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Gesellschaft

Glühende Tanzsohlen zum Jubiläum in Lana

Die Grande Dame feierte eignis zum Er

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Das Interview mit der Schauspielerin

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Die schönsten Trends von Kopf bis Fuß Szene & Highlights: Vom Maturaball Nox Aurea in Meran über den Contest „Hosch a Schneid“ in Sterzing bis zum 34. Landesbäuerinnentag in Bozen


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Endlich ist er da, der Lenz! Er bedeutet Aufbruch und Neuanfang. Überall grünt und blüht es. Ein lauer Wind weht um die Nase. Die ersten warmen Sonnenstrahlen schmeicheln der Haut. Und schwuppdiwupp: Schon hat man sich infiziert mit dieser „besonderen Frühlingslaune“, von der wohl niemand gefeit ist. Es ist schön, in diesen Frühlingstagen den Leuten zuzuschauen: Die Betagten kommen aus den Stuben hervor und sitzen einsam oder in kleinen Grüppchen in der Sonne. Meist sind sie still, haben ihre Augen geschlossen und genießen einfach nur den Tag. Zwischendurch macht sich auch geschäftiger Tratsch und Klatsch breit, unterbrochen von heiterem Lachen. Diejenigen, die zum „Mittelalter“ gehören, fangen an, hyperaktiv zu werden. Sie graben und hacken wie Wilde die Erde ihrer Gärten um, sie rackern und plagen sich mit dem Frühjahrsputz ab, oder sie joggen und radeln, als würde der Teufel hinter ihrer Seele her sein. Am interessantesten ist es, die Jugendlichen zu beobachten. Sie scheinen von all dem Frühlingstreiben nichts mitzubekommen. Sie sitzen nur herum und „simsen“. Das ist ihre Art, Briefe zu schreiben. Was früher 14 Tage lang auf dem Postweg unterwegs war, braucht heute wenige Sekunden. Heute ist es ganz leicht, jemanden seine Gefühle zu gestehen, ohne ihm in die Augen schauen zu müssen. In der Eile kann man Sachen zugeben, die sonst nur schwer über die Lippen kommen. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten – durchschnittlich nur einige Augenblicke. Und so pendeln Gefühlszustände schneller hin und her wie das vermaledeite Aprilwetter. Die Jugendlichen haben ihre eigene Sprache. Sie sind imstande, in 20 Buchstaben die ganze komplexe Welt ihrer Gefühle einzupacken. Es ist eine spontane, abgekürzte Sprache. Geschrieben wird im Dialekt und in Kürzeln, garniert wird das Ganze mit Smileys. Beim Verfassen ihrer SMS können sie sich sprachlich hemmungslos austoben, ohne Angst zu haben, dass sie jemand kritisiert oder nicht versteht. Dabei ist gerade diese unendliche sprachliche Freiheit die größte Herausforderung, wenn sich hierzulande zwei verständigen möchten. Denn wenn ein Pusterer Junge seiner Bozner Freundin schreibt: „Morgn kim i zi dir hinto, obo i hons heftl ette miete,“ ja dann ist guter Rat teuer. Es sei denn, sie besitzt ein Wörterbuch mit dem Titel „SMS auf Südtirolerisch“ mit unendlich vielen Kapiteln – für jedes Tal eines –, mit extragroßem Anhang, und zwar ein „großes Abkürzungs-ABC“, oder sie gibt es einfach auf und antwortet nur mit „???“. Fazit: Wer zu authentisch ist, tut sich schwer, jedenfalls über die Talgrenze hinaus. Einen Vorteil hat die ganze Sache: Für nicht Eingeweihte ist so eine Nachricht schwer zu entziffern. Ich wünsche Ihnen die allerbesten Frühlingsgefühle!

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inhalt dies & das

76

79 4

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Die Südtirolerin ab 45: Astrid Ambach

Contest: „Hosch a Schneid“

3 Vorwort 12 Prominente Visionen: Ricardo Angelini 63 Fragen an Martina De Zordo 68 Die News am Schlagerhimmel 76 Die Südtirolerin ab 45: Astrid Ambach 83 Impressum 84 Aufgetischt mit Mister Südtirol Alex Oberlechner 97 Widder: Der Kämpfer unter den Tierkreiszeichen 130 Covergirl


inhalt

Der Frühling ist da

gesellschaft

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8 Maria Niederstätter: Die Grande Dame feierte 54 Tag des Wassers in Terlan 64 Glühende Tanzsohlen zum Jubiläum in Lana 66 Rock Wine Food in Bozen 78 Maturaball Nox Aurea in Meran 80 Contest: „Hosch a Schneid“ in Sterzing 94 34. Landesbäuerinnentag in Bozen

kultur 14 „Harold und Moude“ im Brixener Vinzentinum 18 Multikulturelle Frauenbilder in Meran 32 Singen für den guten Zweck in Brixen 81 Spuren der Erinnerung in Bozen

Das Topangebrhoaltten Sie

reportagen & porträts 74 Brixen: Eine schmucke Geschichte geht zu Ende 88 Multitalent Hannes Staffler im Gespräch 92 Der Bienenweg im Wipptal 100 Interview mit Schauspielerin Katharina Welser 104 St. Petersburg: Russlands Fenster in den Westen

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inhalt

70

bauen & wohnen

Dekoideen für Ostern

69 News 70 Frisch-fröhliche Dekoideen für Ostern 73 Begegnung im Familienzentrum Firmian

gesundheit & schönheit 34 News 36 Yoga: Effektive Selbsthilfe für die Schilddrüse 40 Schatzkiste Gehirn 46 Das Leid mit den Venen

sport & freizeit

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10 Geld und Talent: Scheckübergabe der Sporthilfe 13 Tourenlauf auf den Sattelberg 16 Golf-on-Snow in Ridnaun 32 Ratschings: Heiße Öfen im Schnee 33 Wintersport anno dazumal am Watles 42 Besondere Italienmeisterschaften in Gossensass 86 Unterhaltsamer Rückblick beim Rennclub Vinschgau 87 Benefizhockeyturnier für Peter Pan in Bruneck 108 Treffen der Eisenbahnfreunde in Staben

Yoga: Effektive Selbsthilfe für die Schilddrüse

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inhalt

Er versteht sein

Handwerk

58

Hochzeit spezial

HOCHZEIT spezial 58 Wecken, schneiden, werfen: Die Hochzeitsbräuche 60 Hochzeitsjubiläen im Überblick

mode spezial 22 Die schönsten Trends von Kopf bis Fuß 30 Neu: Meraner Fashion in Klausen

eröffnungen 109 Metzgerei und Feinkost Mair in Terlan 114 Hotel Mehrhauser in Nals 117 Feuerwehrhalle Gargazon 120 Hotel Viktoria in Kastelruth 122 Hotel Taljörgele in Ridnaun

Die Lage des Weingutes „Trogerhof“ ist optimal. Direkt am St. Magdalenerhügel wachsen Reben und Trauben, aus denen Pepi Staffler seinen S­t. Magdalener und den St. Magdalener „Classico“ einkellert und abfüllt. „Der Jahrgang 2013 hat alle Chancen, ein sehr guter Jahrgang zu werden“, ist Pepi Staffler überzeugt. Damit ein derart edles Produkt auch unter die Leute kommt, geht Pepi Staffler seinen ganz persönlichen Weg der Direktvermarktung. Die Qualität des Weines, sein Bekanntheitsgrad und die guten Kontakte zu den Kunden sind der Schlüssel zum Erfolg.

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gesellschaft

Ein großes Fest für die Grande Dame Runder Geburtstag von Maria Niederstätter

Paul, Christina, Maria, Helene, Hilde und Toni: Die Niederstätter-Familie

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it rund 250 Verwandten, Freunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern feierte unlängst Maria Niederstätter in Unterinn am Ritten ihren runden Geburtstag. Die Grande Dame der Südtiroler Wirtschaft ließ es sich nicht nehmen, auf ihre ereignisreichen Lebensjahre fröhlich und zufrieden anzustoßen. Als Schirmherrin der Vereinigung Multiple Sklerose verzichtete sie in ihrer bekannt großzügigen Art auf persönliche Geschenke und sammelte fleißig Spenden für Menschen, denen das Lebensglück nicht so hold war. So kam am Ende die stolze Summe von 8.000 Euro zusammen. Renate Tschager

Beatrix Raffeiner und Ulrich Seitz

Luigi Spagnolli und Maria Niederstätter

Heinz Benedikter und Hubert Andres

Christine Seebacher

Esther Vedani

Salvatore Solinas

Krista Romen

Monika Mayerhofer und Emil Waldthaler

Roberto Rampoldi und Hugo Pichler

Drei Fragen an... Maria Niederstätter

Fotos: privat

Das schönstes Erlebnis bisher... Die Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen des Landes Tirol. Tini Lerchner, Maria Niederstätter, Emil Waldthaler, Christine Seebacher und Reinhilde Lerchner

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Der größte Wunsch für die Zukunft... Dass sich meine Mitarbeiter alle zu Experten entwickeln.

Das schönste Geburtstagsgeschenk... Dass ich mit 250 Freunden meinen Geburtstag feiern durfte. R. T.


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sport & freizeit

Rekordförderung für Sommersportler Scheckübergabe der Südtiroler Sporthilfe

M

itte März wurden in Bozen insgesamt 106.100 Euro an erfolgreiche Südtiroler NachwuchsathletInnen aus 17 verschiedenen Sportarten übergeben: Badminton, Behindertensport, Eisklettern, Judo, Kanu, Leichtathletik, Mountainbike, Paragleiten,

Rennrad, Schach, Schießsport, Schwimmen, Sportklettern, Tennis, Tischtennis, Triathlon und Wasserspringen. Für die Vergabe der Förderung werden sowohl erbrachte Leistungen im vergangen Jahr als auch soziale und familiäre Kriterien berücksichtigt. Unter den unterstützen SportlerInnen sind mit

Horst Pichler, Berni Lunger, Stefan Leitner und Günther Heidegger

Marion, Andrea, Karin Huber und Katja Fürler

Angelika Rainer, Michael Piccolruaz und Angelika Ladurner

Monika Niederstätter

Max Regele, Daniel Hofer und Michael Kerschbaumer

Fotos: Südtiroler Sporthilfe

Hermann Trojer, Monika Gross und Manfred von Call

Triathlet Matthias Steinwandter und Judoka Salvatore Mingoia auch zwei AthletInnen, die seit Kurzem einer Militärsportgruppe angehören. Auf ihrem Weg zu Berufssportlern wurden seit 2010 beide gemeinsam mit rund 20.000 Euro unterstützt. Renate Tschager

Daniel Hofer

Genny Tschurtschenthaler

Monika Niederkofler, Walter Ausserhofer und Simon Weithaler

Peter Gebhard, Lukas Mayr und Martha Stocker

Die Südtiroler Sporthilfe Die Südtiroler Sporthilfe ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Zweck, Südtiroler SportlerInnen durch ideelle und materielle Hilfeleistung zu unterstützen. Der Verein wurde 1987 Elena Pirrone, Sofia Nilda, Frometa Leonard, Valentina und Manuel Cazzaro gegründet und hat bis heute über 1.300 junge Nachwuchstalente gefördert. Spendenkonto: IBAN: IT81 E060 4511 6130 0000 0314 000. 10

SÜDTIROLERIN

Deborah Vivarelli, Ramona Paizoni und Herr Werth

R. T.


eröffnung

Neueröffnung

Restaurant Ritterhof

NEU ERÖFFNUNG AB 11. APRIL 2014

11. April 2014 Kaltern an der Weinstraße

N

ach knapp zweimonatiger Umbauphase zeigt sich am Freitag, 11. April, das Restaurant „Ritterhof“ in Kaltern im neuen Kleid. Stefan Unterkircher und sein Team freuen sich, Sie im neuen Ambiente kulinarisch verwöhnen zu dürfen. Die 12-jährige Reise im Castel Ringberg - mit der Adelung durch 2 GaultMillau-Hauben (15 Punkte) - ging für Stefan Unterkircher im Vorjahr zu Ende. Jetzt wird er den „Ritterhof“ „bespielen“. Das Restaurant „Ritterhof“ verfügt über eine großzügige Terrasse mit traumhaftem Blick auf den Kalterer See. In der Show-Küche werden direkt vor den Augen der Gäste köstliche Gerichte zubereitet. Unterkirchers Spezialität: die kreative Verfeinerung regionaler Produkte. Seine Philosophie: Slow Food. Eine bestens ausgestattete Wein-Lounge und der eigene Shop mit Südtiroler Naturprodukten, wie Delikatessen vom Villnösser Brillenschaf und Süßem der Marke ClaudiaS, runden das Angebot ab. Im „Ritterhof“ sind auch die Kleinsten willkommen. Es gibt eine spannend gestaltete Kinderecke und spezielle Kindermenüs. „Kochen war für mich schon immer weit mehr als Arbeit. Kochen ist für mich vor allem die Möglichkeit, kreativ zu sein“, so erzählt der Küchenmeister und diplomierte Diätkoch Stefan Unterkircher. Fragt man ihn nach der Philosophie seiner Arbeit, lautet die Antwort überraschend bescheiden: „Meine Philosophie ist, dass das Produkt der Star in der Küche ist.“ Will heißen: Nur Qualität kommt auf den Teller. Deshalb arbeitet Unterkircher schon seit Jahren mit Slow Food zusammen, der Organisation für genussvolles, bewusstes und regionales Essen. Mit seiner exzellenten Küche gelang es Stefan Unterkircher Unterkircher dann auch, aus seiner Passion ein nachhaltiges Erfolgskonzept zu machen. Zufrieden kann er heute feststellen: „Ein zufriedener Gast ist jener Gast, der wiederkommt.“

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Sein Erfolgskonzept: Teamarbeit mit motivierten und kompetenten Mitarbeiter, Freude an der Arbeit und an neuen Herausforderungen sowie jede Menge Visionen und Zukunftspläne! Das Weingut „Ritterhof“: Die kleine, aber dafür mit viel Hingabe geführte Kellerei ist im Besitz der Familie Roner aus Tramin. Von Generation zu Generation überlieferte Tradition, der Einklang mit der Natur kombiniert mit modernster Kellertechnik, sind die Basis für die Produktion fruchtiger Weiß- und kräftiger Rotweine. P. R.

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dies & das

Prominente Visionen ProminenteVisionen diesmal mit:

Ricardo Angelini

In drei Fragen berichten prominente SüdtirolerInnen, was sie in ihrem innersten Herzen bewegt, wovon sie träumen oder träumen möchten und was sich für sie erfüllen möge. Dieses Mal schildert der Bozener Schauspieler Ricardo Angelini den LeserInnen seine ganz persönlichen Visionen. 

Foto: Barbara Obkircher

Mein größter politischer Traum: Dass eine konstruktive und sinnvoll politische Symbiose entsteht, die weniger vom Lobbyismus abhängig ist und mehr auf das Allgemeinwohl der Bevölkerung, national wie international, eingeht. Die vergangenen 100 Jahre haben uns gezeigt, dass wir sowohl politisch als auch menschlich auf dem falschen Weg sind.

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SÜDTIROLERIN

Mein größter privater Traum: Mit 80 Jahren noch auf der Bühne oder vor der Kamera zu stehen und Kunst machen zu können und dürfen, die Menschen bewegt. Mein größter weltgeschichtlicher Traum: Dass die Menschheit lernt, die Natur zu respektieren, und dass ein friedliches Miteinander zwischen unterschiedlichen Völkern und Religionen geschaffen wird.

Meine Monogamie „Der Tod ist ein ungeliebter Gast, aber mit der Wahrheit sitzen wir auch nicht gern am Tisch.“ Dafür aber mit der halben liebend gern, so zumindest die Worte von Arnon Grünberg, der seine ersten Bücher unter dem Pseudonym „Marek van der Jagt“ veröffentlichte. Monogam ist eine hochinteressante, arg polemische Selbstreflexion eines Mannes, der die Welt ganz bewusst nur mit seinen eigenen Augen sieht. Früh hat Arnon Grünberg begonnen, seine Umwelt zu beobachten. Angefangen bei seiner Familie, weitete er seinen Blickfang auf Menschen jedweder Art aus, denen er oft zufällig begegnete. Krankhaft wurde sein Verhalten erst, als er inbrünstig darauf beharrte, über andere Menschen zu herrschen. Wiederum bei seiner Familie, die ihn schließlich zu mehreren Psychologen brachte. Irgendwann hat der niederländische Autor dann eingesehen, dass er andere nicht beherrschen könnte. Dann hat er selbst Marek van der Jagt in die Welt gerufen: Damit konnte er das tun, wonach er so lange begehrte; damit konnte er herrschen und sich selbst beobachten.

Monogam beschreibt aus einer erstaunlichen, neuen Perspektive, welchen Wert moralische Ideen wie Liebe, Sex, Beziehung, Ehre, Vertrauen und Verantwortung noch haben. Das Buch ist eine Wandelschrift der postmodernen Zeit, auf literarischer und auch auf kultureller-soziologischer Ebene. Arnon Grünberg lädt jeden Leser ein, einen Fiktionalitätsvertrag einzugehen, der seine Wurzeln in der Realität schlägt und wiederum dorthin zielt, was die Brisanz dieser Lektüre vor allem ausmacht. Einige Zitate aus Monogam: „Meine Entscheidung für das Schreiben […] hat mit meinem Streben nach Macht zu tun. Ich fing an zu schreiben, weil ich herrschen wollte.“ „Wer keine Angst verbreitet, wird kein Begehren wecken und keine Liebe ernten.“ „Wer den Charme zur Waffe und aus der Begierde ein bloßes Werkzeug macht, um sein Ziel zu erreichen, wird zum Sklaven dieser Begierde. Kein Sieg kann ihm genügen.“ Arnon Grünberg: Monogam, Diogenes Verlag, Zürich 2014, 96 Seiten, Preis: ca. 9,20 Euro


sport & freizeit

Tourenlauf auf den Sattelberg

I

nsgesamt 59 AthletInnen aus Nord- und Südtirol stellten sich der Herausforderung Mitte März auf den Sattelberg zu laufen. Organisiert wurde der Tourenlauf „Kohla Tirol Evolution Race 2014“ vom SC Gries am Brenner in Zusammenarbeit mit „Kohla Tirol“. Gestartet wurde in drei Kategorien: die Rennklasse, die 930 Höhenmeter lief, sowie die Hobbyklasse und die Teams zu je drei Teilnehmer, die 470 Höhenmeter bewältigen mussten. Der Sieg in der Rennklasse Damen ging an Gerlinde Thaler vom ASC LF Sarntal; bei den Herren siegte David Thöni vom ASV Gossensass. Nach den körperlichen Strapazen wurden alle Teilnehmer mit einem isotoni-

schen Getränk verköstigt. Anschließend gab es für alle auf der Sattelalm ein Nudelgericht und ein Getränk gratis. Sensationelle Preise für die drei Erstplatzierten und grandiose Tombolapreise ließen die Veranstaltung zu einem echten Highlight werden. Alle Teilnehmer kündigten ihre Teilnahme fürs nächste Jahr an. Der SC Gries am Brenner freut sich schon jetzt auf die rege Teilnahme im kommenden Jahr, auch aus Südtirol. Genaue Ergebnisse und weitere Fotos von dem Rennen finden Sie auf der Homepage des SC Gries am Brenner. D. S.

Sieger David Thöni mit dem zweitplatzierten Martin Renzler (ASV Gossensass)

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„Harold und Moude“ begeistern das Publikum Theateraufführung des Humanistischen Gymnasiums Vinzentinum

D

ie zwölf MaturantInnen des Humanistischen Gymnasiums Vinzentinum Brixen traten vor Kurzem mit einer Komödie von Colin Higgins auf die Bühne. Bereits zum dritten Mal in Folge zeichnete Gerd Weigel für die Regie des

traditionsreichen Maturatheater am Vinzentinum verantwortlich. Die diesjährige Maturaklasse präsentierte eine spritzig inszenierte Aufführung einer Tragikömodie, die von ganz stillen bis ganz lauten Momenten alles in sich hat. „Harold und Moude“ ist eine

Thomas Schraffl, Thea Huber und Paula Bacher Marcenich

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SÜDTIROLERIN

Noemi Prinoth und Gerd Weigel

zauberhafte Liebesgeschichte und gleichzeitig ein groteskes, schwarzhumoriges Stück, das mit einfühlsamer Poesie und Zärtlichkeit Lust auf das Leben macht. Zur selben Zeit stellte die Klasse die heurige Benefizaktion vor, die das Theaterprojekt begleitet. Die

Silvia Schraffl und Philipp Achammer

SchülerInnen sammelten Geld für die Opfer des Taifuns „Haiyan“ auf den Philippinen. Das Publikum war von den schauspielerischen Leistungen der Schüler begeistert und dankte mit einem lang andauernden Applaus. Eva Durchner

Roland Tinkhauser mit Gattin Lissi


kultur

Marian Troger, Stefano Fraternali, Kassian Pfattner und Matthias von Mörl

Drei Fragen an Thomas Schraffl, Verwalter vom Vinzentinum Brixen

Anna Piccolruaz, Dietmar Thanei und Noemi Prinoth Sarah Seifen und Thomas Belitzer

Das Theater im Vinzentinum… ... hat bereits jahrzehntelange Tradition und wird von den MaturantInnen anstelle eines Abschlussballs aufgeführt. Ein Teil der Einnahmen kommt einem sozialen Projekt zugute. Die kulturelle Aufgabe des Vinzentinums besteht aus… ... einer Herausforderung und einem (Zusammen-)Wachsen. Mit ihrem professionellen Bühnenauftritt, meist als SchauspielerInnen und SängerInnen, überraschen sie jedes Jahr aufs Neue.

Moritz, Elisabeth und Martin Plieger

Andreas von Mörl mit Gattin Ruth

Der Parsivalsaal im Vinzentinum bedeutet für das Theater… ... ein historisches Juwel, das dem Theater einen einzigartigen und gebührenden Rahmen verleiht. Interview: Eva Durchner

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Fotos: Eva Durchner/Helmut Moling

David Rindler, Sarah Moling, Maximilian Hofer und Magdalena Zathammer


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„G lf-on-Snow“

meets Hotel Schneeberg

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ein Geringerer als der zweifache SchneegolfWeltmeister Adi Hengstberger organisierte gemeinsam mit dem Hotel Schneeberg - Family Resort & Spa die Schnee Golf Challenge. Das offene Schneegolfturnier fand im romantischen Ridnaun statt mit prominenter Teilnahme des ehemaligen Fußballprofis Andi Brehme, Eagles Präsidenten Frank Fleschenberg mit Frau Erika, Lars Riedel (ehemaliger deutscher Diskuswerfer, Olympiasieger und fünffacher Weltmeister), Sven Ottke (deutscher Sportler, von 1997 bis 2004 Profiboxer und Weltmeister), Dieter Thoma (ehemaliger deutscher Skispringer, in den 1990er Jahren einer der weltweit Besten),

Alexander Pusch (mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger im Degenfechten), Norbert Schramm (Eiskunstläufer), Cornelia Corba (Schauspielerin) bis

zum Bürgermeister Sebastian Helfer. Die Teilnehmer golften auf den extra angelegten 9-Loch Schnee-Parcour, hatten nicht nur beim Golfen viel Spaß, sondern

unterhielten sich auch köstlich beim Heli-Flug, der rasanten Skidoofahrt und beim gemütlichen Beisammensein. P. R.

Alfred Schweinsteiger - Vater vom Deutschen Fußballnationalspieler Sebastian Schweinsteiger

Den elegantesten und schönsten Golfschlag des Tages legte Vivien hin

Maximilian Bauer

Andreas Kruselburger mit Freundin Olga

Andreas und Edith Kruselburger mit Andi Brehme (Mitte) ehemalige deutsche Fussballlegende, spielte u.a. auch bei FC Bayern und Inter Mailand

Chefin Edith Kruselburger mit Fred Schweinsteiger

Christian Kruselburger und Nathalie Bechstedt

Dany und Adi Hengstberger (Organisatoren von Golf on Snow)

Doris Melchner, Dany und Adi Hengstberger, Robert Pölzer (Chefredakteur der Freizeit Revue), Edith und Andreas Kruselburger

Christian v. Villiez - Sprecher des Vorstandes Düsseldorfer Hypothekenbank AG mit Ehefrau

Ebenso zu Gast waren Bürgermeister Sebastian Helfer mit Ehefrau Helene

Eine gesellige Runde - Christian, Matthias Sieger, Jo

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SÜDTIROLERIN


Einen Höhenflug mit Skidoo erlebte Gabi Hein mit Andreas Kruselburger

Alexander Pusch (mehrfacher Welt- und Europameister und Weltcupsieger) mit Stefan Brandner

Frank Fleschenberg (Präsident des Promi Charity Golfclubs Eagles) mit Ehefrau Erika

Frank Fleschenberg und Andreas Kruselburger

Matthias Sieger, Alexander Pusch und Alfred Sacagi

Roland Lahm, mit den Münchner Spitzbuam

Hans Widmann und Frank Fleschenberg

Hans, Frank Lorenz, Ina und Oliver Bechstedt

Willi Z, Fred Schweinsteiger, Florian von Loebenstein und Maximilian Bauer

Marco Haessler mit Kindern

Markus Englert (Weihestephan) mit Lebensgefährtin Melanie

Adi Hengsberger, Lars Riedel, Sven Ottke und Dieter Thoma

Renate Rank und Alfred Sacagi

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Fotos: Renate Tschager/Sabrina Hashemi/Achim Matschiner

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kultur

Multikulturelle Frauenbilder Ausstellung von Paola Marcello im Frauenmuseum Andreea Mihaela Vintila, Fotografin Paola Marcello und Liliana Vintila

Fotos: Sonja Stein

Gabriela Strohmer, Marlene Messner und Sigrid Prader

M

enschen aus aller Welt, Düfte von traditionellen Speisen, Sprachvielfalt und die universelle Sprache der Musik: Bei der Eröffnung der Ausstellung „Aufbrechen, ankommen – Frauen auf dem Weg nach Meran“ spürte man den Hauch der Internationalität in der Passerstadt. Mit ihrer Kamera gelangen der Fotografin Paola Marcello berührende und tiefgehende Einblicke in die vielfältigen Lebenswelten von 14 Meranerinnen, die aus anderen Weltengegenden stammen. Der geografische Bogen spannt sich über mehrere Kontinente, die Frauen sind unter anderem Ärztinnen, Studentinnen und Hausmeisterinnen. Katia De Gennaro zeichnete die Lebensgeschichten auf. Ergänzend zu den Fotografien sind traditionelle Gewänder und persönliche Gegenstände zu sehen sowie Tonaufnahmen der Porträtierten zu hören. Dadurch entstehen tatsächliche und geistige Räume der interkulturellen Begegnung, in denen das Zugehörigkeits- und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden. Sonja Stein

Franz Lanthaler und Aldo Mazza

Frida Marcello und Sigrid Ceska

Elisabeth Lahn und Elisabeth Nene Ndiaye

Rosidah Fattor und Melly Yuliana

Reale und geistige Begegnungen Das Frauenmuseum und die Urania Meran sind die Projektträger der Ausstellung „Aufbrechen, ankommen – Frauen auf dem Weg nach Meran“. Initiativen wie diese tragen dazu bei, Ängste und Vorurteile abzubauen und die Vielfalt der Kulturen als Bereicherung zu erkennen. Die Ausstellung ist noch bis zum 23. April im Frauenmuseum in Meran zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 12.30 Uhr. S. St. 18

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Saveria di Genio und Maria Grazia Marra-Klaus

Maria Cecilia Muñoz und Alessandro Dal Lago mit Tomás und Caterina

Matteo Zaffin und Norma Inderst


bauen & wohnen

Geruch und Gefühl

HomeFragrance

Mein Sinn. Mein Duft. My Senso.

D

as riecht doch wie bei... Wer kennt nicht solche Gerüche, die einem plötzlich in die Nase steigen und einen sofort um Jahre oder Jahrzehnte zurückversetzen und die völlig unverhofft längst Vergessenes zutage fördern. Plötzlich ist Omas Apfelkuchen mit viel Vanille angereichert wieder so präsent wie damals, als man mit sieben Jahren bei ihr am Küchentisch Hausaufgaben geschrieben hat. Es ist sagenhaft, wie gut Gerüche solche Erinnerungen hervorholen können, unvorstellbar und dennoch wissenschaftlich absolut erklärbar. Schließlich geht jeder Duft gewissermaßen auf direktem Weg in unser Gefühls- und Erinnerungszentrum – das limbische System. Wenn ein solcher Geruch mit einem bestimmten Umfeld oder einer erlebten Situation verknüpft ist, wird er hier langfristig gespeichert. Weder Bilder noch Geräusche bleiben in unseren Erinnerungen so lange präsent wie Düfte.

HomeFragrance Home

11. Mai tag Mutter Der richtige Duft, eine wahre Kunst… Ein neuer Raumduft wird aus verschiedenen Duftstoffen zusammengesetzt, wobei unterschieden wird zwischen einer Kopf-, Herz - und Basisnote. Die Kopfnote wird bestimmt durch die leichteren und frischeren Düfte, die durch schnelle Verflüchtigung als erstes wahrgenommen werden. Sie haftet nicht lange und verrät nur selten den wahren Charakter des Parfüms. Den macht die Herznote aus. Sie vereint alle Düfte zu einem Duftkomplex – eben dem Herzstück des Parfums. Die Basisnote ist die Grundlage für die sogenannte Ausdrucksstärke des Parfums. Dafür verwenden Parfumeure schwere, langanhaltende Düfte wie Sandelholz. Seit 2007 betören die erlesenen „My Senso“-Raumdüfte anspruchsvolle Nasen, ob in den eigenen vier Wänden, am Arbeitsplatz oder in Spa- und Wellnessoasen. Die Düfte werden in sorgfältiger Zusammenarbeit mit erfahrenen Parfumeuren kreiert. Das Führungsteam der Firma „My Senso“ sucht die Nuancen selbst aus und stellt eigene Kompositionen zusammen. Diese durchlaufen erst eine ausgiebige Probezeit, bevor man sie letztendlich auch produziert. „My Senso“, eine Südtiroler Produktentwicklung, begeistert mit Qualität und Liebe zum Detail, und kann über Europas Grenzen hinaus begeistern, bekannt als „Made in Italy“.

