Zett Lifestyle Wohnen

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LIFESTYLE WOHNEN

KNAPPE SACHE

Kleine Wohnungen

stylish einrichten

GUTES GEWISSEN

So schlafen Sie

nachhaltiger

Wenn die eigenen vier Wände mitdenken

MAI 2023
Smart
I.R.

SCHNAPP SCHILDKR E LD

RIm schon auf uns noch ein

, Du hast aben wir -Kanal r. Aktuelles, … damit eht :-)

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@zettamsonntag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist ein schwieriger Spagat. Eine moderne Wohnung muss verschiedensten Ansprüchen genügen: Nicht zu klein sollte sie sein, aber je nach Familienkonstellation auch nicht zu groß. Dafür optimal eingeteilt, um aus der vorhandenen Fläche möglichst viel herauszuholen. Stilvoll darf es zugehen, wenngleich die Frage, was denn Anmut und was Kitsch ist, sehr individuell beantwortet werden kann. Und dann ist da das Schlagwort „smart“. Eine moderne Wohnung darf durchaus „mitdenken“, sofern man dieses Attribut dem aktuellen Stand der Künstlichen Intelligenz zuschreiben darf. Vernetzung und Automatisierung sind auch in der Wohnungsgestaltung längst zu einem großen Trend geworden.

Wohnen ist für viele Menschen ein zentraler (wenn nicht sogar der zentrale) Aspekt des Alltags. Denn in der Wohnung wird längst nicht mehr nur die Zeit zwischen den Arbeitstagen verbracht – sprich hauptsächlich geschlafen. Infolge von Faktoren wie Homeoffice und dem gestiegenen Wunsch nach gelingender Work-Life-Balance ist die Zeit daheim immer wichtiger auch für die Selbstverwirklichung. Diesen Ansprüchen müssen auch die Einrichtungstrends folgen.

Um einige dieser und viele weitere Aspekte des großen Themenbereichs Wohnen geht es in dieser „Zett“-Beilage. Sie erfahren auf den folgenden Seiten unter anderem, wie sich das Wohnen durch Smart-Home-Lösungen verändert hat, wie sich sehr kleine Wohnungen ideal gestalten lassen und warum Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden im Schlafzimmer beginnen sollte.

In diesem Sinne – viel Spaß bei der Lektüre, hoffentlich in einer möglichst wohnlichen Atmosphäre!

Lukas Benedikter, Chefredakteur der Sonntagszeitung „Zett“

IMPRESSUM

Sonderbeilage zur „Zett“

– Die Zeitung am Sonntag vom 14.05.2023

Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich

Lukas Benedikter lukas.benedikter@athesia.it

Redaktion

Christoph Höllrigl, Martina Hofer, Miriam Roschatt, Johannes Vötter, zett@athesia.it

Grafisches Konzept & Layout

Elisa Wierer, Dietmar Falk

Koordination

Melanie Mitterrutzner melanie.mitterrutzner@athesia.it

Titelbild

Shutterstock

Druck

Athesia Druck GmbH, Bozen

Herausgeber

„Zett“ – Die Zeitung am Sonntag

Athesia Druck GmbH

Weinbergweg 7, 39100 Bozen

Ermächtigung Landesgericht

Bozen 04/1989

wow, das muss ich

… Fotos©RosiniDivani

INFO-PR Seelaus Ewald 7 Villgrater Natur 13 Schlaue Lösungen fürs Zuhause 4 Bodenbeläge im Überblick 8 Das Bad als Wohlfühloase 9 Viel Platz in kleinen Wohnungen 10 Nachhaltigkeit im Schlafzimmer 11 Küchenplanung leicht gemacht 14 Tolle Geräte für die Küche 15
Inhalt
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Smart Home Home

Vernetzt und intuitiv steuerbar: So geht heute smartes Leben in den eigenen vier Wänden. Doch der Umstieg von der analogen in die digitalisierte Wohnwelt will gut geplant sein. Daher hier eine erste Orientierung, worauf es dabei zu achten gilt.

