Zett Lifestyle Genussland Südtirol

Page 1

LIFESTYLE

SpitzLeckere Was Spargelsogesundmacht

WIE DIE PROFIS

Weine richtig verkosten – so geht‘s!

MEHR ALS

FRÜHSTÜCK

Warum Brunchen so beliebt ist

SUDTIROL

APR 2023
Genussland I.R.

LIFESTYLE MADE IN

PROBIER TIPP

3partsprosecco

AperitivoPircherAlpitz

iceORsoda

1slicelemon,orangeorlime

w w w . a l p i t z . c o m ® A P E R I T I V O
SÜDTIROL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Du bist heute mal wieder ungenießbar!“ Dieser Ausspruch, der meist eine mehr oder minder scherzhafte Umschreibung von schlechter Laune beim Gegenüber darstellt, zeigt eindrücklich, worum es beim Genussbegriff eigentlich geht. Dieser meint ganz generell eine positive Sinnesempfindung, die mit körperlichem und/oder geistigem Wohlbehagen verbunden ist. Das kann von innen kommen, aber auch von äußerlichen Faktoren beeinflusst sein. Man denke an die letzten wärmenden Sonnenstrahlen vor der einsetzenden Dämmerung.

In dieser Bedeutung steht das Wort Genuss also in genauem Gegensatz zu Leid, Schmerz oder Unbehagen – also all jenen Gefühlen, die negativ behaftet sind. Das muss nicht immer eine Krankheit sein, das Gefühl kann auch viel allgemeiner sein. Doch genug der Definitionen. Wenn von einem „Genussland“ die Rede ist (wie im Falle dieser Beilage im Hinblick auf Südtirol), dann bezieht sich dieses Attribut auf alles, was den Menschen Wohlbehagen bereitet – und zwar, etwas konkreter gefasst, vor allem im kulinarischen Bereich. Nun sind Geschmäcker zwar bekanntermaßen sehr verschieden, doch lassen sich in Sachen Genuss sehr wohl kleinste gemeinsame Nenner finden, die Allgemeingültigkeit beanspruchen können. Denn ganz egal, ob Sie Spargel, Käse oder Wein (um nur einige der auf den folgenden Seiten vorkommenden Genussmittel zu nennen) nun mögen oder nicht – den meisten von uns bereiten ein exquisit zubereiteter Festschmaus und/oder ein edler Tropfen viel Wohlbehagen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nun viel Freude beim Genuss der folgenden Seiten und – falls Sie ordentlich Appetit bekommen sollten –eine genussvolle Mahlzeit!

Inhalt INFO-PR Kellerei Meran 5 Sennerei Drei Zinnen 7 Wein verkosten wie die Profis 4 Alles Käse ... oder was? 6 Spargelrezept 8 Der Spargel ‒ und die Tipps der Spargelkönigin 9 Genussvolles Schlemmen: Brunch als Trendsetter 10 F o t o s © S hutterstock

Wein wie die

Profis

Wein entführt seine Genießer in eine facettenreiche Welt hinter den edlen Tropfen. Wein richtig erleben, hängt von der Art der Verkostung ab. Finden Sie hier einige Tipps dazu.

1.Vorbereitung für die Verkostung

Die aromatische Wahrnehmung von Nase und Gaumen sollten immer frei von störenden Einflüssen sein. Daher ist es wichtig, vor der Verkostung weder zu rauchen, noch aromatische oder scharfe Speisen zu genießen oder Kaffee zu trinken. Empfehlenswert ist der Einstieg mit einem Schluck Wasser und etwas neutral schmeckendem Weißbrot.

2.Was die Farbe über den Wein aussagt

Die Farbe des Weins ist der erste Eindruck, den ein Genießer von seinem Tropfen gewinnt. Hierfür wird das Glas behutsam am Fuß oder Stiel gehalten, um den Wein nicht unnötig zu erwärmen. Während die Hand das Glas sanft schwenkt, nimmt

das Auge das Spiel der Farben auf. Dabei verrät das optische Erscheinungsbild eines Weins viel über dessen Qualität und Charakter. Die farbliche Begutachtung sollte am besten vor einem hellen Hintergrund wie einer weißen Wand oder einem Blatt Papier erfolgen, um eine Vermischung mit den Farben der Umgebung zu vermeiden.