Schlichtes Design, große Wirkung Im schlichten, minimalistischen Design passen „My Senso“-Produkte in jedes Ambiente. Ob Raumdiffuser mit Stäben, Duftkerze oder katalytische Lampe – „My Senso“-Produkte sind zu jeder Zeit ein hochwertiges Geschenk für besondere Menschen oder für sich selbst . „Mein Sinn. Mein Duft. My Senso“. P. R.

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Modischer Evergreen Puristisches Beige gilt als die Frühlingsfarbe schlechthin. Eine blumenbesetzte Bluse verleiht dem Outfit einen romantischen Touch. Federleichte Jacken und Poloshirts in Signalfarben komplettieren das Outfit.

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Gut beschuht Die angesagten cognacfarbenen Booties mit oder ohne Cut-Outs erinnern an den American Bohemian Style und sind ebenso elegant wie bequem. Lässig wirken hingegen die Sneakers in allen Farben und Formen. 24

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Farbe bekennen Passend zu den typischen Männereigenschaften sind auch die Schuhe robust und dezent. Sportliche Sneakers, Mocassins und Schnürboots in Erdfarben oder Blau komplettieren jedes Outfit. Ballerinas in Rot oder Beige zieren hingegen den Frauenfuß. Taschen im XXL-Format mit und ohne Prints bekennen Farbe, während Schaltücher ein absolutes MustHave sind.

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Mit Tracht durch Tag und Nacht Von frech über erfrischend anders bis elegant – Trachtenmode ist so vielseitig wie noch nie. Praktisch für jeden Anlass geeignet, gehört ein Dirndl in jeden Kleiderkasten. Schwarz und Dunkelblau verleihen dem Dirndl einen edlen Touch, während knalliges Pink, Türkisblau und Grün Akzente setzen.

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Freche Schnitte und Längen Kein anderes Kleidungsstück unterstreicht die weiblichen Vorzüge so schmeichelhaft wie die Tracht. Dafür sorgen die körperbetonten Schnitte und die unterschiedlichen Längen. Vom extravaganten Minidirndl über erfrischende Midilängen bis hin zu dem zeitlosen, langen Klassiker ist alles erlaubt, was gefällt.

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Statements setzen Je ungewöhnlicher, desto besser lautet die Devise in Sachen Schmuck. Mit Knallige, üppig besetzte StatementKetten, bunte Ohrringe, wuchtige Armreifen und schimmernde Ringen lassen uns mit der Sonne um die Wette strahlen.

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Aufsehen erregend Dezente Zurückhaltung ist in dieser Saison nicht gefragt. Schmuck sorgt im Frühling und Sommer für Aufsehen und einen Hauch von Extravaganz. Ob als Ensemble oder als Einzelstücke getragen, verleihen die Schmuckstücke jedem Outfit einen ganz besonderen Touch.

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Die Farben des Sommers Acquafarben und KoralltĂśne sind ein groĂ&#x;er Trend in diesem Sommer. Farbenfrohe Chandeliers, filigran verarbeitete Ketten und auffallende Ringe erinnern an azurblaue Strände und einzigartige Korallenriffe.


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Neue Adresse, erweitertes Sortiment Modegeschäft „Meraner Fashion“ in Klausen

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eues Jahr, neues Geschäft: Nach über zehn Jahren ist das Bekleidungsgeschäft „Mode Meraner“ in Klausen umgezogen und wurde in „Meraner Fashion“ umbenannt. Dieser Schritt war notwendig geworden, da die einstigen Räumlichkeiten aus allen Nähten geplatzt sind. Ab sofort sind die neuesten Modetrends für Sie und Ihn von

„Meraner Fashion“ im wunderschönen, historischen Altstadtgebäude am Pfarrplatz, das vielen Einheimischen auch als „Klausner Ladele“ bekannt ist, zu finden. Dank der deutlich größeren Verkaufsfläche konnte Inhaberin Sieglinde Meraner auch ihr Sortiment erweitern. So erwarten die Kunden eine eigene Herrenabteilung, trendige Damenmode auch in

Geschäftsinhaberin Sieglinde Meraner mit Familie

Alexa Tositti und Tobias Krechel

Ruth Baumgartner und Gerhard Tauber

Die Athleten von „Sport & Friends Südtirol“

Fotos: Eva Durchner

Claudio Tositti und Konrad Messner (Bürgermeister von Feldthurns)

Birgit Volgger mit Tochter Alexa

bequemen Größen, Unterwäsche und Pyjamas sowie eine Abteilung mit aktueller, modischer Berufsbekleidung. Insgesamt acht MitarbeiterInnen kümmern sich gemeinsam mit Sieglinde Meraner, die über langjährige Erfahrung in der Branche verfügt und seit 17 Jahren auch das Trachtenmodegeschäft „Mersi Deco“ führt, um das Wohl der KundInnen. Barbara Zöll

Alexandra Fink, Stefanie Lageder, Verena Webhofer und Maren Sagmeister

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Monika Rabanser, Brigitte Burger und Theresia Meraner

Günther Burger, Andrä Crepaz und Sepp Oberhollenzer


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Inge Lutz und Sieglinde Meraner

Annelies Wieland und Andrea Wenter

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Pfarrplatz 2 - 39043 Klausen Tel.: 0472 847829 Pfarrplatz 2 - 39043 Klausen Tel.: 0472 847829

Maria Anna Gasser Fink (Bürgermeisterin von Klausen) und Konrad Messner

Judith Meraner, Roman Hinteregger mit Töchterchen Karen

Silvia Aebischer

Christian Schölzhorn und Beatrix Tötsch

Maria und Sandra Lageder

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Judith, Patrizia, Sieglinde und Theresia Meraner

Sibille Friedrich und Kurt Prossliner

Albuin Meraner mit Gattin Elfriede und der Töchtern Nadia und Leonie

Nähere Informationen finden Sie auch unter www.mersideco.it

ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Freitag: 8.30 bis 12.00 Uhr und ÖFFNUNGSZEITEN 15.00 bis 19.00 Uhr Montag bis Freitag: 8.30 bis 12.00 Uhr Am Samstag: 8.30 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr Am Samstag: 8.30 bis 12.00 Uhr SÜDTIROLERIN

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kultur

Singen für den guten Zweck Benefizkonzert mit Sepp Messner Windschnur Fotos: privat

E Der Lionsclub Brenner Europabrücke: 1.Reihe: Sepp Messner Windschnur, Maria Gargitter, Stefan Hofer; 2.Reihe: Laura Dalla Torre, Peter Palese, Katharina Trojer Willeit, Fritz Neumair; 3.Reihe: Johann Planatscher,Ruth Achammer Jäger,Daniel Nagler, Wolfgang Stein und Emma Agreiter

nde Februar organisierte der Lions Club Brenner Europabrücke in Brixen ein Benefizkonzert. Sepp Messner Windschnur gab im Rahmen des fast dreistündigen Auftritts im Bistro „vis@vis“, das von der Sozialgenossenschaft „Punkt“ betrieben wird, sowohl seine alten Hits als auch seine neuen zum Besten. Mit viel Witz, Ironie und seinen sowohl kritischen wie auch humorvollen Texten konnte er die anwesenden Besucher begeistern. Der Reinerlös kommt einem karitativem Zweck zugute. Reinhold Nössing

sport & freizeit

Moritz Janka

Daniel Geppert

Martina Zunk

Heiße Öfen im Schnee

Fotos: Annemarie Alber

Harley & Snow in Ratschings

Walter Kusstatscher, Maurizio Schwarz, Rudi Ranzi, Hubs Sölva, Christian Andergassen (hinten), Ulli Kaufmann, Christina Tratter und Evi Andergassen (vorne)

Die Gewinner:

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E

in Event der Extraklasse fand Anfang März in Ratschings (Ridnaun) statt. Während der Freitag ganz im Zeichen der Warm-Up-Party stand, ging es am Samstag schon sportlicher her. Nach dem harten Training war jedoch wieder Feiern angesagt. So richtig heiß ging es dann am Sonntag her, an dem schließlich das ungewöhnliche Rennen stattfand. Dabei ging es darum, wer mit seiner Maschine auf der steilen, 220 Meter langen Piste am weitesten hochkam. „Das war ein Hammer-Event mit sensationellen Teilneh-

mern. Die Stimmung war der Wahnsinn, und jeder war, vor allem im ersten Lauf, sehr angespannt, ob er das Zielgelände erklimmen würde. Ich war fertig mit der Welt, und hätte nie gedacht, dass ich zu dem wohlverdienten Schnaps, der für jeden Teilnehmer im Ziel wartete, kommen würde. Es war unglaublich, mit einer Harley da rauf zu brettern – vor allem als Frau! Es freut mich, dass von Jahr zu Jahr die Frauenrate in dieser Männerwelt immer mehr steigt“, schwärmte die Teilnehmerin Martina Zunk im Ziel ganz begeistert. Renate Tschager

Kategorie: Harley old Bikes

Kategorie: Harley & Buell

Kategorie: Cross

Kategorie: Open

1. Markus Krakolnig 2. Stefan Traber 3. Manfred Seppi

1. Ernst Hüfner 2. Daniel Geppert 3. Johannes Zössmaier

1. Oswald Klotz 2. Rainer Eschgfeller 3. Peter Plattner

1. Marco Bucher 2. Rudolf Leuzinger 3. Stefan Traber


sport & freizeit

Nostalgie am Watles Wintersport anno dazumal

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m „Erlebnisberg“ Watles wurde in Loden und Dirndl, auf Panzenbretter und mit Heuschlitten gute Laune verbreitet. Der „Triestingtaler Nostalschi-Verein“ aus Gerndorf in Niederösterreich stellte das größte internationale Kontingent. Zahlenmäßig nahe kamen die „Schwäbinnen“. Dann gab es die starken Damen aus dem Salzburgischen. Nur vereinzelt hatten sich die schweizerischen Nachbarn auf den Nebelberg gewagt. Für sie alle und für die Lokalmatadoren aus der Gemeinde Mals, aus Taufers im Münstertal und aus

Günther Bernhart und Nadine Flora

Chasper Cadonao

Fotos Foto Wieser, Schlanders

Flavio Stecher

der Gemeinde Graun griffen „die Bergzigeuner“ Chris und Günther beherzt in Seiten und Tasten und schafften auf der Terrasse der „Plantapatschhütte“ eine sagenhafte Stimmung. Watles-Chef Günther Bernhart, Managerin Nadine Flora und Skischulleiter Florian Punt mussten energisch durchgreifen, um das tanzende Volk doch noch an den Start zu bringen. Alex Schur

Nina Herrmann, Steffi Bilgeri, Inge Konle, Ulrich Veith (Bürgermeister von Mals) und Birgit Hoffmann

Stefan Peer, Lena Peer, Judith Abart und Elmar Tschenett

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gesundheit und schönheit Foto: djd/pulsgesund.de

Im Süden hat das Nickerchen längst Tradition, und auch in den USA, Japan oder England setzt sich der „Power Nap“ zunehmend durch. Längst ist erwiesen, dass das Mittagsschläfchen nicht nur der Erholung dient, sondern auch die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit steigert. Doch damit nicht genug: Der Tagesschlaf kann zudem das Herz entlasten und den Blutdruck stabilisieren. Griechische und amerikanische Wissenschaftler haben sogar festgestellt, dass ein regelmäßiges Nickerchen das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um bis zu 37 Prozent verringern kann. Auch bei akutem Stress hilft ein 30- bis 45-minütiges „Power-Napping“, um Stresshormone abzubauen sowie Blutdruck und Pulsschlag zu normalisieren und damit das Herz-Kreislauf-System zu entlasten. Denn neben Cholesterin und Bluthochdruck spielt der Puls eine entscheidende Rolle für ein gesundes Herz. Als normal gilt ein Ruhepuls zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute.

Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Salbei fürs Immunsystem Die Übergangszeit bringt oft eine letzte Erkältungswelle mit sich, die sich hartnäckig hält. Oft reichen Ruhe, wohlige Wärme, Vitamine und viel Flüssigkeit aus, um das Immunsystem wieder auf Trab zu bringen. Ausreichendes Trinken sorgt für intakte Schleimhäute. Je trockener die Nasenschleimhaut ist, desto leichter gelingt es Erkältungsviren, sich einzunisten und über den Nasen-Rachen-Raum hinweg auszubreiten. Salbei war bereits im Mittelalter ein beliebtes Mittel, um Erkältungssymptome wie Husten, Halsentzündungen oder Heiserkeit zu lindern. Seine Pflanzenauszüge wirken antibakteriell, schleimlösend sowie schweiß- und entzündungshemmend.

Platin fürs Haar Marylin Monroe, Madonna, Gwen Stefani oder Lady Gaga – sie haben eines gemeinsam: ultrahelle, blonde Haare. Damit sind sie voll en vogue, denn Platin ist die Haarfarbe dieser Saison. Vorteil dieser Haarfarbe: Sie hinterlässt einen bleibenden Eindruck und sorgt für Aufsehen. Egal ob kurzer Pixie-Cut, lässiger Bob oder lange Mähne – Platinblond passt zu jeder Haarlänge. Wichtig beim Styling ist nur, dass die Frisur perfekt geglättet ist. Kein Problem ist auch ein kleiner Ansatz, der dem coolen Look lässigen Chic verleiht. Alle paar Wochen sollte aber dennoch nachgefärbt werden und das beim Friseur, denn den perfekt silbrig-weißen Look bekommen nur Profis hin.

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Beauty-Trend unter den Nägeln Foto: Ciaté

Siesta für den Kreislauf

Wer dieses Jahr in ist, verziert nicht die Nägel, sondern die Nagelhaut. Abziehbare Tattoos mit Schleifen, Diamanten, Blümchen oder abstrakten Mustern setzen auf den Fingern neue Akzente. Der Trend ist effektvoll, aber sehr simpel: Einfach die Plastik-Folie abziehen, die klebende Seite des Tattoos auf die gewünschte Stelle unter dem Nagel anbringen, das Papier befeuchten und zehn Sekunden fest andrücken. Papier wegschieben und voilà: Fertig ist der Beauty-Trend.


gesundheit & schönheit

SEHEN WIE EIN „ADLER“! Femto-Lasik: der neue Goldstandard der Behandlung der Fehlsichtigkeit! Weltweit lassen sich pro Jahr über eine Million Menschen den Blick mit dem Laser schärfen, um unabhängig von Brille oder Kontaktlinse sehen zu können.   Was den Patienten am meisten interessiert: Wodurch können Komplikationen vermieden werden?  Wie sind die Schmerzen während und nach der Behandlung? Wann kann ich wieder Auto fahren und arbeiten?   Mit dem FS 200 Laser der Firma „Wavelight“ steht Professor Philipp als erstem in Österreich zusätzlich zum High-End Excimer Laser Allegretto wave Eye-Q neuerdings der modernste Femtosekundenlaser zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die schnellste Plattform der Welt. Mit noch nie dagewesener Präzision kann mit beiden Lasern so die Fehlsichtigkeit behandelt werden. Alle Operationsschritte  werden durch einen Laser durchgeführt mit einer unvorstellbaren Genauigkeit (Abweichung weniger als 7 Mikrometer). Man spricht deshalb auch von einer „klingenlosen Lasik“. Ein weiterer Vorteil von Femto-Lasik ist die Schmerzfreiheit und die rascheste heute mögliche visuelle Rehabilitation, wobei in der Regel bereits nach einem Tag wieder Auto fahren und arbeiten möglich sind. Aus diesem Grund werden von Prof. Philipp Behandlungen hauptsächlich am Freitagnachmittag angeboten, sodass der Patient am Montag wieder voll einsatzfähig ist.  

Durch diese neueste Technik können Komplikationen weitgehend vermieden werden, da bei dieser Methode alle entscheidenden Operationsschritte ausschließlich durch Computer gesteuerte  Laser durchgeführt werden. Mit Femto-Lasik haben wir so quasi das Sicherheitsnetz in der Laserchirurgie, das wir uns so lange gewünscht haben.   Zusätzlich zu Femto-Lasik werden von Dr. Philipp in altbewährter Weise Epi-LASIK, LASEK und auf Wunsch mancher Patienten auch die NO-TOUCHMethode angeboten. Dabei handelt es sich um Verfeinerungen der Photorefraktiven Keratektomie (PRK), also um eine reine Oberflächenbehandlung, die besonders für Patienten mit dünneren Hornhäuten und verminderter Tränenproduktion geeignet ist. Femto-LASIK ist für den Einsatz bei nahezu jeder Fehlsichtigkeit geeignet, für die Korrektur höhergradiger Fehlsichtigkeiten hat sich jedoch die „Implantierbare Contactlinse“ (ICL) bewährt. Sie wird direkt zwischen Regenbogenhaut und Linse positioniert und führt in der Regel sogar zu einer besseren Sehschärfe als früher mit Brille oder Kontaktlinse. P. R.

Dr. Wolfgang Philipp

Behandlungsspektrum für Femto-Lasik und Epi-Lasik: Kurzsichtigkeit von -0.5 bis -8.0 Dpt Weitsichtigkeit bis ca. +3.0 (+4.0) Dpt Stabsichtigkeit bis ca. +/-4.0 Dpt Behandlungsspektrum der implantierbaren Contaktlinse (ICL) Kurzsichtigkeit von ca. -8.0 bis -20. Dpt Weitsichtigkeit ab ca. +4.0 Dpt Alle Formen der Stabsichtigkeit

Fotos: privat

Zentrum für refraktive Chirurgie Univ. Prof. Dr. Wolfgang Philipp Facharzt für - Augenheilkunde & Optometrie -C  hirurgische Behandlungen bei Augenerkrankungen - Laserchirurgie - Epi-LASIK - Implantierbare Kontaktlinsen Ärztehaus beim DEZ Dr. Ferdinand-Kogler-Straße 30 A-6020 Innsbruck Tel. 0043 (0)512 395 002 Fax 0043 (0)512 566 530 www.augenspezialist.at augenlaser@chello.at Telefonische Voranmeldung erbeten. SÜDTIROLERIN 35


gesundheit & schönheit

Yoga und mehr für die Schilddrüse Effektive Selbsthilfe für das Organ von

Daniela Petroni und Susanne Taucher

Die Schilddrüse reagiert sehr empfindlich auf jede Stresssituation. Bereits kleine Schwankungen in den Schilddrüsenwerten stören das Befinden beträchtlich. Eine Überfunktion zeigt sich beispielsweise durch Nervosität, Schlaflosigkeit, Gewichtsabnahme oder Durchfälle. Bei einer Unterfunktion kommt es oft zu Gewichtszunahme, lähmender Müdigkeit, geistiger „Vernebelung“ (englisch: brain fog) und Verstopfung. 
 Meist liegt die Ursache für eine Unterfunktion in einer Störung des Immunsystems, das die Schilddrüse angreift, und eine chronische Entzündung derselbigen verursacht (Hashimoto Thyreoiditis). Um diesen Zustand sinnvoll zu behandeln, reicht es nicht aus, die Symptome mit Medikamenten zu unterdrücken, sondern man muss die Wurzel des Problems angehen: die Entzündung minimieren und das überaktive Immunsystem möglichst normalisieren.

steht, da sie das Immunsystem überstimulieren. • Im Falle von Hashimoto ist Jod strikt zu vermeiden, es verstärkt die Symptome und wirkt, als würde man Wasser auf brennendes Fett schütten.

Lebensweise anpassen

Foto: Marianne J./pixelio.de

Die Schilddrüse ist ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ, das unter dem Kehlkopf liegt. Sie ist zwar klein, aber ihre Bedeutung für den Stoffwechsel ist erheblich. Denn sie ist eine äußerst wichtige Schaltstelle in unserem Hormonsystem.

Um der Entzündung beizukommen, ist eine anti-entzündliche Lebensweise angebracht. Das bedeutet basische Ernährung, regelmäßige sanfte Entschlackung, ausreichend Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und Stressreduktion.

Was hilft der Schilddrüse sonst noch? Akupunktur wirkt harmonisierend und ausgleichend auf unser gesamtes System.
Osteopathische Behandlungen können das umliegende Muskel- und Bindegewebe entspannen, dies verbessert die Versorgung und den Abfluss der Schilddrüse und fördert eine Normalisierung ihrer Funktion. OsteopathInnen zeigen Ihnen auch Eigenmobilisationsübungen für die Schilddrüse und ihre Umgebung.

Speziell für die Schilddrüse gilt außerdem:

Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

• Vermeiden von Kaffee, Schokolade und anderen Stimulantien, denn sie „brennen“ die Schilddrüse aus. • Möglichst auf Gluten verzichten, da Gluten (vor allem Weizenweißmehl) die Autoimmunattacke verstärkt. • Ausreichend gesunde Fette für einen ausgeglichenen Hormonspiegel (Ghee, Olivenöl, Kokosfett, Avocados). • Eventuell bekannte Nährstoffdefizite ausgleichen (Zink, Selen, Omega3-Fettsäuren). • Striktes Vermeiden von Lebensmitteln, gegen die eine Intoleranz be-

Auf Kaffee, Schokolade und andere Stimulantien soll verzichtet werden

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Akupunktur stimuliert auch die Schilddrüse

Eine der wirksamsten, wenn auch noch weitgehend unbekannten, alternativen Heilmethoden ist die Yoga-Therapie. Ausgebildete YogalehrerInnen können Ihnen die für die Schilddrüse relevanten „Asanas“ (Körperübungen) in der für Sie geeigneten Variation zeigen. Druck auf die Schilddrüse und Dehnung wechseln sich ab und sorgen für eine Normalisierung der Hormonabsonderung. Zusätzlich wirken spezielle Meditations- sowie Atemtechniken sehr stark ausgleichend, sorgen für heilsame Entspannung und helfen bei Nervosität oder Angstzuständen, die häufig in Verbindung mit Schilddrüsenproblemen auftauchen. Die für die Schilddrüse wichtigsten „Asanas“ sind auf den Fotos abgebildet, lassen Sie sich aber bitte von einem/r ausgebildeten Yogalehrer/in


gesundheit & schönheit

Wohlfühlen durch die Plastische Chirurgie Möchten Sie ihre ideale Figur?

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ie Ästhetische Chirurgie verhilft Ihnen zu einem zufriedenen Äußeren und somit zu einer Harmonisierung von Psyche und Körper.

anleiten. Voraussetzung für die Wirkung der Yoga-Übungen ist natürlich eine disziplinierte, regelmäßige (am besten tägliche) Praxis.

Fettabsaugung

Der Sonnengruß

Viele Menschen leiden unter unerwünschten Fettpolstern, die weder durch Diät noch durch gezielte sportliche Betätigung reduziert werden können. Durch Fettabsaugung gibt es die Möglichkeit, diese Problemzonen zu verbessern. Bei der Fettabsaugung werden durch winzige Hautschnitte an unauffälligen Stellen die störenden Fettgewebspolster mit möglichst dünnen Kanülen mittels einer Pumpe schonend abgesaugt. Besonders geeignete Stellen sind die Bauchdecke, Hüftregion, Gesäß, Oberschenkel ( Reithosen ) und Knie. Auch bei Fettansammlungen im Kinnbereich ( Doppelkinn ) ist eine Konturverbesserung möglich. Fettabsaugung ist zunehmend auch bei Männern ein Thema, die Problemzone ist meistens der „Schwimmreifen“ um den Bauch. Durch die Fettabsaugung wird eine Harmonisierung der Figur erreicht. Hierbei ist es wichtig, dass der Patient versteht, dass das Ziel einer Fettabsaugung nicht eine Gewichtsreduktion, sondern eine Körperformung im Sinne einer Konturverbesserung ist.

Der Sonnengruß ist eine Übungsabfolge, die in der Yoga Therapie sehr häufig eingesetzt wird, unter anderem aufgrund seiner besonders ausgleichenden Wirkung auf unser hormonelles System. Hier abgebildet ist eine spezielle Form des Sonnengrußes, Surya Namaskara A des Ashtanga Vinyasa Yogas. Der dynamische Sonnengruß hat neun „Vinyasas“ (Bewegungsabläufe). „Vinyasa“ bedeutet jede Bewegung mit der Atmung fließend auszuführen. Der gesamte Sonnengruß sollte fünf- bis zehnmal wiederholt werden.

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vorher

Ausgangsposition „Samastitihi“: Gerades Stehen

nachher

Bauchdeckenstraffung

Häufig sind Frauen nach Geburten oder Patienten nach deutlicher Gewichtsreduktion mit ihrer Bauchdecke unzufrieden. Mit der Bauchdeckenstraffung kann die als unschön empfundene Bauchregion deutlich verbessert werden. Es werden die Fettansammlungen und das überschüssige Gewebe entfernt, indem das erschlaffte Hautareal nach unten gezogen, entfernt und somit die Bauchregion gestrafft wird. P. R.

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Folgende Eingriffe und Behandlungen werden angeboten: • Brustvergrößerung, -straffung • Brustverkleinerung • Bauchstraffung • Fettabsaugung • Lipofilling

„Tadasana“: Arme heben beim Einatmen

3 „Uttanasana“: Ausatmend Oberkörper zu den Beinen beugen

• Augenlidkorrektur • Ohrkorrektur • Nasenkorrektur • Faltenbehandlung • Hand-, Narben-, Nervenund Tumorchirurgie

Dr. Astrid Moser-Rumer FÄ für Plastische Chirurgie Fürstenweg 8 A-6020 Innsbruck Mobil: +43 (0) 664 13 42 894 E-mail: dr.moser-rumer@aon.at

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gesundheit & schönheit

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4 „Uttanasana“: Ausatmend Oberkörper zu den Beinen beugen

„Ardha Uttanasana“: Oberkörper und Blick nach vorne beim Einatmen

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In „Chatturanga Dandasana“: In die Liegestützposition springen mit dem Ausatmen

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Mit dem Einatmen zum Stehen („Tadasana“) aufrichten

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Im aufschauenden Hund („Urdva Mukha Svanasana“) einatmen

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Arme ausatmend absenken zu „Samastitihi“

Mit dem Ausatmen in den abschauenden Hund („Adho Mukha Svanasana“) und fünf Atemzüge halten

8 Nach vorne springen in „Ardha Uttanasana“ mit dem Einatmen

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Daniela Petroni, Physiotherapeutin und Hashimoto-Patientin, www.physiotherapiebrixen.blogspot.com Susanne Taucher, Yogalehrerin, www.facebook.com/yogabrixen


D r . W a lt e r G r at h Fa c h a r z t f ü r P l a st i sc h e c h i rurgi e

Franz Fischer Str. 10 –  A-6020 Innsbruck Tel. 0043 512 577 877 E-mail: praxis@drgrath.com – www.drgrath.com

Wege zur Wunschfigur Die Menschen sind immer mehr bereit, ihren Körper mit medizinischen Maßnahmen nach ihren Wünschen zu korrigieren. Neben dem Besuch eines Fitnessstudios und dem Versuch, sich gesund zu ernähren, rückt auch die Möglichkeit eines Besuchs beim Facharzt für Plastische Chirurgie verstärkt ins Bewusstsein. In unserer Zeit sind Schönheitsoperationen zum gängigen und auch bezahlbaren Mittel geworden, den eigenen Vorstellungen von Schönheit ein Stück näherzukommen. Problemzone Bauch In den meisten Fällen reicht hier eine Fettabsaugung (Liposuction) aus. Dabei wird in das abzusaugende Gebiet eine Anästhesielösung infiltriert und mit dünnen Kanülen das aufgelöste Fett abgesaugt. Diese Kanülen vibrieren, wodurch das Resultat entscheidend verbessert wird. Nach der Fettabsaugung wird für zirka drei Wochen ein Kompressionsmieder getragen. Wenn der Hautüberschuss zu groß ist, wird eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) gemacht. Hierbei wird in Vollnarkose Haut und Fettgewebe operativ entfernt. Dabei entstehen Narben in der Bikinizone und um den Nabel. Oft wird eine Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung an den Hüfte kombiniert, um ein noch besseres Ergebnis zu erhalten. Ein stationärer Aufenthalt ist notwendig, und auch in diesem Fall muss man nach der Operation ein Kompressionsmieder tragen.

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Problemzone Brust Grundsätzlich können alle formverbessernden Eingriffe an der Brust zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität führen, wie durch eine Studie der Universität Leipzig belegt wurde. Brustvergrößerungen (Augmentation) sind eine der am häufigsten gewünschten ästhetischen Operationen. Neben der bewährten Vergrößerung mit Silikonimplantaten hat sich als Alternative die Verwendung von Eigenfett etabliert. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, wird in einem ausführlichen, persönlichen Beratungsgespräch mit der Patientin besprochen. Eine Bruststraffung (Mastopexie) wird gemacht, wenn die Brust groß genug ist, aber die Form nicht mehr den Vorstellungen entspricht. Alter, Schwangerschaften, größerer Gewichtsverlust hinterlassen natürlich auch an der Brust Spuren. Bei einer Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) wird eine zu große, eventuell auch hängende Brust wieder in eine anatomisch korrekte Lage gebracht. Körperliche Belastungen wie Rücken- und Nackenschmerzen und Hautekzeme in der Brustumschlagsfalte werden gebessert. P. R.

