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I.R.

Oktober 2020

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Inhalt

Das Hotel von heute

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5–7

Beleuchtungskonzepte

10–11

Sicherheit & Hygiene

12–15

Außengestaltung

16–18

Digitales Marketing

21–23

Interview: Die Krise als Chance

26–27

Nachhaltigkeit 28–29 Wellness 30

Info-PR Hotelfabrik 4 Herokal 8–9 Südtirol Fenster

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Südtirol Online Marketing

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Plaschke 23 Elektro Gasser

24–25

Liebe Leserinnen, liebe Leser, „Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“: Diese Worte stammen vom Schweizer Schriftsteller Max Frisch. Der Mann kannte sich mit Krisen aus, ist man jetzt versucht zu sagen, steht doch zum Beispiel die alles Fortschrittsdenken zerstörende Lebenskrise des Protagonisten im Zentrum von Frischs Meisterwerk „Homo Faber“. Was das alles mit Hotels zu tun hat? Auf den ersten Blick nicht viel. Und doch hat sich gezeigt, dass vor allem auch der Tourismus- und Hotelbereich im heurigen Frühjahr von der plötzlich hereinbrechenden Covid-19-Pandemie besonders stark getroffen wurde. Eine Krise, die auch in diesem Wirtschaftszweig viele Illusionen zerstörte – vor allem jene, dass es kontinuierlich immer weiter nach oben gehen könne. Doch eine Zäsur wie das Auftreten des neuartigen Coronavirus sowie die darauf folgende Krise, die längst noch nicht ausgestanden ist, bietet eben auch Chancen und – wie Max Frisch es ausdrückt – viel Platz für Produktivität. Gerade für die Tourismuswirtschaft hierzulande bietet sich in unsicheren Zeiten der weltweiten Corona-Sorge die Chance, Südtirol als sicheres Urlaubsland, als authentischen Wohlfühlort zu positionieren. Wenn dies gelingt (und davon ist auszugehen), dann kann das Land langfristig sogar profitieren. Denn die Menschen wünschen sich in Zeiten wie diesen nichts so sehr wie Ruhe, Geborgenheit und Sicherheit in einer wundervollen Umgebung. Für all das steht Südtirol. Damit wünscht Ihnen das „Zett“-Team nun viel Freude bei der Lektüre der vorliegenden Beilage „Alles fürs Hotel“. Ob Sie nun selbst Gastwirt sind oder einfach nur am Thema interessiert – Sie finden darin auf jeden Fall lesenswerte Geschichten und viele Tipps rund um all das, was für einen modernen touristischen Betrieb vonnöten ist. Gute Unterhaltung! Lukas Benedikter, Chefredakteur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag

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IMPRESSUM Sonderbeilage zur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag vom 11.10.2020

Koordination

Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich Lukas Benedikter lukas.benedikter@athesia.it

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Irene Kasal Druck Athesia Druck GmbH, Bozen

Redaktion Johannes Vötter, Christoph Höllrigl, Martina Hofer, Lisa Maria Kerschbaumer, zett@athesia.it

Herausgeber

Grafisches Konzept & Layout Elisa Wierer, Tanya Pechlaner

Ermächtigung Landesgericht

„Zett“ – Die Zeitung am Sonntag Athesia Druck GmbH Weinbergweg 7, 39100 Bozen Bozen 04/1989


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H OT E L FA B R I K

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DAS HOTEL VON HEUTE

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Fotos: Shutterstock

Gerade in Corona-Zeiten ist authentische Gastfreundschaft ein Wert von nie da gewesener Wichtigkeit.

Mit Sicherheit und viel Flexibilität zum Erfolg Die Coronavirus-Pandemie hat die Gesellschaft erschüttert und zu tiefgreifenden Veränderungen auch in der Tourismus- und Hotelbranche geführt. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Zutaten können Hoteliers unter Umständen aus der Krise eine Chance machen.

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in Neustart mit Zuversicht, aber auch mit höchster Aufmerksamkeit, wenn es um die Anti-Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen geht: Das ist heuer das Motto; nicht nur auf der Bozner Hotelmesse, sondern im gesamten Südtiroler Tourismussektor. Denn das neuartige Coronavirus hat die gesamte Gesellschaft ordentlich durcheinandergewirbelt – und auch dafür gesorgt, dass ein

Urlaub heutzutage wohl oder übel ganz anders aussieht als bisher. Der Tourismus wurde wie kaum eine andere Branche von der Pandemie getroffen. Die Betriebe mussten sich in kürzester Zeit an neue Gegebenheiten anpassen. Das ist gelungen – mit viel Kreativität, Einfallsreichtum und Einsatzbereitschaft. Dank dieser Faktoren kann heute mit Fug und Recht behauptet werden, dass die Südtiro-

ler Hotellerie alles dafür tut, den Gästen einen Urlaub mit Sicherheit und Abstand zu ermöglichen.

Sicherheit ist entscheidend – so viel ist sicher! Und das ist höchst notwendig, um auch in den kommenden Monaten gut durch diese schwierigen Zeiten zu kommen. Denn die Corona-Pandemie ist längst nicht überstanden. Und die jeweiligen Sicherheits- und

Hygienemaßnahmen, die ein Hotel trifft (und die es auch überzeugend nach außen kommuniziert), sind zu einem entscheidenden Buchungskriterium geworden, wie es jüngst auch bei der Vollversammlung der Belvita-Wellnesshotelgruppe hieß. Denn ein Appell an die Selbstverantwortung der Gäste sei zu wenig. Vielmehr hätten vor allem Fortsetzung auf Seite 6 ▶


DAS HOTEL VON HEUTE

Fotos: Shutterstock

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Gäste wollen derzeit vor allem auch eines - sich sicher fühlen können.

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die strengen, aber situationsangepassten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen maßgeblich dazu beigetragen, dass Südtirol vergleichsweise gut durch die Krise manövriert sei.

Authentizität als große Chance Und noch etwas hat dieses winzig kleine, aber so extrem ansteckende Virus die Menschen gelehrt – vor allem im Lockdown. Wie wichtig

es ist, sich auf Ursprüngliches und Altbewährtes zu besinnen. „Weniger ausdrucken im Büro? Geht nicht!“: Das war vor der Krise ein oft gehörter Satz. Mittlerweile wurden viele eines Besseren belehrt und sehen im Nachhinein, wie viel Papier eigentlich unnütz an Arbeitsplätzen verschwendet wurde. Ganz ähnlich verhält es sich auch im Urlaub. Die Menschen machen wieder Urlaub (Covid-19 hin oder her), sie suchen aufgrund der jüngsten einschneidenden Erfahrungen aber nach noch mehr Au-

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thentizität und Ursprünglichkeit. Weg vom Massentourismus und Billigurlaub, hin zum persönlichen und individuellen Urlaubserlebnis. Authentizität in den Alpen statt Sangria auf „Malle“ sozusagen. Darin liegt für den heimischen Tourismus sogar eine große Chance. Denn Authentizität ist ein Wert, auf den sich Südtirol versteht und der hierzulande schon seit Längerem in den Fokus gerückt ist. „Es geht um die Wiederentdeckung von Gastfreundschaft im ursprünglichen Sinn“, wie es Tourismus-

fachmann Michael Oberhofer von Brandnamic bei der BelvitaVollversammlung auf den Punkt brachte.

Nachhaltigkeit wird immer zentraler Damit im Zusammenhang steht ein Trend, der unabhängig von Covid-19 immer mehr spürbar wird: jener zu mehr Nachhaltigkeit auch im Hotel. Dieser ist für die Tourismuswirtschaft ein wichtiges Unterscheidungskriterium geworden und könnte über kurz

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DAS HOTEL VON HEUTE

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Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind in der Krise eine große Chance für Hoteliers.

oder lang über die Zukunftsfähigkeit von Betrieben mitentscheiden. Denn immer mehr Menschen legen in ihrem täglichen Leben Wert auf Müllvermeidung, einen möglichst kleinen ökologischen Fußbadruck und regionale Kreisläufe. Diese Aspekte berücksichtigen sie dann selbstverständlich auch bei der Wahl ihres Urlaubsdomizils. Damit verbunden sind Themen wie Naturverbundenheit, Gesundheit sowie Erlebnis in der freien Natur. Nur wer den Gästen authentisch zu vermitteln vermag, wie schön das

Gebiet ist, in das sie reisen, wird langfristigen, dauerhaften Erfolg haben können.

