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I.R.

November 2020

Weihnachten


F E L I C I TÀ

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E I N G U T S C H E I N , F Ü N F H OT E L S , GRENZENLOSER GENUSS

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W W W. D O L C E V I T A H O T E L S . C O M

Im Meraner Land strahlt der Himmel blauer, sind die Menschen herzlicher und die Emotionen ein bisschen intensiver. Mit einem DOLCE-VITA-Gutschein verschenken Sie deshalb doppelte Freude: große Gefühle zu Weihnachten und grenzenloses Urlaubsglück – einlösbar in jedem unserer fünf Hotels. Und was legen Sie Ihren Liebsten unter den Christbaum?

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I N H A LT / I M P R E S S U M

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Alle Jahre wieder … die gleiche vorweihnachtliche Hektik? „Leider ja!“, müsste nun die Antwort an einem „normalen“ Adventsbeginn lauten. Aber was ist in Zeiten der weltweiten Covid-19-Pandemie noch normal? Es ist deshalb zu erwarten, dass das heurige Weihnachtsfest ganz anders, recht ungewohnt werden dürfte. Oder, um es positiv zu formulieren: Es könnte im wahrsten Sinne des Wortes unvergleichlich werden. Unvergleichlich deshalb, da uns allen der Vergleich zu einem Weihnachten mit sozialer Distanzierung, Mundschutz und Kontaktbeschränkungen fehlt. Und doch bietet die Adventszeit die Chance, in dieser sonst so hektischen Zeit bewusst innezuhalten. Dies hat auch Bischof Ivo Muser jüngst unterstrichen. Denn das Innehalten ist bisweilen allzu sehr in den Hintergrund gerückt. Innehalten bedeutet aber nicht, sich zu Hause einzuigeln und zu warten, bis die Feiertage wohl oder übel vorbei sind. Ganz im Gegenteil, es regt dazu an, die vorweihnachtliche Zeit ganz bewusst zu erleben. Und wenn in Kürze die diversen Wirtschafszweige ihre Tätigkeiten größtenteils wiederaufnehmen werden können, was sehr zu hoffen ist, dann wird es womöglich ein wahrlich ausbalancierter Advent – im Einklang zwischen Innehalten und bewussterem und gezielterem Konsum. Um Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, jetzt schon in adventliche Stimmung zu bringen, hat das „Zett“-Team für Sie wieder die beliebte Weihnachtsbeilage vorbereitet. Sie finden darin Rezepte für einen gelungenen Weihnachtsschmaus im engsten Familienkreis, aber auch Geschenketipps und lesenswerte Geschichten zum Thema nachhaltige Weihnachten und Weihnachtsbräuche. In diesem Sinne wünscht Ihnen das gesamte „Zett“Team eine besinnliche Vorweihnachtszeit – und dass es Ihnen gelingen möge, in dieser Zeit gezielt innezuhalten und sich auf das Weihnachtsfest bewusst vorzubereiten. Viel Freude bei der Lektüre! Lukas Benedikter, Chefredakteur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag

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Inhalt

Der wahre Wert von Weihnachten

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Vorweihnachtsbräuche

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Weihnachtsgeschichte

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Weihnachtsmenü

10–11

Info-PR Kellerei Meran

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EGO hair

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IMPRESSUM Sonderbeilage zur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag vom 29.11.2020 Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich Lukas Benedikter lukas.benedikter@athesia.it Redaktion Johannes Vötter, zett@athesia.it Grafisches Konzept & Layout Elisa Wierer, Tanya Pechlaner

Koordination Irene Kasal anzeigen.zeitschriften@athesia.it Druck Athesia Druck GmbH, Bozen Herausgeber „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag Athesia Druck GmbH Weinbergweg 7, 39100 Bozen Ermächtigung Landesgericht Bozen 04/1989

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DER WAHRE WERT VON WEIHNACHTEN

Fotos: Shutterstock

Gemeinsam den Christbaum schmücken: Auch das ist eine wunderschöne Tradition.

Eine tatsächlich etwas stillere Zeit Corona stellt die Welt auch vor und zu Weihnachten vor eine große Probe. Eine Herausforderung, die aber auch Chancen birgt. Nicht zuletzt die Chance, nachhaltiger zu feiern – und sinnvoller zu schenken.

