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Juni 2020

KOMPAKT

SudtiRol

I.R.


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I N H AKLT/ OPE FZ DEI TI LOER I A L

Inhalt Zurück zu den Wurzeln 3–6 PR Reinswalder Bergbahn 7 Rezepte 8 Parkhotel Laurin 9 Kellerei Meran 10–11 Wanderung zur Taseralm 12 Wanderung zur Lyfialm 13 Brunchen - voll im Trend 14–16 Wanderung Plose 17 Bier/Biersorten 18–20 PR Gassl Bräu 21 PR Rifugio Fanes Hütte 22 Wert des Fleisches 23 Grillen 24 PR Metzgerei Senfter 25 Wanderung Gadertal 26 Wanderung Sand in Taufers 27 PR Käserei Drei Zinnen 28 Gemüse, Obst & Wein 29–30 PR Plankensteiner 31 PR Berggasthof Pralongià 32 PR City Cafe Gatterer 33 Gin und Destillate 34

IMPRESSUM Sonderbeilage zur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag vom 14.06.2020 Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich Lukas Benedikter, lukas.benedikter@athesia.it Redaktion Johannes Vötter, Lisa Maria Kerschbaumer, Anna von Stefenelli, Christoph Höllrigl, zett@athesia.it Grafisches Konzept & Layout Elisa Wierer, Tanya Pechlaner Koordination Irene Kasal, anzeigen.zeitschriften@athesia.it Druck Athesia Druck GmbH, Bozen Herausgeber „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag, Athesia Druck GmbH, Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Ermächtigung Landesgericht, Bozen 04/1989

Liebe Leserinnen, liebe Leser, dass Südtirol auch in kulinarischer Hinsicht ein echter Leckerbissen ist, dürfte längst kein Geheimnis mehr sein. Das liegt wohl nicht zuletzt an der Lage des Landes am Schnittpunkt zweier Kulturen. Alpine Bodenständigkeit und mediterrane Leichtigkeit sozusagen unter einem Dach vereint. Um die ganze Bandbreite des kulinarischen Spektrums des Landes geht es in dieser 36seitigen, kompakten „Zett“-Beilage, die Sie nunmehr in den Händen halten. Freuen Sie sich darin über allerlei Rezepte und kulinarische Tipps, aber auch über Geschichten rund um das Thema gepflegtes Essen und Trinken. Viel Spaß beim Schmökern!

Lukas Benedikter Chefredakteur „Zett“


Foto: Shutterstock

WERT DER KULINARIK

Wie alte Rezepte die Südtiroler Küche zurückerobern Mehr Bewusstsein für die Herkunft der Grundprodukte, lokale Lebensmittelkreisläufe und damit verbunden der Trend zu mehr Einfachheit am eigenen Herd. Nicht erst jetzt – aber zusätzlich forciert durch die Coronavirus-Pandemie – hat ein kulinarisches Umdenken im Land eingesetzt. Ob in der Spitzen-Gastronomie oder in der Alltagsküche, vor diesem Hintergrund bekommt das Wissen um die traditionelle Esskultur eine ganz neue Bedeutung.

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eht es ums „Südtiroler Lebensgefühl“, dann spielen „Essen & Trinken“ eine entscheidende Rolle. Nicht ohne Grund ist dies eines der zentralen touristischen Vermarktungsinstrumente geworden. Die Mischung aus alpiner und mediterraner Küche ist also längst ein heimisches Alleinstellungsmerkmal, das Gäste aus sämtlichen Quellmärkten neben der Landschaft und dem Klima schätzen gelernt haben. Doch in den vergangenen Monaten des Covid-19-Lockdowns und touristischen Stillstandes hat sich – neben allen noch nicht absehbaren Folgen wirtschaftlicher Natur – eines umso mehr gezeigt: Die Südtiroler sind das, was sie essen. Oder auch das, was sie nicht essen. Denn in Krisenzeiten wie diesen ist der Unterschied von Grundbedürfnis, Lebensstil und Lustprinzip bei der Ernährung umso besser greifbar. Siehe das veränderte „Essverhalten“ von Herr und Frau Südtiroler.

Kochlöffel selbst schwingen statt von der Karte bestellen: Das hat es durch den Corona-Stillstand von einem Tag auf den anderen geheißen. Und selbst wenn einige findige Gastronomie-Betriebe mit Lieferservice und später auch Abholservice gekonnt Abhilfe schaffen konnten, so wurde in diesen Wochen und Monaten mehr zuhause gekocht denn je. Dass sich damit auch das Einkaufs- bzw. Konsumverhalten änderte, sollte nur eine logische Folge sein. Dennoch spiegeln die Entwicklungen Trends wider, die zuvor nur „ansatzweise“ zu erkennen waren. Warum in die Ferne schweifen? Topqualität vor der Haustür Ob Supermärkte, kleine Händler vor Ort oder auch bäuerliche Direktvermarkter – die Nachfrage nach lokalen Grundprodukten steigt weiterhin. Milchund Fleischprodukte, Fortsetzung auf Seite 4 ▶

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4 REZEPT

Brotsuppe Zutaten: 120 g schnittfestes Schwarzbrot je 1 EL Zwiebel und Petersilie, fein gehackt 2 EL Mehl | 1 l Wasser | Salz | Pfeffer | 1 Eigelb 1 EL Rahm | 1 Paar Frankfurter Würstchen Zubereitung: Das Brot feinwürflig schneiden und gut mit Zwiebeln und Petersilie anrösten. Mehl daraufstauben und sobald alles hellbraun ist, mit Wasser aufgießen. So lange kochen, bis das Brot völlig verkocht ist. Alles durch ein Sieb passieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Eigelb und Rahm legieren. Die gekochten, in Scheiben geschnittenen Würstchen in die Suppe geben.

Fotos: Valentina Solfrini

Tipp: Um die Suppe etwas brockiger zu servieren, lässt man vor dem Passieren etwa ein Drittel der Masse zurück und gibt es danach dazu.

Fortsetzung von Seite 3 ▶ Obst und Gemüse, aber auch Getreidewaren aus heimischer Produktion erleben einen regelrechten Aufschwung. Dabei hatte das Umdenken schon vor Corona eingesetzt, siehe eine Initiative des Südtiroler Bauernbundes, die bereits Anfang Dezember 2019 präsentiert worden war. „Mehr bäuerlich-regionale Produkte im Handel, in der Gastronomie, auf Bauernmärkten oder im Verkauf ab Hof“, war das ambitionierte Ziel, das Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler bei der Präsentation so formulierte: „Derzeit bieten etwa 600 Direktvermarkter in Südtirol lokale Produkte an, in den nächsten zehn Jahren sollen mindestens 250 neue Betriebe dazukommen.“ Insbesondere die Direktvermarktung sollte – und wird in die Zeiten wie diesen – eine entscheidende Rolle spielen, wie Tiefenthaler damals anmahnte: „Südtirol hat hochmotivierte Bauern und hochwertige Produkte. Zudem profitieren die Direktvermarkter vom

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5 REZEPT

Tirtlen Zutaten: 200 g Roggenmehl | 200 g Weizenmehl 1 EL Öl | Salz | etwas Milch 200 g Spinat, passiert oder 200 g Topfen (Quark) oder 200 g gekochtes Sauerkraut Öl zum Backen

Megatrend Regionalität. Und nicht zuletzt gibt es einen Markt mit 530.000 Einheimischen bzw. 7,5 Millionen Gästen vor der Haustür.“ Wie sehr hier das Coronavirus die Perspektiven verschieben sollte, war damals in keiner Weise abzusehen. Dennoch hat sich nunmehr gezeigt: Wenn das Land zusammensteht und die Leute auch bewusst und vermehrt lokale Produkte kaufen, dann kann das die Basis für ein kulinarisches Umdenken sein. So ging etwa in den Obstgenossenschaften und Milchhöfen die Arbeit trotz aller logistischen Probleme und Einschränkungen bzw. unter strengen Sicherheitsauflagen weiter – so konnte die Grundversorgung aufrechterhalten bleiben. Nun hat der touristische Neustart eingesetzt, wenn auch unter ganz anderen Vorzeichen. Nicht zuletzt, weil die Einheimischen „anders“ denken gelernt haben, wenn es ums „Genussland Südtirol“ geht. Fortsetzung auf Seite 6 ▶

Zubereitung: Aus Mehl, Öl, Salz und Milch einen festen Teig kneten. 30 Minuten ruhen lassen. Eine lange Rolle formen, in kleine Scheiben schneiden und jede Scheibe (Tirtl) extra mit dem Nudelholz austreiben. Spinat oder Topfen oder Sauerkraut daraufgeben, mit einem anderen Tirtl bedecken und fest andrücken. In heißem Öl schwimmend backen. Beide Rezepte aus:

