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I.R.

November 2020

Alles rund ums Heiraten


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I N H A LT / I M P R E S S U M

Inhalt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Das „Zett“-Hochzeitsshooting Aggiunto Fashion, geogarten, Oberrauch Zitt, Perfect Plans, Peter Paul Konditorei, Tiroler Goldschmied, Trachtenhit

3–10

Making Of EGO hair, Gutshof, Silbersalz, Sunflower

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Die nächste Heiratssaison kommt bestimmt!

12–13

Haus der Familie

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Tiroler Goldschmied

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Rechtliche Fragen

14–15

Lichtenburg 14 M&E 14 Trendig vor den Traualtar

16–17

Kinderwelt

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Altes Brauchtum neu entdeckt

18–19

Sunflower

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zugegeben: In der derzeit rasant rollenden zweiten Corona-Welle gibt es unzählige wichtigere Dinge, als sich mit vergleichsweise so „banalen“ Angelegenheiten wie Hochzeiten zu beschäftigen. Und doch tun wir in dieser Beilage der „Zett“ genau das. Dies aus zwei Gründen: Zum einen tut eine unbeschwerte Lektüre gerade in Krisenzeiten schlicht und einfach gut. Und was könnte es Unbeschwerteres geben als den vielzitierten „schönsten Tag im Leben“? Und zum anderen wird (hoffentlich bald) eine Zeit NACH der Covid-19-Pandemie anbrechen. Dies bedeutet für alle „heiratswütigen“ Paare und solche, die es werden wollen: Jetzt, in dieser erneuten Phase der sozialen Distanzierung und des (Teil-)Lockdowns ist exakt der richtige Zeitpunkt, um die Hochzeitsvorbereitungen voranzubringen. Deshalb finden Sie in dieser Beilage allerlei Geschichten rund um die Frage, wie man (und frau) sich in Südtirol „trauen“ können. Das reicht von Modetrends und rechtlichen Aspekten bis hin zu Hochzeitsbräuchen. Zudem gibt es viele nützliche Tipps und Adressen und – nicht zuletzt – die alljährliche Hochzeitsfotostrecke, heuer u. a. mit der amtierenden „Zett“-Miss Südtirol Katia Bettin. In diesem Sinne viel Spaß beim Stöbern und allen Bald-Hochzeitspaaren ein gutes Händchen bei den Planungen! Lukas Benedikter Chefredakteur „Zett“

IMPRESSUM Sonderbeilage zur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag vom 08.11.2020 Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich Lukas Benedikter lukas.benedikter@athesia.it

TITELBILD Foto: Silbersalz

Make-up: Sunflower

Model: Katia Bettin und Simon Fissneider

Brautkleid: Perfect Plans

Krone & Schmuck: Tiroler Goldschmied

Blumen: geogarten

Frisur: EGO hair

Location: Gutshof

Redaktion Martina Hofer, Lisa Maria Kerschbaumer, Johannes Vötter, zett@athesia.it

Anzug: Oberrauch Zitt

Grafisches Konzept & Layout Elisa Wierer, Tanya Pechlaner

Koordination Irene Kasal anzeigen.zeitschriften@athesia.it Druck Athesia Druck GmbH, Bozen Herausgeber „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag Athesia Druck GmbH Weinbergweg 7, 39100 Bozen Ermächtigung Landesgericht Bozen 04/1989

Fotos: Alfred Tschager (2)

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DAS „ZETT“-HOCHZEITSSHOOTING

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Stilsicher über das Hochzeits-Parkett Was sind „Must-haves“, wenn der Gang zum Traualtar ansteht – und was sollten Bräutigam und Braut tunlichst vermeiden? Wenn es um Hochzeitsmode und Accessoires geht, können Experimente schnell zum Reinfall werden. Wie es richtig geht, zeigt die „Zett“ auf den kommenden Seiten – mit tollen Kombinationen, die das Hochzeitspaar zu

Plötzlich Prinzessin: Denise Pezzei trägt ein traumhaftes Brautkleid mit Spaghettiträgern und filigranen Stickereien von „Perfect Plans“, das hervorragend zu ihrem Blumenstrauß von „geogarten“ passt. Simon Fissneider hingegen überzeugt als Bräutigam in einem feinen Herrenanzug mit Hemd und Fliege von Lardini, gesehen bei „Oberrauch Zitt“. Der Brautschmuck ist bei „Tiroler Goldschmied“ erhältlich.

Fotos: Silbersalz

einem Hingucker machen.


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DAS „ZETT“-HOCHZEITSSHOOTING