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erantwortungsträger in Politik, Medizin und Wirtschaft wiederholen einen Satz derzeit fast schon gebetsmühlenartig: „Weihnachten wird heuer ein völlig anderes Fest werden als in anderen Jahren!“ Um den Grund dafür zu erkennen, braucht es keine weiten Gedankensprünge. Es ist das Thema, das den Globus in diesem Jahr 2020 fast seit seinem Beginn unablässig beschäftigt. Die Coronavirus-Pandemie. Sie hält die Welt auch in der Weihnachtszeit fest im Griff. Weihnachtsmärkte? Abgesagt! Soziale Kontakte an den Weihnachtsfeiertagen? Sollten, so wie es derzeit prognostiziert wird, weitestgehend vermieden werden.

Zu Weihnachten wird sich nicht zuletzt beweisen müssen, ob die Maßnahmen gegen Covid-19 wirksam sein können. Wenn an diesen für viele Menschen so wichtigen Festtagen des Jahres auf Vor- und Umsicht gepfiffen wird, könnte eine dritte Corona-Welle nicht lange auf sich warten lassen. Nicht zuletzt deshalb wird es heuer also sehr wahrscheinlich ein Weihnachtsfest werden, das sich im engsten Familienkreis abspielt. Mit anderen Worten: ein sehr privatintimes Weihnachtsfest. Das hat keineswegs nur Nachteile. Weihnachten im heurigen Krisen-Jahr bietet nämlich die Chance, sich auf das Wesentliche des Festes zu besinnen.

Weniger „Last Christmas“, mehr Besinnlichkeit Und das sind nun mal nicht der Stress und die Hektik, die sich in „normalen“ Jahren in der Vorweihnachtszeit breit machen – und es ist auch nicht „Last Christmas“ in der musikalischen Dauerschleife, das allerorts die Trommelfelle der Passanten malträtiert. All das ist vielmehr etwas, das der moderne Mensch aus Weihnachten gemacht hat. Ein Zerrbild des ursprünglichen Sinnes. Denn Weihnachten ist nun einmal die Feier von Christi Geburt. Oder für all jene, die die einen anderen, aber ebenso tieferen Sinn darin sehen: Es ist das Fest der Familie und des Friedens – so abgedroschen

das auch klingen mag. Wenn es gelingt, diesen Kern von Weihnachten heuer etwas mehr an die Oberfläche zu bringen als sonst, dann hätte die Krise womöglich sogar etwas Positives mit sich gebracht. Das muss (und soll) allerdings nicht bedeuten, sich vollständig von jedem Konsumgedanken in der Weihnachtszeit abzuwenden. Wenn sämtliche Bereiche des Handels und die anderen Wirtschaftszweige jetzt bzw. in Bälde wieder ihre Tätigkeiten aufnehmen werden können (wenngleich unter enormen Sicherheitsauflagen), dann wird es durchaus Weihnachtsshopping geben können. Nur womöglich etwas stiller und gezielter.


DER WAHRE WERT VON WEIHNACHTEN

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Christkind, Geschenke, Festessen ... aber nicht nur: Heuer bietet sich die Chance, Weihnachten besonders bewusst zu feiern.

Das Christkind darf nicht ausfallen Anderen Menschen (und dadurch womöglich auch sich selbst) Geschenke zu machen, hat sich über die Jahrhunderte ebenso als ein fixer Bestandteil des Weihnachtsfestes etabliert wie Christmette und Weihnachtsschmaus. Die Tradition, sich an Weihnachten zu beschenken, lässt sich schließlich bereits bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Sich nichts mehr zu schenken, würde also dem Sinn des Festes ebenso widersprechen. Und wo würden die leuchtenden Kinderaugen bleiben, wenn es hieße, das Christkind könne Coronavirus-bedingt heuer leider nicht kommen? Schließlich ist Weihnachten auch im Besonderen das Fest der Kinder. Vor allem heuer bietet sich aller-

dings die Chance, das Geschenkemachen in einem sehr positiven Sinne aufzufassen. Nicht im Sinne einer lästigen Pflicht, die erledigt werden muss, um nicht als unaufmerksam zu gelten – sondern, ganz im Gegenteil, um dem Beschenkten eine wirkliche Freude zu machen. In solchen Fällen wird – bildlich gesprochen – nämlich tatsächlich Freude geschenkt.