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SÜDTIROLERIN

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gesundheit & schönheit

Merktechnik: Lernen lernen

Vokabeln lernen leichtgemacht: Zeichnen Sie sich das Bild des Wortes zum Fremdwort

Neugierig wären wir alle, aber wie funktioniert Lernen? Bilder zu kreieren ist immer und überall hilfreich. Denn das Gehirn denkt in Bildern. Was denken Sie, wenn ich „Hund“ sage? Ziemlich sicher haben Sie sofort ein Bild von einem Hund im Kopf und nicht die vier Buchstaben. Beim Erlernen von Fremdsprachen ist dies ein guter Trick. Zeichnen Sie sich das Bild des Wortes zum Fremdwort, zum Beispiel Sonnenblume. Also „girasole“ (falls man Italienisch lernt) oder „sunflower“ (falls man Englisch lernt) und das Bild einer Sonnenblume. Viele sind auf Kriegsfuß mit dem Kapitel „Namen merken“ Wenn wir ganz ehrlich sind, ist der einfachste Grund, warum wir uns Namen von bestimmten Menschen nicht merken, das mangelnde In40

SÜDTIROLERIN

Foto: Jorma Bork/pixelio.de

Mental fit und gesund bleiben, das ist wohl das Ziel von uns allen. Petra Gamper aus Meran ist Trainerin für körperliche und mentale Fitness, Kommunikation und Bewusstseinsbildung, Mutter und Coach. In ihrem Buch „Schatzkiste Gehirn“ gibt sie nicht nur Einblicke in das menschliche Gehirn, sondern auch wertvolle Tipps und Übungen für Jung und Alt, damit wir unser Gehirn flexibel halten. Die SÜDTIROLERIN stellt Ihnen in den nächsten Ausgaben einige Empfehlungen aus dem Buch vor. Denn jeder kann aus seinem Gehirn machen, was er will – so das Credo der Autorin.

teresse an ihnen. Die erste und wichtigste Starthilfe besteht also darin, mich für genau diesen Menschen zu interessieren: der wichtigste Kunde, eine neue Erfahrung, eine interessante Persönlichkeit und so weiter. Dann brauchen wir zum Namen ein Bild. Bei Siegfried Vogel, Fritz Eisenschlägel oder Sieglinde Haupt ist es noch relativ leicht. Wie wir uns den Namen merken, ist völlig egal. Es zählt das Resultat. Machen Sie also mit dem Namen, was Ihnen gefällt, was Ihnen hilft. Übertreibungen sind erlaubt und Sie dürfen das Gesicht auch karikieren und jemandem eine spiegelglatte Glatze, einen Schmollmund, eine Knollnase, ein kantiges Gesicht verpassen oder eine eigenartige Brille aufsetzen oder den Anfangsbuchstaben ins Gesicht zeichnen. Je merkwürdiger und spaßiger das Bild, umso leichter die Einspeicherung ins Gedächtnis.


gesundheit & schönheit

Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de

Anfangs hindert uns die Kreativität und Moral, an jemandes Namen und Gesicht herumzubasteln, doch viel wichtiger ist, dass Sie sich an den Namen erinnern. Für fast alle Menschen zählt der Vorname zu den Lieblingswörtern. Jemanden beim Namen zu nennen, bedeutet „Ich kenne Dich. Ich interessiere mich für Dich. Ich achte Dich.“ Derart kreative Übungen regen das Gehirn an. Neue Synapsen müssen geschaltet werden und diese Stimulationen tragen zur Neuroplastizität bei. Jeder intensive Lernprozess regt Nervenzellen, Botenstoffe und die Blutgefäße an. Je variantenreicher Sie üben, desto besser.

Namen über Namen: Mit Übungen lässt sich das Namensgedächtnis schulen

Viel Vergnügen dabei wünscht Ihnen Petra Gamper

Zeichnung aus dem Buch „Schatzkiste Gehirn“

Beginnen Sie doch gleich zu üben mit Namen und Menschen, die Sie umgeben. Fragen Sie sich: Wie könnte ich mir merken, dass dieses Gesicht den Namen Franz trägt? Weitere dankbare Übungsfelder bieten Politiker, Arbeitskollegen, Familienmitglieder oder auch Verkäufer, Rezeptionisten, die mittlerweile alle mit einem Namensschild ausgestattet sind. Nutzen Sie lästige Wartezeiten mit Übungen für Ihr Namensgedächtnis. Grundsatz: Je merk-würdiger, desto leichter fällt die Erinnerung! Tipp: Hat man den Namen bei der Vorstellung nicht verstanden, so fragt man noch einmal nach und hat nicht nur Wertschätzung ausgedrückt, sondern auch wertvolle Zeit fürs Namengedächtnis gewonnen. Weitere Übungen und Merktechniken finden Sie im Buch „Schatzkiste Gehirn“.

Text und Zeichnung wurden aus folgendem Buch entnommen: Petra Gamper: Schatzkiste Gehirn. Mentale Fitness von jung bis alt. Athesia, Bozen, 176 Seiten. ISBN 978-88-8266-927-0. Preis: 19,90 Euro, im Handel und im Internet erhältlich.

Ihr Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Praxiseröffnung Es freut mich die Eröffnung meiner Praxis für Kinder- und Jugendheilkunde bekannt zu geben. Komplementärmedizinische Methoden wie die Osteopathie und das EEG-Neurofeedback sind weitere Schwerpunkte meiner Tätigkeit. Ihr Facharzt Dr. med. Günther Goller KINDERHEILKUNDE

OSTEOPATHIE

EEG-NEUROFEEDBACK

Eisackstraße 1, I-39040 Vahrn (BZ), Tel. +39 0472 055 658 info@med-goller.it, www.med-goller.it

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sport & freizeit

Die Teilnehmer von „Sport & Friends“ bei der Eröffnungsfeier

Erfolgreich auf der Piste Besondere Italienmeisterschaft in Gossensass

S

portbegeisterte Menschen mit mentaler Beeinträchtigung standen kürzlich im Rahmen der Italienmeisterschaften im Rampenlicht. Gossensass erwies sich zum zweiten Mal nach 2006 als ausgezeichneter Austragungsort für sportliche Veranstaltungen dieser Art, da beide Disziplinen, Ski Alpin und Skilanglauf, in unmittelbarer Nähe voneinander ausgetragen werden können – Ski Alpin im Skigebiet Ladurns und Skilanglauf in Innerpflersch.

Auch in diesem Jahr nahmen über 100 TeilnehmerInnen von 18 verschiedenen Vereinen Italiens an der Veranstaltung teil. Die Teilnehmer aus Südtirol gehörten unter anderem der „Lebenshilfe Südtirol“, dem Verein „Sport and Friends“, dem SSV Brixen und dem SV Meran an. Roland Schroffenegger, Chef des Organisationskomitees und Präsident des ASV Gossensass, freute sich über die motivierten Teilnehmer, die großartige Stimmung und das fantastische Wetter, die dieses Ereignis zu et-

was ganz Besonderem machte. Nur die Wettkämpfe des letzten Tages, der Super-G und die Staffelwettbewerbe, konnten wegen der hohen Lawinengefahr nicht mehr durchgeführt werden. Aufgrund der so gelungenen Organisation hat die FISDIR (Federazione italiana sport disabilitá intelletiva relazionale) den Wunsch geäußert, auch die nächsten Weltmeisterschaften in Gossensass zu organisieren, was die Veranstalter mit Stolz erfüllt. C. B. Sport steigert Selbstwert

Kati Pliger: Die Schnellste

Peter Schroffenegger mit Schwester Julia

Fotos: R. Schroffenegger

Anna Zingerle Mitglied der italienischen Nationalmannschaft

Zweitplatziert Luigino Buttazzoni mit dem Sieger Gabriele Pierangelo Rondi und dem Dritten Manuel Volgger (Sport & Friends)

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Markus Schatzer (2. Platz im Langlaufen), Andreas Kofler (1. Platz) und Jochen Tutzer (3. Platz)

Vorrangiges Ziel dieser Veranstaltungen ist es, das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit der SportlerInnen durch die öffentliche Anerkennung ihrer Leistungen enorm zu steigern und sie auf diese Weise verstärkt in die Gesellschaft zu integrieren. Ohne Freiwillige und Sponsoren wäre dies nicht möglich. Ein großer Dank gilt dem Militärferienheim Gossensass, das alle Teilnehmer samt Begleitern untergebracht hat, sowie der Gemeinde Brenner und den Hauptsponsoren, wie die Raiffeisenkasse Wipptal und der Milchhof Sterzing, die diese Veranstaltung großzügig unterstützt haben. C. B.


gesundheit & schönheit

Schlank, straff und gesund In Form: Die perfekte Kombination von Bewegung und Infrarotwärme Immer mehr Menschen wollen einfach und schnell abnehmen. Der SUN 400 XL entspricht diesem Trend. Die Kombination aus Infrarot und Bewegung führt innerhalb kürzester Zeit zu sichtbaren und anhaltenden Erfolgen, resultierend aus optimaler Fettverbrennung. Zigtausende zufriedene Kunden bestätigen die langanhaltende Wirkung der ganzheitlichen Körperbehandlung. nen-Drüsen (Glückshormone) leisten wieder ihren vollen Anteil.

In Japan hat sich inzwischen eine regelrechte Infrarot-Fangemeinde gebildet und Infrarot wird als Heilmethode verehrt. Zu Recht, denn die Reihe der Indikationen ist lang und wissenschaftlich belegt. Infrarot in Verbindung mit Bewegung ist achtmal intensiver als eine Infrarot-Kabine. Die Bewegung kurbelt den Fettstoffwechsel an, sodass sich der Erfolg schneller einstellt. Durch den gesteigerten Stoffwechsel können Schlacken, Toxine und Schwermetalle leichter abtransportiert werden. Fettzellen werden durch den vermehrten Energieverbrauch schneller entleert. Die Haut wird straffer und erhält ein jugendliches Ausehen. Die Kollagenbildung wird vom Körper wieder aktiviert. Zudem beeinflusst die Infrarotstrahlung die Vitamin D Produktion, was sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirkt. Sogar die Endorphi-

Jetzt endlich auch in Italien Der SUN 400XL ist ein patentiertes und zertifiziertes Komplettsystem bestehend aus einem Liegenergometer von Technogym und einem Infrarottunnel der neuesten Generation. SUN 400 XL ist bereits in großen Teilen Europas erfolgreich vertreten. Wellness- und SPA-Hotels, Fitnessund Wellnesscenter, Ärzte und Therapeuten, Schlankeits- und Kosmetikstudios sowie Sport- und Rehabilitationszentren erzielen bereits optimale Ergebnisse mit unserem SUN 400XL. P. R.

Infrarotstrahlung ist die sichere Form natürlich vorkommender Energie, die Objekte durch einen Prozess erwärmt, der sich direkte Lichtumwandlung nennt. Dies wird auch Strahlungswärme oder Strahlungsenergie genannt. Die direkte Lichtumwandlung erwärmt die Objekte, nicht die Umgebungsluft. Diese Energie dringt 5 mm in den Körper ein und hat zahlreiche positive Effekte auf Haut, Körper und Fettzellen. Es gibt verschiedene Typen von Infrarotstrahlen: A = Kurzwellige Strahlung dringt bis ins Unterhautgewebe. B = Mittelwellige Strahlung dringt bis ins Unterhautgewebe. C = Langwellige Strahlung dringt in die Oberhaut. Der Perfect Forms SUN 400 XL arbeitet mit A,B und C Strahlen.

Die wesentlichen Anwendungsgebiete:

Foto: privat

Was ist Infrarot? • • • • • • • • • • • • • • •

Sportliche Betätigung im Infrarottunnel Prävention (Vorbeugung) Regeneration (Wiederherstellung) Leistungsförderung Gesunde, rasche Gewichtsreduktion Schnelles Formen der Figur Chronischen Schmerzen Durchblutungsstörungen (kalte Hände und Füße) Chronischer Müdigkeit und Antriebslosigkeit Rheumatischen Erkrankungen Arthrose Stressbedingten Symptomen Übergewicht (Fettzellenabbau) Schlaffer Haut Cellulite

Geoway Italia Offizieller und exklusiver Vertrieb von SUN 400 XL sucht Partner • die Ihren bestehenden Bereich mit unserem konkurrenzlosen Fitnessgerät revolutionieren wollen. • ein eigenes Studio mit unserem Erfolgsrezept eröffnen wollen, um damit zur Elite aller Schlankeitsstudios zu gehören. Bieten auch Sie Ihren Kunden das einzigartige und sensationelle Wohlfühlerlebnis, gehen Sie mit uns den erfolgreichen Weg der neuen Fitness und Wellnessgeneration und setzen Sie sich somit von Ihren Mitbewerbern ab. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Besuchen Sie für weitere Informationen unsere Homepage www.geowayitalia.it oder unser Geoway Perfect Forms Studio und Vertrieb in Brixen. Überzeugen Sie sich selbst von der positiven Wirkung des SUN 400 XL bei einem kostenlosen Probetraining in unserem Studio. Reservierung Telefon: 0472 278426 oder geowayitalia@gmail.com.

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gesundheit & schönheit

Neue Kombi-Therapien bei Krampfadern Radiofrequenz, Schaumverödungen, Mini-Chirurgie & Laser von

D o z . D r . A l f r e d G r a ss e gg e r D e r m at o l o g e , I n n s b r u c k

K

rampfadern (Varizen) und Venenprobleme sind eine häufige Erkrankung. Studien haben gezeigt, dass über 50 Prozent der Erwachsenen von schwereren Krampfadern betroffen sind. Bei ein bis zwei Prozent der Bevölkerung schreitet die Erkrankung bis zum venös bedingten Beingeschwür (offenen Bein) voran. Mittelschwere und schwere Krampfadern stellen ein beträchtliches Risiko für eine Thrombose und Lungenembolie dar! Frauen sind generell etwas häufiger von Krampfadern betroffen als Männer. Die Ursache hierfür ist nicht restlos geklärt, allerdings scheinen hormonelle Faktoren eine wichtige Rolle zu spielen. Der Hauptrisikofaktor ist jedoch eine genetische Anlage. Krampfadern sind eine chronische Erkrankung, die über Jahre voranschreitet. Je früher die Therapie erfolgt, desto besser ist es, da damit schwere Folgeschäden (wie z.B. Stauungsekzeme, offene Beine, Thrombosen) verhindert werden.

Erste Anzeichen einer Venenschwäche Erste Symptome einer Venenschwäche sind schwere Beine am Abend oder nach langem Sitzen oder Stehen, Schwellungen der Knöchelgegend und gelegentlich auch Wadenkrämpfe (Frühstadium). Weiters treten oft Besenreiser Venen auf (Stadium I). Diese werden als kosmetisch störend empfunden, können aber auch leicht schmerzhaft sein. Nach Monaten oder Jahren treten dann größere Krampfadern auf. Auch Ekzeme an den Beinen mit starkem Juckreiz können ein Symptom einer Venenschwäche sein (Stadium II). Wartet man noch länger mit einer (fach-)ärztlichen Behandlung zu, ist die Gefahr eines offenen Beines (Spätstadium, Stadium III) gegeben. In all diesen Erkrankungsstadien sollte unbedingt eine genaue Untersuchung mittels Ultraschall (Duplex) und/oder Messung der Venenfunktion erfolgen. Nur so kann eine effiziente Therapiestrategie geplant werden.

bung (Häkchenmethode) entfernt. Dabei sind nur 1-2 mm große Einstiche auch bei größeren Varizen ausreichend. Somit sind keine störenden Narben sichtbar.

Endoluminale Venentherapie: Das Verkleben von innen Ein völlig neuer Ansatz der Krampfaderntherapie ist die Methode des Verklebens von innen (endoluminal). Dieses Verkleben kann durch Laser, hochfrequente Radiowellen (Radiofrequenz-Energie) oder durch Verödungsschaum unter Ultraschallkontrolle erfolgen. Damit ist kein Schnitt in Leiste oder Kniekehle mehr erforderlich. Bei Radiowelle oder Laser ist eine örtliche Betäubung ausreichend. Die Schaumverödung benötigt keine Betäubung und kann besonders auch für kleinere Krampfadern verwendet werden. Mehrere Sitzungen sind jedoch notwendig. Die Wirksamkeit im Vergleich zur „flüssigen Verödung“ ist wesentlich zuverlässiger.

Tipps zur Vorbeugung Unterstützende Behandlungen umfassen die Kompressionstherapie als auch Venenmittel zum Einnehmen. Sie können aber eine kausale Therapie nicht ersetzen. Moderne und optisch ansprechende medizinische Kompressions-Strümpfe können auch vorbeugend, etwa in der Schwangerschaft, getragen werden. Hierfür bieten sich Klasse 1 Strümpfe an (leichteste Kompressionsstrümpfe). Bereits handelsübliche Stützstrümpfe können dazu beitragen, dass Schwellungen der Beine abends kein Thema mehr sind. Vorbeugend wirken körperliche Bewegung wie Laufen, Radfahren, Walking oder Schwimmen. Ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens zwei Liter am Tag) runden eine wirksame Venenvorsorge ab. P. R.

Krampfadern-Therapie: Minimal-invasiv ohne langen Krankenstand Chirurgische Methoden und Verödungstherapie werden vom erfahrenen Arzt meist in Kombination angewendet. Die chirurgischen Methoden und auch die (Schaum-)Verödung haben sich so verbessert, dass kein langer Krankenstand (0-3 Tage bis zu einer Woche) erforderlich ist. Selbst das Ziehen der Stammvenen (invaginierendes Stripping) kann oft in örtlicher Betäubung erfolgen (sogenannte Tumeszenzmethode), somit kann auf eine Vollnarkose in den meisten Fällen verzichtet werden. Seitenast-Varizen werden in örtlicher Betäu-

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Termine für Venen-Check und Auskünfte unter: Tel. +43 512 58 85 57 oder +43 664 643 5800 Ordination Priv.Doz. Dr. Alfred Grassegger Facharzt für Dermatologie/Venerologie Salurner Str. 15 · 6020 Innsbruck www.drgrassegger.at


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Foto: gstatic.com

Neue Techniken bei Liposuktion mit Hautstraffung

Ordination Dr. Grassegger, Salurner Str. 15 · A-6020 Innsbruck

Die Einführung der Tumeszenz-Lokalanästhesie für die Fettabsaugung war von durchschlagender Bedeutung, da der Eingriff zunehmend sicherer geworden ist und auf Vollnarkose verzichtet werden kann. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse schöner bei viel weniger Komplikationen. Durch die Vorbereitung des Gewebes mit einem großen Volumen an Betäubungsflüssigkeit (Kochsalzlösung mit Lokalanästhetikum) wird nach einer längeren Einwirkzeit das Fettgewebe mit dünnen Kanülen schonend abgesaugt. Dabei werden keine Nerven oder Gefäße verletzt, und auch das Bindegewebe wird geschont. Dies ist für die nachfolgende Heilungsphase ganz entscheidend. Durch das erhaltene Bindegewebe ist die Rückbildungskapazität der Haut groß, und Straffungseffekte sind die Folge. Zur Unterstützung ist das Tragen von Kompressionsmiedern oder -hosen für drei bis fünf Wochen notwendig. Nach dem Eingriff ist man sofort mobil, man fällt beruflich und gesellschaftlich nicht aus (ein bis zwei Tage). Eine neue Entwicklung ist die Verwendung von Radiofrequenzstrom zur Erzielung stärkerer Straffungseffekte. Dabei ist die Verstärkung der Gewebe-Straffung durch Erwärmung des kollagenen Bindegewebes entscheidend (Invasics®). Diese Kombination bewährt sich

sehr bei erschlafften Oberschenkelinnenseiten, Oberarmen, aber auch zur kombinierten Absaugung und Straffung des Halses und der Wangenregion. Gerade bei beginnenden Hängebäckchen oder leicht erschlaffter Gesichtshaut kann ein schöner Straffungseffekt erzielt werden, ohne dass eine Face-lift-Operation notwendig ist. Vorausgehend ist ein eingehendes persönliches Informationsgespräch und eine Voruntersuchung der Haut und des Gewebezustandes notwendig. P. R.

Termine und Auskünfte unter: Ordination Priv.Doz. Dr. Alfred Grassegger Salurner Str. 15 6020 Innsbruck Tel. +43 512 58 85 57 www.drgrassegger.at

Leistungsspektrum: Allgemeine Dermatologie - Hautkrankheiten - Hautvorsorge / Muttermal-Check (mit Fotodokumentation) - Venen & Krampfadern - Allergien Lasermedizin - Äderchen & Pigment - Laser Epilation - Tattoo - Hautverjüngung Ästhetische Dermatologie - Lasermedizin - Venen & Besenreiser - Liposuktion (Lipomodelling, Fettpolsterabsaugung) - Hautstraffung und Faltenbehandlung - Augenlid-korrekturen (Blepharoplastik) - Peeling-Behandlungen (Fruchtsäure, TCA, Laser, Microdermabrasion) - Dermatologische Kosmetik

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Das Leid mit den Venen Vorbeugung und Beschwerden lindern

Foto: djd/medi

Wenn die Temperaturen wieder steigen, nehmen auch die Beschwerden zu, die durch Venenleiden verursacht werden. Aufgrund der Wärme stellen sich die Gefäße weit, sodass vermehrt Flüssigkeit in das Gewebe austritt und sich Schwellungen bilden. Erfahren Sie in dieser Ausgabe der SÜDTIROLERIN, wie Sie Venenprobleme lindern können.

Mit Kompressionsstrümpfen werden die Venen entlasten und Schwellungen sowie Spannungsgefühle vermieden

Wenn die Schwellungen sehr stark sind – zum Beispiel die Sockengummis im Knöchelbereich tief einschnüren – und ein deutliches Schweregefühl oder nächtliche Wadenkrämpfe hinzukommen, ist das ein Warnzeichen. Sind sichtbare Krampfadern vorhanden, sollten die Betroffenen den Arztbesuch nicht länger aufschieben. Auch Hautverfärbungen in der Knöchelgegend und juckende Ekzeme sind sichere Hinweise auf eine Venenerkrankung. Werden sie nicht behandelt, kön-

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nen Ödeme (Wasseransammlungen), Venen- und Hautentzündungen, Geschwüre und Thrombosen entstehen. Ursache ist eine Kombination vieler Faktoren: erbliche Veranlagung, langes Stehen, Bewegungsmangel, Bindegewebsschwäche, Herzschwäche und falsche Ernährung mit Übergewicht. Beschwerden wie Schwellungen und Schmerzen entstehen, wenn die Venen das Blut aus den

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O a t z ,, 3377 - -3 93190100B0o zB oezne n- T. - T. 1 9 7 3 2- 5 1i nf - ion@ f osa @lsoanl oe nneorma. n o r m ai t. i -t www - w w .sa w. s lon a l o neeno n orma. r m a .iitt O b sstt p pll at 0 40741 7973251


Schaffen die Venen den Transport des Blutes nicht mehr und dehnen sich aus, können Schwellungen, Besenreiser und Krampfadern unbehandelt die Folge sein.

Problemen vorbeugen Tragen Sie lockere Kleidung und verzichten Sie auf einschnürende Strümpfe sowie hohe Absätze. Tagsüber sollten Sie die Füße immer wieder hochlegen und jedes Bein zweimal am Tag etwa 15 Sekunden lang kalt abduschen. Nachts kann das Fußende des Bettes höher gestellt oder ein Venenkissen untergelegt werden. Außerdem sollten Sie genügend trinken, damit das Blut dünnflüssig bleibt. Empfehlenswert sind vor allem Wasser und Kräutertees. Auch Fußgymnastik beugt einer Thrombose vor. Um die Muskelpumpe zu aktivieren, die Füße abwechselnd zur Spitze und dann wieder zur Ferse wippen. Bei längeren Flügen sollten Menschen mit Venenbeschwerden, die noch keine Kompressionsstrümpfe tragen müssen, sogenannte Reisestrümpfe anziehen. Sie verhindern, dass die Beine anschwellen und fördern den Rückfluss des Blutes zum Herzen.

Bewährte Hausmittel Es gilt die L vor S-Regel: Besser liegen und laufen, als stehen und sitzen. Kalte Beinwickel fördern zudem den Lymphfluss. Bei Wärme leiden viele an Wasseransammlungen in den Beinen. Hierfür einen halben Liter kalte Zinnkrautabkochung mit zwei Esslöffel Heilerde mischen. Handtuch darin tränken, auswringen und auflegen, auch über Nacht. Wechseln, wenn der Wickel warm geworden ist.

Foto: Ruth Rudolph/pixelio.de

Außenbezirken des Körpers nicht mehr mit dem nötigen Druck zum Herzen zurücktransportieren. Dadurch versackt das Blut in den Beinen. Eine gut ausgebildete Wadenmuskulatur fördert den Rückfluss des Blutes. Empfehlenswert sind daher alle Sportarten, welche die Muskulatur in den Unterschenkeln fordern: Nordic Walking, Laufen, Radfahren, Schwimmen. Auch Stützstrümpfe erhöhen den Druck auf die Venenwand und fördern dadurch den Rückfluss des Blutes.

Schick, aber nicht empfehlenswert: High Heels

Kneipp-Güsse halten die Blutgefäße elastisch. Einen kalten Wasserstrahl am rechten Fuß außen bis zur Hüfte hochwandern lassen, dann auf der Innenseite zurück bis zum Fuß. Am anderen Bein wiederholen. Zweibis dreimal täglich anwenden.

Venensalbe 30 ml Olivenöl mit 4 g Bienenwachs und 15 g Lanolin mischen, im Wasserbad erwärmen, 30 ml Rosskastanientinktur erwärmen, tropfenweise in die Ölmischung rühren. 20 Tropfen Wacholderöl unterrühren, Salbe in einen Tiegel geben. Zweimal täglich etwas Salbe von unten nach oben sanft in die Haut einmassieren. Foto: djd/Ofa Bamberg/O.Eltinger

Foto: djd/medi

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Hoch mit den Beinen: Das unterstützt die Venen

Tee bei Venenleiden Zinnkraut, Buchweizenkraut, Schafgarbe, Steinkleekraut und Erdrauchkraut je 20 Gramm. Zwei Esslöffel mit 3/4 Liter heißem Wasser überbrühen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen, über den Tag verteilt trinken.

Biochemie:

Foto: privat

Foto: Marianne J./pixelio.de

Im wöchentlichen Wechsel: Nr. 1 Calcium flouratum D6 und Nr. 11 Silicea D6, je dreimal zwei Tabletten im Mund zergehen lassen.

Schwimmen beugt Venenproblemen vor

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Robert Kopf Heilpraktiker contact@heilpraktiker-robert-kopf.de

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ie moderne ästhetische Medizin ist mittlerweile in der Lage, viele Probleme mit nur minimalen Eingriffen (soft surgery) zu beheben. Diese Behandlungen werden - wenn nötig - in örtlicher Betäubung ambulant in der Praxis durchgeführt. Es resultieren keine Narben. So kann die Blepharoplastik (Hebung der Schlupflider) ohne Operation in Stellenbetäubung durchgeführt werden. Auch Krampfadern müssen nicht grundsätzlich operiert werden. Eine neue Methode erlaubt die ambulante Behandlung.

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Recht auf Wasser Internationale Tag des Wassers in Terlan

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um Internationalen Tag des Wassers haben sich der Verein der Freizeitmaler Terlan und die Trinkwassergenossenschaft Terlan etwas Besonderes einfallen lassen. Sie wollten darauf aufmerksam machen,

dass es keine Selbstverständlichkeit ist, ausreichend und vor allem sauberes Wasser jederzeit zur Verfügung zu haben und unterstützten deshalb den Verein „Projekt Flores – Recht auf Wasser“. Dieses Projekt bemüht sich darum, in Sambikoe, einem Dorf auf der Insel Flores (Indonesien), den 100 dort lebenden Familien einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Die Terlaner Freizeitmaler griffen unter der Führung von Anne Marie Pellegrin Pichler zu

Klaus Runer, Monika Lochmann und Günther Schwembacher

Fransiskus Yangminta, Yohanes Eduard, Supriyono Venansio und Maksimus Ensi Sarjon

Monika Niederwieser, Alfred Mock und Guerrino Fattor

Oskar Pellegrin, Franz Gummerer und Martha Kaufmann Nock

Atun Angler, Cici, Ida und Rosvinda

Verena Silbernagl und Heidi Hafner

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ihren Pinseln und malten Bilder zum Thema Wasser, von denen sie 25 Bilder zur Verlosung zur Verfügung stellten. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte in einem feierlichen Rahmen zu Klängen indonesischer Musik. Walter Soligo, der Obmann der Trinkwassergenossenschaft Terlan, informierte über die Trinkwassersituation in Terlan, während Pater Tus, der aus Sambikoe stammt, und ExLandesgeologe Ludwig Nössing über die Situation in Sambikoe berichteten. Mit der Verkostung indonesischer Spezialitäten klang die gelungene Veranstaltung aus. Renate Tschager

Anne Marie Pellegrin Pichler und Walter Soligo


kultur

Waltraud Schenk, Hermann Alber und Georg Unterrainer

Fotos: Renate Tschager

Reinhard Ambach, Walter Soligo und Peter Duregger

Edith Weinreich und Annemarie Mair

Vinzenz Ausserhofer und Ludwig Nössing

Sigmund Sanin und Bernold Weithofer

Pater Tus

Projekt Flores – Recht auf Wasser

Beim Wasserholen in Sambikoe

Der Verein „Flores – Recht auf Wasser“ hat ein Projekt ins Leben gerufen mit dem Ziel eine neue Quellfassung, ein Pumpsystem und eine neue Leitung zu erstellen. Dadurch wird das Leben der Bevölkerung auf der Insel Flores (Indonesien) erheblich erleichtert werden. Pater Tus verfolgt persönlich die Realisierung dieses Projektes in seinem Heimatdorf. Spendenkonto: Raiffeisenkasse Bozen, „Verein Projekt Flores – Recht auf Wasser“ , IBAN: IT57Q 08081 11600 000300061310. R. T.