Mit Abstand am wichtigsten: Flexibilität! Sicherheit, Nachhaltigkeit, Authentizität: Das sind also drei der wichtigsten Schlagworte nicht nur für die nun anstehende heurige Wintersaison. Dazu kommt ein weiteres, das die anderen beinahe noch in den Schatten stellt: Flexibilität. Schnell umdenken, zügig reagieren, nicht an starren Mustern fest-

halten, sondern improvisieren. Mit anderen Worten: Flexibel sein und flexibel handeln, das ist definitiv die Devise für dieses und sicherlich auch noch für das kommende Jahr. Hoteliers tun also gut daran, wenn sie flexible Stornomöglichkeiten einräumen und auch sonst sehr individuelle Pakete für ihre Gäste schnüren. Denn kaum etwas ist Covid-19-krisengeplagten Urlaubern derzeit wohl mehr zuwider als starre Vorgaben, die womöglich auch noch ein diffuses Gefühl der Unsicherheit hinterlassen.

Mit Flexibilität und gelebter Gastfreundschaft hingegen gehen Gastgeber auf alle Fälle auf Nummer sicher. Wenn dann auch noch genügend Platz vorhanden ist, um das „Social Distancing“ auch im Urlaub bei Bedarf praktizieren zu können, dann steht einem perfekten Erholungsurlaub auch in Covid-19-Zeiten nichts mehr im Wege. Denn die Sehnsucht nach Südtirol ist ungebrochen vorhanden – im Ausland sowieso, aber zunehmend auch im eigenen Land.

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Gelassenheit mit Genuss-Garantie Größe und Ausstattung von Wellnessbereich und SPA sind mittlerweile ausschlaggebend für eine Hotelbuchung. Darum gilt diesem Bereich höchste Aufmerksamkeit. Dies gelingt nur mit einem erfahrenen Partner und hochwertigen Produkten: HEROKAL aus Bozen.

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üdtirol kann bei Urlaubsgästen mit grandiosem Naturerlebnis, einzigartigem Panorama und vielseitigstem Freizeitangebot punkten.

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Nebst guter Küche, perfekter Reinlichkeit und einwandfreiem Service ist der Wellnessbereich eines Hotels ausschlaggebend für das WohlfühlErlebnis. Ein außergewöhnliches

Schwimmbecken und ein einladender Wellnessbereich sind relevante Erholungsfaktoren, die auch nach dem Urlaubsgenuss in bester Erinnerung bleiben und Anlass für eine

Neubuchung sind. Infinity-Sky-Pool, Whirlpool, besondere Lichteffekte und kuschelige Ruheräume sorgen für einen einzigartigen Mix aus Erlebnis und Entspannung.

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Foto: Herokal

Andreus Resorts, Sonnenalm Passeier

Andreus Resorts, Sonnenalm Passeier


BELEUCHTUNGSKONZEPTE

Foto: led-tec

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Boutique Hotel Kircher Sarntal

Hotels ins richtige Licht rücken Das Hotelzimmer ist viel mehr als eine Unterkunft auf Zeit. Es ist eine Wohlfühl-Oase, in der der Gast den Alltagsstress vergessen und Erholung finden kann. Ausschlaggebend für ein einladendes Hotel-Ambiente ist neben der hochwertigen Ausstattung und der funktionellen Einrichtung auch das passende Beleuchtungskonzept, denn dieses trägt maßgeblich zum Entspannungsfaktor bei.

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as richtige Licht setzt jeden Raum gekonnt in Szene und spiegelt den Charakter des Hauses wider. Die Leuchten sind nicht nur eine Lichtquelle, sondern auch ästhetische Dekorationselemente, die zum Stil des jeweiligen Hotels passen sollten. Dezent oder opulent, eckig oder rund, klassisch oder LED – ein durchdachtes Belichtungskonzept berücksichtigt

alle wichtigen Fragen bezüglich der Form, Beschaffenheit, Positionierung oder der Intensität der Lichtquellen. Die moderne LEDTechnik bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten, die keine Wünsche offenlassen. Wichtig bei der Planung ist die Berücksichtigung der unterschiedlichen Hotelbereiche, die jeweils ein eigenes Lichtkonzept brauchen.

Das Foyer Der erste Eindruck ist entscheidend – deshalb ist die Beleuchtung des Eingangsbereichs besonders wichtig. Im Foyer sollen sich Besucher und Gäste vom ersten Augenblick an wohlfühlen. Wichtig dabei ist, die einzelnen Zonen wie Eingang, Rezeption und Sitzbereich durch passende Lichtgestaltung voneinander abzugrenzen, um die

Orientierung zu erleichtern, architektonische Besonderheiten des Gebäudes zu betonen oder wertvolle Kunstwerke in Szene zu setzen. Für die Ausleuchtung des Foyers eignen sich Deckenleuchten, Strahler, Downlights oder Pendelleuchten mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens 100 Lux. Die Kombination aus direktem und indirektem Licht sorgt außerdem für


Foto: Shutterstock

BELEUCHTUNGSKONZEPTE

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Ein Hotelzimmer benötigt ein besonders differenziertes Beleuchtungskonzept. Dann fühlt sich der Gast mit Sicherheit pudelwohl.

eine angenehme und gemütliche Atmosphäre. Im Sitzbereich, wo Gäste oft lesen oder schreiben, sind außerdem zusätzliche Steh- oder Tischleuchten sinnvoll.

Die Rezeption Als Herzstück des Empfangsbereichs bedarf die Rezeption eines besonderen Lichtkonzepts, das einerseits die Rezeptionstheke einladend wirken lässt und andererseits die Kommunikation zwischen Gast und Hotelpersonal erleichtert. Hier sind vertikale Beleuchtungskonzepte ideal, denn sie tragen dazu bei, dass die Gesichter der Gesprächspartner in gleichmäßiges Licht getaucht werden. Leuchten mit warmweißer Lichtfarbe und guten Farbwiedergabeeigenschaften eignen sich am besten. Anders sieht es im Bereich hinter der Theke aus, wo Lese- und Schreibaufgaben sowie Bildschirmarbeit erledigt werden. Dieser Teil der Rezeption sollte unbedingt mit leistungsstarken Leuchten (etwa

500 Lux) ausgestattet werden. Pendel- und Stehleuchten oder LED-Lampen spenden helles und trotzdem angenehmes Arbeitslicht. Bei deren Ausrichtung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Personal und Gäste nicht geblendet werden.

Das Hotelzimmer Das Hotelzimmer ist gleichzeitig Schlaf-, Arbeits- und Wohnraum und braucht daher ein umfassendes und differenziertes Beleuchtungskonzept. Große Deckenlampen oder mehrere Wandleuchten sorgen für eine helle Allgemeinbeleuchtung, die die Orientierung erleichtert. Um kleinere Hotelzimmer größer und offener erscheinen zu lassen, hilft hingegen indirektes Licht gegen Wand oder Decke. Um eine freundliche und gemütliche Atmosphäre zu schaffen, sollten Lampen mit warmweißer Lichtfarbe eingesetzt und die Blendung durch frei strahlende Lichtkörper vermieden werden. Dabei ist das

ausgewogene Verhältnis zwischen Helligkeit und weichen Schatten entscheidend für ein WohlfühlAmbiente. Auch die Wandfarbe sowie das Mobiliar spielen bei der Lichtplanung eine Rolle. Zusätzliche Lampen am Schreibtisch oder am Bett sorgen für ausreichendes Licht beim Lesen oder bei der PC-Arbeit. Tisch- und Stehleuchten mit verstellbarem Arm sind hierfür optimal. Auch der Spiegel sollte seine eigene Beleuchtung bekommen – am besten durch seitlich angebrachte, blendfreie Wandleuchten. Lampen mit Dimmfunktion und Lichtmanagementsysteme, bei denen der Gast vorprogrammierte Lichtszenen immer wieder auswählen kann, sorgen für zusätzlichen Wohnkomfort.

Der Wellnessbereich Hier spielen Entschleunigung und Wohlbefinden die Hauptrolle. Die Beleuchtung in diesem Bereich sollte unbedingt die Entspannung fördern – zum Beispiel

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durch gezielt eingesetztes farbiges Licht oder Steuerungssysteme mit eigenständiger Farb- und Helligkeitsregulierung. Ein hohes Helligkeitsniveau und der Einsatz von kühlen Lichtfarben verstärken außerdem den optischen Eindruck von Hygiene. Durch punktförmige Lichtquellen lassen sich Glanzlichter auf gefliesten Oberflächen erzielen. Bei der Planung eines umfassenden Lichtkonzepts im Hotel stehen die Funktionalität und der Wohlfühlfaktor im Vordergrund. Leuchten in unterschiedlichen Formen und Ausführungen können miteinander kombiniert werden, um optimales Ambiente in den unterschiedlichen Hotelbereichen zu schaffen. Wichtig bei der Auswahl sind neben der Beleuchtungsstärke und der Lichtfarbe auch DesignKriterien, denn die Lichtquellen sind wichtige gestalterische Elemente des Interieurs, die den Charakter des Hauses wiedergeben sollten.

