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I.R.

Oktober 2020

Erholung PUR

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I N H A LT / I M P R E S S U M

Inhalt Urlaub im eigenen Land

ANZEIGE 4–5

Wellness-Trends 6–7 Wellness-ABC 9–10 Urlaub mit Privatsphäre

12–14

Umfassendes „Detoxing“

17–18

Wellness für Familien

20–22

Info-PR Tratterhof 8 Hotel Rommisa

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Stroblhof 15 Caravan Park Sexten

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Mirabell Dolomites Hotel

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Hotel Rogen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, lassen Sie es sich gut gehen! Diese Aufforderung passt nicht nur gut in den beginnenden Herbst, sondern ist eigentlich auch gemeint, wenn von „Wellness“ die Rede ist. Denn dieser mittlerweile auch im deutschen Sprachgebrauch fest verankerte englische Begriff beschreibt genau dies: Wohlbefinden, Ruhe und Erholung. Also all das, was in der heute teils so schnelllebigen Zeit umso wertvoller wird. Entspannung als Luxusgut sozusagen. Um die vielen verschiedenen Facetten und Spielarten des Wohlbefindens und der Erholung dreht sich die beliebte WellnessBeilage „Erholung pur“ der Sonntagszeitung „Zett“, deren 2020erAusgabe Sie nunmehr in den Händen halten. Sie finden darin allerlei lesenswerte Geschichten – über den Ursprung des WellnessGedankens, aber auch über neue Herausforderungen und Trends, die sich nicht zuletzt infolge der Coronavirus-Pandemie herauskristallisiert haben. Der Wunsch nach Privatsphäre, Sicherheit und viel Platz im (Wellness-)Urlaub ist da nur einer der Gästewünsche, auf den Betriebe reagieren müssen. Zudem deckt die Beilage aber auch Themenfelder wie Wellnessangebote für die ganze Familie und „Detoxing“ für Körper und Geist ab. Und dass darüber hinaus auch zahlreiche der führenden Südtiroler Wellness-Refugien sich selbst und ihr Angebot vorstellen, ist da noch das Tüpfelchen auf dem i. Gerade Covid-19 hat viele Menschen nämlich gelehrt, sich darauf zurückzubesinnen, wie schön es doch auch in der näheren Umgebung ist. Will heißen: (Kurz-) Urlaube im eigenen Land sind mehr denn je gefragt. Denn das Qualitätsdenken und das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis der Südtiroler Wellnessbetriebe weitum bekannt. Ich hoffe, dass die „Zett“ Ihnen mit dieser Beilage Appetit auf Wellness machen kann. Viel Spaß also beim Schmökern – und: Lassen Sie es sich gut gehen! Lukas Benedikter, Chefredakteur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag

Wellness im besten Wohlfühlambiente Auszeit nehmen und Kraft tanken in atemberau- H a bender Bergnatur; naturverbunden, ursprünglich, r a ld W i s t h a le r idyllisch – diese Eigenschaften treffen auf das ländlich anmutende, weite und sonnige Gsieser Tal zu. Ob Frühling, Sommer oder Herbst - Groß und Klein werden beim Wandern, Radfahren, und im Winter beim Langlaufen, Rodeln, Schlittschuhfahren, beim Snowboarden und alpinem Skifahren in den umliegenden Skigebieten viel Spaß haben. Wer sich viel bewegt, braucht viel Energie. In unseren großzügigen Wellnessräumlichkeiten lässt sich nach einem langen Tag neue Kraft tanken: Verschiedene Saunen, Dampfbad, Wasserwelten und gemütlichen Ruheräume mit kuscheligen Felldecken sorgen für ein einzigartiges Wohlfühlambiente. Sind Körper und Geist gestärkt, verwöhnt Sie unser Küchenchef mit frischen, regionalen Gerichten. Verwöhnpension ab Euro 92,00. Hotel Stoll | Unterplanken - Puregg 2 | 39030 Pichl/Gsies Tel. 0474/746916 | info@hotelstoll.com | www.hotelstoll.com

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IMPRESSUM Sonderbeilage zur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag vom 04.10.2020

Koordination

Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich Lukas Benedikter lukas.benedikter@athesia.it

anzeigen.zeitschriften@athesia.it

Redaktion Johannes Vötter, Christoph Höllrigl, Martina Hofer, Lisa Maria Kerschbaumer, zett@athesia.it Grafisches Konzept & Layout Elisa Wierer, Tanya Pechlaner

Irene Kasal Druck Athesia Druck GmbH, Bozen Herausgeber „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag Athesia Druck GmbH Weinbergweg 7, 39100 Bozen Ermächtigung Landesgericht Bozen 04/1989


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URLAUB IM EIGENEN LAND

Fotos: Shutterstock

Sauna mit Blick auf die atemberaubende Landschaft. Das ist auch in Südtirol beileibe keine Seltenheit.

Mit Sicherheit ein exzellentes Angebot Gerade in Coronavirus-Zeiten wird Südtirol als Urlaubsziel auch für Südtiroler immer interessanter. Da passt es, dass die Kur- und Wellnessphilosophie hierzulande eine jahrhundertealte Tradition hat – und dass die modernen Spitzenhotels diese auf ihre ganz eigene Art und Weise neu interpretieren.

D

er Aufruf des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn, die Deutschen sollten ihren Herbst- und Winterurlaub dieses Jahr Covid-19-bedingt in Deutschland und nicht im Ausland verbringen sollen, hat Anfang September hohe Wellen geschlagen. Und auch wenn Südtirols Touristiker dennoch und trotz Corona recht zuversichtlich in die Wintersaison blicken (auch was die Ankunft der Gäste aus Deutschland anbelangt), so lässt sich der eingangs zitierte Aufruf auch sehr gut ins Gegenteil verkehren. Will heißen: Warum nicht als Südtiroler öfters mal eine Wellness-Auszeit im eigenen Land verbringen? Denn Wellnessangebote gibt es in Südtirol zuhauf – und die Hotels und anderen Gastbetriebe tun der-

zeit alles Menschenmögliche dafür, ihren Gästen einen angenehmen und vor allem auch sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. So wird Südtirol zu einem wahren „Wellness-Retreat“ – einem Rückzugsort also, der es erlaubt, eine Auszeit vom oftmals so stressigen und hektischen Alltag zu nehmen und sprichwörtlich die vielzitierte Seele baumeln zu lassen. Gerade auch für „Einheimische“ ist das doch ein äußerst verlockender Gedanke!

Kaiserliche Kuren in Südtirol Dass der Wellnessgedanke und die Wellness (wenn auch unter anderen Namen wie „Kur“ und ähnlichem) dabei in Südtirol eine überaus lange Tradition haben, ist wohl nicht jedem bewusst. Dabei wusste schon Kaiserin Elisabeth

von Österreich-Ungarn (Kaiserin Sissi) zu schätzen, wie wichtig es ist, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen und kam ab 1870 insgesamt vier Mal nach Meran „auf Kur“. Und der große deutsche Dichter Christian Morgenstern genoss die heilende Wirkung der Bäder in Bad Dreikirchen in Barbian. Das sind nur zwei Beispiele für die lange Wellness-Tradition, auf die Südtirol zurückblicken kann. Zwei Beispiele, die darüber hinaus auch zeigen, dass schon sehr früh Gäste aus dem „Ausland“ in die Kurorte und Heilbäder des Landes kamen. Doch auch die Südtiroler Vorfahren wussten über die wohltuenden Eigenschaften verschiedenster Tinkturen, Wickel und Bäder gegen kleinere und größere Wehwehchen Bescheid und nutzten diese aus-

giebig. In Südtirol blickt somit besonders diese „Badlkultur“ auf eine lange Tradition zurück.

Die alte Tradition der Bauernbäder Bereits um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert gab es eine Vielzahl von Bauern- und Kurbädern, welche zahlreiche berühmte Gäste aus dem In- und Ausland anlockten. Vom Heubaden etwa wird in Südtirol bereits seit 140 Jahren berichtet. Die jahrhundertealte Tradition ist durch den Brauch der Bauern entstanden, die – so wird es überliefert – nach schwerer Arbeit im Heustock übernachteten und am nächsten Morgen offenbar voller Energie und ohne Gelenkschmerzen aufwachten.


