen kann, ist analoges Arbeiten grundsätzlich umgänglich aber meistens viel origineller. Als ich Design studiert habe, sollte ich das lernen. Deswegen suchte ich einen Ausweg aus der digitalen Welt und fand ihn in meiner Kindheit. Schon ganz früh habe ich an der Nähmaschine meiner Mutter geses-

taschen

sen.

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Arbeitest Du intuitiv oder gehst du eher konzeptionell vor, das heißt verfolgst du eine bestimmte Linien wenn dir einmal ein Modell gefällt? Woher holst du dir die Ideen für neue Variationen bzw. wie arbeitest Du allgemein? Ich organisiere das letztendliche Outfit einer Tasche rein intuitiv. Im Prinzip ist es als ob ich eine Leinwand mit Stoff bemalen würde.Es gibt lediglich ein Konzept, welches sich mit jedem einzelnen Auftraggeber erarbeite. Ich erfasse die Geheimnisse der Persönlichkeit und stilisiere diese in Form von collagenartigem Zusammensetzen mit unterschiedlichen Stoffen. Das ist spannend kann sogar sehr intim sein, wenn die Tasche an einen nahestehenden Menschen verschenkt werden soll. Du stellst nur Unikate her, die individuell für jeden Kunden zugeschneidert werden. Wie lautet das Konzept? Das Konzept lautet ganz nach Jim Morisson: „Shine on your crazy diamonds!“ Trends und Styles ändern sich ständig und bekanntlich kann Erfolg sehr kurzlebig sein. Wie Sieht dein Plan B aus, willst du dein Label noch ausbauen bzw. wo siehst du es in der Zukunft? Ich sehe ich mich erstmal als einer von 10 000 Praktikanten als Grafikdesigner bei Scholz&Friends „Linien rumzuschubsen“ für Ich will die Arbeit an REVOLVR mit jemandem teilen, um mich in Zukunft auf das zu konzentrieren, was ich kann und nicht auf das, was ich tun muss. Ich will mit Stoffen malen und dabei Musik hören...

Wir bedanken uns für das kurze Interview und verabschieden uns von Katja. Küsschen links. Küsschen rechts. Küsschen links.

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taschen

400 Euro Ausbeutungsbeihilfe. Nee Scherz.


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HFBK Dresden //15


Plagwitz war das wichtigste Industriequartier

Disko: ???

birgt sie hinter der Blackred Crew und wie

Leipzigs. Der Industriepionier Dr. Karl Heine und

Dr. No: Thunfisch, Eier, Reis

sind eure Aufgaben verteilt?

andere Gründungsväter planten und bauten ein

Disko: Was?! Dei mudder sei G`sischt!

komplettes Stadtquartier mit Industrie, Straßen-

Wenn ich mir euer Büro so anschaue denke

und Wasserwegen sowie Wohnhäusern für Fab-

ich sofort daran das ich ständig einen Mit-

rikarbeiter. Zu DDR-Zeiten vernachlässigt, wird

tagsschlaf auf dieser gemütlichen Couch

hr habt euch bestimmt immer gewünscht eu-

dieses wertvolle Potential nun infrastrukturell

machen würde. Kommt es öfter vor das ihr

rer Talent zur Profession zu machen. Euerm

und städtebaulich genutzt und umgenutzt.

euch hier einschliesst und die Zeit vergesst

Schaffen nach zu Urteilen seit ihr ja Kreative

oder wie sieht ein normaler Arbeitstag bei

aus Überzeugung. Gab es eine Zeit an die

3. Etage, Hinterhaus. Ich stehen vor einer Stahl-

Dir oder euch aus?

ihr euch gerne zurück erinnert oder, wenn

tür und warten darauf das jemand mein Klop-

Disko: Eher so: „Schaffe - schaffe - scheiße

man so sagen kann, die besser war?

fen erhört. Schwerfällig öffnet sich die die Tür

baue“.

Disko: No future!

und ich werde freundlich hinein gebeten. Über

Dr. No: Harte Arbeit.

Dr. No: 1992

liches, Wohnzimmer ähnliches, Büro (um dem

Tagtäglich kreativ zu sein kann sicherlich

Ihr seid viel rumgekommen, gibt es Sachen

Zeitlichen Ablauf gerecht zu werden, legten wir

sehr anstrengend werden. Lange Arbeits-

die euch geprägt haben? Städte die ihr als

auf dem Weg ins Büro noch eine halbe Stunde

phasen verlangen doch bestimmt auch mal

eure Wahlheimat sehen würdet? Menschen

Tischtennis hin).

ein wenig Entspannung. Was lenkt euch vom

die ihr vermisst?

Stress ab oder besser gesagt wie bekommt

Disko: a) Kunst und Alltag b) Baden-Baden

Angekommen und mit Getränken versorgt star-

Ihr neuen neuen Wind in die Segel?

c) Kid Loki, Ace & Joy

ten wir nun unser Interview.

Disko: Blood, sweat & tears.

Dr. No: a) LSD b) nein

Dr. No: Gott, Opium, Biokost, Wellness

c) Opa Harald + Opa Günther

Dr. No: Top secret!

einen grossen Raum gelangen wir in ein gemüt-

Könnt ihr mir kurz euren Bezug zwischen

Ich Persönlich finde ja das ihr mit eurem

Ich hatte gerade ein Schnitzelbrötchen, und

Musik und Grafik erläutern. Wie ist das Ver-

Schaffen so einige Trends geprägt habt,

dazu passt diese Cola perfekt, danke!

hältnis innerhalb der „Crew“ und was unter-

habt ihr Angst irgendwann überholt zu wir-

Was gab es heute bei euch zu essen?

scheidet euch von anderen? Wer genau ver-

ken? Entschuldigt, die Frage wirkt vielleicht

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Flyer / Blackred Electro Partys / 2005 - 2009

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unverschämt, aber es interessiert mich wie

Der Kreativmarkt ist sicherlich mehr als ge-

Um das Ziel Haus/Auto/Boot später dann

und wo Künstler sich in der Zukunft sehen.

sättigt. Was haltet ihr von dem Begriff Krea-

doch noch zu erreichen...was sind eure Plä-

Disko: Vita brevis, ars longa. Oder um Kraft-

tiver Tagelöhner, der zur zeit in aller Munde

ne für die Zukunft?

werk zu bemühen: „Es wird immer weiter geh´n,

ist?

Disko: Hörst du eigenlich noch zu?

Musik als Träger von Ideen.“

Disko: Was? Dei Vadder ihr Arsch.

Dr. No: No future!

Dr. No: a) nein b) Outer space!

Dr. No: Nix.

Was hättet ihr gemacht wenn nicht die

Mal Butter bei de Fische, kann man leben

Blackred erinnern wird, ein Erlebnis beson-

Kunst/Musik eurer Weg geworden wäre?

von dem was ihr macht?

derer/verbindender Art?

Oder besser gesagt gibt es etwas mit dem

Disko: Die Frage ist doch nicht: „von dem“,

Disko: Nöö.

Ihr lieber euer Geld verdienen würdet.

sondern: „mit dem“.

Dr. No: ja.