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Frage: Wer erinnert sich noch an den guten alten Anrufbeantworter? Also nicht die digitale Variante von heute, die auf dem Smartphone sowieso kaum mehr jemand nutzt. Nein, das kleine, ans Haustelefon angeschlossene Gerät mit Aufnahmekassette, bei dem irgendwann der Spruch „Hier ist der Anschluss XY, sprechen Sie nach dem Piepston!“ nicht

reichte. Und spätestens nach durchzechter Studentennacht folgendes zu hören war: „Hallo. Hier spricht der Kühlschrank von XY! Der Anrufbeantworter ist schon mit dem Fernseher verbunden, über den das Backrohr und die Rollos elektrisch gesteuert werden. Sprechen Sie nach dem Piepston.“

So sah er also aus, der Traum vom „Smart Home“, damals vor

30 Jahren. Doch was damals nur ein ziemlich ungelenker Witz und kühne Wunschvorstellung war, ist heute längst Wirklichkeit. Schließlich hat das vernetzte Denken auch die moderne Wohnrealität voll erfasst, de facto sind heutzutage sämtliche Bereiche in den eigenen vier Wänden über ein gemeinsames Modul ansteuerbar. Von der Heizung oder Kühlung über die

Beleuchtung und einzelne Elektrogeräte bis hin zur generellen Ressourcensteuerung und der Sicherheit. Und das selbst aus der Entfernung – via Smartphone oder Tablet bzw. eigene Apps oder Sprachassistent.

Alles aus einer Hand – das ist die smarte Realität Ohne jetzt ins Detail zu gehen: Systeme zur Steuerung im „Smart

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Home“ von heute gibt es bereits sonder Zahl. Technologie-Riesen wie Samsung oder Apple haben hier eigenen Apps entwickelt, die sich ohne großen Aufwand mit einzelnen Geräten im Haushalt verbinden lassen. Das reicht gewissermaßen als Einsteigerset für Unterhaltung, Datenverwaltung oder auch die prinzipielle Steuerung der Raumtemperatur –

vorausgesetzt, die Endgeräte sind auf dem neuesten Stand der Technik und die WLAN-Verbindung in den eigenen vier Wänden ist ausreichend. Wer allerdings noch „verlinkter“ wohnen will, der braucht ein speziell eingerichtetes SmartHome-System. Dieses individuell abzustimmen, sollte man Fachleuten überlassen, die schon in der Planungsphase hinzugezogen werden sollten. Denn vor allem die Komponentensteuerung von Licht, Heizung/Klimaanlage und Verschattung sollte auch im Einklang mit dem Baukörper und der Innenausstattung sein. Doch bevor hier die Beratung uferlos wird, sollte man sich genau drei Sachen sehr gut überlegen:

1.

Was soll überhaupt verknüpft und smart steuerbar sein?

Das können neben den schon genannten Bereichen auch weitere wie Unterhaltung oder Sicherheit sein.

2.

Welcher Art soll die Steuerung sein?

Also ob der Systemzugriff per Schalter und/oder Apps bzw. gar Sprachassistent erfolgt.

3.Und wie flexibel bzw. erweiterbar soll das System sein?

Will heißen: Es gilt, sich entweder für ein geschlossenes System eines bestimmten Herstellers zu entscheiden, was meist stabiler läuft. Oder man wählt eine (teil-) offene Lösung, die so unabhängige Erweiterungen ermöglicht. Hier ist dann die größere Flexibilität von Vorteil, allerdings ist mitunter mit Kompatibilitätsproblemen zu rechnen.

Sicherheit ist weiterhin das oberste Gebot

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Abständen erfolgen und gehört in Expertenhände, meist über Fernwartung.

Selbiges gilt übrigens auch für moderne Alarmanlagen, bei denen Smart-Lösungen heute schon Standard sind – und nicht mehr nur schrille (Fehl-)Alarmglocken auslösen.

Nein, was hier noch vor wenigen Jahren Zukunftsmusik war, ist heute ebenfalls keine Hexerei mehr: Moderne und gar nicht mal so teure Systeme reagieren bereits auf Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung, spielen zeitaktuelle Videoaufnahmen auf eine Smartphone-App, speichern die Aufnahmen in eine eigene Cloud, senden eigene Warnnachrichten an Behörden oder Besitzer und ermöglichen es so auch, im Notfall aus der Ferne einen stillen Alarm abzusetzen.