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enn der „schönste Tag des Lebens“ ansteht, dann sollte es auch modisch keinesfalls x-beliebig zugehen: Dieses Prinzip gilt für viele Paare im Heiratsfieber – und zwar für sie gleichermaßen wie für ihn. Fragen der Mode und des Stilbewusstseins spielen in Hochzeitsfragen also eine nicht zu unterschätzende Rolle. Womit sich Hochzeitspaare in der kommenden Heiratssaison modisch stilsicher zum Schwur der ewigen Liebe trauen können, zeigt die „Zett“ auf diesen und den kommenden Seiten. Dabei geht es nicht ausschließlich um Brautkleider, die einen „Traum in Weiß“ darstellen, und edle Hochzeitsanzüge, sondern auch um Trauschmuck, Accessoires und elegante Blumenkreationen. Diese große Braut- und Bräutigam-Modestrecke in der Sonntagszeitung „Zett“ ist mittlerweile schöne Tradition geworden. Als weibliche Models standen zwei bekannte Gesichter vor der Linse: die amtierende „Zett“-Miss Südtirol Katia Bettin aus Bozen sowie die Finalistin und „PublikumsMiss“ der jüngsten Miss-Wahl, Denise Pezzei aus Neumarkt. Dass ihnen beiden und auch dem Rest des Teams das Shooting riesigen Spaß gemacht hat, wird am Ergebnis mehr als deutlich. Und doch war heuer alles ein wenig anders als sonst. Aufgrund der sich verschärfenden Covid-19-Krise musste das Shooting, das Mitte Oktober stattfand, unter höchsten Sicherheitsauflagen ablaufen. Beispiel gefällig? Da sich die Models für die Fotos notgedrungen näher kommen mussten als einen Meter, wurden sie alle vor dem Shooting einem Corona-Schnelltest unterzogen. Erst dann durften sie vor die Fotografenlinse. Dass sich das Team

Kapuzinergasse 3 39057 Eppan Tel. 0471/660119

Der tiefe V-Brustausschnitt bleibt auch in der kommenden Saison angesagt, wird aber aufgepeppt mit züchtigen Ärmeln und einem opulenten Rock, gesehen bei „Perfect Plans“. Wie zarte Eisblumen wirken die Türkisohrringe mit Brillanten von „La Preziosa by Tiroler Goldschmied“ und runden den Eisprinzessinenlook von Katia Bettin in einem edlen Kleid von „Perfect Plans“ perfekt ab.

auch im Hintergrund penibel an sämtliche Anti-Covid-19-Bestimmungen hielt, versteht sich von selbst. Das Ergebnis jedenfalls

Evelyn & Katja Messner 39010 Nals | Tel. 366/7276927 www.perfectplans.it

kann sich sehen lassen. In diesem Sinne wünscht die „Zett“-Redaktion viel Spaß beim Schmökern auf den kommenden Seiten – und

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beim Träumen von wunderschönen Hochzeiten in der hoffentlich bald anbrechenden Zeit nach der Corona-Pandemie.

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DAS „ZETT“-HOCHZEITSSHOOTING

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Denise in einem fließenden Tüllkleid, von „Perfect Plans“. Simon in einem nachtblauen Hochzeitsanzug von Lardini, gesehen bei „Oberrauch Zitt“. Im kleinen Bild: Eine schöne Uhr ist gewissermaßen das männliche Pendant zum Brautgeschmeide. Die edle Coupole Classic von „Rado“ überzeugt mit ikonischem Design und hat – dank des geschmeidigen Lederbandes – einen hohen Tragekomfort, erhältlich bei „Tiroler Goldschmied“.

Ja, ich will … in Tracht heiraten. Katia komplettiert ihr weißes Dirndl-Outfit von „Trachtenhit“ mit einem Flechtzopf, der locker über die Schulter fällt und besonders zu hochgeschlossenen Kleidern passt. Haarkünstlerin Verena Mitterer von „EGO hair“ hat obendrein einen floralen Haarkranz in Beerentönen von „geogarten“ eingearbeitet. Die Trauringe „Individuals“ von „Meister“, erhältlich exklusiv in Italien bei „Tiroler Goldschmied“, leben durch das Schattenspiel der unterschiedlichen Facetten. Das warme Roségold wird mit Brillanten veredelt.

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DAS „ZETT“-HOCHZEITSSHOOTING

Wild und locker kommt der Brautstrauß im neuen Jahr daher. Red-Piano-Rosen, gemischt mit Disteln, getrockneten Gräsern und Eukalyptus, versprühen einen Hauch von Vintage und Boho-Style. Gebunden wurde der dufte Hingucker von den Floristen von „geogarten“.

Ton in Ton: In diesem kuscheligen Strick-Outfit in feinem Steingrau, ist Katia für jedes Fest und jede Hochzeit bestens gekleidet. Gesehen bei „Aggiunto Fashion“. Absolute Handschmeichler sind die Schmuckstücke von „Tamara Comolli“, erhältlich bei „Tiroler Goldschmied“.

Dieses exotische Brautkleid von „Perfect Plans“ hüllt den Körper von Denise in weichen Tüll mit Stickerei in Form von Blätterranken und akzentuiert ihre natürliche Schönheit.

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Ein Hochzeitsanzug muss vor allem perfekt sitzen. Simon zeigt, wie's geht und trägt zu seinem Anzug von Corneliani mit Einstecktuch die gleichfarbige Weste. Klassisch kombiniert er dazu eine Krawatte mit voluminösem Windsor-Knoten, welcher den Raum zwischen den Haifisch-Kragenspitzen optimal ausnutzt. Gesehen bei „Oberrauch Zitt“.

Die Tisch-Deko von „geogarten“ ist eine Mischung aus Frischblumen und Trockengesteck. Im kleinen Bild: Brautschmuck vom „Tiroler Goldschmied“.