Nähe ist Trumpf – nicht nur bei der Geschenkewahl Nicht zuletzt deshalb darf es im heurigen Winter – so wie im gesamten Alltag mit Kontaktbeschränkungen und Distanzierungsvorgaben – durchaus etwas nachhaltiger zugehen. So könnte einer der prägenden Wesenszüge des diesjährigen Weihnachtsfestes werden,

Das

gezielt und sinnvoll zu schenken. Das betonen nicht nur Experten immer wieder, sondern dieser Trend ist offensichtlich auch sehr vielen Menschen heuer besonders wichtig. Weniger ist mehr: Dieses Prinzip scheint in diesem CoronaJahr also besonders im Vordergrund zu stehen. Weil es eben nicht möglich ist, von einer Weihnachtsfeier zur nächsten zu hetzen oder einen obligatorischen Glühwein-Zwischenstopp auf dem Weihnachtsmarkt einzulegen, treten ganz automatisch andere Prioritäten in den Vordergrund. So gesehen ist der Advent im heurigen Jahr auch von vielen „Störfaktoren“ befreit, die sonst allzu oft den Blick auf das Wesentliche trüben. Und das nicht nur wegen der womöglich großen Alkoholmengen.

Nachhaltig einzukaufen aber bedeutet in Covid-19-Zeiten nicht nur, Sinnvolles ganz gezielt zu schenken, sondern auch, die heimische Wirtschaft zu stärken. Diese hat unter den bisherigen Lockdowns schließlich ganz besonders gelitten. Das sollten sich alle Konsumenten heuer ganz bewusst vor Augen führen, bevor sie die Internetadresse des weltbekannten Online-Giganten eingeben, um dort nach dem nächsten Schnäppchen zu suchen. Nachhaltig ist nämlich immer auch das, was in der Nähe ist, im eigenen Dorf bzw. im eigenen Land – ob online oder im Geschäft. Das gilt nicht nur, aber besonders auch im heurigen Jahr. In diesen Wochen vor dem vermutlich völlig anderen Weihnachtsfest.

-Te a m w ü n s c h t a l l e n e i n e

besinnliche Weihnachtszeit.


VORWEIHNACHTSBRÄUCHE

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„Advent, Advent …“ wie ehedem, aber dennoch anders Laut, bunt, kitschig, emsiges Geschäftstreiben. So erleben viele Menschen „normalerweise“ die (Vor-)Weihnachtszeit. Doch dieser Advent – und damit das Warten auf das Christkind und die gemeinsame Zeit über die Feiertage – steht unter einem ganz anderen Stern. Umso mehr Kraft und Anhaltspunkte können hier die traditionellen Weihnachtsbräuche geben.

K

Wochen zählen bis Weihnachten „Advent, Advent − ein Lichtlein brennt, … erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier!", heißt es in jenem Lied, das eigentlich erst seit den 1960er-Jahren zum allgemeinem Liedgut gehört. Der Autor ist unbekannt, nicht aber der „Erfinder“ des Adventskranzes. Der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808−1881) war es, der mit den von ihm betreuten Waisenkindern die ersten Kränze gebastelt haben soll. In Südtirol etablierte sich dieser Brauch erst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Blühende Glücksbringer Der Brauch der Barbara-Zweige, die in der Hoffnung, dass sie bis Weihnachten erblühen, am 4. Dezember von den Obstbäumen geschnitten und ins Wasser gestellt werden, soll Glück und Segen für das kommende Jahr bringen. Der

Gemeinsam, auf die Kernfamilie reduziert. So wird heuer Weihnachten wohl werden.

Jesuskind erst am 24. Dezember in die Krippe gelegt und am 6. Jänner kommen dann die Hl. Drei Könige hinzu.