Dass sich mit dem digitalisierten Wohnen auch der Sicherheitsaspekt verändert, versteht sich von selbst. Will heißen: Sowohl bei geschlossenen wie (teil-)offenen Systemen sollte diese Thematik nicht unterschätzt werden. So wie ein jedes Schloss geknackt werden kann, kann auch jedes System gehackt werden. Das beginnt beim WLAN, das möglichst geschützt sein sollte, und endet bei der professionellen Wartung und konsequenten Updates der Systemkomponenten. Dies sollte also in periodischen

Nicht zu vergessen, dass sich sämtliche Steuerelemente für Raumklima, Beleuchtung oder Bewässerung flexibel daran koppeln lassen, sodass selbst bei wochenlanger Abwesenheit das Eigenheim bewohnt aussieht. Und all dies in einer Gegenwart, in der die Künstliche Intelligenz (KI) in den Kinderschuhen steckt. Denn wer weiß: Vielleicht gibt es in weiteren 30 Jahren Androiden, die so aussehen wie wir … und das Haus selbstständig beheizen, derweil kochen oder den Rasen mähen. Und das ganz ohne Device, sondern per Gedankensteuerung, die einem per Chip neuronal abgelesen wird? Klingt abgefahren. Aber fragen wir mal den Anrufbeantworter, was in der heutigen Zeit dazu sagen würde.

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FÜRS

Wenn der Boden im neuen Glanz erstrahlt

Wir bleiben am Boden! Ob Parkett, Holz, Vinyl, Teppich oder Plastikböden –Seit 25 Jahren ist dies die Devise von Seelaus Ewald.

Die Auswahlmöglichkeiten an Bodenbelägen sind heute so vielfältig wie kaum zuvor. Schließlich braucht jeder Raum in einem Haus einen passenden Bodenbelag. Neben der Optik spielt auch die Strapazierfähigkeit eine wichtige Rolle. Unter anderem ist die Bearbeitung und Behandlung ein wichtiger Punkt. Um einen Boden wieder erstrahlen zu lassen, kann er auch direkt vom Profi grundgereinigt werden. Holzparkett zum Beispiel gilt als warmer und in der Regel pflegeleichter

Bodenbelag. Nutzt sich der Boden im Laufe der Jahre ab, kann er abgeschliffen werden und sieht dann wieder fast wie neu aus. Daher gilt es bereits bei der Anschaffung auf die Stärke der Echtholz-Schichten zu achten. Bei einem Schleifvorgang geht ca. ein halber Millimeter verloren. Parkettdielen verfügen heute in der Regel über mindestens 2-3,5 Milimeter Echtholzschicht.

Beliebter Bodenbelag

Vor allem in Wohn- und Esszimmern ist Parkettboden beliebt.

Wegen seiner fußwarmen Eigenschaft kommt er auch in Schlafund Kinderzimmern häufig zum Einsatz. Sehr beliebt sind der zeit Eichenböden, weil sie aufgrund der enormen Härte des Holzes besonders langlebig sind. Die Vorteile beim Kauf eines Parkettbodens sind die hochwertige und vielseitige Optik, er ist fußwarm, robust und langlebig. Ein Nachteil von Parkett

böden sind die hohen Anschaffungskosten.

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Beratung | Verkauf | Verlegung

EINE WELT DER BÖDEN

Als erfahrene Fliesenleger in Südtirol und Umgebung planen und sanieren wir Ihr Bad, verfliesen Küchen, Pools, Saunen und Außenräume und errichten Steinmauern im gewünschten Stil. Darüber hinaus verlegen wir Ihren Holz-, Vinyl- oder Parkettboden.

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Kork

Der Korkboden gilt als Wohlfühlboden und ist dabei auch noch nachhaltig, denn er wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Üblicherweise wird Kork in Form einer Art Fliese verlegt, die mit dem Untergrund verklebt und anschließend versiegelt wird. Die Farben für Korkböden reichen vom klassischen, dunklen Honigton bis hin zu modernen Weiß- und Grautönen.