So kann der Winter kommen: Denise in RollkragenPulli und Daunenjacke von „Aggiunto Fashion“. Die RoségoldOhrringe von „La Preziosa“ aus Rauchquarz und Brillanten wurden von „Tiroler Goldschmied“. kreiert. Wirkt auch mit Fliege super edel: der nachtblaue Hochzeitsanzug von Lardini mit heller Weste, gesehen bei „Oberrauch Zitt“.

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DAS „ZETT“-HOCHZEITSSHOOTING

Zu schade für die Parkbank: Katia trägt einen Maxi-Leoprintmantel zum „kleinen Weißen“, Denise schützt sich hingegen mit einem gesteppten Daunenmantel, Rollkragen-Pulli, lässigen Stoffhosen und BlockAbsatz-Stiefletten vor der Kälte. Gesehen bei „Aggiunto Fashion“.

Pastell mit Bast, das passt! Katia trägt ein hellgelbes Kleid mit Quastenkette und verstaut ihre liebsten Sommersachen in einer Umhängetasche in Bastkorb-Optik von Boutique Medea.

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Eiskönigin Katia Bettin: Die Schmuckstücke „Winterfrost“ von „Ole Lynggaard Copenhagen“, exklusiv erhältlich in Südtirol bei „Tiroler Goldschmied“, sind ein Zusammenspiel von vielen Eisblüten aus Brillanten und Weißgold. Sie harmonieren perfekt mit der Misskrone aus dem Atelier von „Tiroler Goldschmied“ und dem bezaubernden Brautkleid von „Perfect Plans“.

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Chic und doch traditionell: Trachtenmode für Braut und Bräutigam, erhältlich bei „Trachtenhit“.

Absolut en vogue: Katias hochgeschlossene Spitzenbluse zum Midi-Dirndl in tollen Pflaume-Tönen, gesehen bei Trachtenhit.

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DAS „ZETT“-HOCHZEITSSHOOTING

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Lässt Herzen höherschlagen und schmeichelt dem Gaumen: Diese „herzliche“ Hochzeitstorte mit Beerenobst und Fondant wurde von der Konditorei „Peter Paul“ hergestellt.

Die Frisur der Braut fällt locker im „Undone“Look über den Rücken und eignet sich für verspielte, natürliche Bräute, die gern auf Konventionen pfeifen. Gestylt vom Salon „EGO hair“.

Ob langer oder kurzer Rock, mit Blumenkranz oder strengem Gretchenzopf: Die Landhausmode bietet viele Möglichkeiten für ein Brautstyling – und auch der Bräutigam steht mit zünftiger Stehkragenjacke seinen Mann. Gesehen bei „Trachtenhit“. Armbänder und Ringe sind beim „Tiroler Goldschmied“ erhältlich.

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DAS „ZETT“-HOCHZEITSSHOOTING

Farblich perfekt abgestimmt: Simon und Katia tragen Outfits von „Trachtenhit“.

Die Kollektion Tracht und Jagd by „Tiroler Goldschmied“ ist der ideale Begleiter zu jedem Dirndl. Hirschhorn, veredelt mit Brillanten und in Weißgold gefasst, unterstreicht den alpinen Look.

Monochrome Looks statt Colour Blocking – so kommen die feinen Strickklamotten in diesem Winter noch besser zur Geltung, gesehen bei „Aggiunto Fashion“.


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MAKING OF

Ein Dankeschön den Models & Partnern Die Makeup-Artistin Manuela Eccli zaubert Katia & Co einen perfekten Tein t ins Gesicht.

Viele kleine Rädchen müssen ineinander greifen, damit ein Vorhaben wie das große Hochzeitsshooting der „Zett“ zu einem vollen Erfolg werden kann. All den Partnern gebührt ein riesiger Dank für die großartige Zusammenarbeit!

D

as heurige „Zett“-Hochzeitsshooting fand auf dem Gutshof in Lana statt. Einen herzlichen Dank an Gastgeberin Brigitte Auer für die Gastfreundschaft und die angenehmen Rahmenbedingungen, die maßgeblich zum Erfolg beitrugen. Toll harmoniert hat auch das gesamte Team hinter den Kulissen. Partner des Shootings waren: „Perfect Plans“ aus Nals mit fantastischer Brautmode, „Oberrauch Zitt“ mit edlen Herrenanzügen für die Trauung, „Aggiunto Fashion“ aus Eppan mit diversen stylishen Damenoutfits, „Trachtenhit“ mit flotten Damen- und Herrenoutfits, „Tiroler Goldschmied“ mit traumhaftem Hochzeitsschmuck, „geogarten“ mit tollen Blumenkreationen und die Konditorei „Peter Paul“ in St. Pauls mit Tortenkreationen, die schon beim Anschauen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Die Models Katia Bettin (amtierende „Zett“-Miss Südtirol), Denise Pezzei (Finalistin und „Publikums-Miss“ der jüngsten Misswahl) sowie Simon Fissneider wurden von Hair-Artistin Verena Mitterer („EGO hair“, Meran) und Makeup-Artistin Manuela Eccli („Sunflower“, Kaltern) perfekt für ihren Auftritt gestylt. Das alles, damit Fotografin Caroline Renzler („Silbersalz“, Welsberg Taisten) die Models anschließend umso schöner in Szene setzen konnte.