Räuchern hat Tradition

Foto: Shutterstock

ein Christkindlmarkt?! Das mögen sich manche glühenden Weihnachtszipfelmützenträger gar nicht mehr vorstellen. Doch heuer führt kein Weg daran vorbei; die Kassen auf den großen Plätzen dürfen Corona-bedingt nicht klingeln – Alternativen sind gefragt. Und so wie in der Nahversorgung auch, findet sich einiges dafür sozusagen vor der Haustür, beispielsweise im Hegen, Pflegen und Wiederentdecken alter Bräuche. Manche davon wurden über Jahrhunderte überliefert, andere wiederum sind etwas jüngeren Datums. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie bringen mehr Licht und Hoffnung in diese – heuer ganz besonders – düstere Zeit.

Brauch selbst reicht ins 16. Jahrhundert zurück und erinnert an die heilige Barbara. Diese wurde der Legende nach im 3. Jahrhundert von ihrem Vater enthauptet, weil sie sich geweigert hatte, ihren christlichen Glauben und ihre jungfräuliche Hingabe an Gott aufzugeben.

Kinderfreund und Schutzhelfer Mag sein, dass der Krampus heuer Corona-bedingt sein höllisches Treiben – trotz Einhaltung der Maskenpflicht – am 5. Dezember einstellen muss. Doch wenn man es genau nimmt, sollte dieser düstere Geselle am kirchlichen Nikolaustag (6. Dezember) nur als Begleiterscheinung auftreten. Allein in Südtirol sind dem gütigen, kinderbeschenkenden Bischof hl. Nikolaus von Myra (Kleinasien, 4. Jahrhundert) insgesamt 54 Kirchen geweiht!

Basteln verbindet „Ist Ambrosius (Anm. 7. Dezember) schön und rein, wird Floriani ein Wilder sein“, heißt es im

Volksmund. Dieser Tag jedenfalls steht ganz im Zeichen der Imker, Wachszieher und Lebzelter. In traditionellen Haushalten ist dieser 7. Dezember noch immer ein beliebter „Basteltag“.

Das Zeltenbacken nicht vergessen Die längste und finsterste Nacht des Jahres ist im Volksglauben mit vielen Orakelbräuchen verbunden. In Südtirol ist der Thomastag (21. Dezember) hingegen der traditionelle Zeltenbacktag. Der Zelten selbst sollte dann am Stephanstag (26. Dezember) vor dem Verzehr beräuchert werden.

Das „Rachn“ selbst steht für die zwölf heiligen Nächte in der Zeit von Heiligabend (24. Dezember) bis Dreikönig. Vor allem im bäuerlichen Umfeld wird viel „geracht“, die wohltuende und gesunde Wirkung der Kräuter wird sehr geschätzt. Der historische Kern aber ist ein ganz anderer: Einst ging es ums Vertreiben böse Geister – im weitesten Sinne also Krankheiten.

Heiligabend, Geschenke & noch mehr Auch das ist fast vergessen: Im Gegensatz zu heute war die gesamte Adventszeit in der Kindheit unserer Großeltern/Eltern eine strenge Fastenzeit. Vor diesem Hintergrund waren die „Feiertage“ – die also aus Fasten, Christmette, Festessen bestanden − auch kein „Schenkfest“. Das könnte man sich heuer wieder ganz bewusst in Erinnerung rufen.

„Krippele schaugn“ geht immer Was viele gar nicht mehr wissen: Krippen gibt es genau genommen das gesamte Jahr über, die Weihnachtskrippe allerdings ist die am meisten verbreitete. Ob mit Figuren oder aus Papier (einst als „Arme-Leute-Krippe“ beliebt) – das Aufbauen ist je nach Machart und Standort eine sehr individuelle Sache. Traditionell wird das

Mehr zu diesem Thema finden Sie im Buch „Lebendige Bräuche in Südtirol“ (Athesia Tappeiner 2019, 320 Seiten) von Jutta Tappeiner und Hans Griessmair.