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Fortsetzung von Seite 5 ▶

Weniger ist halt doch manchmal mehr Der erste Tourist und kulinarische Abnehmer ist also wieder der Einheimische. Und einher mit dem Wiederentdecken des eigenen Landes ist auch ein Revival der Südtiroler Traditionsküche zu beobachten. Siehe aktuelle Kochbücher, die einerseits weiterhin in großer Stückzahl verkauft werden und andererseits von diesem neuen Denkansatz am heimischen Herd zeugen. Vollwert-Küche, vegetarische Rezeptideen und auch die Rückkehr zu traditionellen Speisen sind sozusagen „voll im Trend“. Nicht zuletzt weil die Einfachheit der Zubereitung und lokale Grundprodukte dabei essenziell sind. Und weil Wohlgefühl immer durch den Magen geht, sind derartige, nunmehr wiederentdeckte Traditionsgerichte auch immer mit einer gehörigen Portion „Heimatgefühl“ versehen. „Geschmack prägt und prägt sich ein – ein Leben lang“, schreibt etwa Sepp Perwanger in einem der aktuell meistverkauften heimischen Kochbücher. Sozusagen mitten in die „Krise“ hinein – und das rein zufällig – ist seine Wiederauflage des legendären Kochbuches seiner Großmutter Hanna Perwanger (siehe Kasten) erschienen. Dieses war 1967 erschienen und hat bis heute ganze Generationen von Kochbegeisterten geprägt. Ob „Schluzer“, Knödel oder Strudel … wer nach ihren Rezepten kocht, der kann gar nicht falsch liegen. Was sich allerdings in diesem halben Kochjahrhundert geändert hat, ist der grundlegende Zugang zu manchen Grundprodukten, weshalb Sepp Perwanger für diese Neuauflage einige sanfte Eingriffe vornehmen musste. Oder anders gesagt: Etwas weniger Eier und etwas mehr hochwertige (Oliven-)Öle statt Bratfett oder Butter machen diese „Leibgerichte“ auch für ernährungsbewusste Zeitgenossen noch

zugänglicher. Dabei sind neben den oben erwähnten Klassikern vor allem die wiederentdeckten „ArmeLeute“-Gerichte, die auch Traditions-Skeptiker an den Kochtopf locken. Ob Brotsuppe, echtes Muas oder Tschutsch, ob Fenchel gratiniert, Kalbsleber oder Kuttelflecke, ob Schwarzplentener Riebel oder Bratäpfel oder Buchweizenkuchen … fast immer liegt die Herausforderung in Einfachheit, Sorgfalt und „Ungestressheit“ in der Zubereitung. Denn auch das gehört zur Wiederentdeckung der eigenen kulinarischen Wurzeln über diese Krisenzeiten hinaus, wie Hanna Perwanger vom Zirmerhof in Radein schon zu ihrem Enkel sagte: „Sei sorgfältig bei Qualität und Herkunft der Zutaten, aber auch bei den Garzeiten und Temperaturen. Und nimm dir die Zeit fürs prüfende Abschmecken vor dem Servieren.“

Das Original der Südtiroler Küche neu „aufgekocht“ Die 1967 erstmals erschienene Sammlung Südtiroler Köstlichkeiten von Hanna Perwanger gibt es nun in einer erweiterten Neuauflage. Dafür wurde das ursprüngliche Kontingent an Gerichten um Rezepte der „Küche Perwanger“, die am Zirmerhof in Radein weiterhin gepflegt wird, ergänzt. Hanna Perwanger in der ersten Ausgabe über die Besonderheit der Küche in Südtirol: „Vom Süden kam das Leichte, Natürliche der italienischen Küche, das Bodenständige der Tiroler Speisen bildet die Grundlage, und etwas Wiener Einschlag, besonders bei den Mehlspeisen, ist noch das Tüpfelchen auf dem i.“

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WANDERUNG

Plankenhorn – Getrumspitze – Kassianspitze Start/Ziel/Parken: Reinswald Parkplatz Umlaufbahn Reinswald

kommen wir auf die Kassianspitze 2581 m, der dritte Gipfel der Route. Mit Blick zum höchstgelegen Wallfahrtsort Europas, dem Latzfonser Kreuz, geht es Gehzeit/Höhenmeter: über Weg Nr. 9, vorbei am Kassiansee 5 Stunden, 850 hm und direkt dorthin. Weniger Gehfreudige können bereits nach Abstieg von Wegbeschreibung: der Getrumspitze an der Weggabelung Fo Das Bergdorf Reinswald zieht nicht nur den Steig Nr. 8B wählen und dann über r tos : Car m en M os e im Winter Freizeitsportler an. Das beliebte Weg Nr. 7 zur Latzfonser Kreuz Hütte gelanSkigebiet erfreut sich auch im Sommer großen Zugen. Die Kirche mit dem schwarzen Herrgott lädt spruchs und ist für Wanderer ein ideales Ausflugszum stillen Gebet und zum Entzünden einer Kerze ziel. Mit der Umlaufbahn geht es auf 2.130 m zum für die gelungene Bergtour ein. Der Rückweg erfolgt Ausgangspunkt unserer Bergtour. Wir starten direkt über Weg Nr. 7 zur Getrumalm und von dort über von Pichlberg Richtung Getrum, zweigen links auf Nr. 11 zurück zur Bergstation. Gehtüchtige können Wanderweg Nr. 9B ab und steigen in einer knappen auch von der Getrumalm direkt über die Sunnolm Stunde zum Sattele 2.460 m auf. Vom Gipfelkreuz zur Talstation absteigen. Alle Wege sind gut markiert. aus kann man schon das Plankenhorn sehen - unser Voraussetzungen für die Tour sind Ausdauer, Trittsinächster Gipfel. Vom Sattele wandert man am Kamm cherheit und Schwindelfreiheit. entlang über das Plattenjoch und am Schluss dann etwas steiler hinauf auf das Plankenhorn. 2589 Meter Tipp: hoch ist der Gipfel und somit der höchste Punkt der Wer nur auf das Plankenhorn will braucht dafür Tour. Nach einer ausgiebigen Rast und einem Gipfel2 Stunden ab Bergstation. Einfach und lohnend. foto wagen wir uns über den schmalen steilen Steig, hinab in die Scharte, die heikelste Stelle ist drahtseilgesichert. Dann folgen wir dem Grat entlang bis zur Getrumspitze mit Blick auf den Getrumsee unter uns. Der Abstieg ist wieder einfacher. Dem Weg entlang Kehren Sie nach der Tour in einer unserer Hütten ein und lassen Sie sich kulinarisch mit regionalen Spezialitäten verwöhnen! Ein Panorama der Extraklasse.

Reinswalder Mühlen, Tel. 3387746191 Bärenstube, Tel. 0471/095720 Sunnolm, Tel 0471/625324 Getrumalm, Tel. 3484789091 Chrust-Gepatsch, Tel. 3394501275 Pfnatschalm, Tel. 3463897211 Pichlberg, Tel. 0471/095585 Der Ausblick vom Gipfelkreuz ist fantastisch.

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REZEPT

Schwarzplententorte

Foto: Valentina Solfrini

Zutaten: 250 g Butter 250 g Zucker 6 Eier, getrennt 250 g Mandeln, gerieben 250 g Schwarzplentenmehl (Buchweizenmehl) 1 Pkg. Backpulver 1 Pkg. Vanillezucker Butter für die Form 2 EL Rum Preiselbeeren

Zubereitung: Die Butter, 150 g Zucker und Eigelb schaumig rühren. Mandeln, Mehl, Backpulver und Vanille­zucker gut unterrühren. Zuletzt das zu steifem Schnee geschlagene Eiweiß und den restlichen Zucker vorsichtig unter die Masse heben und in eine gefettete Springform füllen. Im vorgeheizten Ofen 45 Minuten bei 200 Grad backen. Erkaltet auseinanderschneiden, mit etwas Rum beträufeln und mit Preiselbeeren füllen.

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Wir haben im Park gedeckt Im Sommer hisst das Restaurant Laurin in Bozen seine Segel. Sobald die Temperaturen steigen und der Sommer naht, ist es in unserem Park besonders schön. Unter den Jahrhunderte alten Bäumen lässt es sich in den heißen Sommertagen herrlich kühl sitzen.

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nser Park ist eine wahre WohlIhres Gerichtes direkt auf die Hände fühloase inmitten der Bozner schauen, vielleicht können Sie ja das Altstadt, wo die Bäume im Somein oder andere Geheimnis lüften. mer die Luft kühler halten als in Der Service wird von Maître der restlichen Stadt. Masashi Yamashita geleitet. Leichte Gerichte, die alpine Kraft Sein Team kümmert sich darund mediterrane Leichtigkeit um, den Gästen jeden Wunsch vereinen, werden von Chefkoch von den Augen abzulesen. Leicht Manuel Astuto und seinem Team balancieren die Kellner über den gezaubert. Was wir im Sommer ganz weißen Kiesel und bringen köstliche e Fo t o besonders gerne servieren, ist frischer Gerichte zu Ihrem Tisch. Lassen Sie sich h c i : Li n e e m a t Fisch, nicht umsonst ist Chefkoch Astuto halb den richtigen Wein empfehlen, Sie werden es Südtiroler, halb Sizilianer. Dank der Showküche nicht bereuen. können Sie unseren Köchen bei der Vorbereitung Enjoy the Parkrestaurant Laurin life!