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e h c o W e ß i e W e Di 2014 ärz M . 7 s i b . 3 Vom Zufriedene

Hörer in Su

lden

r Südtirol 1- Reporte t Daniel Rainer mi dem Präsidenten Erich Pfeifer in Sulden

Das Südtirol 1-Team: Sindi Pechlaner, Renate Innerebner, Marlene Messner und Peter Bachmann mit den Bäckern und Konditoren im hds

nerin Gewin ten: e u la Sch am Rit nd u irol 1 „Südt meins“ h c is ikart die Sk

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Südtirol 1-Modera torin Sarah Berna rdi im Interview mi dem Direktor des t Skigebietes Klaus berg Walter Fischer und Medienberater in Marlene Messn er Südtirol1-Party auf

Genießen einen , Faschingskrapfen s Gewinner in Watle nther Bernhard mit Präsident Gü ktikantin und Südtirol 1- Pra air erm Kathrin Nied

der Madritschhütte

in Sulden am Freita

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rubrik

Fotos Peter Bachmann

für s t e k ic T is t a r G örer: über 4.000 H chgau Watles, Vins hrntal Klausberg, A rzing Rosskopf, Ste Ritten Rittner Horn, chgau Sulden, Vins

Großer Andrang von Südtirol 1-Hörern am Klausberg

Das Skilehrer-Team am Rosskopf

Eine Woche lang hieß es: Sie fahren - wir zahlen! Gratis Skifahren für alle! Zu Gast in Südtirols schönsten Skigebieten, lud Südtirol 1 in die Skigebiete Watles, Klausberg, Rosskopf, Rittner Horn und am letzten Tag ins Skigebiet Sulden am Ortler. Rund 4.000 Hörer nutzten die sonnigen Ferientage zum gratis Skifahren, Spaß haben und zum Feiern bei der Südtirol 1-Party mit Moderatorin Sarah Bernardi und dem Südtirol 1-DJ. Auch Pistenreporter Daniel Rainer zieht Bilanz: „So nah mit unseren Hörern zu sein und die Freude der Familien zu sehen, als sie die Gratis-Tickets ergattert hatten und auch noch in einen saftigen Krapfen beißen konnten – genau das war es, was wir erreichen und sehen wollten.“

Gewinner am Rosskopf

Denn eines ist sicher: Mit Südtirol 1 sind Sie mittendrin statt nur dabei! SÜDTIROLERIN

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Foto: Xenia Kehnen/pixelio.de

Hochzeit spezial

Wecken, schneiden, werfen Hochzeitsbräuche im Überblick von

Barbara Zöll

Die Braut aufwecken Es ist eine alte Tradition: Die letzte Nacht muss die Braut im Haus der Eltern verbringen. Das Wecken in der Früh – sofern die Braut überhaupt ein Auge zugedrückt hat – erfolgt eher unsanft mit Böllerschüssen oder Blasmusik. Durch den Lärm sollen böse Geister vertrieben werden.

Foto: www.hamburg-fotos-bilder.de/pixelio.de

Geheiratet wird seit vielen Jahrhunderten. Entsprechend viele Hochzeitsbräuche wurden überliefert und bilden einen fixen Bestandteil bei jeder Feier. Manche sollen Glück und Liebe, Fruchtbarkeit und Gesundheit bringen oder Unheil abwenden, andere wiederum dienen der Belustigung der Hochzeitsgesellschaft. Die SÜDTIROLERIN stellt Ihnen in dieser Ausgabe einige der Bräuche aus nah und fern vor.

Blumen streuen Was schön aussieht, ist in Wirklichkeit ein uralter, heidnischer Brauch, durch den die Fruchtbarkeitsgötter angelockt werden sollen. Meist übernehmen diese Aufgabe die „kleinen“ Hochzeitsgäste.

Etwas Altes, Neues, Geborgtes und Blaues Diese Tradition kommt ursprünglich aus England. Der Originalspruch lautet: „Something old, something new, something borrowed, something blue and a silver sixpence in your shoe.“ Etwas Altes steht für die Vergangenheit der Frau. Das Neue verkörpert den neuen Lebensabschnitt als Ehefrau. Etwas Geborgtes ist ein Zeichen für die Beständigkeit langjähriger Freundschaften. Etwas Blaues ist das Symbol für Reinheit und Treue. In Vergessenheit geraten ist hingegen die Glücksmünze im linken Schuh. Sie soll Wohlstand garantieren.

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Foto: JMG/pixelio.de

Hochzeit spezial Baum pflanzen

Foto: Petra Bork/pixelio.de

Nach alter Tradition pflanzt das Brautpaar nach der Trauung einen Baum. Dieser steht für den Beginn und das Gedeihen der Ehe.

Wasser und Brot

Herz ausschneiden Klingt einfach, hat aber einen Haken: Erlaubt ist nur eine Fingernagelschere. Um das Unterfangen noch zusätzlich zu erschweren, werden dem frischvermählten Paar noch die Augen verbunden. Braut und Bräutigam müssen jeweils eine Herzhälfte ausschneiden. Wer schneller ist, hat angeblich in der Beziehung die Hosen an. Anschließend muss der Bräutigam seine Angetraute durch das herzförmige Loch im Laken tragen: Es ist der erste gemeinsame Schritt in die Zweisamkeit.

Strumpfband werfen

Er gehört zur Hochzeit wie das Amen im Gebet. In der ersten Minute tanzt nur das Brautpaar, dann kommen die Eltern dazu und schließlich dürfen alle Gäste im Drei-ViertelTakt über das Parkett fegen.

Der Brauch stammt aus den USA und ist das Dependant zum BrautstraußWerfen. Der Bräutigam zieht der Braut das Strumpfband aus und wirft es den wartenden Junggesellen zu. Wer von den ledigen Männern das Strumpfband fängt, muss mit der Dame tanzen, die den Brautstrauß gefangen hat.

Foto: martina gade/pixelio.de

Hochzeitswalzer

Braut über die Schwelle tragen Nach der Feier trägt der Bräutigam die Angetraute über die Schwelle des gemeinsamen Heimes, damit sie nicht mit den Dämonen, die darunter lauern, in Berührung kommt.

Artema Limousine Service - Burgstall (BZ)

Hochzeitstorte anschneiden Als Zeichen für Zusammenhalt und Einigkeit wird die Torte gemeinsam angeschnitten. Böse Zungen behaupten, dass derjenige, der die Hand über der Hand des anderen hält, in der Ehe das Sagen haben wird.

Foto: Mandy/pixelio.de

Bevor das Mahl beginnt, werden dem Brautpaar eine Scheibe trockenes, gesalzenes Brot sowie ein Glas Wasser gereicht. Nachdem sie sich die Gabe geteilt haben, wirft die Braut das leere Glas über ihre Schulter. Dabei sollte es zerbrechen, denn Scherben bringen ja bekanntlich Glück. Brot und Wasser stehen symbolisch dafür, immer genug zum Essen zu haben.

Der Schleiertanz Der alte germanische Brauch findet um Mitternacht statt. Ursprünglich wurde der Braut der Schleier beim Tanzen geraubt, in Stücke zerrissen und dann unter den weiblichen Hochzeitsgästen aufgeteilt. Heute werden der Braut oft die Augen mit dem Schleier verbunden. Sie muss dann versuchen, eine der ledigen Frauen zu fangen. Diese soll angeblich die nächste Braut sein.

email: info@artemaitalia.it

Office: +39 0473290940

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Foto: Friedrich Hillenbrand/pixelio.de

Hochzeit spezial

von

Barbara Zöll

Kinder, wie die Zeit vergeht Die wichtigsten Jubiläen im Überblick Neun Monate: Bier-Hochzeit das erste Neun Monate nach der Hochzeit wird wird mit ßen esto Ang offizielle Jubiläum gefeiert. chs hwu Nac its bere ist Gerstensaft, außer es unterwegs. Ein Jahr: Baumwollhochzeit mwolle langsam. Wie die Liebe wächst auch die Bau hen wie ein unbeAußerdem ist die Ehe noch ein bissc mt auch der Name schriebenes Blatt Papier. Daher kom Papierhochzeit.

Drei Jahre: Lederhochzeit Leder ist zäh und reißfest wie die Ehe nach drei Ehen, in denen es bestimmt schon die eine oder andere Bewährungsprobe gab. Vier Jahre: Seidenhochzeit Die Seiden-Hochzeit wird je nach Breitengrad auch Leinen- oder Bernsteinhochzeit gena nnt – allesamt edle Produkte, die sich auch als Präsent eign en. Fünf Jahre: Hölzerne Hochzeit Holz steht für die Beständigkeit, welc he die Ehe nach fünf Jahren erreicht hat. Traditionell wird ein Kranz aus Holz gebunden. Sieben Jahre: Kupferhochzeit Das verflixte siebte Jahr ist erreicht . Wie Kupfer muss auch die Ehe besonders gehegt und gepfl egt werden. Als Geschenk eignen sich etwa kupferfarben e Rosen. Acht Jahre: Blecherne Hochzeit So wie das Blech aus verschiedenen Metallen stabil zusammengeschweißt wird, ist auch die Ehe. Meist werden Küchenutensilien zu dem Jahrtag hergeschenkt. Lesen Sie weiter auf Seite 62

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technik spezial

Der 3D-Drucker Ein neues Erlebnis der Formengebung

drucker arbeiten mit dem „filament“ Kunststoffdraht aus ABS, PLA und PET, ähnlich einer Heißklebepistole wird Schicht für Schicht aufgebaut, bis das Modell fertig ist. Diesen Kunststoffdraht gibt es von transparent bis hin zu den schrillsten Modefarben, quitschig und bunt. Auch Gummi, ja sogar holzhaltige Materialien, die wie Holz ausschauen und sogar danach riechen, kommen zum Einsatz und öffnen der kreativen Welt der Produktentwickler neue Dimensionen. Doch nicht nur Entwicklern und Designern bleibt diese neue Welt des 3D-Designs und der 3D-Drucker vorbehalten, immer mehr „einfache“ Unternehmer und Handwerker bedienen

sich dieser Techniken, ja sogar private „Bastler“ versuchen sich in dieser neuen Welt. Um sich in diese Welt zu begeben, braucht es eigentlich nicht viel: einen Pc, die Zeichensoftware findet man als „open source“ (kostenlos) im Internet, und einen 3D-Drucker erhält man schon ab wenigen hundert Euro. Zugegeben, es braucht auch noch viel Geduld und Nerven. Das 3DZeichnen, hat man es nicht schon von der Pieke auf gelernt, verlangt einiges an Schweiß ab, haben doch solche Zeichenprogramme gerne über 1.000 verschiedene Befehle. Und will man das fertige Konstrukt nun endlich mit dem eigenen 3D-Drucker „ausdrucken“, so hat man mit Material, Geschwindigkeiten, Temperaturen und den verschiedensten Einstellungen zu kämpfen. Bis ein ansehnliches und gebrauchsfertiges Modell endlich fertig gedruckt ist, hat man schnell mehrere Kilo Kunststoffdraht verschlissen. Wir von „Laurins“ sind auf das 3D-Zeichnen spezialisiert, wir praktizieren es auch schon seit mehr als zehn Jahren und zeichnen damit hauptsächlich Schmuck, vom einfachsten Ehering bis hin zu höchstkomplexen Schmuckkreationen. Goldschmiede, Juweliere, Designer und Private aus aller Welt zählen zu unseren Kunden. Wir bedienen uns gerne dieser Technik. Sie ermöglicht uns nicht nur technisch perfekte und höchstprezise Modelle zu bauen, sondern auch Schmuckmodelle zu entwerfen, die mit herkömmlicher Goldschmiedetechnik nie zu realisieren wären. Solche 3D-Konstruktionen für Schmuck drucken wir mit einem speziellen 3D-Wachsdrucker mit einer Genauigkeit von bis zu zehn Micron. Das fertiggedruckte Wachsmodell wird dann mit dem

Wachsausschmelzverfahren in den Materialien Gold, Silber oder Messing gegossen. Mit dieser Technik ist es auch ein leichtes, etwa ein nicht mehr auffindbares Ersatzteil in Messing nachzubauen und damit ein wertvolles oder wichtiges Gerät zu reparieren. Zeichner, Entwickler, Techniker und „Bastler“ öffnen wir gerne unsere Tore und machen eine Betriebsführung, um ihnen diese neue Welt der 3D Technik zu präsentieren und ausführlich zu erklären. Nach Voranmeldung können Sie diese Geräte auch im „Live“-Betrieb bewundern. Bei uns finden Sie nicht nur die Technik, wir zeichnen auch nach Ihren Skizzen und Ideen, veranstalten Basis- oder Spezialisierungs-Kurse in 3D-Zeichnen, machen Ihre 3D-Zeichnung fit für den Druck, drucken Ihre Kreationen ent-

Fotos: privat

S

eit langem redet man von 3D-Druckern. 3D-Drucker für Wachs oder Kunstharz gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. Seit rund fünf Jahren gibt es 3D-Kunststoffdrucker und seit Kurzem sind brauchbare Modelle entwickelt worden, die auch für Kleinbetreibe erschwinglich sind. Das „rapid-prototyping“ mit Kunststoffdruckern, so nennt man dieses Verfahren, findet nun auch Einzug in Südtiroler Handwerksbetriebe, um auf schnelle und unkomplizierte Weise erste Muster herzustellen. Damit gelingt es dem Produktentwickler, innerhalb von nur wenigen Stunden und mit geringsten Kosten voll funktionsfähige Muster zu bauen, lange bevor Werkzeuge für die eigentliche Fertigung entwickelt worden sind. Änderungen und Varianten vom Modell erfolgen im Handumdrehen. Alle 3D-Kunststoff-

weder mit dem 3D-Kunststoffdrucker oder mit dem 3D-Wachsdrucker und gießen Ihr Modell auch in den verschiedenen Metallen. Sie sind schon fit im 3D Zeichnen? Wunderbar, so schicken Sie uns doch Ihre Datei per E-Mail, wir fertigen Ihre Ideen mit unseren Techniken und senden Ihnen das fertige Produkt per Frächter zu, ganz einfach und unkompliziert! Alles aus einer Hand: präzise, schnell und einfach unmöglich! Unsere Devise: Geht nicht, gibt’s nicht! P. R. Informationen und Reservierungen: Laurins Ohg | St. Vigilstraße 5 | 39010 Nals | BZ-Italien Tel. Büro +39 0471 678 545 | Mobil +39 328 34 39 035 www.Laurins.it | info@Laurins.it

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Hochzeit spezial

Foto: Simone Hainz/pixelio.de

30 Jahre: Perlenhochzeit Nach 30 Jahren reihen sich die Erinneru ngen wie schöne Perlen auf einer Kette. Traditionell schenkt der Gatte seiner Frau eine Perlenkette.

12,5 Jahre: Petersilienhochzeit st von den FreunOrganisiert wird das Überraschungsfe r sorgen, dass die den des Paares. Die Tradition soll dafü Ehe grün und würzig bleibt. 15 Jahre: Glashochzeit Nach 15 Jahren Glas steht für Klarheit und Transparenz. Regel keine der in Paar das Zusammengehörigkeit hat auch ohne sich teht vers ern Geheimnisse mehr, sond uf. Worte. Passende Geschenke gibt es zuha 20 Jahre: Porzellanhochzeit so teuer gehandelt Es gab Zeiten, da wurde Porzellan fast wie Beziehungen wie Gold. Andererseits geht Porzellan it umgegangen auch in Brüche, weshalb behutsam dam werden muss. 25 Jahre: Silberne Hochzeit Zeit für ein großes Ein Vierteljahrhundert ist geschafft. einem schönen und n Dra Fest mit allem Drum und ng. neru Schmuckstück zur Erin

35 Jahre: Die Leinwandhochzeit Dieses Jubiläum hängt mit dem eins tigen Brauch zusammen, sich nach all den gemeinsame n Jahren als Paar auf Leinwand porträtieren zu lasse n. Heute steht die Leinwand für so manche Zerrreisprobe . 40 Jahre: Rubinhochzeit Der glutrote Rubin gilt als Edelstein des Feuers und der Liebe. 40 gemeinsame Ehejahre werd en gerne zum Anlass genommen, um die Eheringe erne uern oder einen Rubin einarbeiten zu lassen. 50 Jahre: Goldene Hochzeit Gold ist das Edelste aller Metalle: Glänzend und fest wie eine lange Ehe. Es ist Brauch, dies es Jubiläum in der Kirche mit einer speziellen Nachtrauun g zu feiern. 60 Jahre: Diamantenhochzeit Der Diamant ist der härteste und wert vollste aller Edelsteine und daher Symbol für die Unv ergänglichkeit und Stärke der Liebe. Als Geschenk kom mt nur ein Diamantring in Frage. Foto: Harry Hautumm/pixelio.de

Foto: günther gumhold/pixelio.de

Zehn Jahre: Rosenhochzeit sie hat auch viele Die Rose ist die Blume der Liebe, doch Tiefen stehen. und en Höh die kleine Stacheln, die für n. Rose rote zehn rlich Geschenkt werden natü

65 Jahre: Eiserne Hochzeit Die Ehepartner haben ihren eisernen Willen unter Beweis gestellt, trotz Schwierigkeiten zueinander zu stehen. Ein Gegenstand aus Metall steh t für die Festigkeit. 70 Jahre: Gnadenhochzeit 70 Jahre – das erleben wie die Kro njuwelenhochzeit nach 75 Jahren – nur die Wenigsten.

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dies & das

Fragen,

diesmal an Martina De Zordo Fragebögen zählten früher einmal zu den beliebten Gesellschaftsspielen. Jahrelang wurden in Zeitungen wie der Frankfurter Allgemeinen interessante Menschen aus Kultur, Politik, Mode, Wirtschaft befragt. Die SÜDTIROLERIN stellt ihre heiteren, aber auch heiklen Fragen diesmal an Martina De Zordo, Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings.

Foto: Südtiroler Jugendring

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit… „Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: Zulassen – Weglassen – Loslassen.“ (Ernst Ferstl) Wen würden Sie gerne einmal treffen? Den derzeitigen Papst. Ihre Buchempfehlung? „Gedichte“ von Rainer Maria Rilke. Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? Dabei zu sein. Als Kind wollten Sie sein wie…? Pipi Langstrumpf. Was darf in Ihrem Gepäck auf keinen Fall fehlen? Meine weiße Sonnenbrille.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Ihren Mitmenschen am meisten? Verrücktheit, Lebensfreude und Achtsamkeit.

Was ist Ihre größte Versuchung? Skitouren gehen. Was treibt Sie an? Neugierde und Zuversicht. Was würden Sie niemals tun? Angst vor einer Mücke haben. Wobei entspannen Sie sich am besten? Bei Musik und Hörbücher. Welches Lied singen Sie gern? …ist vom Moment abhängig.

Was ist Ihre größte Stärke? Konsequenz.

Was war bisher Ihr größter Erfolg? Nach einem Unfall mit dem Mountainbike wieder durchzustarten.

Was mögen Sie an sich gar nicht? Ich liebe meine „Macken“. So bleibt’s lustig.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit? Krautnocken mit Surfleisch.

sport & freizeit

Skifoahrn is des leiwondste

Fotos: privat

Skisafari im Paznauntal des Innsbrucker Skiclubs

Gabi Hofer, Peter Pitsch und Martina Schwab

Tini Windtner, Organisator Richard Grinschgl, Hagen Müller, Peter Aigner und Toni Holzmann, Juliane Gratl und Tini Wintner

K

ürzlich veranstaltete der Skiclub Innsbruck einen dreitätigen Skiausflug nach Galtür, Ischgl und Kappl. Rund 30 Mitglieder genossen bei herrlichem Wetter und besten Pistenverhältnissen Sport, Natur und Gesellschaft. D. S.

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sport & freizeit

Viel Spaß am Tanzparkett

Die Zumba-Party

Zehn Jahre Tanzstudio Pircher in Lana

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eit zehn Jahren wird in der Tanzschule „Pircher“ im Gewerbepark Lana Süd das Tanzbein geschwungen und gefeiert. Dieses runde Jubiläum durfte nicht, ohne ausgiebig zu feiern, vorübergehen. Miriam und Karl, die seit 22 Jahren Inhaber der Tanzschule sind, haben sich zusammen mit ihrem Team etwas Besonderes für ihre KundInnen einfallen lassen. Begonnen hat das Ganze am Nachmittag mit einer Zumbaparty, bei der es richtig heiß herging. Denn Zumba, das ist ja bekannt, entfacht das Feuer im Körper und in den Adern. Am Abend folgte dann die nächste große Feier mit ausgelassener Stimmung. Dank der würzigen Gulaschsuppe von Roby und vielen schmackhaften Süßigkeiten konnten die beim Tanzen verlorenen Kalorien wieder ersetzt werden. Nicht fehlen durfte eine große Tanzshoweinlage, bei der die Turniertänzer und die Showgruppe des Studios ihr Bestes gaben – eine Augenweide. Die Gäste ahmten die Profis nach und tanzten bis tief in die Nacht hinein. Georg Tschager

Ingrid Reich, Lydia Schwienbacher, Karl Pircher und Miriam Bagamoro: Das Team

Graziella Huber mit Gatten Siegfried

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Birgit Arquin mit Andreas

Brigitte Zuegg und Helga Haller

Maria mit Andreas Lochmann

Norbert Oberkofler mit Frau Greti

Hugo Höller mit Gattin Ruth


sport & freizeit

Jakob Ganterer und Ruth Kastlunger

Albert Leiter mit Patrizia

Erwin Vonmetz, Verena Stenico und Karl Pircher

Fotos: Georg Tschager/privat

Barbara Runggaldier mit Robert und Cilli Frick

Die Showtanzgruppe

Herr Pircher, was ist für Sie der Inbegriff für Tanzen?

Helmut Frank, Sonja Wenger, Peter Simeaner, Gerti Mößner, Claudia Fischnaller und Georg Laimer: Die Mittwochrunde

Tanzen ist Teil unserer Kultur, macht Spaß, tut der Seele gut und ist ein optimaler Ausgleich, um dem Stress unserer hektischen Zeit etwas zu entkommen. Und vor allem ist Tanzen Sport, so manch einer hat schon einige überflüssige Pfunde auf dem Parkett liegen lassen. Außerdem lernt man beim Tanzen Leute kennen und pflegt dadurch das gesellige Beisammensein. G. T.

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gesellschaft

Safety Park wurde „unsicher“ gemacht Veranstaltung „ ging in die zweite Runde

E Lukas Linger, Alex Heidacher, Manuela Ortler und Jonas Prünster

Reinhard Messner und Stefan Unterkircher

Philip Mittelberger, Daniel Illmer und Markus Graziadei

Stefanie Frei und Daniela Premer

Daniel Bertaccho und Alexander Larcher

Armin Karnütsch, Roswitha Kröss, Christian Margesin, Anita Paris und Christian Platzgummer

David Sanzio, Arnold Kemmenater, Ivan Pichl Kostner und Christoph Unterrainer

igentlich dreht sich im Safety Park in Pfatten normalerweise alles um die Sicherheit auf der Straße. Auf Nummer sicher geht der Besucher auch im dazugehörigen Restaurant, wo seit Kurzem das Team vom Event-, Consultingund Partyservice „S.U.E.C“, unter der Obhut von Haubenkoch Stefan Unterkircher, den Kochlöffel schwingt. Bei der zweiten Auflage von „Rock Wine Food“ zeigten Unterkircher und sein Team ihr Können und zelebrierten gleichzeitig den gastronomischen Neustart. Über hundert Gäste kamen zu dem Abend, bei dem ausgefallener, kleiner „Fingerfood“ mit den dazu passenden Weinen weltberühmter Rockgrößen wie AD/DC oder den Toten Hosen zum Genießen bereitstanden. Für ausgelassene Stimmung sorgte auch der rockige Sound von „Cäsh and Go“. Alsbald verwandelte sich der „Safety Park“ in ein Tanzparkett samt unermüdlicher Tanzwütiger und wurde bis in die Nacht „unsicher“ gemacht. Anna Saltuari

Ferdinand Kiem, Monika Wenter und Klaus Lindner

Markus Oberhofer, Silvia Pernthaler, Stephanie Innerhofer, Markus Sader und Hannes Innerhofer

Serena Lazzerin und Vania Lazzerin Losso

Johanna und Florian Ploner

Fotos: Anna Saltuari

Behind the scene

Katharina Tscholl, Lisa Holzner und Tina Buchschwenter

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Maria Theresia Huez, Sabine und Christian Huber

Haubenkoch Stefan Unterkircher wurde am 7. Juli 1972 geboren. Er absolvierte die Ausbildung zum Küchenmeister, diplomierten Diätkoch und Sommelier und arbeitete im In- und Ausland. Die vergangenen 12 Jahre war er im Castel Ringberg tätig. Nun möchte er auch die Besucher des Safety Parks mit den Kreationen seines Cateringsunternehmens „S.U.E.C.“ auf „Geschmackswolke Sieben“ bringen. Ab 11. April dürfen sich zudem die Besucher des Restaurants „Ritterhof“ in Kaltern an Unterkirchers schmackhaften Gerichten erfreuen. A. S.


dies & das

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dies & das

Steffen Jürgens

Die Südtirol Top 10 Schlagercharts 1. Helene Fischer – Atemlos durch die Nacht 2. Wolfgang Petry – Einmal noch 2014 3. Fantasy – Eine Nacht im Paradies NEW 4. Steffen Jürgens – Ohne dich 5. Beatrice Egli – Verrückt nach dir 6. Fantasy – Lange her 7. Andrea Berg – Das Gefühl 8. Jürgen Drews – Kornblumen 9. Anna- Maria Zimmermann Tanz NEW 10. Michelle – Paris NEW

präsentiert Die News

Foto: Paul Schirnhofer

Foto: Universal Music

am Schlagerhimmel Goldkehle versus Comeback-Weltmeister

Howard Carpendale versus Roland Kaiser Eigentlich ist es wie mit einem Boxer, der zurückgetreten ist und krampfhaft versucht, ein Comeback zu starten. Er wird nie wieder so gut sein, wie er einst auf dem Höhepunkt seiner Karriere war. Das gilt auch für den Sunnyboy Howard Carpendale. Gefühlte 50 Mal hat Herr „Hello Again“ das Ende seiner Schlagerlaufbahn verkündet. Genau so oft kam er zurück. Warum macht ein solcher Star so etwas? Liegt es am Geld? Insider behaupten es zumindest. Verspekuliert mit Immobilien und betrogen von geldgierigen Managern – die smarte Stimme aus Südafrika hat angeblich Geldprobleme. Durchaus verständlich, dass man dann zurück auf die Bühne kehrt. Etwas anderes kann Herr Carpendale ja nicht. Selbst zarte Versuche als Schauspieler gingen gewaltig in die Hose. Es mag ja sein, dass er immer noch seine Fans hat und in bestimmten Regionen noch kleinere Konzerthallen füllt, doch wenn man sich ständig vor einem Millionenpublikum im Fernsehen verabschiedet und schließlich doch wieder zurückkommt, sollte man sich nicht wundern, wenn man die Glaubwürdigkeit verliert. Trotz alledem hat dieser Mann großes für den Schlager geleistet. Sehr emotionale Texte, ge68

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fühlvolle Melodien und sein südafrikanischer Akzent machten ihn zu einer lebenden Legende. Ob das aktuelle Comeback allerdings ausreicht, um an alte Erfolge anzuknüpfen, bleibt ernsthaft abzuwarten. Ich persönlich glaube es nicht, aber es gibt sicher hunderttausende Fans, die genau darauf gewartet haben, dass dieser Mann zurück auf die Bühne kommt. Ein absolutes Idol, wenn es um den Schlager geht, ist Roland Kaiser. Was dieser Mann in seinem bisherigen musikalischen Leben geleistet hat, ist mit Worten fast nicht mehr zu beschreiben. Inzwischen hat er über 80 Millionen Tonträger verkauft. Diese Zahl muss man sich mal ernsthaft auf der Zunge zergehen lassen. „Santa Maria“, einer seiner größten Hits, verschaffte ihm das LieblingsschwiegersohnImage. Bis heute hat er es nicht verloren, obwohl er es gesundheitlich nicht gerade leicht hatte. Das jahrzehntelange Rauchen hat seine Lunge zerfressen: Er war über einen langen Zeitraum nicht mal mehr in der Lage zu sprechen, geschweige denn zu singen. Herr Kaiser musste warten, bis eine Spenderlunge zur Verfügung stand. Vor ein paar Jahren war es soweit. Die Spenderlunge wurde gefunden und die komplizierte Operation durchgeführt.

Kurzatmigkeit begleitet den Sänger auch heute noch, doch seine Stimme hat er nicht verloren. Er steht wieder im Rampenlicht und verwöhnt seine vielen Fans mit wundervollen Auftritten. Dem Rauchen hat er endgültig „Adios“ gesagt. Natürlich kann er seine Auftritte nur noch mit großer Unterstützung von seinen Chorsängern und seinem Orchester bewältigen. Die Stimme ist im Vergleich zu früher einfach zu schwach und zu zart. Doch Roland Kaiser hat seine Fans nie im Stich gelassen, auch wenn ihm manchmal die Luft ausgeht. Er ist wieder da, wo er hingehört – auf die Bühne. Fazit: Es ist schwer, zwei solche Stars miteinander zu vergleichen. Beide haben sie begnadete Stimmen mit Seltenheitswert. Es ist auf der einen Seite gut, dass sie wieder da sind, auf der anderen Seite sollte man wenigstens versuchen, abzuschätzen, wann es endgültig vorbei ist. Deshalb gibt es für mich in dieser Ausgabe im Schlagerboxring nur einen Sieger: Roland Kaiser. Alles wird gut! Ihr Steffen Jürgens (www.steffenjuergens.de)


bauen & wohnen Ein Polster gegen das Schnarchen

Schlafen wie Sisi und Franzl

Foto: djd/Marburger Tapetenfabrik

Wohnen mit rosaroter Brille

Eigentlich ist Rosa ein Fall für das Kinderzimmer. Doch spätestens mit 12 Jahren reicht es selbst den meisten Mädchen. Anders sehen es allerdings Interieurdesigner, die bei ihren Kreationen verstärkt auf diese Farbe setzen. Rosa gilt als Modefarbe für Geschirr, Vasen, Tischdecken und sonstige Dekorationen im Haus. Dabei setzen Trendsetter nicht auf grelles, sondern auf helles, mattes Rosa, das sehr elegant wirkt. Außerdem lässt sich Rosa auch wunderbar kombinieren. Besonders gut passt es zu Grau und dunklen Hölzern.

Foto: Austria Trend Hotels

Wollten Sie schon immer schlafen wie Sisi im Schloss Schönbrunn? Ab Ende April können Sie sich den Traum erfüllen, denn dann öffnet eine Hotelsuite im Osttrakt des einstigen Kaiserhauses mit Ausblick auf den Schlosspark und die Gloriette. Nobel ist auch die Ausstattung der 167 Quadratmeter großen Residenz: Es gibt zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, einen Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche. Das Interieur ist im imperialen Stil gehalten, inklusive Himmelbett, Stuckarbeiten und rotem Ananasdamast. Farblich dominieren Schwarz, Weiß und Gold. Der exklusive Urlaubsluxus hat allerdings seinen Preis: Für das kaiserliche Schlafvergnügen sind mindestens 699 Euro zu berappen, wobei bis zu vier Personen sich hier betten können.