URLAUB IM EIGENEN LAND

Wellnessangebot hat sich enorm vergrößert Mit dem Einzug des englischen Begriffs „Wellness“ in den Hotelbereich wurde auch das Angebot ausgedehnt und mit Einflüssen aus fernen Kulturen angereichert. Wer sich heute die Namen der Wohlfühlbehandlungen in einem der zahlreichen Südtiroler Wellnesshotels durchliest, wird mit vielen Behandlungen konfrontiert, die ihren Ursprung in exotisch anmutenden Ländern haben. Ayurveda, eine jahrtausendealte Heiltradition aus Indien, ist nur ein Beispiel dafür. Doch so wohlklingend und vielversprechend die verschiedenen Anwendungen und Massagen auch sind: Wellness bedeutet mehr. Es

dersamen Kraft der Kälte auf Körper und Geist zu berichten. Und auch im Tal – inmitten von Weinbergen und Obstwiesen – gibt es hervorragende Wellnessbereiche und SPA-Landschaften, die keine Urlaubswünsche unerfüllt lassen. Der Kreativität der Hoteliers und der Vielfalt der Wellnessangebote scheinen in dieser Hinsicht kaum Grenzen gesetzt zu sein.

Südtirol wird auch für Südtiroler immer attraktiver Ein beheizter Pool, wärmende Sonnenstrahlen: Mehr braucht es nicht für den Wellness-Genuss daheim.

bedeutet, sich wohlzufühlen und sich ganzheitlich Gutes zu tun. Dafür reicht es auch oft aus, sich ein bisschen Auszeit zu gönnen. Die Südtiroler Natur, die gute Luft und die schöne Aussicht sind Balsam für die Seele.

Von der Gletschersauna bis in die Weinberge Denn unser Land ist zweifellos ein hervorragender Ort zum Entspannen und Genießen – gerade auch für Südtiroler selbst. Und so schließt sich der Kreis. Denn die eingangs erwähnte Tradition der Südtiroler Bade- und Bäderkultur erlebt in jüngerer Zeit eine wahre Renaissance und wird immer öfter in Wellnesshotels auch wieder

angewandt. Oder es gibt jedenfalls Reminiszenzen in diese Richtung. Südtirol-Urlauber können dabei von der enormen Vielfalt des Landes profitieren. Wussten Sie zum Beispiel, dass es am Schnalstaler Gletscher auf über 3000 Metern Meereshöhe eine Saunalandschaft mit atemberaubendem Ausblick in Europas höchstgelegenem Hotel gibt? Ein heißes Vergnügen im ewigen Eis sozusagen. Oder – umgekehrt – dass es mittlerweile Hotels gibt, welche ihren Gästen Schneesaunen oder Schneeduschen anbieten, also für eiskalte Erlebnisse inmitten schweißtreibender Hitze sorgen? Schließlich wusste schon Pfarrer Kneipp von der gesundheitsfördernden, wun-

STUFF?

Daher bietet sich zum Schluss das viel zu oft zitierte, aber in diesem Fall äußerst passende Sprichwort an: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Mit anderen Worten: Warum in die Ferne reisen, wenn vor der Haustür eine Vielzahl von überragenden Hotelbetrieben ein passendes und individuell geschnürtes Urlaubsangebot bereithalten? Egal, ob für eine kurze Auszeit übers Wochenende, einen ausgedehnten Wellnessurlaub oder einen DaySpa-Tag mit Candle-Light-Dinner oder Power-Frühstück. Egal, ob im 4- oder 5-Sterne-Wellnesshotel, in einem abgelegenen Chalet oder in einer kleinen, aber feinen und heimeligen Pension: In Südtirols Gastbetrieben werden gerade auch Südtiroler nach Strich und Faden verwöhnt. Und das in diesen Covid19-Zeiten mit Sicherheit und mit Abstand.

brandnamic.com | Foto: Michael Huber

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Heubaden den Stoffwechsel anregt und vor allem bei Entgiftungs- und Entschlackungskuren hilfreich ist. Auch Rheuma und bestimmte Gelenkskrankheiten fänden im Heubad Linderung, heißt es. Zudem ist das Heu eine gute Pflege für die Haut und fördert die Durchblutung. Über viele Jahrhunderte gehörte nicht zuletzt aufgrund dieser wohltuenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften das öffentliche Bad bzw. Baden zum gesellschaftlichen Leben. Und es prägte auf diese Weise auch die Südtiroler Tourismusentwicklung maßgeblich mit.

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W E L L N E S S -T R E N D S

Fotos: Shutterstock

Zum Entspannen gehört nicht nur körperliche Erholung, sondern auch mentale.

Entspannen mit den Wellness-Trends 2020 Trotz der aktuellen Ausnahmesituation, oder vielleicht gerade deshalb, sind das Entspannen, das Durchatmen und wieder neu Kraft schöpfen besonders wichtig. Eine kleine Wellnessauszeit – egal, ob in Form einer ganzen Woche oder nur für einen Tag – ist deshalb auch in diesem Jahr für viele ein Muss.

S

üdtirol ist mit seinen zahlreichen Hotels und seinem erholsamen Naturangebot bei vielen Wellness-Liebhabern ganz vorne mit dabei. Bereits in den vergangenen Jahren haben sich hier immer wieder neue Wellness-Trends etabliert, die nicht nur dem Körper pure Erholung und Entgiftung versprechen, sondern auch den Geist entlasten. In diesem Jahr hat sich viel an der Wellness-Front getan: Es gilt, neuen Wind und neue Frische mit in das Entspannungserlebnis zu holen – und das mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen aufgrund von Covid-19.

Zurück zur Natur Die aktuelle Corona-Pandemie hat die Wahrnehmung der Um-

welt in vielerlei Hinsicht verändert. Ein bewusster, achtsamer und umweltfreundlicher Lebensstil ist 2020 so wichtig wie noch nie. Diese Tendenz kann auch in den neuen Wellness-Trends wiedererkannt werden. Gemeinsam mit den aktuellen Sicherheits- und Abstandsvorkehrungen bieten sich heuer vor allem Outdoor-WellnessAktivitäten an. Die Entspannungsmöglichkeiten an der frischen Luft sind dabei zahllos. Und auch aktive Tätigkeiten lassen sich in CoronaZeiten ohne große Schwierigkeiten umsetzen. Eine Aktivität, die sich 2020 besonders großer Beliebtheit erfreut, ist das sogenannte „Forest Bathing“ (das Waldbaden). Diese Technik stammt ursprünglich aus der japanischen Kultur und wird dort als „shinrin-yoku“ bezeich-

net, was so viel bedeutet wie „die Waldatmosphäre aufnehmen“. Diese Art und Weise der Entspannung besteht darin, barfuß durch den Wald zu gehen. Dabei sollten die Atmosphäre des Waldes rund herum und die Wahrnehmung des Bodens unter den nackten Füßen im Mittelpunkt stehen. Handy oder ähnliche Ablenkungsobjekte sollten beim „Forest Bathing“ auf jeden Fall zu Hause bzw. im Hotelzimmer gelassen werden. Ziel ist es, der Natur mit jedem Schritt und jedem Atemzug näher zu kommen und dadurch Stress, Anspannung und seelische Verspannungen abzubauen. Der Vorteil an diesem Wellness-Trend: Er kann immer und beinahe überall genossen werden – ohne viel Aufwand oder große Kosten.

Akupressur für mehr Entspannung Der zweite Wellness-Trend 2020 kommt ebenfalls aus Fernost und wurde seit den 1950-Jahren in der westlichen Welt immer beliebter. Die Rede ist hier von der Akupunktur. Sie soll gegen Migräne, Allergien oder chronische Schmerzen helfen, wird aber auch bei Alkohol- oder Nikotinsucht eingesetzt. Eine ganz bestimmte Art der Akupressur soll 2020 die Wellness-Welt im Sturm erobern: das sogenannte „Ear Seeding“. Diese Technik besteht darin, dass sogenannte „ear seeds“ oder auch Vaccaria-Samen auf bestimmte stimulierbare Punkte am Ohr aufgeklebt werden. Sie kommt ursprünglich aus der chinesischen Kultur. Diese Akupressur kann über einen längeren


W E L L N E S S -T R E N D S

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Das sogenannte Waldbaden wird immer mehr zum Trend.