„Tränt“ nach dem Schwenken viel Wein von den Glaswänden herab, so handelt es sich um einen besonders gehaltvollen Tropfen. Alter, Intensität und Herkunft lassen sich anhand der Farbe einordnen. Je dunkler ein Weißwein ist, desto reifer ist er etwa, während helle Farbspiele bei Rotwein für gehobenes Alter sprechen.

3.Wie man den Wein richtig „beschnuppert“

Auf die äußerliche Begutachtung folgt das Eintauchen in

das Bouquet des Weins mit der Nase. Hierfür schwenkt der Genießer das Glas kurz und kräftig und hält dann die Nase tief in das Glas. Durch das Schwenken intensiviert sich das aromatische Spiel und wird so leichter zugänglich. Ein tiefer und nicht zu langer Atemzug mit der Nase schafft dann einen ersten Eindruck. Es lohnt sich, die Verkostung mit der Nase über einen längeren Zeitraum durchzuführen, da sich das Aroma des Weins im Laufe der Zeit verändern kann. Mehrere Atemzüge in kurzen Abständen entlocken dem Tropfen dann auch die Noten, die sich hinter dominanteren Nuancen verbergen.

Fam Höfler I-39011 Lana

Unterackpfeif 15

Tel 0473 561409

www krebsbach it

Genießen Sie unsere Forellenspezialitäten aus eigener Aufzucht in allen Variationen Aber auch für nicht Fisch-Liebhaber haben wir leckere Angebote

4.

Wie sich der Wein am Gaumen entfalten kann Haben Auge und Nase den Wein hinreichend erforscht, ist der Gaumen an der Reihe. Die

bereits gewonnenen Erfahrungen bilden dann die Basis für weitere Entdeckungen. Um die Textur des Weins zu erleben, wird dieser kurz geschlürft und im Anschluss im Mund behalten. Pro Schluck genügt etwa ein Esslöffel Wein. Leichtes Rollen am Gaumen und das „Kauen“ des Weins durch sanfte Kieferbewegungen erleichtern die Beurteilung. So kann sich ein Weißwein am Gaumen sehr leicht und knackig­frisch anfühlen, während ein Rotwein mit wuchtiger Fleischigkeit daherkommt. Die strukturelle Beschaffenheit zeigt dem Genießer dann, wie reif ein Wein ist, welche Rebsorten verwendet wurden und sie gibt Hinweise auf den individuellen Stil einer Region und des jeweiligen Weinguts. Es lohnt sich daher auch hier, behutsam und gemächlich vorzugehen. Und ja: Professionelle Verkoster spucken den Wein wieder aus.

4 DEN GAUMEN SCHULEN Foto ©Shutters toc k
Team Bad Siess | Ritten | Almweg 18 Mittelberg | 392 47 80 530 info@badsiess.com | www.badsiess.com Ausflugsziel mit vielen tollen Wanderwegen Montag Ruhetag Wir erwarten Sie
Lassen Sie es sich gutgehen auf unserer geräumigen Terrasse mit Blick auf den Angelteich, wo Sie ihre Forelle auch selbst Angeln können.
verkosten

Kellerei Meran – Feines für den Gaumen und das Herz

Bei der Kellerei Meran ist für jeden Geschmack etwas dabei: Aus einer tollen Vielfalt von 16 Traubensorten entsteht ein spannendes, breitgefächertes Sortiment an verschiedenen Weinen samt Schaumwein. Eine besondere Rarität ist der Südtiroler Sekt Brut Riserva 36. Lassen Sie sich verführen und erleben Sie authentischen Genuss!

Das Meisterstück der Kellerei Meran, der Brut Riserva 36, überzeugt mit seinem einzigartigen, frischen und fruchtigen Aroma sowie durch seine unverwechselbare Mineralität, prickelnde Säure und feine Perlage. Erstmalig mit dem Jahrgang 2015 vom

Kellermeister Stefan Kapfinger erschaffen, wird dieser Südtiroler Sekt mittels aufwändiger und zeitintensiver Flaschengärung, bekannt als „metodo classico“, hergestellt und ganze 36 Monate reifen gelassen.

Vom ersten bis zum letzten

2 Treffpunkte – doppelter Genuss

Jetzt bieten sich 2 Treffpunkte der Kellerei Meran für genussvolle Momente an: die Panorama-Önothek in Marling und die City.Vinothek im Zentrum von Meran.

Genießen Sie eine spannende Weinkollektion, eine besondere Auswahl an Destillaten und ein prickelndes Meisterstück unter den Südtiroler DOC-Sekten, sammeln Sie Eindrücke der besonderen Art und nehmen Sie Einsicht in die geheimnisvolle Welt der Vinschger und Meraner Genussvielfalt.