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SICHERHEIT & HYGIENE

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Von Anfang an mit gutem Beispiel und guter Laune vorangehen: So fällt es dem Gast leichter, sich an die Corona-Hausordnung zu halten und zu entspannen.

Damit der Gast auch ganz sicher König ist „My Hotel is my Castle“: Noch nie war diese freie Abwandlung des alten Kalenderspruchs so zutreffend wie heute. Denn bei den schon geltenden und zweifellos hohen Sicherheitsstandards in Gastronomie und Hotellerie gilt es nun noch ein Schäuflein draufzulegen. Zumal Corona – selbst wenn manche es gar nicht gerne hören werden – alles noch um ein Eck komplizierter macht.

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und-Nasen-Schutz tragen, die Sicherheitsabstände einhalten, richtiges Händewaschen oder Desinfizieren und eine gepflegte Hust- & NiesEtikette. Seit Ausbruch der SarsCoV-2-Pandemie ist dieses klei-

ne ABC der Verhaltensregeln ein wesentliches Element im Kampf um die Eindämmung dieses neuartigen Krankheitserregers. Und während – nach nunmehr fast acht Monaten – diese Verhaltensrichtlinien von einer stillen Mehrheit

der Menschen mehr oder minder erfolgreich eingehalten werden, fällt es anderen umso schwerer. Das mag persönliche, weltanschauliche oder auch kulturelle Gründe haben und macht es einem Gastgeber nicht leichter,

damit umzugehen. Denn als Wirt oder Hotelier gilt es, immer dem geltenden Gesetz entsprechend, in dieser Spannweite der Lebenseinstellungen das richtige Angebot zu erstellen und gleichzeitig dem Sicherheitsbedürfnis der

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SICHERHEIT & HYGIENE

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In einem Hotel gibt es viele Bereiche, die auch ohne Corona hygienisch sensibel sind. Nun ist Sicherheit noch umso mehr oberstes Gebot.

ihm „Anvertrauten“ zu entsprechen. Schließlich ist der Gast immer noch König, ihn zu etwas zu zwingen oder zu widersprechen, kann sich spätestens in einem der Bewertungsportale rächen. Trotzdem muss der Gast sich ganz auf seine Art und frei nach dem eingangs erwähnten Motto „My Hotel is my Castle“ sicher und geborgen fühlen können. Insofern ist es nur konsequent, in so einer „Festung des Urlaubs“ die Sicherheit aller an die oberste Stelle zu stellen. Und zwar von Gast, Gastgeber und Angestellten. Oder um beim Bild einer alten Burg zu bleiben: von König, Burgherr und Dienstboten.

Richtiger Coronaschutz gewährt auch Arbeitssicherheit Reinlichkeit. Das ist in der modernen Hotellerie schon lange

oberstes Gebot. Einerseits, weil Italien bei den Hygienestandards eine – im EU-weiten Vergleich betrachtet – ausgesprochen strikte Gesetzgebung fährt. Insbesondere dort, wo Lebensmittel zum Einsatz kommen. Und wer auch nur einmal die zuständigen Behörden für eine Kontrolle im Haus hatte, weiß das besser, als mancher Kunde erahnen mag. Ähnliches gilt aber auch für die Hygiene in den sanitären Bereichen sowie auf den Zimmern, Suiten oder in den immer beliebteren Chalets. Daran hat Corona kaum was geändert, denn schon vorher galt: Ist so ein Virus – und das könnte auch Influenza oder Noro sein – einmal im Haus, ist er nur mehr durch komplette Isolation der Betroffenen und Desinfektionsmaßnahmen wieder weg zu bekommen.

Mit Covid-19 kommt nun allerdings eine ganz neue Komponente dazu. Denn dieser neuartige Erreger wird bekanntermaßen sowohl durch Schmier- wie auch Tröpfcheninfektion („Aerosole“) übertragen. Das passiert vorzugsweise über die Atemwege, also Einatmen oder Händeschütteln und folgender Berührung von Mund, Nase oder Augen. Hier sind es also die schon ins Feld geführten Maßnahmen, die greifen müssen, um aus dem eigenen Hotel keinen „Hotspot“ zu machen. Und der einzige Weg, um hier das Konfliktpotenzial mit den Gästen zu minimieren, ist das bewusste Einhalten und Vorleben der Corona-adaptieren Hausregeln: Wenn der Gast „spürt“ bzw. sieht, dass von der Rezeption bis aufs Zimmer oder von der Lobby bis in den Wellnessbereich alle

die Regeln einhalten, dann wird er sich auch dem anpassen. Demzufolge sollte der Mund-NasenSchutz also mittlerweile genauso zum Willkommenspaket gehören, wie die Badeschlapfen. Auch Spender für Desinfektionsmittel lassen sich allenthalben auch optisch gut verpackt aufstellen, genauso wie das Einhalten der Sicherheitsabstände bis in die „Ballungszentren“ eines Hotels kein Problem sein sollte. Und genau dort – also an den Tischen, Buffets oder Theken – lässt sich mit Plexiglas eine fast unsichtbare Wand schaffen. Dass diese Räumlichkeiten im Anschluss gut durchlüftet und desinfiziert werden sollten, versteht sich von selbst. Wobei es hier im gastronomischen Fachhandel mittlerweile Fortsetzung auf Seite 14 ▶

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Alternativen zu den aggressiven Putzmitteln gibt. Denn etwa mit UV-Licht-Bestrahlern lassen sich ganze Räume mit relativ wenig Personal- und Unkosten desinfizieren. Zu 99 Prozent, wie Hersteller versprechen und Studien tatsächlich ergeben haben wollen.

Diebstahl, Unfall, Brand – der klassische Dreier Doch weil Corona nicht alles ist, was in puncto Sicherheitsbedürfnis im Hotel eine entscheidende Rolle spielt, gilt es auch in anderen Bereichen nicht nachlässig zu werden. Ein Diebstahl oder ein Unfall sind vordringlich ein Ärgernis für die Betroffenen, und als Gastgeber ist hier noch immer Prävention der beste Schutz. Mit baulichen Maßnahmen, speziellen Tür- und Fenstersystemen und vor allem Alarmsystemen lassen sich üble Zeitgenossen eher vertreiben und auch schlimme

Unfälle oder folgenreiche Brände vermeiden. Das gilt in einem Beherbergungsbetrieb genauso wie beim Eigenheim. Vor allem bei der Videoüberwachung sollte nicht gespart werden, zumal sich damit auch andere Gefahrensituationen bzw. Unfälle überblicken und vielleicht sogar verhindern lassen. Dieses in Sicherheitssysteme investierte Geld zahlt sich meist doppelt und dreifach aus. Denn: Ein geglückter Einbruch hinterlässt nicht selten neben baulichen Schäden an Türen, Fenstern oder Tresoren auch seelische Spuren. Denn das Gefühl, dass jemand im Zimmer war und in den persönlichsten Sachen des Gastes gewühlt hat, sollte kein Gast mit nachhause nehmen müssen. Ebenso wie das Erlebnis, infolge eines Unfalles oder Brandes nur knapp mit dem Leben davon gekommen zu sein. Zumal er/sie dann vielleicht zum letzten Mal Gast in diesem Haus war.

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Versicherungsschutz adaptieren und pflegen Während bei all diesen, neuen und altbekannten Sicherheitsthematiken viel mit Eigenverantwortung

(früher nannte man es „Hausverstand“) sowie unter Einhaltung der geltenden Gesetze das Bestmögliche für den Gast getan werden kann, so bietet ultimativen

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Dieses Gefühl, dass jemand an seinen Sachen war, sollte kein Gast mit nachhause nehmen müssen.