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Fotos: Kellerei Meran/Helmuth Rier/Meraner+Hauser

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D

er handgemachte Panettone - hergestellt von der historischen Familienkonditorei Filippi – wird nach einem alten traditionellen Familienrezept mit einem natürlichen Hefeteig hergestellt und mit getrockneten Rosinen verfeinert, die für einige Tage im Goldmuskateller Passito „Sissi“ eingeweicht wurden. Während des Backens verdampft der Alkohol, und die Rosinen verleihen dem Teig eine besonders angenehme aromatische Note. Ein sehr weicher Panettone mit einem einzigartigen Aroma – eine echte Versuchung! Ein besonderes Geschenk, um Ihre Liebsten während der

Weihnachtszeit mit einer speziellen Gaumenfreude zu verwöhnen. Der Südtiroler Sekt Brut Riserva 36 der Kellerei Meran, hergestellt nach traditioneller Flaschengärung, ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Ihre Liebsten. Am Gaumen weiß er vor allem durch seine elegante Mineralität und vibrierende Säure zu überzeugen. Jede Flasche ein Unikat! Während seiner 36-monatigen Flaschenlagerung auf der Feinhefe entwickelt dieser einzigartige Sekt ein vielschichtiges, fruchtiges Duftbouquet und eine feinkörnige Perlage. All jene, die ihre Liebsten mit einem Wein der Extraklasse beschenken möchten, finden im Weissburgunder Riserva „V Years“ das ideale Geschenk. Penible Ertragsregulierung und aufwendige Handarbeit kombiniert mit der einjährigen Lagerung

im Holzfass und der anschließend vier Jahre andauernden Lagerung im Stahlfass auf der Feinhefe formen dieses Meisterstück. Erst nach über fünf Jahren – wie der Name verrät – findet dieser besondere Tropfen seinen Weg in die Flasche und wer weiß, vielleicht auch unter Ihren Weihnachtsbaum.

Kellerei Meran Kellereistraße 9 | Marling Tel. 0473/447137 www.kellereimeran.it Öffnungszeiten: MO–FR 8–19 Uhr / SA 8–18 Uhr


WEIHNACHTSGESCHICHTE

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Ein Schrank voller Geheimnisse

Illustrationen: Francesca Losavio

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ama steigt ins Auto ein!“ Tom späht vorsichtig zum Fenster raus, und seine Schwestern Sarah und Lisi schieben sich erwartungsvoll von ihren Stühlen. „Nein! Sie kommt nochmal hoch!“ Schnell setzen sich die Mädchen wieder hin und beugen die Köpfe über die Hausaufgaben. „Sarah?“, tönt da schon die Stimme der Mutter aus dem Flur. „Das hab ich ganz vergessen: Denkst du bitte an Oma Kathi? Sie braucht jemanden, der für sie einkauft.“ Oma Kathi liegt mit Grippe im Bett. „Klar!“, sagt Sarah. Sie hätte Oma Kathi ohnehin einen Besuch abgestattet, nachdem … „Kann ich mich auf dich verlassen?“ „Ja, Mama!“ Sarah klingt schon etwas ungeduldiger. „Wir helfen Sarah!“, sagt Tom. „Du kannst gehen.“ Er schiebt Mama zur Tür. „Das wirkt ja beinahe, als ob ihr mich loswerden wollt?“ Mama zögert. Tom, Sarah und Lisi stockt der Atem. „Wir wollen doch nur, dass du deinen Friseurtermin nicht verpasst. Schau mal, wie spät es ist!“ Sarah springt ihrem kleinen Bruder bei. Und es funktioniert. Mama wirft einen Blick zur Uhr. „Ihr habt recht! Höchste Eisenbahn!“, ruft sie erschrocken und wendet sich zum Gehen. „Dass ihr mir keinen Unsinn macht!“ Sie schaut die drei Kinder eindringlich an. Sarah, Lisi und Tom nicken eilfertig. „Und das Elternschlafzimmer