Setzt die Models perfekt in Szene: Fotografin Caroline Renzler.

irkenden machten diese Modestrecke möglich. Dieses tolle Team an Partnern, Models und Mitw “), ner und Patrick Zöschg (Werbeberater „Zett v.l. Fotografin Caroline Renzler, Michael Gart “„Zett , Eccli uela hit), Make-up-Artistin Man Irene Kasal („Zett“), Gerlinde Müller (Trachten ss s-Mi likum (Pub i Pezze se eider (Model), Deni Miss Südtirol 2020 Katia Bettin, Simon Fissn Mitterer (EGO hair), Evelyn Messner (Perfect a Veren listin -Sty Hair ), „Zett-Miss Südtirol 2020 Marita Wimmer (Verkaufsleiterin „Zett“). Plans), Maria Gamper (Tiroler Goldschmied),

Hinter den Kulissen: Ver ena Mitterer sorgt für das pas sende Hairstyling der Models.

Der Gutshof in Lana war die rich tige Location für das Hochzeitsshooting. Die herzlic he Gastgeberin Brigitte Auer umsorgte das ges amte Shootingteam.

T. +39 0473 220 142 EGO hair - Verena Mitterer Bauhofstr./Via Cantiere, 4b - 39012 Meran/o egohairdesign@hotmail.it www.egohair.it Öffnungszeiten / Orario di apertura Di.-Fr./ma.-ve. 9-19 Uhr Sa. 8-15 Uhr

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D I E N Ä C H S T E H E I R A T PA S SG AIS NO AN KOM MT B E ST I M MT!

Fotos: Shutterstock

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Gibt es 2021 einen Hochzeitsboom? Das Jahr 2020 wird definitiv nicht als „Hochzeitsjahr“ in Erinnerung bleiben – trotz der SchnapszahlJahreszahl, die das Gegenteil hätte erwarten lassen. 2021 könnte alles viel besser werden – vorausgesetzt, ein klitzekleines, aber sehr ansteckendes Virus spielt mit.

E

s war definitiv kein Totalausfall. Gar einige Südtiroler Paare haben sich während der Covid-19-Krise (und vor al-

lem in den deutlich relaxteren Sommermonaten zwischen den beiden Wellen) die ewige Treue geschworen. Und doch zeigt ein

nüchterner Blick auf die Daten, dass sich die Zahl der Hochzeiten gegenüber dem Vorjahr in etwa halbiert haben dürfte – vor allem

jene der kirchlichen Trauungen. Einen Indikator dafür kann nämlich die Zahl der Hochzeitsfotos in der „Zett“ liefern. Sie bildet einen

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Ehevorbereitung Ja, wir trauen uns! Wir gehen den Weg zu zweit.

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he ist ein ständiges Hinschauen und Entwickeln. Die Grundlagen dafür sind einfach und schwierig zugleich: Es geht um Respekt, Wertschätzung, Achtsamkeit, Sexualität und um den Segen Gottes. Eine erfüllende Partnerschaft bleibt nicht von alleine lebendig. Sie braucht Ideen, Zeit und das Wissen, dass Konflikte auftreten werden. Es geht um Kommunikation und Argumentation. Ein Wochenende lang bereiten sich Paare im Haus der Familie auf die Ehe vor, denken über ihre Beziehung nach, vertiefen Zukunftspläne und diskutieren über Herausforderungen. Neben Familienseelsorger Toni Fiung referieren weitere

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D I E N Ä C H S T E H E I R A T PA S SG AIS NO AN KOM MT B E ST I M MT!

beträchtlichen Teil des Heiratsgeschehens vor allem der deutschen Sprachgruppe in Südtirol ab. Und hier sind die Zahlen deutlich. Normalerweise lächeln pro Jahr etwa 450 bis 500 Hochzeitspaare aus der Sonntagszeitung (von insgesamt etwas mehr 2000 Paaren), also im Schnitt fast zehn pro Woche. Im heurigen Jahr waren es mit knapp über 250 nur halb so viele. Das spricht für eine weitgehende Hochzeitsflaute – von den erwähnten, sehr starken Sommermonaten einmal abgesehen. Vieles spricht also dafür, dass einige Paare ihre bereits geplante Hochzeit aufgrund der Covid-19-Pandemie frühzeitig auf 2021 verschoben haben. Das kommende Jahr könnte also einen wahren Hochzeitsboom in Südtirol auslösen; sofern sich das neuartige Coronavirus bis dahin dank der Gegenmaßnahmen – einer etwaigen Impfung oder der Selbstdisziplin der Bevölkerung – hoffentlich weitestgehend verabschiedet haben wird.

Jetzt ist die richtige Zeit für die Planung Das bedeutet aber auch: Wer nächstes Jahr heiraten möchte und in Planungsfragen noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen steckt, sollte sich jetzt sputen. Denn für 2021 zeichnet sich aufgrund der genannten Entwicklungen eine hohe Auslastung von Eventdienstleistern (Fotografen, Musikgruppen, Heiratsplanern etc.) sowie von Locations ab. Und auch weitum bekannte Traupriester wie Familienseelsorger Toni Fiung berichteten der „Zett“ bereits im Frühsommer von einem schon damals prall gefüllten Terminkalender für 2021. Selbst wenn es abwegig erscheint, da in der wieder verschärften Corona-Krise jetzt andere Prioritäten gelten: Diese Zeit des abendlichen bzw. Teil-Lockdowns bietet eine ideale Gelegenheit, erste oder weitere Planungsschritte zu setzen. Zum einen haben viele nun plötzlich mehr (abendliche) Freizeit zur Verfügung, die sinnvoll ausgefüllt sein möchte.