Zeitraum hinweg vom Patienten selbst ausgeführt werden. Sobald der Experte nämlich die Samen angeklebt hat, kann der Patient das Draufpressen selbst übernehmen. Diese schmerzfreie Variante der Akupunktur ist daher auch für Kinder geeignet. Allerdings soll die Akupressur aufgrund ihrer oberflächlichen Wirkungsmöglichkeit – im Vergleich zur Akupunktur – weniger starke Resultate hervorbringen können. Die Punkte, die durch diese Therapie stimuliert werden, sollen allerdings einen therapeutischen Effekt auf den gesamten Körper haben.

Entgiften – auf allen Ebenen Der Trend, achtsamer und umweltbewusster zu leben, schlägt sich auch in der Produktwahl auf dem Wellness-Markt nieder. Vor allem Beauty-Produkte, die zur Maniküre, Pediküre oder der Haarpflege verwendet werden, sollen 2020

umweltfreundlicher Natur sein. Das bedeutet: Es werden Produkte vorgezogen, die frei von toxischen oder synthetischen Inhaltsstoffen sind und die in ihrer Herstellung auf Tierversuche verzichten. Hier kann es um Nagellack gehen, um Gesichtscremen oder Shampoos. Während immer mehr umweltund tierfreundliche Produkte auf den Markt kommen, folgt auch die Wellness-Welt diesem Trend. Natürliches kommt vor dem Chemischen. Und was damit auch oft einhergeht: Regionales kommt vor dem Importierten. Dieses Bewusstsein ist ein Wellness-Trend, der sich durch alle Ebenen zieht – angefangen bei Beauty-Produkten und Behandlungen bis hin zur Hoteleinrichtung und zur Speisekarte. Denn zum Entspannen gehört nicht nur die mentale Erholung, sondern auch jene des Körpers. Getreu dem alten römischen Sprichwort „Mens ... Körper“), kann das eine ohne das andere nicht existieren.

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Fotos: Moving Pictures

T R AT T E R H O F

Tratterhof – The Mountain Sky Hotel

Als das höchstgelegene Urlaubsdomizil in der Ferienregion Gitschberg Jochtal, liegt das 4 Sterne Superior Hotel Tratterhof – The Mountain Sky Hotel auf der Sonnenterrasse von Meransen.

A

uf 1.500 Meter Meereshöhe erstreckt sich ein traumhafter, vierstöckiger Wellnessbereich mit 4.000 m2: Bestückt mit acht verschiedenen Saunen, einem Outdoor Infinity Pool, einem Outdoor Infinity Sports Pool, Outdoor-Whirlpool mit Kältebecken, Hallenschwimmbad, separater Dress-On Family Sauna sowie Fitness- und Yogastudio. Großzügige Ruheräume aus Ahorn, Lärche, Zirbe und Weißtanne, ein alpiner Gartenbereich inmitten der Natur sowie große Panoramafenster sorgen im Monte Silva Spa für eine lichtdurchflutete Wohlfühlatmosphäre. Hotelgäste sowie Day-Spa-Genießer erfreuen sich gleichermaßen an dieser Sauna- und Wasserwelt. Es werden täglich mehrere Themenaufgüsse in der Showsauna zelebriert. Saunieren mit Blick auf die Dolomiten von Peitler Kofel, Geisler Spitzen, Lang- und Plattkofel sowie den Schlern und auf die Bischofsstadt Brixen, die nur wenige Kilometer entfernt ist. Hinter dem Hotel thront der Gitschberg mit 2510 m, Hausberg sowie Wander-und Skiparadies zugleich. Im Winter ist Meransen mit dem urigen Örtchen Vals über

eine hochmoderne Kabinenbahn verbunden. Dann ergeben sich 55 Kilometer an schneesicheren und bestens präparierten Pisten, die über den hauseigenen Skishuttledienst in drei Minuten Fahrzeit durchgehend angesteuert werden.

Natursuiten und Gourmet Das moderne Panoramarestaurant und die über 60 Luxury-Natursuiten spiegeln den Wunsch der Familie Gruber-Hinteregger wider, heimische Materialien zu verwenden. Holz und Pfunderer Silberquarzit prägen auch die Außenfassade. Der Küchenchef und sein Team kreieren täglich neue Kompositionen für den verwöhnten Gaumen. Durch die Verwendung von frischen Kräutern und auserlesenen Produkten verschmelzen

hier traditionelle und mediterrane Gerichte zu wahren Gaumenfreuden. Die Sommeliers begleiten das Gourmet-Menu mit edlen Tropfen aus der Raritätenweinkarte. Die Barkeeper zaubern erfrischende Cocktails und empfehlen Gins und einheimische Grappas.

Wochenprogramm sieht OutdoorAktivitäten an sechs Tagen pro Woche vor, von anspruchsvollen Bergtouren bis hin zu leichteren Familienwanderungen. Ohne Zeitdruck verwöhnt das professionelle „Monte Silva SpaTeam“ mit einem speziellen Programm an Massagen, Gebirgsbädern und Anwendungen mit hauseigener Kosmetiklinie „Monte Silva Cura“. Im Tratterhof steht der Gast und sein Wunsch nach Bewegung sowie mentaler Erholung im Mittelpunkt. Für die jüngeren Gäste ist die Skyland Kinderwelt mit den Superhelden Silver und Silvy inklusive Kinderkino Garantie für Spaß unter Gleichgesinnten.

Skywellness, Fitness & Beauty Im „Monte Silva Sky Room“ werden in regelmäßigen Abständen Yogawochen organisiert, Fitnesseinheiten werden im großen Fitness-Studio mit über 25 Geräten von Technogym angeboten. Nicht nur Skywellness wird im Tratterhof großgeschrieben. Als Wander- und Vitalpina-Hotel ist auch Aktivurlaub im Sommer wie im Winter ein Leitmotiv. Das

Tratterhof – The Mountain Sky Hotel Großbergstraße 6 39037 Mühlbach/Meransen Tel. 0472/520108 info@tratterhof.com www.tratterhof.com


WELLNESS-ABC

Fotos: Shutterstock

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Das Bäder-ABC für den Wellnessbereich Bad ist nicht gleich Bad beim Spa-Genuss, und mitunter ist es wichtig zu wissen, was einen darin erwartet. Daher eine Übersicht zu den gängigsten Behandlungsmethoden und Badangeboten – für Sauna-Erstlinge wie Wellnesskönner. Akupunktur/Akupressur: Fernöstliche Medizinlehren gehen vom Begriff des Qi aus (bisweilen auch „Ch’i“ geschrieben). Dieser bezeichnet die (Lebens-)Energie, die gemäß dieser Lehren in 14 Meridianen durch den Körper fließt. Akupunktur (mit hauchdünnen Nadeln) und Akupressur (mit sanftem Druck) sind Verfahren, mit denen der Energiefluss positiv verändert werden soll.

Aromatherapie: Bei dieser Methode werden ätherische Öle zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens angewandt. Erkältungsbäder, Geruchspflaster, Massageöle und Duftlampen sind einige Beispiele dafür.

tur in der finnischen Sauna (siehe Seite 10) zu erhöhen, kann Wasser auf die heißen Steine gegossen werden, die auf dem Saunaofen liegen. Einen derartigen Aufguss gibt es in zahlreichen Varianten, nicht zuletzt unter Zuhilfenahme von Salz, Eis, Schokolade oder ätherischen Ölen.