ist tabu!“ Wieder nicken die Kinder. „Wir schwören!“ Aber Lisi kreuzt hinter ihrem Rücken die Finger. „Mama, du musst los!“ Sarah zeigt bedeutungsvoll zur Uhr. „Ja!“ Mama zögert nochmal kurz, dann gibt sie sich einen Ruck. „In drei Stunden bin ich wieder da. Benehmt euch!“ „Ja, Mama!“, klingt es Chor zurück, und Tom schiebt Mama bestimmt aus dem Esszimmer. Kurze Zeit später fällt die Eingangstür ins Schloss und Mamas Schritte verklingen auf der Treppe. Tom saust wieder zum Fenster. „Sie steigt ein … Sie fährt los.“ Er schaut dem Auto nach. „Sie ist um die Kurve. Los jetzt!“ Sarah und Lisi sind längst aufgestanden. Auf „Los!“ rennen alle drei Kinder die Treppe hoch – dorthin, wo die Schlafzimmer sind. Vor dem Elternschlafzimmer machen sie halt. „Sollen wir wirklich …?“ Plötzlich überkommen Sarah Zweifel. Im Elternschlafzimmer, genauer gesagt im Kleiderschrank von Papi, sind die Weihnachtsgeschenke versteckt. Sicher noch unverpackt. „Ja doch! Das ist die einzige Gelegenheit!“ Lisi legt schon ihre Hand auf die Klinke. „Ja, ich möchte wissen, ob ich das ferngesteuerte Auto bekomme!“, ruft Tom. „Und ich meine Frisierpuppe!“ „Wartet mal!“ Sarah hält Lisi zurück, die die Klinke bereits herunterdrücken will und sieht Tom an. „Was machst du, wenn du das ferngesteuerte Auto nicht bekommst?“ Tom zuckt die Schultern. „Weiß nicht! Ich quengle so lange, bis Mama es doch kauft.“

„Und wie machst du das, ohne zu verraten, dass wir in den Schrank geschaut haben?“ Tom legt die Stirn in Falten. „Weiß nicht. Das krieg ich schon irgendwie hin. Los jetzt!“ Lisi drückt die Klinke hinunter. Aber wieder hält Sarah sie auf. „Stellt euch mal den Weihnachtsabend vor! Wie wir die Geschenke auspacken und überall schon wissen, was drin ist. Was wird das wohl für ein Gefühl sein?“ Lisis Gesicht wird nachdenklich. Tom fährt mit dem Finger in die Nase – so kann er am besten nachdenken, sagt er immer. Sarah wartet. Dann endlich nimmt Lisi langsam die Hand von der Klinke. „Du hast recht“, sagt sie. „Wenn wir alles schon wissen, ist Weihnachten nur mehr halb so schön.“ „Und wenn ich das ferngesteuerte Auto nicht kriege?“, fragt Tom. „Dann kriegst du es auch nicht, wenn du jetzt im Schrank nachschaust.“ Sarah stemmt die Hände in die Seiten. „Dann haben Mama und Papa ein besseres Geschenk für dich gefunden.“ „Noch besser?“ Tom sieht sie zweifelnd an. „Bestimmt!“, sagt Sarah. Die Kinder blicken sich ratlos an. Seit Lisi kurz nach Nikolaus gesehen hat, wie Mama einen ganzen Sack voller Pakete im Kleiderschrank verstaut hat, haben sie auf


WEIHNACHTSGESCHICHTE

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Die Autorin Heidi Troi (*1972) ist Lehrerin und ausgebildete Theaterpädagogin. Nebenbei hat sich die Brixnerin ein Standbein als Fo t o : P r i v a t Autorin aufgebaut, 2020 sind im Obelisk Verlag die Kinderbücher „Lola reicht’s“ und „Mia mag Geheimnisse“ erschienen. Darüber hinaus hat Troi mit „Feuertaufe – Lorenz Lovis ermittelt“ (Servus Verlag) auch ihren ersten Krimi publiziert. Die obige Geschichte aus dem Jahr 2019 gibt es übrigens auch als kleines Büchlein (Illustrationen: Francesca Losavio), nur erhältlich bei der Autorin selbst. Mehr Info online unter: heiditroi.me

einen Moment gewartet, in dem sie das Geheimnis lüften könnten. Nun ist er gekommen und plötzlich haben sie Zweifel. „Okay“, sagt Lisi. „Ich bin dafür, dass wir nicht nachschauen. Aber dann muss ich aus dem Haus. Weg von dem Geschenkeschrank. Können wir zu Oma Kathi?“ Klar können sie. Sarah und Lisi räumen ihre Schulsachen zusammen – Hausaufgaben können sie auch bei Oma machen. Tom nimmt ein Bilderbuch mit. Dann