Zum anderen lassen sich die allermeisten Planungsschritte für einen traumhaften Start ins Eheleben auch bequem von zu Hause aus erledigen. Das Internet und das Telefon befinden sich schließlich nicht im Lockdown. Dazu zwei Tipps: Wer im kommenden Jahr den Bund der Ehe eingehen möchte, sollte sich auch über den Wochentag Gedanken machen. Soll/muss es unbedingt der Samstag sein? Oder kommen – vor allem in den Sommermonaten – auch andere Wochentage (etwa ein Freitag) in Frage? Eine etwaige Abkehr vom „klassischen“ Samstag und ein Ausweichen auf einen anderen Wochentag bietet unter Umständen die Chance, Terminschwierigkeiten auszuweichen und nicht mit überquellenden Terminkalendern von Eventdienstleistern und Locations zu kämpfen. Und dazu gesellt sich die Frage, ob auch eine Trauung in einer Jahreszeit abseits der „klassischen“ Hochzeitsmonate Mai/Juni und

Wer an den Traualtar treten will, sollte frühzeitig planen.

September in Frage kommt. Denn auch mit dem Ausweichen in eine „Hochzeits-Nebensaison“ lassen sich in der Planungsphase unter Umständen die Nerven schonen – und auch der Geldbeutel könnte davon profitieren. Zudem ist wichtig, in all den Planungsschritten auch im Detail abzuklären, was im Fall der Fälle gilt – also wenn die Hochzeit etwa aufgrund eines erneut aufflammenden Infektionsherdes verschoben werden muss. Ein Restrisiko bleibt in diesen Zeiten immer.

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RECHTLICHE FRAGEN

Ein Bund fürs Leben – in Zeiten wie diesen Das Coronavirus hat den Alltag massiv verändert, nicht nur durch den Lockdown im Frühjahr und den damit verbundenen, zeitweiligen „Stillstand“ bei den Eheschließungen. Doch gegen die Liebe ist kein Virus gewachsen. Und heiraten geht auch in Covid-19-Zeiten. Antworten auf häufige gestellte Fragen dazu gibt die Rechtsanwältin Christine Mayr.

F o t o : A rc h i v

Anwältin Christine Mayr

Wir haben Covid-19. Darf man heiraten? Und wie? Christine Mayr: Covid-19 behindert die Eheschließung nicht, aber die landesüblichen Festlichkeiten und Bräuche anlässlich einer Hochzeit sind gänzlich eingeschränkt. Die Eheschließung selbst kann in der Gemeinde vor dem Bürgermeister mit zwei Zeugen und dem nötigen Abstand und mit Maske erfolgen, oder in der Kirche, ebenso mit einem Priester

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ür eine gute Basis und Zeit der Reflexion sorgt auch der Ehevorbereitungskurs. Hier geht es nicht um ein Rezept für eine gute Ehe, sondern es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sie den ehelichen Alltag mit seinen vielfältigen Anforderungen gut meistern können. Verbringen Sie mit anderen Brautleuten gemeinsame Zeit für die Vorbereitung auf Ihre Hochzeit. Gerne können Sie im Bildungshaus Lichtenburg auch übernachten.

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und zwei Zeugen. Bei der kirchlichen Eheschließung dürfen vorerst unter Einhaltung der Protokolle zwischen Staat und Kirche mehr Personen anwesend sein, das aber kann sich ändern. Auf die anschließenden Feierlichkeiten mit Großfamilie und Freunden muss zurzeit verzichtet werden. Die Eheschließung selbst ist aber ein Vertrag mit vielen Rechtswirkungen, und ich würde – trotz Covid-19 – von einem Aufschub der Ehe dringend abraten. Wir möchten im Dezember heiraten, haben ein großes Haus, wo bis zu 50 Personen Platz haben – und ich möchte anschließend an die Trauung alle Hochzeitsgäste zu einem Umtrunk einladen. Ist das – mit Masken und Abstand – möglich? Wenn Sie innerhalb 24.11.2020 heiraten, dann dürfen Sie es nicht tun. Mit Dekret des Landeshauptmannes ist dies untersagt – und die Strafen sind empfindlich. Was in den folgenden Monaten sein wird, kann man aus derzeitiger Sicht noch nicht sagen.

Wir wollten heiraten und unsere mehrjährige Lebensgemeinschaft mit unseren drei gemeinsamen Kindern regeln, doch wegen Covid-19 haben wir es voraussichtlich für über ein Jahr verschoben. Das hat doch keine Folgen, oder? Das ist Ansichtssache! Die zivilrechtliche Eheschließung ist ein vom Gesetz geregelter Vertrag. Während der Ehe genießen beide Ehegatten die rechtliche Absicherung des gegenseitigen Beistandes – sowohl materieller, finanzieller, als auch moralischer Natur. Diese Absicherung ist also verpflichtend vorgesehen, somit einklagbar und nicht nur eine moralische Unterstützung. Das ist dann die Voraussetzung für einen Ehegattenunterhalt. Mit der Eheschließung geben die Eheleute sich gegenseitig Sicherheit und Verantwortung. Und das ist bei einem gemeinsamen Leben und Haushalt sehr wichtig und gut. Durch die Eheschließung erwerben beide gegenseitig Erbansprüche, dem Ehegatten steht auf jeden Fall der Pflichtanteil zu, ebenso das lebenslange Wohnrecht

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RECHTLICHE FRAGEN

Heiraten und das Coronavirus · Eheschließungen sind erlaubt. · In der Kirche dürfen Freunde und Angehörige teilnehmen, solange verfügbare Plätze sind, in einer großen Kirche mehr, in einer kleinen weniger.