Schutz eigentlich nur das richtige, individuell aufs Haus abgestimmte Versicherungspaket. Die notwendigen Versicherungsfelder sind hier – auch je nach Lage des Hauses – breit

gestreut. Doch egal, ob Hochwasser- oder Lawinenschutz, prinzipiell geht es immer darum, einerseits die Hardware (Gebäude, Geräte, Ausstattung, Einrichtung, Waren) zu schützen und andererseits die Software (Angestellte, Gäste, Dritte) in eine Haftpflichtversicherung zu nehmen. Vor allem letzter Punkt kann von entscheidender Bedeutung sein, denn Schadensereignisse wie Feuer oder Unfälle aller Art können schwere Folgen für Leib und Leben der Betroffenen nach sich ziehen. Der beste Schutz ist zwar eine strikte Einhaltung aller (nicht nur gesetzlich definierten) Sicherheitsstandards, doch bestimmte Ereignisse lassen sich nicht „vorhersehen“. Der Sturz eines Angestellten, ein Ertrinkungsfall im Wellness-Bereich: Eine Schadenersatz-Klage droht leicht. Wer hier nicht vorbaut, läuft Gefahr, es bitter zu bereuen. Invalidität eines Angestellten oder Todesfall eines Gastes – das kann hinterher finanziell existenzbedrohend wer-

den. Hier bieten sämtliche Versicherer umfangreiche Pakete an, die im Detail studiert werden wollen, zumal der Selbstbehalt sehr unterschiedlich sein kann. Das gilt es auch zu bedenken, wenn man über alle oben genannten, technischen Maßnahmen hinweg zusätzlich gegen Diebstahl versichert sein sollte: Denn die Haftung des Hoteliers und gastgewerblichen Unternehmers definiert übrigens ein 1962 geschlossenes europäisches Abkommen, das mehrmals novelliert ist und über das Zivilgesetzbuch geregelt wird. Darin ist nachzulesen: „Für alle vom Gast in den Betrieb eingebrachten Sachen haftet der Gastwirt auf den Wert dessen, was beschädigt, zerstört oder entwendet wurde. Und dies bis zum Gegenwert des Hundertfachen des Unterkunftspreises für einen Tag.“ Taschenrechner bei der Hand bedeutet das: Bei 100 Euro pro Übernachtung kann der

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Der Schutz gegen Feuer ist gesetzlich klar geregelt. Jedes Wenn und Aber kann hier später fatale Folgen haben.

geschädigte Gast – je nach Wert des gestohlenen oder beschädigten Gutes – bis zu 10.000 Euro Schadenersatz fordern. Womit wir wieder beim Eingangsbild wäre: Denn wenn dem König einst auch nur ein Zacken aus der Krone gestohlen wurde, wurde der Burgherr dafür meist einen Kopf kürzer gemacht. Und das allzu oft nicht nur sprichwörtlich.

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Große Fensterflächen gewähren oft ein atemberaubendes Panorama.

Mehr Freiraum – die Außengestaltung von Hotels im Fokus Auf die inneren Werte kommt es an … Ja, natürlich! Aber wenn es um einen Vorzeigebetrieb der höheren Kategorie geht, dann sollten nicht nur die Zimmer, Suiten, Aufenthaltsräume, sowie der Wellnessoder Spa-Bereich den höchsten Ansprüchen genügen. Auch die Außengestaltung bzw. der Außenbereich rund um das Hotel herum sollten überzeugen.

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er Außenbereich ist oft der erste Eindruck, den ein Hotel auf seine Gäste macht. Deshalb sollte schon beim Bau (und

nicht zu vergessen auch bei einem Umbau) frühzeitig daran gedacht werden, diesen besonders einladend zu gestalten. Je nachdem, um

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welches Hotel es sich handelt – es gilt, das Gespräch mit den jeweiligen Experten (vom Architekten bis zur Gartenbaufirma) zu suchen, um

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das Hotel mit einer einheitlichen Linie ansprechender und Zielgruppen-gerechter gestalten zu können. Ein Urlaub ist oft eine kurze Flucht


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Geordnete und gepflegte Außenanlagen sind eine wichtige Visitenkarte von Hotels.

aus dem alltäglichen Stress. Zwischen Arbeit, Familie, Haushalt und ähnlichen Verpflichtungen haben viele Menschen oft nur sehr wenig Zeit für Erholung. Deshalb ist das Stichwort Erholung im Urlaub umso wichtiger. Genau diese wohlverdiente Entspannung bieten viele Hotels an. Südtirol ist dabei besonders vielfältig, da es für jeden das passende Angebot in petto hat. Ob alpiner Bergspaß, kultureller Altstadttrip oder mediterraner SeeUrlaub: Für jeden ist etwas dabei. Damit die Gäste das Land allerdings voll auskosten können, ist es wichtig, nicht nur die Aufenthaltsräume eines Hotels den Bedürfnissen anzupassen, sondern vor allem auch die Außenanlagen auf den neuesten

Lobis

Stand zu bringen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten. Zwischen großem Fitnessbereich, Kinderspielplatz oder Golfanlage – es gilt: Die Art der Außenanlagen ist abhängig von der Art der Erholung, die das Hotel seinen Gästen bieten will.

Je grüner, desto besser Dennoch lässt sich im Allgemeinen sagen: Mit ein bisschen Grün kann man nichts falsch machen. Denn wenn Menschen aus ihrem Alltag fliehen wollen und Erholung suchen, dann ist damit meist das Bedürfnis nach Natur und Grün verbunden. Dass frische Luft, ein stiller Wald oder eine grüne Wiese sich positiv auf Körper und Seele auswirken, haben bereits zahl-

Ich steh drauf!

reiche Studien bestätigt. So kann etwa auch ein gemütlicher Spaziergang helfen, den Blutdruck und Puls sinken zu lassen sowie den Cortisolgehalt im Blut zu reduzieren. Die Natur stärkt die Konzentration und hebt die Stimmung. Deshalb sollten sich auch Hotels ein bisschen Natur in das oder vor das Haus holen. Neben verschiedenen ExkursionsAngeboten für die aktiveren Hotelgäste, kommt auch ein privater Hotelgarten immer gut an. Dieser kann ganz unterschiedlich gestaltet werden und gibt jedem Hotel seine ganz persönliche Note. Wie wäre es etwa mit blühenden Rosenbeeten und einer romantischen Sitzecke? Wellnesshotels hingegen können mit einer erfrischenden Gartenanlage rund um Brunnen, Kräuterbeeten oder Naturpools überzeugen. Auf die richtige Mischung kommt es hier an. Parkanlagen – in all ih-

ren Farben und Formen – können für Jung und Alt purer Genuss und Entspannung bedeuten.

Mit der richtigen Fassade die Natur ins Haus holen Die Verbindung zur Natur und zur grünen Umgebung schafft man als Hotel aber auch auf eine andere Art und Weise: etwa durch die richtige Fassade. Wer schon in der Hotelplanung auf große Glasflächen gesetzt hat, kann sich hier glücklich schätzen. Fortsetzung auf Seite 18 ▶

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Mit einem Infinity-Pool haben auch die kleinen Gäste garantiert ihre helle Freude.

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Aber auch durch Umbauten können zusätzliche Glasflächen geschaffen werden, die es den Hotelgästen ermöglichen, aus dem Frühstücksraum, dem Restaurant oder dem Eingangsbereich des Hauses in die umgebende Natur zu blicken und dabei die oft atemberaubende Aussicht auf die Südtiroler Berge zu genießen. Und sie können die Sonnenstrahlen auch im Haus selbst spüren und dabei neue Kraft tanken. Nicht umsonst erfreut sich die Glasarchitektur einer immer größeren Beliebtheit. Sie erzeugt Aufmerksamkeit, weckt Neugierde und bietet zudem Schutz gegen äußere Einwirkungen. Glasfassaden öffnen den Raum nach außen. Der Trend geht auch immer mehr in Richtung Bauen mit naturbelassenen Materialien. Eine der wichtigsten Rollen in dem Bereich spielt Holz. Es ist nachhaltig und unterstützt mit seiner warmen Ausstrahlung auch das WohlfühlAmbiente eines jeden Hotels. Diese Konzepte beziehen sich dabei nicht nur auf den Hauptkomplex des Hotels, sondern sollten auch in der Planung und Kombination der verschiedenen Außenbereiche mit beachtet werden.

Frische Wasserwelten In den heißen Sommermonaten sind sie kaum noch aus Hotelanlagen wegzudenken: Schwimmbäder

und Pools. Ob sich die Gäste nun mit einem spannenden Buch an den Beckenrand legen und die Sonne genießen, oder ob lieber im Pool herumgeplantscht wird: Das nasse Kühl wird allseits geschätzt. Aber Achtung! Als Hotel kann man mit einem simplen Schwimmbad zwar einen gewissen Standard bieten. Aber den Gast überzeugen kann man damit wahrscheinlich heutzutage nicht mehr. Es geht darum, auch in Sachen Wasserwelten Überraschungseffekte zu erzielen. Will heißen: Warum nicht ein buntes Kinderplanschbecken, einen architektonisch beeindruckenden Infinity-Pool oder einen idyllischen Naturbadeteich errichten? Denn diese Besonderheiten sind oft auch ein Argument mehr, wieso sich ein Gast für genau dieses Hotel entscheidet.