gehen sie die Treppe runter und verbringen den ganzen Nachmittag bei Oma. Dort ist es so schön, dass sie keinen Gedanken mehr an den Schrank voller Geschenke verschwenden. Ein paar Tage später steht Tom wieder am Fenster. „Sie steigt ins Auto“, berichtet er. „Sie fährt los. Sie ist um die Kurve!“ Rasch verräumen Sarah und Lisi ihre Schulsachen. Dann stürmt jede von ihnen in eine andere Richtung. Bald liegen Papiere,

Klebstoff, Farben und jede Menge anderer Bastelsachen auf dem Tisch ausgebreitet. Drei Stunden

haben sie Zeit, um die Weihnachtsgeschenke für Mama und Papa zu basteln. Das sollte reichen …

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WEIHNACHTSMENÜ

Einfach gut & festlich Knappe vier Wochen noch bis Heiligabend, aber schon fragen wir uns: Wie feiern, was kochen? Während die einen bewährte Familientraditionen pflegen, suchen andere mehr Abwechslung am Weihnachtstisch. Wobei die Herausforderung – mit oder ohne Lockdown – besonders groß ist.

Ä

ltere Generationen wissen: Der Advent ist eigentlich eine Fastenzeit. Einfache Speisen, seelenwärmende Suppen und süße Düfte – mehr brauchte es nicht, um diese oft herausfordernde Zeit zu bewältigen. Wer auf einem Hof aufgewachsen ist und sich an die kargen Zeiten in den 1950er-/ 1960er-Jahre erinnert, weiß auch, wie groß die Vorfreude auf Weihnachten und das damit verbundene

Festmahl war. Heute hingegen sind die Supermarkt-Regale – trotz Corona – fast übervoll, Lebensmittel gibt‘s für jeden Lebensstil und Geschmack. Dennoch boomen simple Rezepte, wie sie in der traditionellen Küche zu finden sind, und clevere Kochrezepte. So braucht es nur wenige, aber hochwertige Grundprodukte, um ein feudales Mahl auf den Weihnachtstisch zu zaubern. Siehe das vorliegende Menü, zusammen-

Apfelsalat mit Schinken Zubereitung: 1. Schinken in Würfel schneiden, ebenso die ­geschälten Äpfel. 2. Mit Essig, Öl und Zwiebel anmachen.

Diese und weitere Rezepte finden Sie in "Südtiroler Leibgerichte" (Athesia Tappeiner, 2020; 192 Seiten) von Hanna Perwanger; neu aufgelegt & überarbeitet von Sepp Perwanger & Valentina Solfrini.

Parmesanreissuppe Zutaten: 40 g Butter, 1 Ei, 50 g Parmesan, gerieben, 30 g Semmelbrösel, Salz, 1 l Rindssuppe Zubereitung: 1. Die Butter schaumig rühren, nach und nach das Ei, den Parmesan, die Brösel

und das Salz dazugeben. 2. Die Masse mit einem Spatzlhobel in kochendes Salzwasser hobeln. 2 Minuten kochen lassen. 3. Den Parmesanreis in einen Teller geben, mit Schnittlauch bestreuen und mit Suppe übergießen.

Fotos: Valentina Solfrini

Zutaten: 100 g gekochter Schinken 3 große, säuerliche Äpfel Essig Öl 1 EL Zwiebelringe

gestellt auf Basis des Kochbuchklassikers „Südtiroler Leibgerichte“. Die Zutaten sind beim Gang in den nächsten Dorfladen oder Supermarkt leicht verfügbar; wer schlau einkauft, kann damit seine Vorratskammer auch in einem beengten Haushalt etwas aufpeppen. Und die Zubereitung selbst ist kein Weihnachtswunder, eignet sich für gemeinsames „Werkeln“. In diesem Sinne: Leckere Weihnachten!