Fotos: Shutterstock (2)

· Am Standesamt dürfen nur Brautleute und zwei Zeugen anwesend sein, außer es wird in einem großen Raum gemacht und vom zuständigen Bürgermeister erlaubt.

in der Familienwohnung, wenn sie dem anderen Ehegatten gehört. Ebenso steht dem überlebenden Ehegatten die Hinterbliebenenrente des Verstorbenen zu. Eine Ehe ist eine geregelte Sache, ein Zusammenleben ist eine „WG“ – also eine Wohngemeinschaft ohne gesetzliche Regelung. In Bezug auf die Pflichten zu den Kindern ändert sich hingegen durch eine Heirat so gut wie nichts, da der Gesetzgeber seit der jüngsten Reform nicht mehr zwischen ehelichen und „unehelichen“ Kindern unterscheidet. Ich lebe in einer Lebensgemeinschaft ohne Kinder und mein Partner ist gerichtlich getrennt von seiner Ehefrau, also nicht geschieden. Stimmt es, dass wenn er einen Schlaganfall hat oder an Covid-19 erkrankt und intensive Hilfe benötigt bzw. selbst nicht mehr ganz zurechnungsfähig ist, ich ihn nicht besuchen und betreuen kann, sondern seine getrennt lebende Ehefrau? Ja, im Prinzip stimmt dies. Wenn ihr Partner sich nicht mehr selber wehren und seinen Willen kundtun kann, dann kommen die nächsten

Angehörigen zum Zug – also Kinder und Ehefrau; die Lebensgefährtin hat keinen rechtlichen Status. Wenn Ihr Partner dann wieder bei Bewusstsein ist, und er nach Ihnen verlangt, müssen die Ärzte und das Krankenhauspersonal Sie zu ihm lassen. Aber in Zeiten von Covid-19 ist das sowieso sehr eingeschränkt. Dieser Situation kann man eventuell durch eine Patientenverfügung entgegenwirken, mit der Ihr Partner Sie zur Vertrauensperson ernennt. Wir wollen im Frühjahr heiraten, haben alles schon programmiert und vorbestellt. Auch die Hochzeitsreise nach Südfrankreich ist gebucht. Nehmen wir den Fall an, dass wir wegen Covid-19 keine Feier machen können, daher nicht heiraten und somit auch nicht die Hochzeitsreise antreten wollen: Dürfen wir alles absagen, ohne dass uns Ausgaben angelastet werden? Wenn bestimmte organisatorische Angelegenheiten schon erledigt sind, wie z.B. Anzeigen drucken, Beauftragung eines Hochzeitsplaners, dann sind diese Ausgaben zu bezahlen. Wenn Sie ein Restaurant

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· Hochzeitsfeiern sind derzeit nicht erlaubt, weder im privaten Rahmen noch in einem öffentlichen Lokal. · Hochzeitsreisen sind erlaubt; wenn aber die Grenzen zu den Regionen und ins Ausland geschlossen werden, nicht mehr.

vorgemerkt haben, dann müssen Sie mit dem Eigentümer genau vereinbaren, bis wie viele Tage vorher Sie ohne Aufpreis alles noch stornieren können. Sollte der Besitzer des Restaurants wegen amtlicher Schließung seines Lokals nicht mehr in der Lage sein, Ihr Fest abzuhalten und zu organisieren, haben Sie kein Anrecht auf Schadensersatz, aber Anrecht auf die Rückerstattung der eventuellen Anzahlung. Was die Hochzeitsreise betrifft, so müssen Sie sich genau erkundigen, wie viele Tage vorher Sie Hotel und gebuchte Programme stornieren dürfen. Die Tatsache allein, dass Sie nicht geheiratet haben, genügt nicht.

Die Ehekrise hat sich auch aufgrund des Lockdowns zugespitzt, und ich möchte die Ehetrennung beantragen. Ist dies zurzeit möglich? Ja, zurzeit sind keine Gerichtsfristen ausgesetzt und auch die Verfahren finden ordnungsgemäß statt. Es könnte aber durchaus zu einer teilweisen Aussetzung der Gerichtstätigkeit kommen, wie es bereits im Zeitraum März-Juni 2020 der Fall war. In diesem Zeitraum war die Gerichtstätigkeit nur auf die äußerst dringlichen Fälle reduziert und eine Trennung oder Scheidung zählt im Normalfall nicht dazu.

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T R E N D I G V O R D E N T R A U A LTA R

Fotos: Shutterstock

Ein Umdenken hat auch vor dem Traualtar umgesetzt. Immer mehr Brautpaare setzen auf Nachhaltigkeit – auch am schönsten Tag des Lebens.