Ein sportlicher Urlaub auf allen Ebenen Immer mehr Menschen wollen sich in den Urlaubstagen sportlich betätigen. Ob es nun Sportbegeisterte sind, die ihren Urlaub nutzen, um den langersehnten Sport zu betreiben, der im sonstigen Arbeitsalltag auf der Strecke bleibt, oder ob es sich um professionelle Sportler handelt, die ihren Aufenthalt in Südtirol als Trainingslager sehen: Hotels mit verschiedenen Sportanlagen sind bei den meisten Urlaubern sehr beliebt. Sie ermöglichen es den Gästen, ihre Gesundheit

durch körperliche Belastung und einem umfangreichen Freizeitprogramm zu fördern. Besonders bekannt sind Südtirols Hotels für ihre umfangreichen Wanderangebote. Die frische Südtiroler Bergluft, kombiniert mit der körperlichen Aktivität des Wanderns wirkt sich bekanntlich nicht nur positiv auf den Körper, sondern auch auf die Seele aus. Doch das Angebot der Hotels – besonders jener, die sich auf Sport- und Freizeitaktivitäten spezialisieren – endet noch lange nicht hier. Besonders gerne genutzt werden auch hoteleigene Fitnessanlagen. Dabei bieten manche Hotels im Sommer sogar eigene Außenbereiche, die mit Fitnessgeräten bestückt sind und so den Sportlern ein angenehmes Training an der frischen Luft erlauben. Viele Hotels setzten bei ihren Außenanlagen auch auf verschiedene Unterhaltungssportarten. Wer seinen Gästen einen Tennis-, Fußballplatz oder gar eine Golfanlage bieten kann, kommt meist besonders gut an. Die bereits erfahrenen Gäste können

sich hier frei und selbstständig bewegen. Anfänger können sich hingegen auf die Unterstützung der hoteleigenen Profis und auf organisierte Trainingseinheiten freuen. Auf diese Weise können Urlauber Neues ausprobieren. Mit der richtigen, vom Hotel angebotenen sportlichen Begleitung, klappt die erste Tennisstunde dann auch wie am Schnürchen. Gemeinsam mit den Sportangeboten wird auch der Wellnessbereich von vielen Gästen sehr geschätzt. Denn zu einem entspannenden Dampfbad, einem Besuch in der Sauna oder einer entspannenden Massage nach einer herausfordernden Partie Tennis kann wohl kaum jemand nein sagen. Besonders im Sommer schätzen Urlauber es, wenn sich die Wellness-Bereiche nicht nur im Inneren des Hotelkomplexes befinden, sondern auch mit dem Außenbereich verbunden sind. Viele Hotels richten eigene Sprudelbecken oder Ru h e b e re i c h e mit Grasflächen (auch KneippAnlagen), Liegevorrichtungen und Bars ein. Mit der richtigen Portion Sonne werden diese Wellness-Außenbereiche zur wahren Erhol-Oase.


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Die Spezialisten für rahmenlose Ausblicke Großzügige Weite: Südtirol Fenster schafft die perfekte Symbiose aus Ästhetik und technischer Innovation. Rahmenlose Verglasungen lassen jeden Raum erstrahlen und geben neue Blickwinkel frei – grenzenlos.

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eit 1978 dreht sich bei Südtirol Fenster in Gais alles um die Leidenschaft für den Fensterbau. Eine Leidenschaft, die Südtiroler Handwerkstradition mit neuester Innovation verbindet. In dieser Kombination entstehen hochwertige und lebendige Fenst-

erlösungen von kompromissloser Qualität, die gewohnte Standards übertreffen und neue Maßstäbe setzen. In stetiger Weiterentwicklung werden neue Konzepte, Modelle und Systeme erarbeitet, die den technischen Ansprüchen von heute und morgen gerecht werden.

Der Rahmen verschwindet Die neueste Form von innovativer Technologie in zeitgemäßer Umsetzung besticht durch ihre außergewöhnlich elegante und zeitlose Ästhetik: Rahmenlose großzügige Fensterfronten erscheinen als bündige und endlose Flächen und erlauben dem Außenbereich mit dem Innenraum in Aktion zu treten. Der Wohnraum verschmilzt mit seiner äußeren Umgebung – ein einzigartiges Raumerlebnis stellt sich ein. Durch die großen Fensterflächen bahnt sich jeder noch so schmale Lichtstrahl seinen Weg und setzt den Raum optimal in Szene. Mit der Einbindung von Hebeschiebetüren mit bodenbündigen Schienen, wird ein weiterer einzigartiger Moment in der architektonischen Gestaltung geschaffen: Durch die unbegrenzte Panora-

ma-Front scheint sich die Tür als schwebendes Element im Raum zu befinden. Das reduzierte und lineare Design fügt sich nahtlos in das Ambiente ein und lässt stilistischen Merkmalen genügend Platz ihre Wirkung zu entfalten. Schöne Ausblicke brauchen keinen Rahmen – nur zurückhaltende Architektur in technischer Exzellenz. Mehr unter www.suedtirolfenster.com.

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Foto: Andrew Neel on Unsplash

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„Content is King“ – es lebe der Inhalt Mehr denn je gehören zu einer guten Marketing-Strategie auch qualitativ hochwertige Inhalte. Dies wird nach wie vor gerne unterschätzt. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihr Erfolgskonzept mit Content-Marketing aufzubauen.

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n den letzten Jahren sind hochwertige Inhalte immer mehr ins Zentrum eines erfolgreichen Online-Marketings gerückt. Der Grund? Guter Content verhilft einem Unternehmen nicht nur zu einem besseren Image und mehr Glaubwürdigkeit bei den Kunden, sondern in der Tat auch zu einer besseren Positionierung auf Suchmaschinen wie Google. Warum? Auch Google erkennt, wenn Inhalte gepflegt und aktuell sind und weist diesen Seiten somit einen höheren Stellenwert zu. Leider ist es aber eine Tatsache, dass es vielen Unternehmen noch nicht gelingt, erfolgreiches Content-Marketing umzusetzen. Vielfach werden Texte ohne eine Definition der Zielgruppe und ohne Hinblick auf das Erscheinungsmedium erstellt. Genau aus diesem Grund ist es besonders wichtig, zunächst einmal eine gezielte Content-Strategie zu erstellen. Südtirol Online Marketing kann Sie dabei unterstützen!

Erfolgreich durch guten Content Was braucht man für eine gute Content-Strategie? Zuerst einmal eine Voranalyse des Status quo: Wer ist die Zielgruppe für die Marketing-Kampagne? Welche sind die Mitbewerber auf dem Markt? Welche Bereiche der Homepage sollen besonders hervorgehoben werden, welche müssen generell noch mit Inhalten gefüllt werden? Als professionelle Online-Marketing-Agentur hilft Ihnen Südtirol Online Marketing dabei, diese Parameter festzulegen. In einem zweiten Schritt wird dann gemeinsam ein Redaktionsplan erstellt, mit Hilfe dessen genau definiert werden kann, welche Texte, Fotos oder Videos (auch sie zählen zum Content) erneuert und optimiert werden sollen. Außerdem ist es wichtig, die Inhalte an die jeweiligen Kanäle zu adaptieren, in denen sie platziert werden – sei es auf Google, in den sozialen

Netzwerken oder auch auf anderen Online-Portalen. Was wäre aber eine gute Content-MarketingStrategie, wenn man die Erfolge nicht auch untersuchen könnte, um dementsprechend darauf zu reagieren? Zu diesem Zweck bietet Ihnen Südtirol Online Marketing mehrere Instrumente für Analyse und Reporting, die es Ihnen ermöglichen, eine umfassende Erfolgskontrolle durchzuführen, welche essentiell für alle weiteren Schritte der Optimierung ist.

Konsequenzen daraus zu ziehen und somit den Grundstein für alle weiteren Schritte zu setzen. Aber Content-Marketing ist damit noch lange nicht abgeschlossen, im Gegenteil: Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der ständiger Veränderungen und Optimierungen bedarf. Nur aktuelle Inhalte sind gute Inhalte. Zugegeben, viel Arbeit. Südtirol Online Marketing ist Ihr Partner für gelungenen Content und langfristigen Erfolg!

Content-Marketing als Prozess Nachdem die Evaluation der durchgeführten Content-Strategien abgeschlossen ist, erhält man zum Beispiel Antworten auf die folgenden Fragen: Welche Inhalte waren beliebt, welche nicht?, welches Format hat sich durchgesetzt, welches weniger?, welche Kanäle waren erfolgreich, welche nicht?. Anschließend gilt es, die richtigen

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Foto: Austin Distel

Im Internet hat der Kunde oft die Qual der Wahl. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich klar zu positionieren.

Digitales Marketing für den Tourismus

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Wie in allen Bereichen ist eine digitale Marketingstrategie auch aus dem Tourismussektor nicht mehr wegzudenken. Doch das Web ist voll von Angeboten und Konkurrenten, umso wichtiger ist es eine effiziente digitale Marketingstrategie zu verfolgen, um sich zu differenzieren und die Kunden für sich zu gewinnen.