Disko: Ehrliche Arbeit

Dr. No: ja

Gibt es etwas was euch später für immer an

Dr. No: Model Scout

BLACKRED/ 2009 für GRANT

PI GAO MOVEMENT | SCSI-AV | WARP | DETROIT

SCSI-AV | AMERICAN SAMOA

WWW.DISTILLERY.DE

WWW.BLACKRED.DE

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Wir sind zeitig aufgestanden. Ein sonniger Montag Morgen. Es ist 9.30 wir sind in Berlin Oberschöneweide. Unsere Verabredung heute mag es zeitig und pünktlich. Wir treffen uns mit Michael Fischer, einen der beiden „Superstupidbrothers“, der auch gleich mit einem breiten grinsen zur Begrüßung nochmals das Fernbleiben seines jüngeren Bruders Florian entschuldigt, da dieser meist Montags erst ab 14 Uhr im Büro erscheint. „Wisst ihr mein ding ist das nicht jedes Wochenende an die Ostsee, dann mit dem Boot raus und wieder zurück. Das nur um die Tussis zu beeindrucken und dann ist er immer völlig fertig am Montag“ .... er lacht. Dann führt er uns in das Ladenbüro und bietet uns Kaffee an. Eurem Namen zur Folge seit Ihr recht blöd, stimmt das? Ja wahrscheinlich schon. Wenn man sieht wie andere so ihre Zeit verbringen. Wer arbeitet ist blöd..... lacht. nein der Name ist Zeitgemäß, da wir in in einer Gesellschaft leben wo die Lüge Kulturgut ist. Ich würde unseren Namen ja als „Neo Krautig“ oder „Neo Psych“ bezeichnen.

links: DELUCE (paris): EP cover „Lead The Galaxy“ AMARI (mailand/udine): cosmic typo für myspace RADIOBLITZKRIEG (berlin): vintage- cover- style- werbung für musik mix rechts: DAVID VUNK (rotterdam): werbung für musik mixe auf radio blitzkrieg


Eure Wahlheimat ist Berlin. Was schätzt Ihr so an dieser Stadt, ist Sie Inspiration für Euch? Berlin ist sicher nicht die schönste Stadt, aber sie bietet alles was ein Künstler braucht. Freiheit durch ihre Grösse, Großstädtische Vielfalt und sie ist verhältnismässig billig. Durch das Weggehen aus Leipzig musste ich mich entscheiden, ich hatte keinen Job und hatte auch mein Platten Label aufgegeben. In Berlin kannst du feiern bis der Arzt kommt, jeden Tag Drogen nehmen und Leute finden die mitmachen, oder du findest irgendwas was dich interessiert. Also hab ich mich mit Platten beschäftigt und somit Unmengen an Platten, Leute und die abgefahrendsten Freaks kennengelernt. Solche Platten und solche Typen triffst du nicht in einer Stadt wie Leipzig. Die gibt es da nicht. Als die Zeit reif war habe ich wieder angefangen zu Arbeiten und habe mich mit meinem Bruder zusammengetan. Das ist jetzt ca. 1,5 Jahre her… und wenn ich überlege was wir seit dem geschafft haben, ist das Wahnsinn. Im Nachhinein betrachte ich meine ersten 3 Jahre in Berlin als Strassenstudium. Ich habe gelernt mich ohne Struktur zu entwickeln und zu überleben. Frei. Euren Arbeiten zur Folge seit Ihr stark beeinflusst von den Plattencovern vergangener Tage. Welche Rolle spielt Musik in Eurem Leben und Schaffen? Könnt ihr uns kurz euren Bezug zwischen Das ist Fetisch den wir weitergeben. Das Cover als magisches quadratisches Bild. Schon als Kind fand ich Platten wie „Space Magic Fly“ gut und wollte mit ins Raumschiff steigen. Du kaufst dir eine Platte, legst sie auf und glotzt dir das Cover an und fängst sofort an zu Fantasieren. So ist das mit dem Cover … es hat eine ganz besondere Faszination. Je älter man wird und je mehr Platten dazu kommen, gekoppelt mit der Lebenserfahrung ergibt ein weites Feld zum wilden Assoziieren. Du merkst dann auch sofort das heute alles nur noch Fake ist. Bedingung für Erfolg ist heute das es abgecheckt ist. (Stil vor Talent) Nimm zum Beispiel Kavinsky. Musikalisch der 10. Aufguss von Daft Punk + ne gute Portion Rave, dann noch das Gewand von Michael Jacksons „Thriller“ und ein Spritzer Knight Rider. Dabei ist nichts neues, es ist nur gut gemacht. Eigentlich hat es nichts wirklich faszinierendes, keine Mystic, wie die Originale. Vielleicht für die Generation die nichts anderes kennt. Ich Respektiere das als gute Arbeit, genau wie wir sie machen, jedoch würde ich, als Sammler der den Wert der Kunst mitbestimmt, keinen Cent dafür ausgeben. Aber das ist unsere Zeit und wir haben das akzeptiert und arbeiten nicht im Anti Modus, sondern verfahren im Grunde genau nach diesem Strickmuster, also die Musik klingt nach, sieht aus nach, muss werden zu XYZ. We are image makers. //29

grafik/ illustration

Musik und Grafik erläutern.


freie arbeiten: EXIST (80x80 cm) kunstdruck auf leinwand HATER (80x80 cm) kunstdruck auf leinwand

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grafik/ illustration Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei Euch

geht es an den Rechner bis ca. 12 wird die

chen, Malen und Pixel schieben. Das geht

Aus? Woher holt Ihr Euch die Energie für

zeit mit Mails checken, Konto checken, Mys-

meist bis 22.00. dann geht das Rollo im Büro

Eure Projekte?

pace, Discogs , Ebay, Telefonieren und die-

runter. Dann geht es nach Hause, meist noch

Ich stehe gegen 8- halb 9 auf. mach mir Kaffee

sem ganzen Firlefanz verbracht. Ab 12 nach

was essen und ins Bett. Eigentlich immer das

und leg meist eins zwei drei Platten auf und

dem mein Bruderherz dann auch da ist, wird

gleiche... Superstupid…haha

dann geht es ab ins Büro. Hier komm ich meist

zusammen Kaffee getrunken und alles noch

so gegen halb 10 um 10 an. Angekommen

mal bequatscht und dann geht es los - Sket//31


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TWO FOR THE SHOW (berlin/leipzig) BEAUTIFUL SWIMMERS (maryland/US) DELTA SCUTI (hessen) TERROR ON THE DANCEFLOOR (berlin) DISCODROMO (berlin/venedig) JGATSS (melbourne) THE VISITORS (berlin) JANE BANG (new york/US) MARY VELO (berlin/toronto)

ches gleich am Maybachufer liegt. Wir be-

Was hättet ihr gemacht wenn nicht die Gra-

kommen immer regelmässiger Jobs bezahlt.

fik/ Illustration eurer Weg geworden wäre?

Es gibt auch innerhalb der Berliner Clubszene

Oder besser gesagt gibt es etwas mit dem

die ersten guten Reaktionen und Anfragen. Ich

Ihr lieber euer Geld verdienen würdet.

habe ein gutes Gefühl.………wir geben 100%,

Ich kann hier natürlich nicht für meinen Bruder

Nebenjobs sind was für Talentfreie.

sprechen, obwohl ich mir vorstellen könnte das Dressman ein guter Beruf für ihn gewe-

Wo seht Ihr euch in der Zukunft, oder bes-

sen wäre. Für mich kann ich sagen das ich

ser gesagt welche Pläne habt Ihr um eure

wohl gerne Schauspieler wäre. Ich würde

Ziele zu verwirklichen?

gern Arschlöcher und Fiese Typen spielen.

Ich sehe uns in der Zukunft dort wo wir jetzt

Das dann so Dandy mässig pflegen und in

sind, bloß hoffentlich mit einem besserem Le-

Charlottenburg oder besser in Wilmersdorf

bensstandard. Es sind Ausstellungen geplant,

wohnen.

eine neue „Fibro Frisch“ Kollektion kommt und wir bemühen uns um eine Lokation für unsere

Werdet noch los was ihr schon immer mal

Dj/Musik Aktivitäten. Also der Kopf ist voll. Wir

los werden wolltet.