Weinempfehlung der Kellerei Meran: Südt. Kerner DOC „Graf“

Weinempfehlung der Kellerei Meran: Südt. Sauvignon Blanc DOC „Mervin“


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WEIHNACHTSMENÜ

Gedünsteter Rostbraten Zutaten: 4–5 Scheiben Rostbraten, Salz, Pfeffer, 2 EL Senf, 1 EL Öl, 1 Msp. Pfeffer, ½ TL Curry, etwas Cognac oder Madeira, Fett, Rindssuppe Zubereitung: 1. Das Fleisch klopfen, mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit folgender Senfmischung bestreichen:

Orangencreme

Senf und Öl verrühren, Pfeffer und Curry zugeben und mit Cognac oder Madeira abschmecken. 2. Die bestrichenen Rostbratenscheiben auf beiden Seiten in heißem Fett anbraten, in eine Rein geben, die man gut verschließen kann, und 1 Stunde leise dünsten. 3. Zwischendurch mit etwas Rindssuppe aufgießen.

Zutaten: 5 Eigelb, 200 g Zucker 1–2 EL Rum 1 große Blutorange, Saft etwas Zitronenschale, gerieben 3 Blatt Gelatine ¼ l Schlagrahm Zubereitung: 1. Eigelb und Zucker schaumig rühren.

Rum, Orangensaft und Zitronenschale zufügen und weiterrühren. 2. Die kalt eingeweichte und warm aufgelöste Gelatine dazugeben und zuletzt den geschlagenen Rahm unterziehen. 3. In Gläser füllen, im Kühlschrank fest werden lassen und nach Belieben mit Schlagsahne verzieren.

Weinempfehlung der Kellerei Meran: Südt. Goldmuskateller Passito DOC „Sissi“

Weinempfehlung der Kellerei Meran: Südt. Merlot Riserva DOC „Freiherr“

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EGO HAIR

Gekonnte (Haar)farbenspiele In der heurigen Zett-Lifestyle „Heiraten“ war sie mit ihrem Team verantwortlich für das Arrangement der Brautfrisuren: Hair-Stylistin Verena Mitterer. Die Inhaberin des Meraner Haarsalons EGO hair hat aber nicht nur ein gutes Gespür für die neuesten Trends, sondern auch für den richtigen „Ton“.

P Fotos: Anita Augscheller

rofessionelle Haarfarbentrends wie Balayage zählen zum Spezialgebiet von Verena Mitterers fachkundigem Team. „Dank dieser anspruchsvollen Färbetechnik sind unserer Fantasie

keine Grenzen gesetzt“, beschreibt sie ihre Begeisterung für trendige Farbspiele. Das breitgefächerte Angebot des Salons umfasst daneben auch typgerechte Haarschnitte, Olaplex-Haarpflegebehandlungen,

Extensions und vieles mehr. Bei der Arbeit mit den Brautmodels für die „Zett“-Lifestyle haben sich die erfahrene Hair-Stylistin und ihre Mitarbeiterinnen mit viel Motivation ins Zeug gelegt. „So ein Shooting ist immer eine spannende Herausforderung. T. +39Wichtig 0473 220 für 142 ein gutes Gelingen sind für- Verena mich Mitterer die exakte Organisation und EGO hair Bauhofstr./Via Cantiere, 4b - 39012 Meran/o das reibungslose Zusammenspiel egohairdesign@hotmail.it www.egohair.it aller Beteiligten. Das war bei diesem Öffnungszeiten / Orario di apertura Hochzeitsshooting definitiv der Fall“, Di.-Fr./ma.-ve. 9-19 Uhr Sa. 8-15 Uhr erzählt Verena Mitterer. EGO hair design ego.hairdesign MwSt.Nr. 02312690213 - St.Nr. MTTVRN76B68F132Y

Styling für das Weihnachtsfest

Hinten von links: Carmen und Steffi | Vorne von links: Nadja, Verena und Eva

Wie sieht es eigentlich mit einem aktuellen Weihnachtsstyling aus?

„Der neueste Farbtrend nennt sich „Money Piece“. Dabei handelt es sich um eine Aufhellung rund um das Gesicht, die Licht in jede Mähne bringt“, verrät die Hair-Stylistin. Ein toller Look für das Weihnachtsfest!

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