Laminat

Laminat gilt nach wie vor als einer der beliebtesten Bodenbeläge. Deutlich preisgünstiger als das Parkett, ihm aber optisch zum Verwechseln ähnlich. Laminat ist robust und strapazierfähig. Diese Eigenschaften verdankt er den unter hohem Druck und ebensolchen Temperaturen gepressten Schichten. Die Deckschicht garantiert außerdem eine hohe Abriebfestigkeit. Laminate eignen sich hervorragend für Fußbodenheizungen und sind relativ einfach zu verlegen.

Fliesen

Fliesen kennt man normalerweise aus der Küche oder dem Badezimmer. Gut verfugt, hat Feuchtigkeit bei einem Fliesenboden keine Chance. Fliesenböden sind einfach zu reinigen und sehr robust. Weil es heute Fliesen in nahezu jeder Optik gibt, werden sie immer öfter auch in Wohnräumen verlegt. Für Fußbodenheizungen gibt es kaum einen besseren Bodenbelag als Fliesen, denn sie verfügen über eine ausgezeichnete Temperaturleitfähigkeit. Dadurch spart die Fußbodenheizung Energie.

Vorteile: Fußwarm Nachwachsender Werkstoff Vielseitige Optik

Nachteile: Nicht alle sind geeignet für Fußbodenheizungen Kann sich evtl. ausdehnen

Vorteile:

Einfaches Verlegen Ideal für Fußbodenheizung Vielseitig in der Anwendung

Nachteile: Kein natürliches Material Trittlaut Nicht abschleifbar

Vorteile:

Robust, einfach zu reinigen Hochwertige Optik

Vielseitig in der Anwendung

Nachteile: Ohne Fußbodenheizung eher kalt

Aufwendiger zu verlegen als andere Bodenbeläge

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SPA-Zeit

fürs Zuhause

Das Badezimmer ist mehr als nur ein gefliester Raum, in dem eine Toilette und ein Waschbecken zu finden sind. Schönes Design und praktische Details machen das Bad zum Lieblingsort. Und mit kleinen Veränderungen und wenig Schnickschnack lässt sich das Badezimmer heute sogar in eine Entspannungsoase verwandeln.

Das Badezimmer soll längst nicht mehr nur elementare Funktionen erfüllen, sondern auch ein gemütliches Ambiente mit Lifestyle-Charakter schaffen, meinte letzthin in einem Interview Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM).

Bad und Schlafzimmer

werden eins

Mittlerweile setzen viele Eigentümer auf das Konzept des offenen Badezimmers. Dies hat einen großen Vorteil: Es werden Räumlichkeiten miteinander verbunden, die am stärksten für Entspannung, Ruhe und eine Auszeit vom Alltag sorgen. Hinzu kommt ein neues Raumgefühl, denn es entsteht ein offener, freier Raum mit viel Licht. Speziell

für die erholsamen Momente zu zweit ist diese Kombination sehr gut geeignet. Sogenannte ebenerdige „Walk-in“-Duschen kommen hier besonders in Frage, zumal sie Barrierefreiheit garantieren.

Badewanne oder Dusche: Was wird bevorzugt?

Hier gehen die Wünsche auseinander. Im Sommer wird von vielen Menschen auf jeden Fall die Dusche bevorzugt. Die Vielzahl verschiedener Designs bei Brausen, Armaturen und Accessoires im geometrisch minimalistischen Design bietet jedenfalls endlose gestalterische Möglichkeiten. Die Badewanne hingegen wird von all jenen geschätzt, die entspannende Momente suchen. Ganz besonders die freistehende Wanne entwickelte sich in den vergan-

genen Jahren zu einem richtigen Deko-Objekt.

Diese Farben sorgen für ein cooles Ambiente

Die allseits bekannten Lackoberflächen von Waschbecken werden vermehrt mit Echtholzfurnieren aus Eiche, Nussbaum oder nachhaltigem Bambus kombiniert. Und: Neben klassischem Weiß und hellen Erdtönen findet man vermehrt coole dunkle Töne in Anthrazit und Schwarz, die Kontraste zum rustikalen und ehrlichen Holzdekor setzen. Auch Wandfarben geben Badezimmern je nach Farbton eine ganz besondere Atmosphäre: Badezimmer in Beige etwa lassen Badmöbel in Weiß elegant aussehen. Allerdings haben es auch auffälligere Farben wie edle Grautöne, ein kräftiges Gelb-Orange oder

ein sattes Blau in sich. Tipp: Fensterlose Bäder sollten mit Weißtönen gestrichen werden, während kräftige Wandfarben lichtdurchflutete Badezimmer gut zur Geltung bringen.