Voll im Trend vor den Altar Was gibt es Schöneres als die wahre Liebe? Wenn die Hochzeitsglocken läuten und die Braut vor den Altar schreitet, gibt es meist nur wenige Augen, die trocken bleiben. Doch hinter der perfekten Hochzeit steckt so einiges an Vorbereitung – unter anderem die Auswahl des Kleides, der Eheringe und des Anzugs. Und an der Trend-Front hat sich in diesem Jahr allerlei getan.

W

ie auch die Mode ist die Brautmode im ständigen Wandel. Trends kommen und gehen. Natürlich ist es

wichtig, dass jede Braut sich ihr persönliches Traumkleid aussucht – egal, ob trendy oder nicht. Doch die aktuellen Hochzeitstrends

Hochzeitsfloristik in Südtirol – Für den schönsten Tag im Leben!

rund um Brautkleid, Sakko und Eheringe sind definitiv einen Blick wert. Brautkleid nur für einen Tag? Nein, danke!

Vor allem in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hat sich in Sachen Brautmode in den vergangenen Jahren einiges getan.

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T R E N D I G V O R D E N T R A U A LTA R

Im Jahr 2021 geht dieses Konzept allerdings noch einen Schritt weiter. Es gilt: Brautkleider, die auch nach der Hochzeit noch getragen werden können, sind im Trend. Dieses Prinzip kann auf mehreren Wege verfolgt werden. Einerseits sind aktuell immer mehr Vintage- oder Erbstücke gefragt. Das Brautkleid der Großmutter anpassen zu lassen und am Hochzeitstag tragen, bringt eine sehr tiefe Verbundenheit mit sich. Andererseits tendieren auch viele Bräute zum Minimalismus hin. Da darf es auch bei einem neuen Hochzeitskleid gerne eine etwas ungewöhnliche Variante sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einem weißen Hosenanzug? Oder einem weißen Rock mit Spitzenbluse? Die Optionen sind unerschöpflich – und das Schönste dabei: All diese Stücke können auch noch lange nach dem Hochzeitstag getragen werden. Wer sich jedoch ein klassisches Hochzeitskleid wünscht, kann im kommenden Jahr vor allem mit Tattoospitze oder Rückenausschnitt großen Eindruck machen. Es gilt: Weniger ist mehr.

Blau ist das neue Schwarz Auch wenn die Braut und das Brautkleid oft im Mittelpunkt stehen, ist es völlig falsch anzunehmen, die Auswahl für den richtigen Hochzeitsanzug wäre einfach. Auch hier gibt es endlose Möglichkeiten: Soll es der klassische Dreiteiler sein? Oder doch lieber ein edler Smoking? Andere wollen mit einem ausgefallenen

Ob in klassischem Schwarz oder dunklem Blau – der Hochzeitsanzug sollte auch später bei besonderen Anlässen getragen werden können.

Frack punkten. Und dann wäre da noch die Frage nach der Farbe: ein klassisches Schwarz? Doch in Grau? Oder wie wäre es mit Blau oder einer hellen Variante? Bei dieser ganzen Auswahl kann dem ein oder anderen Bräutigam schon mal der Kopf schwirren. Doch auch bei den Männern gilt 2021 der Grundsatz der Nachhaltigkeit. Der moderne Mann möchte nicht nur ein einziges Mal in seiner Hochzeits-Garnitur beeindrucken, sondern den gewählten Anzug auch für spätere Anlässe wieder aus dem Schrank holen dürfen. Wer sich also lieber auf der sicheren Seite bewegen will, kann mit einem schwarzen Dreiteiler

nichts falsch machen. Doch auch für die mutigeren Männer gibt es in diesem Jahr ausgefallenere Optionen. Besonders in Trend scheint für 2021 die Farbe dunkelblau. Mit einer farblich abgestimmten Fliege, einer Weste und einem Einstecktuch wird jeder Bräutigam zum Hingucker.

großen, emotionalen Wert für das Brautpaar haben, als neues Symbol der Liebe getragen werden. Wer kein Familienerbstück hat, das er als Ehering verwenden kann oder will, der hat trotzdem die Möglichkeit, dem Partner „etwas Altes“ an den Finger zu stecken. Voll im Trend sind nämlich auch VintageRinge oder Eheringe aus recyceltem Gold. Viele Goldschmiede machen daraus unvergleichbare Einzelstücke. Aber natürlich sind auch bei den neu designten Eheringen die Möglichkeiten schier unerschöpflich. Von Klassikern in Gelb-, Weiß- oder Roségold bis hin zu innovativen Kreationen, die perfekt zum Trachtenlook passen.

„Etwas Altes …“ Auch was die Eheringe betrifft, ist 2021 besonders von Ethik und Nachhaltigkeit geprägt. Immer mehr Paare schätzen es, Familienschmuckstücke so verarbeiten zu lassen, dass daraus neue Eheringe entstehen. Auf diese Weise können Stücke, die bereits einen sehr

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Das „Myrtenkranzl“ der Hochzeit wird gerne an die Tochter für die Erstkommunion weitergegeben.

Ja, so war es früher! Heiraten in Tracht oder Dirndl: Dazu entschließen sich immer mehr junge Paare, auch weil die heutige Brautmode geschickt mit den überlieferten Gebräuchen spielt.