Produktionsschritt bleibt der Sekt in derselben Flasche, somit beinhaltet jede ihren eigenen, einzigartigen Gärprozess und ist ein echtes Unikat. Einfach perfekt für jede Feierlichkeit!

Sparkling Festival –Das Südtiroler Event rund um den Sekt Kommen Sie am Samstag, 6. Mai zum ersten Südtiroler Sekt­Event in die Kellerei Meran und freuen sich auf einen Abend voller Genuss: es erwartet Sie ein 4 Gänge Menü, die Verkostung verschiedener Südtiroler Sekte, musikalische Umrahmung

und Kellerführungen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket unter sparklingfestival.it

Kellerei Meran

Panorama-Önothek |

Weinverkostungen |

Weinverkauf / Guided Tours

Kellereistraße 9, 39020 Marling

MO-FR 8-19 Uhr | SA 8-18 Uhr

City.Vinothek |

Weinverkostungen |

Weinverkauf /

Wine Bar / Guided Tours

Lauben 218 | 39012 Meran, MO-SA 9-21 Uhr | SO 9-13 Uhr

Info +39 0473/447137

www.kellereimeran.it

ANZEIGE KELLEREI MERAN
Fotos © Kellerei Meran / Helmuth Rier / UPSCALE

Käse ... Alles

… oder was? Von wegen, denn Käsesorten gibt es fast wie Sand

am Meer. Daher tut eine überblicksmäßige Klassifizierung gut – hier gemäß der deutschen Käseordnung.

FRISCHKÄSE

Häufig in Saucen/Dips/Desserts kommen Frischkäse­Sorten zum Einsatz, etwa Quark, Ricotta oder Mascarpone. Die Besonderheit: Diese Käsesorten sind ohne Reifung genussfertig und zudem sehr weich und streichfähig. Ricotta und Mascarpone eignen sich auch als Pizzabelag.

HALBFESTER SCHNITTKÄSE

Aus der französischen Region Okzitanien stammt der Roquefort, der wohl einer der beliebtesten Vertreter der Gattung der halbfesten Schnittkäse ist. Mit ihrem weich­geschmeidigen Teig bewegen sie sich diese Käsesorten auf dem Mittelweg zwischen Schnitt­ und Weichkäsen.

WEICHKÄSE

Wir bleiben im „Käse­Paradies“ Frankreich, denn wenn von Weichkäse die Rede ist, kommt man um die Namen Camembert und Brie nicht umhin. Ursprünglich aus der Îlede­France bzw. aus der Normandie stammend, gehören beide heute zu den meistkopierten Käsesorten weltweit.

SCHNITTKÄSE

Gouda, Edamer & Co. zählen zu den bekanntesten Schnittkäse­Sorten. Viele verbannen solche überaus milden Käsescheiben höchstens in den Toast, doch es gibt auch intensivere Sorten wie Tilsiter oder Appenzeller – oder auch den Fol Epi aus der französischen Loire­Region.

SAUERMILCHKÄSE

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – oder besser die Magermilch von den Milchsäurebakterien. Denn entweder man liebt den Graukäse, oder man kann absolut nichts damit anfangen. Fakt aber ist: Dieser Sauermilchkäse ist weit über Südtirol hinaus ein Botschafter.

HARTKÄSE

Der berühmteste Vertreter dieser Käsegattung liegt im wahrsten Sinn des Wortes nahe – nämlich meistens im eigenen Kühlschrank. Die Rede ist vom Parmesankäse (unter der geschützten Markenbezeichnung „Parmiggiano Reggiano“) oder oder vom eng damit verwandten „Grana Padano“.

Simon Gietl wird Botschafter der Sennerei Drei Zinnen

Mit dem sympathischen Pustertaler Bergsteiger bekommt die Sennerei Drei Zinnen aus Toblach den perfekten Botschafter für ihre hochwertigen Produkte.