Wohnaccessoires fürs Bad: ein Hingucker!

Absolut trendig und bei wenig Platz immer eine Bereicherung sind Kleinmöbel fürs Bad: Eine Sitzbank, ein Sideboard oder ein offenes Regal bzw. eine Glasvitrine sorgen für einen zusätzlichen Wohlfühlfaktor. Und zum Thema Fliesen gilt es zu sagen: Heute fliest man hauptsächlich nicht mehr das gesamte Bad, sondern nur die Nassbereiche rund um die Dusche, die Badewanne und das WC. Tendenziell werden mehr größere Fliesen eingesetzt als kleinere.

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Tipps Tricks

&

ZUM EINRICHTEN

Stil hat nicht zwangsläufig etwas mit Größe zu tun. Wie tolles Einrichten gelingen kann, wenn die Platzverhältnisse begrenzt sind.

Eine luxuriöse Villa mit großzügigem Wohnbereich, Riesenterrasse, Garten, Pool … das haben die meisten leider nicht. In der Realität sieht der Wohnalltag oft etwas anders aus – mit zum Teil engen Platzverhältnissen in kleinen Wohnungen. Aber das ist nun mal so …

Wohnverhältnisse

akzeptieren, klein planen Wobei wir schon beim ersten Grundsatz wären, Voraussetzung für stilvolles Wohnen auch auf kleinem Raum ist: das Akzeptieren der eigenen (Wohn-) verhältnisse. Will heißen: Wer weiß, dass er nur wenige Quadratmeter zum Einrichten hat, wird also auch keine großen Möbel oder Accessoires kaufen. Hier scheitern aber schon viele. Denn durch eine raumausfüllende Couch hier oder eine überdimensionierte Vase dort wirkt eine kleine Wohnung

schnell überladen. Es gilt also, die richtige Balance zu finden.

Es werde Licht –auch dank heller Farben Wenn der Raum auch noch so groß ist – dunkle Ecken und Farben machen ihn schnell kleiner. Die Strategie in kleinen Wohnungen muss also erst recht lauten: viel Helligkeit – sei es durch entsprechende Beleuchtung als auch durch helle Farben. Damit ist nicht nur die Wandfarbe gemeint, sondern auch die Farbe der Vorhänge, Möbel, anderer Einrichtungsgegenstände, Dekoration ... Und für ein umfassendes Beleuchtungskonzept gibt es auch Profis, die helfen können.

Ausmisten –also Schrott in die Kisten Eine weitere wichtige Strategie bei kleinen Wohnungen ist das Prinzip Ausmisten. Denn wer sich regelmäßig von Dingen trennt, die überflüssig sind und nur zu viel

Stauraum wegnehmen, hat wieder mehr Platz. Das kann bei Kleidungsstücken im Kasten anfangen und über doppelte Küchenutensilien bis hin zu Dekorationsgegenständen, Zeitungen und Büchern gehen. Ab damit in Kisten für den Keller! Oder wenn auch der voll ist bzw. nicht vorhanden: Verschenken, verkaufen oder wegwerfen.

Ordnung ist das halbe Leben Wer diesen Spruch der Eltern noch in den Ohren hat, wird spätestens in der eigenen (kleinen) Wohnung feststellen: Sie hatten Recht! Wer in den begrenzten eigenen vier Wänden Schuhe, Jacken, Kleider, Handtücher, Zeitschriften und Geschirr herumliegen lässt, fühlt sich schnell eingeengt. Wird das Geschirr jedoch sofort abgespült und weggeräumt, der Rest sorgfältig geordnet oder verstaut, bleibt Platz für Neues –und vor allem für guten Stil in der eigenen kleinen Wohnung.