Kann man leben von dem was ihr macht?

sind schon auch Betriebswirtschaftlich einge-

life is just a moment…

Habt Ihr noch Nebenjobs oder wie be-

stellt und würden uns über Wachstum inner-

kommt Ihr euer täglich Brot?

halb der Firma freuen. Soll heißen Angestellte,

Momentan können wir noch nicht davon le-

bessere Arbeitszeiten, Expandieren etc. Wir

ben, aber wir haben ja noch andere Standbei-

würden auch mal weitergehen und Videos

ne, T-Shirts, Graffiti, Platten, Djing irgendwie

machen. Das Know- how haben wir. Aber ich

Es klingelt das Telefon. ein Dj aus Berlin ist am

ist immer Geld in der Tasche. Es geht immer

habe eins gelernt und das ist Geduld zu ha-

Hörer. Ein neuer Auftrag. „Terror on the dance-

vorwärts. Wir werden im September ein neues

ben. Also wie lange es im einzelnen dauert

floor“! Michael lacht und sagt „so hot blood

Büro in Neukölln mit Galerie beziehen, wel-

??? keine Ahnung.

style“ und zwinkert uns zu zum Abschied.

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grafik/ illustration

flyer, logo oder/ und ep cover für:


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galerie/ b端cherladen/ grafik


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Aliquatis doloborper alit velit, quam, conse modoloreros ad dip esendre velit alit prat at, susto odiametummy num adit alit lorper aut wismodolutat ip esed tatum volorper sit vercilla accum quam vel utatue tio et volobore del iriurem vullaore feuis aliquis ad te doluptatis nim at. Ut iure mod minciliqui tem incinci liquat et lor iliquat, sustin eu facidunt vulla commolore del iliquis molorper sequat. Te molorer ciliscin henim quissed tisi. Per alit accumsan henit inis nibh estie vel del utpatet lor sum velit, sim incin volore con utpatet lan utpat. Ut wis alit, quat wis amcon essent praestrud dolesequat nulla feugue dip ea accum volortie venim ipsum volobore doloreet aliquisi tat. Duis nulputate dolobor alisit et ver suscil ullaorer atis atisi tatum velesse tatueros nullan esectet ing ea acidunt wis diatin hendre eu facing ea feuiscilit, volore mod magna commod ming ex endigna conullan vel ilit ero consecte tat. Obor ing eu feu feummy nos ad duip esed tat, consequis dolore min ullaore facilissisi bla amconsed te dit auguercin utpat niametue ea adignim volore volumsandrem quis aute consequisi tate facidunt ad molor sustincin ero doluptat. Dolore con hendit lutate velit aliqui tet autet aut vullam in ute dio exerat. Em do odolorem velisl dolendre vendiamet nullum in velit, quamcon sequamcore tem iuscidunt lutet il et, quiscin hendrerit venim exeril euismolor at vullaor in vulputem quiscil iquisse quissi. Oloreet, quatum zzrit wisis nonsectetum ver sum zzril ea facipit alit vent ip esting eu feuis adit ercin voloreet at, vullandit praesectet vent alit adignim quam dipismo lorero od magnissectem quat, velis eniat, quisit, sustrud elessim zzrit lum zzrit luptat, consendit wis dolore ex enis do esto odo corpero ero endigna cor sum vel iliquisl dio eum velit ut vero odolore con heniam vulla core mod dolobor am iurem el in vendigna consequat. Met non utat, quip eui blan volor se modolore veliqui et lut vulla conullam iustio od Lor sum quatet, con etummodo euisit praessenim at la adiamet deliquatisis do odoleni sissed del dolorem do

odolorero ex et amcoreet prat. Utpat, core dolortiniam, qui blam, sit, quatum il ipis dolendiat adiam, quisit wis adiam vulputpate feugue exero od magniat. Ut lute magnissit vulla feuisl doloborem nos nismolenibh estrud te dionullaore ming etum nim at. Uptat, conullum am qui elit lam, qui euguer sectet, core min ut aliquipisi blandre facipit nosto ea commolestrud dolortis dio odolore del utpat. Ipit iureetue doloborer se digna facin heniamet vulla alit iliscip essi tis ad etue euiscilisit augiam, vel ute ming exerit ipisisi tionsenim acilissi euis dunt la consequis nibh el dolobore magniam in euis delit dolendion velent lum zzrilit praestrud tin veros atum nos dolent prat. Venim velit iusciniam, quiscip eriliquiscin velenim et veniat. Rud magna feuguero eu feuismod tie cor adignis dolortinisl ute conum vel doloboreet, quisl dipis eliquississe faci blandre etummoloreet luptate magna facin verosto elis aci blam, velenis er autate exer suscinim accumsandit, conulla commodolor se consenibh enis alit adipit ute magna feum doleniate vullamet veliquam quis doloborem iure vel iril inim quisi exerostie mod ea faccum iriure molortie feum nim nullaore dolorti ncidunt ad eugait, sim numsan ut laore min veriliquam iriurer aesectem irit, si. Per sum quismolorem volorpe rostrud diam vel illaorp erostrud estis dolorper aut iusto doloborpero dipit, venim zzriuscilla cor sis nonulputat. An henis nim delessit velestrud min endrem quate dolor alit et lorem duipit ullan ut iuscipi smoluptat lutat, commodip euip ex endiam in elit, si et iustrud te dolor sisciduisit velisiscing et praese commy nulput illuptat wismolor sim dipit laortionsent nulluptatem adipit volore er sectem illa aut amcommo dolenibh eu faccum ad dolore modionulla con ut adigna ad ex et, sit lum zzrit nullaorer iure dolore dolore core eliscip suscipis dit ulputpat. Patem velit, senibh ex erostrud et aditUnt ip eraesecte dion henisci psuscip sumsandrem iuscilit wisl essi tiscincipit dolorting ea adit, quamet lore magnisitDelit euisit prat adipsusto conse er in eugait, consenit, vel eum quis doloree

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etum nim at. Uptat, conullum am qui elit lam, qui euguer sectet, core min ut aliquipisi blandre facipit nosto ea commolestrud dolortis dio odolore del utpat. Ipit iureetue doloborer se digna facin heniamet vulla alit iliscip essi tis ad etue euiscilisit augiam, vel ute ming exerit ipisisi tionsenim acilissi euis dunt la consequis nibh el dolobore magniam in euis delit dolendion velent lum zzrilit praestrud tin veros atum nos dolent prat. Venim velit iusciniam, quiscip eriliquiscin velenim et veniat. Rud magna feuguero eu feuismod tie cor adignis dolortinisl ute conum vel doloboreet, quisl dipis eliquississe faci blandre etummoloreet luptate magna facin verosto elis aci blam, velenis er autate exer suscinim accumsandit, conulla commodolor se consenibh enis alit adipit ute magna feum doleniate vullamet veliquam quis doloborem iure vel iril inim quisi exerostie mod ea faccum iriure molortie feum nim nullaore dolorti ncidunt ad eugait, sim numsan ut laore min veriliquam iriurer aesectem irit, si. Per sum quismolorem volorpe rostrud diam vel illaorp erostrud estis dolorper aut iusto doloborpero dipit, venim zzriuscilla cor sis nonulputat. An henis nim delessit velestrud min endrem quate dolor alit et lorem duipit ullan ut iuscipi smoluptat lutat, commodip euip ex endiam in elit, si et iustrud te dolor sisciduisit velisiscing et praese commy nulput illuptat wismolor sim dipit laortionsent nulluptatem adipit volore er sectem illa aut amcommo dolenibh eu faccum ad dolore modionulla con ut adigna ad ex et, sit lum zzrit nullaorer iure dolore dolore core eliscip suscipis dit ulputpat. Patem velit, senibh ex erostrud et aditUnt ip eraesecte dion henisci psuscip sumsandrem iuscilit wisl essi tiscincipit dolorting ea adit, quamet lore magnisitDelit euisit prat adipsusto conse er in eugait, consenit, vel eum quis doloree tummodo do commolestrud eugait auguero digna feum irit volore cortin eugiat. Duissed tin endipisisl inci tisi. Giam dolore digna conummolore digna facilla faccum euipsummy nim aliquam,