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REZEPT

Penne mit Gemüseragout und Basilikum Zutaten für 4 Personen: 250 g Nudeln “Penne” 100 g Zucchini 100 g gelbe und rote Peperoni 100 g Auberginen 500 g Tomaten 1 Löffel Tomatenmark 100 ml Weißwein 2 Knoblauchzehen 100 ml Olivenöl 100 g Parmesan 80 g Basilikum

Foto: Helmuth Rier/Kellerei Meran

Zubereitung: Die Tomaten im Salzwasser blanchieren, die Haut entfernen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Ebenso die Zucchini, Auberginen und Peperoni in kleine Würfel schneiden und alles in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen. Das Tomatenmark und die Tomatenwürfel dazugeben. Zum Schluss die Gemü-

semischung mit Weißwein ablöschen und 5 Min. leicht köcheln lassen. Die Penne im Salzwasser kochen, abseihen und zum Gemüseragout dazugeben; anschließend mit Parmesan verfeinern. Die Basilikumblätter mit Olivenöl und Parmesan zu einer feinen Sauce mixen. Für die Dekoration die Auberginenschalen knusprig frittieren. Die Nudel auf einem Teller anrichten, mit der Basilikumsauce verfeinern und mit den Auberginenschalen garnieren. Weinempfehlung: Südt. Meraner DOC „Schickenburg“ – ein mittelschwerer Rotwein, der auch im Sommer gekühlt sehr gut genossen werden kann. Im Geschmack fruchtig, elegant und weich, gut eingebundene Säure. Das Bouquet erinnert an Veilchen und Mandeln. Serviertemperatur: 12-14° C Rezept: Christian Pircher – Restaurant Kirchsteiger


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WANDERUNG

Vom Taser auf die Lawand Start/Ziel/Parken: Parkplatz an der Talstation der Seilbahn Taser oberhalb Schenna. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Privatauto nach Meran und weiter nach Schenna und in Richtung Verdins zur Seilbahn Taser.

Foto: TV Schenna

gelangt fast eben zur Lichtung von Lenzeben, von wo man über den Kamm – vorbei an zwei Wetterkreuzen – hinauf steigt zum Gipfel. Die letzten Meter (180-Grad-Kehre) sind felsiges Gelände, Trittsicherheit ist gefordert. Eventuell kann man die letzten Meter des Steiges meiden und weglos hinauf Gehzeit/Strecke: kraxeln zum Gipfel. Abstieg 4:45 Stunden, 4,6 km wie Aufstieg. Die Sicht von der Lawand (auch Lauwand oder LaWegbeschreibung: wandspitz) ist atemberaubend. Sie Fo t o : S e n t r e s Nach der Bergfahrt mit der Seilbahn zur reicht von Ulten über den Vinschgau (mit Taseralm folgt man der Mark. Nr. 18A vorwiegend der Ortlergruppe), die Stubaier (mit dem Tribudurch Wald in Richtung der sehr schön gelegenen laun) und Ötztaler Alpen bis hin zu den Dolomiten Ifingerhütte. Der Steig ist mäßig steil, nur kurz vor und zum Adamello. Und natürlich ist da noch der dem Graben des Schnuggerbaches geht es einmal mächtig aufragende Ifinger, in dessen Schatten die recht „knackig“ hinauf. Unterhalb der Ifingerhütte Lawand steht und deswegen auch recht wenig behält man sich rechts auf Markierung Nr. 24A und sucht wird. Quelle: Sentres

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WANDERUNG

Die Lyfialm im Martelltal Start/Ziel/Parken: Parkplatz Gasthof Zufritt, Martell, 1883 m. Durch den Vinschgau bis nach Goldrain, dort weiter ins Martelltal bis zum gebührenpflichtigen Parkplatz am Gasthaus Zufritt am gleichnamigen Stausee. Gehzeit/Strecke: 2:05 Stunden, 4,5 km Wegbeschreibung: Die Wanderung beginnt auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes. Der Weg verläuft rechts der Markierung 10 folgend sofort steil und steinig bergauf, durch Wald und über Almwiesen, bis man nach 45 Minuten Gehzeit die Lyfialm erreicht. Die Alm liegt idyllisch auf 2170 Metern inmitten des Nationalparks Stilfser Joch. Die Alm bietet nicht nur beeindruckende Weitblicke auf die Marteller Berge (Vordere Rötspitze, Zufallspitze), sondern überzeugt auch durch hauseigene Käseproduktion. Für den Rückweg empfiehlt es sich, dem Forstweg mit der Markierung

Nr. 35 zu folgen. Nach 30 Minuten zweigt der Weg links ab in den Wald (Nr. 20A, Richtung Zufritt) und führt vorbei an einem kleinen Wasserfall. Auf diesem mäßig steilen Weg gelangt man schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wer noch Zeit hat, sollte unbedingt die Aussichtsplattform für Wildbeobachtung (hinter dem Gasthof Zufritt) besuchen. Dort warten nicht nur holzgeschnitzte Wildtiere, sondern auch ein ruhig gelegener, einladender Picknickplatz mit tollem Ausblick auf den Zufrittstausee. An diese Wanderung kann man noch den Uferweg (kinderwagentauglich) des Zufrittstausees anhängen. Vom Hotel Zum See ausgehend folgt man der Markierung 36 talauswärts. Von der 83 Meter hohen, begehbaren Staumauer aus lässt sich das große Wasserbecken und die umliegende Bergwelt bestaunen. Das Seeufer lädt zu einer entspannten Rast mit Spiel und Wasserspaß ein. Quelle: Sentres

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BRUNCHEN - VOLL IM TREND

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Foto: Shutterstock

Sonntagsbrunch voll im Trend

Immer mehr Südtiroler schwören darauf und auch immer mehr Gastronomen springen auf diesen Zug auf: Brunchen ist auch 2020 (trotz Coronakrise) voll „in“.

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och woher kommt diese neue Art des gemeinsamen Essens eigentlich? Das Wort „Brunch“ stammt aus dem Englischen und ist ein sogenanntes Kofferwort. Dabei werden zwei oder mehrere Wörter in einen Koffer gesteckt, gut durchgeschüttelt und wieder herausgenommen. Natürlich nicht wortwörtlich, sondern nur im übertragenen Sinne. Aber das Ergebnis sieht folgendermaßen aus: Aus den englischen Wörtern „breakfast“ (Frühstück) und „lunch“ (Mittagessen) wird „brunch“. Schon war es geboren, das heute auch hierzulande so beliebte, ausgedehnte Frühstück für Familien und Freunde. Übernommen haben die Südtiroler diesen Trend aber von den Engländern, die sich

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bereits im späten 19. Jahrhundert in geselliger Runde zum kombinierten Frühstück und Mittagessen zusammensetzten. In den 1930er-Jahren wurde das Brunchen besonders in den USA beliebt. Seit nunmehr einigen Jahren ist auch der Rest der Welt ganz wild danach geworden, sich schon am Vormittag mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen zu lassen. Ein Trend, der nicht nur den Geist, sondern auch den Körper gesund hält. Gaumenfreude am Vormittag Zum Brunchen gibt es immer einen Anlass: wieder mal mit alten Freunden gemütlich zusammenzusitzen, eine Geburtstagsfeier mit der Familie, ein

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ausgedehntes Frühstück zu zweit. Der Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Der Brunch beginnt meist am Vormittag und kann bis zu Mittag, teilweise sogar bis zum frühen Nachmittag genossen werden. Auf den Tisch kommt dabei alles, was das Herz begehrt. Vom traditionellen Frühstücksbrötchen mit Croissants, Butter, Marmelade, Honig bis hin zum Schokoladeaufstrich für die Kleinsten tischen Südtirols Hotels, Restaurants und Bars auch verschiedene herzhafte Gerichte wie Wurst und Käse, Ei, Suppen oder verschiedene Pasta-Variationen auf. Auch Kuchen und ein guter Schluck Sekt dürfen neben Kaffee und Orangensaft nicht fehlen. Wer in Südtirol brunchen geht, kann dabei oft besonders leckere, regionale Produkte verkosten. Weil der Brunch immer mehr zum Trend geworden ist, haben sich laufend Gastonomen darauf konzentriert, ihren Gästen ein vollwertiges, qualitativ hochwertiges Gaumenerlebnis zu bieten. So ist das Brot oft selbst gebacken oder stammt vom

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lokalen Bäcker, während der Käse vom Bauern in der Nähe stammt und die Marmeladen auch gerne selbst gemacht sind. Qualität, die sich für den Preis von durchschnittlich 15 bis 25 Euro pro Person durchaus auszahlt. Die gesunde Alternative Sich mit seinen Liebsten zu einem gemütlichen Brunch zu treffen, eignet sich nicht nur, um für ein paar Stunden die Seele baumeln zu lassen, sondern ist auch eine willkommene Alternative zum späten Abendessen für den Körper. Nicht umsonst heißt das Sprichwort: „Morgens soll man essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.“ Diese vermeintliche Weisheit ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, denn der Ernährungsrhythmus, der für den einen ideal scheint, kann bei dem anderen Stoffwechsel und Herz-KreislaufSystem durcheinander bringen. Hier gilt es also, auf den eigenen Körper zu hören und zu beobachten, wann dieser welche Fortsetzung auf Seite 16 ▶