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as Online-Marketing so wertvoll macht, ist in erster Linie die Nähe zum Konsumenten, die diese Marketingform ermöglicht. Unternehmen können eine enge Beziehung zum Publikum aufbauen und sich dadurch in der Online-Welt etablieren.

Was ist digitales Marketing für Hotels? Technisch gesehen sind unter digitalem Marketing all jene Verkaufsaktivitäten zu verstehen, die mit Hilfe des Internets durchgeführt werden. Ziel des TourismusWebmarketings ist es, passende Kommunikations- und Verkaufsstrategien zu erarbeiten, die den Kunden durch einen so genannten Vertriebs- oder Sales-Funnel führen, d.h. einen Trichterprozess,

der mit der Kontaktaufnahme beginnt und mit dem Kauf bzw. dem After-Sales endet. Neben dem konkreten Verkauf hat das digitale Marketing im Tourismusbereich aber auch weitere funktionale Ziele: einen guten Ruf für die Struktur zu kreieren, Verbindungen zu bestehenden und potentiellen Kunden zu knüpfen sowie die Stärken und Besonderheiten des Betriebs hervorzuheben. In der Tat ist das Internet bestens geeignet für gutes Storytelling, d.h. es bietet einen idealen Raum, um besondere Geschichten zu erzählen, mit denen die Einzigartigkeit des Betriebs zum Ausdruck gebracht wird. Das ist vor allem in Hinblick auf die Tatsache wichtig, dass der Tourist im Internet vor einer immensen Auswahl an Mög-

lichkeiten steht. Um sich hier von der Konkurrenz abzusetzen und dem Kunden den entscheidenden Impuls zu geben, sich gerade für Ihre Struktur zu entscheiden, lautet die Gewinnstrategie: Beziehungen schaffen!

Wie funktioniert gutes Social-Media-Marketing? Soziale Medien sind das geeignetste Instrument, um diese Art von Beziehung herzustellen. Zunächst ist es wichtig, eine passende Strategie für die Kommunikation in den sozialen Netzwerken festzulegen. Dazu ist es notwendig, das Zielpublikum zu definieren – mit anderen Worten, welches sind die potentiellen Kunden und welches sind deren Wünsche und Erwartungen an ihren Aufenthalt. Ist dies einmal festgelegt, können

in der Folge die Kommunikationskanäle, der Tonfall und die Themen gewählt werden, mit denen das Zielpublikum angesprochen werden soll. Wichtig ist auch zu beachten, dass für die verschiedenen sozialen Netzwerke eventuell auch unterschiedliche Kommunikationsstrategien gefragt sind. Facebook zum Beispiel eignet sich als Ort für Storytelling und den Dialog mit den Nutzern. Hier können auch Dienstleistungen und Angebote vorgestellt und beworben werden. Instagram hingegen ist der Bilderkanal par excellence: Bühne frei für ansprechende und gut belichtete Fotos, die Atmosphäre vermitteln und ein realistisches Bild des Betriebs vermitteln. Fortsetzung auf Seite 22 ▶


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Es genügt das richtige Tool, um schnell zu sein

kommerzielle Beiträge. • Videos und Bilder immer in Top-Qualität: hier ist kein Platz für Pfuschereien. • Interaktionen pflegen: Auch und vor allem negative Kundenbewertungen verlangen eine professionelle Stellungnahme, um dem Ruf nicht zu schaden. • Nutzerprofil vervollständigen: Hier sollten alle nützlichen Informationen über Ihre Struktur enthalten sein, einschließlich Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Öffnungszeiten usw. • Nutzergenerierte Inhalte mit einbeziehen: Meinungen und Rezensionen von Kunden abzubilden ist eine gute Strategie, um potentielle Neukunden auf sich aufmerksam zu machen oder um die Vorzüge seiner Struktur zu unterstreichen.

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Wenn man über digitales Marketing im Tourismussektor spricht, darf ein wichtiger Akteur natürlich nicht außer Acht gelassen werden: die Suchmaschine Google. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen SEA, kurz für „Search Engine Advertising“ (SuchmaschinenMarketing) und SEO bzw. „Search Engine Optimization“ (Suchmaschinen-Optimierung). Bei ersterem werden bezahlte Werbe-

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Einige goldene Regeln gelten jedoch für alle sozialen Kommunikationskanäle:

• Optimales Verhältnis zwischen Inhalten und Werbung: Zuviel Werbung ist nicht empfehlenswert, besser ist ein Verhältnis von 80 % Story-Beiträge und nur 20 %

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Foto: Will Francis

Facebook eignet sich für Storytelling und den Dialog mit den Kunden besonders gut.

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schaltungen auf Google platziert, welche die Nutzer auf die eigene Webseite weiterleiten sollen; bei letzterem geht es darum, in den organischen Suchen auf Google mit Hilfe von Keywords gefunden zu werden. Diese beiden Instrumente funktionieren sehr gut in Synergie, dabei ist es aber wichtig zu verstehen, wie sie am besten zusammenwirken. Hier hilft die Erstellung einer umfassenden Keyword-Map, um eine gute Mischung zwischen allgemeinen und spezifischeren Schlüsselwörtern zu finden. Für eine gute Positionierung in der Suchmaschine ist es auch ratsam, die von den Konkurrenten verwendeten Keywords genauer zu betrachten, um sozusagen aus deren Fahrwasser hinauszuschwimmen. Google selbst stellt einen freien Service zur Verfügung: „Google Trends“. Dieses Tool bildet die Anzahl von effektiv eingegebenen Suchbegriffen ab, dabei lassen sich die Ergebnisse nach Ländern, Städten und Zeiträumen sortieren. Mit Hilfe der Keyword-Analyse


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Wie wichtig ist Influencer-Marketing? Wenn prominente Social-MediaNutzer Eindrücke aus ihrer Urlaubsdestination veröffentlichen, so hat dies eine nicht zu unterschätzende Werbewirksamkeit. In den letzten Jahren ist das so genannte „Influencer-Marketing“ daher zu einem wichtigen Baustein des digitalen Marketings geworden. Der Trend im Jahr 2020 heißt „Micro-Influencer“, was bedeutet, dass es nicht mehr darum geht, eine möglichst große Anzahl an Followern zu haben, sondern vielmehr um die Qualität und Relevanz der veröffentlichten Beiträ-

ge. Der Fokus der Posts liegt somit darauf, bei der Zielgruppe Emotionen hervorzurufen, um sie zum Aufenthalt in der gewünschten Unterkunft zu bewegen. Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass es beim digitalen Marketing im Bereich des Tourismus vorrangig darum geht, mögliche Kunden durch Interaktivität, Authentizität und Emotionen zu gewinnen. Der Trend bewegt sich immer mehr weg von der reinen Werbung und hin zum Schaffen von Erlebnissen. Die Vorteile für Tourismusbetriebe liegen klar auf der Hand: positive Markenwahrnehmung statt aufdringlicher Werbeanzeigen und eine stärkere Kundenbindung für langfristigen Erfolg!

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können zunächst effiziente Schlüsselwörter auf der Webseite platziert werden. In einem weiteren Schritt sollte auf diese Weise auch die Optimierung von Seiten-Tags, Meta-Tags und Metabeschreibung in Angriff genommen werden, da diese wesentlich zur Positionierung auf Google beitragen.

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Zuviel Werbung ist nicht empfehlenswert, besser ist ein Verhältnis von 80 % Story-Beiträge und nur 20 % kommerzielle Beiträge.

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PA G I N A


INTERVIEW

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In jeder Krise schlummert eine Chance Motivation und das Nutzen neuer Möglichkeiten sind wegweisend für die Zukunft der Gastronomie. Corona hat viele Einschränkungen und Einschnitte im Leben der Menschen mit sich gebracht. Die sonst so herzliche Geselligkeit, viele Events und Feiern fanden ein jähes Ende.