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„Schlafbarer Untersatz“

AUF DEM PRÜFSTAND

Wer nachhaltig wohnen möchte, sollte sich unter anderem fragen, welche Materialien denn im eigenen Zuhause zu finden sind. Und wo fängt man da wohl an?

Genau! Dort wo wir uns am längsten aufhalten: im Schlafzimmer.

Etwa ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir im wahrsten Sinne des Wortes. Grund genug, sich immer wieder Gedanken darüber zu machen, worauf wir es uns da eigentlich bequem machen. Der gesunde Schlaf beginnt mit dem Bett, diese Aussage leuchtet

ein. Doch bei näherem Hinsehen ist die Sache dann doch nicht so einfach, denn die Produktvielfalt gerade im Bereich von Betten ist riesig.

Eines kann jedenfalls behauptet werden: Ein wenig Geld sollte man für den „schlafbaren Untersatz“ schon ausgeben, denn Su-

per-Billig-Betten stammen unter Umständen aus problematischen Abholz- und Produktionsbedingungen. Die verwendeten Kleber, Leime und Lacke können zudem gefährliche Schadstoffe wie zum Beispiel das potenziell krebserregende Formaldehyd ausdünsten.

Massivholzbetten aus heimischen Hölzern, etwa der Zirbe, sind zwar im Normalfall etwas teurer, halten dafür aber auch deutlich länger, sind nachweislich gesund – und: Der biologische Fußabdruck auf solchen Matratzen lässt einen mit ruhigem Gewissen schlafen.

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Wie man sich bettet, so liegt man

Die richtige Matratze zu finden, ist eine Herausforderung: Nicht zu weich, nicht zu hart, möglichst langlebig und bequem soll sie sein. Komfort ist wichtig, doch auch die Materialienwahl sollte gut bedacht sein. Denn herkömmliche Matratzen bestehen mitunter zumindest teilweise aus bedenklichen SynthetikMaterialien wie Kunststoff und Kunstfasern.

Kunststoffe werden in der Regel auf Basis der knappen Ressource Erdöl produziert. Sie sind nicht

biologisch abbaubar – die Matratzen werden nach dem Gebrauch zu Sondermüll und setzen bei der Verbrennung Schadstoffe und CO₂ frei. Zudem enthalten Kunststoffe oft Substanzen, die der Gesundheit langfristig schaden können. Speziell für Bettwaren kommt hinzu: Synthetische Fasern können Feuchtigkeit nicht gut transportieren, d.h. unter Umständen schwitzt man stark. Eine gute Alternative bieten Matratzen aus Naturlatex oder reinem Naturkautschuk. Diese sind punktelastisch, gut wärmeisoliert und langlebig. Allerdings

sind sie vergleichsweise schwer. Ebenfalls empfehlenswert, aber meist ein wenig härter: Schichtmatratzen aus einer Kombination von Naturlatex und Naturfasern, etwa Baumwolle, Stroh, Schafschurwolle, Hanf, Rossschweifhaar, Kokosfaser oder Kamelhaar. Die Kombination verschiedener Schichten erlaubt die Fertigung von Matratzen in verschiedenen Härtegraden. Es werden keine Metalle oder chemische Stoffe verwendet, die ausgasen könnten. Das Rückführen in den biologischen Kreislauf ist unproblematisch.

Eine derzeit besonders im Trend liegende Bettenform sind die sogenannten Boxspring-Betten: Statt auf einem Lattenrost liegt die Matratze auf einem soliden Unterbau, dessen Oberseite durch abgedeckte Stahlfedern gebildet wird. Die Bauweise des gefederten Bett-Unterbaus wird als Boxspring bezeichnet und ist in Nordamerika weit verbreitet, mittlerweile aber auch in Europa sehr beliebt. Wurden traditionell Federkern-Matratzen verwendet, so kommen inzwischen auch höherwertiger Kaltschaum und Viscoschaum zum Einsatz.

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Natürlich schlafen mit Villgrater Natur

Heimische Rohstoffe, präzise Handarbeit und lokale Produktion – das sind die wichtigsten Zutaten für angenehmes und behagliches Wohnen mit Villgrater Natur.