Frühstücken wie im Urlaub! Genießen Sie von 7.30 bis 10.30 Uhr unsere große Auswahl an regionalen Produkten, saftigem Obst, frischen Brötchen vom Bäcker, knusprigen Croissants, frisch gepressten Säften, Müsli, Eierspeisen von Freilandeiern, Südtiroler Aufschnitten und Speck, Käse von der Algunder Sennerei und vielem mehr! Auf unserer neuen Terrasse, in unserem hellen Wintergarten oder der gemütlichen Stube, überall laden wunderschöne Plätzchen zum Genießen und Verweilen ein. Nutzen Sie den Tag und buchen Sie gleich einen Day Spa dazu! Der neue Infinity-Relax-Pool auf der Dachterrasse und unser Sky Spa mit Panoramasauna bieten einzigartige Spa Erlebnisse. Hotel Das Dorner J.-Weingartner-Str. 40 | Algund | Tel. 0473/443309 info@hotel-dorner.it | www.hotel-dorner.it


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Fortsetzung von Seite 15 ▶

selbst entscheiden, wie viel er essen Mahlzeiten am besten verträgt. möchte, sondern auch was. Wer also Allgemein sagen Experten alseinen Stoffwechsel nicht zu sehr lerdings, dass nicht nur die beanspruchen und überflüssige Wach- und Schlafphase vom Kalorien vermeiden will, kann Licht und von der Dunkelfolgende Richtlinien beachten. heit abhängig sind, sondern Beim Backwerk gilt, Vollkornbrötdass auch der Stoffwechsel chen sollten bevorzugt werden, dadurch beeinflusst wird. da sie im Vergleich zum Weißbrot Praktisch gesehen bedeutet das, mehr Nährstoffe und Ballaststoffe dass der Mensch morgens bzw. haben. Das macht Brot aus Roggen, Fot o am Vormittag besser und schneller Dinkel oder anderem Korn gesünder und : S h u tt er st o c k in der Lage ist, Mahlzeiten zu verdauen. das Sättigungsgefühl nach dem Essen hält länWer sich also zum Brunchen mit Freunden oder ger an. Wer sich gerne Kuchen vom Brunch-Buffet Familie trifft, muss sich deshalb nicht zurückhalten holt, der kann sich daran halten, dass Hefe- und und kann guten Gewissens zulangen. Für alle, die Biskuitgebäck bzw. Obstkuchen die gesündere trotzdem auf Nummer sicher gehen wollen, dass Variante zu Sahnetorte oder Streuselkuchen sind. das gemeinsame Brunchen nicht zur Kalorienfalle Milchprodukte haben im Vergleich zu anderen wird, gibt es eine Handvoll Tipps, die den nächsten Produkten einen höheren Fettanteil. Wer sich aber Sonntagsbrunch zum unterhaltsamen und gesunsein Käsebrötchen nicht nehmen lassen will, kann den Erlebnis machen. alternativ versuchen, auf die Butter zu verzichten. Auch bei den Getränken können Kalorien gespart Schlemmen mit gutem Gewissen werden, ohne aufs Schlemmen zu verzichten. Wer Weil beim Brunch oft eine große Auswahl an seinen Kaffee oder Tee nämlich ungesüßt trinkt verschiedenen Gerichten und Köstlichkeiten und auf gezuckerte Fruchtsäfte verzichtet, tut angeboten wird, kann nicht nur jeder Einzelne seinem Stoffwechsel etwas Gutes. Zum Begrüßungssekt sollte bedacht werden: Alkohol stoppt die Fettverbrennung! Deshalb sollte auch dieser in Maßen genossen werden. Egal, wie kalorienarm KEMPS ZUM oder -reich der Brunch genossen wird, dieser neue GEMIATLICHN Trend hat seinen Weg in Südtirols Restaurants, Bars und Hotels gefunden. Es ist ein Genussmoment, der die Hektik aus dem Alltag bringt und das gemeinsame, bewusste Essen in den Mittelpunkt rückt. In einer Krisenzeit wie dieser ist das auf jeden BAR · RESTAURANT · SONNENGARTEN Fall eine willkommene Abwechslung. Teis/Villnöss · T 0472 844 571 · info@teiserhof.com

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WANDERUNG

Brixen/Plose: Von der Stadt auf den Berg Start/Ziel/Parken: Start in der Stadt Brixen: genießen Sie Ihren Café bevor die kleine Wanderung beginnt. Parkplatz auf den freien Parkplätzen in der Stadt Brixen. Zielpunkt: Trametschhütte

panlagen hinunter, rechts über die Widmannbrücke und am Eisackdamm entlang. Dann links ein in die Plosestraße, dieser stets folgen in den Stadteil Milland bis zum Kirchsteig. Hier links ab bis nach Maria im Sand und zum Schmied. Gehzeit/Strecke: Rechts in Weg 7 ein und über Mel1:30 Stunden, 5 km laun nach St. Andrä zur Aufstiegsanlage, oberhalb der Gondel befindet Fo t o s : S e n tr e s Wegbeschreibung: sich die Trametschhütte. Eine einfache Von der Adlerbrückengasse in Brixen startet die Wanderung auch für Kleinkinder geeignet (nicht 5. Etappe des Europa Höhenweges 2. Die Rapfür Kinderwagen). Quelle: Sentres

Trametschhütte

Kinderspielplatz

Brunch auf Reservierung

im Wandergebiet Plose 200 m oberhalb der Talstation

Traditionelle Gerichte Warme Küche von 12 bis 20 Uhr Reservierung: Tel. 3401218101 - info@trametsch-huette.com - Mittwoch Ruhetag (außer Juli und August)


BIER/BIERSORTEN

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Foto: Shutterstock

Die Vielfalt an Biersorten ist erstaunlich. In ganz Europa gibt es um die 50.000 verschiedene.

Bier ist nicht gleich Bier Von wegen einfältiges Massenprodukt, Bier ist mehr als ein simples Getränk aus Hopfen und Malz. Vom beliebten alkoholischen Durstlöscher gibt es unzählige verschiedene Sorten – darunter eine Reihe interessanter Nischenprodukte für besondere Bierliebhaber. Ein Überblick.

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ie beliebt das Bier ist, zeigen einige Daten über die produzierten und konsumierten Mengen – etwa in Deutschland oder auch europaweit. Im Jahr 2018 wurden in deutschen Brauereien 9,3 Milliarden Liter Bier hergestellt. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 1500 Brauereien mit über 5500 Biersorten. Aber: Die meisten Brauereien in der EU zählt interessanterweise Frankreich, mit annähernd 2000 Brauereien, die rund 6000 verschiedene Biersorten herstellen (Quelle: Verband „Brasseurs de France“). Vor dem Brexit war Großbritannien mit rund 2100 Brauereien an der Spitze. Insgesamt gibt es in der EU unglaubliche 50.000 verschiedene Biersorten.

Europäer trinken jährlich fast sieben Mal den Kalterer See leer Was den Konsum anbelangt, waren es europaweit letzthin jährlich um die 40 Milliarden Liter (Quelle: The Brewers of Europe; inkl. Großbritannien). Das entspricht einer Menge von fast sieben Mal der Füllmenge des Kalterer Sees. Am meisten Bier pro Kopf trinken die Tschechen (138 Liter pro Kopf pro Jahr). Danach folgen die Österreicher (105 Liter). Die Deutschen liegen mit 101 Liter pro Kopf pro Jahr an dritter Stelle. Italien findet sich mit 32 Litern Bierkonsum pro Kopf und Jahr eher am Ende der Liste. Auch wenn es über den Bierkonsum in Südtirol keine statistischen Daten gibt, ist davon


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BIER/BIERSORTEN

Einteilung in ober- und untergärige Biere Der Gesetzgeber unterteilt Biere aus steuer- und lebensmittelrechtlicher Sicht in unterschiedliche Gattungen. Dabei werden der Alkoholgehalt und der Stammwürzegehalt zur Beurteilung herangezogen. Weithin bekannter bzw. üblicher ist die Einteilung nach Hefearten bzw. nach der Hefesenkung. So gibt es obergärige Biere (z.B. Ale, Altbier, Kölsch, Weizenbier) und untergärige Biere (Exportbier, Helles, Lagerbier, Märzen, Pils). Die Bezeichnung obergärige Biere ist darauf zurückzuführen, dass bei obergärigen Bieren die Hefe während der Gärung in klassischen Brauverfahren an die Oberfläche steigt. In modernen Verfahren sinkt sie nach Ende der Gärung, wie untergärige Hefe, zu Boden. Die für die Obergärung erforderlichen höheren Gärtemperaturen führen zu einer vermehrten Bildung von Fruchtstern und höheren

Foto: Shutterstock

auszugehen, dass dieser sich eher am deutschen oder österreichischen Verhalten orientiert.