Rundum glücklich in den Sommer Ob im Garten oder auf dem Balkon – eine kleine Ferienoase kann man sich mit entsprechenden Möbeln eigentlich überall einrichten. Mit dem schwingenden Bett namens „Fermob“ gelingt dies im Handumdrehen. Inspiriert von der guten alten Hängematte bietet diese stabile Schaukel Platz zum Entspannen – Sonnenschutz inklusive. Selbsttragend, mobil, leicht, klappbar und natürlich komfortabel ist dieses schwingende Bett vor allem ein originelles, verspieltes Design-Möbelstück. So sanft, wie es sich in Gärten einfügt, wiegt es Siesta-Fans in den Schlaf.

Foto: Osmose Design

Foto: Hammacher

Ein schnarchender Partner sorgt oft für schlaflose Nächte. Dem soll mit dem speziellen Polster „Snore Activated Nudging Pillow“ ein Ende gesetzt werden. Denn sobald der Betroffene schnarcht, bläst sich der High-Tech-Polster automatisch auf. Dadurch verändert er die Lage des Schnarchenden, um dessen Atemwege zu öffnen oder ihn durch einen leichten Stoß zu wecken. Außerdem verfügt der Polster über ein Bedienfeld mit Tasten, durch das der Nutzer die Empfindlichkeit des Mirkofons sowie die Intensität der Stöße regulieren kann. Ob der Polster tatsächlich hilfreich ist, daran zweifeln die Experten, die dennoch zu einem Besuch beim Arzt raten.

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Foto: gänseblümchen/pixelio.de

bauen & wohnen

Zauberhafte Frühlingsideen

Dekorationstrends passend zur Osterzeit von

Melanie Zanesco

Freche Osterhasen hinter weißen Vasen, bunte Blumensträuße kombiniert mit duftenden Kräutern, Ostereier in zarten Pastellfarben – die richtigen Osteraccessoires bringen jetzt den Frühling in die eigenen vier Wände. Die SÜDTIROLERIN präsentiert Ihnen in dieser Ausgabe aktuelle Dekorationsideen. Ostern ist eine fröhliche, angenehme Zeit. Dementsprechend erstrahlt auch das Zuhause in frischen Frühlingsfarben. Im Trend liegen zarte Pastelltöne, Farben mit einem sehr hohen Weißanteil. Sie versprühen gute Laune und erinnern an den Frühling. Farben wie Hellblau, Mintgrün, Rosa, Orange und Pink setzen jetzt frische Farbakzente. Kombiniert mit natürlichen Materialien, wie zum Beispiel Holz, Leinen oder Bast, verleihen Sie Ihrem Zuhause einen modernen Touch.

Foto: angieconscious/ pixelio.de

Frische Blumen und Kräuter

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Die heurige Osterdekoration ist dezent, einfach und romantisch. Blumenkränze und -sträuße werden am besten so auf den Tisch gestellt, als wären sie selbst gepflückt. Tulpen, Narzissen und Clematis werden zusammen mit pastellfarbenen Blüten wie Hortensien oder Vergissmeinnicht und viel Grün kombiniert und in weiße Vasen gestellt. Neben Blumen eignen sich noch duftende Kräuter für die Deko. Sehr begehrt sind Thymian oder Salbei, weil sie einen angenehmen Duft versprühen. Ergänzt mit Osterhasen und bemalten Eiern bringt der Blumenschmuck viel gute Laune.


Foto: Marianne J./pixelio.de

Foto: gänseblümchen/pixelio.de

bauen & wohnen

Ostereier: Von bunt bis metallic

grünen Pflanzen wirkt die Dekoration schön, einfach und natürlich.

Wie jedes Jahr gehören auch die gefärbten oder bemalten Ostereier dazu. Das Bemalen der Ostereier hat eine lange Tradition. Um den Farbtrends 2014 gerecht zu bleiben, werden die Eier pink, blau, grün und gelb gefärbt. Vor allem neben Blumen, Ostersträußen oder

Ein Highlight sind in diesem Jahr auch Eier in Metalltönen, wie Gold, Silber oder Bronze. Die geeigneten Deckfarben erhält man in Bastelgeschäften. Sie verleihen der gesamten Dekoration einen sehr extravaganten Stil. Ge-

Ihr Küchenspezialist

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meinsam mit den bunten werden die goldenen Ostereier in Moosneste gelegt oder neben blühende Blumensträuße auf den Tisch gelegt. Auch gemeinsam mit Weidenkätzchen oder Olivenzweigen sehen die Ostereier in den neuen Farben atemberaubend aus und setzen tolle Farbakzente.

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Wir zeigen Kompetenz!

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Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

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Schnell, aber effektvoll Die Materialien sind nicht schwer zu besorgen, aber um sie anschließend angemessen zu dekorieren, braucht es genügend Ideen – am liebsten schnelle Lösungen. Traditionell werden Osterzweige in vielen Familien geschmückt und in der Lieblingsecke platziert. Eine weiße Vase mit Weidenzweigen sieht modern aus. Passend für Ostern werden einige zartfarbene Blumen dazugestellt und auf die

Zweige bunte Federn oder bemalte Eierschalen mit goldenem oder silbernem Draht gehängt. Egal ob auf Tischen, am Fenster, im Garten, auf der Grußkarte, auf dem Porzellangeschirr – der Osterhase in dezenten Naturfarben findet überall einen geeigneten Platz. Vor allem gut geeignet sind die Osterhasen aus Filz, Stoff oder Holz für die Tischdeko am Ostersonntag. Sie machen einen freundlichen Eindruck und verbreiten gute Laune.

Ostereier im Mooskörbchen Eine schöne Idee zum Dekorieren sind bemalte Eier auf dem Moosbett. Dazu brauchen Sie nicht viel Zeit, vor allem aber wenige Materialien: In einem kleinen Nest oder Körbchen verteilen Sie etwas frisches Moos und legen anschließend die bemalten Eier hinein. Fertig! Auf dem Ostertisch sieht diese Idee neben einem schönen Blumenstrauß elegant und durchaus romantisch aus.

Wussten Sie, dass... • ...der Hase und die Eier Symbole für neues Leben und Fruchtbarkeit sind. Früher gab es nur Ostereier, die allerdings von anderen Tieren, wie dem Storch, dem Fuchs oder dem Kuckuck, gebracht wurden. Als alleiniger Bote der Ostereier gilt der Hase erst seit dem 17. Jahrhundert. Auch die Zeit, in der Ostern gefeiert wird, spielt dabei eine Rolle. Der Hase gilt als Mondtier, und Ostern wird am ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes gefeiert.

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Weidenkätzchen neben Ostereiern Haben sie keine Lust und Zeit Ostereier zu färben, aber trotzdem soll Ihre Wohnung an Ostern erinnern?
Um eine schöne Dekoration zu schaffen, gibt es eine recht einfache Möglichkeit: Gestalten Sie doch den Lieblingsplatz bei Ihnen zuhause mit einigen Weidenkätzchen und Olivenzweigen. Anschließend legen Sie einige weiße Eier dazu. Damit die Zweige längere Zeit frisch bleiben, können Sie an den Enden unten ein feuchtes, helles Taschentuch binden.

• ...die Christen früher in der Fastenzeit keine Eier essen durften. Daher wurden die Eier gekocht, damit sie länger haltbar waren. Um die rohen und gekochten Eier nicht zu verwechseln, kochten die Frauen die Eier in Kochwasser, in dem abfärbende Pflanzen waren. • ...früher am Ostersamstag die Eier mit Pflanzenfarben gefärbt wurden. Am Ostersonntag brachte man die gefärbten Eier dann zum Weihen in die Kirche. Ein rotes Ei brachte Glück, ein blaues Pech.

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Foto: Daniel Kocherscheidt/pixelio.de

Foto: M. Großmann/pixelio.de.jpg

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Foto:Walter Eberl/pixelio.de

Drei Dekoideen für Ihr Zuhause

Eierbecher neben Blumensträußen Bemalte Ostereier können auch einfach in farblich passende Eierbecher gestellt werden und neben einigen frischen Blumen in einer weißen Vase den Tisch verschönern. Blumen und Ostereier, die in zarten Farben erstrahlen, sind in jedem Fall ein angenehmer Eye-Catcher.

• ...Palmkätzchen ursprünglich Weidenkätzchen hießen und sie unter Naturschutz stehen, weil sie eine der ersten Möglichkeiten für Bienen sind, um an Nahrung zu kommen. Früher glaubten die Menschen, dass Weidenzweige vor Unglück schützen. Am Palmsonntag schmückt man damit die Palmbuschen. Jesus wurde am Sonntag vor Ostern von den Menschen in Jerusalem mit Palmwedeln begrüßt. Da es bei uns jedoch keine Palmen gibt, werden heute die sogenannten Palmkätzchen benutzt.


bauen & wohnen

Gemeinsam statt einsam Das Bozener Familienzentrum in Firmian

E

s wurde für Familien konzipiert und als Bezugspunkt geschaffen, damit ein gesundes „WirGefühl“ entsteht: das Familienzentrum in Firmian. Ausdruck fand dieses Bestreben in der Organisation eines gemeinsamen Festes. Durch Spiel, Spaß und Unterhaltung kamen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch. Sie nutzten auch die Gelegenheit, ihre Anregungen aktiv einzubringen. Das Fest wurde musikalisch von der Harfespielerin Lidia Povian und der Sängerin Arianna Merlino umrahmt. Für Unterhaltung und einige Lachanfälle sorgten die Kabarettaufführung der

Gruppe „Cababoz“ und Spaßeinlagen des Clowns „Dolcinella“. Die offizielle Einweihung des Familienzentrums war nur der Beginn. Ein buntes Programm wartet auf alle Eltern und Kinder mit Spielen am Montag, Recyclingwerkstatt am Dienstag, Spielzeit für Kleinkinder am Mittwoch, „komm vorbei“ – Ideen und Verwirklichung im Gespräch mit den Erziehern am Donnerstag sowie Bewegung und Gymnastik am Freitag. Ein Ideenwettbewerb für einen treffenden und fantasievollen Namen für das „Familienzentrum Firmian“ ist noch offen. Georg Tschager

Nigritella Pilat (Erzieherin), Astrid Putzler (Referentin Familie Gemeinde Bozen) und Stefano Santoro (Direktor vom Ressort Familie, Frauen und Jugend)

Victoria Anna und Angela Sito

Silvia Vidale und Martina Sinner

Samuele, Francesca Penner und Elia

Spaßeinlagen des Clowns „Dolcinella“

Daniel Ruocco und Diego Zambiali: Die Kabarettisten der Gruppe „Cababoz“

Christian und Mirche Hristov

El Mir Akram mit El Mechhour Houria

Giulia und Paola Gallo mit Dominga Gabrielli

Ein familienfreundlicher Stadtteil

Guglielmo Truzzi und Luigi Gallo (Stadtrat für Öffentliche Arbeiten)

Anita Zuretti und Serena Sartori

Fotos: Georg Tschager

Stadträtin Judith Kofler Peintner und Mauro Randi (Stadtrat für Sozialpolitik und Jugend)

Vor rund zehn Jahren wurden in Firmian die ersten Wohnungen errichtet. Seitdem entwickelte sich der Stadtteil zu einem Magneten vor allem für Familien. Derzeit wohnen hier 1.134 Familiengemeinschaften. Im November 2011 wurde das Gemeinschaftszentrum „Westpol“ eröffnet, eine Einrichtung für das Stadtviertel, welches das Gemeinschaftsgefühl fördert, aber auch in Problemsituationen helfend und vorbeugend zur Seite steht. 2012 wurden der Kindergarten und Kinderhort eingeweiht. Seit 2013 arbeiten das Assessorat für Sozialpolitik und Familie und das Sozialzentrum mit Betrieb für Sozialdienst an der Realisierung des Familienzentrums. Hier wird innovative Familienpolitik umgesetzt unter besonderer Beachtung der Rolle des Elternteiles in der Familienstruktur. G. T.

Alexander Rabbi mit Tanja

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dies & das

Das Ende einer schmucken Ära Brixener Schmuck- und Uhrengeschäft Durchner schließt von

Barbara Zöll

Der Name Durchner steht in Brixen für edlen Schmuck und hochwertige Uhren. Nach 95 Jahren sperrt das Traditionsgeschäft in der Alten Marktgasse Nummer 1 für immer seine schmiedeisernen Tore. Damit verliert die Stadt nicht nur einen weiteren alteingesessenen Familienbetrieb, sondern mit der Geschäftsschließung geht auch ein Stück Brixener Geschichte zu Ende. Ein Rückblick auf die glanzvolle Vergangenheit des Uhren- und Schmuckgeschäftes.

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SÜDTIROLERIN


dies & das

Albert Durchner und das Geschäft einst

das angeboten wurde. Die KundInnen wussten und wissen die perfekte Auswahl ebenso zu schätzen wie die kompetente, persönliche Beratung, durch die sich das Schmuckgeschäft einen Namen gemacht hat.

Die Geschäfte florierten. Am 20. Oktober 1927, just an dem Tag, an dem Sohn Egon geboren wurde, eröffnete der bekannte Uhrmachermeister sein neues Geschäft in der Alten Marktgasse Nummer 1. Mit 66 Jahren verstarb Albert Durchner 1954 völlig unerwartet. Sein Sohn Egon trat das Erbe an und ließ das Anwesen komplett nach den Plänen des damals noch unbekannten Othmar Barth umbauen. Für den jungen Architekten, der später die Moderne der Architektur in Südtirol einläutete, war dies der erste Auftrag.

nommen. Bekannt für ihren eleganten, mondänen Stil und guten Geschmack wählte sie stets selbst jedes einzelne Schmuckstück aus,

Fotos: privat

Schon im 17. Jahrhundert soll sich der Überlieferung zufolge in dem Anwesen Altenmarkt 1 eine Goldschmiede befunden haben. Diese Tradition setzte Albert Durchner fort. Am 19. September 1919 eröffnete er, nur unweit vom heutigen Geschäft, eine Uhren-Reparaturwerkstätte, die auch Groß- und Kleinuhren verkaufte. Mit seinem Fachwissen, dem ausgesprochenen Sinn für besondere Feinheiten und komplexe Mechanik machte sich der Uhrmachermeister weitum einen Namen. Seine Geduld, die er für diesen Beruf brauchte, zeichnete den gebürtigen Kärntner auch privat im Umgang mit seinen drei Kindern Lydia, Egon und Fredy aus, die er zusammen mit seiner Gattin Lydia aufzog. An die beiden Söhne gab Albert auch seine Liebe zum Beruf weiter.

Dieser Sinn für Ästhetik und das Bestreben, die Kundschaft in einem angenehmen, zeitgemäßen Ambiente betreuen zu können, veranlasste die Inhaber 1970 dazu, ein zweites Mal umzubauen. Dabei wurden das Schaufenster vergrößert und moderne Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Wiederum engagierten Egon und Frida Durchner mit Ralf Dejaco einen jungen Architekten, der am Anfang seiner beruflichen Laufbahn stand. Seit 1992 arbeitet die Nichte und einstige Lehrerin Lory Marcenich im Traditionsbetrieb mit.

Egon und Frida Durchner

Im vergangenen September verstarb Egon Durchner. Langsam reifte in seiner Gattin Frida mit Wehmut der Entschluss, das Traditionsgeschäft aufzugeben. Am 16. Mai wird sie gemeinsam mit Lory das letzte Mal die schweren, schmiedeisernen Tore aufsperren. Dann bleibt für das Uhren- und Schmuckgeschäft Durchner für immer die Zeit stehen.

Glanzvolle Zeiten Ein Jahr später, 1955, stieg Egons Gattin Frida Thomaseth ins Geschäft ein und brachte mit ihren Visionen und ihrer Tatkraft frischen Wind ins Unternehmen. Auf ihre Initiative hin wurde edler Schmuck ins Sortiment aufge-

Frida Durchner und Lory Marcenick SÜDTIROLERIN

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dies & das

Die Südtirolerin über 45 und wie sie die Welt sieht „Das Alter lehrt einen, gelassen zu werden“ Sie fühlt sich rundum wohl. Das strahlt sie mit ihrer natürlichen Schönheit auch aus. Astrid Ambach aus Kaltern steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Im privaten Gespräch mit der SÜDTIROLERIN verriet die optimistische 46-Jährige, wie wichtig ihr Schönheit ist, was sie geprägt hat, wie wichtig ihr Liebe ist, was sie mit Südtirol verbindet und vieles mehr. Steckbrief:

Fotos: Heinrich Malojer

Geburtsdatum: 10. September 1967. Geburtsort: Bozen. Wohnort: Kalten. Familienstand: Ledig. Kinder: Keine. Beruf: Einkäuferin im Sportfachhandel. Hobbys: Sport, Reisen, Lesen. Lieblingsbuch: Unter anderen „Mein Leben“ von Heinrich Harrer. Lieblingsmusik: Musik der 80er. Lieblingsspeise: Crème brûlée. Mein persönliches Lebensmotto: Geh deinen Weg und lebe dein Leben.

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dies & das Für viele Faktoren in der Persönlichkeitsentwicklung wird der Grundstein in der Kindheit gelegt. Wie sind Sie erzogen worden? Ich bin sehr traditionell erzogen worden. Den Schwerpunkt legten meine Eltern darauf, dass sie mir ihre Werte weitergaben. Welche Grundsätze haben Sie von Ihren Eltern mit auf den Weg bekommen? Die wichtigsten Grundsätze meiner Eltern, die sie mir vermittelt haben, sind respektvolles Miteinander, die Aufrichtigkeit zueinander und Bescheidenheit. Ist Ihre Mutter ein Vorbild für Sie? Was haben Sie von ihr gelernt? Haben Sie ein enges Verhältnis zu ihr? Natürlich ist meine Mutter ein Vorbild für mich, und wir haben ein inniges Verhältnis. Ich bewundere ihre Stärke, ihr soziales Engagement und ihren starken Familiensinn. Frauen gelten oft als sehr selbstkritisch, vor allem in jungen Jahren. Haben Sie im Laufe der Jahre gelernt, in Punkto Aussehen gelassener zu werden und sich selbst mehr zu lieben? Das Alter lehrt einen, gelassen zu werden, in jeder Hinsicht. Durch das Älterwerden lernt man sich besser kennen und lieben. Wie wichtig ist Ihnen das Aussehen? Haben Sie ein Geheimrezept, mit dem Sie sich Ihre Schönheit bewahren? Wichtig ist mir nicht das Aussehen, wie es von der Gesellschaft und den Medien vorgegeben wird, sondern das Wohlfühlen mit mir selber. Leben bedeutet auch Scheitern. An was sind Sie bereits gescheitert? Was war der kapitalste Fehler, den Sie bislang gemacht haben? Scheitern bedeutet aber auch, sich zu entwickeln. An einigen Dingen bin ich gescheitert. Die Frage, die ich mir allerdings stelle, ist: Was ist richtig oder falsch? Gibt es etwas in Ihrem Leben, was Sie lieber nicht erlebt hätten? Den frühen Tod meines Vaters. Was war das schönste Erlebnis in Ihrem bisherigen Leben? Warum? Schöne Erlebnisse gibt es viele in meinem Leben, wie etwa der Spaß an der Arbeit, die Geburt meiner Nichte und meines Neffen oder meine Freundschaften. Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben? Gesund zu sein und zu bleiben. Wie sieht ein perfekter Tag in Ihrem Leben aus? Perfekt war der Tag, wenn ich abends zufrieden ins Bett gehe.

Welche Stärken haben Sie? Welche Schwächen? Meine Stärken sind Zuversicht und Zielstrebigkeit, während Ungeduld meine größte Schwäche ist. Wie gut vertragen Sie Kritik? Wie gehen Sie damit um? Wenn Kritik gerechtfertig ist, kann ich gut damit umgehen.

bin ich nicht, auch wenn ich meine Heimat liebe. Patriotin nein…Liebe zur Heimat ja. Gibt es etwas, was Sie in Südtirol ändern würden? Die Machenschaften unserer Politiker! Interview: Barbara Zöll

Leben Sie im Hier und Jetzt? Oder hadern Sie mit der Vergangenheit? Oder sind Sie mit den Gedanken bereits in der Zukunft? Ich versuche, so gut als möglich im Hier und Jetzt zu leben. An Erlebtes denke ich natürlich, und von der Zukunft lasse ich mich überraschen. Was ist für Sie das Wichtigste für eine glückliche Beziehung? Gibt es etwas, was Sie Ihrem Partner niemals verzeihen würden? Vertrauen und Respekt sind mir am wichtigsten. Niemals verzeihen könnte ich jegliche Form von Gewalt. Wie wichtig ist Ihnen Liebe in Ihrem Leben? Wie wichtig Sex? Liebe ist Leben, und Sexualität gehört zum Leben. Viele Menschen hängen an ganz persönlichen Dingen. Welchen Gegenstand würden Sie niemals weggeben? Ich hänge grundsätzlich nicht an materiellen Dingen. Was war bislang Ihre schönste Urlaubsreise? Wohin würden Sie am liebsten sofort verreisen? Meine schönste Reise bislang war eine Bergtour in Tansania. Hätte ich die Wahl, würde ich am liebsten sofort nach Vietnam fahren. Wie wichtig ist Ihnen Mode in Ihrem Leben? Haben Sie ein Lieblingskleidungsstück? Mir gefällt es, mich gut zu kleiden. Mein absolutes Lieblingsstück ist ein weißes Sommerkleid. Was bedeutet für Sie guter Stil? Guter Stil bedeutet, wenn er auf mich persönlich abgestimmt ist. Modisch gesehen: Was war bislang Ihr größter Fehler? Meine pinke Haarfarbe in jungen Jahren. Was bedeutet Ihnen Südtirol? Sind Sie eine Patriotin? Südtirol ist meine Heimat. Ich schätze die wunderschöne Bergwelt, die Lebensqualität und die besonderen Menschen. Eine Patriotin SÜDTIROLERIN

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gesellschaft

Eine goldene Nacht in Meran Maturaball des Humanistischen Gymnasiums „Walther von der Vogelweide“

E

s war die Nacht der Nächte für die Maturanten des Bozener Humanistischen Gymnasiums „Walther von der Vogelweide“. Denn sie feierten im Kurhaus Meran das (hoffentlich) letzte Schuljahr. Der Ball, der unter dem Motto „Nox Aurea“ (Goldene Nacht) stand, begann mit einem Einzug und anschließendem Eröffnungstanz einiger Maturanten. Die zahlreichen Gäste wurden mit

Maximilian Jochberger und Sarah Breitenberger

Heinz Burchia und Maria Tutzer

Andreas, Elisabeth Framba und Ursula Schwarze

Damian Foppa, Hanna Rauch und Philipp Cottini

Bettina Tengler und Lukas Fill

Daniel Agreiter un Maria Magdalena Lagedur

konnten die Ballbesucher beim Porträt-Zeichnen über die talentierte Schulter gucken. Um Punkt Mitternacht faszinierten Tänzer mit einem geometrischen Ballett die Gäste. Während einige den Abend mit der Mitternachtseinlage ausklingen ließen, feierten andere noch weiter und stießen mit den Maturanten auf ein erfolgreiches, letztes Schuljahr an. Ulrike Gamper

Francesco Pasqualin und Moritz Schmieder

Jakob Engl und Konstantin Hagkemeyer

Anna Maria Hanser und Melanie Rinner

Mary- Rose Giuliani und Julia Neumair

Michael Stampfl, Lisa Tammerle, Verena Ruedl und Matthias Peinstich

Fotos: Ulrike Gamper

Ruth Morandi und Veronica Klavzar

einem Begrüßungsgetränk in Empfang genommen und einige Minuten später mit einem leckeren Menü verköstigt. Für Stimmung sorgten zwei Bands, die im „Pavillon de Fleur“ und im Kursaal zum Tanzen animierten. Eine Etage höher standen die künstlerischen Fähigkeiten der Schüler der Fachrichtung Kunst im Fokus. Die selbstgemalten Bilder wurden wie in einer Galerie ausgestellt. Einer Schülerin vor Ort

Helena Palaoro und Mark Vienna

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Elia Osti, Lukas Patscheider, Michael Weissegger und Alex Mair

Patrick Eblicher, Josef Riegler und Mattia Larosa


gesellschaft

Vom Autor des Bestsellers n« »Unruhige Zeite

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Karl Mittermaier

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laier, Autor zah er, Karl Mitterm üch r und Drehb reicher Büche d Philosoph, un ller ste Schrift ker, Geschichtsden Dichter und and, in einer Rockb Bassgitarrist in Brixen, ist d gen wie lebt vor lsel Ge er ein Chefredakteur und Vater von hrift schaftszeitsc Lena. Hannes und

Der Vorbeter

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Veronica Giuliani und Maria Theresia Elster

u oder el, egal ob bla Stück Himm .« t dir um ein Farben gleich »Ich bete mi Gott sind alle grau, denn vor Namen eres mit dem Ufer des Me Wellen, ein Fischer am meine Netze aus auf die »Ich bin wie lagen, dann werfe ich sch ot lich Bo üd in erm gegen me ig Leben. Un cht mä d en. rk un begleit bewedie einmal sta und still mich bender und wieder ruhig ter, frei schwe t dem kalt peitmler unerfüll ersteh igen Ich bin der Sam Mein Wärmestrom wid ält erw e. Bösen üb gender Träum do. Die Brutalitäten des stänespinst, kein rna schenden To mir kein Hirng igen von unerfüllist en Leb s Da , auch kein Re mich nicht. d hofund Verlangen den Tod – un diges Begehren . Ich bin der Begleiter in adies. Durch mein cht mlische Par barer Sehnsu him ten im nu das Mi in d Pforte nden un fentlich bis zur erkannt: Die letzten Stu anderes, ich rschau auf ein Gebet habe mente der Vo Mo tt.« ten Go ers n in Leben sind die freies und ewiges Dasei sorgen

»Ich bete mit dir um ein Stück Himmel, egal ob blau oder grau, denn vor Gott sind alle Farben gleich.« Annagret Thaler, Simone Maier, Bettina Tengler und Markus Sanell

Martina Lagander, Johanna Obkircher und Petra Untersalmberger

Julian Malleier und Stefanie Marth

Chiara Cevale und Miriam Berger

Das Meraner Kurhaus Heute eine beliebte Location für Maturabälle und ein stilvoller Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen wurde das Meraner Kurhaus auf Initiative engagierter Bürger errichtet. Nach einer aufwändigen Planungs- und Bauphase wurde es am 14. November 1874 eröffnet. Die Pläne des neoklassizistischen Gebäudes stammen von Josef Czerny. Es beherbergte ursprünglich ein Lesezimmer mit Zeitschriften aus aller Welt, einen Rauchersalon, einen Damensalon, einen Spiegelsaal mit provisorischer Bühne für Konzerte, Glücksspiel und Unterhaltungen sowie kohlensäurehaltige Bäder für die Kur. D. S.

Thomas von Lassapp stammt aus adligem Haus, bricht sehr früh mit der Aristokratie und sucht seine eigene Welt. Nur in der Stadt, meint er, könne er glücklich werden. Hoch gebildet und anständig allen Menschen gegenüber, scheitert er eine Zeit lang an den gesellschaftlichen alltäglichen Hürden. Nach zwei unerhörten Lieben, verschuldet wegen seiner Spielsucht, wird er durch Zufall zum Vorbeter bei Sterbenden. Hatte er zuvor in der Arbeitswelt versagt, so findet er nun den wahren Beruf. Als Vorbeter wird er steinreich, kann das Geld aber nicht ausgeben, weil er gewohnt ist, sich im Leben mit dem Wenigsten zu begnügen. Noch bevor die Welt um ihn herum sich ändert und später Männer in schwarzen Ledermänteln bei ihm vorsprechen und ihn nach Herkunft und politischer Gesinnung befragen, lernt er seine große Liebe kennen.