Die Zutaten für erholsamen Villgrater Naturschlaf sind bei Villgrater Natur aus Innervillgraten ganz einfach:

• Natürliche Materialien

• Heimische Produktion

• Präzise Handarbeit

• Individuelle Beratung

Das 3-teilige Schlafsystem, die Naturmatratzen und die Bettwaren aus Schafschurwolle erheben den Anspruch höchster Qualität, um ein perfektes Schlafklima zu schaffen und die Erholung in der Nacht bestmöglich zu unterstützen. Heimische Schafschurwolle, Osttiroler Zirbenholz und natürliche Berg- und

Wiesenkräuter wer den kombiniert und in präziser Handarbeit in der Villgrater Natur Schlafmanufaktur zu feinsten Bettwaren verarbeitetet. Unter schiedliche Bedürf nisse können dadurch individuell berücksichtigt werden, um für jeden einzelnen Kunden den höchsten Schlafkomfort zu generieren. „Bei uns kann im Prinzip jeder bei der Fertigung

seiner Produkte – egal ob Lattenrost, Matratze, Überbett oder Kissen –zuschauen und sogar mithelfen", so Rebecca Schett von Villgrater Natur. Über die Produktpalette kann man sich natürlich online unter www.villgraternatur.at informieren, aber auch in den Shops in Innervillgraten, in Lienz und Schwaz. Probeliegen, individuelle Beratung und die Suche nach der perfekten Kombination werden hier leicht gemacht. Als zusätzlichen Service liefert Villgrater Natur die Schlafsysteme und Naturmatratzen mit eigenen Mitarbeitern ins Haus und hilft vor Ort noch einmal bei der

perfekten Einstellung und Handhabung der Produkte. Überzeugen Sie sich einfach selbst – Sie werden nicht enttäuscht werden! Nur für kurze Zeit: Gratis Auflage oder Kissen zu jeder Naturmatratze oder jedem Schlafsystem!

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Ihr Ansprechpartner in Südtirol: Martin Keim

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Perfekte Küche? Check!

Eine Küche ohne Konzept zu planen ist wie Kochen ohne Rezept – es kann durchaus gut ausgehen, aber manchmal eben auch so richtig in die Hose gehen. Eine Checkliste vermeidet Chaos sowie unnötigen Stress beim Entwerfen der Traumküche.

Der gemeinsame Wohlfühlort jedes Zuhauses ist zweifellos die Küche. Aber das Alltagleben am Herd ist mehr als ein reines Werkeln im „Kochlabor“, denn hier wird auch gegessen, gelacht und geplaudert. Insofern will eine solch perfekte Küche zuerst richtig geplant werden, bevor es an die konkrete Umsetzung geht. Dies kann im ersten Moment herausfordernd sein – wo fängt man an, woran muss man denken, was ist überhaupt umsetzbar?

Tatsache ist, dass die perfekte Küche auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten

sein sollte, und niemand kennt diese besser als die jeweiligen, künftigen Bewohner. Unabhängig davon, ob man sich an Innenarchitekten oder Küchenplaner wendet oder das Konzept selbst in die Hand nimmt, bietet eine Checkliste hier eine Orientierungshilfe auf dem Weg zur eigenen Traumküche:

Grundlegende Maßnahmen

• Budget festlegen

• Fläche des Küchenraums ausmessen

• Grundriss mit allen Wasser-, Strom- und Gasanschlüssen

anfertigen (hier auch Türen und Fenster notieren!)

• Welche vorhandenen Küchengeräte können übernommen werden?

Bedürfnisse definieren

• Wie viele Personen leben im Haushalt? Wie viele davon kochen (gleichzeitig)?

• Wie viele Personen kommen zu Besuch?

• Wie oft, wie viel und wie aufwendig wird gekocht?

• Gibt es besondere Bedürfnisse für Kleinkinder, Ältere, Rollstuhlfahrer/innen oder Haustiere?

• Ist der Essplatz in der Küche oder mit dem Wohnbereich verbunden?

Fürs Auge planen

• Welche Küchenform in welchem Stil?

• Welche Farben sollen die Wände und Einrichtung haben?