Prost! Ein gemeinsames Bier mit Freunden ist auch hierzulande sehr geschätzt. Freilich sollte das Bier in Maßen genossen werden. Alkoholen durch die Hefe. Diese verleihen den Bieren oft ein fruchtiges Aroma. Untergärige Biere, bei denen die Hefe nach dem Gärungsprozess auf den Boden des Gärtanks sinkt, benötigen eine gewisse Reifezeit – teilweise mit Temperaturen von weniger als 10 Grad Celsius. Fortsetzung auf Seite 20 ▶

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Mühlbach, Pustertaler Straße 30 Tel. 0472/849522 | info@moebel-rogen.it MO–FR 8–12 & 14–18 Uhr | SA 8.30–12 Uhr WWW.MOEBEL-ROGEN.IT


BIER/BIERSORTEN

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Wer verschiedene Biere kennenlernen möchte, kann das etwa bei einer Bierverkostung tun. Fortsetzung von Seite 19 ▶

Immer beliebter – alkoholfreie Biere In den vergangenen Jahren immer beliebter wurden auch alkoholfreie Biere. Diese enthalten aber meist noch eine geringe Menge an Restalkohol – je nach Herstellungsverfahren zwischen 0,02 und 0,5 Prozent. Aber: Viele Fruchtsäfte enthalten durch den Gärprozess ähnliche Alkoholmengen. Bunte Bierwelt in Südtirol Beim Blick auf die Südtiroler „Bierwelt“ zeigt sich ein vielfältiges Bild – von großen Brauereien bis hin zu kleinen, auch Wirtshausbrauereien, die zum Teil ganz besondere Sorten anbieten – etwa auch saiso-

nale Biere wie Kräuterbier oder auch Kastanienbier, das aus dem Mehl der Edelkastanie hergestellt wird. Was bei allen Südtiroler Bieren an oberster Stelle steht: Qualität. Dafür wurden und werden heimische Biere auch immer wieder bei Wettbewerben ausgezeichnet. Ein Trend, der sich auch in Südtirol immer mehr zeigt: „Craft“-Biere, was so viel bedeutet wie „handwerklich hergestelltes Bier“. Die Grenze zwischen handwerklich hergestelltem und industriellem Bier ist nicht leicht zu ziehen. Laut italienischem Gesetz kommt es aber darauf an, ob ein Bier filtriert wird. Wird es das nicht, darf sich der Betrieb „Craft Beer Brauerei“ nennen. Quellen: u.a. dpa, APA, Wikipedia


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Fotos: KatyO Photography

GASSL BRÄU

Biergenuss im „Gassl“ Eine Familienbrauerei der besonderen Art, modern und innovativ: Das ist das Gasslbräu von Helga und Norbert Andergassen in Klausen.

G

egründet im Jahr 2005, beruht der Name darauf, dass sich die Wirtshausbrauerei in den nostalgischen Gassen des Städtchens Klausen befindet. Das Gasslbräu ist nicht nur wegen seiner erstklassigen Bierkreationen weitum bekannt. Wasser, Hopfen und Malz: Das sind die Zutaten, die 1516 im deutschen Reinheitsgebot als exklusive Rohprodukte von Bier festgeschrieben worden sind. Im Gasslbräu werden die klassischen Biersorten – Helles, Dunkles, Weizen – streng nach dem Reinheitsgebot gebraut. Hauptbestandteil des Bieres ist dabei das weiche Klausner Quellwasser. Zusätzlich zu diesen Klassikern gibt es seit einiger Zeit auch ganzjährig unser fruchtiges Pale Ale mit Pusterer Gerste. Und je nach Jahreszeit lässt sich Braumeister Norbert Andergassen etwas Besonderes einfallen – wie das Kastanienbier im Herbst oder wie jetzt im Sommer, das erfrischend leichte Basilikumbier. Für diese saisonalen Highlights greift Andergassen auch auf andere hochwertige

Zutaten zurück. Zu den Bieren können die Gäste traditionelle bayerische Gerichte und Spezialitäten der mediterranen Küche genießen. Zudem können Sie Ihr Bier auch mit nach Hause nehmen. Auf Anfrage führen Sie unsere Bierexperten durch unsere Brauerei mit anschließender Verkostung.

Gassl Bräu Gerbergasse 18 | 39043 Klausen | Tel. 0472/523623 info@gassl-braeu.it | www.gassl-braeu.it Geöffnet von 10:00 bis 24:00 Uhr Sonntags ab 9:00 Uhr | Dienstag Ruhetag


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R I F U G I O FA N E S H Ü T T E

Ein Tag in der Fanes Hütte Die Fanes Hütte liegt auf den Almen von Kleinfanes oberhalb von St. Vigil in Enneberg. Die 1928 entstandene Hütte kann auf eine lange Tradition zurückschauen. Die Atmosphäre hat sich im Laufe der Zeit nicht verändert.

Ü

berall finden Sie Fotografien, Erinnerungen, Geschichten und einzigartige Objekte, die an den ladinischen Ursprung des Ortes erinnern. Der herrliche Blick auf die Dolomiten von Fanes, das reichhaltige kulinarische Angebot und die herzliche Gastfreundschaft machen den Tag in der Fanes Hütte zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir sind ab Mitte Juni bis Mitte Oktober und vom 26. Dezember bis Mitte April geöffnet. Paradies für Sportbegeisterte Sie erreichen uns von St. Vigil in Enneberg, von Abtei, von Wengen, von Cortina d’Ampezzo und von St. Kassian aus, egal ob mit dem Bike, zu Fuß oder auf Skiern. Eine empfohlene, sehr schöne und doch gemütliche Tagestour startet von Capanna

Alpina bei St. Kassian, immer den Weg Nummer 11 folgend bis zur Fanes Hütte. Eventueller abstieg bis zur Pederü Hütte und dann mit Öffentliche Verkehrsmittel zurück zum Parkplatz der Capanna Alpina oder in 3 Gehstunden zurück auf dem gleichen Weg (11). Gerne können Sie uns jederzeit für weitere Informationen Anrufen, oder Sie stöbern durch unsere Web Seite www.rifugiofanes.com um weitere Touren in Anspruch zu nehmen.

Rifugio Fanes Hütte S. Vigilio di Marebbe | 39030 St. Vigil in Enneberg Tel. 0474/501097 | www.rifugiofanes.com


WERT DES FLEISCHES

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Echter Geschmack mit Qualität Ob beim Metzger „ums Eck“ oder im Supermarkt des Vertrauens – wer lokal kauft, kommt guten Gewissens zum perfekten Fleischgenuss.

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nstatt mit Qualitäts- und BioFleisch werben Discounter regelmäßig mit supergünstigen Fleisch-Sonderangeboten. Doch dass billiges Fleisch eine hohe Qualität haben kann, ist unwahrscheinlich. Die Niedrigpreisstrategie setzt Lieferanten und Produzenten unter Druck, möglichst billig zu produzieren. Das ist schwer mit dem Tierwohl zu vereinen. Und das wirkt sich letztlich auch auf den Geschmack und die Qualität des Fleisches aus.

kann durch regelmäßige Kontrollen der Bauernhöfe, Metzgereibetriebe und Verkaufspunkte die Einhaltung der Qualitätskriterien und die Rückverfolgbarkeit garantiert werden.

Fleisch ist nicht gleich Fleisch Doch wie erkennt man gutes Fleisch, wenn man es vor sich hat? Die Qualität des Fleisches hängt F o to s : S h u t te rs to c k zum einen davon ab, von welchen Körperteilen es stammt; auch das Geschlecht und das Alter des Tieres spielen eine Rolle, denn beim ÄlterWie erkennt man hochqualitatives Fleisch? werden vernetzt sich das Bindegewebe stärker, und Um eingeschweißte Waren sollte man einen Bogen das Fleisch wird fester (nicht mehr so zart). Auch machen. Rindfleisch muss gut abgehangen sein; die Rasse des Tieres ist von erheblicher Bedeutung. das nimmt Zeit in Anspruch und erhöht durch LaDa Kalbfleisch eine feinere Faserstruktur hat als das gerung, Kühlung und Gewichtsverlust den Preis. klassische Rindfleisch, benötigt es auch kürzere Billigfleisch spart sich das, daher ist es oft schlecht Garzeiten. Je heller das Kalbfleisch ist, desto besser abgehangen und wässrig, die Zubereitung misslingt ist die Qualität. dann oft. Als absoluter Grundsatz für gutes Fleisch Die Qualität von Schweinefleisch erkennt man gilt daher: Regional zu kaufen, ist meist die beste ebenso meist an der Farbe. Es weist bestenfalls eine Lösung. Beim Metzger „ums Eck“ arbeiten meist kräftige Rosafärbung und eine kompakte Konsistenz Menschen, die wissen, woher ihre Ware kommt. auf, hat einen gleichmäßigen Fettansatz und eine Auch Wochenmärkte, Bioläden und manche, meist leichte Marmorierung. Wenn es von jungen Schafen kleinere, Supermärkte bieten oft Fleisch aus regiostammt, ist das „Schöpserne“ zart und hat ein zwar naler Erzeugung an. Nachfragen und sich beraten eigentümliches, aber nicht störendes Aroma. Es soll lassen ist dort auch einfacher. beim Kauf hellrot sein, wobei sich der weiße FettHierzulande gibt es das Qualitätszeichen Südtirol, anteil deutlich abzeichnen soll. auf das der Verbraucher zusätzlich achten kann. Ratsam sind möglichst groFleisch mit diesem Qualitätszeichen stammt von ße Fleischstücke und Tieren, die in Südtirol geboren und aufgewachsen maximal 20 Prozent sind. Sie werden am Hof artgerecht gepflegt und Fettgehalt. Am erhalten hofeigenes Futtermittel. Die Fütterung besten, man erfolgt garantiert gentechnikfrei. Antibiotika und verarbeitet Hormone sind verboten. Und die frische Bergluft es noch am Südtirols und der Auslauf in der Natur tun ihr ÜbTag des riges für das Wohlergehen der Tiere. Jedes Tier hat Eineinen Tierpass, der das Tier ständig begleitet. So kaufs.