Zutaten

AF Axt AF Eins Regular AF Eins Bold 4.pdf Linie 1 Pt

Hersteller

anorakfarm.com


.com

cords

ann-re www.k

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25 grad Celsius, eine gut besucht Wiese

Ok jetzt zu eurer Musik. Ich nehme an das

und drei heisse Jungs die nur darauf bren-

ihr Housefans seit, oder wieso fühle ich

nen von mir mit Fragen durchlöchert zu

mich beim hören eurer Platten in eine bes-

werden. Ich habe mir meinen Sonntag auch

sere Zeit zurück versetzt? Wie kam es zu

anders vorgestellt, aber manchmal kann

dem Entschluss House - Musik zu produ-

man es sich einfach nicht aussuchen.

zieren, und sich nicht dem Minimaltrend zu unterwerfen?

Dann stellt euch mal kurz vor Jungs...die

Das steckt kein Entschluss dahinter. Es kam

Betonung liegt auf kurz, schliesslich wol-

wie es kommen musste. Niemals Trends hin-

len wir ja so schnell wie möglich Eis essen

terher arbeiten. Dig your own Rave!

gehen.

Was wäre wenn ihr nie Liebe zur Musik ge-

Jan „Map.ache“ Barich, Dennis „Bender“

funden hättet?

Knoof und Alex „Sevensol“ Neuschulz,

So gesehen hätten wir dann wahrscheinlich

Seit wann gibt es euch?Wie ist die Idee ent-

andere Leidenschaften und würden das viel-

standen ein eigenes Label zu gründen?

leicht gar nicht missen. Es gibt sicher auch

Wir sind alle 3 so zwischen 1978 und 79 aus

weniger teure Hobbies.

verschiedenen zwischenmenschlichen Bezie-

Könnt ihr eurem Hobby Musik den Stempel

hungen entstanden. Das Label war dann ein

des Berufes aufdrücken, oder bezahlt ihr

vergleichsweise ähnlicher Akt wie die Grün-

eure Miete mit Nebeneinkünften?

dung einer Familie. Man lernt sich kennen,

Wir gehen alle 3 noch anderen Tätigkeiten

trifft sich, mag sich, trifft sich öfter, auch gern

nach. Mehr oder weniger haben die aber auch

mal Nachts und 9 Monate später hast du auf

glücklicherweise mit Musik zu tun.

einmal eine Platte in der Hand.

Wo seht Ihr euch oder euer Label in der Zu-

Mir ist aufgefallen das das Artwork eurer

kunft? Zeile oder Wünsche?

Releases einem gewissen Schema folgt.

Wir möchten gern bald ein Künstleralbum ver-

Könnt ihr ein paar Worte dazu sagen?

öffentlichen, weil wir diese Form sehr schät-

Richtig. Nun, wir versuchen verschiedene

zen und es noch vielmehr sagen kann als zum

Grundformen und Ideen bei der Gestaltung

Beispiel eine 3 Track EP. Auch KANN für ande-

über einen längeren Zeitraum zu pflegen und

re Medien zu nutzen sind wir nicht abgeneigt.

weiter auszuarbeiten. Unser Vertrauen liegt

Naja, im Grunde wollen wir auch bloß das

dabei ganz und gar bei Franziska (iska kaek)

beste Label der Welt sein.

und Andreas.

Werdet noch los was ihr schon immer mal

Wie wichtig war es für euch einen Bezug,

los werden wolltet, und dann EIS!!!

zwischen eurer Musik und der Grafik die

Wir haben noch ein paar langweilige Demos,

es Präsentiert, zu schaffen?

die würden wir gern loswerden.

Das ist ein ganz natürlicher Prozess. Die Musik ensteht, wir reichen sie an Franziska weiter und sie präsentiert uns dann Ideen. Das wir da ästhetisch meist das selbe Empfinden ist ein wunderbar glücklicher Umstand. Und um deine Frage noch zu beantworten: Artwork und Musik sind uns sehr wichtig. Dieses Kannwelt ist dabei nur eine Variante, wir wollen gern noch andere Dinge realisieren. //59


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Aliquatis doloborper alit velit, quam, conse modoloreros ad dip esendre velit alit prat at, susto odiametummy num adit alit lorper aut wismodolutat ip esed tatum volorper sit vercilla accum quam vel utatue tio et volobore del iriurem vullaore feuis aliquis ad te doluptatis nim at. Ut iure mod minciliqui tem incinci liquat et lor iliquat, sustin eu facidunt vulla commolore del iliquis molorper sequat. Te molorer ciliscin henim quissed tisi.

odolorero ex et amcoreet prat. Utpat, core dolortiniam, qui blam, sit, quatum il ipis dolendiat adiam, quisit wis adiam vulputpate feugue exero od magniat. Ut lute magnissit vulla feuisl doloborem nos nismolenibh estrud te dionullaore ming etum nim at. Uptat, conullum am qui elit lam, qui euguer sectet, core min ut aliquipisi blandre facipit nosto ea commolestrud dolortis dio odolore del utpat. Ipit iureetue doloborer se digna facin heniamet vulla alit iliscip essi tis ad etue euiscilisit augiam, vel ute ming exerit ipisisi tionsenim acilissi euis dunt la consequis nibh el dolobore magniam in euis delit dolendion velent lum zzrilit praestrud tin veros atum nos dolent prat. Venim velit iusciniam, quiscip eriliquiscin velenim et veniat. Rud magna feuguero eu feuismod tie cor adignis dolortinisl ute conum vel doloboreet, quisl dipis eliquississe faci blandre etummoloreet luptate magna facin verosto elis aci blam, velenis er autate exer suscinim accumsandit, conulla commodolor se consenibh enis alit adipit ute magna feum doleniate vullamet veliquam quis doloborem iure vel iril inim quisi exerostie mod ea faccum iriure molortie feum nim nullaore dolorti ncidunt ad eugait, sim numsan ut laore min veriliquam iriurer aesectem irit, si. Per sum quismolorem volorpe rostrud diam vel illaorp erostrud estis dolorper aut iusto doloborpero dipit, venim zzriuscilla cor sis nonulputat.