Lesen Sie das Buch von Karl Mittermaier: Erhältlich im Buchhandel zum Preis von 19,80 Euro oder bestellen Sie es bei: edition.innsalz@ivnet.at Kartoniert mit Schutzumschlag, ca. 220 Seiten ISBN 978-3-902616-70-8 edition innsalz

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kultur

A

13 begeisternde Jugendliche hatten Schneid Einzigartige Talentshow in Sterzing war ein voller Erfolg

Moderator Simon Walter mit Monika Klotz

Evelyn Kerschbaumer sang die gefühlvolle Ballade „Hurt“

Doris Warasin, Günther Reichhalter und Katharina Gallmetzer: Die Jury

Magdalena Markart aus Ridnaun: Als einzige Sängerin mit eigenem Instrument

ls sich für die Talentshow „Hosch a Schneid‘?“ im Herbst vergangenen Jahres wider Erwarten 26 Jugendliche, fast ausnahmslos Wipptaler, mit ihrem Lieblingslied beworben haben, da geriet Projektleiterin Tamara Rieder arg ins Staunen. Aus einem lockeren Vorsingen wurde kurzerhand ein beinhartes Casting, woraus 13 talentierte Stimmen für das große Live-Konzert im März ausgewählt wurden. Doch dieses Konzert im ausverkauften Stadttheater Sterzing war nur das große Finale eines Projektes, das es vorher im Wipptal in dieser Form noch nicht gegeben hat. Über Monate hinweg betreute Gesangslehrerin Tamara Rieder die Jugendlichen. Dabei ging es einerseits um die stimmliche Weiterentwicklung, andererseits wurden aber auch Auftreten, Bühnen-Performance und Mimik trainiert. Zwei Wochen vor dem Konzert im Stadttheater Sterzing wurde Erlerntes mit einer Band zusammengelegt. Der finale Höhepunkt des Projekts war eine einmalige Live-Veranstaltung, bei der alle Stimmen vollends überzeugten, und Lena Tötsch aus Pfitsch mit ihrem Cover von „I Will Always Love You“ via Publikumsapplaus zur strahlenden Siegerin gekürt wurde. Hannes Mittermaier

Projektleiterin Tamara Rieder

Flutra Maloku: Erleichterung nach dem großen Auftritt

Die Siegerin Lena Tötsch aus Kematen im Pfitschtal

Fotos Armin Mutschlechner

Einmaliges Projekt

Vera Siller aus Sterzing

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Alexander Oberhofer aus Sterzing

Ausgehend von einer Idee des Jugenddienstes durften sich Jugendliche aus der Umgebung bei dem Projekt bewerben. Die Siegerin wurde durch das Publikum bestimmt: Wer am meisten Applaus erhielt, durfte sich zum Gewinner küren lassen. Richtlinie dafür war ein Dezibel-Messgerät. Beim randvollen Konzert im Stadttheater Sterzing wurde die 100 dBMarke das ein oder andere Mal wohl deutlich überschritten. H. M.


kultur

Gehen oder bleiben? Ein dunkles Kapitel auf der Theaterbühne in Bozen

D

ie Vereinigten Bühnen Bozen zeigten kürzlich die Uraufführung der beeindruckenden Geschichtscollage „Option. Spuren der Erinnerung“. Gehen oder bleiben? So lautete 1939 die Frage aller Fragen, denn

die Südtiroler Bevölkerung wurde vor die Option gestellt, ins Deutsche Reich auszuwandern oder in Italien zu bleiben. Um dieses dunkle Kapitel eindrucksvoll auf die Bühne zu bringen, interviewten die Zuständigen der Vereinig-

Bischof Ivo Muser und Irene Girkinger

Martina und Manfred Glaser

ten Bühnen Bozen über 60 ZeitzeugInnen. Zehn davon – sei es Optanten, Dableiber, Rücksiedler oder Nichtrückoptanten – erzählten auf der Bühne bewegend über diese schwere Entscheidung, dazubleiben oder zu gehen, die ma-

nipulierende Propaganda und das Gefühl, fremd zu sein, egal ob in der Heimat oder in der Ferne. Aus diesen persönlichen Geschichten entstand der außergewöhnliche Theaterabend „Option. Spuren der Erinnerung“. Renate Tschager

Gloria Bertagnolli, Sonja Ceccarin und Maria Gapp

Jutta Pircher und Petra Dell’Acqua

Das Ensemble

Fotos: Renate Tschager

Martha Rabanser, Johann Oberhöller, Christa Wieser, Jakob Fulterer, Margareth und Willy Lun und Erika Clementi (Theatergruppe Unterinn)

Peter Schorn und Eva Kuen

Isabel Zucal und Danilo Fink

Silvia Hoffer und Sebastian Baur Foto: Bernhard Aichner

Regie: Alexander Kratzer. Bühne: Luis Graninger. Kostüme: Alexia Engl. Komposition: Markus Kraler und Andreas Schett (Franui). Video: Mike Ramsauer. Licht: Hubert Schwaiger. Dramaturgie: Ina Tartler und Elisabeth Thaler. Schauspieler: Günther Götsch, Christine Lasta, Lukas Lobis, Markus Oberrauch und Anna Unterberger. Zeitzeuginnen: Edmund Dellago aus St. Ulrich, Martha Ebner aus Aldein, Anna Gius aus Bozen, Erich Innerebner aus Bozen, Hermann Oberparleiter aus Meran, Georg Dignös aus München, Marieluise Oberrauch aus Meran, Anton Rinner aus Tramin, Regina Stockner aus Milland, Karl Tarfusser aus Nals. R. T.

Edmund Dellago, Anna Gius, Karl Tarfußer, Regina Stockner, Marieluise Oberrauch Mahlknecht, Anton Rinner, Hermann Oberparleiter, Georg Dignös, Erich Innerebner und Martha Ebner

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dies & das

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s e g e i r K s e d n e k c e r h c Der S Mit zahlreichen, bisher nicht veröffentlichten Fotos, Bildern und Dokumenten

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Geschrieben in einer engagierten Sprache, empfindsam und zutiefst verinnerlicht, wird der 1. Weltkrieg von der anfänglichen Euphorie bis zum letzten Atemzug des Untergangs und der anschließenden Gefangenschaft in italienischen Lagern geschildert und mit vielen Fotos und Zeitdokumenten ergänzt.

Lesen Sie die Kriegserinnerungen von Johann Mittermaier „Der Schrecken des Krieges“.124Seiten, erhältlich im Buchhandel zum Preis von 15,90 Euro. Oder bestellen Sie es bei: Verlag SUEDMEDIA Konrad-Lechner-Str. 7, 39040 Vahrn (Die Postspesen sind im Preis inbegriffen - Inland) info@suedmedia.it

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www.suedmedia.it DIE SÜDTIROLERIN Das Gesellschafts­ma­gazin für Süd- und Nordtirol. Eingetragen beim Landesgericht Bozen unter der Nummer 27/’96 vom 28. Okto­ber 1996, Eintragung Handelsregister Bozen Nr. 166267 Herausgeber Suedmedia GmbH, 39040 Vahrn, Konrad-Lechner-Str. 7 E-Mail: verlag@suedmedia.it Presserechtlich verantwortlich DDr. Karl Mittermaier Anschrift der Redaktion: 39040 Vahrn, Konrad-Lechner-Str. 7, Tel. 0472 20 00 99, Mobiltel. 348 33 09 217 Geschäftsführung Dr. Peter Aigner Tel. 0472 20 00 99, Mobiltel. 348 33 09 216 Assistentin der Geschäftsleitung Isabel Senn Tel. 0472 20 00 99, Fax 0472 20 00 60 E-Mail: info@suedmedia.it

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Produktionsmanagement und Grafik Monica Pastore Tel. 0472 97 01 48, Fax 0472 20 00 60 grafik@suedmedia.it Grafik Mara Hofer produktion@suedmedia.it Druck Athesia Druck GmbH, Weinbergweg 7, Bozen Vertrieb S.P.V. GmbH, 39100 Bozen; Morawa Innsbruck MitarbeiterInnen dieser Ausgabe Jasmin Benedikter, Claudia Brüne, Eva Durchner, Dr. Petra Gamper, Ulrike Gamper, Steffen Jürgens, Angelika Kofler, Robert Kopf, Birgit Kuss, Hannes Mittermaier, Reinhold Nössing, Peter Obexer, Daniela Petroni, Brigitte Preindl, Andreas Raffeiner, Anna Saltuari, Alex Schur, Sonja Stein, Susanne Taucher, Georg Tschager, Renate Tschager, Melanie Zanesco, Dr. Barbara Zöll

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Verkaufspreis: 3,30 Euro Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei Suedmedia GmbH, I-39040 Vahrn. Nach­­ druck, auch auszugsweise, so­ wie Ver­ viel­fäl­ti­gungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des He­raus­­gebers. Nicht im­mer sind die Auto­ ren bzw. In­ ha­ ber der Fotound Text­ rechte feststellbar oder erreichbar. In sol­chen Aus­nahme­fäl­len verpflichtet sich der Verlag, nach­ träg­ lich geltend gemachte rechtmäßige An­ spüche nach den von der SÜDTIROLERIN festgelegten Hono­rar­sätzen zu vergüten. Das von der SÜD­TIROLERIN veröffentlichte und ho­ norierte Bildmaterial ist Ei­gen­tum der Re­dak­tion. Für unverlangte Ein­sen­dun­gen kei­ne Gewähr. Nament­lich ge­zeich­nete Bei­trä­ge unserer Mitar­bei­ter­ Innen stellen nicht unbedingt die Mei­ nung der Redaktion oder des He­raus­­gebers dar. Für beschädigte Fotos und Dias übernimmt die Re­ daktion keine Haftung. Heraus­ ge­ ber und Re­dak­tion übernehmen keine Verant­wortung be­ züglich Nach­ ahmung oder praktischer An­wen­dung von in dieser Ausgabe unterbreiteten Vor­schlä­gen. Alle Stellen­ange­bote bzw. Werbe­schal­tun­gen beziehen sich ausnahmslos auf beide Geschlechter. Gerichtsstand Brixen.

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dies & das

Aufgetischt

Die Lieblingsgerichte der VIPs – einfach nachzukochen Heute mit Mister Südtirols im Alex Oberlechner burg l Restaurant Siche

M Fotos: Alfred Tschager – www.tschager-foto.com

Männer, die kochen, sind unwiderstehlich, sagt man. Und so binden sich immer mehr Männer die Schürze um, schwingen den Kochlöffel und kochen sich mit Bravour in kulinarische Wunderwelten. Jüngstes Beispiel: Mister Südtirol Alex Oberlechner. Kurz bevor der schönste Südtiroler mit Südtirols Fotomodel Valeria Diana für ein heißes Shooting nach Fuerteventura düste (die exklusiven Bilder werden in der Mai-Ausgabe veröffentlicht), zauberte er mit Küchenchef Mirko Mair in den getäfelten Stuben und den eindrucksvollen Gewölben der Sichelburg in Pfalzen sein Lieblingsgericht auf den Teller: „Gebratene Kartoffeltagteischen mit Puschtra Bergbauern-Graukäsefüllung und hausgemachtem Bauchspeck“. Fazit: Zeitgenössische Kochkunst in historischem Ambiente. Peter Obexer

Mirko Mair und Alex Oberlechner

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dies & das

Gebratene Kartoffelteigtaschen Puschtra BergbauernGraukäsefüllung hausgemachter Bauchspeck

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Zutaten

(Für 4 Personen)

400 g Kartoffeln mehlig, geschält und in Würfel geschnitten 160 g Mehl 2 Eigelb 1 EL zerlassene Butter Salz, Muskat Füllung: 300 g nicht zu reifer Graukäse 4 Schalotten 50 g Olivenöl 100 g gekochte, passierte Kartoffeln Salz, Pfeffer, eventuelle frische Kräuter

na

Zubereitung Die Kartoffeln im Salzwasser ca. 20 Minuten kochen, abseihen und ausdämpfen. Kartoffel durch die Presse drücken und erkalten lassen. Mit Eigelb, Butter und Mehl verkneten und mit Salz und Muskat würzen. Den Graukäse klein zerbröseln, mit den klein gehackten und angeschwitzten Schalotten sowie den Kartoffeln vermengen, würzen und Olivenöl einrühren. Den Teig ausrollen und ausstechen und mit dem Graukäse füllen. Kartoffelteigtaschen kochen und auf einem geölten Blech auskühlen lassen. Die Taschen in einer Pfanne gold-gelb anbraten. Auf dem Teller anrichten und mit dem dünn geschnittenen Speck garnieren.

Tipp Das Gericht harmoniert auch sehr gut mit Hirschragout, Kalbsstelzenragout oder Sauerkraut.

Kellerei Meran Burggräfler Kellereistraße 9, 39020 Marling Tel. +39 0473 447137

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freizeit & sport

Der Rennerclub ließ die Puppen tanzen Jahresversammlung der anderen Art

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laufbegeisterte Mitglieder zählt der Rennerclub Vinschgau Raiffeisen zwischen Meran und Reschenpass. Mehr als die Hälfte davon konnte Präsident Christoph Noggler bei der Jahresversammlung in Mals begrüßen. Die meisten waren gespannt, was „Mister Reschenseelauf“ Gerald Burger im Petto hatten. Und sie lachten Tränen. Am meisten lachten die, die ungeschoren davon kamen. Gerald Burger,

Rudi Hölbling und Loris Zaros war nichts entgangen, was sich auf den Marathonstrecken dieser Erde, bei Berg- und Dorfläufen oder beim Vinschger Laufevent, dem Reschenseelauf, hinter und vor den Kulissen abgespielt hatte. Verena Pratzners Ehrgeiz ebenso wenig wie das redliche Bemühen von Ewald Pixner, den Rhythmus seiner Freundin mitzuhalten. Sie hatten Mitleid mit Ferdinand Waldners Südtiroler Feinschmeckermagen, der vor dem

New York Marathon zu Protesten angesetzt hatte. Sehr plastisch wurden die Leistung von Dunja Pitscheider und Manni Stecher beim Bergmarathon am Jungfraujoch in Erinnerung gerufen. Selbstverständlich durften die Leistungsspitzen des Rennerclubs nicht fehlen. Entgangen war den aufmerksamen Beobachtern auch nicht, wie sich Loris Zaros und Sportreferent Thomas Santer bemühten, im Reschensee Fahnenstangen einzurammen. Alex Schur

Fotos: Foto Wieser/Schlanders

Top-Leistungen 2013

Thomas Santer und Christoph Noggler in doppelter Ausführung

Buchtipp von Hannes Mittermaier

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Die Besten: Petra Pircher, Michael Burger, Thomas Niederegger, Othmar Habicher

Vier Spitzensportler stachen im vergangenen Jahr besonders hervor: So hatte Thomas Niederegger beim DolomitenBrixen-Marathon die Nase vor. Michael Burger beendete den Frankfurter City Marathon mit Vereinsbestleistung. Othmar Habicher holte die Silberne bei den Europameisterschaften der Masters in Polen. Petra Pircher legte eine sagenhafte Halbmarathonzeit hin und wurde glänzende Zweite in der „Top7-Wertung“ aller Südtiroler Langstreckenund Bergläufer. A. S.

Verkannte Wunderwelt Im Frühling des Jahres 1934 ereignen sich gar wunderbare Begebenheiten in der Hauptstadt Frankreichs. Ein verwahrloster Mann, der es jahrelang pflegt, mit Zeitungen bedeckt unter den Brücken der Seine zu schlafen, findet wie durch ein Wunder zurück ins Leben, als ein Mann gesetzten Alters dem obdachlosen Andreas mir nichts, dir nichts zweihundert Francs leiht. Diese solle er, bei nächster Gelegenheit, bei der Statue der Heiligen Therese von Lisieux in der Kapelle Sainte-Marie des Batignolles hinterlegen. Mit dem Geld in der Tasche lässt es sich abrupt anders leben: Andreas wäscht seine Hände, interessiert sich plötzlich für das aktuelle Datum und erschreckt sogar, als er in einer Bar sein eigenes Spiegelbild erblickt. Kurzum, das Geld wendet sein Leben kehrt und verändert es schlagartig. Allein ein Laster begleitet Andreas bei seiner Reise durch Paris: der Alkohol. Er ist es auch, der ihn immer wieder aufhält, seine Schuld zu begleichen. Verspielt und verschenkt Andreas sein Geld, ereilt ihn dafür stets ein neues Wunder, das ihm neues materielles

Glück beschert. Stück für Stück erfährt der Leser über Andreas’ zwielichtige Vergangenheit, ehe dieser sich am vierten Sonntag nach seinem ersten Glückstag in ein Bistro nahe der Sainte-Marie des Batignolles begibt. Dort erblickt er, wider Erwarten, die körperliche Therese. Das Mädchen weiß von keiner offenen Schuld und gibt Andreas einhundert Francs. Andreas gesellt sich zurück an die Theke, wo ihn sein jähes Schicksal einholt. Joseph Roth ist ein Meisterwerk literarischer Erzählweise gelungen. Die Legende vom heiligen Trinker erschien 1939 posthum und wird vom Autor selbst als dessen eigenes Testament bezeichnet. Roth emigrierte 1933 nach Paris, wo er sechs Jahre später, verarmt und alkoholkrank, verstarb. „Eine der schönsten Legenden, die im 20. Jahrhundert gedichtet wurden.“ Marcel Reich-Ranicki Joseph Roth: Die Legende vom heiligen Trinker, Diogenes Verlag, Zürich 2010, 64 Seiten, Preis: ca. 6,10 Euro, auch erhältlich als E-Book und Hörbuch


sport & freizeit

Voll ins Schwarze getroffen Benefizhockeyturnier in Bruneck

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ie Zuschauer staunten nicht schlecht, als Landeshauptmann Arno Kompatscher mit einem blauen Helm ins Bruneckner Eisstadion einlief und sein ganzes Können auch auf dem glatten Parkett zeigte. Mit der Nummer Eins führte er sicher und entschlossen den Puk am Gegner vorbei ins Tor. Und das alles für einen guten Zweck. Denn der Verein „Voluntary Company“ Landeshauptmann Arno hat diesen Event organisiert, um SpenKompatscher spielt seit 22 Jahren den für die Kinderkrebshilfe „Peter Pan“ Hockey zu sammeln. Die Schirmherrschaft übernahm Senator Hans Berger. Ebenso prominent war die Besetzung der Mannschaften. Politiker, Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, aktive

und ehemalige Serie-A-Spieler traten gut verteilt auf die Mannschaften „Voluntary Company“ und „Peter Pan“ gegeneinander an. So packte auch Landtagsabgeordneter Christian Tschurtschenthaler seine 35 Jahre alten rot-weißen Schlittschuhe für den guten Zweck aus. Bemerkenswert war die Leistung von Ottmar Obermair aus Luttach, der alles niederfegte, was im Weg stand. Beim Penality-schießen war Karl Stabinger der Diplomat schlechthin: Er spielte mit dem Puk vor dem Tor rum, als wäre es ein kleines Törtchen. Den Tormann aus der Konzentration gebracht, saß der Puk auch schon im Tor. Das Spiel endete mit 6:6, doch beim Penality-schießen konnte die Mannschaft „Peter Pan“ das Spiel für sich entscheiden. Die Gulaschsuppe, gesponsert vom Spieler Markus Patzleiner, ließ die Kräfte im Anschluss schnell wiederkehren. Nicht nur die sportliche Bilanz war erfreulich: So konnten Anfang März der Stiftung „Peter Pan Kinderkrebshilfe“ 20.000 Euro überreicht werden. Angelika Kofler

Über Peter Pan

Dagi Thaler scheute keinen Zweikampf

Die Vereinigung Peter Pan setzt sich aus Eltern von kranken Kindern, Ärzten und Krankenpflegern zusammen. Hauptziel ist es, Betroffenen in schwierigen Situationen durch unterschiedlichste Maßnahmen zu helfen. Peter Pan feierte im vergangenen Jahr das 15-jährige Bestehen. Vieles konnte bereits erreicht werden, wie etwa die Errichtung eines Hilfsfonds für bedürftige betroffene Familien, die Finanzierung einer hämatologisch-onkologischen Tagesklinik in der pädiatrischen Abteilung im Bozner Krankenhaus, die Gewährung eines krankenhausinternen Unterrichts und vieles mehr.

Karl Stabinger

Bartl Thaler

Fotos: Angelika Kofler

Arno Kompatscher, Christian Tschurtschenthaler und Arnold Schuler

Die Spendenkonten: Raiffeisen Landesbank Südtirol IBAN. IT86 M034 9311 6000 0030 0022 705 Volksbank Bozen IBAN: IT55 R058 5611 6010 5057 2000 007 Sparkasse Bozen IBAN: IT79 X060 4511 6010 0000 0002 500 D. S.

Mit einem Handshake endete das Spiel

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reportagen & porträts

Der Vielseitige Sänger und Schauspieler Hannes Staffler im Gespräch

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reportagen & porträts

Sänger, Schauspieler, Musicaldarsteller: Die Rollen, die Hannes Staffler spielt, sind so vielseitig wie das Leben selbst. Der Bozner wächst mit jeder Rolle, die ihm angeboten wird, und lernt gerne dazu. Im Interview mit der SÜDTIROLERIN spricht der 32-Jährige über seine seit zehn Jahre andauernden Tätigkeiten, sein Rezept gegen Lampenfieber und vieles mehr. Herr Staffler, wenn man Sie betrachtet, sieht man gleich, dass Sie ein interessanter Zeitgenosse mit vielen Facetten und Fähigkeiten sind. So sind Sie Sänger, Schauspieler, Musicaldarsteller und in vielerlei musikalischen Genres beheimatet. Hand aufs Herz, was steht denn in Ihrem Ausweis, wenn Sie die Rubrik der Berufsbezeichnung ausfüllen lassen? Um auf diese Frage zu antworten, musste ich in meinem Ausweis nachsehen. Dabei stellte ich fest, dass darin noch „Student“ als Berufsbezeichnung steht. Aber im weitesten Sinn stimmt das auch. In meinem Beruf als Sänger und Schauspieler lernt man nie aus. Bei jeder Bühnenerfahrung gibt es viel Neues zu entdecken und zu lernen. Man lernt dabei Vieles, das einem im Karriereverlauf nützlich sein kann. Ganz abgesehen davon muss man natürlich auch viele Texte auswendig lernen. Daher ist die Bezeichnung „Student“ auch nicht verkehrt. Vor und während Ihrer Ausbildung konnten Sie auf der Bühne ein schier unerschöpfliches Repertoire von Erfahrungen sammeln. So spielten Sie Rollen in Stücken wie „Oliver!“, „Evita“, „Die 3 Musketiere“, „Elisabeth“ oder „Jesus Christ Superstar“. Haben Sie nie Lampenfieber, und wenn doch, was ist Ihr persönliches Rezept gegen Aufregung und Nervenflattern?

Der legendäre Queen-Gitarrist Brian May mit Hannes Staffler

Tatsächlich hatte ich das Glück, schon vor und während meiner Ausbildung auf der Bühne zu stehen. Auch absolvierte ich vor meiner Theaterlaufbahn viele Auftritte als Trompeter. Diese Erfahrungen helfen, dass ich nicht mehr so nervös bin, wenn ich auf die Bühne treten muss. Zudem liegt vor der Premiere auch eine Probenzeit, in der man alles ausprobieren und der Rolle ein Gesicht verleihen kann. Kurz vor der Premiere wird ein Stück immer im Ablauf geprobt, sodass sich eine Routine entwickelt und man sicher ist in dem, was man auf der Bühne macht. Auch das hilft, das Lampenfieber einzudämmen. Ganz abschalten lässt es sich nicht. Wenn man vor das Publikum tritt, ist dies immer ein positives Gefühl der Anspannung. Da Sie auch im „Weißen Rössl“ den Zahlkellner Leopold spielen, möchte ich gerne von Ihnen in Erfahrung bringen, ob man im Musical schauspielerisch mehr gefordert wird als in der Oper? Mich interessiert nicht, ob ich Sprechtheater, Oper, Operette oder Musical auf die Bühne bringe, ich will eine Figur glaubhaft darstellen. Daher ist man schauspielerisch in jedem Genre gleich gefordert. Gewiss ist es so, dass in der Oper bestimmte Gesangslinien einfach erwartet werden und „schön“ sein sollen. Wenn eine Figur stirbt und trotzdem noch ein technisch sauberes und hohes C singen kann,

dann ist das für mich unglaubhaft und so kann ich der Oper als Bühnenwerk nicht viel abgewinnen, da zu wenig Fokus auf das Schauspiel gelegt wird. Dies geht mit der Ausbildung von Opernsängern einher, die kaum oder wenig Schauspielunterricht bekommen. Eine Oper höre ich mir lieber daheim an, als dass ich sie im Theater auf der Bühne sehe. Zudem glaube ich, dass es das Wichtigste an einer Inszenierung sein muss, die Geschichte, die das Stück erzählt, dem Zuschauer zu vermitteln. Dies sollte ein Regisseur nie aus den Augen verlieren. Dabei kann er sich auch moderner und provokanter Mittel bedienen, solange sie beitragen, die Geschichte des Stückes zu erzählen. Grundlose Provokation, einfach nur um Aufsehen zu erregen, erachte ich als falsch. Nicht nur die Musikszene befindet sich im Umbruch. Wie würden Sie die Südtiroler Musicalszene charakterisieren, und wohin wird sie sich entwickeln? Oft kam der VerSÜDTIROLERIN

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Fotos: privat

reportagen & porträts

Hannes Staffler mit der Band seines Projekts „Two Souls“

dacht auf, dass gewisse Handlungsstränge sehr dünn sind und es schwer wird, dieser nicht selten eigenwillig anmutenden Art, Musik zu verkörpern und „nach außen“ auszulegen, ein Daseinsrecht zu attestieren. Ich glaube, dass das Musical die gelungenste Form des Musiktheaters ist und die Oper mehrheitlich abgelöst hat. Dies bescheinigen die Zuschauerzahlen. Nicht selten werden Musicals auch in den Spielplan aufgenommen, um das finanzielle Loch, das entstanden ist, zu stopfen. Schließlich ist das Musical durch seine einfach gehaltene und meist ohrwurmverdächtige Musik auch viel massentauglicher und spricht alle Menschen an. Hinzu kommt, dass man, wie Stephen Sondheim, einer der bekanntesten Musicalkomponisten, einmal sagte, „aus allem ein Musical machen kann“. Ob man das muss, ist fraglich, aber generell gebe ich ihm recht. Betrachtet man alles, glaube ich, dass das Musical auf jeden Fall sein Daseinsrecht hat. Vor allem die Vereinigten Bühnen Bozen haben sich unter dem Intendanten Thomas Seeber mit Produktionen, die keinen Vergleich mit anderen scheuen müssen, einen Namen in der Szene im deutschsprachigen Raum gemacht. Immer wieder treffe ich namhafte Kollegen, die mir sagen, dass sie gerne einmal in Bozen spielen würden. Momentan sieht es so aus, dass es unter der neuen Intendanz bei den VBB nicht mehr jährlich ein Musical geben wird, was ich bedauere. In den vergangenen Jahren ist Bozen auf der Musical-Landkarte aufgetaucht, und man konnte sich über aus90

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ländische Besucher, die nur wegen der Produktionen gekommen sind und unser Land kennen und schätzen lernen durften, freuen. Es wäre schade, wenn dieser Ruf und das weltweite Image wieder verloren gingen. Zuletzt will ich noch betonen, dass sich extrem viel im Nachwuchsbereich tut. Während es vor Jahren eine Handvoll Kollegen gab, die erfolgreich auf den Bühnen im deutschsprachigen Raum standen, werden es immer mehr, und ich weiß das auch von jungen Talenten, die in Deutschland und Österreich ihre Ausbildung absolvieren. Bleibt ein Blick in die Geschichte. Wann haben Sie begonnen davon zu träumen, einmal ein großer Musicalstar mit vielseitigen Interessen zu werden? Haben Sie ein paar Tanzstunden absolviert und etwas mit Musik verbunden und daher die Kombination von Tanz, Gesang und Schauspiel gefunden, die Sie zu dem Star werden ließ, den Sie heute auf den Bühnen der Welt verkörpern? Wie ich erwähnte, habe ich als Jugendlicher Trompete gespielt und hatte als Trompeter das Vergnügen, bei der „West Side Story“ im Stadttheater in Meran das Orchester zu begleiten. Das war meine erste Begegnung mit dem Musical, und ich war sofort fasziniert von dem, was die Sänger und Schauspieler auf der Bühne geleistet haben. In den Jahren darauf stand ich selbst im Rahmen des Musicals im Stadttheater Meran auf der Bühne und habe dort von den Profi-Kollegen Zuspruch erhalten. Somit habe ich beschlossen, eine Ausbildung

zum Musicaldarsteller zu absolvieren. Ich habe mich dann an mehreren Ausbildungsstätten beworben und wurde auch an einigen aufgenommen, sodass ich mir aussuchen konnte, wo ich meine Ausbildung absolvieren möchte. Schließlich habe ich mich für die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien entschieden. Ferner stehe ich als Frontsänger mehrerer Rockbands bei Konzerten auf der Bühne. Dies ist eine willkommene Abwechslung zum Theateralltag. Interview: Andreas Raffeiner

Steckbrief Geburtstag: 1. Deze mber 1981. Geburtsort: Bozen. Wohnort: Stuttgart. Familienstand: Verh eiratet. Kinder: Ein Sohn. Ausbildung: Nach de r Matura Ausbildung zum Musica ldarsteller an der Universität für Mus ik und darstellende Kunst in Wien. Engagements: unter anderem am Neuen Stadttheater Bozen, Musicaltheater Bremen, Raimundthe ater Wien, Theater 11 Zürich, Apollo Th eater Stuttgart, Palladium Theater Stu ttgart ... 2013 Premiere des So loprojektes „TWO SOULS – Musical tri fft Rock“. Sport: Leidenschaft licher Eishockeyund Fußballspieler. Web: www.hannes -staffler.de oder www.twosouls.de.


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reportagen & porträts

Viele Schulklassen besuchen den Bienenweg

Der Wipptaler Bienenweg Eine Erlebnistour auf den Spuren des goldenen Saftes Vo n

Jasmin Benedikter

Im Frühjahr des vergangenen Jahres wurde er eingeweiht, der Wipptaler Bienenweg von Trens nach Valgenäun. Der Lehrpfad sollte das Dorf und den gesamten Bezirk aufwerten und geschickt das Wissen rund um die Biene weitergeben. Die SÜDTIROLERIN hat die Bedeutung dieser Naturattraktion unter die Lupe genommen und mit Vertretern der Imkergemeinschaft und des Gastwirteverbandes gesprochen, um Resümee zu ziehen. Ausgangspunkt für den Themenweg bildet das Dorfzentrum von Trens. Da bahnt sich ein ebenmäßiger, 1,4 Kilometer langer Wanderpfad durch Wälder und Wiesen bis nach Valgenäun. Man spaziert vorbei an einem eigens errichteten Häuschen, dem Bienen-Informationsstand, der Gerätschaften für die Bienenzucht und die Verarbeitung von Honig enthält und zwölf Schautafeln, die in Wort und Bild über die Welt der Bienen informieren. Der für Menschen jeden Alters geeignete Weg ist größtenteils schattig und lädt mit mehreren Sitzmöglichkeiten zum Verweilen ein.

zierweg vom Dorfzentrum nach Valgenäun als Lernweg nutzen zu können, um dadurch mehr Wissen über die Welt der nützlichen Bienen zu vermitteln. Er fand sofort Unterstützer, und das nicht nur unter den Dorfbewohnern. Vor allem setzten sich das Forstinspektorat Sterzing, die HGV Ortsgruppe Freienfeld, der Imkerbezirk Wipptal und die Gemeinde Freienfeld für die Realisierung ein. Umgesetzt wurde das Ganze im Rahmen des europäischen Förderprogrammes Leader.