GRILLEN

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G wie … gemeinsam Grillen

Fotos: Shutterstock

Die einen schwören auf Holzkohle, andere auf Gas- oder Elektrogrill. Aber wo liegt dabei der Unterschied und was ist besser für die perfekte Grillparty mit Freunden? Sicher ist: Wer einen Holzkohlegrill besitzt, sollte früh mit der Vorbereitung anfangen.

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rundsätzlich gilt: Die Kohlen müssen durchgeglüht sein, bevor das Grillgut auf den Rost darf. Dabei darf das Fleisch nicht zu nah an die Glut, damit es nicht verbrennt. Ein Holzkohlegrill bietet den Vorteil, mit unterschiedlichen „Hitzezonen“ zu grillen: Heiße Zonen direkt über den Kohlen und weniger heiße Randbereiche, um das Fleisch ziehen zu lassen. Besonders unkompliziert ist ein Gasgrill. Dieser ist pflegeleicht, einfach zu bedienen und entwickelt – sofern beim Kauf auf gute Qualität geachtet wird – ausreichend Hitze, um dem Gargut gewachsen zu sein. Wer auf die typischen Röstaromen nicht verzichten möchte, kann übrigens auf dem Gasgrill „Räucherchips“ verwenden. Diese verfeinern das Gegrillte mit einer rauchigen Note. Stark im Trend sind zudem Elektrogrills. Sie können über 300 Grad Celsius (bei etwa 1800 bis 2200 Watt) erreichen und sind auch für Innenräume geeignet, weil es keine Gasfüllungen oder Grillkohle braucht.

„Gewusst wie“ beim Grillen Der feinste Grill nützt aber nichts, wenn nicht auch darauf Wert gelegt wird, was aufs Feuer kommt. Wer sichergehen möchte, dass das Fleisch auf der Grillplatte nicht die Hälfte an Größe und Gewicht verliert und nach dem Grillvorgang wie Leder schmeckt, sollte beim Metzger seines Vertrauens vorbeischauen. Heimisches Qualitätsfleisch mit einer schönen Marmorierung eignet sich besonders gut zum Grillen (Siehe die Seite zuvor). Vor dem Grillen sollte der Rost so oder so leicht eingeölt werden, damit sich das Grillgut – ob Fleisch, Gemüse oder Grillkäse - hinterher besser löst. Am besten geeignet dafür ist hitzestabiles Öl, wie zum Beispiel Raps- oder Sonnenblumenöl. Alternativ kann man auch mit einer Speckschwarte über den Grillrost reiben. Sobald das Fleisch auf dem Grill ist, gilt: Wenden nur mit Grillzange, denn bei einem Einstich mit der Bratengabel verliert das Fleisch wertvollen Bratensaft. Der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist, wenn sich das Grillgut ohne Widerstand vom Rost lösen lässt. Übrigens: Besonders saftig wird das Fleisch, wenn man es nach dem Grillen noch ein paar Minuten ruhen lässt.


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METZGEREI SENFTER

Der Genießer-Treff in Innichen Unter der Führung von Gottfried Leiter, ist die Metzgerei Senfter seit 20 Jahren der Genießer-Treffpunkt im Zentrum von Innichen.

N

ach einem umfangreichen Umbau Vielzahl an sorgfältig ausgewählten 2011, mit einhergehender Gestalund hochwertigen Produkten aus tung des Senfter Platzl, bietet die Südtirol und Fleisch ausschließMetzgerei Senfter mit Café Bistro lich aus artgerechter Haltung der alles, was das Herz begehrt: vom nahen Umgebung, sowie typische einheimischen Qualitätsfleisch Produkte aus anderen Regionen und hausgemachten Wurstwaren Italiens. Gönnen Sie sich einen bis hin zu typischen regionalen Besuch in unserem Café Bistro, Spezialitäten. dem Treffpunkt für Einheimische Um unseren Kunden stets das Beste zu und Gäste. In gemütlicher Atmosphäre Fo t o : S e n f t e r bieten und die lokalen Versorgungskreisverwöhnen wir Sie mit Südtiroler Gerichten läufe aufrecht zu halten, ist uns eine Zusammenund mediterranen Spezialitäten. arbeit mit einheimischen Bauern und kleinen Gerne erhalten Sie alle unsere Gerichte auch zum Produzenten besonders wichtig. Feinschmecker Mitnehmen. Gottfried Leiter und sein Team freuen werden unser Sortiment lieben, wir bieten eine sich auf Ihren Besuch!

M E T ZG E R E I MACELLERI A

CAF È BI S T RO

Ganzjährig Samstag Nachmittag geöffnet

Innichen | Alter Markt 4 | Tel. 0474/913139 | info@senfter-metzgerei.it | www.senfter-metzgerei.it


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WANDERUNG

Munt FornelaWürzjoch-Maurerberg Start/Ziel/Parken: Untermoi, Ortszentrum. Anfahrt nach Untermoi: A22/ Ausfahrt Pustertal, auf der E66 bis nach St. Lorenzen von dort Richtung Gadertal bis nach St. Martin in Thurn (San Martin de Tor). Von dort hinauf bis nach Untermoi.

weg, der in einer Höhe von rund 1975 m endet. Es folgt eine Schiebepassage im Wald, bei der man wiederum einen Bach überquert, bevor man schließlich wieder auf den Forstweg gelangt. In wenigen Minuten hinauf zur Munt de Furnela. Von dort geht es wieder abwärts Richtung Würzjoch und über den Gehzeit/Strecke: Weg Nr. 8 weiter hinab, bis man 3:00 Stunden, 25,8 km auf die Würzjochstraße einmündet. Fo t o : Von hier weiter bis zur nächsten Kehre, S e n t re s Wegbeschreibung: an der man links abzweigt und hinauf zur MauZunächst geht es von Untermoi mit dem Bike abrerberghütte fährt. wärts in Richtung St. Martin in Thurn. Nach der Von dort geht es dann wieder zurück bis zur Würzersten Steigung, auf dessen höchsten Punkt, zweigt jochstraße und erneut über einen Forstweg hinunter rechts ein Forstweg (Nr. 5) ab – diesem folgen. Vor nach Untermoi, wobei ein Teil auf der Würzjochstrader zweiten Bachüberquerung fährt man gerade ße zu absolvieren ist. Über die Weiler Alfarei und aus weiter und folgt jetzt dem unmarkierten ForstColac zurück zum Ausgangspunkt. Quelle: Sentres

Die Maurerberghütte ist ideal geeignet für die Einkehr nach einer herrlichen Wanderung oder Mountainbiketour. Übernachtungsmöglichkeit ist auch vorhanden. Maurerberghütte | Str. Börz 19 | St. Martin in Thurn | Tel. 0474/520059 | www.maurerberg.com | info@maurerberg.com

Lustiges Beisammensein

JEDEN MITTWOCH ABEND: Traditionelle Bauernküche trifft First Quality Meat! JEDEN FREITAG ABEND: Hammer Burger

Meransen / Altfasstal // Tel. 0472 520 277 // info@grossberghuette.com // www.grossberghuette.com 20_02_Inserat_die_südtiroler_frau.indd 1

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WANDERUNG

Nach St. Walburg - Rundwanderung bei Kematen in Taufers Start/Ziel/Parken: Kematen. Ins Ahrntal bis nach Sand in Taufers und rechts abzeigend nach Kematen.

Foto: Sentres

Gehzeit/Strecke: 2:30 Stunden, 5,3 km

Wegbeschreibung: Von Kematen (857 m) stets den Wegweisern St. Walburg und der Markierung 8 folgend zuerst zum südlichen Dorfrand, dann teils auf Wanderwegen, kurz auch auf Höfestraßen durch Wald und am Rand von Wiesen eben und leicht ansteigend südwärts hinauf zum Walburgen- oder Kaserbach und zu Wegkreuzung; nun auf dem links bergan führenden Weg anfangs über Stufen durch Wald und Grashänge hinauf zum Kirchlein (1010 m; ab Kematen knapp 1 Std.). – Abstieg: Vom Kirchlein wieder hinunter zur Wegkreuzung, nun der Beschilderung Prennhof folgend auf einem Waldweg in leichtem Abstieg südwestwärts hinunter zum Prennhof, hier scharf rechts ab, dem Wegweiser Kematen folgend auf zuerst schwach ausgeprägtem, bald aber breitem Weg über Grasböden und durch Wald weitgehend eben nordwärts und zuletzt auf der Straße zurück nach Kematen; ab St. Walburg knapp 1:30 Std. Quelle: Sentres Der ideale Ort für eine erholsame Auszeit in Eurer Nähe

FRÜHLINGSERWACHEN IN DER reichhaltiges Frühstück · schmackhafte Mittagsgerichte Business Lunch · köstliche Eisbecher · Kuchen Gerne bereiten wir traumhafte Hochzeitsaperitifs, Feiern für Erstkommunion, Taufen und andere Familienfeste zu. T. 335 694 72 73

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Berggasthof Plätzwiese Außerprags 58 39030 Prags Tel. 0474 748650 info@plaetzwiese.com www.plaetzwiese.com

Herzlich Willkommen im Berggasthof Plätzwiese! Der Treffpunkt für Sonnengenießer, Naturliebhaber, Ruhesuchende und all jenen, die dem Duft nach leckeren Tiroler- und Italienischen Spezialitäten und hausgemachten Kuchen gefolgt sind …


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SENNEREI DREI ZINNEN

Wie kommen die Löcher in den Käse? In der Schaukäserei Drei Zinnen in Toblach erwartet die Besucher ein ganz spezielles Erlebnis.