Da haben sich zwei gefunden: ein erfolgreicher Kletterer, dem kein Berg zu hoch scheint, und eine Sennerei, die mit ihrem Käse nach dem Gipfel des Geschmacks strebt. Beide sind authentisch, bodenständig, mit einem klaren Blick für ihre Ziele. Für die kommenden drei Jahre machen die zwei nun gemeinsame Sache. Simon Gietl ziert die Werbeplakate und Werbeinserate der Sennerei, die ihn, strahlend wie immer, mit einem Käselaib in der Hand vor dem Antlitz der Drei

Zinnen zeigen. Im Grunde eine natürliche Verbindung. Denn Käse liebt der leidenschaftliche Alpinist fast genauso wie die Berge seiner Heimat, die er übrigens wie seine Westentasche kennt. An den schroffen Wänden der Drei Zinnen hat Simon Gietl einst das Klettern gelernt und hierhin führt er auch seine bergbegeisterten Gäste. Bei seinen Touren in die Bergwelt der Dolomiten ist die Sennerei Drei Zinnen längst zu seinem bevorzugten Base Camp geworden – und das nicht nur, weil der großzügige Parkplatz vor

dem Gebäude als idealer Treffpunkt fungiert, sondern weil es auf dem Rückweg keinen besseren Ort für eine genussvolle

Einkehr gibt. Übrigens: Ein Stück Käse der Sennerei Drei Zinnen hat Simon Gietl auch unterwegs immer in seinem Rucksack dabei.

ANZEIGE SENNEREI DREI ZINNEN
mendinir ober odesign.it F ot o Chr istian Gu fl er
Simon Gietl Alpinist aus Leidenschaft und Käse-Genießer
www.3zinnen.it
Spitzenklasse aus der Dolomitenregion Drei Zinnen Anton Tschurtschenthaler (Obmann), Simon Gietl, Fabian Bachmann (Produktionsleiter), Florian Hellweger (Geschäftsführer).

Spargel

Bozner Sauce mit

Zutaten:

1½ kg Spargel

50 g Butter Salz

1 Prise Zucker

Für die Sauce

4 Eier

4–6 EL Öl

2 EL Essig Salz

1 TL Senf

1 TL Zitronensaft

Pfeffer aus der Mühle

2 EL Schnittlauch, fein geschnitten

1 TL Petersilie, fein geschnitten

Zubereitung:

Spargel waschen, vom Kopf her schälen, holzige Stielenden ab schneiden (1–2 cm). Die Spar gel in eine Pfanne legen, knapp mit Wasser bedecken, Butter, Salz und Zucker zugeben, mit gebuttertem Backpapier bede cken und vorsichtig dünsten, bis fast die ganze Flüssigkeit verdampft und der Spargel gar ist (etwa 20 Minuten).

In der Zwischenzeit die Eier 8 Minuten kochen, abschrecken und schälen. Das Eigelb herauslösen, durch ein Sieb streichen und mit Öl langsam und tropfenweise stetig

Bio-/Freilandeier mit Qualität Südtirol

Achte auf die Nummer

Was bedeutet eigentlich diese Nummer auf dem Ei?

Der Erzeugercode verrät dir, wo das Ei gelegt und wie das Huhn gehalten wurde Steht an erster Stelle eine 0, stammen die Eier aus biologischer Produktion, bei einer 1 aus Freilandhaltung Das Qualitätszeichen Südtirol garantiert außerdem die Herkunft aus unserem Land.

Zum Schluss Schnittlauch, Petersilie und das grob gehackte Eiweiß daruntermischen. Den gekochten Spargel auf einer gut vorgewärmten Platte (auch die Teller vorwärmen!) servieren. Die Sauce getrennt dazu reichen.

guten gekochten Schinken. Rezept entnommen aus „Die Küche in Südtirol“ von Anneliese Kompatscher; Athesia Tappeiner Verlag, 2018, 192 Seiten, 25 E ISBN 978-88-6839-255-0

8 REZEPT
1 IT 019 BZ 001
Foto ©Anneliese Komp a t s c h e r

Ran an den Spargel!

Bei dieser Spezialität geraten viele ins Schwelgen: Spargel gilt als „königliches Gemüse“, „Elfenbein zum Essen“ und als „weißes Gold“.

In Südtirol wird Spargel schon seit Ende des 19. Jahrhunderts angebaut, auch wenn die weitreichende Südtiroler Berglandschaft nicht die geeignetste Anbaufläche dafür ist. Gute Voraussetzungen findet der weiße und grüne Spargel aber im „Spargeldreieck“ Terlan, Vilpian und Siebeneich. Der sandige und humusreiche Boden des Etschtals erwärmt sich schnell und lässt die Triebe schön gerade wachsen.