Am Anfang war die Idee Den entscheidenden Gedanken hatte Michael Wild, Obmann des Imkerbezirks Wipptal. Seit 1982 ist er selbst passionierter Imker und bewirtschaftet in einem Waldstück in unmittelbarer Nähe zum heutigen Bienenweg ein Bienenhaus. Er erklärt, dass er lange Zeit viele Anfragen von Schulen erhielt, den Kindern mehr über die Imkerei zu erzählen. Irgendwann kam dann die Idee auf, den Spa92

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Eine Bienenwabe

Ein erstes Resümee Wie ist das erste Jahr mit der neuen Dorfattraktion verlaufen? Der Imkerbezirksobmann Wild verrät, dass auffallend mehr Menschen, auch viele Fremde, gekommen seien, um den Spazierweg zu nutzen. Das Publikum sei gemischt, auch viele interessierte Imker seien dabei. Im Frühjahr und Herbst ziehe der Pfad vor allem Schulklassen an. Das Interesse an der Natur und diesen besonderen Nutztieren sei bei den Kindern hoch. Auch unter den Gastwirten im Ort hörten wir uns um: Wie hat sich der Bienenweg auf den Ortstourismus ausgewirkt? Helene Benedikter, HGV Ortsobfrau von Freienfeld, sieht in dem Weg noch großes Potenzial. Man habe in den vergangenen Jahren gemerkt, dass Themenwege immer interessanter werden. Besonders über das Nutztier Biene würden die wenigsten genau bescheid wissen, meist werde die Biene ja nur mit dem Honig verbunden. Sie sei jedoch auch für die Pflanzen und uns Menschen sehr wichtig. Das wusste bereits Einstein. In seiner Bie-


reportagen & porträts nen-Lehre behauptete er: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Eine der Informationstafeln

Auf die Frage, ob es weitere Ausbaupläne gibt, antwortete HGV-Ortsobfrau Benedikter: „Organisationstechnisch sind sicherlich noch Verbesserungen möglich. Wir sind dabei, den Bienenweg zu integrieren und durch Werbemaßnahmen mehr Menschen anzulocken.“ Der Tourismusverein Sterzing arbeite daran, in Katalogen und Broschüren über den neuen Themenweg zu informieren und ihn somit noch interessanter zu machen. Auch viele Gastbetriebe würden ihn als Programmhighlight aufnehmen. Dies sei jedoch ein längerfristiger Prozess. Nicht nur für das Dorf selbst, sondern für das gesamte Wipptal sei dieser Naturlehrpfad in jedem Falle eine Bereicherung. In Zukunft werde man sicher auch immer wieder kleine Veränderungen am Weg vornehmen, beispielsweise durch wechselnde Themen auf den Schautafeln. Auch durch weitere Bepflanzungen wolle man das Entdeckungsthema des Pfades vertiefen.

Imker Michael Wild mit interessierten Besuchern

Fotos: privat

Ein Blick in die Zukunft

Ein Bienenstock

Imker vermitteln ihr Wissen In den warmen Monaten ist es nicht nur möglich, den Themenweg alleine zu erkunden, sondern auch im Beisein von erfahrenen Imkern die Welt der Bienen näher zu erforschen. Im Zuge von Führungen werden zusätzlich zur Wegerkundung im Schauraum des Bienen Informationsstandes die Themen von der Königinnenzucht bis zur Schleuderung des Honigs mithilfe von Gerätschaften veranschaulicht.

Mitwirkende Institutionen Die Umsetzung des Lehrpfades wurde im Rahmen des europäischen Förderprogrammes

Leader realisiert. 80 Prozent der Kosten wurden von EU-Geldern gedeckt. Die restlichen 20 Prozent wurden von der Gemeinde Freienfeld, dem Tourismusverein Sterzing, dem HGV und dem Imkerbezirk Wipptal getragen. Die laufende Instandhaltung übernehmen der Tourismusverein Sterzing, die HGV Ortsgruppe Freienfeld und der Imkerbezirk.

Die Biene: Wissenswertes und Interessantes Es gibt drei Arten von Bienen: Königinnen, Drohnen und Arbeiterinnen. In einem Bienenvolk gibt es eine Königin und 20.000 bis 50.000 Arbeitsbienen. Bienen leben in der freien Natur in einem hohlen Baum oder einem Mauerriss. Imker errichten Bienenstöcke, um durch die Einsetzung von Rahmen den Honig leichter entnehmen zu können. 80 Prozent des Fruchtansatzes im Obstbau ist auf die Bestäubung der Bienen zurückzuführen. In Apfelplantagen wird die Bestäubung fast zu 100 Prozent von Bienen besorgt. Die Blüten locken mit ihren Farben und Düften die Bienen an und schenken ihnen Nektar und Pollen. Die Bienen leisten dafür die Bestäubungsarbeit. 
Für ein Kilo Honig müssen von den Bienen zehn Millionen Blüten besucht werden. Dafür müssen sie eine Strecke von 150.000 Kilometer zurücklegen. Das ist fast der vierfache Erdumfang. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Honig beträgt in Mitteleuropa ein Kilo. Bienenhonig ist ein sehr hochwertiges Nahrungsmittel und ein wertvolles Naturheilmittel. J. B.

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Foto: SBO

gesellschaft

Marianne Reich Pichler, Klara Zwick, Paula Lechner Prosch, Franziska Innerkofler Holzer, Monika Pfitscher Prieth, Kreszenz Mair mit Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer und Gerhard Brandstätter (Präsident der Stiftung Sparkasse): Die geehrten Witwen

„Meine Heimat, meine Tracht“ 34. Landesbäuerinnentag in Bozen Es war ein großartiges Fest, zu dem über 700 Bäuerinnen in ihren wunderschönen Trachten nach Bozen kamen, um bei der Landesversammlung der Bäuerinnen dabei zu sein.

M

it den Worten „Wenn ich zu euch raufschaue und euch in euren schönen Trachten sehe, dann weiß ich, dass unser Motto den Nagel auf dem Kopf trifft“, begann Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer ihre Festrede. „Euer Stolz, eure Freude, eure Verbundenheit und Identifikation mit der Tracht macht das einst ehemalige tägliche Kleidungsstück zu einem unersetzlichen Kulturgut unserer Heimat“, so die Landesbäuerin weiter, die im Anschluss ihre Forderungen an die anwesenden politischen Vertreter stellte. Es brauche gesetzliche Rahmenbedingungen, welche die Herstellung von landwirtschaftlichen Lebensmitteln unterstüt-

zen, sodass es den BäuerInnen möglich ist, davon zu leben. Außerdem forderte sie auch finanzielle und ideelle Unterstützung von Projekten für die Frauen am Land, damit sie im ländlichen Raum Arbeitsmöglichkeiten finden und so der ländliche Raum Zukunft hat. „Es darf kein Nachteil sein, im Dorf zu leben“, so ihr Resümee. Auch die Anerkennung der Pflege- und Erziehungszeiten der Frauen für die Rente sowie die Förderung des Ehrenamtes seien unerlässlich.

Die Tracht als Kulturgut Es folgte eine Trachtenschau, welche die Viel-

Susana Pfraumer, Cinzia Gallmetzer und Herlinde Carli (beide Ausschuss Unterland)

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falt der Trachten in Südtirol eindrucksvoll aufzeigte. Passend dazu wurde auch das SBOTrachtenbuch „Inser beschtes G’wond“ präsentiert. Darin sind die Besonderheiten und die Schönheit der Südtiroler Trachten zu sehen. Ergänzt durch eine geschichtliche Einführung und die Erklärung von Fachbegriffen ist dieses Buch ein einzigartiges Nachschlagewerk für diesen besonderen Kulturschatz. Hiltraud Erschbamer dankte allen, die zur Vollendung beigetragen haben, allen voran den beiden Ideatorinnen Monika Rechenmacher und Maria Anna Plunger sowie den Trachtenexperten aus ganz Südtirol und dem Trentino.

EU-Abgeordneter Herbert Dorfmann, Landtagsabgeordneter Arnold Schuler und Anton Tschurtschenthaler


gesellschaft Ausgzeichnete Leistungen Sehr berührend waren die zur Tradition gehörenden Witwenehrungen. Gerhard Brandstätter, Präsident der Südtiroler Sparkasse, überreichte sechs Frauen aus verschiedenen Bezirken Südtirols eine Urkunde und einen Geldbetrag. In einer Bildpräsentation und einer Laudatio wurde über das oft schwere und unfassbare Schicksal der Witwen berichtet, die es geschafft haben, ihren Hof für die eigene Familie weiter zu erhalten. Der Wanderpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse und damit der Titel „Bäuerin des Jahres 2014“ gingen in diesem Jahr an Veronika Stampfer vom „Stampferhof“ in Völs Aicha“. Grußworte von dem EU-Abgeordneten Herbert Dorfmann, Landesrat Arnold Schuler, Landtagsabgeordnete Maria Kuenzer, SBBLandesobmann Leo Tiefenthaler und Annelies Göller, Landesbäuerin aus Bayern, rundeten den Festtag ab. Georg Tschager

Verena Stampfer mit Gatte Mann Arthur

Christine Ploner und Gertrud Stampfer

Resi Aichner, Hildegard Messner und Maria Locher

Rosa Rungger, Christof Gasser und Maria Anna Plunger

Judith Pramstrahler und Rosmarie Gasser

Evi Kaufmann, Elisabeth Schrott und Christine Plieger

Renate Pedrotti und Andreas Telser

Arnold Mair mit Alina und Martha

Martha Mulser vom „Pflegerhof“ in St. Oswald in Seis am Schlern gilt als die Pionierin des Kräuteranbaues in Südtirol. Im Jahr 2002 wurde sie für Ihre Leistung zur „Südtirolerin des Jahres“ gekürt. Bereits 1982 hat Martha Mulser mit Liebe und bäuerlichem Geschick begonnen, Kräuter und Gewürze nach biologischen Richtlinien anzubauen und hofintern zu Kosmetika sowie Tee und Kräutermischungen zu veredeln. Ihre Kräuter-Geheimnisse lüftete die Expertin in dem Buch „Die Geheimnisse aus meinem Kräutergarten“, das beim Verlag Suedmedia erschienen ist. Nun gewann sie mit ihrem Kräuteranbaubetrieb, den 3. Platz bei der Ausschreibung des italienischen Landwirtschaftsministeriums für ihre besonders innovativen und unternehmerischen Ideen im Bereich der Landwirtschaft. Ihr wurde der Preis „de@ terra“ verliehen, den Senator Hans Berger im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums bei der Versammlung der Landesbäuerinnen überbrachte. D. S.

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Foto: SBO

Pionierin ausgezeichnet

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Maria Oberrauch, Johanna Karbon, Barbara Stolz und Paola Thomaseth

Roswitha Grossi, Carla Pichler und Christa Lanznaster

Fragen an... Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer  

Warum haben Sie das Motto „Meine Tracht, meine Heimat“gewählt? Paola Puintner und Emma Stieger

Elisabeth Pircher, Wilhelmine Rechenmacher

Die Tracht stiftet Identität, die Tracht zeigt, worher wir kommen, die Tracht verbindet, das Tragen der Tracht ist wichtiger Teil unseres Brauchtums, und die Tracht gehört zum Kulturgut unserer Heimat. Es ist ein großes Anliegen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation, diesen Kulturschatz zu erhalten und damit auch die Heimat zu festigen.

Wieso ist Ihnen die Heimat, die Identität so wichtig?

Monika Pichler mit Julia

Fotos: Georg Tschager

Martha Zöggeler, Brigitte Reichhalter und EEmma Timpfler

Welche Forderungen stellen Sie diesbezüglich an die Politik? Daniel Trafoier, Angelika Springeth, Christine Tschurtschenthaler und Andreas Mair

Foto: SBO

Ohne seine Wurzeln zu kennen, ohne zu wissen, woher man kommt, ist es schwierig Zukunft aufzubauen. Wir in Südtirol sind fest verwurzelt. Wir haben etwas, das wir und nicht kaufen können – wir haben Identität. Sie wächst in uns und wird uns mitgegeben. Wir sind geborgen in starken Familien und Vereinen. Diese Identität ist vergleichbar mit einem Kleid des „Selbstbewusstseins – vergleichbar mit unserer Tracht. Es ist für unser Land wichtig, dass wir diese Identität – und auch unsere Tracht – behalten.

Maria Götsch und Agnes Hilpold

Bäuerin des Jahres 2014 vorgestellt Auf 1200 Meter Meereshöhe liegt der „Stampferhof“ in Völser Aicha.
Veronika Mahlknecht Stampfer bewirtschaftet vorwiegend alleine den Hof: Neben der Stallarbeit – Mutterkuhhaltung, Mastvieh und Schweinezucht – bietet sie auch Ferienwohnungen an und legt großen Wert auf eigene Produkte. Zudem ist sie als Ortsbäuerin der SBO-Ortsgruppe Völser Aicha auch ehrenamtlich viel unterwegs und gestaltet mit viel Einsatz und Enthusiasmus das Dorfleben mit. G. T. 96

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Was das Brauchtum für den Menschen, ist die Landwirtschaft für das Land. Viele Bäuerinnen und Bauern müssen einen Nebenerwerb suchen, um ihren landwirtschaftlichen Betrieb am Leben zu erhalten. Ich kenne keinen anderen Wirtschaftszweig, der diese Mehrfachbelastung auf sich nimmt. Diese Mehrfachbelastung dient einzig und allein den Hof über die Runden zu bringen und ist kein Spaziergang. Deshalb fordere ich bessere gesetzliche Rahmenbedingungen, damit die bäuerliche Familie vom erzielten Preis ihrer Produkte leben kann, zum Beispiel Wettbewerbsvorteile für Null-Kilometer-Produkte bei Ausschreibungen sowie mehr Respekt und Wertschätzung für das, was die bäuerlichen Familien leisten. Interview: Georg Tschager


Foto: privat

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Bild „Widder“ von Birgit Kuss

Foto: privat

Der Kämpfer unter den Tierkreiszeichen Widder im Profil (21. März - 20.April)

„Erkenne dich selbst!“ Wer die Lösung des Problems der menschlichen Beziehungen „draußen“ in der Gesellschaft zu finden meint, wird lange vergeblich suchen. Denn das Problem liegt in uns selber, in unserer nicht bewältigten Einseitigkeit und unserem Mangel an Selbsterkenntnis. Wer mit sich selbst im Einklang steht, seine Licht- und Schattenseiten kennt und auch annimmt, wird sicherlich in Beziehung zu anderen besser zurechtkommen. Niemand hat nur ein Wesen. Wir alle haben viele Gesichter, viele Masken. Manche davon vertragen sich und fördern sich gegenseitig; andere geraten hart miteinander in Konflikt. „Erkenne dich selbst!“: Das bedeutet nicht nur zu wissen, was einem an sich gefällt oder welche auffälligen Gewohnheiten und festen Vorstellungen man hat, es bedeutet auch, seine dunkleren Seiten zu kennen, etwa die sozial unangepasste Seite, die man vor anderen verbirgt, die „schwache Seite“, für die man sich schämt, die geheimen Sehnsüchte und das Verlangen. Das sind alles Teile der Persönlichkeit und ebenso notwendig wie die „akzeptableren“ Wesenszüge.

von

Birgit Kuss

Das Tierkreiszeichen Widder beschreibt einen von zwölf Charaktertypen. Wenn Sie zwischen dem 21. März und 20. April Geburtstag haben, dürften Sie die Widder-Eigenschaften bei sich selbst gut kennen. Doch auch der Aszendent, der Mond und die anderen Planeten können in Ihrem Horoskop im Tierkreiszeichen Widder stehen. Auch in diesem Fall dürften Ihnen Widdereigenschaften nicht fremd sein.

Das Widder-Prinzip: Lebensimpuls, Initialkraft, Wille-zu-sein. Typische Verhaltensmerkmale Der Widder-Geborene ist ein Mensch von großer Dynamik, voller Elan und Lebenskraft, der spontan handelt, ohne lange abzuwägen. Impulsiv seiner Eingebung folgend versucht er, sich in der Welt durchzusetzen und seine Ideen zu verwirklichen, ohne Rücksicht auf Widerstände, die sich ihm in den Weg stellen mögen. Diplomatisches Taktieren, langatmige Vorbereitungen oder abstrakte Theorien sind nicht seine Sache. Sein Mut und seine Waghalsigkeit entstehen aus seiner Unbedenklichkeit und seiner Unbefangenheit, mit der er jede Lebenslage betrachtet. Oft scheint es, als besitze er einen Instinkt dafür, wo der Kern einer Sache zu finden ist, denn seine Lösungen sind stets die naheliegendsten und einfachsten. Zweifel lässt er nicht gelten. Umwege verachtet er, und so ist er oft schneller als andere, denn er folgt immer dem direkten Weg zum Ziel. Impulsiv vorwärts drängend und schnell in seinen Entschlüssen, ist er stets bereit, Risiken auf sich zu nehmen, da seine leidenschaftliche Abenteuerlust und seine spontane Begeisterungsfähigkeit stärker sind als alle Bedenken oder die möglichen Folgen seines Tuns, über die er erst gar nicht nachdenkt. Verankert im Hier und Jetzt, lebt er stets gegenwartsbezogen. Zukunftsangst kennt er nicht. Der Verlust von materiellen Gütern erschüttert ihn wenig, doch er reagiert sehr empfindlich auf die Einschränkungen seiner Bewegungsfreiheit und seines Handlungsspielraumes, denn er wehrt sich gegen Zwänge und angepasstes Verhalten. Dieser Typus versteht, sich in jeder Lebenslage zu behaupten, ohne Rücksicht auf die Interessen der anderen, die er in seinem Übereifer nicht selten übersieht. Diese Einseitigkeit und die Direktheit, mit der er seine Ziele verfolgt, machen die Stärke, aber auch die Schwäche dieses Zeichens aus. So ist er absolut undiplomatisch, da er faule Kompromisse oder Umwege von vornherein ablehnt. Der Widder ist ein Mensch ohne Raffinesse und Verstellungen, der sich nicht scheut, sich so zu zeigen, wie er ist. Meist bekennt er sich zu seinen Fehlern, aber er hält auch mit Kritik bei anderen nicht zurück, denn er spricht gewöhnlich offen

Ihre Birgit Kuss

Kontakt: Birgit Kuss www.birgitkuss.com info@birgitkuss.com Tel: 0043/660/5559626

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dies & das aus, was er denkt und zuweilen auch das, was andere mühsam zu verbergen suchen. Diese Eigenschaft trägt ihm nicht immer Sympathien ein. Mit seiner Impulsivität und Unbedenklichkeit zerschlägt er deshalb auch so manches Porzellan. Hin und wieder steht er fassungslos vor einem Scherbenhaufen, ohne zu begreifen, wie es dazu kam. Hier liegt das ganze Problem des Widders, der nicht selten sein ganzes Leben braucht, um seine Impulsivität zu beherrschen und mehr Verständnis für die Empfindlichkeit seiner Mitmenschen aufzubringen, die seine Wahrheitsliebe, seine Offenheit, aber auch das Tempo nicht immer aushalten. Doch hat man sich einmal an sein Tempo und seine Direktheit gewöhnt, ist der Umgang mit ihm einfach und unkompliziert.

Foto: Michael Lorenzet/pixelio.de 

Der Widder kennt nur eine Gangart: die nach vorn. So ist Geduld auch keine seiner Eigenschaften und Warten eine seiner größten Prüfungen. Aufgrund seiner starken Willensbetonung unterliegt er oft einer zu großen Leistungsspannung, die zuweilen über die körperliche Kraft hinausgeht. Sanftmut und weibliche Hingabe suchen wir in diesem Zeichen meist vergebens. Sein Handeln wirkt zuweilen brüsk und wenig einfühlsam, doch gerade durch diese Kompromisslosigkeit und das mutige Eintreten für eine Idee gewinnt er seine Stärke, seine Widerstandskraft und sein Selbstwertgefühl.

Der Widder-Mann: Ein echter Ritter Der Widder-Mann ist der echte Ritter. Seine Liebe ist eine höfische Liebe, und Ritter in schimmernder Rüstung lieben weder kleinlich noch halbherzig. Für den Widder ist die halbe Freude an der Liebe das Umwerben. Für ihn geht es um die Jagd in jeder möglichen Form. Wenn die Beute gemacht ist, ist sie uninteressant. Sie wird gegessen oder als Trophäe an die Wand gehängt. Der Jäger denkt vom Augenblick des Erfolgs an bereits an die nächste Jagd. Darum tut man manchmal gut daran, der ritterlichen Werbung des Widders etwas Widerstand entgegenzusetzen. Der schöne Ritter verliebt sich immer in die unerreichbare Dame. Die erreichbare gibt es in seinem Leben selbstverständlich, aber sie zählt nicht wirklich. Denn in Wahrheit liebt und bewundert er das, was er nicht haben kann. Nun ist es aber nicht so, dass der Widder nicht zu Anhänglichkeit, Treue oder Dauerhaftigkeit fähig wäre, er neigt einfach dazu, etwas unruhig zu werden, wenn die Beziehung konstant bleibt und ihm keinen Ansporn oder keine Konflikte bietet. Der Widder wird beständig, sobald er in einer Bindung lebt, die er nicht allein beherrschen kann. Unterwürfige Seelen sollten dies als Warnung beherzigen. Sobald Dinge zur Routine werden, beginnt der Widder zu gähnen (das gilt auch für die Widder-Frau). Der typische Widder-Mann ist männlicher als männlich: Er ist der Erfinder des Macho-Manns. Oft meint er, den Schein wahren zu müssen, selbst wenn er sich gar nicht als Supermann fühlt. Auch Ritter werden müde und sind verletzlich und verwundbar, aber davon erfährt man nie. Grundsätzlich fällt es ihm schwer, sich zur eigenen Menschlichkeit zu bekennen. Er ist fähig, zwischen kaum zu übertreffenden und geradezu poetischen Gesten der Großzügigkeit und ziemlich grober Gefühllosigkeit hin und her zu pendeln. An Leidenschaft fehlt es dem Widder nie, auch nicht an Romantik. Der Widder kann ein Don Juan oder ein Casanova sein, bestimmt aber ist er kein Liebhaber für alle Tage. Seinen Hang zur Romantik muss man anerkennen und darauf eingehen. Zu viel Realismus löscht sein Feuer, und zu viel Routine lähmt sein Temperament. In Wahrheit ist der Widder ein sehr verwundbares Zeichen, wenn es um seine Beziehung zu Frauen geht. Anderseits aber hat der Widder-Mann eine herrliche Eigenschaft: Er liebt den Wechsel, und dazu gehört auch, dass er sich selber verändern kann. Wenn es ihm gelingt zu verstehen, dass eine Beziehung wächst, sich wandelt und der Einsicht und Aufmerksamkeit bedarf, wird er sich glücklich ihr Gedeihen zur Aufgabe machen. Geschieht dies, lernt man den Ritter in der schimmernden Rüstung nur von seiner allerbesten Seite kennen. Die Widder-Frau: Feurig und romantisch

Der Widder-Mann ist ein echter Ritter

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Auch die Widder-Frau braucht Aufgaben und Ziele, die sie anfeuern und begeistern. Sie muss sich einer Sache verschreiben und einen Traum erfüllen. Sie kommt nicht ohne Gefühl aus, etwas zu fördern, voranzutreiben und zu verändern, selbst wenn es um ein ganz kleines Projekt geht. Widder-Frauen haben eine natürliche Begabung für leitende Stellungen, da sie über viel Kraft und Mut, Geradlinigkeit und Ausstrahlung verfügen.


Foto: Grace Winter/ pixelio.de

dies & das

Widder-Frauen sind fürsorgliche Mütter

Oft sind Widder-Frauen, die Kinder haben, sehr pflichtbewusst und fürsorglich, wenn auch im Wesen recht ungeduldig. Manchmal fehlen ihnen die Ruhe und die Fähigkeit, den Lärm und das Durcheinander zu ertragen. Die Widder-Frauen als Mütter haben jedoch die wichtige Tugend, ihr Leben nicht durch die Kinder ausleben zu wollen. Das ist eine unschätzbare Gabe. Sie schont die Psyche des Kindes, sodass es sich selber entwickeln kann. Man könnte sagen, dass die typische Widder-Frau eine viel bessere Geliebte als Ehefrau ist. Der Grund ist, dass sie in ihren Beziehungen ein romantisches Element und Herausforderungen braucht. Die Hauptschwierigkeit einer Beziehung mit einer Widder-Frau liegt in ihrem Konkurrenzverhalten. Sie kann einen Mann nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Rivalen in einem Wettbewerb sehen. Die Widder-Frau neigt dazu, die Ihren zu kommandieren und zu ändern. Sie hat aber Sinn für einen fairen Kampf ohne raffinierte Gegenzüge oder versteckten seelischen Druck. Sehr oft ist die Widder-Frau wehrlos gegen verborgene Widerhacken und indirekte Feindseligkeit. Darum sind häufig ihre Freundschaften mit Männern besser als mit Frauen. Diese Frau ist edel und hat einen edlen Geist, sie ist sehr loyal und sie wird sich, für die, die sie liebt, aufopfern und kämpfen. Männer mit zerbrechlichem Ego, das aufgepäppelt werden muss, sollten sich von ihr fernhalten. Männer, denen es widerstrebt, einer starken Frau Bewunderung und Respekt entgegenzubringen, brauchen ein anderes Zeichen. Aber es entgeht ihnen viel.

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Zum Schmunzeln: So können wir Widder ködern • • • • • • •

Indem wir sie nach ihren Abenteuern fragen. Indem wir behaupten, sie seien ritterlich. Indem wir beteuern, dass niemand vor ihnen sich das getraut hat. Indem wir sie bitten, unser Anführer zu werden. Indem wir Abenteuerfilme mit ihnen ansehen. Indem wir fragen, woher sie ihre Narben haben. Indem wir sie auf dem Abenteuerspielplatz abgeben.

Tipp für Erben: Widder verschleudern alles. Beizeiten Vermögensverwaltung übernehmen.

Häufige Todesarten • • • • •

Versehentlich oder absichtlich bei der Jagd erschossen. Gegen die Wand „gesemmelt“. Bei der Atlantiküberquerung verschollen. Beim Drachenfliegen am Kirchturm aufgespießt. In eine Gletscherspalte gestürzt.

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reportagen & porträts

Fühle mich zum Südtiroler Dialekt hingezogen Ein Gespräch mit der Tiroler Schauspielerin Katharina Welser

Foto: Rupert Larl

Katharina Welser ist eine bekannte Tiroler Schauspielerin. Durch ihren Vater Kurt Welser, der in den 1960er-Jahren in der Zeit der Südtirolaktivisten eine führende Rolle spielte, hat sie einen eigenen Bezug zu Südtirol. Bekannt wurde sie in der Rolle der Paula Tschurtschenthaler in dem Mehrteiler „Verkaufte Heimat“. Im Gespräch erzählt die Innsbruckerin über ihre Anfänge, die Identifizierung mit einer Rolle, das interessante Drehbuch und vieles mehr.

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reportagen & porträts

Wenn man Ihnen eine Rolle anbietet, müssen Sie darin auch etwas von sich erkennen, um diese Figur mit Leben zu füllen und folglich gut zu spielen? Kann es nur ein Verstehen-Wollen oder muss es ein Sich-Selbst-Wiederentdecken in gewissen Eigenschaften der jeweiligen Charaktere sein? Natürlich versuchen Schauspieler, in den diversen Rollen etwas zu finden, was – zumindest im Ansatz – in einem selbst veranlagt ist. Schwierig wird das bei Rollen, die Ungeheuerliches vollbringen, wie etwa Medea, die ihre eigenen Kinder umbringt. Aber es gibt etliche Methoden der Annäherung. Lee Strasberg hat uns beispielsweise gelehrt, wie man persönliche Erinnerungen, Träume und vergangene, starke emotionale Mo-

Foto: ORF Thalia Film

Frau Welser, wie kamen Sie zur Schauspielerei beziehungsweise wie kam die Schauspielerei zu Ihnen? Was würden Sie sagen, ist das Beste, was Ihnen die Schauspielerei bis zum gegenwärtigen Moment gegeben hat? Ich habe als Kind bei meiner Oma immer eine Illustrierte angeschaut, und als mich meine Cousine einmal fragte, was ich werden wollte, sagte ich: „So eine wie Sophia Loren“. Leider hat es dann für einen vergleichbaren Busen oder auch Ruhm nicht gereicht. Das Beste, was mir die Schauspielerei gegeben hat? Ich möchte drei Sachen erwähnen: Erstens meine Rolle als Paula Tschurtschenthaler in „Verkaufte Heimat“, zweitens die Rolle der „Kassandra“ im gleichnamigen Einpersonenstück nach Christa Wolf, das ich aufgrund des großen Erfolges auf vielen Bühnen, so auch in Südtirol, gespielt habe, und drittens meine bisherige Erfahrung als Regisseurin, in den von mir selbst produzierten Theaterproduktionen. Maurizio Cardillo, Katharina Welser als Paula Tschurtschenthaler mit Tanja Getta und Nina Corradini: Szene aus „Verkaufte Heimat“

mente in sich reaktiviert und in den Charakter und die Gedanken der Rolle einbringt. Wenn man nur im Kopf die Rolle und ihre Motive verstehen will, läuft man Gefahr nur Klischees zu produzieren. Woran merken Sie, dass Sie ein Drehbuch interessiert? Welche Kriterien sind für Sie entscheidend, um sich für oder gegen ein Filmprojekt zu entscheiden? Da gibt es für mich (und viele andere SchauspielerInnen) zwei Unterscheidungen: Man nimmt

Der nonchalante Untergang der englischen Adelsfamilie Marchmain Zweifelsohne haben wir es hier mit einem der bedeutendsten Werke der englischen Literatur zu tun. Wiedersehen mit Brideshead, nun endlich in neuer deutscher Übersetzung erhältlich, ist das britische Pendant zu Fritzgeralds Großen Gatsby und ein Vordruck von Ian McEwans Romans Abbitte, der 50 Jahre später seinen Klassiker in ähnlich ländlicher Atmosphäre ansiedelt. Evelyn Waugh, der seinerzeit nie mit einem Bestseller-Erfolg seines 1944 erschienenen Romans Wiedersehen mit Brideshead gerechnet hätte, zählt zu den großen Schriftstellern des 20. Jahrhundert. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg stationiert, ersucht Waugh um Diensturlaub, um „eine Idee“ in die Tat umzusetzen. Daraus entsteht binnen drei Monaten Wiedersehen mit Brideshead, die urtypische Ausführung eines englischen Landhausromans. Waugh trifft inhaltlich das latente englische Trauma: Er erzählt vom Niedergang des Adels, vom Schlusspunkt einer Epoche und einer ganzen Welt. Hauptmann und Ich-Erzähler Charles Ryder, anfangs willensstarker Agnostiker, gerät durch eine Zufälligkeit in den Schoß der Familie Marchmain. Durch die Freundschaft zu seinem Studienkollegen Sebastian erlebt er allmählich den Untergang des reichen Adelsgeschlechts: Vater Alexander Flyte wohnt mit einer Geliebten in Venedig, Sebastian selbst verfällt in

Rollen an, weil man dabei gut verdient, wie zum Beispiel bei vielen Fernseh- oder Kinoproduktionen. Oder man bekommt immer wieder Rollen in Film- oder Theaterproduktionen, die wenig Budget haben. In so einem Fall entscheidet für mich schon die Materie und ob es ein engagiertes Projekt ist. Im Idealfall passt beides. Ob ein Drehbuch gut ist oder nicht, das ist so wie bei allen anderen Berufen: Wenn man sich lange mit einer Materie beschäftigt, dann lernt man zu unterscheiden, was Qualität hat oder nicht. Oft entscheidet aber auch das Bauchgefühl.