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ei einer Führung durch die Sennerei res Augenmerk legt die Sennerei Drei Zinnen und die Schaukäserei Drei Zinnen in auf die Herstellung der Heumilch und Toblach erhält man einen informativen des Heumilchkäses. Diese VorgehensEinblick in die traditionelle Milch- und weise ist die ursprünglichste Form der Käseverarbeitung der Region und erMilchverarbeitung, die Fütterung der fährt alle interessanten Fakten zur ZubeMilchkühe ist garantiert „silofrei“ und reitung der Milchprodukte. Das Museum gentechnikfrei und wird nach strengen Fo n t in zeigt die Vergangenheit der Käseherstellung, o : S e n n e r e i D r e i Z Richtlinien kontrolliert. Im gemütlichen Bisanschließend können die Gäste in die Produktro kann man verschiedene Produkte kosten oder tionshalle schauen und den Käsern bei der Arbeit sich zu einem angenehmen Plausch mit Freunden zusehen. Hier entstehen mehr als 20 verschiedene verabreden. Zudem wird verschiedener Käse mit Käsesorten, die alle Geschmacksrichtungen vertreten, schmackhaften Weinen serviert. von jungem milden bis zu reifem würzigen SchnittkäSennerei Drei Zinnen se. Auch Frischmilch und Sahne, natürlich produzierte Süßrahmbutter und die fettarme Ricotta gehören zu Öffnungszeiten: den Erzeugnissen der Sennerei Drei Zinnen. BesondeDi–Sa 8–19 Uhr | So 10–18 Uhr | Montag geschlossen

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Südtiroler Bauernkäse aus Heumilch g.t.S.

Sennerei Drei Zinnen - Schaukäserei Pustertalerstraße 3/C | 39034 Toblach | Tel. 0474/971300 info@schaukaesereidreizinnen.com | www.3zinnen.it


GEMÜSE, OBST & WEIN

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Wein, Käse und andere Südtiroler Köstlichkeiten

Die Südtiroler Kulinarik hat so einiges zu bieten: Von allerlei Obst- und Gemüsesorten, regionalem und hochwertigem Fleisch und Speck bis hin zu feinsten Weinen und besten Milchprodukten.

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ede Gegend hat ihre eigenen Spezialitäten, jedes Tal und jede Höhe ihre eigenen typischen Produkte. Südtirol als Weinparadies Weltweit bekannt und geschätzt ist der Südtiroler Wein, der von der alpinen Landschaft geprägt und von erfahrenen Winzern bereitet wird. Der Weinbau im heutigen Südtirol geht wahrscheinlich bereits auf vorrömische Zeiten zurück. Das per DOC geschützte Südtiroler Weinbaugebiet erstreckt sich von Höhenlagen zwischen 220 und 1000 Metern über dem Meeresspiegel. Die qualitätsvollen Weine werden im italienweiten Vergleich zu den Besten gezählt – und das schmeckt man. Zu den bedeutendsten Sorten zählen bei den Weißweinen der Gewürztraminer, Ruländer und Weißburgunder, bei den Rotweinen der Blauburgunder, Lagrein und Vernatsch. Käse als perfekter Begleiter, Viehwirtschaft als Tradition Ein gutes Glas Wein rundet das Essen ab. Und die Südtiroler Küche ist bekannt für ihre einerseits alpinen, andererseits auch mediterranen Einschläge.

Beim hochwertigen Südtiroler Käse überzeugt neben der Qualität und den lokalen Produktionskreisläufen vor allem die riesige Auswahl, die es mittlerweile gibt. Ob milder Rohmilchkäse, würzig gereifter „Bergkas“ oder etwa auch verfeinerter Pfeffer-, Wein-, oder Kräuterkäse – zur „Marende“ passt so gut wie jeder Käsetyp zum Glas Wein. Dass viele Käsesorten besonders reich an Omega-3-Fettsäuren und damit auch noch gesund sind, ist ein weiterer Vorzug. Immer mehr Bauernhöfe und Almhütten bieten mittlerweile den Kunden ihre Käsespezialitäten auf direktem Wege an bzw. produzieren ihre eigenen Milchprodukte und verkaufen diesen an umliegende Anbieter. So werden regionale Kreisläufe gefördert. Aufgrund der verbreiteten Viehwirtschaft konnte seit jeher in umfangreichem Ausmaß nicht nur auf Milchprodukte zurückgegriffen werden. Als Kochfett diente früher in erster Linie Schweineschmalz. Fleisch wird auch heute noch in allen Teilen des Landes produziert. Traditionell wird Fleisch häufig typischerweise zu Räucherwaren verarbeitet, wie etwa Speck oder Kaminwurzen, die ebenso zu jeder Marende passen wie Käse, Wein oder Fortsetzung auf Seite 30 ▶ Schüttelbrot.

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GEMÜSE, OBST & WEIN

Fotos: Shutterstock

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Fortsetzung von Seite 29 ▶

Getreide und Gemüse: Perfekte Bedingungen, voller Geschmack Zu den traditionellen Gerichten bzw. Nahrungsmitteln der bäuerlichen Küche Südtirols auf Getreidegrundlage zählten einst Weizen- und Hafer-Mus, Polenta, sowie Dinkel- und Roggen-Brot. Das zeigt sich auch heute noch in typischen Brotsorten wie dem Schüttelbrot und dem „Vinschgerle“. Zudem ist Getreide auch die Grundlage für verschiedenste Suppen, etwa die aus Mehl, Schweineschmalz, Salz und Wasser gekochte Mehlsuppe, oder die mit Speck, Gerste und Gemüse gekochte Gerstsuppe. Doch auch Blumenkohl, Radicchio, Spargel, Eisbergsalat, Kartoffeln, Weißkohl und Kraut erfreuen sich optimaler Wachstumsbedingungen. Die genannten Gemüsesorgen haben auch einen großen Einfluss auf die einheimische Küche. Einen hohen Stellenwert besitzt der Weißkohl, der zu Sauerkraut verarbeitet wird. Der Apfel als Kulturgut, Erdbeeren als gesunde Süßigkeit Aber auch sonst gibt es allerlei Gemüse und Obst, das hierzulande angebaut und vertrieben wird. Der Gemüseanbau in Südtirol wird beinahe überall – vor allem aber im Vinschgau, im Passeiertal, dem

Etschtal, im Eisacktal, auf dem Ritten, im Pustertal und auf dem Deutschnonsberg – betrieben. Es sind vor allem meist kleine Familienbetriebe, die sich um die Kultivierung der Pflanzen kümmern und so noch näher am Produkt sind. Südtiroler Gemüse wächst unter freiem Himmel. Das macht die Pflanzen widerstandfähig. Daher bringt der Freilandanbau in Südtirol Gemüse hervor, das besondere Eigenschaften und eine hohe Qualität hat. Das wohl bekannteste Südtiroler Obst st - neben der Traube - wohl der Apfel. Über 7000 Bauern die knackige, saftige und süße Frucht an. Verschiedenste Sorten bringen dabei verschiedenste Eigenschaften mit. Durch seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe und seinen Geschmack ist der Apfel bei jedem beliebt. Bekannt sind auch die Marteller Erdbeeren, die im Zeitraum von Juni bis September geerntet werden. Aber auch in anderen Teilen Südtirols wird die süße Frucht angeboten. In Nachspeisen, zum Schmarrn oder einfach als gesunde Süßigkeit zwischendurch eignen sich Erdbeeren als willkommen süßes Geschmackserlebnis. Die Spezialitäten hierzulande sind also zahlreich – und alle vereint die Natürlichkeit, die hohe Qualität und das Umweltbewusstsein sowie die Naturverbundenheit, die bei Bauern und Produzenten einen hohen Stellenwert haben.


PLANKENSTEINER

Was wäre unser Leben ohne Inspiration? Inspiration ist Kreativität, ist Veränderung von Lebensstil und Möglichkeiten, ist Einbeziehung neuester Entwicklungen, neuester Materialien, neuester Maschinen in die Produktionsprozesse.

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Foto: Lukas Auer

nspiration ist vor allem auch Veränderung im Design. Inspiration ist Zeitgeist. Seit über 40 Jahren bieten wir professionelle Beratung, kreative Planung, handwerklich solide Produktion und präzise Montage. Jede Einrichtung wird von uns persönlich geplant; wir suchen die optimalste Lösung in Raumaufteilung, Stauraumgewinnung, Funktionalität und Optik. Jeder Arbeitsschritt wird von uns und unseren qualifizierten Mitarbeitern ausgeführt. Beste Qualität der verwendeten Materialien, Genauigkeit bei der Verarbeitung und Sauberkeit bei Lieferung und Montage verstehen sich von selbst. So entstehen Raumeinrichtungen, die jeden Tag Freude bereiten. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, beweisen unsere vielen Stammkunden und deren gute Mundwerbung. – Wohnen mit Herz und Verstand im Einrichtungshaus Plankensteiner.