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Utpat, core dolortiniam, qui facilissisi bla amconsed te dit auguerblam, sit, quatum il ipis dolendiat adiam, cin utpat niametue ea adignim volore quisit wis adiam vulputpate feugue exero volumsandrem quis aute consequisi tate od magniat. Ut lute magnissit vulla feuisl facidunt ad molor sustincin ero doluptat. doloborem nos nismolenibh estrud te Dolore con hendit lutate velit aliqui tet dionullaore ming etum nim at. Uptat, autet aut vullam in ute dio exerat. Em conullum am qui elit lam, qui euguer do odolorem velisl dolendre vendiamet sectet, core min ut aliquipisi blandre fanullum in velit, quamcon sequamcore cipit nosto ea commolestrud dolortis dio tem iuscidunt lutet il et, quiscin hendrerit odolore del utpat. 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Rud magna velis eniat, quisit, sustrud elessim zzrit eu faccum ad dolore modionulla con ut feuguero eu feuismod tie cor adignis dolumInternet zzrit luptat, consendit wis dolore ex sind längst adigna ex et, sitder lumDarstellung zzrit nullaorer lortinisl ute conum Es velgehört doloboreet, quisl Im publizierte Selbstinszenierungen festerad Bestandteil einer ganzen Generation geworden. zum guten enisein doMedienprofil esto odo corpero ero -endigna iure dolore dolore core eliscip suscipis dipis faci blandre Ton zu erstellen zumeist mit privaten Einblicken und diese entsprechend in Szene gesetzt. Ein eliquississe exhibitionistischer Zustand etummomit teilweicorrealistischer sum vel iliquisl dio eum velit Bilder, ut vero dit ulputpat. loreet luptate magna facinist verosto elisden se Konotation. Private medienwirksam salonfähig gemacht, entsprechen einer aktuellen Sehgewohnheit. Was aber zwischen odolore con heniam vulla core mod aci blam, velenis exer suscinim Zeilen erkennbar, was entsteht noch im Moment der Selbstdarstellung oder davor und danach? Welche Bilder gelangen nichteranautate die Öffentlichkeit und dolobor am iurem in vendigna consePatemin velit, senibh ex erostrud aditaccumsandit, conulla commodolor sedes aus welchem Grund?elWas passiert, wenn wirklich Privates die Öffentlichkeit gelangt?et Wird es als solches erkennbar sein? Wo werden wir Zeuge quat. Met utat, quip eui blan volor auf den Leim? Unt ip dion henisci consenibh enis alit adipit ute magna Realen und non wo gehen wir der Inszenierung Woeraesecte endet Öffentlichkeit, undpsuscip wo beginnt das Private? se modolore veliqui et lut vulla conullam sumsandrem iuscilit wisl essi tiscincipit feum doleniate vullamet veliquam quis iustio od Lor con etummodo dolorting ea adit, quamet lore magnisdoloborem iure vel iril sich inim Zugang quisi exerostie Ausgehend vonsum der quatet, populären Definition von Voyeurismus, bei welchem, zumeist sexuell motiviert, heimlich Einblick gewährt oder vereuisit praessenim la BruceBanner adiamet deliquaeuisit conse erdem in Privatem,mod faccum iriure molortie feum schafft wird, stellen at sich und NorAnalogitDelit Fragen nachprat demadipsusto wirklich Geheimen, demea Intimen. Kann es Antworten gebennim tisis do odolenisich sissed del dolorem eugait, Privatsphäre consenit, velden eum quisdes doloree nullaore dolorti ncidunt ad sim oder verschließt am Ende immer eindo Rest unberührbarer Augen Voyeurs? PrivatVoyeurismus - BruceBanner vs.eugait, NoraNalog 62\\


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BERLIN TEGEL - MADRID MADRID - MIAMI MIAMI - MADRID MADRID - BERLIN TEGEL 647,-

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SAN DIEGO - LOS ANGELES 50,-

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RECHTS LINKS UNTEN OBEN UNTEN LINKS RECHTS MACHT: ≈7412,-

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* also known as Martin Taute / 0172 79 58 966 www.portfolio.madmar.de / mail@madmar.de

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* also known as Martin Taute / 0172 79 58 966 www.portfolio.madmar.de / mail@madmar.de

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„Noen“ „Noen“ Johannes Abendroth Johannes Abendroth Montreal, 2008 Montreal, 2008 Foto von Marco Habeck, Leipzig, 2009 Foto von Marco Habeck, Leipzig, 2009

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[OSZO 28]TM - The last supper 2008: 13 Kreditkarten. Der Druck der Vorderseite nach dem zwölfteiligen Farbkreis nach Johannes Itten (Bauhaus Dessau, 1961) beinhaltet die 13 häufigsten Nachnamen in Deutschland – die Anordnung nach Häufigkeit ist an der letzten Ziffer der Kreditkartennummer erkennbar. Die Kreditkartennummer selber bezieht sich auf Beda Venerabilis (geboren um 673 n. Chr.). Er war ein angelsächsischer Benediktinermönch, Theologe und Geschichtsschreiber. Beda berechnete, nicht bloß aus biblischen Vorgaben, den 18. März 3952 v. Chr. als Anbeginn der Welt. Die von ihm und Dionysius Exiguus geschaffene Zeitrechnung ist bis heute maßgeblich. Am 1.Mai 2008 um 11 Uhr betrug die vergangene Zeit 188054478000 Sekunden. Die Abkürzung der Vornamen verweist auf die 12 Jünger und Jesus. Molekülmodell des Kokain in Gold. Künslerlogo in Silber 13 Kreditkarten im Siebdruck beidseitig silbermetalic, Offsetdruck und Retransferdruck, Kartenvorderseite Hotstamp der Strukturformel des „Kokain“ und „OSZO“-Logo sowie Hologramm, auf der Kartenrückseite imitierter Magnetstreifen und Schreibfeld. 96\\


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kunst


51째20'14.18" N

12째20'24.66" O


www.ortloff.org Foto: Marco Habeck


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Aus Terminlichen Diskrepanzen schickten

Filburt: Florian und Florian, wir machen das

habe mit der Musik in Clubs unter zu kommen,

wir GOOD GUY MIKESH & FILBURT ein

jetzt so, wir reden mit euch.

das aber nicht so richtig funktioniert hat...das

paar Fragen über sich und ihre Art der

GGM: Obwohl eure fragen voll zum kotzen

hat halt Filburt gemerkt, und hat gemerkt das

Musikfindung. Wochen später langweilte

sind!

die Musik schon etwas hat, nur anders aufbe-

sich unser Emaileingang immer noch und

Filburt: Müsst ihr selber aufschreiben, unsere

reitet werden müsste. Das war der Einstiegs-

auf drängen und bitten bekamen wir dann

Antworten...

punkt an dem er mich gefragt hat ob wir nicht

DAS. DAS ist kein Textdokument, wie wir

GGM: Genau!

was zusammen machen wollen. Und dann ha-

es erwartet hatten, sondern der Emailan-

Stellt euch bitte kurz vor, woher ihr kommt,

ben wir einfach damit angefangen.

hang öffnetet sich in unserem iTunes. Das

was ihr macht...

Filburt: genau. Dann haben wir festgestellt

folgende Frage,

GGM: wie meinst du das?

das das ganz gut funktioniert so das jetzt die

nun Druckfrisch und so präzise wie mög-

Na also erstmal kurz vorstellen!

Phase da ist, an der man ganz gut zusammen

lich weiter gegeben.

GGM: Also ich bin Mikesh.

arbeiten kann.

Filburt: Und ich bin Filburt...

Und Perspektivisch wo wollt ihr hin?

GGM: Wo kommt ihr her?

Mikesh: Also...

Ja wo kommt ihr her und was ihr macht?Ich

Filburt: Willst du?

denke mal es gemeint woher ihr kommt,

Mikesh: Ich glaube das sieht jeder von uns

Musikalisch gesehen und so?! Also das

ein bisschen anders. Vielleicht, eventuell...

würde ich so interpretieren.

Filburt: Ja.