So gesund ist der Spargel Weißer und grüner Spargel haben viel gemeinsam, allem voran den hohen Wasseranteil von 94 Prozent. Deswegen haben 100 Gramm lediglich 16 Kalorien –das perfekte Abnehmgemüse also. Und sonst? Es stecken jede Menge gesundheitsfördernde Stoffe drin. Mit jedem Biss ge­

Magda Lena Runer

Terlaner Spargelkönigin 2023

Warum versetzt Spargel so viele Südtiroler in kulinarische Erregung?

langen über zehn Vitamine, darunter Folsäure, Vitamin C, K und E, und Mineralstoffe wie Kupfer, Eisen, Zink und Schwefel in unseren Körper. Außerdem enthält er Glutathion, eines der stärksten Antioxidantien – wichtig für die Entgiftung und Reduzierung des oxidativen Stresspegels. Im Vergleich ist allerdings grüner Spargel gesünder: Er enthält mehr Vitamin A und C sowie Folsäure. Überhaupt stecken dreimal so viele B­Vitamine im grünen Spargel.

Südtiroler lieben bekanntlich und berechtigterweise Regionalität. Mit dem Spargel bieten wir eines der tollen und leckeren Extraprodukte in der Südtiroler Monokultur.

Entweder man mag etwas oder man mag es nicht. Trifft das auch auf Spargel zu?

Ja. Man kann das bei Kindern gut beobachten. Kleinen Kindern ist Spargel aufgrund der Bitterstoffe oft noch etwas suspekt, und plötzlich entsteht dann eine unglaubliche Hingabe.

Welches Spargelgericht lässt sich unkompliziert zubereiten?

Für das klassische Gericht „Spargel mit Schinken und Bozner Sauce“ muss man Spargel nur kurz im Wasser kochen oder garen und ihn dann mit Butter und Parmesan begießen. Fertig ist der Genuss!

Darauf sollten Sie beim Spargelkauf achten

• Optik: Beim Kauf von Spargel sollten Sie bereits darauf achten, dass keine braunen Stellen vorhanden sind. Die Oberfläche muss seidig­glänzend sein.

• Geruch: Testen Sie die Frische per Nase. Frischer Spargel riecht weniger intensiv und aufdringlich, als es minderwertiger tut.

• Geräusch: Frischer Spargel quietscht, wenn Sie die Stangen aneinander reiben.

• Drucktest: Frischen Spargel erkennen Sie daran, dass bei leichtem Druck Wasser aus den Spargelenden tritt.

• Stabilität: Frischer Spargel sollte sich nicht gut biegen lassen und erst durch den Kochvorgang an Stabilität verlieren.

PAGINA 9 LECKER & GESUND: SPARGEL KALTERERSEE. GENIAL VIEL SEITIG
Foto © L isa L a i m e r
Foto © Shutterstock

Brunch

Genussvolles Schlemmen: als Trendsetter

Gemütliches, lockeres Zusammensitzen mit der Familie oder Freunden, eine Vielzahl

verschiedenster Köstlichkeiten für jeden Geschmack – und das alles zu einem relativ günstigen Preis: All das macht das Brunchen auch hierzulande immer beliebter.

Das Wort „Brunch“ ist eine Kombination aus den englischen Wörtern „breakfast“ (Frühstück) und „lunch“ (Mittagessen). Bereits im späten 19. Jahrhundert saßen Engländer in geselliger Runde zu diesem „zusammengelegten“ Frühstück und Mittagessen zusammen. In den 1930er­Jahren wurde das Brunchen besonders in den USA beliebt. Vor allem im vergangenen Jahrzehnt ist es wiederum in Europa zum Trend geworden, sich schon am Vormittag bei einem ausgedehnten Frühstück mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen zu lassen.

Gaumenfreuden am Vormittag

Zum Brunchen gibt es immer einen Anlass: wieder mal mit alten Freunden gemütlich zusammenzusitzen, eine Geburtstagsfeier mit der Familie, ein ausgedehntes Frühstück zu zweit. Der Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Was meist am Vormittag beginnt, kann nicht nur bis zur Mittagszeit, sondern auch bis in den frühen Nachmittag hinein genossen werden. Auf den Tisch kommt dabei alles, was das Herz begehrt. Vom traditionellen Frühstücksbrötchen mit Croissants, Butter, Marmelade, Honig bis hin zum Schokoladeaufstrich für die Kleinsten tischen Südtirols Hotels, Restaurants und Bars auch verschiedene herzhafte Gerichte wie Wurst und Käse, Ei, Suppen oder verschieden Pasta­Variationen auf. Auch Kuchen und ein guter Schluck Sekt