Buchtipp

von Hannes Mittermaier

Alkoholismus und wandert aus; seine ältere Schwester Julia stürzt sich in eine Ehe; sein älterer Bruder Bridey wird zum Sammler von Streichholzschachteln; die jüngere, tiefgläubige Schwester Cordelia engagiert sich als Krankenschwester im Spanischen Bürgerkrieg. Schlussendlich scheitert auch Charles Eheversuch mit Julia, ehe sich gegen Ende alle verbliebenen Figuren am Hofe des Ansitzes versammeln. Dort, feierlich begrüßt, wird Vater Alexander erwartet. Wider Erwarten verbringt er die letzten Tage seines Lebens im prunkvollen Anwesen. Sein mühseliger Tod markiert den Untergang der englischen Familie Marchmain. Alle Erinnerungen sind intradiegetisch im 2. Weltkrieg erzählt. Im Prolog und Epilog gibt sich Charles Ryder als konvertierter Christ und Rückkehrer in eine zerstörte Welt, der er ein Leben früher selbst angehörig war. Evelyn Waugh: Wiedersehen mit Brideshead, Diogenes Verlag, Zürich 2013, 544 Seiten, Preis: ca. 27.70 Euro, auch erhältlich als E-Book und Hörbuch. SÜDTIROLERIN

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Foto: Bernhard Berger

reportagen & porträts

verstehen die hohe Kunst, Türen zum Lachen und damit auch zum Erkennen zu öffnen. Gibt es etwas, das Sie gerne gemacht hätten oder gerne noch machen würden, wenn Sie Ihre Leidenschaft und Ihr Faible für die Schauspielerei und das Theater für einen Augenblick außen vor lassen? Ich würde wahnsinnig gerne Kindern oder ganz allgemein Menschen, die in einer hoffnungslosen Situation sind, zu einem Schimmer von Freude und Hoffnung verhelfen. Dabei denke ich unter anderem an Straßenkinder oder Flüchtlinge. Ansonsten würde ich gerne reisen und auf einem Pferd durch die mongolische Tundra reiten.

Katharina Welser und Peppi Pittl: Filmszene aus „Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers“ Foto: Rupert Larl

Durch die Rolle der Paula Tschurtschenthaler im Vierteiler „Verkaufte Heimat“ hat Sie das Südtiroler Fernsehpublikum erstmals wahrgenommen. Was verbinden Sie noch mit Südtirol, und gibt es noch eine Rolle mit Lokalbezug, die Sie gerne verkörpern würden? Durch meinen Vater waren wir mit vielen Südtiroler Familien befreundet, Weggefährten meines Vaters. Ich habe mich bei den SüdtirolerInnen, ihrer Sprache, ihrer Gastfreundschaft und natürlich auch in der Landschaft immer sehr zu Hause gefühlt. Heute noch, wo immer ich bin, wenn ich einen Südtiroler Dialekt sprechen höre, dann fühle ich mich hingezogen. Ich hätte damals im Andreas-Hofer-Film gerne die Hoferin oder früher noch „Die Walsche“ gespielt. Eine Rolle mit Lokalbezug? Vielleicht Margarethe Maultasch. Ich lasse mich überraschen; wenn mir jemand eine interessante Rolle anbieten will, schaue ich sie mir gerne an. Interview: Andreas Raffeiner

Katharina Welser in der „Wanderhure“

Sie spielen auch erfolgreich Theater. Auch wenn die Fragen am Theater immer ein klein wenig komplexer sind, warum sind reale Charaktere auf der Bühne eher eine seltene Spezies? Ich spiele in letzter Zeit eher selten auf der Bühne, führe mehr Regie. Durch meine Erfahrung als Schauspielerin kann ich meist sehr gut sehen, oder spüren, was der/die SchauspielerIn braucht, um ein Maximum an Authentizität zu erreichen und oft ungeahnte Seiten, starke Momente hervorzubringen. Ich finde nicht, dass reale Charaktere in Stücken selten sind. Ihr Eindruck kommt vielleicht daher, weil man heute so oft übertrieben agierende, hysterisch kreischende SchauspielerInnen sieht. Durch die große Konkurrenz, die es auch in unserer Branche gibt, will jeder auf sich aufmerksam machen. Aber diese oberflächliche Intensität hat für mich nichts mehr

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mit ernsthaften inhaltlichen Auseinandersetzungen mit der Figur zu tun. Gutes Theater muss unterhalten. Oft muss man das Publikum bis auf die Zähne bewaffnen, konfrontieren, überfordern. Ist aus diesem Grund das Theater mehr Bildung als Unterhaltung? Ich glaube, dass man nie gegen das Publikum spielen soll. Im Gegenteil: Ich möchte die Zuschauer einladen, in eine Geschichte einzutauchen. Ich gehe nicht ins Theater, um belehrt zu werden, ich will mich berühren lassen durch Geschichten über andere Menschen und dadurch eventuell neue Einsichten zu gewinnen. Und ich möchte auch gerne unterhalten werden. Nur, reine Unterhaltung ohne menschlichen und damit auch politischen Kontext ist sowieso fad. Ein Stück muss aber nicht ernst sein, um politisch zu sein. Kabarettisten, Narren und Clowns

Katharina Welser Geboren: 1957 in In nsbruck. Wohnort: Innsbruc k. Größe: 1,79 Meter. Fremdsprachen: En glisch sehr gut, Italienisch gut, Fran zösisch gut Sport: Skifahren, rei ten. Kinder: Sofia und Va lentin Beruf: Schauspieler in für Theater und Film, Regisseurin , Schauspielcoach für Thea ter- und FilmschauspielerInn en, Kurse für Amateure und Ju gendliche, unterrichtet an divers en Schauspielschulen seit 1989 . Weitere Information en: www.toact.at


WIEDER ERHÄLTLICH! Die zwei Filmbestseller von Suedmedia auf DVD Sie waren vergriffen und sind nun endlich wieder auf DVD erhältlich: die beliebten Naturdokumentationen „Auf den Spuren des Steinbocks“ und „Schatzkammer der Vielfalt“.

Schatzkammer der Vielfalt Naturparks in Südtirol Ein Film von: Hubert Schönegger Südtirol vereint weltberühmte Berge, magische Orte und verborgene Schätze. Seine Gipfel stehen den Göttern nahe. Sie sind bedrohlich und verzaubernd zugleich. Hinter jeder Felskante taucht ein neues, unvergleichliches Naturjuwel auf, das die Menschen in seinen Bann zieht. Diese Fülle unterschiedlichster Landschaften bietet unzähligen Tierarten den notwendigen Lebensraum. Aber auch den Mensch zieht es in die faszinierende Bergwelt Südtirols – in diese Schatzkammer der Vielfalt. Erstklassige, spektakuläre Aufnahmen, eindringliche Texte und stimmungsvolle Musik, die eigens für diesen Film komponiert wurden – sind die Ingredienzien dieses einzigartigen Filmes, der die natürliche und kulturelle Vielfalt der Schutzgebiete näherbringt. Es wird der Wert von ursprünglicher Natur und Landschaft aufgezeigt, damit im Bewusstsein ein Grundstein für deren langfristige Bewahrung gelegt wird! Spielzeit: 46 Minuten – Erhältlich in Deutsch Preis: DVD 15,00 Euro

Auf den Spuren des Steinbocks Wild, Mensch und Jagd in Südtirol Ein Film von: Hubert Schönegger und Karl Mittermaier Die großartige Gebirgslandschaft und die vielerorts noch unberührte Natur bilden den idealen Lebensraum für Mensch und Tier. Seit jeher ist die großartige Gebirgslandschaft von einer reichhaltigen Vielfalt an Wildtieren bewohnt. Untrennbar mit dieser Fauna ist die viele tausend Jahre alte Kultur der Jagd verbunden. Der Mensch hat im Lauf der Zeit gelernt, die Tiere nicht nur zu jagen, sondern im Einklang mit der Natur und dem natürlichen Lebensrhythmus zu hegen und zu pflegen. Im Mittelpunkt des Films stehen der König der Alpen, der Steinbock, und die unzähligen Wildarten des Landes, die von der Waldgrenze bis hinauf zu den Berggipfeln leben. In der spannenden Reportage mit den beeindruckenden Aufnahmen wird im Jahreslauf das faszinierende Wechselspiel zwischen Mensch, Jäger, Natur und Wildtieren aufgezeigt. Spielzeit: 46 Minuten – Erhältlich in Deutsch und Italienisch Preis: DVD 15,00 Euro

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Die Erlöserkirche

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reportagen & porträts

Russlands Fenster in den Westen St. Petersburg – die nördlichste Millionenstadt der Welt Te x t u n d F o t o s von

Alex Schur

Es war ein warmer Samstagnachmittag Ende Juli, als die Boeing 777 zum Sinkflug auf St. Petersburg ansetzte. Unter den Passagieren des Fluges LH 2538 München – St. Petersburg nur Fläche, Häusergruppen und Weite. Alles grün, durchzogen von Kanälen und Flüssen.

Samson der Zar bezwingt den schwedischen Löwen

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reportagen & porträts

Bootsfahrt auf der Newa mit Blick auf die Majakowskij-Bibliothek (links)

Der internationale Terminal „Pulkowo-2“ liege 17 Kilometer vom Zentrum entfernt, wurde uns erklärt. Die neue Zeitzone hatte den Viereinhalbstunden-Flug auf einen Zweieinhalbstunden-Trip komprimiert. Das Fotografier-Verbot am Flughafen war dann Bestätigung: Man war in Russland. Olga Zayceva, die drahtige Reiseführerin um die 40, führte ein klares Kommando: „Sie müssen eine Migrationskarte ausfüllen!“ Im Geiste stellten wir uns die bürokratischen Schikanen vor, falls wir den Fetzen Papier bei der Ausreise nicht vorweisen konnten.

Es waren Größe und Weite, die alles prägten. Seit der Zar Petersburg 1712 zur russischen Hauptstadt erklärt hat, besteht diese Hauptverkehrsader. Endlos aneinandergereiht finden sich Läden, Banken, Galerien, Einkaufszentren, Parkanlagen, Pubs und Kaffees. Auf überdimensionalen Gehsteigen fröhliche, junge Menschen und abgehalfterte Künstler. Im Strom der Touristen freuten wir uns auf kulinarische Entdeckungsreisen mit Elena. Faszinierend die Restaurantbesuche mit immer neuen Vorspeisen, gewöhnungsbedürftig die Rechnungen in Hunderten von Rubeln durch den Wechselkurs von 45 zu 1.

Von prächtig bis prunkvoll Das Venedig des Nordens Vom Bus aus waren endlose Vorstadtsiedlungen, einheitliche und eintönige Fassaden von Mietskasernen und wieder Weite zu sehen. Den Begriff „Weite“ begann man allmählich zu verinnerlichen. Wladimir Iljitsch Lenin in Metall starrte ebenfalls in die Weite und reckte seinen Arm zum Gruß. Der Verkehr wurde intensiver, die Häuserfassaden stattlicher und barocker. Mit Hilfe weit zurückliegender Erinnerungen an das altgriechische Alphabet gelang es, Hinweisschilder zu entziffern. Der Zeitvertreib endete vor der lateinischen Aufschrift „Hotel Dostojewski“ auf dem „Vladimirsky prospect 19“. Schräg gegenüber die mächtigen Kuppeltürme der Wladimir-Kathedrale, gut sichtbare Bezugspunkte für eigenständige Stadtspaziergänge. Die geführte erste Runde war beeindruckend. Die Begriffe prächtig, mächtig, prunkvoll, gewaltig wechselten sich ab. Ein Palast reihte sich an das nächste Palais. Barock hier, Klassizismus dort, dazwischen Historismus, vereinzelt sowjetische Monumentalarchitektur. Wo wohnen die einfachen Petersburger? Die Landeswährung erhielt man diskret in einem Hinterhof. Auf dem 60 Meter breiten Newski Prospekt musste der Südälpler zuerst tief Luft holen. Weniger wegen des Verkehrs und den sechs Fahrspuren. 106

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Mindestens eine Woche sei notwendig, um nur die wichtigsten Kulturdenkmäler in der nördlichsten Millionenstadt der Welt zu besichtigen. Uns standen dreieinhalb Tage für das „Venedig des Nordens“ zur Verfügung. Nur der Tiroler Grundtugend Sturheit hatten wir es zu verdanken, dass wir die berühmteste Sehenswürdigkeit im früheren Leningrad doch noch besuchen durften. Führerin Elena drehte

und wandte sich und lockte mit Bootsfahrten und anderen Attraktionen, um – wie wir später merkten – dem Schlange-Stehen vor dem Katharinenpalast im Zarskoje Selo (Zarendorf) zu entgehen. Während sich die Dame unter sengender Sonne in die Menge stellte, durften ihre Anvertrauten im Park der Zaren und Lustschlösser lustwandeln. Das Anstrengendste daran: sich mit immer exklusiveren Fotomotiven von den anderen abzuheben. Motive gab es in Hülle und Fülle. Immerhin wurden wir durch das achte Weltwunder geführt. So wird das seit 2003 wieder hergestellte Bernsteinzimmer genannt. Ein Preußenkönig hat es geschenkt und dafür 50 „lange Kerle“ für die Leibwache erhalten. Man muss es sich vorzustellen: Hunderttausende arbeiteten sich in den Sümpfen der Newa zu Tode, damit die Herrscherfamilie der Romanows mit den Barockfürsten in Wien, Dresden, Rom und Paris gleichziehen konnten. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang wurde geschuftet. In den „weißen Nächten“ des Monats Juni scheint die Sonne 20 Stunden lang. Von dieser unmenschlichen Sklavenarbeit profitiert heute ein blühender Tourismus. Was Pjotr Alexejewitsch Romanow für seine Gemahlin Katharina in die Newa-Sümpfe bauen ließ, beeindruckt heute Millionen. Es werden Jahrhunderte vergehen, bis alle Chinesinnen, Japanerinnen und Koreanerinnen im Spiegelsaal des Katharinenpalastes mit dem Paar im Barock-Look fürs Erinnerungsfoto posiert haben.

Im russischen Versailles

Die Jugend beherrscht das Straßenbild

Die Reihe der Höhepunkte riss nicht ab. Dem Zarendorf folgte der „Peterhof“, das „russische Versailles“ mit der atemberaubenden Annäherung durch den Fontänen- und Kaskadenpark. Ein vergoldeter Brunnen stellt Peter den Großen als Samson dar, wie er dem schwedischen Löwen das Maul aufreißt. Der Hochadel sprach damals Französisch, also nannte Peter seine Sommerresidenz „Montplaisir“. Die erste bauli-


reportagen & porträts che Maßnahme im Mündungsgebiet der Newa war aber ein Festungsbau auf der „Haseninsel“ zum Schutz vor schwedischen Schiffen. Das 1703 errichtete Bollwerk „Peter und Paul“ war dann auch die Keimzelle für „Piterburch“, das „Fenster nach Europa“. Umgekehrt hat noch kein Westeuropäer in St. Petersburg einen Durchblick nach Russland bekommen. Gängige Russlandklischees lassen sich im Venedig des Nordens kaum nachvollziehen. Aber man bekommt Anstöße, immer wieder, und sogar Lust, sich mit der Geschichte des größten Landes der Erde zu beschäftigen. Nicht erst, wenn man im Motorboot am Panzerkreuzer Aurora vorbeituckert. Mit dem Platzpatronenschuss aus der Schiffskanone begann um 22:40 Uhr des 25. Oktober 1917 – für uns andere Europäer am 7. November – die Oktoberrevolution.

Am Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer

Nicht nur kriegerische Ereignisse fanden Niederschlag in Bauten und Denkmälern. Mit der weißblauen Auferstehungskathedrale im Smolny-Kloster wollte man mit dem Westen gleichziehen. Dazu hatte man den italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli verpflichtet. An den Kolonnaden der Kasan-Kathedrale erkennt man den Versuch, auch in St. Petersburg einen Petersdom zu errichten. Zum Besucherprogramm gehört auf jeden Fall die prächtigste Kirche St. Petersburgs mit dem drittgrößten Kuppelbau der Welt. Sie war erst 1818 von Zar Alexander I. in Auftrag gegeben und dem Heiligen Isaak von Dalmatien geweiht worden, dem Schutzheiligen seines großen Vorgängers Peter I.

Endlich russisch

Der Panzerkreuzer Aurora

Info Die Grundsteinlegung von St. Petersburg erfolgte am 16. Mai 1703. Von 1712 bis 1918 war St. Petersburg Hauptstadt des Zarenreiches. Von ihr ging im Oktober 1917 die Russische Revolution aus. Von 1924 bis 1991 hieß die Stadt Leningrad. Heute leben 4,57

Millionen Einwohner auf 14.314 Quadratkilometern (Südtirol hat 7.400 Quadratkilometer). Die Stadt wird von 40 Flüssen und Kanälen durchzogen. St. Petersburg ist eine „Boom-Town“ mit dem größten Seehafen des Landes und gilt in Russland als „Sonderwirtschaftszone für innovative Technologie“. SÜDTIROLERIN

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Fotos: Foto Wieser/Schlanders

Nach erdrückendem Barock und Klassizismus ließ das einzig wirklich Russische aufatmen. Erst durch die Erlöserkirche, die auch ChristiAuferstehungs-Kathedrale oder „Auf dem Blute Alexander II.“ heißt, ahnt man eine andere, eine unbekanntere Kultur. Zar Alexander III. ließ den Bau mit farbigen Kuppeln, bunten Kacheln und Friesen und orientalischen Bögen an der Stelle errichten, an der die radikal-revolutionäre Gruppe „Volkswille“ seinen Vater in die Luft gesprengt hatte. Nach so viel Kultur bedurfte es schon einer besonderen Stimulation, die arg strapazierte Aufnahmefähigkeit wieder in Betriebsposition zu bringen. Im Katharinenpalast und im Peterhof hätte man sich eine Steigerung nicht vorstellen können. Aber nach dem Besuch der Eremitage war klar: Ohne diese Prunk- und Thronsäle, diese Sammlungen und Gemäldegalerien, diese Schätze aus ganz Europa und aus allen Epochen nicht gesehen zu haben, man hätte sich kein wirkliches Bild vom Leben und Treiben des russischen, ja des europäischen Hochadels machen können. Es tat einfach gut, zum Abschluss mit der Metro aus Sowjetzeiten tief unter Kanälen und Flüssen hindurch zu rauschen und auf nicht enden wollenden Rolltreppen wieder ans Tageslicht zu kommen.

Das Lustschloss „Die Grotte“ im Zarenpark


sport & freizeit

Mobilitätszentrum Staben Treffen der Eisenbahnfreunde

W

er Staben nicht kennt, kann die Eisenbahnwelt nicht verstehen, weder die in Südtirol, noch die in der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Um Klarheit zu schaffen: Staben ist eine kleine Fraktion der Gemeinde Naturns; sie liegt im Burggrafenamt, wird aber überragt von der Burg Juval auf Vinschger Grund und Boden. Das Besondere an Staben ist aber nicht die Tatsache, dass sich die Burggräfler Kontinentalplatte unter die Vinschgerische schiebt, sondern dass in Staben Walter Weiss wohnt. Der langjährige Mittelschuldirektor und Alt-Bürgermeister von Naturns hat in den frühen 80er-Jahren sein

Fotos: Foto Wieser/Schlanders

Paul Stopper, Walter Weiss und Arthur Scheidle

Margarete Weiss, Walter Pardatscher und Franziska Mair

Herz an die Eisenbahn verloren, hoffnungslos. Seine Leidenschaft ist im umgekehrten Verhältnis zur abnehmenden Aktivität der Trenitalia auf der Vinschger Strecke gewachsen. Dass das Wunder vom Mai 2005 geschehen konnte und die Vinschgerbahn als erste Landesbahn zu einem Bombenerfolg wurde, ist niemand anderem zu verdanken als Walter Weiss und seiner Gefolgschaft, die sich „Freunde der Eisenbahn“ nannte, die zu 1.083 Mitgliedern angewachsen ist, und eben einmal im Jahr im winzigen Staben tagt. Alex Schur

Marco Stabile, Luis Kofler, Erika Weiss und Sigfried Christanell

Vizebürgermeisterin Johanna Mitterhofer, Bürgermeister Walter Mairhofer und Bezirkssekretär Martin Stifter: In Marling steht der Bahnhof des Jahres 2014

Tagung mit Bedeutung Um die Bedeutung der Tagung, man nennt sie auch Jahresversammlung, zu erklären, genügt es, die Präsenzliste durchzusehen. Vom Landeshauptmannstellvertreter Richard Theiner, über Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder, den Abteilungsdirektor Mobi-

lität Günther Burger, STA–Generaldirektor Joachim Dejaco, den Leiter der Vinschger Bahn Marco Stabile, den Chef der Brennerautobahn Walter Pardatscher, den Leiter der internationalen Beziehungen der Schweizerischen Bundesbahn Hans-Peter Leu bis hin

zu einem Dutzend Bürgermeistern war alles vertreten. Die wichtigsten Tagesordnungspunkte waren die anstehende Elektrifizierung der Vinschgerbahn und die Bekanntgabe des Bahnhofs des Jahres 2014. Der Titel ging übrigens an Marling. A. S.

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eröffnung

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eröffnung

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Für jeden Einsatz gerüstet Die neue Feuerwehrhalle in Gargazon

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und eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung wurde die neue Feuerwehrhalle in Gargazon im Dezember des vergangenen Jahres fertiggestellt und bezogen. Ende März wurde diese wichtige Einrichtung des Zivilschutzes nun auch offizell seinen Bestimmungen übergeben. Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der langjährigen Geschichte der Feuerwehr Gargazon. Sie wurde am 28. Oktober 1908 gegründet. Bereits 1909 besaß die Feuerwehr nachweislich eine alte und eine neue Spritze. Für die Beleuchtung wurden damals Laternen verwendet. Im Jahre 1913 wurde eine zweirädrige Feuerwehrleiter angekauft. Diese Leiter und eine der beiden Spritzen sind heute noch erhalten und im Besitz der Feuerwehr. 1950 wurde die erste mittels Mo-

» tor betriebene Pumpe angeschafft, 1956 die erste elektrische Sirene und 1965 schließlich das erste Feuerwehrauto: ein VW-Kastenwagen, der bis 2003 im Einsatz war. 1966 wurde mit dem Bau der neuen Feuerwehrhalle begonnen, die 1992 erweitert wurde. D. S.

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eröffnung

Bandurchschneidung mit Bürgermeister Armin Gorfer

Altbürgermeister Rudolf Bertoldi, Bürgermeister Armin Gorfer, Landesrat Arnold Schuler, Kommandant Christof Gasser und Vizekommandant Othmar Schmittner

Erich Aichhorner, Claudia Gloning, Manuela Ferstl und Helmuth Tribus

Ehrenkomandant Franz Zischg und Ehrenmitglied Hanspeter Zischg

Feuerwehrmänner Fabian Niederbacher, Chris Kuppelwieser und Alexander Thuile

Dietmar Heiss, Günther Sala und Werner Goller

Fotos: Dieter Schrott/privat

German Maier, Bernhard Windegger (Zimmerei), Christoph Matscher (Vizebürgermeister Tisens), Roland Geiser und Hannes Wallnöfer

Tomas Walzl, Monika Danay, Heike Chrisofolini, Peter Schwienbacher, Arnold Schuler und Ortsbäuerin Elisabeth Thuile

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Stephan Solderer, Harald Werth, Erich Aichhorner und Thomas Goller


eröffnung Die Freiwillige Feuerwehr von Gargazon zählt heute 37 aktive Wehrmänner, fünf Wehrmänner außer Dienst und ein Ehrenmitglied. Der Fuhrpark besteht aus einem Tanklöschfahrzeug, einem Rüstfahrzeug für technische Einsätze, einem Geländewagen Nissan Navaro Pick Up, einem Mannschaftsfahrzeug und einem Kleinlöschfahrzeug. Kommandant ist Christof Gasser, sein Stellvertreter Othmar Schmittner. D. S. Fahnenabordnung Andreas Merler, Erich Aichhorner und Helmuth Tribus

Simon Nock, Joachim Bertoldi, Harald Gasser, Robert Tribus und Werner Goller

Patinen der Feuerwehr Martha Zischg, Christine Zischg, Petra Schmittner und Margit Gorfer

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erĂśffnung

Ein GefĂźhl wie zu Hause Hotel Garni Apartement Viktoria*** in Kastelruth

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ie einzigartige ruhige Lage am Ortsrand von Kastelruth und die herzliche, familiäre Atmosphäre sorgen im Hotel Garni „Viktoria“ fĂźr unvergessliche Urlaubstage. Um den Gästen noch mehr Komfort zu bieten, wurde 2013 das Haus, das seit 1969 von Familie Pflanzelter gefĂźhrt wird, vergrĂśĂ&#x;ert. Der neue Indoorpool mit Salzwasser, seitlichen MassagedĂźsen, Whirlbank, BodendĂźsen und Gegenstromanlage lädt zum Entspannen ein. Behaglichen Freiraum auch im Urlaub garantieren die lichtdurchfluteten und groĂ&#x;zĂźgig geschnittenen

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Ferienerlebnis für alle Sinne

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Panoramahotel Taljörgele**** in Ridnaun

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n herrlicher Panoramalage mit wunderschöner Fernsicht steht das Hotel „Taljörgele“ im Ridnauntal. Dieser einzigartige Ausblick lässt sich auch in den Zimmern und Suiten des Hotels genießen, die liebevoll und gediegen im klassisch, modernem Tiroler Stil eingerichtet sind und jeglichen Komfort bieten, den Urlauber suchen, um sich wohl-

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zufühlen. Viel Holz und die Liebe zum Detail bestimmen auch das Design der Wellnessanlage, in der es sich wunderbar entspannen lässt. Ob im Schwimmbad, welches Hallenbad und Außenpool miteinander verbindet und sowohl von innen als auch von außen einzigartige Ausblicke auf die Bergwelt gewährt, in der Saunalandschaft, in

der Ruhezone oder bei einer der zahlreichen Beauty-Anwendungen – im Hotel „Taljörgele“ tanken Sie neue Kraft für die Herausforderungen des Alltags. Verwöhnt werden die Gäste auch kulinarisch mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, einem Nachmittagsbuffet sowie einem exquisiten fünf-gängigem Abendessen. D. S.


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Genuss wird im Hotel Taljörgele großgeschrieben

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Gemütlich und behaglich – so präsentieren sich die neuen Zimmer

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Patrizia Aichner, 41 Jahre, Mutter von fünf Kindern aus Kastelruth, wurde im vergangenen Jahr zur Misses Südtirol gekürt. Die Plätze zwei und drei gingen an Erika Gerstgrasser, 41 Jahre, aus Plaus und Sviatlana Kanabeyeva, 40 Jahre, aus Lana. Schon bald gilt es eine würdige Nachfolgerin zu finden. Machen Sie mit und helfen Sie ihrem Glück auf die Sprünge, denn Schönheit kennt keine Altersgrenze. Teilnehmen dürfen Südtirolerinnen ab dem 30. Lebensjahr.

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chneeweiße Korallenstrände, türkisfarbenes Wasser und ein sattgrünes Inselinneres – die Malediven gelten als Inbegriff für einen Traumurlaub. Die Schönheit dieses Paradieses spiegelt die gebürtige Bozenerin mit maledivischen Wurzeln Salina Azim wieder, die das Cover der April-Ausgabe ziert. Ihr klingender, exotischer Vorname Salina bedeutet „kleine Prinzessin“. Der Vater der ersten und einzigen Malediven-Südtirolerin stammt von diesem Inselarchipel im Indischen Ozean. Die 24-Jährige schätzt sich glücklich, diesen beiden so unterschiedlichen Kulturen anzugehören und sie zu kennen. Auch wenn sie gerne mehr Zeit mit ihren maledivischen Verwandten verbringen würde, liebt sie ihre Heimat Südtirol vor allem wegen der Berge, der Sonne, dem Schnee und dem guten Essen. Ihre Freizeit verbringt die Mediendesignerin dementsprechend gerne in den Bergen, die sie beim Wandern, Mountainbiken und Skifahren erkundet. Das Reisen, Modeln und Backen sind weitere Leidenschaften von Salina. Einer ihrer Spezialitäten ist Mürbteig-Strudel, mit dem sie Familie und Freunde verwöhnt. Zu ihren Stärken zählt die traditionsbewusste Bozenerin ihre Zuverlässigkeit, Genauigkeit und ihr Erinnerungsvermögen, das sie allerdings auch nachtragend macht. Außerdem bezeichnet sie sich selbst auch als stur und eifersüchtig. Schwach wird Salina hingegen bei Wienerschnitzel mit Pommes. Ehrlichkeit, sich ständig weiterentwickeln zu können und viel Zeit im Kreise ihrer Liebsten sind die wichtigsten Dinge im Leben des Covergirls, das davon träumt, nach Neuseeland zu reisen und mit Orkas zu tauchen. D. S.

Covergirl: Salina Fotograf: Alfred Tschager Make-up: Makeup Brothers, Tamara Gurschler Outfit: Deko Edelweiß der Andrea Unterberger (Deutschnofen) Koordination: Agentur www.immgms.com

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