GGM: Ich hab kein Bock auf diese scheiss

Mikesh: Also ich sehe das so als einen glück-

Fragen.

lichen Umstand an, das wir uns getroffen ha-

Filburt: „lacht“

ben, weil das ersten: sehr gut ankommt was

GGM: Warum habt ihr euch solche scheiss

wir machen, also es gibt eine sehr gute Reak-

Fragen ausgedacht? Besonders du Florian!?

tion auf die Musik und auf der anderen Seite:

Filburt: „lacht“ welchen meinst du jetzt?

kommen auch sehr gute Sachen bei raus, das

GGM: „lacht“

kann man wirklich auch sagen, was ich nicht

Filburt: Also ich komme ursprünglich vom Dj

gedacht hätte um ehrlich zu sein. Ja am Anfang

Dasein.

war ich ein wenig skeptisch ob das in dieser

Mikesh: Ja und ich hab eigentlich schon im-

Konstellation funktionieren kann. Deswegen,

mer Musik gemacht. Ich bin auf die Welt ge-

was diese Zusammenarbeit angeht, weiss ich

kommen und habe Musik gemacht. Ich hatte

gar nicht wie sich das entwickeln kann. Ich

Zuhause ein Klavier stehen und auf diesem

glaube das wir gerade auf einen guten Weg

Klavier habe ich praktisch meine ersten Musi-

sind und wir versuch das einfach weiter voran

kalischen Versuche gestartet und meine ersten

zu treiben und immer besser zu werden.

Lieder geschrieben...in dem Alter von 3 bis 4

Filburt: Sehe ich ähnlich den ich weiss gera-

Jahren sind so die ersten Sachen entstanden.

de gar nicht wo ich mich in der Zukunft sehen

Die waren natürlich nicht s ausgereift wie Heu-

soll, ausser das man vielleicht die Möglichkeit

te, aber das waren halt so die ersten Sachen.

bekommt mehr Musik zu präsentieren...auf

Ja das habe ich dann so weiter gemacht die

unserer Art und Weise vielleicht das Live-Kon-

ganzen Jahre und irgendwann war dann jetzt.

zept noch mehr aus zu arbeiten.

Und was macht ihr gerade? Aktuell, Musi-

Aber Ziele, wüsst ich jetzt nicht wo man die

kalisch?

hin stecken soll. Ich bin froh wie sich das in

GGM: Ja...ich hab da null Bock drauf.

der letzten Zeit entwickelt hat muss man ein-

Ja Miki jetzt musst du es ja machen.

fach abwarten was jetzt noch passiert.

GGM: Ja. Kannst du die Frage noch mal wie-

GGM: Jetzt wo du es sagst, sehe ich da doch

derholen?

schon noch ein paar Sachen kommen, ich wür-

Na ich denke das die Jungs wissen wollen

de zum Beispiel viel mehr mit dir Unterwegs

was ihr Musikalisch gerade macht.

sein und Live spielen, Das vielleicht nicht nur

GGM: Also gerade arbeiten wir halt zusam-

in Deutschland, sondern auch mal wo anders

men.

in der Welt. Das könnte man vielleicht sagen

Filburt: Genau.

wo man „hin“ möchte, das man bekannter

GGM: Wir haben uns hier getroffen in Leipzig

wird und einen mehr Leute entdecken, das

und gesehen vor allem, gegenseitig. So kam

man eingeladen wird..in Clubs...in die Welt...

halt die Idee auf das man was zusammen pro-

um dort zu schauen wie die Leute Party feiern,

bieren könnte, da ich ja eher so auf einer Pop-

spass haben zu unserer Musik.

Antwortspiel wird euch

songwelle schwamm und trotzdem versucht /107


Ja die Frage, wie ist es dazu gekommen

und nicht ohne einander. Sonst wären wir ja

das ihr zusammen Musik macht, habt ihr ja

nicht GOD GUY MIKESH & FILBURT, sondern

jetzt schon zum Teil beantwortet...Also ist

es wäre etwas anderes.

Euer vereinen darauf zurück zu schliessen

Auf dem Musikmarkt auf zu fallen ist heut

das ihr mehr Geld verdienen wollt? Oder

zu Tage ja schwer, wohin wollt ihr mit eurer

seit ihr wirklich Freunde?...das steht hier

Musik und wen versucht ihr zu erreichen?

geschrieben.

Filburt: Es ist schwierig zu sagen wen man

Filburt: Ich sehe das eher realistisch. Ich wür-

erreichen will. Durch die ganzen Verbreitungs-

de mich nicht darauf versteifen wollen das

formen von Musik heut zu Tage ist es schön

grosse Geld zu machen, ich sehe das eher so

das man Menschen überall erreichen kann

das sich die Freundschaft aus der Zusammen-

die es gut finden. Aber es gibt jetzt keine Ziel-

arbeit heraus entwickelt hat. Auf dem Level

gruppe zwischen 13- 15 Jahren...

wie es jetzt ist finde ich es ganz gut. Wenn

Leute die es berührt berührt es am ende...

noch Geld dabei rum kommt wäre es natürlich

Filburt: Genau und es berührt manchmal auch

nicht schlecht, aber es ist nicht unsere Haupt-

Leute von denen man es nicht denkt, und an-

intension.

ders herum auch...

Mikesh: Ich hätte nicht mal gedacht das wir

Mikesh: Wir sind ja auch keine Megastars,

so weit kommen wo wir jetzt sind. Ich hab das

sondern sind erst auf den Weg irgend etwas

gar nicht so für voll genommen. Wir haben halt

zu starten...also ist Erfolg bei uns ja relativ zu

angefangen und es ging halt darum Musik zu

sehen, also warten wir es ab wie Erfolgreich

machen, wir hatten gar nicht die Zeit uns dar-

sich das alles noch entwickelt.

über Gedanken zu machen.

Die Frage die ob ihr davon leben könnt

Ihr habt einfach gemacht was gemacht

stell ich euch jetzt nicht. Da wir ja schon

werden musste...

gehört haben das es als Vollzeit Musiker

Mikesh: Ja es war einfach ein Bauchgefühl.

schwer ist zu überleben. Wie finanziert ihr

Ohne den Hintergedanken Reich zu werden,

euch?Nebenjobs?Richtige Jobs?

was so oder so nicht wirklich möglich ist in

Filburt: Na wie man das halt macht, arbeiten

diesem Business.

gehen. Was auch ganz gut ist, da man sich

Ok nächste Frage: Eure Musik ist musika-

dadurch nicht in so einem Zugzwang befindet,

lisch ja nicht in eine Schublade zu stecken.

und so mehr Platz für Kreativität hat.

Wie läuft eine Session bei euch ab? hat ei-

Mikesh: Ich habe mir eine Nische geschaffen,.

ner die Hosen an, oder werft ihr alle eure

Ich habe einen Job nebenbei der mir aber ge-

Ideen in einen grossen Topf, um sie später

nug Freiraum bietet Musik zu machen und das

dann wie ein Puzzle wieder zusammen zu

auf dem Niveau das es Intensiv sein kann und

setzten?

auch was abwirft was gerade herauskommt.

Mikesh: Also wir vermeiden das einer bei

Ich finde es auch wichtig als Gegenpol zu

uns die Hosen an hat, deswegen müssen wir

meinem kreativen schaffen. Ich wäre sonst

Schürzen anziehen, aber nur Schürzen.

viel zu fixiert darauf, da ich ja immer darauf

Filburt: Mmh...rosa Farbige...

angewiesen wäre damit Geld zu verdienen.

das schon noch mehr Leute regelmässiger mit

Das find ich sehr gut! (spätestens jetzt wird

Ich finde es gut und wichtig so...

machen. Es macht einfach mehr Spass.

klar das unsere Fragen von einer Weibli-

Wir haben nun ja so einige eurer Liveshows

Und wer war nun die schöne Fraustimme?

chen Person gestellt wurden)

gesehen, und ich muss sagen das wir im-

GGM: das war Lena, von ChiChiBBC, das ist

Mikesh: ja das ist glaube unterschiedlich...ich

mer wieder aufs neue überrascht wurden.

eine gute Freundin, und wir machen auch so

könnte mir vorstellen das ich ein wenig Do-

Aus eurer Zwei-Mann-Show wird ja schnell

noch Musik zusammen. Ich habe ihr schon ge-

minant bin, von der Musikalischen Seite her,

mal eine ganze Band. Wie kam oder kommt

holfen eine CD ab zu mischen. Das war spezi-

aber...

es zu solchen Expansionen? Plant ihr ein wei-

ell ein Cover von ChiChiBBC was wir zusam-

Filburt: Das sehe ich eher aus der Fertigkeit

teres & in euren Namen auf zu nehmen? Und

men an dem Abend gesungen haben.

heraus. Du beherrschst das Musikalische

wer war die schöne Frauenstimme die uns das

So wir danken euch für den kurzen Einblick

Handwerk einfach besser.

letzte mal zu Ohren gekommen ist?

in euer Musikleben, und geben euch jetzt

Mikesh: Es entsteht ganz unterschiedlich.