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Fotos: Lukas Auer

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BERGGASTHOF PRALONGIÀ

Über das Hochplateau des Pralongià Foto: Horst von Bohlen

Die Wanderung beginnt am Parkplatz an der Talstation der Piz-Sorega-Seilbahn in St. Kassian. Folgt man der Markierung 11 geht es auf einem breiten Weg entlang nach Südosten.

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ach rund 1,5 km biegt man rechts ab und folgt dem Weg Nr. 18 A und dem Verlauf des St. KassianBaches, dann dem Weg Nr. 18. Nach dem Gran Ancei Hotel biegt man rechts ab und kommt dann dem Weg 24 A folgend zuerst über sanfte Wiesenhänge und später durch Wald bis unter den Gipfel des Störes. Ein kurzer Abstecher hinauf zum Gipfelkreuz mit seinem großartigen Ausblick auf die Fanesgruppe, Marmolada, Sella und Puez-Geisler-Gruppe lohnt sich. Von

hier aus, gelangt man dem Weg Nr. 24 folgend, zum Bergasthof Pralongià, wo man ein gutes Mittagessen genießen kann. Weiter über die schöne Hochebene des Pralongià hinunter bis zur nächsten Abzweigung - Markierung 22/23 Richtung Norden. An der nächsten Wegkreuzung biegt man rechts ab und folgt dem Verlauf eines breiten Weges (Nr. 22); dabei kommt man an der Saraghes Hütte vorbei. Abstieg zurück zum Parkplatz der Sorega-Seilbahn. Gehzeit: 4:30 Stunden.

Geöffnet von 25. Juni bis zum 27. September 2020!

Berggasthof Pralongià in Alta Badia Eins sein mit den Dolomiten

Ein unendlicher Himmel und ein mit unzähligen Gipfeln verzierter Horizont sind die Belohnung für Diejenigen, die im Berggasthof Pralongià in Alta Badia ankommen. Gut ausgestatteter Spielplatz für Kinder mit einem Themenweg „Spaghettino und seine Wiesenfreunde“. Gepflegte Küche, gute Kombination aus einheimischen Speisen mit Gourmet Gerichten und hausgemachte Kuchen.

Pralongià | Tel. 0471/836072 | info@pralongia.it | www.pralongia.it


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C I T Y C A F E G AT T E R E R

Willkommen im City Cafe Jede Stadt braucht ihr ganz spezielles Café, in dem man wunderbar abschalten, Selbstgemachtes Essen und Trinken genießen und die Zeit vergessen kann.

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ass es nicht immer Kaffee sein Details und der kleine dazugehörige muss, weiß man spätestens neue Kinderspielraum machen das nach dem ersten Besuch im Café zu etwas ganz Besonderem. lichtdurchfluteten City Cafe. Lassen Sie sich von unserem Hier bekommt man neben zuvorkommenden Personal bestem, frischen Brot, Gemit süßen Konditoreiwaren bäck, Kipfeln, Brioches, und herrlich duftenden Kaffrischgepressten Obstsäffeevarianten verwöhnen! ten, außergewöhnliche und Und für alle, die auf süße Abköstliche Kuchen und Torten kühlung stehen: Probieren Sie aus der hauseigenen Bäckerei unbedingt auch unsere leckeren und Konditorei. Eiskreationen! Wir haben für Sie Unser gemütlich gestaltetes Kaffeevon Montag bis Sonntag, von 6:30 bis i Fo t o : n S er gio P a si haus und unser Garten laden zum gemüt19:00 Uhr geöffnet. Samstag ist um 13:00 Uhr lichen Zusammensitzen ein. Die vielen liebevollen Sperrstunde. Kein Ruhetag!

Kaffeegenuss, Vielfältiges Kuchensortiment, Parkplatz direkt vor dem Café, Eisbecher, Brot, Kipfel und Brioches

City Cafe | Romstraße 4 | 39031 Bruneck | Tel. 0474/530836 | info@city.bz.it


G I N U N D D E S T I L L AT E

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Hochgradig bodenständiger Geschmack

Foto: Shutterstock

So vielfältig wie die Küche ist auch die Südtiroler Trinkkultur. In Maßen genossen, haben neben Wein und Bier auch Destillate hierzulande einen „Stammplatz“.

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onic oder doch pur? Bei diesem Thema jedenfalls scheiden sich die Gin-Geister! Die einen schwören auf die belebende Wirkung des Wacholders, die anderen auf dessen reinen Geschmack. Nur in einem sind sich alle einig: Kalt, aber ohne Eiswürfel, bitte ohne die famose Gurke und vor allem bewusst genossen, passt das edle Destillat perfekt in das kulinarische Spannungsfeld von alpiner und mediterraner Tradition. Während die Zapfenbeeren des Wacholders meist als Küchengewürz zu Wildbret oder Sauerkraut und beim Pökeln von Fleisch bzw. das Holz zum Räuchern von Wurst und Speck zum Einsatz kommen, werden die ätherischen Wacholder-Öle für die Aromatisierung von Branntweinen genutzt. Im Dialekt eigentlich „Kranebitt“ bzw. „Kranewitt“ („Wachmacher“) genannt, hat sich dafür auch hierzulande der EU-rechtlich geschützte Begriff „Gin“ etabliert. Dieser Name geht auf den niederländischen „Genever“ (dt. „Wacholder“) zurück, einen aromatisierten Getreidebrand, und zeigt: Gin wird nicht aus dem Wacholder destilliert, sondern erhält den charakteristischen Geschmack erst durch diese Aromatisierung. Hierzulande sind etablierte Brennereien mit hoher Qualität in die Gin-Produktion eingestiegen, aber auch kleinere Produzenten widmen sich dem Gin mit Hingabe. Dabei wagen beide auch neue Wege und verfeinern den herben Wacholder-Geschmack mit den Kräutern aus den heimischen Bergen.

Die „harte“ Konkurrenz Im Vinschgau und Pustertal – einst die Kornkammern Tirols – hat sich zudem eine weitere hochprozentige Tradition entwickelt: der Whisky/Whiskey. Durch das Destillieren von Getreidemaische und die Reife im Holzfass haben einheimische Brenner viel Erfahrung gesammelt und spielen erfolgreich mit auf dem jungen „Whiskey“-Markt, der nicht mehr nur von langen Reifezeiten lebt. Entscheidend für Güte und Geschmack sind vielmehr Mineraliengehalt und Härtegrad des Wassers. In Südtirol hat sich vor diesem Hintergrund vorzugsweise der „Malt“ etabliert, der ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt wird – und am besten in alten Wein- oder Bourbon-Fässern reift. Vom Traubentrester zur Geschmackskrönung Trotz allem wäre das Obst- und Weinland Südtirol nicht eben solches, wären die hochwertigen Traubentrester nicht die Basis für das hochprozentige Aushängeschild des Landes: den Grappa. Seit 1990 ist die Bezeichnung „Südtiroler Grappa“ ein geschützter Markenbegriff, alljährlich werden über 100.000 Flaschen mit dem entsprechenden Qualitätszeichen in den großen fünf Südtiroler Brennereien hergestellt. Dabei gibt es drei Grappa-Stufen: „jung“ (Lagerung mind. 6 Monat), „vecchia“ (Holzfass-Lagerung mind. 12 Monate) und „stravecchia“ (Holzfass-Lagerung mind. 18 Monate).


„From the alps“ born in the Alps, he feels home in the Bars


Südtiroler Qualitätsfleisch Regional. Natürlich. Sicher

Wer Fleisch einkauft, sollte hohe Qualitätsansprüche stellen. Denn spätestens in der Pfanne oder auf dem Teller wird klar, dass es sich lohnt, bei Schnitzel, Schulter und Co. wählerisch zu sein. Wer bei ausgewählten Metzgern nach „Südtiroler Qualitätsfleisch“ verlangt, erhält ein zu 100 Prozent regionales Produkt. Von Tieren, die in Südtirol geboren und aufgewachsen sind und deren Fleisch von einem Südtiroler Qualitätsmetzger verarbeitet wurde. „Südtiroler Qualitätsfleisch“ ist eine Initiative des Südtiroler Viehvermarktungskonsortiums KOVIEH. 100 % aus Südtirol

100 % rückverfolgbar

100 % Vertrauen

100 % Qualität

In folgenden Metzgereien finden Sie das Südtiroler Qualitätsfleisch: Metzgerei Holzner, Lana • Metzgerei Kaufmann, Girlan und Bozen Metzgerei Laner Albert, Bruneck (St. Georgen) Metzgerei Pichler, Mühlbach • Metzgerei Stampfl Oskar, Bozen Metzgerei Zöggeler, Burgstall und Bozen

Südtiroler Viehvermarktungskonsortium KOVIEH Galvanistraße 38 • I-39100 Bozen • Tel. 0471/063860 • www.kovieh.com