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as Jahr 2020 wird auch im Hotelier- und Gastgewerbebereich noch lange in Erinnerung bleiben. Finanzielle Herausforderungen und das Suchen nach einem Neustart trotz und nach Corona prägen nunmehr den Sektor. Doch die Krise kann mittel- oder langfristig auch Chancen bieten, wie der Obmann der Hoteliersund Gastwirtejugend (HGJ) Hannes Gamper im „Zett“-Interview verrät. „Zett“: Herr Gamper, es sind turbulente Zeiten auch für die Hotelier-

und Gastgewerbebranche. Welche Anreize will man als HGJ jungen Südtirolern, die in dieser Branche arbeiten wollen, bieten? Hannes Gamper: Ein wichtiger Anreiz ist von unserer Seite sicherlich, dass wir Kontakte über Grenzen hinweg knüpfen wollen. Dabei geht es einerseits natürlich um die Menschen, die sich austauschen und Freundschaften pflegen, andererseits aber auch um das Kennenlernen einer breiten qualitativen Produktpalette aus allen Teilen der Welt. Durch Corona ist das schwie-

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riger geworden, aber durch das Einhalten der Sicherheitsstandards und Disziplin ist es uns gelungen, diesen Austausch trotzdem aufrecht zu erhalten. Vorsicht steht dabei aber immer an erster Stelle. Die Botschaft, die wir damit senden möchten ist, dass es trotz Corona möglich ist – in eingeschränkter Weise – das gesellschaftliche Leben weiterzuführen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für uns die Betonung der Vielfältigkeit, die innerhalb der Gastronomie vorherrscht. Das geht von der Küche über den Service hin zur Rezepti-

on, betrifft aber auch alle anderen Dienstleistungen, die mit einem Hotelbetrieb verbunden sind. Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Branche, auch abseits von Corona, konfrontiert? In unserem Bereich ist immer die Fünf-Tage-Woche die Problematik, sowie allgemein das Thema Freizeit. Es ist für junge Leute nicht leicht, alles unter einen Hut zu bringen, deshalb gab es auch immer wieder Schwierigkeiten, diese für die Gastronomie zu motivieren. Doch wir

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INTERVIEW

Was hat sich in diesem Jahr durch Lockdown und Co. vor allem in der Gastronomie verändert? Natürlich gab es zahlreiche Einschnitte, doch es bieten sich auch Chancen. Ich glaube es ergibt sich dadurch mittel- bis langfristig eine weitere Qualitätssteigerung. Vor al-

Welche Impulse möchten Sie, als HGJ-Vorsitzender, jungen Südtirolern im Hotelier- und Gastronomiebereich geben? Wir bei der HGJ mussten da auch erst einmal umdenken. Normalerweise haben wir immer Events

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organisiert, wo sich die Menschen persönlich treffen und austauschen konnten. In diesem Jahr fiel das alles ins Wasser. So auch etwa bei unserer Jahreshauptversammlung, wo es sonst im Anschluss immer eine kleine Feier am Abend gibt. Heuer haben wir sie schon zu Mittag abgehalten und bewusst ein Liveevent unter Einhaltung der maximalen Teilnehmerzahl organisiert, um ein Signal zu setzten, dass wir uns von Corona nicht unterkriegen lassen. Gesellschaftliches Leben kann und muss weiterhin stattfinden – natürlich unter veränderten Vorschriften und den geforderten Sicherheitsmaßnahmen. Außerdem haben wir durch die Kampagne #educationpower ein Zeichen setzen wollen, dass unsere Branche auch trotz Corona weiterhin viele Arbeitsmöglichkeiten bietet. Wir müssen motiviert bleiben und Chancen, die sich bieten, nutzen. Es geht weiter! liver O

lem bei kleineren Betrieben. In vielen Bereichen wurde durch Corona eine noch höhere Sensibilisierung erreicht. Bei der Sauberkeit und dem Umgang mit den Gästen ist dies bereits jetzt spürbar. Die Betriebe übernehmen für die Gäste nun auch eine umfangreichere Informationsfunktion, sind wichtige Ansprechpartner, die Sicherheit vermitteln. Die Mitarbeiter klären über die aktuellen Verordnungen auf. Ein gutes Beispiel ist hier etwa die Maskenpflicht, also wo diese gilt und ab welchem Alter. Viele Gäste sind sich durch die regionalen Unterschiede nicht immer im Klaren, welche Regelungen nun gültig sind und da übernimmt nun unsere Branche die Funktion eines wichtigen Bindegliedes zwischen Gästen und Behörden. Auch die Atmosphäre in den Gastlokalen und den Hotels hat sich verändert. Vorher wurde oft versucht, so viele Gäste wie nur möglich unterzubringen, nun wird den Gästen viel mehr Platz zur Verfügung gestellt. Das wurde sowohl von den Gästen als auch den Mitarbeitern sehr positiv und befreiend aufgenommen.

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haben hierzulande gute Mitarbeiter und qualifizierte Ausbildungsorte- sowie Schulen, die einen guten Ansporn geben. Viele Südtiroler nutzen auch die Chance auf eine Ausbildung im Ausland, kehren anschließend aber meistens gerne in die Heimat zurück. Schwierig wird es häufig, wenn eine Familiengründung bevorsteht. Da wird viel Flexibilität abverlangt und es kommt auch darauf an, welchen Beruf die Partnerin oder der Partner hat, damit das neue Familienleben klappt. In solchen Momenten stößt so mancher an persönliche Grenzen. Wir haben in Südtirol viele kleinstrukturierte Betriebe, bei denen die Garantie für eine Fünf-Tage-Woche nicht immer gegeben werden kann. Doch es finden sich immer Lösungen, da sowohl von Seiten der Gastbetriebe als auch der Mitarbeiter ein hohes Maß an Flexibilität geboten wird. Mittlerweile strukturieren auch schon viele kleinere Betriebe auf eine Fünf-Tage-Woche um, wir sind auf einem sehr guten Weg, unseren Mitarbeitern eine gute Work-LifeBalance zu bieten.

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Wie wichtig sind Kampagnen wie #educationpower, um die heimische Jugend im und für das Gewerbe zu motivieren?

Enorm wichtig! Am Anfang der Corona-Krise war noch nicht klar, ob Praktika im Gastronomiebereich in diesem Jahr überhaupt noch erlaubt sind. Am Ende konnte es glücklicherweise gewährleistet werden. Da geht es um die Arbeitnehmer und Chefs von morgen – diese optimal auszubilden und zu motivieren ist das zentrale Ziel. Die Kampagne selbst lief zuerst etwas schleppend, da viele junge Praktikanten nicht von ihr erfahren hatten. Doch nach und nach stieg die Bekanntheit und es gab eine beeindruckende Dynamik. Jeden Tag erreichten uns zahlreiche Bilder und für mich war es schön zu sehen, dass uns Fotos aus wirklich allen Teilen Südtirols erreichten. Das Projekt hat eindeutig Früchte getragen und ich bin glücklich, dass trotz aller Herausforderungen dieses Jahres zahlreiche Praktika stattfinden konnten. Interview: David Hofer

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Grün in allen Schattierungen: Immer mehr Gästen ist das nicht nur beim Blick aus dem Hotelzimmer wichtig.

Bewusst und umweltschonend genießen Die vergangenen Monate haben nicht nur zu Veränderungen im alltäglichen Leben und im sozialen Verhalten geführt. Der Ausbruch von Sars-CoV-2 nimmt auch Einfluss auf die Umwelt. Ob es nun der fehlende Verkehr und die sich schnell verbessernde Luftqualität war, oder neugierige Tiere auf „Städtetrips“ – Weltweit und auch in Südtirol ist der Wunsch nach einem nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Leben so groß wie noch nie. Das gilt natürlich auch für die Urlaubsplanung.

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achhaltigkeit, Energiesparmaßnahmen, Mülltrennung und ein bewusster Umgang mit regionalen Produkten sind heutzutage Standard, doch die Gäste von heute fordern ein noch größeres Umdenken. Schließlich soll das Urlaubsgefühl nicht durch ein schlechtes Öko-Gewissen getrübt werden. Urlaub gemacht wird meist an den besonders schönen Fleckchen der Welt – dazu gehört auch Südtirol. Damit die Schönheit dieser Umgebung aber erhalten bleibt, ist ein nachhaltiger Tourismus unabkömmlich. Denn auf die Beobachtung menschengemachter Verschmutzungen (Ölkatastrophen, Smog, saurer Regen, Verstrahlungen …) folgte die „postfaktische“ Erkenntnis, dass etwas passieren muss, um solche Schäden künftig zu vermeiden. In den vergangenen Jahren haben sich – Tendenz steigend – immer mehr Hotels dazu entschlossen, umzudenken und ihren Gästen nachhaltige und umweltschonende Gemütlichkeit anzubieten.