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ine Hochzeit wie anno dazumal: Das ist nicht nur ein Trend, sondern zeugt vom heutigen Traditionsbewusstsein

junger Paare. Doch Traditionen leben, verändern sich. Hier ein paar Südtiroler Beispiele aus gar nicht so lang vergangenen Zeiten:

Hochzeitstermin – nicht immer nur am Samstag Geheiratet wurde hierzulande bis Mitte des 20. Jahrhunderts meis-

tens an einem Montag, Dienstag oder an einem Donnerstag, vor allem in den Wintermonaten und in der Fastnachtzeit. Heute wird

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hingegen gerne ein Samstag im Mai oder im Frühherbst gewählt. Der Samstag war früher nämlich von den Geistlichen ungern gesehen, da das „unheilige“ Feiern und Tanzen bis nach Mitternacht mit dem Sonntag nicht zu vereinbaren waren.

Der Junggesellenabschied – und die Unterlandler Variante In der Zeit vor der Heirat erwartete man vom Bräutigam am Vorabend der Hochzeit das „Oumachn“. Man verlangte damit, dass er Ordnung in sein Leben brachte und mit eventuellen früheren „Sünden“ abschloss. Heute erfolgt die Feier meist früher und getrennt – also als Junggesell(inn)enabschied. Eine Besonderheit im Unterland ist das „Leaslen“. Dabei zieht die männliche Dorfjugend mit einem Festwagen von Hof zu Hof und feiert ausgelassen den Ausstand. Ursprünglich waren die „Leaslbuabn“ (kommt von „auslosen“)

jene Jungmänner, die für das Militär gemustert wurden.

nen, Deckeln oder Kochlöffeln. Als Belohnung gibt es einen Umtrunk.

Hochzeitsplaner gab es immer schon

Weiß zeugt von der Unschuld

Früher ließen es sich die größeren Bauern nicht nehmen, einen „Hochzeitslader“ zu beauftragen. Dieser ging zu den Bekannten und Verwandten des Brautpaares und trug die Einladung – meist in Reimform – vor. Darin stellte er die Brautlaute vor, kündigte den Hochzeitstermin an und präsentierte das Hochzeitsmenü. Außerdem kümmert sich der „Hochzeitslader“ um die Organisation.

„Kotznmusig“ dringt durch die Nacht Eher selten ist der Brauch des Brautnachtsingens. Doch davon kommt u.a. der Begriff „Kotznmusig“. Dabei werden Braut oder Bräutigam in der Nacht vor der Hochzeit um vier oder fünf Uhr aus dem Bett gesungen – untermalt mit lärmenden Instrumenten wie Pfan-

Je nach Vorliebe und Zugehörigkeit des Brautpaares wird in Tracht oder Weiß geheiratet, wobei das weiße Brautkleid die Reinheit symbolisiert. Im Volksglauben heißt es, dass der Bräutigam das Hochzeitskleid vor der Hochzeit nicht sehen darf, denn das bringt Unglück. Auch tragen die Brautjungfern ein ähnliches Kleid, damit der Teufel die Braut nicht erkennen kann. Wird in Tracht geheiratet, trägt die Braut ein „Vischta“, eine Schürze und ein „Tiachl“ aus einem hellen Seidenstoff mit einem weißen Myrten-Kränzlein aus Wachs im Haar.

die Braut samt Strauß von Freunden oder Arbeitskollegen „entführt“ und in eine Bar in der näheren Umgebung gebracht. Dann begibt sich der Bräutigam mit dem Brautführer auf die Suche und muss dann die offenen Rechnungen bezahlen, um die Braut symbolisch freizukaufen. Ganz anders war früher der Umgang mit dem Brautstrauß: Dieser wurde verstorbenen Eltern meist ans Grab gebracht.

Aufpassen auf den Brautstrauß! Gelingt es jemandem, den Brautstrauß zu entwenden, hat er damit auch die Braut „gestohlen“. Wobei sich das Brautstehlen ungebrochener Beliebtheit erfreut: Meist wird

Mehr zu dem Thema finden Sie im Buch „Lebendige Bräuche in Südtirol“ (Athesia Tappeiner 2019, 320 Seiten) von Jutta Tappeiner und Hans Griessmair.

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D

ie Mutter von drei Kindern und Inhaberin eines Makeup Studios in Kaltern baut auf eine 25-jährige Erfahrung in den Bereichen Beauty, Kosmetik und Stilberatung. Neben ihrer Tätigkeit als Schönheitstherapeutin reali-

siert sie auch extravagante Fotoshootings mit Partnern aus der Fashionwelt. Seit einigen Jahren wird sie dabei von ihrer Tochter Mara unterstützt, die ihre Begeisterung für das Metier teilt. Die beiden sind ein eingespieltes Team. „Das

ist wichtig, denn in unserem Beruf muss man unauffällig und diskret sein, leise aber trotzdem immer gut gelaunt“, erzählt Manuela und lacht. Es ist nicht immer einfach, aber Mara und sie haben den Dreh raus, wie man mit renommierten Wedding-Plannern und VIP-Kunden umgeht.

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Ein eingespieltes Team: Manuela Eccli und Tochter Mara.

fend, dass auch der Brautausstatter „Atelier Emé“ auf sie aufmerksam wurde. Gratulation für so viel Kreativität!

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