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WER MACHT, DASS ICH IN EINEN SPANNENDEN BERUF EINTAUCHEN KANN? Gebäudetechnikplanerin Gebäudetechnikplaner EFZ

Die Gebäudetechnikplanerinnen und Gebäudetechnikplaner der Fachgebiete Heizung, Lüftung oder Sanitär sind in einer gemeinsamen Bildungsverordnung zum Berufsfeld «Gebäudetechnikplanung» zusammengefasst.

Schulische Bildung Die Lernenden besuchen pro Lehrjahr 1 Tag pro Woche die Berufsfachschule, ergänzt durch Blockkurse. Der Unterricht besteht aus berufskundlichen und allgemein bildenden Fächern.

Voraussetzung Abgeschlossene Volksschule mit guten Leistungen in Mathematik, Geometrie und Physik.

Fächer: Nachhaltigkeit, Arbeitssicherheit, Rechnen, Grundlagen Chemie und Physik, Werkstoffe, Fachzeichnen, Arbeitsvorbereitung, Befestigungs- und Montagetechnik, Baukunde, Geneigtes Dach, Flachdach, Bekleidungen und Deckungen aus Dünnblech, Brand- und Blitzschutz.

Ausbildung 4-jährige berufliche Grundbildung Nach der eidgenössischen Verordnung über die berufliche Grundbildung im Berufsfeld «Gebäudetechnikplanung». Bildung in beruflicher Praxis In einem ausführenden Betrieb für Heizungs-, Lüftungs- resp. Sanitärinstallationen oder in einem Ingenieurbüro für Gebäudetechnik, ergänzt durch überbetriebliche Kurse und einem Praktikum im Magazin, in der Werkstatt und auf der Baustelle.

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Verhandlungsgeschick Sinn für technische Details, Abstraktionsvermögen Selbständigkeit Räumliches Vorstellungsvermögen Interesse an physikalischen Vorgängen Teamfähigkeit und Kollegialität Organisationstalent Sauberes präzises Arbeiten Freude am Technischen Zeichnen, von Hand und mit dem Computer Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein

• Gebäudetechnikplaner/in Lüftung EFZ • Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ

Berufsbezogene Fächer Betriebsorganisation, Nachhaltigkeit, Arbeitssicherheit, Mathematik, Werkstoffe, Grundlagen Chemie und Physik, Wärme- und Strömungslehre, Elektrotechnik, Messen-Steuern-Regeln, Bau- und Gebäudetechnik, Planungsprozess und je nach Berufsrichtung; Heizungsanlagen, Lüftungs- und Klimaanlagen oder Sanitäranlagen.

Berufsmaturität Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während oder nach der beruflichen Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht und die eidgenössische Berufsmaturität erworben werden. Die Berufsmaturität ermöglicht das Studium an einer Fachhochschule; je nach Studienrichtung prüfungsfrei oder mit Aufnahmeverfahren.

Abschluss Das bestandene Qualifikationsverfahren gibt Anrecht auf das eidgenössische Fähigkeitszeugnis im erlernten Beruf als: • Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ

Weiterbildung Kursangebote in den Bildungszentren von suissetec, an örtlichen Berufsfach- und Fachschulen oder in regionalen Bildungszentren.

Verkürzte Grundbildung • Es besteht die Möglichkeit, eine verkürzte Lehre in einem anderen Beruf des Berufsfeldes «Gebäudetechnikplanung» (Heizung, Lüftung oder Sanitär) zu absolvieren • Kälteplaner/in EFZ Berufsprüfungen (eidg. Fachausweis) • Projektleiter/in Gebäudetechnik • Energieberater/in Gebäude • Projektleiter/-in Gebäudetechnik Höhere Fachprüfungen (eidg. Diplom) • Sanitärplaner/in mit eidg. Diplom Höhere Fachschulen (HF) Dipl. Techniker/in HF mit den Studienrichtungen: • Heizungstechnik

• Kältetechnik • Lüftungstechnik • Sanitärtechnik • Gebäudeautomation Fachhochschulen (FH) • Bachelor of Science FH in Gebäudetechnik mit den Studienrichtungen: - Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) - Heizungs- und Sanitärtechnik (HS) • Master of Science in Engineering (MSE) Nachdiplomstudium Nachdiplomstudien an Höheren Fachschulen oder an Fachhochschulen Lehrtätigkeit Ausbildung zum/zur Lehrbeauftragten oder zum Fachlehrer/zur Fachlehrerin

Broschüre «Jobs mit Zukunft»  
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