Filburt: Ja unser Konzept kann auch mit mehr

noch Raum für Grüsse, Wünsche, Fragen,

Manchmal aus den Ideen des einen und

Leuten aufgebaut werden.

welche unbedingt noch genant werden

manchmal aus dem nicht heraus. Die Frage

Mikesh: Das ganze ist schön modular, die

sollten.

nach der Hose stellt sich nicht wirklich, den

Idee dahinter ist, sich auch mal ein zwei Instru-

Das ist GOOD GUY MIKESH & FILBURT

was sich zeigt ist ja, das die Musik nur ent-

mentalisten dazu zu holen. Wir probieren uns

und ihr habt gerade unser Interview in dem

steht wenn wir uns treffen. Es geht nur mit uns

da gerade aus und ich könnte mir vorstellen

GRANT- MAGAZIN gelesen.

108\


www.myspace.com/ggmfilburt /109


thomas-prochnow.de

“Im Nachhinein betrachtet, war der Schritt,

Rolle einnimmt.“Das stimmt. Holz ist ein sehr

Kunst zu studieren, einer meiner mutigsten,

vielschichtiges Material, welches durch seine

denn ich habe damit intensiv an meinem Ver-

verschiedenen Beschaffenheiten eine große

ständnis von Kunst, wie auch an meinem Aus-

Spielfläche bietet. Ich arbeite, indem ich mich

druck gearbeitet. Ausprobieren, sich versu-

herantaste und verschiedene Möglichkeiten

chen, scheitern, gewinnen, erkennen das sind

ausprobiere. Immer beziehe ich geometrische

ganz zentrale Dinge in meinem Leben in den

Betrachtungen mit ein. Ich will in erster Linie

letzten 5 Jahren gewesen.” Wie meinst Du

einfach Formen erzeugen. Ihre für mich logi-

das? Hast Du Dich neu erfunden?“Sich neu

schen Konstruktionen faszinieren mich von

erfinden, trifft es eher nicht, denn das was ich

jeher. Dabei spielen der Zustand des Grund-

bin, war ich vorher auch schon. Es ist ein Aus-

materials und seine Farbigkeit die tragenden

loten der verschiedenen Möglichkeiten und

Rollen. Neben meinen Installationen beschäf-

ein Herausfinden, worin ich mich selbst sehen

tige ich mich mit der Verwendung von Holz

kann. Im Grunde genommen ist man ja ein

für bildnerische Darstellung. Damit schaffe

Leben lang auf der Suche nach dem Sinn und

ich einen direkten Bezug zur Malerei, obwohl

das mal mehr und auch mal weniger ernsthaft.

ich dabei eher selten einen Pinsel in die Hand

Betrachten wir doch mal die Magenta Räume.

nehme, denn das Holz gibt mir hier die Farbe

Im Kontext dieser Arbeiten habe ich mich ganz

vor. Im Arbeitsprozess entstehen durch das

gezielt mit den Räumlichkeiten und ihren archi-

Zusammenfügen des Rohstoffes meine Holz-

tektonischen Gegebenheiten beschäftigt. Mir

bilder. Die fertigen Arbeiten, wenn sie denn

war es wichtig, geometrische Formen in den

fertig sind, überdauern die Zeit zumeist durch

Raum zu bringen, welche sich integrieren und

eine Art von Fotodokumentation. Dies ermög-

doch herausragen, mit der Umgebung kom-

licht es mir, verschiedene Blickwinkel festzu-

munizieren und dem Raum ein neues, anderes

halten und die Vielschichtigkeit in der Betrach-

Gesicht geben. Die zentrale Frage dabei ist ja,

tung zu zeigen. Kunst darf unterhalten.”

was macht das Ganze mit dem Raum und was macht der Raum mit meiner Kunst. In der letzten Zeit habe ich mir intensiv Gedanken zur Betitelung und Eindordnung meiner Arbeiten gemacht. Irgendwie wird ja allzu häufig nach Kontext und Einordnung gefragt und mir fällt es schwer, mich bestehenden Begrifflichkeiten unterzuordnen. Ich glaube Bezeichnungen, wie Raumgrafik oder Straight Art treffen es ganz gut im Kern. Die Raumgrafik ist sozusagen eine Reminiszenz an meine grafische Ausbildung. Im Rahmen dieser Arbeiten fließen gestalterische Überlegungen mit ein und die Räume bzw. die Orte der Entstehung fungieren oft in der Rolle des Papieres, also wie ein Skizzenblatt. Straight Art betrifft vor allem meine Arbeit im Bereich der Installationen und die Überlegungen dahingehend, welche ich recht schnell im Kopf habe, wie das Ergebnis sein soll. Es geht darum, zielgerichtet vorzugehen, mit wenigen Gestaltungselementen ein in sich funktionierendes Werk zu schaffen. Wenn es groß sein soll, dann wird es groß. Soll es einfach schön sein, dann wird es eben schön. Es bleibt nun der Zeit und dem Betrachter überlassen, sich eine Meinung zu bilden.” Neben den Räumen gibt es ja eine Menge an Bauten und Installationen und es fällt auf, dass der Rohstoff Holz eine vorherrschende 110\

// 1 // ... bei der Arbeit im Projektraum127. 2006 // 2 // Alu-Pop. 2008 4 x 2 x 0,70 m Alu Klebeband, Isolierband // 3 // Projektraum127. 2006 30 qm Klebefolie auf Parkett // 4 // DIN A4 - Plakatwand. 2008 Laserprints, plakatiert // 5 // nochmal_form7. 2008 48 Einzel Module je 0,99 x 0,30 m Styropor, Buchbinderpappe, Acrylfarbe, Bootslack // 6 // Platten Pressen-Phase1. 2008 1,35 x 1,25 x 0,25 m Sperrholzplatten // 7 // Schacht-Stapeln. 2008 4,50 x 1,10 x 0,70 m diverses Holz // 8 // Linientreu. 2009 0,5 x 0,5 x 0,1 m Holz, Leim // 9 // Q 60 x 260. 2007 0,60 x 2,60 m MDF


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// arbeit - arbeit und nochmal arbeiten! // 114\


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malerei Was heißt Doppeldenk? (engl. doublethink; in älterer Übersetzung: Zwiedenken) Der Begriff entstammt dem Roman 1984 von George Orwell und bezeichnet ursprünglich “die Fähigkeit, gleichzeitig zwei einander widersprechende Überzeugungen zu hegen und beide gelten zu lassen.” Löst man die Idee des Doppeldenk aus dem Kontext totalitärer Gehirnwäsche und betrachtet sie vor dem Hintergrund selbstverantwortlichen Handelns bedeutet sie auch: zeitgleich zwei sich widersprechende Kontexte miteinander verbinden zu können (komplexes Denken) und sich somit seine Überzeugungen selbst zu schaffen.