Aufguss: Um die Luftfeuchtigkeit und damit die gefühlte Tempera-

Bio-Sauna: In diesem feuchten Warmluftbad herrschen niedrigere

Temperaturen als in der klassischen (finnischen) Sauna, meist 45 bis 60 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 55 Prozent. Sie gilt als kreislaufschonender. Dampfbad: Durch heißen Wasserdampf (max. 50 °C) werden bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit die Atemwege befeuchtet und Fortsetzung auf Seite 10 ▶


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WELLNESS-ABC

Foto: Shutterstock

Ob in Sauna oder Dampfbad: Das Schwitzen ist gesund für den Körper.

gereinigt. Der Kreislauf wird angeregt und der Körper abgehärtet. Das Wohlbefinden wird gesteigert, Muskelverspannungen wird entgegenwirkt, die Durchblutung der Haut wird angeregt und die Hautalterung verzögert. Die türkische Variante des Dampfbads ist das Hamam.

Finnische Sauna: Die bekannteste Sauna-Art – mit sehr hohen Temperaturen (bis zu 100 °C oder auch höher) und einer Luftfeuchtigkeit von nur etwa 10 Prozent. Die Schwitzphase sollte hier höchstens 15 Minuten betragen. Anschließend sollte der Körper extrem abgekühlt werden, wodurch der Kreislauf angeregt und das Immunsystem gestärkt wird.

Fango-Kur: Bei FangoAnwendungen wird etwa 50 °C warmer Mineralschlamm mit Tüchern um bestimmte Körperstellen gewickelt. Infolge der hohen Temperatur kann Fango die Durchblutung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur fördern. Das kann zur Entspannung bzw. auch zur Linderung von Schmerzen beitragen.

Hydro-Jet – Das ist ein orthopädisches Gerät für eine pulsierende Wassermassage mit Wärmetherapie. Dabei liegt man auf einer Latexmatte, die auf einem mit Wasser gefüllten Becken aufliegt. Durch gezielten Wasserdruck auf diese Matte wird bei einer Ganz- oder Teilkörpermassage die Muskulatur gelockert. So werden

Fortsetzung von Seite 9 ▶

Verspannungen und Verhärtungen gelöst und der Stoffwechsel angeregt. Kneipp-Therapie: Ein nach Pfarrer Sebastian Kneipp (1821–1897) benanntes Behandlungsverfahren, das Wasseranwendungen (das typische „Wassertreten“), Pflanzenwirkstoffe, Bewegungsund Ernährungsempfehlungen beinhaltet. Solegrotte: Mit Salz angereicherter Raum. Das Einatmen der Salzsole (bei Wärme und extrem hoher Luftfeuchtigkeit) wirkt sich positiv auf die Atemwege aus und fördert die Durchblutung. Spa: Andere Bezeichnung für Wellnessbereich. Der Name leitet

sich vom belgischen Badeort Spa ab. Die oftmals zu findende Herleitung von SPA als Abkürzung für das lateinische „Sanitas Per Aquam“ („Gesundheit durch Wasser“) ist nicht historisch belegbar. Thalasso-Therapie: Dieser Begriff bezeichnet die Behandlung von Krankheiten mit kaltem oder erwärmtem Meerwasser, Meeresluft, Sonne, Algen, Schlick und Sand – in Form von Packungen, Massagen, Peelings oder Ähnlichem. Tepidarium: Diesen Wärmeraum mit beheizten Steinliegen, Wänden und Böden schätzten schon die alten Römer. Die Temperatur liegt bei etwa 38 °C (also knapp über der Körpertemperatur) und die Luft ist sehr trocken. So wird die Durchblutung verbessert.


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Fotos: Armin Huber

HOTEL ROMMISA

„Hoilà“ im Hotel Rommisa Ich bin ein 3-Sterne-Superior-Hotel in Oberwielenbach im Südtiroler Pustertal und liege idyllisch inmitten der schönsten Natur der Alpen – am Eingang ins Naturschutzgebiet Riesenferner-Ahrn. Nur zehn Fahrtminuten von Bruneck entfernt, sieht man von hier bis zu den Dolomiten.

V

iel Herzlichkeit und spürbar gute Laune: Das erlebt jeder Gast vom ersten Moment an im Hotel Rommisa. Mit seinen zwölf Zimmern ist das Rommisa nicht allzu groß, dafür ist Familie Niederwolfsgruber-Carli wohl eine der fröhlichsten Gastgeberfamilien des Pustertals.

Wohlfühlen im Rommisa Der neue Wellnessbereich mit Finnischer Panoramasauna, Dampf-

bad, Bio-Zirben-Sauna und Ruheraum verführt zum Träumen und Entspannen.

Gipfeln des Naturparks Rieserferner-Ahrn.

Hinaus in die Natur

Mal extravagant, mal urtypisch

Von fast überall im Haus bietet sich ein spektakulärer Ausblick direkt auf die Olanger Dolomiten. Direkt vom Hotel aus führen tolle Wanderungen zu den Erdpyramiden, in das Almwandergebiet „Tallile“, zu den Gipfeln Rammelstein und Schönbichl und zu weiteren

Mit viel Liebe zum Detail und einem außergewöhnlichen Gespür für Ästhetik zaubert Hausherr Philipp als Küchenmeister und Fleisch-Sommelier vielfältige Gerichte. Die kulinarischen Kreationen aus der Rommisa-Küche machen Lust auf mehr.

Hotel Rommisa Fam. Niederwolfsgruber-Carli St. Nikolaus-Straße 11 Oberwielenbach 39030 Percha Tel. 0474/401202 info@rommisa.com www.rommisa.com

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Fotos: Shutterstock

Das Wort Chalet (frz.; von lateinisch cala «geschützter Ort») stammt aus der französischsprachigen Schweiz und bedeutete ursprünglich Sennhütte.

Luxus in den eigenen vier Wänden Lodges und Chalets sind die neuen Suiten. Immer mehr Tourismusbetriebe bieten kleine, abgegrenzte Wohneinheiten (zumeist in Form von Holzhütten) in ihren Anlagen an. Der Vorteil, den viele Urlauber schätzen: Sie genießen völlige Privatsphäre, können aber alle Vorzüge des Betriebes nutzen.

F

rüher waren es vor allem Familien, die sich im Urlaub für ein Apartment oder einen Bungalow entschieden haben. Heute jedoch suchen vermehrt auch Paare – nicht nur wegen des Covid-19-bedingten „Social Distancing“ – die Ruhe und die romantische Atmosphäre in ihrem

ganz eigenen Feriendomizil. So werden in Südtirol als Ergänzung zum Hotel, Bauernhof oder Pension verstärkt Chalets vom alpinen bis modernen Stil angeboten. Wer etwa selbst kochen mag, kann das in der eigenen Küche tun – oder sich die Mahlzeiten ins Chalet liefern lassen. Alles ist mög-

lich, natürlich auch der Privatkoch oder der Masseur auf Bestellung. Chalet-Urlaub liegt voll im Trend. In den eigenen Urlaubswänden unbeschwerte Tage mit den Liebsten verbringen, größtmögliche Urlaubsfreiheit auskosten, „Private-Spa“ und kulinarische Ungebundenheit genießen – all

das wertet eine Auszeit mit wohltuender Ungezwungenheit auf.

Die Geschichte der Chalets Das Wort Chalet (frz.; von lateinisch cala „geschützter Ort“) stammt aus der französischsprachigen Schweiz und bedeutete ursprünglich „Sennhütte“. Dem


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Ein flackerndes Kaminfeuer, ein Wirlpool auf der Terrasse oder die Designercouch zum Relaxen – Chaleturlaub bietet heute vielerorts Urlaub der Extraklasse.

lateinischen Sprachgebrauch folgend, war ein Chalet ein „geschützter Ort“, wie Unterstände für Viehzüchter. Der heutige Sprachgebrauch bezieht auch Ferienhäuser und -wohnungen mit ein. Im Zuge der Romantisierung des Landlebens und der Gebirgswelt im 19. Jahrhundert entwickelten der europäische Adel und das Bürgertum ein wachsendes Interesse für das traditionelle Holzhaus im schweizerischen Alpenraum. Chalets schmückten die Gärten

aristokratischer Residenzen, der Chaletstil zeigte sich in Villen, Vorstadtsiedlungen und in Landschaftsparks, wie zum Beispiel im „Schweizer Häuschen“ in der 1892 eröffneten Anholter Schweiz. Mit dem in jener Zeitperiode aufblühenden Tourismus fand das Chalet schnell große Verbreitung als Ferienhaustyp vor allem in Österreich und im gesamten Alpenraum wie in Südtirol und dem Trentino. Heute wird der Begriff Chalet daher oft als Synonym für

Ferienhaus verwendet. Im Zweiten Weltkrieg wurden in der Schweiz 26.000 steinerne Chalets (sogenannte Reduits) gebaut, die in Wahrheit hervorragend getarnte Bunkerstellungen waren, ausgestattet mit Panzerabwehrkanonen. Heute werden Chalets typischerweise aus Holz gefertigt oder haben zumindest eine Holzverschalung. Charakteristisch für das Chalet ist ein flaches Satteldach mit weitem Dachüberstand. In einigen Gemeinden der Schweiz,

z. B. Lenk, Grindelwald, Saanen oder auch Zermatt, dürfen – um Bausünden vorzubeugen – ausschließlich Chalets gebaut werden.