Weniger ist mehr – vor allem für die Umwelt Immer mehr Gäste legen Wert auf einen schonenden Umgang der Ressourcen und einen nachhaltigen Urlaub. Dafür sind sie auch bereit, mehr zu bezahlen und somit die Kosten teilweise mitzutragen. Die Anpassungen und Änderungen, die vonnöten sind, ein Hotel in ein „ökologisches Hotel“ zu verwandeln, sind oft aber nicht unbedingt sehr teuer. Hier helfen in vielen Bereichen auch sanfte Eingriffe oder einfach eine Änderung der Denkmuster. Hier ein paar Punkte, wie ein Hotel umweltfreundlicher und ökologischer gestaltet werden kann: • Zu viel Papierverbrauch muss doch nicht sein! Wohl keiner kann die fortschreitende Digitalisierung der vergangenen Jahre leugnen. Dabei muss diese Veränderung aber nicht unbedingt eine schlechte Nachricht bedeuten. Denn je mehr digitalisiert wird, desto weniger Papier wird verbraucht. • Blitzeblank geputzte Zimmer – das ist natürlich ein Nonplusultra für jeden Gast. Doch auch


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29 Der Wechsel auf moderne LED-Leuchtmittel kann zwar am Anfang etwas kosten, spart aber auf lange Zeit Energie und Geld.

hier kann der Natur etwas Gutes getan werden. Anstatt umweltschädliche Reinigungsmittel zu kaufen, können diese ganz einfach mit ökologisch abbaubaren Reinigungsmitteln ausgetauscht werden. Das ist außerdem nicht nur für die Natur von Vorteil, sondern bringt auch positive Auswirkungen für die Personen, die mit den Reinigungsmitteln in direkte Berührung kommen. Auch kann den Gästen angeboten werden, auf die Zimmerreinigung zu verzichten. • Mülltrennung und Recycling – Was für den Haushalt gilt, ist auch für Hotels ein wichtiger An-

fangspunkt, wenn der Umwelt etwas Gutes getan werden soll. Jedes Hotel hat die Wahl, so viel wie möglich Müll (und vor allem Plastikmüll) zu vermeiden. Bei dem Müll, der trotzdem anfällt, gilt es dann richtig zu trennen. Papier, Plastik, Biomüll, Batterien – sie alle sollen in einen separaten Eimer. Denn Mülltrennung und Recycling kann zwar zu Beginn etwas an Zeiteinbußen bedeuten, doch es ist den Aufwand auf jeden Fall wert. • Apropos Mülltrennung: Dass die fachgerechte Entsorgung von Speiseresten heute Standard sein sollte, steht außer Zweifel.

Doch viel Umdenken braucht es in Zeiten des Wellness-Booms beim Umgang mit Wasser und Co. Der Verbrauch von Handtüchern und Bettwäsche ist nur ein Beispiel. Wer etwa eine genaue Trennung zwischen Zimmer und Wellnessbereich etabliert, reduziert die Hotelwäsche enorm. Das spart Geld, vermindert den Wasserverbrauch insgesamt und schont die Umwelt. Das Einbauen von wassersparenden Duschköpfen kann beispielsweise den Wasserverbrauch beim Duschen um bis zu 60 Prozent reduzieren. • Ein weiterer, etwas aufwendigerer Eingriff ist nicht nur gut

für die Umwelt, sondern kann ein jedes Hotel im neuem Licht erscheinen lassen. Der Wechsel auf moderne LED-Leuchtmittel kann zwar am Anfang etwas kosten, spart aber auf lange Zeit Energie und Geld. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass LED-Lampen bis zu 90 Prozent weniger Energie verbrauchen als herkömmlichen Lampen. Da die Beleuchtung eines Hotels bis zu 30 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs ausmachen kann, bedeutet der Umstieg auf LED eine ganz schöne Einsparung. • Ein weiterer wichtiger Punkt, der vor allem von den Gästen geschätzt und gefordert wird, ist ein regionales und saisonales Angebot im Speisesaal. Lebensmittel, die regional und frisch gekauft werden, müssen keinen langen Transportweg hinlegen, um ins Hotel zu gelangen. Durch diese Initiative wird die Umwelt geschont und ein nachhaltiger Anbau im heimischen Gebiet gefördert. Außerdem stellt eine gute, regionale Kost das Hotel in ein besonders „grünes Licht“, was nicht nur die Hoteliers, sondern auch die Gäste freut.


WELLNESS

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Fotos: Shutterstock

Hotels sollten offen sein für neue Wellness-Trends.

Wellness im Wandel Wellness hat noch immer viel Potenzial. Einmal mehr gilt es für Tourimustreibende aber, sich auf dem Markt klar zu positionieren und für neue Wohlfühl-Trends offen zu sein.

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er Wellnessmarkt ist in den letzten Jahren unaufhaltsam gewachsen und eine gewisse Marktsättigung ist erkennbar. Trotzdem ist noch immer genügend Potenzial vorhanden, denn nie war die Nachfrage nach Entspannung größer als heute. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation ist Stress mittlerweile eine der auslösenden Komponenten für die fünf am meisten verbreiteten Krankheiten. Einmal mehr braucht es darum Angebote, die Stress reduzieren. Anders als noch vor einigen Jahren, ist der Wellness-Gast von heute aber viel besser informiert und erfahrener in Bezug auf Angebot und Qualität von Wellness-Leistungen. Deshalb werden zukünftig vor allem jene Betriebe im Bereich Wellness profitieren, welche entweder große Allrounder mit hohen Ansprüchen an Qualität und Angebot sind, oder jene – und das wird die große Masse sein – die sich auf einen Themenbereich ganzheitlich spezialisieren und sich damit von anderen differenzieren.

Zielgruppenorientiert arbeiten Die Ausrichtung auf eine Zielgruppe spielt hier eine große Rolle.

Nur wenn man seinen Urlaubsgast kennt, kann man sein Angebot spezifizieren auf Themen wie „Green-Spa“, Medical-Wellness, Schönheitsbehandlungen oder die klassische Entspannung. Doch die Wellness-Gäste erwarten heute nicht nur eine professionelle Behandlung und eine individuelle Beratung. Auch Werte wie Nachhaltigkeit, Regionalität und Authentizität – Faktoren, die man bereits aus der Gastronomie oder der Bau- und Einrichtungsbranche kennt – spielen eine immer wichtigere Rolle. Bio, Fair-Trade und CO2-neutral sollte die Behandlung bestmöglich sein und die verwendeten Produkte am besten aus der Region kommen.

Die Natur als Entspannungsfaktor Zahlreiche Hotels bieten heute bereits Wellness-Einrichtungen in Verbindung mit der Natur an: Saunen mitten im Garten, Kneippanlagen im nahen Wildbach oder ein Skypool mit chlorfreiem Wasser und atemberaubendem Blick auf die umliegende Bergwelt. Doch die Natur sollte nicht nur erlebbar, sondern auch fühlbar sein – frei von Chemie und Silikaten. So ist auch die Nachfrage nach na-

türlichen Behandlungsprodukten gestiegen und Cremes aus Gletscherwasser, Ursteinmassagen aus dem Pfitscher Silberquarzit oder Apfelkern-Peelings geben auf diese Nachfrage Antwort. Ganz nach dem Urgedanken der Wellnessbewegung, nämlich der einer Lebensstilveränderung, wird künftig auch ein Schwerpunkt bei der gesunden Ernährung liegen. Viele Wellnessbetriebe achten darum bereits auf Bio-Rind vom heimischen Hof, Frühstücksbrötchen aus regionalem Korn und auch der Tee nach dem Arnikabad kommt von heimischen Kräuterlieferanten.

Medical Wellness Dass Gesundheit immer wichtiger wird, zeigt auch der Trend hin zur Präventionsmedizin im WellnessAngebot. Behandlungen mit sportlich-aktiven sowie meditativen Inhalten werden als Investition in die Gesundheit verstanden und gewinnen darum immer mehr an Bedeutung. Doch die Ansprüche der Gäste steigen auch hier und so setzen Medical-Wellness-Abteilungen heute schon mancherorts auf z.B. genderspezifische Behandlungen, eine Schlafdiagnostik oder eine Rückenschule runden das Angebot ab.

Wellness als Erlebnis Wellness ist schon lange nicht mehr nur ein Thema für reiche, gelangweilte Ehegattinnen. Auch Männer entdecken darin die Möglichkeit, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Viele Wellnesshotels haben bereits darauf reagiert und ihr Angebot um spezielle Pakete für „Ihn“ erweitert. Die gängigen Sportarten kombiniert mit Massage- und VerwöhnProgrammen sowie ein Ambiente, in dem „Mann“ sich wohlfühlt, locken auch das starke Geschlecht in die Wellnessoase oder den Spa-Tempel. Gestiegen ist auch das Interesse an gemeinsam erlebter Paarwellness in Form von gemeinsamen Bädern oder einem „Privat-Spa“. Neben Entspannung und Gesundheitsvorsorge spricht aber auch die Suche nach Events und Unterhaltung für einen Wellnessbesuch. Wo früher höchstens mit einer guten Freundin der Wellnessaufenthalt genossen wurde, finden sich zunehmend größere Gruppen zu gemeinsamen SpaAnwendungen, Eventsaunen oder zum Feiern von Spa-Partys oder Junggesellenabschieden in den Wellnessresorts ein. Jedenfalls war das vor der Corona-Pandemie der Fall.


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