dürfen neben Kaffee und Orangensaft nicht fehlen. Wer in Südtirol brunchen geht, kann dabei oft besonders leckere, regionale Produkte verkosten. Weil der Brunch immer mehr zum Trend geworden ist, haben sich laufend Gastonomen darauf konzentriert, ihren Gästen ein vollwertiges, qualitativ hochwertiges Gaumenerlebnis zu bieten. So ist das Brot oft selbst gebacken oder stammt vom lokalen Bäcker, während der Käse vom Bauern in der Nähe stammt und die Marmeladen auch gerne selbst gemacht sind. Qualität, die sich für den Preis von durchschnittlich 15 bis 35 Euro pro Person durchaus auszahlt.

Die gesunde Alternative –Schlemmen mit gutem Gewissen Sich mit seinen Liebsten zu einem gemütlichen Brunch zu treffen, eignet sich nicht nur, um für ein paar Stunden die Seele baumeln zu lassen, sondern bietet auch aus gesundheitlicher Sicht einen Vorteil. Nicht umsonst

heißt das Sprichwort: „Morgens soll man essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.“ Diese vermeintliche Weisheit ist natürlich nicht in Stein gemeißelt. Aber ganz allgemein kann gesagt werden, dass der Mensch morgens bzw. am Vormittag besser und schneller in der Lage ist, Mahlzeiten zu verdauen.

Abgesehen davon kann man beim Brunchen auch selbst entscheiden, bei welchen Köstlichkeiten kräftig zugelangt wird. Wer also nicht in die Kalorienfalle tappen möchte, kann vor allem auf Vollkornbrötchen (statt Weißbrot), Hefe­ und Biskuitgebäck bzw. Obstkuchen (statt Sahnetorten), fettarmen Käse (statt fettereichem Käse und Butter) und ungesüßten Kaffee/Tee (statt gezuckerte Fruchtsäfte) setzen. Und zum Begrüßungssekt gilt: In Maßen genießen!

Egal, wie kalorienarm oder ­reich der Brunch genossen wird: Der Trend hat seinen Weg in Südtirols Restaurants, Bars und Hotels definitiv gefunden.

10
Fotos ©Shutterstoc k

In diesem Buch ist alles für den perfekten Nudelgenuss zu finden: von den Grundrezepten für Nudelteige über solche für Pastaklassiker bis hin zu neuen, kreativen Nudelsaucen - eingeteilt in die Kapitel Gemüse & Pilze, Fisch & Meeresfrüchte, Fleisch & Geflügel und Grundsaucen.

Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser, Helmut Bachmann

208 Seiten, Athesia-Tappeiner Verlag

ISBN 978-88-6839-675-6

25,00 Euro

Spaghetti aglio olio e peperoncino

Zutaten für 4 Personen:

• 4 Knoblauchzehen

• 100 ml Olivenöl

• 2 frische Peperoncino, in Ringe geschnitten

• 100 g Oliven, halbiert

Zubereitung:

• Salz

• 2 EL Petersilie, fein geschnitten

• 400 g Spaghetti

1 Knoblauch in Olivenöl bei et wa 60 Grad langsam garen.

2 Peperoncino und Oliven zufügen und bei mittlerer Hitze et wa 2 Minuten weich d ünsten. Salzen und Petersilie dazugeben. Alles gut vermischen.

3 Die Spaghetti nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser bissfest garen und abseihen.

4 Die Nudeln zur Knoblauch-Öl-Mischung geben, gut d urchschwenken und ser vieren.

w w w . a t h e s i a . i t
NEU

Hochzeitslocation des Jahres

Der schönste Ort zum Heiraten ist Ihr Hotel, Hof, Schloss …?

Dann buchen Sie unser Spezialpaket zum Preis von 490 € und nehmen Sie damit an der Abstimmung zur „Hochzeitslocation des Jahres 2023“ teil.

Das Paket beinhaltet: 1 Anzeige Mod. 203 (93,5 x 69 mm) in der „Zett“-LifeStyle „Alles rund ums Heiraten“

(Anzeigenschluss: 13. Oktober 2023 | Erscheinungstermin: 19. November 2023)

Teilnahme an der Abstimmung zur „Hochzeitslocation des Jahres 2023“ auf der „Dolomiten • Zett“-App

SUCHEN DIE
WIR
Wir beraten Sie gerne! anzeigen.zeitschriften@athesia.it Tel. 0471 925 280 Fotos: Shutterstock
Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.