Ein Trend mit vielen Vor- und kleinen Nachteilen Auch in Südtirol sprießen ChaletBauten seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden. Von den Waldchalets Obomilla in Mühlbach über die Cirna Gentle Luxury LodFortsetzung auf Seite 14 ▶

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Foto: Shutterstock

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Chalets bezaubern durch ihren charaktervollen Landhausstil – besonders, wenn der rustikale Charme im Kontrast zu luxuriösen Extras steht.

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ges in Naturns oder die Chalets am Blasla Hof in Gsies – es gibt wohl kaum noch ein Dorf im Land, das keinen Chaletbetrieb vorweisen kann. Im touristischen Fachjargon werden vor allem folgende Unterkünfte als Chalets bezeichnet: Holzbauten mit Küche und Bad in Feriendörfern, mehrstöckige rustikale Häuser in Holzbauweise mit einzelnen Appartements, Einfamilien-Chalets in Holzbauweise und Luxus-Chalets mit gehobener bis extravaganter Ausstattung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ferienhäusern liegen Chalets fast immer in einer interessanten Landschaft. Sie bezaubern durch ihren charaktervollen Landhausstil – besonders, wenn der rustikale Charme im Kontrast zu luxuriösen Extras steht. So angesagt der Urlaub mit viel Privatsphäre auch ist, Kritiker beobachten mittlerweile eine bedenkliche Entwicklung: Denn

statt sich während des Urlaubs möglicherweise auf Blickwinkelerweiterende Begegnungen mit anderen Menschen einzulassen, bieten Chaletdörfer die Möglichkeit einer doppelten Abschottung: erstens die Trennung von Urlaubern und Einheimischen, zweitens jene zwischen den einzelnen Urlaubern. Andererseits, so entgegnen Befürworter und Liebhaber dieser Art von Unterkunft, seien Chalets letztlich nichts anderes als ein weiterer Ausdruck des Wunsches nach mehr Individualisierung – und weit weniger hässlich als die Silos aus der Sardinenbüchsenära des Fremdenverkehrs.

Hüttenzauber mit Glamour Viel Holz, eine urige Gemütlichkeit und durchaus etwas Luxus – das ist die Mixtur, die den meisten Chalets in den Alpen den besonders Reiz verleiht: Ein flackerndes Kaminfeuer, ein Whirlpool auf der Terrasse oder die Designercouch zum

Relaxen sind typisch für dieses Wohlfühlpaket und machen einen Chalet-Urlaub für viele Menschen zum Traum. Leider ist er aber nicht für jeden Geldbeutel leistbar. Denn die eigenen vier Urlaubswände kosten meist mehr als ein Zimmer in einem Beherbergungsbetrieb. Mit Preisen von bis zu 20.000 Euro die Nacht steigt naturgemäß auch die Erwartungshaltung auf ein gewisses (hohes) Niveau. Doch auf Augenhöhe mit den schönsten Gipfeln der Alpen sitzt das Geld schon seit geraumer Zeit locker: Wer die Annehmlichkeiten eines Hotels genießen will, aber Lift, Lobby oder Restaurant nicht mit fremden Menschen teilen möchte, der bucht heute Chalet anstatt Suite. Und weil genau diese Sehnsucht nach luxuriöser Abgeschiedenheit rasant wächst, eröffnen auch Jahr für Jahr neue Chalets ihre Pforten. Engagiert werden dafür die besten Designer, denn die Ansprüche der Kunden wachsen.

Trend zum Luxus-Urlaub Glaubt man nämlich neuen Studien, werden Luxus-Urlaube immer beliebter. Konsumenten geben demnach künftig ihr verfügbares Einkommen in zunehmendem Maß für Erlebnisse aus statt für materielle Güter. Der Wunsch nach Lebenserfahrungen führt dazu, dass die Nachfrage nach Übernachtungen ... stärker wächst als die Reisebranche insgesamt, so das Ergebnis einer Studie von „Amadeus“, die Daten von „Tourism Economics“ nutzt. Dieser Trend wird sich laut Studie in den kommenden zehn Jahren weiter beschleunigen: Die „Amadeus Studie“ etwa prognostiziert für Luxusreisen in den Jahren von 2015 bis 2025 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 6,2 Prozent, nahezu ein Drittel mehr als der Gesamtmarkt mit 4,8 Prozent. Der menschliche Wunsch nach lohnenderen und besonderen, individuellen Erlebnissen ist dabei die Triebfeder dieser Entwicklung.


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STROBLHOF

Fotos: Hannes Niederkofler

Im STROBLHOF genießen und entspannen

Im Dorfkern von St. Leonhard im idyllischen Passeiertal liegt das STROBLHOF Active Family SPA Resort, ein modernes Urlaubsrefugium der Extraklasse.

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ie zahlreichen Wohlfühlzimmer sorgen mit stilvoller Einrichtung aus natürlichen Materialien und mit großen Loggias für himmlische Erholung und geruhsame Nächte. Das Hotel bietet mit fünf verschiedenen Pools, darunter der Skypool nur für Erwachsene sowie mit einer über 8000 m² Wellnessanlage Erholung und Entspannung pur für seine Gäste. Das „Saunadörfl“ des Hotels stellt mit verschiedenem Saunen und täglichen Aufgussevents sowie separaten Ruhebereichen einen besonderen Wohlfühlfaktor dar. Um nach dem Wasservergnügen zu trocknen und sich zu entspannen, finden die Gäste

unzählige komfortable und gemütliche Cocooning-Möglichkeiten. Für die aktiven Urlauber bietet das Resort ein umfangreiches Wochenprogramm mit zahlreichen begleiteten Aktivitäten wie Wanderungen, Bike – oder E-Biketouren. Beliebte Kurse wie Yoga, Wassergymnastik, Pilates, Rückengymnastik, Core-Training und vieles mehr runden das Aktivprogramm ab. Ebenso stehen den Gästen ein hoteleigener Reiterhof mit Reitschule, sowie Sandtennisplätze zur Verfügung. Im SPA-Bereich kommt der Stroblhof sowohl den Wünschen nach authentisch lokalen Behandlungs-Erlebnissen als auch nach orientalisch-ayur-

vedischen Treatments nach. Im Rahmen der 3/4-Verwöhnpension wird jeden Abend ein Fünf-SterneWahlmenü mit passenden edlen Tropfen aus den Weinkellern serviert. Die Auswahl an traditionellen, neu interpretierten Südtiroler Gerichten und ausgefallener, internationaler Gerichte ist ein Traum, hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. Dazu passend edle Tropfen von unserem hervorragend bestückten Weinkeller. Südtiroler Tradition, herzliche Gastfreundschaft, professioneller Service und das stilvoll-moderne Ambiente des Hauses sorgen für die perfekte Auszeit.

Die Wohlfühlzimmer bieten Ihnen himmlische Erholung und geruhsame Nächte.