ΔYΣKΩ 2008, 570 x 270 cm, acryl auf leinwand

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Schachproblem 2008, 200 x 200 cm, acryl auf leinwand

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malerei


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malerei

Heimat 2008, 280 x 180 cm, acryl auf leinwand

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malerei Gestern Heute Morgen 2008, 300 x 200 cm, acryl auf leinwand

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malerei ¥€$ 2008, 340 x 340 cm, acryl auf leinwand /133


THREE INTO SIX GOES TWICE by Tilda York


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since 2001 GRUß... wir sind superBiA157, eine Community von jungen Streetatisten, Designern, Partylovers, Künstlern und Graffitiisten aus Leipzig- check www.superBia157.de-. Auf den Designersopen stellten wir uns das erste mal einer breiteren Öffentlichkeit und gleichzeitig einer Fachjury vor. Die Messe fand vom 26. bis zum 28.10.2007 in Leipzig in der „Blechbüchse“ statt. Die Resonanzen des Publikums waren sehr positiv, trotz unserer trashigen semilegalen Idee, sogar ein spezial Lob der Jury direkt nach der Bekanntmachung der drei Plätzen für kommerzielle Projekte wurde uns zu teil..

rechen!?!

B Disco bis zum

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Einbruch ins Hauptquartier

Back to the rooms Vergessene Räume neu definiert Verlassene Gebäude am Rande der

Gesell-

schaft. Einst belebt wurden sie sich selbst überlassen und vom Leben getrennt. Verwahrlost und einsam warten sie auf uns: Ehrenamtlich lassen wir unsere kreative Energie an die rissigen Wände und auf die staubigen Böden fließen. Im Angesicht grafischer Elemente, erzeugt mit Schablone, Acryl und Farbspray erwacht der Raum zu neuer Ausdruckskraft. Freie Werke und Indoordesign verbinden sich zu neuer Wirtlichkeit. Eingeladen ist jeder, der sieht. Präsentiert wurde virtuell im eigens für diesen Zweck gebauten 2x2 m kleinen Messeraum. Interaktiv mit der Maus können die Gebäude begangen und die vergessenen Oberflächen auf Leinwand projiziert betrachtet werden.

www.superBiA157.de


X

X

X

Es macht doch keinen SpaĂ&#x;, etwas in der Gruppe zu Unternehmen, ohne jemanden auszuschlieĂ&#x;en.

140\


graff/ ik

* Ausstellung im: www.mzin.de

... es ist zu laut ... anders geht es nicht ... wir

lieber etwas höher ... Sonntag ... wir hätten

(25+) ... männliche Ausstrahlung ... du bist

gern die ... mach Seiten ... kennst du sie? ...

schon 9 Stunden hier ... wir haben Post ... fi-

Kompl3x liebt mich ...

nanziell gut gestellt ... man könnte es meinen ... wir entdeckten die Beiden feuchtfröhlich ... welches Format? ... naja man fängt eigentlich jedes mal wieder bei Null an ... meine Festnetznummer ist ... ach man ...


w w w . k o m p l 3 x . d e Grafiken für: www.myspace.com/mittwochsdisko

Über die kommende Midi-Saison gibt es von nun an jeden Monat 4 Karten zum Ausschneiden und Sammeln. Wir stellen darauf DJs und Live-Acts unseres Herzens vor, die an den Abenden dann in Ilses Erika mit einzigartig intimen Sets zu hören sein werden. Komplettiert im Frühjahr 2008 ergeben sich dann 2 supersmarte Gimmicks für Freunde der Mittwochsdisko. Zum einen top überflüssiger Fanstuff in Form von Sammelkarten und zum anderen ein prima Skat-Blatt für die gesellige Runde außerhalb des Clubs.

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w w w . k o m p l 3 x . d e Grafiken für:

w w w . m a - s h i r t . d e w w w . m o b - a c t i o n . d e 1.

MA1

uns

verloren

gehen.

2.

MA2

3.

MOBWAPPEN MA3

4.

3

Lass

te 5. kotzt

der

Die

Decke

MA4 es

gehört

Wenn den

Knopfleisnach Licht

unten! bricht,

Regenbogen.

6.

MOBBANNER

7.

MA5

8.

MOBERASURE

9.

MOBCOCKTAIL

6 Ein

Motiv

Mob Action

9

neunundneunzig

more

than

mal.

fashion

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w w w . k o m p l 3 x . d e Grafiken f端r:

w w w . m a - s h i r t . d e w w w . m o b - a c t i o n . d e w w w . i s l e s - e r i k a . d e w w w . f a r b s u c h t . d e www.myspace.com/pimubar w w w. f r e e z o n e r e c o r d s . d e www.kleidung-newjersey.de w

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Arbeit steht schon im Alphabet vor Erfolg. /147


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MZIN

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Taschen von Katja Marx

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grafik: Katja Marx/ layout: GRANT

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BRUCE versus

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grafik/ layout: MZIN/ GRANT

www.katjamarx.com

www.mzin.de

myspace.com/revolvertaschen

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HFBKdresden fotos: GRANT (

MOE d

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)

grafik: SSB´s www.brucebanner.de myspace.com/norahaha

www.welikemoe.de

) (

grafik/ layout: Blackred

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fotos/ layout: Moe

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ANORAKFARM l

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www.blackred.de

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)

grafik: Anorokfarm www.anorakfarm.com

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USA fotos: FLORIAN SEIDEL

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www.kompl3x.de FABIA FOX

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www.myspace.com/fabiafox

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)

grafik: SSB´s/ layout: GRANT

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www.superstupidbros.com myspace.com/superstupidbros

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)

fotos/ grafik: Iska Kaek/ layout: GRANT www.kann-records.com

(

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)

www.iska-kaek.de layout: GRANT

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RONK´N ROLL

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)

grafik/ layout: Ronk´n´roll

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ISKA KAEK

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www.ronknroll.com grafik/ layout: Iska Kaek www.iska-kaek.de

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www.portfolio.madmar.de

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JOHANNES MORGENROTH l

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THOMAS PROCHNOW

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www.wenter.org

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)

grafik/ layout: Superbia www.superbia157.de

fotos/ layout: Thomas Prochnow

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RITCHIE RIEDIGER www.oszo.de

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ORTLOFF l

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ONE NIGHT IN BANGKOK

layout: GRANT

(

www.thomas-prochnow.de

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)

grafik/ layout: kompl3x www.kompl3x.de

fotos: unknown/ kontakt: no

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)

www.ortloff.org

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SUPERFREUNDE

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) bilder: Doppeldenk/ layout: GRANT

grafik/ layout: C.Steyer und M. Helbing

www.doppeldenk.eu

myspace.com/flamat2031 www.supersfreunde.eu

GOODGUYMIKESCH

und

FILBURT

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)

fotos: Nora Nalog/ layout: GRANT

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TILDA YORK

IMPRESSUM Konzept & Design Magazin + DVD Florian Seidel www.kompl3x.de Florian Fischer www.superstupidbros.com Kontakt grant@kompl3x.de Mehr Informationen unter www.myspace.com/grantmagazine

myspace.com/ norahaha

1000 Dank an

myspace.com/ggmfilburt

Tom, Felix, Mille, Richie, Marcel, Andy, Inge, Tristan, Nora, Franzi, Alex, Micha, Steffen,

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myspace.com/tildayork

Till, Johannes, Christoph, Mario, Katja, André, David, Martin, Phillip, Kai, Jörg, Holger

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Lohmann, Manfred Schwarz, Denis Geserick, Bernd Gödde, Klaus Heller und Angela Zumpe. /151

grant

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GRANT- The Way In Magazine