• Aus welchen Materialien sollen Boden, Wände, Möbel, Arbeitsplatten etc. sein?

• Welche Elektrogeräte/Lampen usw. sind notwendig, welche Anschlüsse braucht es dafür?

• Wie soll die Innenorganisation in Regalen, Schubladen etc. aussehen?

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Foto © Shutterstock Quelle: Basiert teilweise auf der „Checkliste Küche“ aus in-wohnen.de

Kaffeemaschine

Filterkaffee und Mokka schön und gut, aber ein Kaffee-Vollau tomat ist gleich doppelt so prak tisch. Solche Kaffeeautomaten für zu Hause funktionieren nach dem Prinzip von Siebträgerma schinen, sie leiten das erhitzte Wasser mit etwa neun bar Druck durch das Kaffeepulver. Kaffeevollautomaten verfügen über einen Wassertank und Bohnenbehälter sowie ein Mahlwerk, in dem die Bohnen direkt zu Beginn der Zubereitung gemahlen werden. Somit können auf Knopfdruck verschiedene Kaffeespezialitäten vollautomatisch zubereitet werden.

Thermomix

Dass der „Thermomix“ (ital. „Bimby“) des deutschen Unternehmens Vorwerk keine gewöhnliche Küchenmaschine ist, erschließt sich auf den ersten Blick. Das Küchen-Multitalent kann Lebensmittel sowohl zerkleinern und mixen als auch erhitzen und anbraten. „Thermomix“Nutzer/innen bezeugen, dass das Prinzip „Einfach Zutaten reinschmeißen, Programm wählen, abwarten und das fertige Gericht entnehmen“ tatsächlich stimme.

Diepraktischsten

Ein Herd, eine Pfanne, ein Fertiggericht – und das war’s? Von wegen, in der großen, weiten Welt der Küchengeräte wimmelt es nur so von innovativen Helferlein.

Wasserkocher

Küchenhelf er

Schnell und leise: So sollte ein moderner Wasserkocher sein. Denn auch wenn Induktionsherdplatten immer mehr zum Standard werden, so hat ein kompakter Wasserkocher doch seine Berechtigung. Die neueste Gerätegeneration verfügt oftmals über Temperaturvorwahl und Warmhaltefunktion.

Sous­Vide Garer

Zeit für einen Französischtest: Was heißt „sous vide“? Richtig, „unter Vakuum“. Somit sind „Sous-Vide-Garer“ Geräte zum Niedrigtemperaturgaren von Fleisch, Fisch oder Gemüse in einem Kunststoffbeutel – meist in einem mit Wasser gefüllten Topf.

Küchenmaschine

Der „Thermomix“ ist nicht das einzige innovative Gerät, es gibt Alternativen. Die Top-Linien von Bosch, Kenwood, KitchenAid & Co. strotzen nur so vor Aufsätzen, sind stabil, kraftvoll und haben teils ähnliche Features, etwa integrierte Waage und Kochfunktion, mit an Bord.

Schnellkochtopf

Im Schnellkochtopf können Lebensmittel bei höheren Temperaturen als der Normalsiedetemperatur (bei Wasser 100 °C auf Meereshöhe) gegart werden. Dies deshalb, da sich im druckfest verschlossenen Topf ein erhöhter Druck aufbauen kann.

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Fotos: Shutterstock

HOTEL Alles fürs

In der „Zett“-LifeStyle-Beilage „Alles fürs Hotel“ geht es unter anderem verschiedenste Facetten von Hoteleinrichtung und Hoteldekoration, aber auch darum, wie sich Hotels in den Bereichen Werbung & Marketing bestmöglich präsentieren können. Hier spielen vor allem Aspekte wie IT-Lösungen und gelungenes (Online-) Marketing eine wichtige Rolle.

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen in der„Zett“-LifeStyle und profitieren Sie vom Bekanntheitsgrad der „Zett“ mit 177.000 Lesern jeden Sonntag!

Anzeigenschluss:

13. September 2023

Erscheinungstermin: 8. Oktober 2023

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Armin De Biasio Meran, Burggrafenamt, Vinschgau
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wolfgang.goeller@athesia.it Foto: Shutterstock
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Tel. 349 10 75 556
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