STROBLHOF Active Family Spa Resort Passeirerstraße. 28/29 39015 St. Leonhard Passeier Tel. 0473/010500 www.stroblhof.com


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C A R A V A N PA R K S E X T E N

Make yourself a Priority Gönnen Sie sich eine Auszeit und besuchen Sie die Wellness SPA im Caravan Park Sexten. Erlebnis, Erholung, Gesundheit und Wohlbefinden im Zusammenspiel mit den fünf Elementen machen unsere Meridiana SPA zu einem unvergesslichen Erlebnis.

W

ählen Sie aus verschiedenen Day SPA, romantischen Partneranwendungen und exklusiven Parcours in unserer Private SPA.

Das Wellnessangebot der Meridiana SPA bietet Ihnen jetzt mehr Erlebnis und bessere Entspannung dank den zwei Whirlpools mit den Mineralen der Dolomiten und dem neuen

Meridiana Park mit Kneipp Parcour. Unsere verschiedenen Restaurants bieten eine reiche Auswahl von köstlichen Gourmetgerichten bis traditionellen Südtiroler Spezialitä-

ten. Zutaten für alle Gaumenfreuden sind hochwertige lokale Produkte. Mit viel Liebe zum Kochen und zum Genuss werden daraus einzigartige unverwechselbare Köstlichkeiten.

Highlight im Herbst

Foto: Caravan Park Sextenostudio

08.10.2020: Gourmet-Dinner mit Weinbegleitung aus dem Weinkeller „Franciacorta 1701“ 11.11.2020: Martinsfest mit herbstlichen Produkten und köstlichen Weine aus Südtirol 12.11.2020: Gourmet-Dinner mit Weinbegleitung aus dem Weinkeller „La Tosa“ 17.12.2020: Gourmet-Dinner mit Weinbegleitung aus dem Weinkeller „Montonale“


U M FA S S E N D E S „ D E TOX I N G “

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Foto: Shutterstock

Körperlich und seelisch Ballast maßvoll abzuwerfen, das sollte der Grundgedanke beim Detoxen sein.

Abschalten muss sein – damit Körper und Geist sich erholen Detoxing ist das neue Stichwort, wenn es um Erholung geht. Denn in Zeiten wie diesen – geprägt von multimedialer Überforderung, psychischen Belastungen und gesellschaftlichem Druck – ist es umso wichtiger, auch den Kopf mal frei zu bekommen und Ballast abzuwerfen. Sprichwörtlich zu „entschlacken“ kann hier also im besten Fall auch lebensverändernd sein.

D

en Körper reinigen und von Giften befreien. Das verspricht eine schier unüberblickbar gewordene Zahl an DetoxKuren, die sowohl als Lebenskonzepte wie auch Urlaubsprogramme im Wellness-Segment angeboten werden. Entstanden ist dieser immer mehr Lebensbereiche umfassende Trend eigentlich in der Ernährung. Denn mit dem steigenden Bewusstsein für ein gesundes Leben und dem allgemeinen Streben nach mehr Work-Life-Balance ist auch das Bedürfnis gestiegen, bestimmte Gewohnheiten und ungesunde Abhängigkeiten hinter

sich zu lassen. „Fastenkuren“ hat man das früher genannt, doch das „Detoxing“ geht noch einen Schritt weiter. Denn die damit verbundenen Ernährungs-, Bewegungsund Lebens-Konzepte sollen den Organismus dabei unterstützen, all das auszuscheiden, was er aufnimmt und alleine nicht bewältigt. „Entgiftung“ im wortwörtlichen Sinne also. Detoxing-Anhänger wollen damit konsequenterweise einer ungesunden Ernährung entgegenwirken, aber auch Umweltgiften, Stress, Alkohol, Nikotin oder anderen Belastungen.

Detoxing geht durch den Magen, aber bitte mit Vorsicht! Die angepriesenen Effekte der in manchen Hotels, im Fachhandel oder auch online angebotenen Detoxing-Pakete jedenfalls klingen vielversprechend. Dennoch mahnen vor allem Ernährungsexperten zur Vorsicht, erinnern etwa an den „Jojo-Effekt“: Nach einer strikten Diät bzw. Fastenkur entwickeln Betroffene oft einen Heißhunger auf gerade jene Nahrungsmittel, denen sie sich zuvor verweigert hatten. Zudem werben manche Detoxing-Konzepte mit regelrechten medizinischen Wundern.

Das gilt etwa für manche Wasser, die aufgrund ihrer Beschaffenheit „entschlackende Wirkung“ haben sollen: Hier ist gesunde Skepsis angebracht. Wichtig ist ganz allgemein, ausreichend Wasser zu trinken. Anderthalb bis drei Liter pro Tag sollte man je nach Größe und Körpergewicht zu sich nehmen, mehr den Nieren zuliebe nicht. Doch wer viel trinkt, muss auch öfter auf die Toilette – „entschlackt“ seinen Körper also ganz automatisch. Somit droht für all jene, die es übertreiben, ein ganz Fortsetzung auf Seite 18 ▶


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U M FA S S E N D E S „ D E TOX I N G “

Fotos: Shutterstock

Aussteigen, Tee trinken und zur Ruhe kommen. Das hört sich einfach ein. Doch wer diese Momente mit anderen teilt und genießt, hat später mehr davon.

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anderes gesundheitlich Problem: nämlich dass dem Körper wertvolle Ballaststoffe, Vitamine oder Mineralien fehlen. Ähnliches gilt für Detox-Tees und die „Smoothies“, also die immer beliebteren Frucht- und Gemüsedrinks. Hier warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn, vor allem vor der Geschäftemacherei: Im Grund handle es sich zwar um gesunde Getränke, die propagierte „entgiftende Wirkung“ oder gar „Entschlackung“ gebe es aber nicht. Mittlerweile gibt es sogar sogenannte Detox-Partys, auf denen solche Getränke angeboten werden – einschließlich Bewegungseinheiten in Form von Workouts. Aber auch hier drohen – wenn daraus ein Lebensstil wird

– konkrete medizinische Folgen. Denn gesaftetes Gemüse und Obst liefern zwar Energie (Fruchtzucker) und Mineralien, allerdings sättigen sie wenig und haben kaum Ballaststoffe bzw. Protein und Fett. Wer ausschließlich abnehmen will, kann seine Organe und/oder den Stoffwechsel dauerhaft schädigen. Deshalb lautet die Grundbotschaft seriöser Experten und Mediziner: Grundätzlich schade es eine Zeitlang hauptsächlich Detox-Lebensmittel zu sich zu nehmen. Aber die meisten, stark propagierten Produkte seien sozusagen auch „Detox“ für die Brieftasche.

Verzichten kann auch ganz einfach sein Und weil der selbstständige Kunde oder Hotelgast im Wellnessbereich sehr wohl seriöse Angebote von billigen Werbegags zu unterscheiden gelernt hat, entwickeln sich auch ganz neue Bedürfnisse im Wellnessbereich. So nutzen viele diesen Kurzurlaub für Körper auch zum seelischen „Entschlacken“ – allen voran dem „digitalen Detoxing“. Denn was heute eine Frage der Höflichkeit und der Erziehung war („Nein, hier bitte kein Telefon, keinen PC oder Internet), ist heute eine ganz bewusste Wahl:

Das Smartphone eben nicht als 24-Stunden-Wegbegleiter, der selbst die Schlafphasen überwacht, ist nämlich zur großen Herausforderung geworden. Untersuchungen haben ergeben, dass der durchschnittliche Nutzer sein Gerät pro Tag rund 80 Mal entsperrt – also ungefähr alle zwölf Minuten, wenn man von acht Stunden Schlaf ausgeht. Dabei führt er etwa 2600 Tätigkeiten auf dem Gerät durch. Auch ergab eine Umfrage der LMU München, das 85 Prozent der Nutzer ihr Smartphone immer griffbereit hätten. Etwa ein Viertel trage es nahezu rund um die Uhr am Körper. Und wer dann plötzlich ohne Gerät zum Supermarkt oder ins Restaurant gehe, fühlt sich regelrecht „nackt“. Doch es gibt einen „Gegentrend“, also zumindest im Urlaub den digitalen Rückwärtsgang einzulegen, wieder analog zu sein, wenigstens häufiger. Manche Hotels und Reiseanbieter haben bereits reagiert und bieten nun eigene „Digital-DetoxUrlaubsangebote“ an, also Ferien ohne Smartphone. Doch auch hier ist es wie bei allen Diäten, der „Jojo-Effekt“ lauert später im Alltag: Wer also dauerhauft weniger, aber dafür bewusster die digitale Welt genießen will, muss seine Routinen schrittweise, bewusst und konsequent ändern. Das kann da-

mit beginnen, dass man manche Dienste vom „praktischen“ Handy auslagert. Also beispielsweise eine richtige Uhr nutzt statt des Displays, oder Musik in bestimmten Momenten von einem realen Tonträger hört. Dann braucht es auch weniger Apps, was sogar dem Gerät zugutekommt, da Arbeitsspeicher und Akku weniger belastet werden. Weiters kann die Reduzierung auf wirklich wichtige Push-Meldungen schon für viel Stressentlastung sorgen, ebenso wie das Schaffen von Smartphone-freien Räumen, Zeiten oder Tätigkeiten. Oder anders gesagt: Wer das Handy nicht mit in den Spa-Bereich oder ins Hotelrestaurant nimmt, wird das Genusserlebnis dort erhöhen – und seinen Kopf frei machen für andere Gedanken. Dasselbe Konzept – nämlich sich Zeit für sich selbst zu nehmen und seinem Innersten mehr Platz zu geben – fahren auch Bewegungstrends wie „Detox Yoga“. Denn mit dem richtigen „Flow“ und speziellen Übungen, wie es im Yoga-Jargon heißt, könne man den Seelenmüll hinter sich lassen und auch den Stoffwechsel aktivieren. Doch auch hier gilt - wie immer beim „Detoxing“: Weniger und bewusst ist mehr. Denn auch entspannen und entgiften „müssen“, kann einen belasten und damit seelisch wie körperlich „unrund“ machen.


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MIRABELL DOLOMITES HOTEL OLANG

Ein goldener Herbst im Zeichen von Wellness, Ayurveda & Day Spa Erleben und genießen Sie die 5-Wohl-Sterne des Mirabell Dolomites Hotel in Olang. Eine entspannte, erholsame und genussreiche Auszeit in der goldenen Jahreszeit des Pustertals. Eine besondere Wohlfühl-Zeit im Reich der Sinne des Mirabell.

S

ympathie auf den ersten Blick, sich wohler fühlen als zuhause. Eine Wohnwelt mit besonderem Ambiente – zum Wohlfühlen, Entspannen und Erholen.

Wohlfühl-Zeit für Körper und Gedanken Unsere Spezialsaunen und Dampfbäder, die besonderen Aufgüsse, der Kaltwasser- und Whirlpool, das Ruhen in den einladenden Erholungs-Oasen, sowie Mirabell's Badelandschaft mit Innen- und Außenpool, beleben Körper, Seele und Geist. Tauchen Sie ein in die Wasser- & Badewelt „Aurora Acqua“ und genießen Sie die Vorzüge der Fünf-Wohlfühl-Sterne des Mirabell.

BEAUTY . AYURVEDA & SPA, eine heilsame, meditative Reise zu Ihrem Innersten.

Fotos: Hannes Niederkofler & Harald Wisthaler

In lichtdurchflutetem, beruhigendem Ambiente begleiten Sie

erfahrene Experten mit einem vielseitigen Angebot an ayurvedischen und kosmetischen Behandlungen, Gesundheitspaketen, klassischen und energetischen Massagen, belebenden Bädern und Paaranwendungen, sowie besonderen Mirabell Specials (z.B. Irisdiagnose, Hypnose, Schmerztherapie, Geburtenvorbereitung, Diät & Entschlackung).

BAD SCHARTL, das exklusive Wohlbefinden unter vier Augen. Erleben Sie die Kraft des Wassers in den besonderen Bädern unseres „Bad Schartl“ und erfahren Sie in trauter Zweisamkeit Entspannung in der Dampf-Wanne, sowie durch sanfte Behandlungen in anregender, persönlicher Atmosphäre.

Mirabell's GOURMETHIMMEL Traditionelle Südtiroler Köstlichkeiten liebäugeln mit mediterra-

nen Gaumenfreunden. Die Crew der haubenprämierten Küche im Mirabell verführt Sie täglich auf eine neue kulinarische Reise und verzaubert Ihre Geschmackssinne mit neuen Kreationen aus heimischen Produkten. Vom gesunden Frühstücks-Buffet bis hin zum erlesenen SechsGänge-Dinner als allabendliches kulinarisches Highlight, die Gourmetvielfalt lässt das Herz jedes Feinschmeckers höher schlagen.

MIRABELL DOLOMITES HOTEL . LUXURY . AYURVEDA & SPA 39030 Olang | Pustertal Tel. 0474/496191 hotel@mirabell.it www.mirabell.it

MIRABELL'S „GOLDENES HERBST SPECIAL“ Genuss, Wellness, Natur Eine besondere Zeit in der Sie Ihren Körper verwöhnen lassen, die raffiniert zubereitenten Köstlichkeiten der haubenprämierten Gourmet-Küche genießen und faszinierende Erlebnisse in der Bergkulisse der Dolomiten hautnah erleben. ab 3 Übernachtungen der 3/4-Mirabell-Verwöhnpension inkl. Anreise von Montag bis Freitag möglich mit einer Irisdiagnose inkl. und einem 20-EuroWohlfühl-Gutschein bei 3 Übernachtungen buchbar vom 06.09.–03.12.2020 ab € 504 p. Pers.


W E L L N E S S F Ü R FA M I L I E N

Fotos: Shutterstock

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„Wellness für die ganze Familie“ bedeutet vor allem, dass Eltern wie Kinder die Zeit gemeinsam genießen.

Wellness für die ganze Familie Manche Eltern werden beim Thema „Wellness für die ganze Familie“ vor allem an eines denken: Die Kinder abgeben – und genüsslich entspannen. Das ist natürlich eine Möglichkeit – es gibt aber auch zahlreiche Angebote, bei denen alle gemeinsam auf ihre Kosten und zur Erholung kommen.

M

it Wellness hat ein normaler, klassischer Familientag in den seltensten Fällen etwas zu tun. Ganz im Gegenteil. Ob es das widerwillige Zähneputzen des Nachwuchses

ist, das gestresste Raunzen beim Ankleiden oder das Trödeln auf dem Weg in den Kindergarten bzw. in die Schule. Und auch am Nachmittag gibt es schnell einmal ein Motivati-

onsloch eine Streiterei unter Geschwistern. Viele Eltern können ein Lied davon singen. So schön und erfüllend Familie auch sein mag – im Alltag kann es mitunter auch schon ganz schön anstrengend sein.

können die Folge sein. Nicht zuletzt deshalb boomen kurze Entspannungsurlaube in Spa- und Wellness-Hotels.

Zeitdruck und Erfolgsdruck im Arbeitsleben der Erwachsenen

Wenn Eltern an Wellness oder Entspannung denken, dann ist der erste Gedanke dabei nicht unbedingt, das gemeinsam mit den Kindern zu zelebrieren. Schon eher kommen da Oma und Opa oder die Patentante in den Sinn. Die Kleinen einfach für einen oder zwei Tage abgeben – und ab ins nächste Wellnesshotel. Wer diese Strategie ins Auge fasst, wird beim umfangreichen Angebot an hervorragenden Wellnesshotels in Südtirol sicher fündig – und findet auch das richtige Maß an Entspannung. Selbst bei den Kin-

Ganz zu schweigen vom Arbeitsleben und partnerschaftlichen Zusammenleben der Erwachsenen. Zeitdruck, Erfolgsdruck, es allen recht und nur keine Fehler machen … die Anforderungen können mitunter enorm werden. Der Alltagsstress – erst recht auch noch mit den Kindern – bringt einen schnell an die Grenzen der Belastbarkeit, manchmal auch darüber hinaus. Burnout und andere stressbedingte Krankheiten

Getrennte Auszeit – für die Kleinen etwa bei Oma und Opa


W E L L N E S S F Ü R FA M I L I E N

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Gemeinsam in aller Ruhe in den Tag zu starten, das ist für alle entspannend.

dern kann so eine „Auszeit“ von den Eltern wohltuend sein, gibt es doch bei Oma und Opa oder bei der Tante so manche Ausnahmeregelung; etwa das spätere Zubettgehen.

Gemeinsame Auszeit ist als Familie aber doch am schönsten Aber mit „Wellness für die ganze Familie“ ist dann doch etwas anderes gemeint. Entspannen, zur Ruhe kommen, neue Kraft tanken, eine wundervolle Zeit verbringen … und das alles als Familie gemeinsam. Sicher, auch beim Ur-

laub auf dem Bauernhof oder im exklusiven Wellness-Hotel werden Eltern oder Kinder einmal die eine oder andere Stunde bei einem Angebot alleine verbringen. Aber der Aufenthalt wird doch großteils gemeinsam verbracht. Und damit auch die Freude in der Auszeit geteilt.

Vielseitige „Wellness“Angebote für Familien Beschäftigt man sich mit dem Begriff „Wellness“ etwas genauer, dann wird schnell klar – es geht dabei nicht nur um besondere Sauna- und Massageangebote,

sondern um viel, viel mehr. Das aus dem Englischen stammende Wort „Wellness“ bedeutet nämlich „Wohlbefinden“. Und Wohlbefinden stellt sich bei Familien nicht nur dann ein, wenn Mama entspannt aus der Yoga- oder Pilatesstunde kommt, Papa beim ShowAufguss so richtig geschwitzt hat und der Nachwuchs mit der Kinderbetreuerin malen darf. Für alle Familienmitglieder erfüllende Momente des Wohlbefindens stellen sich auch ein, wenn der Zweijährige zum ersten Mal im Stall ein Häschen füttern oder streicheln kann …

„Wellness“ in der Natur erleben – beim Urlaub auf dem Bauernhof Damit wären wir beim Urlaub auf dem Bauernhof, der sich in Südtirol bei Familien immer größerer Beliebtheit erfreut. Was führt bei diesen Angeboten zur Zufriedenheit und zum Wohlbefinden (also „Wellness“) bei der ganzen Familie? Vor allem die Verbindung zur Natur und zum einfachen Leben auf dem Bauernhof, das gerade für Kinder der heutigen Zeit immer entfernter von ihrer Lebensrealität Fortsetzung auf Seite 22 ▶

freund.bz

Ein Ort zum erleben ...

Hotel Gassenhof, Fam. Volgger | Ratschings Tel. +39 0472 656209 | www.gassenhof.com


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Fotos: Shutterstock

Für alle Familienmitglieder erfüllende Momente des Wohlbefindens stellen sich auch ein, wenn die Kinder zum ersten Mal im Stall ein Häschen füttern oder streicheln können.

Fortsetzung von Seite 21 ▶

ist. Hervorgehoben werden muss hier vor allem der Bezug zu den Tieren. Strahlende Kinderaugen beim Füttern von Hasen, Hamstern oder Ziegen, oder das breite Grinsen beim ersten Ritt auf einem Pony sind der beste Beweis dafür. Für Erwachsene ist es immer wieder erstaunlich, wie ruhig, ausgeglichen und entspannt Kinder in Anwesenheit von Tieren werden können. Aber auch für Erwachsene bietet „Urlaub auf dem Bauernhof“ entspannende und wohltuende Momente – etwa bei der Lektüre eines Buches auf dem „Sitzbankl“ vor dem Hof, während die Kinder im Sand spielen oder auf die Bäume klettern.

Zufriedenheit und innere Ruhe stellen sich auch beim Genuss hofeigener Produkte ein (von den Marmeladen beim Frühstück bis zum selbstgemachten Schnaps am Abend). Für solches Wohlbefinden – also „Wellness“ – braucht es auf dem Hof keinen Infinity-Pool.

nung bucht eine Familie normalerweise ja auch genau dort, wo es in der Umgebung Abwechslung geboten wir. Das reicht vom Badesee über Erlebnisparks bis hin zu Ortschaften, von wo aus man tolle Wanderungen in den Bergen unternehmen kann.

Was die kleine Pension an „Familien-Wellness“ bietet

Das umfangreiche Angebot von Familienhotels

Besondere Pool-Landschaften oder Saunalandschaften sind für Familien freilich auch in der einfachen Frühstückspension Mangelware. Nicht aber „Wellness“, denn Wohlbefinden können Mama, Papa und Kinder auch in einer kleinen Pension und drum herum finden. Ob es der herzliche Kontakt mit den Betreibern ist oder das Freizeitangebot im Garten: Gerade Kinder schätzen den familiären Umgang und selbst die einfachsten Spielmöglichkeiten – die nicht zuletzt oft in besonderem Maße die Kreativität fördern. Und: Eine Pension oder auch eine Ferienwoh-

Spezielle Familienhotels sind in der Regel darauf ausgerichtet, Eltern und Kindern eine möglichst gute Balance zwischen Spannung und Entspannung, zwischen gemeinsamer und individueller Zeit anzubieten. Will heißen: Für die Kids gibt es viel Aktivprogramm – also Spiel und Spaß an der frischen Luft (wie im Streichelzoo, im Klettergarten, oder bei speziellen Naturprogrammen für Kinder und Jugendliche), aber auch in speziellen Räumlichkeiten (wie Indoor-Spielplätzen, Schwimmbädern mit Rutschen, Heustadeln). Die Eltern können die Zeit, in der die Kinder beim Babysitting oder bei pädagogischer Betreuung durch Fachkräfte sind, klassische Wellnessanwendungen genießen – von Massagen bis hin zu Saunaufgüssen. Das Spektrum von Kinderhotels reiht freilich von günstig bis exklusiv, je nachdem,

wie viel die Urlaubskasse der Familie hergibt.

Luxus pur im exklusiven Wellnesshotel Den Gipfel der Entspannung für Familien versprechen freilich jene Hotels, die mindestens Vier-Sterne-S aufweisen. Hier gilt vieles, was im Kapitel vorher angesprochen wurde – allerdings auf höchstem Niveau. Da gibt es dann nicht nur bei den Kindern großes Staunen über die vielen, besonderen Spielmöglichkeiten, sondern auch bei den Eltern über das mannigfaltige Betreuungsangebot – und vor allem über die exklusiven Wellnessangebote mit modernsten Sauna- und Poollandschaften. Was diese Betriebe freilich auch noch auszeichnet, ist das umfangreiche Angebot an Programmen; Yoga, Pilates, Qigong, Ayurveda … da bleiben kaum Wünsche offen. Und in kulinarischer Hinsicht wird in Südtirols Spitzenhotels sowieso eine vorzügliche Qualität geboten, die nicht nur bei den Kids für zufriedenes Schmatzen sorgt, sondern Mama und Papa spätestens beim raffinierten Dessert entspannt sinnieren lassen: Das ist wahre Wellness für die ganze Familie!


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Foto: Hannes Niederkofler

N AT U R & A K T I V H OT E L R O G E N

Weil’s Dohoam am schianschtn isch In der Nähe von Brixen, am Eingang des Pustertals und im Herzen der Ski- & Almenregion Gitschberg Jochtal, liegt unser idyllisches Natur & Aktiv Hotel Rogen.

G

enießen Sie die Freuden des Lebens bei einem Urlaub in den Bergen in vollen Zügen und kosten Sie das Einzigartige aus. Nehmen Sie sich Zeit als Paar oder für die gesamte Familie und vergessen Sie den Alltagsstress. Gefühlvoll, genussverliebt und rundum zufrieden. Bei uns erwartet Sie ein Reichtum an Naturerlebnissen, Erholung ohne

Ende und Verwöhnkulinarik mit dem gewissen Etwas. Spüren Sie in Ihrem Familien- und Paarurlaub alles, was noch unberührt geblieben ist und bestaunen Sie die atemberaubende Dolomitenlandschaft Südtirols direkt vom Hotel aus. Allein der freie Blick in die Bergwelt ist die Reise wert. Gestalten Sie Ihren Urlaub im Natur & Aktiv Hotel Rogen ab-

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